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„Bürgermeister Oliver Schill lädt ein“: Mobilität 2030 – Wege in die Zukunft

Eine Veranstaltung am 26.02.2026 ab 19:00 Uhr im Grünen Wohnzimmer aus der Reihe „Bürgermeister Oliver Schill lädt ein“

Was sind die Gründe für die derzeitigen Probleme beim Bahnanschluss Kaufbeurens? Wie sieht eine zukunftsfähige Verkehrsanbindung für unsere Stadt aus?

Darüber spricht OB‑Kandidat Oliver Schill am 26.02.2026 ab 19:00 Uhr im Grünen Wohnzimmer (Schmiedgasse 8, Kaufbeuren) mit Marcus Kühl, Stadtrat und Mobilitätsbeauftragter, sowie Lukas Ponkratz, Triebfahrzeugführer bei der BRB.

Die Gäste erläutern die aktuelle Situation, zeigen laufende und geplante Maßnahmen auf und diskutieren, was ein moderner, zukunftsgerichteter öffentlicher Verkehr für Kaufbeuren braucht. Die Veranstaltung richtet sich an alle Nutzerinnen und Nutzer von Bus, Bahn, Fahrrad oder E‑Scootern sowie an alle Interessierten.

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Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Bayerische SPD Landesvorsitzende zu Gast in Kaufbeuren

Der Infostand der SPD Kaufbeuren wurde am Freitagnachmittag zu einem besonderen Höhepunkt im Kommunalwahlkampf

Die Co-Vorsitzende der BayernSPD Ronja Endres stellte Kandidierende vor und beeindruckte mit Detailwissen zu dessen Schwerpunkten der ehrenamtlichen Arbeit und persönlichem Engagement. Endres zeigte sich nach einem kurzen Spaziergang begeistert von Kaufbeurens Altstadt und versprach, bei nächster Gelegenheit auch Neugablonz zu besuchen.

Im Anschluss an die Veranstaltung im Freien lud der SPD Ortsverein zu einer Kaffeerunde in die Geschäftsstelle ein. Unter dem Motto: „Deine Frage – ihre Antwort“ plauderten die Anwesenden zu verschiedenen Themen und gewannen Einblicke in die politische Arbeit auf Landesebene.

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Verantwortlich: SPD-Ortsverein Kaufbeuren, vertreten durch die Vorsitzenden Catrin Riedl und Pascal Lechler, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Zwischen Krapfen und Weltpolitik: Britta Haßelmann zu Gast im „Grünen Wohnzimmer“

Gemeinsam mit Oberbürgermeisterkandidat Oliver Schill und zahlreichen Gästen diskutierte sie über die Zukunft der Demokratie, Klimaschutz und einen notwendigen Neustart in der Kommunalpolitik

Ein leerstehender Laden, umgewandelt in einen Ort der Begegnung: Das „Grüne Wohnzimmer“ war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Kaufbeurer Parteisprecherinnen Elitsa Stambolova-Fränkel und Maren Levin den Gast aus Berlin begrüßten. Bei Krapfen und dem bereits „legendären“ Olli-Bier wurde schnell klar: Hier gibt es keine Distanz.

Nahbar und direkt: Politik zum Anfassen:

„Politik braucht Nähe. Wir müssen unser Herz nah bei den Menschen haben“, betonte Oberbürgermeisterkandidat Oliver Schill. Genau dafür habe man diesen Ort geschaffen, um „Face to Face“ und ohne Distanz über die Themen zu sprechen, die Kaufbeuren bewegen.

„Kein Rückwärtsgang beim Klimaschutz“

Britta Haßelmann schlug in ihrer Rede den Bogen von der Bundespolitik zur Verantwortung vor Ort. In Berlin agiere ihre Fraktion als konstruktive, aber kritische Opposition, etwa beim Sondervermögen: „Verhandelt waren echte, zusätzliche Investitionen, und nicht Verschiebebahnhöfe für Wahlgeschenke“, berichtete Haßelmann mit Verweis auf die zähen Gespräche mit Merz, Dobrindt & Co. „Und entscheidend ist, dass diese Investitionen jetzt bei den Menschen ankommen: in Brücken, Schulen und Bahnen.“

Besonders am Herzen lag ihr der Klimaschutz als Wirtschaftsfaktor für Deutschlands Zukunft. „Wirtschaftlicher Wohlstand und der Schutz unserer Lebensgrundlagen gehören untrennbar zusammen“, so Haßelmann. Wer erneuerbare Energien blockiere, gefährde Arbeitsplätze und verunsichere Handwerk und Bürger. Mit Blick auf bundespolitische Debatten warnte sie eindringlich vor einem „Rückwärtsgang“ beim Klimaschutz.

Haßelmann stärkt Schill den Rücken

Als langjährige Kommunalpolitikerin weiß Haßelmann, dass die großen Ziele in Berlin nur nur mit starken Städten erreicht werden können. Mit Blick auf Kaufbeuren sagte sie: „Was Kaufbeuren jetzt braucht, ist ein echter Neustart im Rathaus. Und Oliver Schill ist genau die richtige Besetzung dafür“, so Haßelmann. „Er bringt die notwendige fachliche Kompetenz und die tiefe kommunale Erfahrung mit, um Kaufbeuren sicher in die Zukunft zu führen. Vor allem spürt man: Er macht das mit Herz.“

Demokratie als Geschenk und Auftrag

Besonders leidenschaftlich wurde die Fraktionsvorsitzende beim Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt. Deutschland sei kein „düsteres Land“. Vielmehr sei es ein Geschenk, in einer parlamentarischen Demokratie mitwirken zu können, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Überzeugung friedlich zusammenleben. „Ich will dafür einstehen, dass Freiheit und Demokratie gelebt werden“, erklärte sie unter Beifall und ergänzte mit Blick auf Frauenrechte: „Wir werden uns die Freiheit dieses Lebens nicht nehmen lassen.“

Ihr Appell: Sich engagieren, das Gute wahrnehmen und den Feinden der Demokratie gemeinsam entgegentreten. Diesen Worten ließen die Anwesenden Taten folgen: Im Anschluss an die Diskussion zog die Gruppe gemeinsam zur Gegendemonstration „Kaufbeuren gegen rechts“ am Stadtsaal weiter, um dort mit ihrer Rede ein Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit und für Vielfalt zu setzen. „Das war gelebte Demokratie! Nicht nur reden, sondern handeln“, so Oliver Schill zum Abschluss. „Mit diesem Geist wollen wir Kaufbeuren in die Zukunft führen.“

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Kaufbeuren: Probestimmzettel zur Stadtratswahl jetzt online

Gut vorbereitet wählen: Auf der Homepage der Stadt steht ab sofort ein Probestimmzettel für die Stadtratswahl für die Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Da der Stimmzettel aufgrund der vielen Wahlvorschläge und Kandidierenden sehr umfangreich ist, empfiehlt die Stadt allen Wahlberechtigten, sich mit dem Wahlzettel vertraut zu machen. Der Probestimmzettel kann beliebig oft ausgefüllt werden. Dies soll auch helfen, die vielfältigen Abstimmungsmöglichkeiten bei der Kommunalwahl auszutesten.

Wichtige Hinweise: Mit diesem Probestimmzettel erfolgt keine Abstimmung zur Stadtratswahl. Das Ausfüllen des Probestimmzettels ist nicht nachverfolgbar und es können auch keine Rückschlüsse auf die Nutzer dieses Angebots gezogen werden. Es handelt sich hierbei um eine vereinfachte Variante bei der nur die Namen der Kandidaten angegeben sind und keine weiteren Informationen.

Auf www.kaufbeuren.de/kommunalwahl ist der Probestimmzettel zu finden. Dort gibt es auch eine Anzeige, wann die Stimmabgabe gültig ist und welche Stimmabgaben zur Ungültigkeit führen. Außerdem gibt es weitere Informationen zur Kommunalwahl 2026 in Kaufbeuren.

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Unsere Stadtwälder – fit für die Zukunft!

Vortrag mit Martin Levin, ehemaligen Stadtförster von Göttingen und Gewinner der NABU-Waldmedaille 2025, am 22. Februar 2026 um 17 Uhr im Grünen Wohnzimmer

Die Zukunft der Stadtwälder steht im Fokus einer spannenden Veranstaltung, zu der der Grüne Stadtverband Kaufbeuren alle Interessierten herzlich einlädt!

Am 22. Februar 2026 um 17 Uhr findet im Grünen Wohnzimmer (Schmiedgasse 8, Kaufbeuren) ein Vortrag statt, der die Herausforderungen des Klimawandels und innovative Lösungen für unsere Wälder thematisiert.

Die Kaufbeurer Grünen freuen sich, den erfahrenen Martin Levin, ehemaligen Stadtförster von Göttingen und Gewinner der NABU-Waldmedaille 2025, als Referenten begrüßen zu dürfen. In seinem Vortrag wird er Konzepte vorstellen, die eine nachhaltige und klimaresiliente Entwicklung der Stadtwälder fördern.

Dieser Vortrag aus der Veranstaltungsreihe „Bürgermeister Oliver Schill lädt ein“ bietet Ihnen eine wertvolle Gelegenheit, mehr über naturnahe Konzepte zu erfahren, die nicht nur zur Artenvielfalt beitragen, sondern auch die Erholung und ein gesundes Stadtklima unterstützen. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen! Seien Sie dabei und gestalten Sie die Zukunft unserer Stadtwälder aktiv mit!

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Bauen neu denken: Umweltminister Thorsten Glauber wirbt in Kaufbeuren für mehr Spielraum und neue Standards

Umweltminister Thorsten Glauber in Kaufbeuren!

Auf Einladung der Freien Wähler informierte der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber (FW), am Dienstagabend im Kolpingsaal über Möglichkeiten eines kostengünstigeren und ressourcenschonenden Bauens. Unter den Gästen begrüßte der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER Kaufbeuren, Bernhard Pohl, auch Oberbürgermeister Stefan Bosse und den Fraktionsvorsitzenden der CSU-Stadtratsfraktion, Christian Sobl.

In seinen Ausführungen bestätigte Minister Glauber aus eigener kommunalpolitischer Erfahrung, dass insbesondere die Baukosten die Kommunen in ihren Investitionsmöglichkeiten stark belasten und damit auch den dringend notwendigen Wohnungsbau bremsen. Als eine Ursache stetiger Kostensteigerungen im Bauwesen kritisierte Glauber insbesondere überbordende Bauvorschriften und übertriebene und sachlich oft nicht zu rechtfertigende Standardvorgaben, was er mit zahlreichen Beispielen belegte. Möglichkeiten, hier gegenzusteuern, sieht der Minister u.a. im neu geschaffenen Gebäudetyp E und im seriellen Bauen. Vor allem der Gebäudetyp E, so Glauber, ermögliche das Abweichen von kostenverursachenden bautechnischen Vorgaben, ohne dass damit der Sicherheitsaspekt tangiert werde. Der Minister beziffert das Einsparpotential durch die Einführung dieses Gebäudetyps auf 20 – 30 % der Gesamtkosten.

„Deshalb habe ich für die Stadtratsfraktion der Freien Wähler einen Antrag im Stadtrat eingebracht, dass Kaufbeuren sich bei künftigen Bauvorhaben am Gebäudetyp E orientiert und diese Form für künftige Vorhaben erprobt. Der Antrag war erfolgreich“, so FREIE WÄHLER Stadtrat Peter Kempf.

Eine Ursache für die rasant steigenden Kosten liege, so Glauber, auch darin begründet, dass die Normausschüsse, die die Standards definieren, mit Fachleuten aus der Baubranche besetzt sind. Da gehe es weniger um Kosteneffizienz als darum, einen immer höheren Stand der Technik zu realisieren. Glauber erläuterte dies am Beispiel des Schallschutzes. Im Gegensatz zu früher nehme man heutzutage überhaupt keinen Straßenlärm mehr wahr, wenn man in einem neu errichteten Gebäude sitzt. Er warf außerdem die Frage auf, ob beim Passivhaus-Standard nicht ein Grenznutzen bereits überschritten sei. Damit meint der Minister, dass ab einem bestimmten Punkt Verbesserungen nur mit unverhältnismäßig hohen Kosten erkauft werden.

In einem anschließenden Podiumsgespräch zwischen Glauber und dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der FREIEN WÄHLER im Stadtrat, Peter Kempf, wurden einzelne Aspekte vertieft. Kempf nutzte aber auch die Möglichkeit, den Umweltminister zu seinen umweltpolitischen Zielsetzungen zu befragen. Glauber machte dabei deutlich, dass er keinen grundsätzlichen Widerspruch zwischen Ökologie und Ökonomie sehe. Mit seiner Politik, so Glauber, verfolge er das Ziel, beide Bereiche in Einklang zu bringen.

Der Umweltminister sprach sich sehr deutlich und leidenschaftlich für einen Umwelt- und Landschaftsschutz aus, der sich am Eigentum orientiert. Man müsse die Landschaft mit und nicht gegen die Grundstücksbesitzer entwickeln. Wenn im Raum steht, dass jeder größere Haselnussstrauch unter Schutz gestellt werde, dann wird der Eigentümer keine neuen Sträucher pflanzen.

Auch zur Frage der Politikverdrossenheit hatte Glauber eine klare Meinung. Er plädierte für klare Entscheidungen, auch wenn diese nicht immer jedem gefallen. Er sei immer einen geraden Weg gegangen und erinnerte daran, dass er beispielsweise zur Regelung der Überpopulation von Wölfen eine Wolfsverordnung in Kraft gesetzt habe, lange bevor sich der Bund des Themas angenommen habe. Dafür habe er nicht nur Beifall bekommen.

Diesen spendete aber das Publikum für den sachlichen, tiefgründigen und hochinformativen Auftritt des Staatsministers.

Bevor Stadtrat und Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl (FW) die Anwesenden verabschiedete, ging Oberbürgermeister Bosse kurz auf die aktuelle Haushaltssituation der Stadt ein. Bei allem Sparzwang, so der OB, gebe es in Kaufbeuren aber keinen Investitionsstillstand. Der Haushaltsentwurf 2026, so der OB, sehe immer noch ein Investitionsvolumen von 21 Mio. Euro vor, mit denen u.a. die Erneuerung der Wertachbrücke in der Neugablonzer Str. sowie Schul- und Turnhallensanierungen umgesetzt werden.

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Verantwortlich: Freie Wähler Kreisvereinigung Kaufbeuren, vertreten durch Bernhard Pohl, Gutenbergstraße 2a, 87600 Kaufbeuren

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Angrillen mit der CSU Kaufbeuren am 20.2.2026 auf dem Rewe-Parkplatz in Neugablonz

Von 16-18 Uhr mit OB Stefan Bosse und seinem CSU-Team ’26

Am Freitag, den 20.2.2026, lädt die CSU Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger zum „Angrillen“ ein: von 16-18 Uhr grillt OB Stefan Bosse und sein CSU-Team ’26 Würstl auf dem Rewe-Parkplatz in Neugablonz.

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Verantwortlich: CSU-Ortsverband Kaufbeuren vertreten durch die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.

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„Auf einen Kaffee mit OB Stefan Bosse“ am Sa., 21.2.2026, von 8-12 Uhr am Neuen Markt in Neugablonz

Mit den CSU Stadtratskandidaten und OB Stefan Bosse ins Gespräch kommen

Die CSU Kaufbeuren informiert auch diese Woche wieder auf dem Wochenmarkt in Neugablonz über ihr politisches Programm für die Kommunalwahl am 8. März 2026. “ Auf einen Kaffee mit Oberbürgermeister Stefan Bosse“ heißt es am Samstag, 21.2.2026, von 8-12 Uhr am Neuen Markt. Die CSU Kaufbeuren lädt dazu alle Bürgerinnen und Bürger auf eine Tasse Kaffee am Infostand ein, um sich zu informieren und mit den CSU Stadtratskandidaten und OB Stefan Bosse ins Gespräch zu kommen.

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Verantwortlich: CSU-Ortsverband Kaufbeuren vertreten durch die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.

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„Energetisch sanieren, klug investieren“ – Bürgermeister Oliver Schill lädt ein

Am Donnerstag, 19. Februar 2026 um 19 Uhr im Grünen Wohnzimmer. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bürgermeister Oliver Schill lädt ein“ findet am Donnerstag, 19. Februar 2026 um 19 Uhr im Grünen Wohnzimmer, Schmiedgasse 8, in Kaufbeuren der Vortrag „Energetisch sanieren, klug investieren!“ statt. Der Eintritt ist frei.

Steigende Energiekosten, neue gesetzliche Vorgaben und attraktive Förderprogramme – viele Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer fragen sich derzeit: Was lohnt sich wirklich? Dazu hat Bürgermeister Oliver Schill den Energieexperten und beratenden Ingenieur Dipl.-Ing. (FH) Rainer Bäurle eingeladen. Er gibt einen praxisnahen Überblick über die Grundsätze energetischer Sanierung: Energiebedarf senken, Effizienz steigern und erneuerbare Energien sinnvoll einsetzen.

Dabei zeigt Bäurle, wie sich bestehende Heizungen oft schon mit einfachen Maßnahmen optimieren lassen. „Ich komme immer wieder in Heizungskeller, wo die Anlage noch in den Werkseinstellungen läuft“, so der Experte. Bereits kleine Anpassungen können spürbare Einsparungen bringen.

Auch das viel diskutierte „Heizungsgesetz“ wird verständlich eingeordnet. Gemeint ist das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Eine generelle Pflicht zum Austausch funktionierender Heizungen besteht nicht. Erst beim Einbau einer neuen Anlage müssen anteilig erneuerbare Energien berücksichtigt werden. Gleichzeitig wurden die Förderprogramme deutlich ausgeweitet – unter anderem über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Auch steuerliche Vorteile sind möglich.

Anhand konkreter Beispiele – etwa dem Einsatz einer Wärmepumpe auch im Altbau – wird aufgezeigt, wie sich Investitionen wirtschaftlich rechnen können. Zudem werden Chancen durch smarte Gebäudetechnik, Photovoltaik, Batteriespeicher und neue Möglichkeiten der regionalen Stromvermarktung vorgestellt.

„Energetische Sanierung ist Klimaschutz und Wirtschaftsfaktor zugleich. Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern Orientierung geben und Mut machen, die richtigen Entscheidungen für ihr Zuhause zu treffen“, betont Bürgermeister Oliver Schill. „Ich freue mich auf einen informativen Abend und den offenen Austausch.“

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren.

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Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Stadtrat Johannes Böckler: Für eine starke Wirtschaft und sichere Arbeitsplätze – damit Kaufbeuren als Standort Zukunft hat

Handwerk, Mittelstand, Standortpolitik – warum wirtschaftliche Fachkenntnis im Stadtrat wichtig ist

Eine stabile kommunale Wirtschaft ist kein Selbstläufer – sie braucht klare Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und politische Entscheidungen, die den Standort langfristig stärken. „Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist es wichtig, dass der Stadtrat die Herausforderungen von Betrieben kennt und mitdenkt – von der Gewerbeflächenentwicklung bis zur Fachkräftefrage“, sagt Johannes Böckler, Malermeister und Stadtrat in Kaufbeuren.

Als Inhaber eines Kaufbeurer Handwerksbetriebs mit Mitarbeiterverantwortung weiß Böckler, worauf es kleinen und mittleren Unternehmen ankommt. „Die mittelständische Wirtschaft ist das Rückgrat Kaufbeurens – vom Handwerk über den Handel bis zur Industrie. Ich vertrete eine Politik, die auf wirtschaftlichen Fachkenntnissen beruht und vorausschauend plant.“

Diese Haltung ist nötig – denn Kaufbeuren steht wirtschaftlich unter Druck: „Wenn wir neue Unternehmen anziehen und bestehende Betriebe in der Stadt halten wollen, müssen wir als Kommune aktiv gestalten – mit klarer Flächenstrategie, gut erreichbaren Gewerbegebieten und planbarer Infrastruktur“, betont Böckler. Von großer Bedeutung ist für ihn dabei das neue Gewerbegebiet Im Hart Nord (an der Apfeltranger Straße), das aus seiner Sicht zügig vorangebracht werden muss. Auch weitere mögliche Flächen gelte es frühzeitig zu identifizieren und zu entwickeln. „Wirtschaft braucht Raum – und den müssen wir schaffen, wenn wir unsere Einnahmebasis stärken und gute Arbeitsplätze in der Stadt sichern wollen.“

Böckler setzt auf Vernunft und Fachkenntnisse in diesem so wichtigen Thema „Wirtschaft“ für Kaufbeuren. „Es braucht im Stadtrat Menschen, die nicht nur über Wirtschaft sprechen, sondern sie aus eigener Erfahrung kennen.“ Denn, da ist sich Böckler sicher: „Wer Unternehmer ist und Verantwortung für Mitarbeiter trägt, entscheidet praxisnah – mit wirtschaftlichem Verständnis und dem Blick für die Menschen im Betrieb.“

Informationen zu Johannes Böckler

Johannes Böckler ist seit dem Jahr 2014 Mitglied des Kaufbeurer Stadtrats und gehört der CSU-Fraktion an. In der aktuellen Wahlperiode von 2020 bis 2026 ist er als ordentliches Mitglied im Stadtrat, im Bauausschuss, im Werkausschuss sowie seit Juli 2025 auch in der Stadtratsklausur aktiv. Zudem wirkt er als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Mobilität (1. Stellvertreter), im Schul-, Kultur- und Sportausschuss sowie im Verwaltungs-, Finanz- und Stiftungsausschuss (jeweils 2. Stellvertreter) mit.

Für die Stadtratswahl am 8. März 2026 kandidiert Johannes Böckler erneut für die Kaufbeurer CSU – auf Liste 1, Platz 7.

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Verantwortlich: Johannes Böckler, Mindelheimer Straße 7, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.

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Politik

Diskussionsabend zur Zukunft der Rente in Kaufbeuren 

Präsidentin Gundula Roßbach auf Einladung von Stephan Stracke zu Gast

Kaufbeuren/Ostallgäu – Auf Einladung des Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU) fand im Kolpingsaal in Kaufbeuren eine öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der Rente statt. Zu Gast war Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, die Einblicke in aktuelle Entwicklungen und die langfristigen Herausforderungen des Rentensystems gab.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die gesetzliche Rentenversicherung. In den letzten zwanzig Jahren gelang es, den Beitragssatz stabil zu halten. Mit dem Eintritt der geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand verschiebt sich jedoch nun das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern dauerhaft. Dies führt zu einem erheblichen Beitragssatzsprung von fast 3 Prozentpunkten, von derzeit 18,6 Prozent auf 21,2 Prozent bis 2040. Roßbach betonte, dass die Rentenversicherung ein sehr anpassungsfähiges System ist. „Wir befinden uns entgegen landläufiger Meinung mitten auf dem Pfad, den die letzte Rentenreform Anfang 2000 beschrieben hat“, erklärte Roßbach. Damals sei ein Beitragssatz von 22 Prozent als Höchstwert gesetzt worden. „Aufgabe der Politik ist es nun, festzulegen, ob dieser Höchstwert weiterhin Gültigkeit habe“, so Roßbach.

Vor diesem Hintergrund ordnete Stracke das Rentenpaket der Bundesregierung ein, das im Dezember letzten Jahres im Deutschen Bundestag beschlossen wurde. Die Stabilisierung des Rentenniveaus auf 48 Prozent bis zum Jahr 2031 und die Gleichstellung aller Mütter bei der Anerkennung von Kindererziehungszeiten koste die Rentenversicherung bis 2040 zusätzlich rund 200 Mrd. Euro. Allerdings habe dies keine Auswirkung auf die Beitragssätze, da die Mehrkosten der Rentenversicherung durch Steuermittel ausgeglichen werde.

In der lebhaften Diskussion mit dem Publikum spielten vor allem die Rente in Österreich, die zusätzliche Altersversorgung und die Rentenkommission eine Rolle. Roßbach betonte, dass es erhebliche Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland gebe. So seien die Beiträge dort mit 22,8 Prozent um rund 4 Prozentpunkte höher als in Deutschland, die Bevölkerung jünger und Selbständige und Beamte in die Rente mit einbezogen. Allerdings würden die Beamten in ein eigenes System einzahlen und nicht in den Topf der österreichischen Rentenversicherung. Bei der Zusatzversorgung durch eine betriebliche oder private Absicherung gebe es einen bedenklichen Trend zu immer weniger Vorsorge. So hätten mehr als ein Drittel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland keinerlei Zusatzversorgung. „Wir müssen vor allem kleinere Einkommen beim Sparen besser unterstützen“, machte Roßbach deutlich. Stracke unterstrich in der Diskussion, dass Rentenpolitik langfristig und generationengerecht gedacht werden müsse. „Die gesetzliche Rente ist ein zentrales Versprechen unseres Sozialstaats. Dieses Versprechen kann nur gehalten werden, wenn Leistungszusagen und Finanzierung langfristig zusammengehen. „Der Bundeszuschuss und weitere Bundesmittel in die Rente betragen jetzt schon 120 Mrd. Euro. Durch steigende Beitragssätze und das Rentenpaket erhöht sich dieser zukünftig massiv. Dadurch kommt der Bundeshaushalt immer mehr unter Druck“, erklärte Stracke. Diese Entwicklung müsse die neu eingesetzte Rentenkommission im Blick haben.

Roßbach hob zum Abschluss der Diskussion die Bedeutung von Information und Transparenz bei der Alterssicherung hervor: „Wichtig ist, dass sich die Bürgerinnen und Bürger gut über ihre Altersvorsorge informieren. Die digitale Rentenübersicht ist dabei ein wichtiges Hilfsmittel.“ Damit habe jeder einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Absicherung durch die Rente und die betriebliche und private Zusatzversorgung.

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Grüne Kaufbeuren: Familiensprechstunde mit Stephanie Schuhknecht am 17. Februar 2026

Stephanie Schuhknecht bringt langjährige Erfahrung aus der bayerischen Landespolitik mit

Am Montag, 17. Februar, um 16 Uhr haben Bürgerinnen und Bürger in Kaufbeuren die Möglichkeit, Stephanie Schuhknecht persönlich zu treffen. Im Rahmen einer offenen Familiensprechstunde lädt sie zum direkten Austausch über aktuelle politische Themen, persönliche Anliegen und Ideen für eine nachhaltige und gerechte Zukunft ein.

Die Sprechstunden findet im Grünen Wohnzimmer in der Schmiedgasse 8 in der Altstadt von Kaufbeuren

Stephanie Schuhknecht bringt langjährige Erfahrung aus der bayerischen Landespolitik mit. Zu ihren Schwerpunkten zählen unter anderem Wirtschaft, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Familienpolitik. In ihrer politischen Arbeit setzt sie sich dafür ein, ökologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit konsequent miteinander zu verbinden – praxisnah, lösungsorientiert und mit einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort.

Die Familiensprechstunde bietet Raum für Fragen zur besseren Unterstützung von Familien, zu nachhaltiger Wirtschaft und moderner Arbeitswelt sowie zur regionalen Entwicklung. Gleichzeitig ist sie eine Einladung an alle Interessierten, ihre eigene Perspektive einzubringen und aktiv mitzudiskutieren. Für eine familienfreundliche Teilnahme ist gesorgt: Eine Kinderbetreuung wird vor Ort angeboten, sodass sich Eltern ganz auf das Gespräch konzentrieren können.

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SPD Kaufbeuren aktuell: Info-Stände und Veranstaltungen für die Woche vom 16.-20.Februar

Thema der Woche: „Feuer und Flamme“ für die Kandidierenden zur Stadtratswahl

Mittwoch, 18.2. ab 18 Uhr, Politischer Aschermittwoch, Gasthof „Rose“ am Obstmarkt. Gast: Jan Rothenbacher, SPD, Oberbürgermeister in Memmingen (wurde bereits angekündigt).

Donnerstag, 19. Februar Infostand von 9-12.30 Uhr parallel zum Wochenmarkt, nähe Optik Kutter.

Am Freitag, 20. Februar wird die Co-Vorsitzende der BayernSPD Frau Ronja Endres Kaufbeuren besuchen. Ab 13.30 Uhr stellt Endres am Infostand der SPD Kandidierende für die Stadtratswahl am 8. März vor. Der Infostand findet in der Schmiedgasse am Tastmodell, nähe Buchhandlung Rupprecht statt. Ab 15 Uhr lädt die SPD interessierte Bürgerinnen und Bürger in die Geschäftsstelle | Am Breiten Bach 8 ein. Motto: Auf einen Kaffee mit Ronja Endres: „Deine Fragen – ihre Antworten.“

Samstag, 21.2. Infostand von 9-12.30 Uhr parallel zum Wochenmarkt in Neugablonz

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Politischer Ascherdonnerstag in Frankenried: FREIE WÄHLER Kaufbeuren laden zum Austausch ein

Ascherdonnerstag am 19. Februar im Gasthaus zum Goldenen Schwanen – am 4. März zum Starkbieranstich in den Gasthof Engel

Die FREIEN WÄHLER Kaufbeuren laden zum diesjährigen Ascherdonnerstag am 19. Februar um 19 Uhr in das Gasthaus zum Goldenen Schwanen in Frankenried ein. Die Veranstaltung verbindet politische Reden mit traditioneller Wirtshausatmosphäre.

Als Redner angekündigt sind Tobias Gotthardt, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Susen Knabner, Vorsitzende der Freien Wähler Ostallgäu, sowie Bernd Stapfner, Landratskandidat für das Ostallgäu. Ebenfalls erwartet wird Bernhard Pohl, 1. stellvertretender Vorsitzender der FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion. Ein Grußwort spricht der Bürgermeister von Mauerstetten, Armin Holderried.

Politische Impulse und Hintergrundinformationen

Nach Angaben der Veranstalter sollen aktuelle politische Themen aufgegriffen und eingeordnet werden. Neben den Redebeiträgen ist Raum für Gespräche vorgesehen. Traditionell gehört auch Starkbier zum Ablauf des Abends.

Weiterer Termin Anfang März

Darüber hinaus laden die FREIEN WÄHLER Kaufbeuren am 4. März um 19 Uhr zum Starkbieranstich in den Gasthof Engel in Oberbeuren ein. Auch hier soll neben dem geselligen Teil der Austausch im Mittelpunkt stehen.

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Verantwortlich: Freie Wähler Kreisvereinigung Kaufbeuren, vertreten durch Bernhard Pohl, Gutenbergstraße 2a, 87600 Kaufbeuren

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Bereit für die Zukunft: Oliver Schill und Franziska Brantner setzen Impulse für Kaufbeuren

Beim Neujahrsempfang blickt OB-Kandidat Oliver Schill auf Erfolge zurück und skizziert einen klaren Plan für eine handlungsfähige Stadt

Volles Haus, Aufbruchsstimmung und prominenter Besuch aus Berlin: Die Kaufbeurer Grünen haben mit ihrem Neujahrsempfang den Startschuss für die heiße Phase der Kommunalwahl 2026 gegeben. Dass der Weg ins Rathaus über Erfahrung und klare Visionen führt, machten Oberbürgermeisterkandidat Oliver Schill und die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Franziska Brantner, MdB, in ihren engagierten Reden deutlich.

Schon bei der Begrüßung durch die Vorstandssprecherinnen Elitsa Stambolova Fränkel und Maren Levin wurde spürbar, dass dieser Wahlkampf auf einem starken Fundament steht. Ihr besonderer Dank galt dem „Greenteam Kaufbeuren“, dessen ehrenamtlicher Einsatz hinter den Kulissen den Abend – und die kommenden Wochen – erst möglich macht. Inmitten zahlreicher Gäste aus Politik und Stadtgesellschaft wurde schnell klar: Hier geht es um mehr als nur um Parteipolitik, es geht um die Zukunft der Stadt.

Bilanz mit Substanz und ein klarer Plan für Kaufbeuren

Oliver Schill zog eine Bilanz der Arbeit der Grünen im Stadtrat. Er verwies auf die Erweiterung des Jordanparks, den Erhalt des Kaiserweihers als ökologisch bedeutendes Gebiet sowie Fortschritte bei der Modernisierung des Bahnhofs. „Nur dank unseres Einsatzes kam es zur Anpassung der geplanten Bahnsteighöhe. Erst jetzt ist die Barrierefreiheit auf lange Sicht gesichert“, betonte Schill. „Erfolgreich waren wir auch beim Ausbau erneuerbarer Energien. Wir sehen das Dach des Hallenbads und die Freiflächenanlage in Brandeln“, so Schill. „Und wir sehen: Unsere Stadt profitiert, wenn wir handeln statt reden.“ Kritische Worte gab es von Bürgermeister Schill in Richtung einzelner Mitglieder des Stadtrats: „Selbstdarstellung dürfe nicht an die Stelle von Sacharbeit treten.“

Schill wirbt mit Erfahrung: „Ich starte sofort, ich weiß, wie’s geht“

Mit Blick auf seine OB-Kandidatur betonte Schill seine langjährige Erfahrung: „Ich war über 20 Jahre in Kommunalberatung unterwegs, bin jetzt seit 12 in Kommunalpolitik aktiv. Ich weiß, wie Verwaltung funktioniert. Ich übernehme vom ersten Tag an Verantwortung. Ich starte sofort, ich weiß, wie’s geht.“ Kaufbeuren brauche aus seiner Sicht eine verlässliche, transparente und handlungsfähige Stadtpolitik. „Wenn wir wieder eine starke Fraktion werden, machen wir mehr: Mehr für Klimaschutz, wirtschaftliche Stärke und soziale Verlässlichkeit.“

Brantner: „Klimaschutz ist Freiheitsenergie“

Bundespolitische Rückendeckung erhielt der Wahlkampf durch Dr. Franziska Brantner, die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. In ihrem kraftvollen Impulsvortrag ermutigte sie zur Zuversicht und Verantwortung. „Behalten Sie im Kopf, dass es ein gutes Jahr werden kann, wenn wir die richtigen Entscheidungen treffen!“, sagte Brantner auch mit Blick auf die anstehende Kommunalwahl am 8. März dieses Jahres.

Dr. Franziska Brantner stellte in ihrem Impulsvortrag den Zusammenhang zwischen kommunalem Engagement und globalen Herausforderungen heraus. Erneuerbare Energien bezeichnete sie als „Freiheits und Friedensenergie“. Klimaschutz sei nicht nur ökologisch geboten, sondern auch wirtschaftlich eine Chance. „Die Frage ist nicht, wer es tut, sondern wer damit verdient“, sagte sie mit Blick auf den internationalen Wettbewerb um Klimatechnologien. Deutschland müsse Innovationen vorantreiben und bürokratische Hürden abbauen. Zugleich warb Brantner für politische Verlässlichkeit. Vertrauen in die Demokratie entstehe dort, wo Zusagen eingehalten würden. Friedenspolitik bedeute heute auch, Freiheit und Sicherheit entschlossen zu verteidigen.

In der Sicherheits- und Verteidigungspolitik stellte sie klar: „Grüne sind eine Friedenspartei. Man darf das aber nicht mit falsch verstandenem Pazifismus verwechseln.“ Friedenspolitik bedeute Solidarität mit Angegriffenen – und die Bereitschaft, Demokratie und Freiheit zu verteidigen.

Dialog und Aufbruchsstimmung

Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch mit den Kandidatinnen und Kandidaten. Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Jazzband „Undergrounds“, für das Buffet sorgte „Irenes Café“.

Der Neujahrsempfang machte deutlich: Die Grünen Kaufbeuren treten mit klaren Zielen, kommunaler Erfahrung und bundespolitischem Rückenwind in das Wahljahr 2026. „Wir stehen für Klimaschutz mit wirtschaftlicher Vernunft, für eine handlungsfähige Stadt und für soziale Verlässlichkeit“, so Oliver Schill. „Kaufbeuren kann mehr! Und wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen.“

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Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Politik Veranstaltung

Politischer Aschermittwoch der SPD Kaufbeuren

Jan Rothenbacher (SPD, Oberbürgermeister in Memmingen) wird gemeinsam mit Pascal Lechler, Oberbürgermeisterkandidat der SPD in Kaufbeuren, auf die Bedeutung der lokalen politischen Arbeit blicken

Der diesjährige und traditionelle “Politische Aschermittwoch” der SPD Kaufbeuren findet heuer am 18. Februar im Gasthof Rose statt und steht ganz im Zeichen der Kommunalpolitik:

Jan Rothenbacher (SPD, Oberbürgermeister in Memmingen) wird gemeinsam mit Pascal Lechler, Oberbürgermeisterkandidat der SPD in Kaufbeuren, auf die Bedeutung der lokalen politischen Arbeit blicken: Was kann vor Ort, in den Kommunen gemacht werden, um das Leben der Menschen konkret zu verbessern? Warum fordert die SPD schon seit langem eine grundsätzliche Reform der kommunalen Finanzen? Bei seiner Wahl 2023 in Memmingen war Rothenbacher der jüngste Oberbürgermeister Deutschlands. Nun besucht er die Wertachstadt, um gemeinsam mit Pascal Lechler deutlich zu machen: Der sozialdemokratischen Zweiklang aus Wirtschaftskraft und Gemeinwohl ist einzigartig und unterscheidet die SPD von anderen Parteien und Wählergruppen.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr mit Musik der Band “Zwoate Mahd”, die auch die weitere Veranstaltung begleiten wird. Die Wortbeiträge beginnen um 18:30 Uhr.

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Verantwortlich: SPD-Ortsverein Kaufbeuren, vertreten durch die Vorsitzenden Catrin Riedl und Pascal Lechler, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Oliver Schill: „Kommunale Finanzpolitik lässt sich nicht mit Rückspiegel-Argumenten erklären“

Haushaltsentscheidungen sind Entscheidungen des Stadtrats – Inflation ist kein politisches Versäumnis – Infrastruktur lässt sich nicht auf Vorrat bauen – Haushaltsrecht verpflichtet zu Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit

Die Debatte um frühere Investitionsentscheidungen der Stadt Kaufbeuren wird derzeit intensiv geführt. „Grundsätzlich ist es gut und richtig, dass Oberbürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten unterschiedliche politische Positionen vertreten. Das hilft den Bürgerinnen und Bürgern bei ihrer Meinungsbildung“, erklärt Oliver Schill, zweiter Bürgermeister und Oberbürgermeisterkandidat der Grünen. „Wenn jedoch öffentlich Aussagen getroffen werden, die fachlich verkürzt oder in dieser Form nicht haltbar sind, dann müssen sie eingeordnet werden.“ Schill hatte dies bereits Anfang Februar getan. Da die Diskussion inzwischen fortgesetzt wird, sieht er Anlass für eine abschließende Klarstellung.

Haushaltsentscheidungen sind Entscheidungen des Stadtrats

„Zunächst ist festzuhalten: Nicht der Oberbürgermeister allein beschließt Investitionen, sondern der Stadtrat verabschiedet den Haushalt und damit das gesamte Investitionsprogramm“, betont Schill. Kritik, die allein auf den Oberbürgermeister zielt, greife daher systematisch zu kurz. „Wer Investitionsentscheidungen der Vergangenheit kritisiert, muss konsequenterweise auch den Stadtrat und die jeweiligen Mehrheiten in den Blick nehmen.“ In der laufenden Wahlperiode habe die Kaufbeurer Initiative sämtlichen Haushalten zugestimmt. „Eine Verweigerung der Zustimmung oder ein alternativer Investitionsvorschlag ist mir nicht bekannt.“

Inflation ist kein politisches Versäumnis

Der Verweis auf gestiegene Baupreise greife ebenfalls zu kurz. „Ja, Baukosten sind heute höher als vor zehn oder zwanzig Jahren. Das gilt allerdings nicht nur für öffentliche Bauprojekte – auch eine Kugel Eis war früher günstiger“, so Schill. „Diese Entwicklung nennt man Inflation. Sie taugt nicht als Argument, um frühere Haushaltsentscheidungen pauschal als falsch darzustellen.“

Würde man dieser Logik folgen, so Schill weiter, „hätte man konsequenterweise sämtliche heute notwendigen Infrastrukturmaßnahmen bereits unmittelbar nach der Währungsreform 1948 umsetzen müssen“. Das sei offensichtlich absurd – und zeige die Schwäche solcher Rückspiegel-Argumente.

