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Biotopbäume im Allgäu – Wertvolle Lebensräume statt Brennholz

Kaufbeuren setzt auf Waldnaturschutz mit Biotopbäumen

Krumme und mit Pilzen übersäte Bäume, oft abgestorben und von Löchern durchzogen, werden im Wald als Biotopbäume bezeichnet. Diese markanten Bäume, die für die Holzverarbeitung ungeeignet scheinen, sind wertvolle Ökosysteme, in denen seltene Tier- und Pflanzenarten Schutz und Lebensraum finden. In den Wäldern rund um Kaufbeuren wurden nun von der Forstverwaltung besonders wertvolle Exemplare unter Schutz gestellt und als Biotopbäume markiert. „Öffentliche Waldbesitzer haben eine besondere Verantwortung für die biologische Vielfalt“, betont Florian Fingerle, Stadtförster von Kaufbeuren.

Bäume für Käfer, Fledermäuse und Pilze

Gemeinsam mit Florian Bolg, Förster der Bayerischen Forstverwaltung, durchstreift Fingerle die Wälder bei Kaufbeuren auf der Suche nach besonders wertvollen Biotopbäumen. Diese Bäume dürfen als Rückzugsort für verschiedene Arten wie Käfer, Spinnen, Fledermäuse und Pilze erhalten bleiben. „Für die Verarbeitung zu Sägeholz oder Brennholz wären diese Bäume ohnehin nicht geeignet und als Brennholz sind sie zu schade“, erklärt Fingerle. Stattdessen wird ihr ökologischer Wert anerkannt und gefördert.

Anstieg der Biotopbäume und Naturschutzmaßnahmen in Bayern

Die jüngste Bundeswaldinventur zeigt, dass der Anteil an Biotopbäumen in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen hat: Über neun Millionen ökologisch bedeutsame Bäume stehen in Bayerns Wäldern, darunter 2,8 Millionen Specht- und Höhlenbäume. Diese Bäume dienen als Nistplatz und Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Die naturnahe Forstwirtschaft und der Waldumbau haben sich dabei bewährt, um die Biodiversität nachhaltig zu fördern – auch in den Wäldern rund um Kaufbeuren und das Ostallgäu.

Integration von Forstwirtschaft und Naturschutz

Förster Florian Bolg sieht in der Verbindung von Naturschutz und Forstwirtschaft keinen Widerspruch. „Naturschutzaspekte lassen sich in bewirtschafteten Wäldern sehr gut integrieren“, so Bolg. Der Schutz von Biotopbäumen ist dabei Teil eines integrativen Ansatzes der modernen Forstwirtschaft unter dem Motto „Schützen und Nutzen“. Dabei berät Bolg als Ansprechpartner am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren (↲ WsK-Marktplatz) die Waldbesitzer im Rahmen des Vertragsnaturschutzprogramms Wald über geeignete Maßnahmen, um Biotopbäume zu schützen und die Artenvielfalt zu erhalten.

Staatliche Förderung für Biotopbäume und Totholz

Seit 15 Jahren unterstützt der Freistaat Bayern mit dem Vertragsnaturschutzprogramm Wald den Erhalt von Biotopbäumen und Totholz. Allein im Jahr 2024 wurden über 11 Millionen Euro in den Vertragsnaturschutz im Wald investiert. Für einen geschützten Biotopbaum erhalten Waldbesitzer eine Förderung zwischen 125 und 220 Euro. „Auch die Waldbesitzer im Ostallgäu und Kaufbeuren haben dieses Jahr mehr Maßnahmen umgesetzt als je zuvor“, sagt Stephan Kleiner, Bereichsleiter Forsten am AELF Kaufbeuren. In diesem Jahr wurden im Amtsgebiet Naturschutzmaßnahmen mit einer Fördersumme von über 270.000 Euro beantragt.

Weitere Informationen

Mehr zum Thema Biotopbäume und naturnahe Forstwirtschaft finden Sie auf der Website der Bayerischen Forstverwaltung: https://www.aelf-kf.bayern.de.

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Karriere Senioren Wirtschaft

Pflegefachkraft gesucht – das Altenheim der Hospitalstiftung neu im Jobportal von Wir sind Kaufbeuren

Pflegefachkraft (Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Pflegefachmann/-frau) gesucht

Hier geht es zu den Altenheim der Hospitalstiftung – Stellenangeboten im Jobportal

Die aktuellen Stellenangebote in Kaufbeuren

  • Pflegefachkraft (Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Pflegefachmann/-frau) (m/w/d)

Zum Altenheim der Hospitalstiftung zum Heiligen Geist in Kaufbeuren hier im Marktplatz von Wir sind Kaufbeuren

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Politik Verwaltung Wirtschaft

Kaufbeuren erhält erstmals Stabilisierungshilfen. Bosse und Pohl sehen darin wertvolle Unterstützung

Kaufbeuren erhält 3,5 Millionen Euro

Der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl, stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Bayerischen Landtags, und Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU) freuen sich darüber, dass die Wertachstadt erstmals bei der Gewährung von Stabilisierungshilfen des Freistaats Bayern berücksichtigt wird. Kaufbeuren erhält 3,5 Millionen Euro. Der gemeinsame Einsatz der beiden Kaufbeurer Politiker hat sich gelohnt. Gleichzeitig leistet der Freistaat damit auch einen Beitrag zur finanziellen Konsolidierung des städtischen Haushalts.

Bernhard Pohl sieht dies als Bestätigung der guten und intensiven Gespräche, die er und Bosse mit dem Finanzministerium geführt haben: „Wir gewähren aus dem Staatshaushalt insgesamt 100 Millionen Euro für Kommunen, die in eine finanzielle Notlage geraten sind und den Willen haben, durch konkrete Konsolidierungsmaßnahmen ihre dauerhafte finanzielle Handlungsfähigkeit zu sichern. Gemeinsam mit unserem Finanzreferenten Markus Pferner haben wir gute Gespräche mit dem Finanzministerium geführt und sie davon überzeugt, dass die Stadt trotz ihrer sichtbaren Probleme mittel- langfristig auf einem vernünftigen Kurs ist. Das hat sich ausgezahlt.“

Oberbürgermeister Stefan Bosse, der kurz zuvor noch eine Haushaltssperre für das laufende Haushaltsjahr verhängt hat, stellt zufrieden fest: „Ich erkenne darin einen Akt der Solidarität. Der Freistaat lässt uns mit den spezifischen, auch strukturell bedingten Problemen unseres Haushalts nicht allein. Ungeachtet dessen ist die Lage nach wie vor ernst. Wir werden alles tun müssen, um die finanzielle Situation dauerhaft im Griff zu behalten. Das ist keine leichte Aufgabe, denn wir sind auch in der Vergangenheit schon höchst sparsam gewesen und haben uns auf keine finanziellen Abenteuer eingelassen“, erklärt der Rathauschef.

Bosse hofft auch in den nächsten Jahren auf die Unterstützung des Freistaats in Form der Stabilisierungshilfen: „Ich wünsche mir natürlich vom Finanzminister und den Parlamentariern, dass diese Form der Unterstützung besonders notleidender Kommunen unverändert weitergeführt wird. Kaufbeuren braucht nämlich auch in den nächsten Jahren die Unterstützung, um aus diesem finanziellen Tal herauszukommen.“ Er setzt dabei auch darauf, dass eine künftige Regierung in Berlin beispielsweise bei der Finanzierung der Krankenhäuser deutlich andere Akzente setzt. „Unsere Probleme vor Ort wurden durch etliche Entscheidungen im Bund massiv verschärft“, stellt der Oberbürgermeister fest.

Bernhard Pohl, der am vergangenen Montag an der Seite von Finanzminister Albert Füracker, Innenminister Joachim Herrmann und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger den Kommunalen Finanzausgleich verhandelt hat, ergänzt: „Wir haben aktuell insgesamt ein Problem, weil durch die verfehlte Wirtschaftspolitik aus Berlin sich die Einnahmen nicht wesentlich erhöht haben, gleichzeitig aber die Ausgaben durch inflationsbedingte Tarifabschlüsse und massive Teuerungen etwa beim Bau in die Höhe geschnellt sind. Deshalb müssen wir nun an die Standards ran. Hier werden wir in Abstimmung mit den Kommunen auch Vorschläge vorlegen und umsetzen, die zu merklichen Kosteneinsparungen führen. Statt Goldrand muss in den nächsten Jahren erst einmal Eisen reichen. Darüber waren wir uns mit den Vertretern der kommunalen Spitzenverbände einig“, kommentiert der Haushaltspolitiker.

Für die Stadt Kaufbeuren bedeutet dies, dass auch für den Haushalt 2025 alle Einsparmöglichkeiten ausgeschöpft werden müssen, um das Haushaltsdefizit in beherrschbaren Grenzen zu halten. Beide, Bosse und Pohl, sehen hier eine Gesamtverantwortung von Stadtrat und Verwaltung. „Jeder muss hier seinen Beitrag leisten. Ich sehe aber auch, dass die Botschaft angekommen ist. Ich gehe davon aus, dass wir alle an einem Strang ziehen“, gibt Bosse einen Ausblick auf die nächsten Monate. „Die Stabilisierungshilfen sind einer jener Silberstreife am Horizont, die wir nun brauchen, um gut durch diese herausfordernde Zeit zu kommen. Die Stadt Kaufbeuren hat aber insgesamt auch genügend Potenzial, um künftig auch finanziell wieder vom Leistungsempfänger zum Leistungsträger zu werden“, betont Pohl abschließend.

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Wirtschaft

Impulse für Arbeitgeber und Netzwerken: Gut besuchter 2. Kaufbeurer Wirtschaftstreff

Fachvorträge zu Kinderbetreuung und Mobilitätsmanagement begeistern Kaufbeurer Unternehmer

Am 24. Oktober 2024 fand der zweite Wirtschaftstreff des Jahres in Kaufbeuren statt, diesmal im Club Omnya. Rund 50 lokale Unternehmerinnen und Unternehmer kamen zusammen, um sich über aktuelle Themen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Stadt Kaufbeuren hatte dafür zwei relevante Schwerpunkte gesetzt und namhafte Referenten eingeladen, die mit ihrem Fachwissen praktische Ansätze für die betriebliche Praxis boten.

Kinderbetreuung als Wettbewerbsvorteil für Arbeitgeber

Den Auftakt machte Simone Glomba, die über das Thema „Betriebsnahe Kinderbetreuung – Potenziale für Arbeitgeber“ referierte.

Effizientes Mobilitätsmanagement als Zukunftsthema

Im zweiten Vortrag des Abends widmete sich Robert Wenzel dem Thema „Betriebliches Mobilitätsmanagement“.

Austausch und Vernetzung im Club Omnya

Nach den Fachvorträgen bot sich für die Gäste die Gelegenheit, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen und die Themen weiter zu vertiefen. In ungezwungener Atmosphäre fand im Anschluss ein „Get-Together“ statt, das die Vernetzung der Kaufbeurer Unternehmer förderte.

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Politik Verwaltung Wirtschaft

Bernhard Pohl mit Statement zur verfügten Haushaltssperre durch OB Stefan Bosse

Lesen Sie hier das Statement

Am vergangenen Mittwoch hat Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse eine Haushaltssperre verfügt.

Lesen Sie hier das Statement des Vorsitzenden der Freien Wähler Bernhard Pohl, der als Landtagsabgeordneter auch stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsauschusses im Bayerischen Landtag ist:

„Oberbürgermeister Stefan Bosse hat mit der Verhängung einer Haushaltssperre für die Stadt Kaufbeuren richtig gehandelt. Wenn absehbar ist, dass der Haushaltsvollzug hinter den Haushaltsplanungen zurückbleibt, ist sofortiges Handeln erforderlich. Ich darf allerdings daran erinnern, dass ich bei den Haushaltsberatungen bereits eine globale Minderausgabe für den Ergebnis- und den Investitionshaushalt gefordert habe. Damals hielten Oberbürgermeister und Stadtratsmehrheit dies nicht für erforderlich. Jetzt kommt die Minderausgabe in Form der Haushaltssperre also doch!“

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Politik Verwaltung Wirtschaft

Oberbügermeister Bosse verfügt Haushaltssperre für die Stadt Kaufbeuren!

Die Ausgestaltung der Haushaltssperre wird sich insbesondere auf die Sach- und Dienstleistungen beschränken

In der Stadt Kaufbeuren gilt ab 7.11.2024 bis zum Ende des Haushaltsjahres eine Haushaltssperre. Zuletzt wurde diese Maßnahme in Kaufbeuren im Jahr 2003 ergriffen. Bis zum Jahresende ist ein erhebliches Defizit im Ergebnishaushalt zu erwarten, das sich insbesondere in den steigenden Betriebsverlustzuweisungen an das Kommunalunternehmen Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren und steigenden Jugendhilfe- und Sozialausgaben sowie drohenden Rückstellungen für die zu erwartenden Steigerungen der Bezirksumlage begründet. Darüber hinaus besteht nahezu das gesamte Haushaltsjahr über ein negativer Cash-Flow. Durch diese Haushaltssperre kann ein positiver Ergebnisbeitrag von etwa drei Millionen Euro erzielt werden.

Nicht betroffen von dieser Haushaltssperre sind unaufschiebbare Maßnahmen wie Gehaltszahlungen, laufende Rechnungen oder Ausgaben, die auf gesetzlichen oder vertraglichen Verpflichtungen basieren. Auch eine Einschränkung von freiwilligen Leistungen ist mit dieser Maßnahme grundsätzlich nicht verbunden.

Die Ausgestaltung der Haushaltssperre wird sich insbesondere auf die Sach- und Dienstleistungen beschränken. Das bedeutet, dass in den nächsten beiden Tagen neben pauschalen Kürzungen im Aufwandsbereich auch einzelne größere Budgets der Stadtverwaltung Kürzungen erfahren, welche ein Volumen von ca. 32 Mio. Euro aufweisen. Eine detaillierte Ausarbeitung erfolgt in den nächsten Tagen.

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Politik Wirtschaft

IHK-Blitzumfrage zeigt Folgen der US-Präsidentschaftswahl

Für mehr als 60 Prozent ist der Wahlausgang von großer Bedeutung

Nach dem Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl geht fast die Hälfte der bayerisch-schwäbischen Unternehmen, die direkte Geschäftsbeziehungen mit den USA unterhalten, davon aus, dass sich die Rahmenbedingungen für ihr Amerikageschäft verschlechtern werden. Das ist das Ergebnis einer Blitzumfrage des BIHK im Vorfeld der Wahl.
„Die stark exportorientiere Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben ist auf enge Beziehungen zu den USA angewiesen“, betont IHK-Präsident Reinhold Braun. „Das nun vorliegende Wahlergebnis hat nicht nur massiven Einfluss auf die künftige weltweite Handelspolitik. Es betrifft die Wirtschaft auch in zentralen Fragen wie der Sicherheitspolitik oder der globalen Finanzstabilität“, so Braun.

Für mehr als 60 Prozent ist der Wahlausgang von großer Bedeutung

Die Wahl war in der bayerisch-schwäbischen Unternehmerschaft mit Spannung verfolgt worden. Mehr als 60 Prozent der befragten Unternehmen hatten den Ausgang der US-Wahlen als wichtig oder sogar sehr wichtig für ihre Geschäftsstrategie bewertet. Nach Trumps Sieg rechnen knapp 30 Prozent mit einer deutlichen Verschlechterung ihrer Lage, fast 20 Prozent fürchten immerhin leichte Verschlechterungen. Nur rund 11 Prozent gehen von einer Verbesserung der Situation aus. 10 Prozent der Befragten rechnen mit gleichbleibenden Verhältnissen. Als größte Risiken nach der Wahl sehen drei Viertel befragten Unternehmen höhere Zölle und Handelshemmnisse. Etwa 72 Prozent der Befragten sehen zudem das Risiko von US-Sanktionen mit Wirkung auf andere Weltmärkte wie China. Etwas über die Hälfte der Befragten befürchtet eine Instabilität der Finanzmärkte.

Bei vielen ruhten Hoffnungen auf Kamala Harris

Im Falle eines Siegs der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris hätte sich ein völlig anders Bild gezeigt, wie die Umfrage belegt: Mehr als ein Drittel der bayerisch-schwäbischen Unternehmen mit USA-Geschäft hätten unter ihrer Präsidentschaft mit einer verbesserten Geschäftslage gerechnet. Weitere 36 Prozent wären von gleichbleibenden Verhältnissen ausgegangen. Nur knapp zehn Prozent hätten eine Verschlechterung befürchtet.

USA ist wichtigstes Exportland

Für die Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben sind die USA einer der wichtigsten Handelspartner. Derzeit unterhalten rund 600 Unternehmen aus der Region aktive Geschäftsbeziehungen in die USA. 160 davon sind mit eigener Niederlassung oder Produktion vor Ort. Darunter vor allem Zulieferer in der Automobilindustrie oder Maschinenbauer. Auch für digitale oder technologieorientierte Start-ups sind die USA ein wichtiger Markt. Bayernweit sind die USA nach China der zweitwichtigste Handelspartner. In kein Land exportierten bayerische Unternehmen 2023 mehr Waren als in die USA. Das bayerische Exportvolumen war 2023 um mehr als 13 Prozent angestiegen. Die USA sind zudem das wichtigste Investitionsziel bayerischer Unternehmen im Ausland.

Umfragen zeigen positive Entwicklung des US-Geschäfts

Wie die IHK-Blitzumfrage zeigt, bewerten mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen aus Bayerisch-Schwaben ihre Geschäftsbeziehungen seit der letzten Präsidentschaftswahl im Jahr 2020 als besser, bei einem weiteren Drittel seien sie gleichgeblieben. Zuletzt blickten die USA-aktiven Unternehmen aus Bayerisch-Schwaben optimistischer auf das Auslandsgeschäft als viele andere, wie die Konjunkturumfrage der IHK Schwaben zum Herbst 2024 gezeigt hat. Während Exportmärkte wie Europa oder China weiter schwächeln, erwarten die Unternehmen aus Nordamerika mehrheitlich steigende Auftragsvolumina.

Jetzt ist mehr Fokus auf Europa gefordert

IHK-Präsident Braun fordert, den Fokus nun noch stärker auf Europa zu richten und den europäischen Binnenmarkt zu stärken. Auch der Abschluss weiterer Handelsabkommen ist eine Möglichkeit, damit die heimische Wirtschaft resilient gegenüber den weiter drohenden protektionistischen Tendenzen wird.

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Soziales Weihnachten Wirtschaft

Neu zum Advent 2024 in Kaufbeuren: Ein Kalender für den guten Zweck und die Chance auf über 350 Gewinne

Soziale Unterstützung und attraktive Gewinne

Ein Kalender für den guten Zweck und die Chance auf über 350 Gewinne

Der gemeinnützige Verein „Unser Adventskalender e.V.“ in Kaufbeuren bringt 2024 erstmalig einen Adventskalender auf den Markt. In enger Zusammenarbeit mit den Kaufbeurer Service-Clubs – dem Rotary Club Kaufbeuren, dem Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu und dem Lions Club Kaufbeuren – werden mit dem Kalenderverkauf Spenden für regionale Hilfsprojekte gesammelt. Der Erlös fließt in diesem Jahr anteilig an den Allgäuer Hilfsfond e.V. und die Stadtranderholung Kaufbeuren.

Wie funktioniert der Adventskalender und was gibt es zu gewinnen?

Der Kalender ist nicht nur ein Hingucker, sondern auch eine Lotterie: Über 70 lokale Händler und Unternehmen haben Preise im Wert von knapp 19.000 Euro gespendet. Die Gewinne, die von Einkaufsgutscheinen bis zu Sachpreisen reichen, werden auf die 24 Tage im Advent verteilt. Jeder Kalender hat eine individuelle Losnummer, mit der sich die Käufer täglich über die gezogenen Gewinnernummern informieren können. Besonders spannend: Am 24. Dezember gibt es eine Sonderziehung mit 24 zusätzlichen Preisen.

Bekanntgabe der Gewinnnummern: Die tägliche Auslosung der Gewinne wird auf den Websites www.wir.sind-kaufbeuren.de und www.adventskalender-kf.de veröffentlicht. Alternativ können die Gewinnnummern telefonisch unter der Nummer +49 8341 96622748 abgefragt werden.

Verkaufsstart und Verkaufsstellen

Mittwoch, 06. November 2024

Erhältlich in folgenden Verkausstellen:

  • Sparkasse Allgäu (Hauptstelle KF, Neugablonzer Straße, Neugablonz, Pforzen)
  • 1865 (Buroncenter)
  • Unique Friseurteam Petra
  • Optik Kutter
  • Pianofactum

Abholung der Gewinne und ein zusätzliches Geschenk

Die Ausgabe der verlosten Preise erfolgt gegen Vorlage des Kalenders an folgenden Tagen in der Sparkasse Kaufbeuren, Ludwigstraße 26, 87600 Kaufbeuren: 7.12., 14.12., 21.12, 11.01. und 25.01.25. (jeweils von 10:00h bis 13:00h).

Darüber hinaus erhalten die Käufer:innen gegen Abgabe Ihres Kalenders im Büchermarkt des Lions Club Kaufbeuren, Am Blaichanger 44, 87600 Kaufbeuren an folgenden Tagen ein kostenloses Buch Ihrer Wahl: Samstag, den 04.01.2025, Samstag, den 01.02.2025 und Samstag, den 01.03.2025, jeweils zwischen 9 und 17 Uhr.

Sozialer Nutzen und Unterstützung des Einzelhandels

Mit dem Kauf des Adventskalenders wird nicht nur der lokale Einzelhandel unterstützt, sondern auch der soziale Zusammenhalt in Kaufbeuren gestärkt. Die Einnahmen aus der diesjährigen Auflage von 2.500 Stück kommen wichtigen sozialen Projekten zugute. Geplant ist, die Auflage künftig zu erhöhen, um noch mehr Unterstützung leisten zu können.

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Verwaltung Wirtschaft

Informationen der Stadt Kaufbeuren zum aktuellen Stand der Sanierung des Gebäudes an der Gutenbergstraße 7

Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Kaufbeuren hat ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet

Die Stadt Kaufbeuren möchte über den aktuellen Stand der Sanierung des Gebäudes an der Gutenbergstraße 7, bekannt als „Stachus“, informieren.
Die Genehmigung zur Sanierung des Gebäudes wurde 2021 dem Besitzer, der das Gebäude 2019 erworben hatte, durch die Stadtverwaltung Kaufbeuren unter Denkmalschutz-Auflagen, die unter anderem die historischen Fenster betreffen, erteilt. Hier ist in entsprechenden Schreiben der Stadt an den Besitzer und Bauherren klar kommuniziert worden, wie genau die Fenster zu sanieren sind, um den Denkmalschutz des historischen Gebäudes zu erhalten.

Im Laufe der Sanierung sind gegen diese Auflagen von Seiten des Besitzers und Bauherren verstoßen worden: offensichtlich wurde ein Teil der historischen Fenster des Gebäudes im zweiten Obergeschoss entfernt. Aus diesem Grund hat die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Kaufbeuren den Besitzer und Bauherren bereits im Juli 2024 mit Hinweis auf die Beschreibung in der Baugenehmigung, wie genau die Fenster zu sanieren sind, dazu aufgefordert, die entsprechenden Mängel abzustellen.

Durch den Planer und das Architekturbüro wurden der Unteren Denkmalschutzbehörde am 17. September 2024 per Email die Fensterdetails der ausführenden Firma vom 14. September 2024 zur Abstimmung gemäß den Auflagen des Erlaubnisbescheids vorgelegt. Hierbei wurde durch den Planer mitgeteilt, dass die Fensterstöcke nicht mehr auffindbar seien und legte eine Detailzeichnung zur Fenstererneuerung im zweiten Obergeschoss sowie ein Fassadenaufmaß vom 25. Februar 2023 vor.

Im Rahmen des Denkmalsprechtags am 24. September 2024 wurden vorliegende Fensterdetails zur Fenstererneuerung im zweiten Obergeschoss vorgelegt und vom Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) abgelehnt. Es wurde festgestellt, dass die vorgelegten Zeichnungen nicht den Auflagen des denkmalschutzrechtlichen Erlaubnisbescheids entsprechen. Laut diesem sind die noch vorhandenen historischen Fenster im zweiten Obergeschoss zu erhalten und fachgerecht instand zu setzen.

Am 25. September 2024 wurde im Rahmen einer Ortseinsicht der Bauordnung und am 26. September 2024 der Stadtplanung der Stadt Kaufbeuren festgestellt, dass im zweiten Obergeschoss alle historischen Fensterrahmen und Fensterflügel entfernt wurden.

Aus diesem Grund wurde von Seiten der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Kaufbeuren ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Im Rahmen dieses Verfahrens wird noch im Oktober 2024 mit dem Landesamt für Denkmalpflege in einer Anhörung geklärt und abgewogen, in welchem Umfang das ursprüngliche Fassadenbild wiederherzustellen ist.

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Allgemein Wirtschaft

Bessere Abwärmenutzung in Schinkenräucherei mit der eXergiemaschine

Fleischverarbeitender Betrieb konnte seinen Erdgasverbrauch halbieren

Durch neue Heiztechnik und dank der Abwärmenutzung mit der eXergiemaschine konnte die traditionsreiche Schinkensalzerei und -räucherei August Meschede GmbH ihren Gasverbrauch halbieren. Vor allem von der neuen Regelungstechnik ist Geschäftsführer Alwin Meschede begeistert: „Der Regler optimiert nicht nur die Abwärmenutzung, er macht auch alle Wärmeflüsse transparent. Da kann ich sozusagen beim Energiesparen zusehen.“

Mit 500 Schinken pro Woche gehört die Schinkensalzerei und -räucherei August Meschede GmbH in Meschede nicht zu den fleischverarbeitenden Betrieben mit hohem Mengendurchsatz, hat aber einen hohen Energieverbrauch pro Kilogramm Ware. Denn Schinken muss zum Reifen bei ganz bestimmten Temperaturen und der jeweils passenden Luftfeuchtigkeit gelagert werden, damit im Laufe vieler Monate Delikatessen wie der Sauerländer Bauern-Knochenschinken entstehen. „Das Konditionieren der Luft erfordert daher ganzjährig Wärme und Kälte“, sagt Alwin Meschede, der den Familienbetrieb nun zusammen mit seinem Bruder in der fünften Generation führt.

Abwärmenutzung bot großes Verbesserungspotenzial

Als die Sanierung der alten Erdgasheizung anstand, nahmen die beiden Geschäftsführer dies zum Anlass, das Energiesparpotenzial genau zu prüfen und den Betrieb klimafreundlicher zu machen. „Wir hatten bereits eine Wärmerückgewinnung, die Abwärme unserer Kälteanlage nutzbar machte, aber wir wussten: Das Potenzial war längst nicht ausgereizt“, erinnert sich Meschede.

Die Abwärme gelangte mit ungefähr 40 °C in einen Pufferspeicher und diente zum Vormischen der Hallenheizung. „Wir konnten die Abwärme aber zum Beispiel nicht für die Warmwasserbereitung nutzen.“ Und warmes Wasser braucht der Betrieb in großen Mengen, Tausende von Litern jeden Tag. Es dient nicht nur dem Reinigen von Anlagen, sondern es wird auch zum Waschen der Schinken benötigt. Um die hohen Temperaturen für die Warmwasserbereitung zu erzeugen, arbeitete stets der Erdgasbrenner.

eXergiemaschine hebt Abwärme auf ein gut nutzbares Temperaturniveau

Der SHK-Fachbetrieb EKI-Therm GmbH aus Bestwig wusste, wie sich der hohe Erdgasverbrauch senken lässt: durch eine bessere Abwärmenutzung mit der eXergiemaschine. Dies ist eine ganz spezielle Wasser-Wasser-Wärmepumpe, die varmeco und ihr Schweizer Partner BMS-Energietechnik für höhere Quellentemperaturen und für eine große Temperaturspreizung konzipiert haben.

Das Gerät entnimmt einem Wärmepuffer über zwei Kreisläufe Wasser mittlerer Temperatur, im Falle der Räucherei bei ca. 40 °C. Ein Teil davon wird auf 65 °C erhitzt und steht zum Heizen und für die Warmwasserbereitung zur Verfügung. Der andere Teil des Wassers wird gekühlt und führt so zu einer niedrigeren Rücklauftemperatur zur Kälteanlage. Aufgrund der guten Kühlung können die Verdichter effektiver arbeiten und die Kältetechnik verbraucht weniger Strom.

Energiesparen wurde in Form von Fördergeldern belohnt

Die größere Einsparung entsteht auf der Wärmeseite: Dank der besseren Abwärmenutzung ist deutlich weniger Erdgas nötig. Entsprechend verringern sich die lokalen CO2-Emissionen. „Die Energiebilanz ist so viel besser, dass wir die Zusatzinvestition in die eXergiemaschine zu einem Viertel gefördert bekommen haben“, sagt Alwin Meschede.

Heizungstechnik wurde rundum erneuert

Kurz nach der Genehmigung des Förderantrags startete die Umrüstung: Die alte 100-kW-Erdgastherme wich einer neuen mit halber Leistung. Diese Leistungsreduktion wurde aufgrund der besseren Abwärmenutzung mit der eXergiemaschine möglich. Zudem wurden statt des alten 800-l-Wärmespeichers zwei neue varmeco-Speicher mit je 2000 l eingebaut. Einer davon ist für den Niedertemperaturbereich vorgesehen. Er nimmt die Abwärme aus der Kältetechnik auf.

Der andere 2000-l-Speicher dient als Hochtemperaturspeicher. An ihn sind Verbraucher wie die Heizkreise für die Räucherei sowie ein neuer Warmwasserbereiter (ein varmeco-Frischwassererwärmer Vario fresh-nova für bis zu 60 l/min) angeschlossen.

Abwärme dient nun der Warmwasserbereitung, Gasverbrauch halbiert

Die eXergiemaschine mit 20 kW max. thermischer Leistung hebt die Wärmeenergie aus dem Niedertemperaturspeicher auf das höhere Temperaturniveau von ca. 65 °C. „Dadurch haben wir genug Energie zur Warmwasserbereitung, ohne dass die Gastherme laufen muss“, erläutert Meschede. Zwar benötigt die eXergiemaschine als Wärmepumpe Strom, zeigt sich aber genügsam: Für jede Kilowattstunde Strom liefert sie über 5 kWh Wärme. Den zusätzlichen Kosten für Elektrizität steht somit eine vielfach höhere Einsparung beim Erdgas gegenüber.

Meschede zum Fernzugriff auf die Regelung: „Ich kann beim Energiesparen zusehen.“

Durch die Installation einer neuen, übergeordneten Regelung ließ sich die Energieeinsparung noch steigern. Der Systemregler VarCon380 von varmeco managt sämtliche Energiequellen und -senken. Außerdem zeigt er die Betriebsmodi und Energieflüsse, speichert die Daten für eine Auswertung und managt Alarme. Über den Webzugriff können Meschede sowie das Team von varmeco die Anlage einsehen und parametrieren. Meschede scherzt: „In der Weboberfläche kann ich sozusagen beim Energiesparen zusehen.“

Lokale CO2-Emissionen gegenüber früher halbiert

Dank der Transparenz, welche der neue varmeco-Systemregler schafft, ließen sich Verbesserungspotenziale finden. Unter anderem stellte sich heraus, das eine andere Pumpenregelung zu einer noch besseren Einkopplung der Abwärme führt. „Aufgrund dieser zusätzlichen Einsparungen konnten wir unseren Verbrauch an Erdgas und unseren CO2-Ausstoß schließlich halbieren“, freut sich der Geschäftsführer. Klimaschutz, der sich rechnet: Nach etwa 7,5 Jahren wird sich die Investition in die moderne Heiz- und Regelungstechnik und in die eXergiemaschine amortisiert haben.

Weitere Informationen unter https://exergiemaschine.com

So funktioniert die eXergiemaschine

Die eXergiemaschine, die varmeco und ihr Schweizer Partner BMS-Energietechnik entwickelt haben, stellt eine optimierte Temperaturschichtung im Pufferspeicher (Heizspeicher) her. Dazu arbeitet im Inneren des Geräts eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe mit Nennwärmeleistungen Qth von 3 bis 40 kW, die für eine große Temperaturspreizung von etwa 50 K im Pufferspeicher ausgelegt ist und auch bei Quelltemperaturen von 55 °C und mehr arbeitet.

Während des Betriebs entnimmt die eXergiemaschine über zwei Kreisläufe Wasser aus der Mitte des Speichersystems. Ein Kreislauf leitet Wasser zum Kondensator der Wärmepumpe, wo es erhitzt wird, bevor es in den heißen Teil des Speichers gelangt. Der andere Kreislauf führt über den Verdampfer und leitet das dort heruntergekühlte Wasser anschließend in den unteren, kalten Speicherbereich.

Die eXergiemaschine ist in der 3- und 5-kW-Ausführung als kompaktes Wandgerät (siehe Bild) und in den Leistungsklassen 5 bis 40 kW Wärmeleistung als Standgerät erhältlich. Eine noch größere eXergiemaschine für Krankenhäuser, Wohnblöcke oder zum Beispiel den Gewerbeeinsatz ist derzeit in der Entwicklung.

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Wirtschaft

Der Wirtschaft fehlen die Impulse: Zeit für mutige Reformen

Die IHK-Regionalversammlung Kaufbeuren und Ostallgäu stellt die Ergebnisse der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage vor

Der Wirtschaft im Allgäu fehlen die Impulse, die noch zu Jahresbeginn erhoffte konjunkturelle Trendwende bleibt aus. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage. Der IHK-Konjunkturindex, der sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen in Kaufbeuren und Ostallgäu abbildet, bleibt mit 94 Punkten deutlich hinter seinem langjährigen Durchschnitt zurück. Peter Leo Dobler: „Der zunehmende Vertrauensverlust in die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen hemmt die Inlandsnachfrage und damit das notwendige Wachstum der Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen. Die Politik muss noch vor der Bundestagswahl 2025 die Kraft für mutige Reformen aufbringen, damit die regionale Wirtschaft wieder wächst.“

Vom 16. bis 26. September 2024 hat die IHK Schwaben einen repräsentativen Querschnitt ihrer Mitgliedsunternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen zur aktuellen Lage, den künftigen Erwartungen und den größten konjunkturellen Risiken befragt. Die Ergebnisse für Kaufbeuren und Ostallgäu stellte die IHK-Regionalversammlung im Rahmen eines Pressegesprächs vor.

Der regionale IHK-Konjunkturindex liegt bei 94 Punkten

Der IHK-Konjunkturindex für das Ostallgäu und Kaufbeuren liegt im Herbst 2024 bei 94 Punkten, der für die Region Allgäu bei 96 Punkten und der Wert für Bayerisch-Schwaben bei 99 Punkten. Der regionale IHK-Konjunkturindex als geometrische Mittel aus Geschäftslage und Erwartungen liegt damit unter der Wachstumsschwelle von 100 Punkten und unterhalb des zehnjährigen Durchschnitts von 117 Punkten. Im Vergleich zum Frühjahr 2024 ist der Index für den Landkreis und Stadt um 3 Punkte gefallen. Der Grund ist die schlechtere Lagebewertung der Unternehmen.

Die Inlandsnachfrage ist das größte Risiko der wirtschaftlichen Entwicklung

Dobler: „Die Politik hat viel Vertrauen bei den Menschen und den Unternehmen verloren. Dies zeigt sich in der schwachen Inlandsnachfrage, die in der Risikobewertung der befragten IHK-Mitgliedsunternehmen auf ein Allzeithoch von 66 Prozent gestiegen ist.“ Auf Platz 2 der wirtschaftlichen Risiken folgen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen mit 60 Prozent, den 3. Platz belegen die Arbeitskosten mit 52 Prozent. Etwas an Bedeutung verloren, doch weiterhin für annähernd die Hälfte der Unternehmen ein Risiko, sind die Energie- und Rohstoffpreise sowie der Arbeits- und Fachkräftemangel (jeweils 49 Prozent).

Die Investitionskrise verschärft sich

Die Investitionsabsichten der Unternehmen im Inland verharren auf sehr niedrigem Niveau. Seit dem Frühjahr sind sie nochmals gesunken, eine Verbesserung ist nicht in Sicht. Seit über zwei Jahren planen mehr Unternehmen im Ausland statt im Inland zu investieren, obwohl die Auslandsinvestitionen nun ebenfalls rückläufig sind. Dobler: „Besorgniserregend ist, dass Produktinnovationen oder Kapazitätserweiterungen als Investitionsmotive eine untergeordnete Rolle spielen. Wenn investiert wird, dann überwiegend in den Erhalt der Substanz oder in Rationalisierungen. Dies alles sind düstere Signale einer schrumpfenden und keiner wachsenden Wirtschaft.“

Der Arbeitsmarkt ist noch robust

Die bayerisch-schwäbische Arbeitslosenquote liegt mit 3,4 Prozent unterhalb des bayerischen und des deutschen Durchschnitts. Im Arbeitsamtsbezirk Kempten – Memmingen liegt sie aktuell bei 2,9 Prozent. „Diese noch robusten Zahlen dürfen allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die schwache Konjunktur den Arbeitsmarkt erreicht“, stellt Dobler mit Blick auf die Beschäftigungspläne der regionalen Betriebe fest. So hat sich die Zahl der Unternehmen, die derzeit keinen Bedarf für Neueinstellungen sehen, im letzten Jahr von 31 Prozent auf 66 Prozent mehr als verdoppelt.

