Investitionen auf hohem Niveau – fachliches Wissen und Erfahrungen im Stadtrat sind wichtig
Kaufbeuren nimmt bei den Bauinvestitionen im Vergleich der kreisfreien Städte einen Spitzenplatz ein. In den vergangenen zehn Jahren hat die Stadt über 310 Millionen Euro investiert – ein Rekordwert, der sich in zahlreichen abgeschlossenen oder laufenden Projekten widerspiegelt: Schulen wie das Jakob-Brucker-Gymnasium, die Gustav-Leutelt-Schule oder die Sophie-la-Roche-Realschule wurden saniert bzw. erweitert, neue Kindertagesstätten errichtet, das Hallen- und Freibad modernisiert und sogar ein neues Eisstadion gebaut. Auch der Neubau des Wertstoffhofs, Investitionen in die Feuerwehr, den Hochwasserschutz und die städtische Infrastruktur zeigen: Kaufbeuren baut – und das sichtbar. (mehr dazu in einem Beitrag von OB Stefan Bosse)
„Gerade deswegen braucht es Menschen mit Erfahrung und technischem Verständnis in den politischen Gremien“, sagt Johannes Böckler, Malermeister und Stadtrat in Kaufbeuren. Als Unternehmer im Handwerk kennt er die Herausforderungen, die mit Bauprojekten verbunden sind – vom ersten Entwurf bis zur finalen Umsetzung. Dieses Wissen bringt er gezielt in seine politische Arbeit ein.
Als ordentliches Mitglied im Bauausschuss begleitet er regelmäßig städtische wie auch gewerbliche Bauvorhaben – nicht nur aus politischer, sondern auch aus fachlicher Sicht. Dabei geht es ihm vor allem bei kommunalen Projekten um eine realistische Einschätzung von Machbarkeit und Kosten sowie um die Frage, wie Bauprojekte langfristig wirken. Böckler betont: „Gerade in Zeiten hoher Baukosten, strengen gesetzlichen Vorgaben und knapper Kassen ist es wichtig, dass in Kaufbeuren mit Fachverstand geplant und gebaut wird – wirtschaftlich tragfähig, nachhaltig und technisch durchdacht. Dafür setze ich mich mit meiner Erfahrung ein.“
Wer einmal selbst auf der Baustelle gestanden hat, siehe laut Böckler vieles anders. Diese Bodenhaftung helfe, kommunalpolitische Entscheidungen realistischer einzuordnen. Denn am Ende, so Böckler, stehe für ihn die Stadt samt seinen Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. „Für deren Zukunft lohnt es sich, sich täglich einzusetzen.“
Informationen zu Johannes Böckler
Johannes Böckler ist seit dem Jahr 2014 Mitglied des Kaufbeurer Stadtrats und gehört der CSU-Fraktion an. In der aktuellen Wahlperiode von 2020 bis 2026 ist er als ordentliches Mitglied im Stadtrat, im Bauausschuss, im Werkausschuss sowie seit Juli 2025 auch in der Stadtratsklausur aktiv. Zudem wirkt er als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Mobilität (1. Stellvertreter), im Schul-, Kultur- und Sportausschuss sowie im Verwaltungs-, Finanz- und Stiftungsausschuss (jeweils 2. Stellvertreter) mit.
Für die Stadtratswahl am 8. März 2026 kandidiert Johannes Böckler erneut für die Kaufbeurer CSU – auf Liste 1, Platz 7.
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Verantwortlich: Johannes Böckler, Mindelheimer Straße 7, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Die Burongaudi und die anschließende Open-Air-Faschingsparty am Lumpigen Donnerstag, 12. Februar 2026, in der Kaufbeurer Kaiser-Max-Straße müssen leider wetterbedingt abgesagt werden. Die Veranstalter trafen diese Entscheidung in enger Abstimmung mit der Stadt. Grund sind die angekündigten Regenfälle und insbesondere böiger Wind, die eine sichere Durchführung im Freien nicht zulassen.
Sicherheitsbedenken und Sorge um Material
Neben den allgemeinen Sicherheitsbedenken gibt es konkrete Probleme für die teilnehmenden Gruppen: Kapellen befürchten Schäden an Instrumenten und Noten, Garden machen sich Sorgen um ihre aufwendig gestalteten Kostüme. Auch für die vielen bunten Gruppen wäre ein Auftritt in Regenkleidung kaum ein fröhlicher Anblick – weder für die Mitwirkenden noch für das Publikum.
Die Veranstalter betonen, dass ihnen die Entscheidung nicht leichtgefallen ist. Viele Beteiligte haben viel Zeit, Engagement und auch finanzielle Mittel in die Vorbereitung investiert.
Narrenpass-Partys finden statt
Trotz der Absage der Open-Air-Veranstaltungen behalten die Narrenpass-Partys ihre Gültigkeit. Der „Narrenpass“ (8 Partys | 1 Eintritt) bleibt gültig und die damit verbundenen Events werden wie geplant durchgeführt.
Verständnis und Faschingsfreude erwünscht
Die Veranstalter bitten alle Beteiligten und Besucherinnen und Besucher um Verständnis. Sie wünschen weiterhin eine schöne und fröhliche Faschingssaison – auch wenn ein Teil der Feierlichkeiten in diesem Jahr ins Wasser fällt.
Eine ungekürzte Stellungnahme der Kaufbeurer Initiative
Mit scharfer, jedoch zeitlich verzögerter Kritik reagierte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, vertreten durch Oliver Schill, auf eine Aussage des OB-Kandidaten der Kaufbeurer Initiative, Alexander Uhrle. Wer sich für diese Aussage interessiert, muss genauer hinschauen: Es handelt sich dabei nicht um eine Pressemitteilung, sondern um eine Antwort in einem aufgezeichneten Gespräch mit zwei Erstwählern.
Auf die Frage der beiden jungen Erwachsenen, welche Fehler die Stadt Kaufbeuren gemacht habe beziehungsweise welche aktuellen Probleme man offen benennen könne, erklärte Uhrle, dass Fehler zunächst relativ zu betrachten seien. Wörtlich führte er aus: „Was uns jetzt Probleme bereitet, ist, dass man in den Jahren zuvor bei Investitionen zu zaghaft war, […] um einfach die Schulden niedrig zu halten, jetzt muss in vielen Bereichen saniert werden und jetzt ist es halt teuer.“
Als Beispiel nannte Uhrle, dass man das Hallenbad bereits vor 10 Jahren schon hätte sanieren können. Hier spielt im Hintergrund, dass der Baupreisindex für gewerbliche Betriebsgebäude vom Jahr 2015 bis 2023 um ca. 60% anstieg (Indexbasiswert 100 im Jahr 2015, im Jahr 2023 bereits auf 162,7). Die Aussage blieb dabei neutral in Bezug auf konkrete Verantwortlichkeiten, zumal die Kaufbeurer Initiative – einschließlich Uhrle selbst, der seit 2019 politisch aktiv ist – an entsprechenden Entscheidungen beteiligt war.
Bemerkenswert ist zudem, dass Uhrle sinngemäß die inhaltlich identische Einschätzung bereits bei der Podiumsdiskussion im Kolpingsaal geäußert hatte, ohne dass es damals zu Reaktionen seitens anderer Fraktionsvertreter kam. Ob Uhrles Antwort im Erstwählergespräch als gezielte Kritik an anderen politischen Akteuren – wie es die Pressemitteilung der Grünen nahelegt –, als allgemeine Erkenntnis angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre oder als Form der Selbstkritik zu verstehen ist, können sich Interessierte selbst erschließen.
Das vollständige Video ist auf den Instagram-Kanälen der Kaufbeurer Initiative (@kaufbeurer.initiative), auf Uhrles politischem Kanal (@alex.uhrle_ki) sowie auf seiner Website www.uhrle.com im Bereich „Videos“ abrufbar. Dort sind auch weitere Kurzvideos und Interviewausschnitte veröffentlicht.
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Verantwortlich: Kaufbeurer Initiative e.V., vertreten durch den Vorsitzenden Alexander Uhrle, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren informiert
In der Zeit vom 11. bis 13. Februar 2026 muss die Straße unterhalb der Fatima-Kapelle nach Gutwillen gesperrt werden. Der Grund sind notwendige Durchforstungsarbeiten, um die Verkehrssicherung in diesem Bereich zu gewährleisten. Wertvolle Lebensräume im Ökosystem Wald werden berücksichtigt, die Produktivität und die Verjüngungsfähigkeit des angrenzenden Waldes wird erhalten und verbessert. Der Wald ist im Eigentum des Bezirks Schwaben und wird vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren (AELF Kaufbeuren) bewirtschaftet. Vor der Maßnahme haben die Forstexperten des AELF Kaufbeuren die wertgebenden Strukturen des Arten- und Biotopschutzes wie z. B. Baumhöhlen und Spalten untersucht und die Maßnahme mit dem Umweltamt der Stadt Kaufbeuren abgestimmt. Durchgeführt wird die Maßnahme von der Forstbetriebsgemeinschaft Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit regionalen Fachfirmen.
Förderung von Biotopbäumen, seltenen Baumarten und Naturverjüngung
„Die Waldpflege dient der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit durch die Entnahme kranker und abgestorbener Bäume, besonders betroffen sind dabei die vom Triebsterben befallenen Eschen“, erklärt Förster Frank Kroll. „Dabei wird der bestehende alte Mischwald mit naturnaher Baumartenausstattung ebenso erhalten wie gekennzeichnete Biotopbäume, Totholz und seltene Baumarten.“ Zusätzlich werden neue Lebensräume durch Herstellung von stehendem und liegendem Totholz geschaffen sowie die Naturverjüngung aus standortheimischen Baumarten gefördert. Die Arbeiten finden außerhalb der Brut- und Setzzeiten statt.
Infos:
Zeitraum: 11. bis 13. Februar 2026
Art der Sperrung: Vollsperrung für Fahrzeuge aller Art sowie für Fußgänger und Radfahrer
Die SPD Kaufbeuren nutzt die kommende Woche, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. An drei verschiedenen Tagen und Standorten bieten Mitglieder der Partei Gelegenheit zum Austausch und stellen ihre Ideen für die Altstadt vor.
Im Fokus der Infostände steht die Zukunft der Altstadt. Die SPD stellt geplante Ideen und Konzepte zur Diskussion. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, Fragen zu stellen und eigene Anregungen einzubringen. Die Vertreterinnen und Vertreter der Partei stehen dabei für persönliche Gespräche zur Verfügung.
Faschingszeit mit süßem Gruß
Als kleine Aufmerksamkeit gibt es eine passende Überraschung zur Faschingszeit – eine köstliche Kleinigkeit.
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Verantwortlich: SPD-Ortsverein Kaufbeuren, vertreten durch die Vorsitzenden Catrin Riedl und Pascal Lechler, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.
Oliver Schill ordnet die aktuelle Investitionsdebatte ein: Verantwortung endet nicht beim Wahlkampf
Die aktuelle Debatte über angeblich versäumte Investitionen in Kaufbeuren verlangt nach einer sachlichen Einordnung. „Es ist zu einfach, heute mit dem Finger auf andere zu zeigen, ohne die eigene Verantwortung und die der eigenen Partei zu benennen“, erklärt Oliver Schill, zweiter Bürgermeister und Oberbürgermeisterkandidat der Grünen mit Blick auf die aktuellen Vorwürfe von Alexander Uhrle von der Kaufbeurer Initiative.
„Gemeinsam mit meinem CSU-Kollegen Christian Sobl haben wir gleich zu Beginn dieser Wahlperiode zusammen mit der Verwaltungsspitze den finanziellen Spielraum der Stadt präzise ausgelotet“, betont der zweite Bürgermeister und OB-Kandidat Oliver Schill (Grüne). „Wir sind damit bewusst bis an die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren gegangen – und das mit Erfolg.“
Über die aktuelle Kritik von Alexander Uhrle zeigt sich Bürgermeister Schill doch verwundert. „In der laufenden Wahlperiode ist mir kein einziger Antrag der Kaufbeurer Initiative bekannt, der eine Ausweitung des Investitionsvolumens gefordert hätte. Im Gegenteil: Jeder Haushalt wurde ausdrücklich mitgetragen und gelobt.“ Widersprüchlich findet Schill auch die pauschalen Vorwürfe, die Stadt habe in der Vergangenheit zu wenig investiert. Bürgermeister Schill erinnert: „In der Zeit von 2014 bis 2020 hat die Kaufbeurer Initiative gemeinsam mit der CSU regiert. Gerade bei der Kinderbetreuung lautete die Leitlinie damals ‚auf Sicht fahren‘. Ein Ansatz, der maßgeblich von der Kaufbeurer Initiative mitgetragen und eingefordert wurde.“
Auch der Verweis auf das Beispiel Hallenbad verdeutlicht die Widersprüchlichkeit der Uhrle-Kritik. „Wer heute sagt, man hätte vor zehn Jahren handeln müssen, sollte auch sagen, wer damals die Verantwortung trug“, betont Schill. „2016 lag diese bei einer knappen Mehrheit aus CSU und Kaufbeurer Initiative.“
Hinzu kommt: Die entscheidende inhaltliche Arbeit im Stadtrat findet im Verwaltungs- und Finanzausschuss sowie im Bauausschuss statt. „Wer weder dem einen noch dem anderen Gremium angehört, kennt viele Zusammenhänge nur aus der Distanz“, so Schill. „Gerade für das Amt des Oberbürgermeisters halte ich Detailkenntnis, finanzielle Kompetenz und Verantwortungserfahrung für unverzichtbar.“
Für Schill ist klar: „Kaufbeuren braucht keinen Oberbürgermeister, der im Wahlkampf Probleme entdeckt, sondern eine Führung, die sie rechtzeitig erkennt, finanziell einordnet und löst.“ Er selbst bringe dafür zwölf Jahre Stadtratsarbeit, fünf Jahre Erfahrung als zweiter Bürgermeister sowie fundierte Expertise aus über 20 Jahren Kommunal- und Haushaltsarbeit mit – unter anderem als Referent für Staatshaushalt und Finanzcontrolling im Bayerischen Bauministerium. „Verantwortung des zukünftigen Oberbürgermeisters endet nicht im Wahlkampf. Sie beginnt dort“, fasst Schill zusammen.
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Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.
Der 43. Spieltag in der DEL2 Saison 2025/2026 und der ESVK gastierte dabei am Sonntagabend beim EHC Freiburg. Verletzungsbedingt fehlten heute Jere Laaksonen (MRT nach Trainingsverletzung ausstehend), Yannik Burghart, John Rogl, Jonny Tychonick, Joe Cassetti und Dartagnan Joly. Dazu waren auch Vincent Schlenker (krank), Fabian Koziol (private Gründe) und Daniel Fießinger genauso nicht mit dabei wie Florian Reinwald, der noch mit der U19 Nationalmannschaft unterwegs war. Im Tor stand Cody Porter.
Die Joker waren in den ersten Minuten der Partie ebenbürtig und hatten durch Alec Zawatsky, der im Slot frei zum Schuss kam, in der dritten Minute eine große Möglichkeit, in Führung zu gehen. Fabian Hegmann im Tor der Breisgauer konnte jedoch mit der Stockhand parieren. Die erste von drei Strafzeiten im ersten Drittel gegen die Joker nach sechs Spielminuten hatte es dann schon in sich. Zuerst hatten die Hausherren zwei dicke Chancen, in Führung zu gehen. Cody Porter konnte seine Mannschaft jedoch die Null halten. Zuvor brachten die Joker mehrfach die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel, obwohl es klare Möglichkeiten dazu gab. Dann stachen aber die Joker zu. Brent Raedeke brachte seine Farben in Unterzahl mit 0:1 in Führung. Nach einem Scheibengewinn im Forecheck ließ er Fabian Hegmann mit einem platzierten Schuss in den linken Torwinkel keine Chance. Kaum waren die Kaufbeurer wieder komplett, musste der nächste Joker auf die Strafbank. Nach einem weiteren leichten Scheibenverlust in der eigenen Zone tauchte ein Freiburger frei vor Cody Porter auf. Nachdem er umspielt wurde, verhinderte der ESVK Torhüter mit einem Beinstellen den Torerfolg der Freiburger, sodass die Breisgauer erneut im Powerplay agieren konnten. Auch hier konnten sich die Joker nicht befreien, und dieses Mal nutzten die Freiburger das Geschenk auch aus und glichen die Partie durch Lynden McCallum zum 1:1 in der neunten Spielminute aus. Nur vier Minuten später gingen die „Wölfe“ dann auch schon in Führung. Lynden McCallum fand den vor dem Tor völlig unbeachteten Fabian Ilstedt, und dieser hatte keine Mühe, den Spielstand auf 2:1 zu stellen. Ein weiteres Powerplay für den EHC Freiburg brachte dann auch gleich den nächsten Treffer in der 16. Minute. Erneut war Lynden McCallum zur Stelle und erhöhte den Spielstand auf 3:1 für die Breisgauer. Sekunden vor der Pausensirene hatte Tyson McLellan noch die Chance, die Joker auf einen Treffer heranzubringen, scheiterte jedoch an Fabian Hegmann.
Die Hausherren kamen dann zuerst wie die Feuerwehr aus der Kabine, und die Kaufbeurer hatten großes Glück, dass es nicht gleich den vierten Gegentreffer zu beklagen gab. In der Folge war das Spiel ausgeglichener, und die Joker kamen auch in der Offensive zu Aktionen und auch zu einem leichten Übergewicht an Spielanteilen. Die größte Chance auf den Anschlusstreffer hatte Vadim Schreiner, der im Powerplay frei vor Fabian Hegmann auftauchte, aber mit seinem Abschluss leider am Pfosten scheiterte. Aus Sicht des ESVK hätte dies wohl der Anschlusstreffer sein müssen. Im Anschluss an diese Chance spielten die Freiburger die Kaufbeurer für mehrere Minuten immer wieder in deren Drittel fest, auch hier wieder das gleiche Bild. Die Joker konnten die Scheibe dabei mehrfach nicht klären oder verloren diese im Vorwärtsgang sofort wieder, sodass die Breisgauer es leicht hatten, sich immer wieder vor dem Tor von Cody Porter festzusetzen. Daraus resultierte dann folgerichtig auch der vierte Treffer der Freiburger. Lukas Mühlbauer konnte dabei den Torschützen Ero Elo, der frei vor Cody Porter auftauchte, seelenruhig in Szene setzen und den Spielstand in der 34. Minute auf 4:1 stellen. Danach war es mit dem ESVK dann auch vorbei. Die Freiburger erspielten sich mühelos Chance um Chance, verpassten es jedoch, den Spielstand weiter zu erhöhen. Einzig Cody Porter hatte hier immer wieder etwas entgegenzusetzen und verhinderte mehrfach einen weiteren Gegentreffer. In den letzten drei Minuten brannten dann wie aus dem Nichts auf einmal die Joker ein Chancenfeuerwerk ab und verpassten es dabei mehrfach, sich ein zweites Mal auf die Anzeigentafel zu bringen und somit noch einmal vor der Pause ins Spiel zurückzukommen.
Nach ein paar Minuten im letzten Abschnitt schafften es die Joker immer wieder, sich gut in der Offensive zu zeigen und die Freiburger vom eigenen Gehäuse fernzuhalten. Wirkliche Großchancen gab es zwar auf Seiten des ESVK nicht, aber die Mannschaft zeigte trotz des Rückstands, dass sie das Spiel auf jeden Fall noch gewinnen wollte. Sieben Minuten vor dem Ende wurden die Wertachstädter dann auch für ihre Leistungssteigerung belohnt. Max Kislinger fälschte dabei einen Schuss von Rio Kaiser zum 4:2 in die Maschen ab. In der Folge spielte nur noch der ESVK. Die Joker hatten Chance um Chance auf einen weiteren Treffer und agierten zudem mit dem sechsten Feldspieler. Auch hier hatte der ESVK noch zwei riesige Chancen, das Spiel noch einmal zu verkürzen, was jedoch einfach nicht gelingen sollte. Wie so oft mussten die Joker dann aber auch eine Minute vor dem Ende noch einen Treffer ins leere Gehäuse hinnehmen. Torschütze war Ero Elo, der somit auch den 5:2-Endstand herstellte.
Schauspieler der Whitehorse Theatergruppe aus Soest spielen The Great Gatsby an der FOSBOS Kaufbeuren. Foto: FOSBOS
Sowohl der American Dream als auch die sozialen Spannungen und Klassenunterschiede der amerikanischen Gesellschaft wurden kritisch beleuchtet
Dank der großzügigen Spende der Sparkasse Allgäu an die Freunde und Förderer e.V. der FOSBOS Kaufbeuren konnten alle Schülerinnen und Schüler der 13. Klassen sowie ein Teil der 12. Klassen Theater auf höchstem Niveau zu einem moderaten Preis erleben.
Mit der Aufführung von The Great Gatsby durch das „White Horse Theatre“ wurde das Publikum mitten hinein in die schillernden Roaring Twenties des Jazz entführt. Schon mit den ersten Szenen war klar: Auf der Bühne ging es lebhaft und mitreißend zu. Vier englische Muttersprachler schlüpften mit beeindruckender Wandelbarkeit in die unterschiedlichsten Rollen und ließen die Welt von Jay Gatsby, Daisy Buchanan und Nick Carraway auf faszinierende Weise lebendig werden. Es wurde gefeiert, gestritten und geträumt.
Neben dem mitreißenden Geschehen regte die Aufführung auch zum Nachdenken an: Sowohl der American Dream als auch die sozialen Spannungen und Klassenunterschiede der amerikanischen Gesellschaft wurden kritisch beleuchtet.
Im Anschluss stürzten sich die Schülerinnen und Schüler begeistert auf die Gelegenheit, in einem Gespräch mit den Schauspielern mehr über die Inszenierung und die Rollen zu erfahren – und auch einige Autogramme wurden ergattert.
11 Sportler vom Talentteam des Taekwondo Team Buron Kaufbeuren starteten beim größten Nachwuchsturnier Bayerns, dem 25. Neubiberg Cup in der Disziplin Zweikampf und Formenlaufen
270 Teilnehmer gingen bei diesem Einladungsturnier an den Start. Das Taekwondo Team Buron Kaufbeuren holte sich hier 4x Gold, 2x Silber und 2x Bronze. Die 1. Vorsitzende Michaela Zimmermann war mit dem Ergebnis zum Saisonbeginn zufrieden. In der Mannschaftswertung belegte das Talentteam mit nur 11 Sportlern den 10. Platz von 20 teilnehmenden Vereinen. 4 Starter des Talentteams traten im Vollkontakt Taekwondo an. Nach verhaltener erster Runde setzte Erik Fomicev in der Jugendklasse seinen Finalgegner so unter Druck, dass es am Ende nochmal eng wurde. Erik verlor das Halbfinale knapp und sicherte sich somit die Silbermedaille.
Zwei sehenswerte Kämpfe lieferte Leonard Präg für das das Team Buron Kaufbeuren. Voll konzentriert zeigte er im Halbfinale sehenswerte Aktionen und gewann den Kampf vorzeitig durch Aufgabe seines Gegners. Auch im Finale konnte er durch seinen druckvollen Kampfstil und vielen sehenswerten Aktionen zeigen, wer Chef auf der Matte ist und holte sich nach 2025 erneut Gold. Zum ersten Mal an einem Vollkontakturnier starten Nova Stöckmann und Annabelle Kuzaj. Die zwei 8Jährigen Mädchen zeigten beide einen druckvollen Kampfstil. Anabelle Kuzaj holte sich Gold und Nova Stöckmann Silber in ihren jeweiligen Gewichtsklassen. Im stark besetzten Formenlauf präsentierte sich das Team Buron Kaufbeuren mit geschlossener Mannschaftsleistung.
Im Einzel holte sich der 11Jährige Jonas Britzger überraschend die Goldmedaille bei 16 Startern in seiner Altersklasse. Nach Silber im Vorjahr ein toller Erfolg für den Gymnasiasten. Die Jüngste im Team, Ella Britzger (7) startet erst seit 2025 an Formen- meisterschaften. Mit voller Konzentration zeigte die 7Jährige tolle Läufe und sicherte sich ebenfalls wie ihr Bruder sensationell Gold.
Lisa Langner (17) und Andreas Kohler (48/Westendorf) starteten zum ersten Mal zusammen im Paarlauf. Trotz einigen, kleinen technischen Fehlern liefen sie eine tolle Präsentation und sicherten sich Bronze. Im Einzel ging Lisa Langner mit klarer Zielsetzung, einer Medaille, an den Start. In einem hochkarätigen Teilnehmerfeld von 12 Teilnehmern holte sich die Gymnasiastin Silber und konnte die in sie gesteckten Erwartungen erfüllen. Für Andreas Kohler reichte es in seiner Altersklasse leider nicht für eine Medaille. Charlotta Langner und Leni Mair (Immenhofen) konnten aufgrund der starken Konkurrenz an diesem Tag leider nicht in die Medaillenränge vorstoßen, sammelten aber wichtige Turniererfahrung. Dass Glück und Pech nah aneinander liegen bekam diesmal Jonathan Roth zu spüren.
Er startete zum ersten Mal in der neuen Gürtelklasse der Fortgeschrittenen ab Blaugurt. Trotz einem Patzer in Runde 1, schaffte Jonathan es ins Halbfinale der TOP 10. Nach einem sicheren 2. Durchgang und einem konzentrierten Lauf sicherte er sich einen Platz im Finale unter den TOP 5. Hier bewies jedoch die Konkurrenz, dass sie die Nase an diesem Tag vorn hatte. Mit Platz 4 schrammte er zwar knapp an einer Medaille vorbei, mit seiner gezeigten Leistung kann er dennoch zufrieden sein.
Sebastian Präg und Markus Knab stellten sich für das Taekwondo Team Buron Kaufbeuren als Kampfrichter zur Verfügung.
Stolz auf die gezeigten Leistungen ihres Talentteams waren die Trainer Raphael Hafenmaier (Formen) und Miriam Sesin (Wettkampf). Als nächstes steht am 20.03.2026 die erste Gürtelprüfung im Terminkalender. Danach geht es am 21.03.2026 für das Talentteam Formen zu den Südbayerischen Meisterschaften nach Gauting.
Der Umzug führt wie gewohnt vom Spitalhof über Pfarrgasse, Hafenmarkt, Ledergasse, Alleeweg, Kemptener Tor, Schmiedgasse, Obstmarkt, Salzmarkt, Kaiser-Max-Straße. Dieser Bereich wird von 16.30 bis ca. 18.00 Uhr gesperrt.
Auch gesperrt werden Sedanstraße (von der Ludwigstraße bis zur Kaiser-Max-Straße), Rosenthal und Ringweg (vom Rathaus bis zur Ludwigstraße) von 16.00 Uhr bis 23.00 Uhr, denn hier findet im Anschluss die große Faschingsparty statt.
Weiter werden von der Stadt absolute Halteverbote entlang der gesamten Zugstrecke von 14.00 bis 24.00 Uhr erlassen. Bei Bedarf müssen falsch geparkte Fahrzeuge abgeschleppt werden, um den Umzug nicht zu behindern.
Grund ist der Umzug durch die Altstadt/Fußgängerzone mit ca. 25 Fußgruppen – angeführt vom Faschings-Express Kaufbeuren; Aufstellung ab 16:30 Uhr (Spitalhof); Beginn: 17:00 Uhr; Ende der Veranstaltung ca. 18.00 Uhr in der Kaiser-Max-Straße vor dem Rathaus.
Danach werden die Sperrungen aufgehoben, der Bereich der Faschingsparty in der Kaiser-Max-Straße bleibt jedoch bis ca. 23.00 Uhr gesperrt.
Die Augsburger Straße ist auf Höhe der Crescentiabrücke am Donnerstag, 12. Februar zwischen 15 Uhr bis 19 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund hierfür sind zwei Veranstaltungen.
Die Straßensperrung wird bereits ab der Spittelmühlkreuzung (Einmündung Gutenbergstraße) bis zur Kreuzung am Kaufland eingerichtet. Anliegerinnen und Anlieger können jeweils bis zur Crescentiabrücke zu Ihren Wohnungen und Häusern gelangen. Die Zufahrt zum Medicenter ist grundsätzlich ebenfalls möglich.
Im Busverkehr kommt es zu folgenden Änderungen auf den Stadtbuslinien 11 und 13 sowie den Regionalbuslinien 16, 18 und 58:
Ab 14:50 Uhr bis einschließlich 19:25 Uhr fahren die Busse ab der Haltestelle Kaufbeuren Bahnhof bis zur Haltestelle Innovapark über den Kurs der Linie 12 entlang der Neugablonzer Straße.
Gleiches gilt in die Gegenrichtung für alle Fahrten ab 14:17 Uhr bis 19:47 Uhr ab der Haltestelle Polauner Straße Richtung Kaufbeuren.
Die Haltestellen Waldfriedhof, Augsburger Straße/Alte Poststraße, Leinauer Hang, Breslauer Straße, Alte Poststraße, Kerlsstraße/Finanzamt, Stadtsaal und Crescentiabrücke werden am oben genannten Tag und Zeitraum nicht bedient.
Bei „Schulzes Stammtisch“ der Grünen im Gasthaus Rose wurde deutlich, worum es im Kommunalwahlkampf geht: klare Antworten, echte Gespräche und Rückenwind für OB-Kandidat Oliver Schill
Beim politischen Stammtisch der Kaufbeurer Grünen füllte sich das Gasthaus Rose schnell. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, mit Katharina „Katha“ Schulze, Vorsitzende der Grünen Landtagsfraktion, und OB-Kandidat Oliver Schill ins Gespräch zu kommen. Begrüßt wurden die Gäste von Maren Levin und Elitsa Stambolova-Fränkel, den beiden Vorsitzenden der Grünen Kaufbeuren.
In seinem Impuls erläuterte Oliver Schill, warum die Einladung an Katha Schulze bewusst mitten im Kommunalwahlkampf erfolgte: „Viele Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam auf kommunaler und landespolitischer Ebene lösen“, so Bürgermeister Schill. „Die Menschen erwarten klare Antworten und kein Zuständigkeitsgerangel.“ Der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern sei dafür unverzichtbar. Mit Blick auf seine Bewerbung um das Amt des Oberbürgermeisters formulierte Schill eine klare Botschaft in Richtung Rathaus: „Eine Stadt führt man nicht durch Jammern, sondern durch Mut, Zuversicht und eine klare Richtung. Und vor allem: gemeinsam.“
Katharina Schulze bezeichnete Oliver Schill als „Traumkandidaten“ für den Chefsessel im Kaufbeurer Rathaus. „Ich kenne Oliver seit seinem Start im Kaufbeurer Stadtrat vor zwölf Jahren. Er ist kompetent, erfahren und hat das Herz am richtigen Fleck.“ Schill stehe für klare Werte und echte Nähe zu den Menschen, so Schulze.
In ihrem Impulsvortrag positionierte sich Schulze deutlich an der Seite der Kommunen in Bayern. Sie forderte von der Staatsregierung eine bessere finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden. „Unsere Kommunen brauchen keine Gängelung durch komplizierte Förderprogramme“, so Schulze. „Sie brauchen mehr Geld, über das sie direkt und eigenverantwortlich entscheiden können.“ Zudem stellte sie den „Bayern-Bausparer“ vor, der Familien mit kleinen und mittleren Einkommen den Weg ins Eigenheim erleichtern soll.
Darüber hinaus ordnete Schulze aktuelle politische Entwicklungen ein – von globalen Krisen bis hin zu konkreten kommunalen Fragen. Klimawandel, geopolitische Konflikte und gesellschaftliche Spannungen verunsicherten viele Menschen. „Manchmal möchte man am liebsten den Kopf in den Sand stecken“, sagte sie. Ihr Vater habe ihr jedoch früh mitgegeben: „Du kriegst die Welt nicht besser gemeckert, Du musst sie besser machen.“ Politik beginne mit dem Gespräch und mit der Bereitschaft zuzuhören.
In der anschließenden Diskussion ging es unter anderem um Baumschutz, Medienkompetenz, politische Teilhabe und flexible Schulanfangszeiten. Schulze betonte die Bedeutung einer widerstandsfähigen Gesellschaft gegenüber Desinformation. Kunst und Kultur spielten dabei eine zentrale Rolle. Der Stammtisch zeigte eindrucksvoll, wofür die Grünen in Kaufbeuren stehen: für Dialog und lösungsorientierte Politik. Oliver Schill zog ein positives Fazit: „Wir haben viele kluge Anregungen aus der Bürgerschaft mitgenommen. Diese Ideen werden wir in der kommenden Stadtratsperiode berücksichtigen.“
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Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück
Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 13.02.2026, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.
Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.
