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Soziales Sport

Karwendel-Werke werden neuer Diamantsponsor des ESV Kaufbeuren

Regional verwurzelt, gemeinsam stark – ESVK gewinnt traditionsreiches Familienunternehmen aus Buchloe

Der ESV Kaufbeuren kann einen weiteren wichtigen Meilenstein in seiner Sponsoringstrategie vermelden: Die Karwendel-Werke Huber GmbH & Co. KG steigen ab sofort als Diamantsponsor beim traditionsreichen Eishockeyclub ein. Damit zählt das Familienunternehmen aus Buchloe nun zu den größten Förderern des Vereins.

Diese neue Partnerschaft unterstreicht die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit und wird die Entwicklung des Clubs nachhaltig stärken.

Sichtbare Partnerschaft auf und neben dem Eis

Karwendel zeigt sein Engagement in vielfältiger Weise – sichtbar wird dies vor allem auf den neuen Trikots des ESVK:

  • Auf den Heimtrikots ist künftig das Karwendel-Logo zu sehen.

  • Auf den Auswärtstrikots prangt die bekannte Marke Exquisa, vielen bekannt durch den eingängigen Werbeslogan:

    „Mmmh Exquisa – keiner schmeckt mir so wie dieser.“

Zusätzlich wird die Markenpräsenz in der energie schwaben arena deutlich verstärkt. Neben Eiswerbebanden und LED-Spots sind Präsentationen auf dem Videowürfel geplant, um die Sichtbarkeit weiter zu erhöhen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert äußert sich erfreut über die Zusammenarbeit:

„Wir sind sehr stolz darauf, in dieser Sommerpause den zweiten Diamantpartner präsentieren zu können. Unser Ziel war es, ein ortsansässiges Unternehmen für die Trikotbrust zu gewinnen, um unsere regionale Identität zu unterstreichen. Das ist uns mit Karwendel gelungen. Wir bedanken uns herzlich für das Vertrauen.“

Über Karwendel – Tradition trifft Innovation

Die Karwendel-Werke Huber GmbH & Co. KG sind ein traditionsreiches Familienunternehmen mit Sitz in Buchloe im Ostallgäu. Seit über 111 Jahren steht der Name für hochwertige Quark- und Frischkäsespezialitäten. Mit den Marken Exquisa und miree zählt Karwendel zu den erfolgreichsten privaten Molkereien Deutschlands – auch über die Landesgrenzen hinaus.

Das Unternehmen wird heute in dritter Generation von Dr. Wilfried Huber geführt und erzielte 2024 einen Umsatz von rund 520 Millionen Euro. Über 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – darunter 16 Auszubildende – arbeiten in modernen Berufsbildern an der Zukunft des Unternehmens.

Mehr Informationen unter: www.karwendel.de

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Soziales Veranstaltung

Einladung zum Mitbring-Picknick: „Weißwurst sucht Falafel“ bringt Menschen zusammen

Kaufbeuren lädt ein zu einem Tag voller Begegnung, Vielfalt und kulinarischem Austausch

Alle Interessierten Mitmenschen Kaufbeurens sind herzlich eingeladen, an diesem besonderen Picknick teilzunehmen. Unter dem Motto „Weißwurst sucht Falafel“ soll ein kultureller Austausch durch gemeinsames Essen gefördert werden.

Bei der Veranstaltung bringen alle Besucherinnen und Besucher selbst Speisen mit, um sie mit anderen zu teilen. Getränke können vor Ort erworben werden. Ziel ist es, durch das gemeinsame Genießen verschiedener Gerichte Brücken zwischen den Kulturen zu bauen und das gegenseitige Verständnis zu stärken.
Neben verschiedenen Spielen gibt es zusätzlich noch eine Fotobox-Aktion, die von der Abteilung „Kaufbeuren Aktiv“ der Stadt Kaufbeuren unterstützt wird, um die kulturelle Vielfalt Kaufbeurens festzuhalten.

Die Veranstaltung wird von der Initiative „Kaufbeuren gegen Rechtsextremismus“ in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring Kaufbeuren und dem Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren organisiert. Sie richtet sich an alle Menschen Kaufbeurens, unabhängig von Alter, Herkunft oder Hintergrund. Interessierte sind eingeladen, ihre Lieblingsgerichte mitzubringen und gemeinsam einen Tag voller Begegnungen, Spaß und kultureller Vielfalt zu erleben.

Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Haus St. Martin am Spitalhof statt.

Wir freuen uns auf viele Begegnungen!

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Soziales

Kultur für alle: Die KufA-Karte startet in neuer Farbe in die Saison 2025/26

Fliederfarbenes Zeichen für kulturelle Teilhabe in Kaufbeuren

Die KufA-Karte wird auch in der Spielzeit 2025/26 fortgesetzt. Die Stadt und die an dem Modell beteiligten freien Kulturträger wollen damit die Teilhabe am kulturellen Angebot fördern und zum Kulturgenuss animieren.

Die KufA-Karte

Die neue KufA-Karte hat einen fliederfarbenen Farbverlauf mit weißer Schrift und gilt vom 1. September 2025 bis zum 31. August 2026. Die bisherige magentafarbene Karte ist nicht mehr gültig.

Die KufA-Karte richtet sich an Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende oder der Sozialhilfe beanspruchen können. Sie ermöglicht ihren Inhabern, Veranstaltungen der Akzeptanzpartner zum Preis von 1€ an der Abendkasse zu besuchen – und zwar ohne Kontingentgrenzen oder Beschränkung auf bestimmte Sitzplatzkategorien. Weitere Anbieter gewähren KufA-Kunden andere Ermäßigungsformen.

Die Akzeptanzpartner

Die KufA-Karte wird getragen von folgenden Partnern:

Allgäu Pride, Allgäuer Jazz Initiative, Bauer-Verlag Thalhofen, GospelWings, Isergebirgs Museum Neugablonz, Jugendzentrum „JuZe“ Kaufbeuren, Jugendzentrum Neugablonz „JUZE ng“, Kaufbeuren Marketing, Kaufbeurer Martinsfinken, Kirchenmusik St. Martin, Kulturring, Kulturverein Podium, Kulturwerkstatt, Kunsthaus, Musikverein Hirschzell, Puppentheater Kaufbeuren, Spot Projektteam, Stadtbücherei, Stadtjugendring, Stadtkapelle Kaufbeuren, Stadtmuseum, Theater im Turm, Theater Kaufbeuren, Volkshochschule Kaufbeuren.

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Politik Soziales

Direkter Draht zum Rathaus

Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Stefan Bosse in Neugablonz

Am Montag, den 15. September 2025, lädt Oberbürgermeister Stefan Bosse zur nächsten Bürgersprechstunde ein. Zwischen 14:00 und 16:00 Uhr haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Anliegen, Fragen oder Anregungen direkt mit dem Stadtoberhaupt zu besprechen.

Die Sprechstunde findet im Bürgerzentrum Neugablonz statt – genauer gesagt im Büro der Abteilung Kindertagesbetreuung im Erdgeschoss. Der Zugang erfolgt über die Gewerbestraße 1.

Vorherige Anmeldung notwendig

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um eine vorherige Anmeldung im Büro des Oberbürgermeisters gebeten. Interessierte können sich telefonisch unter 08341 437-102 anmelden.

Neuer Standort seit April 2025

Ein kurzer Hinweis für alle Besucher: Die Bürgersprechstunden finden seit April 2025 im Bürgerzentrum Neugablonz (Adresse: Bürgerstraße 2, Eingang über Gewerbestraße 1) statt.

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Politik Soziales

Bayerischer Europaminister Eric Beißwenger besucht Family Center in Neugablonz

Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ stellt soziales Engagement vor – Dialog mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft

Der Bayerische Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales, Eric Beißwenger, hat am vergangenen Freitag, den 29.08.2025, das Family Center der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ besucht. Auf Einladung von Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, informierte sich der Minister über die vielfältigen sozialen Aktivitäten der Stiftung sowie über das Secondhand-Kaufhaus Family Store, in dessen integriertem Bistro das Treffen stattfand.

„Mit unserer Stiftung möchten wir Menschen unterstützen, die in unserer Region Hilfe benötigen – und ihnen zugleich einen Ort der Begegnung bieten“, betonte Wolfgang Groß. „Es freut mich sehr, dass Minister Beißwenger sich Zeit genommen hat, um unsere Arbeit kennenzulernen und den Dialog mit uns und unseren Partnern zu suchen.“

Neben dem Minister nahmen Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse und MdL Peter Wachler teil. Oberbürgermeister Bosse lobte das Engagement der Stiftung ausdrücklich: „Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion ist ein wichtiger Partner für die Stadt Kaufbeuren. Sie leistet nicht nur soziale Hilfe, sondern bringt Menschen zusammen und stärkt so das Miteinander in unserer Stadt.“ Ergänzt wurde die Runde durch Stiftungsvorstand Jürgen Jakoby und Matthias Malzkorn, den Geschäftsleiter des Family Store.

Auch die internationale Perspektive kam nicht zu kurz: Johannes Peter, Geschäftsführer der Hilfsorganisation humedica und Nachfolger von Wolfgang Groß, der den Verein über 40 Jahre aufgebaut und geleitet hatte, berichtete über die weltweiten Projekte der Organisation, die in Katastrophengebieten, in der medizinischen Not- und Entwicklungshilfe sowie in Bildungsprogrammen aktiv ist. „Die Verbindung von lokalem Engagement durch die Stiftung und internationaler Hilfe durch humedica zeigt, dass wir hier in Kaufbeuren sowohl vor der eigenen Haustür als auch weltweit Verantwortung übernehmen“, erklärte Johannes Peter.

Minister Beißwenger zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Beteiligten: „Das Family Center und der Family Store sind ein gelungenes Beispiel dafür, wie bürgerschaftliches Engagement, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung ineinandergreifen können. Solche Projekte tragen wesentlich dazu bei, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.“

Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“  unterstützt sozial benachteiligte Menschen in der Region und bietet mit dem Family Store und dem Family Center ein breites Spektrum an Angeboten: von günstigen Einkaufsmöglichkeiten über Beratung und Begegnungs­tref­fen bis hin zu Integrationsprojekten und sozialen Arbeitsplätzen.

Foto von li.: Matthias Malzkorn, Jürgen Jakoby, Wolfgang Groß, Eric Beißwenger, Peter Wachler, Stefan Bosse und Johannes Peter


Pressekontakt:
Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“
Wolfgang Groß
Hüttenstraße 10
87600 Kaufbeuren-Neugablonz
Mobil: 0151-71993474
E-Mail: w.gross@nia-stiftung.org

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Allgemein Kultur Soziales Veranstaltung

Theater Grenzenlos feiert 10-jähriges Jubiläum auf Tournee

„LIEBE“ – Ein bewegendes Gastspiel über Nähe, Begegnung und Hoffnung

Ein Stück über das, was uns verbindet

Zum 10-jährigen Bestehen geht Theater Grenzenlos mit seinem aktuellen Stück „LIEBE“ auf Tour durch Bayern. Das Ensemble besteht aus jungen Menschen mit Fluchterfahrung, die gemeinsam mit einem künstlerischen Team eine eindrucksvolle Produktion auf die Bühne bringen.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie finden wir in einer Zeit voller Entfremdung wieder zueinander? Was passiert, wenn wir unsere Herzen wirklich öffnen – für uns selbst und für andere?

Theater mit Wirkung: Wenn eine Begegnung alles verändert

„LIEBE“ ist mehr als ein Theaterstück – es ist eine Einladung, sich berühren zu lassen.
Das Stück erzählt von einer jungen Frau, die mit Lebensfreude und Offenheit in eine von Rückzug und Einsamkeit geprägte Gesellschaft tritt. Ihre Präsenz verändert die Menschen um sie herum. Farben wirken intensiver, die Luft scheint anders zu riechen – und wo vorher Angst war, entsteht Neugier. Fremde werden Freunde.

Das Ensemble zeigt, wie aus Begegnung Nähe werden kann – ganz ohne viele Worte, dafür mit starken Bildern, Bewegung, Musik und Ausdruck.

Hintergrund: Theater Grenzenlos

Seit 2016 bietet Theater Grenzenlos e.V. jungen Geflüchteten einen geschützten Raum, um künstlerisch tätig zu werden und ihre Geschichten zu erzählen. Viele der Teilnehmenden haben traumatische Erfahrungen hinter sich. Ziel ist es, ihnen durch kreative Arbeit neue Perspektiven zu eröffnen – und gleichzeitig Brücken in die Gesellschaft zu bauen.

Besonders wirkungsvoll sind dabei Formen des Theaters, die weitgehend ohne Sprache auskommen: Physical Theatre, Tanz, Masken- und Schattenspiel sind zentrale Ausdrucksmittel des Projekts.

Infos zum Stück

Titel: LIEBE – Gastspiel von Theater Grenzenlos
Regie: Viktor Schenkel
Stückentwicklung: Viktor Schenkel, Clara Hanae Tolle
Dramaturgie: Clara Hanae Tolle
Musik & Sounddesign: Joscha Baltes
Mitwirkende: Hasifah Nakitende, Alina Ivanova, Alla Ivanova, Jane Nanyange, Bilal Ahmed Samir, Timothy Kibirango, Rain Ntege, Tendo Mutungi
Spieldauer: ca. 65 Minuten
🎞 Trailer ansehen: LIEBE – YouTube

Tourtermine und Ticketinformationen

📍 Stadttheater Kaufbeuren
27. September 2025, 20:00 Uhr
🎟 Tickets: moskitoldies.de

📍 Landestheater Schwaben, Memmingen
3. Oktober 2025, 20:00 Uhr
🎟 Tickets: landestheater-schwaben.de

📍 Alte Kaserne, Landshut
10. Oktober 2025, 11:00 & 19:00 Uhr
🎟 Tickets: reservix.de

📍 Pasinger Fabrik, München
29. Oktober 2025, 20:00 Uhr
🎟 Tickets: pasinger-fabrik.de

📍 HP8 Gasteig, München (Saal X)
10. & 11. November 2025, jeweils 19:30 Uhr
🎟 Tickets: gasteig.de

📍 Schwere Reiter, München
8. & 9. Dezember 2025, jeweils 20:00 Uhr
🎟 Tickets: schwerereiter.de

📍 Stadtsaal Burghausen
12. Januar 2026, 11:00 Uhr (Schulvorstellung)
🎟 Tickets: burghausen.reservix.de

Kontakt & weitere Informationen

Theater Grenzenlos e.V.
🌐 www.theater-grenzenlos.org
📞 Viktor Schenkel: 0174 – 9913300
📩 kontakt@theater-grenzenlos.org
📞 Clara Hanae Tolle: 0176 – 840 25 400
📩 assistenz@theater-grenzenlos.org

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Senioren Soziales

Ein Leben voller Geschichten – Jutta Dachs feiert 100. Geburtstag

Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler gratuliert im Namen der Stadt Kaufbeuren

Ein ganz besonderes Jubiläum wurde kürzlich in Kaufbeuren gefeiert: Jutta Dachs wurde 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass besuchte die dritte Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler die Jubilarin, um ihr in Vertretung von Oberbürgermeister Stefan Bosse und im Namen der Stadt die herzlichsten Glückwünsche zu überbringen. Bei guter Gesundheit und geistiger Fitness nahm Jutta Dachs nicht nur die offiziellen Glückwünsche entgegen, sondern freute sich auch über zahlreiche Gratulationen aus der Nachbarschaft und von Bekannten.

„Es ist mir eine große Ehre, Frau Dachs zu ihrem 100. Geburtstag persönlich gratulieren zu dürfen. Ein solches Jubiläum ist etwas ganz Besonderes – auch für unsere Stadtgemeinschaft.“

Beim Besuch von Dr. Erika Rössler blickte Jutta Dachs zufrieden auf ihr langes Leben zurück. Ursprünglich stammt sie aus Norddeutschland, fand jedoch 1960 gemeinsam mit ihrem aus Oberbayern stammenden Ehemann eine neue Heimat in Hirschzell. Dort ist sie fest in die Nachbarschaft eingebunden und fühlt sich bis heute sehr wohl.

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Soziales Veranstaltung Wirtschaft

Biergarten der Vielfalt wird zum Straßenfest – Ein Abend für alle am 05.09. in der Ludwigstraße

Musik, Begegnung, gutes Essen: Am 5. September wird die Ludwigstraße zur Festmeile

Am 5. September 2025 verwandelt sich die Ludwigstraße in Kaufbeuren ab 18 Uhr in einen Ort der Begegnung: Aus dem „Biergarten der Vielfalt“ wird das Ludwigstraßen-Volksfest. Besucherinnen und Besucher erwartet ein buntes Programm mit Live-Musik, Kinderaktionen und regionalen Spezialitäten.

Organisiert wird das Fest von der Kantine frisch und fair gGmbH, die mit diesem Format nicht nur kulinarisch, sondern auch gesellschaftlich ein Zeichen setzt.

Vielfalt erleben – auf und hinter der Bühne

Ob bei Livemusik, Mitmachaktionen für Kinder oder den kulinarischen Angeboten: Im Mittelpunkt steht die Vielfalt. Unterschiedliche kulturelle und kulinarische Einflüsse prägen das Angebot – und spiegeln gleichzeitig das Team wider, das dieses Fest möglich macht.

Die Veranstaltung ist bewusst offen gestaltet: Menschen aller Generationen und Hintergründe sind eingeladen, einen geselligen Abend miteinander zu verbringen. Der Eintritt ist frei.

Die Idee hinter der Veranstaltung

Die Kantine frisch und fair gGmbH ist ein soziales Unternehmen aus Kaufbeuren. Ihr Ziel: Menschen mit seelischer Beeinträchtigung eine echte Perspektive zu geben. Durch sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in der Gastronomie entsteht ein Arbeitsumfeld, das auf Inklusion, Vertrauen und Wertschätzung setzt.

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Soziales Veranstaltung

Saisonabschluss im Freibad mit tierischem Finale

Hundeschwimmen beendet Freibadsaison in Neugablonz

etzte Badetage in Kaufbeuren und Neugablonz Mitte September

Die diesjährige Freibadsaison endet in Kürze: In Kaufbeuren ist am Montag, 15. September, der letzte reguläre Badetag. Im Erlebnisbad Neugablonz schließen die Tore bereits am Samstag, 13. September – zumindest für menschliche Badegäste.

Hundeschwimmen als Abschlussveranstaltung

Zum traditionellen Abschluss öffnet das Erlebnisbad Neugablonz am Sonntag, 14. September, von 10:00 bis 18:00 Uhr seine Becken exklusiv für Hunde. Unter dem Motto „Hundeschwimmen“ dürfen die Vierbeiner nach Herzenslust planschen – ganz ohne Eintritt. Für Herrchen und Frauchen gelten die üblichen Eintrittspreise.

Was beim Hundeschwimmen zu beachten ist

Damit der tierische Badespaß reibungslos verläuft, sind folgende Nachweise an der Kasse vorzulegen:

  • Impfpass mit gültiger Tollwutimpfung
  • Nachweis einer Haftpflichtversicherung
  • Hundemarke

Zudem bittet die Stadt darum, die Hunde vor dem Schwimmbadbesuch auszuführen. Auch wird darauf hingewiesen, dass sich noch Chlorreste im Wasser befinden können, da am Vortag regulärer Badebetrieb stattfindet.

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Soziales Veranstaltung

Altstadt-Nachtflohmarkt mit Flair

Samstag, 27. September 2025

Am 27. September verwandeln sich die Ludwigstraße und die Sparkassenpassage in eine stimmungsvolle Flohmarktmeile im Herzen der Kaufbeurer Altstadt. Zwischen liebevoll arrangierten Ständen, hochwertigen Produkten lokaler Einzelhändler und kunstvollem Handwerk laden spritzige Drinks und kulinarische Highlights zum Verweilen ein.

Ob Vintage-Schätze, Designstücke oder Raritäten – hier ist für jeden etwas dabei. Genieße den Abend bei entspannter Atmosphäre, musikalischen Überraschungen und den kreativen Beiträgen der umliegenden Gastronomien. 

Ein herbstlicher Stadtbummel für alle Sinne!

Anmeldung für einen Standplatz unter https://www.woodandwire-event.de/home/nachtflohmarkt
Private und Gewerbliche Händler erlaubt.

Veranstalter:
wood&wire-event
Ludwigstrasse 22
87600 Kaufbeuren

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Kultur Soziales

Neues aus dem Weltladen: Korbwaren im September 10 % Rabatt

Anzeige. Nachhaltige Handwerkskunst aus aller Welt – jetzt entdecken und sparen

Im September stehen bei uns nachhaltige und liebevoll gefertigte Korbwaren aller Art im Mittelpunkt. Auf alle Produkte dieser Kategorie gibt es einen Rabatt von 10 %.

Zum Sortiment zählen:

  • Einkaufskörbe
  • Korbtaschen
  • Schalen und Aufbewahrungskörbe
  • Dekorative Körbe für den Wohnbereich

Ob als Geschenk oder zur Verschönerung der eigenen vier Wände – die Naturmaterialien und die traditionelle Verarbeitung machen jedes Stück zu etwas Besonderem.

Die Korbwaren stammen aus Ländern wie Bangladesch, Indien und Ghana. Sie werden dort in aufwendiger Handarbeit von überwiegend weiblichen Kunsthandwerkerinnen gefertigt. Die Herstellung erfolgt unter Fair-Trade-Bedingungen – das bedeutet faire Löhne, sichere Arbeitsbedingungen und der Erhalt traditioneller Handwerkskunst.

Jede Korbware ist ein Unikat und spiegelt die Erfahrung und das handwerkliche Können ihrer Herstellerinnen wider.

Vielfalt an Naturmaterialien

Je nach Herkunftsland und Einsatzbereich kommen unterschiedliche Naturfasern zum Einsatz:

  • Hirsestroh
  • Seegras
  • Elefantengras
  • Jute

Diese Materialien sind nicht nur nachhaltig, sondern verleihen den Produkten auch ihre typische Struktur und Robustheit.

mehr zum Weltladen hier im Branchenbuch von Wir sind Kaufbeuren

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Soziales Veranstaltung

Gemeinsam ins Gespräch kommen: Bürgerversammlungen 2025 in Kaufbeuren

Ihre Fragen. Ihre Themen. Ihre Stadt. – Jetzt mitgestalten

Die Stadt Kaufbeuren lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur nächsten Versammlung für die Bürgerschaft im Jahr 2025 ein:

Dienstag, 23.09.2025 Bürgerversammlung Hirschzell

Beginn: 19:00 Uhr

Ort: Dorfgemeinschaftshaus Sonne Hirschzell

Es wird darum gebeten, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen und Wünsche möglichst einige Tage vorab online über das städtische Portal www.kaufbeuren.de/buergerversammlung übermitteln, damit die Themen fundiert vorbereitet werden können.

Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit Fragen anstelle einer Teilnahme an der Versammlung jederzeit unter
ob-buero@kaufbeuren.de an den Oberbürgermeister zu richten. Die Beantwortung erfolgt dann auf gleichem Weg.

Alle Bürgerversammlungen 2025 im Überblick:

Montag, 26.05.2025 Bürgerversammlung Neugablonz

Beginn: 19:00 Uhr

Ort: Gablonzer Haus Neugablonz

Donnerstag, 26.06.2025 Bürgerversammlung Oberbeuren

Beginn: 19:00 Uhr

Ort: Pfarrsaal Oberbeuren

Dienstag, 23.09.2025 Bürgerversammlung Hirschzell

Beginn: 19:00 Uhr

Ort: Dorfgemeinschaftshaus Sonne Hirschzell

Sonntag, 19.10.2025 Bürgerversammlung Kaufbeuren

Beginn: 16:00 Uhr

Ort: Stadtsaal Kaufbeuren

Hinweise: Barrierefreier Zugang, Gebärdensprache, Kinderbetreuung und

Rahmenprogramm mit musikalischem Auftakt von 16:00 Uhr bis

ca. 16:30 Uhr (Anmeldung zur Kinderbetreuung via Portal wird erbeten.)

Donnerstag, 30.10.2025 Bürgerversammlung Kemnat

Beginn: 20:00 Uhr

Ort: Feuerwehrhaus Kleinkemnat

Über zahlreiche Teilnahme freut sich Ihr Oberbürgermeister Stefan Bosse.

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Gesundheit Senioren Soziales

100 Jahre Lebenserfahrung: Ernst Schwed feiert besonderen Geburtstag

Dr. Erika Rössler überbringt Glückwünsche der Stadt Kaufbeuren

Ein ganz besonderes Jubiläum für Ernst Schwed: Er feierte seinen 100. Geburtstag im Kreise seiner Familie in Kaufbeuren. Aus diesem Anlass besuchte ihn die dritte Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler, um ihm im Namen der Stadt sowie stellvertretend für Oberbürgermeister Stefan Bosse persönlich zu gratulieren. Sie überreichte dem Jubilar einen Blumenstrauß sowie ein Geschenk der Stadt Kaufbeuren.

Ernst Schwed wurde in Kachnitz in der damaligen Tschechoslowakei geboren und verbrachte dort seine Kindheit bis zum zehnten Lebensjahr. Seine Mutter war Tschechin, sein Vater Deutscher. Er begann eine Lehre in einer Schokoladenfabrik in Kratzau. Im Alter von 18 Jahren trat er seinen Militärdienst an und diente an der Front in den Abruzzen, geriet im Jahr 1944 in amerikanische Gefangenschaft und verdingte sich als Knecht auf einem Bauernhof in Stuttgart, um zu überleben.

Im Jahr 1969 kam er nach Kaufbeuren, wo ihm eine Sozialwohnung zugewiesen wurde. Bis zu seiner Rente arbeitete Ernst Schwed bei der Firma Grob in Mindelheim. Der Jubilar lebt bis heute zufrieden im Kreise seiner Familie in Kaufbeuren. Gemeinsam mit seiner Frau konnte er vor Kurzem auch das 75-jährige Ehejubiläum feiern.