„Wirtschaftliches Wachstum setzt mutige Reformen voraus. Es ist jetzt Zeit zu handeln“, fordert Björn Athmer, Regionalgeschäftsführer der IHK im Allgäu. Angesichts des demografischen Wandels muss es das Ziel sein, das Arbeitsvolumen durch Reformen und bessere Anreize zu erhöhen, die steuerliche Belastung der Unternehmen auf ein wettbewerbsfähiges Niveau abzusenken und die Energie- und Stromkosten zu begrenzen, beispielsweise durch die Reduzierung der Stromsteuer und den Erhalt einer bundeseinheitlichen Strompreiszone.

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Tourismus Verwaltung Wirtschaft

Stadtrat beschließt „Handlungsprogramm Altstadt 2030 – Kaufbeuren packt an!“

Der Kaufbeurer Stadtrat hat in seiner Sitzung am 22. Oktober das „Handlungsprogramm Altstadt 2030 – Kaufbeuren packt an!“ einstimmig beschlossen.

Ziel des Handlungsprogrammes ist es, den Standortvorteil „mittelalterliche Stadt“ in die heutige Zeit attraktiv zu übersetzen und die Altstadt Kaufbeurens für Touristen und Gäste von außerhalb gleichermaßen wie für die Kaufbeurer Bevölkerung neu zu beleben. Das Handlungsprogramm besteht aus Bausteinen zur Steigerung der touristischen Attraktivität, zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch mehr Grün und mehr Platz für Gastronomie und Veranstaltungen sowie zur Ausweitung des Marketings und der Veranstaltungsformate. Ebenfalls im Fokus ist die Unterstützung der Eigentümer, so dass Wohnen, Gewerbe und Einzelhandel in der Altstadt wieder attraktiver werden. Im Zeitraum bis 2030 soll so die Altstadt mit neuem Leben erfüllt und eine spürbare Verbesserung erreicht werden.

Als Prioritäten sind folgende Projekte vorgesehen:

  • Suche und Realisierung von festen Baumstandorten
  • Begrünung mittels mobiler Bäume
  • Verkehrskonzept mit Prüfung versenkbarer Poller zur Zufahrtsregelung
  • Entwicklung und Ausweitung des Stadtmarketings
  • Entwicklung und Durchführung eines Veranstaltungsprogramms
  • Platzgestaltung am Fünfknopfturm

Diese Projekte werden im nächsten Schritt konkret ausgearbeitet und dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt. Für eine Vielzahl gibt es zum Teil erhebliche Fördermöglichkeiten, so dass trotz der angespannten Haushaltslage mit der Umsetzung des Handlungsprogramms soweit als möglich begonnen werden soll. Für das Jahr 2025 bedeutet das, dass die Begrünung mit festen und vor allem mobilen Bäumen im Fokus steht. Ein Verkehrskonzept mit Neuaufteilung des öffentlichen Raums soll vorbereitet und parallel verschiedene Pilotversuche ausprobiert werden. Das Stadtmarketing soll verstärkt und ein ansprechendes Veranstaltungsprogramm angeboten werden.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Seit Jahren bewegt uns die Entwicklung unserer Altstadt und so freut es mich sehr, dass wir nun in breitem Konsens ein umfassendes Handlungsprogramm beschlossen haben. Es verbindet Maßnahmen zur Verbesserung der touristischen Attraktivität ebenso wie zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Altstadt. Wir putzen uns zum Beispiel mit mobilen Bäumen raus und machen unsere wertvolle Historie mit zielgerichteten multimedialen Stadtführungen interessant. Auch geben wir Gastronomie und Veranstaltungen mehr Raum und entwickeln auch dafür ein neues Verkehrskonzept. Wir wollen Eigentümer enger begleiten und damit mehr Wohnraum schaffen.“

Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Mit dem einstimmigen Beschluss geht ein starkes Signal aus dem Stadtrat in die Stadtgesellschaft: Wir wollen mit dem Handlungsprogramm unsere Altstadt in die Zukunft tragen. Unser Ziel ist es, den Standortvorteil „mittelalterliche Stadt“ in die heutige Zeit zu übersetzen. Wir wollen 2030 in der Altstadt sagen können, wir haben gemeinsam mit allen Akteuren richtig was bewegt, das Erscheinungsbild hat sich positiv entwickelt, es pulsiert vielfältiges, kulturell ansprechendes Leben. Das Handlungsprogramm ist der konzeptionelle Rahmen und ich lade alle Akteure ein, aktiv mitzuwirken. Kaufbeuren packt an!“

Das Handlungsprogramm steht hier zum Download (PDF – 0,6 MB) bereit.

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Kinder Verwaltung Wirtschaft

Tag der offenen Tür in Kaufbeurens Kitas: Einblicke in die Betreuungseinrichtungen für 2025/2026

Tag der offenen Tür in Kaufbeurens Kitas: Einblicke in die Betreuungseinrichtungen für 2025/2026

Am Samstag, 09. November 2024, lädt die Stadt Kaufbeuren alle interessierten Eltern, die für das Betreuungsjahr 2025/2026 einen passenden Platz in einer Kinderkrippe, einem Kindergarten oder Hort suchen, zu einem Tag der offenen Tür in teilnehmende Kitas in Kaufbeuren ein.

Im Vorfeld einer solchen Suche gibt es viele Fragen, die die Eltern beschäftigen: Wie sieht die Kita räumlich aus? Welche pädagogischen Schwerpunkte werden in der Wunsch-Kita gesetzt? Wer sind die pädagogischen Fachkräfte? Und viele Fragen mehr. Aus diesem Grund findet am 09. November zwischen 09:00 Uhr und 13:00 Uhr der Tag der offenen Tür in einigen Kaufbeurer Kitas statt.

Cornelia Otto, Leiterin des Referats für Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt freut sich auf viele interessierte Eltern: „Wir möchten mit dem Angebot des Tages der offenen Tür in unseren Kitas den Eltern, die für das Betreuungsjahr 2025/2026 einen Platz suchen, einen Blick in unsere Einrichtungslandschaft ermöglichen. Kommen Sie mit den Fachkräften ins Gespräch, machen Sie sich ein Bild und nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen rund um den gewünschten Kita-Besuch Ihres Kindes zu klären. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und laden Sie herzlich zu einem Besuch in unseren Einrichtungen ein.“

Folgende Kitas können zu den angegebenen Zeiten besucht werden:

Besichtigungstermin 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr

  • Kinderhaus Brunnenweg (Krippe/Kindergarten)
    Brunnenweg 8a
  • Kinderhaus Am Leinauer Hang (Krippe/Kindergarten/Hort)
    Liegnitzer Straße 22
  • Kinderhaus Blattneiweg (Krippe/Kindergarten)
    Blattneiweg 12a
  • Inklusives Kinder- und Familienzentrum an der Grünwalder Straße
    (Krippe/Kindergarten/Hort)
    Adalbert-Stifter-Straße 20
  • Kinderkrippe Turnerstraße
    Turnerstraße 8
  • Die Kolping-Kinder (Krippe und Kindergarten)
    Adolph-Kolping-Straße 2a

Besichtigungstermin 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr:

  • Kindergarten Naturinsel
    Heinzelmannstraße 2
  • Kindergarten Am Sonneneck
    Am Sonneneck 35
  • Kindergarten Jeschkenweg
    Jeschkenweg 4
  • Kinderhaus am Freibad (momentan noch in der Grünwalder Straße 3)
    (Krippe/Kindergarten/Hort)
    Grünwalder Straße 3
  • Wald- und Naturkindergarten
    Haldenteil/Pforzen – hinter dem Freibad Neugablonz
  • evangelisches Matthias-Lauber-Kinderhaus (Krippe und Kindergarten)
    Bismarckstraße 5
  • evangelischer Valentin-Heider-Kindergarten
    Wagenseilerstraße 4
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Panorama Tourismus Wirtschaft

Statement von Peter Stöferle, Abteilungsleiter Infrastruktur und Mobilität IHK Schwaben zur Streichung von IC-Verbindungen ins Allgäu

Streichung der IC-Verbindungen ins Allgäu: Ein Rückschlag für die Region

Statement von Peter Stöferle, Abteilungsleiter Infrastruktur und Mobilität IHK Schwaben

„Dass die Bahn hier die ‚Notbremse‘ zieht, offenbart ein Desaster – für die Bahn und für den Tourismus. Mit dem plötzlichen Aus für die Intercitys nach Oberstdorf verlieren auch Kempten, Kaufbeuren, Immenstadt, Sonthofen und Fischen ihre Fernverkehrs-Verbindungen. Dies wirft das Allgäu allein schon aus touristischer Sicht im Wettbewerb mit anderen Regionen weit zurück, die weiterhin umsteigefrei mit ICE oder IC zu erreichen sind, zum Beispiel Garmisch-Partenkirchen, Bad Reichenhall und Berchtesgaden sowie viele Ziele in Österreich.

Es bedarf nun größter politischer Anstrengungen, dass der Fernverkehr in einigen Jahren, wenn das neue Stellwerk in Oberstdorf in Betrieb gehen soll, tatsächlich wieder aufgenommen wird. Für die Bahn ist Oberstdorf ein betrieblich ‚unbequemes‘ Ziel, weil es – neben Sylt – der einzige Fernverkehrs-Endpunkt ist, der nicht mit E-Loks angefahren werden kann. Hier rächt es sich zusätzlich, dass die seit Jahrzehnten überfällige Elektrifizierung immer noch fehlt.

Die Streichung der IC-Züge Dortmund–Ulm–Oberstdorf und Hamburg–Augsburg–Oberstdorf ist die sichtbare Konsequenz aus viel zu lange unterbliebenen Investitionen in die Strecken im Allgäu. Dass ein Stellwerk wie in Oberstdorf wegen „immenser Kabelschäden“ nicht mehr repariert werden kann, ist zwar ungewöhnlich, aber Stellwerksstörungen kommen auf den Allgäuer Strecken mittlerweile fast wöchentlich vor.

Die Bahn verweist auf ‚flexiblere‘ Anreisemöglichkeiten mit Umstieg in Ulm, Augsburg oder München. Das Umsteigen mit Reisegepäck ist aber unattraktiv und bei den ständigen Verspätungen auf diesen Strecken oft ein Glücksspiel. Bei den Regionalverbindungen mit nun ebenfalls modifiziertem Angebot handelt es sich bei genauer Betrachtung um eine Art ‚Notfahrplan‘.“

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Gesundheit Kinder Wirtschaft

Kinderkrebshilfe Königswinkel: Leben retten und kranken Kindern ein Lachen schenken

„Und das kommt besonders den Kindern zugute, die chronisch erkrankt sind und daher immer wieder kommen müssen“

Auch 25 Jahre nach ihrer Gründung unterstützt die Kinderkrebshilfe Königswinkel die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren bei der Anschaffung kindgerechter medizinischer Ausstattung – aktuell mit einem Videolaryngoskop für die Klinik Füssen.

„Wir sind sehr dankbar für diese großzügige Spende in Höhe von knapp 13.000 Euro“, betont Dr. Philipp Zimmermann. Der Chefarzt der Notfallzentren in Kaufbeuren und Füssen erklärt, dass durch die hochwertige Technik nun die Erstversorgung eines akut verletzten oder erkrankten Kindes mit schwieriger Atemwegsicherung durchgeführt werden könne – etwa bei einem anaphylaktischen Schock nach einem Insektenstich. „In unserer touristischen Region mit den zahlreichen Badeseen kommt es immer wieder vor“, so Zimmermann, „dass jede Minute zählt.“ Nach einer ersten Stabilisierung in Füssen könne das Kind dann weiterverlegt werden in eine Kinderklinik – wie die in Kaufbeuren. „Daher können wir hier dank dieser Spende eine wichtige Lücke in der Notfallversorgung der Region füllen“, bilanziert Zimmermann.

Sein Kollege Prof. Markus Rauchenzauner pflichtet ihm bei. „Ob in Füssen oder bei uns im Kinderzentrum Kaufbeuren: Die Kinderkrebshilfe Königswinkel hat in den vergangenen 25 Jahren eine enorme Hilfe geleistet, in unseren Häusern eine kindgerechte Ausstattung zu etablieren“, stellt der Chefarzt für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Kaufbeuren heraus. „Allein die Klinik-Clowns sind ein wahrer Segen für unsere kleinen Patientinnen und Patienten“, so Rauchenzauner über die Komiker, die von der Kinderkrebshilfe Königswinkel finanziert werden und mit ihren Späßen wöchentlich die Kinder im Klinikum Kaufbeuren zum Lachen bringen.

„Von bunten Kasaks bis hin zum Therapiespielplatz – allein in den vergangenen drei Jahren hat uns die Kinderkrebshilfe Königswinkel mit Spenden von über 100.000 Euro bedacht“, betont der Leiter des Kinderzentrums Kaufbeuren und hebt das Engagement von Dr. Rainer Karg und dem ganzen Team hervor, ohne das die Kinderklinik weit weniger abwechslungsreich und familiengerecht wäre wie sie es heute sei. „Und das kommt besonders den Kindern zugute, die chronisch erkrankt sind und daher immer wieder kommen müssen“, so Rauchenzauner abschließend.

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Bildung Veranstaltung Wirtschaft

Larus Coaching – Vortrag vor Wirtschaftsjunioren am 24.10.24 zum Thema Emotionale Intelligenz und Potenzialentfaltung für nachhaltigen Erfolg

Christian Herrmann und Stefanie Sousa-Pietruske: Emotionale Intelligenz und Potenzialentfaltung für nachhaltigen Erfolg powered by Larus Coaching am 24.10.2024. Jetzt anmelden!

Vortrag 1 – Christian Herrmann (Larus Coaching): Das Konzept des „emotionalen Hauses“

In Zeiten des Wertwandels und einer immer stärkeren Fokussierung auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter, ist es für Führungskräfte wichtig, über ein hohes Maß an emotionaler Intelligenz zu verfügen. Denn nur so können sie die individuellen Bedürfnisse und Emotionen ihrer Mitarbeiter wahrnehmen und darauf angemessen reagieren.

Das Konzept des „emotionalen Hauses“ der Führung umfasst sechs grundlegende menschliche Bedürfnisse, die von Führungskräften erfüllt werden müssen, um ein motivierendes und zufriedenstellendes Arbeitsumfeld zu schaffen. Vorgesetzte sollten also imstande sein, auf die individuellen Anliegen ihrer Mitarbeiter einzugehen, um ein erfolgreiches und harmonisches Miteinander zu ermöglichen.

Sie erfahren in dem Vortrag von Christian Herrmann, welche konkreten Maßnahmen Führungskräfte ergreifen können, um die sechs menschlichen Bedürfnisse des „emotionalen Hauses“ der Führung zu erfüllen und somit eine nachhaltige, motivierende und zufriedenstellende Arbeitsumgebung zu schaffen!

Vortrag 2 – Stefanie Sousa-Pietruske: Core Assessments, eine Reise zur Selbsterkenntnis und Unternehmensblüte

In der tiefen Reflexion des menschlichen Potenzials liegt die wahre Essenz des Fortschritts. In einer Welt, die sich ständig wandelt, sind traditionelle Bewertungsmethoden oft nicht mehr ausreichend. Hier setzen die Core Assessments an und gehen weit darüber hinaus.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten die Komplexität jedes einzelnen Mitarbeiters durch fünf zentrale Dimensionen erfassen: Verhalten, Motivation, Denkvermögen, Emotionen und Lernen. Diese facettenreiche Analyse bietet Ihnen nicht nur ein tiefgreifendes Verständnis für die individuellen Stärken und Entwicklungsfelder, sondern auch für die verborgenen Potenziale, die nur darauf warten, entfaltet zu werden.

Ergreifen Sie die Möglichkeit, durch den Vortrag von Stefanie Sousa-Pietruske Ihre Mitarbeiter in ihrer ganzen Tiefe zu verstehen und zu fördern. Entdecken Sie das volle Potenzial, das in Ihnen und Ihrem Team schlummert. Werden Sie Zeuge, wie individuelle Erkenntnisse Ihr Unternehmen auf eine neue Ebene des Erfolgs heben. Core Assessments sind nicht nur ein Werkzeug – sie sind eine Philosophie des ganzheitlichen Erfolgs.

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Wirtschaft

Führungswechsel in Kaufbeuren: Sparkasse Allgäu besetzt zentrale Leitungspositionen neu

Im September gab es bedeutende Personalwechsel bei der Sparkasse Allgäu

Im September gab es bedeutende Personalwechsel bei der Sparkasse Allgäu (↲ WsK-online). Claudia Heiß, bisherige Leiterin des Marktbereichs Kaufbeuren, übernahm die Leitung des Kundenservice-Centers an den Sparkassen-Standorten Füssen, Kaufbeuren und Sonthofen. Ihre Nachfolge trat Sven Schmid an, der zuvor die Filiale in Kempten St. Mang geleitet hat. Diese Position bekleidet nun Jan Rietzler, der bisherige Leiter der Sparkassen-Filiale in Fischen.

Claudia Heiß blickt auf eine beeindruckende Karriere bei der Sparkasse Allgäu zurück. Nach ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau, die sie 2001 abschloss, sammelte sie in verschiedenen Funktionen umfassende Erfahrung in der Kundenberatung und Führung. Zuletzt leitete sie elf Jahre lang den Marktbereich Kaufbeuren. Mit ihrem Wechsel in die Position der Leiterin des Kundenservice-Centers wird sie die Servicequalität an den Standorten Füssen, Kaufbeuren und Sonthofen weiterentwickeln und mit ihrem Team aus knapp 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Kundenanliegen strategisch koordinieren.

Das Kundenservice-Center ist erste Anlaufstelle für Kundinnen und Kunden der Sparkasse mit mehr als 400.000 Anrufen pro Jahr. 90 Prozent aller Kundenanliegen, wie Kontoabfragen, Lastschriftrückgaben, Dispoänderungen oder Fragen rund um das Kartengeschäft können im Kundenservice-Center fallabschließend gelöst werden. Darüber hinaus erhalten die Kundinnen und Kunden Support im Online-Banking und zu allen digitalen Themen.

„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und darauf, das Team in dieser wichtigen Phase zu unterstützen“, sagt Claudia Heiß. „Mein Ziel ist es, die Servicequalität auf höchstem Niveau zu halten und gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die besten Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden zu finden.“

Sven Schmid, der neue Leiter des Marktbereichs Kaufbeuren, bringt umfangreiche Erfahrung aus verschiedenen Positionen bei der Sparkasse Allgäu mit. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann im Jahr 2004 war er in der Kundenberatung tätig und übernahm 2017 die Leitung der Filiale Altusried. Seit 2020 leitete er erfolgreich die Sparkassenfiliale in Kempten St. Mang. Als neuer Leiter des Marktbereichs Kaufbeuren gehören die Filialen Ludwigstraße, Wertachschleife, Hirschzell, Oberbeuren, Neugablonz Süd und Neugablonz Neuer Markt zu seinem Verantwortungsbereich.

„Ich freue mich sehr, die Leitung des Marktbereichs Kaufbeuren zu übernehmen und mit diesem tollen Team zusammenzuarbeiten“, so Sven Schmid. „Mein Ziel ist es, die bewährten Prozesse weiterzuführen und gleichzeitig neue Impulse zu setzen, um unsere Kunden umfassend und ganzheitlich zu beraten.“

Jan Rietzler, der die Leitung der Filiale in Kempten St. Mang übernimmt, ist seit 2011 bei der Sparkasse Allgäu tätig. Nach Stationen in verschiedenen Filialen war er von 2018 bis 2021 als Datenschutzbeauftragter tätig, entschied sich jedoch aufgrund seiner Vorliebe für den direkten Kundenkontakt, wieder in den Vertrieb zu wechseln. Zuletzt leitete er die Filiale in Fischen.

„Jetzt ist es Zeit, einen Schritt weiter zu gehen und mich einer neuen Herausforderung zu stellen. Den Kundinnen und Kunden in Kempten Sankt Mang werde ich gerne in allen Finanzfragen zur Seite stehen“, sagt er.

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Wirtschaft

Seit 25 Jahren der HypoVereinsbank Kaufbeuren treu: Monika Kudlimay feiert Dienstjubiläum

Ein Vierteljahrhundert Erfahrung im Dienste der Kunden

Am 1. Oktober 2024 konnte Monika Kudlimay ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der HypoVereinsbank feiern. Ihre Karriere in der Finanzbranche begann jedoch schon deutlich früher: Seit mittlerweile 37 Jahren ist sie in der Bankenwelt aktiv.

Ihre berufliche Laufbahn startete Monika Kudlimay am 1. September 1987 mit einer Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse Ostallgäu. Nach einigen Jahren entschied sie sich, am 1. Oktober 1999 zur HypoVereinsbank (↲ WsK-Marktplatz) zu wechseln. Dort war sie zunächst als Individualkundenberaterin in der Filiale Kempten tätig.

Seit 2011 unterstützt sie nun schon in der Filiale Kaufbeuren vermögende Privatkunden mit ihrer Expertise und wird in diesem Bereich sehr geschätzt.

Feierliche Ehrung

Anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums bei der HypoVereinsbank wurde Monika Kudlimay in einer Feierstunde besonders gewürdigt. Andreas Frey, Filialdirektor der HypoVereinsbank Kaufbeuren, überreichte ihr die Ehrenurkunde des Freistaates Bayern als Anerkennung für ihre langjährige und erfolgreiche Arbeit.

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Gesundheit Veranstaltung Wirtschaft

Expertenvorträge in Kaufbeuren: Alles rund um Pflegeheimkosten und Finanzierung am 23.10. in der AOK

Pflegeheimkosten im Fokus: Wer zahlt und warum ist es so teuer?

Am 23. Oktober 2024 um 15:30 Uhr lädt das Beratungsnetz Pflege Kaufbeuren zu einer informativen Vortragsveranstaltung zum Thema „Wohnen im Pflegeheim – Wer soll das bezahlen und warum kostet das so viel“ ein. Im Vortragssaal der AOK Kaufbeuren informieren Fachleute über die finanziellen Aspekte der Pflegeheimversorgung und beantworten drängende Fragen zur Kostenübernahme und Finanzierung.

Vortrag 1 – Kostenübernahme durch den Bezirk Schwaben

Mirjam Kraus vom Bezirk Schwaben wird in ihrem Vortrag die Rolle des Bezirks bei der Unterstützung pflegebedürftiger Menschen erläutern. Der Bezirk übernimmt Teile der Kosten, wenn die Mittel aus der Pflegeversicherung sowie das Einkommen und Vermögen der Betroffenen nicht ausreichen.

Im Vortrag werden unter anderem folgende Themen behandelt:

  • Wer übernimmt welche Kosten?
  • In welchem Umfang müssen Pflegebedürftige eigenes Einkommen und Vermögen einsetzen?
  • Welche Ansprüche haben Pflegebedürftige und wie funktioniert die Antragstellung?
  • Welche Kosten kann der Bezirk Schwaben übernehmen?

Kraus‘ Vortrag bietet einen umfassenden Überblick über die Unterstützungsmöglichkeiten, auf die Pflegebedürftige und deren Angehörige zurückgreifen können.

Vortrag 2 – Transparenz bei Pflegeheimkosten

Stefan Eger von der compass privaten Pflegeberatung widmet sich in seinem Vortrag der detaillierten Aufschlüsselung der Pflegeheimkosten. Diese setzen sich aus verschiedenen Positionen zusammen:

  • Pflegeanteil
  • Investitionskosten
  • Unterkunft und Verpflegung
  • Ausbildungsvergütung
  • Betreuungs- und Sonderleistungen

Eger erläutert, wie diese Kosten zustande kommen und gibt Einblicke in die tatsächlichen Ausgaben, die Pflegeheime tragen müssen. Zudem geht er auf spezielle Regelungen für Pensionsbeamte ein und erklärt die Rolle der Beihilfestellen bei der Finanzierung.

Kostenfreier Eintritt und wichtige Informationen zur Pflegeheimfinanzierung

Die Veranstaltung findet im Vortragssaal der AOK Kaufbeuren in der Josef-Landes-Straße 32 statt. Der Eintritt ist frei, sodass alle Interessierten die Gelegenheit haben, sich fundiert über die Kostenstruktur und Finanzierung von Pflegeheimen zu informieren.

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Wirtschaft

Wie die Altstadt von Kaufbeuren bis 2030 belebt werden soll – Ein Rückblick auf die Mitgliederversammlung der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren

Wege zur Belebung: Kultur, Gastronomie, Wohnen und Aufenthaltsqualität im Fokus

Die Mitgliederversammlung der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren (AK) am 17. Oktober 2024 im Flairhotel am Kamin brachte spannende Diskussionen und einen hoffnungsvollen Blick auf die Zukunft der Altstadt. Moderiert wurde das Treffen von Guido Zeller, Vorstandsmitglied der AK, der den Blick sowohl auf vergangene Aktionen als auch auf kommende Entwicklungen richtete.

Rückblick auf 2023/2024: Highlights und Aktionen in der Altstadt

Zeller eröffnete die Veranstaltung mit einem Dank an alle Vorstände, Partner, Aktiven sowie an die Stadt Kaufbeuren. Er hob besonders die vielfältigen Aktionen bzw. Unterstützungen von Aktionen der AK im Jahr 2023/2024 hervor, die das Stadtbild Kaufbeurens bereichert haben. Darunter das „Kaufbeuren ist bunt“-Projekt, die Unterstützung von Straßenkünstlern beim Altstadtsommer sowie der Kunstraum mit rund 30 Künstlern. Zudem waren die Events wie das Candle-Light-Shopping und der „größte echte Weihnachtskranz“ besondere Highlights, die auch in der kommenden Weihnachtszeit wieder stattfinden werden. Ebenfalls für die kommenden Wochen ist eine Beteiligung am Adventskalender des Lions Clubs mit den beliebten AK-Geschenkschecks geplant.

Zeller äußerte ein zentrales Anliegen der Aktionsgemeinschaft, die Fußgängerzone optisch aufzuwerten. Diese wird von vielen als „zu kahl“ empfunden, was einer lebendigeren Atmosphäre im Weg steht.

Finanzielle Lage: Solide Basis für zukünftige Projekte

Hansi Junginger, Vorstandsmitglied der AK, präsentierte den Finanzbericht für das Jahr 2023 und zeigte sich zufrieden mit der wirtschaftlichen Lage der Aktionsgemeinschaft. Die Kassenprüfer Günther Junginger und Toni Heider bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, woraufhin der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Nach vielen Jahren ehrenamtlicher Arbeit traten die beiden Kassenprüfer zurück und erhielten großen Dank für ihr Engagement.

Altstadt 2030: Impulse für eine lebendige Zukunft

Andreas Bauer, Wirtschaftsreferent der Stadt Kaufbeuren, hielt einen engagierten Impulsvortrag zur Zukunft der Altstadt, der bei den anwesenden Gästen sehr gut ankam. Er stellte das „Handlungsprogramm Altstadt 2030“ vor, ein erster und umfassender Maßnahmenplan für die kommende Zeit, der dem Stadtrat kommende Woche zur Beratung vorgelegt werden wird. Bauer betonte, dass die Zukunft einer Altstadt nicht mehr ausschließlich vom Handel abhängt, sondern unter anderem eine Mischung aus Kultur, Gastronomie, besonderen Einzelhandelsangeboten, Events oder auch einer gesteigerten Aufenthaltsqualität bedarf, um eine langfristige Belebung zu gewährleisten.

Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem mehr Begrünung, flexiblere Verkehrskonzepte und die Schaffung von Wohnraum. Auch die Aufwertung des Fünfknopfturms und die stärkere Vernetzung von Kultur und Handel spielen eine zentrale Rolle in der Strategie für die nächsten Jahre. „2030 werden wir durch die Altstadt gehen und sehen, wir haben was bewegt“, erklärte Bauer optimistisch.

Diskussion: Ideen und Wünsche der Mitglieder

In einer offenen Diskussion brachten die Mitglieder weitere Vorschläge zur Belebung der Altstadt ein. Roland Strohhacker von der Käsestube plädierte für ein verbessertes Parkkonzept, das vor allem den Wechsel bei Kurzzeitparkplätzen erleichtern soll. Auch das Thema „Brunchmarkt“ auf dem Kirchplatz wurde von Stadtrat Erich Schönhaar angesprochen. Hier wünschte er sich eine dauerhafte Fortführung, um den Samstag in der Altstadt zu beleben. Guido Zeller verdeutlichte, dass die AK ebenfalls in einem modernen Markt am Samstag ein große Chance zur Bereicherung der Altstadt sehe. Man sei sich aber im Verbund aller Partner konzeptionell uneinig gewesen. Dies führte neben anderen Schwierigkeiten zu einer Einstellung des Marktes. Zudem sei eine Finanzierung bei der momentanen Finanzlage der Stadt schwierig. Die AK zeigte sich jedoch bereit, an einem neuen Konzept für die Belebung der Altstadt mitzuarbeiten.

Gemeinsam in die Zukunft: Der Weg bis 2030

Zum Abschluss bedankte sich Guido Zeller bei allen Anwesenden und betonte die Bereitschaft der Aktionsgemeinschaft, die Zukunft der Altstadt aktiv mitzugestalten. Die Veranstaltung habe wichtige Impulse für die kommenden Jahre geliefert und die Zusammenarbeit aller Beteiligten sei der Schlüssel für eine erfolgreiche Entwicklung der Altstadt bis 2030.

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Wirtschaft

Chance zur Mitgestaltung der regionalen Wirtschaft: Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu suchen neue Mitglieder

Netzwerken und Fähigkeiten ausbauen

Die Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu sind auf der Suche nach neuen Mitgliedern und Vorstandsmitgliedern. Interessierte haben die Möglichkeit, sich aktiv an der wirtschaftlichen Entwicklung der Region zu beteiligen und von einem starken Netzwerk junger Unternehmer und Führungskräfte zu profitieren.

Netzwerken und Fähigkeiten ausbauen

Durch die Mitgliedschaft bei den Wirtschaftsjunioren eröffnen sich zahlreiche Chancen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und an regelmäßigen Veranstaltungen teilzunehmen. Der Austausch mit Gleichgesinnten fördert die persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

Vorteile einer Mitgliedschaft

  • Starkes Netzwerk: Zugang zu einem umfangreichen Netzwerk aus jungen Unternehmern und Führungskräften.
  • Weiterbildungen: Teilnahme an Skilltrainings und Weiterbildungsmöglichkeiten, um die eigenen Kompetenzen zu erweitern.
  • Veranstaltungen: Regelmäßige Treffen und Events für Austausch und Netzwerken.
  • Mitgestaltung der Wirtschaft: Aktive Beteiligung an der Gestaltung der regionalen Wirtschaft und die Möglichkeit, eigene Ideen und Visionen umzusetzen.

Interesse an einer Mitgliedschaft?

Bei Interesse an einer Mitgliedschaft stehen Ansprechpartner zur Verfügung, um weitere Informationen zu geben und offene Fragen zu beantworten.

E-Mail: info@wjd-kf-oal.de
Homepage: www.wjd-kf-oal.de

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Allgemein Karriere Politik Wirtschaft

Lohnanstieg für Dachdecker in Kaufbeuren gefordert

IG BAU fordert deutliche Lohnerhöhung für Dachdecker

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) setzt sich für höhere Löhne im Dachdeckerhandwerk in Kaufbeuren ein. Konkret wird eine Lohnerhöhung von 8 Prozent gefordert. Dies würde den Stundenlohn für Dachdecker auf 22,81 Euro anheben. Bei einer Vollzeitstelle könnten Arbeitnehmer so monatlich etwa 3.850 Euro verdienen. Auch die Auszubildenden und Angestellten im Bereich sollen von einem „kräftigen Plus im Portemonnaie“ profitieren.

Laut Michael Jäger, Vorsitzender der IG BAU Schwaben, sei die Lohnerhöhung dringend notwendig. „Für die harte Arbeit, die die Profis bei Wind und Wetter auf den Dächern in Kaufbeuren leisten, ist das Lohn-Plus fällig“, so Jäger. Der aktuelle Mindestlohn für Dachdecker liegt derzeit bei 15,60 Euro pro Stunde.

Tarifverhandlungen stehen bevor

Am 22. Oktober findet die zweite Verhandlungsrunde zwischen der IG BAU und dem Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) statt. Hierbei wird weiter über die Lohnanpassungen verhandelt, die von der IG BAU für notwendig gehalten werden, um die finanzielle Situation der Dachdecker zu verbessern.

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Jugend Wirtschaft

Wahlen zum „Junior-Betriebsrat“ gestartet – 1.100 Auszubildende können in Kaufbeuren ihre Vertretung bestimmen

Jugendliche haben einfach eine andere ‚Betriebsbrille auf der Nase

Die „junge Chance“ nutzen, um im Betrieb ein Wörtchen mitzureden: Azubis und junge Beschäftigte in Kaufbeuren können ab sofort ihren „Junior-Betriebsrat“ wählen.

Es geht um die Jugend- und Auszubildenden-Vertretung (kurz: JAV). Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) startet dazu jetzt einen „Lockruf in die Wahlkabine des Betriebs“: „Azubis und Jugendliche sollten unbedingt ihr JAV-Team wählen. Es geht immerhin um eine starke Stimme für Azubis. Denn die JAV ist das Sprachrohr der jungen Menschen in Betrieben und Verwaltungen. Sie ist der direkte Draht zur Chefetage – und damit ein wichtiger Problemlöser, wenn‘s im Betrieb mal hakt“, sagt der Vorsitzende der IG BAU Schwaben, Michael Jäger. Die Wahlen zum „jungen Betriebsrat“ laufen noch bis Ende November.

„Jugendliche haben einfach eine andere ‚Betriebsbrille auf der Nase‘. Sie haben frische Ideen und können dem Betriebsalltag Impulse geben. Hier spielt die JAV eine wichtige Rolle. Denn sie hat quasi eine Standleitung zur Geschäftsführung“, so Michael Jäger. Die JAV sei aber auch ein wichtiger Hebel für junge Beschäftigte in Kaufbeuren, um eigene Interessen durchzusetzen: „Von der besseren Azubi-Betreuung im Betrieb bis zum neuen Tablet für die Ausbildung – ein Jugend-Betriebsrat kann einiges bewegen. Auch individuelle Probleme packt eine JAV an – von unbezahlten Überstunden bis zur Nachhilfe beim Lernen für die Berufsschule“, sagt Claudia Praetorius von der „Jungen BAU“, der Nachwuchsorganisation der Gewerkschaft.

Aktuell gibt es in Kaufbeuren rund 1.100 Auszubildende – rund 60 von ihnen lernen in der Baubranche, so die IG BAU Schwaben. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur. Eine Interessenvertretung kann jeder wählen, der in einem Betrieb arbeitet, in dem es mindestens fünf Jugendliche oder Azubis und bereits einen Betriebsrat gibt. Stimmberechtigt sind alle Beschäftigten unter 18 Jahren. Ebenso alle Azubis. Für die JAV-Wahlen antreten können alle Azubis und alle Beschäftigten unter 25 Jahren.

Mehr Infos rund um die Wahl gibt es im Netz unter www.jav-portal.de. Azubis aus den Branchen der IG BAU, die einen „Nachwuchs-Betriebsrat“ gründen wollen oder Hilfe bei der Wahl brauchen, können sich an Claudia Praetorius als Bundesjugendsekretärin der IG BAU wenden: jungebau@igbau.de.

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Panorama Verwaltung Wirtschaft

Lärmintensiv: Weitere Informationen zu den Bauarbeiten der Deutschen Bahn an der Augsburger Straße

Die Deutsche Bahn ist bemüht, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten

Die Bauarbeiten der Deutschen Bahn zur Brückenerneuerung an der Augsburger Straße gehen weiter. Im Zuge dessen informiert die Bahn darüber, dass im Zeitraum von Freitag, 25. Oktober 2024, ab ca. 20:00 Uhr, bis Samstag, 02. November 2024, ca. 05:00 Uhr durchgängig gearbeitet wird.

Dabei finden folgende besonders lärmintensive Arbeiten statt:

  • Abbruch der bestehenden Brücke
  • Einschub der seitlich hergestellten Eisenbahnüberführung
  • Hinterfüllung des Bauwerkes
  • Wiederherstellen des Schienenweges

Es werden für diese Arbeiten unter anderem Bagger, ein Bohrgerät, LKW zum An- und Abtransport von Baustoffen sowie Rüttelplatten zum Verdichten des Bodens zum Einsatz kommen.

Die Deutsche Bahn ist bemüht, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Dennoch lassen sich Beeinträchtigungen und Veränderungen im Bauablauf nicht gänzlich ausschließen.

Zum Artikel hier auf Wir sind Kaufbeuren: Bauarbeiten der Deutschen Bahn an der Augsburger Straße gehen weiter. Vollsperrung mit Auswirkung auf den ÖPNV

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Allgemein Karriere Werbung Wirtschaft

Die Sparkasse Allgäu ist neu im Jobportal von Wir sind Kaufbeuren

Zahlreiche Stellenangebote in Vollzeit, Teilzeit und als Werkstudent

Aktuell sind folgende Stellen zu besetzen:

  • Privatkundenberatung (w/m/d) in Voll- oder Teilzeit in unseren Filialen
  • Filialleitung (m/w/d) für unserer Filiale Fischen
  • Versicherungsbeauftragte:r (m/w/d) Schwerpunkt Firmenkundengeschäft
  • Mitarbeiter:in (m/w/d) im Kundenservice
  • Werkstudent:in im Kundenservice (m/w/d)

Zu den Stellenageboten unter https://www.wir-sind-kaufbeuren.de/stellenangebote-sparkasse-allgaeu

Sie finden uns in 44 Geschäftsstellen im gesamten Allgäu. In unseren Geschäftsstellen bieten wir umfassenden Service und kompetente Beratung. Wenn’s um Geld geht, sind wir immer in Ihrer Nähe. Unsere freundlichen und kompetenten Mitarbeiter sorgen für eine qualifizierte und individuelle Beratung sowie eine schnelle und problemlose Abwicklung all Ihrer Geldgeschäfte.