Anmeldung erforderlich
Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:
Vieles, was in den letzten Spielen besser geworden war, war wieder weg
42. Spieltag in der DEL2 Saison 2025/2026, und die Joker aus der Wertachstadt hatten die Lausitzer Füchse in der energie schwaben arena zu Gast. ESVK-Cheftrainer Leif Carlsson musste dabei verletzungsbedingt auf Yannik Burghart, John Rogl, Jonny Tychonik, Joe Cassetti und Dartagnan Joly verzichten. Krankheitsbedingt fiel auch Vincent Schlenker aus. Rihards Babulis und Jakob Peukert waren für den Kooperationspartner EV Füssen im Einsatz. Im Tor stand Daniel Fießinger.
Das Spiel begann etwas verhalten, und beide Mannschaften tasteten sich in den ersten paar Wechseln vorsichtig ab. Nach einigen Minuten jedoch nahmen die Lausitzer das Geschehen in die Hand und kamen mit schnellen Angriffen immer wieder gefährlich vor das Tor der Joker. Torhüter Daniel Fießinger konnte sich dabei mehrfach auszeichnen und hielt zunächst auch die Null. Dies änderte sich dann aber mit dem ersten Powerplay für die Füchse in der 17. Spielminute. Torschütze John Broda wurde im Slot freigespielt und versenkte die Scheibe mit einem platzierten Schuss unter die Latte zum Spielstand von 0:1. Zuvor konnte der Kaufbeurer Torhüter noch mit zwei starken Paraden den ersten Treffer des Abends verhindern. Die Joker, die bis dahin in der Offensive kaum in Erscheinung traten, kamen jedoch noch vor der Pause zurück in die Partie und markierten in der 20. Spielminute den 1:1-Ausgleichstreffer. Vadim Schreiner brachte die Scheibe von der Seite zum Tor und überwand mit Hilfe eines Lausitzer Abwehrspielers Lennart Neiße im Kasten der Füchse, der hierbei keine Abwehrchance hatte, zum schnellen Ausgleichstreffer.
Die Bilder des Spiels
Foto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin Lahr
Im zweiten Drittel verfielen die Joker wieder vollständig in alte Muster. Vieles, was in den letzten Spielen besser geworden war, war auf einen Schlag wieder fast komplett weg. Die Kaufbeurer agierten sehr fahrig; kein Aufbauspiel klappte, und es wurden Fehler über Fehler produziert. Selbst die vermeintlich einfachsten Dinge sollten nicht gelingen. Damit hatten es die Gäste wirklich sehr leicht, das Spiel nicht nur frühzeitig, sondern auch komplett auf ihre Seite zu ziehen. So zogen die Füchse dank der Treffer von Lennard Nieleck, der in der 25. Minute zum 1:2 und in der 32. Minute zum 1:3 traf, sowie von Lane Scheidel, der in der 35. Minute einen Alleingang zum 1:4 einnetzte, auf drei Tore davon. Die Joker selbst waren im zweiten Drittel zwar mehr in der Offensive zu sehen als noch im ersten Drittel, für einen eigenen Treffer sollte es jedoch nicht langen.
Mit der Führung im Rücken ließen es die Füchse im dritten Drittel dann etwas ruhiger angehen. Das Spiel plätscherte im Endeffekt nur so vor sich hin und wirklich Highlights waren auf beiden Seiten Mangelware. Der ESVK konnte nicht mehr zeigen und die Lausitzer mussten mit dem Vorsprung von drei Toren auch nicht wirklich viel investieren, um die Joker in Schach zu halten. ESVK-Torhüter Daniel Fießinger konnte sich in den letzten zehn Minuten noch ein paar Mal auszeichnen und somit auch eine noch höhere Niederlage für seine Farben verhindern. Ein vermeintlicher zweiter Treffer der Joker in der 59. Spielminute hielt dem Videobeweis aufgrund einer Torhüterbehinderung nicht stand, trotzdem kamen die Allgäuer ein paar Sekunden später durch Alec Zawatsky doch noch zu ihrem zweiten Treffer und verkürzten den Spielstand somit auf 2:4. Ein Treffer in das leere ESVK-Gehäuse 30 Sekunden vor dem Ende durch Clarke Breitkreuz stellte dann den Endstand von 2:5 her. Die Fans der Joker, die in dieser Saison schon viel ertragen mussten, verabschiedeten ihre Mannschaft nach Spielende mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Kabine.
KAUFBEUREN. Am Freitag den 06.02.2026, kam es in den frühen Abendstunden im Riederlohweg in Kaufbeuren zu einem Wohnungseinbruchdiebstahl. Zwei unbekannten Täter verschafften sich über die Terrassentüre gewaltsam Zutritt zum Wohnhaus. Im Inneren durchsuchten diese dann die Räumlichkeiten. Während des Einbruchs wurden beide durch die Hauseigentümerin überrascht und flüchteten. Der Entwendungsschaden ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 1000 Euro.
Wer kann Hinweise zu zwei Personen geben die sich zwischen 16.00 – 20.00 Uhr im Riederlohweg unberechtigt aufhielten. Beide Personen waren männlich, dunkel gekleidet, ca. 20 Jahre alt und ca. 170-175 cm groß.
Hinweise werden an die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter 08341-933-0 erbeten.
Kindertraining & Coaching Lydia Jörg: Special für Girls von 12 bis 16 Jahren
Die Faschingstage stehen vor der Tür – eine Zeit voller Spaß, Kostüme und Partys. Damit Girls diese Zeit unbeschwert genießen können, bietet das Kaufbeurer Unternehmen Kindertraining & Coaching Lydia Jörg einen kompakten 90-minütigen Workshop an, der speziell auf die Bedürfnisse und Situationen von Teenagern zugeschnitten ist.
Viele Mädels fühlen sich im Getümmel von Faschingsumzügen oder Partys unwohl, wenn Grenzen überschritten werden. In dem Kurs geht es nicht um Angst, sondern um Ermutigung und Handlungsfähigkeit. Es wird gezeigt, wie man mit einer starken Ausstrahlung und den richtigen Selbstverteidigungstechniken sicher durch die Menge kommt.
Inhalte des Workshops:
Körper & Stimme: Wie stehe ich da? Wie setze ich meine Stimme ein, um unmissverständlich „Stopp“ zu sagen?
Gefahrenerkennung: Situationen frühzeitig einschätzen und intuitiv richtig handeln.
Einfache Verteidigung: Effektive Techniken, um sich aus unangenehmen Griffen oder Distanzlosigkeiten zu befreien.
Grenzen ziehen: Mut gewinnen, die eigenen Bedürfnisse klar zu signalisieren – gerade in der Gruppe.
Alle Details auf einen Blick:
Wann? Samstag, 14. Februar 2026
Uhrzeit: 14:00 – 15:30 Uhr
Wo? TopFit Kaufbeuren
Wer? Mädels im Alter von 12 bis 16 Jahren
Mitzubringen: Bequeme (Sport-)Kleidung, dicke Socken oder Gymnastikschlappen und etwas zu trinken.
in vorderer Reihe von links: Bernhard Buchhorn (Ministerialbeauftragter Schwaben), Martin Höfele (Konrektor), Karin Dängel, Margarete Bauer, Nico Braemer und Ivano Atilja (Schülersprecher), Cornelia Lipinski (Schulleiterin), hinten v.l. Wolfgang Wörl (Verbindungslehrer), Christian Pauli, Wolfgang Kirchmann (Erweiterte Schulleitung), Wolfgang Halbritter (Konrektor). Foto: Sophie-La-Roche-Realschule
Mit drei Projekten im Schuljahr 2024/25 überzeugte die Schulfamilie und konnte innerhalb der Realschulen Schwabens den 1. Platz erzielen
Mit großer Freude nahm die Sophie-La-Roche-Realschule die Urkunde zur Auszeichnung über ihre außerunterrichtlichen Aktivitäten durch den Ministerialbeauftragen für die Realschulen in Schwaben, Ltd. RSD Bernhard Buchhorn, entgegen. Mit drei Projekten im Schuljahr 2024/25 überzeugte die Schulfamilie und konnte innerhalb der Realschulen Schwabens den 1. Platz erzielen.
Das Sportprojekt „fight – smile – love“ der 7. Jahrgangsstufe im Rahmen der Woche Gesundheit und Nachhaltigkeit, in dem Körperbewusstsein, Bewegung und Selbstbestimmung im Mittelpunkt standen. Ziel war es, einen wertschätzenden Umgang mit dem eigenen Körper zu fördern, Freude an Bewegung zu erleben und Selbstbestimmung im eigenen Handeln zu stärken. Das zweite Projekt war die Projektwoche „Alltagskompetenz und Lebensökonomie“ der 8. Jahrgangsstufe, die als selbstorganisiertes Zeltlager mit Angeboten zu Gesundheit, Umwelterziehung und nachhaltigem Konsum durchgeführt wurde, sowie das Projekt „Multimedia meets Musik“, bei dem Schülerinnen und Schüler digitale Collagen zum Konzert „Mass for Peace – The Armed Man“ von Karl Jenkins gestalteten. Diese künstlerischen Bilder wurden dann bei den Aufführungen eines Projektchores in Obergünzburg und Kaufbeuren präsentiert. So unterschiedlich die Projekte sind, sie verbindet der pädagogische Ansatz der Schule und die Vorstellung einer ganzheitlichen Bildung, die Sozialkompetenz stärkt, Raum für Kreativität und echtes Erleben mit allen Sinnen bietet und Talente fördert.
Bei der Spendenübergabe freuten sich (v.l.n.r.) Tobias Streifinger (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Allgäu), Ralf Grath, Claudia Kintrup (beide Geschäftsführende der Lebenshilfe OAL-KF), Birgit Pfeifer (stv. Vorstandsmitglied Sparkasse Allgäu) und Klaus Prestele (Geschäftsführer Lebenshilfe OAL-KF) über die langjährige gute Zusammenarbeit. Foto: Lebenhilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V., Kilian Herbschleb
Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren dankt der Sparkasse Allgäu von Herzen für diese großzügige Unterstützung und die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit
Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren hat eine Spende der Sparkasse Allgäu in Höhe von 6.600 Euro erhalten. Mit dieser wertvollen Unterstützung werden zwei Projekte gestärkt, die den Alltag von Menschen mit Beeinträchtigung bereichern und frühe Förderung möglich machen.
2.000 Euro fließen in die Anschaffung einer mobilen Küche für das Wohnheim in der Kaufbeurer Hans-Böckler-Straße. Künftig können damit auch mobilitätseingeschränkte Bewohner*innen gemeinsam kochen, essen und Feste feiern. Die mobile Küche ermöglicht so nicht nur neue Erfahrungen, sondern stärkt auch die Selbstständigkeit, soziale Begegnungen und sorgt für mehr Genuss im Alltag. Ein Angebot, das praktische Kompetenzen und das Miteinander gleichermaßen fördert.
Der größere Teil der Spende, 4.600 Euro, kommt dem pädagogischen Fachdienst PFIFF zugute, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert. Dieser unterstützt landkreisweit Erzieher*innen in Kitas und Kindergärten, wenn Fragen zur Entwicklung oder zum Verhalten eines Kindes auftreten. PFIFF berät direkt vor Ort, stärkt die Fachkräfte im pädagogischen Alltag und sorgt dafür, dass jedes Kind die individuelle Förderung erhält, die es braucht.
Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren dankt der Sparkasse Allgäu von Herzen für diese großzügige Unterstützung und die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Wir sind stolz, einen so engagierten und regional verwurzelten Partner an unserer Seite zu wissen. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass eine Gesellschaft der gelebten Teilhabe und Vielfalt Wirklichkeit wird“, betont Klaus Prestele, Geschäftsführer der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Kaufbeuren unter der Rufnummer 08341 933-0 entgegen
FRIESENRIED / KAUFBEUREN. Am Dienstag, 03.02.2026, kam es in Friesenried zu mehreren Betrugsversuchen durch sogenannte „falsche Polizeibeamte“. Ein 81-Jähriger erhielt am Nachmittag einen Telefonanruf von einem angeblichen Polizeibeamten. Den Anrufern gelang es unter dem Vorwand, ein Einbrechernetzwerk sei aufgeflogen und der Angerufene stünde auf einer Täterliste, den Geschädigtenzur Übergabe seiner Wertsachen zu veranlassen. Ein vermeintlicher „Ermittler“ nahm eine Münzsammlung im mittleren dreistelligen Wert in Verwahrung.
Am Abend konnte mit der gleichen Masche ein 74-Jähriger dazu gebracht werden, seine EC-Karte herauszugeben. An einem Bankautomaten in Kaufbeuren hoben die Täter anschließend Bargeld im unteren vierstelligen Bereich ab. Zwei weitere Anrufe in Friesenried und Ronsberg blieben erfolglos, da die Angerufenen das Telefonat beendeten, weil ihnen das Betrugsphänomen bekannt war.
Wer konnte am Dienstag zwischen 14:30 Uhr und 15: 45 Uhr im Bereich Friesenried Beobachtungen machen, die zu dieser Tat passen? Wem ist eine dunkel gekleidete Person mit Kapuze aufgefallen, die sich an der Kapelle „Heilige drei Könige“ im Friesenrieder Ortsteil Salenwang aufgehalten hat? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Kaufbeuren unter der Rufnummer 08341 933-0 entgegen.
Die Polizei warnt vor dem Betrugsphänomen „Falsche Polizeibeamte“:
Die Polizei fragt niemals nach PIN, TAN oder Bargeld am Telefon
Übergeben Sie niemals Geld oder EC-/Karten an fremde Personen
Beenden Sie verdächtige Telefonate und rufen Sie selbst bei einer offiziellen Telefonnummer zurück
Nehmen Sie sich Zeit und sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen
Falls Sie Bankkarten oder PINs herausgegeben haben, informieren Sie sofort Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei
Oberbürgermeisterkandidat Oliver Schill und die Stadtratskandidat*innen nehmen jede Anregung ernst und prüfen sie persönlich
Die Grünen Kaufbeuren gehen wieder mit ihrer Kaufbeurer Ideen-Box auf Tour. Die nächsten Halte stehen nun fest: Freitag, 06.02.2026, ab 14 Uhr am Salzmarkt und am Samstag, ab 9 Uhr, auf dem Wochenmarkt Neugablonz.
An beiden Terminen gibt es unsere druckfrische Wahlbroschüre „Wir. Machen. Mehr.“ Auf 72 Seiten zeigen wir, wer wir sind, wofür wir stehen und wie wir unsere Stadt mutig und menschlich gestalten wollen. Zusammen mit Oliver Schill als neuen Oberbürgermeister mit Kompetenz, Erfahrung und Herz. Oliver Schill ist der Oberbürgermeister, den unsere Stadt jetzt braucht.
Am Samstag auf dem Wochenmarkt in Neugablonz wieder mit dabei: Spiele aus dem Jahrmarkt-Kabinett von Michael Maurer aus Aitrang.
Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Ideen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge für Kaufbeuren ganz unkompliziert auf Postkarten zu notieren und in die Ideen-Box einzuwerfen – egal ob große Vision oder kleine Alltagsidee. Oberbürgermeisterkandidat Oliver Schill und die Stadtratskandidat*innen nehmen jede Anregung ernst und prüfen sie persönlich.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren
Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.
Am Dienstagabend kommt der EV Landshut in die Wertachstadt
In der DEL2 steht am Wochenende der erste Nachhaltigkeitsspieltag auf dem Programm. Der ESVK erwartet dazu am Freitagabend zum „Tag der Firmen und Vereine“ die Lausitzer Füchse in der energie schwaben arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag geht es für die Joker dann nach Freiburg. Das Spiel in der Echten Helden Arena beginnt um 18:30 Uhr. Unter der Woche geht es dann auch sogleich weiter, wenn am Dienstagabend der EV Landshut zum Derby in die Wertachstadt kommt. Das erste Bully im Duell mit den Niederbayern ist um 19:30 Uhr.
Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Aus der Kabine:
John Rogl und Jonny Tychonick befinden sich wieder im Eistraining, sind jedoch noch keine Optionen für die Spiele am Wochenende. Vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München stehen Rio Kaiser, Phillip Sinn und Vadim Schreiner für die Spiele gegen Weißwasser und Freiburg zur Verfügung. Zum Wochenstart werden auch Philipp Krening und Nikolaus Heigl in Kaufbeuren erwartet. Vincent Schlenker ist nach überstandener Grippe ebenfalls wieder mit an Bord.
Nicht zur Verfügung stehen weiterhin die verletzten Spieler Henri Kanninen, Joe Cassetti und Dartagnan Joly (dessen Rückkehr sich leider weiter verzögert). Zudem ist Florian Reinwald, wie bereits berichtet, mit der U19-Nationalmannschaft im Einsatz und wird erst zum Heimspiel gegen den EV Landshut wieder eine Option für den Spieltagskader sein.
Aktionen zum Nachhaltigkeitsspieltag:
QR Code Rallye im Stadion
Gewinnspiel
50 Charity DEL2 Spieltagspucks für 20 Euro. Der Erlös der Pucks geht an den Wünschewagen Allgäu/Schwaben
Carpool Challenge
Livestream:
Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.
Die Spende stärkt nicht nur die Verbindung zwischen Schule und Unternehmen, sondern fördert auch den Teamgeist der Schülerinnen und Schüler
Gemeinsam für den Sport: Das Autohaus Singer unterstützt die Sophie-La-Roche-Realschule mit einer großzügigen Spende – einer neuen Tischtennisplatte für die Schule. Die Übergabe fand unter dem Motto „Wenn man miteinander verbunden ist, ist alles einfacher“ statt und wurde von Betriebsleiter Sebastian Lukas, Elisabeth Butosov und dem Auszubildenden Leon Staffen vom Autohaus Singer (von rechts nach links) begleitet.
Schulleitung, SMV, vertreten durch Verbindungslehrer Wolfgang Wörl (rechts im Bild) sowie stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler die beiden Schüler an der Tischtennisplatte Ivano Atlija und Luca Kreuzer (beide Klasse 9d) freuten sich über die neue Möglichkeit, den Schulsport zu bereichern.
Die Spende stärkt nicht nur die Verbindung zwischen Schule und Unternehmen, sondern fördert auch den Teamgeist der Schülerinnen und Schüler.
v.l.n.r.: Markus Trinkwalder (Vorsitzender des Personalrats der Stadt Kaufbeuren), Linde Oberecker (Tafel Kaufbeuren), Gertrud Sauter (Vorsitzende Gratislädle e.V.), OB Stefan Bosse, Angelika Lausser (Generationenhaus), Elka Schad (Generationenhaus), Felix Baumann (Vorstand Personalrat der Stadt Kaufbeuren). Foto: Stadt Kaufbeuren
Seit mehr als 30 Jahren gibt es die durch den Personalrat der Stadt Kaufbeuren ins Leben gerufene Spendenaktion „Restcent“
Hier werden die Cent-Beträge der monatlichen Netto-Gehaltszahlungen aller teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einem Konto gesammelt und am Jahresende an gemeinnützige Organisationen gespendet. Für das Jahr 2025 gingen Spenden zu je 2.045 Euro an das Generationenhaus und das Gratislädle.
Oberbürgermeister Stefan Bosse überreichte den Vertreterinnen der Organisationen im Rathaus jeweils einen Scheck und bedankte sich bei ihnen für das langjährige Engagement. „Ich freue mich, dass wir mit unserer Aktion „Restcent“, die durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erst möglich ist, so wichtige und wertvollen Organisationen und Projekte unterstützen können. Sie tragen wesentlich zum sozialen Miteinander in der Stadt bei“, sagte der OB bei der Übergabe.
Das Generationenhaus ist eine Anlaufstelle für jeden. Für alle Bürger und Bürgerinnen der Stadt Kaufbeuren und auch ihres Umlandes. Egal, welches Geschlecht, welches Alter, ob mit oder ohne Migrations- bzw. Fluchthintergrund, ob mit viel oder wenig Geld, ob mit Einschränkung oder nicht. Das Generationenhaus möchte eine Anlaufstelle bzw. ein Treffpunkt für alle und jeden sein – egal ob alt oder jung.
Ein weiterer, wichtiger Bestandteil der Arbeit im Generationenhaus ist die Freiwilligenagentur „Knotenpunkt“, die sich um die Vermittlung von Ehrenamtlichen kümmert. Der Gratislädle e.V. besteht seit über 25 Jahren und ist Teil der Kaufbeurer Tafel. Hier werden Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützt. Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden, werden gesammelt und in zwei Ausgabestellen in der Äußeren Buchleuthenstraße 6 und der Sudetenstraße 52 an Bedürftige weitergegeben.
Der Business-Podcast: Gastgeber Claus Tenambergen Im Gespräch mit Michael Feistl, (1. Vorsitzender) und Alexandra Scharpf (ehrenamtliche Hospizbegleiterin)
Über das Sterben zu sprechen fällt vielen schwer – und doch gehört es zum Leben. In dieser Podcast-Folge nimmt sich Gastgeber Claus Tenambergen Zeit für genau dieses Thema: für Nähe, Mitmenschlichkeit und das, was wirklich zählt. Im Gespräch mit Michael Feistl, 1. Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V., und Alexandra Scharpf, ehrenamtliche Hospizbegleiterin, geht es um den besonderen Hospizgedanken, um die wertvolle Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter sowie um bewegende Erfahrungen aus der Begleitung von Familien mit sterbenden Angehörigen. Es sind leise, eindrückliche Momente der Begegnung, die zeigen, wie viel Halt, Würde und Menschlichkeit Hospizarbeit geben kann. Gleichzeitig blicken wir auf das Jubiläumsjahr 2026: Der Hospizverein feiert 30 Jahre seines Bestehens – und lädt mit zahlreichen Veranstaltungen, Gesprächen, Kulturformaten und einer besonderen Baumaktion alle Menschen in Kaufbeuren und im Ostallgäu zum Mitfeiern und Mitbegegnen ein. Ein Gespräch, das zeigt, wie besonders der Hospizverein ist, wie sehr der Mensch im Mittelpunkt steht – und wie wichtig es ist, diesen Weg nicht allein zu gehen. Alle Veranstaltungen im Detail unter:https://hospizverein-kf-oal.de/30-jahre-hospizverein.html
Produktion: Claus Tenambergen Datum: Januar 2026 Aufnahmeort: Kaufbeuren
Der Business-Podcast: Gastgeber Claus Tenambergen im Gespräch mit Dr. med. Theresa Schuster (ärztliche Leitung) und Heidi Hailand (pflegerische Leitung)
Was bedeutet gute Begleitung am Lebensende, wenn Heilung nicht mehr möglich ist? Genau darüber spricht Claus Tenambergen in dieser Folge des Kar.Text Business Podcasts mit Dr. med. Theresa Schuster, ärztliche Leitung, und Heidi Hailand, pflegerische Leitung der SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu. Es ist ein warmes, offenes Gespräch über palliative Arbeit, gelebten Teamgeist und Menschlichkeit – über ein multiprofessionelles Miteinander, das schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen begleitet: rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche, kostenfrei für die Betroffenen. Die SAPV arbeitet unter der Trägerschaft des Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu, der im Jahr 2026 sein 30-jähriges Jubiläum feiert. Gleichzeitig blickt die SAPV auf zehn Jahre spezialisierte ambulante Palliativversorgung in der Region zurück. Eine Erfolgsgeschichte mit Herz, getragen von Menschen, die für andere in ihrer letzten Lebensphase da sind. + Alle Veranstaltungen zum Jubiläum im Detail unter: https://hospizverein-kf-oal.de/30-jahre-hospizverein.html
Produktion: Claus Tenambergen Datum: Januar 2026 Aufnahmeort: Kaufbeuren
Mit Beginn der närrischen Tage weist die Stadt Kaufbeuren auf wichtige Verkehrsänderungen sowie veränderte Öffnungs- und Entsorgungszeiten hin
Besonders im Bereich Rosental kommt es rund um die Faschingsfeierlichkeiten zu mehreren Sperrungen. Auch Rathaus und Müllabfuhr passen ihre Zeiten an.
Straßensperrungen im Rosental und Umgebung
Dienstag, 10. Februar und Freitag, 13. Februar
An beiden Tagen ist das Rosental jeweils von 7:00 bis 12:00 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund dafür ist der Aufbau der Bühne für die Open-Air-Party am Lumpigen Donnerstag.
Donnerstag, 12. Februar – Lumpiger Donnerstag
Gleich mehrere Sperrungen betreffen das Rosental am eigentlichen Faschingstag:
11:00 bis 12:00 Uhr: Sperrung wegen des traditionellen Rathaussturms.
15:00 bis 23:00 Uhr: Sperrung wegen der Faschingsparty „Lumpido“.
Diese zweite Sperrung betrifft zusätzlich auch die Kaiser-Max-Straße, die Sedanstraße sowie die Schlosserhalde.
An folgenden Tagen gelten im Rathaus Kaufbeuren eingeschränkte Zeiten:
Donnerstag, 12. Februar 2026: ab 15:00 Uhr geschlossen
Dienstag, 17. Februar 2026: ab 12:00 Uhr geschlossen
Telefonische Anliegen sind ab den jeweiligen Uhrzeiten nicht mehr möglich. Der Einwurf von Unterlagen in die Briefkästen bleibt aber möglich. Kindertageseinrichtungen sind von den Änderungen nicht betroffen.
Müllabfuhr und Wertstoffhof
Auch bei der Müllabfuhr und im Wertstoffzentrum gibt es Anpassungen:
Am Dienstag, 17. Februar 2026, schließen Wertstoffzentrum und Kläranlage um 12:00 Uhr.
Die Müllabfuhr endet an diesem Tag ebenfalls um 12:00 Uhr. Noch nicht geleerte Tonnen werden am Folgetag nachgeholt.
Der Bauhof bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die Abfallbehälter bis spätestens 6:30 Uhr an der Straße bereitzustellen.
Freuen sich gemeinsam mit Vertretern weiterer Herzinfarktnetzwerke über die erneute Akkreditierung: Dr. Simon Delladio vom Herzinfarktnetz Königswinkel-Ausserfern (r.) und Dr. Markus Riedl vom Herzinfarktnetz Kaufbeuren-Ostallgäu (2.v.r.). Foto: Prof. Sebastian Maier, Klinikum St. Elisabeth Straubing.
Wichtige Bestätigung für die Versorgung von Herzinfarkt-Patienten: beide Ostallgäuer Herzinfarktnetzwerke wurden von der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Herzinfarktnetzwerke abermals erfolgreich beglaubigt.
„Wir freuen uns über dieses Zeichen für dauerhaft hohe Qualität in der regionalen Herzinfarktversorgung“, betonen die beiden leitenden Oberärzte der jeweiligen Herzzentren in Kaufbeuren und Füssen, Dr. Markus Riedl und Dr. Simon Delladio. „Die erneute Akkreditierung würdigt die enge und verlässliche Zusammenarbeit zahlreicher Partner entlang der gesamten Rettungs- und Behandlungskette.“
Dazu zählen laut den beiden Kardiologen der Rettungsdienst, die Notaufnahmen, die kardiologischen Fachabteilungen mit Herzkatheterlaboren sowie weiterbehandelnde stationäre und ambulante Strukturen. Ziel sei es, Patientinnen und Patienten mit akutem Herzinfarkt möglichst schnell, koordiniert und leitliniengerecht zu versorgen.
Pionierarbeit in Bayern und Europa
Das Herzinfarktnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu gehört bayernweit zu den ersten akkreditierten Netzwerken. Bereits seit 2011 steht es für klar definierte Abläufe und kurze Entscheidungswege. „Dass unser Netzwerk erneut akkreditiert wurde, zeigt, wie tragfähig die gewachsenen Strukturen sind“, hebt Riedl hervor. „Vor allem die enge Abstimmung zwischen Rettungsdienst, Notaufnahme und Herzkatheterlabor ist entscheidend dafür, dass wir wertvolle Zeit gewinnen – und damit Leben retten können.“
Eine besondere Stellung nimmt auch das Herzinfarktnetzwerk Königswinkel-Außerfern ein. Als grenzüberschreitendes Netzwerk zwischen Deutschland und Österreich gilt es europaweit als Pionierprojekt. „Die erfolgreiche Reakkreditierung bestätigt, dass eine strukturierte Herzinfarktversorgung auch über Ländergrenzen hinweg zuverlässig funktioniert“, stellt Delladio heraus. „Gerade in einer ländlich geprägten Region ist diese enge Vernetzung entscheidend, um Patientinnen und Patienten schnell in ein spezialisiertes Zentrum zu bringen.“
Hohe Anforderungen an Qualität und Zusammenarbeit
Die Akkreditierung durch die Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Herzinfarktnetzwerke ist an klare Qualitätskriterien geknüpft. Dazu zählen unter anderem verbindliche Versorgungspfade, definierte Zeitziele für Diagnostik und Therapie, eine kontinuierliche Qualitätssicherung sowie regelmäßige Fortbildungen und Netzwerktreffen aller beteiligten Berufsgruppen.
„Herzinfarktversorgung ist Teamarbeit“, so Riedl. „Nur wenn alle Beteiligten – vom ersten Notruf bis zur spezialisierten Therapie – ineinandergreifen, können wir eine gleichbleibend hohe Qualität sicherstellen.“
Auch Delladio unterstreicht die Bedeutung der Netzwerkarbeit: „Die Akkreditierung ist kein Selbstzweck, sondern ein Instrument, um Abläufe regelmäßig zu überprüfen und weiterzuentwickeln – immer mit Blick auf die Sicherheit der Patientinnen und Patienten.“
Service: So erkennen Sie einen Herzinfarkt und reagieren richtig
Warnzeichen für einen Herzinfarkt sind:
Plötzliche Brustschmerzen,
Atemnot
starkes Enge- oder Druckgefühl im Brustkorb oder
Schmerzen mit Ausstrahlung in Arm, Rücken oder Kiefer sind Warnzeichen eines Herzinfarkts.
In diesen Fällen sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden.
Sabine Natterer (stehend) von Sabines Igel-Reha erklärt den Gästen der BRK Tagespflege Stiftsterrassen anschaulich das Leben der Igel. Der Igel „Dotty“ durfte sogar vorsichtig gestreichelt werden. Foto: Helga Lehmann
Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren
Einen besonderen Besuch erlebten die Gäste in der Tagespflege Stiftsterrassen des BRK Kreisverband Ostallgäu. Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren. Mit viel Fachwissen brachte sie den Anwesenden die faszinierende Welt der Igel näher.
Alle die wollten, durften – geschützt durch Handschuhe – den Igel vorsichtig streicheln. Währenddessen erzählte Sabine Natterer anschaulich über die Lebensweise der stacheligen Tiere und beantwortete zahlreiche Fragen. Dabei wurde deutlich, wie bedroht der Igel mittlerweile ist: Während es in den 1970er-Jahren noch rund zehnmal so viele Igel gab wie heute, sind ihre Bestände stark zurückgegangen. Igel sind nachtaktive Einzelgänger. Ist ein Tier tagsüber unterwegs, deute dies meist auf Krankheit oder Not hin, erklärte sie.
Auch über Ernährung und Fortpflanzung informierte Sabine Natter: Igel fressen vor allem Insekten, aber auch Eier, Mehlwürmer sowie geeignetes Katzenfutter mit hohem Fleischanteil ohne Getreide und Gelee. Ein- bis zweimal im Jahr bekommen sie Nachwuchs, meist drei bis fünf Jungtiere. Ein ausgewachsener Igel trägt beeindruckende 5.000 bis 8.000 Stacheln. „Der Igelbesuch war für alle Beteiligten eine schöne Abwechslung und hat den Schutz dieser wichtigen Wildtiere ins Bewusstsein gerückt“, so Helga Lehmann, Leitung der Tagespflege.
Nächster Termin ist Donnerstag, 05.02.2026, ab 9 Uhr am Salzmarkt.
Die Grünen Kaufbeuren gehen mit ihrer Kaufbeurer Ideen-Box auf Tour und machen Halt auf den Wochenmärkten der Stadt. Nächster Termin ist Donnerstag, 05.02.2026, ab 9 Uhr am Salzmarkt.
Besonders an diesem Termin: Unser Stand wird begleitet von Spielen aus dem Jahrmarkt-Kabinett von Michael Maurer aus Aitrang sowie einer Gebärdensprachdolmetscherin, damit wirklich alle mitmachen können.
Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Ideen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge für Kaufbeuren ganz unkompliziert auf Postkarten zu notieren und in die Ideen-Box einzuwerfen – egal ob große Vision oder kleine Alltagsidee. Unser Oberbürgermeisterkandidat Oliver Schill und die Stadtratskandidat*innen nehmen jede Anregung ernst und prüfen sie persönlich.
Komm vorbei, sag Hallo, bring Deine Idee ein – und gestalte Kaufbeuren aktiv mit. Wir freuen uns auf viele Impulse!
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren
Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.
