Kategorien
Newsletter Soziales Top Weihnachten

5.500 Euro für den guten Zweck: Hirschzell zeigt Zusammenhalt

Beim Helferfest werden Spenden aus Weihnachtsmarkt und „Hirschzell leuchtet“ übergeben

Beim Helferfest des Vereins „Hirschzell-gemeinsam-aktiv.de“ (HGA) am 7. Februar 2026 im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell standen nicht die Organisatoren, sondern die Spendenempfänger im Mittelpunkt. Insgesamt 5.500 Euro konnten an soziale Einrichtungen und Projekte in der Region übergeben werden.

4.000 Euro aus dem Weihnachtsmarkt

Der Erlös des Weihnachtsmarkts in Hirschzell in Höhe von 4.000 Euro ging an die Kinderbeihilfe der Stadt Kaufbeuren, die Tafel Kaufbeuren, den SKM Kaufbeuren – unter anderem für die Wärmestube – sowie an die Kinderbrücke Allgäu.

1.500 Euro aus „Hirschzell leuchtet“

Weitere 1.500 Euro stammen aus der Aktion „Hirschzell leuchtet“. Die Spende ging an die Biberburg Pforzen sowie an die Grundschule Hirschzell.

Bei der Übergabe waren Katrin Neitzel und Luca Eder von der Biberburg Pforzen sowie Ute Schönhaar von der Grundschule Hirschzell anwesend. Für die Aktion „Hirschzell leuchtet“ nahmen Katharina Wiedemann, Brigitte Schneider und Julia Schneider teil. Foto: Hirschzell-gemeinsam-aktiv.de

Engagement mit Wirkung

Die Spendensumme ist das Ergebnis zahlreicher ehrenamtlicher Stunden und der Unterstützung vieler Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen. Mit den Erlösen aus Weihnachtsmarkt und „Hirschzell leuchtet“ werden Einrichtungen gestärkt, die im Alltag wichtige soziale Aufgaben übernehmen.

Kategorien
Senioren Soziales Top Veranstaltung

Thema Demenz: BRK-Fachstelle für pflegende Angehörige lädt am 3.3.2026 in Neugablonz zum Informations- und Praxistermin ein


Bewegung und Demenz: Aktiv begleiten, Alltag stärken

Pflegende Angehörige stehen im Alltag häufig vor besonderen Herausforderungen – insbesondere, wenn ein Familienmitglied an Demenz erkrankt ist. Die Fachstelle für pflegende Angehörige in Marktoberdorf lädt deshalb zu einer Informationsveranstaltung ein, die praxisnahe Unterstützung bietet.

Termin und Veranstaltungsort

Dienstag, 03. März 2026
17.00 bis ca. 18.30 Uhr
Gablonzer Siedlungswerk
Sudetenstraße 105
87600 Kaufbeuren / Neugablonz

Thema des Abends: „Bewegung und Demenz – aktiv begleiten“

Referentin ist Ursula Schmid, Physiotherapeutin.

Im Mittelpunkt stehen praktische Anregungen zur Bewegungsförderung von Menschen mit Demenz. Die Veranstaltung verbindet fachliche Informationen mit konkreten Übungen für den Alltag.

Inhalte der Veranstaltung

  • Überblick über Daten und Fakten zum Krankheitsbild Demenz
  • Praktische Tipps zur Bewegungsförderung im Alltag
  • Anregungen, abgestimmt auf die unterschiedlichen Stadien der Erkrankung

Bewegung kann dazu beitragen, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten und die Lebensqualität zu unterstützen. Angehörige erhalten Impulse, wie sie Betroffene aktiv begleiten können.

Austausch und Information

Die offenen Treffen der Fachstelle bieten zudem Raum für Gespräche. Teilnehmende können sich über die Versorgung zu Hause informieren, Erfahrungen austauschen und Kontakte knüpfen. Wer für die Dauer der Veranstaltung eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt, wird gebeten, sich frühzeitig bei der Fachstelle zu melden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail oder telefonisch erleichtert die Planung.

Kontakt:
Fachstelle für pflegende Angehörige
BRK Kreisverband Ostallgäu
Corinna Praetorius
Beethovenstraße 2
87616 Marktoberdorf
E-Mail: fachstelle@kvostallgaeu.brk.de
Telefon: 08342 9669 43

Kategorien
Soziales Top

Rekordspendensumme bei der Lebenden Krippe 2025 in Kaufbeuren – 9.000 Euro für Bedürftige aus Stadt und Land

Die Spendengelder kommen zahlreichen sozialen und karitativen Einrichtungen in Kaufbeuren und darüber hinaus zugute

Die Lebende Krippe 2025 setzte in Kaufbeuren ein außergewöhnliches Zeichen der Solidarität. Am 20. und 21. Dezember lud die Kaufbeurer Initiative (KI) zur traditionellen Veranstaltung in den Märzenburgwald ein. Bei trockenem und mildem Winterwetter strömten an beiden Tagen mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher in den Wald und sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung.

Mehr als 100 engagierte Helferinnen und Helfer gewährleisteten einen reibungslosen Ablauf – trotz einer Infrastruktur, die insbesondere beim Verkauf von Punsch, Glühwein, Kuchen und Bratwürsten zeitweise an ihre Grenzen stieß. Ein fester Anlaufpunkt für die Gäste war das Spendenhut-Team um Erika Holy, das die stets gut gelaunten Besucher herzlich empfing. Zu den besonderen Highlights zählte unter anderem die Kutsche mit ihren imposanten Kaltblütern, die Groß und Klein gleichermaßen begeisterte und zur stimmungsvollen Atmosphäre beitrug.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Aus der Veranstaltung selbst kam durch den Spendenhut und die Verkaufserlöse eine Rekordspendensumme von über 7.300 Euro zusammen. Hinzu kam eine private Zusatzspende in Höhe von 1.650 Euro. Damit erreichte die Lebende Krippe 2025 eine Gesamtrekordspende von glatten 9.000 Euro.

Die Spendengelder kommen zahlreichen sozialen und karitativen Einrichtungen in Kaufbeuren und darüber hinaus zugute. Spendenempfänger sind die katholisch-evangelische Sozialstation, die Wärmestube, das Pfarramt der Dreifaltigkeitskirche sowie die katholische Pfarreiengemeinschaft für bedürftige Zwecke, die Armenspeisung des Crescentiaklosters, das Generationenhaus, die Fazenda Esperanza, „Urlaub ohne Koffer“, die Weihnachtsbeihilfe der Stadt Kaufbeuren, der Förderverein der Josef-Landes-Schule sowie der ASB Wünschewagen.

Im Rahmen der offiziellen Spendenübergabe im Generationenhaus überreichten die Vorstände der Kaufbeurer Initiative – Stephan Kopetzky (2. Vorsitzender), Johannes Ellenrieder (Schatzmeister) und Alexander Uhrle (1. Vorsitzender) – den symbolischen Spendenscheck. Zusätzlich fand eine weitere Spendenübergabe statt: Christian Adolf und Melanie Gallien übergaben 1.341 Euro an das Generationenhaus. Diese Spende stammt aus dem Finale der buronischen Weihnacht.

Die Kaufbeurer Initiative bedankt sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, Unterstützern sowie bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrem Engagement und ihrer Spendenbereitschaft dieses herausragende Ergebnis möglich gemacht haben.

Kategorien
Soziales Verwaltung

Lesestoff für alle: Standort und Patenschaft für einen Bücherschrank in Neugablonz gesucht

Ziel ist es, einen frei zugänglichen Ort zu schaffen, an dem Bürgerinnen und Bürger kostenlos Bücher einstellen, ausleihen und tauschen können

In der Februar-Sitzung des Bauausschusses des Kaufbeurer Stadtrats ist die Möglichkeit eines Bücherschranks für Neugablonz im Gablonzer Haus besprochen worden. Dieser Standort ist aus brandschutzrechtlichen Gründen allerdings nicht geeignet. Ebenso kann die Verwaltung für die Betreuung eines solchen Bücherschranks kein Personal zur Verfügung stellen. Die Stadtverwaltung findet diese soziale Idee nachhaltig und absolut lohnenswert, deswegen soll dieser Vorschlag nach Möglichkeit in die Tat umgesetzt werden.

Ziel ist es, einen frei zugänglichen Ort zu schaffen, an dem Bürgerinnen und Bürger kostenlos Bücher einstellen, ausleihen und tauschen können. Ein solcher Bücherschrank lebt vom Mitmachen: Jede und jeder kann gut erhaltene Bücher hineinstellen oder neuen Lesestoff entdecken – ganz unkompliziert und ohne Anmeldung. Das stärkt nicht nur die Lesefreude, sondern auch das Miteinander im Stadtteil.

Um so einen Bücherschrank realisieren zu können, bittet die Stadt um Vorschläge durch Bürgerinnen und Bürger, wo in Neugablonz ein geeigneter Standort sein könnte. Wichtig sind eine gute Sichtbarkeit, eine sichere Zugänglichkeit sowie – wenn möglich – ein gewisser Wetterschutz. Damit der Bücherschrank dauerhaft in einem ordentlichen und einladenden Zustand bleibt, wird eine betreuende Initiative, ein Verein oder eine engagierte Gruppe aus der Bürgerschaft gesucht, die den Betrieb des Bücherschranks übernimmt. Zu den Aufgaben würden unter anderem eine regelmäßige Sichtkontrolle, das Ordnen der Bücher sowie das Entfernen beschädigter Exemplare gehören.

Ein öffentlicher Bücherschrank bietet neben dem Angebot der städtischen Bibliotheken viele Vorteile:

  • Er fördert ebenfalls Bildung und Lesefreude für alle Altersgruppen.
  • Er ermöglicht einen nachhaltigen Umgang mit Büchern.
  • Er schafft einen Begegnungsort im Stadtteil.
  • Er stärkt das Gemeinschaftsgefühl und das ehrenamtliche Engagement.
  • Er leistet einen Beitrag zur Abfallvermeidung

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Initiativen aus Kaufbeuren und insbesondere aus Neugablonz sind herzlich eingeladen, Standortvorschläge einzureichen und sich als Betreuungsteam zu melden. Ansprechpartner ist das Team von Kaufbeuren-aktiv, Bildungsbüro unter der E-Mail-Adresse bildungsbuero@kaufbeuren.de oder Telefon 08341 437-388. Gemeinsam kann so ein neues, lebendiges Angebot für den Stadtteil entstehen.

Kategorien
Soziales Verwaltung Wirtschaft

Seniorenhaus am Heinzelmannstift ist auf den Weg gebracht

Bauausschuss signalisiert Zustimmung – aber Baum muss weichen

Mit großer Freude reagierte der Diakonieverein Kaufbeuren auf die positiven Signale im Bauausschuss: der geplante Neubau eines „Seniorenhauses am Heinzelmannpark“ mit Räumen für eine ambulant betreute Senioren-WG, neun Pflegewohnungen für Verhinderungspflege, einer Palliativwohnung, 13 Wohnplätzen für Auszubildende und einer großen multifunktionalen Begegnungsstätte stieß auf breite Zustimmung. Allerdings muss die 200 Jahre alte Blutbuche in der Bismarckstraße für den Neubau weichen. Eine Ersatzpflanzung ist aber vorgesehen und Auflage.
Baureferatsleiter Helge Carl stellte den Mitgliedern des Bauausschusses das Projekt kurz vor. Die ersten Planungen gehen auf das Jahr 2018 zurück, hier war eine Erweiterung des bestehenden Pflegeheims angedacht. Die Bauvoranfrage war damals auch positiv beschieden worden. Durch den Tod des damaligen Geschäftsführers Gerhard Heiligensetzer, Corona und die explodierenden Preise auf dem Bau waren diese Planungen zunächst nicht umsetzbar.

In den vergangenen Jahren haben sich die Anforderungen an die Pflege verändert. Der Diakonieverein hat deshalb ein neues und innovatives Konzept erarbeitet, mit dem verschiedenen Bedürfnissen Rechnung getragen wird. Die zehn Plätze in der Senioren-WG sind gedacht für Personen, die ganz allein nicht mehr zurechtkommen, aber noch viel zu fit sind, um ins Pflegeheim umzuziehen. Die enorme Nachfrage nach Pflegeplätzen für Verhinderungspflege soll mit den Pflegewohnungen abgefedert werden. Das Palliativzimmer ist das erste in Kaufbeuren, bislang bietet nur der Landkreis diese Möglichkeit an. An den 13 Wohnplätzen für Auszubildende besteht großes Interesse auch seitens des Klinikums, der Lebenshilfe und einiger Firmen. Die Begegnungsstätte soll nicht nur den Bewohnern des Heinzelmannparks und des Hauses selbst zugutekommen, sondern auch öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung stehen.

Das Landesamt für Pflege hat für das Projekt, das als bayernweit modellhaft gilt, eine Förderzusage für 1,75 Millionen Euro gegeben. Das Haus wird klimafreundlich nach KfW 55-Standard gebaut. Nach den Anforderungen des Denkmalamts wurde die Fassade so gestaltet, dass sie sich in das Ensemble in der Bismarckstraße anpasst.

Lange hat der Diakonieverein versucht, das Haus um die alte Buche „herumzuplanen“. Letztlich aber, so erläuterte Baureferatsleiter Carl, sei das Grundstück aber einfach zu klein für Baum und Gebäude. In Anbetracht der Nutzung, die hoch willkommen und nötig sei, würde es schwerfallen, das Projekt wegen eines Baumes scheitern zu lassen.

Catrin Riedl (SPD) äußerte Bedenken, dass mit der Entscheidung der Fällung dieses Baumes weiteren Fällungen des alten Baumbestandes Tür und Tor geöffnet werden könnte. Als positiv bewertete sie, dass es viele Versuche gegeben habe, den Baum zu erhalten. Letztlich diene das Bauvorhaben aber dem Gemeinwohl und sei zu befürworten. „Wir müssen angesichts des sehr hohen Bedarfs an Pflegewohnungen froh sein, wenn das Projekt rasch realisiert werden kann“, bestätigte Dr. Thomas Jahn (Werte-Union). Arthur Müller (Grüne) wie auch Robert Klauer (CSU) würdigten die Bemühungen zum Erhalt des Baumes. „Es ist vorbildlich, wie hier über den Baum diskutiert wird“, so Müller. „Wir wägen hier Lebewesen gegen Lebewesen ab, aber letztlich überwiegt der Mensch“, ergänzte Klauer.

„Wir sind sehr froh, dass wir nun bald mit dem Bau anfangen können“, so Bettina Aernecke, Geschäftsführerin des Diakonievereins. Der Baum wird Ende Februar gefällt, dann kann es losgehen. Im Frühjahr 2027 soll der Neubau bezugsfertig sein.

Kategorien
Soziales Veranstaltung

Einladung zum Spielenachmittag für Jung und Älter am 22.2.26 im Generationenhaus

Ob klassische Brettspiele, Kartenspiele oder moderne Gesellschaftsspiele – für eine abwechslungsreiche Auswahl ist gesorgt

Spielen verbindet Generationen: Am Sonntag, 22.02.2026 lädt das Generationenhaus Kaufbeuren herzlich zu einem Spielenachmittag für Jung und Älter ein. Von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr sind Menschen jeden Alters willkommen, gemeinsam zu spielen, zu lachen und Zeit miteinander zu verbringen.

Ob klassische Brettspiele, Kartenspiele oder moderne Gesellschaftsspiele – für eine abwechslungsreiche Auswahl ist gesorgt. Eigene Lieblingsspiele dürfen gerne mitgebracht werden. Ziel der Veranstaltung ist es, Begegnungen zwischen den Generationen zu fördern und in entspannter Atmosphäre Gemeinschaft zu erleben.

Der Spielenachmittag findet im Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6-8, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Für Getränke/Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Die Organisatoren bitten nach Möglichkeit um Anmeldung im Generationenhaus Kaufbeuren e.V. unter Tel.-08341-9080898 oder info@generationenhaus-kf.de

Kategorien
Panorama Soziales Verwaltung

Jetzt noch bis 22.02.26 anmelden! Neues Bürgerbudget 2026 des Rotary Club und Stadt Kaufbeuren. Gefördert werden Einzelprojekte bis zu 5.000 Euro

Ideen für ein lebenswertes Kaufbeuren gesucht

Mit dem neuen Bürgerbudget „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ laden der Rotary Club Kaufbeuren und die Stadt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger ein, eigene Ideen einzubringen, die unsere Stadt im Jahr 2026 noch attraktiver, lebenswerter und liebenswerter machen. Bis zum 22. Februar 2026 können Projektideen eingereicht werden, die das Zusammenleben in Kaufbeuren verbessern, das Gemeinwohl fördern und sichtbar zur Verschönerung oder Belebung unserer Stadt beitragen. Die besten Ideen werden bis spätestens April 2026 durch eine unabhängige Jury ausgewählt und veröffentlicht.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Das Bürgerbudget ist ein starkes Signal dafür, dass wir in Kaufbeuren auch in dieser finanziell schwierigen Zeit an einem Strang ziehen. Ich danke dem Rotary Club Kaufbeuren ausdrücklich für diese Kooperation. Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Bringen Sie Ihre Ideen ein und lassen Sie uns unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln.“

Wer kann mitmachen?

Teilnahmeberechtigt sind:

  • alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren,
  • insbesondere auch Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren,
  • sowie gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Vereine aus Kaufbeuren.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Einzelprojekte zwischen 500 und 5.000 Euro, die:

  • im Kalenderjahr 2026 umgesetzt werden können,
  • sichtbar und nachhaltig zur Lebensqualität in Kaufbeuren beitragen,
  • möglichst vielen Menschen zugutekommen (Gemeinwohlorientierung),
  • den öffentlichen Raum oder das soziale Miteinander bereichern,
  • und Kaufbeuren im besten Sinne „lebenswerter“ oder „liebenswerter“ machen.

Ein Eigenanteil oder Eigenleistung ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung.

Wie wird entschieden?

Die Auswahl erfolgt transparent durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Rotary Clubs Kaufbeuren und der Stadt Kaufbeuren sowie der Bürgerschaft.

Kriterien der Entscheidung sind:

  • Gemeinwohlorientierung und Nutzen für die Stadtgesellschaft
  • Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit im Jahr 2026
  • Sichtbarkeit und öffentliche Wirkung
  • Kreativität und Originalität der Idee
  • Einbindung von Bürgern, Vereinen oder Jugendlichen

Die Entscheidung über die Förderung erfolgt bis zum 31. März 2026, die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt spätestens im April 2026.

Wie hoch ist das Budget?

Insgesamt stehen 15.000 Euro für die Förderung von Bürgerprojekten zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch den Rotary Club Kaufbeuren, die Umsetzung in Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren.

Wie funktioniert die Einreichung?

Die Projektideen können bis zum 22. Februar 2026 bei der Stadt Kaufbeuren eingereicht werden – per Mail an referat200@kaufbeuren.de oder per Post an:

Stadt Kaufbeuren
Referat 200
Kaiser-Max-Straße 1
87600 Kaufbeuren

Auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren gibt es das Antragsformular

Was passiert nach Projektabschluss?

Nach Umsetzung des Projekts ist ein kurzer Abschlussbericht (max. 1 Seite, gern mit Fotos) einzureichen, der den Verlauf, die Ergebnisse und den Nutzen für die Stadtgesellschaft beschreibt.

„Als Rotary Club Kaufbeuren freuen wir uns sehr, das Bürgerbudget bereitstellen zu können. Unser Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und Projekte zu unterstützen, die das Miteinander stärken und unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter machen. Wir sind überzeugt, dass gute Ideen dort entstehen, wo Menschen sich aktiv einbringen“, erklärte Prof. Dr. med. Stefan Maier vom Rotary Club Kaufbeuren. “ „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kreativität und ihrer Liebe zu unserer Stadt. Ob groß oder klein, innovativ oder traditionell – jede Idee, die unser Kaufbeuren schöner, offener oder gemeinschaftlicher macht, ist willkommen!“

Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Aus einem Impuls von Seiten der Rotarier wurde eine gemeinsam gesponnene Idee und ein konkretes Projekt in Form des Rotary Bürgerbudgets – aus der Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft. Kaufbeuren packt wieder ein Stück mehr an – dank des Projekts des Rotary Clubs Kaufbeuren mit seinem Präsidenten Stefan Maier.“

Kategorien
Allgemein Soziales Veranstaltung Wirtschaft

Klimagerechtigkeit im Fokus: Welche Rolle spielt der Faire Handel? Vortrag im Weltladen Kaufbeuren beleuchtet Folgen der Klimakrise

Donnerstag 19.02.2026 um 19:00 Uhr im Seminarraum des Weltladens. Anmeldung erbeten

Die fortschreitende Klimakrise bedroht Menschen weltweit – besonders stark im Globalen Süden. Extreme Wetterereignisse, längere Trockenzeiten und veränderte Regenzyklen treffen vor allem die Landwirtschaft. Für viele Kleinproduzent*innen geht es dabei um ihre Existenzgrundlage. Gerade in Ländern, die besonders von klimabedingten Schäden betroffen sind, brauchen Erzeuger*innen gezielte Unterstützung. Hier setzt der Faire Handel an.

Wie der Faire Handel unterstützen kann

Der Faire Handel stärkt Kleinproduzent*innen durch verlässliche Handelsbeziehungen und faire Preise. Zusätzliche Prämien ermöglichen Investitionen in nachhaltige Anbaumethoden und gemeinschaftliche Projekte. So können Strukturen aufgebaut werden, die widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels sind. Klimagerechtigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang auch, Verantwortung entlang globaler Lieferketten zu übernehmen.

Einladung zum Vortrag

Wie diese Unterstützung konkret aussieht und welchen Beitrag Verbraucher*innen leisten können, ist Thema eines Vortrags im Weltladen Kaufbeuren:

„Klimagerechtigkeit – der Faire Handel ein verlässlicher Partner“

📅 Donnerstag, 19. Februar 2026
🕖 19:00 Uhr
📍 im Seminarraum des Weltladens Kaufbeuren

Anmeldung im Laden oder telefonisch unter 08341 / 41815
oder per E-Mail an: bildung@weltladen-kaufbeuren.de

Kategorien
Senioren Soziales

Besuch des Lenkungsgremiums Las Bayern im Seniorenbüro Kaufbeuren

Stärkung des Austauschs in Bayern

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LaS) Bayern vernetzt und unterstützt die Arbeit der Seniorenbüros in Bayern. Sie vertritt die Belange auf Landesebene und arbeitet eng mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) zusammen. Das Lenkungsgremium der Las Bayern, dem auch der Kaufbeurer Seniorenbeauftragte Felix Franke angehört, hat sich in Kaufbeuren getroffen, um zukünftige Aktivitäten zu planen, den Austausch mit weiteren Vereinigungen und dem Sozialministerium zu intensivieren und eine flächendeckende Befragung möglichst aller Seniorenbüros in Bayern vorzubereiten.

