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Allgemein Panorama Verwaltung

Oberbürgermeister Stefan Bosse gratuliert zur Diamanthochzeit

Am Franziskustag vor 60 Jahren haben Betty und Peter Prestele „Ja“ gesagt

Darauf folgte das, laut eigener Aussage, „schönste Abenteuer unseres Lebens“. Betty und Peter Prestele haben sich viele Jahre gemeinsam ehrenamtlich im BRK engagiert. Peter Prestele war zudem im Umwelt- und Naturschutz sowie viele Jahre aktiv im Jagdverband tätig. Die beiden haben zwei Kinder, sechs Enkel und mittlerweile auch schon sieben Urenkel.

Ihr besonderes Hochzeitsjubiläum haben die Beiden mit einem Gottesdienst in der Institutskirche gefeiert. Bei diesem Anlass war auch Oberbürgermeister Stefan Bosse zu Besuch, um Betty und Peter Prestele persönlich zu gratulieren: „Ich wünsche den Beiden von Herzen alles erdenklich Gute zu ihrer Diamanthochzeit und weiterhin viele tolle, gemeinsame und glückliche Jahre als Ehepaar! Auf das es weiterhin das schönste Abenteuer ihres Lebens bleibt.“

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Panorama Politik Verwaltung

Claudia Goßner startet Bürgerantrag für mehr Informationsfreiheit in Kaufbeuren

Initiatorin sammelt Unterschriften für eine Informationsfreiheitssatzung – Ziel ist ein erleichterter Zugang zu Informationen der Stadtverwaltung

Claudia Goßner hat in Kaufbeuren eine Initiative für mehr Transparenz in der Stadtverwaltung gestartet. Mit einem Bürgerantrag möchte sie erreichen, dass sich der Stadtrat mit der Einführung einer sogenannten Informationsfreiheitssatzung beschäftigt. Dafür sammelt die Initiatorin derzeit Unterschriften und informiert auf einer eigens eingerichteten Internetseite über ihr Anliegen.

Mehr Zugang zu Informationen der Stadtverwaltung

Nach Vorstellung von Claudia Goßner soll eine Informationsfreiheitssatzung den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, leichter Auskünfte und Einsicht in bestimmte Unterlagen der Stadtverwaltung zu erhalten. Dabei geht es beispielsweise um Gutachten, Planungsunterlagen und Berichte, soweit diese rechtlich zugänglich sind. Ziel der Initiative ist es, den Informationszugang durch verbindliche Regelungen transparenter und nachvollziehbarer zu gestalten. Goßner vertritt die Auffassung, dass Bürgerinnen und Bürger nicht darauf angewiesen sein sollten, ob eine Verwaltung Informationen freiwillig bereitstellt. Stattdessen soll eine entsprechende Satzung klare Voraussetzungen für Auskunftsansprüche schaffen.

Initiative sieht Vorteile durch digitale Bereitstellung

Ein weiterer Bestandteil des Vorschlags ist die stärkere digitale Veröffentlichung von Verwaltungsinformationen. Nach Einschätzung der Initiatorin könnte dies nicht nur den Zugang für die Bevölkerung erleichtern, sondern auch den Verwaltungsaufwand verringern, wenn häufig nachgefragte Unterlagen bereits online verfügbar sind. Welche Informationen tatsächlich veröffentlicht werden könnten und welche rechtlichen Einschränkungen beispielsweise beim Datenschutz gelten würden, müsste bei einer möglichen Ausarbeitung der Satzung geklärt werden.

Unterschriften für Bürgerantrag werden gesammelt

Um ihr Anliegen in den Stadtrat einzubringen, sammelt Claudia Goßner derzeit Unterstützungsunterschriften. Auf ihrer Internetseite stellt sie weitere Informationen sowie eine Unterschriftenliste zur Verfügung. Ausgefüllte Listen können nach Angaben der Initiatorin per Post eingesandt oder nach vorheriger Absprache persönlich abgegeben werden.

Weitere Informationen: www.informationsfreiheit-kf.de

Ob der Bürgerantrag die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt und wie der Stadtrat über das Anliegen entscheidet, bleibt abzuwarten.

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Kultur Veranstaltung

„Gospels & more“: Drei Chöre singen für die Dachsanierung des Crescentiaklosters

Benefizkonzert am 11. Oktober in St. Peter und Paul in Kaufbeuren – Gospelmusik und bekannte Melodien für den guten Zweck

Drei Chöre, ein gemeinsames Konzert und ein guter Zweck: Am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 18.30 Uhr findet in der Kirche St. Peter und Paul in Kaufbeuren erneut das Benefizkonzert „Gospels & more“ statt. In diesem Jahr kommen die Spenden der Sanierung des Daches des Crescentiaklosters zugute.

Gospelmusik und weltliche Chorlieder

Für das musikalische Programm haben sich drei Chöre aus Kaufbeuren und dem Umland zusammengeschlossen. Der Gospelchor St. Martin unter der Leitung von Daniel Herrmann und die Gospelswings unter der Leitung von Konni Link, beide aus Kaufbeuren, gestalten den Abend gemeinsam mit dem Chor N’Joy aus Biessenhofen, der von Andrea Helbig geleitet wird. Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit energiegeladenen Gospelklängen, bekannten Melodien und weltlicher Chormusik. Inhaltlich beschäftigen sich die Lieder unter anderem mit Hoffnung, Zuversicht, Abschied und der Schönheit des Lebens.

Spenden für das Crescentiakloster

Der Erlös des Konzerts ist für die Dachsanierung des Crescentiaklosters in Kaufbeuren bestimmt. Mit der Veranstaltung möchten die beteiligten Chöre musikalischen Genuss mit der Unterstützung des Klosters verbinden. Bereits am Samstag, 10. Oktober, findet im V-Markt Kaufbeuren ein Kuchenverkauf statt, dessen Erlös ebenfalls der Sanierung des Klosterdachs zugutekommt.

Das Benefizkonzert beginnt am Sonntag um 18.30 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul in Kaufbeuren. Die Veranstalter freuen sich über zahlreiche Besucher und Spenden für den guten Zweck.

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Veranstaltung Wirtschaft

Influencer Sandro Capasso kommt zum S-Forum Zukunft nach Kaufbeuren

Sparkasse Allgäu lädt am 28. Oktober zum kostenfreien Vortrag über Social Media und Influencer-Marketing ein – Einblicke aus der Praxis eines Content Creators

Wie entstehen erfolgreiche Inhalte für soziale Medien? Was macht eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Influencern glaubwürdig? Und wie lassen sich Zielgruppen über Instagram, TikTok und andere Plattformen erreichen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das nächste S-Forum Zukunft der Sparkasse Allgäu am Mittwoch, 28. Oktober 2026, in Kaufbeuren. Zu Gast ist der Content Creator und Podcaster Sandro Capasso, der in den sozialen Medien unter anderem als „der Münchner“ bekannt ist.

Der Vortrag beginnt um 19 Uhr in der Sparkassen-Passage, Ludwigstraße 26. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich.

Einblicke in die Welt der Content Creator

Unter dem Titel „Inside Social Media: Influencer-Marketing aus Creator-Sicht“ berichtet Capasso über seine Erfahrungen aus der Social-Media-Branche. Dabei geht es um die Entwicklung authentischer Inhalte, erfolgreiche Kooperationen zwischen Marken und Influencern sowie um aktuelle Trends im digitalen Marketing.

Anhand praktischer Beispiele möchte der Referent zeigen, worauf es bei der Zusammenarbeit mit Unternehmen ankommt und wie sich eine Social-Media-Präsenz langfristig aufbauen lässt. Auch die Frage, wie Unternehmen geeignete Influencer für ihre Marken finden, gehört zum Programm.

Vom Journalismus zu TikTok und Instagram

Alessandro „Sandro“ Capasso wurde in Penzberg geboren und wuchs in Wolfratshausen auf. Nach dem Abitur absolvierte er ein Volontariat in der Lokalredaktion des Münchner Merkur und schloss 2018 sein Journalistikstudium an der Katholischen Universität Eichstätt ab.

Anschließend wechselte er zum Fernsehen. Nach einem weiteren Volontariat beim Wissensmagazin „Galileo“ arbeitete er dort drei Jahre. 2023 ging er als Content Creator zu Terra X beim ZDF.

Im selben Jahr startete er sein eigenes Social-Media-Format „POV: Der Münchner“, in dem er auf TikTok und Instagram die Eigenheiten der Münchner humorvoll aufgreift.

Sparkasse möchte Impulse für Unternehmen geben

„Social Media prägt heute maßgeblich, wie Marken wahrgenommen werden und wie Menschen miteinander in Kontakt kommen. Sandro Capasso kennt diese Welt aus erster Hand und zeigt sehr anschaulich, was Authentizität in der digitalen Kommunikation bedeutet. Sein Vortrag bietet spannende Impulse – für Unternehmen ebenso wie für alle, die die Mechanismen hinter den Plattformen besser verstehen möchten“, sagt Michael Sambeth, Abteilungsleiter Marketing und Kommunikation der Sparkasse Allgäu.

Die Veranstaltung ist der dritte von insgesamt vier Vorträgen des diesjährigen S-Forum Zukunft. Im Anschluss besteht bei einem Getränk Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Termin und Anmeldung

Mittwoch, 28. Oktober 2026, Beginn 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr.

Veranstaltungsort: Sparkassen-Passage, Ludwigstraße 26, Kaufbeuren.

Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Plätze begrenzt sind, bittet die Sparkasse Allgäu um rechtzeitige Anmeldung unter www.sparkasse-allgaeu.de/sforum.

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Sport

Drei Spiele in fünf Tagen: ESVK vor anspruchsvollem Programm

Joker treten in Höchstadt und Selb an – am Sonntag gastieren die Stuttgart Rebels in der energie schwaben arena

Auf den ESV Kaufbeuren wartet ein intensives Programm: Innerhalb von nur fünf Tagen bestreiten die Joker drei Spiele in der Oberliga Süd. Zwei Auswärtspartien und ein Heimspiel stehen für die Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser auf dem Spielplan. Den Auftakt macht am Freitagabend die Begegnung bei den Höchstadt Alligators. Nach den jüngsten Erfolgen wollen die Kaufbeurer ihren positiven Trend fortsetzen. Allerdings muss das Team weiterhin auf einzelne Spieler verzichten.

Freitag in Höchstadt, Sonntag gegen Stuttgart

Die erste Station führt die Joker am Freitag, 9. Oktober, nach Höchstadt. Das Auswärtsspiel gegen die Alligators beginnt um 20 Uhr. Bereits zwei Tage später steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Am Sonntag, 11. Oktober, empfangen die Kaufbeurer die Stuttgart Rebels in der energie schwaben arena. Spielbeginn ist um 18 Uhr. Viel Zeit zur Erholung bleibt anschließend nicht. Am Dienstag, 13. Oktober, reist der ESVK nach Selb. Die Partie gegen die Selber Wölfe beginnt um 19.30 Uhr.

Tom Schwarz fällt weiterhin aus

Personell stehen den Jokern nicht alle Spieler zur Verfügung. Tom Schwarz fällt aufgrund einer Oberkörperverletzung weiterhin aus. Auch Förderlizenzspieler Liron Pellizzari wird dem ESVK am kommenden Wochenende vorerst nicht zur Verfügung stehen. Der Spieler wurde von den Augsburger Panthern zusätzlich mit einer Förderlizenz für die Eisbären Regensburg ausgestattet.

Fabian Ribnitzky: „Wir müssen als Mannschaft clever agieren“

Verteidiger Fabian Ribnitzky blickt mit klaren Erwartungen auf die kommenden Begegnungen: „Von uns werden am Wochenende mit Sicherheit zwei Siege erwartet. Wir müssen weiterhin darauf achten, keine Konter zuzulassen, als Mannschaft clever zu agieren und uns vom Gegner nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. Als Mannschaft sind wir, glaube ich, nun auch in der Liga angekommen und konnten aus den vergangenen Spielen viel lernen.“ Mit Blick auf das dritte Spiel innerhalb weniger Tage ergänzt Ribnitzky: „Am Dienstag geht es für uns noch nach Selb. Das wird, glaube ich, ein anderes Spiel als die Partien gegen Stuttgart und Höchstadt. Im Endeffekt müssen wir aber einfach von Spiel zu Spiel schauen.“

Alle drei Spiele im Livestream

Sämtliche Begegnungen werden auf SpradeTV übertragen. Beim Heimspiel gegen Stuttgart beginnt die Übertragung bereits am Sonntag um 17.30 Uhr. Im ESVK.TV-Studio begrüßen Moderator Tobias Kalbitzer und der ehemalige Joker-Spieler Daniel Oppolzer die Zuschauer zum Vorbericht. Eintrittskarten für das Heimspiel sind über den Ticketshop des ESV Kaufbeuren, an den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich.

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Jugend Kinder Soziales Weihnachten

Weihnachtsfreude beginnt schon jetzt – Weihnachtsmarkt im Family Store eröffnet!

Foto: Wolfgang Groß

Festlicher Weihnachtsschmuck, liebevolle Geschenkideen und 10 % Jubiläumsrabatt im Oktober – doch im Mittelpunkt steht die wahre Bedeutung von Weihnachten

Weihnachten ist zwar noch einige Wochen entfernt, doch im Family Store der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ ist bereits festliche Stimmung eingekehrt. Funkelnde Sterne, wunderschöner Christbaumschmuck, weihnachtliche Dekorationen und viele kleine Geschenkideen verwandeln einen Teil des beliebten Secondhand-Kaufhauses in einen liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt.

Mit viel Engagement und Freude haben die Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer eine große Auswahl an weihnachtlichen Artikeln zusammengestellt, die schon jetzt zum Stöbern und Entdecken einladen.

„Wir haben unseren Weihnachtsmarkt bewusst frühzeitig eröffnet, damit unsere Kundinnen und Kunden genügend Zeit haben, in aller Ruhe schöne Dekorationen und kleine Geschenke für ihre Lieben auszusuchen“, erklärt Matthias Malzkorn, Geschäftsleiter des Family Store. „Denn die Adventszeit sollte nicht von Hektik und Einkaufsstress geprägt sein, sondern eine Zeit der Vorfreude, der Besinnung und der Begegnung.“

Weihnachten ist mehr als Geschenke und festlicher Glanz

Bei aller Freude über geschmückte Weihnachtsbäume, leuchtende Sterne und liebevoll ausgesuchte Geschenke möchte die christlich geprägte Stiftung auch an den eigentlichen Grund des Weihnachtsfestes erinnern: die Geburt Jesu Christi.

„Weihnachten feiern wir, weil Gott uns in Jesus Christus seine Liebe geschenkt hat. Dieses Geschenk ist unendlich viel wertvoller als alles, was wir kaufen oder unter den Weihnachtsbaum legen können“, betont Vorstandsvorsitzender Wolfgang Groß. „Jesus kam in unsere Welt, um den Menschen Hoffnung, Frieden und Gottes Liebe nahezubringen. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen von Sorgen, Einsamkeit oder Zukunftsängsten belastet sind, ist diese Botschaft aktueller denn je.“

Dieser Gedanke prägt auch die Arbeit der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“: Menschen mit Liebe und Wertschätzung begegnen, ihnen praktische Hilfe anbieten und Hoffnung weitergeben.

Weihnachtsfreude zum kleinen Preis – mit 10 % Jubiläumsrabatt

Der Weihnachtsmarkt bietet eine vielfältige Auswahl an gut erhaltenen, gespendeten Weihnachtsartikeln zu besonders günstigen Preisen. Damit verbindet der Family Store die Freude am Schenken mit Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung.

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Stiftung gibt es im Oktober außerdem eine besondere Aktion: Alle Kundinnen und Kunden erhalten 10 % Rabatt auf ihre Einkäufe – selbstverständlich auch auf sämtliche Artikel des Weihnachtsmarktes.

Der Family Store ist dabei weit mehr als ein Secondhand-Kaufhaus. Er ist ein Ort der Begegnung, des ehrenamtlichen Engagements und der gelebten Nächstenliebe. Jeder Einkauf trägt dazu bei, die vielfältige soziale Arbeit der Stiftung zu unterstützen.

Eine herzliche Einladung

„Wir wünschen uns, dass unsere Besucherinnen und Besucher nicht nur etwas Schönes für ihr Zuhause finden, sondern vielleicht auch einen Gedanken mitnehmen, der über Weihnachten hinaus Bestand hat“, sagt Matthias Malzkorn. „Denn die wertvollsten Geschenke sind oft diejenigen, die man nicht kaufen kann: Liebe, Zeit füreinander, Hoffnung und ein offenes Herz für unsere Mitmenschen.“

So möchte die Stiftung mit ihrem Weihnachtsmarkt nicht nur Vorfreude auf das Fest wecken, sondern auch daran erinnern, worauf es an Weihnachten wirklich ankommt: Gott wurde Mensch – in Jesus Christus. Und seine Liebe dürfen wir an andere Menschen weitergeben.

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Sport

TVKN-Handball-Herren zu Gast beim Ligaprimus

Foto: Yuri Weber

Acht Kaufbeurer Handballmannschaften am Wochenende im Einsatz

Nicht einmal eine ganze Woche hatten die Kaufbeurer Handballer, um die bittere Niederlage im Auftaktspiel gegen den TSV Schongau zu verdauen. Bereits am Samstag geht es in der Bezirksoberliga Alpenvorland weiter, nun gegen den aktuellen Tabellenführer, die HSG Gröbenzell-Olching. 

Die Oberbayern erwischten in dieser Saison wieder einen Traumstart und stehen nach drei Spielen ungeschlagen auf dem ersten Tabellenplatz. Vor allem vor heimischem Publikum ist die HSG regelmäßig ein harter Gegner. Diese Heimstärke unterstrichen sie zuletzt mit einem 33:21 gegen die HSG Würm-Mitte 22, die wie auch schon in den vergangenen Jahren eine der stärksten Mannschaften der Liga stellt. 

Gleichzeitig lag aber in der vergangenen Spielzeit das Duell gegen Gröbenzell-Olching den Kaufbeurer Gästen ebenfalls. Mit einem Unentschieden trotz dünn besetzten Kaders und einem Heimsieg im Rückspiel konnten die Wertachstädter der HSG erfolgreich die Stirn bieten. 

Für das Team von Milan Vučićević und Christian Schelb gilt es also, schnell die Niederlage gegen Schongau aus den Köpfen zu bekommen, sich auf die einstudierten Abläufe zu besinnen und den Frust des Auftaktspiels von der Seele zu spielen. Voraussichtlich kann das Trainerduo auch auf die zuletzt krankheitsbedingt ausgefallenen Roman Haggenmüller und Konstantin Balkow zurückgreifen. Anwurf ist in Gröbenzell am Samstag um 16:00 Uhr. 

Den langen Handball-Samstag in der Turnerstraße eröffnet für Kaufbeuren die weibliche D-Jugend gegen den TSV Ottobeuren und TSV Landsberg um 14:15 Uhr vor heimischem Publikum. Um 18:00 Uhr wollen dann die Kaufbeurer Damen an ihren Erfolg vom vergangenen Wochenende in Buchloe anknüpfen. Sie treffen dabei auf die Damen des TSV Schongau, die ihr erstes Spiel ebenfalls gewinnen konnten. Dem TVKN bietet sich damit die Chance, ihre Tabellenführung zu bestätigen. Nach den Damen steht dann die zweite Herrenmannschaft in eigener Halle auf der Platte. Das Team von Christian Schelb will hier nach der Auftaktniederlage in Buchloe gegen die Gäste des TV Waltenhofen die ersten Punkte der noch neuen Saison einfahren. Los geht es für die Herren II um 20:00 Uhr. 

Zeitgleich mit den Herren I, ebenfalls auswärts, steht für die männliche C-Jugend das Derby gegen die SG Biessenhofen/Marktoberdorf auf dem Plan. Nach zwei Siegen für die mC erwarten die Coaches ein hartes Duell gegen die außer Konkurrenz spielenden SG. Anwurf ist in Biessenhofen um 16:00 Uhr. 

Sonntag ist für die weibliche E-Jugend dann in Immenstadt ab 9:00 Uhr Auftakt zum Turnier gegen Mannschaften aus Kempten, Dietmannsried und der JSG Alpsee/Grünten. Ebenfalls am Sonntag liefert sich ab 14:00 Uhr in der heimischen Turnerstraße die männliche D-Jugend Duelle gegen den TSV Schongau und den VfL Buchloe. Die mD will dabei an erfolgreiche erste Spiele anknüpfen und weiter Punkte sammeln. Als letzte Mannschaft im Bunde steht die männliche B-Jugend beim TV Waltenhofen am Sonntag ab 14:15 Uhr auf der Platte. Nach einer Niederlage im Auftaktspiel gegen Schwabmünchen gilt es nun für die Mannschaft von Werner Schenk, sich zu sammeln und weiter um Punkte zu kämpfen.

