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Gesundheit

Orthopädie Praxis Stadtbleiche: Experten-Team sorgt für breites Behandlungspektrum

Dr. Manuel Däxle versorgt mit seinen Kolleg:innen Sabine Smieja und Dr. Sören Twehues Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichsten orthopädischen und unfallchirurgischen Krankheitsbildern

„Wir können hier als Team bei orthopädischen und unfallchirurgischen Leiden ein Rundum-Paket anbieten – von der Erstdiagnose über eine Vorbehandlung bis hin zur etwaigen Operation samt Nachbehandlung“, betont Däxle, „mit einem durchgängigen Therapiekonzept auf Top-Niveau.“

Zusammen mit seinen Kolleg:innen Dr. Sören Twehues und Sabine Smieja versorgt Däxle unterschiedlichste orthopädische Verletzungen in der Orthopädie Praxis Stadtbleiche, die sich innerhalb der Klinik Füssen befindet. „Wir haben mit Frau Smieja etwa eine Expertin in der Handchirurgie“, erklärt Däxle, „und mit Herrn Twehues einen Fachmann in der Unfall- und Trauma-Therapie.“ Als zertifizierter Schulter- und Ellenbogenchirurg sowie Kniechirurg könne er darüber hinaus das Behandlungsspektrum gut ergänzen, so Däxle weiter. „Diese Spezialisierungen sind in einem so großen Fachbereich wie der Orthopädie und Unfallchirurgie zukunftsweisend“, hebt der Chirurg hervor.

Twehues stellt die enge Zusammenarbeit zwischen der Praxis und der Klinik heraus. „Die Grenzen zwischen ambulanter und stationärer Behandlung sind fließend – zum Wohle der Patienten“, sagt der Orthopäde und Unfallchirurg, der sowohl in der Praxis als auch in der unfallchirurgischen Abteilung der Klinik Füssen als Oberarzt mit Däxle zusammenarbeitet. Twehues hat bereits in Immenstadt Erfahrung mit den Synergien sammeln können, die eine zur Klinik gehörende Praxis mit sich bringt. „Darüber hinaus habe ich mir bei unfallchirurgischen Maximalversorgern und überregionalen Traumazentren in Darmstadt und Kempten eine breite unfallchirurgische Expertise aufgebaut“, so Twehues, der infolgedessen die Zusatzbezeichnung ‚spezielle Unfallchirurgie‘ erlangt hat.

Kollegin Smieja sieht die Orthopädie Praxis Stadtbleiche ebenfalls exzellent aufgestellt. „Im Klinikverbund kann zudem auf das Endoprothetikzentrum Kaufbeuren zurückgegriffen werden“, so die Fachärztin, die bereits in großen chirurgischen Zentren wie etwa in der Unfallklinik Murnau oder im Klinikum Garmisch-Partenkirchen tätig war. Die Fachpraxis ist eine Top-Anlaufstelle in der Region laut Smieja, die ihre handchirurgische Expertise im Ravensburger Zentrum für Hand- und Fußchirurgie erlangt hat. Darüber hinaus liege einer ihrer Schwerpunkte im Bereich der kindlichen Fehlbildungen und Verletzungen, so Smieja weiter.

Ellenbogen-Experte: renommiertes Zertifikat für Chefarzt Däxle

Seit diesem Jahr ist Däxle als Experte in der Schulter- und Ellenbogenchirurgie bestätigt. Die D-A-CH Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie e. V. (DVSE) verlieh dem Chefarzt für Unfallchirurgie und orthopädischen Chirurgie der Klinik Füssen das Experten Zertifikat für Schulter- und Ellenbogen Chirurgie, was nur durch stetige Weiterbildung und Nachweis komplexer operativer Eingriffe im Bereich der Schulter- und Ellenbogenchirurgie erlangt werden kann.

„Dieses Zertifikat ist wirklich etwas Besonderes“, freut sich Däxle. Der Chefarzt hat dafür insgesamt 60 Stunden im Rahmen von Experten-Modulen absolviert, in denen etwa Revisionsstrategien, Komplikationsmanagement oder komplexe Frakturversorgung behandelt wurden. Außerdem musste Däxle 250 Operationen im Schulter-Ellenbogenbereich über drei Jahre durchführen.

Öffnungszeiten Orthopädie Praxis Stadtbleiche

Mo – Do: 08 – 16 Uhr
Fr: 08 – 14 Uhr

Die Praxis befindet sich in der Klinik Füssen und kann über den Haupteingang bereits nach wenigen Schritten auf der linken Seite betreten werden.

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Gesundheit Werbung

„Königliches Thermenerlebnis“

AOK-Gewinnspiel 

Die AOK Bayern ist offizieller Gesundheitspartner der Königlichen Kristall Therme Schwangau. 

Ein Wellnessbesuch in der Therme sorgt für Entspannung und Wohlbefinden, zeitgleich wird das Immunsystem durch das Thermalwasser gestärkt.

Beim aktuellen AOK-Gewinnspiel werden fünf Tageskarten für die Therme in Schwangau verlost. Die kostenfreie Teilnahme am Gewinnspiel ist auf der AOK-Aktionsseite fcld.ly/gewinnspiel-kristalltherme bis 31.01.2025 möglich.

Schnell sein lohnt sich – die ersten 100 Teilnehmenden erhalten zwei Bonuskarten für eine kostenfreie AOK-Bonusstunde in der Königlichen Kristall Therme Schwangau per Post zugeschickt!

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu wünscht viel Glück beim Gewinnspiel und erholsame Stunden in der Therme.

Weitere Tipps und Informationen zur Entspannung unter aok.de/pk/magazin/wohlbefinden

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Gesundheit Panorama

Wandern mit Belohnung – Die Gewinner der AOK Wanderzeit 2024

Natur erleben und attraktive Preise gewinnen

Wandern ist eine Wohltat für Körper und Geist. Je nach gewählter Wanderroute kann Wandern zu einem echten Naturerlebnis werden. Die Landschaft belohnt uns mit vielen neuen Eindrücken, wir tanken Kraft und Energie.

Neben dem persönlichen Gewinn, etwas Gutes für seinen Körper zu tun, wurden unter den rund 1.000 Teilnehmern auch attraktive Preise der Partnerfirmen der AOK (↲ WsK-Marktplatz) verlost.

Unter anderem ist Mario Schätzl aus Aitrang einer der glücklichen Gewinner. Er darf sich über einen Einkaufsgutschein in Höhe von 300 Euro von 1865 Outdoor Equipment Kaufbeuren freuen. Weitere drei Gewinner erhielten zuletzt einen Einkaufsgutschein der Partnerfirmen (Schuh-Sport Trenkle in Pfronten, Armin´s Sporthäusle in Schwangau und KOMERINO in Seeg).

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Gesundheit Soziales Weihnachten

„Weihnachten ohne Dich“ – Besinnliche Andacht für Trauernde

Raum für Trauer, Hoffnung und Besinnung

Weihnachten: Zeit der Liebe, Zeit der Freude, Zeit der Familie. In der Trauer oft eine besonders schwere und emotionale Zeit. Die Lücke, die ein geliebter Mensch hinterlassen hat, wird in dieser Zeit besonders deutlich.

Weihnachten ohne Dich ist ein Angebot für alle Trauernden, unabhängig von Alter oder Konfession, um der Verbindung zum geliebten Menschen nachzuspüren, sich eigene Trauer zu erlauben, der Hoffnung Raum zu geben und sich so auf Weihnachten vorzubereiten.

Aus diesem Grund bieten die Katholische Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren und der ambulante Palliativdienst Blicklicht (↲ WsK-Marktplatz) für Trauernde in Kaufbeuren und Umgebung eine Andacht am Sonntag, den 22.12.2024 um 17.00 Uhr in der Kirche St. Peter & Paul, Barbarossastr. 23 in Kaufbeuren an.

Details zur Veranstaltung

  • Wann: Sonntag, 22. Dezember 2024, 17:00 Uhr
  • Wo: Kirche St. Peter & Paul, Barbarossastraße 23, Kaufbeuren

Die Andacht bietet die Möglichkeit, die Verbindung zu einem verstorbenen Menschen nachzuspüren und sich in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten auf Weihnachten vorzubereiten.

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Gesundheit Verwaltung

Kaufbeuren erreicht Platz 6 bei der Aktion „Stadt Land zu Fuß“ 2024

Sich an der frischen Luft gesund bewegen und dabei so viele Kilometer wie möglich zu sammeln

Seit 2022 wird deutschlandweit die Gesundheitsaktion „Stadt Land zu Fuß“ für Landkreise und kreisfreie Städte durchgeführt. Hierbei geht es, ähnlich wie beim schon bekannten Stadtradeln, darum, sich an der frischen Luft gesund zu bewegen und dabei so viele Kilometer wie möglich zu sammeln. Diese werden dann durch die Teilnehmenden auf der offiziellen Homepage www.stadtlandzufuss.de oder über die dazugehörige App eingetragen.

Mit jedem gelaufenen Kilometer werden Punkte gesammelt, die in ein Ranking wandern, das am Ende der Aktion ausgewertet wird. Die Aktion findet immer vom 01. bis 21. November statt. Sie dient der Gesundheitsförderung und als Ansporn auch in dieser Jahreszeit aktiv zu sein und einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Mobilitätswende zu leisten. Kaufbeuren als bekannte Pilger- und kreisfreie Stadt war in diesem Jahr erstmals mit dabei. Im Aktionszeitraum haben die mitgelaufenen Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer insgesamt 5.572 Kilometer erlaufen, was 12.012 Punkten entspricht. Damit hat Kaufbeuren im Ranking der Städte bis 100.000 Einwohner einen sensationellen 6. Platz erreicht. In der deutschlandweiten Gesamtplatzierung liegt die Stadt auf Platz 9.

Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über diesen Erfolg: „Die Aktion Stadt Land zu Fuß ist eine tolle Ergänzung zum bekannten und beliebten Stadtradeln. Ich danke allen Teilnehmenden aus Kaufbeuren und freue mich, dass sie mit ihrer ersten Teilnahme gleich unter die erfolgreichsten 10 Städten gelaufen sind. Bewegung an der frischen Luft tut gut und ist wichtig. Ich möchte deshalb alle ermuntern, im kommenden Jahr bei dieser Aktion mitzumachen.“

Im nächsten Jahr soll die Aktion wieder vom 01. bis 21. November stattfinden.

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Gesundheit Soziales

20 Jahre Krisenintervention: Eine unverzichtbare Stütze in schweren Zeiten

Jubiläumsfeier des KID Ostallgäu – Dank und Rückblick auf zwei Jahrzehnte Hilfe in Krisen

Der Kriseninterventionsdienst (KID) des BRK Ostallgäu (↲ WsK-Marktplatz) hat sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Im Haus St. Hildegard in Pfronten kamen aktive Mitglieder des KID sowie der Notfallseelsorge zusammen, um dieses besondere Ereignis zu begehen. Mit einem Gottesdienst und bewegenden Rückblicken würdigten sie zwei Jahrzehnte ehrenamtlicher Unterstützung für Menschen in akuten seelischen Notlagen.

Helfen, wenn die Seele wankt

Der KID Ostallgäu wurde ins Leben gerufen, um Menschen nach belastenden Ereignissen wie Unfällen, plötzlichem Verlust oder Katastrophen beizustehen. „Wir hören zu und helfen, auszuhalten“, erklärte Teamleiter Georg Heiland. Seit den Anfängen als kleine Initiative ist das Team auf über 35 Aktive gewachsen, die rund um die Uhr bereitstehen, um in Krisensituationen zu helfen.

Feierliche Worte und Gedenken

Die Jubiläumsfeier begann mit einem Gottesdienst, gestaltet von Andreas Fischer, Leiter des Hauses St. Hildegard und Notfallseelsorger. Er hob die Bedeutung von Mitgefühl und spiritueller Begleitung hervor. In einem besonderen Moment wurden Kerzen für die Verstorbenen aus den Einsätzen entzündet, was den emotionalen Kern der Arbeit des KID unterstrich.

Rückblick und Anerkennung

Georg Heiland ließ die Geschichte des KID Revue passieren und betonte die Bedeutung von Mut, Empathie und Teamarbeit. Er dankte allen Aktiven, Unterstützern und Kooperationspartnern wie Barbara Strobel, Vorsitzende des BRK Kreisverbands Ostallgäu, und Bezirksbereitschaftsleiter Michael Stemmler. Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann überreichte dem Team als Zeichen der Wertschätzung einen finanziellen Zuschuss für Ausrüstung und Fortbildungen.

Zeit für Begegnung

Beim anschließenden Abendessen bot sich Gelegenheit, Erinnerungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Wer Interesse an der ehrenamtlichen Arbeit des KID hat, kann sich unter Tel. 08342 96690 oder per E-Mail an kid@kvostallgaeu.brk.de informieren.

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Gesundheit Kinder Veranstaltung

Richtig gut essen – Neue Kurse im Januar in Theorie und Praxis für junge Eltern

Im Januar bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder verschiedene Kurse an

Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Die Phase, in der bei Ihrem Kind Milch- durch Breimahlzeiten ersetzt werden, steht bevor. Wie Sie den Übergang von der Milch zur Beikost Schritt für Schritt gestalten können, ist Inhalt dieser Veranstaltung. Sie erhalten nicht nur Informationen zur klassischen Brei-Beikost, sondern auch Hinweise zum sogenannten Baby-led weaning sowie hilfreiche Anregungen für die Praxis.

  • Dienstag, 14.01.2025
  • 10:00 – 11:30 Uhr
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte OAL
  • Anmeldeschluss: 13.01.2025

Vortrag | Gut ernährt mit Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung

Das Baby ist (bald) da – und mit ihm viele Fragen zur Ernährung. Stillen ist für Mutter und Kind ideal. Doch auch wer nicht stillt, kann sein Baby optimal versorgen. In dieser Veranstaltung beantworten wir Ihre Fragen rund ums Stillen. Außerdem stellen wir Ihnen unterschiedliche Säuglingsmilchnahrungen vor und vergleichen diese.

  • Freitag, 17.01.2025
  • 09:30 – 11:00 Uhr
  • Referentin: Christine Bauer, M.A. Prävention und Gesundheitsmanagement
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte OAL
  • Anmeldeschluss: 16.01.2025

Kochkurs | Kinder an die Töpfe

Eltern kochen gemeinsam mit ihren Kindern (2-3 Jahre). Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern können.

  • Mittwoch, 22.01.2025
  • 09:00 – 12:00 Uhr
  • Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
  • Veranstaltungsort: AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1,
    87600 Kaufbeuren
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Hand in Hand
  • Anmeldeschluss: 10.01.2025

Vortrag | Vom Brei zum Familientisch

Die B(r)eikost-Zeit neigt sich dem Ende entgegen und das Interesse Ihres Kindes, am Familientisch mitzuessen, wächst. In dieser Veranstaltung erfahren Sie, durch welche Mahlzeiten die Breie ersetzt werden können.

  • Mittwoch, 29.01.2025
  • 10:00 – 11:30 Uhr
  • Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte OAL
  • Anmeldeschluss: 28.01.2025

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

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Gesundheit Soziales

Letzthelfer:innen am Arbeitsplatz: Sensibler Umgang mit Tod und Trauer

Blicklicht unterstützt wegweisendes Projekt für mehr Empathie am Arbeitsplatz

Tod und Trauer gehören zu den schwierigsten Themen, mit denen Menschen auch am Arbeitsplatz konfrontiert werden können. Mit dem Projekt „Letzthelfer:innen am Arbeitsplatz – für einen sensiblen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer“ (LAUT) setzen sich verschiedene Organisationen, darunter Blicklicht (↲ WsK-Marktplatz), für einen empathischen Umgang mit diesen Themen in Unternehmen ein.

Im Jahr 2023 starben in Deutschland rund 1,02 Millionen Menschen – etwa 15 % davon im erwerbstätigen Alter. Diese Zahlen verdeutlichen, wie häufig Kolleg:innen, Vorgesetzte und Mitarbeitende direkt oder indirekt betroffen sind. Das Projekt LAUT bietet deshalb eine dringend benötigte Unterstützung, um den Arbeitsplatz zu einem sensibleren Ort zu machen.

Das Projekt LAUT: Hintergründe und Ziele

Das Projekt wurde vom Zentrum für Palliativmedizin der Universität Köln, der Caring Community Köln und Letzte Hilfe Deutschland ins Leben gerufen. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Paula Kubitschek-Vogel-Stiftung.

Ziele des Projekts:

  • Bestandsaufnahme: Eine bundesweite Online-Befragung erfasst, wie Unternehmen mit Sterben, Tod und Trauer umgehen.
  • Konzeptentwicklung: Wissenschaftlich begleitet wird ein Schulungskonzept für Letzthelfer:innen am Arbeitsplatz erarbeitet.
  • Letzte Hilfe Kurse: Mitarbeitende lernen, wie sie betroffenen Kolleg:innen sensibel begegnen und den Arbeitsalltag einfühlsamer gestalten können.

Blicklicht bringt Letzte Hilfe Kurse in Unternehmen

Blicklicht bietet im Rahmen des Projekts Letzte Hilfe Kurse speziell für Mitarbeitende in Unternehmen an. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort an die gemeinnützige Organisation wenden, um ihre Teams für den Umgang mit schwierigen Lebenssituationen zu stärken.

„Wir sind stolz, Teil dieses bedeutenden Projekts zu sein und einen Beitrag dazu zu leisten, das Thema Tod und Trauer am Arbeitsplatz aus der Tabuzone zu holen“, so Blicklicht.

Einfühlsamkeit am Arbeitsplatz fördern

Das Pilotprojekt wird zunächst in Köln umgesetzt, bevor es deutschlandweit etabliert wird. Mit seiner ganzheitlichen Herangehensweise zeigt LAUT, wie wichtig ein sensibler Umgang mit Verlusten ist – nicht nur für Betroffene, sondern auch für das gesamte Arbeitsumfeld.

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Gesundheit Soziales Wirtschaft

Solidarität in Harmonie: Benefizkonzert unterstützt Palliativdienst Blicklicht

Sparkasse Allgäu spendet 1.000 Euro an Palliativdienst Blicklicht

Am 28. November 2024 überreichte Sven Schmid, Marktbereichsleiter Kaufbeuren der Sparkasse Allgäu (↲ WsK-Marktplatz), eine Spende von 1.000 Euro an den ambulanten Palliativdienst Blicklicht (↲ WsK-Marktplatz). Anlass war das Benefizkonzert des Bundespolizeiorchesters München, das in der Stadtpfarrkirche St. Martin zahlreiche Besucher anzog.

„Mit dieser Spende möchten wir die wertvolle Arbeit des Palliativdienstes unterstützen, der Menschen in schwierigen Lebenssituationen beisteht“, erklärte Schmid bei der Übergabe.

Ein Abend voller Musik und Solidarität

Das renommierte Bundespolizeiorchester München sorgte mit seinem Konzert für einen stimmungsvollen Abend, der die Gemeinschaft in Kaufbeuren auf besondere Weise zusammenführte. Das Konzert war nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern unterstrich auch die Solidarität der regionalen Gemeinschaft.

Die Erlöse aus dem Benefizkonzert fließen vollständig in die Unterstützung des Palliativdienstes, der Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren Angehörige begleitet.

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Gesundheit

AOK mit neuem Präventionsangebot – Online-Workshops für berufstätige pflegende Angehörige

Digitales Präventionsangebot stärkt berufstätige Angehörige

Etwa 80 Prozent der Pflegebedürftigen werden zuhause betreut. Das sind bei der AOK-Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu (↲ WsK-Marktplatz) aktuell 3.446 versicherte Pflegebedürftige, bei der AOK Bayern insgesamt rund 223.000 Versicherte mit Pflegegrad 1 bis 5. „Einen Großteil der Pflege schultern pflegende Angehörige zusätzlich zu ihrem Beruf – und stoßen bei dieser anspruchsvollen Aufgabe häufig an ihre Grenzen“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Deshalb unterstützt die AOK Bayern jetzt gezielt berufstätige pflegende Angehörige mit digitalen Workshops. „Die Doppelbelastung zwischen Beruf und häuslicher Pflege ist oftmals körperlich, emotional und zeitlich aufreibend“, so Susanne Hasel. Mit dem neuen digitalen Präventionsangebot möchte die AOK berufstätige Angehörige stärken, damit sie langfristig die Herausforderungen im Berufs- und Pflegealltag gut bewältigen können.

Ressourcen im Pflege- und Berufsalltag stärken

Das neue Angebot der betrieblichen Gesundheitsförderung umfasst einen digitalen Einführungsvortrag sowie insgesamt sechs interaktive Online-Workshops. Diese widmen sich den Themenkomplexen Selbstfürsorge, Stressbewältigung und Resilienz, Kommunikation und Konfliktmanagement, Umgang mit belastenden Emotionen, gesunder Schlaf sowie Vorbereitung auf die letzte Lebensphase.

Die Schulungen vermitteln dabei praxisnah, wie man die eigenen Ressourcen im Pflege- und Berufsalltag stärken, neue Kraft schöpfen und zugleich Gesundheitskompetenz gewinnen kann. So erlernen die Teilnehmenden unter anderem Techniken zur Stressbewältigung, Achtsamkeit und zur emotionalen Stabilisierung, um in herausfordernden Momenten handlungsfähig zu bleiben.

Zudem bieten die Workshops Raum für Erfahrungsaustausch. „Je nach individuellem Bedarf können Interessierte sich zu allen oder nur zu ausgewählten Workshops anmelden“, so Susanne Hasel. Diese finden zunächst von Dezember 2024 bis Juni 2025 statt. Das Präventionsangebot der AOK richtet sich an berufstätige pflegende Angehörige unabhängig von ihrer Krankenversicherung und ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.aok.de/bayern/seminarpflegende

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Gesundheit

Tag der Krebsvorsorge am 28. November – AOK unterstreicht Bedeutung der Früherkennung

Aktuelle Daten des „Früherkennungsmonitors“ zeigen positive Trends

Die Teilnahmeraten an den Krebs-Früherkennungsuntersuchungen für gesetzlich Versicherte in Bayern haben sich im vergangenen Jahr noch einmal positiv entwickelt. Das zeigt der aktuelle „Früherkennungsmonitor“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Die Daten des WIdO beziehen sich auf alle gesetzlich Versicherten in Bayern.

Danach waren bei der Teilnahme an Koloskopien zur Darmkrebsvorsorge (plus 39,3 Prozent), an den Untersuchungen zur Früherkennung von Prostatakrebs (plus 13,8 Prozent) sowie am Mammographie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs (plus 13 Prozent) deutliche Anstiege gegenüber dem Vergleichsjahr 2019 zu erkennen. „Bei der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs war jedoch ein Rückgang von 3,1 Prozent zu verzeichnen und das Hautkrebs-Screening war um 2,7 Prozent rückläufig“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu (↲ WsK-Marktplatz).

Bei der Hautkrebsvorsorge liegt Kaufbeuren und das Ostallgäu etwa im bayerischen Durchschnitt

In diesem Jahr steht beim „Tag der Krebsvorsorge“ am 28. November das Hautkrebs-Screening im Mittelpunkt. Hier sind die Teilnahmequoten der Anspruchsberechtigten im Vergleich zu den anderen Früherkennungs-Untersuchungen am geringsten. Bei der Teilnahme der AOK-Versicherten am Hautkrebs-Screening zeigen sich aber deutliche regionale Unterschiede. Eine Analyse der 96 bayerischen Kreise und kreisfreien Städte für die Jahre 2021 bis 2023 ergab, dass die höchsten Inanspruchnahme Raten in den Kreisen Neu-Ulm (47,3 Prozent), Bad Tölz-Wolfratshausen (42,6 Prozent) und Schweinfurt (41,9 Prozent) zu finden waren.

Am anderen Ende des Spektrums fanden sich die Städte Bamberg (12,9 Prozent) und Bayreuth (15,5 Prozent) sowie der Landkreis Bayreuth (17,1 Prozent). „Kaufbeuren liegt mit 29,5 Prozent etwas unter dem bayerischen Durchschnitt von 32,4 Prozent, das Ostallgäu mit 33,5 Prozent etwas über dem Bayernschnitt“, so Bernd Ruppert und ergänzt: „Mit Blick auf die Teilnahmeraten und angesichts des Klimawandels, kann ich nur allen Versicherten ans Herz legen, regelmäßig das Hautkrebs-Screening wahrzunehmen.“

Umfangreiches Online-Angebot zu Vorsorgemöglichkeiten

Um die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen zu unterstreichen, hat die AOK zusammen mit der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) im Jahr 2022 den „Tag der Krebsvorsorge“ ins Leben gerufen. Damit wollen AOK und DKG über Ablauf und Nutzen von Vorsorgeuntersuchungen informieren und Menschen motivieren, häufiger Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen. So bietet die Gesundheitskasse auf ihrer Homepage den „Vorsorg-O-Mat“ an, der Interessierte nach Eingabe individueller Informationen wie Alter und Geschlecht über die anstehenden Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen informiert. Auf den Homepages von AOK und DKG gibt es zudem Informationsfilme zum Ablauf und Nutzen der einzelnen Untersuchungen.

Weitere Informationen zum „Tag der Krebsvorsorge“ sind erhältlich unter: www.aok.de/tagderkrebsvorsorge

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Gesundheit Kultur Soziales Wirtschaft

Kirchenchor Willofs überreicht Spende an Palliativdienst Blicklicht

Die Spende wird dazu beitragen, den ambulanten Palliativdienst Blicklicht in seiner wichtigen Arbeit zu stärken

Am 10. November 2024 präsentierte der Kirchenchor Willofs, unter der Leitung von Peter Bauschmid, eine besondere Veranstaltung in der Seelenkapelle in Eggenthal. Unter dem Motto „Besinnliche Stunde“ versammelten sich zahlreiche Musik – und Gesangsliebhaber, um gemeinsam mit dem Chor und der Harfinistin Franziska Widmer eine stimmungsvolle Zeit zu erleben.

Die Veranstaltung bot den Besuchern Momente der Besinnung und des Innehaltens, inmitten der abwechslungsreichen Liedern des Kirchenchors und den melodischen Klängen der Harfe.

Der Kirchenchor Willofs bedankt sich bei allen, die durch ihre Anwesenheit und Unterstützung diese besondere Stunde bereichert haben. Die Spende wird dazu beitragen, den ambulanten Palliativdienst Blicklicht (↲ WsK Marktplatz) in seiner wichtigen Arbeit zu stärken und betroffenen Menschen in schwierigen Zeiten Trost und Hilfe anzubieten.

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Gesundheit Wirtschaft

Innovative Chirurgie: Klinikum Kaufbeuren führt Hightech OP-Roboter erfolgreich ein

Seit diesem Sommer setzen die Gynäkologie sowie die Allgemein- und Viszeralchirurgie einen DaVinci XI-Roboter bei Operationen ein

„Mit dem DaVinci-Roboter können wir noch präziser arbeiten und dadurch die Belastung für unsere Patientinnen minimieren,“ erklärt Privatdozentin Dr. Enikö Berkes. Laut der Chefärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Kaufeuren erlaubt das System eine hohe Genauigkeit und eine bessere Schonung des umliegenden Gewebes – gerade bei aufwändigen Eingriffen wie etwa Gebärmutter- und Myomentfernungen, Behandlungen von Senkungszuständen, onkologischen Eingriffen und Entfernungen von Endometriose, also von Gewebe, das dem der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, aber außerhalb der Gebärmutter wächst.

Der Roboter ermöglicht eine dreidimensionale, bis zu zehnfach vergrößerte Darstellung des Operationsgebietes, wodurch selbst kleinste Strukturen klar erkennbar werden. „Dadurch können etwa die Wächter-Lymphknoten sehr viel detaillierter dargestellt werden und schadhaftes Gewebe trennschärfer von gesundem Gewebe unterschieden werden“, stellt Berkes heraus. „Der Einsatz dieser modernen Technologie ermöglicht uns, unsere Patientinnen mit höchster Sicherheit zu versorgen.“

Auch ihr Kollege Professor Stefan Maier ist von den Vorteilen der neuen Technologie überzeugt: „Die roboterassistierte Chirurgie erlaubt uns, besonders bei komplexen und langandauernden Eingriffen wie Tumoroperationen im Bauchraum noch bessere Ergebnisse zu erzielen“, so der Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Kaufbeuren. Die hohe Beweglichkeit des Systems mit den abwinkelbaren Instrumenten erleichtert laut Maier den Zugriff auf sonst nur schwer zugängliche Stellen im Bauchraum. „Wir haben nun mehr Bewegungsfreiheit und können so auch schwer erreichbare Organe, die bis tief ins Becken reichen, problemlos operieren.“

Der OP-Roboter überträgt die Bewegungen, die der Operateur an der so genannten Konsole tätigt, in eine äußerst präzise Motorik der zugehörigen Roboterarme, die mit den benötigten Instrumenten ausgestattet sind. „Der Roboter trifft dabei keine eigenständigen Entscheidungen“, erklärt Maier, der von den Vorteilen der neuen Technologie überzeugt ist. „Gerade im Bereich der Darmkrebschirurgie, aber auch bei allen anderen komplexen und langandauernden Eingriffen, verlieren Patientinnen und Patienten weit weniger Blut während der OP, können erheblich schneller genesen und haben dabei weniger Schmerzen zu befürchten.“

Für das Klinikum Kaufbeuren bedeute die Anschaffung des medizinischen Hightech-Geräts, dass nun das gesamte Spektrum der minimalinvasiven OP-Techniken angeboten werden könne, was heutzutage für die Akquise von medizinischem Nachwuchs eine enorme Rolle spielt. „Unsere jungen Kolleginnen und Kollegen können so von Anfang an Erfahrungen am DaVinci Xi-System sammeln, was uns hilft, künftige Fachkräfte auszubilden und zu halten“, so Berkes und Maier unisono.

DaVinci Xi

  • Bereits 9.000 Systeme weltweit im Einsatz
  • In der D-A-CH Region (Deutschland-Österreich-Schweiz) fast 400 Systeme im Einsatz
  • Jährlich über 2 Millionen Eingriffe
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Gesundheit Wirtschaft

Neues im Sozialversicherungsrecht – Betriebe bereiten sich auf 2025 vor

Im kommenden Jahr ändern sich Gesetze und Regelungen in der Sozialversicherung

Betriebe können sich bereits jetzt auf die Neuerungen einstellen. Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu (↲ WsK-Marktplatz) unterstützt Betriebe und Steuerbüros aus der Region alljährlich mit Informationen und Beratung zum Jahreswechsel. „Regionale Unternehmen und Steuerbüros können erneut von dem praxisnahen AOK-Seminar-Angebot profitieren, das im November startet“, so Wolfgang Seidler, alternierender Beiratsvorsitzender der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Die Erfahrungen aus dem Vorjahr zeigen, dass die Teilnahmeplätze sehr begehrt sind. Aufgrund dieser starken Nachfrage bietet die AOK 50 Online-Seminare als bundesweite Webinare an. „Alle Interessierten erhalten einen Platz, falls nötig werden zusätzliche Termine angeboten“, verspricht Wolfgang Seidler. Aktuell liegen bundesweit bereits über 25.000 Anmeldungen vor, bayernweit sind es mehr als 6.000 Anmeldungen.

Themen kompakt und praxisnah

In den Online-Seminaren stellen Expertinnen und Experten die wichtigsten Änderungen für das Personal- und Lohnbüro sowie deren Auswirkungen auf die Entgeltabrechnung vor. Schwerpunktthema ist das Verfahren zur elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU), das 2025 weiterentwickelt und um zusätzliche Fälle von Abwesenheiten ergänzt wird.

Der Beitragssatz in der Pflegeversicherung hängt von der Elterneigenschaft und Kinderzahl ab. Die AOK gibt einen Ausblick, wie Arbeitgeber diese Angaben digital über die Datenstelle der Rentenversicherung abrufen können und worauf sie beim Meldeverfahren achten müssen.

Trends und Tipps digital verfügbar

Die digitalen Formate bestehen aus Videos zu einzelnen Themenbereichen, vertiefendem Informationsmaterial zum Herunterladen und einem Expertenforum für individuelle Anliegen. Zudem klären externe Fachleute im Expertenforum Fragen zum Arbeits- und Steuerrecht. Wer jederzeit auf dem aktuellen Kenntnisstand sein möchte, kann zusätzlich die neuesten gesetzlichen Entwicklungen online im AOK-Fachportal für Arbeitgeber nachlesen oder dort das E-Paper Trends&Tipps nutzen. Eine persönliche Beratung ist ebenfalls möglich. „Die bekannten AOK-Ansprechpersonen stehen wie bisher für vertiefende Fragen zur Umsetzung im Betrieb zur Verfügung“, so Wolfgang Seidler.

