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ESV Kaufbeuren feiert souveränen 5:0-Derbysieg beim EV Füssen

Über 1.000 mitgereiste Joker-Fans sorgen für großartige Stimmung – Jakob Peukert erzielt sein erstes Profitor, Rihards Babulis feiert dritten Shutout der Saison

Ein Derbyabend ganz nach dem Geschmack der Kaufbeurer Eishockeyfans: Der ESV Kaufbeuren hat am Freitagabend, 23. Oktober 2026, das erste Allgäu-Derby der Saison beim EV Füssen deutlich mit 5:0 gewonnen. Vor ausverkauften Rängen und begleitet von weit über 1.000 mitgereisten Anhängern sicherte sich die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Buchwieser am zwölften Spieltag drei Punkte.

Besonders erfreulich aus Kaufbeurer Sicht: Torhüter Rihards Babulis blieb zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentreffer und feierte bereits seinen dritten Shutout in der noch jungen Saison. Zudem durfte sich mit Jakob Peukert ein gebürtiger Kaufbeurer über sein erstes Profitor für seinen Heimatverein freuen.

Torloser Auftakt trotz Kaufbeurer Überlegenheit

Im ersten Drittel übernahmen die Joker weitgehend die Kontrolle über das Spiel, konnten ihre Überlegenheit zunächst jedoch nicht in Tore ummünzen. Der EV Füssen hielt mit hoher Laufbereitschaft dagegen und setzte immer wieder zu eigenen Angriffen an. Wirklich gefährliche Situationen vor dem Kaufbeurer Tor blieben allerdings selten.

Auf der Gegenseite war Füssens Schlussmann Timotej Pancur deutlich häufiger gefordert. Er verhinderte mit seinen Paraden eine frühe Führung der Gäste, sodass es nach 20 Minuten noch 0:0 stand.

Auf SpradeTV

Drei schnelle Tore bringen die Joker auf die Siegerstraße

Im zweiten Spielabschnitt nahm die Partie deutlich an Fahrt auf. Den Anfang machte Jakob Peukert, der einen Abpraller zum 1:0 für den ESVK verwertete. Für den gebürtigen Kaufbeurer war es ein besonderer Moment: Er erzielte damit sein erstes Profitor im Trikot seines Heimatvereins.

Nur kurze Zeit später legten die Joker nach. Sami Blomqvist schloss einen Konter im Nachsetzen erfolgreich ab und erhöhte auf 2:0. Auch der dritte Treffer ließ nicht lange auf sich warten. Hannu Tripcke war aus kurzer Distanz erfolgreich und sorgte für eine komfortable 3:0-Führung der Gäste.

Für den EV Füssen war dieser Spielverlauf besonders bitter, da sich auch die Gastgeber im Mittelabschnitt einige gute Möglichkeiten erarbeitet hatten. Doch die Kaufbeurer Defensive und ein sicherer Rihards Babulis verhinderten den Anschlusstreffer.

Zwei kleinere Faustkämpfe sorgten zusätzlich für Emotionen auf dem Eis und auf den Rängen. Die mehr als 1.000 mitgereisten ESVK-Fans machten das Derby auch akustisch zu einem besonderen Erlebnis.

Zwei Videobeweise und ein überragender Babulis

Im Schlussdrittel ließen die Joker nichts mehr anbrennen. Die Mannschaft von Sebastian Buchwieser kontrollierte das Geschehen und baute ihren Vorsprung weiter aus. Yannik Burghart erzielte das 4:0. Da die Situation zunächst unübersichtlich war, überprüften die Schiedsrichter den Treffer mithilfe des Videobeweises. Anschließend bestätigten sie das Tor.

Kurz vor Spielende stand nochmals Rihards Babulis im Mittelpunkt. Mit einer spektakulären Parade in einer Eins-gegen-eins-Situation verhinderte der Kaufbeurer Schlussmann den Ehrentreffer der Gastgeber und sicherte sich damit seinen dritten Shutout der laufenden Spielzeit.

Für den Schlusspunkt sorgte William Eriksson in der 60. Minute. Auch bei seinem Treffer war der Videobeweis erforderlich: Zunächst hatten die Schiedsrichter auf dem Eis auf „kein Tor“ entschieden. Die Überprüfung zeigte jedoch, dass die Scheibe die Torlinie vollständig überschritten hatte.

Damit stand der 5:0-Endstand fest.

Verdienter Erfolg und ein besonderer Abend für die Fans

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, fünf Treffern und einer erneut starken Vorstellung von Torhüter Rihards Babulis sicherte sich der ESV Kaufbeuren einen verdienten Derbysieg.

Für die zahlreichen mitgereisten Anhänger wurde der Abend in Füssen damit auch sportlich zu einem besonderen Erlebnis. Die Joker belohnten ihre Fans mit einem deutlichen Erfolg und drei wichtigen Punkten.

Die Tore für den ESV Kaufbeuren: Jakob Peukert, Sami Blomqvist, Hannu Tripcke, Yannik Burghart und William Eriksson.

Spielstatistik auf deb-online.live

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Bildung Jugend Newsletter Top

Erneut ausgezeichnet: „FOBOSSO Postbote“ gewinnt „Die Raute“

FOS Kaufbeuren/Die Redaktion des „FOBOSSO Postboten“ bei der Preisverleihung der Hanns-Seidel-Stiftung in München

Die Schülerzeitung der FOSBOS Kaufbeuren holt zum wiederholten Mal den Schülerzeitungspreis der Hanns-Seidel-Stiftung, diesmal in der Kategorie „Kreativität und Gestaltung“

Die Schülerzeitung der FOSBOS Kaufbeuren hat es wieder geschafft: Der „FOBOSSO Postbote“ ist erneut mit dem Schülerzeitungspreis „Die Raute“ der Hanns-Seidel-Stiftung ausgezeichnet worden. Zur Preisverleihung in München reiste die Redaktion gemeinsam mit ihrer Lehrerin Mareike Schmidt. Auch Kaufbeurens 2. Bürgermeisterin Julia von Stillfried trafen sie dort. Diese dankte den jungen Leuten und ihrer Lehrerin nach dem offiziellen Teil noch einmal persönlich für ihr Engagement neben dem regulären Unterricht.

Zur Begrüßung würdigte Professor Klaus Holetschek, Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung, den Einsatz der jungen Journalistinnen und Journalisten auf mehreren Ebenen: für die Schulgemeinschaft, draußen bei der Recherche und bei der Verantwortung für die eigenen Inhalte. Gerade in Zeiten von Künstlicher Intelligenz, Deep Fakes und der Frage, was Fiktion und was Wahrheit ist, seien Engagement und das Prüfen von Fakten für die Demokratie unverzichtbar.

Besonders überzeugt hat die Jury das ungewöhnliche Format des „FOBOSSO Postboten“. „Die Zeitung kann man nicht übersehen, man stolpert quasi darüber“, sagte Holetschek bei der Preisverleihung. Anders als die übrigen Schulen setzten die Redakteurinnen des „FOBOSSO Postboten“ nicht auf ein klassisches Heft, sondern platzierten Artikel und Fotos auf einem Plakat, das in jedem Klassenzimmer aushing. Über einen QR-Code gelangten die Leserinnen und Leser zu weiteren Artikeln und Beiträgen auf der Homepage der Schule.

Die prämierte Ausgabe stand unter dem Thema „Freiheit und Grenzen“. Lilli Braun steuerte eine Fotocollage über spektakuläre Gefängnisausbrüche bei, ein weiterer Artikel beschäftigte sich mit der Einschränkung individueller Freiheit durch Kleidervorschriften an manchen Schulen, und ein Podcast widmete sich der Kunstfreiheit. In ihrem Beitrag „Demokratie braucht Haltung“ setzte sich Franziska Gabler mit dem Neutralitätsgebot im Politikunterricht auseinander und mit der Aufgabe von Lehrkräften, für die Demokratie einzustehen.

Dieser Artikel passte besonders gut zur Laudatio von Christian Nitsche, Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks. „Ihr seid die nächste Generation und die Pfeiler dieser Demokratie“, sagte er den Schülerinnen und Schülern. „Seid wachsam, seid kritisch, seid diejenigen, auf die sich die Menschen verlassen können.“ Nitsche ermutigte die jungen Leute, hartnäckig zu sein und ihr Ding zu machen, und erzählte von seiner eigenen Laufbahn, die ebenfalls in der Redaktion einer Schülerzeitung an einem Nürnberger Gymnasium begann. Den Unterschied zwischen gutem Journalismus und Influencern erklärte er mit einem Vergleich: Wer backen kann, ist noch lange kein Bäcker. „Man muss sagen, was Sache ist, auch wenn es keine Likes einbringt.“ Als Journalist sei man Diener eines Gemeinwesens, das für Freiheit und Gleichheit einsteht. Zum Abschluss appellierte er: „Bewahrt euch eure Neugier und arbeitet am Erhalt der Demokratie.“

Der Großteil der Redakteurinnen will auch künftig weiter am „FOBOSSO Postboten“ arbeiten, obwohl die meisten inzwischen die 13. Klasse besuchen und damit viel Arbeit vor sich haben. An der FOSBOS ist die Kontinuität ohnehin eine Herausforderung: Die Schülerinnen und Schüler sind meist nur ein bis zwei Jahre an der Schule, und der Unterricht ist stark von der Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen geprägt. Hoffnung macht, dass für die kommende Ausgabe zwei neue Mitglieder aus den 11. Klassen dazugekommen sind, die der Redaktion hoffentlich noch ein weiteres Jahr erhalten bleiben.

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Gesundheit Newsletter Senioren Top Veranstaltung

Angehörigentreff Kaufbeuren am 03.11. – Vortrag zum Thema: „Leistungen der Pflegeversicherung – verständlich erklärt“

Informationsabend und Austausch am 03.11. im Gablonzer Siedlungswerk

Die Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK-Kreisverbandes Ostallgäu lädt pflegende Angehörige, ehrenamtlich Helfende und Interessierte zum Treffen des „Angehörigentreff Kaufbeuren“ ein. Thema des Abends ist „Leistungen der Pflegeversicherung – verständlich erklärt“.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 03.11.2026, von 17.00 bis ca. 18.30 Uhr im Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105 in Kaufbeuren/Neugablonz statt. Referentin ist Manuela Jäger, Pflegeberaterin bei der AOK Bayern.

Die Leistungen der Pflegeversicherung sind umfangreich und für Laien oftmals schwer zu verstehen. Im Vortrag erhalten die Teilnehmenden wichtige Informationen rund um die Organisation der häuslichen Pflege.

Der offene Treff bietet außerdem Raum für Austausch und persönliche Gespräche rund um die Versorgung und Betreuung zuhause.

Wer für die Dauer des Treffens eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 08342 9669 43 oder per E-Mail an fachstelle.oal@brk.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Kultur Newsletter Top Veranstaltung

Robert Griess „Die goldene Rampensau – die 40 Jahre Jubiläumsshow“ am Fr. 30.10.2026 im Podium Kaufbeuren

Foto: Robert Griess

Kulturverein Podium Kaufbeuren e.V.

  • Kabarett von und mit Robert Griess
  • „Die goldene Rampensau – Die 40 Jahre Jubiläumsshow“
  • Freitag, den 30.10.2026
  •  Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr

Eine Gala – in unserem Theater! Ein hoch dotierter Preis, gestiftet von einem anonymen Startup Milliardär. Verliehen an einen Kabarettisten, der solche Typen eigentlich satirisch Hops nimmt:

Robert Griess erhält Die GOLDENE RAMPENSAU! Zum 40. Bühnenjubiläum.

Doch wer ist der Stifter und womit ist er reich geworden? Drohnen, KI, Krypto? Darf Griess so einen Preis annehmen – oder verrät er damit alles, wofür er einmal stand? Andererseits: Wer steht heute überhaupt noch für irgendwas? Und haben Künstler nicht schon immer das Geld der Reichen genommen, um es zu verprassen?

Robert Griess rechnet gewohnt scharf und höchst unterhaltsam ab: Mit sich, seiner Branche und 40 Jahren Zeitgeschichte: Von der Maueröffnung bis zur 2. Staffel „Games of Trump“. Das Publikum darf sich auf einen satirischen Parforceritt durch die Gegenwart freuen. Und jede Menge Sex & Drugs & Rock´n´Roll! Einmal wurde der Künstler sogar verhaftet!

Ein pointenstarkes, politisch waches, extrem lustiges Jubiläumsprogramm mit Doppel-Wumms, aktuellen Themen und vielen Überraschungs-Auftritten. Ein Reigen schräger Figuren und bunter Humor-Ideen.

Robert Griess hat noch jede Menge zu sagen – und sie sich wahrlich verdient: Die GOLDENE RAMPENSAU.

Kartenvorverkauf:

Im Engels Genussreich, Ludwigstraße 34, 87600 Kaufbeuren, bei der Tickethotline der Allgäuer Zeitung unter 0831 206 5555 oder online unter www.allgaeuticket.de.

Als Reservierung im Podium per Mail an podium.kaufbeuren@t-online.de und telefonisch unter 08341/13002.

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Karriere Newsletter Top

Neuer Job gesucht? Diese Arbeitgeber aus Kaufbeuren und der Region stellen ein

Aktuelle Stellenangebote aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu – eine Auswahl aus dem Jobportal von „Wir sind Kaufbeuren“.

Wer eine neue berufliche Herausforderung sucht, findet in Kaufbeuren und der Region vielfältige Möglichkeiten. Zahlreiche Unternehmen suchen Verstärkung in unterschiedlichen Berufsfeldern. „Wir sind Kaufbeuren“ stellt regelmäßig eine kleine Auswahl aus dem eigenen Jobportal vor. Über die jeweiligen Links gelangen Interessierte direkt zu den ausführlichen Ausschreibungen.

9 Stellenangebote · 5 Unternehmen
Handwerk · Technik · Logistik · Vertrieb · Immobilienverwaltung
VERTRIEB & TECHNIK

Vertriebsmanager im Außendienst mit technischer Affinität (m/w/d)

varmeco GmbH & Co. KG

📍 Großraum München   |   Vollzeit

Beratung von Heizungsbauern und Planungsbüros, Neukundengewinnung sowie Betreuung und Ausbau des Vertriebsgebiets.

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BAU & HANDWERK

Rohrleitungsbauer (m/w/d)

Ernst Höbel GmbH

📍 Immenhofen   |   Vollzeit

Herstellung, Montage, Prüfung und Instandhaltung von Rohrleitungen sowie Arbeiten im Tiefbau.

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BAU & HANDWERK

Polier / Vorarbeiter Hochbau (m/w/d)

Ernst Höbel GmbH

📍 Immenhofen   |   Vollzeit

Organisation und Koordination von Bauabläufen, Anleitung der Mitarbeiter und Überwachung der Baustellenqualität.

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IMMOBILIEN & VERWALTUNG

Immobilienverwalter/in (m/w/d)

Immobilienservice OSWALD Hausverwaltungs GmbH

📍 Buchloe   |   Vollzeit / Teilzeit

Betreuung von Immobilien und Eigentümern, Koordination von Instandhaltungsarbeiten sowie Organisation von Eigentümerversammlungen.

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TRANSPORT & LOGISTIK

Berufskraftfahrer (m/w/d)

Ansorge Logistik

📍 Biessenhofen   |   Vollzeit

Transportabwicklung im Nah- und Fernverkehr sowie sichere Belieferung der Kunden und Ladungssicherung.

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LAGER & LOGISTIK

Lagerist / Staplerfahrer (m/w/d)

Ansorge Logistik

📍 Biessenhofen   |   Vollzeit

Warenannahme, Einlagerung, Kommissionierung sowie Be- und Entladung von Fahrzeugen.

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PERSONAL & VERWALTUNG

Personalsachbearbeiter (m/w/d)

Sensor-Technik Wiedemann GmbH

📍 Kaufbeuren   |   Vollzeit / Teilzeit

Personaladministration, Betreuung von Mitarbeitenden, Recruiting und Unterstützung betrieblicher Personalprozesse. Elternzeitvertretung.

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TECHNIK & PRODUKTION

Inhouse-Service-Techniker in der Fertigung (m/w/d)

Sensor-Technik Wiedemann GmbH

📍 Kaufbeuren   |   Vollzeit

Betreuung von Produktionsanlagen, Sicherstellung der Anlagenverfügbarkeit und Unterstützung bei Prozessanpassungen. Auch für Berufseinsteiger.

Stellenangebot ansehen →
TECHNIK & INSTANDHALTUNG

Instandhalter für SMT- und THT-Anlagen (m/w/d)

Sensor-Technik Wiedemann GmbH

📍 Kaufbeuren   |   Vollzeit

Instandhaltung von Produktionsanlagen, Sicherstellung der Anlagenverfügbarkeit sowie Optimierung von Fertigungsprozessen.

Stellenangebot ansehen →

Noch mehr Jobs in Kaufbeuren und der Region entdecken

Diese neun Stellenangebote sind nur eine kleine Auswahl aus dem Jobportal von „Wir sind Kaufbeuren“. Dort warten zahlreiche weitere berufliche Perspektiven in unterschiedlichen Branchen und Beschäftigungsarten.

Alle Stellenangebote im WsK-Jobportal ansehen →

Sie suchen Mitarbeiter? Wir bringen Sie mit passenden Bewerbern zusammen!

Ob Fachkraft, Berufseinsteiger oder Auszubildender – mit dem Jobportal von „Wir sind Kaufbeuren“ machen Sie Ihre offenen Stellen dort sichtbar, wo Ihre zukünftigen Mitarbeiter zu Hause sind: in Kaufbeuren und der Region.

Nutzen Sie die regionale Reichweite von „Wir sind Kaufbeuren“, um auf Ihr Unternehmen und Ihre Stellenangebote aufmerksam zu machen.

Jetzt als Arbeitgeber dabei sein →

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Volle Weichberghalle, begeistertes Publikum: Benefizkonzert des St. Georgshof wird zum großen Erfolg

Fünf Chöre, hochklassige Musik und bewegende Momente zum 50-jährigen Bestehen des BRK St. Georgshof – Günther Sigl und Rainer Polik sorgen für einen unvergesslichen Höhepunkt

Rettenbach am Auerberg. Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Weichberghalle kürzlich beim Benefizkonzert des BRK St. Georgshof im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Einrichtung. Unter dem Motto „5 Chöre – 1 Stimme für den guten Zweck“ erlebten die Besucherinnen und Besucher einen außergewöhnlichen Konzertabend mit hervorragendem Gesang, humorvollen Einlagen und bewegenden Momenten. Das Publikum zeigte sich von Beginn an begeistert und belohnte die Darbietungen immer wieder mit kräftigem Applaus. Moderator Claus Tenambergen führte durch den Abend und begrüßte zu Beginn die Ehrengäste. Unter ihnen waren Rettenbachs Bürgermeister Johannes Fischer, Gisela Streichert, Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Ostallgäu, BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann sowie Günther Sigl von der Spider Murphy Gang samt Gattin.

Musikalische Vielfalt und beste Stimmung

Wie abwechslungsreich Chormusik sein kann, zeigten die fünf Ensembles mit ihren ganz unterschiedlichen Programmen. Den Auftakt gestaltete der Singkreis Ingenried unter der Leitung von Karin Garmeier. Mit schwungvollen und nachdenklichen Liedern, darunter „Have a Nice Day“ und „Artikel 1 – Gesungene Menschenrechte“, gelang ein stimmungsvoller Einstieg. Via Harmonie aus Schongau und Altenstadt beeindruckte anschließend mit anspruchsvollen Titeln von Toto über Céline Dion bis zur Rockballade „Dream On“. Die rund 20 Sängerinnen unter der Leitung von Andrea Goldmann präsentierten ihre Stücke auswendig und überzeugten mit ausdrucksstarkem Gesang. Dass auch ein traditioneller Kirchenchor musikalisch ganz andere Wege gehen kann, bewies der Kirchenchor Bidingen unter der Leitung von Eva Prielmann. Die Mischung aus klassischen und modernen Stücken kam beim Publikum bestens an.

Nach der Pause ging es unterhaltsam weiter. Der Männerchor Rettenbach unter der Leitung von Susi Hartmann, bei dem auch Bürgermeister Johannes Fischer mitsang, sorgte mit bekannten Melodien und gefühlvollen Passagen für beste Unterhaltung. Spätestens bei „Cordula Grün“ sang und klatschte das Publikum begeistert mit. Gemeinsam mit dem Frauenchor Sangtissima erklang anschließend „Solang’ man Träume noch leben kann“ – ein Lied, das wie geschaffen für diesen Abend war. Sangtissima setzte danach unter der Leitung von Susi und Maria Hartmann mit anspruchvollen, modernen Pop- und Rocktiteln weitere Akzente, die mit viel Applaus belohnt wurden.

Ob gefühlvolle Balladen, anspruchsvolle Arrangements oder schwungvolle Rhythmen: Die fünf Chöre überzeugten mit hohem gesanglichem Niveau, gelegentlichen humorvollen Einlagen und großer Ausdruckskraft. Auch die Natürlichkeit und die Freude der Mitwirkenden trugen dazu bei, dass der Funke immer wieder auf das Publikum übersprang.

Bilder des Abends. Fotos: Claus Tenambergen

Ein Jubiläum und persönliche Lebensträume

Gisela Streichert, Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Ostallgäu, erinnerte in ihrem Grußwort an die Entwicklung des St. Georgshof und die Bedeutung der Einrichtung für Menschen mit psychischen Einschränkungen. Seit fünf Jahrzehnten stehen dort Unterstützung, persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe im Mittelpunkt.

Einen bewegenden Einblick in das Projekt „Lebensträume“, dem der Erlös des Benefizkonzerts zugutekommt, gab Franziska Stoll, Fachbereichsleiterin für aufsuchende Assistenz und Sozialpädagogische Familienhilfen. Seit 2011 haben sich rund 40 Menschen mit ihren persönlichen Wünschen und Vorstellungen auseinandergesetzt und diese unter anderem fotografisch darstellen lassen.

Stoll regte das Publikum dazu an, über die eigenen Lebensträume nachzudenken. Wie viel Kraft ein persönlicher Wunsch entwickeln kann, verdeutlichte sie mit der Geschichte einer jungen Frau, die unbedingt einmal mit Delfinen schwimmen wollte. Trotz erheblicher Herausforderungen konnte dieser Traum schließlich bei einer Reise nach Portugal verwirklicht werden. Die begleitende Fotoausstellung „Lebensträume“ gab den Konzertbesuchern weitere Einblicke in das Projekt.

Günther Sigl und Rainer Polik begeistern die Halle

Zu einem der emotionalen Höhepunkte wurde der gemeinsame Auftritt von Günther Sigl, Sänger der Spider Murphy Gang, und Rainer Polik, Bewohner in der besonderen Wohnform des St. Georgshof. Für Polik erfüllte sich damit ein lang gehegter Wunsch. Bereits 2013 hatte er bei einem Konzert der Spider Murphy Gang den Kontakt zu seinem musikalischen Vorbild gesucht, weil er unbedingt einmal mit ihm singen wollte. Bei dieser Begegnung entstand dann auch das Lebenstraum Foto: Rainer Polik und Günther Sigl als Rochstars.

In der Weichberghalle präsentierten die beiden Lieder wie „Unterm Flauchersteg“, „Sommer in der Stadt“ und „Herzklopfen“. Rainer Polik überzeugte mit gesanglichem Können und einer natürlichen Bühnenpräsenz. Günther Sigl zeigte sich als ausgesprochen sympathischer, humorvoller und bodenständiger Künstler, der mit persönlichen Geschichten und spontanen Bemerkungen immer wieder für Lacher sorgte.

Das Publikum klatschte begeistert mit und wollte die beiden Musiker schließlich gar nicht mehr von der Bühne lassen. Die lautstarken Zugaberufe blieben nicht ungehört: Mit dem Spider-Murphy-Gang-Klassiker „Schickeria“ bedankten sich Sigl und Polik für den herzlichen Empfang.

Bemerkenswert war die Selbstverständlichkeit, mit der die beiden gemeinsam auftraten. Zwei Menschen, die ihre Leidenschaft für Musik teilten und damit die gesamte Halle erreichten. Sigl betonte zudem, wie wichtig ihm Veranstaltungen seien, bei denen Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen zusammenkommen.

Joachim Lipp: „Ein himmlischer Hochgenuss“

Am Ende des Konzerts zeigte sich Einrichtungsleiter Joachim Lipp überaus zufrieden. „Für mich war es ein himmlischer Hochgenuss heute Abend“, erklärte er sichtlich bewegt. Die musikalischen Beiträge seien wunderschön und teilweise sehr emotional gewesen. Er werde diesen Abend noch lange in Erinnerung behalten und wahrscheinlich sogar seinen Enkelkindern davon erzählen.

Lipp dankte den Chören und ihren Leiterinnen sowie allen, die vor und hinter den Kulissen zum Gelingen beigetragen hatten. Sein Dank galt insbesondere den Mitarbeitenden, Bewohnerinnen und Bewohnern des St. Georgshof sowie Bürgermeister Johannes Fischer und der Gemeinde Rettenbach für die kostenlose Bereitstellung der Halle.

Gemeinsames Finale als krönender Abschluss

Zum großen Finale versammelten sich alle fünf Chöre gemeinsam mit Günther Sigl und Rainer Polik auf der Bühne. Mit dem Spider-Murphy-Gang-Song „Sch-Bum“ sorgten sie für einen mitreißenden Abschluss. Die vielen Stimmen, die Freude am gemeinsamen Musizieren und der lang anhaltende Applaus des Publikums bildeten einen würdigen Schlusspunkt.

So endete ein außergewöhnlicher Konzertabend, der weit über die Darbietungen auf der Bühne hinausging. Er zeigte auf eindrucksvolle Weise, wie Musik Menschen verbindet, Gemeinschaft entstehen lässt und persönliche Lebensträume Wirklichkeit werden können.

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Sport

Zweites Heimspiel in Folge für Kaufbeurer Handballer

Foto: Yuri Weber

Drei Mal Immenstadt zu Gast in der Turnerstraße

Für die Kaufbeurer Handballer steht am kommenden Samstag der nächste lange Heimspieltag auf dem Plan. Die Herren 1 treffen dabei auf den Tabellenzweiten aus Immenstadt. Der Oberallgäuer Aufsteiger konnte bisher einen starken Start in die Saison hinlegen und drei seiner fünf Spiele gewinnen. Nur knapp mussten sie sich gegen die HSG Würm-Mitte geschlagen geben. 

Tabellenpositionen scheinen aber in der diesjährigen Bezirksoberliga-Saison kaum Aussagekraft zu besitzen. Ein klarer Favorit hat sich auch nach fünf Spieltagen nicht herauskristallisiert.  

Für die Wertachstädter geht es auch darum, endlich vor heimischem Publikum ein konsequenteres Spiel abzuliefern. Zwar konnte gegen Ottobeuren II am vergangenen Wochenende ein Sieg erkämpft werden, spielerisch ließ da aber vor allem der Angriff noch zu wünschen übrig.  

Auch Coach Vučićević sieht hier noch deutliches Potenzial: „Wir haben am Samstag in der Abwehr einen guten Kampf abgeliefert. Nur so konnten wir unsere Probleme im Angriff ausgleichen. Gegen Immenstadt müssen wir die vielen technischen Fehler abstellen und uns voll auf unsere Abläufe konzentrieren.“ 

Fehlerminimierung ist demnach der Schlüssel zum Sieg, auch gegen Immenstadt. Bewiesen haben die Wertachstädter das bereits in Gröbenzell, ab 18:00 Uhr wollen sie es am Samstag wieder zeigen.  

Als erste Mannschaft im Einsatz am Samstag trifft die weibliche D-Jugend auf die SG Kempten-Kottern. Die wD hat hier die Chance, nach vielen engagierten Spielen ihren ersten Sieg einzufahren. Ob das gelingt, zeigt sich ab 13:00 Uhr.  

Das erste Duell Kaufbeuren – Immenstadt ist am Samstag Aufgabe der Herren II. Das Team von Christian Schelb hat dabei bisher einen ausgeglichenen Start erlebt, verkauft sich aber tendenziell noch unter Wert. Ein Sieg gegen Immenstadt II soll das ändern. Anwurf: 16:00 Uhr.  

Um 20:00 Uhr bestreiten dann die Kaufbeurer Damen ihr Spiel gegen Immenstadt. Auch sie sind mit 3:3 Punkten in die Saison gestartet und wollen nun gegen die ungeschlagenen Immenstädter zeigen, dass die Tabellensituation nicht aussagekräftig ist. 

Am Sonntag steht dann die männliche D-Jugend auswärts ab 9:00 Uhr gegen Mindelheim und Buchloe auf der Platte. Beide konnten sie in dieser Saison schon schlagen, das soll sich auch am Sonntag wiederholen.  

Ebenfalls am Sonntag, ebenfalls auswärts muss die männliche C-Jugend gegen Buchloe ran. Die mC spielt bisher eine starke Saison und möchte auch gegen Buchloe wieder beweisen, dass das kein Zufall ist. Anwurf zum Derby ist um 14:00 Uhr.  

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Neues Leben für die Spittelmühle: Kaufbeurer Unternehmer planen Hotel, Gastronomie und spektakuläre Bar über den Dächern der Stadt

Nach jahrzehntelangem Leerstand zeichnet sich eine Zukunft für das markante Gebäude ab – Die Projektgesellschaft „Mahlwerk“ will einen zweistelligen Millionenbetrag investieren

Kaufbeuren – Es könnte eines der bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekte der kommenden Jahre werden: Die seit Jahrzehnten leerstehende Spittelmühle an der wichtigsten Kreuzungen Kaufbeurens soll zu neuem Leben erwachen. Wo bisher ein weitgehend ungenutztes Gebäude das Stadtbild prägt, sollen künftig ein Hotel mit rund 60 bis 70 Zimmern, Gastronomie und möglicherweise eine Markthalle entstehen. Besonders spektakulär ist die Idee einer verglasten Bar auf dem ehemaligen Mühlenturm, die einen außergewöhnlichen Blick über Kaufbeuren bieten könnte.

Bei einer Pressekonferenz am Donnerstag, 22. Oktober 2026, im Kaufbeurer Rathaus stellten Oberbürgermeister Stefan Bosse, Wirtschaftsreferent Andreas Bauer und die Initiatoren der Projektgesellschaft „Mahlwerk“ die Pläne erstmals öffentlich vor. Hinter dem Vorhaben stehen Kaufbeurer Unternehmer, die das historische Gebäude mit einer Investition im niedrigen zweistelligen Millionenbereich umfassend sanieren und einer neuen Nutzung zuführen möchten.

Der Stadtrat hat sich bereits für das Konzept ausgesprochen. Damit könnte nach zahlreichen gescheiterten Anläufen der vergangenen Jahrzehnte nun tatsächlich eine Perspektive für die Spittelmühle entstehen.

Ein Gebäude, viele Ideen – und nun eine konkrete Perspektive

Die Spittelmühle beschäftigt die Stadt Kaufbeuren seit vielen Jahren. Das Gebäude befindet sich ebenso wie das angrenzende Wasserkraftwerk im städtischen Eigentum. Immer wieder gab es Überlegungen, die Immobilie zu sanieren und einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Doch keines der bisherigen Vorhaben konnte verwirklicht werden.

Oberbürgermeister Stefan Bosse erinnerte bei der Pressekonferenz an die zahlreichen Versuche, das Gebäude wiederzubeleben. Unterschiedliche Planer hätten Konzepte entwickelt, doch immer wieder seien Schwierigkeiten oder äußere Umstände dazwischengekommen. Nun sieht die Stadt eine neue Chance. Ein eigens durchgeführtes Bieterverfahren brachte die Entscheidung zugunsten der Projektgesellschaft „Mahlwerk“.

Dabei stand nicht allein der mögliche Verkaufserlös im Vordergrund. Vielmehr wurde das Verfahren bewusst so gestaltet, dass die Qualität des Nutzungskonzepts mit 70 Prozent in die Bewertung einfloss. Wirtschaftsreferent Andreas Bauer erklärte, dass es der Stadt vor allem um eine Belebung dieses wichtigen Standorts am Rand der Altstadt gegangen sei. Eine reine Lager-, Büro- oder Wohnnutzung hätte aus Sicht der Verantwortlichen nicht die gewünschte Wirkung erzielt. „Es wird ein Juwel für die Stadt sein“, zeigte sich Bauer bei der Vorstellung des Projekts überzeugt.

Kaufbeurer Unternehmer übernehmen Verantwortung

Die Initiative geht von der eigens gegründeten Mahlwerk Projektgesellschaft aus. Zu den Gesellschaftern gehören Joshua Zappe aus der Geschäftsleitung der Zappe GmbH in Kaufbeuren und Alexander Braml, Inhaber der BRAML Steuerberatungsgesellschaft mbH. Zum vierköpfigen Gesellschafterkreis gehören nach Angaben der Projektverantwortlichen außerdem Claudio Hirscher und Eva Lele.

Die Beteiligten bringen unterschiedliche berufliche Kompetenzen in das Vorhaben ein – von der Bauausführung über steuerliche und rechtliche Fragen bis hin zur wirtschaftlichen Gestaltung und dem späteren Betrieb. Joshua Zappe schilderte, dass ihn die Spittelmühle schon seit seiner Kindheit begleitet habe. Über Jahrzehnte sei er an dem Gebäude vorbeigekommen und habe sich gefragt, welche Zukunft es haben könnte.

Gemeinsam mit seinen Partnern habe er sich intensiv mit den baulichen und wirtschaftlichen Möglichkeiten auseinandergesetzt. Schnell sei deutlich geworden, dass eine klassische Büro- oder Wohnnutzung aufgrund der schwierigen Erschließung und Parkplatzsituation nur schwer umzusetzen wäre.

Die entscheidende Perspektive eröffnete schließlich der Kontakt zu einem Kaufbeurer Hotelbetreiber, der bereits Erfahrung in der örtlichen Hotellerie besitzt und Interesse an einem weiteren Standort signalisiert hat. Sein Name wurde bei der Pressekonferenz noch nicht bekannt gegeben.

Dass die Projektgesellschaft bereit ist, sich dieser Herausforderung zu stellen, hat für Zappe auch mit der Verbundenheit zur eigenen Heimatstadt zu tun. „Wir kommen aus der Stadt. Wir haben unsere Unternehmen hier in der Stadt“, betonte er. Zugleich machte er deutlich, dass die Beteiligten das Vorhaben mit großer Entschlossenheit angehen: „Wenn wir es anfangen, dann ziehen wir es auch durch.“

Hotel mit 60 bis 70 Zimmern und Angeboten für längere Aufenthalte

Den größten Teil der Spittelmühle soll künftig ein Hotel einnehmen. Vorgesehen ist eine Nutzung des ersten bis vierten Obergeschosses. Geplant sind etwa 60 bis 70 Zimmer, wobei die endgültige Anzahl von der weiteren Raumaufteilung abhängt. Das Konzept sieht eine Kombination aus klassischem Hotelbetrieb und sogenannten Long-Stay-Angeboten vor. Dabei handelt es sich um Zimmer beziehungsweise Apartments, die auch für längere Aufenthalte gebucht werden können. Angesprochen werden sollen beispielsweise Geschäftsreisende oder Monteure, die mehrere Wochen oder Monate in Kaufbeuren verbringen. Für diese Gäste sind größere Einheiten mit kleinen Küchenzeilen vorgesehen. Mit dieser Mischung möchten die Projektentwickler unterschiedliche Bedürfnisse abdecken und zugleich einen wirtschaftlich tragfähigen Hotelbetrieb ermöglichen.

Visualisierung

Projektvisualisierung „Spittelmühle Mahlwerk“. Bild: Mahlwerk Projektgesellschaft GmbH & Co. KG

Gastronomie und Markthalle im Erdgeschoss

Auch das Erdgeschoss soll künftig eine wichtige Rolle spielen. Hier denken die Verantwortlichen an eine gastronomische Nutzung, möglicherweise in Verbindung mit einer Markthalle. Wie dieses Angebot im Detail aussehen wird, ist noch offen. Insbesondere die baulichen Voraussetzungen und die spätere Verpachtung müssen noch geklärt werden. Ziel ist es, einen Bereich zu schaffen, der nicht ausschließlich Hotelgästen vorbehalten bleibt, sondern auch für die Kaufbeurer Bevölkerung und Besucher der Stadt attraktiv ist. Dazu könnte eine Außengastronomie gehören. Erste Gespräche mit der Stadt über eine entsprechende Gestaltung des Vorplatzes haben bereits stattgefunden.

Ein gläserner Aufbau als besonderer Blickfang

Ein architektonisches Highlight des Projekts könnte auf dem ehemaligen Mühlenturm entstehen. Die Planungen sehen einen verglasten Aufbau vor, in dem eine Bar oder ein gastronomischer Betrieb untergebracht werden könnte. Von dort aus würde sich ein weiter Blick über die Kaufbeurer Altstadt und die umliegenden Stadtbereiche bis hin zu den Alpen eröffnen. Joshua Zappe berichtete, dass es bereits erste Interessenten für den Betrieb einer solchen Gastronomie gebe. Konkrete Vereinbarungen seien allerdings noch nicht abgeschlossen.

Auch die baurechtliche Genehmigung und die architektonische Ausgestaltung müssen noch mit den zuständigen Behörden abgestimmt werden. Die bei der Pressekonferenz gezeigte Visualisierung verdeutlicht deshalb zunächst die gestalterische Richtung. Einzelheiten können sich im weiteren Planungsverlauf noch verändern. Für die Stadt ist gerade dieser öffentlich zugängliche Bereich von besonderer Bedeutung. Andreas Bauer bezeichnete eine solche Aussichtsgastronomie als möglichen Anziehungspunkt, der weit über den eigentlichen Hotelbetrieb hinaus Wirkung entfalten könnte.

Schwierige Erschließung und besondere bauliche Herausforderungen

Dass die Spittelmühle über Jahrzehnte keine neue Nutzung gefunden hat, liegt auch an den besonderen Rahmenbedingungen. Das Gebäude befindet sich unmittelbar an einer stark befahrenen Kreuzung. Die bisherige Zugänglichkeit ist eingeschränkt, gleichzeitig sind die baulichen Möglichkeiten aufgrund des bestehenden Gebäudes begrenzt. Ein wichtiger Baustein des neuen Konzepts ist deshalb die Einbeziehung angrenzender Grundstücksflächen. Die Projektgesellschaft konnte bereits einen Teil eines benachbarten Grundstücks erwerben. Über weitere Anteile wird noch verhandelt. Dadurch könnten zusätzliche Erschließungsmöglichkeiten entstehen und das Umfeld der Spittelmühle attraktiver gestaltet werden. Die Projektverantwortlichen betonten allerdings, dass das Vorhaben grundsätzlich auch ohne den vollständigen Erwerb dieser Flächen umsetzbar sei.

Hinzu kommen anspruchsvolle baurechtliche Fragen. Die Spittelmühle steht nach den Angaben bei der Pressekonferenz nicht unter individuellem Denkmalschutz, unterliegt jedoch dem Ensembleschutz. Von besonderer Bedeutung ist außerdem der Bestandsschutz. Die äußeren Dimensionen des Gebäudes sollen weitgehend erhalten bleiben, da ein vollständiger Neubau an dieser Stelle aufgrund heutiger Abstandsflächenregelungen erheblich schwieriger wäre. Im Inneren ist dagegen eine umfassende Neuordnung vorgesehen. Oberbürgermeister Stefan Bosse brachte die besonderen Herausforderungen des Projekts bei der Pressekonferenz mit wenigen Worten auf den Punkt: „Weil einfach ist anders.“ Gerade deshalb würdigte er die Bereitschaft der Unternehmer, sich auf die anspruchsvolle Sanierung einzulassen.

Innovative Energieversorgung mit Wasser, Wärmepumpe und Batteriespeicher

Neben der architektonischen Gestaltung soll auch die Energieversorgung eine besondere Rolle spielen. Die Projektgesellschaft möchte prüfen, wie sich die vorhandenen technischen Möglichkeiten am Standort für einen möglichst energieeffizienten Betrieb nutzen lassen. Dazu gehört insbesondere der angrenzende Mühlbach mit seiner bestehenden Turbinenanlage. Angedacht ist ein Energiekonzept mit Wärmepumpe und Batteriespeicher. Auch eine Photovoltaikanlage wird geprüft.

Darüber hinaus könnte der Mühlbach für die Wärmegewinnung beziehungsweise Kühlung genutzt werden. Die dafür erforderlichen wasserrechtlichen Genehmigungen müssten noch beantragt werden. Gerade für den geplanten Hotelbetrieb spielt auch die Kühlung der Zimmer während der Sommermonate eine Rolle. Joshua Zappe bezeichnete die energetische Gestaltung als eines seiner persönlichen Anliegen. Er möchte mit dem Projekt zeigen, dass sich auch ein älteres Gebäude in innerstädtischer Lage mit zeitgemäßer Technik wirtschaftlich und energieeffizient betreiben lässt.

Investition im zweistelligen Millionenbereich

Die Dimension des Vorhabens ist beträchtlich. Nach Angaben der Projektgesellschaft bewegen sich die derzeit kalkulierten Investitionskosten im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Eine endgültige Summe lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht nennen, da zahlreiche technische und planerische Details erst in den kommenden Monaten ausgearbeitet werden. Die Verantwortlichen betonten, dass sie bereits umfangreiche Vorarbeiten geleistet und finanzielle Reserven eingeplant hätten.

Gleichzeitig machten sie deutlich, dass es sich um ein anspruchsvolles Projekt mit entsprechenden wirtschaftlichen Risiken handelt. Dennoch zeigte sich Joshua Zappe von der Realisierbarkeit des Vorhabens überzeugt: „Wir würden jetzt nicht hier sitzen und in die Öffentlichkeit gehen, wenn wir Sorge hätten, dass wir das nicht umsetzen können.“ Die Projektgesellschaft ist grundsätzlich auch für weitere Investoren offen. Angesprochen werden insbesondere Interessenten, die sich mit größeren Beträgen beteiligen möchten. Eine Rolle könnten dabei steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten spielen, die für die Sanierung von Gebäuden innerhalb eines ausgewiesenen Sanierungsgebiets bestehen. Die Spittelmühle liegt nach Angaben der Beteiligten innerhalb eines solchen Gebiets.

Frühestens in etwa drei Jahren könnte eröffnet werden

Bis aus den Plänen Wirklichkeit wird, ist noch Geduld erforderlich. Joshua Zappe rechnet zunächst mit einer Planungsphase von ungefähr einem Jahr. Anschließend soll die eigentliche Sanierung beginnen. Für die Bauarbeiten werden im günstigsten Fall etwa 18 Monate veranschlagt. Vorsichtiger kalkuliert die Projektgesellschaft mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren. Damit erscheint eine Eröffnung frühestens in etwa drei Jahren, also voraussichtlich ab 2029, realistisch. Der genaue Zeitpunkt hängt unter anderem vom Verlauf der Genehmigungsverfahren, der baulichen Umsetzung und den Anforderungen des späteren Hotelbetreibers ab.

Große Freude im Rathaus über das neue Konzept

Oberbürgermeister Stefan Bosse und Wirtschaftsreferent Andreas Bauer machten bei der Pressekonferenz deutlich, welche Bedeutung sie dem Vorhaben beimessen. Die Stadt hatte im Rahmen des Bieterverfahrens knapp zehn Interessensbekundungen erhalten. Zwei Bewerber reichten schließlich konkrete Konzepte ein, die in die engere Auswahl kamen. Den Ausschlag für die Entscheidung zugunsten der Projektgesellschaft Mahlwerk gab insbesondere die Kombination aus Hotelbetrieb, öffentlich zugänglicher Gastronomie, möglichem Aussichtspunkt und einem zeitgemäßen Energiekonzept.

Hinzu kam nach Darstellung der Stadt die intensive Vorbereitung der Kaufbeurer Unternehmer. Bauer zeigte sich insbesondere darüber erfreut, dass sich mit der Projektgesellschaft engagierte Unternehmer aus Kaufbeuren gefunden hätten, die bereit seien, Verantwortung für die Entwicklung dieses wichtigen Standorts zu übernehmen. Auch Joshua Zappe fand bei der Pressekonferenz ausdrücklich lobende Worte für die Zusammenarbeit mit der Stadt Kaufbeuren. Bereits in der bisherigen Vorbereitungsphase habe es einen konstruktiven und zielgerichteten Austausch mit der Verwaltung gegeben. „Wir merken auch seitens der Stadt, dass hier ein großer Wille da ist“, betonte Zappe.

Er hob hervor, dass die Projektgesellschaft bei ihren bisherigen Gesprächen auf großes Interesse und Unterstützung gestoßen sei. Die Zusammenarbeit sei von Anfang an konstruktiv und zielführend gewesen. Ihm sei es wichtig, dies auch öffentlich hervorzuheben. Bosse würdigte seinerseits die Bereitschaft der Unternehmer, Verantwortung für ein schwieriges und wirtschaftlich anspruchsvolles Vorhaben zu übernehmen. „Ich freue mich, dass ihr euch diesem Projekt und dieser Herausforderung gestellt habt“, erklärte der Oberbürgermeister. Die Stadt werde das Projekt im weiteren Verlauf nach Kräften unterstützen, versicherte Bosse. Zum Abschluss der Pressekonferenz bedankte er sich bei den Beteiligten dafür, dass sie sich der Herausforderung stellen, die Spittelmühle gewissermaßen „wach zu küssen“.

Ein neuer Anziehungspunkt für Kaufbeuren?