Sparkasse Allgäu – Hauptstelle
Ludwigstraße 26
87600 Kaufbeuren
Telefon: +49 (0) 831 20510
info@sparkasse-allgaeu.de
www.sparkasse-allgaeu.de

Sparkasse Allgäu – Weil’s bei uns um mehr als Geld geht. Wir sind ein moderner Finanzdienstleister und gleichzeitig fest in der Region Allgäu verwurzelt. Mit unseren Geschäftsstellen von Oberstdorf bis Buchloe und unseren Hauptsitzen im Herzen von Kempten und Kaufbeuren kennen wir unsere Kundinnen und Kunden und deren Bedürfnisse gut. Darauf sind wir stolz. Wir sind Lebensbegleiter, Unterstützer und Wirtschaftsförderer aus Leidenschaft.

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Kultur Veranstaltung Wirtschaft

Erfolgreicher Rustikalmarkt: Sonniges Herbstwetter und abwechslungsreiches Programm locken zahlreiche Gäste in die Kaufbeurer Altstadt

Ein Bericht samt Bilder der Veranstaltung

Der Rustikalmarkt in Kaufbeuren am vergangenen Sonntag, den 6. Oktober 2024, war ein voller Erfolg. Bei bestem spätsommerlichem Wetter mit viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen zog es zahlreiche Besucher in die malerische Altstadt. Die Straßen und Gassen füllten sich schon früh, und das bunte Markttreiben lockte viele Kaufbeurer sowie Gäste aus der Umgebung zum Bummeln, Staunen und Genießen.

Rund 40 Kunsthandwerker, Gastronomen und Direktvermarkter präsentierten ihre vielfältigen und oft handgefertigten Produkte. Die Besucher hatten die Möglichkeit, beeindruckende Kunstwerke aus Holz, Keramik, Filz und Papier zu bestaunen, die so manche neue Einsicht in die Verarbeitungsmöglichkeiten dieser Werkstoffe boten. Auch die hochwertigen regionalen und saisonalen Spezialitäten der Direktvermarkter erfreuten sich großer Beliebtheit. Besonders die vielfältigen Brotsorten, Käsespezialitäten und Aufstriche, aber auch aromatische Kräuterprodukte luden zu einer kulinarischen Entdeckungsreise ein.

Bilder Veranstaltung

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. An den gastronomischen Ständen fanden sich beliebte Klassiker wie Bratwurst, Baumkuchen und Schokofrüchte, während besondere Köstlichkeiten wie Langos und Mandelvariationen für Abwechslung sorgten. Die zahlreichen Cafés entlang der Straßen waren aufgrund des herrlichen Wetters gut besucht, und viele nutzten die Gelegenheit, draußen zu sitzen und das bunte Treiben zu beobachten.

Ein Highlight für die jüngeren Besucher war die Kindereisenbahn am Obstmarkt sowie das Kinderschminken und der Ballonkünstler, die ab 13:00 Uhr viele Kinderherzen höher schlagen ließen.

Ein weiteres Highlight des Wochenendes war der verkaufsoffene Sonntag. Zahlreiche Einzelhändler in der Altstadt öffneten von 13:00 bis 17:00 Uhr ihre Türen und boten ein erweitertes Einkaufserlebnis. Das Forettle Center hatte ebenfalls seine Geschäfte geöffnet, und beim Hafenmarkt lud das 30-jährige Jubiläum von Rustika Schmuck zu einem besonderen Event mit Live-Musik, Schmankerl Garten, einer Oldtimer-Ausstellung und einem Kinderprogramm ein.

Zusätzlich gab es bei JOAS Kaufbeuren (↲ WsK Marktplatz) Haustüren und Garagentore zu Sonderkonditionen, was viele interessierte Käufer anlockte. Die Kombination aus dem Markt, den geöffneten Geschäften und den zahlreichen Attraktionen sorgte dafür, dass der Rustikalmarkt 2024 in Kaufbeuren ein rundum gelungenes Ereignis war.

Die Kaufbeurer Altstadt erwies sich an diesem Wochenende wieder als beliebter Treffpunkt für Jung und Alt – ein wunderbarer Start in den Herbst, der sicherlich vielen in bester Erinnerung bleiben wird.

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Bildung Gesundheit Wirtschaft

Nachhaltige Schulungen zur psychosozialen Unterstützung: gemeinsames Projekt der AOK und der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren gestartet

Psychische Belastung: Hilfe zur Selbsthilfe für Beschäftigte der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Im Krankenhaus sind Mitarbeitende regelmäßig hohen psychischen Belastungen ausgesetzt. Mit einem gemeinsamen Angebot unterstützen die AOK Bayern und die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren deren Mitarbeitende – gerade nach belastenden, schwerwiegenden Ereignissen.

Psychische Erkrankungen gelten als zweithäufigste Ursache für Krankschreibungen und ziehen oft weitere körperliche Leiden nach sich. Deshalb haben die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren und die AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu nun ein nachhaltiges Projekt zur psychosozialen Unterstützung gestartet, bei dem ausgewählte Klinik-Mitarbeitende von Experten des PSU-Akut e. V. zum Thema geschult werden. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, psychosoziale Unterstützung und Begleitung im Gesundheitswesen aufzubauen, zu organisieren und durchzuführen.

Aktuell schult PSU-Akut dazu 16 Beschäftigte im Klinikverbund. Durch die Schulung können sie ihren Kolleginnen und Kollegen bei Belastungssituationen wie tragischen, unerwarteten Todesfällen, dramatischen Reanimationssituationen oder besonderen Situationen wie etwa COVID beraten und Anlaufstellen für weitergehende Hilfe aufzeigen. Zudem baut der Verein zusammen mit den Kliniken Strukturen auf, um die psychosoziale Unterstützung vor Ort über die Jahre weiterzuentwickeln. Dazu gehören etwa Standards oder Leitlinien, wie mit psychischen Belastungen am Arbeitsplatz umgegangen werden kann.

„Wir möchten durch dieses niedrigschwellige Angebot möglichst viele unserer Beschäftigten dafür sensibilisieren, Hilfe von ihren geschulten Kolleginnen und Kollegen anzunehmen“, betont Andreas Kutschker. Der Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren bedankt sich bei der AOK Bayern für die Unterstützung bei der betrieblichen Gesundheitsförderung. „Letztendlich können dadurch alle Klinik-Mitarbeitenden profitieren, indem ihre psychische Widerstandsfähigkeit gestärkt wird.“

Bernd Ruppert unterstreicht die regionale Verbundenheit. „Als Gesundheitskasse vor Ort unterstützen wir die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren gerne bei diesem Präventionsprojekt“, so der Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. „Wir wünschen allen Beschäftigten einen großen persönlichen und gesundheitlichen Nutzen bei der Teilnahme an dieser hochwertigen Maßnahme zur betrieblichen Gesundheitsförderung.“

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Wirtschaft

Die Sparkasse Allgäu ist jetzt Silber-Partner von Wir sind Kaufbeuren

Eine langjährige Partnerschaft wird noch intensiver fortgesetzt

Sparkasse Allgäu – Weil es um mehr als nur Geld geht. Als moderner Finanzdienstleister ist das Unternehmen fest in der Region Allgäu verwurzelt. Mit Geschäftsstellen von Oberstdorf bis Buchloe und den Hauptsitzen in Kempten und Kaufbeuren verfügt die Sparkasse Allgäu über tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden. Darauf legt das Unternehmen großen Wert. Als Lebensbegleiter, Unterstützer und Wirtschaftsförderer agiert die Sparkasse mit Leidenschaft.

  • 44 Geschäftsstellen im gesamten Allgäu bieten umfassenden Service und kompetente Beratung.
  • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Allgäu stehen für qualifizierte und individuelle Beratung und gewährleisten eine schnelle und problemlose Abwicklung aller finanziellen Angelegenheiten.

Zum Unternehmenseintrag im Marktplatz von Wir sind Kaufbeuren

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Blaulicht Kinder Wirtschaft

Schulstart der Erstklässler: Schulbustraining der Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal

Und auch im nächsten Jahr möchte die VG Kirchweihtal zusammen mit der Polizei Kaufbeuren das Schulbustraining wieder anbieten

Mit dem Start in die Schule gehen Erstklässler die nächsten großen Schritte in ihrem Leben. Dazu gehört auch der tägliche Schulweg, der für viele nicht zu Fuß oder mit dem Auto der Eltern, sondern mit dem Bus zurückgelegt wird.

Worauf es beim Warten an der Bushaltestelle und beim Verhalten am bzw. im Bus ankommt, vermittelt die Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal zusammen mit der Polizei Kaufbeuren den kleinen Schulanfängern. Seit über 20 Jahren bietet die VG Kirchweihtal dieses Schulbustraining hauptsächlich für erste Klassen an – mit großem Erfolg.

Immer von Mitte September bis Anfang Oktober wird das Training täglich für bis zu vier Klassen angeboten. In diesem Jahr waren bereits 35 Klassen von 15 Schulen aus dem Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren dabei – unter anderen von der Kaufbeurer Schraderschule und der Josef-Landes-Schule. Insgesamt rund 875 Kinder.

Und auch im nächsten Jahr möchte die VG Kirchweihtal zusammen mit der Polizei Kaufbeuren das Schulbustraining wieder anbieten.

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Kinder Soziales Wirtschaft

Sparkasse Allgäu fördert Kinder- und Jugend-Kulturwerkstatt Kaufbeuren

6.500 Euro für die Kinder

Mit 6.500 Euro hat die Sparkasse Allgäu (↲ WsK-Marktplatz) kürzlich den Stadtjugendring Kaufbeuren gefördert. Das Geld fließt in die Kinder- und Jungend-Kulturwerkstatt.

„Die Sparkasse Allgäu unterstützt seit vielen Jahren als ganz zuverlässiger Partner die Arbeit der Kinder – und Jugend-Kulturwerkstatt! Durch diese Zuwendung ist es den Theaterleuten möglich, viele wertvolle Projekte umzusetzen!“, betonte Thomas Garmatsch, künstlerischer und pädagogischer Leiter der Kulturwerkstatt, bei der Spendenübergabe.

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Kultur Wirtschaft

Schlagernacht in ROMI’S Märzenburg am Mittwoch, 02.10.2024

Hits mit Gaby Schön, Dieter Christian und Hans Schwarbäcker. Eintritt frei. Beginn 20:30 Uhr

mehr zu ROMI’S Märzenburg im Marktplatz von Wir sind Kaufbeuren

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Blaulicht Wirtschaft

Übergabe eines Schwimmsaugers: Subdirektion Haumayr & Sohn GmbH unterstützt die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren

Die Subdirektion Haumayr & Sohn GmbH engagiert sich regelmäßig für soziale Projekte und unterstützt lokale Institutionen

Die Feuerwehr Kaufbeuren freut sich über eine großzügige Spende der Versicherungsagentur Haumayr (↲ WsK-Marktplatz), die einen modernen Schwimmsauger zur Verfügung gestellt hat. Die offizielle Übergabe fand bereits im August statt.

Der Schwimmsauger, der eine besonders effiziente Wasserentnahme aus offenen Gewässern ermöglicht, wird in Zukunft die Brandbekämpfung erheblich erleichtern. Besonders in Situationen, in denen der Wasserstand niedrig ist oder der Zugang zu Wasserquellen erschwert wird, erweist sich das Gerät als unverzichtbares Hilfsmittel. Auch bei Hochwasserschäden kann das Gerät hilfreich eingesetzt werden.

Die Subdirektion Haumayr & Sohn GmbH engagiert sich regelmäßig für soziale Projekte und unterstützt lokale Institutionen. Geschäftsführer Hans Haumayr bei der Übergabe: „Wir als Unternehmen legen großen Wert auf die Unterstützung unserer lokalen Gemeinschaft. Es war uns eine große Freude, die Partnerschaft der Versicherungskammer Bayern mit den Bayerischen Feuerwehren zu untermauern und der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren diesen Schwimmsauger zu überreichen. Wir freuen uns, die unverzichtbare Arbeit der Feuerwehr zu unterstützen und sind sicher, dass der Schwimmsauger einen Beitrag für die wertvolle Arbeit unserer Feuerwehr leistet. Vielen Dank an die Feuerwehr für ihren unermüdlichen Einsatz!“

Die Feuerwehr Kaufbeuren bedankte sich herzlich für die Spende: „Die Unterstützung der Versicherungsagentur Haumayr ist für uns von großem Wert. Mit dem neuen Schwimmsauger sind wir im Ernstfall nun noch besser für zukünftige Einsätze gerüstet.“

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Allgemein Karriere Wirtschaft

10 Jahre HAWE in Kaufbeuren: innovativ, nachhaltig und zukunftsfähig

„Mit der Eröffnung des Werks in Kaufbeuren haben wir vor zehn Jahren die Grundlage für die Weiterentwicklung unseres Geschäfts gelegt“

  • Effiziente und hochmoderne Fertigung des umsatzstärksten Produkts der HAWE Gruppe
  • Investitionsvolumen in dreistelliger Millionenhöhe in Industrie 4.0, Nachhaltigkeit und Mitarbeitende
  • Verlässlicher Arbeitgeber mit hoher Betriebszugehörigkeit

HAWE Hydraulik (↲ WsK-Marktplatz) hat im September das zehnjährige Bestehen seines Produktionsstandorts in Kaufbeuren begangen. Die Werkleitung überraschte die Belegschaft mit einem Empfang auf dem roten Teppich und überreichte Präsente, unter anderem Honig aus der Region. Der Standort im Allgäu ist das größte Werk des Unternehmens im internationalen Fertigungsverbund und spielt eine zentrale Rolle in der Produktion des umsatzstärksten Produkts Proportional-Wegeschieberventil Typ PSL. Diese Hydraulikventile finden Anwendung in mobilen Arbeitsmaschinen wie Baumaschinen, Kommunalfahrzeugen sowie Forst- und Landmaschinen.

„Mit der Eröffnung des Werks in Kaufbeuren haben wir vor zehn Jahren die Grundlage für die Weiterentwicklung unseres Geschäfts gelegt“, sagt Christof Gilnhammer, Chief Operations Officer (COO). In Summe hat HAWE im letzten Jahrzehnt einen dreistelligen Millionenbetrag in den Standort investiert, vor allem in hochmoderne Fertigungsanlagen und Gebäude. Heute beschäftigt das Unternehmen in Kaufbeuren rund 700 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2023 etwa 40 Prozent des weltweiten Gruppenumsatzes in Höhe von 510 Millionen Euro.

Franz Pasta, Werkleiter Kaufbeuren: „Alle Produktionsschritte – von der Vorfertigung über die Oberflächenbehandlung bis hin zur Montage und dem Versand – werden vor Ort durchgeführt.“ Durch den optimal gestalteten Wertstrom ist eine effiziente Herstellung der Produkte möglich – sowohl in Großserien in verschiedenen Produktvarianten als auch bei der Losgröße 1, also einer kundenspezifischen Konfiguration.

Produktion in Kaufbeuren: effizient, flexibel und hochmodern

„Die Markt verlangt verstärkt individualisierte Produkte“, erklärt Gilnhammer: „Deshalb wollen wir unsere Kunden auch mit kleinen Stückzahlen beliefern können – zu wettbewerbsfähigen Preisen, den gewohnten Lieferzeiten und in gleichbleibend hoher Qualität. Dazu gestalten wir unsere Produktion so flexibel wie möglich.“

Diese Flexibilität und Effizienz erreicht HAWE in Kaufbeuren unter anderem durch die digitale Vernetzung der Produktion. So können die Mitarbeitenden die benötigten Stückzahlen und die geforderte Konfiguration des Produkts auf einem Bildschirm direkt am Montageplatz einsehen und werden mithilfe von Assistenzsystemen durch die einzelnen Montageschritte geführt. Die Logistik ist so mit der Produktion verknüpft, dass die für Kundenaufträge benötigten Teile bereits im automatischen Kleinteilelager kommissioniert werden, bevor sie für die Montage bereitgestellt werden. Dabei unterstützen fahrerlose Transportfahrzeuge.

Auch für Produkttests bietet der Standort Kaufbeuren hervorragende Voraussetzungen. In einem eigenen Testlabor können zwei mobile Arbeitsmaschinen von Kunden gleichzeitig aufgenommen
werden, um die HAWE-Lösungen auf Herz und Nieren zu testen. Zusätzlich steht ein Akustikmessraum zur Verfügung, in dem Geräuschemissionen von Hydraulikpumpen nach nationalen und internationalen Normen gemessen werden.

Werte als Familienunternehmen: Menschen und Umwelt im Fokus

Im Bereich der Nachhaltigkeit setzt HAWE in Kaufbeuren auf innovative Lösungen wie ein Abwasserkonzept, bei dem eine Verdampfungsanlage das Abwasser aufbereitet und teilweise in den Produktionsprozess zurückführt. Grünstrom, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Produktionsstätte und verschiedene Wärmerückgewinnungssysteme sorgen dafür, dass die energiebedingten CO2-Emissionen durch den Produktionsprozess auf ein Minimum reduziert werden. Die derzeit noch unvermeidbaren Emissionen gleicht HAWE seit diesem Jahr durch zertifizierte Klimaschutzprojekte aus.

„Unsere Produktionshallen besitzen im Vergleich zu üblichen Industriebauten einen sehr hohen Glasanteil von 18 Prozent. In Kombination mit einer durchgängigen LED-Beleuchtung erreichen wir so eine sehr hohe Energieeffizienz bei der Beleuchtung“, erklärt Franz Pasta. Auch das Gelände rund um das Werk wird nachhaltig bewirtschaftet: Schafe pflegen die Grünflächen, während Bienen für die Bestäubung der umliegenden Bereiche sorgen. „Die Pflege der Tiere liegt in der Verantwortung der Auszubildenden am Standort – was ihnen großen Spaß bereitet“, ergänzt Pasta.

Derzeit absolvieren 62 junge Menschen ihre Ausbildung im dualen System und werden gezielt für den späteren Einsatz in der Produktion qualifiziert, zum Beispiel als Industrie- oder Zerspanungsmechaniker, Fachkräfte für Metalltechnik und Lagerlogistik oder als Produktionstechnologen.

Auch Werkleiter Franz Pasta begann seine Karriere bei HAWE im Jahr 2004 als Auszubildender zum Industriemechaniker im Werk Sachsenkam: „Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit bei HAWE liegt bei 13 Jahren. Als Familienunternehmen legen wir großen Wert auf den direkten Kontakt zu den Mitarbeitenden und deren Weiterentwicklung.“ Diese Werte möchte er als Werkleiter in Kaufbeuren weiter fördern. „Gleichzeitig liegt mir die Arbeitsplatzsicherheit unserer Mitarbeitenden sehr am Herzen. Diese erreichen wir unter anderem durch unsere innovative, nachhaltige und zukunftsfähige Produktion. Und das ist unsere Antwort auf den Druck des globalen Lohnkostenwettbewerbs“, betont Pasta.

Über HAWE Hydraulik

Als Technologieführer bietet HAWE Hydraulik mechatronische Steuerungen und elektro-hydraulische Antriebe, die die Welt der Maschinen und Anlagen in über 70 Branchen effizient und zuverlässig bewegen. 2.770 Mitarbeiter sind am Stammsitz in Aschheim/München, in 11 weiteren Standorten in Deutschland und in 20 Ländern weltweit dafür im Einsatz. HAWE Hydraulik ist ein verantwortungsbewusster und wertschöpfender Technologiepartner mit nachhaltigen und vertrauensvollen
Geschäftsbeziehungen.

Mehr Informationen unter www.hawe.com

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Kultur Veranstaltung Wirtschaft

Erfolgreiches Kunstwochenende bei Linara Kaufbeuren begeistert Besucher und Oberbürgermeister Stefan Bosse

Das Glashaus, das normalerweise zur Inspiration für Bauvorhaben im Bereich Terrassendächer dient, bot einen ungewöhnlichen, aber charmanten Rahmen für die Kunstwerke

Am vergangenen Wochenende, dem 21. und 22. September, verwandelte sich ein Glashaus bei Linara in Kaufbeuren (↲ WsK-Marktplatz) zum ersten Mal in eine kreative Bühne für Kunstliebhaber. Das Kunstwochenende zog zahlreiche Besucher an, darunter auch den Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren, Stefan Bosse, der sich persönlich von der Vielfalt und Qualität der ausgestellten Werke beeindruckt zeigte.

Die Künstlerinnen, Angie Eggenmüller aus Kaufbeuren und Gemma Helen aus Füssen, die ihre Kunstwerke in der einzigartigen Atmosphäre des Linara Glashauses präsentierten, freuten sich besonders über das Interesse und die positive Resonanz der Gäste. „Das positive Feedback der Besucher hat uns sehr bestärkt“, äußerten sich die Künstlerinnen im Anschluss an die Veranstaltung.

Das Glashaus, das normalerweise zur Inspiration für Bauvorhaben im Bereich Terrassendächer dient, bot einen ungewöhnlichen, aber charmanten Rahmen für die Kunstwerke. „Kunst und Architektur passen perfekt zusammen und unser Glashaus ist der ideale Ort, um diese beiden Welten zu vereinen“, erklärt Marc Pohl, Marketingleiter von Linara. Die positive Resonanz lässt eine Wiederholung des Kunstwochenendes in der Zukunft durchaus denkbar erscheinen.

Das Kunstwochenende bei Linara war ein voller Erfolg und unterstreicht die enge Verbundenheit des Unternehmens mit der Region und den Menschen vor Ort. Ob Kunstinteressierte, Immobilieneigentümer oder Bauinteressierte – Linara bleibt der Partner der Wahl, wenn es um kreative und nachhaltige Lösungen für das Eigenheim geht.

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Allgemein Panorama Wirtschaft

Forschungsprojekt “Heimat – mehr als ein Gefühl”

Demografischer Wandel und sozialer Zusammenhalt in ländlichen Regionen Bayerns

Wie ist es eigentlich um den sozialen Zusammenhalt in ländlichen Regionen Bayerns bestellt und welche Ideen haben die Bürgerinnen und Bürger, um ihn zu stärken?

Das untersucht die Technische Hochschule Nürnberg bis 2026 in einem großen Forschungsprojekt in ganz Bayern. Gefördert wird das Heimatprojekt vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat.

Worum geht es im Heimatprojekt Bayern?

Sozialer Zusammenhalt: damit ist das konkrete soziale Miteinander vor Ort gemeint, das Gefühl von Zugehörigkeit und die Fragen des Gemeinwohls.

Die Erscheinungsformen und Rahmenbedingungen sozialen Zusammenhalts in ländlichen Regionen werden mit drei Befragungen und vier Vertiefungsprojekten untersucht.

Dabei kommen Menschen aus allen Regionen zu Wort, aus Dörfern und Kleinstädten, Alteingesessene und neu Zugezogene, Alt und Jung.

Wer kann mitmachen – und wie?

Zur Teilnahme sind die Bürger aller Kommunen eingeladen, die gemäß dem Landesentwicklungsplan Bayern (LEP) zum ländlichen Raum gehören.

Die Teilnahme ist ab sofort online über die Projektwebseite www.heimatprojekt-bayern.de möglich.

Wer ist für das Projekt verantwortlich?

Projektleitung ist Prof. Dr. Sabine Fromm von der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (heimatprojekt-bayern@th-nuernberg.de).

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Politik Wirtschaft

Pestel-Institut: In 18 Prozent aller Jobs wird weniger als 14 Euro pro Stunde verdient

14-Euro-Untergrenze beim Lohn: 4.200 Jobs würden in Kaufbeuren von höherem Mindestlohn profitieren

Im Job alles geben – und trotzdem nur ein „schmales Portemonnaie“ haben: In Kaufbeuren arbeiten aktuell rund 1.500 Menschen für den gesetzlichen Mindestlohn. Sie verdienen 12,41 Euro pro Stunde. Das ist das Ergebnis einer Arbeitsmarkt-Untersuchung vom Pestel-Institut.

Dabei haben die Wissenschaftler auch berechnet, was ein höherer Mindestlohn für Kaufbeuren bedeuten würde. Konkret geht es um den Anstieg des gesetzlichen Mindest-Stundenlohns auf 14 Euro: „Davon würden enorm viele Menschen profitieren. In Kaufbeuren ginge der Lohn auf einen Schlag in rund 4.200 Jobs hoch. Immerhin werden heute noch in 18 Prozent aller Jobs in Kaufbeuren weniger als 14 Euro pro Stunde verdient“, sagt Matthias Günther. Er leitet das Pestel-Institut, das die aktuellen Mindestlohn-Berechnungen im Auftrag der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gemacht hat.

Die NGG Allgäu will damit ihrer Forderung nach einem höheren gesetzlichen Mindestlohn Nachdruck verleihen. „Es arbeiten zu viele Menschen zum Niedriglohn. Das muss sich ändern. Ziel muss es sein, die Jobs in Kaufbeuren aus dem Lohnkeller zu holen. Der Mindestlohn ist dabei nur die unterste Haltelinie. Wirklich fair bezahlt wird nur, wer Tariflohn bekommt“, sagt die Geschäftsführerin der NGG Allgäu, Claudia Weixler.

Rückenwind komme dabei auch vom Kanzler: Immerhin habe sich Olaf Scholz für einen höheren gesetzlichen Mindestlohn stark gemacht. „Wenn’s nach dem Kanzler geht, dann soll das unterste Lohnniveau in zwei Schritten steigen – zunächst auf 14 Euro und dann auf 15 Euro pro Stunde“, so Weixler. Die Erhöhung des Mindestlohns sei für die NGG das „entscheidende Signal für mehr Lohngerechtigkeit“.

Nach Berechnungen des Pestel-Instituts würde ein Anstieg des gesetzlichen Mindestlohns auf 15 Euro pro Stunde in Kaufbeuren den Beschäftigten in rund 5.600 Jobs „zum Teil deutlich vollere Lohntüten bescheren“, sagt Institutsleiter Matthias Günther.

Die NGG Allgäu macht deutlich, dass es bei der Forderung nach einem höheren Mindestlohn nicht um „Lohn-Lotterie“ gehe. Ziel sei es, die Menschen vor Armut zu schützen: „Es geht auch um mehr, als die Existenz zu sichern. Der gesetzliche Mindestlohn muss reichen, um davon bei einer Vollzeitarbeit vernünftig leben zu können. Vor allem ohne dabei auf Bürgergeld als staatliche Unterstützung angewiesen zu sein“, macht Claudia Weixler deutlich. Wer nur den gesetzlichen Mindestlohn verdiene, müsse – immer auf einen Vollzeit-Job bezogen – am Monatsende mindestens 60 Prozent von dem Geld verdienen, das die Gesamtbevölkerung als mittleres Einkommen zur Verfügung hat. Das sehe EU-Recht vor.

Ab Januar wird der Mindestlohn „um lediglich 41 Cent auf nur 12,82 Euro steigen“, so die NGG. Das habe die Mindestlohnkommission gegen die Stimmen der Gewerkschaften bereits im Sommer 2023 so beschlossen. „Dabei müsste er eigentlich schon jetzt in Deutschland bei rund 14 Euro liegen“, sagt Claudia Weixler. Das gehe klar aus der EU-Mindestlohnrichtlinie hervor. „Deshalb ist es nur folgerichtig, wenn der Bundesarbeitsminister die Mindestlohnkommission auffordert, die Vorgaben der EU-Richtlinie umzusetzen“, so die NGG-Geschäftsführerin.

Nach europäischen Vorgaben müsse der Mindestlohn aktuell nicht nur bei rund 14 Euro, sondern bald schon bei mindestens 15 Euro liegen. Außerdem gebe die EU-Richtlinie der Bundesregierung eine weitere wichtige Hausaufgabe mit auf den Weg: „Sie muss für eine Erhöhung der Tarifbindung sorgen. Also dafür, dass mehr Menschen von einem Tarifvertrag profitieren. Auch das muss die Ampel in Berlin dringend anpacken“, so Weixler.

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Wirtschaft

Eine der größten PV-Anlagen in Kaufbeuren bei Kaufland in Betrieb genommen

Das Thema Nachhaltigkeit ist bei Kaufland tief in den Unternehmenszielen und -prozessen verankert

Wenn über Kaufbeuren die Sonne scheint, dann fallen ihre Strahlen in der Augsburger Straße 28 seit wenigen Monaten auf besonders nährbaren Boden. Denn Kaufland hat dort auf seinem Filialdach eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen und bietet damit auf über 1.500 Quadratmetern viel Fläche für nachhaltige Energiegewinnung.

Die PV-Anlage hat eine Leistungsstärke von circa 330 kWp und ist damit eine der Größten in Kaufbeuren. Zum Vergleich: Eine durchschnittliche Anlagengröße für Privathaushalte beträgt circa 10 kWp. Der Großteil des durch die neue Photovoltaikanlage in Kaufbeuren erzeugten Stroms wird direkt in der Filiale für die Eigennutzung verwendet. Der restliche Strom wird ins Netz eingespeist. So deckt die Photovoltaikanlage über ein Viertel des Gesamtenergiebedarfs der Filiale ab.

Im Rahmen seines Engagements für den Klimaschutz prüft das Unternehmen kontinuierlich, welche Flächen sich für die Installation von Photovoltaiksystemen eignen. Das Thema Nachhaltigkeit ist bei Kaufland tief in den Unternehmenszielen und -prozessen verankert. Kaufland engagiert sich bereits seit Jahren langfristig für soziale, ökologische und gesellschaftliche Projekte.

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Bildung Veranstaltung Wirtschaft

Kostenloses Beratungsangebot für Unternehmen der AktivSenioren im September

Von der Existenzgründung oder Betriebsübernahme über die Unternehmenssicherung und -entwicklung bis zur Geschäftsnachfolge

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Kaufbeuren und die AktivSenioren Bayern laden am Donnerstag, den 26. September 2024 von 16:00 bis 18:00 Uhr zur kostenlosen Beratung für Unternehmen und Existenzgründer ein. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit den AktivSenioren dieses Beratungsangebot für unsere Unternehmen anbieten können“, so Wirtschaftsförderer Tobias Müller. „Die AktivSenioren verfügen über eine langjährige Erfahrung in der Unternehmensführung und können Unternehmen in allen betrieblichen Fragen kompetent beraten.“

  • Ort: Rathaus Kaufbeuren. Altbau. 2. OG.
  • Datum: am Donnerstag, den 26. September 2024
  • Uhrzeit: 16-18 Uhr

Von der Existenzgründung oder Betriebsübernahme über die Unternehmenssicherung und -entwicklung bis zur Geschäftsnachfolge können alle Fragen besprochen werden. Die persönlichen Gespräche dauern etwa 30 Minuten und finden im Rathaus Altbau statt. Um Terminvereinbarung wird gebeten unter Telefon 08341 437-103. Auch individuelle Beratungstermine sind nach Absprache möglich.

„Wir möchten Unternehmen in Kaufbeuren dabei unterstützen, erfolgreich zu sein“, erklärt AktivSenior Carsten Grams. „Mit unserer Erfahrung und Expertise können wir Unternehmen dabei helfen, Herausforderungen zu meistern und neue Chancen zu nutzen.“ Die AktivSenioren sind ein gemeinnütziger Verein, mit erfahrenen Unternehmern und leitenden Angestellten im Ruhestand. Sie beraten Unternehmen in allen betrieblichen Fragen ehrenamtlich und unabhängig. Weitere Informationen unter www.aktivsenioren.de.

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Soziales Wirtschaft

Spende für die Kantine frisch und fair – OB Bosse und Wolfgang Krebs freuen sich mit der Inklusionsfirma

Der Tag war geprägt von guter Stimmung, leckerem Essen und Trinken sowie Live-Musik zweier Nachwuchsbands unter der Leitung von Tiny Schmauch

Am vergangenen Freitag fand in den Räumlichkeiten der Kantine frisch und fair im Innovapark Restaurant zum wiederholten Mal der „Biergarten der Vielfalt“ statt, eine Veranstaltung, die im Zeichen von Inklusion und Netzwerkarbeit stand. Im Rahmen des Events überreichten die AktivSenioren Bayern eine großzügige Spende in Höhe von 2.500 € an die Kantine frisch und fair gGmbH (↲ WsK-Marktplatz).

Seit fünf Jahren bietet das Inklusionsunternehmen Menschen mit Beeinträchtigungen eine Chance auf Teilhabe am Arbeitsleben. Die AktivSenioren sind ehemalige Unternehmer und Führungskräfte die mit Lebens- und Berufserfahrung kleine und mittlere Unternehmen in betriebswirtschaftlichen Fragen beraten. Die Spendenübergabe erfolgte aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums.

Die Kantine frisch und fair, die an drei Standorten in Kaufbeuren täglich zwei Mittagessen anbietet, sowie Veranstaltungen bewirtet, hat sich durch ihre Erweiterung im letzten Jahr zu einem bedeutenden Inklusionsprojekt entwickelt. Seit Beginn dieser Expansion werden sie von den AktivSenioren Bayern ehrenamtlich und unabhängig in betriebswirtschaftlichen Fragen begleitet. Diese enge Zusammenarbeit war notwendig, um das dynamische Wachstum des Unternehmens zu bewältigen. Geschäftsführer Kevin Kärst und sein Team schätzen die erfahrene Unterstützung, die ihnen dabei geholfen hat, diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Bei der Veranstaltung berichtete Stefan Geyrhalter von den AktivSenioren Bayern über die langjährige Tätigkeit des Vereins, während Carsten Grams auf die intensive Begleitung der Kantine frisch und fair einging und die Spende überreichte. Kevin Kärst bedankte sich im Namen des gesamten Teams und seiner Mitarbeiter für die wertvolle Unterstützung und erklärte, wie bedeutend diese Partnerschaft für die Entwicklung der Kantine ist.

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse fand lobende Worte für beide Einrichtungen und betonte die Wichtigkeit solcher Kooperationen für die regionale Wirtschaft und die Inklusion am Arbeitsmarkt.

Ein besonderes Highlight war der Auftritt des Kabarettisten Wolfgang Krebs, der in seiner Rolle als Edmund Stoiber auf humorvolle Weise die Arbeit der Kantine und der AktivSenioren kommentierte.

Der Tag war geprägt von guter Stimmung, leckerem Essen und Trinken sowie Live-Musik zweier Nachwuchsbands unter der Leitung von Tiny Schmauch. Zahlreiche Gespräche und neue Kontakte rundeten das gelungene Event ab. Sowohl die Kantine als auch die AktivSenioren zeigten sich äußerst zufrieden mit der Veranstaltung. „Es war eine wunderbare Feier und ein großartiger Austausch, ganz im Zeichen der Inklusion“, so das Fazit der Gastgeber.

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Verwaltung Wirtschaft

AELF Kaufbeuren am 19.09.2024 geschlossen

Wegen einer betrieblichen Veranstaltung

Aufgrund einer betrieblichen Veranstaltung ist das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren am Donnerstag, den 19. September 2024, ganztägig geschlossen.

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Sport Veranstaltung Wirtschaft

Die ESVK-VIP-Kabine Saison 2024/2025: Buchen Sie noch heute Ihren Termin und sichern sich ein Heimspiele der Joker in einzigartigem Ambiente

Exklusive VIP-Kabine des ESV Kaufbeuren: Jetzt Termine für die Saison 2024/2025 sichern!

Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr steht sie erneut für Heimspiele der Joker in der energie schwaben arena zur Verfügung.

„Die Resonanz auf unsere VIP-Kabine in der letzten Saison war überwältigend“, sagt Michael Kreitl, Geschäftsführer der ESVK Spielbetriebs GmbH. „Es freut uns sehr, dass wir unseren Gästen erneut die Möglichkeit bieten können, einen Eishockeyspieltag in diesem exklusiven Umfeld zu erleben.“

Die VIP-Kabine erfreute sich in der letzten Saison besonders bei Unternehmen großer Beliebtheit. Grund dafür ist der besondere Rahmen. In den Katakomben des Eisstadions erwartet die Gäste ein exklusiver Raum (Kabine) mit einem vielseitigen Buffet und einer breiten Auswahl an Getränken. Ein Serviceteam steht während des gesamten Zeitraums bereit, um den Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

„Die besondere Atmosphäre der eingerichteten Kabine sorgte in der vergangenen Saison bei allen Teilnehmern für ein unglaublich schönes Gruppengefühl. Ich glaube, es war genau der Eventcharakter, den sich vor allem die Unternehmensverantwortlichen davon versprochen hatten“, schaut Claus Tenambergen, Mitglied im Team der ESVK-VIP-Kabine, auf die Erlebnisse der letzten Saison zurück. Und Michael Kreitl ergänzt: „Unsere VIP-Kabine bietet den idealen Rahmen, um Beziehungen zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.“ Zudem, so Kreitl, habe man auf den bis zu zwanzig reservierten Sitzplätzen im Block T eine ausgezeichnete Sicht auf das Spielgeschehen. „Die Plätze bieten die Möglichkeit, die Dynamik und Spannung des Eishockeys aus nächster Nähe zu verfolgen.“ Interessenten für die nun kommende Saison sollten sich laut Kreitl jedoch beeilen. „Die Nachfrage hat schon begonnen, daher empfehlen wir eine frühzeitige Buchung.“

Noch freie Termine für die Saison 2024/205:

  • Fr., 25.10.2024 – 19:30 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. Dresdner Eislöwen
  • Fr., 01.11.2024 – 19:30 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. Eispiraten Crimmitschau
  • Fr., 22.11.2024 – 19:30 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. EC Kassel Huskies
  • Fr., 13.12.2024 – 19:30 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. Eisbären Regensburg
  • Fr., 20.12.2024 – 19:30 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. Lausitzer Füchse
  • Do., 26.12.2024 – 18:00 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. Selber Wölfe
  • Fr., 03.01.2025 – 19:30 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. Ravensburg Towerstars
  • Di., 21.01.2025 – 19:30 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. Blue Devils Weiden

Kontakt, wenn man die ESVK „VIP-Kabine“ für ein Heimspiele buchen möchten oder Fragen hat:

ESVK Spielbetriebs GmbH
Claus Tenambergen
claus.tenambergen@esvk.de
0170-2824561

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten sind auf der Webseite des ESV Kaufbeuren zu finden: www.esvk.de.

