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Bildung Jugend Top

Programmieren lernen mit Spaß: Workshop für Kinder in der Stadtbücherei

Technik entdecken mit Calliope – ohne Anmeldung und kostenlos

Am Donnerstag, den 4. Dezember, dreht sich in der Stadtbücherei Kaufbeuren alles um Technik zum Anfassen: Beim Workshop „Calliope-Programmieren“ können Kinder ab 10 Jahren erste Erfahrungen im Programmieren sammeln – spielerisch, kreativ und niedrigschwellig.

Das Angebot richtet sich an junge Tüftlerinnen und Tüftler, die Interesse an Computern und Technik haben. In etwa 20-minütigen Kurzworkshops, die nacheinander angeboten werden, setzen die Teilnehmenden eigene Ideen direkt am Calliope Mini, einem Einplatinen-Computer, um.

Technikbildung für alle – kostenlos und ohne Anmeldung

Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Technobib!“-Reihe statt und wird in Zusammenarbeit mit dem BayernLab Kaufbeuren organisiert. Ein großer Vorteil: Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kinder können also einfach vorbeikommen und mitmachen.

Was ist Calliope?

Der Calliope Mini ist ein speziell für den Schul- und Bildungsbereich entwickelter Mini-Computer. Durch seine einfache Handhabung eignet er sich ideal für erste Programmiererfahrungen. Ob blinkende LEDs, einfache Animationen oder interaktive Anwendungen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Veranstaltungsdetails im Überblick:

  • Ort: Stadtbücherei Kaufbeuren, Hauberrisserstraße 8
  • Datum: Donnerstag, 04.12.2025
  • Uhrzeit: ab 14:00 Uhr
  • Zielgruppe: Kinder ab 10 Jahren
  • Ablauf: aufeinanderfolgende Kurzworkshops à ca. 20 Minuten
  • Kosten: kostenlos
  • Anmeldung: nicht erforderlich

Hinweis:
Alle Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem BayernLab Kaufbeuren statt – einer Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales.

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Bildung Kinder Veranstaltung

Weihnachtliches Kamishibai begeistert die Kleinsten in Kaufbeuren

Stadtbücherei lädt Kindergartenkinder zur besonderen Erzählstunde ein

Am 15. Dezember 2025 findet in der Stadtbücherei Kaufbeuren ein besonderes Vorweihnachts-Highlight für Kinder statt: Ein Weihnachts-Kamishibai – eine japanische Erzählkunst mit Bildkarten – lädt Kindergartenkinder von 15:00 bis 16:00 Uhr zum Zuhören und Staunen ein.

Kamishibai, das „Papiertheater“, verbindet Bilderbuch und Theater auf kreative Weise. Die Kinder erleben dabei eine weihnachtliche Geschichte, die durch wechselnde Bilder lebendig erzählt wird.

Anmeldung erforderlich

Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Eltern werden gebeten, den Namen und das Alter ihres Kindes bei der Anmeldung per E-Mail an buecherei@kaufbeuren.de mitzuteilen.

Die Veranstaltung findet in den Räumen der Stadtbücherei Kaufbeuren, Hauberrisserstraße 8, statt.

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Bildung Karriere Wirtschaft

Spitzenleistung aus der Region Kaufbeuren-Ostallgäu: IHK ehrt beste Azubis aus Bayerisch-Schwaben

13 Top-Absolventen aus der Region Kaufbeuren/Ostallgäu auf großer Bühne ausgezeichnet

Rund 8.400 junge Menschen in Bayerisch-Schwaben haben in diesem Jahr ihre Ausbildung in einem IHK-Beruf erfolgreich abgeschlossen. Für 133 von ihnen gab es kürzlich besonderen Grund zur Freude: Sie wurden als Prüfungsbeste ihres Ausbildungsberufs in der WWK-Arena in Augsburg geehrt. Mit dabei: 13 Absolventinnen und Absolventen aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu.

Die Veranstaltung unter dem Titel „Champions 2025“ würdigte die Leistungen der besten Auszubildenden aus der Region. Insgesamt kamen 48 der Geehrten aus dem Allgäu – ein starkes Signal für die Ausbildungsqualität vor Ort.

Anerkennung für herausragende Leistungen

„Die duale Ausbildung ist für junge Menschen der erste Schritt ins berufliche Leben“, betont Björn Athmer, Regionalgeschäftsführer der IHK Schwaben für das Allgäu. Für die jungen Erwachsenen eröffne sie nicht nur berufliche Perspektiven, sondern auch persönliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Die 13 Top-Azubis aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu wurden persönlich ausgezeichnet und erhielten neben einer Urkunde auch einen Pokal. Die feierliche Ehrung fand vor der eindrucksvollen Kulisse des Stadions statt und wurde durch ein Rahmenprogramm begleitet.

Ein Erfolg vieler Beteiligter

Der Erfolg der Auszubildenden ist nicht allein ihr Verdienst. Auch die Ausbildungsbetriebe, Berufsschulen, Eltern sowie die rund 5.400 ehrenamtlichen IHK-Prüferinnen und -Prüfer tragen wesentlich zur Qualität der Ausbildung bei. „Das System der dualen Ausbildung, an dem viele Akteure mitwirken, ist ein Garant für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Region“, so Athmer.

Ausbildungsbereitschaft im Allgäu weiterhin hoch

Trotz aktueller wirtschaftlicher Herausforderungen ist die Ausbildungsbereitschaft im Allgäu ungebrochen. Derzeit bilden rund 1.700 Unternehmen in der Region aktiv aus. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge liegt auf ähnlich hohem Niveau wie im Vorjahr. „Gut ausgebildete Fachkräfte sind heute gefragter denn je“, sagt Athmer. Die duale Ausbildung biete deshalb auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten stabile Perspektiven.

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Bildung Ratgeber Veranstaltung

Erfahrung trifft Unternehmergeist: Kostenloser Sprechtag der AktivSenioren Kaufbeuren am 27.11.25

AktivSenioren beraten zu Gründung, Unternehmensführung und Übergabe

Ob Existenzgründung, Optimierung von Betriebsabläufen, Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder Betriebsübergabe, beim kostenlosen Sprechtag im Rathaus Kaufbeuren beantworten erfahrene Experten alle Fragen dazu. Das monatliche Angebot der Wirtschaftsförderung der Stadt und der AktivSenioren Bayern findet nächstes Mal am Donnerstag, den 27. November 2025, von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.

Referatsleiter Andreas Bauer: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit den AktivSenioren. Dieses Angebot ist eine tolle Möglichkeit für unsere Unternehmen, von der Expertise erfahrener Unternehmer zu profitieren.“ Die Gespräche dauern etwa 30 Minuten. Eine Anmeldung unter Telefon 08341 437-103 ist erforderlich. Auch individuelle Beratungstermine sind nach Absprache möglich.

„Wir unterstützen Unternehmer dabei, erfolgreich zu sein,“ erklärt AktivSenior Stefan Geyrhalter. „Mit langjähriger Erfahrung und dem Netzwerk von 400 Mitgliedern bieten wir kompetente Beratung, individuell auf die Bedürfnisse der Klienten abgestimmt“.

Die AktivSenioren sind ein gemeinnütziger Verein von erfahrenen Unternehmern und Führungskräften im Ruhestand. Sie begleiten ehrenamtlich, vertraulich und neutral zu allen Fragen der Unternehmensführung. Weitere Informationen unter www.aktivsenioren.de

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Bildung Jugend

Wenn aus Ideen Wirklichkeit wird 

Das Wahlfach „Makerspace“ an der Sophie-La-Roche Realschule Kaufbeuren

Ein leises Surren erfüllt den Raum, während der Druckkopf Schicht für Schicht heißen Kunststoff aufträgt. Daneben beugen sich Schüler über den 3D-Drucker, andere arbeiten konzentriert am Computer und designen Schlüsselanhänger und Weihnachtsschmuck. 

Willkommen im neuen Wahlfach Makerspace, dem Kreativlabor der Sophie-La-Roche Realschule Kaufbeuren, das in seinem ersten Jahr bereits zeigt, wie viel Potenzial in den Köpfen junger Tüftler steckt. Hier wird nicht auswendig gelernt, hier wird erschaffen. Egal ob 3D-Druck, Lasercutting, erste Elektronikprojekte oder freies Konstruieren – im Makerspace bekommen Jugendliche die Möglichkeit, ihre eigenen technischen Ideen umzusetzen. Ein Schüler bringt es begeistert auf den Punkt: „Es ist ein toller Freiraum, in dem wir unsere Ideen in die Realität umsetzen können.“

Bereits im letzten Schuljahr wurde die Sophie-La-Roche Realschule für ihr umfangreiches Engagement im Bereich digitalen Bildung als Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien (PIZ) ausgezeichnet. Damit verbunden war die Einrichtung des Makerspace an der Schule, welcher sofort auch durch regionale Unternehmen unterstützt wurde. So stellte die Frank-Hirschvogel-Stiftung selbstgebaute 3D-Drucker bereit, die Firma Zappe liefert Material, und Hawe bietet Lötkurse an.

Diese Kooperationen sind für die Schule ein Glücksfall, doch um den Makerspace weiter auszubauen, wird noch viel Unterstützung gebraucht. Gerade Verbrauchsmaterialien, Elektronikbauteile oder zusätzliche Geräte werden stetig benötigt, damit möglichst viele Schülerinnen und Schüler eigene Projekte umsetzen können. 

Das Ziel der Schule ist klar: Der Makerspace soll wachsen, lebendig bleiben und sich zu einem festen Bestandteil moderner praktischer Bildung entwickeln. Denn eines zeigt sich schon jetzt, hier entstehen nicht nur Modelle oder Prototypen, sondern auch Kreativität, technisches Verständnis und eine große Portion Selbstvertrauen. Hier wird Zukunft gemacht – Schicht für Schicht, Idee für Idee.

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Bildung Veranstaltung

Workshop für Vereine und Ehrenamtliche in der vhs am 15.11.: „Sicher und überzeugend bei Reden und Versammlungen“

Rhetorik-Training in Kaufbeuren vermittelt Sicherheit bei Reden und Versammlungen

  • Workshop für Vereine und Ehrenamtliche: „Sicher und überzeugend bei Reden und Versammlungen“
  • Samstag 15.11.2025 10:30–13:00 Uhr
  • Volkshochschule Kaufbeuren, Spitaltor 5 Keine Gebühr,
  • Anmeldung erforderlich: Tel. 08341 999690 oder www.vhs-kaufbeuren.de

Ob bei Vereinsversammlungen, Grußworten oder Sitzungen: Wer klar spricht und selbstbewusst auftritt, überzeugt sein Publikum – unabhängig von Erfahrung oder Funktion. Freies Sprechen vor anderen kann ungewohnt sein – die Gedanken stocken, Unsicherheit entsteht. Dieser praxisnahe Workshop zeigt, wie Sie in verschiedenen Redesituationen gelassen und sicher wirken.

Themen:

  • Präsenz durch Körperhaltung, Stimme und Sprache
  • Botschaften klar und verständlich formulieren
  • Gut vorbereitet und trotzdem flexibel bleiben
  • Souverän auf Unerwartetes reagieren
  • Frei sprechen statt am Manuskript zu kleben

Referentin: Katja Voigt, Rhetoriktrainerin, Moderatorin und Diplom-Journalistin aus Sonthofen, verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung vor Mikrofon und Kamera. Sie trainiert Führungskräfte, Vereinsvorstände sowie Sprecher aus Politik, Medien und Wirtschaft. Gefördert von Kaufbeuren-aktiv, Stadt Kaufbeuren.

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Bildung Panorama

Mitgliederversammlung 2025: Heimatverein Kaufbeuren blickt auf ein aktives Vereinsjahr zurück – und auf die Zukunft der Heimat

Ein besonderes Augenmerk galt verschiedenen Aktivitäten rund um das Jubiläum 500 Jahre Bauernkrieg

Auf ein ereignisreiches Jahr konnte der Heimatverein Kaufbeuren e.V. bei seiner diesjährigen Hauptversammlung zurückblicken. Vorsitzende Tina Kutter berichtete von einem umfangreichen Programm: neun Vorträge, Sonderführungen im Stadtmuseum und im Bezirksarchiv Schwaben, eine Führung durch den Reutwald, eine Grenzsteinwanderung sowie die traditionelle Adventsfeier.

Besonders freute sich die Vorsitzende, dass nach einem Jahr Pause das Lagerleben wieder stattfinden konnte und großen Zuspruch fand. „Es war einfach toll, wie sich das bewährte Lagerleben-Team und begeisterte neue Unterstützer zusammenfanden“, sagte sie. Zudem engagierte sich der Verein bei der jährlichen Biotoppflege am Bärensee.

Auch publizistisch war der Heimatverein aktiv: In gemeinsamer Herausgeberschaft mit der Stadt Kaufbeuren erschien der Band 25 der Kaufbeurer Schriftenreihe. Unter der neuen Redaktionsleitung von Thomas Pfundner erschienen vier Ausgaben der Kaufbeurer Geschichtsblätter und wurden im Quartalsrhythmus an die Mitglieder verteilt. Außerdem ging die neue Vereins-Website online und dem ‚Kaufbeurer Intelligenzblatt‘ wurde eine Gedenktafel gewidmet.

Ein besonderes Augenmerk galt verschiedenen Aktivitäten rund um das Jubiläum 500 Jahre Bauernkrieg. Der Verein wurde zudem Mitglied im Naturbündnis Wertachtal e.V. und bringt sich regelmäßig in die Stadtentwicklung Kaufbeurens ein. Kassenprüfer Albert Kosten attestierte Kassier Georg Greisel eine ordnungsgemäße Buchführung. Es folgte die einstimmige Entlastung des Vorstands.

Vorsitzende Tina Kutter betonte die grundlegende Aufgabe des Heimatvereins, die regionale und kulturelle Vielfalt lebendig zu halten und weiterzugeben. „Wir befassen uns mit dem, was in unserem Vereinsnamen steht – mit der Heimat“, sagte sie. „Dazu gehören z.B. unsere Geschichte, unsere Bräuche, unsere Baukultur oder unsere Kulturlandschaft. Dieses Erbe wollen wir in die Zukunft bringen.“ Zugleich wolle der Verein Brücken schlagen zwischen Bewahren und Wandel.

Für das neue Vereinsjahr kündigte die Vorsitzende neben den monatlichen Vorträgen, Führungen und den vierteljährlichen Geschichtsblättern, die Mitherausgabe des Bandes 26 der Kaufbeurer Schriftenreihe, eine neue Gedenktafel am „Stachus“ sowie die Beteiligung am Marktplatz der Freiwilligenagentur anlässlich des 20. Jubiläums des Generationenhauses an. Bürgermeister Oliver Schill, selbst Mitglied im Heimatverein, würdigte in seinem Grußwort den Einsatz des Vereins für „unsere Stadt, ihre Geschichte und ihr kulturelles Erbe“.

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Allgemein Bildung Veranstaltung

Napoleon, Scharnhorst und das Eiserne Kreuz – Historischer Vortrag am 13. November 2025 im Offiziersheimgesellschaft Kaufbeuren

Bundeswehr Kaufbeuren und die vhs Kaufbeuren laden ein

Am Donnerstag, den 13. November 2025, laden die Bundeswehr Kaufbeuren und die vhs Kaufbeuren zu einem kostenfreien öffentlichen Vortrag ein. Der Historiker Thomas Schuler – bekannt aus Radio, Presse und Fernsehen – spricht von 17:30 bis 19:30 Uhr in der Offiziersheimgesellschaft Kaufbeuren (Casino), Apfeltranger Straße 34.

Nach seinem Vortrag „Napoleon und Bayern“ im November 2024 ist Schuler erneut in Kaufbeuren zu Gast. Im Mittelpunkt seines neuen Vortrags steht die Geschichte des Eisernen Kreuzes – ein Symbol, das heute das Hoheitszeichen der Bundeswehr ist.

Das Eiserne Kreuz: Ursprung und Bedeutung

Das Eiserne Kreuz ist nicht nur auf den Uniformen der Bundeswehr zu sehen, sondern auch an repräsentativen Orten wie dem Brandenburger Tor oder den Flugzeugen der Bundesregierung. Seine Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1813.

Damals stiftete der preußische König Friedrich Wilhelm III. das Eiserne Kreuz zu Beginn der sogenannten „Befreiungskriege“ gegen Napoleon. Die Auszeichnung war ein Novum: Sie wurde nicht nur dem Adel verliehen, sondern konnte auch einfachen Soldaten für besondere Tapferkeit im Kampf zuteilwerden.

Warum der 12. November?

Der Vortrag beleuchtet auch die Wahl des Gründungsdatums der Bundeswehr. Der 12. November 1955 wurde nicht zufällig gewählt – es ist der Geburtstag von General Gerhard von Scharnhorst, einem der bedeutenden Köpfe der preußischen Heeresreform. Seine Ideen prägen bis heute militärische Traditionen und Werte.

Bilder, Geschichte und Einblicke

Thomas Schuler führt das Publikum mit zahlreichen Bildern und fundierten historischen Erläuterungen durch die wechselvolle Geschichte des Eisernen Kreuzes. Dabei spannt er den Bogen von der napoleonischen Zeit bis zur Gegenwart.

Anmeldung erforderlich

Die Platzzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich und möglich unter:

Veranstaltungsdaten auf einen Blick:
📅 Donnerstag, 13. November 2025
🕠 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr
📍 Offizierheimgesellschaft Kaufbeuren (Casino), Apfeltranger Straße 34, Kaufbeuren
🎤 Referent: Thomas Schuler
🎟 Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

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Bildung Jugend Soziales

Ein Roboter für die Klassengemeinschaft: Hilfe für erkrankte Schülerin

Spende macht digitalen Schulbesuch am Jakob-Brucker-Gymnasium möglich

Immer wieder unterstützt der karitative Verein des Kaufbeurer Fliegerhorsts „Helfen macht Schule“ soziale Projekte und Institutionen in der Region. Diesmal hatte die Tochter eines Fliegerhorstangehörigen die zündende Idee: Eine Klassenkameradin ist aufgrund längerfristiger Abwesenheit auf einen Avatar angewiesen, um am Unterricht teilnehmen zu können.

„Unsere Tochter kam mit der Nachricht nach Hause, dass eine Mitschülerin langfristig erkrankt ist, das Kind aber durch einen Avatar am Unterricht und am Schulleben teilhaben kann. Allerding benötige die Schule finanzielle Hilfe für den Avatar-Roboter“, erzählt Markus M., Angehöriger des Fliegerhorsts Kaufbeuren. Er ist Mitglied bei „Helfen macht Schule e.V.“ und brachte den Spendenvorschlag ein. „Bei der Abstimmung auf der Jahreshauptversammlung gab es breite Zustimmung“, berichtet Markus M. erfreut.

„Der Schulverein des Jakob-Brucker-Gymnasiums ermöglicht vieles, was die Schule alleine nicht leisten kann“, erklärt Rektor Christof Walter. So kümmerte sich der Verein auch um die Beschaffung eines Avatars. Walter fügt hinzu: „Bei den dauerhaft hohen Betriebskosten benötigen wir jedoch Hilfe. Die großzügige Spende von „Helfen macht Schule“ ist für uns ein wichtiger Baustein, um den Roboter betreiben zu können.“

Der Avatar nimmt den Platz eines langfristig erkrankten Kindes ein, das über ein Tablet von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen kann und somit weiterhin Teil der Klassengemeinschaft ist. Das Kind sieht in den Klassenraum, kann den Roboter bewegen, sich über Lichtsignale melden oder bei Bedarf sein Ruhebedürfnis signalisieren. Auch die Teilhabe am sozialen Schulumfeld mit Mitschülerinnen und Mitschülern ist beim Einsatz des Avatars ein wichtiges Thema. Der Wunsch nach Teilhabe am „normalen Leben“ wird so ein Stück weit ermöglicht.

Am 9. Oktober 2025 überreichte Oberst Thorsten Milewski, Kommandeur am Fliegerhorst Kaufbeuren, einen Spendenscheck in Höhe von 3000 Euro an Rektor Christof Walter. Auch die Ideengeber, Emilia mit ihrem Vater Markus, waren dabei. Milewski betonte: „In Kaufbeuren und der Region zu helfen, ist uns eine Herzensangelegenheit. Wir wünschen dem erkrankten Mädchen alles erdenklich Gute, so dass es hoffentlich möglichst schnell auch wieder ohne Avatar zur Schule gehen kann.“

Quelle Text:        Sascha Heck / Bundeswehr

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Bildung Soziales

Wasserwacht Ostallgäu: Lehrgang zum Führer von Schnelleinsatzgruppen 

Ostallgäuer Wasserwachtler stärken Führungsqualitäten

Im Oktober fand am Fortbildungszentrum der Bezirks-Wasserwacht in Dillingen ein Lehrgang zum Schnelleinsatzgruppen-Führer statt. Sechs Mitglieder der Kreiswasserwacht Ostallgäu nahmen erfolgreich daran teil – vier kamen aus Marktoberdorf und zwei aus Füssen.

Der dreitägige Lehrgang vermittelte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zunächst alle rechtlichen Grundlagen, die für die Leitung von Einsätzen notwendig sind. Im Anschluss standen praktische Übungen und sogenannte Führungssimulationstrainings auf dem Programm. Dabei wurden die Teilnehmenden in realitätsnahe Szenarien versetzt, um die Koordination von Einsätzen zu trainieren und den Umgang mit Stresssituationen zu üben.

„Es war unglaublich praxisnah und herausfordernd“, berichtet Daniela Flietel aus Marktoberdorf. „Die Simulationen haben mir gezeigt, wie wichtig schnelle Entscheidungen und klare Kommunikation im Einsatz sind. Ich fühle mich jetzt deutlich sicherer, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen.“

Ein SEG-Führer ist die verantwortliche Führungskraft einer Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Wasserwacht. Er oder sie trägt die Verantwortung für die einsatztaktische Führung und Koordination der – in der Regel – fünf Wasserretter. Diese sind so ausgerüstet und ausgebildet, dass sie bei Unfällen, vermissten Personen sowie außergewöhnlichen Schadensereignissen mit Verletzten oder Erkrankten am und im Wasser retten, bergen und versorgen können. 

Die Schnelleinsatzgruppen selbst sind rund um die Uhr einsatzbereit und werden über die Notrufnummer 112 alarmiert, wenn Menschen in Wassernot geraten oder bei größeren Schadenslagen wie beispielsweise Hochwasserereignisse Unterstützung benötigt wird. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs sind die sechs Ostallgäuer Wasserwachtler bestens gerüstet, um Führungsaufgaben in den aktuell vier alarmierbaren Schnelleinsatzgruppen in Buchloe, Kaufbeuren, Marktoberdorf und Füssen zu übernehmen.

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Bildung Gesundheit

Vorsorge im Blick: Einladung zum Informationsabend für pflegende Angehörige

Vortrag in Neugablonz gibt praktische Hinweise zu Betreuung und Vollmacht

Am Dienstag, den 4. November 2025, lädt das Bayerische Rote Kreuz Kaufbeuren herzlich zur nächsten Informationsveranstaltung für pflegende Angehörige, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger ein.

Ort: Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz
Zeit: 17:00 bis ca. 18:30 Uhr
Thema:Vorsorge bei Unfall, Krankheit und/oder Alter
Referentin: Tanja Junginger, Betreuungsstelle der Stadt Kaufbeuren

Warum Vorsorge so wichtig ist

Ein Unfall oder eine plötzliche Erkrankung kann jede und jeden treffen – und schnell ist man in einer Situation, in der man selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann. Wie Sie sicherstellen können, dass Ihre Wünsche und Interessen auch in solchen Momenten gewahrt bleiben, erklärt Tanja Junginger in ihrem Vortrag. Sie informiert über Betreuungsverfügungen, Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen – und darüber, wie Sie diese rechtzeitig und wirksam aufsetzen.

Treffen mit Mehrwert: Austausch, Unterstützung und Information

Die Veranstaltung ist Teil der offenen Treffen des BRK, bei denen regelmäßig wichtige Themen rund um die häusliche Pflege besprochen werden. Dabei steht neben der Information auch der Austausch untereinander im Mittelpunkt:

  • Kontakte knüpfen
  • Erfahrungen teilen
  • Gemeinsam Herausforderungen im Pflegealltag begegnen

Wichtige Hinweise zur Teilnahme

  • Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Eine Anmeldung ist nur bei zusätzlichem Besuch eines Gasthauses notwendig.
  • Falls während der Veranstaltung eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt wird, hilft die Fachstelle gerne weiter – bitte frühzeitig melden.

Herzliche Einladung

Ob Sie selbst pflegen, ehrenamtlich helfen oder einfach Interesse an der Thematik haben:
Seien Sie herzlich willkommen – wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Bildung Jugend

Neustart an der Landwirtschafts- und Technikerschule Kaufbeuren

Mit frischer Energie und bewährtem Konzept ins neue Schuljahr

Kaufbeuren, 22.10.2025 – An der Landwirtschaftsschule Kaufbeuren hat mit dem Start des neuen Schuljahres auch eine strukturelle Rückkehr begonnen: Das bewährte Zwei-Semester-System wurde wieder eingeführt, nachdem der Schulversuch einer einjährigen Ganzjahresschule im Vorjahr beendet wurde.

Rund 50 Studierende aus dem Landkreis Ostallgäu und umliegenden Regionen haben aktuell ihr erstes oder drittes Semester aufgenommen. Sie erwartet ein praxisnahes Schuljahr, das die theoretischen Inhalte mit konkreten Anwendungen in der Landwirtschaft verbindet.

Technikerschule Kaufbeuren: Fachkräfte für Verpflegungsmanagement

Bereits Mitte September begann das Schuljahr an der Technikerschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Dort bereiten sich junge Menschen auf ihre Zukunft als staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker vor – mit besten Aussichten auf Tätigkeiten in Bereichen wie Großküchen, Pflegeeinrichtungen oder Verpflegungssystemen im sozialen Sektor.

Schulleiter Dr. Dosch: „Das Haus ist voll mit jungen Menschen“

Dr. Paul Dosch, Schulleiter beider Schulen, blickt positiv auf den Start:

„Das Haus ist voll mit jungen Menschen, die sich ihrer Zukunft widmen. Es ist schön zu sehen, mit welcher Motivation und Offenheit unsere Studierenden an ihre Ausbildung herangehen. Das zeigt, wie lebendig die berufliche Bildung im ländlichen Raum ist.“

Ausblick: Infotage im Januar 2026 an der Technikerschule

Wer sich für eine Weiterbildung im Bereich Ernährungs- und Versorgungsmanagement interessiert, sollte sich Januar 2026 vormerken: Dann finden wieder die Infotage der Technikerschule statt. Besucherinnen und Besucher erhalten dort umfassende Informationen zu den Ausbildungsinhalten, den Zugangsvoraussetzungen und möglichen Berufsfeldern – und können direkt mit aktuellen Studierenden ins Gespräch kommen.

➡️ Weitere Infos zur Technikerschule:
www.technikerschule-kaufbeuren.bayern.de

Grünes Zentrum Kaufbeuren: Theorie trifft Praxis

Mit dem Start beider Schulen zeigt sich das Grüne Zentrum Kaufbeuren erneut als lebendiger Lernort, an dem praxisorientierte Bildung im Mittelpunkt steht. Die Kombination aus persönlicher Betreuung, fachlicher Qualifikation und direktem Bezug zur beruflichen Realität macht den Standort zu einem wichtigen Bildungsangebot in der Region.

Kontakt und weitere Informationen

Telefon: 08341 9002-0
E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de
Website: www.aelf-kf.bayern.de

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Bildung Soziales

Neues vhs-Atelier in Kaufbeuren eröffnet mit großem Andrang

Kreative Vielfalt begeistert Besucher beim Eröffnungstag der Volkshochschule

Mit einem regen Besucherandrang eröffnete die Volkshochschule Kaufbeuren ihr neues vhs-Atelier. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich einen Eindruck von den neuen Räumlichkeiten zu verschaffen und an verschiedenen Schnupperangeboten teilzunehmen.

Offene Werkstattatmosphäre lädt zum Mitmachen ein

In entspannter und inspirierender Atmosphäre konnten sich die Gäste an vielfältigen kreativen Angeboten ausprobieren. Besonders beliebt waren Workshops zu Acryl- und Aquarellmalerei sowie kleinere Leder- und Holzarbeiten. Das offene Konzept bot viel Raum für Gespräche, Austausch und erste kreative Schritte.

Startschuss für neues Kursprogramm

Die Veranstaltung markierte den Beginn eines erweiterten Kursangebots im künstlerischen Bereich. Das neue vhs-Atelier bietet künftig regelmäßig Raum für kreative Kurse und Projekte in verschiedensten Techniken und Materialien.

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Bildung Jugend Kultur

Live-Musik trifft junge Talente: Realschüler erleben Stars der Klassik

Schulpartnerschaft ermöglicht besonderen Konzertabend beim Festival der Nationen

Mit leuchtenden Augen verlässt Ruben, Neuntklässler der Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren, den Konzertsaal in Bad Wörishofen. „Besonders das Gespräch mit den Solisten war für mich ein tolles Erlebnis! Das motiviert mich, mich noch mehr in unserer Streicherklasse zu engagieren“, sagt er begeistert.

Er gehört zu einer Gruppe von 30 Schülerinnen und Schülern, die am 2. Oktober 2025 das Konzert „Bella Italia“ beim Festival der Nationen besuchten – begleitet von ihren Lehrkräften. Auf dem Programm standen unter anderem Auftritte der international bekannten Cellistin Julia Hagen, des Pianisten Lukas Sternath sowie des Orchesters Camerata Salzburg.

Außerschulische Partnerschaft macht Kulturerlebnis möglich

Ermöglicht wurde der Konzertbesuch durch die Unterstützung des langjährigen Partners, der Firma Chr. Mayr Antriebstechnik GmbH & Co. KG aus Mauerstetten. Über das Bildungsprojekt „Junge Festivalfamilie“ erhielten die Jugendlichen nicht nur Freikarten für das Konzert, sondern auch eine Werkeinführung und die seltene Gelegenheit, nach dem Konzert mit den Solisten ins Gespräch zu kommen.

Kulturelle Bildung als Schulprofil

Musiklehrer Wolfgang Kirchmann, der die Exkursion organisiert hat, sieht in solchen Erlebnissen einen festen Bestandteil der pädagogischen Arbeit:
Musik in dieser Qualität live zu hören, ist ein Erlebnis, das junge Menschen, vor allem auch die vielen Mitglieder der Musikklassen unserer Schule, prägt und inspiriert.

Die Konzertfahrten sind seit Jahren fest im Schulprogramm der Sophie-La-Roche-Realschule verankert. Ziel ist es, Hemmschwellen gegenüber klassischer Musik abzubauen und Kultur auf Augenhöhe zu vermitteln.

Begeisterung auch bei den Schülern

Auch bei den Jugendlichen kommt das Projekt gut an. Jasmin, selbst Cellistin in der Streicherklasse, sagt: „Für mich ist es etwas ganz Besonderes, eine so berühmte Cellistin wie Julia Hagen live zu erleben. Und dass wir dafür sogar Freikarten bekommen, ist einfach super!

Die Realschuldirektorin Cornelia Lipinski betont die Bedeutung kultureller Impulse für die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler. Das vielfältige außerschulische Angebot der Schule – von sportlichen Aktivitäten bis hin zu Konzertfahrten – trage dazu bei, den Unterricht „über das Klassenzimmer hinaus lebendig zu machen“.

Klassische Musik als Erlebnis der Gegenwart

Musiklehrer Kirchmann stellt klar: „Besonders die Konzertfahrten zeigen, dass klassische Musik kein Relikt der Vergangenheit ist, sondern junge Menschen begeistern kann und ihnen neue Horizonte eröffnet.

Der Besuch beim Festival der Nationen sei für viele Teilnehmende mehr als nur ein Konzert gewesen: ein intensives Kulturerlebnis, das noch lange nachwirken dürfte.

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Bildung Jugend

Französische Schüler entdecken Kaufbeuren

Ein Austausch für Europa

Im Rahmen des langjährigen Austausches mit dem Jakob-Brucker-Gymnasium durfte Bürgermeister Oliver Schill eine Gruppe von Achtklässlern aus Bordeaux herzlich im Rathaus begrüßen. Mit dem Motto „Liberté, Égalité, Fraternité“ unterstrich der Bürgermeister die gemeinsamen Werte von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, die Frankreich einst geprägt und ganz Europa verändert haben. Erfahrungen aus einem Schüleraustausch sind mehr als touristische Eindrücke – sie sind ein Beitrag zur europäischen Verständigung und zur Demokratiebildung. Bürgermeister Oliver Schill: „Gerade in Zeiten, in denen die europäische Idee neu verteidigt werden muss, helfen solche Begegnungen Vorurteile abzubauen, Freundschaften zu schließen und kulturelle Brücken zu bauen.“ 

Auf dem Programm steht auch eine Stadtrallye, die den Jugendlichen nicht nur die mittelalterliche Altstadt und die Geschichte Kaufbeurens näherbringt, sondern vor allem das Leben vor Ort authentisch erfahrbar macht. „Mit dem Leben in einer Gastfamilie bekommt man die Chance, ein Land jenseits aller Klischees kennenzulernen – als Teil einer Gemeinschaft, im Dialog und im Alltag“, so Bürgermeister Oliver Schill. Daneben stehen weitere Highlights auf dem Programm wie die schon obligatorische Besichtigung des Schlosses Neuschwanstein oder ein Ausflug in die Landeshauptstadt München.

Ein besonderer Dank gilt den Lehrkräften beider Schulen, die mit großem Einsatz immer wieder solche Austauschprogramme ermöglichen und junge Menschen ermutigen, über eigene Grenzen hinaus zu blicken. „Diese Verbindungen, dieses gegenseitige Verständnis sind das Fundament unserer Zukunft in Europa“, so der Bürgermeister, der die Gäste im Namen der Stadt herzlich willkommen hieß.

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Bildung Kinder Verwaltung

Neues Kinderhaus am Freibad in Kaufbeuren feierlich eröffnet

Ein Ort zum Wachsen, Lachen und Lernen für bis zu 150 Kinder

Bereits am 8. September 2025 konnten die ersten Kinder das neue Kinderhaus am Freibad beziehen – nun wurde das moderne Gebäude am Samstag, 18. Oktober, auch offiziell eingeweiht. Im feierlichen Rahmen betonten der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke sowie der Landtagsabgeordnete Peter Wachler die Bedeutung früher Förderung und hochwertiger Betreuung für die Entwicklung junger Menschen.

Kaufbeurens Oberbürgermeister freute sich, die Einrichtung nun offiziell einweihen zu dürfen: „Nirgendwo in Bayern bekommen Frauen so viele Kinder wie in Kaufbeuren. Das ist natürlich etwas Schönes, stellt uns als Stadt aber vor eine große Herausforderung. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit dem Kinderhaus am Freibad nun ein weiteres starkes Zeichen für die Familienfreundlichkeit und die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt setzen können. Das neue Kinderhaus bietet den Kleinsten in unserer Gemeinschaft einen Ort, an dem sie sich geborgen fühlen, spielerisch lernen und gemeinsam aufwachsen können.“

Auch Einrichtungsleiterin Andrea Klenk und ihr engagiertes Team zeigten sich sehr zufrieden mit dem gelungenen Neubau. Das neue Haus biete ideale Voraussetzungen, damit sich die Kinder bestmöglich entfalten können. Cornelia Otto, Leiterin des Referats Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt, sagte: „Ein Kinderhaus ist viel mehr als nur ein Gebäude – es ist ein Ort, an dem Kinder lachen, entdecken, wachsen und erste Freundschaften schließen. Zu sehen, mit wie viel Leben dieses Haus bereits gefüllt ist, berührt mich sehr.“ Sie gab dem pädagogischen Team und den Kindern mit auf den Weg: „Erfüllt euer neues Kinderhaus mit Freude, Lachen, Liebe, Heiterkeit und Begegnungen – nur bitte niemals mit Langeweile.“

Nach dem offiziellen Teil, der im Beisein geladener Gäste stattfand, öffnete das Kinderhaus am Nachmittag seine Türen für die breite Öffentlichkeit. Viele interessierte Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die neuen Räume zu besichtigen und einen Einblick in den pädagogischen Alltag zu gewinnen. Die Einrichtung vereint unter einem Dach Krippe, Kindergarten und Hort auf einer Gesamtfläche von rund 950 Quadratmetern. Insgesamt finden hier bis zu 150 Kinder Platz: drei Kindergartengruppen, zwei Hortgruppen sowie drei Krippengruppen. Auch die Kinder des benachbarten Waldkindergartens, der nördlich des Freibads liegt, nutzen das Haus für ihr Mittagessen oder bei extremen Wetterlagen.