Infrastruktur lässt sich nicht auf Vorrat bauen

Ein weiterer zentraler Punkt werde in der Debatte häufig ausgeblendet: „Infrastrukturinvestitionen können weder auf Lager produziert noch auf Vorrat finanziert werden“, erklärt Schill. Kommunale Investitionen müssten bedarfsgerecht, zeitlich abgestimmt und finanzierbar sein. „Alles andere wäre nicht nur fachlich unsinnig, sondern auch haushaltsrechtlich unzulässig.“

Haushaltsrecht verpflichtet zu Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit

Abschließend verweist Schill auf einen Grundpfeiler kommunaler Finanzpolitik: „Der Stadtrat ist an die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit gebunden. Sparsamkeit bedeutet nicht, nichts zu investieren – sondern Ausgaben auf das notwendige Maß zu begrenzen und sie dann möglichst effizient umzusetzen.“

Genau dieser Maßstab habe die Investitionspolitik der vergangenen sechs Jahre unter Führung der Partnerschaft von CSU und GRÜNE geprägt. Kaufbeuren habe in den vergangenen Jahren unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen erhebliche Investitionen gestemmt bei maximaler Auslastung der Verwaltung. „Das ist keine Politik des Zögerns, sondern eine Politik der verantwortungsvollen Prioritätensetzung“, so Schill.

Für ihn ist damit klar: „Kommunale Finanzpolitik lebt von Fakten, von rechtlichen Rahmenbedingungen und von langfristiger Verantwortung – nicht von vereinfachenden Vergleichen. Diese Einordnung ist mir wichtig. Damit ist das Thema für mich abgeschlossen.“

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„Auf einen Kaffee mit OB Stefan Bosse“ am Valentinstag, dem 14.2.2026, von 8-12 Uhr auf dem Wochenmarkt in Neugablonz

Mit den CSU Stadtratskandidaten und OB Stefan Bosse ins Gespräch kommen

Die CSU Kaufbeuren informiert auch diese Woche wieder auf dem Wochenmarkt in Neugablonz über ihr politisches Programm für die Kommunalwahl am 8. März 2026. “ Auf einen Kaffee mit Oberbürgermeister Stefan Bosse“ heißt es am Valentinstag, 14.2.2026, von 8-12 Uhr am Neuen Markt. Die CSU Kaufbeuren lädt dazu alle Bürgerinnen und Bürger auf eine Tasse Kaffee am Infostand ein, um sich zu informieren und mit den CSU Stadtratskandidaten und OB Stefan Bosse ins Gespräch zu kommen.

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Donnerstag, 12.02.2026: Die grünen Krapfen sind wieder am Start!

Kaufbeurer Ideen-Box on Tour

Am kommenden Donnerstag, 12.02.2026, ab 9 Uhr in der Kaiser-Max-Straße gleich beim Wochenmarkt gibt es die grüne Krapfen am Stand der Kaufbeurer Ideen-Box. Gemeinsam die Faschings-Freuden genießen und dabei seine Ideen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge für Kaufbeuren entwickeln. Egal ob große Vision oder kleine Alltagsidee, einfach unkompliziert auf unserer Ideen-Postkarten notieren und in die Ideen-Box einzuwerfen.

Oberbürgermeisterkandidat Oliver Schill und die Stadtratskandidat*innen nehmen jede Anregung ernst und prüfen sie persönlich. „Wir machen darauf quasi unser ‚Hausaufgabenheft‘ für die kommende Stadtratsperiode ab 2026“, erklärt Oliver Schill. Weitere Stationen der Kaufbeurer Ideen-Box in dieser Woche sind: Freitag, 13.02.2026, ab 14 Uhr am Salzmarkt und am Samstag, 14.2.2026, ab 9 Uhr, auf dem Wochenmarkt Neugablonz.

Komm vorbei, sag Hallo, bring Deine Idee ein – und gestalte Kaufbeuren aktiv mit. Oberbürgermeisterkandidat Oliver Schill und die Stadtratskandidat*innen freuen uns auf viele Impulse!

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Allgemein Politik

Podcast – Kaufbeuren wählt seinen OB: Claus Tenambergen im Gespräch mit allen OB-Kandidaten

Die Podcasts zur Kommunalwahl am 08. März 2026 in Kaufbeuren

Am 08. März 2026 ist Kommunalwahl in Kaufbeuren. In diesem Podcast-Format „Klar.Text – Kaufbeuren wählt seinen OB“ spricht Claus Tenambergen mit allen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Kaufbeuren: Stefan Bosse (Oberbürgermeister, CSU), Pascal Lechler (Stadtrat, SPD), Oliver Schill (2. Bürgermeister, Stadtrat, Grüne), Alexander Uhrle (Stadtrat, Kaufbeurer Initiative). Alle vier Gespräche (veröffentlicht in einzelnen Podcast-Ausgaben) folgten dem exakt gleichen Aufbau, denselben Themen und denselben Fragen. Kein Kandidat wusste vorab, was gefragt wird. Alle Podcasts wurden im engen zeitlichen Umfeld aufgezeichnet und zeitgleich veröffentlicht – damit sich niemand an Aussagen der Mitbewerber orientieren konnte. Ziel dieses Podcast ist es, verständliche Positionen und konkrete Ideen der Kandidaten zu erhalten, die den Wählerinnen und Wählern ein klares Bild vermitteln sollen.

Themen

  1. Kandidatencheck & öffentliche Wahrnehmung
    – Rückblick auf den AZ-Kandidatencheck
    – Kritik an Kuschelkurs, fehlenden Kontroversen und klaren Profilen
  2. Rückschau auf die letzten 6 Jahre
    – Bewertung der Stadtentwicklung
    – Eigene Rolle, Erfolge, Fehler und Versäumnisse
  3. Persönlichkeit & Führungsverständnis
    – Rolle, Verantwortung und Einfluss des Oberbürgermeisters
    – Abgrenzung zu den Mitbewerbern
    – Persönliche Schwerpunkte im Wahlkampf
  4. Zahlen, Fakten, Entscheidungen
    – Bevölkerungswachstum
    – Haushaltslage, Schlüsselzuweisungen & Investitionsbudget
    – Klinikum, Hallenbad, Kultur
  5. Altstadt
    – Zustand und Zukunft der Altstadt
    – Konkrete Konzepte und Verantwortlichkeiten
  6. Stadtmarketing & Tourismus
    – Image und Potenziale Kaufbeurens
    – Rolle Tagestourismus vs. Aufenthaltsqualität
    – Strukturen nach Auflösung von KFTS
  7. Wirtschaft & Gewerbeflächen
    – Gewerbesteuer, Schuldenlage, Wettbewerbsfähigkeit
    – Gewerbegebiete Im Hart Nord & Untere Au
    – Wirtschaftliche Gesamtstrategie
  8. Stadtteile & Vereine
    – Areal Fünfknopfturm,
    – Hirschzell Bärensee, Vereinsheim TSV Oberbeuren, Anlage Haken der SpVgg Kaufbeuren
    – Bürgerplatz, große Events in Neugablonz
  9. Wohnen, Bauen & Wohnungsmarkt
    – Aktuelle Wohnprojekte und Zahlen
    – Bezahlbarer Wohnraum & Zukunftsstrategie
  10. Schnellfragerunde: Lebensqualität & Zukunft
    – MVV-Beitritt & ÖPNV
    – Rad- und Fußwegekonzept
    – Kinderbetreuung & Kita-Ausbau
    – Digitalisierung & Bürokratieabbau
    – Bürgerbeteiligung
  11. Abschlussstatement
    – Warum sollte Kaufbeuren diesen Kandidaten zum OB wählen?

Produktion Claus Tenambergen
Januar 2026
Kaufbeuren
Alle Ausgaben: www.wir-sind-kaufbeuren.de/podcast-klar-text-kaufbeuren-waehlt

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Lumpiger Donnerstag mit Britta Haßelmann, der Vorsitzenden der Grünen Bundestagsfraktion

Damit auch alle Eltern die Gelegenheit zum Austausch nutzen können hat der Grüne Stadtverband eine Kinderbetreuung organisiert

Am Donnerstag, den 12.2. um 15 Uhr öffnet der Grüne Stadtverband Kaufbeuren sein Grünes Wohnzimmer in der Schmiedgasse 8. Britta Haßelmann, die Fraktionsvorsitzende der Grünen Bundestagsfraktion kommt nach Kaufbeuren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen ihre Fragen zu stellen und mit Haßelmann zu diskutieren.

Damit auch alle Eltern die Gelegenheit zum Austausch nutzen können hat der Grüne Stadtverband eine Kinderbetreuung organisiert. Außerdem warten die legendären Grünen Krapfen auf die Besucher.

Weitere Informationen: www.gruene-kaufbeuren.de

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Pascal Lechler bei Empfang und Messerundgang auf BauPlus

Die offizielle Eröffnung der Messe BauPlus in Kaufbeuren war traditionell ein Treffpunkt örtlicher und regionaler Politiker*innen

Passend hierzu fanden ausgewählte Unternehmen der Region beim Messerundgang das besondere Interesse. Auf dem Stand des örtlichen Energieversorgers VWEW begrüßte Geschäftsführer Stefan Fritz die Gruppe der „Who is who“ der Lokalpolitik.

Mit dabei der SPD Oberbürgermeisterkandidat Pascal Lechler. Sein besonderes Interesse fanden die Kaufbeurer Unternehmen Geyerhalter by Stammel und Sandler Energie für Gebäude.

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Verantwortlich: SPD-Ortsverein Kaufbeuren, vertreten durch die Vorsitzenden Catrin Riedl und Pascal Lechler, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren

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Keine Investitionen auf Vorrat! Oberbürgermeister erklärt städtische Investitionsplanung

Erneute Aussagen von OB-Kandidat Uhrle, wonach frühere Investitionen – etwa die Sanierung des Hallenbades – heute erhebliche Kostensteigerungen hätten vermeiden können, weist die Stadtspitze abermals entschieden zurück

Uhrle hatte in einer Pressemitteilung erklärt, dass man das Hallenbad bereits schon vor 10 Jahren im Jahr 2016 hätte sanieren können. Als Begründung führte er an, dass der Baupreisindex für gewerbliche Betriebsgebäude vom Jahr 2015 bis 2023 um ca. 60% angestiegen sei.

Zwar sei der deutliche Anstieg der Baukosten in den vergangenen Jahren unbestritten, erklärt Bosse. Die Schlussfolgerung, Investitionen seien in der Vergangenheit „zu zaghaft“ angegangen worden, gehe jedoch an der finanziellen Realität der Stadt Kaufbeuren völlig vorbei. Seit den 1980er Jahren steht Kaufbeuren vor großen finanziellen Herausforderungen. Der Sanierungsstau bei öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen beläuft sich auf mehrere hundert Millionen Euro. Der Stadtrat war daher stets gezwungen, Prioritäten zu setzen.

Allein im Jahr 2016 stemmte die Stadt mehrere Großprojekte gleichzeitig: Unter anderem die Generalsanierung des Jakob-Brucker-Gymnasiums (rund 30 Mio. Euro), den Neubau des Eisstadions (25 Mio. Euro), den Ausbau der Ganztagsbetreuung an der Adalbert-Stifter-Schule sowie die Sanierung des Parkhauses Rathaus. Parallel wurde die umfangreiche Sanierung der Fußgängerzone vorbereitet. Vor diesem Hintergrund war eine zusätzliche Sanierung des damals voll funktionsfähigen Hallenbades weder sinnvoll noch finanzierbar – zumal dort erst 2009/2010 für rund 2,4 Mio. Euro umfassende Verbesserungen umgesetzt worden waren.

Großprojekte wie das Hallenbad müssen sorgfältig in die kommunale Investitionsplanung eingetaktet werden. Entscheidende Faktoren sind Finanzierbarkeit, Fördermöglichkeiten, konkurrierende Projekte, Nutzerinteressen sowie personelle Kapazitäten. Beim Hallenbad gab letztlich die veraltete Wassertechnik den Ausschlag, verbunden mit einem erst später verfügbaren Förderprogramm des Freistaats Bayern.

„Die Aussage, man hätte vor zehn Jahren einfach investieren müssen, blendet zentrale Fakten aus“, betont Oberbürgermeister Stefan Bosse. Weder Förderprogramme noch außergewöhnliche Entwicklungen wie Pandemie, Krieg und Inflation seien damals absehbar gewesen. Zudem lasse die kommunale Schuldenbremse Investitionen „auf Vorrat“ in dreistelliger Millionenhöhe nicht zu.

In den vergangenen zehn Jahren investierte Kaufbeuren insgesamt über 310 Millionen Euro und erreichte damit einen Spitzenplatz unter den kreisfreien Städten Bayerns – bei gleichzeitig maximaler Belastung der Verwaltung.

„Wer jetzt den Eindruck erweckt, es wäre noch deutlich mehr möglich gewesen, verkennt diese Realität völlig“, so Bosse abschließend.

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Stadtrat Johannes Böckler: Fachverstand fürs Bauen – warum Kompetenz im Stadtrat entscheidend für die Zukunft der Stadt ist

Investitionen auf hohem Niveau – fachliches Wissen und Erfahrungen im Stadtrat sind wichtig

Kaufbeuren nimmt bei den Bauinvestitionen im Vergleich der kreisfreien Städte einen Spitzenplatz ein. In den vergangenen zehn Jahren hat die Stadt über 310 Millionen Euro investiert – ein Rekordwert, der sich in zahlreichen abgeschlossenen oder laufenden Projekten widerspiegelt: Schulen wie das Jakob-Brucker-Gymnasium, die Gustav-Leutelt-Schule oder die Sophie-la-Roche-Realschule wurden saniert bzw. erweitert, neue Kindertagesstätten errichtet, das Hallen- und Freibad modernisiert und sogar ein neues Eisstadion gebaut. Auch der Neubau des Wertstoffhofs, Investitionen in die Feuerwehr, den Hochwasserschutz und die städtische Infrastruktur zeigen: Kaufbeuren baut – und das sichtbar. (mehr dazu in einem Beitrag von OB Stefan Bosse)

„Gerade deswegen braucht es Menschen mit Erfahrung und technischem Verständnis in den politischen Gremien“, sagt Johannes Böckler, Malermeister und Stadtrat in Kaufbeuren. Als Unternehmer im Handwerk kennt er die Herausforderungen, die mit Bauprojekten verbunden sind – vom ersten Entwurf bis zur finalen Umsetzung. Dieses Wissen bringt er gezielt in seine politische Arbeit ein.

Als ordentliches Mitglied im Bauausschuss begleitet er regelmäßig städtische wie auch gewerbliche Bauvorhaben – nicht nur aus politischer, sondern auch aus fachlicher Sicht. Dabei geht es ihm vor allem bei kommunalen Projekten um eine realistische Einschätzung von Machbarkeit und Kosten sowie um die Frage, wie Bauprojekte langfristig wirken. Böckler betont: „Gerade in Zeiten hoher Baukosten, strengen gesetzlichen Vorgaben und knapper Kassen ist es wichtig, dass in Kaufbeuren mit Fachverstand geplant und gebaut wird – wirtschaftlich tragfähig, nachhaltig und technisch durchdacht. Dafür setze ich mich mit meiner Erfahrung ein.“

Wer einmal selbst auf der Baustelle gestanden hat, siehe laut Böckler vieles anders. Diese Bodenhaftung helfe, kommunalpolitische Entscheidungen realistischer einzuordnen. Denn am Ende, so Böckler, stehe für ihn die Stadt samt seinen Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. „Für deren Zukunft lohnt es sich, sich täglich einzusetzen.“

Informationen zu Johannes Böckler

Johannes Böckler ist seit dem Jahr 2014 Mitglied des Kaufbeurer Stadtrats und gehört der CSU-Fraktion an. In der aktuellen Wahlperiode von 2020 bis 2026 ist er als ordentliches Mitglied im Stadtrat, im Bauausschuss, im Werkausschuss sowie seit Juli 2025 auch in der Stadtratsklausur aktiv. Zudem wirkt er als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Mobilität (1. Stellvertreter), im Schul-, Kultur- und Sportausschuss sowie im Verwaltungs-, Finanz- und Stiftungsausschuss (jeweils 2. Stellvertreter) mit.

Für die Stadtratswahl am 8. März 2026 kandidiert Johannes Böckler erneut für die Kaufbeurer CSU – auf Liste 1, Platz 7.

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Verantwortlich: Johannes Böckler, Mindelheimer Straße 7, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.

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K.I. zeigt Verwunderung über Grünen-Reaktion auf Investitionsaussage von OB-Kandidat Uhrle

Eine ungekürzte Stellungnahme der Kaufbeurer Initiative

Mit scharfer, jedoch zeitlich verzögerter Kritik reagierte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, vertreten durch Oliver Schill, auf eine Aussage des OB-Kandidaten der Kaufbeurer Initiative, Alexander Uhrle. Wer sich für diese Aussage interessiert, muss genauer hinschauen: Es handelt sich dabei nicht um eine Pressemitteilung, sondern um eine Antwort in einem aufgezeichneten Gespräch mit zwei Erstwählern.

Auf die Frage der beiden jungen Erwachsenen, welche Fehler die Stadt Kaufbeuren gemacht habe beziehungsweise welche aktuellen Probleme man offen benennen könne, erklärte Uhrle, dass Fehler zunächst relativ zu betrachten seien. Wörtlich führte er aus: „Was uns jetzt Probleme bereitet, ist, dass man in den Jahren zuvor bei Investitionen zu zaghaft war, […] um einfach die Schulden niedrig zu halten, jetzt muss in vielen Bereichen saniert werden und jetzt ist es halt teuer.“

Als Beispiel nannte Uhrle, dass man das Hallenbad bereits vor 10 Jahren schon hätte sanieren können. Hier spielt im Hintergrund, dass der Baupreisindex für gewerbliche Betriebsgebäude vom Jahr 2015 bis 2023 um ca. 60% anstieg (Indexbasiswert 100 im Jahr 2015, im Jahr 2023 bereits auf 162,7). Die Aussage blieb dabei neutral in Bezug auf konkrete Verantwortlichkeiten, zumal die Kaufbeurer Initiative – einschließlich Uhrle selbst, der seit 2019 politisch aktiv ist – an entsprechenden Entscheidungen beteiligt war.

Bemerkenswert ist zudem, dass Uhrle sinngemäß die inhaltlich identische Einschätzung bereits bei der Podiumsdiskussion im Kolpingsaal geäußert hatte, ohne dass es damals zu Reaktionen seitens anderer Fraktionsvertreter kam. Ob Uhrles Antwort im Erstwählergespräch als gezielte Kritik an anderen politischen Akteuren – wie es die Pressemitteilung der Grünen nahelegt –, als allgemeine Erkenntnis angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre oder als Form der Selbstkritik zu verstehen ist, können sich Interessierte selbst erschließen.

Das vollständige Video ist auf den Instagram-Kanälen der Kaufbeurer Initiative (@kaufbeurer.initiative), auf Uhrles politischem Kanal (@alex.uhrle_ki) sowie auf seiner Website www.uhrle.com im Bereich „Videos“ abrufbar. Dort sind auch weitere Kurzvideos und Interviewausschnitte veröffentlicht.

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SPD Kaufbeuren lädt zum Dialog ein: Infostände in der Altstadt und in Neugablonz

Persönlicher Austausch an drei Tagen

Die SPD Kaufbeuren nutzt die kommende Woche, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. An drei verschiedenen Tagen und Standorten bieten Mitglieder der Partei Gelegenheit zum Austausch und stellen ihre Ideen für die Altstadt vor.

Termine und Orte im Überblick

  • Donnerstag, 12. Februar 2026
    ⏰ 9:00 – 12:30 Uhr
    📍 Altstadt | Tastmodell
  • Freitag, 13. Februar 2026
    ⏰ 13:30 – 16:30 Uhr
    📍 Altstadt I Salzmarkt
  • Samstag, 14. Februar 2026
    ⏰ 9:00 – 12:00 Uhr
    📍 Neugablonz | Wochenmarkt

Themen: Stadtentwicklung und Bürgeranliegen

Im Fokus der Infostände steht die Zukunft der Altstadt. Die SPD stellt geplante Ideen und Konzepte zur Diskussion. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, Fragen zu stellen und eigene Anregungen einzubringen. Die Vertreterinnen und Vertreter der Partei stehen dabei für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Faschingszeit mit süßem Gruß

Als kleine Aufmerksamkeit gibt es eine passende Überraschung zur Faschingszeit – eine köstliche Kleinigkeit.

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Wer heute Investitionen fordert, muss erklären, warum er gestern zugesehen hat

Oliver Schill ordnet die aktuelle Investitionsdebatte ein: Verantwortung endet nicht beim Wahlkampf

Die aktuelle Debatte über angeblich versäumte Investitionen in Kaufbeuren verlangt nach einer sachlichen Einordnung. „Es ist zu einfach, heute mit dem Finger auf andere zu zeigen, ohne die eigene Verantwortung und die der eigenen Partei zu benennen“, erklärt Oliver Schill, zweiter Bürgermeister und Oberbürgermeisterkandidat der Grünen mit Blick auf die aktuellen Vorwürfe von Alexander Uhrle von der Kaufbeurer Initiative.

„Gemeinsam mit meinem CSU-Kollegen Christian Sobl haben wir gleich zu Beginn dieser Wahlperiode zusammen mit der Verwaltungsspitze den finanziellen Spielraum der Stadt präzise ausgelotet“, betont der zweite Bürgermeister und OB-Kandidat Oliver Schill (Grüne). „Wir sind damit bewusst bis an die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren gegangen – und das mit Erfolg.“

Über die aktuelle Kritik von Alexander Uhrle zeigt sich Bürgermeister Schill doch verwundert. „In der laufenden Wahlperiode ist mir kein einziger Antrag der Kaufbeurer Initiative bekannt, der eine Ausweitung des Investitionsvolumens gefordert hätte. Im Gegenteil: Jeder Haushalt wurde ausdrücklich mitgetragen und gelobt.“ Widersprüchlich findet Schill auch die pauschalen Vorwürfe, die Stadt habe in der Vergangenheit zu wenig investiert. Bürgermeister Schill erinnert: „In der Zeit von 2014 bis 2020 hat die Kaufbeurer Initiative gemeinsam mit der CSU regiert. Gerade bei der Kinderbetreuung lautete die Leitlinie damals ‚auf Sicht fahren‘. Ein Ansatz, der maßgeblich von der Kaufbeurer Initiative mitgetragen und eingefordert wurde.“

Auch der Verweis auf das Beispiel Hallenbad verdeutlicht die Widersprüchlichkeit der Uhrle-Kritik. „Wer heute sagt, man hätte vor zehn Jahren handeln müssen, sollte auch sagen, wer damals die Verantwortung trug“, betont Schill. „2016 lag diese bei einer knappen Mehrheit aus CSU und Kaufbeurer Initiative.“

Hinzu kommt: Die entscheidende inhaltliche Arbeit im Stadtrat findet im Verwaltungs- und Finanzausschuss sowie im Bauausschuss statt. „Wer weder dem einen noch dem anderen Gremium angehört, kennt viele Zusammenhänge nur aus der Distanz“, so Schill. „Gerade für das Amt des Oberbürgermeisters halte ich Detailkenntnis, finanzielle Kompetenz und Verantwortungserfahrung für unverzichtbar.“

Für Schill ist klar: „Kaufbeuren braucht keinen Oberbürgermeister, der im Wahlkampf Probleme entdeckt, sondern eine Führung, die sie rechtzeitig erkennt, finanziell einordnet und löst.“ Er selbst bringe dafür zwölf Jahre Stadtratsarbeit, fünf Jahre Erfahrung als zweiter Bürgermeister sowie fundierte Expertise aus über 20 Jahren Kommunal- und Haushaltsarbeit mit – unter anderem als Referent für Staatshaushalt und Finanzcontrolling im Bayerischen Bauministerium. „Verantwortung des zukünftigen Oberbürgermeisters endet nicht im Wahlkampf. Sie beginnt dort“, fasst Schill zusammen.

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Schulze und Schill im Dialog: Schulzes Stammtisch bringt frischen Rückenwind für Kaufbeuren

Bei „Schulzes Stammtisch“ der Grünen im Gasthaus Rose wurde deutlich, worum es im Kommunalwahlkampf geht: klare Antworten, echte Gespräche und Rückenwind für OB-Kandidat Oliver Schill

Beim politischen Stammtisch der Kaufbeurer Grünen füllte sich das Gasthaus Rose schnell. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, mit Katharina „Katha“ Schulze, Vorsitzende der Grünen Landtagsfraktion, und OB-Kandidat Oliver Schill ins Gespräch zu kommen. Begrüßt wurden die Gäste von Maren Levin und Elitsa Stambolova-Fränkel, den beiden Vorsitzenden der Grünen Kaufbeuren.

In seinem Impuls erläuterte Oliver Schill, warum die Einladung an Katha Schulze bewusst mitten im Kommunalwahlkampf erfolgte: „Viele Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam auf kommunaler und landespolitischer Ebene lösen“, so Bürgermeister Schill. „Die Menschen erwarten klare Antworten und kein Zuständigkeitsgerangel.“ Der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern sei dafür unverzichtbar. Mit Blick auf seine Bewerbung um das Amt des Oberbürgermeisters formulierte Schill eine klare Botschaft in Richtung Rathaus: „Eine Stadt führt man nicht durch Jammern, sondern durch Mut, Zuversicht und eine klare Richtung. Und vor allem: gemeinsam.“

Katharina Schulze bezeichnete Oliver Schill als „Traumkandidaten“ für den Chefsessel im Kaufbeurer Rathaus. „Ich kenne Oliver seit seinem Start im Kaufbeurer Stadtrat vor zwölf Jahren. Er ist kompetent, erfahren und hat das Herz am richtigen Fleck.“ Schill stehe für klare Werte und echte Nähe zu den Menschen, so Schulze.

In ihrem Impulsvortrag positionierte sich Schulze deutlich an der Seite der Kommunen in Bayern. Sie forderte von der Staatsregierung eine bessere finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden. „Unsere Kommunen brauchen keine Gängelung durch komplizierte Förderprogramme“, so Schulze. „Sie brauchen mehr Geld, über das sie direkt und eigenverantwortlich entscheiden können.“ Zudem stellte sie den „Bayern-Bausparer“ vor, der Familien mit kleinen und mittleren Einkommen den Weg ins Eigenheim erleichtern soll.

Darüber hinaus ordnete Schulze aktuelle politische Entwicklungen ein – von globalen Krisen bis hin zu konkreten kommunalen Fragen. Klimawandel, geopolitische Konflikte und gesellschaftliche Spannungen verunsicherten viele Menschen. „Manchmal möchte man am liebsten den Kopf in den Sand stecken“, sagte sie. Ihr Vater habe ihr jedoch früh mitgegeben: „Du kriegst die Welt nicht besser gemeckert, Du musst sie besser machen.“ Politik beginne mit dem Gespräch und mit der Bereitschaft zuzuhören.

In der anschließenden Diskussion ging es unter anderem um Baumschutz, Medienkompetenz, politische Teilhabe und flexible Schulanfangszeiten. Schulze betonte die Bedeutung einer widerstandsfähigen Gesellschaft gegenüber Desinformation. Kunst und Kultur spielten dabei eine zentrale Rolle. Der Stammtisch zeigte eindrucksvoll, wofür die Grünen in Kaufbeuren stehen: für Dialog und lösungsorientierte Politik. Oliver Schill zog ein positives Fazit: „Wir haben viele kluge Anregungen aus der Bürgerschaft mitgenommen. Diese Ideen werden wir in der kommenden Stadtratsperiode berücksichtigen.“

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Grüne Kaufbeurer Ideen-Box auf Tour: 06.02. am Salzmarkt und 07.02. auf dem Wochenmarkt Neugablonz

Oberbürgermeisterkandidat Oliver Schill und die Stadtratskandidat*innen nehmen jede Anregung ernst und prüfen sie persönlich

Die Grünen Kaufbeuren gehen wieder mit ihrer Kaufbeurer Ideen-Box auf Tour. Die nächsten Halte stehen nun fest: Freitag, 06.02.2026, ab 14 Uhr am Salzmarkt und am Samstag, ab 9 Uhr, auf dem Wochenmarkt Neugablonz.

An beiden Terminen gibt es unsere druckfrische Wahlbroschüre „Wir. Machen. Mehr.“ Auf 72 Seiten zeigen wir, wer wir sind, wofür wir stehen und wie wir unsere Stadt mutig und menschlich gestalten wollen. Zusammen mit Oliver Schill als neuen Oberbürgermeister mit Kompetenz, Erfahrung und Herz. Oliver Schill ist der Oberbürgermeister, den unsere Stadt jetzt braucht.

Am Samstag auf dem Wochenmarkt in Neugablonz wieder mit dabei: Spiele aus dem Jahrmarkt-Kabinett von Michael Maurer aus Aitrang.

Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Ideen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge für Kaufbeuren ganz unkompliziert auf Postkarten zu notieren und in die Ideen-Box einzuwerfen – egal ob große Vision oder kleine Alltagsidee. Oberbürgermeisterkandidat Oliver Schill und die Stadtratskandidat*innen nehmen jede Anregung ernst und prüfen sie persönlich.

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Ideen‑Box on Tour – wir kommen zu Dir!

Nächster Termin ist Donnerstag, 05.02.2026, ab 9 Uhr am Salzmarkt.

Die Grünen Kaufbeuren gehen mit ihrer Kaufbeurer Ideen-Box auf Tour und machen Halt auf den Wochenmärkten der Stadt. Nächster Termin ist Donnerstag, 05.02.2026, ab 9 Uhr am Salzmarkt.

Besonders an diesem Termin: Unser Stand wird begleitet von Spielen aus dem Jahrmarkt-Kabinett von Michael Maurer aus Aitrang sowie einer Gebärdensprachdolmetscherin, damit wirklich alle mitmachen können.

Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Ideen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge für Kaufbeuren ganz unkompliziert auf Postkarten zu notieren und in die Ideen-Box einzuwerfen – egal ob große Vision oder kleine Alltagsidee. Unser Oberbürgermeisterkandidat Oliver Schill und die Stadtratskandidat*innen nehmen jede Anregung ernst und prüfen sie persönlich.

Komm vorbei, sag Hallo, bring Deine Idee ein – und gestalte Kaufbeuren aktiv mit. Wir freuen uns auf viele Impulse!

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren

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In 10 Jahren über 310 Millionen investiert – Oberbürgermeister Stefan Bosse blickt auf zahlreiche Projekte

Bosse: „Wir hatten über die Jahre so viel Geld eingesetzt, dass die Bauabteilung die Mittel teilweise gar nicht verbrauchen konnte.“

Innerhalb der letzten 10 Jahre hat Kaufbeuren die Rekordsumme von über 310 Millionen Euro investiert. Oberbürgermeister Stefan Bosse blickt auf zahlreiche Projekte, die die Stadt seit 2016 verwirklicht hat.

Seit 2016 wurden insbesondere folgende Schulen konsequent saniert und ausgebaut:

  • Jakob Brucker Gymnasium
  • Adalbert-Stifter-Grundschule
  • Generalsanierung Berufsfachschule für Glas und Schmuck
  • Ausbau Konradinschule zur Ganztagsschule mit Mensa
  • Energetische Sanierung Sophie-la-Roche Realschule
  • Gustav-Leutelt Schule
  • Ludwig-Reinhard Schule
  • Turnhalle Krautlussweg

Auch in anderen Bereichen wurde kräftig investiert:

  • Hohe Zuwendungen an Kindertagesstätten freier Träger
  • Sanierung der Fußgängerzone
  • Erweiterung / Neubau Feuerwehr Kaufbeuren
  • Städtische Kindertagesstätten (Leinauer Hang, Grünwalder Straße, Freibad Neugablonz, Wolftrigelstraße)
  • Wertstoffhof
  • Hochwasserschutz Oberbeuren
  • Sanierung Hallen- und Freibad Kaufbeuren
  • Augsburger Straße – Erneuerung Bahnbrücke –
  • Neubau des Eisstadions
  • Investitionen in Informationstechnologie

„Wir hatten über die Jahre so viel Geld eingesetzt, dass die Bauabteilung die Mittel teilweise gar nicht verbrauchen konnte. Bis zum Jahr 2024 hatten wir deshalb ständig gewaltige Haushaltsreste vor uns hergeschoben.“

Im Vergleich der 25 kreisfreien Städte in Bayern lag Kaufbeuren die letzten 10 Jahre durchgängig auf dem letzten Platz bei der Steuerkraft. Bei den Bauinvestitionen (je Einwohner) war die Stadt dagegen teilweise sogar auf Platz 1, hat also (je Einwohner) mehr investiert als jede andere kreisfreie Stadt in Bayern:

Ranking – kreisfreie Städte – Baumaßnahmen je EW:

  • 2024: 2
  • 2023: 4
  • 2022: 8
  • 2021: 10
  • 2019: 1
  • 2016: 10

Aktuell müssen alle Kommunen massiv sparen. Trotzdem werden auch 2026 in Kaufbeuren noch über 28 Millionen Euro investiert.

Möglich war dieser „Investitions-Booster“ durch das kreative Ausnutzen aller Zuschussmöglichkeiten. Kaufbeuren hatte in den vergangen Jahren überdurchschnittliche Förderungen erhalten können, weil die Stadt als „Raum mit besonderem Handlungsbedarf eingestuft worden war.

Laut OB Bosse arbeitet Kaufbeuren daran, schnellstmöglich seine Investitionskraft wieder zu stärken. „Das Programm der Stabilisierungshilfen des Freistaates Bayern bedeutet jetzt schon einen starken Lichtblick am Ende des Tunnels“ gibt sich Bosse zuversichtlich für die nächsten Jahre.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

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Verantwortlich: CSU-Ortsverband Kaufbeuren vertreten durch die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried, 87600 Kaufbeuren.

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Bildung 4.0: Bürgermeister Schill lädt ein zum Dialog über die Zukunft der Bildung in Kaufbeuren

Am 5. Februar 2026 um 19 Uhr im Grünen Wohnzimmer Kaufbeuren

Bildung ist der Schlüssel für eine lebenswerte und zukunftsfähige Stadt. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bürgermeister Oliver Schill lädt ein“ findet am 5. Februar 2026 um 19 Uhr im Grünen Wohnzimmer Kaufbeuren die Dialogveranstaltung „Bildung 4.0 in Kaufbeuren“ statt.

Bürgermeister Oliver Schill lädt Bürgerinnen und Bürger, Fachkräfte, Eltern sowie Engagierte aus Bildung, Wirtschaft und Politik ein, gemeinsam über die Bildungszukunft Kaufbeurens zu diskutieren. Eingeladen sind zwei ausgewiesene Experten der Kaufbeurer Bildungs- und Schullandschaft: Arthur Müller, Schulleiter und Bildungsbeauftragter des Stadtrats, sowie Gerald Reglin, Schulleiter und Stadtratskandidat bei der Kommunalwahl 2026.

„Bildung ist die Grundlage für eine lebenswerte Stadt. Wir müssen schon heute die Weichen für morgen stellen. Ich freue mich auf den Austausch mit unseren Experten, um gemeinsam Ideen für eine moderne Bildungslandschaft in Kaufbeuren zu entwickeln“, sagt Bürgermeister Oliver Schill.

Im Sofa-Gespräch diskutieren Bürgermeister und die beiden Experten über zentrale Fragen der Bildungsentwicklung: Von frühkindlicher Bildung über Schule, Ganztagsbetreuung und Digitalisierung bis hin zu Demokratieerziehung und Erwachsenenbildung. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, sich mit Fragen, Anregungen und eigenen Erfahrungen aktiv einzubringen.

Themen des Abends sind unter anderem:

  • Standortfaktor Bildung: Kaufbeuren als Familien- und Bildungsregion attraktiv und zukunftsfähig gestalten
  • Stadtentwicklung & Gesamtkonzept: Infrastruktur für Kindergärten, Schulen und Ganztagesbetreuung langfristig planen
  • Ganztagesbetreuung ab 2026/2027: Rechtsanspruch, Betreuungsquoten, Qualität und Fördermittel
  • Digitalisierung & KI in Bildungseinrichtungen: Aktueller Stand und Perspektiven für Schulen
  • Demokratieerziehung von Anfang an: Mitwirkungsmöglichkeiten für Grundschulkinder
  • Unterstützungskräfte an Schulen: FSJ, Ehrenamt, Sprach- und Lesepaten
  • Berufsorientierung & Erwachsenenbildung: Angebote an Schulen und in nichtstädtischen Einrichtungen

Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren, Impulse zu geben und gemeinsam die Bildungszukunft Kaufbeurens mitzugestalten.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

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Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren

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„Unsere Ziele für Kaufbeuren“: die kommenden Infostände der SPD Kaufbeuren

Wünschenswertes, notwendige Ziele und grundsätzliche Einstellungen prägen die Wahlprogramme der Parteien und Gruppierungen zur Kommunalwahl.

Die kommenden Infostände bietet die SPD Kaufbeuren deshalb mit dem Schwerpunkt Wahlprogramm: „Unsere Ziele für Kaufbeuren“ an.

Zu folgenden Zeiten informieren Stadträte und Kandidierende zu Themen wie Stadtwachstum, Wirtschaftsförderung, Umweltschutz und Kinderbetreuung:

  • Donnerstag, 5.2.2026 von 9-12.30 Uhr parallel zum Wochenmarkt in der nur wenige Meter entfernten SPD-Geschäftsstelle, Am Breiten Bach 8. Hier erwarten die Besucher*innen auch Kaffee, Tee und Kuchen.
  • Freitag, 6.2. von 14 bis 16 Uhr am Tastmodell gegenüber Neptunbrunnen
  • Samstag, 7.2.2026 von 9-12.30 Uhr auf dem Wochenmarkt in Neugablonz am Neuen Markt.

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Verantwortlich: SPD-Ortsverein Kaufbeuren, vertreten durch die Vorsitzenden Catrin Riedl und Pascal Lechler, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren

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Politik Verwaltung

Die Stadt Kaufbeuren informiert: Hinweise zu den Abläufen der Briefwahl für die Kommunalwahl 2026

Aktuelle Informationen aus dem Kaufbeurer Rathaus. Foto: Claus Tenambergen/Wir sind Kaufbeuren

Am Sonntag, 08. März 2026, findet in Bayern die Kommunalwahl statt

Seit Montag, 26. Januar 2026, ist hierfür die Antragstellung zur Briefwahl online möglich. Die ersten Wahlbenachrichtigungsbriefe werden voraussichtlich ab dem Wochenende um den 29./30. Januar den Wahlberechtigten zugestellt. Hierbei ist die Stadt auf die Zustelldienste angewiesen. Bis Freitag, 13. Februar 2026, muss die Zustellung der Wahlbenachrichtigungsbriefe abgeschlossen sein.

Wer den Antrag auf Briefwahl nicht online, sondern schriftlich stellen möchte, wird daher gebeten, die Zustellung des Wahlbenachrichtigungsbriefes abzuwarten. Auf diesem Schreiben finden die Wählerinnen und Wähler nochmal einen QR-Code für die Online-Antragstellung sowie einen Antrag für die schriftliche Antragstellung zur Briefwahl.

Wenn sich die Wählerinnen und Wähler für die schriftliche Variante entscheiden, weist die Stadt darauf hin, dass diese unbedingt ausgefüllt und unterschrieben zurückgeschickt werden muss.

Bei jeder Antragstellung, egal ob online oder schriftlich, muss die wahlberechtigte Person darauf achten und zusätzlich angeben, ob der Versand der Briefwahlunterlagen an die gleiche Adresse für eine mögliche Stichwahl am 22. März 2026 gewünscht wird.

