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Palliativnetzwerk Ostallgäu-Kaufbeuren tagte im Rathaus Kaufbeuren

Foto: Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu

Gemeinsam für eine starke Versorgung schwerstkranker Menschen

Kaufbeuren. Im Alten Sitzungssaal des Rathauses Kaufbeuren fand am Mittwoch, den 22. Juli 2026, das regelmäßige Netzwerktreffen des Palliativnetzwerks Ostallgäu-Kaufbeuren statt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Versorgungslandschaft kamen zusammen, um aktuelle Entwicklungen zu beraten, neue Kooperationen zu stärken und gemeinsame Projekte voranzubringen.

Ein besonderer Dank gilt der Stadt Kaufbeuren, die mit der Bereitstellung der Räumlichkeiten im historischen Rathaus einen würdigen Rahmen für das Netzwerktreffen geschaffen hat. Die Grußworte durch Herrn Oberbürgermeister Stefan Bosse, unterstrich zugleich die Wertschätzung und Bedeutung, die der Palliativversorgung in der Region entgegengebracht wird. Die Anwesenheit der Stadt ist ein wichtiges Zeichen für die Unterstützung einer sektorenübergreifenden Versorgung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen.

Im Mittelpunkt des Treffens standen neben organisatorischen Themen die Vorstellung neuer Netzwerkpartner und die Weiterentwicklung gemeinsamer Projekte. Das Netzwerk begrüßte das Sanitätshaus Wittlinger als neuen Netzwerkpartner. Herr Wittlinger stellte das Unternehmen sowie dessen Leistungen für die Versorgung von Menschen mit einer schweren Erkrankung vor.

Ein weiterer fachlicher Schwerpunkt war die Vorstellung des SAPV-KJ-Teams (Brückenteam) des Bunten Kreises. Frau Stefanie Krause, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, informierte über die spezialisierte ambulante Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche. Sie zeigte auf, wie betroffene Familien bereits ab Diagnosestellung begleitet werden können und welche besonderen Anforderungen die Versorgung junger Patientinnen und Patienten mit sich bringt.

Den Schwerpunkt des Netzwerktreffens bildete die Planung der öffentlichen Informationsveranstaltung

„Leben mit einer tödlichen Diagnose – Das Palliativnetzwerk klärt über Unterstützungsmöglichkeiten im Versorgungsnetz auf“

am Mittwoch, 28. Oktober 2026, von 15:00 bis 18:00 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren.

Eine schwere Diagnose verändert das Leben von einem Augenblick auf den anderen – für die Betroffenen ebenso wie für ihre Familien, Freundinnen und Freunde sowie alle Menschen, die sie begleiten. Oft stellen sich viele Fragen: Wer unterstützt? Welche Hilfen gibt es? Wie kann ein gutes Leben trotz einer unheilbaren Erkrankung gelingen?

Genau hier setzt die Veranstaltung des Palliativnetzwerks an. Anhand einer szenischen Fallvorstellung wird anschaulich vermittelt, wie die Palliativversorgung im Raum Kaufbeuren-Ostallgäu organisiert ist und wie die verschiedenen Berufsgruppen und Einrichtungen Hand in Hand zusammenarbeiten. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen, über Unterstützungsangebote zu informieren und zu zeigen, dass Palliativversorgung weit mehr bedeutet als die Begleitung am Lebensende. Sie steht für Lebensqualität, individuelle Unterstützung und eine verlässliche Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen.

Das Palliativnetzwerk Ostallgäu-Kaufbeuren lädt bereits heute alle Interessierten herzlich ein, sich den Termin vorzumerken:

Mittwoch, 28. Oktober 2026, 15:00 bis 18:00 Uhr
Stadttheater Kaufbeuren
Rosental 8, 87600 Kaufbeuren

Das Netzwerk freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie auf einen offenen Austausch über ein Thema, das jeden Menschen betreffen kann und das eine hohe gesellschaftliche Bedeutung besitzt.

Weitere Informationen unter: www.palliativnetzwerk-kf-oal.de

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Hohe Beteiligung und intensive Diskussion bei Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu

100 Fachkräfte setzen sich mit Todeswünschen auseinander

Foto: Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu Dr. med. univ. Ulrike Funk und Landrat Bernd Stapfner

Rund 100 Fachkräfte aus Medizin, Pflege und weiteren Bereichen der regionalen Versorgung folgten der Einladung zur Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf. Die Veranstaltung war geprägt von hoher fachlicher Dichte, großem Interesse und einer sehr aktiven Beteiligung der Teilnehmenden.