Noch steht das Projekt am Anfang seiner konkreten Umsetzung. Genehmigungen müssen eingeholt, bauliche Details geklärt und weitere Verträge abgeschlossen werden. Dennoch ist mit der Entscheidung des Stadtrats und der Vorstellung des Konzepts ein wichtiger Schritt getan. Nach Jahrzehnten des Leerstands und zahlreichen erfolglosen Versuchen besteht erstmals wieder eine konkrete Perspektive, das markante Gebäude an der Spittelmühlkreuzung dauerhaft zu nutzen. Sollten die Pläne umgesetzt werden, könnte dort ein Ort entstehen, der Übernachtungsgäste, Gastronomiebesucher und Kaufbeurer gleichermaßen anspricht – und der Altstadt einen neuen Anziehungspunkt verschafft.

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Wirtschaft

INTERSPORT Buron eröffnet im März 2027 in der Kaufbeurer Altstadt

Neues Sportfachgeschäft mit über 1.200 Quadratmetern Verkaufsfläche zieht in das ehemalige C&A- und Adler-Gebäude – Rund 20 Mitarbeitende geplant

Die Kaufbeurer Altstadt bekommt ein neues Sportfachgeschäft: Im März 2027 soll INTERSPORT Buron in der Schraderstraße 18 eröffnen. Auf über 1.200 Quadratmetern Verkaufsfläche entsteht im ehemaligen C&A- und Adler-Gebäude ein modernes Geschäft mit einem vielseitigen Sortiment, persönlicher Beratung und professionellen Serviceleistungen. Inhaber ist Kay Unverricht.

Breites Sortiment für Sport und Freizeit

Das Sortiment von INTERSPORT Buron orientiert sich an den sportlichen Interessen der Menschen in der Region und den vielfältigen Möglichkeiten für Bewegung und Freizeit im Allgäu. Schwerpunkte bilden die Bereiche Running, Outdoor, Training und Sportstyle sowie Team- und Racketsport. Ergänzt wird das Angebot durch saisonale Sortimente wie Swim, Funwheel und Wintersport.

Für eine fachkundige und individuelle Beratung soll ein qualifiziertes Team von rund 20 Mitarbeitenden sorgen.

Ein besonderer Stellenwert kommt den Serviceleistungen zu. Dazu zählen ein professioneller Ski-Service, eine moderne Laufanalyse und eine Schuhteststrecke. Diese Angebote sollen Kundinnen und Kunden dabei unterstützen, die passende Ausrüstung für ihre individuellen Bedürfnisse und sportlichen Ziele zu finden.

Zusammenarbeit mit Vereinen und Unternehmen geplant

Darüber hinaus möchte INTERSPORT Buron den Sport in der Region aktiv fördern. Die Zusammenarbeit mit Vereinen und Unternehmen, die bedarfsgerechte Ausstattung von Teams und Firmen sowie die Durchführung von Veranstaltungen bilden weitere Bestandteile des Konzepts. Ziel ist es, über den klassischen Einkauf hinaus einen Ort zu schaffen, der Menschen zusammenbringt, sportliche Aktivitäten unterstützt und die regionale Sportgemeinschaft stärkt.

„Kaufbeuren und das Allgäu stehen für eine außergewöhnlich aktive Sportkultur. Ob Wandern, Laufen, Radfahren, Wintersport oder Vereinssport – die Menschen hier nutzen die vielfältigen Möglichkeiten direkt vor der Haustür. Mit INTERSPORT Buron möchten wir ein Sportfachgeschäft etablieren, das ein attraktives Sortiment mit persönlicher Beratung und professionellem Service verbindet“, sagt Kay Unverricht, Inhaber von INTERSPORT Buron. Zugleich sieht er in der Neueröffnung einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Altstadt: „Gleichzeitig freuen wir uns, Teil eines Projekts zu sein, das einer prägenden Immobilie im Herzen der Stadt neues Leben einhaucht und die Attraktivität der Innenstadt stärkt.“

Ein Name mit regionalen Wurzeln

Der Name des neuen Sportfachgeschäfts knüpft an die Geschichte Kaufbeurens an. Der historische Ortsname „Buron“ wurde bereits im 12. Jahrhundert erwähnt und entwickelte sich über die Jahrhunderte zu „Beuren“. „Buron“ beziehungsweise „Beuren“ bedeutet sinngemäß „bei den Häusern“. Mit der Namenswahl möchte INTERSPORT Buron die regionale Geschichte aufgreifen und zugleich einen modernen Treffpunkt für Sport, Bewegung und Gemeinschaft schaffen.

Neuer Baustein für die Kaufbeurer Altstadt

Die Immobilie in der Schraderstraße 18 wurde 2024 von der Bodenmüller Gruppe übernommen und wird seitdem schrittweise zu einem modernen Zentrum für Sport, Freizeit und Handel entwickelt. In den oberen Etagen sind bereits verschiedene Fitness- und Sportangebote auf über 2.000 Quadratmetern entstanden. Dazu gehören Trainingsflächen und Padel-Courts sowie Bereiche für Regeneration und Erholung. Mit INTERSPORT Buron zieht nun auch der Sportfachhandel in das Gebäude ein. Damit werden Einkauf, Training und aktive Freizeitgestaltung künftig an einem Standort zusammengeführt.

INTERSPORT Buron sucht Mitarbeitende

Für die geplante Eröffnung im März 2027 werden aktuell Mitarbeitende gesucht. Interessierte finden Informationen zu den offenen Stellen und zum Bewerbungsverfahren im Karriereportal von INTERSPORT unter karriere.intersport.de.

INTERSPORT Buron im Überblick

StandortSchraderstraße 18, 87600 Kaufbeuren
Geplante EröffnungMärz 2027
VerkaufsflächeÜber 1.200 Quadratmeter
InhaberKay Unverricht
MitarbeitendeRund 20
SortimentRunning, Outdoor, Training, Sportstyle, Teamsport, Racketsport sowie saisonal Swim, Funwheel und Wintersport
ServiceleistungenSki-Service, Laufanalyse, Schuhteststrecke und INTERSPORT CLUB
Weitere SchwerpunkteZusammenarbeit mit Vereinen und Unternehmen, Team- und Firmenausstattung sowie Veranstaltungen
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Gesundheit Veranstaltung

Doppelte Auszeichnung für Kaufbeurer Orthopäden Dr. Tilman Eßlinger

Leitender Oberarzt am Klinikum Kaufbeuren erhält Zertifizierungen als AE-Master für Hüfte und Knie – Seine Expertise stärkt das neue Bewegungszentrum Allgäu

Eine besondere Anerkennung für die Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Kaufbeuren: Dr. Tilman Eßlinger, einer der leitenden Oberärzte der Abteilung, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik sowohl als AE-Master Hüfte als auch als AE-Master Knie zertifiziert. Die doppelte Auszeichnung bestätigt seine langjährige Erfahrung und fachliche Kompetenz beim Einsatz künstlicher Hüft- und Kniegelenke.

Hohe Anforderungen an Erfahrung und Behandlungsqualität

Die Zertifizierungen der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik zählen zu den höchsten Qualifikationsnachweisen auf dem Gebiet des künstlichen Gelenkersatzes. Sie werden an Operateure vergeben, die umfangreiche Erfahrung mit entsprechenden Eingriffen nachweisen und deren Behandlungsergebnisse regelmäßigen Qualitätskontrollen standhalten.

Mit der Doppelzertifizierung verfügt Dr. Eßlinger über einen besonderen Qualifikationsnachweis für die Versorgung von Erkrankungen an Hüfte und Knie. Sein Behandlungsspektrum reicht von der erstmaligen Implantation künstlicher Gelenke bis zu anspruchsvollen Wechseloperationen, bei denen bereits eingesetzte Prothesen ersetzt werden müssen. Dazu gehören auch komplexe Eingriffe mit speziellen Implantaten.

Für den erfahrenen Orthopäden ist die Auszeichnung zugleich eine Anerkennung der Zusammenarbeit am Klinikum Kaufbeuren. „Ein solches Zertifikat ist nie das Werk eines Einzelnen“, betont Eßlinger. „Es steht für die Qualität der gesamten Versorgungskette, von der präoperativen Planung über den Eingriff bis zur Nachsorge.“ Besonders hebt er die Zusammenarbeit mit den ärztlichen Kolleginnen und Kollegen sowie den Teams aus Pflege und Physiotherapie hervor. „Gemeinsam können wir unseren Patienten eine Versorgung auf höchsten Niveau bieten, auch bei hochkomplexen Defektsituationen.“

Langjährige Erfahrung als Chefarzt an mehreren Kliniken

Die zertifizierte Expertise beruht auf einer langjährigen medizinischen Laufbahn. Dr. Eßlinger war elf Jahre lang Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie an den Unterallgäuer Kliniken in Ottobeuren und Mindelheim. Weitere Stationen seiner Karriere führten ihn als Chefarzt an die Kreiskliniken Lörrach und Rheinfelden, die Artemed-Klinik München Süd sowie zuletzt an die Stiftungskliniken in Weißenhorn und Neu-Ulm. Neben dem künstlichen Gelenkersatz zählen die komplexe gelenkerhaltende Chirurgie und die Schulterchirurgie zu seinen fachlichen Schwerpunkten.

Wichtiger Baustein für das neue Bewegungszentrum Allgäu

Mit seiner Erfahrung übernimmt Dr. Eßlinger auch eine wichtige Rolle beim Aufbau des neuen Bewegungszentrums Allgäu der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Das Konzept verfolgt das Ziel, Menschen mit Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates umfassend zu betreuen. Die Versorgung soll von der Beratung und Prävention über moderne diagnostische Verfahren und operative Eingriffe bis zur anschließenden Rehabilitation reichen. Dafür werden unterschiedliche medizinische Fachkompetenzen gebündelt. Dr. Eßlinger bringt insbesondere seine Kenntnisse in der Hüft- und Knieendoprothetik, der Revisionschirurgie sowie der Behandlung von Schultererkrankungen ein.

Orthober am 31. Oktober in Buchloe: Medizin zum Anschauen und Mitmachen

Wer mehr über die Behandlungsmöglichkeiten des Bewegungszentrums Allgäu erfahren möchte, hat dazu am Samstag, 31. Oktober 2026, beim Orthober-Event in Buchloe Gelegenheit. Dr. Eßlinger wird dort gemeinsam mit dem Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Kaufbeuren, PD Dr. Markus Bormann, eine Live-Operation am Modell demonstrieren. Dabei zeigen die beiden Ärzte anschaulich, wie ein künstliches Schultergelenk eingesetzt wird. Besucherinnen und Besucher können Fragen stellen und sich über moderne orthopädische Behandlungsmethoden informieren. Ergänzt wird das Programm durch Fachvorträge und verschiedene Informationsangebote.

Vortragsprogramm

Raum Krankenpflegehilfeschule

  • 14:00–14:30 Uhr: „Neues Leben mit neuem Gelenk: Gelenkersatz an Schulter, Hüfte und Knie“ – PD Dr. Markus Bormann und Dr. Steffen Vennemann, Chefärzte Orthopädie und Unfallchirurgie
  • 15:00–15:15 Uhr: „Schulterschmerz: immer operativ behandeln?“ – Dr. Tilman Eßlinger, leitender Oberarzt Orthopädie und Unfallchirurgie Kaufbeuren
  • 15:15–16:00 Uhr: Live-Operation eines künstlichen Schultergelenks am Modell – PD Dr. Markus Bormann und Dr. Tilman Eßlinger
  • 16:30–17:00 Uhr: „Schnell wieder auf den Beinen – Ambulante Operationen in der Orthopädie“ – PD Dr. Markus Bormann

Zum Rahmenprogramm gehören außerdem ein Rundgang durch den OP-Saal, Informationsstände der Physikalischen Therapie, Rheumatologie und des Adipositaszentrums sowie eine offene Orthopädiepraxis mit Informationsangebot.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zu den medizinischen Angeboten:

Orthober 2026 in Buchloe

Endoprothetikzentrum Kaufbeuren

Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Kaufbeuren

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Politik

Barrierefreier Ausbau des Bahnhofs Kaufbeuren soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein

Deutsche Bahn bestätigt neue Zeitplanung – Arbeiten am Mittelbahnsteig können nach aktuellen Angaben ein Jahr früher als zuletzt vorgesehen erfolgen

Beim barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Kaufbeuren gibt es eine neue Entwicklung: Nach aktuellen Angaben der DB InfraGO AG soll das gesamte Bauvorhaben bis Ende 2027 abgeschlossen werden können. Noch im Juli hatte die Bahn mitgeteilt, dass sich insbesondere die Arbeiten am Mittelbahnsteig voraussichtlich bis 2028 verzögern würden. Nun stehen die dafür notwendigen Sperrpausen im Bahnbetrieb bereits für 2027 zur Verfügung. Das geht aus einer Mitteilung der DB InfraGO AG an den Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU) hervor, über die dessen Büro informiert.

Sperrpausen für 2027 zugesagt

Hintergrund der bisherigen Verzögerungen war unter anderem die langfristige Planung notwendiger Streckensperrungen. Die Bahn hatte im Juli erklärt, dass die ursprünglich für 2026 vorgesehenen Arbeiten am Mittelbahnsteig nicht ohne Weiteres in das Folgejahr verschoben werden könnten. Die erforderlichen Sperrpausen müssten mit erheblichem Vorlauf beantragt und abgestimmt werden. Nach damaligem Stand waren entsprechende Zeitfenster für 2027 nicht mehr verfügbar, weshalb die Bahn zunächst von einer Umsetzung im Jahr 2028 ausging. Diese Situation hat sich inzwischen geändert. Nach Angaben der DB InfraGO AG wurden die benötigten Sperrpausen für 2027 nun zugesagt. Damit können die Arbeiten am Mittelbahnsteig bereits im kommenden Jahr stattfinden. Die Bahn geht deshalb nach aktueller Planung davon aus, dass der Bahnhof Kaufbeuren bis Ende 2027 vollständig barrierefrei ausgebaut sein wird.

Außenbahnsteige sollen bereits früher nutzbar sein

Für die einzelnen Bauabschnitte nennt die Bahn folgende Zeitplanung:

  • Zum Fahrplanwechsel 2026: Die beiden Außenbahnsteige sollen zunächst ohne Aufzüge in Betrieb genommen werden.
  • Anfang des zweiten Quartals 2027: Die Aufzüge sollen in Betrieb gehen. Damit wird ein stufenfreier Wechsel zwischen den Außenbahnsteigen möglich.
  • Im Laufe des Jahres 2027: Der barrierefreie Umbau des Mittelbahnsteigs soll während der nun zugesagten Sperrpausen erfolgen.
  • Bis Ende 2027: Der gesamte barrierefreie Ausbau des Bahnhofs soll abgeschlossen sein.

Bei diesen Terminen handelt es sich um den aktuellen Planungsstand der Deutschen Bahn.

Stracke begrüßt neue Zeitplanung, kritisiert bisherige Verzögerungen

Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke bewertet die neue Entwicklung positiv. „Nun ist es doch möglich, dass das Jahr 2027 für die Fertigstellung des barrierefreien Umbaus genutzt werden kann. Das ist ein erfreulicher Lichtblick bei einem bislang vor allem von Hiobsbotschaften geprägten Bauvorhaben der Bahn“, erklärt der CSU-Politiker. Gleichzeitig verweist Stracke auf die erheblichen Verzögerungen gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Zunächst war vorgesehen, die Arbeiten bereits Ende 2026 abzuschließen.

Für Bahnreisende bedeute die Verschiebung weiterhin Einschränkungen, insbesondere für Menschen mit Behinderung, Familien mit Kinderwagen und Reisende mit schwerem Gepäck. „Natürlich bleibt es sehr ärgerlich, dass sich der barrierefreie Umbau gegenüber der ursprünglichen Planung bis Ende 2026 um rund ein Jahr verzögert. Für die betroffenen Reisenden bedeutet das weiterhin erhebliche Einschränkungen“, so Stracke. Er fordert deshalb, die verbesserten zeitlichen Rahmenbedingungen konsequent zu nutzen und die weiteren Bauarbeiten verlässlich voranzubringen. „Ich hoffe, dass die Bahn nun ihr Ziel, den barrierefreien Ausbau bis Ende 2027 vollständig abzuschließen, tatsächlich auch halten kann. Denn die derzeitige Situation vor Ort ist gerade für Familien mit Kinderwagen, Menschen mit Handicap oder Reisende mit viel Gepäck eine echte Zumutung“, betont der Abgeordnete.

Ob die neue Zeitplanung eingehalten werden kann, wird sich im weiteren Bauverlauf zeigen. Fest steht nach den aktuellen Angaben der Bahn, dass die für den Mittelbahnsteig erforderlichen Sperrpausen nun bereits für 2027 vorgesehen sind.

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Blaulicht

Blaulichtempfang 2026: Stadt Kaufbeuren sagt ihren Einsatzkräften Danke

Rund 160 Gäste aus Rettungs- und Blaulichtorganisationen kamen zusammen – Einblicke in den Neubau der Polizeiinspektion an der Moosmangstraße

Am Dienstag, 20. Oktober 2026, fand der traditionelle Blaulichtempfang der Stadt Kaufbeuren statt. Rund 160 Mitglieder der Rettungs- und Blaulichtorganisationen, die die Sicherheit der Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger gewährleisten, sowie Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrates und der Stadtverwaltung waren zu Gast in der Kantine frisch und fair im Innova Allgäu Hightech-Park.

Zu den Rettungs- und Blaulichtorganisationen zählen die Polizeiinspektion, die Kriminalpolizei, die freiwillige Feuerwehr, das Bayerische Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), die Wasserwachten aus Kaufbeuren und Neugablonz, die Bergwacht Kaufbeuren, das Technische Hilfswerk, die Notarztgruppe Kaufbeuren, das Kreisverbindungskommando zivil-militärische Zusammenarbeit und der Krisen-Interventions-Dienst.

Oberbürgermeister Stefan Bosse empfing alle Anwesenden: „Dieser Abend hat Tradition in unserer Stadt und ist ganz wichtig. Sie sind diejenigen, die unermüdlich und viele von ihnen vor allem ehrenamtlich für die Sicherheit der Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer sorgen. Der Blaulichtempfang soll nicht nur als großes Dankeschön ihnen gegenüber gelten, sondern gleichzeitig dazu dienen, um sich gegenseitig auszutauschen und kennenzulernen. Denn wenn man sich untereinander kennt, läuft auch die Zusammenarbeit besser.“

Im Anschluss an die Begrüßung gab es eine Präsentation von Alexander Fichtl vom Staatlichen Bauamt Kempten. Er zeigte die neue Polizeiinspektion, die an der Moosmangstraße entsteht. Später hatten die Gäste die Gelegenheit, das neue Gebäude unter der Führung des Leiters der Polizeiinspektion, Markus Ziegler, zu besichtigen.

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Wirtschaft

Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren: Gemeinsam für eine lebendige Altstadt und neue Perspektiven

Jahreshauptversammlung mit Rückblick auf zahlreiche Aktionen, soliden Vereinsfinanzen und einem ausführlichen Ausblick von Wirtschaftsreferent Andreas Bauer – Parken, Verkehr und Stadtentwicklung im Mittelpunkt

Wie lässt sich die Kaufbeurer Altstadt auch in Zukunft attraktiv und lebendig gestalten? Welche Rolle spielen Veranstaltungen, Einzelhandel und Gastronomie? Und wie kann die Altstadt für Kunden und Besucher besser erreichbar werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren am Mittwoch, 21. Oktober 2026. Neben dem Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres und dem Finanzbericht nahm insbesondere der Vortrag von Wirtschaftsreferent Andreas Bauer breiten Raum ein.

Durch die Mitgliederversammlung führte Vorstandsmitglied Guido Zeller, zuständig für den Bereich Mitglieder. Den Kassenbericht stellte Finanzvorstand Hans Junginger vor. Bauer informierte anschließend über aktuelle Entwicklungen rund um die Altstadt und die Überlegungen der Stadt zur künftigen Verkehrs- und Parksituation.

Deutlich wurde an diesem Abend vor allem eines: Die Aktionsgemeinschaft und die Stadt Kaufbeuren wollen ihre enge Zusammenarbeit fortsetzen, um den stationären Einzelhandel zu stärken und die Aufenthaltsqualität im Stadtzentrum weiter zu verbessern.

Zahlreiche Aktionen sorgen für Leben in der Innenstadt

Guido Zeller blickte zunächst auf die Aktivitäten der Aktionsgemeinschaft im Jahr 2025 zurück. Das Veranstaltungsprogramm reichte vom „Kunstraum“, bei dem 25 regionale Künstlerinnen und Künstler ihre Werke in Kaufbeurer Geschäften präsentierten, bis zu verschiedenen Aktionen in der Adventszeit.

Eine erfolgreiche Premiere feierte das „Kirchplatzfeeling“. Die von Bettina Rhein und Dr. Isabel Tietze vom Weltladen initiierte Veranstaltung fand im Rahmen der „Summer Streets“ statt. Mit Musik, Liegestühlen, Verkostungen und Aktionen der umliegenden Geschäfte entstand eine entspannte Atmosphäre auf dem Kirchplatz. Die Aktionsgemeinschaft unterstützte die Organisatoren unter anderem bei der Veranstaltungsversicherung und den Genehmigungen.

Auch die Gestaltung des öffentlichen Raums war ein wichtiges Thema. Weitere mobile Bäume wurden in der Innenstadt aufgestellt. Die Finanzierung erfolgte gemeinschaftlich durch die Aktionsgemeinschaft, die VWEW sowie beteiligte Unternehmen und Immobilieneigentümer. Um die Pflege kümmert sich die Lebenshilfe Kaufbeuren.

Für Zeller hat diese Zusammenarbeit Modellcharakter. Sie zeige, dass sich auch ohne eine vollständige Finanzierung durch die Stadt Projekte verwirklichen lassen, wenn verschiedene Akteure ihre Kräfte bündeln.

Zu den weiteren Aktivitäten gehörten die Oldtimer-Ausstellung beim Rustikalmarkt, die Unterstützung des Lions-Adventskalenders sowie verschiedene Aktionen zur weihnachtlichen Gestaltung der Innenstadt.

Zeller dankte den zahlreichen Unterstützern, darunter der Stadt Kaufbeuren, dem Bauhof, Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing, der Sparkasse Allgäu, dem THW und der Lebenshilfe. Sein besonderer Dank galt den Mitgliedern und Vorstandskollegen, die einen großen Teil der Vereinsarbeit ehrenamtlich leisten. Gleichzeitig machte er deutlich, dass dieses Engagement zunehmend Zeit beanspruche und sich nicht immer leicht mit den Anforderungen der eigenen Betriebe vereinbaren lasse.

Altstadtfunkeln bleibt die wichtigste Veranstaltung

Eine besondere Bedeutung kommt weiterhin dem Altstadtfunkeln mit dem Candlelight-Shopping zu. Seit der Ausweitung auf zwei Veranstaltungstage öffnen zahlreiche Geschäfte am Freitag bis 22 Uhr und am Samstag bis 20 Uhr. Nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres hat sich dieses Konzept bewährt. Zeller berichtete von zwei überdurchschnittlich starken Einkaufstagen. Das Altstadtfunkeln sei nicht nur die größte, sondern auch die erfolgreichste Aktion der Aktionsgemeinschaft und bringe zahlreiche Menschen in die Innenstadt.

Die verlängerten Öffnungszeiten seien allerdings mit einem erheblichen personellen Aufwand verbunden. Gerade für kleinere Geschäfte stelle die Organisation der zusätzlichen Arbeitsstunden eine Herausforderung dar. Dennoch wolle man an dem erfolgreichen Konzept möglichst festhalten.

Finanzbericht: Rund 31.000 Euro für Aktionen und Organisation

Finanzvorstand Hans Junginger stellte anschließend die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vor. Die Aktionsgemeinschaft nahm 26.140 Euro an Mitgliedsbeiträgen ein. Dem standen Ausgaben von insgesamt 30.934 Euro gegenüber. Damit überstiegen die Ausgaben die Einnahmen um rund 4.800 Euro. Junginger machte deutlich, dass dies angesichts der vorhandenen Rücklagen kein Problem darstelle. Die Aktionsgemeinschaft sei schließlich kein Sparverein, sondern wolle ihre Mittel gezielt für die Belebung der Innenstadt einsetzen.

Den größten Einzelposten bildete das Altstadtfunkeln beziehungsweise Candlelight-Shopping mit rund 11.700 Euro. Für die weihnachtlichen Aktivitäten wurden insgesamt etwa 6.810 Euro aufgewendet. Dazu gehörten unter anderem der Adventskranz, der Weihnachtsweg und das Christbaumloben. Weitere Mittel flossen in die mobilen Bäume, die Straßenüberspannungen und die Unterstützung des Kinderprogramms beim Altstadt-Sommer.

Auch die finanzielle Absicherung der AK-Geschenkschecks wurde erläutert. Die entsprechenden Gelder werden getrennt verwaltet und stehen zur Einlösung der Gutscheine zur Verfügung. Die Kassenprüfer bestätigten eine ordnungsgemäße Buchführung. Für sämtliche Buchungen lagen Belege vor, die Kontostände stimmten überein. Im Anschluss wurde der Vorstand ohne Gegenstimmen entlastet.

AK-Geschenkscheck soll künftig digital werden

Neben den Veranstaltungen bleibt der AK-Geschenkscheck ein wichtiges Instrument zur Kundenbindung. Eine positive Entwicklung konnte die Aktionsgemeinschaft bereits bei der Nutzung durch Unternehmen vermelden. Nach entsprechender Prüfung kann der Gutschein auch als geldwerter Vorteil für Mitarbeiter eingesetzt werden.

Darüber hinaus arbeitet der Vorstand an einer möglichen Digitalisierung des AK-Geschenkschecks. Guido Zeller berichtete, dass hierzu noch zahlreiche Gespräche und Entscheidungen notwendig seien. Er hoffe jedoch, dass sich das Vorhaben im Laufe des kommenden Jahres konkretisieren werde. Damit könnte das bewährte Gutscheinsystem künftig um eine zeitgemäße digitale Variante ergänzt werden.

Wirtschaftsreferent Bauer: Kaufbeuren wird von außen sehr positiv wahrgenommen

Den ausführlichsten Teil des Abends gestaltete Wirtschaftsreferent Andreas Bauer. Zum Einstieg berichtete er von einem Besuch einer Delegation aus Moldau, die sich am selben Tag in Kaufbeuren über kommunale Entwicklung und politische Strukturen informiert hatte. Die Gäste hätten sich bei einem Rundgang durch die Innenstadt besonders beeindruckt von der Lebendigkeit der Altstadt gezeigt. Sie seien überrascht gewesen, wie viele inhabergeführte Geschäfte es noch gebe und wie viel Betrieb selbst an einem gewöhnlichen Mittwochvormittag herrsche.

Bauer nutzte diese Erfahrung, um den anwesenden Einzelhändlern und Gewerbetreibenden Mut zu machen. Die positive Wahrnehmung von außen zeige, dass Kaufbeuren über Qualitäten verfüge, die andernorts keineswegs selbstverständlich seien. Auch Vertreter der Internationalen Bauausstellung und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit hätten diesen Eindruck bestätigt. Der Wirtschaftsreferent verband seinen Bericht mit einem ausdrücklichen Dank an die Aktionsgemeinschaft und die zahlreichen weiteren Initiativen.

Gerade in den vergangenen Jahren seien unterschiedliche Gruppen innerhalb der Altstadt stärker zusammengewachsen. Die Zusammenarbeit zwischen den Geschäftsleuten in der Ludwigstraße, am Hafenmarkt und in der Fußgängerzone habe sich deutlich intensiviert. „Es ist uns ein echtes großes Anliegen“, betonte Bauer mit Blick auf die Unterstützung durch die Stadt. Viele Projekte seien nur deshalb möglich geworden, weil sich Menschen zusammengeschlossen, Verantwortung übernommen und gemeinsam nach Lösungen gesucht hätten.

Stadtentwicklung: Neue Impulse rund um die Altstadt

Bauer ging anschließend auf verschiedene städtebauliche Entwicklungen ein, die langfristig auch dem Einzelhandel zugutekommen sollen. Ein wichtiges Ziel sei es, das Wohnen im Umfeld der Altstadt zu stärken. Zusätzliche Bewohner bedeuteten zugleich mehr potenzielle Kunden für die Geschäfte und gastronomischen Betriebe. Als Beispiel nannte er das geplante Wohnbauprojekt im Mühlbachviertel. Dort könnten neue Wohnungen entstehen und zugleich eine Verbindung vom Jordanpark in Richtung Altstadt geschaffen werden.

Auch bei der Spittelmühle gebe es eine erfreuliche Entwicklung. Bauer kündigte an diesem Abend bereits an, dass es gelungen sei, Interessenten für eine neue Nutzung des seit Jahrzehnten leerstehenden Gebäudes zu gewinnen. Weitere Perspektiven sieht er im Umfeld der ehemaligen Aktienbrauerei sowie beim Hauberisserhaus.

Beitrag vom 22.20.2026. Neues Leben für die Spittelmühle: Kaufbeurer Unternehmer planen Hotel, Gastronomie und spektakuläre Bar über den Dächern der Stadt

Ein positives Signal sei zudem die Sicherung des Hexenturms durch zwei Kaufbeurer Bürger, die das historische Gebäude erworben hätten. Damit bleibe der Turm erhalten und könne weiterhin unter anderem für Stadtführungen genutzt werden. Für Bauer zeigen diese Beispiele, dass sich trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen etwas bewege.

Parken und Verkehr: Stadt denkt über neue Regelungen nach

Ein Schwerpunkt des Vortrags war das Mobilitätskonzept der Stadt Kaufbeuren. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie die Altstadt künftig erreichbar bleiben und gleichzeitig vom Parksuchverkehr entlastet werden kann. Bauer berichtete, dass sich die Stadt in den vergangenen Jahren intensiv mit Verkehrsströmen, Ampelschaltungen, Fußgängerverbindungen und Parkmöglichkeiten beschäftigt habe.

Ein zentrales Ziel sei es, das Kurzzeitparken in der Altstadt zu stärken. Kunden sollen ihre Einkäufe und Besorgungen möglichst unkompliziert erledigen können. Wer länger bleiben möchte, soll dagegen verstärkt die Parkhäuser nutzen. Dazu wird über eine umfassendere Parkraumbewirtschaftung nachgedacht, die auch Bereiche außerhalb der Altstadt bis zum Bahnhof einbeziehen könnte. Die grundsätzliche Überlegung: Längeres Parken im Parkhaus soll günstiger sein als das Abstellen eines Fahrzeugs auf öffentlichen Stellplätzen. Dadurch könnte die Zahl der Fahrzeuge reduziert werden, die mehrfach durch die Altstadt fahren, um einen freien Parkplatz zu finden. Bauer machte allerdings deutlich, dass noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen wurden.

Insbesondere die Frage, wie lange Kurzzeitparken künftig möglich sein soll, müsse mit den Geschäftsleuten diskutiert werden. Je nach Branche gebe es unterschiedliche Bedürfnisse. Während für eine schnelle Besorgung möglicherweise 15 oder 20 Minuten ausreichten, benötigten andere Kunden deutlich mehr Zeit. Der Wirtschaftsreferent sprach sich deshalb für weitere Gespräche und gegebenenfalls auch zeitlich begrenzte Testphasen aus. „Vielleicht müssen wir es auch ausprobieren“, erklärte Bauer. Die Stadt wolle gemeinsam mit den Betroffenen einen Weg finden, der sowohl den Interessen des Einzelhandels als auch den Anforderungen an einen funktionierenden Verkehrsablauf gerecht werde. Eine weitere Beratung des Mobilitätskonzepts im Stadtrat ist nach seinen Angaben für die kommenden Monate vorgesehen.

Neues Parkhaus am Berliner Platz als mögliche Perspektive

Im Zusammenhang mit der Parksituation berichtete Bauer auch von Überlegungen für ein neues Parkhaus am Berliner Platz. Das bestehende Parkdeck sei baulich problematisch. Ein privater Interessent habe gegenüber der Stadt die Idee eingebracht, an dieser Stelle ein größeres Parkhaus zu errichten. Dadurch könnten zusätzliche Stellplätze entstehen, die sowohl der Altstadt als auch dem Hallenbad, dem Eisstadion und dem Bahnhof zugutekommen würden. Konkrete Beschlüsse oder eine gesicherte Umsetzung gebe es bislang nicht. Bauer bezeichnete die Überlegung dennoch als interessante Perspektive, um die Parksituation in diesem Bereich langfristig zu verbessern.

Mobile Bäume könnten dauerhaft ihren Platz finden

Auch die mobilen Bäume in der Innenstadt waren Thema des Vortrags. Nach Einschätzung von Bauer haben sich zahlreiche Standorte inzwischen bewährt. Die Bäume würden das Stadtbild aufwerten und seien für viele Bürgerinnen und Bürger zu einem vertrauten Bestandteil der Innenstadt geworden. Das bisherige Konzept dient auch dazu, mögliche Standorte für eine spätere dauerhafte Bepflanzung zu erproben. Langfristig könnten deshalb an geeigneten Stellen fest eingepflanzte Bäume entstehen. Allerdings seien dafür erhebliche Investitionen notwendig, insbesondere um im Untergrund ausreichend Platz für die Wurzeln zu schaffen. Die Stadt wolle deshalb zunächst weitere Erfahrungen sammeln und die Rückmeldungen der Einzelhändler berücksichtigen.

Angespannte Haushaltslage macht Zusammenarbeit umso wichtiger

Bauer sprach auch die schwierige finanzielle Situation der Stadt Kaufbeuren an. Die Belastungen durch verschiedene Pflichtaufgaben und Umlagen würden die Handlungsmöglichkeiten der Kommune erheblich einschränken. Damit werde es zunehmend schwieriger, wünschenswerte Maßnahmen zur Stadtgestaltung, zur Barrierefreiheit oder zur Aufwertung öffentlicher Plätze aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Gerade deshalb seien Kooperationen mit Unternehmen, Vereinen, Serviceclubs und anderen Organisationen besonders wertvoll. Als gelungenes Beispiel nannte Bauer erneut die mobilen Bäume, deren Finanzierung und Pflege durch mehrere Beteiligte ermöglicht werde. Sein Appell an die Versammlung: Trotz aller Schwierigkeiten solle man gemeinsam nach Lösungen suchen und die vorhandenen Möglichkeiten nutzen.

Fünfknopfturm: Spendenaktion und Diskussion über die Stadtterrasse

In der anschließenden Fragerunde wurde auch die geplante Neugestaltung des Umfelds am Fünfknopfturm angesprochen. Bauer berichtete, dass im Rahmen der laufenden Spenden- und Crowdfundingaktion bereits ein sechsstelliger Betrag zugesagt beziehungsweise teilweise eingegangen sei. Zugleich gebe es unterschiedliche Meinungen zur geplanten Gestaltung. Besonders die veröffentlichten Visualisierungen hätten intensive Diskussionen ausgelöst. Die Stadt wolle deshalb weiterhin informieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Langfristig geht es bei dem Projekt nicht allein um den Fünfknopfturm und dessen unmittelbares Umfeld, sondern um die Idee einer attraktiven Stadtterrasse mit Blick über die Kaufbeurer Altstadt. Ein solcher Bereich könnte nach Bauers Vorstellung zu einem weiteren Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen werden.

Viel erreicht – und noch zahlreiche Ideen für die Zukunft

Zum Abschluss griff Guido Zeller die Ausführungen des Wirtschaftsreferenten auf. Er betonte, dass Kaufbeuren im Vergleich mit anderen Städten über eine bemerkenswert gute Ausgangslage verfüge. Dazu gehörten die vorhandene Einzelhandelsstruktur, die Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing, die Aktivitäten der Aktionsgemeinschaft und der AK-Geschenkscheck. „Wir haben es in der Hand“, erklärte Zeller mit Blick auf die weitere Entwicklung.

Gleichzeitig machte er deutlich, dass das Potenzial für zusätzliche Aktionen vorhanden sei. Denkbar seien beispielsweise weitere Veranstaltungen im Frühjahr. Allerdings stoße die ehrenamtlich organisierte Aktionsgemeinschaft mit ihren personellen und finanziellen Möglichkeiten zunehmend an Grenzen.

Die Jahreshauptversammlung zeigte dennoch, wie viele Projekte in Kaufbeuren durch die Zusammenarbeit von Einzelhandel, Stadtverwaltung und engagierten Bürgerinnen und Bürgern bereits verwirklicht werden konnten. Auch für die kommenden Jahre bleibt das gemeinsame Ziel bestehen: eine attraktive, gut erreichbare und lebendige Kaufbeurer Innenstadt.

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Kultur Veranstaltung

Der Brandner Kasper im Puppentheater Kaufbeuren

Marionettentheater Bille

Das Marionettentheater Bille präsentiert den bayerischen Klassiker

Auf Einladung des Kulturring Kaufbeuren gastiert das Marionettentheater Bille mit dem Stück „Der Brandner Kasper“ am Dienstag, 10. November 2026,  im Puppentheater Kaufbeuren. Beginn der Vorstellung ist um 20 Uhr. Das Publikum darf sich auf eine traditionsreiche bayerische Geschichte freuen, die mit hintergründigem Humor, lebensnaher Sprache und einer fantasievollen Auseinandersetzung mit Leben und Tod begeistert.

Die Geschichte des Brandner Kasper zählt zu den bekanntesten Erzählungen der bayerischen Literatur. Der Mundartdichter Franz von Kobell ließ sich zu seinem Werk von einer Illustration seines Freundes Franz Graf von Pocci inspirieren, die den Titel „Tod und Ritter beim Kartenspiel“ trug. Die Erzählung erschien erstmals 1871 in den „Fliegenden Blättern“ und entwickelte sich zu einem Klassiker, der bis heute Menschen unterschiedlicher Generationen anspricht.

Was die Geschichte so besonders macht, ist ihre unverwechselbare Mischung aus bayerischer Lebensart, trockenem Humor und philosophischem Tiefgang. Ohne übertriebene Rührseligkeit, dafür mit einer einfachen, den Figuren angemessenen Sprache erzählt Kobell von der Begegnung zwischen dem Brandner Kasper und dem Tod. Dabei werden große Fragen des Lebens auf unterhaltsame und zugleich nachdenkliche Weise verhandelt.

Die Erzählung inspirierte zahlreiche Bearbeitungen für Bühne und Film. Große Bekanntheit erlangte unter anderem die Komödie „Der Brandner Kasper und das ewig’ Leben“ von Kurt Wilhelm sowie der Spielfilm mit Carl Wery und Paul Hörbiger in den Hauptrollen. Eine besonders werknahe Umsetzung ist das bayerische Volksstück „Der Brandner Kasper schaut ins Paradies“ von Joseph Maria Lutz aus dem Jahr 1934.

Mit seiner Inszenierung bringt das Marionettentheater Bille den bayerischen Klassiker auf die Bühne des Puppentheaters Kaufbeuren. Die Marionettenkunst eröffnet dabei einen besonderen Zugang zu der zeitlosen Geschichte und lädt das Publikum dazu ein, den Brandner Kasper und seine Begegnung mit dem Boanlkramer neu zu erleben.

Veranstaltung auf einen Blick

  • Stück: Der Brandner Kasper
  • Ensemble: Marionettentheater Bille
  • Termin: Dienstag, 10. November 2026
  • Abendkasse: 19 Uhr
  • Beginn: 20 Uhr
  • Veranstaltungsort: Puppentheater Kaufbeuren
  • Preis: € 25,- / Schüler € 7,-

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de, telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr) oder jederzeit per WhatsApp unter 015202434081

Der Kulturring Kaufbeuren e. V. mit dem Puppentheater Kaufbeuren und dem Marionettentheater Bille freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die einen unterhaltsamen Theaterabend mit einem Stück bayerischer Kulturgeschichte erleben möchten.

Unterstützt und gefördert durch die Stadtkultur Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Immer aktuell informiert, jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de

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Frostnächte, Salzgischt und die stille Arbeit der Wischerblätter in Herbst und Winter

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Der erste klare Frostmorgen zeigt meist sehr schnell, in welchem Zustand die Wischerblätter sind. Die Scheibe ist frei gekratzt, die Wischer laufen an, und statt einer klaren Fläche bleiben feine Streifen zurück oder das Blatt springt mit einem trockenen Rattern über das Glas. Im Sommer fällt ein gealtertes Blatt kaum auf, bei Schneeregen und tief stehender Sonne dagegen sehr deutlich.

Bevor Sie neue Blätter kaufen, lohnt ein Blick darauf, welche Bauart und welches Befestigungssystem Ihr Fahrzeug verwendet. Hersteller setzen je nach Modell auf unterschiedliche Adapter, und nicht jedes Blatt passt auf jeden Arm. Eine gute Grundlage für diese Entscheidung bietet die AUTODOC-Übersicht zu Scheibenwischer-Bauarten, Adaptern und typischen Fehlerbildern, in der auch die Servicestellung bei versenkt liegenden Wischern erklärt wird.

Die Gummilippe verträgt Kälte schlechter als Regen

Für Wasser ist ein Wischerblatt gebaut, für Minusgrade nur bedingt. Mit sinkender Temperatur wird das Gummi steifer und folgt der gewölbten Scheibe weniger genau. Friert die Lippe über Nacht am Glas fest, genügt ein einziger Wischvorgang, um die empfindliche Kante einzureißen. Ein Schaden dieser Art ist mit bloßem Auge oft nicht zu erkennen und zeigt sich erst als Streifen im Sichtfeld.

Auf gestreuten Straßen kommt eine zweite Belastung hinzu. Vorausfahrende Fahrzeuge wirbeln Salzlake, feinen Splitt und Straßenschmutz auf die Frontscheibe. Dieser Film reibt bei jedem Durchgang an der Lippe und nutzt sie mit der Zeit ab, ähnlich wie sehr feines Schleifpapier. Im Voralpenland, wo zwischen Herbst und Frühjahr viele Tage mit nasser Fahrbahn und Streudienst zusammenkommen, summiert sich das über die Saison.

Schlieren haben nicht immer mit dem Blatt zu tun

Ein schlechtes Wischbild verleitet dazu, sofort das Blatt verantwortlich zu machen. Häufig liegt die Ursache jedoch auf der Scheibe selbst, etwa in Wachsresten aus der Waschanlage oder einem öligen Straßenfilm. Es empfiehlt sich daher, zuerst Glas und Gummilippe gründlich zu reinigen und das Ergebnis danach erneut zu beurteilen.

Bleiben die Probleme bestehen, sprechen folgende Anzeichen für ein verschlissenes Blatt:

  • Streifen oder unbewischte Bereiche trotz sauberer Scheibe,
  • sichtbare Risse, ausgefranste Stellen oder eine verhärtete Lippe,
  • Rattern und Quietschen, das auch bei nasser Scheibe auftritt.

Rattern kann allerdings auch auf einen verstellten Anstellwinkel des Wischerarms hinweisen. Steht die Anlage vollständig still, liegt der Fehler eher bei Sicherung, Relais oder Motor als beim Gummi.

Morgens vor der Abfahrt und abends nach dem Parken

Viele Schäden entstehen in wenigen Sekunden und lassen sich mit etwas Routine vermeiden. Bei angekündigtem Frost können die Wischerarme über Nacht hochgeklappt oder die Scheibe abgedeckt werden. Bei Fahrzeugen mit verdeckt liegenden Wischern ist dafür meist die Servicestellung nötig, damit die Arme nicht gegen die Motorhaube stoßen.

Am Morgen gilt eine einfache Reihenfolge. Zuerst wird die Scheibe vollständig enteist, erst danach werden die Wischer eingeschaltet. Ein feuchtes Tuch, mit dem die Lippe gelegentlich von Salz befreit wird, gehört im Winter ebenso ins Handschuhfach wie der Eiskratzer. Im Herbst sammeln sich zudem Blätter und Nadeln im Wasserkasten unter der Scheibe, die den Abfluss behindern und die Arme blockieren können.

Der Behälter mit dem Wischwasser

Ein trocken laufendes Blatt verschleißt deutlich schneller als eines, das auf einem Wasserfilm gleitet. Spätestens vor den ersten Nächten unter null Grad sollte daher Winterkonzentrat mit Frostschutz im Behälter sein, gemischt nach Herstellerangabe und passend zu den erwarteten Tiefstwerten. In höher gelegenen Orten ist eine etwas kräftigere Mischung sinnvoll. Auf salznassen Straßen steigt der Verbrauch erheblich, weshalb der Füllstand im Winter öfter kontrolliert werden sollte. Verstopfte oder verdrehte Düsen fallen bei dieser Gelegenheit ebenfalls auf.

Länge, Adapter und Bauart beim Kauf

Neue Blätter lassen sich bei den meisten Fahrzeugen ohne Werkzeug in wenigen Minuten montieren. Entscheidend ist die Auswahl. Fahrer- und Beifahrerseite haben häufig unterschiedliche Längen, und das Blatt muss zum Befestigungssystem des Arms passen. Flachbalkenwischer ohne offenes Gestänge verteilen den Druck gleichmäßig und bieten Schnee und Eis wenig Angriffsfläche, während klassische Bügelwischer vor allem an älteren Modellen verbaut sind.

Der Heckwischer wird oft vergessen, obwohl bei Kombis, SUV und Kleinwagen gerade die Heckscheibe im Winter stark verschmutzt. Ist er ab Werk vorhanden, muss er bei der Hauptuntersuchung funktionieren. Stark verschlissene Frontwischer können dort ebenfalls als Mangel vermerkt werden.

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Blaulicht

Polizeimeldungen aus Kaufbeuren: Unfallflucht mit 7.000 Euro Schaden und Widerstand gegen Polizeibeamte

Unbekannter beschädigt geparkten Nissan im Hartmähderweg – Polizeieinsatz am Bahnhof endet mit verletztem Beamten und beschädigtem Streifenwagen

Die Polizeiinspektion Kaufbeuren berichtet über zwei Vorfälle im Stadtgebiet. .