Aufgrund gesetzlicher Vorgaben ist der Versand der Briefwahlunterlagen durch die Stadt an die Wählerinnen und Wähler ab Montag, 16. Februar 2026, möglich. Dies bittet die Stadt besonders bei frühzeitiger Antragstellung, zu beachten. Außerdem wird darum gebeten, dass der Empfang an der jeweils angegebenen Anschrift gewährleistet ist (z.B. gültiger Briefkasten). Bei Abwesenheiten ab dem 16. Februar (z.B. wegen eines Aufenthalts außerhalb von Kaufbeuren)

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70 Jahre Ulrike Seifert: Ein Leben für Gleichstellung und Familienpolitik

Im Grünen Wohnzimmer feierten die Kaufbeurer Grünen den runden Geburtstag ihrer langjährigen Stadträtin Ulrike Seifert

Bei Kaffee und Kuchen wurde ihr jahrzehntelanges Engagement für Gleichstellung, Frauen- und Familienpolitik gewürdigt und gemeinsam der Blick nach vorne gerichtet, auch mit Blick auf die Stadtratswahl 2026.

Die Kaufbeurer Grünen feierten den 70. Geburtstag von Ulrike Seifert. Die langjährige Stadträtin ist eine der prägendsten Persönlichkeiten der Kaufbeurer Kommunalpolitik. Im „Grünen Wohnzimmer“, dem offenen Begegnungs- und Diskussionsraum der Grünen in der Innenstadt, kamen Vorstand- und Fraktionsmitglieder bei Kaffee und Kuchen zusammen, um auf bewegte politische Jahrzehnte zurückzublicken und gemeinsam den Blick nach vorne zu richten, auch mit Blick auf die Stadtratswahl 2026.

Ulrike Seifert war es stets ein zentrales Anliegen, dass Politik auch aus Sicht von Frauen für Frauen und Familien gestaltet wird. Als ausgebildete Erzieherin und Genderpädagogin brachte sie diese Perspektive seit 2008 konsequent in die Stadtratsarbeit ein. Ehrenamtlich trug sie maßgeblich dazu bei, dass der Slogan „Familienziel Kaufbeuren“ mehr wurde als ein bloßer Werbespruch. Mit konkreten Maßnahmen und klaren politischen Impulsen unterlegte sie eine familienfreundliche Stadtpolitik und ließ diese im Alltag der Menschen Wirklichkeit werden. Für ihr langjähriges Engagement wurde sie 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ein besonderer Meilenstein ihres Wirkens war die Einrichtung des Gleichstellungsbeirats der Stadt Kaufbeuren, dessen Vorsitz sie übernahm.

„Gleichstellung ist ein Thema, für das wir jeden Tag aufs Neue eintreten müssen. Nicht nur wir Frauen, sondern auch Männer“, betonte Ulrike Seifert zu ihrem runden Geburtstag: „Ich wünsche mir einen Oberbürgermeister Oliver Schill, weil ich weiß, dass mein Herzensthema bei ihm in guten Händen ist.“

Kreisvorsitzende Maren Levin würdigte Seiferts Wirken: „Ulrike hat unsere politische Arbeit über viele Jahre geprägt. Sie steht für eine Politik, die zuhört, Verantwortung übernimmt und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.“ Ihre Co-Vorsitzende Elitsa Stambolova-Fränkel ergänzte: „Ihr Einsatz für Gleichstellung und Familienpolitik bleibt für uns Auftrag und Ansporn.“

Auch Oliver Schill, zweiter Bürgermeister und Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters, unterstrich die Bedeutung Seiferts Engagements: „Ulrike Seifert hat Kaufbeuren nachhaltig geprägt. Sie hat gezeigt, wie wichtig konsequente Gleichstellungspolitik und echte Familienfreundlichkeit für eine lebenswerte Stadt sind.“ Kreisverband und Stadtratsfraktion gratulieren Ulrike Seifert herzlich zu ihrem 70. Geburtstag und danken ihr für ihr jahrzehntelanges, wegweisendes Engagement für Kaufbeuren.

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SPD Kaufbeuren lädt ein am 3. Februar : „Sozialer Wohnungsbau im Dialog – Bund trifft Kommune“

Mit dabei: Pascal Lechler, SPD-Oberbürgermeisterkandidat für Kaufbeuren

Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf – es ist ein grundlegendes Bedürfnis und ein Menschenrecht. Der soziale Wohnungsbau ist ein zentrales Instrument, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das ist heute wichtiger denn je, wie auch eine aktuelle Studie zeigt: Laut Pestel-Institut fehlen in Kaufbeuren rund 800 Wohnungen.

Das Ziel der SPD-Bundestagsfraktion: Bezahlbarer, zukunftsfähiger und sozialer Wohnraum für alle Generationen – vom Studierendenwohnheim über barrierefreie Seniorenwohnungen bis hin zu Familienwohnungen und geförderten Neubauten in der Innenstadt. Welche Förderprogramme stellt der Bund bereit? Wie können Bund und Kommunen mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen? Vor welchen Herausforderungen steht Kaufbeuren beim sozialen Wohnungsbau?

Einladung zur Veranstaltung

„Sozialer Wohnungsbau im Dialog: Bund trifft Kommune“

📅 Termin: 3. Februar 2026 (Nachholtermin)
🕖 Uhrzeit: 19:00–20:30 Uhr
📍 Ort: SPD Kaufbeuren, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren

Anmeldungen bitte an heike.heubach.wk@bundestag.de

Mit dabei ist Pascal Lechler, SPD-Oberbürgermeisterkandidat für Kaufbeuren. Er bringt die kommunale Perspektive ein und berichtet aus erster Hand über die wohnungspolitischen Herausforderungen und Lösungsansätze vor Ort. Im Dialog zwischen Bundes- und Kommunalpolitik sollen Wege aufgezeigt werden, wie bezahlbarer Wohnraum realisiert werden kann – auch und gerade in kleineren Städten wie Kaufbeuren.

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Verantwortlich: SPD-Ortsverein Kaufbeuren, vertreten durch die Vorsitzenden Catrin Riedl und Pascal Lechler, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren

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Infostand einmal anders: SPD Kaufbeuren lädt ins „Café KOMM“

Bei Kaffee, Tee und Kuchen aufwärmen, Informationen zum Wahlprogramm der SPD erhalten und an kleinen Aktionen teilnehmen

Das winterliche Wetter im Vorfeld der Kommunalwahl am 8. März lädt nicht unbedingt dazu ein, am politischen Infostand zu verweilen und ins Gespräch zu kommen. Deshalb nutzt die SPD Kaufbeuren die unmittelbare Nähe ihrer Geschäftsstelle zur Kaiser-Max-Straße und zur Fußgängerzone für ein Alternativ-Angebot: Im „Café KOMM“ (Am Breiten Bach 8) können sich Interessierte bei Kaffee, Tee und Kuchen aufwärmen, Informationen zum Wahlprogramm der SPD erhalten und an kleinen Aktionen teilnehmen.

Am Donnerstag, den 29. Januar und 29. Februar wird beispielsweise unter dem Motto „Jedes Blatt ein Wunsch“ ein Wünschebaum für alle Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer aufgestellt. Je nach Wetterverhältnissen könnte das Café KOMM auch an weiteren Terminen seine Pforten öffnen. Der nächste Infostand in Neugablonz, ohne Café, aber mit Pavillon und Wünschebaum, findet am Samstag, dem 31. Februar statt.

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Verantwortlich: SPD-Ortsverein Kaufbeuren, vertreten durch die Vorsitzenden Catrin Riedl und Pascal Lechler, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren

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Allgemein Blaulicht Politik

Rede von Oberst Milewski beim gemeinsamen Neujahrsempfang Bundeswehr und Stadt Kaufbeuren 22.1.26


Die Rede hier als ungekürzte Textfassung und als Video

Die ungekürzte Rede

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Gäste,

als Standortältester und Kommandeur wünsche ich Ihnen für 2026 Gesundheit, Erfolg und ein hoffentlich friedliches Jahr!

Ich heiße ich Sie zum diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Kaufbeuren und der Dienststellen hier am Fliegerhorst herzlich im Offizierkasino willkommen. Es ist mir eine besondere Freude, dass wir diesen Empfang wieder gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren ausrichten. Ich möchte zunächst, wie es beim Neujahrsempfang gute Sitte ist, stellvertretend für alle Anwesenden, einige Repräsentantinnen und Repräsentanten des öffentlichen Lebens begrüßen.
Zur Eröffnung begrüße ich unseren Oberbürgermeister Stefan Bosse in unserem Offizierkasino! Ein Ort, der Ihnen inzwischen auch privat bestens bekannt ist. Haben Sie doch erst im vergangenen Dezember hier im Großen Saal mit einer besonderen Großveranstaltung „vorgeübt“! Jetzt ist es amtlich: Meine herzlichen Glückwünsche zur Hochzeit gehen auch auf diesem Wege an Sie und Ihre Frau! Wir freuen uns, dass sie für diesen besonderen Anlass die Räumlichkeiten des Casinos gewählt haben.

Liebe Gäste, wie sie aus den vergangenen Neujahrempfängen wissen, komme ich an dieser Stelle kurz zum wichtigsten Nebenthema des heutigen abends:

Zum Eishockey und der Fortschreibung der gemeinsamen Eishockeygeschichte von OB Bosse und mir. Spätestens jetzt weiß ich, dass ich die geballte Aufmerksamkeit von 280 Gästen habe. Ich erlaube mir ihre Gedanken zu denken: „Na, was will er wohl sagen?“ … Das ist gerade jetzt ganz dünnes Eis! Deshalb rufe ich von ganzem Herzen: Lieber ESVK – alles Gute zum 80. Geburtstag!

Lassen Sie mich nun aber mit der Begrüßung fortfahren. Herzlich willkommen heißen möchte ich auch Bürgermeister Oliver Schill, Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler und die anwesenden Stadträtinnen und Stadträte unserer Garnisonsstadt Kaufbeuren.

Aus dem Deutschen Bundestag begrüße ich herzlich den Abgeordneten für den Bundestagswahlkreis Ostallgäu, Stephan Stracke sowie den Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums der Finanzen, Michael Schrodi.
Aus dem Freistaat Bayern begrüße ich die Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl und Peter Wachler.

Natürlich freue ich mich auch über die Vertreter der umliegenden Gemeinden und begrüße die Bürgermeister Helmut Bucher aus der Gemeinde Germaringen, Armin Holderried aus der Gemeinde Mauerstetten, Wolfgang Eurisch aus der Gemeinde Biessenhofen und Johann Stich aus der Gemeinde Ruderatshofen.

Für die Geistlichkeit begrüße ich von der evangelischen Militärseelsorge, Militärpfarrerin Sandra Gassert, von der katholischen Militärseelsorge, Militärpfarrer Jürgen Stahl sowie für die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, Stadtpfarrer Bernhard Waltner und für die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Kaufbeuren, Pfarrer Jost Herrmann. Zudem begrüße ich von der Geistlichkeit Abt Michael Maier sowie die Frau Oberin Schwester Johanna vom Cresczentia Kloster.
Für alle Repräsentanten und Repräsentantinnen der Behörden, Schulen, Ämter, Justiz und Polizei begrüße ich stellvertretend für die Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Dr. Angela Lechner, vom Amtsgericht Kaufbeuren Direktor Robert Kriwanek, vom Finanzamt Kaufbeuren den Behördenleiter, Regierungsdirektor Wolfgang Kriegbaum, den Behördenleiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Direktor Dr. Paul Dosch, von der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, Maria Amtmann sowie für die Polizeiinspektion Kaufbeuren, Polizeioberrat Markus Ziegler.

Aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft heiße ich willkommen den Geschäftsführer der Kaufbeuren ATM Training GmbH, Jan Herchenröder.

Zudem begrüße ich von der Bundeswehr vom hiesigen Bundeswehrdienstleistungszentrum, Regierungsoberamtsrat Ingo Ruf, von der Arztgruppe Kaufbeuren, Oberstabsarzt Dr. Sascha Hackl, vom Zentrum Elektronischer Kampf Fliegende Waffensysteme, Oberstleutnant Rüdiger Bieler, vom Instandsetzungszentrum 13, Oberstleutnant Bernd Herrmann, vom Deutschen Bundeswehrverband Stabsfeldwebel a.D. Franz Jung und vom hiesigen Kreis-Verbindungskommando, Oberstleutnant d.R. Stefan Schopf.
Last, but not least möchte ich die Mitarbeitenden der Presse ganz herzlich willkommen heißen. Wir freuen uns auf Ihre Berichterstattungen.

Werte Damen und Herren,
Sie alle sind besondere Gäste bei uns! Danke, dass Sie erneut so zahlreich der Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt sind. Gute 280 Gäste zählen wir heute wieder und das freut mich sehr.

Sehr verehrte Gäste,
unser diesjähriger Neujahrempfang steht ganz im Zeichen unserer gelebten Verbundenheit! Deshalb haben sie im Eingangsbereich Edelweiße mit unserem Motto „Gemeinsam stark“ empfangen und tragen die Gelben Schleifen am Revers. Das Edelweiß symbolisiert in erster Linie unsere Verbundenheit zum Allgäu und die Freude in solch einer schönen Region Deutschlands arbeiten und wohnen zu dürfen. Aber nicht nur dies, darauf werde ich noch zurückkommen.
Die Gelbe Schleife hat ihre ganz eigene Geschichte: So heißt es in der US-Army Version des Liedes “She wore a yellow ribbon”, zu Deutsch: Sie trug eine Gelbe Schleife. Das Lied geht auf eine US-amerikanischen Sage des 19. Jahrhunderts zurück: Diese erzählt von einem Südstaatensoldat in Gefangenschaft, der seine Liebste in einem Brief darum bat, ein gelbes Band um einen Eichenbaum zu binden: Wenn sie ihn noch liebt, solle sie ihn damit bei seiner Rückkehr willkommen heißen. Und so geschah es: Als er nach Hause kam, wehten hunderte von gelben Bändern in den Ästen des alten Baumes. „Around her head she wore a yellow ribbon – She wore it for her soldier who was far far away.”

Unter dem Slogan „Support our Troops“ steht die Gelbe Schleife seit dem Ersten Weltkrieg in Kanada und seit dem Golfkrieg in den USA für die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihren Soldaten.

Seit Beginn der frühen 1990er Jahre und den ersten Einsätzen der Bundeswehr symbolisiert sie Solidarität mit Soldatinnen und Soldaten, die Tag für Tag ihren Dienst für unsere Sicherheit leisten. Viele Städte und Gemeinden führen Aktionen durch, wie das Anbringen der Gelben Schleifen an Ortsschildern und in Rathäusern, um ihre Unterstützung öffentlich zu zeigen. Die Schleifen stehen dabei aber auch für das gelebte Miteinander und das vertrauensvolle Zusammenwirken zwischen der Zivilgesellschaft und ihren Staatsbürgern in Uniform. So ist auch in unserer Garnisonsstadt Kaufbeuren die Gelbe Schleife ein lebendiges Zeichen des Miteinanders, der Wertschätzung und der Verbundenheit zwischen Stadt und Bundeswehr.

Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ verbinden uns im besten Sinne die gemeinsamen Werte: Einsatz, Verantwortung und Solidarität. In Kaufbeuren ist die Gelbe Schleife zu einem Symbol geworden, das zeigt: Wir stehen zusammen! Dies können Sie heute Nachmittag auch bildstark zeigen – nämlich im Traditionszimmer in unserer „Gelbe-Schleife-Fotoecke“. Als eine weitere schöne Erinnerung an den Neujahrsempfang können Sie die Fotos direkt mitnehmen!

„Gemeinsam stark“ können Sie mit uns am 2. April, also am Gründonnerstag, in Gedenken an die Opfer der Karfreitagsgefechte marschieren. Dann findet der sogenannte 16k3 Marsch statt. Am 2. April 2010 fielen drei Soldaten der Bundeswehr in einem Feuergefecht mit den Taliban in Afghanistan – weitere Kameraden wurden an diesem Tag schwer verletzt. Von den 10 Euro Marschgebühr kommen 8 Euro der „Soldaten- und Veteranenstiftung“, dem Verein „Krebskranke Kinder Mainz e.V.“ und der „Deutsche Wildtier Stiftung“ zu Gute. Das Informationsbanner zum 16k3 Marsch finden Sie hier im Großen Saal. Start wird am 2. April am Historischen Rathaus Kaufbeurens sein. Ich würde mich freuen, wenn auch sie sich mit ihre Gelben Schleifen als Ausdruck der Verbundenheit einreihen können! Herr Oberbürgermeister, ich danke Ihnen jetzt schon für Ihre Unterstützung!

„Gemeinsam stark“ waren wir auch 2025 mit unserem karitativen Verein des Fliegerhorsts „Helfen macht Schule“. Über 23.000 Euro konnten im vergangenen Jahr für soziale Einrichtungen und Projekte gespendet werden. Darunter waren der Hospizverein Ostallgäu, der AWO Kinderkarten Kaufbeuren, das Haus für Kinder Sankt Josef, das Jakob-Brucker-Gymnasium mit seinen Avatar-Robotern, die es kranken Kindern ermöglichen, zumindest digital am Schulleben teilzuhaben und die Behindertenwerkstätten Kaufbeuren,

denen damit der Kauf eine Montageständers für die Reparatur von Fahrrädern ermöglicht wurde. Am vergangenen Montag waren wir erst bei der Internatsstiftung St. Maria, um mit einem Spendenscheck von „Helfen macht Schule“ zu unterstützen. Die Internatsstiftung ermöglicht es unter anderem auch Kindern aus finanziell schwierigen Verhältnissen dort ein zweites Zuhause zu finden sowie einen Schulabschluss absolvieren zu können. Liebe Schwester Johanna, besten Dank für Ihren herzlichen Empfang. An dieser Stelle möchte ich dem Bayerischen Roten Kreuz und dessen Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann ausdrücklich für die großzügige finanzielle Unterstützung für „Helfen macht Schule“ danken.

„Gemeinsam stark“ ist auch Ausdruck unseres Dankes an alle, die sich hier in Kaufbeuren für unser Gemeinwohl einsetzen – unabhängig von Beruf, Herkunft oder Status. Und es ist auch eine Verpflichtung, weiterhin offen und respektvoll in unserer Demokratie miteinander umzugehen.

Meine Damen und Herren, genau das – die Unabhängigkeit von Herkunft oder Status, also die Gleichheit vor dem Gesetz sowie die Freiheit und damit die Bedeutung der Demokratie bringen mich zu einem historischen Thema des vergangenen Jahres: 500 Jahre Bauernkriege hier im Allgäu!

Zu Beginn meiner Rede ging ich auf das Edelweiß als Symbol für das landschaftlich schöne Allgäu ein. Das Allgäu ist nicht nur ein schöner Platz zum Leben, sondern auch ein Ort, in dem bereits vor 500 Jahren freiheitlich gedacht wurde. Die Bauern-Aufstände waren Ausdruck des tiefen Wunsches nach Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Würde der Menschen. Die Bauern forderten ihre Rechte, stellten sich gegen eine ungerechte Herrschaft und kämpften für eine Zukunft, in der alle Menschen gleichberechtigt sein mögen. Ihre Forderungen wurden im März 1525 in zwölf Artikeln im nahegelegenen Memmingen niedergeschrieben. Als ein zentraler Punkt dabei war zu lesen: „Aus der Heiligen Schrift ergibt sich, dass wir frei sind und frei sein wollen“. Bundespräsident Steinmeier betonte hierzu im März 2025 beim Festakt anlässlich des 500-jährigen Jubiläums: [ZITAT] „Dass wir es bleiben, frei bleiben, das liegt heute in unser aller Hand! Begegnen wir den Bedrohungen von Freiheit nicht mit Gleichgültigkeit. Die Freiheitsgeschichte, die hier von Memmingen ausging, verpflichtet uns: Das Erbe der Aufständischen von 1525, das dürfen wir niemals wieder aus der Hand geben! … Dass wir heute das verteidigen müssen, wofür damals vor 500 Jahren gekämpft wurde … denn wir erleben ja gerade, dass die freiheitliche Demokratie bedroht und angegriffen wird – im Innern wie von außen und mit einer Wucht, die viele von uns nicht für möglich gehalten hätten.“

270 Jahre nach den Bauernkriegen setzte Immanuel Kant einer Welt, in der das Recht des Stärkeren regiert, die Stärke des Rechts entgegen. Kant sprach sich dafür aus, dass die Vernunft richten und das Völkerrecht sprechen solle.

Denn nur ein Rechtsstaat, in dem die Achtung eines jeden Individuums höchste Priorität hat, sei die höchstmögliche Garantie dafür, dass sich das Böse nicht Bahn bricht. Auch für Kant war Frieden kein natürlicher Zustand, auf den man sich einfach verlassen könne, vielmehr müsse er immer wieder neu gestiftet, gehütet und abgesichert werden, denn nichts sei so fragil und bedroht wie der Friede! Ist sein Befund nicht erschreckend aktuell?

Werte Gäste,
das Jahr 2025 stand neben 500 Jahren Bauerkrieg auch im Zeichen von 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Generation der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wird nicht mehr lange die Gelegenheit haben, weiterhin ihre Stimme zu erheben. So durften wir im Kaufbeurer Fliegerhorst im vergangenen Jahr eine Zeitzeugin begrüßen, was Sie auch der im Offizierheim ausliegenden Standortzeitung Adlerauge entnehmen können.

Ihr Name ist Renate Klieber, sie ist inzwischen 91 Jahre alt und kehrte nach sage und schreibe 80 Jahren zurück auf den Fliegerhorst, wo sie von 1937 bis 1945 als junges Mädchen mit ihrer Mutter lebte.

Ihr Vater war Pilot im Zweiten Weltkrieg. Es war eine bewegende Begegnung, die in eindringlicher Erinnerung bleibt! Die Frau berichtete von einem System, das ihr als kleines Mädchen den Vater nahm. Ihre Mutter litt ein Leben lang am Verlust des Ehemanns. Für die ältere Dame stellte die Rückkehr auf den Fliegerhorst, eine späte, aber wichtige Vergangenheitsbewältigung dar.

Auf die Frage, was sie, als eine der letzten Zeitzeuginnen, der heutigen jungen Generation sagen möchte, antwortete sie: [ZITAT] „Nutzt euren Verstand, handelt mit Vernunft und mit logischem Denken. Kümmert euch um Politik und die Gesellschaft. Seid nicht nur Mitläufer. Wir müssen endlich ein Bewusstsein dafür entwickeln, was wir den späteren Generationen hinterlassen.“

Werte Gäste,
wir als Bundeswehr stehen für den Schutz unserer Gesellschaft und unseres Landes mit seiner freiheitlich-demokratischen Grundordnung ein. So steht das neue Jahr 2026 für die Luftwaffe in einem besonderen Zeichen: Wir feiern 70 Jahre Luftwaffe – 70 Jahre Einsatz für Freiheit, Sicherheit und Demokratie. Gerade im Jubiläumsjahr erkennen wir, wie eng Vergangenheit und Zukunft miteinander verbunden sind.

Die Herausforderungen des Aufwuchses der Bundeswehr heute stehen in einer Linie mit dem Mut und dem Gestaltungswillen, mit dem die Luftwaffe seit ihrer Aufstellung im Jahr 1956 verlässlich ihren Auftrag erfüllt.

Hier in Kaufbeuren leisten wir als Teil von Bundeswehr und Luftwaffe einen wichtigen Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands, in dem wir Luftfahrzeugtechnisches Personal sowie Radar- und Munitionstechniker ausbilden. Neu ist hier die Ausbildung für Drohnenpiloten für Kleindrohnen, die am Standort in kürzester Zeit aufgenommen wurde. Ende 2025 kam es hier zu einem sehr erfolgreichen Audit durch unsere militärische Luftfahrtbehörde. Für das Jahr 2026 sind bereits 17 Lehrgänge geplant.

Zudem wird in 2026 eine neue Luftwaffen-Sicherungsstaffel im Fliegerhorst mit rund 140 Dienstposten aufgestellt. Neben einer Heimat für knapp 120 Reservisten werden rund 20 Dienstposten mit aktiven Soldaten aus dem diese Tage beginnenden Neuen Wehrdienst besetzt. Die Sicherungsstaffel ist ein Resultat aus der verschärften Bedrohungslage. Durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wird die Bundeswehr noch konsequenter auf die Landes- und Bündnisverteidigung ausgerichtet. Russland könnte schon 2029 zu einem Angriff auf das NATO-Bündnisgebiet bereit sein. Die Verteidigung Deutschlands muss deshalb so schnell wie möglich gestärkt werden, um glaubhaft abzuschrecken.

Kaufbeuren hat Potential für substanzielle Beiträge zur Landes- und Bündnisverteidigung. Die Drohnenausbildung sowie das Herstellen der Aufnahmebereitschaft für die Sicherungsstaffel sind erste Schritte hierzu.

Damit wir auch als Bundeswehr hier am Standort weiterhin verlässlich und professionell unserem wachsenden Auftrag nachkommen können, ist das Fit-Machen der Ausbildungsinfrastruktur voll im Gange. Mit der Sanierung der ersten Unterkunftsgebäude, inklusive zeitgemäßem Betreuungs-WLAN und Moderner Ausbildungstechnologie wurde begonnen und stehen auch 2026 weiter im Fokus. Im Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro sind in dieser Dekade zudem eine neue Feuerwache, eine moderne Heizungsanalage, ein neues Abwassersystem und ein neuer Außenzaun enthalten.
Ein großes Dankeschön geht dabei an die Leiterin des Staatlichen Bauamtes Kempten, Frau Sonja Baumberger, für die hervorragende Zusammenarbeit.

Liebe Damen und Herren,
kommen wir doch nun noch zu etwas leichteren Themen: Ich nehme Sie noch einmal mit zur Musik: Wir begannen mit „Yellow Ribbon“ und kommen nun zu den Liedern „Gute Freunde, kann niemand trennen“ und „One moment in time“.

„Gute Freunde kann niemand trennen“ wird am 14. März im Kaufbeurer Stadtsaal erklingen. An diesem Tag vor genau 60 Jahren sang der damalige Fliegerhorstchor erstmalig zusammen mit der Tänzelfest Knabenkapelle im Stadtsaal. Genau dort wird es zu einem Revival beim Frühjahrskonzert der Tänzelfest Knabenkapelle kommen.

„One moment in time“ ist das Lied unserer Fliegerhorstkapelle gleich nach meiner Rede. Sie feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum! Für den Fliegerhorst und die Musiker der Kapelle stellt dieses Jubiläum in der Tat einen besonderen Moment dar, eben genau diesen „One moment in time“! Sie bereichert seit 1986 das Stadtleben in Kaufbeuren ungemein. Zu ihren zahlreichen Auftritten gehören unter anderem das Tänzelfest, die Seniorenweihnacht, das Oktoberfest des Standorts und nicht zu vergessen: Die Christmette vor der Crescentia-Kapelle.

Aber auch außerhalb Kaufbeurens machte sich unsere Kapelle einen Namen, wie beispielsweise bei einem Konzert auf dem Nebelhorn, bei Soldatenwallfahrten ins Kloster Andechs bis hin im Kölner Dom. Die Dombesucher applaudierten begeistert und verewigten den Auftritt in zahlreichen Fotos und Videos.

Liebe Gäste, zum Abschluss möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die diesen Neujahrsempfang auf die Beine gestellt haben. Meinen herzlichen Dank für Ihre Arbeit und Ihr Engagement! Vielen Dank an das gesamte Planungsteam um die Projektverantwortlichen Hauptmann Dietmar Bassing, Hauptmann Peter Posselt, Stabsfeldwebel Christian Herschmann und Oberstabsgefreiter Pierre Bartusch, die Klinikküche, die Stadt, die Ordonanzen, das Garderobenpersonal und an alle Weiteren, die diesen Empfang einmal mehr mit viel Herzblut erst möglich gemacht haben.

Ich möchte aber auch Ihnen allen, liebe Gäste, für ihren Einsatz danken – für Ihren Beitrag zum Gemeinwohl, für das Engagement in unserer Stadt und für die Unterstützung unserer Bundeswehr. Lassen Sie uns die Gelben Schleifen als Zeichen der Verbundenheit und des Miteinanders sehen, die uns täglich stärken. Denn gemeinsam sind wir stark – für eine offene, gerechte und sichere Gesellschaft! Gemeinsam stark, auch für Kaufbeuren. Um meine Rede mit dem ESVK und Eishockey zu beenden: Schließt die Reihen, kämpft weiter auch über die 80 Jahre hinweg. Erlauben sie mir noch einen kleinen Spoiler an dieser Stelle für 2026: Ende September wird im Fliegerhorst eine besondere Version des Klassikers „You‘ll never walk alone“ erklingen – wenn ich mich als Kommandeur von Ihnen in einem militärischen Appel verabschiede.

Die drei Gründungsmitglieder Klaus Reggel, Helmut Knall und Hans Block sind noch immer aktiv für die Fliegerhorstkapelle.

Und jetzt viel Freude mit unserer Fliegerhorstkapelle und ihrem Jubiläums-Musikstück „One moment in time“! Von den Gründungsmitgliedern sind der Leiter der Kapelle Klaus Reggel am Flügelhorn und Helmut Knall am Bariton. Zudem sind Hubert Hiemer und Andreas Müller am Tenorhorn, Jörg Rauhut am Schlagzeug, Wolfgang Birzle an der Tuba und Markus Metzner am Flügelhorn.

Herzlichen Dank!

Produktion Video
Fliegerhorst Kaufbeuren
Technisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd
Apfeltranger Straße 15 | DE 87600 Kaufbeuren
Januar 2026

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Politik

BSW zur Stadtratswahl in Kaufbeuren zugelassen

Zuvor hatte das BSW seine Stadtratsliste aufgestellt

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat die formalen Voraussetzungen für eine Teilnahme an der Stadtratswahl in Kaufbeuren am 8. März erfüllt und ist damit zur Wahl zugelassen.

Seit dem 10. Dezember sammelten Mitglieder und Unterstützerinnen und Unterstützer des BSW auf öffentlichen Plätzen und Straßen in Kaufbeuren die erforderlichen Unterstützungsunterschriften. Angeführt wurde die Aktion von dem Spitzentrio Tatjana Alekseenko, Talip Ates sowie Stadtrat Paul Meichelböck, gemeinsam mit weiteren Aktiven.

Zuvor hatte das BSW seine Stadtratsliste aufgestellt. Diese umfasst 14 Kandidatinnen und Kandidaten aus unterschiedlichen beruflichen Hintergründen.

Die Sammlung der Unterschriften erstreckte sich über die Weihnachts- und Neujahrszeit, was den Prozess aufgrund geringerer öffentlicher Präsenz erschwerte. Nach den Feiertagen wurde die Sammlung intensiviert. Unter anderem wurden mehr als 6.000 Informationsflyer verteilt, sowohl über Briefkästen als auch im direkten Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern.

Am 15. Januar nutzte das BSW die Sonderöffnungszeiten des Bürgerbüros für einen ganztägigen Infostand am Rathaus. In den darauffolgenden Tagen wurden weitere Unterschriften insbesondere während der Öffnungszeiten der Bürgerbüros in der Innenstadt und in Neugablonz gesammelt.

Insgesamt wurden 236 Unterschriften eingereicht. Nach der Prüfung durch den Wahlausschuss wurden acht Unterschriften als ungültig gewertet. Mit den verbleibenden 228 gültigen Unterstützungsunterschriften erreichte das BSW die erforderliche Anzahl für die Zulassung zur Stadtratswahl. Damit tritt das Bündnis Sahra Wagenknecht erstmals bei einer Stadtratswahl in Kaufbeuren an.

Im Wahlprogramm des BSW Kaufbeuren nimmt die künftige Nutzung des Fliegerhorsts als möglicher Standort von Arrow 3-Raketensysteme eine zentrale Rolle ein. Das BSW spricht sich gegen eine weitere militärische Ausrichtung aus und setzt in Kaufbeuren stattdessen auf eine Entwicklung mit sozialem Schwerpunkt und einem Dialog mit allen Beteiligten.“

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Politik

Bündnis Zukunft Kaufbeuren erreicht gesetzliches Quorum für die Stadtratswahl

Dr. Thomas Jahn: „Wir freuen uns sehr, dass wir nun zur Stadtratswahl am 8. März antreten können.“

Das erst im Oktober 2025 neu gegründete Bündnis Zukunft Kaufbeuren (BZKf) kann zur Stadtratswahl in Kaufbeuren am 8. März 2026 antreten. Bis zum 19. Januar 2026 (12.00 Uhr) hatten sich 258 Bürger in die Unterstützerliste, die im Kaufbeurer Rathaus und im Bürgerbüro Neugablonz auslag, eingetragen. Damit wurde das gesetzliche Quorum von 215 Unterstützerunterschriften erreicht.

„Wir freuen uns sehr, dass wir nun zur Stadtratswahl am 8. März antreten können und danken herzlich allen 258 Bürgern Kaufbeurens, die in die beiden Bürgerbüros gegangen sind, um uns mit ihrer Unterschrift zu unterstützen“, so der 1. Vorsitzende von Bündnis Zukunft Kaufbeuren Stadtrat Dr. Thomas Jahn.

Das BZKf ist ein Zusammenschluss aus drei Parteien, der Bayernpartei, der WerteUnion und der Partei dieBasis sowie aus parteiunabhängigen Bürgern Kaufbeurens. Das BZKf versteht sich als neue freiheitliche und bürgernahe Initiative, für enttäuschte Wähler und bisherige Nicht-Wähler. Jeden Freitag veranstaltet das BZKf um 18.00 Uhr einen offenen Stammtisch im Gasthaus Rose (Obstmarkt 2, Kaufbeuren), zu dem alle interessierten Bürger herzlich eingeladen sind. Es besteht immer Gelegenheit zum Kennenlernen der Stadtratskandidaten und zum offenen Austausch über die aktuellen Themen der Stadtpolitik.

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Buch-den-Uhrle: Kaufbeurer Initiative startet neue Formate im Kommunalwahlkampf

Jungwählerparty am 7. Februar

Die Kaufbeurer Initiative (KI) setzt im Kommunalwahlkampf 2026 auf neue, niedrigschwellige Formate des persönlichen Austauschs und der gezielten Ansprache junger Wählerinnen und Wähler. Mit zwei Aktionen – „Buch-den-Uhrle“ und einer Jungwählerparty – möchte die KI politische Gespräche außerhalb klassischer Veranstaltungsformate ermöglichen.

Buch-den-Uhrle: Persönliche Gespräche in individuellem Rahmen

Über die persönliche Webseite von OB-Kandidat Alexander Uhrle (www.uhrle.com) können Bürgerinnen und Bürger ab sofort Gesprächstermine mit ihm buchen. Die Treffen können sowohl online als auch persönlich stattfinden. Als besondere Option wird zusätzlich eine gemeinsame Runde auf einem Trimm-Dich-Pfad angeboten. Die Idee kam von Frau Stefanie, aufgrund der sportlichen Vernachlässigung seitens Uhrle in den letzten Monaten. Es wird ausschließlich sportlich niedrigeres Niveau angeboten um einen parallelen Austausch zu ermöglichen.

Buchungsanfragen sind ab sofort möglich. Die Durchführung der Gespräche beginnt ab dem 14. Februar.

Jungwählerparty am 7. Februar

Nach den Veranstaltungen für Familien und Senioren im vergangenen Jahr, gibt es nun ein Format für junge Erwachsene. Um diese anzusprechen, organisiert die Kaufbeurer Initiative gemeinsam mit dem Friseurstudio Art of Hair und der Bar Spital eine Jungwählerparty am Freitag, 7. Februar. Angemeldete Teilnehmende erhalten im Spital bis zu drei kostenlose Getränke. Parallel dazu wird das Art of Hair temporär in eine Tanzfläche umgewandelt. Für die musikalische Gestaltung sorgt DJ Jamie Montana, der insbesondere bei jüngeren Gästen bekannt ist. Zusätzlich werden – je nach Verfügbarkeit – kostenlose Stylings angeboten.

Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Gutscheine für Getränke sowie der Zugang zum Partybereich werden ausschließlich nach Registrierung über www.buron.de vergeben. Das entsprechende Anmeldeformular ist dort unter dem Menüpunkt „Jungwählerparty“ zu finden.

Anmeldeschluss ist der 1. Februar.

Mit beiden Formaten verfolgt die Kaufbeurer Initiative das Ziel, politische Gespräche persönlicher, direkter und lebensnaher zu gestalten – insbesondere auch für Menschen, die klassische politische Veranstaltungen bislang kaum wahrnehmen.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: Kaufbeurer Initiative e.V., vertreten durch den Vorsitzenden Alexander Uhrle, 87600 Kaufbeuren

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Grüner Stadtverband lädt zum Neujahrsempfang ein – Franziska Brandtner MdB zu Gast in Kaufbeuren

Oliver Schill: „Der Neujahrsempfang ist eine gute Gelegenheit, um Ideen zu bündeln und gemeinsam an Lösungen für unsere Stadt zu arbeiten.“

Der Stadtverband von Bündnis 90/Die Grünen in Kaufbeuren lädt für Sonntag, 1. Februar 2026, 12:00 Uhr, zum traditionellen Neujahrsempfang in die Kolping Akademie ein. Gastgeber ist Bürgermeister Oliver Schill. Als besonderen Gast wird Dr. Franziska Brantner MdB erwartet. Sie wird in Ihrem Vortrag aktuelle politische Entwicklungen einordnen und Impulse für die kommenden Monate setzen.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich mit den Vertreterinnen und Vertretern des Grünen Stadtverbands, dem Oberbürgermeister Oliver Schill sowie weiteren Gästen aus der Stadtgesellschaft zu vernetzen.

Oliver Schill betont die Bedeutung des Austauschs: „Der Neujahrsempfang ist eine gute Gelegenheit, um Ideen zu bündeln und gemeinsam an Lösungen für unsere Stadt zu arbeiten.“

Für das das leibliche Wohl und Kinderbetreuung ist gesorgt. Die musikalische Begleitung übernimmt die aufstrebende Jazzband „Undergrounds“.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

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Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren

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Politik Verwaltung

Text und Video: Rede von OB Stefan Bosse beim gemeinsamen Neujahrsempfang Bundeswehr und Stadt 22.1.26

Die Rede hier als ungekürzte Textfassung und als Video

Am Donnerstag, 22.01.2026 fand der traditionelle Neujahrsempfang der Bundeswehr Kaufbeuren mit der Stadt Kaufbeuren statt. Sehen Sie hier die Rede des Oberbürgermeisters von Kaufbeuren, Stefan Bosse.

Ungekürzte Rede von OB Stefan Bosse beim gemeinsamen Neujahrsempfang Bundeswehr und Stadt Kaufbeuren
am 22.1.26 im Offiziersheim

Sehr geehrter Herr Oberst Milewski,
sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Stadträtinnen und Stadträte,
liebe Soldatinnen und Soldaten,
liebe Gäste,

Neujahrsempfänge haben ja eine ganz eigene Dramaturgie. Man blickt zurück, man blickt nach vorne – und alle hoffen insgeheim, dass die Rede kürzer ist als beim letzten Empfang und das Buffet bald eröffnet wird.

Ich kann Sie beruhigen: Ich habe mir vorgenommen, beides in einem ausgewogenen Verhältnis zu halten. Und außerdem: Wer gemeinsam mit der Bundeswehr feiert, weiß – Zeitmanagement gehört hier zur Grundausbildung.

Stadt und Bundeswehr – mehr Gemeinsamkeiten, als man denkt

Lieber Herr Oberst Milewski,

vielen Dank für das gute Miteinander zwischen Stadt und Standort. „Gemeinsam stark“ ist in der Tat unser Motto, und auf dieser Basis gelingt unglaublich viel!

Kaufbeuren ist stolz darauf, Garnisonsstadt zu sein. Stadtverwaltung und Bundeswehr haben übrigens erstaunlich viel gemeinsam: Beide arbeiten mit komplexen Strukturen und müssen jederzeit einsatzbereit sein.

Wir befinden uns aktuell in einer wirklich krisenhaften Situation. Für die Streitkräfte besteht erheblicher Anpassungsbedarf, dem man sich hier in Kaufbeuren hervorragend stellt. Dafür verfügt die Bundeswehr inzwischen über finanzielle Möglichkeiten, von denen man lange nur träumen konnte. Und das ist auch gut so.

