Nach 0:2-Rückstand gelingt der Ausgleich in der Nachspielzeit
Die SpVgg Kaufbeuren hat sich beim TSV Legau nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch einen Punkt gesichert. Beim Aufsteiger erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Manuel Günes ein 2:2-Unentschieden – obwohl lange vieles auf eine Niederlage hindeutet hatte.
Offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten
In einer Begegnung ohne große tabellarische Bedeutung zeigten beide Mannschaften von Beginn an einen offensiven Spielstil. Chancen gab es auf beiden Seiten, doch zunächst nutzte nur der TSV Legau seine Möglichkeiten konsequent und ging in der ersten Halbzeit in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Kaufbeuren bemüht, das Spiel an sich zu ziehen. Dennoch erhöhte Legau nach einem Konter auf 2:0 und schien damit bereits auf die Siegerstraße einzubiegen. Die Gäste gaben sich jedoch nicht auf. Michael Sauter eroberte den Ball energisch zurück und leitete damit den Anschlusstreffer ein. Alkan Ahmet verkürzte anschließend auf 1:2. In der Nachspielzeit wurde es dann noch einmal dramatisch: Brooklyn Subatic wurde im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte erneut Alkan Ahmet sicher zum 2:2-Endstand.
Stimmen zum Spiel
Kapitän Luca Wollens sah Vorteile bei seiner Mannschaft: „Leider kassierten wir aus zwei Chancen für Legau zwei Tore. Am Ende ist der Punkt verdient.“
Trainer Manuel Günes lobte trotz der schwierigen Personalsituation die Leistung seines Teams: „Wir müssen weiter positiv denken und haben den Rückstand schnell verarbeitet. Leider haben wir wieder gute Chancen liegen gelassen. Zum Schluss muss man natürlich froh sein, wenn man in der 94. Minute den Ausgleich macht. Der Elfmeter war berechtigt.“



