Dr. Erika Rössler: „Es ist eine besondere Ehre, einem Mitbürger zum 100. Geburtstag gratulieren zu dürfen. Herr Schwed hat ein bewegtes Leben hinter sich – sein Lebensweg beeindruckt und verdient großen Respekt.“

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Soziales Verwaltung

Stadtbäume zählen – Mitmach-Aktion für mehr Grün in Kaufbeuren

Stadt Kaufbeuren und BUND Naturschutz rufen Bürger zur Baum-Erfassung auf

Der BUND Naturschutz hat eine Mitmach-Aktion ins Leben gerufen, an der sich auch die Stadt Kaufbeuren beteiligt. Gemeinsam rufen sie die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Stadtbäume auf Privatgrundstücken zu melden und zu registrieren. Denn zusätzlich zu den Bäumen im öffentlichen Raum, sind entsprechende Daten von Bäumen auf Privatgrundstücken ganz wichtig. Denn für die Grünstruktur sind nicht nur die öffentlichen, sondern ALLE Bäume im Stadtgebiet von Relevanz.

Ziel der Aktion ist es, eine umfassende Datenbank städtischer Bäume aufzubauen. Erfasst werden sollen Baumarten, Standorte, ihr Zustand sowie ihre ökologischen Funktionen. So entsteht ein wertvolles Wissensfundament, das bisher in dieser Form nicht vorhanden ist. Zur einfachen Teilnahme wurde vom BUND Naturschutz eine eigene App entwickelt.

Begleitet und wissenschaftlich ausgewertet wird das Projekt von der Technischen Universität München (TUM) sowie der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT).

Kaufbeurens zweiter Bürgermeister Oliver Schill betont die Bedeutung der Initiative:

„Mit diesem Projekt des BUND Naturschutz, das wir sehr gerne unterstützen, leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer grünen Infrastruktur. Bäume sind für das Stadtklima in Kaufbeuren von unschätzbarem Wert. Deshalb freue ich mich, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mitmachen. Schon jetzt herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.“

Alle Infos zum Projekt und zur App finden Sie hier:

https://www.bund-naturschutz.de/aktionen/mein-baum

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Soziales

60 Jahre Liebe: Helga und Helmut Preissler feiern diamantene Hochzeit

Begegnung beim Dschungelball – ein gemeinsames Leben voller Engagement

Das Ehepaar Helga und Helmut Preissler feierte ihr diamantenes Ehejubiläum und zu diesem Anlass besuchte sie Stadträtin Gertrud Gellings mit einem Geschenk und herzlichen Glückwünschen in Vertretung von Oberbürgermeister Stefan Bosse und der Stadt Kaufbeuren.

„Es war mir eine Ehre, dieses besondere Jubiläum miterleben zu dürfen und war sehr beeindruckt von ihrer Lebensgeschichte, dem beruflichen Werdegang, den immer noch sehr aktiven und musikalischen Aktivitäten und Lebensfreude. Ich wünsche Beiden von Herzen noch viele schöne gemeinsame Jahre, alles erdenklich Gute, Gottes Segen und natürlich Gesundheit“, so Frau Gellings.

Das Ehepaar hatte sich am Rosenmontag beim Dschungelball in Neugablonz kennengelernt und vor 60 Jahren am Freitag, den 13. August, in Kaufbeuren geheiratet. Was für ein Glück! Sie lebten einige Zeit in den USA und in sowie um München. Seit 39 Jahre sind sie wieder zurück in der Heimat Kaufbeuren.

Helmut Preissler war Unternehmer in der Medizintechnik und hat unter anderem die Irseer Ultraschall Seminare – eine Fortbildungsveranstaltung für Ärzte im Bereich der Ultraschall-Gefäßdiagnostik – in unserer Region etabliert. In Zusammenarbeit mit den Kliniken in Kaufbeuren hat er diese Veranstaltung 31 Jahre lang maßgeblich unterstützt und seine Frau Helga hat diese im schwäbischen Bildungs­zentrum mit viel persönlichem Einsatz organisiert. Mit Ihrer Leidenschaft für Frankreich hat Helga Preissler auch viele Jahre im Partnerschaftsverein von Montsûrs und Irsee mitgewirkt. Außerdem malt sie seit vielen Jahren farbenfrohe Gemälde und hat damit schon die eine oder andere Arztpraxis, Apotheke, Friseursalon oder die „Blaue Blume“ in Kaufbeuren geschmückt.

Die beiden wünschen sich, dass sie Ihren Ruhestand noch einige weitere Jahre zusammen und in guter Gesundheit verbringen können.

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Senioren Soziales

Gemeinsam unterwegs: Spaziergang für alle, die es etwas langsamer angehen

Seniorenbeirat lädt am 3. September zur gemütlichen Mühlbachrunde ein

Ein Spazierangebot für Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind

Der Seniorenbeirat der Stadt Kaufbeuren bietet am Mittwoch, 03. September 2025, erneut einen begleiteten Spaziergang an. Das Angebot richtet sich an alle, die nicht mehr so schnell oder weit laufen können, aber gerne in Gesellschaft an der frischen Luft unterwegs sind.

Die Route führt dieses Mal entlang der „Mühlbachrunde“ – ein leichter Weg von etwa 3 Kilometern Länge.

Treffpunkt und Ablauf

  • Startzeit: 10:30 Uhr
  • Treffpunkt: Infohäuschen am Plärrer, Kaufbeuren
  • Route: Mühlbachrunde, ca. 3 km
  • Begleitung: Ehrenamtliche Wanderpaten führen die Gruppe

Einkehrmöglichkeiten unterwegs

Für alle, die nach dem Spaziergang noch verweilen möchten, bieten sich zwei nahegelegene Gasthäuser zur Einkehr an:

  • Gasthaus Tell
  • Gasthaus Falcetta

Bewegung, Begegnung, Gespräche

Die Spazier-Treffs sind als offenes Angebot konzipiert. Ziel ist es, in entspannter Atmosphäre Bewegung an der frischen Luft zu ermöglichen – ganz ohne Leistungsdruck. Gleichzeitig bieten sie Raum für Gespräche, neue Kontakte und das gemeinsame Erleben der Natur.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Soziales Wirtschaft

Countdown läuft: PV-Freiflächenanlage im Aschtal geht im August ans Netz

Die Anlage produziert künftig sauberen Strom für rund 1.800 Haushalte und spart etwa 1.600 Tonnen CO₂ pro Jahr

In Brandeln entsteht derzeit auf einer Fläche von rund fünf Hektar eine moderne Photovoltaik-Freiflächenanlage mit optimierter Ost-West-Ausrichtung. Gebaut und betrieben wird die 6,93 Megawatt Anlage im Aschtal durch die VWEW Energie, dem Energieversorger vor Ort und Tochterunternehmen der Stadt Kaufbeuren.

„Schon ab August wird die Anlage ihre Leistung ins Netz einspeisen“, berichtet VWEW-Geschäftsführer Stefan Fritz. Vor Ort informierte er Bürgermeister Oliver Schill über den aktuellen Stand der finalen Arbeiten. „Mit der VWEW machen wir Energiewende vor Ort. Die Anlage in Brandeln ist ein Gewinn für Klima und Natur – und ein starkes Signal, dass Kaufbeuren Verantwortung übernimmt“, betont Bürgermeister Schill. „Wie geplant wird es auch die Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung geben.“ Darüber wird die VWEW ab November dieses Jahres breit informieren.

Die Anlage produziert künftig sauberen Strom für rund 1.800 Haushalte und spart etwa 1.600 Tonnen CO₂ pro Jahr. Neben dem Klimaschutz bringt das Projekt auch einen ökologischen Mehrwert: Statt intensiver Nutzung wird die Fläche künftig extensiv bewirtschaftet – und so zu einem wertvollen Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Durch die Beweidung mit Schafen profitiert zudem die Landwirtschaft.

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Gesundheit Senioren Soziales

Wenn Hilfe vorbeikommt, bevor sie nötig wird

Kaufbeurens Projekt „Gute-Pflegelotsin“ startet erfolgreich – frühzeitige Beratung für Senioren

Kaufbeuren – Die Sonne scheint, der Himmel ist wolkenlos. Auf ihrer Terrasse hat Elisabeth bereits den Kaffeetisch gedeckt, als ihr Besuch kommt. Mit einem Lächeln begrüßt sie ihre Besucherin. Bereits zum zweiten Mal nimmt Elisabeth das Angebot der präventiven Hausbesuche der Gute-Pflegelotsin in Anspruch – diesmal jedoch unter ganz anderen Vorzeichen.

Während sie beim ersten Termin noch ihren pflegebedürftigen Lebensgefährten zu Hause betreute und sich aufgrund der emotionalen sowie körperlichen Belastung über Entlastungsmöglichkeiten informierte, lebt sie inzwischen wieder allein in ihrer Wohnung in Kaufbeuren. Die schwierige Pflegezeit liegt hinter ihr – heute ist die 81-Jährige mobil, wieder lebensfroh und voller Pläne. Früher war sie immer viel unterwegs, Urlaube in der Toskana, mit Freunden treffen, einfach unternehmenslustig. Daran möchte sie nun wieder anknüpfen – so geht sie beispielsweise wieder ihrer Leidenschaft dem Tanzen nach.

Seit November 2024 unterstützt Sophia Kraiß als „Gute-Pflegelotsin“ ältere Bürgerinnen und Bürger in Kaufbeuren mit präventiven Hausbesuchen und persönlichen Beratungsgesprächen. Die studierte Gesundheitswirtin bringt bereits mehrjährige Erfahrung in der Arbeit mit Senioren mit. Schon während ihres Praktikums 2020 im Seniorenbüro Kaufbeuren sammelte sie erste Beratungserfahrungen, die sie später als Werkstudentin bei den Senioreneinrichtungen der Hospitalstiftung vertiefte. Parallel hierzu absolvierte sie ein Masterstudium, in Digital Healthcare Management. Ziel des Projekts, das von der Stadt Kaufbeuren getragen und vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention gefördert wird, ist es, frühzeitig zu informieren und zu begleiten – bevor ein konkreter Unterstützungsbedarf entsteht.

Alle Bürger über 75 Jahre in Kaufbeuren wurden angeschrieben und rund 5000 Briefe versandt. Die Resonanz war sehr groß: „Das Telefon stand kaum still, viele Senioren haben auch angerufen und sich einfach bedankt. Man merkt, wie dankbar die Menschen für ein solches Angebot sind“, erinnert sich Kraiß. Viele Anliegen konnten bereits telefonisch geklärt werden. Auch das zentral in der Altstadt gelegene Büro wird für persönliche Beratungen gut angenommen. Ein zentraler Bestandteil des Projektes ist es aber, dass Sophia Kraiß zu den Senioren nach Hause kommt. Bei diesen Hausbesuchen informiert Kraiß zu Themen wie Pflege, Vorsorge, Unterstützungs- und Entlastungsangeboten, sozialer Teilhabe und regionalen Veranstaltungen für Ältere.  Und sie kann hier gleich die persönliche Lebens- und Wohnsituation der älteren Menschen einschätzen.

Elisabeth spricht mit Sophia Kraiß nun über neue Themen: Von Wohnraumanpassung und alternative Wohnformen im Alter über Hausnotrufsysteme bis hin zu Betreuungsdiensten für den Fall künftiger Unterstützung. Auch Vorsorgeunterlagen, die Elisabeth bereits gut vorbereitet hat, sowie Freizeitangebote für Senioren, die auch im Seniorenmagazin Wertachbote aufgeführt sind, standen im Mittelpunkt. Denn Elisabeth ist wieder aktiv – sie tanzt wieder regelmäßig in Bad Wörishofen und möchte im Herbst einen Pilateskurs an der Volkshochschule beginnen, um Anschluss in einer Gruppe zu haben. Die Wohnung von Elisabeth ist barrierefrei und aktuell benötigt sie noch keine zusätzliche Unterstützung im Alltag. Dennoch ist sie froh, bereits gut informiert zu sein und mögliche Ansprechpartner zur Hand zu haben.

Weiter berichtet Kraiß: „Die Gespräche mit den Seniorinnen und Senioren zeigen, wie vielfältig die Anliegen sind: von Fragen zur Pflegevorsorge über Alltagshilfen bis hin zur Nutzung digitaler Hilfsmittel zur Entlastung im Pflegealltag. Das übergeordnete Ziel ist, frühzeitig zu informieren und zu begleiten, um den Verbleib in der vertrauten häuslichen Umgebung so lange wie möglich zu gewährleisten.“

Auch Felix Franke, Seniorenbeauftragter der Stadt Kaufbeuren, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Die Gute-Pflegelotsin ist eine wertvolle Ergänzung im regionalen Versorgungsnetz. Die präventiven Hausbesuche stellen eine gute Ergänzung zu den bestehenden Beratungsangeboten in Kaufbeuren dar.“  Auch Kraiß ist ein vernetztes Arbeiten mit anderen Einrichtungen sehr wichtig: „Vernetzt zusammenzuarbeiten und möglichst viele Angebote zu bündeln, ist am Ende auch für Betroffene und deren Angehörige hilfreich.“ Auf die Frage, wie sie sich ihr Leben im Alter vorstellt, antwortete Elisabeth: „Ich möchte hierbleiben in meinen vier Wänden, da fühle ich mich wohl und die Nachbarschaft ist toll. Ansonsten könnte ich mir auch ein betreutes Wohnen vorstellen – und wenn es trotz Unterstützung gar nicht mehr anders geht, dann eben ins Altenheim.“

Senioren, die Interesse an einem Hausbesuch oder einem Informationsgespräch haben, können direkt Kontakt mit Sophia Kraiß aufnehmen:

Gute-Pflegelotsin

Baumgarten 32

87600 Kaufbeuren

Telefon: 08341 / 437 208

E-Mail: sophia.kraiss@kaufbeuren.de

senioren@kaufbeuren.de

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Soziales Wirtschaft

Hochwertige Büromöbel für den guten Zweck

Vetter Pharma spendet 200 OKA-Schreibtische an Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion freut sich über eine großzügige Sachspende der Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KG. Das international tätige Pharmaunternehmen mit Sitz in Ravensburg hat der Stiftung 200 gut erhaltene, hochwertige Markenschreibtische des renommierten Herstellers OKA Büromöbel zur Verfügung gestellt.

Die robusten und modernen Arbeitstische des Modells OKA DeskLine 1Q50 eignen sich ideal für Homeoffice, Büro oder Werkstatt. Sie überzeugen durch zeitloses Design, hochwertige Verarbeitung und praktische Ausstattung:

  • Maße: 180 x 80 cm
  • Höhenverstellbar: 68–82 cm
  • Gestell: stabiles Metall, Alusilber (ähnlich RAL 9006)
  • Platte: Perlweiß (ähnlich RAL 9010), Umleimer Metallgrau
  • Mit Kabeldurchlass links und rechts
  • Neupreis: 479 EUR pro Stück

      
       Preis für Selbstabholer in Türkheim (netto):

  • Einzelstück: 50 EUR
  • Ab 5 Stück: 45 EUR pro Tisch
  • Abgabe an gemeinnützige Einrichtungen zum halben Preis (nachweis erforderlich)


Der Verkauf erfolgt über das Secondhand-Kaufhaus Family Store in Kaufbeuren-Neugablonz, dessen Reinertrag den sozialen Projekten der Stiftung zugutekommt. So wird jeder gekaufte Schreibtisch zu einer direkten Hilfe für Menschen in unserer Region, die Unterstützung brauchen.

„Wir sind Vetter Pharma für diese wertvolle Sachspende und der Firma OKA für ihre langlebigen Qualitätsprodukte sehr dankbar“, betont Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. „Durch den Verkauf dieser Schreibtische im Family Store können wir gleich doppelt Gutes tun: Wir bieten hochwertige Möbel zu fairen Preisen an und stärken zugleich unsere Hilfsprojekte.“


Über den Family Store

Der Family Store (www.family-store.org) ist ein Secondhand-Kaufhaus der Stiftung Nächstenliebe in Aktion in Kaufbeuren-Neugablonz. Neben Kleidung, Haushaltswaren und Möbeln finden Kundinnen und Kunden hier auch besondere Einzelstücke – immer zu günstigen Preisen. Der Reinertrag fließt vollständig in soziale Projekte der Stiftung.

Über Vetter Pharma-Fertigung

Die Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KG (www.vetter-pharma.com) ist ein international führender Pharmadienstleister mit Hauptsitz in Ravensburg. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die aseptische Abfüllung von Medikamenten und engagiert sich regelmäßig für soziale Projekte.

Über OKA Büromöbel

Die OKA Büromöbel GmbH & Co. KG (www.oka.de) mit Sitz in Ebersbach-Neugersdorf steht seit Jahrzehnten für innovative, hochwertige und langlebige Büromöbel „Made in Germany“. Nachhaltigkeit und Funktionalität sind Kernbestandteile der Unternehmensphilosophie.

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Bildung Soziales

Fördermittel im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in Kaufbeuren verfügbar

Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ stehen in Kaufbeuren für das Jahr 2025 noch Fördermittel in Höhe von insgesamt 5.000 Euro zur Verfügung.

Das Programm „Demokratie leben!“ unterstützt seit Jahren bundesweit Initiativen, die sich für demokratische Werte, Toleranz und ein friedliches Zusammenleben einsetzen. In Kaufbeuren stehen noch Fördermittel zur Verfügung und bieten eine wertvolle Gelegenheit für lokale Projekte, um Ideen und Vorhaben zur Förderung der Demokratie umzusetzen.

Interessierte Organisationen und Initiativen sind herzlich eingeladen ihre Projektanträge einzureichen. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln werden Projekte gefördert, die sich durch ihr Engagement und innovative Ansätze zur Förderung der demokratischen Kultur in Kaufbeuren auszeichnen.

Beispiele für förderfähige Projekte können unter anderem sein:

Interkulturelle Begegnungsprojekte, Initiativen zur politischen Bildung und Partizipation oder Workshops undVeranstaltungen, die das demokratische Bewusstsein stärken und den Dialog zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen fördern.

Projektanträge können bis zum 21.09.2025 eingereicht werden.  

Alle Informationen sowie die Antragsformulare finden Sie unter www.kaufbeuren-aktiv.de Für Fragen steht Till Nißle telefonisch unter der 08341 – 437 273 sowie per E-Mail unter till.nissle@kaufbeuren.de zur Verfügung. 

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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Soziales Sport

ESVK startet mit Heimspiel in die Testspielphase

Joker-Team trifft am Donnerstag auf Ligarivalen Starbulls Rosenheim

Auftakt zur Vorbereitung in der energie schwaben arena

Nach acht gemeinsamen Eistrainingseinheiten steht für das neuformierte Team des ESV Kaufbeuren das erste Testspiel auf dem Programm. Am Donnerstagabend, 22. August, empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Todd Warriner die Starbulls Rosenheim in der heimischen energie schwaben arena. Spielbeginn gegen den DEL2-Konkurrenten ist um 19:30 Uhr.

Ticketverkauf läuft

Eintrittskarten für das Spiel und alle weiteren Heimspiele des ESVK sind im Online-Ticketshop unter tickets.esvk.de, in den bekannten Vorverkaufsstellen, in der Geschäftsstelle des Vereins sowie an den Abendkassen erhältlich.

Personalsituation vor dem Spiel

Trainer Todd Warriner muss beim Auftakt auf Stürmer Alec Zawatsky verzichten. Der Deutsch-Kanadier befindet sich aus persönlichen Gründen vorübergehend in seiner Heimat. Ansonsten kann Warriner laut aktuellem Stand auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Reimer: „Ein erstes Kennenlernen mit den Fans“

Sportlicher Leiter Patrick Reimer blickt gespannt auf den ersten Härtetest:
„Nach den ersten intensiven Trainingseinheiten freuen wir uns sehr darauf, dass sich unser Team erstmals vor den Fans präsentieren kann. Wichtig ist uns vor allem, dass die Spieler die Trainingsinhalte umsetzen und als Mannschaft auftreten.“

Spiel auch im Livestream verfügbar

Das Testspiel wird wie alle Vorbereitungsspiele, die Partien des Warrior Cups sowie sämtliche DEL2-Saisonspiele live und kostenpflichtig über Sporteurope.TV übertragen.

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Kultur Soziales

Neues aus dem Weltladen: Kunstvoll und nachhaltig: Deko aus alten Ölfässern

Anzeige. Handarbeit aus Burkina Faso zeigt, wie aus Abfall Schönes entstehen kann

Nachhaltige Handwerkskunst aus Westafrika

Burkina Faso zählt zu den ärmsten Ländern des afrikanischen Kontinents. In einem Alltag, in dem Ressourcen knapp sind, spielt Recycling eine wichtige Rolle. Was anderswo als Abfall gilt, wird hier mit viel Kreativität und handwerklichem Geschick zu etwas Neuem verarbeitet.

Aus Ölfässern werden kunstvolle Alltagsgegenstände

In aufwendiger Handarbeit entstehen ausrangierten Ölfässern dekorative und zugleich nützliche Gegenstände: Tabletts, Kerzenständer, Schalen und viele weitere Wohnaccessoires. Jedes Stück ist ein Unikat und erzählt seine eigene Geschichte von Wandel und Wertschätzung.

Soziale Wirkung und ästhetisches Design

Die Herstellung dieser Produkte schafft nicht nur Arbeitsplätze vor Ort, sondern verbindet auch traditionelles Handwerk mit einem nachhaltigen Umgang mit Materialien. Wer sich für diese Dekoartikel entscheidet, unterstützt damit eine ressourcenschonende Produktionsweise und die Lebensgrundlage der beteiligten Handwerkerinnen und Handwerker in Burkina Faso.

mehr zum Weltladen hier im Branchenbuch von Wir sind Kaufbeuren

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Kultur Soziales Veranstaltung

Summer Feeling auf dem Kirchplatz mitten in Kaufbeuren

Die chillige Musik, das gemütliche Miteinander und das tolle Wetter ließen sommerliche Gefühle aufkommen

Das war das Ziel des ersten „Kirchplatz Feelings“ Samstag, den 09.08.2025 auf dem Kirchplatz von St. Martin. Mit dabei waren die angrenzenden Läden, wie der Weltladen Kaufbeuren, Kleine Schwester, Kerzenhaus Zeller, Optik Kutter, Parfümerie Bingger Zeller,  und das Café Überflüssig. Während der Weltladen seinen fairen Kaffee zur Verkostung anbot, lockten die anderen mit besonderen Aktionen und liebevoller Auslage. Orange Liegestühle, Sonnenschirme, dekorative Sonnenblumen sowie die Musik der Band „pick any tune“ luden dazu ein, auf dem Kirchplatz zu verweilen. Die chillige Musik, das gemütliche Miteinander und das tolle Wetter ließen sommerliche Gefühle aufkommen. „Kirchplatz Feelings“ war damit eine gelungene Ergänzung zu den anderen Angeboten in der Innenstadt, die das Stadtleben in Kaufbeuren aufwerten. Auch die Veranstalter waren sehr erfreut über das rege Interesse und die entspannte Atmosphäre , die alle miteinander erlebten. Eine Fortsetzung der „Kirchplatz Feelings“ wird es daher auf jeden Fall geben.

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Politik Soziales

Jetzt mithelfen: Stadt Kaufbeuren sucht Wahlhelfer für Kommunalwahl 2026

Demokratie vor Ort unterstützen – ehrenamtliches Engagement gesucht

Für die Kommunalwahl am 08.03.2026 und eine mögliche Oberbürgermeister-Stichwahl am 22.03.2026 sucht die Wahlbehörde der Stadt Kaufbeuren Wahlhelfer in der Funktion als Beisitzer.

Bürgerinnen und Bürger, die mindestens 18 Jahre alt, Bürger der Europäischen Union sind und die Zeit und Lust haben bei der Kommunalwahl in dieser Funktion mitzuwirken werden gebeten, sich beim Wahlamt der Stadt zu melden.

Gerne telefonisch unter 08341/437-389 oder -631 oder per Email an wahlen@kaufbeuren.de.


Die Stadt weist darauf hin, dass Interessierte an beiden Tagen Zeit haben müssen. Eine Teilnahme an nur einem der genannten Tage ist leider nicht möglich. Die Einteilung der Teilnehmenden in die Urnen- oder Briefwahllokale erfolgt durch das Wahlamt. Die Urnenwahllokale befinden sich im gesamten Stadtgebiet (zum Beispiel in Schulen), die Briefwahllokale im Rathaus. Für die Urnenwahllokale ist wichtig, dass die Auszählung der Stimmzettel nach Wahllokalschließung im Rathaus stattfindet. Dies bedeutet, dass die Wahlhelfer auch mobil sein müssen, um für die Auszählung ins Rathaus kommen zu können. Der Wahldienst beginnt an beiden Tagen um 07:30 Uhr. Die Stadt bittet darum, sich jeweils den ganzen Tag Zeit zu nehmen, da die Auszählung bis spät in den Abend gehen kann.

Für die Ausübung dieses Ehrenamtes wird ein Erfrischungsgeld in Höhe von 50 Euro (am 08.03.2026) und 30 Euro (am 22.03.2026) gezahlt.

Die Stadt bedankt sich bereits im Voraus bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement.

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Karriere Soziales

Feierliche Ehrung der Arbeitsjubilare beim BRK-Kreisverband Ostallgäu

Ein starkes Zeichen für Menschlichkeit, Engagement und Beständigkeit

In einer feierlichen Veranstaltung hat der BRK-Kreisverband Ostallgäu seine langjährigen Mitarbeitenden für ihre Treue und ihr außergewöhnliches Engagement geehrt. Von 10-jährigen bis hin zu 40-jährigen Dienstjubiläen wurde eine beeindruckende Bandbreite an Lebens- und Berufserfahrung gewürdigt – stets im Dienst am Menschen.

Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann betonte in seiner Rede die besondere Bedeutung der Jubilare: „Gerade in bewegten Zeiten wie diesen – mit technologischem Wandel, globalen Krisen und wachsender Unsicherheit – sind Sie, die Mitarbeitenden des Roten Kreuzes, ein verlässlicher Anker für die Menschen, die Hilfe brauchen. Ihr Einsatz für das Wohl anderer und ihre Menschlichkeit zeichnen sie aus. Dafür danken wir Ihnen von Herzen.“

Auch Personalratsvertreter Michael Lerf fand bewegende Worte: „Sie sind nicht nur Teil eines Teams, sondern Teil einer großen Idee – der Rot-Kreuzbewegung. Ihre Arbeit, ihre Fürsorge und ihr Wissen hinterlassen Spuren – sichtbar und spürbar. Ihre Haltung ist Vorbild für viele.“

Besonders emotional wurde es bei der persönlichen Vorstellung der Jubilare. Bereichs- und Einrichtungsleitungen würdigten die Mitarbeitenden mit sehr persönlichen Worten, erzählten von besonderen Momenten, Stärken und Geschichten aus dem Arbeitsalltag. Dabei wurde deutlich: Jeder einzelne Jubilar ist weit mehr als ein Name auf einer Liste – er oder sie ist Teil einer starken Gemeinschaft.