Dabei lernte das Lenkungsteam die Angebote für Senioren in Kaufbeuren kennen wie beispielsweise die Seniorentreffs Baumgärtle und Koffejtippl, die Initiative daheim! – Betreutes Wohnen zuhause und die Gute Pflegelotsin für präventive Hausbesuche. Auch von den vielfältigen Angeboten des Seniorenbeirats bei der Stadt Kaufbeuren zeigte sich das Lenkungsteam interessiert, vom eigenen Chor für Senioren über einen Filmclub Ü 60 bis hin zur Urlaubsfahrt „Urlaub ohne Koffer“ und das Seniorenmagazin Wertachbote. Zum Abschluss besichtigten die Gäste noch das Alten- und Pflegeheim der Hospitalstiftung mit dem Moosmanghaus, ein beschützender Bereich, für Demenz Erkrankte denen ein Leben in den üblichen Wohn- und Pflegebereichen oder gar außerhalb des Heims oft nicht mehr möglich ist.

„Wir haben heute viele Ideen für unsere Arbeit mitgenommen, die wir auch gerne an andere Seniorenbüros weitergeben möchten.“ fasst Heidi Andre aus dem Lenkungsgremium den Tag zusammen.

Weitere Informationen über die Seniorenangebote in Kaufbeuren erhalten Sie unter www.senioren.kaufbeuren.de, oder Telefonisch im Seniorenbüro unter 08341/437203. Präventive Hausbesuche für Senioren bietet die Gute Pflegelotsin unter 08341/ 437208 an und Informationen über die Landesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros erhalten Sie unter www.las-bayern.org

Kategorien
Kultur Soziales Veranstaltung

Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern am 17. März 2026 im Stadtsaal Kaufbeuren

Erlöse des Konzerts mit dem Titel „Klanginspirationen“ kommen dem Allgäuer Hilfsfond e.V. zu Gute

Am Dienstag, 17. März 2026, um 19:00 Uhr lädt die Stadt Kaufbeuren erneut zum sehr beliebten Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern in den Stadtsaal Kaufbeuren, Augsburger Straße 2, ein. Der Eintritt ist frei und der gesamte Erlös kommt dem Allgäuer Hilfsfonds e.V. zu Gute.

Der Allgäuer Hilfsfonds e.V. hat sich im Laufe der Zeit zu einer der bekanntesten Hilfsorganisationen der Region entwickelt. Er unterstützt Menschen aus der Region, die unverschuldet in Not geraten sind, mit einer schweren Erkrankung kämpfen oder auf andere Weise von einem Schicksal getroffen wurden, das sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Unter dem Motto „Hilfe von der Region für Menschen in der Region“ finden Betroffene schnelle und unbürokratische Hilfe. Das Polizeiorchester Bayern eröffnet den Konzertabend für den guten Zweck mit heroischen Klängen aus John Williams Komposition The Olympic Spirit. Danach vereint das Werk Donna Diana Wiener Charme mit spanischen Klangfarben und rückt vor allem die Holzbläser gekonnt in den Mittelpunkt.

Anschließend taucht das Orchester unter der Leitung von Chefdirigent Johann Mösenbichler mit Sevilla von Isaac Albeniz noch weiter in spanische Klangwelten ein, ehe der Hochzeitstanz, Jacques Press‘ furiose und lebensfrohe Musik aus der Suite Hásseneh, erklingt. Mit einem Klassiker der sinfonischen Blasorchesterliteratur geht es in die Pause: Die Second Suite in F von Gustav Holst verwebt geschickt verschiedene Melodiestränge zu einem vielschichtigen Ohrwurm. Die zweite Konzerthälfte beginnt mit Olympiada von Samuel Hazo, gefolgt von Jan van der Roosts Ouvertüre Olympica. Die zwei Werke mit den ähnlich klingenden Titeln führen in zwei völlig unterschiedliche Klangkosmen und zeigen die Wandlungsfähigkeit des Polizeiorchesters. Mit The Magic of Andrew Lloyd Webber geht es anschließend an den Broadway mit einem Medley bekannter Melodien aus den Musicals Superstar, Cats, Phantom der Oper und einigen mehr. Den Schlusspunkt des Konzerts für den guten Zweck setzt Oscar Navarros feurige Ouvertüre Paconchita, die lateinamerikanische Folklore mit lebhaften Schlagzeugrhythmen kombiniert.

Das Polizeiorchester Bayern ist das professionelle sinfonische Blasorchester der Bayerischen Polizei. Es besteht aus 45 studierten Berufsmusikerinnen und -musikern aus sechzehn Nationen und versteht sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern. Seit 2006 steht der Klangkörper unter der Leitung des Generalmusikdirektors der Bayerischen Polizei Johann Mösenbichler. Im Dienst der guten Sache spielt das Polizeiorchester Bayern jährlich bis zu 50 Benefizkonzerte zu sozialen, karitativen und kulturellen Zwecken in ganz Bayern. Im Rahmen dieser Wohltätigkeitsveranstaltungen arbeitet das Orchester mit Vereinen, Stiftungen sowie Kultur- und Tourismusämtern zusammen und erspielte bereits mehrfach Benefizjahreserlöse von über einer Viertelmillion Euro. Zu den besonderen Referenzen zählen unter anderem die Münchner Opernfestspiele, der Weltsaxophon Kongress in Straßburg, das Deutsche Musikfest sowie Konzerte in Berlin, Budapest, Wien und Brüssel. Das Polizeiorchester Bayern ist Mitglied der Bayerischen Orchesterakademie.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird am Konzertabend gebeten.

Kategorien
Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 13. Februar 2026

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 13.02.2026, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

Kategorien
Soziales Wirtschaft

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren hat eine Spende der Sparkasse Allgäu in Höhe von 6.600 Euro erhalten

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren dankt der Sparkasse Allgäu von Herzen für diese großzügige Unterstützung und die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren hat eine Spende der Sparkasse Allgäu in Höhe von 6.600 Euro erhalten. Mit dieser wertvollen Unterstützung werden zwei Projekte gestärkt, die den Alltag von Menschen mit Beeinträchtigung bereichern und frühe Förderung möglich machen.

2.000 Euro fließen in die Anschaffung einer mobilen Küche für das Wohnheim in der Kaufbeurer Hans-Böckler-Straße. Künftig können damit auch mobilitätseingeschränkte Bewohner*innen gemeinsam kochen, essen und Feste feiern. Die mobile Küche ermöglicht so nicht nur neue Erfahrungen, sondern stärkt auch die Selbstständigkeit, soziale Begegnungen und sorgt für mehr Genuss im Alltag. Ein Angebot, das praktische Kompetenzen und das Miteinander gleichermaßen fördert.

Der größere Teil der Spende, 4.600 Euro, kommt dem pädagogischen Fachdienst PFIFF zugute, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert. Dieser unterstützt landkreisweit Erzieher*innen in Kitas und Kindergärten, wenn Fragen zur Entwicklung oder zum Verhalten eines Kindes auftreten. PFIFF berät direkt vor Ort, stärkt die Fachkräfte im pädagogischen Alltag und sorgt dafür, dass jedes Kind die individuelle Förderung erhält, die es braucht.

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren dankt der Sparkasse Allgäu von Herzen für diese großzügige Unterstützung und die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Wir sind stolz, einen so engagierten und regional verwurzelten Partner an unserer Seite zu wissen. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass eine Gesellschaft der gelebten Teilhabe und Vielfalt Wirklichkeit wird“, betont Klaus Prestele, Geschäftsführer der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren.

Kategorien
Soziales Verwaltung

Mitarbeitende der Stadt Kaufbeuren unterstützen das Generationenhaus und das Gratislädle mit Spende

Seit mehr als 30 Jahren gibt es die durch den Personalrat der Stadt Kaufbeuren ins Leben gerufene Spendenaktion „Restcent“

Hier werden die Cent-Beträge der monatlichen Netto-Gehaltszahlungen aller teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einem Konto gesammelt und am Jahresende an gemeinnützige Organisationen gespendet. Für das Jahr 2025 gingen Spenden zu je 2.045 Euro an das Generationenhaus und das Gratislädle.

Oberbürgermeister Stefan Bosse überreichte den Vertreterinnen der Organisationen im Rathaus jeweils einen Scheck und bedankte sich bei ihnen für das langjährige Engagement. „Ich freue mich, dass wir mit unserer Aktion „Restcent“, die durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erst möglich ist, so wichtige und wertvollen Organisationen und Projekte unterstützen können. Sie tragen wesentlich zum sozialen Miteinander in der Stadt bei“, sagte der OB bei der Übergabe.

Das Generationenhaus ist eine Anlaufstelle für jeden. Für alle Bürger und Bürgerinnen der Stadt Kaufbeuren und auch ihres Umlandes. Egal, welches Geschlecht, welches Alter, ob mit oder ohne Migrations- bzw. Fluchthintergrund, ob mit viel oder wenig Geld, ob mit Einschränkung oder nicht. Das Generationenhaus möchte eine Anlaufstelle bzw. ein Treffpunkt für alle und jeden sein – egal ob alt oder jung.

Ein weiterer, wichtiger Bestandteil der Arbeit im Generationenhaus ist die Freiwilligenagentur „Knotenpunkt“, die sich um die Vermittlung von Ehrenamtlichen kümmert. Der Gratislädle e.V. besteht seit über 25 Jahren und ist Teil der Kaufbeurer Tafel. Hier werden Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützt. Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden, werden gesammelt und in zwei Ausgabestellen in der Äußeren Buchleuthenstraße 6 und der Sudetenstraße 52 an Bedürftige weitergegeben.

Kategorien
Gesundheit Senioren Soziales

Igelbesuch in der BRK-Tagespflege Stiftsterrassen

Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren

Einen besonderen Besuch erlebten die Gäste in der Tagespflege Stiftsterrassen des BRK Kreisverband Ostallgäu. Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren. Mit viel Fachwissen brachte sie den Anwesenden die faszinierende Welt der Igel näher.

Alle die wollten, durften – geschützt durch Handschuhe – den Igel vorsichtig streicheln. Währenddessen erzählte Sabine Natterer anschaulich über die Lebensweise der stacheligen Tiere und beantwortete zahlreiche Fragen. Dabei wurde deutlich, wie bedroht der Igel mittlerweile ist: Während es in den 1970er-Jahren noch rund zehnmal so viele Igel gab wie heute, sind ihre Bestände stark zurückgegangen. Igel sind nachtaktive Einzelgänger. Ist ein Tier tagsüber unterwegs, deute dies meist auf Krankheit oder Not hin, erklärte sie.

Auch über Ernährung und Fortpflanzung informierte Sabine Natter: Igel fressen vor allem Insekten, aber auch Eier, Mehlwürmer sowie geeignetes Katzenfutter mit hohem Fleischanteil ohne Getreide und Gelee. Ein- bis zweimal im Jahr bekommen sie Nachwuchs, meist drei bis fünf Jungtiere. Ein ausgewachsener Igel trägt beeindruckende 5.000 bis 8.000 Stacheln. „Der Igelbesuch war für alle Beteiligten eine schöne Abwechslung und hat den Schutz dieser wichtigen Wildtiere ins Bewusstsein gerückt“, so Helga Lehmann, Leitung der Tagespflege.

Kategorien
Soziales

Engagement für Nepal

Eine Spende in Höhe von 2400 Euro

Eine Spende in Höhe von 2400 Euro überreichte die Schulfamilie der Sophie-La-Roche-Realschule auch dieses Jahr wieder mit großer Freude an Brigitte Reininger-Faden, Gründerin und Vorsitzende des Vereins „Nepal Medical Careflight e.V.“. Die Realschule unterstützt seit Jahren den Verein. Schulleiterin Cornelia Lipinski, die im April 2025 selbst vor Ort in Nepal war, weiß Erlös und Spenden aus Weihnachtsbasar und Konzert bestens investiert – sei es für dringend benötigtes Schulmaterial für zwei Schulen, die der Verein im Humla-Gebiet im Nordwesten von Nepal gebaut hat, oder für das Mutter-Kind-Haus, das Nepal-Medical-Careflight ebenfalls unterhält. Das Engagement des Vereins bietet den Kindern Hoffnung und Perspektive – für eine bessere Zukunft in ihrer Heimat. 

Kategorien
Soziales

Weihnachtsmarkt-Einnahmen von „Helfen macht Schule“ fließen in soziale Einrichtungen

Unterstützung für die Internatsstiftung St. Maria und Finanzielle Hilfe für das Kinderhospiz St. Nikolaus

Auch im vergangenen Jahr engagierten sich Soldatinnen und Soldaten des Fliegerhorsts Kaufbeuren erneut mit einem Stand auf dem Kaufbeurer Weihnachtsmarkt. So wurden Glühwein, Punsch und Erbseneintopf für den guten Zweck verkauft. Die Einnahmen ka- men dem gemeinnützigen Verein des Fliegerhorsts „Helfen macht Schule“ zugute. Der Verein spendet das Geld ausnahmslos an verschiedenste soziale Einrichtungen in der Region.

Unterstützung für die Internatsstiftung St. Maria

3.000 Euro des eingenommenen Geldes gingen zu Beginn dieses Jahres an die Internatsstif- tung St. Maria, wo Schülerinnen fürsorglich betreut und in enger Zusammenarbeit mit dem Marien-Gymnasium, der Marien-Realschule und weiteren Kaufbeurer Schulen qualifiziert gefördert werden. Besonders für Kinder aus familiär und finanziell schwierigen Verhältnissen leistet die Internatsstiftung einen wertvollen Beitrag. Denn durch das Internat haben sie ein zweites Zuhause, können eine weiterführende Schule besuchen und bekommen dadurch die Grundlage für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Die finanziellen Unterstützungen werden sorgfältig verwaltet, kommen sie doch ausschließlich den Internatsschülerinnen zu- gute und werden unter anderem für tiergestützte Pädagogik genutzt.

Finanzielle Hilfe für das Kinderhospiz St. Nikolaus

Weitere 3000 Euro erhielt das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach. Dessen ganz- heitliches Konzept steht für die ressourcenorientierte Förderung der gesamten Familie. So- wohl die erkrankten Kinder als auch deren Geschwister und Eltern werden während ihrer Aufenthalte liebevoll begleitet und betreut. Individuell werden verschiedene Therapien wie zum Beispiel Physio-, Wasser-, Montessori- und Musiktherapie oder heilpädagogisches Ma- len angeboten. Die Eltern und Geschwister können sich Zeit für ihre Bedürfnisse und die ihrer Familie nehmen. Ihren Aufenthalt runden verschiedene Angebote wie Gesprächskreise, Einzelberatungen, kreatives Arbeiten und Ausflüge ab, um wieder Kraft für den Alltag zu Hause zu schöpfen. Die Begleitung der Familien in der letzten Lebensphase orientiert sich an ihren Wünschen und Bedürfnissen.

Weitere Unterstützungen geplant

„Wir freuen uns darauf, mit weiteren Spenden im Jahr 2026 genau da, wo Hilfe in und um Kaufbeuren benötigt wird, zu unterstützen“, berichtet Oberstleutnant Marcus Berndorfer, Zweiter Vorsitzender des Vereins „Helfen macht Schule“.

Kategorien
Soziales Verwaltung

Öffentliche Sitzung des Beirats für Vielfalt am 29.01. – Bürger sind eingeladen

Letzte Gelegenheit vor der Stadtratswahl: Diskussionen für eine offene Gesellschaft

Am Mittwoch, den 29. Januar 2026, lädt die Stadt Kaufbeuren zur öffentlichen Sitzung des Beirats für Vielfalt und Offene Gesellschaft ein. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Alten Sitzungssaal im Altbau des Rathauses.

Geleitet wird die Sitzung von Oberbürgermeister Stefan Bosse. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Sitzung teilzunehmen und Einblicke in die Arbeit des Beirats zu erhalten.

Letzte Sitzung vor dem Ende der Amtszeit

Die Sitzung ist zugleich die letzte in dieser Legislaturperiode. Hintergrund ist die anstehende Stadtratswahl, nach der die Mitglieder des Beirats neu benannt werden. Die Amtszeit des Beirats ist direkt an die des Stadtrats gekoppelt.

Kategorien
Panorama Soziales

Situations- und Ressourcenanalyse Kaufbeuren: Grundlage für zukünftige Demokratieförderung

Kaufbeuren zieht Bilanz: Wo steht die Demokratie?

Die Partnerschaft für Demokratie Kaufbeuren hat eine umfassende Situations- und Ressourcenanalyse vorgelegt. Ziel ist es, eine fundierte Grundlage für künftige Maßnahmen zur Demokratieförderung in der Stadt zu schaffen.

„Unsere Arbeit besteht aus weit mehr als der Projektförderung“, erklärt Gunnar Schulz vom Stadtjugendring Kaufbeuren (SJR). In Kooperation mit lokalen Akteuren wurden bereits zahlreiche Angebote umgesetzt – von symbolischen Aktionen wie der „Kein Platz für Rassismus“-Bank bis hin zur Beteiligung an städtischen Veranstaltungen wie dem Altstadtsommer. Auch Informations- und Austauschveranstaltungen gehören zum Repertoire.

Politisch motivierte Kriminalität bleibt niedrig – aber andere Probleme nehmen zu

Die Analyse zeigt: Kaufbeuren liegt bei politisch motivierter Kriminalität auf moderatem Niveau. Das bestätigte auch Jürgen Schick von Kaufbeuren-aktiv: „Die Ergebnisse unserer Arbeit spiegeln sich ein Stück weit im Fazit der Analyse wider.“

Allerdings weist die Untersuchung auch auf problematische Entwicklungen hin. Die Zahl der Hasskriminalitätsfälle ist um rund 30 Prozent gestiegen. Besonders alarmierend: Über die Hälfte der befragten Ehrenamtlichen berichtete von persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. 90 Prozent von ihnen sehen daher eine aktive Stärkung der Demokratie als notwendig an.

Kooperation funktioniert – junge Zielgruppen wurden gut erreicht

Die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Polizei wird in der Analyse positiv bewertet. Auch die bisherigen Demokratieprojekte zeigen Wirkung – vor allem bei jüngeren Menschen. Dennoch wünschen sich rund 30 Prozent der Befragten mehr Beratung und Unterstützung für ihr Engagement.

Ausblick: Digitale Formate und gezielte Ansprache im Fokus

„Auch wenn wir schon einiges erreicht haben, hilft uns die Analyse, unsere Schwerpunkte neu zu justieren“, sagt Till Nißle, pädagogischer Mitarbeiter der Partnerschaft für Demokratie Kaufbeuren. Mit Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen sei etwa die stärkere Nutzung sozialer Medien ein nächster wichtiger Schritt.

Die Analyse benennt mehrere zentrale Handlungsfelder:

  • Ausbau politischer Bildung, etwa durch Fortbildungen zu Demokratieskepsis, Rassismus und Diskriminierung
  • Förderung hybrider Beteiligungsformate
  • Gezielte Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen
  • Unterstützung von Vereinen und ehrenamtlich Engagierten durch konkrete Demokratieprojekte

Fazit: Mehr Sichtbarkeit und Beratung geplant

Im kommenden Jahr soll vor allem die Kommunikation über bestehende und neue Maßnahmen verbessert werden. Informations- und Beratungsangebote für die Zivilgesellschaft sollen ausgebaut werden, um ehrenamtliches Engagement zu stärken und die demokratische Kultur in Kaufbeuren weiter zu festigen.

Kategorien
Senioren Soziales

„Demenz: Verstehen.Begleiten.Betreuen“

kostenfreie Kursreihe für pflegende Angehörige der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu bietet derzeitigen oder künftig pflegenden Angehörigen eine kostenfreie Kursreihe an, die ihnen hilft, mit der Pflegesituation und auch mit sich selbst gut umzugehen. Die Kursleiterin Sabine Nienstedt ist Gesundheitspädagogin und Lehrerin für Pflegeberufe. In der Kursreihe vermittelt sie durch professionelle Begleitung die Fähigkeit, konkrete Bewältigungs- und Entlastungsstrategien für die Pflegesituation zu entwickeln und diese in ihrem persönlichen Lebens-, Familien- und Berufsumfeld erfolgreich umzusetzen. Sie zeigt den Teilnehmern dabei Möglichkeiten auf, wie man die Balance zwischen Pflege und Selbstfürsorge hält und gibt Tipps, Menschen mit Demenz besser zu verstehen, zu begleiten und zu betreuen.

Die Teilnahme ist als Serviceleistung der AOK Bayern – bei regelmäßiger Teilnahme – für alle kostenfrei.

Der Kurs Verstehen.Begleiten.Betreuen – Umgang mit Menschen mit 5 Einheiten beginnt in Kaufbeuren am 19.02. und findet donnerstags von 17:00 bis 19:30 an folgenden Terminen statt: 19.02./26.02./05.03./12.03. und 19.03.2026

Haben Sie Interesse? Dann schnell bei Manuela Jäger telefonisch unter 08341/431-2452 oder per Mail (manuela.jaeger@by.aok.de) für die begehrte Pflegekursreihe anmelden.

Kategorien
Soziales Wirtschaft

Linara spendet an Allgäuer Hilfsfonds

Kundenfeedback führt zu 1.000 Euro Spende

Wenn Qualität und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen, entstehen konkrete Unterstützungsmaßnahmen vor Ort. Unter dem Motto „Gemeinsam Zuhause gestalten“ hat das Kaufbeurer Unternehmen Linara, Spezialist für Fenster und Wintergärten, eine besondere Aktion umgesetzt: Für jedes Kundenfeedback spendet das Unternehmen 20 Euro an einen guten Zweck.

Im Jahr 2025 kam auf diese Weise ein Betrag von 1.000 Euro zusammen, der nun an den Allgäuer Hilfsfonds übergeben wurde.

Feedback mit Wirkung

Für Linara ist Kundenzufriedenheit mehr als nur ein Wert in der Statistik. „Wir sind keine reinen Verkäufer, wir sind Begleiter bei der Gestaltung der persönlichen Lebensräume unserer Kunden“, sagt Leif Würtz, Standortleiter bei Linara. Die Rückmeldungen der Kunden seien ein Zeichen des Vertrauens – und gleichzeitig der Antrieb, sich weiterzuentwickeln.

Mit der Spendenaktion möchte das Unternehmen dieses Vertrauen zurückgeben – an Menschen in der Region, die unverschuldet in Not geraten sind.

Unterstützung, die ankommt

Der Allgäuer Hilfsfonds ist bekannt für seine schnelle und unbürokratische Hilfe. Er greift dort ein, wo staatliche Unterstützung nicht ausreicht oder zu spät kommt – etwa bei persönlichen Schicksalsschlägen, die Einzelpersonen oder Familien hart treffen.