Im Zuge der Neueröffnung wurde zudem die Verkehrssicherheit in der Umgebung verbessert: Die Tempo-30-Zone in der Gewerbestraße wurde ausgeweitet. Diese gilt nun vom Ortseingang bis zur Turnerstraße in beide Fahrtrichtungen werktags von 7 bis 17 Uhr.


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Feierlich eröffnet: Das neue Kinderhaus am Freibad in Kaufbeuren bietet Platz für 150 Kinder und vereint Krippe, Kindergarten und Hort unter einem Dach. Bei der Einweihung betonten Politiker und Stadtvertreter die Bedeutung früher Bildung und Familienfreundlichkeit.

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Allgemein Bildung Karriere Wirtschaft

Knapp zwei Jahre wurde es generalsaniert – jetzt erstrahlt das Ausbildungszentrum der Kolping Akademie Kaufbeuren in neuem Glanz

Wiedereröffnung nach Generalsanierung. Das neue Ausbildungszentrum wurde umfassend modernisiert und zukunftsfähig gemacht – für eine noch bessere Lernumgebung

Knapp zwei Jahre wurde es generalsaniert – jetzt erstrahlt das Ausbildungszentrum der Kolping Akademie am Standort Kaufbeuren in neuem Glanz. Um die Wiedereröffnung der modernisierten Räume gebührend zu feiern, lud Akademieleiterin Kirsten Kotter mit ihrem Team zu einem Festakt am Donnerstag, den 16. Oktober 2025. Denn, so Kirsten Kotter: „Wir haben unser Ausbildungszentrum in den letzten Monaten modernisiert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis und freuen uns darauf, die Qualität unserer Bildungsangebote durch den Umbau noch weiter steigern zu können.“

Die Wiedereröffnungsfeier stand unter dem Motto „Neue Räume, neue Möglichkeiten – Zukunft bauen“. So ließen sich die Verantwortlichen beim Umbau vom Konzept ‚New Work‘ inspirieren – einem Ansatz, der die positive Wirkung einer modernen Lern- und Arbeitsumgebung auf Psyche und Energie betont. Kotter weiter: „Unser modernisiertes Haus zeigt die ganze Bandbreite unserer Arbeit und soll, neben unseren Mitarbeitenden, vor allem unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern zugutekommen.“

Impulse für die Arbeitswelt von morgen und Grußworte

Thematischen Input erhielten die Gäste der Wiedereröffnung von der Unternehmensberaterin Sabine Kierner. In ihrem Impulsvortrag eröffnete sie neue Perspektiven auf moderne Arbeitswelten und betonte: „‚New Work‘ ist Einstellungssache und ein beherztes Ja ist entscheidend für den Erfolg. Diese Entschlossenheit spüre ich hier deutlich – und das zeigt sich im Ergebnis.“ Auch von anderer Seite gab es Anerkennung für das Ergebnis der Sanierung. Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse sagte in seinem Grußwort: „Glückwünsche zur aufwändigen und sehr gelungenen Modernisierung. Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeiten, die Kolping für die Stadtgesellschaft Kaufbeuren hier schafft.“ Roland Kober, Vorstandsvorsitzender der Kolping Akademie, ergänzte: „Heute dürfen wir uns über ein top ausgestattetes, modernes Ausbildungszentrum freuen, mit dem wir ein starkes Zeichen für die Zukunft der beruflichen Bildung in der Region setzen.“

Offenes Haus und kreative Highlights

Nach der Segnung der neuen Räumlichkeiten durch Kolping-Präses Wolfgang Kretschmer konnten die Besucherinnen und Besucher die neugestalteten Bereiche erkunden und Unterricht live miterleben. Neben spannenden Einblicken – von der Jugendberufshilfe über die Werkstätten bis hin zu digitalen Angeboten, Erwachsenenbildung und den Ambulanten Hilfen zur Erziehung – gab es im neu eröffneten Kolping-Laden zudem Selbstgemachtes aus Azubi-Hand zu kaufen.

Umfassende Sanierung und Erneuerung der Gebäudetechnik

Als ältester der sechs Hauptstandorte des Kolping Bildungswerks in der Diözese Augsburg blickt die Akademie in Kaufbeuren auf über 50 Jahre Bildungsarbeit zurück. Diese intensive Nutzung hat Spuren hinterlassen und machte die Generalsanierung notwendig. Zudem haben sich die Anforderungen stark verändert: Während früher Werkstätten und klassische Ausbildungsangebote im Vordergrund standen, liegt der Schwerpunkt heute zunehmend auf Erwachsenenbildung und Sprach- und Integrationskursen.

Die Sanierung, die im April 2024 begann und rund 4 Millionen Euro kostete, wurde maßgeblich von der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger finanziert. Auch die Bischöfliche Finanzkammer in der Diözese Augsburg unterstützte mit finanziellen Zuschüssen. Neben einer vollständigen Erneuerung der Gebäudetechnik wurden die Räumlichkeiten modernisiert und neu konzipiert: Jeder Arbeitsbereich hat nun ein eigenes Stockwerk, es gibt lichtdurchflutete Unterrichtsräume für Sprachkurse, optimierte Bedingungen für Auszubildende sowie speziell eingerichtete Online-Schulungsräume für digitalen Unterricht. Ein neu gestaltetes Bistro und der innovative Lernraum „Zukunftsforum“ runden das Konzept ab. Dieser Raum mit Podiumsplätzen bietet Jugendlichen die Möglichkeit, Unterricht interaktiv und kreativ zu erleben.

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Bildung Jugend Kinder

Starke Bindung, starke Kinder: Jubiläumsvortrag zur Emotionsregulation in Kaufbeuren

Wie emotionale Sicherheit die Entwicklung von Kindern prägt

Vertrauen als Fundament kindlicher Entwicklung

Kinder brauchen sichere Beziehungen – sie sind die Grundlage für eine gesunde Entwicklung. Wie Eltern und Erziehende diese Bindung aktiv fördern können, steht im Mittelpunkt des Jubiläumsvortrags der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung Kaufbeuren-Ostallgäu.

Am Montag, den 27. Oktober 2025, lädt die Beratungsstelle zu einem öffentlichen Vortrag ins Stadttheater Kaufbeuren ein. Beginn ist um 18.30 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.

Emotionen verstehen und gemeinsam regulieren

Ein zentrales Thema des Abends ist der Umgang mit Emotionen: Wie können Eltern Kinder in schwierigen Gefühlslagen begleiten? Welche Reaktionen stärken die Beziehung – und welche verunsichern?

Dr. Julia Berkic vom Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz zeigt auf, wie emotionale Entwicklung bei Kindern aller Altersgruppen gelingen kann. Besonders beleuchtet werden Alltagssituationen, die sich für Bindungsstärkung eignen – vom Trotz beim Kleinkind bis zur Zurückgezogenheit im Jugendalter.

Impulse für Eltern und pädagogisch Tätige

Der Vortrag richtet sich an Eltern, Erziehende und alle Interessierten, die Kinder in ihrem emotionalen Wachstum unterstützen möchten. Die Veranstaltung bietet wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse ebenso wie praxisnahe Hinweise für den Alltag.

Veranstaltungsdetails im Überblick

  • Datum: Montag, 27. Oktober 2025
  • Uhrzeit: 18.30 bis 20.00 Uhr
  • Ort: Stadttheater Kaufbeuren, Rosental 6–8
  • Eintritt: kostenlos
  • Zielgruppe: Eltern, Erziehende, Interessierte
  • Referentin: Dr. Julia Berkic, Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz
  • Anmeldung: telefonisch unter 08341 9024-0 oder per Mail an eb.kaufbeuren@kjf-kjh.de
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Bildung

Eisblond und kreativ: Friseur-Azubis begeistern beim Berufsschul-Wettbewerb in Fürth

Die Auszubildenden der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren wurden mit dem 3. und 4. Platz belohnt. 

Unter dem Motto „Cold Shine with Ice Blond“ haben die Auszubildenden des zweiten Lehrjahres der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren beim Bavarian Young Talents Award 2025 ihr Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die stylischen Ergebnisse wurden im Rahmen der Friseurmesse Style Vision in Fürth präsentiert – inklusive Publikumsvoting und feierlicher Siegerehrung. 

Junge Talente im Rampenlicht

Mit großer Leidenschaft kreierten die Auszubildenden ihre kreativen eisblonden Looks im Unterricht an der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren. Unterstützt wurden sie dabei von ihren Lehrkräften.  

Gemeinsam ging es am Sonntag, 28. September, zu Style Vision nach Fürth, wo die fertigen Ergebnisse einem breiten Publikum präsentiert wurden. Besucherinnen und Besucher der Fachmesse konnten vor Ort abstimmen und ihren Favoriten wählen. Bei der anschließenden Siegerehrung wurden die beliebtesten Looks geehrt. Die Auszubildenden der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren wurden mit dem 3. und 4. Platz belohnt. 

Der Wettbewerb bot den Nachwuchsfriseurinnen und -friseuren nicht nur eine Plattform zur Präsentation ihrer Fähigkeiten, sondern auch wertvolle Erfahrung im Teamwork, in der Planung und im kreativen Prozess. 

Die jungen Talente von heute haben gezeigt, dass sie mit viel Herzblut und Professionalität bereit sind, das Friseurhandwerk innovativ zu bereichern.

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Bildung Gesundheit

Welt-Osteoporose-Tag: Warum Kaufbeuren besonders betroffen ist

Neue Daten zeigen hohe Erkrankungszahlen – Behandlungsprogramm soll helfen

Deutlich höhere Osteoporose-Rate in Kaufbeuren

In Kaufbeuren leben im Vergleich zum bayerischen Durchschnitt deutlich mehr Menschen mit Osteoporose. Laut aktuellen Daten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) litten im Jahr 2023 rund 1.200 Personen ab 35 Jahren an der chronischen Knochenerkrankung. Das entspricht einer Prävalenz von 4,19 Prozent – höher als im bayerischen Durchschnitt (3,87 Prozent). Im benachbarten Ostallgäu liegt die Quote mit 3,84 Prozent etwa im Landesschnitt.

Frauen im höheren Alter besonders betroffen

Besonders auffällig ist die Erkrankungshäufigkeit bei Frauen über 90 Jahren: 30,2 Prozent sind betroffen – bei Männern in derselben Altersgruppe liegt der Anteil bei 7,6 Prozent. Der Welt-Osteoporose-Tag am 20. Oktober rückt diese Zahlen ins Licht und verweist auf die Notwendigkeit frühzeitiger Vorsorge und Behandlung.

Was ist Osteoporose – und warum betrifft sie so viele?

Osteoporose zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems. Durch den fortschreitenden Verlust von Knochensubstanz steigt das Risiko für Knochenbrüche. Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unbemerkt.

Ursachen können sein:

  • Hormonveränderungen (z. B. nach den Wechseljahren)
  • Vitamin-D- und Calcium-Mangel
  • Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Kortison)
  • Bewegungsmangel
  • Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum

„Osteoporose entsteht, wenn mehr Knochenmasse ab- als aufgebaut wird“, erklärt Dr. med. Stefan Stern, Internist und beratender Arzt bei der AOK Bayern.

Neues Behandlungsprogramm seit Oktober verfügbar

Seit dem 1. Oktober 2025 steht für gesetzlich Versicherte der AOK in Bayern das DMP Osteoporose zur Verfügung. Dieses strukturierte Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm) verfolgt das Ziel, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen, Frakturen zu vermeiden und die Lebensqualität zu verbessern.

Wer teilnehmen kann:

  • Frauen und Menschen mit diversem Geschlecht ab 50 Jahren
  • Männer ab 60 Jahren
  • Voraussetzung: Gesicherte Diagnose einer medikamentös behandlungsbedürftigen Osteoporose

Die Anmeldung erfolgt direkt über die behandelnde Arztpraxis.

„Das DMP Osteoporose hilft, das persönliche Sturzrisiko zu senken und Schmerzen zu lindern“, erklärt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Bewegung als Schlüssel zur Vorbeugung

Ein entscheidender Faktor in der Prävention ist Bewegung. Die Knochendichte wird besonders in jungen Jahren aufgebaut, aber auch im höheren Alter kann regelmäßige Aktivität die Stabilität der Knochen fördern.

Dr. Stern betont:

„Neben der medikamentösen Therapie setzt das DMP auch auf gezielte Bewegungsprogramme zur Erhaltung der Muskelkraft und der Knochendichte.“

Große regionale Unterschiede in Bayern

Ein Blick auf den Rest des Freistaats zeigt deutliche Schwankungen:

  • Niedrigste Prävalenz: Landkreis Freising mit 2,9 %
  • Höchste Prävalenz: Landkreis Bad Kissingen mit 6,4 %

Diese Unterschiede lassen auf regionale Lebensstilfaktoren oder Versorgungsstrukturen schließen.

Weitere Informationen im Netz

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Bildung Senioren

Künstliche Intelligenz zum Anfassen: Generationenhaus Kaufbeuren lädt ein

Von Chatbots bis Deepfakes: Eine interaktive Reise in die Welt der KI

Was kann Künstliche Intelligenz heute schon leisten – und wie funktioniert sie überhaupt?
Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Dienstag, den 21. Oktober 2025, zu einer besonderen Mitmach-Veranstaltung ein: Unter dem Motto „Erleben, was heute schon möglich ist!“ wird Künstliche Intelligenz (KI) für alle Interessierten verständlich und greifbar gemacht.

Was ist eigentlich KI – und wo begegnet sie uns?

Ob Sprachassistenten, Bilderkennung oder Texterstellung – KI-Systeme sind längst Teil des Alltags. Doch viele Menschen fragen sich: Wie funktionieren solche Anwendungen im Hintergrund? Und wie lassen sie sich sinnvoll nutzen?

Diese Fragen greift die Veranstaltung auf – praxisnah und verständlich. An mehreren Mitmach-Stationen erleben Besucherinnen und Besucher, wie Tools wie ChatGPT Texte schreiben, Bilder generieren oder in natürlicher Sprache kommunizieren. Auch die Unterschiede zwischen echten und künstlich erzeugten Fotos oder Videos werden gezeigt.

Selber ausprobieren – ganz ohne Vorkenntnisse

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung:
Die Gäste können selbst aktiv werden und an betreuten Stationen verschiedene KI-Anwendungen testen – unterstützt von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Das Angebot richtet sich insbesondere an Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung. Der Zugang ist barrierefrei, es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich.

Veranstaltungsinfos auf einen Blick

  • Wann: Dienstag, 21. Oktober 2025
  • Uhrzeit: 14:00 bis 16:00 Uhr
  • Wo: Generationenhaus Kaufbeuren
  • Für wen: Senioren, Menschen mit Beeinträchtigung – und alle, die neugierig auf KI sind
  • Eintritt: kostenfrei

Das Generationenhaus freut sich auf zahlreiche Gäste, die sich auf eine spannende Begegnung mit der digitalen Zukunft einlassen möchten.

Generationenhaus Kaufbeuren
Telefon: 08341 9080 898
E-Mail: info@generationenhaus-kf.de

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Bildung Gesundheit

Fit und informiert durch Schwangerschaft und Kleinkindzeit: Kostenfreie Kurse in Kaufbeuren

Ernährung, Bewegung und Familienalltag: Alltagsnahe Angebote für junge Eltern und werdende Mütter

Wie gelingt ein gesunder Start ins Familienleben? Welche Mahlzeiten sind für Kleinkinder geeignet? Und wie können Schwangere Körper und Ernährung gezielt unterstützen?
Antworten auf diese Fragen liefert das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren mit einem vielfältigen Kursprogramm im November. Ob vor Ort oder online – die Veranstaltungen richten sich an (werdende) Eltern, Großeltern und Betreuungspersonen mit Kindern bis drei Jahren.

Alle Angebote sind kostenfrei oder mit einem geringen Lebensmittelbeitrag verbunden. Die Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.

Für Eltern mit Kleinkindern: Kochen, Probieren und Verstehen

Kochkurs | „Kinder an die Töpfe“

Ein Kurs für Eltern und Großeltern mit Kindern zwischen zwei und drei Jahren. Gemeinsam werden einfache Gerichte zubereitet, die Kindern neue Geschmackserlebnisse bieten – spielerisch und alltagstauglich.

  • Datum: Mittwoch, 12.11.2025
  • Zeit: 09:00 – 12:00 Uhr
  • Ort: AELF, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
  • Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
  • Teilnahmebeitrag: 3 € (für Lebensmittel)
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Apfelkern
  • Anmeldeschluss: 07.11.2025

Breikost oder Fingerfood?

Online-Vortrag | „Babybrei trifft Fingerfood“

Der Einstieg in die Beikostphase wirft viele Fragen auf. Der Vortrag informiert über klassische Breimahlzeiten, selbstbestimmtes Essen (Baby-led Weaning) und gibt praktische Tipps für einen sicheren Übergang.

  • Datum: Donnerstag, 13.11.2025
  • Zeit: 09:30 – 11:00 Uhr
  • Format: Online
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl.oec.troph.
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte OAL
  • Anmeldeschluss: 12.11.2025

Was Kinder wirklich brauchen

Online-Vortrag | „Was Kinder lieben: Umgang mit Süßem und Kunterbuntem“

Bunte Verpackungen, süßer Geschmack – viele Kinderlebensmittel sind verlockend. Wie Eltern hier bewusst entscheiden können, zeigt dieser Kurs anhand der Ernährungspyramide. Gemeinsam werden typische Produkte unter die Lupe genommen.

  • Datum: Freitag, 28.11.2025
  • Zeit: 09:30 – 11:00 Uhr
  • Format: Online
  • Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkte OAL
  • Anmeldeschluss: 27.11.2025

Für Schwangere: Bewegung und Ernährung als Begleiter

Vortrag mit Praxisteil | „Gesund bewegt durch die Schwangerschaft“

Bewegung wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden von Mutter und Kind aus. In diesem Kurs lernen Schwangere einfache Übungen für den Alltag kennen und erfahren, wie sie aktiv bleiben können.

  • Datum: Montag, 24.11.2025
  • Zeit: 19:00 – 20:30 Uhr
  • Ort: Donum Vitae, Am Hofanger 15a, 87600 Kaufbeuren
  • Referentin: Lina Meese, Sportwissenschaftlerin
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Donum Vitae
  • Anmeldeschluss: 19.11.2025

Sicher durch die Schwangerschaft essen

Online-Vortrag | „Gesund ernährt durch die Schwangerschaft“

Welche Lebensmittel tun gut – und welche besser nicht? Dieser Vortrag beantwortet zentrale Fragen zur Ernährung während der Schwangerschaft. Auch vegetarische und vegane Ernährung wird thematisiert.

  • Datum: Donnerstag, 27.11.2025
  • Zeit: 19:00 – 20:30 Uhr
  • Format: Online
  • Referentin: Anja Müller, Dipl. Ökotrophologin
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Donum Vitae
  • Anmeldeschluss: 26.11.2025

Informationen & Anmeldung

Das vollständige Kursprogramm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte unter:
👉 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie

Für Rückfragen steht das AELF Kaufbeuren telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de zur Verfügung.

Die Angebote werden vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.

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Bildung

Berufliche Perspektiven erweitern – mit hauswirtschaftlicher Expertise

Qualifizierung zur Referentin bzw. zum Referenten für Hauswirtschaft und Ernährung

Die Weiterbildung zur Referentin für Hauswirtschaft und Ernährung vermittelt Ihnen das nötige Rüstzeug, um hauswirtschaftliches Wissen fundiert, praxisnah und zielgruppengerecht weiterzugeben. Sie stärken Ihre rhetorischen und methodischen Kompetenzen, gewinnen Sicherheit bei Vorträgen und Vorführungen und lernen, rationelle Arbeitsweisen professionell zu vermitteln.

Inhalte der Qualifizierung zur Referentin für Hauswirtschaft und Ernährung:

  • Allgemeines zum Einsatz als Referentin
  • Grundlagen der Kommunikation, Präsentation und Lehrmethoden
  • Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen
  • Vortragsübungen
  • Vorführungen in Theorie und Praxis
  • Hygienevorgaben
  • Marketing und professionelle Außendarstellung
  • Kostenkalkulation und Preisgestaltung
  • Gewerberechtliche Grundlagen, Steuern und Versicherungen

Zielgruppe:
Die Qualifizierung richtet sich an landwirtschaftliche und hauswirtschaftliche Unternehmer/innen im ländlichen Raum, auch in Gründung, sowie an Studierende der Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft, die ihre Kenntnisse künftig in Form praxisorientierter Angebote weitergeben und damit ein zusätzliches Einkommen erzielen möchten.

Voraussetzung:
Erforderlich ist eine Fortbildung im hauswirtschaftlichen Bereich (z. B. Meister/in, Techniker/in, Hauswirtschaftliche/r Betriebsleiter/in oder Hauswirtschafter/in mit Ausbildereignungsprüfung, mindestens Teil 1).

Termine:

  • Donnerstag, 23.10.2025 | 09:00 – 17:00 Uhr
  • Donnerstag, 30.10.2025 | 09:00 – 17:00 Uhr
  • Donnerstag, 13.11.2025 | 09:00 – 17:00 Uhr
  • Donnerstag, 20.11.2025 | 09:00 – 17:00 Uhr
  • Donnerstag, 27.11.2025 | 09:00 – 17:00 Uhr

Ort: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren

Teilnahme: kostenpflichtig

Anmeldung: ab sofort möglich unter www.weiterbildung.bayern.de/index.cfm?seite=veranstaltungsliste&jumpto=44897#sem_44897

Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage
https://www.aelf-kf.bayern.de/ .
Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Bildung

Gedenktag erstmals in Kaufbeuren

Der Fliegerhorst begeht mit zahlreichen Soldatenkameradschaften erstmals einen Erinnerungstag der Luftwaffe

Seit dem Jahr 2024 gedenkt die Luftwaffe am 24. September an Ereignisse und Besonderheiten ihrer eigenen Geschichte. An diesem Tag wird jährlich der Gefallenen und im Dienst Verstorbenen gedacht, das Erreichte gewürdigt und auf die Herausforderungen der Gegenwart geblickt.

In diesem Jahr richtete erstmals das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd (TAusbZLw Abt Süd) den Gedenktag auf dem Fliegerhorst aus: Dazu kamen rund 80 Teilnehmende aus den Soldatenkameradschaften Kaufbeuren, Kemnat, Ketterschwang, Obergermaringen, Mauerstetten, Wiedergeltingen, Amberg, Lindenberg und Martinszell mit ihren Fahnenabordnungen sowie Ehemalige und Reservedienstleistende auf den Fliegerhorst Kaufbeuren.

„Die Luftwaffe ist seit ihrer Aufstellung ein Garant für Sicherheit und Stabilität und hat sich in der NATO sowie über Europa hinaus einen verlässlichen und leistungsstarken Ruf erworben“, betonte der stellvertretende Kommandeur des TAusbZLw Abt Süd, Oberstleutnant Marcus Berndorfer, in seiner Begrüßungsrede. Dabei nannte er exemplarisch den ersten Hilfseinsatz nach einem Erdbeben im marokkanischen Agadir in den 1960er Jahren, langjährige Auslandseinsätze in Afghanistan und Mali und betonte die Sicherung des baltischen Luftraums im Rahmen des NATO-Air-Policing. Aktuell stünde die Landes- und Bündnisverteidigung wieder im Vordergrund. So sichere die Luftwaffe u.a. mit zwei Patriot-Feuereinheiten in Polen die NATO-Ostflanke. Berndorfer betonte die wichtige Rolle Kaufbeurens innerhalb der Luftwaffe, da bereits seit 1957 auf dem Fliegerhorst technische Ausbildungen durchgeführt werden. „Wir sind stolz auf die Qualität und Flexibilität, mit der wir das tun“, unterstrich der stellvertretende Kommandeur.

Für Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, der ebenfalls dem Gedenktag der Luftwaffe im Fliegerhorst beiwohnte, sei es ein Tag, „der uns dazu anregt, innezuhalten, zu reflektieren und Dankbarkeit zu zeigen für den Dienst, den Sie, die Mitglieder der Luftwaffe, Tag für Tag leisten, für Ihre unerschütterliche Loyalität und Ihre Hingabe.“ Der 24. September sei nicht nur ein Datum in unserem Kalender, sondern ein Symbol für eine Geschichte, die uns alle beträfe.

Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl, der als Vizepräsident des Bayerischen Soldatenbundes zu den geladenen Gästen sprach, attestiert dem Fliegerhorst ein „Premiumstandort der Luftwaffe, ein Stützpfeiler unserer Bundeswehr“ zu sein. In seiner doch klaren und zielgerichteten Rede wandte sich der Abgeordnete primär an alle Soldatinnen und Soldaten: „Ich danke Euch, dass Ihr unsere Werte, unser Leben, unsere Gesellschaft und unsere Freiheit schützt und das auch in Zukunft tun werdet.“

Nach dem offiziellen Teil konnten die Teilnehmenden neben Gesprächen auch eindrucksvolle Einblicke in Bereiche der Tornado- und Aufklärungsdrohnenausbildung sowie zur geschichtlichen Entwicklung der technischen Ausbildung am Standort erhalten.

Viele ehemalige Soldaten ziehen nach dieser erfolgreichen Premiere ein positives Fazit. Unter ihnen auch Günter Goth, Stabsfeldwebel außer Dienst und Erster Vorsitzender der Soldatenkameradschaft Kaufbeuren: „Wir erleben hier hautnah den Wandel der Luftwaffe in einer schnelllebigen Zeit.“ Am Ende sind sich die Teilnehmenden einig: „Dieser Gedenktag der Luftwaffe muss wiederholt werden.“

Künftig wird jährlich in Verbänden und Dienststellen der Luftwaffe, so auch wieder in der Abteilung Süd, dieser Erinnerungs- und Gedenktag am 24. September durchgeführt.

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Allgemein Bildung Kinder Veranstaltung

Neugier wecken, Wissen entdecken: Die Kinderuni der Bürgerstiftung Kaufbeuren startet ins Schuljahr 2025/2026

Von verblüffender Mathematik bis zur Reise zum Mond – das erwartet junge Forschende

Wissenschaft zum Anfassen: Die Kinderuni stellt ihr neues Programm vor

Auch im Schuljahr 2025/2026 lädt die Bürgerstiftung Kaufbeuren wieder zur Kinderuni ein. Ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Vorträgen öffnet Kindern die Türen zu wissenschaftlichen Themen – lebendig, verständlich und mit jeder Menge Aha-Effekten. Expert:innen aus Hochschulen, Forschung und Kultur zeigen, wie vielseitig Wissen sein kann. Die Veranstaltungen finden monatlich donnerstags um 16 Uhr statt – entweder in der Schraderschule oder in der Neuen Kulturwerkstatt.


🧠 Oktober: Mathematik zum Staunen und Mitdenken

📍 16. Oktober 2025, 16 Uhr – Schraderschule Kaufbeuren
Prof. Dr. Reinhard Racke: „Verblüffende Mathematik“

Mathematik ist viel mehr als Rechnen – das zeigt Prof. Dr. Reinhard Racke auf unterhaltsame und zugleich tiefgründige Weise. In dieser Vorlesung geht es um Denkspiele, überraschende Logik und verblüffende Aussagen wie: „4 x 9 = 1“. Klingt falsch? Nicht unbedingt – wenn man in der richtigen mathematischen Welt denkt. Kinder lernen, wie man mit Beobachtung und logischem Denken bei Spielen Vorteile gewinnen kann, wie Geometrie in der Schule manchmal täuscht, und warum selbst ein belegtes Brötchen mathematische Fragen aufwirft. Auch das berühmte „Ziegenproblem“ wird beleuchtet. Ein lebendiger Einstieg in mathematisches Denken – spannend auch für Mathemuffel.


🏙️ November: So wohnen wir vielleicht in der Zukunft

📍 20. November 2025, 16 Uhr – Schraderschule Kaufbeuren
Dr. Detlev Stupperich: „Von der Wohnhöhle zum Wohnturm – wie werden wir in 30 Jahren wohnen?“

Wie haben Menschen früher gewohnt – und wie sieht das Wohnen der Zukunft aus? Der Vortrag zeigt die Entwicklung vom einfachen Lehmhaus bis zu modernen Hochhäusern. Dr. Detlev Stupperich gibt einen faszinierenden Einblick in zukünftige Wohnformen: Roboter, die ganze Häuser bauen, grüne Gärten auf Dächern, kompakte Wohnungen mit intelligentem Design. Dabei geht es nicht nur um technische Möglichkeiten, sondern auch um die Frage, wie nachhaltiges und bezahlbares Wohnen aussehen kann, wenn Stadt und Natur zusammen gedacht werden. Ein realistischer, aber kreativer Blick in unsere Bauzukunft.


🧱 Januar: Der Tag, an dem sich Deutschland veränderte

📍 22. Januar 2026, 16 Uhr – Schraderschule Kaufbeuren
Dr. Benjamin Gilde: „Warum fiel die Berliner Mauer?“

Der Mauerfall am 9. November 1989 war ein Wendepunkt in der deutschen Geschichte. Aber warum wurde die Berliner Mauer überhaupt gebaut? Und warum fiel sie schließlich nach 28 Jahren wieder? Historiker Dr. Benjamin Gilde erklärt kindgerecht die Hintergründe von Teilung, Kaltem Krieg und Wiedervereinigung. Dabei geht es nicht nur um Zahlen und Daten, sondern auch um persönliche Geschichten, Mut, Missverständnisse – und sogar einen Autounfall. Eine Zeitreise in ein Kapitel Geschichte, das zeigt, wie politische Entscheidungen das Leben vieler Menschen prägen – und wie Veränderung möglich wird.


💡 März: Wenn Licht plötzlich eine Form bekommt

📍 12. März 2026, 16 Uhr – Schraderschule Kaufbeuren
Prof. Dr. Francesco Piazza: „Kristallisierende Photonen – wenn aus Licht Materie wird“

Was ist eigentlich Licht – und was ist Materie? In unserem Alltag scheint das klar: Licht kann man nicht anfassen, Materie schon. Aber die Quantenphysik erzählt eine ganz andere Geschichte. In seinem Vortrag nimmt Prof. Dr. Francesco Piazza die Kinder mit in die Welt der kleinsten Teilchen. Hier kann Licht plötzlich feste Eigenschaften annehmen und sich wie Materie verhalten. Und Materie kann sich verhalten wie Licht. Was klingt wie Zauberei, ist wissenschaftlich erklärbar – und öffnet die Tür zu neuen Technologien. Eine Reise durch Laser, Atome und das Unsichtbare.


📖 April: Märchen, wie man sie noch nie gehört hat

📍 23. April 2026, 16 Uhr – Neue Kulturwerkstatt Kaufbeuren
Thomas Garmatsch: „Hans Christian Andersen: Sein Leben – Seine Märchen“

Hans Christian Andersen hat einige der bekanntesten Märchen der Welt geschrieben – aber wer war der Mann dahinter? Theaterregisseur Thomas Garmatsch nimmt die Kinder mit auf eine märchenhafte Entdeckungsreise. Es geht nicht nur um Geschichten wie „Die kleine Meerjungfrau“ oder „Des Kaisers neue Kleider“, sondern auch um das ungewöhnliche Leben des Autors. Was haben seine Figuren mit seinen eigenen Erfahrungen zu tun? Was verraten seine Scherenschnitte? Und was hat eine Tasse Kakao damit zu tun? Spielerisch und lebendig erzählt Garmatsch von Andersens Werk und nimmt die Kinder mit auf eine Reise nach Kopenhagen – im „fliegenden Koffer“.


🌕 Juni: Der Mond als Urlaubsziel?

📍 11. Juni 2026, 16 Uhr – Neue Kulturwerkstatt Kaufbeuren
Prof. Dr. Nico Stengel: „Die Reise zum Mond – wann heben wir ab?“

Reisen zum Mond klingen wie Science-Fiction – oder? Doch der Weltraum rückt näher, auch für den Tourismus. Prof. Dr. Nico Stengel, Experte für Reisemanagement, erklärt, wie so eine Mondreise aussehen könnte: Was muss mit ins Gepäck? Wie lebt man auf dem Mond? Und welche Herausforderungen stellen sich bei so einem Abenteuer? Kinder dürfen ihren eigenen Mondurlaub planen – mit kreativen Ideen und echtem Forschungsbezug. Ein unterhaltsamer Blick auf die Raumfahrt der Zukunft – und vielleicht die Ferien von übermorgen.


☀️ Juli: Die Sonne im Teleskop erleben

📍 9. Juli 2026, 16 Uhr – Neue Kulturwerkstatt Kaufbeuren
Prof. Dr. Thomas Eimüller: „Die Sonne – unser Stern“ (mit Sonnenbeobachtung)

Die Sonne begleitet uns jeden Tag – aber was wissen wir wirklich über sie? In dieser Vorlesung geht es um die spannenden Phänomene unseres Sterns: Sonnenflecken, Gasfontänen, Sonnenstürme und ihre Wirkung auf die Erde. Prof. Dr. Thomas Eimüller erklärt, wie die Sonne ihre Energie erzeugt, was sie am Lebensende erwartet und was Polarlichter mit ihr zu tun haben. Als Highlight dürfen die Kinder – bei gutem Wetter – durch ein Spezialteleskop selbst die Sonne beobachten. Ein faszinierender Mix aus Astronomie, Physik und direkter Beobachtung.


Gemeinsam entdecken – offen für alle

Die Kinderuni Kaufbeuren richtet sich an neugierige Kinder aller Schularten ab dem Grundschulalter. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist in der Regel nicht erforderlich. Im Vordergrund stehen Spaß am Denken, Staunen und Mitmachen – und das Gefühl, dass Forschen keine Altersgrenze kennt.

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Allgemein Bildung

Kolping Akademie Kaufbeuren öffnet am 16.10. nach Generalsanierung wieder ihre Türen

„Neue Räume, neue Möglichkeiten – Zukunft bauen“: Bildungseinrichtung lädt zum Impulsvortrag und Offenen Haus am 16. Oktober

Bildungsarbeit in neuem Gewand: Die Kolping Akademie stellt sich vor

Nach über 50 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Bildungsträger präsentiert sich die Kolping Akademie Kaufbeuren nach einer umfassenden Generalsanierung in neuer, moderner Form. Am Donnerstag, 16. Oktober 2025 öffnet die Akademie unter dem Motto „Neue Räume, neue Möglichkeiten – Zukunft bauen“ ihre Türen für Interessierte aus der Region.

„Wir möchten einen umfassenden Einblick in unsere Arbeit geben und laden herzlich dazu ein, unsere modernisierten Räume kennenzulernen“, so Akademie-Leiterin Kirsten Kotter.

Einblick in moderne Bildung: Impulsvortrag und Besichtigungen

Der Nachmittag beginnt um 13:30 Uhr mit Grußworten, gefolgt von einem Impulsvortrag um 14:00 Uhr zum Thema „New Work“. Referentin Sabine Kierner beleuchtet dabei, wie sich Arbeitswelten verändern und welche Anforderungen sich daraus für Bildungseinrichtungen, Fachkräfte und Unternehmen ergeben.

Um 15:00 Uhr wird Kolping-Präses Wolfgang Kretschmer die sanierten Räumlichkeiten offiziell segnen. Danach startet das „Offene Haus“, das bis 17:30 Uhr Gelegenheit bietet, die vielfältigen Arbeitsbereiche der Akademie kennenzulernen.

Führungen, Live-Unterricht und Austausch mit Fachkräften

Die Besucherinnen und Besucher erhalten Einblick in:

  • Jugendberufshilfe & Werkstätten
  • Digitale Lernformate
  • Erwachsenenbildung & berufliche Qualifizierung
  • Ambulante Hilfen zur Erziehung

Dabei kann Unterricht live miterlebt werden. In persönlichen Gesprächen mit Mitarbeitenden und Teilnehmenden können Fragen gestellt und Eindrücke gesammelt werden.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Im Kolping-Laden gibt es handgefertigte Produkte aus den Werkstätten der Auszubildenden zu kaufen.