Ein besonderes Zeichen der Wertschätzung für die palliative Versorgung in der Region setzte die Teilnahme des neuen Ostallgäuer Landrats Bernd Stapfner. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung der Palliativversorgung als zentralen Bestandteil der regionalen Gesundheitsstruktur sowie die Unterstützung der politischen Ebene für die Arbeit des Netzwerks.

Dem Palliativ-Netzwerk ist es ein zentrales Anliegen, einen Raum für Information, fachliche Orientierung und interdisziplinären Austausch zu schaffen – ohne Wertung, jedoch mit großem Respekt für die unterschiedlichen Perspektiven dieses sensiblen Themenfeldes.

Fachliche Impulse vermittelte Dr. med. univ. Ulrike Funk, stellvertretende ärztliche Leitung der SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu. Im Mittelpunkt stand die Klärung grundlegender Begrifflichkeiten im Kontext von Todeswünschen sowie die aktuelle rechtliche und fachliche Einordnung.

Dr. Funk betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Kommunikation und kontinuierlichem Austausch als zentrale Grundlage für Handlungssicherheit – „reden, reden, reden“.

Die Referentin überzeugte durch hohe fachliche Expertise und eine anschauliche Vermittlung komplexer Inhalte.

Die Fortbildung machte insgesamt deutlich, wie groß der Bedarf an Orientierung, fachlichem Austausch und klarer Einordnung in diesem sensiblen Themenfeld ist. Das Palliativ-Netzwerk betonte abschließend die Bedeutung solcher Formate für die Stärkung der Handlungssicherheit und die Qualität der Versorgung schwerkranker Menschen in der Region.

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Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu erhält wertvolle Unterstützung

Bürgerstiftung ermöglicht Palliativ-Fortbildung

Foto: Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu

Kaufbeuren – Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 1.000 Euro setzt die Bürgerstiftung Kaufbeuren ein starkes Zeichen für Menschlichkeit, Zusammenhalt und die Begleitung schwer kranker Menschen in unserer Region. Die Spendenübergabe fand am 28. April statt: Für die Bürgerstiftung Kaufbeuren waren stellvertretend für den Vorstand die Vorstandsmitglieder Gertrud Gellings und Helmuth Geppert anwesend und überreichten die Unterstützung an Sonja Hujo, Koordinatorin des Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu, sowie an Frau Dr. Theresa Schuster, Geschäftsführerin des SAPV-Teams Kaufbeuren-Ostallgäu. Dank dieser Unterstützung kann die bedeutende Fortbildungsveranstaltung des Palliativnetzwerks im Oktober realisiert werden. Unter dem bewegenden Titel „Leben mit einer tödlichen Diagnose – Das Palliativnetzwerk klärt über Unterstützungsmöglichkeiten im Versorgungsnetz auf“ lädt das Netzwerk am Mittwoch, 28. Oktober 2026, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Fachkräfte herzlich ein, sich umfassend über die Möglichkeiten der palliativen Begleitung zu informieren.

Wenn das Leben plötzlich endlich erscheint, geraten Betroffene und ihre Angehörigen oft in eine Ausnahmesituation. Eine schwere Diagnose erschüttert den Alltag, wirft Fragen auf und verändert den Blick auf das Leben grundlegend. In diesen Momenten sind es vor allem Menschen, die Halt geben – die zuhören, begleiten und Orientierung bieten.

Genau hier setzt die Arbeit des Palliativnetzwerks an: Es zeigt Wege auf, vernetzt Hilfsangebote und schafft Sicherheit in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt ist. Die öffentliche Fortbildung macht diese Unterstützung sichtbar und erlebbar. Anhand einer szenischen Fallvorstellung wird eindrucksvoll vermittelt, wie die Versorgung in der Region organisiert ist und wie vielfältig und menschlich Begleitung am Lebensende sein kann. Die Veranstaltung findet im Stadttheater Kaufbeuren statt und richtet sich ausdrücklich an alle Interessierten – unabhängig von Vorkenntnissen. Auch für Hausärztinnen und Hausärzte bietet die Fortbildung wertvolle praxisnahe Einblicke und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für ihren Arbeitsalltag.