Die symbolische Spendenübergabe erfolgte in Anwesenheit von Stefan Bosse, dem Vorsitzenden des Allgäuer Hilfsfonds e.V. und Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren. Dieses Engagement zeigt: Linara ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich fest in der Region verankert.

Kategorien
Bildung Soziales Veranstaltung

Vortrag Klimagerechtigkeit am 20. 01. – Klangschalen-Workshop am 21.01. im Weltladen Kaufbeuren

Zwei Abende im Weltladen: Impulse für ein faires und achtsames Leben

Einladung in den Weltladen Kaufbeuren

Der Weltladen Kaufbeuren startet ins neue Jahr mit zwei besonderen Veranstaltungen, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Im Mittelpunkt stehen Themen, die global wie persönlich berühren: Klimagerechtigkeit und achtsames Erleben mit Klang.


Klimagerechtigkeit: Der Faire Handel als Partner des Südens

Vortrag am 20. Januar 2026, 19:00 Uhr, im Weltladen Kaufbeuren

Was bedeutet Klimagerechtigkeit – und wie kann sie konkret umgesetzt werden? Dieser Frage widmet sich ein Vortrag im Weltladen. Besonders beleuchtet wird dabei die Rolle des globalen Südens und die Zusammenarbeit mit dem Fairen Handel.

Der Vortrag zeigt auf, mit welchen Herausforderungen Menschen in Ländern des Südens konfrontiert sind – und wie sie gemeinsam mit Partnern aus dem Fairen Handel lokale Lösungen entwickeln.

Anmeldung:
per E-Mail an bildung@weltladen-kaufbeuren.de
oder direkt im Weltladen

Kosten:
Der Eintritt ist frei – über eine Spende freut sich das Team.

Klangschalen-Workshop: Den Klang mit allen Sinnen erleben

Workshop am 21. Januar 2026, 18:00 Uhr, im Weltladen Kaufbeuren

Einen Abend später geht es um Klang und Wahrnehmung: Der Klangschalen-Workshop beginnt mit einer kurzen Einführung und bietet dann die Möglichkeit, die Wirkung der Klänge selbst zu erfahren.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten praktische Tipps zum Einsatz von Klangschalen im Alltag – sei es zur Entspannung, zur Konzentration oder einfach als Moment der Achtsamkeit.

Anmeldung:
per E-Mail an bildung@weltladen-kaufbeuren.de
oder im Weltladen vor Ort

Kosten:
Auch hier ist der Eintritt frei, Spenden sind willkommen.

Gemeinsam ins neue Jahr

Der Weltladen Kaufbeuren freut sich auf anregende Gespräche, interessierte Gäste und zwei Abende, die zeigen: Globale Themen und persönliche Erfahrungen lassen sich wunderbar verbinden.

Kategorien
Ratgeber Senioren Soziales

Vortrag: „Ernährung und Demenz – Ausgewogen begleiten“

Für pflegende Angehörige, ehrenamtliche Helfer und Interessierte

Herzliche Einladung zu unserer nächsten Veranstaltung am

Dienstag, den 03.02.2026, 17.00 bis ca. 18.30 Uhr

Ort: Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstr. 105, 87600 KF/ Neugablonz
Thema: „Ernährung und Demenz – Ausgewogen begleiten“
Referentin: Andrea Passenberg, Amt für Ernährung; Landwirtschaft und Forsten
Die Teilnahme ist kostenlos.

Unsere praxisnahen Ernährungsangebote…

  • zum veränderten Ess- und Trinkverhalten bei Demenz
  • zum Risiko Gewichtsverlust, Mangelernährung, Flüssigkeitsverlust bei Demenz
  • Anregungen für eine Mahlzeiten- und Umgebungsgestaltung bei Demenz

Schon gewusst:

  • Bei unseren offenen Treffen erhalten Sie wichtige Informationen rund um die Versorgung daheim, können sich mit Gleichgesinnten austauschen und Kontakte knüpfen.
  • Wer eine Betreuungsperson für die pflegebedürftige Person während dieser Zeit benötigt, sollte sich baldmöglichst bei der Fachstelle melden.
  • Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos.
  • Bitte melden Sie sich bei uns per Mail oder telefonisch an, damit wir besser planen können, vielen Dank.
  • Seien Sie herzlich willkommen, wir freuen uns auf Sie!                     

Kategorien
Soziales Veranstaltung

Heinzelmannstift Kaufbeuren: Tanztee am 18. Januar 2026 aus Krankheitsgründen abgesagt

Aktuelle Meldung vom 15.01.2026Aktuell vom 15.01.2026

Der für Sonntag, 18. Januar angekündigte Tanztee für Jedermann im Heinzelmannstift muss krankheitsbedingt leider entfallen. Die Cafeteria des Seniorenheims ist bis einschließlich Montag geschlossen.


Am Sonntag, 18. Januar, lädt die Diakonie Kaufbeuren herzlich zum öffentlichen Tanztee ein. Von 14:30 bis 17:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein unterhaltsamer Nachmittag mit Livemusik, Tanz und Begegnung. Die Veranstaltung findet in der Cafeteria statt und richtet sich an alle, die Freude an Bewegung und Musik haben – ob mit Tanzpartner oder solo.

Ein Höhepunkt wird der Auftritt der Mini- und der Zwergengarde des SVO Germaringen sein.

Willkommen sind alle Generationen

Die Diakonie Kaufbeuren freut sich über zahlreiche Gäste aus allen Altersgruppen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einfach vorbeikommen, mittanzen und genießen!

Kategorien
Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 9. Januar 2026

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 09.01.2026, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

Kategorien
Kinder Panorama Soziales Weihnachten

Jährlicher Empfang der Sternsinger im Rathaus

In diesem Jahr lautet das Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ und kommt verschiedenen Projekten auf der gesamten Welt zugute.

Es ist Tradition, dass die Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren im Rathaus kurz nach Neujahr zusammenkommen, um hier ihren Segen zu verkünden. Nach ihrem Aussendungsgottesdienst wurden sie von Oberbürgermeister Stefan Bosse im historischen Sitzungssaal des Rathauses empfangen. In diesem Jahr lautet das Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ und kommt verschiedenen Projekten auf der gesamten Welt zugute. 

Oberbürgermeister Stefan Bosse lobte in seiner Begrüßung das Engagement der Jungen und Mädchen: „Ich finde es ganz toll, wie Ihr Euch für andere einsetzt und mit Eurem Wirken als Sternsinger helft, soziale Projekte in der Welt zu unterstützen. Ich wünsche Euch für Euren Weg alles Gute und viel Erfolg und danke Euch!“


Bildergalerie: Die Sternsinger im Kaufbeuren Rathaus

Nach dem Singen mehrerer Lieder und dem Vortragen ihrer Verse, wurde auch das Rathaus durch die Sternsinger an der Tür des historischen Sitzungssaals gesegnet. Abschließend erhielten sie noch eine Gabe durch den Oberbürgermeister. 

Die gesammelten Spenden kommen den folgenden drei Projekten zugute: 
Bundesweit ist das Land Bangladesch im Blick. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Zudem helfen die Kaufbeurer Sternsinger beim Ausbau einer Kinderstation in Tansania. Das dritte Projekt trägt den Namen „Lifegate“ in Beit Jala und unterstützt Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Palästina. 

Kategorien
Kinder Soziales Weihnachten

humedica zieht erfreuliche Bilanz: Über 70.000 Päckchen bei „Geschenk mit Herz“

Die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica sammelt mehr Weihnachtspäckchen für Kinder im Not als im Vorjahr

Mehr als 70.000-mal Weihnachtsfreude für Kinder in Not – das ist die diesjährige Bilanz von „Geschenk mit Herz“, der Weihnachtspäckchenaktion der Hilfsorganisation humedica. Damit packten die Menschen in Bayern und einigen umliegenden Regionen dieses Jahr deutlich mehr Weihnachtspäckchen als im letzten Jahr.

„Wir freuen uns, dieses Jahr 70.452 bedürftige Kinder in Osteuropa glücklich machen zu dürfen“, freut sich Aktionsleiterin Roswitha Bahner-Gutsche. „Es ist immer etwas ganz Besonderes zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder die Geschenke mit Herz auspacken. Viele von ihnen wachsen in Armut auf. Dass jemand aus dem fernen Deutschland an sie denkt und sie beschenkt, ist für viele deshalb etwas ganz Besonderes“; ergänzt sie.

Große Hilfe für Kinder in Armut

„Geschenk mit Herz“ ist die Weihnachtspäckchenaktion der internationalen Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren. „Das Prinzip der Aktion ist einfach“, erklärt Bahner- Gutsche. „Menschen aus ganz Bayern packen entsprechend einer Packliste Weihnachtsgeschenke für Kinder in Osteuropa, die in Armut aufwachsen müssen. Die Aktion lebt vom Ehrenamt und ist gelebte Solidarität der Menschen untereinander“, führt sie aus. Bahner-Gutsche und das gesamte Team bedanken sich bei allen, die mitgeholfen haben, die Aktion auch in diesem Jahr wieder so erfolgreich durchführen zu können.

Verteilt werden die Weihnachtspackerl in der Regel in Waisen- oder Krankenhäusern sowie Kindergärten und Schulen in Ländern wie Rumänien, Moldawien, Ukraine, Albanien oder Kosovo. Empfänger sind Kinder, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen müssen und auch im weiteren Verlauf des Jahres von humedica oder Partnern der Organisation unterstützt werden. „Es gibt auch bei uns in Europa so viele Kinder, die in elenden Verhältnissen leben und oft schon früh Verantwortung für die Familie übernehmen müssen. Ihre Augen zum Fest der Liebe strahlen zu sehen, lässt uns alle auch während der Aktion so manche stressige Situation überstehen“, erklärt Bahner-Gutsche.

Über 1.500 Sammelstellen unterstützen die Aktion

Gepackt werden die „Geschenke mit Herz“ zu einem großen Teil von Kindern für Kinder. „Auch dieses Jahr haben sich wieder mehr als 1.500 Sammelstellen in ganz Bayern bereit erklärt, die Päckchen aus der jeweiligen Region entgegenzunehmen. Viele Sammelstellen sind Schulen und Kindergärten, die manchmal ganze Packevents ins Leben rufen und im Unterricht den Gedanken des Teilens und die Lebensbedingungen der Kinder thematisieren, die die Päckchen erhalten“, weiß Bahner-Gutsche und ergänzt: „Aber auch viele Erwachsene beteiligen sich, etwa Freundeskreise, Vereine und Firmen. Einige Belegschaften richten sogenannte “social days”, also Sozialtage, ins Leben, um gemeinsam Päckchen zu packen“

Damit die Kinder ungefähr das Gleiche im „Geschenk mit Herz“ haben, gibt es eine Packliste, die vorsieht, was hineindarf und was nicht. Neben Utensilien für die Schule, Hygieneprodukten wie Duschgel oder einer Zahnbürste und Spielzeug enthalten die Päckchen immer auch etwas Warmes. „Wenn wir die Päckchen verteilen, herrschen oft Minusgrade. Dennoch treffen wir bei den Verteilungen immer wieder Kinder ohne Schuhe oder nur in dünner Kleidung, weil sich ihre Eltern warme Kleidung schlichtweg nicht leisten können,“ erklärt Roswitha Bahner-Gutsche. “Deshalb ist es wichtig, dass immer auch Handschuhe, eine Mütze oder ein Schal im Päckchen landen.“

humedica: Hilfe aus Kaufbeuren seit 1979

Hinter „Geschenk mit Herz“ steckt die internationale Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren. Die Nichtregierungsorganisation setzt sich seit 1979 dafür ein, dass Menschen in Notlagen nicht nur überleben, sondern in ein Leben mit Würde zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung von örtlichen Partnern, über die Verbesserung der Lebensbedingungen und über eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Regionen und Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, ist aber auch dann für die Menschen da, wenn andere ihre Not nicht mehr im Blick haben. Seit vielen Jahren bescheinigt das DZI-Spendensiegel der Hilfsorganisation einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

Unterstützt wird „Geschenk mit Herz“ unter anderem durch „Sternstunden e.V“, das die Logistikkosten übernimmt. Letztes Jahr waren 66.642 Päckchen gepackt worden.

Informationen zu zur Arbeit von humedica und die Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ finden Sie unter www.humedica.org bzw. www.geschenk-mit-herz.de.

Kategorien
Kinder Soziales Weihnachten

30. Kaufbeurer Advent: 11.788 Euro für die Weihnachtsbeihilfe der Stadt

Am 12. Dezember fand bereits zum 30. Mal das Benefizkonzert „Kaufbeurer Advent“ des Autohauses Allgäu statt. Die Zuhörerinnen und Zuhörer freuten sich über alpenländische Musik unter der musikalischen Leitung von Horst Spindler.

Der Erlös aus der Veranstaltung wird wie in den Jahren zuvor der Aktion der Stadt Kaufbeuren „Weihnachtsbeihilfe… damit Kinderaugen leuchten“ zur Verfügung gestellt. Es konnte ein Scheck in einer Gesamthöhe von 11.788 Euro übergeben werden.

Der Erlös setzt sich zusammen aus Spenden der Besucherinnen und Besucher in Höhe von 1.288 Euro, die von Brigitte Dainku vom Autohaus überreicht wurden. Das Autohaus Allgäu spendete weitere 3.000 Euro. Die Heinz und Christine Kreuter Stiftung steuerte weitere 5.000 Euro bei und die VR-Bank, vertreten durch Christoph Huber, leistete einen Spendenbeitrag in Höhe von 2.500 Euro.

Oberbürgermeister Stefan Bosse und Michael Marx, stellvertretender Leiter der Abteilung Arbeit und Soziales der Stadt Kaufbeuren, bedankten sich sehr herzlich bei Brigitte Dainku, Christine und Heinz Kreuter vom Autohaus Allgäu, bei Horst Spindler für die musikalische Leitung und bei Christoph Huber, Vorstand der VR-Bank Augsburg-Ostallgäu, für die langjährige Unterstützung der Weihnachtsbeihilfe.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Der Kaufbeurer Advent ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Engagement und gelebte Solidarität in unserer Stadt zusammenwirken. Mit der großartigen Spendensumme von 11.788 Euro schenken wir vielen Kindern aus Kaufbeuren nicht nur ein Weihnachtsgeschenk, sondern auch Freude, Hoffnung und das Gefühl, nicht vergessen zu werden.“

Aus der Weihnachtsbeihilfe erhalten Kinder aus bedürftigen Familien in Kaufbeuren einen zweckgebundenen Gutschein von der Stadt Kaufbeuren in Höhe von 80 Euro und dürfen sich ihr Weihnachtsgeschenk in bestimmten Kaufbeurer Geschäften aussuchen.

Kategorien
Soziales Weihnachten

Klinikum Kaufbeuren: Spenden sorgen für Geschenke und Geborgenheit

Sowohl die Kinderklinik als auch die Palliativstation des Klinikums Kaufbeuren konnten durch großzügige Spenden den Aufenthalt für ihre Patienten aufwerten.

Die Palliativstation konnte ihre Patientenzimmer dank zahlreicher Spenden im Jahr 2025 neu gestalten und hat ihre Zimmer mit neuen, hellen Vorhängen ausgestattet, die eine freundlichere, ruhigere Atmosphäre schaffen. Für Patientinnen, Patienten und Angehörige ist der äußere Rahmen oft mehr als nur ein Detail: Er trägt dazu bei, eine Zeit geprägt von emotionalen Herausforderungen ein Stück angenehmer und persönlicher zu gestalten.

„Unsere Patientinnen und Patienten verbringen hier sehr wertvolle und oft sehr intensive Tage“, sagt Carolina Messerschmitt, Klinikleitung des Klinikums Kaufbeuren. „Eine warme und wohnliche Umgebung kann dabei viel ausmachen. Wir sind den vielen Spenderinnen und Spendern zutiefst dankbar, die uns diese Verbesserung ermöglicht haben.“

Geschenke für „Weihnachtskinder“ auf Kinderstation

Für die kleinen Patientinnen und Patienten, die in diesem Jahr aufgrund ihrer Krankheit im Klinikum verbleiben mussten, haben die Beschäftigten der Kinder- und Jugendhilfe Kaufbeuren-Ostallgäu und des Mehrgenerationenhauses Kaufbeuren e.V. Geschenke gespendet.

„Wir bedanken uns vielmals bei allen Spenderinnen und Spendern für diese wertvolle Geste“, betont Professor Markus Rauchenzauner, Chefarzt der Kaufbeurer Kinderklinik. „Wir wissen, dass die Zeit zwischen den Jahren gerade bei Kindern mit vielen Emotionen verbunden ist und solche Zuwendungen einen enormen Unterschied für unsere Kinder machen können.“

So können Sie das Klinikum Kaufbeuren unterstützen
Wer die Arbeit am Kaufbeurer Krankenhaus fördern möchte, kann dies mit einer Spende tun. Jeder Beitrag – ob groß oder klein – hilft dabei, den Aufenthalt von Patientinnen und Patienten weiter zu verbessern.

Spendenkonto:
Konto Haus Kaufbeuren
IBAN: DE16 7335 0000 0000 0111 48

Eine Spendenquittung wird auf Wunsch gerne ausgestellt.

Kategorien
Soziales Sport

Unterstützt die ESVK-Jugend – Gemeinsam zu den Playoffs!

Playoff-Zeit für den ESV-Nachwuchs: Einsatz, Leidenschaft – und ein Spendenaufruf

Die Nachwuchsmannschaften des ESV Kaufbeuren e.V. stehen erneut vor einem besonderen sportlichen Highlight: den Playoffs. Für die jungen Talente beginnt damit die intensivste Zeit des Jahres – Wochen voller Spannung, hoher Erwartungen und dem Ziel, genau das abzurufen, worauf sie das ganze Jahr hingearbeitet haben. Diese Phase fordert mentale Stärke, Konzentration und echten Zusammenhalt im Team.

Mehr als nur Spiele: Was Playoffs für die Jugendlichen bedeuten

Dazu gehören auch die Auswärtsfahrten, die weit mehr sind als reine Pflichttermine – sie bedeuten wertvolle Erfahrungen, persönliche Entwicklung und die Chance, sich mit den stärksten Nachwuchsteams Deutschlands zu messen. Für einige ist es zudem ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu ihrem großen Ziel: eines Tages selbst für die Joker in der 1. Mannschaft aufzulaufen.

Finanzierung des sportlichen Traums

Doch solche Fahrten sind finanziell eine große Herausforderung. Allein im vergangenen Jahr haben die Playoff-Auswärtsfahrten Kosten von rund 60.000 € verursacht – inklusive Busfahrten, Unterkünften, Verpflegung sowie aller organisatorischen Maßnahmen für einen sicheren und reibungslosen Ablauf. Damit die Jugendlichen auch in diesem Jahr die Möglichkeit haben, ihren sportlichen Traum zu leben, benötigt der ESV Kaufbeuren e.V. Ihr Unterstützung.

Warum der Verein Ihre Hilfe braucht

  • Die enormen Kosten können weder der Verein noch die Familien alleine stemmen.
  • Jeder Euro hilft, die Auswärtsfahrten für alle Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen.
  • Mit Ihrer Spende unterstützen Sie nicht nur den Sport – Sie investieren in Teamgeist, Fairplay, Leidenschaft und die Zukunft der jungen Spielerinnen und Spieler.

So funktioniert die GoFundMe-Kampagne des ESV Kaufbeuren e.V.

Über GoFundMe können Sie die Jugendabteilung schnell, sicher und transparent unterstützen:

  1. Lesen Sie den QR-Code oder klicken Sie einfach auf den Spendenbutton und wählen Sie einen Betrag Ihrer Wahl.
  2. Die Zahlung ist unkompliziert möglich – z. B. per PayPal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung.
  3. Jede Spende fließt direkt in die Jugendabteilung, ohne Umwege.
  4. Auf Wunsch können Sie eine persönliche Nachricht hinterlassen oder anonym spenden.

Gemeinsam können Sie dafür sorgen, dass die ESVK-Jugend in den Playoffs wieder alles geben kann. Ob kleine oder größere Beträge – jede Hilfe bringt die jungen Talente einen Schritt weiter auf ihrem Weg. Der ESV Kaufbeuren e.V. bedankt sich für jede Unterstützung!

Kategorien
Kinder Soziales Wirtschaft

Family Store: Wenn Spielzeug zum Müll wird und warum Secondhand gerade zu Weihnachten eine gute Idee ist

Dieses Jahr hat der Family Store an Heiligabend von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffne

Spielzeug soll Freude machen. Doch in Deutschland wird es immer häufiger zum Wegwerfartikel. Millionen Puppen, Autos, Bauklötze und Spiele landen Jahr für Jahr nach kurzer Nutzungszeit in Kellern, auf Dachböden oder gleich im Müll. Was im Kinderzimmer kaum auffällt, hinterlässt in der Umwelt deutliche Spuren: hoher Ressourcenverbrauch, energieintensive Produktion, lange Transportwege und wachsende Mengen an Plastikabfällen.

Dieses Jahr hat der Family Store an Heiligabend von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet, um die Möglichkeit für Last-Minute-Käufe zu geben. Vom 25.12.2025 bis 11.01.2026 ist das Kaufhaus aufgrund von Betriebsferien geschlossen.

Gerade in der Vorweihnachtszeit steigt der Konsum nochmals deutlich an. Regale füllen sich mit Neuware, Trends wechseln im Wochentakt – und der ökologische Fußabdruck unter dem Weihnachtsbaum wächst mit. Dabei geht es auch anders. Der Family Store, das Secondhand-Kaufhaus der gemeinnützigen Stiftung Nächstenliebe in Aktion in Kaufbeuren-Neugablonz, setzt diesem Trend bewusst etwas entgegen. Statt immer neu zu kaufen, bekommen hier gut erhaltene Spielsachen eine zweite Chance. Viele davon sind kaum bespielt, oftmals neuwertig – und damit bestens geeignet, um Kindern an Weihnachten eine echte Freude zu machen.

„Ein Geschenk muss nicht neu sein, um wertvoll zu sein“, sagt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. „Gerade zu Weihnachten zeigt sich, dass Freude, Nachhaltigkeit und Verantwortung sehr gut zusammenpassen.“ Im Family Store werden gebrauchte Spielwaren geprüft, gereinigt und sorgfältig sortiert. Nur Artikel in gutem Zustand kommen in den Verkauf. Das Sortiment reicht von Brett- und Gesellschaftsspielen über Puppen, Fahrzeuge und Baukästen bis hin zu Kinderbücher, CDs und DVDs – vieles davon ideal als Weihnachtsgeschenk.