Rahmenprogramm der Wiedereröffnung im Überblick

Ort: Kolping Akademie Kaufbeuren
Adresse: Adolph-Kolping-Str. 2a, 87600 Kaufbeuren
Datum: Donnerstag, 16. Oktober 2025
Beginn: 13:30 Uhr

Programm:

  • 13:30 Uhr: Begrüßung
  • 14:00 Uhr: Impulsvortrag „New Work“ mit Sabine Kierner
  • 15:00 Uhr: Segnung der Räumlichkeiten
  • 15:00 – 17:30 Uhr: Offenes Haus – Führungen, Unterricht, Austausch

Hinweis: Für den Impulsvortrag wird um Anmeldung gebeten unter:
www.die-kolping-akademie.de/wiedereroeffnung-in-kaufbeuren

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Bildung Soziales

„Forever connected“ – Ehemaligentreffen der Marien-Realschule vereint Generationen

Über 500 Absolventinnen erinnern sich in Kaufbeuren an ihre Schulzeit

Ein voller Erfolg war auch in diesem Jahr das große Ehemaligentreffen der Marien-Realschule Kaufbeuren. Die Ehemaligenvereinigung „KONTAKT“ hatte 33 Klassen aus zehn Abschlussjahrgängen von 1960 bis 2020 eingeladen – rund 510 ehemalige Schülerinnen folgten der Einladung und verwandelten das Schulhaus in einen lebendigen Ort der Erinnerung, der Begegnung und des Wiedersehens.

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula begrüßten Irmgard Bechtel von „KONTAKT“ sowie der neue Schulleiter Alexander Limper die Gäste herzlich. Ein besonderer Gruß galt dem früheren Schulleiter Rudolf Wisbauer, der auch die Ehemaligenvereinigung tatkräftig unterstützt. Bechtel bedankte sich bei den Mittelsfrauen, die als Bindeglied zu ihren Mitschülerinnen wirken, mit einem Glas „Klosterhonig“ – als kleines, aber herzliches Dankeschön für Ihr Engagement. Im Rahmen der Begrüßung stellte Bechtel auch die 2006 gegründete Internatsstiftung vor. Diese unterstützt bis heute die Erziehungsarbeit im Internat St. Maria und hilft dabei, Familien finanziell zu entlasten, die sich den Aufenthalt ihrer Kinder im Internat sonst nicht leisten könnten.

Bei Kaffee und Kuchen wurden viele alte Geschichten neu erzählt – Erinnerungen an die Schulzeit, die gemeinsamen Aktivitäten und Fahrten oder den einen oder anderen Streich. Eingeladen waren die Abschlussjahrgänge 1960, 1965, 1970, 1975, 1985, 1995, 2000 (25-jähriges Jubiläum), 2005, 2015 und 2020. Als Ehrengäste wurden besonders die Absolventinnen des Jahrgangs 1960 gefeiert – sie hatten vor genau 65 Jahren an der damals noch dreijährigen Mittelschule der Franziskanerinnen ihren Abschluss gemacht. „Wir haben es damals in nur drei Jahren geschafft!“, berichteten sie stolz.

Für eine besondere Überraschung sorgte Ute Grossmann (Jahrgang 1965), die die weiteste Fahrt auf sich genommen hatte: Aus Hamburg war sie angereist, um ihre ehemaligen Mitschülerinnen wiederzusehen. Bei anschließenden Führungen durch das Schulhaus staunten viele über die baulichen Veränderungen, moderne Klassenzimmer, große Doppelturnhalle und neue Mensa – und doch blieb der Blick ins frühere Klassenzimmer für viele der emotionale Höhepunkt. Den feierlichen Abschluss bildete ein gemeinsamer Festgottesdienst in der Institutskirche St. Maria, zelebriert von Klosterseelsorger Karl Rottach.

Die musikalische Gestaltung übernahm die Sunshine-Band unter der Leitung von Michael Bauer vom Marien-Gymnasium. Der Tag klang bei einem gemütlichen Beisammensein am Abend aus – mit dem Gefühl: Forever connected – durch gemeinsame Schulzeit, geteilte Erinnerungen und den besonderen Geist der Marien-Realschule Kaufbeuren.

Rudolf Wisbauer

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Bildung Soziales

Neue Campus-Mensa eröffnet: Inklusion trifft Schulalltag

Frisch & fair startet an der Berufsschule Kaufbeuren mit neuer Mensa und erweitertem Angebot

Start ins neue Schuljahr mit neuer Mensa

Pünktlich zum Schuljahresbeginn hat die Kantine frisch & fair den Betrieb in der neuen Campus-Mensa an der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren aufgenommen. Die Mensa liegt direkt neben der FOSBOS und ergänzt das bereits bestehende gastronomische Angebot um einen zentralen Ort für frische Mahlzeiten im Schulalltag.

Zwei neue Ausgabestellen und inklusive Arbeitsplätze

Mit der Eröffnung der Campus-Mensa sowie dem erweiterten Kiosk- und Pausenverkauf konnten gleich zwei neue Ausgabestellen geschaffen werden. Damit gingen auch neue Arbeitsplätze einher – darunter mehrere inklusive Stellen, die Menschen mit Unterstützungsbedarf sinnvolle Beschäftigung und Teilhabe ermöglichen.

Dank für einen gelungenen Start

Das Team von frisch & fair zeigt sich erfreut über die positive Aufnahme durch Lehrkräfte, Schulpersonal und die Schülerschaft. Die ersten Wochen zeigen: Die neue Mensa wird gut angenommen und bietet Raum für mehr als nur Verpflegung – sie ist auch ein Ort des Miteinanders.

Inklusion im Schulalltag sichtbar machen

Ein besonderes Anliegen von frisch & fair bleibt es, das Thema Inklusion im Arbeitsleben sichtbar und erlebbar zu gestalten. Der neue Standort in Kaufbeuren ist dafür ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

mehr zur Kantine frisch und fair hier im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren

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Bildung Veranstaltung

Angehörigentreff Kaufbeuren: „Körperliche Pflege mit Kinästhetik leichter gemacht“

Für pflegende Angehörige, Ehrenamtliche HelferInnen und Interessierte

Herzliche Einladung zu unserer nächsten Veranstaltung

Dienstag, den 07.10.2025

17.00 bis ca. 18.30 Uhr
Ort: Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstr. 105, 87600 KF/ Neugablonz

Thema: „Körperliche Pflege mit Kinästhetik leichter gemacht“
Referentin: Frau Ute Becker-Rothe, Trainerin für Kinästhetik

Kinästhetik in der Pflege ist ein Konzept, dass darauf abzielt, die Bewegungsfreiheit und Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen zu fördern. Es basiert auf der Lehre von der Bewegungsempfindung und hilft sowohl dem Pflegebedürftigen als auch der Pflegeperson.

Schon gewusst:

  • Bei unseren offenen Treffen erhalten Sie wichtige Informationen rund um die Versorgung daheim, können sich mit Gleichgesinnten austauschen und Kontakte knüpfen.
  • Wer eine Betreuungsperson für die pflegebedürftige Person während dieser Zeit benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden.
  • Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos.
  • Seien Sie herzlich willkommen, wir freuen uns auf Sie!                     
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Bildung Soziales

Ausstellung „Häusliche Gewalt LOSwerden“ im Landratsamt Ostallgäu

Gezeigt werden Kunstwerke, Installationen und Fotografien, die die psychischen und physischen Folgen häuslicher Gewalt aufzeigen.

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Frauenhauses Kaufbeuren/Ostallgäu und in zeitlicher Nähe zum Gedenktag gegen Gewalt an Frauen am 25. November haben die Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu die Wanderausstellung „Häusliche Gewalt LOSwerden“ ins Landratsamt nach Marktoberdorf geholt. Dort ist sie vom 30. September bis 24. Oktober zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen – die öffentliche Vernissage findet am 2. Oktober statt.

Die Ausstellung beleuchtet die vielschichtigen Aspekte häuslicher Gewalt. Gezeigt werden Kunstwerke, Installationen und Fotografien, die die psychischen und physischen Folgen häuslicher Gewalt aufzeigen, aber auch Wege aus der Gewaltspirale visualisieren. Sie will Betroffene ermutigen und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren. Konzipiert wurde die Ausstellung vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

Häusliche Gewalt nennt man Gewalt, die in der Ehe, Partnerschaft oder Familie stattfindet – oder auch zwischen Menschen, die nach einer Trennung nicht mehr unter einem Dach leben. Selten kommt es in diesem Bereich zu spontaner Gewalt. Oft stellt sie einen Machtfaktor dar und dient dazu, die Kontrolle und Beherrschung in einer Partnerschaft zu erlangen oder zu behalten. Etwa 80 Prozent der Opfer von häuslicher Gewalt sind Frauen.

Die Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt Kaufbeuren-Ostallgäu bietet mit ihrer Beraterin Lisa Knorr auch Führungen durch die Ausstellung an – mit Erläuterungen von Hintergründen, Dynamiken und Unterstützungsmöglichkeiten bei häuslicher Gewalt. Für einen geführten Rundgang können sich sowohl interessierte Bürgerinnen und Bürger als auch Fachkräfte(-Teams) per E-Mail an die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Heike Krautloher (gleichstellungsstelle@lra-oal.bayern.de), anmelden.

Vernissage mit Theaterszenen, die das Thema veranschaulichen:

Die offizielle Ausstellungseröffnung mit Landrätin Maria Rita Zinnecker und Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse findet am 2. Oktober 2025 um 18 Uhr im Foyer des Landratsamtes Ostallgäu statt. Die Theatergruppe um Simone Schatz wird die Veranstaltung mit szenischen Darstellungen bereichern. Außerdem stellen sich die wichtigsten Hilfsinstitutionen der Region vor und stehen für den Austausch mit allen Interessierten zur Verfügung.

Weitere Informationen bieten: Gleichstellungsstelle Stadt Kaufbeuren (Telefon: 08341 437-762, gleichstellung@kaufbeuren.de); Gleichstellungsstelle Landratsamt Ostallgäu (Telefon: 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle@lra-oal.bayern.de); Frauenhaus Kaufbeuren/Ostallgäu (Telefon: 08341 166 16, frauenhaus@skf-augsburg.de).

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Bildung Wirtschaft

Rückblick: Wanderung mit Gisela Sengl – Gemeinsam für den Schutz unserer Berge

Die geplante Abschwächung der Umweltverträglichkeitsprüfung im Alpenraum gefährdet Natur und nachhaltigen Tourismus.

Am Sonntag, den 14. September 2025, machte sich eine bunt gemischte Gruppe aus Naturfreund*innen, Politik-Interessierten und Mitgliedern von Umweltverbänden auf den Weg zur Skihütte oberhalb von Kaufbeuren. Eingeladen hatten der Stadtverband Kaufbeuren von Bündnis 90/Die Grünen, die DAV-Sektion Kaufbeuren-Gablonz sowie die BUND-Naturschutz-Ortsgruppe Kaufbeuren. Bei meist strahlendem Herbstwetter ging es nicht nur um Bewegung an der frischen Luft, sondern auch um ein Thema, das vielen Teilnehmenden am Herzen liegt: der geplante Abbau der Umweltverträglichkeitsprüfung im Alpenraum – von Kritikern bereits als „Bergzerstörungsgesetz“ bezeichnet.

Politik zum Anfassen inmitten der Natur

Angeführt wurde die Wanderung von Gisela Sengl, agrarpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag. Sie machte deutlich, warum die geplante Lockerung der Umweltverträglichkeitsprüfung problematisch ist – nicht nur aus ökologischer Sicht:

„Wenn Projekte wie Skipisten-Erweiterungen oder neue Beschneiungsanlagen ohne gründliche Prüfung durchgewinkt werden, ist das ein Risiko für unsere Natur und unsere Zukunft“

Besonders betonte sie, dass es auch für den Tourismus kontraproduktiv sei, den Schutz der Berge zu schwächen. Während in Bayern Sommer- und Wintertourismus etwa gleich stark zur Wertschöpfung beitragen, setze das Gesetz einseitig auf den Winter.

„Die Vorstellung, Bayern müsse sich an Österreich orientieren, ist schlicht falsch Unsere Berglandschaften und Strukturen sind nicht vergleichbar – wir brauchen Lösungen, die zu Bayern passen.“

Breite Unterstützung von Umwelt- und Bergsportverbänden

Unterstützung erhielt sie von den Mitveranstaltern. Sowohl der Deutsche Alpenverein als auch der Bund Naturschutz sehen in den geplanten Gesetzesänderungen eine klare Gefahr für Natur und Bürgerbeteiligung.

„Nicht nur könnten dadurch mehr Vorhaben ohne die tiefergehende fachliche Prüfung direkt genehmigt werden. Auch wären die Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten von Bergsport- und Naturschutzverbänden weitgehend ausgehebelt.“ (Stellungnahme DAV-Verband)

Dass diese Kritik weit über Fachkreise hinausgeht, zeigt ein starkes Signal aus der Bevölkerung: Mehr als 40.000 Menschen haben bereits die Petition der Initiative „Rettet die Berge“ unterschrieben. Dieses beeindruckende Ergebnis macht deutlich, dass der Wunsch nach konsequentem Schutz unserer Alpen kein Nischenthema ist, sondern von einer breiten Mehrheit getragen wird.

Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft

Nach der Wanderung kehrte die Gruppe in der Skihütte ein. Bei einem gemeinsamen Mittagessen entwickelten sich lebhafte Gespräche, in denen Politik, Naturschutz und persönliche Erfahrungen in den Bergen zusammenkamen. Trotz der kritischen Inhalte herrschte eine optimistische Stimmung: das Gefühl, dass Engagement, Zusammenarbeit und eine offene Diskussion der Schlüssel für eine nachhaltige Zukunft der Alpenregion sind.

Der Tag hat gezeigt: Naturschutz und wirtschaftliche Entwicklung müssen keine Gegensätze sein. Wer die Natur schützt, sichert auch die Lebensgrundlagen für kommende Generationen – und sorgt dafür, dass die Alpen als vielfältiger Erholungs- und Wirtschaftsraum erhalten bleiben.

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Bildung Gesundheit Wirtschaft

Blicklicht bietet letzte Hilfe Kurs am 10. Oktober 2025 – Sicherheit am Lebensende geben

BLICKLICHT vermittelt Wissen und Zuversicht für die Begleitung in der letzten Lebensphase

Die BLICKLICHT gGmbH lädt am 10. Oktober 2025 von 14 bis 18 Uhr zum Kurs „Letzte Hilfe“ in die Momm Villa, Am Bleichanger 33 in Kaufbeuren ein.

Der Kurs richtet sich an alle, die Angehörige oder nahestehende Menschen in der letzten Lebensphase begleiten möchten. Ziel ist es, Unsicherheiten abzubauen und einfache, aber hilfreiche Formen der Unterstützung zu vermitteln.

Wenn Begleitung herausfordert

Die Zeit des Abschiednehmens ist oft mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden. Viele fühlen sich hilflos, wenn es um Sterben, Tod und Trauer geht.

Der Letzte Hilfe Kurs will genau hier ansetzen: Er macht Mut, das Thema nicht zu verdrängen, sondern aktiv zu lernen, wie Unterstützung möglich ist. Viel Wissen rund um das Sterben ist über die Jahre verloren gegangen – es lässt sich jedoch wieder erlernen.

Kursinhalte – Was vermittelt wird:

  • Grundwissen über Sterbeprozesse und Vorsorgemöglichkeiten
  • Orientierung und Sicherheit in belastenden Situationen
  • Praktische Handgriffe zur Begleitung im Alltag
  • Ermutigung, sich mit dem Thema offen auseinanderzusetzen

Die Teilnahme ist für alle Interessierten offen, unabhängig von beruflichem Hintergrund oder Vorkenntnissen.

Über BLICKLICHT – Kompetenz in schwierigen Zeiten

Gemeinnützige Arbeit mit Haltung

Die BLICKLICHT gGmbH ist eine gemeinnützige Einrichtung in Kaufbeuren. Das multiprofessionelle Team besteht aus erfahrenen Fachkräften aus Pflege, Palliativmedizin und psychosozialer Begleitung.

BLICKLICHT begleitet Menschen und Familien in Zeiten von schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Die Angebote richten sich an Einzelpersonen ebenso wie an Institutionen und Bildungseinrichtungen.

Werteorientierte Begleitung

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Überzeugung, dass Menschen in herausfordernden Situationen klare Informationen, offene Kommunikation und einfühlsame Begleitung brauchen.

BLICKLICHT stärkt die Selbstbestimmung der Betroffenen und unterstützt dabei, individuelle Entscheidungen bewusst zu treffen. Die Arbeit basiert auf einer zugewandten, offenen Grundhaltung, fachlicher Kompetenz und langjähriger Erfahrung.

Palliative Care – Lebensqualität im Fokus

Das Konzept Palliative Care steht für eine umfassende Betreuung von Menschen mit nicht heilbaren, fortschreitenden oder lebensbedrohlichen Erkrankungen. Ziel ist es, Lebensqualität zu fördern und belastende Symptome zu lindern – immer im Einklang mit den Wünschen der Betroffenen.

BLICKLICHT arbeitet eng mit Hausärzt:innen, Kliniken, ambulanten Pflegediensten und dem SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu zusammen und versteht sich als Teil eines regionalen Netzwerks für bestmögliche Versorgung.

Die Beratung kann vor Ort erfolgen – zu Hause, im Pflegeheim, in Einrichtungen oder im Büro von BLICKLICHT.

Weitere Informationen

Mehr über BLICKLICHT im Businessportal von „Wir sind Kaufbeuren“:
🔗 https://www.wir-sind-kaufbeuren.de/firmendaten/blicklicht-ggmbh/

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Bildung Gesundheit Kinder Soziales

Präventionsprogramm mit Philipp Lahm in der Gustav-Leutelt-Schule 

Gesunde Schule, gesunde Kinder 

Die Philipp Lahm-Stiftung und die AOK bringen Gesundheit in die Schule. Das Präventionsprogramm „Philipp Lahm Schultour“ startet jetzt mit einer Aktionswoche in der Gustav-Leutelt-Schule in Kaufbeuren. Die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe erleben an interaktiven Stationen, wie bedeutend Bewegung, Ernährung und die persönlichen Stärken für die eigene Gesundheit sind. „Wir wollen möglichst viele Kinder für diese Themen begeistern und damit zu deren gesunden Zukunft beitragen“, so Philipp Lahm, Vorstandsvorsitzender der gleichnamigen Stiftung und ehemaliger Fußballprofi beim FC Bayern München.

Gesunde Ideen entwickeln für die Schule

Die Aktionswoche ist nur ein Baustein des Präventionsprogramms – neben einem Elternabend finden auch Ideenwerkstätten statt, in denen die Schülerinnen und Schüler Vorschläge für gemeinsame Schulprojekte erarbeiten. „Im Fokus stehen dabei die drei Themenfelder Bewegung, Ernährung und Persönlichkeit, zu denen ein möglicher Bedarf ermittelt wird“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin von der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Was macht die Schule bereits, in welchem Bereich könnte man noch mehr machen und was könnte die Klasse oder die gesamte Schule dazu beitragen? In einer Projektversammlung stellen die Präsentationsteams der jeweiligen Klassen ihre Projektideen vor. Ziel ist es, eine oder mehrere Ideen auszuwählen und diese als Schulprojekte im restlichen Schuljahr umzusetzen. 

Vom Schulcoach unterstützt

Von Anfang an dabei ist der Schulcoach der Philipp Lahm Schultour. Er unter-stützt die Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler während des gesamten Projekts, berät bei der Planung der Ideenwerkstätten und führt die Projektversammlung durch. „Der Schulcoach ist Ansprechpartner zu allen Themen rund um die Schul-tour und hilft dabei, Projektideen auszuwählen und umzusetzen“, so Susanne Hasel. An rund 100 bayerischen Schulen war die Philipp Lahm Schultour seit ihrem Start im Jahr 2017 bereits zu Gast, circa 12.000 Schülerinnen und Schüler aus über 500 Klassen haben sich bisher an den vielfältigen Aktivitäten beteiligt. „Wir sind in diesem Schuljahr eine von elf Schulen in Bayern, an der die Philipp Lahm Schultour gastiert und wir freuen uns sehr auf spannende, ereignisreiche Momente und auf nachhaltige Projektideen rund um die Gesundheit“, so Frank Hortig, Schulleiter der Gustav-Leutelt-Schule.

Weitere Informationen zur Philipp Lahm Schultour und wie man die Tour an die eigene Schule holen kann, gibt es bei Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu unter der Rufnummer 08341 431-140 oder per E-Mail unter susanne.hasel@by.aok.de

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Bildung Gesundheit Soziales Veranstaltung

„Nicht vergessen – dazugehören!“

Vortrag von Sandra Wieland zum Thema Demenz

Kaufbeuren-Neugablonz. – Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion lädt am Montag, 6. Oktober 2025, um 16:00 Uhr zu einem besonderen Vortrag in den Stumpesaal des Family Centers ein. Unter dem Titel „Nicht vergessen – dazugehören!“ wird Sandra Wieland, Projektverantwortliche für das Senioren- und Demenzkonzept am Landratsamt Ostallgäu, über die Herausforderungen rund um das Thema Demenz sprechen und aufzeigen, welche Unterstützungsangebote Betroffenen und ihren Angehörigen im Landkreis zur Verfügung stehen.

Demenz ist längst eine der größten gesundheitlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Allein im Ostallgäu leben mehrere tausend Menschen mit einer demenziellen Erkrankung, jedes Jahr kommen rund 500 bis 600 Neuerkrankungen hinzu. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko erheblich: Während bei den über 65-Jährigen etwa jeder Zehnte betroffen ist, liegt der Anteil bei den über 85-Jährigen bereits bei rund einem Drittel. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, Familien und Schicksale – denn Demenz verändert nicht nur das Leben der Erkrankten selbst, sondern auch das ihrer Angehörigen, Freunde und Nachbarn.

Die Ursachen von Demenz sind vielfältig. Am häufigsten tritt sie in Form der Alzheimer-Krankheit auf, die durch Veränderungen im Gehirn hervorgerufen wird. Aber auch DurchblutungsstörungenFolgen von Schlaganfällengenetische Faktoren oder Lebensstil-Einflüsse wie Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Bluthochdruck oder Diabetes können eine Rolle spielen. Fachleute betonen, dass zwar nicht alle Formen der Demenz heilbar sind, aber eine frühe Erkennung entscheidend ist: Sie ermöglicht gezielte Therapien, medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten und vor allem rechtzeitige Unterstützung für Betroffene und Angehörige.

Sandra Wieland wird in ihrem Vortrag aufzeigen, wie wichtig Sensibilisierung und Aufklärung sind. Sie wird erläutern, wie man erste Anzeichen wie Gedächtnisstörungen, Orientierungsprobleme oder Veränderungen im Verhalten erkennt und welche Schritte Betroffene und Angehörige dann gehen können. Darüber hinaus stellt sie vor, welche Hilfsangebote es im Landkreis gibt – von niedrigschwelligen Beratungsstellen über Selbsthilfegruppen bis hin zu Entlastungsdiensten und Projekten, die eine demenzfreundliche Gesellschaft fördern.

Das Ostallgäuer Demenzkonzept „Einfach dazugehören“, das von Frau Wieland maßgeblich mitgestaltet wird, gilt in Bayern als Vorzeigemodell. Es verfolgt das Ziel, Menschen mit Demenz mitten in der Gesellschaft sichtbar zu machen, ihre Teilhabe zu sichern und Angehörige zu entlasten. Dabei arbeitet das Landratsamt eng mit Kommunen, Fachstellen, Vereinen und Ehrenamtlichen zusammen.

„Demenz betrifft nicht nur die Erkrankten selbst, sondern immer auch Familien, Nachbarschaften und ganze Gemeinden. Mit Veranstaltungen wie dieser möchten wir dazu beitragen, Verständnis zu fördern, Barrieren abzubauen und das Gefühl der Zugehörigkeit zu stärken“, betont Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion.Der Vortrag findet am Montag, 6. Oktober 2025, um 16:00 Uhr im Stumpesaal des Family Centers, Hüttenstraße 10, Kaufbeuren-Neugablonz, statt. Der Eintritt ist frei,. Eingeladen sind Angehörige, ehrenamtlich Engagierte, Fachkräfte aus Pflege und Betreuung sowie alle Interessierten, die sich über die Krankheit Demenz informieren möchten oder im eigenen Umfeld damit in Berührung kommen.

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Bildung Kultur

Endspurt für die Saison 2025

Letztmalig geöffnet ist das Museum am Sonntag, den 19. Oktober

Die Saison im Feuerwehrmuseum Kaufbeuren neigt sich dem Ende zu – wer noch einen Blick in die faszinierende Welt der historischen Feuerwehrtechnik werfen möchte, sollte sich den Oktober vormerken. Letztmalig geöffnet ist das Museum am Sonntag, den 4. Oktober, sowie am Sonntag, den 19. Oktober.

Für Gruppen bietet das Museum im Oktober noch Sonderführungen nach Voranmeldung an. Interessierte können sich unter fuehrung@fwm-kf-oal.de anmelden. Auch die beliebten

Stadtführungen unter dem Motto „Feuer & Flamme“ sind weiterhin buchbar – ein spannender Rundgang durch Kaufbeuren mit feurigen Geschichten und historischen Einblicken.

Nach dem Oktober verabschieden sich die ehrenamtlichen Helfer in die Winterpause – das Museum ist nicht beheizt und bleibt daher bis zum Frühjahr geschlossen. Der Saisonstart 2026 ist für Samstag, den 4. April geplant. Weitere Informationen unter www.fwm-kf-oal.de

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Aktiv, informiert und genussvoll älter werden

Veranstaltungsreihe „Generation 55plus“ im Oktober – Ernährung, Bewegung und Lebensfreude im Fokus

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren (AELF) lädt im Oktober gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern zu einer Reihe kostenfreier Veranstaltungen im Rahmen des Netzwerks „Generation 55plus“ ein.

Ob Kochpraxis, Ernährungsvortrag oder Bewegungsangebot – die Veranstaltungen richten sich an alle Menschen ab 55 Jahren, die sich gesund, informiert und genussvoll mit ihrer Ernährung und Bewegung auseinandersetzen möchten.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Lediglich bei den Kochveranstaltungen fällt ein Unkostenbeitrag von 5 Euro für die verwendeten Lebensmittel an, der direkt vor Ort gezahlt wird.

Infos, Programm & Anmeldung:
www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung
Tel.: 08341 9002-0
E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

Veranstaltungskalender Oktober 2025

Kochpraxis: Kochen für den kleinen Haushalt – knochenstark & lecker

Mittwoch, 01.10.2025 | 17:00 – 20:00 Uhr
Pfarrheim Roßhaupten
Referentin: Rosi Stadler (Hauswirtschaftsmeisterin)
Für alle, die nach dem Auszug der Kinder ihre Kochroutinen neu gestalten möchten. Es gibt praktische Tipps für abwechslungsreiche, knochenstärkende Küche.

Beschreibung:
Sind die Kinder aus dem Haus, müssen nicht selten gewohnte Koch- und Essroutinen umgestellt werden. Mit gezielter Planung, Organisation und etwas Kreativität lässt sich auch im kleinen Haushalt Abwechslung auf den Speiseplan bringen – zum Beispiel mit knochenstärkenden Gerichten. Wie das gelingt und welche Herausforderungen bei der Ernährung ab der Lebensmitte entstehen, erfahren Sie in dieser Praxisveranstaltung.

Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Gefäße für Reste
Anmeldeschluss: 25.09.2025

Ernährungsvortrag: Ausgewogen essen ab der Lebensmitte

Mittwoch, 01.10.2025 | 17:30 – 19:00 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren
Referentin: Bianca Göhner (Diätassistentin)
Welche Lebensmittel stärken den Körper ab 50? Was verändert sich im Stoffwechsel? Praxisnahe Ernährungstipps für den Alltag.

Beschreibung:
Ab der Lebensmitte verändern sich Körper und Stoffwechsel – daraus ergeben sich neue Anforderungen an den persönlichen Lebensstil. Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung sind dabei wichtige Stellschrauben. Welche Lebensmittel sollten bevorzugt auf dem Speiseplan stehen? Wie gelingt eine ausgewogene Ernährung mit Genuss im Alltag? Antworten erhalten Sie in dieser Veranstaltung.

Anmeldeschluss: 29.09.2025

Bewegung: Aktivität und Bewegung – Stellschraube für starke Knochen

Montag, 06.10.2025 | 17:00 – 18:30 Uhr
Generationenhaus Buchloe
Referentin: Nicole Christine Becker (Breitensport-Trainerin)
Mit gezielten Übungen und alltagstauglicher Theorie zur Vorbeugung von Osteoporose.

Beschreibung:
Aktivität und Bewegung sind neben der Ernährung die zentralen „Stellschrauben“, wenn es um die Stärkung der Knochen und die Vorbeugung von Osteoporose geht. In diesem „bewegten“ Angebot erhalten Sie Informationen zu den Grundlagen gesundheitsförderlicher und knochenstarker Bewegung, lernen viele geeignete Übungen kennen und erfahren am eigenen Körper, wie gut Bewegung tut.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Turnschuhe, Handtuch, Getränk
Anmeldeschluss: 02.10.2025

Kochpraxis: Reste verwerten & clever Vorrat halten

Donnerstag, 09.10.2025 | 16:30 – 19:30 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren
Referentin: Ulrike Lohmüller (Hauswirtschaftsmeisterin)
Praktische Tipps für Ein- und Zwei-Personen-Haushalte zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.

Beschreibung:
Vom Familienhaushalt zum Ein-/Zwei-Personen-Haushalt – das erfordert oftmals eine Umstellung der gewohnten Koch- und Essroutinen. In dieser praktischen Veranstaltung erhalten besonders Koch-Anfänger viele Tipps und Tricks zur kreativen Resteverwertung und Vorratshaltung. Hintergrundwissen zu einer ausgewogenen und bedarfsgerechten Ernährung im Alter rundet das Angebot ab.

Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Gefäße für Reste
Anmeldeschluss: 03.10.2025

Bewegung: Gesund durch den Alltag – mit Kraft und Balance

Donnerstag, 16.10.2025 | 16:30 – 18:00 Uhr
Mehrgenerationenhaus Roßhaupten
Referentin: Stephanie Keck (Sportwissenschaftlerin)
Körperlich aktiv bleiben und das Gleichgewicht trainieren – ein Angebot zur Förderung der Knochengesundheit.

Beschreibung:
Aktivität und Bewegung sind neben der Ernährung die zentralen Stellschrauben, wenn es um die Stärkung der Knochen und die Vorbeugung von Osteoporose geht. In diesem Angebot erhalten Sie Informationen zu den Grundlagen gesundheitsförderlicher Bewegung, lernen geeignete Übungen kennen und erleben direkt, wie positiv Bewegung wirkt.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Turnschuhe, Handtuch, Getränk
Anmeldeschluss: 13.10.2025

Bewegung zum Welt-Osteoporose-Tag: Mit Kraft und Balance Knochen stärken

Montag, 20.10.2025 | 16:30 – 18:00 Uhr
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren
Referentin: Lina Meese (Sportwissenschaftlerin)
Bewegung beugt vor: Mit einfachen Übungen Osteoporose entgegenwirken.

Beschreibung:
Anlässlich des Welt-Osteoporose-Tags wird in dieser Bewegungseinheit der Fokus auf kräftigende und stabilisierende Übungen gelegt. Sie erhalten fundierte Informationen zur Prävention von Osteoporose und probieren viele alltagstaugliche Bewegungsformen selbst aus.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Turnschuhe, Handtuch, Getränk
Anmeldeschluss: 16.10.2025

Kochpraxis: Clever kochen mit Resten

Freitag, 24.10.2025 | 16:00 – 19:00 Uhr
Haus der Begegnung, Marktoberdorf
Referentin: Rosi Stadler (Hauswirtschaftsmeisterin)
Kooperationspartner: Offene Behindertenarbeit Ostallgäu (OBA)
Alltagsküche mit wenig Aufwand und viel Kreativität – für alle, die neu starten oder einfach frische Impulse suchen.

Beschreibung:
Auch in Marktoberdorf dreht sich alles ums praktische Kochen im kleinen Haushalt. Neben dem kreativen Umgang mit Lebensmitteln lernen Sie Strategien für nachhaltige Vorratshaltung kennen. Die Veranstaltung richtet sich besonders an Kochanfängerinnen und -anfänger.

Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Gefäße für Reste
Anmeldeschluss: 20.10.2025

Ernährungsvortrag: Knochenstark essen – mitten im Leben

Donnerstag, 30.10.2025 | 17:00 – 18:30 Uhr
Mehrgenerationenhaus Roßhaupten
Referentin: Christine Bauer (BA-Ernährungsberatung)
Praktische Tipps für eine calciumreiche Ernährung, die sich einfach in den Alltag integrieren lässt – auch ohne klassische Milchprodukte.

Beschreibung:
Im Laufe des Lebens nehmen Festigkeit und Stabilität der Knochen ab, das Risiko für Osteoporose steigt. Mit einer ausgewogenen, calciumreichen Ernährung und regelmäßiger Bewegung kann gezielt gegengesteuert werden. Auf der „Genussinsel“ lernen Sie alltagstaugliche Lebensmittel kennen, mit denen Sie Ihren Calciumbedarf auch ohne Milchprodukte decken können.

Anmeldeschluss: 27.10.2025

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Allgemein Bildung Karriere Wirtschaft

Heilpädagogik ganz nah erleben – Studierende der Fachakademie treffen regionale Fachkräfte

Einblicke in die Praxis: Heilpädagogik aus erster Hand

Mit dem heilpädagogischen Praxistag startet das neue Schuljahr für die Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik in Kaufbeuren praxisnah und mit starkem regionalem Bezug. Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Fachkräfte aus elf heilpädagogischen Einrichtungen der Region an die Akademie in der Adolph-Kolping-Straße gekommen, um Einblicke in ihren Berufsalltag zu geben und die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder der Heilpädagogik vorzustellen.

Regionale Einrichtungen zeigen Vielfalt heilpädagogischer Arbeit

Vertreten waren unter anderem Einrichtungen der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg, Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, das Gerhardinger Haus, die Biberburg, Lebenskonzepte Budjarek, der Stankt Georgshof, das Rudolf-Dreikurs-Kinderhaus sowie überregionale Träger wie Regens Wagner und Der Weg.

In elf praxisorientierten Workshops berichteten die Referentinnen und Referenten von Herausforderungen, Chancen und Besonderheiten ihrer jeweiligen Arbeitsbereiche – von der stationären Kinder- und Jugendhilfe über die inklusive Arbeit mit Menschen mit Behinderung bis hin zur ambulanten Familienunterstützung.

Berufsfeld mit Perspektive

Für die angehenden Erzieherinnen und Erzieher im zweiten Studienjahr ist dieser Tag mehr als nur eine erste Orientierung: Er markiert den Auftakt zur intensiven Auseinandersetzung mit einem der wichtigsten Handlungsfelder ihres künftigen Berufs.

„Viele denken bei dem Beruf Erzieherin oder Erzieher sofort an die Arbeit im Kindergarten. Dabei ist das Spektrum deutlich breiter“, erklärt Julia Wildner, Praxislehrkraft an der Fachakademie. „Unsere Absolventinnen und Absolventen sind in ganz unterschiedlichen Bereichen gefragt – und werden mit offenen Armen empfangen.“

Fachkräftemangel und Nachwuchsförderung

Auch für die Einrichtungen ist der Tag eine wertvolle Gelegenheit, zukünftige Fachkräfte zu gewinnen und ihr spezifisches Profil vorzustellen. Denn der Fachkräftemangel ist nach wie vor spürbar – besonders in heilpädagogischen Einrichtungen.

Im November treten die Studierenden dann ihr Praktikum im heilpädagogischen Bereich an – ein wichtiger Baustein ihrer zweijährigen Ausbildung. Das Berufspraktikum im dritten Jahr wird schließlich in einem Arbeitsfeld absolviert, das die Studierenden selbst wählen – oft basierend auf den Erfahrungen und Eindrücken, die sie unter anderem am Praxistag gesammelt haben.

10 Jahre Fachakademie Kaufbeuren

Die Fachakademie engagiert sich seit ihrer Gründung im Jahr 2015 für die Stärkung der sozialpädagogischen Versorgung in der Region. So haben sich dieses Jahr 140 neue junge Menschen auf den Weg gemacht, diesen vielseitigen und abwechslungsreichen Beruf zu erlernen.

Unter dem Motto EntdeckenErfahrenErleben lädt die Fachakademie alle Familien am 6. Februar 2026 zu einem Tag der offenen Tür in das Haus an der Adolph-Kolping-Straße 3 ein – zur Feier des zehnjährigen Bestehens.