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Gesundheit Soziales

30 Jahre Hospizverein und zehn Jahre SAPV: Ein Festabend voller Dank und Begegnung

Rund 300 Gäste feiern im MODEON das Doppeljubiläum – Festakt verbindet Rückblick und Zukunft mit nachdenklichen Momenten, Musik und viel Humor

Mit einem unterhaltsamen Festakt im MODEON in Marktoberdorf haben der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und die SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu gGmbH vor wenigen Tagen ihr Doppeljubiläum gefeiert. Anlass waren das 30-jährige Bestehen des Hospizvereins und zehn Jahre SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu. Die Feier nahm die Entwicklung der Hospiz- und Palliativarbeit in der Region ebenso in den Blick wie die Menschen, die sie seit vielen Jahren tragen. Musik, persönliche Worte und viel Humor sorgten dabei für eine gelungene Verbindung von Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit.

Moderator Thorsten Friedrich führte durch das Programm und erinnerte gleich zu Beginn daran, dass Hospizarbeit nicht nur mit den ernsten Seiten des Lebens verbunden ist. Sie bedeute auch gemeinsame Zeit, Erinnerungen, Gespräche und Lachen. Im Mittelpunkt stehe immer der einzelne Mensch mit seinen Wünschen, seiner Würde und seinen Angehörigen. Damit griff der Festakt zugleich den Leitgedanken des gesamten Jubiläumsjahres auf: „Niemand will einsam leben. Warum sollten wir dann so sterben?“

Von den Anfängen bis zu einem starken Netzwerk

Auch die Vertreter aus Stadt und Landkreis machten in ihren Grußworten deutlich, welche Bedeutung die Hospiz- und Palliativarbeit für die Region hat.

Andreas Grieser, Zweiter Bürgermeister der Stadt Marktoberdorf, richtete den Blick auf die Menschen, die diese Arbeit tragen. Er würdigte die Vereinsmitglieder, Gründungsmitglieder und hauptamtlichen Mitarbeitenden sowie insbesondere die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter. „Ohne sie wäre eine würdevolle Hospizbegleitung nicht möglich“, betonte Grieser.

Der stellvertretende Landrat Dr. Alois Kling erinnerte an die Anfänge Mitte der 1990er-Jahre. Aus dem Anliegen, die Situation schwerstkranker und sterbender Menschen zu verbessern, entstand eine Initiative, die schließlich am 25. September 1996 – auf den Tag genau 30 Jahre vor dem Festakt – zur Gründung des Hospizvereins führte. 2016 nahm die SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu ihre Arbeit auf. Der Weg dorthin habe Beharrlichkeit, viel ehrenamtliches Engagement und die Unterstützung zahlreicher Menschen und Institutionen erfordert. „Aus einer Idee ist so im Laufe der Zeit ein tragfähiges Netz der Mitmenschlichkeit geworden“, fasste Kling die Entwicklung zusammen.

Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse verband seine Würdigung mit einem persönlichen Blick auf die Hospizarbeit. Für ihn sei es sehr wichtig gewesen, seine Eltern auf ihrem letzten Weg begleiten zu können. Bei seinem Vater habe er zudem erlebt, wie aus anfänglicher Zurückhaltung gegenüber der Hospizbegleitung schließlich der Wunsch nach einer intensiveren Betreuung wurde.

Zugleich zeigte Bosse anhand von Zahlen, welche Dimension die Arbeit inzwischen erreicht hat: Fast 500 Mitglieder gehören dem Hospizverein an, 110 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter sind in der Region im Einsatz. Durchschnittlich werden rund 150 Menschen pro Jahr durch den Hospizverein begleitet. Auch die SAPV nahm Bosse in den Blick: Sie versorgt inzwischen jährlich etwa 350 Patientinnen und Patienten und ist seit ihrer Gründung personell deutlich gewachsen.

Bosse hob zudem die unkomplizierte Erreichbarkeit des Hospizvereins hervor. Ein Anruf genüge, eine Verordnung sei nicht erforderlich und für Angehörige oder Pflegeheime entstünden keine Kosten. Dass die telefonische Erreichbarkeit auch am Wochenende gewährleistet sei, sei besonders wichtig, „weil der Tod eben kein Wochenende und keine Uhrzeit kennt“.

Feistl und Schuster im Gespräch

Kurzweilig wurde es auch beim Gespräch von Moderator Thorsten Friedrich mit Michael Feistl, dem 1. Vorsitzenden des Hospizvereins, und Dr. Theresa Schuster, Geschäftsführerin der SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu. In lockerer Atmosphäre ging es um Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte, die heutige Arbeit und die Herausforderungen für die Zukunft.

Feistl verwies dabei auf gesellschaftliche Veränderungen. Immer mehr Menschen lebten allein, Familien seien räumlich weiter voneinander entfernt und Angehörige könnten nicht immer vor Ort sein. Gerade deshalb brauche es den Hospizgedanken und verlässliche Strukturen für die Begleitung am Lebensende.

Schuster schilderte, wie sich die SAPV in ihren ersten zehn Jahren entwickelt hat. Dabei gehe es nicht allein um medizinische und pflegerische Versorgung. Ein wesentlicher Teil der Arbeit bestehe darin, schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen Sicherheit und Unterstützung in einer belastenden Lebenssituation zu geben.

Für die Zukunft wurde im Gespräch ein Wunsch besonders deutlich: Betroffene möglichst früher zu erreichen. Häufig komme der Kontakt erst sehr spät zustande. Mehr Vorlauf bedeute auch mehr Zeit für Gespräche, Vorbereitung und Begleitung. Gleichzeitig gelte es, das gewachsene Miteinander im Verein und im SAPV-Team zu bewahren und weiterhin gut aufeinander zu achten.

Auch der Humor kam nicht zu kurz. Feistl machte deutlich, dass Lachen und Hospizarbeit keineswegs Gegensätze seien. Gerade in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen könne Humor Ängste nehmen und wertvolle gemeinsame Augenblicke schaffen.

Humor, Musik und nachdenkliche Töne

Für viele Lacher sorgte der bayernweit erfolgreiche Kabarettist und Imitator Wolfgang Krebs aus Kaufbeuren. In seinen bekannten Rollen als Markus Söder, Hubert Aiwanger und Edmund Stoiber begeisterte er das Publikum. Auf eine Gage für seinen Auftritt verzichtete Krebs und unterstützte damit zugleich die Arbeit von Hospizverein und SAPV. Dabei nutze er seinen Auftritt nicht nur für seine bekannt pointierte Unterhaltung. Immer wieder schlug er den Bogen zur Hospizarbeit und zum Wert menschlicher Nähe.

Krebs bezog dabei ausdrücklich auch die Angehörigen ein. Eine schwere Erkrankung betreffe nicht nur einen Menschen, sondern verändere häufig das gesamte familiäre Gefüge. Entscheidend sei am Ende nicht allein, wie viele Jahre eine Organisation bestehe, sondern was sie für die Menschen bewirkt habe: „Ich werde gesehen, ich werde ernst genommen, ich darf selbst bestimmen und ich bin nicht allein.“ Auch den Humor verband Krebs mit einem nachdenklichen Gedanken: „Humor löst nicht jedes Problem, aber er nimmt der Angstmacherei die größte Waffe.“

Die Vivid Curls gaben dem Festakt mit ihren musikalischen Beiträgen einen stimmungsvollen Rahmen vom Auftakt bis zum musikalischen Ausklang. Mit ihrem gekonnten zweistimmigen Gesang und einfühlsamen Texten fanden die beiden in der Region bekannten Musikerinnen immer wieder den passenden Ton zwischen Nachdenklichkeit, Zuversicht und Lebensfreude.

Überraschung für den Vorstand

Für einen besonders persönlichen Moment sorgten die Mitarbeiterinnen des Hospizvereins. Mit einem selbst produzierten Video überraschten sie den Vorstand und beschrieben darin, was sie an ihrer Arbeit und dem Miteinander im Hospizverein schätzen. Anschließend wurden die Vorstandsmitglieder auf die Bühne gebeten. Mit Sonnenblumen und persönlichen Worten bedankten sich die Mitarbeitenden für die Unterstützung und die angenehme Zusammenarbeit.

Dank und Blick nach vorne

Michael Feistl erinnerte in seinem Schlusswort an die vielen Menschen, die lange vor dem heutigen Vorstand den Hospizverein und später die SAPV aufgebaut und auch gegen Widerstände vorangebracht hatten. Er würdigte die Ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden ebenso wie Kooperations- und Netzwerkpartner, Mitglieder, Förderer und weitere Wegbegleiter. Was die Arbeit seit drei Jahrzehnten prägt, fasst Feistl in einem Satz aus der Gründungsphase des Hospizvereins zusammen: „Seit dem Jahr 1996 ist es unser Ziel, schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen Zeit, Zuwendung und Begleitung zu schenken – damit ein Leben bis zuletzt in Würde möglich ist.“

Zugleich richtete der 1. Vorsitzende den Blick nach vorne. Ziel bleibe, den Hospizgedanken weiter in die Stadt Kaufbeuren und den Landkreis Ostallgäu zu tragen und die Begleitung und Versorgung so weiterzuentwickeln, dass Menschen möglichst in ihrer vertrauten Umgebung und im Kreis ihrer Angehörigen bleiben können.

Nach dem offiziellen Programm ging die Feier im Foyer weiter. Bei Imbiss und Getränken nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und blieben noch lange zusammen. Damit erfüllte sich auch ein Anliegen, das Hospizverein und SAPV mit ihrem Festakt verbunden hatten: gemeinsam zurückblicken, Danke sagen, nach vorne schauen und vor allem miteinander ins Gespräch kommen. Die vielen positiven Rückmeldungen der Gäste machten deutlich, dass der Festakt als würdige Hauptveranstaltung des Jubiläumsjahres in Erinnerung bleiben wird.

Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm: www.hospizverein-kf-oal.de

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Wirtschaft

Verkaufsoffenes Wochenende bei JOAS Kaufbeuren

Besuchen Sie uns am verkaufsoffenen Wochenende in unserer großen Ausstellung im Innovapark 21 in Kaufbeuren

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Allgemein

Rustikalmarkt in Kaufbeuren: Gasthaus Rose lädt am Sonntag zum Einkehren ein

Traditionsgasthaus am Obstmarkt am 11. Oktober von 11 bis 17 Uhr geöffnet – AMICI in der Sparkassenpassage bleibt geschlossen

Wenn am Sonntag, 11. Oktober 2026, der Rustikalmarkt zahlreiche Besucher in die Kaufbeurer Altstadt lockt, bietet das Gasthaus Rose am Obstmarkt eine Gelegenheit für eine gemütliche Einkehr. Das traditionsreiche Lokal hat an diesem Tag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Seit mehr als 370 Jahren steht die Rose für Gastlichkeit in Kaufbeuren. Die Speisekarte bietet eine abwechslungsreiche Auswahl – von bayerischen Klassikern und Schnitzelgerichten bis hin zu Steaks. Damit lässt sich der Besuch des Rustikalmarkts gut mit einem gemeinsamen Mittagessen oder einer genussvollen Pause verbinden.

Der Rustikalmarkt findet von 11 bis 17 Uhr statt. Rund 40 Aussteller präsentieren Kunsthandwerk, regionale Spezialitäten und herbstliche Angebote. Auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm erwartet die Besucher.

Das ebenfalls von Antoniu Pisanu geführte AMICI in der Sparkassenpassage bleibt am Sonntag geschlossen. An den regulären Öffnungstagen lädt das italienische Café und Restaurant wieder zu Frühstück, Pizza, Pasta und weiteren mediterranen Spezialitäten ein.

Weitere Informationen: Gasthaus Rose und AMICI

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Senioren Veranstaltung

Heinzelmannstift Kaufbeuren: beliebter Tanztee am 11. Oktober 2026 mit Live-Musik

Jeder, der Lust hat, darf sich gerne dazugesellen

Im Seniorenheim Heinzelmannstift wird wieder das Tanzbein geschwungen: Am Sonntag, 11. Oktober 2026, findet von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr wieder der beliebte Tanztee mit Livemusik statt. Jeder, der Lust hat, darf sich gerne dazugesellen. Der Eintritt ist frei.

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Blaulicht

84-jähriger E-Bike-Fahrer bei Verkehrsunfall in Ruderatshofen schwer verletzt

Autofahrerin übersieht beim Abbiegen einen bevorrechtigten Radfahrer – Rettungsdienst und Notarzt im Einsatz

Ruderatshofen – Bei einem Verkehrsunfall in Ruderatshofen ist am Dienstagnachmittag, 6. Oktober, ein 84-jähriger E-Bike-Fahrer schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei übersah eine 50-jährige Autofahrerin beim Abbiegen von der Kreisstraße OAL 10 in die Kreisstraße OAL 7 den bevorrechtigten Radfahrer. Der Pkw erfasste das E-Bike, woraufhin der 84-Jährige stürzte und schwere Verletzungen erlitt.

Schwerverletzter ins Krankenhaus gebracht

Rettungsdienst und Notarzt versorgten den Mann zunächst an der Unfallstelle. Anschließend wurde er zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Klinikum gebracht. Am Auto und am E-Bike entstand nach Polizeiangaben jeweils leichter Sachschaden. Die Polizeiinspektion Marktoberdorf ermittelt gegen die 50-jährige Autofahrerin wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Quelle: Polizeiinspektion Marktoberdorf

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Blaulicht

Schwerer Unfall auf der B12 bei Kaufbeuren: Drei Schwerverletzte und hoher Sachschaden

Lastwagen gerät auf die Gegenfahrbahn und kollidiert mit zwei Fahrzeugen – B12 zwischen Kaufbeuren und Altdorf mehrere Stunden gesperrt

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B12 sind am Mittwochnachmittag, 7. Oktober, drei Menschen schwer und eine weitere Person leicht verletzt worden. Ein Lastwagen war aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammengestoßen. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Lastwagen gerät auf Gegenfahrbahn

Nach Angaben der Polizei war ein 12-Tonnen-Lkw von Kempten kommend in Richtung Kaufbeuren unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen geriet das Fahrzeug langsam auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte der Lastwagen zunächst mit der linken Fahrzeugseite eines entgegenkommenden Lang-Lkw. Anschließend stieß er mit einem weiteren Transporter zusammen, der ebenfalls in der Gegenrichtung unterwegs war. Der 12-Tonner kam schließlich im Straßengraben zum Stehen. Ein nachfolgender Pkw wurde durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt.

Foto: Feuerwehr Kaufbeuren

Feuerwehr kontrolliert Batterien eines Elektro-Lkw

Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde gegen 16 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Die Einsatzkräfte kontrollierten auslaufende Betriebsstoffe und überprüften die Batterien eines beteiligten Elektro-Lkw mithilfe einer Wärmebildkamera. Zudem wurden Fahrzeugbatterien abgeklemmt beziehungsweise beim Elektro-Lkw eine Notentriegelung vorgenommen. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und übernahm anschließend Aufgaben bei der Verkehrslenkung. Insgesamt waren 18 Feuerwehrkräfte mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort. Der Feuerwehreinsatz dauerte rund zwei Stunden.

B12 mehrere Stunden voll gesperrt

Für die Unfallaufnahme und die anschließenden Räumungsarbeiten musste die B12 zwischen den Anschlussstellen Kaufbeuren und Altdorf für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Die Polizei ermittelt zur bislang ungeklärten Unfallursache.

Quellen: Polizeiinspektion Kaufbeuren und Feuerwehr Kaufbeuren

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Gesundheit

Guter Schlaf hält Körper und Geist fit

Bildunterschrift: Dunkelheit, Ruhe und eine angenehme Temperatur fördern einen erholsamen Schlaf. Urhebervermerk: © PantherMedia / viktor_cap

Zu wenig Schlaf kann krank machen

Ausreichender Schlaf gilt als wichtiger Baustein für die Gesundheit. Während der Nacht laufen im Körper zahlreiche Regenerationsprozesse ab, die für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit entscheidend sind. Schlaf unterstützt die Herzgesundheit, beeinflusst den Stoffwechsel positiv, stärkt das Immunsystem und fördert die körperliche sowie geistige Fitness. „Auch Gedächtnis- und Lernprozesse profitieren von einer ausreichenden und erholsamen Nachtruhe“, weiß Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

 

Qualität und Dauer wichtig

Wie viel Schlaf ein Mensch benötigt, ist individuell unterschiedlich. Fachgesellschaften wie beispielsweise die amerikanische National Sleep Foundation empfehlen Erwachsenen, regelmäßig sieben bis neun Stunden pro Nacht zu schlafen. Einfluss auf den individuellen Schlafbedarf haben unter anderem die genetische Veranlagung, das Alter, die Gesundheit sowie der Lebensstil. Für die Beurteilung eines gesunden Schlafs ist jedoch nicht allein die Dauer entscheidend. Maßgeblich sind vor allem die Schlafqualität und das persönliche Erholungsempfinden. „Wer morgens erholt aufwacht und tagsüber konzentriert und leistungsfähig bleibt, hat seinen persönlichen Schlafbedarf in der Regel gedeckt“, so Susanne Hasel.

 

Zu wenig Schlaf kann krank machen

Wer über längere Zeit schlecht schläft, fühlt sich tagsüber oft müde und weniger belastbar. Auch die Konzentration lässt nach, während Reizbarkeit, Kopfschmerzen oder muskuläre Verspannungen zunehmen können. Zudem zeigen Studien, dass anhaltender Schlafmangel das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes erhöhen kann. „Vorübergehende Schlafprobleme sind jedoch nicht ungewöhnlich, halten sie länger an oder treten nachts Atemaussetzer auf, sollte man ärztlichen Rat einholen“, so Susanne Hasel.

 

Bewegung und feste Gewohnheiten helfen

Körperliche Aktivität kann den Schlaf verbessern und Stress abbauen. Besonders günstig wirken sich regelmäßige Bewegung und beruhigende Abendroutinen aus. Entspannungstechniken wie progressive Muskelrelaxation (PMR) oder Meditation können hier hilfreich sein. „Wer tagsüber aktiv ist und am Abend bewusst zur Ruhe kommt, schafft gute Voraussetzungen für eine erholsame Nacht“, so Susanne Hasel. Schwere Mahlzeiten sowie Kaffee oder Alkohol am Abend können hingegen das Ein- und Durchschlafen erschweren. Zudem raten Fachleute dazu, Smartphones, Tablets und Fernseher rechtzeitig auszuschalten. Ein ruhiges, dunkles und eher kühles Schlafzimmer unterstützt die nächtliche Erholung zusätzlich. Auch wer zur jeweils gleichen Uhrzeit zu Bett geht und aufsteht, fördert seinen natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus und kann so langfristig besser schlafen.

 

Internet-Tipps:

  • aok.de/bayern/schlafgut
  • aok.de/bayern/cyberhealth
  • aok.de/bayern/kurse
  • aok.de/bayern/stressimgriff
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Jugend Kinder

Sechs Wochen, ein starkes Team: Der Stadtjugendring zieht Bilanz zu den Sommerferien

Foto: Stefanie Echtler

Sechs Wochen lang war beim Stadtjugendring (SJR) Hochbetrieb – und am Ende steht eine durchweg positive Bilanz. Von der großen Stadtranderholung zum Ferienauftakt über das Feriencamp Kemnat bis zu den Sommerferien-Tagesangeboten: Das Ferienprogramm war in diesem Jahr so gut besucht wie selten zuvor.

Über 1.000 Kinder zum Auftakt
Den Startschuss machte die Stadtranderholung (SRE): In zwei Wochen kamen dort über 1.000 Kinder zusammen. Bei bestem Wetter und ausgelassener Stimmung sorgte ein großes ehrenamtliches Team dafür, dass der Auftakt in die Ferien für alle ein Erfolg wurde.
Ein Moment ist dem Team besonders in Erinnerung geblieben: Am letzten Tag der zweiten Woche kam ein Mädchen aufgeregt zu den Betreuer:innen gelaufen und erzählte, das sei die schönste Woche ihres ganzen Sommers gewesen. So bunt, so viel los und so viele neue Freund:innen gefunden. Solche Rückmeldungen sind es, die dem Team zeigen, wofür sich der Einsatz lohnt.