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Allgemein Kultur Wirtschaft

Kaufbeuren feiert gelungene Premiere der „Summer-Streets“: Trotz Regens gut besuchtes Ludwigsstraßenfest

Große Mühe und Kreativität – Wetter trübt jedoch ein wenig den Start

Am Samstag, den 14. September 2024, feierte Kaufbeuren die Premiere der „Summer-Streets“ mit dem ersten Ludwigsstraßenfest. Trotz widriger Wetterbedingungen war die Veranstaltung ein gelungenes Zeichen für Gemeinschaft und Engagement der lokalen Unternehmerinnen und Unternehmer.

Große Mühe und Kreativität – Wetter trübt jedoch ein wenig den Start

Im Vorfeld hatten sich die Verantwortlichen, darunter zahlreiche Geschäfte, Gastronomen und Unternehmen aus der Ludwigstraße, mit viel Engagement auf das Fest vorbereitet. Alles war angerichtet für ein erfolgreiches und unterhaltsames Straßenfest, bei dem Musik, kulinarische Angebote und Unterhaltung den Besucherinnen und Besuchern einen schönen Tag bereiten sollten. Doch das Wetter zeigte sich nicht von seiner besten Seite: Kalt und regnerisch startete der Festtag, was einer ausgelassenen Stimmung etwas im Wege stand.

Zum Glück hörte der Regen kurz nach Beginn der Veranstaltung auf, sodass sich immer mehr Menschen in die Ludwigstraße wagten. Im Laufe der Zeit zog es dann viele ins Innere der Gastronomen, um dort das Angebot und die Wärme zu genießen. Insgesamt hatte die Gemeinschaft der Ludwigstraße ein vielfältiges, informatives und unterhaltsames Angeboten aufgeboten. Die Verantwortlichen zeigten sich durchaus zufrieden mit der ersten Ausgabe ihres Straßenfestes. Die Besucher kamen trotz des Wetters, zeigten sich sehr interessiert und genossen das vielfältige Programm.

Ein Zeichen der Gemeinschaft – und eine hoffnungsvolle Zukunft

Das Engagement der Kaufbeurer Community in der Ludwigstraße ist ausdrücklich zu loben. Viele Akteure haben sich zusammengefunden, um ihren Standort gemeinsam voranzubringen. Die Veranstalter und Beteiligten des Ludwigsstraßenfests haben gezeigt, wie wichtig und erfolgreich die Zusammenarbeit der Kaufbeurer Einzelhändler, Gastronomen und Kulturschaffenden sein kann.

Das Ludwigsstraßenfest bildete den Auftakt der neuen „Summer-Streets“, einem Konzept, das es ermöglicht, öffentliche Straßenbereiche für kurze Zeiträume zu Veranstaltungen zu sperren und so das Leben in der Altstadt attraktiver zu gestalten. Diese Initiativen gehen auf intensive Gespräche zwischen Andreas Bauer, dem neuen Leiter des Referats für Wirtschaft, Kultur und Liegenschaften, sowie Vertretern aus Einzelhandel, Gastronomie und der Kultur- und Kreativwirtschaft zurück.

Es bleibt zu hoffen, dass das Ludwigsstraßenfest trotz des durchwachsenen Wetters eine Wiederholung findet – dann bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein und noch mehr Besucherinnen und Besuchern, die den Flair der Kaufbeurer Altstadt genießen können.

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Foto: Vita Saccone/UTOPIA Kaufbeuren
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Bildung Karriere Wirtschaft

Eine umfassende Ausbildung mit vielen Facetten

Bei der VR Bank Augsburg-Ostallgäu starten zwölf junge Talente ins Berufsleben

Der Startschuss für eine spannende und vielseitige Karriere ist gefallen: Die VR Bank Augsburg-Ostallgäu hat zwölf motivierte Nachwuchstalente in ihre Reihen aufgenommen. Darunter befinden sich elf angehende Bankkaufleute sowie ein Auszubildender im Bereich IT-Informatik. Bereits am ersten Tag gab es eine besondere Überraschung: Zur Unterstützung ihres Ausbildungsalltags erhielten die neuen Azubis ein Tablet als Zeichen der modernen Ausrichtung der Bank.

Digitalisierung im Fokus

Die VR Bank setzt stark auf Digitalisierung und Innovation. „Unser Ziel ist es, die Auszubildenden optimal auf die Zukunft des modernen Bankgeschäfts vorzubereiten,“ erklärt Vorstandssprecher Hermann Starnecker. In der Ausbildung geht es längst nicht mehr nur um den klassischen Umgang mit Geld. Vielmehr erwartet die Azubis eine abwechslungsreiche Mischung aus moderner Technologie und persönlicher Kundenbetreuung.

Eine umfassende Ausbildung mit vielen Facetten

Die Ausbildung startet mit Einblicken in die Servicetätigkeiten der Bank und führt die jungen Talente schrittweise an die Kundenberatung heran. Auch ein intensives Kennenlernen interner Abteilungen wie IT, Controlling und Marketing steht auf dem Programm, um ein ganzheitliches Verständnis für das Bankgeschäft zu erlangen. Unterstützt werden sie dabei stets von einem engagierten und freundlichen Team.

Mit dem neuen Jahrgang an motivierten Nachwuchskräften und einem klaren Fokus auf digitale Innovationen sieht sich die VR Bank gut gerüstet, die Zukunft der Finanzwelt aktiv mitzugestalten.

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Verwaltung Wirtschaft

IHK Schwaben Hauptgeschäftsführer zu Gast im Kaufbeurer Rathaus

Im Mittelpunkt des Gespräches standen die aktuelle Wirtschaftslage und insbesondere der Standort Kaufbeuren

Zu einem Kennenlernen und Austausch haben Oberbürgermeister Stefan Bosse und Wirtschaftsreferent Andreas Bauer am Donnerstag, 05. September 2024, den Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben Dr. Marc Lucassen im Kaufbeurer Rathaus willkommen geheißen.

Im Mittelpunkt des Gespräches standen die aktuelle Wirtschaftslage und insbesondere der Standort Kaufbeuren. Auch die Verbesserung des Verkehrsanschlusses auf Straße und Schiene, Unternehmensansiedelungen, Entwicklungsmöglichkeiten für den Wirtschaftsstandort Kaufbeuren sowie die Möglichkeiten zur Digitalisierung und Entbürokratisierung waren Themen des konstruktiven Austausches.

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Karriere Wirtschaft

Engagement für Kunden und Region: Andreas Frey blickt auf 40 Jahre in der HypoVereinsbank zurück

40 Jahre Treue: Andreas Frey feiert Dienstjubiläum bei der HypoVereinsbank

Am 1. September 2024 feierte Andreas Frey sein 40-jähriges Dienstjubiläum bei der HypoVereinsbank. Seit 2002 leitet er als Filialdirektor die Niederlassung in Kaufbeuren und hat die Bank und ihre Kunden in dieser Zeit durch zahlreiche Veränderungen in der Bankenwelt begleitet. Seine Karriere begann Frey bereits am 1. September 1984, als er seine Ausbildung in der Filiale Marktoberdorf startete. Seit 1994 trägt er Führungsverantwortung und war in dieser Funktion in verschiedenen Filialen im Allgäu tätig.

In seiner langen Laufbahn hat Frey nicht nur seine Mitarbeiter und Kunden durch Zeiten des Wandels geführt, sondern sich auch aktiv im Prüfungsausschuss der IHK Schwaben engagiert, dem er über 30 Jahre angehörte.

Neben seiner Arbeit als Filialdirektor lag Andreas Frey stets viel daran, die enge Verbindung zwischen der Filiale und dem Standort Kaufbeuren zu stärken. Dies gelang ihm unter anderem durch die Unterstützung lokaler Initiativen wie der Blauen Blume Kaufbeuren und dem Generationenhaus Kaufbeuren e.V.

In einer Feierstunde anlässlich seines Jubiläums betonte Frey die Bedeutung des persönlichen Kontakts – auch in einer zunehmend digitalen Welt. „Der persönliche Austausch und die Begleitung unserer Kunden durch ihre verschiedenen Lebensphasen sind nach wie wichtig“, sagte er.

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Werbung Wirtschaft

Nothelfer Landtechnik aus Pforzen-Ingenried ist neuer Partner von Wir sind Kaufbeuren

Seit über 100 Jahren ist die Firma Nothelfer Landtechnik ein kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner in Sachen Landtechnik und Gartentechnik. Jetzt mit Unternehmenspräsentation im Marktplatz von Wir sind Kaufbeuren

Das Unternehmen legt den Fokus nicht auf kurzfristige Verkaufsabschlüsse, sondern auf den Aufbau langfristiger Partnerschaften mit zufriedenen Kunden. Durch ein hervorragend ausgebildetes Werkstatt-Team und ein umfangreiches Ersatzteillager wird stets bestmöglicher Service gewährleistet.

Mit einem erstklassigen und vielseitigen Produktprogramm ist das Unternehmen in der Lage, individuelle Kundenbedürfnisse gezielt zu bedienen. Seit 1968 ist der Vertrieb von Deutz-FAHR Landtechnik ein zentraler Bestandteil des Sortiments.

Das Produktangebot umfasst

  • Landtechnik
  • Gartentechnik
  • Kommunaltechnik
  • Forsttechnik

Das Unternehmen Nothelfer setzt auf kompetente Beratung mit sorgfältiger Produktauswahl über faire Vertragsgestaltung bis zur vollständigen Finanzierung. Moderne Technik fordert auch hervorragenden Service.

Foto: Nothelfer Landtechnik

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Wirtschaft

IG BAU will raus aus dem Niedriglohn für Gebäudereiniger

240 Reinigungskräfte in Kaufbeuren:
Mindestens 16,50 Euro pro Stunde fürs Saubermachen

Gebäudereiniger-Gewerkschaft fordert 3 Euro höheren Stundenlohn

Sauberer Lohn für saubere Arbeit: Wer in Kaufbeuren Büros, Schulen, Arztpraxen oder Altenheime sauber hält, der soll dafür schon bald deutlich mehr Geld im Portemonnaie haben. Denn die Stundenlöhne in der Gebäudereinigung sollen um 3 Euro steigen.

Das fordert die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Schwaben. Der Mindestlohn der Reinigungsbranche würde dann auf 16,50 Euro pro Stunde nach oben gehen.

„Das ist der Lohn, den die meisten Reinigungskräfte in Kaufbeuren verdienen. Und das muss das neue Lohn-Limit für die harte Arbeit sein, die die Beschäftigten in der Gebäudereinigung leisten“, sagt Michael Jäger.

Der Vorsitzende der IG BAU Schwaben rechnet vor: „Am Monatsende käme eine Gebäudereinigerin dann auf knapp 2.790 Euro brutto, wenn sie Vollzeit arbeiten kann. Die meisten haben allerdings nur einen Teilzeitjob. Sie sind an den Tagesrandzeiten – frühmorgens und spätabends – im Einsatz. Also dann, wenn die allermeisten Berufstätigen in Kaufbeuren noch schlafen oder schon ihre Freizeit genießen.“

Die Arbeit in der Reinigungsbranche sei „ein Knochenjob“. Und der gehe an die Substanz: „Der Job ist körperlich anstrengend. Und er fordert vielen vieles ab: Es macht nicht immer Spaß, Schultoiletten in Kaufbeuren sauber zu machen“, sagt Michael Jäger. Dazu komme ein enormer Zeitdruck. Und oft seien Reinigungskräfte auch mit belastenden Situationen konfrontiert – beim Saubermachen von Kranken- oder Pflegezimmern zum Beispiel.

„Es wird daher höchste Zeit, in der Gebäudereinigung anständige Löhne zu zahlen. Die Zeiten, in denen sich eine Gebäudereinigerin brav ans Ende der Lohnkette stellt, sind vorbei“, macht Jäger von der IG BAU Schwaben klar.

Immerhin hätten die meisten der rund 240 Beschäftigten der Gebäudereinigung in Kaufbeuren – darunter viele Mini-Jobber – „keinen einzigen Cent an Inflationsausgleichsprämie“ bekommen. Schon deshalb sei jetzt ein „ordentlicher Nachholbedarf beim Lohn“ für die Reinigungskräfte notwendig. Für einen gelernten Glas- und Fassadenreiniger bedeute dies, dass er künftig ebenfalls 3 Euro mehr und damit 19,70 Euro pro Stunde verdienen müsse, so die Gewerkschaft.

Aber auch der Nachwuchs im Gebäudereiniger-Handwerk soll profitieren: Für Azubis im ersten Ausbildungsjahr fordert die IG BAU ein Plus von 150 Euro pro Monat. Die Vergütung würde dann schon zum Ausbildungsstart bei 1.050 Euro liegen. Im dritten Ausbildungsjahr sollen, so die Forderung der IG BAU, Azubis mit 1.500 Euro pro Monat nach Hause gehen.

Das wären 300 Euro mehr als heute. Die Verhandlungen der IG BAU mit dem Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks gehen in der kommenden Woche in die zweite Runde.

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Karriere Wirtschaft

AOK Kaufbeuren-Ostallgäu begrüßt neue Auszubildende

Start ins Berufsleben: Fünf junge Menschen starten ihre Ausbildung

Zum 1. September starteten fünf Auszubildende bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu in ihr Berufsleben als Sozialversicherungsfachangestellte. „In Bayern dürfen wir insgesamt 288 neue Auszubildende begrüßen und wir freuen uns, sie zu begleiten und zu unterstützen“, so Hetty Jäschke, Bereichsleiterin Personalentwicklung und Rekrutierung bei der AOK Bayern.

Die Azubis erwerben in den kommenden Jahren umfangreiches Fachwissen in allen Bereichen der Kranken- und Pflegeversicherung und lernen nach und nach alle ausbildungsrelevanten Abteilungen kennen.

„Bereits vom ersten Tag an übernehmen unsere Auszubildenden verantwortungsvolle Aufgaben in der Praxis – selbstverständlich unter Anleitung und gemeinsam mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen hier vor Ort“, Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Eine fachlich fundierte Ausbildung garantiere den gewohnt kompetenten und kundenorientierten Beratungsservice bei allen Anliegen der Versicherten. Die AOK Bayern bildet derzeit rund 770 junge Menschen zu Sozialversicherungsfachangestellten aus. Die Übernahmequote bei der AOK Bayern ist mit 93 Prozent überdurchschnittlich hoch.

Zunehmende Digitalisierung

Versicherte und Arbeitgeber wünschen sich unterschiedliche Zugänge, um die Beratungs- und Versorgungsangebote der AOK zu nutzen – persönlich, aber auch über digitale Kanäle. So bietet die AOK ihren Versicherten unter anderem an, über eine digitale Plattform Anträge direkt zu stellen und entsprechende Formulare gemeinsam mit den AOK-Experten sofort ausfüllen zu können.

„Unsere Arbeitswelt wird immer digitaler und das berücksichtigen wir auch bei der Ausbildung unserer jungen Kolleginnen und Kollegen, sowohl in der täglichen Praxis wie auch in der Theorie mit digitalen Unterrichtsbausteinen“, so Daniela Altnöder, Aus- und Fortbildungsleiterin der AOK Direktionen im Allgäu.

Das Bewerbungsverfahren läuft bei der AOK Bayern ebenfalls teilweise online ab, das heißt, Bewerberinnen und Bewerber reichen ihre Unterlagen digital ein.

Wer sich für eine Karriere bei der AOK Bayern interessiert, findet Informationen über die Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten (m/w/d) oder über das Duale Studium „Management in der Gesundheitswirtschaft“ (Bachelor of Science) unter www.aok.de/karriere

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Soziales Wirtschaft

Sparkasse Allgäu unterstützt Angebote der Servicestelle EhrenAmt im Ostallgäu

Eine Spende in Höhe von 14 000 Euro zur Unterstützung und Förderung von ehrenamtlichen Tätigkeiten

Die Servicestelle EhrenAmt ist die zentrale Anlaufstelle für alle Vereine, Organisationen und Ehrenamtlichen im Ostallgäu und bietet Unterstützung im Rahmen von Fortbildungen, Beratung und Coachings an.

Die Sparkasse Allgäu trägt mit einer Spende in Höhe von 14 000 Euro an die Servicestelle EhrenAmt maßgeblich dazu bei, das Ehrenamt im Ostallgäu zu unterstützen und zu fördern.

Dem Landkreis Ostallgäu ist die Förderung und die Anerkennung des Ehrenamts sehr wichtig, denn die ehrenamtlich Tätigen gestalten und bereichern das Zusammenleben und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.

Mit der Spende der Sparkasse Allgäu werden Angebote und Aktionen der Servicestelle EhrenAmt unterstützt. Darunter beispielsweise die Verleihung der Ostallgäuer Ehrenamtskarte, die mit zahlreichen Attraktionen und Sonderveranstaltungen ein besonderes Dankeschön an über 500 Ehrenamtliche für deren Engagement ist.

Im Herbst dieses Jahres können wieder Vorschläge für die mittlerweile siebte Auflage eingereicht werden. Fester Bestandteil im Programm der Servicestelle ist die Fachtagung Ehrenamt, die mit einem breiten Spektrum an aktuellen Themen entsprechend der Bedarfe Hilfe und Unterstützung für Vereine und Ehrenamtliche bietet.

Weitere Fortbildungs- und Beratungsangebote sowie Coachings bieten einen weiteren Mehrwert für Vereine, Organisationen sowie das bürgerschaftliche Engagement in all seinen Formen.

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Politik Wirtschaft

Pestel-Institut legt Wohnungsmarkt-Analyse vor – mit Wohnungsbedarf und Leerstand

Kaufbeuren muss 230 Wohnungen pro Jahr neu bauen – In leerstehende Wohnungen kann oft keiner einziehen

Es muss gebaut werden: Bis 2028 braucht Kaufbeuren den Neubau von rund 230 Wohnungen – und zwar pro Jahr. Diese Wohnungsbau-Prognose für die kommenden vier Jahre hat das Pestel-Institut in einer aktuellen Regional-Analyse zum Wohnungsmarkt ermittelt.

„Der Neubau ist notwendig, um das bestehende Defizit – immerhin fehlen in Kaufbeuren aktuell rund 190 Wohnungen – abzubauen: Aber auch, um abgewohnte Wohnungen in alten Häusern nach und nach zu ersetzen. Hier geht es insbesondere um Nachkriegsbauten, bei denen sich eine Sanierung nicht mehr lohnt“, sagt Matthias Günther vom Pestel-Institut.

Der Wissenschaftler erwartet, dass das Baupensum allerdings zurückgeht: Günther spricht von einem „lahmenden Wohnungsneubau, dem mehr und mehr die Luft ausgeht“.

So gab es in den ersten fünf Monaten dieses Jahres nach Angaben des Pestel-Instituts in ganz Kaufbeuren lediglich für 34 neue Wohnungen eine Baugenehmigung. Zum Vergleich: In 2023 waren es im gleichen Zeitraum immerhin noch 48 Baugenehmigungen. „Damit ist die Bereitschaft, in Kaufbeuren neuen Wohnraum zu schaffen, innerhalb von nur einem Jahr um 29 Prozent zurückgegangen“, sagt Matthias Günther.

An dem Wohnungsbedarf in Kaufbeuren ändere auch die Zahl leerstehender Wohnungen nichts: Der aktuelle Zensus registriert für Kaufbeuren immerhin rund 930 Wohnungen, die nicht genutzt werden, so das Pestel-Institut. Das seien 4 Prozent vom gesamten Wohnungsbestand in der Stadt.

Ein Großteil davon – nämlich rund 420 Wohnungen – stehe jedoch schon seit einem Jahr oder länger leer.

„Das sind immerhin rund 45 Prozent vom Leerstand. Dabei geht es allerdings oft um Wohnungen, die auch keiner mehr bewohnen kann. Sie müssten vorher komplett – also aufwendig und damit teuer – saniert werden“, sagt Matthias Günther.

Grundsätzlich sei ein gewisser Wohnungsleerstand aber immer auch notwendig.

„Rund 3 Prozent aller Wohnungen, in die sofort jemand einziehen kann, sollten frei sein. Schon allein, um einen Puffer zu haben, damit Umzüge reibungslos laufen können. Und natürlich, um Sanierungen überhaupt machen zu können. Aber es wird nur selten gelingen, Wohnungen, die lange leer stehen, wieder zu aktivieren und an den Markt zu bringen“, so das Fazit von Matthias Günther.

Denn viele Hauseigentümer halten sich nach Beobachtungen des Pestel-Instituts mit einer Sanierung zurück: „In ihren Augen ist eine Sanierung oft auch ein Wagnis. Sie sind verunsichert. Sie wissen nicht, welche Vorschriften – zum Beispiel bei Klimaschutz-Auflagen – wann kommen. Es fehlt einfach die politische Verlässlichkeit. Ein Hin und Her wie beim Heizungsgesetz darf es nicht mehr geben“, kritisiert der Leiter des Pestel-Instituts.

Außerdem hapere es bei vielen auch am nötigen Geld für eine Sanierung.

Weitere Gründe, warum leerstehende Wohnungen nicht vermietet werden: „Immer wieder kommt bei Erbstreitigkeiten kein Mietvertrag zustande. Und oft scheuen sich Hauseigentümer auch, sich einen Mieter ins eigene Haus zu holen, mit dem sie sich am Ende vielleicht nicht verstehen“, sagt Matthias Günther.

Für ihn steht deshalb fest: „Am Neubau von Wohnungen führt daher auch in Kaufbeuren kein Weg vorbei.“

Das Pestel-Institut hat die Regional-Analyse zum Wohnungsmarkt im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) durchgeführt. Für dessen Präsidentin macht die Untersuchung eines deutlich: „Es ist eine Milchmädchenrechnung, die leerstehenden Wohnungen gegen den aktuellen Bedarf an Wohnungen gegenzurechnen. Das funktioniert so nicht. Politiker, die das gerade versuchen, betreiben Augenwischerei“, sagt Katharina Metzger.

Sie erteilt damit der Aufforderung von Klara Geywitz (SPD) eine klare Absage. Die Bundesbauministerin hatte zuletzt den Menschen, die eine Wohnung suchen, geraten, aufs Land zu ziehen.

Für die Verbandschefin vom Baustoff-Fachhandel steht fest: „Der Wohnungsbau ist auch in Kaufbeuren das Bohren dicker Bretter.“ Um voranzukommen, fordert Metzger, die Baustandards zu senken: „Einfacher bauen – und damit günstiger bauen. Das geht, ohne dass der Wohnkomfort darunter leidet. Andernfalls baut bald keiner mehr.“ Es müsse ein „starkes Abspecken“ bei Normen und Auflagen geben – im Bund, bei den Ländern und Kommunen.

Katharina Metzger warnt: „Am Ende stoppen überzogene Förderkriterien, Normen und Auflagen den Neubau von Wohnungen – von hoch geschraubten Klimaschutzmaßnahmen, ohne die es keine Förderung gibt, bis zu Stellplätzen, ohne die erst gar nicht gebaut werden darf.“

Scharfe Kritik richtet Metzger an den Bund: „Es passiert zu wenig. Und was jetzt passiert, kommt zu spät. Wer 400.000 Neubauwohnungen – darunter 100.000 neu gebaute Sozialwohnungen – im Wahlkampf verspricht und im Koalitionsvertrag festschreibt, der darf nicht erst ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl wach werden.“

Ohne eine deutlich stärkere staatliche Unterstützung würden weder der notwendige Neubau noch die Sanierungen von Wohnungen im erforderlichen Umfang gelingen.

Außerdem kritisiert Metzger gemeinsam mit den Wissenschaftlern vom Pestel-Institut den geplanten Bundeshaushalt für 2025: Darin fehlten dringend notwendige Fördermittel für den Wohnungsneubau – allen voran für den sozialen Wohnungsbau.

Der benötigt nach Berechnungen des Pestel-Instituts mindestens 12 Milliarden Euro pro Jahr von Bund und Ländern. Der Bund stelle für 2025 jedoch lediglich 3,5 Milliarden Euro bereit.

Auch die Perspektive sei schlecht: Bis 2028 wolle die Bundesregierung Sozialwohnungen mit weniger als 22 Milliarden fördern.

„Das reicht hinten und vorne nicht. Und es ist ein willkürlich gegriffener Zeitraum, um eine vermeintlich hohe Milliardensumme in den Raum zu stellen. Doch die Wahrheit dahinter ist: Der soziale Wohnungsbau wird bei dieser Bundesregierung auch weiter auf der Strecke bleiben. Das müssen die Menschen den heimischen Bundestagsabgeordneten in Kaufbeuren jetzt klarmachen. Nur wenn es massiven Druck vor Ort gibt, werden diese und die kommende Bundesregierung begreifen, wie ernst die Lage ist“, sagt Katharina Metzger.

Aktuell erlebe die Wohnungsbau-Branche „einen regelrechten Absturz“. Viele Unternehmen hätten bereits Kapazitäten abbauen müssen.

„Die Neubau-Zahlen gehen in den Keller. Mauerstein-Hersteller zum Beispiel schließen Werke. Die Entlassungswelle rollt: Der Bau verliert Beschäftigte – darunter gute Fachkräfte. Dabei ist das das Letzte, was sich Deutschland jetzt erlauben darf“, so Katharina Metzger.

Die Verbandspräsidentin des Baustoff-Fachhandels warnt gemeinsam mit dem Pestel-Institut vor einer „Absturz-Spirale beim Wohnungsneubau“. Die Situation sei fatal: „Wohnungsnot trifft auf Nicht-Wohnungsbau. Diese toxische Entwicklung muss dringend gestoppt werden.“ Denn Wohnungsmangel schaffe soziale Spannungen.

„Wenn sich Menschen wochen- und monatelang um eine neue Wohnung kümmern müssen, dann braut sich da etwas zusammen. Das ist Gift für das soziale Miteinander in der Gesellschaft“, so Katharina Metzger.

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Soziales Wirtschaft

Sparkasse Allgäu unterstützt humedica e.V. mit 5.000 Euro

Gemeinsam für Menschen in Not

Das Wohl der Menschen ist zentraler Antrieb für die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica e.V. Seit vielen Jahren setzen sich etwa 80 hauptamtliche und rund 800 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zum großen Teil aus Schwaben und dem Allgäu, für Menschen in Not ein.

Genauso wichtig wie das Anpacken vor Ort ist der finanzielle Background, um die humanitären Projekte durchführen zu können. Hier kommt die Sparkasse Allgäu ins Spiel, denn seit langer Zeit unterstützt sie den Verein humedica e.V. mit namhaften Beträgen bei seinen wichtigen Aufgaben.

Vor einigen Tagen überreichten Angelo Picierro und Rochus Nickl im Namen der Sparkasse 5.000 Euro an Heinke Rauscher und Sebastian Kühn von humedica e.V. „Es ist uns ein großes Anliegen, uns gemeinsam mit humedica e.V. für Menschen in Not zu engagieren“, betont Angelo Picierro bei der Spendenübergabe. „Die Spende der Sparkasse Allgäu befähigt uns, Menschen gerade in Krisensituationen zu helfen, die kaum in den Medien vorkommen. Dafür bin ich sehr dankbar, denn so können wir beispielsweise von Hunger bedrohte Kinder und ihre Familien in Madagaskar mit Aufbaunahrung, Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensmitteln versorgen“, freut sich humedica Vorständin Heinke Rauscher über die Spende.

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Karriere Werbung Wirtschaft

Die Fachzahnarztpraxis Dr. Petkov in Neugablonz ist neu im Jobportal von Wir sind Kaufbeuren

Aktuell sind folgende Stellen zu besetzen:

  • Zahnmedizinische Fachangestellte (m/w/d)
  • Zahnmedizinische Fachassistentin (m/w/d) oder
  • eine Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (m/w/d).

zur den Stellenageboten unter www.wir-sind-kaufbeuren.de/stellenagebote-dr-petkov

Wenn Sie Ihre Tätigkeiten sorgfältig erledigen und Ihnen die enge Zusammenarbeit in einem gut strukturierten, freundlichen Team wichtig ist, dann freut sich Dr. Petkov und das gesamte Team, von Ihnen zu hören!

Dr. med. dent. PETKO PETKOV
Fachzahnarztpraxis für Oralchirurgie & allgemeine Zahnheilkunde

Zahnarzt in Kaufbeuren
Reichenberger Straße 3
87600 Kaufbeuren
Telefon: 08341 / 61099
info@dr-petkov.de
www.dr-petkov.de

Zur Fachzahnarztpraxis

Die Fachzahnarztpraxis Dr. med. dent. Petko Petkov in Kaufbeuren/Neugablonz bietet Mitarbeitern ein anspruchsvolles und vielseitiges Arbeitsumfeld in der zahnmedizinischen Versorgung, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Oralchirurgie. Die Praxis legt großen Wert auf eine patientenzentrierte Betreuung, bei der die enge Zusammenarbeit mit den Patienten und deren Mitwirken im Behandlungsprozess im Vordergrund steht. Ein eingespieltes Team, das sich durch regelmäßige Fortbildungen stetig weiterbildet, sorgt dafür, dass die Praxis immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und Technik bleibt. Die Praxisphilosophie umfasst nicht nur die fachlich exzellente Behandlung, sondern auch eine besonders einfühlsame und angstfreie Betreuung der Patienten. Dies macht die Praxis zu einem attraktiven Arbeitsplatz für Fachkräfte, die Wert auf qualitativ hochwertige Zahnmedizin und ein positives Arbeitsklima legen.

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Soziales Wirtschaft

BRK Tagespflege Neugablonz: „Hier kann ich meine Empathie ausleben“

Andrea Weiner feiert 25jähriges Arbeitsjubiläum

„In 25 Jahren habe ich meine Arbeit immer als befriedigend, sinnvoll und erfüllend angesehen“, sagte Andrea Weiner anlässlich ihres 25jährigen Arbeitsjubiläums in der Tagespflege Neugablonz. In der Einrichtung des Roten Kreuzes verbringen ältere und demenzkranke Menschen ein- oder mehrmals in der Woche den Tag miteinander. Die pflegenden Angehörigen können so einmal durchatmen und eigenen Dingen nachgehen.

„Es gefällt mir, herauszufinden was jeder einzelne Tagesgast mag, damit er zufrieden ist und sich gut in der Gruppe integrieren kann“, so die gelernte Krankenschwester über ihre tägliche Aufgabe. Hier könne sie ihre Empathie ausleben. „Denn ein Tag in der Einrichtung habe zwar seinen Ablauf, aber das Tempo bestimmen immer die Gäste.“ Auf deren Wünsche achten sie und ihr Team aus Pflegefachkräften, Betreuungsassistenten und hauswirtschaftlichen Mitarbeitenden.

Renate Dantinger (links), Sachgebietsleitung Pflege und Soziales, und Helga Lehmann (rechts), Leitung der Tagespflegen beim BRK Kreisverband Ostallgäu dankten der langjährigen Mitarbeiterin für ihre gefühlvolle Arbeitsweise. „Wir schätzen ihre Zuverlässigkeit, ihre Erfahrung und ihr umfassendes Wissen.“

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Werbung Wirtschaft

Die Fachzahnarztpraxis Dr. Petkov in Neugablonz sucht eine Zahnmedizinische Fachangestellte, Fachassistentin oder Prophylaxeassistentin (m/w/d)

Sie legen Wert auf eine gute Arbeitsatmosphäre und möchten sich beruflich verwirklichen? Dann bewerben Sie sich bei Dr. Petkov!

Zur Erweiterung des freundlichen Praxisteams sucht die Fachzahnarztpraxis Dr. med. dent. Petko Petkov engagierte Kollegen und Kolleginnen, die perfekt zum Team passen.

Sie legen Wert auf eine gute Arbeitsatmosphäre und möchten sich beruflich verwirklichen? Dann bewerben Sie sich bei Dr. Petkov!

Ihre Vorteile

Die Fachzahnarztpraxis ist technisch sehr gut ausgestattet und Sie haben bei die Möglichkeit, viele interessante Behandlungsabläufe zu erlernen und bei spannenden chirurgischen Eingriffen zu assistieren. Ebenfalls bietet sie Ihnen regelmäßig Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten an. Die Praxis ist gut zu erreichen und verfügt über eigene Parkplätze direkt vor der Tür.

Aktuell sind folgende Stellen zu besetzen:

ZFA, ZMF oder ZMP

Ebenso zum nächstmöglichen Eintrittszeitpunkt sucht Dr. Petkov eine

  • Zahnmedizinische Fachangestellte (m/w/d)
  • Zahnmedizinische Fachassistentin (m/w/d) oder
  • eine Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (m/w/d).

Wenn Sie Ihre Tätigkeiten sorgfältig erledigen und Ihnen die enge Zusammenarbeit in einem gut strukturierten, freundlichen Team wichtig ist, dann freut sich Dr. Petkov und das gesamte Team, von Ihnen zu hören!

Hat die Fachzahnarztpraxis Ihr Interesse geweckt? Dann schicken Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bitte per Post oder per Mail.

Dr. med. dent. PETKO PETKOV
Fachzahnarztpraxis für Oralchirurgie & allgemeine Zahnheilkunde

Zahnarzt in Kaufbeuren
Reichenberger Straße 3
87600 Kaufbeuren
Telefon: 08341 / 61099
info@dr-petkov.de
www.dr-petkov.de

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Gesundheit Wirtschaft

Pilotprojekt der AOK und HAWE Hydraulik SE für eine gesündere Ernährung 

Gesundheitsförderung für die Mitarbeitenden am Standort Kaufbeuren

Wer möchte durch Ernährung seine eigene Gesundheit verbessern und dafür kostenlos ein hal-bes Jahr professionell begleitet und geschult werden? Diesem Aufruf der Firma HAWE Hydraulik SE in Kaufbeuren folgten 40 motivierte Mitarbeitende und schrieben sich im Frühjahr für das Pilotprojekt Ernährung 4.0 ein. Die Maßnahme zur betrieblichen Gesundheitsförderung dauert noch bis Jahresende und wird von der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu finanziell unter-stützt.

In der Vorbeugung von Krankheiten spielt eine gesundheitsgerechte, also eine ausgewogene und bedachte Ernährung auch bzw. gerade im Arbeitsalltag eine bedeutende Rolle. Sie trägt zum Wohlbefinden und zur Leistungsfähigkeit der Beschäftigten bei und verhindert langfristig ernährungsbedingte Erkrankungen wie z. B. Adipositas, Diabetes mellitus und Bluthochdruck. Das bedeutet, dass sich damit auch die Lebensqualität der Mitarbeitenden steigert. 

Ziel des Projekts Ernährung 4.0 ist es, die Teilnehmenden in ihrer Gesundheitskompetenz zu fördern. So werden die Mitarbeitenden von einer Ernährungsexpertin mehrfach persönlich beraten und es gibt Vorträge, Workshops sowie Gesundheitstage. An vielen dieser Veranstaltungen kann auch die restliche Belegschaft des Unternehmens kostenlos teilnehmen. Zuletzt gab es einen Aktionstag zum Thema Zucker, welcher von AOK-Gesundheitsfachkraft Susanne Hasel durchgeführt wurde. „Sehr lehrreich und auch überraschend, wie viel Zucker sich eigentlich in vielen Lebensmitteln versteckt. Alle Teilnehmer nehmen wertvolle Informationen mit und wissen jetzt noch besser, wie wichtig und zugleich einfach es ist, Zucker in ihrem Alltag zu reduzieren.“, so Katharina Toth von der Firma HAWE.

Ein weiteres Projektziel ist, die Verpflegung im Berufsalltag zu verbessern und die Belegschaft für gesundes Essen bei der Arbeit zu sensibilisieren. Hierfür steht das Projektteam im engen Austausch mit der hauseignen Kantine. Es wird nach Möglichkeiten gesucht, wie die Kantine mit Maßnahmen helfen kann, das neu erlernte gesundheitsförderliche Verhalten nachhaltig zu unterstützen.

Das Ernährungsprojekt wird von der AOK Bayern finanziell gefördert und von der Hochschule Nürtingen-Geislingen begleitet, die sich dabei insbesondere um die wissenschaftliche Evaluierung kümmert. Um die individuellen Ergebnisse und Veränderungen sichtbar zu machen, erfasst HAWE-Betriebsarzt Dr. Andreas Knie die Gesundheitsparameter aller Teilnehmenden zu Beginn und am Ende des Projekts.

Das mittelgroße und international tätige Familienunternehmen HAWE Hydraulik SE mit Stammsitz in München arbeitet schon viele Jahre eng mit der AOK Bayern im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements zusammen. Auch Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu, freut sich über die aktuelle Kooperationsvereinbarung und ist der Überzeugung: „Durch das Ernährungsprojekt erlangen die Teilnehmer die Chance sich im Bereich der Ernährung mehr Wissen anzueignen und ihre individuellen Ernährungsgewohnheiten nachhaltig umzustellen – und das alles evidenzbasiert. Toll, dass auch die Hochschule Nürtingen-Geislingen uns in diesem nachhaltigen Projekt unterstützt.“ 

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Bildung Karriere Wirtschaft

IHK Schwaben: Mehr als 3.000 junge Menschen starten im Allgäu in die Ausbildung

Ausbildungsbereitschaft ist hoch. Viele Stellen sind noch unbesetzt.