Unfallflucht im Hartmähderweg: Rund 7.000 Euro Sachschaden

Zwischen Montag, 19. Oktober 2026, gegen 19 Uhr, und Dienstag, 20. Oktober 2026, 14:10 Uhr, ereignete sich im Hartmähderweg in Kaufbeuren eine Verkehrsunfallflucht. Ein dort geparkter roter Nissan wurde mittig an der Beifahrerseite beschädigt. Der bislang unbekannte Unfallverursacher entfernte sich anschließend vom Unfallort, ohne den Vorfall zu melden.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Polizei auf rund 7.000 Euro. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum Verursacher geben können, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.

Polizeieinsatz am Bahnhof: 14-Jähriger leistet Widerstand

Kurz vor Mitternacht am 20. Oktober 2026 wurde der Polizei eine größere Gruppe Jugendlicher auf dem hinteren Parkplatz des Kaufbeurer Bahnhofs gemeldet. Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten die Beamten einen vermutlich gestohlenen Roller. Außerdem fanden sie Betäubungsmittel sowie Autokennzeichen, die zuvor von geparkten Fahrzeugen abmontiert worden waren.

Als ein 14-jähriger deutscher Jugendlicher von den Beamten verbracht werden sollte, leistete er Widerstand. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Auch der Streifenwagen wurde durch die Widerstandshandlung beschädigt.

Den Jugendlichen erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren

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Sport

Allgäu-Derby nach 17 Jahren: ESV Kaufbeuren trifft auf den EV Füssen

Am Freitag steigt das mit Spannung erwartete Derby in Füssen – Am Sonntag empfangen die Joker die Passau Black Hawks in der energie schwaben arena

Auf den ESV Kaufbeuren wartet ein besonderes Eishockey-Wochenende. Am Freitagabend steht das langersehnte Allgäu-Derby beim EV Füssen auf dem Programm. Erstmals seit 17 Jahren treffen die beiden Traditionsvereine wieder im Ligaspielbetrieb aufeinander. Am Sonntag folgt für die Joker ein wichtiges Heimspiel gegen die Passau Black Hawks.

Allgäu-Derby am Freitag: Über 1.000 ESVK-Fans erwartet

Das Derby zwischen dem EV Füssen und dem ESV Kaufbeuren beginnt am Freitag, 23. Oktober 2026, um 19:30 Uhr in der BSP-Arena in Füssen. Die Vorfreude bei den Kaufbeurer Anhängern ist groß. Nach Angaben des ESVK werden weit über 1.000 Joker-Fans ihre Mannschaft vor Ort unterstützen. Zur Einstimmung auf die Begegnung ist außerdem ein gemeinsamer Fanmarsch zum Kobelhang geplant. Der EV Füssen hat für die anreisenden Zuschauer wichtige Informationen zur Anreise und zum Zugang zur Arena veröffentlicht. Diese sind über die Informationen des EV Füssen abrufbar.

Sebastian Buchwieser kann voraussichtlich auf den gesamten Kader zurückgreifen

Personell sieht es für den ESV Kaufbeuren vor dem Derby-Wochenende gut aus. Trainer Sebastian Buchwieser kann nach aktuellem Stand voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Zwar kämpfen einige Spieler weiterhin mit Grippesymptomen, derzeit deutet jedoch nichts darauf hin, dass ein Akteur deshalb am Wochenende ausfallen muss.

Max Oswald: „Wir müssen unsere beste Leistung abrufen“

ESVK-Stürmer Max Oswald blickt mit großer Vorfreude auf das Derby und die anschließende Heimpartie. „Unser Fokus liegt aktuell auf dem Derby am Freitag. Wir schauen sowieso von Spiel zu Spiel, aber das Derby ist natürlich schon etwas Besonderes. Ich erwarte, dass Trainer Daniel Jun seine Mannschaft super einstellt und der EVF auch total heiß sein wird. Wir müssen unsere beste Leistung abrufen und vom Einsatz und der taktischen Disziplin auf unserem Top-Level agieren. Wir werden auch viele Fans als Unterstützung dabei haben, was das Spiel natürlich besonderer macht und für uns eine weitere Motivation ist. Und klar wollen wir das Spiel auch gewinnen.“

Auch die Begegnung gegen Passau nimmt Oswald nicht auf die leichte Schulter: „Am Samstag gilt unser Fokus dann Passau. Für uns ist das eine eher unbekannte Mannschaft; ich habe persönlich noch nie gegen die Black Hawks gespielt. Ich erwarte aber einen unangenehmen Gegner, der uns auch alles abverlangen wird. Aber unser Ziel ist es, auch dieses Spiel zu gewinnen und im Idealfall am Wochenende sechs Punkte zu holen.“

Sonntag: Heimspiel gegen die Passau Black Hawks

Am Sonntag, 25. Oktober 2026, um 18 Uhr empfangen die Joker die Passau Black Hawks in der energie schwaben arena. Für die Kaufbeurer geht es darum, nach dem emotionalen Derby auch im Heimspiel eine konzentrierte Leistung abzurufen und möglichst weitere Punkte einzufahren.

Ein besonderer Programmpunkt erwartet die Zuschauer in der ersten Drittelpause: Die U7-Mannschaft des ESV Kaufbeuren e. V. stellt sich den Fans vor. Die jüngsten Joker werden bei einem kleinen Pausenspiel auf dem Eis ihr Können zeigen.

Beide Spiele live auf SpradeTV

Fans, die nicht vor Ort dabei sein können, haben die Möglichkeit, beide Begegnungen im Livestream auf SpradeTV zu verfolgen. Die Übertragung des Heimspiels gegen Passau beginnt am Sonntag bereits um 17:30 Uhr. Im ESVK.TV-Studio stimmen der ehemalige Joker-Spieler und Publikumsliebling Daniel Oppolzer sowie Moderator Tobias Kalbitzer die Zuschauer mit einem ausführlichen Vorbericht auf die Partie ein.

Auch das Auswärtsspiel beim EV Füssen am Freitagabend wird auf SpradeTV übertragen.

Tickets für das Heimspiel

Eintrittskarten für das Heimspiel gegen die Passau Black Hawks sind über tickets.esvk.de, an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie an den Abendkassen erhältlich.

Die Spiele im Überblick:

TerminBegegnungSpielbeginn
Freitag, 23.10.2026EV Füssen – ESV Kaufbeuren19:30 Uhr
Sonntag, 25.10.2026ESV Kaufbeuren – Passau Black Hawks18:00 Uhr

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Panorama

KAUFBEUREN KOMPAKT – Ausgabe 3: Hallenbad, Kliniken, neue Geschäfte, Martinskirche, TSV Oberbeuren und mehr

Die TOP-News der letzten Tage

Die Wiedereröffnung des Hallenbads rückt näher, die Zukunft des Klinikmanagements ist geregelt und zwei größere Ladenflächen erhalten neue Mieter. Auch bei der Martinskirche, der Spittelmühle und dem TSV Oberbeuren gibt es Neuigkeiten. KAUFBEUREN KOMPAKT fasst wichtigste Entwicklungen der vergangenen Tage zusammen.

Hallenbad: Wiedereröffnung am 31. Oktober

Nach dreieinhalb Jahren Sanierung öffnet das Kaufbeurer Hallenbad am Samstag, 31. Oktober 2026, wieder. Rund 15 Millionen Euro hat die Stadt investiert. Am Eröffnungswochenende können Besucher am Samstag und Sonntag jeweils drei Stunden kostenlos schwimmen. Die große Wasserrutsche soll erst im ersten Quartal 2027 in Betrieb gehen.

Kliniken: Sana bleibt Managementpartner

Die Sana Kliniken AG übernimmt für weitere fünf Jahre das Management der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Der neue Vertrag beginnt im März 2027 und kann nochmals verlängert werden. Die Krankenhäuser in Kaufbeuren, Füssen und Buchloe bleiben in öffentlicher Trägerschaft. Bis Ende 2027 soll Sana ein Konzept zur weiteren wirtschaftlichen Verbesserung vorlegen.

Einzelhandel: Poco und Tedi kommen nach Kaufbeuren

Am Bavariaring eröffnet Poco am 28. November einen Möbelmarkt mit rund 6.500 Quadratmetern Verkaufsfläche. Damit wird das ehemalige Gebäude von Opti-Wohnwelt wieder genutzt. Auch für die frühere Depot-Filiale im Märzenpark gibt es einen Nachfolger: Tedi übernimmt die rund 700 Quadratmeter große Fläche. Ein Eröffnungstermin steht dort noch nicht fest.

Martinskirche: Sanierung für 8,2 Millionen Euro

Die Kaufbeurer Stadtpfarrkirche St. Martin muss umfassend saniert werden. Für die Arbeiten an Dach, Tragwerk und weiteren Gebäudeteilen sind insgesamt rund 8,2 Millionen Euro veranschlagt. Der erste Bauabschnitt soll 2027 beginnen. Neben kirchlichen und öffentlichen Fördermitteln ist die Kirchenstiftung auf Spenden angewiesen. Auch Benefizkonzerte sollen zur Finanzierung beitragen.

TSV Oberbeuren: Vereinsheim wird neu gebaut

Mehr als fünf Jahre nach der Explosion des früheren Vereinsheims haben beim TSV Oberbeuren die Bauarbeiten begonnen. Der Neubau kostet voraussichtlich rund 2,4 Millionen Euro. Vereinsmitglieder werden sich mit Eigenleistungen beteiligen, insbesondere beim Innenausbau. Bis Weihnachten soll möglichst das Dach fertig sein. Die Fertigstellung ist für Herbst 2027 geplant.

Spittelmühle: Feuerwehrmuseum braucht neue Räume

Für die Spittelmühle hat sich nach Angaben der Stadt ein Investor gefunden. Über die Zukunft des Gebäudes soll der Stadtrat entscheiden. Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu muss deshalb sein bisheriges Depot räumen und sucht bezahlbare Lagerflächen in der Umgebung. Besonders für große historische Feuerwehrgeräte und Leitern fehlt bislang eine geeignete Unterbringung.

Arrow: Diskussion um Standort Friesenried geht weiter

Die Bundeswehr hält an der geplanten Arrow-Radaranlage bei Friesenried fest. Sie soll 2029 betriebsbereit sein. Die Bürgerinitiative kritisiert weiterhin die Standortwahl und mögliche Auswirkungen auf Wald und Trinkwasser. Bürgermeister Bernhard Huber fordert insbesondere Lösungen für die Wasserversorgung und eine bessere Information der betroffenen Bevölkerung.

„Buronia ruft“: Mehr Frauen für die Kommunalpolitik

Im Kaufbeurer Stadtrat sind derzeit elf der 40 Mitglieder Frauen. Die überparteiliche Initiative „Buronia ruft“ möchte das ändern und mehr Frauen für kommunalpolitisches Engagement gewinnen. Geplant sind Informationsveranstaltungen und regelmäßige Treffen. Ein offener Stammtisch findet am 13. November um 16 Uhr in der Schauburg statt.

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Sport Veranstaltung Verwaltung

Eröffnung des Kaufbeurer Hallenbads – in wenigen Tagen ist es endlich soweit!

Wiedereröffnung am Am Samstag, 31. Oktober 2026

Die Stadt Kaufbeuren freut sich, dass die Sanierungsarbeiten im Hallenbad Kaufbeuren nach dreieinhalb Jahren ihren Abschluss finden und das Bad wieder öffnen kann. Die Stadt hat insgesamt rund 15 Millionen Euro investiert. Der Großteil des Geldes ging dabei in die Erneuerung der Technik für den Badebetrieb. Pünktlich zum Start der Herbstferien können alle Bürgerinnen und Bürger das Bad nun wieder besuchen und das wird mit einem entsprechenden Programm gefeiert!

Am Samstag, 31. Oktober 2026, ist ab 09:45 Uhr Einlass. Gegen 10:00 Uhr wird Oberbürgermeister Stefan Bosse den Badebetrieb dann offiziell eröffnen.

An diesem Tag, sowie am Sonntag, 01. November, wird der Eintritt für jeweils drei Stunden kostenlos sein. Wer darüber hinaus bleiben möchte, für den fallen die normalen Preise an. Die Stadt Kaufbeuren möchte auf diese Weise allen Bürgerinnen und Bürgern die Chance auf einen Eintritt am Wochenende der Eröffnung ermöglichen. Aufgrund der Schulferien hat das Bad am Montag, 02. November, ganz regulär geöffnet.

Rund um die Eröffnung am Samstag, gibt es ein buntes Rahmenprogramm:

12:30 Uhr: Tauchclub Atlantis – Tauchvorführung mit Unterwasserkamera und Schnuppertauchen

Ebenfalls ab 12:30 Uhr im Nichtschwimmerbecken: Spiele für Kinder mit der Wasserwacht Kaufbeuren und der DLRG

13:30 Uhr: DLRG-Rettungsvorführung

14:30 Uhr: Aqua Wassergymnastik

15:00 Uhr: Eröffnung des Sprungturms

15:30 Uhr: Tauchclub Atlantis – Tauchvorführung mit Unterwasserkamera und Schnuppertauchen

17:00 Uhr: Schwimmverein Buron Kaufbeuren – Schwimmstilvorführung

Außerdem informieren die DLRG und der Tauchclub Atlantis den ganzen Tag über ihre Aktivitäten und es gibt einen Kioskbetrieb.

Während der Vorführungen kommt es zu Einschränkungen im normalen Badebetrieb.

Leider konnten die Arbeiten der großen Rutsche noch nicht abgeschlossen werden. Das Bauteam geht davon aus, die Rutsche dann im ersten Quartal 2027 öffnen zu können. Trotz dieser Einschränkung ist es der Stadt ein Anliegen, das Bad nun zum Beginn der Herbst-/Wintersaison zu öffnen.

Andreas Bauer, als Referatsleiter zuständig für die städtischen Liegenschaften und damit auch für das Hallenbad: „Was lange währt, wird endlich gut – rechtzeitig zur Wintersaison können wir endlich unser Bad wieder öffnen. Ich finde, es ist toll geworden und wünsche allen Gästen eine sportliche und entspannte Zeit.“

Und auch Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich, dass das Hallenbad wieder öffnet: „Wir hatten mit vielen Widrigkeiten und Unvorhergesehenem bei der Sanierung des Hallenbads zu kämpfen. Ich freue mich sehr, dass das Bad nun endlich wieder öffnen kann. Ich bedanke mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern ausdrücklich für die Geduld und bei allen Beteiligten für die Umsetzung. Besonders auch den Mitarbeitenden unseres Badebetriebs die die Arbeiten so fleißig unterstützt haben! Es hat zwar deutlich länger gedauert als wir anfangs gedacht haben, aber jetzt zählt nur das Ergebnis! Und nun wünsche ich allen viel Spaß beim Baden.“

Allgemeine Hinweise

Öffnungszeiten

WochentagÖffnungszeiten
MontagGeschlossen (gilt nicht für Montage in den Schulferien. Hier ist von 09:00 bis 19:00 Uhr geöffnet)
Dienstag09:00 bis 20:00 Uhr
Mittwoch und Donnerstag09:00 bis 21:00 Uhr
Freitag und Samstag09:00 bis 19:00 Uhr
Sonntag und Feiertag08:00 bis 19:00 Uhr

Eintrittspreise

1. Einzelkarten

KategoriePreis
a) Erwachsene7,50 Euro
b) Ermäßigter Eintritt für in Nr. 1d) genannte Personen4,50 Euro

c) Gelöste Einzelkarten werden nicht zurückgenommen. Für verlorene Einzelkarten wird kein Ersatz geleistet.

d) Ermäßigten Eintritt erhalten Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr), Schüler und Studenten (ausgenommen sind Schüler und Studenten mit regelmäßigem Einkommen), Inhaber der Ehrenamtskarte, Inhaber der Jugendleiterkarte, Personen die den Bundesfreiwilligendienst ableisten, Helferinnen und Helfer im freiwilligen sozialen Jahr, Schwerbehinderte mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 %.

Kinder bis 6 Jahre in Begleitung einer verantwortlichen volljährigen Person, sowie Begleitpersonen von schwerbehinderten Personen mit dem Merkzeichen B erhalten nach wie vor freien Eintritt.

Der Grund für die Ermäßigung ist dem Badepersonal auf Verlangen nachzuweisen.

2. Wertkarten

KategorieWertkartePreisAbbuchung pro Eintritt
a) Erwachsene1000 Punkte/Wertkarte60,00 Euro100 Punkte
b) Ermäßigter Eintritt für in 1d) genannte Personen600 Punkte/Wertkarte37,00 Euro50 Punkte

c) Die Wertkarten sind innerhalb der Personengruppen, für die sie erworben wurden, übertragbar. Gelöste Wertkarten werden nicht zurückgenommen. Für verlorene Wertkarten wird kein Ersatz geleistet. Ein Wertkartenrest, der geringer ist als ein einmaliger Eintritt wird beim Kauf einer neuen Eintrittskarte gutgeschrieben.

3. Gültigkeit von Saisonkarten

Die Saisonkarten gelten während der Freibadsaison auch für den Eintritt im Hallenbad.

4. Schwimmertarif (Badezeit 1,5 Stunden)

KategoriePreis
a) Erwachsene5,00 Euro / 80 Punkte
b) Ermäßigte3,00 Euro / 45 Punkte

5. Familienkarte

2 Erwachsene mit bis zu 4 eigenen Kindern/Enkeln unter 18 Jahren: 18,50 Euro

6. Nachzahlgebühr

Die Nachzahlgebühr für jede angefangene halbe Stunde beträgt für:

KategorieNachzahlgebühr
Erwachsene1,50 Euro
Ermäßigte1,00 Euro

Quelle: Stadt Kaufbeuren

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Allgemein Gesundheit Podcast

Der neue Klar.Text Business-Podcast: das Palliativ-Netzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu – Gemeinsam für mehr Lebensqualität

Gastgeber Claus Tenambergen im Gespräch mit Sonja Hujo, hauptamtliche Koordinatorin des Netzwerks

Palliativversorgung bedeutet nicht nur Sterbebegleitung, sondern vor allem eines: Lebensqualität bis zuletzt. Doch welche Unterstützung gibt es für Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung und ihre Angehörigen? Wer hilft, wenn plötzlich viele Fragen entstehen? Und wie wichtig ist es, dass die unterschiedlichen Einrichtungen und Fachkräfte in einer Region eng miteinander verbunden sind?

In dieser Folge von Klar.Text Business spricht Claus Tenambergen mit Sonja Hujo, der hauptamtlichen Koordinatorin des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Seit 2008 setzt sich das Netzwerk für eine gute palliative Versorgung in der Region ein. Mittlerweile haben sich mehr als 20 Partner zusammengeschlossen, die ihre Erfahrungen und Kompetenzen einbringen, Wissen austauschen und gemeinsam daran arbeiten, schwerkranke Menschen und ihre Familien bestmöglich zu unterstützen.

Sonja Hujo berichtet über ihre persönlichen Erfahrungen in der Palliativversorgung, über bewegende Begegnungen und darüber, wie wertvoll selbst kleine Glücksmomente für Betroffene sein können. Im Mittelpunkt stehen außerdem die Aufgaben und Ziele des Netzwerks, die Zusammenarbeit seiner Partner, die vielfältigen Hilfsangebote sowie die Bedeutung von Information, Aufklärung und Fortbildung. Auch die besondere Veranstaltung am 28. Oktober 2026 im Stadttheater Kaufbeuren und der geplante Hospiz- und Palliativfachtag im März 2027 sind Themen des Gesprächs.

Entstanden ist ein offenes, persönliches und informatives Gespräch über ein sensibles Thema, das uns alle betrifft. Es zeigt, wie viel Menschlichkeit, Engagement und gegenseitige Unterstützung in der Palliativversorgung stecken – und warum es so wichtig ist, über schwere Erkrankungen, das Sterben und den Tod zu sprechen, ohne dabei das Leben aus dem Blick zu verlieren.

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Sport Verwaltung

Wiederholter Vandalismus am Waldstadion: Sportplatzbeleuchtung mehrfach beschädigt

Vier Fälle von Sachbeschädigung innerhalb eines Jahres – Stadt Kaufbeuren beklagt Schäden und Beeinträchtigungen des Sportbetriebs

Die Stadt Kaufbeuren berichtet über wiederholte Sachbeschädigungen an der Sportplatzbeleuchtung am Riederloh (Waldstadion). Zwischen Oktober 2025 und Oktober 2026 wurden in insgesamt vier Fällen Glasscheiben von Strahlern mutwillig zerstört. Die Schäden verursachen nicht nur zusätzliche Kosten, sondern beeinträchtigen auch die Nutzung der Sportanlage.

Rund 450 Euro Schaden pro Vorfall

Nach Angaben der Stadt entsteht durch die Beschädigungen im Durchschnitt ein Schaden von rund 450 Euro pro Fall. Bei vier Vorfällen entspricht dies einer Gesamtschadenssumme von etwa 1.800 Euro. Auf eine Reparatur der Beleuchtung kann die Stadt nicht verzichten. Gerade in den Abendstunden ist eine funktionierende Flutlichtanlage notwendig, damit der Trainings- und Spielbetrieb auf dem Sportplatz uneingeschränkt stattfinden kann. Die mutwilligen Beschädigungen treffen damit nicht nur die Stadt als Betreiberin der Anlage, sondern auch die Sportlerinnen und Sportler sowie die Vereine, die den Platz nutzen.

Stadt bringt Sachbeschädigungen zur Anzeige

Die Stadt Kaufbeuren weist ausdrücklich darauf hin, dass entsprechende Vorfälle grundsätzlich zur Anzeige gebracht werden. Zugleich appelliert sie an die Verantwortlichen, weitere Beschädigungen zu unterlassen. Im Interesse der Allgemeinheit hofft die Stadt, dass sich solche Vorfälle künftig nicht wiederholen.

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Blaulicht

Betrugswarnung in Kaufbeuren und Buchloe: Gefälschte Bankbriefe mit QR-Code im Umlauf

Polizei warnt vor Schreiben im Namen der Raiffeisenbank Kirchweihtal eG – Kunden sollen persönliche Zugangsdaten preisgeben

Die Polizeiinspektion Kaufbeuren warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche, bei der gefälschte Briefe im Namen der Raiffeisenbank Kirchweihtal eG verschickt werden. Die Schreiben richten sich an Bankkundinnen und Bankkunden und fordern diese auf, ihre hinterlegten Daten zu überprüfen und über einen QR-Code zu bestätigen.

Angebliche gesetzliche Verpflichtung als Vorwand

In den betrügerischen Briefen wird behauptet, die Bank sei gesetzlich dazu verpflichtet, die Richtigkeit der gespeicherten Kundendaten regelmäßig zu überprüfen. Um dieser vermeintlichen Verpflichtung nachzukommen, sollen die Empfänger einen im Schreiben abgedruckten QR-Code scannen und ihre Angaben bestätigen. Nach Einschätzung der Polizei versuchen die Betrüger auf diesem Weg offenbar, an persönliche Zugangsdaten zu gelangen.

Polizei rät: QR-Code nicht scannen

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, den QR-Code zu scannen oder persönliche Zugangsdaten einzugeben. Wer ein solches Schreiben erhält, sollte sich nicht über die darin angegebenen Kontaktmöglichkeiten, sondern direkt über die bekannten und offiziellen Kontaktdaten an seine Bank wenden. So lässt sich klären, ob tatsächlich eine Aufforderung des Geldinstituts vorliegt.

Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren

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Jugend Sport

Talentteam Buron Kaufbeuren mit 5 Teilnehmern beim Deutschen Jugendcup 2026

Bild: Lilia Hafenmaier (TTBK)

Nachwuchssportler schnuppern große Turnierluft

Große Wettkampfluft schnupperten 5 Sportler vom Talentteam Buron Kaufbeuren. In Wernau fanden die Deutschen Meisterschaften sowie der Deutsche Jugendcup 2026 im Taekwondo statt. Raphael Hafenmaier, Trainer vom Talentteam Poomsae, bereitete mit zusätzlichen Trainingseinheiten am Wochenende sein Team auf dieses Event vor.

Sichtlich nervös startete das Team mit Amara Utku, Elisa und Mathilda Kreit (Pforzen) ins Turnier. Nach zwei wackligen Durchgängen mit mehreren technischen Unsauberkeiten sicherten sie sich Platz 5 auf ihrem ersten Jugendcup. Auch im Einzel wirkte sich die Nervosität durchaus auf die Leistungen auf der Matte aus. Jonathan Roth konnte sich nach zwei soliden Läufen Platz 5 in einem starken Teilnehmerfeld sichern. Jonas Britzger musste sich in der gleichen Kategorie diesmal mit Platz 6 zufriedengeben. Er präsentierte im Finale seine Formen in falscher Reihenfolge und musste somit mit 0,6 Wertungspunkten Abstriche machen. Somit war eine Medaille außer Reichweite.

Amara Utku, Elisa und Mathilda Kreit starteten in einem großen Teilnehmerfeld von 31 Teilnehmern. Leider schaffte es keine der drei Teilnehmerinnen in die nächste Runde. Coach Raphael Hafenmaier und 1. Vorsitzende Michaela Zimmermann waren mit den Ergebnissen ihrer Nachwuchssportler trotzdem zufrieden auch wenn es diesmal nicht für einen Podestplatz gereicht hat. Zielsetzung waren diesmal keine Medaillen, sondern wichtige Erfahrungen für kommende Meisterschaften mitzunehmen. Alle 5 Sportler sind erst seit zwei Jahren im Talentteam und konnten bei einem starken Teilnehmerfeld gute Sportler hinter sich lassen. Dies bestätigt die gute Nachwuchsarbeit im Verein.

Das nächste Event steht bereits vor der Tür. Am 24.10.2026 starten 8 Teilnehmer beim Offenen Technikcup in Buchloe

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Sport

Kaufbeurer Handballer mühen sich zum ersten Heimsieg

Foto: Yuri Weber

Zähes Spiel mit glücklicherem Ende für den TVKN

Gegen den Aufsteiger TSV Ottobeuren II hatten es sich die Kaufbeurer Handball-Herren am vergangenen Samstag zum Ziel gesetzt, die ersten Punkte zuhause zu erarbeiten. Das Trainerteam konnte annähernd auf den gesamten Kader zurückgreifen, Torgarant Konstantin Balkow fehlte dabei jedoch beruflich.  

Die Partie begann dabei zunächst ausgeglichen, aber auf beiden Seiten eher unsicher. Beide Mannschaften leisteten sich immer wieder technische Fehler. Nach zehn Minuten hatten trotzdem die Hausherren beim 7:4 leicht die Nase vorne. Dann folgte die erste Kaufbeurer Schwächephase. In 13 Minuten konnte der TVKN nur drei Treffer verbuchen, was den Ottobeurer Gästen eine 10:12-Führung bescherte. Bezeichnend für das Spiel: Ganze fünf Minuten vor der Halbzeitpause konnte keines der Teams mehr ein Tor erzielen. Halbzeitstand: 13:13. 

Auch in der zweiten Hälfte kehrte kaum Sicherheit in das Spiel der Kaufbeurer ein. Eine solide stehende Abwehr konnte dabei nicht die Grundlage für ein effizientes Angriffsspiel bilden und so ließ die Chancenverwertung weiterhin zu wünschen übrig. Trotz einer starken Torwartleistung von Nils Hipper, der vor allem in der zweiten Halbzeit wieder ein verlässlicher Rückhalt war, gelang es dem TVKN nicht, die Führung wieder an sich zu reißen. In der 48. Spielminute stand es so 18:20. 

Die Hausherren kämpften weiter und konnten Fehler der Gäste nutzen, denen zum Ende hin scheinbar die Körner ausgingen. Knapp vier Minuten vor Schluss netzte Stefan Gellrich zum 23:23-Ausgleich ein. Mit nur 45 Sekunden Restspielzeit verwandelte Patrick Spitschan dann den entscheidenden 7-Meter zum späteren Endstand von 26:25 und provozierte direkt im Anschluss ein Stürmerfoul der Gäste, das letztlich die Entscheidung brachte. 

Kapitän Roman Haggenmüller nach dem Spiel sichtbar erleichtert: „Schön war das heut nicht, aber zwei Punkte sind zwei Punkte. Leider haben wir heute phasenweise wieder unser Selbstvertrauen vermissen lassen und uns dadurch viel zu viele technische Fehler geleistet. Dass wir aber auch solche Spiele gewinnen können, spricht für die Qualität unserer Mannschaft. Darauf müssen wir weiter aufbauen.“ 

Im Einsatz für den TVKN: Horend, Hipper (beide Tor),  Amberger 1, Wabersich 1, Keller, Gellrich 4, Haggenmüller 5, Kinberger 1, Salzer, Spitschan 9, Kittner, Hohenreiter 2, Mohring, Bartel 3;  

Mehr Handball gab es am Wochenende noch mit der männlichen C-Jugend, die am Samstag gegen den TSV Waltenhofen II Trainingsinhalte gut umsetzte und mit einer starken Abwehr sowie Kampf bis zum Schluss einen hochverdienten 25:19-Sieg feiern konnte. Im Anschluss stand dann noch die männliche B-Jugend gegen Ottobeuren II auf der Platte. Trotz aufopferungsvollen Einsatzes der krankheitsgeschwächten mB erwiesen sich die Gäste als eine Nummer zu groß. Endstand: 16:33. Gleichzeitig mit der ersten Herrenmannschaft ging es für die Damen nach Pfronten. In einem ausgeglichenen Spiel trennten sich die beiden Mannschaften letztlich mit einer 19:19-Punkteteilung. Die Damen starten damit mit jeweils einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage in die Saison.  

Am Sonntag standen dann noch Spiele für die weibliche D-Jugend und die zweite Herrenmannschaft an. Die weibliche D-Jugend musste sich dabei trotz wackeren Engagements und viel Teamgeist zwei starken Mannschaften geschlagen geben. Gegen den TSV Landsberg endete die Partie 14:35 und gegen den TSV Ottobeuren stand am Ende ein 24:32 auf der Anzeigetafel. Kopf hoch und weitermachen ist hier die Devise! 

Die Herren II traf auswärts am Sonntagabend auf die dritte Mannschaft des TSV Ottobeuren. Das Team von Christian Schelb zeigte hier phasenweise eine richtig gute Leistung, konnte aber die zwischenzeitliche 8-Tore-Führung nicht über die Zeit bringen. Letztendlich mussten sich die Kaufbeurer mit einem 27:27-Unentschieden zufriedengeben. 

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Kultur Veranstaltung

Musik als Brücke: „Ein Konzert für Frieden“ im Festsaal Irsee

peter meurer

Markus Stockhausen, Dinesh Mishra & Friends

Am Vorabend des 9. November, dem Gedenktag an die Reichspogromnacht, wird der Festsaal des Klosters Irsee zum Ort einer besonderen musikalischen Begegnung. Am Sonntag, 8. November 2026, gastieren Markus Stockhausen, Dinesh Mishra & Friends mit dem Konzert „Ein Konzert für Frieden“. Beginn ist um 20 Uhr.

Sieben Musiker aus unterschiedlichen musikalischen Traditionen treffen an diesem Abend im Festsaal von Kloster Irsee aufeinander. Freie Improvisation, klassische indische Musik, europäischer Jazz und weitere Einflüsse verbinden sich zu einer vielschichtigen musikalischen Sprache. Im Mittelpunkt steht dabei weniger ein festgelegtes musikalisches Programm als die Begegnung und das gemeinsame Erleben von Klang.

Der Veranstaltungsort verleiht dem Konzert eine besondere Bedeutung. Im Kloster Irsee wurden während der Zeit des Nationalsozialismus Menschen im Rahmen der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen ermordet. Heute ist Irsee ein Ort der Erinnerung, Bildung und Auseinandersetzung mit der Geschichte. Das Konzert nimmt diesen historischen Kontext auf und setzt Musik als Zeichen für Frieden, Verständigung und gemeinsames Erinnern dagegen.

Markus Stockhausen, einer der profiliertesten Improvisationsmusiker Deutschlands, und der indische Musiker Dinesh Mishra bringen dabei unterschiedliche musikalische Welten zusammen. Gemeinsam mit ihren musikalischen Gästen entsteht ein Abend zwischen Jazz, indischer Musik, Improvisation und meditativen Klangwelten.

Das Publikum erwartet eine musikalische Reise, die zum Zuhören und Innehalten einlädt. Die Verbindung verschiedener Kulturen und musikalischer Ausdrucksformen macht den Abend zugleich zu einer Begegnung mit der verbindenden Kraft von Musik.

Gerade am Vorabend des 9. November soll so ein Raum für Erinnerung und Nachdenken entstehen – aber auch für Hoffnung und die Frage, welchen Beitrag Kunst und Musik zu Verständigung und Frieden leisten können.

Veranstaltungsort: Festsaal Irsee
Termin: Sonntag, 8. November 2026
Abendkasse: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Preis:€ 22,- / € 25,- / Schüler € 7,-
Ende: voraussichtlich 22 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de, telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr) oder jederzeit per WhatsApp unter 015202434081

Der Kulturring Kaufbeuren e. V. mit der Schwabenakademie Irsee und dem Ensemble freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Unterstützt und gefördert durch die Stadtkultur Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Immer aktuell informiert, jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de

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Gesundheit

In Kaufbeuren und im Ostallgäu mehr an Osteoporose Erkrankte als in ganz Bayern

 Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO). In Bayern gibt es zwischen den einzelnen Städten und Landkreisen große Unterschiede beim Anteil der Osteoporose-Kranken. Foto: Gesundheitsatlas Deutschland

Welt-Osteoporose-Tag am 20. Oktober

Osteoporose hat im Jahr 2024 in Kaufbeuren rund 1.200 und im Ostallgäu ca. 3.700 Menschen ab dem 35. Lebensjahr betroffen. Das entspricht einer Krankheitshäufigkeit (Prävalenz) von 4,28 bzw. 4,11 Prozent in dieser Altersgruppe. Zum Vergleich: In ganz Bayern waren es rund 324.700 Menschen mit einer Prävalenz von 3,91 Prozent. Besonders betroffen sind Frauen im höheren Lebensalter. Ihren Höhepunkt erreichen die Erkrankungen in Bayern in der Altersklasse ab 90 Jahren – bei Frauen mit 29,6 Prozent, bei Männern mit 7,9 Prozent. Das zeigt eine Auswertung der AOK Bayern anlässlich des Welt-Osteoporose-Tags am 20. Oktober. 

Neues Behandlungsprogramm

Osteoporose gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Muskel-Skelett-    systems. Bei dieser chronischen Erkrankung werden die Knochen porös und brüchig. „Hier setzt das Behandlungsprogramm ‚DMP Osteoporose‘ an. Es hilft Knochenbrüche zu vermeiden und das persönliche Sturzrisiko zu senken“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Darüber hinaus sollen Schmerzen reduziert, das Fortschreiten der Erkrankung verhindert und die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden. In Bayern können AOK-versicherte Patientinnen und Patienten mit gesicherter Diagnose einer medikamentös behandlungsbedürftigen Osteoporose seit vergangenem Jahr das sektorübergreifende und leitliniengerechte Programm in Anspruch nehmen und sich hierfür in der behandelnden ärztlichen Praxis einschreiben. „Die Teilnahme ist für Frauen und Menschen mit diversem Geschlecht ab 50 Jahren sowie für Männer ab 60 Jahren möglich“, erläutert Susanne Hasel. 

Große Unterschiede innerhalb Bayerns

Innerhalb des Freistaats zeigen sich bei den Osteoporose-Erkrankungen deutliche Unterschiede. Der niedrigste Anteil bei den über 35-Jährigen findet sich mit 2,9 Prozent im Landkreis Freising. Am stärksten betroffen ist der Landkreis Bad Kissingen. Dort liegt die Krankheitshäufigkeit bei 6,4 Prozent.

„Osteoporose entsteht, wenn mehr Knochenmasse ab- als aufgebaut wird“, erklärt Dr. med. Stefan Stern, Internist und beratender Arzt bei der AOK Bayern. Dabei kann zum Beispiel ein Calcium- oder Vitamin-D-Mangel, aber auch die Einnahme bestimmter Medikamente, insbesondere von Glukokortikoiden (umgangssprachlich Kortison) dazu führen, dass Knochensubstanz verloren geht. Da das Hormon Östrogen einen schützenden Effekt auf den Knochen hat, erkranken Frauen nach den Wechseljahren vermehrt an Osteoporose. Hinzu kommen Lebensstilfaktoren: Das Risiko von Knochenbrüchen ist unter Raucherinnen und Rauchern erhöht, da das Rauchen die Knochendichte verringern kann. Ebenso wirkt sich ein übermäßiger Alkoholkonsum negativ aus. „Weil die Knochendichte maßgeblich durch körperliche Aktivität bestimmt wird, spielt Bewegung eine wichtige Rolle zur Prävention von Osteoporose“, so Dr. Stefan Stern. Dabei ist sowohl Bewegung in jungen Lebensjahren wichtig (die maximale Knochendichte wird zwischen dem 20. und dem 30. Lebensjahr aufgebaut) als auch ausreichende körperliche Aktivität in höherem Lebensalter. Dadurch werden neben der Knochendichte auch die Muskelmasse und Beweglichkeit beeinflusst, die wiederum einen großen Effekt auf das Risiko von Stürzen und Knochenbrüchen haben. „Hier setzen – neben der medikamentösen Therapie – die Maßnahmen des DMP Osteoporose an“, erklärt Dr. Stern.

 Im Internet:

AOK-Gesundheitsatlas:

www.gesundheitsatlas-deutschland.de

AOK-Curaplan Osteoporose: AOK-Curaplan Osteoporose | AOK (www.aok.de/pk/leistungen/curaplan-chronische-erkrankungen/osteoporose/

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Allgemein

Halloween und Nikolausaktion: Thalia Kaufbeuren lädt Kinder zum Mitmachen ein

Gruseliger Bastelspaß im Oktober und kreative Nikolausstiefel im November – Zwei Aktionen für Kinder in der Buchhandlung am Salzmarkt

In der Buchhandlung Thalia am Salzmarkt 14 stehen in den kommenden Wochen zwei besondere Aktionen für Kinder auf dem Programm. Am Samstag, 24. Oktober 2026, dreht sich alles um Halloween und die Figur Kuno Klapper. Im November folgt eine Nikolausaktion, bei der Kinder ihre eigenen Stiefel gestalten und sich auf eine kleine Überraschung freuen dürfen.

24. Oktober: Halloween mit Kuno Klapper

Unter dem Motto „Blättern, Basteln, Bibbern – Halloween mit Kuno Klapper“ lädt Thalia Kaufbeuren am Samstag, 24. Oktober, von 10 bis 15 Uhr zu einer Kinder- und Familienveranstaltung ein. Kleine Gruselfans dürfen sich auf verschiedene Mitmachangebote freuen. Sie können ihren eigenen Kürbiskerl basteln, sich ein Grusel-Tattoo holen und spannende Geschichten entdecken.

Die Veranstaltung findet direkt in der Buchhandlung am Salzmarkt 14 statt.

3. bis 17. November: Nikolausstiefel gestalten

Im November startet bei Thalia eine weitere Aktion für Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren.

Ab dem 3. November können die Kinder in der Buchhandlung eine Nikolausstiefel-Malvorlage abholen und diese zu Hause nach eigenen Vorstellungen gestalten.

Anschließend müssen die Kinder beziehungsweise ihre Eltern die Teilnahme registrieren und den bemalten Stiefel bis spätestens 17. November wieder in der Buchhandlung abgeben.

Ab dem 5. Dezember stehen die Stiefel, gefüllt mit kleinen Überraschungen, zur Abholung bereit.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Malvorlagen sind nur erhältlich, solange der Vorrat reicht. Eine Ausgabe an Kindergärten oder Gruppen ist nicht vorgesehen.

Informationen zu den Veranstaltungen

Veranstaltungsort: Thalia Kaufbeuren, Salzmarkt 14, 87600 Kaufbeuren

Halloween mit Kuno Klapper: Samstag, 24. Oktober 2026, 10 bis 15 Uhr

Nikolausstiefel-Aktion: Malvorlagen ab 3. November erhältlich, Rückgabe bis 17. November, Abholung der gefüllten Stiefel ab 5. Dezember

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite von Thalia Kaufbeuren.

Thalia Kaufbeuren ist Partner von Wir sind Kaufbeuren. Weitere Informationen zur Buchhandlung gibt es im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren.

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Panorama Veranstaltung

Kolpingsfamilie Kaufbeuren lädt zum Weltgebetstag am 25. Oktober ein

Gottesdienst in St. Martin und anschließendes Beisammensein im Adlerkeller – In diesem Jahr steht die Arbeit des Kolpingwerkes in der Dominikanischen Republik im Mittelpunkt

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren lädt ihre Mitglieder, Freunde und alle Interessierten am Sonntag, 25. Oktober 2026, zum Weltgebetstag des Internationalen Kolpingwerkes ein. Der gemeinsame Gottesdienst beginnt um 19 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Martin. Anschließend sind die Teilnehmer zu einem gemütlichen Beisammensein im Adlerkeller eingeladen.

Der Weltgebetstag erinnert an die Seligsprechung Adolph Kolpings im Jahr 1991. Jedes Jahr rückt das Internationale Kolpingwerk die Arbeit eines seiner Nationalverbände in den Mittelpunkt. 2026 ist dies die Dominikanische Republik.

Kolping in der Dominikanischen Republik

Die Anfänge der Kolpingarbeit in der Dominikanischen Republik reichen bis ins Jahr 1997 zurück. Damals ergriffen Pater Francisco A. Jiménez und Jugendliche der Gruppe „Morada de Jesús“ (Wohnstätte Jesu) in der Pfarrei Nuestra Señora de Fátima in Bonao die Initiative. Zuvor hatten sie das Kolpingwerk in Deutschland kennengelernt. Aus dieser Initiative entstand die erste Kolpingsfamilie mit dem Namen „Kolping Horeb“.

Im Jahr 2004 wurde der Nationalverband offiziell gegründet, in das Internationale Kolpingwerk aufgenommen und von der dominikanischen Regierung als Nichtregierungsorganisation anerkannt. Vier Jahre später folgte die Gründung der Stiftung Kolping Dominicana. Heute zählt der Verband mehr als 1.600 Mitglieder in 70 Kolpingsfamilien und ist in sieben der insgesamt 31 Provinzen des Landes vertreten. Sein Hauptsitz befindet sich in Bonao in der Provinz Monseñor Nouel.

Bildung und wirtschaftliche Unterstützung im Mittelpunkt

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Kolpingarbeit in der Dominikanischen Republik liegt auf der ganzheitlichen Bildung und beruflichen Qualifizierung. Darüber hinaus unterstützt der Verband Kleinunternehmer durch Mikrokredite und fördert damit deren wirtschaftliche Selbstständigkeit. Beim diesjährigen Weltgebetstag soll diese Arbeit besonders in den Blick genommen und die internationale Verbundenheit innerhalb des Kolpingwerkes zum Ausdruck gebracht werden.

Gottesdienst und Begegnung in Kaufbeuren

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die den Weltgebetstag gemeinsam begehen möchten.

Termin: Sonntag, 25. Oktober 2026, 19 Uhr Ort: Stadtpfarrkirche St. Martin, Kaufbeuren Anschließend: Gemütliches Beisammensein im Adlerkeller

Eingeladen sind alle Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilie sowie weitere Interessierte.

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Veranstaltung

Internationaler Männertag 2026: Vielfältiges Veranstaltungsprogramm in Kaufbeuren und im Ostallgäu

Workshops, Vater-Kind-Aktionen, Vorträge und kulturelle Angebote von Oktober bis Dezember – Gleichstellungsstellen laden zum Mitmachen ein

Kaufbeuren/Ostallgäu – Rund um den Internationalen Männertag am 19. November 2026 erwartet Männer, Väter und Familien in Kaufbeuren und im Ostallgäu ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm. Von gemeinsamen Vater-Kind-Erlebnissen über Gesprächsabende und Gesundheitsangebote bis hin zu Film, Musik und einer Ausstellung reicht das Angebot. Organisiert wird die Veranstaltungsreihe von den Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu in Zusammenarbeit mit zahlreichen regionalen Einrichtungen.

Der Internationale Männertag wird seit 1999 jährlich am 19. November begangen. Er beschäftigt sich unter anderem mit unterschiedlichen Rollenbildern von Männern und Vätern, Geschlechteridentitäten sowie Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Die Veranstaltungen sollen Gelegenheit bieten, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam aktiv zu werden.

Veranstaltungen im Oktober

23. bis 25. Oktober – Schweigewochenende für Männer in Augsburg

Unter dem Titel „Wenn es nur einmal so ganz stille wäre …“ lädt die katholische Männerseelsorge zu einem Wochenende ein, bei dem Ruhe, Besinnung und persönliche Auszeiten im Mittelpunkt stehen. Einzelgespräche sind auf Wunsch möglich.

  • Ort: Augsburg, Kloster St. Stephan / Hotel DEDE. Kosten: 225 Euro einschließlich Unterkunft und Verpflegung. Anmeldung unter www.maennerleben.org.
  • 30. Oktober – Kommunikation in der Partnerschaft
  • Wie können Männer besser und zielorientierter mit ihrer Partnerin sprechen? Dieser Frage widmet sich ein Gesprächsabend mit den Männerberatern Bernd Bönsch und Gerhard Kahl.
  • Beginn ist um 18 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter gleichstellung@kaufbeuren.de oder telefonisch unter 08341 437-762.

Veranstaltungen im November

7. November – Papa-Kind-Stammtisch mit Weißwurstfrühstück

Die Kinderstube Kaufbeuren lädt Väter mit ihren Kindern von 9 bis 11 Uhr in die Schraderstraße 11 ein. Während sich die Väter austauschen, können die Kinder gemeinsam spielen. Der Teilnahmebeitrag beträgt 2,50 Euro, Essen und Getränke gibt es auf Spendenbasis. Anmeldung unter info@kinderstube-kaufbeuren.de.