Die Online-Seminare starten ab dem 13. November, eine Anmeldung ist möglich unter www.aok.de/fk/jahreswechsel.

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Gesundheit

Kostenloses Fitnessband mit AOK-Gesundheitstipp „Hilfe bei Rückenschmerzen“ sichern

Rückenschmerzen vorbeugen und die Fitness verbessern

Ein falscher Tritt, zu schwer gehoben oder zu lange gesessen – schon sticht es im Kreuz. Wer kennt das nicht? Rückenschmerzen sind mittlerweile eine Volkskrankheit. Knapp zwei Drittel der Deutschen sind innerhalb eines Jahres davon betroffen. Schmerzen im unteren Rücken kommen dabei doppelt so häufig vor wie Schmerzen im oberen Rücken.

Oft lösen Verspannungen der Muskulatur oder eine kurzfristige Überlastung die Beschwerden aus. Diese Schmerzen lassen sich durch mehr Bewegung und eine spezielle Rückengymnastik lindern.

Warum Bewegung gegen Rückenschmerzen hilft

Die Wirbelsäule ist die Stütze unseres Körpers. Sie lässt uns aufrecht durchs Leben gehen, hält uns mobil und trägt die Last von Kopf, Rumpf und Armen. Durch regelmäßige Bewegung wird die Rückenmuskulatur gestärkt und leistungsfähig gehalten.

Es gibt kein falsches Bücken

Durch ihre Form und ihren Aufbau ist die Wirbelsäule sehr beweglich. Deshalb schadet es dem Rücken nicht, wenn man sich bückt. Im Gegenteil – die Bewegung hält die Wirbelsäule flexibel. Es gibt also kein falsches Bücken. Zum Problem wird es, wenn der Rücken dabei einer lang andauernden und starken Belastung ausgesetzt ist, z. B. durch häufiges Heben sehr schwerer Lasten. Allerdings gibt es auch für solche Situationen passende Tipps, um den Rücken zu schützen:

  • Lasten eng am Körper heben und tragen
  • Lasten auf beide Körperseiten verteilen
  • Die Muskeln anspannen, die den Rücken stabilisieren, z. B. die Bauchmuskeln

Es gibt kein falsches Sitzen

Viele Menschen glauben, dass falsches Sitzen dem Rücken schaden kann. Das Problem ist aber weniger die Sitzhaltung, sondern das lange Verharren in derselben Position. Das führt zu einer Fehlbelastung der Muskulatur und zu Verspannungen. Dagegen hilft dynamisches Sitzen, indem Sie Ihre Sitzposition immer mal wieder ändern, regelmäßig bewusst aufstehen und sich strecken. Eine gute Gedächtnisstütze ist die 20/20/20-Regel, d. h. alle 20 Minuten kurz aufstehen, 20 Sekunden Augen entspannen und 20 Sekunden strecken. Wenn Sie länger sitzen müssen, wechseln Sie wenigstens regelmäßig die Sitzposition:

  • Abwechselnd in ein Hohlkreuz und in einen Katzenbuckel gehen
  • Ab und zu mit dem ganzen Gewicht gegen die Stuhllehne drücken
  • Zwischendurch mit den Armen auf dem Tisch abstützen
  • Gewichtsverlagerung von der einen auf die andere Gesäßhälfte

Wie viel und welche Bewegung bei Rückenschmerzen?

Um die Rückenmuskulatur zu stärken, ist es wichtig, sich zu bewegen. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) gehören zu den gesundheitsfördernden Aktivitäten aber auch Ausdauersportarten, die eine erhöhte Atem- und Herzfrequenz bewirken und mindestens 15 Minuten am Stück ausgeübt werden, etwa Joggen, Radfahren oder Schwimmen. Das aktiviert die Muskulatur um die Wirbelsäule und hat darüber hinaus positive Effekte auf das Immunsystem, das Herz-Kreislauf-System und die psychische Gesundheit.

Weitere Tipps und Informationen erhalten Sie unter www.aok.de/rueckentrainer.

Sicheren Sie sich kostenfrei Ihr AOK-Fitnessband mit Trainingsanleitung!

Bewegung ist also das A und O, um die Rückenmuskulatur zu stärken. Wer Rückenschmerzen vermeiden will, muss deshalb aktiv etwas dagegen tun. Doch wie bekommt man in einer stressigen Woche auch noch Sport unter?

Damit Sie ohne großen Zeitaufwand zu Hause direkt mit ersten Übungen loslegen können, schenken wir Ihnen ein AOK-Fitnessband mit Trainingsanleitung. Einfach Link anklicken, Formular ausfüllen und Sie erhalten Ihr Fitness-Studio im Taschenformat kostenfrei per Post.

Hier können Sie an der Mitmachaktion teilnehmen: https://fcld.ly/fitband

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Allgemein Gesundheit

Neue Venensprechstunde im Klinikum Kaufbeuren: Dr. Annette Zeller erweitert das Angebot der Chirurgie Praxis

Individuelle und kompetente Behandlung von Venenerkrankungen

Seit Oktober ergänzt Dr. Annette Zeller das Team der Chirurgie Praxis Dr.-Gutermann-Straße im Klinikum Kaufbeuren. Die erfahrene Chirurgin und Wundexpertin, die seit 2004 Fachärztin für Chirurgie ist, bringt langjährige Erfahrung sowohl aus der ambulanten als auch der stationären Patientenversorgung mit. Als ehemalige Oberärztin im Wundzentrum Kaufbeuren kennt sie die Abläufe und schätzt die Zusammenarbeit mit ihrem bewährten Team. „Gerade zu Beginn ist das ein enormer Vorteil“, sagt Zeller, „denn ich kann mich auf ein eingespieltes und fürsorgliches Team verlassen, das unsere Patienten kompetent betreut.“

Behandlungsspektrum: Von Krampfadern bis Thrombosen

Die Praxis bietet umfassende Versorgung bei Venenerkrankungen an und behandelt unter anderem Krampfadern, Venenentzündungen, Lymphödeme sowie thrombotische Erkrankungen und das postthrombotische Syndrom. Dabei werden individuelle Behandlungsansätze entwickelt, die sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Patientinnen und Patienten orientieren.

Ambulante Eingriffe und maßgeschneiderte Therapien

Ein Schwerpunkt der Praxis liegt auf minimalinvasiven und schonenden Therapiemethoden. Dabei legt die Fachärztin großen Wert darauf, möglichst ambulante Eingriffe anzubieten. Nach einer solchen Behandlung können sich Patientinnen und Patienten meist noch am selben Tag zu Hause erholen.

Venensprechstunde: Sprechzeiten und Lage der Praxis

Die neue Venensprechstunde von Dr. Annette Zeller findet donnerstags von 8:00 bis 16:00 Uhr in der Chirurgie Praxis Dr.-Gutermann-Straße statt. Die Praxis befindet sich im Klinikum Kaufbeuren, der Eingang liegt links vom Haupteingang in Richtung des Parkhauses.

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Gesundheit

Welt-Diabetestag am 14. November: Prävention und Unterstützung für ein gesünderes Leben

Diabetes-Prävalenz in Bayern: Jeder Zehnte ist betroffen

Der AOK-Gesundheitsatlas für das Jahr 2022 zeigt: In Bayern sind mehr als eine Million Menschen an Typ-2-Diabetes, dem sogenannten Altersdiabetes, erkrankt. Der Anteil der Betroffenen an der bayerischen Bevölkerung beträgt 10,57 Prozent. Für Kaufbeuren weist die Auswertung einen etwas höheren, im Ostallgäu einen niedrigeren Wert als in ganz Bayern auf: In Kaufbeuren sind es 4.000 Menschen mit Diabetes Typ 2, was einem Anteil von 10,75 Prozent der hiesigen Bevölkerung entspricht, im Ostallgäu 9.700 (8,37 %).

„Diabetes Typ 2 kann man mit gesundem Lebensstil vorbeugen oder ihn zumindest positiv beeinflussen“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu (↲ WsK-Marktplatz). Dabei ist es hilfreich, sich regelmäßig zu bewegen sowie die Ernährung und das Gewicht im Auge zu behalten. Denn ein Blutzuckerspiegel, der dauerhaft im empfohlenen Bereich liegt, verringert das Risiko für Folgeerkrankungen deutlich.

Strukturiertes Behandlungsprogramm (DMP) bei Diabetes

Schon lange empfehlen Fachleute die Teilnahme an speziellen strukturierten Behandlungsprogrammen (DMP) bei Diabetes. Worauf sie achten müssen, erfahren Betroffene beim DMP AOK-Curaplan, welches es sowohl für Patienten mit Typ-1- als auch mit Typ-2-Diabetes gibt.

AOK-Versicherte, die am Programm teilnehmen, werden medizinisch intensiv betreut, bekommen Schulungen und lernen, besser mit ihrer Erkrankung umzugehen. „Am strukturierten Behandlungsprogramm nehmen in Bayern derzeit mehr als 80 Prozent der AOK-Versicherten mit Typ-2-Diabetes teil,“ sagt Susanne Hasel.

Online-Coach mit praktischen Tipps

Zusätzlich bietet die AOK für Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes einen Online-Coach im Internet an. Das interaktive Programm hilft dabei, die Krankheit besser zu verstehen und zum Beispiel die Blutzuckerwerte gut unter Kontrolle zu haben. An der Entwicklung war ein Expertenteam aus Diabetologen, Psychologinnen sowie Ernährungs- und Sportwissenschaftlern beteiligt.

Zahlreiche Videos und Animationen, die eigens für den Online-Coach produziert wurden, vermitteln praktische Ratschläge, wie Betroffene die Umstellung ihrer Ernährung oder die Integration von mehr Bewegung in ihren Tagesablauf schaffen können. Übungsaufgaben und Wissenstests helfen, das Gelernte zu vertiefen. Das AOK-Angebot können die Patientinnen und Patienten allein, aber auch gemeinsam mit Partner oder Familie nutzen. Es ist für alle Interessierten kostenlos. Susanne Hasel: „Angehörige haben häufig viele Fragen. Wenn sie ebenfalls gut informiert sind, gelingt es ihnen besser, die Betroffenen zu unterstützen.“

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Gesundheit

Herzwochen im Allgäu: Bessere Versorgung und Prävention gegen Herzschwäche

Ein Netzwerk für die Herzgesundheit: Wie Kliniken im Allgäu auf die wachsende Herausforderung reagieren

Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, betrifft in Deutschland aufgrund der alternden Bevölkerung immer mehr Menschen. Obwohl die Todesfälle sinken, bleibt die Versorgung eine große Herausforderung. Die Kliniken in Kaufbeuren, Füssen und Buchloe informieren deshalb im Rahmen der Herzwochen im November über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten und Prävention für ein gesundes Herz – unterstützt durch neue Netzwerke und Kooperationen.

Steigende Patientenzahlen und ein Netzwerk für bessere Behandlung

Dr. Martin Hinterseer, Chefarzt der Kardiologie in Füssen, betont, dass die kardiologische Versorgung durch den demografischen Wandel verstärkt gefordert sei. Sein Team führt die einzige im Allgäu zertifizierte Heart Failure Unit (HFU), die auf Herzinsuffizienz spezialisiert ist. Um der wachsenden Zahl an Patient gerecht zu werden, baut das Herzzentrum Füssen-Außerfern gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Augsburg ein regionales Netzwerk auf. Diese Vernetzung ermöglicht eine schnellere und gezielte Versorgung für Patient im Allgäu und Schwaben.

Schonende, heimatnahe Eingriffe durch Kooperationen

Gerade bei komplizierten Eingriffen ist die enge Zusammenarbeit mit Kliniken in Augsburg und München entscheidend. Dr. Marcus Koller, Leiter des Herzzentrums Ostallgäu-Kaufbeuren, erklärt, wie durch diese Kooperation moderne, minimalinvasive Verfahren auch in Kaufbeuren angeboten werden. So können beispielsweise Patient mit einer undichten Mitralklappe am Herzen durch eine spezielle Klammer minimalinvasiv behandelt werden, wodurch der Eingriff besonders für ältere Patient schonend und wohnortnah durchgeführt werden kann.

Prävention als Schlüssel: Gesunder Lebensstil gegen Herzschwäche

Neben den verbesserten Behandlungsoptionen spielt die Prävention eine zentrale Rolle. Dr. Sascha Chmiel, Kardiologe an der Klinik St. Josef Buchloe, hebt hervor, dass ein gesunder Lebensstil maßgeblich dazu beitragen kann, Herzinsuffizienz vorzubeugen. Besonders bei Herzschwäche sei eine fettarme Ernährung empfehlenswert, um Blutfett- und Cholesterinwerte zu senken. Ein hoher Anteil gesättigter Fette, übermäßiger Salzkonsum und Übergewicht erhöhen laut Chmiel das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und fördern Arterienverkalkungen. Er appelliert daher an die Wichtigkeit einer bewussten und ausgewogenen Ernährung für die Herzgesundheit.

Ausblick: Regionale Netzwerke für bessere Gesundheitsversorgung

Die Kliniken in Kaufbeuren, Füssen und Buchloe zeigen, dass eine regionale Vernetzung zur Prävention und Behandlung von Herzinsuffizienz entscheidend ist. Die optimierten Strukturen und der gemeinsame Wissensaustausch sollen künftig vielen Patient eine gezielte und heimatnahe Versorgung ermöglichen. Die Herzwochen bieten die Chance, über die aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten im Allgäu zu informieren.

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Gesundheit

Warum sind Pflegeheime so teuer und wer übernimmt die Kosten? Beratungstag in Kaufbeuren klärt auf

Kostenfaktoren und Sozialhilfe: Wichtige Informationen für Pflegebedürftige und Angehörige

Das Beratungsnetz Pflege Kaufbeuren lud kürzlich zu einer Infoveranstaltung mit dem Titel „Wohnen im Pflegeheim: Warum kostet das so viel und wer soll das bezahlen?“ in die AOK-Räume in Kaufbeuren ein. Pflegeexperten erklärten dabei umfassend die Gründe für die hohen Pflegeheimkosten und erläuterten Sozialhilfeoptionen für Menschen, deren eigenes Einkommen nicht ausreicht.

Warum sind die Kosten in Pflegeheimen so hoch?

Stefan Eger, Pflegeberater bei Compass und ehemaliger Heimleiter, führte die zahlreichen Kostenfaktoren für Pflegeheime aus. Entscheidend sind die Personalkosten, da Pflegeheime an 365 Tagen rund um die Uhr in Schichtarbeit betrieben werden. „Pflegekräfte arbeiten in drei Schichten und erhalten Zuschläge für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste“, erklärte Eger. Hinzu kommen Ausbildungs- und Lohnnebenkosten für die Fachkräfte, die eine fundierte Ausbildung benötigen.

Ein weiterer Kostenfaktor ist die Unterbringung. Pflegeheime bieten eine umfassende Wohninfrastruktur mit Kosten für Heizung, Strom und Instandhaltung. Diese „Warmmiete“ im Pflegeheim ist anfällig für allgemeine Preissteigerungen am Markt. Auch zusätzliche infrastrukturelle Anforderungen wie Müllentsorgung und Lagerflächen tragen zu den Gesamtkosten bei. „Es geht nicht nur um die Pflege selbst, sondern um ein Gesamtsystem, das zuverlässig funktionieren muss“, so Eger.

Wer zahlt, wenn das eigene Einkommen nicht reicht?

Im zweiten Teil der Veranstaltung erklärte Mirjam Kraus von der Beratungsstelle des Bezirks Schwaben die Regelungen zur Kostenübernahme durch Sozialhilfe. Diese greift, wenn das eigene Einkommen und Vermögen für den Pflegeheimaufenthalt nicht ausreichen.

Zunächst werden alle verfügbaren Vermögenswerte geprüft, einschließlich Barvermögen, Immobilien und Aktien. Es gibt jedoch Schonvermögensgrenzen, die aktuell bei 10.000 Euro pro Person liegen. Auch beim Auto bleibt ein Wert von bis zu 7.500 Euro unberührt. Kraus sprach zudem die sogenannte Hilfe zur Pflege an, eine Sozialhilfeform, die auch Schenkungen der letzten zehn Jahre berücksichtigt. Hierbei gibt es Ausnahmen für „Anstandsschenkungen“, etwa Geburtstagsgeschenke.

Besondere Regeln für Immobilien

Gerade bei Immobilien gab Kraus wichtige Hinweise: Wenn etwa ein Ehepartner weiterhin im gemeinsamen Haus wohnt, wird dies als „angemessene Unterkunft“ anerkannt. Diese Bewertung erfolgt jedoch flexibel und nicht nach einer starren Quadratmeterregelung. Der Bezirk prüft die Angemessenheit im Einzelfall, wie Kraus betonte.

Frühzeitige Beratung nutzen

Abschließend wies Kraus darauf hin, dass der Sozialhilfeantrag rechtzeitig gestellt werden sollte, idealerweise drei Monate vor Bedarf. Die Beratungsstellen des Bezirks Schwaben sowie des Beratungsnetzes Pflege stehen frühzeitig für Fragen zur Verfügung und unterstützen bei der Antragstellung. Philip Dietrich, Sprecher des Netzwerks, empfahl in seinem Grußwort ebenfalls eine rechtzeitige Beratung. „Suchen Sie frühzeitig das Gespräch in einer der vielen Beratungsstellen in Kaufbeuren oder im Ostallgäu“, riet Dietrich den Zuhörenden.

Interessierte erhalten weitere Informationen auf der Website des Bezirks Schwaben  www.bezirk-schwaben.de oder in den monatlichen Sprechstunden des Bezirks im Rathaus Kaufbeuren und im Landratsamt Ostallgäu.

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Gesundheit

Bayerische HIV-Testwochen 2024 und Außensprechtag von SchwubiS

Das AWO-Zentrum für Aidsarbeit Schwaben (ZAS) zu Gast in der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren

Vom 2.11. bis 30.11.2024 finden in Bayern die vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention ins Leben gerufenen HIV-Testwochen statt. Unter dem Motto „Test jetzt!“ gibt es bayernweite HIV-Testaktionen – anonym, vertraulich und mit kompetenter Beratung.

Im Rahmen der HIV-Testwochen ist das AWO-Zentrum für Aidsarbeit Schwaben (ZAS) in der Abteilung Gleichstellung und Familie der Stadt Kaufbeuren, Salzmarkt 2-4 zu Gast. Am Mittwoch, 13.11.2024 ist das Team von 11 Uhr – 15 Uhr vor Ort und bietet allen Interessierten Besucher und Besucherinnen die Möglichkeit, sich über HIV zu informieren, beraten und auf HIV testen zu lassen. Die HIV-Testung ist kostenlos und anonym.

Bei Fragen können Sie sich gerne an das Team des ZAS wenden: Tel. 0821-158081, kontakt@zas-schwaben.de.

Des Weiteren findet an diesem Termin der Außensprech- bzw. Beratungstag von SchwubiS für SBTIQ in der Zeit von 11 Uhr bis 15 Uhr in der Gleichstellungsstelle, Salzmarkt 2-4, 2. Stock in Kaufbeuren statt.

Anmeldungen hierfür werden erbeten unter: schwubis@awoschwaben.de.

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Gesundheit Senioren Soziales

Mit Hingabe und Mitgefühl: Alexandra Scharpf erhält Stiftungspreis Ehrenamt der Bayerischen Stiftung Hospiz 2024

Eine Würdigung für außergewöhnliches Engagement im Hospizdienst

Am 28. Oktober 2024 wurde die Unterallgäuerin Alexandra Scharpf, langjähriges Mitglied des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu, im historischen Gartensaal des Juliusspitals in Würzburg mit dem Stiftungspreis Ehrenamt der Bayerischen Stiftung Hospiz (BSH) ausgezeichnet. Der Preis, der jedes Jahr an nur eine Person in Bayern für herausragende Leistungen in der Hospizarbeit verliehen wird, würdigt Scharpfs außergewöhnliches Engagement und die Mitmenschlichkeit, mit der sie ihre Aufgabe ausfüllt. Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach überreichte die Auszeichnung und betonte in ihrer Rede die Wichtigkeit und den unersetzbaren Beitrag des Ehrenamts für die Hospiz- und Palliativversorgung. „Mit dem Bayerischen Hospizpreis ehren wir Menschen, die sich in besonderer Weise um diese Idee verdient gemacht haben. Als Schirmherrin freue ich mich hierüber ganz besonders.“

Eine Herzensangelegenheit seit 2008

Ihre Tätigkeit begann Alexandra Scharpf im Hospizverein im Jahr 2008 mit dem Beginn ihrer Ausbildung zur Hospizbegleiterin. Seitdem hat sie in unzähligen Begleitungen ihre Mitmenschen in den schwierigsten Phasen ihres Lebens unterstützt. Ihre Motivation für dieses anspruchsvolle Ehrenamt schöpfte sie aus eigenen Erfahrungen. „Durch den Tod meiner zwei Opas habe ich eigentlich gesehen, wie wichtig es ist, in dieser Zeit diese Hilfe und Unterstützung zu haben.“

Vielfältiger Einsatz in der Hospizarbeit

Im Laufe der Jahre wurde die Begleitung bis zum Lebensende für sie weit mehr als nur eine Aufgabe – sie wurde zu einer tragenden Säule in ihrem Leben. „Das Vertrauen, das mir Menschen in diesen schwersten Momenten ihres Lebens entgegenbringen, ist für mich von unschätzbarem Wert,“ sagt sie. Die Auszeichnung sieht sie mit großer Dankbarkeit und Demut: „Diese Ehrung ist nicht nur eine Anerkennung meiner Arbeit, sondern würdigt all jene, die ich auf ihrem letzten Weg begleiten durfte. Sie erinnert mich daran, wie bedeutsam es ist, in diesen Augenblicken für andere da zu sein.“

Doch ihr Engagement geht weit über die Arbeit im Hospizverein hinaus. Während der Coronapandemie war die gebürtige Bad Wörishoferin im Krankenhaus Mindelheim ehrenamtlich tätig und unterstützte das Personal dort, wo es am dringendsten gebraucht wurde.

Im Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. engagiert sie sich aktiv in der Öffentlichkeitsarbeit. Regelmäßig beteiligt sie sich an der Erstellung der Infobriefe und ist an Infoständen präsent, um die Menschen für die Arbeit des Vereins und den Hospizgedanken zu sensibilisieren. Seit letztem Jahr unterstützt sie mit ihren Erfahrungen die Qualifizierungskurse für neue Hospizbegleiter. In diesen Kursen gibt sie nicht nur ihr Wissen als Hospiz-, Trauer- oder Demenzbegleiterin weiter, sondern vermittelt auch den menschlichen Aspekt dieser Arbeit – wie wichtig es ist, den Sterbenden und ihren Angehörigen mit Geduld und Einfühlungsvermögen zu begegnen.

Hospizzimmer in Mauerstetten und Waal

Neben Ihren Einsätzen im Krankenhaus, auf der Palliativstation, zuhause oder in den Pflegeheimen verbringt Alexandra Scharpf viel Zeit in den beiden vom Hospizverein betriebenen Hospizzimmer in den Pflegeheimen in Waal und Mauerstetten-Steinholz. In enger Zusammenarbeit mit den Pflegeheimen gewährleistet der Verein hier eine wohnortnahe Versorgung für die Menschen im Ostallgäu. Als Hospizbegleiterin unterstützt sie dort das Palliativteam des Hospizvereins, die vor Ort zusammen mit den Heimen den schwerstkranken und sterbenden Menschen zur Seite stehen. „Es ist eine sinnerfüllte und wertvolle Tätigkeit, Menschen in ihren letzten Wochen und Tagen zu begleiten und deren Angehörigen eine Stütze zu sein“, betonte Alexandra Scharpf sichtlich berührt. Besonders bewegend sind für sie die Momente, in denen es häufig um die Lebensbilanz der Sterbenden geht: „Ich unterstütze, dass Dinge aufgearbeitet und wichtige Themen geklärt werden können.“

Würdigung einer außergewöhnlichen Persönlichkeit

Das Engagement von Alexandra Scharpf ist nicht nur fachlich wertvoll, sondern auch menschlich von unschätzbarem Wert. Sie nimmt sich die Zeit, den Menschen zuzuhören, ihnen beizustehen und in emotionalen Momenten Halt zu geben. „Ich bekomme viel mehr zurück, als ich überhaupt geben kann“, sagt sie selbst.

Preisverleihung mit großer Würdigung

Ministerin Judith Gerlach betonte in ihrer Laudatio über Alexandra Scharpf: „Für Frau Scharpf, die seit 2008 Hospizbegleiterin ist, ist die Hospizarbeit längst zur Berufung geworden, die sie sie mit Herz, Verstand und Gottvertrauen ausübt. Sie ist im Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. fest etabliert und hat dort einige Jahre als Vorstandsmitglied mitgewirkt. Die Preisträgerin gibt ihr Wissen nicht nur an andere Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter weiter. Mit besonderer Empathie und Wertschätzung begegnet Frau Scharpf den schwerstkranken und sterbenden Menschen, die ihr anvertraut sind. So ist sie in den schwierigen Phasen des Abschiednehmens eine große Stütze und gibt Halt.“

Insgesamt ist es Alexandra Scharpf wichtig zu betonen: „Mit dieser Auszeichnung stehe ich stellvertretend für die vielen ehrenamtlich Engagierten, die täglich Großes leisten, indem sie Menschen beistehen und ihnen in den schwersten Lebensphasen eine wichtige Hilfe und Unterstützung sind.“

Michael Feistl, der 1. Vorsitzende des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu, hebt hervor: „Im Namen des gesamten Vorstands sowie unserer Koordinatorinnen und aller Mitarbeiterinnen möchten wir Frau Scharpf unseren tief empfundenen Dank aussprechen und ihr zu dieser hohen Auszeichnung gratulieren. Sie ist eine wahre ‚Perle‘ für unseren Verein.“ Weiter führt er aus: „Wir freuen uns sehr darüber, dass Frau Scharpf neben Frau Anna Baumann aus Jengen, die den ‚Weißen Engel‘ des Bezirks Schwaben erhalten hat, als zweite Hospizbegleiterin im Jahr 2024 eine besondere Anerkennung für ihr Engagement bekommen hat.“

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu ist eine große Gemeinschaft und hat Alexandra Scharpf an ihrem besonderen Tag nach Würzburg begleitet. Foto: Scharpf

Zum Hospizverein

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu feiert in zwei Jahren sein 30-jähriges Bestehen und hat aktuell über 550 Mitglieder und 89 aktive HospizbegleiterInnen. Der Verein beschäftigt 4 Koordinatorinnen, 5 Palliativfachkräfte und bietet 2 Hospizzimmer, palliative Beratungen, Hospizbegleitungen, Trauercafe, Letzte Hilfe Kurse, Beratungen zu Patientenverfügungen und BvB (Bedarf im Voraus planen) und jährliche qualifizierte Ausbildungen zur Hospizbegleiterin an. Mehr Informationen zur Preisverleihung und der Arbeit des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. auf der Homepage „www.hospizverein-kf-oal.de

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Allgemein Gesundheit Veranstaltung

Kurs „Augenschule“ ab 12. November in der Heilpraxis Diana Streicher

Kurs Augenschule – Entdecke das Potenzial deiner Augen

Hast du mal einen AugenBlick Zeit?

Die Welt der Augen ist aktiv, bunt und vielfältig – in der heutigen Zeit allerdings vielen Stressfaktoren ausgesetzt. Bildschirmarbeit, Kunstlicht, Tätigkeiten bei denen die Augen lange Fokus halten müssen, Handys und vieles mehr. Das alles raubt den Augen Energie.

Die gute Nachricht dabei, wir können aktiv Gutes für unsere Augen tun. Wir können lernen sie wirkungsvoll zu entspannen, unseren Sehsinn fördern und das Potential zu entfalten. Und noch eine gute Nachricht, das macht auch noch viel Freude.

In einer kleinen Gruppe führe ich dich in acht Terminen über den „Erlebnisspielplatz“ deiner Augen. Du lernst viele Tools für deine Augen, die wertvoll sind aber nicht einmal viel Zeit benötigen. Alle Tipps sind leicht umsetzbar und überall anwendbar. Egal ob drinnen oder draußen, mit Leichtigkeit und Freude. Auf wundervolle AugenBlicke.

Kurstermine, je 90 Minuten, in Kaufbeuren

  • Dienstag 12. + 19. November
  • Dienstag 3. + 10. + 17. Dezember
  • Dienstag 7. + 21. + 28. Januar

Energieausgleich pro Person 240 Euro, bitte vorher anmelden bei post@heilpraxis-streicher.de

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Gesundheit Veranstaltung

Bewegungs- und Ernährungskurs für Schwangere im November und Dezember

Das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren bietet im November und Dezember je einen Bewegungs- und Ernährungskurs für Schwangere an

Vortrag mit Praxisteil | Gesund und mit Bewegung durch die Schwangerschaft

Aktiv sein in der Schwangerschaft ist wichtig und bringt viele Vorteile für Mutter und Baby. Wie Frau mehr Bewegung in den Alltag bringen kann, wird anhand von praktischen Übungen gezeigt.

  • Dienstag, 26.11.2024
  • 19:00 – 20:30 Uhr
  • Referentin: Lina Meese, Sportwissenschaftlerin
  • Ort: Donum Vitae, Am Hofanger 15a, 87600 Kaufbeuren
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Donum Vitae
  • Anmeldeschluss: 20.11.2024

Vortrag | Gesund ernährt in und durch die Schwangerschaft

Wieviel soll ich jetzt essen? Wie hoch darf die Gewichtszunahme sein? Kann ich mich vegetarisch oder vegan ernähren? Welche Lebensmittel sollte ich vermeiden? Mit der Schwangerschaft treten viele Fragen für die werdende Mutter auf. Antworten auf diese und weitere wichtige Fragen erhalten Sie in dieser Veranstaltung.

  • Mittwoch, 04.12.2024
  • 19:00 – 20:30 Uhr
  • Referentin: Anja Müller, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Donum Vitae
  • Anmeldeschluss: 03.12.2024

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Homepage: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie.
Dort können Sie sich online anmelden.

Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Gesundheit Jugend Kinder

Neueröffnung des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) Allgäu im Januar. Anmeldung für interessierte Eltern schon jetzt

Ein Meilenstein für die neuropädiatrische Versorgung in der Region

Anfang Januar soll das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) Allgäu unter gemeinsamer Trägerschaft des Klinikverbunds Allgäu, der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren und der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren (↲ WsK-Marktplatz) in Marktoberdorf eröffnen. Nach einem mehrjährigen Zulassungsverfahren und einem intensiven Planungsprozess wird die dringend benötigte Einrichtung nun in der Georg-Fischer-Str. 7b in Marktoberdorf als Anlaufstelle für chronisch neurologisch erkrankte Säuglinge, Kinder und Jugendliche und deren Familien zur Verfügung stehen.

Spezialisierte Betreuung und multiprofessionelle Unterstützung

Das SPZ Allgäu bietet umfassende Diagnostik, ärztliche Behandlungen und Beratung für Familien von Kindern und Jugendlichen mit (drohenden) chronischen neurologischen Erkrankungen. Das multidisziplinäre Team unter der ärztlichen Leitung von Dr. Friederike Wilbert vereint Spezialistinnen aus verschiedenen Fachrichtungen, die eng mit den Kliniken, Kinderärztinnen, Schulen, Kindergärten und weiteren Einrichtungen der Region zusammenarbeiten.

Aktueller Stand der Vorbereitungen

Für eine reibungslose Eröffnung im Januar sind umfangreiche Praxisumbauten von Nöten, diese sind bereits in vollem Gange und verlaufen nach Plan. Zudem wird die erforderliche IT-Infrastruktur aufgebaut, und eine Praxissoftware implementiert. Auch die Personalsuche befindet sich in den letzten Zügen, sodass das Team für die Eröffnung gut aufgestellt sein wird.

Anmeldung für interessierte Eltern

Interessierte Eltern können sich ab sofort über die Website www.spzallgaeu.de/anmeldung/ für die Aufnahme anmelden. Nach dem Download und Ausfüllen des Anmeldeformulars lassen Sie sich dieses durch eine Kinderarztpraxis unterzeichnen und schicken das Formular an das SPZ zurück. Die Anmeldungen werden vom ärztlichen Team gesichtet und Termine an die Familien vergeben. Mit dem planmäßigen Betriebsstart am 02. Januar 2025 wird zusätzlich eine telefonische Anmeldung möglich sein.

Die Träger des SPZ Allgäu freuen sich sehr, diese positive Entwicklung für alle betroffenen Familien in der Region ermöglichen zu dürfen und blicken der Eröffnung mit großer Vorfreude entgegen.