Am 1. September beginnt das neue Ausbildungsjahr. Rund 7.400 junge Menschen werden an diesem Tag eine Berufsausbildung bei einem bayerisch-schwäbischen Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen starten. Damit liegt die Zahl der Neuverträge auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr. „Die Unternehmen stemmen sich trotz aller wirtschaftlicher Herausforderungen aktiv gegen den Arbeitskräftemangel. Eine Ausbildung bietet jungen Menschen beste Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt“, sagt Dr. Christian Fischer, Leiter der Abteilung Ausbildung bei der IHK Schwaben. Im Allgäu beginnen mehr als 3.000 junge Menschen ihre Ausbildung in einem IHK-Unternehmen. 

Damit liegt die Zahl der Neuverträge im Allgäu in etwa auf dem Vorjahresniveau. 2023 waren zum 1. September gut 3.100 Neuverträge eingegangen. „Nach wie vor ist viel Bewegung auf dem Ausbildungsmarkt“, berichtet der IHK-Ausbildungsexperte. Fischer geht daher davon aus, dass die Zahlen in den kommenden Wochen weiter kräftig steigen werden. „Bereits in den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass auch weit über den offiziellen Ausbildungsstart hinaus noch Verträge geschlossen werden.“ Mit dem aktuellen Zwischenstand ist Fischer aber bereits sehr zufrieden. Denn viele Unternehmen kämpfen derzeit mit großen wirtschaftlichen Herausforderungen. „Dass die Unternehmen in dieser Situation in die Arbeitskräfte von morgen investieren, zeigt, welch hohen Stellenwert die Ausbildung junger Menschen für unsere Betriebe hat“, so Fischer. 

In diesen Branchen gibt es mehr Auszubildende

Leichte Zuwächse bei der Zahl der Ausbildungsverträge gibt es im gewerblich-technischen Bereich. Vor allem in den Metallberufen – von der Zerspanungsmechanikerin bis zum Maschinen- und Anlagenführer – rechnet man bei der IHK zum offiziellen Ausbildungsstart am 1. September mit einem Plus. Dafür gibt es schwabenweit bei den kaufmännischen Berufen einen leichten Rückgang. Lediglich im Banken- und Versicherungssektor gibt es mehr Verträge. Im Handel sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe liegen die Ausbildungszahlen bislang leicht unter dem Vorjahresniveau. Hier werden erfahrungsgemäß aber auch noch nach dem offiziellen Ausbildungsbeginn zahlreiche Verträge geschlossen. 

Gutes Azubis-Recruiting zahlt sich aus

Mehr denn je leiden die Unternehmen in diesem Jahr an einem Mangel an Bewerberinnen und Bewerbern. Viele Stellen konnten bislang nicht besetzt werden. Das Problem wird sich laut Fischer im nächsten Jahr verschärfen. Denn dann fällt wegen des Wechsels vom acht- auf das neunjährige Gymnasium ein kompletter Abi-Jahrgang weg. „Das werden wir auch auf dem Ausbildungsmarkt deutlich zu spüren bekommen“, ist sich der IHK-Experte sicher. Viele Unternehmen haben daher bereits in diesem Jahr vorgebeugt und ihr Ausbildungsangebot ausgeweitet. „Vor allem die Unternehmen, die bereits in den vergangenen Jahren in ihr Azubi-Recruiting investiert haben, um sich und ihr Ausbildungsangebot bekannt zu machen, konnten profitieren“, sagt Fischer. „Für kleinere Unternehmen ist es allerdings schwieriger geworden, im Wettbewerb um die besten Bewerberinnen und Bewerber zu bestehen.“

Bewerben lohnt sich auch jetzt noch

Wer noch in diesem Jahr mit einer Ausbildung starten möchte, sollte sich unbedingt noch bewerben. Nach wie vor sind in vielen Bereichen Ausbildungsplätze unbesetzt, insbesondere in der Logistik, im Handel oder auch in der Gastronomie. „Spätstarter haben nach wie vor eine Chance auf einen attraktiven Ausbildungsplatz“, sagt IHK-Experte Fischer.

Die Ausbildungszahlen im Detail

 Zahl der Ausbildungsbetriebe 
zum 31.12.2023
Voraussichtliche Zahl neuer Ausbildungsverträge 
zum 1.9.2024
Neue Ausbildungsverträge 
zum 1.9.2023
Memmingen und Unterallgäu4441.0201.031
Kaufbeuren und Ostallgäu441730753
Kempten und Oberallgäu6291.0501.050
Lindau177250274
Allgäu1.6913.0503.108
Bayerisch-Schwaben4.4067.3807.409
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Soziales Wirtschaft

VR Bank Augsburg-Ostallgäu unterstützt „Kantine frisch und fair“ 

1.000 €  für inklusives Projekt

Täglich eine kleine Auswahl an leckeren Gerichten zu günstigen Preisen — mit diesem Konzept wurde die Initiative „Kantine frisch und fair“, 2019 ins Leben gerufen. Inzwischen betreibt das Unternehmen an drei Standorten in Kaufbeuren und Neugablonz erfolgreiche Kantinen. Das Besondere an diesem Projekt ist der Gründungsgedanke, Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen eine praktische Möglichkeit zur sozialen Teilhabe und persönlichen Entwicklung zu bieten.

Die VR Bank Augsburg-Ostallgäu unterstützt dieses gemeinnützige Projekt nun mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro.

„Im vergangenen halben Jahr ist es uns gelungen, bereits sechs Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen zu schaffen“, sagte Geschäftsführer Kevin Kärst anlässlich der symbolischen Scheckübergabe. Durch die finanzielle Unterstützung der VR Bank kann die Inklusionsfirma in neue Projekte investieren, die die berufliche Entwicklung der Mitarbeitenden weiter fördern, so Kärst weiter.

Bei der Übergabe, die bei einem gemeinsamen Essen mit leckeren Spaghetti und Geschnetzeltem stattfand, zeigten sich die Vertreter der VR Bank beeindruckt davon, wie es der Inklusionsfirma gelingt, Menschen mit Beeinträchtigungen in einem praktischen und produktiven Umfeld zu fördern.

„Dieses inklusive Projekt bietet den Mitarbeitenden eine großartige Möglichkeit zur individuellen Weiterentwicklung. Da unterstützen wir sehr gerne“, betonte die stellvertretende Regionalleiterin der VR Bank, Stefanie Schwarz.

Die Spendenübergabe fand in den Räumlichkeiten der Inklusionsfirma „Kantine frisch und fair gGmbH“ statt. Anwesend waren Vertreter der VR Bank, darunter die stellvertretende Regionalleiterin Stefanie Schwarz und Regionalleiter Manfred Seitz, sowie das Team der Inklusionsfirma, angeführt von Geschäftsführer Kevin Kärst und seiner Stellvertreterin Jana Ruf.

Die Geschäftsführung der Inklusionsfirma bedankte sich herzlich für die großzügige Spende und hob den sozialen Mehrwert solcher Unterstützungen hervor.

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Panorama Verwaltung Wirtschaft

Arbeiten an der Eisenbahnbrücke

Die Augsburger Straße ist in der Nacht von Sonntag, 18. August auf Montag, 19. August gesperrt.

Die Sperrung beginnt um 22 Uhr und endet um 5 Uhr.

Grund für die Sperrung sind Arbeiten an der Eisenbahnbrücke. Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.

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Wirtschaft

Linara Kaufbeuren wird Mitglied im Bundesverband Wintergarten e.V.

„Die Aufnahme in den Bundesverband Wintergarten e.V. ist für uns eine besondere Ehre und Anerkennung unserer langjährigen, erfolgreichen Arbeit im Bereich des Wintergartenbaus.“

Die Linara Kaufbeuren, ein führender Anbieter von Wintergärten, Terrassendächern und weiteren hochwertigen Bauelementen, ist nun offizielles Mitglied im Bundesverband Wintergarten e.V. Mit der Mitgliedschaft im renommierten Verband, der seit 2002 als Fachverband für Wohn-Wintergärten tätig ist, bestätigt Linara einmal mehr ihre Expertise und ihr Engagement für höchste Qualität und Kundenzufriedenheit.

„Die Aufnahme in den Bundesverband Wintergarten e.V. ist für uns eine besondere Ehre und Anerkennung unserer langjährigen, erfolgreichen Arbeit im Bereich des Wintergartenbaus. Diese Mitgliedschaft unterstreicht unseren Anspruch, unseren Kunden nicht nur ästhetisch ansprechende, sondern auch technisch einwandfreie und langlebige Lösungen anzubieten,“ so Prokurist Leif Würtz von Linara Kaufbeuren.

Der Bundesverband Wintergarten e.V. setzt sich für die Förderung von qualitativ hochwertigen Wintergärten ein und repräsentiert fast alle bedeutenden Systemgeber und Verarbeiterbetriebe in Deutschland. Mit über 120 Mitgliedsbetrieben bundesweit, die in verschiedenen Materialien wie Aluminium, Holz oder Kunststoff arbeiten, bietet der Verband ein starkes Netzwerk und wertvolle Unterstützung für die Mitglieder.

Für Linara Kaufbeuren bedeutet die Mitgliedschaft im Bundesverband nicht nur eine Bestätigung ihrer bisherigen Arbeit, sondern auch eine Verpflichtung, weiterhin höchste Standards in der Beratung, Planung und Ausführung ihrer Projekte zu erfüllen. „Wir freuen uns, das Mitgliederlogo des Bundesverbandes führen zu dürfen, was für unsere Kunden ein zusätzliches Zeichen für Qualität und Vertrauen darstellt“, ergänzt Leif Würtz.

Mit dieser Mitgliedschaft stärkt Linara Kaufbeuren ihre Position als führender regionaler Partner für Wohnträume im Allgäu und unterstreicht ihre Verpflichtung zu exzellenter Handwerkskunst und herausragendem Kundenservice.

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Panorama Verwaltung Wirtschaft

Nächtliche Sperrung der Liegnitzer Straße am 22. August in Kaufbeuren

Grund für die Sperrung ist das setzen eines Betongebäudes

Die Liegnitzer Straße ist nach Abzweigung Neugablonzer Straße bis zur Einfahrt des städtischen Bauhofs gesperrt.

Die Sperrung erfolgt in der Nacht von Donnerstag, 22. August auf Freitag, 23. August in der Zeit von 22 Uhr bis 04 Uhr.

Grund für die Sperrung ist das setzen eines Betongebäudes.

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Allgemein Gesundheit Werbung Wirtschaft

Betriebsurlaub der Kaufbeurer Zahnarztpraxis Dr. Fabian Görlach vom 16.-30.08 2024

Vertretung durch Zahnarztpraxis Dr. Gläßl

Die Kaufbeurer Zahnarztpraxis Dr. Fabian Görlach befindet sich vom 16.-30.08 2024 im Betriebsurlaub. Ab 02.09.2024 ist sie wie gewohnt für Ihre Patienten wieder da.

Foto: Dr. Görlach
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Wirtschaft

Goldene Ehrennadel für drei Vorstände der VR Bank Augsburg-Ostallgäu

Für ihre langjährige Tätigkeit im Genossenschaftswesen wurden die Vorstände Heinrich Stumpf, Christoph Huber und Helmuth Geppert mit der goldenen Ehrennadel des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) ausgezeichnet

Im Rahmen der Vertreterversammlung würdigte Dr. Alexander Leißl vom Genossenschaftsverband Bayern die Verdienste der Bankvorstände und bedankte sich für deren langjähriges Engagement in der genossenschaftlichen Familie. „Genossenschaften sind immer das, was menschliche Einsicht, geistige Kraft und persönlicher Mut aus ihnen machen“, zitierte Leißl den genossenschaftlichen Gründungsvater Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Dies, so Leißl, würden die drei ausgezeichneten Herren in besonderem Maß verkörpern. Die goldene Ehrennadel ist die höchste Auszeichnung der bayerischen Genossenschaften als Ausdruck des Dankes und der Wertschätzung.

In seiner Laudatio skizzierte Dr. Leißl die beruflichen Stationen der drei geehrten Vorstände. So begann Heinrich Stumpf im September 1986 seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Augsburger Volksbank. Im Oktober 1999 machte er den nächsten Schritt und ging zur DG BANK, wo er als Firmenkundenbetreuer arbeitete. Nach einem vierjährigen Ausflug in die Landeshauptstadt bei der Münchner Bank wurde er 2010 zum Vorstand der Augusta-Bank berufen. Neben seiner beruflichen Tätigkeit hat sich Heinrich Stumpf auch in der Genossenschaftsorganisation sowie ehrenamtlich engagiert. Als Aufsichtsratsmitglied der Beteiligungs-Aktiengesellschaft der Bayerischen Volksbanken und der DZ Hyp Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG hat er die Beteiligungen der bayerischen Genossenschaften im Blick. Als Vorsitzender des Stiftungsrates der Augusta-Bank RVB-Stiftung setzt er sich für die Förderung von Bildung, Kultur, Sozialem und Sport in der Region ein.

Christoph Huber übernahm nach seinem Einstieg als Azubi bei der Volksbank Ostallgäu im Jahr 1987 verschiedene Führungspositionen in den Bereichen EDV, Organisation, Risikomanagement, Kredit und Vertrieb. Huber war maßgeblich an mehreren Fusionen beteiligt, die die Bank zu dem gemacht haben, was sie heute ist: die VR Bank Augsburg-Ostallgäu, eine der erfolgreichsten Genossenschaftsbanken in Bayern. Christoph Huber hat sich aber nicht nur für die Bank, sondern auch für das gesamte Genossenschaftswesen eingesetzt. Er war in verschiedenen Gremien und Verbänden aktiv, die die Interessen der Branche vertreten. Er war unter anderem der Vorsitzende des Vorstands der Arbeitgebervereinigung der bayerischen Kredit- und Warengenossenschaften und der stellvertretende Vorsitzende des Verbandsausschusses des Arbeitgeberverbands der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken.

Helmuth Geppert begann im September 1983 als Auszubildender bei der Volksbank Trostberg eG. Nach einem kurzen Intermezzo als Vorstand bei der Raiffeisenbank Übersee eG wechselte er als Prokurist und Marktbereichsleiter zur Raiffeisen-Volksbank Achental-Reit im Winkl eG. Dort zeigte er bereits sein Talent für Vertrieb und Marketing, das er in den folgenden Jahren bei verschiedenen Banken weiter ausbaute. Im Juli 2013 kam er als Vorstand Privatkunden, Immobilien, Handel und Vertrieb zur VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu. Helmuth Geppert hat die Fusion mit der Augusta-Bank Raiffeisen-Volksbank im Oktober 2018 erfolgreich begleitet. Neben seiner Tätigkeit als Bankvorstand hat sich Geppert auch im Genossenschaftswesen engagiert. Er war Mitglied im Fachausschuss Marketing und Vertrieb des Genossenschaftsverbands Bayern, Beiratsmitglied des VR-Gewinnsparvereins Bayern e.V. und Vorsitzender des Stiftungsvorstands der Augusta-Bank RVB-Stiftung.

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Gesundheit Wirtschaft

AOK-Umfrage zu Hautkrebsvorsorge: Bei Sonnenschutz viel Luft nach oben

Fehleinschätzungen gefährden ausreichenden Sonnenschutz

Zu viel ultraviolette (UV-)Strahlung durch Sonne oder Solarium ist der Hauptrisikofaktor für Hautkrebs. Das Risiko ist vielen Menschen in Bayern bewusst. In einer Umfrage, die forsa unter 502 Erwachsenen in Bayern für die AOK Bayern durchführte, gaben 84 Prozent der Befragten an, dass ihnen der Schutz vor Sonneneinstrahlung wichtig ist. „Das regelmäßige Verwenden von Sonnencremes und -sprays mit hohem Lichtschutzfaktor gehört mit zu den wichtigsten Maßnahmen, um mögliche Gesundheitsgefahren durch die Sonne zu vermeiden“, so Martina Zollitsch-Essenwanger, Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. In der repräsentativen Umfrage gaben zwei Drittel der Menschen in Bayern an, zu Sonnenschutz zu greifen, um sich vor UV-Strahlung zu schützen, 73 Prozent der befragten Frauen und nur 58 Prozent der Männer. Mehr als die Hälfte der bayerischen Bevölkerung (51 %) vergisst allerdings laut Umfrage häufig das Auftragen von Sonnenschutzmittel. Etwas weniger als die Hälfte aller Befragten (44 %) greift nur an sonnenreichen Tagen, wenn sie sich mehrere Stunden am Stück im Freien aufhalten, zu einem Sonnenschutzmittel und etwa ein Viertel (24 %) nur zu besonderen Gelegenheiten, wie etwa im Freibad oder im Urlaub. Sechs Prozent nutzen generell kein Sonnenschutzmittel.

Fehleinschätzungen gefährden ausreichenden Sonnenschutz

Es gibt zudem eine Reihe von Wissenslücken und Irrtümern, weshalb Menschen in Bayern nicht genügend für ihren Sonnenschutz tun. Zum Beispiel nimmt mehr als ein Viertel der Befragten (26 %) an, dass sie durch Autoscheiben ausreichend vor Sonne geschützt seien und auf Sonnencreme verzichten könnten. Fast jede fünfte Person (19 %) glaubt fälschlicherweise, dass man im Schatten vor Sonnenbrand geschützt sei. Und auch beim Thema Lichtschutzfaktor gibt es noch viel Unkenntnis. Nur etwas mehr als jeder Zweite in Bayern (57 %) weiß, was der sogenannte Lichtschutzfaktor bedeutet. „Sonnenschutzmittel ermöglichen

einen längeren Aufenthalt in der Sonne, aber je empfindlicher und heller die Haut ist und je länger man in der Sonne bleibt, desto höher sollte der Schutzfaktor sein“, so Martina-Zollitsch-Essenwanger. Wie lange ein Produkt die Haut schützt, hängt vom Lichtschutzfaktor (LSF) ab. LSF 30 bedeutet, dass man dreißigmal länger in der Sonne bleiben kann als ohne Schutz. Wessen Haut sich dann ohne Sonnenschutzmittel nach zehn Minuten rötet, kann mit LSF 30 theoretisch bis zu 300 Minuten – zehn Minuten mal Faktor 30 – in der Sonne bleiben. Hautärztinnen und Hautärzte raten allerdings, höchstens zwei Drittel dieser errechneten Zeit auszunutzen. Zudem sollte man den Sonnenschutz rechtzeitig, sorgfältig und reichlich aufzutragen. Es wird empfohlen, etwa drei bis vier gehäufte Esslöffel pro Eincremen zu verwenden. „Die richtige Menge an Sonnencreme wird von 19 Prozent der Befragten in Bayern unterschätzt, 32 Prozent schätzen die Menge korrekt ein, insgesamt 36 Prozent überschätzen die Menge“, erläutert Martina Zollitsch-Essenwanger und ergänzt: „Auch das regelmäßige Nachcremen ist wichtig, das heißt nach etwa zwei Stunden und unbedingt öfter, wenn man im Wasser war.“

Internet-Tipp: www.aok.de/pk/thema/hautgesundheit/

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Jugend Wirtschaft

Sparkasse Allgäu spendet 1.200 Euro an den Stadtjugendring Kaufbeuren für die Stadtranderholung

Der Sponsorenabend bot die ideale Gelegenheit, um das Engagement der Unterstützer zu würdigen

Im Rahmen des Sponsorenabends der Stadtranderholung in Kemnat übergab die Sparkasse Allgäu eine Spende in Höhe von 1.200 € an den Stadtjugendring Kaufbeuren. Vorstandsvorsitzender Manfred Hegedüs und Marketingleiter Michael Sambeth überreichten den Spendenscheck feierlich an Oberbürgermeister Bosse und sein Team vom Stadtjugendring.

Diese Unterstützung soll maßgeblich zur Förderung der Stadtranderholung beitragen, einem wichtigen Projekt, das Kindern und Jugendlichen in der Region wertvolle Freizeitangebote und Erholungsmöglichkeiten bietet.

Der Sponsorenabend bot die ideale Gelegenheit, um das Engagement der Unterstützer zu würdigen und die Bedeutung der Stadtranderholung für die Gemeinschaft hervorzuheben. Die Spende unterstreicht das gemeinsame Bestreben, jungen Menschen positive und bereichernde Erfahrungen zu ermöglichen. Oberbürgermeister Bosse zeigte sich sehr dankbar für die Unterstützung und hob hervor, wie essenziell solche Spenden für die Durchführung der Stadtranderholung sind.

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Gesundheit Karriere Wirtschaft

61 frisch examinierte Pflegefachkräfte und Pflegehelfer feiern ihren Abschluss

Feierlicher Abschluss der Berufsfachschulen für Pflege und Pflegehilfe

61 frisch examinierte Pflegefachkräfte und Pflegehelfer:innen feierten am Donnerstag, den 01. August, gemeinsam ihren Abschluss im Gasthaus Zitt- Stadltheater in Blonhofen.

„Dass wir dieses Jahr wieder so viele neue Fachkräfte aus den Schulen entlassen dürfen ist fantastisch“ freut sich Steffi Kohler, Schulleiterin der Krankenpflegeschule in Kaufbeuren und Krankenpflegehilfeschule Buchloe. Insgesamt haben 41 Pflegefachkräfte, sowie 20 Pflegefachhelferinnen und -helfer erfolgreich in den Schulen der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren ihr Examen abgelegt. Mit der Hingabe und Motivation, die während der Ausbildungszeit gezeigt wurden, sind die Nachwuchskräfte laut Kohler mehr als bereit für die Berufswelt der Pflege.

Durch die generalistische Ausbildung können die Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule für Pflege in Kaufbeuren nun sowohl als Altenpfleger:innen in den Beruf einsteigen als auch in der Krankenpflege und in der Kinderkrankenpflege. „Nach dem Abschluss steht ihnen vielfältigste Möglichkeiten innerhalb der Pflege offen“, betont Kohler.

„Wir freuen uns über jede Pflegekraft, die wir ausgebildet haben“ so Axel Wagner, „umso mehr, wenn sie bei uns im Klinikverbund bleiben und wir sie in den eigenen Reihen willkommen heißen können.“ Die Nachwuchskräfte leisten laut dem Pflegedirektor der Kliniken Ostallgäu Kaufbeuren mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag zur Sicherung der Gesundheitsversorgung im Allgäu.

Auch Sigrid Kothe zeigt sich erfreut. „Wir sind so stolz auf unsere neuen Pflegehelferinnen und Pflegehelfer“, lobt die stellvertretende Schulleiterin der Krankenpflegehilfeschule Buchloe ihre nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler. Top vorbereitet können diese entweder direkt ins Berufsleben starten oder die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft anhängen – was auch neun Absolvent:innen vorhaben. Vier davon können laut Kothe die Ausbildung sogar um ein Jahr verkürzen aufgrund ihres hervorragenden Notendurchschnitts.

„Für das kommende Jahr hoffen wir auf zahlreiche Bewerbungen für unsere neue Ausbildung in Teilzeit“ blickt Unglert-Heck in die Zukunft. Diese startet am 01. April 2025 und ist mit ca. 20 Wochenstunden speziell zugeschnitten auf alle, die mitten im Leben stehen und nicht die Kapazität für eine Ausbildung in Vollzeit haben. „Gerade von Müttern, für die nur eine Ausbildung in Teilzeit möglich ist, bekommen wir hierzu immer wieder Anfragen“, so Unglert-Heck. „Mit diesem Angebot möchten wir auch ihnen einen schnellen Weg in die Pflege ermöglichen.“

Schulleiterin Kohler ist froh über die gelungene Abschlussfeier und bedankt sich hierfür bei den großzügigen Spendern Th. Lückenotto GmbH, VR-Bank Kaufbeuren-Ostallgäu, Espachstift und Bestattungen Bönsel. „Nur durch ihre Unterstützung konnten wir diese tolle Feier so auf die Beine stellen“, stellt Kohler heraus.

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Panorama Verwaltung Wirtschaft

Nächtliche Sperrung der Augsburger Straße in Kaufbeuren

Die Sperrungen beginnen jeweils um 22 Uhr und enden um 5 Uhr

Die Augsburger Straße ist in den Nächten

  • Sonntag 11. August auf Montag 12. August
  • Montag 12. August auf Dienstag 13. August
  • Dienstag 13. August auf Mittwoch 14. August und
  • von Mittwoch 14. August auf Donnerstag 15. August gesperrt.

Die Sperrungen beginnen jeweils um 22 Uhr und enden um 5 Uhr.

Grund für die Sperrung sind Arbeiten an der Eisenbahnbrücke.

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Karriere Wirtschaft

ZAR Kaufbeuren – neu im Jobportal von Wir sind Kaufbeuren

Physiotherapeut – Therapieplanung Reha – Duales Studium (b.a.) Gesundheitsmanagement – Facharzt Orthopädie

Hier geht es zu den ZAR Kaufbeuren – Stellenangeboten im Jobportal

Die aktuellen Stellenangebote in Kaufbeuren

  • Physiotherapeut (m/w/d)
  • Therapieplanung Reha (m/w/d)
  • Facharzt Orthopädie (m/w/d)
  • Duales Studium (b.a.) Gesundheitsmanagement (m/w/d)

Zum Unternehmensauftritt des ZAR Kaufbeuren hier im Marktplatz von Wir sind Kaufbeuren

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Gesundheit Sport Wirtschaft

Andi Wiedmann (ZAR Kaufbeuren) im Gespräch mit Wir sind Kaufbeuren: wir können ambulante Reha individuell und über einen langen Zeitraum ausrichten

Das ZAR in Kaufbeuren ist neuer Partner von Wir sind Kaufbeuren. Wir sprachen mit Andi Wiedmann, dem kaufmännischen Leiter des ZAR in Kaufbeuren und studierte Sportwissenschaftler

Mitten im Zentrum Kaufbeurens hat sich das „Zentrum für ambulante Rehabilitation“ mit REHA, Therapie und Nachsorgeleistungen voll und ganz der Gesundheit verschrieben. Das Rehazentrum deckt nicht nur das gesamte Spektrum der Rehabilitation und der Nachsorge ab, sondern bietet darüber hinaus auch langfristige Angebote wie Rehasport, Präventionsmaßnahmen oder Einzelbehandlungen auf Rezept. „Wir sind Kaufbeuren“ sprach mit Andreas Wiedmann, dem kaufmännischen Leiter des Rehazentrums. Der studierte Sportwissenschaftler hat selbst langjährige Erfahrung in der Therapie.

Wir sind Kaufbeuren: Worin sehen Sie die Vorteile ambulanter Reha- und Gesundheitsleistungen?

Andreas Wiedmann: Wir können unsere Behandlungen stark individuell und über einen langen Zeitraum ausrichten, was in vielen Lebenssituationen unglaublich wichtig ist. Bei einem Bandscheibenvorfall zum Beispiel ist langfristiges Training essentiell. Mit der ambulanten Rehabilitation können wir konservativ oder nach einer Operation in der Akutphase unterstützen und anschließend mit dauerhaftem Training dabei helfen, Muskulatur aufzubauen. Weil wir vor Ort sind, können wir nachhaltig begleiten. Am Beispiel eines schmerzhaften Bandscheibenvorfalls, der langfristiges Dranbleiben erfordert, lässt sich das ganz gut darstellen.

Wir sind Kaufbeuren: Arbeiten Sie mit örtlichen Ärzten und Kliniken zusammen?

Andreas Wiedmann: Ja, unbedingt! Die Zusammenarbeit mit lokalen Ärzten und Kliniken ist eine unserer größten Stärken. Diese Vernetzung ermöglicht eine nahtlose Integration der Akutbehandlung mit der anschließenden oder begleitenden rehabilitativen Behandlung.

Wir sind Kaufbeuren: Sie unterstützen auch präventiv. Was bieten Sie dahingehend an?

Andreas Wiedmann: Wir stehen mit einer Anzahl an Präventionskursen parat. Von Faszientraining über Pilates und Yoga bis hin zu Progressiver Muskelentspannung bieten wir vielfältige Kurse, die gemäß §20 förderungsfähig sind. Das heißt, dass bei diesen Kursen die Möglichkeit besteht, je nach Krankenkasse, einen Teil der Kosten zurückzuerhalten. Toll ist auch das Training an Geräten in unserer „Medizinischen Trainingstherapie“. Das Training erfolgt stets mit dem Blick geschulter Therapeuten. Mit dem „neu“ eröffneten, zusätzlichen Trainingsraum bieten sich jetzt viele Möglichkeiten, vom Reha- und Gesundheitstraining bis hin zum professionellen Athletik Training.

Wir sind Kaufbeuren: Können Interessierte sich die Möglichkeiten vor Ort ansehen?

Andreas Wiedmann: Jederzeit! Wir beraten gerne und nehmen jede Anfrage ernst.

Wir sind Kaufbeuren: Vielen Dank für das Gespräch Herr Wiedmann.

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Sport Veranstaltung Wirtschaft

ESVK: Die beliebte VIP-Kabine startet in die Saison 2024/2025

Der ESV Kaufbeuren öffnet auch in der Saison 2024/2025 wieder die Türen seiner exklusiven VIP-Kabine

Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr steht sie erneut für Heimspiele der Joker in der energie schwaben arena zur Verfügung.

„Die Resonanz auf unsere VIP-Kabine in der letzten Saison war überwältigend“, sagt Michael Kreitl, Geschäftsführer der ESVK Spielbetriebs GmbH. „Es freut uns sehr, dass wir unseren Gästen erneut die Möglichkeit bieten können, einen Eishockeyspieltag in diesem exklusiven Umfeld zu erleben.“

Die VIP-Kabine erfreute sich in der letzten Saison besonders bei Unternehmen großer Beliebtheit. Grund dafür ist der besondere Rahmen. In den Katakomben des Eisstadions erwartet die Gäste ein exklusiver Raum (Kabine) mit einem vielseitigen Buffet und einer breiten Auswahl an Getränken. Ein Serviceteam steht während des gesamten Zeitraums bereit, um den Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

„Die besondere Atmosphäre der eingerichteten Kabine sorgte in der vergangenen Saison bei allen Teilnehmern für ein unglaublich schönes Gruppengefühl. Ich glaube, es war genau der Eventcharakter, den sich vor allem die Unternehmensverantwortlichen davon versprochen hatten“, schaut Claus Tenambergen, Mitglied im Team der ESVK-VIP-Kabine, auf die Erlebnisse der letzten Saison zurück. Und Michael Kreitl ergänzt: „Unsere VIP-Kabine bietet den idealen Rahmen, um Beziehungen zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.“ Zudem, so Kreitl, habe man auf den bis zu zwanzig reservierten Sitzplätzen im Block T eine ausgezeichnete Sicht auf das Spielgeschehen. „Die Plätze bieten die Möglichkeit, die Dynamik und Spannung des Eishockeys aus nächster Nähe zu verfolgen.“ Interessenten für die nun kommende Saison sollten sich laut Kreitl jedoch beeilen. „Die Nachfrage hat schon begonnen, daher empfehlen wir eine frühzeitige Buchung.“

Noch freie Termine für die Saison 2024/205:

  • Fr., 25.10.2024 – 19:30 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. Dresdner Eislöwen
  • Fr., 01.11.2024 – 19:30 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. Eispiraten Crimmitschau
  • Fr., 22.11.2024 – 19:30 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. EC Kassel Huskies
  • Fr., 13.12.2024 – 19:30 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. Eisbären Regensburg
  • Fr., 20.12.2024 – 19:30 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. Lausitzer Füchse
  • Do., 26.12.2024 – 18:00 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. Selber Wölfe
  • Fr., 03.01.2025 – 19:30 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. Ravensburg Towerstars
  • Fr., 10.01.2025 – 19:30 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. EC Bad Nauheim
  • Di., 21.01.2025 – 19:30 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. Blue Devils Weiden
  • Fr., 21.02.2025 – 19:30 Uhr – ESV Kaufbeuren vs. Krefeld Pinguine

Kontakt, wenn man die ESVK „VIP-Kabine“ für ein Heimspiele buchen möchten oder Fragen hat:

ESVK Spielbetriebs GmbH
Claus Tenambergen
claus.tenambergen@esvk.de
0170-2824561

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten sind auf der Webseite des ESV Kaufbeuren zu finden: www.esvk.de.

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Wirtschaft

HÖBEL ehrt Jubilare für insgesamt 220 Jahre Betriebszugehörigkeit beim Sommerfest

Ihr Einsatz und Engagement leisten einen bedeutenden Beitrag zum Erfolg der Firma und sind eine Inspirationsquelle für das gesamte Team

Das diesjährige Sommerfest bei HÖBEL am 27. Juli bot den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm. Mit Schiffsschaukeln, einer Schießbude, „Hau den Lukas“, Kinderkarussell und der Popcornmaschine verwandelte sich das Firmengelände in eine Kirmes.

Im Rahmen des Festes wurden 14 Jubilare für ihre langjährige Firmenzugehörigkeit geehrt. Gemeinsam brachten sie es auf beeindruckende 220 Jahre Betriebszugehörigkeit. Besonders geehrt wurde Baumaschinenführer Robert Lingg, der bereits seit 40 Jahren im Betrieb ist. Senior-Chef Ernst Höbel übergab dem Jubilar die Urkunde und eine Medaille der Handwerkskammer. Auch Rudolf Köhler im Kiesverkauf wurde mit 35 Jahren Betriebszugehörigkeit besonders hervorgehoben. Werner Höbel brachte in seiner Rede zum Ausdruck, wie dankbar und stolz er darauf sei, so loyale und langjährige Mitarbeiter im Unternehmen zu haben. Ihr Einsatz und Engagement leisten einen bedeutenden Beitrag zum Erfolg der Firma und sind eine Inspirationsquelle für das gesamte Team.

Kulinarisch blieben wie immer keine Wünsche offen. Ein besonderes Highlight waren der Ochs am Spieß aus der eigenen Galloway-Zucht und das Eismobil für Groß und Klein. Gefeiert wurde von 11 bis 18 Uhr – und noch ein bisschen darüber hinaus. Ein voller Erfolg – #höbelhalt!

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Gesundheit Panorama Wirtschaft

Digitalisierung: App fürs ärztliche Rezept nutzen

App bietet praktische Hilfen

Seit Anfang des Jahres verordnen Ärztinnen und Ärzte verschreibungspflichtige Medikamente mit dem elektronischen Rezept, kurz E-Rezept. Nach einer aktuellen Auswertung der AOK Bayern waren im Mai dieses Jahres knapp 77 Prozent der abgerechneten Arzneimittel-Verordnungen E-Rezepte, rund 13 Prozentpunkte mehr als zu Jahresbeginn. „Versicherte der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu können ihr E-Rezept jetzt auch über eine App der Gesundheitskasse einlösen und verwalten“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Dazu wurde die App „AOK Mein Leben“ erweitert, die bereits den Zugang zur elektronischen Patientenakte (ePA) bietet. „Versicherte können auch weiterhin ihr E-Rezept über die elektronische Gesundheitskarte einlösen, die App bietet aber zusätzlich eine Reihe weiterer nützlicher Funktionen“, so Bernd Ruppert.

App bietet praktische Hilfen

Mit der App „AOK Mein Leben“ kann man eine Apotheke suchen und sich dort das verschriebene Medikament zur Abholung vor Ort reservieren lassen. Zudem bietet die App eine Übersicht über alle ausgestellten und bereits eingelösten Rezepte der vergangenen 100 Tage. Es ist auch möglich, damit schnell und einfach auf die eigenen Gesundheitsdaten der ePA zuzugreifen. So haben AOK-Versicherte relevante Informationen jederzeit zur Hand, zum Beispiel, wenn sie einen Facharzttermin wahrnehmen. „Die App entwickelt sich Schritt für Schritt zur zentralen digitalen Plattform für alle Services rund um die Gesundheit. Und mit der Einführung der ‚ePA für alle‘ Anfang 2025 wird das digitale Angebot weiter an Bedeutung gewinnen“, betont Bernd Ruppert.

Datenschutz gewährleistet

Die elektronischen Rezepte werden von den ausstellenden Arztpraxen über ihre Praxis-Software erstellt und an den sogenannten Rezeptfachdienst gesendet, der dann den Abruf in der App ermöglicht. Das E-Rezept wird also nicht direkt auf dem Smartphone gespeichert. Der neue Einlöseweg über die App „AOK Mein Leben“ erfüllt alle nötigen Datenschutz-Vorgaben und weiteren Anforderungen der gematik, die im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums die korrekte Umsetzung gewährleisten soll.

Die App „AOK Mein Leben“ ist in der jeweils aktuellen Version im App Store und im Google Play Store verfügbar. Für die Nutzung ist mindestens iOS 15 beziehungsweise Android 8 als Betriebssystem erforderlich.

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Kultur Tourismus Wirtschaft

Stellungnahme der Stadt Kaufbeuren zur Situation des Biergartens im Jordanpark

Schließung nur Gerüchte

Hier die ungekürzte Stellungname der Stadt Kaufbeuren:

Aktuell gibt es wieder Gerüchte, wonach der Biergarten „kult-urig“ im Jordanpark auf Veranlassung der Stadt Kaufbeuren absehbar schließen müsse.