Die Geehrten des BRK Ostallgäu: Kreisverband:

  • Kreisverband: Jörg Busse, Tatjana Ziegler (beide 30 Jahre), Anita Trippensee (25 Jahre), Bärbel Fischer, Werner Hummel, Johanna Jäger (alle 10 Jahre)
  • Rettungsdienst: Josef Julius, Oliver Kohlscheen, Lothar Rauch (alle 30 Jahre), Manfred Keitel, Stephan Steger (beide 25 Jahre), Florian Näher (20 Jahre), Katharina Zecherle (10 Jahre)
  • Clemens-Kessler-Haus (Marktoberdorf): Carola Rothe (25 Jahre), Figan Erdem (20 Jahre).
  • Gulielminetti-Haus (Marktoberdorf): Michaela Bockart, Wolfgang Glodeck, Irina Mai, Maria Simpro Manzan-Hapatinga, Rita Mühlbauer (alle 10 Jahre).
  • St. Georgshof (Rettenbach): Maja Loges (30 Jahre), Franziska Stoll (20 Jahre), Ramona Merkel (10 Jahre). St. Martin (Füssen): Oliver Raul Martinez (10 Jahre). St. Michael (Füssen): Brunhilde Geiger (40 Jahre)

Bilder des Abends. Fotos: Marketingagentur Tenambergen

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Gesundheit Soziales Wirtschaft

Zeit schenken, Nähe geben: 13 neue Hospizbegleiterinnen bei Blicklicht starten ihren Dienst

Feierstunde zur Aussendung am Sommerfest

Ein Lächeln, ein Gespräch, einfach da sein – kleine Gesten können in schwierigen Momenten eine große Wirkung entfalten. Am Donnerstag, den 31. Juli, hat die gemeinnützige Organisation Blicklicht 13 neue ehrenamtliche Hospiz- und Palliativbegleiterinnen offiziell in ihren Dienst entsendet. Die stimmungsvolle Aussendungsfeier fand im Rahmen des Sommerfests statt und wurde einfühlsam von Thorsten Friedrich vom Kontor moderiert.

Einsatz in verschiedenen Bereichen

Die neu ausgebildeten Ehrenamtlichen stehen ab sofort schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen zur Seite – sei es in der ambulanten Begleitung, in Pflegeeinrichtungen, auf Palliativstationen oder im häuslichen Umfeld, sowohl in der Stadt als auch im ländlichen Raum. Sie begleiten mit Zeit, offenen Ohren und stillem Mitgefühl – stets in enger Abstimmung mit den hauptamtlichen Fachkräften von Blicklicht.

Musik und persönliche Worte

Für den musikalischen Rahmen sorgten Sabine und Thomas Huth, die ebenfalls ehrenamtlich bei Blicklicht tätig sind. Ein besonderer Moment des Abends war der persönliche Beitrag von Barbara Resch, einer der neuen Begleiterinnen. Der Abend klang in einer offenen, herzlichen Gemeinschaft aus – geprägt von Dankbarkeit und Verbundenheit.

Ausbildung mit Tiefgang

Die Ausbildung bei Blicklicht dauert ein halbes Jahr und bereitet intensiv auf die verantwortungsvolle Aufgabe vor. Themen wie Kommunikation, Spiritualität, Demenz, Trauer, Achtsamkeit, Lebensqualität und der Umgang mit der eigenen Vergänglichkeit stehen im Mittelpunkt. Praktische Einblicke erhalten die Teilnehmenden durch Hospitationen in Pflegeeinrichtungen und auf der Palliativstation.

Nächste Ausbildung startet 2026

Die nächste Qualifizierung zur Hospiz- und Palliativbegleitung beginnt im Februar 2026. Anmeldungen sind bereits jetzt möglich. Willkommen sind Menschen jeden Alters – mit oder ohne Vorerfahrung. Entscheidend ist die Bereitschaft, anderen in der letzten Lebensphase beizustehen. Denn diese Arbeit berührt nicht nur die Begleiteten, sondern verändert oft auch das eigene Leben.

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Bildung Soziales

Musik und Tanz verbinden Generationen

Kooperation zwischen Fachakademie und Kolping-Kindergarten

Ganz im Zeichen des alljährlichen Lagerlebens war an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Kaufbeuren am Mittwoch, 16. Juli, und Freitag, 18. Juli 2025, einiges geboten. Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Klassen FakS 1A-1 und FakS 1C-1 begrüßten den benachbarten Kolping-Kindergarten zu einem besonderen Projekttag – stilecht in mittelalterlichen Kostümen, mit traditioneller Musik und liebevoll dekorierten Räumen.

Die rund 30 Kinder konnten an verschiedenen musik- und tanzpädagogischen Stationen mitwirken und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Es wurde mit Orff-Instrumenten, Trommeln, Glockenkränzen, Klangstäben und Schüttel-Eiern musiziert. Eine Studierendengruppe hatte eine fantasievolle Klanggeschichte vorbereitet, die gemeinsam mit den Kindern zum Leben erweckt wurde. Auch der Tanz kam nicht zu kurz: Zwei weitere Gruppen studierten mit den Kindern mittelalterlich inspirierte Tänze ein – mit viel Bewegung und Begeisterung.

Nicht nur die Kinder und das Kita-Team profitierten von diesem lebendigen Projekt, auch die Studierenden sammelten wertvolle Praxiserfahrungen. Sie konnten ihre im Musikpädagogik-Unterricht erarbeiteten Ideen umsetzen und erleben, wie Theorie und Praxis auf schöne Weise zusammenkommen.

Eine rundum gelungene Kooperation – die Lust auf mehr macht!

– geschrieben von Jana Bidell, Schülerin der FakS 1A-1

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Soziales

Goldene Ehrennadel für Dr. Hermann Starnecker

Hohe Auszeichnung für jahrzehntelanges Engagement in der Genossenschaftsorganisation

Im Rahmen der Vertreterversammlung der VR Bank Augsburg-Ostallgäu wurde Dr. Hermann Starnecker mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands (DGRV) ausgezeichnet – eine der höchsten Ehrungen, die der Verband vergibt.

GVB-Präsident Stefan Müller übernahm die persönliche Laudatio und fand anerkennende Worte für den langjährigen Vorstandssprecher: „Eine solche Lebensleistung angemessen zu würdigen, ist nicht ganz einfach.“ Mit dieser Feststellung eröffnete Müller seine Rede und zeichnete das Bild eines Mannes, der über Jahrzehnte hinweg die genossenschaftliche Bankengruppe mitgestaltet hat – in der Region, in Bayern und weit darüber hinaus.

In seiner Ansprache betonte Müller insbesondere Starneckers Weitblick, sein tiefes Werteverständnis und seine Rolle als Gestalter: „Sie haben die Entwicklung der VR Bank Augsburg-Ostallgäu maßgeblich mitgeprägt – mit klarem Kurs, mit unternehmerischer Kraft und mit einem besonderen Gespür für Menschen.“

Sichtlich bewegt dankte Dr. Starnecker im Anschluss seinen Vorstandskollegen, dem Aufsichtsrat, allen Mitarbeitenden sowie den Vertreterinnen und Vertretern für das langjährige Vertrauen, die Zusammenarbeit und die vielen persönlichen Begegnungen.

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Soziales Tänzelfest

Dankeschönfahrt für die Schwedenlager-Helfer

Kunstreiter-Ausflug mit Museumsbahn und Bergpanorama

Jeder Verein kennt das: ohne die vielen fleißigen, ehrenamtlichen Unterstützer könnte so manches Vorhaben gar nicht stattfinden. Und so war es nur recht und billig all die Helfer beim Lagerleben als Dankeschön zu einem gemeinsamen Ausflug einzuladen, den ein Kunstreiter-Mitglied durch seine Ortskunde bereicherte.

Erstes Ziel war das „Wälderbähnle“, eine Schmalspur-Museumsbahn in Bezau im Bregenzerwald. Diese hat eine bewegte Geschichte hinter sich, wie die Kunstreiter von einem der engagierten Mitarbeiter erfuhren. Sie reicht angefangen 1902 von politischen Querelen, über üble Zerstörungen durch Hochwasser hin bis zum Konkurs einer wichtigen Baufirma. Und doch, Dank des rührigen Museumsbahn-Vereins können heutzutage immer noch fünf Kilometer der ursprünglich 35 Kilometer mit historischen Dampfzügen befahren werden. So manches außergewöhnliche Foto von Dampflok und Gegend fand begeistert Eingang in die eigene Handy-Bibliothek.

Voller Erwartung auf ebensolche Panoramafotos ging es mit der Seilbahn zur Bergstation der „Niedere“. Leider verdeckten Dunst und Nebel den versprochenen Rundumblick bis hin zum Bodensee, und auch von den Gebirgsketten im Süden und Osten war leider nicht viel zu sehen. Nach einer gemütlichen Einkehr mit vielen angenehmen Gesprächen, fuhr man wohlgelaunt wieder nach unten, wo noch ein Sektempfang auf die Helfer wartete. Dann aber ging es nach Hause, nicht jedoch ohne den rundum gelungenen Tag mit einem dreifach kräftigen Kunstreiter „HÜH-HOTT“ zu beschließen.

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Bildung Soziales

Zukunft in guten Händen – Abschlussfeier der Fachakademie für Sozialpädagogik Kaufbeuren

Unter Applaus der ca. 300 Gäste blickten Absolventinnen, Lehrkräfte, Familien und Ehrengäste auf die vergangenen Jahre der Ausbildung zurück – und mit Zuversicht in die Zukunft.

Der festlich geschmückte Stadtsaal bot am Freitagabend das passende Ambiente zur feierlichen Abschlussfeier der Staatlichen Fachakademie für Sozialpädagogik Kaufbeuren. In diesem Rahmen wurden 60 frisch ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher in die Praxis verabschiedet.

Unter Applaus der ca. 300 Gäste blickten Absolventinnen, Lehrkräfte, Familien und Ehrengäste auf die vergangenen Jahre der Ausbildung zurück – und mit Zuversicht in die Zukunft.

Neben der Schulleitung der Fachakademie Katharina Kopeinig und den Klassensprechern der Abschlussklassen richtete auch der Bürgermeister Oliver Schill das Wort an die Anwesenden. In seiner Rede würdigte er die immense Bedeutung frühkindlicher Bildung und die Rolle pädagogischer Fachkräfte als Grundpfeiler unserer Gesellschaft.


Frau Kopeinig, gratulierte nicht nur herzlich den Absolventinnen und Absolventen, sondern betonte die Besonderheiten dieses Jahrgangs: „Wir verabschieden heute den ersten Jahrgang, der seine Ausbildung über das Sozialpädagogische Einführungsjahr begonnen hat – und zugleich den vorerst letzten Jahrgang der praxisintegrierten Ausbildung an unserer Fachakademie.“

Die Fachakademie, 2015 gegründet, blickt damit auf nahezu ein Jahrzehnt erfolgreicher Ausbildung zurück. Mit dem kommenden Jahrgang feiert sie ihr 10-jähriges Bestehen – und setzt damit ein starkes Zeichen für die nachhaltige Sicherung pädagogischer Fachkräfte in der Region.

Emotional und persönlich wurden die Reden der Klassensprecherinnen und Klassensprecher. Zwischen Dankbarkeit, Schmunzeln über gemeinsame Erinnerungen und ehrlicher Wehmut ließen sie die intensive Ausbildungszeit Revue passieren – und blickten mit Zuversicht in die Zukunft.

Die musikalische Umrahmung übernahm eine Band bestehend aus Lehrkräften der Fachakademie, die mit festlichen Liedern für den passenden feierlichen Rahmen sorgte. Die liebevoll dekorierte Stadthalle spiegelte dabei die Wertschätzung wider, die den Absolventinnen und Absolventen an diesem Abend entgegengebracht wurde.

Die Staatliche Fachakademie für Sozialpädagogik Kaufbeuren entlässt mit diesem Jahrgang nicht nur bestens qualifizierte Fachkräfte in die Welt – sie gibt auch ein klares Zeichen für die Relevanz frühkindlicher Bildung und pädagogischer Professionalität. Die Zukunft unserer Kinder liegt in guten Händen.

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Soziales Verwaltung

Barrierefreiheit in der Hosentasche: Neue Vorlesefunktion in der Integreat-App

Integreat-App jetzt mit Sprachausgabe – Informationen einfacher zugänglich

Im Juli wurde die Vorlesefunktion in der Integreat-App freigeschaltet. Mit einem Klick lassen sich nun Inhalte in der mobilen App oder auf der Web-Seite ganz einfach vorlesen. Damit unterstützt Integreat Menschen, die sich mit gesprochener Sprache leichter tun als mit geschriebenem Text. Und das nicht nur auf Deutsch, sondern in allen Sprachen, in die die Inhalte übersetzt wurden.

Zurzeit können die Informationen der Integreat-App in Kaufbeuren in sieben Sprachen (vor-) gelesen werden. Weitere Sprachen können hinzugefügt werden. Vorschläge, welche dies sein können, nimmt Jürgen Schick, Abteilungsleiter der städtischen Abteilung Kaufbeuren-aktiv/Bildungsbüro, gerne an.

Die App Integreat ist eine digitale Integrationsplattform für Menschen, die neu nach Kaufbeuren gekommen sind und sich lokal vor Ort zurechtfinden müssen. Integreat ermöglicht mehrsprachige Informationsvermittlung. Es stellt im Alltag wichtige Informationen in einer kostenlosen, mehrsprachigen, offline nutzbaren App oder auf einer Webseite zur Verfügung. Auch für Menschen ohne digitalen Zugang sind die Informationen durch die PDF-Funktion ausdruckbar und somit zugänglich. Informationsarmut und Sprachbarrieren werden so abgebaut.

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Kultur Soziales

Ehrenzeichen für jahrzehntelangen Einsatz: Kaufbeuren würdigt Helferinnen und Helfer

OB Stefan Bosse ehrt Mitglieder von BRK, DLRG und THW für ihr langjähriges Engagement

„Die vergangenen Jahre haben uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig Hilfsorganisationen für unsere Gesellschaft sind. Sie sind es, die in den schwierigsten Momenten zur Stelle sind und sich mit unermüdlichem Einsatz für das Wohl unserer Gemeinschaft einsetzen“, so Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse zu Beginn der Verleihung der Ehrenzeichen der Hilfsorganisationen Bayerisches Rotes Kreuz (BRK), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und Technisches Hilfswerk (THW) am Donnerstag, 31. Juli.

In einer feierlichen Zeremonie im historischen Sitzungssaal des Rathauses wurden langjährige Mitglieder geehrt. Die Ehrenzeichen für 25, 40 beziehungsweise 50 Jahre Dienst gingen an fünf Mitglieder. Vom BRK wurden Matthias Quell für 25 Jahre sowie Brigitte Hartmann und Günter Kasper für je 50 Jahre geehrt. Daniel Scharpf vom THW erhielt die Auszeichnung für 25 Dienstjahre und Dr. Peter Gleichsner von der DLRG für 40 Jahre. Stefan Bosse händigte die Ehrenzeichen aus: „Wir möchten Ihnen unsere tiefste Anerkennung und unseren herzlichen Dank aussprechen. Sie sind echte Helden unserer Stadt, und wir sind stolz darauf, solch engagierte und selbstlose Bürgerinnen und Bürger in unseren Reihen zu haben.“ Auch der Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl, Kaufbeurens zweiter Bürgermeister Oliver Schill und die dritte Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler dankten den Ausgezeichneten für ihr ehrenamtliches Engagement.

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Senioren Soziales

Sommerfest im Seniorentreff trotzt dem Regen – Gemeinschaft unter dem Pavillon

Stimmung bleibt heiter trotz grauem Himmel und nassen Bänken

Das Sommerfest des Seniorentreffs Koffejtippl fand ende Juli statt – wenn auch anders als geplant. Anstelle eines Festes im Freien mussten die Organisatorinnen und Organisatoren auf das unbeständige Wetter reagieren und verlegten die Veranstaltung kurzfristig in den Saal des Treffs. Doch der Wetterumschwung tat der Stimmung keinen Abbruch.

Der Innenraum bot ausreichend Platz für alle Gäste, die sich trotz des Regens zahlreich eingefunden hatten. Für das leibliche Wohl sorgte das Team des Seniorentreffs mit einem improvisierten, aber gelungenen Grillangebot. Unter einem Pavillon im Freien brutzelten Steaks und Würstchen, serviert mit sommerlichen Beilagen. Drinnen wurde gemeinsam gegessen, gelacht und sich ausgetauscht. Die Freude am Zusammensein war deutlich spürbar.

Musikalisch wurde das Fest von Reinhold Obermayr begleitet. Seine Lieder luden nicht nur zum Mitsingen ein, sondern brachten viele der Anwesenden sogar zum Tanzen. Die Musik sorgte für eine heitere Atmosphäre, die das schlechte Wetter schnell vergessen ließ.

Der Seniorentreff Koffejtippl lebt von seinem engagierten Team und freut sich über Unterstützung. Wer Lust hat, sich ehrenamtlich einzubringen und Teil der Gemeinschaft zu werden, kann sich unter der Telefonnummer 08341/437264 melden.

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Soziales Veranstaltung

Musik, Genuss und Mitmachaktionen: „Kirchplatz Feelings“ am 09.08. in der Altstadt

Musik, Genuss und Mitmachaktionen am 9. August in Kaufbeuren. Der Weltladen lädt ein – gemeinsam feiern auf dem Kirchplatz

Am Samstag, 9. August 2025 verwandelt sich der Kirchplatz in Kaufbeuren von 11:30 bis 15:00 Uhr in eine lebendige Flaniermeile mit Musik, Aktionen und besonderen Genüssen. Das Fest unter dem Motto „Kirchplatz Feelings“ wurde vom Weltladen Kaufbeuren initiiert und findet in Zusammenarbeit mit umliegenden Geschäften statt.

  • Genussvolle Kaffeeverkostung mit fair gehandeltem Kaffee
  • Sackhüpfen in Kaffeesäcken – ein Spaß für Groß & Klein
  • Outdoor-Kerzen und Sommerdüfte im Kerzenhaus Zeller
  • Erfrischende Drinks für die kleine Pause zwischendurch
  • Live-Musik von „pick any tune“ bringt entspannte Stimmung
  • Entspanntes Einkaufen in teilnehmenden Geschäften

Mit dabei sind:

  • Weltladen Kaufbeuren
  • Parfümerie Bingger & Zeller
  • Optik Kutter
  • Überflüssig
  • Kerzenhaus Zeller
  • Kleine Schwester

Das Fest ist eine Einladung, die Kaufbeurer Altstadt einmal anders zu erleben – musikalisch, fair, genussvoll und gemeinschaftlich.

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Kultur Soziales

Neues aus dem Weltladen: Fair. Robust. Handgemacht.

Anzeige. August-Aktion im Weltladen: 10 % auf Kokosmatten aus Sri Lanka

Nachhaltig und sozial: Kokosmatten mit Geschichte

Im August bietet der Weltladen 10 % Rabatt auf das aktuelle Produkt des Monats: handgeknüpfte Fußmatten aus 100 % Kokosfaser, gefertigt von Frauen in Sri Lanka. Die Matten stehen nicht nur für Qualität, sondern auch für faire Arbeitsbedingungen und soziale Verantwortung.

Die robusten Kokosmatten werden in traditioneller Handarbeit hergestellt. Die beteiligten Frauen erhalten dafür nicht nur eine faire Bezahlung, sondern auch Zugang zu Kleinkrediten und sozialen Unterstützungsangeboten. So entsteht ein Produkt, das sowohl ökologisch als auch gesellschaftlich nachhaltig ist.

Die Matten sind in verschiedenen Größen und Motiven erhältlich – sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich. Jede Matte ist ein Unikat und verbindet Funktionalität mit stilvollem Design.

Wer also ein langlebiges und sinnstiftendes Produkt für Haus oder Wohnung sucht, wird im August im Weltladen fündig.

mehr zum Weltladen hier im Branchenbuch von Wir sind Kaufbeuren

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Bildung Soziales

Abschied mit Botschaft: „Wir wachsen über uns hinaus“

Abschlussfeier der Gustav-Leutelt-Schule im Zeichen von Rückblick und Aufbruch

Die Absolventinnen und Absolventen hatten sich für diesen besonderen Abend wieder besonders in Schale geworfen. Schulleiter Frank Hortig, der mit dem Tragen der Gummistiefel erneut auf die Baustellensituation innerhalb der Leutelt-Schule aufmerksam machte, sagte: „Die Bauphase hält noch an. Es hat leider nicht ganz geklappt, dass die Schule rechtzeitig zu Eurem Abschluss fertig wird. Es wird aber nicht mehr lange dauern.“ Die neunten Klassen waren allesamt in der Hüttenstraße untergebracht. Laut Hortig sei dies ein „Alleinstellungsmerkmal“. 

Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse schickte die allerbesten Wünsche von der Stadt Kaufbeuren in Richtung Absolventinnen und Absolventen. „Ihr könnt auf das Erreichte stolz sein, obwohl die Schulzeit nicht einfach zu absolvieren war.“ Die fortlaufende Baustelle und die Herausforderung, den Schulalltag in der Hüttenstraße zu meistern, gehörten hier genauso dazu, wie Corona und das auferlegte Homeschooling. „Ihr seid da gut durchgekommen“, so Bosse. „Es gibt jetzt eine Zukunft, die vor Euch liegt. Viele Unternehmen warten nur auf Euch“, schwor der Rathauschef alle drei Abschlussklassen auf die bevorstehende Berufswelt ein.

In die gleiche Kerbe schlug auch Schulamtsdirektorin Eva Schwemmer. In ihren Ausführungen sprach sie von einem „Tag des Abschieds“ und einem „Tag des Aufbruchs“. „Es wurde durch Euch ein großer Meilenstein erreicht, jetzt wartet eine neue aufregende Phase in Eurem Leben“, sagte sie. Für Schwemmer sei die GLS eine Herzblutschule. Schwemmer appellierte an die Absolventinnen und Absolventen, sich doch lehrenamtlich zu engagieren. „Gebt Euren Spirit weiter.“

Die beiden Schülersprecher Tim und Abdul gaben in einer launigen Rede einen Rückblick über ihre Schulzeit. An die Lehrkräfte gerichtet, sagten beide unisono: „Sie haben uns nicht nur Wissen vermittelt, sondern viel Geduld und Einsatz gezeigt. Ohne unsere Lehrer wären wir nicht hier.“ Sehr viele schöne Augenblicke habe es gegeben. „Nun sind wir bereit für den nächsten Schritt.“

Mit jeweils einer Bildercollage der einzelnen Klassen, die viele tolle Erinnerungen zeigte, erlebten die Absolventinnen und Absolventen zusammen mit den Eltern und den Klassleitern nochmals einen schönen Rückblick ihrer Schulzeit in der Gustav-Leutelt-Schule.

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Jugend Soziales

Offene Türen, offene Ohren: Wie das JuZe jungen Menschen Perspektiven bietet

Jugendzentrum Kaufbeuren: Ein Ort zum Ankommen, Bleiben und Wachsen

Wenn um 15:30 Uhr die Türen des Jugendzentrums in der Hauberrisserstraße aufgehen, wartet oft schon eine kleine Gruppe Jugendlicher. Viele kommen direkt nach der Schule und bleiben bis zum abendlichen Schließen um 20 Uhr – an Samstagen sogar bis 22 Uhr. Einige sind nur kurz da, andere fast täglich. Was sie verbindet: Sie fühlen sich willkommen. Das Team kennt die meisten beim Namen – eine persönliche Note, die das JuZe besonders macht.

„Wir machen hier anscheinend einen guten Job, denn wenn es nicht so wäre, hätten wir keine Besucher:innen“, sagt die neue Leiterin Tamy Dantinger lachend. Seit Mai 2024 führt sie das Haus. An einem gewöhnlichen Samstag können bis zu 150 Jugendliche die Räume beleben – ein Kommen und Gehen, lebendig und vielfältig.

Zwischen Pizzaofen und Perspektivgesprächen

Der Geruch frisch gebackener Pizza mischt sich mit dem Klang klackender Tischtennisbälle. Dazwischen bewegt sich das hauptamtliche Team, das aus drei pädagogischen Fachkräften besteht. Sie beobachten, begleiten, hören zu. Die Besucherinnen und Besucher – meist zwischen 12 und 17 Jahren – stammen aus unterschiedlichsten sozialen und kulturellen Hintergründen.

Die Beziehung steht im Mittelpunkt der Arbeit. Ob im Einzelgespräch, bei Kochaktionen oder beim Kartenspiel: Die pädagogischen Fachkräfte nehmen sich Zeit. An ruhigeren Tagen wird das Jugendzentrum auch zum Lernraum – hier werden Hausaufgaben gemacht, Matheaufgaben gelöst und über Lebenswege gesprochen. Gerade kurz vor dem Sommer treibt viele die Frage um: „Wie geht es weiter?“

Was Offene Jugendarbeit ausmacht

Das JuZe ist mehr als ein Ort der Freizeitgestaltung. Es ist ein offenes Angebot – ohne Anmeldung, ohne Verpflichtungen, ohne Schwellenangst. Jeder darf kommen, so wie er oder sie ist. Wer möchte, kann sich einbringen: beim Thekendienst, mit Ideen für Aktionen oder im Gespräch. Dabei werden die Jugendlichen stets wertschätzend und auf Augenhöhe begleitet.

Auch in schwierigen Situationen steht das Team zur Seite. Bei Bedarf wird an spezialisierte Stellen weitervermittelt – das JuZe ist eng vernetzt mit anderen Hilfsangeboten in der Stadt. So entsteht ein Ort, an dem junge Menschen Unterstützung finden, Orientierung bekommen und Selbstvertrauen entwickeln können.