Jeden Mittwoch ab 17 Uhr bietet die Firma Sandler Energie für Gebäude aus Kaufbeuren einen interaktiven Livestream an. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Antworten auf Fragen rund um nachhaltige Heiztechnik und energetische Sanierung. Das Format richtet sich an Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, Planer sowie alle, die sich für moderne Energielösungen interessieren.
Moderiert wird der Stream von den Geschäftsführern Benjamin und Martin Sandler, die sowohl technische Hintergründe verständlich erklären als auch auf individuelle Anliegen eingehen. Jeden Mittwoch stehen sie live Rede und Antwort – unkompliziert und ohne Anmeldung.
Einmal im Monat erweitert ein Spezialthema den Livestream um zusätzliche Perspektiven, etwa zu Fördermöglichkeiten, gesetzlichen Neuerungen oder innovativen Heizsystemen.
Nächster Termin: Mittwoch, 4. Februar 2026, um 16:55 Uhr
Der nächste Livestream findet am Mittwoch, den 4. Februar, statt. Beginn ist um 17:00 Uhr.
Fragen stellen und Erinnerungen aktivieren
Fragen können direkt während der Sendung gestellt werden. Wer regelmäßig teilnehmen möchte, kann sich optional an den Livestream erinnern lassen – eine kurze E-Mail vor jeder Sendung genügt, um nichts zu verpassen. Das Angebot ist kostenfrei und ohne Registrierung zugänglich – eine Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen der Heizungsbranche verständlich erklärt zu bekommen.
Eine Reise voller Überraschungen – Faschingsverein feiert mit Herz und Humor
Mit langanhaltendem Applaus und vielen lachenden Gesichtern feierte das Publikum am Freitagabend die Premiere der Jubiläumsshow des Faschingsvereins „Aufbruch-Umbruch“. Die Stimmung im ausverkauften Stadtsaal war von Beginn an ausgelassen, das Publikum ließ sich sofort mitreißen. Der Auftakt der Show – ein humorvoll inszenierter Aufbruch zum Memminger Flughafen – erwies sich als gelungene Idee und sorgte gleich zu Beginn für viele Lacher.
Vom Urlaubsflug zum Inselabenteuer
Was als Flucht vor dem Faschingsstress begann, entwickelte sich auf der Bühne zu einer abenteuerlichen Geschichte: Die Protagonisten, ursprünglich auf dem Weg in den Urlaub, stranden nach einem Flugzeugabsturz auf einer abgelegenen Insel. Dort treffen sie auf skurrile Charaktere, überraschende Ereignisse – und auf jede Menge Chaos, das mit viel Witz und Kreativität dargestellt wurde.
Musik, Tanz, Satire und Artistik wechselten sich in hohem Tempo ab. Ob Gardetanz, Akrobatik, Comedy oder Gesang – das Programm bot viel Abwechslung und zeigte das breite Können der Mitwirkenden.
Ein Abschied mit Standing Ovations
Für einen bewegenden Moment sorgte Regisseur und Schauspieler Jürgen Richter. In einer persönlichen Ansprache verabschiedete er sich von seiner langjährigen Bühnenfigur „Hausl“. Nach vielen Jahren im Kittel erklärte er: „Es ist an der Zeit, diese Rolle in Rente zu schicken.“ Das Publikum dankte ihm mit stehenden Ovationen für seine Leidenschaft und seinen Beitrag zur Vereinsgeschichte.
Ehrung für jahrzehntelanges Engagement
Ein weiterer emotionaler Höhepunkt des Abends war die Ehrung von Günther „Güschi“ Seydel. Für sein 40-jähriges ehrenamtliches Engagement im Verein erhielt er eine Auszeichnung vom Bund Deutscher Karneval. Sichtlich bewegt bedankte sich Seydel bei seinem Team und seiner Familie für die jahrelange Unterstützung.
Weitere Termine nicht verpassen
Wer die Premiere verpasst hat, hat noch Gelegenheit, die Show live zu erleben. Weitere Aufführungen finden am 6. Februar um 19:30 Uhr sowie am 7. Februar um 18:00 Uhr im Stadtsaal Kaufbeuren statt. Restkarten gibt es im Vorverkauf bei „Hyma-Laya“ in der Kaiser-Max-Straße oder an der Abendkasse – solange der Vorrat reicht.
KiKolino, ein kleiner Kobold mit einer Vorliebe für Töne mit Zimtzucker und Schlagsahne, bekommt besonderen Besuch: Seine Cousine KiKilina kommt vorbei – und sie bringt nicht nur gute Laune, sondern auch einen Schatz mit. Denn KiKilina kennt sich in der Welt der Oper bestens aus und möchte diese mit ihrem Cousin und dem jungen Publikum teilen.
Oper spielerisch entdecken
Beim Familienkonzert „KiKolino und KiKilina“ stehen nicht nur bekannte Werke großer Komponisten auf dem Programm – darunter Bach, Mozart, Donizetti, Beethoven, Purcell, Bernstein und Chopin – sondern auch das aktive Erleben der Musik. Das Publikum darf mitmachen, mitgestalten und erfährt ganz nebenbei, wie Oper funktioniert und was hinter den Kulissen passiert.
Das Konzert ist offen für alle Altersgruppen und richtet sich besonders an Familien, die klassische Musik gemeinsam entdecken möchten.
Hochkarätige Besetzung
Die Sopranistin Lydia Teuscher übernimmt die Rolle der KiKilina. Sie war u.a. Ensemblemitglied der Semperoper Dresden und gastierte mit lyrischen Hauptrollen an renommierten Opernhäusern weltweit – darunter die Bayerische Staatsoper, das Opernhaus Zürich, das Bolshoi Theater und die Staatsoper Berlin.
Am Klavier begleitet sie Anne Schätz als KiKolino. Die Pianistin ist nicht nur in der Kammermusik zuhause, sondern engagiert sich besonders in der musikalischen Bildung von Kindern. Sie arbeitet als Dozentin und leitet das Kindermusikfest der Neuen Bachgesellschaft.
Kaufbeurens amtierender Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: CSU Kaufbeuren
Bosse: „Wir hatten über die Jahre so viel Geld eingesetzt, dass die Bauabteilung die Mittel teilweise gar nicht verbrauchen konnte.“
Innerhalb der letzten 10 Jahre hat Kaufbeuren die Rekordsumme von über 310 Millionen Euro investiert. Oberbürgermeister Stefan Bosse blickt auf zahlreiche Projekte, die die Stadt seit 2016 verwirklicht hat.
Seit 2016 wurden insbesondere folgende Schulen konsequent saniert und ausgebaut:
Jakob Brucker Gymnasium
Adalbert-Stifter-Grundschule
Generalsanierung Berufsfachschule für Glas und Schmuck
Ausbau Konradinschule zur Ganztagsschule mit Mensa
Energetische Sanierung Sophie-la-Roche Realschule
Gustav-Leutelt Schule
Ludwig-Reinhard Schule
Turnhalle Krautlussweg
Auch in anderen Bereichen wurde kräftig investiert:
Hohe Zuwendungen an Kindertagesstätten freier Träger
„Wir hatten über die Jahre so viel Geld eingesetzt, dass die Bauabteilung die Mittel teilweise gar nicht verbrauchen konnte. Bis zum Jahr 2024 hatten wir deshalb ständig gewaltige Haushaltsreste vor uns hergeschoben.“
Im Vergleich der 25 kreisfreien Städte in Bayern lag Kaufbeuren die letzten 10 Jahre durchgängig auf dem letzten Platz bei der Steuerkraft. Bei den Bauinvestitionen (je Einwohner) war die Stadt dagegen teilweise sogar auf Platz 1, hat also (je Einwohner) mehr investiert als jede andere kreisfreie Stadt in Bayern:
Ranking – kreisfreie Städte – Baumaßnahmen je EW:
2024: 2
2023: 4
2022: 8
2021: 10
…
2019: 1
…
2016: 10
Aktuell müssen alle Kommunen massiv sparen. Trotzdem werden auch 2026 in Kaufbeuren noch über 28 Millionen Euro investiert.
Möglich war dieser „Investitions-Booster“ durch das kreative Ausnutzen aller Zuschussmöglichkeiten. Kaufbeuren hatte in den vergangen Jahren überdurchschnittliche Förderungen erhalten können, weil die Stadt als „Raum mit besonderem Handlungsbedarf eingestuft worden war.
Laut OB Bosse arbeitet Kaufbeuren daran, schnellstmöglich seine Investitionskraft wieder zu stärken. „Das Programm der Stabilisierungshilfen des Freistaates Bayern bedeutet jetzt schon einen starken Lichtblick am Ende des Tunnels“ gibt sich Bosse zuversichtlich für die nächsten Jahre.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: CSU-Ortsverband Kaufbeuren vertreten durch die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried, 87600 Kaufbeuren.
Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Gesellschaftlicher Wandel spiegelt sich in Personenstandszahlen
Im Jahr 2025 verzeichnete das Standesamt Kaufbeuren nicht nur eine stabile Bevölkerungszahl, sondern auch auffällige Entwicklungen bei den Kirchenaustritten. Insgesamt traten 460 Menschen aus einer Religionsgemeinschaft aus – exakt so viele, wie im selben Jahr in Kaufbeuren auch verstarben.
Katholische Kirche besonders betroffen
Den größten Anteil an Kirchenaustritten hatte die römisch-katholische Kirche mit 293 Personen. Bei diesen machten Männer mit 150 Austritten einen minimal höheren Anteil aus als Frauen (140). Kinder waren mit nur drei Austritten kaum vertreten. Die monatlichen Zahlen zeigen einen deutlichen Anstieg zum Jahresende: Im Dezember traten 37 Personen aus der katholischen Kirche aus – der höchste Monatswert des Jahres.
Evangelische Kirche mit 161 Austritten
Auch die evangelische Kirche verzeichnete zahlreiche Austritte. Von den 161 Personen waren 99 männlich, 62 weiblich. Kinder unter 14 Jahren traten auch hier nicht aus. Auffällig ist, dass der höchste Wert mit 18 Austritten im November lag.
Weitere Religionen kaum betroffen
Aus sonstigen Religionsgemeinschaften traten nur sechs Personen aus. Diese verteilten sich gleichmäßig auf Männer und Frauen, Kinder waren nicht betroffen.
Geburten und Sterbefälle: Die Zahlen dahinter
Ein Blick auf die weiteren Zahlen des Standesamts zeigt:
Geburten insgesamt: 856
Sterbefälle: 907
Eheschließungen: 259, darunter 8 gleichgeschlechtliche
Einwohnerentwicklung: leichter Anstieg von 48.155 auf 48.244
von links nach rechts: Markus Mölzer (Roundhouse), Leif Würtz (Linara), Daniel Fischer (Wood&Wire Event), Marc Pohl (Linara). Foto: Linara
Gemeinsam mit den Eventagenturen wood&wire-event und ROUNDHOUSE Eventagentur wird Linara das Kulturprogramm in Kaufbeuren auch im Jahr 2026 unterstützen
Die Kultur ist ein wichtiges Gut für das Miteinander, und Linara unterstützt engagierte Menschen in der Region, um dieses Gut zu bewahren. Das in der Region bekannte Unternehmen, spezialisiert auf hochwertige Wintergärten, Terrassendächer, Fenster und Haustüren, hat seine Partnerschaft verlängert: Gemeinsam mit den Eventagenturen wood&wire-event und ROUNDHOUSE Eventagentur wird Linara das Kulturprogramm in Kaufbeuren auch im Jahr 2026 unterstützen.
Ziel der Kooperation ist es, den Menschen vor Ort Raum für Begegnung und Austausch zu schaffen – abseits von digitalen Bildschirmen und mitten im Herzen der Stadt.
„Gerade in gesellschaftlich schwierigen Zeiten braucht es Raum für Begegnung“, sagt Linara-Marketingleiter Marc Pohl. „Es geht darum, das Miteinander zu stärken. Das dafür hoch relevante kulturelle Angebot darf trotz knapper öffentlicher Kassen nicht wegsterben.“
Schon jetzt können sich alle Bürger aus Kaufbeuren und der Umgebung auf ein spannendes Jahr freuen: Von Faschingsveranstaltung über Kneipenfestival bis Altstadtsommer – das Programm für 2026 wird wieder vielfältig und richtet sich an Jung und Alt.
Solch ein Angebot ist nicht selbstverständlich, sondern funktioniert nur, wenn sich von Privatpersonen über Stadt bis Unternehmen alle einbringen. Bei Linara ist dieses Engagement Teil der Unternehmenskultur. Denn Linara gestaltet nicht nur private Eigenheime mit exzellenten Produkten, sondern übernimmt Verantwortung für das soziale Herz der Region.
Die fünfte Jahreszeit lebt von Musik, Humor und Überraschungen. Inmitten bunter Umzüge und ausgelassener Feste sorgt ein außergewöhnlicher Künstler für Aufmerksamkeit: das „One-Man-Orchestra“. Hinter dem Namen steckt ein Musiker, der alleine spielt – und dabei klingt wie eine ganze Kapelle.
Samstag, 14.02.2026 um 11 Uhr in ROMI’S Märzenburg.
Eintritt frei. Reservierung unter 0152 53000875. Kostümierung erwünscht.
Am Donnerstag, 12. Februar 2025, von 09.30 Uhr bis 12.30 Uhr
Ein Pflichttermin im Kaufbeurer Faschingskalender: Die bunte Weiberfaschingsparty mit Weißwurstfrühstück im Seniorenheim Heinzelmannstift.
Am Donnerstag, 12. Februar 2025, von 09.30 Uhr bis 12.30 Uhr tritt traditionell die Garde der Türkheimer Wertachfunken mit Garde- und Showtanz auf, es tummeln sich jede Menge echte und falsche Prinzessinnen und Prinzen, Star-Ballonkünstler Tobi van Deisner verzaubert das Publikum mit seiner Show, es wird getanzt und gesungen und das Team Heinzelmannstift hat sich auch noch einige ganz besondere Überraschungen ausgedacht.
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Kaufbeurer Initiative – Buron.de
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Bündnis90/Die Grünen
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Stephanie Bittner
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Die Fachakademie für Sozialpädagogik in Kaufbeuren lädt am Freitag, den 6. Februar 2026 um 16:30 Uhr herzlich zu einem Informationsvortrag ein.
An diesem Abend erhalten interessierte Besucher einen umfassenden Einblick in die Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher, die beruflichen Perspektiven und das breit gefächerte Unterrichtsangebot.
Bereits ab 14.00 Uhr feiert der Bildungsort in der Adolph-Kolping Straße 3 sein 70 jähriges Bestehen und die Fachakademie ihr 10 jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass präsentiert sich das gesamte Schulhaus mit Aktionen für Groß und Klein, die von Schülern und Studierenden gestaltet werden. Diese geben einen lebendigen Eindruck davon, wie vielseitig und praxisnah die Ausbildung an der Fachakademie gestaltet ist.
Erfahren Sie, welche spannenden beruflichen Möglichkeiten der Erzieherberuf bietet, und lernen Sie die Fachakademie persönlich kennen. Denn eins ist sicher: Mit der Entscheidung für diesen Herzensberuf ist eine Jobgarantie sicher! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: “Nach einer 5-Tore-Führung fühlt sich dieses Unentschieden wie eine Niederlage an.“
Mit dem Ziel der Wiedergutmachung der Niederlage in der Hinrunde traten die Kaufbeurer Handballer am Sonntag vor heimischem Publikum gegen den TSV Sonthofen an. Zur ungünstigen Parallel-Anwurfzeit mit der deutschen Nationalmannschaft um 18:00 Uhr stand für die SG ein Vier-Punkte Spiel des Achtplatzierten gegen den Zehnten an.
Das Spiel begann zunächst ausgeglichen. In der ersten Viertelstunde konnte sich keines der beiden Teams absetzen (9:9). Zu diesem Zeitpunkt lief der Kaufbeurer Angriff gut an. Leider konnte in der Abwehr kaum ein Weg gefunden werden, um die Sonthofener Angriffe zu unterbinden. So war es auch die Kaufbeurer Offensive, die durch ihre Effizienz die SG in der 18. Minute mit 12:10 in Führung brachte.
Nach einer Auszeit der Gäste konnten sie zwar zunächst auf 15:15 ausgleichen, zur Halbzeit stellten die Hausherren jedoch auf 17:15. Auch aus der Kabine kamen die Wertachstädter besser und konnten ihren Vorsprung bis in die 34. Spielminute auf 20:15 erweitern. Es zeigten sich aber auch weiterhin Probleme des Zusammenspiels von Abwehr und Torwart bei der SG. Die vielen Gegentore verhinderten, dass man den Sonthofenern noch weiter davonziehen konnte.
Nach 45 gespielten Minuten fand der TSV den Anschluss zum 26:25. Unkonzentriertheiten im davor so sicheren Angriff eröffneten den Gästen Räume, die sie ein ums andere Mal nutzten. Sechs Minuten vor Schluss glichen die Sonthofener dann zum 31:31 aus. 50 Sekunden vor Ende ging der TSV dann noch in Führung, jedoch konnte die SG zum Endergebnis von 35:35 15 Sekunden vor Schluss ausgleichen.
Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: “Nach einer 5-Tore-Führung fühlt sich dieses Unentschieden wie eine Niederlage an. Wir haben heute nicht den nötigen Einsatz in der Abwehr gebracht und konnten so das Sonthofener Spiel nicht konsequent stören. Der gute Angriff hat uns letztlich einen Punkt gerettet. Jetzt müssen wir uns auf das Spiel gegen Partenkirchen vorbereiten. Da muss ein Sieg her!”
Als erste Kaufbeurer Mannschaft stand am Sonntag die männliche D-Jugend zuhause auf der Platte. Sie konnten sich gegen Gröbenzell (28:24) durchsetzen, mussten sich aber gegen Fürstenfeldbruck mit 23:21 geschlagen geben.
Gleichzeitig konnte die männliche C-Jugend mit einer starken Abwehrleistung den ersten Saisonsieg gegen die SG Kempten-Kottern sichern. Das Team von Jakob Salzer und Werner Schenk rang den Hausherren einen 24:29-Sieg ab. Endlich konnten sich die Jungs nach einigen Rückschlägen mit einer starken Leistung und einem Sieg belohnen.
In der heimischen Turnerstraße besiegte die zweite Mannschaft den TSV Pfronten. Das Team von Christian Schelb gewinnt nach vier Niederlagen in Folge unspektakulär, aber verdient mit 35:26. Auch die zweite Herrenmannschaft kann sich damit endlich wieder für die Trainingsarbeit mit Punkten belohnen.
Zwischen den Herrenspielen unterlag die weibliche B-Jugend dem TV Gundelfingen. Unkonzentriertheiten im Angriff bescheren der SG eine 31:33-Niederlage gegen den direkten Tabellennachbarn.
Am 5. Februar 2026 um 19 Uhr im Grünen Wohnzimmer Kaufbeuren
Bildung ist der Schlüssel für eine lebenswerte und zukunftsfähige Stadt. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bürgermeister Oliver Schill lädt ein“ findet am 5. Februar 2026 um 19 Uhr im Grünen Wohnzimmer Kaufbeuren die Dialogveranstaltung „Bildung 4.0 in Kaufbeuren“ statt.
Bürgermeister Oliver Schill lädt Bürgerinnen und Bürger, Fachkräfte, Eltern sowie Engagierte aus Bildung, Wirtschaft und Politik ein, gemeinsam über die Bildungszukunft Kaufbeurens zu diskutieren. Eingeladen sind zwei ausgewiesene Experten der Kaufbeurer Bildungs- und Schullandschaft: Arthur Müller, Schulleiter und Bildungsbeauftragter des Stadtrats, sowie Gerald Reglin, Schulleiter und Stadtratskandidat bei der Kommunalwahl 2026.
„Bildung ist die Grundlage für eine lebenswerte Stadt. Wir müssen schon heute die Weichen für morgen stellen. Ich freue mich auf den Austausch mit unseren Experten, um gemeinsam Ideen für eine moderne Bildungslandschaft in Kaufbeuren zu entwickeln“, sagt Bürgermeister Oliver Schill.
Im Sofa-Gespräch diskutieren Bürgermeister und die beiden Experten über zentrale Fragen der Bildungsentwicklung: Von frühkindlicher Bildung über Schule, Ganztagsbetreuung und Digitalisierung bis hin zu Demokratieerziehung und Erwachsenenbildung. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, sich mit Fragen, Anregungen und eigenen Erfahrungen aktiv einzubringen.
Themen des Abends sind unter anderem:
Standortfaktor Bildung: Kaufbeuren als Familien- und Bildungsregion attraktiv und zukunftsfähig gestalten
Stadtentwicklung & Gesamtkonzept: Infrastruktur für Kindergärten, Schulen und Ganztagesbetreuung langfristig planen
Ganztagesbetreuung ab 2026/2027: Rechtsanspruch, Betreuungsquoten, Qualität und Fördermittel
Digitalisierung & KI in Bildungseinrichtungen: Aktueller Stand und Perspektiven für Schulen
Demokratieerziehung von Anfang an: Mitwirkungsmöglichkeiten für Grundschulkinder
Unterstützungskräfte an Schulen: FSJ, Ehrenamt, Sprach- und Lesepaten
Berufsorientierung & Erwachsenenbildung: Angebote an Schulen und in nichtstädtischen Einrichtungen
Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren, Impulse zu geben und gemeinsam die Bildungszukunft Kaufbeurens mitzugestalten.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren
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HÖBEL zum neunten Mal auf der bauplus: Gratis Dach-Check und Einblicke ins neue Wohnprojekt
Der HÖBEL Bau-Service ist auch 2026 wieder auf der bauplus in Kaufbeuren vertreten. Seit 2016 gehört HÖBEL zum festen Kreis der Aussteller – durch die pandemiebedingten Messepausen ist es in diesem Jahr jedoch erst die neunte Teilnahme. Für das Familienunternehmen ist die bauplus damit weit mehr als ein Pflichttermin: Sie ist ein Ort des persönlichen Austauschs, der ehrlichen Beratung und der Begegnung auf Augenhöhe.
Im Mittelpunkt des Messestands steht das Thema Dachsanierung. HÖBEL zeigt, wie aus einer ersten Einschätzung ein durchdachtes, langlebiges Ergebnis wird – mit fachlicher Kompetenz, Erfahrung aus der Praxis und einem offenen Ohr für die individuellen Fragen der Besucherinnen und Besucher. Passend dazu bietet das Unternehmen ein exklusives Messeangebot: Wer direkt auf der bauplus einen Termin vereinbart, erhält einen kostenlosen Dachcheck im Wert von 500 Euro. Dabei wird das eigene Hausdach fachlich geprüft und mögliche Sanierungsbedarfe werden transparent aufgezeigt – eine fundierte Grundlage für alle weiteren Entscheidungen.
Ergänzt wird der Messeauftritt durch die Kollegen der Höbel Immobilien GmbH, die das neue Wohnprojekt „Wohnen an den Wertachauen“ in Rieden-Zellerberg vorstellen. In der Zellerstraße 30 und 31 entstehen zwei moderne Häuser mit insgesamt 20 Wohnungen und gemeinsamer Tiefgarage. Die 2- und 3-Zimmer-Wohnungen – teilweise barrierefrei – verfügen jeweils über Terrasse oder Balkon. Die Penthouse-Wohnungen bieten großzügige Dachterrassen mit umlaufendem Außenbereich. Aufzüge führen in beiden Häusern vom Keller bis ins Penthouse, jeder Wohnung ist ein eigener Kellerraum zugeordnet. Wasch- und Trockenräume, eine energieeffiziente Bauweise sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach runden das Konzept ab. Die ruhige, sonnige Lage inmitten der Natur bei gleichzeitig guter Anbindung über die B12 macht das Projekt besonders attraktiv.
Auch innerhalb der Ernst Höbel GmbH werden derzeit wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Mit Nina und Jana Höbel wächst die nächste Generation schrittweise in die Geschäftsleitung hinein. Beide übernehmen zunehmend Verantwortung und werden dabei eng von Werner und Sylvia Höbel begleitet. „Wir sind stolz und dankbar, dass unsere Töchter unser Unternehmen weiterführen möchten – das ist keineswegs selbstverständlich“, betonte Werner Höbel beim Neujahrsempfang. „Wir denken noch nicht ans Aufhören, geben aber bewusst Aufgaben weiter.“
Unterstützt wird die Geschäftsleitung künftig von Matthias Reis, der zum technischen Geschäftsführer berufen wurde. Als langjähriger Leiter Hochbau kennt er das Unternehmen, seine Werte und seine Arbeitsweise seit vielen Jahren. „Gerade deshalb freuen wir uns, diesen wichtigen Schritt gemeinsam mit ihm zu gehen“, so Werner Höbel.
Unachtsamkeit und Fahrerflucht führen zu hohen Sachschäden – Polizei ermittelt
Unfallflucht nach Kollision vor Gaststätte
KAUFBEUREN. Am Samstag gegen 18 Uhr stieg ein bislang unbekannter Fahrer nach dem Verlassen einer Gaststätte in der Hans-Böckler-Straße in sein Fahrzeug und rangierte aus einer Parklücke. Dabei touchierte er ein geparktes Auto und verursachte rund 500 Euro Schaden. Ohne sich um den Vorfall zu kümmern, entfernte sich der Fahrer vom Unfallort. Zeugen konnten das Kennzeichen notieren und informierten die Polizei. Die Ermittlungen laufen.
Missachtete Vorfahrt: Drei Fahrzeuge in Unfall verwickelt
PFORZEN. Ein 83-jähriger Autofahrer aus dem Unterallgäu übersah am Samstagnachmittag ein Stoppschild, als er von Zellerberg kommend in Richtung Neugablonz fuhr. Ohne anzuhalten überquerte er die vorfahrtsberechtigte Kreisstraße 6. Dabei kam es zur Kollision mit einem 39-jährigen Fahrer, dessen Wagen in ein weiteres Fahrzeug geschleudert wurde. Der dritte Beteiligte, ein 55-Jähriger, hatte ordnungsgemäß am Stoppschild gewartet. Verletzt wurde niemand, jedoch entstand ein Gesamtschaden von rund 25.000 Euro. Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Unfallverursacher muss mit einer Bußgeldanzeige und einem Punkt in Flensburg rechnen.
Unfallflucht auf Supermarktparkplatz in Kaufbeuren
KAUFBEUREN. Beim Ausparken auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Augsburger Straße touchierte ein 85-jähriger Fahrer am Samstagnachmittag ein geparktes Fahrzeug. Ohne anzuhalten fuhr er davon. Allerdings beobachteten Zeugen den Vorfall, notierten das Kennzeichen und informierten die Polizei. Die Beamten konnten den Unfallverursacher ermitteln – an seinem Auto wurden frische Unfallspuren festgestellt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 2.500 Euro. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.
Abbiegefehler führt zu Kollision mit Totalschaden
KAUFBEUREN. Eine 59-jährige Fahrerin wollte am Samstag von der Augsburger Straße nach links in die Moosmangstraße abbiegen und übersah dabei ein entgegenkommendes Fahrzeug eines 42-jährigen Kaufbeurers. Es kam zum Zusammenstoß – verletzt wurde niemand, jedoch erlitten beide Fahrzeuge Totalschaden. Die Höhe des Sachschadens wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Verursacherin erwartet eine Bußgeldanzeige.
Wünschenswertes, notwendige Ziele und grundsätzliche Einstellungen prägen die Wahlprogramme der Parteien und Gruppierungen zur Kommunalwahl.
Die kommenden Infostände bietet die SPD Kaufbeuren deshalb mit dem Schwerpunkt Wahlprogramm: „Unsere Ziele für Kaufbeuren“ an.
Zu folgenden Zeiten informieren Stadträte und Kandidierende zu Themen wie Stadtwachstum, Wirtschaftsförderung, Umweltschutz und Kinderbetreuung:
Donnerstag, 5.2.2026 von 9-12.30 Uhr parallel zum Wochenmarkt in der nur wenige Meter entfernten SPD-Geschäftsstelle, Am Breiten Bach 8. Hier erwarten die Besucher*innen auch Kaffee, Tee und Kuchen.
Freitag, 6.2. von 14 bis 16 Uhr am Tastmodell gegenüber Neptunbrunnen
Samstag, 7.2.2026 von 9-12.30 Uhr auf dem Wochenmarkt in Neugablonz am Neuen Markt.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: SPD-Ortsverein Kaufbeuren, vertreten durch die Vorsitzenden Catrin Riedl und Pascal Lechler, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren
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Überreichung einer Übungsbrandmeldeanlage an die Freiwillige Feuerwehr Hirschzell. Foto: Firma Minck
Ein Übungswerkzeug, das auf den Einsatz im Zusammenhang mit einer ausgelösten Brandmeldeanlage von den Einsatzkräften vorbereitet
Kürzlich fand im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Hirschzell die Übergabe einer Übungsbrandmeldeanlage statt, die von der Fa. Minck Elektro- u. Fernmeldetechnik realisiert wurde. Diese Anlage ersetzt ein einfaches Schaumodell das die Mitglieder der Feuerwehr Hirschzell aus Gebrauchtteilen zur Ausbildung erstellt hatten.
Den Wunsch nach einer realistischeren Übungsmöglichkeit des relativ komplexen Einsatzablaufes einer ausgelösten Brandmeldeanlage, nahmen Mitglieder der Feuerwehr Hirschzell zum Anlass mit Mitarbeitern der Firma Minck, mit denen sie beruflich zu tun hatten, die Möglichkeit zur Realisierung einer solchen Anlage zu erörtern.
Die Geschäftsführung der Fa. Minck erklärte sich erfreulicherweise umgehend bereit das bisherige Schaumodell in einem Azubi-Projekt zu einer funktionsfähigen Brandmeldeanlage auszubauen. Diese ist mit allen Komponenten bestückt, die während eines Einsatzes im Zusammenhang mit einer ausgelösten Brandmeldeanlage von den Einsatzkräften bedient werden müssen. Damit verfügt die Feuerwehr Hirschzell, die als kleinere Ortsteilfeuerwehr eher selten mit der Alarmierung zu einem Objekt mit ausgelöster BMA gefordert ist, über ein Übungswerkzeug das die Handhabung solcher Einsätze in Zukunft deutlich sicherer ermöglicht. Natürlich könnten bei Bedarf auch andere Feuerwehren des Stadtfeuerwehrverbandes dieses Modell für ihre Ausbildung bei der Feuerwehr Hirschzell anfordern.
Wir, von der Freiwilligen Feuerwehr Hirschzell bedanken uns nochmals recht herzlich bei der Fa. Minck für die unproblematische Realisierung des Projektes.
Auf dem Foto: von links nach rechts:
Stella Ponticiello, Brigitte Reiniger-Faden, Schülersprecher Ivano Atilja, Nico Braemer, Schulleiterin Cornelia Lipinski. Foto: Daniela Schindele
Eine Spende in Höhe von 2400 Euro
Eine Spende in Höhe von 2400 Euro überreichte die Schulfamilie der Sophie-La-Roche-Realschule auch dieses Jahr wieder mit großer Freude an Brigitte Reininger-Faden, Gründerin und Vorsitzende des Vereins „Nepal Medical Careflight e.V.“. Die Realschule unterstützt seit Jahren den Verein. Schulleiterin Cornelia Lipinski, die im April 2025 selbst vor Ort in Nepal war, weiß Erlös und Spenden aus Weihnachtsbasar und Konzert bestens investiert – sei es für dringend benötigtes Schulmaterial für zwei Schulen, die der Verein im Humla-Gebiet im Nordwesten von Nepal gebaut hat, oder für das Mutter-Kind-Haus, das Nepal-Medical-Careflight ebenfalls unterhält. Das Engagement des Vereins bietet den Kindern Hoffnung und Perspektive – für eine bessere Zukunft in ihrer Heimat.
Leiten seit Januar 2026 zu dritt das Kolping-Bildungswerk in der Diözese Augsburg: Björn Panne, Kirsten Kotter und Werner Moritz. Foto: Die Kolping Akademie
Die Kolping Akademie: Kirsten Kotter neu in der Geschäftsführung. Ihre Nachfolge in Kaufbeuren tritt Daniela Straub an, die zuletzt den Bereich Jugendhilfe am Standort Kaufbeuren leitete
Wichtige personelle Weiterentwicklung bei der Kolping Akademie: Kirsten Kotter, bisherige Leiterin des Standorts Kaufbeuren, ist zum Januar 2026 zur Geschäftsführerin des Kolping-Bildungswerks in der Diözese Augsburg berufen worden. Gemeinsam mit Werner Moritz und Björn Panne übernimmt sie die Leitung der Kolping Akademie und wird sich in ihrer neuen Funktion insbesondere um das operative Akademiegeschäft kümmern.
„Wir freuen uns, mit Frau Kotter eine engagierte und kompetente Führungskraft aus den eigenen Reihen für diese Spitzenposition gewonnen zu haben und blicken einer erfolgreichen Zusammenarbeit entgegen“, so Björn Panne und Werner Moritz. Die Erweiterung der Geschäftsführung sei ein wichtiger Schritt, um Stabilität zu sichern und das Unternehmen zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.