Secondhand ist dabei kein Verzicht, sondern eine bewusste Entscheidung. Jedes gebrauchte Spielzeug, das verschenkt wird, ersetzt ein neu produziertes. Das spart Rohstoffe, Energie und CO₂ und setzt ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität – gerade in einer Zeit, die oft von Überfluss geprägt ist. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Jeder Einkauf im Family Store unterstützt soziale Projekte in der Region. Die Erlöse fließen direkt in die Arbeit der Stiftung Nächstenliebe in Aktion und kommen Menschen zugute, die Hilfe benötigen. So wird aus einem Weihnachtsgeschenk gleich doppelt Gutes getan.

Der Family Store zeigt: Weihnachten muss nicht lauter, größer oder teurer werden. Manchmal reicht ein gut erhaltenes Spielzeug – und die bewusste Entscheidung, Verantwortung zu übernehmen. Für Kinder, für die Umwelt und für ein solidarisches Miteinander.

Dieses Jahr hat der Family Store an Heiligabend von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet, um die Möglichkeit für Last-Minute-Käufe zu geben. Vom 25.12.2025 bis 11.01.2026 ist das Kaufhaus aufgrund von Betriebsferien geschlossen.

Kategorien
Soziales Weihnachten

Weihnachten ohne Dich – Andacht für Trauernde

Am Sonntag, den 21.12.2025 um 17.00 Uhr in der Kirche St. Peter & Paul

Weihnachten: Zeit der Liebe, Zeit der Freude, Zeit der Familie. In der Trauer oft eine besonders schwere und emotionale Zeit. Die Lücke, die ein geliebter Mensch hinterlassen hat, wird in dieser Zeit besonders deutlich.

Weihnachten ohne Dich ist ein Angebot für alle Trauernden, unabhängig von Alter oder Konfession, um der Verbindung zum geliebten Menschen nachzuspüren, sich eigene Trauer zu erlauben, der Hoffnung Raum zu geben und sich so auf Weihnachten vorzubereiten. 

Aus diesem Grund bieten die Katholische Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren und der ambulante Palliativdienst Blicklicht für Trauernde in Kaufbeuren und Umgebung eine Andacht am Sonntag, den 21.12.2025 um 17.00 Uhr in der Kirche St. Peter & Paul, Barbarossastr. 23 in Kaufbeuren an.

Kategorien
Soziales Wirtschaft

Der Verein frohnatur blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und setzt zugleich wichtige Impulse für die Zukunft

frohnatur-Neujahrsfeier am 30. Januar 2026 um 18:30 Uhr in der frohnatur

Der Verein frohnatur blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und setzt zugleich wichtige Impulse für die Zukunft. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung wurde deutlich, wie lebendig und engagiert die Gemeinschaft rund um den Unverpackt-Laden ist – und wie viele Menschen sich bereits aktiv für nachhaltiges Wirtschaften vor Ort einsetzen.

Der Vorstand berichtete von intensiver Arbeit: In rund 20 Vorstandstreffen wurden Strukturen gefestigt und Aufgaben klar verteilt. Ziel ist es, die frohnatur nicht nur als Laden, sondern auch als Ort des Austauschs und der Begegnung weiterzuentwickeln. Dieses Engagement trägt Früchte. So wurde das Projekt „Plastikfasten“ mit der Laudato-si-Plakette der Diözese ausgezeichnet. Schulbesuche, ein Fairtrade-Pop-up sowie geplante Workshops zum klimafreundlichen Leben zeigen, dass der Verein weit über den täglichen Verkauf hinaus wirkt.

Auch der Laden selbst steht stabil da. Das Sortiment ist wieder breit aufgestellt und orientiert sich an den Wünschen der Kundinnen und Kunden. Getragen wird der Betrieb von einem starken Team, die Woche für Woche rund 19 Ladenschichten übernehmen. Die Preisgestaltung wird kontinuierlich überprüft, mit dem klaren Anspruch, Fairness, ökologische Verantwortung und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen. Bisherige Preiserhöhungen von Lieferanten wurden nicht an die Kund:innen weitergegeben.

Finanziell zeigt sich der Verein nach einem Jahr solide aufgestellt. Der Schatzmeister machte deutlich: Das Konzept funktioniert. Bis März 2027 soll der Verein schuldenfrei sein – mit dem erklärten Ziel, danach die Preise weiter senken zu können.

Ein zentrales Signal der Versammlung war die Öffnung nach außen. Die bisherige Einlage wird künftig freiwillig, um neuen Mitgliedern den Einstieg zu erleichtern. Damit möchte der Verein bewusst Hemmschwellen abbauen und mehr Menschen für das Projekt gewinnen. Auch neue Ideen wie eine Liefergruppe, gemeinsame Freizeitangebote oder stärkere Öffentlichkeitsarbeit wurden vorgestellt und diskutiert.

Getragen wird die frohnatur von ehrenamtlichem Engagement und dem gemeinsamen Wunsch, nachhaltigen Konsum alltagstauglich zu machen. Wer sich einbringen möchte – sei es im Laden, bei Aktionen oder einfach als unterstützendes Mitglied – ist ausdrücklich willkommen. Der Verein zeigt: Nachhaltigkeit lebt von Gemeinschaft, Offenheit und dem Mut, neue Wege zu gehen.

Wer neugierig geworden ist, kann sich selbst ein Bild machen – etwa bei der frohnatur-Neujahrsfeier am 30. Januar 2026 um 18:30 Uhr in der frohnatur. Ein guter Anlass, den Verein kennenzulernen und vielleicht Teil einer Bewegung zu werden, die zeigt, dass verantwortungsvoller Konsum auch Freude machen kann.

Kategorien
Kinder Soziales

Stracke besucht humedica: „Wir müssen Hilfsorganisationen verlässlich unterstützen“

humedica ist einer der wichtigsten humanitären Akteure Süddeutschlands und koordiniert von Kaufbeuren aus weltweite Einsätze in Krisengebieten.

Kaufbeuren. Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) hat die Hilfsorganisation humedica e. V. an ihrem Sitz in Kaufbeuren-Neugablonz besucht. Mit den Vorständen Heinke Rauscher und Johannes Peter sprach er über die aktuellen Herausforderungen internationaler Hilfsprojekte und über die Frage, wie der Bund Hilfsorganisationen künftig verlässlich fördern kann.

humedica ist einer der wichtigsten humanitären Akteure Süddeutschlands und koordiniert von Kaufbeuren aus weltweite Einsätze in Krisengebieten. Die Organisation betreibt Länderbüros unter anderem in Äthiopien, Afghanistan, der Ukraine und im Libanon und entsendet medizinische Teams in Katastrophenregionen. humedica ist auch in anderen vergessenen Krisengebieten tätig.  Viele Projekte werden über mehrere Jahre mit Bundesmitteln getragen.

„humedica leistet in Krisengebieten Hilfe, die Leben rettet. Damit diese Arbeit weiter möglich bleibt, braucht es Planungssicherheit auch in schwierigen Haushaltsjahren“, erklärte Stracke mit Blick auf die derzeitige Situation und das Wirken der Hilfsorganisation.

Nach Angaben von humedica werden die Mittel des Auswärtigen Amts und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für Projekte in Krisengebieten derzeit erheblich gekürzt. Dies führe dazu, dass einzelne Projekte in Zukunft gar nicht mehr oder nur noch in deutlich kleinerem Umfang verwirklicht werden könnten. „Dies geht am Ende zu Lasten der Menschen vor Ort“, so Peter und Rauscher.  Stracke verwies darauf, dass Deutschland weiterhin zu den verlässlichsten Gebern weltweit zählt. „Wir stellen weiterhin umfangreiche Mittel bereit und achten darauf, dass die Hilfe genau dort ankommt, wo sie am meisten benötigt wird“, betonte er. 

Für humedica wurden im Jahr 2025 rund 6,8 Millionen Euro aus dem Auswärtigen Amt bewilligt, unter anderem für Projekte in Kenia, Somalia, Äthiopien, der Ukraine, Madagaskar und Mosambik. Das BMZ stellte heuer etwa zwei Millionen Euro für Entwicklungsprojekte bereit.

Kategorien
Soziales

Spendenübergabe an die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Ronsberg

Insgesamt 4.500 Euro an Spenden kamen hier zusammen.

Bei einem Benefizkonzert Ende Oktober in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Ronsberg – durchgeführt vom Künstler- und Konzertmanagement Preisinger – wurden Spenden gesammelt.

Insgesamt 4.500 Euro an Spenden kamen hier zusammen, die zu gleichen Teilen auf folgende Projekte gingen:

2.250 Euro wurden an den Allgäuer Hilfsfonds e.V. gespendet. Diese Summe nahm Oberbürgermeister Stefan Bosse als dessen 1. Vorsitzender im Kaufbeurer Rathaus dankbar entgegen.

Im Rahmen dieser Übergabe wurden auch die weiteren 2.250 Euro übergeben – für die Renovierung der Kirchenorgel der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Diese Spende wurde von Petra Klingler (Kirchenpflegerin der Pfarrkirche) und Elisabeth Pelzl (Pfarrgemeinderatsvorsitzende der Pfarrkirche) entgegengenommen.

Kategorien
Soziales

Hockey for Hope e. V. spendet 2025 knapp 20.000€ und überschreitet die 100.000€ Marke

„Ich hätte nie gedacht, dass aus so einer kleinen Schnapsidee etwas so Wunderbares wachsen kann“

Mit einer Spendenübergabe an die Kinderstation des Klinikums Kaufbeuren hat Hockey for Hope e. V. einen besonderen Meilenstein erreicht: Insgesamt hat der Kaufbeurer Verein seit seiner Gründung Ende 2017 mehr als 100.000 Euro an bedürftige Kinder und Jugendliche gespendet. Anlass zur Freude bot nun die Übergabe der diesjährigen Spendensumme von insgesamt knapp 20.000 Euro, die an verschiedene soziale Einrichtungen und Organisationen aus dem Kaufbeurer Raum gingen.

Am Fünfknopfturm in Kaufbeuren übergaben die beiden Gründer und Vorsitzenden Alexander Uhrle und Stephan Kopetzky einen symbolischen Spendenscheck stellvertretend an die Organisationen, die im laufenden Jahr unterstützt wurden. Dazu zählen unter anderem das Kinderheim Biberburg, die Lebenshilfe, die Kinderstation Klinikums Kaufbeuren, den Förderverein der Spielvereinigung Kaufbeuren (für Integrationsarbeit), der Förderverein der Schraderschule, Artists for Kids e. V., Menschen im Aufwind e. V., der Kinderschutzbund Kaufbeuren sowie sowie das Kinderheim Tabaluga.

Die Unterstützung von Hockey for Hope beschränkt sich dabei nicht ausschließlich auf finanzielle Hilfe. Neben Direktspenden gehören auch Sachspenden wie Weihnachtsgeschenke oder IT-Ausstattung sowie besondere Aktionen und Erlebnisse dazu – etwa Einladungen zum ESVK-Familientag, ins Puppentheater, Zoo, Kino oder Eisdisco. Allen Projekten gemeinsam ist das Ziel, bedürftige Kinder und Jugendliche zu unterstützen und Hoffnung zu schenken.

„Ich hätte nie gedacht, dass aus so einer kleinen Schnapsidee etwas so Wunderbares wachsen kann, was zwar viel Arbeit, aber noch viel mehr Freude mit sich bringt“, sagte Ideengeber und 1. Vorsitzender Alexander Uhrle bei der Übergabe und brachte damit die Entwicklung des Vereins auf den Punkt, der mittlerweile über 70, großteils aktive Mitglieder umfasst.

Hockey for Hope e. V. wurde nach einem einmalig gedachten Turnier im Rahmen des Jubiläums der Kaufbeurer Initiative gegründet und sammelt seine Spendengelder primär durch selbst organisierte Veranstaltungen, aber auch Spenden sind eine große Hilfe. Die wichtigste Einnahmequelle ist der HfH Charity Cup, mittlerweile das größte Inlinehockeyturnier Deutschlands, welcher allein dieses Jahr über 10.000€ Erlöse einbrachte. Ergänzt wird das Engagement durch Aktionen wie Verkaufsstände beim Altstadtfunkeln, weitere Benefizveranstaltungen aber auch unregelmäßige Auktionen. Sämtliche Erlöse und Spenden fließen vollständig in Projekte für bedürftige Kinder und Jugendliche. Die Kosten für die Verwaltung des Vereins werden durch die Mitglieder getragen.

Bereits jetzt richtet sich der Blick auf das kommende Jahr: Der nächste HfH Charity Cup findet am 16. und 17. Mai statt und soll gemeinsam mit einem Familienfest ausgetragen werden – ganz im Sinne des Vereins, Sport, Gemeinschaft und soziales Engagement miteinander zu verbinden.

Wer die Arbeit von Hockey for Hope e. V. unterstützen möchte, kann dies jederzeit mit einer Spende und/oder Mitgliedschaft tun. Die Kontonummer ist DE69 7335 0000 0010 3659 14 bei der Sparkasse Allgäu. Alternativ sind auch Spenden via PayPal möglich. Diese sowie den Mitgliedsantrag findet man unter www.hockey-for-hope.org

Kategorien
Panorama Soziales Verwaltung

Neues Bürgerbudget 2026: Rotary Club und Stadt Kaufbeuren rufen zum Mitmachen auf und vergeben Projekte

Ideen für ein lebenswertes Kaufbeuren gesucht

Mit dem neuen Bürgerbudget „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ laden der Rotary Club Kaufbeuren und die Stadt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger ein, eigene Ideen einzubringen, die unsere Stadt im Jahr 2026 noch attraktiver, lebenswerter und liebenswerter machen. Bis zum 22. Februar 2026 können Projektideen eingereicht werden, die das Zusammenleben in Kaufbeuren verbessern, das Gemeinwohl fördern und sichtbar zur Verschönerung oder Belebung unserer Stadt beitragen. Die besten Ideen werden bis spätestens April 2026 durch eine unabhängige Jury ausgewählt und veröffentlicht.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Das Bürgerbudget ist ein starkes Signal dafür, dass wir in Kaufbeuren auch in dieser finanziell schwierigen Zeit an einem Strang ziehen. Ich danke dem Rotary Club Kaufbeuren ausdrücklich für diese Kooperation. Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Bringen Sie Ihre Ideen ein und lassen Sie uns unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln.“

Wer kann mitmachen?

Teilnahmeberechtigt sind:

  • alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren,
  • insbesondere auch Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren,
  • sowie gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Vereine aus Kaufbeuren.

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden Einzelprojekte zwischen 500 und 5.000 Euro, die:
  • im Kalenderjahr 2026 umgesetzt werden können,
  • sichtbar und nachhaltig zur Lebensqualität in Kaufbeuren beitragen,
  • möglichst vielen Menschen zugutekommen (Gemeinwohlorientierung),
  • den öffentlichen Raum oder das soziale Miteinander bereichern,
  • und Kaufbeuren im besten Sinne „lebenswerter“ oder „liebenswerter“ machen.

Ein Eigenanteil oder Eigenleistung ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung.

Wie wird entschieden?

Die Auswahl erfolgt transparent durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Rotary Clubs Kaufbeuren und der Stadt Kaufbeuren sowie der Bürgerschaft.

Kriterien der Entscheidung sind:

  • Gemeinwohlorientierung und Nutzen für die Stadtgesellschaft
  • Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit im Jahr 2026
  • Sichtbarkeit und öffentliche Wirkung
  • Kreativität und Originalität der Idee
  • Einbindung von Bürgern, Vereinen oder Jugendlichen

Die Entscheidung über die Förderung erfolgt bis zum 31. März 2026, die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt spätestens im April 2026.

Wie hoch ist das Budget?

Insgesamt stehen 15.000 Euro für die Förderung von Bürgerprojekten zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch den Rotary Club Kaufbeuren, die Umsetzung in Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren.

Wie funktioniert die Einreichung?

Die Projektideen können bis zum 22. Februar 2026 bei der Stadt Kaufbeuren eingereicht werden – per Mail an referat200@kaufbeuren.de oder per Post an:

Stadt Kaufbeuren
Referat 200
Kaiser-Max-Straße 1
87600 Kaufbeuren

Auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren gibt es das Antragsformular

Was passiert nach Projektabschluss?

Nach Umsetzung des Projekts ist ein kurzer Abschlussbericht (max. 1 Seite, gern mit Fotos) einzureichen, der den Verlauf, die Ergebnisse und den Nutzen für die Stadtgesellschaft beschreibt.

„Als Rotary Club Kaufbeuren freuen wir uns sehr, das Bürgerbudget bereitstellen zu können. Unser Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und Projekte zu unterstützen, die das Miteinander stärken und unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter machen. Wir sind überzeugt, dass gute Ideen dort entstehen, wo Menschen sich aktiv einbringen“, erklärte Prof. Dr. med. Stefan Maier vom Rotary Club Kaufbeuren. “ „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kreativität und ihrer Liebe zu unserer Stadt. Ob groß oder klein, innovativ oder traditionell – jede Idee, die unser Kaufbeuren schöner, offener oder gemeinschaftlicher macht, ist willkommen!“

Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Aus einem Impuls von Seiten der Rotarier wurde eine gemeinsam gesponnene Idee und ein konkretes Projekt in Form des Rotary Bürgerbudgets – aus der Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft. Kaufbeuren packt wieder ein Stück mehr an – dank des Projekts des Rotary Clubs Kaufbeuren mit seinem Präsidenten Stefan Maier.“

Kategorien
Panorama Soziales Weihnachten

Ein Fest der Begegnung: Weihnachtsfeier für Seniorinnen und Senioren in Kaufbeuren

Gemeinsam statt einsam – ein Nachmittag voller Musik, Geschichten und Herzlichkeit

Im festlich dekoriertem Stadtsaal erfüllte sich erneut die besondere Tradition der Weihnachtsfeier für ältere und alleinstehende Menschen in Kaufbeuren. Seit vielen Jahren laden die Stadt Kaufbeuren und das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe, Abteilung Süd, zu diesem warmherzigen Beisammensein ein – ein Nachmittag, der gerade zur Weihnachtszeit Kontakte und Gemeinschaft schenken soll.

Ein vielfältig mitunter auch vertrautes Programm ließ die Geladenen begeistern: Die Wertachtaler Alphornbläser, die Bläsergruppe des Fliegerhorstes und die „Silverstars“ mit ihren Tisch-Harfen der Ludwig-Hahn-Musikschule erfüllten den Raum mit festlichen Klängen. Dazu trug Toni Heider mit seinen Mundarttexten und Weihnachtsgeschichten Momente des Schmunzelns und Innehaltens bei. Zahlreiche Seniorinnen und Senioren folgten der Einladung und genossen es, bei Kaffee und Kuchen, sich in persönlichen Gesprächen auszutauschen.

Gertrud Gellings, Beauftragte des Stadtrates für Gesundheit und Pflege bedankte sich in ihren Grußworten bei den Beteiligten für die Organisation und stellte die Wichtigkeit dieser Veranstaltung heraus. Kommandeur Oberst Thorsten Milewski hob in seinen Grußworten die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kaufbeuren und der Bundeswehr in Kaufbeuren hervor. „Wir freuen uns, dass wir diese traditionsreiche Veranstaltung unterstützen können.“

Unter dem Motto „Helfen macht Schule“ werden Spendengelder aus verschiedenen Aktionen des Fliegerhorstes (z.B. Verkauf von Erbsensuppe und Glühwein am Weihnachtsmarkt, Blutspenden der Soldatinnen und Soldaten im Fliegerhorst, Teilnahme am Lagerleben) gesammelt. Mit diesen Einnahmen wurden bereits zahlreiche sozial-karitative Einrichtungen und Projekte in und um Kaufbeuren unterstützt.

Zum Abschluss stimmten auch die Gäste der Feier nochmal mit ein, als sowohl mit Begleitung der Tisch-Harfen als auch der Bläsergruppe des Fliegerhorstes gemeinsam vertraute Weihnachtslieder gesungen wurden. Sehr viele Seniorinnen und Senioren sind einfach froh, dass es diese Feier gibt. „Ich freue mich jedes Jahr darauf, weil es sehr schön ist, diesen Moment mit vielen Alleinstehenden und Gleichgesinnten zu teilen“, so der vielfache Eindruck der Teilnehmenden.

Hinweis: Interessierte ältere und alleinstehende Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer können sich im Seniorenbüro unter Telefon 08341/437-203 auf eine Warteliste für die Weihnachtsfeier 2026 setzen lassen.

Kategorien
Soziales

Konzert in der Klosterkirche Irsee bringt 2.000 Euro für Palliativdienst „Blicklicht“

Ein Nachmittag voller Klang und Mitgefühl

Im festlichen Rahmen eines Kirchenkonzerts in der Klosterkirche Irsee haben die Musikkapelle Willofs und der Kirchenchor Willofs nicht nur musikalisch beeindruckt, sondern auch ein deutliches Zeichen der Solidarität gesetzt. Gemeinsam überreichten sie eine Spende in Höhe von 2.000 Euro an den Palliativdienst „Blicklicht“.

Klangvolle Unterstützung für schwerkranke Menschen

Der Erlös des Nachmittags kam vollständig dem Palliativdienst „Blicklicht“ zugute. Diese gemeinnützige Einrichtung begleitet schwerkranke Menschen sowie deren Familien in belastenden Lebensphasen – mit medizinischer und seelischer Unterstützung.

Dank für gelebte Solidarität

Vertreterinnen und Vertreter des Palliativdienstes nahmen die Spende persönlich entgegen und zeigten sich dankbar über die Unterstützung. Sie betonten die Bedeutung solcher Initiativen, um Menschen in schwierigen Lebenssituationen beizustehen. Auch das Engagement der Konzertbesucherinnen und -besucher wurde ausdrücklich gewürdigt.

Kategorien
Soziales

Gemeinschaft leben – Kolpingsfamilie Kaufbeuren begeht Gedenktag

Rückblick, Ehrungen und neue Mitglieder im Zeichen Adolph Kolpings

Am 7. Dezember 2025 versammelten sich Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilie Kaufbeuren zum traditionellen Kolping-Gedenktag. Die Feier begann mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche Heilige Familie. Präses und Stadtpfarrer Bernhard Waltner gab dabei einen geistlichen Impuls, der den Gedanken Adolph Kolpings in den Mittelpunkt rückte.

Erinnern und Danken: Ehrung langjähriger Mitglieder

Im Kolpinghaus begrüßte Vorsitzender Klaus Scheidl die Anwesenden. In einer stillen Gedenkminute erinnerte die Gemeinschaft an ihre im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder.