Raum für Entwicklung – auch im Konflikt

Wo viele junge Menschen zusammentreffen, entstehen auch Spannungen. Streit, Diskussionen oder Missverständnisse gehören dazu. Für das Team sind das keine Störungen, sondern Chancen: Hier wird aktiv moderiert, vermittelt und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Ziel ist es, soziale Kompetenzen zu stärken und respektvolle Umgangsformen zu fördern.

Gleichzeitig gibt es klare Regeln. Verstöße gegen die Hausordnung oder das Gesetz – etwa durch Alkohol oder Drogen – führen zu Konsequenzen. So entsteht ein sicherer Rahmen, der Freiräume bietet und dennoch klare Grenzen zieht.

Fazit

Das Jugendzentrum Kaufbeuren ist ein Ort, der Jugendlichen einen verlässlichen Raum bietet – für Freizeit, Gespräche, Unterstützung und Entwicklung. Ein Haus, das nicht nur Türen öffnet, sondern auch Wege.

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Soziales

Neuer Präsident des Lions Clubs Kaufbeuren zu Besuch im Rathaus

Antrittsbesuch mit Gesprächen über künftige Projekte und soziale Initiativen

Das neue Präsidium des Lions Clubs Kaufbeuren hat seinen traditionellen Antrittsbesuch im Historischen Sitzungssaal des Rathauses absolviert. Präsident Karl-Heinz Kielhorn, der das Amt bis Mitte 2026 übernehmen wird, war gemeinsam mit Teilen seines Kabinetts zu Gast bei Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Motto „Gesundheit, Glück, Zuversicht“ prägt das neue Halbjahresprogramm

Im Mittelpunkt des Treffens standen Gespräche über das aktuelle Halbjahresprogramm, das in diesem Jahr unter dem Motto „Gesundheit, Glück, Zuversicht“ steht. Die aus den Veranstaltungen resultierenden Erlöse fließen in soziale Projekte, die vom Lions Club unterstützt werden.

Monatlicher Büchermarkt bleibt wichtige Einnahmequelle

Ein fester Bestandteil der Aktivitäten ist weiterhin der monatlich stattfindende Büchermarkt im Momm-Gelände. Er trägt maßgeblich zur Finanzierung der sozialen Arbeit des Clubs bei.

Wertschätzung durch die Stadt

Oberbürgermeister Stefan Bosse bedankte sich beim neuen Präsidium für das langjährige soziale Engagement und die enge Zusammenarbeit mit der Stadt. Er betonte die Bedeutung des Ehrenamts für Kaufbeuren und die gesamte Region.

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Soziales Wirtschaft

HypoVereinsbank-Mitarbeiter unterstützen Mercy Ships mit verdoppelter Spende

Gemeinsam helfen, doppelt wirken

Engagement aus dem Allgäu mit internationaler Wirkung

Die Mitarbeiter der HypoVereinsbank im Allgäu leisten mit 920,- Euro Spendengeldern erneut einen Beitrag für die wichtige Arbeit von MercyShips Deutschland e.V. Damit profitiert die Organisation bereits zum dreizehnten Mal in Folge vom „Gift Matching Program“ der Bank.

Im Rahmen des Programms wurde der von den Mitarbeitern der Bank gesammelte Betrag von der UniCredit Foundation auf 1.840,00 Euro verdoppelt. Den entsprechenden Scheck übergaben am heutigen Mittwoch, 2. Juli, Andreas Frey, Leiter der Filiale in Kaufbeuren, und Josef Konrad, Vermögenskundenbetreuer, an Udo Kronester von MercyShips e.V.

„Für unsere Mitarbeiter ist es ein großes Anliegen, mit unseren Spendengeldern auch über Landesgrenzen hinweg etwas für das Gemeinwohl zu leisten. Daher möchte ich mich bei den Kolleginnen und Kollegen für die große Unterstützung bedanken. Nur durch das gemeinsame Engagement können wir Jahr für Jahr wieder einen Beitrag für die wichtige Arbeit von MercyShips leisten“, so Andreas Frey.

Seit 1978 bringt MercyShips Deutschland e.V. dringend benötigte medizinische Hilfe und langfristige Entwicklungszusammenarbeit zu den Ärmsten der Armen in Afrika. MercyShips verfügt über die weltweit größten privaten Hospitalschiffe, die Global Mercy und die Africa Mercy, auf denen jährlich über 2.500 Mitarbeiter aus rund 60 Ländern ehrenamtlich arbeiten.
http://www.mercyships.de

Nachhaltiges Engagement

Die HypoVereinsbank verpflichtet sich, auf Basis ihrer Nachhaltigkeitsstrategie Verantwortung für das gesellschaftliche Umfeld zu übernehmen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind vielfach sozial-gesellschaftlich engagiert und leisten damit einen wertvollen Beitrag für das Gemeinwohl. Deshalb fördert die Bank dieses persönliche ehrenamtliche Engagement im Rahmen mehrerer Programme, wie z. B. „Ehrensache!“ und „Wir-für-die-Region“, mit Sonderurlaub bzw. Spendenzuschüssen.

Die UniCredit Foundation verdoppelt die im Rahmen des Gift Matching Programms und der Rest-Cent-Initiative generierten Spenden. Bei der Rest-Cent-Initiative können Mitarbeiter monatlich die Nachkommastelle ihres Gehalts spenden.

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Kultur Soziales

Flugplatzkonzert am Fliegerhorst: Musik, Solidarität und ein starkes Zeichen

2541 Euro Spende beim Flugplatzkonzert zugunsten des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu

Am 9. Juli verwandelte sich eine Flugzeughalle im Kaufbeurer Fliegerhorst in eine ganz besondere Konzertbühne. Sieben Jahre nach dem letzten Flugplatzkonzert ließen sich über 400 Besucherinnen und Besucher den klangvollen Auftritt des Heeresmusikkorps aus Ulm nicht entgehen. Dass am Ende die Spendensumme von 2541 Euro heraussprang, übertrifft dabei die Erwartungen.

Das Benefizkonzert stand ganz im Zeichen von „Helfen macht Schule“. Schon bei seiner Begrüßung wies der stellvertretende Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd, Oberstleutnant Marcus Berndorfer, auf das großartige Engagement des Vereins hin und bedankte sich bei den zahlreichen Gästen für ihre Spenden für den Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu.

Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse würdigte in seinen Ausführungen den wichtigen Dienst der Soldatinnen und Soldaten für die Gesellschaft. „Sie sind für uns seit vielen Jahrzehnten eine Bereicherung“, so Bosse.

Michael Feistl, Erster Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu, nutzte vor dem musikalischen Ohrenschmaus die Gunst der Stunde, um sich bei „Helfen macht Schule“ für die finanzielle Unterstützung zu bedanken. Dabei stellte er kurz seinen Verein vor, der im kommenden Jahr sein mittlerweile 30-jähriges Gründungsjubiläum feiern wird. Nicht nur die ambulante Palliativversorgung sprach er an, sondern auch die enorm wichtige Arbeit der mittlerweile 100 Hospizbegleiterinnen und -begleiter.

Mit dem Apollo-Marsch von Anton Bruckner startete das Heeresmusikkorps Ulm unter der Leitung von Major Dominik Koch in den kurzweiligen Konzertabend. Die Titelmelodie zum Westernklassiker „Die glorreichen Sieben“ wurde ebenfalls mitreißend performt. Die Profimusikerinnen und -musiker begeisterten das Publikum beispielsweise auch mit einem Medley von Frank Sinatra und seinen größten Hits, wie „My Way“, „Strangers in the Night“ und „New York, New York“. Einer der vielen Höhepunkte war das von Philip Sparke komponierte Stück „Manhattan“, bei dem Hauptfeldwebel Fabian B. mit seinem fantastischen Trompetensolo aufhorchte. Durchweg quittierten die Besuchenden die Darbietungen mit großem Applaus. Allein drei Zugaben musste das Heeresmusikkorps Ulm spielen, ehe sie von den Zuschauern mit stehenden Ovationen verabschiedet wurden.

Hauptmann Michael Goller, der als Projektoffizier das diesjährige Flugplatzkonzert federführend koordinierte, zieht ein mehr als positives Fazit: „Für uns ist es ein voller Erfolg. Es ist überwältigend, was wir gemeinsam im Team geschaffen haben. Wir freuen uns über die erzielte Spendensumme und hoffen, dass wir somit den Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu unterstützen können.“

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Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 08. August 2025

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 08.August 2025, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

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Bildung Kinder Ratgeber Soziales

Kindern Lust auf gesunde Ernährung machen

Damit gesunde Ernährung dem Nachwuchs auch Spaß macht, sind die Eltern als Vorbilder gefragt. 

Die Grundlagen einer genussvollen und gesundheitsfördernden Ernährung können Eltern bereits ab der frühen Kindheit legen. „Gesund zu essen lernen Kinder ähnlich wie das Sprechen durch eigenes Tun, Nachahmen und das Zusammenspiel mit anderen“, sagt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Damit gesunde Ernährung dem Nachwuchs auch Spaß macht, sind die Eltern als Vorbilder gefragt. Nach und nach wird das Kind beim Essen und Trinken immer selbstständiger und übernimmt die Gewohnheiten der Umgebung. Deshalb ist es empfehlenswert, mindestens einmal täglich gemeinsam zu essen, in Ruhe und freundlicher Atmosphäre sowie ohne Ablenkung, etwa durch den Fernseher oder ein Handy. So wird die Mahlzeit zu einem positiven Erlebnis, auf das sich das Kind freut. 

„Bonbon-Pädagogik“ vermeiden

„Es ist wichtig, Essen niemals als Belohnung, Strafe oder Trost einzusetzen“, rät Susanne Hasel und betont, dass Essen auch keine Leistung sei: „Das heißt, dass das Kind kein unverhältnismäßiges Lob braucht für das, was es isst.“ Die Neugier auf gesundes Essen können Eltern wecken, indem Kinder schon bei der Vorbereitung mithelfen dürfen, wenn die Speisen appetitlich angerichtet sind und vor allem die Eltern selbst mit Genuss essen. Durch wiederholtes Probieren bilden sich bald gewisse Geschmacksvorlieben. „Es hilft, den Nachwuchs immer wieder zu ermutigen, auch neue Lebensmittel zu probieren, ihre Form, den Geruch und Geschmack zu erfahren“, so Susanne Hasel. Essen lernen heißt aber auch, dass Kinder den Umgang mit Besteck, Geschirr und Trinkgefäßen üben. Dabei können kleine Gabeln und Löffel nützlich sein. Das Ausprobieren erfordert auch eine gewisse Toleranz auf Seiten der Eltern, denn ohne Kleckern funktioniert essen lernen meistens nicht. Wichtig ist außerdem, die Hunger- und Sättigungssignale des Kindes zu respektieren und gelegentlich schwierige Phasen stressfrei zu überstehen. „Kinder sind beim Essen immer mal wieder besonders wählerisch oder gar nicht am Essen interessiert – das ist oft jedoch nur vorübergehend“, sagt Susanne Hasel. Mehr dazu: 

Im Internet:

AOK-Gesundheitsmagazin: Esse ich nicht, gibt’s nicht: So machen Sie Kindern Gemüse schmackhaft

https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/so-essen-kinder-gemuese-gerne-tipps-und-tricks

https://www.kindergesundheit-info.de/themen/ernaehrung/gesundes-ernaehrungsverhalten/gesundes-essverhalten

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Bildung Deutschland & Welt Jugend Kultur Soziales

Junge Europäer begegnen sich – Schüleraustausch mit Athis-Mons in Kaufbeuren

Im Rahmen des Schüleraustausches zwischen dem Jakob-Brucker-Gymnasium (JBG) und der Partnerschule aus Athis-Mons bei Paris durfte Bürgermeister Oliver Schill eine Schülergruppe aus Frankreich im Rathaus empfangen. Der Besuch markierte den Auftakt zu einer Stadtrallye, bei der die Gäste gemeinsam mit ihren deutschen Gastgebern die Kaufbeurer Altstadt und Stadtgeschichte erkundeten.

Mit dem Wahlspruch der französischen Republik „Liberté, Égalité, Fraternité“ begrüßte Bürgermeister Schill die Jugendlichen. „Diese Ideale sind die Grundlage unserer Menschenrechte und unserer Demokratie. Frankreich hat damit die Basis für unsere gemeinsame europäische Identität geschaffen“, so Schill.

Der Bürgermeister dankte den beteiligten Lehrkräften – Frau Moriniaux und Frau Chevestrier von der französischen Seite sowie Frau Neher vom JBG – für ihr langjähriges Engagement. „Mit Ihrem Einsatz ermöglichen Sie jedes Jahr aufs Neue, dass junge Menschen Europa als Friedensprojekt erleben. Durch den Austausch entstehen Verbindungen, Verständnis und Freundschaften – Werte, die unsere Zukunft in einem vereinten Europa tragen.“

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Bildung Gesundheit Soziales

Wie KI in Werkstätten Menschen mit Beeinträchtigung unterstützt

Projekt „EnAIble“ zeigt neue Möglichkeiten für inklusive Arbeitsplätze in Kaufbeuren

Künstliche Intelligenz kann Arbeitsprozesse nicht nur automatisieren, sondern gezielt Menschen unterstützen. Dies bewies die Projektpräsentation von „EnAIble“, die in den Wertachtal-Werkstätten Kaufbeuren stattfand. Zahlreiche Interessierte, darunter Vertreterinnen anderer Werkstätten sowie Kooperationspartnerinnen, informierten sich vor Ort über den Prototyp eines KI-gestützten Arbeitsplatzes für Menschen mit Beeinträchtigung.

Das Projekt verfolgt ein klares Ziel: mehr Selbstständigkeit und Teilhabe durch den sinnvollen Einsatz von Technologie.

Forschung mit regionalem Fokus

Durchgeführt wurde das sechsmonatige Projekt vom Institut für datenoptimierte Fertigung (IDF) der Hochschule Kempten. Mit einem Team aus rund 20 wissenschaftlichen Mitarbeitenden und zwei Professoren entwickelt das Institut regelmäßig anwendungsnahe Projekte mit Partner*innen aus der Region.

Das IDF ist Teil des Forschungszentrums Allgäu, das verschiedene Institute der Hochschule Kempten vereint – darunter auch das Bayerische Zentrum für Pflege Digital. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Hans-Böckler-Stiftung.

Dr. Manuela Maschke, Vertreterin der Stiftung, betonte bei der Vorstellung:

„Das Forschungsinteresse galt dem Ziel, KI so einzusetzen, dass Arbeitsplätze aufgewertet und nicht ersetzt werden.“

Technische Lösung: Ampelsystem für mehr Selbstständigkeit

Projektleiter Thomas Jung und die operative IDF-Leitung Anja Hofmann stellten den technischen Aufbau vor, der künftig die Qualitätskontrolle in einer Montagegruppe unterstützen wird.

Herzstück des Systems ist eine Ampelanzeige. Sie zeigt unmittelbar an, ob ein Schraubenpäckchen korrekt gepackt wurde – eine Aufgabe, die bisher ausschließlich durch die Gruppenleitung geprüft wurde. Mit dieser Lösung können die Beschäftigten eigenständiger arbeiten.

Herausforderungen und Lernprozesse

Der Weg zur funktionsfähigen Lösung war nicht frei von Hürden. Probleme mit der Bildqualität, der Beleuchtung und sogar eine defekte KI-Einheit verlangten dem Team einiges ab. Viel Zeit wurde in die sorgfältige Datenerfassung, die Analyse der Arbeitssituation und die Definition konkreter Anforderungen investiert.

Anja Hofmann brachte es bei der Präsentation auf den Punkt:

„Forschung zu KI ist komplex. Wir haben uns immer gefragt: Was können wir für Menschen mit Beeinträchtigung tun? Es wird spannend, wie Menschen und KI in Zukunft befähigend zusammenarbeiten können.“

Nächster Schritt: Einsatz im Alltag

Nach erfolgreichem Abschluss des Projekts soll das System nun bald im Arbeitsalltag der Wertachtal-Werkstätten eingesetzt werden. Die Verantwortlichen und Beteiligten blicken zuversichtlich auf die nächsten Schritte und die möglichen Auswirkungen auf weitere Arbeitsbereiche.

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Bildung Gesundheit Soziales

Engagement mit Herz: Neuer Kurs für ehrenamtliche Hospizbegleitung beim Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu startet

Qualifizierung für einfühlsame Begleitung von Menschen am Lebensende beginnt im Oktober 2025

Ab Oktober 2025 bietet der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu wieder einen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter an. Die Schulung richtet sich an Menschen, die schwerstkranke und sterbende Personen sowie deren Angehörige mit Empathie und Achtsamkeit begleiten möchten.

Ausbildung mit Tiefgang: 13 Module und ein Praktikum

Der Kurs besteht aus insgesamt 13 Modulen und wird von erfahrenen Fachkräften geleitet. Ziel ist es, die Teilnehmenden auf die besonderen Anforderungen in der Begleitung schwerkranker Menschen vorzubereiten. Im Mittelpunkt stehen unter anderem:

  • Die Auseinandersetzung mit eigener Sterblichkeit
  • Ressourcen erkennen und nutzen
  • Entwicklung von Beziehungskompetenz und Kommunikation
  • Praktische Einblicke in die Hospizarbeit

Ein begleitendes Praktikum in einer ambulanten oder stationären Einrichtung vertieft das Erlernte und rundet die Ausbildung ab. Nach Abschluss der Ausbildung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat in einem feierlichen Rahmen.

Interesse und Anmeldung

Wer sich für die Ausbildung interessiert, findet ausführliche Informationen zum Kursinhalt und Ablauf auf der Website des Hospizvereins:
👉 www.hospizverein-kf-oal.de
Oder telefonisch im Hospizbüro – montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr – unter 08341 / 994443.

Weitere Infos zum Verein gibt es im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren:
👉 zum Profil des Hospizvereins


Über den Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu wurde 1996 als ökumenische Initiative gegründet. Seitdem setzt er sich für eine würdevolle Begleitung in der letzten Lebensphase ein. Der Verein versteht Sterben und Tod als Teil des Lebens und möchte Menschen helfen, diese Zeit in Würde zu gestalten.

Zentrale Angebote des Vereins:

Palliative Beratung

Fachkräfte beraten schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen zuhause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim zu allen Fragen rund um palliative Versorgung.

Hospizbegleitung

Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter stehen Sterbenden und ihren Familien zur Seite – persönlich, zugewandt und auf die Bedürfnisse abgestimmt.

Trauerbegleitung

Nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen bietet der Verein Unterstützung an – in Gruppen, Einzelgesprächen oder kreativen Angeboten.

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Soziales Veranstaltung

Wenn Pflege auf Distanz stattfindet

Online-Veranstaltung zu den Herausforderungen und Möglichkeiten für entfernte Angehörige

Einladung zur digitalen Infoveranstaltung am 24. Juli

Wenn Angehörige Pflege übernehmen, aber nicht vor Ort leben, entstehen besondere Herausforderungen. Diese sogenannte „Fernpflege“ oder auch „Distant Care“ betrifft viele Familien – sei es durch geografische Entfernung, berufliche Verpflichtungen oder andere Lebensumstände.

Am Donnerstag, den 24. Juli 2025 von 17:00 bis 18:30 Uhr, lädt die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverbands Ostallgäu zu einem Online-Meeting ein. Die Veranstaltung richtet sich an pflegende Angehörige, ehrenamtlich Engagierte sowie Interessierte, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten.

Thema: Chancen und Grenzen der Fernpflege

Unter dem Titel „Distant Carer – Chancen und Herausforderungen, wenn pflegende Angehörige sich aus der Ferne kümmern“ informiert Annett Filser vom Bayerischen Roten Kreuz über die besonderen Anforderungen, aber auch mögliche Entlastungen und Wege der Organisation in solchen Pflegesituationen. Die Veranstaltung soll Austausch ermöglichen, Verständnis schaffen und praktische Hinweise geben.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei und findet über die Plattform GoToMeeting statt.
Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an: fachstelle@kvostallgaeu.brk.de.

Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmenden einige Tage vor der Veranstaltung den Zugangslink.

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Soziales

Sommerfest der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und der Kulturwerkstatt begeistert mit buntem Programm

Neben beliebten Klassikern wie Farbschleuder, Haarschmuckflechten und dem Rollstuhlparcours, wartete an jeder Ecke ein neues Highlight

Am Samstag, den 5. Juli 2025, wurde rund um das Gelände der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, am Sonneneck 47 in Kaufbeuren, gefeiert. Das alljährliche Sommerfest der Lebenshilfe und der Kulturwerkstatt lockte mit einem liebevoll gestalteten Programm zahlreiche Besucher*innen an.

Neben beliebten Klassikern wie Farbschleuder, Haarschmuckflechten und dem Rollstuhlparcours, wartete an jeder Ecke ein neues Highlight, das zum Mitmachen einlud. Auch das Basteln, die Infostände und die Tombola zogen viele neugierige Gäste an. Größter Beliebtheit erfreute sich die Karaoke-Station der Kulturwerkstatt. Hier wurde mit viel Begeisterung gesungen und performt. Applaus gab es außerdem für die inklusive Theatergruppe „Blaue Paprika“.

Kulinarisch ließ das Fest keine Wünsche offen: Vom Grill über Kuchen bis zu alkoholfreien Cocktails war für alle etwas dabei. Eine tolle Gelegenheit, um in entspannter Atmosphäre ins Gespräch zu kommen und zu genießen, was Ehrenamt, Engagement und gelebte Teilhabe gemeinsam auf die Beine stellen.

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Soziales Tänzelfest

Bundeswehrstand beim Lagerleben 2025

Angehörige des Fliegerhorsts Kaufbeuren engagieren sich für den guten Zweck

Kaufbeurens fünfte Jahreszeit rückt immer näher: Am Donnerstag, den 17. Juli, beginnt das diesjährige Tänzelfest. Einer der zahlreichen Höhepunkte ist das Lagerleben, das am darauffolgenden Freitag und Samstag zigtausend Besuchende in die festlich geschmückte Altstadt locken wird. Wie schon die Jahre zuvor werden die Angehörigen des Fliegerhorsts als „S‘ Widerständige Duranand“ für den karitativen Verein „Helfen macht Schule e.V.“ einen Stand betreiben.

Schon am Donnerstag erfolgen die Aufbauarbeiten, am Freitag geht es mit den Detailarbeiten, wie Einrichten und Schmücken, weiter. Rund eine Tonne an Material wird vom Fliegerhorst in die Stadtmitte transportiert. 50 fleißige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kümmern sich in den beiden Lagerleben-Abenden um die Organisation des Standes und die Bewirtung der Gäste. „S‘ Widerständige Duranand“ des Fliegerhorsts ist auch heuer wieder am Hafenmarkt zu finden. Seit vielen Jahren ist Hauptmann Andreas L., Personalratsvorsitzender der Abteilung Süd des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe dabei. „Die Abende sind zwar anstrengend und kräftezehrend, aber es ist schön der Stadt und der Region, mit unserem Engagement etwas zurückzugeben.“

Aus diesem Grund gibt es den gemeinnützigen Verein des Fliegerhorsts „Helfen macht Schule.“ Mit den Einnahmen aus dem Lagerlebenstand unterstützt der Verein soziale Einrichtungen und Projekte in und um Kaufbeuren. „Durch den Reinerlös im vergangenen Jahr konnte „Helfen macht Schule“ beispielsweise das Mehrgenerationenhaus in Kaufbeuren mit einer vierstelligen Summe unterstützen“, berichtet Lagerlebenkommandant Hauptmann Christian E. Kulinarisch gibt es auch dieses wieder unter anderem selbstgemachten, frischen Erdbeerlimes sowie Schupfnudeln („Plauzenbläher“) und Currywurst („Buronzipfel“).

Internetpräsenz „Helfen macht Schule e.V.“:

Homepage:           www.helfen-macht-schule-ev.de/veranstaltungen/taenzelfest/

Instagram:             helfen_macht_schule_e.v

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Soziales Veranstaltung

Einblicke in den Bioland-Hof: Besuch beim Milchviehbetrieb der Familie Hofer

BN Kaufbeuren lädt zum kostenfreien Hofbesuch am 19. Juli nach Aufkirch ein

Am Samstag, den 19. Juli 2025, lädt der BUND Naturschutz Kaufbeuren (BN KF) Interessierte zu einem Besuch auf einen Bioland-Bauernhof im Ostallgäu ein. Ziel ist der Milchviehbetrieb der Familie Hofer in Kaltental, Ortsteil Aufkirch, am Fuße des Goldbergs.

Der Hof wurde bereits vor 25 Jahren auf ökologische Landwirtschaft umgestellt. Seitdem wirtschaftet die Familie Hofer nach Bioland-Richtlinien – mit dem Ziel, Mensch und Natur in Einklang zu bringen.

Neben der Milchwirtschaft entstand im Laufe der Jahre ein Hofladen mit selbst hergestelltem Käse. Die Milch stammt von einer bunten Kuhherde, die den Sommer über auf kräuterreichen Allgäuer Wiesen weidet. Ein erfahrener Käsemeister veredelt die Milch zu vielfach prämierten Käsespezialitäten.

Einladung zum Mitgehen, Schauen und Probieren

Beim Hofbesuch dürfen die Teilnehmenden auf die Weide und in den Stall schauen. Auch der Kauf von Käse vor Ort ist möglich. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Treffpunkt: Samstag, 19. Juli um 14 Uhr
Adresse: Blonhofener Straße 19, 87662 Kaltental, Ortsteil Aufkirch

Der BN Kaufbeuren freut sich über rege Teilnahme.

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Kultur Soziales Veranstaltung

Tänzeltag der Alten: Geselliges Beisammensein im Festzelt mit Musik und Tradition

Einladung für Seniorinnen und Senioren am 23. Juli auf dem Tänzelfestplatz

Am Mittwoch, den 23. Juli 2025, laden der Tänzelfestverein e.V. und der Seniorenbeirat der Stadt Kaufbeuren erneut zum beliebten „Tänzeltag der Alten“ ein. Die Veranstaltung findet im Festzelt auf dem Tänzelfestplatz statt und beginnt um 14:00 Uhr. Alle Seniorinnen und Senioren der Region sind herzlich willkommen.