Kirsten Kotter ist seit 14 Jahren für die Kolping Akademie tätig und leitete seit 2018 den Standort Kaufbeuren. Zuletzt verantwortete sie federführend die Generalsanierung des dortigen Ausbildungszentrums und den Aufbau des Kinderhauses „die kolping kinder“. „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben in der Geschäftsführung und darauf, gemeinsam viel Neues zu bewegen“, so Kotter.
Ihre Nachfolge in Kaufbeuren tritt Daniela Straub an, die zuletzt den Bereich Jugendhilfe am Standort Kaufbeuren leitete.
Reinigungskraft für Zahnarztpraxis (m/w/d) – werden Sie Teil eines freundlichen Praxisteams – auf Minijob-Basis
Die Zahnarztpraxis Dr. Fabian Görlach in Kaufbeuren sucht ab sofort eine zuverlässige Reinigungskraft. Sie möchten in einem angenehmen Umfeld arbeiten und Teil eines engagierten Teams werden? Dann freut sich Dr. Görlach auf Ihre Unterstützung.
Das wird geboten:
Tätigkeit in einer modernen, gut organisierten Praxis
Angenehme Arbeitsatmosphäre
Flexible Zeiteinteilung nach Absprache
Das sind Ihre Aufgaben:
Reinigung der Praxisräume
Pflege von Wartezimmer, Behandlungs- und Sanitärräumen
Einhaltung der hygienischen Anforderungen
Arbeitszeiten:
Mittwochs und freitags
Jeweils 2 Stunden
Arbeitszeit flexibel nach Absprache
Kontakt:
Bei Interesse melden Sie sich bitte telefonisch unter: 📞 08341 3346
Praxis für Zahnheilkunde Dr. Fabian Görlach Dr. Fabian Görlach Neugablonzer Str. 25 87600 Kaufbeuren
Gebäude evakuiert – keine Gaskonzentration festgestellt
Am 30. Januar 2026 gegen 14:37 Uhr wurden die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Neugablonz, Hirschzell, Oberbeuren und Kleinkemnat zu einem ABC 3-Einsatz wegen eines möglichen Gasaustritts alarmiert. Der Einsatzort befand sich in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Sudetenstraße im Stadtteil Neugablonz.
Evakuierung und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen
In dem Gebäude war ein Gasgeruch festgestellt worden, woraufhin die Einsatzkräfte das Haus räumten. Insgesamt wurden 15 Personen sowie einige Haustiere vorsorglich evakuiert. Das Gelände rund um die Einsatzstelle wurde großräumig abgesperrt, um mögliche Gefahren für Anwohner und Passanten zu vermeiden.
Kontrolle mit Messgeräten – keine Gaskonzentration messbar
Die Feuerwehr durchsuchte das gesamte Gebäude mit Gasmessgeräten. Gleichzeitig wurde die Gasleitung vorsorglich geschlossen. Ein Energieversorger wurde nachalarmiert, um die technische Kontrolle zu unterstützen. Erleichterung stellte sich ein, als alle durchgeführten Messungen negativ ausfielen – es konnte keine Gaskonzentration festgestellt werden. Auch nach eingehender Untersuchung blieb die genaue Ursache für den Geruch unklar.
Rückkehr der Bewohner – Einsatz nach über einer Stunde beendet
Nachdem der Energieversorger die Gasleitung sowie die Heizungsanlage geprüft und wieder freigegeben hatte, durften die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Einsatz endete nach rund einer Stunde und zwanzig Minuten. Die alarmierten Kräfte aus Hirschzell, Oberbeuren und Kleinkemnat mussten nicht aktiv eingreifen und konnten den Einsatz vor Ort beenden.
Martin Sandler und Benjamin Sandler. Foto: Screenshot / Homepage
Warum Heizen mehr ist als Technik: Sandler-Vorträge auf der Kaufbeurer Messe
Am 7. und 8. Februar 2026 ist die Firma Sandler – Energie für Gebäude KG mit eigenem Messestand auf der BAUPLUS Kaufbeuren vertreten. Neben zukunftsfähigen Heiztechnologien und individueller Beratung bietet das Unternehmen praxisnahe Fachvorträge – fundiert, verständlich und motivierend.
Nachhaltig handeln – verständlich erklärt
„Nachhaltiges Handeln bedeutet nicht automatisch Verzicht“, so Geschäftsführer Martin Sandler. Vielmehr gehe es um Orientierung, Verantwortung und selbstbestimmtes Entscheiden. Die vorgestellten Heizlösungen zielen auf CO₂-Neutralität bis 2045, Kosteneffizienz und mehr Unabhängigkeit.
Fachvorträge am Samstag, 07. Februar 2026
Vortragsraum 1:
12:00 Uhr – „Heizung erneuern – ohne das ganze Haus auf den Kopf zu stellen“ 🗣️ Benjamin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
14:00 Uhr – „Wärmepumpe, Biomasse, Solarenergie, Öl & Gas im Vergleich“ 🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
Vortragsraum 2:
16:00 Uhr – „Nach Öl und Gas: Wie heizen wir in einer neuen Energiewelt?“ 🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
Fachvorträge am Sonntag, 08. Februar 2026
Vortragsraum 1:
10:00 Uhr – „Nach Öl und Gas: Wie heizen wir in einer neuen Energiewelt?“ 🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
12:00 Uhr – „Heizung erneuern – ohne das ganze Haus auf den Kopf zu stellen“ 🗣️ Benjamin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
13:00 Uhr –„Wärmepumpe, Biomasse, Solarenergie, Öl & Gas im Vergleich“ 🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
Innovation im Fokus: Auszeichnung für ClimatePower
Die neu entwickelte Flächenheizung „ClimatePower“ von Sandler wurde auf der Internationalen Handwerksmesse 2025 mit dem Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen ausgezeichnet. Das System ist flexibel einsetzbar, effizient und ein starkes Beispiel für praktischen Klimaschutz im Gebäude.
Messe-Infos im Überblick
📍 Ort: Allgäu-Messezentrum Kaufbeuren, Daniel-Kohler-Str. 2 🗓️ Datum: 7. & 8. Februar 2026 🕙 Öffnungszeiten: jeweils 10:00 – 18:00 Uhr
Die BAUPLUS bietet Besuchern aus der Region vielfältige Impulse rund ums Bauen, Sanieren, Wohnen und Modernisieren – mit Schwerpunkt auf Praxisnähe und regionaler Vernetzung.
Sein Debüt im ESVK Trikot gab Förderlizenzspieler Phillip Sinn vom DEL Kooperationspartner Red Bull München
Am Freitagabend stand in der DEL2 der 40. Spieltag auf dem Plan. Der ESV Kaufbeuren gastierte dabei bei den Bietigheim Steelers. Chef-Trainer Leif Carlsson musste dabei auf die bekannten verletzten Spieler verzichten. Zusätzlich waren Fabian Koziol, Jakob Peukert und Rihards Babulis nicht im Lineup. Die beiden letztgenannten standen heute für den EV Füssen auf de Eis. Sein Debüt im ESVK Trikot gab dazu Förderlizenzspieler Phillip Sinn vom DEL Kooperationspartner Red Bull München. Im Tor stand Cody Porter.
Das Spiel begann aus Sicht der Joker denkbar schlecht. Phillip Sinn musste nach wenigen Sekunden bereits auf die Strafbank, und die Steelers nutzten dies sofort aus. Zunächst vergaben die Hausherren noch eine große Chance, doch Cody Porter konnte mit einer Glanztat den ersten Schussversuch parieren, und Paul Mayer klärte die Scheibe im Anschluss noch vor der Linie. Die zweite dicke Chance verwandelte Cole Fonstand dann aber mit einem platzierten Schuss aus dem Slot heraus zum 1:0 in der zweiten Spielminute. Die Allgäuer benötigten einige Wechsel, um sich von dem frühen Gegentreffer zu erholen, waren ab der fünften Minute jedoch gut im Spiel und kamen auch in der Offensive zu guten Abschlüssen. Die ersten 20 Minuten waren insgesamt relativ ausgeglichen. Die besten Chancen auf weitere Treffer hatten auf Seiten der Bietigheimer Marcel Rachuk und Filip Reisnecker, die beide alleine vor Cody Porter die Scheibe nicht unterbringen konnten, sowie auf Seiten der Joker Sami Blomqvist, der bei einer Zwei-auf-eins-Situation an Olafr Schmidt im Kasten der Steelers scheiterte. So ging es mit dem Spielstand von 1:0 auch zum ersten Pausentee.
Das zweite Drittel war in den ersten Minuten weiterhin relativ ausgeglichen. Die beste Chance auf Seiten der Allgäuer hatte Bernhard Ebner, der mit einem Schuss vom linken Bullykreis aus gesehen am Pfosten scheiterte. Die Joker erhielten in der 26 Minute ein Powerplay, das jedoch schon nach kurzer Zeit in eine Vier-gegen-vier-Phase umschlug. Als die Steelers dann noch für 30 Sekunden im Powerplay agieren konnten, wurden die Joker zunächst im eigenen Drittel eingeschnürt, was auch für eine gute Minute lang anhielt, da sich der ESVK selbst bei fünf gegen fünf nicht befreien konnte. Hier war es mehrfach Cody Porter und der guten Defensivarbeit vor dem eigenen Tor zu verdanken, dass kein Gegentreffer kassiert wurde. In der Folge waren die Hausherren das spielbestimmende Team und kamen immer wieder zu dicken Chancen. Allein Cody Porter hielt seine Mannschaft in dieser Phase bis zum zweiten Pausentee mit starken Paraden im Spiel. Offensiv war in dieser Phase von den Kaufbeurern auch nichts mehr zu sehen. Positiv zur zweiten Pausensirene war, dass die Partie mit dem Spielstand von 1:0 noch völlig offen war.
Das letzte Drittel war aus ESVK-Sicht eher schwierig. Die Joker hatten Glück und einen überragenden Cody Porter im Tor, der zu Beginn des letzten Abschnitts mehrere Großchancen der Steelers entschärfen konnte. Aus dem Nichts konnte Tyson McLellan nach einem Schussblock von Bernhard Ebner einen Konter fahren, der zunächst gar nicht so gefährlich aussah. Sein platzierter Schuss landete jedoch dank viel Bewegung vor Torhüter Olafr Schmidt zum 1:1-Ausgleichstreffer im Tor der Bietigheimer. Gespielt waren da 44 Minuten.
Die Steelers hatten anschließend wieder die eine oder andere Gelegenheit auf einen Treffer, dieser sollte jedoch erst in ihrem zweiten Powerplay des Abends fallen. Arne Upplegger nahm sich ein Herz und traf mit einem Direktschuss von der blauen Linie zum 2:1-Führungstreffer in der 51. Minute. Die Wertachstädter hatten dann nur zwei Minuten später ein eigenes Überzahlspiel. Nach einem direkten Fehlpass nach dem anschließenden Bully konnten die Hausherren jedoch einen Zwei-auf-eins-Konter fahren, und Alexander Preibisch hatte keine Mühe, die Scheibe zum vorentscheidenden 3:1 im Tor unterzubringen. Im weiteren Verlauf des Powerplays kamen die Joker nicht zu guten Möglichkeiten, was sich auch in einem weiteren Überzahlspiel direkt im Anschluss an die erste Strafe nicht änderte.
Im Gegenteil: Die Kaufbeurer hatten Glück, dass Pavel Dronia den zweiten Unterzahltreffer verpasste, als er völlig unbedrängt aus der Ecke vor das Tor von Cody Porter ziehen konnte und dabei nur die Unterkante der Latte traf. Die Joker kamen dann nochmals in die Partie zurück. Tyson McLellan traf in der 59. Minute mit einem verdeckten Schuss zum 3:2-Anschlusstreffer, und es keimte nochmals Hoffnung auf, vor allem als die Steelers 68 Sekunden vor dem Ende eine weitere Strafe zogen und die Joker mit sechs gegen vier Feldspielern agieren konnten. Leider verpasste der ESVK es auch hier, wie schon in den Powerplays zuvor, richtig gefährlich zu werden. Am Ende wären heute in Bietigheim ein oder mehrere Punkte möglich gewesen. Spielentscheidend waren auf jeden Fall die Special Teams: zwei Gegentore bei zwei Unterzahlsituationen, ein Gegentor bei eigener Überzahl sowie kein eigener Treffer bei drei Powerplays sprechen leider Bände.
Fermentiertes Gemüse im Glas. Foto: Bild von Freepik
Warum Sauerkraut, Kimchi & Co. eine unterschätzte Rolle in der Krisenvorsorge spielen
Kaufbeuren, 27.01.2026 – Wenn von Notfallvorsorge die Rede ist, denken viele Menschen zuerst an Konservendosen, Tütensuppen und haltbare Fertiggerichte. Doch haltbar bedeutet nicht automatisch gesund, nachhaltig oder alltagstauglich. In Zeiten wachsender Unsicherheiten – von Lieferengpässen über Stromausfälle bis hin zu steigenden Lebensmittelpreisen – rückt eine jahrtausendealte Methode wieder in den Fokus: das Fermentieren.
Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi oder eingelegtes Gemüse sind nicht nur lange haltbar, sondern auch nährstoffreich, platzsparend und unabhängig von Strom oder Tiefkühlketten lagerfähig. Damit sind sie ein wertvoller, oft übersehener Baustein moderner Notfallvorsorge.
Notfallvorsorge neu denken: mehr als nur haltbar
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, Lebensmittel für mehrere Tage bis Wochen im Haushalt vorrätig zu halten. In der Praxis landen dabei meist industriell verarbeitete Produkte im Einkaufswagen. Diese sind zwar lange haltbar, enthalten jedoch häufig viel Salz, Zucker oder Zusatzstoffe – und bieten im Ernstfall wenig Abwechslung.
Fermentation bietet hier eine Alternative: Sie macht frisches Gemüse über Monate haltbar, mit natürlichen Konservierungsstoffen, Einkochen oder Tiefkühlen. Gleichzeitig bleiben Vitamine und Mineralstoffe weitgehend erhalten oder werden sogar besser verfügbar.
Ein weiterer Vorteil: Fermentierte Lebensmittel lassen sich problemlos in den Alltag integrieren. Wer regelmäßig fermentiert, baut ganz nebenbei einen Vorrat auf – ohne extra „Krisenlager“, das verstaubt oder abläuft.
Unabhängig von Strom, Technik und Lieferketten
Ein entscheidender Aspekt der Notfallvorsorge ist die Unabhängigkeit von Infrastruktur. Tiefkühltruhen, Einkochautomaten oder industrielle Produktion setzen Strom und funktionierende Lieferketten voraus. Fermentation hingegen benötigt lediglich:
frisches Gemüse
Salz
ein sauberes Gefäß
ZeitEinmal angesetzt, läuft der Prozess selbstständig ab. Die entstehenden Milchsäurebakterien sorgen für Haltbarkeit und schützen das Lebensmittel auf natürliche Weise vor Verderb. Richtig gelagert (kühl, dunkel), sind fermentierte Produkte mehrere Monate haltbar – auch ohne Strom.Gesund durch die Krise: Darmgesundheit als unterschätzter FaktorIn Stress- und Krisensituationen spielt die Gesundheit eine zentrale Rolle. Fermentierte Lebensmittel enthalten lebende Mikroorganismen, die die Darmflora unterstützen. Ein gesunder Darm trägt nachweislich zu einem stabilen Immunsystem bei – ein Vorteil, der in Ausnahmesituationen besonders wertvoll ist. Während viele Notfallnahrungsmittel stark verarbeitet und nährstoffarm sind, liefern Fermente:
natürliche Probiotika
Vitamine (z. B. Vitamin C, B-Vitamine)
Ballaststoffe
Geschmack und Abwechslung
Damit sind sie nicht nur „Notnahrung“, sondern echte Lebensmittel.
Rezept 1: Klassisches Sauerkraut – die Basis der Vorratshaltung Zutaten:
1 kg Weißkohl
20 g Salz (2 % des Kohlgewichts)
optional: Kümmel oder Wacholder
Zubereitung: Den Weißkohl fein hobeln, mit dem Salz vermengen und kräftig kneten, bis Saft austritt. Den Kohl fest in ein sauberes Glas oder einen Gärtopf drücken, sodass er vollständig mit Flüssigkeit bedeckt ist. Optional Gewürze hinzufügen. Das Gefäß locker verschließen und bei Zimmertemperatur 5–7 Tage fermentieren lassen, anschließend kühl lagern. Nach 2–3 Wochen ist das Sauerkraut verzehrfertig, hält sich jedoch mehrere Monate.Warum ideal für die Notfallvorsorge: Sauerkraut ist extrem vitaminreich, vielseitig einsetzbar und benötigt nur zwei Zutaten. Es lässt sich roh, gekocht oder als Beilage essen und ist auch für Anfänger leicht herzustellen.
Rezept 2: Fermentiertes Wurzelgemüse – robust und vielseitig
Karotten, Rote Bete, Pastinaken oder Rettich
2 % Salzlake (20 g Salz auf 1 Liter Wasser)
Gewürze nach Geschmack (Knoblauch, Pfeffer, Lorbeer)
Zubereitung: Gemüse in Stifte oder Scheiben schneiden und dicht in ein Glas schichten. Mit der Salzlake vollständig bedecken. Das Glas verschließen und 7–10 Tage bei Zimmertemperatur fermentieren lassen, danach kühl lagern. Vorteil: Wurzelgemüse ist ganzjährig verfügbar, lange lagerfähig und besonders robust. Fermentiert bleibt es knackig und nährstoffreich – ideal als Beilage oder schnelle Mahlzeit im Krisenfall.
Fermentieren als Teil einer resilienten Alltagskultur
Fermentation ist keine Notlösung, sondern eine nachhaltige Strategie. Sie verbindet Vorratshaltung, Gesundheit und Selbstwirksamkeit. Wer fermentiert, verlässt sich weniger auf industrielle Strukturen und gewinnt Wissen zurück, das Generationen vor uns selbstverständlich war.
Notfallvorsorge muss nicht ausschließlich aus Konserven bestehen. Sie kann lebendig, vielfältig und genussvoll sein – und genau darin liegt ihre Stärke.
Prof. Dr. Oliver Weigel, Geschäftsführer der IBA (Mitte). Foto: Svenja Moller
Stefan Bosse: „Unsere starke Präsenz bei der IBA zeigt, dass wir unsere Stadt aktiv und vorausschauend weiterentwickeln.“
Prof. Dr. Oliver Weigel, Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung Metropolregion München (IBA), besuchte am Freitag, 16. Januar 2026, die Stadt Kaufbeuren. Im Mittelpunkt seines Besuchs standen die Projektideen der Stadt im Rahmen der IBA. Bei einer Stadtführung stellte Wirtschaftsreferent Andreas Bauer ihm die zentralen Standorte der Projektideen vor. Im Anschluss empfing Oberbürgermeister Stefan Bosse Prof. Dr. Oliver Weigel im Rathaus zu einem fachlichen Austausch.
Stefan Bosse: „Unsere starke Präsenz bei der IBA zeigt, dass wir unsere Stadt aktiv und vorausschauend weiterentwickeln. Die IBA bietet uns die Chance, am Puls der Zeit zu bleiben. Ich bin sehr stolz, dass uns Herr Prof. Dr. Weigel besucht und sich persönlich ein Bild von unserer Stadt und unseren Projektideen gemacht hat.“
Die IBA verfolgt das Ziel, die Region bis 2034 gemeinsam mit Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu einer internationalen Vorreiterin für lebenswerte und qualitativ hochwertige Mobilitätslösungen zu entwickeln. Beim „Tag der Projekte“ im vergangenen Dezember wurden insgesamt 120 Projektideen präsentiert. Mit elf eingereichten Vorhaben war die Stadt Kaufbeuren Spitzenreiter. Dabei ging es insbesondere um Vorhaben, die einen Beitrag zur zukunftsfähigen, multimodalen Mobilität und zur städtebaulichen Entwicklung leisten sollen.
Eine der wichtigsten Projektideen ist die Entwicklung und Aufwertung des Bahnhofsareals. Dieses soll bereits in den kommenden Jahren in ein modernes, multifunktionales Quartier umfunktioniert werden und sich zur Mobilitätsdrehscheibe für den öffentlichen Nahverkehr entwickeln. Ziel ist es, ein attraktives, nutzerfreundliches, barrierefreies und modernes Quartier zu schaffen, das das Bahnhofsumfeld belebt und den öffentlichen Verkehr in Kaufbeuren zukunftsfähig macht.
Zu den weiteren Projektideen zählen zudem der Ausbau und die Elektrifizierung des Bahnstreckennetzes und die Schaffung einer Express-S-Bahn nach München. Weitere Projekte befassen sich beispielsweise mit dem Einsatz autonomer Fahrzeuge für eine Attraktivitätssteigerung und Aufwertung des ÖPNV sowie der Schaffung von Luftkorridoren für die Versorgung via Drohnen.
„Mit unseren Projektideen bringen wir konkrete und innovative Ansätze in die Metropolregion ein, um unsere Zukunft aktiv mitzugestalten. Ich bin überzeugt, dass eine Express-S-Bahn und die Weiterentwicklung des Bahnhofsareals große Chancen für die wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung in Kaufbeuren eröffnen“, so Andreas Bauer.
Aktuelle Informationen aus dem Kaufbeurer Rathaus. Foto: Claus Tenambergen/Wir sind Kaufbeuren
Am Sonntag, 08. März 2026, findet in Bayern die Kommunalwahl statt
Seit Montag, 26. Januar 2026, ist hierfür die Antragstellung zur Briefwahl online möglich. Die ersten Wahlbenachrichtigungsbriefe werden voraussichtlich ab dem Wochenende um den 29./30. Januar den Wahlberechtigten zugestellt. Hierbei ist die Stadt auf die Zustelldienste angewiesen. Bis Freitag, 13. Februar 2026, muss die Zustellung der Wahlbenachrichtigungsbriefe abgeschlossen sein.
Wer den Antrag auf Briefwahl nicht online, sondern schriftlich stellen möchte, wird daher gebeten, die Zustellung des Wahlbenachrichtigungsbriefes abzuwarten. Auf diesem Schreiben finden die Wählerinnen und Wähler nochmal einen QR-Code für die Online-Antragstellung sowie einen Antrag für die schriftliche Antragstellung zur Briefwahl.
Wenn sich die Wählerinnen und Wähler für die schriftliche Variante entscheiden, weist die Stadt darauf hin, dass diese unbedingt ausgefüllt und unterschrieben zurückgeschickt werden muss.
Bei jeder Antragstellung, egal ob online oder schriftlich, muss die wahlberechtigte Person darauf achten und zusätzlich angeben, ob der Versand der Briefwahlunterlagen an die gleiche Adresse für eine mögliche Stichwahl am 22. März 2026 gewünscht wird.
Aufgrund gesetzlicher Vorgaben ist der Versand der Briefwahlunterlagen durch die Stadt an die Wählerinnen und Wähler ab Montag, 16. Februar 2026, möglich. Dies bittet die Stadt besonders bei frühzeitiger Antragstellung, zu beachten. Außerdem wird darum gebeten, dass der Empfang an der jeweils angegebenen Anschrift gewährleistet ist (z.B. gültiger Briefkasten). Bei Abwesenheiten ab dem 16. Februar (z.B. wegen eines Aufenthalts außerhalb von Kaufbeuren)
Erste Bundesliga-Mannschaft startet in die Play Downs
Am Samstag, den 31. Januar 2026, steht für die erste Bundesliga-Mannschaft des TV Neugablonz ein richtungsweisendes Spiel an. Ab 19 Uhr empfangen die Gastgeber in der Turnerstraße den TV Vaihingen/Enz zum ersten Spiel der Play Downs um den Klassenerhalt in der ersten Bundesliga.
Nach der Hinrunde landete der TV Neugablonz auf dem siebten Platz und konnte sich damit zumindest vor dem direkten Abstieg retten. Nun wird zwischen den Mannschaften auf den Plätzen fünf bis acht der zweite Abstiegsplatz ausgespielt. Während zeitgleich der Fünfte gegen den Achten antritt – TV Waldrennach gegen TV Schweinfurt/Oberndorf – treffen im zweiten Duell der Sechste und Siebte aufeinander.
Revanche für Hinrundenpleite
In der Hinrunde mussten sich die Neugablonzer in Vaihingen noch mit 2:5 geschlagen geben. Doch die Mannschaft zeigt sich optimistisch: „In diesem Spiel war eigentlich auch mehr drin für uns“, blickt man selbstbewusst zurück. „Wenn wir alle unsere Leistung bringen, gehen wir auf jeden Fall ebenbürtig aufs Feld“, lautet die Devise für das Heimspiel.
Der TV Vaihingen kann zwar insgesamt mehr Bundesliga-Erfahrung vorweisen, doch das schreckt die Gastgeber nicht ab. „Es wird auf jeden Fall ein Spiel auf Augenhöhe, das viel Spannung verspricht“, erwartet Christoph Sax.
Optimale Ausgangslage angestrebt
Ein Heimsieg würde dem TV Neugablonz die optimalen Voraussetzungen für das Rückspiel nächste Woche in Vaihingen verschaffen. Der Modus ist klar: Wer beide Spiele gewinnt, hält die Klasse. Sollte jeder ein Spiel für sich entscheiden, gibt es nächste Woche in Vaihingen einen Entscheidungssatz.
Die beiden Gewinner der Partien Fünfter gegen Achter und Sechster gegen Siebter sind dann am Klassenerhalt und die beiden Verlierer spielen am 14. Februar in einem letzten Match um den letzten rettenden Platz.
Spielbeginn ist am Samstag, 31. Januar 2026, um 19 Uhr in der Turnerstraße in Neugablonz.
Jugend ebenfalls erfolgreich
Parallel spielen am Samstag eine U10 und am Sonntag zwei U12 Mannschaften des TV Neugablonz nach einer erfolgreichen Ligarunde in Frammersbach um den bayrischen Meistertitel.
Am kommenden Sonntag gehen die Kaufbeurer Handballer wieder in der heimischen Turnerstraße auf Punktejagd. Herren 1, Herren 2, weibliche B-Jugend und männliche C-Jugend haben dabei die Chance auf die nächsten wichtigen Zähler.
Um 18:00 Uhr treffen die SG-Herren auf den TSV Sonthofen. Hier sind noch einige Rechnungen offen. Bereits in der vergangenen Saison zeigten die Wertachstädter gegen die Sonthofener zwei unzufriedenstellende Leistungen. Auch in dieser Saison gingen die ersten Punkte nach einer schwachen Leistung an den TSV. Vor heimischem Publikum stehen die Zeichen also auf Wiedergutmachung.
Die Formkurve der SG zeigt derweil nach oben. Nach einem starken Kampf gegen Kempten, der leider unbelohnt blieb, bewies das Team von Milan Vučićević und Kuba Mrklas gegen Weilheim, dass sie mit der richtigen Einstellung auch gegen vermeintlich stärkere Gegner punkten können. Zwar nimmt Sonthofen aktuell nominell den schlechteren Tabellenplatz ein (10.), unterschätzen dürfen sie die Kaubeurer jedoch nicht. Auch Sonthofen gelang es vor zwei Wochen, Weilheim zu schlagen. Mit Blick auf die Abstiegs- und Relegationsplätze wird das Ringen um die wichtigen Zähler immer energischer. Das Duell zwischen dem 8. Platz und dem 10. Platz der Bezirksoberliga ist also ein klassisches Vier-Punkte-Spiel.
Vor der ersten Mannschaft steht um 14:00 Uhr die zweite Herrenmannschaft gegen den TSV Pfronten auf der Platte. Nach vier Niederlagen in Folge sollen für das Team von Christian Schelb nun wieder Punkte her. Die letzten Punkte holten die Pfrontener vor knapp zwei Monaten ausgerechnet gegen die SG. Auch hier ist also noch eine Rechnung offen.
Zwischen den beiden Herrenspielen geht noch die weibliche B-Jugend an den Start. Gegen den TV Gundelfingen soll der nächste Punktgewinn gesichert werden. Die Saison für die B-Jugend lief bisher leider zäh. Umso mehr Grund dafür, gegen Gundelfingen den Grundstein für einen erfolgreichen Endspurt zu legen. Anwurf ist vor heimischem Publikum um 16:00 Uhr.
Der Kaufbeurer Handballtag wird jedoch von der männlichen D-Jugend eröffnet. Die stellen sich zuhause im Turnier ab 10:00 Uhr Mannschaften aus Gröbenzell und Fürstenfeldbruck.
Auswärts ist am Sonntag die C-Jugend gefragt. Die liefern sich um 10:00 Uhr ein Duell mit der SG Kempten-Kottern. Im viertletzten Spiel der Rückrunde bietet sich gegen Kempten die Chance, sich nach einigen Rückschlägen wieder zu belohnen.
Anzeige. Auch als schönes Geschenkset mit Kissen erhältlich
Der Weltladen in Kaufbeuren führt eine große Auswahl an Klangschalen, in verschiedenen Größen mit passendem Klöppel. Diese werden in Nepal von Hand getrieben oder gegossen und sind beliebt als Begleitung bei der Meditation, für Klangmassagen oder auch als Musikinstrument.
Das Generationenhaus Kaufbeuren in der historischen Altstadt. Foto: Claus Tenambergen
Selbsthilfegruppe lädt zur Informationsveranstaltung in Kaufbeuren ein
Die Parkinsonselbsthilfegruppe Kaufbeuren lädt im Rahmen ihrer regelmäßigen Treffen zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Interessierte sind herzlich willkommen am Dienstag, den 3. Februar, um 14:00 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren (Hafermarkt). Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die sich über das Leben mit Parkinson informieren möchten. Ziel ist es, Einblicke in den Alltag mit der Krankheit zu geben und den Erfahrungsaustausch zu fördern.
Persönliches Gespräch mit der Gruppenleiterin möglich
Vor der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit der Gruppenleiterin Gertrud Böck. Zwischen 13:00 und 14:00 Uhr können nach vorheriger Anmeldung individuelle Fragen gestellt und Kontakte geknüpft werden.
Eine Anmeldung ist über das Generationenhaus möglich: Telefonisch unter 08341–9080898 oder per E-Mail an info@generationenhaus-kf.de.
Keine medizinische Beratung
Wichtig zu beachten: Die Veranstaltung dient dem Austausch und der Information. Eine medizinische Beratung oder Diagnose wird nicht angeboten.
Die KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e. V. bietet als Familienstützpunkt in Kooperation mit der Ehe- und Familienseelsorge Kaufbeuren einen Elternkurs Kess erziehen – Abenteuer Pubertät an. In einer gelassenen Haltung, die darauf vertraut, dass Jugendliche wie Eltern bereichert aus der Phase der Pubertät herausgehen, werden deren anstrengende wie schöne Seiten in den Blick genommen.
Der Kurs unterstützt Väter und Mütter in dieser Zeit des Umbruchs und zeigt Wege, wie sie Jugendliche in ihrem Selbstwertgefühl stärken, Grenzen respektvoll setzen und Kooperationen entwickeln können. Elterliche Präsenz nimmt gerade in der Zeit der Pubertät einen hohen Stellenwert ein und bildet damit die Grundlage einer neuen Form von Autorität.
Fünf Abende, fünf Schwerpunkte
Der Kurs gliedert sich in fünf aufeinander aufbauende Einheiten:
1. Veränderungen wahrnehmen
Die sozialen Grundbedürfnisse Jugendlicher erkennen und verstehen.
2. Achtsamkeit entwickeln
Eigene Haltungen reflektieren und klar Position beziehen.
3. Dem Jugendlichen das Leben zutrauen
Vertrauen zeigen und gleichzeitig Halt geben.
4. Das positive Lebensgefühl stärken
Konflikte entschärfen und wertschätzend kommunizieren.
5. Kompetenzen sehen
Die Entwicklung begleiten und die Zukunft aktiv mitgestalten.
Termine und Organisatorisches
Wann? Jeweils dienstags von 18:00 bis 20:00 Uhr an folgenden Terminen:
24. Februar 2026
März 2026
März 2026
März 2026
März 2026
Wo? Gruppenraum der Beratungsstelle, Baumgarten 18, Kaufbeuren.
Leitung: Michael Hartwig, Dipl. Sozialpädagoge (FH), zertifizierter Kess-Kursleiter.
Kosten:
Einzelpersonen: 65,00 €
Elternpaare: 90,00 € (inkl. Elternhandbuch)
Eine Förderung von 50 % der Kursgebühren durch die Jugendämter Kaufbeuren und Ostallgäu ist nach der Teilnahme möglich.