Für die Kommunen bringt die aktuelle Situation ebenfalls zusätzliche Aufgaben im Rahmen des Operationsplans Deutschland mit sich, die mit Priorität abgearbeitet werden.

Zusätzlich befindet sich das ganze Land in der größten Wirtschafts- und Finanzkrise seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland.

Insofern finde ich es beachtlich, dass der Finanzausschuss des Stadtrates vor 48 Stunden dem Stadtrat einstimmig empfohlen hat, den Haushaltsentwurf für 2026 anzunehmen.

Wir werden damit im Jahr 2026 insgesamt
226 Millionen Euro in Kaufbeuren ausgeben!

An dieser Zahl sehen Sie: Wir sind nicht pleite. Wir haben nur kein Geld mehr …

Tatsächlich sparen wir jetzt im dritten Jahr ein, was irgendwie einzusparen ist.

Als ich nach dem Haushaltsbeschluss mit dem Team des Finanzreferates noch in die Kneipe gegangen bin, hat mich eine Frau angesprochen: Wir sollen doch Energie sparen?! Aber in der neuen Kita Liegnitzer Straße brennt die ganze Nacht das Licht. Bitte kümmern Sie sich.

Mein erster Gedanke: Wahrscheinlich haben wir die Lichtschalter eingespart … Inzwischen weiß ich, dass die Notbeleuchtung die ganze Nacht brennt.

Wir sparen und sparen, wirklich substanziell und spürbar. Seit Jahren keine Schönheitsreparaturen, seit Jahren im Bauunterhalt nur die dringendst notwendigen Maßnahmen – schauen Sie sich das grüne Netz an der Dachrinne des Rathauses an. Kein Geld für die Erneuerung von Fahrbahnmarkierungen. Jetzt musste sogar der städtische Zuschuss für Stoffwindeln dran glauben, der auf Antrag einer SPD-Kollegin in besseren Zeiten eingeführt worden war. Okay, dafür hatte sich ohnehin kaum jemand interessiert.

Während die Bundeswehr mit dem Adlerauge ein großartiges Standortmagazin herausgibt, haben wir die Rathauspost weitgehend eingestellt. Und im Stadtrat gibt es jetzt auch keine Brotzeit mehr – ist nicht wirklich schlimm, wir waren zuletzt ohnehin nur noch bei Obstspießen.

2025 – wirklich kein Jahr für schwache Nerven

Meine Damen und Herren, das Jahr 2025 war – wie soll ich sagen – kein Wellnessjahr. Kriege, Krisen, Inflation, Fachkräftemangel, eine Weltlage, bei der man morgens erst die Nachrichten liest und dann entscheidet, ob man den Kaffee stark oder sehr stark braucht.
Und trotzdem gilt:
Gerade in solchen Zeiten zeigt sich, was eine Stadt ausmacht: Handlungsfähigkeit, Zusammenhalt und die Fähigkeit, nicht bei jeder neuen Schlagzeile sofort den inneren Alarmknopf zu drücken.

Oder, militärisch formuliert: Nerven behalten, Lage prüfen, ruhig weiterarbeiten.

Und das haben wir gemacht und trotz allem geliefert.

Sicherheit – kein Selbstläufer

Sicherheit ist etwas, das man oft erst dann vermisst, wenn sie nicht mehr selbstverständlich ist. Wir merken es europaweit, wir merken es national – und wir merken es ganz konkret vor Ort. Dass Kaufbeuren zu den sichersten Städten Deutschlands gehört, ist kein Zufall.
Es ist das Ergebnis guter Arbeit von Polizei, Feuerwehr, Verwaltung – und ja: auch einer starken Bundeswehr als Teil unserer Sicherheitsarchitektur.

Unter den bayerischen Städten liegt nur Schwabach vor uns. Ich habe dort nachgefragt: Sie haben auch keine besseren Bürger – sie zählen einfach anders.

Kaufbeuren kann Krise

Die letzten fünfeinhalb Jahre waren geprägt von Corona, Ukraine-Krieg, Energiekrise, Inflation und einer kommunalen Finanzlage, die man höflich als „herausfordernd“ bezeichnet und ehrlich als „sportlich“. Es wäre einfach gewesen zu sagen: „Geht gerade nicht.“ Stattdessen haben wir gesagt: „Geht – aber mit Helm, Warnweste und klarer Prioritätenliste.“

Oder anders formuliert: Kaufbeuren kann Krise.
Trotz allem: beeindruckende Ergebnisse:

Unsere Stadt wächst weiter.
48.236 Einwohnerinnen und Einwohner –
ein Wachstum von 11 Prozent seit 2008.

Zugegeben: Das Wachstum ist langsamer geworden.
Aber auch hier gilt:
Nicht Sprint, sondern Marschtempo gewinnt Einsätze.

Wir haben massiv in Bildung, Betreuung und Familie investiert: 594 neue Betreuungsplätze, sanierte Schulen, neue Kitas, Waldkindergärten.
Wir haben Infrastruktur erneuert, Hochwasserschutz geschaffen, einen neuen Wertstoffhof gebaut – und damit bewiesen, dass Fortschritt auch dort stattfinden kann, wo man ihn nicht sofort auf Instagram postet.

Bundeswehrstandort = Standortvorteil

Ein wachsender Bundeswehrstandort ist gut für Kaufbeuren. Er bringt Arbeitsplätze, Kaufkraft und Menschen, die gewohnt sind, Verantwortung zu übernehmen und die wir deshalb in Kaufbeuren schätzen. Und seien wir ehrlich: Wenn man weiß, dass im Ernstfall Profis in der Nähe sind, schläft man auch als Oberbürgermeister etwas ruhiger.

Digitalisierung – die zivile Geheimwaffe

Wir investieren konsequent in Digitalisierung. Nicht, weil es modern klingt, sondern weil es im Ernstfall handlungsfähig macht. Unsere IT ist leistungsfähig, sicher und zertifiziert.

ISO 27001 – das klingt nicht sexy, ist aber ungefähr so wichtig wie ein funktionierendes Funkgerät im Einsatz. Ein Staat, der digital nicht funktioniert, wirkt hilflos. Und Hilflosigkeit ist das Gegenteil von Sicherheit.

Ehrenamt – die Reserve unserer Stadt

Jede Armee weiß: Ohne Reserve geht nichts.
In Kaufbeuren heißt diese Reserve: Ehrenamt.
Menschen, die nachts aufstehen, wenn andere schlafen. Menschen, die helfen, ohne lange zu fragen.

Unsere Feuerwehr beweist das tagtäglich. Und ich sage: Diese Stadt wäre ohne ihr Ehrenamt nicht halb so sicher – und deutlich weniger sympathisch.

Blick nach vorne

Ja, die finanziellen Spielräume bleiben eng.
Ja, wir müssen priorisieren, sparen, abwägen.

Aber: Kaufbeuren ist vorbereitet.
Oder, um es bundeswehrtauglich zu sagen: Nicht jeder Tag ist Sonnenschein – aber die Ausrüstung ist in Ordnung.

Und vieles geschieht auch ohne städtische Mittel:

  • Das BKH wird für rund 100 Millionen saniert.
  • Bahnsteige werden dieses Jahr für 15 Millionen barrierefrei, und nächstes Jahr wird der Bahnhof für 4,4 Millionen neu gebaut.

Und durch das sogenannte Sondervermögen des Bundes kommen jährlich entsprechend unserer Bevölkerungszahl 1,9 Millionen nach Kaufbeuren. Damit werden wir u. a. die Neugablonzer Brücke neu bauen, die Konradin-Grundschule fertig sanieren und die Doppelturnhalle des Gymnasiums reparieren.

Wir sind hier in Kaufbeuren ein gutes Stück Deutschland! Genauer gesagt sind wir von der Bevölkerung her ein 1.750stel Deutschland (83,6 Mio.). Also: 1.750 × Kaufbeuren ist einmal Deutschland. Oder: 1.750 × Stefan Bosse ist 1 × Friedrich Merz. Wenn Sie mich nur mit 275 multiplizieren, kommt übrigens Markus Söder raus … (Bayern 13,25 Mio.)

Wenn Sie übrigens unsere Stadtfläche von 40 qkm nehmen, müssen Sie uns mit 8.941 multiplizieren, um die deutsche Fläche von fast 360.000 qkm zu erreichen.

Mir helfen diese Zahlen immer, weil damit in verschiedenen Bereichen eine Vergleichbarkeit hergestellt werden kann. Und da sieht man dann: Wir liegen ganz überwiegend im deutschen Durchschnitt oder sind besser …

Sehr geehrte Damen und Herren,

Psychologie entscheidet maßgeblich über Erfolg, da Faktoren wie Mindset, Motivation, Selbstwirksamkeit, Resilienz und die Art der Zielsetzung eine größere Rolle spielen als reine Intelligenz oder harte Arbeit; eine positive Einstellung, Durchhaltevermögen und das richtige Umfeld sind entscheidend, um Herausforderungen zu meistern und Zufriedenheit zu finden, auch wenn Erfolg subjektiv definiert wird.

Deshalb kommt es entscheidend auf die Führungskräfte an, was sie ausstrahlen, welche Stimmung sie verbreiten, welche Haltung sie haben – hier bei der Bundeswehr, in der Politik, im Sport.

Ich persönlich setze dabei ja unter anderem auf Autosuggestion. Ich schaue mir oft stundenlang positive Wörter an. Neulich habe ich mir immer und immer wieder das Wort Optimismus angeschaut und es mir vorgesprochen. Und wissen Sie, was ich dabei festgestellt habe?

Wenn Sie Optimismus rückwärts lesen, also beim letzten Buchstaben beginnen, heißt das:
Sumsi mit Po …

Lassen wir uns also bitte durch die aktuell schwierige Situation unsere Zuversicht, unseren Mut und unsere gute Laune nicht verderben!

Schlusswort

Meine Damen und Herren,
Kaufbeuren hat eine große Geschichte. Kaufbeuren hat eine starke Gegenwart. Und vor allem: Kaufbeuren hat eine Zukunft – und wir wissen, wie man sie sichert. Mit Verantwortung. Mit Humor. Und mit dem Wissen, dass Zusammenhalt die beste Sicherheitsstrategie ist.

Ich danke Ihnen allen – der Bundeswehr, dem Stadtrat, der Verwaltung, dem Ehrenamt, der Wirtschaft und allen, die Verantwortung übernehmen.

Ich wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und friedliches neues Jahr.

Und ganz zum Schluss doch noch ein Wort zum ESVK – der Bietigheimer Oberst Milewski war so freundlich, nichts über die aktuelle Tabelle in der 2. Deutschen Eishockeyliga anzusprechen:

David Ben-Gurion, der ehemalige Staatschef von Israel, hat einmal gesagt: Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. Ich sehe hier im Raum überall Realistinnen und Realisten:

Meine Damen und Herren – glauben wir gemeinsam daran, dass der ESVK die Abstiegsrunde aufmischt, glauben wir daran, dass wir die aktuelle Krise überwinden, glauben wir daran, dass sich die regelbasierte Zusammenarbeit der Staaten schließlich doch durchsetzt, und vor allem: Glauben wir nicht nur daran, sondern lassen Sie uns hart dafür arbeiten!

Vielen Dank – und nach den Hymnen ist das Buffet dann eröffnet.

Text:
Oberbürgermeister Stefan Bosse

Produktion Video:
Fliegerhorst Kaufbeuren Technisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd Apfeltranger Straße 15 | DE 87600 Kaufbeuren Januar 2026

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Pflege im Fokus: Bürgermeister Oliver Schill lädt zum Dialog über die Zukunft der Pflege in Kaufbeuren ein

Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren

Pflege betrifft uns alle – als Betroffene, Angehörige oder mit Blick auf die eigene Zukunft. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bürgermeister Oliver Schill lädt ein“ findet am 28. Januar 2026 um 19 Uhr im Grünen Wohnzimmer Kaufbeuren (Schmiedgasse 8) die Dialogveranstaltung „Pflege im Fokus“ statt.

Bürgermeister Oliver Schill hat dazu Bettina Aernecke-Rottach als ausgewiesene Expertin eingeladen. Sie leitet das Heinzelmannstift Kaufbeuren und ist im Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu aktiv. Gemeinsam sprechen sie über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Pflege in der Stadt.

„Pflege geht uns alle an – heute oder spätestens morgen. Mir ist wichtig, dass wir offen darüber sprechen, welche Angebote es bereits gibt und wo wir als Stadt gemeinsam besser werden können“, betont Bürgermeister Oliver Schill.

Das Gespräch ist als Sofa-Gespräch angelegt: Bürgermeister und Expertin kommen miteinander ins Gespräch, anschließend sind die Gäste eingeladen, sich mit Fragen, Anregungen und eigenen Erfahrungen aktiv zu beteiligen. Ziel ist ein offener Austausch darüber, wie Pflege in Kaufbeuren heute organisiert ist und wie sie künftig weiterentwickelt werden kann. Thematisiert werden unter anderem ambulante und stationäre Angebote, Beratungs- und Unterstützungsstrukturen, der Pflegestützpunkt, palliative Versorgung, Fachkräftegewinnung sowie die Unterstützung pflegender Angehöriger.

Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren

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Das Grüne Wohnzimmer: Neuer Begegnungsraum der Grünen in der Kaufbeurer Innenstadt

„Wir wollen Politik nahbar und verständlich machen“

Mitten in der Stadt, mitten im Gespräch: Die Grünen Kaufbeuren eröffnen einen neuen offenen Raum für Austausch, Information und Begegnung. Ab sofort lädt das „Grüne Wohnzimmer“ in der Schmiedgasse 8, am Obstmarkt, alle Bürgerinnen und Bürger ein, Politik hautnah zu erleben. Ohne Anmeldung, ohne Hürden, einfach vorbeikommen.

„Politik lebt vom Gespräch und vom Austausch und genau das soll hier möglich sein“, erklärt Bürgermeister Oliver Schill. „Es ist ein wichtiger Schritt, politische Diskussionen für alle zugänglich zu machen und die Bürgerinnen und Bürger direkt einzubinden.“

In dem neuen Begegnungsraum finden regelmäßig Vorträge, offene Diskussionsrunden, Aktionen für Kinder sowie Informationsveranstaltungen zu den grünen Zielen und Ideen für Kaufbeuren statt. „Wir wollen Politik nahbar und verständlich machen“, betont Maren Levin, Vorsitzende des Kreisverbands der Grünen Kaufbeuren. „Das grüne Wohnzimmer ist ein Ort, an dem jede und jeder willkommen ist, Fragen stellen, zuhören oder selbst aktiv mitgestalten kann.“

Elitsa Stambolova-Fränkel, ebenfalls Vorsitzende des Kreisverbands, ergänzt: „Mit diesem Raum schaffen wir nicht nur einen Ort für politische Diskussion, sondern auch für Begegnung, Kultur und neue Perspektiven. Wir freuen uns auf viele spannende Gespräche und Begegnungen mitten in Kaufbeuren.“

Drei Mal pro Woche ist auch der Bezirksverband Schwaben vor Ort. Geschäftsführer Nathan Lüders steht jeweils montags bis mittwochs von 9 bis 13 Uhr für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Bürgermeister Oliver Schill: „Unsere Aktion ‚Das Grüne Wohnzimmer‘ ist zudem ein anschauliches Beispiel für die temporäre Nutzung eines Leerstands in der Kaufbeurer Altstadt. Für uns ein Konzept, das Stadtleben, Kultur und Politik miteinander verbindet.“

Alle Informationen zu den Veranstaltungen, Themen und Programmen gibt es online unter: gruene-kaufbeuren.de/termine

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

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Politik

Kommunalwahl 2026: Podiumsdiskussion am 29.01. im Kolpinghaus Kaufbeuren

OB-Kandidaten und Stadtratsfraktionen im direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern

Am 8. März 2026 stehen in Kaufbeuren die Stadtrats- und Oberbürgermeisterwahlen an. Mit diesen Wahlen werden wichtige Weichen für die politische und gesellschaftliche Entwicklung der Stadt gestellt. Um den Bürgerinnen und Bürgern eine fundierte Meinungsbildung zu ermöglichen, laden mehrere Institutionen zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein.

Veranstalter setzen auf politischen Dialog

Die KAB Kaufbeuren, die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, das Generationenhaus, die Volkshochschule Kaufbeuren sowie die Kolpingsfamilie Kaufbeuren organisieren gemeinsam die Veranstaltung. Sie findet am Donnerstag, den 29. Januar, im Kolpinghaus Kaufbeuren (Adolph-Kolping-Straße 2) statt. Beginn ist um 19 Uhr, der Einlass erfolgt ab 18:15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

OB-Kandidaten und Fraktionen stellen sich dem Publikum

Auf dem Podium vertreten sind die sechs im Stadtrat aktiven Fraktionen – bei vieren mit ihren Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters. In der Reihenfolge der aktuellen Fraktionsstärken treten auf:

  • CSU: Oberbürgermeister Stefan Bosse (OB-Kandidat)
  • Grüne: 2. Bürgermeister Oliver Schill (OB-Kandidat)
  • Freie Wähler: Stadtrat Bernhard Pohl MdL
  • Kaufbeurer Initiative: Stadtrat Alexander Uhrle (OB-Kandidat)
  • Generation Kaufbeuren: Stadtrat Maximilian Nocker
  • SPD: Stadtrat Pascal Lechler (OB-Kandidat)

Fragen, Antworten und direkte Beteiligung

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Diskussion beantworten vorab eingereichte Fragen. Darüber hinaus haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, im Verlauf der Veranstaltung eigene Fragen zu stellen und so aktiv am politischen Dialog teilzunehmen.

Moderation und Livestream

Geleitet wird der Abend von Matthias Fack aus Buchloe, der als Moderator durch die Diskussion führt. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit, die Veranstaltung über den Livestream des Stadtjugendrings Kaufbeuren unter www.sjrkf.de zu verfolgen.

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Bürgermeister lädt zum offenen Stammtisch – Katha Schulze kommt nach Kaufbeuren

Wahlwerbung. Politik zum Anfassen – im Gespräch mit Katha Schulze. Am 19. Januar 2026

Am 19. Januar lädt Bürgermeister Oliver Schill zu „Schulzes Stammtisch“ ins Gasthaus Rose am Obstmarkt ein. Ab 18 Uhr haben Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, mit Katha Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag, ins Gespräch zu kommen.

In entspannter Atmosphäre wollen Schulze und Schill aktuelle politische Themen diskutieren, Fragen beantworten und gemeinsam über die Zukunft unserer Stadt und unseres Landes nachdenken.

Weitere Informationen: www.gruene-kaufbeuren.de

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren

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Was war denn das? Kaufbeurer CSU überrascht zum Wahlkampfauftakt

Wahlwerbung. Der Auftakt jedenfalls war ungewöhnlich, mutig – und ein Signal: Die CSU Kaufbeuren geht gemeinsam weiter

Wer am Montagabend, 12. Januar 2026, den Kaufbeurer Stadtsaal betrat, rieb sich zunächst verwundert die Augen. Wo man sonst gediegene Bestuhlung, warmes Licht und ein eher klassisches Ambiente erwartet, bot die CSU Kaufbeuren einen Wahlkampfauftakt, der mit vielen Erwartungen brach – und genau darin seine Wirkung entfaltete.

Schon im Eingangsbereich begann das ungewohnte Erlebnis: Neonröhren leuchteten in den blauen Parteifarben, die Eingangstür wurde für jeden Gast persönlich geöffnet. Dahinter ein abgedunkelter Saal, künstlich vernebelt, grelle Lichtblitze, die zuckten, Laserstrahlen, die durch den Raum schnitten. Dazu wummernde Bässe und treibende Technoklänge. Ein Auftritt, der eher an ein Club-Event als an eine politische Veranstaltung erinnerte.

Kaum im Saal angekommen, folgte jedoch die nächste Überraschung – eine sehr charmante Ortsvorsitzende Julia von Stillfried begrüßte die Gäste persönlich, an ihrer Seite Oberbürgermeister Stefan Bosse. Beide freuten sich sichtlich über den großen Zuspruch, trotz Regen, Eis und winterlicher Kälte. Schnell wurde klar: Dieser Auftakt war kein Selbstzweck, sondern Ausdruck eines Wandels. Die CSU Kaufbeuren präsentiert sich verändert – moderner, jünger, offener.

Bilder des Abends

Ein Blick ins Publikum bestätigte diesen Eindruck. Alle Altersgruppen waren vertreten, Frauen und Männer, Alteingesessene Kaufbeurer und Zugezogene. Die CSU hat sich in Kaufbeuren neu aufgestellt, und dieses neue Gesicht steht ihr gut. Sie zeigt sich zeitgemäß, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen. Dass Moderne und Tradition kein Widerspruch sein müssen, bewies der weitere Verlauf des Abends eindrucksvoll.

Nach der Begrüßungsrede von Julia von Stillfried gehörte die Bühne dann zunächst der Ballettakademie König-Sräga. Zu dem ESC-Schlager „Ein bisschen Frieden“ präsentierten die Tänzerinnen eine feinfühlige, träumerische Choreografie. Die Botschaft des Liedes wirkte wie eine Brücke – hin zur anschließenden Bewerbungsrede von Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Bosse sprach über eine Zeit, die weltpolitisch wie gesellschaftlich von Unsicherheit geprägt ist. Gerade deshalb, so seine Botschaft, könne man dankbar sein, in einem Land zu leben, das für Frieden und Freiheit eintritt. Seine Rede war bemerkenswert offen und ehrlich. Immer wieder betonte er die Kompetenz und Stärke des „Team ’26“, mit dem er erneut zur Wahl antreten möchte. Die Stadtratskandidatinnen und -kandidaten, so Bosse, spiegelten die Stadtgesellschaft Kaufbeurens wider. Dieses Team habe sich vorgenommen, auch in schwierigen Zeiten verantwortungsvoll Politik zu gestalten.

Ehrlichkeit und Vertrauen spielten dabei eine zentrale Rolle. „Wir machen heute keine teuren Wahlversprechen“, sagte der Oberbürgermeister. Auch das unterscheide diesen Kommunalwahlkampf von vielen vorherigen. Es gehe vielmehr darum, Kaufbeuren sicher durch eine Phase großer Herausforderungen zu führen. Bosse verwies auf die laufende Legislatur, in der Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine, die erneute Wahl Donald Trumps in den USA und eine steigende Inflation die politischen Rahmenbedingungen grundlegend verändert haben.

Gleichzeitig machte er deutlich, wie wichtig deshalb belastbare Netzwerke nach München, Berlin und Brüssel seien – und er diese auch aktiv nutzt. Das sei einer der Gründe, warum er erneut kandidiere. „Ich weiß, wen ich anrufen muss“, so Bosse. Ein neuer Amtsinhaber müsse sich diese Strukturen erst aufbauen – im Rathaus, im Umland und bei den staatlichen Stellen. „Das wäre in dieser Zeit nicht gut für Kaufbeuren.“

Bosse verstand es, den Saal für sich zu gewinnen. Seine Rede war alles andere als trocken, vielmehr erklärend, nahbar und immer wieder humorvoll. Für zusätzliche Unterhaltung sorgte Kabarettist Wolfgang Krebs, der zunächst als Markus Söder und später als Hubert Aiwanger auf die Bühne trat und den Oberbürgermeister am Rednerpult mehrfach ablöste. Allein die Auswahl dieser Rollen machte deutlich, dass sich die Denkweise innerhalb der Kaufbeurer CSU verändert hat.

Wo früher zwischen Stefan Bosse und dem Freie-Wähler-Politiker Bernhard Pohl harte Auseinandersetzungen dominierten, steht heute Einigkeit im bürgerlichen Lager im Vordergrund. „Gemeinsam weiter – für eine gute Zukunft von Kaufbeuren“ lautet der Leitspruch. Eine klare Abgrenzung zu den extremen Rändern eint die demokratischen Kräfte. Entsprechend groß war der Applaus, als Wolfgang Krebs in der Rolle des ehemaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber die AfD und ihr Führungspersonal um Alice Weidel frontal angriff.

Dieser besondere und spontane Moment geschah mitten in der Vorstellung der 40 Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat. Krebs, Fraktionsvorsitzender Christian Sobl, Ortsvorsitzende Julia von Stillfried und Oberbürgermeister Stefan Bosse präsentierten jeweils zehn Namen. Dabei wurde deutlich, worum es bei der Kommunalwahl geht: um ein Abbild der Stadtgesellschaft. Vorgestellt wurden engagierte Bürgerinnen und Bürger, Akademiker ebenso wie Handwerker und Unternehmer, medizinisches Fachpersonal, Banker, Selbständige und Angestelte – Menschen, die ihre Erfahrung und ihr Wissen für Kaufbeuren einbringen wollen.

Auch hier zeigte sich der Wandel innerhalb des Ortsverbands. Das CSU-Team ’26 ist jünger und weiblicher als auf früheren Listen, eine Mischung aus Erfahrung, Kompetenz und frischen Ideen. Am Ende des Abends, als alle Kandidatinnen und Kandidaten gemeinsam auf der Bühne standen, war aber vor allem eines deutlich spürbar: Hier steht ein echtes Team!

Umso gespannter darf man sein, welche Veränderungen dieser neue Geist nicht nur im Wahlkampf, sondern auch in der künftigen Stadtpolitik mit sich bringen wird. Der Auftakt jedenfalls war ungewöhnlich, mutig – und ein Signal: Die CSU Kaufbeuren geht gemeinsam weiter.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: CSU-Ortsverband Kaufbeuren, vertreten durch die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried, 87600 Kaufbeuren

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Politik Werbung

Die Kaufbeurer Initiative stellt Ihr Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 8. März vor

Wahlwerbung. Kaufbeurer Initiative stellt Wahlprogramm vor: Realistisch, planbar, machbar – statt „Wünsch-dir-was“

Mit ihrem neuen Wahlprogramm für die Jahre 2026 bis 2040 beschreitet die Kaufbeurer Initiative gemeinsam mit ihrem Oberbürgermeisterkandidaten Alexander Uhrle und ihrer Stadtrats-„Macher-Liste“ bewusst neue Wege. Statt kurzfristiger Versprechungen oder kostspieliger Wunschkataloge setzt die Initiative auf ein strukturiertes, realistisch umsetzbares und wirtschaftlich verantwortbares Zukunftskonzept für Kaufbeuren. „Wir wollten kein Wahlprogramm schreiben, das auf dem Papier gut klingt, aber an Haushaltsrealitäten und Verwaltungsabläufen scheitert“, so Uhrle. „Unser Ansatz ist klar: Erst stabilisieren, dann modernisieren und darauf aufbauend gezielt innovieren.“

Drei Phasen statt leerer Versprechen

Kern des Programms ist eine klare zeitliche Gliederung in drei Phasen. In der ersten Phase (2026–2030) liegt der Fokus bewusst auf Verwaltungskonsolidierung, Effizienzsteigerung und strukturellem Aufbau. Angesichts der angespannten kommunalen Haushaltslage setzt die Kaufbeurer Initiative hier auf Maßnahmen, die finanzierbar, förderfähig und organisatorisch umsetzbar sind.

Erst darauf bauen die Phasen 2 (2031–2035) und 3 (2036–2040) auf, in denen größere Entwicklungsschritte – etwa in den Bereichen Innovationsnetzwerke, Energie- und Wärmekonzepte oder Smart-City-Anwendungen – gezielt und planbar umgesetzt werden sollen. „Innovation braucht ein solides Fundament. Genau das legen wir in den ersten Jahren“, heißt es aus dem Kreis der sogenannten „Macher-Liste“.

Mehr Beteiligung, mehr Transparenz, mehr Vertrauen

Ein zentrales Element des Wahlprogramms ist die deutliche Stärkung von Bürgerbeteiligung und Transparenz. Die Kaufbeurer Initiative will politische Entscheidungen nachvollziehbarer machen und die Menschen stärker in die Entwicklung ihrer Stadt einbinden. Konkret setzt man dabei unter anderem auf Bürgergenossenschaften, über die sich Bürgerinnen, Bürger und lokale Unternehmen direkt finanziell und inhaltlich an Projekten in Kaufbeuren beteiligen können. Ergänzt wird dies durch eine digitale Beteiligungsplattform, die es ermöglicht, Meinungen, Ideen und Rückmeldungen unkompliziert einzubringen – transparent und mit klarer Rückmeldung, was aus den Beiträgen wird.

Darüber hinaus spielen Open-Data-Ansätze, ein öffentlich einsehbares Smart-City-Dashboard sowie klar strukturierte Entscheidungsprozesse eine zentrale Rolle. Ziel ist es, politische Entscheidungen verständlicher zu machen, Vertrauen zu stärken und Verwaltungshandeln messbar und überprüfbar zu gestalten.

„Bürgerbeteiligung darf kein Schlagwort sein“, betont Uhrle. „Wir wollen Formate schaffen, die ernsthaft mitgestalten lassen – und gleichzeitig transparent machen, warum Entscheidungen so getroffen werden, wie sie getroffen werden.“

Klar strukturierte Inhalte statt politischer Beliebigkeit

Inhaltlich orientiert sich das Wahlprogramm an sechs klar definierten Handlungsfeldern: Wirtschaft, Bevölkerung, Verwaltung, Mobilität, Umwelt und Lebensqualität. Diese Struktur sorgt nicht nur für Übersichtlichkeit, sondern macht Fortschritte auch messbar und überprüfbar. Viele Maßnahmen sind bewusst modular angelegt, sodass sie schrittweise umgesetzt oder bei Bedarf an die wirtschaftliche Lage angepasst werden können.

Politik als Handwerk – nicht als Wunschkonzert

Mit ihrem Programm positioniert sich die Kaufbeurer Initiative klar gegen eine Politik der Maximalforderungen. Stattdessen versteht sie Stadtpolitik als Handwerk: gut vorbereitet, finanziell durchdacht und gemeinsam mit Bürgerschaft, Wirtschaft und Vereinen umgesetzt. „Wir machen keine Politik für Schlagzeilen, sondern für die nächsten 10 bis 15 Jahre“, so Uhrle. „Unser Wahlprogramm ist kein Wunschzettel, sondern ein Arbeitsplan, welcher sich an einer klassischen Geschäftsstrategie orientiert.“

Wahlprogramm ab sofort online einsehbar

Das vollständige Wahlprogramm der Kaufbeurer Initiative für den Zeitraum 2026 bis 2040 steht ab sofort hier als PDF zum Download bereit. Eine kompakte Zusammenfassung befindet sich derzeit in Vorbereitung.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

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Verantwortlich: Kaufbeurer Initiative e.V., vertreten durch den Vorsitzenden Alexander Uhrle, 87600 Kaufbeuren

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Politik

Generationswechsel: Ulrike Seifert übergibt Vorsitz an weibliche Doppelspitze

Günter Matuschak beendet Co-Vorsitz

Nach Jahren prägender und engagierter Arbeit an der Spitze des Kreisverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kaufbeuren – zuletzt als Co-Vorsitzende an der Seite von Günter Matuschak – übergab Ulrike Seifert ihr Amt. Die Kaufbeurer Grünen würdigen ihre langjährige, zentrale Figur in der Kommunalpolitik und leiten mit der neuen, rein weiblichen Doppelspitze Maren Levin und Elitsa Stambolova-Fränkel eine neue Ära ein. Die Übergabe markiert die konsequente Fortführung des politischen Vermächtnisses von Ulrike Seifert, die sich stets leidenschaftlich für mehr Frauenpower und die Gleichstellung in der Gesellschaft und Politik eingesetzt hat.

Vom Ortsverband zum starken Kreisverband

Unter der Führung von Ulrike Seifert – und später gemeinsam mit ihrem Co-Vorsitzenden Günter Matuschak – erlebten die Kaufbeurer Grünen eine Erfolgsgeschichte. Was einst ein kleiner Ortsverband war, wandelte sich zu einem starken Kreisverband. Der Mitgliederzuwachs ist dabei das größte Dankeschön für ihre Arbeit: Innerhalb weniger Jahre wuchs die Zahl der Mitglieder von rund 30 auf heute über 90 an. „Dieser enorme Zuwachs und die Stärkung unserer politischen Basis in Kaufbeuren ist Ulrikes unermüdlicher Schaffenskraft zu verdanken. Sie hat uns gezeigt, wie man Überzeugungsarbeit leistet“, erklärt ihr scheidender Co-Vorsitzender, Günter Matuschak. „Ich habe persönlich so viel von ihr lernen dürfen und bewundere ihre unerschütterliche Energie.“

Eine zentrale Figur für Kaufbeuren

Ulrike Seifert selbst blickt auf ein beeindruckendes politisches Engagement zurück. Seit 2008 ist sie Mitglied des Kaufbeurer Stadtrates und hat die Fraktion maßgeblich geformt. Als ausgebildete Erzieherin und Genderpädagogin brachte sie ihre Expertise besonders in den Bereichen Chancengleichheit und Familienpolitik ein. Ihr Engagement für diese Themen wurde bereits 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt. Gekrönt wurde ihr beispielloses Wirken mit der Einrichtung des Gleichstellungsbeirats durch den Stadtrat Kaufbeuren, zu deren Vorsitzende sie gewählt wurde.

Der 2. Bürgermeister und Fraktionsvorsitzende Oliver Schill betont: „Ulrike Seifert ist ein politisches Vorbild. Sie hat die Kaufbeurer Stadtgesellschaft als starke Stimme für soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit nachhaltig geprägt. Wir sind Ulrike und auch Günter zutiefst dankbar für ihr jahrelanges, wegweisendes Engagement.“

Frauenpower in der neuen Doppelspitze

Mit Maren Levin und Elitsa Stambolova-Fränkel übernehmen nun zwei starke und motivierte Frauen die Führung des Stadtverbandes. „Ulrike hat uns gezeigt, dass Beharrlichkeit und klare Haltung in der Politik Früchte tragen“, betont die neue Co-Vorsitzende Maren Levin. Elitsa Stambolova-Fränkel ergänzt: „Die Tatsache, dass wir nun eine rein weibliche Doppelspitze sind, ist ganz im Sinne von Ulrikes unermüdlichen Einsatz für Gleichstellung – das ist unser Auftrag und Ansporn für die kommenden Jahre, die Arbeit an der starken Basis

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Politik

FDP Kaufbeuren startet mit offener Liste in die Stadtratswahl 2026

Angeführt wird die Liste von Sebastian Zajicek

Mit einer offenen Liste und insgesamt 20 Kandidatinnen und Kandidaten tritt die FDP Kaufbeuren zur Stadtratswahl am 8. März 2026 an. Wie die Partei in einer Mitteilung schreibt, wolle sie mit einem „breit aufgestellten Team“ Verantwortung für die Stadt übernehmen – unabhängig von Parteizugehörigkeit. Die Liste vereine unterschiedliche berufliche Hintergründe und gesellschaftliches Engagement.

Spitzenkandidaten aus Verwaltung und Medien

Angeführt wird die Liste von Sebastian Zajicek, geschäftsleitender Beamter, und Thomas Stoll, Journalist. Auf den folgenden Plätzen stehen:

3. Kathrin Zajicek, Lehrerin
4. Andreas Weiß, Unternehmer
5. Andreas Heinrich, Student
6. Stefan Weiß, Rettungssanitäter
7. Florian Kukla, Revisor
8. Martin Kirchner, Berufsschullehrer
9. Angelika Zajicek, Rentnerin
10. Günter Beck, Rentner

Weitere Kandidierende

Auch auf den Listenplätzen 11 bis 20 zeigt sich die inhaltliche und berufliche Bandbreite der Liste:

11. Carmen Barth, Unternehmerin
12. Ernst Dollinger, District Sales Manager
13. Verena Weiß, Vertriebsmitarbeiterin
14. Werner Tiedmers, Rentner
15. Franziska Zajicek, Musiklehrerin
16. Martin Reckziegel, Angestellter
17. Jasmin Richert, Orthopädieschuhmacherin
18. Ludwig Gailer, Unternehmer
19. Andrea Zajicek, Zahnmedizinische Fachangestellte
20. Helmut Preissler, Rentner

Offene Liste als Signal für Mitgestaltung

Nach Angaben der FDP spiegelt die Liste einen Querschnitt der Kaufbeurer Stadtgesellschaft wider. Menschen mit Erfahrungen aus Verwaltung, Bildung, Wirtschaft und Gesundheitswesen seien ebenso vertreten wie Engagierte aus dem Ehrenamt. Die FDP betont, dass auch Nichtmitglieder kandidieren – ein Zeichen für Offenheit und Beteiligung.

Spitzenkandidat Sebastian Zajicek erklärt laut Mitteilung:

„Diese Liste steht für Aufbruch und Gestaltungswillen. Uns geht es nicht um Parteipolitik, sondern um konkrete Lösungen für Kaufbeuren. Wir wollen schneller entscheiden, transparenter handeln und eine Verwaltung fördern, die serviceorientiert arbeitet und den Menschen den Alltag erleichtert.“

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Politik Verwaltung

Jahresabschlussansprache des Kaufbeurer Oberbürgermeisters Stefan Bosse im Stadtrat

Anlässlich der Jahresabschlusssitzung des Stadtrates der Stadt Kaufbeuren am 16. 12.25

Sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung,

zum Abschluss dieses Jahres möchte ich – wie es gute Tradition geworden ist – innehalten, zurückblicken und zugleich den Blick nach vorne richten.

Das Jahr 2025 war für unsere Stadt kein einfaches Jahr. Die weltpolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin angespannt. Die Folgen von Kriegen, wirtschaftlicher Unsicherheit, dem demografischen Wandel und einer spürbaren Verunsicherung vieler Menschen begleiten uns Tag für Tag. Und doch zeigt sich gerade in solchen Zeiten, was eine Stadt wirklich ausmacht: Ihre Handlungsfähigkeit, ihre Gemeinschaft und ihre innere Stärke.

Fünf Jahre Stadtrat – fünf Jahre Verantwortung

Meine Damen und Herren,
im April 2026 geht für diesen Stadtrat ein dann sechsjähriger Arbeitszeitraum zu Ende. Die bisherigen fünfeinhalb Jahre waren geprägt von außergewöhnlichen Herausforderungen – und zugleich von bemerkenswerten Erfolgen.

Diese Wahlperiode begann mitten in der Corona-Pandemie, setzte sich fort unter dem Eindruck des Angriffskrieges auf die Ukraine, von Energiekrisen, Inflation, Fachkräftemangel und einer zunehmend angespannten kommunalen Finanzlage. Es wäre einfach gewesen, sich von diesen Umständen lähmen zu lassen. Doch genau das ist in Kaufbeuren nicht geschehen. Stattdessen haben wir als Stadtrat – bei allen unterschiedlichen politischen Auffassungen – verantwortungsvoll, sachlich und lösungsorientiert zusammengearbeitet. Dafür möchte ich Ihnen heute ausdrücklich danken.

Kaufbeuren hat geliefert – trotz schwieriger Rahmenbedingungen!