„Wenn Kinder am letzten Tag gar nicht mehr nach Hause wollen, weil sie so viel Spaß hatten, dann sieht man, wofür wir das ganze Jahr über arbeiten“, sagt Michael Böhm, der als Geschäftsführer die Stadtranderholung verantwortet. „Das war ein Auftakt nach Maß und hat gleich die Messlatte für den Rest des Sommers hochgelegt.“

Feriencamp Kemnat: Jede Woche ein neues Thema
In den Ferienwochen drei bis sechs lief parallel das Feriencamp Kemnat auf Hochtouren. Zwischen 50 und 70 Kindern waren dort pro Woche angemeldet  und jede Woche stand unter einem eigenen Schwerpunktthema, sodass für Abwechslung und immer neue Erlebnisse gesorgt war.
„Die Kinder kommen teilweise mehrere Wochen hintereinander zu uns, weil jedes Mal ein neues Thema wartet“, erklärt Beate Siegmund, die beim SJR die Ferienbetreuungen im Camp Kemnat verantwortet. „Genau das macht das Camp Kemnat so besonders: Es wird nie langweilig, und die Kinder erleben jede Woche etwas Neues.“

Tagesangebote zu 95 Prozent ausgebucht
Auch die vier Wochen mit Sommerferien-Tagesangeboten waren ein voller Erfolg: 95 Prozent der Veranstaltungen waren ausgebucht. Ob bei der „Kleinen Eselwanderung – Natur erleben & Tiere entdecken“, beim „Erlebnisbauernhof – Vom Korn zum Brot“ oder bei einer der zahlreichen Kreativ- und Bewegungsaktionen. Für jedes Interesse war etwas dabei und die Rückmeldungen von Kindern und Eltern fielen durchweg positiv aus.

Neues Erfolgsmodell: Das MoBiKu bringt die Ferien zu den Kindern
Einen besonderen Zuwachs erlebte in diesem Sommer das MoBiKu, die mobile Spielplatzbetreuung des SJR. Das Team ist ohnehin das ganze Jahr über mit seinem Bauwagen voller Spielgeräte an den Spielplätzen in den Wohngebieten unterwegs. In den Sommerferien kamen gezielt zusätzliche Ferienprogramm-Highlights obendrauf, etwa das „Geheimnisvolle Märchenzelt“ mit einer Märchenerzählerin. So bringt das MoBiKu sein kostenloses Angebot direkt dorthin, wo die Kinder ohnehin sind.
„Wir merken deutlich, dass wir mit gezielten Ferien-Highlights direkt auf den Spielplätzen Kinder erreichen, die sonst nicht den Weg zu unseren etablierten Ferienangeboten finden. Genau das ist unser Ziel: niedrigschwellig, kostenlos und direkt vor der Haustür. Das hat sich in diesem Sommer als echtes Erfolgsmodell erwiesen, das wir gezielt weiter ausbauen wollen“, sagt Sebastian Stich, der selbst im MoBiKu-Team mitarbeitet und beim SJR inhaltlich für die Ferienprogramme verantwortlich ist.

Ein starkes Team im Hintergrund
Möglich wird ein solches Programm nur durch das Zusammenspiel von einem jungen, engagierten Ehrenamtlichen-Team und einem hauptamtlichen Team, das auch mal an Wochenenden mit anpackt: Auf- und Abbau, das Herrichten wechselnder Settings und die Organisation im Hintergrund laufen oft parallel zum laufenden Betrieb.
„Was unsere Haupt- und Ehrenamtlichen in diesem Sommer geleistet haben, verdient großen Respekt. Sie haben auch an Wochenenden die Ärmel hochgekrempelt, damit für die Kinder jede Woche ein neues, funktionierendes Angebot steht. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, sagt die SJR-Vorsitzende Nina Weber.
„Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit der forensischen Klinik des Bezirkskrankenhauses Kaufbeuren, die uns bei Auf- und Abbau auch wieder tatkräftig unterstützt. Das ist für uns ein wertvolles Beispiel dafür, wie gut ein solches gemeinsames Anpacken funktionieren kann“, ergänzt Böhm.

Fazit
Sechs Wochen, drei große Programmbausteine, mehr als 1.500 Kinder und ein Team, das an sieben Tagen die Woche bereitstand: Der Stadtjugendring blickt auf einen rundum gelungenen Sommer zurück – und plant schon jetzt an den Angeboten für das kommende Jahr.

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Veranstaltung

Energieabend bei LINARA: Impulse für ein energieeffizientes und smartes Zuhause

Foto: 1KOMMA5

LINARA und 1KOMMA5 laden am 15. Oktober nach Kaufbeuren ein – im Mittelpunkt stehen energetische Sanierung, moderne Haustechnik und Fragen zum eigenen Gebäude

Wie lässt sich ein bestehendes Zuhause energieeffizienter gestalten und welche Möglichkeiten bietet moderne Haustechnik? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Energieabend am Donnerstag, 15. Oktober 2026, bei LINARA in Kaufbeuren. Ab 18 Uhr geben Fachleute von LINARA und 1KOMMA5 Einblicke in unterschiedliche Ansätze für ein energieeffizientes und smartes Zuhause. Besucher können dabei auch Fragen zu ihrer eigenen Wohn- und Sanierungssituation stellen.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Eigentümer, die sich mit einer Modernisierung oder energetischen Sanierung ihres Hauses beschäftigen. Statt einzelne Maßnahmen isoliert zu betrachten, soll der Abend verschiedene Möglichkeiten rund um Gebäude und Energieversorgung zusammenbringen. Die beteiligten Unternehmen geben dazu fachliche Impulse und stehen anschließend für individuelle Fragen zur Verfügung.

LINARA bringt dabei seine Erfahrung rund um die Gebäudehülle und die Modernisierung von Wohnhäusern ein. In der Erlebniswelt am Bavariaring können sich Besucher unter anderem mit unterschiedlichen Verglasungen sowie Lösungen für Fenster, Haustüren und weitere Bauelemente beschäftigen. Unterschiede etwa beim Wärme- und Hitzeschutz lassen sich dort unmittelbar nachvollziehen.

Austausch in der Kaufbeurer Erlebniswelt

Veranstaltungsort ist die LINARA Firmenzentrale am Bavariaring 22 in Kaufbeuren. Das Gebäude und die dortige Erlebniswelt wurden nach Angaben des Unternehmens mehrfach für ihre Architektur ausgezeichnet. Während des Energieabends besteht deshalb auch die Möglichkeit, die ganze Erlebniswelt kennenzulernen und verschiedene Produkte und Materialien vor Ort anzusehen.

Nach den fachlichen Impulsen ist ein offener Austausch vorgesehen. An der hauseigenen Faltbar können Besucher mit den Fachleuten ins Gespräch kommen und einzelne Fragestellungen weiter vertiefen. Damit verbindet der Abend grundlegende Informationen zur Modernisierung mit der Möglichkeit, konkrete Überlegungen zum eigenen Gebäude anzusprechen.

Der Energieabend beginnt am Donnerstag, 15. Oktober 2026, um 18 Uhr bei LINARA, Bavariaring 22, 87600 Kaufbeuren.

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Allgemein

„Glück kann man sich erarbeiten“ – ESVK TOP-100-Netzwerk erlebt kurzweiligen Abend in der Schauburg 

Interessante Einblicke, offene Gespräche mit Sebastian Buchwieser und Max Renner und viel Zeit zum persönlichen Austausch

Ein besonderer Veranstaltungsort, interessante Einblicke rund um den ESV Kaufbeuren und vor allem viele persönliche Gespräche: Zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer des ESVK TOP-100-Netzwerks kamen am Dienstagabend zum Netzwerktreffen in der Schauburg im Gebäude der Kulturwerkstatt Kaufbeuren zusammen.

Nach der Begrüßung durch Moderator Claus Tenambergen stellte Schauburg-Betriebsleiterin Simone Klinger den Gästen die inklusive Gastronomie und das besondere Konzept dahinter vor. In der Schauburg arbeiten Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam auf dem ersten Arbeitsmarkt. Trägerin der gemeinnützigen GmbH „Blaue Paprika“ ist die Lebenshilfe Kaufbeuren-Ostallgäu e.V.. Klinger berichtete zudem über die Entstehung der Schauburg und die enge Verbindung zur benachbarten Kulturwerkstatt.

Dass die Schauburg nicht nur gastronomischer Treffpunkt sein möchte, machte Klinger ebenfalls deutlich. Neben dem täglichen Betrieb bietet sie Raum für Betriebs- und Weihnachtsfeiern, Geburtstage und Jubiläen sowie für Lesungen, Film- und Quizabende. Mit ihrer sympathischen und informativen Vorstellung gab die Betriebsleiterin den Gästen einen Einblick in einen noch jungen Kaufbeurer Gastronomiebetrieb, bei dem Inklusion ganz selbstverständlich zum Arbeitsalltag gehört.

Einen Blick auf die Entstehung des Gebäudes aus architektonischer Sicht gab anschließend Christian Stadtmüller vom Kaufbeurer Architekturbüro Stadtmüller Burkhardt Graf. Er berichtete von einem außergewöhnlich intensiven Projekt und der engen Verbindung seines Büros zur Kulturwerkstatt und zur Lebenshilfe. Auch das komplette Design der Schauburg stammt aus dem Kaufbeurer Büro.

Sebastian Buchwieser: „Druck ist eigentlich etwas Schönes“

Sportlich wurde es anschließend beim ausführlichen Gespräch von Moderator Claus Tenambergen mit ESVK-Cheftrainer Sebastian Buchwieser. Dabei ging es um weit mehr als die jüngsten Ergebnisse. Seine ersten Monate in Kaufbeuren, die Besonderheiten der Oberliga, die Entwicklung der neu zusammengestellten Mannschaft, die Nachwuchsarbeit und der Umgang mit der hohen Erwartungshaltung rund um den ESVK waren Themen des offenen Interviews.

Buchwieser machte dabei deutlich, wie wichtig ihm die Kaufbeurer Nachwuchsarbeit ist. Das Niveau habe ihn beeindruckt. Er sehe sich selbst in der Pflicht, ambitionierten Nachwuchsspielern Chancen in der ersten Mannschaft zu geben – auch mit dem Wissen, dass junge Spieler Fehler machen werden. Ziel müsse es sein, sie mittelfristig zu Leistungsträgern der ersten Mannschaft zu entwickeln.

Tenambergen wollte von dem mehrfach ausgezeichneten Trainer auch wissen, weshalb er sich nach seiner erfolgreichen Zeit in Weiden ausgerechnet für die schwierige Aufgabe beim Absteiger ESV Kaufbeuren entschieden hatte. Für Buchwieser waren mehrere Faktoren ausschlaggebend. „Der ESVK ist für mich immer noch mit einem klangvollen Namen ausgestattet“, sagte der Coach und verwies auf die Tradition und die vielen Spieler, die der Verein hervorgebracht hat. Nach einer sportlich schwierigen Saison bestehe zudem die Chance, Dinge zu verändern. Die Verantwortlichen hätten sich intensiv um ihn bemüht und ihm Zukunftsperspektiven aufgezeigt, an die er weiterhin glaube. Er hoffe, seinen Teil dazu beitragen zu können, „den ESVK wieder dahin zu bringen, wo er letztendlich auch im Eishockey-Deutschland hingehört“.

Ausführlich wurde auch über den Start in die Oberliga gesprochen. Buchwieser machte deutlich, dass die Spielklasse für ihn keine Ausrede für Anpassungsprobleme sein könne. „Es ist immer noch Eishockey – Oberliga, DEL, Bezirksliga, es geht um Eishockey.“ Die Mannschaft müsse unabhängig vom Niveau in jedem Training und insbesondere in jedem Spiel ihre bestmögliche Leistung abrufen.

Auf die Heimniederlage gegen Erding und die Reaktionen von den Rängen angesprochen, ordnete Buchwieser die Partie differenziert ein und verwies darauf, dass eine neu zusammengestellte Mannschaft zunächst auch mentale Stabilität entwickeln müsse. Gleichzeitig zeigte er Verständnis dafür, dass die Anhänger ihre Meinung äußern. Besonders beeindruckend sei auf der anderen Seite die große Unterstützung bei den folgenden Spielen gewesen. Für den Trainer gehört die hohe Erwartungshaltung ohnehin zum Profisport.

„Druck, das ist ja das Schöne am Eishockey oder am Profisport“, sagte Buchwieser. Schließlich sei den Menschen eben nicht egal, was auf dem Eis passiere. Entscheidend sei, dass seine Mannschaft lerne, mit dieser Erwartung umzugehen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, die Mitspieler und den Trainerstab zu entwickeln und unabhängig vom Spielstand ihren Weg weiterzugehen. „Dann ist Druck eigentlich etwas Schönes.“

Dass dieser Lernprozess bereits Wirkung zeigt, sah Buchwieser beim 4:3-Heimerfolg gegen Deggendorf. Nach einem Rückstand sei die Mannschaft ruhig geblieben und habe ihren Weg weiterverfolgt. Gerade für das Selbstvertrauen sei es wichtig zu wissen, dass man auch gegen eine starke Mannschaft einen Rückstand noch drehen könne.

Bei der Frage nach den beiden jungen Torhütern ließ sich Buchwieser nicht zu einer vorschnellen Festlegung bewegen. Sein Credo laute: „Entscheide dich erst, wenn du dich entscheiden musst.“ Beide Torhüter seien junge, aufstrebende deutsche Talente, die sehr ambitioniert arbeiteten. Eine klare Nummer eins gebe es derzeit nicht – die Einsatzzeiten sollen sich weiterhin nach den Leistungen richten.

Max Renner: Erfahrung, Führungsstärke und klare Vorstellungen

Nach dem Trainer stand mit Max Renner der Kapitän des ESVK im Mittelpunkt. Der 34-Jährige blickt auf mehr als 800 Profispiele und viele Jahre in DEL und DEL2 zurück. Das Gespräch zeigte aber nicht nur den erfahrenen Eishockeyprofi, sondern auch einen sympathischen und humorvollen Menschen, der sich in Kaufbeuren bereits wohlfühlt.

Tenambergen wollte zunächst wissen, was einen langjährigen DEL-Spieler dazu bewegt, den Weg zum ESVK in die Oberliga anzutreten. Renner berichtete von den Gesprächen mit Sebastian Buchwieser, dessen Vorstellungen und Philosophie ihm gefallen hätten. Gleichzeitig sei ihm wichtig gewesen, in Bayern zu bleiben. Und auch die sportliche Perspektive spielte eine entscheidende Rolle. „Meiner Meinung nach gehört der Verein auch nicht in die Oberliga“, stellte Renner klar. Das Thema Aufstieg sei dabei sogar eher von ihm selbst gekommen: „Man spielt ja auch gerne, um etwas zu gewinnen. Es macht auch Spaß, eine Meisterschaft zu gewinnen.“
Klare Vorstellungen hat Renner davon, was er von sich selbst und seinen Mitspielern erwartet. Auf die Frage, was die über ihn zitierte Haltung bedeute, keine Ausreden gelten zu lassen, antwortete der Kapitän sehr deutlich. Ungewohnte Stadien, Gegner oder äußere Bedingungen dürften keinen Einfluss auf die eigene Einstellung haben: „Man muss jedes Spiel 100, 110 Prozent geben.“ Schließlich sei Eishockey für die Spieler ihr Beruf.

Interessant war auch Renners Blick auf die ersten Wochen in der Oberliga. Manche Gegner würden gegen Kaufbeuren sehr defensiv agieren, Scheiben konsequent aus der eigenen Zone spielen und auf Konter lauern. Darauf müsse sich die Mannschaft besser einstellen. Gegen Erding habe man zu offensiv gedacht und dadurch zu viele Kontermöglichkeiten zugelassen. Das erfolgreiche Wochenende zuvor habe gezeigt, dass die Mannschaft daraus bereits gelernt habe.

Mit Rosenheim und Bietigheim hat Renner bereits erlebt, wie sich Meisterschaften und Aufstiege anfühlen. Eine Garantie für den Erfolg gebe es deshalb aber keineswegs. „Die Saison ist lang“, betonte der Kapitän. Entscheidend sei, möglichst konstant zu spielen, als Mannschaft aufzutreten und immer hart zu arbeiten. Einen Satz eines früheren Trainers habe er sich dabei besonders gemerkt: „Glück kann man sich erarbeiten.“

Auf die aktuelle Mannschaft bezogen zeigte sich Renner überzeugt: „Qualitativ haben wir eine gute Mannschaft. Und wenn wir alles umsetzen, dann haben wir einen erfolgreichen Weg vor uns.“

Im weiteren Verlauf wurde das Gespräch persönlicher. Renner erzählte von seiner Nachwuchszeit in Rosenheim und verriet, dass er mit 13 Jahren sogar für ein Jahr mit dem Eishockey aufgehört hatte. Nach seiner Rückkehr entwickelte sich der Sport schließlich zum Beruf. Über Rosenheim führte sein Weg nach Straubing, Bietigheim und Augsburg. Mit Bietigheim feierte er die DEL2-Meisterschaft und den Aufstieg in die DEL.

In Kaufbeuren ist der gebürtige Rosenheimer mittlerweile gut angekommen. Seine Familie lebt derzeit noch in der Heimat, Renner selbst wohnt in Kaufbeuren. Besonders die kurzen Wege und die Altstadt gefallen ihm. Auch über seinen neuen Verein fand er positive Worte: „Der Verein ist super. Die Mitspieler sind toll. Das Coaches-Team ist klasse.“ Nach zwei Monaten könne er über Kaufbeuren und sein neues Umfeld bislang „nur Positives“ berichten.

Führung durch die Kulturwerkstatt und viele persönliche Gespräche

Nach dem offiziellen Programm stand das im TOP-100-Netzwerk traditionell wichtige persönliche Miteinander im Mittelpunkt. Bei Essen und Getränken nutzten die Unternehmerinnen und Unternehmer ausgiebig die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen, neue zu knüpfen und sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen.

Auf großes Interesse stieß auch die anschließende Führung durch die Kulturwerkstatt. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mit Simone Klinger und Christian Stadtmüller die Räumlichkeiten des Kinder- und Jugendtheaters kennenzulernen. Die informativen Einblicke in das Gebäude, seine Entstehung und seine vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten beeindruckten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Bis gegen 22 Uhr blieben viele Gäste in der Schauburg zusammen. Damit zeigte das Netzwerktreffen einmal mehr, was den ESVK TOP-100 Club neben der Unterstützung des Kaufbeurer Eishockeys auszeichnet: Unternehmen und Persönlichkeiten aus der Region, die sich kennen, miteinander im Austausch stehen und gerne gemeinsam Zeit verbringen.

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LINARA öffnet am 11. Oktober zum verkaufsoffenen Sonntag

Foto: LINARA, KI generiert

Ausstellung am Bavariaring ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet – Jubiläumsaktion wird für Besucher um einen Tag verlängert

Am Sonntag, 11. Oktober 2026, öffnet LINARA in Kaufbeuren seine Erlebniswelt am Bavariaring 22 von 10 bis 16 Uhr. Besucher können sich ohne vorherige Terminvereinbarung über Lösungen für Wintergärten, Terrassendächer, Fenster, Haustüren und weitere Möglichkeiten zur Gestaltung und Modernisierung des eigenen Zuhauses informieren. Anlass ist der verkaufsoffene Sonntag in Kaufbeuren, der taggleich mit dem Rustikalmarkt in der Innenstadt stattfindet.

Für Besucher des Aktionstages verlängert LINARA zudem seine aktuelle Jubiläumsaktion um einen Tag. Regulär endet die Aktion am Samstag, 10. Oktober. Am verkaufsoffenen Sonntag können Interessierte letztmalig zehn Prozent Aktionsrabatt auf das gesamte Produktsortiment nutzen.

Im Mittelpunkt des Tages steht die Ausstellung von LINARA. Dort lassen sich unterschiedliche Lösungen rund um Glasarchitektur, Fenster und Haustüren direkt ansehen und miteinander vergleichen. Das Angebot richtet sich insbesondere an Eigentümer und Bauherren aus dem Allgäu, Schwaben und Oberbayern, die eine Modernisierung, Sanierung oder Erweiterung planen und sich zunächst einen Überblick über gestalterische und technische Möglichkeiten verschaffen möchten.

LINARA ist Teil der Solarlux-Gruppe und verbindet die Produkte verschiedener Hersteller mit Beratung, Planung und Ausführung vor Ort. Neben Lösungen von Solarlux gehören unter anderem Fenster und Haustüren von Internorm zum Portfolio. In der Erlebniswelt können Materialien, Öffnungsarten und unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten unmittelbar erlebt und Fragen zum eigenen Bauvorhaben mit den Fachberatern besprochen werden.