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Bildung Gesundheit Kinder Ratgeber Veranstaltung

„Erste Hilfe bei Baby- und Kleinkindernotfällen“

kostenfreies Online-Kursangebot der AOK Bayern

Säuglinge und Kleinkinder sind keine kleinen Erwachsenen. Daher unterscheiden sich die Maßnahmen, die in einer Notfallsituation ergriffen werden sollen. Auch medizinische Laien können schnell und kompetent Erste Hilfe leisten.

Unser Partner, der Arbeiter-Samariter-Bund Bayern, bietet die Inhalte des Kurses „Erste Hilfe bei Baby- und Kleinkindernotfällen“ online über Microsoft-Teams an. Die Kurstermine sind am 29.09.2025 von 09:30 bis 11:30 Uhr oder 12:00 bis 14:00 Uhr und am 03.10.2025 von 11:00 bis 13:00 Uhr, 13:30 bis 15:30 Uhr oder 16.00 bis 18.00 Uhr.

Die Teilnahme ist als Serviceleistung der AOK Bayern für Alle kostenfrei.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 30 Personen je Kurstermin begrenzt.
Interesse? Dann schnell bei Ulrike Hindelang telefonisch (08341/431-111) oder per Mail (ulrike.hindelang@by.aok.de) für die begehrten Kurstermine anmelden.

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Bildung Gesundheit Kinder

Gut gestärkt durch den Schultag: Warum Frühstück und regelmäßige Pausenmahlzeiten für Kinder so wichtig sind

Energie am Morgen – unverzichtbar für Kinder

Immer mehr Kinder in Deutschland gehen ohne Frühstück aus dem Haus. Laut einer Befragung von Eltern und Lehrkräften aus dem Jahr 2023 trifft das inzwischen auf rund 26 Prozent der Schülerinnen und Schüler zu. Zum Vergleich: 2016 waren es nur acht Prozent.

Gerade für Kinder im Grundschulalter ist das morgendliche Frühstück jedoch entscheidend – für Konzentration, Leistungsfähigkeit und allgemeines Wohlbefinden im Schulalltag. „Während Erwachsene auch mal ohne Frühstück auskommen, ist diese Mahlzeit für Kinder besonders wichtig“, sagt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. „Ihr Körper kann noch keine größeren Energiereserven speichern oder mobilisieren.“

Ein ausgewogenes Frühstück sollte aus Getreide- und Milchprodukten bestehen, ergänzt durch frisches Obst oder Gemüse sowie ein Getränk. Wichtig sei zudem eine entspannte Atmosphäre am Morgen: ohne Stress und in aller Ruhe essen.

Mehr als nur ein gutes Frühstück

Ein kleiner Morgenimbiss reicht jedoch nicht aus – entscheidend ist die Ernährung über den gesamten Tag verteilt. Kinder brauchen regelmäßig Nachschub in Form gesunder Zwischenmahlzeiten, um konzentriert und fit zu bleiben. Hasel empfiehlt, bei jeder Mahlzeit Obst oder Gemüse einzuplanen. Die Regel „5 am Tag“ sei eine gute Orientierung: Drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst, jeweils in Kinderhandgröße.

Eiweiß, Vollkorn und Milchprodukte: Die richtige Auswahl zählt

Für Wachstum und anhaltende Sättigung spielt hochwertiges Eiweiß eine zentrale Rolle. Milchprodukte wie Joghurt, Käse oder Milch liefern zudem wertvolles Kalzium – wichtig für stabile Knochen und gesunde Zähne.

Für zwischendurch bietet sich ein Naturjoghurt mit frischem Obst an. Auf Fertigjoghurts oder Kakaogetränke sollten Eltern besser verzichten, da sie häufig große Mengen Zucker enthalten. Auch bei kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Brot oder Nudeln rät Hasel zu Vollkornprodukten. Sie liefern länger Energie und enthalten wichtige Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Trinken nicht vergessen – aber bitte ohne Zucker

Neben fester Nahrung ist ausreichendes Trinken essenziell. Ein bis anderthalb Liter Flüssigkeit pro Tag sind für Kinder im Grundschulalter völlig normal – je aktiver das Kind, desto mehr. Die beste Wahl sind ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee sowie Wasser. Eine Trinkflasche gehört idealerweise in jede Schultasche. Stark zuckerhaltige Getränke wie Limonaden, Cola oder Fruchtnektare sollten laut Hasel vermieden werden: „Sie führen zu Blutzuckerspitzen, liefern kaum Nährstoffe und fördern Karies.“ Wer Abwechslung sucht, kann eine Saftschorle selbst mischen – mit viel Wasser und wenig Saft.

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Bildung Kinder Verwaltung

Kita-Platz gesucht? Online-Anmeldung in Kaufbeuren startet im Oktober

Stadt erleichtert Anmeldung für das Betreuungsjahr 2026/2027 – Tag der offenen Tür am 8. November

Digitale Anmeldung ab dem 1. Oktober möglich

Eltern in Kaufbeuren können ab dem 1. Oktober 2025 ihre Kinder für das neue Betreuungsjahr 2026/2027 bequem online für einen Platz in Krippe, Kindergarten oder Schulkindbetreuung/Hort anmelden. Möglich ist dies über das Portal der Stadt unter:

👉 www.kaufbeuren.de/nav/stadt-freizeit/bildung-erziehung/kindertageseinrichtungen.aspx

Die Anmeldung verläuft in zwei Schritten: Zunächst wird ein Bayern-ID-Konto benötigt. Danach erfolgt die eigentliche Kitaplatz-Anmeldung. Um den Prozess zu erleichtern, stellt die Stadt Erklärvideos zur Verfügung, die durch beide Schritte führen.

Zeitfenster für die Anmeldung beachten

Der Anmeldezeitraum läuft vom 01. Oktober 2025 bis zum 28. Februar 2026. Innerhalb dieses Zeitraums ist das Eingangsdatum nicht entscheidend – alle Anmeldungen werden gleichwertig behandelt. Anmeldungen nach dem 28. Februar sind weiterhin möglich, werden jedoch nachrangig berücksichtigt.

Wichtig: Auch beim Wechsel innerhalb des Betreuungssystems, etwa von der Krippe in den Kindergarten oder vom Kindergarten in den Hort, ist eine erneute Anmeldung erforderlich.

Rückmeldung und Platzannahme online

Zwischen dem 23. und 25. März 2026 erhalten Eltern eine Rückmeldung zu ihrer Anmeldung – ausschließlich online über das Postfach des Bayern-ID-Kontos. Ein zugeteilter Platz muss innerhalb von 14 Tagen bestätigt werden, sonst wird dieser weitervermittelt.

Aufnahme nach Kriterien und Verfügbarkeit

Die Vergabe der Plätze richtet sich nach verfügbaren Kapazitäten sowie nach bestimmten Aufnahmekriterien. Vorrang haben unter anderem:

  • Kinder im letzten Kindergartenjahr vor der Schule
  • Kinder im Übergang von Krippe zu Kindergarten
  • Kinder berufstätiger oder alleinerziehender Eltern
  • Geschwisterkinder
  • Familien in besonderen Notlagen

Nachweise, etwa zur Berufstätigkeit, müssen bei der Abteilung Kindertagesbetreuung eingereicht werden. Entsprechende Formulare stehen ebenfalls auf der Webseite der Stadt zur Verfügung.

Tag der offenen Tür: Einrichtungen stellen sich vor

Am 8. November 2025 lädt die Stadt Kaufbeuren zum Tag der offenen Tür ein. Hier können sich Eltern persönlich über die Einrichtungen informieren. Details zu teilnehmenden Kitas und deren Öffnungszeiten folgen.

Weitere Unterstützung und Kontakt

Fragen zur Anmeldung beantwortet die Abteilung Kindertagesbetreuung telefonisch unter 08341 / 437-9255 (Mo–Fr, 8:00–12:00 Uhr) oder per E-Mail an kinderbetreuung@kaufbeuren.de.

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Bildung Jugend Kinder Veranstaltung

Der Herbst beginnt mit Geschichten und Experimenten

Spannende Nachmittage für Kinder in der Stadtbücherei

Nach der Sommerpause startet die Stadtbücherei mit zwei abwechslungsreichen Veranstaltungen in den Herbst. Technik zum Anfassen und fantasievolle Geschichten erwarten junge Besucher Anfang Oktober.

Experimentieren mit LEGO: Das BayernLab zu Gast in der Stadtbücherei

Am Mittwoch, 2. Oktober, ist das BayernLab mit dem Workshop „LEGO BRICQ Motion“ zu Gast in der Stadtbücherei. Von 14 bis 17 Uhr können Grundschulkinder unter Anleitung spannende Experimente rund um das Thema Mechanik durchführen.

Mit LEGO-Modellen aus dem Bereich Sport werden spielerisch physikalische Grundprinzipien wie Kraft, Bewegung und Wechselwirkungen erforscht. Die Veranstaltung bietet einen praktischen Zugang zu naturwissenschaftlichen Themen – altersgerecht und unterhaltsam aufbereitet.

Vorlesestunde mit Frau Witte: Die kleine rosa Fee verzaubert

Am Dienstag, 8. Oktober, um 15 Uhr liest Frau Witte aus ihrem Kinderbuch „Die kleine rosa Fee“.

Kinder und ihre Eltern sind herzlich eingeladen, sich auf eine zauberhafte Reise in eine fantasievolle Welt voller Abenteuer zu begeben. Die Lesung richtet sich an Kinder im Vorschul- und Grundschulalter und lädt zum Träumen und Mitfiebern ein.

Das Buch ist vor Ort sowie über den BAUER-VERLAG erhältlich: www.verlag-bauer.de

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Bildung Soziales

Ernährung und Bewegung von Anfang an

Kurse für junge Eltern: Von Brei bis Bewegung – Angebote im Oktober

Im Oktober bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren ein vielseitiges Kursprogramm für Eltern, Großeltern und Betreuungspersonen von Kindern bis zu drei Jahren an. Die Veranstaltungen verbinden Theorie und Praxis rund um Ernährung und Bewegung im Familienalltag.

Gemeinsam Kochen: Kinder entdecken den Geschmack

Kochkurs „Kinder an die Töpfe“

In diesem interaktiven Kochkurs bereiten Eltern oder Großeltern gemeinsam mit ihren zwei- bis dreijährigen Kindern einfache, kindgerechte Gerichte zu. Der Kurs soll das Geschmacksspektrum der Kleinen erweitern und Freude am gemeinsamen Kochen vermitteln.

Termin: Montag, 06.10.2025
Uhrzeit: 14:30 – 17:30 Uhr
Ort: Haus der Begegnung, Jahnstraße 12, 87616 Marktoberdorf
Referentin: Theresa Michel, Diätassistentin
Kosten: 3 € für Lebensmittel
Anmeldung bis: 01.10.2025
Kooperationspartner: Familienstützpunkt Marktoberdorf

Vortrag „Vom Brei zum Familientisch“

Wenn die Breiphase endet, beginnt ein neuer Abschnitt am Familientisch. Dieser Online-Vortrag zeigt, wie die Umstellung auf feste Mahlzeiten gelingen kann und worauf Eltern dabei achten sollten.

Termin: Donnerstag, 09.10.2025
Uhrzeit: 09:30 – 11:00 Uhr
Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
Ort: Online
Kosten: kostenfrei
Anmeldung bis: 09.10.2025
Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg

Praxiskurs „Spiel & Spaß in der Natur“

Bewegung fördert die Entwicklung. Eltern und Großeltern erhalten bei diesem Kurs zahlreiche Ideen für Bewegungsspiele mit Alltags- und Naturmaterialien. Dabei steht das gemeinsame Erleben in der Natur im Vordergrund – unabhängig vom Wetter.

Termin: Freitag, 10.10.2025
Uhrzeit: 15:00 – 16:30 Uhr
Treffpunkt: Kapelle St. Wendelin, Marktoberdorf
Referentin: Lina Meese, Sportwissenschaftlerin
Kosten: kostenfrei
Anmeldung bis: 07.10.2025
Kooperationspartner: Familienstützpunkt Marktoberdorf

Vortrag „Babybrei trifft Fingerfood“

Der Vortrag gibt einen Überblick über den Übergang von der Milch zur Beikost. Dabei werden sowohl klassische Brei-Mahlzeiten als auch Ansätze wie Baby-led weaning erklärt. Praktische Tipps für den Alltag ergänzen das Angebot.

Termin: Mittwoch, 22.10.2025
Uhrzeit: 10:00 – 11:30 Uhr
Referentin: Theresa Michel, Diätassistentin
Ort: Online
Kosten: kostenfrei
Anmeldung bis: 21.10.2025
Kooperationspartner: Familienstützpunkt Herz Jesu

Vortrag „Gut ernährt mit Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung“

Stillen ist eine wertvolle Form der Ernährung. Doch auch mit Säuglingsmilchnahrung lässt sich das Baby gut versorgen. Der Vortrag informiert über Vor- und Nachteile beider Wege und beantwortet Fragen rund ums Stillen und Füttern.

Termin: Donnerstag, 23.10.2025
Uhrzeit: 09:30 – 11:00 Uhr
Referentin: Theresa Michel, Diätassistentin
Ort: Online
Kosten: kostenfrei
Anmeldung bis: 22.10.2025
Kooperationspartner: Familienstützpunkt Hand in Hand

Kochkurs „Vegetarische Gerichte für Kleinkinder“

Immer mehr Familien interessieren sich für fleischlose Ernährung. In diesem Kurs lernen Eltern und Großeltern die Grundlagen einer ausgewogenen vegetarischen Kinderernährung kennen – und kochen gemeinsam passende Gerichte.

Termin: Donnerstag, 30.10.2025
Uhrzeit: 17:00 – 20:00 Uhr
Ort: Familienstützpunkt Obergünzburg, Gutbrodstraße 39, 87634 Obergünzburg
Referentin: Ulrike Lohmüller, Hauswirtschaftsmeisterin
Kosten: 3 € für Lebensmittel
Anmeldung bis: 24.10.2025
Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg

Informationen und Anmeldung

Die Kurse werden vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.
Weitere Informationen und das komplette Kursangebot gibt es online unter:
🌐 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie

Fragen beantworten wir gerne unter:
📞 Telefon: 08341 9002-0
📧 E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Bildung Veranstaltung

Vortrag: Verwaltet. Vergast. Vergessen.

Das kurze Leben und der grausame Tod von Ludwig Endrass aus Kaufbeuren 

Der Heimatverein Kaufbeuren und das Bezirksarchiv Schwaben laden am Mittwoch, den 17. September 2025, um 19:00 Uhr zum Vortrag „Verwaltet. Vergast. Vergessen. Das kurze Leben und der grausame Tod von Ludwig Endrass aus Kaufbeuren“ in den Kolpingsaal, Adolph-Kolping-Straße 2a in Kaufbeuren, ein.
 
Die Referenten sind Dr. Franz Josef Merkl von der Stiftung Sankt Johannes sowie Daniel Hildwein, M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Grafeneck. Die Stiftung Sankt Johannes in Marxheim betreut und fördert seit über 150 Jahren Menschen mit Behinderung. Zahlreiche Bewohner waren Opfer der NS-„Euthanasie“, viele in der Tötungsanstalt Grafeneck in Gomadingen. Diese ist heute die zentrale Erinnerungs- und Mahnstätte für die 10.654 Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”-Verbrechen in Südwestdeutschland, darunter auch Patienten der Krankenanstalten Kaufbeuren und Irsee.
 
Die musikalische Begleitung des Abends übernimmt Marita Knauer. Der Eintritt ist frei, interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

Veranstaltungsdetails:
Veranstalter: Heimatverein Kaufbeuren und Bezirksarchiv Schwaben
Ort: Kolpingsaal, Adolph-Kolping-Straße 2a, 87600 Kaufbeuren
Datum: Mittwoch, 17. September 2025
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Eintritt: frei

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Bildung Jugend

Abschlussfeier an der Sophie-La-Roche-Realschule: 126 Jugendliche starten ins nächste Kapitel

Mit Zuversicht, Teamgeist und einem Augenzwinkern – Ein Rückblick auf die Schulentlassung 2025

Mit einer feierlichen Abschlussfeier verabschiedete die Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren am Freitag, den 4. Oktober 2025, insgesamt 126 Schülerinnen und Schüler, die erfolgreich ihren Realschulabschluss bestanden haben.

Direktorin Cornelia Lipinski eröffnete die Feier mit einem Zitat von Jean-Paul Sartre: „Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden.“ Dieses Motto begleitete die Veranstaltung – und war zugleich ein Appell an die Jugendlichen, ihren individuellen Weg selbstbewusst weiterzugehen.

Gemeinschaft und digitale Kompetenzen – beides zählt

In ihrer Ansprache betonte Lipinski den Wert von persönlichen Beziehungen, gegenseitigem Respekt und gemeinschaftlichem Erleben in der Schulgemeinschaft – wichtige Grundlagen für Lernerfolg und persönliche Entwicklung.

Mit einem Augenzwinkern würdigte sie auch die Medienkompetenz der Jugendlichen, die in so mancher Schulstunde mit Hilfe von digitalen Tools wie ChatGPT Wissenslücken überbrückt hätten.

In einer zunehmend digitalisierten Welt seien Kompetenzen wie Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit, Kreativität und emotionale Intelligenz unverzichtbar. Ebenso wichtig sei es, demokratische Werte zu fördern – ein zentrales Anliegen der Schule.

Wertschätzung für Eltern, Lehrkräfte und Schüler

Ein besonderer Dank ging an die Eltern, die ihre Kinder über Jahre hinweg begleitet haben, sowie an das Lehrerkollegium, das stets das Wohlergehen der Schülerinnen und Schüler im Blick hatte.

Zum Abschluss ermutigte Lipinski die Absolventinnen und Absolventen mit den Worten: „Bleibt euch selbst treu, geht euren Weg konsequent weiter und lasst euch nicht von äußeren Erwartungen leiten. Werdet glücklich und lebt euer Leben.“

Stimmen aus Stadt, Wirtschaft und Elternschaft

Bürgermeister Oliver Schill überbrachte die Glückwünsche der Stadt Kaufbeuren und würdigte die Leistungen der Jugendlichen.
Tobias Streifinger, Vorstandssprecher der Sparkasse Allgäu, richtete den Blick in die Zukunft und erinnerte daran, dass trotz aller Entwicklungen durch Künstliche Intelligenz das eigene Denken unersetzbar bleibt.
Elternbeiratsvorsitzender Thomas Denninger rief die Absolventen dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und sich mutig den Herausforderungen einer sich wandelnden Welt zu stellen.

Ein Rückblick mit Emotion und Musik

Die Schülersprecher Vincent Niebling, Melina Schaber und Korbinian Waldner blickten in ihrer Rede auf gemeinsame Erlebnisse, Freundschaften und persönliche Entwicklung zurück.

Jasmin Holfeld von der Frank Hirschvogel Stiftung zeichnete die drei besten Schulabsolventen aus.
Zusätzliche Anerkennung erhielten die Jahrgangsbesten in Form von Büchergutscheinen, überreicht vom Elternbeirat.

Zur Überreichung der Zeugnisse erhielten alle Absolventinnen und Absolventen eine Rose von ihren Klassenleitungen: Christian Sirch, Philipp Maier, Magdalena Pohlmann, Monika Hefele und Vanessa Leitl.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von den Ensembles der Schule: dem Standing Ovation Orchestra und dem Streichorchester unter Leitung von Margit Bauer und Wolfgang Kirchmann.

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Bildung Veranstaltung

Farbe trifft Fläche: Stencil Art zum Start

Kreativ-Workshop eröffnet das neue vhs-Atelier in Kaufbeuren

Als künstlerischen Startschuss für ihre neuen Kreativräume bietet die Volkshochschule Kaufbeuren einen außergewöhnlichen Workshop. Im Kurs „Stencil Art – Malen mit Sprühschablonen“ (K005-253) lernen die Teilnehmer die vielen gestalterischen Möglichkeiten kennen, die diese faszinierende Technik bietet und als besonderes Highlight darf gemeinsam eine Wand im neuen Atelier besprüht werden – als kreativen Willkommensgruß für alle zukünftigen Besucher der neuen Räume. Das Ergebnis kann dann im Rahmen des Eröffnungsevent für das neue vhs-Atelier am Samstag, 11. Oktober 25 betrachtet werden.

Stencil Art – auch bekannt als Schablonenkunst – ist eine traditionelle Technik des Dekorationshandwerks, die heute insbesondere durch moderne Street-Art-Künstler weltweit Aufmerksamkeit erregt. Ob als stylisches Wandtattoo, originelles Kissen-Design oder individuelles Fußbodenmotiv: Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Unter professioneller Anleitung lernen die Teilnehmenden, eigene Schablonen zu entwerfen, zu schneiden und direkt auf unterschiedlichen Oberflächen einzusetzen. Für einen leichten Einstieg werden lasergeschnittene Schablonen zur Verfügung gestellt. Ziel des Workshops ist es, eigene, kombinierbare Motive zu entwickeln und direkt anzuwenden – etwa auf Wänden, T-Shirts oder Heimtextilien.

Die vhs Kaufbeuren stellt alle Materialien kostenlos zur Verfügung, sodass nur eine geringe „Eröffnungs-Kursgebühr“ fällig wird. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – der Workshop eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene, die ihre Technik verfeinern möchten.

Termin, Anmeldung und weitere Informationen unter:
www.vhs-kaufbeuren.de
Tel.: 08341 / 999 69-0
E-Mail: info@vhs-kaufbeuren.de

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Bildung Karriere

Berufsstart bei der Stadt Kaufbeuren: 11 neue Auszubildende beginnen ihre Laufbahn

Vielfalt im Team: Vom Rathaus bis zum Wasserwerk – die Stadt begrüßt motivierten Nachwuchs

Zum Start des neuen Ausbildungsjahres im September 2025 hat die Stadt Kaufbeuren gleich 11 neue Auszubildende begrüßt – ein starkes Zeichen für die Attraktivität der Stadt als Arbeitgeber und Ausbilder in der Region.

Die neuen Kolleginnen und Kollegen starten in ganz unterschiedlichen Bereichen durch: Von der Verwaltung über die Informationstechnologie bis hin zum Wasserwerk und den Bädern ist alles dabei. Auch in den städtischen Kindertageseinrichtungen geht es wieder los – mit Berufspraktikantinnen und -praktikanten sowie Teilnehmenden am sozialpädagogischen Einführungsjahr, die sich auf dem Weg zur staatlich anerkannten Erzieherin bzw. zum Erzieher befinden.

Empfangen wurden die neuen Talente im historischen Sitzungssaal des Rathauses – persönlich und herzlich durch die Personalverantwortlichen der Stadt.

„Ich freue mich sehr, dass sich erneut so viele junge Menschen für eine Ausbildung bei der Stadt Kaufbeuren entschieden haben“, so Ausbildungsleitung Isabell Wittek.
Und auch Oberbürgermeister Stefan Bosse begrüßt die neuen Auszubildenden: „Als einer der größten Arbeitgeber in der Region bieten wir spannende Perspektiven, echte Teamarbeit und einen sinnvollen Beitrag für unsere Stadt. Ich wünsche allen einen tollen Start, viel Freude und Erfolg – und heiße Sie ganz herzlich willkommen!“

Ein gelungener Einstieg

Der Start in die Ausbildung ist ein großer Schritt – umso wichtiger ist ein Umfeld, das von Anfang an Zusammenhalt, Offenheit und Miteinander lebt. Genau das stand beim Einstieg unserer neuen Auszubildenden im Mittelpunkt: In lockerer Atmosphäre konnten erste Kontakte geknüpft, Wege durchs Rathaus entdeckt und die ersten Hürden gemeinsam genommen werden.

Besonders wertvoll: Das Patensystem, bei dem erfahrene Azubis den Neuen zur Seite stehen. So entsteht eine vertrauensvolle Begleitung auf Augenhöhe – mit Menschen, die genau wissen, wie sich der Anfang anfühlt.

Ausbildung mit Zukunft

Die Stadt Kaufbeuren bietet ein abwechslungsreiches, praxisnahes und zukunftsorientiertes Ausbildungs- und Karriereangebot in vielen Bereichen. Alle Infos zu den Ausbildungen und aktuell freien Stellen finden Sie  unter: https://www.kaufbeuren.de/karriere.

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Bildung Gesundheit Ratgeber

Adipositas: Jedes Kilo weniger zählt

AOK warnt vor Gesundheitsrisiken durch starkes Übergewicht – und zeigt Wege zur Veränderung

Adipositas (starkes Übergewicht) ist eine Volkskrankheit: Fast ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland ist adipös und hat dadurch ein höheres Risiko für Diabetes Typ 2 und andere Stoffwechselkrankheiten, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, eine Fettleber oder bestimmte Krebsarten. Von Adipositas spricht man ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30. Dabei spielt es auch eine wichtige Rolle, wo im Körper sich die Fettzellen befinden: Vermehrtes Bauchfett, sogenanntes viszerales Fett, rund um die inneren Organe ist besonders gefährlich, da es sehr stoffwechselaktiv ist und das Krankheitsrisiko zusätzlich erhöht.

Energiebilanz stimmt oft nicht

Adipositas ist meistens die Folge eines falschen Lebensstils. „Das heißt, es werden mehr Kalorien aufgenommen als verbraucht“, sagt Susanne Hasel,Ernährungsexpertin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Oftmals kommt zu viel Energie aus Nahrungsmitteln und Getränken mit einem überhöhten Zucker- und Fettanteil oder Alkohol zusammen. Menschen verbringen andererseits vermehrt Zeit im Sitzen und bewegen sich zu wenig. „Über die Jahre erhöht sich so das Gewicht und eine Adipositas kann sich entwickeln“, erklärt Susanne Hasel. Auch eine familiäre Veranlagung, hormonelle Störungen, andere körperliche und psychische Erkrankungen können zu einer Gewichtszunahme beitragen, beispielsweise Arthrose, Essstörungen, bestimmte Medikamente oder auch (Dauer-)Stress und psychische Belastungen.

Rechtzeitig und dauerhaft gegensteuern

Starkes Übergewicht schränkt häufig die Lebensqualität ein und vermindert das Wohlbefinden. Je länger die Adipositas besteht und je ausgeprägter sie ist, desto wahrscheinlicher sind Folgeerkrankungen. Häufig sind adipöse Menschen auch Vorurteilen und Diskriminierung ausgesetzt. „Es ist kein leichter Weg, Gewicht zu verlieren, man braucht Durchhaltevermögen und eine hohe Motivation“, sagt Susanne Hasel. Doch die Anstrengung lohnt sich: Jedes Kilo weniger ist ein Schritt hin zu einem gesünderen Leben. Den größten Erfolg verspricht eine Kombination aus Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltensänderungen. Besonders wichtig ist, dass der neue Lebensstil sich individuell gut in den Alltag integrieren lässt, um das Gewicht nach dem Abnehmen auch zu halten. Bei sehr schwerem Übergewicht können eine medizinische Beratung und Begleitung angebracht sein.

Zum Hintergrund:

Eine Person mit 1,70 m Größe und einem Gewicht von 95 kg hat einen BMI von rund 32,9 (95 kg / 1,70 m x 1,70 m).

Im Internet:

AOK-Gesundheitsmagazin: Adipositas – was tun bei starkem Übergewicht?
https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/stoffwechsel/adipositas-ursachen-behandlung-und-vorteile-einer-gewichtsreduktion/

RKI -Themenblatt: Adipositas bei Kindern und Jugendlichen
https://www.rki.de/DE/Themen/Nichtuebertragbare-Krankheiten/Studien-und-Surveillance/Studien/Adipositas-Monitoring/Adipositas/HTML_Themenblatt_Adipositas.html

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Bildung Karriere

Ausbildungsstart bei der AOK: Fünf Neue in Kaufbeuren-Ostallgäu

Mit Verantwortung ins Berufsleben: AOK begrüßt neue Auszubildende

Zum 1. September starten fünf Auszubildende bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu in ihr Berufsleben als Sozialversicherungsfachangestellte. Bei der AOK Bayern beginnen insgesamt 275 junge Menschen ihre Ausbildung. Die Azubis erwerben in den kommenden Jahren umfangreiches Fachwissen in allen Bereichen der Kranken- und Pflegeversicherung und lernen nach und nach alle ausbildungsrelevanten Abteilungen kennen.

„Bereits vom ersten Tag an übernehmen unsere Auszubildenden verantwortungsvolle Aufgaben – selbstverständlich begleitet und unterstützt von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Eine fachlich fundierte Ausbildung garantiere den gewohnt kompetenten und kundenorientierten Beratungsservice bei allen Anliegen der Versicherten. Die AOK-Direktion bildet zurzeit insgesamt elf junge Menschen aus, in ganz Bayern sind es rund 730 künftige Sozialversicherungsfachangestellte. Die Übernahmequote bei der AOK Bayern ist mit 99 Prozent überdurchschnittlich hoch.

Digitalisierung als fester Bestandteil der Ausbildung

„Unsere Arbeitswelt wird immer digitaler und das berücksichtigen wir auch bei der Ausbildung unserer jungen Kolleginnen und Kollegen, in der Theorie mit digitalen Unterrichtsbausteinen sowie in der Praxis“, sagt Daniela Altnöder, Aus- und Fortbildungsleitung der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Um die Beratungs- und Versorgungsangebote der AOK zu nutzen, wünschen sich Versicherte und Arbeitgeber unterschiedliche Zugänge – persönlich, aber auch über digitale Kanäle. So bietet die AOK bei Bedarf ihren Versicherten beispielsweise das sogenannte Online-Büro über eine digitale Plattform an, über die sie ihre Anträge direkt stellen und entsprechende Formulare gemeinsam mit den AOK-Expertinnen und -Experten sofort ausfüllen können. Das Bewerbungsverfahren läuft bei der AOK Bayern ebenfalls teilweise online ab, das heißt, Bewerberinnen und Bewerber reichen ihre Unterlagen digital ein. Wer sich für eine Karriere bei der AOK Bayern interessiert, findet Informationen über die Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten (m/w/d) oder über das duale Studium „Management in der Gesundheitswirtschaft“ (Bachelor of Science) unter www.aok.de/karriere.

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Bildung Jugend Kinder

Feuerwehr hautnah: Ferienausklang im Museum Kaufbeuren-Ostallgäu

Familienführungen, Kinderpfad und spannende Einblicke in die Geschichte des Brandschutzes

Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu lädt zum Endspurt seines Ferienprogramms 2025 ein. Noch bis Mitte September können Familien und junge Entdecker eine Zeitreise durch die Geschichte des Brandschutzes erleben – mit historischen Exponaten, interaktiven Angeboten und speziellen Führungen.

Letzte Familienführungen Anfang September

Einblicke in Uniformen, Fahrzeuge und Feuerwehrgeschichte

Am 2. und 3. September jeweils um 16 Uhr finden die letzten beiden Familienführungen des diesjährigen Ferienprogramms statt. In rund 90 Minuten tauchen große und kleine Besucher gemeinsam in die Welt vergangener Feuerwehreinsätze ein. Präsentiert werden u.a. originale Einsatzfahrzeuge, Ausrüstungen und Uniformen – ergänzt durch spannende Geschichten und Hintergrundinformationen.

Hinweis:
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter
📧 fuehrung@fwm-kf-oal.de

Öffnungszeiten für Einzelbesucher

Wer das Museum lieber individuell entdecken möchte, hat dazu an folgenden Terminen Gelegenheit:

  • 27. August: 16:00 – 18:00 Uhr
  • 6. September: 10:00 – 14:00 Uhr
  • 10. September: 16:00 – 18:00 Uhr

Der Besuch eignet sich sowohl für Geschichtsinteressierte als auch für Familien mit Kindern – eine kindgerechte Aufbereitung macht die Ausstellung für alle Altersgruppen zugänglich.

Spielerisch durch das Museum

Für Schülerinnen und Schüler gibt es den eigens gestalteten Kinderpfad. Die jungen Besucher erkunden dabei auf spielerische Weise die Ausstellung, lösen kleine Aufgaben und erfahren Wissenswertes über die Arbeit der Feuerwehr. Wer alle Stationen erfolgreich absolviert, darf sich über ein kleines Geschenk freuen.

Gruppenführungen ganzjährig möglich

Individuelle Termine für Vereine, Firmen oder Familien

Neben dem Ferienprogramm bietet das Museum ganzjährig individuelle Führungen an. Ob Vereinsausflug, Schulausflug oder Firmenbesuch – Termine können flexibel vereinbart werden:
📧 fuehrung@fwm-kf-oal.de

Adresse und Kontakt

📍 Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu
Am Bleichanger 50
87600 Kaufbeuren
🌐 www.fwm-kf-oal.de

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Bildung Gesundheit

Mit Schwung und Genuss in den Herbst – Veranstaltungen für die Generation 55plus

Kochpraxis, Bewegung und Wissen – Ein vielseitiges Programm in Kaufbeuren und Umgebung

Aktiv und informiert: Angebote für Menschen ab 55 Jahren

Kaufbeuren, 13.08.2025 – Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren bietet im September 2025 zusammen mit seinen Kooperationspartnern mehrere kostenfreie Veranstaltungen für Menschen ab 55 Jahren an.

Im Rahmen des Netzwerks „Generation 55plus“ stehen Themen wie Ernährung, Bewegung und Alltagsbewältigung im Mittelpunkt. Die Teilnahme ist kostenlos, ein kleiner Beitrag für Materialkosten kann anfallen.

Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie auf der Website:
👉 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung
Anmeldungen sind online möglich, telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

Kochpraxis – Männer unter sich: Herbstlich, einfach und ausgewogen kochen

Freitag, 19. September 2025 | 17:00 – 20:00 Uhr
Ort: AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
Referent: Lars Blum, staatlich geprüfter Diätassistent

In diesem praxisorientierten Kurs lernen Männer ab 55, wie sie mit wenig Aufwand leckere und ausgewogene Gerichte für den Herbst zubereiten können. Der Kurs bietet Tipps für den Alltag und lädt zum Mitkochen ein.

👉 Kostenfrei, Lebensmittelbeitrag: 5 € (bar vor Ort an den Referenten)
Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch und Gefäße für Reste.
Anmeldeschluss: 16.09.2025

Ernährung bei Demenz – Unterstützen mit Wissen

Dienstag, 23. September 2025 | 17:00 – 19:00 Uhr
Ort: AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
Referentin: Anja Müller, Diplom-Ökotrophologin

Im Rahmen der „Woche der Demenz“ richtet sich dieser Vortrag an pflegende Angehörige sowie haupt- und ehrenamtliche Betreuungspersonen.

Im Fokus stehen Veränderungen im Ess- und Trinkverhalten bei Demenz, Risiken von Mangelernährung und Möglichkeiten der Prävention. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch und praktische Informationen – besonders für Begleitende im frühen und mittleren Krankheitsstadium.

👉 Teilnahme kostenfrei
Anmeldeschluss: 19.09.2025

„Wer rastet, der rostet“ – Wandern mit Impulsen

Mittwoch, 24. September 2025 | 15:00 – 16:30 Uhr
Ort: Fachklinik König Ludwig, Kreuzweg 11, 87645 Schwangau
Referentin: Stephanie Keck, Diplom-Sportwissenschaftlerin
Kooperationspartner: Quartiersmanagement Schwangau

Diese Wanderveranstaltung zeigt, wie wohltuend Bewegung in der Natur sein kann. Während der leichten Tour werden kleine Übungseinheiten eingebaut, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen.

👉 Teilnahme kostenfrei
Bitte wetterangepasste Kleidung, bequeme Schuhe und ein Getränk mitbringen.
Anmeldeschluss: 19.09.2025

Bewegung bei Demenz – aktiv begleiten im Alltag

Freitag, 26. September 2025 | 18:00 – 19:30 Uhr
Ort: Haus des Gastes, Vilstalstraße 2, 87459 Pfronten
Referentin: Ursula Schmid, Physiotherapeutin
Kooperationspartner: NUZ Pfronten

Diese Impulsveranstaltung bietet praktische Bewegungsübungen für den Alltag von Menschen mit Demenz – angepasst an die verschiedenen Krankheitsstadien.

Ergänzt durch Hintergrundwissen zur Erkrankung, richtet sich das Angebot an pflegende Angehörige und Betreuungspersonen.

👉 Teilnahme kostenfrei
Bitte bequeme Kleidung und Schuhe mitbringen.
Anmeldeschluss: 23.09.2025

Informationen und Anmeldung

Alle Veranstaltungen werden vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten finanziert.

Das vollständige Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter:
🌐 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung
📞 Telefon: 08341 9002-0
📧 E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Bildung Soziales

Fördermittel im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in Kaufbeuren verfügbar

Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ stehen in Kaufbeuren für das Jahr 2025 noch Fördermittel in Höhe von insgesamt 5.000 Euro zur Verfügung.