Man würde es bei all diesen Schwierigkeiten nicht erwarten, aber wir konnten in den vergangenen Jahren außerordentlich viel erreichen:

  • Unsere Stadt wächst kontinuierlich weiter. 48.236 Menschen leben inzwischen in Kaufbeuren – ein Wachstum von 11 Prozent seit 2008 und wieder 83 Bürgerinnen und Bürger mehr als im vergangenen Jahr. Damit hat sich das Wachstum zwar etwas verlangsamt – ich bin mir aber sicher, dass mit Fertigstellung allein der Wohnungen an der Füssener Straße ein erneuter Wachstumsschub einsetzen wird.
  • Wir haben massiv in Bildung, Betreuung und Familie investiert: Sanierte Schulen, neue Kitas, ein Waldkindergarten und insgesamt 594 neue Betreuungsplätze, davon ein Nettozuwachs von 283 Plätzen.
  • Die Digitalisierung von Schulen und Verwaltung wurde konsequent vorangetrieben – mit Glasfaser, digitalen Verwaltungsprozessen, KI-Assistenten und modernen Arbeitsstrukturen.
  • Große Infrastrukturprojekte wurden umgesetzt oder angestoßen: erneuerte Straßen, Hochwasserschutzmaßnahmen in Oberbeuren, der neue Wertstoffhof an der Buronstraße.
  • Mit dem neuen Gewerbegebiet Hart und dem wachsenden Bundeswehrstandort schaffen wir Arbeitsplätze und wirtschaftliche Perspektiven.
  • Im Bereich Wohnen wurden rund 970 Wohneinheiten in den letzten 5 Jahren genehmigt, etwa 700 bereits realisiert.
  • Kaufbeuren beteiligt sich an der Internationalen Bauausstellung 2034 – ein starkes Signal für Innovation und Zukunftsorientierung.
  • Beim Klimaschutz gehen wir konkrete Schritte: Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden, LED-Umrüstung der Straßenbeleuchtung, nachhaltiger Stadtentwicklung.
  • Ein Meilenstein für unsere Zukunft ist die Zusage zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Buchloe–Kaufbeuren–Biessenhofen sowie der Beitritt zum MVV.
  • Auch die Perspektiven für die Barrierefreiheit unseres Bahnhofes 2026, den Neubau des Hauptbahnhofes 2027 und die Verwirklichung der Bahnhalte Haken und Neugablonz 2029 sind großartig. Das alles wurde uns nicht geschenkt, sondern musste hart erarbeitet werden. Wir dürfen stolz darauf sein, dass alle Entwicklungen jetzt mit großer Dynamik Fahrt aufnehmen.
  • Kaufbeuren bleibt eine der sichersten Städte Deutschlands. Unter den bayerischen Städten verzeichnet nur Schwabach noch weniger Kriminalität. Und wer in Bayern zur Spitze gehört, liegt auch in Deutschland ganz vorne!

All das sind keine Selbstverständlichkeiten. Das ist das Ergebnis harter Arbeit, kluger Entscheidungen und einer Verwaltung, die auch unter hohem Druck leistungsfähig bleibt.

Dank an Verwaltung, Stadtrat und Partner

Mein besonderer Dank gilt daher den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Kaufbeuren. Sie haben auch 2025 wieder bewiesen, dass unsere Verwaltung leistungsstark, verlässlich und engagiert ist. In Zeiten von Fachkräftemangel und steigenden Anforderungen ist das alles andere als selbstverständlich.

Sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates,
gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich, ob Zusammenarbeit gelingt. Ich danke Ihnen ausdrücklich für die konstruktive, faire und verantwortungsbewusste Zusammenarbeit in diesen fünf Jahren. Sie haben bewiesen, dass kommunale Demokratie funktioniert – auch und gerade dann, wenn Entscheidungen nicht leichtfallen.

Mein Dank gilt ebenso Bürgermeister Oliver Schill und Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler, den Beauftragten des Stadtrates sowie den Fraktionssprecherinnen und -sprechern für ihr Engagement und ihre Unterstützung.

Ehrenamt, Wirtschaft und starke Partner

Gerade in Zeiten großer finanzieller Engpässe in den deutschen Kommunen zeigt sich die Bedeutung von Bürgersinn und Engagement. Wir erleben derzeit eine Veränderung in der Haltung vieler Menschen zu ihren Gemeinwesen – es gibt ein verändertes Mind-Set: Nicht mehr nur zu fragen, was die Stadt für einen tun kann, sondern seiner Stadt helfen, die Dinge zu verwirklichen, die uns allen am Herzen liegen – das ist das Gebot der Stunde.

  • Deshalb ein großes Dankeschön der Spenderin, die 2025 den Blumenschmuck am Rathaus ermöglicht hat.
  • Danke dem Kneippverein, der aktuell Geld sammelt, um den Eigenanteil für die Erweiterung des Jordanparks und die Verwirklichung eines Kneippbeckens darzustellen.
  • Danke den Bürgerinnen und Bürgern um Dieter Schaurich, die in Neugablonz die sogenannte Seidel-Baracke aus der Gründerzeit von Neugablonz retten, sie ins Freibad Neugablonz transportieren und dort mit Spendengeldern sanieren wollen.
  • Danke den Bürgerinnen und Bürgern, die nun einen Förderverein für unser Stadttheater ins Leben rufen wollen – stellvertretend für die vielen Aktiven in den zahlreichen Fördervereinen unserer Stadt.
  • Und Danke Rotary Kaufbeuren für die Idee, ein Bürgerbudget von 15.000 Euro zu spenden, um Vorschläge aus der Bürgerschaft Wirklichkeit werden zu lassen. Jedermann kann aktuell Ideen einreichen – eine Jury wird über die Vergabe der Gelder entscheiden. Und Spenden dafür sind ebenfalls weiter willkommen!
  • Ein ganz besonderes Dankeschön richtet sich an alle ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Sie sind das Rückgrat unserer Stadtgesellschaft. Stellvertretend möchte ich erneut unsere Feuerwehrfrauen und -männer nennen, die Tag und Nacht für die Sicherheit unserer Stadt bereitstehen und zuletzt heute Vormittag eindrucksvoll bei einem Brand an der Gustav-Leutelt-Schule ihre Einsatzbereitschaft und ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt haben.
  • Danke auch an unsere wirtschaftlichen Partner und Unternehmen, an die Sparkasse Allgäu, an VWEW, an die Verantwortlichen unserer Kliniken und an alle Betriebe, die Arbeitsplätze sichern und Kaufbeuren wirtschaftlich stark machen.
  • Die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Landkreis Ostallgäu, insbesondere mit Landrätin Marita Zinnecker, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor – beispielhaft etwa im Bereich der medizinischen Versorgung.

Verantwortungsvoll in die Zukunft

Die finanziellen Spielräume bleiben auch künftig begrenzt. Umso wichtiger ist es, prioritätenklar, verantwortungsvoll und generationengerecht zu handeln. Wir müssen Pflichtaufgaben sichern, Investitionen klug steuern und gleichzeitig den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

Der Weg nach vorne ist kein Selbstläufer. Aber er ist voller Chancen.

Kaufbeuren hat eine große Geschichte.
Und Kaufbeuren hat eine starke Gegenwart.
Vor allem aber hat Kaufbeuren eine Zukunft, die wir gemeinsam gestalten können.

Schlusswort

Ich danke Ihnen allen – im Stadtrat, in der Verwaltung, im Ehrenamt, in der Wirtschaft und in unserer Stadtgesellschaft – heute insbesondere für mehr als fünf Jahre engagierte Arbeit zum Wohle Kaufbeurens in der aktuellen Stadtratsperiode.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes, friedliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und für das neue Jahr Gesundheit, Zuversicht, Mut und Gottes Segen – für Sie persönlich und für unsere Stadt Kaufbeuren.

Herzlichen Dank.

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Politik

Kultur im Fokus: „Schills LOKALpolitik“ lädt ein zum Dialog mit den Kulturexperten Zajicek, Fritsch und Schmauch

Treffpunkt ist am 16. Dezember 2025 um 19 Uhr in der Weinstube Platzl

Politik endet nicht im Sitzungssaal – sie beginnt im Dialog mit den Menschen. Deshalb heißt es nach der nächsten Stadtratssitzung wieder: Zeit für „Schills LOKALpolitik“. Dieses Mal steht die lokale Kulturlandschaft im Mittelpunkt des Austauschs.

Als Gesprächspartner sind die Stadtratskandidaten Florian Zajicek und Bernhard „Buddy“ Fritsch sowie Stadtrat Tiny Schmauch mit dabei. Alle drei gelten als versierte Kulturexperten und aktive Kulturschaffende in Kaufbeuren und bieten tiefe Einblicke in die lokale Szene. „Wir Jammern nicht. Wir machen, und zwar mehr“, fasst Bürgermeister Schill den Anspruch seines Teams zusammen.

In lockerer Atmosphäre, bei einem Getränk und ohne lange Reden – direkt, ehrlich und auf Augenhöhe. Treffpunkt ist am 16. Dezember 2025 um 19 Uhr in der Weinstube Platzl, Neue Gasse 8 in Kaufbeuren.

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Allgemein Politik

Bündnis Zukunft Kaufbeuren: Liste zur Stadtratswahl zugelassen – jetzt müssen zum Antreten Unterstützerunterschriften gesammelt werden

Am Samstag, den 13.12.2025 sind die Stadtratskandidaten des BZKf von 8.30 bis 12.00 Uhr am Neugablonzer Wochenmarkt

Die Stadtratswahl 2026 verspricht spannend zu werden. Mit dem Bündnis Zukunft Kaufbeuren tritt eine neue überparteiliche Gruppierung an. Der Vorsitzende Dr. Thomas Jahn erhielt nun eine positive Nachricht von der Stadt Kaufbeuren: „Wir freuen uns, dass der städtische Wahlleiter unsere neue Liste Bündnis Zukunft Kaufbeuren (BZKf) zur Stadtratswahl am 8. März 2026 zugelassen jetzt. Jetzt benötigen wir, um zur Stadtratswahl antreten zu können noch 215 Unterstützerunterschriften,“ so Jahn.

Die Teams von Bündnis Zukunft Kaufbeuren sind daher aktuell fleißig in Kaufbeuren und Neugablonz unterwegs, um für einen Eintrag in die Unterschriftenliste zu werben. Diese Listen liegen im Bürgerbüro im Rathaus-Neubau (Am Graben 3) und im Bürgerbüro Neugablonz (Bürgerstraße 2) aus. Mit dem Reisepass oder dem Personalausweis können sich alle in Kaufbeuren wahlberechtigten Bürger zu folgenden Zeiten in die Liste zur Unterstützung des Bündnis Zukunft Kaufbeuren eintragen:

Bürgerbüro Kaufbeuren, Am Graben 3: Montag: 08 – 12 / 13 – 16 Uhr; Dienstag, Mittwoch: 08 – 12 Uhr; Donnerstag: 08 – 12 / 14 – 16 Uhr; Freitag: 08 – 12 Uhr

Bürgerbüro Neugablonz, Bürgerstraße 2: Montag: 08 – 12 Uhr / 14 – 18 Uhr; Dienstag – Freitag: 08 – 12 Uhr.

Am Freitag, den 12.12.2025, um 18:00 Uhr findet im Gasthaus Rose, Obstmarkt 2 in Kaufbeuren der Stammtisch des neuen Bündnisses unter dem Motto: „Jetzt red i“ statt. Die Stadtratskandidaten des Bündnis Zukunft Kaufbeuren stehen Rede und Antwort. Dieser Stammtisch findet anschließend jeden Freitag ab 18.00 Uhr jeweils im Gasthaus Rose statt.

Am Samstag, den 13.12.2025 sind die Stadtratskandidaten des BZKf von 8.30 bis 12.00 Uhr am Neugablonzer Wochenmarkt, gegenüber dem Café Am Markt.

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Politik Verwaltung

Starke Finanzhilfe: Fast 40 Millionen Euro für Kaufbeuren

Freistaat Bayern und Bund unterstützen Investitionen vor Ort

Die Stadt Kaufbeuren erhält im kommenden Jahr finanzielle Unterstützung in zweistelliger Millionenhöhe. Mit insgesamt 31,96 Millionen Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich stärkt der Freistaat Bayern die Handlungsfähigkeit der Stadt. Diese sogenannten Schlüsselzuweisungen sind frei verwendbar und bilden damit einen wichtigen Baustein zur Finanzierung kommunaler Aufgaben.

„Wir stärken damit die kommunale Selbstverwaltung und ermöglichen passgenaue Angebote vor Ort“, sagt Landtagsabgeordneter Peter Wachler.

Die Mittel sind Teil des bayernweiten Finanzausgleichs, für den 2026 insgesamt rund fünf Milliarden Euro bereitgestellt werden – ein Anstieg um 131 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Damit bleibt dieser Posten der größte innerhalb des gesamten Ausgleichsvolumens von 12,83 Milliarden Euro.

Zusätzliche Mittel für Investitionen in die Infrastruktur

Neben den Schlüsselzuweisungen erhält Kaufbeuren weitere 7,66 Millionen Euro aus dem sogenannten Kommunalen Investitionsbudget. Diese Mittel stammen aus dem Sondervermögen des Bundes und sind gezielt für förderfähige Infrastrukturprojekte vorgesehen. Die Stadt kann sie abrufen, sobald konkrete Maßnahmen zur Umsetzung anstehen.

Bayernweit werden über das Sondervermögen rund 3,9 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Zwei Milliarden davon fließen direkt als Investitionsbudget an die Kommunen – für Projekte in Bereichen wie Bildung, Verkehr, Digitalisierung oder Daseinsvorsorge.

„Für Kaufbeuren sind die höheren Schlüsselzuweisungen des Freistaats mit einer Summe von fast 32 Millionen Euro ein starkes Zeichen der Verlässlichkeit und schaffen wichtige finanzielle Stabilität. Mit den zusätzlichen Bundesmitteln aus dem Sondervermögen Infrastruktur erhält die Stadt gezielten Rückenwind für dringend notwendige Investitionen – von Bildungseinrichtungen über Verkehrsinfrastruktur bis hin zur städtischen Daseinsvorsorge. Unser gemeinsames Ziel ist klar: Wir wollen Tempo machen, damit die Bürgerinnen und Bürger in Kaufbeuren konkret erleben, dass Fortschritt ankommt“, so Stracke abschließend.

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Politik

Grünen-Fraktionschef Oliver Schill tritt als Oberbürgermeister-Kandidat an

Oliver Schill hatte sich bereits 2020 zur Wahl gestellt und erreichte damals rund 23 Prozent der Stimmen

Am Nikolaustag stellte der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen im Gasthaus Rose in der Altstadt von Kaufbeuren seinen Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl vor. Oliver Schill, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat und zweiter Bürgermeister, wurde einstimmig nominiert. „Die Oberbürgermeisterwahl ist der Schlüssel für die Zukunft unserer Stadt“, sagte Kreisvorsitzende Maren Levin vor den versammelten Gästen. Sie kündigte an, mit Schill neue Impulse im Rathaus setzen zu wollen.

Oliver Schill hatte sich bereits 2020 zur Wahl gestellt und erreichte damals rund 23 Prozent der Stimmen. Jetzt sei er bereit, mit noch mehr Erfahrung und Leidenschaft den Chefsessel im Rathaus zu erobern und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft zu gestalten.

„Gleichstellung, Klimaschutz, Bildung und Digitalisierung – diese Zukunftsthemen werde ich zur Chefsache machen“, verspricht Schill. Kaufbeuren leide seit nunmehr zwei Jahrzehnten unter einer Politik, „die im Kreis fährt, statt voranzukommen“. Seine Botschaft: „Eine Stadt führt man nicht durch Jammern, sondern durch Mut, Zuversicht und eine klare Richtung. Und vor allem: gemeinsam.“ Als „Architekt grüner Erfolge“ im Stadtrat habe Schill mehrfach bewiesen, wie strategische Weitsicht und Teamarbeit große Projekte möglich machen – etwa die Erweiterung des Jordanparks. „Es sind Menschen wie Oliver, die wir an der Spitze brauchen“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Holger Jankovsky.

„Oliver Schill weiß, wie der Hase politisch läuft“, ergänzt Co-Vorsitzende Elitsa Stambolova-Fränkel und hebt Schills enorme Fachkompetenz hervor: „Er bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Kommunalberatung mit und arbeitet heute an einem der größten Digitalisierungsprojekte im Geschäftsbereich des Bayerischen Bauministeriums.“ Was Vorstand und Fraktion besonders schätzen: seine Verlässlichkeit, Geduld, Fleiß – und sein Herz für die Menschen. Stambolova. Fränkel weiter: „Für uns ist Oliver der ideale OB-Kandidat: kompetent, erfahren und mit dem Herz am richtigen Fleck.“

Zur Person

Oliver Schill, 53, Diplom-Kaufmann, verheiratet mit Dr. Monika Schill-Fendl, Sohn Tobias (18). Seit fünf Jahren Referent für Haushalt und Finanzcontrolling im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und dort mitverantwortlich für eines der größten Digitalisierungsprojekte im Geschäftsbereich. Zuvor über 20 Jahre selbstständiger beratender Betriebswirt mit Schwerpunkt öffentlicher Sektor.
Politische Ämter: Seit 2014 im Stadtrat Kaufbeuren, seit 2016 Fraktionsvorsitzender, seit 2020 2. Bürgermeister, Mitglied im Sparkassenverwaltungsrat sowie im Aufsichtsrat der VWEW GmbH.

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Kaufbeuren: BSW stellt Liste für die Stadtratswahl auf

Kandidaten aus verschiedenen Berufsgruppen und Altersklassen

Am Dienstagabend, den 26. November, hat das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) im Café am Fünfknopfturm seine Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl in Kaufbeuren nominiert. Die noch junge Partei schickt insgesamt 14 Personen ins Rennen – neun Frauen und fünf Männer, vertreten durch unterschiedliche Altersgruppen und berufliche Hintergründe.

Angeführt wird die Liste von Paul Meichelböck, derzeit Stadtrat für das BSW. Auf Platz zwei folgt Tatjana Alekseenko, stellvertretende Vorsitzende des BSW-Bezirksverbands Schwaben. Den dritten Platz belegt Talip Ates, aktives Mitglied der Jugendorganisation JSW Bayern.

Rückblick auf den Aufbau der Parteistrukturen

Zum Auftakt der Aufstellung dankte Paul Meichelböck seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern für den engagierten Einsatz der vergangenen Monate. In nur einem halben Jahr sei es gelungen, politische Strukturen im Allgäu aufzubauen, die einen Wahlantritt überhaupt erst ermöglichten. Er betonte: „Ich habe schon viele Parteien erlebt, aber noch kein solch sympathisches, eingeschworenes und erfolgsorientiertes Team wie das BSW im Allgäu.“

Kandidatenliste ohne Gegenstimmen bestätigt

Die Aufstellungsversammlung wurde von den Ostallgäuer BSW-Mitgliedern Bernd Gramlich (Buchloe) und Martina Ožwald (Eggenthal) geleitet. Alle vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten wurden ohne Gegenstimme bestätigt. Ersatzkandidatin ist Barbara Stowers, 75, Rentnerin.

Wahlziel: Drei Sitze im Stadtrat

Zum Abschluss der Versammlung richtete Landesbeauftragter Bernd Gramlich den Blick auf den anstehenden Wahlkampf. Bayernweit liege das BSW aktuell bei rund drei Prozent Zustimmung. Für die Kommunalwahl sei ein Ergebnis von mindestens fünf Prozent nötig, um auch ein Signal für die kommenden Landtags- und Bundestagswahlen zu setzen. In Kaufbeuren halte er dieses Ziel jedoch für zu niedrig angesetzt.

„Aufgrund der Friedensinitiativen in der Stadt und der besonderen Betroffenheit durch Aufrüstung ist hier mehr möglich“, so Gramlich. Die Messlatte setze er daher bei 7,5 Prozent – was drei Sitze im Stadtrat bedeuten würde. Er betonte, dass dieses Ziel nur durch einen engagierten Kommunalwahlkampf zu erreichen sei.

Die Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick

1. Paul Meichelböck, 65, Beamter
2. Tatjana Alekseenko, 39, Bürokauffrau
3. Talip Ates, 28, kaufmännischer Angestellter
4. Veronika Meichelböck, 66, Fachkrankenschwester
5. Petra Werner, 59, Heilerziehungspflegehelferin
6. Stefanie Surgutsch, 56, Fertigungsmitarbeiterin
7. Christina Schodik, 34, Betriebswirtin
8. Brunhilde Bischoff-Krumm, 74, Sozialpädagogin
9. Manfred Herrmann, 85, Pensionär
10. Sibylle Veit, 54, Sozialbetreuerin
11. Enrichetta Galullo, 56, Heilerziehungspflegehelferin
12. Ralf Albrecht, 63, kaufmännischer Angestellter
13. Michael Hartig, 58, Glasveredler
14. Ludmilla Hohm, 59, Fertigungsmitarbeiterin

Ersatzkandidatin: Barbara Stowers, 75, Rentnerin

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Politik

Grüne Kaufbeuren nominieren vielfältiges Team für Stadtratswahl 2026

Von 23 bis 71 Jahre reicht das Altersspektrum der Kandidierenden

Die Grünen Kaufbeuren haben ihre Liste für die Kommunalwahl am 8. März 2026 aufgestellt – und das unter großem Zuspruch. Im Kolpingsaal war der Andrang groß, die Stimmung von spürbarem Aufbruch geprägt. Die Liste, die an diesem Abend beschlossen wurde, vereint laut Partei Vielfalt, Fachkompetenz und klare politische Werte.

Von 23 bis 71 Jahre reicht das Altersspektrum der Kandidierenden. Die Liste ist paritätisch besetzt: 20 Frauen und 20 Männer bewerben sich um ein Stadtratsmandat – ein Signal für gelebte Gleichstellung.

Ein „Greenteam“ mit gesellschaftlicher Breite

Angeführt wird die Liste von Bettina Aernecke-Rottach, Leiterin des Heinzelmannstifts, sowie dem amtierenden Bürgermeister Oliver Schill. Neben ihnen kandidieren bekannte Persönlichkeiten wie Monika Schmauch-Bernhard, Mitgründerin der Initiative „Omas gegen Rechts Kaufbeuren“, und Martina Wischhöfer, Vorsitzende des Bund Naturschutz Kaufbeuren. Die Bandbreite unterstreicht das gesellschaftliche Profil der Liste, das Themen wie soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und kulturelles Leben gleichrangig behandelt.

„Ich freue mich, in so viele motivierte Gesichter zu blicken – Menschen, die mit Leidenschaft und Tatkraft unsere Stadt gestalten wollen“, eröffnete Vorsitzende Elitsa Stambolova-Fränkel, die Versammlung.

Sie betonte die politische Bedeutung der kommenden Jahre: „Eine Gesellschaft im Umbruch braucht klare Haltungen und mutige Worte. Mit der Kommunalwahl 2026 entscheiden wir, in welche Richtung sich unsere Stadt in den nächsten sechs Jahren entwickelt.“

Rückblick auf bisherige grüne Erfolge in Kaufbeuren

Im Anschluss blickte Bürgermeister Oliver Schill auf die laufende Amtszeit zurück und zog eine selbstbewusste Bilanz. Aus Sicht der Grünen habe sich die Stadt unter ihrer Mitwirkung spürbar verändert.

Genannt wurden unter anderem:

  • die Rettung des Kaiser-Weihers als Lebensraum für Amphibien
  • die Einrichtung des Gleichstellungsbeirats
  • Verbesserungen bei der Schul- und Kitaverpflegung
  • Barrierefreie Bahnsteige und die Einbindung in den Deutschlandtakt
  • Maßnahmen zum Erhalt der Theaterlandschaft durch faire Gebühren

Als zwei besonders bedeutende Projekte nannte Schill die Erweiterung des Jordanparks sowie den Grundsatzbeschluss zum Klimaschutz.

„Diese Projekte zeigen, dass wir die Stadt nachhaltig weiterentwickeln – auch unter engen finanziellen Rahmenbedingungen. Wir Grüne wissen, wie man mit Mut und Zuversicht Zukunft für unser Kaufbeuren möglich macht“, sagte der Bürgermeister.

Breite Aufstellung für die Kommunalwahl

Das neue „Greenteam Kaufbeuren“ sei laut Parteivertretern ein Spiegel der Stadtgesellschaft: Sozialarbeiterin, Lehrerin, Polizist, Zahnärztin, Lokführer, Bauingenieur – sie alle stehen auf der Liste. Auch das Ehrenamt spielt eine zentrale Rolle: Kandidierende engagieren sich unter anderem beim THW, im Hospizverein, in Sportvereinen, bei der Freiwilligen Feuerwehr und im Umweltbereich.

Die wirtschaftliche Expertise ist ebenfalls breit vertreten: Geschäftsführer, Bankkaufleute, Baufinanzierer und Führungskräfte aus Industrie und Dienstleistung wollen sich mit ihrer Erfahrung einbringen.

„Für jedes zentrale Thema der Stadt haben wir ausgewiesene Fachleute“, so Bürgermeister Oliver Schill. „Mit ihrer Erfahrung aus Beruf und Ehrenamt werden sie Kaufbeuren mit guten Konzepten und entschlossenem Handeln voranbringen.“

Grüne Visionen für Kaufbeuren

Zum Abschluss betonte Vorsitzende Elitsa Stambolova-Fränkel die inhaltliche Richtung: „Ob sichere Radwege, mehr Grün in der Stadt, echter Klimaschutz, transparente Politik oder moderne soziale Infrastruktur – wir wollen Impulse setzen, die Kaufbeuren wirklich weiterbringen. Wir wollen nicht nur verwalten. Wir wollen Zukunft gestalten.“

Die Kandidierenden der Grünen Kaufbeuren für 2026

  • Platz 1: Bettina Aernecke-Rottach, 57 Jahre, Diplom Sozialwirtin, Seniorenheimleiterin
  • Platz 2: Oliver Schill, 53 Jahre, Diplom-Kaufmann, Referent für Staatshaushalt und Finanzcontrolling, 2. Bürgermeister, Stadtrat, Sparkassenverwaltungsrat
  • Platz 3: Elitsa Stambolova-Fränkel, 36 Jahre, Master of Arts Politikwissenschaft, Berufsberaterin
  • Platz 4: Holger Jankovsky, 44 Jahre, Sozialbetriebswirt, Pädagogischer Leiter Ambulant betreutes Wohnen, Stadtrat, Verwaltungsrat Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, Jugendschöffe, Beauftragter des Stadtrats für Kinder und Jugend
  • Platz 5: Sabine Eichinger, 59 Jahre, Hörakustikerin
  • Platz 6: Marcus Kühl, 56 Jahre, Polizeihauptkommissar, Stadtrat, Beauftragter für das Ostallgäu und Kaufbeuren Pro Bahn e. V., Beauftragter des Stadtrats für Umwelt-, Natur-, Klimaschutz und Mobilität
  • Platz 7: Helene Bajrami, Neugablonz, 65 Jahre, Zahnmedizinische Fachangestellte i. R., Lesementorin
  • Platz 8: Florian Zajicek, 46 Jahre, Berufsschullehrer i. BV.
  • Platz 9: Mareike Thoß, 63 Jahre, M. A. Sonderpädagogin, Arbeitsvermittlerin
  • Platz 10: Rainer Bäurle, 51 Jahre, Diplom-Ingenieur (FH), selbständiger Bauingenieur
  • Platz 11: Monika Schmauch-Bernhard, 64 Jahre, Diplom-Sozialpädagogin, Sozialarbeiterin, Omas gegen Rechts Kaufbeuren
  • Platz 12: Gerald Reglin, 57 Jahre, Magister Artium, Schulleiter
  • Platz 13: Eva Hollmann, 45 Jahre, Sozialversicherungsfachangestellte
  • Platz 14: Magnus Haußmann, 25 Jahre, Magister Artium, Lehrer
  • Platz 15: Marita Knauer, 68 Jahre, Musiklehrerin i. R., Stadträtin, 1. Vorstand Gartenbauverein Kaufbeuren, Fairtrade-Beauftragte des Stadtrats
  • Platz 16: Benjamin Katerbau, 23 Jahre, Bankkaufmann
  • Platz 17: Irene Gierg, Oberbeuren, 57 Jahre, Unternehmerin
  • Platz 18: Stefan Seifert, 36 Jahre, Master of Arts, Architekt, Vorstandsmitglied Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren
  • Platz 19: Anke Günzel, Oberbeuren, 51 Jahre, Ausbildung Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin
  • Platz 20: Lukas Ponkratz, 32 Jahre, Triebfahrzeugführer
  • Platz 21: Andrea Janetzki, 59 Jahre, kaufmännische Angestellte
  • Platz 22: Tiny Schmauch, 65 Jahre, Diplom-Informatiker, Musiker, Stadtrat
  • Platz 23: Katharina Grötzner, 61 Jahre, Berufsfachschullehrerin
  • Platz 24: Martin Ebert, Oberbeuren, 57 Jahre, Diplom-Ingenieur (FH), Lehrer, Stadtrat a. D.
  • Platz 25: Maren Levin, 38 Jahre, Diplom Ingenieurin, Teamleitung Requirementsmanagement
  • Platz 26: Michael Hefele, Hirschzell, 47 Jahre, Diplomierter Bankbetriebswirt, Sparkassenbetriebswirt
  • Platz 27: Cornelia Biegler, 33 Jahre, Bachelor of Arts Design, freiberufliche Designerin
  • Platz 28: Dr. Markus Groß, Neugablonz, 56 Jahre, Diplom-Chemiker, 1. Vorsitzender Tennis-Club Neugablonz e.V.
  • Platz 29: Stephanie Loos, Neugablonz, 47 Jahre, Studienrätin im Förderschuldienst, Bio-Imkerei, ehrenamtliche Hospiz- und Trauerbegleiterin
  • Platz 30: Stefan Fränkel, 39 Jahre, Diplom Politologe, Softwareentwickler
  • Platz 31: Barbara Ebert, Oberbeuren, 57 Jahre, Lehrerin
  • Platz 32: Arthur Müller, Oberbeuren, 63 Jahre, Schulleiter, Stadtrat, Beauftragter des Stadtrats für Bildung
  • Platz 33: Martina Wischhöfer, Oberbeuren, 71 Jahre, Krankenschwester, Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen, Stadträtin a. D., Vorsitzende Bund Naturschutz Kaufbeuren
  • Platz 34: Günter Matuschak, Oberbeuren, 57 Jahre, Geschäftsführer, selbständiger Unternehmer
  • Platz 35: Dr. Marion Ambrosch, 47 Jahre, Zahnärztin
  • Platz 36: Bernhard Fritsch, 44 Jahre, Gymnasiallehrer
  • Platz 37: Magdalena Braun, Hirschzell, 35 Jahre, Gesundheits- und Krankenpflegerin
  • Platz 38: Tim Schmid, 25 Jahre, Bachelor of Science Engineering, Technischer Geschäftsführer
  • Platz 39: Franziska Geyer, 37 Jahre, Geschäftsführerin veganes Restaurant
  • Platz 40: Faruk Sevimli, 51 Jahre, Kaufmann, Mitglied Beirat für offene Gesellschaft und Vielfalt der Stadt Kaufbeuren

Die Ersatzleute

  • Waltraud Schneider, 69 Jahre, Diplom Sozialpädagogin (FH), leitende Angestellte
  • Günther Kuhn, Oberbeuren, 78 Jahre, Diplom-Ingenieur, Berufsschullehrer a. D.
  • Andrea Woll, 64 Jahre, Verwaltungsangestellte
  • Nathan Lüders, 38 Jahre, Bachelor of Arts Soziologie, Bezirksgeschäftsführer
  • Anita Diebolder-Ziemke, Hirschzell, 58 Jahre, Reiseverkehrskauffrau, Stadträtin a. D.
  • Marcel Pier, Hirschzell, 38 Jahre, Bankkaufmann
  • Annet Nakiirya-Königsperger, Oberbeuren, 42 Jahre, Bachelor of Arts Sozial- und Kommunikationswissenschaften, Sozialwissenschaftlerin und Journalistin
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Politik

Bauarbeiten in der Kemptener Straße verzögerten sich – neue Vollsperrung ab 1. Dezember

Wetter und Trauerfall führten zu kurzfristiger Planänderung – Stadt gibt neuen Zeitraum bekannt

Aktualisierung vom 01.12.2025

Die ursprünglich vom 24. bis 28. November 2025 geplante Vollsperrung der Kemptener Straße verzögerte sich. Grund waren sind witterungsbedingte Einschränkungen sowie ein Trauerfall in der ausführenden Baufirma.

Hintergrund der Maßnahme

Geplant waren Kanalanschlussarbeiten im Auftrag eines privaten Bauprojekts. Da sich der Anschluss auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet, war eine Vollsperrung der Straße notwendig. Einsetzender Eisregen am Montag, 24. November, verhinderte jedoch die Anlieferung von Baumaterial und die Einrichtung der Baustelle. Erst am Dienstag, 25. November, konnte die Sperrung aufgebaut werden.

Unerwartete Unterbrechung der Arbeiten

Ein kurzfristiger Trauerfall in der Baufirma sowie die anhaltend schlechten Wetterbedingungen führten dazu, dass die Arbeiten nicht wie geplant durchgeführt werden konnten. Die Stadt entschied daher, den Zeitplan anzupassen.

Neuer Zeitraum: 1. bis 5. Dezember 2025

Die Arbeiten werden nun vom Montag, 1. Dezember, bis Freitag, 5. Dezember 2025 nachgeholt. Die Vollsperrung wird ab Montag, ca. 9:00 Uhr, erneut eingerichtet. Bis dahin bleibt die Straße wieder befahrbar.

Umleitungen und Verkehrsführung

  • Die Umleitung verläuft wie bisher über die Hohe Buchleuthe.
  • Der Kreisverkehr Kemptener Straße/Kemptener Tor/Kemnater Straße bleibt geöffnet.
  • Die Zufahrt Am Kesselberg ist durchgehend erreichbar.
  • Der östliche Geh- und Radweg bleibt nutzbar.
  • Radfahrende in stadtauswärtiger Richtung müssen jedoch absteigen, da eine sichere Fahrmöglichkeit auf der linken Seite nicht gegeben ist.

Nachricht vom 25. November 2025

Wegen eines privaten Bauvorhabens muss die Kemptener Straße im Bereich zwischen Kemptener Tor und Hölzlestaße/Apfeltranger Straße von Montag, 24. November 2025, voraussichtlich ab 09:00 Uhr an, gesperrt werden.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 28. November 2025. Witterungsbedingte Verzögerungen sind jedoch möglich. Sollte es zu einer entsprechenden Verzögerung kommen, informiert die Stadt umgehend darüber. Der Kanalanschluss, an den das neue Gebäude angeschlossen werden muss, liegt auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Aus diesem Grund muss die Straße gequert werden. Dies ist nur über eine Vollsperrung möglich. Der Bauträger hat auf diese Arbeiten einen Rechtsanspruch. Sie werden so schnell wie möglich durchgeführt. 

Die Umleitung während der Bauzeit erfolgt über die Hohe Buchleuthe. 

Der Kreisverkehr Kemptener Straße/Kemptener Tor/Kemnater Straße bleibt weiterhin befahrbar. Die Zufahrt Am Kesselberg ist jederzeit nutzbar. Der östliche Geh- und Radweg kann ebenfalls weiterhin benutzt werden. Stadtauswärts fahrende Radfahrer müssen absteigen, da das Fahren auf der linken Seite nicht möglich ist. Sie kommen aber zu Fuß an der Baustelle auf dem Gehweg vorbei.

Aufgrund der Baumaßnahme gelten folgende Änderungen für den ÖPNV:

Auf der Linie 6 werden die Haltestellen Am Mösele, St.-Cosmas-Straße, Salzstraße, Am Schlössle und Kemptener Tor komplett gesperrt. 

Die Haltestellen Kemptener Straße, Lachenbühl und Oberbeuren Hauptstraße werden nur stadtauswärts bedient. Fahrgäste die über diese drei Haltestellen in die Stadt fahren möchten, werden gebeten, aufgrund der Umleitungsstrecke den Einstieg stadtauswärts zu nutzen. Hierzu ist es erforderlich, aufgrund der längeren Fahrzeit die Abfahrtszeit zu prüfen.

Auf den Linien 75 und 76 ist die Haltestelle Kemptener Tor ebenfalls gesperrt. Hier erfolgt als Alternative die Bedienung der Haltestelle Kemptener Straße, in beide Richtungen. 

Auch auf der Linie 10 ist die Haltestelle Kemptener Tor gesperrt.

Auf allen betroffenen Linien kann es je nach Verkehrsbelastung zu kurzfristigen Kursänderungen zwischen Plärrer und Bahnhof kommen. Die Stadt bittet darum, mit Verspätungen im ÖPNV zu rechnen.

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Politik

Freie Wähler Kaufbeuren nominieren Kandidaten und Kandidatinnen für die Stadtratswahl 2026

Nominierungsversammlung der Freien Wähler Kaufbeuren

Am 24. November 2025 haben die Freien Wähler Kaufbeuren im Gasthof Engel in Oberbeuren ihre Liste für die Stadtratswahl 2026 aufgestellt. Unter der Leitung von Stadtrat Peter Kempf fand die Nominierungsversammlung statt. Die Wahlvorschläge wurden ohne Gegenstimme angenommen.

Zu Beginn begrüßte Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl als Vorsitzender der Freien Wähler Kaufbeuren und der FW-Stadtratsfraktion die Anwesenden. Im Anschluss stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten der Versammlung kurz vor.

Kandidatenliste: Vielfalt aus allen Teilen Kaufbeurens

Die aufgestellte Liste umfasst 40 Kandidatinnen und Kandidaten sowie zwei Ersatzbewerber. Laut Freien Wählern spiegelt die Zusammensetzung die ganze Bandbreite der Stadtgesellschaft wider: Menschen aller Altersgruppen, darunter mehr als ein Viertel unter 40 Jahren, aus sämtlichen Stadtteilen Kaufbeurens und mit unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen.

Angeführt wird die Liste von Bernhard Pohl und den amtierenden Stadtratsmitgliedern. Ergänzt wird das Team durch neue Gesichter, die frische Impulse in die Kommunalpolitik einbringen sollen.

Rückblick auf die Arbeit im Stadtrat

Die Freien Wähler ziehen eine positive Bilanz ihrer Arbeit in der laufenden Amtsperiode. Man habe, so heißt es aus Reihen der Partei, durch zahlreiche Anträge und Initiativen zur Entwicklung Kaufbeurens beigetragen.

Als Beispiele nennt die Fraktion unter anderem:

  • Kostenfreies Parken samstags im Parkhaus Kunsthaus, um den Einzelhandel zu stärken
  • Anbringung der Wappen am Gablonzer Haus als Zeichen lokaler Identität
  • Engagement für den Ausbau der B12
  • Maßnahmen zur Stärkung des Bundeswehrstandorts
  • Förderung zukunftsorientierter Unternehmensansiedlungen
  • Impulse für mehr Wohnungsbau und bezahlbaren Wohnraum

Auch in finanziell schwierigen Zeiten habe man sich laut Freien Wählern aktiv in die Haushaltskonsolidierung eingebracht.

Unterstützung aus dem Landtag

Ein besonderer Vorteil sei die Verbindung zum Bayerischen Landtag durch Bernhard Pohl. Dieser hebt hervor, dass es gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Bosse gelungen sei, Stabilisierungshilfen in Höhe von 4,5 Millionen Euro für Kaufbeuren zu sichern. Diese Mittel kamen aus dem Staatshaushalt des Freistaats Bayern und stärkten den kommunalen Spielraum der Stadt.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Freien Wähler Kaufbeuren 2026

1. Bernhard Pohl, MdL, Rechtsanwalt, Stadtrat
2. Peter Kempf, Leitender Oberstudiendirektor a.D., Stadtrat
3. Dr. Ulrike Höhne-Wachter, Apothekerin, Stadträtin
4. Charly Eichinger, Polizeibeamter i.R., Stadtrat
5. Volker Kollmeder, Maschineneinsteller, Reiseverkehrskaufmann
6. Daniel Oppolzer, Fahrlehrer
7. Michael Martin, Gastronom, Hotelbetriebswirt, Stadtrat
8. Jons Menzel, Selbstständiger Kaufmann
9. Uli Wiedemann, Konditormeister
10. Alexander Folter, Leiter der Intralogistik (Umformtechnik)
11. Florian Horend, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Abgeordnetenbüro
12. René Westermayr, Unternehmer
13. Ulrike Landgraf, Lehrerin, Qualifizierte Beratungslehrerin
14. Eva Brey, Wirtschaftsinformatikerin, EDV- und DaF/DaZ-Lehrkraft
15. Annette Kohlbauer, Erzieherin
16. Ingrid Zasche, IT-Angestellte i.R., Journalistin
17. Felix Martin, Photovoltaik-Fachberater
18. Stefanie Holy, Bankbetriebswirtin, Gesundheitspraktikerin
19. Christian Schelb, Versicherungskaufmann
20. Eva Folter, Projektmanagement
21. Fabio Fohry, Zerspanungsmechaniker
22. Thorsten Krüger, Physiotherapeut
23. Christian Königsperger, Diplom-Kaufmann (Univ.), international tätig
24. Dr. Tobias Langer, Landwirtschaftsdirektor, Molkereiwirtschaft KE
25. Alex Fuchs, Firmenberater Sparkasse
26. Michael Sauter, Student
27. Gracia Schwieren, Unternehmerin Personenbeförderung
28. Sebastian Königsperger, Student
29. Argyrios Gkizdimidis, Gastronom
30. Wolfgang Hawel, Diplom-Sozialpädagoge
31. Kristina Svetlov, Chief Marketing Officer
32. Lisa Schmidle, Gastronomin
33. Jürgen Michel, Kaufmann
34. Gregor Zasche, Diplom-Braumeister
35. Lino Panuccio, Immobilien-Projektentwicklung
36. Brigitte Allgayer, Krankenschwester
37. Inge Fehrmann, Friseurmeisterin, Mitglied des Berufsschullehrerverbandes i.R.
38. Ralf Wachter, Finanzberater / Versicherungsmakler
39. Richard Drexl, Oberst a.D. / Autor
40. Dr. Roland Zasche, Arzt i.R.