Rustikalmarkt und verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt

Ein Besuch bei LINARA lässt sich an diesem Sonntag mit dem Rustikalmarkt in der Kaufbeurer Altstadt verbinden. Der Markt ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Angeboten werden unter anderem Kunsthandwerk, regionale Erzeugnisse sowie Speisen und Getränke. Gleichzeitig öffnen Geschäfte in der Innenstadt im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags.

Die LINARA Erlebniswelt befindet sich am Bavariaring 22 in 87600 Kaufbeuren und ist am 11. Oktober von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Parkplätze stehen direkt an der Erlebniswelt zur Verfügung.

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Allgemein

Hans-Georg Maaßen spricht vor rund 400 Gästen im Kaufbeurer Stadtsaal

Auf Einladung des Bündnisses Zukunft Kaufbeuren äußert sich der frühere Verfassungsschutzpräsident zu Meinungsfreiheit, Migration und Sicherheitspolitik

Der frühere Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, war zu Gast im Kaufbeurer Stadtsaal. Unter der Überschrift „Drohen totalitäre Verhältnisse in Deutschland?“ sprach er auf Einladung der Wählergruppe Bündnis Zukunft Kaufbeuren (BZKf) über seine Sicht auf die politische Entwicklung in Deutschland. Nach Angaben des Veranstalters kamen rund 400 Besucher.

Der BZKf-Vorsitzende und Kaufbeurer Stadtrat Dr. Thomas Jahn begrüßte die Gäste. Nach Angaben der Wählergruppe haben deren Veranstaltungen seit der Gründung vor gut einem Jahr insgesamt rund 1.600 Besucher erreicht.

Maaßen berichtet über Auseinandersetzung mit Verfassungsschutz

Maaßen ging zunächst auf seine persönliche Auseinandersetzung mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz ein. Nach seinen Angaben werde er seit seiner Wahl zum Vorsitzenden der WerteUnion von seiner früheren Behörde beobachtet. Gegen das Vorgehen führt er einen Rechtsstreit. „Ich genieße den zweifelhaften Vorzug, wahrscheinlich als einziger ehemaliger Nachrichtendienstchef der westlichen Welt von seinen Ex-Mitarbeitern überwacht zu werden“, sagte Maaßen.

Auch die Diskussion über ein mögliches AfD-Verbotsverfahren griff der Referent auf. Erst wenige Tage zuvor war Maaßen als einer der Sachverständigen bei einer Anhörung des Justizausschusses des Thüringer Landtags zu diesem Thema eingeladen gewesen.

Maaßen vertrat in Kaufbeuren die Auffassung, politische Positionen würden zunehmend ausgegrenzt. In diesem Zusammenhang kritisierte er auch die sogenannte „Brandmauer“ gegenüber der AfD. Diese bezeichnete er als Instrument linker Parteien, um politische Konkurrenten auszugrenzen.

Kritik an Migrations- und Klimapolitik

Weitere Schwerpunkte des Vortrags waren die Migrations- und Klimapolitik. Maaßen kritisierte die Zuwanderungspolitik der vergangenen Jahre und stellte deren Rechtmäßigkeit infrage. Auch die deutsche Klimapolitik bewertete er kritisch. Nach seiner Auffassung belasten steigende Energiekosten die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie.

Im Zentrum seines Vortrags stand die Frage, ob die Meinungsfreiheit und der offene politische Diskurs in Deutschland zunehmend eingeschränkt würden. Maaßen zog dabei wiederholt Parallelen zu Entwicklungen in der DDR und sprach von der Gefahr „totalitärer Verhältnisse“.

Diese Einschätzung verband er unter anderem mit seiner Kritik am Umgang mit kontroversen politischen Positionen, an Teilen der Medien sowie an staatlichen Institutionen. Begriffe wie „Hass und Hetze“ oder „Desinformation“ würden seiner Auffassung nach teilweise dazu verwendet, bestimmte Positionen aus dem öffentlichen Diskurs auszuschließen.

Diskussion mit dem Publikum

Nach Darstellung des Veranstalters wurde Maaßens Vortrag mit lang anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen aufgenommen. Im Anschluss stellte er sich den Fragen der Besucher.

Das Bündnis Zukunft Kaufbeuren kündigte an, seine Veranstaltungsreihe im kommenden Jahr fortzusetzen. Daneben wirbt die Wählergruppe derzeit für eine Informationsfreiheitssatzung für die Stadt Kaufbeuren.

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„Stadt und Land – Hand in Hand“

© Dieses Bild wurde mithilfe von KI erstellt.

Tag der offenen Tür am Grünen Zentrum Kaufbeuren

Unter dem Motto „Stadt und Land – Hand in Hand“ lädt das Grüne Zentrum Kaufbeuren am Sonntag, 11. Oktober 2026, von 9.30 bis 16.00 Uhr zu einem gemeinsamen Tag der offenen Tür ein. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm rund um Landwirtschaft, Ernährung, Forstwirtschaft, Bildung und die Arbeit der beteiligten Organisationen.

 

Der Tag beginnt um 9.30 Uhr mit einer ökumenischen Andacht. Ab 10.00 Uhr lädt ein zünftiger Frühschoppen mit Weißwurstfrühstück zum gemütlichen Beisammensein ein. Für die musikalische Unterhaltung sorgt dabei die vlf-Kapelle.

 

Ab 10.00 Uhr öffnen zugleich die verschiedenen Bereiche des Grünen Zentrums ihre Türen und geben Einblicke in ihre vielfältigen Aufgaben. Im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren können sich die Gäste unter anderem zu den Themen Tierwohl, Investitionsförderung, Moor und Wettmelken informieren. Ergänzt wird das Angebot durch einen Film zum Thema Tierwohl. Weitere Mitmach- und Informationsangebote beschäftigen sich mit Ernährung und Genuss: Dazu gehören ein Sinnesparcours, „Genussinseln“ sowie ein Pfannkuchen-weg.

 

Auch die Technikerschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement stellt sich vor. Die Studierenden präsentieren ihre Praxisfächer und geben Einblicke in Lehrküche, Großküche, Wäsche, Reinigung und Garten. Bei einer Mitmachaktion können die Gäste außerdem selbst kreativ werden und einen Schlüsselanhänger nähen.

Informationen zu den vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Forstwirtschaft gibt es in den Garagen links neben dem Maschinenring. Im Außenbereich steht zudem der Wald im Mittelpunkt. Dort erhalten Besucherinnen und Besucher Informationen zu Schutzwald und Mitmachaktionen sowie zur Kampagne „Respektiere Deine Grenzen“.

 

Für zusätzliche Abwechslung sorgen Direktvermarkter aus der Region, eine Maschinenausstellung und verschiedene Kinderaktionen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Neben dem Weißwurstfrühstück werden an weiteren Ständen Speisen und Getränke angeboten.

 

Gemeinsam gestaltet wird der Tag der offenen Tür vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren, dem Bayerischen Bauernverband, dem Maschinenring Ostallgäu GmbH und dem vlf Ostallgäu. Die Veranstalter möchten mit dem Aktionstag die vielfältige Arbeit am Grünen Zentrum sichtbar machen und zugleich die Verbindung zwischen Stadt und Land stärken.

Termin: Sonntag, 11. Oktober 2026

Uhrzeit: 9.30 bis 16.00 Uhr

Ort: Grünes Zentrum Kaufbeuren

Beginn: 9.30 Uhr ökumenische Andacht, ab 10.00 Uhr Frühschoppen und Aktionsprogramm

Parkmöglichkeiten: Parkmöglichkeiten stehen beim Innovapark zur Verfügung. Von dort ist das Festgelände bequem fußläufig zu erreichen.

 

Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

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Jugend Kinder Soziales

Royal Rangers Pfadfinderstamm 248 wird reaktiviert

Foto: Wolfgang Groß – Stiftung Nächstenliebe in Aktion

Erstes Treffen am Freitag, 9. Oktober

Kaufbeuren-Neugablonz. Nach einer langen Pause wird der Royal-Rangers-Pfadfinderstamm 248 in Neugablonz wieder aktiv. Interessierte Eltern sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit ihren Kindern vorbeizukommen und die christliche Pfadfinderarbeit kennenzulernen.

Der Stammposten musste seine Arbeit aufgrund fehlender Leitungskräfte zunächst einstellen. In den vergangenen zwölf Monaten starteten bereits die Vorbereitungen für den Neustart dieser Royal Ranger Arbeit, indem das angehende Leitungsteam zusammen mit zwölf eritreischen Kindern regelmäßig an den wöchentlichen Treffen des benachbarten Royal-Rangers-Stammes in Marktoberdorf teilnahmen. Organisiert und begleitet wurde dies insbesondere von Rebecca Groß sowie von Stefan Ostrowski, Regionalleiter der Royal Rangers für Schwaben, wobei die Stiftung Nächstenliebe in Aktion zwei Kleinbusse für die Fahrten kostenlos zur Verfügung stellte.

Nun hat sich Rebecca Groß bereit erklärt, gemeinsam mit Stefan Ostrowski und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Royal-Ranger-Stamm 248 in Neugablonz neu aufzubauen. „Uns ist wichtig, dass Kinder einen Ort finden, an dem sie Gemeinschaft erleben, Verantwortung übernehmen, die Natur entdecken und zugleich christliche Werte ganz praktisch kennenlernen können“, erklärt Rebecca Groß. „Wir freuen uns sehr, dass es jetzt wieder direkt in Neugablonz weitergehen kann.“

Das Interesse ist bereits groß: Rund 40 Kinder werden am kommenden Freitag für das erste Treffen erwartet.

Die Royal Rangers sind eine christliche Pfadfinderarbeit, bei der Kinder und Jugendliche in altersgerechten Teams von ehrenamtlichen Leiterinnen und Leitern begleitet werden. Neben klassischen Pfadfinderaktivitäten wie Naturerlebnissen, Camps, Wandern, Feuer machen und praktischen Fertigkeiten spielen Gemeinschaft, gegenseitige Verantwortung und der christliche Glaube eine wichtige Rolle.

Wie lebendig diese Arbeit sein kann, konnten vier Kinder aus Neugablonz bereits in diesem Sommer erleben. Sie nahmen am Royal-Rangers-Sommercamp „Exodus“ in Schwangau teil. Das Camp fand vom 10. bis 15. August 2026 statt. Insgesamt 220 Ranger aus den Stämmen Senden, Füssen/Marktoberdorf, Landsberg, Günzburg und Neu-Ulm verbrachten dort eine Woche voll mit Spiel, Spaß und Abenteuer und begaben sich auf eine Reise in das alte biblische Ägypten.

Das erste Treffen findet am Freitag, 9. Oktober 2026, um 16:00 Uhr auf dem Gelände der Immanuelgemeinde, Dessestraße 5 in Neugablonz, statt.

Neben den bereits angemeldeten Kindern sind auch ausdrücklich weitere interessierte Familien willkommen. Eltern können gemeinsam mit ihren Kindern vorbeikommen und die Royal Rangers kennenlernen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an rr248@immanuel-kf.de

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Bildung Jugend Kinder Kultur Soziales Veranstaltung

Letzte Chance Sommer 87

foto: Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Christoph Jorda

Noch zwei Vorstellungen an diesem Wochenende

Sommer 87

Mut. Freundschaft. Widerstand

Altersempfehlung:
12+
Freitag 09.10. 19 Uhr
Samstag 10.10 um 19 Uhr
Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Große Bühne
Ganghoferstraße 6, Kaufbeuren

Inhalt

Das Publikum begibt sich in die DDR kurz vor dem Mauerfall. Eine Gruppe Jugendlicher wagt es, mit einem selbst geschrieben Theaterstück unbequeme Fragen nach Freiheit, Wahrheit und Mut zu stellen. Doch ihr kreativer Protest bleibt nicht unbemerkt – und plötzlich geraten sie selbst ins Visier der Staatsmacht. Ein bewegendes Drama über Freundschaft, Zivilcourage und den Preis der Freiheit. Ein Theaterabend, der zum nachdenken anregt und zeigt, wie wichtig es ist, für die eigene Stimme einzustehen.

Kommentar des Regieteams

Ein Theaterstück mit DDR-Bezug ist nicht alltäglich. Umso mehr freut es uns, dass die Jugendlichen sich dem Thema stellen wollen. Die Probenzeit ist eine spannende Erfahrung für alle Beteiligten. Durch intensive Zeitzeugen-Gespräche und Ausflüge kann sich die Gruppe etwas in die Zeit von damals zurück versetzen. Wir freuen uns auf dieses besondere Theaterstück!

Diese Theaterproduktion wird vom Freistaat Bayern gefördert.

Autorin
Leonie Hilbert

Regie
Jannis Konrad

Regieassistenz
Frida Dopfer
Tamara Otparlik
Amelie Hassfurter

Hinweis: Projektionen auf der Bühne wurden mit KI unterstützt.

KULTURWERKSTATT-Vorverkaufsstellen

SCHAUBURG Essen und Trinken
Ganghoferstraße 6, Kaufbeuren
Foyer Stadtmuseum
Kaisergäßchen 12-14, Kaufbeuren

Reservix-Vorverkaufsstellen

https://kulturwerkstatt-kaufbeuren.reservix.de/p/reservix/group/547262

Buchandlung Menzel
Sudetenstraße 119, Kaufbeuren
Engels Genussreich
Ludwigstraße 34, Kaufbeuren

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Bildung Gesundheit Jugend Kinder Kultur Natur & Tiere Soziales Sport Veranstaltung

Die Kinderuni der Bürgerstiftung Kaufbeuren startet ins neue Schuljahr

Kulturwerkstatt Kaufbeuren

Wissenschaft zum Staunen und Mitmachen Von der Welt unserer Zellen bis zu großen Fragen der Wissenschaft

Kaufbeuren, Oktober 2026 – Neues Schuljahr, neue spannende Fragen: Auch im Schuljahr 2026/2027 lädt die Bürgerstiftung Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Kulturwerkstatt Kaufbeuren wieder zur Kinderuni ein. Junge Forscherinnen und Forscher ab acht Jahren können sich auf spannende Themen, interessante Expertinnen und Experten und jede Menge Aha-Momente freuen.

Die Kinderuni bringt Wissenschaft dorthin, wo sie für Kinder besonders spannend wird: auf die Bühne der Kulturwerkstatt Kaufbeuren. Dabei geht es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern vor allem darum, Neugier zu wecken, Fragen zu stellen und gemeinsam die Welt zu entdecken.

Den Auftakt macht am Donnerstag, 15. Oktober 2026, von 17 bis 18 Uhr die Veranstaltung „Mission Pausenbrot: Wie Essen zu Energie für deine Zellen wird“ mit Prof. Dr. Regina Fluhrer auf der großen Bühne der Kulturwerkstatt Kaufbeuren.

Was passiert eigentlich mit dem Pausenbrot?

Ein Apfel, Nudeln oder das Pausenbrot – wir essen sie jeden Tag. Doch was geschieht eigentlich danach? Bei der ersten Kinderuni-Veranstaltung des neuen Schuljahres geht es auf eine spannende Reise durch den Körper bis hinein in die winzige Welt unserer Zellen.

Die Kinder erfahren, welche wichtigen Nährstoffe in Lebensmitteln stecken – darunter Zucker, Fette, Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe. Gemeinsam wird verfolgt, wie diese Stoffe aus dem Essen in den Körper gelangen, mit dem Blut transportiert werden und schließlich in den Zellen ankommen.

Dabei lernen die jungen Besucherinnen und Besucher auch die faszinierende Welt der Zellen kennen. Denn Zellen sind echte kleine Werkstätten: Sie bauen auf, reparieren, speichern und gewinnen Energie – und sorgen damit unter anderem dafür, dass wir denken, laufen, wachsen und lachen können.

Durch die Veranstaltung führt Prof. Dr. Regina Fluhrer, Biochemikerin und Molekularbiologin an der Universität Augsburg. Seit mehr als 25 Jahren forscht sie daran, wie Enzyme in unseren Zellmembranen andere Proteine schneiden und welche Auswirkungen dies auf unsere Zellen hat.

Die Kinderuni macht damit deutlich: Wissenschaft steckt mitten in unserem Alltag – sogar im Pausenbrot.

Kinderuni in der Kulturwerkstatt

Mit der Kinderuni möchten die Bürgerstiftung Kaufbeuren und die Kulturwerkstatt Kaufbeuren Kindern einen unkomplizierten Zugang zu Wissenschaft und Forschung ermöglichen. Die Veranstaltungen richten sich insbesondere an Kinder ab 8 Jahren und verbinden verständliche Wissensvermittlung mit spannenden Geschichten und anschaulichen Einblicken.

 

  1. Termin

„Mission Pausenbrot: Wie Essen zu Energie für deine Zellen wird“

Donnerstag, 15. Oktober 2026, 17:00–18:00 Uhr
Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Große Bühne
Ganghoferstraße 6, 87600 Kaufbeuren
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Eintritt: frei
Barrierefreier Zugang

  1. Termin

„warum werden Menschen Krank?“

Donnerstag, 19. November 2026, 17-18:00 Uhr

Kulturwerkstatt Kaufbeuren – Große Bühne
Ganghoferstraße 6, 87600 Kaufbeuren
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Eintritt: frei
Barrierefreier Zugang

 

Die Bürgerstiftung Kaufbeuren und die Kulturwerkstatt Kaufbeuren freuen sich auf viele neugierige junge Forschende und einen spannenden Start ins neue Kinderuni-Jahr.

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Kultur Veranstaltung

YAKOU TRIBÈ mit „Out of Sight“

yakou tribè

Jazz aus Berlin live im Stadttheater Kaufbeuren

Am Freitag, 30. Oktober 2026, gastiert das Berliner Quartett Yakou Tribe mit seinem Programm „Out of Sight“ im Stadttheater. Das Konzert beginnt um 20 Uhr und endet voraussichtlich um 22.00 Uhr.
 
Seit zwanzig Jahren ist Yakou Tribe gemeinsam unterwegs und hat bislang fünf CDs veröffentlicht. Die jüngste trägt den Titel „Out of Sight“ und führt die musikalische Reise der Band in verschiedene Klangwelten: Neben dem Soundtrack eines amerikanischen Roadmovies finden sich Anklänge an das urbane Amerika der 1950er-Jahre und an südamerikanische Musik.
 
Zum Quartett gehören der Gitarrist Christian Kögel, der Altsaxophonist Jan von Klewitz, der Kontra- und E-Bassist Pepe Berns sowie der Schlagzeuger Rainer Winch. Klewitz und Berns steuern folkloristische, brasilianisch geprägte und zugleich dem Jazz verbundene Songs und Balladen bei. Die Kompositionen von Kögel und Winch greifen dagegen die Tradition des Progressive Rock der 1970er-Jahre auf.
 
YAKOU TRIBÈ – „Out of Sight“
 
Veranstalter: Kulturring Kaufbeuren e. V. 
Veranstaltungsort: Stadttheater Kaufbeuren
Termin: Freitag, 30. Oktober 2026
Abendkasse: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Ende: voraussichtlich 22:00 Uhr inkl. Pause
 
Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de, telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr) oder per WhatsApp 015202434081
 
Mehr Infos zu YAKOU TRIBÈ auf https://yakoutribe.de 
 
Der Kulturring Kaufbeuren und YAKOU TRIBÈ freuen sich auf eine musikalische Reise mit zahlreichen Besucherinnen und Besucher.
 
Unterstützt und gefördert durch die Stadtkultur Kaufbeuren
 
Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.
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Sport

Zäher Saisonstart für die Kaufbeurer Handballer

Foto: Yuri Weber

Herrenteams mit verpatztem Auftakt, Damen siegreich

Am vergangenen Wochenende standen für die Kaufbeurer Handballer des TVKN im Seniorenbereich jeweils die ersten Saisonspiele auf dem Plan. Die erste Herrenmannschaft stand dabei im Derby gegen Schongau auf der Platte, während die Herren II und die Damen in Buchloe gastierten. 

Nach einer langen Vorbereitung stand am Sonntag für die Herren I der Saisonauftakt gegen den TSV Schongau an. Eine volle Halle und einige bekannte Gesichter auf Seiten der Schongauer sollten zur Motivation für ein starkes Auftaktspiel beitragen. Kleiner Wermutstropfen: Sowohl Kapitän Roman Haggenmüller als auch Konstantin Balkow mussten krankheitsbedingt das Spiel von der Tribüne aus verfolgen.  

In den ersten Spielminuten fiel es beiden Mannschaften jedoch schwer, Lösungen im Angriff zu finden. Die Kaufbeurer scheiterten immer wieder an ihrer eigenen Chancenverwertung, während dem TSV der Kaufbeurer Torwart Nils Hipper, der nach einem Kopftreffer beim ersten Wurf des Spiels richtig in Fahrt kam, das Leben schwer machte. In der 12. Spielminute ergab sich so ein Spielstand von 5:5. 