Ein zentraler Teil des Nachmittags war die Würdigung der langjährigen Wegbegleiter. Für ihre langjährige Treue zur Kolpinggemeinschaft wurden folgende Mitglieder geehrt:

  • 25 Jahre: Ulrich Fürst
  • 40 Jahre: Gabriele Fleschhut, Sabine Höpp, Hilde und Bernhard Lerchenmüller, Birgit Munk, Gundel Pienle, Margarete Resch, Barbara Scheidl, Irmgard Schopf
  • 50 Jahre: Hubert Schwendner
  • 60 Jahre: Lothar Füller, Ernst Würstle
  • 65 Jahre: Dieter Gellenbeck

Neue Mitglieder bereichern die Gemeinschaft

Neben dem Rückblick durfte sich die Kolpingsfamilie auch über Zuwachs freuen. In diesem Jahr wurden Ben Kellein, Angela und Bernhard Klinger, Raphael Naab, Sabrina und Patrick Schmid, Johanna Wagner und Maria Zacher neu aufgenommen.

Gemütlicher Ausklang mit Quiz, Kaffee und Lied

Am Nachmittag sorgte ein Quiz für Unterhaltung. Bei Kaffee und Kuchen tauschten sich die Mitglieder aus und blickten auf das vergangene Jahr zurück. Den Abschluss bildete das traditionelle Kolpinglied, das gemeinsam gesungen wurde. Mit dem Blick auf kommende Termine endete der stimmungsvolle Gedenktag.

Kategorien
Soziales

Auto Singer unterstützt Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“

Mobilität für den guten Zweck – Unsere Hilfe für die Helfer

Als regional verwurzeltes Unternehmen ist es uns ein Anliegen, dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Deshalb haben wir die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ aus Kaufbeuren mit Reparaturarbeiten unterstützt.

Die Stiftung setzt sich seit vielen Jahren für Menschen in Not ein – mit Herzenswärme und ganz praktischer Hilfe. Ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit ist der „Family Store“ in Neugablonz, ein liebevoll geführter Secondhand-Laden, der Bedürftigen Kleidung, Haushaltswaren und mehr zu kleinen Preisen anbietet.

Wir freuen uns, dieses Engagement unterstützen zu dürfen – und sagen Danke für den Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer, die jeden Tag Großes leisten.

Kategorien
Soziales Wirtschaft

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. freut sich über eine Spende in Höhe von 2.000 Euro von der Sparkasse Allgäu.

Spende ermöglicht neues E-Bike für Hospizarbeit in Kaufbeuren

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. freut sich über eine Spende in Höhe von 2.000 Euro von der Sparkasse Allgäu. Mit dem Betrag konnte ein E-Bike für die Koordinatorinnen des Vereins angeschafft werden, um ihre Einsätze im städtischen Raum noch flexibler und umweltfreundlicher zu gestalten. Die restlichen Kosten übernahm das örtliche Fachgeschäft Fahrrad Baumann. Die Spendenübergabe fand direkt vor Ort statt.

Gemeinsames Engagement aus der Region

Sven Schmid, Leiter des Marktbereichs Kaufbeuren bei der Sparkasse Allgäu, und Thomas Schmid, Inhaber von Fahrrad Baumann, überreichten das neue E-Bike persönlich an Michael Feistl, den 1. Vorsitzenden des Hospizvereins, sowie Angelika Bergmann, Koordinatorin des Vereins. Durch das neue Fahrrad wird der Arbeitsalltag der Koordinatorinnen erleichtert – vor allem bei Besuchen im Stadtgebiet, wo oft kurze Wege zu bewältigen sind. Der Beitrag unterstützt die wichtige Arbeit des Hospizvereins und zeigt, wie lokale Partnerschaften einen praktischen Unterschied machen können.

Kategorien
Soziales Veranstaltung

Gemeinsam genießen: Offener Frühstückstreff im Generationenhaus am 12. Dezember 2025

Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück

Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 12.12.2025, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.

Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.

Anmeldung erforderlich

Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6–8.

Kategorien
Soziales Veranstaltung

Kolpinggedenktag: Einladung zum Gedenktag am 7. Dezember 2025 – mit Gottesdienst, Ehrungen und Schuhaktion

Gemeinschaft erleben und erinnern: Kolpinggedenktag in Kaufbeuren

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren lädt am Sonntag, den 7. Dezember 2025, herzlich zum Kolpinggedenktag ein. Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr mit einem Gemeindegottesdienst in der Pfarrkirche Heilige Familie.

Im Anschluss daran, gegen 11:30 Uhr, wird das Programm im Kolpinghaus Kaufbeuren fortgesetzt.

Ehrungen, Gedenken und Willkommen

Nach einem gemeinsamen Mittagessen stehen mehrere Programmpunkte im Mittelpunkt des Nachmittags:

  • Ehrung langjähriger Mitglieder
  • Gedenken an Verstorbene
  • Begrüßung der Neumitglieder

Auch der gesellige Teil kommt nicht zu kurz: Bei Kaffee, Kuchen und Gesprächen klingt der Tag in angenehmer Atmosphäre aus.

Für Familien wird ab dem Mittagessen eine Kinderbetreuung im Stüble angeboten.

Schuhaktion für einen guten Zweck

Die Kolpingsfamilie beteiligt sich in diesem Jahr an der bundesweiten Schuhaktion des Kolpingwerkes Deutschland.

Im Rahmen dieser Initiative werden gebrauchte, gut erhaltene Schuhe gesammelt, um das Stiftungskapital der KOLPING INTERNATIONAL Foundation zu unterstützen. Dafür stehen Sammelkartons in der Kirche und im Kolpinghaus bereit.

Offene Einladung an die ganze Stadt

Die Vorstandschaft der Kolpingsfamilie Kaufbeuren lädt alle Mitglieder, Freunde sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Teilnahme ein. Der Kolpinggedenktag ist eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich zu erinnern und gemeinsam Zukunft zu gestalten.

Kategorien
Soziales

Gemeinsam gestalten: Wertachtal-Werkstätten planen Innenhof der Zukunft mit partizipativem Workshop

Der neue Innenhof der „M9“ soll ein Ort der Begegnung, der Regeneration und des gemeinsamen Erlebens sein – für Beschäftigte, Mitarbeitende und Besucherinnen

Wie kann ein Innenhof mehr sein als nur ein Raum zwischen Gebäuden? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines einzigartigen Beteiligungsworkshops der Wertachtal-Werkstätten Kaufbeuren. Unter der Leitung der renommierten Berliner Architektengruppe „Baupiloten“ kamen künftige Nutzer*innen des im Umbau befindlichen Gebäudes in der Moosmangstraße 9 (M9) zusammen, um ihre Wünsche, Bedürfnisse und Ideen einzubringen.

Angeleitet wurde der Workshop von den „Baupiloten“, einem preisgekrönten Berliner Architekturbüro unter der Leitung von Susanne Hofmann. Die Baupiloten sind Vorreiter für partizipative Planungsprozesse und setzen sich bundesweit dafür ein, dass Bauvorhaben von Anfang an mit den Menschen entwickelt werden, die sie später nutzen. „Es war eine besondere Ehre, Susanne Hofmann persönlich für unseren Workshop gewinnen zu können“, sagt Till Lill vom Gebäudemanagement der Wertachtal-Werkstätten, der den Workshop ins Leben gerufen hat.

Der neue Innenhof der „M9“ soll ein Ort der Begegnung, der Regeneration und des gemeinsamen Erlebens sein – für Beschäftigte, Mitarbeitende und Besucherinnen. Um dies zu erreichen, waren vom Werkstattrat, über die Einrichtungs- und Gruppenleitungen bis zum Betriebsrat, alle eingeladen sich zu beteiligen. Die Ergebnisse des zeigen: Die Wünsche der Teilnehmenden sind vielfältig und visionär. Entstehen soll ein multifunktionaler Gemeinschaftsort, der Regeneration, Begegnung und Nachhaltigkeit vereint. Mit verschatteten Rückzugsbereichen, Bäumen und Wasserflächen zum Entspannen einlädt, während er als offenes „Gesicht des Standortes“ Besucherinnen willkommen heißt und das zukünftige Bistro im Erdgeschoss einbindet. Als wetterunabhängiger Veranstaltungsraum bietet er Platz für Feste, Bühnenauftritte, Sport und Grillevents – umgeben von urbaner Natur mit Blumenwiesen, Beeten und maximaler Biodiversität bei minimaler Flächenversiegelung. Ein besonderes Highlight ist ein ehemaliger Fahrradunterstand der Stadt Berlin, der 2026 hier ein neues Zuhause findet und nachhaltige Mobilität fördert.

Die gesammelten Ideen und Bedürfnisse werden nun von den Baupiloten grafisch aufbereitet und zu einem konkreten Planungskonzept zusammengestellt. Der Innenhof soll bis Sommer 2026 fertiggestellt sein. Der Workshop ist für die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren dabei weit mehr als ein Planungsinstrument: Er ist ein Experiment, das künftig als Blaupause für andere Bauprojekte dienen soll. „Gesellschaftliche Teilhabe beginnt bei der Gestaltung unserer Räume“, erklärt Projektleiter Lill. „Mit diesem Projekt zeigen wir, wie Bauvorhaben von Anfang an gemeinsam gedacht werden können – für eine Gesellschaft, in der alle mitreden und mitgestalten.“

Kategorien
Soziales

Musicalbesuch berührt eritreische Familien und Ehrenamtliche der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“

Ein besonderer Adventsmoment im Festspielhaus Füssen

Für eine Gruppe von 26 Migrantinnen aus Eritrea und ihren Kindern, zusammen mit den Ehrenamtlichen der Stiftung “Nächstenliebe in Aktion, wurde der Besuch des Musicals „Der Geist der Weihnacht“ im Festspielhaus Füssen zu einem besonderen Höhepunkt der Adventszeit. Die Gruppe war am 29. November zu der Aufführung vom Festspielhaus eingeladen worden und wurde bereits im Foyer von Geschäftsführerin Birgit Karle und ihrer Referentin Renate Böck begrüßt.

Von den großen Panoramafenstern aus bot sich der Gruppe ein stimmungsvoller Blick auf den winterlichen Forggensee, über dem bei guten Wetterverhältnissen das Schloss Neuschwanstein auf der gegenüberliegenden Uferseite zu sehen ist – fast wie ein visuelles Vorspiel des märchenhaften Nachmittags, der folgen sollte. Das Musical „Der Geist der Weihnacht“ basiert auf der klassischen Erzählung von Charles Dickens und begeistert seit Jahren sowohl Publikum als auch Kritiker. Presseberichte loben vor allem die musikalische Qualität und die liebevoll ausgearbeitete Inszenierung. Die Berliner Zeitung schrieb: „Applaus nach jedem Lied, stehende Ovation zum Abschied. Ein Fest für Auge, Ohr und Herz – funkelnd wie der Weihnachtsstern.“ Über die künstlerische Umsetzung hieß es zudem: „Produzent und Komponist Dirk Michael Steffan gelang es gemeinsam mit Autor Michael Tasche, ein Familienmusical auf höchstem Niveau zu erschaffen.“

mehr zum Family Store hier im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren

Die emotionalen Reaktionen der eritreischen Familien spiegelten diese Eindrücke eindrucksvoll wider. Besonders die Kinder waren von der Aufführung zutiefst beeindruckt: „Ich habe noch nie so viele Lichter gesehen“, erzählte ein Mädchen schüchtern und strahlte. Eine Mutter kommentierte: „In meinem Heimatland gab es so etwas nie – ich bin so dankbar, dass meine Kinder das erleben dürfen.“ Und ein zehnjähriges Kind aus der Gruppe fügte hinzu: „Ich möchte morgen wieder hingehen – das war so schön!” Die festliche Atmosphäre, die hochwertige Bühnenkunst und die warmherzige Begrüßung durch die Festspielleitung machten den Nachmittag zu einem Erlebnis, das für viele der Besucherinnen weit über eine bloße Veranstaltung hinausging. Auch für die Kinder wird dieser Abend in Erinnerung bleiben: die funkelnden Kostüme, die lebendige Musik, die berührende Wandlung der Hauptfigur Ebenezer Scrooge und ein großes Theater, in dem sich Kunst und Mitmenschlichkeit auf besondere Weise begegnen.

Der Besuch zeigte einmal mehr, wie stark kulturelle Erlebnisse Brücken schlagen können – unabhängig von Sprache, Herkunft oder Lebensweg. Das Festspielhaus Füssen erwies sich dabei erneut als ein Ort, an dem Kunst nicht nur unterhält, sondern verbindet und Menschen einen Moment des Ankommens, Staunens und inneren Aufatmens schenkt. Aufgrund der Begeisterung der Kinder sprach Birgit Karle vor dem Abschied eine Einladung zum Musical Cinderella im nächsten Jahr aus.

Kategorien
Soziales Wirtschaft

Aus dem Laden ins Netz: Family Store startet Online-Angebot auf Kleinanzeigen.de

Stiftung Nächstenliebe in Aktion präsentiert hochwertige Einzelstücke jetzt auch online

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion weitet ihr soziales Engagement im Raum Kaufbeuren–Ostallgäu aus und bietet ab sofort ausgewählte hochwertige Waren aus dem Family Store zusätzlich online unter www.kleinanzeigen.de/pro/family-store an.

Hintergrund ist, dass der Stiftung immer wieder größere und wertvolle Posten gespendet werden, die die Kapazitäten des Ladens überschreiten. In den vergangenen Wochen erhielt die Stiftung beispielsweise mehr als 200 neuwertige Markenschreibtische, rund 180 Stühle, etwa 80 gebrauchte Restauranttische, antike Einzelstücke sowie besondere hochwertige Artikel – darunter zwei originalverpackte Apple Watches, die eine Geschäftsführerin aus compliance-rechtlichen Gründen nicht persönlich annehmen durfte und deshalb der Stiftung gespendet hat.

Seltene Funde für Liebhaber und Sammler

Wer also auf der Suche nach besonderen Stücken ist, muss nicht zu „Bares für Rares“ – im Family Store finden sich immer wieder echte Raritäten, wie zuletzt eine wunderschöne originale Comtoise-Uhr aus Frankreich, vermutlich aus dem späten 19. Jahrhundert.

Online stöbern, lokal abholen

Da solche Waren im Family Store in Neugablonz nur begrenzt ausgestellt werden können, hat die Stiftung beschlossen, diese speziellen Artikel online sichtbar zu machen. Wichtig ist dabei: Die Artikel können ausschließlich im Laden in der Hüttenstraße 10 in Kaufbeuren-Neugablonz besichtigt, abgeholt und bezahlt werden; ein Versand findet nicht statt.

Der Laden bleibt das Herzstück

Der Family Store bleibt dennoch das Herzstück der Stiftungsarbeit – ein sozialer Second-Hand-Laden, in dem Kleidung, Haushaltswaren und Alltagsgegenstände zu erschwinglichen Preisen für Menschen in jeder Lebenslage angeboten werden. Die Online-Angebote dienen als sinnvolle Ergänzung, um große oder hochwertige Spenden sinnvoll und transparent zu verwerten und gleichzeitig die soziale Arbeit der Stiftung finanziell zu unterstützen.

Soziale Hilfe mit Herz und Tatkraft

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion engagiert sich seit vielen Jahren für Menschen in schwierigen Lebenslagen und bietet zahlreiche soziale Hilfen an. Dazu gehören unter anderem der Stammtisch „Wir sprechen Deutsch“ für Menschen mit Migrationshintergrund, die allsamstäglichen Seniorenfrühstücke, die älteren Menschen Gemeinschaft ermöglichen, sowie vielfältige Angebote für Familien, Senioren und Kinder.

Alle Projekte verfolgen ein Ziel: Menschen in herausfordernden Situationen Hoffnung, Wertschätzung und praktische Unterstützung zu geben – getragen von christlicher Nächstenliebe.

Kategorien
Bildung Kinder Soziales

Bürgerstiftung Kaufbeuren spendet drei neue Stehtische für flexibles und gesundes Lernen

Zur Spendenübergabe begrüßte die Schulleiterin Frau Kathrin Burkard Frau Gertrud Gellings und Herrn Günther Marz von der Bürgerstiftung

Die Grundschule Oberbeuren freut sich über eine großzügige Spende der Bürgerstiftung: Drei moderne, stufenlos höhenverstellbare Stehtische erweitern ab sofort die Lernlandschaft der Schule. Die Tische unterstützen das Arbeiten im „Churer Modell“, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihren Arbeitsplatz flexibel wählen können. Als dynamische Stehtische ermöglichen sie gesundes Arbeiten im Stehen oder Sitzen – ergonomisch, bewegungsfördernd und für jedes Kind individuell anpassbar.

Zur Spendenübergabe begrüßte die Schulleiterin Frau Kathrin Burkard Frau Gertrud Gellings und Herrn Günther Marz von der Bürgerstiftung. Besonders beeindruckt zeigten sich beide, als Schüler Anton ihnen souverän die Handhabung sowie die Regeln zur Nutzung der neuen Stehtische erklärte.

Die Schulgemeinschaft bedankt sich herzlich für die Spende, die einen weiteren Schritt in Richtung zeitgemäßen, flexiblen und gesundheitsfördernden Lernens ermöglicht.

Kategorien
Soziales Veranstaltung

Raum für Austausch und Begegnung: Trauercafé des Hospizvereins am 10.Dezember im Generationenhaus

Trauercafé des Hospizvereins lädt zum Austausch in geschützter Atmosphäre ein

Am Mittwoch, den 10. Dezember 2025, lädt der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu erneut zum Trauercafé ein. Von 14:30 bis 16:30 Uhr haben Trauernde die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen mit anderen Betroffenen zu treffen und auszutauschen.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die einen nahestehenden Menschen verloren haben und sich in ihrer Trauer nicht allein gelassen fühlen möchten. Bei Kaffee und Kuchen à la carte entsteht Raum für persönliche Gespräche, Erinnerungen und gegenseitige Unterstützung.

Offene Begegnung im Generationenhaus

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus am Hafenmarkt 6–8 in Kaufbeuren. Das Café wird von Ehrenamtlichen begleitet, die Erfahrung im Umgang mit Trauernden mitbringen. Es besteht keine feste Programmstruktur – im Mittelpunkt steht das offene Gespräch.

Anmeldung erforderlich

Um besser planen zu können, bittet der Hospizverein um eine telefonische Anmeldung bis Dienstag, den 09. Dezember 2025, unter der Telefonnummer 08341–99 44 43. Die Teilnahme ist kostenlos, konsumiert wird auf eigene Rechnung.

Kategorien
Soziales

Engagement sichtbar machen: Marktplatz der Freiwilligen im Stadtsaal Kaufbeuren

Rückblick auf eine vielfältige Veranstaltung

Zum 20. Jubiläum des Generationenhauses fand am Samstag, den 22. November 2025, der 14. Marktplatz der FreiwilligenAgentur Knotenpunkt statt. In Kooperation mit der Abteilung Gleichstellung und Familie der Stadt Kaufbeuren wurde der Stadtsaal zur Plattform für bürgerschaftliches Engagement. Den Auftakt bildete ein Vorprogramm, das dem Geburtstagskind – dem Generationenhaus – gewidmet war. Ab 13 Uhr öffnete der große Saal seine Türen für Besucherinnen und Besucher, die sich bei 30 teilnehmenden Vereinen und gemeinnützigen Organisationen informieren konnten.

Neue Impulse durch breitere Beteiligung

Erstmals wurde die Einladung zur Teilnahme über das städtische Vereinsverzeichnis verschickt – organisiert durch die Abteilung Kaufbeuren-aktiv. Dadurch kamen viele neue Vereine hinzu, die sich und ihre Arbeit beim Marktplatz erstmals präsentierten. Das Angebot war vielfältig: Von den AktivSenioren über den Heimatverein, die Kaufbeurer Tafel, Carsharing-Initiativen bis hin zur VHS und Sportvereinen – die Bandbreite an Engagementmöglichkeiten spiegelte die soziale und kulturelle Vielfalt der Stadt wider. Auch unter den Ausstellenden selbst wurde der Tag genutzt, um Kontakte zu knüpfen und sich über gemeinsame Anliegen auszutauschen.

Impressionen vom Marktplatz 2025

Einblicke und Begegnungen im Obergeschoss

Im ersten Stock konnten sich Interessierte über die Arbeit der Lernpaten und Mentoren des Generationenhauses informieren. Die Kreativ-Werkstatt verzeichnete mit ihrer Tombola großen Zuspruch: Alle Lose wurden verkauft, und die selbst gefertigten Preise fanden dankbare Gewinnerinnen und Gewinner.

Rahmenprogramm mit regionalem Flair

Ein kulturelles Rahmenprogramm rundete den Tag ab. Kabarettist Wolfgang Krebs begeisterte mit einem 30-minütigen Auftritt und hob dabei die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit hervor. Für lebendige Stimmung sorgte außerdem der Auftritt der Wertach Mini-Garde.

Unterstützung auf vielen Ebenen

Der Marktplatz wurde unterstützt von der städtischen Abteilung Kaufbeuren-aktiv, der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Bayern (lagfa), dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales sowie der Deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engagement.

Kategorien
Soziales Verwaltung

Verdiente Verleihung: Christa Geyrhalter erhält von OB Stefan Bosse die 1000. Ehrenamtskarte

„Liebe Christa, du stehst hier stellvertretend für alle engagierten Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer.“

Im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums des Generationenhauses hat Oberbürgermeister Stefan Bosse die 1000. Ehrenamtskarte in Kaufbeuren an Christa Geyrhalter verliehen.

„Die 1000. Ehrenamtskarte zu verleihen erfüllt mich mit großer Freude. Hinter dieser Zahl stehen Menschen, die mit Herz, Zeit und Hingabe unsere Stadt zu einem wärmeren und stärkeren Ort machen. Ihr Engagement berührt mich, denn es zeigt, wie viel wir miteinander bewegen können. Liebe Christa, du stehst hier stellvertretend für alle engagierten Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer. Ein herzliches Dankeschön für all das ehrenamtliche Engagement, das du in unsere Gemeinschaft investierst“, so Stefan Bosse.

Christa Geyrhalter engagiert sich ehrenamtlich in den verschiedensten Bereichen. Sie ist im Generationenhaus, im Feuerwehrmuseum und bei Humedica tätig. Zudem liest sie regelmäßig im Kindergarten Blattneiweg, in der Schraderschule und in der Stadtbücherei vor.

Cornelia Otto, Referatsleitung Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt: „Es ist großartig zu sehen, dass unsere Ehrenamtlichen Tag für Tag für andere Menschen da sind. Sie helfen, unterstützen, beraten, begleiten, hören zu, geben Zuwendung und spenden auch mal Trost. All das machen unsere Ehrenamtlichen mit viel Elan, Enthusiasmus und Freude. Sie schenken unserer Gesellschaft damit etwas sehr Wertvolles – nämlich Zeit, Nähe und ein lebendiges Miteinander!“

Die bayerische Ehrenamtskarte wurde vom Freistaat Bayern gemeinsam mit den kreisfreien Städten und den Landkreisen als Zeichen der Anerkennung eingeführt. Inhaberinnen und Inhaber erhalten bayernweit bei zahlreichen öffentlichen und privaten Anbietern Vergünstigungen.