„Ohne die Spende der Bürgerstiftung wäre die Umsetzung dieser wichtigen Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen“, betonen die Organisatoren dankbar. „Sie ermöglicht es uns, Wissen zu teilen, Netzwerke zu stärken und letztlich die Versorgung schwer kranker Menschen weiter zu verbessern.“ Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei – ein bewusstes Zeichen dafür, dass Information und Unterstützung für alle zugänglich sein sollen. Spenden sind willkommen und tragen dazu bei, die wertvolle Arbeit des Netzwerks auch in Zukunft fortzuführen. Mit ihrem Engagement leistet die Bürgerstiftung einen bedeutenden Beitrag für die Gemeinschaft in Kaufbeuren und zeigt, wie wichtig solidarisches Handeln gerade in sensiblen Lebensphasen ist.

Weitere Informationen unter: https://palliativnetzwerk-kf-oal.de/

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Praxisnah und ganzheitlich: Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu im Klinikum Kaufbeuren

„Ganzheitliche Palliativpflege: Strategien zur Symptomkontrolle bei Mundpflege, Übelkeit und Co.“

Kaufbeuren – Bei strahlendem Frühlingswetter versammelten sich, rund 50 Pflegefachkräfte im Klinikum Kaufbeuren zur Fortbildung des Palliativ-Netzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu. Unter dem Titel „Ganzheitliche Palliativpflege: Strategien zur Symptomkontrolle bei Mundpflege, Übelkeit und Co.“ stand vor allem eines im Mittelpunkt: alltagstaugliche, praktische Hilfen für eine würdevolle Begleitung schwer kranker Menschen.

Als Referentin führte Claudia Lerchenmüller, Palliativ-Care-Fachkraft im stationären Hospiz in Kempten und Trauerbegleiterin, mit großer Fachkompetenz und spürbarer Leidenschaft durch den Nachmittag. Unterstützt wurde sie von Simone Gnandt vom SAPV-Team Kaufbeuren. Gemeinsam vermittelten sie praxisnahe Strategien zur Linderung belastender Symptome in der letzten Lebensphase.

Im Fokus standen typische Beschwerden wie Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation oder Atemnot – Symptome, die die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten erheblich beeinträchtigen können. Anhand konkreter Fallbeispiele zeigten die Referentinnen, wie mit einfachen Mitteln, wenig Technik und viel Einfühlungsvermögen wirksame Unterstützung möglich ist.

Besonderes Interesse galt der Aromapflege und dem gezielten Einsatz ätherischer Öle. Auch Akupressur, unterstützende Lagerungstechniken sowie einfache Hilfsmittel für die tägliche Pflegepraxis wurden anschaulich vorgestellt und diskutiert. Dabei wurde deutlich: Oft sind es gerade die kleinen, achtsamen Maßnahmen, die für Betroffene eine große Erleichterung bedeuten.

Simone Gnandt stellte zudem ein unterstützendes Hilfsmittel für die Mundpflege vor: ein spezielles Set zur Herstellung leichter Aromaschäume. Dieses kann insbesondere bei Patientinnen und Patienten eingesetzt werden, die nicht mehr essen oder trinken können, aber weiterhin Geschmack wahrnehmen möchten. Das Gerät stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse.

Neben den fachlichen Impulsen bot die Veranstaltung viel Raum für kollegialen Austausch. Pflegekräfte aus unterschiedlichen Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu diskutieren und voneinander zu lernen – ganz im Sinne des Netzwerkgedankens.

„Lebensqualität zu fördern, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist, gehört zu den wertvollsten Aufgaben in der Palliativversorgung“, betonte Lerchenmüller. Dieser Leitgedanke zog sich durch den gesamten Nachmittag und fand großen Anklang.

Die kostenfreie Fortbildung war Teil der regelmäßigen Veranstaltungsreihe des Palliativ-Netzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu.

Mit einer rundum gelungenen Veranstaltung, die Theorie und Praxis eng miteinander verband, unterstrich das Netzwerk erneut die Bedeutung einer qualitätsvollen, vernetzten und menschlich zugewandten Palliativversorgung in der Region.

Weitere Informationen sowie Termine der nächsten Fortbildungen finden Sie auf der Homepage: https://palliativnetzwerk-kf-oal.de/

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