Dann rissen die Schongauer das Spiel immer mehr an sich. Durch eine energische Abwehrleistung und einen konsequenteren Angriff konnten die Gäste bis in die 19. Minute auf 7:10 erhöhen. Zunehmend verunsichert leisteten sich die Hausherren dann mehr und mehr einfache Fehler. Bis zum Ende der Halbzeit dominierten dann klar die Schongauer und führten nach einem 6-Tore-Lauf zum Halbzeitpfiff mit 9:16. 

Nach der Pause ging es zunächst ausgeglichen weiter. Die Hausherren schienen sich etwas gefangen zu haben, konnten aber trotz einer weiterhin starken Leistung ihres Schlussmannes Nils Hipper nicht wirklich Boden gutmachen. Nach 40 gespielten Minuten war beim Stand von 14:21 der Vorsprung des TSV kaum in Gefahr.  

Zum Ende des Spiels dominierten dann wieder Unkonzentriertheiten und technische Fehler der Wertachstädter, die von den Gästen aus Oberbayern gnadenlos ausgenutzt wurden. Letztendlich konnte der TVKN keine wirklichen Impulse mehr setzen und musste sich deutlich mit 19:31 geschlagen geben. Schongau erringt damit den ersten Sieg im dritten Spiel, während die Kaufbeurer im ersten Spiel der Saison eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen müssen.  

CO-Trainer Schelb fasst zusammen: „Leider haben wir es heute nicht geschafft, das umzusetzen, was wir seit Wochen trainieren. Wir waren unsicher und deshalb fehleranfällig. Insgesamt waren wir im Angriff zu ungefährlich und auch in der Abwehr hat uns die letzte Konsequenz gefehlt. Unabhängig davon geht es am Samstag weiter. Wir müssen dieses Spiel abhaken und uns mit einer besseren Leistung im nächsten Spiel belohnen. Dass die Mannschaft es besser kann, haben die Jungs im Training und in den Testspielen gezeigt.“ 

Für den TVKN spielten: Horend, Hipper (beide Tor), Amberger 3, Wabersich 2, Keller 1, Gellrich 3, Kinberger 1, Salzer, Spitschan 3, Kittner, Hohenreiter 2, Mohring 1, Bartel 3; 

Im ersten Spiel des Wochenendes stand die neu formierte Damenmannschaft des TVKN unter Trainer Mario Scheffler in Buchloe auf der Platte. Die Damen zeigten dabei ein überzeugendes Auftaktspiel und konnten nach einer starken Mannschaftsleistung auswärts mit 9:33 gewinnen. Verdient führt man damit nun in der noch jungen Bezirksligasaison die Tabelle an.  

Ebenfalls in Buchloe stand nach dem Spiel der Damen das erste Spiel der Herren II auf dem Plan. Hier gelang es dem Team von Christian Schelb trotz energischen Einsatzes nicht, den Buchloer Hausherren Punkte abzuringen. Im Tor zeigte Max Alles eine starke Leistung, die jedoch in einem knappen Spiel nicht ausreichte, um einen teils inkonsequenten Angriff auszugleichen. Am Ende gelang es einer motivierten Buchloer Mannschaft, einen 32:28-Heimsieg zu feiern. 

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Kultur Veranstaltung

Rustikalmarkt bringt Kunsthandwerk, Kulinarik und Oldtimer in Kaufbeurens Altstadt

Rund 40 Aussteller am 11. Oktober – verkaufsoffener Sonntag, Kinderprogramm und Livemusik ergänzen das Marktgeschehen

Kunsthandwerk, regionale Spezialitäten und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Am Sonntag, 11. Oktober 2026, findet in der Kaufbeurer Altstadt wieder der Rustikalmarkt statt. Von 11 bis 17 Uhr präsentieren rund 40 Kunsthandwerker, Gastronomen und Direktvermarkter ihre Angebote. Veranstalter ist Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing.

Kunsthandwerk und regionale Spezialitäten

Das Angebot reicht von Arbeiten aus Holz, Filz, Keramik und Papier bis zu unterschiedlichen handgefertigten Produkten. Hinzu kommen Direktvermarkter mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln. Kulinarisch reicht die Auswahl unter anderem von Aufstrichen, Brotspezialitäten, Käse und Kräuterprodukten bis zu Bratwurst, Langos, Baumkuchen, Schokofrüchten und verschiedenen Mandelvariationen.

Programm für Kinder und Oldtimertreffen am Hafenmarkt

Auch für Kinder ist einiges geboten. Am Obstmarkt fährt eine Kindereisenbahn, außerdem ist ein Ballonkünstler vor Ort. Ab 13 Uhr wird Kinderschminken angeboten. Am Hafenmarkt veranstaltet Rustika Schmuck im Rahmen der Summer Streets ein Oldtimertreffen. Für musikalische Unterhaltung sorgt um 13 Uhr Manuel Peczler. Um 15 Uhr werden Alphornbläser erwartet.

Geschäfte öffnen am Sonntagnachmittag

Parallel zum Rustikalmarkt beteiligen sich zahlreiche Einzelhändler in der Altstadt am verkaufsoffenen Sonntag. Die teilnehmenden Geschäfte öffnen von 13 bis 17 Uhr. „Dank des Engagements vieler Beteiligter zeigt sich Kaufbeurens Altstadt am Rustikalmarkt wieder von seiner schönen Seite und hat eine Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und Unterhaltung für Groß und Klein zu bieten“, sagt Kaufbeurens Wirtschaftsreferent Andreas Bauer.

Kaiser-Max-Straße für Verkehr gesperrt

Besucher und Anwohner sollten zudem die geänderte Verkehrsführung beachten: Die Kaiser-Max-Straße ist am Veranstaltungstag von 7 bis 19 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.

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Panorama Veranstaltung

„Kriegstüchtigkeit oder gemeinsame Sicherheit?“: KIFIAS lädt zur Diskussion in Kaufbeuren

Vortrag mit Publizist und Oberstleutnant a. D. Hans-Jürgen Rose am 14. Oktober im Stadtsaal – auch das geplante Arrow-3-System bei Kaufbeuren soll Thema sein

Unter dem Titel „Kriegstüchtigkeit oder gemeinsame Sicherheit? Brauchen wir Arrows wirklich?“ lädt die Kaufbeurer Initiative für Frieden, internationalen Ausgleich und Sicherheit (KIFIAS) am Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion in den Stadtsaal Kaufbeuren ein. Nach Angaben der Initiative soll es dabei um aktuelle sicherheitspolitische Entwicklungen und insbesondere um die Rolle des Raketenabwehrsystems Arrow 3 gehen. pressemitt.rose

Hans-Jürgen Rose spricht im Stadtsaal

Als Referent kündigt KIFIAS den Publizisten Hans-Jürgen Rose, Oberstleutnant a. D., an. Rose gehört zu den Mitbegründern des Arbeitskreises „Darmstädter Signal“, der 1983 von Zeit- und Berufssoldaten der Bundeswehr gegründet wurde. Der Arbeitskreis setzt sich nach Darstellung von KIFIAS heute unter anderem für den Vorrang friedlicher Konfliktlösungen ein.

Aus Sicht der Initiative haben die aktuellen Diskussionen um „Kriegstüchtigkeit“, „Verteidigungsfähigkeit“, „Wehrbereitschaft“ und „Resilienz“ die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland und innerhalb der NATO stark geprägt. KIFIAS stellt dem die Frage gegenüber, welche Bedeutung Konzepte einer gemeinsamen europäischen Sicherheit künftig haben könnten.

Geplantes Arrow-System bei Kaufbeuren im Mittelpunkt

Einen unmittelbaren Bezug zu Kaufbeuren sieht die Initiative in den Planungen für das Raketenabwehrsystem Arrow 3. Nach Darstellung von KIFIAS wurde Ende Juni bekannt, dass im Königsberger Forst bei Kaufbeuren eine Radarstation für das System entstehen soll.

Rose soll bei seinem Vortrag nach Angaben des Veranstalters der Frage nachgehen, inwieweit die derzeitige Aufrüstungs- und Sicherheitspolitik Voraussetzungen für eine zukünftige europäische Sicherheitsarchitektur schaffen kann und welche Rolle das Arrow-System dabei spielt. Anschließend ist eine Diskussion vorgesehen. pressemitt.rose

Termin: Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19 Uhr
Ort: Stadtsaal Kaufbeuren, Augsburger Straße 2

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Allgemein

Otto-Müller-Straße in Kaufbeuren fünf Tage gesperrt

Arbeiten an einem Hausanschluss vom 12. bis 16. Oktober – Einbahnstraßenregelungen in mehreren Straßen werden vorübergehend geändert

Verkehrsteilnehmer müssen sich in der Otto-Müller-Straße auf eine mehrtägige Sperrung einstellen. Von Montag, 12. Oktober, bis Freitag, 16. Oktober, ist die Straße auf Höhe der Hausnummer 35 für den Verkehr gesperrt. Das teilt die Stadt Kaufbeuren mit. Grund für die Sperrung ist die Verlegung eines Hausanschlusses.

Änderungen für Anlieger

Anlieger können ihre Häuser bis zur Hausnummer 35 weiterhin anfahren. Für die Bewohner im Bereich nach der Hausnummer 35 sowie in der Wilhelm-Rappold-Straße, Christoph-Walch-Straße und Kunz-von-der-Rosen-Straße werden die bestehenden Verkehrsregelungen vorübergehend angepasst.

Die Einbahnstraßenregelungen in der Wilhelm-Rappold-Straße und der Kunz-von-der-Rosen-Straße werden während der Sperrung aufgehoben. In der Christoph-Walch-Straße wird die Einbahnstraßenregelung für diesen Zeitraum umgekehrt.

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Kultur Veranstaltung

„Reise durch die Jahrzehnte“: Open Range bringt Blues und Folk zu ROMI’s Restaurant am 10. Oktober

Akustische Instrumente, drei Stimmen und Songs von den Wurzeln des Delta-Blues bis zu Klassikern von Pink Floyd, Fleetwood Mac, den Rolling Stones und U2

Eine musikalische Reise durch mehrere Jahrzehnte erwartet die Gäste bei Romi’s Restaurant in Kaufbeuren: Das Trio Open Range verbindet Blues und Folk mit bekannten Songs und weniger bekannten musikalischen Entdeckungen. Mit akustischen Instrumenten, ausdrucksstarken Stimmen und eigenen Arrangements verleihen die drei Musiker ihrem Repertoire eine persönliche Note.

  • Am Samstag, 10. Oktober 2026, ab 20 Uhr
  • Eintritt frei. Reservierung unter 0152 53000875

Drei Musiker und viel Raum für musikalische Freiheit

Open Range sind Uli Roidl an Gitarre und Bluesharp sowie Gesang, Bernhard Steinmetz an Gitarre, Slide-Guitar und Foot-Percussion sowie Gesang und Martin Baldauf an Kontrabass und Gesang. Der Bandname ist dabei Programm: „Open Range“ steht für die musikalische Freiheit, die sich das Trio bei seinen Auftritten nimmt. Improvisationen, kreative Wendungen und spontane Momente gehören dazu. Mal feinfühlig und zurückhaltend, mal kraftvoll interpretieren die Musiker die Stücke auf ihre eigene Weise.

Von Robert Johnson bis U2

Entsprechend weit reicht das Repertoire. Songs von Blueslegenden wie Robert Johnson und Elmore James gehören ebenso dazu wie Musik der Allman Brothers. Hinzu kommen Stücke von Eric Clapton, Fleetwood Mac, Van Morrison, Pink Floyd, den Rolling Stones und U2. Damit spannt Open Range einen musikalischen Bogen von den Wurzeln des Delta-Blues bis zu bekannten Songs der vergangenen Jahrzehnte.

Das Konzert findet bei Romi’s Restaurant, Füssener Straße 38 in Kaufbeuren, statt.

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Sport

Nach 40 Jahren wieder ein Sieg in Wiggensbach: SVK gewinnt mit 3:0

SpVgg Kaufbeuren hält dem Druck der Gastgeber stand – Lukas Kress sichert mit starken Paraden die Führung, Sauter und Uygun treffen spät zur Entscheidung

Lange musste die SpVgg Kaufbeuren auf diesen Erfolg warten: Nach 40 Jahren gelang der SVK wieder ein Sieg in Wiggensbach. Die Kaufbeurer setzten sich beim FC Wiggensbach mit 3:0 durch und holten damit wichtige Punkte. Deutlicher, als es der Spielverlauf vermuten lässt: Die Gastgeber drängten vor allem nach der Pause auf den Ausgleich, ehe zwei späte Kontertore die Partie entschieden.

Conrad trifft früh zur Kaufbeurer Führung

Wiggensbach, das nach sieben Niederlagen in Folge unter erheblichem Erfolgsdruck stand, erwischte den besseren Start. Jürgen Maurer hatte eine große Gelegenheit zur Führung, konnte diese jedoch nicht nutzen. Auf der Gegenseite schlug Kaufbeuren zu. Nach einem Durcheinander im Wiggensbacher Strafraum landete der Ball bei Robin Conrad, der in der 13. Minute das 1:0 für die SVK erzielte. Anschließend erspielten sich auch die Gäste weitere Möglichkeiten, gingen aber mit der knappen Führung in die Pause.

Lukas Kress hält die SVK im Spiel

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Wiggensbach den Druck deutlich. Die Gastgeber erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten und drängten auf den Ausgleich. Doch die Kaufbeurer Defensive hielt stand – und wenn sie überwunden wurde, war Torhüter Lukas Kress zur Stelle. Mit mehreren starken Paraden verhinderte er den Ausgleich. Die SVK zog sich in dieser Phase weit zurück und konzentrierte sich darauf, die knappe Führung zu verteidigen. Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit.

Zwei Konter entscheiden die Partie

Mit frischen Kräften setzte Kaufbeuren schließlich die entscheidenden Nadelstiche. Michael Sauter erhöhte in der zweiten Minute der Nachspielzeit nach einem Konter auf 2:0. Nur zwei Minuten später machte Can Uygun mit dem 3:0 endgültig alles klar. Für Wiggensbach bedeutete die Niederlage das achte verlorene Spiel in Folge. Die SVK dagegen konnte nach zuletzt schwierigen Wochen einen wichtigen Erfolg feiern.

„Uns war bewusst, dass Wiggensbach nach sieben Niederlagen in Serie unter Druck steht. Uns kam dann die frühe Führung durch Robin Conrad zugute. Wir haben uns in der ersten Halbzeit einige Chancen herausgespielt. In der zweiten Halbzeit hat Wiggensbach enorm auf den Ausgleich gespielt, doch unser Torwart Lukas Kress und unser Abwehrverbund hatten alles im Griff“, sagte Luca Wollens nach der Partie.

Besonders wichtig war für ihn die Einstellung seiner Mannschaft: „Der Sieg war enorm wichtig für uns. Wir waren nicht unbedingt die bessere Mannschaft, haben aber gezeigt, was möglich ist, wenn jeder sein Herz auf dem Platz lässt. Jetzt liegt der Fokus aber auf dem Derby.“

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Panorama Verwaltung

Betreiberwechsel in Kaufbeurer Parkhäusern: Das müssen Dauerparker wissen

Parkhäuser „Kunsthaus“ und „Rathaus“ werden zum 1. Januar 2027 auf ein schrankenloses System umgestellt

In den beiden von der Stadt Kaufbeuren verwalteten Parkhäusern „Kunsthaus“ und „Rathaus“ steht zum Jahreswechsel eine Veränderung an. Zum 1. Januar 2027 wechselt die Stadt den Betreiber der beiden Parkhäuser. In diesem Zuge wird die Ein- und Ausfahrt auf ein schrankenloses System umgestellt.

Stadt informiert Dauerparker direkt

Für die bisherigen Dauerparker ergeben sich damit Änderungen bei der Nutzung ihrer Stellplätze. Sie müssen derzeit jedoch nicht selbst aktiv werden. Nach Angaben der Stadtverwaltung werden alle Dauerparker der beiden Parkhäuser zeitnah direkt von der Stadt kontaktiert. Dabei sollen sie detaillierte Informationen darüber erhalten, wie die Nutzung ihrer Parkplätze nach dem Betreiberwechsel und der Umstellung auf das neue System künftig abläuft.

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Blaulicht

Spezialisierte Einsatzkräfte trainieren für außergewöhnliche Schadenslagen

BRK-Einsatzkräfte aus Kaufbeuren, Marktoberdorf und Pfronten bereiten sich beim TeamCamp ehrenamtlich auf komplexe Einsatzlagen im Bevölkerungsschutz vor

ch bei länger andauernden und schwierigen Einsatzbedingungen arbeitsfähig bleiben. Im Szenario des TeamCamps bedeutete das: bis zu 72 Stunden Einsatzdauer und insbesondere in der Anfangsphase die Fähigkeit, weitgehend eigenständig zu arbeiten und auch die Versorgung der eigenen Einsatzkräfte sicherzustellen.

Ein Wochenende als zusammenhängende Einsatzlage

Unter dem Motto „Bereit für außergewöhnliche Schadenslagen“ wurde das gesamte Wochenende als zusammenhängendes Einsatzszenario gestaltet.

Die angenommene Lage: Ein schweres Sturmereignis trifft weite Teile Süddeutschlands und angrenzende Regionen. Straßen und Verkehrswege sind teilweise blockiert, die Infrastruktur ist beeinträchtigt und zahlreiche Einsatzkräfte sind bereits gebunden.

Schon vor Beginn des TeamCamps erhielten die Teilnehmer schrittweise Informationen über die sich verschärfende Wetter- und Einsatzlage. Schließlich folgte der fiktive Marschbefehl für die Einheiten. Fahrzeuge und Material mussten vorbereitet und die Einsatzbereitschaft hergestellt werden. Anschließend verlegten die Kräfte in den angenommenen Bereitstellungsraum im Bereich Eschers.

Damit begann die Übung bewusst nicht erst mit dem ersten Patienten. Auch Vorbereitung, Anfahrt, Führung, Unterkunft und die Organisation eines über längere Zeit eingesetzten Verbandes gehörten zum Trainingskonzept.

Freitag: Auftrag, Einsatzbereitschaft und Autarkie

Am Freitagabend stand zunächst der gemeinsame Blick auf die Aufgaben im Bevölkerungsschutz im Mittelpunkt. In einer offenen Workshop- und Gesprächsrunde beschäftigten sich die Teilnehmer damit, welche Aufgaben die BRK-Bereitschaften bei außergewöhnlichen Schadenslagen übernehmen, welche Fähigkeiten dafür benötigt werden und was persönliche Einsatzbereitschaft bedeutet.

Ein wichtiger Bestandteil war dabei auch die Frage, wie sich ein Einsatzverband in einer großflächigen Schadenslage möglichst autark versorgen kann. Denn wer über viele Stunden oder sogar mehrere Tage anderen Menschen helfen soll, muss auch die Versorgung der eigenen Mannschaft von Beginn an mitdenken.

Neben Themen wie Unterkunft, Energieversorgung und persönlicher Ausstattung wurde deshalb insbesondere die Einsatzstellen- und Notverpflegung praktisch behandelt. Die Teilnehmer bereiteten gemeinsam besondere Notverpflegung für Einsatzkräfte zu und konnten diese direkt selbst probieren.

Damit wurde bereits am Freitag deutlich: Einsatzfähigkeit bedeutet nicht nur, über medizinisches Material, Fahrzeuge und ausgebildetes Personal zu verfügen. Ein Verband muss auch in der Lage sein, seine eigene Arbeitsfähigkeit über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten.

Samstag: Patientenversorgung unter erschwerten Bedingungen

Am Samstag wechselte das TeamCamp vollständig in den praktischen Übungsbetrieb.

In einem ersten Szenario musste der Sanitätszug unter eingeschränkten infrastrukturellen Bedingungen eine Versorgungsstelle für Notfallpatienten aufbauen und betreiben. Angenommen wurde, dass Patienten aus umliegenden Gemeinden zugeführt werden und aufgrund begrenzter Transportmöglichkeiten teilweise länger vor Ort versorgt werden müssen.

Die Einsatzkräfte mussten die eintreffenden Patienten beurteilen, medizinisch versorgen, Prioritäten festlegen und deren weiteren Transport organisieren.

Für eine möglichst realistische Darstellung sorgten vorbereitete Patientenszenarien mit sich verändernden Vitalwerten und Krankheitsverläufen. Dadurch entwickelte sich die Lage während der Übung kontinuierlich weiter und verlangte von den Einsatzkräften immer wieder neue Entscheidungen.