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Politik Veranstaltung

Demokratie in Europa: Vortrag mit der BSW-Bundestagsabgeordneten Sevim Dağdelen (BSW)in Kaufbeuren

BSW Schwaben-Allgäu lädt zur öffentlichen Diskussion ins Café Alpenblick

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) Schwaben-Allgäu lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Vortragsveranstaltung ein. Am Freitag, den 28. November um 19:00 Uhr, wird die Bundestagsabgeordnete Sevim Dağdelen im Café Alpenblick in Kaufbeuren sprechen.

Im Mittelpunkt des Abends steht das Thema „Demokratie in Europa“.

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Politik Soziales

Bezahlbarer Wohnraum im Fokus: Dialog zwischen Bund und Kommune

Veranstaltung „Sozialer Wohnungsbau im Dialog“ am 21. November in Kaufbeuren

Wohnen ist ein Grundrecht – doch bezahlbarer Wohnraum wird zunehmend knapp. Auch in Kaufbeuren zeigt sich die angespannte Lage: Laut einer aktuellen Studie des Pestel-Instituts fehlen in der Stadt rund 800 Wohnungen.

Vor diesem Hintergrund lädt die SPD Kaufbeuren am Freitag, 21. November 2025, zur öffentlichen Veranstaltung „Sozialer Wohnungsbau im Dialog: Bund trifft Kommune“ ein. Beginn ist um 19:00 Uhr in den Räumen der SPD Kaufbeuren, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren.

Im Mittelpunkt: Lösungen für mehr bezahlbaren Wohnraum

Ziel der Veranstaltung ist es, konkrete Wege aufzuzeigen, wie der soziale Wohnungsbau sowohl auf Bundes- als auch auf kommunaler Ebene gestärkt werden kann. Dabei stehen unter anderem folgende Fragen im Raum:

  • Welche Förderprogramme stellt der Bund zur Verfügung?
  • Wie können Kommunen diese Mittel effektiv nutzen?
  • Vor welchen Herausforderungen steht Kaufbeuren ganz konkret?

Kommunale Perspektive mit Pascal Lechler

Als Gast wird Pascal Lechler, SPD-Oberbürgermeisterkandidat für Kaufbeuren, die kommunalen Herausforderungen und Handlungsspielräume darstellen. Sein Beitrag gibt Einblick in die Situation vor Ort und soll den Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern stärken.

Anmeldung zur Veranstaltung

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Diskussion teilzunehmen. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an:
📧 heike.heubach.wk@bundestag.de

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Politik Soziales

Persönlich ins Gespräch kommen: Bürgersprechstunde im Rathaus

Oberbürgermeister Stefan Bosse lädt am 1. Dezember 2025 zum Austausch ein

Am Montag, 1. Dezember 2025, lädt Oberbürgermeister Stefan Bosse zur nächsten Bürgersprechstunde ins Kaufbeurer Rathaus ein. In der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr haben Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, persönliche Anliegen direkt mit dem Stadtoberhaupt zu besprechen.

Anmeldung vorab erforderlich

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird um eine vorherige Anmeldung gebeten. Diese ist telefonisch möglich im Büro des Oberbürgermeisters unter:

Tel. 08341 437-102

Die Bürgersprechstunde bietet Raum für Austausch, Fragen oder Hinweise zur Stadtentwicklung und weiteren kommunalen Themen.

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Politik

Grüne fordern Schienenoffensive für Schwaben – Fokus auf Kaufbeuren

Investitionen, Bahnsteige, Elektrifizierung: So soll der Bahnverkehr im Allgäu zukunftsfähig werden

Beim Bezirksparteitag der Grünen in Bayerisch-Schwaben stand die Zukunft der regionalen Bahn ganz oben auf der Agenda. Einstimmig verabschiedeten die Delegierten einen Leitantrag, der umfassende Investitionen in die Schieneninfrastruktur fordert – mit konkreten Maßnahmen für Bayerisch-Schwaben und das Allgäu.

Der Antrag wurde unter Mitwirkung verkehrspolitischer Expert*innen, darunter aus der grünen Bundestagsfraktion, formuliert. Ziel ist es, Bahnfahren in der Region zuverlässiger, günstiger und klimafreundlicher zu machen.

Alpay Artun: Kaufbeuren darf nicht aufs Abstellgleis geraten

Bezirksvorstandssprecher Alpay Artun, in Kaufbeuren aufgewachsen, formulierte klare Kritik an der Bundesregierung:

„Die Bundesregierung muss dringend in die marode Bahninfrastruktur investieren anstatt das Sondervermögen mit Haushaltstricks zu verschieben und Kaufbeuren und das Allgäu langfristig auf das Abstellgleis zu stellen.“

Barrierefreier Ausbau mit Weitblick notwendig

Auch auf lokaler Ebene gab es grüne Impulse: Marcus Kühl, Mobilitätsbeauftragter im Kaufbeurer Stadtrat, hatte am Antrag mitgewirkt. In seinem Grußwort betonte er die strategische Bedeutung des Bahnhofs:

Dank eines Antrags der grünen Stadtratsfraktion wurde beschlossen, beim geplanten barrierefreien Ausbau der Bahnsteige auch die Bahnsteiglänge zukunftsgerecht zu planen.

Hintergrund: Bei der zunächst vorgesehenen Länge könnten künftig eingesetzte Züge nicht vollständig ein- oder aussteigen lassen – eine Einschränkung mit Folgen. Denn im Rahmen des geplanten Deutschlandtakts soll auch eine Fernverkehrslinie über Kaufbeuren führen. Damit Fernverkehrszüge dort tatsächlich halten können, muss die Bahnsteiglänge den Vorgaben entsprechen.

„Dieselloch Allgäu“ als strukturelle Schwachstelle

Ein weiterer Schwerpunkt des Antrags ist die Elektrifizierung der Bahnstrecken in Schwaben. Die Bezirksgrünen fordern, dass bis 2035 alle Hauptstrecken mit Oberleitungen ausgestattet werden.

„Die Nebenstrecken könnten zunächst noch mit Akku-Hybrid-Zügen befahren werden, langfristig ist der Bau der Oberleitung auch hier unbedingt anzustreben, da auf lange Sicht am wirtschaftlichsten“, erklärt Marcus Kühl.

Der Bedarf ist akut: Auf der Allgäubahn zwischen Kempten, Kaufbeuren und Buchloe kommt es bereits jetzt zu Fahrplanverschlechterungen, da die nicht elektrifizierten Strecken mit modernen, emissionsfreien Zügen kaum bedient werden können.

Ziel: Klimafreundlich, zuverlässig, bezahlbar – auch auf dem Land

Mit dem Antrag und der Diskussion in Kaufbeuren positionieren sich die Grünen deutlich: Wer den Bahnverkehr stärken will, muss in Infrastruktur investieren – und dabei auch ländliche Regionen wie das Allgäu mitdenken.

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Politik

Bürgersprechstunde mit Bernhard Pohl am 14. November in Kaufbeuren

Abgeordneter der Freien Wähler lädt zum Gespräch über regionale und landespolitische Themen ein

Der Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler) lädt am Freitag, 14. November 2025, von 15:00 bis 16:30 Uhr zur Bürgersprechstunde in sein Abgeordnetenbüro in der Gutenbergstraße 2a, Kaufbeuren ein.

Die Sprechstunde bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, persönliche Anliegen, Fragen oder Anregungen zu politischen Themen direkt an den Abgeordneten heranzutragen.

Regelmäßige Sprechstunden im Wechsel

Die Bürgersprechstunden finden monatlich im Wechsel zwischen den Büros in Kaufbeuren und Mindelheim statt. Damit richtet sich das Angebot nicht nur an Kaufbeurer, sondern auch an Bürgerinnen und Bürger aus dem Unterallgäu. Anliegen können dabei sowohl vor Ort als auch telefonisch vorgebracht werden.

Anmeldung erforderlich

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird um eine telefonische Anmeldung unter 08341-9954844 gebeten.

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Politik

Neue Stadtratsliste: Bündnis Zukunft Kaufbeuren stellt Kandidaten vor

Wirtschaft, Bürgerrechte und weniger Bürokratie im Fokus der neuen Wählergruppe

Mit einem Mix aus Aufbruchsstimmung und Teamgeist präsentierte sich die neue, überparteiliche Wählergemeinschaft Bündnis Zukunft Kaufbeuren (BZKf) bei der Aufstellung ihrer Stadtratsliste. Die Gruppe vereint parteiunabhängige Bürger sowie Anhänger von Bayernpartei, dieBasis und der WerteUnion. Ihr Anspruch: frischer Wind im Stadtrat – jenseits etablierter Parteistrukturen.

Kandidaten mit klaren Positionen

Angeführt wird die Liste vom amtierenden Stadtrat und Rechtsanwalt Dr. Thomas Jahn. In seiner Vorstellungsrede erklärte er:

„Wir brauchen neue Kräfte, die wirtschaftliches Denken und gesunden Menschenverstand in die Kommunalpolitik zurückbringen.“

Zudem begründete Jahn seine Abkehr von der etablierten Politik mit den Ereignissen der vergangenen Jahre:

„Ich fühle mich seit einigen Jahren, auch aufgrund der Geschehnisse in und der fehlenden Aufarbeitung der Coronazeit, von der etablierten Politik nicht mehr vertreten.“

Auf Platz 2 kandidiert Bernd Fuhrmann, selbständiger Honorarfinanzanlagenberater (IHK). Er sagte:

„Wir wollen wieder stolz sein auf unsere Stadt. Kaufbeuren braucht eine lebendige Altstadt und soll wieder eine echte Stadt des Sports werden.“

Platz 3 belegt Thomas Pfaffenbauer, stellvertretender Bezirksvorsitzender der Bayernpartei. Seine Motivation:

„Ich setze mich für solide Finanzen ein, denn die gegenwärtige Schuldenpolitik macht Kaufbeuren abhängig von den Zentralen in München und Berlin.“

Jürgen Grieshaber, früherer Reiseunternehmer und Vertreter der Partei dieBasis, kandidiert auf Platz 4. Er sagte:

„Ich verstehe meine Aufgabe darin, die konkreten Anliegen und Probleme der Bürger im Stadtrat wirklich abzuarbeiten.“

Die restlichen Plätze bis Listenplatz 10 werden von Kandidatinnen und Kandidaten aus verschiedenen Stadtteilen besetzt – darunter Handwerksmeister, Unternehmer, Selbstständige und Angestellte, die laut eigener Aussage „fest im Leben stehen“.

Themen und Ziele der Wählergruppe

Das BZKf versteht sich als Gegengewicht zur etablierten Stadtpolitik und hat sich folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Förderung der örtlichen Wirtschaft
  • Bürokratieabbau
  • Verkehrslösungen mit Augenmaß
  • Belebung der Altstadt
  • Wohnraum schaffen statt verwalten
  • Bürgerbeteiligung stärken
  • Einsatz für Tierschutz
  • Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Raum
  • Wahrung von Bürgerrechten und Freiheiten

Kandidatenpräsentation und Unterstützungsunterschriften

Die Liste wurde einstimmig von der Aufstellungsversammlung bestätigt. Vorgestellt wird sie öffentlich am
29. November 2025, 18:00 Uhr im Café Alpenblick, im Rahmen einer Veranstaltung zur Aufarbeitung der Corona-Zeit. Weitere Aktionen zur Stärkung von Bürgerrechten und dem Erhalt des Bargelds sind geplant.

Damit das BZKf zur Stadtratswahl am 8. März 2026 antreten darf, müssen gemäß Gesetz mindestens 215 Wahlberechtigte eine Unterstützungsunterschrift leisten. Diese können vom
11. Dezember 2025 bis 19. Januar 2026 im Kaufbeurer Rathaus abgegeben werden.

Stadtratsliste Bündnis Zukunft Kaufbeuren (Plätze 1–10):

  1. Dr. Thomas Jahn
  2. Bernhard Fuhrmann
  3. Thomas Pfaffenbauer
  4. Jürgen Grieshaber
  5. Vera-Astrid Kuby
  6. Rudolf Posselt
  7. Dieter Koldas
  8. Lydia Fichl
  9. Liane Pfaffenbauer
  10. Ottmar Venus

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Politik

Frauen stärken – BSW setzt im Allgäu auf weibliche Stimmen in der Kommunalpolitik

Politisches Selbstverständnis ohne Quote: Stammtisch diskutiert Gleichstellung und Kandidatenlisten

Der Stammtisch des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) am 2. November im Restaurant Belfort in Kaufbeuren stand ganz im Zeichen der Frauen in der Politik. Die beiden führenden Allgäuer BSW-Politikerinnen, Tatjana Alekseenko (Kaufbeuren) und Martina Ozvald (Eggenthal), berichteten über die Veranstaltung „Frauen in die Politik“ am 29. Oktober, organisiert von der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren.

Ziel der Veranstaltung war es, mehr Frauen für kommunalpolitisches Engagement zu gewinnen. Alekseenko äußerte sich kritisch zu den dort vertretenen Positionen mancher amtierender Stadträtinnen. Das vermittelte Frauenbild sei überholt, meinte sie – Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine gleichberechtigte Rollenverteilung in der Erziehung seien im BSW längst gelebte Realität. „In anderen Parteien müssen Frauen dankbar sein, wenn der Partner sie in den Stadtrat gehen lässt“, kommentierte Alekseenko.

Gleichstellung ohne Quote – das BSW-Modell

Für das Bündnis Sahra Wagenknecht ist Gleichstellung eine Selbstverständlichkeit. Weder Listenquoten noch genderspezifische Sprache werden im Parteikonzept angewendet. Frauen würden diese Instrumente nicht benötigen, so die Haltung der Parteivertreterinnen. Alekseenko ist stellvertretende Bezirksvorsitzende des BSW in Schwaben, Ozvald leitet den Kreisverband im Ostallgäu.

Die parteiinterne Zusammenarbeit von Frauen und Männern funktioniere gut, auch beim Stammtisch selbst zeigte sich das: Die Diskussion war nahezu paritätisch besetzt – sechs Männer, fünf Frauen.

Kandidatenlisten mit ausgeglichener Besetzung

Am Stammtischabend wurde auch über die bevorstehenden Kommunalwahlen gesprochen. Die Kandidatenliste für den Stadtrat in Kaufbeuren steht bereits – und ist zur Hälfte mit Frauen besetzt. Auch für den Kreistag im Ostallgäu zeichnet sich ein ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter ab, auch wenn die Liste dort noch nicht vollständig ist.

Wer als Spitzenkandidat oder -kandidatin auftritt, ist in Kaufbeuren noch offen. Ein eigenes OB-Kandidat wird das BSW voraussichtlich nicht stellen. Im Ostallgäu hingegen plant die Partei mit einer Landratskandidatur – der Name soll erst kurz vor der offiziellen Aufstellung bekannt gegeben werden.

Nächste Stammtischtermine bereits geplant

Das politische Gespräch beim BSW geht weiter: Die nächsten Stammtische finden am 15. November in Buchloe und am 16. November in Marktoberdorf statt.

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Politik

Stefan Bosse geht als gemeinsamer OB-Kandidat von CSU und Freien Wählern ins Rennen

Klare Geschlossenheit bei der Nominierung – Ein starkes Signal für Kaufbeuren

Nun haben auch die Freien Wähler Nägel mit Köpfen gemacht und Stefan Bosse einstimmig zu ihrem Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl am 8. März 2026 nominiert. Bosse geht damit als gemeinsamer Kandidat von Freien Wählern und CSU ins Rennen.

Den Grundstein für die Zusammenarbeit haben Freie Wähler und CSU bereits im März gelegt. Nach einer Reihe von Vorgesprächen haben beide Gruppierungen im Juli verkündet, in der kommenden Stadtratsperiode eine Zusammenarbeit anzustreben und gemeinsam für eine Wiederwahl des amtierenden Oberbürgermeisters Stefan Bosse zu kämpfen. Bei der Veranstaltung in Oberbeuren sollte nun die Absichtserklärung auch formell von den anwesenden Mitgliedern bestätigt werden.

Bereits die Grußworte zur Nominierungsversammlung atmeten den Geist des angestrebten Bündnisses. Die Vorsitzende der CSU in Kaufbeuren, Julia von Stillfried, appellierte dabei an die Gemeinsamkeiten und positionierte sich deutlich gegen Spaltung und Extremismus. Die gemeinsame Nominierung eines Kandidaten sei ein wichtiges Zeichen der Stabilität für Kaufbeuren. Peter Kempf, Vorsitzender der FREIE WÄHLER-Stadtratsfraktion, unterstrich dies: „Die Schnittmengen zwischen Freien Wählern und CSU waren bereits in den letzten Jahren sichtbar, man arbeitet bereits lange im Kaufbeurer Stadtrat zusammen, auch wenn nicht jeder Antrag auf Zustimmung gestoßen ist. Auf dieser Grundlage wollen wir künftig eng und vertrauensvoll mit unserem Partner zum Wohle der Stadt Kaufbeuren zusammenarbeiten.“ Jons Menzel, zweiter Vorsitzender der FREIEN WÄHLER Kaufbeuren, unterstrich ebenfalls die besondere Signalwirkung eines gemeinsamen Kandidaten. Man vereine mit zwei starken Stadtratslisten und einem erfahrenen OB-Kandidaten Stabilität und Kreativität.

Der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der FREIEN WÄHLER Kaufbeuren, Bernhard Pohl, blickte in seiner Rede zurück: „Nach seiner ersten Wahl 2004 bin ich auf Stefan Bosse zugegangen und habe ihm eine konstruktive Mitarbeit der Freien Wähler angeboten. Das hat auf politischer Ebene unterschiedlich gut geklappt. Persönlich haben wir uns aber mindestens wertgeschätzt und wussten, wir konnten uns immer aufeinander verlassen. Vor der letzten Kommunalwahl hatte ich den Eindruck, Stefan Bosse habe nicht mehr den notwendigen Elan, die Stadt erfolgreich zu führen. Der OB hat mich eines Besseren belehrt. Beginnend mit einem exzellenten Krisenmanagement bei Corona spüre ich: Stefan Bosse brennt wie am ersten Tag für seine Heimatstadt und verfügt jetzt zusätzlich über langjährige Erfahrung. Momentan spüren wir in Kaufbeuren ganz besonders schwierige Herausforderungen, insbesondere beim Haushalt. Da müssen die stärksten Kräfte zusammenwirken, und das sind nun einmal Freie Wähler und CSU. Stefan Bosse im Rathaus und ich im Bayerischen Landtag und meiner Scharnierfunktion im Stadtrat können Kaufbeuren voranbringen.“

Bei seiner Vorstellung beleuchtete Oberbürgermeister Stefan Bosse die Herausforderungen der vergangenen Jahre auf.  Natürlich habe es mit den Freien Wählern und auch mit Bernhard Pohl zeitweise Rivalitäten gegeben. Durch die Koalition von CSU und Freien Wählern im Bayerischen Landtag und der Staatsregierung sei eine Zusammenarbeit auch intern besser vermittelbar gewesen. Mit Bernhard Pohl habe er einen Kämpfer in München, der gut vernetzt ist. Er habe auch aus Kreisen der Staatsregierung schon zustimmende Worte zu der geplanten Zusammenarbeit in Kaufbeuren erhalten.

Stefan Bosse schwor die anwesenden Mitglieder der FREIEN WÄHLER zugleich auf die kommenden Herausforderungen ein. Die Kommunalfinanzen seien in der größten Krise seit dem zweiten Weltkrieg. Diese mache auch vor Kaufbeuren keinen Halt. Man müsse sich also auf die Gemeinsamkeiten konzentrieren und dann kreative Lösungen für die vorhandenen Probleme finden. Mit Zuversicht blicke er in die nächsten sechs Jahre, die zwar auch geprägt würden von schwierigen Entscheidungen, aber auch den Nährboden für Innovation und Transformation liefern könnten.

Die Abstimmungen des Abends lieferten dann ein klares Signal und erfreuliche Ergebnisse: Sowohl der Beschluss für einen gemeinsamen Oberbürgermeisterkandidaten als auch die Wahl des Kandidaten Stefan Bosse waren einstimmig. 42:0 bei der CSU und 30:0 bei den Freien Wählern, Traumergebnisse für den Amtsinhaber!

Damit steht nun fest: Stefan Bosse ist der gemeinsame OB-Kandidat von CSU und FREIEN WÄHLERN.

In seiner kurzen Dankesrede machte der amtierende Oberbürgermeister klar: „Jetzt geht’s los! Beide müssen jetzt anpacken und zeigen, dass diese Zusammenarbeit das Beste für Kaufbeuren ist“.

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Politik Veranstaltung

Frauen gestalten mit: Mehr Sichtbarkeit in der Kommunalpolitik

Veranstaltung „Frauen in die Politik“ bringt engagierte Stimmen zusammen

Am 29. Oktober 2025 fand in den Räumlichkeiten von Supertecture im Kaisergäßchen 5 die Veranstaltung „Frauen in die Politik“ statt, die etwa 60 Besucherinnen anzog. Ziel war es, über die Herausforderungen und Chancen für Frauen in der Kommunalpolitik zu sprechen und für mehr Repräsentation von Frauen im Stadtrat zu werben.

Nach einer Begrüßung durch das Frauennetzwerk Femma und der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren folgte ein Impulsvortrag zur Bedeutung von politischer Repräsentation und der Notwendigkeit, dass Frauen die Politik mitgestalten. Ein zentraler Punkt war die weiterhin geringe Frauenquote im Stadtrat, die in einer anschaulichen Darstellung verdeutlicht wurde.

In der anschließenden Podiumsdiskussion berichteten drei Stadträtinnen, Fr. Dr. Rössler, Fr. Riedl und Fr. Rieger und eine überregionale Politikerin, Fr. Wißmiller, über ihre Erfahrungen und Hürden bei der politischen Arbeit. Sie gaben Einblicke, was Frauen motiviert, politisch aktiv zu werden, und wie sie Hürden überwunden haben.

An den Themeninseln konnten sich die Besucherinnen über verschiedene Aspekte der Kommunalpolitik austauschen, etwa zu den Themen „Wie funktioniert Kommunalpolitik konkret?“, „Wege in die Kommunalpolitik“ und „Vereinbarkeit von Politik und Familie“.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und förderte den Austausch zwischen Bürgerinnen und Politikerinnen. Der Abend bot einen wertvollen Raum für Diskussionen und neue Perspektiven.

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Politik

Kundgebung in Neugablonz: BSW positioniert sich gegen Wehrpflicht

BSW informiert auf dem Wochenmarkt über seine Haltung zur Bundeswehr und Wehrpflicht

Am Samstag, den 8. November 2025, lädt das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zu einer Kundgebung mit Infostand auf dem Wochenmarkt in Neugablonz ein. Die Veranstaltung findet von 9:00 bis 12:00 Uhr statt.

Unter dem Motto „Nein, meine Söhne geb ich nicht“ – angelehnt an das gleichnamige Lied von Reinhard Mey – richtet sich das BSW gegen eine Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht in Deutschland. Stattdessen plädiert das Bündnis für eine starke Berufsarmee, die klar auf Verteidigungsaufgaben ausgerichtet ist.

Unterstützung durch Stadträte

Bei der Kundgebung in Neugablonz vertreten auch zwei Kommunalpolitiker die Position des BSW:
Paul Meichelböck, Stadtrat aus Kaufbeuren, sowie Bernd Gramlich, Stadtrat aus Buchloe, stehen für Gespräche mit Interessierten zur Verfügung und beantworten Fragen rund um die sicherheitspolitische Position des Bündnisses.

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Politik

Pascal Lechler kandidiert für das Amt des Oberbürgermeisters in Kaufbeuren

SPD setzt auf Erfahrung, Engagement und soziale Schwerpunkte

Der SPD-Ortsverein Kaufbeuren hat Pascal Lechler einstimmig als Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl nominiert. Der 45-jährige Diplomverwaltungswirt ist derzeit als Regierungsamtsrat beim Bundeswehrdienstleistungszentrum Kaufbeuren tätig und bringt neben seiner beruflichen Erfahrung ein breites ehrenamtliches Engagement mit.

Ehrenamt und Stadtentwicklung – ein starkes Fundament

Lechler ist seit Jahren im Kaufbeurer Stadtrat aktiv und engagiert sich darüber hinaus als Ersatzschöffe am Jugendgericht sowie als stellvertretender Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kaufbeuren und des Kreisverbands Kaufbeuren-Ostallgäu. Zusätzlich ist er in mehreren Sportvereinen, im Tänzelfestverein und bei der Kulturgruppe Blaue Blume aktiv.

Diese breite Aufstellung spiegelt seinen zentralen Anspruch wider: „Kaufbeuren für alle“, unabhängig von Herkunft, Alter oder Geschlecht.

Familienpolitik im Fokus

Ein Schwerpunkt seiner politischen Arbeit liegt in der Unterstützung von Familien. Lechler betont die Notwendigkeit eines konsequenten Ausbaus von Kindertagesstätten und Schulen, insbesondere mit Blick auf die gesetzlich verankerte Ganztagsbetreuung. Für eine wachsende Stadt wie Kaufbeuren sei dies ein zentrales Zukunftsthema.

Umwelt und Klima als politische Schwerpunkte

Ein weiteres zentrales Anliegen ist der Umwelt- und Klimaschutz. Unter Lechlers Mitwirkung und mit Unterstützung der Jugendinitiative Generation KF wurde die Stelle einer Klimaschutzmanagerin geschaffen. Wiederholt hatte die SPD zudem eine Baumschutzsatzung beantragt, die jedoch bislang abgelehnt wurde.

Lechlers Fazit: „Wer in Kaufbeuren grün will, muss rot wählen.“

Sozialer Wohnungsbau mit Augenmaß

Im Bereich Wohnungsbau spricht sich Lechler für eine Quote von 25 Prozent im sozialen Wohnungsbau aus – vorausgesetzt, entsprechende Fördermittel von Bund und Land stehen zur Verfügung. Er betont, dass Nachverdichtung nicht zulasten der Lebensqualität gehen dürfe. Wichtig seien ausreichend Spielplätze, aber auch Stellplätze für Autos und Fahrräder.

Sportförderung langfristig denken

Auch dem Sport misst Lechler eine hohe Bedeutung bei. Die Stadt müsse die Arbeit der lokalen Vereine weiter unterstützen. Positiv hebt er den Sportentwicklungsplan hervor, der mit wissenschaftlicher Begleitung erstellt wurde. Er umfasst 50 Maßnahmen, die innerhalb der nächsten 15 Jahre schrittweise umgesetzt werden sollen – eine Grundlage für eine nachhaltige Sportförderung.

Eine vielfältige Liste für die Stadtratswahl

Im Anschluss an die OB-Nominierung wurden alle 40 Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl vorgestellt – ebenfalls einstimmig gewählt. Die Co-Vorsitzende Catrin Riedl zeigte sich erfreut:
„Wir sind richtig stolz auf diese Liste.“
Auch Vorstandsmitglied Martin Valdes-Stauber, Beauftragter des Stadtrates für Vielfalt und Offene Gesellschaft, lobte:
„Es ist eine bunte Liste, die das gesamte Spektrum unserer vielfältigen Stadt abbildet.“

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Politik Verwaltung

Zukunft nicht verpassen: Kaufbeuren braucht längere Bahnsteige

Grünen-Fraktion fordert Bahnsteiglänge von 280 Metern beim Bahnhofumbau

Die grüne Stadtratsfraktion bringt einen Sachantrag ein, mit dem die Stadtverwaltung beauftragt werden soll, um beim barrierefreien Umbau des Bahnhofs ausreichend lange Bahnsteige sicherzustellen. Die Stadtverwaltung soll sich bei den zuständigen Behörden und Unternehmen dafür einsetzen, dass die Bahnsteige eine Länge von mindestens 280 Metern erhalten.

Der Umbau des Bahnhofs Kaufbeuren ist für 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme zum Fahrplanwechsel 2027. Nach bisherigen Planungen sollen die Bahnsteige lediglich auf 240 Meter verkürzt werden. Das ist nach Ansicht der Grünen zu kurz, um den zukünftigen Zuglängen und dem steigenden Fahrgastaufkommen gerecht zu werden. Zudem ist der Bahnhof Kaufbeuren im Deutschlandtakt langfristig als Fernverkehrshalt vorgesehen. Zu kurze Bahnsteige würden spätere Anpassungen erschweren oder verteuern und könnten die Anbindung Kaufbeurens an den überregionalen Bahnverkehr schwächen.

Wer heute die Bahnsteige zu kurz plant, bremst den Bahnverkehr von morgen aus“, sagt Marcus Kühl, Beauftragter des Stadtrats für Mobilität sowie Regionalbeauftragter des Fahrgastverbands PRO BAHN für Ostallgäu/Kaufbeuren. „Die Studienlage ist eindeutig: Für moderne Akkuhybridzüge und mögliche Fernverkehrsverbindungen werden Bahnsteiglängen von mindestens 280 Metern benötigt. Wir müssen jetzt handeln, damit Kaufbeuren nicht dauerhaft vom Ausbau des Bahnangebots abgekoppelt wird.“ Ein weiteres zentrales Argument ist die Kapazität. Schon heute verkehren zu Hauptverkehrszeiten Züge mit vier Einheiten und knapp 600 Sitzplätzen. Die Verkürzung auf drei Einheiten, wie sie die BEG derzeit als ausreichend ansieht, würde eine deutliche Verringerung des Platzangebots bedeuten und die ambitionierten Ziele zur Verdoppelung der Fahrgastzahlen bis 2030 gefährden.

Auch Bürgermeister Oliver Schill, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtrat, unterstützt das Anliegen: „Der Stadtrat sollte in dieser Frage geschlossen auftreten. Mit einem klaren Beschluss stärken wir die Position des Oberbürgermeisters in den Gesprächen mit BEG und DB InfraGo und zeigen, dass Kaufbeuren hier eine gemeinsame, vorausschauende Linie vertritt. Wir brauchen eine Infrastruktur, die nicht nur für heute, sondern auch für die nächsten Jahrzehnte passt.“

Mit dem Antrag soll daher nicht nur die inhaltliche Position der Stadt festgelegt werden, sondern auch ein starkes politisches Signal an die beteiligten Institutionen gehen. Eine breite Unterstützung im Stadtrat würde die Verhandlungsposition der Stadt erheblich stärken.

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Politik Veranstaltung

Bernhard Pohl (FW) lädt zur Bürgersprechstunde in Mindelheim

Fragen, Anliegen, Anregungen – direkt ins Gespräch kommen

Am Donnerstag, den 30. Oktober 2025, haben Bürgerinnen und Bürger im Unterallgäu wieder die Möglichkeit, direkt mit dem Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl (Freie Wähler) ins Gespräch zu kommen.

Die nächste Bürgersprechstunde findet von 15:30 bis 17:00 Uhr im Abgeordnetenbüro in der Bahnhofstraße 50 in Mindelheim statt.

Politik zum Mitreden

Alle Interessierten sind eingeladen, ihre Anliegen vorzubringen, Fragen zu stellen oder Anregungen zu aktuellen Themen der Landes- und Regionalpolitik zu geben. Ob es um Infrastruktur, Bildung, Energie oder regionale Projekte geht – der persönliche Austausch steht im Mittelpunkt.

Wechselnde Standorte – Anmeldung erbeten

Die monatlichen Bürgersprechstunden wechseln zwischen den Standorten Kaufbeuren und Mindelheim, um Bürgernähe in beiden Regionen zu ermöglichen.

Um eine telefonische Anmeldung unter 08261 75998080 wird gebeten, damit Wartezeiten möglichst kurz gehalten werden können.

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Politik Veranstaltung

Grüner Bürger-Stammtisch 28.10. in Kaufbeuren: Mitreden, mitgestalten, kandidieren

Offener Austausch zur Kommunalwahl 2026 – mit Bürgermeister Oliver Schill

Am Dienstag, 28. Oktober 2025, lädt die Grüne Stadtratsfraktion Kaufbeuren alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Bürger-Stammtisch ein. Beginn ist um 19 Uhr in der Weinstube Platzl (Neue Gasse 8, Kaufbeuren).

Die Veranstaltung ist offen für alle – unabhängig von politischer Erfahrung oder Parteizugehörigkeit. Willkommen sind Neugierige ebenso wie Engagierte mit konkreten Anliegen.

„Politik lebt vom Mitmachen“

Bürgermeister Oliver Schill, Vorsitzender der Grünen Stadtratsfraktion, wird den Abend mit einem kurzen Impuls eröffnen. Ihm ist wichtig: „Politik lebt vom Mitmachen – nicht nur vom Zuschauen. Wir möchten Menschen ermutigen, sich aktiv einzubringen und vielleicht sogar selbst Verantwortung zu übernehmen.“

Kandidieren für die Stadtratswahl 2026

Ein Schwerpunkt des Abends liegt auf der bevorstehenden Stadtratswahl im März 2026. Wer Interesse an einer Kandidatur auf der Grünen Liste hat, erhält beim Stammtisch Informationen zum Ablauf und den Voraussetzungen – auch ohne Parteimitgliedschaft. Die Fraktion möchte Bürgerinnen und Bürger gewinnen, die Kaufbeuren mitgestalten wollen: offen, engagiert und verantwortungsvoll.

„Unser Ziel ist ein lebendiges, offenes und transparentes Kaufbeuren. Dafür brauchen wir Menschen mit Ideen und Herz“, so Schill.

Gespräch auf Augenhöhe

Der Bürger-Stammtisch versteht sich als Ort des Austauschs – ohne formelle Hürden, dafür mit Raum für Fragen, Anregungen und Gespräche. Die Grünen möchten mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch kommen, zuhören und gemeinsam über die Zukunft der Stadt nachdenken.

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Politik

Der Mond ist das Ziel!

Astronauten trainierten in den Allgäuer Alpen Helikopterflüge. Ausgangspunkt hierfür war der Fliegerhorst Kaufbeuren.

Die European Space Agency (ESA) bereitet sich auf die Teilnahme europäischer Astronautinnen und Astronauten an einer Mondlandemission vor. Die Astronauten Matthias Maurer und Alexander Gerst, zwei Wochen später auch Samantha Cristoforetti und Thomas Pesquet, übten für die Landung auf dem 384.400 Kilometer entfernten Trabanten der Erde in den Allgäuer Alpen. Dabei unterstützt sie das Internationale Hubschrauberausbildungszentrum der Bundeswehr. Dieses hat im Rahmen einer Kooperation mit der ESA in nur wenigen Monaten ein spezielles Helikoptertraining für die Raumfahrer entwickelt.

Zwei Helikopter des Typs EC 135 landen Anfang Oktober 2025 gekonnt und präzise auf einem Hallenvorfeld im Fliegerhorst Kaufbeuren. Gesteuert werden sie von zwei Männern, die gerade erst vor wenigen Tagen erstmalig am Steuerknüppel eines Hubschraubers saßen. „Wir wussten vor zwei Wochen noch nicht im Detail, wie man einen Helikopter fliegt und heute machen wir schon Flüge mit komplexen Landungen, die sich total leicht anfühlen“, berichtet Alexander Gerst sichtlich positiv überrascht während einer Pause zwischen zwei Helikopter-Übungsflügen. Das Internationale Hubschrauberausbildungszentrum der Bundeswehr konzipierte mit der ESA einen maßgeschneiderten Intensiv-Lehrgang. Ziel ist es, die Astronauten fit für vertikale Landeverfahren in unwegsamem Gelände zu machen. „Wir müssen vertikal auf einer Stelle landen, die nicht geplant ist für unsere Ankunft. Genau das erarbeiten wir uns beim Gebirgsflug in den Alpen“, erklärt Matthias Maurer.

Im Simulatorzentrum der Bundeswehr in Bückeburg wurde für die Astronauten sogar eine komplexe Mondumgebung programmiert. Im „Motion-Sim“ können sie sich genaustens auf die Gegebenheiten des Mondes vorbereiten. „Wir können im Simulator in einer Mondumgebung mit Kratern und Gebirgen fliegen. Man sieht aufgrund fehlender Skaleneffekte und unterschiedlich großer Krater nicht, wie nahe man an der Oberfläche ist, und muss deshalb hauptsächlich nach Instrumenten fliegen. Dabei gilt es, sich an typische optische Illusionen zu gewöhnen, um sich nicht von ihnen fehlleiten zu lassen. Bei der Landung wird zudem viel Staub aufgewirbelt, und es droht die Gefahr, dass man den visuellen Kontakt zum Boden verliert. Dank des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums können wir üben, in solchen Situationen den Überblick und die Kontrolle über das Landevehikel zu bewahren“ berichtet Gerst. Er betonte zudem: „Was wir hier machen, ist auf Augenhöhe mit anderen internationalen Raumfahrtagenturen wie zum Beispiel der NASA. Durch die Integration von Gebirgsflügen hebt sich das europäische Helikoptertraining sogar qualitativ deutlich von internationalen Standards ab. Das ist ein großartiges Zeichen und wichtig für das neue Selbstverständnis Europas. Nicht zuletzt können wir damit auch der jungen Generation zeigen, dass man hier in Deutschland und Europa coole Sachen machen und Träume verwirklichen kann. Ihr könnt auch hier Astronaut oder Astronautin werden, aber auch Heeresflieger oder Heeresfliegerin.“

Auf die Frage, warum der Mond das Ziel sei, erklärt Maurer: „Auf dem Mond können wir unglaublich viel lernen: ´Wie entstand unser Sonnensystem und wie kam das Leben auf die Erde? Wir können dort neue Technik ausprobieren und Teleskope aufstellen, mit denen wir weit in die Vergangenheit des Universums schauen können aber auch gleichzeitig für die Erde gefährliche Asteroiden und Kometen frühzeitig erkennen. Der Mond wird unser Sprungbrett ins All.“

Die Ausbildung ist Teil des Artemis-Programms, das erstmals seit der Apollo-17-Mission im Jahr 1972, wieder das Ziel verfolgt, mit Astronauten und Astronautinnen auf dem Mond zu landen.

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Politik

Mitgliederversammlung der CSU Kaufbeuren nominiert Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl am 8. März 2026

Gemeinsam weiter – Team ’26 steht!

Mit klarer Haltung und einem starken Zeichen der Geschlossenheit präsentierte sich die CSU Kaufbeuren bei ihrer Mitgliederversammlung am 22. Oktober 2025. Im Mittelpunkt stand die Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehende Stadtratswahl am 8. März 2026. Insgesamt wurden 40 Personen für die Wahl aufgestellt, ergänzt durch vier Ersatzkandidaten.

Die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried eröffnete die Versammlung mit einem deutlichen Statement: „Wir sind die noch einzig verbliebene Volkspartei – und genau das zeigt sich in unserer Liste für die Kommunalwahl.“ Gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Bosse und Fraktionsvorsitzendem Christian Sobl hatte sie die Liste erarbeitet und in guten Gesprächen mit den Kandidaten die Plätze vergeben.