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Gesundheit Senioren Veranstaltung

Kaufbeuren geht gemeinsam! Vom 1. bis 21. November läuft die Aktion „Stadt Land zu Fuß“ in Kaufbeuren

Die erste gemeinsame Tour findet am 6. November 2024 statt und führt durch die Innenstadt

Bewegungsaktion in Kaufbeuren: Stadt Land zu Fuß für alle Generationen

Kaufbeuren ist dieses Jahr Teil der deutschlandweiten Bewegungsaktion „Stadt Land zu Fuß“, die vom 1. bis 21. November 2024 stattfindet. Zum ersten Mal können sich alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt an der Aktion beteiligen und Kilometer sammeln, indem sie zu Fuß unterwegs sind. Das Ziel? Mehr Bewegung in den Alltag zu bringen und Kaufbeuren auf neue Weise zu entdecken. Die Aktion richtet sich an alle Altersgruppen, besonders jedoch an Seniorinnen und Senioren, die sich gerne mit Gleichgesinnten an der frischen Luft bewegen möchten.

Spezielle Touren für Senioren – Ein Angebot des Senioren- und Bildungsbüros

In Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro und Bildungsbüro der Stadt Kaufbeuren sowie der Initiative „Nicht mehr so gut zu Fuß“ wurde eine Auswahl an Routen für Seniorinnen und Senioren zusammengestellt. Ehrenamtliche Wanderpaten stehen den Teilnehmern zur Seite und bieten Unterstützung auf den Strecken an. So ist eine entspannte Teilnahme für alle sichergestellt, die ihre Kilometer gemeinsam mit anderen sammeln möchten.

Auftaktveranstaltung am 6. November – Mitlaufen und Kilometer sammeln

Die erste gemeinsame Tour findet am 6. November 2024 statt und führt durch die Innenstadt. Interessierte können sich um 10:00 Uhr am Plärrer (Infohäuschen) treffen. Die Route ist so gestaltet, dass alle Teilnehmenden einen gemütlichen Spaziergang genießen können, während sie gleichzeitig Kilometer für die Aktion „Stadt Land zu Fuß“ sammeln.

Weitere Informationen erhalten Sie im Seniorenbüro unter der Telefonnummer 08341/437203.

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Gesundheit

Klinik Füssen: erweiterte Notfallversorgung angemeldet

Das Notfallzentrum der Klinik Füssen verfügt nun über alle nötigen Vorhaltungen und Qualifikationen, um ihren Patientinnen und Patienten die erweiterte Notfallversorgung anzubieten.

„Wir sind sehr froh, dass wir diesen großen Schritt im Sommer gehen konnten“, betont Dr. Philipp Zimmermann. Der Chefarzt der beiden Notfallzentren in Füssen und Kaufbeuren erklärt, dass das Notfallstufenkonzept des gemeinsamen Bundesausschusses für die erweiterte Notfallversorgung umfangreiche Ressourcen vorschreibt, die die entsprechende Klinik vorzuhalten habe.

„Zum einen müssen mehrere medizinische Fachbereiche jederzeit verfügbar sein“, so Zimmermann und nennt die Orthopädie und Unfallchirurgie, die Innere Medizin mit den zugehörigen Disziplinen Kardiologie und Gastroenterologie, die Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie die Anästhesie und die Frauenheilkunde mit Geburtshilfe. „Durch dieses breite Spektrum an medizinischem Know-How können wir hier eine Rundum-Akutversorgung anbieten – egal mit welchen Beschwerden die Patientinnen und Patienten zu uns kommen“, erklärt der Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie mit der Zusatzbezeichnung Klinische Akut- und Notfallmedizin.

„Hinzu kommen dann die Voraussetzungen an die Infrastruktur im Haus“, fährt Zimmermann fort. Neben ihren Betten auf den Stationen verfüge die Klinik über eine neuwertige Intensivstation bestehend aus zehn Betten. „Alle sind mit Beatmungsmöglichkeit ausgestattet“, hebt Zimmermann hervor. Eine an die Notaufnahme angegliederte Beobachtungsstation gewährleistet laut dem Chefarzt die Versorgung von Patienten, die innerhalb von 24 Stunden wieder entlassen werden können.

Vom ebenso neuen Hubschrauberlandeplatz können Patienten ohne Zwischentransport direkt in den Schockraum der Notaufnahme verbracht werden. In dessen unmittelbarer Nähe befinden sich zur Bildgebung eine Computertomografie sowie eine Magnetresonanztomografie.

„Das eindeutig wichtigste Element in der Notfallmedizin sind aber unsere Beschäftigten mit ihren Qualifikationen“, stellt Zimmermann heraus, der auch als leitender Notarzt für das Ostallgäu tätig ist. „Hier stehen 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, entsprechende Fachkräfte bereit“, so der Mediziner weiter, „um die Patienten in der Notaufnahme, auf der Intensivstation und den weiteren Stationen zu versorgen.“ Zusätzlich bestehen laut Zimmermann Bereitschafts- und Rufdienste, um zeitkritische Notfälle zu behandeln – sei es im OP, in der Endoskopie, im Herzkatheterlabor mit der zertifizierten Chest Pain Unit, bei der zertifizierten Schlaganfallversorgung innerhalb des
Neurovaskulären Netzwerks Südwestbayern sowie im Kreißsaal.

„Diese notfallmedizinischen Versorgung ist für ein Haus dieser Größe sicherlich überdurchschnittlich“, bilanziert Zimmermann. „Wir können dadurch unserem Versorgungsauftrag bei akuten, zeitkritischen Erkrankungen und Verletzungen im südlichen Ostallgäu, im angrenzenden Oberland und durch unser Herzinfarktnetzwerk auch im Ausserfern nachkommen.“

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Gesundheit Soziales

Humedica erneut von WHO als „Emergency Medical Team“ zertifiziert

Kaufbeurer Katastrophenhelfer beweisen ihre Effizienz

Die internationale Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren wurde erneut von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „Emergency Medical Team“ (EMT) klassifiziert. Diese Zertifizierung bestätigt, dass humedica in der Lage ist, unter extremen Bedingungen schnelle und effektive medizinische Hilfe zu leisten. In einer umfangreichen Prüfung mussten die Teams nachweisen, dass sie die hohen Standards der WHO erfüllen, inklusive der Fähigkeit, sich zwei Wochen lang völlig autark zu versorgen – mit Wasser, Strom und Lebensmitteln.

Koordinierte Katastrophenhilfe: Ein Schritt zur Optimierung

Die EMT-Klassifizierung der WHO wurde nach dem Erdbeben in Haiti 2010 eingeführt, als unkoordinierte Hilfseinsätze zu Ressourcenengpässen führten. Die WHO reagierte mit dem EMT-System, um sicherzustellen, dass Hilfe besser koordiniert und effizienter bereitgestellt wird. Seitdem dürfen medizinische Organisationen meist nur noch in Katastrophengebiete einreisen, wenn sie diese Klassifizierung besitzen. Humedica zählt als „EMT Typ 1 fixed“, was bedeutet, dass die Teams in der Lage sind, eine Krankenstation vor Ort einzurichten – vergleichbar mit einer Hausarztpraxis.

Professionelle Hilfe in Krisengebieten

Johannes Peter, Geschäftsführer von humedica, zeigte sich erfreut über die erneute Klassifizierung: „Wir sind sehr glücklich, dass sich die WHO von der Qualität unserer Arbeit überzeugen konnte. Mein Dank gilt dem gesamten Team, das intensiv daran gearbeitet hat, unsere Prozesse zu überprüfen und weiter zu verbessern.“

Durch die strikte Einhaltung der WHO-Standards können humedica-Teams in Katastrophenfällen als Erste Hilfe leisten und Menschen in betroffenen Regionen gezielt unterstützen. Schwerere medizinische Fälle werden an spezialisierte Organisationen weitergeleitet, die für deren Behandlung zertifiziert sind.

Effektive und flächendeckende Hilfe

Das übergeordnete Ziel von humedica und der WHO ist es, in Katastrophenfällen möglichst vielen Menschen so effektiv wie möglich zu helfen. Die EMT-Klassifizierung stellt sicher, dass die Hilfe flächendeckend ankommt und alle Akteure vor Ort Hand in Hand arbeiten. Johannes Peter betont: „Die WHO sorgt mit diesem System für eine engere Zusammenarbeit und ermöglicht so eine noch professionellere und zielführendere Katastrophenhilfe.“

Über humedica

Seit 1979 setzt sich die internationale Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren dafür ein, dass Menschen in Notlagen nicht nur überleben, sondern in ein Leben mit Würde zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung von örtlichen Partnern, über die Verbesserung der Lebensbedingungen und über eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Regionen und Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, ist aber auch dann für die Menschen da, wenn andere ihre Not nicht mehr im Blick haben. Seit vielen Jahren bescheinigt das DZI-Spendensiegel der Hilfsorganisation einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

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Bildung Gesundheit

Letzte Hilfe: Ein Kurs für die Begleitung am Lebensende

Wichtige Grundlagen für ehrenamtliche Helfer

In den Räumlichkeiten der Blicklicht gGmbH in Kaufbeuren fand kürzlich ein „Letzte Hilfe Kurs“ statt. Dieser Kurs richtete sich speziell an die Ehrenamtlichen der Initiative „daheim! Betreutes Wohnen zuhause“ der Hospitalstiftung. Ziel des Kurses war es, den Helfern wertvolle Orientierung im Umgang mit sterbenden Menschen zu geben.

Wissen für den letzten Lebensabschnitt

Die Inhalte des Kurses waren breit gefächert und behandelten sowohl medizinische Grundlagen als auch den sensiblen Umgang mit emotionalen Aspekten wie Trauer und Kommunikation. Besonders betont wurde die Bedeutung des „Daseins“, der einfachen Präsenz und der Fähigkeit, Menschen in ihren letzten Stunden mit Empathie und menschlicher Zuwendung zu begleiten.

Auch wenn viele Ehrenamtliche in ihrer Arbeit nur selten direkt mit dem Tod konfrontiert werden, bietet das vermittelte Wissen eine wertvolle Grundlage, die ihre Tätigkeit bereichert. Es geht nicht nur um fachliche Pflege, sondern um eine aufrichtige menschliche Begleitung.

Fortbildung für ehrenamtliches Engagement

Am Ende des Kurses sprach Simone Schneble, die Koordinatorin der Initiative daheim!, ihren herzlichen Dank aus. Sie hob die Bedeutung von kontinuierlicher Fortbildung hervor und betonte, dass gerade in der Begleitung von Menschen am Lebensende sowohl fachliches Wissen als auch menschliche Sensibilität von größter Bedeutung sind.

Wer Interesse hat, sich bei daheim! zu engagieren und Menschen in ihrer häuslichen Umgebung zu unterstützen, kann sich gerne unter der Telefonnummer 08341-437204 melden.

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Bildung Gesundheit

Mittelschule Germaringen baut auf Nachhaltigkeit – Wanderausstellung begeistert Schüler

Wie beeinflusst unsere Lebensweise die Umwelt und damit auch unsere Gesundheit?

Mit dieser Frage beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Germaringen mit Hilfe der Wanderausstellung „NachhaltICHkeitsarena“ der AOK, die zurzeit in Germaringen Station macht. Die Jugendlichen erforschen sechs interaktive Module rund um die Themen Nachhaltigkeit, Ernährung, Bewegung und Gesundheit.

Die Ausstellung will den Jugendlichen ihre persönlichen Einflussfaktoren auf die Umwelt näherbringen und ihnen Anregungen und Tipps geben, wie sie ihren eigenen Alltag „nachhaltiger“ gestalten können. „Es lohnt sich, junge Menschen frühzeitig für das Thema zu begeistern, damit der Klima- und Umweltschutz zur Selbstverständlichkeit wird“, so Carola Proksch, Schulserviceberaterin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Praxisnahes Wissen, wirkungsvolle Tipps

Die verschiedenen Stationen der Ausstellung vermitteln unterschiedliche Aspekte zur Nachhaltigkeit. So lernen die Schülerinnen und Schüler den CO2-Verbrauch bei der Produktion von Lebensmitteln kennen. Sie erfahren, warum ein Lebensmittel einen großen CO2-Fußabdruck verursacht, was dies für die Umwelt bedeutet und welcher Zusammenhang zwischen Ernährung und Klima besteht.

Weitere Module vermitteln die Vorteile des saisonalen und regionalen Einkaufs von Lebensmitteln und klären auf über die negative Auswirkung der Lebensmittelverschwendung. „Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung lernen zudem, wie Lebensmittel richtig gelagert und wie sie geschützt aufbewahrt werden können, ohne auf Plastikfolie und Einmalbehältnisse zurückzugreifen“, so Carola Proksch.

Die Station „Wir bewegen was“ rundet die Ausstellung ab: Die Schülerinnen und Schüler vertiefen ihre Kenntnisse über Bewegung und Mobilität als Teil einer gesunden und nachhaltigen Lebensweise. Sie entdecken alternative und umweltschonende Verkehrsmittel und deren Bedeutung für den Klimaschutz.

„Es freut mich, wie begeistert, interessiert und eifrig sich unsere Schülerinnen und Schüler mit diesen wichtigen Themen auseinandersetzen“, so Christoph Vogg, Rektor der Mittelschule Germaringen.

Ausstellung buchen

Die Wanderausstellung „NachhaltICHkeitsarena“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler der siebten bis neunten Klassen aller Schularten. Für Schulen ist sie kostenfrei. Alle Inhalte orientieren sich am Lehrplan und sind in den Unterricht integrierbar.

Weitere Informationen zur Ausstellung und wie man sie an seine Schule holen kann, gibt es bei Carola Proksch von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu unter der Rufnummer 08341 431 117 oder per E-Mail an carola.proksch@by.aok.de.

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Einladung zum Angehörigentreff Kaufbeuren: Vorsorge bei Unfall, Krankheit und Alter

Nächste Veranstaltung im Überblick

Datum: Dienstag, 05.11.2024

Zeit: 17:00 – ca. 18:30 Uhr

Ort: Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz

Thema: Vorsorge bei Unfall, Krankheit und Alter

Referentin: Frau Daniela Hinz, Betreuungsstelle Stadt Kaufbeuren

Vorsorge ist wichtig – Jetzt informieren!

Schnell kann es passieren, dass wir aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit nicht mehr in der Lage sind, selbst Entscheidungen zu treffen. Damit Ihre Interessen dennoch gewahrt bleiben, ist es wichtig, rechtzeitig Vorsorge zu treffen. Frau Daniela Hinz von der Betreuungsstelle der Stadt Kaufbeuren wird in ihrem Vortrag erklären, welche Schritte dafür nötig sind und welche Dokumente wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung sinnvoll sind.

Weitere Informationen zum Angehörigentreff

Unsere Treffen bieten Ihnen die Möglichkeit, wertvolle Informationen rund um die Pflege und Betreuung zu erhalten. Zudem können Sie sich mit anderen Angehörigen austauschen und wertvolle Kontakte knüpfen.
Betreuung während der Veranstaltung: Falls Sie eine Betreuungsperson für die pflegebedürftige Person benötigen, melden Sie sich bitte frühzeitig bei der Fachstelle.

Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos.

Eine Anmeldung ist nur notwendig, wenn ein gemeinsamer Gasthausbesuch nach der Veranstaltung geplant ist.

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Gesundheit Kinder Wirtschaft

Kinderkrebshilfe Königswinkel: Leben retten und kranken Kindern ein Lachen schenken

„Und das kommt besonders den Kindern zugute, die chronisch erkrankt sind und daher immer wieder kommen müssen“

Auch 25 Jahre nach ihrer Gründung unterstützt die Kinderkrebshilfe Königswinkel die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren bei der Anschaffung kindgerechter medizinischer Ausstattung – aktuell mit einem Videolaryngoskop für die Klinik Füssen.

„Wir sind sehr dankbar für diese großzügige Spende in Höhe von knapp 13.000 Euro“, betont Dr. Philipp Zimmermann. Der Chefarzt der Notfallzentren in Kaufbeuren und Füssen erklärt, dass durch die hochwertige Technik nun die Erstversorgung eines akut verletzten oder erkrankten Kindes mit schwieriger Atemwegsicherung durchgeführt werden könne – etwa bei einem anaphylaktischen Schock nach einem Insektenstich. „In unserer touristischen Region mit den zahlreichen Badeseen kommt es immer wieder vor“, so Zimmermann, „dass jede Minute zählt.“ Nach einer ersten Stabilisierung in Füssen könne das Kind dann weiterverlegt werden in eine Kinderklinik – wie die in Kaufbeuren. „Daher können wir hier dank dieser Spende eine wichtige Lücke in der Notfallversorgung der Region füllen“, bilanziert Zimmermann.

Sein Kollege Prof. Markus Rauchenzauner pflichtet ihm bei. „Ob in Füssen oder bei uns im Kinderzentrum Kaufbeuren: Die Kinderkrebshilfe Königswinkel hat in den vergangenen 25 Jahren eine enorme Hilfe geleistet, in unseren Häusern eine kindgerechte Ausstattung zu etablieren“, stellt der Chefarzt für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Kaufbeuren heraus. „Allein die Klinik-Clowns sind ein wahrer Segen für unsere kleinen Patientinnen und Patienten“, so Rauchenzauner über die Komiker, die von der Kinderkrebshilfe Königswinkel finanziert werden und mit ihren Späßen wöchentlich die Kinder im Klinikum Kaufbeuren zum Lachen bringen.

„Von bunten Kasaks bis hin zum Therapiespielplatz – allein in den vergangenen drei Jahren hat uns die Kinderkrebshilfe Königswinkel mit Spenden von über 100.000 Euro bedacht“, betont der Leiter des Kinderzentrums Kaufbeuren und hebt das Engagement von Dr. Rainer Karg und dem ganzen Team hervor, ohne das die Kinderklinik weit weniger abwechslungsreich und familiengerecht wäre wie sie es heute sei. „Und das kommt besonders den Kindern zugute, die chronisch erkrankt sind und daher immer wieder kommen müssen“, so Rauchenzauner abschließend.

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Allgemein Gesundheit Sport Veranstaltung

Neuer Anfängerkurs und neue Stunde Vinyasa Flow im 8sam Yogastudio

Neue Kurse im 8sam Yogastudio

Anfängerkurs mit Michaela Merbeler

Möchtest du Yoga kennenlernen und suchst nach einem sanften, auf dich abgestimmten Einstieg? Dann ist unser Viniyoga-Anfängerkurs genau das Richtige für dich! Der Kurs umfasst insgesamt acht Termine, geht von 22.10. bis 10.12.2024 und findet immer dienstags von 18:15 Uhr bis 19:30 Uhr statt. Auch ein späterer Einstieg in den Kurs ist möglich.

In diesem achtwöchigen Kurs legen wir besonderen Wert darauf, dass jede Bewegung und jede Atemübung auf dich und deinen Körper abgestimmt ist. Hier findest du einen sicheren und einladenden Raum, um dich in deinem eigenen Tempo zu bewegen, zu atmen und zu entspannen. Wir nehmen uns die Zeit, die Grundlagen von Yoga verständlich zu erklären und zeigen dir, wie du jede Übung so anpassen kannst, dass sie für dich angenehm und förderlich ist.

Lass uns gemeinsam entdecken, wie gut sich Yoga anfühlen kann – auf der Matte und im Alltag. Du wirst überrascht sein, wie viel Freude und Entspannung diese Praxis dir bringen kann

Neue Stunde Vinyasa Flow mit Anja Herber

In dieser neuen Stunde für Praktizierende mit Vorkenntnissen erwartet dich ein kraftvoller, fließender Vinyasa Flow, das heißt eine atemfokussierte Aneinanderreihung von Asanas. Auch statische Haltungen werden geübt und du darfst dich außerdem auf ein paar Elemente aus dem Yin Yoga freuen. Ein kleines Rundum-Paket, ideal für den Start in den Feierabend.

Immer donnerstags von 17 bis 18:30 Uhr.

Sichere dir jetzt deinen Platz in unserem neuen Anfängerkurs oder der neuen Stunde Vinyasa Flow und melde dich an unter https://www.8sam-yoga.de/stundenplan/.

Über das 8sam Yogastudio: Das 8sam Yogastudio (↲ WsK-Marktplatz) ist ein Ort der Ruhe und Entspannung mitten in Kaufbeuren. Mit einer Vielzahl von Kursen, offenen Stunden und Events für alle Erfahrungsstufen bietet das Studio eine Gemeinschaft für alle, die ihre Yogapraxis vertiefen oder gerade erst damit beginnen möchten.

Für weitere Informationen zu unseren Kursen und Events besuch unsere Webseite www.8sam-yoga.de oder schreib uns eine Mail auf info@8sam-yoga.de.

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Gesundheit Veranstaltung Wirtschaft

Expertenvorträge in Kaufbeuren: Alles rund um Pflegeheimkosten und Finanzierung am 23.10. in der AOK

Pflegeheimkosten im Fokus: Wer zahlt und warum ist es so teuer?

Am 23. Oktober 2024 um 15:30 Uhr lädt das Beratungsnetz Pflege Kaufbeuren zu einer informativen Vortragsveranstaltung zum Thema „Wohnen im Pflegeheim – Wer soll das bezahlen und warum kostet das so viel“ ein. Im Vortragssaal der AOK Kaufbeuren informieren Fachleute über die finanziellen Aspekte der Pflegeheimversorgung und beantworten drängende Fragen zur Kostenübernahme und Finanzierung.

Vortrag 1 – Kostenübernahme durch den Bezirk Schwaben

Mirjam Kraus vom Bezirk Schwaben wird in ihrem Vortrag die Rolle des Bezirks bei der Unterstützung pflegebedürftiger Menschen erläutern. Der Bezirk übernimmt Teile der Kosten, wenn die Mittel aus der Pflegeversicherung sowie das Einkommen und Vermögen der Betroffenen nicht ausreichen.

Im Vortrag werden unter anderem folgende Themen behandelt:

  • Wer übernimmt welche Kosten?
  • In welchem Umfang müssen Pflegebedürftige eigenes Einkommen und Vermögen einsetzen?
  • Welche Ansprüche haben Pflegebedürftige und wie funktioniert die Antragstellung?
  • Welche Kosten kann der Bezirk Schwaben übernehmen?

Kraus‘ Vortrag bietet einen umfassenden Überblick über die Unterstützungsmöglichkeiten, auf die Pflegebedürftige und deren Angehörige zurückgreifen können.

Vortrag 2 – Transparenz bei Pflegeheimkosten

Stefan Eger von der compass privaten Pflegeberatung widmet sich in seinem Vortrag der detaillierten Aufschlüsselung der Pflegeheimkosten. Diese setzen sich aus verschiedenen Positionen zusammen:

  • Pflegeanteil
  • Investitionskosten
  • Unterkunft und Verpflegung
  • Ausbildungsvergütung
  • Betreuungs- und Sonderleistungen

Eger erläutert, wie diese Kosten zustande kommen und gibt Einblicke in die tatsächlichen Ausgaben, die Pflegeheime tragen müssen. Zudem geht er auf spezielle Regelungen für Pensionsbeamte ein und erklärt die Rolle der Beihilfestellen bei der Finanzierung.

Kostenfreier Eintritt und wichtige Informationen zur Pflegeheimfinanzierung

Die Veranstaltung findet im Vortragssaal der AOK Kaufbeuren in der Josef-Landes-Straße 32 statt. Der Eintritt ist frei, sodass alle Interessierten die Gelegenheit haben, sich fundiert über die Kostenstruktur und Finanzierung von Pflegeheimen zu informieren.

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Gesundheit

Brustkrebsmonat Oktober – Frühzeitige Erkennung rettet Leben

Mammografie-Screening als wichtiger Baustein der Früherkennung

Zum Brustkrebsmonat Oktober klärt Bodil Ipsen über aktuelle Möglichkeiten des Mammografie-Screenings und moderne Therapiemöglichkeiten auf.

„Wird der Tumor frühzeitig entdeckt, liegt bei den meisten Patientinnen die Heilungschance bei über 90 Prozent“, betont Ipsen, die das Kaufbeurer Brustkrebszentrum leitet. „Das Mammografie-Screening ist dafür ein wichtiger Baustein.“ Natürlich könne eine Mammografie nicht die Entstehung von Brustkrebs verhindern, aber sie ermöglicht eben diese frühzeitige Erkennung.

„Brustkrebs, auch im frühen Stadium muss mit einer Operation, häufig auch mit einer Bestrahlung und einer Hormonentzugstherapie behandelt werden“, so die leitende Oberärztin am Klinikum Kaufbeuren weiter. Gegebenenfalls müsse auch eine Chemotherapie durchgeführt werden oder eine so genannte zielgerichtete Therapie. Dabei kommen laut Ipsen therapeutisch wirksame Proteine zum Einsatz, die durch biotechnologische Prozesse mit Hilfe von lebenden Zellen gewonnen werden

„Meist ist bei einer frühen Diagnose weniger Therapie vonnöten, um eine Heilung zu erreichen“, fährt Ipsen fort und zieht als Beispiel eine brusterhaltender Operation heran, die bei einem frühen Erkennen häufig ausreicht – im Gegensatz zur Entfernung der gesamten Brustdrüse bei weiter fortgeschrittener Erkrankung.

„Uns ist es zu jedem Zeitpunkt der Behandlung wichtig, dass wir die Patientinnen umfassend aufklären und ihnen die unterschiedlichen Therapieformen mit ihren Vor- und Nachteilen darlegen“, erklärt Ipsen. „Wir bieten eine ganzheitliche und persönliche Betreuung für die betroffenen Frauen in dieser für sie schwierigen Zeit.“

Aktualisierte Screening-Empfehlungen

Seit Juli dieses Jahres ist das Mammografie-Screening auch für Frauen zwischen 70 und 75 Jahren möglich. Bisher konnten nur Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre ein Screening durchführen lassen. „Wir können die regelmäßige Teilnahme am Früherkennungsprogramm nur wärmstens empfehlen“, empfiehlt die Senologin. „Statistisch betrachtet bewahrt das Mammographie-Programm etwa zwei bis sechs von 1.000 Frauen vor dem Tod durch Brustkrebs.“

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Gesundheit Veranstaltung

Ran an die Töpfe – neue Kurse in Theorie und Praxis für junge Eltern

Im November bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren verschiedene Kurse aus dem Bereich Ernährung und Bewegung.

Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Die Phase, in der bei Ihrem Kind Milch- durch Breimahlzeiten ersetzt werden, steht bevor. Hier erfahren Sie wie Sie den Übergang von der Milch zur Beikost Schritt für Schritt gestalten können. Sie erhalten nicht nur Informationen zur klassischen Brei-Beikost, sondern auch Hinweise zu aktuellen Trends (z. B. Baby-led weaning) sowie hilfreiche Anregungen für die Praxis.

  • Donnerstag, 07.11.2024
  • 09:00 – 10:30 Uhr
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Apfelkern Kaufbeuren
  • Anmeldeschluss: 06.11.2024

Vortrag | Kinderernährung-geht das auch vegetarisch oder vegan?

Alternative Kostformen ohne Milch, Ei, Fleisch, Fisch sind im Trend. Doch was sagt die Wissenschaft dazu? Kann eine rein auf Pflanzen basierte Ernährung eine ausreichende Nährstoffversorgung im Kleinkindalter sicherstellen? Wie sieht eine ausgewogene Ernährung aus und wie kann der pflanzliche Anteil erhöht werden? Die Veranstaltung gibt aktuelle Informationen und zeigt Umsetzungsmöglichkeiten in den Alltag auf.

  • Dienstag, 12.11.2024
  • 9:30 – 11:00 Uhr
  • Referentin: Anja Müller, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
  • Anmeldeschluss: 11.11.2024

Kochkurs | Am Familientisch – vegetarische Gerichte für Kleinkinder

Für Eltern und Großeltern
Vegetarische Kostformen liegen im Trend und sind auch in Familien mit Kleinkindern angekommen. Sie lernen die Grundlagen einer bedarfsgerechten Kinderernährung anhand der (vegetarischen) Ernährungspyramide kennen. Neben Informationen erhalten Sie auch die Gelegenheit, kindgerechte vegetarische Gerichte selbst zuzubereiten.

  • Mittwoch, 13.11.2024
  • 14:30 – 17:30 Uhr
  • Referentin: Ulrike Lohmüller, Hauswirtschaftsmeisterin
  • Veranstaltungsort: Familienstützpunkt Obergünzburg, Gutbrodstr. 39, 87634 Obergünzburg
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg
  • Anmeldeschluss: 08.11.2024

Kochkurs | Kinder kochen mit – einfache Gerichte gemeinsam zubereitet

Eltern kochen gemeinsam mit ihren Kindern (2-3 Jahre). Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern können.

  • Montag, 18.11.2024
  • 14:30 – 17:30 Uhr
  • Referentin: Theresa Michel, Diätassistentin
  • Veranstaltungsort: Haus der Begegnung, Jahnstr. 12, 87616 Marktoberdorf
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Marktoberdorf
  • Anmeldeschluss: 13.11.2024

Vortrag mit Praxis | Bewegung ist der Motor für die gesunde Entwicklung Ihres Kindes! Bewegungsspaß für Babys von 8-12 Monaten

Die ersten Schritte des Kindes sind ein großer Meilenstein in der Entwicklung! Mit einfachen Alltagsmaterialien kann eine bewegungsfreudige Umgebung geschaffen werden. Sie bekommen wertvolle Anregungen zur Bewegungsförderung

  • Freitag, 22.11.2024
  • 09:00 – 10:30 Uhr
  • Referentin: Martina Fischer, PEKiP-Gruppenleiterin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg
  • Anmeldeschluss: 21.11.2024

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Homepage: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie.
Dort können Sie sich online anmelden.

Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Gesundheit

Tag der Mentalen Gesundheit: Fokus auf psychische Gesundheit in Kaufbeuren und dem Ostallgäu

Hohe Depressionen-Rate in Kaufbeuren – Über dem bayerischen Durchschnitt

Am 10. Oktober 2024, dem Tag der Mentalen Gesundheit, wurden die Herausforderungen und Lösungsansätze zur Förderung der seelischen Gesundheit in den Mittelpunkt gerückt. In Kaufbeuren ist die Zahl der an Depressionen erkrankten Menschen höher als im bayerischen Durchschnitt: 14,2 % der Bevölkerung sind betroffen, während der Landesdurchschnitt bei 12,59 % liegt. Diese Zahlen stammen aus dem aktuellen „Gesundheitsatlas Deutschland“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Das Ostallgäu liegt mit einem Anteil von 12,3 % leicht darunter.

Lange Fehlzeiten am Arbeitsplatz durch Depression

Die Auswirkungen von Depressionen auf das Berufsleben sind enorm. Eine aktuelle Auswertung der AOK Bayern zeigt, dass Beschäftigte in Kaufbeuren und dem Ostallgäu im Jahr 2022 im Schnitt 46 Tage aufgrund von Depressionen arbeitsunfähig waren, deutlich über dem bayerischen Durchschnitt von 40 Tagen. Auch die Erkrankungshäufigkeit ist in Kaufbeuren mit 47 von 100 AOK-versicherten Beschäftigten höher als der bayernweite Wert von 43. Das Ostallgäu liegt hier mit 37 erkrankten Beschäftigten pro 100 Versicherten unter dem Durchschnitt.

Angebote zur Stärkung der psychischen Gesundheit

Um dem Anstieg psychischer Erkrankungen entgegenzuwirken, setzt die AOK Bayern Kaufbeuren-Ostallgäu auf gezielte Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Im vergangenen Jahr arbeiteten rund 30 Unternehmen mit der AOK zusammen, um im Rahmen von 60 Maßnahmen über 1.400 Mitarbeitende zu erreichen. Besonders der Fokus auf die Stärkung der seelischen Gesundheit gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung.

Online-Programme und Prävention

Neben der betrieblichen Gesundheitsförderung bietet die AOK Bayern auch für Einzelpersonen verschiedene Online-Programme an, die auf der Internetseite „Seelenstark“ der AOK Bayern gebündelt sind. Das Programm „Stress im Griff“, der Online-Kurs „moodgym“ zur Vorbeugung und Reduzierung depressiver Symptome und die Balloon-App zur Förderung von Achtsamkeit und Entspannung sind nur einige der digitalen Angebote, die den Menschen helfen, ihre psychische Gesundheit zu stärken.

Tag der Mentalen Gesundheit – Ein wichtiger Schritt zur Sensibilisierung

Angesichts der steigenden Zahl an Depressionen, besonders in Regionen wie Kaufbeuren, ist die Aufklärung und Prävention von großer Bedeutung. Mit den Angeboten der AOK können Betroffene und Unternehmen gezielt unterstützt werden, um psychische Gesundheit langfristig zu fördern.

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Gesundheit Kinder

Zehn Jahre JolinchenKids –Kinder in Kaufbeuren feiern mit dem kleinen Drachen

Für einen gesunden Lebensstil: „JolinchenKids – Fit und gesund in der KiTa“ feiert zehnjähriges Jubiläum.