Ein zweites Szenario führte die Teilnehmer ins Gelände. Nach dem Sturm wurde eine Wandergruppe vermisst. Mehrere Personen waren durch umgestürzte Bäume und herabfallende Äste verletzt worden. Die Einsatzkräfte erkundeten den Bereich, fanden die Verletzten, führten eine Ersteinschätzung und lebensrettende Sofortmaßnahmen durch und brachten die Patienten aus dem gefährdeten Bereich in eine eingerichtete Patientenablage. Dort erfolgten die weitere Stabilisierung, ärztliche Sichtung, Dokumentation und Vorbereitung für den Transport.

Die beiden Übungsszenarien machten deutlich, worauf es bei außergewöhnlichen Schadenslagen ankommt: klare Strukturen, eingespielte Abläufe, Eigenständigkeit und das Zusammenspiel verschiedener Einheiten und Qualifikationen.

Realitätsnah trainieren – gemeinsam besser werden

Ein besonderer Schwerpunkt des TeamCamps lag auf einem möglichst realitätsnahen Training. Die Teilnehmer sollten nicht lediglich vorgegebene Abläufe abarbeiten, sondern innerhalb des Szenarios selbst Entscheidungen treffen und auf Veränderungen reagieren.

Begleitet wurden die praktischen Übungen durch sogenannte Einsatzcoaches. Sie unterstützten die Teilnehmer dabei, das eigene Vorgehen anschließend gemeinsam zu reflektieren und Erfahrungen unmittelbar in das weitere Training mitzunehmen.

Das Feedback zum ersten TeamCamp fiel sehr positiv aus. Besonders die zusammenhängende Einsatzgeschichte, die realitätsnahen Übungssituationen und die Verbindung aus Fachtraining, Eigenverantwortung und Teambuilding wurden von den Teilnehmern positiv aufgenommen.

Auch der Austausch zwischen unterschiedlich erfahrenen Einsatzkräften spielte dabei eine wichtige Rolle. Gemeinsame Übungen, Nachbesprechungen, die Unterbringung vor Ort und die Zeit außerhalb des eigentlichen Übungsbetriebs boten Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und als Mannschaft weiter zusammenzuwachsen.

Michael Triebel, Kreisfachdienstleiter Sanitätsdienst im BRK-Kreisverband Ostallgäu, trug die federführende Gesamtverantwortung für Konzeption und Durchführung des TeamCamps. Für ihn bestätigt das Wochenende den eingeschlagenen Weg in der Ausbildung der Einsatzkräfte:

„Ich bin sehr stolz auf die Leistungsbereitschaft unserer Einsatzkräfte. Das Wochenende war ein großer Erfolg für unsere gemeinsame Weiterentwicklung. Mit welchem Engagement sich diese Menschen in ihrer Freizeit ausbilden, trainieren und auf schwierige Einsatzlagen vorbereiten, verdient meinen vollen Respekt. Gleichzeitig hat dieses Wochenende gezeigt, was wir als Gemeinschaft bereits erreichen können, wenn jeder seine Fähigkeiten einbringt.“

Die gewonnenen Erfahrungen sollen nun in die weitere Entwicklung des Fachdienstes im Kreisverband einfließen. Nachdem in den vergangenen Jahren wichtige Grundlagen und gemeinsame Standards geschaffen wurden, soll künftig noch stärker das praktische Training unter realistischen Einsatzbedingungen im Mittelpunkt stehen.

Ein TeamCamp, das seinen Namen verdient

Dabei war das TeamCamp nicht nur während der Übungen eine Teamleistung. Auch hinter den Kulissen wäre ein Trainingswochenende auf diesem Niveau ohne zahlreiche ehrenamtliche Unterstützer nicht möglich gewesen.

Die Konzeption und Gesamtorganisation lag beim Fachdienst Sanitätsdienst. Tatkräftige Unterstützung bei Planung und Umsetzung kam unter anderem von Jochen Fritsch, SEG-Führer der BRK-Bereitschaft Marktoberdorf und seinem Team.

Eine entscheidende Rolle spielten außerdem die Notfalldarsteller, die sogenannten Mimen. Sie stellten Verletzte und Erkrankte realitätsnah dar und ermöglichten es den Einsatzkräften dadurch, nicht nur einzelne medizinische Maßnahmen zu üben, sondern komplette Einsatzabläufe unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren.

Von der Entwicklung der Rahmenlage und der einzelnen Szenarien über die Vorbereitung der Patientendarstellungen und Übungsunterlagen bis hin zu Organisation, Logistik, Übungssteuerung und Durchführung entstand das Wochenende so als gemeinsames ehrenamtliches Projekt vieler Beteiligter.

„Der Name TeamCamp hat für mich deshalb eine doppelte Bedeutung“, so Triebel. „Wir wollen unsere Einsatzkräfte als Team weiterentwickeln. Gleichzeitig wäre das gesamte Wochenende ohne die vielen Menschen, die sich bei Vorbereitung und Durchführung eingebracht haben, überhaupt nicht möglich gewesen. Genau diese Bereitschaft, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, zeichnet unser Ehrenamt aus.“

Verstärkung gesucht – Einstieg bereits Anfang November möglich

Damit diese Einsatzbereitschaft auch künftig gewährleistet werden kann, suchen die BRK-Bereitschaften im Ostallgäu weitere motivierte Menschen, die sich ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz engagieren möchten.

Medizinische Vorkenntnisse sind für einen Einstieg nicht zwingend erforderlich. Wichtig sind Interesse an der Aufgabe, Freude an Teamarbeit und die Bereitschaft, sich ausbilden zu lassen und Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen.

Aktuell bietet sich dafür sehr kurzfristig eine gute Gelegenheit: Bereits Anfang November ist gegebenenfalls ein direkter Einstieg in die Sanitätsausbildung möglich. Sie vermittelt wichtige medizinische Grundlagen für die weitere ehrenamtliche Tätigkeit und bildet eine Basis für den späteren Einsatz in den Einheiten.

Wer neugierig geworden ist und sich vorstellen kann, künftig selbst Teil einer Schnelleinsatzgruppe zu werden, kann sich unverbindlich bei der Kreisbereitschaftsleitung des BRK Ostallgäu informieren.

Kontakt:

Kreisbereitschaftsleitung BRK Ostallgäu
E-Mail: kbl.oal@brk.de

Das TeamCamp hat gezeigt, was Bevölkerungsschutz in der Praxis ausmacht: gut ausgebildete Einsatzkräfte, verlässliche Strukturen und Menschen, die bereit sind, ihre Freizeit zu investieren, gemeinsam zu trainieren und Verantwortung zu übernehmen, wenn andere ihre Hilfe brauchen.

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Soziales Wirtschaft

Family Store erweitert seine Öffnungszeiten

Secondhand-Kaufhaus der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ reagiert auf steigende Kundenzahlen und Wünsche der Besucher

Kaufbeuren-Neugablonz – 01.10.2026. Der Family Store, das Secondhand-Kaufhaus der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“, hat seit dem 1. Oktober 2026 seine Öffnungszeiten deutlich erweitert. Damit reagiert die Stiftung auf die stetig wachsende Zahl an Kundinnen und Kunden und zugleich auf vielfach geäußerte Wünsche nach längeren und durchgängigen Einkaufsmöglichkeiten.

Künftig ist der Family Store von Montag bis Freitag durchgehend von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Die bisherige Mittagspause von 12:00 bis 14:00 Uhr entfällt. Damit möchte die Stiftung insbesondere auch Menschen entgegenkommen, die ihre Mittagspause für einen Einkauf nutzen möchten.

Auch am Samstag wurden die Öffnungszeiten verlängert: Statt wie bisher bis 14:00 Uhr ist der Family Store künftig von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

„Wir haben in den vergangenen Monaten erlebt, dass immer mehr Menschen unseren Family Store besuchen. Gleichzeitig kamen gerade zur Mittagszeit und an Samstagnachmittagen immer wieder Anfragen nach längeren Öffnungszeiten. Darauf möchten wir gerne reagieren“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“.

Der Family Store bietet ein umfangreiches Sortiment gut erhaltener Secondhand-Waren zu günstigen Preisen. Dabei verbindet das Kaufhaus Nachhaltigkeit mit einem sozialen Anliegen: Gut erhaltene Dinge bekommen ein zweites Leben, Ressourcen werden geschont und Menschen können zu erschwinglichen Preisen einkaufen.

Gleichzeitig möchte der Family Store auch ein Ort der Begegnung sein. Den Besucherinnen und Besuchern steht deshalb ein kleines Bistro zur Verfügung, in dem sie sich vom Einkauf ausruhen, bei einer Tasse Kaffee oder Tee miteinander ins Gespräch kommen oder gemeinsam spielen können. Gerade diese Möglichkeit zur Begegnung und zum persönlichen Austausch wird von vielen Gästen gerne angenommen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Zusammenarbeit mit der Foodsharing-Gruppe Kaufbeuren. Regelmäßig werden im Family Store Lebensmittel angeboten, die von Geschäften und anderen Betrieben “gerettet” wurden und ansonsten möglicherweise vernichtet worden wären. Diese Lebensmittel können von den Besucherinnen und Besuchern kostenlos mitgenommen werden. Damit leistet das gemeinsame Angebot zugleich einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung und für einen verantwortungsvollen Umgang mit wertvollen Ressourcen.

Die neuen Öffnungszeiten gelten ab sofort:

Montag bis Freitag: 10:00 bis 18:00 Uhr
Samstag: 10:00 bis 16:00 Uhr

Weitere Informationen zum Family Store gibt es unter www.family-store.org.

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Blaulicht

Mit über 1,1 Promille zur Polizei gefahren: Führerschein sichergestellt

38-Jähriger benötigt mehrere Versuche zum Einparken vor der Polizeiinspektion Kaufbeuren – Beamte ordnen Blutentnahme an

Kaufbeuren – Ausgerechnet seine Fahrt zur Polizeiinspektion Kaufbeuren hat für einen 38-jährigen Autofahrer strafrechtliche Konsequenzen. Nach Angaben der Polizei fuhr der Mann mit seinem Pkw zur Dienststelle und benötigte dort mehrere Versuche, um sein Fahrzeug zu parken. Dadurch staute sich bereits der nachfolgende Verkehr.

Alkoholgeruch bei Kontrolle festgestellt

Bei der anschließenden Verkehrskontrolle bemerkten die Polizeibeamten Alkoholgeruch. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,1 Promille. Die Beamten ordneten daraufhin eine Blutentnahme an und untersagten dem 38-Jährigen die Weiterfahrt. Sein Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren ermittelt nun gegen den Mann wegen Trunkenheit im Verkehr.

Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren

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Gesundheit Jugend Kinder

AOK und KLUG machen Schulen hitzeresilient

Damit Schülerinnen und Schüler auch an heißen Tagen dem Unterricht gut folgen können, unterstützt die AOK die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit dabei, Schulen auf Hitze vorzubereiten. Foto: © PantherMedia / pressmaster

„Schulen brauchen einen konkreten Plan“

30 Grad im Klassenzimmer, die Konzentration sinkt, der Kreislauf macht schlapp – und der Unterricht soll trotzdem weitergehen. Belastende Hitze wird immer mehr auch für Schulen zur Gesundheitsfrage. Die AOK Bayern unterstützt deshalb die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) dabei, Schulen auf Hitze vorzubereiten. Eine kostenfreie Online-Veranstaltungsreihe informiert jetzt über gesundheitliche Risiken und wirksamen Hitzeschutz im Schulkontext. Vertiefende Workshops unterstützen Schulen dabei, einen auf ihre Situation zugeschnittenen Hitzeschutzplan zu erarbeiten.

„Schulen brauchen einen konkreten Plan“

„Wir können Hitze nicht verhindern – aber wir können uns darauf einstellen“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Schulen brauchen deshalb Wissen und konkrete Handlungsmöglichkeiten, die im Alltag funktionieren. „Mit unserem Angebot wollen wir Schulen zunächst niedrigschwellig informieren und sie zugleich dabei unterstützen, Hitzeschutz dauerhaft in ihrer Schule zu verankern“, so Susanne Hasel.

Die Online-Veranstaltungsreihe zum Hitzeschutz steht allen interessierten Personen kostenfrei offen.

In drei 90-minütigen Veranstaltungen geht es um die gesundheitlichen Folgen von Hitze, den Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie die praktische Umsetzung. Expertinnen und Experten aus Medizin, Wissenschaft und Schule geben Impulse und zeigen Gute-Praxis-Beispiele. Den Auftakt machte am 30.  September 2026 das Thema „Grundlagen für den Hitzeschutz an Schulen“. Am 19. Oktober geht es um die „Auswirkungen auf Schüler*innen, Lehrkräfte und Schule“, am 17. November steht die „Praktische Umsetzung“ im Zentrum. Vorgestellt wird auch der Muster-Hitzeschutzplan für Schulen, der von KLUG gemeinsam mit der Bayerischen Landesärztekammer, dem Helmholtz Zentrum München und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen herausgegeben wurde. 

Vom Wissen zum eigenen Hitzeschutzplan

Schulen, die tiefer einsteigen möchten, können an der von der AOK Bayern geförderten Workshopreihe „Hitze Resilienz für Schulen“ teilnehmen. Bayerische Grund-, Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien entwickeln dabei gemeinsam mit Hitzeexpertinnen und -experten einen Hitzeschutzplan für ihre eigene Schule. Dabei geht es um konkrete Fragen: Welche Räume sind besonders hitzegefährdet? Wie lassen sich Schülerinnen und Schüler schützen? Was ist bei Sport und Bewegung zu beachten? Und wie können Eltern, Kollegium, Schulträger und Kommune eingebunden werden?

„Nicht nur alte oder kranke Menschen leiden unter zu hohen Temperaturen. Große Hitze kann auch Schüler*innen in ihrer Lern- und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen“, so Susanne Hasel. Funktionierender Hitzeschutz ist daher sehr wichtig.

Die Anmeldung zu den Online-Veranstaltungen ist unter https://hitze.info möglich. Interessierte Schulen für die Workshopreihe können sich mit dem Betreff „Workshopreihe“ an schule@klimawandel-gesundheit.de wenden.

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Kultur Veranstaltung

Theater im Turm: Vorverkauf für °Momo° startet

Aktualisierung am 05.10.206

Auf die Plätze – fertig – los! Theater im Turm: Vorverkauf für °Momo° startet.

Ab sofort gibt es Eintrittskarten für die neue Produktion beim Theater im Turm. Zur Aufführung kommt „Momo“, ein spannendes und unterhaltsames Stück, nach dem Roman von Michael Ende, das sowohl Kinder, als auch Erwachsene in den Bann ziehen wird .Mit Hilfe ihrer Freunde wehrt sich Momo gegen die Grauen, die den Menschen Lebenszeit rauben wollen. Die Aufführungen finden alle im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz statt. Die Karten gibt es im Vorverkauf bei der Buchhandlung Menzel, Neugablonz, Sudetenstraße 119 und im Internet unter www.theater-im-turm.de.


Nachricht vom 16.September 2026

Premiere ist am 24.10.2026. Der Vorverkauf hat begonnen.

Zur Zeit wird bei der Neugablonzer Theatergruppe fleißig geprobt. Denn nicht mehr lange, dann ist es soweit. Dann hebt sich der Vorhang für ein ganz besonders reizvolles Theaterstück, das kleine und große Zuschauer erfreuen wird. Das Theater im Turm lädt ein zu „Momo“, nach dem Roman von Michael Ende, für das Theater bearbeitet von Vita Huber.

Das Mädchen Momo lebt in den Resten eines Amphitheaters. Eines Tages tauchen Zeitdiebe, die „Grauen“ auf, die die Menschen zum Zeitsparen bringen wollen. Momo versucht mit ihren Freunden und mit Hilfe des Verwalters der Zeit, Meister Hora und seiner Schildkröte Kassiopeia die „Grauen“ zu besiegen und den Menschen die gestohlenen Lebenszeiten zurückzubringen. Eine spannende und fesselnde Geschichte.

Die Aufführungen sind am:

  • Samstag, 24.10.2026 um 14.30 Uhr
  • Sonntag, 25.10.2026 um 14.30 Uhr
  • Freitag, 30.10.2026 um 18.30 Uhr
  • Samstag, 31.10.2026 um 14.30 Uhr
  • Samstag, 07.11.2026 um 14.30 Uhr
  • Sonntag, 08.11.2026 um 14.30 Uhr
  • Samstag, 14.11.2026 um 14.30 Uhr
  • Sonntag, 15.11.2026 um 14.30 Uhr

Alle Aufführungen finden im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz statt.

Karten gibt es ab dem 05.10.26 im Vorverkauf bei der Buchhandlung Menzel in Neugablonz, Sudetenstraße 119 und unter www.theater-im-turm.de

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Blaulicht

Axt-Attacke auf Automaten, Streit am Kirchplatz und mehrere Feuerwehreinsätze in Kaufbeuren

Polizei und Feuerwehr waren in den vergangenen Tagen mehrfach gefordert – Zeugen nach Sachbeschädigung und Unfallflucht gesucht

Mehrere Einsätze haben Polizei und Feuerwehr in den vergangenen Tagen in Kaufbeuren beschäftigt. Unter anderem beschädigten zwei unbekannte Kinder nach Angaben der Polizei mit einer Axt einen Automaten in der Sudetenstraße. Am Kirchplatz endete ein Streit zwischen zwei Männern in einer gegenseitigen Körperverletzung. Die Feuerwehr war unter anderem bei einer Drehleiterrettung und einem Wasserschaden im Einsatz.

Maskierte Kinder schlagen mit Axt auf Automaten ein

Kaufbeuren – Zwei bislang unbekannte Kinder haben am frühen Sonntagmorgen gegen 2.44 Uhr einen Automaten in der Sudetenstraße beschädigt. Nach Angaben der Polizei waren die beiden Täter maskiert und schlugen mit einer Axt gegen die Scheibe des Automaten. Als ein Passant vorbeikam, flüchteten die beiden mit Fahrrädern. Beute machten sie nicht. Der entstandene Sachschaden liegt laut Polizei im niedrigen vierstelligen Bereich.

Die Polizei stellte Beweismittel sicher und ermittelt wegen Sachbeschädigung sowie des Verdachts des versuchten Diebstahls gegen die unbekannten Täter.

Patientin mit Drehleiter gerettet

Kaufbeuren – Zu einer Drehleiterrettung wurde die Feuerwehr Kaufbeuren am Sonntagnachmittag um 17.03 Uhr in den Bleicherweg alarmiert. Die Patientin wurde mit einer Schleifkorbtrage über die Drehleiter gerettet und anschließend dem Rettungsdienst übergeben. Die Feuerwehr unterstützte zudem beim Umlagern der Patientin.

Der Einsatz dauerte rund 40 Minuten. Zwölf Feuerwehrleute waren mit zwei Fahrzeugen vor Ort.

Defekter Spülkasten sorgt für Feuerwehreinsatz in Neugablonz

Kaufbeuren-Neugablonz – Ein Wasserfleck an der Badezimmerdecke einer Wohnung im zweiten Obergeschoss hat am Sonntagvormittag zu einem Feuerwehreinsatz im Luxdorfer Weg geführt. Nachdem die Einsatzkräfte den Wasserfleck festgestellt hatten, wurde nach Rücksprache mit der Polizei die Tür einer Wohnung im dritten Obergeschoss gewaltsam geöffnet. Dort stellte sich heraus, dass ein Toilettenspülkasten im Badezimmer defekt war. Die Feuerwehr stellte das Wasser ab und baute anschließend einen neuen Schließzylinder in die zuvor geöffnete Tür ein. Der Schlüssel und die Einsatzstelle wurden der Polizei übergeben.

Elf Einsatzkräfte waren rund eine Stunde vor Ort.

Brandmeldeanlage löst zweimal aus

Kaufbeuren – Gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit rückte die Feuerwehr am Samstag in die Adelindastraße aus. Um 15.20 Uhr war eine Brandmeldeanlage ausgelöst worden. Die Einsatzkräfte kontrollierten den betreffenden Wärmemelder, konnten jedoch keine weitere Feststellung machen und stellten die Anlage zurück. Um 16.07 Uhr erfolgte erneut eine Alarmierung zur selben Brandmeldeanlage. Ursache war nach Angaben der Feuerwehr derselbe automatische Melder. Der defekte Melder wurde daraufhin vom Betreiber aus der Anlage ausprogrammiert und die Brandmeldeanlage erneut zurückgestellt.

Beim ersten Einsatz waren 13, beim zweiten zehn Feuerwehrleute im Einsatz.