Kategorien
Kultur Soziales

Literatur gegen das Schweigen – Pomonas Salon kehrte zum Orange Day zurück

Texte über Gewalt an Frauen und ein neuer Aufbruch im Sophie-La-Roche-Zimmer

Am Samstag, 22.11.2025, inspiriert vom Orange Day, dem „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen“ an jedem 25. November, luden der Freundeskreis Sophie La Roche nach längerer Pause wieder ins Sophie-LaRoche-Zimmer des Stadtmuseums zu Pomonas literarischem Salon ein: Unter dem Titel „Die Zeit der Schmetterlinge“ brachten sie 10 ausgewählte literarische Texte vom 18. Jhdt. bis heute zu Gehör, die sich mit der physischen und psychischen Gewalt beschäftigen, welche viele Frauen in ihrem Leben erleiden müssen.

Noch kann im Laufe der Zeit in der Literatur keine großartige Entwicklung zum Besseren festgestellt werden. In der Realität ist in Deutschland die Frau zwar seit 1958 dem Mann rechtlich gleichgestellt, nachdem sie davor lange Zeit juristisch betrachtet mehr oder minder das Eigentum des Mannes war: Seit 1976 darf eine Ehefrau immerhin selbst entscheiden, ob und wo sie arbeiten will, und inzwischen hat man sogar – wenn auch erst 1997- ein Gesetz eingeführt, das Vergewaltigung in der Ehe verbietet.

Aber bei vielen Männern weltweit scheinen die geschlechtsbezogenen Veränderungen in gesellschaftlicher und juristischer Hinsicht bisher nicht angekommen zu sein. Deren Reaktionen auf „Ungehorsam“ ihres „Eigentums“ sind unterschiedlich und schlagen oft in Gewalt um bis hin zu Mord. Nach Schätzungen des Europarats werden täglich 12 Frauen von ihren (Ex-)Partnern allein in Europa ermordet. Von schwer zu beweisender psychischer Unterdrückung wird gar nicht erst gesprochen. Bis zur endgültigen Beseitigung von jeglicher Gewalt an Frauen ist es leider noch ein weiter Weg.

Nach dem Tod von Wiltrud Fleischmann und dem Rückzug von Christa Berge und Karin Klinger aus Alters- und Krankheitsgründen sah es zunächst so aus, als wäre der literarische Salon in Kaufbeuren endgültig Geschichte. Helga Ilgenfritz konnte jedoch jetzt Ingrid Zasche zur Mitarbeit gewinnen, und für die nächste Veranstaltung wird möglicherweise sogar eine dritte Saloniere das Team verstärken. Der nächste Salon ist um den Todestag von Sophie LaRoche (18.02.1807) herum geplant. Ein Thema und das genaue Datum stehen jetzt jedoch noch nicht fest. Beides wird noch rechtzeitig in den Medien bekannt gegeben.

Kategorien
Soziales

Danke für Jahrzehnte im Dienst: Stadt Kaufbeuren verabschiedet verdiente Mitarbeitende

Oberbürgermeister Stefan Bosse würdigt Engagement und Lebensleistung

Mit einer feierlichen Zeremonie im historischen Sitzungssaal hat Oberbürgermeister Stefan Bosse zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung in den Ruhestand verabschiedet. In seiner Ansprache bedankte sich Bosse herzlich für den langjährigen Einsatz und die Loyalität gegenüber der Stadt.

Er blickte auf die individuellen beruflichen Wege zurück und würdigte jede einzelne Person mit einem persönlichen Rückblick. Dabei erinnerte er auch an kleine Anekdoten aus dem Arbeitsalltag, die bei den Anwesenden für ein Schmunzeln sorgten.

Mit bewegenden Worten würdigte der Oberbürgermeister die große Lebensleistung der künftigen Ruheständlerinnen und Ruheständler:
„Sie alle haben mit Ihrem Engagement, Ihrer Erfahrung und Ihrer Verlässlichkeit über viele Jahre hinweg das Fundament unserer Stadtverwaltung mitgetragen. Dafür danke ich Ihnen von Herzen. Ihr Einsatz hat Kaufbeuren geprägt und er wird weit über Ihren letzten Arbeitstag hinaus spürbar bleiben.“

Verabschiedete Mitarbeitende 2025

In den Ruhestand wurden dieses Jahr verabschiedet:

Berthold Ammersinn, Emma Ebel, Ulrich Gröck, Tatjana Gruber, Evelyn Kattirs, Thomas Kindsmüller, Angelika Lampert, Peter Maier, Michael Mantke, Maria Mayer-Günther, Karl-Heinz Meichelböck, Hubert Müller, Anatol Neufeld, Reinhold Port, Elsbeth Scheffs, Arthur Schmol, Olga Spreigl, Jürgen Wittek und Thomas Zeh.

Anerkennung für langjährige Treue zum öffentlichen Dienst

Die Stadt Kaufbeuren betont mit dieser Verabschiedung nicht nur den Dank gegenüber den scheidenden Mitarbeitenden, sondern auch den Wert von Verlässlichkeit und öffentlichem Engagement über viele Jahre hinweg. Die persönliche Note der Feier unterstrich die Wertschätzung, die der Stadtverwaltung für das jahrzehntelange Wirken ihrer Mitarbeitenden wichtig ist.

Kategorien
Kinder Soziales

Gemeinsam für mehr Lesefreude: AOK engagiert sich beim Vorlesetag

Vorlesen als Gesundheitsvorsorge – warum frühe Leseförderung wichtig ist

November 2025 – Wer als Kind regelmäßig vorgelesen bekommt, startet oft mit besseren Voraussetzungen ins eigene Leseleben. Darauf macht der bundesweite Vorlesetag aufmerksam – und auch in diesem Jahr war die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu Teil der Aktion. In Buchloe lasen der stellvertretende AOK-Direktor Rainer Linder, der AOK-Beiratsvorsitzende Wolfgang Seidler sowie Bürgermeister Robert Pöschl im Kindergarten St. Antonia Geschichten vor.

Vorlesen schafft Nähe – und bildet fürs Leben

Der Vorlesetag, initiiert von der Stiftung Lesen, will auf die Bedeutung des Vorlesens für Kinder aufmerksam machen. Laut Stiftung lesen viele Eltern ihren Kindern kaum oder gar nicht vor. Dabei ist die Wirkung groß: „Wenn Eltern Geschichten vorlesen, können sie viel dazu beitragen, dass ihre Kinder früh selbst lesen wollen, selbstbewusst werden und gesund aufwachsen“, erklärt Rainer Linder von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.

Lesekompetenz als Gesundheitsfaktor

Lesefähigkeit hat nicht nur bildungsrelevante, sondern auch gesundheitliche Auswirkungen. Wer lesen kann, versteht etwa besser medizinische Hinweise, Ernährungstipps oder Beipackzettel. Studien zeigen zudem, dass Lesen Stress abbauen kann und zur Entspannung beiträgt.

Für Kinder bietet die Beschäftigung mit Büchern zudem emotionale Lernchancen: Sie begleiten Figuren durch schwierige Situationen, erleben Konflikte und wachsen daran mit. Dieses Einfühlungsvermögen hilft später im sozialen Miteinander.

Langfristiges Engagement der AOK

Die AOK unterstützt den Vorlesetag bereits seit 2009 und engagiert sich seit 2013 im Stifterrat der Stiftung Lesen. Der Aktionstag ist eine gemeinsame Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen sowie der Deutsche Bahn Stiftung.

Weitere Informationen zum bundesweiten Vorlesetag gibt es online unter: www.vorlesetag.de

Kategorien
Soziales

Neues aus dem Weltladen: Trunks aus Biobaumwolle

Greenbomb setzt auf natürliche Designs und soziales Engagement

Die gemütlichen Trunks von Greenbomb bestehen aus zertifizierter Biobaumwolle und verbinden Komfort mit einem klaren Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Jedes Design entsteht von Hand und greift beliebte Naturmotive auf – vom Fahrradfahren über Tiere bis hin zu sportlichen Themen.

Verantwortung trifft Stil

Greenbomb steht nicht nur für umweltfreundliche Materialien und faire Produktionsbedingungen. Das Unternehmen engagiert sich auch sozial, etwa durch die Unterstützung einer Schule in Bangladesch. Mit jedem Kauf wird somit ein kleiner Beitrag für bessere Bildung und Chancengleichheit geleistet.

Gut zur Haut – gut fürs Gewissen

Die Trunks sollen nicht nur gut aussehen, sondern sich auch gut anfühlen – dank der weichen Biobaumwolle. Wer Wert auf Tragekomfort, ein angenehmes Hautgefühl und ethische Standards legt, trifft mit diesen Modellen eine bewusste Wahl.

mehr zum Weltladen hier im Branchenbuch von Wir sind Kaufbeuren

Kategorien
Kultur Soziales Veranstaltung

Gemeinsam ein Zeichen setzen: Aktion gegen Gewalt an Frauen am 25.11.25 im Buron Center

Theater, Information und Engagement: Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Der 25. November ist weltweit als Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen bekannt – auch als Orange Day. An diesem Tag wird auf Diskriminierung und Gewalt in all ihren Formen gegenüber Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht. Auch in Kaufbeuren und dem Ostallgäu wird dieser Tag genutzt, um ein sichtbares Zeichen zu setzen – gegen häusliche Gewalt und für eine offene Auseinandersetzung mit dem Thema.

Aktion im Buron Center Kaufbeuren

Die Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu veranstalten gemeinsam mit dem Frauenhaus Kaufbeuren-Ostallgäu sowie dem Sozialdienst Katholischer Frauen Augsburg e.V. eine öffentliche Aktion im Buron Center Kaufbeuren.

📅 Dienstag, 25. November 2025
🕓 16:00 Uhr
📍 Buron Center Kaufbeuren

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse wird anwesend sein und die Veranstaltung mit einem Statement unterstützen.

Kunst als Ausdruck: Szenische Performance „Von Schuld, Scham und Stärke“

Begleitet wird die Aktion vom SPOT Theater Kaufbeuren, das eine eindrucksvolle szenische Darstellung unter dem Titel „Von Schuld, Scham und Stärke“ zeigt.

Die Performance ist Teil des internationalen Projekts One Billion Rising, das sich weltweit für ein Ende der Gewalt gegen Frauen einsetzt und durch künstlerische Aktionen Betroffenheit, Solidarität und Stärke ausdrückt.

Einladung an die Öffentlichkeit

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Durch Ihre Anwesenheit können Sie ein persönliches Zeichen gegen Gewalt setzen und die Arbeit der beteiligten Einrichtungen unterstützen. Gerade das gemeinsame Auftreten und die öffentliche Sichtbarkeit machen diese Aktion zu einem wichtigen gesellschaftlichen Signal.

Hilfe und Beratung

Wenn Sie selbst oder jemand aus Ihrem Umfeld Unterstützung braucht, stehen verschiedene Stellen zur Verfügung:

📞 Notruf- und Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt
Tel.: 08341 9993227
✉️ E-Mail: notrufstelle.kaufbeuren@skf-augsburg.de

📞 Frauenhaus Kaufbeuren/Ostallgäu
Tel.: 08341 16616 oder 08341 16166
✉️ E-Mail: frauenhaus@skf-augsburg.de

📞 Gleichstellungsstelle Stadt Kaufbeuren
Tel.: 08341 437-762
✉️ gleichstellung@kaufbeuren.de

📞 Gleichstellungsstelle Landratsamt Ostallgäu
Tel.: 08342 911-287
✉️ gleichstellungsstelle@lra-oal.bayern.de

Kategorien
Senioren Soziales

BRK Kreisverband Ostallgäu informiert sich über Zukunft der Robotik in der Pflege

Hochschule Kempten stellt aktuelle Forschungsprojekte im Clemens-Kessler-Haus vor

Wie können Robotik und Künstliche Intelligenz den Pflegealltag sinnvoll unterstützen, ohne das menschliche Miteinander zu ersetzen? Dieser Frage widmete sich eine Informationsveranstaltung des BRK Ostallgäu im Clemens-Kessler-Haus für Senioren. Eingeladen waren Leitungskräfte aller stationären und ambulanten Einrichtungen des Kreisverbands.

Der Impuls für die Veranstaltung, mit dem Institut für angewandte Künstliche Intelligenz und Robotik (IKR) der Hochschule Kempten Kontakt aufzunehmen, kam durch den Marktoberdorfer Wirtschaftsförderer Philipp Heidrich. Hintergrund ist, dass angesichts des demografischen Wandels und des wachsenden Fachkräftemangels die Automatisierung und KI auch in der Pflege immer mehr Einzug hält.

Renate Dantinger, Leiterin des Sachgebiets Pflege und Soziales beim BRK Ostallgäu, betonte in ihrer Begrüßung: „Wir sind immer offen für sinnvolle, unterstützende technische Innovationen und Lösungen, um die uns anvertrauten Menschen gut zu vorsorgen. Heute möchten wir uns ein Bild vom aktuellen Forschungsstand machen und den Austausch mit Expertinnen und Experten fördern.“ 

Forschung zu Kommunikationsrobotern und Therapieunterstützung

Gast der Veranstaltung war Prof. Manuel Giuliani von der Hochschule Kempten, Fakultät Elektrotechnik, Fachgebiet Geriatrische Robotik mit seinem Team. Er leitet unter anderem das Labor Care and Mobile Robots

Giuliani erläuterte verschiedene Roboterarten: von Haushaltsrobotern mit hoher Akzeptanz bis zu Servicerobotern, die in Gastronomie und Hotellerie bereits erfolgreich im Einsatz sind. Humanoide Roboter oder Pflegeroboter seien jedoch auf absehbare Zeit nicht realistisch. Seine Forschung konzentriere sich stattdessen auf Kommunikations- und Interaktionsroboter, die soziale Kontakte fördern und therapeutische Angebote ergänzen können.

Professor Giuliani stellte seine Vision vor: erschwingliche, individualisierbare Kommunikationsroboter, die auf Wünsche, Stimmungslagen und Routinen der Seniorinnen und Senioren eingehen. Sie könnten an Veranstaltungen erinnern, zu beliebten Angeboten motivieren oder sogar Bewohnerinnen und Bewohner miteinander vernetzen. Auch ferngesteuerte Roboter, die Angehörigen Videobesuche aus der Ferne ermöglichen, seien Teil aktueller Forschung. 

Interesse und Diskussionsbedarf bei den Einrichtungen

Die anwesenden Leitungskräfte zeigten großes Interesse an den Einsatzmöglichkeiten von Kommunikationsrobotern über emotionserkennende Assistenzsysteme bis zur Unterstützung beim Einzug neuer Bewohnerinnen und Bewohner. Auch gesellschaftliche und ethische Fragen wurden offen angesprochen. So betonte Manuel Giuliani, dass Robotik das menschliche Miteinander stärken solle: „Wir wollen durch den Einsatz von Robotik das menschliche Element fördern und nicht reduzieren.“ 

„Zugleich müssten mögliche Nachteile und Fehlanreize – etwa die Versuchung, persönliche Besuche zu ersetzen – kritisch reflektiert werden“, so Helga Lehmann, Leitung der BRK-Tagespflegen.

Robotik in der Therapie

Doktorandin Corinna Mack präsentierte ein Forschungsprojekt aus der Ergotherapie: individuell angepasste Übungen, die vom Roboter angeleitet, motiviert und dokumentiert werden. Diese Daten dienen anschließend der Anpassung des Therapieplans. Auch hier stand der Austausch mit den Pflege- und Therapieexpertinnen und -experten im Vordergrund. 

Kategorien
Soziales Veranstaltung

Organspende im Fokus: Information und Diskussion in Kaufbeuren

Veranstaltung der SPD Kaufbeuren am 1. Dezember 2025 – Fachleute geben Einblicke

Die SPD Kaufbeuren lädt herzlich zur Informations- und Diskussionsveranstaltung „Organspende – Einverständnis oder Widerspruch?“ ein. Die Veranstaltung findet am Montag, 1. Dezember 2025, um 19:00 Uhr in der SPD-Geschäftsstelle, Am Breiten Bach 8, statt.

Lange geplant, nun umgesetzt: Der Wunsch des SPD-Vorstands, eine Veranstaltung zu diesem gesellschaftlich wichtigen Thema zu organisieren, konnte dank engagierter Fachleute realisiert werden.

Fachliche Perspektiven aus Medizin, Recht und Pflege

An diesem Abend informieren ausgewiesene Expertinnen und Experten:

  • Dr. Hildegard Kees-Kautzky
    Beauftragte für Transplantationsmedizin im Klinikum Ostallgäu-Kaufbeuren
  • Fabian Wamser
    Jurist und Rettungssanitäter

Die Moderation übernimmt Cornelia Sebald, Krankenschwester und Pflegedienstleiterin im Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren.

Information, Einordnung und Diskussion

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie sollte in Deutschland mit dem Thema Organspende umgegangen werden – Einwilligung oder Widerspruchslösung?

Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, medizinische, rechtliche und ethische Aspekte aus erster Hand zu erfahren. Im Anschluss ist Raum für Fragen und Diskussion mit dem Publikum.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und mitzudiskutieren.

Kategorien
Politik Soziales

Bezahlbarer Wohnraum im Fokus: Dialog zwischen Bund und Kommune

Veranstaltung „Sozialer Wohnungsbau im Dialog“ am 21. November in Kaufbeuren

Wohnen ist ein Grundrecht – doch bezahlbarer Wohnraum wird zunehmend knapp. Auch in Kaufbeuren zeigt sich die angespannte Lage: Laut einer aktuellen Studie des Pestel-Instituts fehlen in der Stadt rund 800 Wohnungen.

Vor diesem Hintergrund lädt die SPD Kaufbeuren am Freitag, 21. November 2025, zur öffentlichen Veranstaltung „Sozialer Wohnungsbau im Dialog: Bund trifft Kommune“ ein. Beginn ist um 19:00 Uhr in den Räumen der SPD Kaufbeuren, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren.

Im Mittelpunkt: Lösungen für mehr bezahlbaren Wohnraum

Ziel der Veranstaltung ist es, konkrete Wege aufzuzeigen, wie der soziale Wohnungsbau sowohl auf Bundes- als auch auf kommunaler Ebene gestärkt werden kann. Dabei stehen unter anderem folgende Fragen im Raum:

  • Welche Förderprogramme stellt der Bund zur Verfügung?
  • Wie können Kommunen diese Mittel effektiv nutzen?
  • Vor welchen Herausforderungen steht Kaufbeuren ganz konkret?

Kommunale Perspektive mit Pascal Lechler

Als Gast wird Pascal Lechler, SPD-Oberbürgermeisterkandidat für Kaufbeuren, die kommunalen Herausforderungen und Handlungsspielräume darstellen. Sein Beitrag gibt Einblick in die Situation vor Ort und soll den Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern stärken.

Anmeldung zur Veranstaltung

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Diskussion teilzunehmen. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an:
📧 heike.heubach.wk@bundestag.de

Kategorien
Politik Soziales

Persönlich ins Gespräch kommen: Bürgersprechstunde im Rathaus

Oberbürgermeister Stefan Bosse lädt am 1. Dezember 2025 zum Austausch ein

Am Montag, 1. Dezember 2025, lädt Oberbürgermeister Stefan Bosse zur nächsten Bürgersprechstunde ins Kaufbeurer Rathaus ein. In der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr haben Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, persönliche Anliegen direkt mit dem Stadtoberhaupt zu besprechen.

Anmeldung vorab erforderlich

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird um eine vorherige Anmeldung gebeten. Diese ist telefonisch möglich im Büro des Oberbürgermeisters unter:

Tel. 08341 437-102

Die Bürgersprechstunde bietet Raum für Austausch, Fragen oder Hinweise zur Stadtentwicklung und weiteren kommunalen Themen.

Kategorien
Soziales

Nachhaltig einkaufen, Gutes tun: Weihnachtsmarkt im Family Store eröffnet

Faire Geschenke mit Mehrwert in Kaufbeuren-Neugablonz entdecken

Der Family Store in der Hüttenstraße 10 in Kaufbeuren-Neugablonz hat seinen beliebten Weihnachtsmarkt eröffnet. Besucherinnen und Besucher erwartet ein breites Sortiment gebrauchter und hochwertig aufbereiteter Advents- und Weihnachtsartikel. Der Markt wurde auch in diesem Jahr bewusst frühzeitig gestartet, um einen entspannten Einkauf ohne Zeitdruck zu ermöglichen.

Vielfältiges Angebot: Nachhaltige Geschenkideen für jedes Budget

Im Family Store der Stiftung Nächstenliebe in Aktion wird Nachhaltigkeit großgeschrieben. Das gesamte Sortiment basiert auf dem Second-Hand-Prinzip und umfasst:

  • Festliche Dekorationen
  • Spielwaren und Bücher
  • Haushaltsartikel
  • Gut erhaltene Kleidung
  • Aufbereitete Möbel und Elektrogeräte

All das gibt es zu fairen Preisen – oft deutlich günstiger als Neuware. Gerade angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten bietet der Weihnachtsmarkt eine sinnvolle Alternative für alle, die bewusst und budgetschonend schenken möchten.

Begegnung und Wärme: Mehr als nur ein Kaufhaus

Ein besonderes Extra ist das kleine Bistro im Family Store: Hier gibt es Heißgetränke wie Cappuccino, Latte Macchiato oder Tee für nur 50 Cent. In gemütlicher Atmosphäre lädt der Ort zum Aufwärmen und Verweilen ein. Der Family Store versteht sich bewusst nicht nur als Einkaufsstätte, sondern auch als sozialer Treffpunkt.

Mit jedem Einkauf soziale Projekte unterstützen

Der Erlös aus dem Verkauf kommt direkt verschiedenen gemeinnützigen Projekten der Stiftung zugute. Dazu gehören unter anderem:

  • Das wöchentliche Seniorenfrühstück
  • Der Stammtisch „Wir sprechen Deutsch“
  • Kinder- und Förderangebote
  • Spiele- und Handarbeitsnachmittage im benachbarten Stumpe-Haus

Jeder Einkauf wird so zu einer Investition in das soziale Miteinander vor Ort.

Einladung an die Region

Die Mitarbeitenden des Family Stores freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher und wünschen allen eine friedliche und gesegnete Adventszeit. Wer auf der Suche nach nachhaltigen Geschenkideen ist und dabei noch Gutes tun möchte, ist hier genau richtig.

Kategorien
Kinder Soziales

„Ein besonderes St.-Martinsfest im Family Store“

Kinder des Kindergartens Jeschkenweg bringen Licht, Lieder und gelebte Nächstenliebe

Neugablonz 13.11.25 – Der „Family Store“ der Stiftung Nächstenliebe in Aktion durfte  wieder einen besonders herzlichen St.-Martinsmoment erleben. Eine Gruppe von Kindern des Kindergartens Jeschkenweg kam gemeinsam mit zwei Erzieherinnen und zwei Erziehern zu Besuch, um anlässlich des St.-Martinsfestes gut erhaltene Sachspenden zu übergeben.