Für die musikalische Umrahmung sorgt die Fliegerhorstkapelle, unterstützt von Mitarbeitenden der Stadtverwaltung Kaufbeuren. Als besonderes Highlight treten zudem die Tänzelfest-Knabenkapelle sowie die Fanenschwinger auf – und bringen damit echtes Tänzelfest-Flair ins Festzelt.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. Der Tänzeltag der Alten bietet eine Gelegenheit, in geselliger Runde Erinnerungen zu teilen, Musik zu genießen und die Tänzelfeststimmung im eigenen Tempo zu erleben.

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Soziales

In stillem Gedenken an Pater Hadrian Lucke – Ein Leben zwischen Glaube und Heimat

Ein Leben im Zeichen des Glaubens

Der Gablonzer Heimatkreis trauert um Pater Hadrian Lucke. Der Kapuziner und Priester Hadrian Lucke verstarb am 27. Juni in München. Er war unter anderem in den Kapuzinerklöstern in Altötting, Eichstätt, München und Ingolstadt tätig. Hadrian Lucke, mit bürgerlichem Namen Gerhard Lucke, wurde am 7. August 1930 in Gablonz an der Neiße geboren. Nach seinem Abitur im Spätberufenenseminar der Kapuziner in Dillingen an der Donau trat er 1950 in das Noviziat in Laufen als Bruder Hadrian von Gablonz ein. Nach seinem Studium in Eichstätt und seiner Priesterweihe feierte er am 1. Juli 1956 mit mehr als 2000 Gläubigen seine Primiz im damaligen Rohbau der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz. Als junger Seelsorger war er zunächst in Altötting tätig. 1959 wurde er Präfekt im Seraphischen Liebeswerk in St. Ingbert, ab 1964 leitete er das Haus bis zu dessen Auflösung 1978. Danach war er in vielfältigen klerikalen und seelsorgerischen Funktionen tätig, z.B. als Klerikermagister in Eichstätt, Krankenhausseelsorger in München oder Gefängnisseelsorger in Aschaffenburg. 2001 kehrte er nach Eichstätt zurück, später ging er mit in den neu gegründeten Konvent in Ingolstadt. Nach der Aufgabe des Klosters übersiedelte er 2023 nach München in den Konvent St. Anton. Im Februar 2025 musste er ins Kreszentia-Stift neben dem Kloster umziehen.
„Pater Hadrian Lucke war Zeit seines Lebens seiner Gablonzer Heimat sehr verbunden und nahm an zahlreichen Heimattreffen der Gablonzer und Isergebirgler teil,“ so Heimatkreisbetreuer Dr. Thomas Jahn. 2006 durfte Pater Hadrian Lucke beim 45. Bundestreffen der Gablonzer und Isergebirgler sein 50. Priesterjubiläum in Neugablonz feiern.

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Bildung Jugend Soziales

Gemeinsam draußen sein – Spiel & Spaß für junge Familien in Kaufbeuren

Kostenfreier Praxiskurs zur Bewegungsförderung in der Natur

Bewegung, Natur und Familienzeit stehen im Mittelpunkt eines neuen Kursangebots des Netzwerks „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren.

Im August findet ein kostenfreier Praxiskurs unter dem Motto „Spiel & Spaß in der Natur – bei jedem Wetter!“ statt. Eingeladen sind Eltern, Großeltern und alle Betreuungspersonen von Kindern im Alter zwischen zwei und drei Jahren.


Bewegung stärkt – mit einfachen Mitteln aus Natur und Alltag

Kinder wollen sich bewegen – und das geht auch ohne teure Spielgeräte. Im Kurs lernen Erwachsene kreative Bewegungs- und Spielideen kennen, die mit Alltags- oder Naturmaterialien ganz leicht umzusetzen sind. Ziel ist es, Kinder in ihrer natürlichen Bewegungsfreude zu unterstützen und ihre motorische Entwicklung zu fördern.

„Mutig sein und Ausprobieren macht Kinder stark“, betont Kursleiterin Lina Meese, Sportwissenschaftlerin und Referentin der Veranstaltung.


Termine, Anmeldung und Treffpunkt

  • Mittwoch, 06.08.2025
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Treffpunkt: gegenüber König-Rudolf-Str./Ecke Kurfürstenstraße, 87600 Kaufbeuren
  • Referentin: Lina Meese
  • Kosten: keine – die Teilnahme ist kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt „Hand in Hand“, Kaufbeuren
  • Anmeldung bis spätestens 01.08.2025

Gefördert wird der Kurs durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.


Weitere Informationen und Anmeldung

Das gesamte Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie auf der Website des AELF Kaufbeuren: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie

Telefonische Auskünfte unter: 08341 9002-0
E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Ratgeber Soziales

Beratung rund ums Kindergeld

Außensprechtag der Familienkasse Bayern Süd am 16. Juli in Kaufbeuren

Persönliche Auskunft vor Ort

Die Familienkasse Bayern Süd bietet am Mittwoch, den 16. Juli 2025, erneut einen Außensprechtag in Kaufbeuren an. In der Zeit von 08:30 bis 12:00 Uhr stehen Fachkräfte für Fragen zu Kindergeld, Kinderzuschlag und weiteren familienbezogenen Leistungen zur Verfügung.

Die Beratung findet in den Räumen der Abteilung Gleichstellung & Familie am Salzmarkt 2+4, II. Stock, statt.

Offenes Angebot mit optionaler Anmeldung

Für den Sprechtag ist keine Anmeldung erforderlich. Wer Wartezeiten vermeiden möchte, kann sich jedoch vorab anmelden – per E-Mail unter familie@kaufbeuren.de oder telefonisch unter 08341 437-762. Die Anmeldung erleichtert die organisatorische Planung, ist jedoch nicht zwingend notwendig.

Wichtige Themen für Familien

Der Sprechtag richtet sich an Familien, Alleinerziehende und alle Interessierten, die sich über finanzielle Unterstützungsangebote informieren möchten. Die Beratung erfolgt individuell, vertraulich und kostenfrei.

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Soziales Veranstaltung

12. Juli 2025 öffnet das „Regenbogen-Café für Familien“ erstmals seine Türen im Familienstützpunkt Apfelkern

Regenbogen-Café feiert Premiere in Kaufbeuren

Ein neues Angebot für Familien in Vielfalt

Am 12. Juli 2025 öffnet das „Regenbogen-Café für Familien“ erstmals seine Türen im Familienstützpunkt Apfelkern in Kaufbeuren. Das neue Format richtet sich an queere Eltern und ihre Kinder – aber auch an alle anderen Familien aus dem Allgäu, die sich für einen offenen und respektvollen Austausch interessieren.

Ort: Familienstützpunkt Apfelkern, Marktoberdorfer Str. 25
Datum: 12.07.2025
Uhrzeit: 13:00 – 16:30

Hinter dem Angebot stehen die Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Verein Allgäu Pride e.V. sowie der Beratungsstelle SchwubiS.

Ein Nachmittag zum Ankommen, Reden und Vernetzen

Zwischen 13:00 und 16:30 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein gemütlicher Nachmittag mit Kuchen, Gesprächen und Begegnungen. Für Kinder ist eine Betreuung vor Ort organisiert, sodass Eltern in Ruhe ankommen und sich austauschen können.

Das Café soll ein Raum sein, in dem queere Familien sichtbar werden, sich kennenlernen und gegenseitig stärken können. Dabei steht nicht nur das queere Leben im Mittelpunkt – sondern vor allem der Wunsch nach einem offenen, sicheren Miteinander.

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Kultur Soziales Veranstaltung

Afterwork-Event im „Biergarten der Vielfalt“ am 11. Juli im Innovapark mit Livemusik und kulinarischem Angebot

Sommer, Musik und Vielfalt: Ein Nachmittag im Biergarten

Am 11. Juli 2025 lädt das Innovapark-Restaurant von 15 bis 19 Uhr zu einem besonderen Afterwork-Event ein: Der „Biergarten der Vielfalt“ verspricht entspannte Stunden mit Live-Musik, gutem Essen und offenen Begegnungen – ganz ohne Eintritt.

Musik und Begegnung unter freiem Himmel

Ab 16 Uhr sorgt Dimi’s Music für musikalische Unterhaltung. Mit einem abwechslungsreichen Live-Set wird der Nachmittag zum stimmungsvollen Treffpunkt für Kolleginnen, Kollegen und Nachbarinnen und Nachbarn.

Das Event richtet sich ausdrücklich an alle – unabhängig von Herkunft, Abteilung oder Berufsgruppe. Die Veranstalter setzen bewusst ein Zeichen für Vielfalt und Gemeinschaft. Bei schlechtem Wetter findet es im Innenbereich statt.

Kulinarisches Angebot: All you can eat

Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Im Angebot steht ein all you can eat-Buffet mit Pizza, Flammkuchen und weiteren Snacks. Das Essen wird vor Ort frisch zubereitet und ist im Biergarten erhältlich.

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Gesundheit Kinder Soziales

AOK unterstützt Kinderspielgruppe des Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren

Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu: „Hier mussten wir nicht lange überlegen: Gerne unterstützen wir als Gesundheitskasse vor Ort den Arbeitskreis Asyl mit einer Sachspende“

Der Arbeitskreis Asyl, eine Arbeitsgruppe der Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren, unterstützt seit nahezu 35 Jahren Geflüchtete bei der Integration. Hierzu werden unter anderem für Kinder – die meist in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind – Spielenachmittage, Hausaufgabenunterstützung sowie Freizeitprogramme angeboten. Wichtig ist bei diesen Aktionen, dass die Kinder auch eine kleine Brotzeit und abgefülltes Wasser mitbringen. Dies fördert auch die Selbständigkeit und Selbstverantwortlichkeit. Um dieses Vorhaben umsetzen zu können, benötigen die Kinder und Jugendlichen wiederverwendbare Brotzeitdosen und Flaschen, die meist in den Familien nicht vorhanden sind.

Mit diesem Anliegen kam Elena Taranenko, Integrationslotsin beim Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren, kürzlich auf die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu zu. „Hier mussten wir nicht lange überlegen: Gerne unterstützen wir als Gesundheitskasse vor Ort den Arbeitskreis Asyl mit einer Sachspende“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Jedes Kind der Spielgruppe im Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren wurde deshalb zuletzt von der AOK mit einer Brotzeitbox und einer Kindertrinkflasche ausgestattet. Elena Taranenko bedankt sich hierfür bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu: „So können wir die erzieherische Komponente, dass alle bei Ausflügen eine entsprechende Brotzeit dabeihaben, umsetzen. Außerdem werden wir in diesem Zusammenhang besprechen, welche Lebensmittel gesund sind und daher in eine Brotzeitbox gehören – bzw. welche nicht.“

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Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 11. Juli 2025

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 11. Juli 2025, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

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Bildung Soziales Veranstaltung

Auch in Kaufbeuren: Flaggentag der Mayors for Peace in Deutschland am 08. Juli 2025

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Mit dem Hissen der Mayors for Peace-Flagge setzen wir deshalb auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen und gegen Kriege.“

Das Projekt „Mayors for Peace“ (zu Deutsch: „Bürgermeister für den Frieden“) ist eine internationale Organisation von Städten weltweit, die sich für Friedensarbeit, insbesondere für eine atomwaffenfreie Welt, einsetzt. Die Organisation wurde 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters der japanischen Stadt Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet. Mittlerweile gehören dem Netzwerk über 8.000 Städte und Gemeinden aus 166 Ländern an. In Deutschland sind rund 900 Mitglieder dem Bündnis bisher beigetreten. Die Stadt Kaufbeuren ist seit August 2023 Mitglied bei Mayors for Peace und beteiligt sich seitdem an den Aktionen der Organisation.

Am Dienstag, 08.07.2025, findet der Flaggentag der Mayors for Peace in Deutschland statt. Hintergrund sind Kriege, der Klimawandel und eine weltweite Bedrohung der Demokratien. In diesem Jahr wird zudem an den Atombombenabwurf auf die Städte Hiroshima und Nagasaki vor 80 Jahren erinnert. Mehr als 600 Städte in Deutschland setzen mit dem Hissen der Mayors for Peace-Flagge vor den Rathäusern ein deutliches Zeichen gegen Kriege und für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Auch am Kaufbeurer Rathaus wird die Mayors for Peace-Flagge an diesem Tag gehisst sein.

Expertinnen und Experten des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI gehen aktuell von rund 12.241 Atomsprengköpfen weltweit aus. Fast alle neun Atommächte modernisieren ihre Arsenale – besonders schnell wächst das chinesische Atomwaffenarsenal. Zudem läuft der New-START-Vertrag, der 2021 für fünf Jahre verlängert wurde und die Begrenzung strategischer Kernwaffen zwischen den USA und Russland regelt, Anfang des kommenden Jahres aus. Bemühungen, diesen zu verlängern oder zu ersetzen, sind augenscheinlich nicht in Sicht. Es droht ein neuer nuklearer Rüstungswettlauf.

Oberbürgermeister Stefan Bosse merkt an:
„Vor 80 Jahren wurden zum ersten Mal in der Geschichte Atomwaffen eingesetzt. Der Einsatz dieser Massenvernichtungswaffen brachte unermessliches Leid über die Menschen. Mit dem Hissen der Mayors for Peace-Flagge setzen wir deshalb auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen und gegen Kriege.“

Was ist der Flaggentag?
Am Flaggentag erinnern die Mayors for Peace an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 8. Juli 1996. Der Gerichtshof stellte fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Zudem stellte der Gerichtshof fest, dass eine völkerrechtliche Verpflichtung besteht, „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“

Mehr Informationen zu „Mayors for Peace“ finden Sie unter www.mayorsforpeace.de.

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Soziales

Biken und beten: Unterwegs mit der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren

Radeln, innehalten, staunen – ein besonderer Ausflug durch das Ostallgäu

Ein gemeinsamer Start für alle Generationen

Von vier bis 84 Jahren – das war die beeindruckende Altersspanne der rund 20 Teilnehmer, die sich am Kirchplatz von St. Martin zur ersten Stadtradel-Tour 2025 der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren getroffen haben. Nach einem motivierenden Segenspruch zum Auftakt von Stadtpfarrer Bernhard Walter hieß es: ab in die Pedale!

Vorbei an der Höfelmayr Kapelle führte die Route direkt zum Radweg der bekannten „Dampflokrunde“. Sonnige Abschnitte wechselten mit schattigen Waldpassagen im Sachsenrieder Forst, während es stetig bergauf ging. Mauerstetten, Linden, Frankenhofen und schließlich Königsried wurden passiert – dort war auf 840 Metern der höchste Punkt der Tour. Zum Glück ging es von hier rasant bergab, mit flottem Tempo Richtung Bidingen. In der Pfarrkirche St. Pankratius legte die Gruppe ihren ersten geistlichen Stopp ein: beeindruckende Architektur, eine friedvolle Atmosphäre und wohltuende Kühle boten Gelegenheit für Gebet und Besinnung.

Danach hieß es wieder: aufsitzen und weiter durch die traumhafte Landschaft des Ostallgäus, vorbei am Dachssee nach Bernbach. Von dort ging es in schwungvoller Abfahrt hinab ins Wertachtal. Die Geltnach musste noch gequert werden, bevor ein leichter Anstieg auf den Ottilienberg zur Fünf-Wunden-Kapelle, auch „Brünnerle“ genannt, führte, wo das heilende Quellwasser nicht nur erfrischte, sondern auch gut für die Augen sein soll. – Perfekter Übergang zur Einkehr in der Stegmühle in Hörmannshofen. Unter schattigen Sonnenschirmen konnte der Flüssigkeitshaushalt wieder ausgeglichen und mit einer herzhaften Brotzeit neue Kräfte gesammelt werden.

Frohen Mutes nahm die Gruppe die letzte Etappe in Angriff: über die Heubrücke bei Biessenhofen ging es entlang der Wertach, vorbei am Bachtelsee mit seinen unzähligen Wasservögeln, weiter zum Bärensee, bis gegen Abend schließlich wieder Kaufbeuren erreicht wurde.

Fazit: Eine rundum gelungene Tour, die gezeigt hat, wie schön Glaube und Bewegung zusammenpassen. Die Vorfreude auf die nächste PG-Radeltour in Gottes wunderbarer Schöpfung ist jedenfalls schon jetzt groß – getreu dem Motto: biken und beten!

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Soziales Veranstaltung

Wenn jede Minute zählt: humedica gibt am 9. Juli Online-Einblick in die internationale Katastrophenhilfe

Schnelle Hilfe bei plötzlichen Katastrophen

Erdbeben, Vulkanausbrüche oder Überschwemmungen treffen Regionen meist ohne Vorwarnung. Innerhalb kürzester Zeit sind Menschenleben in Gefahr, die Infrastruktur zerstört und medizinische Versorgung kaum möglich. In solchen Situationen ist schnelles Handeln entscheidend – und genau hier kommt die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica ins Spiel.

Ob in Myanmar, Haiti oder Nepal: humedica gehört regelmäßig zu den Organisationen, die in den ersten Stunden nach einer Katastrophe Hilfe leisten. Doch wie genau funktioniert diese Koordination? Wer entscheidet, wann und wo Hilfe geleistet wird – und wie gelangt sie dorthin?

Einblick hinter die Kulissen: Online-Veranstaltung am 9. Juli

Antworten auf diese Fragen gibt humedica bei einer kostenlosen Online-Veranstaltung am Mittwoch, 9. Juli 2025 um 19 Uhr. In einem einstündigen Live-Format über Zoom berichten Mitarbeitende der Organisation von ihren Erfahrungen und Herausforderungen in der internationalen Katastrophenhilfe.

Anmeldungen sind ab sofort möglich per E-Mail an:
📧 veranstaltungen@humedica.org

Aus erster Hand: Koordination und Logistik

Moderiert wird der Themenabend von Katharina Darnieder, der Leiterin der Katastrophenhilfe bei humedica. Gemeinsam mit Tobias Kann, der die logistische Organisation eines Einsatzes verantwortet, gibt sie einen authentischen Einblick in die Arbeit der Einsatzteams. Tobias Kann war zuletzt selbst im Erdbebengebiet von Myanmar im Einsatz und berichtet über die Herausforderungen vor Ort.

Beide erklären, wie medizinische Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird – trotz zerstörter Straßen, Kommunikationsprobleme oder instabiler Sicherheitslagen. Welche Rolle dabei eingespielte Abläufe, lokale Partner und präzise Logistik spielen, steht im Zentrum des Abends.

humedica: Hilfe mit Verantwortung seit 1979

Die Hilfsorganisation humedica wurde 1979 gegründet und hat ihren Sitz in Kaufbeuren. Ihr Ziel: Menschen in Krisenregionen nicht nur das Überleben zu sichern, sondern ihnen eine Rückkehr in ein Leben mit Würde zu ermöglichen. Dies geschieht vor allem durch medizinische Nothilfe, aber auch durch langfristige Projekte in Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen.

humedica ist besonders in jenen Gegenden aktiv, die kaum im medialen Fokus stehen – dort, wo Not oft übersehen wird. Der verantwortungsvolle Umgang mit Spendengeldern wird der Organisation seit vielen Jahren durch das DZI-Spendensiegel bestätigt.

Veranstaltungsdetails auf einen Blick

🗓 Datum: Mittwoch, 9. Juli 2025
🕖 Uhrzeit: 19:00 Uhr
🕐 Dauer: ca. 60 Minuten
💻 Ort: Online via Zoom
💰 Kosten: Teilnahme kostenlos
📩 Anmeldung: veranstaltungen@humedica.org

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Panorama Soziales

Kaufbeuren-Nord im Flohmarktfieber: Ein erfolgreicher Garagen- und Hofflohmarkt begeistert Besucher und Verkäufer

Kaufbeuren-Nord im Flohmarktfieber

Ein Samstag voller Begegnungen und Fundstücke

Am Samstag, den 28. Juni, wurde Kaufbeuren-Nord zur Kulisse eines großen Garagen- und Hofflohmarkts. Rund 90 Haushalte öffneten ihre Einfahrten und Höfe, um alte Schätze, Kuriositäten und Alltagsgegenstände anzubieten. Besonders am Vormittag war die Stimmung lebendig – Besucher schlenderten von Stand zu Stand, stöberten und kamen mit den Anbietern ins Gespräch.

Viel Lob – aber auch konstruktive Kritik

„Ein mega Event“, lobte eine Teilnehmerin, und eine andere ergänzte: „Die Besucher waren richtig lieb, es gab viele witzige Gespräche.“ Viele Verkäuferinnen und Verkäufer zeigten sich zufrieden mit dem Interesse und Umsatz am Vormittag. Allerdings ließ der Besucherstrom am Nachmittag deutlich nach – Hitze und parallele Veranstaltungen wie der Altstadtsommer dürften dazu beigetragen haben.

Besondere Erlebnisse und weite Anreise

Einige Geschichten stachen heraus: So fand ein Besucher bei einem Nachbarn überraschend das perfekte Brautkleid. Eine andere Verkäuferin freute sich über bessere Einnahmen als bei früheren Flohmärkten. Besonders erwähnenswert: Manche Gäste reisten sogar aus München, Neu-Ulm und Nürnberg an. Einer der Haushalte konnte Einnahmen von über 300 Euro verbuchen – ein schöner Erfolg.

Wünsche für künftige Flohmärkte

Trotz der positiven Grundstimmung wurden auch Verbesserungsvorschläge geäußert. Mehrere Teilnehmende wünschten sich eine zentralere Organisation, etwa auf dem Lidl-Parkplatz oder dem DAV-Gelände, um Besuchern eine bessere Übersicht zu ermöglichen. Auch über alternative Zeitmodelle wurde diskutiert: Ein früherer Start am Morgen oder ein späterer Abendbeginn könnten für angenehmere Temperaturen sorgen. Die Idee eines Nachtflohmarkts kam besonders gut an.

Ausblick: Wiederholung nicht ausgeschlossen

Obwohl am selben Wochenende auch ein großer Flohmarkt in Pforzen stattfand, fanden viele Besucherinnen und Besucher den Weg nach Kaufbeuren-Nord. Die Veranstaltung wurde insgesamt positiv aufgenommen. Trotz kleiner Kritikpunkte zogen die meisten Beteiligten eine gute Bilanz – und viele erklärten bereits, beim nächsten Mal wieder mit dabei zu sein.

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Allgemein Soziales Veranstaltung

Garagen- & Hofflohmarkt in Kaufbeuren Nord am 28. Juni 2025

Nachbarschaft erleben, Schätze finden – bei jedem Wetter im Stadtteil unterwegs

Am Freitag, den 28. Juni 2025, wird der Norden Kaufbeurens von 10 bis 16 Uhr zum Treffpunkt für Trödelfreunde, Nachbarinnen und Nachbarn sowie alle, die Lust auf Nachhaltigkeit und Begegnung haben. Bei jedem Wetter öffnen rund 80 Haushalte ihre Höfe, Gärten oder Garagen für Besucher.

Mit dabei sind Adressen rund um Am Hofanger, Am Sonneneck, das DAV-Kletterzentrum, den Lidl an der Türkheimer Straße und viele weitere Straßen im Norden der Stadt. Die Verkaufsstände sind privat organisiert und bieten eine vielfältige Auswahl an gebrauchten Dingen.

Persönlich, lokal und umweltbewusst

Der Hofflohmarkt in Kaufbeuren Nord bringt Menschen zusammen – nicht nur durch das gemeinsame Stöbern, sondern auch durch den direkten Kontakt unter Nachbarn. Wer einen Stand betreibt, tut das auf privatem Grund – ganz ohne gewerblichen Hintergrund.

Angeboten wird, was nicht mehr gebraucht wird: Bücher, Kleidung, Spielzeug, Trödel – alles darf einen neuen Besitzer finden. So wird der Flohmarkt auch zu einem Beitrag für mehr Nachhaltigkeit im Alltag.

Übersicht

Eine Übersichtskarte mit allen teilnehmenden Haushalten sowie ein druckfähiges Veranstaltungsplakat stehen bereit und helfen bei der Orientierung.

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Soziales Wirtschaft

Vielversprechende Entwicklungen bei der Frühjahrsversammlung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

In gemütlicher Atmosphäre fand die Frühjahrsausgabe der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren im Landgasthof „Hubertus“ in Apfeltrang statt. Anders als die, jährlich im Herbst stattfindende offizielle Versammlung, bot dieser Abend viel Raum für Austausch und persönliche Gespräche

Rund 50 Mitglieder waren der Einladung gefolgt, die dieses Mal in Leichter Sprache versendet worden war, um möglichst viele der über 700 Mitglieder zu erreichen. Neben der Vorstellung laufender Projekte sorgte insbesondere die Vorstellung des Werkstattrats der Wertachtal-Werkstätten für Aufmerksamkeit: Markus Knab und Björn Fuchs präsentierten mit viel Engagement ihre Rollen als Selbstvertreter und beantworteten Fragen aus dem Publikum.

Für große Vorfreude sorgte danach die Vorstellung des geplanten inklusiven Gastronomiebetriebs „Schauburg“, der unter dem Dach der gerade noch im Umbau befindlichen „Kulturwerkstatt“ in Kaufbeuren entstehen soll. Projektleiterin Simone Klinger gab mit ersten Bildern Einblick in die Planungen. In der im Winter 2025 eröffnenden inklusiven Theatergastronomie werden Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam für die Gäste sorgen. Geplant ist unter anderem ein Angebot täglich wechselnder Mittagstische und leckerer Snacks rund um die Theatervorstellungen.

Auch das Projekt „Inklusion am Arbeitsplatz“, vorgestellt von Projektkoordinator Uwe Zimmermann, fand viel Anklang. Er erläuterte wie das Beratungsangebot neue Wege schafft, damit Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze finden können. Dabei werden nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch langfristige Begleitung und Erprobungsphasen angeboten. Besonders anschaulich wurde dies am Beispiel des Gartenprojekts im Kaufbeurer Klostergarten – ein Ort, an dem Menschen mit Beeinträchtigung durch gärtnerische Arbeit Struktur, Freude und Gemeinschaft erleben.