Philipp Stockklausner, Geschäftsführer varmeco. Foto: varmeco
Worst-Case-Heizungssystem als Lösung
Was geschieht, wenn neue Produkte ein vorhandenes Heizsystem ergänzen? Wie lassen sich klimafreundliche Wärmequellen nach und nach im Bestand verfügbar machen? Das möchte das Unternehmen varmeco (Kaufbeuren), Entwickler und Hersteller heiztechnischer Produkte und Spezialist für intelligentes Wärmemanagement, wissen. „Der Umbau von Bestandsanlagen bringt oft Herausforderungen mit sich“, sagt Philipp Stockklausner, Geschäftsführer bei varmeco. Er verantwortet ein Modernisierungsprojekt, das varmeco zur Green Company macht. Dafür wurde das Erdgas-Blockheizkraftwerk demontiert; im Einsatz geblieben sind der Heizspeicher, das Heiz- und Warmwassernetz und die Solarthermieanlage.
Neu sind zwei Wärmepumpen und PVT-Kollektoren, die ihre Wärme in einem ebenfalls neuen 3.000-Liter-Niedertemperatur(NT)-Speicher zwischenspeichern. Außerdem wurde der bereits vorhandenen eXergiemaschine eine zweite zur Seite gestellt. Die beiden eXergiemaschinen nutzen die Temperaturen des NT-Speichers und boostern diese auf ein gut nutzbareres Niveau. Dieses Konzept ermöglicht den effizientesten Betrieb der Wärmepumpen. Als Backup ist ein Holzpellet-Kessel installiert. Zudem sorgt eine neue Photovoltaik-Anlage mit 180 kWp für einen hohen Autarkiegrad der strombetriebenen Wärmelösung, welche nun die Verwaltung, die Produktion und das Lager mit Wärme und Warmwasser bedient – effizient und CO2-frei.
„Worst-Case-Szenario“ nachgebildet
Wärmespezialist varmeco wählte einen steinigen Pfad zum grünen Unternehmen: „Statt eine Erneuerung der Hydraulik vorzunehmen, entschieden wir uns dafür, das System wachsen zu lassen und so ein ‚Worst-Case-Heizungssystem‘ aufzubauen“, berichtet der Geschäftsführer. „Wir wollten so Bedingungen nachbilden, wie sie bei der Sanierung von Wohngebäuden oder Hotels auftreten können – und die sind meistens nicht optimal.“ Zum Beispiel koppelt varmeco die hohen Temperaturen der Solarthermie und die Niedertemperaturwärme der neuen PVT-Kollektoren über zwei verschiedene Solarstationen auf eine Leitung. Bei einer neuen Anlage würde man das vermeiden.
Auch der Parallelbetrieb von zwei eXergiemaschinen für die Temperaturanhebung auf über 60 Grad ist eher selten. Im Sommer 2026 möchte varmeco auswerten, wir gut das Management der eigenen Heiztechnik funktioniert. Im Idealfall kann das System Solarwärme priorisieren und lässt die Wärmepumpen selten, den Pelletkessel nie laufen. „Was auch immer bei diesem ‚Selbstversuch‘ herauskommt, wird uns helfen, die Regelungstechnik unserer Produkte zu optimieren“, verspricht Stockklausner.
Der Akkordeonclub Günzach eröffnet am 6. Februar 2026 das Jubiläumsjahr des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und des SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu mit einem Konzert in Obergünzburg. Foto: Christian Baur
Konzertabend am 6. Februar 2026 in Obergünzburg mit dem Akkordeonclub Günzach
Mit einem Auftaktkonzert des Akkordeonclubs Günzach beginnt am Freitag, 6. Februar 2026, das Jubiläumsjahr des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. Der Verein feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen, die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) unter seiner Trägerschaft blickt auf zehn Jahre Tätigkeit zurück.
Hospizarbeit vor Ort erlebbar machen
„Uns war wichtig, dieses besondere Jahr nicht einmalig zentral zu feiern, sondern dort, wo unsere Arbeit wirkt – bei den Menschen vor Ort“, sagt Michael Feistl, 1. Vorsitzender des Hospizvereins. Mit der Veranstaltung in Obergünzburg beginnt eine Reihe von Angeboten, die das gesamte Jubiläumsjahr über in Stadt und Landkreis stattfinden – darunter Vorträge, Führungen, Theaterabende und Konzerte. „Unser Ziel ist es, Menschen auf vielfältige Weise einzuladen – sie zu unterhalten, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und sich gemeinsam mit den letzten Dingen des Lebens auseinanderzusetzen. Und das in einer Atmosphäre, die Offenheit ermöglicht und Berührungsängste abbaut.“
Ein musikalisches Programm – offen für alle
Der Akkordeonclub Günzach wurde 1976 gegründet und ist seit vielen Jahren fest im kulturellen Leben der Region verankert. Er gestaltet diesen musikalischen Abend mit einem vielseitigen und abwechslungsreichen Programm – von klassischen und volkstümlichen Stücken bis hin zu moderner Unterhaltungsmusik. Der Konzertabend mit dem Akkordeonclub Günzach findet am 6. Februar im Evangelischen Gemeindehaus, Klosterweg 5, in Obergünzburg statt und beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Hospizarbeit sind willkommen. Einlass ist ab 18:30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Rückblick mit Haltung
„Als im Jahr 1996 mutige Menschen aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu den damals noch jungen Hospizgedanken in Deutschland aufgriffen, gründeten sie unseren Hospizverein. Sie wollten einer Gesellschaft, die Sterben und Tod weitgehend aus dem Alltag verdrängt hatte, etwas Menschliches und Zuwendendes entgegensetzen“, erklärt Michael Feistl. „Ihre Absicht war es, schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie ihren Zugehörigen Zeit, Raum und Begleitung zu schenken – damit ein Leben bis zuletzt in Würde möglich ist. Heute blicken wir auf drei erfolgreiche Jahrzehnte zurück, in denen sich viel Positives entwickelt hat – und gleichzeitig vieles erhalten geblieben ist: unser Leitbild, unsere Haltung und unser Wunsch, Menschen am Ende ihres Lebens nicht allein zu lassen.“
Der Baum des Lebens – Gedanken, die sichtbar werden
Alle Veranstaltungen des Hospizvereins und des SAPV im Jubiläumsjahr werden von einer Mitmach-Aktion begleitet: dem „Baum des Lebens“. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre Gedanken zur Frage ‚Nur noch kurze Zeit zu leben – was würde ich tun, was wäre mir wichtig? auf ein Blatt aufzuschreiben und an den Baum zu hängen. Michael Feistl freut sich auf die Aktion: „So entsteht im Laufe des Jahres ein vielfältiges Bild dessen, was Menschen im Hinblick auf ihre letzte Lebensphase bewegt.“
Der Auftakt in Obergünzburg
Feistl betont: „Das gesamte Team, das sich in der Vorbereitung intensiv mit dem Jubiläumsjahr beschäftigt hat, freut sich nun auf den Auftakt am 6. Februar in Obergünzburg – und auf viele weitere Begegnungen im Lauf des Jahres.“
Am Freitag bei den Bietigheim Steelers. Am Sonntag ist dann die Düsseldorfer EG in der Wertachstadt zu Gast. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr.
Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse. Für das Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG ist der Kartenverkauf dazu schon sehr gut angelaufen. Unter anderem werden über 200 Fans der DEG in Kaufbeuren erwarten.
Aus der Kabine:
Tyson McLellan wird, wie berichtet, am Wochenende voraussichtlich wieder an Bord sein. Vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München stehen neben Rio Kaiser auch Phillip Sinn und Vadim Schreiner zur Verfügung. Philipp Krening und Nikolaus Heigl werden dagegen erst später in der Olympiapause zum ESVK stoßen.
Die Joker müssen, wie berichtet, auf Yannik Burghart verzichten, der aufgrund einer Unterkörperverletzung bis Mitte Februar ausfallen wird. Zudem fehlen weiterhin die bereits bekannten verletzten Spieler Henri Kanninen, Joe Cassetti, Jonny Tychonick, Dartagnan Joly (dessen Rückkehr sich leider weiter verzögert) und John Rogl. Letzterer war gestern das erste Mal wieder auf dem Eis und wird bei optimalem Verlauf wohl als erster aller aktuell verletzten Akteure wieder in den Spielbetrieb zurückkehren können.
Der Geh- und Radweg ist während dieser 10 Tage für die Bürgerinnen und Bürger komplett gesperrt
Fahrbahnverengung Neugablonzer Straße ab Montag, 02. Februar bis Dienstag, 31. März
Die Fahrbahn in der Neugablonzer Straße ist ab Montag, 02. Februar bis einschließlich Dienstag, 31. März auf Höhe der Hausnummern 21 bis 82 für 10 Tage im genannten Zeitraum verschmälert. Der Geh- und Radweg ist während dieser 10 Tage für die Bürgerinnen und Bürger komplett gesperrt. Grund hierfür sind Baumpflegemaßnahmen.
Melanie Heer bei ihrem erfolgreichen 3. Stoßversuch (68kg) zu sehen. Foto: Franziska Gabler
Sportlich entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe mit dem favorisierten TSV Waldkirchen
Rekordabend trotz knapper Niederlage. Beste Stimmung, volle Ränge und Gewichtheben auf Topniveau: Der zweite Heimkampf des AC Kaufbeuren in der Bayernliga am Samstag, den 24. Januar, war ein voller Erfolg. Rund 180 Zuschauer, der vereinseigene Fanclub, zahlreiche Helfer und Sponsoren sorgten ab 18 Uhr in der Jakob-Brucker-Turnhalle für eine eindrucksvolle Kulisse.
Sportlich entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe mit dem favorisierten TSV Waldkirchen, Absteiger aus der 2. Bundesliga. Zwar setzte sich Waldkirchen am Ende mit 2:1 Punkten durch, doch der AC Kaufbeuren gewann den Punkt im Reißen und stellte mit 433,9 Relativpunkten eine neue Mannschaftsbestleistung auf. Waldkirchen kam auf 440,0 Relativpunkte – ein denkbar knapper Abstand.
Für den AC Kaufbeuren überzeugten Jenny Freidl mit 62 kg im Reißen und 77 kg im Stoßen, Charllotte Stirnweis mit 75 kg im Reißen und 86 kg im Stoßen sowie Marco Lilienblum, der einen perfekten Wettkampf mit sechs gültigen Versuchen, 106 kg im Reißen und 132 kg im Stoßen zeigte. Melanie Heer absolvierte erst ihren zweiten allgemeinen Wettkampf und erzielte mit 50kg im Reißen und 68 kg im Stoßen starke 77 Relativpunkte. Außer Konkurrenz startete Yulia Iakovleva mit 50 kg im Reißen und 63 kg im Stoßen, Patrick Junnghans hob ebenfalls außer Konkurrenz 104 kg im Reißen und 128 kg im Stoßen. Damian Engel hingegen ging nur im Stoßen an den Start und bewältigte 128 kg, Alexander Häfele steigerte sich dort auf 130 kg. Mona Weber trat für den ACK mit 44 kg ausschließlich im Reißen an, ebenso Julia Weidenauer mit 44 kg im Reißen.
Ein besonderer Moment abseits der Plattform war der Besuch von Karl Rimböck, der kürzlich in die Hall of Fame des Weltverbandes der Gewichtheber aufgenommen wurde. Der frühere Bundesliga-Heber und Kampfrichter bei neun Olympischen Spielen verfolgte den Wettkampf live und verlieh dem Abend zusätzlichen Glanz.
Trainer Alfred Weber zeigte sich nach dem Wettkampf hochzufrieden: „Wir hatten eine sehr starke Mannschaftsaufstellung. Ich bin unglaublich stolz auf mein Team, vor allem auf den Punkt im Reißen. Die Mannschaft wird in den kommenden Wettkämpfen alles geben, um das Bestmögliche herauszuholen.“
Trotz der knappen Niederlage bleibt der AC Kaufbeuren auf einem starken vierten Tabellenplatz. Der nächste Wettkampf folgt am 7. Februar gegen den TSV Forstenried – die gezeigte Leistung macht Lust auf mehr.
Von links nach rechts: Elitsa Stambolova-Fränkel und Maren Levin, Vorsitzende und Co-Vorsitzende Grüne Kaufbeuren, Jubilarin Stadträtin Ulrike Seifert, Stadträtin Marita Knauer, Bürgermeister Oliver Schill. Foto: Michael Seifert
Im Grünen Wohnzimmer feierten die Kaufbeurer Grünen den runden Geburtstag ihrer langjährigen Stadträtin Ulrike Seifert
Bei Kaffee und Kuchen wurde ihr jahrzehntelanges Engagement für Gleichstellung, Frauen- und Familienpolitik gewürdigt und gemeinsam der Blick nach vorne gerichtet, auch mit Blick auf die Stadtratswahl 2026.
Die Kaufbeurer Grünen feierten den 70. Geburtstag von Ulrike Seifert. Die langjährige Stadträtin ist eine der prägendsten Persönlichkeiten der Kaufbeurer Kommunalpolitik. Im „Grünen Wohnzimmer“, dem offenen Begegnungs- und Diskussionsraum der Grünen in der Innenstadt, kamen Vorstand- und Fraktionsmitglieder bei Kaffee und Kuchen zusammen, um auf bewegte politische Jahrzehnte zurückzublicken und gemeinsam den Blick nach vorne zu richten, auch mit Blick auf die Stadtratswahl 2026.
Ulrike Seifert war es stets ein zentrales Anliegen, dass Politik auch aus Sicht von Frauen für Frauen und Familien gestaltet wird. Als ausgebildete Erzieherin und Genderpädagogin brachte sie diese Perspektive seit 2008 konsequent in die Stadtratsarbeit ein. Ehrenamtlich trug sie maßgeblich dazu bei, dass der Slogan „Familienziel Kaufbeuren“ mehr wurde als ein bloßer Werbespruch. Mit konkreten Maßnahmen und klaren politischen Impulsen unterlegte sie eine familienfreundliche Stadtpolitik und ließ diese im Alltag der Menschen Wirklichkeit werden. Für ihr langjähriges Engagement wurde sie 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ein besonderer Meilenstein ihres Wirkens war die Einrichtung des Gleichstellungsbeirats der Stadt Kaufbeuren, dessen Vorsitz sie übernahm.
„Gleichstellung ist ein Thema, für das wir jeden Tag aufs Neue eintreten müssen. Nicht nur wir Frauen, sondern auch Männer“, betonte Ulrike Seifert zu ihrem runden Geburtstag: „Ich wünsche mir einen Oberbürgermeister Oliver Schill, weil ich weiß, dass mein Herzensthema bei ihm in guten Händen ist.“
Kreisvorsitzende Maren Levin würdigte Seiferts Wirken: „Ulrike hat unsere politische Arbeit über viele Jahre geprägt. Sie steht für eine Politik, die zuhört, Verantwortung übernimmt und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.“ Ihre Co-Vorsitzende Elitsa Stambolova-Fränkel ergänzte: „Ihr Einsatz für Gleichstellung und Familienpolitik bleibt für uns Auftrag und Ansporn.“
Auch Oliver Schill, zweiter Bürgermeister und Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters, unterstrich die Bedeutung Seiferts Engagements: „Ulrike Seifert hat Kaufbeuren nachhaltig geprägt. Sie hat gezeigt, wie wichtig konsequente Gleichstellungspolitik und echte Familienfreundlichkeit für eine lebenswerte Stadt sind.“ Kreisverband und Stadtratsfraktion gratulieren Ulrike Seifert herzlich zu ihrem 70. Geburtstag und danken ihr für ihr jahrzehntelanges, wegweisendes Engagement für Kaufbeuren.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren
Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.
Die GeigerinJehye Lee, Der PianistTae-Hyung Kim, Der CellistSamuel Lutzker am13. Februar 26 I 20:00 Uhr I Festsaal Irsee I Programm: „REFLEXIONS“
»Das Publikum erlebte einen Abend, wie es ihn in den führenden Konzertsälen der Welt erleben kann« (Donaukurier)
Das TRIO GAON ist seit 2013 in München beheimatet und studierte dort an der Hochschule für Musik und Theater bei den Professoren Ana Chumachenco, Friedemann Berger und Christoph Poppen. Aufgenommen in der European Chamber Music Academy (ECMA) entwickeln und vervollkommnen die drei Musiker ihre kammermusikalische Ausbildung.
Das junge Ensemble wurde mit zahlreichen Preisen bei renommierten Wettbewerben ausgezeichnet: Zuletzt gewann es im Juli 2018 den zweiten Preis, den Publikumspreis und den Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks in Australien beim Melbourne International Chamber Music Competition. Im September 2017 war es Wettbewerbssieger beim traditionsreichen internationalen Wettbewerb „Premio Trio di Trieste“ mit dem ersten Preis und zwei Sonderpreisen. Im März 2015 wurde es mit dem dritten Preis beim Joseph-Haydn-Wettbewerb für Kammermusik in Wien, und im April 2014 beim Musikpreis des Kulturkreis Gasteig e.V. mit dem ersten Preis und der höchsten Punktzahl des gesamten Wettbewerbs in der Kategorie Kammermusik ausgezeichnet.
Das TRIO GAON kann auf eine rege Konzerttätigkeit in Europa und Asien zurückblicken, in der es ein vielfältiges Repertoire zu Gehör brachte und hat Auftritte in Hallen wie der Philharmonie im Gasteig, München, der Wigmore Hall in London und dem Seoul Arts Center. Im Oktober 2018 nahm das Trio seine erste CD mit Werken von Mendelssohn und Brahms auf.
Der bekannte Musikkritiker und Musikwissenschaftler Harald Eggebrecht äußerte sich über das junge Ensemble:
»Das Trio GAON steigerte mit Witz, Ironie und bestechender Virtuosität [..] das Vergnügen ungemein. Hier gab es, bei bemerkenswerten solistischen Vorzügen der drei, kammermusikalischen Geist und einen ausgereiften Sinn für Transparenz und Klangbalance zu bestaunen.«
Veranstaltungsort: Festsaal Irsee Termin: Freitag, 13. Februar 26 Abendkasse: 19:00 Uhr Aufführung: 20:00 Uhr Ende: ca. 22:00 Uhr inkl. Pause
Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)
Der Kulturring Kaufbeuren e.V., die Schwabenakademie Irsee und das TRIO GAON freuen sich auf einen spektakulären Konzertabend mit vielen Musikbegeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer.
Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.
Ein Höhepunkt wird der Auftritt der Jugend-Wertachgarde sein
Am Sonntag, 8. Februar, lädt das Seniorenheim Heinzelmannstift wieder herzlich zum öffentlichen Tanztee ein. Von 14:30 bis 17:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein unterhaltsamer Nachmittag mit Livemusik, Tanz und Begegnung. Die Veranstaltung findet in der Cafeteria statt und richtet sich an alle, die Freude an Bewegung und Musik haben – ob mit Tanzpartner oder solo.
Jeder, der Lust hat, darf sich gerne dazugesellen. Ein Höhepunkt wird der Auftritt der Jugend-Wertachgarde sein.
Mit einem Reisebus voller Vorfreude und einem lautstarken Fanclub im Gepäck reiste die SpVgg Kaufbeuren am vergangenen Wochenende zur JOBRAD Bayerischen Hallenmeisterschaft der Frauen. Das Ziel: Ein starkes Turnier spielen. Die Realität: Ein sportliches Ausrufezeichen, das in die Vereinsgeschichte eingeht. Bereits bei der Ankunft lag Spannung in der Luft – die Atmosphäre versprach Großes.
Souverän durch die Gruppenphase
In der Vorrunde der Gruppe A ließ das Team von Anfang an keinen Zweifel aufkommen. Drei Spiele, drei Siege:
2:0 gegen den FC Markt Schwaben
1:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth
3:2 gegen den SC Regensburg
Diese Leistungen sicherten Kaufbeuren nicht nur den Gruppensieg, sondern auch den direkten Einzug ins Halbfinale. Die Mannschaft zeigte sich spielerisch reif, geschlossen und leidenschaftlich.
Emotionen im Halbfinale
Im Halbfinale wartete der Gastgeber SC Eltersdorf – und die SpVgg ließ auch hier nichts anbrennen. Mit einem konzentrierten 1:0 zog das Team ins Finale ein. Die Halle tobte, getragen von den unermüdlichen Fans, die für eine mitreißende Stimmung sorgten.
Spannendes Finale gegen Ruderting
Das Endspiel gegen den FC Ruderting, Tabellenführer der Bayernliga, begann vielversprechend. Kaufbeuren ging früh in Führung – der Titel schien greifbar. Doch Ruderting drehte die Partie. Trotz großem Einsatz und starker Leistung stand es am Ende 1:3. Die Enttäuschung wich jedoch schnell der Freude über das Erreichte.
Platz zwei – ein historischer Erfolg
Mit dem Vizetitel bei der Bayerischen Meisterschaft hat die SpVgg Kaufbeuren ein sportliches Kapitel geschrieben, das in Erinnerung bleiben wird. Von der schwäbischen Meisterschaft bis ins bayerische Finale – der Weg war geprägt von Teamgeist, Leidenschaft und sportlicher Qualität.
Stimmen aus dem Team
Spielführerin und Torhüterin Sandrine Uhlig:
„Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, was alle die Turniere über geleistet haben. Das Ergebnis gestern war ein krönender Abschluss der Hallensaison und zeigt einfach was für eine unfassbar starke Einheit auf und neben dem Platz zusammengewachsen ist. Die Fans, die Spieler, die Trainer. Das ist ein großes Gesamtpaket was am Ende zu diesem unglaublichen Erfolg geführt hat und damit sind vor allem auch die Spieler gemeint, die nicht so viel Spielzeit hatten und trotzdem dabei waren. Das macht eine Mannschaft am Ende aus und ist unfassbar wichtig für die Gemeinschaft, dass wirklich alle einfach für das Team einstehen und sich freuen und mitfiebern.“
Trainer Norbert Schmidtbauer:
„Es war ein perfekt organisiertes reines Damenturnier mit hochrangigem Besuch durch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Die Stimmung in der Halle war dank der zahlreichen Fans aller Teams hervorragend. Unsere Mannschaft ist im Eröffnungsspiel gegen den oberbayerischen Meister Markt Schwaben zwar nervös gestartet, kam dann aber immer besser ins Spiel und gewann verdient mit 2:0 durch zwei Treffer von Paula Eichinger. Mit drei Siegen und neun Punkten in der Gruppenphase haben wir uns souverän für das Halbfinale qualifiziert. Dort lieferten wir uns gegen den Gastgeber Erlangen ein kräftezehrendes Duell, in dem Lisa Schmittner mit ihrem Treffer den Einzug ins Finale sicherte. Im Endspiel gegen den Tabellenführer Ruderting in der Bayernliga haben wir dem späteren Turniersieger als einziges Team ein Gegentor zugefügt. Nach dem Ausgleich und der schnellen Führung des Favoriten haben wir noch einmal alles versucht, mussten kurz vor Schluss jedoch nach einem Konter das 1:3 hinnehmen. Insgesamt war es eine überragende Mannschaftsleistung, wir haben tollen Fußball gezeigt und sind mit einer hochverdienten Vizemeisterschaft nach Hause gefahren – trotz der schwierigen Straßenverhältnisse auf der Rückreise.“
Ausblick: Blick nach vorn
Die Hallensaison ist beendet, die Rückrunde wartet. Mit dem Rückenwind dieses Erfolgs wird sich die Mannschaft erneut als eingeschworenes Team präsentieren – und im kommenden Jahr sicher wieder angreifen.
Pascal Lechler, Mitglied im Kaufbeurer Stadtrat (SPD). Foto: Rohde Fotografie Kaufbeuren
Mit dabei: Pascal Lechler, SPD-Oberbürgermeisterkandidat für Kaufbeuren
Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf – es ist ein grundlegendes Bedürfnis und ein Menschenrecht. Der soziale Wohnungsbau ist ein zentrales Instrument, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das ist heute wichtiger denn je, wie auch eine aktuelle Studie zeigt: Laut Pestel-Institut fehlen in Kaufbeuren rund 800 Wohnungen.
Das Ziel der SPD-Bundestagsfraktion: Bezahlbarer, zukunftsfähiger und sozialer Wohnraum für alle Generationen – vom Studierendenwohnheim über barrierefreie Seniorenwohnungen bis hin zu Familienwohnungen und geförderten Neubauten in der Innenstadt. Welche Förderprogramme stellt der Bund bereit? Wie können Bund und Kommunen mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen? Vor welchen Herausforderungen steht Kaufbeuren beim sozialen Wohnungsbau?
Einladung zur Veranstaltung
„Sozialer Wohnungsbau im Dialog: Bund trifft Kommune“
📅 Termin: 3. Februar 2026 (Nachholtermin) 🕖 Uhrzeit: 19:00–20:30 Uhr 📍 Ort: SPD Kaufbeuren, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren
Mit dabei ist Pascal Lechler, SPD-Oberbürgermeisterkandidat für Kaufbeuren. Er bringt die kommunale Perspektive ein und berichtet aus erster Hand über die wohnungspolitischen Herausforderungen und Lösungsansätze vor Ort. Im Dialog zwischen Bundes- und Kommunalpolitik sollen Wege aufgezeigt werden, wie bezahlbarer Wohnraum realisiert werden kann – auch und gerade in kleineren Städten wie Kaufbeuren.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: SPD-Ortsverein Kaufbeuren, vertreten durch die Vorsitzenden Catrin Riedl und Pascal Lechler, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren
Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.
Bei Kaffee, Tee und Kuchen aufwärmen, Informationen zum Wahlprogramm der SPD erhalten und an kleinen Aktionen teilnehmen
Das winterliche Wetter im Vorfeld der Kommunalwahl am 8. März lädt nicht unbedingt dazu ein, am politischen Infostand zu verweilen und ins Gespräch zu kommen. Deshalb nutzt die SPD Kaufbeuren die unmittelbare Nähe ihrer Geschäftsstelle zur Kaiser-Max-Straße und zur Fußgängerzone für ein Alternativ-Angebot: Im „Café KOMM“ (Am Breiten Bach 8) können sich Interessierte bei Kaffee, Tee und Kuchen aufwärmen, Informationen zum Wahlprogramm der SPD erhalten und an kleinen Aktionen teilnehmen.
Am Donnerstag, den 29. Januar und 29. Februar wird beispielsweise unter dem Motto „Jedes Blatt ein Wunsch“ ein Wünschebaum für alle Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer aufgestellt. Je nach Wetterverhältnissen könnte das Café KOMM auch an weiteren Terminen seine Pforten öffnen. Der nächste Infostand in Neugablonz, ohne Café, aber mit Pavillon und Wünschebaum, findet am Samstag, dem 31. Februar statt.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: SPD-Ortsverein Kaufbeuren, vertreten durch die Vorsitzenden Catrin Riedl und Pascal Lechler, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren
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Von links: Hauptmann Dietmar B., Internatsleiterin Daniela Herschmann, Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd, Oberst Thorsten Milewski, Schwester Oberin Johanna Maria Höldrich, Hauptmann Peter P. und Stiftungsvorsitzender Rudolf Wisbauer. Foto: Alexander Bernhard / Bundeswehr
Unterstützung für die Internatsstiftung St. Maria undFinanzielle Hilfe für das Kinderhospiz St. Nikolaus
Auch im vergangenen Jahr engagierten sich Soldatinnen und Soldaten des Fliegerhorsts Kaufbeuren erneut mit einem Stand auf dem Kaufbeurer Weihnachtsmarkt. So wurden Glühwein, Punsch und Erbseneintopf für den guten Zweck verkauft. Die Einnahmen ka- men dem gemeinnützigen Verein des Fliegerhorsts „Helfen macht Schule“ zugute. Der Verein spendet das Geld ausnahmslos an verschiedenste soziale Einrichtungen in der Region.
Unterstützung für die Internatsstiftung St. Maria
3.000 Euro des eingenommenen Geldes gingen zu Beginn dieses Jahres an die Internatsstif- tung St. Maria, wo Schülerinnen fürsorglich betreut und in enger Zusammenarbeit mit dem Marien-Gymnasium, der Marien-Realschule und weiteren Kaufbeurer Schulen qualifiziert gefördert werden. Besonders für Kinder aus familiär und finanziell schwierigen Verhältnissen leistet die Internatsstiftung einen wertvollen Beitrag. Denn durch das Internat haben sie ein zweites Zuhause, können eine weiterführende Schule besuchen und bekommen dadurch die Grundlage für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Die finanziellen Unterstützungen werden sorgfältig verwaltet, kommen sie doch ausschließlich den Internatsschülerinnen zu- gute und werden unter anderem für tiergestützte Pädagogik genutzt.
Finanzielle Hilfe für das Kinderhospiz St. Nikolaus
Weitere 3000 Euro erhielt das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach. Dessen ganz- heitliches Konzept steht für die ressourcenorientierte Förderung der gesamten Familie. So- wohl die erkrankten Kinder als auch deren Geschwister und Eltern werden während ihrer Aufenthalte liebevoll begleitet und betreut. Individuell werden verschiedene Therapien wie zum Beispiel Physio-, Wasser-, Montessori- und Musiktherapie oder heilpädagogisches Ma- len angeboten. Die Eltern und Geschwister können sich Zeit für ihre Bedürfnisse und die ihrer Familie nehmen. Ihren Aufenthalt runden verschiedene Angebote wie Gesprächskreise, Einzelberatungen, kreatives Arbeiten und Ausflüge ab, um wieder Kraft für den Alltag zu Hause zu schöpfen. Die Begleitung der Familien in der letzten Lebensphase orientiert sich an ihren Wünschen und Bedürfnissen.
Weitere Unterstützungen geplant
„Wir freuen uns darauf, mit weiteren Spenden im Jahr 2026 genau da, wo Hilfe in und um Kaufbeuren benötigt wird, zu unterstützen“, berichtet Oberstleutnant Marcus Berndorfer, Zweiter Vorsitzender des Vereins „Helfen macht Schule“.
Regelmäßige Bewegung hilft beim Gesundbleiben im Ruhestand – und macht in der Gruppe noch mehr Spaß. Bild: PantherMedia / Milkos
Aktiv und gesund im Ruhestand
Mit dem Eintritt ins Rentenalter beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Wichtig ist jetzt, körperlich aktiv, sozial eingebunden und geistig rege zu bleiben, denn: Aktive Menschen sind zufriedener und im Durchschnitt gesünder als inaktive Menschen. Fachleute raten dazu, frühzeitig zu planen, wie der Ruhestand aussehen soll. Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu empfiehlt, sich rechtzeitig einige Fragen zu stellen, wie etwa: Will ich erst einmal ausspannen und ganz ohne Verpflichtungen sein? Oder habe ich Stärken, die ich am liebsten weiter einsetzen möchte? Gibt es Dinge, die ich schon immer einmal tun oder lernen wollte? Wie viel Zeit nehme ich mir für andere, zum Beispiel die Familie? Und wie viel Zeit brauche ich für mich?
Viele neue Möglichkeiten tun sich auf
Sind die Ziele klar, geht es in die Feinplanung: So können sich künftige Rentnerinnen und Rentner zum Beispiel über ehrenamtliche Tätigkeiten informieren. Rund ein Drittel der über 65-Jährigen in Deutschland engagiert sich ehrenamtlich – im Sport, bei sozialen Einrichtungen, in Kultur und Bildung oder im Umweltschutz. „Ehrenamtliche Arbeit erweitert den eigenen Horizont, man lernt neue Menschen kennen, erlebt Gemeinschaft und tut etwas für das gesellschaftliche Miteinander – das kann sehr befriedigend sein“, so Bernd Ruppert. Viele nutzen auch die Angebote von Bildungseinrichtungen in ihrer Umgebung. Das kann die Volkshochschule vor Ort sein oder die nahe gelegene Uni, die ein Seniorenstudium anbietet.
Gesundheit und Partnerschaft pflegen
Die eigene Gesundheit ist Voraussetzung dafür, den neuen Lebensabschnitt genießen zu können. Dazu gehören regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Dadurch reduziert sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall, aber auch für Diabetes, Krebs, Osteoporose und Demenz. Wer aktiv und mobil ist, bleibt außerdem länger selbstständig. Doch trotz aller Vorbereitung und Planung: Der Ruhestand kann auch die Partnerschaft beeinflussen, wenn man plötzlich rund um die Uhr zusammen ist. „Es ist hilfreich, rechtzeitig mit Partnerin oder Partner zu beratschlagen, wie Sie das gemeinsame Leben im Ruhestand gestalten wollen“, rät Bernd Ruppert. Es hat sich bewährt, einerseits gemeinsam Pläne zu schmieden und sich andererseits gegenseitige Freiräume zu lassen, Freundschaften und das soziale Netzwerk zu pflegen. Dann kann der neue Lebensabschnitt mit seinen vielen Freiheiten und Möglichkeiten gut gelingen.
Mit Veranstaltungen, Karikaturen-Ausstellung und Mutmach-Impulsen – „Hoffnung schafft Klima“ startet 2026
Klimakrise im Schatten anderer Katastrophen?