Da die Storeleiter Sylvia und Matthias Malzkorn derzeit im Urlaub sind, nahm der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Nächstenliebe in Aktion, Wolfgang Groß, die Spenden dankbar entgegen. Die Kinder hatten einen Bollerwagen voller Spielsachen, Bücher und Kleidung dabei, sorgfältig gesammelt und ausgewählt, um anderen Kindern und Familien zu helfen.

Wie jedes Jahr stand dabei der Gedanke im Mittelpunkt, den Kleinsten auf verständliche Weise zu zeigen, was Teilen bedeutet. Im Geist des heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte, wurde aus dem Besuch ein lebendiges Beispiel gelebter Nächstenliebe.

Ein besonderes Highlight: Die Kinder sangen einen Vers des St.-Martins-Liedes. Kindgerecht laut, fröhlich und nicht ganz taktsicher – genau so, wie es sein muss, wenn Begeisterung und Mut überwiegen. Kundinnen und Kunden des Family Store blieben stehen, hörten zu und spendeten am Ende kräftigen Applaus. Für einen kurzen Moment erfüllte eine fast festliche Stimmung den ganzen Laden.

Zur Wertschätzung ihres Engagements durfte sich anschließend jedes Kind in der Spielwarenabteilung ein kleines Geschenk aussuchen. Die Freude darüber war deutlich spürbar und verwandelte den Besuch in ein kleines, gemeinsames Fest.

Der Besuch zeigt einmal mehr, wie wertvoll es ist, Kindern früh Mitgefühl und Hilfsbereitschaft zu vermitteln. „Solche Begegnungen erinnern uns daran, was St. Martin uns bis heute bedeutet: Wärme weitergeben, wo es möglich ist“, so Wolfgang Groß.

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion dankt dem Kindergarten Jeschkenweg herzlich für diese liebenswerte Tradition, die dazu beiträgt, das St.-Martinsfest in Neugablonz mit echter Nächstenliebe zu füllen.

Kategorien
Kultur Soziales

LICHTSCHATTEN in der TEMPKURA – Roman Harasymiw zeigt neue Winterarbeiten

Kunst im Wechselspiel von Licht und Schatten – Ausstellungseröffnung mit Glühwein und Handwerkskunst

Mit der Ausstellung „SCHATTENLICHT – LICHTSCHATTEN | Winterarbeiten“ lädt der Künstler Roman Harasymiw vom 14. November bis 24. Dezember 2025 in seinen temporären Kunstraum TEMPKURA in der Kaufbeurer Altstadt ein. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 14. November, ab 17 Uhr im Rahmen des Altstadtfunkelns statt – mit Glühwein und Lebkuchen eines Meisterkochs.

Kunst zwischen Licht, Schatten und Material

Im Mittelpunkt der Winterausstellung steht das für Harasymiw typische Spannungsverhältnis zwischen Licht und Dunkelheit, Sichtbarkeit und Tiefe. Seine Arbeiten bewegen sich bewusst außerhalb klassischer Gattungsgrenzen:
Von altmeisterlicher Malerei über abstrakte Kompositionen, Fotografie, Objekte und Rauminstallationen schafft Harasymiw Werke, die berühren und irritieren, die einladen, genauer hinzuschauen.

Zentrales Thema bleibt dabei der Dialog zwischen Form, Farbe, Materialität und dem, was im Verborgenen liegt – zwischen Schatten und Licht.

Besondere Kooperation mit dem Kerzenhaus Zeller

Ein Highlight der Ausstellung ist die Zusammenarbeit mit dem Kerzenhaus Zeller. In enger Kooperation entstanden handgefertigte Kerzen, verziert mit künstlerischen Motiven Harasymiw’s – darunter ein Ausschnitt der „Heimatsicht“, einer Hommage an Kaufbeuren.

Diese limitierte Edition verbindet Tradition, Handwerk und Kunst auf sinnliche Weise und ist ein origineller Geschenktipp für die Adventszeit. Weitere Motive sind direkt im Kerzenhaus Zeller, Salzmarkt 6, erhältlich.

Ausstellung in der TEMPKURA – alle Infos im Überblick

  • Eröffnung: Freitag, 14. November 2025, ab 17 Uhr (im Rahmen des Altstadtfunkelns)
  • Ausstellungsdauer: 14. November – 24. Dezember 2025
  • Ort: TEMPKURA – Temporäre Galerie Roman Harasymiw
             Schmiedgasse 8 (beim Obstmarkt), Kaufbeuren
  • Öffnungszeiten:
     Donnerstag: 12–18 Uhr
     Freitag: 14–18 Uhr
     Samstag: 10–14 Uhr
Kategorien
Soziales

Kommunalpolitik verständlich erklärt – Vortrag zur Kommunalwahl 2026

Was macht eine Stadt wie Kaufbeuren? Aufgaben, Strukturen und Chancen im Fokus

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren, die KAB Kaufbeuren, die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, das Generationenhaus Kaufbeuren und die VHS Kaufbeuren laden gemeinsam ein zur öffentlichen Veranstaltung:

„Aufgaben einer Kommune – am Beispiel der Stadt Kaufbeuren“
am Donnerstag, 27. November 2025, um 19:00 Uhr im Kolpinghaus Kaufbeuren.
Einlass: ab 18:30 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Ein Blick hinter die Kulissen der Stadtverwaltung

Im Vorfeld der Kommunalwahl 2026 richtet sich der Vortrag an alle Bürgerinnen und Bürger, die mehr über die kommunalen Aufgaben, Entscheidungsprozesse und Handlungsspielräume einer Stadt wie Kaufbeuren erfahren möchten.

Behandelt werden unter anderem:

  • die Grundlagen der kommunalen Selbstverwaltung
  • Aufgaben und Funktionen des Stadtrates
  • kommunale Organe und ihre Zuständigkeiten
  • Handlungsspielräume und Herausforderungen für Kommunen heute

Referent mit Praxiserfahrung

Der Vortrag wird gehalten von Dominik Weishaupt,
Diplom-Verwaltungswirt (FH), Verwaltungsbetriebswirt (BVS), Dozent und Bereichsleiter,
stellvertretender Hauptamtsleiter der Stadt Augsburg.

Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Kommunalverwaltung gibt er fundierte Einblicke in die Praxis kommunalpolitischer Arbeit – leicht verständlich und anschaulich.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion: Wie steht Kaufbeuren aktuell da? Welche Themen sind für die Zukunft wichtig? Welche Aufgaben sollte die Kommune in den kommenden Jahren besonders im Blick behalten?

Alle Interessierten – auch Freunde und Gäste – sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren und sich zu informieren.

Kategorien
Soziales

Neues aus dem Weltladen: Süßer Start in den Advent – mit fairer Bio-Schokolade

Adventskalender mit Genuss und gutem Gewissen

Pünktlich zur Adventszeit gibt es bei uns wieder den beliebten Adventskalender – gefüllt mit feinster Bio-Vollmilchschokolade. Hinter jedem Türchen steckt nicht nur eine süße Überraschung, sondern auch eine Geschichte von fairen Handelsbedingungen und hochwertigen Zutaten.

Was drin steckt: Qualität, die überzeugt

Der Adventskalender enthält ausschließlich Zutaten aus ökologischem Anbau und fairem Handel:

  • Zucker aus Paraguay
  • Kakao von Kleinbauern aus São Tomé und der Dominikanischen Republik
  • Milch von Bioland-zertifizierten Höfen im bayerischen Alpenvorland

Diese sorgfältig ausgewählten Rohstoffe machen die Schokolade zu einem besonderen Genuss – Tag für Tag.

Mehr als nur ein Kalender

Der Kalender ist nicht nur eine schöne Tradition für die Vorweihnachtszeit, sondern auch ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Süßwarenregal. Produziert unter fairen Bedingungen und mit Blick auf Umwelt und Mensch, ist er ein Zeichen für bewussten Konsum – ohne auf Genuss zu verzichten.

Weitere Weihnachtsleckereien im Sortiment

Neben dem Adventskalender führen wir eine Auswahl an weiteren Weihnachtssüßigkeiten – ebenfalls in bester Bio-Qualität und aus fairem Handel. Vorbeischauen lohnt sich!

mehr zum Weltladen hier im Branchenbuch von Wir sind Kaufbeuren

Kategorien
Soziales

Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren stärkt Teilhabe und wächst weiter

Der Verein bleibt auf Wachstumskurs und setzt mit Nachdruck auf Vielfalt, Teilhabe und Selbstbestimmung.

Kaufbeuren, 11.11.2025 – Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. wurde deutlich: Der Verein bleibt auf Wachstumskurs und setzt mit Nachdruck auf Vielfalt, Teilhabe und Selbstbestimmung. Neben positiven Berichten und vielversprechenden Projekten standen Vorstandswahlen, Rückblicke und Ausblicke auf die kommenden Jahre im Mittelpunkt.

Die Geschäftsführung berichtete von einem soliden Geschäftsjahr und betonte, dass die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren inzwischen die drittmitgliederstärkste in Bayern ist – ein Erfolg, auf den man stolz sein könne. Im Kinder- und Jugendbereich entstehen in den kommenden Jahren mehrere neue Einrichtungen: In Kooperation mit dem Kolpingwerk Augsburg eröffnet in Buchloe 2026 die erste Inobhutnahmestelle für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung in Südbayern, das Haus Mosaik in Füssen (Eröffnung 2027) sowie eine neue Kita in der Falkenstraße Neugablonz mit 160 Plätzen (Eröffnung 2026). Im März kommenden Jahres startet außerdem die Inklusionsgastronomie „Schauburg“ in der Kaufbeurer Kulturwerkstatt.

Im Wohnbereich entstehen die TENE (Tagesstätte für Erwachsene nach dem Erwerbsleben) im Wohnheim Luxdorfer Weg (Eröffnung 2026) und das neue Wohnheim in Füssen (Eröffnung 2027) mit 16 Plätzen für Menschen mit schwerst-mehrfachen Beeinträchtigungen und 8 Plätzen für Menschen mit erworbener Hirnschädigung – ein Novum im Landkreis. „Die Nachfrage ist enorm – unsere Wartelisten zeigen, wie dringend diese Angebote gebraucht werden“, so Geschäftsführerin Claudia Kintrup.

Nach den Berichten folgten die Vorstandswahlen. „Die Lebenshilfe liegt mir sehr am Herzen, und es macht großen Spaß, mit diesem super Team zusammenzuarbeiten. Wenn ich darf, möchte ich mich gerne weiter dafür einsetzen, dass Menschen mit Beeinträchtigung bei uns im Zentrum stehen und Selbstbestimmung, Teilhabe und gesellschaftliche Öffnung weiter vorangetrieben werden“, sagte der amtierende Vorsitzende Wolfgang Neumayer, der einstimmig wiedergewählt wurde. Auch Andrea Bareth bleibt zweite Vorsitzende. Bestätigt wurden außerdem Frank Kroll als Schriftführer sowie Hans Raabe, Sabine Thoma und Gabi Weber als Beisitzer*innen. Hans Barth wurde als Nachfolger seiner Frau Gisela neu in den Vorstand gewählt. Wolfgang Neumayer dankte Gisela Barth herzlich für ihr Engagement im Vorstand in den vergangenen drei Jahren. Christopher Helbig und Maximilian Wagner bleiben Kassenprüfer.

Ein zentraler Schritt hin zu mehr Selbstbestimmung bedeutet die Aufnahme von Benjamin Hirrle und Joel Kaiser in den Vorstand. Beide waren im vergangenen Jahr in den neu geschaffenen Vorstandsbeirat gewählt worden und bringen als Menschen mit Beeinträchtigung eigene Perspektiven und Erfahrungen ein. Zum Amtsantritt werden Hirrle und Kaiser gemeinsam mit Wolfgang Neumayer an der Bundesversammlung der Lebenshilfe in Berlin teilnehmen.

Vorstand und Geschäftsführung zeigten sich am Ende des Abends dankbar für die vertrauensvolle und engagierte Zusammenarbeit, die den Erfolg der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren seit Jahren trägt. Zugleich blickt der Verein mit Sorge auf die aktuelle politische und finanzielle Großwetterlage: Die Verantwortlichen befürchten, dass Sparzwänge die Weiterentwicklung von Teilhabe und Inklusion gefährden könnten. Auf ihrem Weg will sich die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren davon jedoch nicht beirren lassen.

Kategorien
Soziales

Naturschutz ohne Naturschutzbrille?!

In der landwirtschaftlichen Praxis mit Bewusstsein und Gespür gesehen und gelebt!

Mitte Oktober haben sich 25 Studierende der Landwirtschaftsschule Kaufbeuren intensiv mit artenschutzfachlichen und naturschutzrechtlichen Themen beschäftigt. Hinzu kamen die Moorbewirtschaftung in Hinblick auf klimaresiliente Landbewirtschaftung sowie aktuelle Wolfs- und Biberherausforderungen. Die geblockte Unterrichtswoche im Fach Naturschutz und Landschaftspflege kombinierte theoretische Grundlagen mit Einblicken in die Praxis.

Von Biberdämmen und Heckenräumen – Vielfalt fördern, Nutzung sichern

Am Elbsee vermittelte Robert Stannecker von der Unteren Naturschutzbehörde OAL den Studierenden anschaulich, wie der Biber durch seine Bautätigkeit neue Lebensräume für viele andere Arten schafft. Aber was tun, wenn der fleißige Landschaftsbildner die landwirtschaftliche Nutzung beeinträchtigt oder gefährdet? Einfach anrufen, denn für die weitere Vorgehensweise bei Problemen mit dem Nager ist er der fachliche Unterstützer für Landwirte im Ostallgäu.

Bei der Heckenpflege leisten Landwirte einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität und Attraktivität unserer Kulturlandschaft. Denn Hecken fungieren als Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen, vernetzen verschiedene natürliche und naturnahe Biotope miteinander und erhöhen die landschaftliche Vielfalt und damit den Erlebniswert der Landschaft. Aber auch für die Landwirtschaft selbst erfüllen sie wichtige Funktionen durch Wasserrückhalt, Wind- und somit Erosionsschutz sowie durch ihre ausgleichende Wirkung bei Temperaturschwankungen. Wie die fachgerechte Heckenpflege aussieht, erläuterte Bernd Nothelfer vom Bayerischen Landesamt für Umwelt anhand eines Feldgehölzes vor Ort.

Verborgene Vielfalt: Biodiversität auf dem Bauernhof

Welche Leistungen Landwirtinnen und Landwirte für die Biodiversität erbringen, ohne dass es Ihnen überhaupt bewusst ist, wurde beim Besuch eines Studierendenbetriebes deutlich. Vieles blieb bei den ersten Betriebsrundgängen im Verborgenen, bis es gemeinsam mit Claudia Schatz, Lehrkraft des Faches Naturschutz und Landschaftspflege und Ruth Schuhwerk, Fachberaterin bei Bioland, aufgedeckt wurde. Hier gilt „ordentlich schlampern“, um die Artenvielfalt zu unterstützen: denn in kleinen, unscheinbaren Ecken entstehen wertvolle Lebensräume – mit Nistplätzen, Überwinterungsmöglichkeiten und Nahrungsquellen. Zum Beispiel können offene Erdflächen oder -haufen für Erdhummeln und Wildbienen ein Zuhause und Rückzugsort im Winter sein – wenn man sie einfach liegen lässt.

Humus aufbauen. CO2 speichern. Zukunft sichern.

Der Besuch des Geschäftsführers des im CO2 Zertifikate Handel tätigen Unternehmens CarboCert, dass die Entlohnung der Humusaufbauleistungen von Landwirten anbietet, sorgte für eine lebendige Diskussion. Zwei praktizierende Betriebsleiter aus dem OA und dem OAL stellten mit gelebter Kreislaufwirtschaft auf einem 80 Kuh Betrieb mit Biogasanlage und Direktvermarktung und dem Anbau von Ackerfrüchten auf Dämmen in einem extensiv geführten Ökobetrieb ihre höchst unterschiedlichen Betriebskonzepte vor.

Die Naturschutz- und Landschaftspflegewoche machte deutlich: „Naturschutz und Landwirtschaft – Hand in Hand“ ist kein bloßes Motto, sondern ein gelebter Weg in die Zukunft. Der offene Dialog zwischen Studierenden und Referenten zeigte, dass Neugier und Kommunikationsbereitschaft die Grundlage dafür bilden.

Kategorien
Kinder Soziales

Angebote für Väter im Rahmen des „Internationalen Männertages 2025“

Nachtwächterführung

Im Rahmen des „internationalen Männertages 2025“ luden die Familienstützpunkte „Hand in Hand“ und „Apfelkern“ Kaufbeuren, Väter oder weitere männliche Bezugspersonen, zusammen mit ihrem /ihren Kind/Kindern zu einem Bauernhofbesuch sowie einer Nachtwächterführung durch Kaufbeuren ein. Während Väter mit kleineren Kindern den Bauernhof erkundeten, lauschten Väter mit älteren Kindern gespannt den Erzählungen des Nachtwächters. Das Team der beiden Familienstützpunkte freut sich sehr, dass so viele Familien teilnahmen. 


Kategorien
Kultur Soziales

Musik, Geschichten & Begegnung: Adventlicher Nachmittag im Generationenhaus

Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit mit Musik und Geschichten am 28. November

Am Freitag, den 28. November 2025, lädt das Generationenhaus Kaufbeuren um 14:30 Uhr herzlich zu einem adventlichen Nachmittag ein. In gemütlicher Atmosphäre erwartet die Gäste ein stimmungsvolles Programm aus Musik und Geschichten zur Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit.

Mitwirkende sind:

  • Anton Heider – mit besinnlichen und heiteren Texten
  • Ingrid Zasche – mit adventlichen Erzählungen
  • Die Wertachtaler Veehharfengruppe der Lebenshilfe Kaufbeuren – mit musikalischer Begleitung auf der Veeh-Harfe

Anmeldung erforderlich

Da die Platzkapazitäten begrenzt sind, wird um eine Anmeldung bis spätestens 20. November 2025 gebeten.

Kontakt für Anmeldung:
📞 Telefon: 08341 / 9080898
📧 E-Mail: info@generationenhaus-kf.de

Die Teilnahme ist kostenlos.

Kategorien
Kultur Soziales

Neue „Stolpersteine“ erinnern an NS-Opfer aus Kaufbeuren

Künstler Gunter Demnig verlegt am 25. November vier Gedenksteine im Stadtgebiet

Am Dienstag, 25. November 2025, werden ab 9.00 Uhr in Kaufbeuren vier neue „Stolpersteine“ verlegt. Die Messingtafeln im Boden erinnern an Menschen aus Kaufbeuren, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Künstler Gunter Demnig, der das Erinnerungsprojekt 1991 initiiert hat, wird die Gedenksteine persönlich einsetzen.

Verlegt werden die Stolpersteine an vier Orten in der Innenstadt. Die Veranstaltung wird vom Stadtmuseum Kaufbeuren organisiert. Eine Jugendgruppe der Kulturwerkstatt unter Leitung von Jannis Konrad begleitet das Gedenken mit kurzen Beiträgen. Oberbürgermeister Stefan Bosse eröffnet die Zeremonie in der Kaiser-Max-Straße.

Vier Biografien, vier Erinnerungsorte

Kaiser-Max-Straße 9
9.00 – 9.30 Uhr
Für Ferdinand Weitnauer (1904–1940), der im Rahmen der NS-„Euthanasie“-Aktion in Grafeneck ermordet wurde.

Kaiser-Max-Straße 14
9.35 – 9.55 Uhr
Für Wilhelm Lion (1909–?), einen jüdischen Metzgergesellen, der mit seiner Familie 1943 deportiert wurde. Er überlebte den Holocaust und emigrierte 1949 in die USA.

Ludwigstraße 45
10.00 – 10.20 Uhr
Für Stefan Juli (1903–1971), der aufgrund seiner politischen Überzeugung verfolgt und inhaftiert wurde.

Alte Weberei 3
10.35 – 10.55 Uhr
Für Fabien Lacombe (1921–1993), einen französischen KZ-Häftling im Außenlager „Kommando Kaufbeuren“. Er dokumentierte seine Erfahrungen später in einem Buch.

10.55 – 11.00 Uhr
Abschluss und Dankwort.

Hinweis: Die Zeitangaben sind grobe Richtwerte. Für jede Verlegung werden etwa 20 Minuten eingeplant. Es wird empfohlen, von Beginn an teilzunehmen.

Hintergrund: Was sind „Stolpersteine“?

Die „Stolpersteine“ sind ein europaweites Kunst- und Erinnerungsprojekt von Gunter Demnig. Seit dem Jahr 2000 wurden über 107.000 dieser Gedenksteine verlegt (Stand August 2024). Sie erinnern an Opfergruppen des Nationalsozialismus am letzten selbstgewählten Wohn- oder Arbeitsort – durch eine individuell beschriftete Messingplatte im Gehweg.

Erinnerungskultur in Kaufbeuren

Seit 2020 werden in Kaufbeuren Stolpersteine verlegt. 2023 entstand zusätzlich die App „Kaufbeurer Stolpersteine“, die Interessierte auf einem digitalen Rundgang durch ausgewählte Biografien führt.

Weitere Verlegungen sind geplant. Angehörige, Schulen oder Gruppen, die sich für eine Projektarbeit zum Thema NS-Zeit interessieren, können sich an das Stadtmuseum Kaufbeuren wenden.

Weitere Informationen und eine Übersicht der bisherigen Stolpersteine:
🌐 www.kaufbeuren.de > Stadtgeschichte > Stolpersteine

Kategorien
Gesundheit Soziales

Welt-Diabetestag rückt psychische Gesundheit am Arbeitsplatz in den Fokus

„Diabetes und Wohlbefinden“ – AOK unterstützt Betroffene mit Programmen und digitalen Angeboten

Der diesjährige Welt-Diabetestag steht unter dem Motto „Diabetes und Wohlbefinden“ und nimmt die psychische Gesundheit sowie die Arbeitssituation von Menschen mit Diabetes in den Blick. Rund 70 Prozent der Betroffenen sind laut der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF) im erwerbsfähigen Alter – viele von ihnen erleben Diskriminierung oder Vorurteile am Arbeitsplatz.

„Dank moderner Behandlungsmethoden sind an Diabetes erkrankte Menschen heute grundsätzlich genauso belastbar und leistungsfähig wie andere Beschäftigte“, betont Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK-Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu.

Strukturierte Hilfe im Alltag: DMP „Curaplan“

Ein wichtiger Baustein der Versorgung sind sogenannte Disease-Management-Programme (DMP). Die AOK bietet mit „Curaplan“ ein strukturiertes Behandlungsprogramm sowohl für Typ-1- als auch Typ-2-Diabetes an.