Das Gesundheitsprogramm der AOK fördert die gesundheitliche Bildung von Kindern bis zu sechs Jahren. „Die Bilanz der vergangenen zehn Jahre ist beeindruckend – in unserer Region hat das Drachenkind Jolinchen bisher 2840 Kinder aus 45 Kindergärten und -krippen begleitet und 376 Erzieherinnen und Erzieher bei der Gesundheitsbildung unterstützt“, berichtet Martina Zollitsch Gesundheitsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Bayernweit beteiligten sich bis heute 1833 Kindergärten und -krippen mit 11.461 Erziehrinnen und Erzieher, 126.670 Kindergartenkinder und deren Eltern profitierten vom AOK-Gesundheitsprogramm.

Geburtstagslied für Jolinchen

Das fröhliche, grüne Drachenkind Jolinchen begleitet die Kinder als motivierende Leitfigur durch den Kindergartenalltag. KiTa-Kinder können mit ihm auf spielerische Art die Freude an regelmäßiger Bewegung und gesundem Essen entdecken. Ein weiteres Ziel von JolinchenKids ist, die psychische Widerstandsfähigkeit der Kinder zu stärken und so ihr seelisches Wohlbefinden zu fördern.

„Die AOK hat für das Jubiläum ein Geburtstagslied komponieren lassen, das die Inhalte von JolinchenKids aufgreift und das alle Kindergartenkinder mit Spaß und Freude mitsingen können“, so Martina Zollitsch und ergänzt: „Wir freuen uns selbstverständlich sehr darüber, wenn das Lied auch für die Geburtstage der Kinder genutzt wird, einfach Jolinchen durch den Namen des Geburtstagskindes ersetzen, und schon ist es ein persönliches Geburtstagsständchen.“

Nicht nur Kinder profitieren

Bei JolinchenKids geht es nicht nur um die Kinder – auch die Gesundheit der Erzieherinnen und Erzieher spielt eine wichtige Rolle. Dafür bietet das Programm spezielle Workshops sowie Kurs- und Beratungsangebote. Sie geben Hilfestellung, um das eigene körperliche und seelische Wohlbefinden zu verbessern. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem darauf, die Eltern aktiv einzubinden. „Denn unser Ziel ist, dass die Kinder das bei JolinchenKids Erlernte auch im Familienalltag umsetzen“, sagt Martina Zollitsch.

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu finanziert das Programm, so dass den Kindergärten keine Kosten entstehen. Wer weitere Informationen zu „JolinchenKids – Fit und gesund in der KiTa“ erhalten möchte, kann sich an Martina Zollitsch bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu unter der Rufnummer 08341-431-115 oder per E-Mail an martina.zollitsch-essenwanger@by.aok.de wenden.

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Gesundheit Werbung

„Südsee-Paradies Dahoim“

AOK-Gewinnspiel 

Die AOK Bayern ist offizieller Gesundheitspartner der Therme Bad Wörishofen. 

Das Thermalwasser hat eine äußerst positive Wirkung auf die Gesundheit. Ein Wellnessbesuch in der Therme im Herbst oder Winter ist äußerst erholsam und steigert zudem die Widerstandsfähigkeit des Körpers.

Beim aktuellen AOK-Gewinnspiel werden fünf Tageskarten der Therme Bad Wörishofen verlost. Die kostenfreie Teilnahme am Gewinnspiel ist auf der AOK-Aktionsseite fcld.ly/gewinnspiel-therme bis 30.11.2024 möglich.

Schnell sein lohnt sich – die ersten 100 Teilnehmenden erhalten zwei Bonuskarten für eine kostenfreie AOK-Bonusstunde per Post zugeschickt!

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu wünscht viel Glück beim Gewinnspiel und erholsame Stunden in der Therme Bad Wörishofen.

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Allgemein Gesundheit Veranstaltung

Neue Termine für den Kurs „Augenschule“ in der Heilpraxis Diana Streicher

Kurs Augenschule – Entdecke das Potenzial deiner Augen

Hast du mal einen AugenBlick Zeit?

Ich möchte dich gerne mitnehmen auf Entdeckungsreise in die Welt deiner Augen. Die Welt deiner Augen ist aktiv, bunt und vielfältig – in der heutigen Zeit allerdings vielen Stressfaktoren ausgesetzt. Bildschirmarbeit, Kunstlicht, Tätigkeiten bei denen die Augen lange Fokus halten müssen, Handys und vieles mehr. Das alles raubt den Augen Energie.

Die gute Nachricht dabei, wir können aktiv Gutes für unsere Augen tun. Wir können lernen sie wirkungsvoll zu entspannen, unseren Sehsinn fördern und das Potential zu entfalten. Und noch eine gute Nachricht, das macht auch noch viel Freude.

In einer kleinen Gruppe führe ich dich in acht Terminen über den „Erlebnisspielplatz“ deiner Augen. Du lernst viele Tools für deine Augen, die wertvoll sind aber nicht einmal viel Zeit benötigen. Alle Tipps sind leicht umsetzbar und überall anwendbar. Egal ob drinnen oder draußen, mit Leichtigkeit und Freude. Auf wundervolle AugenBlicke.

Kurstermine, je 90 Minuten, in Kaufbeuren

  • Dienstag 12. + 19. November
  • Dienstag 3. + 10. + 17. Dezember
  • Dienstag 7. + 21. + 28. Januar

Energieausgleich pro Person 240 Euro, bitte vorher anmelden bei post@heilpraxis-streicher.de

Für Alle, die erstmal schnuppern wollen, um die Augenschule und mich kennenzulernen, gibt es einen Schnuppertermin am Dienstag, den 29. Oktober, circa 60 Minuten. Auch hier bitte vorher anmelden bei post@heilpraxis-streicher.de. Energieausgleich 20 Euro.

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Gesundheit Senioren

Zukunft in guten Händen – Meine Wünsche fürs Lebensende!“ Infoabend des Palliativnetzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu am 16.10.24

Referenten: Nicole Schaller, Allgemein- und Palliativmedizinerin zum Thema „Patientenverfügung“ und Thorsten Friedrich, Trauerredner und Seelsorger zum Thema Bestattungsmöglichkeiten

Das Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu lädt herzlich zu einem Informationsabend am Mittwoch, den 16. Oktober 2024, um 17:00 Uhr ins Haus St.-Martin nach Kaufbeuren (Spitaltor 4) ein. Der Eintritt ist frei.

Immer mehr Menschen setzen sich bereits zu Lebzeiten mit dem letzten Lebensabschnitt auseinander. Wo möchte ich meine letzten Tage verbringen? Welche Form der Bestattung wünsche ich mir? Diese und viele weitere Fragen stehen im Fokus der Veranstaltung „Zukunft in guten Händen – Meine Wünsche fürs Lebensende!“, die sich an alle richtet, die sich frühzeitig über Patientenverfügung, Behandlungsplanung und Bestattungsmöglichkeiten informieren möchten.

Veranstalter ist das Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu, ein Zusammenschluss von Einrichtungen und Verbänden aus der Region. Das Netzwerk setzt sich dafür ein, Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein Höchstmaß an Lebensqualität und Würde zu ermöglichen.

Den Abend eröffnen zwei Experten mit Impulsvorträgen:

  • Nicole Schaller, Allgemein- und Palliativmedizinerin, wird über das Thema „Patientenverfügung“ sprechen. Ihr Schwerpunkt liegt auf der vorausschauenden Behandlungsplanung, dem sogenannten Advance Care Planning (ACP). Dabei handelt es sich um eine erweiterte Form der Patientenverfügung, die sicherstellt, dass die individuellen Wünsche und Werte der Patienten bei der Behandlung Berücksichtigung finden. So können auch Angehörige und das Behandlungsteam den Willen der betroffenen Person im Falle einer Urteilsunfähigkeit vertreten.
  • Thorsten Friedrich, Trauerredner und Seelsorger, wird im zweiten Vortrag über die vielfältigen Bestattungsmöglichkeiten referieren. Mit jährlich rund 200 Bestattungen in Kaufbeuren und der Region gibt er Einblicke in die heutige Bestattungskultur und zeigt auf, welche Aspekte bei der Wahl der richtigen Bestattungsform wichtig sind – sowohl für die Verstorbenen als auch für deren Angehörige.

Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und in den Austausch mit den Referenten zu treten.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die ihre Zukunft in sicheren Händen wissen wollen, sowie an Angehörige, die in den Entscheidungsprozess eingebunden werden möchten.

Datum: Mittwoch, 16. Oktober 2024
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Ort: Haus St.-Martin, Spitaltor 4, 87600 Kaufbeuren
Eintritt: Frei

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Gesundheit Soziales

Neues Hospiz- und Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu stärkt regionale Versorgung

AOK Kaufbeuren-Ostallgäu wird Partner im Palliativnetzwerk – Start im Januar 2025

Seit vielen Jahren treffen sich Akteure aus der Hospiz- und Palliativversorgung, um die Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen in der Stadt Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu zu verbessern. Dieser Zusammenschluss kann bereits auf zahlreiche Erfolge zurückblicken. Der größte Meilenstein bisher war die Gründung des Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) im Jahr 2016 auf Initiative des Netzwerks, das bisher zahlreiche Menschen in ihren eigenen vier Wänden begleitet hat.

Um auch in Zukunft die regionale Hospiz- und Palliativarbeit voranzubringen und sich den wachsenden Herausforderungen einer alternden Gesellschaft zu stellen, soll die Zusammenarbeit und engere Verzahnung der Beteiligten durch die Gründung eines Hospiz- und Palliativnetzwerks gefördert werden. Das Netzwerk liefert damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung einer bedarfsgerechten Versorgungsstruktur für schwerstkranke und sterbende Menschen in der Stadt Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu. Bereits bestehende Strukturen werden enger und stabiler miteinander vernetzt und sind damit für alle Beteiligten besser verfügbar. Im Netzwerk arbeiten Ehrenamtliche und Angehörige verschiedener Berufsgruppen in einem integrativen Ansatz zusammen. Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu (↲ WsK-Marktplatz) wird in ihrer Rolle als Gesundheitskasse vor Ort ein Teil dieses Netzwerks sein.

Ein erstes Austauschtermin zum AOK-Beitritt in das neue Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu fand im Juni statt. Von SAPV-Geschäftsführerin Dr. Theresa Schuster wurde dabei die konzeptionelle Planung vorgestellt. Bereits seit 2008 wurde die bisherige Initiative zur regionalen Palliativversorgung durch AOK-Pflegeberaterin Angelika Ulrich unterstützt. Für AOK-Direktor Bernd Ruppert und den AOK-Beiratsvorsitzenden Wolfgang Seidler stand deshalb außer Frage, dass sich die AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu auch am neuen Palliativnetzwerk beteiligen wird.

Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu sieht der Fortführung der guten Zusammenarbeit positiv entgegen: „Die Koordination über das Palliativnetzwerk führt zu mehr Struktur. Selbstverständlich unterstützen wir als Gesundheitskasse vor Ort gerne als Netzwerkpartner die Interessen der Hospiz- und Palliativversorgung“.

Zwischenzeitlich wurde der Kooperationsvertrag unterschrieben und das neue Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu soll zum 01.01.2025 seine Arbeit aufnehmen. Wolfgang Seider freut sich als AOK-Beiratsvorsitzender ebenfalls über die Kooperation: „Das vielfältige AOK-Leistungsangebot wird hiermit um einen weiteren, wichtigen Baustein ergänzt.“

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Gesundheit Veranstaltung Werbung

Tai Chi Chuan Training – jeden Freitag im Top Fit in Kaufbeuren

Anzeige. Zentrum Chon Ji Kaufbeuren: Wir treffen uns jeden Freitag um 18 Uhr im Top Fit in Kaufbeuren. Komm einfach vorbei im Übungsraum 1 im 1. Stock und probiere es aus

Die langsame Ausführung der Bewegungen im Tai Chi Chuan leitet uns zu einer intensiven Beschäftigung mit den eigenen Gedanken und dem genauen Ablauf der Übungen.

Das lässt uns Abstand vom Alltagsgeschehen bekommen. Die Tai Chi Form fördert die Hamonie und den Ausgleich des Jin und Yang und unterstützt einen gleichmäßen Fluss der Lebensenergie (Qi) im Körper.

Regelmäßiges Üben trägt somit zum Erhalt und Verbesserung der Gesundheit bei.

Wir treffen uns Freitag um 18 Uhr im Top Fit in Kaufbeuren. Komm einfach vorbei im Übungsraum 1 im 1. Stock und probiere es aus.

  • Du bist Dir noch unsicher? Kein Problem: die ersten drei Wochen trainierst Du kostenlos zur Probe. Danach kannst Du Dich entscheiden.

Es sind keine Vorkenntnisse nötig und ist besonders auch für Anfänger geeignet.
Weitere Infos bei Wolfgang Dollansky 0177 542 03 26 (Zentrum Chon Ji) www.zentrumchonji.de / info@zentrumchonji.de

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Bildung Gesundheit Wirtschaft

Nachhaltige Schulungen zur psychosozialen Unterstützung: gemeinsames Projekt der AOK und der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren gestartet

Psychische Belastung: Hilfe zur Selbsthilfe für Beschäftigte der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Im Krankenhaus sind Mitarbeitende regelmäßig hohen psychischen Belastungen ausgesetzt. Mit einem gemeinsamen Angebot unterstützen die AOK Bayern und die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren deren Mitarbeitende – gerade nach belastenden, schwerwiegenden Ereignissen.

Psychische Erkrankungen gelten als zweithäufigste Ursache für Krankschreibungen und ziehen oft weitere körperliche Leiden nach sich. Deshalb haben die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren und die AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu nun ein nachhaltiges Projekt zur psychosozialen Unterstützung gestartet, bei dem ausgewählte Klinik-Mitarbeitende von Experten des PSU-Akut e. V. zum Thema geschult werden. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, psychosoziale Unterstützung und Begleitung im Gesundheitswesen aufzubauen, zu organisieren und durchzuführen.

Aktuell schult PSU-Akut dazu 16 Beschäftigte im Klinikverbund. Durch die Schulung können sie ihren Kolleginnen und Kollegen bei Belastungssituationen wie tragischen, unerwarteten Todesfällen, dramatischen Reanimationssituationen oder besonderen Situationen wie etwa COVID beraten und Anlaufstellen für weitergehende Hilfe aufzeigen. Zudem baut der Verein zusammen mit den Kliniken Strukturen auf, um die psychosoziale Unterstützung vor Ort über die Jahre weiterzuentwickeln. Dazu gehören etwa Standards oder Leitlinien, wie mit psychischen Belastungen am Arbeitsplatz umgegangen werden kann.

„Wir möchten durch dieses niedrigschwellige Angebot möglichst viele unserer Beschäftigten dafür sensibilisieren, Hilfe von ihren geschulten Kolleginnen und Kollegen anzunehmen“, betont Andreas Kutschker. Der Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren bedankt sich bei der AOK Bayern für die Unterstützung bei der betrieblichen Gesundheitsförderung. „Letztendlich können dadurch alle Klinik-Mitarbeitenden profitieren, indem ihre psychische Widerstandsfähigkeit gestärkt wird.“

Bernd Ruppert unterstreicht die regionale Verbundenheit. „Als Gesundheitskasse vor Ort unterstützen wir die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren gerne bei diesem Präventionsprojekt“, so der Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. „Wir wünschen allen Beschäftigten einen großen persönlichen und gesundheitlichen Nutzen bei der Teilnahme an dieser hochwertigen Maßnahme zur betrieblichen Gesundheitsförderung.“

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Gesundheit

AOK und Stadt engagieren sich für mehr Gesundheitsförderung in Kaufbeuren

Ob Gemeinde, Stadt oder Landkreis – viele Kommunen im Freistaat kümmern sich um die Gesundheit ihrer Bewohnerinnen und Bewohner

Der aktuelle AOK-Gesundheitsbericht kann dabei unterstützen. AOK-Direktor Bernd Ruppert und Oberbürgermeister Stefan Bosse haben diesen zuletzt in der Beiratssitzung der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu (↲ WsK-Marktplatz) vorgestellt.

Die Ergebnisse daraus werden nun auch der Öffentlichkeit präsentiert. Der Gesundheitsbericht liefert Aussagen über verschiedene Krankheitsbilder, die unter anderem vom Lebensstil sowie dem Lebensumfeld der Menschen beeinflusst werden.

„Als regionale Krankenkasse engagiert sich die AOK Bayern in der Gesundheitsförderung vor Ort und unterstützt Kommunen mit einer Analyse lokaler Daten zur gesundheitlichen Lage der Bevölkerung“, betont Wolfgang Seidler, Beiratsvorsitzender bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Die Experten der AOK zeigen an ausgewählten Krankheitsbildern und deren regionalen Daten die Bedeutung für die Stadt Kaufbeuren auf.

In Deutschland sind immer mehr Kinder- und Jugendliche stark übergewichtig. Ein Anlass zur Sorge, denn Adipositas ist mit zahlreichen Folgeerkrankungen verbunden. So haben sich im Jahr 2022 laut Gesundheitsbericht rund 4 Prozent der AOK-Versicherten im Alter bis 24 Jahre im Freistaat wegen krankhaftem Übergewicht ärztlich behandeln lassen. In Kaufbeuren lag der Anteil sogar bei rund 6 Prozent.

„Eine bedenkliche Entwicklung, die uns alle angeht, denn gesund und aktiv aufzuwachsen ist ein Kinderrecht. Gleichzeitig ein Weckruf für mehr Verantwortung in der Familie, in der Schule und in der Kita und die Planung präventiver Angebote. Denn der Esstisch ist ein Bildungsort; eine gesunde und vollwertige Ernährung gehören genauso dazu wie die Freude und der Spaß, gemeinsam eine Mahlzeit einzunehmen.“, findet Cornelia Otto als Referatsleitung für Kinder, Jugend und Bildung bei der Stadt Kaufbeuren.

Die meisten Demenz-Erkrankungen treten im hohen Alter auf. Die Anzeichen sind nicht ganz einfach zu erkennen und von anderen Erkrankungen zu unterscheiden. Da die meisten Demenzerkrankungen nicht heilbar sind, geht es bei der Behandlung vor allem darum, dass die Betroffenen möglichst lange selbstständig leben können. Wichtig ist dabei, die Kranken zu aktivieren – geistig, körperlich sowie psychosozial.

In Kaufbeuren lag im Jahr 2022 bei 17 Prozent der AOK-Versicherten im Alter über 75 Jahren eine Demenz vor, bayernweit waren es rund 16 Prozent. In den letzten zehn Jahren ist der Wert in Kaufbeuren um rund 3 Prozent deutlich gestiegen.

AOK fördert kommunale Projekte

„Die Analyse der AOK zur gesundheitlichen Lage unserer Bürgerinnen und Bürger hilft dabei, den Bedarf an Gesundheitsförderung und Prävention besser einschätzen und passgenaue Angebote entwickeln zu können“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse. Die AOK unterstützt zudem mit ihrer finanziellen Projektförderung „Gesunde Kommune“ lokale Maßnahmen, die zu mehr Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger führen.

„Seit 2016 hat die AOK bayernweit bereits Förderzusagen in Höhe von 9,1 Millionen Euro gegeben, über 76 Projekte in mehr als 67 Kommunen im Freistaat profitieren davon“, so der Beiratsvorsitzende Wolfgang Seidler. Mehr als 385.000 Menschen im Freistaat konnten dadurch bisher direkt erreicht werden. In der Region Kaufbeuren-Ostallgäu förderte die AOK bisher zwei Gesundheitsprojekte der Kommunen mit rund 275.000 Euro und konnte damit zahlreiche Bürgerinnen und Bürger direkt ansprechen.

Unter Anderem wurde damit auch das Projekt der „Gesunden Kommune Kaufbeuren“ von 2018 bis 2023 von der AOK Bayern finanziell gefördert. „Wer selbstständig aktiv werden möchte, findet zusätzlich noch viele Präventions- und Gesundheitskurse unter www.aok.de/pk/gesundheitskurse“, so Seidler weiter.

Die AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu und die Stadtverwaltung überlegen aktuell gemeinsam, welche konkreten Maßnahmen und Projekte aus den Ergebnissen des Berichtes erfolgen können. „Wir wollen uns verstärkt engagieren für die gesundheitliche Entwicklung unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger, entsprechende Lebensbedingungen gestalten sowie Anstöße für einen gesundheitsfördernden Lebensstil geben“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse und betont: „Die Unterstützung der AOK ist dabei ein wesentlicher Faktor.“

Grundlage für den Förderrahmen bildet der Leitfaden Prävention.

Wer eine Projektförderung beantragen will, erhält unter www.aok.de/bayern/gesundekommune die notwendigen Unterlagen.

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Gesundheit Soziales Veranstaltung

Trialog-Initiative Kaufbeuren-Ostallgäu: Veranstaltungsreihe zum Welttag der seelischen Gesundheit ab dem 08.10.24

Information und Austausch: Themenabende zu psychischen Krisen: Stimmenhören, Genesungsbegleitung und Spiritualit

Am 10. Oktober wird auch in diesem Jahr der Welttag für seelische Gesundheit (World Mental Health Day) begangen. Mit einer Veranstaltungsreihe ab dem 08. Oktober möchte die Trialog-Initiative Kaufbeuren-Ostallgäu zu Information und Austausch einladen, um für den Umgang mit psychischen Krisen zu sensibilisieren.

In Kaufbeuren, Buchloe, Füssen und Marktoberdorf treffen sich Psychiatrieerfahrene, Angehörige, Mitarbeitende sozial-psychiatrischer Einrichtungen und interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem dialogorientierten Austausch mit unterschiedlichen Themen: Stimmenhören, Genesungsbegleitung, Psychopharmaka, gesetzliche Betreuung, Trauma und Familie sowie Spiritualität.

Flyer unter www.gpv-kaufbeuren-ostallgaeu.de . Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, laden Sie gern auch Freunde oder weitere Interessierte dazu ein. Wir freuen uns auf ein engagiertes Miteinander in der gemeinsamen Sorge um seelische Gesundheit!

Die Veranstaltungen in Kaufbeuren finden von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr statt.

VHS Kaufbeuren
08.10.2024 Stimmenhören – Ein gutes Leben mit Stimmen im Kopf

VHS Kaufbeuren
15.10.2024 Genesungsbegleitung – Unsere Erfahrungen, das schlummernde Potential

Thomaskirche
21.10.2024 Spiritualität, die in Krisen trägt am BKH

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Gesundheit

Tag der Endometriose: Gynäkologische Eingriffe dank moderner Technik künftig noch präziser

Anlässlich des Tags der Endometriose am 29. September 2024 erklärt Chefärztin PD Dr. Enikö Berkes, wie der neu angeschaffte Laparoskopie-Turm am Klinikum Kaufbeuren dazu beiträgt, gynäkologische Eingriffe noch präziser und schonender durchzuführen, selbst bei komplexen Krankheitsbildern

„Wir können durch die verbesserte hochauflösende Bildgebung und die Verfügbarkeit der sogenannten Narrow Band Imaging (NBI) nun viel genauer an der Eingriffsstelle sehen, welche Bereiche des entsprechenden Organs durch Endometriose betroffen sind und welche eben nicht“, betont Berkes. Die Privatdozentin erklärt die Bedeutung der modernen Technik für die minimalinvasiven Operationen. „Dadurch werden auch komplexe operative Behandlungen von Endometriose, aber auch von Gebärmutterhalskrebs oder Gebärmutterschleimhautkrebs mit Darstellung der Wächter Lymphknoten ermöglicht.“

Auch die Entfernung von gutartigen Wucherungen oder der gesamten Gebärmutter könne durch die neue Einheit in der Schlüsselloch-Technik durchgeführt werden, fährt Berkes fort. „Das gleiche gilt für die operative Behandlung von Senkungszuständen oder reproduktionsmedizinisch relevanten strukturellen Auffälligkeiten wie etwa das Durchtrennen einer Trennwand in der Gebärmutter, die Korrektur der Kaiserschnittnarbe oder die Wiederherstellung der Eileiterdurchgängigkeit.“

Berkes sieht durch diese Behandlungsmethode große Vorteile für Ihre Patientinnen. „Die Erholungszeit nach einem minimalinvasiven Eingriff ist um ein Vielfaches kürzer, die Schmerzen nach der OP sind nicht so intensiv und unsere Patientinnen können dadurch früher nach Hause in ihr gewohntes Umfeld. Die Schlüssellochchirurgie ermöglicht ein sehr schönes kosmetisches Ergebnis durch kleine Schnitte von 5-7mm an der Haut anstatt großer Narben.“, so die Chefärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Kaufbeuren.

Gerade bei starken Fällen von Endometriose muss laut Berkes Erfahrung, Kompetenz und eine hochwertige technische Ausstattung Hand in Hand gehen. „Wir sind hier in Kaufbeuren erstklassig aufgestellt“, sagt die Gynäkologin, „weshalb wir in naher Zukunft eine zertifizierte Endometrioseklinik für die Behandlung komplexer Endometriosefälle eröffnen wollen.“

Leider gebe es immer noch zu viele Frauen, bei denen Endometriose erst nach jahrelangen Beschwerden festgestellt wird, so Berkes weiter. „Unser Team möchte dazu beitragen, dass die Sensibilisierung in diesem Bereich künftig deutlich erhöht wird und die Versorgungsmöglichkeiten in der Region verbessert werden.“

Endometriose ist eine der häufigsten gutartigen Unterleibserkrankungen bei Frauen. Laut der Endometriose-Vereinigung Deutschland sind bundesweit rund zwei Millionen Frauen im gebärfähigen Alter davon betroffen. Bei der Krankheit siedelt sich außerhalb der Gebärmutter Gewebe an, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt.

„Die Symptome variieren von Frau zu Frau, können aber starke Schmerzen im Unterbauch, während der Menstruation, beim Geschlechtsverkehr, beim Wasserlassen und beim Stuhlgang einschließen“, erklärt die renommierte Chefärztin. „Weitere mögliche Anzeichen sind Schwierigkeiten bei der Empfängnis bis hin zu Unfruchtbarkeit.“

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Gesundheit Werbung

„Fit und frisch im Freien“

AOK-Mitmachaktion 

Sichert euch bei der aktuellen AOK-Mitmachaktion bis 13.10.2024 kostenfrei ein AOK-Stirnband sowie Rezepte für gesunde herbstliche Getränke.

Was muss ich tun?
Einfach Link anklicken, Bestellformular ausfüllen und euer AOK-Stirnband kommt innerhalb weniger Tage per Post.

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Gesundheit Kinder Veranstaltung

Richtig gut essen – Kurse in Theorie und Praxis für junge Eltern im Oktober

Im Oktober bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder verschiedene Kurse an

Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.

Kochkurs | Am Familientisch – mit saisonalen und regionalen Lebensmitteln

Für Eltern und Großeltern

Diese Praxisveranstaltung gibt einen Überblick über die aktuellen Ernährungsempfehlungen für Kinder. Nach einem praxisnahen Theorieteil geht es an die Umsetzung! Sie bereiten in diesem Kurs Mahlzeiten mit saisonalen Lebensmitteln für Mittag- und Abendessen zu, die mit wenig Arbeitsaufwand im Alltag zu meistern sind und der ganzen Familie schmecken.

  • Dienstag, 01.10.2024
  • 17:00 – 20:00 Uhr
  • Referentin: Ulrike Lohmüller, Hauswirtschaftsmeisterin
  • Veranstaltungsort: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Hand in Hand Kaufbeuren
  • Anmeldeschluss: 26.09.2024

Praxiskurs | Bewegungsabenteuer in der Natur!

Für Eltern und Großeltern mit Kindern zwischen 2 und 3 Jahren

Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Eltern erhalten Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen.

  • Donnerstag, 10.10.2024
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Referentin: Susanne Trillof, Ergotherapeutin
  • Treffpunkt: oberer Parkplatz Hagenmoos, Hagenmoos 10, 87634 Obergünzburg
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg
  • Anmeldeschluss: 07.10.2024

Vortrag | Hoch die Tassen: Getränke in der Kinderernährung

Kinder müssen nicht nur mit allen Nährstoffen versorgt werden, sondern auch mit ausreichend Flüssigkeit. Aber wie viel ist eigentlich genug, und was stillt den Durst am besten und gesündesten? Und wie gelingt es, dass mein Kind gut und gerne trinkt?

  • Freitag, 18.10.2024
  • 9:30 – 11:00 Uhr
  • Referentin: Christine Bauer, M.A. Prävention und Gesundheitsmanagement
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Innenstadt Kaufbeuren
  • Anmeldeschluss: 17.10.2024

Kochkurs | Kinder kochen mit – einfache Gerichte gemeinsam zubereitet

Eltern kochen gemeinsam mit ihren Kindern (2-3 Jahre). Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Geschmacksspektrum erweitern können.

  • Freitag, 25.10.2024
  • 14:30 – 17:30 Uhr
  • Referentin: Theresa Michel, Diätassistentin
  • Veranstaltungsort: AWO FamilienForum mit Familienstützpunkt, Weidachstr. 49, 87629 Füssen
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Füssen
  • Anmeldeschluss: 18.10.2024

Vortrag mit Praxisteil | Greifen, Fühlen, Rollen, Krabbeln – jetzt kommt Bewegung ins Spiel!

Bewegungsspaß für Babys von 5-8 Monaten

Wie Sie Ihrem Baby im Alltag altersgerechte Körperwahrnehmungs- und Bewegungsimpulse geben können, erleben Sie in dieser Praxisveranstaltung.

  • Freitag, 25.10.2024
  • 09:00 – 10:30 Uhr
  • Referentin: Martina Fischer, PEKiP-Gruppenleiterin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg
  • Anmeldeschluss: 24.10.2024

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Homepage: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie.
Dort können Sie sich online anmelden.

Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Gesundheit Kinder

Schulranzen Fit – Starke Tipps für kleine Rücken

Ab diesem Schuljahr will die AOK mit der neuen Aktion „Schulranzen Fit“ die Rückengesundheit der Grundschulkinder fördern.

Bücher, Federmäppchen, Pausenbrot – bereits Grundschulkinder haben auf ihrem Schulweg einiges zu tragen. Ein wichtiger und treuer Begleiter von Beginn der Schulzeit an ist dabei der Schulranzen. Mit der neuen Aktion „Schulranzen Fit“ ab diesem Schuljahr will die AOK die Rückengesundheit der Grundschulkinder fördern.

„Der Schulranzen belastet zunächst den sich entwickelnden Rücken der Kinder, aber das muss nicht gleich eine Überlastung sein“, betont Martina Zollitsch-Essenwanger, Gesundheitsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Vielmehr kann das Tragen schwerer Taschen positive Reize setzen und die Muskulatur und Knochen der Schülerinnen und Schüler stärken. Ob der Schulranzen ein Schulkind überfordert, hängt von den individuellen körperlichen Voraussetzungen wie Größe, Gewicht und Kraft des Kindes ab.

„Bedeutsamer für die Rückengesundheit ist, welchen Schulranzen man wählt und wie man ihn richtig anlegt, trägt und packt“, so Martina Zollitsch-Essenwanger. Die Aktion „Schulranzen Fit“ vermittelt Lehrkräften, Eltern und deren Kindern dieses Wissen mit Hilfe kostenfreier Materialsets für bis zu 30 Kinder an Grund- und Förderschulen. Bei Bedarf unterstützt Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu zusätzlich direkt vor Ort.

Mehr bewegen, besser lernen

Ein weiterer Baustein von „Schulranzen Fit“ ist der Online-Elternabend „Lernen braucht Bewegung“. Expertinnen und Experten der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e.V. zeigen auf, wie sich Bewegung vor, während und nach der Schule auf die Entwicklung der Kinder auswirkt.

„Das optimale Bewegungsprogramm besteht aus Alltagsbewegung, wie zur Schule zu gehen oder viel mit dem Rad zu fahren sowie Toben, Fangen und Verstecken auf dem Spielplatz oder Sportarten wie Schwimmen und Ballspiele“, sagt Martina Zollitsch-Essenwanger.

Bewegen sich Kinder viel und regelmäßig, sind sie insgesamt ausgeglichener und können sich besser konzentrieren. Die Eltern erhalten an diesem Abend unter anderem praktische Tipps, wie sich Bewegung ganz einfach und spielerisch in den Alltag integrieren lässt.

Grund- und Förderschulen können sich ab sofort unter www.aok.de/bayern/schulranzenfit für die Teilnahme an der kostenfreien Aktion bewerben.