Die CSU-Liste spiegelt die Vielfalt der Stadt wider: 16 Frauen und 24 Männer treten zur Wahl an – ein Rekordwert in Sachen Frauenquote bei der örtlichen CSU. Das Durchschnittsalter liegt bei 48,2 Jahren, was laut der Ortsvorsitzenden Julia von Stillfried einen realistischen Querschnitt durch die Bevölkerung darstellt. Kandidaten aus allen Stadtteilen sind vertreten, darunter Ur-Kaufbeurer, Bürger mit Migrationshintergrund, ein Kandidat mit Sehbehinderung sowie Vertreter verschiedenster Berufsgruppen – vom Handwerker über die Schulrätin bis hin zum Anwalt und Physiotherapeuten, alles ist dabei.

Angeführt wird das Team von Oberbürgermeister Stefan Bosse, der in seiner Rede die Richtung für den Wahlkampf und die kommende Legislaturperiode skizzierte. Im Fokus stehen der Infrastrukturausbau, insbesondere die B12 und die Bahnhöfe, sowie Investitionen in Schulen und Kindergärten. Dazu kommt die Digitalisierung. Bosse betonte die Bedeutung einer wirtschaftlichen Weiterentwicklung mit Zukunftstechnologien: „Wir erleben gerade einen großen Wandel in der Wirtschaft, und darin sehen wir eine Chance für Kaufbeuren.“ Gleichzeitig mahnte er zur Haushaltskonsolidierung, um auch künftig handlungsfähig zu bleiben: „Die CSU ist die Partei der Wirtschaftskompetenz und der wirtschaftlichen Vernunft.“

In einer abwechslungsreichen PowerPoint-Präsentation stellte Julia von Stillfried die Kandidatinnen und Kandidaten vor. Jeder von ihnen hatte im Vorfeld ein persönliches Statement abgegeben – ein Einblick in individuelle Motivationen und politische Schwerpunkte. Die Themen reichten von Innenstadtentwicklung über Sicherheit bis hin zu Sport und Lebensqualität. Besonderen Applaus erhielt ein Statement, das die Demokratie und die Bedeutung der politischen Mitte hervorhob. Die CSU Kaufbeuren positioniert sich klar gegen extreme Positionen – egal ob von links oder rechts – und bekennt sich deutlich zum Unionskurs.

Die Wahlleitung übernahm anschließend Ulf Jäkel, CSU-Grande aus Kaufbeuren, der routiniert und mit ruhiger Hand durch den Abstimmungsprozess führte. Zu Beginn fragte er die Versammlung, ob die Liste im Gesamten abgestimmt werden könne oder ob Einzelabstimmungen gewünscht seien. Da sich niemand zu Wort meldete, wurde die Liste in geheimer Wahl en bloc abgestimmt – mit einem beeindruckenden Ergebnis: 96 Prozent Zustimmung für das Team ’26. Mit diesem klaren Votum zieht die CSU Kaufbeuren mit spürbarem Teamgeist in die kommenden Monate. „Gemeinsam weiter – für eine Stadt für alle!” Mit diesen Worten endete die Mitgliederversammlung zur Nominierung der CSU-Stadtratskandidaten.

Liste der CSU-Kandidatinnen und -Kandidaten für die Stadtratswahl 2026

  1. Stefan Bosse
  2. Julia von Stillfried
  3. Stephan Stracke MdB
  4. Christian Sobl
  5. Thorsten Friedrich
  6. Verena Finsterwalder
  7. Johannes Böckler
  8. Dr. Özlem Nigar-Tas
  9. Gertrud Gellings
  10. Markus Holste
  11. Tamur Khan
  12. Stefan Ostenrieder
  13. Alexandra Hübner-Sturm
  14. Bastian Höhne
  15. Stephanie Bittner
  16. Andreas Hauptmann
  17. Eva Schwemmer
  18. Sascha Raupach
  19. Markus Chmiel
  20. Dr. Erika Rössler
  21. Larissa Lüder-Pethke
  22. Michaela Zimmermann
  23. Kathrin Burkard
  24. Claus Tenambergen
  25. Ulrike Seidl
  26. Patrick Marxer
  27. Mike Bergau
  28. André Durow
  29. Pauline Lajehanniere-Appel
  30. Julius Sobeck
  31. Dr. Sebastian Weinig-Berger
  32. Ralf Patzelt
  33. Gregor Blumtritt
  34. Dr. Cordula von der Ropp
  35. Waldemar Schmol
  36. Giuseppe Di Palo
  37. Helmut Heinrich
  38. Sabine Kreuter
  39. Matthias Queisser
  40. Susi Schiller

Ersatzkandidaten

E1. Reinhard Krömer
E2. Debora Di Carlo
E3. Sidonie Brauner
E4. Gerhard Bromberger

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Allgemein Politik Verwaltung

Kaufbeuren erhält finanzielle Unterstützung in Höhe von 3,7 Millionen Euro

Wie Stabilisierungshilfen des Freistaats Bayern Kommunen entlasten

Die finanzielle Lage vieler bayerischer Kommunen ist weiterhin angespannt. Um handlungsfähig zu bleiben, sind Städte wie Kaufbeuren auf Unterstützungsmaßnahmen des Freistaats Bayern angewiesen. Auch im Jahr 2025 stellt der Freistaat erneut Mittel in Millionenhöhe bereit: Insgesamt 92 Millionen Euro für Stabilisierungshilfen und 46 Millionen Euro für Bedarfszuweisungen.

Kaufbeuren erhält dabei zum zweiten Mal in Folge eine bedeutende Zuweisung. Der Verteilerausschuss hat beschlossen, der Stadt 3,7 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen – nach 3,5 Millionen Euro im Vorjahr.

Bernhard Pohl: „Kein Bürgergeld für Kommunen“

Der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler), stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag, begrüßt die Unterstützung: „Die Stadt Kaufbeuren ist dringend auf die Stabilisierungshilfen angewiesen. Damit wird der Konsolidierungskurs der Stadt maßgeblich unterstützt. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung der finanziellen Leistungsfähigkeit.“

Dabei betont Pohl, dass die Zuweisungen keine Selbstverständlichkeit sind: „Stabilisierungshilfen sind keine Almosen oder Bürgergeld für Kommunen. Von der Stadt wird ein Sparwille und rigorose Haushaltsdisziplin erwartet. Oberbürgermeister Stefan Bosse und der Stadtrat haben dies verinnerlicht und höchst professionell umgesetzt.“

Auch die Rolle der Verwaltung hebt Pohl hervor: „Markus Pferner und sein Team haben großartige Arbeit geleistet. Nur so ist es gelungen, die hohe Zahl des vergangenen Jahres noch einmal zu steigern.“

Oberbürgermeister Bosse: „Eine wichtige Unterstützung in kritischer Zeit“

Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU) betont die Dringlichkeit der Mittel: „Stagnierende Steuereinnahmen aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland haben dazu geführt, dass Städte wie Kaufbeuren an substanzielle Einschnitte denken müssen. Um weiter handlungsfähig zu bleiben, tut uns die Finanzzuweisung ausgesprochen gut.“

Bosse sieht in der Entscheidung auch ein Zeichen des Vertrauens in die Stadtpolitik: „Der Freistaat glaubt an unseren Konsolidierungswillen und belohnt unsere Anstrengungen. Das heißt für mich aber auch, dass wir unseren Kurs in den kommenden Jahren fortsetzen müssen.“

Peter Wachler: „Politisches Zeichen für unsere Region“

Auch der Landtagsabgeordnete Peter Wachler (CSU) hebt die Bedeutung der Entscheidung hervor: „Der Freistaat Bayern steht fest an der Seite seiner Kommunen – und verschafft ihnen zusätzlichen Spielraum. Das ist ein wichtiges politisches Zeichen für unsere gesamte Region.“

Er zeigt sich zuversichtlich, dass Kaufbeuren die Auflagen erfüllen kann, damit die Mittel ausgezahlt werden: „Ich bin zuversichtlich, dass die Stadt Kaufbeuren die erforderlichen Auflagen in Kürze erfüllt.“

Hintergrund: Was sind Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen?

Die Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen werden jährlich durch einen Verteilerausschuss vergeben, dem unter anderem das Finanz- und Innenministerium sowie die vier kommunalen Spitzenverbände angehören.

Bedarfszuweisungen helfen Kommunen mit rückläufiger Bevölkerungsentwicklung oder besonderen Belastungen. Stabilisierungshilfen sind speziell für strukturschwache Kommunen gedacht, die ihre Verschuldung reduzieren müssen – um zum Beispiel im Gesundheits- oder Bildungsbereich handlungsfähig zu bleiben.

Die Beträge für das Jahr 2026 werden voraussichtlich am 30. Oktober 2025 im Rahmen der Verhandlungen über den kommunalen Finanzausgleich festgelegt.

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Politik Soziales

Frauen bewegen Politik – Einladung zur Diskussionsveranstaltung

Warum es mehr weibliche Stimmen in der Kommunalpolitik braucht

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren lädt in Kooperation mit dem Netzwerk femma – Frauen in Ausbildung und Beruf – herzlich zur Veranstaltung „Frauen in die Politik“ ein. Ziel des Abends ist es, Frauen zu ermutigen, sich politisch zu engagieren, den Austausch mit aktiven Kommunalpolitikerinnen zu fördern und aufzuzeigen, wie vielfältig die Wege in die Kommunalpolitik sein können. Denn: Mehr Frauen in politischen Gremien bedeuten mehr Perspektiven, mehr Gleichstellung und mehr Zukunftsgestaltung im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch 29. Oktober 2025, von 17:30 bis 19:30 Uhr in der LILLI (Supertecture Headquater), Kaisergässchen 5 in Kaufbeuren statt. Eingeladen sind interessierte Bürgerinnen, junge Frauen, Schülerinnen und bereits politisch Engagierte – kurz: alle, die sich für Gleichstellung und Teilhabe in der Kommunalpolitik interessieren.

Ein kurzer Impulsvortrag gibt einen Einblick in die aktuelle Geschlechterverteilung im Stadtrat Kaufbeuren und zeigt auf, warum Frauen in der Kommunalpolitik noch unterrepräsentiert sind – und was sich ändern muss, damit mehr Frauen politisch aktiv werden.

Anschließend berichten Stadträtinnen und Politikerinnen in einer Podiumsdiskussion von ihren persönlichen Erfahrungen: Was hat sie zur Kandidatur bewegt? Welche Hürden haben sie überwunden? Und was wünschen sie sich von anderen Frauen?

Im Anschluss bieten Themeninseln Raum für den direkten Austausch – zu Fragen wie dem Einstieg in die Kommunalpolitik, den Aufgaben des Stadtrates sowie der Vereinbarkeit von Politik und Privatleben.

Die Veranstaltung ist kostenlos und ohne Anmeldung.

In dem Rahmen der Veranstaltung „Frauen in die Politik“ hat bereits am Sonntag den 12.10.2025 eine Aktion in der Ludwigstraße stattgefunden, um die ungleiche Verteilung der Geschlechter im Stadtrat aufzuzeigen (siehe Bild).

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Politik

Neues Bündnis für Kaufbeuren: Überparteiliche Wählergruppe tritt zur Stadtratswahl 2026 an

„Bündnis Zukunft Kaufbeuren“ gegründet – Dr. Thomas Jahn einstimmig zum Vorsitzenden gewählt

Für die Stadtratswahl am 8. März 2026 hat sich am 07.10.2025 in Kaufbeuren eine neue überparteiliche Wählergruppe mit dem Namen „Bündnis Zukunft Kaufbeuren“ gegründet. Die Gründung geht auf eine gemeinsame Initiative aus den Parteien dieBasis, der Bayernpartei und der WerteUnion zurück. Zum 1. Vorsitzenden der neuen Wählergruppe wurde einstimmig der Kaufbeurer Rechtsanwalt und Stadtrat Dr. Thomas Jahn (WerteUnion) gewählt. Als Stellvertreter stehen ihm Jürgen Grieshaber (dieBasis) und Thomas Pfaffenbauer (Bayernpartei) zur Seite. Bernd Fuhrmann übernimmt das Amt des Schatzmeisters. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Christiane Böhme (Schriftführerin), Karin Röhl (Medienbeauftragte) und Astrid Kuby (Beisitzerin) gewählt. Lydia Fichtl fungiert als Kassenprüferin.

In großer Einmütigkeit beschloss die Gründungsversammlung auch die Schwerpunkte für die kommunalpolitische Zielsetzung des neuen Bündnisses. Die Mitglieder der neuen Wählergruppe wollen ein bürgernahes Gegenmodell zu den etablierten Parteien für ein zukunftsfähiges und wirtschaftsfreundliches Kaufbeuren bieten. Bürokratie und Abgaben sollen gesenkt, der Breitensport stärker gefördert und zusätzliche Flächen für Wohnen und Gewerbe rascher erschlossen werden. Für das Bündnis Zukunft Kaufbeuren verdient die Altstadt mehr als nur Symbolpolitik, sondern greifbare Maßnahmen, wie ein echtes Stadtmanagement zur Beseitigung der Ladenleerstände.

Die Gründungsmitglieder wollen ihre neue Wählergruppe als Mitmach-Plattform verstehen und sehen die Notwendigkeit für eine unideologische, bürgerfreundliche Stadtpolitik, bei der der Mensch, nicht Lobbyinteressen oder Parteiprogramme im Mittelpunkt stehen sollen. Das neue Bündnis ist daher offen für Mitglieder aus anderen Parteien oder Parteiungebundene, die das Leitbild des selbstdenkenden, kritischen Bürgers teilen und der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft entgegenwirken wollen.

Die Vorbereitung zur Aufstellung der Stadtratsliste, zu der alle interessierten Bürger Kaufbeurens eingeladen sind, soll am Dienstag, den 21.10.2025 um 19.00 Uhr im Café Alpenblick in Kaufbeuren erfolgen. Die Listenkandidaten werden dann auch weitere politische Ziele für Kaufbeuren beschließen und über die Nominierung eines OB-Kandidaten entscheiden. Sicher ist für die Gründungsmitglieder schon jetzt, dass das neue Bündnis einen Beitrag für eine Wende zur Vernunft, ohne Klima-Klimbim, ohne Gender-Gaga und ohne die Bevorzugung bestimmter Lobbys leisten muss, wenn Familien, Normalverdiener und auch Senioren wieder bessere Verhältnisse vorfinden sollen. Das Bündnis Zukunft Kaufbeuren hat sich daher auch vorgenommen, Wege aus der Schuldenfalle Kaufbeurens aufzuzeigen. Viele achtsame und am gesunden Menschenverstand orientierte Lösungen sind meist auch die kostengünstigsten, gerade beim Bauen und in der Verkehrspolitik, bei der die Ausgrenzung des Autoverkehrs beendet werden soll.

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Allgemein Politik

CSU stellt sich geschlossen hinter Stefan Bosse

100 Prozent Zustimmung für den amtierenden Oberbürgermeister – Nominierung mit Standing Ovations

Am Mittwochabend, dem 1. Oktober 2025, traf sich der CSU-Ortsverband Kaufbeuren in den Räumen der Firma Linara am Bavariaring, um über die Nominierung des amtierenden Oberbürgermeisters Stefan Bosse zu entscheiden. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: 100 Prozent der anwesenden Mitglieder stimmten für seine erneute Kandidatur.

Die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried eröffnete die Veranstaltung mit einer optimistischen Rede. Sie hob hervor, dass es ein großes Glück sei, mit Stefan Bosse einen erfahrenen und gut vernetzten Kandidaten in schwierigen Zeiten ins Rennen schicken zu können.

Rückhalt aus Land und Bund

In ihren Grußworten dankten die Landtagsabgeordneten Peter Wachler und Andreas Kaufmann sowie Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke dem Oberbürgermeister für die vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. Bosse habe sich als verlässlicher und leidenschaftlicher Stadtoberhaupt bewiesen – „ein OB rund um die Uhr“, wie es auch auf seiner Website heißt.

Ein persönlicher Moment für den OB

Ein dreiminütiges Video mit dem Titel „Wer ist hier der Boss?“ sorgte für emotionale Momente. Parteimitglieder aus verschiedenen Bereichen äußerten darin ihre Unterstützung für Bosse und begründeten, warum sie ihn am 8. März 2026 wiederwählen möchten. Die Überraschung rührte nicht nur den Oberbürgermeister selbst.

Reflektierter Rückblick und klare Botschaft

Stefan Bosse nutzte seine Bewerbungsrede für einen persönlichen Rückblick auf zwei Jahrzehnte Amtszeit. Trotz einer EDV-Panne, die ihn zur Improvisation zwang, überzeugte er mit einer klaren, reflektierten Rede. Bosse stellte heraus, wie alltäglich kleine und große Krisen im Rathaus geworden seien – von der Pandemie über globale Entwicklungen bis hin zur kommunalen Herausforderung.

Er betonte, wie wichtig politische Stabilität und Zusammenarbeit sind. Mit Blick auf die Unterstützung durch die Freien Wähler sagte Bosse: „Wenn CSU und Freie Wähler wie in München zusammenarbeiten, können wir für unsere Stadt noch mehr erreichen.“ Er dankte den anwesenden Vertretern, Landtagsabgeordnetem Bernhard Pohl und Stadtrat Heinz Peter Kempf, für die geplante Mitnominierung.

Abgrenzung gegenüber politischen Extremen

Bosse machte auch deutlich, wofür er steht – und wogegen. Es sei entscheidend, die Stadt zusammenzuhalten und demokratische Werte zu verteidigen. Dabei distanzierte er sich ausdrücklich von extremistischen Tendenzen am rechten wie linken Rand.

Herausforderungen und Perspektiven für Kaufbeuren

Mit ernsten Worten beschrieb Bosse die aktuelle Lage als die schwierigste seit dem Zweiten Weltkrieg. Trotz mancher Ratschläge zum Aufhören wolle er weitermachen – aus Überzeugung und mit dem Vertrauen auf Erfahrung und gewachsene Netzwerke.

Kaufbeuren bringe besondere Herausforderungen mit sich. „Die Geschichte hat es nicht immer gut mit uns gemeint“, so Bosse. Als Beispiele nannte er politische Versäumnisse vor seiner Amtszeit, die Auswirkungen der Corona-Pandemie und internationale Krisen wie den Ukraine-Krieg oder die US-Politik unter Donald Trump.

Sein Motto sei daher: „Anpacken und machen, was möglich ist.“ Konkret verwies er auf positive Entwicklungen wie das Bevölkerungswachstum, neue Kindergartenplätze, Investitionen in Schulen und das geplante Gewerbegebiet „Im Hart“.

Eindeutiges Votum und Ausblick

Im anschließenden Wahlgang stellte sich Bosse als einziger CSU-Kandidat zur Wahl. Die 100-prozentige Zustimmung und stehende Ovationen zeigten den Rückhalt innerhalb der Partei. Trotz seiner langjährigen Amtszeit nahm Bosse das Ergebnis nicht als selbstverständlich.

Zum Abschluss dankte er seinen Unterstützern – besonders seiner Familie und Lebensgefährtin Katja Brauner. Gemeinsam mit Julia von Stillfried blickte er voraus: Am 22. Oktober 2025 werden die 40 CSU-Stadtratskandidaten für Kaufbeuren nominiert. Bosse versprach: „Gemeinsam geht es weiter – mit einem starken Team und voller Einsatz für unsere Stadt.“

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Politik

Kommunen in Schwaben schlagen Alarm: Finanzlage droht zu kippen

Oberbürgermeister und Landräte fordern entschlossenes Handeln von Bund und Ländern

Kaufbeuren/Lindau (Bodensee). Die Haushaltsplanungen für das Jahr 2026 laufen bereits und lassen einen Blick auf die kommenden Defizite der Städte, Landkreise und Gemeinden in Schwaben zu. Überall wird sichtbar: Die Kommunalfinanzen befinden sich im freien Fall, auch in Schwaben droht eine epochale Krise.

Die katastrophale Entwicklung der Ausgaben – insbesondere bei Personal- und Sozialausgaben sowie bei der Bezirksumlage – führt zu Rekorddefiziten in den kommunalen Haushalten. Schulden steigen sprunghaft an, laufende Verwaltungsausgaben müssen in vielen Kommunen mit Kassenkrediten finanziert werden.

„Die daraus resultierenden Schuldendienstleistungen nehmen uns die letzte Luft zum Atmen“, so Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, Bezirksvorsitzender Schwaben des Bayerischen Städtetags für die kreisfreien Städte.

Viele Kommunen in Schwaben können bereits jetzt ihre Pflichtaufgaben nicht mehr erfüllen. Fehlende Kita-Plätze, Container statt Erweiterungsbauten an Schulen und verschleppte Sanierungen von Verkehrsinfrastruktur und Gebäuden sind die sichtbaren Folgen. Investitionen im gesellschaftlich wichtigen Bereich der freiwilligen Leistungen finden kaum noch Eingang in die Haushaltsberatungen.

Auch Landrat Elmar Stegmann aus Lindau (Bodensee), Bezirksvorsitzender Schwaben des Bayerischen Landkreistags, bekräftigt diese dramatische Lage: „Die staatlichen Zuschüsse für den Neubau und die Sanierung von Schulen und Turnhallen müssen spürbar erhöht werden. Mit den jetzigen Fördersätzen sind die großen Aufgaben, die in den kommenden Jahren auf uns zukommen, schlicht nicht zu stemmen.“

Der Investitionsstau in den schwäbischen Kommunen ist immens und wächst Jahr für Jahr. Daher müssen die Kommunen in dieser Situation durch das Sondervermögen Infrastruktur des Bundes unterstützt werden. Bundesweit erbringen die Kommunen mindestens 70 % der öffentlichen Sachinvestitionen. Deshalb fordern die schwäbischen Oberbürgermeister und Landräte, auch 70 % des bayerischen Anteils aus dem Sondervermögen Infrastruktur zu erhalten – am besten in Form von Pauschalen ohne großen bürokratischen Aufwand über bestehende oder neue Förderprojekte.

„Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und sind auf eine zusätzliche Finanzausstattung angewiesen. Ansonsten droht auch den schwäbischen Kommunen kurz- bis mittelfristig die finanzielle Handlungsunfähigkeit“, berichtet Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Entscheidend ist nun, dass die Mittel aus dem Sondervermögen rasch und ohne bürokratische Hürden bereitgestellt werden. „Wenn die Gelder schnell bei den Gemeinden, Städten und Landkreisen ankommen, können wir sofort Aufträge vergeben. Das bringt unsere Wirtschaft in Schwung, sichert Arbeitsplätze und sorgt für zusätzliche Steuereinnahmen“, so Stegmann.

Als Bezirksvorsitzender des Bayerischen Landkreistags in Schwaben fordert er zudem ein Umdenken bei Bund und Ländern: „Wir brauchen dringend Strukturreformen in der Aufgaben- und Finanzverteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Der Bund muss sich endlich deutlich stärker an der Finanzierung der Aufgaben und Standards beteiligen, die er selbst schafft.“

Und trotz der immensen Herausforderungen betonen beide Kommunalpolitiker: „Wir sind überzeugt: Wenn Bund und Länder jetzt entschlossen handeln, sichern wir nicht nur die Handlungsfähigkeit unserer Kommunen, sondern stärken auch die Daseinsvorsorge und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in unseren Staat.“

Impressum:
Stefan Bosse
Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren
Bezirksvorsitzender für die kreisfreien Verbandsmitglieder
Kaiser-Max-Straße 1
87600 Kaufbeuren
Tel. 08341 437 101
ob-buero@kaufbeuren.de

Elmar Stegmann
Landrat und Vorsitzender des Bezirksverbands Schwaben im Bayerischen Landkreistag
Stiftsplatz 4
88131 Lindau (Bodensee)
Tel. 08382 270-100
landrat@landkreis-lindau.de

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Politik Soziales

OB Bosse lädt zur Sprechstunde: Persönlich ins Gespräch kommen

Direkter Austausch mit der Stadtspitze

Am Montag, den 6. Oktober 2025, haben Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren erneut die Möglichkeit, persönlich mit Oberbürgermeister Stefan Bosse ins Gespräch zu kommen. Die Bürgersprechstunde findet von 14:00 bis 16:00 Uhr im Rathaus statt.

Anmeldung im Vorfeld notwendig

Um Wartezeiten zu vermeiden und eine strukturierte Terminvergabe zu gewährleisten, wird um vorherige Anmeldung gebeten. Interessierte wenden sich hierfür an das Büro des Oberbürgermeisters unter der Telefonnummer 08341 437-102.

Die Bürgersprechstunde bietet Raum für Anliegen, Anregungen oder Fragen zur Stadtentwicklung, kommunalen Projekten oder persönlichen Themen mit Bezug zur Stadtverwaltung.

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Politik

CSU schickt Andreas Bauer ins Rennen um das Landratsamt im Ostallgäu

Ein Macher mit Verwaltungserfahrung und Bodenhaftung – Andreas Bauer soll das Ostallgäu in die Zukunft führen

Vorstand und Kreistagsfraktion der CSU im Ostallgäu haben Andreas Bauer (Helmishofen/Markt Kaltental) als Kandidaten für das Amt des Landrats nominiert. Der 43-Jährige leitet seit 2024 als berufsmäßiger Stadtrat in Kaufbeuren das Referat Wirtschaft, Kultur, Personal und Digitalisierung. Zuvor sammelte er Führungserfahrung in verschiedenen Funktionen im öffentlichen Bereich und einer Unternehmensberatung an der Schnittstelle von Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Bauers Weg steht für das, was das Ostallgäu ausmacht: anpacken, zusammenhalten, Fortschritt mit Bodenhaftung.

Andreas Bauer: „Ich will anpacken, das Mögliche möglich machen, gestalten und nicht verwalten. Starke Wirtschaft, verlässliche Daseinsvorsorge, tragfähige Infrastruktur und fester Zusammenhalt sind meine Leitthemen – und zugleich will ich das Landratsamt als leistungsfähigen, zeitgemäßen Ansprechpartner und Dienstleister weiterentwickeln. Gemeinsam mit unseren Gemeinden will ich den Menschen den Rücken freihalten – damit unser Ostallgäu stark, sicher und lebenswert bleibt.“

Andreas Kaufmann, MdL, CSU-Kreisvorsitzender und selbstständiger Handwerksmeister: „Was Andreas Bauer zu einem ausgezeichneten Landrat für unseren Landkreis macht, ist seine Kompetenz – er denkt nicht nur Wirtschaft vom Betrieb her, sondern sieht das ganze Landratsamt als verlässlichen Dienstleister. Ich bin überzeugt, dass er schnelle Entscheidungen treffen, überflüssige Bürokratie in den Verfahren abbauen und die Menschen wie auch Unternehmen dabei mitnehmen wird. Gerade mit der Politik aus einem Fluss – von der EU über Bund und Freistaat bis hin zum Landratsamt und den Kommunen – wird er und werden wir gemeinsam den Politikwechsel bis vor die Haustür bringen.“

Stephan Stracke, MdB: „Andreas Bauer ist der ideale Landratskandidat für uns im Ostallgäu. Ich habe ihn als einen sympathischen Macher kennengelernt, der es versteht, die Interessen der Menschen und der Wirtschaft mit Verwaltungshandeln zusammenzubringen. Wie das geht, hat er in München und Kaufbeuren gezeigt und dabei stets Ambition mit Realitätssinn verknüpft. Bestes Beispiel hierfür ist das Handlungsprogramm für die Kaufbeurer Altstadt. Ich unterstütze ihn mit aller Kraft und bin überzeugt, dass er eine hervorragende Wahl für die Bürgerinnen und Bürger in unserem Landkreis ist.“

Dr. Alois Kling, Vorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion: „Wir brauchen Verlässlichkeit. Einen Landrat, der mit dem Kreistag und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern intensiv, unterstützend und auf Augenhöhe zusammenarbeitet – und die zahlreichen erfolgreich begonnenen Projekte weiter voran- und sauber ins Ziel bringt.“

Die wirtschaftliche Stärke des Ostallgäus will die CSU mit Bauer weiter ausbauen – mit kurzen Wegen in der Behörde, Tempo bei Genehmigungen und einem klaren Fokus auf Mittelstand, Handwerk, Tourismus und Landwirtschaft. Das Credo lautet: Aus der Praxis für die Praxis. Das verspricht sich die CSU Ostallgäu von Bauer. Er kennt die Anliegen der Menschen und der Betriebe ebenso wie die Abläufe im Amt – ein Vorteil, wenn aus Ideen schnell Lösungen werden sollen.

Vorstand und Kreistagsfraktion haben sich am 24. September einstimmig für Andreas Bauer ausgesprochen. Die offizielle Nominierung erfolgt durch eine gesonderte Delegiertenversammlung, voraussichtlich im Oktober. Dann geht es richtig in den Wahlkampf für die Nachfolge der noch amtierenden Landrätin Maria Rita Zinnecker, die sowohl 2014 das Landratsamt für die CSU zurückgewinnen als auch 2020 im ersten Wahlgang erfolgreich verteidigen konnte.

Zur Person – Überblick:

Andreas Bauer, M.A.
Geboren am 30.12.1981, verheiratet, wohnhaft in Helmishofen (Markt Kaltental).
Studium der Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft sowie Neuere/Neueste Geschichte (LMU), Ausbildung zum systemischen Coach. CSU-Mitglied seit 1999.

Stationen u. a.:
Berufsmäßiger Stadtrat Kaufbeuren (seit 2024), Führungsfunktionen bei der Landeshauptstadt München, in einer Unternehmensberatung, Büroleitung im Landtag; mitunter Verantwortung für Teams mit bis zu ca. 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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Politik Veranstaltung

Josef Kraus kommt nach Kaufbeuren: Vortrag und Diskussion über Bildung, Gesellschaft und die Zukunft Deutschlands

Einladung der WerteUnion ins Café Alpenblick am 11. Oktober

Am Samstag, 11. Oktober 2025, um 18 Uhr, ist Josef Kraus in Kaufbeuren zu Gast. Die Veranstaltung findet im Café Alpenblick, Hans-Böckler-Straße 82, statt. Kraus ist Buchautor, Autor bei Tichys Einblick und ehemaliger Präsident des Deutschen Lehrerverbandes.

Sein Vortrag trägt den Titel:
„Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht – Ist eine Umkehr möglich?“

Themen des Abends

Kraus spricht über gesellschaftliche Entwicklungen, die er kritisch sieht – unter anderem Genderpolitik, die Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien sowie das deutsche Bildungssystem. Als ehemaliger Oberstudiendirektor bringt er dabei langjährige Erfahrung aus der schulischen Praxis ein.

Austausch mit dem Publikum

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Josef Kraus und der Kaufbeurer Stadtrat der WerteUnion, Dr. Thomas Jahn, stehen für Fragen zur Verfügung. Zudem können Bücher von Josef Kraus erworben werden, darunter sein aktuelles Werk „Im Rausch der Dekadenz – Der Westen am Scheideweg“.

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Politik Wirtschaft

Exportflaute trifft Bayerisch-Schwaben – Hoffnung liegt auf Mercosur

Wirtschaft in Wartestellung: Warum neue Impulse aus dem Ausland fehlen

Die exportstarke Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben steht unter Druck. Nach einem Dämpfer im Sommer 2025 meldet die Region sinkende Ausfuhren – vor allem in Richtung USA, einem ihrer wichtigsten Handelspartner. Auch die Handelsbeziehungen mit China und in die Euro-Zone stagnieren. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben warnt vor zunehmenden Risiken für die heimische Wirtschaft.

„Die internationalen Impulse fehlen – und das zunehmend auf breiter Front“, so IHK-Präsident Reinhold Braun. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen seien stabile Exportmärkte entscheidend.

EU-Mercosur-Abkommen als strategische Chance

Angesichts der schwachen internationalen Nachfrage richtet sich der Blick auf das geplante EU-Mercosur-Abkommen. Die IHK Schwaben sieht in der Handelsvereinbarung mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay eine Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen und bestehende Abhängigkeiten zu reduzieren.

Rund 90 Prozent der Zölle sollen im Rahmen des Abkommens entfallen – ein spürbarer Wettbewerbsvorteil für viele Unternehmen. Laut Schätzungen der EU-Kommission könnten allein in Bayern jährlich bis zu 330 Millionen Euro eingespart werden. Besonders profitieren dürften Branchen wie der Maschinenbau, die Automobilzulieferung, Chemie, Kunststoffverarbeitung sowie Medizintechnik.

Regionale Unternehmen sind vorbereitet – politische Umsetzung gefordert

In Bayerisch-Schwaben bestehen bereits erste Geschäftsbeziehungen mit dem Mercosur-Raum. Etwa 300 Unternehmen sind dort aktiv, mehr als 50 betreiben eigene Niederlassungen. Das Exportvolumen bleibt bisher moderat, doch die bestehenden Strukturen gelten als solide Basis für weiteres Wachstum.

Braun fordert deshalb eine zügige und praxisnahe Umsetzung des Abkommens: „Die Unternehmen brauchen jetzt Klarheit.“ Vor allem kleinere Betriebe seien auf einfache Nachweispflichten und eine gegenseitige Anerkennung technischer Standards angewiesen.

Binnenmarkt bleibt unverzichtbar

Neben dem Ausbau internationaler Märkte bleibt auch der EU-Binnenmarkt für Bayerisch-Schwaben von zentraler Bedeutung. Die IHK fordert daher, bestehende Hürden abzubauen – durch Bürokratieabbau, vereinfachte technische Vorgaben und eine engere Vernetzung der Energiesysteme.

„Jetzt gilt es, die Chancen der Europäischen Union besser zu nutzen und den Fokus auf praxisnahe Lösungen zu legen – im Binnenmarkt ebenso wie in der Handelspolitik“, so Braun.

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Politik Veranstaltung

Gemeinsam für den Schutz der Berge

Grüne Kaufbeuren laden zur Wanderung mit Gisela Sengl ein

Die Grünen Kaufbeuren veranstalten gemeinsam mit der DAV-Sektion Kaufbeuren-Gablonz und der Bund-Naturschutz-Ortsgruppe Kaufbeuren am Sonntag, den 14. September, eine besondere Wanderung für alle Naturbegeisterten. Ziel der Aktion ist nicht nur das gemeinsame Naturerlebnis, sondern auch ein politischer Austausch zum Erhalt der bayerischen Alpen.

Treffpunkt und Ablauf der Wanderung

Los geht es um 11 Uhr an der Bushaltestelle Marienschulen/BKH. Von dort aus wandert die Gruppe zur Skihütte. Vor Ort wartet ein gemeinsames Mittagessen (auf Selbstzahlerbasis) sowie ein Begrüßungsdrink auf die Teilnehmenden.

Gisela Sengl spricht über Bergschutz

Mit dabei ist Gisela Sengl, Landesvorsitzende der bayerischen Grünen. Sie wird vor Ort über das sogenannte „Bergzerstörungsgesetz“ sprechen – ein Thema, das aktuell viele Umweltschützerinnen und Bergliebhaberinnen beschäftigt. Im Anschluss steht Sengl auch für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Einladung an alle Naturfreund*innen

Eingeladen sind alle, die sich für den Erhalt der bayerischen Bergwelt interessieren oder sich mit anderen über Naturschutz, Klimapolitik und nachhaltigen Tourismus austauschen möchten. Die Veranstalter freuen sich über eine rege Teilnahme.

Anmeldung per E-Mail an:
📧 veranstaltung@gruene-kaufbeuren.de

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Politik Soziales

Direkter Draht zum Rathaus

Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Stefan Bosse in Neugablonz

Am Montag, den 15. September 2025, lädt Oberbürgermeister Stefan Bosse zur nächsten Bürgersprechstunde ein. Zwischen 14:00 und 16:00 Uhr haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Anliegen, Fragen oder Anregungen direkt mit dem Stadtoberhaupt zu besprechen.

Die Sprechstunde findet im Bürgerzentrum Neugablonz statt – genauer gesagt im Büro der Abteilung Kindertagesbetreuung im Erdgeschoss. Der Zugang erfolgt über die Gewerbestraße 1.

Vorherige Anmeldung notwendig

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um eine vorherige Anmeldung im Büro des Oberbürgermeisters gebeten. Interessierte können sich telefonisch unter 08341 437-102 anmelden.

Neuer Standort seit April 2025

Ein kurzer Hinweis für alle Besucher: Die Bürgersprechstunden finden seit April 2025 im Bürgerzentrum Neugablonz (Adresse: Bürgerstraße 2, Eingang über Gewerbestraße 1) statt.

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Politik Soziales

Bayerischer Europaminister Eric Beißwenger besucht Family Center in Neugablonz

Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ stellt soziales Engagement vor – Dialog mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft

Der Bayerische Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales, Eric Beißwenger, hat am vergangenen Freitag, den 29.08.2025, das Family Center der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ besucht. Auf Einladung von Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, informierte sich der Minister über die vielfältigen sozialen Aktivitäten der Stiftung sowie über das Secondhand-Kaufhaus Family Store, in dessen integriertem Bistro das Treffen stattfand.

„Mit unserer Stiftung möchten wir Menschen unterstützen, die in unserer Region Hilfe benötigen – und ihnen zugleich einen Ort der Begegnung bieten“, betonte Wolfgang Groß. „Es freut mich sehr, dass Minister Beißwenger sich Zeit genommen hat, um unsere Arbeit kennenzulernen und den Dialog mit uns und unseren Partnern zu suchen.“

Neben dem Minister nahmen Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse und MdL Peter Wachler teil. Oberbürgermeister Bosse lobte das Engagement der Stiftung ausdrücklich: „Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion ist ein wichtiger Partner für die Stadt Kaufbeuren. Sie leistet nicht nur soziale Hilfe, sondern bringt Menschen zusammen und stärkt so das Miteinander in unserer Stadt.“ Ergänzt wurde die Runde durch Stiftungsvorstand Jürgen Jakoby und Matthias Malzkorn, den Geschäftsleiter des Family Store.

Auch die internationale Perspektive kam nicht zu kurz: Johannes Peter, Geschäftsführer der Hilfsorganisation humedica und Nachfolger von Wolfgang Groß, der den Verein über 40 Jahre aufgebaut und geleitet hatte, berichtete über die weltweiten Projekte der Organisation, die in Katastrophengebieten, in der medizinischen Not- und Entwicklungshilfe sowie in Bildungsprogrammen aktiv ist. „Die Verbindung von lokalem Engagement durch die Stiftung und internationaler Hilfe durch humedica zeigt, dass wir hier in Kaufbeuren sowohl vor der eigenen Haustür als auch weltweit Verantwortung übernehmen“, erklärte Johannes Peter.

Minister Beißwenger zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Beteiligten: „Das Family Center und der Family Store sind ein gelungenes Beispiel dafür, wie bürgerschaftliches Engagement, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung ineinandergreifen können. Solche Projekte tragen wesentlich dazu bei, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.“

Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“  unterstützt sozial benachteiligte Menschen in der Region und bietet mit dem Family Store und dem Family Center ein breites Spektrum an Angeboten: von günstigen Einkaufsmöglichkeiten über Beratung und Begegnungs­tref­fen bis hin zu Integrationsprojekten und sozialen Arbeitsplätzen.

Foto von li.: Matthias Malzkorn, Jürgen Jakoby, Wolfgang Groß, Eric Beißwenger, Peter Wachler, Stefan Bosse und Johannes Peter


Pressekontakt:
Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“
Wolfgang Groß
Hüttenstraße 10
87600 Kaufbeuren-Neugablonz
Mobil: 0151-71993474
E-Mail: w.gross@nia-stiftung.org

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Kultur Politik Veranstaltung

Frühschoppen mit Musik und Begegnung in Neugablonz

FREIE WÄHLER Kaufbeuren laden zum Konzert am Gablonzer Haus ein

Am Samstag, den 6. September 2025, veranstalten die FREIEN WÄHLER Kaufbeuren ein Frühschoppenkonzert vor dem Gablonzer Haus in Neugablonz. Von 10:00 bis 13:00 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, einen musikalischen Vormittag in entspannter Atmosphäre zu genießen.

Musikverein Harmonie Oberbeuren sorgt für den musikalischen Rahmen

Für die passende musikalische Begleitung sorgt der Musikverein Harmonie Oberbeuren. Mit einem vielseitigen Repertoire schaffen die Musikerinnen und Musiker den Rahmen für einen geselligen Start ins Wochenende.