Das Programm „Demokratie leben!“ unterstützt seit Jahren bundesweit Initiativen, die sich für demokratische Werte, Toleranz und ein friedliches Zusammenleben einsetzen. In Kaufbeuren stehen noch Fördermittel zur Verfügung und bieten eine wertvolle Gelegenheit für lokale Projekte, um Ideen und Vorhaben zur Förderung der Demokratie umzusetzen.

Interessierte Organisationen und Initiativen sind herzlich eingeladen ihre Projektanträge einzureichen. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln werden Projekte gefördert, die sich durch ihr Engagement und innovative Ansätze zur Förderung der demokratischen Kultur in Kaufbeuren auszeichnen.

Beispiele für förderfähige Projekte können unter anderem sein:

Interkulturelle Begegnungsprojekte, Initiativen zur politischen Bildung und Partizipation oder Workshops undVeranstaltungen, die das demokratische Bewusstsein stärken und den Dialog zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen fördern.

Projektanträge können bis zum 21.09.2025 eingereicht werden.  

Alle Informationen sowie die Antragsformulare finden Sie unter www.kaufbeuren-aktiv.de Für Fragen steht Till Nißle telefonisch unter der 08341 – 437 273 sowie per E-Mail unter till.nissle@kaufbeuren.de zur Verfügung. 

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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Bildung

Mehr als 3.000 junge Menschen starten im Allgäu in die Ausbildung

Viele Stellen sind zum Start am 1. September noch frei.

Am 1. September beginnt das neue Ausbildungsjahr. Fast 7.400 junge Menschen werden an diesem Tag eine Berufsausbildung bei einem bayerisch-schwäbischen Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen starten. Das sind gut drei Prozent weniger als im Vorjahr. Trotz des leichten Rückgangs bewertet die IHK Schwaben die Entwicklung positiv. „Wegen der Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium fehlen in diesem Jahr 3.500 Absolventen in Bayerisch-Schwaben, was sich natürlich auf den Ausbildungsmarkt auswirkt“, sagt Wolfgang Haschner, Leiter des Bereichs Berufliche Bildung bei der IHK Schwaben. Im Allgäu beginnen zum 1. September voraussichtlich mehr als 3.000 junge Menschen eine Ausbildung in einem IHK-Unternehmen.

Die Zahl der Neuverträge im Allgäu liegt damit ebenfalls leicht unter Vorjahresniveau. 2024 waren zum 1. September mehr als 3.100 Neuverträge eingegangen, schwabenweit waren es knapp 7.600 gewesen. Der Anteil von Abiturientinnen und Abiturienten unter den IHK-Azubis lag damals bei rund 15 Prozent, davon etwa 7 Prozent mit allgemeiner Hochschulreife. Diese Gruppe fehlt 2025 nahezu vollständig. „Die Unternehmen spüren daher einen deutlichen Rückgang bei den Bewerberinnen und Bewerbern. Der Aufwand, geeignete Auszubildende zu finden, ist erneut gestiegen“, berichtet Haschner. Vor allem in kaufmännischen und IT-nahen Berufen werden traditionell viele Abiturienten eingestellt. Hier kamen in diesem Jahr verstärkt Absolventen der Fachoberschule oder Realschulen zum Zug. „Rechnet man diesen einmaligen Sondereffekt heraus, ist die Zahl der Neuverträge durchaus als Erfolg zu verbuchen“, sagt Haschner. Gerade in Zeiten, in denen viele Unternehmen mit konjunkturellen Herausforderungen kämpfen. „Das zeigt, dass sich die Wirtschaft aktiv gegen den Fach- und Arbeitskräftemangel stellt und auch in schwierigen Zeiten in die Bildung investiert.“ 

Viel Bewegung auf dem Ausbildungsmarkt

Haschner geht davon aus, dass auch in den kommenden Wochen viele weitere Ausbildungsverträge geschlossen werden. „Der Trend, dass Unternehmen und Auszubildende auch nach dem offiziellen Ausbildungsstart noch zusammenkommen, hat sich in den vergangenen Jahren verstetigt“, so Haschner. Im IHK-Ausbildungsatlas, der regionalen Jobbörse für Ausbildungsplätze, sind derzeit rund 1.200 offene Ausbildungsplätze zu finden, viele noch für dieses Jahr. „Es lohnt sich für junge Menschen, sich auch jetzt noch zu bewerben“, sagt Haschner. Insbesondere in der Logistik, im Handel oder auch in der Gastronomie haben auch Spätstarter noch Chancen auf einen attraktiven Ausbildungsplatz.

In diesen Branchen gibt es mehr Auszubildende

Leichte Zuwächse bei der Zahl der Ausbildungsverträge gibt es in diesem Jahr im kaufmännischen und gastronomischen Bereich. Vor allem im Hotel- und Gaststättengewerbe zeichnet sich ein Zuwachs an Ausbildungsverhältnissen ab. Auch im Versicherungsbereich rechnet man bei der IHK Schwaben mit einem Plus. 

Dafür gibt es schwabenweit bei den gewerblich-technischen Berufen einen leichten Rückgang, vor allem in den Metall- und Elektroberufen. „Trotz der konjunkturellen Schwierigkeiten ist die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen aber nach wie vor hoch“, so Haschner.

IHK Schwaben forciert Berufsorientierung 

Um dem erwartbaren Rückgang auf Bewerberseite entgegenzuwirken, hatte die IHK Schwaben in diesem Jahr ihre Aktivitäten in der Berufsorientierung noch einmal ausgeweitet. Mit dem IHK-Ausbildungsmobil ist sie direkt an Schulen im Kammerbezirk unterwegs und bringt praktische Einblicke in Ausbildungsberufe zu den Jugendlichen vor Ort. Zudem fördert sie mit digitalen Angeboten wie dem Ausbildungsatlas die Suche nach passenden Stellen. Kampagnen wie #könnenlernen richten sich mit digitalen Formaten gezielt an Schülergruppen, die bislang seltener erreicht wurden. Auch neue Zielgruppen für die Unternehmen hat man im Blick: Mit dem Projekt „Switch zur Ausbildung“ werden Studienzweifler und -abbrecher über die Möglichkeiten einer dualen Ausbildung informiert. Die enge Begleitung von Berufsintegrationsklassen (BIK) soll jungen Menschen mit Migrationshintergrund den Sprung in die duale Ausbildung vereinfachen.

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Bildung Soziales

Musik und Tanz verbinden Generationen

Kooperation zwischen Fachakademie und Kolping-Kindergarten

Ganz im Zeichen des alljährlichen Lagerlebens war an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Kaufbeuren am Mittwoch, 16. Juli, und Freitag, 18. Juli 2025, einiges geboten. Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Klassen FakS 1A-1 und FakS 1C-1 begrüßten den benachbarten Kolping-Kindergarten zu einem besonderen Projekttag – stilecht in mittelalterlichen Kostümen, mit traditioneller Musik und liebevoll dekorierten Räumen.

Die rund 30 Kinder konnten an verschiedenen musik- und tanzpädagogischen Stationen mitwirken und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Es wurde mit Orff-Instrumenten, Trommeln, Glockenkränzen, Klangstäben und Schüttel-Eiern musiziert. Eine Studierendengruppe hatte eine fantasievolle Klanggeschichte vorbereitet, die gemeinsam mit den Kindern zum Leben erweckt wurde. Auch der Tanz kam nicht zu kurz: Zwei weitere Gruppen studierten mit den Kindern mittelalterlich inspirierte Tänze ein – mit viel Bewegung und Begeisterung.

Nicht nur die Kinder und das Kita-Team profitierten von diesem lebendigen Projekt, auch die Studierenden sammelten wertvolle Praxiserfahrungen. Sie konnten ihre im Musikpädagogik-Unterricht erarbeiteten Ideen umsetzen und erleben, wie Theorie und Praxis auf schöne Weise zusammenkommen.

Eine rundum gelungene Kooperation – die Lust auf mehr macht!

– geschrieben von Jana Bidell, Schülerin der FakS 1A-1

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Allgemein Bildung Gesundheit Ratgeber

Wenn es in den Gelenken brennt wie Feuer

Ein Gichtanfall kann sehr schmerzhaft sein, doch die Krankheit lässt sich gut behandeln.

Gicht ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung in Deutschland. Etwa ein bis zwei Prozent der Erwachsenen leiden darunter. Männer erkranken etwa fünfmal so oft wie Frauen. „Gicht ist eine Stoffwechselstörung, bei der die Harnsäurekonzentration im Blut erhöht ist“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Ein Gichtanfall kann sehr schmerzhaft sein, doch die Krankheit lässt sich gut behandeln. Medikamente und Ernährungsumstellung können helfen, den Harnsäurewert dauerhaft zu senken.

Schmerzhafte Entzündungsreaktion

Beim ersten Gichtanfall ist meist das Großzehengrundgelenk betroffen, also die Stelle, wo der Zeh am Fuß ansetzt. Der Zeh wird heiß, schwillt stark an, ist rötlich bis bläulich gefärbt und sehr schmerzempfindlich. Aber ein Anfall kann auch an anderen Stellen auftreten wie an Mittelfuß- und Sprunggelenken, Knie, Ellbogen, Hand- und Fingergelenken. Auslöser sind rasche Änderungen der Harnsäurekonzentration im Blut. Als Folge kann die Harnsäurekonzentration in der Gelenkflüssigkeit über eine kritische Grenze ansteigen, es bilden sich winzige, nadelförmige Kristalle. Das Immunsystem reagiert auf die Harnsäurekristalle mit einer Entzündung. Beim akuten Anfall geht es zunächst darum, rasch die starken Schmerzen zu lindern und die Gelenkentzündung einzudämmen. Häufig werden dazu entzündungshemmende Schmerzmittel verschrieben, auch Kortisonpräparate sind eine Option. Die Kühlung des betroffenen Gelenks kann bei einem akuten Gichtanfall ebenfalls Linderung verschaffen. „Neben der dringlichen sofortigen Behandlung ist es wichtig, zukünftigen Attacken vorzubeugen“, sagt Susanne Hasel. 

Ernährungsumstellung hilfreich

Eine Reihe von Lebensmitteln kommt als Auslöser von Anfällen in Frage. Daher ist es hilfreich, die Ernährungsgewohnheiten zu ändern und beispielsweise keine größeren Mengen an Alkohol, Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten zu verzehren. „Um einem erneuten Gichtanfall vorzubeugen, steht oft eine Ernährungsumstellung an erster Stelle“, erläutert Susanne Hasel. Manchmal bedarf es auch ärztlicher Rücksprache, um Alternativen für bestimmte Medikamente zu finden, die den Harnsäurespiegel erhöhen. Wenn es nicht gelingt, die Gicht durch allgemeine Maßnahmen in den Griff zu bekommen, ist möglicherweise eine Behandlung mit Medikamenten sinnvoll, die den Harnsäurespiegel senken. Eine solche Behandlung kommt beispielsweise in Frage, wenn es oft zu Gichtanfällen kommt oder wenn bereits Folgeerscheinungen wie Gichtknoten oder Nierensteine aufgetreten sind. 

Im Internet:

AOK-Gesundheitsmagazin – Gichtanfall: Wenn zu viel Harnsäure im Blut ist https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/stoffwechsel/gicht-erkennen-symptome-ursachen-und-schnelle-behandlung

Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten e.V.: https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/gicht/was-ist-gicht.html

Deutsche Rheuma-Liga: https://www.rheuma-liga.de/rheuma/krankheitsbilder/gicht#c2007

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Bildung Soziales

Zukunft in guten Händen – Abschlussfeier der Fachakademie für Sozialpädagogik Kaufbeuren

Unter Applaus der ca. 300 Gäste blickten Absolventinnen, Lehrkräfte, Familien und Ehrengäste auf die vergangenen Jahre der Ausbildung zurück – und mit Zuversicht in die Zukunft.

Der festlich geschmückte Stadtsaal bot am Freitagabend das passende Ambiente zur feierlichen Abschlussfeier der Staatlichen Fachakademie für Sozialpädagogik Kaufbeuren. In diesem Rahmen wurden 60 frisch ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher in die Praxis verabschiedet.

Unter Applaus der ca. 300 Gäste blickten Absolventinnen, Lehrkräfte, Familien und Ehrengäste auf die vergangenen Jahre der Ausbildung zurück – und mit Zuversicht in die Zukunft.

Neben der Schulleitung der Fachakademie Katharina Kopeinig und den Klassensprechern der Abschlussklassen richtete auch der Bürgermeister Oliver Schill das Wort an die Anwesenden. In seiner Rede würdigte er die immense Bedeutung frühkindlicher Bildung und die Rolle pädagogischer Fachkräfte als Grundpfeiler unserer Gesellschaft.


Frau Kopeinig, gratulierte nicht nur herzlich den Absolventinnen und Absolventen, sondern betonte die Besonderheiten dieses Jahrgangs: „Wir verabschieden heute den ersten Jahrgang, der seine Ausbildung über das Sozialpädagogische Einführungsjahr begonnen hat – und zugleich den vorerst letzten Jahrgang der praxisintegrierten Ausbildung an unserer Fachakademie.“

Die Fachakademie, 2015 gegründet, blickt damit auf nahezu ein Jahrzehnt erfolgreicher Ausbildung zurück. Mit dem kommenden Jahrgang feiert sie ihr 10-jähriges Bestehen – und setzt damit ein starkes Zeichen für die nachhaltige Sicherung pädagogischer Fachkräfte in der Region.

Emotional und persönlich wurden die Reden der Klassensprecherinnen und Klassensprecher. Zwischen Dankbarkeit, Schmunzeln über gemeinsame Erinnerungen und ehrlicher Wehmut ließen sie die intensive Ausbildungszeit Revue passieren – und blickten mit Zuversicht in die Zukunft.

Die musikalische Umrahmung übernahm eine Band bestehend aus Lehrkräften der Fachakademie, die mit festlichen Liedern für den passenden feierlichen Rahmen sorgte. Die liebevoll dekorierte Stadthalle spiegelte dabei die Wertschätzung wider, die den Absolventinnen und Absolventen an diesem Abend entgegengebracht wurde.

Die Staatliche Fachakademie für Sozialpädagogik Kaufbeuren entlässt mit diesem Jahrgang nicht nur bestens qualifizierte Fachkräfte in die Welt – sie gibt auch ein klares Zeichen für die Relevanz frühkindlicher Bildung und pädagogischer Professionalität. Die Zukunft unserer Kinder liegt in guten Händen.

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Bildung Senioren

Digitale Hilfe für Seniorinnen und Senioren

Digitaler Stammtisch in Neugablonz sucht mehr Teilnehmer

Seit Februar dieses Jahres findet im Family Center Neugablonz (Hüttenstr. 10) ein besonderes Angebot für ältere Menschen statt: der Digitale Stammtisch. Jeden letzten Mittwoch im Monat von 15:00 bis 17:00 Uhr unterstützt Hermann Quetting, Mitglied des Seniorenbeirats und erfahrener Tutor im Bereich digitaler Medien, Seniorinnen und Senioren beim sicheren Umgang mit Smartphone, Tablet oder Laptop. Der Stammtisch wird ehrenamtlich durchgeführt und in Kooperation mit der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ organisiert.

Das Ziel des Angebots ist es, Berührungsängste abzubauen und älteren Menschen durch praktische Hilfe und verständliche Erklärungen den Zugang zur digitalen Welt zu erleichtern. In entspannter Atmosphäre können Fragen gestellt, Probleme gelöst und Erfahrungen ausgetauscht werden. Themen sind unter anderem die Nutzung von WhatsApp, das Versenden von Fotos, die Auswahl geeigneter Apps oder auch der Vergleich von Mobilfunktarifen. Dabei gilt: Es gibt keine dummen Fragen – jede Unsicherheit wird ernst genommen und gemeinsam besprochen.

Trotz des hilfreichen Angebots ist der Digitale Stammtisch bisher noch wenig bekannt. In den vergangenen Monaten kamen nur wenige Besucherinnen und Besucher, obwohl der Bedarf an digitaler Unterstützung bei älteren Menschen groß ist. Die Organisatoren möchten des­halb verstärkt auf das Angebot aufmerksam machen und laden Interessierte herzlich ein, einfach vorbeizukommen und mitzumachen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.

Aufgrund der Sommermonate wird der Digitale Stammtisch im Juli und August ausgesetzt. Ab Mittwoch, den 24. September 2025, geht es dann wieder wie gewohnt weiter – immer am letzten Mittwoch im Monat von 15:00 bis 17:00 Uhr im Stumpe-Saal des Family Centers in der Hüttenstraße 10 in Neugablonz.

„Gerade ältere Menschen sind oft unsicher, wenn sie ein neues Smartphone oder Tablet in die Hand bekommen. Doch mit ein wenig Unterstützung kann jeder die Vorteile der digitalen Welt nutzen“, sagt Hermann Quetting. „Unser Stammtisch soll Mut machen und zeigen, dass Technik keine Hürde, sondern eine Hilfe sein kann.“

Das Team der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ bittet daher um Unterstützung bei der Bekanntmachung dieses wichtigen Angebots. Medienvertreter sind eingeladen, darüber zu berichten, ein Interview mit dem Initiator zu führen oder bei einem der Digitalen Stammtische vorbeizuschauen.

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Bildung Soziales

Abschied mit Botschaft: „Wir wachsen über uns hinaus“

Abschlussfeier der Gustav-Leutelt-Schule im Zeichen von Rückblick und Aufbruch

Die Absolventinnen und Absolventen hatten sich für diesen besonderen Abend wieder besonders in Schale geworfen. Schulleiter Frank Hortig, der mit dem Tragen der Gummistiefel erneut auf die Baustellensituation innerhalb der Leutelt-Schule aufmerksam machte, sagte: „Die Bauphase hält noch an. Es hat leider nicht ganz geklappt, dass die Schule rechtzeitig zu Eurem Abschluss fertig wird. Es wird aber nicht mehr lange dauern.“ Die neunten Klassen waren allesamt in der Hüttenstraße untergebracht. Laut Hortig sei dies ein „Alleinstellungsmerkmal“. 

Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse schickte die allerbesten Wünsche von der Stadt Kaufbeuren in Richtung Absolventinnen und Absolventen. „Ihr könnt auf das Erreichte stolz sein, obwohl die Schulzeit nicht einfach zu absolvieren war.“ Die fortlaufende Baustelle und die Herausforderung, den Schulalltag in der Hüttenstraße zu meistern, gehörten hier genauso dazu, wie Corona und das auferlegte Homeschooling. „Ihr seid da gut durchgekommen“, so Bosse. „Es gibt jetzt eine Zukunft, die vor Euch liegt. Viele Unternehmen warten nur auf Euch“, schwor der Rathauschef alle drei Abschlussklassen auf die bevorstehende Berufswelt ein.

In die gleiche Kerbe schlug auch Schulamtsdirektorin Eva Schwemmer. In ihren Ausführungen sprach sie von einem „Tag des Abschieds“ und einem „Tag des Aufbruchs“. „Es wurde durch Euch ein großer Meilenstein erreicht, jetzt wartet eine neue aufregende Phase in Eurem Leben“, sagte sie. Für Schwemmer sei die GLS eine Herzblutschule. Schwemmer appellierte an die Absolventinnen und Absolventen, sich doch lehrenamtlich zu engagieren. „Gebt Euren Spirit weiter.“

Die beiden Schülersprecher Tim und Abdul gaben in einer launigen Rede einen Rückblick über ihre Schulzeit. An die Lehrkräfte gerichtet, sagten beide unisono: „Sie haben uns nicht nur Wissen vermittelt, sondern viel Geduld und Einsatz gezeigt. Ohne unsere Lehrer wären wir nicht hier.“ Sehr viele schöne Augenblicke habe es gegeben. „Nun sind wir bereit für den nächsten Schritt.“

Mit jeweils einer Bildercollage der einzelnen Klassen, die viele tolle Erinnerungen zeigte, erlebten die Absolventinnen und Absolventen zusammen mit den Eltern und den Klassleitern nochmals einen schönen Rückblick ihrer Schulzeit in der Gustav-Leutelt-Schule.

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Gesund aufwachsen: Ernährung und Bewegung für Familien mit Kleinkindern

Kurse für junge Eltern – Theorie und Praxis im September

Im September bietet das Netzwerk „Junge Eltern/Fami-lien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren wieder verschiedene Kurse an. Angesprochen sind Mütter, Väter und alle, die Kinder bis zu drei Jahren betreuen.

Vortrag mit Praxis | Bewegung bewegt alles! Bewegung, Sinneswahrneh-mung und Spiel in den ersten drei Lebensjahren

Bewegung bewegt alles und ist der Motor für eine gesunde Entwicklung! Sie erhal-ten Hintergrundwissen mit Fokus auf die ersten drei Lebensjahre ihres Kindes und Tipps, wie sie die körperliche und geistige Entwicklung Ihres Kindes gezielt unter-stützen können. Der Vortrag mit vielen praktischen Beispielen zeigt, wie Bewegung zu einem festen Bestandteil in der Lebensgestaltung von Kindern und deren Fami-lien werden kann.

  • Freitag, 19.09.2025
  • 09:00 – 10:30 Uhr
  • Referentin: Martina Fischer, PEKiP-Gruppenleiterin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Obergünzburg
  • Anmeldeschluss: 18.09.2025

Vortrag | Babybrei trifft Fingerfood

Die Phase, in der bei Ihrem Kind Milch- durch Breimahlzeiten ersetzt werden, steht bevor. Wie Sie den Übergang von der Milch zur Beikost Schritt für Schritt gestalten können, ist Inhalt dieser Veranstaltung. Sie erhalten nicht nur Informationen zur klassischen Brei-Beikost, sondern auch Hinweise zum sogenannten Baby-led weaning sowie hilfreiche Anregungen für die Praxis.

  • Donnerstag, 25.09.2025
  • 09:00 – 10:30 Uhr
  • Referentin: Andrea Passenberg, Dipl. Ökotrophologin
  • ONLINE-Kurs
  • Teilnahme: kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Apfelkern
  • Anmeldeschluss: 24.09.2025

Kochkurs | Kinder an die Töpfe

Eltern und Großeltern kochen gemeinsam mit ihren Kindern/Enkeln (2-3 Jahre). Gemeinsam mit Ihrem Kind bereiten Sie einfache, kleine Gerichte zu, die das Ge-schmacksspektrum erweitern können.

  • Freitag, 26.09.2025
  • 14:30 – 17:30 Uhr
  • Referentin: Theresa Michel, Diätassistentin
  • Veranstaltungsort: AWO FamilienForum mit Familienstützpunkt, Weidachstr. 49, 87629 Füssen
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Füssen
  • Anmeldeschluss: 22.09.2025

Kochkurs | Gesunde Snacks selbst gemacht

Kochkurs für Eltern und Großeltern mit Kindern im Alter von 2-3 Jahren
Zwischenmahlzeiten haben eine wichtige Funktion in einem ausgewogenen Spei-seplan kleiner Kinder. Sie lernen bedarfsgerechte Zwischenmahlzeiten zusammen-zustellen und gekaufte Snacks unter die Lupe zu nehmen. Im Anschluss bereiten wir Zwischenmahlzeiten gemeinsam zu. Handlich verpackt und lecker – Ihre Kinder werden begeistert sein.

  • Samstag, 27.09.2025
  • 14:30 – 17:30 Uhr
  • Referentin: Amelie Seelos, Diätassistentin
  • Veranstaltungsort: Familienstützpunkt Buchloe, Kaufbeurener Str. 4, 86807 Buchloe
  • Teilnahme: 3 € für Lebensmittel
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt Buchloe
  • Anmeldeschluss: 15.09.2025

Die Kosten übernimmt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirt-schaft und Forsten.
Nähere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf unserer Home-page: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie. Dort können Sie sich online anmelden.
Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

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Bildung Karriere

Abschluss mit Perspektive – Start in die berufliche Zukunft

Berufsschule Kaufbeuren feiert 271 Absolventinnen und Absolventen

Ein Festtag für die Absolventinnen und Absolventen

Mit viel Applaus und festlicher Atmosphäre verabschiedete die Berufsschule Kaufbeuren 271 junge Menschen, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Die Abschlussfeier wurde nicht nur zum Rückblick, sondern vor allem zum Ausblick – auf das, was nun folgt: der Einstieg in die Berufswelt

Individuelle Leistungen im Mittelpunkt

Schulleiter Bertram Knitl eröffnete die Feier und stellte die Vielfalt der Abschlüsse in den Mittelpunkt: „271 Absolventen bedeuten 271 individuelle Leistungen aus unterschiedlichen Bereichen.“ Besonders hob er die 39 Absolventinnen und Absolventen hervor, die einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser erreicht hatten – darunter neun mit der Traumnote 1,0. Zudem erhielten 28 Schülerinnen und Schüler ihren mittleren Schulabschluss, der ihnen neue Bildungs- und Berufswege eröffnet.

Anerkennung aus Politik und Wirtschaft

Auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft würdigten die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse sprach von einem „Festtag für die Absolventen und für die Stadt“ und betonte den hohen Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften: „Sie werden händeringend in den Unternehmen gebraucht und erwartet.“

Der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke gratulierte und erinnerte an den Wert des Berufsschulabschlusses: „Hinter der Urkunde steckt Können, Wissen und erlernte Fertigkeiten – das ist das Werkzeug für die Zukunft.“

Unternehmer Michael Kühn richtete einen praktischen Appell an die jungen Menschen: „Handeln Sie lösungsorientiert.“ Der Abschluss sei ein Fundament, auf dem sich viel aufbauen lasse – beruflich wie persönlich.

Dank, Rückblick und neue Ziele

In der Schülerrede blickten Patricia Hermann und Yannick Nowotny auf die zurückliegenden Jahre und sprachen von harter Arbeit, die sich gelohnt habe. Das Zeugnis sei sichtbarer Beweis für diese Anstrengung. Sie bedankten sich bei den Lehrkräften: „Danke, sie haben uns ermutigt, gefordert und gefördert.“ Gleichzeitig erinnerten sie daran: „Die berufliche Reise hat jetzt erst begonnen.“

Auch Birgit Pfeifer, Vorsitzende des Fördervereins, richtete sich an die Absolventinnen und Absolventen: „Seien Sie stolz auf Ihre Arbeit und gehen Sie mit Neugier in die Zukunft.“

Ehrungen als Höhepunkt der Feier

Ein besonderer Moment war die Auszeichnung der Jahrgangsbesten, durch den stellvertretenden Schulleiter Christian Gruber. Sechs Staatspreisträger wurden für ihre außergewöhnlichen Leistungen besonders gewürdigt. Gruber wünschte allen Absolventinnen und Absolventen Glück und Erfolg auf ihrem weiteren Weg.

Für den musikalischen Rahmen sorgte die Band Different Flavours, die mit Klavier, Bass und Gesang eine stimmungsvolle Kulisse schuf. Die Musik unterstrich den feierlichen Charakter des Abends und rundete die Veranstaltung gelungen ab.

Mit dieser Feier entlässt die Berufsschule Kaufbeuren eine neue Generation von Fachkräften in die Arbeitswelt. Ausgestattet mit Wissen, Fähigkeiten und Motivation stehen ihnen viele Wege offen – ein gelungener Abschluss und zugleich ein neuer Anfang.

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Bildung Gesundheit

Backen mit Sinn und Geschmack

Brotbackkurs beim AELF Kaufbeuren verbindet Tradition, Genuss und Wissen

Ein Kurs, der mehr als nur Appetit macht

Im Rahmen der Bayerischen Ernährungstage 2025 unter dem Motto „Richtig gut essen“ veranstaltete das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren einen besonderen Brotbackkurs. Zwölf interessierte Teilnehmerinnen lernten an zwei Tagen, wie aus regionalem Getreide und einfachen Zutaten genussvolle Brote und Gebäcke entstehen.

Vom Getreide zum Mehl: Ein Besuch in der Bio-Mühle

Zu Beginn des Kurses stand ein Ausflug zur nahegelegenen Bio-Mehlmühle auf dem Programm. Dort wurde eindrucksvoll gezeigt, wie aus heimischem Getreide hochwertiges Mehl entsteht – ganz ohne chemische Zusatzstoffe. Statt Pestiziden wird Heißluft zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt – ein Beispiel für nachhaltige Verarbeitung im Einklang mit Umwelt und Qualität.

Die Teilnehmenden erhielten dabei nicht nur Einblicke in die Technik und Tradition des Mahlens, sondern entwickelten auch ein neues Bewusstsein für die Herkunft und Qualität ihrer Backzutaten.

Theorie mit Geschmack: Fachwissen rund um Teige und Triebmittel

Zurück am AELF Kaufbeuren erklärte Referentin Marleen Hummel, worauf es bei der Brotteigherstellung ankommt. Neben der Auswahl passender Zutaten standen insbesondere Triebmittel im Fokus: Hefe, Sauerteig und Backpulver – jedes hat seine eigene Wirkung und Geschichte.

Besonderes Augenmerk galt dem Sauerteig: Warum er für Roggenbrot unverzichtbar ist, wie er sich auf Geschmack und Bekömmlichkeit auswirkt und wie man ihn selbst ansetzt. Auch Lagerung, Qualitätserkennung und Resteverwertung wurden thematisiert – inklusive eines beliebten Klassikers: herzhafte Semmelknödel aus altbackenem Brot.

Handarbeit mit Genuss – Teige selbst gemacht

Der zweite Kurstag war ganz der Praxis gewidmet. Fachlehrerinnen der Technikerschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement Kaufbeuren – Inge Habel, Margit Fieger und Sabine Rid – begleiteten die Teilnehmerinnen bei der Umsetzung des Gelernten.

Drei Teige standen im Mittelpunkt:

  • Sauerteig: Die Basis für ein aromatisches Brot mit kräftiger Kruste
  • Pizzateig: Mit langer Reifezeit für Elastizität und feine Porung
  • Süßer Hefeteig: Ideal für Zöpfe – weich, buttrig und aromatisch

Beim Formen, Kneten und Backen entwickelten die Teilnehmenden nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch ein Gefühl für die Feinheiten des Brotbackens.

Zum Abschluss wurden gemeinsam die entstandenen Backwerke verkostet – ein sinnlicher Abschluss eines intensiven Lernprozesses. „Ich habe viel Neues mitgenommen – und auch mehr Respekt vor dem traditionellen Handwerk“, fasste eine Teilnehmerin ihre Erfahrung zusammen.

Genuss, der verbindet – Ernährungstage mit Mehrwert

Der Kurs zeigte beispielhaft, wie Handwerk, Nachhaltigkeit und bewusste Ernährung zusammengehören. Im Sinne der bayerischen Ernährungsstrategie – die auf Gesundheit, Klima, Regionalität, Zukunft und Genuss setzt – wurde ein praktisches Angebot geschaffen, das Bildung und Freude am Essen verbindet.

Weitere Informationen:
Mehr zum Kursangebot und zu den Bayerischen Ernährungstagen:
🌐 www.aelf-kf.bayern.de
📞 Telefon: 08341 9002-0
📧 E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Bildung Jugend

Kreativität, Rhythmus und Abenteuerlust – so bunt waren die Projekttage an der FOSBOS Kaufbeuren

17 Workshops zeigen, wie Schule auch ganz anders sein kann

Kreative Projekttage als fester Bestandteil

Kurz vor den Sommerferien verwandelte sich die FOSBOS Kaufbeuren für zwei Tage in eine lebendige Projektlandschaft. Bereits zum vierten Mal fanden dort die Projekttage statt – mit 17 Workshops, die 240 Schülerinnen und Schülern ganz neue Perspektiven eröffneten. Das Ziel: Räume schaffen für Kreativität, Bewegung und Entfaltung – jenseits des klassischen Unterrichts.

Die Organisatoren Anja Trischberger und Martin Oswald betonten: Die Angebote sollten möglichst wenig mit herkömmlicher Schule zu tun haben. Stattdessen wollten sie neue Hobbys, Lebensbereiche und sogar berufliche Optionen greifbar machen – praxisnah und begleitet von externen Expertinnen und Experten.

Zwischen Graffiti und Yoga – Vielfalt als Programm

Ein besonderer Hingucker entstand im Graffiti-Workshop mit Künstler Robert Wilhelm alias „TrusOne“. Gemeinsam mit den Teilnehmenden gestaltete er eine zuvor graue Sporthallenwand in ein farbenfrohes Kunstwerk. Sein Motto: „Graffiti ist wie Jazz – Freestyle und Spaß.“

Im Hip-Hop-Kurs brachte der über TikTok bekannte Tänzer Godfrey Owusu Schwung in die Aula. Mit Energie und einer eigens entwickelten Choreografie sorgte er für Begeisterung. Auch Zumba, Yoga – erstmals auch als Kurs speziell für Männer – und Selbstverteidigung standen zur Wahl und boten vielfältige Bewegungsmöglichkeiten.

Natur erleben und Technik entdecken

Abenteuerlustige Schülerinnen und Schüler zog es nach draußen: Im Outdoor-Workshop mit Wildnisführer Simon Heidrich lernten sie, wie man Feuer entfacht, Brennnesselchips grillt und Stockbrot über der Glut backt.

Technikinteressierte kamen im Elektro- und Metallkurs auf ihre Kosten. Schüler Oliver Scheßl reparierte dort begeistert den Wackelkontakt einer Flex – für viele eine erste Berührung mit handwerklich-technischer Arbeit.

Improvisation und gemeinsames Erleben

Schauspielerin Tina Münch leitete einen Improvisationstheaterkurs, in dem ohne Skript spontane Szenen entstanden. Diese kreative Form des Ausdrucks forderte Kopf und Bauch gleichermaßen – und kam bei den Teilnehmenden gut an.

Auch Workshops zu Fotografie, Mountainbiking, Bandspiel und Erste Hilfe beim Roten Kreuz rundeten das Angebot ab.

Abschluss mit Applaus und Pizza

Zum Ausklang der Projekttage präsentierten alle 17 Gruppen ihre Erlebnisse in der Aula. Die Beiträge reichten von Tanzauftritten bis hin zu kurzen Theatersequenzen – begleitet von großem Applaus. Ein Pizzawagen, mitfinanziert vom Förderverein, sorgte für einen gemütlichen Abschluss.

Lehrer Martin Oswald erklärte: „Wir wollten nach der Corona-Zeit Räume schaffen, in denen Jugendliche wieder aktiv und kreativ werden können.“ Die Projekttage entwickeln sich dabei ständig weiter – oft nach den Ideen und Wünschen der Schüler selbst.

Schülerin Nora Bucher fasste es treffend zusammen:
„Das ist Schule mal ganz anders – gemeinsam gestalten, lachen, erleben. Ich fand’s toll.“

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Bildung Kinder Veranstaltung

Pfotenspuren im Kaisergässchen: Wie ein Fuchs Kinder und Familien auf Museums-Safari schickt

Ein Fuchs mitten in der Kaufbeurer Innenstadt?

Vergangene Woche staunten Kinder und Passanten nicht schlecht, als sie auf dem Weg zur Schule oder Arbeit geheimnisvollen Pfotenabdrücken durch die Fußgängerzone folgten. Die Spur führte von der Schmiedgasse durchs Kaisergässchen – direkt bis vor das Stadtmuseum.

Die Antwort auf das Rätsel wartete im Eingangsbereich des Museums: Plakate mit dem Rätselfuchs „Foxy“ klärten über die Aktion auf. Dahinter steckt eine kreative Guerilla-Marketingkampagne des Stadtmuseums Kaufbeuren zur Bewerbung der Museums-Safari der Familien Museen Allgäu.

Kunst trifft Kreide: Die Idee hinter der Spur

Die vermeintlichen Fuchsspuren wurden mit Sprühkreide aufgetragen und sollen Aufmerksamkeit auf die Sommeraktion lenken. Ziel ist es, spielerisch Interesse bei Familien zu wecken. Der Regen der letzten Tage hat die Pfoten inzwischen teilweise verblassen lassen, doch in den sozialen Medien lebt die Aktion weiter:
Auf Instagram und Facebook (@familien.museen.allgaeu) sind kurze Videos und Bilder rund um die Aktion zu sehen.

Museums-Safari: Mit Rätselfuchs Foxy durchs Allgäu

Spannende Spurensuche in 14 Museen

Die Sommerferienaktion lädt Familien mit Kindern auf eine tierische Entdeckungstour durch 14 Museen im Allgäu ein. In jedem Haus wartet eine Rätselaufgabe rund um das Thema Tiere. Wer mindestens drei Museen besucht und miträtselt, kann an einer Verlosung teilnehmen.