12. November – Vater-Kind-Kochkurs und Filmabend

Von 15.30 bis 18 Uhr können Väter mit Kindern ab fünf Jahren in der Kindertagesstätte Herz Jesu, Proschwitzer Straße 33 in Kaufbeuren, gemeinsam mit Koch Thomas neue Rezepte ausprobieren. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter fsp-jzng@kaufbeuren.de.

Am Abend wird in der Filmburg Marktoberdorf der Film „The Piano Tuner“ gezeigt. Um 19 Uhr beginnt der Empfang mit Begrüßungsgetränk, der Film startet um 19.30 Uhr. Eintritt: 10 Euro.

14. November – Klettern und Räubersuche

Beim Vater-Kind-Klettern in Rieden am Forggensee stehen Bewegung, Vertrauen und gemeinsamer Spaß im Mittelpunkt. Das kostenlose Angebot findet von 9.30 bis 12 Uhr in der Kletterhalle, Dietringer Straße 50, statt. Anmeldung unter familienstuetzpunkt@awo-fuessen-schwangau.de.

In Buchloe geht es von 16 bis 18.30 Uhr unter dem Titel „Dem Räuber auf der Spur!“ auf eine historische Entdeckungstour rund um den „Bayerischen Hiasl“. Treffpunkt ist das Heimatmuseum, Rathausplatz 9. Auch diese Veranstaltung ist kostenlos.

15. November – Resilienztraining in der Natur

Unter dem Motto „Stark wie ein Baum“ bietet die vhs Kaufbeuren von 10 bis 12 Uhr ein Waldbaden-Angebot für Männer an. Treffpunkt ist am Eingang zur alten Mülldeponie an der Mindelheimer Straße. Kosten: 19,50 Euro. Anmeldung über www.vhs-kaufbeuren.de.

16. und 19. November – Väter in Trennung

Zwei Gesprächsangebote beschäftigen sich mit den Herausforderungen, die eine Trennung für Väter mit sich bringt.

Am 16. November beginnt um 18 Uhr ein Vortrag mit Austausch bei der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung in Marktoberdorf, Meichelbeckstraße 7. Anmeldung bis 23. Oktober unter 08342 98134 oder eb-marktoberdorf@kjf-soziale-angebote.de.

Am 19. November findet um 19.30 Uhr ein weiterer Gesprächsabend im Familienstützpunkt Apfelkern, Marktoberdorfer Straße 19 in Kaufbeuren, statt. Anmeldung unter gleichstellung@kaufbeuren.de oder 08341 437-762. Beide Angebote sind kostenlos.

20. November – Elterntalk für Väter

Im Familienstützpunkt am JUZEng, Turnerstraße 10 in Kaufbeuren, können sich Väter ab 18 Uhr über Erziehung und Familienalltag austauschen. Die Teilnahme ist unabhängig vom jeweiligen Familienmodell möglich und kostenlos. Bei Bedarf wird eine Kinderbetreuung angeboten. Anmeldung unter daniela.strassmeier@kaufbeuren.de.

21. November – Vater-Kind-Abenteuertag

Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark!“ veranstaltet der Kinderschutzbund Kaufbeuren von 9.30 bis 15.30 Uhr einen Tag mit Schatzsuche, Spielen und gemeinsamen Herausforderungen für Väter und Kinder bis 13 Jahre.

Ort: Kinderschutzbund Kaufbeuren, Schraderstraße 11. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter kinderschutzbund.kf@gmail.com.

22. November – Zauberworkshop in Marktoberdorf

Von 9.30 bis 12 Uhr können Väter, Opas und Onkel gemeinsam mit Kindern ab der ersten Klasse einfache Zauberkunststücke erlernen. Veranstaltungsort ist der Familienstützpunkt Marktoberdorf, Jahnstraße 12. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter familienstuetzpunkt-mod@kvostallgaeu.brk.de.

24. November – Kochkurs für Männer

„Pasta? Geht immer!“ lautet das Motto eines Kochkurses der vhs Kaufbeuren. Von 18 bis 22 Uhr lernen die Teilnehmer, frische Pasta und verschiedene Soßen zuzubereiten.

Ort: Schulküche der Beethoven-Grund- und Mittelschule, Gartenweg 22. Kosten: 48 Euro einschließlich Material. Anmeldung über www.vhs-kaufbeuren.de.

27. November – Gemeinsames Vater-Kind-Trommeln

Von 16.30 bis 18 Uhr steht im Pfarrzentrum St. Peter und Paul, Barbarossastraße 23 in Kaufbeuren, das gemeinsame Musizieren im Mittelpunkt. Das Angebot richtet sich an zehn Vater-Kind-Paare und ist kostenlos.

Anmeldung unter familienstuetzpunkt.haken-kf@bistum-augsburg.de oder telefonisch unter 08341 9082383.

Veranstaltungen im Dezember

1. bis 22. Dezember – Ausstellung über Männerbilder

Die Plakatausstellung „Was männlich ist, entscheidest du. Jeden Tag.“ beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Männlichkeit, Sexismus und Gewalt gegen Frauen. Sie möchte zum Nachdenken anregen und alternative Rollenbilder aufzeigen.

Zu sehen ist die Ausstellung während der Öffnungszeiten im Foyer des Landratsamtes Ostallgäu, Schwabenstraße 11 in Marktoberdorf. Der Eintritt ist frei.

12. Dezember – Faltsch Wagoni im Podium Kaufbeuren

Mit „Die letzten Ironesen“ präsentieren Silvana und Thomas Prosperi einen Abend mit Songs, Gedichten und Wortkunst. Beginn ist um 20 Uhr im Podium Kaufbeuren, Innere Buchleuthenstraße 28.

Karten kosten 28 Euro im Vorverkauf und 30 Euro an der Abendkasse. Erhältlich sind sie unter www.allgaeuticket.de und www.eventim.de.

16. Dezember – Männergesundheit im Mittelpunkt

„Fit und entspannt durch den Alltag“ heißt ein Vortrag der vhs Kaufbeuren für Männer ab 40 Jahren. Von 18 bis 19.30 Uhr gibt Referent Hermann Rietzler praktische Tipps zum Umgang mit Stress sowie für mehr Energie und Wohlbefinden.

Ort: vhs Kaufbeuren, Spitaltor 5. Kosten: 12 Euro. Anmeldung über www.vhs-kaufbeuren.de.

Büchertische und weitere Informationen

Ergänzend zum Veranstaltungsprogramm präsentieren die Büchereien in Kaufbeuren, Buchloe, Marktoberdorf und Füssen ab Mitte November ausgewählte Bücher rund um Männer- und Vaterthemen. Die Angebote können während der jeweiligen Öffnungszeiten besucht werden.

Weitere Informationen zu sämtlichen Veranstaltungen, Teilnahmebedingungen und Anmeldemöglichkeiten gibt es in der Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu sowie auf den Internetseiten der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu.

Quelle: Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu

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Neus aus dem Weltladen Kaufbeuren: Vintage Ledertaschen und Rucksäcke, handgefertigt aus der Ledermanufaktur

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Ergänze Dein Outfit mit stilvollen Accessoires aus Fairem Handel. Unsere Fair Trade Taschen verbinden traditionelle Handwerkskunst, sorgfältige Verarbeitung und ausgewählte Materialien. Entdecke die große Auswahl an Fair Trade Handtaschen und Geldbörsen aus hochwertigem Vintage-Leder.

> mehr zum Weltladen hier im Stadtportal

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Gesundheit Senioren Soziales Veranstaltung

Leben mit einer tödlichen Diagnose, das Palliativnetzwerk klärt über Unterstützungsmöglichkeiten auf

Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu

Veranstaltung des Palliativ-Netzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu Mittwoch den, 28.10.2026 von 15:00-18:00 Uhr im Stadtteater in Kaufbeuren

Was, wenn das Leben plötzlich endlich wird?

Eine schwere Diagnose verändert alles – nicht nur für die Betroffenen selbst. Sie betrifft Familien, Freund:innen, Pflegekräfte, Hausärzt:innen, Nachbar:innen und viele weitere Menschen im Umfeld. Sie erschüttert den Alltag, verändert Perspektiven und nimmt mitunter den Boden unter den Füßen.

Doch wie kann gute Begleitung in einer solchen Situation aussehen? Wer hilft – und wann?

Was dann zählt, sind Menschen, die auffangen. Die begleiten. Die wissen, was zu tun ist.

Das Palliativnetzwerk Ostallgäu-Kaufbeuren stellt im Rahmen dieser öffentlichen Veranstaltung vor, welche Unterstützungsangebote es in der Region gibt.

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Panorama Tourismus

Projekt „Stadtterrasse“: Stephanie Schuhknecht (MdL) besuchte Kaufbeuren

Die nächste Infoveranstaltung zur Stadtterrasse findet am Samstag, dem 24.10.2026 von 14-16 Uhr statt

Auf Einladung von Klaus Müller informierte sich Stephanie Schuhknecht (MdL) gemeinsam mit dem Stadtverband Kaufbeuren von Bündnis 90/Die Grünen über das Projekt „Stadtterrasse am Fünfknopfturm“. Müller stellte die Planungen und die Crowdfunding-Kampagne vor.

Der Förderverein Fünfknopfturm e. V. engagiert sich mit viel Herzblut für eine Aufwertung des Umfelds unseres stadtbildprägenden Wahrzeichens. Grundlage ist eine Planung aus dem Jahr 2018. Mit Spenden und Mitteln aus der Städtebauförderung soll die Neugestaltung nun vorangebracht werden – mit dem Ziel, einen attraktiven Ort zum Verweilen und Begegnen zu schaffen.

In den kommenden Wochen möchte der Förderverein die Bürgerschaft am Fünfknopfturm informieren und ausdrücklich auch Ideen und Anregungen aufnehmen.

Die nächste Infoveranstaltung findet am Samstag, dem 24.10.2026 von 14-16 Uhr statt.

„Gerade bei klammen öffentlichen Kassen ist solches ehrenamtliches Engagement Gold wert.“ so Schuhknecht. Die Pflege und Aufwertung unserer Wahrzeichen steigert die Attraktivität unserer Stadt – und kommt damit uns allen zugute.

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Sport

Turbostart und Traumparade ebnen den Weg zum SVK-Sieg

©️Herzfotografin Lisa-Marie

BOL SpVgg Kaufbeuren – TSV Buchenberg 2:0

Die Damen der SpVgg Kaufbeuren haben sich in einem rassigen Spiel mit 2:0 gegen den TSV Buchenberg durchgesetzt. Die Gastgeberinnen legten einen echten Turbostart hin und erspielten sich bereits in den ersten zehn Minuten drei hochkarätige Torchancen, ließen diese jedoch zunächst ungenutzt.

Im Anschluss entwickelte sich eine offene Partie, in der auch die Gäste gefährlich wurden. Torhüterin Sandrine Uhlig bewies ihre Klasse und verhinderte mit einer starken Parade die mögliche Führung des TSV Buchenberg. Kurz darauf belohnte Melina Paul die starke Anfangsphase der SVK und brachte ihr Team mit dem Treffer zum 1:0 in der 16. Minute in Führung. Wenig später fehlte Paul bei einem wuchtigen Lattenschuss nur das nötige Quäntchen Glück, um den Vorsprung weiter auszubauen.

Auch nach dem Seitenwechsel erwischte die SpVgg den besseren Start: Paula Eichinger erhöhte in der 48. Minute auf 2:0 und sorgte damit früh für klare Verhältnisse. Die Kaufbeurerinnen erspielten sich im weiteren Verlauf noch mehrere gute Gelegenheiten, konnten diese jedoch nicht in weitere Treffer ummünzen.

So blieb es am Ende beim verdienten 2:0-Erfolg für die SpVgg Kaufbeuren, die mit einer konzentrierten Leistung und zwei schön herausgespielten Treffern überzeugte.

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Senioren Wirtschaft

Nächster Kostenloser Sprechtag der AktivSenioren in Kaufbeuren am 29. Oktober 2026

Von 16:00 bis 18:00 Uhr 

Ob Existenzgründung, Optimierung von Betriebsabläufen, Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder Betriebsübergabe, beim kostenlosen Sprechtag im Rathaus Kaufbeuren beantworten erfahrene Experten alle Fragen dazu.  Das monatliche Angebot der Wirtschaftsförderung der Stadt und der AktivSenioren Bayern findet nächstes Mal am

Donnerstag, 29. Oktober 2026,

von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.

Referatsleiter Andreas Bauer: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit den AktivSenioren. Dieses Angebot ist eine tolle Möglichkeit für unsere Unternehmen, von der Expertise erfahrener Unternehmer zu profitieren.“ Die Gespräche dauern etwa 30 Minuten. Eine Anmeldung unter Telefon 08341 437-103 ist erforderlich. Auch individuelle Beratungstermine sind nach Absprache möglich.

„Wir unterstützen Unternehmer dabei, erfolgreich zu sein,“ erklärt AktivSenior Michael Nebel. „Mit langjähriger Erfahrung und dem Netzwerk von 400 Mitgliedern bieten wir kompetente Beratung, individuell auf die Bedürfnisse der Klienten abgestimmt“.

Die AktivSenioren sind ein gemeinnütziger Verein von erfahrenen Unternehmern und Führungskräften im Ruhestand. Sie begleiten ehrenamtlich, vertraulich und neutral zu allen Fragen der Unternehmensführung. Weitere Informationen unter www.aktivsenioren.de .

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Allgemein Politik

Kaufbeurer Grüne warnen vor finanzieller Schieflage der Stadt und fordern Kurswechsel

Stadtverband verweist auf steigende Sozialausgaben, Krankenhausdefizite und wachsende Schulden – Landesparteitag beschließt Forderungen zur Stärkung der Kommunalfinanzen

Die finanzielle Situation der Stadt Kaufbeuren bereitet den örtlichen Grünen große Sorgen. Wie der Stadtverband von Bündnis 90/Die Grünen in einer Pressemitteilung erklärt, reichen die Einnahmen trotz erheblicher Sparbemühungen kaum noch aus, um die steigenden Belastungen zu bewältigen. Die Partei fordert deshalb eine grundlegende Verbesserung der kommunalen Finanzierung durch Bund und Freistaat Bayern.

Nach Einschätzung der Grünen belasten insbesondere steigende Sozialausgaben, Defizite im Krankenhausbereich und eine zunehmende Verschuldung den städtischen Haushalt. Dringend notwendige Investitionen könnten dadurch aufgeschoben werden, während freiwillige Leistungen zunehmend unter Druck gerieten. Auch die Genehmigungsfähigkeit des Haushalts sieht der Stadtverband gefährdet.

Die Grünen befürchten, dass Kaufbeuren künftig immer weniger finanziellen Spielraum für eigene Entscheidungen und die Weiterentwicklung der Stadt haben könnte.

Landesdelegiertenkonferenz beschließt Forderungen zur Kommunalfinanzierung

Auf ihrer Landesdelegiertenkonferenz in Landshut haben die bayerischen Grünen nach eigenen Angaben einstimmig den Antrag „Handlungsfähige Kommunen für eine starke Demokratie“ beschlossen. Darin fordert die Partei eine grundlegende Stärkung der finanziellen Ausstattung von Städten, Gemeinden, Landkreisen und Bezirken.

Eine zentrale Forderung ist, den kommunalen Anteil am allgemeinen Steuerverbund ab 2027 auf 15 Prozent anzuheben. Dadurch sollen die Kommunen mehr frei verfügbare Mittel erhalten, über deren Verwendung sie eigenständig entscheiden können.

Darüber hinaus verlangen die Grünen, dass Bund und Freistaat die Kosten für übertragene Aufgaben vollständig übernehmen. Besonders finanzschwache Kommunen sollen durch höhere Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen unterstützt werden.

Kaufbeurer Delegierte kritisieren finanzielle Belastungen

Die beiden Kaufbeurer Delegierten Helene Bajrami und Winfried Martin sehen insbesondere Bund und Freistaat in der Verantwortung. „Kaufbeuren darf nicht länger kaputtgespart werden, während Bund und Freistaat immer neue Aufgaben bestellen, aber die Rechnung bei der Stadt abladen. Wir brauchen Geld zum Gestalten statt immer neue Sparlisten!“, erklären die beiden Grünen-Vertreter.

Nach Auffassung der Partei gefährdet die angespannte Haushaltslage nicht nur kommunale Investitionen, sondern auch die Lebensqualität und das Vertrauen der Bevölkerung in die Handlungsfähigkeit der Politik.

Weitere Forderungen: Kinderbetreuung, Krankenhäuser und weniger Bürokratie

Der auf dem Landesparteitag beschlossene Antrag enthält neben der Erhöhung des kommunalen Steueranteils zahlreiche weitere Vorschläge. So fordern die Grünen unter anderem eine bessere Finanzierung der Kinderbetreuung, eine verlässliche staatliche Unterstützung der Krankenhäuser und höhere Zuweisungen für den öffentlichen Personennahverkehr.

Auch Förderprogramme sollen vereinfacht werden, damit Kommunen leichter an finanzielle Unterstützung gelangen. Zudem möchte die Partei Städten und Gemeinden größere Spielräume bei der Erhebung kommunaler Steuern ermöglichen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Finanzierung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen. Diese sollen nach Vorstellung der Grünen als kommunale Pflichtaufgaben verankert und entsprechend durch Bund und Länder finanziert werden.

Grüne sehen kommunale Selbstverwaltung unter Druck

Zur Begründung verweist die Partei auf die angespannte Finanzlage zahlreicher bayerischer Kommunen. Im beschlossenen Antrag werden kommunale Defizite von 5,3 Milliarden Euro im Jahr 2024 und 4,7 Milliarden Euro im Jahr 2025 genannt.

Die Grünen warnen davor, dass Einsparungen bei freiwilligen Leistungen insbesondere Vereine, Kulturangebote, ehrenamtliche Strukturen und kommunale Einrichtungen treffen könnten. Auch notwendige Investitionen in Schulen, Straßen und öffentliche Infrastruktur seien aus ihrer Sicht gefährdet.

Der Kaufbeurer Stadtverband unterstützt deshalb die auf Landesebene beschlossenen Forderungen und spricht sich für eine stärkere finanzielle Beteiligung von Bund und Freistaat aus.

Weitere Informationen: Bündnis 90/Die Grünen – Stadtverband Kaufbeuren

Quelle: Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen, Stadtverband Kaufbeuren, sowie Antrag der Landesdelegiertenkonferenz 2026.

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Allgemein

Die ersten Buben sind da! Internat St. Maria in Kaufbeuren schlägt ein neues Kapitel auf

Traditionsreiche Einrichtung stellt die Weichen für die Zukunft

Nach mehr als 100 Jahren als reines Mädcheninternat öffnet die traditionsreiche Einrichtung der Crescentiaschwestern ihre Türen erstmals für Buben. Den Anfang machen junge Eishockey-Nachwuchsspieler des ESV Kaufbeuren e.V.. Für das geschichtsträchtige Haus ist dies ein mutiger Schritt in die Zukunft.

Die ersten Buben haben sich bereits spürbar gut eingelebt. Sie schätzen die herzliche, familiäre Atmosphäre, das gemeinsame Essen und die liebevolle Betreuung, die ihr neues „Zuhause auf Zeit“ ausmachen. Im vierten Stock haben sie ihre Zimmer bezogen – bei klarem Wetter belohnt sie ein traumhafter Blick weit bis in die Allgäuer Berge.

Zwischen Eisstadion und Hausaufgaben

Der Alltag der jungen Talente verlangt ihnen viel Disziplin und Organisation ab. Einmal in der Woche klingelt der Wecker bereits um halb sechs morgens für das Frühtraining auf dem Eis. Danach geht es nahtlos weiter in die Schule, gefolgt von gemeinsamen Mahlzeiten, festen Lernzeiten und den täglichen Trainingseinheiten. Umso wichtiger ist ein Umfeld, das den Jugendlichen Geborgenheit schenkt. Das Internat bietet ihnen genau diesen sicheren Rückzugsort, an dem sie zwischen dem Leistungsdruck im Sport und den schulischen Verpflichtungen zur Ruhe kommen können.

Bewährte Werte im neuen Gewand

Trotz des Einzugs der Jungen bleibt das Herzstück von St. Maria unverändert: Die Crescentiaschwestern und ihr pädagogisches Team setzen weiterhin auf christliche Werte, soziale Verantwortung und gegenseitige Rücksichtnahme. Die Jugendlichen werden nicht auf ihre sportliche Leistung reduziert – sie dürfen hier einfach Teenager sein, die Freundschaften schließen und ihren Weg ins Leben finden. Zum Schutz der Privatsphäre sind die Wohnbereiche der Mädchen und Buben dabei räumlich klar getrennt.

Als wertvoller Ausgleich zum straffen Trainingsplan dient das große Außengelände. Besonders die Tiere im Internatshof – darunter Ponys, Ziegen, Hasen und Hunde – bringen eine willkommene Unbeschwertheit in den Alltag und helfen den jungen Sportlern, abzuschalten.

Ein Signal des Aufbruchs

Die Kooperation mit dem ESV Kaufbeuren ist eine strategische Entscheidung, um das Internat in Zeiten sinkender Nachfrage langfristig zu erhalten. Sie knüpft an die Öffnung des Marien-Gymnasiums an, das seit dem Schuljahr 2023/2024 ebenfalls Buben aufnimmt. Die ersten Erfahrungen machen allen Beteiligten Mut. Sie zeigen, dass Tradition und moderner Wandel kein Widerspruch sein müssen, sondern der Grundstein für eine lebendige, gemeinsame Zukunft sind.

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Allgemein Kultur

„Rock im Atrium“ begeistert mit Kulthits und Partymusik in Kaufbeuren

Rund drei Stunden Livemusik im Atrium der Heiligen Familie – Erstmals sorgte ein Saxophon für zusätzliche musikalische Akzente

Kaufbeuren – Unter dem Motto „Kulthits & Feieralarm“ fand am Freitag, 18. September 2026, erneut die Veranstaltung „Rock im Atrium“ im Atrium der Heiligen Familie in Kaufbeuren statt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher erlebten einen abwechslungsreichen Musikabend mit bekannten Rock- und Popklassikern, modernen Hits und mitreißender Partymusik.

Fünf Musiker und eine besondere Premiere

Maurice Ensinger, Andreas Heinrich, Jonas Reimer, Nick Uhl-Sonntag und Jakob Trautwein hatten für den Abend ein rund dreistündiges Programm zusammengestellt. Die musikalische Bandbreite reichte von ruhigen Balladen bis hin zu bekannten Songs, die für ausgelassene Stimmung sorgten. Eine Besonderheit gab es in diesem Jahr: Erstmals ergänzte Hans-Detlef Hora die Band am Saxophon. Mit seinem Instrument brachte er neue Klangfarben in das Programm und bereicherte die musikalischen Darbietungen.

Gute Stimmung und Vorfreude auf 2027

Die zahlreichen Gäste genossen einen unterhaltsamen Abend, bei dem unterschiedliche Musikrichtungen und Generationen zusammenkamen. Die Mischung aus Rock, Pop und Partymusik sorgte für eine lebendige Atmosphäre im Atrium. Auch die Musiker und Organisatoren zogen ein positives Fazit. Für sie war die Veranstaltung ein gelungener Abend, der Lust auf eine weitere Auflage macht. Die Planungen für „Rock im Atrium“ im Jahr 2027 haben bereits begonnen. Musikfreunde dürfen sich somit auf eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe freuen.

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Panorama

Kuchenverkauf für das Crescentiakloster: Über 1.200 Euro für die Dachrenovierung gesammelt

Mehr als 60 Helferinnen und Helfer beteiligten sich an einer Gemeinschaftsaktion im Buron-Center in Kaufbeuren – Oberin Schwester Johanna Maria bedankt sich für die Unterstützung

Mit einer besonderen Gemeinschaftsaktion haben sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt des Crescentiaklosters in Kaufbeuren eingesetzt. Bei einem Kuchenverkauf im Buron-Center beim V-Markt kamen über 1.200 Euro für die notwendige Renovierung des Klosterdachs zusammen. Mehr als 60 Menschen im Alter zwischen sechs und 82 Jahren beteiligten sich an der Aktion.

Aus einer Idee wurde ein Gemeinschaftsprojekt

Die Initiative ging von Anna Fürst aus. Im Frühjahr hatte sie sich die Frage gestellt, wie sie die anstehende Dachrenovierung des Crescentiaklosters unterstützen könnte. Eine einfache Spende war ihr nicht genug. Stattdessen entstand die Idee, mit einem selbst organisierten Kuchenverkauf möglichst viele Menschen einzubeziehen und gemeinsam etwas zu bewegen.

Was zunächst als persönliche Initiative begann, entwickelte sich schnell zu einem Gemeinschaftsprojekt. Freunde und Bekannte wurden angesprochen, weitere Unterstützer gewonnen und zahlreiche Aufgaben verteilt.

Die mehr als 60 Beteiligten brachten sich auf ganz unterschiedliche Weise ein: Sie halfen bei der Organisation, mobilisierten Freunde, backten Kuchen, spendeten Verpackungsmaterial, bereiteten den Verkaufsstand vor oder übernahmen den Verkauf.

Torten, Muffins und Kuchen für den guten Zweck

Das Angebot am Verkaufsstand konnte sich sehen lassen. Aufwendig gebackene Torten, leckere Muffins, frische Hefezöpfe und traditionelle Kuchen nach Hausfrauenart fanden ihren Weg zu den Kundinnen und Kunden. Am Ende stand ein erfreuliches Ergebnis: Mehr als 1.200 Euro konnten durch den Verkauf für die Renovierung des Klosterdachs gesammelt werden.

Besonders bemerkenswert war die große Altersspanne der Mitwirkenden. Von sechs bis 82 Jahren engagierten sich Menschen für das gemeinsame Ziel und zeigten, was durch Zusammenhalt und ehrenamtlichen Einsatz möglich ist.

Schwester Johanna Maria bedankt sich bei allen Beteiligten

Große Freude über die gelungene Aktion herrschte auch im Crescentiakloster. Oberin Schwester Johanna Maria bedankte sich herzlich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern und hob insbesondere die Gemeinschaftsleistung hervor. Ein besonderer Dank galt außerdem dem V-Markt im Buron-Center, der den Kuchenverkauf ermöglicht hatte.

Für Initiatorin Anna Fürst und alle Beteiligten war die Aktion damit ein voller Erfolg – und zugleich ein schönes Beispiel dafür, wie sich Menschen unterschiedlicher Generationen gemeinsam für eine gute Sache einsetzen können.

Quelle: Ulrich Fürst

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Allgemein

„Einzigartig“ bringt Menschen zusammen: Kennenlernparty am 24. Oktober in Marktoberdorf


Marktoberdorf.
Neue Gesichter entdecken, miteinander ins Gespräch kommen und einen schönen Nachmittag in Gesellschaft verbringen: Am Samstag, 24. Oktober 2026, lädt das Projekt „Einzigartig“ des BRK St. Georgshof zur nächsten Kennenlernparty ein. Veranstaltungsort ist das „Wohnzimmer“ in Marktoberdorf. Das Angebot richtet sich an

Marktoberdorf. Neue Gesichter entdecken, miteinander ins Gespräch kommen und einen schönen Nachmittag in Gesellschaft verbringen: Am Samstag, 24. Oktober 2026, lädt das Projekt „Einzigartig“ des BRK St. Georgshof zur nächsten Kennenlernparty ein. Veranstaltungsort ist das „Wohnzimmer“ in Marktoberdorf. Das Angebot richtet sich an Menschen mit psychischen Erkrankungen, die in ungezwungener Atmosphäre neue Bekanntschaften schließen möchten.

Gemeinsam ins Gespräch kommen

Im Alltag ist es nicht immer einfach, den eigenen Bekanntenkreis zu erweitern. Gerade für Menschen mit psychischen Erkrankungen können Unsicherheiten und persönliche Hürden den Aufbau sozialer Beziehungen erschweren. Hier setzt „Einzigartig“ an: Das Projekt schafft Gelegenheiten, bei denen die Teilnehmenden auf unkomplizierte Weise miteinander in Kontakt kommen und gemeinsame Interessen entdecken können.

„Uns ist wichtig, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich die Menschen wohlfühlen und ohne Druck aufeinander zugehen können. Manchmal braucht es einfach eine passende Gelegenheit, damit aus einem ersten Gespräch ein schöner Kontakt entsteht“, erklärt Franziska Stoll, Fachbereichsleiterin für Ambulant Betreutes Wohnen und Sozialpädagogische Familienhilfen am BRK St. Georgshof.

Für den 24. Oktober haben die Organisatorinnen verschiedene Kennenlernaktionen vorbereitet, die den Einstieg in Gespräche erleichtern sollen. Musik, kulinarische Angebote und alkoholfreie Cocktails sorgen für Abwechslung. Daneben bleibt ausreichend Zeit, um sich auszutauschen, gemeinsam zu lachen und den Nachmittag zu genießen.

Erfolgreicher Auftakt im vergangenen Jahr

Bereits bei der ersten Kennenlernparty im Juli 2025 zeigte sich das große Interesse an diesem Angebot. Insgesamt 65 Teilnehmende aus verschiedenen Orten Südschwabens waren damals nach Marktoberdorf gekommen. Die positive Resonanz gab den Anstoß, die Veranstaltung fortzusetzen.

„Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Mit ‚Einzigartig‘ möchten wir Menschen ermutigen, neue Kontakte zu knüpfen und positive Erfahrungen zu sammeln. Deshalb findet die Kennenlernparty in einem geschützten Rahmen statt und ist keine öffentliche Veranstaltung, zu der jeder kommen kann“, erläutert Franziska Stoll, die das Projekt „Einzigartig“ 2025 ins Leben gerufen hat.

Teilnahme und Anmeldung

Die Kennenlernparty findet am Samstag, 24. Oktober 2026, von 14 bis 17 Uhr im „Wohnzimmer“, Brückenstraße 21, in Marktoberdorf statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Zusätzlich wird ein kostenloser Shuttle-Service zwischen dem Bahnhof Marktoberdorf und dem Veranstaltungsort angeboten.

Eine Anmeldung ist erforderlich und per E-Mail an manuela.weikmann@brk.de möglich.

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Soziales Veranstaltung

Familienstützpunkte laden zu kostenlosen Vater-Kind-Aktionen in Kaufbeuren und im Ostallgäu ein

Von Klettern und Räubersuche bis Zaubern und Trommeln – Abwechslungsreiches Programm rund um den Internationalen Männertag

Kaufbeuren/Ostallgäu – Gemeinsam aktiv sein, Neues ausprobieren und wertvolle Zeit miteinander verbringen: Die Familienstützpunkte in Kaufbeuren und im Ostallgäu bieten noch bis zum 27. November 2026 verschiedene Aktionen für Väter und ihre Kinder an. Das Programm reicht von sportlichen Herausforderungen über spannende Entdeckungstouren bis hin zu kreativen Workshops. Alle Angebote sind kostenlos.

Anlass für die Veranstaltungsreihe ist der Internationale Männertag am 19. November. Organisiert werden die Aktionen von den Familienstützpunkten Ostallgäu und Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit den Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu.

Gemeinsame Erlebnisse für Väter und Kinder

Den Auftakt bildeten am 17. Oktober zwei Veranstaltungen: Beim „Abenteuer Bauernhof“ in Günzach konnten Väter und Kinder gemeinsam mit dem Familienstützpunkt Apfelkern einen Bauernhof entdecken. In Obergünzburg stand bei der „Papa & Kind Abenteuerzeit“ eine Erkundung der Teufelsküche auf dem Programm. In den kommenden Wochen folgen weitere Angebote an verschiedenen Orten der Region.

Die nächsten Veranstaltungen im Überblick

  • 14. November – Vater-Kind-Klettern in Rieden am Forggensee: Der Familienstützpunkt Füssen lädt zu einer gemeinsamen sportlichen Herausforderung ein.
  • 14. November – „Dem Räuber auf der Spur!“ in Buchloe: Mit dem Familienstützpunkt Buchloe begeben sich Väter und Kinder im Heimatmuseum auf eine spannende Räubersuche.
  • 20. November – Elterntalk für Väter in Kaufbeuren: Im Familienstützpunkt JUZEng steht der persönliche Austausch unter Vätern im Mittelpunkt.
  • 22. November – Vater-Kind-Zauberworkshop in Marktoberdorf: Gemeinsam werden die Teilnehmer kreativ und tauchen in die Welt der Zauberei ein.
  • 27. November – Vater-Kind-Trommeln in Kaufbeuren: Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet ein gemeinsames Trommelangebot im Familienstützpunkt Hand in Hand.

Kostenlose Teilnahme – Informationen und Anmeldung über die Familienapp

Mit den Aktionen möchten die Veranstalter Vätern und ihren Kindern Gelegenheit geben, gemeinsame Erfahrungen zu sammeln und neue Aktivitäten kennenzulernen. Die Teilnahme an sämtlichen Angeboten ist kostenfrei. Informationen zu den genauen Veranstaltungsorten, Uhrzeiten und Anmeldemöglichkeiten stehen in der Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu zur Verfügung.

Unter www.familienapp-kf-oal.de sind die Veranstaltungen im Familienkalender mit dem Suchbegriff „Männertag“ zu finden.

Die Familienstützpunkte werden von den Familienbildungsstellen Ostallgäu und Kaufbeuren koordiniert.

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Kultur

Martin Valdés-Stauber erhält Wilhelm-Hausenstein-Ehrung der Bayerischen Akademie der Schönen Künste

Auszeichnung für seine Verdienste in der Erinnerungsarbeit

Martin Valdés-Stauber erhält die diesjährige Wilhelm-Hausenstein-Ehrung. Damit würdigt die Bayerische Akademie der Schönen Künste seine Verdienste in der Erinnerungsarbeit.

Seit 1986 verleiht die Akademie jährlich die Wilhelm-Hausenstein-Ehrung. Benannt nach dem ersten Präsidenten der Akademie, würdigt sie herausragende Verdienste um die kulturelle Vermittlung. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. In diesem Jahr wird der Theatermacher Martin Valdés-Stauber für seine Verdienste in der Erinnerungsarbeit ausgezeichnet.

Martin Valdés-Stauber (geboren 1991 in Kaufbeuren) studierte Soziologie und Wirtschaftswissenschaften in München, Friedrichshafen, Berkeley und Cambridge. Er war Dramaturg an den Münchner Kammerspielen und an der Schaubühne Berlin sowie Fellow am Käte Hamburger Research Centre „global dis:connect“ der LMU München. Zudem arbeitet er freiberuflich als Autor und Regisseur.

2018 initiierte Valdés-Stauber das Langzeitprojekt SCHICKSALE, das er seitdem leitet. Gemeinsam mit Janne und Klaus Weinzierl sowie Felicitas Friedrich recherchiert das Team die Biografien der während des NS-Regimes verfolgten Mitarbeiter*innen der Münchner Kammerspiele. Mittlerweile sind mehr als 370 SCHICKSALE dokumentiert. Unter der Überschrift „Erinnerung als Arbeit an der Gegenwart“ entwickelt Valdés-Stauber künstlerische Projekte an der Schnittstelle von historischer Forschung, Erinnerungsarbeit und Theater. Zahlreiche der in diesem internationalen und interdisziplinären Zusammenhang entstandenen Arbeiten wurden in den vergangenen Jahren ausgezeichnet.

Der Regisseur und Schauspieler Prodromos Tsinikoris, ein Weggefährte Valdés-Staubers und diesjähriger Träger der Goethe-Medaille, wird bei der Preisverleihung am 23. November 2026 die Laudatio halten.

Mit Martin Valdés-Stauber ehrt die Akademie eine Persönlichkeit, die auf besondere Weise wissenschaftliche Forschung, Erinnerungsarbeit und künstlerische Praxis miteinander verbindet.

Preisverleihung

Montag, 23. November 2026, 19 Uhr Bayerische Akademie der Schönen Künste Max-Joseph-Platz 3, 80539 München Eintritt frei

  • Begrüßung und Preisverleihung: Winfried Nerdinger
  • Einführung: Stefan Hunstein
  • Laudatio: Prodromos Tsinikoris
  • Musik: Damian Rebgetz, Gesang, Bernd Lhotzky, Klavier

Weitere Informationen: Veranstaltung auf der Website der Bayerischen Akademie der Schönen Künste

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Panorama Soziales

Spendensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 2026

Erinnerung, die Verantwortung schafft

Wenn der Herbst Einzug hält, sammeln Soldatinnen und Soldaten des Fliegerhorstes Kaufbeuren wieder Spenden im Namen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Spendenbeträge werden für die vielfältige Arbeit des Volksbundes genutzt, der als einziger Gräberdienst weltweit unter anderem auch Bildungs- und Jugendprojekte unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ anbietet.

Bürgermeisterin Julia von Stillfried und der neue Kommandeur der Abteilung Süd des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, Oberstleutnant Marcus Berndorfer, läuteten gemeinsam die diesjährige Sammlung auf dem Wochenmarkt in Kaufbeuren ein.

Unter den großzügigen Spenderinnen und Spendern war auch Verena Finsterwalder. Für sie leiste der Volksbund, vor allem auch für die junge Generation, einen wichtigen Beitrag zur Aufklärungsarbeit über die gewaltvolle europäische Geschichte. „Der Volksbund fördert die internationale Begegnung und die geschichtliche Bildung junger Menschen an Gedenkstätten. Dieses gemeinsame Erinnern bedeutet lernen für die Zukunft“, so Finsterwalder.

Auch Melina K. war mit ihrem Sohn auf dem Wochenmarkt. Sie erklärte: „Ich möchte mit meiner Spende etwas zurückgeben. Für die verantwortungsvolle Arbeit des Volksbundes für Verständigung und Frieden, aber auch für unsere Soldatinnen und Soldaten, die Demokratie und Freiheit und somit uns alle schützen.“

Der gesamte Spendenbetrag kommt dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu Gute. Der Verein betreut mehr als 830 Kriegsgräber- und Gedenkstätten in 46 Staaten. Gedenkstätten bringen zum Ausdruck, Ereignisse und Erfahrungen unserer Geschichte im Bewusstsein aktueller und künftiger Generationen lebendig zu halten. Sie sind damit auch ein Appell, um gemeinsam Verantwortung für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit zu übernehmen.

Die Straßensammelaktion in Kaufbeuren endet am Sonntag, den 1. November 2026. Sammlungsorte für Spenden sind unter anderem am Modepark Röther, Kaufland sowie auf den Wochenmärkten in Kaufbeuren und Neugablonz.

An Allerheiligen sammeln Helferinnen und Helfer zusätzlich auf den Friedhöfen der Stadt. Die diesjährige Gedenkfeier zum Volkstrauertag findet am Sonntag, den 15. November am Friedhof Neugablonz statt.

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Sport

Spektakuläres Unentschieden in Erkheim: SpVgg Kaufbeuren erkämpft sich in Unterzahl einen Punkt

Robin Conrad trifft dreimal – Kaufbeuren holt zweimal einen Zwei-Tore-Rückstand auf und gleicht in der Nachspielzeit aus

Erkheim/Kaufbeuren – Acht Tore, wechselnde Führungen und ein später Ausgleich in Unterzahl: Die SpVgg Kaufbeuren hat sich beim Auswärtsspiel in Erkheim nach einem turbulenten Spielverlauf ein 4:4-Unentschieden erkämpft. Trainer Fred Jentzsch zeigte sich trotz verpasster Torchancen und einiger defensiver Nachlässigkeiten mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft zufrieden.

Frühe Führung – zahlreiche Chancen bleiben ungenutzt

Die Kaufbeurer erwischten einen starken Start und erspielten sich bereits in der Anfangsphase mehrere gute Tormöglichkeiten. Folgerichtig brachte Robin Conrad die SVK mit 1:0 in Führung. Auch danach blieben die Gäste offensiv gefährlich. Allerdings gelang es ihnen nicht, den Vorsprung trotz weiterer Chancen auszubauen. Stattdessen kamen die Gastgeber zum Ausgleich. Mit dem 1:1 ging es in die Halbzeitpause. „Von der ersten Minute an haben wir uns viele Tormöglichkeiten erspielt“, erklärte SVK-Trainer Fred Jentzsch. Besonders ärgerlich sei gewesen, dass seine Mannschaft die frühe Überlegenheit nicht konsequenter genutzt habe.

Erkheim zieht davon – Kaufbeuren kämpft sich zurück

Nach dem Seitenwechsel verschlief die SpVgg Kaufbeuren nach Einschätzung ihres Trainers die Anfangsphase. Erkheim nutzte dies aus und ging mit 3:1 in Führung. Doch die Gäste zeigten eine starke Reaktion. Kaufbeuren übernahm wieder die Initiative und drängte auf den Anschlusstreffer. Alkan und erneut Robin Conrad sorgten schließlich für den 3:3-Ausgleich. Die Freude darüber währte allerdings nur kurz. Im direkten Gegenzug gelang Erkheim die erneute Führung zum 4:3.

Gelb-Rote Karte und später Ausgleich

In der Schlussphase warf die SVK noch einmal alles nach vorne. Dabei haderte Trainer Fred Jentzsch auch mit zwei Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns. Aus seiner Sicht hätten sowohl ein Handspiel als auch ein Foul im Erkheimer Strafraum zu einem Elfmeter für Kaufbeuren führen müssen. In der 80. Spielminute musste zudem Wollens nach einer Gelb-Roten Karte das Spielfeld verlassen. Die Kaufbeurer mussten die verbleibende Spielzeit damit in Unterzahl bestreiten. Dennoch gab sich die Mannschaft nicht geschlagen.

In der Nachspielzeit war es erneut Robin Conrad, der mit seinem dritten Treffer des Tages den umjubelten 4:4-Ausgleich erzielte. Beinahe wäre der SVK sogar noch der Siegtreffer gelungen. Doch der Torhüter der Gastgeber verhinderte diesen mit einer Glanzparade.

Trainer Jentzsch lobt Leidenschaft und Einsatzbereitschaft

Nach dem Abpfiff zog Fred Jentzsch ein insgesamt positives Fazit. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Moral seiner Mannschaft, die trotz mehrerer Rückschläge und der Unterzahlsituation immer wieder zurück ins Spiel gefunden hatte. „Mit dieser leidenschaftlichen Hingabe der Mannschaft waren wir im Trainerteam absolut zufrieden“, betonte Jentzsch. Gleichzeitig sah der SVK-Coach Verbesserungsbedarf bei der Chancenverwertung. Seine Mannschaft hätte das Spiel bereits nach der frühen Führung in eine günstigere Richtung lenken können. „Hier müssen wir einfach kaltschnäuziger werden“, so Jentzsch.

Am Ende stand ein Punktgewinn nach einer torreichen und umkämpften Begegnung, in der die Kaufbeurer vor allem durch ihre Offensivleistung und ihren Einsatzwillen überzeugten.

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Sport

ESVK feiert souveränen 5:0-Auswärtssieg beim SC Riessersee

Joker dominieren das Traditionsduell in Garmisch-Partenkirchen – Tomas Schwamberger trifft doppelt, Rihards Babulis feiert seinen zweiten Shutout der Saison

Der ESV Kaufbeuren hat das traditionsreiche Duell beim SC Riessersee eindrucksvoll für sich entschieden. Am Sonntagabend, 18. Oktober 2026, setzten sich die Joker am elften Spieltag der Oberliga Süd mit 5:0 durch. Vor 1.546 Zuschauern im Olympia-Eissportzentrum, darunter mehrere Hundert mitgereiste Kaufbeurer Fans, bestimmten die Gäste über weite Strecken das Spielgeschehen. Torhüter Rihards Babulis blieb ohne Gegentreffer und feierte bereits seinen zweiten Shutout der noch jungen Saison.

ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser setzte zwischen den Pfosten auf Babulis. Im Angriff kehrte Tom Schwarz nach überstandener Verletzung als 13. Stürmer in den Kader zurück.

Kaufbeuren überlegen – Babulis verhindert Rückstand

Von Beginn an übernahmen die Joker die Spielkontrolle und verbrachten viel Zeit in der Offensivzone des SC Riessersee. Zunächst dauerte es allerdings, bis sich die Kaufbeurer klare Torchancen erspielten. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels kamen Max Oswald, William Eriksson, Max Renner, Andrew Yogan und Yannik Burghart zu guten Möglichkeiten. Mehrfach fehlten nur wenige Zentimeter zum Führungstreffer.

Kurz vor der ersten Pause wurde es auf der Gegenseite gefährlich. Nach einem Fehler der Joker im Spielaufbau kamen die Gastgeber zu einer Zwei-gegen-eins-Situation. Rihards Babulis reagierte jedoch glänzend und verhinderte mit einer spektakulären Parade den möglichen Rückstand. So ging es trotz deutlicher Kaufbeurer Überlegenheit torlos in die erste Drittelpause.

Auf SpradeTV

Schwamberger trifft doppelt – Joker ziehen auf 3:0 davon

Im zweiten Drittel belohnte sich der ESVK schließlich für seine spielerische Überlegenheit. In der 28. Minute brachte Tomas Schwamberger die Gäste mit 1:0 in Führung. Vorausgegangen war eine gelungene Vorarbeit von Andrew Yogan, der sich an diesem Abend besonders spielfreudig präsentierte. Sechs Minuten später legten die Joker nach. Fabian Ribnitzky traf in der 34. Minute mit einem verdeckten Schuss zum 2:0.

Der von Verletzungssorgen geplagte SC Riessersee versuchte weiterhin, mit einer kompakten Defensive dagegenzuhalten. Nach dem zweiten Gegentreffer agierten die Gastgeber phasenweise offensiver, konnten sich jedoch nur wenige gefährliche Möglichkeiten erspielen. Die beste Gelegenheit hatte Parker Colley, dessen Abschluss Babulis erneut stark parierte. Auch ein Überzahlspiel brachte den Werdenfelsern keinen Treffer. Effektiver zeigten sich die Kaufbeurer. In der 37. Minute nutzten die Joker ihr zweites Powerplay, und erneut war Tomas Schwamberger zur Stelle. Mit seinem zweiten Treffer des Abends erhöhte er auf 3:0.