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Gesundheit Senioren Verwaltung

Besonderer demenzsensibler Gottesdienst in St. Martin setzt Zeichen für Würde und Gemeinschaft

„Gemeinsam. Mutig. Leben.“ – Welt-Alzheimertag erinnert an die Situation von Menschen mit Demenz

Unter dem diesjährigen Motto „Gemeinsam. Mutig. Leben.“ fand am 21. September der jährlche Welt-Alzheimertag statt, der das Bewusstsein für die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen schärfen soll. Anlässlich dieses besonderen Tages wurde in der Kirche St. Martin in Kaufbeuren ein demenzsensibler Gottesdienst abgehalten, der von Karin Gröger (Gemeindereferentin der katholischen Pfarreiengemeinschaft), Reinhold Netz (Diakon der evangelischen Kirche) und Holger Laske (Seelsorger und Priester der altkatholischen Gemeinde) gemeinsam gestaltet wurde.

Der Gottesdienst zeichnete sich durch die Auswahl vertrauter Kirchenlieder und Gebete aus, die es auch Menschen mit Demenz ermöglichten, aktiv teilzunehmen. Ein besonders bewegender Moment war der persönliche Segen, den die Geistlichen jedem einzelnen Besucher spendeten.

Organisiert wurde die Veranstaltung in Zusammenarbeit des Netzwerks Altenhilfe und dem Seniorenbüro Kaufbeuren (↲ WsK-Marktplatz). Beide Einrichtungen möchten mit dieser Initiative ein klares Signal senden: Menschen mit Demenz gehören zur Mitte unserer Gesellschaft und verdienen Unterstützung, Respekt und Würde. Durch Veranstaltungen wie diesen Gottesdienst soll die oft wenig sichtbare Krankheit stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt und sowohl Betroffene als auch ihre Angehörigen ermutigt werden, mit Mut und Offenheit ihrem Leben zu begegnen.

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Gesundheit

Studie der F.A.Z.: Klinik Füssen und Orthopädie am Klinikum Kaufbeuren ausgezeichnet

Der Klinikverbund zählt laut Frankfurter Allgemeine Zeitung gleich in mehreren Kategorien zu Deutschlands besten Krankenhäusern

Große Freude in der Klinik Füssen: Bereits zum dritten Mal in Folge wird sie in der Liste der besten Krankenhäuser Deutschlands von 50 bis unter 150 Betten geführt, die vom F.A.Z. Institut aufgrund einer bundesweit durchgeführten Studie jährlich erstellt wird. „Es freut uns, dass unsere kontinuierliche Arbeit von einem derart renommierten Medium wertgeschätzt wird“, betont Andree Betzel. Laut dem Klinikleiter ist diese Auszeichnung Beleg für die hohe Qualität der einzelnen Abteilungen und deren starke Vernetzung. „Unser interdisziplinärer Ansatz mit viel Austausch zwischen den einzelnen medizinischen Bereichen zahlt sich aus“, so Betzel.

Das Klinikum Kaufbeuren ist ebenfalls in der Bestenliste der Fachabteilung Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie vertreten. „Wir wissen diese Auszeichnung sehr zu schätzen“, freut sich Dr. Wolfgang Schnitzler. Der Chefarzt für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie hebt insbesondere die Leistung seiner Abteilung hervor. „Die ausgeprägte Zusammenarbeit in allen beteiligten Funktionsbereichen macht solch eine Ehrung erst möglich“, so der Leiter des Kaufbeurer Endoprothetikzentrums, der sich gerade in Zeiten schwieriger politischer Rahmenbedingungen glücklich schätzt, Teil eines so starken Teams zu sein.

Die Studie wurde vom F.A.Z.-Institut in Kooperation mit dem IMWF Institut durchgeführt. Für die Studie werden bundesweit Daten von über 2.200 Krankenhäusern und deren Fachabteilungen zugrunde gelegt. Dabei werden sowohl sachliche Kriterien, wie die Qualitätsberichte der Krankenhäuser, als auch emotionale Erfahrungen, wie abgegebene Patientenmeinungen, in Bewertungsportalen zusammengeführt und ausgewertet. Eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für ein Krankenhaus spielt ebenso der persönliche Rat vom Haus- bzw. Facharzt oder aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Zusätzlich werden weitere Informationen auf den Klinikwebsites oder in Bewertungsportalen recherchiert.

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Gesundheit Werbung

AOK-Gesundheitstipp „Wandern“

Sichern Sie sich kostenfrei ein AOK-Sitzkissen

Wandern ist eine Wohltat für Körper und Geist. Je nach gewählter Wanderrute kann Wandern zu einem echten Naturerlebnis werden. Die Landschaft belohnt uns mit vielen neuen Eindrücken, wir tanken Kraft und Energie. Beim Wanden stellt sich häufig ein Gefühl der Ruhe und Ausgeglichenheit ein und wir empfinden weniger Stress. Stress gilt als Risikofaktor für Bluthochdruck oder andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Stressabbau durch Wandern ist also aktiver Gesundheitsschutz – unabhängig davon, wie stark Sie sich körperlich beanspruchen.

Wie gesund ist Wandern?

Die Bewegung beim Wandern wirkt aber nicht nur gegen Stress, sie unterstützt auch wichtige körperliche Funktionen: Wandern fördert den Muskelaufbau, stärkt Knochen und Gelenke und ist ein gutes Herz-Kreislauf-Training. Das gilt besonders für Menschen, für die andere Sportarten im Freien wie Joggen oder Mountain-Biking nicht in Frage kommen.

Von einem gemütlichen Spaziergang auf einem flachen Waldweg bis zum leichten Bergsteigen – die positiven gesundheitlichen Effekte nehmen mit der Intensität der körperlichen Aktivität zu. Wegen der großen Bandbreite an Strecken eignet sich Wandern für Menschen jeden Alters genauso wie für Menschen mit körperlichen Einschränkungen wie Adipositas, Diabetes mellitus oder bereits bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer in Höhenluft mit großen Steigungen oder bei hohen Temperaturen wandert, sollte aber vorsichtig sein.

Wandern mit Diabetes und bei Koronarer Herzkrankheit

Wandern wirkt sich auch positiv auf den Insulinspiegel aus. Menschen mit Diabetes mellitus sollten aber unbedingt eine Unterzuckerung während des Wanderns vermeiden. Das Gleiche gilt für Betroffene einer koronaren Herzkrankheit, die beim Wandern den Körper erst langsam wieder an Belastungen gewöhnen sollten.

Gut gerüstet

Wichtig für eine Wandertour sind bequeme, an das Wetter angepasste Kleidung und gutes Schuhwerk. „Man sollte auch immer ein kleines Notfallset einpacken, zum Beispiel mit Blasenpflaster. Ausreichend Getränke und der richtige Proviant dürfen ebenfalls nicht fehlen“, empfiehlt Martina Zollitsch.

Sichern Sie sich kostenfrei Ihr AOK-Sitzkissen für ein ungetrübtes Wandererlebnis!

Damit Sie bei Ihrer nächsten Wanderung auch mal eine Pause im Sitzen einlegen können und Ihr Hintern dabei trocken bleibt, können Sie sich kostenfrei ein AOK-Sitzkissen sichern. Das faltbare Sitzkissen hat eine isolierte Unterseite und kann nach dem Einsatz wieder im praktischen Transportbeutel verstaut werden.

Einfach das Bild oder den Link anklicken, das Formular ausfüllen und Sie erhalten Ihr AOK-Geschenkset per Post.

Foto: AOK-Bild und Pixabay
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Gesundheit Kinder

In der „GemüseAckerdemie“ ackern Schülerinnen und Schüler begeistert für Natur und Nachhaltigkeit

Von der Schulbank auf den Acker: Wie das GemüseAckerdemie-Programm für gesunde Ernährung begeistert

Im vielfach ausgezeichneten Bildungsprogramm des gemeinnützigen Vereins Acker e.V. bauen Kinder und Jugendliche der 3. bis 8. Jahrgangsstufe direkt an der Schule ihr eigenes Gemüse an. Auf dem Schulacker erleben sie unmittelbar, woher das Essen auf ihren Tellern kommt, lernen natürliche Kreisläufe und die Grundlagen gesunder Ernährung kennen – und entwickeln dadurch ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln. Das Ziel des mehrjährigen Bildungsprogrammes: Eine Generation, die weiß, was sie isst!

Seit 2014 haben rund 164.000 Schülerinnen und Schüler an der GemüseAckerdemie teilgenommen. Die AOK Bayern ist Hauptpartner dieses Programms. „Wir freuen uns, dass durch diese starke Partnerschaft in diesem Jahr über 160 bayrischen Schulen das Ackern ermöglicht werden konnte. In den vergangenen Jahren sind im Bereich der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu bereits die Gemüsegärten der Josef-Landes-Schule Kaufbeuren, der Gustav-Leutelt-Schule und der Jörg-Lederer-Schule in Kaufbeuren, der Don-Bosco-Schule Marktoberdorf, der Erich-Kästner-Schule und der Johann-Jakob-Herkommer-Schule in sowie der der Gymnasien Füssen und Hohenschwangau angelegt oder wiederbelebt worden“, so Martina Zollisch-Essenwanger, Gesundheitexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Im Schulgarten fürs Leben lernen

„So wollen wir den Schülerinnen und Schülern Wertschätzung für die Natur und unsere Lebensmittel sowie Wissen über eine gesunde Ernährung vermitteln“, sagt Susanne Hasel. „Die Kinder ackern mit Kopf, Hand und Herz und bewirtschaften ihren Acker von der ersten Pflanzung bis zur Ernte unter fachkundiger Anleitung selbst“, so Zollisch-Essenwanger weiter.

Eine interaktive Lernplattform mit vielen kreativen Anbautipps und Rezeptideen für Zuhause rundet das Bildungsprogramm ab. Dazu kommt, dass auf dem Acker andere Kompetenzen gefragt sind als im Klassenzimmer: vermeintlich schwächere Schülerinnen und Schüler entpuppen sich auf einmal als „AckerProfis“ und ernten Anerkennung und Selbstvertrauen.

Interessierte Schulen können sich bewerben

Bei Interesse zur Teilnahme oder bei weiteren Fragen zum Schulprogramm GemüseAckerdemie hilft Martina Zollitsch-Essenwanger von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu gerne weiter: Telefon 08341 431-115 oder E-Mail: martina.zollitsch-essenwanger@by.aok.de

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Gesundheit

25 Jahre Palliativstation Kaufbeuren: Tag der offenen Tür

Vor 25 Jahren wurde die Palliativstation am Klinikum Kaufbeuren eröffnet. Am Samstag, den 12. Oktober 2024, wird dieses Jubiläum von 14 bis 17:30 Uhr mit einem ausführlichen Rahmenprogramm gefeiert.

„Zu diesem besonderen Anlass laden wir alle herzlich ein, die sich für die palliative Versorgung im Klinikum Kaufbeuren interessieren“ zeigt sich Privatdozent Dr. Bernd Hartmann erfreut. Auf dem Tagesprogramm stehen laut dem Chefarzt für Anästhesiologie, Intensiv- und Palliativmedizin unter anderem Führungen durch die Station, sowie Kurzvorträge zu Themen wie der Patientenverfügung, dem Palliativnetzwerk oder der musiktherapeutischen Begleitung.

Bei Kaffee und Kuchen durch den Freundeskreis des Klinikums Kaufbeuren ist außerdem Gelegenheit, mit den Ärzten und Pflegekräften der Palliativstation in Kontakt zu treten.

Die Palliativstation spielt eine zentrale Rolle in der Region, da hier Patienten behandelt werden, die an einer nicht heilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung leiden „Wir sind dankbar, dass sich die Palliativstation in den letzten 25 Jahren zu einem Ort entwickelt hat, an dem ganzheitliche Begleitung im Mittelpunkt steht“, betont Stationsleiter Wolfgang Seitz. „Dabei geht es nicht nur um die letzte Lebensphase, sondern vor allem darum, die Lebensqualität der Patienten bestmöglich zu erhalten“ so Seitz weiter.

Hierfür werden nicht nur körperliche Symptome betrachtet, sondern auch das soziale und psychische Wohlbefinden um die finale Phase des Lebens so angenehm wie möglich zu gestalten. „Wir möchten an dem Tag der offenen Tür Einblick geben, wie wir unsere Patientinnen und Patienten in dieser herausfordernden Zeit begleiten“ stellt Seitz heraus.

Neben dem 25-jährigen Jubiläum der Palliativstation wird auch der 10. Jahrestag seit Fertigstellung der Klinikkapelle im Klinikum Kaufbeuren gefeiert. Hierzu wird es Impulsangebote als Auszeit für die Seele in der Klinikkapelle sowie ein Orgelkonzert und eine musikalische Andacht geben.

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Allgemein Gesundheit Veranstaltung

Netzwerk „Generation 55plus“: Mit Genuss und Spaß – Veranstaltungen für Aktive ab 55

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren und seine Kooperationspartner laden alle Interessierten herzlich zu den nächsten Veranstaltungen im Oktober 2024 innerhalb des Netzwerks „Generation 55plus“ ein.

Bewegungsveranstaltung| „Aktiver Körper, beweglicher Geist – Übungen für eine bessere Koordination“

Bewegung bedeutet für viele Menschen Wohlbefinden und Lebensqualität und hilft dabei, körperlich und geistig fit zu bleiben! Erfahren Sie in diesem Angebot, welche Bedeutung der Koordination für einen selbstbestimmten Alltag zukommt. Unsere Bewegungsexpertin zeigt leichte, alltagsnahe Übungen zur Schulung von Koordination, Reaktionsfähigkeit und geistiger Fitness und gibt Tipps, wie Sie Ihren Alltag bewegter gestalten können.

  • Donnerstag, 10. Oktober 2024
  • 16:45 – 18:00 Uhr
  • Referentin: Lina Meese | Diplom Sportwissenschaftlerin
  • Veranstaltungsort:
    Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
  • Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und Schuhe sowie ein Handtuch und ein Getränk mit.
  • Anmeldeschluss: 07.10.2024

Vortrag | Gesundheit zum Einnehmen? Nahrungsergänzungsmittel

Ab der Lebensmitte verändern sich Körper und Stoffwechsel. Der Energiebedarf sinkt, der Nährstoffbedarf bleibt gleich oder erhöht sich. Wie kann die Ernährung daran angepasst werden? Mehr essen? Besser essen? Oder sind Nahrungsergänzungsmittel die Lösung? Erfahren Sie, was hinter den Präparaten steckt, wann sie sinnvoll sein können und worauf es bei einer ausgewogenen Ernährung ankommt. Die Ernährungspyramide rundet das Thema ab.

  • Donnerstag, 17. Oktober 2024
  • 15:30 – 17:00 Uhr
  • Referentin: Christine Bauer, BA-Ernährungsberatung
  • Veranstaltungsort:
    Kath.-Evang. Sozialstation Füssen, Am Ziegelstadel 16/18 EG, 87629 Füssen
  • Mitveranstalter: Kath.-Evang. Sozialstation Füssen
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Anmeldeschluss: 14.10.2024

Koch-Praxis| Kochen für den kleinen Haushalt:
Kochen für starke Knochen mit Gemüse und Milchprodukten

  • Vom Familien- zum Ein-/Zwei-Personen-Haushalt! Dies erfordert oftmals eine Umstellung der gewohnten Koch- und Essroutinen. In dieser praktischen Veranstaltung erhalten v.a. Koch-Anfänger und Ungeübte Tipps und Tricks zum Kochen mit Gemüse und Milchprodukten und dazu, wie Sie Ihre Ernährung ausgewogen und bedarfsgerecht gestalten können.
  • Freitag, 18. Oktober 2024
  • 16:00 – 19:00 Uhr
  • Referentin: Ulrike Lohmüller | Hauswirtschaftsmeisterin
  • Kooperationspartner: Offene Behindertenarbeit Ostallgäu (OBA)
  • Veranstaltungsort:
    Haus der Begegnung, Jahnstraße 12, 87616 Marktoberdorf
  • Teilnahme: 5,- Euro für Lebensmittelkost sind vor Ort zu zahlen
  • Bitte bringen Sie eine Schürze, ein Geschirrtuch und Gefäße für übrige Speisen mit.
  • Anmeldeschluss: 14.10.2024

Bewegungsveranstaltung| Kleine Schritte, große Wirkung – Wanderung durch den Stadtwald Buchloe

Wer rastet, der rostet! Bewegung ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele und hilft dabei, lange mobil und selbstständig zu bleiben. Erfahren Sie bei einer Wanderung selbst, wie wohltuend Bewegung an der frischen Luft ist! Dabei macht unsere Referentin immer wieder „bewegte Pausen“ und zeigt leichte, aber wirkungsvolle Übungen, die sich einfach im Alltag umsetzen lassen.

  • Samstag, 19. Oktober 2024
  • 14:00 – 16:00 Uhr
  • Referentin: Nicole Christine Becker I Trainerin C und B Breitensport Erwachsene/Ältere und Prävention)
  • Kooperationspartner: VHS Buchloe
  • Veranstaltungsort:
    Parkplatz an der Schießstätte Buchloe, Schießstattstraße 21, 86807 Buchloe
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Bitte achten Sie bei dieser Veranstaltung auf dem Wetter angepasste Kleidung und festes Schuhwerk. Ein Getränk kann mitgebracht werden.
  • Anmeldeschluss: 17.10.2024

Koch-Praxis| Kochen für den kleinen Haushalt:
Praktische Vorratshaltung – Lebensmittelreste vermeiden

Vom Familien- zum Ein-/Zwei-Personen-Haushalt! Dies erfordert oftmals eine Umstellung der gewohnten Koch- und Essroutinen. In dieser praktischen Veranstaltung erhalten v.a. Koch-Anfänger und Ungeübte Tipps und Tricks zu Resteverwertung und Vorratshaltung und dazu, wie Sie Ihre Ernährung ausgewogen und bedarfsgerecht gestalten können.

  • Donnerstag, 24. Oktober 2024
  • 16:00 – 19:00 Uhr
  • Referentin: Ulrike Lohmüller | Hauswirtschaftsmeisterin
  • Veranstaltungsort:
    Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum1, 87600 Kaufbeuren
  • Teilnahme: 5,- Euro für Lebensmittelkost sind vor Ort zu zahlen
  • Bitte bringen Sie eine Schürze, ein Geschirrtuch und Gefäße für übrige Speisen mit.Anmeldeschluss: 18.10.2024

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Nähere Informationen, Anmeldung und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Homepage: https://www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung

Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Allgemein Gesundheit Verwaltung

Digitalisierung: AOK informiert flächendeckend zur elektronischen Patientenakte

„Der klare Vorteil dieses Verfahrens für Versicherte ist, dass sie ab kommendem Jahr weniger Aufwand haben, wenn sie die ePA nutzen möchten.“

Bis Mitte November bekommen AOK-Versicherte im Freistaat Post von ihrer Gesundheitskasse. Die AOK Bayern informiert mehr als 4,5 Millionen Versicherte in einem persönlichen Brief über die elektronische Patientenakte (ePA). „Der Gesetzgeber hat die gesetzlichen Krankenversicherungen dazu verpflichtet, ihre Versicherten bereits in diesem Jahr über die Einführung der ‚ePA für alle‘ und das sogenannte Opt-out-Verfahren zu informieren, so Bernd Ruppert, AOK-Direktor der AOK in Kaufbeuren-Ostallgäu. Ab 2025 erhalten Versicherte automatisch eine persönliche ePA und können so einfach und schnell die digitalen Vorteile für ihre Gesundheitsversorgung nutzen.

Aktive Anmeldung nicht mehr nötig

Der Begriff Opt-out bedeutet, dass die persönliche ePA zwar automatisch angelegt wird, sich Versicherte aber auch jederzeit gegen das Einrichten der ePA entscheiden können. „Der klare Vorteil dieses Verfahrens für Versicherte ist, dass sie ab kommendem Jahr weniger Aufwand haben, wenn sie die ePA nutzen möchten“, so Bernd Ruppert. Bisher gilt noch das sogenannte Opt-in-Verfahren, bei dem sich Versicherte aktiv für die Nutzung einer ePA entscheiden und sich selbst um eine Anmeldung kümmern müssen. „Diese Änderung scheint auch in der Bevölkerung gut anzukommen: In einer Online-Umfrage im August dieses Jahres befürwortet eine Mehrheit der Befragten in Bayern (58 Prozent), dass allen gesetzlich Versicherten automatisch eine elektronische Patientenakte mit Möglichkeit zum Widerspruch angelegt werden soll“, so Bernd Ruppert.

Für Fragen rund um das Thema ePA hat die AOK Bayern für ihre Versicherten einen Beratungsservice eingerichtet, per Telefon unter 089 74265 503403 oder per E-Mail über epa@service.by.aok.de.

Weitere Informationen zur ePA gibt es auch online unter www.aok.de/bayern/epainfos.

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Gesundheit Senioren Veranstaltung

Gottesdienst in St. Martin während der Bayerischen Demenzwoche am 18.09.2024

In diesem Jahr lautet das Motto „Gemeinsam. Mutig. Leben“

Das Seniorenbüro und das Netzwerk Altenhilfe & Gerontopsychiatrie Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. (WsK-Marktplatz) organisieren gemeinsam mit den evangelischen, katholischen und altkatholischen Gemeindevertretern am 18.09.2023 um 15:00 Uhr in der Stadtpfarrkirche, St. Martin einen Gottesdienst, der für alle Interessierten und alle Konfessionen offen ist.

Der Gottesdienst wird ca. 20 Min. dauern, Demenzbetroffene, Angehörige und alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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Gesundheit Kinder

Frühstücks- und Pausenbrottipps für Schulkinder

Der perfekte Start in den Tag: Wie gesunde Mahlzeiten den Schultag unterstützen

Während erwachsene Morgenmuffel schon einmal ohne Essen aus dem Haus gehen können, brauchen Kinder morgens das Frühstück als Energienachschub. Denn ihr Körper kann noch weniger gut Reserven aufbauen und mobilisieren. Fitmacher für Frühstück und Pausenbrot sind Vollkornbrote oder Getreideflocken.

„Belegte Brote oder Müsli mit einem hohem Vollkorn- und damit Ballaststoffanteil garantieren, dass die Energie langsam und gleichmäßig vom Körper aufgenommen wird“, so Susanne Hasel, Ernährungsexpertin bei der AOK-Direktion in Kaufbeuren. So halten Frühstück und Pausenbrot lange vor und fördern Konzentration und Lernfähigkeit. Susanne Hasel schlägt vor, zu jeder Mahlzeit Obst oder Gemüse zu essen: „Gemäß der Empfehlung ‚5 am Tag‘ dürfen es dreimal täglich je eine Handvoll Gemüse und zwei Portionen frisches Obst sein.“

So verfeinern Bananen, Äpfel, Birnen oder Weintrauben mit ihrer natürlichen Süße und schnell verwertbaren Kohlenhydraten das Müsli. Gurkenscheiben auf’s Brot, Snack-Karotten, Kohlrabi- oder Paprikastreifen dazu liefern reichlich Vitamine für‘s Immunsystem. „Milch im Müsli oder Frischkäse auf dem Vollkornbrot enthalten zudem hochwertiges Eiweiß, das Sättigung und Wachstum unterstützt“, erläutert Susanne Hasel.

Frühstück und Pausenbrot ergänzen sich

Besonders wichtig ist, dass Kinder morgens etwas trinken, etwa ein kleines Glas Wasser oder eine Tasse ungesüßten Tee. „Wer gar nichts essen kann, trinkt am besten etwas Gehaltvolles wie Milch, naturreinen Saft oder einen frisch zubereiteten Smoothie“, sagt Susanne Hasel. Sie rät Eltern, die Kinder mit auswählen zu lassen, damit ein guter Start in den Tag gelingt. Auch Abwechslung hilft dabei, dass die morgendliche Mahlzeit gut ankommt oder – bei Frühstücksmuffeln – wenigstens akzeptiert wird. Wer in der Früh keinen oder wenig Appetit hat, braucht ein gehaltvolleres Pausenbrot als Ausgleich.

Wenn jemand schon reichlich gefrühstückt hat, genügt in der Pause vielleicht ein Apfel oder bunte Gemüsesticks. Ansonsten gilt: Das Pausenbrot sollte wie das Frühstück möglichst vielseitig sein. Auch hier lassen sich Obst und Gemüse gut mit Voll-kornprodukten kombinieren. Zudem halten Gemüsescheiben das Pausenbrot in der Brotzeitbox länger frisch und saftig. „Das Auge isst mit – je bunter, desto mehr wird erfahrungs-gemäß der Appetit der Kinder angeregt“, ergänzt Susanne Hasel und erinnert daran, den Schulkindern immer auch – möglichst zuckerfreie – Getränke in die Schule mitzugeben.

Internet-Tipp:

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Gesundheit Sport

Das ZAR Kaufbeuren und Bad Wörishofen ist neues Mitglied im ESVK NEXT GENERATION CLUB

Starke Partnerschaft für Gesundheit und Nachwuchsförderung im Eishockey

Das ZAR Kaufbeuren – Zentrum für ambulante Rehabilitation, vormals bekannt als Medicus Gesundheitszentrum, bietet seit über 25 Jahren spezialisierte Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit, ambulante Rehabilitation, Physio- und Ergotherapie und Trainingstherapie an. Unter einem neuen Namen, aber mit dem bewährten Team, werden individuelle Behandlungsmethoden angewendet, um Schmerzen zu lindern und die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit der Patienten zu verbessern oder zu erhalten. Das kompetente Team umfasst Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen, darunter Orthopädie und Sporttherapie.

Andreas Wiedmann, kaufmännischer Leiter des ZAR Kaufbeuren und Bad Wörishofen, zur neuen Mitgliedschaft: „Die Verbindung zwischen dem ESVK und unserem Gesundheitszentrum besteht seit vielen Jahren. Die professionelle Nachwuchsarbeit des Vereins und unser Ansatz der Prävention und Rehabilitation ergänzen sich ideal. Ich freue mich sehr, dass wir die Zusammenarbeit mit dem ESV Kaufbeuren e.V. weiter intensiviert haben und durch die Clubmitgliedschaft einen Beitrag zur erfolgreichen Arbeit aller Beteiligten im Verein leisten können. Das Team des ZAR hat eine enge Verbindung zum Eishockeysport. Wir sind sehr glücklich über diese Partnerschaft.“

ESVK geschäftsführender Vorstand Thomas Petrich: „Wir freuen uns sehr über die verstärkte Zusammenarbeit mit dem ZAR Kaufbeuren. Die langjährige Partnerschaft mit einem so erfahrenen und engagierten Gesundheitspartner ist für uns von großem Wert. Im Namen der gesamten Vorstandschaft möchte ich mich herzlich beim ZAR für die neue Club-Mitgliedschaft bedanken.“

Der ESV Kaufbeuren NEXT GENERATION Club ist ein Netzwerk aus lokalen und regionalen Unternehmen, die mit ihrem Clubbeitrag die hochwertige und bundesweit anerkannte Nachwuchsarbeit des ESVK unterstützen. Neben diesem Wert erhalten die Unternehmen Leistungen über Netzwerktreffen, freien Eintritt bei den Spielen der U20 und einiges mehr.

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Bildung Gesundheit Kinder Veranstaltung

Teddybärkrankenhaus am Klinikum Kaufbeuren: Kuscheltiere in besten Händen

Am 22. September 2024 öffnet das Klinikum Kaufbeuren zum zweiten Mal seine Türen für eine ganz besondere Veranstaltung: Beim sogenannten Teddybärkrankenhaus sind Kinder aus der Region herzlich eingeladen, ihre „kranken“ Kuscheltiere zwischen 9 und 17 Uhr zur Behandlung zu bringen

Organisiert wird das Teddybärkrankenhaus von Medizinstudierenden in Zusammenarbeit mit Ärzten des Klinikums Kaufbeuren. Die Veranstaltung zielt darauf ab, Kindern spielerisch die Angst vor Arztbesuchen zu nehmen und ihnen die Abläufe in einem Krankenhaus näherzubringen.

Die kleinen Patienten, in Form von Teddybären und anderen Kuscheltieren, werden dabei gründlich untersucht und liebevoll behandelt. Die Veranstaltung bietet zudem die Möglichkeit, in einer sicheren und freundlichen Umgebung Fragen zu stellen und erste positive Erfahrungen mit der medizinischen Welt zu sammeln.

Was erwartet die Kinder?

Anmeldung: Jedes Kind meldet sein Kuscheltier bei der „Teddybär-Rezeption“ an.

Untersuchung: Teddybär-Ärzte untersuchen die „kranken“ Kuscheltiere im Beisein sowie unter Mithilfe der Kinder, führen ggf. eine Bildgebung durch und stellen im Anschluss eine Diagnose.

Behandlung: Von Verbänden über Pflaster bis hin zu „Medikamenten“ – die Kinder erleben hautnah, wie ihre Kuscheltiere wieder gesund gemacht werden.

Aufklärung: Während der gesamten Behandlung wird den Kindern erklärt, was passiert, um ihnen die Angst vor echten Arztbesuchen zu nehmen.

Vorsorge: Für beschwerdefreie Kuscheltiere können auch Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden.

Die Veranstaltung richtet sich an Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren samt deren Eltern oder berechtigte Begleitpersonen. Die Teilnahme am Teddybärkrankenhaus ist kostenlos, der Besuch pro Patient dauert etwa eine Stunde.

Aufgrund der begrenzten Kapazitäten ist eine Anmeldung für eine bestimmte Zeitspanne erforderlich, die online auf folgender Webseite einzusehen ist: www.kliniken-oal-kf.de/teddybaerkrankenhaus

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Gesundheit Kinder Veranstaltung

Richtig gut essen und bewegen – Kurse in Theorie und Praxis für junge Eltern im September

Im September bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder verschiedene Kurse an. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Die Phase, in der bei Ihrem Kind Milch- durch Breimahlzeiten ersetzt werden, steht bevor. Hier erfahren Sie wie Sie den Übergang von der Milch zur Beikost Schritt für Schritt gestalten können. Sie erhalten nicht nur Informationen zur klassischen Brei-Beikost, sondern auch Hinweise zu aktuellen Trends (z. B. Baby-led weaning) sowie hilfreiche Anregungen für die Praxis.
• Dienstag, 17.09.2024
• 10:00 – 11:30 Uhr
• Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
• ONLINE-Kurs
• Teilnahme: kostenfrei
• Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
• Anmeldeschluss: 16.09.2024

Vortrag mit Praxis| Sinnliche Bewegungserfahrungen für Babys

von 3- 5 Monaten

In der Veranstaltung lernen Sie zum Beispiel, wie Sie die Drehbewegungen zur Seite stimulieren oder die Augen-Hand-Koordination Ihres Babys spielerisch unterstützen können. Zusätzlich erhalten Sie viele Informationen sowie wertvolle Anregungen für Bewegungsförderung in diesem Altersabschnitt.

  • Freitag, 20.09.2024
  • 09:00 – 10:30 Uhr
  • Referentin: Martina Fischer, PEKiP-Gruppenleiterin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg
  • Anmeldeschluss: 19.09.2024

Praxiskurs | Bewegungsabenteuer in der Natur!

Für Eltern und Großeltern mit Kindern zwischen 2 und 3 Jahren

Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Eltern erhalten Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen.

  • Donnerstag, 26.09.2024
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Referentin: Susanne Trillof, Ergotherapeutin
  • Treffpunkt: Parkplatz an der Schießstätte Buchloe, Schießstattstr. 21, 86807 Buchloe
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Buchloe
  • Anmeldeschluss: 23.09.2024

Praxiskurs | Bewegungsabenteuer in der Natur!

Für Eltern und Großeltern mit Kindern zwischen 2 und 3 Jahren

Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Eltern erhalten Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen.

  • Montag, 30.09.2024
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Referentin: Lina Meese, Sportwissenschaftlerin
  • Treffpunkt: Kapelle St. Wendelin auf dem Weg zum Spielplatz (Hexenspielplatz), Parkmöglichkeit: Genoveva-Brenner-Weg, 87616 Marktoberdorf
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Marktoberdorf
  • Anmeldeschluss: 25.09.2024

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Homepage: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie. Dort können Sie sich online anmelden.

Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Bildung Gesundheit

Erste Hilfe bei Baby- und Kleinkindernotfällen

Kostenfreies Online-Kursangebot der AOK Bayern

Säuglinge und Kleinkinder sind keine kleinen Erwachsenen. Daher unterscheiden sich die Maßnahmen, die in einer Notfallsituation ergriffen werden sollen. Auch medizinische Laien können schnell und kompetent Erste Hilfe leisten.

Unser Partner, der Arbeiter-Samariter-Bund Bayern, bietet die Inhalte des Kurses „Erste Hilfe bei Baby- und Kleinkindernotfällen“ online über Microsoft-Teams an.