Vorstand Wolfgang Neumayer freute sich in seiner abschließenden Rede über die Möglichkeit, in diesem lockeren Rahmen miteinander ins Gespräch zu kommen und über die wichtigsten Entwicklungen im Verein auf diese Weise auf dem Laufenden halten zu können. „Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren bleibt ein starker Motor für Leidenschaft und Ideenreichtum, wenn es um gelebte Teilhabe und Selbstbestimmung geht. Das ist nur möglich, dank einer engagierten, interessierten Mitgliederschaft.“

Über die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. mit Wertachtal-Werkstätten gGmbH

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. ist eine der größten gemeinnützigen Organisationen im Allgäu. Mit über 750 Vereinsmitgliedern setzt sie sich seit 1964 als Angehörigenvertretung und Dienstleister für Menschen mit einer (drohenden) Beeinträchtigung und ihre Familien ein. Über 1.500 Menschen nutzen ihre Angebote und Leistungen. An den Standorten Kaufbeuren, Neugablonz, Marktoberdorf, Buchloe und Füssen sind rund 600 Mitarbeiterinnen in über 40 Einrichtungen tätig. Weitere rund 850 Mitarbeiterinnen mit und ohne Beeinträchtigung arbeiten bei der Tochtergesellschaft, den Wertachtal-Werkstätten gGmbH. Dort werden seit 1973 hochwertige Produkte und zuverlässige Dienstleistungen für Firmen und Privatkunden in vielen verschiedenen Bereichen angeboten. Mehr unter: www.lebenshilfe-oal.de

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Soziales Wirtschaft

Gemeinsam verdoppelt: HypoVereinsbank-Mitarbeiter spenden für humedica e.V.

„Unsere Mitarbeiter leisten mit den Spendengeldern auch über Landesgrenzen hinweg einen wertvollen Beitrag für das Gemeinwohl

Die Mitarbeiter der HypoVereinsbank im Allgäu leisten mit 1.876 Euro Spendengelder erneut einen Beitrag für humedica. Damit profitiert die internationale Organisation zum zwölften Mal vom „Gift Matching Program“ der Bank.

Insgesamt sammelten die Mitarbeiter der Bank Spendengelder in Höhe von 1.876 Euro. Die UniCredit Foundation verdoppelte den Betrag auf insgesamt 3.752 Euro auf. Den entsprechenden Scheck überreichten am heutigen Dienstag, 3.Juni 2025, Andreas Frey, Filialleiter Privatkundengeschäft in Kaufbeuren und Josef Konrad, Vermögenskundenberater, an Carina Freudig von humedica.

„Unsere Mitarbeiter leisten mit den Spendengeldern auch über Landesgrenzen hinweg einen wertvollen Beitrag für das Gemeinwohl – das verdient meine höchste Anerkennung. Ich bedanke mich bei den Kolleginnen und Kollegen für Ihre Unterstützung. Ihre Einsatzbereitschaft macht es möglich, die wichtige Arbeit von sozialen Organisationen wie humedica Jahr für Jahr zu fördern“, so Andreas Frey.

Seit 1979 setzt sich die internationale Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren dafür ein, dass Menschen in Not nicht nur überleben, sondern in ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung örtlicher Partner, durch die Verbesserung der Lebensbedingungen und eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, engagiert sich aber auch darüber hinaus, wenn andere die Not der Menschen nicht mehr im Blick haben. Das DZI-Spendensiegel bescheinigt humedica jedes Jahr einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

Nachhaltiges Engagement

Als Teil der UniCredit engagiert sich die HypoVereinsbank seit vielen Jahren im Rahmen der gruppenweiten Nachhaltigkeitsstrategie gemeinsam mit den Mitarbeitern für die Gesellschaft. Ein wichtiges Anliegen ist es, Integration und Teilhabe für Jugendliche und sozial benachteiligte Menschen zu ermöglichen. Die Bank fördert dieses ehrenamtliche Engagement mit Sonderurlaub und Spenden bei mehreren Programmen: „Wir für die Region“, „Ehrensache“ sowie „Gift Matching“, bei dem die Spenden durch die UniCredit Foundation verdoppelt werden.

Weitere Infos: www.hvb.de/nachhaltigkeit

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Soziales Veranstaltung

22. Juni in Kaufbeuren: Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung mit Gedenkfeier

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von der Musikvereinigung Neugablonz

Am Sonntag, 22. Juni 2025, lädt Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse anlässlich des Gedenktags für die Opfer von Flucht und Vertreibung alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Gedenkfeier und Kranzniederlegung ein. Diese findet um 11:30 Uhr am Ehrenmal Neugablonz im Fichtenweg statt. Der Gedenktag wird jedes Jahr am 20. Juni begangen. Da dies heuer ein Freitag ist, finden die Feierlichkeiten am Sonntag statt.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von der Musikvereinigung Neugablonz. Am Gedenktag selbst werden am Ehrenmal in Neugablonz die Landesflagge, die Kaufbeurer Flagge und Neugablonzer Flagge gehisst.

Am „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“ wird seit 2014 der weltweiten Opfer von Flucht und Vertreibung gedacht. Hierdurch wird deutlich gemacht, dass der Wille und die Kraft zu Versöhnung und Neuanfang, der gemeinsame Aufbau und Zusammenhalt in der Gesellschaft das Fundament bilden, auf dem Deutschland heute Menschen aus rund 190 Nationen eine Heimat bietet. Der Gedenktag würdigt zugleich die gelungene Integration und Aufbauleistung der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler.

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Soziales

Ein Tag der Erinnerung und Begegnung: Rosentag am Grab der Heiligen Crescentia

Eine Brentano-Rose und Musik für die Heilige Crescentia

Kürzlich luden der Freundeskreis Sophie La Roche und das Crescentia-Kloster Kaufbeuren zum Rosentag ans Grab der Heiligen Crescentia ein. In der Klosterkirche kamen Gedichte und Gebete der Heiligen sowie eine Uraufführung ihres von Richard Waldmüller vertonten Leidensliedes „O süße Hand Gottes ermunterst mein Herz“ zu Gehör. Im Anschluss an die musikalisch unterstützte Werkslesung und Rosenniederlegung beim Sarkophag erhielten die Schwestern im Klosterhof eine „Brentano-Rose“ für den Klosterberggarten.

Maria Crescentia Höss (1682-1744), die 1900 selig- und 2001 heiliggesprochen wurde, genoss wegen ihrer Frömmigkeit und lebensnahen Klugheit bereits zu Lebzeiten Anerkennung und Verehrung. Das schriftstellerische Werk der Erbauungsdichterin umfasst auch einen umfangreichen Briefwechsel mit hochgestellten Persönlichkeiten ihrer Zeit.

Bisher rief der deutschlandweit tätige Verein Literaturlandschaften e.V. jedes Jahr am ersten Juni-Wochenende auf, zum sogenannten „Dichterrosentag“ an einem örtlichen Dichtergrab eine Rose niederzulegen, um an die Person und das Werk zu erinnern. In diesem Jahr wurde auf eine bundesweite Aktion verzichtet. Dennoch hielt der Freundeskreis Sophie La Roche an dieser Tradition fest, da es zwischen „der heiligsten und der profansten Frau Kaufbeurens“ – so La Roche – eine Verbindung gibt: Clemens Brentano, der Enkel der Sophie von La Roche und Achim von Arnim, der Ehemann ihrer Enkelin Bettina Brentano, verfassten die Liedersammlung „Des Knaben Wunderhorn“, in welche sie – wie es heißt aufgrund eines Hinweises ihrer Großmutter – das Leidenslied der Heiligen Crescentia mit aufnahmen.

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Soziales

Jahreshauptversammlung: Freundeskreis Blaue Blume Schwaben e.V. blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück

Unterstützung in vielen Bereichen

Musikalischer Auftakt und Dank an die Gastgeber

Mit einem Klavierstück von Marianne Wunderer wurde die 21. Jahreshauptversammlung des Freundes- und Förderkreises Blaue Blume Schwaben e.V. am 28. Mai 2025 eröffnet. Bernd Ruppert, erster Vorsitzender des Vereins, begrüßte die anwesenden Mitglieder herzlich und dankte dem Hausherrn Wolfgang Vater, Einrichtungsleiter der Blauen Blume Schwaben gGmbH, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Rückblick auf ein aktives Vereinsjahr

In seinem Bericht blickte Bernd Ruppert auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Höhepunkte waren unter anderem ein „Abend der Begegnung“ mit Lesungen und Musik im September 2024 sowie die aktive Mitwirkung beim Advents-Plätzchenbacken. Auch beim „Engelesmarkt“ im Heinzelmannquartier war der Förderkreis beteiligt.

Im Frühjahr 2025 beteiligte sich der Verein an den Aktionswochen Demenz unter dem Motto „Demenz neu sehen“, gemeinsam mit der Blauen Blume gGmbH und weiteren Partnern.

Unterstützung in vielen Bereichen

Der Verein zählt derzeit 105 Mitglieder – viele von ihnen begleiten die Arbeit der Blauen Blume Schwaben gGmbH bereits seit Jahren. Die enge Zusammenarbeit mit „Wir sind Kaufbeuren“, der lokalen Presse und den sozialen Medien trägt dazu bei, mehr Menschen für das Engagement zu gewinnen.

Auch bei der regelmäßig stattfindenden Hausversammlung ist der Förderkreis präsent. Dort werden Anliegen der Besucher aufgegriffen und gemeinsam nach Lösungen gesucht.

Finanzielle Förderung im Überblick

Im vergangenen Jahr konnte der Freundeskreis Projekte im Umfang von über 17.000 Euro unterstützen:

  • Anschaffung von zwei E-Bikes für die Standorte Mindelheim und Kaufbeuren
  • Zuschüsse zur Innenrenovierung (neuer Bodenbelag) und zur Gestaltung der Außentreppe
  • Unterstützung für Küchenausstattung und Gartenprojekte
  • Förderung von Selbsthilfegruppen in den Bereichen Computer, Kunst und MAKS
  • Finanzierung von Ausflügen und Gemeinschaftsveranstaltungen

Solide Finanzen und klare Strukturen

Schatzmeisterin Eva Kramer stellte die aktuelle Finanzlage des Vereins vor. Die Kassenprüfer Eva Kern und Günter Busold bestätigten eine ordnungsgemäße Buchführung. Die Mitgliederversammlung sprach dem Vorstand einstimmig das Vertrauen aus und entlastete ihn.

Wertschätzung durch die Stadt Kaufbeuren

Oberbürgermeister Stefan Bosse dankte in seinem Grußwort der Vorstandschaft und den Vereinsmitgliedern für ihr Engagement. Er betonte die Bedeutung der Unterstützung durch Bezirkstagspräsident Martin Sailer und bekräftigte die Bereitschaft der Stadt, die Arbeit der Blauen Blume im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu fördern.

Entwicklungen in der Blauen Blume Schwaben gGmbH

Einrichtungsleiter Wolfgang Vater berichtete von positiven Entwicklungen: Neue Mitarbeiterinnen haben sich gut eingearbeitet, neue Gruppenangebote wie Englischunterricht und Entspannungstechniken erweitern das Programm. Veranstaltungen wie Fasching, „Tanz in den Mai“ und das Sommerfest finden großen Anklang. Im Fokus bleibt die Früherkennung und Diagnostik bei Demenz und gerontopsychiatrischen Erkrankungen.

20 Jahre Mitgliedschaft – eine besondere Ehrung

Zehn Mitglieder wurden für ihre 20-jährige Unterstützung des Vereins geehrt:

  • Oberbürgermeister Stefan Bosse
  • Andreas Frey (UniCredit Bank AG)
  • Sabine Martin
  • Helga Preissler
  • Wolfgang Jehle
  • Christian Körber
  • Elisabeth Lang
  • Bernd Schächtele
  • Brigitte Schweitzer
  • Wilhelm Weinbrenner

Abschluss mit einem Zitat

Zum Abschluss der Versammlung zitierte Bernd Ruppert den Bezirkstagspräsidenten Martin Sailer:
„Das Leben ist zu kurz, aber wir können es lang machen, wenn wir es mit guten Taten füllen.“ (Albert Schweitzer)

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Soziales Tourismus

Historische Grenzsteinwanderung: Heimatverein Kaufbeuren begab sich auf Spurensuche

Der Aufwand wurde mit einem beeindruckenden Alpenpanorama und einer Einkehr in der Skihütte mehr als belohnt

Auf eine eindrucksvolle Reise in die regionale Geschichte begaben sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Grenzsteinwanderung des Heimatvereins Kaufbeuren. Thomas Pfundner führte die Gruppe entlang der historischen Grenzlinie zwischen Ölmühlhang, Fatimakapelle und Skihütte durch eine idyllische Wiesenlandschaft – ein Gebiet, dessen Grenzverlauf bereits 1240 in der ältesten deutschsprachigen Königsurkunde erwähnt wurde.

Nicht immer leicht zu entdecken waren die sechs ältesten Grenzsteine Kaufbeurens und des Ostallgäus, datiert auf das Jahr 1598. Mit Kreide wurden die verblassten Inschriften der jahrhundertealten Steine nachgezogen und so sichtbar gemacht. Die aufmerksamen Augen der Wandergruppe erspähten sogar noch einen siebten Stein – eine unerwartete Entdeckung, die für Freude sorgte. Die Wanderung durch das hügelige Gelände stellte gewisse Anforderungen an die Trittsicherheit der Teilnehmenden, doch der Aufwand wurde mit einem beeindruckenden Alpenpanorama und einer Einkehr in der Skihütte mehr als belohnt.

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Senioren Soziales Veranstaltung

Am Ende wissen wie es geht. Die BLICKLICHT bietet Kurs zur „Letzten Hilfe“ an

Ein Thema, das oft sprachlos macht. Kurs am 27. Juni 2025

Wenn ein Mensch am Ende seines Lebens angekommen ist, fühlen sich Angehörige und Freunde oft hilflos. Der Umgang mit dem Sterben ist vielen fremd geworden. Über Jahrhunderte gewachsenes Wissen zur Sterbebegleitung ist im Zuge der Industrialisierung und gesellschaftlicher Veränderungen weitgehend verloren gegangen.

Unterstützung in einer sensiblen Zeit

Die BLICKLICHT gGmbH in Kaufbeuren möchte dieser Entwicklung etwas entgegensetzen und bietet einen sogenannten „Letzte Hilfe Kurs“ an. Dieser Kurs richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, die lernen möchten, wie sie sterbenden Angehörigen oder nahestehenden Menschen beistehen können.

Was im Kurs vermittelt wird

Der Kurs versteht sich als eine Art „Kleines 1×1 des Sterbens“. Er vermittelt grundlegendes Wissen, gibt Orientierung und zeigt einfache Handgriffe, die in der Begleitung hilfreich sein können. Dabei geht es nicht um medizinisches Fachwissen, sondern um menschliche Zuwendung.

Sterbebegleitung ist kein Spezialgebiet, das nur Fachleuten vorbehalten ist. Sie kann auch im familiären oder nachbarschaftlichen Umfeld stattfinden. Ziel des Kurses ist es, Hemmungen abzubauen und Mut zu machen, sich Sterbenden zuzuwenden.

Zuwendung braucht keine Ausbildung – nur ein bisschen Wissen und Herz

Der Abschied vom Leben ist ein tiefgreifender Moment – für den Sterbenden wie auch für die Angehörigen. Wer in dieser Zeit eine Hand reicht, spendet Trost und Halt. Der „Letzte Hilfe Kurs“ möchte dazu ermutigen, genau diese Hand zu reichen – mit Einfühlungsvermögen und ein wenig Wissen.

Termin und Anmeldung

Der nächste Kurs findet am Freitag, 27. Juni 2025, von 14:00 bis 18:00 Uhr in den Räumen von BLICKLICHT, Am Bleichanger 33 in Kaufbeuren, statt.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldung:
📞 Telefon: 08341 – 960 29 52
📧 E-Mail: info@blicklicht.org

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Soziales Veranstaltung

Tanztee im Heinzelmannstift lädt zum Mitmachen ein

Musik, Bewegung und Begegnung am Sonntagnachmittag

Das Seniorenheim Heinzelmannstift lädt am Sonntag, den 15. Juni 2025, herzlich zum nächsten Tanztee ein. Von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr wird in geselliger Runde das Tanzbein geschwungen – begleitet von Livemusik.

Willkommen sind alle Tanzfreudigen, unabhängig vom Alter. Ob als Paar oder allein, jede und jeder ist eingeladen, einen beschwingten Nachmittag zu erleben.

Die Veranstaltung findet direkt im Heinzelmannstift statt. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer Freude an Musik und Bewegung hat, ist herzlich willkommen.

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Soziales Veranstaltung

Austausch in geschütztem Rahmen: Trauercafé am 11. Juni in Kaufbeuren

Gemeinsam durch die Trauer – Begegnung und Gespräche beim Hospizverein

Am Mittwoch, den 11. Juni 2025, lädt der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu trauernde Menschen zu einem Trauercafé ein. In einer geschützten Atmosphäre besteht die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen à la carte mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die sich mit ihrer Trauer nicht allein fühlen möchten und den persönlichen Kontakt zu anderen suchen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.


Ort und Zeit

Das Trauercafé findet in den Räumen des Generationenhauses Kaufbeuren (Hafenmarkt 6–8) statt. Die Veranstaltung beginnt um 14:30 Uhr und endet gegen 16:30 Uhr.


Anmeldung erforderlich

Um eine angenehme Planung zu ermöglichen, wird um telefonische Anmeldung bis spätestens 10. Juni 2025 gebeten.

Telefon: 08341 – 99 44 43

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Soziales Veranstaltung

Ernährung & Bewegung für junge Familien

Kostenfreie Online- und Praxiskurse im Juli in Kaufbeuren und Umgebung

Das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren bietet im Juli ein vielseitiges Kursprogramm für Eltern und Betreuungspersonen von Kindern bis drei Jahren an. Ob Ernährung, Bewegung oder Austausch – das Angebot richtet sich an junge Familien, Großeltern und Interessierte.


Ernährung für die Kleinsten: Wissen aus erster Hand

Babybrei trifft Fingerfood

Donnerstag, 10.07.2025 | 10:00 – 11:30 Uhr
Online-Vortrag mit Andrea Passenberg (Dipl. Ökotrophologin)
Wie gelingt der Übergang von der Milch zur Beikost? Neben Informationen zur klassischen Breikost geht es auch um Baby-led weaning und praktische Anregungen.
Anmeldeschluss: 09.07.2025
Teilnahme: kostenfrei


Kinderernährung – auch vegetarisch oder vegan?

Freitag, 11.07.2025 | 09:30 – 11:00 Uhr
Online-Vortrag mit Anja Müller (Dipl. Ökotrophologin)
Immer mehr Familien interessieren sich für fleischlose Ernährung. Der Kurs klärt, was wissenschaftlich fundiert ist und wie pflanzenbasierte Kost kindgerecht und nährstoffreich gestaltet werden kann.
Anmeldeschluss: 10.07.2025
Teilnahme: kostenfrei


Gut ernährt mit Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung

Freitag, 18.07.2025 | 09:30 – 11:00 Uhr
Online-Vortrag mit Christine Bauer (M.A. Prävention und Gesundheitsmanagement)
Dieser Kurs richtet sich an frischgebackene und werdende Eltern. Es geht um das Stillen, den Nährwert verschiedener Milchnahrungen und wie Babys optimal versorgt werden – auch ohne Stillen.
Anmeldeschluss: 17.07.2025
Teilnahme: kostenfrei


Bewegung draußen: Spiel & Spaß bei jedem Wetter

Praxiskurs in Marktoberdorf

Mittwoch, 16.07.2025 | 15:00 – 16:30 Uhr
Referentin: Lina Meese (Sportwissenschaftlerin)
Treffpunkt: Kapelle St. Wendelin (Hexenspielplatz), Genoveva-Brenner-Weg, 87616 Marktoberdorf
Mit Naturmaterialien und Alltagsgegenständen wird Bewegung spielerisch gefördert – für Eltern und Großeltern mit Kindern von 2–3 Jahren.
Anmeldeschluss: 11.07.2025
Teilnahme: kostenfrei


Praxiskurs in Buchloe

Donnerstag, 17.07.2025 | 15:00 – 16:30 Uhr
Referentin: Susanne Trillof (Ergotherapeutin)
Treffpunkt: Parkplatz an der Schießstätte, Schießstattstraße 21, 86807 Buchloe
Auch hier steht die Freude an Bewegung im Mittelpunkt – unabhängig vom Wetter.
Anmeldeschluss: 14.07.2025
Teilnahme: kostenfrei


Anmeldung und Kontakt

Die Teilnahme an allen Kursen ist kostenfrei. Anmeldungen erfolgen über die Website des AELF Kaufbeuren:
🌐 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie

Fragen beantwortet das Amt auch telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

Hinweis: Die Veranstaltungen finden in Kooperation mit den Familienstützpunkten Ostallgäu, Buchloe und Marktoberdorf statt. Finanziert werden sie durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

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Soziales Veranstaltung

Zeit für Austausch und Entlastung

Gesprächskreis für pflegende Angehörige lädt zum Treffen ein

Unser offener Gesprächskreis trifft sich mit
allen pflegenden Angehörigen, ehrenamtliche HelferInnen und Interessierten.

Gemütliches Treffen im Ringstüberl

Datum: Dienstag, den 01.07.2025 um 17.30 Uhr

Ort: Ringstüberl
Gablonzer Ring 22, 87600 Kaufbeuren

Ansprechpartnerin: Corinna Praetorius, Fachstelle für pflegende Angehörige

Bitte meldet Euch/ Sie sich bis zum 23.06.2025 verbindlich an, damit wir die genaue Reservierung vornehmen können. Die Kosten übernimmt wie immer jeder Teilnehmer selbst.
Ich freue mich auf Euer/ Ihr Kommen und wünsche bis dahin eine gute Zeit!

Eure/ Ihre Corinna Praetorius

Wer eine Betreuungsperson für den zu Pflegenden während dieser Zeit benötigt, sollte sich bitte baldmöglichst bei der Fachstelle melden.

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Allgemein Soziales

Zivilcourage im Alltag: Kuratorium Sicheres Allgäu ehrt mutige Bürgerinnen und Bürger

Anerkennung für Zivilcourage in Kaufbeuren

In einer feierlichen Veranstaltung in den Räumen der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu würdigte das Kuratorium Sicheres Allgäu (KSA) Menschen, die durch mutiges Handeln in schwierigen Situationen Verantwortung übernommen haben. Im Fokus stand nicht nur die Tat, sondern vor allem das dahinterstehende gesellschaftliche Engagement.

Musikalisch eröffnete die Polizeimusik Vorarlberg unter Leitung von Kapellmeister Christian Tschütscher den Abend. Landrat Elmar Stegmann (Lindau), Präsident des KSA, betonte in seiner Ansprache:
„Zivilcourage ist keine Frage der Stärke, sondern der Haltung.“

Für nachdenkliche Momente mit einer Prise Humor sorgte Kabarettist Wolfgang Krebs, der in seiner Rolle als „Edmund Stoiber“ aktuelle Themen mit feinem Witz und Respekt ansprach.

Die Geehrten erhielten Urkunden, eine Goldmünze – gestiftet von den Sparkassen Allgäu und Schwaben-Bodensee – sowie eine Einladung zu einer exklusiven Fahrt mit dem Polizeiboot „Hecht“ auf dem Bodensee.

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Polizei vor Ort

Neben dem Oberbürgermeister von Kaufbeuren, Stefan Bosse, waren auch Memmingens OB Jan Rothenbacher, die Oberallgäuer Landrätin Indra Baier-Müller sowie der Vizepräsident des Bayerischen Landtags, Alexander Hold, und Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner unter den Ehrengästen.


Die ausgezeichneten Fälle im Überblick

Lauchdorf: Callcenter-Betrug verhindert

Angelika Hänseler aus dem Landkreis Ostallgäu durchschaute einen Betrugsversuch am Telefon. Eine vermeintliche Polizistin forderte 65.000 Euro Kaution für ihre angeblich inhaftierte Tochter. Frau Hänseler hielt den Notruf aktiv, ohne selbst zu sprechen, sodass die Polizei das Gespräch mithören konnte. Mit großer Ruhe spielte sie über zwei Stunden hinweg mit – bis eine Tatverdächtige bei der vereinbarten Geldübergabe festgenommen werden konnte.


Memmingen: Taxifahrer wird zum Ermittlungshelfer

Taxifahrer Patrick Friedrich wurde misstrauisch, als ein Fahrgast während der Fahrt mehrfach telefonierte und sich auffällig verhielt. Er informierte die Polizei, die den Mann noch im Taxi festnahm. Bei ihm wurden Handys, Bargeld und ein Schließfachschlüssel gefunden. Die Hinweise führten zu weiteren Ermittlungen wegen Callcenter-Betrug.


Kempten: Jugendliche vor Sprung in die Iller bewahrt

Hanspeter Gschwendt und Christina Bayer griffen beherzt ein, als eine 17-Jährige in Kempten unter einer Brücke stand – offenbar in suizidaler Absicht. Bei kalten Temperaturen und starker Strömung konnte das Paar die Jugendliche bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte beruhigen. Ihr Eingreifen gilt als beispielhaft für Zivilcourage im Alltag.


Kaufbeuren: Klosterschwester erkennt Betrüger

Im Creszentia-Kloster Kaufbeuren wurde ein mutmaßlicher Einmietbetrüger durch das umsichtige Handeln von Schwester Ursula Maria Gruber gestellt. Sie erkannte den Mann trotz vorherigem Hausverbot wieder und hielt ihn in einem Gespräch so lange hin, bis die Polizei eintraf. Inzwischen konnten dem Täter zwölf Betrugsfälle nachgewiesen werden.


Marktoberdorf: Jugendliche retten Schwimmer

Niklas Thuy, Clemens Hampp und Tobias Opitsch hörten am Kuhstallweiher einen Hilferuf. Ein 84-jähriger Schwimmer hatte sich in Wasserpflanzen verfangen und geriet in Panik. Die Jugendlichen griffen beherzt zum Rettungsring und brachten den Mann sicher ans Ufer. Ihr schnelles Handeln rettete vermutlich sein Leben.


Kempten: Zeugen stoppen Gewalt

In der Nacht zum 8. Juni 2024 schlug ein Mann mit einem Fahrradschloss auf einen anderen ein. Adem Abda und Sadam Salih Mohammed schritten ein, riefen die Polizei und filmten die Tat. Dank ihrer Hilfe konnte der Täter gefasst und später wegen versuchten Totschlags verurteilt werden.