Kurz vor der Pause bot sich Yannik Burghart nach einem Zuspiel von Andrew Yogan eine weitere große Gelegenheit. Auf dem Weg zum Tor wurde er jedoch regelwidrig gestoppt. Die daraus resultierende Überzahl nahmen die Kaufbeurer teilweise mit in das Schlussdrittel.

Joker lassen nichts mehr anbrennen

Auch im letzten Spielabschnitt blieb der ESVK die spielbestimmende Mannschaft. Die Gastgeber fanden kaum Mittel, um die Kaufbeurer Defensive ernsthaft unter Druck zu setzen. Jere Laaksonen erhöhte mit einem Abstauber auf 4:0, ehe Max Oswald mit dem fünften Treffer für den Endstand sorgte. Die Joker mussten anschließend noch eine Unterzahlsituation überstehen, verteidigten diese jedoch konzentriert und ließen keinen Gegentreffer mehr zu. Damit war der deutliche Auswärtserfolg perfekt.

Zweiter Shutout für Rihards Babulis

Neben dem Doppelpack von Tomas Schwamberger und der geschlossenen Mannschaftsleistung durfte sich besonders Rihards Babulis über den Abend freuen. Der Kaufbeurer Torhüter war in den wenigen gefährlichen Situationen der Gastgeber zur Stelle und hielt seinen Kasten zum zweiten Mal in dieser Saison sauber. Für die Joker bedeutete das 5:0 beim SC Riessersee nicht nur drei weitere Punkte, sondern auch einen überzeugenden Erfolg im traditionsreichen Duell zweier langjähriger Rivalen.

Die Tore im Überblick:

DrittelTorschützeSpielstand
2. Drittel, 28. Min.Tomas Schwamberger0:1
2. Drittel, 34. Min.Fabian Ribnitzky0:2
2. Drittel, 37. Min.Tomas Schwamberger0:3
3. DrittelJere Laaksonen0:4
3. DrittelMax Oswald0:5
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Blaulicht

Brand im Innovapark Kaufbeuren: Sprinkleranlage verhindert offenbar größeren Schaden

74 Feuerwehrkräfte über fünf Stunden im Einsatz – Große Teile einer Halle verraucht – Keine Gefahr für die Bevölkerung

aufbeuren – Ein Brand im Innovapark Kaufbeuren hat in der Nacht auf Sonntag, 18. Oktober 2026, einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Insgesamt 74 Einsatzkräfte waren vor Ort, um das Feuer zu bekämpfen und die betroffene Halle vom Rauch zu befreien. Nach Angaben der Feuerwehr verhinderte das frühzeitige Auslösen der Brandmelde- und Sprinkleranlage eine Ausbreitung des Feuers auf das gesamte Gebäude.

Um 2.57 Uhr wurden zunächst die Löschzüge aus Kaufbeuren und Neugablonz zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Innovapark alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass ein größerer Hallenteil bereits stark verraucht war und die Sprinkleranlage ausgelöst hatte.

Alarmstufe auf B4 erhöht – Weitere Feuerwehren angefordert

Aufgrund der Lage erhöhten die Einsatzverantwortlichen die Alarmstufe auf B4. Daraufhin wurden zusätzliche Kräfte aus der Hauptwache sowie aus Hirschzell, Kleinkemnat und Oberbeuren alarmiert. Die Feuerwehr begann umgehend mit der Brandbekämpfung und leitete Maßnahmen ein, um den Rauch aus der Halle zu entfernen.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wartete eine weitere aufwendige Aufgabe auf die Einsatzkräfte: Durch die ausgelöste Sprinkleranlage waren größere Mengen Wasser in das Gebäude gelangt. Die Feuerwehr musste deshalb auch Maßnahmen zur Beseitigung des entstandenen Wasserschadens durchführen.

Feuerwehr: Ohne Schutzanlagen hätte ein Totalverlust drohen können

Nach Einschätzung der Feuerwehr spielten die vorhandenen Sicherheitseinrichtungen eine entscheidende Rolle bei der Begrenzung des Schadens. Die Brandmeldeanlage hatte frühzeitig Alarm ausgelöst, während die Sprinkleranlage eine weitere Ausbreitung des Feuers verhinderte. Die Feuerwehr geht davon aus, dass ohne diese beiden Anlagen möglicherweise der gesamte Gebäudekomplex verloren gegangen wäre.

Eine Gefährdung der Bevölkerung bestand nach Angaben der Feuerwehr zu keinem Zeitpunkt.

74 Einsatzkräfte mehr als fünf Stunden beschäftigt

Insgesamt dauerte der Einsatz fünf Stunden und 18 Minuten. Neben den 74 Feuerwehrkräften waren auch der Rettungsdienst, die Polizei und Verantwortliche des betroffenen Unternehmens vor Ort. Auch Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse machte sich an der Einsatzstelle ein Bild von der Situation. Zur Brandursache, zur genauen Schadenshöhe und zu möglichen Verletzten enthält die Feuerwehrmeldung keine weiteren Angaben.

Quelle: Feuerwehr Kaufbeuren

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Blaulicht

Polizeimeldungen aus Kaufbeuren und Umgebung: Festnahmen nach Betrugsversuch, Sachbeschädigungen und Verkehrsunfall

Drei Tatverdächtige in Pforzen festgenommen – Polizei sucht Zeugen nach mehreren Sachbeschädigungen in Kaufbeuren und Neugablonz – Beifahrerin bei Unfall nahe Rieden verletzt

Kaufbeuren/Ostallgäu – Mehrere Sachbeschädigungen, ein gestohlener Motorroller, ein Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden und die Festnahme von drei Tatverdächtigen nach einem versuchten Betrug beschäftigen die Polizei in Kaufbeuren und Umgebung. Die Polizeiinspektionen Kaufbeuren und Buchloe sowie die Kriminalpolizeistation Kaufbeuren berichten über folgende Vorfälle der vergangenen Tage.

Pforzen: Drei Festnahmen nach versuchtem Betrug mit falschem Gewinnversprechen

Am Dienstag, 13. Oktober 2026, nahm die Polizei gegen 18.30 Uhr in Pforzen drei Männer im Alter zwischen 33 und 44 Jahren fest. Die Festnahmen erfolgten im Zusammenhang mit einem versuchten Betrug. Zuvor hatten Betrüger einen 64-jährigen Anwohner telefonisch kontaktiert und ihn aufgefordert, Vermögenswerte im sechsstelligen Bereich an seiner Haustür zu übergeben. Bei der geplanten Übergabe griff die Polizei ein und nahm die drei Tatverdächtigen fest.

Bei den Männern handelt es sich nach Polizeiangaben um Personen mit russischer, deutscher und ungarischer Staatsangehörigkeit. Im Zuge der Festnahmen stellten die Beamten einen Teleskopschlagstock, eine erlaubnispflichtige PTB-Waffe und einen Elektrotaser sicher. Darüber hinaus beschlagnahmten sie zwei Fahrzeuge, einen gefälschten Führerschein sowie eine geringe Menge Betäubungsmittel. Am Mittwoch, 14. Oktober, erließ der zuständige Ermittlungsrichter Untersuchungshaftbefehle gegen alle drei Männer. Sie wurden anschließend in eine bayerische Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Kriminalpolizeistation Kaufbeuren ermittelt unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Kempten wegen des Verdachts eines besonders schweren Falls des Betrugs, der Urkundenfälschung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz.

Neugablonz: Reifen an zwei Fahrzeugen beschädigt

In der Nacht von Freitag, 16. Oktober, auf Samstag, 17. Oktober 2026, wurden im Fichtenweg in Neugablonz die Reifen zweier geparkter Pkw beschädigt. Nach Angaben der Polizei zerstach ein bislang unbekannter Täter Reifen beziehungsweise ließ die Luft aus ihnen ab.

Die Polizeiinspektion Kaufbeuren ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet Zeugen um Hinweise unter 08341 933-0.

Kaufbeuren: Glastür am Bahnhofskiosk beschädigt

In der Nacht von Samstag, 17. Oktober, auf Sonntag, 18. Oktober 2026, beschädigte ein bislang unbekannter Täter die Glastür des Bahnhofskiosks in Kaufbeuren. Die Polizei sucht Personen, die in diesem Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den Täter geben können.

Zeugen werden gebeten, sich unter 08341 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu melden.

Kaufbeuren: Schaufensterscheibe eines Zigarrengeschäfts beschädigt

Ebenfalls in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Schaufensterscheibe eines Zigarrengeschäfts in der Kaufbeurer Innenstadt beschädigt. Auch in diesem Fall ist der Täter bislang unbekannt. Ob ein Zusammenhang mit der Sachbeschädigung am Bahnhofskiosk besteht, geht aus den Polizeimeldungen nicht hervor.

Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet um sachdienliche Hinweise unter 08341 933-0.

Neugablonz: Gestohlener Motorroller beschädigt wieder aufgefunden

Ein in Neugablonz gestohlener Motorroller ist wenige Tage nach seinem Verschwinden beschädigt wieder aufgetaucht. In der Nacht auf den 12. Oktober 2026 wurde das schwarze Fahrzeug der Marke Zhejiang QianJiang im Schmelzerweg entwendet. Am Donnerstag, 15. Oktober, konnte der Roller in Neugablonz wieder aufgefunden werden. Das Fahrzeug ist inzwischen nicht mehr funktionsfähig. Die Polizei beziffert den entstandenen Sachschaden auf rund 500 Euro.

Die Polizeiinspektion Kaufbeuren ermittelt wegen Diebstahls gegen bislang unbekannte Täter und nimmt Hinweise unter 08341 933-0 entgegen.

Rieden: Vorfahrtsverstoß führt zu Unfall mit 44.000 Euro Schaden

Am Freitagnachmittag, 16. Oktober 2026, ereignete sich im Kreuzungsbereich der Ortsverbindungsstraßen zwischen Rieden, Ketterschwang und Beckstetten ein Verkehrsunfall. Ein 54-jähriger Autofahrer war mit einem Pkw-Anhänger-Gespann von Ketterschwang in Richtung Rieden unterwegs. Gleichzeitig näherte sich ein 29-jähriger VW-Fahrer aus Richtung Beckstetten und wollte an der Kreuzung nach Ketterschwang abbiegen. Nach Angaben der Polizei missachtete der 29-Jährige dabei die Vorfahrt. Ein Zusammenstoß ließ sich nicht mehr verhindern. Durch die Kollision kam das Gespann nach links von der Fahrbahn ab und blieb in einem Gebüsch stehen. Die 53-jährige Beifahrerin des Gespannfahrers erlitt leichte Verletzungen.

Der Gesamtsachschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 44.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Gegen den 29-jährigen VW-Fahrer wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt.

Quellen: Polizeiinspektion Kaufbeuren, Polizeiinspektion Buchloe und Kriminalpolizeistation Kaufbeuren.

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Sport

ESVK feiert souveränen 6:1-Heimsieg gegen die HC Tigers

Joker überzeugen vor 2.117 Zuschauern in der energie schwaben arena – Eero Elo trifft erneut in Unterzahl

Der ESV Kaufbeuren hat seine starke Leistung mit einem deutlichen Heimsieg belohnt. Am Freitagabend, 16. Oktober 2026, setzten sich die Joker am zehnten Spieltag der Oberliga Süd mit 6:1 gegen die HC Tigers durch. Vor 2.117 Zuschauern in der energie schwaben arena bestimmten die Kaufbeurer über weite Strecken das Geschehen und sicherten sich verdient drei weitere Punkte.

ESVK-Cheftrainer Sebastian Buchwieser konnte nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich der verletzte Tom Schwarz fehlte im Aufgebot. Im Tor vertraute Buchwieser auf Rihards Babulis.

Frühe Führung durch Tomas Schwamberger

Die Joker übernahmen von Beginn an die Initiative und setzten die Gäste mit aggressivem Forechecking unter Druck. Immer wieder gelang es den Kaufbeurern, die HC Tigers in deren Verteidigungszone festzusetzen und zu Fehlern zu zwingen. Bereits in der zweiten Spielminute brachte Tomas Schwamberger den ESVK in Führung. Aus spitzem Winkel überwand er Tigers-Torhüter Lorenz Widhalm mit einem präzisen Schuss ins kurze obere Eck.

Auch danach blieben die Hausherren spielbestimmend. Widhalm rückte zunehmend in den Mittelpunkt und verhinderte mit mehreren starken Paraden weitere Gegentreffer. Ein vermeintliches Tor von Yannik Burghart wurde nach längerer Videoüberprüfung wegen Torhüterbehinderung nicht anerkannt. Die Gäste kamen im ersten Drittel lediglich zu einer wirklich gefährlichen Möglichkeit, konnten diese jedoch nicht nutzen. So ging es mit einer verdienten 1:0-Führung für die Joker in die erste Pause.

Bilder des Spiels (Fotos: Benjamin Lahr)

Fischer erhöht – Yogan antwortet auf Anschlusstreffer

Auch im zweiten Drittel blieb der ESVK überlegen. Allerdings agierten die Kaufbeurer im Angriff zeitweise zu verspielt und ließen insbesondere in Überzahlsituationen gute Möglichkeiten ungenutzt. In der 25. Minute erhöhte Jonas Fischer nach einem Alleingang auf 2:0. Der Angreifer umspielte Torhüter Lorenz Widhalm und schob die Scheibe ins Tor. Die Joker erspielten sich weitere Chancen, scheiterten jedoch entweder an ihrer eigenen Chancenverwertung oder am gut aufgelegten Gästetorhüter.

In der 34. Minute kamen die HC Tigers überraschend zum Anschlusstreffer. Nach einem Kaufbeurer Powerplay nutzte Luis Ludin einen Alleingang und überwand Rihards Babulis mit einem Schuss durch die Beine zum 2:1. Die Antwort der Hausherren ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nur eine Minute später nutzte der ESVK ein weiteres Überzahlspiel. Andrew Yogan verwandelte bereits nach zehn Sekunden im Powerplay mit einem wuchtigen Schuss zum 3:1. Weitere Überzahlsituationen auf beiden Seiten blieben bis zur zweiten Pause ohne Torerfolg.

Eero Elo sorgt mit Unterzahltor für die Vorentscheidung

Im Schlussabschnitt versuchten die HC Tigers, offensiv mehr Akzente zu setzen. Die Kaufbeurer hielten dagegen und ließen zunächst nur wenige gefährliche Aktionen zu. In der 52. Minute bot sich den Gästen bei eigener Überzahl die Gelegenheit, noch einmal heranzukommen. Doch statt des Anschlusstreffers fiel die Vorentscheidung auf der Gegenseite. Eero Elo nutzte einen Alleingang in Unterzahl und traf zum 4:1. Bereits beim vorherigen Auswärtsspiel in Selb hatte der Kaufbeurer Stürmer in Unterzahl getroffen.

Damit war die Partie praktisch entschieden.

Zwei späte Treffer machen den deutlichen Sieg perfekt

Die Joker ließen auch in der Schlussphase nicht nach und bauten ihre Führung weiter aus. In der 57. Minute fälschte Jere Laaksonen einen Schuss von Julian Eichinger zum 5:1 ins Tor ab. Ebenfalls in der 57. Minute setzte Hannu Tripcke den Schlusspunkt. Nach einem Konter und sehenswerter Vorarbeit von Jonas Fischer vollendete er zum 6:1-Endstand.

Mit dem deutlichen Erfolg belohnte sich der ESVK für einen insgesamt konzentrierten und souveränen Auftritt. Die Joker überzeugten mit hohem Tempo, offensiver Durchschlagskraft und einer über weite Strecken stabilen Defensive.

Die Tore im Überblick

SpielminuteTorschützeSpielstand
2.Tomas Schwamberger1:0
25.Jonas Fischer2:0
34.Luis Ludin (HC Tigers)2:1
35.Andrew Yogan (Überzahl)3:1
52.Eero Elo (Unterzahl)4:1
57.Jere Laaksonen5:1
57.Hannu Tripcke6:1

Spielstatistik auf deb-online.live

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Kinder Kultur Veranstaltung

Familienkonzert der Bürgerstiftung Kaufbeuren – Matze mit der blauen Tatze am 24. Oktober

Grafik: mini. Musik

Jazz für Kinder

Familienkonzert im Stadttheater

Matze mit der blauen Tatze, Jazz für Kinder – Eine Veranstaltung der Bürgerstiftung Kaufbeuren

  • Altersempfehlung: 6+
  • Samstag, 24. Oktober 2026
  • 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Stadttheater Kaufbeuren, Rosental 6-8, Kaufbeuren

Preiskategorie

  • zzgl. Vorverkaufsgebühr und Systemgebühr
  • Kinderklassik: 5 €
  • Barrierefreier Zugang.

Inhalt

Der Kater Matze ist anders als die anderen: Er hat eine blaue Tatze. Deswegen lachen ihn die anderen aus und wollen am liebsten gar nichts mit ihm zu tun haben. Matze macht das traurig. Bis er eines Tages einen Traum hat. Darin hört er eine geheimnisvolle Stimme, die ihn fortschickt. Matze soll hinaus in die Welt. Matze mit der blauen Tatze ist wild entschlossen und macht sich auf den Weg.

Das lohnt sich: Unterwegs merkt Matze, dass seine blaue Tatze eine Zaubertatze ist. Mit ihrer Hilfe findet er Freunde in der ganzen Welt: Swinguru, den Bossabär, den coolen Löwen Leo Lässig und den Affen Nicolo. Und Matze stellt fest: Mit guten Freunden und ein bisschen Jazz steht einem die ganze Welt offen…

 

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Verwaltung Wirtschaft

Austauschen, Netzwerken, Erfahrungen teilen – das war der Kaufbeurer Wirtschaftstreff im Autohaus Sirch

Oberbürgermeister Stefan Bosse zieht ein erfreuliches Fazit: „Ich bin begeistert über die rege Teilnahme am Kaufbeurer Wirtschaftstreff. Er ist als etablierte kleine Veranstaltung eine gute Möglichkeit, untereinander in den Austausch zu gehen…“

Zum zweiten Wirtschaftstreff des Jahres 2026 hatte die Wirtschaftsförderung der Stadt Kaufbeuren unter Leitung des Wirtschaftsreferenten Andreas Bauer ins Autohaus Sirch nach Neugablonz eingeladen.

Rund 50 Akteurinnen und Akteure der Kaufbeurer Wirtschaft folgten der Einladung. Nach einem kurzen Gruß- und Eröffnungswort durch Oberbürgermeister Stefan Bosse und Andreas Bauer gab es zwei spannende Vorträge. Geschäftsführer Tobias Sirch berichtete über die letzten zwei Jahre, in denen das Autohaus inklusive Showroom nun in Neugablonz existiert und sich erfolgreich etabliert hat. Gleichzeitig wurden neue Vertriebsmöglichkeiten im Automobilgeschäft aufgezeigt, die langfristig weiterwachsen sollen. Deshalb bezeichnet man sich bei Sirch nicht als Autohaus, sondern als Mobilitätshaus. Auch dieses Beispiel zeigt: In Kaufbeurens Wirtschaft wird innovativ gedacht.

Außerdem stellte Andreas Wehl, Geschäftsführer von WA Connections, das Allgäuer Jobfestival vor, das 2027 wieder in Kaufbeuren stattfinden wird. Die erste Ausgabe des Festivals in der energie schwaben arena, bei dem sich Firmen präsentieren und Nachwuchs gewinnen konnten, war bereits ein voller Erfolg. Besonders hervorgehoben wurde die hohe Anzahl an Bewerbungen, die am Tag des Allgäuer Jobfestivals abgegeben wurden und die nachhaltig zu vielen Beschäftigungsverhältnissen geführt haben.

Im Anschluss daran wurden bei einem kleinen Imbiss viele Gespräche geführt, neue Kontakte geknüpft und Erfahrungen im Bereich der Kaufbeurer Wirtschaft geteilt.

Oberbürgermeister Stefan Bosse zieht ein erfreuliches Fazit: „Ich bin begeistert über die rege Teilnahme am Kaufbeurer Wirtschaftstreff. Er ist als etablierte kleine Veranstaltung eine gute Möglichkeit, untereinander in den Austausch zu gehen, von spannenden Projekten zu hören und von den Erfahrungen der einzelnen Akteurinnen und Akteure zu profitieren. Ich hoffe, dass das Interesse an diesem Format weiterhin groß bleibt“.

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Verwaltung Wirtschaft

Wasserwerk Kaufbeuren bleibt weiter nach technischem Sicherheitsmanagement zertifiziert

Das TSM ist ein bundesweit anerkanntes Überprüfungs- und Zertifizierungsverfahren für die Umsetzung der zu beachtenden technischen Regeln in der Wasserversorgung

Im Jahr 2015 erhielt das Wasserwerk Kaufbeuren erstmals die Zertifizierung „Technisches Sicherheitsmanagement“ (TSM). Darauf folgte 2020 durch eine weitere Hauptprüfung die erneute Zertifizierung. 2023 absolvierte das Wasserwerk dann erfolgreich eine sogenannte Zwischenprüfung und jetzt schließlich eine weitere Hauptprüfung, die ebenfalls bestanden wurde. Somit bleibt das Wasserwerk für weitere sechs Jahre TSM zertifiziert.

Das TSM ist ein bundesweit anerkanntes Überprüfungs- und Zertifizierungsverfahren für die Umsetzung der zu beachtenden technischen Regeln in der Wasserversorgung. Es umfasst die Bereiche Organisation, Beschaffung, Risikobewertung, Qualität der Anlagen, Personalqualifikation sowie den Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Die Zertifizierung wird durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) durchgeführt. Bei allen Prüfungen des DVGW steht die sicherheitstechnische, hygienische und umweltmäßige Unbedenklichkeit im Mittelpunkt. Basis ist das DVGW-Regelwerk sowie national und international anerkannte Richtlinien, Normen und Zertifizierungsprogramme. Mit einer DVGW-Zertifizierung dokumentieren Versorgungsbetriebe sowie Sachverständige gegenüber ihren Kunden und Marktpartnern, dass – bezogen auf das jeweilige Tätigkeitsspektrum – der Stand der Technik eingehalten ist.

Der Geschäftsführer der Landesgruppe Bayern des DVGW, Robert Scherer, hat der Wasserwerkleitung, Ursula Wirkner und Matthias Schindele, die neue Zertifizierungs-Urkunde überreicht. Andreas Bauer, als Referent zuständig für das Wasserwerk, freut sich: „Unser höchstes Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger mit frischem, natürlichem und bestem Trinkwasser zu versorgen. Das Zertifikat des TSM unterstreicht die hohe Qualität, die unser Wasserwerk jeden Tag gewährleistet.“

Und auch Oberbürgermeister Stefan Bosse gratuliert zur erneuten Auszeichnung: „Ich freue mich, dass das Team unseres Städtischen Wasserwerks diese Zertifizierung erneut bestanden hat. Ich gratuliere dem Team ganz herzlich! Damit haben die Kolleginnen und Kollegen erneut bewiesen, dass unsere Wasserversorgung für die Bürgerinnen und Bürger sowohl sicher als auch qualitativ hochwertig ist und technisch auf einem hohen Niveau liegt.“

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Gesundheit

Gynäkologie Kaufbeuren: Neue Oberärztin mit Fokus auf Beckenboden

Das Klinikum Kaufbeuren gewinnt mit Dr. Tabea Mutuku eine erfahrene Frauenärztin für die Gynäkologie und Geburtshilfe

Mutuku kommt vom Bayerischen Beckenbodenzentrum in München und wird im Team von Chefärztin PD Dr. Enikö Berkes den Schwerpunkt Beckenboden ausbauen. „Ich freue mich darauf, die Versorgung von Frauen mit Beckenbodenbeschwerden in der Region weiterzuentwickeln“, betont Mutuku bei ihrem Start in Kaufbeuren. Die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe war zuletzt als leitende Oberärztin an der Klinik für Gynäkologie des Isar Klinikums München tätig – und dort Teil des Bayerischen Beckenbodenzentrums, einer der führenden Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Somit bringt sie reichlich Erfahrung im gesamten Spektrum an Beckenbodenbeschwerden mit – von Blasenschwäche und Harninkontinenz über Senkungsbeschwerden von Gebärmutter und Scheide bis hin zu Blasen- und Darmentleerungsstörungen sowie Schließmuskelschäden.

Für ihre besonderen operativen Qualifikationen in der Urogynäkologie wurde Mutuku die Zertifizierung AGUB II als urogynäkologische Operateurin von der Arbeitsgemeinschaft Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion e. V. verliehen. Sie ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V., der Arbeitsgemeinschaft Urogynäkologie, der internationalen urogynäkologischen Gesellschaft sowie der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie. Zuvor hat sich die Medizinerin in ihrer Dissertation mit tief infiltrierender Endometriose beschäftigt – ein Themengebiet, das unmittelbar an die Endometriose-Expertise der Kaufbeurer Frauenklinik anknüpft.

Beckenboden: häufige Beschwerden, die selten ausgesprochen werden

Mit Mutuku möchte die Frauenklinik Kaufbeuren sowohl die Sensibilisierung für Beckenbodenbeschwerden als auch die Versorgung von betroffenen Frauen gezielt ausbauen. „Viele Frauen haben gelernt, mit ihren Beschwerden zu leben, weil sie glauben, dass es keine Hilfe gibt“, erklärt Mutuku. „Genau hier wollen wir ansetzen.“ Denn eines ist laut der Gynäkologin bekannt: Beschwerden wie unwillkürlicher Harnverlust, Druckgefühl im Unterbauch oder Probleme beim Wasserlassen sind weit verbreitet – besonders nach Geburten und in den Wechseljahren. „Viele Betroffene leiden jedoch aus Scham jahrelang still, obwohl es heute wirksame Therapien gibt“, so Mutuku weiter und nennt Beispiele von Beckenbodentraining und Physiotherapie über Pessartherapie bis hin zu minimalinvasiven operativen Verfahren. „Ich möchte Frauen ermutigen, diese Themen anzusprechen – mit ihren Ärztinnen und Ärzten, ganz gleich ob in der Praxis oder im Krankenhaus.“

„Mit Dr. Mutuku gewinnen wir eine hochspezialisierte Kollegin mit genau der Expertise, die wir uns für die Weiterentwicklung unserer Klinik gewünscht haben“, sagt Privatdozentin Dr. Enikö Berkes. Die Chefärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe und Ärztliche Direktorin des Klinikums Kaufbeuren freut sich auf die enge Zusammenarbeit mit der neuen Oberärztin. „Beckenbodenbeschwerden gehören zu den häufigsten und zugleich am meisten tabuisierten Frauengesundheitsproblemen. Unsere Patientinnen sollen dafür künftig keine weiten Wege mehr auf sich nehmen müssen, sondern eine umfassende Versorgung direkt vor Ort erhalten.“

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Soziales Sport

Hockey for Hope gewinnt Bayerischen Social Media Award

Nach dem letztjährigen 6. Platz beim Bayerischen Social Media Award konnte Hockey for Hope dieses Jahr den 1. Platz machen

Die Jury wählte aus 164 Organisationen die vier Gewinner in den Kategorien Newcomer, Young Impact, Engagementfluencer und einem Sonderpreis für Freiwilligenagenturen aus. HfH konnte die Kategorie Engagementfluencer für sich gewinnen.

Die Begründung der Jury: „Bei Hockey for Hope e. V. aus Kaufbeuren geht es deutlich lauter und dynamischer zu. Der Verein organisiert Inline- und Eishockey-Benefizturniere für bedürftige Kinder und zeigt auf Instagram, was hinter den Veranstaltungen steckt: Sport, Teamarbeit, Leidenschaft und viele ehrenamtliche Stunden. Genau dieser besondere Mix aus Power, gutem Zweck und gelebtem Ehrenamt hat die Jury überzeugt.“

Bei der Preisverleihung in der Zentrale der Versicherungskammer Bayern, welche mit der VKB-Stiftung der Förderer der Preises ist, übergab der bayerische Digitalminister Fabian Mehring den Preis an den HfH Vorstand Thomas Burns (3.), Stephan Kopetzky (2.) und Alex Uhrle (1.) sowie an Vera Singer, welche primär für den Social Media Bereich verantwortlich ist, Dilara & Dominik Mehnle, Falk Stiehler und Felix Hartmann. Bei der Übergabe auf der Bühne gab Alex Uhrle auch gleich bekannt, dass das Preisgeld in Höhe von 2.000€ direkt an die Flammenfreunde der Freiwilligen Feuerwehr Oberhausen weitergegeben wird, welche gerade z. B. an einem Wünschewagen für Kinder arbeiten und auch Kinder in Krankenhäusern besuchen. Dies war nicht nur nicht nur für die beiden Gründer der Flammenfreunde, welche am Abend ihr Projekt vorstellten, eine große Überraschung und sorgte für manche Glücksträne.

Direkt nach der Preisverleihung wurden gleich gemeinsam mit dem bayerischen Staatsministerium für Digitales die nächsten Videos gedreht. Wer sich die Arbeit von Hockey for Hope anschauen möchte, kann dies auf Instagram und TikTok unter @hockeyforhope_ev oder auf Facebook unter /hockeyforhope.

Über den Bayerischen Social-Media Award

Der Bayerische Social-Media Award zeichnet Vereine, ehrenamtliche Initiativen und Freiwilligenagenturen aus, die freiwilliges Engagement mit Kreativität und Strategie in sozialen Medien sichtbar machen. Der Award ist eine gemeinsame Initiative der Versicherungskammer Stiftung und der lagfa bayern e. V. mit ihrem Projekt „digital verein(t)“. Schirmherr ist Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Staatsminister für Digitales.

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Panorama

Bundeswehr trainiert Gebirgsflug: Hubschrauber starten vom Fliegerhorst Kaufbeuren in die Alpen

Heeresflieger üben noch bis zum 23. Oktober bei Tag und Nacht – NH-90 und H145 im Einsatz – Bundeswehr warnt Schaulustige vor Gefahren durch starke Luftverwirbelungen

Kaufbeuren – Der Fliegerhorst Kaufbeuren ist derzeit Ausgangspunkt einer Gebirgsflugweiterbildung der Bundeswehr. Noch bis zum 23. Oktober 2026 trainieren Besatzungen des Transporthubschrauberregiments 30 „Tauberfranken“ anspruchsvolle Flugmanöver in den deutschen Alpen. Die Übungen finden sowohl tagsüber als auch in der Nacht statt und dienen der Vorbereitung auf militärische Einsätze sowie auf Aufgaben im Rahmen der Amts- und Katastrophenhilfe.

Die Weiterbildung läuft bereits seit dem 28. September. Zum Einsatz kommen Transporthubschrauber vom Typ NH-90 sowie Rettungshubschrauber des Typs H145 LUH SAR.

Anspruchsvolle Flugmanöver im Gebirge

Der Gebirgsflug stellt besondere Anforderungen an die Hubschrauberbesatzungen. Während der Weiterbildung trainieren die Heeresflieger verschiedene Einsatzverfahren unter den schwierigen Bedingungen des alpinen Geländes. Dazu gehören insbesondere der Einsatz der Rettungswinde, Außenlastflüge sowie Starts und Landungen in schroffem Gelände. Bei Außenlastflügen werden Lasten unterhalb des Hubschraubers transportiert.

Die Übungen bei Tag und Nacht sollen sicherstellen, dass die Besatzungen auch unter anspruchsvollen Bedingungen sicher und zuverlässig arbeiten können.

Wichtige Fähigkeiten für militärische Einsätze und Katastrophenhilfe

Nach Angaben der Bundeswehr gehört der Gebirgsflug zu den wesentlichen Fähigkeiten beim Transport von Personen und Material. Diese Kenntnisse sind nicht nur für militärische Aufträge erforderlich. Auch bei Einsätzen zur Amts- und Katastrophenhilfe können Hubschrauberbesatzungen mit schwierigen Geländeverhältnissen konfrontiert werden.

Die Bundeswehr betont deshalb die Bedeutung einer regelmäßigen Aus- und Weiterbildung. Mit den Übungen sollen die Fähigkeiten der Besatzungen erhalten und weiterentwickelt werden.

Bundeswehr warnt Zuschauer: Mindestens 150 Meter Abstand halten

Im Zusammenhang mit den Flugübungen weist die Bundeswehr ausdrücklich auf mögliche Gefahren für Schaulustige hin. Zuschauer sollen einen Mindestabstand von 150 Metern zu den Einsatzorten und den Flugbewegungen der Hubschrauber einhalten. Besonders bei Starts, Landungen und Flugbewegungen in Bodennähe entstehen starke Luftströme und Verwirbelungen. Diese können lose Gegenstände aufwirbeln oder dazu führen, dass sich Objekte lösen.

Die Bundeswehr bittet deshalb darum, ausreichend Abstand zu halten und die Sicherheitshinweise während der Übungen zu beachten.

Die Gebirgsflugweiterbildung des Transporthubschrauberregiments 30 „Tauberfranken“ dauert noch bis Freitag, 23. Oktober 2026.

Quelle: Bundeswehr

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Panorama

KAUFBEUREN KOMPAKT – Ausgabe 2. Aktienbrauerei, Stadtfinanzen, Wertachbrücke, Tänzelfest, mehr Transparenz im Rathaus und weitere Meldungen

Kaufbeuren: Das sind die TOP-News der letzten Tage

Kaufbeuren. Neue Perspektiven für die Aktienbrauerei, zusätzliche Einblicke in die Arbeit des Stadtrats und weiterhin große finanzielle Herausforderungen für die Stadt: In Kaufbeuren hat sich in den vergangenen Tagen einiges getan. Auch bei der Wertachbrücke gibt es Neuigkeiten. Hinzu kommen Entwicklungen beim Wohnungsbau, beim Tänzelfest und im gesellschaftlichen Leben. KAUFBEUREN KOMPAKT fasst die wichtigsten Nachrichten zusammen.

Aktienbrauerei: Immobilienverkäufe ermöglichen weitere Sanierung

Bei der wirtschaftlich angeschlagenen Aktienbrauerei gibt es Fortschritte. Die ABK Betriebsgesellschaft hat mehrere nicht mehr benötigte Grundstücke und Gebäude mit insgesamt rund 15.000 Quadratmetern Fläche verkauft. Käuferin eines Großteils ist die Paul und Kreuter Bau GmbH aus Mauerstetten. Auch der Hexenturm mit einem angrenzenden Stadtmauerbereich wurde an private Investoren veräußert. Die Verkaufserlöse sollen dringend notwendige Investitionen in den Braubetrieb ermöglichen. Erste Sanierungsmaßnahmen laufen bereits. Nach dem Personalabbau beschäftigt die Brauerei noch 38 Menschen. Diese Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.

Mehr Transparenz: Stadt macht Sitzungsunterlagen öffentlich

Die Stadt Kaufbeuren erweitert ihr Bürgerinformationsportal. Ab sofort können Interessierte die Unterlagen öffentlicher Stadtrats- und Ausschusssitzungen rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 online einsehen. Künftig sollen entsprechende Dokumente nach den Sitzungen veröffentlicht werden. Die Neuerung fällt zeitlich mit einer Unterschriftenaktion für eine Informationsfreiheitssatzung zusammen. Eine Bürgerinitiative fordert damit einen weitergehenden Zugang zu städtischen Unterlagen. Die Stadt erfüllt mit ihrem neuen Angebot einen Teil dieser Forderungen, eine allgemeine Informationsfreiheitssatzung ist damit jedoch nicht verbunden. Die Dokumente sind unter https://buergerinfo.kaufbeuren.de/ abrufbar.

Stadtfinanzen: Nachtragshaushalt wird notwendig

Die Haushaltslage Kaufbeurens bleibt angespannt. Höhere Personal- und Sozialausgaben sowie zusätzliche finanzielle Verpflichtungen belasten die Stadtkasse. Allein die Bezirksumlage steigt um rund drei Millionen Euro, während die staatlichen Schlüsselzuweisungen um etwa 400.000 Euro geringer ausfallen. Nach Angaben der Kämmerei liegt der Saldo aus der laufenden Verwaltungstätigkeit bei minus 10,3 Millionen Euro. Für 2026 sind Kreditaufnahmen von 9,5 Millionen Euro vorgesehen. Der zuletzt berichtete Schuldenstand beträgt rund 65,1 Millionen Euro. Die Stadt muss deshalb ihren Haushalt nachbessern. Gleichzeitig begrenzen die Vorgaben im Zusammenhang mit staatlichen Stabilisierungshilfen den finanziellen Spielraum für Investitionen.

Wertachbrücke: Zusätzliche Kosten bis zum Neubau

Der Neubau der Wertachbrücke an der Neugablonzer Straße wurde aus finanziellen Gründen auf 2028 verschoben. Bis dahin sind regelmäßige Sicherheitsprüfungen erforderlich. Alle zwei Monate sollen Fachleute den Zustand des Bauwerks kontrollieren. Die zusätzlichen Honorarkosten werden auf rund 18.000 Euro geschätzt. Für den Verkehr gelten bereits Tempo 30 und eine verengte Fahrbahn. Der Geh- und Radweg muss aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Eine Ersatzspur auf der Fahrbahn hält die Stadt wegen der beengten Verhältnisse nicht für möglich. Erste Rodungsarbeiten zur Vorbereitung des Neubaus sollen bereits demnächst beginnen. Das Gesamtprojekt einschließlich einer Behelfsbrücke wird auf rund 9,25 Millionen Euro veranschlagt.

Wohnungsmarkt: 578 Haushalte auf der Warteliste

Wie groß die Nachfrage nach städtischem Wohnraum in Kaufbeuren ist, zeigen Zahlen, die die Stadtverwaltung bei der jüngsten Bürgerversammlung in Oberbeuren bekannt gab. Demnach verfügt die Stadt über 619 eigene Wohnungen. Davon werden derzeit 24 saniert, die übrigen sind vermietet. Gleichzeitig stehen 578 Haushalte auf der Warteliste für eine städtische Wohnung. Beim geplanten Wohnbauprojekt Blasiusblick prüft die Verwaltung neue Förderbedingungen, die ab 2027 gelten könnten. Dadurch wären nach bisherigen Einschätzungen Einsparungen im sechsstelligen Bereich möglich. Ob sich diese tatsächlich realisieren lassen, ist noch offen.

Crescentiakloster: Neue Amtszeit und Pläne für Wohnraum

Schwester Johanna Maria Höldrich bleibt für weitere fünf Jahre Oberin des Crescentiaklosters. Gemeinsam mit Schwester Angelika Wißmiller, Schwester Elisabeth Wilhelm und Schwester Annika Wörle bildet sie die von den 21 Franziskanerinnen gewählte Ordensleitung. Neben der Betreuung der klösterlichen und sozialen Einrichtungen beschäftigt die Gemeinschaft ein mögliches neues Bauprojekt: Ein leer stehendes Gebäude am Crescentiaplatz könnte künftig Wohnraum für Menschen mit Beeinträchtigung bieten. Voraussetzung dafür ist eine gesicherte Finanzierung. Die laufende Sanierung des Konventgebäudes soll bald abgeschlossen werden.

Christuskirche Neugablonz: Zwei Pfarrerinnen ordiniert

In der evangelischen Christuskirche Neugablonz wurden Dr. Marieluise Sonnemeyer und Kathrin Riedl gemeinsam ordiniert. Regionalbischof Thomas Prieto Peral leitete die feierliche Amtseinführung, an der auch Vertreter anderer christlicher Konfessionen und Oberbürgermeister Stefan Bosse teilnahmen. Sonnemeyer ist bereits mit der Christuskirche verbunden. Riedl war zuvor insbesondere in der Kinder- und Jugendarbeit in Oberstaufen tätig.

Frankenrieder Straße: Radweg bleibt gesperrt

Bei der Bürgerversammlung in Hirschzell informierte die Stadtverwaltung über die Situation an der Frankenrieder Straße. Der Radweg in Richtung Wertach ist wegen baulicher Schäden weiterhin gesperrt. Für die notwendige Stabilisierung wären nach Angaben der Stadt rund 100.000 Euro erforderlich. Die finanziellen Mittel stehen derzeit nicht zur Verfügung.

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Panorama Veranstaltung

Ihre Ideen für den Fünfknopfturm: Förderverein lädt zum Bürgergespräch

Am Sonntag, 18. Oktober, ab 11 Uhr direkt am Turm

Der Fünfknopfturm gehört allen Kaufbeurerinnen und Kaufbeurern. Deshalb sollen auch alle mitreden, wenn es um sein Umfeld geht. Der Förderverein Fünfknopfturm e.V. lädt am Sonntag, 18. Oktober 2026, ab 11 Uhr zu einer offenen Infoveranstaltung direkt am Turm ein. Wer möchte, kann sich zur geplanten Stadtterrasse informieren, Fragen stellen, Ideen einbringen oder auch Bedenken äußern. Jede Meinung ist willkommen.

Rund um das Wahrzeichen soll ein Ort für alle Generationen entstehen, mit Spielplatz, Sitzplätzen und einem der schönsten Ausblicke über die Altstadt bis zu den Alpen. Die Planung ist noch offen, und genau deshalb zählen die Gedanken der Bürgerinnen und Bürger jetzt.

„Wir möchten zuhören, bevor geplant wird. Wer am Sonntag vorbeikommt, gestaltet die Zukunft unseres Wahrzeichens mit“, sagt Klaus Müller, Vorsitzender des Fördervereins.

Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Fünfknopfturm statt. Direkt am Turm gibt es keine Parkplätze. Der Förderverein bittet daher, in der Innenstadt zu parken und die letzten Meter zu Fuß zu gehen. So wird der Weg hinauf gleich zum kleinen Sonntagsspaziergang.

Mehr zum Projekt und zur Initiative „Kaufbeuren packt an“ gibt es unter www.fuenfknopfturm.de.

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Sport

TVKN-Handballer wollen nachlegen

Foto: Yuri Weber

Aufsteiger zu Gast in Kaufbeuren

Nach einem erfolgreichen Auswärtseinsatz in Gröbenzell dürfen die Kaufbeurer Handball-Herren nun wieder in der heimischen Halle ran. Mit dem TSV Ottobeuren II empfangen sie einen der drei Aufsteiger der vergangenen Saison.  

Ähnlich wie die erste Mannschaft des TSV in der Regionalliga erwischte auch die Reserve einen schwierigen Saisonstart. Aus vier Spielen konnten die Unterallgäuer nur einen Sieg erringen. Dass das jedoch nichts zu heißen hat, beweist die Bezirksoberliga an jedem neuen Spieltag. Lediglich der TSV Landsberg steht nach vier Spieltagen noch ohne Niederlage da.  

Co-Trainer Christian Schelb freut sich auf die Partie: „Spätestens seit dem letzten Wochenende sind wir nun auch in der Saison angekommen. Die Mannschaft hat eine geschlossene Leistung gezeigt. Das Gleiche erwarte ich auch gegen Ottobeuren. Das Team ist für uns weitestgehend ein unbeschriebenes Blatt. Wer aktuell wo in der Tabelle steht, ist dabei völlig egal, wir müssen 100 Prozent geben.“

Dass Rückschläge Ansporn sein können, hat dabei der TV Kaufbeuren/Neugablonz am letzten Wochenende beim Tabellenführer in Gröbenzell bewiesen. Die Auftaktniederlage hatte als Motivation fungiert und der TVKN sich mit einem trotzigen Auftritt die ersten Zähler erkämpft.  

Für die Gäste geht es also darum, sich zu fangen, die Hausherren wollen Konstanz in ihren Saisonverlauf bringen. Gute Voraussetzungen für eine spannende Partie. Anwurf ist in der Neugablonzer Turnerstraße am Samstag um 18:00 Uhr. 

Den Heimspieltag eröffnet die männliche C-Jugend um 14:00 Uhr gegen den TV Waltenhofen II. Bisher zeigt sich das Trainerteam sehr zufrieden mit der Mannschaft. Das soll auch gegen die Gäste aus dem Oberallgäu so weitergehen. Direkt danach um 16:00 Uhr wartet auf die männliche B-Jugend nach zwei Auftaktniederlagen ein weiterer schwerer Brocken.  Das Team von Werner Schenk trifft auf den Tabellenführer aus Ottobeuren. Zu verlieren haben die Kaufbeurer hier nichts, befreit spielen ist also die Devise. Die Damen des TVKN gastieren dann um 18:00 Uhr am Samstag in Pfronten. Nach einem durchwachsenen Spiel gegen Schongau will das Team von Mario Scheffler dann wieder punkten.  

Am Sonntag sind dann die weibliche D-Jugend und die Herren II im Auswärtseinsatz in Ottobeuren. Ab 10:00 Uhr stellt sich die wD von Vera Wassermann und Johannes Farmbauer dem TSV Landsberg und dem TSV Ottobeuren. Beide konnten am vergangenen Wochenende gegen Kaufbeuren gewinnen, nun soll der Spieß umgedreht werden.  

Für die Herren II geht es ebenfalls nach Ottobeuren, hingegen erst um 17:00 Uhr. Die Mannschaft von Christian Schelb konnte am vergangenen Wochenende den ersten Sieg einfahren. Gänzlich zufrieden zeigte sich der Trainer ob der zahlreichen Flüchtigkeitsfehler noch nicht. Ottobeuren III hat in den letzten Jahren immer wieder eine erfahrene Mannschaft gestellt, da werden Fehler gnadenlos bestraft. Mehr Sicherheit ist hier also die Devise. 

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Gesundheit Kinder

Henrietta & Co. in Kaufbeuren zu Gast

Bild AOK – Marcel Hirner Das Schauspielteam des AOK-Kindertheaters Henrietta begeisterte im Gablonzer Haus Kaufbeuren zahlreiche Kinder mit einer spannenden und lehrreichen Aufführung.