Zu gewinnen: Familienausflüge und Allgäu-Genußpakete

Unter dem Motto „’s Allgäu erleben & genießen“ winken vielfältige Preise – von Erlebnisführungen in Wangen oder Memmingen über eine Dreiländer-Schiffsrundfahrt ab Lindau bis zu Familienkarten für die Waldwelt Allgäu (Skywalk).
Zusätzlich werden zehn exklusive Allgäu-Genuß-Pakete verlost. Sie enthalten eine bunte Mischung aus regionalen Leckereien, Hörbüchern, Reiseführern und kleinen Überraschungen – alles im Allgäu-Design. Diese Pakete sind nur im Rahmen der Museums-Safari erhältlich.

Guerilla-Marketing: Überraschung als Konzept

Der Begriff Guerilla stammt ursprünglich aus dem Militär und steht für eine unkonventionelle Taktik – übertragen auf das Marketing bedeutet das: Aufmerksamkeit durch Unerwartetes. Genau das ist hier gelungen. Die Fuchsspuren sorgten nicht nur auf der Straße, sondern auch online für Gesprächsstoff.

Auch wenn die Aktion nur kurz sichtbar war, bleibt ihre Wirkung haften – und führt hoffentlich viele Familien auf die Spur der Museums-Safari.

Mehr Informationen zur Aktion und den teilnehmenden Häusern:
🌐 www.familien-museen-allgaeu.de
📱 Instagram & Facebook: @familien.museen.allgaeu

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Bildung Jugend

Sophie-La-Roche Realschule und Freundeskreis laden zum literarischen „Grusel-Express“ im Stadtmuseum ein

Gruselige Poesie unter freiem Himmel: Schüler lesen Literaturklassiker im Stadtmuseum

Schülerinnen und Schüler aus den 9. Klassen der Sophie-La-Roche Realschule hatten sich unter der Leitung ihres Deutschlehrers Johannes Kannheiser zwei Monate lang mit dem Thema „Gruseln“ in der Literatur beschäftigt. Am Dienstag, 22.07.2025, luden der Freundeskreis Sophie La Roche und die Sophie-La-Roche Realschule zu einer weiteren Ausgabe des Literarischen Salons Pomona ins Stadtmuseum ein. Dort im Garten brachten die jungen Literatur-Fans im Beisein von Rektorin Cornelia Lipinski und dem stellvertretenden Schulleiter Martin Höfele Grusel-Klassiker zu Gehör.

Sie hatten für ihren Vortrag so bekannte Gedichte wie „Der Rabe“ von Edgar Allan Poe oder „Der Knabe im Moor“ von Annette von Droste-Hülshoff oder Goethes „Erlkönig“ ausgewählt, aber auch weniger geläufige Werke wie „In der Nacht“ von Georgi Kratochwil. Diese sorgten im warmen Sonnenschein für angenehme Gänsehaut. Weitere schaurige Texte waren in einer kleinen illustrierten Broschüre zusammengefasst. Zudem hatten die jungen Interpreten für einen „Bluttrunk“ (Traubensaft-Schorle), passende Tischdekoration und süße Snacks gesorgt.

Abschließend lockerte Helga Ilgenfritz, die Vorsitzende vom Freundeskreis Sophie La Roche, die blutrünstige Atmosphäre wieder etwas auf mit Loriots Vers-Karikatur vom für Nikolausgaben zerteilten Förster und wies darauf hin, dass die Spendeneinnahmen diesmal den Klassenkassen zugute kommen werden.

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Infoabend des BRK Kreisverbands Kaufbeuren am 5. August in Kaufbeuren: Unterstützungsangebote für Menschen mit und ohne Demenz

Wenn das Vergessen den Alltag verändert

Begegnung, Austausch und Wissen für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige stehen im Alltag oft vor großen Herausforderungen – besonders dann, wenn eine Demenzerkrankung vorliegt. Um ihnen praktische Informationen, Orientierung und Austausch zu ermöglichen, lädt die Fachstelle für pflegende Angehörige herzlich zum nächsten Angehörigentreff in Kaufbeuren ein.

Einladung zur Veranstaltung am 5. August

Termin: Dienstag, 5. August 2025
Uhrzeit: 17.00 bis ca. 18.30 Uhr
Ort: Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz
Thema: „Angebote für Menschen mit und ohne Demenz“
Referentin: Corinna Praetorius (Fachstelle für pflegende Angehörige)

Die Veranstaltung richtet sich an pflegende Angehörige, ehrenamtlich Engagierte sowie alle Interessierten. Im Mittelpunkt steht das Thema Demenz: Was ist darunter zu verstehen, wie häufig tritt sie auf und wie verändert sie den Alltag?

Umgang und Hilfsangebote verständlich erklärt

Die Referentin informiert verständlich über das Krankheitsbild, mögliche Verhaltensänderungen und wie ein wertschätzender Umgang mit Betroffenen gelingen kann. Zudem werden konkrete Unterstützungs- und Entlastungsangebote vorgestellt – sowohl für Menschen mit Demenz als auch für deren Angehörige.

Offenes Treffen mit Mehrwert

Die Angehörigentreffen bieten mehr als nur Informationen: Sie eröffnen Raum für Austausch, Verständnis und gegenseitige Unterstützung. Wer während der Veranstaltung eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, kann sich frühzeitig an die Fachstelle wenden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nur bei gemeinsamen Gasthausbesuchen erforderlich.

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Allgemein Bildung Veranstaltung

Spannende Biber-Exkursion des Bund Naturschutz in Kaufbeuren

Auf den Spuren der Landschaftsarchitekten der Natur

Ein Abend mit dem Biber: Einladung zur Exkursion

Die Ortsgruppe Kaufbeuren des Bund Naturschutz lädt Naturfreunde und Mitglieder zu einem besonderen Erlebnis ein. Am Mittwoch, den 6. August 2025, geht es auf Entdeckungstour zu einem faszinierenden Bewohner unserer heimischen Gewässer – dem Biber. Treffpunkt ist um 19 Uhr am Parkplatz bei der alten Mülldeponie im Norden Kaufbeurens. Die Exkursion findet bei jedem Wetter statt.

Der Biber – Baumeister und Lebensraumgestalter

Unter fachkundiger Leitung von Biberexperte Stefan Schopf erhalten die Teilnehmenden spannende Einblicke in das Leben und Wirken des Bibers. Schopf erklärt, wie dieser beeindruckende Nager durch seine Baukunst die Landschaft formt und dabei wertvolle Lebensräume für viele andere Arten schafft.

Wissenswertes und Überraschendes aus dem Reich des Bibers

Neben interessanten Fakten zur Lebensweise des Bibers und seinem Einfluss auf die Umwelt werden auch weniger bekannte Details über dieses geschützte Tier vermittelt. Mit etwas Glück lassen sich sogar Jungtiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten – ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein.

Natur erleben – gemeinsam mit dem Bund Naturschutz

Die Exkursion bietet die Gelegenheit, die Natur vor der eigenen Haustür mit neuen Augen zu sehen und mehr über das Zusammenspiel von Artenvielfalt und Lebensraumgestaltung zu erfahren. Das Team der Ortsgruppe freut sich auf zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher.

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Bildung Karriere Wirtschaft

Schülerinnen der Marien-Realschule Kaufbeuren erhalten praktischen Einblick in das breite Spektrum des hauswirtschaftlichen Berufsfeldes

Welttag der Hauswirtschaft: Einblick in ein oft unterschätztes Berufsfeld

Am Welttag der Hauswirtschaft 2025 bekamen rund 30 Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe der Marien-Realschule Kaufbeuren einen praktischen Einblick in das breite Spektrum des hauswirtschaftlichen Berufsfeldes. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren organisierte gemeinsam mit Studierenden der Technikerschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement einen abwechslungsreichen Aktionstag unter dem Motto „Konsum.Beruf.Nachhaltig“.

Drei Stationen – ein Ziel: praktische Bildung mit Mehrwert

Station 1: Energiebällchen aus Vorratsresten

In der Küche stand die Resteverwertung im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Technikerschülerinnen überlegten die Schülerinnen, wie sich übrig gebliebene Zutaten wie Nüsse, Rosinen oder Haferflocken sinnvoll nutzen lassen. Das Ergebnis: kleine Energiebällchen – nachhaltig, lecker und einfach selbst gemacht.

Station 2: Schnittlauch – mehr als nur ein Küchenkraut

Ein zweiter Workshop widmete sich dem Schnittlauch. Neben Kostproben wie Schnittlauch-Pesto und -Brot lernten die Teilnehmerinnen, wie vielseitig das Küchenkraut in der Küche und als Dekoration verwendet werden kann. Abschließend säten sie ihre eigenen Pflanzen in mitgebrachte Joghurtschälchen – ein Mitbringsel mit Lerneffekt.

Station 3: Nachhaltiger Schuhkauf und Pflege

Beim Thema Schuhe ging es um langlebige Materialien, faire Produktion und bewussten Konsum. Nach einer kurzen Theorieeinheit durften die Schülerinnen ihre mitgebrachten Sneakers reinigen – mit sichtbarem Erfolg. Die praktische Anwendung zeigte: Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen.

Hauswirtschaft als Beruf mit Perspektive

Im Anschluss informierte Bildungsberaterin Inge Habel über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Hauswirtschaft. Neben klassischen Wegen besteht auch die Möglichkeit, sich an der Technikerschule zur Führungskraft mit Ausbildereignung weiterzubilden.

Fazit: Vielfältig, relevant und zeitgemäß

Organisatorin Marleen Hummel, Lehrerin an der Technikerschule, zog ein positives Fazit: „Wir konnten zeigen, dass der Berufszweig Hauswirtschaft – genauso wie die frisch gereinigten Sneakers – alles andere als verstaubt ist. Er ist vielseitig, entwickelt sich stetig weiter und bringt wertvolle Kompetenzen für Alltag und Beruf mit.“

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Bildung Jugend

Auszeichnung der besten Absolventinnen und Absolventen der Mittelschulen in Kaufbeuren und dem Ostallgäu

Die 34 Schülerinnen und Schüler bekamen ihre Urkunde und einen jeweiligen Büchergutschein nicht nur für ihre hervorragenden schulischen Leistungen, sondern auch für ihr soziales Engagement überreicht.

Im Rahmen eines feierlichen Aktes im historischen Sitzungssaal des Rathauses Kaufbeuren, sind die besten Absolventinnen und Absolventen der Mittelschulen in Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu ausgezeichnet worden. Die 34 Schülerinnen und Schüler (acht von den Kaufbeurer Mittelschulen und 26 von den Mittelschulen im Landkreis Ostallgäu) bekamen ihre Urkunde und einen jeweiligen Büchergutschein nicht nur für ihre hervorragenden schulischen Leistungen, sondern auch für ihr soziales Engagement überreicht.

Sowohl Kaufbeurens zweiter Bürgermeister Oliver Schill (in Vertretung für Oberbürgermeister Stefan Bosse) als auch der stellvertretende Landrat des Ostallgäus, Hubert Endhardt (in Vertretung für die Landrätin Maria Rita Zinnecker), lobten die Leistungen der Schülerinnen und Schüler.

Oliver Schill: „Alle Absolventinnen und Absolventen haben großartige Leistungen gezeigt. Nicht nur im schulischen, sondern auch im sozialen Bereich. Das stimmt mich sehr positiv und lässt mich anhand dessen hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, die unsere Jugend aktiv mitgestaltet.“

Hubert Endhardt: „Vor allem das soziale und ehrenamtliche Engagement der Schülerinnen und Schüler zeigt, welchen Stellenwert diese Tätigkeiten für die Jugendlichen haben. Ich wünsche mir, dass sie genauso weitermachen und an ihre bisherigen tollen Leistungen anknüpfen und aktiv bleiben.“

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Bildung Kinder Ratgeber Soziales

Kindern Lust auf gesunde Ernährung machen

Damit gesunde Ernährung dem Nachwuchs auch Spaß macht, sind die Eltern als Vorbilder gefragt. 

Die Grundlagen einer genussvollen und gesundheitsfördernden Ernährung können Eltern bereits ab der frühen Kindheit legen. „Gesund zu essen lernen Kinder ähnlich wie das Sprechen durch eigenes Tun, Nachahmen und das Zusammenspiel mit anderen“, sagt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Damit gesunde Ernährung dem Nachwuchs auch Spaß macht, sind die Eltern als Vorbilder gefragt. Nach und nach wird das Kind beim Essen und Trinken immer selbstständiger und übernimmt die Gewohnheiten der Umgebung. Deshalb ist es empfehlenswert, mindestens einmal täglich gemeinsam zu essen, in Ruhe und freundlicher Atmosphäre sowie ohne Ablenkung, etwa durch den Fernseher oder ein Handy. So wird die Mahlzeit zu einem positiven Erlebnis, auf das sich das Kind freut. 

„Bonbon-Pädagogik“ vermeiden

„Es ist wichtig, Essen niemals als Belohnung, Strafe oder Trost einzusetzen“, rät Susanne Hasel und betont, dass Essen auch keine Leistung sei: „Das heißt, dass das Kind kein unverhältnismäßiges Lob braucht für das, was es isst.“ Die Neugier auf gesundes Essen können Eltern wecken, indem Kinder schon bei der Vorbereitung mithelfen dürfen, wenn die Speisen appetitlich angerichtet sind und vor allem die Eltern selbst mit Genuss essen. Durch wiederholtes Probieren bilden sich bald gewisse Geschmacksvorlieben. „Es hilft, den Nachwuchs immer wieder zu ermutigen, auch neue Lebensmittel zu probieren, ihre Form, den Geruch und Geschmack zu erfahren“, so Susanne Hasel. Essen lernen heißt aber auch, dass Kinder den Umgang mit Besteck, Geschirr und Trinkgefäßen üben. Dabei können kleine Gabeln und Löffel nützlich sein. Das Ausprobieren erfordert auch eine gewisse Toleranz auf Seiten der Eltern, denn ohne Kleckern funktioniert essen lernen meistens nicht. Wichtig ist außerdem, die Hunger- und Sättigungssignale des Kindes zu respektieren und gelegentlich schwierige Phasen stressfrei zu überstehen. „Kinder sind beim Essen immer mal wieder besonders wählerisch oder gar nicht am Essen interessiert – das ist oft jedoch nur vorübergehend“, sagt Susanne Hasel. Mehr dazu: 

Im Internet:

AOK-Gesundheitsmagazin: Esse ich nicht, gibt’s nicht: So machen Sie Kindern Gemüse schmackhaft

https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/so-essen-kinder-gemuese-gerne-tipps-und-tricks

https://www.kindergesundheit-info.de/themen/ernaehrung/gesundes-ernaehrungsverhalten/gesundes-essverhalten

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Bildung Jugend Karriere

Die FOSBOS Kaufbeuren verleiht 333 Hochschulreifezeugnisse im Modeon Marktoberdorf

Für herausragende schulische Leistungen wurden mehrere Absolventinnen und Absolventen besonders geehrt

In feierlichem Rahmen erhielten am Freitag, den 11. Juli 2025, insgesamt 333 Schülerinnen und Schüler der Fach- und Berufsoberschule Kaufbeuren ihre Abschlusszeugnisse. Die Vergabe fand bei zwei Veranstaltungen im Modeon in Marktoberdorf statt: Am Vormittag wurden die Absolventinnen und Absolventen der 12. und 13. Klassen der Berufsoberschule sowie die der 13. Klassen der Fachoberschule geehrt, am Nachmittag folgten die Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen der Fachoberschule.

Schulleiter Björn Mellies und sein Stellvertreter Christoph Thiel gratulierten den Absolventinnen und Absolventen herzlich. In ihrer Festrede widmeten sie sich dem Begriff der „Reife“ und stellten diesen in einen größeren Zusammenhang. Die jungen Menschen, so Mellies, verfügten nun über die notwendige Reife, um den „letzten Schritt“ in ein selbstverantwortliches Leben zu gehen und aktiv zur Gestaltung der Gesellschaft beizutragen. Dabei betonte die Schulleitung, dass nicht allein der Notendurchschnitt zähle, sondern auch soziale und emotionale Kompetenzen. Ein besonderer Dank ging daher auch an Eltern, Lehrkräfte, Freunde und Mitschülerinnen und Mitschüler, die diesen Bildungsweg begleitet und unterstützt haben.

Am Ende seiner Rede appellierte Schulleiter Mellies an die jungen Erwachsenen, die Welt nicht nur mit Wissen, sondern vor allem mit Herz und Empathie mitzugestalten: Es brauche heute Menschen, die nicht nur für sich selbst denken, sondern auch bereit seien, die Perspektiven anderer einzunehmen.

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse, der hierfür eigens seine 24 Stunden-Tour unterbrach, sowie Kaufbeurens Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. Bosse, selbst ehemaliger FOS-Absolvent, berichtete darüber, wie viele Personen des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft in der Region den Weg über FOS und BOS gegangen seien und Rössler hob hervor, dass sich alle Absolventinnen und Absolventen hier nach dem mittleren Schulabschluss bewusst noch für diesen fordernden Bildungsweg entschieden hätten.

Ein weiterer Programmpunkt war die Würdigung des besonderen Engagements vieler Schülerinnen und Schüler, die sich neben dem regulären Unterricht in zahlreichen Arbeitsgemeinschaften engagiert haben. Stellvertretend für den Elternbeirat dankten Sandra Gassert und Silke Vogel jenen jungen Erwachsenen, die sich unter anderem in der Schülerzeitung, der Umwelt-AG, der Initiative „Schule ohne Rassismus“, dem Schulsanitätsdienst, der Event-AG oder dem Theaterseminar eingebracht hatten.

Für herausragende schulische Leistungen wurden mehrere Absolventinnen und Absolventen besonders geehrt: Luca Hörberg erzielte in der 12. Klasse der Berufsoberschule mit einem Notendurchschnitt von 1,16, die beste Leistung, Sophie Epple mit 1,84 in der 13. Klasse. Die BOS führt Schülerinnen und Schüler mit bereits abgeschlossener Berufsausbildung innerhalb nur eines Jahres zur Fachhochschulreife und einem weiteren Jahr zur allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife. Den besten Abschluss der Schule insgesamt im Fachabitur erzielte mit Jasmin Beck erstmals ebenfalls eine BOS-Schülerin – eine aufgrund der kurzen Zeit bis zum Fachabitur besonders hervorzuhebende Leistung. Mit einem Notendurchschnitt von 1,01 ist dies zugleich die beste Leistung bayernweit in der Ausbildungsrichtung Gesundheit.

Mit Gesamtergebnissen von 1,05 sowie 1,14 schlossen Mina Mentner und Amelie Wohlwender als zweit- bzw. drittbeste Fachabiturientinnen der Schule ab. Beste Abiturientin der Schule ist Franziska Wohlfahrt mit einem Notendurchschnitt von 1,07. Weitere hervorragende Ergebnisse im Abitur erreichten Lukas Mayer und Anna Herzog mit dem zweit- bzw. drittbesten Abitur. Für ihre besonderen Leistungen erhielten die Geehrten Anerkennungen in Form von Geldpreisen durch den Elternbeirat sowie den Förderverein der Schule und die jeweiligen Schulbesten in Abitur und Fachabitur durch den Kreisverband der Volks- und Raiffeisenbanken im Ostallgäu und Kaufbeuren.

Im Anschluss an die offiziellen Reden wurden allen Schülerinnen und Schülern ihre Abschlusszeugnisse feierlich überreicht. Unter dem Applaus des Publikums betraten sie einzeln die Bühne, wo sie von ihren Klassenleitungen und dem Schulleiter persönlich beglückwünscht wurden. Eine besondere Note erhielt die Veranstaltung durch die Projektion von Einschulungsfotos der Absolventinnen und Absolventen – ein berührender Rückblick auf ihren bisherigen Lebensweg.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Schulband, die unter anderem englisch- und türkischsprachige Titel präsentierte. Für einen heiteren und gleichzeitig nachdenklichen Beitrag sorgte die SMV mit ihren Abschiedsreden. Lovpreet Mann und Jasmin Beck sowie Nemanja Dekanovic und Philipp Weißenberger machten in ihren Reden deutlich, dass die erreichten Abschlüsse kein Zufall seien. „Man wächst nicht an den einfachen Tagen, sondern an denen, an denen man weitermacht“, so die Vertreter der SMV zum Schluss – ein Satz, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

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Bildung Deutschland & Welt Jugend Kultur Soziales

Junge Europäer begegnen sich – Schüleraustausch mit Athis-Mons in Kaufbeuren

Im Rahmen des Schüleraustausches zwischen dem Jakob-Brucker-Gymnasium (JBG) und der Partnerschule aus Athis-Mons bei Paris durfte Bürgermeister Oliver Schill eine Schülergruppe aus Frankreich im Rathaus empfangen. Der Besuch markierte den Auftakt zu einer Stadtrallye, bei der die Gäste gemeinsam mit ihren deutschen Gastgebern die Kaufbeurer Altstadt und Stadtgeschichte erkundeten.

Mit dem Wahlspruch der französischen Republik „Liberté, Égalité, Fraternité“ begrüßte Bürgermeister Schill die Jugendlichen. „Diese Ideale sind die Grundlage unserer Menschenrechte und unserer Demokratie. Frankreich hat damit die Basis für unsere gemeinsame europäische Identität geschaffen“, so Schill.

Der Bürgermeister dankte den beteiligten Lehrkräften – Frau Moriniaux und Frau Chevestrier von der französischen Seite sowie Frau Neher vom JBG – für ihr langjähriges Engagement. „Mit Ihrem Einsatz ermöglichen Sie jedes Jahr aufs Neue, dass junge Menschen Europa als Friedensprojekt erleben. Durch den Austausch entstehen Verbindungen, Verständnis und Freundschaften – Werte, die unsere Zukunft in einem vereinten Europa tragen.“

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Bildung Kinder

Gelungene Kinderuni der Bürgerstiftung: Was Müll auf dem Mond zu suchen hat – und was Kinder darüber wissen sollten

Kinderuni-Vorlesung der Bürgerstiftung Kaufbeuren erklärt globale Müllprobleme anschaulich und kindgerecht

Seit 1950 wurden weltweit rund 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert – das entspricht etwa dem Gewicht von 822.000 Eiffeltürmen. Mit dieser Masse an Müll stellt sich drängender denn je die Frage: Wohin damit?

Die wenigsten Menschen wollen in direkter Nähe von Müll leben. Deshalb wird Abfall oft aus den Städten hinausgebracht – und landet manchmal an Orten, wo er ganz sicher nicht hingehört: im Meer, in fernen Ländern oder sogar auf dem Mond.

Eine besondere Vorlesung für junge Denker

Am 3. Juli 2025 fand in Augsburg eine besondere Veranstaltung statt: die Kinderuni mit Prof. Dr. Simone M. Müller, Umwelthistorikerin an der Universität Augsburg. Unter dem Titel „Was macht mein Müll auf dem Mond?“ erklärte sie kindgerecht, wie Müll überhaupt an so ungewöhnliche Orte gelangen kann. Möglich wurde die Veranstaltung durch die Organisation von Frau Jehl aus der Bürgerstiftung.

Zu Beginn der Vorlesung stellte Prof. Müller ihren Beruf vor. Ein Kind fasste es treffend zusammen: „Sie arbeiten mit der Geschichte der Umwelt und so.“ Genau das tut sie – sie erforscht, wie das Verhältnis von Mensch, Umwelt und Gesellschaft sich über die Zeit verändert hat. Ein zentrales Thema: unser Umgang mit Abfall.

Was ist eigentlich Müll?

Prof. Müller griff dabei auf ein prägnantes Zitat der Anthropologin Mary Douglas zurück: „Müll ist Materie am falschen Ort.“ Ein Kind interpretierte dies passend: „Man kann es verändern, und dann ist es wieder richtig.“

Tatsächlich lässt sich Müll durch Recycling oft weiterverwenden. Doch die Realität ist komplexer. Drei wesentliche Herausforderungen hob Prof. Müller hervor:

  1. Der Müllberg wächst: Eine Grafik zeigte eindrucksvoll den starken Anstieg des weltweiten Müllaufkommens in den letzten Jahrzehnten.
  2. Müll wird komplexer: Statt organischer Abfälle bestehen heutige Abfälle vermehrt aus synthetischen Materialien und Chemikalien.
  3. Müll ist Definitionssache: Was hier als Abfall gilt, kann in anderen Ländern als wertvoller Rohstoff oder Baustoff verwendet werden.

Ein Blick in die Geschichte: Das Beispiel Philadelphia

Wie kam es dazu, dass Müll über Ländergrenzen hinweg transportiert wird? Ein Schlüsselereignis ist die Müllkrise in Philadelphia im Jahr 1986. Ein Streik der Müllabfuhr sorgte dafür, dass große Mengen Müll nicht mehr entsorgt werden konnten. Die Stadt suchte händeringend nach Lösungen – vergleichbar mit dem Spiel „Reise nach Jerusalem“, bei dem immer ein Platz zu wenig ist. Recycling, neue Deponien – vieles wurde versucht, scheiterte aber. Schließlich entstand die Idee, Müll international zu handeln.

Tatsächlich wurde sogar darüber nachgedacht, Müll zum Mond zu schicken – eine ambitionierte, aber finanziell nicht umsetzbare Idee. Der globale Müllhandel hingegen wurde Realität. Vor allem wohlhabende Länder exportieren seitdem ihren Müll in ärmere Regionen.

Internationale Regeln gegen Müllhandel

Heute sind die Möglichkeiten zum Müll-Export eingeschränkter. Die Basler Konvention von 1992 regelt den grenzüberschreitenden Transport gefährlicher Abfälle. Doch Plastikmüll darf in bestimmten Fällen weiterhin exportiert werden. Ein Kind brachte die Dimensionen auf den Punkt: „Wenn man all den Müll aneinanderreiht, kann man ihn dreimal um die Erde packen.“

Mit Wissen gegen das Müllproblem

Die Vorlesung machte deutlich: Müll ist nicht nur ein technisches Problem, sondern auch ein gesellschaftliches. Durch Wissen und Aufklärung – auch für Kinder – kann ein neues Bewusstsein entstehen.

Die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer der Kinderuni zeigten großes Interesse und stellten viele Fragen. So wurde die letzte Veranstaltung im Kinderuni-Semester 2024/25 zu einem gelungenen und nachdenklich stimmenden Abschluss.

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Bildung Kinder

Eröffnung der NaturInsel in Neugablonz

Ein Ort zum Entdecken, Lernen und Mitmachen

Mit einer feierlichen Zeremonie ist jüngst die neue NaturInsel hinter dem Freibad in Neugablonz eröffnet worden. Der Platz, der als öffentlicher Lern- und Begegnungsort für Kinder und Erwachsene konzipiert ist, lädt ab sofort zum Erkunden, Staunen und Mitmachen ein.

In Anwesenheit von Schulleiter Frank Hortig, Schulamtsdirektorin Eva Schwemmer und Oberbürgermeister Stefan Bosse wurde das rote Band am sogenannten Mondtor symbolisch durchtrennt – begleitet von einem albanischen Tanz, den Schülerinnen und Schüler aufführten. Im Anschluss führten Kinder, die selbst an der Entstehung der NaturInsel mitgewirkt hatten, interessierte Gäste durch das Gelände und erklärten die einzelnen Stationen.

Die NaturInsel bietet vielfältige Mitmachaktionen: Am Olympiaplatz etwa können Besucher beim Weitsprung ausprobieren, wie sie im Vergleich zu den Tieren abschneiden, die regelmäßig an der NaturInsel vorbeikommen. Über QR-Codes gelangt man an vielen Stationen zu kindgerecht gestalteten Erklärvideos – beispielsweise zur Geschichte der Schmuckstadt Neugablonz oder zur Fibonaccireihe. Wer genau hinschaut, entdeckt die mathematische Spirale anschließend an mehreren Stellen direkt auf dem Gelände.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kunst: Inspiriert von Natur haben Kinder eigene Werke gestaltet, die zum Anschauen und Mitgestalten einladen. Alles – von den Ideen über die Gestaltung bis zu den digitalen Inhalten – stammt von den Schülerinnen und Schülern selbst.

Pia Hofstetter, Klassenlehrerin der 4B und federführend im gesamten Projekt, sagte: „Die NaturInsel zeigt, was möglich wird, wenn Kinder ernst genommen werden. Sie haben hier nicht nur mitgedacht, sondern mitgebaut, gestaltet und erklärt – so entsteht echtes Lernen, das bleibt.“

Die NaturInsel ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Naturpädagogik, Kreativität und digitale Bildung auf inspirierende Weise zusammenfinden – und ein Ort entsteht, der Menschen aller Generationen miteinander verbindet.

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Bildung Gesundheit Soziales

Wie KI in Werkstätten Menschen mit Beeinträchtigung unterstützt

Projekt „EnAIble“ zeigt neue Möglichkeiten für inklusive Arbeitsplätze in Kaufbeuren

Künstliche Intelligenz kann Arbeitsprozesse nicht nur automatisieren, sondern gezielt Menschen unterstützen. Dies bewies die Projektpräsentation von „EnAIble“, die in den Wertachtal-Werkstätten Kaufbeuren stattfand. Zahlreiche Interessierte, darunter Vertreterinnen anderer Werkstätten sowie Kooperationspartnerinnen, informierten sich vor Ort über den Prototyp eines KI-gestützten Arbeitsplatzes für Menschen mit Beeinträchtigung.

Das Projekt verfolgt ein klares Ziel: mehr Selbstständigkeit und Teilhabe durch den sinnvollen Einsatz von Technologie.

Forschung mit regionalem Fokus

Durchgeführt wurde das sechsmonatige Projekt vom Institut für datenoptimierte Fertigung (IDF) der Hochschule Kempten. Mit einem Team aus rund 20 wissenschaftlichen Mitarbeitenden und zwei Professoren entwickelt das Institut regelmäßig anwendungsnahe Projekte mit Partner*innen aus der Region.

Das IDF ist Teil des Forschungszentrums Allgäu, das verschiedene Institute der Hochschule Kempten vereint – darunter auch das Bayerische Zentrum für Pflege Digital. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Hans-Böckler-Stiftung.

Dr. Manuela Maschke, Vertreterin der Stiftung, betonte bei der Vorstellung:

„Das Forschungsinteresse galt dem Ziel, KI so einzusetzen, dass Arbeitsplätze aufgewertet und nicht ersetzt werden.“

Technische Lösung: Ampelsystem für mehr Selbstständigkeit

Projektleiter Thomas Jung und die operative IDF-Leitung Anja Hofmann stellten den technischen Aufbau vor, der künftig die Qualitätskontrolle in einer Montagegruppe unterstützen wird.

Herzstück des Systems ist eine Ampelanzeige. Sie zeigt unmittelbar an, ob ein Schraubenpäckchen korrekt gepackt wurde – eine Aufgabe, die bisher ausschließlich durch die Gruppenleitung geprüft wurde. Mit dieser Lösung können die Beschäftigten eigenständiger arbeiten.

Herausforderungen und Lernprozesse

Der Weg zur funktionsfähigen Lösung war nicht frei von Hürden. Probleme mit der Bildqualität, der Beleuchtung und sogar eine defekte KI-Einheit verlangten dem Team einiges ab. Viel Zeit wurde in die sorgfältige Datenerfassung, die Analyse der Arbeitssituation und die Definition konkreter Anforderungen investiert.

Anja Hofmann brachte es bei der Präsentation auf den Punkt:

„Forschung zu KI ist komplex. Wir haben uns immer gefragt: Was können wir für Menschen mit Beeinträchtigung tun? Es wird spannend, wie Menschen und KI in Zukunft befähigend zusammenarbeiten können.“

Nächster Schritt: Einsatz im Alltag

Nach erfolgreichem Abschluss des Projekts soll das System nun bald im Arbeitsalltag der Wertachtal-Werkstätten eingesetzt werden. Die Verantwortlichen und Beteiligten blicken zuversichtlich auf die nächsten Schritte und die möglichen Auswirkungen auf weitere Arbeitsbereiche.

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Bildung Tourismus Verwaltung

„Töne der Freundschaft“: Kaufbeurer Gymnasium begeistert in Jablonec mit musikalischer Botschaft der Verbundenheit

Wenn Musik Brücken schlägt

Eine lebendige Partnerschaft, die beide Städte seit Jahrzehnten verbindet.
Über 140 Schülerinnen und Schüler des Jakob-Brucker-Gymnasiums Kaufbeuren reisten mit einem beeindruckenden Konzertprogramm in die tschechische Partnerstadt Jablonec nad Nisou. Eingeladen hatte das Gymnasium Dr. Antona Randy in Jablonec nad Nisou, mit dem bereits seit Jahrzehnten ein Schüleraustausch und enge Kontakte bestehen. Über vier Tage hinweg wurde dort Musik zur Sprache des Herzens und zur Brücke zwischen Menschen, Schulen und Städten.

Schon der offizielle Empfang der Delegation im Rathaus von Jablonec zeigte, welchen Stellenwert diese Reise für beide Städte hat. Oberbürgermeister Miloš Vele begrüßte die Gäste aus Kaufbeuren mit dem zweiten Bürgermeister Oliver Schill und Schulleiter Christof Walter an der Spitze – ein sichtbares Zeichen der engen und verlässlichen Zusammenarbeit auf kommunaler wie schulischer Ebene.

„Die Partnerschaft zwischen unseren Städten wird auf vielen Ebenen gelebt“, betonte Bürgermeister Oliver Schill. „Gerade die Begegnungen junger Menschen sind das Fundament für ein friedliches Europa. Mit dieser Reise wurde Europa für unsere Jugendlichen erlebbar.“

Gleich zwei Konzerte setzten kulturelle Glanzlichter. Das Open-Air auf der Freilichtbühne im Stadtzentrum begeisterte das junge Ensemble sichtlich. Mit viel Schwung präsentierten Orchester, Brassband, Percussiongruppe, Schulband sowie Unterstufen- und Schulchor unter Leitung von Robert Gleichsner, Christoph Pfister, Thomas Fehsenfeld, Florian Havelka und Daniel Herman ein vielseitiges Programm. Schon mit den ersten Takten ließ sich das zahlreich erschienene Publikum von der jugendlichen Energie begeistern. Es wurde ein musikalischer Sommerabend, der verzauberte und in Erinnerung bleiben wird.

Im prunkvollen Stadttheater von Jablonec folgte ein weiterer Höhepunkt: Festlich gekleidete Schülerinnen und Schüler der Partnerschule empfingen die Musikerinnen und Musiker aus Kaufbeuren mit enthusiastischem Applaus. Das vielseitige Programm – von klassisch bis rockig, von mehrstimmigen Chören bis zur originellen Bierkisten-Percussion – spiegelte nicht nur musikalische Vielfalt, sondern auch das gemeinsame Erleben jenseits sprachlicher Grenzen wider.

Ein besonderes Highlight war das allseits bekannte Lied „Biene Maja“ des Komponisten Karel Svoboda – lebendig interpretiert von der 17-jährigen Hannah Havelka und ausdrucksstark begleitet vom symphonischen Orchester. Und beim Refrain war es soweit: Alle sangen mit, das vollbesetzte Stadttheater wurde zum Gemeinschaftschor.

Den krönenden Abschluss im Stadttheater bildete „Pomp and Circumstance“ mit dem mitreißenden „Land of Hope and Glory“. Schülerinnen und Schüler der Partnerschule verstärkten den Chor – Jablonec und Kaufbeuren, Tschechien und Deutschland, standen gemeinsam auf der Bühne und machten Musik zum starken Zeichen grenzüberschreitender Freundschaft. Nun hielt es das junge Publikum nicht mehr auf den Plätzen und das Konzert gipfelte in einem gemeinsamen Gesangserlebnis, das alle verband. Mit tosendem Applaus wurde das großartige Konzert gefeiert – und zeigte eindrucksvoll, wie stark Musik verbindet.

„Euer Besuch ist eine Bereicherung – musikalisch wie menschlich“, sagte Vizebürgermeisterin Jana Hamplová, die beide Konzerte zusammen mit Bürgermeister Oliver Schill besuchte. „Dank Euch durften wir erleben, wie kraftvoll Musik als Sprache ist – und wie sie bewegen, vereinen und inspirieren kann.“

Auch der frühere Oberbürgermeister Petr Tulpa, unter dessen Amtszeit die Städtepartnerschaft offiziell beurkundet wurde, war beim Konzert und dem Abendprogramm in Kaufbeurens Gastschule dabei.