Streit vor Bar am Kirchplatz eskaliert

Kaufbeuren – In der Nacht von Freitag auf Samstag gerieten zwei Männer vor einer Bar am Kirchplatz in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug nach Angaben der Polizei ein 55-Jähriger einem 51-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der 51-Jährige setzte daraufhin Tierabwehrspray gegen seinen Kontrahenten ein. Dieser erlitt dadurch Reizungen im Bereich der Augen. Gegen beide Männer wird wegen Körperverletzung ermittelt.

Hoher Sachschaden nach Unfallflucht in Tiefgarage

Kaufbeuren – Bereits am Donnerstagvormittag, 1. Oktober, wurde ein geparkter Pkw in der Tiefgarage eines Einkaufszentrums in der Josef-Landes-Straße beschädigt. An der rechten Fahrzeugseite entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden im hohen vierstelligen Bereich. Der bislang unbekannte Unfallverursacher entfernte sich, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu melden.

Quellen: Polizeiinspektion Kaufbeuren / Feuerwehr Kaufbeuren

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Allgemein

Starke Aufholjagd: ESVK dreht Spitzenspiel gegen Deggendorf

Joker machen vor 2.299 Zuschauern aus einem 1:3-Rückstand einen 4:3-Sieg – Burghart gleicht aus, Yogan erzielt den entscheidenden Treffer

Der ESV Kaufbeuren hat nach dem 8:2-Auswärtssieg in Peiting auch gegen den Deggendorfer SC drei Punkte eingefahren. Die Joker bezwangen den Tabellenführer am Sonntagabend in der energie schwaben arena nach einer Aufholjagd mit 4:3. Dabei lag die Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser zwischenzeitlich mit 1:3 zurück.

Vor 2.299 Zuschauern fehlte Tom Schwarz verletzungsbedingt. Max Kislinger kehrte dagegen nach überstandener Krankheit in den Kader zurück. Im Tor begann Nikita Quapp. Vor dem ersten Bully wurde zudem Max Oswald für 300 Spiele im Trikot der Joker geehrt.

Deggendorf erwischt den besseren Start

Beide Mannschaften gingen mit viel Tempo in die Partie. In der siebten Minute brachte Petr Stloukal die Gäste mit 1:0 in Führung. Nach dem Treffer gewann Deggendorf zunehmend die spielerische Kontrolle und zwang die Kaufbeurer in der eigenen Zone immer wieder zu Fehlern. Gegen Ende des ersten Drittels fand der ESVK besser in die Partie, ein eigener Treffer gelang zunächst jedoch nicht.

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Oswald und Eriksson halten die Joker im Spiel

Zu Beginn des zweiten Drittels musste Kaufbeuren eine Unterzahl überstehen. Kurz darauf schlug Deggendorf erneut zu: Stloukal verwertete einen Nachschuss und erhöhte auf 2:0. In Überzahl gelang den Jokern die Antwort. Julian Eichinger brachte die Scheibe von der blauen Linie zum Tor, wo Max Oswald zunächst abfälschte und anschließend den Nachschuss zum 1:2 verwertete. Die Freude währte allerdings nur kurz. Im direkten Gegenzug bediente Dylan Jackson seinen Bruder Ty Jackson, der Quapp zum 1:3 überwand. Kaufbeuren ließ sich davon nicht entmutigen. Eero Elo schickte Max Oswald auf die Reise, dessen Zuspiel William Eriksson zum 2:3 verwertete. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause.

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Burghart und Yogan drehen die Partie

Im Schlussdrittel erhöhten die Joker den Druck deutlich und schnürten Deggendorf in den ersten Minuten immer wieder in dessen eigener Zone ein. Zunächst hielt die Gästeabwehr jedoch stand. Fünf Minuten vor dem Ende folgte der Ausgleich: Andrew Yogan schickte Yannik Burghart über die rechte Seite. Burghart setzte sich gegen die Deggendorfer Defensive durch und hob den Puck zum 3:3 in den Winkel. Wenig später war die Partie endgültig gedreht. Burghart brachte die Scheibe von der blauen Linie zum Tor, wo Andrew Yogan entscheidend zum 4:3 abfälschte.

Deggendorf nahm anschließend eine Auszeit und Torhüter Timo Pielmeier zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Die Kaufbeurer brachten die knappe Führung jedoch über die Zeit und feierten nach dem deutlichen Erfolg in Peiting den zweiten Sieg innerhalb eines Wochenendes.

Max Oswald vor dem Spiel für 300 Einsätze geehrt

Für Max Oswald war der Abend auch unabhängig vom Ergebnis ein besonderer. Vor Spielbeginn wurde der Kaufbeurer für 300 Spiele im Jokertrikot geehrt. Anschließend steuerte er mit seinem Treffer zum 1:2 und der Vorarbeit zum 2:3 einen wichtigen Teil zur Aufholjagd bei.

Endstand: ESV Kaufbeuren – Deggendorfer SC 4:3

Tore ESVK: Max Oswald, William Eriksson, Yannik Burghart, Andrew Yogan

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Panorama Verwaltung Wirtschaft

Gigabitbüro des Bundes und Stadt Kaufbeuren informieren über aktuellen Stand des Glasfaserausbaus

Informationsveranstaltung am 15. Oktober 2026

Wie läuft der Glasfaserausbau ab? Was muss ich als Grundstücks- oder Wohnungseigentümer beachten? Welche Möglichkeiten habe ich als Mieter? Wie kommt die Glasfaser vom Keller in die Wohnung?

Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Bürgerinnen und Bürger bei einer Informationsveranstaltung der Stadt Kaufbeuren und des Gigabitbüros des Bundes am Donnerstag, 15. Oktober 2026, von 17:30 bis ca. 18:45 Uhr am Gablonzer Haus. > mehr zur Veranstaltung

Die Stadt Kaufbeuren lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, sich über die Entwicklungen beim Glasfaserausbau zu informieren. In diesem Rahmen stellt das Gigabitbüro des Bundes den aktuellen Stand des Ausbaus vor und gibt Einblicke in die derzeit laufenden Maßnahmen. Telekommunikationsunternehmen, die bereits in Kaufbeuren Breitbandinfrastruktur betreiben oder neu errichten sind ebenfalls zur Veranstaltung eingeladen. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über den weiteren Verlauf des Glasfaserausbaus vor Ort im Detail zu informieren.

Als Kompetenzzentrum des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung ist das Gigabitbüro zentraler Ansprechpartner für Fragen rund um den Ausbau digitaler Infrastruktur. Weitere Details unter: www.gigabitbuero.de

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Karriere Wirtschaft

Mehr Geld für Dachdecker in Kaufbeuren: Tariflöhne steigen um 3,4 Prozent

Tariflicher Ecklohn für Gesellen steigt auf 23,28 Euro pro Stunde – IG BAU spricht von rund 130 Euro mehr im Monat

Für Dachdecker, die nach Tarif bezahlt werden, gibt es seit Oktober mehr Geld. Wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Schwaben mitteilt, sind die Tariflöhne im Dachdeckerhandwerk zum 1. Oktober um 3,4 Prozent gestiegen. Der tarifliche Ecklohn eines Gesellen liegt damit bei 23,28 Euro pro Stunde. Nach Angaben der Gewerkschaft entspricht die aktuelle Erhöhung für einen Gesellen rund 130 Euro mehr im Monat.

Arbeit auf dem Dach bei Wind und Wetter

Die IG BAU nimmt die Lohnerhöhung zum Anlass, auf die unterschiedlichen Tätigkeiten im Dachdeckerhandwerk aufmerksam zu machen. Die Beschäftigten seien nicht nur bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen im Einsatz, sondern übernähmen auch ein breites Spektrum an Aufgaben.

„Dachdecker machen einen Wind-und-Wetter-Job. Sie stehen bei Sonne und Kälte, bei Wind und Regen auf dem Dach. Und es sind Allrounder: Sie decken Dächer neu ein, reparieren nach Stürmen und dichten Flachdächer ab. Aber Dachdecker sind auch Energiespar-Handwerker: Sie machen Dachdämmungen und installieren Solaranlagen“, sagt Karl Bauer von der IG BAU Schwaben.

Damit verweist die Gewerkschaft neben den klassischen Arbeiten an Dächern auch auf die Bedeutung des Handwerks bei energetischen Sanierungen und beim Ausbau von Solaranlagen.

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Politik Wirtschaft

Stracke: Bedarf an militärischem Flugsicherungspersonal wächst

Bundestagsabgeordneter besucht mit Verkehrsstaatssekretär Ulrich Lange die KAT in Kaufbeuren – Ausbildung und künftiger Personalbedarf im Mittelpunkt

Mit dem geplanten personellen und materiellen Aufwuchs der Bundeswehr steigt nach Angaben des Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU) auch der Bedarf an qualifiziertem Personal für die militärische Flugsicherung. Welche Anforderungen sich daraus für die Ausbildung ergeben, war Thema eines Besuchs bei der Kaufbeuren ATM Training GmbH (KAT).

Stracke hatte dazu den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Ulrich Lange (CSU), nach Kaufbeuren eingeladen. Gemeinsam mit KAT-Geschäftsführer Jan Herchenröder informierten sich die beiden Politiker über die Ausbildung am Kaufbeurer Campus.

Militärische Flugsicherungsausbildung seit 2017 in Kaufbeuren

Die KAT ist ein Tochterunternehmen der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und hat Anfang 2017 die militärische Flugsicherungsausbildung von der Bundeswehr übernommen. Nach aktuellen Angaben der DFS werden am Standort Kaufbeuren rund 500 Lehrgangsteilnehmer pro Jahr ausgebildet.

„Wenn die Bundeswehr wächst, muss auch die militärische Flugsicherung mitwachsen“, erklärten Lange und Stracke bei ihrem Besuch. Dafür werde ausreichend qualifiziertes Personal benötigt. Zugleich müsse geprüft werden, wie die Ausbildung den künftigen Anforderungen gerecht werden könne.

Die Ausbildung von Flugsicherungspersonal dauert nach Angaben der KAT mehrere Jahre. Dazu gehören unter anderem Sprachlehrgänge in Luftfahrtenglisch, die Einweisung in einen fliegenden Verband, Lehrgänge bei der KAT und die praktische Ausbildung am Arbeitsplatz. In Kaufbeuren werden theoretische Inhalte mit dem Training an Tower- und Radarsimulatoren verbunden.

Stracke warnt vor möglichem Engpass beim Nachwuchs

Stracke verwies insbesondere auf den langfristigen Personalbedarf. „Hochqualifiziertes Flugsicherungspersonal steht nicht von heute auf morgen zur Verfügung“, erklärte der Bundestagsabgeordnete. Der Zulauf geeigneter Interessenten müsse rechtzeitig mitwachsen, damit die Ausbildung in diesem Bereich nicht zum „Flaschenhals“ beim Aufwuchs der Bundeswehr werde. Hier sieht Stracke nach eigenen Angaben das Bundesverteidigungsministerium gefordert.

Training im 360-Grad-Towersimulator

Bei einem Rundgang erhielten Lange und Stracke auch Einblicke in die technische Ausstattung des Kaufbeurer Ausbildungszentrums. Herzstück ist ein 360-Grad-Towersimulator. Damit können unter anderem Starts und Landungen, Bodenverkehr sowie unterschiedliche Wetterbedingungen und der Nachtbetrieb trainiert werden. Die moderne Simulatorausstattung des Standorts wird auch von der DFS beschrieben. DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

Nach Angaben des Abgeordnetenbüros kommt dabei auch Technik aus Kaufbeuren zum Einsatz. Die UFA-Tochter ATCSim entwickle an ihren Standorten Kaufbeuren und Mainz Software für Tower- und Radarsimulationen und habe auch die bei der KAT eingesetzte ATTower-Simulationstechnik geliefert.

„Das ist Hightech aus Kaufbeuren für die Bundeswehr im gesamten Land“, sagte Stracke.

Lange hebt Zusammenarbeit hervor

Verkehrsstaatssekretär Lange bezeichnete die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privatem Unternehmen bei der KAT als erfolgreich. Deutschland nehme bei der zivil-militärischen Integration der Flugsicherung eine Vorreiterrolle in Europa ein. Diese Zusammenarbeit gelte es weiterzuentwickeln, erklärte Lange.

Stracke und Lange hoben zum Abschluss ihres Besuchs die Bedeutung von qualifiziertem Personal, Ausbildung und moderner Technik für die Flugsicherung hervor.

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Sport

Defensiv stabil, offensiv treffsicher: SVK Damen gewinnen 5:0

©️Herzfotografin Lisa-Marie – Siegerbild

SpVgg Kaufbeuren – SSV Glött – 5:0

Die Frauen der SpVgg Kaufbeuren haben sich mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung einen verdienten 5:0-Heimsieg gegen den SSV Glött gesichert.

Von Beginn an hatte die SVK die Partie gut unter Kontrolle. Besonders defensiv zeigte die Mannschaft über die gesamten 90 Minuten eine konzentrierte und geschlossene Leistung und ließ dem Gegner praktisch keine nennenswerten Torchancen. Gleichzeitig gelang es den Kaufbeurerinnen immer wieder, sich mit schönen Kombinationen nach vorne zu spielen und ihre Angriffe konsequent auszuspielen.

Bereits in der 9. Minute brachte Paula Eichinger die Gastgeberinnen mit 1:0 in Führung. Melina Paul erhöhte in der 31. Minute auf 2:0, ehe Lisa Schmittner nur fünf Minuten später für den 3:0-Halbzeitstand sorgte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Kaufbeuren spielbestimmend und defensiv sicher. In der 62. Minute traf Paula Eichinger zum zweiten Mal an diesem Nachmittag und erhöhte auf 4:0. Nur drei Minuten später schnürte auch Lisa Schmittner ihren Doppelpack und stellte mit dem 5:0 den Endstand her.

Insgesamt zeigte die SpVgg Kaufbeuren eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung, überzeugte über die komplette Spielzeit mit defensiver Stabilität und belohnte sich offensiv mit teilweise schön herausgespielten Treffern. Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg für die Kaufbeurer Frauen.

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Panorama

KAUFBEUREN KOMPAKT – Ausgabe 1. Weltraumpläne, neue Wohnungen, Wertachbrücke, Fußgängerzone, Parkhäuser und mehr

Kaufbeuren: Das sind die TOP-News der letzten Tage

Kaufbeuren. Die vergangenen Tage haben eine ganze Reihe wichtiger Nachrichten für Kaufbeuren gebracht. Besonders der Fliegerhorst steht erneut im Mittelpunkt. Gleichzeitig gibt es neue Entwicklungen beim Wohnungsbau, beim Verkehr in der Altstadt und bei den städtischen Parkhäusern. Auch die schwierige Finanzlage der Stadt bleibt bei vielen Entscheidungen spürbar.

Kaufbeuren könnte Standort einer Weltraumschule werden

Eine der wohl überraschendsten Nachrichten betrifft den Fliegerhorst. Die Bayerische Staatsregierung möchte sich dafür einsetzen, dass Kaufbeuren bei den Weltraumaktivitäten der Bundeswehr eine Rolle übernimmt. Im Gespräch sind eine zentrale Weltraumschule der Luftwaffe sowie ein geschütztes Satelliten-Kontrollzentrum. Denkbar wäre dabei eine Erweiterung des bereits bestehenden Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe um einen Ausbildungsbereich für Weltraumthemen. Konkrete Entscheidungen über eine Ansiedlung gibt es allerdings noch nicht. Für den Bundeswehrstandort wäre dies ein weiterer bedeutender Entwicklungsschritt. Noch vor einigen Jahren stand dessen Zukunft grundsätzlich infrage. Inzwischen befindet sich der Standort im Wachstum und übernimmt zusätzliche Aufgaben.

Neuer Kommandeur am Fliegerhorst

Passend zu dieser Entwicklung gab es auch einen Wechsel an der Spitze des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, Abteilung Süd. Nach dreieinhalb Jahren hat Oberst Thorsten Milewski das Kommando an seinen bisherigen Stellvertreter Oberstleutnant Marcus Berndorfer übergeben. Milewski verabschiedete sich in den Ruhestand. Gleichzeitig wurde eine neue Luftwaffensicherungsstaffel für den Schutz des Standortes in Dienst gestellt. Sie umfasst rund 140 Dienstposten, darunter etwa 120 Reservisten und 20 Soldaten aus dem neuen Wehrdienst. Die Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Kaufbeurer Fliegerhorstes.

Acht Kilometer neuer Sicherheitszaun geplant

Auch die Sicherung des militärischen Geländes soll ausgebaut werden. Die Bundeswehr plant, den Außenzaun des Fliegerhorstes auf einer Länge von rund acht Kilometern zu erneuern. Vorgesehen ist ein stärker gesicherter und höherer Zaun mit Untergrabungsschutz. Ein Baubeginn wird nach den bislang bekannten Informationen nicht vor 2030 erwartet. Im Kaufbeurer Stadtrat werden dabei auch mögliche Auswirkungen auf Natur und Stadtklima diskutiert. Die SPD-Fraktion hat unter anderem Fragen zu möglichen Rodungen, zur Information der Anwohner und zu Auswirkungen auf das Märzenbachtal aufgeworfen. Die Stadt ist bislang nicht unmittelbar in die Planungen der Bundeswehr eingebunden.

Mehr als 80 Wohnungen auf dem Mühlbachareal möglich

Eine wichtige Entwicklung gibt es auch beim Wohnungsbau. Für das bislang weitgehend ungenutzte Mühlbachareal im Forettle liegt ein städtebaulicher Entwurf vor, der bis zu 85 Wohnungen vorsieht. Geplant sind mehrere Gebäude, eine Tiefgarage sowie Grün- und Wegeverbindungen. Das Gelände zwischen Johannes-Haag-Straße, Bahnhof, Jordanpark und Innenstadt soll damit deutlich aufgewertet werden. Der Entwurf des Hamburger Büros Hadi Teherani Architects ist allerdings noch keine fertige Planung. Unter anderem sollen Grünflächen, Spielflächen, die Anbindung an die Schraderstraße und die öffentliche Nutzung des Areals weiter untersucht werden. Die Stadt will die Entwicklung nun über einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan vorantreiben.

Radfahren in der Fußgängerzone soll wieder eingeschränkt werden

Auch in der Altstadt steht eine Veränderung bevor. Seit 2023 durften Radfahrer die Kaufbeurer Fußgängerzone versuchsweise auch während der Geschäftszeiten nutzen. Der Verwaltungsausschuss hat sich nun einstimmig dafür ausgesprochen, diese Regelung wieder zurückzunehmen. Hintergrund sind wiederkehrende Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern sowie die Erfahrungen von Stadtverwaltung, Polizei und Einzelhandel. Endgültig entscheiden muss noch der Stadtrat. Nach dem derzeitigen Stand könnte die Änderung zum Jahreswechsel wirksam werden. Außerhalb der Ladenöffnungszeiten soll das Radfahren weiterhin möglich bleiben. Für den Spitalhof ist eine abweichende Regelung vorgesehen: Dort soll das Radfahren weiterhin ganztägig erlaubt sein.

Städtische Parkhäuser werden schrankenlos und digital

Veränderungen stehen zudem in den beiden städtischen Parkhäusern am Rathaus und beim Kunsthaus bevor. Der bisherige Betreiber hat seinen Vertrag zum Jahresende gekündigt. Künftig soll ein digitales und schrankenloses System eingesetzt werden. Die Ein- und Ausfahrt wird über eine kamerabasierte Kennzeichenerfassung registriert. Bezahlt werden kann unter anderem digital beziehungsweise an einem Automaten; Bargeld soll künftig nicht mehr angenommen werden. Die Stadt erwartet von der Umstellung deutliche Einsparungen. Nach Angaben aus dem Verwaltungsausschuss sollen bereits bei der Anschaffung rund 100.000 Euro und beim laufenden Betrieb weitere rund 70.000 Euro eingespart werden. Für die Übergangsphase ist Unterstützung für Nutzer vorgesehen, die mit dem neuen System noch nicht vertraut sind.

Wertachbrücke wird erst 2028 neu gebaut

Die angespannte Haushaltslage der Stadt zeigt sich besonders deutlich bei der Wertachbrücke an der Neugablonzer Straße. Der ursprünglich für 2027 vorgesehene Neubau wurde auf 2028 verschoben. Ein Fachgutachten kommt zu dem Ergebnis, dass dieser Aufschub vertretbar ist. Bis zum Neubau soll der Zustand der Brücke engmaschig kontrolliert werden. Das Gesamtprojekt einschließlich einer Behelfsbrücke wird mit rund 9,25 Millionen Euro veranschlagt. Bis zum Abriss sind Einschränkungen vorgesehen. Unter anderem soll der eigenständig gelagerte Geh- und Radweg gesperrt werden; außerdem wurde eine Gewichtsbeschränkung für den Schwerlastverkehr empfohlen.