Kindertheater

Eine Hausaufgabe zum Thema Nachhaltigkeit bringt Henrietta ins Grübeln und führt sie auf eine spannende Entdeckungsreise. Mit dieser Geschichte begeisterte das AOK-Kindertheater „Henrietta und die Ideenfabrik“ knapp 600 Grundschülerinnen und Grundschüler aus der Region zu den Themen Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz, sowie Ernährung. Im Gablonzer Haus in Kaufbeuren konnten die Kinder gestern die Grundschülerin Henrietta bei ihrem Abenteuer begleiten. „Mit dem Theaterstück wollen wir Kinder frühzeitig für einen gesundheitsbewussten Lebensstil sensibilisieren – spielerisch, kreativ und praxisnah“, erläutert Marcel Hirner von der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu.

Guter Rat in der Ideenfabrik

Henrietta kann mit ihrer Hausaufgabe zum Thema Nachhaltigkeit zunächst wenig anfangen und auch Freundin Lara und Freund Theo wissen noch nicht so recht, wie sie an das Thema herangehen sollen. Wie bereits in früheren Henrietta-Theaterstücken weiß natürlich Herr Quassel Rat und begibt sich mit Henrietta in die Ideenfabrik. In dieser ganz besonderen Fabrik geht es bunt, fröhlich und auch ein wenig skurril zu. Bei ihrem Besuch dort treffen sie auf Wissenschaftler:innen und Erfinder:innen, die allesamt an Lösungen für Probleme tüfteln, die auch im Leben von Kindern allgegenwärtig sind: Was macht man mit dem ganzen Müll? Warum haben wir so viele Kleidungsstücke und wie können wir sie länger nutzen? Wieso ist es besser, mit dem Zug zur Oma zu fahren und nicht zu fliegen? So lernt Henrietta clevere Ideen für Klima- und Umweltschutz, Recycling und Upcycling sowie die sozialen Aspekte von Nachhaltigkeit kennen. „Im Theaterstück sehen unsere Kinder, dass es spannend ist und Spaß macht, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen – und es dazu auch noch gut für unsere Gesundheit ist“, so Marcel Hirner. Ein besonderes Lob für die Aufführung des Theater-Ensembles konnte Beiratsvorsitzender Wolfgang Seidler von einem Schüler aufschnappen, der am Schluss sich verabschiedete mit den Worten „Bis zum nächsten Mal“.

 Thema auch im Schulunterricht

Henrietta ist die Botschafterin und Protagonistin des AOK-Präventionsprogramms „Henrietta & Co. – Gesundheit spielend lernen“. Neben den derzeit vier Theaterstücken mit unterschiedlichen Schwerpunkten hält das Programm didaktisches Spiel- und Lernmaterial zu den Themen Ernährung, Bewegung, psychische Gesundheit und Nachhaltigkeit bereit, damit die Lehrkräfte die Themen anschließend im Unterricht mit ihren Schülerinnen und Schülern vertiefen können. Das AOK-Kindertheater „Henrietta & Co.“ ist seit Jahren ein fester Bestandteil der AOK-Gesundheitsförderung. Über zwei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer haben Henriettas Abenteuer bislang in ganz Deutschland besucht. Henrietta hat mittlerweile auch ihren eigenen YouTube-Kanal mit vielen anschaulichen Erklärvideos rund um die Gesundheit. Diese verzeichnen bereits mehr als zwei Millionen Aufrufe mit rund 90.000 Stunden Wiedergabezeit (www.youtube.com/@henriettaundco).

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Verwaltung

Mehr Transparenz in Kaufbeuren: Stadt veröffentlicht jetzt auch Sitzungsunterlagen des Stadtrats

Öffentliche Unterlagen von Stadtrat und Ausschüssen ab Januar 2026 online abrufbar – Oberbürgermeister Stefan Bosse möchte Bürgern bessere Einblicke in die kommunalpolitische Arbeit ermöglichen

Die Stadt Kaufbeuren erweitert ihr öffentliches Informationsangebot. Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger im städtischen Bürgerinformationsportal auch die Sitzungsunterlagen der öffentlichen Stadtrats- und Ausschusssitzungen einsehen. Die Dokumente stehen rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 zur Verfügung. Künftig sollen entsprechende Unterlagen regelmäßig nach den jeweiligen Sitzungen veröffentlicht werden.

Sitzungsunterlagen rückwirkend ab Januar verfügbar

Oberbürgermeister Stefan Bosse hatte bereits bei der Bürgerversammlung angekündigt, die Veröffentlichung von Stadtratsvorlagen prüfen zu lassen. Mit der Erweiterung des Bürgerinformationsportals setzt die Stadt dieses Vorhaben nun um.

Über das Portal unter buergerinfo.kaufbeuren.de sind die Unterlagen zu öffentlichen Sitzungen des Stadtrats und seiner Ausschüsse abrufbar. Damit erhalten Interessierte zusätzliche Möglichkeiten, sich über die Themen und Beratungsgegenstände der kommunalen Gremien zu informieren.

Die Veröffentlichung umfasst die öffentlichen Sitzungsunterlagen. Nicht öffentliche Beratungen und deren Dokumente sind von der Erweiterung nicht erfasst.

Oberbürgermeister Bosse: „Wir möchten damit für mehr Transparenz sorgen“

Mit dem zusätzlichen Informationsangebot möchte die Stadtverwaltung ihre Arbeit für die Bevölkerung nachvollziehbarer machen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse erklärt dazu:

„Wir möchten damit für mehr Transparenz sorgen und den Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Einblick in die Arbeit der Stadtverwaltung und des Stadtrats ermöglichen. Ich hoffe natürlich, dass das Angebot gut angenommen wird und viele es nutzen.“

Ergänzung zu bereits veröffentlichten Informationen

Schon bisher stellt die Stadt Kaufbeuren auf ihrer Internetseite verschiedene öffentliche Dokumente bereit. Dazu gehören unter anderem Satzungen und Verordnungen, städtische Statistiken, Haushaltsunterlagen sowie Bauleit- und Landschaftspläne.

Die nun zusätzlich verfügbaren Sitzungsunterlagen erweitern dieses Angebot um Informationen aus der laufenden Arbeit des Stadtrats und seiner Ausschüsse.

Bosse verweist außerdem auf die Möglichkeit, digitale Hilfsmittel zu nutzen, um sich mit den teilweise komplexen Verwaltungsunterlagen vertraut zu machen:

„Viele Informationen sind damit nun auf unseren städtischen Portalen für alle Interessierten einsehbar. Noch ein kleiner persönlicher Tipp: wer die zugegeben nicht immer verständliche Behördensprache übersetzen will, fragt einfach die KI, die dann unsere Seiten durchsucht und auf die entsprechenden Informationen verweist.“

Zum Bürgerinformationsportal der Stadt Kaufbeuren: https://buergerinfo.kaufbeuren.de/

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Soziales

Wenn Hilfe, Klarheit und Geduld ein Zuhause retten

Grafik: KI generiert

Wie durch das Zusammenspiel von Vermieter, sozialer Betreuung und klaren Vereinbarungen eine drohende Kündigung verhindert und einem Menschen in schwieriger Lebenssituation sein Zuhause bewahrt werden konnte.

Nicht jeder Mensch, der in Wohnungsnot gerät, steht von heute auf morgen auf der Straße. Manchmal beginnt der Verlust eines Zuhauses viel leiser: hinter einer Wohnungstür, die sich immer seltener öffnen lässt, in Räumen, die zunehmend verwahrlosen, in einem Alltag, der einem Menschen langsam entgleitet. Gerade Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Suchterfahrungen geraten oft schleichend in Situationen, die sie aus eigener Kraft kaum noch bewältigen können. Umso wichtiger ist es, dass Vermieter in solchen Fällen nicht nur Probleme sehen, sondern auch die Chance, gemeinsam mit sozialen Diensten Lösungen zu finden.

So auch in einem Fall aus der Region: Ein Handwerksbetrieb, der wegen einer Reparatur beauftragt worden war, informierte den Vermieter darüber, dass sich die Wohnung eines Mieters in einem stark vermüllten und hygienisch kritischen Zustand befinde. Bei der anschließenden Wohnungsbesichtigung bestätigte sich der Eindruck. Schnell wurde deutlich, dass hier nicht Gleichgültigkeit oder Böswilligkeit vorlagen, sondern eine tiefe persönliche Überforderung.

Der Mieter, Jahrgang 1983, steht unter gesetzlicher Betreuung und erhält zusätzlich Unterstützung durch das ambulant betreute Wohnen. Die zuständigen Betreuerinnen berichteten, dass bereits seit längerer Zeit versucht worden sei, gemeinsam mit ihm Verbesserungen zu erreichen. Doch eine psychische Erkrankung und ein ausgeprägter Drogenkonsum machten es ihm bislang kaum möglich, seine Wohnung eigenständig in einem Zustand zu halten, der den mietvertraglichen Anforderungen entsprach.

Für Vermieter ist eine solche Situation belastend. Die Sorge um die Wohnung, mögliche Schäden und steigende Kosten ist real. Und doch zeigt gerade dieser Fall, dass es sich lohnen kann, nicht vorschnell aufzugeben. Statt sofort nur an Kündigung zu denken, wurde zunächst das Gespräch gesucht. Vermieter und soziale Betreuung stimmten sich eng miteinander ab, vereinbarten regelmäßige Kontrollen und versuchten, gemeinsam einen Weg zu finden, wie der Wohnraum erhalten werden kann.

Als sich trotz aller Bemühungen zunächst keine nachhaltige Verbesserung zeigte, musste die Situation klar benannt werden. Der Mieter erhielt eine formelle Abmahnung mit dem Hinweis, dass bei weiterem Verstoß gegen seine mietvertraglichen Pflichten auch eine fristlose Kündigung drohen könne. Diese Grenze war notwendig. Denn Hilfe braucht Verbindlichkeit – und manchmal auch einen deutlichen Weckruf.

Tatsächlich kam danach Bewegung in die festgefahrene Lage. Der Mieter erklärte sich bereit, ein professionelles Räumungs- und Reinigungsunternehmen in die Wohnung zu lassen. Die Entrümpelung und Reinigung wurden durchgeführt. Die Kosten trug er selbst. Dass diese dennoch überschaubar blieben, war auch der engen Begleitung durch die Betreuerinnen zu verdanken, die organisatorisch unterstützten und den Prozess mitgetragen haben.

Entscheidend war aber, dass es nicht bei einer einmaligen Aktion blieb. Im Anschluss wurde über das ambulant betreute Wohnen zusätzlich eine Haushaltshilfe eingerichtet. Seitdem erhält der Mieter regelmäßige Unterstützung dabei, die Wohnung in Ordnung zu halten und ein erneutes Abgleiten frühzeitig zu verhindern.

Dieser Fall ist mehr als eine Einzelfallgeschichte. Er zeigt, dass Vermietung an Menschen mit Unterstützungsbedarf nicht automatisch ein unkalkulierbares Risiko sein muss. Wo soziale Hilfen verlässlich eingebunden sind, Probleme frühzeitig angesprochen werden und alle Beteiligten zusammenarbeiten, können Lösungen entstehen, die sowohl menschlich als auch praktisch tragfähig sind.

Gerade in Zeiten knappen Wohnraums braucht es diesen Blickwechsel. Nicht nur die Frage, was schiefgehen kann, sollte im Vordergrund stehen, sondern auch die Frage, was gelingen kann. Denn manchmal braucht es nur ein wenig mehr Zusammenarbeit, Klarheit und Geduld, damit aus einer drohenden Kündigung kein Wohnungsverlust wird – sondern die Chance, ein Zuhause zu bewahren.

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Infobox: Gablonzer Siedlungswerk Kaufbeuren eG

Das Gablonzer Siedlungswerk Kaufbeuren eG ist eine Wohnungsbaugenossenschaft mit dem Ziel, seine Mitglieder durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung zu fördern. Mit rund 1.500 Wohnungen ist das GSW der größte Anbieter von Wohnraum in Neugablonz.

Jährlich investiert das GSW mehrere Millionen Euro in die Instandhaltung seiner Wohnanlagen. Darüber hinaus stärkt die Genossenschaft den sozialen Zusammenhalt durch gemeinsame Veranstaltungen, Ausflüge und regelmäßige Mieterfeste in den Quartieren.

Im Arbeitskreis Wohnraum ist das GSW seit Jahren Mitglied. Die Vernetzung und der Austausch helfen allen Beteiligten — und nicht zuletzt den Mitgliedern, wenn es einmal zu Schwierigkeiten im Mietverhältnis kommt.

Gablonzer Siedlungswerk Kaufbeuren eG
vertreten durch
Sarah Lillot
Telefon: 08341 96 36-0
E-Mail: s.lil
lot@gsw-kaufbeuren.de
WEB: www.gsw-kaufbeuren.de

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Sport

ESVK vor spannendem Wochenende: Heimspiel gegen die HC Tigers und Derby-Klassiker beim SC Riessersee

Nach dem Auswärtssieg in Selb warten zwei weitere Aufgaben auf die Joker – Wiedersehen mit Michael Kreitl und Leif Carlsson in Garmisch-Partenkirchen

Nach dem 6:3-Auswärtssieg bei den Selber Wölfen steht für den ESV Kaufbeuren bereits das nächste intensive Wochenende in der Oberliga Süd bevor. Am Freitag, 16. Oktober 2026, um 19.30 Uhr empfangen die Joker die HC Tigers in der energie schwaben arena. Zwei Tage später, am Sonntag, 18. Oktober, um 17.30 Uhr, kommt es zum traditionsreichen Duell beim SC Riessersee. Besonders die Begegnung in Garmisch-Partenkirchen verspricht aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit beider Vereine eine besondere Atmosphäre.

Freitagabend: HC Tigers zu Gast in Kaufbeuren

Viel Zeit zur Erholung bleibt den Kaufbeurern nach dem Erfolg in Selb nicht. Auf einen freien Tag folgt am Donnerstag bereits die nächste Trainingseinheit, bevor am Freitagabend das Heimspiel gegen die HC Tigers ansteht. Die Gäste sind für die Joker ein noch weitgehend unbekannter Gegner. Nach Einschätzung von ESVK-Stürmer Jere Laaksonen haben die Tigers in ihren bisherigen Saisonspielen allerdings einen guten Eindruck hinterlassen.

„Mit den HC-Tigers spielen wir gegen eine uns eher unbekannte Mannschaft, die aber einen sehr guten Eindruck in den ersten Saisonspielen gemacht hat“, erklärt Laaksonen. Vor heimischem Publikum wolle die Mannschaft einen weiteren Sieg einfahren. Dafür müsse sie jedoch hart arbeiten. Tickets für das Heimspiel sind unter tickets.esvk.de, an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie an den Abendkassen erhältlich.

Sonntag: Wiedersehen mit dem SC Riessersee nach vielen Jahren

Am Sonntag steht für die Joker ein besonderes Auswärtsspiel auf dem Programm. Erstmals seit mehreren Jahren treffen der ESV Kaufbeuren und der SC Riessersee wieder in einem Pflichtspiel aufeinander. Das letzte Duell der beiden Traditionsvereine fand im Playoff-Halbfinale der DEL2-Saison 2017/2018 statt. Nun kommt es in der Oberliga Süd zur Neuauflage.

Zusätzliche Brisanz erhält die Begegnung durch zwei ehemalige Kaufbeurer, die inzwischen beim SC Riessersee Verantwortung tragen. Michael Kreitl, der den ESVK zehn Jahre lang als Kapitän anführte, ist heute Geschäftsführer des SCR. Mit Leif Carlsson steht zudem ein ehemaliger Kaufbeurer als Trainer an der Bande der Werdenfelser.

Auch Jere Laaksonen blickt dem Wiedersehen mit Vorfreude entgegen: „Am Sonntag beim SC Riessersee gibt es auch ein Wiedersehen mit Michael Kreitl und Leif Carlsson, darauf freue ich mich sehr.“

Der Stürmer erinnert sich zudem an die früheren Begegnungen zwischen beiden Mannschaften: „Es waren früher immer großartige und emotionale Derbyspiele gegen den SCR und ich hoffe, dass das auch jetzt wieder der Fall ist.“

Spielbeginn im Olympia-Eissportzentrum in Garmisch-Partenkirchen ist am Sonntag um 17.30 Uhr.

Personalsituation: Max Hops kehrt zurück – Fragezeichen hinter Schwarz und Yogan

Die personelle Situation bleibt beim ESVK angespannt. Nach seiner Sperre steht Max Hops wieder zur Verfügung und kehrt in den Kader zurück. Bei Tom Schwarz gibt es zwar Fortschritte im Genesungsverlauf, ob der Verteidiger bereits am Wochenende wieder eingesetzt werden kann, ist allerdings noch offen.

Auch hinter Andrew Yogan steht weiterhin ein Fragezeichen. Der Stürmer leidet wie mehrere andere Spieler an einem grippalen Infekt. Ob er rechtzeitig wieder einsatzfähig sein wird, bleibt abzuwarten. Die Verantwortlichen hoffen, dass sich die gesundheitliche Situation innerhalb der Mannschaft nicht weiter verschlechtert.

Unklar ist außerdem, ob Förderlizenzspieler Liron Pellizzari, der beim Auswärtssieg in Selb zum Einsatz kam, auch am Wochenende wieder zur Verfügung steht.

Beide Spiele live bei SpradeTV

Fans, die nicht in der Arena dabei sein können, haben die Möglichkeit, beide Begegnungen im Livestream auf SpradeTV zu verfolgen. Die Übertragung des Heimspiels gegen die HC Tigers beginnt am Freitag bereits um 19 Uhr. Im ESVK.TV-Studio begrüßen Moderator Tobias Kalbitzer und der ehemalige Joker-Spieler Daniel Oppolzer die Zuschauer zum ausführlichen Vorbericht.

Auch das Auswärtsspiel beim SC Riessersee am Sonntag wird über SpradeTV übertragen.

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Jugend Kultur Tourismus Veranstaltung

Spotlight aufs Altstadtfunkeln

Das Altstadtfunkeln 2025 lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Altstadt (Foto: André Schwerdel).

Lichtkunst, Shopping und Kulinarik gibt es auch 2026 an zwei Abenden

Zum Altstadtfunkeln verwandelt sich Kaufbeurens historisches Zentrum wieder an zwei Abenden, nämlich am Freitag, 13. und am Samstag, 14. November von jeweils 16 bis 22 Uhr in eine Bühne für Licht, Kultur, Kulinarik und besondere Einkaufserlebnisse.

Licht und Kunst

Erneut schafft stimmungsvolle Illumination eine besondere Atmosphäre an Fassaden, Straßen und Plätzen, die von vielen beliebten Akteuren und Programmideen bespielt werden.

Neue Perspektiven versprechen in diesem Jahr zwei Videomappings in der Kaiser-Max-Straße, einerseits auf die Rathausfassade und andererseits auf das Gebäude am gegenüberliegenden Straßenende. Auch der Kirchplatz bleibt mit faszinierenden Attraktionen Teil des stimmig abgerundeten Veranstaltungsbereichs.

Einkaufen und gewinnen

Die Geschäfte haben am Freitag bis 22 Uhr, am Samstag bis 20 Uhr geöffnet. Dem Einkauf im Einzelhandel mit vielen besonderen Aktionen und Angeboten, Schlendern und Schlemmen in stimmungsvollem Ambiente und bester Gesellschaft steht damit nichts mehr im Weg.

Zum dritten Mal wird es den beliebten Fotowettbewerb zum Altstadtfunkeln geben. Zu gewinnen gibt es dabei attraktive Gutscheine der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren im Wert zwischen 10 und 100 €. Egal, ob Smartphone oder professionelle Kamera – gesucht werden ganz persönliche Sichtweisen und magische Momente einer Stadt in besonderem Licht.

Inspiration und Information

Die Siegerfotos des letztjährigen Wettbewerbes sind auf der Website » www.altstadtfunkeln-kaufbeuren.de zu bestaunen, die daneben viele weitere Eindrücke aus Kaufbeurens verzauberter Altstadt zeigt. Sie wird demnächst durch Informationen zur kommenden Veranstaltung ergänzt, die Gästen Übersicht und Orientierung beim Veranstaltungsbummel bieten.

Altstadtfunkeln ist die neue Marke, unter der das Candle Light Shopping der Aktionsgemeinschaft und Kaufbeuren leuchtet der städtischen Abteilung Kultur auftreten. Sie findet im Jahr 2026 zum zweiten Mal mit diesem Konzept und dieser Überschrift statt.

Altstadtfunkeln wird präsentiert von vwew energie

Mit Unterstützung von: A & Ohr, Felix Hotel, Sparkasse Allgäu, VR-Bank Augsburg-Ostallgäu

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Veranstaltung

„Das Generationenhaus im Mittelpunkt“ beim 15. Marktplatz in der Sparkassenpassage

Foto: Wolfgang Becker; 15. Marktplatz der Freiwilligenagentur Knotenpunkt in der Sparkassenpassage am 11.10.2026

Zahlreiche Besucher und Besucherinnen nutzen die Gelegenheit, die unterschiedlichen Angebote des Generationenhause kennenlernen zu können.

Beim 15. Marktplatz der Freiwilligenagentur „Knotenpunkt“ am 11. Oktober 2026 standen dieses Mal die zahlreichen Angebote und Projekte des Generationenhauses und der FreiwilligenAgentur im Mittelpunkt.

Birgit Pfeifer, stellvertretendes Vorstandsmitglied und Bereichsleiterin Unternehmensentwicklung und Personal bei der Sparkasse Allgäu, Markus Ellenrieder, Vorstandsmitglied des Generationenhauses und Julia von Stillfried, 2. Bürgermeisterin und Mitglied des Kaufbeurer Stadtrates eröffneten die Veranstaltung. In ihren Ansprachen würdigten sie das Engagement des Generationenhauses und der FreiwilligenAgentur als einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Kaufbeuren. Darüber hinaus zeigten sie sich beeindruckt vom Engagement der vielen Ehrenamtlichen und betonten die Bedeutung der vielfältigen Angebote für Jung und Alt.

Zahlreiche Besucher und Besucherinnen nutzen anschließend die Gelegenheit, an 14 Tischen die unterschiedlichen Angebote kennenlernen und sich auch über Möglichkeiten eines eigenen ehrenamtlichen Engagements informieren zu können.
Vom Cafédienst im Generationenhaus über das Café Zeitreise für Senior:innen, das Café Kunterbunt für Familien mit Kindern, das Offene Frühstück, die Kreativwerkstatt am Freitagnachmittag, die Hilfe beim Ausfüllen von Formularen, die digitalen Hilfen, Lernpaten und Mentoren, das Regenbogencafé, Kochen mit Pfiff, das Freiwillige Soziale Schuljahr – der Nachmittag bot ein eindrucksvolles Bild von der Vielfalt des Angebotes für alle Altersgruppen.

Mitmachaktionen boten ein unterhaltsames Rahmenprogramm für Groß und Klein. So konnten sich Erwachsene und Kinder bei einem Rolli-Parcours einen Eindruck davon verschaffen, wie herausfordernd es sein kann, mit einem Rollstuhl Hindernisse überwinden bzw. umfahren zu müssen. Beim Glücksrad wurden die richtigen Antworten zu Fragen über Kaufbeuren und das Generationenhaus mit kleinen Geschenken belohnt und eine Künstlerin beeindruckte die Besucher:innen mit beidhändig gezeichneten Portraits.

Gefördert wird die Veranstaltung von der städtischen Abteilung Kaufbeuren-aktiv, der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Bayern (lagfa) und dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

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Kultur Veranstaltung

„Klassik meets Rock“: Orgel und Schlagzeug treffen in Kaufbeuren aufeinander

Daniel Gallmayer und Armin Blasch gestalten am 16. Oktober ein Konzert in der Kirche Peter und Paul – Veranstaltung im Rahmen der ökumenischen Nacht der Kirchen

Zwei Instrumente, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, stehen bei einem Konzert am Freitag, 16. Oktober 2026, um 19 Uhr im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Klassik meets Rock“ treten Daniel Gallmayer an der Orgel und Armin Blasch am Schlagzeug in der Kirche Peter und Paul in der Barbarossastraße in Kaufbeuren auf.

Ungewöhnliche Instrumentenkombination

Die Orgel ist vor allem für ihre klassische und kirchenmusikalische Tradition bekannt, während das Schlagzeug häufig mit Rock- und Popmusik verbunden wird. Bei „Klassik meets Rock“ treffen diese beiden Klangwelten aufeinander. Daniel Gallmayer übernimmt den Orgelpart, Armin Blasch begleitet ihn am Schlagzeug. Die Verbindung der beiden Instrumente steht im Mittelpunkt des Konzerts.

Konzert im Rahmen der ökumenischen Nacht der Kirchen

Die Veranstaltung ist Teil der ökumenischen Nacht der Kirchen in Kaufbeuren. Das Konzert beginnt um 19 Uhr in der Kirche Peter und Paul in der Barbarossastraße.

Veranstaltungsinformationen:

  • Titel: Klassik meets Rock
  • Termin: Freitag, 16. Oktober 2026
  • Beginn: 19 Uhr
  • Ort: Kirche Peter und Paul, Barbarossastraße, Kaufbeuren
  • Musiker: Daniel Gallmayer (Orgel) und Armin Blasch (Schlagzeug)
  • Rahmen: Ökumenische Nacht der Kirchen
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Kultur

Stimmungsvolles Duett bei Kerzenschein: Blasmusik trifft auf Chorgesang

Höhepunkt des Konzerts war der gemeinsame Abschluss: Kapelle und Chor beendeten den offiziellen Teil mit Enyas „Only Time“ gefolgt von der gemeinsamen Zugabe „Guten Abend, gut Nacht“

Der Musikverein Hirschzell ist bekannt für verschiedenste außergewöhnliche Projekte. Die alljährliche Serenade ist zwar ein fester Termin im Kalender, aber auch ihre Ausgestaltung war dieses Jahr etwas Besonderes. So fand sie dieses Mal in Zusammenarbeit mit dem Chor des neugegründeten Kaufbeurer Musicalvereins Jumdala Stage Arts e.V. statt. Der Verein, dessen Name sich von einer bei den Sängerinnen und Sängern beliebten Einsingübung ableitet, hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren vornehmlich Musicalprojekte auf die Bühne zu bringen. Für den Chor des Vereins war die gemeinsame Serenade nun der erste größere Auftritt.

Abwechselnd gaben der Musikverein Hirschzell unter der Leitung von Arno Hirschka und der Chor von Jumdala Stage Arts unter der Leitung von Andreas Heinrich in der sehr gut besetzten Martinskirche ihre Stücke zum Besten, wobei das Programm beider Vereine fein aufeinander abgestimmt war. So umfasste die Auswahl von Arno Hirschka neben der Filmmusik „The Pacific“ von Hans Zimmer unter anderem das Gebet „Andante Religioso“ von Thiemo Kraas sowie das bekannte Bonhoeffer-Lied „Von Guten Mächten wunderbar geborgen“ in einem ausgeklügelten Arrangement von Martin Scharnagl. Auch der Chor bot anspruchsvolle geistliche Musik dar – unter anderem mit „Verleih uns Frieden“ aus der gleichnamigen Choralkantate von Felix Mendelssohn Bartholdy und „Locus Iste“ von Anton Bruckner. Mit „Unchained Melody“, unter anderem bekannt aus dem Film und dazugehörigen Musical „Ghost – Nachricht von Sam“, kam aber auch das Genre Musical zum Zuge. Der Chor meisterte sein Debut bravourös und beide Vereine sorgten in der stimmungsvoll beleuchteten Kirche für einige Gänsehautmomente.

Höhepunkt des Konzerts war der gemeinsame Abschluss: Kapelle und Chor beendeten den offiziellen Teil mit Enyas „Only Time“ gefolgt von der gemeinsamen Zugabe „Guten Abend, gut Nacht“. Die Chorarrangements hierfür stammen von Chorleiter Andreas Heinrich selbst. Mit der traditionellen letzten Zugabe „Mein Lied“ verabschiedete der Musikverein Hirschzell seine Gäste von Jumdala Stage Arts sowie zufriedene Zuhörerinnen und Zuhörer, die minutenlang Applaus spendeten.

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Neues aus dem Weltladen Kaufbeuren: Herbstabende im Kerzenschein mit Fair Trade Kerzen!

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In der Kerzenmanufaktur Wax Industri , in Indonesien, werden Kerzen von Hand aus 100% pflanzlichem Stearin gegossen. Sie sind vegan, durchgefärbt und haben eine wunderschöne , marmorierte Optik. Das 100% pflanzliche Stearin wird deshalb aus den Kernen der Früchte nachhaltig angebauter Ölpalmen gewonnen. Die Eigentümer sind darauf bedacht Frauen eine Einkommensmöglichkeit zu geben und gute Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Die Kerzen gibt es im Weltladen , in vielen Farben und sie haben eine lange Brenndauer.

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Panorama Wirtschaft

„Kantine im Kleeblatt“ eröffnet: Neuer Treffpunkt im Generationencampus Neugablonz

Kantine frisch & fair verbindet Gastronomie, Inklusion und Begegnung – Frühstück, Mittagstisch und künftig auch kulturelle Veranstaltungen geplant

Kaufbeuren-Neugablonz – Ein neuer gastronomischer Treffpunkt hat im Generationencampus „Kleeblatt“ in der Falkenstraße eröffnet. Am Samstag, 10. Oktober 2026, feierte die Kantine frisch & fair die Eröffnung ihres neuen Standorts „Kantine im Kleeblatt“. Das Angebot soll weit über die Gastronomie hinausgehen: Neben Frühstück, Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen stehen inklusive Arbeitsplätze und das Miteinander unterschiedlicher Generationen im Mittelpunkt.

Zwei Konzepte mit einem gemeinsamen Gedanken

Mit dem Generationencampus „Kleeblatt“ hat das Gablonzer Siedlungswerk (GSW) ein Quartier geschaffen, das unterschiedliche Lebensbereiche miteinander verbindet. Menschen verschiedener Generationen und Lebenssituationen finden hier Wohnangebote, Kinderbetreuung und Möglichkeiten zur Begegnung.

In dieses Konzept fügt sich die Kantine frisch & fair mit ihrem inklusiven Ansatz ein. Das Kaufbeurer Sozialunternehmen verfolgt seit seiner Gründung das Ziel, Menschen mit Beeinträchtigungen berufliche Perspektiven zu eröffnen und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.

Der neue Standort soll deshalb nicht nur gastronomische Angebote bereitstellen, sondern auch Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung schaffen.

Die Kantine im Kleeblatt

Von einer Idee im Jahr 2019 zum Inklusionsunternehmen

Die Anfänge der Kantine frisch & fair reichen in das Jahr 2019 zurück. Damals entstand die Idee, Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen durch gemeinsames Kochen praktische Fähigkeiten zu vermitteln und ihnen Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung zu eröffnen.

Im Mittelpunkt standen von Beginn an Eigenschaften wie Organisationsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Selbstbewusstsein. Aus diesem Ansatz entwickelte sich ein vielseitiges Inklusionsunternehmen.

Heute verfolgt die Kantine frisch & fair das Ziel, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen zu schaffen. Dabei sollen Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten ihre Stärken einbringen und sich beruflich wie persönlich weiterentwickeln können.

Frühstück, Mittagstisch und Raum für Kultur

Mit der „Kantine im Kleeblatt“ möchte das Unternehmen sein gastronomisches Angebot mit einem offenen Treffpunkt für das Quartier verbinden.

Vorgesehen sind unter anderem Frühstücksangebote, ein Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen. Darüber hinaus soll sich der neue Standort schrittweise zu einem Ort entwickeln, an dem auch kulturelle Veranstaltungen stattfinden.

Geplant sind kleinere Veranstaltungsformate, Musik und weitere Angebote, die Menschen aus dem Generationencampus, aus Neugablonz und darüber hinaus zusammenbringen.

Die Kantine soll damit langfristig nicht nur ein Ort zum Essen sein, sondern auch Möglichkeiten für Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten bieten.

Kantine frisch & fair ist Partner von Wir sind Kaufbeuren

Die Kantine frisch & fair gehört zu den Partnerunternehmen von Wir sind Kaufbeuren. Weitere Informationen zum Kaufbeurer Inklusionsunternehmen und seinen Angeboten gibt es im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren.

Auch die Internetseite der Kantine frisch & fair bietet Einblicke in die Arbeit des Unternehmens.

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Sport

ESVK gewinnt in Selb mit und sichert sich drei wichtige Punkte

Joker setzen sich bei den Selber Wölfen durch – Sechs Tore, zwei Unterzahltreffer und eine turbulente Schlussphase in der Netzsch-Arena

Der ESV Kaufbeuren hat sein Auswärtsspiel bei den Selber Wölfen am Dienstagabend, 13. Oktober 2026, mit 6:3 gewonnen und damit drei weitere Punkte in der Oberliga Süd eingefahren. Vor 1.341 Zuschauern in der Netzsch-Arena lieferten sich beide Mannschaften eine intensive Begegnung mit zahlreichen Torchancen, Strafzeiten und einem besonders turbulenten Schlussdrittel. Die Joker zeigten trotz personeller Ausfälle eine geschlossene Mannschaftsleistung und setzten sich am Ende verdient durch.

Cheftrainer Sebastian Buchwieser musste auf den gesperrten Max Hops, den erkrankten Andrew Yogan und den verletzten Tom Schwarz verzichten. Zudem gingen einige Spieler grippegeschwächt in die Partie. Im Tor stand erneut Nikita Quapp, der mit mehreren wichtigen Paraden zum Erfolg beitrug.

Schwamberger und Eriksson bringen die Joker früh in Führung

Die Gastgeber erwischten zunächst den besseren Start und kamen zu einer ersten guten Doppelchance. Nikita Quapp war jedoch zweimal zur Stelle und verhinderte einen frühen Rückstand. Anschließend übernahm der ESVK zunehmend die Spielkontrolle und kam mit hohem Tempo zu gefährlichen Angriffen. In der sechsten Minute eroberte Yannik Burghart die Scheibe in der Offensivzone und bediente den freistehenden Tomas Schwamberger, der mit einem platzierten Direktschuss zum 0:1 traf.

Die Kaufbeurer blieben offensiv gefährlich. Unter anderem erspielten sich Burghart und Eero Elo weitere Möglichkeiten. Auf der Gegenseite musste Quapp ebenfalls mehrfach eingreifen. In der 14. Minute erhöhten die Joker auf 0:2. William Eriksson wollte die Scheibe aus der Drehung zu Sami Blomqvist passen, doch ein Selber Verteidiger fälschte den Puck unglücklich ins eigene Tor ab.

Mit der Zwei-Tore-Führung ging der ESVK in die erste Drittelpause.

Die Begegnung auf SpradeTV

Selb verkürzt in Unterzahl – Blomqvist antwortet umgehend

Im zweiten Drittel kamen die Selber Wölfe druckvoll aus der Kabine und erspielten sich mehrere gute Abschlüsse. In der 26. Minute bot sich Jonas Fischer während eines Kaufbeurer Powerplays die große Gelegenheit zum dritten Treffer. Frei vor Selbs Torhüter Alexander Rose konnte er die Scheibe jedoch nicht im Tor unterbringen.

Im direkten Gegenzug schlugen die Gastgeber zu: Luca Gläser traf in der 27. Minute in Unterzahl mit einem platzierten Handgelenkschuss in den linken Torwinkel zum 1:2. Die Antwort der Joker ließ allerdings nicht lange auf sich warten. In der 29. Minute spielte Julian Eichinger einen präzisen Pass auf Sami Blomqvist, der zum 1:3 einschob.

Anschließend musste Kaufbeuren zweimal hintereinander in Unterzahl verteidigen. Dabei hatten die Joker Glück, als Sören Sturm zu Beginn eines Selber Powerplays nur den Pfosten traf. Die Begegnung wurde zunehmend hitziger. Die Gastgeber kassierten unter anderem zwei Strafzeiten wegen Reklamierens bei den Schiedsrichtern. Auch der ESVK konnte weitere Überzahlsituationen nicht nutzen. Tomas Schwamberger hatte dabei noch zwei gute Möglichkeiten.

Bis zur zweiten Pause blieb es beim 1:3.

Turbulentes Schlussdrittel mit zahlreichen Strafzeiten

Im letzten Spielabschnitt entwickelte sich eine zeitweise hektische Partie. Zahlreiche Strafzeiten und Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen sorgten für Unterbrechungen. Besonders die Selber Wölfe mussten wegen Undiszipliniertheiten mehrfach auf die Strafbank.

Sportlich erhöhten die Gastgeber zunächst den Druck. Nikita Quapp hielt seine Mannschaft mit mehreren starken Paraden im Spiel, ehe Fabjon Kuqi in der 48. Minute zum 2:3 verkürzte.

Die Wölfe hatten damit wieder Anschluss gefunden und bekamen kurz darauf eine weitere Überzahlgelegenheit. Doch ausgerechnet in Unterzahl schlug der ESVK zurück.

Eero Elo startete einen Alleingang und überwand Selbs Torhüter Alexander Rose mit einem schnellen Abschluss durch die Beine zum 2:4.

Drei Tore in der Schlussphase

Auch nach dem vierten Kaufbeurer Treffer blieb die Begegnung von Strafzeiten geprägt. In der 58. Minute sorgte Hannu Tripcke für die Vorentscheidung. Tomas Schwamberger setzte ihn mit einem präzisen Zuspiel in Szene, sodass Tripcke nur noch zum 2:5 einschieben musste.

Wenig später erhöhte Sami Blomqvist im doppelten Überzahlspiel mit einem Direktschuss auf 2:6. Für den Kaufbeurer Angreifer war es bereits der zweite Treffer des Abends. Den Schlusspunkt setzte allerdings Selb: Eine Sekunde vor dem Ende traf Jack Coughler im Powerplay zum 3:6-Endstand.

Damit nahmen die Joker nach einer intensiven und hart umkämpften Begegnung alle drei Punkte mit nach Kaufbeuren.

Am Freitag Heimspiel gegen die HC Tigers

Für die Mannschaft von Sebastian Buchwieser geht es bereits am Freitag, 16. Oktober 2026, um 19.30 Uhr weiter. Dann empfängt der ESVK die HC Tigers in der energie schwaben arena. Tickets sind unter tickets.esvk.de sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Die Spielstatistik ist bei DEB-Online abrufbar.

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Latin-Wochenende in Kaufbeuren: Salsa, Bachata und Tanzparty bei Dance Soulution

Anzeige. Zwei Workshops für Einsteiger am 16. und 17. Oktober – Latin Party im Stehausschank Falkenstein mit Salsa, Bachata und Merengue

Lateinamerikanische Rhythmen, neue Tanzschritte und jede Menge Lebensfreude: Am Freitag, 16. Oktober, und Samstag, 17. Oktober 2026, lädt Dance Soulution zu einem abwechslungsreichen Latin-Wochenende in Kaufbeuren ein. Auf dem Programm stehen zwei Workshops für Bachata und Salsa Cubana sowie eine Latin Party im Stehausschank Falkenstein. Ob Anfänger, Tanzbegeisterte mit ersten Erfahrungen oder einfach Freunde lateinamerikanischer Musik – die Veranstaltungen bieten verschiedene Möglichkeiten, in die Welt der lateinamerikanischen Tänze einzutauchen.

Freitag: Bachata-Beginner-Workshop für Anfänger

Den Auftakt macht am Freitagabend ein zweistündiger Bachata-Workshop. Die Teilnehmenden lernen die wichtigsten Grundlagen des beliebten lateinamerikanischen Tanzes kennen. Neben ersten Schritten, Figuren und Kombinationen stehen das Rhythmusgefühl und die Führung beim Paartanz im Mittelpunkt.

Der Workshop richtet sich ausdrücklich an Anfänger. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auch wer keinen Tanzpartner hat, kann teilnehmen.

Alle Informationen zum Bachata-Workshop:

  • Termin: Freitag, 16. Oktober 2026
  • Uhrzeit: 19 bis 21 Uhr
  • Dauer: 120 Minuten
  • Ort: Dance Soulution, Gutenbergstraße 2a, 2. Stock, Kaufbeuren
  • Kosten: 28 Euro für Mitglieder, 32 Euro für Nichtmitglieder (jeweils pro Person)
  • Rabatt: 10 Prozent bei Paaranmeldung
  • Teilnahme: Mit oder ohne Tanzpartner möglich
  • Vorkenntnisse: Nicht erforderlich

Samstag: Salsa Cubana entdecken und ausprobieren

Am Samstagnachmittag geht es mit einem 90-minütigen Salsa-Beginner-Workshop weiter. Im Mittelpunkt steht die Salsa Cubana mit ihren charakteristischen Bewegungen und Rhythmen.

Die Teilnehmenden lernen Grundschritte, erste Figuren und Kombinationen kennen und entwickeln ein Gefühl für die Musik. Das Angebot eignet sich sowohl für Menschen, die Salsa zum ersten Mal ausprobieren möchten, als auch für Interessierte, die bereits erste Erfahrungen gesammelt haben und ihre Kenntnisse erweitern wollen.

Alle Informationen zum Salsa-Workshop:

  • Termin: Samstag, 17. Oktober 2026
  • Uhrzeit: 16.30 bis 18 Uhr
  • Dauer: 90 Minuten
  • Ort: Dance Soulution, Gutenbergstraße 2a, 2. Stock, Kaufbeuren
  • Kosten: 24 Euro für Mitglieder, 28 Euro für Nichtmitglieder (jeweils pro Person)
  • Rabatt: 10 Prozent bei Paaranmeldung
  • Teilnahme: Mit oder ohne Tanzpartner möglich
  • Zielgruppe: Anfänger und Interessierte mit ersten Salsa-Kenntnissen

Für beide Workshops wird bequeme Alltags- oder Sportkleidung empfohlen. Als Schuhwerk eignen sich bequeme Turnschuhe (bitte keine Straßenschuhe).

Samstagabend: Latin Party im Stehausschank Falkenstein

Nach den Workshops geht das Latin-Wochenende am Samstagabend mit einer gemeinsamen Tanzveranstaltung weiter. Unter dem Motto „Latin Vibes“ laden Dance Soulution und der Stehausschank Falkenstein zu einem Abend mit lateinamerikanischer Musik ein.

Von Salsa über Bachata bis Merengue erwartet die Gäste eine abwechslungsreiche Mischung verschiedener Tanzrhythmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie zuvor an einem Workshop teilgenommen haben, bereits regelmäßig tanzen oder einfach einen Abend mit Musik, Getränken und guter Stimmung verbringen möchten.

Alle Informationen zur Latin Party:

  • Termin: Samstag, 17. Oktober 2026
  • Uhrzeit: 18 bis 23 Uhr
  • Ort: Stehausschank Falkenstein
  • Musik: Salsa, Bachata, Merengue und weitere lateinamerikanische Rhythmen
  • Teilnahme: Offen für alle Interessierten, auch ohne vorherigen Workshopbesuch

Anmeldung und weitere Informationen

Die beiden Workshops werden von Dance Soulution veranstaltet. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich und auf mehreren Wegen möglich:

Hinter dem Angebot stehen Nelsy und Enrique gemeinsam mit dem Team von Dance Soulution.

Dance Soulution Gutenbergstraße 2a, 2. Stock 87600 Kaufbeuren

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Jugend Kinder Soziales Veranstaltung

Begeisternder Auftakt der Royal Rangers in Kaufbeuren

Foto: Wolfgang Groß

36 Kinder beim ersten Pfadfindertreffen

Mit einem Lagerfeuer, Stockbrotbacken, Spielen und jeder Menge Spaß startete am Freitag, 9. Oktober, erneut die Royal Ranger Arbeit in Neugablonz. Gleich zum ersten Gruppennachmittag kamen 36 Kinder – eine Teilnehmerzahl, die alle Erwartungen übertraf.

Auf der großen Gemeindewiese der Immanuel Gemeinde herrschte ausgelassene Stimmung sodass die Kinder einen abwechslungsreichen Nachmittag verbringen konnten und dabei neue Freundschaften schlossen. Auch die anwesenden Eltern zeigten sich begeistert und dankbar für das große Engagement des ehrenamtlichen Leiterteams, das das Programm mit viel Liebe und Kreativität vorbereitet hatte.

Besonders erfreulich zu sehen war die internationale Zusammensetzung der Gruppe: Etwa die Hälfte der Kinder stammte aus afrikanischen Familien. Damit wurde bereits beim ersten Treffen deutlich, welch wertvollen Beitrag die Royal Rangers zur Begegnung und Integration leisten können.

„Wir sind überwältigt, dass gleich zu unserem ersten Treffen 36 Kinder gekommen sind. Besonders schön war es, zu erleben, wie selbstverständlich Kinder unterschiedlicher Herkunft miteinander gespielt und gelacht haben. Wir wünschen uns, dass unser Stamm ein Ort wird, an dem sich jedes Kind willkommen und wertgeschätzt fühlt“, freut sich die angehende Stammleiterin Rebecca Groß.

Die Royal Rangers sind eine internationale christliche Pfadfinderarbeit, bei der Naturerlebnisse, Abenteuer, Gemeinschaft und die persönliche Entwicklung der Kinder im Mittelpunkt stehen. Neben praktischen Fähigkeiten und einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur werden christliche Werte wie Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Respekt und Zusammenhalt vermittelt.

Auch Stefan Ostrowski, Teil des Leitungsteams, blickt voller Zuversicht auf die kommenden Wochen: „Unser Ziel ist es, Kindern echte Gemeinschaft und spannende Abenteuer zu ermöglichen. Sie sollen Freundschaften schließen, Selbstvertrauen entwickeln und lernen, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Der großartige Zuspruch beim ersten Treffen ist für unser gesamtes Leiterteam eine wunderbare Ermutigung.“

Mit den Royal-Ranger-Treffen entsteht ein weiteres wertvolles Freizeitangebot für Kinder unterschiedlicher Herkunft. Die Initiative verbindet christliche Kinder- und Jugendarbeit mit gelebter Integration und wird daher u.a. auch gerne von der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ unterstützt.