Die Konzertreise, die weit über den jährlichen Schüleraustausch hinausging, war ein starkes Zeichen für die seit 16 Jahren bestehende Städtepartnerschaft – und für die bereits seit 32 Jahren bestehende Verbindung zwischen den beiden Gymnasien. Bereits in den 1990er-Jahren gingen die beiden Schulen mutig voran. Engagierte Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler knüpften erste Kontakte – und ebneten so den Weg zur Städtepartnerschaft, die 2009 offiziell besiegelt wurde.

„Die Wärme und Herzlichkeit, die uns bei jedem Besuch in Jablonec entgegengebracht wird, ist unbeschreiblich“, so Schulleiter Christof Walter. „Diese Konzertreise ist für uns eine besondere Gelegenheit, mit Musik unsere tiefe Freundschaft zu feiern und Danke zu sagen.“

Neben den Konzerten hatten die Schülerinnen und Schüler aus Kaufbeuren viele Möglichkeiten, die Partnerstadt kennenzulernen. Stadtführungen von Schülern für Schüler ermöglichten Austausch und Entdeckungen auf Augenhöhe. Das Fahren im historischen Paternoster im Rathaus sorgte für Begeisterung – ebenso wie der gemeinsame Grillabend mit der tschechischen Lehrerband und der JBG-Schulband.

„Vielen Dank an alle, die dieses Projekt vorbereitet haben“, sagte Bürgermeister Oliver Schill mit Blick auf die drei Busse und den LKW, die für dieses Gemeinschaftswerk im Einsatz waren. „Es war eine große organisatorische Herausforderung, die ganz hervorragend gemeistert wurde.“

Am letzten Abend verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler des Jakob-Brucker-Gymnasiums mit zünftiger böhmischer Blasmusik am „Meer von Jablonec“, wie die Talsperre liebevoll genannt wird – ein stimmungsvoller Ausklang einer Reise, die noch lange nachklingen wird.

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Bildung Verwaltung

Sommerpause der Stadtbücherei Neugablonz

Keine Ausleihe möglich – Rückgabebox bleibt ebenfalls geschlossen

Die Stadtbücherei Neugablonz macht Sommerpause: Von Sonntag, 11. August, bis einschließlich Donnerstag, 22. August, bleibt die Bücherei geschlossen. In dieser Zeit ist keine Ausleihe oder Rückgabe von Medien möglich.

Auch die Rückgabebox bleibt während der gesamten Dauer der Sommerpause verschlossen, da sie in dieser Zeit nicht geleert wird. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, Medien entweder vor dem 11. August zurückzugeben oder sich auf eine spätere Rückgabe ab dem 23. August einzustellen.

Technik entdecken mit LEGO® Spike

Monatlicher Technik-Nachmittag für Kinder ab 8 Jahren

Die Stadtbücherei Kaufbeuren bietet in Zusammenarbeit mit dem BayernLab Kaufbeuren monatliche Techniknachmittage für Kinder ab acht Jahren an. Im Fokus steht das spielerische Kennenlernen von LEGO® SPIKE – dabei geht es um mehr als nur Bauen: Kinder lernen hier das Programmieren kleiner Roboter und tauchen in die Welt der Technik ein.

📅 Jeden ersten Donnerstag im Monat
14:00 – 17:00 Uhr
📍 Stadtbücherei Kaufbeuren, Hauberrisserstraße 8
🧒 Für Kinder ab 8 Jahren
💡 Teilnahme kostenlos, aber Anmeldung erforderlich!

☎️ Anmeldung unter: 08341 437282
📧 oder per Mail an: buecherei@kaufbeuren.de

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Bildung Gesundheit Soziales

Engagement mit Herz: Neuer Kurs für ehrenamtliche Hospizbegleitung beim Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu startet

Qualifizierung für einfühlsame Begleitung von Menschen am Lebensende beginnt im Oktober 2025

Ab Oktober 2025 bietet der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu wieder einen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter an. Die Schulung richtet sich an Menschen, die schwerstkranke und sterbende Personen sowie deren Angehörige mit Empathie und Achtsamkeit begleiten möchten.

Ausbildung mit Tiefgang: 13 Module und ein Praktikum

Der Kurs besteht aus insgesamt 13 Modulen und wird von erfahrenen Fachkräften geleitet. Ziel ist es, die Teilnehmenden auf die besonderen Anforderungen in der Begleitung schwerkranker Menschen vorzubereiten. Im Mittelpunkt stehen unter anderem:

  • Die Auseinandersetzung mit eigener Sterblichkeit
  • Ressourcen erkennen und nutzen
  • Entwicklung von Beziehungskompetenz und Kommunikation
  • Praktische Einblicke in die Hospizarbeit

Ein begleitendes Praktikum in einer ambulanten oder stationären Einrichtung vertieft das Erlernte und rundet die Ausbildung ab. Nach Abschluss der Ausbildung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat in einem feierlichen Rahmen.

Interesse und Anmeldung

Wer sich für die Ausbildung interessiert, findet ausführliche Informationen zum Kursinhalt und Ablauf auf der Website des Hospizvereins:
👉 www.hospizverein-kf-oal.de
Oder telefonisch im Hospizbüro – montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr – unter 08341 / 994443.

Weitere Infos zum Verein gibt es im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren:
👉 zum Profil des Hospizvereins


Über den Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu wurde 1996 als ökumenische Initiative gegründet. Seitdem setzt er sich für eine würdevolle Begleitung in der letzten Lebensphase ein. Der Verein versteht Sterben und Tod als Teil des Lebens und möchte Menschen helfen, diese Zeit in Würde zu gestalten.

Zentrale Angebote des Vereins:

Palliative Beratung

Fachkräfte beraten schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen zuhause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim zu allen Fragen rund um palliative Versorgung.

Hospizbegleitung

Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter stehen Sterbenden und ihren Familien zur Seite – persönlich, zugewandt und auf die Bedürfnisse abgestimmt.

Trauerbegleitung

Nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen bietet der Verein Unterstützung an – in Gruppen, Einzelgesprächen oder kreativen Angeboten.

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Bildung Jugend Soziales

Gemeinsam draußen sein – Spiel & Spaß für junge Familien in Kaufbeuren

Kostenfreier Praxiskurs zur Bewegungsförderung in der Natur

Bewegung, Natur und Familienzeit stehen im Mittelpunkt eines neuen Kursangebots des Netzwerks „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren.

Im August findet ein kostenfreier Praxiskurs unter dem Motto „Spiel & Spaß in der Natur – bei jedem Wetter!“ statt. Eingeladen sind Eltern, Großeltern und alle Betreuungspersonen von Kindern im Alter zwischen zwei und drei Jahren.


Bewegung stärkt – mit einfachen Mitteln aus Natur und Alltag

Kinder wollen sich bewegen – und das geht auch ohne teure Spielgeräte. Im Kurs lernen Erwachsene kreative Bewegungs- und Spielideen kennen, die mit Alltags- oder Naturmaterialien ganz leicht umzusetzen sind. Ziel ist es, Kinder in ihrer natürlichen Bewegungsfreude zu unterstützen und ihre motorische Entwicklung zu fördern.

„Mutig sein und Ausprobieren macht Kinder stark“, betont Kursleiterin Lina Meese, Sportwissenschaftlerin und Referentin der Veranstaltung.


Termine, Anmeldung und Treffpunkt

  • Mittwoch, 06.08.2025
  • 15:00 – 16:30 Uhr
  • Treffpunkt: gegenüber König-Rudolf-Str./Ecke Kurfürstenstraße, 87600 Kaufbeuren
  • Referentin: Lina Meese
  • Kosten: keine – die Teilnahme ist kostenfrei
  • Kooperationspartner: Familienstützpunkt „Hand in Hand“, Kaufbeuren
  • Anmeldung bis spätestens 01.08.2025

Gefördert wird der Kurs durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.


Weitere Informationen und Anmeldung

Das gesamte Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie auf der Website des AELF Kaufbeuren: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung/familie

Telefonische Auskünfte unter: 08341 9002-0
E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Bildung Kultur Veranstaltung

12. Juli: Hornquartett beim Sommerkonzert des kammerorchesters der volkshochschule

Am kommenden Samstag, ist das komplette Concertstück für vier Hörner von Carl Heinrich Hübler zur Aufführung mit allen Sätzen im Stadtsaal Kaufbeuren zu hören.

Beim Konzert der Sing- und Musikschule Kaufbeuren am vergangenen Samstag musizierte u.a. das Hornquartett unter Leitung von Johannes Bernhard. Sie brachten dabei den ersten Satz aus dem Concertstück für vier Hörner von Carl Heinrich Hübler zur Aufführung. Begleitet wurden sie von Musikschulleiter Martin Klein am Klavier. Am kommenden Samstag, 12. Juli, ist das komplette „Concertstück“ mit allen Sätzen im Stadtsaal Kaufbeuren zu hören. Das Hornquartett mit Paul Dienel, Benedikt Günther, Raphael Plonski und Johannes Bernhard bringt dort um 19 Uhr die Komposition zusammen mit dem Kammerorchester der vhs zur Aufführung. Paul Dienel, Benedikt Günther und Raphael Plonski sind langjährige Hornschüler Johannes Bernhards an der Kaufbeurer Ludwig-Hahn-Sing- und Musikschule. Sie erhielten Bundespreise bei Jugend musiziert – sowohl im Hornensemble, als auch solistisch – und engagieren sich tatkräftig innerhalb der Allgäuer Orchester- und Kammermusiklandschaft. Johannes Bernhard unterrichtet an den Städtischen Musikschulen Kaufbeuren und Marktoberdorf. Engagements führen ihn u.a. zu den Theater- und Sinfonieorchestern in München, Augsburg und Ulm. Er ist Ensemblemitglied der Kammeroper München sowie des Horntrios Lippentriller. Daneben kommen noch weitere Kompositionen zur Aufführung: das Concertstück für Violoncello von Robert Schumann mit dem Starsolisten Luca Bosch, drei Tänze aus der Tschechischen Suite von Antonin Dvorak sowie die bekannte Ouvertüre „Die Hebriden“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Als Solist spielte Luco Bosch bereits mit dem Jugendsinfonieorchester Filderstadt, mit dem Orchester Stuttgarter Musikfreunde, mit den Robert Bosch Streichersolisten und der Jungen Waldorf Philharmonie. Im September 2024 wurde er Praktikant am Mainfranken Theater Würzburg. Seit Januar 2025 ist er Mitglied in der Hermann-Levi-Akademie des Bayerischen Staatsorchesters.Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, um großzügige Spenden zu Gunsten der Musiker wird gebeten.   

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Bildung Karriere Wirtschaft

Endspurt auf dem Ausbildungsmarkt: Diese Jobs sind besonders gefragt

In zwei Monaten startet das Ausbildungsjahr. Die Chancen für Bewerber stehen gut.

Bald ist es geschafft: Die Real-, Wirtschafts- und Mittelschüler im Allgäu brüten über ihren letzten Abschlussprüfungen oder haben sie bereits hinter sich. Doch wie geht es danach weiter? Viele Absolventen lassen sich mit ihrer Entscheidung Zeit. Das zeigt sich auch auf dem Ausbildungsmarkt. „Seit der Corona-Krise spüren wir, dass die jungen Menschen und die Unternehmen immer später zusammenfinden“, berichtet Dr. Christian Fischer, Leiter der Abteilung Ausbildung bei der IHK Schwaben. Bislang sind schwabenweit rund 4.800 neue Ausbildungsverträge für das kommende Ausbildungsjahr eingegangen, im Allgäu sind es gut 2.000. Die gefragtesten Berufe: Industriekaufleute, Industriemechaniker, Kaufleute für Büromanagement, Mechatroniker und Verkäufer.

Am 1. September startet das neue Ausbildungsjahr in den knapp 1.700 IHK-Ausbildungsbetrieben im Allgäu. Trotz der wirtschaftlich unsicheren Situation ist die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe aus Produktion, Handel und Dienstleistungen nach wie vor hoch, berichtet IHK-Ausbildungsexperte Dr. Christian Fischer. Mehr als 2.500 offene Lehrstellen sind derzeit allein in Bayerisch-Schwaben im „IHK-Ausbildungsatlas“ eingetragen. Der „Ausbildungsatlas“ ist die regionale Jobbörse für Ausbildungs- und Praktikumsplätze. „Das zeigt, dass sich die Unternehmen aktiv gegen den Fachkräftemangel stemmen“, so Fischer.

In den letzten Wochen werden noch viele Verträge geschlossen

Allerdings fehlen den Unternehmen vielfach die geeigneten Bewerberinnen und Bewerber, um die Stellen auch zu besetzen. Die Folge: Zwei Monate vor dem offiziellen Ausbildungsstart sind bei der IHK Schwaben erst rund 4.800 Ausbildungsverträge eingetragen, das sind 6,3 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr. Im Allgäu sind es bislang gut 2.000 Verträge – 7 Prozent weniger als im Vorjahr. 2024 waren insgesamt knapp 9.000 junge Menschen in Bayerisch-Schwaben in eine Ausbildung gestartet. Bei der IHK Schwaben ist man zuversichtlich, dass in den letzten Wochen noch viele weitere Verträge hinzukommen werden.

Unternehmen spüren den fehlenden Abi-Jahrgang

In diesem Jahr kämpfen die Unternehmen mit einer besonderen Herausforderung: Aufgrund des Wechsels vom acht- auf das neunjährige Gymnasium sinkt die Zahl der Schulabsolventen in Bayerisch-Schwaben laut Berechnungen des Kultusministeriums von rund 23.000 auf etwa 19.500. „Damit geht auch die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz deutlich zurück“, so Fischer. Vor allem in kaufmännischen Berufen werden traditionell viele Auszubildende mit Hochschulreife eingestellt, etwa bei Banken oder im IT-Bereich. Der Anteil der Auszubildenden, die zuvor das Gymnasium absolviert haben, lag zuletzt bei rund 7 Prozent. „Viele Unternehmen werden in diesem Jahr daher Absolventen der Fachoberschulen oder Realschulen in klassischen Abi-Berufen einstellen, sodass letztlich auch Mittelschülerinnen und -schüler profitieren“, prognostiziert Fischer. „Die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden, standen selten besser.“

In diesen Jobs stehen die Chancen besonders gut

Die meisten Verträge entfallen auch in diesem Jahr auf die „Klassiker“: Industriekaufmann/-frau, Industriemechaniker/-in, Kaufleute für Büromanagement, Mechatroniker/-in sowie Verkäuferin und Verkäufer. Dabei lohnt sich auch der Blick in andere Bereiche, sagt Fischer. „Vor allem in der Lagerlogistik, in der Gastronomie oder bei einigen Kaufleuten sind nach wie vor viele Stellen offen.“ Auch Mechatroniker werden noch immer gesucht. Fischer rät den Absolventen, die noch unentschlossen sind, es auf jeden Fall mit einer Bewerbung zu probieren: „Gut ausgebildete Fachkräfte werden in der Region quer durch alle Branchen gesucht.“ Und das wird auch noch länger so bleiben: Laut aktuellem IHK-Arbeitsmarktradar fehlen in Bayerisch-Schwaben derzeit mehr als 10.000 Arbeitskräfte mit Berufsausbildung. Bis 2027 wird sich die Lücke auf 11.300 vergrößern.

IHK Schwaben unterstützt mit zahlreichen Angeboten

Die IHK Schwaben unterstützt interessierte Jugendliche und Unternehmen, damit offene Ausbildungsplätze besetzt werden. Das Expertenteam der IHK Schwaben hilft unter der Hotline 0821 3162-100 und bietet Unterstützung bei individuellen Fragen – egal, ob es um die Wahl des passenden Jobs oder das richtige Anschreiben für die Bewerbung geht. „Unser Beratungsteam steht nicht nur jungen Menschen, sondern auch interessierten Eltern mit Rat und Tat zur Seite“, betont Fischer. Darüber hinaus gibt es zahlreiche digitale Info-Angebote unter ihk.de/schwaben/ausbildung. Im IHK-Ausbildungsatlas unter derausbildungsatlas.de kann nach offenen Ausbildungsplätzen in der Region gesucht werden.

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Bildung Kultur Veranstaltung

Gold aus den Fingern – Filmabend und Vortrag zur Geschichte von Neugablonz am 16. Juli

Ein Stück Wirtschaftsgeschichte und Erinnerungskultur in Kaufbeuren

Rückblick auf einen besonderen Film und seine Hintergründe

Am 16. Juli 2025 um 19:00 Uhr laden der Heimatverein Kaufbeuren und der Bundesverband der Gablonzer Industrie zu einem besonderen historischen Abend ein. Im Mittelpunkt steht der Film „Gold aus den Fingern“, ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 1952, der die Entstehungsgeschichte des Stadtteils Neugablonz sowie den Wiederaufbau der Gablonzer Industrie im Allgäu beleuchtet.

Ort der Veranstaltung:
Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie
Neue Zeile 11
87600 Kaufbeuren- Neugablonz

Entstehung des Films und seine politische Bedeutung

Der Film wurde im Auftrag der amerikanischen Marshallplan-Behörde produziert. Ziel war es, der deutschen und internationalen Öffentlichkeit die Wirksamkeit amerikanischer Fördergelder zu zeigen, die nach dem Zweiten Weltkrieg den Wiederaufbau in Europa unterstützten. Gerade für Neugablonz spielten diese Mittel eine zentrale Rolle.

Die Produktion war namhaft besetzt: Albert Hehn, Vater des später bekannten Schauspielers Sascha Hehn, übernahm die Hauptrolle. Regie und Drehbuch lagen bei Herbert Lander, einem erfahrenen Kameramann und Dokumentarfilmer. Lander war zuvor unter anderem für die UfA tätig und arbeitete später mit Bernhard Grzimek zusammen.

Der Film wurde sowohl in einer deutschen als auch einer englischen Fassung erstellt und in Kinos als Beiprogramm zu Spielfilmen gezeigt. Seine Uraufführung feierte er im Juni 1952 auf der Berlinale.

Regionale Bezüge machen den Film besonders

In Neugablonz erfreute sich der Film auch über Jahre hinweg großer Beliebtheit. Viele Einwohner hatten damals als Statisten mitgewirkt, was eine persönliche Verbindung zum Film herstellte. Für die Stadt Kaufbeuren ist besonders eine Szene interessant: Sie zeigt die Kaiser-Max-Straße und das Rathaus – noch vor dem großen Stadtbrand.

Veranstaltungsablauf: Film und Vortrag

Der Filmabend beginnt mit der Vorführung von „Gold aus den Fingern“ (Dauer: ca. 15 Minuten). Im Anschluss gibt der Historiker Manfred Heerdegen einen Einblick in die Entstehung und Bedeutung des Films. Die Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung zugänglich.


Erlebnisausstellung „Schmuck und mehr“ – Einblicke in die Gablonzer Handwerkskunst

Die Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie zeigt dauerhaft eine farbenreiche Sammlung an Modeschmuck, ergänzt durch liebevoll gestaltete Schneekugeln.

Für alle Generationen erlebbar

Die Ausstellung ist interaktiv gestaltet: Erlebnisstationen, kleine Rätselspiele für Kinder und ein integrierter Shop mit vielfältigem Sortiment machen den Besuch kurzweilig. Ergänzt wird das Angebot durch die KaffeeWerkstatt, die zu einer kleinen Pause in gemütlicher Atmosphäre einlädt.

Eintritt frei. Weitere Informationen unter:
👉 www.erlebnisausstellung.info

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Allgemein Bildung Politik Veranstaltung

Wunsch und Wirklichkeit: Was bleibt vom Koalitionsvertrag? Öffentliche Veranstaltung am 08. Juli im Kolpinghaus

Wahlversprechen, Kompromisse, Realität – Politischer Abend mit Jörg Siegmund

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren, die KAB Kaufbeuren, die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, das Generationenhaus Kaufbeuren und die Volkshochschule (VHS) laden zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung am Dienstag, 08. Juli 2025, um 19:00 Uhr ins Kolpinghaus Kaufbeuren ein. Der politische Abend steht unter dem Titel:

„Wunsch und Wirklichkeit. Wahlprogramme, Koalitionsvertrag und Regierungshandeln im Vergleich“

Wahlversprechen auf dem Prüfstand

Die Bundestagswahl 2025 liegt einige Monate zurück – Zeit genug, um erste politische Bilanz zu ziehen. In der Veranstaltung wird ein kritischer Blick auf die Wahlprogramme der großen Parteien geworfen, insbesondere darauf, welche inhaltlichen Positionen in den Koalitionsverhandlungen Eingang gefunden haben – und welche nicht.

Ein zentraler Aspekt: Die Suche nach Kompromissen. CDU, CSU und SPD, die nach der Wahl gemeinsam regieren, mussten sich in vielen Punkten annähern. In der Diskussion soll deutlich werden, welche Parteien sich in welchen Politikfeldern durchsetzen konnten und wie sich dies im fertigen Koalitionsvertrag niederschlägt.

Fokus der neuen Bundesregierung

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Schwerpunkte sich die neue Bundesregierung gesetzt hat – etwa in der Sozialpolitik, bei Klima und Wirtschaft oder in der Außenpolitik. Wo lassen sich bereits erste Umsetzungen erkennen? Und in welchen Bereichen bleibt es bislang bei Ankündigungen?

Fachliche Einordnung durch Politikwissenschaft

Referent des Abends ist Jörg Siegmund, wissenschaftlicher Assistent an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Dort betreut er den Arbeitsbereich Parteien- und Wahlforschung und bringt wissenschaftliche Expertise und analytische Tiefe in die Diskussion ein.

Einladung an alle Interessierten

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Kolpinghaus Kaufbeuren.

Der Eintritt ist frei. Gäste und Interessierte sind herzlich willkommen.

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Bildung Wirtschaft

Führung neu denken: Wie LARUS Core XP Menschen & Unternehmen in ihre Wirksamkeit begleitet

Larus Core XP: Training ⋅ Consulting ⋅ Mentoring

Zwei Persönlichkeiten, ein Ansatz: Führung beginnt im Inneren

LARUS Core XP, Partner im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren, hat seinen Unternehmenseintrag aktualisiert und zeigt dabei klar, wofür es steht: Menschen und Führungskräfte auf dem Weg zu kraftvoller, klarer und wirksamer Führung zu begleiten – wissenschaftlich fundiert, international erprobt und mit persönlicher Tiefe.

Das Unternehmen vereint Training, Consulting und Mentoring. Dahinter stehen Stefanie Sousa Pietruske und Christian Herrmann – zwei Persönlichkeiten mit einem Ziel: Führungspersönlichkeiten auf ihrem Weg in ihre volle Entfaltung zu begleiten.

Für Menschen & Unternehmen – ob Einzelcoaching, Teamtraining oder strategische Beratung: LARUS Core XP arbeitet mit fundierten Methoden – individuell, praxisnah und flexibel.

  • Persönlichkeits- & Leadership-Entwicklung
  • Teambuilding & Transformation
  • Vertriebstrainings mit Mehrwert

mehr zu Larus Core XP im Businessportal hier auf Wir sind Kaufbeuren

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Bildung Soziales Veranstaltung

Auch in Kaufbeuren: Flaggentag der Mayors for Peace in Deutschland am 08. Juli 2025

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Mit dem Hissen der Mayors for Peace-Flagge setzen wir deshalb auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen und gegen Kriege.“

Das Projekt „Mayors for Peace“ (zu Deutsch: „Bürgermeister für den Frieden“) ist eine internationale Organisation von Städten weltweit, die sich für Friedensarbeit, insbesondere für eine atomwaffenfreie Welt, einsetzt. Die Organisation wurde 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters der japanischen Stadt Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet. Mittlerweile gehören dem Netzwerk über 8.000 Städte und Gemeinden aus 166 Ländern an. In Deutschland sind rund 900 Mitglieder dem Bündnis bisher beigetreten. Die Stadt Kaufbeuren ist seit August 2023 Mitglied bei Mayors for Peace und beteiligt sich seitdem an den Aktionen der Organisation.

Am Dienstag, 08.07.2025, findet der Flaggentag der Mayors for Peace in Deutschland statt. Hintergrund sind Kriege, der Klimawandel und eine weltweite Bedrohung der Demokratien. In diesem Jahr wird zudem an den Atombombenabwurf auf die Städte Hiroshima und Nagasaki vor 80 Jahren erinnert. Mehr als 600 Städte in Deutschland setzen mit dem Hissen der Mayors for Peace-Flagge vor den Rathäusern ein deutliches Zeichen gegen Kriege und für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Auch am Kaufbeurer Rathaus wird die Mayors for Peace-Flagge an diesem Tag gehisst sein.

Expertinnen und Experten des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI gehen aktuell von rund 12.241 Atomsprengköpfen weltweit aus. Fast alle neun Atommächte modernisieren ihre Arsenale – besonders schnell wächst das chinesische Atomwaffenarsenal. Zudem läuft der New-START-Vertrag, der 2021 für fünf Jahre verlängert wurde und die Begrenzung strategischer Kernwaffen zwischen den USA und Russland regelt, Anfang des kommenden Jahres aus. Bemühungen, diesen zu verlängern oder zu ersetzen, sind augenscheinlich nicht in Sicht. Es droht ein neuer nuklearer Rüstungswettlauf.

Oberbürgermeister Stefan Bosse merkt an:
„Vor 80 Jahren wurden zum ersten Mal in der Geschichte Atomwaffen eingesetzt. Der Einsatz dieser Massenvernichtungswaffen brachte unermessliches Leid über die Menschen. Mit dem Hissen der Mayors for Peace-Flagge setzen wir deshalb auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen und gegen Kriege.“

Was ist der Flaggentag?
Am Flaggentag erinnern die Mayors for Peace an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 8. Juli 1996. Der Gerichtshof stellte fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Zudem stellte der Gerichtshof fest, dass eine völkerrechtliche Verpflichtung besteht, „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“

Mehr Informationen zu „Mayors for Peace“ finden Sie unter www.mayorsforpeace.de.

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Bildung Kinder Veranstaltung

Technik spielerisch entdecken: LEGO Spike in der Stadtbücherei Kaufbeuren

Wie Kinder mit Robotik und Kreativität in Berührung kommen

Technik zum Anfassen: Jeden Monat in der TechnoBIB

Die Stadtbücherei Kaufbeuren lädt gemeinsam mit dem BayernLab Kaufbeuren Kinder ab 8 Jahren zum Mitmachen ein: In den monatlich stattfindenden Veranstaltungen lernen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Umgang mit LEGO© SPIKE – einem Set zum Bauen und Programmieren von Minirobotern.

Der spielerische Einstieg ermöglicht es Kindern, erste Erfahrungen mit Robotik zu sammeln. Dabei geht es nicht nur ums Zusammenbauen, sondern auch darum, wie Technik zum Leben erweckt werden kann.

Kurze Workshops – große Wirkung

An jedem ersten Donnerstag im Monat verwandelt sich die Stadtbücherei in eine kleine Entdeckerwerkstatt. Zwischen 14:00 und 17:00 Uhr können verschiedene Technologien ausprobiert werden. Die Workshops sind in kurze Einheiten von etwa 20 Minuten unterteilt – so bleibt der Einstieg leicht und flexibel.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Veranstaltungsort ist die Stadtbücherei Kaufbeuren in der Hauberrisserstraße 8.

Weitere Informationen und Anmeldung

Wer Interesse hat, kann sich telefonisch unter 08341 437282 oder per E-Mail an buecherei@kaufbeuren.de anmelden.

Die Veranstaltungsreihe „TechnoBIB“ ist Teil eines gemeinsamen Angebots der Stadtbücherei und des BayernLab Kaufbeuren und bietet regelmäßig einen niedrigschwelligen Zugang zu digitalen Themen.

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Bildung Wirtschaft

Wenn das Büro zur Sauna wird: Was Unternehmen und Beschäftigte bei Sommerhitze wissen sollten

Kein Anspruch auf Hitzefrei – auch bei 30 Grad und mehr

Sommerhitze am Arbeitsplatz ist für viele eine Herausforderung. Doch gesetzlich „hitzefrei“ gibt es nicht. Eine Expertin der IHK Schwaben erklärt, worauf es ankommt – und welche Lösungen helfen können.

Kein Anspruch auf Hitzefrei – auch bei 30 Grad und mehr

Während viele bei hochsommerlichen Temperaturen den Weg an den Badesee suchen, bleibt Beschäftigten im Büro oder in der Produktion diese Möglichkeit meist verwehrt. Rechtsexpertin Eva Schönmetzler von der IHK Schwaben macht deutlich:

„Der Gesetzgeber sieht Hitzefrei am Arbeitsplatz nicht vor.“

Trotz hoher Temperaturen gibt es keinen automatischen Anspruch darauf, die Arbeit niederzulegen.

Vorgaben zur Raumtemperatur: Ab wann Handlungsbedarf besteht

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin gibt Richtwerte vor, an denen sich Unternehmen orientieren müssen. Demnach:

  • Ab 26 Grad Raumtemperatur sollten erste Maßnahmen zur Senkung ergriffen werden.
  • Ab 30 Grad sind Arbeitgeber verpflichtet, aktiv für Abkühlung zu sorgen.

Rechtlich verbindlich wird es also, wenn bestimmte Schwellenwerte überschritten werden – doch auch dann ist ein Verlassen des Arbeitsplatzes nicht erlaubt.

„Auch wenn alle Maßnahmen nicht den gewünschten Effekt bringen, dürfen Beschäftigte nicht einfach nach Hause gehen“, erklärt Schönmetzler.

Praktische Lösungen für heiße Tage

Die Expertin empfiehlt stattdessen Flexibilität auf beiden Seiten. Gerade Unternehmen mit Spielraum in der Organisation könnten individuelle Lösungen ermöglichen:

  • Gleitzeitregelungen oder die Nutzung von Arbeitszeitkonten bieten die Möglichkeit, besonders heiße Tageszeiten zu meiden.
  • Kleine Hilfen wie ein Ventilator am Schreibtisch oder ein kühles Getränk können ebenfalls zur Erleichterung beitragen.

„Beschäftigte und Führungskräfte sollten gemeinsam nach Kompromissen suchen“, so Schönmetzler.

Fazit: Kommunikation und Flexibilität helfen bei Sommerhitze

Gesetzlich ist „hitzefrei“ zwar nicht vorgesehen – dennoch liegt es in der Verantwortung der Unternehmen, für erträgliche Bedingungen zu sorgen. Gleichzeitig können Beschäftigte durch flexible Arbeitszeiten und das Gespräch mit Vorgesetzten mithelfen, die heißen Tage angenehmer zu gestalten.

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Bildung Panorama

Wenn die Hitze zur Belastung wird: So schützen sich Ältere, Sportler und Familien an heißen Tagen

Praktische Tipps gegen Sommerhitze – von Ernährung über Bewegung bis zur Medikamentenanpassung

Hitze wird zur Gesundheitsfrage

Jahr für Jahr fordern Hitzewellen in Deutschland Tausende Todesopfer. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, chronisch Kranke und sportlich Aktive. Wie der Körper mit der Belastung durch hohe Temperaturen umgeht, hängt von mehreren Faktoren ab – und lässt sich gezielt unterstützen. Die AOK gibt praxisnahe Empfehlungen zum Hitzeschutz.

🏠 Gesund durch den Sommer: So gelingt Hitzeschutz zuhause

Wohnräume kühl halten und Hilfe annehmen

Ältere Menschen spüren Hitze oft nicht rechtzeitig, trinken zu wenig oder haben Schwierigkeiten, sich Unterstützung zu organisieren. Umso wichtiger ist es, das Raumklima möglichst kühl zu halten. Dazu zählen:

  • Stoßlüften am frühen Morgen und späten Abend
  • Außenjalousien, Vorhänge oder Rollos für Schatten
  • Schlafen im kühlsten Raum der Wohnung
  • Leichte Zudecken verwenden

Hilfreich ist auch der Austausch mit Vertrauenspersonen, um frühzeitig Warnsignale des Körpers zu erkennen. Eine Liste mit Notrufnummern sollte griffbereit sein.

💊 Medikamente anpassen: So hilft der Hausarzt bei Hitze

Hitze verändert nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Wirkung vieler Medikamente. Hausärzte oder Apotheken beraten zu:

  • Wirkstoffveränderungen bei hohen Temperaturen
  • Möglicher Anpassung der Dosierung
  • Richtiger Lagerung und Einnahmezeiten

Ein angepasster Medikamentenplan kann dabei zusätzliche Sicherheit geben.

🥤 Trinken nicht vergessen: So bleibt der Körper im Gleichgewicht

Bei Hitze verliert der Körper bis zu drei Liter Flüssigkeit am Tag – und damit wichtige Mineralstoffe. Um dem vorzubeugen, hilft:

  • Regelmäßiges Trinken (z. B. natriumreiches Mineralwasser, Tees, Saftschorlen)
  • Getränke weder eiskalt noch heiß konsumieren
  • Erinnerungshelfer einsetzen, gerade bei Senioren und Kindern
  • Auf alkoholische und zuckerreiche Getränke verzichten

Auch wasserreiche Lebensmittel wie Melone, Gurken oder Tomaten sind wertvolle Flüssigkeitsspender.

🥗 Leichte Küche für heiße Tage

Schwere Mahlzeiten belasten den Kreislauf zusätzlich. Empfehlenswert sind:

  • Gemüsepfannen, Salate und kalte Suppen
  • Regionale und saisonale Kost
  • Kleine Portionen über den Tag verteilt
  • Weniger tierische Fette und Proteine

Kombiniert mit genügend Flüssigkeit hilft das dem Körper, bei Hitze nicht zu überhitzen.

🏃 Bewegung bei Hitze: Dosiert und mit Vorbereitung

Sportliche Aktivität bleibt auch im Sommer sinnvoll – solange sie an die Bedingungen angepasst wird:

  • Trainieren in den kühlen Morgen- oder Abendstunden
  • Leichte, atmungsaktive Kleidung tragen
  • Sonnencreme rechtzeitig auftragen
  • Wasserpausen und Körperkühlung (z. B. mit feuchten Tüchern) einplanen

Bei längeren Einheiten sollte regelmäßig Wasser getrunken werden. Für kurze Belastungen genügt häufig eine gute Flüssigkeitszufuhr davor und danach.

☎ Beratung rund um die Uhr: Das Hitzetelefon der AOK

Das Hitzetelefon von AOK-Clarimedis bietet rund um die Uhr medizinische Beratung – unter der kostenlosen Nummer 0800 1265 265. Fragen zu Symptomen, Vorsorge oder Verhalten bei Hitze können hier unkompliziert geklärt werden.

Zudem beteiligt sich die AOK Bayern aktiv am Bündnis Hitzeschutz Bayern, das Hitzeschutz zur kommunalen Pflichtaufgabe machen möchte – unterstützt von Bund, Ländern sowie dem Gesundheits- und Pflegesektor.

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Mit Genuss und Spaß: Veranstaltungen in Kaufbeuren für Menschen ab 55 im Juli und August 2025

Mit Genuss und Spaß: Das Sommerprogramm des AELF Kaufbeuren

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren lädt gemeinsam mit Kooperationspartnern im Juli und August 2025 zu einer Reihe von kostenfreien Veranstaltungen ein, die sich speziell an die Generation 55plus richten. Ziel ist es, durch praxisnahe Angebote rund um Bewegung, Ernährung und Alltag Lebensqualität und Gesundheit im Alter zu stärken.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt online über die Website des AELF Kaufbeuren oder telefonisch.

Bewegung als Lebenselixier

„Wunderpille Bewegung“ – Aktiv bleiben im Alltag

Keine sportlichen Höchstleistungen, sondern alltägliche Bewegung macht den Unterschied: In dieser interaktiven Veranstaltung erhalten Teilnehmende Tipps und Übungen, wie sie Bewegung einfach in den Alltag integrieren können – ob beim Treppensteigen oder bei der Gartenarbeit. Bei gutem Wetter findet die Veranstaltung im Freien statt.

Termin: Montag, 07. Juli 2025
Zeit: 17:00 – 18:30 Uhr
Ort: AELF Kaufbeuren, Am Grünen Zentrum 1
Referentin: Nicole Christine Becker
Anmeldung bis: 03.07.2025

Herzgesund genießen

Ernährungsvortrag mit Ölverkostung

Ein Vortrag, der zeigt, wie eine herzfreundliche Ernährung mit einfachen Mitteln gelingt. Neben Hintergrundwissen bietet eine sogenannte „Genussinsel“ die Möglichkeit, verschiedene pflanzliche Öle zu probieren und ihren Einsatz in der Küche kennenzulernen.