Kriege, politische Eskalationen, gesellschaftliche Spannungen – viele Menschen fühlen sich von der gegenwärtigen Nachrichtenlage überfordert. Die tägliche Informationsflut erzeugt oft ein Gefühl von Ohnmacht. Inmitten dieser Krisen rückt eine Herausforderung zunehmend in den Hintergrund, obwohl sie langfristig alles überlagert: die Klimakatastrophe.
Doch was tun, wenn Betroffenheit lähmt? Kaufbeuren setzt ein Zeichen – mit einem mehrwöchigen Projekt, das Mut machen will und zeigt, dass jede*r Teil der Lösung sein kann.
„Hoffnung schafft Klima“ – ein Projekt der Vernetzung
Unter dem Leitwort „Hoffnung schafft Klima“ haben sich rund 30 Organisationen zusammengefunden – von Kirchengemeinden, Schulen, Stadtratsfraktionen über Umweltinitiativen bis hin zu Unternehmen. Gemeinsam wollen sie zeigen: Hoffnung entsteht dort, wo Menschen anfangen zu handeln.
Das Projekt erstreckt sich über das erste Quartal 2026 und will mit Ausstellungen, Workshops, Begegnungen, spirituellen Angeboten und Aktionen zur Auseinandersetzung und zum Mitmachen einladen. Dabei steht nicht Perfektion im Vordergrund, sondern Ermutigung: Kleine Schritte, bewusstes Entscheiden – das ist der Weg.
Karikaturen-Ausstellung als Auftakt: „Mit Volldampf in die Katastrophe?“
Ein zentrales Element ist die Karikaturen-Ausstellung im Sparkassengewölbe Kaufbeuren:
🖼 Mit Volldampf in die Katastrophe? 📅 30. Januar – 23. Februar 2026 📍 Sparkassengewölbe, Kaiser-Max-Straße, Kaufbeuren 🎟 Eintritt: frei 👉 Vernissage: 30.01. um 16:00 Uhr 👉 Finissage & Gespräch: 23.02. um 19:30 Uhr
Die Ausstellung greift Themen wie CO₂-Ausstoß, Energieverbrauch, Lebensmittelverschwendung oder Konsumverhalten auf – pointiert, humorvoll und schonungslos ehrlich. Die Zeichnungen eröffnen neue Perspektiven: nicht Schuld, sondern Erkenntnis. Nicht Anklage, sondern die Einladung zum Wandel.
Veranstaltungen: Begegnung, Bildung und Bewegung
Insgesamt sind über 25 Veranstaltungen geplant. Hier ein Überblick mit allen Details:
🗓 Begleitveranstaltungen (chronologisch)
Januar
30.01.2026, 19:00 Uhr 📍 Stadtbücherei Kaufbeuren Vortrag: „Klimawandel in Kaufbeuren? – 7 Klimalügen im Faktencheck“ 👤 Referent: Christian Löwe (Klimawissenschaftler) 🎟 Eintritt frei
Februar
06.02.2026, 19:00 Uhr 📍 Historischer Sitzungssaal, Rathaus Kaufbeuren Bibliolog: „Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte…“ Spiritueller Zugang zu Schöpfungstexten ✉ Anmeldung unter gradlwetchey@web.de
09.02.2026, 19:00 Uhr 📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul Vortrag & Diskussion: „Klimapolitik unter der Lupe“ 👤 Mit MdB Beate Walter-Rosenheimer 🎟 Eintritt frei
14.02.2026, 09:30–16:00 Uhr 📍 Biotop Fünfknopfturm / Montessori-Kinderhaus Workshop: „Öko-Markt kreativ – Aus Alt wird Bunt“ 🎨 Mit Benedikt Buchner (ONA Malerei) 🎟 5,00 € / ✉ Anmeldung: info@begamo.de
03.–09.03.2026 📍 Zollstock-Galerie, Kaufbeuren Fasten-Ausstellung: „Unverpackt durch die Fastenzeit“ Interaktive Ausstellung zu Konsum und Verzicht
09.03.2026, 10:00 Uhr 📍 Stadtbibliothek Kaufbeuren Schüler*innen-Aktionstag Mit Denkstationen & Gesprächsrunden für Schulklassen
09.03.2026, 19:00 Uhr 📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul Escape Game für Klimaprofis Spielerisches Lernen mit dem Umweltbildungsteam ✉ Anmeldung: gradlwetchey@web.de
13.03.2026, 19:30 Uhr 📍 Filmburg Marktoberdorf 🎥 Filmabend: „The Letter – Eine Botschaft für unsere Erde“ Film zur Umweltenzyklika Laudato si’ 🎟 Eintritt: 5,00 € / ✉ Anmeldung: gradlwetchey@web.de
20.03.2026, 15:00 Uhr 📍 Treffpunkt: Crescentiabrücke Kaufbeuren 🌿 Spiritueller Naturgang: „GANG in die Natur – existenziell, spirituell“ 👤 Leitung: Pfr. Bernhard Walter 🎟 Keine Anmeldung erforderlich
📌 Laufende & begleitende Angebote
Büchertisch mit Klimaliteratur (30.01.–23.02.) 📍 Thilo-Bachmann-Haus, Foyer
Einzelgespräche & Seelsorgeangebote 📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul ✉ Kontakt: winfriedkorn@aol.com
Mitmachprojekt für Kinder & Jugendliche 📍 Matthias-Lauber-Haus (ab 12.02.) 🧑 Offene Jugendarbeit Kaufbeuren
Kunstprojekte mit Schulklassen 📍 Kunstgewölbe Sparkasse (02.–23.02.2026) Thema: „Schöpfung und Zukunft“
Warum dieses Projekt?
Die Initiative „Hoffnung schafft Klima“ wurde im August 2025 von der AG Schöpfung der Pfarrei St. Peter und Paul Kaufbeuren ins Leben gerufen. Beobachtet wurde, dass viele Menschen von der Klimakrise tief betroffen sind – aber kaum mehr wissen, wie sie handeln sollen.
Das Projekt setzt bewusst einen anderen Akzent: Nicht moralischer Druck, sondern Ermutigung. Nicht Resignation, sondern Gestaltungskraft.
Ursprung der Ausstellung
Die Karikaturen-Ausstellung wurde vom Referat Weltkirche im Erzbistum Bamberg gemeinsam mit Renovabis konzipiert. Sie ist Teil der Renovabis-Pfingstaktion 2021, inspiriert vom Psalm 104: „Du erneuerst das Angesicht der Erde.“
Sie wurde bereits in mehreren Ländern Europas gezeigt und versteht sich als Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog über Zukunft, Verantwortung und Hoffnung.
Oberst Milewski, Standortältester und Kommandeur Fliegerhorst Kaufbeuren. Foto: Claus Tenambergen/Wir sind Kaufbeuren
Die Rede hier als ungekürzte Textfassung und als Video
Die ungekürzte Rede
Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Gäste,
als Standortältester und Kommandeur wünsche ich Ihnen für 2026 Gesundheit, Erfolg und ein hoffentlich friedliches Jahr!
Ich heiße ich Sie zum diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Kaufbeuren und der Dienststellen hier am Fliegerhorst herzlich im Offizierkasino willkommen. Es ist mir eine besondere Freude, dass wir diesen Empfang wieder gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren ausrichten. Ich möchte zunächst, wie es beim Neujahrsempfang gute Sitte ist, stellvertretend für alle Anwesenden, einige Repräsentantinnen und Repräsentanten des öffentlichen Lebens begrüßen. Zur Eröffnung begrüße ich unseren Oberbürgermeister Stefan Bosse in unserem Offizierkasino! Ein Ort, der Ihnen inzwischen auch privat bestens bekannt ist. Haben Sie doch erst im vergangenen Dezember hier im Großen Saal mit einer besonderen Großveranstaltung „vorgeübt“! Jetzt ist es amtlich: Meine herzlichen Glückwünsche zur Hochzeit gehen auch auf diesem Wege an Sie und Ihre Frau! Wir freuen uns, dass sie für diesen besonderen Anlass die Räumlichkeiten des Casinos gewählt haben.
Liebe Gäste, wie sie aus den vergangenen Neujahrempfängen wissen, komme ich an dieser Stelle kurz zum wichtigsten Nebenthema des heutigen abends:
Zum Eishockey und der Fortschreibung der gemeinsamen Eishockeygeschichte von OB Bosse und mir. Spätestens jetzt weiß ich, dass ich die geballte Aufmerksamkeit von 280 Gästen habe. Ich erlaube mir ihre Gedanken zu denken: „Na, was will er wohl sagen?“ … Das ist gerade jetzt ganz dünnes Eis! Deshalb rufe ich von ganzem Herzen: Lieber ESVK – alles Gute zum 80. Geburtstag!
Lassen Sie mich nun aber mit der Begrüßung fortfahren. Herzlich willkommen heißen möchte ich auch Bürgermeister Oliver Schill, Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler und die anwesenden Stadträtinnen und Stadträte unserer Garnisonsstadt Kaufbeuren.
Aus dem Deutschen Bundestag begrüße ich herzlich den Abgeordneten für den Bundestagswahlkreis Ostallgäu, Stephan Stracke sowie den Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums der Finanzen, Michael Schrodi. Aus dem Freistaat Bayern begrüße ich die Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl und Peter Wachler.
Natürlich freue ich mich auch über die Vertreter der umliegenden Gemeinden und begrüße die Bürgermeister Helmut Bucher aus der Gemeinde Germaringen, Armin Holderried aus der Gemeinde Mauerstetten, Wolfgang Eurisch aus der Gemeinde Biessenhofen und Johann Stich aus der Gemeinde Ruderatshofen.
Für die Geistlichkeit begrüße ich von der evangelischen Militärseelsorge, Militärpfarrerin Sandra Gassert, von der katholischen Militärseelsorge, Militärpfarrer Jürgen Stahl sowie für die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, Stadtpfarrer Bernhard Waltner und für die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Kaufbeuren, Pfarrer Jost Herrmann. Zudem begrüße ich von der Geistlichkeit Abt Michael Maier sowie die Frau Oberin Schwester Johanna vom Cresczentia Kloster. Für alle Repräsentanten und Repräsentantinnen der Behörden, Schulen, Ämter, Justiz und Polizei begrüße ich stellvertretend für die Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Dr. Angela Lechner, vom Amtsgericht Kaufbeuren Direktor Robert Kriwanek, vom Finanzamt Kaufbeuren den Behördenleiter, Regierungsdirektor Wolfgang Kriegbaum, den Behördenleiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Direktor Dr. Paul Dosch, von der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, Maria Amtmann sowie für die Polizeiinspektion Kaufbeuren, Polizeioberrat Markus Ziegler.
Aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft heiße ich willkommen den Geschäftsführer der Kaufbeuren ATM Training GmbH, Jan Herchenröder.
Zudem begrüße ich von der Bundeswehr vom hiesigen Bundeswehrdienstleistungszentrum, Regierungsoberamtsrat Ingo Ruf, von der Arztgruppe Kaufbeuren, Oberstabsarzt Dr. Sascha Hackl, vom Zentrum Elektronischer Kampf Fliegende Waffensysteme, Oberstleutnant Rüdiger Bieler, vom Instandsetzungszentrum 13, Oberstleutnant Bernd Herrmann, vom Deutschen Bundeswehrverband Stabsfeldwebel a.D. Franz Jung und vom hiesigen Kreis-Verbindungskommando, Oberstleutnant d.R. Stefan Schopf. Last, but not least möchte ich die Mitarbeitenden der Presse ganz herzlich willkommen heißen. Wir freuen uns auf Ihre Berichterstattungen.
Werte Damen und Herren, Sie alle sind besondere Gäste bei uns! Danke, dass Sie erneut so zahlreich der Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt sind. Gute 280 Gäste zählen wir heute wieder und das freut mich sehr.
Sehr verehrte Gäste, unser diesjähriger Neujahrempfang steht ganz im Zeichen unserer gelebten Verbundenheit! Deshalb haben sie im Eingangsbereich Edelweiße mit unserem Motto „Gemeinsam stark“ empfangen und tragen die Gelben Schleifen am Revers. Das Edelweiß symbolisiert in erster Linie unsere Verbundenheit zum Allgäu und die Freude in solch einer schönen Region Deutschlands arbeiten und wohnen zu dürfen. Aber nicht nur dies, darauf werde ich noch zurückkommen. Die Gelbe Schleife hat ihre ganz eigene Geschichte: So heißt es in der US-Army Version des Liedes “She wore a yellow ribbon”, zu Deutsch: Sie trug eine Gelbe Schleife. Das Lied geht auf eine US-amerikanischen Sage des 19. Jahrhunderts zurück: Diese erzählt von einem Südstaatensoldat in Gefangenschaft, der seine Liebste in einem Brief darum bat, ein gelbes Band um einen Eichenbaum zu binden: Wenn sie ihn noch liebt, solle sie ihn damit bei seiner Rückkehr willkommen heißen. Und so geschah es: Als er nach Hause kam, wehten hunderte von gelben Bändern in den Ästen des alten Baumes. „Around her head she wore a yellow ribbon – She wore it for her soldier who was far far away.”
Unter dem Slogan „Support our Troops“ steht die Gelbe Schleife seit dem Ersten Weltkrieg in Kanada und seit dem Golfkrieg in den USA für die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihren Soldaten.
Seit Beginn der frühen 1990er Jahre und den ersten Einsätzen der Bundeswehr symbolisiert sie Solidarität mit Soldatinnen und Soldaten, die Tag für Tag ihren Dienst für unsere Sicherheit leisten. Viele Städte und Gemeinden führen Aktionen durch, wie das Anbringen der Gelben Schleifen an Ortsschildern und in Rathäusern, um ihre Unterstützung öffentlich zu zeigen. Die Schleifen stehen dabei aber auch für das gelebte Miteinander und das vertrauensvolle Zusammenwirken zwischen der Zivilgesellschaft und ihren Staatsbürgern in Uniform. So ist auch in unserer Garnisonsstadt Kaufbeuren die Gelbe Schleife ein lebendiges Zeichen des Miteinanders, der Wertschätzung und der Verbundenheit zwischen Stadt und Bundeswehr.
Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ verbinden uns im besten Sinne die gemeinsamen Werte: Einsatz, Verantwortung und Solidarität. In Kaufbeuren ist die Gelbe Schleife zu einem Symbol geworden, das zeigt: Wir stehen zusammen! Dies können Sie heute Nachmittag auch bildstark zeigen – nämlich im Traditionszimmer in unserer „Gelbe-Schleife-Fotoecke“. Als eine weitere schöne Erinnerung an den Neujahrsempfang können Sie die Fotos direkt mitnehmen!
„Gemeinsam stark“ können Sie mit uns am 2. April, also am Gründonnerstag, in Gedenken an die Opfer der Karfreitagsgefechte marschieren. Dann findet der sogenannte 16k3 Marsch statt. Am 2. April 2010 fielen drei Soldaten der Bundeswehr in einem Feuergefecht mit den Taliban in Afghanistan – weitere Kameraden wurden an diesem Tag schwer verletzt. Von den 10 Euro Marschgebühr kommen 8 Euro der „Soldaten- und Veteranenstiftung“, dem Verein „Krebskranke Kinder Mainz e.V.“ und der „Deutsche Wildtier Stiftung“ zu Gute. Das Informationsbanner zum 16k3 Marsch finden Sie hier im Großen Saal. Start wird am 2. April am Historischen Rathaus Kaufbeurens sein. Ich würde mich freuen, wenn auch sie sich mit ihre Gelben Schleifen als Ausdruck der Verbundenheit einreihen können! Herr Oberbürgermeister, ich danke Ihnen jetzt schon für Ihre Unterstützung!
„Gemeinsam stark“ waren wir auch 2025 mit unserem karitativen Verein des Fliegerhorsts „Helfen macht Schule“. Über 23.000 Euro konnten im vergangenen Jahr für soziale Einrichtungen und Projekte gespendet werden. Darunter waren der Hospizverein Ostallgäu, der AWO Kinderkarten Kaufbeuren, das Haus für Kinder Sankt Josef, das Jakob-Brucker-Gymnasium mit seinen Avatar-Robotern, die es kranken Kindern ermöglichen, zumindest digital am Schulleben teilzuhaben und die Behindertenwerkstätten Kaufbeuren,
denen damit der Kauf eine Montageständers für die Reparatur von Fahrrädern ermöglicht wurde. Am vergangenen Montag waren wir erst bei der Internatsstiftung St. Maria, um mit einem Spendenscheck von „Helfen macht Schule“ zu unterstützen. Die Internatsstiftung ermöglicht es unter anderem auch Kindern aus finanziell schwierigen Verhältnissen dort ein zweites Zuhause zu finden sowie einen Schulabschluss absolvieren zu können. Liebe Schwester Johanna, besten Dank für Ihren herzlichen Empfang. An dieser Stelle möchte ich dem Bayerischen Roten Kreuz und dessen Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann ausdrücklich für die großzügige finanzielle Unterstützung für „Helfen macht Schule“ danken.
„Gemeinsam stark“ ist auch Ausdruck unseres Dankes an alle, die sich hier in Kaufbeuren für unser Gemeinwohl einsetzen – unabhängig von Beruf, Herkunft oder Status. Und es ist auch eine Verpflichtung, weiterhin offen und respektvoll in unserer Demokratie miteinander umzugehen.
Meine Damen und Herren, genau das – die Unabhängigkeit von Herkunft oder Status, also die Gleichheit vor dem Gesetz sowie die Freiheit und damit die Bedeutung der Demokratie bringen mich zu einem historischen Thema des vergangenen Jahres: 500 Jahre Bauernkriege hier im Allgäu!
Zu Beginn meiner Rede ging ich auf das Edelweiß als Symbol für das landschaftlich schöne Allgäu ein. Das Allgäu ist nicht nur ein schöner Platz zum Leben, sondern auch ein Ort, in dem bereits vor 500 Jahren freiheitlich gedacht wurde. Die Bauern-Aufstände waren Ausdruck des tiefen Wunsches nach Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Würde der Menschen. Die Bauern forderten ihre Rechte, stellten sich gegen eine ungerechte Herrschaft und kämpften für eine Zukunft, in der alle Menschen gleichberechtigt sein mögen. Ihre Forderungen wurden im März 1525 in zwölf Artikeln im nahegelegenen Memmingen niedergeschrieben. Als ein zentraler Punkt dabei war zu lesen: „Aus der Heiligen Schrift ergibt sich, dass wir frei sind und frei sein wollen“. Bundespräsident Steinmeier betonte hierzu im März 2025 beim Festakt anlässlich des 500-jährigen Jubiläums: [ZITAT] „Dass wir es bleiben, frei bleiben, das liegt heute in unser aller Hand! Begegnen wir den Bedrohungen von Freiheit nicht mit Gleichgültigkeit. Die Freiheitsgeschichte, die hier von Memmingen ausging, verpflichtet uns: Das Erbe der Aufständischen von 1525, das dürfen wir niemals wieder aus der Hand geben! … Dass wir heute das verteidigen müssen, wofür damals vor 500 Jahren gekämpft wurde … denn wir erleben ja gerade, dass die freiheitliche Demokratie bedroht und angegriffen wird – im Innern wie von außen und mit einer Wucht, die viele von uns nicht für möglich gehalten hätten.“
270 Jahre nach den Bauernkriegen setzte Immanuel Kant einer Welt, in der das Recht des Stärkeren regiert, die Stärke des Rechts entgegen. Kant sprach sich dafür aus, dass die Vernunft richten und das Völkerrecht sprechen solle.
Denn nur ein Rechtsstaat, in dem die Achtung eines jeden Individuums höchste Priorität hat, sei die höchstmögliche Garantie dafür, dass sich das Böse nicht Bahn bricht. Auch für Kant war Frieden kein natürlicher Zustand, auf den man sich einfach verlassen könne, vielmehr müsse er immer wieder neu gestiftet, gehütet und abgesichert werden, denn nichts sei so fragil und bedroht wie der Friede! Ist sein Befund nicht erschreckend aktuell?
Werte Gäste, das Jahr 2025 stand neben 500 Jahren Bauerkrieg auch im Zeichen von 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Generation der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wird nicht mehr lange die Gelegenheit haben, weiterhin ihre Stimme zu erheben. So durften wir im Kaufbeurer Fliegerhorst im vergangenen Jahr eine Zeitzeugin begrüßen, was Sie auch der im Offizierheim ausliegenden Standortzeitung Adlerauge entnehmen können.
Ihr Name ist Renate Klieber, sie ist inzwischen 91 Jahre alt und kehrte nach sage und schreibe 80 Jahren zurück auf den Fliegerhorst, wo sie von 1937 bis 1945 als junges Mädchen mit ihrer Mutter lebte.
Ihr Vater war Pilot im Zweiten Weltkrieg. Es war eine bewegende Begegnung, die in eindringlicher Erinnerung bleibt! Die Frau berichtete von einem System, das ihr als kleines Mädchen den Vater nahm. Ihre Mutter litt ein Leben lang am Verlust des Ehemanns. Für die ältere Dame stellte die Rückkehr auf den Fliegerhorst, eine späte, aber wichtige Vergangenheitsbewältigung dar.
Auf die Frage, was sie, als eine der letzten Zeitzeuginnen, der heutigen jungen Generation sagen möchte, antwortete sie: [ZITAT] „Nutzt euren Verstand, handelt mit Vernunft und mit logischem Denken. Kümmert euch um Politik und die Gesellschaft. Seid nicht nur Mitläufer. Wir müssen endlich ein Bewusstsein dafür entwickeln, was wir den späteren Generationen hinterlassen.“
Werte Gäste, wir als Bundeswehr stehen für den Schutz unserer Gesellschaft und unseres Landes mit seiner freiheitlich-demokratischen Grundordnung ein. So steht das neue Jahr 2026 für die Luftwaffe in einem besonderen Zeichen: Wir feiern 70 Jahre Luftwaffe – 70 Jahre Einsatz für Freiheit, Sicherheit und Demokratie. Gerade im Jubiläumsjahr erkennen wir, wie eng Vergangenheit und Zukunft miteinander verbunden sind.
Die Herausforderungen des Aufwuchses der Bundeswehr heute stehen in einer Linie mit dem Mut und dem Gestaltungswillen, mit dem die Luftwaffe seit ihrer Aufstellung im Jahr 1956 verlässlich ihren Auftrag erfüllt.
Hier in Kaufbeuren leisten wir als Teil von Bundeswehr und Luftwaffe einen wichtigen Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands, in dem wir Luftfahrzeugtechnisches Personal sowie Radar- und Munitionstechniker ausbilden. Neu ist hier die Ausbildung für Drohnenpiloten für Kleindrohnen, die am Standort in kürzester Zeit aufgenommen wurde. Ende 2025 kam es hier zu einem sehr erfolgreichen Audit durch unsere militärische Luftfahrtbehörde. Für das Jahr 2026 sind bereits 17 Lehrgänge geplant.
Zudem wird in 2026 eine neue Luftwaffen-Sicherungsstaffel im Fliegerhorst mit rund 140 Dienstposten aufgestellt. Neben einer Heimat für knapp 120 Reservisten werden rund 20 Dienstposten mit aktiven Soldaten aus dem diese Tage beginnenden Neuen Wehrdienst besetzt. Die Sicherungsstaffel ist ein Resultat aus der verschärften Bedrohungslage. Durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wird die Bundeswehr noch konsequenter auf die Landes- und Bündnisverteidigung ausgerichtet. Russland könnte schon 2029 zu einem Angriff auf das NATO-Bündnisgebiet bereit sein. Die Verteidigung Deutschlands muss deshalb so schnell wie möglich gestärkt werden, um glaubhaft abzuschrecken.
Kaufbeuren hat Potential für substanzielle Beiträge zur Landes- und Bündnisverteidigung. Die Drohnenausbildung sowie das Herstellen der Aufnahmebereitschaft für die Sicherungsstaffel sind erste Schritte hierzu.
Damit wir auch als Bundeswehr hier am Standort weiterhin verlässlich und professionell unserem wachsenden Auftrag nachkommen können, ist das Fit-Machen der Ausbildungsinfrastruktur voll im Gange. Mit der Sanierung der ersten Unterkunftsgebäude, inklusive zeitgemäßem Betreuungs-WLAN und Moderner Ausbildungstechnologie wurde begonnen und stehen auch 2026 weiter im Fokus. Im Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro sind in dieser Dekade zudem eine neue Feuerwache, eine moderne Heizungsanalage, ein neues Abwassersystem und ein neuer Außenzaun enthalten. Ein großes Dankeschön geht dabei an die Leiterin des Staatlichen Bauamtes Kempten, Frau Sonja Baumberger, für die hervorragende Zusammenarbeit.
Liebe Damen und Herren, kommen wir doch nun noch zu etwas leichteren Themen: Ich nehme Sie noch einmal mit zur Musik: Wir begannen mit „Yellow Ribbon“ und kommen nun zu den Liedern „Gute Freunde, kann niemand trennen“ und „One moment in time“.
„Gute Freunde kann niemand trennen“ wird am 14. März im Kaufbeurer Stadtsaal erklingen. An diesem Tag vor genau 60 Jahren sang der damalige Fliegerhorstchor erstmalig zusammen mit der Tänzelfest Knabenkapelle im Stadtsaal. Genau dort wird es zu einem Revival beim Frühjahrskonzert der Tänzelfest Knabenkapelle kommen.
„One moment in time“ ist das Lied unserer Fliegerhorstkapelle gleich nach meiner Rede. Sie feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum! Für den Fliegerhorst und die Musiker der Kapelle stellt dieses Jubiläum in der Tat einen besonderen Moment dar, eben genau diesen „One moment in time“! Sie bereichert seit 1986 das Stadtleben in Kaufbeuren ungemein. Zu ihren zahlreichen Auftritten gehören unter anderem das Tänzelfest, die Seniorenweihnacht, das Oktoberfest des Standorts und nicht zu vergessen: Die Christmette vor der Crescentia-Kapelle.
Aber auch außerhalb Kaufbeurens machte sich unsere Kapelle einen Namen, wie beispielsweise bei einem Konzert auf dem Nebelhorn, bei Soldatenwallfahrten ins Kloster Andechs bis hin im Kölner Dom. Die Dombesucher applaudierten begeistert und verewigten den Auftritt in zahlreichen Fotos und Videos.
Liebe Gäste, zum Abschluss möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die diesen Neujahrsempfang auf die Beine gestellt haben. Meinen herzlichen Dank für Ihre Arbeit und Ihr Engagement! Vielen Dank an das gesamte Planungsteam um die Projektverantwortlichen Hauptmann Dietmar Bassing, Hauptmann Peter Posselt, Stabsfeldwebel Christian Herschmann und Oberstabsgefreiter Pierre Bartusch, die Klinikküche, die Stadt, die Ordonanzen, das Garderobenpersonal und an alle Weiteren, die diesen Empfang einmal mehr mit viel Herzblut erst möglich gemacht haben.
Ich möchte aber auch Ihnen allen, liebe Gäste, für ihren Einsatz danken – für Ihren Beitrag zum Gemeinwohl, für das Engagement in unserer Stadt und für die Unterstützung unserer Bundeswehr. Lassen Sie uns die Gelben Schleifen als Zeichen der Verbundenheit und des Miteinanders sehen, die uns täglich stärken. Denn gemeinsam sind wir stark – für eine offene, gerechte und sichere Gesellschaft! Gemeinsam stark, auch für Kaufbeuren. Um meine Rede mit dem ESVK und Eishockey zu beenden: Schließt die Reihen, kämpft weiter auch über die 80 Jahre hinweg. Erlauben sie mir noch einen kleinen Spoiler an dieser Stelle für 2026: Ende September wird im Fliegerhorst eine besondere Version des Klassikers „You‘ll never walk alone“ erklingen – wenn ich mich als Kommandeur von Ihnen in einem militärischen Appel verabschiede.
Die drei Gründungsmitglieder Klaus Reggel, Helmut Knall und Hans Block sind noch immer aktiv für die Fliegerhorstkapelle.
Und jetzt viel Freude mit unserer Fliegerhorstkapelle und ihrem Jubiläums-Musikstück „One moment in time“! Von den Gründungsmitgliedern sind der Leiter der Kapelle Klaus Reggel am Flügelhorn und Helmut Knall am Bariton. Zudem sind Hubert Hiemer und Andreas Müller am Tenorhorn, Jörg Rauhut am Schlagzeug, Wolfgang Birzle an der Tuba und Markus Metzner am Flügelhorn.
Herzlichen Dank!
Produktion Video Fliegerhorst Kaufbeuren Technisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd Apfeltranger Straße 15 | DE 87600 Kaufbeuren Januar 2026
Zuvor hatte das BSW seine Stadtratsliste aufgestellt
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat die formalen Voraussetzungen für eine Teilnahme an der Stadtratswahl in Kaufbeuren am 8. März erfüllt und ist damit zur Wahl zugelassen.
Seit dem 10. Dezember sammelten Mitglieder und Unterstützerinnen und Unterstützer des BSW auf öffentlichen Plätzen und Straßen in Kaufbeuren die erforderlichen Unterstützungsunterschriften. Angeführt wurde die Aktion von dem Spitzentrio Tatjana Alekseenko, Talip Ates sowie Stadtrat Paul Meichelböck, gemeinsam mit weiteren Aktiven.
Zuvor hatte das BSW seine Stadtratsliste aufgestellt. Diese umfasst 14 Kandidatinnen und Kandidaten aus unterschiedlichen beruflichen Hintergründen.
Die Sammlung der Unterschriften erstreckte sich über die Weihnachts- und Neujahrszeit, was den Prozess aufgrund geringerer öffentlicher Präsenz erschwerte. Nach den Feiertagen wurde die Sammlung intensiviert. Unter anderem wurden mehr als 6.000 Informationsflyer verteilt, sowohl über Briefkästen als auch im direkten Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern.
Am 15. Januar nutzte das BSW die Sonderöffnungszeiten des Bürgerbüros für einen ganztägigen Infostand am Rathaus. In den darauffolgenden Tagen wurden weitere Unterschriften insbesondere während der Öffnungszeiten der Bürgerbüros in der Innenstadt und in Neugablonz gesammelt.
Insgesamt wurden 236 Unterschriften eingereicht. Nach der Prüfung durch den Wahlausschuss wurden acht Unterschriften als ungültig gewertet. Mit den verbleibenden 228 gültigen Unterstützungsunterschriften erreichte das BSW die erforderliche Anzahl für die Zulassung zur Stadtratswahl. Damit tritt das Bündnis Sahra Wagenknecht erstmals bei einer Stadtratswahl in Kaufbeuren an.
Im Wahlprogramm des BSW Kaufbeuren nimmt die künftige Nutzung des Fliegerhorsts als möglicher Standort von Arrow 3-Raketensysteme eine zentrale Rolle ein. Das BSW spricht sich gegen eine weitere militärische Ausrichtung aus und setzt in Kaufbeuren stattdessen auf eine Entwicklung mit sozialem Schwerpunkt und einem Dialog mit allen Beteiligten.“
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Stadt Kaufbeuren
Sprechstunde des Oberbürgermeisters
Die nächste Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Stefan Bosse findet am Dienstag, 03. Februar 2026 von 14:00 bis 16:00 Uhr im Bürgerzentrum Neugablonz (Eingang über Gewerbestraße 1, im Büro Abteilung Kindertagesbetreuung im Erdgeschoss) statt.
Im Jahr 2026 wird die monatliche Bürgersprechstunde erneut zwischen dem Kaufbeurer Rathaus und dem Neugablonzer Bürgerzentrum abwechseln!
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich vorab im Büro des Oberbürgermeisters unter Telefon 08341 437-102 anmelden.
Die Ausbildung dauert ein halbes Jahr und bereitet umfassend auf die sensible Aufgabe vor
Die gemeinnützige Organisation Blicklicht bietet 2026 wieder einen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Hospiz- und Palliativbegleiter an. Gesucht werden Interessierte, die Menschen in der letzten Lebensphase und deren Angehörige unterstützen möchten. Die Ausbildung dauert ein halbes Jahr und bereitet umfassend auf die sensible Aufgabe vor. Behandelt werden Themen wie Kommunikation, Spiritualität, Demenz, Trauer, Achtsamkeit, Lebensqualität und die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit. Praktische Einblicke erhalten die Teilnehmer*innen durch Hospitationen in Pflegeeinrichtungen oder auf der Palliativstation.
Die nächste Qualifizierung zur Palliativbegleitung startet am 06. Februar 2026. Egal ob jung oder lebenserfahren, mit oder ohne Vorerfahrung: Was zählt, ist die Bereitschaft, Menschen am Lebensende beizustehen. Denn Hospizarbeit berührt und verändert das eigene Leben.