Interessierte Kinder und ihre Eltern sind herzlich eingeladen, die Royal Rangers kennenzulernen und bei einem der kommenden Gruppennachmittage dabei zu sein. Treffpunkt: Freitags (außer in den Ferien) von 16:00 – 18:00 Uhr an der Immanuel Gemeinde Kaufbeuren (Dessestraße 5, 87600 Kaufbeuren)

Für weitere Informationen können Sie sich auch an rr248@immanuel-kf.de wenden

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Senioren Soziales

Gemeinsam statt einsam wohnen

Grafik: KI generiert

Ein Dach, zwei Leben, ein Gewinn

Wenn Frau Meier* morgens die Treppe hinuntergeht, ist es still geworden in ihrem Haus. Still auf eine Weise, die manchmal wohltuend sein kann – oft aber auch schmerzlich spürbar macht, dass sich das Leben verändert hat. Räume, in denen früher einmal Alltag, Stimmen und Bewegung waren, bleiben heute ungenutzt. Türen werden kaum noch geöffnet, manche Zimmer sind längst zu stillen Zeugen vergangener Jahre geworden. Was bleibt, ist der Alltag – und der fällt mit zunehmendem Alter oft schwerer: Einkaufen, Arztbesuche, der Haushalt oder kleine Besorgungen kosten mehr Kraft als früher. Dazu kommt nicht selten das Gefühl, vieles alleine bewältigen zu müssen.

Zur gleichen Zeit sucht Anna*, 22 Jahre alt und Auszubildende in der Pflege, dringend eine bezahlbare Unterkunft. Doch wie für viele junge Menschen ist es auch für sie alles andere als leicht, passenden Wohnraum zu finden. Die Mieten sind hoch, freie Zimmer oder kleine Wohnungen selten. Gerade Auszubildende mit begrenztem Einkommen stehen oft vor einer fast unlösbaren Aufgabe: Sie möchten in der Nähe ihres Ausbildungsortes wohnen, eigenständig leben und ihren Berufsweg mit Engagement gehen – und scheitern doch immer wieder an den realen Bedingungen auf dem Wohnungsmarkt.

Was Frau Meier und Anna zunächst nicht wissen: Ihre Lebenssituationen könnten erstaunlich gut zusammenpassen. Genau hier setzt das Projekt „Wohnen für Hilfe“ an, das Anfang 2025 vom Netzwerk Pflege Kaufbeuren gemeinsam mit dem Altenheim der Hospitalstiftung ins Leben gerufen wurde.

Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie menschlich: Menschen, die in ihrem Haus oder ihrer Wohnung ein freies Zimmer haben, stellen dieses einer jungen Person zur Verfügung. Im Gegenzug unterstützt diese im Alltag – etwa beim Einkaufen, im Haushalt oder bei kleinen Erledigungen. Anstelle einer regulären Miete werden lediglich die Nebenkosten übernommen; alles Weitere wird individuell, fair und passend für beide Seiten vereinbart.

So könnte es auch bei Frau Meier und Anna aussehen: Anna zieht in eines der leerstehenden Zimmer ein. Dafür hilft sie Frau Meier einige Stunden in der Woche bei den Dingen, die alleine zunehmend schwerfallen. Vielleicht bringt sie einmal den Einkauf mit, begleitet zu einem Arzttermin oder hilft dabei, Ordnung im Haushalt zu halten. Vielleicht sitzen beide aber auch einfach ab und zu bei einer Tasse Kaffee zusammen. Und genau darin liegt der eigentliche Wert dieses Modells: Aus einer praktischen Unterstützung kann echte Verlässlichkeit wachsen. Aus einem leerstehenden Zimmer wird wieder ein bewohnter, lebendiger Raum. Und aus zwei zunächst fremden Menschen kann ein vertrauensvolles Miteinander entstehen.

Für ältere Menschen bedeutet ein solches Wohnmodell weit mehr als nur Hilfe im Alltag. Es kann Sicherheit schenken, Einsamkeit lindern und neue Lebensfreude bringen. Die eigene Wohnung oder das eigene Haus bleibt ein vertrauter Ort – und wird zugleich wieder ein Stück lebendiger. Für junge Menschen in Pflegeberufen wiederum ist „Wohnen für Hilfe“ oft eine der wenigen realistischen Möglichkeiten, überhaupt vor Ort wohnen zu können. Gerade in sozialen und pflegerischen Berufen, in denen engagierte Nachwuchskräfte dringend gebraucht werden, kann dieses Modell eine echte Entlastung sein.

„Wohnen für Hilfe“ verbindet damit zwei Herausforderungen unserer Zeit auf bemerkenswert kluge Weise: die zunehmende Einsamkeit und Überforderung älterer Menschen auf der einen Seite und den Mangel an bezahlbarem Wohnraum für junge Menschen auf der anderen. Was auf den ersten Blick nach zwei völlig unterschiedlichen Problemen aussieht, kann durch dieses Projekt zu einer Lösung werden, von der beide Seiten profitieren.

Vielleicht gibt es auch bei Ihnen ein freies Zimmer, das bisher ungenutzt ist. Vielleicht könnte genau dieser Raum für einen anderen Menschen zu einem neuen Zuhause werden – und zugleich Ihnen selbst Unterstützung, Gemeinschaft und neue Begegnungen schenken. Denn manchmal braucht es gar nicht viel, um das Leben zweier Menschen positiv zu verändern: ein offenes Zimmer, ein wenig Vertrauen und die Bereitschaft, miteinander statt nebeneinander zu leben.

*Namen geändert

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Infobox: Netzwerk Pflege Kaufbeuren

Das Netzwerk Pflege Kaufbeuren ist ein Zusammenschluss verschiedener Akteure aus dem Pflege- und Sozialbereich in Kaufbeuren. Ziel ist es, die Versorgung und Unterstützung pflegebedürftiger Menschen vor Ort zu stärken, bestehende Angebote besser zu vernetzen und neue Lösungsansätze zu entwickeln.

Dazu gehört auch das Projekt „Wohnen für Hilfe“, das Wohnraum und Unterstützung im Alltag auf innovative Weise miteinander verbindet.

Weitere Informationen zum Projekt „Wohnen für Hilfe“ erhalten Sie beim

Netzwerk Pflege Kaufbeuren
Telefon: 08341 437-208
E-Mail: senioren@kaufbeuren.de
WEB: www.hospitalstiftung.kaufbeuren.de/seniorenbuero/

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Werbung Wirtschaft

Heizungszukunft zum Anfassen: EnergieInfoTag bei Sandler – Energie für Gebäude

Samstag, 17. Oktober | 10-14 Uhr | Mindelheimer Str. 25 in Kaufbeuren – EnergieInfoTag bei Sandler in Kaufbeuren

Wärmepumpen im Einsatz und Perspektiven für die eigene Heizungssanierung: Am Samstag, 17. Oktober kann man bei Sandler – Energie für Gebäude in Kaufbeuren moderne Heizungstechnik erleben.

Heizöl und Gas sind teuer geworden. Doch wie kann die Zukunft für die eigene Heizung praktikabel aussehen? Ist wirklich gleich ein ganzer Heizungstausch notwendig und ist das eigene Haus bereit für eine Wärmepumpe? Gibt es auch andere gute Optionen für die Wärmeversorgung?

Beim EnergieInfoTag am Samstag, 17. Oktober, zeigt Energie für Gebäude in Kaufbeuren, welche Möglichkeiten Hausbesitzer haben, bevor sie ihre Heizung einfach herausreißen. Das Programm startet um 10 Uhr und geht bis 14 Uhr.

Das Motto des Tages: sehen, hören, fühlen, verstehen. Statt Theorie gibt es Heiztechnik zum Erleben:

  • Wärme und Kälte erleben: Wärmepumpen im direkten Geräuschvergleich
  • SpeedPower Heizsystem live in der Thermografie: Wärme wird sichtbar
  • Heizen und Kühlen mit ClimatePower
  • NEU – Bundle-Wärmepumpenlösung: perfekt aufeinander abgestimmte Komponenten im Paket
  • Aktuelle Fördermöglichkeiten: Informationen, wie sich die Modernisierung finanziell stemmen lässt

So können Hausbesitzer in Ruhe vergleichen, was zu ihrem Haus und ihrer Situation passt, und die Experten von Energie für Gebäude direkt vor Ort fragen.

Um Anmeldung unter www.efg.de wird gebeten.

17. Oktober, 10-14 Uhr | Mindelheimer Str. 25, Kaufbeuren

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Politik

„Kaffee und Politik“: Bundestagsabgeordnete Heike Heubach zu Gast in Kaufbeuren

Offener Kaffeenachmittag am 29. Oktober – Gelegenheit für Fragen und Gespräche über die Bundespolitik

Unter dem Motto „Kaffee und Politik – Sie fragen, Heike Heubach antwortet“ laden die Bundestagsabgeordnete Heike Heubach und der SPD-Ortsverein Kaufbeuren am Donnerstag, 29. Oktober 2026, zu einem Kaffeenachmittag ein.

Von 14.30 bis 16.30 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, mit der Abgeordneten ins Gespräch zu kommen. Heike Heubach berichtet über ihre Arbeit in Berlin und steht für Fragen der Besucherinnen und Besucher zur Verfügung.

Die Veranstaltung findet Am Breiten Bach 8 in Kaufbeuren statt. Eine Anmeldung ist per E-Mail an heike.heubach.wk@bundestag.de möglich.

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Jugend Soziales

Wenn der Start ins Leben an der Wohnung scheitert

Grafik: KI generiert

Mit 20 Jahren obdachlos – mitten unter uns!


Mit 20 Jahren sollte das Leben eigentlich vor einem liegen. Doch für manche junge Menschen beginnt das Erwachsenenleben nicht mit Hoffnung und Aufbruch, sondern mit der bangen Frage, wo sie die nächste Nacht schlafen sollen. Die Wohnungsnot in Kaufbeuren und im Ostallgäu trifft längst nicht mehr nur Familien oder Menschen in klassischen Notlagen. Sie trifft zunehmend auch junge Erwachsene, die trotz Ausbildung, Einsatz und dem Wunsch nach einem geregelten Leben keinen Platz zum Wohnen finden.

Ein aktueller Fall aus der Region zeigt auf bedrückende Weise, wie schnell ein junger Mensch in existenzielle Not geraten kann. Eine 20-jährige Auszubildende aus schwierigen familiären Verhältnissen hatte über längere Zeit keinen festen Wohnsitz. Die Eltern leben getrennt, verlässlichen Rückhalt aus der Familie gab es nicht. Vorübergehend kam sie bei einer älteren Angehörigen unter, die selbst in einer betreuten Wohnform lebte. Dort schlief sie auf dem Sofa – ohne eigenen Raum, ohne Sicherheit und ohne eine feste Adresse.

Doch selbst diese fragile Notlösung hielt nicht dauerhaft. Als sich der Gesundheitszustand der älteren Frau verschlechterte, musste diese in eine Pflegeeinrichtung umziehen. Für die junge Auszubildende brach damit von einem Tag auf den anderen der letzte provisorische Halt weg.

Was folgte, war die verzweifelte Suche nach einem Zimmer oder einer kleinen Wohnung. Zahlreiche Anfragen bei Vermietern, sozialen Trägern und Beratungsstellen blieben ohne Erfolg. Kleine Wohnungen sind knapp, die Mieten hoch, und wer jung ist, wenig verdient und keine finanziellen Sicherheiten vorweisen kann, hat auf dem angespannten Wohnungsmarkt oft kaum eine Chance. Am Ende blieb der 20-Jährigen nur der Weg in eine städtische Notunterkunft.

Gerade für junge Menschen ist das ein erschütternder Einschnitt. Während andere in diesem Alter Pläne schmieden, Freundschaften pflegen und Schritt für Schritt in ein selbstständiges Leben hineinwachsen, geraten Betroffene in einen Alltag voller Angst, Unsicherheit und Scham. Es geht dann nicht mehr um Zukunftsträume, sondern um das nackte Bedürfnis nach Schutz und einem sicheren Ort.

Fachstellen berichten, dass solche Schicksale längst keine Ausnahme mehr sind. Besonders junge Erwachsene ohne familiären Rückhalt geraten immer häufiger zwischen alle Systeme. Sozialverbände fordern deshalb seit Jahren mehr kleine, bezahlbare Wohnungen und gezielte Hilfen für junge Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Denn Wohnungsnot ist nie nur ein Mangel an Quadratmetern. Sie raubt Halt, Würde und Perspektive – und sie trifft immer öfter Menschen, die eigentlich erst am Anfang ihres Lebens stehen.

Infobox: JUST BEst – Jugend stärken, Brücken in die Eigenständigkeit

Das Projekt JUST BEst unterstützt junge Menschen auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben. Gerade beim Übergang in Ausbildung, Beruf und eigene Wohnung brauchen Jugendliche und junge Erwachsene verlässliche Begleitung, praktische Unterstützung und ermutigende Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.

Wenn Sie jungen Menschen eine Wohnung anbieten können, melden Sie sich gerne bei:

Elisabeth Sosonow
Seminarleitung SIU – Koordinierungsstelle JUST Best
bfz gGmbH Kempten, Aussenstelle Marktoberdorf
Telefon: 08342 9689-12
E-Mail:
elisabeth.sosonow@bfz.de
WEB: www.ke.bfz.de

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Bildung Jugend Kultur Soziales Veranstaltung

Die Bibel entdecken – eine faszinierende Reise durch Geschichte, Glauben und Kultur

Im Nachbau der historischen Gutenberg-Druckpresse veranschaulicht eine der bedeutendsten Erfindungen der Menschheitsgeschichte. Auch bei der Bibelausstellung vom 24. bis 31. Oktober 2026 in Kaufbeuren können Besucher die historische Drucktechnik kennenlernen und selbst einen Bibelvers drucken. Symbolbild. Foto: International Printing Museum / Wikimedia Commons, Lizenz

Große Bibelausstellung vom 24. bis 31. Oktober in Kaufbeuren – Historische Schätze, spannende Einblicke und eine Gutenberg-Druckerpresse zum Mitmachen

Die Bibel ist das meistverbreitete Buch der Welt und hat wie kaum ein anderes Werk die Geschichte, Kultur und Gesellschaft über Jahrhunderte hinweg geprägt. Doch wie ist dieses außergewöhnliche Buch eigentlich entstanden? Wie wurden seine Texte über Jahrtausende überliefert? Und weshalb ist die Bibel bis heute für Milliarden Menschen eine Quelle des Glaubens, der Hoffnung und der Orientierung?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen bietet eine besondere Bibelausstellung unter dem Motto „Den Weltbestseller entdecken“, zu der die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ gemeinsam mit vier evangelisch-freikirchlichen Gemeinden vom 24. bis 31. Oktober 2026 in die Kirche im alten Kino, Gartenweg 6 in Kaufbeuren, einlädt. Die Ausstellung richtet sich an Menschen aller Generationen – an Gläubige ebenso wie an alle, die sich für Geschichte, Kultur und die Entstehung eines der bedeutendsten Bücher der Menschheit interessieren. Der Eintritt ist frei, ebenso die angebotenen Führungen.

Auf zehn professionell gestalteten Schautafeln und anhand zahlreicher interessanter Ausstellungsstücke können die Besucher eine spannende Zeitreise von den Anfängen der Schrift über die Entstehung der biblischen Texte bis hin zur digitalen Bibel unserer Zeit unternehmen. Dabei erfahren sie unter anderem, auf welchen Materialien die Menschen früher schrieben, wie biblische Handschriften vervielfältigt und überliefert wurden und welche Bedeutung die Erfindung des Buchdrucks für die weltweite Verbreitung der Bibel hatte. Anschauliche Darstellungen, historische Exponate und informative Filmbeiträge vermitteln einen lebendigen Eindruck von der außergewöhnlichen Geschichte dieses Buches. Auch die Entstehung der Bibel und die Bedeutung ihrer verschiedenen Bücher werden verständlich erläutert.

Ein besonderer Höhepunkt ist der funktionsfähige Nachbau einer historischen Gutenberg-Druckerpresse. Hier können die Besucher erleben, wie mühsam und aufwendig die Herstellung gedruckter Texte vor rund 570 Jahren war. Die Besucherinnen und Besucher dürfen auf Wunsch auch selbst Hand anlegen, einen Bibelvers drucken und diesen als persönliche Erinnerung mit nach Hause nehmen. Damit wird Geschichte nicht nur erzählt, sondern unmittelbar erlebbar. Ergänzt wird die Ausstellung durch interessante Filmbeiträge und einen Informationsbereich mit ausgewählter Literatur rund um die Bibel.

Nach den erfreulichen Erfahrungen mit der letztjährigen Ausstellung „Weltreligionen“, die auf großes Interesse stieß, möchte die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ auch in diesem Jahr möglichst vielen Schülerinnen und Schülern einen lebendigen Zugang zu einem bedeutenden Teil unserer Geschichte und Kultur ermöglichen. Deshalb sind die Vormittage vom 26. bis 30. Oktober, jeweils von 9 bis 12 Uhr, ausschließlich für angemeldete Schulklassen reserviert. Besonders angesprochen sind Lehrkräfte der Fächer Religion, Ethik und Geschichte. Die Ausstellung bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für den Unterricht und lädt dazu ein, historische Zusammenhänge zu entdecken, Fragen zu stellen und sich mit der Bedeutung der Bibel auseinanderzusetzen. Für die anschließende Nachbereitung im Unterricht steht den Lehrkräften außerdem ein eigens vorbereitetes Bibelquiz zur Verfügung. Die Anmeldung für Schulklassen erfolgt über die Internetseite der Stiftung unter www.nia-stiftung.org/bibelausstellung.

„Die Bibel ist weit mehr als ein historisches Dokument. Für uns Christen ist sie Gottes Wort, das auch heute noch Menschen anspricht, Hoffnung schenkt und Orientierung für das Leben gibt“, erklärt Wolfgang Groß, Vorsitzender der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“. „Mit dieser Ausstellung möchten wir Menschen unabhängig von ihrer religiösen Überzeugung herzlich einladen, die Bibel neu oder vielleicht zum ersten Mal kennenzulernen. Besonders am Herzen liegt uns, dass auch junge Menschen entdecken können, welchen außergewöhnlichen Einfluss dieses Buch auf unsere Geschichte, unsere

Kultur und unser gesellschaftliches Zusammenleben genommen hat. Gleichzeitig möchten wir dazu ermutigen, sich persönlich mit der Botschaft der Bibel auseinanderzusetzen, deren Mittelpunkt die Liebe Gottes zu uns Menschen ist.“

Die Veranstalter verstehen die Ausstellung deshalb nicht nur als einen interessanten Streifzug durch die Geschichte, sondern auch als Einladung, sich mit den großen Fragen des menschlichen Lebens zu beschäftigen. Was gibt unserem Leben Sinn und Orientierung? Was bedeuten Nächstenliebe, Vergebung und Hoffnung? Und weshalb hat die Botschaft von Jesus Christus bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren? Die Ausstellung möchte zum Nachdenken anregen, neue Perspektiven eröffnen und Menschen unterschiedlicher Überzeugungen miteinander ins Gespräch bringen.

Besonders freuen sich die Veranstalter darüber, dass Johannes Singhammer, ehemaliger Vizepräsident des Deutschen Bundestages, erneut die Schirmherrschaft übernommen hat. Bereits im vergangenen Jahr hatte er die Ausstellung „Weltreligionen“ als Schirmherr begleitet und damit seine Verbundenheit mit diesem besonderen Bildungsangebot zum Ausdruck gebracht. Auch bei der diesjährigen Bibelausstellung wird Johannes Singhammer persönlich anwesend sein und an der feierlichen Eröffnungsveranstaltung teilnehmen, die am Freitag, 23. Oktober, um 19 Uhr im Rahmen einer Vernissage für geladene Gäste stattfindet.

Für die Öffentlichkeit ist die Bibelausstellung vom 24. bis 31. Oktober 2026 geöffnet. Die regulären Besuchszeiten sind sonntags bis freitags jeweils von 14 bis 19 Uhr sowie samstags von 10 bis 19 Uhr. Veranstaltungsort ist die Kirche im alten Kino, Gartenweg 6 in Kaufbeuren, unmittelbar hinter dem Stadtsaal. Der Besuch der Ausstellung einschließlich der Führungen ist kostenlos. Eine Anmeldung ist für Einzelbesucher und Familien nicht erforderlich.

Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ und die beteiligten evangelisch-freikirchlichen Gemeinden freuen sich auf zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher aus Kaufbeuren und der gesamten Region. Sie laden herzlich dazu ein, sich auf eine Entdeckungsreise durch die faszinierende Geschichte der Bibel zu begeben und dabei vielleicht auch ganz persönlich neue Zugänge zu einem Buch zu finden, das seit Jahrtausenden Menschen bewegt und bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren hat.

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Sport

SpVgg Kaufbeuren beweist Moral und gewinnt in Nördlingen

©️Herzfotografin Lisa-Marie

BOL – TSV 1861 Nördlingen – Spvgg Kaufbeuren 0:2

Die SpVgg Kaufbeuren setzte sich im Auswärtsspiel beim TSV 1861 Nördlingen mit 2:0 durch und bewies dabei eindrucksvoll ihre Widerstandsfähigkeit. Auf dem holprigen Platz war das gewohnte Kombinationsspiel erschwert, zudem agierte der Gastgeber körperlich robust. Die SVK ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und überzeugte mit einer kontrollierten und konzentrierten Spielweise.

Den Führungstreffer erzielte Julia Czeschlick in der 34. Minute mit einem sehenswerten Freistoß. Auch die verletzungsbedingten Ausfälle von Torjägerin Lisa Schmittner und Sophie Hofmann steckte die Mannschaft weg. Angeführt von einer überragenden Paula Eichinger ließ die SVK in der zweiten Halbzeit keinen Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen.

Für die Entscheidung sorgte schließlich Mirijam Mayer, die mit einem fulminanten Schuss vom linken Strafraumeck in der 67. Minute auf 2:0 erhöhte. Damit machte sie den verdienten Auswärtssieg perfekt.

Ein großes Lob gebührt der gesamten Mannschaft, die sich von den schwierigen Bedingungen und den Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen ließ und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung drei wichtige Punkte sicherte.

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Wirtschaft

Nachfolge gesucht: 25.000 Unternehmen stehen in Bayerisch-Schwaben zur Übergabe an

IHK-Beratungen auf Höchststand, doch potenzielle Übernehmer fehlen

Der Generationenwechsel wird in den kommenden Jahren zu einer zentralen Herausforderung für den Mittelstand in Bayerisch-Schwaben. Laut einer aktuellen Studie des bayerischen Wirtschaftsministeriums stehen bis 2031 fast 25.000 bayerisch-schwäbische Unternehmen zur Übergabe an, dort arbeiten mehr als 100.000 Menschen. Doch bislang fehlen ausreichend Interessenten, die diese Betriebe fortführen möchten. „Unternehmensnachfolge ist längst weit mehr als eine persönliche Entscheidung eines Unternehmers oder einer Unternehmerin“, sagt Karin Bräuer aus dem Beratungszentrum Recht & Betriebswirtschaft der IHK Schwaben. „Es geht um die Verantwortung für tausende Arbeitsplätze, unternehmerisches Know-how und damit um die wirtschaftliche Stabilität unserer Regionen.“

Die IHK Schwaben hat die Altersstruktur in den Führungsetagen ihrer Mitglieds-unternehmen analysiert. Demnach sind 29 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmer bereits 60 Jahre oder älter. 23.000 haben das Alter von 65 Jahren erreicht oder überschritten – das betrifft etwa jede sechste Person an der Spitze eines bayerisch-schwäbischen Unternehmens. Generell gilt das Erreichen des fünfzigsten Lebensjahres als entscheidende Schwelle: Ab hier sollten Unternehmerinnen und Unternehmer mit dem Prozess der Unternehmensnachfolge beginnen. Das betrifft in Bayerisch-Schwaben 77.000 Chefinnen und Chefs, das ist mehr als die Hälfte. „Die Unternehmensnachfolge ist ein drängendes Problem quer durch alle Branchen“, so IHK-Expertin Bräuer.

Vor allem das Reise- und Gastgewerbe ist betroffen

An der Spitze der bayerisch-schwäbischen Unternehmen stehen vor allem Personen im Alter zwischen 51 und 60 Jahren – fast vier Mal so viele wie im Bereich der unter 30-Jährigen. Im Durchschnitt sind Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region 50,6 Jahre alt. Die jüngsten Selbständigen gibt es im Dienstleistungssektor mit einem Altersdurchschnitt von knapp unter 50 Jahren. Wer an der Spitze eines produzierenden Betriebs steht, ist im Schnitt mehr als vier Jahre älter. Im Reise- und Gastgewerbe ist das Durchschnittsalter seit der letzten Erhebung im Jahr 2020 noch einmal angestiegen (+0,5 Jahre) und liegt nun bei 52,4 Jahren. In urbanen Räumen ist die Unternehmerschaft meist jünger als im gesamtschwäbischen Schnitt. Grund dafür ist der unterschiedliche Branchenmix in den Teilregionen. Mit 51,3 Jahren ist das Durchschnittsalter der Unternehmerinnen und Unternehmer im Allgäu am höchsten. „Vor allem im südlichen Allgäu stellte der demographische Wandel für den Tourismus eine große Herausforderung dar. Hier ist die Nachfolgeproblematik besonders akut“, so Bräuer. Auch in Nordschwaben liegt das Durchschnittsalter der Unternehmerschaft mit 51,2 Jahren relativ hoch. Im Schnitt am jüngsten sind die Unternehmerinnen und Unternehmer in Westschwaben (50,4 Jahre) und im Wirtschaftsraum Augsburg (49,8 Jahre).

Unternehmensübergabe ist ein komplexer Prozess

Um altersbedingte Betriebsaufgaben zu verhindern, ist es wichtig, den Nachfolgeprozess frühzeitig einzuleiten. „Neben finanziellen und strategischen Faktoren spielen auch emotionale Aspekte eine große Rolle“, so Bräuer. Oft scheitere es an unrealistischen Vorstellungen beim Kaufpreis oder an der fehlenden Bereitschaft des Seniorchefs, nach Jahrzehnten an der Unternehmensspitze die Verantwortung abzugeben, berichtet Bräuer. „Daher ist es wichtig, diesen Schritt sorgfältig und frühzeitig vorzubereiten.“ Dennoch sei in den vergangenen Jahren das Bewusstsein der Unternehmerschaft dafür gewachsen, so die IHK-Expertin. Die Zahl der IHK-Nachfolgeberatungen ist auf einen Höchststand geklettert. Allein bei der IHK Schwaben ließen sich im vergangenen Jahr rund 450 Unternehmerinnen und Unternehmer zu dieser Thematik beraten.

Es fehlen übernahmewillige Unternehmerinnen und Unternehmer

Nur noch gut ein Drittel strebt die Übergabe innerhalb der Familie an. Jeder oder jede Fünfte plant, das Unternehmen an Beschäftigte zu übergeben. In rund der Hälfte der Fälle suchen die Firmeninhaber nach einer externen Lösung. Dabei klafft jedoch eine riesige Lücke zwischen der Zahl der übergabewilligen Unternehmerinnen und Unternehmern und den Interessenten für eine Übernahme. Laut dem DIHK-Nachfolgereport meldeten sich 2024 doppelt so viele Unternehmen, die zur Übergabe anstehen, wie potenzielle Nachfolger. In der bundesweiten Nachfolgebörse „nexxt-change“ sind für Bayerisch-Schwaben derzeit mehr als 80 Verkaufsangebote inseriert. Demgegenüber stehen 40 Gesuche. Die IHK Schwaben hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen wieder stärker für das Unternehmertum zu begeistern und die Nachfolge als Option zum Einstieg in die Selbstständigkeit oder als Karrierechance stärker ins Bewusstsein zu rücken. „Für Gründungsinteressierte kann die Übernahme eines bestehenden Unternehmens eine hervorragende Alternative sein, weil man bereits auf bestehende Strukturen zurückgreifen kann“, berichtet Bräuer. Seit diesem Jahr bietet die IHK Schwaben daher neben Übergabe-Workshops auch Formate zur Übernahme an. „Eine gute Vorbereitung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Fortführung“, sagt Bräuer.

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Veranstaltung

Hubertusmesse am 25. Oktober in Kaufbeuren: Jagdhornbläser gestalten Gottesdienst in St. Ulrich

Feier zu Ehren des Schutzpatrons der Jäger am 25. Oktober – Anschließend gemeinsames Essen mit heimischem Wildbret im Pfarrsaal

Zu Ehren des heiligen Hubertus, des Schutzpatrons der Jägerinnen und Jäger, findet am Sonntag, 25. Oktober 2026, um 10.15 Uhr eine Hubertusmesse in der St.-Ulrich-Kirche in Kaufbeuren statt. Den Gottesdienst zelebriert Pfarrer Bernhard Waltner. Für die musikalische Gestaltung sorgen die Jagdhornbläser aus Kaufbeuren und Füssen.

Traditioneller Gottesdienst mit Jagdhornklängen

Die Hubertusmesse gehört zu den herbstlichen Traditionen der Jägerschaft. Sie erinnert an den heiligen Hubertus, der als Schutzpatron der Jagd verehrt wird. Die Jagdhornbläser aus Kaufbeuren und Füssen begleiten den Gottesdienst mit ihren Instrumenten und verleihen der Feier einen besonderen musikalischen Rahmen.

Gemeinsames Essen mit Wildbret aus heimischen Wäldern

Im Anschluss an die Messe sind die Besucherinnen und Besucher zu einem geselligen Beisammensein im benachbarten Pfarrsaal eingeladen. Dort wird von einem Caterer Rehbraten angeboten. Das Wildbret stammt nach Angaben der Veranstalter aus den heimischen Wäldern und wurde von Jägern aus der Region erlegt.

Willkommen sind alle Vereinsmitglieder mit ihren Angehörigen sowie Freunde und Interessierte.

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Kultur Veranstaltung

Von Rock bis Sinfonik: Jugendkapelle Hirschzell lädt zum Jahreskonzert in Kaufbeuren

Unter dem Motto „Wunder“ präsentieren die jungen Musikerinnen und Musiker am 24. Oktober ein abwechslungsreiches Programm im Pfarrsaal St. Ulrich – Eintritt frei

Rock, Pop, traditionelle Blasmusik und sinfonische Klänge: Die Jugendkapelle Hirschzell zeigt bei ihrem diesjährigen Jahreskonzert erneut ihre musikalische Vielseitigkeit. Am Samstag, 24. Oktober 2026, um 16 Uhr laden die jungen Musikerinnen und Musiker in den Pfarrsaal St. Ulrich im Gartenweg in Kaufbeuren ein.

Musikalische Vielfalt unter dem Motto „Wunder“

Unter der Leitung ihres Dirigenten Lukas Junginger präsentiert die Jugendkapelle ein Programm, das unterschiedliche Musikrichtungen miteinander verbindet. Ob moderne Rock- und Popmusik, traditionelle Stücke oder sinfonische Werke – das Ensemble möchte die Bandbreite seines Könnens zeigen. Das diesjährige Konzert steht unter dem Motto „Wunder“. Welche musikalischen Überraschungen sich dahinter verbergen, können die Besucherinnen und Besucher beim Jahreskonzert erleben.

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsinformationen: Samstag, 24. Oktober 2026, 16 Uhr, Pfarrsaal St. Ulrich, Gartenweg, Kaufbeuren.

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Sport

Statement-Sieg in Gröbenzell

Foto: Markus Wabersich

Handball-Herren gewinnen deutlich gegen Tabellenführer

Nach einem schwachen Auftritt der Kaufbeurer Handball-Herren am letzten Wochenende gegen Schongau ging die Reise am vergangenen Samstag mit dem Ziel der Wiedergutmachung zum Tabellenführer aus Gröbenzell.  

Dass die Kaufbeurer mit einer ganz anderen Einstellung ins Spiel gingen, bewiesen sie bereits innerhalb der ersten Minuten und konnten in der 7. Spielminute mit 1:5 in Führung gehen. Dann fingen sich die Gastgeber und es entwickelte sich eine muntere Partie. In der 15. Minute stellten dann die Gröbenzeller Hausherren auf 8:8. Die Gäste des TVKN ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und spielten weiterhin sowohl in der Abwehr als auch im Angriff deutlich souveräner als noch gegen den TSV Schongau.  

So gelang es der Kaufbeurer Abwehr in Kombination mit dem erneut sehr gut aufgelegten Torwart Nils Hipper immer wieder, die Angriffe der HSG zu unterbinden und sie in eigene Tore umzumünzen. Zur Halbzeit konnte der TV so bereits mit dem 12:19, erzielt durch den Kaufbeurer Keeper, in Führung gehen.  

Auch nach der Halbzeit gönnten sich die Kaufbeurer kaum Schwächephasen und fanden im Angriff immer wieder Wege, die Abwehr der HSG auszuhebeln. Trotz aller Bemühungen der Hausherren konnten sie die Halbzeitführung des TV kaum aufholen. Die Schlussviertelstunde brach dann bei einem Stand von 21:28 an.  

Die HSG bäumte sich nun ein letztes Mal auf und stellte bereits früh auf eine offensive Abwehrformation um. Auch davon ließen sich die Wertachstädter jedoch nicht beirren und fanden immer wieder freie Mitspieler im Angriff. Besonders abschlussstark zeigte sich zum Ende hin Patrick Spitschan, der in den letzten elf Spielminuten acht Treffer erzielte. Nach 60 Minuten stand so auf der Anzeigetafel ein hochverdientes 29:40. Die Kaufbeurer erringen damit gegen den Tabellenführer die ersten Zähler der noch jungen Bezirksoberliga-Saison. 

Coach Milan Vučićević resümiert: „Ich freue mich, dass die Jungs heute gezeigt haben, was sie können, und sich für ihre harte Arbeit der letzten Monate belohnt haben. Die Abwehr stand heute super und hat die Basis für einen starken Angriff gelegt. Wir haben auf unser Team und unser System vertraut und so einen wichtigen Sieg eingefahren. So müssen wir weitermachen!“ 

Für Kaufbeuren spielten: Horend, Hipper 1 (beide Tor), Amberger 2, Wabersich 4,  Gellrich 2, Haggenmüller 2, Salzer, Spitschan 10, Kittner 2, Hohenreiter 2, Mohring 1, Balkow 9, Bartel 5; 

 

Den Handball-Tag am Samstag eröffnete in heimischer Halle die weibliche D-Jugend in der für sie höchsten Spielklasse. Zunächst fand die Mannschaft nicht in den Tritt und verlor gegen den TSV Ottobeuren klar mit 15:26. Gegen den Tabellenführer TSV Landsberg zeigten die Kaufbeurer Spielerinnen großen Kampfgeist und konnten einen beachtlichen Endstand von 18:22 erzielen. Die männliche C-Jugend trat auswärts gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf II an. Hier mussten sich die Kaufbeurer trotz einer engagierten Leistung knapp mit 23:21 geschlagen geben. Ebenfalls am Samstag, jedoch vor heimischem Publikum, stand für die Kaufbeurer Damen die Partie gegen den TSV Schongau an. Ähnlich wie die Herren in der Woche zuvor verkaufte sich das Team von Mario Scheffler hier leider unter Wert und unterlag letztendlich mit 26:40. Zur späten Anwurfzeit am Samstag stand dann noch die zweite Kaufbeurer Herrenmannschaft auf der Platte. Gegen den TV Waltenhofen II lieferte das Team von Christian Schelb in einem zerfahrenen Spiel eine solide Leistung und konnte mit 40:29 gewinnen. Mit neun Treffern konnte sich Eliah Elstner als erfolgreichster Werfer in die Torschützenliste eintragen. 

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Jugendmannschaften. In Immenstadt spielte die weibliche E-Jugend ihr Turnier der Winterrunde und konnte mit engagierten Leistungen drei von vier Spielen klar gewinnen. Für die männliche D-Jugend der Wertachstädter standen dann zuhause Duelle gegen den TSV Schongau und den VfL Buchloe an. Während sich die mD gegen Schongau geschlagen geben musste (21:35) gelang gegen Buchloe ein klarer 31:22-Erfolg. Das letzte Spiel des langen Handball-Wochenendes absolvierte dann die männliche B-Jugend. Die mB unterlag beim starken TV Waltenhofen mit 41:27. Insbesondere in der Abwehr fand man gegen die körperlich überlegenen Gastgeber keine Lösung, die immer wieder im 1-gegen-1 zu leichten Toren kamen. Mit dem Angriff zeigte sich Trainer Werner Schenk trotz der Niederlage durchaus zufrieden. 

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Sport

SpVgg Kaufbeuren trotzt Tabellenführer Thalhofen ein 2:2 ab

Vier Tore, eine Rote Karte und ein überragender Lukas Kress – 500 Zuschauer erleben ein spannendes Ostallgäu-Derby

Ein umkämpftes Ostallgäu-Derby mit vier Toren, einem Platzverweis und einer dramatischen Schlussphase: Die SpVgg Kaufbeuren hat dem Tabellenführer FC Thalhofen ein 2:2-Unentschieden abgerungen. Vor 500 Zuschauern entwickelte sich eine intensive und spielerisch ansprechende Begegnung, in der die Kaufbeurer trotz langer Unterzahl einen Punkt erkämpften. Zum entscheidenden Rückhalt wurde Torhüter Lukas Kress, der in der Nachspielzeit mit einer starken Parade die Niederlage verhinderte.

Vier Tore innerhalb von 15 Minuten

Bereits in der ersten Halbzeit erspielten sich beide Mannschaften Möglichkeiten, ein Treffer wollte jedoch nicht gelingen. Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie deutlich an Fahrt auf. In der 48. Minute brachte Samuel Fischer die SpVgg Kaufbeuren nach einem Sololauf im Strafraum mit 1:0 in Führung. Die Antwort des Tabellenführers folgte nur zwei Minuten später: Nach einem Querpass von Kevin Volland traf Benedikt Brugger zum 1:1.

In der 62. Minute drehte der FC Thalhofen zunächst die Begegnung. Nico Beutel erzielte das 1:2 und brachte die Gäste erstmals in Führung. Doch auch die Kaufbeurer reagierten umgehend. Nur eine Minute später nutzte Can Uygun einen Fehler in der Thalhofener Abwehr und traf aus rund 20 Metern ins verwaiste Tor zum 2:2.

Umstrittener Platzverweis bringt Kaufbeuren unter Druck

In der 71. Minute musste die SpVgg Kaufbeuren einen Rückschlag hinnehmen. Oguzhan Erol sah nach einem Foulspiel die Rote Karte. Die Entscheidung war umstritten, aus Sicht der Kaufbeurer hätte auch eine Gelbe Karte ausgereicht. Mit einem Spieler mehr erhöhte der Tabellenführer den Druck und drängte auf den Siegtreffer. Die Gastgeber verteidigten jedoch mit großem Einsatz und konnten sich immer wieder auf ihren Torhüter verlassen.

In der 97. Minute verhinderte Lukas Kress mit einem starken Reflex den möglichen Siegtreffer der Gäste und sicherte der SpVgg damit das Unentschieden.

Beide Trainer würdigen die Leistung ihrer Mannschaften

Thalhofens Trainer Tobias Hänsle wusste um die Schwierigkeit der Aufgabe und haderte insbesondere mit der ungenutzten Überzahl: „Uns war klar, dass es ein schweres Spiel für uns wird. Haben leider die Überzahl nicht ausnutzen können und sind zum Schluss auch am SVK-Torwart Lukas Kress gescheitert.“

SVK-Trainer Fred Jentzsch zeigte sich mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben dem Spitzenreiter über die 90 Minuten einen tollen Fight geboten und den Punkt verdient. Am Ende wurde es durch die Rote Karte nochmals richtig eng.“

Besonders hob Jentzsch den kämpferischen Einsatz seiner Spieler und die Leistung von Torhüter Kress hervor. Seine Mannschaft habe gegen den anstürmenden Tabellenführer aufopferungsvoll verteidigt und sich den Punkt verdient. „Mit der gezeigten Leistung haben wir einen weiteren Schritt in die richtige Richtung getan“, so der Kaufbeurer Trainer.

Für die SpVgg Kaufbeuren war es damit ein wichtiger Punktgewinn gegen den Tabellenführer, während sich der FC Thalhofen trotz Überzahl und guter Möglichkeiten mit einem Unentschieden begnügen musste.

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Panorama Tourismus

Rustikalmarkt in Kaufbeuren: Erfolgreicher Markttag mit zahlreichen Besuchern

Besser hätte das Wetter für den diesjährigen Rustikalmarkt kaum sein können

Bei angenehmen Temperaturen und herbstlicher Stimmung strömten am Sonntag zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt. Schon am Vormittag herrschte reges Treiben, und auch im Laufe des Tages blieb die Stimmung ausgesprochen gut.

An den liebevoll dekorierten Marktständen gab es viel zu entdecken: Handwerkliches, regionale Produkte, kulinarische Spezialitäten und allerlei besondere Einzelstücke wechselten den Besitzer.

Für zusätzliche Unterhaltung war ebenfalls gesorgt. Am Obstmarkt wartete ein buntes Kinderprogramm auf die jüngsten Besucher. Musik gab es unter anderem von den Alphornbläsern, deren besondere Klänge für eine stimmungsvolle musikalische Begleitung sorgten und dem Markt-tag eine ganz eigene Note verliehen.

Auch abseits des eigentlichen Rustikalmarktes war in der Innenstadt einiges geboten. Ein besonderer Anziehungspunkt war das parallel statt-findende Oldtimertreffen. Die historischen Fahrzeuge zogen viele Schaulustige an und sorgten immer wieder für interessierte Blicke und Gespräche. Auch die weiteren Aktionen in den geöffneten Geschäften und in der Innenstadt wurden von den Gästen gut angenommen.

„Der Rustikalmarkt am Sonntag hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig unsere Stadt ist. Der gut besuchte Markt, die vielfältigen Aktionen und Angebote der Einzelhändler sowie das Oldtimertreffen am Hafenmarkt haben zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt gelockt“, zieht Wirtschaftsreferent Andreas Bauer ein positives Fazit.

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Panorama Veranstaltung

Altpapier- und Kleidersammlung in Kaufbeuren: Kolpingsfamilie sammelt wieder für den guten Zweck

Am 24. Oktober können Altpapier und gebrauchte Kleidung an drei Sammelstellen abgegeben werden – Erlös unterstützt soziale Projekte

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren setzt ihre langjährige Tradition fort und organisiert am Samstag, 24. Oktober 2026, erneut eine Altpapier- und Kleidersammlung. Von 8 bis 13 Uhr können Bürgerinnen und Bürger gut erhaltene Kleidung sowie Altpapier an drei Sammelstellen im Stadtgebiet abgeben. Der Erlös kommt den sozialen Aufgaben des Kolpingwerkes und Projekten vor Ort zugute.

Drei Sammelstellen im Stadtgebiet

Die Kolpingsfamilie bittet darum, die Spenden am Sammeltag zwischen 8 und 13 Uhr selbst zu einer der folgenden Annahmestellen zu bringen:

  • Kaufbeuren: Bauhof, Liegnitzer Straße
  • Oberbeuren: Pfarrzentrum, Hauptstraße 4b
  • Hirschzell: Bei Rief, Bärenseestraße 52

Wer größere Mengen Altpapier oder Kleidung abzugeben hat, kann nach vorheriger Absprache eine Abholung vereinbaren. Ansprechpartner ist Klaus Höpp unter der Telefonnummer 08341 73967.

Was wird gesammelt – und was nicht?

Angenommen werden verwertbare Kleidungsstücke, Wäsche, Woll- und Strickjacken, paarweise zusammengebundene Schuhe sowie Federbetten im Inlett. Matratzen können nicht abgegeben werden. Bei der Altpapiersammlung sind Zeitungen, Zeitschriften, Illustrierte, Kataloge und Bücher willkommen. Kartonagen und Büroabfälle werden nicht angenommen.

Aus Kostengründen kann die Kolpingsfamilie keine Kleidersäcke mehr allgemein verteilen. Die Spender werden deshalb gebeten, ihre Kleidung in stabile Plastiksäcke zu verpacken, damit sie beim Transport nicht verschmutzt wird. Bei größeren Mengen können nach Absprache noch vorhandene Kleidersäcke angefordert werden.

Sammlung mit langer Tradition seit 1969

Bereits seit 1969 führt die Kolpingsfamilie Kaufbeuren Altpapier- und Kleidersammlungen durch. Die Aktion wird von zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern getragen. Nach Angaben der Kolpingsfamilie ermöglicht das ehrenamtliche Engagement eine kostengünstige Verwertung der gesammelten Materialien. Die Einnahmen fließen in die vielfältigen sozialen Aufgaben des Kolpingwerkes sowie in Projekte vor Ort.

Für Fragen im Vorfeld steht Klaus Höpp unter 08341 73967 zur Verfügung. Am Sammeltag ist das Einsatzbüro bis 13 Uhr unter 08341 437544 erreichbar.

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Gesundheit Wirtschaft

Augenarztpraxis Peter Otte wegen Urlaub vom 02. bis 06.11.2026 geschlossen

Die Augenarztpraxis ist ab dem 09.11.2026 wieder für Sie da.

Ab dem 02.11.2026 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Montag, 09.11.2026, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.

Vertretung laut Telefonansage.

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Sport

Ski-Club Kaufbeuren: Fit für den Winter – Skigymnastik und Loipenpflege starten

Der Ski-Club Kaufbeuren (SCK) bereitet sich auf die kommende Wintersaison vor

Neben dem Start der wöchentlichen Skigymnastik steht am Samstag, 17. Oktober 2026, die traditionelle Loipen- und Biotoppflege auf dem Programm.

Loipen- und Biotoppflege am 17. Oktober

Für die Pflegeaktion treffen sich die Vereinsmitglieder und freiwilligen Helfer am Samstag, 17. Oktober, um 10 Uhr in Arbeitskleidung am Mösleparkplatz (Ecke St.-Cosmas-Straße/Am Mösle). Gepflegt wird zum einen das Biotop im Bereich der ehemaligen Skisprungschanze. Zudem werden die Loipentrassen im Bereich Wenglinger Steige, Sattlers Buckel und Aschthal ausgemäht und damit für die kommende Langlaufsaison vorbereitet.