Diese Gerüchte sind unzutreffend, seitens des Oberbürgermeisters und der Stadt Kaufbeuren war der aktuellen Pächterin bereits mehrmals signalisiert worden, dass der Betrieb auch über den jetzigen Pachtvertrag hinaus fortgesetzt werden kann.

Unabhängig davon strebt die Stadt Kaufbeuren die Umsetzung des sogenannten „Parkpflegewerks“ an, mit dem der Jordanpark wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt werden soll. Der Zeitpunkt für eine Realisierung ist aus finanziellen Gründen jedoch aktuell nicht absehbar. Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Der Biergarten im Jordanpark stellt eine absolute Bereicherung für Kaufbeuren dar. Dies soll auch in den kommenden Jahren so bleiben.“

Beitrag von Allgäu TV vom 24.07.2024

https://www.xn--allgu-jra.tv/mediathek/video/aus-fuer-den-biergarten-das-plant-die-stadt-kaufbeuren-im-jordanpark

Foto: Screenshot Beitrag Allgäu TV
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Gesundheit Sport Wirtschaft

Das ZAR ist neuer Silber-Partner von „Wir sind Kaufbeuren“

Das ZAR in Kaufbeuren – Rehabilitation am Wohnort

Seit über 25 Jahren ist das ZAR in Kaufbeuren der Spezialist und vertrauensvolle Partner rund um die Themen Gesundheit, ambulante Rehabilitation, Physio- und Ergotherapie auf Rezept, Nachsorge und Fitness. Seit 2023 unter dem neuen Namen „ZAR Kaufbeuren – Zentrum für ambulante Rehabilitation“. Das bekannte und qualifizierte interdisziplinäre Team des ehemaligen Medicus Gesundheitszentrums sorgt dafür, die Gesundheit der Patienten zu verbessern und ihre gesteckten Ziele zu erreichen. Alles bleibt wie gewohnt, nur unter neuem Namen.

Ambulante Reha in Kaufbeuren

Mit therapeutischem Wissen und individuellen Behandlungsmethoden unterstützt das ZAR Kaufbeuren die Linderung von Schmerzen sowie die Wiederherstellung, Verbesserung oder Erhaltung der Bewegungs- und Funktionsfähigkeit. Zum bewährten Team gehören Expertinnen und Experten aus den Bereichen Orthopädie, Sportwissenschaft & Sporttherapie, Physiotherapie & Ergotherapie, Oekotrophologie, Sozialarbeit, Psychologie sowie Reha- und Verwaltungsmanagement.

Das ZAR-Angebote im Überblick

  • Ambulante Rehabilitation
  • EAP – Erweiterte Ambulante Physiotherapie
  • Reha Nachsorge
  • Physiotherapie auf Rezept
  • Ergotherapie auf Rezept
  • Rehasport
  • Fitness und Athletiktraining
  • Präventionskurse § 20
  • EGYM WELLPASS
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

Das ZAR Kaufbeuren im Jobportal von Wir sind Kaufbeuren

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Panorama Verwaltung Wirtschaft

Nachverdichtungs- und Freiraumkonzept in Kaufbeuren. Stadt möchte Meinung der Bürger erfragen

Einladung der Stadt Kaufbeuren zur Infoveranstaltung mit Bürgerwerkstatt Nachverdichtungs- und Freiraumkonzept in den Stadtsaal Kaufbeuren

Die Stadt Kaufbeuren hat sich als wachsende Stadt das Ziel gesetzt, durch Nachverdichtung mehr Wohnraum zu schaffen, gleichzeitig allerdings auch die Grünräume in der Stadt zu verbessern, um Nachverdichtungen verträglicher und nachhaltiger zu gestalten.

Zu diesem Zweck entstehen im gesamtstädtischen Maßstab ein Nachverdichtungskonzept und ein Freiraumkonzept.

Die Stadt Kaufbeuren lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Infoveranstaltung mit Bürgerwerkstatt am 17. September 2024 in den Stadtsaal, Augsburger Straße 2, 87600 Kaufbeuren, zwischen 17:00 Uhr 19:00 Uhr ein. Einlass ist ab 16:30 Uhr.

Nachverdichtungen und Freiräume sollten sich auf Basis einer Planung gezielt entwickeln und an neue Herausforderungen anpassen. Freiräume bilden hierbei zunächst alle nicht bebauten Flächen. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt auf den städtischen Freiräumen, insbesondere Parks, Friedhöfe, Spielplätze, Sportanlagen, und straßenbegleitende Bäume. Größere Grünflächen wie die Auwälder entlang der Wertach oder die Wälder rund um Neugablonz bilden wichtige Grünzüge. Diese übernehmen viele wichtige Funktionen. Bauliche Entwicklungen und die Folgen des Klimawandels stellen sie vor neue Herausforderungen, die es zu lösen gilt.

Bei der Nachverdichtung geht es unter anderem um die Schaffung von Wohnraum in bereits bestehenden Gebäudestrukturen im städtischen Raum, um hier in Verbindung mit Neubauten und der Freiraumnutzung eine möglichst ideale Kombination zu schaffen.

Die Zusammenführung des Freiraum- mit dem Nachverdichtungskonzept dient als Basis für die Fortschreibung des Landschafts- und Flächennutzungsplans. Es soll Möglichkeiten der Siedlungs- und Bauflächenentwicklung aufzeigen. Städtebauliche und Freiraumentwicklungen gilt es zusammen zu denken. Das Konzept soll zur wichtigen Arbeitsgrundlage für die Stadtverwaltung werden, um dieses Ziel zu erreichen.

Die Planung wird als Dialog verstanden und so werden Ziele und Maßnahmen auf die Bedürfnisse der Stadt und die ihrer Bewohner abgestimmt. Aus diesem Grund lädt die Stadt Kaufbeuren alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Veranstaltung ein. Ihre Hilfe wird benötigt, um die Stärken, Schwächen, Potentiale und Bedarfe in der Stadt ganzheitlich erfassen zu können.

Eine Vorabanmeldung ist nicht notwendig.

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Bildung Wirtschaft

Private Wirtschaftsschule Frenzel verabschiedet 37 Absolventen und Absolventinnen aus zwei Klassen

Zur Freiheit gehört Verantwortung!

Den Start in einen neuen Lebensabschnitt markierte die feierliche Verabschiedung der Abschlussklassen des Jahrgangs 2023/24, die in bewährter Form im Haus St. Martin stattfand. Dabei führte das Moderatorenteam bestehend aus Schülern der Vorabschlussklassen souverän durch das vielfältige Programm.

In ihrer Begrüßungsrede gratulierte Schulleiterin Dr. Susanne Schedl zunächst den „Hauptpersonen“ im Namen der ganzen Schulfamilie zum Erreichen des lange herbeigewünschten Abschlusses und erinnerte daran, dass für manche Prüflinge noch vor wenigen Monaten dieser Moment in gefühlt unerreichbarer Ferne geschwebt sei. Dabei sprach sie sowohl den Eltern einen besonderen Dank aus für das Vertrauen in die Schule als auch dem gesamten Kollegium für eine hochengagierte Begleitung des Abschlussjahrgangs. Anschaulich begleitet wurden die Betrachtungen der Schulleiterin von Videosequenzen einiger passender Popsongs wie zum Beispiel Falcos „Nie mehr Schule“. Marius Müller-Westernhagens Hymne „Freiheit“ führte Susanne Schedl dabei zu der Frage, was denn eigentlich mit der allseits ersehnten Freiheit gemeint sei. Es genüge nämlich nicht, nur die Freiheit von jeglichen Zwängen anzustreben und dabei im Extremfall einfach „gegen alles“ zu sein. Besser sei es, die eigene Freiheit zum sinnvollen Mitgestalten der Gemeinschaft zu nutzen. So endete die Schulleiterin ihre Rede mit den Worten Sigmund Freuds „Zur Freiheit gehört Verantwortung!“

Klasse V10. Foto: Private Wirtschaftsschule Frenzel Kaufbeuren

Jetzt waren die Vertreter der Abschlussklassen an der Reihe, aus ihrer Perspektive eine Rückschau auf die gemeinsamen Jahre an der Frenzelschule zu halten. Für die Klasse
V10 bedankte sich der Klassensprecher mit sehr persönlichen Worten bei der „Schule mit dem großen Herzen“ für eine von Zusammenhalt und vielen tragfähigen Freundschaften geprägte Zeit. Alle Lehrer wurden dabei sehr humorvoll gewürdigt. Eine anschließend gezeigte Bilder- und Video-Show erinnerte an die „TOP 10“ – Momente der Klasse. Die Klassensprecher der Z11 verpackten dann ihr Fazit aus der Schulzeit auf kreative Weise in eine erdachte „Bilanz-Pressekonferenz“ der „Frenzel Quelle GmbH“, einem fiktiven Großhandelsbetrieb des Fachs „Übungsunternehmen“. Dabei kamen sie augenzwinkernd zu sehr wohlwollenden Urteilen über die Lehrerschaft, die oft „ein Auge zugedrückt“ habe.

Vor der Zeugnisverleihung verabschiedeten sich die Klassenleiterinnen der Abschlussklassen, Bettina Blößer (V10) und Ekatharina Sperling (Z11) sehr einfallsreich und unkonventionell von ihren Schützlingen. Sie waren der Ansicht, all die Jahre wirklich mehr als genug geredet zu haben und präsentierten deshalb ein „Alphabet der Dinge, über die wir schweigen wollen!“. Das ging von „A“ wie „Abschied“ über „U“ wie „Urlaub“ oder „W“ wie „Wünsche“, die dann doch noch jeweils wortreich erläutert wurden. Eine Präsentation der schönsten Bilder und Erinnerungen zu den Klängen von „An Tagen wie diesen“ schuf dabei bei vielen „Prüflingen“ eine etwas wehmütige Abschiedsstimmung.

Nun war endlich Zeit für die Übergabe der langersehnten Abschlusszeugnisse! Dabei gab es traditionell Ehrungen der Jahrgangsbesten, die von einigen Partnerfirmen der Frenzelschule großzügig unterstützt wurden. Lobende Erwähnung fanden zunächst zwei Schüler der V10 für durchgängig großes schulisches Engagement. Bei den diesjährigen Notendurchschnitten konnte Frau Dr. Schedl erfreulicherweise fünfmal eine Note unter 2,0 vermelden.

Am Ende wurden noch viele Blumen und Geschenke von den Schülern und Schülerinnen an die gesamte Lehrerschaft verteilt und auch die Schulleitung bedankte sich beim Kollegium sowie den „guten Geistern“ von der Nachmittagsbetreuung, dem Pausenverkauf sowie der Schulsekretärin für besonderen Einsatz mit großen Blumensträußen.

Das sehr gelungene musikalische Rahmenprogramm bestritten mehrere engagierte Schüler und Schülerinnen der unteren Klassen. Einen anrührenden und perfekten musikalischen Abschluss des offiziellen Programms boten zwei Absolventinnen vierhändig am Flügel mit dem berühmten „Coldplay“-Song „Fix you“.

Bei einem Stehimbiss klang dann der laue Sommerabend mit vielen Gesprächen aus, wobei man merken konnte, dass einigen der Abschied von der Frenzelschule nicht ganz leicht fiel.

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Politik Verwaltung Wirtschaft

Stimmen zum neuen Ladenschlussgesetz für Bayern: Kaufbeurens Wirtschaftsreferent, Aktionsgemeinschaft und der Bayerische Handelsverband

Andreas Bauer und Max Ruf: Stimmen zum Beschluss

„Nachgefragt“ von Wir sind Kaufbeuren

In der Kabinettssitzung vom Dienstag, dem 23. Juli 2024, gab die Bayerische Staatsregierung die Einführung eines neuen Ladenschlussgesetzes für Bayern bekannt. Der Ministerrat beschloss, das Gesetz mit Neuerungen zu versehen, darunter die Möglichkeit von bis zu acht verlängerten Einkaufsnächten ohne besonderen Anlass von Montag bis Samstag bis 24 Uhr, den Schutz von Sonn- und Feiertagen, die Reduzierung bürokratischer Hindernisse sowie die Einbeziehung digitaler Kleinstsupermärkte in die Regelungen des Ladenschlussgesetzes. Darüber hinaus bleibt der grundsätzliche Ladenschluss um 20 Uhr erhalten. (Anm. der Redaktion: unten auf dieser Seite sehen Sie vollständigen Inhalte des Kabinettsbeschlusses)

Andreas Bauer, Leiter des Wirtschafts-, Liegenschafts- und Kulturreferats der Stadt Kaufbeuren

„Ich freue mich, dass der Ministerrat mit dem neuen Ladenöffnungsgesetz Sonn- und Feiertage schützt, aber die Möglichkeit für bis zu acht Einkaufsnächte schafft. Dafür habe ich mich über den Bayerischen Städtetag stark eingesetzt. Die Einkaufsnächte kommen den veränderten Lebensgewohnheiten der Menschen entgegen und dem allgemeinen Eventbedürfnis der Gesellschaft nach. Dem Einzelhandel gibt es Handlungsfreiheiten, sich dann und in entsprechend attraktivem Rahmen zu präsentieren, wann die Menschen Zeit und Muße haben. Die bisher einmal im Jahr stattfindende Shoppingnight in Kaufbeuren zeigt, wie stark die Menschen das Angebot einer Einkaufsnacht annehmen und welch Erfolg sie für den lokalen Einzelhandel sind. Und aus Sicht der Stadt sind Einkaufsnächte natürlich eine schöne Gelegenheit, die Altstadt und auch das Zentrum von Neugablonz zu beleben.

Bedauerlich erachte ich, dass die vielfach gewünschten Vereinfachungen für die Organisation der verkaufsoffenen Sonntage nicht aufgegriffen wurden. Hier hätte ich mir nicht eine Ausweitung der Anzahl, aber eine deutliche Vereinfachung der bestehenden hohen Organisationshürden gewünscht. Das hätte uns in Kaufbeuren sehr geholfen, die verkaufsoffenen Sonntage im Interesse des Einzelhandels besser zu nutzen.

Die digitalen Kleinstsupermärkte erachte ich nicht als Konkurrenz für den Einzelhandel, sondern als Ergänzung, aus Sicht der Kundschaften sogar als wohltuende Ergänzung.

Insgesamt eröffnen die Neuerungen dem vom Onlinehandel stark herausgeforderten Einzelhandel und auch den Städten mehr Gestaltungsfreiheiten. Auch werden die Lebensrealität und die veränderten Einkaufsgewohnheiten der Menschen anerkannt. Dies ist mehr als zu begrüßen. Auch wenn ich mir durchaus noch etwas mehr Liberalisierung gewünscht hätte, ist die jetzt vorgesehene Novellierung des Ladenöffnungszeiten ein guter und wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

Maximilian Fischer, Vorstandsmitglied Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren. Vorsitzender Bayerische Handelsverband Kaufbeuren/Ostallgäu

Wir, die Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren und der Bayerische Handelsverband Kaufbeuren/Ostallgäu, begrüßen die Vorschläge der bayerischen Staatsregierung für ein bayerisches Ladenschlussgesetz – 18 Jahre nach der Föderalismusreform, die dies ermöglichte, und als letztes Bundesland in Deutschland.

Mit der aktuellen Fassung gelingt der Staatsregierung ein ausgewogener Kompromiss zwischen dem Schutz der Arbeitnehmer/-innen und einer teilweisen Lockerung für den Handel und die Kommunen. Besonders der Umgang mit digitalen Kleinstsupermärkten ist zeitgemäß und fördert die öffentliche Nahversorgung im ländlichen Raum.

Einzig bei der Erweiterung der Verkaufsfläche von 100 auf 150 Quadratmeter hätten wir uns etwas mehr Mut gewünscht und eine aktuelle Größenordnung, wie zum Beispiel die des V-Minis im Kaufbeurer Haken (384qm), erwartet,


Bericht aus der Kabinettssitzung vom 23. Juli 2024: Eigenes Ladenschlussgesetz / Abbau bürokratischer Hürden / Sonn- und Feiertage bleiben geschützt

Der Freistaat Bayern wird auf Beschluss des Ministerrates ein eigenes Bayerisches Ladenschlussgesetz (BayLadSchlG) erhalten. Damit wird der Koalitionsvertrag für die aktuelle Legislaturperiode umgesetzt, der weitere lange Einkaufsnächte und den durchgängigen Betrieb digitaler Kleinstsupermärkte als neue Form der Nahversorgung vorsieht.

Das BayLadSchlG wird das Bundesladenschlussgesetz von 1956 ersetzen. Im Sinne der Deregulierung und Entbürokratisierung werden zudem überflüssige Regelungen aufgehoben und bürokratische Hindernisse abgebaut. Die Balance der verschiedenen Interessen und der wichtige Schutzgedanke des Ladenschlussrechts bleiben gewahrt.

Folgende Eckpunkte werden gesetzlich verankert:

  • Die allgemeinen werktäglichen Öffnungszeiten von 6 bis 20 Uhr werden beibehalten.
  • Das grundsätzliche Verbot der Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen ist verfassungsrechtlich geschützt und wird nicht angetastet. Weiterhin erlaubt sind bis zu vier anlassbezogene verkaufsoffene Sonn- oder Feiertage pro Jahr, welche durch die Gemeinden selbst festgesetzt werden.
  • Städte und Gemeinden bekommen erstmals die Möglichkeit, pro Jahr bis zu acht längere anlasslose Einkaufsnächte von Montag bis Samstag bis 24 Uhr abzuhalten. Bislang war es maximal einmal jährlich im Kerngebiet einer Gemeinde aufgrund einer Trägerveranstaltung möglich. Es bedarf künftig keiner Genehmigung durch die Bezirksregierungen mehr.
  • Durchgehender Betrieb digitaler Kleinstsupermärkte: Diese wurden bislang als reine Warenautomaten angesehen, fielen folglich nicht unter das Ladenschlussgesetz des Bundes und durften an Werktagen 24 Stunden öffnen, an Sonn- und Feiertagen eingeschränkt. Nach aktueller Rechtsprechung werden digitale Kleinstsupermärkte als Verkaufsstellen gewertet und unterliegen damit dem Ladenschlussgesetz des Bundes. Damit ein durchgehender Betrieb auch während der allgemeinen Ladenschlusszeiten sowie an Sonn- und Feiertagen möglich ist, bedarf es im BayLadSchlG einer Ausnahme. An Sonn- und Feiertagen dürfen diese nun generell öffnen. Den zeitlichen Rahmen gibt die jeweilige Gemeinde vor. Eine Beschränkung des Sortiments digitaler Kleinstsupermärkte ist gegenüber dem üblichen Warenangebot von Supermärkten nicht vorgesehen. Die maximal zulässige Verkaufsflächengröße beträgt 150 Quadratmeter.
  • Der Sonn- und Feiertagsverkauf in Tourismusorten an bis zu 40 Tagen im Jahr bleibt erhalten, sofern er auf ein bezirksbezogenes Warensortiment sowie touristisch relevante Warengruppen und Lebensmittel, die zum sofortigen Verzehr geeignet sind, beschränkt ist. In diese Kategorie fallen derzeit etwa 500 der 2.056 bayerischen Gemeinden. Durch konkretisierte Kriterien sollten künftig im Wesentlichen die bisherigen Ausflugs- und Wallfahrtsorte ihren Status beibehalten können. Das Verfahren zur Bestimmung der Ausflugs- und Wallfahrtsorte wird jedoch flexibilisiert.
  • Verkauf an Verkehrsanlagen: Hinsichtlich der Öffnungszeiten werden Verkaufsstellen an Fernbusterminals den internationalen Verkehrsflughäfen und Personenbahnhöfen gleichgestellt. Sie sind bislang nicht gesondert im Gesetz erfasst.
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Kinder Verwaltung Wirtschaft

Kaufbeuren öffnet sich im Bereich der Kinderbetreuungseinrichtungen für Privat-Investoren-Modelle

Anpassung des Kita-Angebots in Kaufbeuren

In seiner Sitzung am 23. Juli 2024 hat der Stadtrat der Empfehlung aus dem Verwaltungsausschuss zugestimmt, das Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen künftig auch durch ein Privat-Investoren-Modell auszubauen. Dieses Modell sieht vor, privaten Betreibern die Möglichkeit zu geben, den kommunalen Gebührenrahmen zu verlassen und die Gebühren im Rahmen der durch den Freistaat Bayern festgesetzten Zumutbarkeitsgrenzen für einen Kita-Platz selbst festzulegen.

Für freie, gemeinnützige Träger wird es immer schwieriger, den Bau und Betrieb von Kindertagesstätten sicherzustellen. Zukünftig werden diese Träger weniger in Neubau und Ausbau investieren, daher ist eine Öffnung hin zu privaten und gewerblichen Trägern eine Ergänzung des lokalen Angebotes. Private Träger können zum Beispiel Elterninitiativen oder auch eine gemeinnützige GmbH sein. Die Stadt Kaufbeuren braucht weitere Kita-Plätze, um der Erziehung der Kinder und dem gesetzlichen Anspruch der Eltern auf einen Betreuungsplatz gerecht zu werden. Seit vielen Jahren ist der Ausbau der Kita-Infrastruktur Teil der Kommunalen Agenda. Zum Beispiel unter anderen mit Projekten wie dem Neubau des Kinderhauses am Neugablonzer Freibad, dem Bau des Kinder- und Familienzentrums Grünwalder Straße sowie der finanziellen Förderung beim Ausbau des katholischen Kindergartens Guter Hirte in Neugablonz.

Cornelia Otto, Leiterin des Referats für Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt betont: „So sehr wir uns als Stadt bemühen, entsprechende Projekte zu realisieren, reichen diese jedoch nicht aus, um den weiter steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen zu decken. Die Ansiedlung von privaten Investoren und Trägern ist eine logische Konsequenz und kann auch für mehr Vielfalt im hiesigen Kita-Leben sorgen, wenn wir nur an Träger mit bilingualen Konzepten denken. Die pädagogischen Fachkräfte in unseren Kindertagesstätten bilden und betreuen über 2000 Kinder im Alter von 1- 10 Jahren und dass stets mit viel Leidenschaft für den Beruf, Fürsorge für die anvertrauten Schützlinge und in kompetenter, pädagogischer Qualität. Das Kita-System ist stabil und bleibt auch dann plural, wenn sich neue Träger in Kaufbeuren niederlassen. Der Stadtrat läutet mit diesem Beschluss einen Veränderungsprozess ein. Ich bin optimistisch, dass private Träger eine Chance für Kaufbeuren sind und unsere Erziehungslandschaft bereichern werden.“

Oberbürgermeister Stefan Bosse pflichtet ihr bei: „Wir blicken auf eine gewachsene und bewährte Kinderbetreuung mit kommunalen und frei gemeinnützigen Angeboten. Unsere Stadt wächst konstant und hat eine vergleichsweise hohe Geburtenrate. Um diesen aktuellen und kommenden Anforderungen zu begegnen, wollen wir einen zusätzlichen Weg einschlagen, um den Bedarfen gerecht zu werden. Kaufbeuren soll auch weiterhin für junge Familien eine attraktive Stadt bleiben. Dazu zählt eben auch, dass es ein ausreichendes Angebot an Kita-Plätzen gibt. Dies soll unter anderem über das Investoren-Modell erreicht werden. Im Bereich der Schulen haben wir so ein Modell bereits, das unsere Schullandschaft bereichert und ich bin zuversichtlich, dass uns das auch bei den Kitas gelingt.“

Als Vorteile gewerblicher Träger gelten schlanke Organisationsstrukturen, eigenständige Profilbildung, Ausrichtung auf die Kinderbetreuung als alleinigen Geschäftszweck und die Bereitschaft, stärker auf Spenden und Sponsoring zurückzugreifen. Dies unterstützt die bisherigen Modelle bei der Schaffung zusätzlicher Betreuungsplätze.

Die Stadt behält sich dabei aber die Vergabe der Plätze in den möglichen Kinderbetreuungseinrichtungen von Privat-Investoren vor. Die erste Realisierung dieses Projektes ist für den Bau eines Kinderhauses mit 148 Plätzen auf dem städtischen Grundstück an der Schillerstraße vorgesehen. Auch dafür hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 23. Juli grünes Licht gegeben.

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Politik Wirtschaft

Staatssekretär Tobias Gotthardt besucht Bundesverband und Traditionsunternehmen der Gablonzer Industrie

Die Gablonzer Industrie ist bereits seit der Gründung der ersten Unternehmen im 19. Jahrhundert ein Innovationstreiber

Der Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium, Tobias Gotthardt (Freie Wähler), besuchte erstmals Neugablonz. Er traf sich mit dem Bundesverband der Gablonzer Industrie anlässlich eines Informationsbesuchs bei der Firma Franz Simm Metall- und Druckgusswaren GmbH, einem Traditionsunternehmen, Schmuck und Metallwaren herstellt.
„Die Gablonzer Industrie ist ein Symbol des deutschen Wirtschaftswunders nach dem Krieg. Dies sage nicht nur ich, es war zu meiner Schulzeit auch die Titelseite eines unserer Schulbücher“, erinnert sich der Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler), der den Besuch des Staatssekretärs organisiert hat.

Gotthardt informierte sich über die glanzvolle Geschichte, er interessierte sich aber insbesondere auch für das Innovationspotenzial eines Industriekomplexes, der nach dem Krieg die heimische Glas- und Schmuckindustrie von Gablonz an der Neiße nach Kaufbeuren gebracht hat und im Stadtteil Neugablonz heimisch wurde. Inzwischen ist Neugablonz die größte Vertriebenensiedlung Europas und ein Wahrzeichen für den rasanten Aufstieg der Wertachstadt nach dem Zweiten Weltkrieg.

Während einer Firmenführung durch die Geschäftsführer Daniela Singer und Alexander Singer und einem anschließenden Gespräch mit den Vorständen des Bundesverbands der Gablonzer Industrie e.V. konnte sich der Staatssekretär ein Bild der Produktion eines in Neugablonz angesiedelten Traditionsunternehmens machen. „Tobias Gotthardt ist nicht nur ein engagierter Motor für die bayerische Wirtschaft, wir haben in der Vergangenheit auch gemeinsam besonderes Augenmerk auf ein gutes Verhältnis der beiden Nachbarn Bayern und Böhmen gelegt. Dem Besuch in Neugablonz wird auch noch eine gemeinsame Fahrt nach Gablonz an der Neiße folgen. Er hat daher auch ein offenes Ohr für die Anliegen der Gablonzer Industrie,“ betont der Fraktionsvize der Freien Wähler im Landtag, Bernhard Pohl.

In den Fertigungsräumen der Firma Simm GmbH konnte Staatssekretär Gotthardt einen Betrieb besichtigen, der wie viele Betriebe der Gablonzer Industrie Tradition und Hightech in besonderem Maße verbinden. Seit bald 70 Jahren werden in der von Franz Simm gegründeten Firma Schmuckfassungen, Kesselketten sowie eine Vielzahl an Fabrikaten zur Fertigung von Modeschmuck produziert. Aufgrund geänderter Marktanforderungen erweiterte das Unternehmen sich im Jahr 1972 durch das Gießen von Metallteilen. „Die Tradition der Gablonzer Industrie geht auch immer mit Innovation einher. Über die Jahrzehnte haben die Gablonzer Betriebe Wege gefunden, zu Weltmarktführern in neuen Wirtschaftsbereichen aufzusteigen, das erfüllt mich mit besonderem Stolz!“ So der Landtagsabgeordnete Pohl.

Die Gablonzer Industrie ist bereits seit der Gründung der ersten Unternehmen im 19. Jahrhundert ein Innovationstreiber. Die industrielle Struktur ist nach dem Krieg gleichzeitig durch eine große Kleinteiligkeit gekennzeichnet.

Dies führt dazu, dass Bürokratie, sei es beim Datenschutz, bei Lieferketten oder in vielen anderen Bereichen eine kleinteilig strukturierte Industrie besonders hart treffe, wie der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Gablonzer Industrie, Thomas Nölle, deutlich machte.

Wirtschafts-Staatssekretär Tobias Gotthardt (Freie Wähler) wies auf seine frühere Tätigkeit als Mitarbeiter im Europäischen Parlament und versprach, auch und gerade den alltäglichen Sorgen und Nöten kleinerer Unternehmen in Brüssel eine Stimme zu geben. Jede zweite Woche stehe er mit den Europäischen Institutionen in direktem Austausch, häufig auch persönlich vor Ort. Bernhard Pohl, Fraktionsvize der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, machte aber auch deutlich, dass das Erfolgsmodell kleiner und mittelständischer Unternehmen in Deutschland nicht dem Idealbild der europäischen Administration entspreche. Ob es nun das Bankensystem oder die produzierende Wirtschaft, aber auch die Dienstleistungen sind, man setze hier auf große Konzernstrukturen. Dabei sei die Bürokratie auch mitunter eine gute Hilfe, um kleine Strukturen zugunsten größerer Einheiten zu ersetzen.

Auch die Künstliche Intelligenz stellt die Gablonzer Industrie vor Herausforderungen, heben die beiden Vorstände Peter Seibt und Wolfgang Schnabel hervor. Ebenso wie Alexander Singer betonen sie, dass eine Investitionsförderung große Hebelwirkungen entfalte. Staatssekretär Gotthardt verwies allerdings darauf, dass aufgrund des europäischen Wettbewerbsrechts direkte Unternehmensförderungen problematisch sind.

Bernhard Pohl zeigte aber einen anderen Weg auf: Das Wirtschaftsministerium gebe etwa die Hälfte seines Gesamthaushalts von 1,7 Milliarden Euro für Technologie- und Innovationsforschung aus. Gerade für intelligente Ansätze bei Forschung und Entwicklung im Mittelstand können Fördermittel lockergemacht werden. Er verwies auf das Technologietransferzentrum für zerspanende Fertigung in Kaufbeuren, das mit den Mitteln des Freistaats seit etlichen Jahren unterstützt wird und in seinem Bereich ein echter Innovationstreiber sei. Dort sieht Pohl auch die Gablonzer Industrie: „Ihr wart immer schon anderen einen Schritt voraus. Ihr habt im 19. Jahrhundert in Gablonz an der Neiße und nach dem Krieg in Neugablonz zweimal angefangen und etwas geschaffen, was es vorher noch nicht gab. Ich traue euch zu, dass euch das in der heutigen Zeit, die ich als die „informationelle Revolution“ bezeichne, wieder gelingt. Ich werde mich selbstverständlich dafür einsetzen, dass gute und kreative Ideen auch vom Freistaat angemessen unterstützt werden“.

Staatssekretär Gotthardt verwies darauf, dass die Förderung nicht zwingend von einem einzelnen Unternehmen beantragt werden muss. Es können sich auch mehrere Firmen zusammenschließen. Gotthardt und Pohl sprachen dabei auch das KI-Produktionsnetzwerk Augsburg an, das in den letzten Jahren mit 100 Millionen Euro vom Freistaat gefördert wurde und auch zukünftig mit Finanzzuweisungen rechnen kann. Es gebe hier ganz bewusst auch einen Arm ins Allgäu. Das sei Bernhard Pohl besonders wichtig gewesen, als diese Maßnahme, die je hälftig beim Wissenschafts- und beim Wirtschaftsministerium angesiedelt ist, aus der Taufe gehoben wurde.

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Gesundheit Wirtschaft

Neue Öffnungszeiten bei der AOK in Kaufbeuren

Ab 1. August 2024 hat die AOK in Kaufbeuren neue Öffnungszeiten

Ab 1. August 2024 hat die AOK in Kaufbeuren neue Öffnungszeiten:

  • Montag und Dienstag 9 bis 16.30 Uhr
  • Mittwoch 9 bis 13 Uhr
  • Donnerstag, 9 bis 17.30 Uhr und
  • Freitag 9 bis 15 Uhr.

„Die AOK Kaufbeuren bekennt sich weiterhin zur regionalen Nähe“, so AOK-Direktor Bernd Ruppert und betont: „Unsere Versicherten haben weiterhin die Möglichkeit, auch außerhalb der Öffnungszeiten Termine für persönliche Beratungsgespräche online zu buchen.“

Darüber hinaus stehen alle bekannten Kontaktkanäle zur Verfügung: Per Telefon, Post, E-Mail mit Kontaktformular sowie über das Onlineportal „Meine AOK“ können sich AOK-Versicherte wie gewohnt an ihre Gesundheitskasse wenden. „Und wer telefonisch einmal nicht durchkommt, kann den Rückrufservice nutzen – wir rufen dann zu der gewünschten Uhrzeit zurück“, so Bernd Ruppert. Alle Kontaktdaten der AOK in Kaufbeuren und dem Ostallgäu gibt es unter www.aok.de/bayern, „Kontakt & AOK vor Ort“ in der Menüleiste.

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Politik Verwaltung Wirtschaft

Ministerrat bringt eigenes Ladenschlussgesetz für Bayern auf den Weg

Bericht aus der Kabinettssitzung vom 23. Juli 2024: Eigenes Ladenschlussgesetz / Abbau bürokratischer Hürden / Sonn- und Feiertage bleiben geschützt

Der Freistaat Bayern wird auf Beschluss des Ministerrates ein eigenes Bayerisches Ladenschlussgesetz (BayLadSchlG) erhalten. Damit wird der Koalitionsvertrag für die aktuelle Legislaturperiode umgesetzt, der weitere lange Einkaufsnächte und den durchgängigen Betrieb digitaler Kleinstsupermärkte als neue Form der Nahversorgung vorsieht.

Das BayLadSchlG wird das Bundesladenschlussgesetz von 1956 ersetzen. Im Sinne der Deregulierung und Entbürokratisierung werden zudem überflüssige Regelungen aufgehoben und bürokratische Hindernisse abgebaut. Die Balance der verschiedenen Interessen und der wichtige Schutzgedanke des Ladenschlussrechts bleiben gewahrt.

Folgende Eckpunkte werden gesetzlich verankert:

  • Die allgemeinen werktäglichen Öffnungszeiten von 6 bis 20 Uhr werden beibehalten.
  • Das grundsätzliche Verbot der Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen ist verfassungsrechtlich geschützt und wird nicht angetastet. Weiterhin erlaubt sind bis zu vier anlassbezogene verkaufsoffene Sonn- oder Feiertage pro Jahr, welche durch die Gemeinden selbst festgesetzt werden.
  • Städte und Gemeinden bekommen erstmals die Möglichkeit, pro Jahr bis zu acht längere anlasslose Einkaufsnächte von Montag bis Samstag bis 24 Uhr abzuhalten. Bislang war es maximal einmal jährlich im Kerngebiet einer Gemeinde aufgrund einer Trägerveranstaltung möglich. Es bedarf künftig keiner Genehmigung durch die Bezirksregierungen mehr.
  • Durchgehender Betrieb digitaler Kleinstsupermärkte: Diese wurden bislang als reine Warenautomaten angesehen, fielen folglich nicht unter das Ladenschlussgesetz des Bundes und durften an Werktagen 24 Stunden öffnen, an Sonn- und Feiertagen eingeschränkt. Nach aktueller Rechtsprechung werden digitale Kleinstsupermärkte als Verkaufsstellen gewertet und unterliegen damit dem Ladenschlussgesetz des Bundes. Damit ein durchgehender Betrieb auch während der allgemeinen Ladenschlusszeiten sowie an Sonn- und Feiertagen möglich ist, bedarf es im BayLadSchlG einer Ausnahme. An Sonn- und Feiertagen dürfen diese nun generell öffnen. Den zeitlichen Rahmen gibt die jeweilige Gemeinde vor. Eine Beschränkung des Sortiments digitaler Kleinstsupermärkte ist gegenüber dem üblichen Warenangebot von Supermärkten nicht vorgesehen. Die maximal zulässige Verkaufsflächengröße beträgt 150 Quadratmeter.
  • Der Sonn- und Feiertagsverkauf in Tourismusorten an bis zu 40 Tagen im Jahr bleibt erhalten, sofern er auf ein bezirksbezogenes Warensortiment sowie touristisch relevante Warengruppen und Lebensmittel, die zum sofortigen Verzehr geeignet sind, beschränkt ist. In diese Kategorie fallen derzeit etwa 500 der 2.056 bayerischen Gemeinden. Durch konkretisierte Kriterien sollten künftig im Wesentlichen die bisherigen Ausflugs- und Wallfahrtsorte ihren Status beibehalten können. Das Verfahren zur Bestimmung der Ausflugs- und Wallfahrtsorte wird jedoch flexibilisiert.
  • Verkauf an Verkehrsanlagen: Hinsichtlich der Öffnungszeiten werden Verkaufsstellen an Fernbusterminals den internationalen Verkehrsflughäfen und Personenbahnhöfen gleichgestellt. Sie sind bislang nicht gesondert im Gesetz erfasst.
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Soziales Wirtschaft

Große Solidarität – Zwischenbericht zur Hochwasserhilfe der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“

Große Solidarität der Bevölkerung

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion berichtet über die laufenden Hilfsmaßnahmen nach dem Hochwasser im Landkreis Unterallgäu. Die Reaktionen auf den Aufruf in den lokalen Medien zur Unterstützung sind äußerst positiv und zeugen von großer Solidarität der Bevölkerung.

Erfolgreicher Hilfsaufruf und umfangreiche Spenden

Der Aufruf für Sachspenden zur Unterstützung der Hochwasseropfer war sehr erfolgreich. Dank großzügiger Unterstützung der Bevölkerung konnten ehrenamtliche Helfer der gemeinnützigen Stiftung von etwa 100 Allgäuer Haushalten zahlreiche Spenden entgegennehmen.