„Arrow“: Politik fordert mehr Transparenz und Unterstützung

Weiterhin beschäftigt die geplante Stationierung eines Radarsensors für das Raketenabwehrsystem „Arrow“ im Königsberger Forst bei Friesenried die Region. Bei einem Gespräch mit dem Chef der Bayerischen Staatskanzlei, Florian Herrmann, haben Vertreter aus der Region mehrere Forderungen formuliert. Dazu gehören eine transparentere Kommunikation, Klarheit bei der Trinkwasserversorgung, Messungen möglicher Strahlenbelastungen sowie finanzielle Unterstützung für die Gemeinde und möglicherweise besonders betroffene Anwohner. An dem Austausch waren unter anderem Friesenrieds Bürgermeister Bernhard Huber, Landrat Bernd Stapfner sowie die Abgeordneten Andreas Kaufmann, Peter Wachler, Bernhard Pohl und Stephan Stracke beteiligt. Die Staatsregierung soll nach Angaben der Teilnehmer künftig stärker in den weiteren Prozess eingebunden sein. Konkrete finanzielle Zusagen gab es zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht.

Viele Entwicklungen – und die Finanzen bleiben das bestimmende Thema

So unterschiedlich die Nachrichten der vergangenen Tage sind, bei mehreren Themen zieht sich die finanzielle Situation Kaufbeurens wie ein roter Faden durch die Entscheidungen. Bei der jüngsten Bürgerversammlung machte Oberbürgermeister Stefan Bosse erneut deutlich, dass viele gewünschte Verbesserungen derzeit nur eingeschränkt oder später umgesetzt werden können. Nach seiner Darstellung seien für eine nachhaltige Entlastung strukturelle Veränderungen bei der Finanzverteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen notwendig.

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Sport

ESVK überzeugt mit klarem Sieg in Peiting

Überzeugender 8:2 Sieg in Peiting

Am fünften Spieltag der Saison 2026/2027 gastierte der ESV Kaufbeuren beim EC Peiting. Dabei begleiteten gut und gerne 600 Joker-Fans ihre Mannschaft. Im Tor startete, wie schon am vergangenen Sonntag, Nikita Quapp. Bis auf den erkrankten Max Kislinger konnte ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Am Ende konnte der ESV Kaufbeuren vor 1.800 Zuschauern in der auverkauften Peitinger Eishalle einen überzeugenden 8:2 Auswärtssieg feiern.

Die Joker übernahmen von Beginn an das Heft des Handelns und zeigten dabei eine überzeugende Leistung. Bereits in der ersten Minute brachte William Eriksson den ESVK mit 0:1 in Führung. Der Topscorer der Allgäuer fälschte einen Schuss von Eero Elo unhaltbar für den Peitinger Torhüter Tommy Steffen ab. Die Kaufbeurer machten das gesamte Drittel über weiter Druck und wurden in der 10. Minute mit ihrem zweiten Treffer des Abends belohnt. Nach schönen Pässen von Liron Pellizzari und Jere Laaksonen erhöhte Max Oswald mit einem satten Direktschuss auf 0:2. In der letzten Minute des ersten Drittels hatten die Hausherren ihre bis dahin beste Phase. Der ESVK konnte sich dabei zweimal bei Nikita Quapp bedanken, der zwei Großchancen der Peitinger entschärfte und seiner Mannschaft somit zunächst die Null hielt.

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Im zweiten Drittel münzten die Allgäuer ihre Überlegenheit dann in weitere Tore um. William Eriksson schloss in der 26. Minute einen Alleingang sehenswert zum 0:3 ab. Nach einem Missverständnis zwischen ESVK-Torhüter Nikita Quapp und seinen Verteidigern kamen die Peitinger in der 27. Minute zum 1:3-Anschlusstreffer. Carson Briere musste die Scheibe nur noch ins leere Tor einschieben. Die Wertachstädter konnten jedoch schnell wieder erhöhen. In der 28. Minute stellte Sami Blomqvist nach einem Pass von Tomas Schwamberger auf 1:4. Zwischen der 34. und 38. Minute erhöhten die Joker den Spielstand mit vier schnellen Toren auf 1:8.Zunächst traf Eero Elo im Überzahlspiel mit einem satten Schlagschuss nach einem feinen Zuspiel von Julian Eichinger zum 1:5. Anschließend schloss Max Hops einen Konter zum 1:6 ab, ehe Andrew Yogan nach einem Schuss von William Eriksson zum 1:7 abstaubte. Den Schlusspunkt setzte Liron Pellizzari, der ebenfalls einen Konter nach einem Pass von Jere Laaksonen zum 1:8 verwertete.

Trotz weiterer Chancen der Gäste ging es mit diesem Spielstand in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Der EC Peiting war um Schadensbegrenzung bemüht, während die Joker einen Gang zurückschalteten. Am Spielverlauf änderte sich dadurch jedoch wenig. In der 43. Minute kamen die „Gallier“ durch Quirin Glas-Bader zu ihrem zweiten Treffer. Der junge Stürmer verwertete frei vor Nikita Quapp einen Fehlpass der Joker-Defensive. Der ESVK verpasste es anschließend, weitere Treffer zu erzielen. Auch zwei zusätzliche Überzahlspiele blieben trotz guter Chancen ohne Erfolg. Am Ende stand ein völlig verdienter 2:8-Auswärtssieg für die Joker.

Statistik zum Spiel auf del-2.org.

Tickets für das kommende Heimspiel am Sonntagabend gegen den Tabellenführer Deggendorfer SC sind unter tickets.esvk.de sowie an der Abendkasse erhältlich.

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Sport

Großer Schritt Richtung Vereinsheim

© Copyright Hausmann & Stängl Architekten PartG mbB

TSV Oberbeuren erhält Baugenehmigung für neues Vereinsheim

Der TSV Oberbeuren hat am 8. September die Baugenehmigung für sein neues Vereinsheim erhalten. Damit ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung des Bauvorhabens geschafft. Der erste Spatenstich ist für Oktober geplant.

Die Planung des neuen Vereinsheims erfolgt durch das Architekturbüro Hausmann und Stängl. Mit dem Neubau entsteht ein zentraler Ort für das Vereinsleben und die Begegnung der Mitglieder.

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Kinder

Sicherheitsüberwürfe für mehr Sichtbarkeit

Bild: Carola Proksch AOK, Freuten sich gemeinsam über die gelungene Aktion zur Schulwegsicherheit: Carola Proksch (AOK), die Lehrerinnen der ersten Klassen, Bürgermeisterin Anette Nachbar, Manfred Mack von der Kreisverkehrswacht und die Erstklässler der Grundschule Westendorf mit ihren re-flektierenden Warnwesten.

Schulweg

Auf Erstklässlerinnen und Erstklässler kommt beim Start in die Schulzeit meist sehr viel Neues zu. Sie treffen auf eine andere Umgebung, auf bislang unbekannte Kinder und der Tagesablauf ändert sich ebenfalls. Auch der tägliche Schulweg ist noch ungewohnt und führt oft durch turbulenten Straßenverkehr. „Wenn jetzt auch noch die dunkle Jahreszeit beginnt, müssen sich die Kinder zudem häufig in der Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter auf dem Schulweg zurechtfinden“, sagt Carola Proksch von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Um die Sicherheit der Jüngsten an der Grundschule Westendorf zu erhöhen, kooperiert die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu auch in diesem Jahr mit der Landesverkehrswacht Bayern und stattet die Schulanfängerinnen und Schulanfänger mit reflektierenden Sicherheitsüberwürfen aus. So wollen sie gemeinsam die Sicherheit im Straßenverkehr für Schulkinder verbessern.

 

Sehen und gesehen werden

Sind die Kleinen zu Fuß unterwegs, können andere Verkehrsteilnehmende sie leicht übersehen. Außerdem überblicken Kinder den Straßenverkehr in der Regel nicht hinreichend. Sie verhalten sich spontaner und impulsiver als Erwachsene und laufen schon einmal ohne Vorwarnung auf die Straße. „Die Sicherheitsüberwürfe tragen wesentlich dazu bei, den Schulweg – nach dem Motto „Sehen und gesehen werden“ – sicherer zu machen“, so Carola Proksch. Personen in dunkler Kleidung sind aus einem Fahrzeug heraus erst auf eine Entfernung von 25 Meter zu erkennen. Helle Kleidung erweitert die Sichtbarkeit bereits auf rund 50 Meter, mit Reflektoren steigt sie laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sogar auf bis zu 160 Meter. „Wir empfehlen, dass Kinder im Straßenverkehr generell die reflektierenden Sicherheitsüberwürfe tragen, nicht nur auf dem Weg zur Schule“, betont Manfred Mack von der Kreisverkehrswacht Ostallgäu.

 

Bereits seit sieben Jahren arbeitet die AOK Bayern eng mit der Landesverkehrswacht Bayern zusammen, um die Erstklässlerinnen und Erstklässler mit Sicherheitsüberwürfen im Straßenverkehr zu schützen. In diesem Schuljahr gehen sie bayernweit an rund 100.000 Schulanfängerinnen und -anfänger, seit Beginn der gemeinsamen Aktion waren es mehr als 750.000.

 

Im Internet: Landesverkehrswacht Bayern – Partner der AOK Bayern | AOK Bayern

(www.aok.de/pk/bayern/landesverkehrswacht-bayern/)

 

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Kultur Soziales Veranstaltung

Fünf Chöre, eine Stimme für den guten Zweck: Benefizkonzert zum 50-jährigen Jubiläum des St. Georgshof

Am 10. Oktober erwartet die Besucher in der Weichberghalle ein musikalisch vielseitiger Abend – Günther Sigl singt gemeinsam mit Bewohner Rainer Polik – Fotoausstellung „Lebensträume“ bereits ab 19 Uhr zu sehen

Rettenbach am Auerberg. Chormusik in großer Bandbreite, gemeinsame Auftritte und ein Abend zugunsten der „Lebensträume“: Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des BRK St. Georgshof findet am Samstag, 10. Oktober 2026, um 20 Uhr ein Benefizkonzert in der Weichberghalle in Rettenbach am Auerberg statt. Unter dem Motto „5 Chöre – 1 Stimme für den guten Zweck“ gestalten der Männerchor und Sangtissima aus Rettenbach, Via Harmonie aus Schongau/Altenstadt, der Kirchenchor aus Bidingen sowie der Singkreis aus Ingenried den Abend.

Das Programm zeigt eine große musikalische Bandbreite. Das Pubkikum erwartet eine Mischung aus Rock und Pop, deutschsprachigen Liedern, Musical- und Filmmusik, klassischen und geistlichen Chorstücken sowie internationalen Titeln. Auch unterschiedliche Sprachen und musikalische Traditionen finden ihren Platz. Die beteiligten Ensembles stehen dabei sowohl einzeln als auch in unterschiedlichen gemeinsamen Formationen auf der Bühne. Zum Abschluss vereinen sich die Mitwirkenden zu einem großen Gesamtchor.

„50 Jahre St. Georgshof sind für uns ein bedeutender Meilenstein. Umso schöner ist es, dass auch unser Benefizkonzert in diesem Jahr ganz im Zeichen des Jubiläums steht. Ich freue mich auf einen unterhaltsamen musikalischen Abend mit vielen Menschen aus Rettenbach und der Region“, sagt Joachim Lipp, Einrichtungsleiter des BRK St. Georgshof.

Günther Sigl und Rainer Polik gemeinsam auf der Bühne

Ein besonderer Programmpunkt führt Günther Sigl, Sänger und Frontmann der Spider Murphy Gang, und Rainer Polik, Bewohner des St. Georgshof, gemeinsam auf die Bühne. Die beiden werden drei Titel aus Sigls Repertoire singen: „Unterm Flauchersteg“, „Sommer in der Stadt“ und „Herzklopfen“. Auch gemeinsam mit dem Männerchor sowie beim Finale wird Sigl an diesem Abend zu hören sein.

Für Lipp hat gerade dieser Auftritt eine besondere Bedeutung: „Ich freue mich sehr für Rainer Polik, dass er gemeinsam mit Günther Sigl auf der Bühne stehen und mehrere Lieder mit ihm singen wird. Für den talentierten und leidenschaftlichen Musiker Polik ist das sicher ein bleibender Moment.“

„Lebensträume“ bereits ab 19 Uhr zu sehen

Der Erlös des Benefizkonzerts kommt dem Projekt „Lebensträume“ des St. Georgshof zugute. Bereits ab 19 Uhr und damit eine Stunde vor Konzertbeginn können Besucherinnen und Besucher die dazugehörige Fotoausstellung in der Weichberghalle betrachten. Für das seit Jahren bestehende Projekt haben sich Menschen mit psychischer Erkrankung mit der Frage „Was ist Dein Lebenstraum?“ auseinandergesetzt. Gemeinsam mit professionellen Fotografinnen und Fotografen wurden ihre persönlichen Wünsche und Vorstellungen in inszenierten Fotografien umgesetzt. Die entstandenen Bilder sind Teil einer Wanderausstellung. Auch während der Konzertpause besteht die Möglichkeit, die „Lebensträume“ anzusehen.

Auch Liebhaberinnen und Liebhaber handgefertigter Produkte können sich auf den Abend freuen. Die Ladenwerkstatt „AchSo!“ des St. Georgshof ist mit einem kleinen Verkaufsstand vertreten und bietet eine Auswahl selbstgestalteter Arbeiten an. Dazu gehören unter anderem Holzprodukte, Töpferwaren, Papeterie oder auch Kunstbilder. Die Ladenwerkstatt befindet sich im Zentrum von Rettenbach und gehört zur integrierten Förderstätte des St. Georgshof.

Der St. Georgshof, eine Einrichtung des BRK-Kreisverbands Ostallgäu, blickt 2026 auf sein 50-jähriges Bestehen zurück. Seit 1976 begleitet und unterstützt die Einrichtung in Rettenbach am Auerberg Menschen mit psychischer Beeinträchtigung.

Das Benefizkonzert beginnt am Samstag, 10. Oktober 2026, um 20 Uhr in der Weichberghalle, Dorfstraße 2, 87675 Rettenbach am Auerberg. Einlass und Besichtigung der Ausstellung „Lebensträume“ sind ab 19 Uhr möglich. Vor dem Konzert, in der Pause und im Anschluss werden Speisen und Getränke angeboten. So bleibt auch abseits des Bühnenprogramms Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

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Kinder Soziales Weihnachten

humedica startet Weihnachtsaktion „Geschenk mit Herz“

Ein Päckchen, das Weihnachten besonders macht

Ein Ball, warme Handschuhe, Zahnpasta oder ein Kuscheltier: Was für viele Kinder selbstverständlich ist, kann andernorts zu einem ganz besonderen Weihnachtsgeschenk werden. Mit der Aktion „Geschenk mit Herz“ ruft die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica deshalb auch in diesem Jahr wieder Menschen in ganz Bayern dazu auf, Weihnachtspäckchen für Kinder in Not zu packen. Im vergangenen Jahr konnten auf diese Weise mehr als 70.000 Kinder beschenkt werden.

Die Päckchen gehen vor allem an Kinder in osteuropäischen Ländern wie der Ukraine, Rumänien, der Republik Moldau, Bulgarien oder Albanien. Viele von ihnen wachsen in Familien auf, in denen selbst Dinge des täglichen Bedarfs kaum zu bezahlen sind.

„Für uns sind Zahnpasta, Seife, Stifte oder warme Socken ganz gewöhnliche Dinge. Für viele der Kinder, die unsere Päckchen bekommen, sind sie etwas Besonderes“, erklärt Aktionsleiterin Roswitha Bahner-Gutsche. „Und dann gibt es natürlich das Geschenk, das beim Auspacken für leuchtende Augen sorgt – ein Spielzeug oder etwas zum Liebhaben.“

Besonders Päckchen für ältere Jungen fehlen

Gepackt werden kann für zwei Altersgruppen: für Kinder von drei bis sechs Jahren sowie für Sieben- bis Zwölfjährige. Dabei zeigt die Erfahrung der vergangenen Jahre: Für jüngere Kinder kommen besonders viele Geschenke zusammen.

„Vor allem für die größeren Jungen fehlen uns immer wieder Päckchen“, sagt Bahner-Gutsche. „Deshalb möchten wir in diesem Jahr ganz besonders dazu ermutigen, auch an sie zu denken. Ein Ball, eine Frisbeescheibe, ein Puzzle oder ein Jojo können große Freude machen.“

Damit die Geschenke möglichst gleichwertig sind und kein Kind beim gemeinsamen Auspacken enttäuscht wird, gibt humedica eine Packliste vor. In jedes Päckchen gehören unter anderem ein Körperpflegeprodukt, Zahnbürste und Zahnpasta, Schulmaterialien, haltbare Süßigkeiten und warme Kleidung. Dazu kommt ein altersgerechtes „Wow-Geschenk“.

Mehr als 70.000 Kinder im vergangenen Jahr beschenkt

Die „Geschenke mit Herz“ erreichen Kinder, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen. Manche leben in Familien, in denen ein Elternteil allein für den Lebensunterhalt sorgen muss. Andere wachsen in sozialen Einrichtungen auf oder verbringen längere Zeit in Krankenhäusern.

Im vergangenen Jahr konnten humedica und tausende Unterstützerinnen und Unterstützer mehr als 70.000 Kindern eine Weihnachtsfreude bereiten. „Hinter jedem einzelnen Päckchen steckt ein Mensch, der sich Zeit genommen hat, einem Kind eine Freude zu machen“, sagt Bahner-Gutsche. „Es wäre wunderbar, wenn wir in diesem Jahr noch mehr Kinder erreichen könnten.“

Sammelstellen in ganz Bayern gesucht

Eine entscheidende Rolle spielen dabei die rund 1.500 bis 1.700 Sammelstellen, die sich jedes Jahr in ganz Bayern beteiligen. Schulen, Kindergärten, Unternehmen, Vereine und Privatpersonen nehmen die fertig gepackten Geschenke entgegen und lagern sie bis zur Abholung.

Ab sofort können sich neue Sammelstellen für die Aktion 2026 registrieren. Anmeldeschluss ist der 1. November.

Zwischen St. Martin und Nikolaus holen ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer die Päckchen ab und bringen sie in die humedica-Zentrale nach Kaufbeuren. Dort werden sie kontrolliert, für den Transport vorbereitet und anschließend zu langjährigen Partnerorganisationen in Osteuropa gebracht. Diese verteilen die Geschenke gezielt an Kinder und Familien, die Unterstützung benötigen. „Viele unserer Fahrer halten sich diese Wochen jedes Jahr ganz bewusst frei“, erzählt Bahner-Gutsche. „Vom Packen über die Sammelstellen bis zum Transport lebt die Aktion davon, dass sehr viele Menschen gemeinsam etwas für Kinder tun.“

Wer selbst ein Päckchen packen möchte, findet auf www.geschenk-mit-herz.de die Packliste sowie eine Karte mit Sammelstellen in der Nähe. Die Zahl der Abgabestellen wächst bis zum Anmeldeschluss kontinuierlich. „Bei bis zu 1.700 Sammelstellen in Bayern ist meist eine ganz in der Nähe“, sagt Bahner-Gutsche. „Und jedes Päckchen zählt.“

„Geschenk mit Herz“ wird von der internationalen Hilfsorganisation humedica aus Kaufbeuren initiiert und organisiert. Finanziell unterstützt wird die Aktion von Sternstunden e.V.

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Gesundheit Veranstaltung

Workshop am 19.10. im Generationenhaus: Kinder mit ADHS erkennen, verstehen und unterstützen

Für Eltern, Großeltern, Lehrkräfte und weitere Interessierte

Wie lässt sich ADHS bei Kindern erkennen? Was hilft dabei, ihr Verhalten besser zu verstehen? Und wie können Eltern, Angehörige und andere Bezugspersonen Kinder mit ADHS im Alltag unterstützen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Workshop am 19. Oktober um 19 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des ADHS-Stammtisches statt und steht unter dem Titel „Kinder mit ADHS – erkennen, verstehen und unterstützen“. Moderiert wird der Workshop von der Leitung einer ADHS-Selbsthilfegruppe.

Offen für Eltern, Großeltern, Lehrkräfte und Interessierte

Eingeladen sind alle, die sich mit dem Thema ADHS bei Kindern beschäftigen möchten. Das Angebot richtet sich insbesondere an Eltern, Großeltern und Lehrkräfte sowie an Menschen, die beruflich oder privat mit Kindern mit ADHS zu tun haben. Die Selbsthilfegruppe wird durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern gefördert.

Informationen zur Veranstaltung

Termin: 19. Oktober, 19 Uhr
Ort: Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8
Telefon: 08341/9080898

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