Die Kurstermine sind am 13.09.2024 von 15:30 bis 17:30 Uhr oder 19:00 bis 21:00 Uhr, 14.09.2024 von 11:00 bis 13:00 Uhr oder 14:00 bis 16:00, 03.10.2024 von 11:00 bis 13:00 Uhr oder 14:00 bis 16:00 Uhr.

Die Teilnahme ist als Serviceleistung der AOK Bayern für Alle kostenfrei.

Interesse? Dann schnell bei Ulrike Hindelang telefonisch (08341/431-111) oder per Mail (ulrike.hindelang@by.aok.de) für die begehrten Kurstermine anmelden.

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Gesundheit Sport Veranstaltung

Start der neuen Präventionskurse für Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene im 8sam Yogastudio

Neue Kurse ab dem 16. September 2024

Das 8sam Yogastudio freut sich, den Start der neuen Präventionskurse für Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene sowie den Start des nächsten Kurses „Yoga für Unbewegliche“ bekannt zu geben.

Ab dem 16.09.2024 haben alle Interessierten die Möglichkeit unter der fachkundigen Anleitung von Studiochefin Stephanie Schönberger in unseren Präventionskursen in die Welt des Yoga einzutauchen und die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile dieser jahrhundertealten Praxis zu erleben.

Alle Präventionskurse sind von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert und dadurch von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschussbar.

Für alle, die sich bisher vielleicht nicht getraut haben mit Yoga zu beginnen oder denken sie seien zu unbeweglich für Yoga, startet am 18.09.2024 außerdem der nächste Kurs „Yoga für Unbewegliche“ bei der erfahrenen Yogalehrerin Alexandra Epple.

Viele Menschen zögern, mit Yoga zu starten, weil sie denken, dass alle anderen bereits super beweglich sind.

Der Kurs „Yoga für Unbewegliche“ im 8sam räumt diese Gedanken beiseite. Unter dem Motto „Jeder und Jede kann Yoga üben“, richtet sich der Kurs vor allem an TeilnehmerInnen, die noch nie Yoga praktiziert haben oder sich bisher einfach nicht getraut haben in einem Yogastudio auf die Yogamatte zu treten.

Übersicht der Präventionskurse:

Montags, 16.9. – 9.12.24, 17 – 18:15 Uhr: Hatha Vinyasa Yoga für AnfängerInnen und WiedereinsteigerInnen

Perfekt, wenn du neu mit dem Yoga beginnen oder nach einer Pause wiedereinsteigen möchtest. Lerne die grundlegenden Haltungen kennen, nimm Kontakt mit deinem Atem auf und erfahre, wie Yoga dein Wohlbefinden steigern kann. Beginn am 16.9.24.

Montags, 16.9. – 9.12.24, 18:30 – 19:45 Uhr: Hatha Vinyasa Yoga II (für körperlich fitte Übende mit Vorerfahrung)

Für Praktizierende mit guten Vorkenntnissen, körperlicher Fitness und Freude an einer kraftvollen, intensiven und atemfokussierten Praxis. Lass mit dieser Yogastunde den Alltag ausklingen und bring deine Energie zum Fließen. Beginn am 16.9.24.

Dienstags, 17.9. – 10.12.24, 9 – 10:15 Uhr: Hatha Vinyasa Yoga I (für Wiedereinsteiger und Übende mit ersten Erfahrungen)

Für Praktizierende mit ersten Vorkenntnissen. Starte sanft dynamisch mit Yoga in den Tag und vertiefe Asanas, Atemtechniken und meditative Übungen. Beginn am 17.9.24.

Freitags, 20.9. – 13.12.24, 8:30 – 9:45 Uhr: Hatha Vinyasa Yoga II (für körperlich fitte Übende mit Vorerfahrung)

Für Praktizierende mit guten Vorkenntnissen, körperlicher Fitness und Freude an einer ruhigeren, aber doch intensiven, kraftvollen und atemfokussierten Praxis. Starte ruhig aber doch intensiv und kraftvoll in den Tag. Beginn am 20.9.24.

Yoga für Unbewegliche:

Der Kurs „Yoga für Unbewegliche“ umfasst insgesamt 12 Termine, geht von 18.9.24 bis 11.12.24 und findet immer mittwochs von 17 bis 18:15 Uhr statt (kein Kurs am 30.10.24).


Die erfahrene Yogalehrerin Alexandra Epple wird die TeilnehmerInnen dabei mit ihrer Kompetenz und ihrem Einfühlungsvermögen auf ihrem Yogaweg zu mehr Beweglichkeit begleiten. Der Kurs bietet damit die Möglichkeit in einer unterstützenden und wertschätzenden Umgebung die Grundlagen des Yoga zu erlernen.

Hier geht’s zur Anmeldung für die Präventionskurse und dem Kurs „Yoga für Unbewegliche“

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Gesundheit Soziales

Aussendungsfeier für neue Hospizbegleiterinnen

Vierzehn neue Begleiterinnen erhielten in feierlicher Zeremonie ihre Zertifikate

Am 27.Juni begann in St. Ulrich mit musikalischer Einstimmung durch die Sängerin Julia Haug, die diesjährige Aussendungsfeier für unsere neuen Hospizbegleiterinnen.

Pfarrerin Stürzenbecher-Schalük begann die Andacht mit einer kleinen Geschichte zu Empathie und zog den Vergleich zu den vergangenen Monaten, in denen sich die sechzehn Hospizbegleiterinnen mutig neue Grenzerfahrungen geöffnet haben. Die heutige Feier zur Aussendung sei würdiger Abschluss und gleichzeitig der Beginn eines neuen Abschnittes.
 
In einer feierlichen Zeremonie traten alle vierzehn anwesenden neuen Begleiterinnen vor und erhielten einzeln durch die Pfarrerin den Segen für ihren Weg.

Die Koordinatorinnen übergaben jeweils eine leuchtende Kerze als Symbol für das Licht, welches nun in die Welt getragen wird.

Mit dem Segen für Alle und dem Lied „Wenn Menschen sich begegnen“ endete der erste Teil der Feier.

1. Vorsitzender Michael Feistl des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu freute sich sehr für den Zuwachs im Verein, welcher jetzt 89 HospizbegleiterInnen habe und ein gewichtiges Fundament darstelle.

Im Besonderen begrüßte er Herrn Oberbürgermeister Stefan Bosse, welcher in einer kurzen Ansprache seinerseits das Ehrenamt als hohes Gut und Bindeglied in der Gesellschaft hervorhob. Soziale Kälte zu überwinden durch Mut und Kenntnis, da sei der Hospizverein ein etablierter und wichtiger Rückhalt. Mit herzlichem Dank wünschte er alles Gute.

Musikalisch untermalt erfolgte nun die einzelne Vergabe der Zertifikate an vierzehn anwesende neue Begleiterinnen durch den 1. Vorsitzenden, verbunden jeweils mit wertschätzendem Dank und guten Wünschen. 

Michael Feistl richtete unter anderem seinen Dank für die vielfältige Unterstützung bei der Gestaltung dieses Qualifikationskurses an alle ReferentInnen, SAPV und an Einrichtungen, die Praktikumsstellen zur Verfügung gestellt haben.

Den Angehörigen der neuen Hospizbegleiterinnen gebühre Anerkennung für ihre Unterstützung im Hintergrund. Er wünschte allen ein gutes Miteinander.

Das Lied „Möge die Straße…“ leitete über dann zum geselligen Teil des Abends über, mit Imbiss, Getränken und Austausch.

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Gesundheit Panorama Soziales

Organspende: Online-Register per AOK-App nutzen

Bereitschaft zur Entscheidung steigern

Versicherte der AOK können ihre Bereitschaft zur Organ- und Gewebespende ab sofort über die App „AOK Mein Leben“ in das Online-Register beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eintragen. Die neue Funktion in der App kann von den Versicherten nach der Anmeldung mit ihrer digitalen Identität (GesundheitsID) genutzt werden. Damit bietet die AOK für ihre Versicherten einen zusätzlichen Zugangsweg zu dem im März dieses Jahres gestarteten Organspende-Register.

Bereitschaft zur Entscheidung steigern

In den ersten drei Monaten nach dem Start haben erst 145.000 Menschen ihren Willen im Online-Register angegeben. Das entspricht knapp 0,2 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren in Deutschland. „Hier gibt es aus unserer Sicht noch viel Potenzial und wir wollen durch die zusätzliche Möglichkeit über die App ‚AOK mein Leben‘ unsere Versicherten zur Registrierung motivieren“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Wer sich zu Lebzeiten zur Organ- und Gewebespende eindeutig im Online-Register erklärt, vermeidet im Falle des Falles die Suche nach einem Organspendeausweis oder nimmt Angehörigen eine schwierige Entscheidung ab.

Entscheidung freiwillig, Eintrag kostenfrei

Das Organspende-Register ist ein zentrales elektronisches Verzeichnis, in dem alle Bundesbürgerinnen und -bürger ab 16 Jahre ihre Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende festhalten können. Der Eintrag ist freiwillig und kostenfrei und er kann jederzeit geändert oder widerrufen werden. In den ersten Monaten nach dem Start waren Einträge in das Register nur mittels eID-Funktion des Personalausweises möglich. Jetzt kommt die Anmeldung mittels GesundheitsID der gesetzlichen Krankenkassen als neue Zugangsmöglichkeit hinzu. „Diese digitale Identität für das Gesundheitswesen kann in der App ‚AOK Mein Leben‘ erstellt werden“, so Bernd Ruppert. Seit Juli 2024 sind die Transplantationszentren verpflichtet, neben der Suche nach einem Organspendeausweis und der Befragung der Angehörigen nach dem mutmaßlichen Willen des Verstorbenen auch das Organspende-Register zu kontaktieren und dort abzufragen, ob Verstorbene hier ihre Entscheidung zur Organspende hinterlegt haben.

Weitere Informationen zur elektronische Patientenakte „AOK Mein Leben“ gibt es unter www.aok.de/bayern/epainfos.

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Gesundheit Wirtschaft

Pilotprojekt der AOK und HAWE Hydraulik SE für eine gesündere Ernährung 

Gesundheitsförderung für die Mitarbeitenden am Standort Kaufbeuren

Wer möchte durch Ernährung seine eigene Gesundheit verbessern und dafür kostenlos ein hal-bes Jahr professionell begleitet und geschult werden? Diesem Aufruf der Firma HAWE Hydraulik SE in Kaufbeuren folgten 40 motivierte Mitarbeitende und schrieben sich im Frühjahr für das Pilotprojekt Ernährung 4.0 ein. Die Maßnahme zur betrieblichen Gesundheitsförderung dauert noch bis Jahresende und wird von der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu finanziell unter-stützt.

In der Vorbeugung von Krankheiten spielt eine gesundheitsgerechte, also eine ausgewogene und bedachte Ernährung auch bzw. gerade im Arbeitsalltag eine bedeutende Rolle. Sie trägt zum Wohlbefinden und zur Leistungsfähigkeit der Beschäftigten bei und verhindert langfristig ernährungsbedingte Erkrankungen wie z. B. Adipositas, Diabetes mellitus und Bluthochdruck. Das bedeutet, dass sich damit auch die Lebensqualität der Mitarbeitenden steigert. 

Ziel des Projekts Ernährung 4.0 ist es, die Teilnehmenden in ihrer Gesundheitskompetenz zu fördern. So werden die Mitarbeitenden von einer Ernährungsexpertin mehrfach persönlich beraten und es gibt Vorträge, Workshops sowie Gesundheitstage. An vielen dieser Veranstaltungen kann auch die restliche Belegschaft des Unternehmens kostenlos teilnehmen. Zuletzt gab es einen Aktionstag zum Thema Zucker, welcher von AOK-Gesundheitsfachkraft Susanne Hasel durchgeführt wurde. „Sehr lehrreich und auch überraschend, wie viel Zucker sich eigentlich in vielen Lebensmitteln versteckt. Alle Teilnehmer nehmen wertvolle Informationen mit und wissen jetzt noch besser, wie wichtig und zugleich einfach es ist, Zucker in ihrem Alltag zu reduzieren.“, so Katharina Toth von der Firma HAWE.

Ein weiteres Projektziel ist, die Verpflegung im Berufsalltag zu verbessern und die Belegschaft für gesundes Essen bei der Arbeit zu sensibilisieren. Hierfür steht das Projektteam im engen Austausch mit der hauseignen Kantine. Es wird nach Möglichkeiten gesucht, wie die Kantine mit Maßnahmen helfen kann, das neu erlernte gesundheitsförderliche Verhalten nachhaltig zu unterstützen.

Das Ernährungsprojekt wird von der AOK Bayern finanziell gefördert und von der Hochschule Nürtingen-Geislingen begleitet, die sich dabei insbesondere um die wissenschaftliche Evaluierung kümmert. Um die individuellen Ergebnisse und Veränderungen sichtbar zu machen, erfasst HAWE-Betriebsarzt Dr. Andreas Knie die Gesundheitsparameter aller Teilnehmenden zu Beginn und am Ende des Projekts.

Das mittelgroße und international tätige Familienunternehmen HAWE Hydraulik SE mit Stammsitz in München arbeitet schon viele Jahre eng mit der AOK Bayern im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements zusammen. Auch Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu, freut sich über die aktuelle Kooperationsvereinbarung und ist der Überzeugung: „Durch das Ernährungsprojekt erlangen die Teilnehmer die Chance sich im Bereich der Ernährung mehr Wissen anzueignen und ihre individuellen Ernährungsgewohnheiten nachhaltig umzustellen – und das alles evidenzbasiert. Toll, dass auch die Hochschule Nürtingen-Geislingen uns in diesem nachhaltigen Projekt unterstützt.“ 

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Gesundheit Senioren Veranstaltung

„Demenzprävention“: Die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK Ostallgäu lädt zum Vortrag

„Kann ich mich vor einer Demenz schützen? Was kann ich tun, um auch im Alter vital zu sein?“

Herzliche Einladung für pflegende Angehörige, Ehrenamtliche HelferInnen und Interessierte zur nächsten Veranstaltung des „Angehörigentreff Kaufbeuren“

Dienstag, den 03.09.2024
17.00 bis ca. 18.30 Uhr
Ort: Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstr. 105, 87600 KF/ Neugablonz
Thema: „Demenzprävention“

Referentin: Frau Corinna Praetorius, Fachstelle für Pflegende Angehörige

Die BRK Fachstelle für pflegende Angehörige:

  • Bei unseren offenen Treffen erhalten Sie wichtige Informationen rund um die Versorgung daheim, können sich mit Gleichgesinnten austauschen und Kontakte knüpfen.
  • Wer eine Betreuungsperson für die pflegebedürftige Person während dieser Zeit benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden.
  • Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos.
  • Anmeldungen sind nur bei Gasthausbesuchen notwendig.
  • Seien Sie herzlich willkommen, wir freuen uns auf Sie!
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Gesundheit Kinder Veranstaltung

Richtig gut essen und bewegen – Kurse in Theorie und Praxis für junge Eltern im September

Im September bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder verschiedene Kurse an. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Die Phase, in der bei Ihrem Kind Milch- durch Breimahlzeiten ersetzt werden, steht bevor. Hier erfahren Sie wie Sie den Übergang von der Milch zur Beikost Schritt für Schritt gestalten können. Sie erhalten nicht nur Informationen zur klassischen Brei-Beikost, sondern auch Hinweise zu aktuellen Trends (z. B. Baby-led weaning) sowie hilfreiche Anregungen für die Praxis.

  • Dienstag, 17.09.2024
  • 10:00 – 11:30 Uhr
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte Ostallgäu
  • Anmeldeschluss: 16.09.2024

Vortrag mit Praxis| Sinnliche Bewegungserfahrungen für Babys

Von 3 – 5 Monaten

In der Veranstaltung lernen Sie zum Beispiel, wie Sie die Drehbewegungen zur Seite stimulieren oder die Augen-Hand-Koordination Ihres Babys spielerisch unterstützen können. Zusätzlich erhalten Sie viele Informationen sowie wertvolle Anregungen für Bewegungsförderung in diesem Altersabschnitt.

  • Freitag, 20.09.2024
  • 09:00 – 10:30 Uhr
  • Referentin: Martina Fischer, PEKiP-Gruppenleiterin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg
  • Anmeldeschluss: 19.09.2024

Praxiskurs | Bewegungsabenteuer in der Natur!

Für Eltern und Großeltern mit Kindern zwischen 2 und 3 Jahren

Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Eltern erhalten Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen.

  • Donnerstag, 26.09.2024
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Referentin: Susanne Trillof, Ergotherapeutin
  • Treffpunkt: Parkplatz an der Schießstätte Buchloe, Schießstattstr. 21, 86807 Buchloe
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Buchloe
  • Anmeldeschluss: 23.09.2024

Praxiskurs | Bewegungsabenteuer in der Natur!

Für Eltern und Großeltern mit Kindern zwischen 2 und 3 Jahren

Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Eltern erhalten Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen.

  • Montag, 30.09.2024
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Referentin: Lina Meese, Sportwissenschaftlerin
  • Treffpunkt: Kapelle St. Wendelin auf dem Weg zum Spielplatz (Hexenspielplatz), Parkmöglichkeit: Genoveva-Brenner-Weg, 87616 Marktoberdorf
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Marktoberdorf
  • Anmeldeschluss: 25.09.2024

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Homepage: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie. Dort können Sie sich online anmelden.
Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Gesundheit Werbung

„AOK-Wanderzeit“ startet wieder

Aktionsgewinnspiel mit regionalen Partnerbetrieben

Wandern ist eine Wohltat für Körper und Geist. Je nach gewählter Wanderroute kann Wandern zu einem echten Naturerlebnis werden. Die Landschaft belohnt uns mit vielen neuen Eindrücken, wir tanken Kraft und Energie. Beim Wanden stellt sich häufig ein Gefühl der Ruhe und Ausgeglichenheit ein und wir empfinden weniger Stress. Stress gilt als Risikofaktor für Bluthochdruck oder andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Stressabbau durch Wandern ist also aktiver Gesundheitsschutz – unabhängig davon, wie stark Sie sich körperlich beanspruchen.

Ihnen fehlt noch die passende Ausrüstung?

Wer an unserem Aktionsgewinnspiel zur AOK-Wanderzeit teilnimmt, hat die Chance einen von insgesamt vier Einkaufsgutscheinen im Wert von jeweils 300 Euro zu gewinnen, einzulösen bei unseren regionalen Partnerbetrieben (1865 Outdoor Equipment Kaufbeuren, Armin´s Sporthäusle in Schwangau, Komerino in Seeg und Schuh-Sport Trenkle in Pfronten).“ so Stefan Rampp von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Die kostenfreie Teilnahme am Gewinnspiel ist auf der Aktionsseite https://fcld.ly/wanderzeit2024 möglich.

Angebote des Deutschen Alpenvereins (DAV)

Die AOK Bayern ist offizieller Gesundheitspartner der Jugend des Deutschen Alpenvereins (JDAV). Nutzen Sie die vielfältigen Vorteile einer Mitgliedschaft sowie die regionalen Angebote – wie Kurse, Touren und Veranstaltungen – der DAV-Sektionen vor Ort. Weiterführende Informationen finden Sie unter www.alpenverein.de

Stefan Rampp von der AOK und Marktleiterin Melanie Palta vom 1865 Outdoor Equipment Kaufbeuren mit dem Plakat zur AOK-Wanderzeit 2024. Foto: AOK Carolin Kreuzer
Stefan Rampp von der AOK und Marktleiterin Melanie Palta vom 1865 Outdoor Equipment Kaufbeuren mit dem Plakat zur AOK-Wanderzeit 2024. Foto: AOK Carolin Kreuzer
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Bildung Gesundheit Sport

Gesundheitsförderung im Jugendbereich: „AOK wird Gesundheitspartner des ESVK“

Regionale Krankenkasse unterstützt den ESV Kaufbeuren zukünftig zur Gesundheitsförderung im Jugendbereich

Die AOK Bayern weitet ihre Aktivitäten in den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention seit einigen Jahr auch auf die Sportvereine aus. Bereits vier Fußballvereine aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu profitieren von einer Gesundheitspartnerschaft mit der AOK Bayern. Nachdem das Partnerschaftprogramm zuletzt auch auf andere Sportarten erweitert wurde, kommt nun mit dem ESVK auch der erste Eissportverein aus der Region dazu.

„Schon in den ersten Gesprächen mit der AOK wurde deutlich, dass die Gesundheitspartnerschaft ein weiteres wertvolles Element in unserer professionellen Ausbildung ist, damit wir unsere jungen Talente bestmöglichst auf Ihre Zukunft als Eishockeyspieler vorbereiten können.“, so Sven Hüttinger als Mitglied der ESVK-Vorstandschaft. Über ein Partnerschaftsprogramm werden von der AOK vielfältige Gesundheitsmaßnahmen im Wert von bis 7.000 Euro pro Jahr übernommen. Den Sportvereinen entstehen im Rahmen der AOK-Gesundheitspartnerschaft keine zusätzlichen Kosten.

Gesundheitsmaßnahmen für die älteren Jugendmannschaften

Nach dem Abschluss der Absichtserklärung zur langfristigen Gesundheitspartnerschaft geht es nun in die Maßnahmenplanung. Zusammen mit dem Zentrum für Ambulante Reha Kaufbeuren (ZAR) – ehemals Medicus Gesundheitszentren -wird aktuell ein individuelles Programm für die älteren Jugendmannschaften des ESV Kaufbeuren entwickelt. „Das Performance-Programm liefert uns Informationen über grundlegende Bewegungsmuster der Spieler. So erkennen wir Defizite, können diese gezielt verbessern und somit langfristig die Leistungsfähigkeit verbessern und die Verletzungsanfälligkeit reduzieren“, so Andreas Wiedmann als kaufmännischer Leiter des ZAR Kaufbeuren. Bereits ab September sollen die ESVK-Jugendspieler der U15 und U17 davon profitieren.

Aktionen für alle Mitglieder und Fans des ESVK

„Auch für die zahlreichen Mitglieder und Fans des ESVK haben wir im Rahmen der Gesundheitspartnerschaft einige Aktivitäten geplant“, so Stefan Rampp als Teamleiter Markt und Gesundheit der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Regelmäßige AOK-Gesundheitstipps und monatliche Live-Webinare stehen allen Interessierten zukünftig zur kostenfreien Teilnahme zur Verfügung. Die AOK wird sich außerdem mit einem Eventmodul beim anstehenden Warrior-Cup am 31.08.2024 beteiligen. Beim jährlichen AOK-Gewinnspiel sollen zudem zwei ESVK-Trikots mit den Unterschriften aller Profispieler verlost werden. Beide Partner sehen den geplanten Gesundheitsaktionen mit Spannung entgegen und freuen sich über die abgeschlossene Gesundheitspartnerschaft.

Auch weitere Sportvereine aus der Region dürfen sich bei Interesse am AOK-Partnerschaftsprogramm gerne bei Stefan Rampp (Teamleiter Markt und Gesundheit, Tel.: 08341/431-2369 oder E-Mail: stefan.rampp@by.aok.de) melden.

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Allgemein Gesundheit Werbung Wirtschaft

Betriebsurlaub der Kaufbeurer Zahnarztpraxis Dr. Fabian Görlach vom 16.-30.08 2024

Vertretung durch Zahnarztpraxis Dr. Gläßl

Die Kaufbeurer Zahnarztpraxis Dr. Fabian Görlach befindet sich vom 16.-30.08 2024 im Betriebsurlaub. Ab 02.09.2024 ist sie wie gewohnt für Ihre Patienten wieder da.

Foto: Dr. Görlach
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Gesundheit Wirtschaft

AOK-Umfrage zu Hautkrebsvorsorge: Bei Sonnenschutz viel Luft nach oben

Fehleinschätzungen gefährden ausreichenden Sonnenschutz

Zu viel ultraviolette (UV-)Strahlung durch Sonne oder Solarium ist der Hauptrisikofaktor für Hautkrebs. Das Risiko ist vielen Menschen in Bayern bewusst. In einer Umfrage, die forsa unter 502 Erwachsenen in Bayern für die AOK Bayern durchführte, gaben 84 Prozent der Befragten an, dass ihnen der Schutz vor Sonneneinstrahlung wichtig ist. „Das regelmäßige Verwenden von Sonnencremes und -sprays mit hohem Lichtschutzfaktor gehört mit zu den wichtigsten Maßnahmen, um mögliche Gesundheitsgefahren durch die Sonne zu vermeiden“, so Martina Zollitsch-Essenwanger, Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. In der repräsentativen Umfrage gaben zwei Drittel der Menschen in Bayern an, zu Sonnenschutz zu greifen, um sich vor UV-Strahlung zu schützen, 73 Prozent der befragten Frauen und nur 58 Prozent der Männer. Mehr als die Hälfte der bayerischen Bevölkerung (51 %) vergisst allerdings laut Umfrage häufig das Auftragen von Sonnenschutzmittel. Etwas weniger als die Hälfte aller Befragten (44 %) greift nur an sonnenreichen Tagen, wenn sie sich mehrere Stunden am Stück im Freien aufhalten, zu einem Sonnenschutzmittel und etwa ein Viertel (24 %) nur zu besonderen Gelegenheiten, wie etwa im Freibad oder im Urlaub. Sechs Prozent nutzen generell kein Sonnenschutzmittel.

Fehleinschätzungen gefährden ausreichenden Sonnenschutz

Es gibt zudem eine Reihe von Wissenslücken und Irrtümern, weshalb Menschen in Bayern nicht genügend für ihren Sonnenschutz tun. Zum Beispiel nimmt mehr als ein Viertel der Befragten (26 %) an, dass sie durch Autoscheiben ausreichend vor Sonne geschützt seien und auf Sonnencreme verzichten könnten. Fast jede fünfte Person (19 %) glaubt fälschlicherweise, dass man im Schatten vor Sonnenbrand geschützt sei. Und auch beim Thema Lichtschutzfaktor gibt es noch viel Unkenntnis. Nur etwas mehr als jeder Zweite in Bayern (57 %) weiß, was der sogenannte Lichtschutzfaktor bedeutet. „Sonnenschutzmittel ermöglichen

einen längeren Aufenthalt in der Sonne, aber je empfindlicher und heller die Haut ist und je länger man in der Sonne bleibt, desto höher sollte der Schutzfaktor sein“, so Martina-Zollitsch-Essenwanger. Wie lange ein Produkt die Haut schützt, hängt vom Lichtschutzfaktor (LSF) ab. LSF 30 bedeutet, dass man dreißigmal länger in der Sonne bleiben kann als ohne Schutz. Wessen Haut sich dann ohne Sonnenschutzmittel nach zehn Minuten rötet, kann mit LSF 30 theoretisch bis zu 300 Minuten – zehn Minuten mal Faktor 30 – in der Sonne bleiben. Hautärztinnen und Hautärzte raten allerdings, höchstens zwei Drittel dieser errechneten Zeit auszunutzen. Zudem sollte man den Sonnenschutz rechtzeitig, sorgfältig und reichlich aufzutragen. Es wird empfohlen, etwa drei bis vier gehäufte Esslöffel pro Eincremen zu verwenden. „Die richtige Menge an Sonnencreme wird von 19 Prozent der Befragten in Bayern unterschätzt, 32 Prozent schätzen die Menge korrekt ein, insgesamt 36 Prozent überschätzen die Menge“, erläutert Martina Zollitsch-Essenwanger und ergänzt: „Auch das regelmäßige Nachcremen ist wichtig, das heißt nach etwa zwei Stunden und unbedingt öfter, wenn man im Wasser war.“

Internet-Tipp: www.aok.de/pk/thema/hautgesundheit/

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Blaulicht Gesundheit

Hohe Temperaturen in den kommenden Tagen: DRK-Bundesarzt gibt Hitze-Tipps

Bei zunehmender Hitze ist der Körper zudem auf mehr Flüssigkeitszufuhr angewiesen

Was bei vielen Menschen für Freude sorgt, birgt leider erhebliche gesundheitliche Gefahren, vor allem für ältere oder kranke Menschen. „Ab 30 Grad steigt das Risiko von gesundheitlichen Problemen. Doch an vielen Stellen können wir uns gegen die Auswirkungen der Hitze wappnen“, sagt DRK-Bundesarzt Universitäts-Professor Dr. Bernd Böttiger.

Steigen die Temperaturen, zieht es besonders viele Menschen an die frische Luft. Doch ein Aufenthalt im Warmen bedeutet eine zusätzliche Belastung für den Körper. Deshalb sollten vor allem Kleinkinder und Senioren keinesfalls längere Zeit der direkten Sonne ausgesetzt werden. Wenn es in die Sonne geht, sollte man freie Stellen mit Sonnencreme bedecken, einen Sonnenhut aufsetzen und Kleidung mit UV-Schutz tragen.

„Bei zunehmender Hitze ist der Körper zudem auf mehr Flüssigkeitszufuhr angewiesen, gerade bei körperlichen Aktivitäten. An heißen Tagen sollte man ruhig zwei bis drei Liter Wasser trinken. Ausreichend Flüssigkeit ist essenziell, um einem Kreislaufkollaps vorzubeugen”, sagt der DRK-Bundesarzt. Er weist zudem darauf hin, dass der Alkoholkonsum einzuschränken sei, da er zu vermehrtem Flüssigkeitsverlust führt. Beim Essen empfiehlt er, schwere und fettige Kost zu vermeiden und lieber auf leichtere Mahlzeiten zu setzen, mit viel Obst und Gemüse. Wer Medikamente einnehmen muss, sollte darauf achten, dass diese ausreichend gekühlt werden und am besten seine Ärztin oder seinen Arzt um Rat fragen, was bei der Medikamentenwirkung und -lagerung bei hohen Temperaturen zu beachten ist.

Hilfreich ist es zudem, Wohnräume früh und abends gut durchzulüften. Auch Ventilatoren können bei der Kühlung unterstützen. Wenn insbesondere kleinere Wohnungen tagsüber genutzt werden, ist es trotz Hitze ratsam, immer mal wieder durchzulüften, um die Luftfeuchtigkeit zu senken. Wenn sich dagegen tagsüber niemand oder nur kurzeitig jemand in einer Wohnung befindet, ist es besser, Fenster, Türen, Vorhänge und Rollläden dauerhaft zu schließen.

An vielen Orten gibt es auch schon Hilfsangebote gegen die Hitze für hilfsbedürftige Menschen. In mehreren Städten sind vergleichbar zu den Kältebussen im Winter mittlerweile Hitzebusse im Einsatz. So versorgen DRK-Hitzebusse, die auch über ein Bürgertelefon erreichbar sind, unter anderem in Berlin, Freiburg, Hamburg oder Stuttgart Menschen mit Wasser, Sonnencreme und Snacks. Darüber hinaus werden zunehmend kühlere Orte eingerichtet (sogenannte Cooling Spots, zum Beispiel in Köln), um Menschen eine Abkühlung zu ermöglichen.

„Es ist wichtig, bei Hitze besonders auf Freunde und Familie zu achten und sie an diese Tipps und Hinweise zu erinnern. Doch nicht immer lässt sich der Hitzschlag vermeiden. In einem solchen Moment gilt es, achtsam zu sein und erste Anzeichen wie Kopfschmerzen, eine erhöhte Körpertemperatur und Schwindel ernst zu nehmen“, sagt Universitäts-Professor Dr. Böttiger. Soweit möglich, sollte die betroffene Person aus der Hitze gebracht werden. Solange die Person bei vollem Bewusstsein ist, können elektrolythaltige Getränke, wie eine Apfelsaftschorle, helfen. Und im Notfall gilt es, nicht zu zögern: „Sollte es zu einem Hitzschlag kommen, rufen Sie unbedingt den Rettungsdienst (Tel. 112)“, sagt der DRK-Bundesarzt.

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Gesundheit Karriere Wirtschaft

61 frisch examinierte Pflegefachkräfte und Pflegehelfer feiern ihren Abschluss

Feierlicher Abschluss der Berufsfachschulen für Pflege und Pflegehilfe

61 frisch examinierte Pflegefachkräfte und Pflegehelfer:innen feierten am Donnerstag, den 01. August, gemeinsam ihren Abschluss im Gasthaus Zitt- Stadltheater in Blonhofen.

„Dass wir dieses Jahr wieder so viele neue Fachkräfte aus den Schulen entlassen dürfen ist fantastisch“ freut sich Steffi Kohler, Schulleiterin der Krankenpflegeschule in Kaufbeuren und Krankenpflegehilfeschule Buchloe. Insgesamt haben 41 Pflegefachkräfte, sowie 20 Pflegefachhelferinnen und -helfer erfolgreich in den Schulen der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren ihr Examen abgelegt. Mit der Hingabe und Motivation, die während der Ausbildungszeit gezeigt wurden, sind die Nachwuchskräfte laut Kohler mehr als bereit für die Berufswelt der Pflege.