Zu den gespendeten Gütern zählen:

  • Gut erhaltene Möbel
  • Elektrogeräte wie Waschmaschinen, Trockner, Kühlschränke und Gefriergeräte
  • Geschirr und andere Haushaltswaren
  • Kleidung

Besonders erwähnenswert ist die äusserst großzügige Unterstützung durch das Bauunternehmen Dobler aus Kaufbeuren, das eine 1500 m² große Lagerhalle mietfrei zur Verfügung stellt. Das Autohaus Singer und die Firma Stumpe Glas boten jeweils einen 3,5 to LKW an, um die gespendeten Waren im gesamten Allgäu abzuholen, während der V-Markt Kleiderständer bereitstellte, um die Kleidung sortieren und präsentieren zu können.

Einsatz der freiwilligen Helfer

Ehrenamtliche Helfer, darunter auch eritreische Flüchtlinge, helfen seit mehreren Wochen tatkräftig bei der Abholung der Waren, während andere Freiwillige die Möbel reinigen und polieren, um sie in bestmöglichem Zustand an die Betroffenen weiterzugeben. Die gemeinnützige Kantine Frisch&Fair serviert für die Helferinnen und Helfer schmackhafte und gesunde Mittagessen zum Sonderpreis.

Das Hilfsgüterlager wird von Frank Jakob und Benjamin Groß betreut, die sich um die Verwaltung und zuverlässige Weitergabe der Sachspenden kümmern. 

Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und Behörden

Die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und Behörden verläuft reibungslos und effektiv. Ein besonderer Dank gilt Alexandra Hörtrich aus dem Vorzimmer des Rathauschefs von Babenhausen, Otto Göppel, die maßgeblich zur erfolgreichen Verteilung der Sachspenden beiträgt. Die Firma Höbel Umwelt GmbH stellte einen 26 m³ großen Container kostenlos zur Verfügung, um nicht weiterverwendbares Mobiliar umweltgerecht zu entsorgen. Besonders hervorzuheben ist auch die Unterstützung des Kaufbeurer Oberbürgermeisters Stefan Bosse.

Unterstützung durch die Bundeswehr

Die Abteilung Süd des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, unter der Führung von Oberst Thorsten Milewski, stellt dankenswerterweise Soldaten zur Unterstützung für die Auslieferung der Sachspenden an betroffene Familien frei. Diese Maßnahme trägt wesentlich dazu bei, dass die Hilfe schnell und effizient zu den Bedürftigen gelangt.

Finanzielle Unterstützung und Benefizkonzert

Neben Sachspenden wurden auch zahlreiche Geldspenden zur Deckung der Logistikkosten gegeben. Ein besonderes Highlight war das Benefizkonzert der Füssener Blasmusikband „Blech und Schwefel“ am 23. Juni vor dem EM-Spiel Schweiz gegen Deutschland, das im Schlossbrauhaus Schwangau stattfand. Während des Konzerts wurden Spenden gesammelt, um den Transport der Sachspenden zu finanzieren. Der Geschäftsführer des Schlossbrauhauses, Andreas Helmer, überreichte eine Spende in Höhe von 2000 €. Darüber hinaus spendete der Lions Club Kaufbeuren 4.000 € aus einem Auftritt von Kabarettist und Parodist Wolfgang Krebs und der Mauke-Band, um die Hilfsmaßnahmen zu unterstützen.

Hintergrund der Katastrophe

Ende Mai und Anfang Juni führte Dauerregen im Unterallgäu und in weiteren Regionen zu schweren Überschwemmungen. In vielen Orten wurde der Katastrophenfall ausgerufen, da zahlreiche Straßen, Häuser und Betriebe unter Wasser standen. Besonders betroffen war die Ortschaft Babenhausen, wo der Pegel des Flusses Günz stark anstieg und zu großflächigen Überschwemmungen führte. Viele Bewohner mussten ihre Häuser verlassen, und die örtliche Infrastruktur wurde schwer beschädigt. Die Aufräumarbeiten sowie Reparaturen laufen weiter und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Viele Betroffene haben ihr Hab und Gut verloren und können noch nicht in ihre Häuser zurückkehren. 

Besondere Herausforderungen in Babenhausen

In Babenhausen ist die Situation besonders kritisch. Zahlreiche Keller und Erdgeschosse standen unter Wasser, und die örtlichen Einsatzkräfte waren rund um die Uhr im Einsatz, um weitere Schäden zu verhindern. Die Evakuierung der betroffenen Gebiete wurde schnell und effizient durchgeführt, doch die Schäden sind immens. Viele Familien stehen vor dem Nichts und benötigen Unterstützung, um ihre Häuser und ihr Leben wieder aufzubauen.

Ausblick

Obwohl bereits viel erreicht wurde, besteht noch Bedarf an Spenden, insbesondere an langlebigen, gut erhaltenen Haushaltsgeräten und Möbeln. Die Stiftung bittet die Bevölkerung daher weiterhin darum, den betroffenen Menschen in den Hochwassergebieten zur Seite zu stehen. Die gespendeten Waren werden von der „Stiftung Nächstenliebe in Aktion“ kostenlos abgeholt und weitergegeben sowie kostenfrei an die Flutopfer geliefert.

Die Hilfsmaßnahmen werden in den kommenden Wochen fortgesetzt. Jede Spende und jede helfende Hand tragen dazu bei, das Leben der Betroffenen wieder in normale Bahnen zu lenken.

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion dankt allen Beteiligten für ihre Unterstützung und Solidarität in dieser herausfordernden Zeit.

Kontakt für die Hochwasserhilfe (bzgl. Bereitstellung und Bedarf an Sachspenden):

Wolfgang Groß
Telefon: 0151 71993474
eMail: w.gross@nia-stiftung.org

Spendenkonto zur Finanzierung der Logistikkosten:
IBAN DE67 7336 9918 0002 5084 00
oder www.nia-stiftung.org/spende

Verwendungszweck: Fluthilfe Unterallgäu

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Kultur Tourismus Verwaltung Wirtschaft

Pilotprojekt zur Belebung der Altstadt: Kaufbeurens Wirtschaftsreferent kündigt innovative Maßnahmen an

Kaufbeuren packt an: Pilotversuch zur Nutzung des öffentlichen Raums gestartet

Zur Belebung der Altstadt hat der Stadtrat im Juni auf Antrag des Wirtschaftsreferenten Andreas Bauer einstimmig einen einjährigen Pilotversuch bis zum Tänzelfest 2025 ermöglicht. Im Rahmen dieses Projekts können Gastronomen ihre Außenbereiche nach dem Vorbild der Schanigärten gestalten, um die Aufenthaltsqualität und Attraktivität der Altstadt für Touristen und Tagesgäste zu erhöhen.

Dabei betont Andreas Bauer: „Zudem wird nach dem Beispiel der SummerStreets der öffentliche Raum außerhalb der Öffnungszeiten des Einzelhandels für Veranstaltungen leichter zugänglich gemacht. Das Ziel ist es, verschiedenen Initiativen aus der Stadtgesellschaft die Nutzung des öffentlichen Raums in der Altstadt für Flohmärkte, Nachbarschafts- oder Kinderfeste und ähnliche Veranstaltungen zu erleichtern. Dabei wird mit Augenmaß vorgegangen, um den steten Ausgleich der verschiedenen Interessen – Anwohner, Einzelhandel, Gastronomie und Veranstalter – im Blick zu behalten. Insgesamt erhoffen wir uns durch diese Maßnahmen eine kontinuierliche Belebung der Altstadt über das ganze Jahr hinweg, von der letztendlich alle Beteiligten durch eine gesteigerte Attraktivität der Altstadt profitieren werden.“

Der erfolgreiche Altstadtsommer und das bewährte Tänzelfest haben laut Bauer in den letzten Wochen gezeigt, wie attraktiv die Altstadt ist und welches Potenzial sie hat. Bauer weiter: „Zwar ist es nicht möglich, jede Woche Veranstaltungen auf diesem Niveau durchzuführen, da dies zu anstrengend und abnutzend wäre. Doch das während dieser Veranstaltungen entstandene Stadtgefühl und der besondere Flair sollen auch über das Jahr hinweg lebendig bleiben.“

Was sind Schanigärten?

Schanigärten sind Außenbereiche von gastronomischen Betrieben wie Cafés oder Restaurants, die auf öffentlichem Raum eingerichtet sind. Diese Bereiche sind in der Regel mit Tischen, Stühlen, Pflanzen und manchmal auch mit Überdachungen oder Sonnenschirmen ausgestattet. Sie bieten Gästen die Möglichkeit, Speisen und Getränke im Freien zu genießen und tragen zur Belebung und Verschönerung des Stadtbildes bei.

Der Begriff „Schanigarten“ stammt ursprünglich aus Wien und hat sich in vielen Städten im deutschsprachigen Raum etabliert, insbesondere in Österreich und Südbayern. In Deutschland werden ähnliche Einrichtungen meist als Außengastronomie oder Freischankfläche bezeichnet. Besonders in den wärmeren Monaten sind Schanigärten beliebt und tragen zur erhöhten Aufenthaltsqualität in städtischen Bereichen bei.

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Verwaltung Wirtschaft

Die Stadt Kaufbeuren hat aktuell das Team und die Organisation im Wirtschaftsreferat neu aufgestellt

Wirtschaftsförderung Kaufbeuren bietet schnelle und unkomplizierte Lösungen sowie Vertrauen und Effizienz als zuverlässiger Partner

Die Wirtschaftsförderung Kaufbeuren präsentiert sich als zentraler Anlaufpunkt für Unternehmen und Investoren, die auf der Suche nach schnellen und unkomplizierten Lösungen sind. Unter der Leitung von Wirtschaftsreferent Andreas Bauer setzt das Team auf ein wirtschaftsfreundliches Klima, das eine vertrauensvolle Zusammenarbeit fördert.

Das Team der Wirtschaftsförderung Kaufbeuren besteht aus:

  • Andreas Bauer, Wirtschaftsreferent (Telefon: 08341/437-200)
  • Peter Igel, zuständig für die Betreuung des gesamten Wirtschaftsstandortes sowie externe Angelegenheiten (Telefon: 08341/437-104)
  • Tobias Müller, verantwortlich für die Wirtschaftsförderung der Altstadt (Telefon: 08341/437-156)
  • Sophie Wagner, Teamassistenz (Telefon: 08341/437-103)

Die Wirtschaftsförderung Kaufbeuren bietet zahlreiche Vorteile für Unternehmen und Investoren. Als kreisfreie Stadt hat Kaufbeuren umfassende Zuständigkeiten, die zu kurzen Genehmigungsverfahren führen. Einzelne Verfahrensschritte wie Grunderwerb, Erschließung und Baugenehmigung werden parallel abgewickelt, um Prozesse zu beschleunigen.

Attraktive Gewerbeflächen zu günstigen Konditionen und die Vermittlung von Gewerbeimmobilien zur Vermietung oder zum Verkauf gehören ebenfalls zum Angebot. Eine gesicherte Ver- und Entsorgung aus einer Hand sowie eine sehr gute Breitbandanbindung im gesamten Stadtgebiet runden das Dienstleistungsportfolio ab.

Zusätzlich bietet die Wirtschaftsförderung Kaufbeuren einen monatlichen, kostenlosen Beratungsservice für Gründer und Unternehmer an. Dieser wird im Rahmen des Sprechtages der Aktivsenioren Bayern e. V. durchgeführt.

Die Wirtschaftsförderung Kaufbeuren positioniert sich als zuverlässiger Partner für Unternehmen und Investoren und unterstützt diese bei der Umsetzung ihrer Projekte mit umfassender Expertise und effizienten Prozessen. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten sind über die angegebenen Telefonnummern erhältlich.

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Bildung Veranstaltung Wirtschaft

Kostenloses Beratungsangebot für Unternehmen der AktivSenioren im Juli

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit den AktivSenioren dieses Beratungsangebot für unsere Unternehmen anbieten können“, so Wirtschaftsförderer Tobias Müller

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Kaufbeuren und die AktivSenioren Bayern laden am Donnerstag, den 27. Juni von 16:00 bis 18:00 Uhr zur kostenlosen Beratung für Unternehmen und Existenzgründer ein. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit den AktivSenioren dieses Beratungsangebot für unsere Unternehmen anbieten können“, so Wirtschaftsförderer Tobias Müller. „Die AktivSenioren verfügen über eine langjährige Erfahrung in der Unternehmensführung und können Unternehmen in allen betrieblichen Fragen kompetent beraten.“

  • Ort: Rathaus Kaufbeuren. Altbau. 2. OG.
  • Datum: am Donnerstag, den 25. Juli 2024
  • Uhrzeit: 16-18 Uhr

Von der Existenzgründung oder Betriebsübernahme über die Unternehmenssicherung und -entwicklung bis zur Geschäftsnachfolge können alle Fragen besprochen werden. Die persönlichen Gespräche dauern etwa 30 Minuten und finden im Rathaus Altbau statt. Um Terminvereinbarung wird gebeten unter Telefon 08341 437-103. Auch individuelle Beratungstermine sind nach Absprache möglich.

„Wir möchten Unternehmen in Kaufbeuren dabei unterstützen, erfolgreich zu sein“, erklärt AktivSenior Carsten Grams. „Mit unserer Erfahrung und Expertise können wir Unternehmen dabei helfen, Herausforderungen zu meistern und neue Chancen zu nutzen.“ Die AktivSenioren sind ein gemeinnütziger Verein, mit erfahrenen Unternehmern und leitenden Angestellten im Ruhestand. Sie beraten Unternehmen in allen betrieblichen Fragen ehrenamtlich und unabhängig. Weitere Informationen unter www.aktivsenioren.de.

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Karriere Wirtschaft

VR Bank Augsburg-Ostallgäu neu im Jobportal von Wir sind Kaufbeuren

Fachinformatiker/-in – Controller – Ausbildung: Bankkaufmann – Duales Studium Bachelor of Arts

Hier geht es zu den VR Bank Augsburg-Ostallgäu – Stellenangeboten im Jobportal

Die aktuellen Stellenangebote

  • Fachinformatiker (m/w/d)
  • Controller (m/w/d)
  • Bankkaufmann/-frau (m/w/d) in Ausbildung
  • Duales Studium – Bachelor of

Zum Unternehmensauftritt der VR Bank Augsburg-Ostallgäu hier im Marktplatz von Wir sind Kaufbeuren

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Bildung Ratgeber Wirtschaft

Von Bildung bis Standortfragen: IHK startet mit neuem Arbeitsprogramm

Regionalversammlung Kaufbeuren und Ostallgäu will wichtige Zukunftsthemen angehen

Das Arbeitsprogramm steht, jetzt geht es an die Umsetzung: Die IHK-Regionalversammlung Kaufbeuren und Ostallgäu hat sich für die bevorstehende Legislaturperiode einiges vorgenommen. Vor allem die Themen Aus- und Weiterbildung, aber auch wichtige Fragen des Wirtschaftsstandortes sowie Unterstützung von StartUps stehen im Fokus. „Um die Wirtschaft und unsere Region voranzubringen, benötigen wir den Schulterschluss mit allen wichtigen Akteuren. Denn: Wirtschaft beginnt mit WIR“, sagt Peter Leo Dobler, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung.

Die IHK-Regionalversammlung ist das regionale Parlament für die Unternehmerinnen und Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu. Die 31 Mitglieder machen sich stark für die Interessen der Wirtschaft vor Ort. „Unsere Region gehört zu den stärksten Wirtschaftsräumen“, sagt Dobler. „Doch die Rahmenbedingungen für unsere Betriebe haben sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert“ Neben geopolitischen Unsicherheiten, sind es die hohen Energiepreise, ein sich dramatisch zuspitzender Arbeitskräftemangel, eine schwächelnde Inlandsnachfrage sowie insbesondere die schwierigen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, die den Unternehmen massiv zusetzen. „Wir dürfen nicht nur nach Berlin oder München schauen, sondern müssen die Herausforderungen auch vor Ort anpacken“, so Dobler. „Umso mehr freuen wir uns, dass sich unsere regionalen Betriebe aktiv und mit eigenen konstruktiven Vorschlägen einbringen. Das zeigt den großen Zusammenhalt in unserer Region“, sagt Björn Athmer, Regionalgeschäftsführer der IHK.

Aus- und Weiterbildung: Gemeinsam gegen den Arbeitskräftemangel

Einen inhaltlichen Schwerpunkt in den kommenden Jahren wollen die Unternehmen beim Thema Aus- und Weiterbildung setzen. Denn der Arbeitskräftemangel wird sich auch in den kommenden Jahren weiter verschärfen. „Aufgrund des demographischen Wandels werden künftig noch weniger Menschen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen“, erklärt Tobias Streifinger, IHK-Vorstandsmitglied. „Wir müssen daher alle vorhandenen Potenziale nutzen, damit unsere Betriebe auch weiterhin auf gut qualifizierte Arbeits- und Fachkräfte setzen können.“ Die IHK-Regionalversammlung sieht auch vor Ort wichtige Ansatzpunkte. „Wir wollen jungen Menschen spannende Einblicke in unsere vielfältigen Betriebe in der Region ermöglichen und sie für die Duale Ausbildung begeistern. Erste Pläne hierzu werden im Rahmen der IHK-Regionalversammlung diskutiert“, betont Streifinger.

Optimale Bedingungen vor Ort für die Unternehmen

Weiteren Handlungsbedarf gibt es laut IHK-Regionalversammlung im Bereich des Wirtschaftsstandortes. Die 31 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen sind auf optimale Standortortbedingungen angewiesen. „Wir wollen in Gesprächen mit der Politik die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und den Allgäuer Betrieben verbessern. So können wir idealerweise gemeinsam Prozesse optimieren und die Abläufe schneller bewältigen“, sagt Stefan Fritz, Vorstandsmitglied der Regionalversammlung.

Für Arbeitsplätze und Wohlstand in der Region

Die Sommer-Sitzung der Regionalversammlung fand bei der Georg Jos. Kaes GmbH in Mauerstetten statt. Nach einer spannenden Betriebsbesichtigung haben die Unternehmerinnen und Unternehmer deutlich gemacht, wie wichtig der Beitrag der Wirtschaft für die weitere Entwicklung der Region ist. „Ohne entschlossen handelnde Unternehmerinnen und Unternehmer gäbe es keine zukunftsweisenden Innovationen, Arbeitsplätze in der Region gingen verloren und das für den Wohlstand notwendige Wirtschaftswachstum bliebe aus“, machte Björn Athmer, Regionalgeschäftsführer der IHK, deutlich. „Daher ist es wichtig, Unternehmertum auf vielfältige Weise zu stärken und den Austausch unter einander zu fördern.“

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Wirtschaft

JOAS Kaufbeuren feiert Rückkehr: Ausstellung in neuen alten Geschäftsräumen eröffnet

Jetzt wieder im „JOAS-Gebäude“: Ein bedeutender Moment für die Spezialisten im Sonnen- und Regenschutz

Nach nur neun Monaten Bauzeit war es endlich soweit: Die Firmen Unternehmerwerte und JOAS Kaufbeuren eröffneten kürzlich ihre neuen Räumlichkeiten im Innova Park 21 in Kaufbeuren. Bei strahlendem Wetter kamen rund 150 Gäste zur feierlichen Eröffnung, die von Bauherr Andreas Krumm und seiner Frau Elisabeth sowie von Mieter und Geschäftsführer Konrad Joas herzlich begrüßt wurden.

Konrad Joas zeigte sich besonders erfreut darüber, dass seine Ausstellung in den „alten“ Geschäftsräumen ein neues Zuhause gefunden hat und dass die Entscheidung, dorthin zurückzukehren, die richtige war. Als symbolische Geste überreichte Oberbürgermeister Stefan Bosse einen Schirm der Stadt an die beiden Firmeninhaber. Der Segen der evangelischen Pfarrerin Dorothée Stürzbecher-Schalück galt sowohl dem Gebäude als auch allen zukünftigen Besuchern. Die musikalische Begleitung der Feier übernahm die Band „1516“.

Die Bilder der Veranstaltung und der neuen JOAS-Ausstellung

Fotos: Claus Tenambergen / Wir sind Kaufbeuren

JOAS Kaufbeuren ist bekannt für seine Expertise im Bereich Sonnen- und Regenschutz für den Außenbereich. Das Unternehmen bietet eine exklusive Auswahl an Markisen, Sonnensegeln, Pergolen und Glasüberdachungen in diversen Designs und Größen. Zusätzlich ist JOAS seit über 30 Jahren ein Spezialist für Insektenschutz, Rollladentechnik, Garagentore und Haustüren. Kunden profitieren von umfassender Beratung und fachgerechter Montage – alles aus einer Hand.

Mit dem Einzug in die neuen Räumlichkeiten im Innova Park 21 setzt JOAS Kaufbeuren seine lange Tradition fort und freut sich darauf, Kunden in der bekannten Umgebung begrüßen zu dürfen. Diese Eröffnung markiert einen wichtigen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte und bietet die Grundlage für zukünftige Erfolge.

Weiterhin wird JOAS mit einem Teil seiner Ausstellung sowie den Büroräumen an bekannter Stelle gegenüber im Innovapark 20 zu finden sein.

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Verwaltung Wirtschaft

Verwaltungsrat der Sparkasse Allgäu ernennt Tobias Streifinger zum neuen Vorstandsvorsitzenden

Tobias Streifinger ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in Kaufbeuren.

Mit dem Ausscheiden des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Manfred Hegedüs zum 31.12.2024 ist das Amt des Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Allgäu ab 2025 neu zu besetzen.

Der Verwaltungsrat der Sparkasse beschloss in seiner heutigen Sitzung einstimmig, diese Aufgabe dem bisherigen Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Herrn Tobias Streifinger zu übertragen.

Bereits in den Fusionsverträgen hatten die Träger der beiden Sparkassen festgelegt, das Vorstandsgremium nach dem Ausscheiden von Manfred Hegedüs auf 3 Vorstände zu reduzieren. Alle zukünftigen Vorstände sind bereits heute Mitglieder des Vorstandsgremiums.

Heribert Schwarz, seit 2012 Mitglied des Vorstands der Sparkasse Allgäu und Angelo Picierro, seit 2019 Mitglied des Vorstands der Sparkasse Kaufbeuren, komplettieren neben Tobias Streifinger das Gremium. Herr Schwarz wird zukünftig das Amt des Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden bekleiden.

„Ich bedanke mich bei unseren Trägern und dem Verwaltungsrat für das Vertrauen, das sie mir mit der Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden entgegenbringen,“ so Tobias Streifinger nach seiner Ernennung. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Manfred Hegedüs hat in seiner langjährigen Funktion als Vorstandsvorsitzender diese Sparkasse sehr erfolgreich geleitet und jetzt souverän und mit Weitblick durch die Fusion geführt. Nun liegt es an uns, die nächsten Jahre zu gestalten und die Sparkasse für die Zukunft weiterhin optimal im Markt zu positionieren.

Die sehr gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit im Vorstandsgremium aber auch die hohe Motivation aller Kolleginnen und Kollegen sind die besten Voraussetzungen und der Schlüssel für unseren zukünftigen Erfolg. Es macht mich stolz, in meiner neuen Rolle ein Teil diese Teams zu sein.“

Zur Person:

Tobias Streifinger (51) war nach Ausbildung, Studium und verschiedenen beruflichen Stationen seit 2009 bei der Sparkasse Kaufbeuren tätig, seit 2015 im Vorstand und ab 2020 als Vorstandsvorsitzender. Seit der Fusion 2023 ist er Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der neuen Sparkasse Allgäu. Tobias Streifinger ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in Kaufbeuren.

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Karriere Wirtschaft

AXA Geschäftsstelle Alex Koller – Mitarbeiter für Vertrieb (m/w/d) gesucht!

AXA Geschäftsstelle Alexander Koller Kaufbeuren – aktuelle Stellenangebote im neuen Jobportal von Wir sind Kaufbeuren

Die Inhalte der Stellenangebote jetzt unter www.wir-sind-kaufbeuren.de/koller-stellenangebote

  • Mitarbeiter Vertrieb (m/w/d) im Außendienst für Versicherungen & Finanzen
  • Ausbildung 2024 – Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen (m/w/d)

mehr zur AXA Geschäftsstelle Alexander Koller hier im Branchenbuch von Wir sind Kaufbeuren

WsK Inside

Gewinnen Sie neue MitarbeiterInnen für Ihr Unternehmen mit nur 12,90 Euro im Monat!

Das neue Jobportal von „Wir sind Kaufbeuren“ ist die ideale Plattform für alle, die in Kaufbeuren und Umgebung nach einer neuen beruflichen Herausforderung suchen. Ob Teilzeit, Vollzeit, Ausbildung, duales Studium, Praktikum oder ehrenamtliche Tätigkeit – hier finden Sie aktuelle und attraktive Stellenangebote aus der Region. mehr hier auf Wir sind Kaufbeuren

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Panorama Wirtschaft

Linara Kaufbeuren gewinnt Silber bei den „Beautiful Buildings Awards“

Die Auszeichnung reflektiert die erfolgreiche Zusammenarbeit der Mutter Solarlux mit Linara Kaufbeuren

Der Neubau von Linara in Kaufbeuren direkt an der B12 hat bei den „Beautiful Buildings Awards“ der Green Organisation den Silberpreis gewonnen. Die Zeremonie fand in der „Wren Suite“ der St. Paul’s Kathedrale in London statt.

Das ausgezeichnete Gebäude von Linara Kaufbeuren überzeugte in der Kategorie „Beautiful Buildings“ durch seine herausragende Architektur und nachhaltige Bauweise. Diese Anerkennung unterstreicht die hohe Qualität und Innovationskraft des Unternehmens.

Die Auszeichnung reflektiert die erfolgreiche Zusammenarbeit der Mutter Solarlux mit Linara Kaufbeuren. Der Architekt von Solarlux, Peter Kuczia, der das neue Firmengebäude von Linara Kaufbeuren geplant hat, nahm die Auszeichnung in London entgegen. Hinzu haben auch andere, an dem Bau beteiligte Firmen aus der Region maßgeblich zur Realisierung dieses preisgekrönten Projekts beigetragen, wie beispielsweise die Firma Dobler aus Kaufbeuren.

Die Anerkennung durch diese prestigeträchtige Auszeichnung wird als Ansporn gesehen, Ideengeber für innovativen Bauprojekte zu sein. Neben den Privatkunden will Linara auch Architekten in der Region inspirieren, welche Möglichkeiten es heutzutage im hochwertigen Privat- und Gewerbebau gibt. Linara Kaufbeuren freut sich über diesen Erfolg und sieht ihn als Bestätigung für die kontinuierliche Hingabe zur Qualität und Nachhaltigkeit in der Architektur.

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Senioren Soziales Wirtschaft

Sonnenschein und Geselligkeit beim Sommerfest der BRK Tagespflege Neugablonz

Kuchen, Schlager und ein altbekanntes Spiel

Bei strahlendem Sonnenschein genossen rund 45 Seniorinnen, Senioren sowie Angehörige das gesellige Sommerfest der Tagespflege Neugablonz. Helga Lehmann leitet die Einrichtung für ältere und demenzkranke Menschen des Roten Kreuzes, in der Tagesgäste ein- oder mehrmals in der Woche den Tag miteinander verbringen und pflegende Angehörige dadurch Entlastung erfahren.

Sie wünschte allen Gästen ein geselliges Beisammensein und dankte den Angehörigen für die selbstgebackenen Kuchen an diesem Nachmittag. „Ein Zeichen der guten Zusammenarbeit.“ Nach Kaffee und Gebäck hatte das Team noch ein kleines Unterhaltungsspiel für die Anwesenden vorbereitet. Etwas abgewandelt bereitete das altbekannte Spiel ‚Ich packe meinen Koffer‘ den Gästen viel Vergnügen. Irene Schreyer am Akkordeon und Hans Schreyer an der Gitarre sorgten für die passende musikalisch Umrahmung des besonderen Nachmittags zu Ehren der Ältesten.

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Wirtschaft

Stabilität und Wachstum für die Region: VR Bank Augsburg-Ostallgäu blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück

Mit unverändert 57 Standorten betreibt die VR Bank Augsburg-Ostallgäu weiterhin ein dichtes Filialnetz

Obwohl das vergangene Jahr 2023 erneut von zahlreichen Veränderungen in der Finanzlandschaft geprägt war, kann die VR Bank Augsburg-Ostallgäu auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken und schreibt die positive Entwicklung der vergangenen Jahre weiter fort. Die Genossenschaftsbank konnte ihr solides Fundament weiter ausbauen und möchte damit zukünftige Chancen für weiteres Wachstum fördern. Die Bilanzsumme wächst im Vergleich zum Vorjahr um 2, 3 Prozent auf nunmehr 4,3 Milliarden Euro. Eine Steigerung des Kundengesamtvolumens um 5,8 Prozent auf über 9 Milliarden Euro untermauert das ungebrochene Vertrauen der Kundinnen und Kunden in das regionale Kreditinstitut.

„Inmitten unserer Region sehen wir uns nicht nur als Finanzdienstleister, sondern als Partner, der eng mit unseren Kunden und Mitarbeitenden verbunden ist“, betont Dr. Hermann Starnecker, Sprecher des Vorstands.

Solides Wachstum im Geschäftsjahr 2023

Zum Jahresende 2023 betreute die VR Bank ein Kundenvolumen von über 9 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Steigerung um 5,8 Prozent. „Das spiegelt einen klaren Vertrauensbeweis unserer Kunden wider“, kommentiert der stellvertretende Vorstandssprecher, Heinrich Stumpf, die positive Entwicklung. „Wir wachsen hier seit vielen Jahren und bauen unsere Marktanteile in der Region weiter aus“, so Stumpf. Einen Anstieg gab es ebenfalls bei den Kundenkrediten. Mit einem Zuwachs um 3,7 Prozent betragen diese rund 3 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen sind um 4,3 Prozent auf nunmehr 3,4 Milliarden Euro angewachsen. Die Bilanzsumme der VR Bank ist gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent angestiegen und beträgt nun 4,3 Milliarden Euro. Mit einem Plus von 18,5 Prozent auf 69,8 Millionen Euro liegt der Zinsüberschuss als wesentliche Ertragskomponente deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres. „Hier profitierten wir vor allem von den Veränderungen in der Zinslandschaft“, sagte Stumpf.

Mit unverändert 57 Standorten betreibt die VR Bank Augsburg-Ostallgäu weiterhin ein dichtes Filialnetz und zeigt sich damit als ein kundennaher und verlässlicher Finanzpartner in der Region.

Herausforderungen des Fachkräftemangels

Die VR Bank Augsburg-Ostallgäu ist Arbeitgeberin für mehr als 500 Menschen und bietet als eine der größten Genossenschaftsbanken in der Region attraktive und sichere Arbeitsplätze. Mit den bevorstehenden Renteneintritten der sogenannten Babyboomer-Generation steht die VR Bank jedoch in den kommenden Jahren vor erheblichen Herausforderungen. „Umso wichtiger ist es, dass wir als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden“, betont Starnecker. Mit einer Vielzahl von Benefits wie einem betrieblichen Gesundheitsmanagement, mobilen Arbeitsmöglichkeiten, Teilzeitangeboten oder umfassenden Entwicklungswegen für Vertriebsmitarbeitende, Azubis und Quereinsteiger arbeitet die Genossenschaftsbank weiter daran, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem die Mitarbeitenden gerne arbeiten und sich weiterentwickeln möchten. Als Teil dieses Konzepts wurde in 2023 „New Work“, ein Projekt von Mitarbeitenden für Mitarbeitende, ins Leben gerufen. Neben einer modernen und innovativen Arbeitsplatzgestaltung beinhaltet „New Work“ die Möglichkeit, mit einer guten technischen Ausstattung in allen Räumen innerhalb und außerhalb der Bank arbeiten zu können. Bei der Umsetzung von „New Work“ wird die Bank vom Kernkompetenzzentrum Finanz- und Informationsmanagement des Fraunhofer Instituts begleitet, das wertvolle Expertise einbringt.

Engagement für die Menschen in der Region

Im vergangenen Jahr konnte die VR Bank erneut eine Vielzahl von sozialen, kulturellen und sportlichen Einrichtungen in der Region fördern. Mehr als 300 Vereine und Initiativen durften sich über Spenden in Höhe von 327.000 Euro freuen. Die Spendenplattform „Viele schaffen mehr“ erweist sich als dabei erneut als Erfolgsmodell. Seit über fünf Jahren ist die Crowdfunding-Initiative im Einsatz. In dieser Zeit wurden rund 100 Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 550.000 Euro erfolgreich umgesetzt.

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Wirtschaft

Einjähriges Jubiläum der AXA Geschäftsstelle Alexander Koller in Kaufbeuren

„Koller: Wir freuen uns sehr, in Kaufbeuren zu sein und blicken auf ein sehr schönes erstes Jahr zurück.“

Die AXA Geschäftsstelle Alexander Koller feiert derzeit ihr einjähriges Bestehen in Kaufbeuren. Gemeinsam mit seinem Team hat Alexander Koller seine neue Versicherungsagentur in den vergangenen gut zwölf Monaten erfolgreich in Kaufbeuren etabliert. Fachwissen, Service und Kundennähe stehen dabei im Vordergrund. Mit Katrin Steiner und Angela Schweizer konnte Koller gleich zu Beginn zwei Kaufbeurerinnen mit Erfahrung gewinnen. Allein Katrin Steiner kann auf eine gut 20jährige Versicherungserfahrung zurückblicken. Kaufbeuren ist für Alexander Koller die zweite Geschäftsstelle. Seit rund 20 Jahren ist er Inhaber der AXA Geschäftsstelle in Diedorf bei Augsburg.

„Es war ein sehr schönes und durchaus herausforderndes Jahr“, sagt Alexander Koller. „Unser ganzes Team hat mit großer Freude gearbeitet, um unseren Kunden erstklassigen Service zu bieten. Wir sind dankbar für das Vertrauen, das wir von unseren Kunden erhalten.“

Dabei hatte er sich bewusst für Kaufbeuren als weiteren Standort entschieden. Koller: „Ich bin seit vielen Jahren Fan und Sponsor des ESV Kaufbeuren und habe über diesen Weg eine Nähe zu Kaufbeuren und den Menschen erhalten. Mein Team und ich fühlen uns hier sehr wohl. Kaufbeuren ist eine sehr liebenswerte und lebenswerte Stadt.“
Die Geschäftsstelle in der Neugablonzer Straße gegenüber der Feuerwehr bietet eine breite Palette von Dienstleistungen für Privatkunden, Geschäftskunden und für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes an. Dazu gehört die individuelle Beratung zu Versicherungen, Vorsorge und Vermögensaufbau. Besonders hervorzuheben ist der persönliche und maßgeschneiderte Service, den das Team jedem Kunden bietet.

„Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen immer im Mittelpunkt unserer Arbeit“, betont Katrin Steiner. „Wir nehmen uns die Zeit, um die besten Lösungen für ihre individuellen Anforderungen zu finden.“ Bewusst fügt sie hinzu: „Unser Ziel ist es, unseren Kunden nicht nur Schutz und Sicherheit zu bieten, sondern auch langfristige Partnerschaften aufzubauen, um die Bedürfnisse unserer Kunden genau zu kennen und einer Überversicherung vorzubeugen.“ Dieser Punkt liegt Alexander Koller ebenfalls sehr am Herzen: „Natürlich hat man zahlreichen Produkte, die man verkaufen kann. Aber nicht jedes passt zu jedem Kunden und muss auch bezahlbar sein. Ich sehe unsere Aufgabe auch darin, die Kosten unserer Kunden im Blick zu halten.“

„Der berufliche Schritt in die Wertachstadt war genau richtig“, ist sich Alexander Koller sicher. „Wir freuen uns auf weitere schöne und erfolgreiche Jahre in Kaufbeuren.“

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Politik Veranstaltung Verwaltung Wirtschaft

Altstadtsommer: Was sagen die Verantwortlichen, Organisatoren und Beteiligten zum zweitägigen Stadtfest?

Wie gelungen ist die Premiere des Kaufbeurer Altstadtsommer und wird es eine Fortsetzung geben? Die Stimmen!


Stefan Bosse, Oberbürgermeister Stadt Kaufbeuren

„Der Altstadtsommer war eine tolle Veranstaltung, bei der alles gepasst hat. Ein friedliches Stadtfest mit einer Bandbreite an Angeboten für alle Generationen. Deshalb versuchen wir, dieses Format künftig jedes Jahr stattfinden zu lassen.“

Andreas Bauer, Leiter des Referats Wirtschaft, Liegenschaften und Kultur der Stadt Kaufbeuren

„Welch ein Fest! Super Wetter, klasse Menschen, gigantische Bands, wahnsinns Flair – Kaufbeurens Altstadt und alle Akteure von ihrer besten Seite. Den Altstadtsommer sollten wir unbedingt nächstes Jahr wiederholen und fest in den Jahreskalender etablieren.“

Oliver Schill, 2. Bürgermeister Stadt Kaufbeuren

„Der Altstadtsommer, es war ein wunderbares Stadtfest! Es war für alle etwas dabei, die Vielfalt war Trumpf. Man konnte an den verschiedenen Plätzen in ganz unterschiedliche Klangwelten eintauchen und genießen. Was wünscht man sich mehr? Hier haben alle zusammen wirklich einen großartigen Job gemacht! Ausgezeichnet, vielen Dank dafür! Allen voran dem Veranstalterteam und auch allen unseren städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Da waren viele, viele Hände am Werk, super Teamwork, von Herzen Danke!