Über das Kuratorium Sicheres Allgäu e. V.

Das KSA ist ein gemeinnütziger Zusammenschluss von Vertreterinnen und Vertretern aus Polizei, Justiz, Bildung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Ziel ist die Förderung von Zivilcourage, Prävention und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Weitere Informationen: www.sicheres-allgaeu.de

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Soziales Sport

Devils gewinnen packendes Finale beim 7. Hockey for Hope Cup

Benefizturnier in Kaufbeuren vereint Sport, Emotion und Engagement für den guten Zweck

Wie bereits in den Vorjahren zog das Hockey for Hope Benefizturnier zahlreiche Zuschauer in die energie schwaben arena in Kaufbeuren. Am 31. Mai und 1. Juni wurde die mittlerweile siebte Ausgabe des Turniers ausgetragen – und sie hatte es in sich: sportlich, emotional und organisatorisch. Die Stimmung war durchweg positiv, das Feedback aller Beteiligten ausnahmslos begeistert – kein Wunder bei einem Event, das sich fast 20 Spielstunden erstreckte, von über 40 ehrenamtlichen Helfern gestemmt wurde und ein Spendenergebnis erwarten lässt, das den bisherigen Rekord von 8.300 € übertreffen und mit Glück die 9.000€ Grenze überschreiten wird.
Sportlich wurde das Niveau nochmals gesteigert. Insgesamt 16 Teams, darunter auch wieder die Gäste aus der ungarischen Partnerstadt (Szombathelyi Pingvinek) und quer aus Deutschland, lieferten sich spannende und faire Spiele. Viele Spieler mit großer Eishockey-Vergangenheit und -Gegenwart sorgten zusätzlich für Glanz auf dem Feld: Topscorer des Turniers wurden im Rolling Pandas Trikot Max Pohl (Hannover Indians / Oberliga), Adriano Carciola und zwei anonyme „Otter-Stars“ der Penzberger Otter.

Das Finale war ein echter Krimi: Die Rolling Pandas Kassel mit dem Bad Nauheimer Kult-Torhüter Jerry Kuhn (Inlinehockey Weltmeister 2013, DEL2 Spieler des Monats Dezember 24) gingen durch Adriano Carciola in Führung, doch die Devils Ulm/Neu-Ulm drehten das Spiel zunächst auf 2:1. Max Pohl glich für die Pandas aus, ehe Tobias John kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 3:2-Endstand für die Devils markierte. Damit sicherten sich die Ulmer erstmals den Turniersieg. Die Sexy Unicorns – Vorjahressieger mit den Spielern der Rostock Piranhas – holten Bronze, wodurch es weiterhin keinem Team bisher gelang, den Titel zu verteidigen. Einen besonderen Preis erhielten die Pokemons aus Frankfurt für den meisten Kiosk-Umsatz.

Auch abseits des Spielfeldes wurde einiges geboten: Eine Schussmessanlage vom Partner Warrior, Zielschießen, ein liebevoll betreutes Kinder- und Spielerschminken (Pokémon-Motive waren besonders bei Spielern gefragt) und Eishockeyrätselspiele sorgten für strahlende Gesichter bei Groß und Klein. Besonders hervorzuheben: Die große Tombola mit Preisen im Gesamtwert von über 10.000 € – eine der wichtigsten Einnahmequellen zur Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder.
Ein fester Bestandteil des Turniers ist die enge Zusammenarbeit mit dem Kinderheim Biberburg. Die Kinder gestalteten nicht nur die Medaillen selbst, sondern überreichten diese auch voller Stolz bei der Siegerehrung – nach drei mit Pizza, Inlinehockey und guter Laune gefüllten Finalspielen. Ein emotionaler Moment, der Spieler und Zuschauer gleichermaßen bewegte.

Um Kosten für externe Schiedsrichter zu sparen, boten sich bereits im Vorfeld einige Spieler als Schiedsrichter an, was von Hockey for Hope dankend angenommen wurde. Dies zeigt, dass der HfH Charity Cup sich allmählich von einem Turnier zu einer großen „Festival“-Community entwickelt. Auch wenn es eine Spielverletzung durch einen Schuss ins Gesicht gab, verlief das Wochenende insgesamt äußerst ruhig und reibungslos – was nicht zuletzt den engagierten Helfern zu verdanken ist. Ihnen gilt der besondere Dank des Vereinsvorstands. Ein Termin für 2026 steht aktuell noch nicht fest.


Endplatzierungen HfH-Cup 2025

  1. Devils Ulm / Neu-Ulm
  2. Rolling Pandas Kassel
  3. Sexy Unicorns (Rostock)
  4. Rollschuhfreunde aus dem Allgäu
  5. Penzberger Otter
  6. Allgäu Rockets
  7. Nachtschicht LKA (Rosenheim)
  8. Szombathelyi Pingvinek (Ungarn)
  9. Team Simpsons (ESVK U20/DNL)
  10. ESV Dachau Woodpeckers
  11. Skater Union Augsburg
  12. German Avengers
  13. EV Rillerburg (Ravensburg)
  14. Fulle Matrosen Kassel
  15. IHC Badgers München
  16. Pokemons Frankfurt

Alle Ergebnisse und Statistiken finden sich auf www.hockey-for-hope.org

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Soziales Veranstaltung Wirtschaft

Auszeichnung für gelebte Inklusion: Kantine Frisch und Fair erhält die Inklusionsblume des Landkreises Ostallgäu

Erstes Highlight der Saison: Biergarten der Vielfalt am 6. Juni

Mit großem Engagement, gelebter Vielfalt und einem festen Platz in der regionalen Soziallandschaft wurde die Kantine Frisch und Fair gGmbH am 27. Mai 2025 im Landratsamt Ostallgäu mit der Inklusionsblume des Landkreises ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung fand im Rahmen eines Empfangs im Landratsamt Ostallgäu – Marktoberdorf statt.

Die Auszeichnung würdigt das vorbildliche Engagement der Kantine in der umfassenden Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Mit dem Ziel, nicht nur zu fördern, sondern echte berufliche Perspektiven zu schaffen, ist das Inklusionsunternehmen seit seiner Gründung im August 2019 ein Ort der Begegnung, des Lernens und des Miteinanders geworden.

„Gutes Essen, gute Menschen, faire Chancen“ – so lässt sich die Philosophie der Kantine Frisch und Fair vielleicht am treffendsten zusammenfassen. In den drei Filialen in Kaufbeuren, Neugablonz und im Innova-Park arbeitet ein vielfältiges Team aus Menschen mit und ohne Beeinträchtigung täglich Seite an Seite – in der Küche, im Service oder in der Organisation. Das Besondere: Rund 40 Prozent der Mitarbeitenden haben einen anerkannten Grad der Behinderung und sind ganz selbstverständlich Teil des Teams.

Ein wichtiger Baustein für viele ist dabei die enge Kooperation mit dem angeschlossenen Berufs-, Bildungs- und Teilhabezentrum BeBiT, das Menschen mit Unterstützungsbedarf auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt begleitet. Was dort theoretisch erlernt wird, findet in der Kantine seine praktische Anwendung – mit dem Ziel, langfristig sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zu schaffen.

Erstes Highlight der Saison: Biergarten der Vielfalt am 6. Juni

Grafik: Kantine Frisch und Fair

Nur wenige Tage nach der Auszeichnung lädt die Kantine Frisch und Fair am Freitag, den 6. Juni, zur ersten Ausgabe des diesjährigen Biergarten der Vielfalt. In ihrem angeschlossenen Biergarten im Innovapark wird ab 15 Uhr ein geselliges Beisammensein stattfinden – mit leckeren Speisen, kühlen Getränken und Live-Musik von Adi Hauke, der für beste Stimmung sorgen wird.

Der Biergarten der Vielfalt steht – wie der Name schon sagt – für Begegnung, Offenheit und Miteinander. Menschen aus Kaufbeuren und Umgebung sind herzlich eingeladen, dieses besondere After-Work Event mitzuerleben. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Unternehmen unter: www.kantine-frisch-und-fair.de

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Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 13. Juni 2025

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 13. Juni 2025, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

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Gesundheit Soziales

Organspende: Eine Entscheidung fürs Leben

Warum der 7. Juni mehr ist als nur ein Aktionstag

Der Tag der Organspende unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig“ findet in diesem Jahr am 7. Juni statt. Er soll dazu beitragen, Ängste und Vorurteile zu diesem Thema abzubauen und sich bewusst noch zu Lebzeiten für oder gegen eine Organspende zu entscheiden.

Dokumentierter Wille entlastet Angehörige
Der unerwartete Tod eines geliebten Menschen ist für Hinterbliebene ein schmerzhaftes Ereignis. In dieser Situation mit der Frage nach einer Organspende konfrontiert zu werden, bringt für sie eine große zusätzliche Belastung – vor allem dann, wenn der Wille der Verstorbenen nicht bekannt ist. „Mit einem Organspendeausweis oder dem Eintrag im Organspende-Register schafft man Klarheit und nimmt den Druck von den Angehörigen“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. In ihrem aktuellen Bericht weist die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) darauf hin, dass die Angehörigen in fast drei Viertel (74,4 Prozent) der Fälle einer Organspende nicht zustimmen. Auch wenn es in Bayern im Jahr 2024 mit 157 Organspendern mehr Spendende als im Jahr 2023 (126) gab: Die Zahl der Menschen, die im Freistaat auf ein Spenderorgan warten, liegt laut Bayerischem Gesundheitsministerium bei über 1.100.

Organspendeausweis und -Register
Seit März 2024 kann man seine persönliche Entscheidung zur Organspende nicht nur mithilfe eines Organspendeausweises oder einer Patientenverfügung, sondern auch digital im Organspende-Register dokumentieren. Alle Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren können sich kostenfrei in diesem Online-Register beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) registrieren. „Unsere Versicherten können zudem ihre Bereitschaft zur Organ- und Gewebespende seit September 2024 auch über die App „AOK Mein Leben“ dort eintragen“, ergänzt Bernd Ruppert. Bisher hätten diese digitalen Möglichkeiten laut BfArM etwas über 310.000 Menschen genutzt; damit seien die Erwartungen nicht ganz erfüllt. Darüber hinaus ist weiterhin offen, ob in Deutschland die sogenannte Widerspruchslösung eingeführt werden soll. Diese besteht in anderen Ländern Europas wie etwa in Frankreich, Irland, Italien oder Spanien: Wer dort zu Lebzeiten nicht widerspricht, gilt automatisch als Organspenderin oder -spender.

Entscheidungshilfen nutzen
Die AOK hilft mit dem Online-Angebot „Entscheidungshilfe Organspende“ dabei, Argumente für oder gegen eine Organspende zu finden. Dazu gehören rechtliche Fragestellungen genauso wie Fragen zu den medizinischen Voraussetzungen oder den Erfolgsaussichten für eine Transplantation. Auch der Ablauf einer Organspende wird beschrieben. „Für Menschen, die ihre Fragen lieber im persönlichen Kontakt klären wollen, gibt es ein weiteres Angebot“, so Bernd Ruppert. Die AOK unterstützt das „Infotelefon Organspende“ der DSO und des Bundesinstituts für öffentliche Gesundheit (BiÖG). Expertinnen und Experten beraten montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr zu allen Anliegen rund um das Thema Organspende. Das Beratungsteam ist unter der kostenlosen Service-Telefonnummer 0800 90 40 400 erreichbar.

Im Internet:
www.aok.de/bayern/organspende
https://www.aok.de/pk/organspende/entscheidungshilfe
www.organspende-register.de

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Soziales Sport

Generationswechsel im Kaufbeurer Handball

SG Kaufbeuren/Neugablonz verabschiedet langjährige Vorstandschaft und stellt neue Struktur vor

Am Mittwoch, den 21. Mai, lud die SG Kaufbeuren/Neugablonz zur turnusgemäßen Mitgliederversammlung in den Sonnenhof in Mauerstetten. Auf der Tagesordnung standen neben der Rekapitulation der vergangenen Saison auch die Neuwahlen der Vorstandschaft und die Vorstellung des Konzepts für die neue Organisationsstruktur der SG für die mehr als 40 anwesenden Mitglieder sowie die Gäste der Geschäftsstelle des Turnverein Kaufbeuren.

Bereits im Vorfeld der Neuwahlen stand fest, dass sich die amtierenden Vorstände Werner Schenk, Markus Kreuzinger und Elrico Hartig sowie der Schatzmeister Christian Schelb und der Pressewart Axel Vorbach nach teils mehr als 30 Jahren Vorstandsarbeit nicht erneut zur Wahl stellen würden. Für die SG geht damit eine Ära zu Ende.

Mit der Entlastung der langjährigen Vorstände ging aber auch eine Zeitenwende einher. Durch die Mitgliederversammlung wurde das seit Herbst 2024 von den Fördervereinsvorständen Andreas Hauptmann und René Westermayr in Kooperation mit den bisherigen Vorständen von langer Hand geplante Zukunftskonzept für die Entwicklung des Kaufbeurer Handballs bestätigt.

Künftig wird die SG Kaufbeuren/Neugablonz durch zwei Abteilungsleiter geführt. Zur besseren Verteilung der Aufgaben wird die Abteilung organisatorisch in fünf Geschäftsbereiche unterteilt. (Technische Leitung, Jugendleitung, Aktive, Vereinsleben und Öffentlichkeitsarbeit) Der Kioskbetrieb und Marketing laufen weiterhin über den Förderverein. Strategische Entscheidungen werden von einem Beirat als neu geschaffenes Gremium koordiniert.
Als Abteilungsleiter konnten der langjährige Vereinsfunktionär Ulrich Schnieringer und sein künftiger Stellvertreter Florian Horend gewonnen werden. Beide wurden auch durch das erfolgsversprechende Zukunftskonzept und die neue Organisationsstruktur und der damit verbundenen breiteren Aufgabenverteilung überzeugt.
Die Jahreshauptversammlung vollendete eine würdige Ehrung der nun ehemaligen Vorstandschaft mit langanhaltenden stehenden Ovationen und Geschenken. Ein Abschied sieht jedoch anders aus, sie alle bleiben der SG als Fans, Trainer und Ratgeber für die neuen Vorstände erhalten.

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Soziales Sport

Saisonabschluss mit Symbolkraft: Die Damen der SpVgg Kaufbeuren sagen Danke

Kein Spiel, aber viel Wertschätzung – Unterstützung für den Frauenfußball sichtbar gemacht

Kaufbeuren, Mai 2025 – Eigentlich wollten die Damen der SpVgg Kaufbeuren am 17. Mai 2025 beim letzten Heimspiel der Saison sportlich noch einmal alles geben. Doch die Gäste aus Annhausen traten nicht an – die Punkte gingen kampflos an die Kaufbeurerinnen. Die Enttäuschung hielt sich in Grenzen, denn der Fokus lag an diesem Tag ohnehin auf einem anderen Ziel: dem Dankeschön an alle Unterstützer.

Nach der offiziellen Absage des Spiels stand einem entspannten Beisammensein nichts mehr im Weg. Die Spielerinnen nutzten die Gelegenheit, sich bei ihren Fans, Helferinnen und Helfern sowie langjährigen Förderern zu bedanken.

Ein besonderer Dank an HAWE Hydraulik

Einen zentralen Platz in diesem Dankeschön nahm das Unternehmen HAWE Hydraulik ein. Seit zwei Jahren engagiert sich der Betrieb als Sponsor der Damen- und Mädchenabteilung der SpVgg Kaufbeuren. Damit leistet HAWE einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs in der Region.

Als sichtbares Zeichen dieser Partnerschaft werden die Spielerinnen in der kommenden Saison in neuen Trikots auflaufen – finanziert durch die Unterstützung von HAWE Hydraulik.

Letzter Spieltag mit gemischten Gefühlen

Zum Abschluss der Saison stand für die Mannschaft noch ein Auswärtsspiel bei Batzenhofen-Hirblingen auf dem Programm. Die Partie endete mit einem 2:2-Unentschieden – ein Ergebnis, das bei der SpVgg Kaufbeuren für gemischte Gefühle sorgte.

Zwar dominierte das Team über weite Strecken das Spiel, verpasste es jedoch, sich für eine engagierte Leistung mit einem Sieg zu belohnen.

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Soziales

Hoffnung sichtbar machen: Kaufbeuren setzt Zeichen

Eine Einladung an alle, die Hoffnung in die Stadt tragen

Gemeinschaft zeigen, Hoffnung teilen

Kaufbeuren, Mai 2025 – In Zeiten, in denen gesellschaftliche Herausforderungen zunehmen, rückt ein zentrales Thema in den Fokus: die Hoffnung. Unter dem Motto „Hoffnung leuchtet auf – wenn Menschen etwas Positives in sich tragen“ möchte die Stadt Kaufbeuren in diesem Jahr gezielt Zeichen setzen.

Ziel ist es, Menschen und Einrichtungen sichtbar zu machen, die Hoffnung weitergeben. Dazu sind Organisationen und Initiativen eingeladen, in der Kirche St. Martin symbolische Beiträge zu präsentieren – sei es in Form von Roll-Ups, Plakaten oder Bildern.

Das Projekt bietet die Möglichkeit, an einem zentralen Ort in der Stadt die Vielfalt des gesellschaftlichen Engagements zu zeigen. Dabei stehen nicht nur die Organisationen im Mittelpunkt, sondern vor allem die Menschen, die Hoffnung leben und weitergeben.

Wer teilnehmen möchte, kann seine Materialien an folgenden Terminen direkt in der Kirche St. Martin abgeben:

  • Donnerstag, 5. Juni 2025 von 16 bis 17 Uhr
  • Freitag, 6. Juni 2025 von 10 bis 11 Uhr

Die Ausstellung bleibt bis einschließlich 6. Juli 2025 in der Kirche zu sehen. Eine Abholung der Materialien ist am 7. Juli 2025 möglich.

Höhepunkt der Aktion ist der Festgottesdienst zum Thema „Hoffnungsmenschen“ am Pfingstsonntag, 8. Juni 2025 um 10 Uhr in St. Martin. Alle Mitwirkenden und Interessierten sind herzlich eingeladen.

Wer teilnehmen möchte oder Fragen hat, kann sich bei Hubert Huster melden:
📞 Telefon: 08341 / 9523 18
📧 E-Mail: hubert.huster@bistum-augsburg.de
📍 Adresse: Pfarrgasse 18, 87600 Kaufbeuren

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Soziales Wirtschaft

Vorstandswechsel im Verein „Weltladen Kaufbeuren“

Vereinsumbenennung und frische Impulse für den Fairen Handel in Kaufbeuren

Wechsel an der Spitze des Trägervereins

Am 7. Mai 2025 fand die Mitgliederversammlung des Trägervereins des Weltladens Kaufbeuren statt. Dabei wurde ein bedeutender Wechsel in der Vorstandschaft vollzogen. Die langjährigen Vorstände Gerd Scholze und Karin Fürhaupter wurden mit großem Dank und Applaus für ihr ehrenamtliches Engagement verabschiedet.

Einstimmig wählte die Versammlung ein neues, dreiköpfiges Vorstandsteam: Dr. Isabel Tietze, Dr. Maximilian Schalück und Bettina Rhein übernehmen künftig die Leitung des Vereins. Sie möchten mit neuen Ideen und persönlichem Einsatz die Arbeit des Weltladens fortführen und weiterentwickeln.

Neuer Name, klare Ausrichtung

Ein weiterer wichtiger Punkt der Mitgliederversammlung war die Verabschiedung einer neuen Satzung. Damit verbunden ist auch die Umbenennung des Vereins: Aus „Dritte Welt Solidarität Kaufbeuren e.V.“ wird künftig „Weltladen Kaufbeuren e.V.“.

Ein Ort für Fairen Handel in der Altstadt

Der Weltladen in der Kaiser-Max-Straße 20, mitten in der Kaufbeurer Altstadt, lädt weiterhin zu einer kulinarischen und kulturellen Entdeckungsreise ein. Im Sortiment finden sich fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee, Honig, Zucker, Nüsse, Gewürze und Schokolade – alles unter menschenwürdigen Bedingungen produziert.

Daneben bietet der Laden auch Kunsthandwerk aus Afrika, Asien und Südamerika. Jedes Produkt erzählt seine eigene Geschichte und bringt ein Stück globaler Solidarität nach Kaufbeuren. Die fairen Preise ermöglichen es den Produzentinnen und Produzenten, wirtschaftlich zu überleben und ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

Ein Besuch, der lohnt

Wer den Weltladen besucht, entdeckt mehr als nur Waren – hier begegnen sich bewusstes Konsumverhalten, globales Verantwortungsgefühl und die Idee einer gerechteren Weltwirtschaft. Das neue Vorstandsteam lädt herzlich dazu ein, vorbeizukommen und den Laden mitzugestalten.

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Politik Soziales

Im direkten Gespräch mit dem Oberbürgermeister

Bürgersprechstunde mit Stefan Bosse im Bürgerzentrum Neugablonz

Am Donnerstag, 5. Juni 2025, lädt Oberbürgermeister Stefan Bosse zur nächsten Bürgersprechstunde ein. Zwischen 16:00 und 18:00 Uhr haben Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, im persönlichen Gespräch Fragen zu stellen, Anregungen zu geben oder ihre Anliegen direkt vorzubringen. Die Sprechstunde findet im Bürgerzentrum Neugablonz statt – der Zugang erfolgt über die Gewerbestraße 1, im Erdgeschoss im Büro der Abteilung Kindertagesbetreuung.

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um eine vorherige Anmeldung gebeten. Interessierte können sich telefonisch im Büro des Oberbürgermeisters unter 08341 437-102 anmelden.

Seit April 2025 befindet sich das Bürgerzentrum Neugablonz in der Bürgerstraße 2. Der Eingang erfolgt über die Gewerbestraße 1.

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Soziales

Sicherheit geht vor – Maßnahmen auf dem Waldfriedhof in Kaufbeuren

Stadt reagiert auf Stolpergefahren durch unebene Wege und Grabumrandungen

Stolperfallen auf Friedhöfen können ernsthafte Unfälle verursachen – sowohl für Grabnutzungsberechtigte als auch für alle Besucherinnen und Besucher. Besonders lose Grabmäler, unebene Wege oder beschädigte Pflasterungen stellen eine Gefahr dar, die die Stadt Kaufbeuren minimieren möchte.

Auf dem Waldfriedhof wurden in einigen Bereichen Bodenabsenkungen und -anhebungen im Umfeld bestimmter Gräber festgestellt. Diese Veränderungen haben dazu geführt, dass die Steinplatten, die als Wege sowie als Umrandung der Gräber dienen, teilweise erhebliche Unebenheiten aufweisen. Die Ursachen hierfür sind vielfältig: Das Einfrieren und Auftauen im Winter kann den Boden anheben oder senken, auch Grabsetzungen oder Bewuchs können zu Verschiebungen beitragen.

Um die Sicherheit auf den Friedhöfen zu gewährleisten, entfernen Friedhofspfleger nach und nach die betroffenen Gehwegplatten und beheben die Unebenheiten. Die betroffenen Stellen werden anschließend mit Rasenflächen ausgeglichen, um eine sichere und barrierefreie Umgebung zu schaffen.
Die Stadt Kaufbeuren bittet Bürgerinnen und Bürger um ihr Verständnis für diese Maßnahmen, die dazu dienen, die Wege sicherer und zugänglich zu halten.

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Blaulicht Soziales

THW Kaufbeuren unterstützt Lebensrettung: Mitglieder nehmen an BLS-Schulung teil und erhalten Notfalltaschen

Die Notfalltaschen, mit denen die Teilnehmer nun mit finanzieller Unterstützung des Helfervereins ausgestattet wurden, enthalten sämtliche notwendige Ausrüstung für eine erfolgreiche Reanimation

15 Mitglieder des THW Kaufbeuren haben erfolgreich an einer Schulung zu „Basismaßnahmen der Wiederbelebung“ (BLS) im Rahmen der Initiative „Region der Lebensretter“ teilgenommen. Mit Unterstützung des örtlichen Helfervereins konnten die engagierten Helfer nun mit speziell ausgestatteten Notfalltaschen ausgerüstet werden. Ein wichtiger Schritt für die schnelle Erste Hilfe in Notfällen.

Der auf Spenden basierende Verein „Region der Lebensretter e.V.“ hat seit 2018 ein appbasiertes System etabliert, mit dem Rettungsleitstellen registrierte Ersthelfende über Smartphone in der unmittelbaren Nähe des Notfalls orten und alarmieren können. Diese professionellen Retter, die in den ersten 3–5 Minuten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand eintreffen, können die Überlebenschance der Patienten verdoppeln bis vervierfachen. So können lebensrettende Sofortmaßnahmen wie Herzdruckmassage oder der Einsatz eines Defibrillators bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes eingeleitet werden. Durch das intelligente Zusammenspiel aller Komponenten des Systems „Region der Lebensretter“ könnten jedes Jahr in Deutschland zusätzlich 10.000 Leben gerettet werden – viele davon ohne jede Beeinträchtigung. Die Besonderheit: Es handelt sich hierbei um private Hilfeleistung der Teilnehmer.

„Jede Minute zählt!“ Dabei spielt auch die Verfügbarkeit von automatisierten externen Defibrillatoren (AEDs) eine zentrale Rolle. „Ein AED kann im Ernstfall den entscheidenden Unterschied machen“, betont ein Vertreter des THW Kaufbeuren. „Daher ist es enorm wichtig, dass diese Geräte öffentlich zugänglich und gut sichtbar platziert sind – idealerweise rund um die Uhr.“

Die Notfalltaschen, mit denen die Teilnehmer nun mit finanzieller Unterstützung des Helfervereins ausgestattet wurden, enthalten sämtliche notwendige Ausrüstung für eine erfolgreiche Reanimation, wie zum Beispiel einen Beatmungsbeutel und Einmalhandschuhe, dienen aber zusätzlich auch der Kenntlichmachung durch den Aufdruck und die enthaltene Warnweste – kompakt, aber entscheidend für den Einsatz als Ersthelfer.