Verpflegung und Begegnung am Bürgerplatz

Neben der Musik ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Veranstaltung findet auf dem Bürgerplatz 1, direkt vor dem Gablonzer Haus, statt. Bei günstigem Wetter bietet sich hier die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und den Stadtteil Neugablonz einmal anders zu erleben.

Wann: Samstag, 6. September 2025, 10:00 – 13:00 Uhr
Wo: Bürgerplatz 1(vor dem Gablonzer Haus), Neugablonz

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Politik Verwaltung

Kaufbeuren bekommt barrierefreien Hauptbahnhof und neues Stadtzentrum

Bahnvorstand Huber kündigt Modernisierung und Stadtentwicklungsimpuls bis 2029 an

Vergangenen Donnerstag besuchte Berthold Huber, Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn, gemeinsam mit Landtagsabgeordnetem Bernhard Pohl (FREIE WÄHLER) das Rathaus in Kaufbeuren. Anlass war ein Austausch mit der Stadtspitze über die Zukunft des Bahnhofsareals – mit einer klaren Botschaft: Der Weg für ein barrierefreies und modernes Bahnhofsviertel ist bereitet.

Das Treffen war Ergebnis intensiver Vorarbeit, darunter Gespräche zwischen Huber und Pohl in der Konzernzentrale der Deutschen Bahn in Berlin.

Barrierefreiheit bis 2026 – Baubeginn steht fest

Ein zentraler Punkt: Bereits im Frühjahr 2026 soll mit dem Umbau der Gleisanlagen begonnen werden. Die Bahnsteige werden auf 76 Zentimeter angehoben, womit künftig ein barrierefreier Zugang ermöglicht wird. Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler betonte, dass dies besonders für ältere Menschen und Personen mit Mobilitätseinschränkungen eine erhebliche Verbesserung bedeute.

Bernhard Pohl sieht in der Maßnahme einen bedeutenden Erfolg langjähriger Bemühungen: „Fast 4000 Menschen haben unsere Petition unterstützt. Es ist ein gutes Gefühl, dass diese Bemühungen nun Früchte tragen.“

Neubau des Bahnhofsgebäudes ab 2027 geplant

Ein Jahr später, 2027, folgt der nächste Meilenstein: Der Neubau des Bahnhofsgebäudes. Hierbei sollen die Pläne der Deutschen Bahn mit den Konzepten der Immo Holding GmbH und Architekt Klaus Kehrbaum abgestimmt werden. Ziel ist ein funktionales und zugleich ansprechendes Gebäude, das sowohl städtebaulich als auch verkehrstechnisch eine neue Qualität schafft.

DB-Vorstand Huber stellte jedoch klar: Der ambitionierte Zeitplan ist zwingend einzuhalten. Streckensperrungen und Bauphasen müssen auf ein Minimum begrenzt werden.

Neue Stationen, neuer Status: Kaufbeuren wird zum Hauptbahnhof

Im Jahr 2029 ist die Inbetriebnahme zweier zusätzlicher Stationen in Haken und Neugablonz vorgesehen. Damit wird der bisherige Bahnhof offiziell zum Hauptbahnhof – ein Ausdruck der wachsenden Bedeutung Kaufbeurens im südlichen Bayern.

Ein neues Zentrum für die Stadt

Ein weiterer Schwerpunkt war die städtebauliche Entwicklung des Bahnhofsareals. Architekt Kehrbaum stellte ein Konzept vor, das auf beiden Seiten der Gleisanlagen einen Mix aus Wohnen, Hotel, Büroflächen, Parkhaus und modernem Busbahnhof vorsieht. Die Nähe zu Sportstätten, Behördenzentrum und Jordanpark unterstreicht die zentrale Rolle des Standorts.

Investor Josef Voith zeigte sich zuversichtlich: „Dieses Projekt kann Kaufbeuren langfristig verändern – funktional, architektonisch und gesellschaftlich.“

Kooperation mit klaren Rahmenbedingungen

Die Deutsche Bahn zeigte sich offen für eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Investor. Gleichzeitig stellte Infrastrukturvorstand Huber klar, dass die betrieblichen Interessen der Bahn Vorrang haben und keine finanziellen Beiträge zu städtebaulichen Maßnahmen geleistet werden können.

Dennoch ist der Tenor aller Beteiligten positiv. Bernhard Pohl fasste die Stimmung zusammen: „Ein Glückstag für Kaufbeuren – wir gehen mit klaren Perspektiven und Zuversicht in die Umsetzung.“

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Politik

Mehr Verkehrssicherheit im Unterallgäu: Staatsregierung unterstützt Ausbau

Über 2 Millionen Euro für Kreisstraße und Brückenneubau zugesagt

Der Freistaat Bayern stellt insgesamt über 2,1 Millionen Euro für den Straßenbau im Unterallgäu zur Verfügung. Gefördert werden zwei Projekte, die sowohl die Infrastruktur als auch die Verkehrssicherheit in der Region verbessern sollen.

Ausbau der Kreisstraße zwischen Rammingen und Türkheim

Ein Großteil der Fördersumme fließt in den Ausbau der Kreisstraße MN 2, die Rammingen und Türkheim verbindet. Die Maßnahme wird mit zuwendungsfähigen Kosten in Höhe von rund 1,986 Millionen Euro veranschlagt. Aus dem bayerischen Staatshaushalt werden hierfür 1,39 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Strecke ist für den regionalen Verkehr von Bedeutung. Durch die Baumaßnahme soll der Verkehrsfluss optimiert und die Sicherheit erhöht werden.

Brückenneubau in Stetten wird ebenfalls unterstützt

Auch die Gemeinde Stetten profitiert von den Mitteln: Der Neubau der Brücke über den Auerbach wird mit rund 1,104 Millionen Euro kalkuliert. Aus München kommt eine Förderzusage über 718.000 Euro. Die neue Brücke soll eine langlebige und verkehrssichere Lösung für die Region schaffen.

Politische Unterstützung für Investitionen in den ländlichen Raum

Der örtliche Landtagsabgeordnete Peter Wachler begrüßt die Zusagen aus dem bayerischen Bauministerium:
„Die beiden Vorhaben führen zu einer Verbesserung der Verkehrsverhältnisse. Daher freue ich mich, dass die Maßnahmen in das laufende Programm aufgenommen wurden. Die großzügige Förderzusage in Höhe von über 2,1 Millionen Euro von Herrn Staatsminister Christian Bernreiter ist ein weiteres deutliches Signal für den ländlichen Raum“, so Wachler.

Die Investitionen verdeutlichen, dass auch in kleineren Gemeinden Infrastrukturprojekte gezielt unterstützt werden – ein Zeichen politischer Prioritätensetzung für den ländlichen Raum.

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Politik Soziales

Jetzt mithelfen: Stadt Kaufbeuren sucht Wahlhelfer für Kommunalwahl 2026

Demokratie vor Ort unterstützen – ehrenamtliches Engagement gesucht

Für die Kommunalwahl am 08.03.2026 und eine mögliche Oberbürgermeister-Stichwahl am 22.03.2026 sucht die Wahlbehörde der Stadt Kaufbeuren Wahlhelfer in der Funktion als Beisitzer.

Bürgerinnen und Bürger, die mindestens 18 Jahre alt, Bürger der Europäischen Union sind und die Zeit und Lust haben bei der Kommunalwahl in dieser Funktion mitzuwirken werden gebeten, sich beim Wahlamt der Stadt zu melden.

Gerne telefonisch unter 08341/437-389 oder -631 oder per Email an wahlen@kaufbeuren.de.


Die Stadt weist darauf hin, dass Interessierte an beiden Tagen Zeit haben müssen. Eine Teilnahme an nur einem der genannten Tage ist leider nicht möglich. Die Einteilung der Teilnehmenden in die Urnen- oder Briefwahllokale erfolgt durch das Wahlamt. Die Urnenwahllokale befinden sich im gesamten Stadtgebiet (zum Beispiel in Schulen), die Briefwahllokale im Rathaus. Für die Urnenwahllokale ist wichtig, dass die Auszählung der Stimmzettel nach Wahllokalschließung im Rathaus stattfindet. Dies bedeutet, dass die Wahlhelfer auch mobil sein müssen, um für die Auszählung ins Rathaus kommen zu können. Der Wahldienst beginnt an beiden Tagen um 07:30 Uhr. Die Stadt bittet darum, sich jeweils den ganzen Tag Zeit zu nehmen, da die Auszählung bis spät in den Abend gehen kann.

Für die Ausübung dieses Ehrenamtes wird ein Erfrischungsgeld in Höhe von 50 Euro (am 08.03.2026) und 30 Euro (am 22.03.2026) gezahlt.

Die Stadt bedankt sich bereits im Voraus bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement.

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Politik

Gipfeltreffen: Denkmalschutz darf Bundeswehrpläne in Kaufbeuren nicht ausbremsen

Politik, Militär und Denkmalschutz diskutieren Zukunft des Standorts

Auf Initiative des Kaufbeurer Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl, Erster Stellvertretender Vorsitzender der Freie Wähler-Landtagsfraktion, fand im Bayerischen Landtag ein Gipfeltreffen statt, dass sich mit den Auswirkungen des Denkmalschutzes auf das Areal des Bundeswehrstandortes in Kaufbeuren befasst hat. Staatsminister Dr. Florian Herrmann (CSU), der innerhalb der Staatsregierung auch für die Bundeswehr zuständig ist, Professor Dr. Mathias Pfeil, als Generalkonservator des Freistaates Bayern gleichzeitig höchste Instanz beim Denkmalschutz, Oberst Dirk Niedermeier, Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe in Faßberg, Oberst Thorsten Milewski, Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums Süd in Kaufbeuren, Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU), Bernhard Pohl und Oberst a. D. Richard Drexl, ehemaliger Kommandeur am Standort Kaufbeuren und Berater des Landtagsabgeordneten in Bundeswehrfragen nahmen an dem Termin im Bayerischen Landtag teil.

Bernhard Pohl skizzierte zum Auftakt die Problemlage: „Das Kasernengelände steht unter Denkmalschutz, gleichzeitig gibt es einen Aufwuchs bei der Bundeswehr. Nachdem Kaufbeuren 2011 von der Landkarte der Militärstandorte verschwinden sollte, hat sich die Lage nun verändert. Im Zuge der neuen Herausforderungen kann Kaufbeuren einen wesentlichen Beitrag zur Landes- und Bündnisverteidigung leisten, noch deutlich aufwachsen und damit langfristig Existenzsicherung betreiben. Darin liegt eine große Chance für die Stadt und die Region, aber auch für die Sicherheit von ganz Deutschland“, bilanziert der Abgeordnete.

Der Generalkonservator des Freistaats, Prof. Dr. Mathias Pfeil, erläuterte die aktuelle Situation am Bundeswehrstandort. Aufgrund des Antrags eines ehemaligen Bundeswehrsoldaten habe man die Denkmaleigenschaft des Kasernengeländes überprüft. Aufgrund von Gutachten sei man zu der Überzeugung gelangt, dass ein Teil der dort befindlichen Gebäude Denkmaleigenschaft habe. Die Entscheidung darüber werde aber nicht durch eine Denkmalbehörde getroffen. Vielmehr handle es sich lediglich um die Feststellung eines objektiv bestehenden Zustands. Auf dieser Grundlage werde dann eine Eintragung in die Denkmalliste vorgenommen. Der Generalkonservator verwies allerdings auch, auf die besondere Bedeutung militärischer Belange. Der Denkmalschutz dürfe anstehende Entwicklungen der Landes- und Bündnisverteidigung in Kaufbeuren nicht behindern.

Oberst Dirk Niedermeier wies auf die Gefahr hin, dass auf der Entscheidungsebene im Verteidigungsministerium bestehender Denkmalschutz als ein Hindernis erkannt werden könnte. Dies könne sogar dazu führen, dass man Standorte, die von Denkmalschutz bedroht sind, von vorneherein aus der Auswahl für mögliche militärische Entwicklungen herausnimmt. Das müsse verhindert werden.

Der Kaufbeurer Kommandeur Oberst Thorsten Milewski erläuterte, warum der Zeitfaktor aktuell eine ganz entscheidende Rolle spielt: „Die globale Sicherheitslage, insbesondere die Bedrohung durch Russland, erfordert schnelles Handeln. Dazu sind auch bauliche Maßnahmen nötig. Jeder Zeitverzug muss dabei unbedingt vermieden werden. Die Beteiligung von Denkmalschutzbehörden mit monatelanger Prüfung kann dabei das entscheidende Kriterium gegen eine Stationierungsentscheidung sein. Dabei sind die bebauten Flächen von maßgeblicher Bedeutung. Im Bereich der Start- und Landebahn bestehen nämlich Restriktionen, sodass sich die Entwicklung im vorderen Teil der Kaserne konzentrieren wird. Wir brauchen somit einen Weg, um auch nach außen zu dokumentieren, dass der Denkmalschutz weder ein unüberwindliches Hindernis noch eine Verfahrensverzögerung mit sich bringt“, erläutert der Kommandeur.

Oberbürgermeister Stefan Bosse erinnerte an die erheblichen Anstrengungen, die die Stadt im Zusammenwirken mit dem örtlichen Abgeordneten wie Bernhard Pohl und mit Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung unternommen hat, um den Standort Kaufbeuren am Leben zu erhalten: „Wir brauchen einen pragmatischen Weg, um dem Verteidigungsministerium klarzumachen, dass in Kaufbeuren als ein echter Zukunftsstandort für die Weiterentwicklung der Fähigkeiten der

Bundeswehr außerordentlich hilfreich ist und daher aufwachsen sollte. Ich unterstütze seitens der Stadt Kaufbeuren alles, was hilfreich ist, um Dinge zu beschleunigen, insbesondere bei der Schaffung von Infrastruktur“, versichert der Rathauschef.

Staatskanzleichef Dr. Florian Herrmann wird nun mit dem zuständigen Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Kontakt aufnehmen und ihm persönlich die Situation erläutern. Mit dem Bundeswehrgesetz habe man das richtige Instrumentarium zur Verfahrensbeschleunigung und Entbürokratisierung geschaffen.

Als weitere Umsetzungsmaßnahme wird Prof. Dr. Mathias Pfeil dem Bundeswehrstandort Kaufbeuren zeitnah einen Besuch abstatten und sich konkret ein Bild von den betroffenen Gebäuden machen. Er kündigte an, hierzu eine erläuternde Stellungnahme abzugeben, die die Staatskanzlei auch gegenüber dem Verteidigungsministerium verwenden kann.

Bernhard Pohl bedankte sich abschließend bei den Beteiligten für den Termin kurz vor der Sommerpause. Er lobte Staatskanzleichef Dr. Florian Herrmann für das Bundeswehrgesetz, das er mit Unterstützung der Regierungsfraktionen aus Freien Wählern und CSU erfolgreich durch das Gesetzgebungsverfahren gebracht hat. Dieses Gesetz werde von Verteidigungsminister Boris Pistorius ebenso gelobt wie von zahlreichen Landespolitikern außerhalb von Bayern. Kein anderes Bundesland hat es allerdings bislang umgesetzt. Daher sei es wichtig, dass dieses Gesetz insbesondere in den Köpfen der Entscheidungsträger in Berlin präsent sei.

„Der Standort Kaufbeuren kann nun der erste praktische Anwendungsfall für das neue Gesetz werden“, freut sich Bernhard Pohl, die vereinbarten Schritte sind der richtige Weg, um künftige Entwicklungen und andere militärische Zukunftsfelder für Kaufbeuren zu forcieren.“

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Blaulicht Politik Verwaltung

Silbernes Ehrenzeichen für Benjamin Scharpf – Stadtmitarbeiter und Ehrenamtler ausgezeichnet

Ehrung für langjährigen THW-Helfer

Anerkennung für 25 Jahre Engagement im Katastrophenschutz

Benjamin Scharpf ist seit über 25 Jahren aktives Mitglied im Kaufbeurer Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW). Seit 2021 arbeitet er zudem als Sachbearbeiter im Bereich Brand- und Katastrophenschutz bei der Stadt Kaufbeuren. Nun wurde sein langjähriger Einsatz gewürdigt – und das unter außergewöhnlichen Umständen.

In einer feierlichen Zeremonie, zu der zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen THW-Ortsverbänden sowie politische Gäste eingeladen waren, wurde Scharpf mit dem silbernen Ehrenzeichen des THW ausgezeichnet. Die Ehrung übernahm der Landesbeauftragte für Bayern, Dr. Fritz-Helge Voß, persönlich.

Ehrung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen

Was die Ehrung besonders machte: Benjamin Scharpf wusste nichts davon. Ihm war mitgeteilt worden, dass Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke (ebenfalls THW-Mitglied) ausgezeichnet werde. Umso größer war die Überraschung, als Voß plötzlich ihn nach vorn bat. Die Freude war Scharpf deutlich anzusehen – Überraschung gelungen.

Vom Truppführer zum Ortsbeauftragten

Scharpfs Engagement im THW begann bereits 1998. Nur ein Jahr nach seinem Eintritt übernahm er die Rolle des Truppführers in der 2. Bergungsgruppe. Es folgten zahlreiche verantwortungsvolle Positionen: Gruppenführer, Leiter Atemschutz, Fachberater und ab 2005 Ausbildungsbeauftragter. Seit 2010 ist er Ortsbeauftragter in Kaufbeuren – eine Funktion, die er bis heute ausübt.

Unter seiner Leitung bewies der Ortsverband regelmäßig Einsatzbereitschaft, etwa bei regionalen Unwettereinsätzen oder zuletzt beim Hochwasser nach Sturmtief „Orinoco“.

Gefragter Fachmann in Krisensituationen

Neben seinen Aufgaben auf Ortsebene ist Benjamin Scharpf auch überregional gefragt. Als örtlicher Einsatzleiter für den Landkreis Ostallgäu koordinierte er unter anderem den Einsatz beim Brand des Wertstoffzentrums in Pforzen im Jahr 2012.

Seit 2017 unterstützt er als Fachberater der Stufen 3 und 4 auch die Stäbe der Bezirks- und Landesregierung. Beim G7-Gipfel 2022 beriet er das bayerische Innenministerium, beim Hochwasser 2024 die Regierung von Schwaben.

Wertschätzung von höchster Stelle

Dr. Fritz-Helge Voß betonte in seiner Laudatio die Bedeutung von Scharpfs Fachwissen und Erfahrung:

„Benjamin Scharpf ist aufgrund seiner großen Expertise bei Politik, Gesellschaft und Einsatzorganisationen hochgeschätzt. Dieses außergewöhnliche Engagement würdigen wir mit dem Ehrenzeichen in Silber.“

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse fand lobende Worte:

„Herr Scharpf ist eine feste Größe im Brand- und Katastrophenschutz der Stadt. Sein Engagement, auch über das THW hinaus, verdient unseren größten Respekt.“

Dankbare Worte des Geehrten

Sichtlich bewegt bedankte sich Benjamin Scharpf für die Auszeichnung:

„Ich habe nicht damit gerechnet. Die Überraschung ist wirklich gelungen. Ich bin überwältigt und zutiefst dankbar. Danke an alle, die mich auf meinem Weg begleitet haben – vor allem an meine Kameradinnen und Kameraden im THW.“

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Kultur Politik

Gedenken und Verantwortung: Grüne besuchen Erinnerungsorte in Kaufbeuren

NS-„Euthanasie“ in Schwaben: Warum Erinnerung heute wichtiger denn je ist

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe GRÜNE WEGE in Schwaben besuchte der Grünen-Bezirksverband Schwaben mit Kaufbeurer und Ostallgäuer Grünen sowie weiteren Interessierten den neu gestalteten Gedenkort am Bezirkskrankenhaus sowie das in die Kaufbeurer Innenstadt verlagerte Bezirksarchiv. Der Besuch war der historischen Aufarbeitung und dem Gedenken an die Opfer der NS-„Euthanasie gewidmet.

Die Leiterin des Bezirksarchivs, Dr. Petra Schweizer, empfing die Delegation am Bezirkskrankenhaus (BKH) und erläuterte die Geschichte des Standorts mit besonderem Fokus auf die Zeit des Nationalsozialismus. In der damaligen „Heil- und Pflegeanstalt” wurden im Rahmen der „Aktion T4” über 2.500 Menschen systematisch ermordet, darunter mindestens 210 Kinder. Besonders erschütternd ist die Tatsache, dass selbst nach der Kapitulation Nazi-Deutschlands und der Befreiung im Mai 1945 das Töten in der Einrichtung noch wochenlang fortgesetzt wurde, bis die amerikanischen Besatzungstruppen am 2. Juli 1945 die Gräueltaten beendete.

Erst seit den 1980er Jahren, als Prof. Dr. Michael von Cranach die Leitung des Hauses übernommen hatte, wird dieses dunkle Kapitel der Geschichte nicht verdrängt, sondern aufgearbeitet. Zwischen dem alten Gedenkstein, bei dem Patientennamen noch anonymisiert sind, und der Thomaskirche befindet sich nun unter freiem Himmel der neue Gedenkort: acht informative Stelen, die auf die von von Cranach konzipierte Ausstellung „In Memoriam” zurückgehen und wie aufgeklappte Bücher zum Lesen einladen.

Maren Levin, Sprecherin des Stadtverbands Kaufbeuren, unterstrich die Bedeutung der Erinnerungsarbeit: „Diese Orte des Gedenkens sind unverzichtbar für unsere demokratische Kultur. Sie mahnen uns, wachsam zu bleiben und uns jeder Form von Diskriminierung und Entmenschlichung entgegenzustellen. Gerade in Zeiten, in denen demokratiefeindliche Kräfte erstarken, ist die Auseinandersetzung mit den dunkelsten Kapiteln unserer Geschichte von größter Bedeutung.”

Albert Riedelsheimer vom Bezirksvorstand der GRÜNEN Schwaben betont: „Der Besuch dieses Gedenkortes führt uns eindringlich vor Augen, wohin menschenverachtende Ideologien führen können. Die vollständige Erhaltung aller Personal- und Patientenakten ist ein historischer Ausnahmefall, der eine umfassende Aufarbeitung ermöglicht und für viele Familien eine wichtige Ressource darstellt, um im Bezirksarchiv das Schicksal ihrer Angehörigen nachzuvollziehen.”

Das Bezirksarchiv ist seit einigen Monaten in zentraler Lage in der Kaufbeurer Innenstadt untergebracht und damit zugänglicher und deutlich besser als die früheren Räumlichkeiten im Wäschereibereich des BKH. Im ehemaligen Bankgebäude direkt am Eingang zur Fußgängerzone am Kempter Tor erhält man Einblick in die umfangreiche Dokumentation. Viele Familien aus dem Allgäu, Schwaben und darüber hinaus stoßen bei der Ahnenforschung auf Verwandte, die der NS-„Euthanasie” in der Anstalt Kaufbeuren-Irsee zum Opfer fielen oder von dort in Konzentrationslager deportiert wurden.

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Politik Tänzelfest

Grüner Treff beim Tänzelfest: Politik im Bierzelt trifft Blasmusik

Offener Austausch mit den Grünen Kaufbeuren am 23. Juli im Festzelt

Politik im Herzen des Festgeschehens

Das Tänzelfest – für viele Kaufbeurer die „fünfte Jahreszeit“ – bietet in diesem Jahr erneut eine besondere Gelegenheit zum Dialog: Die Grünen Kaufbeuren laden am Mittwoch, 23. Juli, ab 18 Uhr herzlich zum Grünen Treff im Bierzelt ein.

Inmitten von Bier, Brotzeit und Blasmusik können Besucherinnen und Besucher mit politischen Vertreterinnen und Vertretern ins Gespräch kommen – offen, persönlich und auf Augenhöhe.

Mit Bürgermeister Schill ins Gespräch kommen

Angeführt von Bürgermeister Oliver Schill stehen auch die grünen Stadträtinnen und Stadträte, Mitglieder des Ortsvorstands und Parteimitglieder für Gespräche zur Verfügung. Themen wie Stadtentwicklung, Umweltpolitik oder ganz persönliche Anliegen können hier in lockerer Atmosphäre diskutiert werden.

Blasmusik und Brotzeit inklusive

Für die passende Festzeltstimmung sorgt der Musikverein Harmonie Oberbeuren. Der Grüne Treff ist offen für alle – unabhängig von einer Parteimitgliedschaft. Willkommen sind Unterstützerinnen, Interessierte oder einfach nur Neugierige, die Lust auf Austausch haben.

Platzreservierung und Mindestverzehr

Wer teilnehmen möchte, kann sich einen Platz sichern unter:
📧 veranstaltung@gruene-kaufbeuren.de

Wie im Festzelt üblich, ist die Platzreservierung an einen Mindestverzehr von 22,50 Euro gebunden.

Die Grünen freuen sich auf rege Beteiligung

Mit dem Grünen Treff möchten die Kaufbeurer Grünen auch 2025 ein Zeichen für bürgernahe Politik und offene Kommunikation setzen – mitten im Fest und mitten unter den Menschen.

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Politik Wirtschaft

MVV statt Allgäuer Verbund: Neue Chancen für Kaufbeuren

Rückschlag für das Allgäu, aber Aufbruchsstimmung in Richtung München

Marcus Kühl: „Was auf Allgäuer Ebene nicht gelingt, kann im MVV ein echter Durchbruch für Kaufbeuren werden.“

Der Mobilitätsbeauftragte des Stadtrats Kaufbeuren, Marcus Kühl, bedauert das Aus für den geplanten Allgäuer Verkehrsverbund. Trotz intensiver Vorarbeit und einer vom Freistaat Bayern geförderten Potenzialanalyse haben sich die Stadt Kempten und der Landkreis Oberallgäu gegen eine Verbundgründung ausgesprochen. Damit ist das Projekt faktisch gescheitert. „Das ist ein herber Rückschlag für eine einheitliche Tariflandschaft im Allgäu“, so Kühl, der auch Regionalbeauftragter des Fahrgastverbands Pro Bahn ist. „Wir hätten eine Chance gehabt, die Mobilität in unserer Region auf ein neues Level zu heben – mit einfachen Tarifen, besserer Abstimmung und mehr Fahrgästen. Leider fehlte am Ende der politische Wille in Kempten und dem Oberallgäu.“

Doch für Kaufbeuren und das Ostallgäu eröffnen sich nun neue Chancen: Ein Beitritt zum Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) steht im Raum – mit handfesten Vorteilen. „Der MVV ist einer der leistungsfähigsten Verkehrsverbünde Deutschlands. Ein Anschluss Kaufbeurens wäre ein Meilenstein“, betont Kühl. „Gerade für die vielen Pendlerinnen und Pendler Richtung München – aber auch für Gelegenheitsfahrgäste – wäre ein einheitliches Tarifsystem ein echter Gewinn.“

Auch die Integration in die Europäische Metropolregion München spricht für den Schritt. Die Stadt Kaufbeuren ist bereits Mitglied – durch den MVV-Beitritt könnte dieser Status auch im ÖPNV konkret spürbar werden. Landkreise wie Weilheim-Schongau und Landsberg am Lech haben diesen Weg bereits eingeschlagen und gehören seit Anfang 2025 zum MVV. Ein Beitritt Kaufbeurens wäre ab dem 1. Januar 2027 möglich – bei voraussichtlich geringeren finanziellen Aufwendungen als im Fall eines Allgäuer Verbunds. Auch die bereits erhaltenen Fördermittel für die Potenzialanalyse müssen nicht zurückgezahlt werden. „Jetzt gilt es, diese Chance konsequent zu verfolgen“, fordert Kühl. „Ein MVV-Beitritt würde den öffentlichen Nahverkehr in Kaufbeuren nachhaltig stärken – ökologisch, wirtschaftlich und sozial.“

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Politik Veranstaltung

BSW Kaufbeuren: Infostand auf dem Wochenmarkt am 10. Juli und weitere politische Aktivitäten angekündigt

Kritik an Aufrüstung: BSW Kaufbeuren bezieht öffentlich Stellung

Hintergrund: Neue Debatte um Raketenstationierung in Kaufbeuren

Die jüngsten Berichte über eine mögliche Stationierung von Arrow-3-Abwehrraketen am Fliegerhorst Kaufbeuren sorgen in der Region für Diskussionen. Bereits in einem früheren Artikel war Kaufbeuren im Zusammenhang mit sicherheitspolitisch relevanter Industrie thematisiert worden. Vor diesem Hintergrund sieht das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Kaufbeuren Handlungsbedarf – und will mit eigenen Akzenten in die Debatte eingreifen.

Öffentlicher Protest gegen Aufrüstungspläne

Das BSW Kaufbeuren hat sich auf einem der letzten Treffen einstimmig dazu entschlossen, sich aktiv und öffentlich gegen die geplanten Aufrüstungsmaßnahmen zu positionieren. Ein erster Schritt ist ein Infostand am Donnerstag, den 10. Juli, auf dem Kaufbeurer Wochenmarkt. Ab 9:00 Uhr wird das Bündnis – als angemeldete Kundgebung – zwischen Salzmarkt und Kirchplatz, bei der Buchhandlung Rupprecht, präsent sein. Dort stellt das BSW seine politischen Inhalte vor, beantwortet Fragen und wirbt für eine friedensorientierte Politik.

Weitere politische Aktivitäten: Parteitag und Stammtische

Unmittelbar nach dem Infostand, am Samstag, den 12. Juli, findet bei Nürnberg der zweite Landesparteitag des BSW Bayern statt. Im Zentrum steht dort der Aufbau kommunalpolitischer Strukturen – ein Thema, das auch in Kaufbeuren und Umgebung zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Bereits seit der Bundestagswahl organisiert das BSW regelmäßige Stammtische in Kaufbeuren, Buchloe und Marktoberdorf. Diese dienen dem offenen Austausch über aktuelle politische Entwicklungen und ermöglichen eine direkte Beteiligung interessierter Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, politische Teilhabe auf lokaler Ebene zu stärken und eine Alternative zu sicherheitspolitischen Aufrüstungstendenzen aufzuzeigen.

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Politik

Grüne Kaufbeuren: Stellungnahme zur angestrebten Koalition CSU/FW unter dem gemeinsamen OB-Kandidaten Bosse für die Kommunalwahl 2026

Zur Ankündigung der CSU und der Freien Wähler, mit einem gemeinsamen OB-Kandidaten in die Kommunalwahl 2026 zu gehen, nehmen Oliver Schill und Holger Jankovsky Stellung

Die ungekürzte Stellungnahme

Die Entscheidung der CSU, künftig mit den Freien Wählern statt mit den Grünen politische Mehrheiten anzustreben, markiert eine deutliche Richtungsänderung. Nach Jahren konstruktiver Zusammenarbeit mit uns Grünen setzt die CSU nun auf ein Bündnis, das klar konservativ geprägt ist.

Bürgermeister Oliver Schill (Grüne) erklärt dazu: „Statt weiter gemeinsam die Zukunft für unsere Stadt zu gestalten, zieht es die CSU nun zurück in altgediente Denkmuster. Das mag bequem sein – mutig ist es nicht. erade in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen braucht es eine verlässliche, zukunftsorientierte Politik. Die Grünen Kaufbeuren stehen für eine nachhaltige Stadtentwicklung, für soziale Gerechtigkeit, für echten Klimaschutz und für eine offene, transparente Kommunalpolitik.“

Holger Jankovsky, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Jugendbeauftragter des Stadtrats, ergänzt: „Kaufbeuren braucht jetzt keine überkommene Machtpolitik, sondern echte Zukunftsperspektiven – vor allem für junge Menschen. Dafür stehen wir als Grüne. Wir nehmen die neue Konstellation zur Kenntnis – und sehen sie als Ansporn, unser Profil weiter zu schärfen. Kaufbeuren braucht frische Ideen und einen echten politischen Aufbruch. Daran arbeiten wir – gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, die mehr wollen als ein Zurück in die Vergangenheit.“

Zum Artikel hier auf Wir sind Kaufbeuren
Überraschende Allianz: Freie Wähler stellen keinen eigenen OB-Kandidaten, unterstützen stattdessen den amtierenden OB Stefan Bosse bei der Wahl in Kaufbeuren 2026

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Politik

Überraschende Allianz: Freie Wähler stellen keinen eigenen OB-Kandidaten, unterstützen stattdessen den amtierenden OB Stefan Bosse bei der Wahl in Kaufbeuren 2026

Ein deutliches Zeichen in schweren Zeiten: Freie Wähler stellen sich hinter Bosse

Mit einer gemeinsamen Pressekonferenz am 7. Juli 2025 sorgten die CSU Kaufbeuren und die Freien Wähler für eine politische Überraschung: Zur Oberbürgermeisterwahl am 8. März 2026 wird es keinen eigenen Kandidaten der Freien Wähler geben. Stattdessen unterstützen sie den amtierenden Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU). Beide Gruppierungen wollen sich im OB-Wahlkampf abgestimmt präsentieren, betonen jedoch, dass sie bei der Stadtratswahl weiterhin mit getrennten Listen antreten werden.

„Wir müssen in schwierigen Zeiten Kräfte bündeln“, begründete Bernhard Pohl (Freie Wähler), Landtagsabgeordneter und Stadtrat, die Entscheidung.

Bernhard Pohl: Krisen erfordern Verantwortung

Pohl sprach in seinem Statement von einer außergewöhnlich schwierigen Lage, die nicht nur Kaufbeuren, sondern das ganze Land betreffe. In solchen Zeiten sei es keine Option, politische Verantwortung an parteitaktische Überlegungen zu verlieren.

„Wir haben lange diskutiert, ob wir eine eigene Kandidatur wagen – und uns bewusst dagegen entschieden“, so Pohl.

Ausschlaggebend war für ihn das Vertrauen in die Führungskompetenz von Stefan Bosse, insbesondere in Krisenzeiten: „Er hat in der Corona-Pandemie und darüber hinaus bewiesen, dass er mit schwierigen Situationen souverän umgeht. Wir wollen ihn im Wahlkampf aktiv unterstützen – ohne Wenn und Aber.“

Stefan Bosse: Das ist alles andere als selbstverständlich

Stefan Bosse zeigte sich sichtlich bewegt von der Entscheidung der Freien Wähler: „Ich freue mich sehr über die Entscheidung der Freien Wähler und empfinde es als große Ehre, ihre Unterstützung zu erhalten. In herausfordernden Zeiten gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, ist ein starkes Zeichen – für Vertrauen, für Stabilität und für die Zukunft unserer Stadt.““ Er erinnerte an frühere Konflikte zwischen CSU und Freien Wählern – teils offen, teils hinter den Kulissen. Doch diese Zeiten seien vorbei. Die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre habe Vertrauen geschaffen. Mit Blick auf die aktuelle Situation erklärte Bosse: „Die Stimmung ist vielerorts besser als die tatsächliche Lage. Kaufbeuren steht finanziell extrem unter Druck, wir müssen an vielen Stellen gleichzeitig handeln – ohne Spielraum für Experimente.“ Besonders betonte er die Bedeutung der engen Zusammenarbeit mit Bernhard Pohl im Bayerischen Landtag. Dessen Rolle im Haushaltsausschuss sei ein großer Vorteil für Kaufbeuren, den es aktiv zu nutzen gelte. “ Bernhard Pohl genießt allerorts einen ausgezeichneten Ruf. Ich bin ihm dankbar für sein großes Engagement.“

Gemeinsame Linie – klare Unterschiede

CSU und Freie Wähler betonten bei der Pressekonferenz, dass ihre Zusammenarbeit nicht mit einem Parteienbündnis zu verwechseln sei. Beide Gruppierungen werden zur Stadtratswahl 2026 mit eigenen Listen antreten – auch im Wahlkampf. „Jede Partei kämpft um ihre Wählerinnen und Wähler – aber für Kaufbeuren ziehen wir an einem Strang“, sagte CSU-Ortsvorsitzende Julia von Stillfried.

Auch Christian Sobl, Fraktionschef der CSU im Stadtrat, sieht in der gewachsenen Zusammenarbeit mit den Freien Wählern eine klare Chance: „Es bestehen zahlreiche inhaltliche Schnittmengen. In der laufenden Stadtratsperiode haben wir bereits bewiesen, wie konstruktiv diese Kooperation funktionieren kann.“ Gleichzeitig betonte Sobl, dass es sich bei der Annäherung an die Freien Wähler nicht um eine Abkehr von den Grünen gehe, mit denen man in der laufenden Periode eine Kooperation bildet. Laut Sobl gebe es keinen Streit. Die Zusammenarbeit mit den Grünen im Rahmen der aktuellen Legislaturperiode sei ordentlich verlaufen, habe sich aber zuletzt merklich abgeschwächt. „Wir hatten von Anfang an eine faire Absprache für die sechs Jahre der laufenden Stadtrats-Periode, doch im Laufe der Zeit hat sich gezeigt, dass die inhaltlichen Schnittmengen mit den Freien Wählern deutlich größer sind“, so Sobl. Diese Entwicklung sei laut Sobl somit keine Folge von Konflikten, sondern eine pragmatische Erkenntnis im politischen Alltag. Ziel bleibe es, stabile Mehrheiten für die Stadtentwicklung zu schaffen – auf Basis von inhaltlicher Nähe und gegenseitigem Vertrauen.

Peter Kempf: Kaufbeuren hat noch viel Potenzial

Freie-Wähler-Stadtrat Peter Kempf sprach sich ebenfalls klar für den gemeinsamen Kurs aus. Für ihn steht die Entwicklung der Stadt im Vordergrund: „Wir sehen uns in der Verantwortung, die Potenziale Kaufbeurens weiterzuentwickeln. Da geht noch deutlich mehr.“ So müsse man die Einnahmeseite stärken – nicht durch höhere Gebühren, sondern durch gezielte Wirtschaftsentwicklung und Standortmarketing.“ Die gezielte Wirtschaftsförderung und die Stärkung der Außenwirkung Kaufbeurens als attraktiver Wirtschafts- und Veranstaltungsstandort sieht Kempf als zentrale Aufgabe der kommenden Jahre. Und dies ginge am besten in Zusammenarbeit mit der CSU.

Bosse stellt Zukunftspläne vor: Infrastruktur, Sicherheit, Wachstum

In seiner Rede umriss Stefan Bosse zentrale Zukunftsprojekte für Kaufbeuren. Im Fokus stehen Infrastruktur, wirtschaftliche Entwicklung und sicherheitspolitische Aspekte. So sei der weitere Ausbau der Bundesstraße 12 ebenso vorrangig wie die Elektrifizierung der Bahnstrecke – beides zentrale Voraussetzungen für bessere Anbindungen und wirtschaftliche Perspektiven. Ein besonders bedeutendes Projekt sei die Entwicklung neuer Gewerbeflächen. „Als eine der wenigen Kommunen in der Region entwickeln wir derzeit an der Apfeltrangerstraße ein neues Gewerbegebiet mit rund 100.000 Quadratmetern. Das schafft Raum für Wachstum und neue Arbeitsplätze“, erklärte Bosse.

Auch die sicherheitspolitische Rolle Kaufbeurens werde künftig an Bedeutung gewinnen. Im Rahmen der angestrebten Stärkung der Wehrhaftigkeit und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands könne der Fliegerhorst eine strategisch wichtigere Rolle einnehmen. Gleichzeitig liefen Gespräche über eine erweiterte gewerbliche Nutzung des Areals, um wirtschaftliches Potenzial besser zu erschließen. Darüber hinaus verfolgt die Stadt das Ziel, gemeinsam mit dem Ostallgäu dem Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) beizutreten. Ein Schritt, der vor allem für Pendler konkrete Vorteile bringen soll.

Abschließende betonte Bosse: „Ich gehe mit großer Demut in diesen Wahlkampf und werde gemeinsam mit der CSU und den Freien Wählern mit voller Überzeugung für unsere gemeinsamen Ziele und für Kaufbeuren eintreten. Doch am Ende liegt die Entscheidung allein bei den Bürgerinnen und Bürgern: darüber, wer das Amt des Oberbürgermeisters ausübt, ob es dazu eine Stichwahl benötigt, wie der neue Stadtrat zusammengesetzt ist und ob eine Zusammenarbeit in dieser geplanten Zweier-Konstellation möglich wird. Diese Entscheidungsfreiheit ist das Fundament unserer Demokratie – und genau so soll es auch sein.“

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