Die Arbeiten dauern – abhängig von der Zahl der Helfer – etwa zwei bis drei Stunden. Im Anschluss gibt es für alle Beteiligten eine kleine Brotzeit. Der Ski-Club freut sich über jede helfende Hand. Anmeldung und Rückfragen unter Tel. 0162/39 84 053 oder per E-Mail an kontakt@skiclub-kaufbeuren.de.

Skigymnastik dreimal pro Woche

Ab sofort startet wieder die gemeinsame Skigymnastik des Ski-Clubs Kaufbeuren und der Sektion Kaufbeuren-Gablonz des Deutschen Alpenvereins (DAV). Den Mitgliedern beider Vereine stehen drei Termine pro Woche zur Auswahl. Trainiert wird jeweils von 20 bis 21 Uhr in der Turnhalle der Berufsschule/FOS/BOS in der Schelmenhofstraße 46 in Kaufbeuren. Die Skigymnastik findet mittwochs in Halle 3, donnerstags in Halle 2 sowie freitags in den Hallen 1 bis 3 statt.

Die Mitglieder von Ski-Club und DAV können alle angebotenen Termine wechselseitig besuchen. Während der Schulferien findet keine Skigymnastik statt.

Web: https://skiclub-kaufbeuren.de/

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Sport

Erfolgreicher Saisonauftakt für die Gewichtheber des ACK

Lange Zeit zum Durchatmen bleibt allerdings nicht: Am 24. Oktober steht bereits der nächste Wettkampf an

Besser hätte die neue Saison kaum beginnen können: Die Gewichtheber des AC Kaufbeuren feierten am Samstag, dem 10. Oktober, gleich zwei Auswärtssiege. Sowohl in der Landesliga Süd als auch in der Bayernliga überzeugten die Mannschaften und sicherten sich eine starke Ausgangsposition für die Saison 2026/27.

In der Landesliga Süd trat der AC Kaufbeuren II erstmals beim ESV München-Freimann an. Nach einigen Jahren in der Bayernliga erweiterte sich nun die Präsenz der kaufbeurer Gewichthebern auf eine weitere Mannschaft eine Liga niedriger. Alexander Häfele, Patrick Kormann, Damian Engel, Alexander Neusteuer, Franziska Prell und Franziska Gabler ließen nichts anbrennen und holten damit den Sieg mit einem Punktestand von 3:0 nach Kaufbeuren. Sowohl im Reißen als auch im Stoßen und in der Gesamtwertung ging jeweils ein Punkt an das neugegründete Team, wodurch sie nach dem ersten Wettkampftag direkt an der Tabellenspitze stehen.

Auch in der Bayernliga gab es Grund zum Jubeln. Bei der Begegnung mit dem 1. AC Weiden setzte sich der AC Kaufbeuren mit 2:1 Punkten durch. Jenny Friedl, Julia Weidenauer, Melanie Heer, John Boger, Marco Lilienblum, Charlotte Stirnweis und Mona Weber sicherten sich den Punkt im Reißen sowie einen weiteren in der Gesamtwertung. Damit belegt die Mannschaft aktuell den zweiten Tabellenplatz. Für ein weiteres Highlight sorgte Mona Weber. Sie erfüllte die Norm für die Deutschen Meisterschaften der Junioren und Aktiven im Dezember und sicherte sich damit ihr Ticket für die nationale Meisterschaft. Trainer Alfred Weber zeigte sich begeistert vom gelungenen Auftakt: „So kann es weitergehen!“

Lange Zeit zum Durchatmen bleibt allerdings nicht: Am 24. Oktober steht bereits der nächste Wettkampf an. Dann dürfen die Kaufbeurer vor heimischem Publikum zeigen, ob sie ihren erfolgreichen Saisonstart fortsetzen können.

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Allgemein Politik

Kita-Gebühren in Kaufbeuren: Grüne beantragen Entlastung für Familien mit mehreren Kindern

Stadtratsfraktion fordert Geschwisterermäßigung und Prüfung einkommensabhängiger Elternbeiträge – Sorge vor Mehrkosten durch Änderungen bei der Kinderbetreuungsförderung

Die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen möchte Familien in Kaufbeuren bei den Kinderbetreuungskosten entlasten. Hintergrund sind angekündigte Änderungen bei der bayerischen Förderung von Kindertageseinrichtungen, durch die nach Einschätzung der Grünen auf Eltern höhere Beiträge zukommen könnten. Die Fraktion hat deshalb einen Antrag eingebracht, der eine kurzfristige Entlastung für Familien mit mehreren Kindern und die Prüfung einer langfristigen Neuregelung der Kita-Gebühren vorsieht.

Grüne befürchten zusätzliche Belastungen für Familien

Nach Darstellung der Grünen könnte der angekündigte Wegfall des bisherigen monatlichen Beitragszuschusses von 100 Euro pro Kind dazu führen, dass Familien künftig deutlich mehr für die Kinderbetreuung bezahlen müssen. Die Fraktion verweist dabei auf geplante Änderungen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG).

Besonders betroffen sieht Grünen-Stadträtin Elitsa Stambolova-Fränkel Familien mit mittlerem Einkommen. „Sie verdienen oft knapp zu viel, um staatliche Leistungen wie das Bildungs- und Teilhabepaket zu erhalten, haben aber auch keine großen Puffer, um bis zu 100 Euro mehr pro Kind und Monat einfach wegzustecken. Erst recht nicht, wenn mehrere Kinder in der Betreuung sind“, erklärt Stambolova-Fränkel.

Geschwisterermäßigung als erste Maßnahme vorgeschlagen

Um möglichen Mehrkosten entgegenzuwirken, schlagen die Grünen ein zweistufiges Vorgehen vor. Zunächst soll nach dem Willen der Fraktion eine Geschwisterermäßigung in den Kaufbeurer Kindertageseinrichtungen eingeführt werden.

Für das zweite und jedes weitere Kind einer Familie soll es demnach eine gezielte Reduzierung der Elternbeiträge oder eine vollständige Befreiung geben.

„Wir müssen jetzt handeln, wo die Belastung am größten ist. Eine Geschwisterermäßigung lässt sich unbürokratisch und rasch auf den Weg bringen“, betont Stambolova-Fränkel.

Einkommensabhängige Beiträge sollen geprüft werden

In einem zweiten Schritt fordert die Fraktion die Stadtverwaltung auf, ein Modell für eine einkommensabhängige Staffelung der Elternbeiträge zu untersuchen. Die Ergebnisse sollen dem Stadtrat zusammen mit einer Kosten-Nutzen-Analyse und einer Einschätzung des zusätzlichen Verwaltungsaufwands vorgelegt werden. Eine konkrete Ausgestaltung der Staffelung nennt die Fraktion bislang nicht.

Neben der finanziellen Entlastung verweist Stambolova-Fränkel auch auf mögliche Auswirkungen hoher Betreuungskosten auf die Erwerbstätigkeit von Eltern. „Wenn Kita-Gebühren zur Überlastung werden, reduzieren Eltern – meist die Mütter – ihre Arbeitszeiten. Das schadet nicht nur den Familien und der Gleichstellung, sondern letztlich auch der Kommunalwirtschaft und den städtischen Steuereinnahmen“, gibt die Stadträtin zu bedenken.

Die Grünen verweisen außerdem auf die bisherigen Investitionen Kaufbeurens in den Ausbau der Kinderbetreuung. Aus ihrer Sicht müsse sichergestellt werden, dass die vorhandenen Betreuungsplätze für Familien unterschiedlicher Einkommensgruppen bezahlbar bleiben.

Ob und in welcher Form die vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden, ist Gegenstand der weiteren Beratungen im Stadtrat.

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Sport

ESVK müht sich gegen Stuttgart zu knappem 3:2-Heimsieg

Eero Elo trifft doppelt, Tomas Schwamberger erzielt wichtigen Unterzahltreffer – 2.411 Zuschauer erleben eine umkämpfte Partie in der energie schwaben arena

Der ESV Kaufbeuren hat am Sonntagabend, 11. Oktober 2026, einen wichtigen Heimsieg in der Oberliga Süd gefeiert. Vor 2.411 Zuschauern in der energie schwaben arena setzten sich die Joker am achten Spieltag mit 3:2 gegen die Stuttgart Rebels durch. Trotz einer über weite Strecken schwierigen Partie und einer spannenden Schlussphase behielten die Kaufbeurer die drei Punkte zu Hause.

Mit zwei Treffern war Eero Elo maßgeblich am Erfolg beteiligt. Tomas Schwamberger erzielte im letzten Drittel in Unterzahl das entscheidende dritte Tor. Im Kasten der Joker stand Nikita Quapp, während Tom Schwarz weiterhin verletzungsbedingt fehlte.

Auf Sprade TV

Eero Elo bringt die Joker früh in Führung

Der ESVK erwischte einen erfolgreichen Start. Bereits in der zweiten Spielminute nutzte Eero Elo einen Scheibenverlust der Stuttgarter an der blauen Linie, lief allein auf Torhüter Daniel Allavena zu und traf mit einem Handgelenkschuss zum 1:0.

In der siebten Minute bot sich den Kaufbeurern die nächste große Gelegenheit. William Eriksson wurde bei einem Durchbruch gefoult und bekam einen Penaltyschuss zugesprochen. Der Topscorer der Joker trat selbst an, scheiterte jedoch an Allavena. Anschließend entwickelte sich eine Partie mit wenigen klaren Torchancen. Kurz vor der ersten Pause musste ESVK-Torhüter Nikita Quapp bei einem Schuss aus zentraler Position im Stuttgarter Powerplay eingreifen und bewahrte seine Mannschaft vor dem Ausgleich. Mit der knappen 1:0-Führung ging es in die Kabinen.

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Stuttgart gleicht aus – Elo trifft erneut

Im zweiten Drittel fanden die Joker zunächst nur schwer ins Spiel. Eine große Strafe nach einem Kniecheck gegen Max Hops in der 23. Minute brachte die Gastgeber zusätzlich unter Druck. Die Rebels nutzten ihre Überzahl und kamen in der 25. Minute durch Kalvyn Watson zum 1:1-Ausgleich. Der Kanadier traf mit einem platzierten Schuss in den linken Torwinkel. Auch danach wirkte der ESVK verunsichert und hatte Schwierigkeiten, seinen Spielrhythmus wiederzufinden.

In der 35. Minute brachte eine unglückliche Aktion des Stuttgarter Torhüters die erneute Führung für Kaufbeuren. Daniel Allavena brach bei einem Ausflug hinter das eigene Tor der Schläger. Eero Elo nutzte die Situation und erzielte mit seinem zweiten Treffer des Abends das 2:1. Anschließend kamen die Joker besser in die Partie und erspielten sich weitere Möglichkeiten. Ein zusätzlicher Treffer gelang bis zur zweiten Pause allerdings nicht.

Personelle Ausfälle erschweren das Spiel

Im Schlussdrittel musste der ESVK mit nur noch drei Reihen auskommen. Neben Max Hops standen aufgrund von Umstellungen auch Jonas Fischer und Andrew Yogan nicht mehr zur Verfügung. Die Kaufbeurer taten sich weiterhin schwer, während die Gäste aus Stuttgart auf den Ausgleich drängten. Klare Torchancen blieben auf beiden Seiten zunächst selten. Sechs Minuten vor dem Ende vergab Hannu Tripcke eine gute Möglichkeit, die Führung der Joker auszubauen.

Schwamberger trifft in Unterzahl – Stuttgart antwortet sofort

Fünf Minuten vor dem Ende musste Max Kislinger auf die Strafbank. Die Rebels erhielten damit eine wichtige Gelegenheit, die Partie auszugleichen. Doch statt des erhofften Treffers für die Gäste fiel das nächste Tor auf der Gegenseite: Tomas Schwamberger setzte in Unterzahl zu einem sehenswerten Sololauf an und erhöhte auf 3:1. Die Entscheidung war das allerdings noch nicht. Im weiterhin laufenden Powerplay verkürzte Matthew Pistilli für Stuttgart unmittelbar danach auf 3:2.

Die Rebels nahmen eine Auszeit und anschließend ihren Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. In den letzten Minuten erspielten sich die Gäste weitere Möglichkeiten. Doch Nikita Quapp ließ keinen weiteren Treffer zu und sicherte den Jokern damit den knappen Heimerfolg.

Bereits am Dienstag geht es nach Selb

Viel Zeit zur Erholung bleibt dem ESVK nicht. Bereits am Dienstag, 13. Oktober, um 19.30 Uhr, steht für die Mannschaft von Sebastian Buchwieser das nächste Auswärtsspiel bei den Selber Wölfen auf dem Programm. Nach der 3:4-Niederlage nach Verlängerung in Höchstadt und dem Heimsieg gegen Stuttgart ist es die dritte Begegnung innerhalb von fünf Tagen.

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Blaulicht

77-jähriger Autofahrer stirbt nach medizinischem Notfall in Oberbeuren

Mann kommt an der Oberbeurer Steige von der Fahrbahn ab – Ersthelfer und Rettungsdienst versuchen ihn wiederzubeleben

Kaufbeuren-Oberbeuren – Ein 77-jähriger Autofahrer ist am Samstagnachmittag, 10. Oktober 2026, nach einem medizinischen Notfall während der Fahrt verstorben. Der Mann war mit seinem Pkw auf der Oberbeurer Steige unterwegs, als es zu dem Vorfall kam. Nach Angaben der Polizei erlitt der 77-Jährige während der Fahrt einen medizinischen Notfall. Infolgedessen kam sein Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Hecke.

Ersthelfer beginnen sofort mit Wiederbelebung

Ersthelfer reagierten umgehend und leiteten Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Der alarmierte Rettungsdienst setzte die Reanimation fort. Trotz der sofort eingeleiteten Maßnahmen verstarb der Mann kurze Zeit später im Klinikum. Weitere Personen oder Fahrzeuge waren nach Angaben der Polizei nicht an dem Unfall beteiligt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt.

Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren

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Blaulicht

Ölspur führt zu Frontalzusammenstoß in Neugablonz: Vier Menschen verletzt

Zwei Autos kollidieren auf der Josefsthaler Straße – rund 40.000 Euro Sachschaden – Polizei sucht Zeugen

Kaufbeuren-Neugablonz – Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Josefsthaler Straße in Neugablonz sind am Samstagnachmittag, 10. Oktober 2026, vier Menschen leicht verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei geriet eines der beteiligten Fahrzeuge aufgrund einer Ölspur ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn. Der Unfall ereignete sich gegen 15.30 Uhr in einem Kurvenbereich. Dort verlor ein Autofahrer nach Angaben der Polizei auf der verunreinigten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Pkw. Das Fahrzeug geriet in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Auto.

In beiden Fahrzeugen befanden sich jeweils zwei Personen. Alle vier Insassen erlitten leichte Verletzungen. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 40.000 Euro.

Feuerwehr sichert Unfallstelle und beseitigt Betriebsstoffe

Um 15.56 Uhr wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zur Josefsthaler Straße alarmiert. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und übernahmen die Verkehrslenkung. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden mit Ölbindemittel gebunden. Anschließend nahm eine Kehrmaschine das Bindemittel auf.

Insgesamt waren zwölf Feuerwehrkräfte im Einsatz. Die Arbeiten dauerten rund zwei Stunden und 19 Minuten.

Polizei sucht Verursacher der Ölspur

Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet um Hinweise zur Herkunft der Ölspur, die nach bisherigem Ermittlungsstand den Unfall ausgelöst hat. Wer Angaben zum Verursacher machen kann oder entsprechende Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter 08341 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu melden.

Quellen: Polizeiinspektion Kaufbeuren und Feuerwehr Kaufbeuren

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Blaulicht

Auto stürzt sechs Meter tief in die Wertach: 16-Jährige bei Unfall auf der B16 schwer verletzt

Aufwendiger Rettungseinsatz in Kaufbeuren – Feuerwehr befreit eingeklemmte Jugendliche mit Drehleiter und Schleifkorbtrage

Kaufbeuren – Ein schwerer Verkehrsunfall hat in der Nacht auf Sonntag, 11. Oktober 2026, einen Großeinsatz von Feuerwehr und Wasserrettung ausgelöst. Auf der B16 auf Höhe der Mülldeponie Kaufbeuren kam ein mit drei jungen Menschen besetzter Pkw von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Zaun und stürzte etwa sechs Meter tief in das Flussbett der Wertach. Eine 16-jährige Mitfahrerin wurde schwer verletzt.

Nach Angaben der Polizei war ein 18-jähriger Autofahrer aufgrund überhöhter Geschwindigkeit von der Straße abgekommen. Das Fahrzeug blieb im rund einen Meter tiefen Wasser liegen. Der Fahrer und sein ebenfalls 18-jähriger Beifahrer konnten sich selbstständig aus dem Wrack befreien. Eine 16-jährige Insassin war dagegen auf der Rücksitzbank eingeklemmt.

Schwierige Rettung aus der Böschung

Um 3.08 Uhr wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zum Unfall an der Mindelheimer Straße alarmiert. Da nahezu zeitgleich ein weiterer Einsatz wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage lief, wurde für die Wache 1 Gesamtalarm ausgelöst. Zusätzlich rückte die Feuerwehr Mauerstetten an. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich schwierig. Das Fahrzeug lag an einer schwer zugänglichen Böschung in der Wertach und musste zunächst mit einer Winde gegen weiteres Abrutschen gesichert werden.

Anschließend gelang es den Einsatzkräften, die eingeklemmte Jugendliche aus dem Fahrzeug zu befreien. Für den Transport aus der Böschung kamen eine Schleifkorbtrage mit Hängegeschirr und die Drehleiter zum Einsatz. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch die Wasserrettung.

Drei Verletzte – B16 drei Stunden gesperrt

Die 16-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Der Fahrer und sein Beifahrer wurden leicht verletzt. Alle drei kamen zur medizinischen Versorgung in ein Klinikum. Im Anschluss an die Personenrettung wurde das Unfallfahrzeug gemeinsam mit einem Abschleppdienst aus der Wertach geborgen. Die B16 blieb für rund drei Stunden gesperrt. Nach Angaben der Polizei entstand an dem Pkw Totalschaden im unteren vierstelligen Eurobereich. Gegen den 18-jährigen Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Die Feuerwehr Kaufbeuren war mit 34 Einsatzkräften knapp drei Stunden im Einsatz.

Quellen: Polizeiinspektion Kaufbeuren und Feuerwehr Kaufbeuren

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Sport

ESVK verliert in Höchstadt nach großer Aufholjagd

Joker gleichen einen 0:3-Rückstand aus, vergeben zahlreiche Torchancen und müssen sich mit einem Punkt begnügen – Luca Ganz überragt im Tor der Alligators

Höchstadt/Kaufbeuren – Der ESV Kaufbeuren hat am Freitagabend bei den Höchstadt Alligators eine Niederlage nach Verlängerung hinnehmen müssen. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Schlussdrittel und der Aufholjagd nach einem 0:3-Rückstand unterlagen die Joker mit 3:4. Den entscheidenden Treffer erzielte Brendan Harrogate in der Verlängerung. Besonders bitter aus Kaufbeurer Sicht: Die Mannschaft hatte zahlreiche Möglichkeiten, die Begegnung noch in der regulären Spielzeit für sich zu entscheiden.

Rund 100 mitgereiste Joker-Fans unterstützten den ESVK beim Auswärtsspiel des siebten Spieltags. Cheftrainer Sebastian Buchwieser musste auf den verletzten Tom Schwarz verzichten. Zwischen den Pfosten stand Rihards Babulis.

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Früher Warnschuss und Rückstand im ersten Drittel

Die Kaufbeurer hatten sich vorgenommen, die zuletzt wiederholt aufgetretenen Probleme bei gegnerischen Kontern besser in den Griff zu bekommen. Doch bereits nach wenigen Sekunden kamen die Gastgeber bei einem Zwei-auf-null-Konter zu einer Großchance. Torhüter Rihards Babulis verhinderte den frühen Rückstand.

Anschließend übernahmen die Joker über weite Strecken die Kontrolle und erspielten sich mehrere Möglichkeiten. Unter anderem verpasste Max Oswald in Überzahl vor dem leeren Tor die Führung. Stattdessen gingen die Alligators in der 12. Minute in Führung. Nach einem Konter traf Jan Malinowski zum 1:0. Trotz weiterer Chancen durch Tomas Schwamberger, Max Hops und Sami Blomqvist gelang den Kaufbeurern bis zur ersten Pause kein Treffer.

Höchstadt zieht davon – Joker kämpfen sich zurück

Im zweiten Drittel geriet der ESVK zunächst weiter ins Hintertreffen. Während die Kaufbeurer eigene Möglichkeiten ungenutzt ließen, nutzten die Gastgeber ihre Chancen konsequent. In der 28. Minute erhöhte Matyas Kovacs nach einem Zwei-auf-eins-Konter auf 2:0. Wenig später traf Brendan Harrogate im Powerplay mit einem Direktschuss zum 3:0.

Die Antwort der Joker ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nur 16 Sekunden nach dem dritten Gegentreffer verkürzte Yannik Burghart auf 3:1.

Kurz vor der zweiten Drittelpause gelang den Kaufbeurern ein weiterer wichtiger Treffer. Im Powerplay bediente Burghart seinen Mitspieler Andrew Yogan, der 27 Sekunden vor der Sirene mit einem Direktschuss zum 3:2 traf. Damit war die Begegnung vor dem Schlussabschnitt wieder offen.

Max Oswald gleicht aus – Kaufbeuren vergibt den Sieg

Im letzten Drittel bestimmten die Joker weitgehend das Geschehen. Die Mannschaft von Sebastian Buchwieser erhöhte den Druck auf das Höchstädter Tor und erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten. In der 46. Minute belohnte sich der ESVK schließlich: Max Oswald erzielte den Ausgleich zum 3:3.

Auch danach blieben die Kaufbeurer die aktivere Mannschaft. Besonders in den letzten sechs Minuten der regulären Spielzeit boten sich mehrere hochkarätige Chancen zur Führung. Doch die Joker scheiterten wiederholt am gegnerischen Torhüter Luca Ganz oder an der eigenen Chancenverwertung. So blieb es nach 60 Minuten beim Unentschieden.

Harrogate entscheidet die Verlängerung

In der Verlängerung folgte die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Brendan Harrogate setzte sich mit einem Sololauf durch und erzielte seinen zweiten Treffer des Abends zum 4:3-Endstand. Damit sicherten sich die Alligators den Zusatzpunkt, während die Joker trotz ihrer Aufholjagd nur einen Zähler mit nach Kaufbeuren nehmen konnten.

Eine entscheidende Rolle spielte dabei Luca Ganz, der aus Kaufbeuren stammende Torhüter der Höchstadt Alligators. Mit zahlreichen starken Paraden, darunter mehreren spektakulären Rettungsaktionen, verhinderte er weitere Treffer seines ehemaligen Heimatvereins.

Für den ESVK bleibt neben dem gewonnenen Punkt vor allem die Erkenntnis, dass die Mannschaft zwar einen Drei-Tore-Rückstand aufholen konnte, ihre zahlreichen Möglichkeiten aber nicht konsequent genug nutzte.

Bereits am Sonntag, 11. Oktober, um 18 Uhr, steht für die Joker das nächste Spiel an. Dann sind die Stuttgart Rebels in der energie schwaben arena zu Gast.

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Jugend Sport

Baubeginn beim TSV Oberbeuren

Die ersten Schritte sind getan

Nach fünf Jahren des Wartens und Planens war es endlich so weit: Der Bau des neuen Vereinsheims des TSV Oberbeuren hat offiziell begonnen.

In den kommenden Monaten steht noch viel Arbeit an, die auch zahlreiche Eigenleistungen erfordert. Mit vereinten Kräften und großem Engagement blickt der Verein zuversichtlich auf die bevorstehende Bauzeit.

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Kultur

Regenbogencafé Kaufbeuren zu Besuch im Kunsthaus

Regenbogencafé Kaufbeuren

Freitag, 23. Oktober, 14 Uhr

Bei Kaffee und Kuchen lädt das Regenbogencafé Kaufbeuren zum Kennenlernen, Austauschen und gemütlichen Verweilen ein. Wer möchte, kann bei einem Rundgang mit Kunsthausleiterin Lisa Britzger unsere aktuellen Ausstellungen erkunden.

Das Regenbogencafé ist ein offener Treffpunkt für queere Menschen aller Generationen – für lesbische, bisexuelle und schwule Menschen ebenso wie für trans- und intergeschlechtliche Menschen. Möglich wird dieser besondere Nachmittag durch die Zusammenarbeit mit den Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu, der AWO-Schwubis (Beratungsstelle für schwule und bisexuelle Männer in Schwaben), dem Bayerischen Staatsministerium für Familie und Arbeit, der Allgäu Pride sowie dem Generationenhaus Kaufbeuren, das uns freundlicherweise mit Kaffee und Kuchen versorgt.

Herzlich eingeladen sind dabei auch alle Besucher*innen des Kunsthauses – kommen Sie gerne vorbei, sehen Sie sich die Ausstellungen an und setzten Sie sich bei einem Stück Kuchen mit dazu. Wir freuen uns auf einen offenen, herzlichen Austausch!

Keine Anmeldung erforderlich.

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Kultur

Workshop KNIT OR KNOT im Kunsthaus Kaufbeuren

Knit or Knot, dg Kunstraum, Foto: Frank Bauer

Sonntag, 25. Oktober, 14-17 Uhr

KNIT OR KNOT ist eine offene ‚Nadel-Gruppe‘ für alle, die gemeinsam Stricken, Sticken, Häkeln, Klöppeln, Knüpfen, Muster entwerfen oder alte Muster verwerfen möchten. Es geht um Werkzeuge, Material, Techniken, neues und altes Wissen und um den Faden, der aus der Gradlinigkeit ein durchlässiges Maschennetz macht. In dieser offenen Runde begegnen wir neuen Techniken und Lebens-Mustern, mit oder ohne Nadeln.

Es gibt große Gemeinschaftsarbeiten, die weitergeführt werden und die das kollektive Arbeiten sichtbar und erfahrbar machen. Alle Teilnehmenden dürfen aber auch an eigenen Arbeiten weiterarbeiten, zuschauen, Geschichten erzählen, sich welche anhören, Skills und Wissen weitergeben oder einfach nur da sein.

Knit or Knot wurde 2022 von Julia Richter und Susanne Beck in der Lothringer 13 Halle gegründet und wird seit 2025 von Julia Richter und Karen Modrei an unterschiedlichen Orten weitergeführt. Wir freuen uns, dass KNIT OR NOT zu Besuch ins Kunsthaus Kaufbeuren kommt. Zusätzlich zum Workshop werden vom 21. – 25. Oktober bisherige kollektiv entstandene Arbeiten im Foyer des Kunsthauses gezeigt.

Eintritt frei, Anmeldung bis 22. Oktober an mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

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Bildung Jugend Kultur Soziales Veranstaltung

„Tell me why“: Münchner Kammerspiele gastieren am 23. Oktober in der Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Foto: Kammerspiele München

Neun Jugendliche erzählen von ihren Familiengeschichten, Religion und Identität – Theaterprojekt am 23. Oktober mit Schul- und Abendvorstellung

Was verbindet Menschen, deren Familiengeschichten, religiöse Prägungen und Lebenserfahrungen ganz unterschiedlich sind? Und wie kann eine gemeinsame Erinnerung entstehen, wenn die persönlichen Hintergründe so weit auseinanderliegen? Diesen Fragen widmet sich das Theaterprojekt „Tell me why“ der Münchner Kammerspiele, das am Freitag, 23. Oktober 2026, in der Kulturwerkstatt Kaufbeuren zu sehen ist.

Im Mittelpunkt stehen neun Jugendliche, die sich mit ihrer Herkunft, ihrem Glauben und den Geschichten ihrer Familien auseinandersetzen. Gemeinsam besuchen sie Synagogen, Kirchen und Moscheen und erkunden ihre jüdischen, christlichen und muslimischen Prägungen.

Unterschiedliche Lebenswege und die Frage nach gemeinsamer Erinnerung

Die Jugendlichen verbindet ihr Wohnort und die Tatsache, dass sie zu Hause neben Deutsch eine weitere Muttersprache sprechen. Ihre persönlichen Hintergründe unterscheiden sich dagegen erheblich. Das Theaterprojekt gibt Einblicke in ihre Lebenswege und Familienbiografien. Dabei kommen Flucht- und Migrationserfahrungen ebenso zur Sprache wie Erlebnisse mit Rassismus und Antisemitismus.

Eine zentrale Rolle spielt die Erinnerungskultur. Wie lässt sich gemeinsam an das Unrecht des Nationalsozialismus erinnern, wenn die eigenen Familiengeschichten unterschiedliche Bezüge dazu haben? Und wie verändert sich das Erinnern, wenn die unmittelbaren familiären Verbindungen zu dieser Zeit zunehmend schwinden?

Was bedeutet es, einander wirklich zu kennen?

„Tell me why“ geht über die Darstellung unterschiedlicher Lebensgeschichten hinaus. Das Stück beschäftigt sich mit der Frage, was eine echte Begegnung ausmacht und wie Menschen trotz verschiedener Erfahrungen Verständnis füreinander entwickeln können.

Regisseur und Autor Martin Valdés-Stauber bringt diese Themen in einem Projekt der Münchner Kammerspiele auf die Bühne. Dabei stehen nicht fertige Antworten im Vordergrund, sondern die Fragen, die sich aus dem Austausch der Jugendlichen ergeben.

Zwei Vorstellungen am 23. Oktober in Kaufbeuren

Die Kulturwerkstatt Kaufbeuren zeigt das Gastspiel am Freitag, 23. Oktober 2026, mit zwei Aufführungen. Um 10 Uhr findet eine Schulvorstellung statt, um 19 Uhr folgt die Abendvorstellung.

Veranstaltungsinformationen

  • Termin: Freitag, 23. Oktober 2026

  • Schulvorstellung: 10 Uhr

  • Abendvorstellung: 19 Uhr

  • Ort: Kulturwerkstatt Kaufbeuren

  • Eintritt: 19,70 Euro regulär, 12,70 Euro ermäßigt (jeweils zuzüglich Vorverkaufs- und Systemgebühr)

  • Weitere Informationen: kw-sb.de/tickets

  • Veranstalter: Kulturwerkstatt Kaufbeuren

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Jugend Karriere Wirtschaft

Weniger Ausbildungsverträge in Kaufbeuren und dem Ostallgäu: IHK meldet Rückgang um 6,8 Prozent

713 neue Ausbildungsverträge zum 1. Oktober – Ausbildungsmarkt bleibt in Bewegung, zahlreiche Lehrstellen sind weiterhin unbesetzt

Kaufbeuren/Ostallgäu – Auf dem Ausbildungsmarkt in Kaufbeuren und dem Ostallgäu ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Nach aktuellen Zahlen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben wurden zum Stichtag 1. Oktober 2026 in der Region 713 neue Ausbildungsverträge registriert. Ein Jahr zuvor waren es noch 765 gewesen. Das entspricht einem Rückgang von 6,8 Prozent.

Gleichzeitig zeigt sich, dass der Ausbildungsmarkt auch nach dem offiziellen Start des Ausbildungsjahres am 1. September in Bewegung bleibt. Allein im September gingen bei der IHK Schwaben rund 700 zusätzliche Ausbildungsverträge für das laufende Jahr ein.

Viele Jugendliche entscheiden sich erst spät

„Viele Absolventen beginnen erst spät mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Der Einstellungsprozess in den Betrieben geht damit inzwischen weit in das neue Ausbildungsjahr hinein“, berichtet Dr. Christian Fischer, stellvertretender Leiter des Bereichs Bildung bei der IHK Schwaben.

Schwabenweit ist die Zahl der neuen Auszubildenden inzwischen auf 7.628 gestiegen. Das sind 5,8 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Nach Einschätzung der IHK fällt vielen Schulabgängern die berufliche Orientierung schwer. Manche seien von den zahlreichen Möglichkeiten überfordert oder hätten falsche Vorstellungen von einzelnen Berufsbildern. Mit Nachvermittlungsaktionen und individuellen Beratungsangeboten versucht die Kammer deshalb, Jugendliche auch nach dem regulären Ausbildungsbeginn mit Unternehmen zusammenzubringen.

Unterschiedliche Entwicklung in den Branchen

Im gesamten Allgäu wurden zum 1. Oktober rund 3.150 neue Ausbildungsverträge registriert. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Rückgang von 5,6 Prozent. Dabei entwickeln sich die einzelnen Branchen unterschiedlich. Besonders in den gewerblich-technischen Berufen verzeichnet die IHK ein Minus von sieben Prozent. Als Gründe nennt die Kammer unter anderem die schwierige wirtschaftliche Lage der Industrie.

Anders sieht es im Hotel- und Gaststättengewerbe aus. Hier stieg die Zahl der neuen Ausbildungsverträge um zehn Prozent. Auch im Verkehrs- und Transportgewerbe wurde mit vier Prozent ein Zuwachs registriert. Zu den besonders gefragten Ausbildungsberufen zählen nach Angaben der IHK unter anderem Kaufleute im Einzelhandel, Verkäufer, Industriekaufleute, Industriemechaniker, Kaufleute für Büromanagement und Fachinformatiker.

Mehr als 1.700 Ausbildungsstellen weiterhin offen

Trotz der rückläufigen Vertragszahlen sieht die IHK Schwaben die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen weiterhin auf einem hohen Niveau. Im regionalen IHK-Ausbildungsatlas sind derzeit mehr als 1.700 offene Ausbildungsstellen eingetragen, darunter zahlreiche Angebote für das laufende Ausbildungsjahr.

Allerdings haben viele Betriebe Schwierigkeiten, geeignete Bewerber zu finden. Nach einer von der IHK angeführten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) konnten Unternehmen im vergangenen Jahr durchschnittlich 1,5 Ausbildungsplätze nicht besetzen. In fast der Hälfte der Fälle fehlten nach Angaben der befragten Betriebe geeignete Bewerbungen.

Zudem berichten vier von zehn Unternehmen in einer DIHK-Umfrage über Defizite bei grundlegenden Kenntnissen, beispielsweise in Mathematik, Deutsch oder wirtschaftlichen Zusammenhängen.

IHK sieht wachsende Herausforderungen bei schulischen Grundlagen

Sorgen bereitet der Kammer auch die Zahl junger Menschen, die die Schule ohne Abschluss verlassen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik waren dies im Schuljahr 2023/2024 in Bayerisch-Schwaben knapp 1.200 Jugendliche ohne Abschluss der Mittelschule. „Viele Betriebe geben auch jungen Menschen mit Startschwierigkeiten eine Chance. Für die Unternehmen steigt damit der Aufwand in der Ausbildung enorm“, erklärt Fischer.

Die IHK unterstützt Betriebe und Auszubildende deshalb mit verschiedenen Angeboten. Dazu gehören Bildungsberatung, der Kurs „Fit fürs Lernen“ zur Vermittlung grundlegender Kompetenzen sowie das Programm „VerAplus“, bei dem erfahrene Fachkräfte junge Menschen während ihrer Ausbildung begleiten. Mit dem Kombimodell „1+x“ besteht seit diesem Jahr zudem in bestimmten Ausbildungsberufen die Möglichkeit, die Berufsschulzeit zu verlängern. „Wir dürfen Jugendliche mit schulischen Problemen nicht aufgeben und müssen ihre Potenziale auf jeden Fall nutzen. Gleichzeitig darf die Last nicht allein bei den Ausbildungsbetrieben liegen“, betont Fischer.

Ausbildungszahlen im regionalen Vergleich

Die IHK Schwaben meldet zum 1. Oktober 2026 folgende Entwicklung:

Region20262025Veränderung
Ostallgäu/Kaufbeuren713765−6,8 %
Unterallgäu/Memmingen1.0191.101−7,4 %
Oberallgäu/Kempten1.0911.141−4,4 %
Lindau323327−1,2 %
Bayerisch-Schwaben gesamt7.6288.100−5,8 %

Quelle: IHK Schwaben, Stand 1. Oktober 2026. Erfasst sind die bei der IHK registrierten Ausbildungsverträge.

Beratung für Jugendliche und Unternehmen

Jugendliche, die noch einen Ausbildungsplatz suchen, sowie Unternehmen mit offenen Lehrstellen können sich an die Berufsorientierung der IHK Schwaben wenden.

Die Beratung ist telefonisch unter 0821 3162-100 erreichbar. Weitere Informationen zu den Ausbildungsangeboten gibt es unter ihk.de/schwaben/ausbildung.

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Allgemein

Auto durchbricht Gartenzaun in Neugablonz und landet in Privatgarten

30-jährige Autofahrerin gerät beim Abbiegen in den Gegenverkehr – rund 5.000 Euro Sachschaden

Kaufbeuren-Neugablonz – Ein ungewöhnliches Ende nahm ein Abbiegevorgang am Mittwochnachmittag, 7. Oktober 2026, in Neugablonz. Eine 30-jährige Autofahrerin kam mit ihrem Wagen von der Straße ab, durchbrach einen Gartenzaun und landete schließlich auf einem Privatgrundstück. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Nach Angaben der Polizei wollte die Frau von der Grünwalder Straße in die Hüttenstraße abbiegen. Dabei holte sie zu weit aus und geriet auf die Gegenfahrbahn. Ihr Fahrzeug streifte einen entgegenkommenden Pkw im Bereich einer Felge.

Fahrzeug überquert Grünstreifen und Fußweg

Anschließend lenkte die 30-Jährige stark gegen und verlor dabei die Kontrolle über ihren Wagen. Das Auto kam von der Fahrbahn ab, überquerte einen Grünstreifen sowie einen Fußweg und durchbrach schließlich einen Gartenzaun. Erst im Garten eines Anwohners kam das Fahrzeug zum Stehen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Den entstandenen Sachschaden beziffert die Polizeiinspektion Marktoberdorf auf rund 5.000 Euro.

Quelle: Polizeiinspektion Marktoberdorf

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Soziales

Wenn das Zuhause plötzlich verloren geht

Grafik: KI generiert

Schwanger, alleingelassen und ohne Wohnung: Wie eine junge Frau trotz Vollzeitbeschäftigung um ein sicheres Zuhause für sich und ihr ungeborenes Kind kämpfen muss.

Für Frau P. änderte sich das Leben von einem Tag auf den anderen radikal. Die 28-Jährige ist in der 22. Schwangerschaftswoche, als sie ihrem Partner mitteilt, dass sie ein Kind erwartet. Was eigentlich ein Moment sein sollte, in dem Verantwortung, Zusammenhalt und gemeinsame Zukunft gefragt sind, endet für sie in einem Schock: Ihr Partner trennt sich von ihr. Und damit verliert sie nicht nur ihre Beziehung, sondern auch ihre Wohnung. Denn die gemeinsame Wohnung gehört ihm.

Plötzlich steht Frau P. vor einer Situation, die viele sich kaum vorstellen können: schwanger, allein und ohne eigene Bleibe. Vorerst kommt sie bei ihren Eltern unter. Doch schnell wird deutlich, dass dies keine dauerhafte Lösung sein kann. Die Wohnung ist zu klein, der Platz reicht schon jetzt kaum aus – und erst recht nicht für ein Neugeborenes. Was als kurzfristige Hilfe gedacht ist, wird für die werdende Mutter zunehmend zu einer belastenden Notlage.

Dabei tut Frau P., was gesellschaftlich immer wieder eingefordert wird: Sie arbeitet in Vollzeit, hat ein eigenes Einkommen und bemüht sich, ihr Leben selbst zu tragen. Doch auf dem angespannten Wohnungsmarkt schützt selbst das nicht vor existenzieller Unsicherheit. Viele Wohnungen sind für sie schlicht nicht bezahlbar. Und dort, wo ein Angebot grundsätzlich passen würde, stößt sie häufig auf eine andere, schmerzhafte Form der Ausgrenzung.

Denn sobald sie offen anspricht, dass sie schwanger ist und das Kind nach der Geburt bei ihr leben wird, folgen nicht selten Absagen. Die Begründung bleibt meist unausgesprochen oder wird nur vorsichtig angedeutet: Eine werdende oder spätere alleinerziehende Mutter gilt vielen Vermietern als unsicher. Das Einkommen nach der Geburt sei schwer einschätzbar, das Risiko aus ihrer Sicht zu hoch.

Für Frau P. ist das eine bittere Erfahrung. Sie sucht keine große Wohnung, keinen besonderen Komfort, keinen Luxus. Sie sucht schlicht einen sicheren Ort, an dem sie mit ihrem Kind leben kann. Einen Ort, an dem sie zur Ruhe kommen, die Geburt vorbereiten und ihrem Baby ein Zuhause geben kann. Doch genau dieser bescheidene Wunsch wird auf dem Wohnungsmarkt zur Hürde.

Mit jeder Woche wächst der Druck. Der Geburtstermin rückt näher, die Sorge wird größer, die Absagen zermürben. Irgendwann steht sogar die Frage im Raum, ob es nicht besser wäre, die Schwangerschaft bei Wohnungsanfragen lieber zu verschweigen. Allein dieser Gedanke zeigt, wie belastend die Situation geworden ist. Denn wer aus Angst vor Ablehnung seine Lebensrealität verbergen muss, erlebt Wohnungsnot nicht nur als Mangel an Raum, sondern auch als Verlust von Würde und Sicherheit.

Schließlich hat Frau P. doch noch Glück. Über den Bekannten einer Freundin findet sie eine kleine, bezahlbare und passende Wohnung. Die Erleichterung ist groß. Noch vor der Geburt umziehen zu können, bedeutet für sie weit mehr als nur einen neuen Mietvertrag. Es bedeutet Stabilität in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt war. Es bedeutet die Chance, ihrem Kind einen geschützten Start ins Leben zu ermöglichen.

Der Fall von Frau P. zeigt, wie schnell Menschen in Wohnungsnot geraten können – selbst dann, wenn sie berufstätig sind und Verantwortung übernehmen. Besonders betroffen sind Alleinerziehende. In Bayern müssen rund 40 Prozent von ihnen mehr als ein Drittel ihres Einkommens für Wohnkosten ausgeben. Gleichzeitig begegnen ihnen auf dem Wohnungsmarkt oft Vorbehalte und Misstrauen. Das verschärft ihre Lage zusätzlich.

Wohnungsnot ist deshalb weit mehr als ein Problem aus Zahlen, Statistiken und Bauprojekten. Sie trifft Menschen in besonders verletzlichen Lebensphasen. Sie entscheidet darüber, ob Hoffnung wachsen kann oder Existenzangst den Alltag bestimmt. Der Fall von Frau P. macht deutlich: Wohnraum ist kein Nebenthema. Wohnraum ist die Grundlage für Schutz, Würde und Zukunft – und damit ein Menschenrecht.

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Infobox: DONUM VITAE Kaufbeuren

DONUM VITAE Kaufbeuren begleitet und unterstützt schwangere Frauen, Alleinerziehende und Familien in herausfordernden Lebenssituationen. Gerade für alleinerziehende Personen ist bezahlbarer und verlässlicher Wohnraum eine wichtige Grundlage für Stabilität, Sicherheit und einen guten Start in die Zukunft.

Wenn Sie alleinerziehenden Personen eine Wohnung anbieten können, melden Sie sich gerne bei:


Mirjam Schäffler
Leiterin der Beratungsstelle
DONUM VITAE Kaufbeuren
Telefon: 08341 9993650
E-Mail:
kaufbeuren@donum-vitae-bayern.de
WEB: www.kaufbeuren.donum-vitae-bayern.de

oder bei der

Familienbildungsstelle der Stadt Kaufbeuren
Telefon: 08341 437-9251
E-Mail: familie@kaufbeuren.de

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Kultur Veranstaltung

„KUNSTgespräch“ im Weltladen Kaufbeuren am 14. Oktober: Die Ausstellung „Amazonia“ im Mittelpunkt

Museumspädagogin Bettina Rhein lädt am 14. Oktober zum gemeinsamen Betrachten, Zuhören und Hinterfragen ein

Kunst betrachten, darüber ins Gespräch kommen und neue Perspektiven entdecken: Unter dem Motto „Sehen. Zuhören. Hinterfragen.“ lädt der Weltladen Kaufbeuren am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 19 Uhr zum „KUNSTgespräch“ ein. Im Mittelpunkt steht die Fotoausstellung „Amazonia“, die eindrucksvolle Einblicke in den Regenwald und das Leben indigener Völker vermittelt.

Kunst verstehen und Perspektiven erweitern

In entspannter Atmosphäre beschäftigen sich die Teilnehmenden mit den Fotografien der Ausstellung. Die Bilder dokumentieren die Natur des Amazonasgebiets und die Lebenswelten der dort ansässigen indigenen Bevölkerung. Das KUNSTgespräch bietet Gelegenheit, die Fotografien gemeinsam zu betrachten, unterschiedliche Eindrücke auszutauschen und sich mit den dargestellten Themen auseinanderzusetzen. Geleitet wird die Veranstaltung von Bettina Rhein, Museumspädagogin. Das Gespräch dauert etwa eine Stunde und findet im Seminarraum des Weltladens Kaufbeuren statt.

Anmeldung und Teilnahme

Die Teilnahme ist auf Spendenbasis möglich. Eine Anmeldung ist per E-Mail an bildung@weltladen-kaufbeuren.de oder telefonisch unter 08341 41915 möglich.

Veranstaltungsinformationen:

  • Termin: Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19 Uhr
  • Ort: Seminarraum im Weltladen Kaufbeuren
  • Dauer: etwa eine Stunde
  • Teilnahme: auf Spendenbasis
  • Anmeldung: bildung@weltladen-kaufbeuren.de oder 08341 41915
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