Durch die generalistische Ausbildung können die Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule für Pflege in Kaufbeuren nun sowohl als Altenpfleger:innen in den Beruf einsteigen als auch in der Krankenpflege und in der Kinderkrankenpflege. „Nach dem Abschluss steht ihnen vielfältigste Möglichkeiten innerhalb der Pflege offen“, betont Kohler.

„Wir freuen uns über jede Pflegekraft, die wir ausgebildet haben“ so Axel Wagner, „umso mehr, wenn sie bei uns im Klinikverbund bleiben und wir sie in den eigenen Reihen willkommen heißen können.“ Die Nachwuchskräfte leisten laut dem Pflegedirektor der Kliniken Ostallgäu Kaufbeuren mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag zur Sicherung der Gesundheitsversorgung im Allgäu.

Auch Sigrid Kothe zeigt sich erfreut. „Wir sind so stolz auf unsere neuen Pflegehelferinnen und Pflegehelfer“, lobt die stellvertretende Schulleiterin der Krankenpflegehilfeschule Buchloe ihre nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler. Top vorbereitet können diese entweder direkt ins Berufsleben starten oder die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft anhängen – was auch neun Absolvent:innen vorhaben. Vier davon können laut Kothe die Ausbildung sogar um ein Jahr verkürzen aufgrund ihres hervorragenden Notendurchschnitts.

„Für das kommende Jahr hoffen wir auf zahlreiche Bewerbungen für unsere neue Ausbildung in Teilzeit“ blickt Unglert-Heck in die Zukunft. Diese startet am 01. April 2025 und ist mit ca. 20 Wochenstunden speziell zugeschnitten auf alle, die mitten im Leben stehen und nicht die Kapazität für eine Ausbildung in Vollzeit haben. „Gerade von Müttern, für die nur eine Ausbildung in Teilzeit möglich ist, bekommen wir hierzu immer wieder Anfragen“, so Unglert-Heck. „Mit diesem Angebot möchten wir auch ihnen einen schnellen Weg in die Pflege ermöglichen.“

Schulleiterin Kohler ist froh über die gelungene Abschlussfeier und bedankt sich hierfür bei den großzügigen Spendern Th. Lückenotto GmbH, VR-Bank Kaufbeuren-Ostallgäu, Espachstift und Bestattungen Bönsel. „Nur durch ihre Unterstützung konnten wir diese tolle Feier so auf die Beine stellen“, stellt Kohler heraus.

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Bildung Gesundheit Jugend

Yoga, Hiphop, Mountainbike – mit vielfältigen Workshops beendet die FOSBOS Kaufbeuren das Schuljahr

Zum Abschluss zeigte sich, dass innerhalb von zwei Tagen aus einer zufällig zusammengewürfelten Gruppe ein Team werden kann

Bereits zum dritten Mal fanden an der FOSBOS Kaufbeuren in der Woche vor den Sommerferien die FOSBOS-Projekttage statt. Gut 240 Schülerinnen und Schüler konnten an insgesamt vier Tagen die Hochschule Kempten kennenlernen, Informationen zu Studium und Beruf an Seminartagen der Agentur für Arbeit einholen und verschiedenste Aktivitäten testen, mit denen sich die Zeit außerhalb der Schule füllen lässt.

Den Start machte die Agentur für Arbeit Kaufbeuren mit Informations-Seminaren für die 11. Klassen der FOS. Mit diesem Angebot wollte die Schule früh genug vor dem Erwerb des Fachabiturs oder Abiturs auf Möglichkeiten und Regelungen hinweisen, die für Zulassung und Bewerbung notwendig sind. Ein ähnliches Ziel verfolgten die Initiatoren auch mit dem Campustag an der Hochschule Kempten am 23. Juli, bei dem die Schülerinnen und Schüler die Hochschulwelt kennenlernen konnten.

Nachdem die ersten beiden Tage Unterstützung im beruflichen Werdegang der Schülerinnen und Schüler bieten sollten, stand am Mittwoch und Donnerstag der letzten Schulwoche die Zeit neben der Schule im Vordergrund. Ausgewählt werden konnte aus 14 unterschiedlichen Workshops, welche Möglichkeiten aufzeigen sollten, die eigene Freizeit gesund, aktiv und zusammen mit Gleichgesinnten verbringen zu können. So konnten sich die Schülerinnen und Schüler jeweils zwei Tage lang an der Ausrüstung des THW Kaufbeuren probieren, sich bei Afrodance, Zumba oder Salsa zur passenden Musik verausgaben, Sicherheit auf Mountainbike-Trails gewinnen, sich beim Klettern und Bouldern versuchen oder mit Yoga, Aikido und Selbstverteidigung in verschiede Kampfkunstarten hineinschnuppern und den eigenen Körper kennenlernen.

Eher Kreativität gefragt war dagegen beim Impro-Theater oder als Redakteurinnen und Redakteure in einem Workshop zum journalistischen Schreiben. Die größte Gruppe begab sich im Rahmen der schuleigenen Umwelt-AG zu einem Clean-up entlang der Wertach und sammelte Müll. Beinahe jeder Workshop wurde dabei von professionellen, meist externen Workshopleitern bzw. ehrenamtlichen Helfern begleitet. „Wir hatten die Möglichkeit, uns auszutoben und haben unsere Schule ganz neu kennengelernt, so die Elftklässlerin Jule Geisler.

Zum Abschluss zeigte sich, dass innerhalb von zwei Tagen aus einer zufällig zusammengewürfelten Gruppe ein Team werden kann, als die Teilnehmer jedes Workshops ihr Gelerntes kurz auf der Bühne präsentierten. So mancher Workshopteilnehmer hätte zwei Tage vorher sicher nicht gedacht, was er auf der Bühne vor voller Aula alles zeigen kann. Abgerundet wurden die Projekttage mit einem vom Förderverein finanziell unterstützen gemeinsamen Pizzaessen. Ein gelungenes Ende der Projekttage und ein hervorragender Start in die Ferien und das bevorstehende Abi-Jahr!

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Allgemein Bildung Gesundheit Senioren

Demenzhelferschulung bietet wertvolle Unterstützung für ehrenamtliche Betreuer

Netzwerk Altenhilfe & Gerontopsychiatrie Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. und Blaue Blume Schwaben laden zu Kursen im Herbst ein

Für Menschen, die sich ehrenamtlich, in Familie oder Nachbarschaft um demenzkranke Menschen kümmern, gibt es auch dieses Jahr wieder eine Demenzhelferschulung, organisiert durch das Netzwerk Altenhilfe & Gerontopsychiatrie Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. gemeinsam mit der Blauen Blume Schwaben.

In der Schulung können Laien eine Grundbasis für die Demenz- und Alltagsbegleitung erlernen. Demenz ist eine Erkrankung, die nicht nur die Betroffenen, sondern auch ihre Angehörigen und das gesamte soziale Umfeld vor Herausforderungen stellt. Eine kompetente Betreuung und Unterstützung sind von entscheidender Bedeutung, um den Betroffenen ein würdevolles und möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Die Lehrinhalte beschäftigen sich unter anderem mit der Erlebniswelt Demenzkranker, Beschäftigungsmöglichkeiten, Krankheitsbilder, Betreuungsrecht, Notfallsituationen, Angehörigen-Arbeit und hauswirtschaftlicher Versorgung. Die Kursleitungen sind erfahrene Experten auf dem Gebiet der Demenzbetreuung. Der Kurs besteht aus einer ausgewogenen Mischung aus theoretischen Inhalten, praktischen Übungen und Fallbeispielen.

Der Kurs findet im Herbst in den Räumlichkeiten des Alten- und Pflegeheims der Hospitalstiftung, Gartenweg 9 in Kaufbeuren und in der Blauen Blume, Prinzregentenstr. 9 ebenfalls in Kaufbeuren statt, Interessierte können sich bereits jetzt in der Geschäftsstelle des Netzwerks, Baumgarten 32, 87600 Kaufbeuren, Tel. 08341/437204 oder unter info@altenhilfe-kf-aol.de anmelden.

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Gesundheit Sport Wirtschaft

Andi Wiedmann (ZAR Kaufbeuren) im Gespräch mit Wir sind Kaufbeuren: wir können ambulante Reha individuell und über einen langen Zeitraum ausrichten

Das ZAR in Kaufbeuren ist neuer Partner von Wir sind Kaufbeuren. Wir sprachen mit Andi Wiedmann, dem kaufmännischen Leiter des ZAR in Kaufbeuren und studierte Sportwissenschaftler

Mitten im Zentrum Kaufbeurens hat sich das „Zentrum für ambulante Rehabilitation“ mit REHA, Therapie und Nachsorgeleistungen voll und ganz der Gesundheit verschrieben. Das Rehazentrum deckt nicht nur das gesamte Spektrum der Rehabilitation und der Nachsorge ab, sondern bietet darüber hinaus auch langfristige Angebote wie Rehasport, Präventionsmaßnahmen oder Einzelbehandlungen auf Rezept. „Wir sind Kaufbeuren“ sprach mit Andreas Wiedmann, dem kaufmännischen Leiter des Rehazentrums. Der studierte Sportwissenschaftler hat selbst langjährige Erfahrung in der Therapie.

Wir sind Kaufbeuren: Worin sehen Sie die Vorteile ambulanter Reha- und Gesundheitsleistungen?

Andreas Wiedmann: Wir können unsere Behandlungen stark individuell und über einen langen Zeitraum ausrichten, was in vielen Lebenssituationen unglaublich wichtig ist. Bei einem Bandscheibenvorfall zum Beispiel ist langfristiges Training essentiell. Mit der ambulanten Rehabilitation können wir konservativ oder nach einer Operation in der Akutphase unterstützen und anschließend mit dauerhaftem Training dabei helfen, Muskulatur aufzubauen. Weil wir vor Ort sind, können wir nachhaltig begleiten. Am Beispiel eines schmerzhaften Bandscheibenvorfalls, der langfristiges Dranbleiben erfordert, lässt sich das ganz gut darstellen.

Wir sind Kaufbeuren: Arbeiten Sie mit örtlichen Ärzten und Kliniken zusammen?

Andreas Wiedmann: Ja, unbedingt! Die Zusammenarbeit mit lokalen Ärzten und Kliniken ist eine unserer größten Stärken. Diese Vernetzung ermöglicht eine nahtlose Integration der Akutbehandlung mit der anschließenden oder begleitenden rehabilitativen Behandlung.

Wir sind Kaufbeuren: Sie unterstützen auch präventiv. Was bieten Sie dahingehend an?

Andreas Wiedmann: Wir stehen mit einer Anzahl an Präventionskursen parat. Von Faszientraining über Pilates und Yoga bis hin zu Progressiver Muskelentspannung bieten wir vielfältige Kurse, die gemäß §20 förderungsfähig sind. Das heißt, dass bei diesen Kursen die Möglichkeit besteht, je nach Krankenkasse, einen Teil der Kosten zurückzuerhalten. Toll ist auch das Training an Geräten in unserer „Medizinischen Trainingstherapie“. Das Training erfolgt stets mit dem Blick geschulter Therapeuten. Mit dem „neu“ eröffneten, zusätzlichen Trainingsraum bieten sich jetzt viele Möglichkeiten, vom Reha- und Gesundheitstraining bis hin zum professionellen Athletik Training.

Wir sind Kaufbeuren: Können Interessierte sich die Möglichkeiten vor Ort ansehen?

Andreas Wiedmann: Jederzeit! Wir beraten gerne und nehmen jede Anfrage ernst.

Wir sind Kaufbeuren: Vielen Dank für das Gespräch Herr Wiedmann.

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Gesundheit Panorama Wirtschaft

Digitalisierung: App fürs ärztliche Rezept nutzen

App bietet praktische Hilfen

Seit Anfang des Jahres verordnen Ärztinnen und Ärzte verschreibungspflichtige Medikamente mit dem elektronischen Rezept, kurz E-Rezept. Nach einer aktuellen Auswertung der AOK Bayern waren im Mai dieses Jahres knapp 77 Prozent der abgerechneten Arzneimittel-Verordnungen E-Rezepte, rund 13 Prozentpunkte mehr als zu Jahresbeginn. „Versicherte der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu können ihr E-Rezept jetzt auch über eine App der Gesundheitskasse einlösen und verwalten“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Dazu wurde die App „AOK Mein Leben“ erweitert, die bereits den Zugang zur elektronischen Patientenakte (ePA) bietet. „Versicherte können auch weiterhin ihr E-Rezept über die elektronische Gesundheitskarte einlösen, die App bietet aber zusätzlich eine Reihe weiterer nützlicher Funktionen“, so Bernd Ruppert.

App bietet praktische Hilfen

Mit der App „AOK Mein Leben“ kann man eine Apotheke suchen und sich dort das verschriebene Medikament zur Abholung vor Ort reservieren lassen. Zudem bietet die App eine Übersicht über alle ausgestellten und bereits eingelösten Rezepte der vergangenen 100 Tage. Es ist auch möglich, damit schnell und einfach auf die eigenen Gesundheitsdaten der ePA zuzugreifen. So haben AOK-Versicherte relevante Informationen jederzeit zur Hand, zum Beispiel, wenn sie einen Facharzttermin wahrnehmen. „Die App entwickelt sich Schritt für Schritt zur zentralen digitalen Plattform für alle Services rund um die Gesundheit. Und mit der Einführung der ‚ePA für alle‘ Anfang 2025 wird das digitale Angebot weiter an Bedeutung gewinnen“, betont Bernd Ruppert.

Datenschutz gewährleistet

Die elektronischen Rezepte werden von den ausstellenden Arztpraxen über ihre Praxis-Software erstellt und an den sogenannten Rezeptfachdienst gesendet, der dann den Abruf in der App ermöglicht. Das E-Rezept wird also nicht direkt auf dem Smartphone gespeichert. Der neue Einlöseweg über die App „AOK Mein Leben“ erfüllt alle nötigen Datenschutz-Vorgaben und weiteren Anforderungen der gematik, die im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums die korrekte Umsetzung gewährleisten soll.

Die App „AOK Mein Leben“ ist in der jeweils aktuellen Version im App Store und im Google Play Store verfügbar. Für die Nutzung ist mindestens iOS 15 beziehungsweise Android 8 als Betriebssystem erforderlich.

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Gesundheit Sport Wirtschaft

Das ZAR ist neuer Silber-Partner von „Wir sind Kaufbeuren“

Das ZAR in Kaufbeuren – Rehabilitation am Wohnort

Seit über 25 Jahren ist das ZAR in Kaufbeuren der Spezialist und vertrauensvolle Partner rund um die Themen Gesundheit, ambulante Rehabilitation, Physio- und Ergotherapie auf Rezept, Nachsorge und Fitness. Seit 2023 unter dem neuen Namen „ZAR Kaufbeuren – Zentrum für ambulante Rehabilitation“. Das bekannte und qualifizierte interdisziplinäre Team des ehemaligen Medicus Gesundheitszentrums sorgt dafür, die Gesundheit der Patienten zu verbessern und ihre gesteckten Ziele zu erreichen. Alles bleibt wie gewohnt, nur unter neuem Namen.

Ambulante Reha in Kaufbeuren

Mit therapeutischem Wissen und individuellen Behandlungsmethoden unterstützt das ZAR Kaufbeuren die Linderung von Schmerzen sowie die Wiederherstellung, Verbesserung oder Erhaltung der Bewegungs- und Funktionsfähigkeit. Zum bewährten Team gehören Expertinnen und Experten aus den Bereichen Orthopädie, Sportwissenschaft & Sporttherapie, Physiotherapie & Ergotherapie, Oekotrophologie, Sozialarbeit, Psychologie sowie Reha- und Verwaltungsmanagement.

Das ZAR-Angebote im Überblick

  • Ambulante Rehabilitation
  • EAP – Erweiterte Ambulante Physiotherapie
  • Reha Nachsorge
  • Physiotherapie auf Rezept
  • Ergotherapie auf Rezept
  • Rehasport
  • Fitness und Athletiktraining
  • Präventionskurse § 20
  • EGYM WELLPASS
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

Das ZAR Kaufbeuren im Jobportal von Wir sind Kaufbeuren

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Gesundheit Panorama

Erfolgreiches STADTRADELN in Kaufbeuren: Über 215.000 Kilometer geradelt und 36 Tonnen CO2 vermieden

„Wir sind begeistert von der großen Resonanz und dem Einsatz unserer Bürgerinnen und Bürger“, sagt Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Das diesjährige STADTRADELN 2024 in Kaufbeuren war ein voller Erfolg. Mit beeindruckenden 215.000 geradelten Kilometern haben die 1156 aktiven Radlerinnen und Radler der Stadt ein starkes Zeichen für den Klimaschutz gesetzt. Insgesamt konnten durch die gemeinsame Anstrengung rund 36 Tonnen CO2 vermieden werden.

In diesem Jahr haben sich 48 Teams an der Aktion beteiligt, darunter Schulklassen, Vereine, Unternehmen und Familien. Diese Beteiligung zeigt das wachsende Bewusstsein und Engagement der Kaufbeurer Bevölkerung für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz.

„Wir sind begeistert von der großen Resonanz und dem Einsatz unserer Bürgerinnen und Bürger“, sagt Oberbürgermeister Stefan Bosse. „Das STADTRADELN hat erneut gezeigt, dass Kaufbeuren gemeinsam viel bewegen kann. Jeder geradelte Kilometer und jede vermiedene Tonne CO2 zählt.“

Die Stadt Kaufbeuren bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Ehrung der besten Teams, der besten Einzelradlerinnen und Einzelradler sowie der besten Schulmannschaften findet im Oktober im Rahmen der Sportlerehrung statt.

Die Stadt Kaufbeuren freut sich schon jetzt auf die nächste Ausgabe des STADTRADELNs und hofft, die beeindruckenden Ergebnisse von 2024 im kommenden Jahr übertreffen zu können.

Hintergrundinformation:

STADTRADELN ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis, bei der Bürgerinnen und Bürger sowie Mitglieder der Kommunalparlamente für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale treten. Ziel ist es, innerhalb von 21 Tagen möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.

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Blaulicht Gesundheit Soziales

BRK Blutspenderehrung: Große Bühne für Helden des Alltags aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren

Topspender ist Josef Heel aus Kaufbeuren mit 200 Spenden!

Der Kongresssaal im Kongress am Park in Augsburg erfüllte sich mit Dankbarkeit und Anerkennung, als der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) 283 Rekordspenderinnen und Spender aus Schwaben im Rahmen eines exklusiven Abends für die 75., 100., 125., 150., 175. und sogar 200. lebensrettende Spende auszeichnete.

Die 30 Jubilare aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu wurden für insgesamt 4975 Spenden geehrt. Darunter Topspender Josef Heel aus Kaufbeuren mit 200 Spenden.

Die beachtliche Anzahl von 150 Blutspenden haben Hans Jürgen Engel, Bernward Koenigsperger, Dietmar Speisekorn und Andreas Steiner erreicht.

125 mal ihr Blut für andere gaben Gerold Bittner, Franz Guggemos, Ludwig Hofer, Ludwig Köpf, Maria Oppl, Kaspar Rager, Stephan Spechtenhauser und Cornelia Tolliner.

100 mal freiwillig Blut gespendet haben Armin Böck, Martin Dopfer, Heiko Drewinger, Inge Epp, Christa Leutherer und Brunhilde Schmölz.

Für 75 Blutspenden wurden Engelberta Erd, Bruno Fritz, Roger Gemmel, Claudia Goetting, Daniel Huber, Leo Kremer, Thomas Reggel, Christine Schelle, Maximilian Schelle, Richard Schmölz und Erika Weißhaar-Fried geehrt.

Alexander Denzel ist beim BRK Kreisverband Ostallgäu verantwortlicher Koordinator für das Blutspendewesen. Er gratulierte allen Geehrten für ihre Treue, viermal (Blutspenderinnen) bzw. sechsmal (Blutspender) im Jahr Blut zu spenden.

Empfangen wurden die Helden des Alltags neben den Veranstaltern des BSD von BR-Moderator Michael Sporer, der durch den Abend führte und mit Gela Allmann sowie Handball-Legende Dominik Klein zwei namhafte Blutspende-Botschafter auf der Bühne begrüßte.

Hochrangige Unterstützung gab es vorab von Seiten des Bayerischen Roten Kreuzes, dessen Präsidentin Angelika Schorer in ihrer Ansprache dem Publikum ihren ganz persönlichen, großen Dank übermittelte sowie die unerlässliche Notwendigkeit von Blutspenden gerade auch für junge Menschen zum Ausdruck brachte. Der Geschäftsführer des BSD, Georg Götz, verwies in seiner Begrüßungsrede auf eindrucksvolle Zahlen rund um die Blutspende, auf die großartige Leistung aller Jubilare und ihre jahrzehntelange Verlässlichkeit für die Patientenversorgung in Bayern.

Im Anschluss erhielten alle anwesenden Jubilare ihre persönliche Auszeichnung. Diese wurde von BRK-Präsidentin Angelika Schorer, dem gastgebenden BSD-Geschäftsführer Georg Götz sowie Funktionären der jeweiligen Kreisverbände überreicht.

Als Georg Kreitmayr (KV Aichach-Friedberg), Kurz Kunz (KV Unterallgäu), Karl-Heinz Ernhofer (KV Oberallgäu) sowie Josef Heel (KV Ostallgäu) für ihre 200 geleisteten Blutspenden auf die Bühne gebeten wurden, honorierte der gesamte Saal diese sagenhafte Zahl mit stehenden Ovationen.

Im Anschluss überzeugte Kabarettist Chris Boettcher mit einer eigens für diesen Event ausgearbeiteten Kostprobe seines umfangreichen Programms und entließ die Anwesenden mit Tränen in den Augen in den Abend. Der Blutspendedienst bedankt sich bei allen geladenen Gästen, die diesen Abend so besonders gemacht haben.

Weitere Informationen zum Blutspenden und Terminreservierung unter www.blutspendedienst.com.

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Gesundheit Wirtschaft

Neue Öffnungszeiten bei der AOK in Kaufbeuren

Ab 1. August 2024 hat die AOK in Kaufbeuren neue Öffnungszeiten

Ab 1. August 2024 hat die AOK in Kaufbeuren neue Öffnungszeiten:

  • Montag und Dienstag 9 bis 16.30 Uhr
  • Mittwoch 9 bis 13 Uhr
  • Donnerstag, 9 bis 17.30 Uhr und
  • Freitag 9 bis 15 Uhr.

„Die AOK Kaufbeuren bekennt sich weiterhin zur regionalen Nähe“, so AOK-Direktor Bernd Ruppert und betont: „Unsere Versicherten haben weiterhin die Möglichkeit, auch außerhalb der Öffnungszeiten Termine für persönliche Beratungsgespräche online zu buchen.“

Darüber hinaus stehen alle bekannten Kontaktkanäle zur Verfügung: Per Telefon, Post, E-Mail mit Kontaktformular sowie über das Onlineportal „Meine AOK“ können sich AOK-Versicherte wie gewohnt an ihre Gesundheitskasse wenden. „Und wer telefonisch einmal nicht durchkommt, kann den Rückrufservice nutzen – wir rufen dann zu der gewünschten Uhrzeit zurück“, so Bernd Ruppert. Alle Kontaktdaten der AOK in Kaufbeuren und dem Ostallgäu gibt es unter www.aok.de/bayern, „Kontakt & AOK vor Ort“ in der Menüleiste.

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Gesundheit Verwaltung

Trimm-Dich-Pfad in Hirschzell ab sofort gesperrt

Der untere Trimm-Dich-Pfad im Hirschzeller Wald ist bis auf Weiteres gesperrt

Starke Regenfälle am Vergangenen Wochenende haben dazu geführt, dass der Spittelbach die Durchlässe überspült und den Wegekörper teilweise mitgerissen hat. Die Forstverwaltung arbeitet bereits an der Beseitigung der Schäden. Die Stadt informiert, sobald der Pfad wieder freigegeben werden kann.

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Bildung Gesundheit Soziales

Bürgerstiftung Kaufbeuren finanziert Projekt zum Training von sogenannte „Alltagsfertigkeiten“

Kurs Bewegung und Gedächtnis in der AOK Kaufbeuren Ostallgäu

Die Bürgerstiftung Kaufbeuren und die Bürgerstiftung Ostallgäu haben in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat ein neues Kombinationsprogramm aus Bewegung und Gedächtnis für die Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger ins Leben gerufen.

Im Rahmen des von der Bürgerstiftung Kaufbeuren finanzierten Projektes werden sogenannte „Alltagsfertigkeiten“ trainiert, damit diese erhalten bleiben.

Dieser Kurs, bei dem z. B. Kleine Bewegungsübungen für Finger, Hände und Beine, Übungen mit Zahlen oder Wortketten und Spiele zur Verbesserung der Gedächtnisleistung gemacht wurden, fand in den Räumlichkeiten der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu statt.

Projektverantwortliche sind Berndt Sonntag (Kursleitung) und Gertrud Gellings von der Bürgerstiftung Kaufbeuren.

Nachdem der Kurs nun im Juni erfolgreich abgeschlossen wurde, soll eine Neuauflage im Herbst stattfinden. „Gerne stellen wir für dieses tolle Projekt wieder unsere Räumlichkeiten in der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu zur Verfügung“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK.

Nähere Informationen zum Gedächtnistraining erhalten Sie im Seniorenbüro Kaufbeuren – Telefon: 08341-437 203

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Gesundheit Soziales

Teamklausurtagung in der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu: Gemeinsam Pflege stärken

AOK-Pflegeberatung unterstützt seit 15 Jahren

Wie kann auch zukünftig eine qualifizierte Pflegeberatung in unserer Region sichergestellt werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes Ostallgäu, die sich in der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu im Rahmen einer Teamklausurtagung trafen. „Um die künftige pflegerische Versorgung zu sichern, sind gute und abgestimmte Versorgungsstrategien auf regionaler Ebene gefragt“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der pflegebedürftige Mensch sollte dabei stets im Mittelpunkt der Versorgung stehen. Die Pflege müsse sich daher an den Bedarfslagen der Betroffenen und ihrer Angehörigen ausrichten.

Damit dieser Anspruch gelingen kann, legten die Pflegeberaterinnen des Pflegestützpunktes Ostallgäu in ihrer Teamklausur unter anderem die Grundsätze ihrer angestrebten Beratungs- und Handlungskultur fest. Wichtig ist ihnen hierbei, dass keine Frage unbeantwortet bleibt. Ratsuchende Personen sollten so wenig Anlaufstellen wie notwendig aufsuchen müssen.

Der Pflegestützpunkt hat seinen Sitz am Landratsamt Ostallgäu und bietet allen Bürgerinnen und Bürgern ein kostenloses, unabhängiges und individuelles Beratungsangebot rund um das Thema Pflege. Das Unterstützungsangebot richtet sich an alle Ratsuchenden, egal ob eine eigene Pflegebedürftigkeit vorliegt, Angehörige zuhause versorgt werden oder einfach nur grundlegende Informationen gewünscht werden.

Der Landkreis betreibt den Pflegestützpunkt seit 2021 zusammen mit dem Bezirk Schwaben und den Kranken- und Pflegekassen, vertreten durch die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunkts sind telefonisch unter der Nummer 08342 911-511 oder per E-Mail unter pflegestuetzpunkt@lra-oal.bayern.de erreichbar.

AOK-Pflegeberatung unterstützt seit 15 Jahren

Um Pflegebedürftige und deren Angehörige kümmern sich 74 qualifizierte AOK-Pflegeberaterinnen und Pflegeberater in ganz Bayern. Sie beschreiben in einem individuellen Versorgungsplan den erforderlichen Hilfe- und Unterstützungsbedarf zum Beispiel durch Pflegedienste, Selbsthilfegruppen, Kommunen oder Sozialamt. Die Pflegeexpertinnen und -experten begleiten die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen und unterstützen auf Wunsch auch bei organisatorischen Dingen. „Sie beraten An- und Zugehörige der Pflegebedürftigen persönlich in den AOK-Geschäftsstellen, per Telefon, digital oder zu Hause – je nach Wunsch der Versicherten, und das bereits seit 15 Jahren“, betont Bernd Ruppert. Die Pflegeberatung der AOK sei ein Baustein von mehreren für eine gute pflegerische Versorgung vor Ort. „Wir sind überzeugt: Werden Pflegeinfrastrukturen auf lokaler Ebene weiterentwickelt und vernetzen sich regionale Akteure in der Pflege dazu, kann die Versorgung Pflegebedürftiger deutlich verbessert werden“, zieht Bernd Ruppert ein positives Fazit vom gemeinsamen Austausch.

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Gesundheit Jugend Kinder

Kinder und Jugendliche: AOK bietet Fitness-Check für Schulen in Kaufbeuren und dem Ostallgäu an

Wer den kostenfreien Test durchführen will, kann sich jetzt bewerben

Sport fördert nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Wie es um den aktuellen Fitnesszustand von Schülerinnen und Schülern bestellt ist, kann das Programm AOK Schulfitness aufzeigen. Das Programm stellt jetzt die AOK allen Schularten in Kaufbeuren und im Ostallgäu zur Verfügung. Durch einen einfach durchzuführenden Test und der anschließenden Online-Auswertung wird das Fitnesslevel der Schulklasse ermittelt. So können Lehrerinnen und Lehrer Stärken, aber auch mögliche Defizite der motorischen Fähigkeiten ihrer Schützlinge erkennen. „Unser Online-Angebot richtet sich an Schulen, die Fitness und sportliche Leistungsfähigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler im Unterricht verbessern wollen“, so Martina Zollitsch-Essenwanger, Bewegungsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Angebot eignet sich für alle Jahrgangsstufen.

Test-Ergebnisse zeigen objektiven Fitnesszustand

Der Fitness-Check besteht aus einem Eingangs- und einem Abschlusstest, die in einem Abstand von sechs bis zwölf Monaten durchgeführt werden. Beide Tests messen fünf motorische Grundfähigkeiten: Ausdauer, Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Sie lassen objektive und vergleichbare Aussagen zu den motorischen Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler zu. Denn das Online-Programm wertet die Ergebnisse nicht nur aus, sondern setzt sie auch in Bezug zu den bisher in rund 25 Jahren erhobenen, anonymisierten Test-Ergebnissen von über einer Million Schülerinnen und Schüler in Deutschland. Dadurch können die Leistungen bei verschiedenen Übungen miteinander, aber auch zwischen einzelnen Altersstufen verglichen werden. „Anhand der Vergleichsdaten stellen wir fest, dass sich das Fitnessniveau der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich verschlechtert“, sagt Martina Zollitsch-Essenwanger. Umso wichtiger sei es, die motorischen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen in der Schule gezielt zu fördern.

Umfangreiche Übungssammlung für den Unterricht

In den Monaten zwischen Eingangs- und Abschluss-Test trainieren die Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern die Fähigkeiten, bei denen sie anfangs unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielt haben. Die AOK unterstützt dabei mit einer umfangreichen Übungssammlung, die die AOK-Bewegungsexperten zu den einzelnen motorischen Schwerpunkten entwickelt haben. „Je nach Testergebnis der Klasse lässt sich daraus ein passgenaues Training zusammenstellen“, so Martina Zollitsch-Essenwanger. Beim Abschlusstest können die Schülerinnen und Schüler ihren Trainingserfolg dann noch einmal überprüfen.

Weitere Informationen zum Programm AOK Schulfitness gibt es unter www.aok.de/bayern/schulfitness. Wer den kostenfreien Test durchführen will, kann dort den Zugangscode anfordern. Bei Fragen hilft Ihnen auch gerne Martina Zollitsch-Essenwanger unter 08341-431-115 oder martina.zollitsch-essenwanger@by.aok.de weiter.

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Gesundheit Soziales

Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e. V.: feierliche Aussendung der neuen Hospizbegleiterinnen in St. Ulrich

Musikalische Einstimmung und feierliche Zeremonie zum Abschluss des Qualifikationskurses

Am 27.Juni begann in St. Ulrich mit musikalischer Einstimmung durch die Sängerin Julia Haug, die diesjährige Aussendungsfeier für die 16 neuen Hospizbegleiterinnen.

Pfarrerin Stürzbecher-Schalück begann die Andacht mit einer kleinen Geschichte zu Empathie und zog den Vergleich zu den vergangenen Monaten, in denen sich die sechzehn Hospizbegleiterinnen mutig neue Grenzerfahrungen geöffnet haben. Die heutige Feier zur Aussendung sei würdiger Abschluss und gleichzeitig der Beginn eines neuen Abschnittes.

In einer feierlichen Zeremonie traten alle vierzehn anwesenden neuen Begleiterinnen vor und erhielten einzeln durch die Pfarrerin den Segen für ihren Weg. Die Koordinatorinnen übergaben jeweils eine leuchtende Kerze als Symbol für das Licht, welches nun in die Welt getragen wird. Mit dem Segen für Alle und dem Lied „Wenn Menschen sich begegnen“ endete der erste Teil der Feier.