Sollte der Altstadtsommer wiederholt werden? So direkt nach dem Wochenende, wenn man sich noch richtig im „Flow“ des Festes fühlt, da denkt man spontan: Jedes Wochenende, keine Frage! Mit etwa Abstand betrachtet und wohlwissend, was für ein enormer organisatorischer Aufwand dahinter steckt, denke ich: Gönnen wir zunächst einmal dem Veranstalterteam eine Verschnaufpause. Und ist es gut, zu hören, wie sie die Dinge sehen. Denn ein Fest in dieser Größenordnung muss für alle leistbar sein: Vom Veranstaltungsteam bis hin zu den Menschen, die in unserer Altstadt leben. Wenn wir es schaffen würden, einmal im Jahr eine Veranstaltung à la Altstadtsommer auf die Beine zu stellen, wäre das sicher ein Gewinn für unsere Stadt.“

Günther Pietsch, Leiter Abteilung Kultur der Stadt Kaufbeuren

„Als Organisator fällt einem natürlich immer etwas ein, was man inhaltlich, am Programm, am Veranstaltungsdesign, an Uhrzeiten und Abläufen ändern könnte. Das werden wir gemeinsam in den nächsten Tagen und Wochen besprechen. Der Ansatz jedoch, dass mehrere Akteure gemeinsam etwas auf die Beine stellen, was für einen alleine zu groß erscheint, ist perfekt. Genau so muss das laufen. Als Abteilung Kultur der Stadt Kaufbeuren konnten wir uns in diesem Jahr einbringen, weil es für uns keinen Sound am Markt zu organisieren gab. Da müssen wir für die künftigen Jahre eine Lösung finden. Wir haben uns mit der Location am Spitalhof sehr wohl gefühlt: Live-Musik in relaxter Atmosphäre mit Liegestühlen, Essen und Getränken. Da ist unser ganz persönliches Konzept zu 100 % aufgegangen – trotz Public Viewing am Samstag. Wir waren das Alternativangebot und hatten das Gefühl, die Menschen waren dankbar. Die Zusammenarbeit mit KFTS, wood&wire-event, Roundhouse Events sowie mit allen Beteiligten war super. Wir haben uns zu jeder Zeit informiert und betreut gefühlt. So muss das laufen. Da kommt einem natürlich entgegen, dass wir uns alle gut kennen und wissen, wie die anderen ticken. Und trotzdem bleibt die Koordination so eines Events eine große Herausforderung. Da haben die Kolleginnen und Kollegen einen hervorragenden Job gemacht. Wir wären für eine Wiederholung zu haben, gerne auch jährlich. Denn unser Gefühl ist: Da steckt Potential drin. Allerdings: Das muss in ein jährliches Gesamtkonzept an Angeboten eingebunden und mit den vorhandenen Ressourcen abgestimmt werden.“

Thorsten Friedrich, Mitglied im Vorstand von Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing

„Der Altstadtsommer war ein voller Erfolg. Dies lag an der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten! Egal ob wir als Veranstalter von KFTS e.V. (v.a. vertreten durch Lena Schweitzer), Markus Mölzer und Dany Fischer als Kooperationspartner, aber vor allem auch die ansässigen Gastronomen, die Mitglieder der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren, die Kulturabteilung der Stadt, Künstlerinnen und Künstler, Presse, etc. – jeder brachte sein Bestes ein und ein Gemeinschaftswerk ist entstanden. Und nur so geht es: Wenn alle an Kaufbeuren und die Kraft dieser Stadt glauben!!! Und natürlich war alles nur dank der finanziellen Unterstützung durch die Sponsoren möglich. Herausragend beim Altstadtsommer 2024 war sicherlich die gute Stimmung: Lachende Gesichter, spielende Kinder, tanzende und singende Erwachsene, Senioren, die sich bei einem Stadtspaziergang alles ansahen und das kulinarische Angebot genossen haben. So hatten wir uns das vorgestellt und erhofft, umso glücklicher sind wir, dass alles genau so gekommen ist. Zudem spielte das Wetter mit und der Fußball war (trotz des organisatorischen Stresses) eine zusätzliche Bereicherung. Am vergangenen Montag hat der Vorstand von KFTS e.V. einstimmig beschlossen, dass der Altstadtsommer bereits im nächsten Jahr seine Fortsetzung finden soll. Diese Veranstaltung tut Kaufbeuren gut! Mit dem „Neugabiläum“ und dem „Altstadtsommer“ haben wir in den vergangenen Jahren zwei neue Formate kreiert, die es gewagt haben, neue Wege zu gehen und „moderner“ zu werden. Diese Arbeit gilt es fortzusetzen. Nach einer kurzen Erholungsphase werden wir uns Ende August/Anfang September zusammensetzen und die weiteren Planungen angehen. Um Veranstaltungen in dieser Größenordnung durchführen zu können, brauchen wir aber auch die Unterstützung der Bürgerschaft, der Stadtverwaltung und der Sponsoren! Das Miteinander ist notwendig, um eine lebendige Stadt zu ermöglichen und zu gestalten.“

Daniel Bachmann & Christian Karner, Karnbachs Restaurant und Hotel Goldener Hirsch

„Das Altstadtsommer-Event 2024 brachte für das Karnbachs Restaurant & Hotel Goldener Hirsch nicht den erhofften Erfolg. Unsere Platzierung am Ende der Kaiser-Max-Straße, fernab von Band oder Bühne, führte zu geringer Besucherfrequenz. Trotzdem schätzen wir das Konzept zur Belebung der Altstadt sehr und glauben, dass die Besucher viel Freude hatten. Gerne unterstützen wir auch im nächsten Jahr den Altstadtsommer in Kaufbeuren, um den Gästen eine große Auswahl bieten zu können. Unabkömmlich dafür wäre aber eine Publikumsattraktion in unserer unmittelbaren Nähe.“

Toni Pisanu, Gasthaus Rose

„Der Altstadtsommer war aus meiner Sicht ein großer Erfolg. Er hat neues Leben in die zuvor ‚tote Altstadt‘ gebracht und für Belebung gesorgt. Das Konzept der Verantwortlichen ist dabei voll aufgegangen. Das vielseitige Angebot und die großartige Musik auf den zahlreichen Bühnen haben überzeugt. Ein herzlicher Dank geht an die Organisatoren: Mein besonderes Lob gilt Danny Fischer und Markus Mölzer, die die Veranstaltung sowohl in der Vorbereitung als auch an den beiden Tagen selbst sehr professionell umgesetzt haben. Ein Wunsch zur weiteren Verbesserung des Altstadtsommers: Die obere Kaiser-Max-Straße könnte durch ein zusätzliches musikalisches Angebot interessanter gestaltet und stärker eingebunden werden. Dadurch würde die Besucherfrequenz in diesem Bereich steigen und die gastronomischen Stände könnten mehr vom Altstadtsommer profitieren.“

Stefan Fritz, Geschäftsführer VWEW-energie (Hauptsponsor des Altstadtsommers)

„Wir gratulieren zum Erfolg des diesjährigen Altstadtsommers! Durch die Ausweitung auf die gesamte Altstadt und die vielen unterschiedlichen Angebote für Jung und Alt war der Altstadtsommer ein gelungenes Stadtfest. Dazu hat auch die gute Organisation der Veranstaltung beigetragen. Wir hoffen, dass sich der Altstadtsommer in dieser Form in Kaufbeuren etabliert. Wir finden ihn auf jeden Fall eine Bereicherung für Kaufbeuren.“

Dr. Hermann Starnecker, Sprecher des Vorstandes VR Bank Augsburg-Ostallgäu (Hauptsponsor)

Der Altstadtsommer Kaufbeuren war ein voller Erfolg und hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Gerade der Festival-Charakter ist eine wunderbare Bereicherung für die Innenstadt und hat gezeigt, dass das neue Konzept bestens funktioniert hat. Die Vielfalt des Programms, die großartige Stimmung und die zahlreichen positiven Rückmeldungen zeigen, wie wichtig solche Veranstaltungen für das kulturelle Leben in unserer Stadt sind. Als langjähriger Unterstützer des Altstadtsommers hat uns das neue Format sofort überzeugt und wir
waren gerne wieder dabei. Auch die Zusammenarbeit mit den Veranstaltern und der Stadt Kaufbeuren war wie immer hervorragend. Definitiv sollte der Altstadtsommer wiederholt werden. Ein jährlicher Rhythmus wäre ideal und würde ganz sicher ein Highlight im Veranstaltungskalender von Kaufbeuren setzen. Wir sind überzeugt, dass solch ein Event auch überrgional Menschen nach Kaufbeuren locken wird.

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Panorama Politik Soziales Wirtschaft

„Klima wandel(t) Innenstadt“: 900.000 Euro Städtebauförderung für Kaufbeuren

Mit der neuen Förderinitiative „Klima wandel(t) Innenstadt“ unterstützt der Freistaat Bayern gemeindliche Projekte

Die Stadt Kaufbeuren und die Gemeinde Kirchheim in Schwaben erhalten vom Freistaat Bayern eine Förderung in Höhe von insgesamt 940.000 Euro aus dem bayerischen Städtebauförderungsprogramm.

Die Stadt Kaufbeuren erhält aus der Förderinitiative „Klima wandel(t) Innenstadt“ für den Ortsteil Neugablonz 900.000 Euro.

„Es freut mich, dass die Stadt Kaufbeuren Mittel in dieser Höhe erhalten. Diese unbürokratische Förderung kommt Stadterneuerungsprojekten zugute und ermöglicht eine nachhaltige und integrierte Entwicklung der Stadt- und Ortskerne. Auch hier zeigt sich wieder, dass der Freistaat Bayern ein verlässlicher Partner seiner Kommunen ist, da mehr als 75 Prozent der Programmmittel heuer in den ländlichen Raum fließen“, so Landtagsabgeordneter Peter Wachler.

Mit der neuen Förderinitiative „Klima wandel(t) Innenstadt“ unterstützt der Freistaat Bayern gemeindliche Projekte, die der klimagerechten Innenentwicklung dienen. Daneben setzt der Freistaat Bayern bewährte Initiativen fort, um Kommunen bei der Wiederbelebung von Brachen und leerstehenden Gebäuden, bei der Schaffung von Wohnraum in Bestandsgebäuden und bei der Innenentwicklung unter die Arme zu greifen.

In diesem Jahr stehen 89.666.000 Euro für 287 Städte, Märkte und Gemeinden in Bayern zur Verfügung.

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Karriere Wirtschaft

Die Skihütte in Oberbeuren sucht Verstärkung für die Küche

Was wäre die Skihütte ohne ihre Küche

Die beliebte Skihütte in Oberbeuren sucht engagierte Verstärkung für ihr Küchenteam. Was wäre die Skihütte ohne ihre Küche. Für diese zentrale Rolle wird nach qualifizierten Köchinnen und Köchen (m/w/d) gesucht.

Attraktive Arbeitsbedingungen

  • Die Skihütte bietet ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine überdurchschnittliche Bezahlung sowie Zuschläge für Sonn- und Feiertage.
  • Verschiedene Arbeitszeitmodelle stehen zur Verfügung, um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden.
  • Darüber hinaus wird ein hervorragendes Arbeitsklima geboten, das durch Wertschätzung und regelmäßige Betriebsfeiern unterstützt wird.

Flexible Bewerbungsmöglichkeiten

Interessierte Bewerberinnen und Bewerber können sich telefonisch, per Nachricht oder persönlich bewerben. Das junge Team der Skihütte freut sich darauf, neue Mitglieder willkommen zu heißen und bietet eine Vielzahl von Vorteilen – einzig Homeoffice ist bei dieser Position nicht möglich. 🙂

Für weitere Informationen und Bewerbungen kontaktieren Sie bitte die Skihütte in Oberbeuren unter

Über die Skihütte Oberbeuren

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Veranstaltung Wirtschaft

S-Forum Zukunft: Sparkasse Allgäu lädt zum Vortrag der Kickbox-Weltmeisterin Marie Lang ein

Marie Lang skizziert ihre sportliche Reise und wie sie Herausforderungen meisterte.

Im Rahmen der bewährten Vortragsreihe „S-Forum Zukunft“ präsentiert die Sparkasse Allgäu am Montag, dem 8. Juli 2024 die Kickboxerin und Modedesignerin Marie Lang mit ihrem Vortrag „Mit Willenskraft zum Erfolg – Einblicke in das Leben einer Kickbox-Weltmeisterin“.

Marie Lang skizziert ihre sportliche Reise und wie sie Herausforderungen meisterte. Sie ermutigt dazu, die Komfortzone zu verlassen, persönliches Wachstum anzustreben und nie die Motivation zu verlieren. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und findet im S-Forum, Ludwigstraße 26 in Kaufbeuren statt.

Wer sich von Marie Lang einen Kick für seine Willenskraft holen möchte, kann sich zu dem Vortrag unter www.sparkasse-allgaeu.de/sforum anmelden. Für Kundinnen und Kunden der Sparkasse Allgäu ist die Veranstaltung kostenfrei.

Marie Lang | Kickboxerin, Modedesignerin

Mit Willenskraft zum Erfolg – Einblicke in das Leben einer Kickbox-Weltmeisterin
Montag, 08.07.2024 | 19.00 Uhr | Sparkassenpassage Kaufbeuren

Marie Lang, Kickbox-Weltmeisterin, skizziert ihre sportliche Reise und wie sie Herausforderungen meisterte. Sie ermutigt dazu, die Komfortzone zu verlassen, persönliches Wachstum anzustreben und nie die Motivation zu verlieren. zur Anmeldung

Weitere Vorträge

Ingo Zamperoni | Moderator, Journalist

Ingo Zamperoni | Moderator, Journalist
US Wahl 2024 – Biden vs. Trump, Amerika!
Mittwoch, 24.07.2024 | 19.00 Uhr | Stadttheater Kempten

„Selten hatte eine US-Wahl solche Auswirkungen auch für uns in Europa bzw. Deutschland wie diese.“ In diesem Vortrag wirft Ingo Zamperoni einen Blick auf die politische Entwicklung der USA im Vorfeld der nächsten Präsidentenwahl. zur Anmeldung

Dr. Christoph Mayer | Gletscherforscher

Dr. Christoph Mayer | Gletscherforscher
Hochgebirge, Eis und Schnee – Einblicke in die Arbeit eines Gletscherforschers
Dienstag, 26.11.2024 | 19.00 Uhr | Sparkasse Sonthofen

Dr. Christoph Mayer beleuchtet den Zusammenhang zwischen Klima und Gletscherentwicklung und die Konsequenzen für unsere Umwelt. Dazu zeigt er intensive Eindrücke der Arbeit in der Gletscherforschung und am einzigen Gletscher des Allgäus. zur Anmeldung

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Gesundheit Ratgeber Wirtschaft

Neuer Online-Coach unterstützt – Bluthochdruck nachhaltig senken

Herzgesundheit stärken mit Expertenwissen

Bluthochdruck verursacht am häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, er ist in der Bevölkerung weit verbreitet und bleibt oft unerkannt. Im Ostallgäu lagen im Jahr 2022 bei 27,13 Prozent der Einwohnenden ab 20 Jahre eine Bluthochdruckerkrankung vor, in Kaufbeuren bei 31,21 Prozent und bayernweit waren es 28,11 Prozent – Tendenz steigend. Das zeigen die aktuellen Werte aus dem AOK-Gesundheitsatlas. Für Betroffene gibt es jetzt den neuen AOK-Online-Coach Bluthochdruck. „Das Online-Programm unterstützt dabei, einen zu hohen Blutdruck über gezielte Verhaltensänderungen im Alltag eigenständig zu senken und so mögliche Folgeerkrankungen zu verhindern“, erläutert Wolfgang Seidler, Beiratsvorsitzender bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Programm ist für alle Interessierten kostenlos und frei zugänglich.

Bluthochdruck verstehen mit Online-Coach

Bluthochdruck kann gefährlich werden – er erhöht das Risiko zum Beispiel einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt, eine Herzschwäche oder Nierenschäden zu erleiden. Zu den wichtigsten Ursachen der Erkrankung gehören Stress, zu viel Salz, Bewegungsmangel, Übergewicht und Alkoholkonsum. Daneben spielen auch das Alter, genetische Veranlagung und hormonelle Faktoren eine Rolle. „Um den Blutdruck zu senken, sind Verhaltensänderungen in verschiedenen Lebensbereichen notwendig“, so Wolfgang Seidler. Daher haben Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen bei der Entwicklung des Online-Programms zusammengearbeitet: Aus den Bereichen Kardiologie, Sportwissenschaft, Psychologie und Ernährungswissenschaft gibt es aufeinander aufbauende Schulungsinhalte und Übungen, welche die Nutzenden in ihrem eigenen Tempo absolvieren können. Der Online-Coach kann eine ärztliche Beratung und Behandlung nicht ersetzen, aber durch zahlreiche Anleitungen zur Verhaltensänderung sinnvoll ergänzen.

Internet-Tipps

Herzgesundheit stärken mit Expertenwissen

Die Expertinnen und Experten sowie vier Personen mit typischen Formen des Bluthochdrucks begleiten die Anwender durch die insgesamt zwölf Module. Anhand von Filmen, Animationen und interaktiven Übungen lernen die Nutzenden, wie sie ihren Blutdruck durch Entspannungstechniken, zum Beispiel über progressive Muskelrelaxation oder Yoga-Atmung, sowie durch gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung gezielt regulieren. Darüber hinaus bietet das Programm Vorlagen für individuell anpassbare Trainingspläne sowie für die Dokumentation von selbst gemessenen Blutdruckwerten. Zudem gibt es eine Anleitung zum korrekten Blutdruckmessen zu Hause sowie Hintergrundinformationen zur ärztlichen Diagnostik, zur medikamentösen Einstellung und zu geschlechtsspezifischen Risikofaktoren.

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Wirtschaft

75 Jahre Hydraulik, 3 Generationen Familienbetrieb – die Firmengeschichte von 1949 bis heute im Überblick

Die Internationalisierung des Geschäftes ist eine Selbstverständlichkeit für HAWE geworden

HAWE Hydraulik ist in vielerlei Hinsicht eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Als am 15.02.1949 die Herren Karl Heilmeier („HA“) und Wilhelm Weinlein („WE“) ihre gemeinsame Firma im Münchener Ortsteil Berg am Laim gründeten, war ihnen ganz deutlich bewusst, welche großen Möglichkeiten die verhältnismäßig junge Technologie der Hydraulik bieten kann. Den heutigen, weltweit tätigen Konzern haben Sie sich wahrscheinlich nicht vorstellen können.

Dabei zieht sich ein Thema wie ein roter Faden durch die Firmengeschichte: immer wieder neue Technologien und die Begeisterung für innovative Lösungen. Tatsächlich ist die Gründung der Firma Heilmeier & Weinlein, wie sie ursprünglich hieß, nur die notwendige Folge einer innovativen Erfindung: Karl Heilmeier hatte eine Radialkolbenpumpe konstruiert mit einer hohen Druckfestigkeit, schnelllaufend und mit hohem Wirkungsgrad.

Diese Pumpe sollte vom Start weg mit hohen Stückzahlen beim Kunden Still Gabelstapler in Hamburg zum Einsatz kommen. Das innovative Produkt war da, aber der schnelle Erfolg kam überraschend: direkt in der Serienproduktion sollte es zum Einsatz kommen. Die notwendige Infrastruktur dafür musste 1949 nach dem Krieg zunächst geschaffen werden und dazu erfolgte die Gründung der „Heilmeier & Weinlein Fabrik für Oelhydraulik“.

Fotos/Grafik: HAWE Hydraulik

Auch für die Firma Meiller aus München wird nach diesem Prinzip eine passgenaue Pumpe entwickelt und sofort eingesetzt. Diese Pumpe ist sogar so gut, dass schon in den 50’er Jahren erste Kopien davon auftauchen. Ein Problem, mit dem viele Maschinenbauer in Deutschland sich erst sehr viel später konfrontiert sahen.

Beinahe zeitgleich kamen Hydraulikventile hinzu und das Produktprogramm wuchs ständig. Die Vision der Firmengründer: “Hochdruck ist wirtschaftlicher“ und das sollen alle Kunden nutzen können. Dazu braucht es Hochdruckhydraulik aus dem Katalog. Dazu braucht es standardisierte, aus intelligenten Bauteilen konstruierte Lösungen, die auf verschiedene Anwendungen anpassbar sind. Damit sind plötzlich auch kleine und mittlere Stückzahlen wirtschaftlich darstellbar, damit findet HAWE für alle Kunden eine individuell passende Lösung. Hochdruck für jedermann.

Vor diesem Hintergrund konzentriert sich HAWE sehr schnell auf den Werkstoff Stahl. Hochdruck-lösungen in maßgeschneiderten Varianten lassen sich aus Stahl auch dort sicher aufbauen, wo Lösungen aus Guss nicht machbar oder nicht wirtschaftlich darstellbar wären. Die „Solutions for a world under pressure“, wie der Firmenslogan ab 2009 prägnant formuliert, sind bei HAWE fast ausschließlich in Stahl ausgeführt.

Dieser Werkstoff ist auch der zweiten, für HAWE so charakteristischen Produkteigenschaft geschuldet: der Kompaktheit. Sitzventile, die Funktionsintegration der Ventile im Stahl, die Kombination von Ventiltechnik und Antrieb in Kompaktaggregaten führen bei HAWE zu Produkten von einer außerordentlichen Leistungsdichte. Dies eröffnet den Kunden von HAWE, Maschinenhersteller in über 70 Branchen ihrerseits neue, eigene Wettbewerbsvorteile.

Dazu musste allerdings HAWE in den 1950’er Jahren zunächst einmal Sitzventile im Markt etablieren. Die Entwickler mussten erst einmal beweisen, dass diese Ventile leckölfrei dicht ausgelegt werden können. Was heute allgemein anerkannt ist, war zu jener Zeit keinesfalls allgemeiner Stand der Technik. HAWE konnte das aber bereits. Die sorgfältige Herstellung der Teile ist dabei genauso wichtig wie das Design der Produkte. Daher ist die Nutzung der jeweils neuesten Fertigungstechnologie für HAWE von Anfang an eine Selbstverständlichkeit.

Als im Jahr 1965 das erste Zweigwerk von HAWE in Freising, vor den Toren von München, eröffnet wird, besteht der Maschinenpark noch aus konventionellen Maschinen. Der gewaltige Fortschritt in der Maschinentechnologie zu den heute üblichen CNC Maschinen stand gerade bevor.

HAWE hat diese technologische Entwicklung nicht nur in der eigenen Produktion stets als ein Pionier an vorderster Front begleitet. Durch die eigenen HAWE-Produkte zur Spannhydraulik waren viele große Produktivitätssprünge der modernen CNC Maschinen erst möglich. Einen guten Eindruck, was heute mit moderner Maschinentechnologie und Fabrikorganisation, mit Industrie 4.0 möglich ist, liefert das neueste HAWE Werk in Kaufbeuren, wo seit 2014 auf 50.000 m2 im Wesentlichen die mobilen Ventilbaureihen aus dem Produktprogramm gefertigt werden.

Auch bei den mobilen Arbeitsmaschinen setzen HAWE Produkte Standards: die HAWE Schieber arbeiten bereits nach dem Load Sensing Prinzip, als dieser Name nicht gar nicht erfunden war. Tatsächlich war das SKS-Ventil von HAWE schon zu Beginn der 1970‘er Jahre eines der ersten derartigen Ventile mit lastabhängiger Ölversorgung.

Ein Schwerpunkt der heutigen Produktentwicklung geht über die reine Hydraulik der Anfangsjahre hinaus: Bereits seit den 80’er Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelt HAWE eigene elektronische Steuerungen. Eigene Software zur Hydrauliksteuerung wurde zu einem breiten Entwicklungsfeld und in den letzten Jahren finden bei HAWE verstärkt digitale Hilfsmittel, wie Simulation, digitaler Zwilling und AI in der Konstruktion der Produkte wieder.

Der Erfolg der Produkte des Unternehmens beschränkt sich nicht nur auf den Heimatmarkt in Deutschland. 1972 betritt Heilmeier & Weinlein mit der Tochtergesellschaft in Italien die internationale Bühne. Weitere internationale Gesellschaften folgen Schlag auf Schlag, so dass HAWE heute in 20 Ländern auf 4 Kontinenten mit eigenen Gesellschaften vertreten ist.

Auch das Produktionsnetzwerk der HAWE Fabriken lebt diese globale Präsenz: neben den 5 heimischen Fabriken der HAWE Gruppe entwickeln und produzieren bzw. montieren im Jubiläumsjahr 2024 HAWE Gesellschaften nahe bei den Kunden in ganz Europa, China, Indien und USA. Das ermöglicht nicht nur eine sehr guter Lieferperformance sondern ist auch nachhaltiger durch den verringerten Transport.

Die Internationalisierung des Geschäftes ist eine Selbstverständlichkeit für HAWE geworden. „Local for Local“ fasst den Anspruch und dessen produktive, inspirierende Umsetzung im globalen Produktions- und Entwicklungsnetzwerk zusammen. Über die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation und Teamwork arbeiten die Kolleginnen und Kollegen in 4 Kontinenten nun gemeinsam an neuen Solutions for a World under Pressure. HAWE Hydraulik kann im Jahr 2024, nach nun 75 Jahren auf bereits 3 Generationen Familienunternehmen zurückblicken. Die große Gruppe der Familienunternehmen, die ein wesentlicher Pfeiler der deutschen Wirtschaft sind vertritt der Enkel des Firmengründers Karl Heilmeier, der heutige HAWE Hauptaktionär und Aufsichtsratsvorsitzende Karl Haeusgen, u.a. in seiner Funktion als Präsident des VDMA.

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Panorama Wirtschaft

Wie hoch sind die Mieten, Grundstückspreise und mehr in Kaufbeuren – Neuer Wohnimmobilien-Marktbericht der HypoVereinsbank

Mietmarkt bleibt angespannt – Häusermarkt: Grundstücke weiter gefragt – Preisabschläge bei älteren Häusern – Kaufmarkt wartet auf Zinswende

Kaufpreise für Wohnimmobilien sinken in allen Segmenten – leicht steigende Mieten

Die HypoVereinsbank hat ihren aktuellen Wohnimmobilienmarktbericht für Kaufbeuren und das Ostallgäu vorgestellt. „Seit dem Frühjahr 2022 befinden sich die Wohnungsmärkte auch in Kaufbeuren und dem Ostallgäu in einer Umbruchphase. Das Marktgeschehen hat sich mit den stark gestiegenen Finanzierungskosten, den enorm verteuerten Baustoffen sowie der 2023 hohen Inflation abgeschwächt. Eine geringe Nachfrage und spürbare Preisabschläge sind mit Ausnahme des Mietwohnungsmarktes in allen Segmenten und Lagen zu beobachten“, fasst Andreas Frey, Filialleiter der HypoVereinsbank-Filiale Kaufbeuren, zusammen. Gleichzeitig sind die Märkte angesichts der Knappheit an bezahlbarem Wohnraum, vor allem infolge der starken Zuwanderung, seit Langem angespannt. Der hohe Wohnraumbedarf trifft auf ein begrenztes Angebot, obwohl der Wohnungsneubau seit 2017 Fahrt aufgenommen hat mit durchschnittlich rund 190 Einheiten p. a. Im aktuellen Umfeld ist jedoch damit zu rechnen, dass sich Projekte zeitlich verzögern. Kennzeichnend für Kaufbeuren ist der überdurchschnittliche Anteil mittlerer und einfacher Wohnlagen mit Geschosswohnungsbauten aus der Nachkriegszeit. Ein nennenswerter Leerstand war und ist auch hier aufgrund der angespannten Marktlage jedoch nicht zu beobachten. Zu den bevorzugten Wohnlagen zählen die Viertel im Südwesten (Oberbeuren) und Westen Kaufbeurens sowie die Altstadt, die seit mehreren Jahren von Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen und damit attraktiven Wohnprojekten profitiert.

Häusermarkt: Grundstücke weiter gefragt – Preisabschläge bei älteren Häusern

Die Stadt Kaufbeuren ist bestrebt, immer wieder Flächen für den Eigenheimbau vor allem für Einheimische bereitzustellen. „Die Nachfrage nach Baugrundstücken ohne Bauträgerbindung sowie freistehenden Einfamilienhäusern ist nach wie vor vorhanden. Wegen der unter Druck geratenen Preise bieten Bestandsobjekte mittlerweile auch in den gewachsenen Wohnvierteln mit guter Lagequalität wieder eine preislich adäquate Alternative“, stellt Andreas Frey, Filialleiter der HypoVereinsbank in Kaufbeuren, fest. Momentan spiegeln sich die erschwerten Finanzierungsbedingungen in geringeren Umsatzzahlen sowohl bei Eigenheimen als auch bei Baugrundstücken wider. Bei den Grundstückspreisen, die bis 2022 einen deutlichen Anstieg verzeichneten, halten sich nach Einschätzung von Marktteilnehmer:innen die Preiskorrekturen nach unten jedoch bislang in Grenzen. Für Bauland wird in Kaufbeuren in der Spitze bis zu etwa 600 € / m² bezahlt, für Reihenhäuser in mittleren Lagen mindestens 450.000 € und für Einfamilienhäuser zwischen rund 700 und 850.000 €.

Im Landkreis kann der Bedarf kann im Segment der Baugrundstücke und Eigenheime, welches bis zur Krise den größten Marktanteil ausmachte, selbst heute nicht vollständig gedeckt werden. Nur wenige Areale werden für den Eigenheimbau angeboten. Größer ist dagegen das Angebot bei älteren Häusern, deren Kaufpreise wegen der oftmals energetisch unzureichenden Standards verstärkt unter Druck stehen. Dadurch nimmt die Attraktivität für Kaufinteressent:innen perspektivisch wieder zu. Für Bauland wurde in Marktoberdorf mit 300 bis 500 € / m² am wenigsten bezahlt, in Füssen bis zu 680 € / m² und in Buchloe 380 bis 500 € / m². Bei den Einfamilienhäusern liegt die Spanne zwischen 700 – 800.000 € in Marktoberdorf und 850.000 – 1.1 Mio. € in Füssen.

Preise bei Eigentumswohnungen oft verhandelbar – insbesondere im Bestand

Eine geringe Nachfrage, längere Vermarktungszeiten und eine hohe Preissensibilität bei Interessent:innen prägen derzeit den Markt der Eigentumswohnungen in Kaufbeuren. Wegen der gestiegenen Baukosten und der zu sehr hohen Preisen erworbenen Grundstücke sind Preisreduzierungen nur begrenzt möglich. Angesichts der wenigen Neubauten ist für die o. g. Vorhaben, vor allem bei wieder günstigeren Finanzierungsbedingungen, eine gute Marktaufnahme zu erwarten. Die Preise für Bestandswohnungen sind mittlerweile verhandelbar und sinken mehrheitlich. Mit Ausnahme der gefragten Lagen stehen die Kaufpreise insbesondere bei mangelhafter energetischer Ausstattung noch stärker unter Druck. Die Neubaupreise lagen in einer Spanne zwischen 4.500 € / m² in mittleren und bis zu 5.600 Euro / m² in sehr guten Lagen – Bestandswohnungen deutlich darunter.

Auch mit Blick auf den Landkreis verzögern die derzeit schwache Nachfrage bei Eigentumswohnungen und hohe Kosten geplante Bauvorhaben. Bestandswohnungen können mittlerweile wegen des Preisvorteils gegenüber den teuren Neubauten eher vermarktet werden. In Buchloe und Füssen werden im Neubau bis zu 6.500 € / m² verlangt, in Marktoberdorf rund 15 – 20 Prozent weniger, im Bestandsbereich beginnen die Preise bei rund 3.500 € / m².

Finanzierung bei höheren Zinsen: solide Planung und Objektauswahl haben Priorität

In Bezug auf die Finanzierung der Wohnimmobilien beobachtet die HypoVereinsbank bei ihren Kund:innen in der Region trotz des geänderten Zinsumfelds nach wie vor ein sehr besonnenes Verhalten bei der Finanzierungsentscheidung: „Unsere Privatkunden bringen bei der Immobilienfinanzierung trotz des nach wie recht hohen Kaufpreis- und Zinsniveaus sowie der bis vor Kurzem noch spürbar gestiegenen Inflation immer noch rund 20 Prozent Eigenkapital auf, im Private Banking ist der Anteil meist höher“, erklärt Andreas Frey. Zumindest selektiv sei punktuell eine Nachfragebelebung zu verzeichnen – zunächst im Bereich Kapitalanleger aufgrund nachverhandelter Preise und seit Kurzem mit besseren Abschreibemöglichkeiten im vermieteten Neubau.

„In der Immobilienfinanzierung ist es angesichts des sich derzeit verändernden Marktumfelds entscheidend bei der Objektauswahl genau zu prüfen, ob es zu den eigenen finanziellen Möglichkeiten wirklich noch passt“, rät Frey. „Im Hinblick auf die gestiegenen Zinsen und Baustoffpreise wird in der Beratung die Frage ‚welche Immobilie kann ich mir wirklich leisten‘ wichtiger denn je, um diese auch beruhigt genießen zu können“. Grundsätzlich sollten vor allem junge Familien eine solide Finanzierungsberatung suchen, rät er. Eine Alternative ist auch, zunächst in den Eigenkapitalaufbau zu investieren: Daher erlebte Bausparen zuletzt auch eine Renaissance. Mit einem angesparten Bausparvertrag lassen sich günstige und marktunabhängige Konditionen bereits in der Ansparphase absichern. Zudem sollten öffentliche Förderungen geprüft werden: mit unterschiedlichen Programmen können Darlehensmittel mit günstigeren Konditionen in das Baufinanzierungskonzept eingebaut werden.

Insgesamt rechnet die Bank damit, dass die Nachfrage an Baufinanzierungen weiterhin sehr selektiv bleiben wird. „Die Immobilie sei nach wie vor ein attraktives Instrument zur Altersvorsorge, auch um in Krisenzeiten Vermögen zu sichern oder Anlagerisiken zu streuen. Besonders im Bereich klimafreundliches Sanieren und Renovieren rechnen wir künftig mit einer sehr regen Finanzierungsnachfrage“, sagt Frey. Grundsätzlich sollten Eigentümer:innen von Bestandsobjekten prüfen, welchen Energiebedarf die Immobilie hat. „Über sinnvolle energetische Modernisierungsmaßnahmen lassen sich nicht nur Energiekosten sparen, sondern es steigert auch den Wert der Immobilie“.

Mietmarkt bleibt angespannt

Der Markt kann in Kaufbeuren die rege Nachfrage im Mietbereich nicht abdecken, vor allem bei preisgünstigen Wohnungen. Der Bedarf steigt, weil Kaufwillige den Wohnungskauf wegen gestiegener Zinsen aufschieben und auf Mietwohnungen ausweichen, sowie aufgrund der hohen Zuwanderungszahlen. Mietsteigerungen sind bei Neuverträgen unausweichlich und zusätzlich getrieben durch die baukosteninduzierten höheren Neubaumieten, die heute 9 bis 14 € / m² erreichen. Neubauprojekte für bezahlbare Wohnungen werden wieder vermehrt angegangen, dürften jedoch nur eine begrenzte Entspannung des Marktes bewirken.

Im Landkreis gewinnt der Mietwohnungsmarkt wegen der Zuwanderung auch im ländlichen Raum an Bedeutung. Das Angebot bleibt aufgrund des unzureichenden Neubaus jedoch knapp. Ungeachtet des erreichten Mietniveaus ist ein Preisrückgang bisher noch nicht zu beobachten. Die Bandbreite der Neuvertragsmieten liegt heute bei 9,50 bis 15 € / m².

Karte/Daten: HypoVereinsbank

Prognose: Kaufmarkt wartet auf Zinswende

Kaufbeuren wird dank seiner attraktiven landschaftlichen Lage, seiner Nähe zum Ballungsraum München, seines soliden Arbeitsmarktes und der moderaten Immobilienpreise eine gute Zukunftsfähigkeit bescheinigt. Vorerst ist mit einem schwachen Marktgeschehen und mit weiteren negativen Preisanpassungen zu rechnen. Diese werden jedoch wegen des geringen Angebots an älteren Objekten bzw. der für den Bedarf zu wenigen Neubauten begrenzt bleiben. Sinkende Preise sind dennoch vor allem für Objekte mit Mängeln und energetisch unzureichender Ausstattung nicht auszuschließen. Mit Blick auf die etwas gesunkenen Preise dürfte das Interesse an Wohnimmobilien besonders seitens Käufer:innen aus der Region München steigen. Vermehrte Darlehensabschlüsse sind wohl zu erwarten, wenn das Zinsniveau eine stabile Perspektive aufzeigt und sich die Baupreise wieder normalisieren. Der Mietwohnungsmarkt wird bei weiterem Zuzug speziell aus Krisen- oder Kriegsgebieten weiter angespannt bleiben. Leichte Mietsteigerungen sind einzukalkulieren.

Der Wohnimmobilienmarkt im Landkreis Ostallgäu wird auch in Zukunft von seiner Attraktivität als Wohn- und Erholungsstandort sowie von der stabilen Arbeitsmarktlage profitieren. Auch hier bilden weiter steigende Einwohnerzahlen durch Zuwanderung die Basis für insgesamt solide Marktverhältnisse. Der Markt wird noch eine Weile auf eine Belebung warten müssen. Maßgeblich haben die zuletzt stabilen Zinsen den Abwärtstrend der Preise vorerst gestoppt. Wie nachhaltig dies ist, bleibt abzuwarten. Weiter sinkende Preise sind insbesondere bei Objekten mit Mängeln nicht auszuschließen.

Anmerkung: Die Mieten und Preise sind das Ergebnis von Analysen der HVB-Immobiliengutachter basierend auf eigenen Daten und Erfahrungswerten, die im Rahmen der Immobilienbewertung und Gutachtenerstellung anfallen sowie der Aus- und Bewertung diverser öffentlich zugänglicher Quellen.

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