Termin: Mittwoch, 16. Juli 2025
Zeit: 17:00 – 18:30 Uhr
Ort: AELF Kaufbeuren
Referentin: Theresa Michel
Anmeldung bis: 11.07.2025

Mediterran und einfach kochen

Kleine Haushalte, große Wirkung

Wer alleine oder zu zweit lebt, kennt die Herausforderung: Kochen lohnt sich trotzdem – besonders, wenn man gezielt plant. Diese Veranstaltung bietet kreative Ideen für mediterrane Gerichte und vermittelt Strategien zur gesunden Ernährung im Alltag.

Termin: Dienstag, 22. Juli 2025
Zeit: 17:00 – 20:00 Uhr
Ort: AELF Kaufbeuren
Referentin: Friederike Konrad
Unkostenbeitrag: 5 € für Lebensmittel (vor Ort zu zahlen)
Anmeldung bis: 17.07.2025
Mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Gefäße für Reste

Flüssig bleiben – mit Genuss

Trinkgewohnheiten neu entdecken

Trinken wird mit zunehmendem Alter oft zur Herausforderung. Dieser Vortrag beleuchtet, wie man auch im Alter ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen kann – mit praktischen Ideen und spritzigen Alternativen zum Wasser.

Termin: Mittwoch, 30. Juli 2025
Zeit: 15:00 – 16:30 Uhr
Ort: Fachklinik König Ludwig, Schwangau
Referentin: Anja Müller
Anmeldung bis: 25.07.2025

Sommerlich leicht kochen

Frische Küche für kleine Haushalte

Wenn sich das Leben auf ein bis zwei Personen reduziert, darf das Kochen trotzdem Spaß machen. Die Teilnehmer erwartet eine Praxisveranstaltung mit einfachen Rezepten, Tipps zur Vorratshaltung und Wissen rund um Ernährung im Alter.

Termin: Freitag, 01. August 2025
Zeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Haus der Begegnung, Marktoberdorf
Referentin: Ulrike Lohmüller
Unkostenbeitrag: 5 € für Lebensmittel
Anmeldung bis: 28.07.2025
Mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Gefäße für Reste

Anmeldung & Kontakt

Weitere Informationen und Anmeldung online:
👉 www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung
Telefonisch: 08341 9002-0
E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

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Bildung Jugend Veranstaltung

Erinnern, verstehen, handeln: Ausstellung in der FOSBOS Kaufbeuren zum Anne Frank Tag

FOSBOS-Schüler*innen setzen ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus

Die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule (FOSBOS) Kaufbeuren beteiligt sich in diesem Jahr am Anne Frank Tag – einem bundesweiten Schulaktionstag, der jährlich am 12. Juni stattfindet. Organisiert vom Anne Frank Zentrum in Berlin, steht der Aktionstag im Zeichen der Aufklärung über Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung.

Das Motto 2025 lautet: „Erinnern und Engagieren digital“. Ziel des Tages ist es, junge Menschen zum Nachdenken über Geschichte anzuregen und ihnen Mut zu machen, sich aktiv für eine demokratische Gesellschaft einzusetzen.

Ausstellung in der Aula: Lernen aus der Vergangenheit

Anlässlich dieses Aktionstags haben die Schüler*innen der FOSBOS Kaufbeuren eine Plakatausstellung in der Aula gestaltet. Diese informiert über das Leben von Anne Frank und greift aktuelle Fragestellungen rund um Diskriminierung und gesellschaftliches Engagement auf.

Neben den Plakaten stehen den Besucher*innen weitere analoge und digitale Lernmaterialien zur Verfügung – darunter die Anne Frank Zeitung, die in diesem Jahr den Themenschwerpunkt „80 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus“ aufgreift. Besonders eindrücklich ist ein Interview mit der Zeitzeugin Rozette Kats, das im Rahmen der Ausstellung zugänglich gemacht wird.

Besuch der Ausstellung – Anmeldung erwünscht

Die Ausstellung kann noch bis zum 18. Juli 2025, jeweils von 8:00 bis 14:00 Uhr, in der Aula der FOSBOS Kaufbeuren besucht werden.

Interessierte werden gebeten, sich vorab telefonisch im Sekretariat unter der Nummer
📞 (08341) 90 83 38 0 anzumelden.

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Bildung Veranstaltung

„Tag der offenen Tür“ fällt aus – Helfermangel und Parkprobleme bei der Imkerschule Schwaben

Veranstaltung am 6. Juli kurzfristig abgesagt

Helfermangel und Parkprobleme zwingen zur Absage – Jubiläum im nächsten Jahr geplant

Veranstaltung am 6. Juli kurzfristig abgesagt

Die Imkerschule Schwaben muss den geplanten „Tag der offenen Tür“ am Sonntag, 6. Juli 2025, schweren Herzens absagen. Grund ist ein personeller Engpass: Mehrere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die für die Vorbereitung unerlässlich sind, stehen in diesem Jahr nicht zur Verfügung.

Parkproblematik als zusätzlicher Belastungsfaktor

Neben dem fehlenden Personal spielt auch die angespannte Parksituation in Kleinkemnat eine Rolle. Bereits mehrfach kam es in der Vergangenheit zu Unmut unter den Anwohnern, da bei größeren Veranstaltungen die vorhandenen Parkmöglichkeiten nicht ausreichen. Die Stadt Kaufbeuren arbeitet an einer Lösung, doch eine kurzfristige Entspannung ist nicht zu erwarten.

Rücksichtnahme und Vorfreude auf 2026

Die Imkerschule betont, dass ihr ein gutes Miteinander mit der Nachbarschaft besonders wichtig ist. Die Absage soll auch dazu beitragen, die Lage im Ort nicht weiter zu belasten. Im kommenden Jahr blickt die Schule optimistisch nach vorn: 2026 wird das 50-jährige Gründungsjubiläum gefeiert – ein Anlass, den man in gewohnter Weise mit der Öffentlichkeit teilen möchte.

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Bildung Tourismus Veranstaltung

Feuerwehrmuseum Kaufbeuren Ostallgäu: Spannender Juli mit Kinderprogramm, Oldtimern und Fachveranstaltung

Vom Kinderpfad bis zur Museumstagung – das bietet der Juli 2025 im Feuerwehrmuseum

Einblicke und Erlebnisse für Jung und Alt

Im Juli 2025 öffnet das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren Ostallgäu an zwei Tagen seine Türen für Besucher:

  • Samstag, 5. Juli, von 10 bis 14 Uhr
  • Sonntag, 27. Juli, von 13 bis 17 Uhr

Besonders junge Besucherinnen und Besucher im Schulalter dürfen sich freuen: Beim beliebten Kinderpfad können sie auf spielerische Weise mehr über die Arbeit der Feuerwehr erfahren. Wer den Pfad absolviert, erhält am Ende ein kleines Geschenk. Das macht den Museumsbesuch nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam.

Fachlicher Austausch in historischem Rahmen

Am 10. Juli ist das Museum zudem Gastgeber einer Fachtagung der Landesstelle für Nichtstaatliche Museen in Bayern. Unter dem Titel „Sicherheitskonzepte in der Museumspraxis“ diskutieren Expertinnen und Experten praxisnahe Strategien zur Sicherheit in Ausstellungen und Museumsbetrieben. Die Wahl des Veranstaltungsorts unterstreicht die Relevanz des Feuerwehrmuseums als Ansprechpartner in Sachen Brandschutz und Museumsorganisation.

Feuerwehrgeschichte auf Rädern

Auch außerhalb der eigenen Räume ist das Museum aktiv:
Am Sonntag, 13. Juli, nimmt das Museumsteam am Oldtimer-Treffen in Murnau teil. Vor Ort werden ein historisches Einsatzfahrzeug und ein Informationsstand präsentiert. Besucherinnen und Besucher können sich dort über die Sammlung informieren und mit Fachleuten ins Gespräch kommen.

Sonderführungen und Ausblick auf das Ferienprogramm

Für interessierte Gruppen sind auch im Juli Sonderführungen buchbar – individuell und außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Anfragen können jederzeit per E-Mail an fuehrung@fwm-kf-oal.de gerichtet werden.

Schon jetzt lohnt sich außerdem ein Blick auf den August: Das Ferienprogramm mit vielen Angeboten für Kinder und Familien ist bereits online unter www.fwm-kf-oal.de abrufbar.

Besucher willkommen

Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren Ostallgäu freut sich auf zahlreiche Gäste – ob zur regulären Besichtigung, zur Fachtagung oder beim Oldtimer-Treffen. Der Juli verspricht abwechslungsreiche Einblicke in Geschichte, Technik und Ehrenamt.

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Bildung Kinder Veranstaltung

Kinderuni der Bürgerstiftung Kaufbeuren: Was hat Müll auf dem Mond zu suchen? Öffentliche Vorlesung mit Prof. Dr. Simone M. Müller am 03. Juli

Eine spannende Kinder-Vorlesung über Abfall auf der Erde – und im All!

Eine ungewöhnliche Spurensuche

Dass unser Planet unter einer stetig wachsenden Müllflut leidet, ist längst bekannt. Verpackungen auf Schulhöfen, alte Schuhe in Hecken oder Plastik in den Weltmeeren – der Abfall ist allgegenwärtig. Doch was viele überrascht: Auch auf dem Mond gibt es Müll. Wie kommt er dorthin? Und was sagt das über unsere Gesellschaft aus?

Diesen Fragen geht Prof. Dr. Simone M. Müller am 3. Juli 2025 um 16 Uhr in der Schraderschule Kaufbeuren nach. In ihrer öffentlichen Vorlesung mit dem Titel „Was macht mein Müll auf dem Mond? Eine planetare Geschichte des Abfalls“ beleuchtet sie, wie weitreichend unser Umgang mit Müll wirklich ist.

Vom Pazifik bis ins All: Globale Müllspuren

Die Historikerin führt ihre Zuhörerinnen und Zuhörer an außergewöhnliche Orte der Müllentsorgung – von einer pazifischen Insel aus Plastikmüll bis hin zum sogenannten „Space Junk“, der unsere Umlaufbahn belastet. Ihre Forschung zeigt, dass Müll nicht nur ein ökologisches Problem darstellt, sondern auch soziale Ungleichheiten widerspiegelt. So verdeutlicht sie, wie Abfälle oft „unsichtbar“ gemacht werden: geografisch – indem sie in entfernte Gegenden verbracht werden –, aber auch gesellschaftlich, wenn bestimmte Gruppen stärker unter den Folgen leiden als andere.

Umweltgeschichte als Zukunftskompass

Prof. Dr. Simone M. Müller lehrt an der Universität Augsburg globale Umweltgeschichte und die sogenannten Environmental Humanities. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich unter anderem mit toxischen Stoffen, Moorlandschaften und der Frage, wie historische Erkenntnisse helfen können, zukünftige Umweltentscheidungen klüger zu treffen. Ihr Vortrag schlägt die Brücke zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft und regt dazu an, über unseren eigenen Umgang mit Müll neu nachzudenken – ganz gleich, ob dieser im Park landet oder auf dem Mond.

Einladung zur Kinder-Uni

📌 Veranstaltungshinweis:
📅 Donnerstag, 03. Juli 2025
🕓 16:00 Uhr
📍 Schraderschule Kaufbeuren
🎓 Öffentliche Vorlesung mit Prof. Dr. Simone M. Müller

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Bildung Gesundheit Veranstaltung

Gesundheitsberufe kennenlernen und Medizinwissen vertiefen. Veranstaltungen der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren im Juli 2025

Das Angebot reicht von einem Infotag für zukünftige Pflegekräfte bis zu Vorträgen rund um Gelenkersatz und Geburt

Perspektive Pflege: Einblick für Schüler:innen und Auszubildende

OPEN SCHOOL an der Berufsfachschule für Pflege Kaufbeuren

Wer sich für eine Ausbildung in der Pflege interessiert, kann am Dienstag, den 1. Juli 2025, die Berufsfachschule für Pflege in Kaufbeuren kennenlernen.

Von 14:30 bis 16:30 Uhr erhalten Besucher:innen Einblick in die Unterrichtsräume, können mit Lehrkräften sprechen und sich zur Ausbildung umfassend beraten lassen.

📍 Ort: Kemnater Straße 8, 87600 Kaufbeuren
📝 Anmeldung: Nicht erforderlich


Gesundheitswissen aus erster Hand

Gelenkersatz an Hüfte, Knie und Schulter: Was bedeutet „Rapid Recovery“?

Am Dienstag, 8. Juli 2025, um 19:00 Uhr informieren zwei Fachärzte im Klinikum Kaufbeuren über moderne Verfahren beim Gelenkersatz.

Dr. Wolfgang Schnitzler (Chefarzt Unfallchirurgie & orthopädische Chirurgie) und Dr. Dietmar Thomas (Leitender Oberarzt und Koordinator des Endoprothetik-Zentrums) erläutern, wie das „Rapid Recovery“-Konzept Patient:innen nach Operationen eine schnellere Genesung ermöglichen kann.

📍 Ort: Klinikum Kaufbeuren, Raum Forggensee
📝 Anmeldung: Nicht erforderlich


Infoabend für werdende Eltern: Geburtshilfe im Fokus

Am Dienstag, 29. Juli 2025, um 18:30 Uhr lädt das Klinikum Kaufbeuren werdende Eltern zu einem Informationsabend mit Kreißsaalführung ein.

Das Team der Geburtshilfe stellt den Ablauf der Geburt vor und beantwortet Fragen. Im Anschluss folgt ein Vortrag des Kinderzentrums Kaufbeuren zum Thema „Elternberatung vor der Geburt – Vorsorge U0“.

Themen sind unter anderem:

  • Untersuchungen nach der Geburt
  • Stillen und Ernährung
  • Sichere Schlafumgebung
  • Impfempfehlungen für Mutter und Kind

📍 Treffpunkt: Pforte Klinikum Kaufbeuren
📝 Anmeldung: Nicht erforderlich


Alle Veranstaltungen im Überblick

  • 01. Juli: OPEN SCHOOL für Pflegeinteressierte, 14:30–16:30 Uhr
  • 08. Juli: Vortrag Gelenkersatz & Rapid Recovery, 19:00 Uhr
  • 29. Juli: Infoabend für werdende Eltern, 18:30 Uhr

🔹 Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Bildung Gesundheit Werbung

Sehschule im Juli – Freude am Sehen in der Heilpraxis Diana Streicher

Drei Sommerabende für entspannte Augen und neues Sehbewusstsein

Neues Sehen lernen: Kurs im Juli in Kaufbeuren

Die Heilpraxis Diana Streicher lädt im Juli zu einem Sehtraining ein, das den Blick auf das eigene Sehen verändert. An drei Freitagabenden – dem 11., 18. und 25. Juli – widmen sich die Teilnehmenden jeweils von 17 bis 20 Uhr dem bewussten Umgang mit ihren Augen.

Der Kurs richtet sich an Menschen, die viel am Bildschirm arbeiten, unter trockenen oder müden Augen leiden oder sich einfach mehr Energie und Entspannung für ihr Sehen wünschen.

Was erwartet die Teilnehmenden?

Alltagstaugliches Wissen und praktische Übungen

Im Zentrum des Kurses stehen Fragen wie:

  • Wie können die Augen gezielt entspannt werden?
  • Was hilft bei Bildschirmmüdigkeit und trockenen Augen?
  • Wie lässt sich das Sehpotenzial besser ausschöpfen?
  • Welche Übungen bringen auch bei wenig Zeit spürbare Wirkung?

Begleitet wird der Kurs von zahlreichen alltagstauglichen Tools, die leicht zuhause oder unterwegs angewendet werden können. Es geht um bewusste Körperwahrnehmung, Entspannung und sanfte Bewegungsimpulse – für mehr Leichtigkeit im Sehen.

Anmeldung und Teilnahme

📅 Termine: 11., 18. und 25. Juli
🕔 Uhrzeit: jeweils 17–20 Uhr
📍 Ort: Heilpraxis Diana Streicher, Weinhaldeweg 1, Kaufbeuren
💶 Energieausgleich: 240 Euro
✉️ Anmeldung per Mail: post@heilpraxis-streicher.de

Über die Heilpraxis Diana Streicher

Diana Streicher begleitet Menschen mit einem ganzheitlichen Ansatz, der mediale energetische Begleitung, Osteopathie, Naturheilkunde und achtsame Körperarbeit vereint. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Körper und Energiesystem – betrachtet und behandelt als Einheit.

🔗 Weitere Informationen im Businessportal „Wir sind Kaufbeuren“

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Bildung Karriere Wirtschaft

Neue Perspektive für Studierende bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu: Werkstudentenstelle im Bereich Marketing & Gesundheit

Werkstudentenstelle im Bereich Marketing & Gesundheit jetzt im Jobportal von „Wir sind Kaufbeuren“

Einstieg mit Mehrwert: Die AOK sucht Verstärkung

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu ist langjähriger Partner von „Wir sind Kaufbeuren“ – und jetzt auch im Jobportal vertreten.

Für das Team „Markt und Gesundheit“ wird eine Werkstudentin (m/w/d) gesucht.

Die Stelle richtet sich an eingeschriebene Studierende, die Praxiserfahrung im Bereich Marketing und Gesundheitsförderung sammeln möchten. Neben der Mitarbeit bei Veranstaltungen, Social-Media-Inhalten und Pressearbeit, der Unterstützung des Teams bei der Planung und Umsetzung von Marketingaktionen, bietet die AOK auch Einblicke in interne Abläufe wie Adressmanagement oder Medienbewirtschaftung.

Was die Stelle besonders macht

Die Tätigkeit kann flexibel mit dem Studium kombiniert werden – Homeoffice ist möglich, die Arbeitszeiten während des Semesters betragen bis zu 20 Stunden pro Woche, in den Semesterferien bis zu 38,5 Stunden.

Die AOK bietet eine strukturierte Einarbeitung, eine tarifliche Vergütung und ein wertschätzendes Arbeitsumfeld in einem kollegialen Team.

👉 Jetzt mehr erfahren und direkt bewerben:
🔗 Zum Stellenangebot im Jobportal von „Wir sind Kaufbeuren“

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Bildung Kultur Veranstaltung

Gespräch Kunst + Erinnerung mit Prof. Dr. Jörg Skriebeleit und Künstlerin Cornelia Renz am 26.06. im Stadtmuseum Kaufbeuren

Anlass für die Veranstaltung ist das Ausstellungsprojekt „Massenverbrechen Zwangsarbeit“

Am Donnerstag, den 26.06.2025 lädt das Stadtmuseum um 19 Uhr zur Veranstaltung „Kunst + Erinnerung“ ein. Die Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, Künstlerin Cornelia Renz widmet sich künstlerischen Formen des Gedenkens an den Nationalsozialismus. Anlass für die Veranstaltung ist das Ausstellungsprojekt „Massenverbrechen Zwangsarbeit“, das derzeit im Stadtmuseum zu sehen ist. Die ursprünglich für die Gesprächsrunde angefragte Expertin Frau Prof. Dr. Stefanie Endlich kann aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Künstlerisches Gedenken

In Gedenkstätten und im öffentlichen Raum erinnern oft Kunstwerke und Mahnmale an die Opfer der NS-Zeit. Wie funktioniert das künstlerische Gedenken? Welche Zugänge ermöglicht es und wie unterscheidet es sich von anderen Formen des Erinnerns? In der Gesprächsrunde gibt Künstlerin Cornelia Renz Einblicke in die künstlerische Entwicklung ihrer Arbeiten, die in der laufenden Ausstellung „]…[ Gedächtnisfinsternis“ zu sehen sind. Prof. Dr. Jörg Skriebeleit beleuchtet Formen der künstlerischen Auseinandersetzung in der Flossenbürg, wo mindestens 30.000 Gefangene ums Leben kamen. Das Gespräch wird von Museumsleiterin Petra Weber moderiert.

Über die Mitwirkenden der Gesprächsrunde

Jörg Skriebeleit studierte Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der Universität Tübingen und der Humboldt-Universität zu Berlin. Er promovierte am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin und verantwortete die Neukonzeption der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, die er seit 1999 leitet. Seit 2019 ist er Honorarprofessor an der Universität Regensburg und Gründungsdirektor des Zentrums Erinnerungskultur. Des Weiteren ist er als wissenschaftlicher Leiter und Berater von Museums- und Memorialprojekten tätig, so z.B. bei der Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, dem Richard-Wagner-Museum Bayreuth oder dem Erinnerungsort an das Olympiaattentat München 1972.

Cornelia Renz ist in Kaufbeuren aufgewachsen, hat kurz nach der Wende in Leipzig studiert, lebte viele Jahre in Israel – zunächst in Jerusalem, dann in Tel Aviv. Seit einigen Jahren ist sie in Berlin ansässig. Angeregt von der Sonderausstellung „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz“ 2019/2020 schuf sie künstlerische Arbeiten, die sich mit der NS-Vergangenheit ihrer Heimatstadt auseinandersetzen. Das Stadtmuseum Kaufbeuren lud Cornelia Renz ein, im Rahmen des Projekts „Massenverbrechen Zwangsarbeit“ künstlerisch zu arbeiten. Die Ergebnisse ihrer künstlerischen Spurensuche sind bis 10.08.2025 in der Sonderausstellung „]…[ Gedächtnisfinsternis“ zu sehen.

Eintritt: 5 €, Vorverkauf im Stadtmuseum Kaufbeuren. Anmeldung unter 08341/9668390 oder stadtmuseum@kaufbeuren.de.

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Bildung Ratgeber Veranstaltung

Erfahrung trifft Unternehmergeist: Kostenloser Sprechtag der AktivSenioren Kaufbeuren im Juni 2025

AktivSenioren beraten zu Gründung, Unternehmensführung und Übergabe

Ob Existenzgründung, Optimierung von Betriebsabläufen, Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder Betriebsübergabe, beim kostenlosen Sprechtag im Rathaus Kaufbeuren beantworten erfahrene Experten alle Fragen dazu. Das monatliche Angebot der Wirtschaftsförderung der Stadt und der AktivSenioren Bayern findet nächstes Mal am
Donnerstag, den 26. Juni 2025,
von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.

Referatsleiter Andreas Bauer: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit den AktivSenioren. Dieses Angebot ist eine tolle Möglichkeit für unsere Unternehmen, von der Expertise erfahrener Unternehmer zu profitieren.“ Die Gespräche dauern etwa 30 Minuten. Eine Anmeldung unter Telefon 08341 437-103 ist erforderlich. Auch individuelle Beratungstermine sind nach Absprache möglich.

„Wir unterstützen Unternehmer dabei, erfolgreich zu sein,“ erklärt AktivSenior Stefan Geyrhalter. „Mit langjähriger Erfahrung und dem Netzwerk von 400 Mitgliedern bieten wir kompetente Beratung, individuell auf die Bedürfnisse der Klienten abgestimmt“.
Die AktivSenioren sind ein gemeinnütziger Verein von erfahrenen Unternehmern und Führungskräften im Ruhestand. Sie begleiten ehrenamtlich, vertraulich und neutral zu allen Fragen der Unternehmensführung. Weitere Informationen unter www.aktivsenioren.de

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Bildung Kultur Tourismus

Stadtmuseum Kaufbeuren – auf Safari durchs Allgäu: Rätseln, entdecken und gewinnen

Familien Museen Allgäu laden Kinder zur sommerlichen Museums-Safari ein

Vom 28. Juni bis 15. September 2025 laden die Familien Museen Allgäu Kinder und Familien zu einer ganz besonderen Entdeckungstour ein: einer Museums-Safari durch 14 teilnehmende Häuser in der Region. Im Mittelpunkt steht eine Rätselfrage mit tierischem Bezug – wer mitmacht und mindestens drei Museen besucht, kann an einer Preisauslosung teilnehmen. Unterstützt wird die Aktion vom Bezirk Schwaben.

Spürsinn gefragt: Rätsel lösen mit Foxy und Rätselscheibe

Ob das langbeinige Bambi, ein kleiner Mops mit Glockenband oder ein geheimnisvoller „Giggeler“ – bei der Museums-Safari sind Neugier und Entdeckergeist gefragt. In jeder Ausstellung gilt es, ein spezielles Ausstellungsstück zu finden und eine passende Frage zu lösen.

Zur Unterstützung erhalten Kinder das Rätselheft mit dem schlauen Fuchs Foxy sowie eine Rätselscheibe, mit der sich geheime Wörter entschlüsseln lassen. Wer die Aufgaben meistert, darf sich auf eine kleine Überraschung an der Museumskasse freuen.

Vielfalt erleben: 14 Museen, ein gemeinsames Abenteuer

Die teilnehmenden Museen decken unterschiedlichste Themenbereiche ab und bieten abwechslungsreiche Mitmachangebote:

  • Deutsches Hutmuseum Lindenberg: Hüte ausprobieren und Handwerk entdecken
  • Südsee-Sammlung Obergünzburg: Exotische Kulturen und ferne Welten
  • Archäologischer Park Cambodunum Kempten: Auf den Spuren der Römer
  • Allgäuer Bergbauernmuseum Diepolz: Heuspringen und Alltag auf dem Hof erleben
  • Kinderkunstlabor der MEWO Kunsthalle Memmingen: Kreativ werden mit Kunst auf Augenhöhe

Auch die Museen in Isny, Kaufbeuren, Lindau, Memmingen, Sonthofen und Wangen laden mit Kinderpfaden und Mitmach-Stationen zum Entdecken ein.

Gewinnen: Familienerlebnisse und Genuss aus dem Allgäu

Unter dem Motto „’s Allgäu erleben & genießen“ warten bei der Verlosung attraktive Preise:

  • Erlebnisführungen für Familien in Wangen oder Memmingen
  • Eine Dreiländer-Schifffahrt auf dem Bodensee ab Lindau
  • Familienkarten für die Waldwelt Allgäu (Skywalk)
  • Familienpakete des Theater in Kempten

Zusätzlich gibt es zehn Allgäu-Genuss-Pakete zu gewinnen – liebevoll zusammengestellt mit regionalen Spezialitäten, Büchern, Hörspielen und weiteren Überraschungen. Diese Pakete sind exklusiv nur im Rahmen der Museums-Safari erhältlich.

Weitere Informationen:
🌐 www.familien-museen-allgaeu.de
📲 Instagram & Facebook: @familien.museen.allgaeu

📸 Bildnachweis: Tiberius Schrade / Stadtmuseum Isny – Die Rätselscheibe hilft dabei, geheime Wörter zu entschlüsseln.

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Bildung Jugend

Wie echtes Zuhören gelingt – Schüler treffen Landwirte in Kaufbeuren

Ein Dialog zwischen Gymnasiasten und Landwirtschaftsschülern schafft Verständnis und neue Perspektiven

Was passiert, wenn Gymnasiasten mit Landwirten ins Gespräch kommen – nicht über, sondern miteinander? Beim Austausch zwischen den 10. Klassen des Jakob-Brucker-Gymnasiums und den Studierenden der Landwirtschaftsschule Kaufbeuren ging es um mehr als Faktenwissen. Es war ein Dialog, der Verständnis förderte, Einblicke bot und mit Vorurteilen aufräumte.

Einstieg mit Wissen und Humor

Nach einer Vorstellungsrunde stieg die Gruppe mit einem Landwirtschaftsquiz ein. Die Zehntklässler überraschten mit treffsicheren Antworten. Anschließend sprachen die jungen Landwirte über Themen, die ihnen wichtig sind: vom Arbeitsalltag auf dem Hof über den Wandel der Landwirtschaft bis zu Herausforderungen im Tier- und Pflanzenschutz.

So berichtete Fabian Leinauer etwa, warum in seinem Betrieb Kuh und Kalb frühzeitig getrennt werden – ein sensibles Thema, das mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen erläutert wurde. Auch Pflanzenschutz war Thema: Wann ist er notwendig? Welche Alternativen gibt es? Die Studierenden erklärten mit Bildern, Fakten und einem selbstgedrehten Video.

Landwirtschaft zum Anfassen

Einen emotionalen Höhepunkt bildete der Vortrag von Elias Erhart über den Jungzüchterclub. Neben Zuchtzielen wie Milchleistung und Gesundheit der Tiere gehe es auch um Gemeinschaft – etwa bei Rindervorführungen oder Festen. Besonders erfreulich: Auch Nicht-Landwirte sind willkommen.

Ehrliche Antworten auf ehrliche Fragen

Im Anschluss konnten die Gymnasiasten ihre Fragen loswerden – etwa zur Arbeitsbelastung. „Krank gibt es eigentlich nicht“, so Sebastian Baumer, denn Tiere müssten täglich versorgt werden. Trotz Stress und langer Tage: Der Rückhalt in der Familie mache vieles möglich.

Aber es wurde auch deutlich, wo es hakt. Bürokratie, Unsicherheit bei der Planung und das Gefühl mangelnder Wertschätzung belasten viele Landwirte. Demgegenüber stehen Freude an der Arbeit mit Tieren und Natur sowie die Freiheit, den eigenen Alltag mitzugestalten.

Dialog mit Wirkung

Am Ende stand das Fazit einer Schülerin: „Es ist wirklich toll gewesen, einmal Informationen zur Landwirtschaft aus erster Hand zu bekommen statt aus den Medien.“ Auch die Studierenden hatten einen Wunsch: mehr direkte Gespräche statt Vorurteile. Der Austausch zeigte, wie wichtig Zuhören und gegenseitiger Respekt sind – auch bei schwierigen Themen.

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Bildung Panorama Verwaltung

Hitze- und Sonnenschutzaktion im Erlebnisbad Neugablonz

UV-Index gibt Orientierung

Unsere Sonne ist lebenswichtig, ohne sie wäre ein Leben auf der Erde nicht denkbar. Zuviel Sonneneinstrahlung ist für den menschlichen Körper allerdings belastend. So birgt die UV-Strahlung der Sonne gesundheitliche Risiken, denn sie kann Haut und Augen schädigen oder langfristig sogar Krebs auslösen. „Zum Schutz vor den möglichen Gefahren stellt die AOK dem Erlebnisbad Neugablonz jetzt eine UV-Index-Tafel zur Verfügung“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Der UV-Index (UVI) zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der son-nenbrandwirksamen UV-Strahlung an. Die Tafeln wurden von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention und der Deutsche Krebshilfe entwor-fen. „Gemeinsam mit dem DLRG-Kreisverband Kaufbeuren-Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und der Sparkasse Allgäu als regionale Partner will die AOK über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären“, so Bernd Ruppert. „Die Badegäste können sich an der UV-Index-Tafel nun über die aktuelle Gefährdung durch die Sonneneinstrahlung informieren. Außerdem er-halten sie dort Tipps, wie sie sich und ihre Haut optimal schützen können“, er-klärt Stefan Bosse als Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren. Neben dem Er-lebnisbad Neugablonz wird in der Region aktuell auch das Freibad Buchloe, das Oberseebad Füssen und das Seebad Elbsee in Aitrang mit UV-Index-Tafeln aus-gestattet. Weitere Freibäder und Seen könnten in den nächsten Jahren folgen.

UV-Index gibt Orientierung

Je höher der UVI, desto mehr Sonnenschutz ist notwendig. Bei einem sehr hohen UVI reicht Sonnencreme als Schutz nicht mehr aus. Schatten und Kleidung sind daher zusätzlich zum Sonnenschutzmittel sinnvoll. Wer sich im Schatten auf-hält, kann die UV-Strahlung um mindestens 50 Prozent vermindern. Dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern ist dazu besser geeignet als die meis-ten Sonnenschirme. Entsprechende Kleidung hilft ebenfalls: Sie schützt gut, wenn sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist. Es gibt auch Klei-dung mit speziellem UV-Schutz. Sinnvoll sind außerdem Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und Sonnenbrillen, um die Augen zu schützen.

AOK-Mitmachaktion zum Sonnenschutz

In den teilnehmenden Freibädern informiert die AOK in den Sommermonaten über Plakate und Flyer zusätzlich zum Thema „Hitze- und Sonnenschutz“. Interessierte können sich bei der dazugehörigen AOK-Mitmachaktion kostenfrei eine Sonnen-Lotion (LSF 50) und den Ratgeber „Sonne mit gutem Gewissen ge-nießen“ sichern. Weitere Information zur AOK-Mitmachaktion finden Sie unter: fcld.ly/aok-sonnenschutz

Internet-Tipps: · www.unserehaut.de -> Suchbegriff “Watchout” · www.bfs.de/uv-index · www.aok.de/bayern/hitzeschutz

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Bildung Jugend Kinder

Kinder, Smartphones und Verantwortung – Wie Eltern und Schule gemeinsam handeln können

Medienprofi zu Gast in der Gustav-Leutelt-Schule in Neugablonz

Es ist ein ernstes Thema, das viele Eltern beschäftigt. Wenn es um die Mediennutzung der Kinder geht, kommt so manches Elternhaus an seine Grenzen. Der digitale Einstieg via Smartphone und Tablet soll die Jüngsten begleiten, aber nicht verunsichern. Frank Hortig, Rektor der Gustav-Leutelt-Schule, hält nichts davon, ein komplettes Handyverbot an seiner Schule auszusprechen. Stattdessen appelliert er an alle: „Wir müssen uns diesem Thema annehmen.“

Schon längst konkurrieren die Schulen mit Social-Media. Dass die virtuelle Welt bei den Kindern eine viel zu große Rolle spielt, dürfte für uns alle ein deutlicher Weckruf sein. Was vor zehn bis 20 Jahren noch überhaupt kein Thema war, ist jetzt mehr als akut. Schulleiter Frank Hortig und sein Lehrerteam geht es vor allem um eines: „Wir müssen gemeinsam überlegen, wie wir die Kinder im sicheren Umgang mit dem Handy begleiten können.“ Der Rektor begrüßte nicht nur in der Schule interessierte Eltern, sondern auch online schalteten sich viele Erziehungsberechtigte dazu, um den Ausführungen von Jörg Kabierske, alias „Herr Klicksalat“, zuzuhören. Der Regensburger ist bundesweit seit 20 Jahren unterwegs und besuchte weit über 1.000 Schulen. Seine Mission: Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Eltern, die nötigen Tipps und Anregungen für den richtigen Umgang des Smartphones oder Tablets für Kinder zu geben. Schon bei seiner Begrüßung sagte er in Richtung Frank Hortig, dass die Leutelt-Schule eine besondere Schule sei. Er fühle sich sehr willkommen.

Der Medienprofi zeigte knallhart auf, dass viele Eltern überhaupt nicht wissen, auf welchen Seiten ihre Kinder täglich surfen. „Eltern überfordern ihre Kinder, weil sie ihnen die Technologie zur Verfügung stellen. 30 bis 40 Prozent der Jugendlichen stolpern auf Pornoseiten herum. Dabei kommen Kinder mit Dingen in Berührung, auf die sie nicht vorbereitet sind“, macht Kabierske deutlich. Das Internet werde doch von Erwachsenen gemacht. Selbst die Abscheulichkeiten kommen von Erwachsenen. Ganz einfach ist es Kindern möglich, mit Fremden, die eine Fake-Identität annehmen, in Kontakt zu treten. Personen mit perfiden Absichten erschleichen sich dann gekonnt das Vertrauen der Kinder. „Eltern sollten wissen, welche Apps die Kinder wie lange benutzen und welche Influencer sie toll finden.“ Doch die Realität sieht leider völlig anders aus: Eltern haben meist überhaupt keine Ahnung, was ihre Kinder stundenlang im Netz treiben. „Lassen Sie ihre Kinder nicht alleine im Internet“, betont der Medienprofi. Auffällig ist, dass selbst schon Zweitklässler einen Account bei Snapchat oder Instagram haben. Alarmierend ist die Tatsache, dass Eltern bereits im Kindergartenalter ihren Sprösslingen das iPhone oder Tablet in die Hand drücken, nur um endlich Ruhe zu haben.

Vor allem appelliert er an die Eltern, dass nur vereinbarte Regeln und geregelte Bildschirmzeiten zum Erfolg führen. „Sprechen Sie mit ihren Kindern, damit sie es verstehen. Handeln Sie auch, wenn Regeln gebrochen und nicht eingehalten werden“, betont Jörg Kabierske. Auf die Frage einer Mutter, dass ihre 16-jährige Tochter nicht freiwillig ihr Handy abgibt, obwohl es ausgemacht ist, hatte der Regensburger ebenfalls eine passende Antwort parat: „Erziehung ist eben kein Ponyhof. Bleiben Sie stark, auch wenn es Konfrontationen gibt.“ Man könne auch nicht verhindern, dass Kinder mit Gewalt und Abzocke im Internet in Verbindung gebracht werden. „Wenn wir den Kids aber den Rücken stärken, sie unterstützen und für sie da sind, können wir sie auch zu lebensfähigen Erwachsenen heranziehen“, sagte Schulleiter Frank Hortig in Richtung der Eltern.

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