Die Beteiligung des THW Kaufbeuren an „Region der Lebensretter“ zeigt eindrucksvoll, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für das Gemeinwohl ist. Jede zusätzliche helfende Hand erhöht die Chance, Leben zu retten – schnell, kompetent und vor Ort.

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Allgemein Soziales

Gelebte Solidarität: Kirchen feiern 25 Jahre „Gratislädle“ mit einer „langen Tafel“ in der Altstadt

Ein Fest der Begegnung mitten in der Stadt

Am Samstag, den 24. Mai 2025, wurde es lebendig zwischen der Dreifaltigkeitskirche und der Stadtpfarrkirche St. Martin: Von 11:30 bis 13 Uhr lud eine lange, festlich gedeckte Tafel zum gemeinsamen Essen und Feiern ein. Kaufbeuren feierte ein besonderes Jubiläum – und die Altstadt wurde zum Ort gelebter Solidarität.

Anlass: Ein Vierteljahrhundert gelebte Nächstenliebe

Hintergrund der Aktion war das 25-jährige Bestehen des Kaufbeurer Gratislädle e.V., einer gemeinnützigen Einrichtung, die sich seit einem Vierteljahrhundert dafür einsetzt, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Lebensmittel, die andernfalls im Müll landen würden, werden gesammelt und an Bedürftige weitergegeben – ganz nach dem Motto: „Wir retten Lebensmittel und helfen dadurch anderen.“

Zwei Ausgabestellen für Menschen in Not

Der Verein betreibt zwei Ausgabestellen:

  • Kaufbeuren, Äußere Buchleuthenstraße 6 (beim Parkhaus Süd)
    Ausgabe: Donnerstag, 17:00 – 18:30 Uhr
  • Neugablonz, Sudetenstraße 52 (beim V-Markt)
    Ausgabe: Montag, 17:00 – 18:30 Uhr

Träger des Vereins ist die Katholische Pfarrkirchenstiftung St. Martin Kaufbeuren.

Ehrenamtliches Engagement als Herzstück

Zum Jubiläumsfest engagierten sich zahlreiche Helferinnen und Helfer: Patinnen und Paten bereiteten Nachspeisen vor, deckten die Tische mit viel Liebe zum Detail und sorgten für eine warme, offene Atmosphäre. Ziel war es, nicht nur gemeinsam zu essen, sondern auch ins Gespräch zu kommen – unabhängig von Herkunft oder sozialem Status.

Politische Gäste würdigen den Einsatz

Auch aus der Politik gab es sichtbare Unterstützung: Oberbürgermeister Stefan Bosse war vor Ort und bedankte sich bei den zahlreichen Ehrenamtlichen – besonders beim Ehepaar Sauter – für ihren langjährigen Einsatz. Der Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl hob die Bedeutung kirchlicher und sozialer Initiativen für das Gemeinwesen hervor. Sein Kollege Peter Wachler betonte, wie wichtig solche offenen Begegnungen für das gesellschaftliche Miteinander seien. Pfarrer Jost Herrmann von der Dreifaltigkeitskirche, einer der Mitorganisatoren, sieht in der Tafelaktion einen konkreten Ausdruck kirchlichen Engagements.

Ihre Spende hilft

Wer die Arbeit der Tafel Kaufbeuren – Kaufbeurer Gratislädle e.V. unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun. Jeder Beitrag hilft, Lebensmittel zu retten und Menschen in Not zu helfen. Hinweis: Für Spenden bis zu 300 Euro genügt der Überweisungsbeleg als Nachweis für das Finanzamt.

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Allgemein Soziales Veranstaltung

Kaufbeuren Nord wird zum Flohmarkt-Paradies

Nachbarschaft trifft Nachhaltigkeit beim Garagen- & Hofflohmarkt am 28. Juni 2025. Anmeldung noch bis zum 31. Mai 2025

Am Samstag, den 28. Juni 2025, verwandelt sich Kaufbeuren Nord von 10 bis 16 Uhr in ein lebendiges Flohmarktviertel. Unter dem Motto „Ein Flohmarkt aus der Nachbarschaft – für die Nachbarschaft“ laden Anwohner dazu ein, in ihren Höfen, Gärten oder Garagen persönliche Schätze zu entdecken – oder selbst zu verkaufen.

Ein Flohmarkt mit persönlicher Note

Gemeinschaftsgefühl und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt

Der Garagen- & Hofflohmarkt bringt nicht nur Gebrauchtes unter die Leute, sondern auch Nachbarn miteinander ins Gespräch. Wer in Kaufbeuren Nord wohnt oder bei Freunden oder Verwandten dort die Möglichkeit hat, einen Stand auf privatem Grund aufzubauen, kann mitmachen. Verkauft wird von privat – ganz ohne gewerblichen Hintergrund.

Wer kann mitmachen?

Teilnehmen dürfen alle, die:

  • in Kaufbeuren Nord wohnen oder
  • über Freunde, Verwandte oder Bekannte Zugang zu einem privaten Grundstück in diesem Stadtteil haben (z. B. Hof, Garten oder Garage).

Ob Bücher, Kinderspielzeug, Kleidung oder Trödel – hier darf alles verkauft werden, was nicht mehr gebraucht wird, aber zu schade zum Wegwerfen ist.

Anmeldung und Organisation

Die Teilnahme ist unkompliziert:

  • Anmeldung bis 31. Mai 2025
  • Kontaktperson: Nancy Stephan
  • Telefon: 0176/63719726
  • Unkostenbeitrag: 5 Euro

Die kleine Gebühr dient zur Deckung der organisatorischen Kosten.

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Ratgeber Soziales

Wechseljahre verstehen: Was hilft in der Zeit der hormonellen Umstellung?

AOK Bayern lädt zum Webinar über Beschwerden, Chancen und den offenen Umgang mit der Menopause

Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder Herzklopfen gelten als typische Wechseljahresbeschwerden. Etwa ein Drittel der Frauen spürt die Wechseljahre kaum, ein weiteres Drittel hat hin und wieder mit Beschwerden zu kämpfen, aber ein Drittel leidet sehr unter den Begleiterscheinungen. „Die meisten Frauen erleben die Wechseljahre im Alter von etwa Mitte 40 bis Mitte 50“, sagt Susanne Hasel von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Schnitt dauert diese Phase der hormonellen Umstellung fünf bis acht Jahre. Bei Töchtern hören die Regelblutungen meist ungefähr im gleichen Alter auf wie zuvor bei ihren Müttern.

Naturheilkunde oder Hormontherapie?
Von Ersatzhormonen bis Entspannungstechniken gibt es viele Möglichkeiten, um Wechseljahresbeschwerden in Schach zu halten. „Betroffene finden erfahrungsgemäß gemeinsam mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt Mittel und Wege, um besser damit klarzukommen“, so Susanne Hasel. Leiden Frauen stark darunter, ist eventuell eine Hormontherapie hilfreich. Gegen eine Reihe von Wechseljahresbeschwerden haben sich auch pflanzliche Präparate bewährt.
Die Wechseljahre bedeuten nicht nur eine hormonelle Umstellung, sondern läuten mit dem Älterwerden eine neue Lebensphase ein. „Viele Frauen begreifen das als Chance, sich beruflich neu zu orientieren oder ihren Lebensstil zu ändern und so aktiv in den nächsten Lebensabschnitt zu wechseln“, sagt Susanne Hasel.

Webinar zum Thema Wechseljahre
Um mehr Bewusstsein für die Wechseljahre zu schaffen, möchten AOK Bayern und Health Care Bayern e.V. mit einem Web-Seminar diesen wichtigen Lebensabschnitt von Frauen beleuchten. Alle Interessierten sind zu diesem Webinar am Mittwoch, den 4. Juni 2025, von 17:00 – 18:30 Uhr eingeladen; die Teilnahme ist kostenfrei. Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach hält ein Grußwort. Dazu gibt es ein Statement von Christina Ruckert, Geschäftsbereichsleiterin Ambulante Versorgung bei der AOK Bayern, und Prof. Dr. Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik am Universitätsklinikum Rechts der Isar der Technischen Universität München, referiert zum Thema: „Menopause: Ein natürlicher Lebensabschnitt – Aufklärung statt Tabus“. Claudia Küng, Geschäftsführerin Health Care Bayern e.V., moderiert die Veranstaltung. Fragen der Teilnehmenden sind schriftlich über die Chat-Funktion möglich. Anmeldung unter
„Menopause: Ein natürlicher Lebensabschnitt – Aufklärung statt Tabus“ am Mittwoch, 4. Juni 2025 von 17:00 bis 18:30 Uhr.

Weitere Informationen:

Wechseljahre: Anzeichen und Symptome
(https://www.aok.de/pk/magazin/familie/liebe-sexualitaet/wechseljahre-anzeichen-und-symptome/),

www.gesundheitsinformation.de/
wechseljahrsbeschwerden.html
,

www.frauenaerzte-im-netz.de/koerper-sexualitaet/wechseljahre-klimakterium/

www.frauengesundheitsportal.de/themen/
wechseljahre/

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Soziales Verwaltung

Freiräume für die Zukunft: Stadt Kaufbeuren informiert über neues Konzept

Zwischen Nachverdichtung und Grünflächenschutz: Stadt lädt Bürger zum Dialog über die Entwicklung öffentlicher Räume ein

Die Stadt Kaufbeuren möchte die Freiräume im Stadtgebiet gezielt entwickeln und an neue Herausforderungen anpassen.
Es geht darum, neben einer baulichen Nachverdichtung, Freiflächen
zu sichern und zu verbessern, um den vielfältigen Anforderungen und Funktionen im Freiraum auch zukünftig gerecht zu werden und eine gute Lebensqualität für die Gemeinschaft zu gewährleisten.

Bei den Flächen, die untersucht wurden, handelt es sich um Parkanlagen, Grünflächen und Plätze in Verkehrsräumen, Friedhöfe, Spielplätze und Sportanlagen, sowie um private Grünflächen und Gärten, land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen, aber auch Gewässer und Brachen. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt auf den öffentlichen städtischen Freiräumen. Dazu wird derzeit ein gesamtstädtisches Freiraumkonzept erstellt, welches als Basis für die Fortschreibung des Landschafts- und Flächennutzungsplans dient und Möglichkeiten der Siedlungs- und Bauflächenentwicklung aufzeigen soll. Wichtig ist, dass städtebauliche Entwicklungen und Freiraumentwicklung zusammen gedacht werden. Im September 2024 fand bereits eine Bürgerwerkstatt zum gesamtstädtischen Freiraumkonzept statt. Auch durch die Mitarbeit der Bürger und Bürgerinnen im Rahmen der Werkstatt konnte das Konzept seitdem weiterentwickelt und ausgearbeitet werden.

Über den aktuellen Stand informiert die Stadt Kaufbeuren am Samstag, 24. Mai 2025, an einem Marktstand, welcher zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr sowohl in der Altstadt von Kaufbeuren als auch am Markt in Neugablonz zu finden sein wird. Interessierte können sich dort über den aktuellen Stand und die weiteren Schritte informieren und mit der Stadtverwaltung und den Planern ins Gespräch kommen.

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Soziales Veranstaltung

Wiedersehen im Jordanpark: Erstes Ehemaligentreffen der FOSBOS Kaufbeuren

Einladung an alle Abschlussjahrgänge bis 2020 – ein Abend voller Erinnerungen und Begegnungen

Die FOSBOS Kaufbeuren lädt herzlich zum ersten großen Ehemaligentreffen ein! Am Samstag, den 24. Mai 2025, heißt es: alte Freunde treffen, gemeinsam Erinnerungen wachrufen und in entspannter Atmosphäre bei einem Drink plaudern. Das Treffen findet bei jedem Wetter ab 16 Uhr an der Contheke im Jordanpark in Kaufbeuren statt – für Getränke und einen Foodtruck ist gesorgt. Eingeladen sind die Abschlussjahrgänge 2020 und früher. Die Abschlussjahrgänge 2021-2024 können ab den ab nächstem Jahr regelmäßig geplanten Treffen teilnehmen.

Da nicht genau einschätzbar ist, wie viele Gäste an diesem Abend kommen, wird um eine kurze Voranmeldung über die Homepage der Schule gebeten. Dort kann man sich auch in das Alumni-Netzwerk einschreiben, um keine weiteren Veranstaltungen zu verpassen.

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Blaulicht Soziales

Feuerwehr Hirschzell rettet mit neuer Drohne erste Rehkitze

Erfolgreiche Spendenaktion ermöglicht Einsatz moderner Technik

Dank der großartigen Unterstützung aus der Bevölkerung konnte die Freiwillige Feuerwehr Hirschzell ihre neue Feuerwehr- und Rehkitzdrohne erfolgreich beschaffen. Besonders erfreulich: Die Spendensumme übertraf alle Erwartungen – nahezu das Doppelte des anvisierten Betrags wurde erreicht!

Die zusätzlichen Mittel ermöglichen nun nicht nur die Anschaffung der Drohne, sondern fließen auch in ergänzende Ausrüstung, Ausbildung der Einsatzkräfte und laufende Betriebskosten.
Bereits kurz nach der Inbetriebnahme kam die Drohne erfolgreich zum Einsatz: Die ersten Übungen wurden absolviert, und auch mehrere Rehkitze konnten bereits in Mähflächen entdeckt und gerettet werden.

Ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender sowie an alle Helfer, die dieses Projekt möglich gemacht haben!
Wer weiterhin auf dem Laufenden bleiben möchte, folgt uns gerne auf Instagram @ffw_hirschzell.

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Soziales Sport

Sport, Teamgeist und Hilfe für Kinder: Der 7. HfH Charity Cup steht an

Inlinehockey trifft soziales Engagement: 16 Teams, große Tombola und viel Programm

Am Wochenende des 31. Mai und 01. Juni 2025 verwandelt sich die energie schwaben arena in Kaufbeuren wieder in einen Hotspot für Inlinehockey- und Eishockeyfans: Der gemeinnützige Verein Hockey for Hope e. V. veranstaltet die siebte Ausgabe seines beliebten HfH Charity Cups. Insgesamt 16 Teams aus dem In- und Ausland treten an, um mit sportlichem Ehrgeiz und viel Herz bedürftige Kinder und Jugendliche zu unterstützen.

Die Vorrundenspiele starten am Samstag um 08:00 Uhr, die Platzierungsspiele folgen am Sonntag ab 08:30 Uhr. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Zuschauer erwartet neben spannenden Spielen ein breites Verpflegungsangebot mit warmen Speisen, Getränken und Snacks.

Die Teams sind bunt gemischt: Von Inlinehockey-Bundesligisten wie den Badgers HC, über internationale Gäste wie den Szombathelyi Pingvinek aus der ungarischen Partnerstadt der Stadt Kaufbeuren bis hin zu bekannten Eishockeygrößen wie den Sexy Unicorns – dem Titelverteidiger welcher aus Spieler der Rostock Piranhas aus der Eishockey-Oberliga besteht. Auch einige bekannte Namen haben ihr Kommen wieder zugesagt, auch wenn die Kaderlisten bisher unvollständig sind.

Für Kinder gibt es ein liebevoll organisiertes Rahmenprogramm mit Schussmessanlage, Zielschießen und weiteren Mitmachaktionen. Highlight abseits des Spielfelds ist die große Tombola mit Preisen im Wert von über 4.000 €.

Seit seiner Premiere im Jahr 2017 im Rahmen des 25jährigen Jubiläums der Kaufbeurer Initiative hat sich das Turnier als sportliches und soziales Highlight etabliert. Die Organisation des Events liegt in den Händen von inzwischen über 40 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unter der Leitung der beiden Vorsitzenden Alexander Uhrle und Stephan Kopetzky – ein starkes Team, das vom Einsatz von mittlerweile mehr als 70 Vereinsmitgliedern getragen wird. Beim vergangenen Turnier konnten durch das Engagement von Spielern, Zuschauern und Sponsoren 8.000 € für den guten Zweck gesammelt werden – 2025 soll diese Summe erneut übertroffen werden. Über das gesamte Jahr erzielte der Verein ein Rekordergebnis mit über 20.000€ die an bedürftige Kinder und Jugendliche gingen.

Digitale Unterstützung kommt erneut vom Kaufbeurer Startup itletics, das alle Spielpläne, Ergebnisse, Statistiken und sogar einen Liveticker bereitstellt.

Weitere Informationen, Spielpläne und Impressionen finden Sie auf der Website:
👉 www.hockey-for-hope.org

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Kinder Soziales Veranstaltung

Familienzeit am Samstag, 17. Mai 2025 im Jordanpark: Ein Fest für Groß und Klein

Musik, Spiel und Kreativität beim Familienfest in Kaufbeuren

Am Samstag, den 17. Mai 2025, findet von 10:00 bis 16:00 Uhr wieder das beliebte Familienfest im Jordanpark Kaufbeuren statt. Hierzu laden wir alle Familien ganz herzlich ein.

Rund um den Biergarten KULT-URI und der Contheke gibt es ein vielseitiges Programm für die ganze Familie: Open Air Konzert der Musikschule Kaufbeuren, einem Entenrennen, einen Kinderflohmarkt, einer Kindereisenbahn, sowie tolle Kreativ-Mitmachstände der verschiedenen Institutionen. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos.

Bei Regen muss die Veranstaltung leider abgesagt werden.

Veranstaltet wird die Aktion von der Abteilung Gleichstellung & Familie der Stadt Kaufbeuren, Telefon 08341 437-9251, familie@kaufbeuren.de, www.familie.kaufbeuren.de.

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Soziales

Frauen, Geschichte und Musik: Ein Spaziergang durch Kaufbeuren

Musikalische Zeitreise zum Internationalen Frauentag 2025

Im Rahmen des Internationalen Frauentags bietet die Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren nach der erfolgreichen ersten Veranstaltung und aufgrund der großen Nachfrage noch einmal die „Frauenmusikreise durch die Kaufbeurer Geschichte – Ein musikalischer Spaziergang“ an.

Am Freitag, 23. Mai 2025, ab 16:00 Uhr.

Es werden fünf Orte in der Innenstadt von Kaufbeuren aufgesucht, um das Frauenleben von früher in unterschiedlichen Epochen aufzuzeigen. Verbunden wird diese Aktion mit jeweils musikalischen Einlagen an diesen Orten.

Alle Frauen sind herzlichst dazu eingeladen. Eine Anmeldung bitte an die Gleichstellungsstelle Telefon 08341 437-761 oder per Mail unter gleichstellung@kaufbeuren.de.

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Kultur Soziales

Karikaturen im Stadtbild: Ausstellung in den Schaufenstern der Ludwigstraße

„Ein Ort. Irgendwo“ – Wanderausstellung und Lesung thematisieren Flucht und Heimat

Vom 30. Mai bis zum 15. Juni wird die Karikaturenausstellung „Ein Ort. Irgendwo“ in den Schaufenstern der Ludwigstraße zu sehen sein. Die besondere Form der Präsentation bringt die Werke mitten ins Stadtbild und lädt Passantinnen und Passanten zum Verweilen, Nachdenken und Diskutieren ein.

Organisiert wurde die Ausstellung über das Bündnis Wir im Allgäu, das sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander einsetzt.

Zum Auftakt der Ausstellung findet am 30. Mai um 18:00 Uhr im Matthias-Lauber-Haus eine Lesung mit dem Autor Dirk Reinhardt statt. Gelesen wird aus seinem Buch „Über die Berge und über das Meer“.

Die Lesung bietet einen literarischen Zugang zu den Themen der Ausstellung und richtet sich an alle Interessierten, die sich mit Fragen von Flucht, Herkunft und Ankommen auseinandersetzen möchten.

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Jugend Soziales

Aktiv durch die Pfingstferien mit dem Stadtjugendring Kaufbeuren

Spiel, Sport, Kreativität und Natur – das Programm „Ferienzeit“ startet bald

„Ferienzeit“ des SJR KF bietet abwechslungsreiche Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche
Das Pfingstferienprogramm „Ferienzeit“ des Stadtjugendrings Kaufbeuren (SJR) verspricht auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches und aufregendes Angebot. Mit täglichen Veranstaltungen, die von Sport und Spiel über Informationsangebote bis hin zu Natur- und Kreativaktivitäten reichen, wird sichergestellt, dass keine Langeweile aufkommt.
Ob beim Yoga im Park oder bei einer Wanderung mit Lamas, beim Töpfern oder beim Bouldern, beim Pfingstferienprogramm 2025 ist für jede und jeden etwas dabei.
Das Heft steht bereits im Internet auf der Startseite www.sjrkf.de zum Download bereit und wird auch in gedruckter Form in den Schulen verteilt. Interessierte können jetzt durch die Angebote stöbern, ihre Favoriten aussuchen und sich bequem von zu Hause aus online anmelden. Eine Anmeldung ist ab dem 17.05.2025, 09:00 Uhr online unter unser-ferienprogramm.de/kaufbeuren möglich.

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Soziales Veranstaltung

Feier der Gemeinschaft: Kolping-Bezirksmaiandacht an der Fatimakapelle

Einladung zur besinnlichen Maiandacht mit anschließendem Beisammensein

Der Kolpingbezirksverband Ostallgäu lädt am Freitag, den 16. Mai 2025 um 19.00 Uhr zur diesjährigen Bezirksmaiandacht an der Fatimakapelle bei Kaufbeuren ein.

Die Andacht wird von Präses Stadtpfarrer Bernhard Waltner zelebriert und ist nicht nur ein spirituelles Angebot, sondern auch ein Moment der Gemeinschaft und Begegnung.

Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird die Maiandacht in die nahegelegene Kirche St. Stefan in Kleinkemnat verlegt.

📞 Eine telefonische Wetter-Info ist am Veranstaltungstag unter 08341 / 9523-11 abrufbar.

Eingeladen sind alle Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilien sowie interessierte Gäste aus der Region. Im Anschluss an die Maiandacht besteht die Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensein im Kolpinghaus Kaufbeuren – ein schöner Ausklang in geselliger Atmosphäre.

📍 Ort: Fatimakapelle, bei schlechtem Wetter: Kirche St. Stefan, Kleinkemnat
📅 Datum: Freitag, 16. Mai 2025
🕖 Beginn: 19.00 Uhr
🌧️ Wetter-Info: 08341 / 9523-11
🎉 Anschließend: Treffen im Kolpinghaus Kaufbeuren

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Soziales

Begegnung in schwieriger Zeit: Trauercafé bietet Raum für Austausch

Hospizverein lädt am 14. Mai ins Generationenhaus Kaufbeuren

Am Mittwoch, den 14. Mai 2025, lädt der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu trauernde Menschen zu einem geschützten Treffen in das Trauercafé ein. Von 14:30 bis 16:30 Uhr besteht im Generationenhaus Kaufbeuren (Hafenmarkt 6–8) die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Trauer kann sehr isolierend wirken – das Trauercafé möchte dem etwas entgegensetzen. In einer offenen, aber sensiblen Atmosphäre erhalten Teilnehmende die Gelegenheit, über ihre Verlusterfahrungen zu sprechen, zuzuhören oder einfach in Stille Gemeinschaft zu erleben.

Anmeldung erforderlich

Um einen guten Rahmen gewährleisten zu können, wird um telefonische Anmeldung bis zum 13. Mai 2025 unter 08341 / 99 44 43 gebeten. Der Austausch findet in kleiner Runde statt und ist offen für alle, die einen nahestehenden Menschen verloren haben – unabhängig davon, wie lange der Verlust zurückliegt.

Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu begleitet mit seinem Angebot Menschen in Zeiten von Abschied, Trauer und Neuorientierung. Das Trauercafé ist dabei ein Baustein, um Betroffenen Halt und Gemeinschaft zu geben.

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Bildung Soziales

Bühne frei für Bildung und Engagement

Sparkasse Allgäu fördert Theaterseminar der FOSBOS Kaufbeuren mit 750 Euro

Im Rahmen der ersten Theateraufführung des diesjährigen Theaterseminars der 13. Klassen überreichte Michael Sambeth, Leiter für Marketing und Kommunikation der Sparkasse Allgäu, dem Förderverein der FOSBOS Kaufbeuren eine Spende in Höhe von 750 Euro. Mit dem Betrag wurde das Theaterseminar maßgeblich unterstützt.

Dank der großzügigen Förderung konnten 14 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Anemone Kuntsch und Mareike Schmidt ein intensives Probenwochenende auf einem Selbstversorgerbauernhof nahe Oy-Mittelberg verbringen. Neben gemeinsamen Proben und Kochen nutzten die Teilnehmenden die Zeit auch, um ihre spielpraktischen Prüfungen abzulegen, die Teil der Gesamtnote im Seminar sind.

Das Ergebnis dieser intensiven Vorbereitung konnte sich sehen lassen: Ende März wurde das Stück „Das Tribunal“ von Dawn King an zwei Abenden aufgeführt – erstmals auf der schuleignen Bühne in der Aula der FOSBOS. Die gelungenen Aufführungen sind ein Beispiel dafür, wie durch regionale Unterstützung kreative Projekte an Schulen gefördert werden können.

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Kultur Soziales

„5ButtonBeaz“: Junge Bands rocken das Stadttheater Kaufbeuren

Kultur macht richtig stark

Mit einem erfolgreichen Abschlusskonzert endete am 26. April der Bandworkshop, der unter dem Titel „5ButtonBeaz“ in Kaufbeuren über die Bühne gegangen war.
Die Dozenten und die Dozentin hatten im Verlauf der knappen Workshop-Woche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Bands zusammengestellt, die sich voller Energie und Souveränität vor dem begeisterten Publikum im Stadttheater Kaufbeuren präsentierten.

Der Workshop vermittelte wichtige Tipps zu Spieltechniken, Bandarbeit, Improvisation, Arrangement und Equipment. Das war bei der Vorstellung, der Moderation und Bühnenpräsenz der jungen Musikerinnen und Musiker deutlich zu spüren.

Kooperationspartner

Der Workshop ist ein Gemeinschaftsprojekt der städtischen Abteilungen Kultur und Kaufbeuren-aktiv, der Volkshochschule sowie der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule. Gemeinsam wollen sie als aktivierendes und motivierendes Netzwerk auftreten.
Die Mittagsverpflegung im Rahmen von „5ButtonBeaz“ wurde in diesem Jahr von der Sparkasse Allgäu finanziert. Ebenso neu waren kostenlose Busfahrten für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops, ein Sponsoring der Firma Kirchweihtal.

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