Wie Betriebe von aktuellem Know-how und Erfahrungsberichten profitieren können
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren und der Verband für landwirtschaftliche Fachbildung (vlf) Kaufbeuren laden am Mittwoch, den 11. Februar 2026, zum Pflanzenbautag nach Ketterschwang ein.
Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Landwirtinnen und Landwirte, die sich über aktuelle Entwicklungen im Pflanzenbau informieren und ihr Wissen praxisnah erweitern möchten.
Fachvorträge und Erfahrungsberichte aus erster Hand
Im Zentrum der Veranstaltung stehen zwei Schwerpunkte:
Ein Fachbeitrag von Grünlandexperte Hans Koch, der aktuelle Erkenntnisse und Empfehlungen zum Thema Grünlandbewirtschaftung vorstellt.
Drei Betriebsleiter berichten aus der Praxis über ihre Erfahrungen mit Maßnahmen zur Verbesserung der Grundfutterqualität auf ihren Höfen.
Diese Einblicke sollen helfen, eigene Betriebsstrategien weiterzuentwickeln und praxisnahe Lösungen kennenzulernen.
Kaufbeuren bekommt eine neue Bühne für starke Worte
Am Donnerstag, den 5. Februar 2026, startet im Podium Kaufbeuren ein neues literarisches Veranstaltungsformat: der „Podium Poetry Slam“. Ab 20 Uhr – Einlass ist ab 19 Uhr – heißt es: Bühne frei für selbstverfasste Texte, starke Stimmen und eindrucksvolle Auftritte.
Der Abend verspricht eine Mischung aus Poesie, Witz, Tiefgang und spontaner Bühnenkunst. Poetinnen treten mit ihren eigenen Texten gegeneinander an – mal nachdenklich, mal humorvoll, politisch oder ganz persönlich. Das Besondere: Das Publikum entscheidet am Ende, wer als Siegerin den Abend verlässt.
Vielfalt der Stimmen – regional und überregional
Das Line-up bietet eine spannende Mischung aus bekannten Slammer*innen der deutschsprachigen Szene und neuen Gesichtern:
Daniel Wagner (Heidelberg)
Gregor Biberacher (Freiburg)
Jana Isa (Neu-Ulm)
Elisa Bartelt (München)
Chris Veit (Altstädten)
Martina Miller (Röthenbach)
Sie alle bringen ihre eigenen Perspektiven und Stile mit auf die Bühne und sorgen für einen abwechslungsreichen Abend.
Gastgeber mit Erfahrung
Moderiert wird der Abend von Ivica Mijajlovic, Gründer des Allgäu Slam und mehrfacher Landesmeister im Poetry Slam. Mit seiner Erfahrung und Bühnenpräsenz führt er durch das Programm und sorgt für einen stimmungsvollen Rahmen.
Kooperation mit Allgäu Slam e.V.
Der „Podium Poetry Slam“ ist eine Kooperation des Veranstaltungsorts Podium Kaufbeuren mit dem Verein Allgäu Slam e.V.. Ziel ist es, Kaufbeuren als festen Ort für Live-Literaturveranstaltungen zu etablieren und neuen wie erfahrenen Poet*innen eine Bühne zu bieten.
Der Vorstand von Bündnis Zukunft Kaufbeuren freut sich über die Zulassung zur Kommunalwahl, von links nach rechts: Jürgen Grieshaber (stellvertretender Vorsitzender), Dr. Thomas Jahn (1. Vorsitzender), Thomas Pfaffenbauer (stellvertretender Vorsitzender). Foto: Thomas Jahn
Dr. Thomas Jahn: „Wir freuen uns sehr, dass wir nun zur Stadtratswahl am 8. März antreten können.“
Das erst im Oktober 2025 neu gegründete Bündnis Zukunft Kaufbeuren (BZKf) kann zur Stadtratswahl in Kaufbeuren am 8. März 2026 antreten. Bis zum 19. Januar 2026 (12.00 Uhr) hatten sich 258 Bürger in die Unterstützerliste, die im Kaufbeurer Rathaus und im Bürgerbüro Neugablonz auslag, eingetragen. Damit wurde das gesetzliche Quorum von 215 Unterstützerunterschriften erreicht.
„Wir freuen uns sehr, dass wir nun zur Stadtratswahl am 8. März antreten können und danken herzlich allen 258 Bürgern Kaufbeurens, die in die beiden Bürgerbüros gegangen sind, um uns mit ihrer Unterschrift zu unterstützen“, so der 1. Vorsitzende von Bündnis Zukunft Kaufbeuren Stadtrat Dr. Thomas Jahn.
Das BZKf ist ein Zusammenschluss aus drei Parteien, der Bayernpartei, der WerteUnion und der Partei dieBasis sowie aus parteiunabhängigen Bürgern Kaufbeurens. Das BZKf versteht sich als neue freiheitliche und bürgernahe Initiative, für enttäuschte Wähler und bisherige Nicht-Wähler. Jeden Freitag veranstaltet das BZKf um 18.00 Uhr einen offenen Stammtisch im Gasthaus Rose (Obstmarkt 2, Kaufbeuren), zu dem alle interessierten Bürger herzlich eingeladen sind. Es besteht immer Gelegenheit zum Kennenlernen der Stadtratskandidaten und zum offenen Austausch über die aktuellen Themen der Stadtpolitik.
Die Kaufbeurer Initiative (KI) setzt im Kommunalwahlkampf 2026 auf neue, niedrigschwellige Formate des persönlichen Austauschs und der gezielten Ansprache junger Wählerinnen und Wähler. Mit zwei Aktionen – „Buch-den-Uhrle“ und einer Jungwählerparty – möchte die KI politische Gespräche außerhalb klassischer Veranstaltungsformate ermöglichen.
Buch-den-Uhrle: Persönliche Gespräche in individuellem Rahmen
Über die persönliche Webseite von OB-Kandidat Alexander Uhrle (www.uhrle.com) können Bürgerinnen und Bürger ab sofort Gesprächstermine mit ihm buchen. Die Treffen können sowohl online als auch persönlich stattfinden. Als besondere Option wird zusätzlich eine gemeinsame Runde auf einem Trimm-Dich-Pfad angeboten. Die Idee kam von Frau Stefanie, aufgrund der sportlichen Vernachlässigung seitens Uhrle in den letzten Monaten. Es wird ausschließlich sportlich niedrigeres Niveau angeboten um einen parallelen Austausch zu ermöglichen.
Buchungsanfragen sind ab sofort möglich. Die Durchführung der Gespräche beginnt ab dem 14. Februar.
Jungwählerparty am 7. Februar
Nach den Veranstaltungen für Familien und Senioren im vergangenen Jahr, gibt es nun ein Format für junge Erwachsene. Um diese anzusprechen, organisiert die Kaufbeurer Initiative gemeinsam mit dem Friseurstudio Art of Hair und der Bar Spital eine Jungwählerparty am Freitag, 7. Februar. Angemeldete Teilnehmende erhalten im Spital bis zu drei kostenlose Getränke. Parallel dazu wird das Art of Hair temporär in eine Tanzfläche umgewandelt. Für die musikalische Gestaltung sorgt DJ Jamie Montana, der insbesondere bei jüngeren Gästen bekannt ist. Zusätzlich werden – je nach Verfügbarkeit – kostenlose Stylings angeboten.
Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Gutscheine für Getränke sowie der Zugang zum Partybereich werden ausschließlich nach Registrierung über www.buron.de vergeben. Das entsprechende Anmeldeformular ist dort unter dem Menüpunkt „Jungwählerparty“ zu finden.
Anmeldeschluss ist der 1. Februar.
Mit beiden Formaten verfolgt die Kaufbeurer Initiative das Ziel, politische Gespräche persönlicher, direkter und lebensnaher zu gestalten – insbesondere auch für Menschen, die klassische politische Veranstaltungen bislang kaum wahrnehmen.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: Kaufbeurer Initiative e.V., vertreten durch den Vorsitzenden Alexander Uhrle, 87600 Kaufbeuren
Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Feuerwehr und Freiwillige im Einsatz für Ridgeback Merlin
Am Vormittag des 23. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Hirschzell zu einer Tierrettung im Waldgebiet nahe der Seglerhütte am Bärensee alarmiert. Einsatzort war der Forstrettungspunkt KF-2002 an der Bärenseestraße in Kaufbeuren-Hirschzell. Grund des Einsatzes: Ein Hund war seit dem Vorabend vermisst. Der Ridgeback namens Merlin hatte sich beim Spaziergang losgerissen – samt Hundeleine. In der Dunkelheit hatte sich das Tier offenbar im Wald verheddert und konnte nicht zurückfinden.
Drohnensuche ohne Erfolg
Vier Einsatzkräfte rückten mit einem Fahrzeug (FL-Hz 67/1) aus und begannen gemeinsam mit einer Drohne, das unübersichtliche Gelände systematisch abzusuchen. Die Hoffnung: Merlin trotz der nächtlichen Kälte lebend zu finden. Nach fast drei Stunden blieb die Suche durch die Feuerwehr jedoch erfolglos. Die frostigen Temperaturen in der Nacht erhöhten die Sorge um das Tier zusätzlich.
Glückliches Ende am Abend
Am Abend dann die erleichternde Nachricht: Ein privater Suchtrupp konnte den Hund wohlbehalten im Wald aufspüren. Trotz der kalten Nacht ging es Merlin gut – ein glücklicher Ausgang für einen Einsatz, der viele Beteiligte bewegt hat.
Kaufbeurer Heimstärke wieder unter Beweis gestellt
Nach einem durchwachsenen Start in die Rückrunde der Bezirksoberliga-Saison trafen die Kaufbeurer Handballer am vergangenen Samstag auf den Tabellensechsten, den TSV Weilheim. Nachdem die Oberbayern das Hinspiel gewinnen konnten, war es nun das gesetzte Ziel des Teams von Milan Vučićević und Kuba Mrklas, vor heimischem Publikum die Punkte in Kaufbeuren zu behalten.
In den ersten Spielminuten entwickelte sich dabei eine ausgeglichene Partie. Keine der beiden Mannschaften konnte sich einen klaren Vorsprung erarbeiten. Unkonzentriertheiten in Angriff und Abwehr hielten die SG immer wieder davon ab, den Gästen ihr Spiel aufzuzwingen. Die erste Viertelstunde konnten die Weilheimer damit einen Zwei-Tore-Vorsprung erarbeiten und verteidigen.
Dann legten die Hausherren nochmal eine Schippe drauf und glichen nach 16 Minuten zum 9:9 aus. Die Kaufbeurer erarbeiteten sich besonders im Angriff mehr und mehr Sicherheit und konnten so Fehler in der Abwehr ausgleichen. In der 26. Spielminute erzielte Jakob Kittner, der mit 5 Toren neben Konstantin Balkow (10) der erfolgreichste Werfer für die SG war, den Treffer zur 15:12-Führung. Zur Pause lagen die Wertachstädter noch mit 16:15 vorne.
Die Gäste kamen dann jedoch besser aus der Kabine und konnten direkt ausgleichen. Bedingt durch starke Paraden des eingewechselten Torwarts Florian Horend und ein druckvolles Angriffsspiel gelang den Kaufbeurern dann jedoch ein Fünf-Tore-Lauf, der sie in der 42. Spielminute mit 24:18 in Führung brachte.
Die Abwehr stand zu diesem Zeitpunkt lückenlos und machte den Gästen sichtlich zu schaffen. Jeder Fehler wurde im Angriff konsequent bestraft. In der 50. Spielminute konnten die Hausherren ihre Führung so zum 30:20 ausbauen. Einige Rotation in der Kaufbeurer Aufstellung ließ den Gästen zwar noch die Möglichkeit auf fünf Tore in der Schlussphase, der SG konnten sie jedoch den verdienten Sieg nicht mehr entreißen. Die Kaufbeurer Handballer rücken damit auf den achten Tabellenplatz vor.
Kapitän Roman Haggenmüller lobt nach dem Spiel seine Mannschaft: “Ich bin stolz darauf, was die Jungs heute geleistet haben. Endlich haben wir uns auf die Dinge konzentriert, die wir in den letzten Wochen trainiert haben. Wir haben sowohl in der Abwehr als auch im Angriff konsequenter gespielt und uns so einen absolut wichtigen Sieg erkämpft.
Für die SG waren im Einsatz: Alles; Horend; Hipper; (Alle Tor) Amberger 1; Gellrich 3; Haggenmüller 4; Glas; Spitschan 2; Kittner 5; Hohenreiter 3; Mohring 2; Seidel; Elstner; Balkow 10; Bartel 3;
Als erste Mannschaft war am Samstag jedoch die weibliche D-Jugend im Turniereinsatz zuhause. Mit einer Niederlage gegen Dietmannsried (6:31) und einem Sieg gegen den TSV Mindelheim konnte die D-Jugend einen ereignisreichen Turniertag abschließen.
Nach der weiblichen D-Jugend lud die weibliche B-Jugend den Tabellenführer aus Ottobeuren zum Kräftemessen in die Turnerstraße. Die Gäste zeigten dabei, dass sie verdient immer noch ungeschlagen in der Bezirksoberliga rangieren. Die SG musste sich mit 19:29 geschlagen geben.
Nach der B-Jugend sah sich auch die männliche C-Jugend mit einer schweren Partie gegen die SG Biessenhofen/Marktoberdorf konfrontiert. Hier unterlagen die Kaufbeurer ebenfalls klar mit 19:37.
Am Sonntag standen dann für die männliche D-Jugend und die E-Jugend ebenfalls noch Turniertage auf dem Plan. Während die E-Jugend am Sonntag einen weiteren Spieltag der Winterrunde in der heimischen Halle spielte, hielt das Turnier in Waltenhofen für die D-Jugend zwei knifflige Aufgaben bereit. Für die männliche D-Jugend ging der Tag zwar leider mit zwei Niederlagen gegen Waltenhofen (12:26) und Fürstenfeldbruck (21:26) zu Ende. Der Vorfreude auf das nächste Turniert tut das aber keinen Abbruch.
Praktische Online-Vorträge und Kurse rund um Ernährung und Bewegung für Eltern mit Kleinkindern
Im Februar lädt das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren zu verschiedenen kostenfreien Kursangeboten ein. Im Fokus stehen Ernährung und Bewegung in den ersten Lebensjahren. Angesprochen sind Mütter, Väter und Betreuungspersonen von Kindern bis zu drei Jahren.
Stillen, Säuglingsmilch & Co: Sicher durch die erste Zeit
Online-Vortrag am 5. Februar 2026
Stillen ist eine natürliche und gesunde Form der Säuglingsernährung – doch auch mit industriell hergestellter Milchnahrung lassen sich Babys gut versorgen. In diesem Vortrag erhalten Eltern fundiertes Wissen rund ums Stillen und erfahren, worauf bei der Auswahl von Säuglingsmilchnahrung zu achten ist. Der Kurs richtet sich an werdende und frischgebackene Eltern, die sich zu diesem Thema informieren möchten.
Details:
Datum: Donnerstag, 05.02.2026
Zeit: 19:00 – 20:30 Uhr
Ort: Online
Referentin: Christine Bauer, M.A. Prävention und Gesundheitsmanagement
Kosten: Teilnahme kostenfrei
Kooperation: Familienstützpunkt Apfelkern
Anmeldeschluss: 05.02.2026
Gesunde Snacks für kleine Entdecker
Kochkurs am 7. Februar 2026 in Buchloe
Ob zu Hause oder unterwegs: Zwischenmahlzeiten sind wichtig für die Entwicklung kleiner Kinder. Der Kurs vermittelt Wissen über kindgerechte Snacks, vergleicht Fertigprodukte und gibt Anregungen für einfache, gesunde Alternativen. Im praktischen Teil bereiten die Teilnehmenden gemeinsam verschiedene Snacks zu – ideal für den Alltag.
Details:
Datum: Samstag, 07.02.2026
Zeit: 14:30 – 17:30 Uhr
Ort: Familienstützpunkt Buchloe, Kaufbeurener Str. 4, 86807 Buchloe
Referentin: Amelie Seelos, Diätassistentin
Kosten: 3 € für Lebensmittel
Kooperation: Familienstützpunkt Buchloe
Anmeldeschluss: 02.02.2026
Bewegung von Anfang an: Warum sie für Babys so wichtig ist
Online-Vortrag mit praktischen Tipps am 10. Februar 2026
Bewegung ist der Schlüssel zur gesunden Entwicklung in den ersten Lebensjahren. In diesem Kurs erfahren Eltern, wie eng Bewegung, Spiel und Sinneswahrnehmung verknüpft sind – und wie sie ihr Kind gezielt dabei unterstützen können. Neben theoretischem Input gibt es zahlreiche praktische Beispiele für den Familienalltag.
Details:
Datum: Dienstag, 10.02.2026
Zeit: 09:00 – 10:30 Uhr
Ort: Online
Referentin: Martina Fischer, PEKiP-Gruppenleiterin
Kosten: Teilnahme kostenfrei
Kooperation: Familienstützpunkt Buchloe
Anmeldeschluss: 09.02.2026
Anmeldung und weitere Informationen
Die Teilnahme an den Kursen ist – bis auf den Kochkurs – kostenfrei. Die Angebote werden durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.
Oliver Schill: „Der Neujahrsempfang ist eine gute Gelegenheit, um Ideen zu bündeln und gemeinsam an Lösungen für unsere Stadt zu arbeiten.“
Der Stadtverband von Bündnis 90/Die Grünen in Kaufbeuren lädt für Sonntag, 1. Februar 2026, 12:00 Uhr, zum traditionellen Neujahrsempfang in die Kolping Akademie ein. Gastgeber ist Bürgermeister Oliver Schill. Als besonderen Gast wird Dr. Franziska Brantner MdB erwartet. Sie wird in Ihrem Vortrag aktuelle politische Entwicklungen einordnen und Impulse für die kommenden Monate setzen.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich mit den Vertreterinnen und Vertretern des Grünen Stadtverbands, dem Oberbürgermeister Oliver Schill sowie weiteren Gästen aus der Stadtgesellschaft zu vernetzen.
Oliver Schill betont die Bedeutung des Austauschs: „Der Neujahrsempfang ist eine gute Gelegenheit, um Ideen zu bündeln und gemeinsam an Lösungen für unsere Stadt zu arbeiten.“
Für das das leibliche Wohl und Kinderbetreuung ist gesorgt. Die musikalische Begleitung übernimmt die aufstrebende Jazzband „Undergrounds“.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren
Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.
Die 40jährige Beifahrerin des unfallverursachenden Pkws wurde hierbei schwerst verletzt. Der Fahrer dieses Pkws zog sich schwere Verletzungen zu
GERMARINGEN. Am 25.01.2026 gegen 16.45 Uhr ereignete sich auf der B 12 Höhe Germaringen ein schwerer Verkehrsunfall. Aufgrund des starken Schneefalls und der schneebedeckten Fahrbahn kam es auf der B 12 zu stockendem Verkehr. Ein 38jähriger Fahrzeugführer, der in Richtung Kaufbeuren fuhr, musste nach ersten Erkenntnissen aufgrund des stockenden Verkehrs abbremsen. Um ein Auffahren zu vermeiden lenkte er seinen Pkw auf die Gegenfahrbahn. Dort fuhr er frontal in einen entgegenkommenden Pkw.
Die 40jährige Beifahrerin des unfallverursachenden Pkws wurde hierbei schwerst verletzt. Der Fahrer dieses Pkws zog sich schwere Verletzungen zu. Beide kamen in umliegende Krankenhäuser. Die im Pkw befindlichen drei Kinder des Ehepaares wurden glücklicherweise nicht verletzt. Der Fahrer des entgegenkommenden Pkw wurde leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 80000 Euro.
Zur Ableitung des Verkehrs auf der B 12 befanden sich die FFW Buchloe und Jengen mit ca. 30 Personen im Einsatz. Ebenso befanden sich an der Unfallstelle 6 Rettungswägen. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die B 12 musste aufgrund des Unfalls für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.
Zum 39. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 führte der DEL2-Spielplan den ESV Kaufbeuren am heutigen Sonntagabend zum EC Bad Nauheim. Chef-Trainer Leif Carlsson musste dabei neben den bekannten verletzungsbedingten Ausfällen auch auf Tyson McLellan verzichten, der sich beim Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden eine Oberkörperverletzung (MRT am Montag) zugezogen hat. Rihards Babulis war dazu erneut für den EV Füssen im Einsatz.
Im Tor stand Cody Porter, der beim 2:0 Auswärtssieg der Joker einen Shutout feiern konnte. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung holte sich die Mannschaft von Trainer Leif Carlsson dabei in der Kursstadt den ersten Dreier seit dem 26.12.2025.
Das Spiel war im ersten Drittel sehr ausgeglichen. Die Hausherren hatten dabei ein wenig das optische Übergewicht, jedoch machte sich dies nicht in wirklichen Torchancen bemerkbar. Da beide Mannschaften von der Strafbank wegblieben, gab es auch für die Special-Teams keine Möglichkeiten, Gefahr zu erzeugen. Auf Seiten der Hessen hatte Parker Bowles die beste Chance, doch Cody Porter parierte stark. Kurz vor der Pause hatten dann die Joker ihre beste Tormöglichkeit. Ein Schuss von Yannik Burghart, der wohl noch von Jere Laaksonen abgefälscht wurde, landete an der Querlatte. So ging es ohne einen Treffer zum ersten Pausentee im altehrwürdigen Colonel-Knight- Stadion.
Das zweite Drittel verlief ähnlich wie der erste Abschnitt. Die Joker schafften es immer wieder, die Bad Nauheimer vom eigenen Tor fernzuhalten und selbst in der Offensive zu Chancen zu kommen. Eine solche nutzte Sami Blomqvist in der 24. Minute zum ersten Treffer des Abends. Dabei konnte der Deutsch-Finne eine Ablage von Jere Laaksonen im Slot im rechten Torwinkel zum Spielstand von 0:1 unterbringen. Auf der Gegenseite rettete Max Kislinger regelwidrig vor seinem einschussbereiten Gegenspieler und musste für zwei Minuten auf die Strafbank. Das Unterzahlspiel des ESVK war gut, und mit Ablauf der Strafe konnte Alec Zawatsky einen Konter einleiten. Bei seinem Torabschluss alleine vor Gerald Kuhn wurde er ebenfalls regelwidrig gestoppt, und auch die Allgäuer kamen zu einem Powerplay. Doch auch den Jokern sollte im Powerplay kein Treffer gelingen. Umso länger das Drittel andauerte, desto besser hatten die Joker das Spielgeschehen unter Kontrolle und verdienten sich die 0:1-Führung zum zweiten Pausentee redlich.
Der Schlussabschnitt wurde dann teilweise relativ wild, und es gab viele Strafen. Den Anfang machten die Joker. Durch Strafen in der 41. und 42. Minute mussten die Allgäuer ein Drei-gegen-Fünf-Unterzahlspiel verteidigen, was glücklicherweise gelang. Brent Raedeke, der die erste Strafe absitzen musste, konnte bei seiner Rückkehr einen Konter ansetzen und dabei ebenfalls ein Foulspiel ziehen, sodass nach einer kurzen Vier-gegen-Vier-Phase auch der ESVK zu einem Powerplay kam. Im weiteren Verlauf des Schlussabschnitts kamen die Kurstädter noch zu zwei weiteren Überzahlspielen in der 48. und 53. Minute, doch auch diese überstanden die Kaufbeurer schadlos. Ein eigenes Powerplay des ESV Kaufbeuren nach 49 Minuten war leider auch nicht der Rede wert. In der Schlussphase der Partie wurde es dann noch das eine oder andere Mal gefährlich vor Cody Porter, doch der Joker-Goalie sowie seine Vorderleute behielten stets den Überblick.
Als die Hausherren gut zwei Minuten vor dem Ende ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, entschied Alec Zawatsky gut 60 Sekunden später die Partie mit einem Treffer ins leere Nauheimer Gehäuse und stellte somit auch den 0:2 Endstand her. Für den ESVK war das eine große Erlösung, hatte man sich in letzter Zeit ja leider oftmals kurz vor dem Ende noch die Butter vom Brot nehmen lassen und mögliche Punkte hergegeben.
Am Donnerstag, den 12. Februar 2026, verwandelt sich die Kaufbeurer Altstadt wieder in eine große Open-Air-Partyzone. Der Lumpige Donnerstag gilt als Höhepunkt der närrischen Saison und lockt jedes Jahr tausende Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt.
Start der Party ab 16 Uhr
Präsentiert von wood&wire-event und der ROUNDHOUSE Eventagentur, startet Kaufbeurens größte Faschingsparty bereits ab 16 Uhr in der Kaiser-Max-Straße mit einer zentralen, großzügigen Party-Area und ausgelassener Faschingsstimmung. In diesem Jahr wird die Hauptveranstaltungszone der Open-Air-Veranstaltung in die Kaiser-Max-Straße verlegt. Der neue, großzügigere Bereich bietet mehr Platz und ermöglicht es, den gestiegenen Besucherzahlen sowie den erhöhten Sicherheitsanforderungen besser gerecht zu werden. Für die musikalische Begleitung sorgt DJ Dieter Schaurich, der mit Faschingsklassikern und aktuellen Partyhits für beste Stimmung sorgt. Ergänzt wird das Angebot durch faire Getränkepreise sowie ein abwechslungsreiches Streetfood-Angebot von Al Dente und Mario Culinario. Der Eintritt zu Kaufbeurens größter Faschingsparty ist frei – gefeiert wird mitten im Herzen der Stadt. Mitgebrachte Getränke nicht gestattet.
Burongaudi – der traditionelle Auftakt
Währenddessen zieht die Burongaudi durch die Kaufbeurer Altstadt und bildet den traditionellen Auftakt zum Lumpigen Donnerstag. Ab 17 Uhr ziehen die Narren, aufgestellt im Spitalhof, in bunten Kostümen durch die Gassen bis zum Rathaus. Das närrische Treiben kann kostenlos verfolgt werden. Wer möchte, kann die Veranstalter von Aufbruch-Umbruch mit einer freiwilligen Spende unterstützen – entsprechende Sammelstellen sind an den Eingängen zur Altstadt eingerichtet. Gruppen, die selbst Teil des Umzugs sein möchten, können sich unter Burongaudi@web.de anmelden. Auch hier gilt: keine Motoren, keine lauten Musikanlagen – dafür umso mehr Gaudi und Tradition.
Der Narrenpass – für alle, die mehr wollen
Ab 18 Uhr erweitert der Narrenpass das Feierangebot und ermöglicht den Zutritt zu ausgewählten Party-Locations in der Innenstadt: 8 Partys – 1 Eintritt Der Narrenpass gewährt ab 18 Uhr Zugang zu den Party-Locations Vino, Soundbar Glocke, Café Kirschkern, Spital, Utopia, Dicker Hund sowie ab 20 Uhr Glashaus und Ringkeller. Der Narrenpass ist in allen teilnehmenden Lokalen sowie online unter www.woodandwire-event.de erhältlich.
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Claus Tenambergen
Die Rede hier als ungekürzte Textfassung und als Video
Am Donnerstag, 22.01.2026 fand der traditionelle Neujahrsempfang der Bundeswehr Kaufbeuren mit der Stadt Kaufbeuren statt. Sehen Sie hier die Rede des Oberbürgermeisters von Kaufbeuren, Stefan Bosse.
UngekürzteRede von OB Stefan Bosse beim gemeinsamen Neujahrsempfang Bundeswehr und Stadt Kaufbeuren am 22.1.26 im Offiziersheim
Sehr geehrter Herr Oberst Milewski, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Stadträtinnen und Stadträte, liebe Soldatinnen und Soldaten, liebe Gäste,
Neujahrsempfänge haben ja eine ganz eigene Dramaturgie. Man blickt zurück, man blickt nach vorne – und alle hoffen insgeheim, dass die Rede kürzer ist als beim letzten Empfang und das Buffet bald eröffnet wird.
Ich kann Sie beruhigen: Ich habe mir vorgenommen, beides in einem ausgewogenen Verhältnis zu halten. Und außerdem: Wer gemeinsam mit der Bundeswehr feiert, weiß – Zeitmanagement gehört hier zur Grundausbildung.
Stadt und Bundeswehr – mehr Gemeinsamkeiten, als man denkt
Lieber Herr Oberst Milewski,
vielen Dank für das gute Miteinander zwischen Stadt und Standort. „Gemeinsam stark“ ist in der Tat unser Motto, und auf dieser Basis gelingt unglaublich viel!
Kaufbeuren ist stolz darauf, Garnisonsstadt zu sein. Stadtverwaltung und Bundeswehr haben übrigens erstaunlich viel gemeinsam: Beide arbeiten mit komplexen Strukturen und müssen jederzeit einsatzbereit sein.
Wir befinden uns aktuell in einer wirklich krisenhaften Situation. Für die Streitkräfte besteht erheblicher Anpassungsbedarf, dem man sich hier in Kaufbeuren hervorragend stellt. Dafür verfügt die Bundeswehr inzwischen über finanzielle Möglichkeiten, von denen man lange nur träumen konnte. Und das ist auch gut so.
Für die Kommunen bringt die aktuelle Situation ebenfalls zusätzliche Aufgaben im Rahmen des Operationsplans Deutschland mit sich, die mit Priorität abgearbeitet werden.
Zusätzlich befindet sich das ganze Land in der größten Wirtschafts- und Finanzkrise seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland.
Insofern finde ich es beachtlich, dass der Finanzausschuss des Stadtrates vor 48 Stunden dem Stadtrat einstimmig empfohlen hat, den Haushaltsentwurf für 2026 anzunehmen.
Wir werden damit im Jahr 2026 insgesamt 226 Millionen Euro in Kaufbeuren ausgeben!
An dieser Zahl sehen Sie: Wir sind nicht pleite. Wir haben nur kein Geld mehr …
Tatsächlich sparen wir jetzt im dritten Jahr ein, was irgendwie einzusparen ist.
Als ich nach dem Haushaltsbeschluss mit dem Team des Finanzreferates noch in die Kneipe gegangen bin, hat mich eine Frau angesprochen: Wir sollen doch Energie sparen?! Aber in der neuen Kita Liegnitzer Straße brennt die ganze Nacht das Licht. Bitte kümmern Sie sich.
Mein erster Gedanke: Wahrscheinlich haben wir die Lichtschalter eingespart … Inzwischen weiß ich, dass die Notbeleuchtung die ganze Nacht brennt.
Wir sparen und sparen, wirklich substanziell und spürbar. Seit Jahren keine Schönheitsreparaturen, seit Jahren im Bauunterhalt nur die dringendst notwendigen Maßnahmen – schauen Sie sich das grüne Netz an der Dachrinne des Rathauses an. Kein Geld für die Erneuerung von Fahrbahnmarkierungen. Jetzt musste sogar der städtische Zuschuss für Stoffwindeln dran glauben, der auf Antrag einer SPD-Kollegin in besseren Zeiten eingeführt worden war. Okay, dafür hatte sich ohnehin kaum jemand interessiert.
Während die Bundeswehr mit dem Adlerauge ein großartiges Standortmagazin herausgibt, haben wir die Rathauspost weitgehend eingestellt. Und im Stadtrat gibt es jetzt auch keine Brotzeit mehr – ist nicht wirklich schlimm, wir waren zuletzt ohnehin nur noch bei Obstspießen.
2025 – wirklich kein Jahr für schwache Nerven
Meine Damen und Herren, das Jahr 2025 war – wie soll ich sagen – kein Wellnessjahr. Kriege, Krisen, Inflation, Fachkräftemangel, eine Weltlage, bei der man morgens erst die Nachrichten liest und dann entscheidet, ob man den Kaffee stark oder sehr stark braucht. Und trotzdem gilt: Gerade in solchen Zeiten zeigt sich, was eine Stadt ausmacht: Handlungsfähigkeit, Zusammenhalt und die Fähigkeit, nicht bei jeder neuen Schlagzeile sofort den inneren Alarmknopf zu drücken.
Oder, militärisch formuliert: Nerven behalten, Lage prüfen, ruhig weiterarbeiten.
Und das haben wir gemacht und trotz allem geliefert.
Sicherheit – kein Selbstläufer
Sicherheit ist etwas, das man oft erst dann vermisst, wenn sie nicht mehr selbstverständlich ist. Wir merken es europaweit, wir merken es national – und wir merken es ganz konkret vor Ort. Dass Kaufbeuren zu den sichersten Städten Deutschlands gehört, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis guter Arbeit von Polizei, Feuerwehr, Verwaltung – und ja: auch einer starken Bundeswehr als Teil unserer Sicherheitsarchitektur.
Unter den bayerischen Städten liegt nur Schwabach vor uns. Ich habe dort nachgefragt: Sie haben auch keine besseren Bürger – sie zählen einfach anders.