Erste Vorsitzender Michael Feistl freute sich sehr für den Zuwachs im Verein, welcher jetzt 89 HospizbegleiterInnen habe und ein gewichtiges Fundament darstelle. Im Besonderen begrüßte er Herrn Oberbürgermeister Stefan Bosse, welcher in einer kurzen Ansprache seinerseits das Ehrenamt als hohes Gut und Bindeglied in der Gesellschaft hervorhob. Soziale Kälte zu überwinden durch Mut und Kenntnis, da sei der Hospizverein ein etablierter und wichtiger Rückhalt. Mit herzlichem Dank wünschte er alles Gute.

Musikalisch untermalt erfolgte nun die einzelne Vergabe der Zertifikate an vierzehn anwesende neue Begleiterinnen durch den 1. Vorsitzenden, verbunden jeweils mit wertschätzendem Dank und guten Wünschen.

Michael Feistl richtete unter anderem seinen Dank für die vielfältige Unterstützung bei der Gestaltung dieses Qualifikationskurses an alle ReferentInnen, SAPV und an Einrichtungen, die Praktikumsstellen zur Verfügung gestellt haben. Den Angehörigen der neuen Hospizbegleiterinnen gebühre Anerkennung für ihre Unterstützung im Hintergrund. Er wünschte allen ein gutes Miteinander.

Das Lied „Möge die Straße…“ leitete über dann zum geselligen Teil des Abends über, mit Imbiss, Getränken und Austausch.

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Gesundheit

IHK-Expertin: Krank im Urlaub, das ist zu beachten

IHK-Expertin erklärt, welche Pflichten Beschäftigte in diesem Fall haben

Endlich sind die lang ersehnten Ferien da. Doch plötzlich macht sich eine Erkältung bemerkbar. Wenn Beschäftigte während ihres Urlaubs erkranken, wirft das auch arbeitsrechtliche Fragen auf. Im Rechtstipp des Monats erklärt IHK-Expertin Hanna Schmid, was Unternehmen und deren Mitarbeitende zu beachten haben.

Das Wichtigste zuerst: Wer im Urlaub krank wird, muss seinen Arbeitgeber über die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer informieren – und zwar unverzüglich. Auf welchem Weg, ist gesetzlich nicht vorgeschrieben und richtet sich nach der betrieblichen Praxis. „Die Meldung kann z. B. durch einen persönlichen Anruf oder auch per E-Mail erfolgen“, sagt Hanna Schmid, Arbeitsrechtsexpertin der IHK Schwaben. Entscheidend ist der Zeitpunkt: „Wer seine Erkrankung erst meldet, wenn er wieder zurück im Betrieb ist, wird in der Regel Schwierigkeiten haben, seine Ansprüche geltend zu machen“, so Schmid.

Anspruch auf Jahresurlaub bleibt bestehen

Grundsätzlich gilt: Die Urlaubstage, an denen Beschäftigte erkrankt sind, werden nicht vom jährlichen Urlaubsanspruch abgezogen. Voraussetzung ist, dass die Arbeitsunfähigkeit bereits am ersten Tag durch ein Attest vom Arzt bescheinigt wird. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen den versäumten Urlaub aber nicht einfach an die Zeit der Erkrankung anhängen. „Sie müssen ihre Tätigkeit nach Ende des beantragten Urlaubs oder dem Ende der Arbeitsunfähigkeit wieder aufnehmen“, so Schmid. „Um die verlorenen Urlaubstage nachzuholen, müssen Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer einen neuen Urlaubsantrag beim Arbeitgeber stellen.“

Besondere Pflichten bei Krankheit im Auslandsurlaub

Wird ein Mitarbeitender während eines Auslandsaufenthalts krank, gelten besondere Pflichten: Dann muss er dem Arbeitgeber neben der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer zusätzlich seine Adresse am Aufenthaltsort schnellstmöglich nennen.

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Gesundheit Kinder Veranstaltung

Netzwerk „Junge Eltern/Familien“: Viel Bewegung und gut ernährt – Kurse auch in den Sommerferien

Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen

Auch in den Sommerferien bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren Kurse aus dem Bereich Ernährung und Bewegung an. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.

Praxiskurs | Bewegungsabenteuer in der Natur!

Für Eltern mit Kindern zwischen 2 und 3 Jahren

Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Eltern erhalten Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen.

  • Dienstag, 30.07.2024
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Referentin: Lina Meese, Sportwissenschaftlerin
  • Treffpunkt: Parkplatz am Trimm dich Pfad; Kaufbeuren Nord; Mindelheimer Str. 117, 87600 Kaufbeuren
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Hand in Hand Kaufbeuren
  • Anmeldeschluss: 25.07.2024 

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Junge Eltern können sich bei dieser Veranstaltung ausführlich zum Thema Beikost informieren. Die Referentin geht auf alle Fragen zum ersten Brei und den stufenweisen Aufbau der Babykost ein.

  • Mittwoch, 31.07.2024
  • 9:30 – 11:00 Uhr
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte OAL
  • Anmeldeschluss: 30.07.2024

Vortrag | Vom Brei zum Familientisch – den Übergang entspannt gestalten

Die B(r)eikost-Zeit neigt sich dem Ende entgegen und das Interesse Ihres Kindes, am Familientisch mitzuessen, wächst. In dieser Veranstaltung erfahren Sie, durch welche Mahlzeiten die Breie ersetzt werden können.

  • Mittwoch, 07.08.2024
  • 10:00 – 11:30 Uhr
  • Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Innenstadt Kaufbeuren
  • Anmeldeschluss: 06.08.2024

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Homepage: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie. Dort können Sie sich online anmelden.

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Gesundheit Kinder

Konzept Klinikum Kaufbeuren: Vorbereitung für werdende Eltern auf Geburt und erste Zeit als Familie

Im Schulterschluss bieten die Geburtshilfe und das Kinderzentrum Kaufbeuren gemeinsame Infoabende für werdende Eltern an

„Wir möchten mit unserem neuen Konzept die werdenden Eltern möglichst umfassend auf die Geburt und die erste Zeit als Familie vorbereiten“, betont Alexandra Neugebauer. Laut der Leiterin der Geburtshilfe Kaufbeuren kann durch die enge Zusammenarbeit mit den Ärzten des Kinderzentrums Kaufbeuren eine nahtlose Betreuung der Säuglinge nach der Geburt sichergestellt werden. „Wir freuen uns daher sehr darüber, dass wir nun auch bereits im Vorfeld der Geburt gemeinsam auf die Ängste und Sorgen der werdenden Mütter und Väter eingehen können“, so Neugebauer.

Neben der Kreißsaal-Führung gibt es daher bei den Veranstaltungen Informationen zur Geburtsvorbereitung, zum Ablauf und der Betreuung während der Geburt sowie zum so genannten Wochenbett, also zu den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt. „Mit der Erfahrung unseres kompetenten Hebammenteams und der engen Zusammenarbeit zwischen Geburtshilfe und Kinderzentrum haben wir hier die Möglichkeit, auf viele Eventualitäten einzugehen und im Dialog mit den werdenden Eltern offene Fragen auszuräumen“, stellt Neugebauer die Vorzüge der Infoabende heraus.

Ihr Kollege Dr. Volkmar Reschke pflichtet Neugebauer bei. „Wir können hier die ersten Vorsorgeuntersuchungen ansprechen, die etwa ein Stoffwechselscreening, ein Hüftultraschall, ein Hörscreening sowie eine Sauerstoffmessung beinhalten“, erklärt der Ärztliche Leiter der Kinderarztpraxis in der Alten Weberei Kaufbeuren, die zum Kinderzentrum Kaufbeuren gehört. „Darüber hinaus beraten wir zu Themen wie Vitamingaben, Ernährung oder Impfungen für die Neugeborenen“, sagt Reschke.

Gemeinsam schwanger – Informationsabend für werdende Eltern mit Kreißsaal-Führung und Elternberatung vor der Geburt inkl. Vorsorge U0

Wo: Kreißsaal Klinikum Kaufbeuren
Wann: Di, 16. Juli 2024, 18:30 – 19:30 Uhr

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Gesundheit Politik Soziales

Stephan Stracke im Gespräch mit den Gründerinnen der Blicklicht gGmbH

Da sein, wenn nichts mehr ist, wie es mal war – Haupt- und Ehrenamt arbeiten Hand in Hand bei der Sterbebegleitung

Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) besuchte die Blicklicht gGmbH in der Alten MOMM-Villa in Kaufbeuren.
Anlass für den fachlichen Austausch mit den Blicklicht-Gründerinnen war das einjährige Bestehen der gemeinnützigen Einrichtung zur Palliativpflege.

Der Abgeordnete, der auch als Stadtrat in Kaufbeuren aktiv ist, hatte seine Gratulation zum einjährigen Bestehen der Blicklicht gGmbH mit einem Gesprächsangebot verbunden. Das hatten Melanie Buchmüller, Michaela Bauschmid und Claudia Bäurle gerne angenommen. Sie sprachen mit Stracke über ihre Aufgaben rund um die Themen Sterbebegleitung, Tod und Trauer, über den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und über geplante weitere Angebote.

Am 1. April 2023 gründeten Claudia Bäurle, Michaela Bauschmid, Gudrun Flaig und Melanie Buchmüller die gemeinnützige Organisation Blicklicht in Kaufbeuren. Die erfahrenen Palliativfachkräfte bieten auf breiter Ebene Unterstützung und Beratung für Menschen, die mit Sterben, Tod, Verlust und Trauer konfrontiert sind. Das Team besteht aus den Gründerinnen sowie rund
40 ehrenamtlichen Mitarbeitern und wirkt nicht nur im Stadtgebiet von Kaufbeuren, sondern auch im weiteren Umkreis bis Buchloe.

Die Blicklicht gGmbH unterstützt Betroffene und ihre Angehörigen in der letzten Lebensphase und bietet eine 24-Stunden-Rufbereitschaft. Dies sei nur möglich, weil so viele Menschen ehrenamtlich mitarbeiteten, betonten die Gründerinnen. Mehr als 40 Helferinnen und Helfer konnten sie im ersten Jahr ihres Bestehens bereits für die gGmbH gewinnen, berichteten sie.

Insgesamt verstehe sich die Blicklicht gGmbH als Teil eines Netzwerkes rund um die Pflege und Beratung in der letzten Lebensphase. „Blicklicht ergänzt nicht zuletzt mit seiner 24-Stunden-Rufbereitschaft das bestehende Angebot rund um Hospizarbeit und Sterbebegleitung in unserer Stadt und Region“, lobte Stracke. Was Haupt- und Ehrenamt hier leiste, sei einfach großartig, betonte er. „Die Freude, Menschen in herausfordernden Situationen wie einer schweren Erkrankung individuell beraten und begleiten zu können, sowie die positive Grundhaltung stehen hier neben dem immensen Fachwissen und der Erfahrung spürbar im Vordergrund“, so der Abgeordnete.

Da mit den Krankenkassen die ehrenamtliche Begleitung stets erst nach Abschluss des Falls pauschal abgerechnet werden kann, mussten die Gründerinnen der Blicklicht gGmbH zunächst gemeinsam alle Leistungen und Neuanschaffungen vorfinanzieren. Dankbar sei man deshalb für jegliche Spenden. Zudem sei man dabei, sich mit Fort- und Weiterbildungskursen für Einrichtungen in der Kranken-, Alten- und Behindertenhilfe ein weiteres wirtschaftliches Standbein zu schaffen. Für die Zukunft plane Blicklicht auch eine stärkere palliative Begleitung in den Pflegeheimen und werde hier mit der Lebenshilfe stärker zusammenarbeiten, so die Gründerinnen.

Wie Stracke mitteilte, hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion von der Ampelregierung im Mai in einem Antrag eine systematische Überprüfung und Verbesserung der Palliativversorgung und Hospizarbeit gefordert. Es gelte, so der Abgeordnete, die Umsetzung des 2015 beschlossenen Hospiz- und Palliativgesetzes kritisch zu überprüfen und Anpassungsvorschläge zu erarbeiten. „Eine gute Hospiz- und Palliativversorgung ist Ausdruck einer solidarischen Gesellschaft und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Stracke.

Von der Arbeit der Blicklicht gGmbH zeigte er sich begeistert. „Mit wie viel Enthusiasmus, Idealismus, gepaart mit Fachwissen und langjähriger Erfahrung Sie sich den Herausforderungen stellen, ist großartig. Wie ansteckend die Begeisterung ist, zeigt sich allein schon daran, dass in nur einem Jahr mehr als 40 ehrenamtlich Mitwirkende gewonnen werden konnten“, lobte er abschließend das herausragende Engagement der der Blicklicht-Gründerinnen.

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Gesundheit Wirtschaft

Neuer Online-Coach unterstützt – Bluthochdruck nachhaltig senken

Herzgesundheit stärken mit Expertenwissen

Bluthochdruck verursacht am häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, er ist in der Bevölkerung weit verbreitet und bleibt oft unerkannt. Im Ostallgäu lagen im Jahr 2022 bei 27,13 Prozent der Einwohnenden ab 20 Jahre eine Bluthochdruckerkrankung vor, in Kaufbeuren bei 31,21 Prozent und bayernweit waren es 28,11 Prozent – Tendenz steigend. Das zeigen die aktuellen Werte aus dem AOK-Gesundheitsatlas. Für Betroffene gibt es jetzt den neuen AOK-Online-Coach Bluthochdruck. „Das Online-Programm unterstützt dabei, einen zu hohen Blutdruck über gezielte Verhaltensänderungen im Alltag eigenständig zu senken und so mögliche Folgeerkrankungen zu verhindern“, erläutert Wolfgang Seidler, Beiratsvorsitzender bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Programm ist für alle Interessierten kostenlos und frei zugänglich.

Bluthochdruck verstehen mit Online-Coach

Bluthochdruck kann gefährlich werden – er erhöht das Risiko zum Beispiel einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt, eine Herzschwäche oder Nierenschäden zu erleiden. Zu den wichtigsten Ursachen der Erkrankung gehören Stress, zu viel Salz, Bewegungsmangel, Übergewicht und Alkoholkonsum. Daneben spielen auch das Alter, genetische Veranlagung und hormonelle Faktoren eine Rolle. „Um den Blutdruck zu senken, sind Verhaltensänderungen in verschiedenen Lebensbereichen notwendig“, so Wolfgang Seidler. Daher haben Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen bei der Entwicklung des Online-Programms zusammengearbeitet: Aus den Bereichen Kardiologie, Sportwissenschaft, Psychologie und Ernährungswissenschaft gibt es aufeinander aufbauende Schulungsinhalte und Übungen, welche die Nutzenden in ihrem eigenen Tempo absolvieren können. Der Online-Coach kann eine ärztliche Beratung und Behandlung nicht ersetzen, aber durch zahlreiche Anleitungen zur Verhaltensänderung sinnvoll ergänzen.

Internet-Tipps

Herzgesundheit stärken mit Expertenwissen

Die Expertinnen und Experten sowie vier Personen mit typischen Formen des Bluthochdrucks begleiten die Anwender durch die insgesamt zwölf Module. Anhand von Filmen, Animationen und interaktiven Übungen lernen die Nutzenden, wie sie ihren Blutdruck durch Entspannungstechniken, zum Beispiel über progressive Muskelrelaxation oder Yoga-Atmung, sowie durch gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung gezielt regulieren. Darüber hinaus bietet das Programm Vorlagen für individuell anpassbare Trainingspläne sowie für die Dokumentation von selbst gemessenen Blutdruckwerten. Zudem gibt es eine Anleitung zum korrekten Blutdruckmessen zu Hause sowie Hintergrundinformationen zur ärztlichen Diagnostik, zur medikamentösen Einstellung und zu geschlechtsspezifischen Risikofaktoren.

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Gesundheit Wirtschaft

Neue Expertise im Klinikum Kaufbeuren: Brustkrebs kompetent behandeln

Oberärztin Dr. Bodil Ipsen: „Ich freue mich sehr, dass wir nun in Kaufbeuren die Kompetenzen für ein Brustkrebszentrum wieder aufgebaut haben“.

Mit bundesweit rund 70.000 Neuerkrankungen im Jahr ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Das Brustkrebszentrum Kaufbeuren unter der Leitung von Oberärztin Dr. Bodil Ipsen ist die kompetente Anlaufstelle für Vorsorge, Diagnose sowie Therapie.

„Ich freue mich sehr, dass wir nun in Kaufbeuren die Kompetenzen für ein Brustkrebszentrum wieder aufgebaut haben“, betont Ipsen, „um den vielen Frauen, die auch in unserer Region an Brustkrebs erkranken, mit unserer Erfahrung und Expertise weiterzuhelfen.“ Die Wiedereröffnung dieses Zentrums sei ein wichtiger Schritt, um die Versorgung von Frauen mit Brustkrebs im Ostallgäu und in Kaufbeuren zu verbessern und ihnen Hoffnung und Heilung zu bringen, so die Oberärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Kaufbeuren weiter.

Gemeinsam mit ihrem Kollegen Dr. Márton Fábián biete sie ein breites Spektrum der Mammachirurgie an, erklärt Ipsen. Die beiden Senologen können auf langjährige Erfahrungen in der Senologie verweisen, unter anderem war Ipsen als Koordinatorin des Brustkrebszentrums in Kempten tätig und Fábián als Oberarzt am Brustzentrum in Meiningen.

„Durch unsere beiden Brustoperateure haben wir nun die nötige Expertise gewonnen, um unseren Patienten die bestmögliche Versorgung und Unterstützung zu bieten“, stellt Privatdozentin Dr. Enikö Berkes heraus. Die Chefärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe sieht neben der gynäkologischen Onkologie nun auch die Senologie am Klinikum hervorragend aufgestellt. „Unser Ziel ist es, jeder Patientin in der für sie und ihre Angehörigen so herausfordernden Zeit eine individuell angepasste Behandlung anzubieten”, so Berkes abschließend.

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Bildung Gesundheit Kinder Veranstaltung

Bewegung ist der Motor – Kurse in Theorie und Praxis für junge Eltern

Im Juli bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren Kurse aus dem Bereich Bewegung und Ernährung an. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen

Vortrag mit Praxis | Bewegung ist der Motor für die gesunde Entwicklung Ihres Kindes! Bewegungsspaß für Babys von 8-12 Monaten

Die ersten Schritte des Kindes sind ein großer Meilenstein in der Entwicklung! Mit einfachen Alltagsmaterialien kann eine bewegungsfreudige Umgebung geschaffen werden. Sie bekommen wertvolle Anregungen zur Bewegungsförderung

  • Freitag, 05.07.2024
  • 09:00 – 10:30 Uhr
  • Referentin: Martina Fischer, PEKiP-Gruppenleiterin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg
  • Anmeldeschluss: 04.07.2024 

Praxiskurs | Bewegungsabenteuer in der Natur!

Für Eltern mit Kindern zwischen 2 und 3 Jahren. Mutig sein und Ausprobieren macht Ihr Kind stark. Eltern erhalten Tipps und viele kreative Anregungen für Bewegungsideen mit Alltags- und Naturgegenständen.

  • Dienstag, 30.07.2024
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Referentin: Lina Meese, Sportwissenschaftlerin
  • Treffpunkt: Parkplatz am Trimm dich Pfad; Kaufbeuren Nord; Mindelheimer Str. 117, 87600 Kaufbeuren
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Hand in Hand Kaufbeuren
  • Anmeldeschluss: 25.07.2024

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Junge Eltern können sich bei dieser Veranstaltung ausführlich zum Thema Beikost informieren. Die Referentin geht auf alle Fragen zum ersten Brei und den stufenweisen Aufbau der Babykost ein.

  • Mittwoch, 31.07.2024
  • 9:30 – 11:00 Uhr
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte OAL
  • Anmeldeschluss: 30.07.2024

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Homepage: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie. Dort können Sie sich online anmelden.

Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Gesundheit Kinder

Neues AOK-Angebot für Eltern: Online-Hilfe bei Kinderängsten

Unterstützung, aber kein Therapie-Ersatz

Mehr als 10.000 bei der AOK Bayern versicherte Kinder zwischen drei und zwölf Jahren waren 2022 wegen einer Angststörung in medizinischer Behandlung. Bundesweit waren es fast 61.000 Kinder. Mit einem neuen Familiencoach zum Thema Kinderängste möchte die Gesundheitskasse betroffene Familien in solchen Situationen stärken. „Soziale Ängste, Leistungs- oder Trennungsangst können Kinder und damit auch ihre Eltern stark belasten“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der Online-Coach Kinderängste bietet in insgesamt fünf Modulen umfassende Informationen und vermittelt, wie sich die Schwierigkeiten gemeinsam in der Familie überwinden lassen.

Unterstützung, aber kein Therapie-Ersatz

Der Familiencoach soll keine Angstdiagnostik oder Psychotherapie ersetzen, kann aber Eltern dabei helfen, starke Ängste bei Kindern frühzeitig anzugehen und zu bewältigen. Mit alltagsnahen Filmen, interaktiven Übungen und vielen Beispielen hilft ihnen das digitale Programm, die Ängste ihrer Kinder besser zu verstehen. Zudem zeigt der Online-Coach bewährte Methoden zum Umgang mit diesen Herausforderungen auf. Dabei lernen Eltern, auch ihr eigenes Erziehungsverhalten besser zu verstehen und zu verändern. „Wenn Mütter und Väter ihre Kinder gut im Umgang mit belastenden Erlebnissen unterstützen können, gelingt es eher, übermäßige Ängste oder Sorgen zu verhindern oder zu verringern“, ergänzt Bernd Ruppert. Eltern erfahren mit Hilfe des Online-Coachs, wie sie die Beziehung zu ihrem Kind stärken, dessen Selbstständigkeit und Selbstvertrauen fördern können. Ein starkes Kind hat es leichter, seine Angst zu bewältigen.

Insbesondere, wenn bei einem Kind bereits eine diagnostizierte Angststörung vorliegt, empfiehlt es sich, die Nutzung des Familiencoachs mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin abzusprechen und abzuklären, ob sie in das individuelle Behandlungskonzept passt. Der digitale Familiencoach wurde mit Unterstützung der Kinder- und Jugendpsychiatrie und des Ausbildungsinstituts für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie des Universitätsklinikums Köln entwickelt. Er ist für alle Interessierten frei zugänglich unter: www.aok.de/familiencoach-kinderaengste.

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Gesundheit Veranstaltung

AOK-Tipp zur EM: Bei Public Viewing und Stadionbesuch auf Sonnenschutz achten

Sonnencreme, passende Kleidung und Schatten nutzen

Wenn in wenigen Tagen die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland startet, wird die Heim-EM vier Wochen lang Millionen von Menschen vor die Bildschirme oder ins Freie locken. Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der AOK Bayern ergab, dass sich 72 Prozent der Menschen in Bayern zumindest ab und zu Sportveranstaltungen anschauen, sei es live, beim Public Viewing oder in den Medien. 30 Prozent von ihnen verfolgen diese Events im Sommer bei gutem Wetter gerne zuhause im eigenen Garten oder auf dem Balkon. Für ein Fünftel der Befragten (21 %) kommt Public Viewing in Frage, 17 Prozent sind gerne vor Ort in den Sportstätten wie etwa einem Fußballstadion.

„Wenn Fußballfans die Spiele unter freiem Himmel ansehen, ist ausreichender Sonnenschutz sehr wichtig“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Doch die Umfrage zeigt: In Bayern kommt der Sonnenschutz bei Sport-Events zu kurz. Weniger als die Hälfte (44 Prozent) der Zuschauerinnen und Zuschauer achtet beim Besuch von Sportveranstaltungen im Freien nach eigenen Angaben immer oder fast immer auf Sonnenschutzmittel. Lediglich 50 Prozent der Befragten setzen (fast) immer auf Kleidung, die vor der Sonne schützt. Der Umfrage zufolge hatte bereits ein Fünftel der Bayerinnen und Bayern (21 %), die Sport-Events im Freien anschauen, danach mindestens einmal einen Sonnenbrand.

Sonnencreme, passende Kleidung und Schatten nutzen

„Die Deutsche Krebsgesellschaft warnt, dass häufige Sonnenbrände das Risiko für Hautkrebs erhöhen“, sagt Bernd Ruppert und erläutert, wie man das Fußball-Ereignis des Jahres ohne Konsequenzen für die Haut genießen kann. Der wichtigste Tipp: Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Lichtschutzfaktor rechtzeitig, sorgfältig und reichlich auftragen. Fuß- und Nasenrücken, Schultern und Dekolleté sowie Stirn (Glatze) und Ohren sind besonders sonnenbrandgefährdet. Auch regelmäßiges Nachcremen – nach jeweils etwa zwei Stunden – ist angebracht. „Sonnenschutzmittel ermöglichen einen längeren Aufenthalt in der Sonne, aber je empfindlicher und heller die Haut ist und je länger man in der Sonne bleibt, desto höher sollte der Schutzfaktor sein“, so Bernd Ruppert.

Wie lange ein Produkt die Haut schützt, hängt vom Lichtschutzfaktor (LSF) ab. LSF 30 bedeutet, dass man sich dreißigmal länger in der Sonne aufhalten kann als ohne Schutz. Wessen Haut sich dann ohne Sonnenschutzmittel nach zehn Minuten rötet, kann mit LSF 30 theoretisch bis zu 300 Minuten – zehn Minuten mal Faktor 30 – in der Sonne bleiben. Hautärztinnen und Hautärzte raten allerdings, höchstens zwei Drittel dieser errechneten Zeit auszunutzen. Ratsam für Sport-Events im Freien ist darüber hinaus, eine Mütze oder einen Sonnenhut aufzusetzen. Und auch ein schattiges Plätzchen kann hilfreich sein: Im Schatten ist die UV-Strahlung zwar nicht ganz, aber doch um etwa die Hälfte vermindert.

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Gesundheit Sport Veranstaltung

Gesundheitstraining mit Tai Chi in der Kaufbeurer Tai Chi Schule Rowek am 20. und 27.06.24

Entspannung in Bewegung

Gesundheitstraining mit Tai Chi in der Tai Chi Schule Rowek im Kung Fu – Zentrum Kaufbeuren

jeweils Donnerstags, im Kung Fu Zentrum Kaufbeuren, Neugablonzer Str. 17:

Termine: 13.06.24 / 20.06.24 / 27.06.24
Uhrzeit: 20.15 Uhr

Gesundheitstraining mit Tai Chi

Das Gesundheitstraining des Tai Chi und Qi Gong vermittelt Entspannung in Bewegung. Im Unterricht werden Atemübungen zur Stressreduktion und zur Steigerung der Energiereserven vermittelt. Lernen Sie entspannt durch ihren Tag zu kommen und dennoch hohe Leistung zu erbringen!

Dietrich Rowek
Neugablonzer Str. 17
87600 Kaufbeuren
0163 8848829
info@taichichuan.de
www.taichichuan.de

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Gesundheit Veranstaltung Wirtschaft

Klinikum Kaufbeuren: neue Chefärztin für eigenständige Hauptabteilung Gefäßchirurgie

Die langjährige Leiterin des Kaufbeurer Gefäßzentrums Dr. Ute Dammer ist seit April Chefärztin des nun eigenständigen Fachbereichs Gefäßchirurgie

„Ich freue mich, dass die Gefäßchirurgie nun noch mehr Wertschätzung erhält“, erklärt Dammer. „Wir können durch diese Ausgliederung fokussiert unsere Arbeit mit dem Patienten fortsetzen und am Ausbau des Fachbereichs arbeiten.“ Die Gefäßchirurgie ist laut der neuen Chefärztin ein spezielles Gebiet innerhalb der Chirurgie, das auf Ebene der Fachgesellschaften bereits seit 40 Jahren eigenständig agiert.

„Das Leistungsspektrum der Gefäßmedizin ist sehr umfangreich“, betont Dammer und nennt als Beispiele Arterienverkalkungen meist an Beinen und Halsschlagadern, Erweiterungen der Arterien wie das Bauchaortenaneurysma, akute Gefäßverschlüsse, Gefäßverletzungen, Krampfadern sowie Wundheilungsstörungen an den Beinen. „Die Anzahl der meisten dieser Erkrankungen nehmen aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung zu“, so die Chefärztin weiter, weshalb auch die Bedeutung des Fachbereichs im Laufe der Jahre weiter zunehmen werde.

„Durch die neue Eigenständigkeit gewinnen wir nun darüber hinaus mehr Handlungsfähigkeit“, fährt Dammer fort, die in ihrem Bereich vier Fachärzte für Gefäßchirurgie verantwortet sowie einen eigenen gefäßchirurgischen Dienst, der die Patienten täglich rund um die Uhr versorgt. „Hinzu kommen laut der Chefärztin drei Assistenten, die den Facharzt für Gefäßchirurgie anstreben, sowie ein Vascular Assistant, die bei den Ultraschalluntersuchungen der Gefäße unterstützt.

Andreas Kutschker sieht mit dieser Entscheidung die verdienstvolle Arbeit von Dr. Dammer gewürdigt. „Als Leiterin des Gefäßzentrums sowie langjährige leitende Oberärztin trug sie bereits bisher große Verantwortung für diesen wichtigen chirurgischen Bereich“, so der Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Um den Bereich der Gefäßchirurgie noch weiter auszubauen, sei nun die Gefäßchirurgie als eigene Hauptabteilung etabliert worden. „Mein Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit gilt hier nicht zuletzt Professor Stefan Maier“, würdigt Kutschker den Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, der bis März auch die Gefäßchirurgie als zugeordnetem Fachgebiet verantwortete. „Er hat diese Entscheidung vom ersten Tag an mitgetragen und die Eigenständigkeit unterstützt.“

Interdisziplinär bleibt die Gefäßchirurgie laut Dammer dennoch. „Im Gefäßzentrum“, so die Chirurgin, „ist die Zusammenarbeit mit den Kollegen anderer Fachabteilungen weiterhin zur optimalen Patientenversorgung sehr wichtig.“

Gesundheitsgespräch mit Dr. Ute Dammer: „Durchblutungsstörungen an den Beinen – was tun?“

  • am Sonntag, 16. Juni 2024, um 13 Uhr am Stand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren auf der Verbrauchermesse MIR im Marktoberdorfer Modeon sowie
  • am Dienstag, 23. Juli 2024, um 19 Uhr im Raum Forggensee des Klinikums Kaufbeuren.
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Gesundheit Senioren Soziales

Nächster Qualifizierungskurs des Hospizvereins zum Hospizbegleiter 2024/2025 – jetzt anmelden

Der nächste Qualifizierungskurs zum HospizbegleiterIn beginnt am 21.September 2024

Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu ist seit 1996 Teil der weltweiten Hospizbewegung. Er bejaht das Leben in allen Phasen und betrachtet das Sterben und den Tod als natürlichen Teil unseres Lebens. In dieser wichtigen Lebensphase begleitet er Menschen jeden Alters und jeder Konfession, die mit schweren Erkrankungen, mit Verlust und Abschied konfrontiert sind.

Der nächste Qualifizierungskurs zum HospizbegleiterIn beginnt am 21.September 2024 und endet im Mai 2025.

Weitere Daten und Informationen zum Kurs erhalten Sie auf der Homepage des Hospizvereins oder telefonisch unter 08341-994443.

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Gesundheit Wirtschaft

GesundMacher Award: AOK vergibt Preise für betriebliche Gesundheitsförderung

Die drei besten Ideen zeichnet die AOK mit jeweils 5.000 Euro aus!

Ob in der Verwaltung, im Handwerk oder der Industrie – gesunde Arbeit ist in Unternehmen aller Branchen wichtig. Bereits die ersten Berufsjahre können das Gesundheitsverhalten junger Beschäftigter in der Arbeitswelt prägen. Die AOK Bayern will daher mit dem erstmalig ausgelobten GesundMacher Award junge Mitarbeitende motivieren, kreative und gesundheitsfördernde Konzepte für ihren eigenen Betrieb zu entwerfen.

„Wir geben kein Thema vor. Die Nachwuchskräfte können unterschiedlichste Schwerpunkte setzen wie zum Beispiel gesunde Ernährung, Bewegung oder Stressmanagement, aber auch Ideen zur Suchtprävention, gesunden Führung oder Diversität entwickeln“, so Stefan Rampp, Experte für betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Die drei besten Ideen zeichnet die AOK mit jeweils 5.000 Euro für Gesundheitsaktionen im jeweiligen Unternehmen aus. Am 31. August endet die Bewerbungsfrist.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zur Anmeldung gibt es auf www.aok.de/bayern/gesundmacher oder bei BGM-Experte Stefan Rampp bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu unter der Rufnummer 08341 / 431 2369 oder per E-Mail stefan.rampp@by.aok.de.

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