Kaufbeuren kann Krise
Die letzten fünfeinhalb Jahre waren geprägt von Corona, Ukraine-Krieg, Energiekrise, Inflation und einer kommunalen Finanzlage, die man höflich als „herausfordernd“ bezeichnet und ehrlich als „sportlich“. Es wäre einfach gewesen zu sagen: „Geht gerade nicht.“ Stattdessen haben wir gesagt: „Geht – aber mit Helm, Warnweste und klarer Prioritätenliste.“
Oder anders formuliert: Kaufbeuren kann Krise. Trotz allem: beeindruckende Ergebnisse:
Unsere Stadt wächst weiter. 48.236 Einwohnerinnen und Einwohner – ein Wachstum von 11 Prozent seit 2008.
Zugegeben: Das Wachstum ist langsamer geworden. Aber auch hier gilt: Nicht Sprint, sondern Marschtempo gewinnt Einsätze.
Wir haben massiv in Bildung, Betreuung und Familie investiert: 594 neue Betreuungsplätze, sanierte Schulen, neue Kitas, Waldkindergärten. Wir haben Infrastruktur erneuert, Hochwasserschutz geschaffen, einen neuen Wertstoffhof gebaut – und damit bewiesen, dass Fortschritt auch dort stattfinden kann, wo man ihn nicht sofort auf Instagram postet.
Bundeswehrstandort = Standortvorteil
Ein wachsender Bundeswehrstandort ist gut für Kaufbeuren. Er bringt Arbeitsplätze, Kaufkraft und Menschen, die gewohnt sind, Verantwortung zu übernehmen und die wir deshalb in Kaufbeuren schätzen. Und seien wir ehrlich: Wenn man weiß, dass im Ernstfall Profis in der Nähe sind, schläft man auch als Oberbürgermeister etwas ruhiger.
Digitalisierung – die zivile Geheimwaffe
Wir investieren konsequent in Digitalisierung. Nicht, weil es modern klingt, sondern weil es im Ernstfall handlungsfähig macht. Unsere IT ist leistungsfähig, sicher und zertifiziert.
ISO 27001 – das klingt nicht sexy, ist aber ungefähr so wichtig wie ein funktionierendes Funkgerät im Einsatz. Ein Staat, der digital nicht funktioniert, wirkt hilflos. Und Hilflosigkeit ist das Gegenteil von Sicherheit.
Ehrenamt – die Reserve unserer Stadt
Jede Armee weiß: Ohne Reserve geht nichts. In Kaufbeuren heißt diese Reserve: Ehrenamt. Menschen, die nachts aufstehen, wenn andere schlafen. Menschen, die helfen, ohne lange zu fragen.
Unsere Feuerwehr beweist das tagtäglich. Und ich sage: Diese Stadt wäre ohne ihr Ehrenamt nicht halb so sicher – und deutlich weniger sympathisch.
Blick nach vorne
Ja, die finanziellen Spielräume bleiben eng. Ja, wir müssen priorisieren, sparen, abwägen.
Aber: Kaufbeuren ist vorbereitet. Oder, um es bundeswehrtauglich zu sagen: Nicht jeder Tag ist Sonnenschein – aber die Ausrüstung ist in Ordnung.
Und vieles geschieht auch ohne städtische Mittel:
Das BKH wird für rund 100 Millionen saniert.
Bahnsteige werden dieses Jahr für 15 Millionen barrierefrei, und nächstes Jahr wird der Bahnhof für 4,4 Millionen neu gebaut.
Und durch das sogenannte Sondervermögen des Bundes kommen jährlich entsprechend unserer Bevölkerungszahl 1,9 Millionen nach Kaufbeuren. Damit werden wir u. a. die Neugablonzer Brücke neu bauen, die Konradin-Grundschule fertig sanieren und die Doppelturnhalle des Gymnasiums reparieren.
Wir sind hier in Kaufbeuren ein gutes Stück Deutschland! Genauer gesagt sind wir von der Bevölkerung her ein 1.750stel Deutschland (83,6 Mio.). Also: 1.750 × Kaufbeuren ist einmal Deutschland. Oder: 1.750 × Stefan Bosse ist 1 × Friedrich Merz. Wenn Sie mich nur mit 275 multiplizieren, kommt übrigens Markus Söder raus … (Bayern 13,25 Mio.)
Wenn Sie übrigens unsere Stadtfläche von 40 qkm nehmen, müssen Sie uns mit 8.941 multiplizieren, um die deutsche Fläche von fast 360.000 qkm zu erreichen.
Mir helfen diese Zahlen immer, weil damit in verschiedenen Bereichen eine Vergleichbarkeit hergestellt werden kann. Und da sieht man dann: Wir liegen ganz überwiegend im deutschen Durchschnitt oder sind besser …
Sehr geehrte Damen und Herren,
Psychologie entscheidet maßgeblich über Erfolg, da Faktoren wie Mindset, Motivation, Selbstwirksamkeit, Resilienz und die Art der Zielsetzung eine größere Rolle spielen als reine Intelligenz oder harte Arbeit; eine positive Einstellung, Durchhaltevermögen und das richtige Umfeld sind entscheidend, um Herausforderungen zu meistern und Zufriedenheit zu finden, auch wenn Erfolg subjektiv definiert wird.
Deshalb kommt es entscheidend auf die Führungskräfte an, was sie ausstrahlen, welche Stimmung sie verbreiten, welche Haltung sie haben – hier bei der Bundeswehr, in der Politik, im Sport.
Ich persönlich setze dabei ja unter anderem auf Autosuggestion. Ich schaue mir oft stundenlang positive Wörter an. Neulich habe ich mir immer und immer wieder das Wort Optimismus angeschaut und es mir vorgesprochen. Und wissen Sie, was ich dabei festgestellt habe?
Wenn Sie Optimismus rückwärts lesen, also beim letzten Buchstaben beginnen, heißt das: Sumsi mit Po …
Lassen wir uns also bitte durch die aktuell schwierige Situation unsere Zuversicht, unseren Mut und unsere gute Laune nicht verderben!
Schlusswort
Meine Damen und Herren, Kaufbeuren hat eine große Geschichte. Kaufbeuren hat eine starke Gegenwart. Und vor allem: Kaufbeuren hat eine Zukunft – und wir wissen, wie man sie sichert. Mit Verantwortung. Mit Humor. Und mit dem Wissen, dass Zusammenhalt die beste Sicherheitsstrategie ist.
Ich danke Ihnen allen – der Bundeswehr, dem Stadtrat, der Verwaltung, dem Ehrenamt, der Wirtschaft und allen, die Verantwortung übernehmen.
Ich wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und friedliches neues Jahr.
Und ganz zum Schluss doch noch ein Wort zum ESVK – der Bietigheimer Oberst Milewski war so freundlich, nichts über die aktuelle Tabelle in der 2. Deutschen Eishockeyliga anzusprechen:
David Ben-Gurion, der ehemalige Staatschef von Israel, hat einmal gesagt: Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. Ich sehe hier im Raum überall Realistinnen und Realisten:
Meine Damen und Herren – glauben wir gemeinsam daran, dass der ESVK die Abstiegsrunde aufmischt, glauben wir daran, dass wir die aktuelle Krise überwinden, glauben wir daran, dass sich die regelbasierte Zusammenarbeit der Staaten schließlich doch durchsetzt, und vor allem: Glauben wir nicht nur daran, sondern lassen Sie uns hart dafür arbeiten!
Vielen Dank – und nach den Hymnen ist das Buffet dann eröffnet.
Text: Oberbürgermeister Stefan Bosse
Produktion Video: Fliegerhorst Kaufbeuren Technisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd Apfeltranger Straße 15 | DE 87600 Kaufbeuren Januar 2026
Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren
Pflege betrifft uns alle – als Betroffene, Angehörige oder mit Blick auf die eigene Zukunft. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bürgermeister Oliver Schill lädt ein“ findet am 28. Januar 2026 um 19 Uhr im Grünen Wohnzimmer Kaufbeuren (Schmiedgasse 8) die Dialogveranstaltung „Pflege im Fokus“ statt.
Bürgermeister Oliver Schill hat dazu Bettina Aernecke-Rottach als ausgewiesene Expertin eingeladen. Sie leitet das Heinzelmannstift Kaufbeuren und ist im Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu aktiv. Gemeinsam sprechen sie über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Pflege in der Stadt.
„Pflege geht uns alle an – heute oder spätestens morgen. Mir ist wichtig, dass wir offen darüber sprechen, welche Angebote es bereits gibt und wo wir als Stadt gemeinsam besser werden können“, betont Bürgermeister Oliver Schill.
Das Gespräch ist als Sofa-Gespräch angelegt: Bürgermeister und Expertin kommen miteinander ins Gespräch, anschließend sind die Gäste eingeladen, sich mit Fragen, Anregungen und eigenen Erfahrungen aktiv zu beteiligen. Ziel ist ein offener Austausch darüber, wie Pflege in Kaufbeuren heute organisiert ist und wie sie künftig weiterentwickelt werden kann. Thematisiert werden unter anderem ambulante und stationäre Angebote, Beratungs- und Unterstützungsstrukturen, der Pflegestützpunkt, palliative Versorgung, Fachkräftegewinnung sowie die Unterstützung pflegender Angehöriger.
Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren
Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.
Blue Devils Weiden nehmen Zusatzpunkt mit nach Hause
Am Freitagabend (38. Spieltag) in der heimischen energie schwaben arena sollte auch der erste Heim-Einsatz an der Bande für den in Kaufbeuren bereits bekannten neuen Trainer Leif Carlsson und Co-Trainer-Neuzugang Patric Wener sein. Zu Gast waren die Blue Devils Weiden. Neben den bekannten Langzeitausfällen fehlten zusätzlich Rihards Babulis, der für den EV Füssen im Einsatz war, und Fabian Koziol, der pausierte. Dafür waren Florian Reinwald, Yannik Burghart und Cody Porter wieder mit dabei. Im Tor startete Daniel Fießinger. Eine schöne Szene gab es vor dem Spiel noch, als die Weidener Fans ein Banner als Gratulation zu 80 Jahren ESVK hochhielten, was von den Kaufbeurer Fans entsprechend gewürdigt wurde. Der ESV Kaufbeuren musste sich vor 2.103 Zuschauern mit 2:3 nach Penaltyschießen geschlagen geben.
Die Partie startete optimal für die Joker. Bereits in der zweiten Minute kam ein fehlgeschlagener Kaufbeurer Pass zu Michael McNiven im Weidener Kasten. Dieser wollte das Spiel schnell machen, passte aber zu Dominik Groß, der wiederum den Puck zurück in den Slot zu Jere Laaksonen spielte. Der Deutsch-Finne schloss schnell ab und versenkte zum 1:0. Die Weidener starteten ihrerseits nicht gut in die Partie, bauten aber im Verlauf des Drittels immer mehr Druck auf die Hausherren aus. Weiden war deutlich mehr am Puck, was auch an vielen rot-gelben Fehlpässen und misslungenen Klärungsaktionen in der Defensivzone lag. Generell war zu beobachten, dass viel um den Puck gekämpft wurde und feine Spielzüge eine Seltenheit darstellten. So auch kurz vor Ende des Drittels, als der Zweikampf an der Bande aus Kaufbeurer Sicht verloren ging und der Puck an der blauen Linie bei Neal Samanski landete. Der zog ab, und mit viel Abprallglück landete die Scheibe bei seinem Bruder Noah Samanski, der Daniel Fießinger zum 1:1 mit der Rückhand überwand.
Bilder des Spiels
Foto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin Lahr
Der zweite Spielabschnitt startete erneut gut für den ESVK. Gleich zu Beginn lief Yannik Burghart samt Spielgerät kreuz und quer durch die Offensivzone. Sein Pass zu Maximilian Kislinger gelang, dieser wurde aber noch entscheidend von Luca Gläser vor dem halbleeren Tor gestört. Das gesamte Drittel wirkte sehr zerfahren, aber ausgeglichen. Beide Mannschaften kämpften sich in die Partie und erspielten sich nach und nach ihre Chancen. Mitte des Drittels wurde Pavels Nikitins von Tom Schwarz unsanft abgeräumt, was Rio Kaiser dazu veranlasste, dem Weidener nachzugehen. Nach einem kurzen Gerangel erhielt Tom Schwarz jeweils zwei Minuten für Beinstellen und übertriebene Härte, Rio Kaiser erhielt zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Die Überzahl der Joker war wie so oft sehr statisch, mit dem Ziel, die Direktabnahme zu versuchen, was aber nicht zum Erfolg führte. Kurz vor dem Ende des Drittels folgte eine weitere Strafzeit, dieses Mal für Georg Thal aufgrund eines Stockschlags. Bei den Jokern war kein kontrollierter Powerplayaufbau zu erkennen, und so ging es mit vierzig Sekunden Reststrafe auf der Uhr in die zweite Pause.
Im dritten Spielabschnitt dauerte es eine Weile, bis die Partie wieder Fahrt aufnahm. Das erste große Ausrufezeichen setzte Maximilian Kolb, der seinen Schuss von der blauen Linie an den Pfosten setzte. Mitte des Drittels trug Yannik Burghart mit seinem bemerkenswerten Tempo die Scheibe aus dem eigenen Drittel bis in die Offensivzone. Der Puck landete dann im Getümmel im Slot, rutschte nach hinten zu Paul Mayer und dieser versenkte seinen Schlenzer zur 2:1-Führung im Netz. Kurz darauf leitete Sami Blomqvist an der blauen Linie die von hinten kommende hohe Scheibe weiter in die Offensivzone, womit Michael McNiven im Tor nicht gerechnet hatte. Der Weidener Torwart stand außerhalb seines Tores, der Schussversuch von Sami Blomqvist landete schließlich bei Nicolas Appendino, dieser traf aber das halbleere Tor nicht, womöglich weil Michael McNiven selbstbewusst zurück ins Tor hechtete. Die Weidener hatten nach dem Gegentor Blut geleckt und drückten den ESV Kaufbeuren immer weiter in die eigene Zone. Daniel Fießinger hatte in der Folge viel zu tun, konnte aber jede Chance parieren. Im nächsten Kaufbeurer Angriff erhielt Jonas Fischer bei einem Zweikampf in der Rundung eine kleine Strafzeit wegen Haltens des Stockes. Mit noch 1:55 auf der Uhr nahm der ESVK die Auszeit, und Weiden zog den Torwart für den sechsten Feldspieler. In Überzahl verschoss Alex-Olivier Voyer zunächst deutlich, mit seinem nächsten Versuch vom linken Bullykreis traf er dann aber ins rechte Kreuzeck zum 2:2-Ausgleich. Somit ging es in die Verlängerung. Tyler Ward traf hierin zwei Mal den Pfosten. Die Joker hatten auch ihre Chancen. Treffer fielen keine. Eine Sekunde vor Ende der Verlängerung spielten sich wilde Szenen ab. Zunächst erhielt Fabian Ribnitzky beim noch nicht eingeworfenen Puck eine Strafzeit wegen Stockschlags gegen Alec Zawatsky. Direkt danach vereinbarten Max Oswald und Dominik Bohac einen Faustkampf, für den beide je eine fünfminütige Strafzeit erhielten. Im Penaltyschießen traf Yannik Burghart nicht. Tyler Ward überwand Daniel Fießinger. Sami Blomqvist traf ebenso nicht. Alex-Olivier Voyer versenkte nicht. Tyson McLellan tanzte den Torwart aus. Cedric Schiemenz tunnelte abschließend Daniel Fießinger, und so nahmen die Blue Devils Weiden den Zusatzpunkt mit nach Hause.
Frost führt zu erneutem Einsatz der Feuerwehr in Kleinkemnat
Am 20. Januar 2026 kam es in der Mühlleite in Kleinkemnat (Kaufbeuren) zu einem umfangreichen Wasserschaden. Auslöser war ein Wasserrohrbruch im Badezimmer des ersten Obergeschosses – vermutlich verursacht durch Frost. Das austretende Wasser breitete sich schnell im gesamten Gebäude aus. Sowohl das erste Obergeschoss als auch das Erdgeschoss wurden vollständig überflutet. Besonders gravierend: Im Keller stand das Wasser rund 1,50 Meter hoch. Der entstandene Schaden am Gebäude ist erheblich.
Feuerwehr mit Tauchpumpen im Einsatz
Die Feuerwehren aus Kleinkemnat und Kaufbeuren rückten gemeinsam an. Mit zwei Tauchpumpen wurde der vollgelaufene Keller leergepumpt. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte beteiligt. Eingesetzt wurden unter anderem die Fahrzeuge FL-Ke 43/1, MZF 1/11/1, GW-L 1/55/1 und RW 1/61/1.
Der Einsatz dauerte insgesamt 3 Stunden und 9 Minuten. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde das Gebäude der Polizei übergeben.
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ESVK vor einem spannenden DEL2-Wochenende mit Rückkehrern und Fragezeichen
Am Wochenende steht der ESV Kaufbeuren in der DEL2 erneut vor einer sportlichen Herausforderung. Die Spieltage 38 und 39 führen das Team von Cheftrainer Leif Carlsson und Co-Trainer Patric Wener am Freitag zunächst in ein Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden. Die Partie in der energie schwaben arena beginnt um 19:30 Uhr.
Nur zwei Tage später, am Sonntag um 18:30 Uhr, sind die Allgäuer zu Gast bei den Roten Teufeln des EC Bad Nauheim. Zwei Begegnungen mit ambitionierten Gegnern – und mit Blick auf die Tabelle von Bedeutung.
Kartenverkauf und Livestream
Tickets für das Heimspiel am Freitag sind online unter tickets.esvk.de, an der Abendkasse sowie in der Geschäftsstelle und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Wer das Spiel nicht live in der Arena verfolgen kann, hat die Möglichkeit, alle DEL2-Partien kostenpflichtig im Livestream auf Sporteurope.TV zu sehen.
Ein Blick in die Kabine: Rückkehrer, Ausfälle, Hoffnung
Der Kader des ESVK erfährt vor dem Wochenende einige personelle Veränderungen:
Wieder mit dabei:
Yannik Burghart ist nach seiner Sperre wieder spielberechtigt.
Cody Porter und Florian Reinwald sind wieder fit und stehen als Optionen zur Verfügung.
Weiterhin verletzt:
Henri Kanninen (Top-Scorer): erfolgreich operiert, fällt für den Rest der Saison aus.
Dartagnan Joly: Könnte kommende Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren.
John Rogl und Jonny Tychonick: Rückkehr ins Lineup wird für Mitte Februar erwartet.
Joe Cassetti: Die Genesung schreitet voran, eine Rückkehr könnte Ende Februar möglich sein.
Noch offen ist, ob Förderlizenzspieler vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München am Wochenende zur Verfügung stehen werden.
Kulturring Kaufbeuren e. V. in Kooperation mit dem Landestheater Schwaben: Die Komödie „Jugendliebe“ bringt französischen Witz und gesellschaftliche Themen auf die Bühne
Am 10. Februar 2026 bringt der Kulturring Kaufbeuren e. V. in Kooperation mit dem Landestheater Schwaben die spritzige Boulevardkomödie „Jugendliebe“ von Ivan Calbérac ins Stadttheater Kaufbeuren. Beginn ist um 20:00 Uhr.
Im Zentrum der Geschichte steht der erfolgreiche Unternehmer Antoine, der für sich selbst alles richtig gemacht hat: gutes Einkommen, eine attraktive Freundin, bald ein eigenes Schloss. Doch dann trifft ihn eine Nachricht wie ein Blitz: Seine Jugendliebe taucht auf – mit der Forderung nach Scheidung. Denn Antoine hat verdrängt, dass er einst, betrunken am Strand, spontan geheiratet hat. Nun droht ihm der Verlust von Hab und Gut.
Was folgt, ist ein absurd-komischer Plan, bei dem Antoine versucht, seine vermeintliche Ehefrau mit Hilfe seiner jetzigen Verlobten Diane und seines Anwalts Schwarz zu täuschen. Dafür ziehen sie in eine einfache Sozialwohnung in der Bronx, um dort Bedürftigkeit vorzutäuschen – mit wenig Erfolg. Denn Mary-Lou, die angebliche Ehefrau, reagiert nicht wie erwartet. Und als dann noch Haushälterin Cecilia zurückkehrt, ist das Chaos komplett.
Gesellschaftskritik mit Humor
Calbérac gelingt eine rasante Komödie mit klarem Blick auf soziale Ungleichheit, Gier und moralisches Verhalten. Trotz aller Überzeichnung verlieren die Figuren nie ihre Menschlichkeit. Regisseur Klaus Philipp hat das Stück ins New York der 1950er Jahre verlegt – ein bewusster Brückenschlag zu heutigen gesellschaftlichen Spannungen. Bühnenbildner Ulrich Leitner schafft mit Hilfe einer Drehbühne fließende Übergänge zwischen Penthouse und Sozialwohnung – ein Spiegel für die soziale Kluft.
Hintergründe zum Autor
Ivan Calbérac, Jahrgang 1970, ist in Frankreich bekannt für seine feinfühligen Komödien, die große Themen wie soziale Gerechtigkeit oder zwischenmenschliche Konflikte leichtfüßig verpacken. In „Jugendliebe“ führt er seine Figuren mit Witz, Charme und einer Prise Satire durch ein Wechselbad der Gefühle.
🎭 Veranstaltungshinweise
Datum: Dienstag, 10. Februar 2026
Ort: Stadttheater Kaufbeuren
Beginn: 20:00 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr, Abendkasse ab 19:00 Uhr)
Dauer: ca. 2 Stunden 20 Minuten inkl. Pause
Tickets: erhältlich im Stadtmuseum Kaufbeuren, über Reservix (www.kaufbeuren.reservix.de) oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo–Do 9:00–12:00 Uhr)
Nach zwei Niederlagen in den ersten Spielen des neuen Jahres stehen die Kaufbeurer Handball-Herren am kommenden Samstag dem Tabellensechsten aus Weilheim gegenüber. Die Gäste konnten bisher sieben Siege verbuchen, mussten aber in den letzten drei Spielen drei Niederlagen hinnehmen.
Die SG möchte also aus der vorübergehenden Schwächephase der sonst so konstanten Weilheimer Profit schlagen. Nach einem schwachen Spiel zum Jahresauftakt gegen Landsberg konnten sich die Kaufbeurer gegen Ligaprimus Kempten insbesondere in der Abwehr deutlich steigern. Ziel muss es nun sein, diese Einstellung mit in das Spiel gegen Weilheim zu nehmen.
Die letzten drei Spiele gegen Weilheim konnten jeweils die Oberbayern für sich entscheiden. Zuletzt ging das Hinspiel in der laufenden Bezirksoberliga-Saison mit 32:24 an den TSV. Am kommenden Samstag wollen die Kaufbeurer ab 18:00 Uhr endlich wieder Punkte gegen die Handballer aus Weilheim einfahren.
Den Heimspieltag am 24. Januar eröffnet dabei die weibliche D-Jugend mit ihrem zweiten Turniertag in der Bezirksliga ab 10:00 Uhr gegen Mindelheim und Dietmannsried/Altusried. Unmittelbar danach hat die weibliche B-Jugend den ungeschlagenen Tabellenführer in der Bezirksoberliga, den TSV Ottobeuren zu Gast. Ab 14:00 geht es hier darum, es den Herren nachzumachen und dem Favoriten möglichst lange Paroli zu bieten.
Ab 16:00 Uhr lädt dann die C-Jugend zum Derby gegen die ebenfalls ungeschlagene SG Biessenhofen/Marktoberdorf. Eine harte Nuss – aber auch hier gilt es, bis zum Schluss zu kämpfen.
Handballerisch geht es dann am Sonntag für die männliche D-Jugend und die E-Jugend weiter. In Waltenhofen steht ab 9:00 Uhr die D-Jugend gegen Waltenhofen und Fürstenfeldbruck auf der Platte. Die E-Jugend lädt ab 9:00 Uhr in der heimischen Turnerstraße zum Turnier der Winterrunde.
Foto: Bündnis 90/Die Grünen, Fraktion im Stadtrat Kaufbeuren
„Wir wollen Politik nahbar und verständlich machen“
Mitten in der Stadt, mitten im Gespräch: Die Grünen Kaufbeuren eröffnen einen neuen offenen Raum für Austausch, Information und Begegnung. Ab sofort lädt das „Grüne Wohnzimmer“ in der Schmiedgasse 8, am Obstmarkt, alle Bürgerinnen und Bürger ein, Politik hautnah zu erleben. Ohne Anmeldung, ohne Hürden, einfach vorbeikommen.
„Politik lebt vom Gespräch und vom Austausch und genau das soll hier möglich sein“, erklärt Bürgermeister Oliver Schill. „Es ist ein wichtiger Schritt, politische Diskussionen für alle zugänglich zu machen und die Bürgerinnen und Bürger direkt einzubinden.“
In dem neuen Begegnungsraum finden regelmäßig Vorträge, offene Diskussionsrunden, Aktionen für Kinder sowie Informationsveranstaltungen zu den grünen Zielen und Ideen für Kaufbeuren statt. „Wir wollen Politik nahbar und verständlich machen“, betont Maren Levin, Vorsitzende des Kreisverbands der Grünen Kaufbeuren. „Das grüne Wohnzimmer ist ein Ort, an dem jede und jeder willkommen ist, Fragen stellen, zuhören oder selbst aktiv mitgestalten kann.“
Elitsa Stambolova-Fränkel, ebenfalls Vorsitzende des Kreisverbands, ergänzt: „Mit diesem Raum schaffen wir nicht nur einen Ort für politische Diskussion, sondern auch für Begegnung, Kultur und neue Perspektiven. Wir freuen uns auf viele spannende Gespräche und Begegnungen mitten in Kaufbeuren.“
Drei Mal pro Woche ist auch der Bezirksverband Schwaben vor Ort. Geschäftsführer Nathan Lüders steht jeweils montags bis mittwochs von 9 bis 13 Uhr für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
Bürgermeister Oliver Schill: „Unsere Aktion ‚Das Grüne Wohnzimmer‘ ist zudem ein anschauliches Beispiel für die temporäre Nutzung eines Leerstands in der Kaufbeurer Altstadt. Für uns ein Konzept, das Stadtleben, Kultur und Politik miteinander verbindet.“
Alle Informationen zu den Veranstaltungen, Themen und Programmen gibt es online unter: gruene-kaufbeuren.de/termine
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren
Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.
Mehr Komfort bei Behördengängen: Diese Online-Dienste stehen jetzt zur Verfügung
Die Stadt Kaufbeuren hat auch im Bürgerservice und in der Zulassungsstelle im vergangenen Jahr weitere Schritte hin zur digitalen Stadtverwaltung unternommen.
Online-Dienste des Bürgerbüros
Das Bürgerbüro wird bei der Digitalisierung in Teilbereichen vom Bundes- und Landesgesetzgeber begleitet. Dabei ist es jedoch teilweise auf die gesetzlichen und technischen Änderungen angewiesen, bis neue Online-Dienste angeboten werden können. Die Online-Dienste werden als sogenannte EfA-Dienste („Einer für Alle“) zunächst von einer Behörde getestet und nach einem erfolgreichen Testverfahren an alle weiteren Behörden zur Nutzung freigegeben. In dem Zusammenhang konnte das Bürgerbüro in Kaufbeuren 2025 die Online-Wohnsitzmeldung und das Online-Fundbüro einführen. Die Bürgerinnen und Bürger können bequem von zu Hause die Online-Dienste nutzen und ihre Behördengänge erledigen.
Für die Online-Wohnsitzmeldung innerhalb Deutschlands ist zur Sicherheit noch die Online-Ausweisfunktion vorgeschaltet. Mit der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises beziehungsweise des elektronischen Aufenthaltstitels und der zugehörigen PIN können sich die Meldepflichtigen sicher im Internet ausweisen und identifizieren. Dazu müssen sich die Betroffenen dann nur noch die „AusweisApp“ auf ihren NFC-fähigen Mobiltelefonen herunterladen. Im weiteren Verlauf des Online-Dienstes erhalten die Meldepflichtigen online ihre Meldebescheinigung und können daraufhin die Änderung der Adresse im Chip des Personalausweises und die Anforderung des Adressaufklebers veranlassen.
Mit der Einführung des neuen Online-Fundbüros haben Bürgerinnen und Bürger nun die Möglichkeit, zielgerichtet und selbstständig auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren nach verlorengegangenen Gegenständen zu suchen und daraufhin im Einzelfall auch eine Verlustmeldung an das Bürgerbüro schicken. Damit entfallen Anrufe oder Vorsprachen im Bürgerbüro. Finder müssen mit den gefundenen Gegenständen nach wie vor ins Bürgerbüro kommen und die Fundsache persönlich abgeben, weil hier die gesetzlich vorgeschriebene Ablieferungspflicht besteht.
Ebenfalls neu hinzu kam im vergangenen Jahr der Online-Dienst für Hundehalterinnen und Hundehalter. Alle Anmeldungen und Abmeldungen zur Hundesteuer können inzwischen über die Online-Formulare auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren eingereicht und entsprechende Nachweise hochgeladen werden. In wenigen Schritten können die Meldungen für Hunde von zu Hause oder von unterwegs eingereicht werden.
Neben den neuen Online-Diensten kann das Bürgerbüro inzwischen auch eine Reihe von weiteren Dienstleistungen digital anbieten. Dazu zählen zum Beispiel die Antragstellung für die Übermittlungssperren, die kostenfreie Meldebescheinigung, Online-Anträge für Führungszeugnisse, Melderegisterauskünfte, Wohnsitz-Abmeldungen, Parkausweise für Bewohner oder Schwerbehinderte und aus aktuellem Anlass – wegen der bevorstehenden Kommunalwahl – auch der Briefwahlantrag.
Online-Dienste der Zulassungsstelle Im Bereich Zulassungswesen ist inzwischen das gesamte Standard-Zulassungsverfahren (i-Kfz) online möglich – von der Neuzulassung fabrikneuer Fahrzeuge, über die Umschreibung bei Halterwechsel oder Wohnsitzwechsel, die Wiederzulassung eines abgemeldeten Fahrzeugs bis hin zur Abmeldung von Fahrzeugen. Zur Nutzung der Online-Zulassungsvorgänge ist eine Identifizierung notwendig, für Privatpersonen über die „BayernID“ oder „BundID“ und für juristische Personen über das „Mein Unternehmenskonto“. Bei der Abmeldung von Fahrzeugen ist keine Identifizierung des Antragstellers notwendig. Im Jahr 2025 knackte die Zulassungsstelle Kaufbeuren die Marke von 1.000 digitalen Zulassungsvorgängen. Dies zeigt, dass die digitalen Angebote rund um das Kfz-Zulassungswesen immer mehr von Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden.
Neben den Zulassungsvorgängen im Rahmen von i-Kfz bietet die Zulassungsstelle Kaufbeuren weitere Online-Dienste an. Bei der Wunschkennzeichenreservierung können sich Bürgerinnen und Bürger vorab ihr Wunschkennzeichen für die Kfz-Zulassung aussuchen und reservieren. Über die Bankbriefauskunft können Bürgerinnen und Bürger prüfen, ob die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) zu ihrem finanzierten oder geleasten Fahrzeug bereits bei der Zulassungsstelle Kaufbeuren vorliegt, nachdem sie das Dokument beim Autohaus beziehungsweise bei der Finanzierungs- oder Leasingbank angefordert haben. Selbstverständlich steht die Abteilung Bürgerservice den Bürgerinnen und Bürgern auch weiterhin persönlich für ihre Anliegen zur Verfügung. Für eine zügige Bearbeitung ohne Wartezeiten ist auch eine Online-Terminvereinbarung möglich. Dabei erhalten Bürgerinnen und Bürger alle erforderlichen Informationen und Vordrucke für den bevorstehenden Behördengang.
Alle digitalen Dienste finden Sie auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren unter www.kaufbeuren.de >> Bürgerservice >> Rathaus Digital >> Online Services oder Online-Terminvereinbarung.
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren. Foto: Krall Photographie
Orientierung für die landwirtschaftliche Weiterbildung
Am Dienstag, den 27. Januar 2026, lädt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren zu einem Informationsabend ein. Anlass ist das kommende Semester der Landwirtschaftsschule Kaufbeuren, das im Herbst 2026 startet.
Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr am Grünen Zentrum in Kaufbeuren (Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.
Einblick in die Fachschule und Meisterprüfung
Die Lehrkräfte der Schule informieren über das landwirtschaftliche Fachschulwesen, das Angebot der Landwirtschaftsschule sowie über Wege zur Meisterprüfung. Der Abend richtet sich an junge Landwirtinnen und Landwirte sowie an alle, die sich für eine Weiterbildung im Agrarbereich interessieren.
Eckdaten der Veranstaltung
Wann: Dienstag, 27. Januar 2026 Beginn: 20:00 Uhr Wo: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren Am Grünen Zentrum 1 87600 Kaufbeuren Kosten: keine Anmeldung: nicht erforderlich
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland
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