Die Teilnahme erfolgt über die hausärztliche oder diabetologische Praxis und ermöglicht:

  • Regelmäßige medizinische Betreuung
  • Schulungen zur Krankheitsbewältigung
  • Unterstützung im beruflichen Alltag

„Gerade bei Typ-2-Diabetes kann ein gesunder Lebensstil viel bewirken“, erklärt Hasel. Bewegung, ausgewogene Ernährung und ein stabiles Körpergewicht helfen, den Blutzuckerspiegel im empfohlenen Bereich zu halten – und senken so das Risiko für Folgeerkrankungen.

Digitales Angebot: Der AOK-Online-Coach

Für Menschen mit Typ-2-Diabetes stellt die AOK zusätzlich einen kostenlosen Online-Coach bereit. Das interaktive Programm bietet:

  • Hintergrundwissen zur Erkrankung
  • Praktische Alltagstipps
  • Videos, Animationen und Übungen
  • Wissenstests zur Selbstkontrolle

Nutzerinnen und Nutzer können das Angebot allein oder gemeinsam mit Angehörigen nutzen. „Oft hilft es Betroffenen sehr, wenn auch das Umfeld gut informiert ist“, so Hasel.

Weitere Informationen online:

Kategorien
Soziales Verwaltung

ANNA hilft weiter – Neuer Chatbot für das Ausländeramt Kaufbeuren gestartet

Digitale Unterstützung für ausländische Bürgerinnen und Bürger rund um Aufenthalt, Nachzug und mehr

Seit Kurzem steht „ANNA“, der neue Chatbot der Stadt Kaufbeuren, allen ausländischen Bürgerinnen und Bürgern zur Seite, die Fragen zum Ausländeramt haben. ANNA soll helfen, häufige Anliegen rund um Aufenthaltstitel, Familiennachzug oder Terminvereinbarungen schnell und unkompliziert zu klären – rund um die Uhr.

Wer ist ANNA?

Der Name des Chatbots ist eine Hommage an Anna vom Hof, die legendäre Gründerin des Kaufbeurer Klosters. Ganz im Sinne dieser historischen Figur versteht sich auch ANNA als Helferin – modern, digital und lernfähig.

Fragen wie diese beantwortet ANNA:

  • Wie funktioniert der Nachzug von Ehepartnern, Eltern oder Kindern?
  • Ist eine Terminbuchung zwingend notwendig oder ist auch ein spontaner Besuch im Ausländeramt möglich?
  • Welche Unterlagen sind für einen Antrag auf Aufenthaltserlaubnis erforderlich?

ANNA liefert hierzu passende, verständliche Antworten und hilft so, sich optimal auf einen Termin im Ausländeramt vorzubereiten.

ANNA lernt stetig dazu

Der Chatbot basiert auf Künstlicher Intelligenz und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Sollte ANNA einmal keine zufriedenstellende Antwort liefern, steht das Team des Ausländeramts weiterhin per E-Mail zur Verfügung:
📧 auslaenderamt@kaufbeuren.de

Ein gefördertes Pilotprojekt

Das Projekt wird durch das Bayerische Innenministerium unterstützt. Die Stadt Kaufbeuren gehört neben dem Landratsamt Rosenheim zu den ersten Kommunen, die ANNA einsetzen. Ziel ist es, den Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen zu erleichtern und gleichzeitig die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entlasten.

Statement von Oberbürgermeister Stefan Bosse

Oberbürgermeister Stefan Bosse begrüßt die Einführung des Chatbots:

„Der Chatbot wird den ausländischen Bürgerinnen und Bürgern eine große Hilfe bei ihren Anliegen in Bezug auf das Ausländerwesen sein. Er ist selbsterklärend, leicht zu bedienen und unterstützt dabei, viele Fragen im Vorfeld bereits zu beantworten. Wir hoffen, dass ANNA gut angenommen wird.“

Kategorien
Soziales

Frisches Wasser für die Stadt: Kneipp-Anlage am Jordanpark geplant

Neuer Gesundheitspark soll innerstädtische Erholung fördern – Spendenkampagne gestartet

Ein Wassertretbecken mitten in der Stadt: Was für viele Bürgerinnen und Bürger in Kaufbeuren bislang nur ein Wunsch war, könnte bald Realität werden. Oberbürgermeister Stefan Bosse hat kürzlich die Planungen für eine Kneipp-Anlage am Jordanpark vorgestellt. Entstehen soll diese auf der frei gewordenen Fläche nach dem Abriss der früheren Gaststätte „Bad“.

Die neue Grünfläche soll den bestehenden Jordanpark sinnvoll erweitern – nicht nur als Ort der Bewegung und Erholung, sondern auch zur Verbesserung des Stadtklimas. Planer sprechen von einem echten Gewinn für die Innenstadt und einer Aufwertung der „grünen Lunge“ Kaufbeurens.

Gesundheit trifft Stadtentwicklung

Die Maßnahme wird überwiegend vom Freistaat Bayern getragen. Im Rahmen des Förderprogramms „Klima wandel(t) Innenstadt“ übernimmt dieser 90 Prozent der Kosten. Der noch offene Eigenanteil von knapp 30.000 Euro soll durch Spenden gedeckt werden.

„Wir wollen dieses Projekt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möglich machen“, so OB Stefan Bosse.

Unterstützung kommt bereits vom Kneippverein Kaufbeuren e.V., der nicht nur finanziell zum Projekt beiträgt, sondern sich auch ideell stark einbringt. Ebenfalls beteiligt ist die Sparkassenstiftung Allgäu.

Spenden für ein gemeinsames Ziel

Der Kneippverein Kaufbeuren e.V. übernimmt die Abwicklung der Spendenaktion. Er stellt Spendenbescheinigungen für das Finanzamt aus und leitet die Gelder vollständig an die Stadt weiter.

Spendenkonto:
🏦 Kneippverein Kaufbeuren e.V.
💶 IBAN: DE88 7335 0000 0000 0362 36
📝 Verwendungszweck: Spende Kneipp-Anlage

Oberbürgermeister Bosse und der Kneippverein laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, das Projekt durch einen Beitrag zu unterstützen. Jeder Euro hilft, diesen Gesundheitsort für die Stadtgesellschaft zu verwirklichen.

Kategorien
Soziales

Katzenflut im Ostallgäu: Tierschutzverein Marktoberdorf kämpft am Limit

Rekordzahlen bei Fundtieren – Verein fordert Kastrationspflicht und bittet um Hilfe

In Scheunen, Gärten und auf verlassenen Grundstücken des Ostallgäus spielt sich derzeit ein weitgehend unbeachtetes Drama ab. Hunderte freilebende Katzen bringen ungewollt Nachwuchs zur Welt – viele überleben nicht. Der Tierschutzverein Marktoberdorf schlägt Alarm: Die Zahl der aufgenommenen Tiere hat ein nie dagewesenes Ausmaß erreicht.

„Die Zahlen sprechen eine erschütternde Sprache“, berichtet eine ehrenamtliche Helferin. „Wir haben dieses Jahr bereits über 130 Katzen kastriert. Trotzdem mussten wir 17 trächtige Tiere aufnehmen – daraus wurden über 80 Kitten, die jetzt versorgt und vermittelt werden müssen.“

Ein Ende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Die Situation spitzt sich weiter zu.

Ursache: Fehlende gesetzliche Regelung

Im Landkreis Ostallgäu fehlt eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen mit Freigang. Der Tierschutzverein sieht darin das zentrale Problem.

„Ohne gesetzliche Verpflichtung drehen wir uns im Kreis“, heißt es vom Verein.

Eine unkastrierte Katze kann rechnerisch bis zu 50 Nachkommen pro Jahr verursachen. Die Folge: exponentielles Wachstum – und zunehmendes Tierleid.

Massive Belastung für den Tierschutzverein

Die stetig wachsende Zahl an Katzen bringt den Verein an seine finanziellen und personellen Grenzen. Drei zentrale Kostenfaktoren setzen besonders unter Druck:

Energiekosten

Die Tierunterkünfte müssen beheizt und beleuchtet werden – die Preise dafür sind stark gestiegen.

Tierarztkosten

Die neue Gebührenordnung (GOT) lässt die Ausgaben für Kastrationen, Impfungen und Behandlungen deutlich ansteigen.

Betreuung und Pflege

Über 400 Tiere wurden 2025 bereits aufgenommen. Ihre Versorgung ist aufwendig und bindet viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit.

„Was wir hier leisten, ist eigentlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so der Verein.

Appell an alle Katzenhalter im Ostallgäu

Der Verein ruft eindringlich zu mehr Verantwortung auf. Jeder Halter kann konkret helfen:

1. Kastration

Verhindert ungewollten Nachwuchs – und schützt das eigene Tier.

2. Chippen

Der Mikrochip dient als digitaler Ausweis und hilft, entlaufene Tiere zu identifizieren.

3. Registrierung

Nur mit Registrierung bei Haustierregistern wie TASSO oder Findefix kann ein Tier im Verlustfall seinem Halter zugeordnet werden.

Spenden dringend benötigt

Um weiterhin helfen zu können, bittet der Tierschutzverein um Unterstützung:

„Jede Spende hilft, das Leid zu lindern – und unsere Arbeit langfristig zu sichern.“

Spendenkonto:
Tierschutzverein Marktoberdorf e.V.
IBAN: DE66 7335 0000 0240 0220 04
Sparkasse Allgäu
Verwendungszweck: Katzennotstand

Weitere Informationen und Hilfsmöglichkeiten unter:
🔗 www.thmod.de

Kategorien
Panorama Ratgeber Soziales

Katzen-Notstand im Ostallgäu: Tierschutzverein schlägt Alarm und stemmt sich gegen eine Flut von Katzenbabys

Verein verzeichnet negative Rekordzahlen – Appell an Halter und Politik: Kastration ist der einzige Weg

Das Leid ist lautlos und vermehrt sich im Verborgenen. In Gärten, Scheunen und auf verlassenen Grundstücken im Ostallgäu bringt eine riesige Anzahl an freilebenden Katzen ungewollten Nachwuchs zur Welt. Der Tierschutzverein Marktoberdorf steht in diesem Jahr vor einer Herkulesaufgabe, die an personelle und finanzielle Grenzen stößt.

Die Situation ist so dramatisch wie nie zuvor.

„Die Zahlen sprechen eine erschütternde Sprache“, berichtet eine erschöpfte, aber entschlossene Ehrenamtliche des Vereins. „Allein in diesem Jahr haben wir bereits über 130 Katzen kastriert. Dennoch konnten wir 17 trächtige Katzen auffangen, die bei uns in Sicherheit ihre Jungen zur Welt brachten. Daraus und durch Verwaisung resultieren schon über 80 Kitten, die alle versorgt, aufgepäppelt und in liebevolle Hände vermittelt werden müssen. Diese Werte sind auf einem historischen Hoch.“

Ursache

Fehlende Verpflichtung und unkontrollierte Vermehrung Die Wurzel des Problems ist für den Verein eindeutig: Das Ostallgäu gehört zu den Landkreisen in Bayern, in dem es keine flächendeckende Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigänger-Katzen gibt. „Solange diese Pflicht nicht kommt, drehen wir uns im Kreis und kämpfen gegen Windmühlen“, so der Verein. Jede unkastrierte Katze kann für bis zu 50 Nachkommen im Jahr verantwortlich sein – ein exponentielles Wachstum des Elends.

Finanzielle Belastungsprobe

Der Verein ächzt unter den Kosten Die wachsende Zahl an Schützlingen trifft den Verein in einer ohnehin angespannten finanziellen Lage. Die Betriebskosten sind massiv gestiegen.

  • Energiekosten: Heizung und Strom für die Tierunterkünfte haben sich deutlich verteuert.
  • Tierarztkosten: Die neue Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) schlägt voll durch. Jede Kastration, jede Impfung, jede Behandlung ist teurer geworden.
  • Personalkosten: Die teils aufwendige Betreuung, Fütterung und Pflege der insgesamt über 400 Katzen und Kitten in diesem Jahr erfordert personalintensive Arbeit.

Jeder Euro, der hereinkomme, werde sofort wieder für Tierarztrechnungen, Futter und Unterhalt ausgegeben. „Wir leisten hier unermüdlich Arbeit, die eigentlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist“, betont der Verein. Appell an alle Katzenhalter: Handeln Sie verantwortungsvoll!

An alle Katzenbesitzer im Ostallgäu richtet der Tierschutzverein einen dringenden Appell:

  • Kastrieren lassen! Das ist der wichtigste Akt, um das Leid ungewollter Katzen zu verhindern. Es dient zudem der Gesundheit des eigenen Tieres.
  • Chippen lassen! Ein winziger Mikrochip unter der Haut ist der Personalausweis Ihrer Katze.
  • Registrieren! Dieser Schritt ist entscheidend und wird oft vergessen. Der Tierarzt implantiert den Chip, aber die Registrierung mit der Chip-Nummer und den eigenen Kontaktdaten in einem Haustierregister (wie TASSO, Findefix, o. ä. ) muss der Halter selbst vornehmen. Nur so kann eine entlaufene Katze sicher zu Ihnen zurückgebracht werden.

Spenden retten Leben

Um die Versorgung der aktuellen Tiere zu gewährleisten und weiterhin Kastrationsaktionen für freilebende Katzen durchführen zu können, ist der Verein dringend auf Spenden angewiesen. „Jede Spende, ob groß oder klein, hilft uns, diese Not zu lindern und den Tieren eine Zukunft zu geben und den Verein nachhaltig geschäfts- und handlungsfähig zu halten“, so der abschließende Aufruf.

Spendenkonto:

  • Tierschutzverein Marktoberdorf e.V.
  • IBAN:DE66 7335 0000 0240 0220 04
  • Sparkasse Allgäu
  • Verwendungszweck: Katzennotstand
Kategorien
Kultur Soziales

Neues aus dem Weltladen: ElPresso: Kräftiger Genuss mit gutem Gewissen

Fair Trade Espresso mit intensivem Aroma und sozialem Anspruch

Mit ElPresso kommt ein neuer Fair Trade Espresso auf den Markt, der nicht nur geschmacklich überzeugt, sondern auch sozial und ökologisch Zeichen setzt. Der kräftige Kaffee mit intensiv-karamelligem Geschmack stammt aus ausgewählten Hochlagen der besten Anbauregionen weltweit.

Geschmack trifft Verantwortung

Die Fair Trade-Zertifizierung von ElPresso garantiert, dass mit jedem Kauf faire Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und nachhaltige Anbaumethoden unterstützt werden. Produzentinnen und Produzenten erhalten nicht nur einen gerechten Preis, sondern auch Investitionen in ihre Gemeinden – etwa in Bildung, Infrastruktur und Gesundheit.

Qualität aus den besten Höhenlagen

Die Bohnen für ElPresso gedeihen in höheren Lagen, wo klimatische Bedingungen und Bodenqualität ideal sind. Dies verleiht dem Kaffee seinen ausdrucksstarken Charakter mit karamelligem Abgang und angenehmer Tiefe.

Genuss mit Haltung

Wer ElPresso trinkt, entscheidet sich für mehr als guten Geschmack. Jede Tasse steht für verantwortungsvollen Konsum, Transparenz in der Lieferkette und die Stärkung kleinbäuerlicher Strukturen. Ein Kaffee, der hält, was er verspricht – aromatisch, fair und bewusst produziert.

mehr zum Weltladen hier im Branchenbuch von Wir sind Kaufbeuren

Kategorien
Kinder Soziales

Nikolausbesuch in Neugablonz mit neuem Veranstaltungsort

Tradition bleibt, Ort ist neu: Einlasskarten sichern für den Nikolaus im Jugendzentrum

Neugablonz, November 2025 – Seit Jahrzehnten gehört der Besuch des Nikolaus zum festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit in Neugablonz. Auch in diesem Jahr lädt der Aktionskreis Neugablonz am 05. Dezember zu diesem besonderen Ereignis ein. Die kleinen Besucher dürfen sich auf ein liebevoll gestaltetes Programm und natürlich auf ihre Geschenke freuen.

Neuer Veranstaltungsort wegen großer Nachfrage

Wegen der starken Besucherzahlen im letzten Jahr und den aktuellen Bauarbeiten im Gablonzer Haus wird der Nikolaus 2025 im Jugendzentrum Neugablonz (Turnerstraße 10) zu Gast sein.

Das Rahmenprogramm findet im Freien hinter dem Gebäude statt. Für warme Getränke, Speisen und musikalische Begleitung sorgt wie gewohnt die Musikvereinigung Neugablonz. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich wetterfest zu kleiden – die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

Der Nikolaus kommt – mit Einlasskarte

Der Nikolaus selbst begrüßt die Kinder im Discoraum des Jugendzentrums. Um einen geregelten Ablauf zu ermöglichen, ist der Einlass nur mit einem kostenlosen Einlasskärtchen möglich.

Diese sind erhältlich:

📍 Ort: Optik Cordella, Neubaugasse 2, Neugablonz
📅 Zeitraum: Montag, 24.11. bis Montag, 01.12.2025

🕘 Öffnungszeiten von Optik Cordella:

  • Mo, Di, Do, Fr: 09:00–12:30 Uhr und 14:30–18:00 Uhr
  • Mi: 09:00–12:30 Uhr

Fünf Termine für 500 Kinder

Damit möglichst viele Kinder dem Nikolaus begegnen können, sind fünf Auftritte geplant. Insgesamt stehen 500 Plätze zur Verfügung. Die Einlasszeiten lauten:

  • 16:45 Uhr
  • 17:10 Uhr
  • 17:35 Uhr
  • 18:00 Uhr
  • 18:25 Uhr

📌 Wichtig: Zutritt nur mit Einlasskarte für das jeweilige Zeitfenster. Restkarten gibt es nur in begrenztem Umfang an der Abendkasse – eine frühzeitige Abholung wird dringend empfohlen.

Ein festlicher Abend für die ganze Familie

Der Aktionskreis Neugablonz freut sich auf einen stimmungsvollen Abend mit vielen leuchtenden Kinderaugen. Trotz neuer Abläufe bleibt das Herzstück der Veranstaltung erhalten: die Freude am Miteinander und an der Vorweihnachtszeit.

Kategorien
Soziales

Neues aus dem Weltladen: Nachhaltige Mode mit 10 % Rabatt

Umweltbewusst schenken: Shirts und Trunks reduziert – jetzt an Weihnachten denken

m November lohnt sich ein Blick in das Sortiment von Greenbomb: Auf Shirts und Trunks gibt es aktuell 10 % Rabatt. Wer schon jetzt an Weihnachtsgeschenke denkt, findet hier eine nachhaltige Alternative.

Bio-Qualität mit Verantwortung

Die Kleidung von Greenbomb besteht aus 100 % Bio-Baumwolle und trägt das GOTS-Zertifikat (Global Organic Textile Standard). Damit ist sichergestellt, dass ökologische und soziale Standards entlang der gesamten Produktionskette eingehalten werden.

Nachhaltig produziert, kreativ gestaltet

Greenbomb setzt auf hochwertige und langlebige Materialien. Neben der umweltschonenden Herstellung überzeugt die Kollektion durch handgezeichnete, moderne Designs. So verbindet die Marke Verantwortungsbewusstsein mit zeitgemäßem Stil.

mehr zum Weltladen hier im Branchenbuch von Wir sind Kaufbeuren

Kategorien
Bildung Jugend Soziales

Ein Roboter für die Klassengemeinschaft: Hilfe für erkrankte Schülerin

Spende macht digitalen Schulbesuch am Jakob-Brucker-Gymnasium möglich

Immer wieder unterstützt der karitative Verein des Kaufbeurer Fliegerhorsts „Helfen macht Schule“ soziale Projekte und Institutionen in der Region. Diesmal hatte die Tochter eines Fliegerhorstangehörigen die zündende Idee: Eine Klassenkameradin ist aufgrund längerfristiger Abwesenheit auf einen Avatar angewiesen, um am Unterricht teilnehmen zu können.

„Unsere Tochter kam mit der Nachricht nach Hause, dass eine Mitschülerin langfristig erkrankt ist, das Kind aber durch einen Avatar am Unterricht und am Schulleben teilhaben kann. Allerding benötige die Schule finanzielle Hilfe für den Avatar-Roboter“, erzählt Markus M., Angehöriger des Fliegerhorsts Kaufbeuren. Er ist Mitglied bei „Helfen macht Schule e.V.“ und brachte den Spendenvorschlag ein. „Bei der Abstimmung auf der Jahreshauptversammlung gab es breite Zustimmung“, berichtet Markus M. erfreut.

„Der Schulverein des Jakob-Brucker-Gymnasiums ermöglicht vieles, was die Schule alleine nicht leisten kann“, erklärt Rektor Christof Walter. So kümmerte sich der Verein auch um die Beschaffung eines Avatars. Walter fügt hinzu: „Bei den dauerhaft hohen Betriebskosten benötigen wir jedoch Hilfe. Die großzügige Spende von „Helfen macht Schule“ ist für uns ein wichtiger Baustein, um den Roboter betreiben zu können.“

Der Avatar nimmt den Platz eines langfristig erkrankten Kindes ein, das über ein Tablet von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen kann und somit weiterhin Teil der Klassengemeinschaft ist. Das Kind sieht in den Klassenraum, kann den Roboter bewegen, sich über Lichtsignale melden oder bei Bedarf sein Ruhebedürfnis signalisieren. Auch die Teilhabe am sozialen Schulumfeld mit Mitschülerinnen und Mitschülern ist beim Einsatz des Avatars ein wichtiges Thema. Der Wunsch nach Teilhabe am „normalen Leben“ wird so ein Stück weit ermöglicht.

Am 9. Oktober 2025 überreichte Oberst Thorsten Milewski, Kommandeur am Fliegerhorst Kaufbeuren, einen Spendenscheck in Höhe von 3000 Euro an Rektor Christof Walter. Auch die Ideengeber, Emilia mit ihrem Vater Markus, waren dabei. Milewski betonte: „In Kaufbeuren und der Region zu helfen, ist uns eine Herzensangelegenheit. Wir wünschen dem erkrankten Mädchen alles erdenklich Gute, so dass es hoffentlich möglichst schnell auch wieder ohne Avatar zur Schule gehen kann.“

Quelle Text:        Sascha Heck / Bundeswehr

Kategorien
Soziales Veranstaltung

Weihnachtsmarkt in Hirschzell: Einstimmung auf die Adventszeit im Schneiderstadel

Musik, Kunsthandwerk und ein guter Zweck – festliche Atmosphäre am 22. und 23. November

Traditioneller Auftakt zur Weihnachtszeit

Mit dem Weihnachtsmarkt im Kaufbeurer Stadtteil Hirschzell beginnt traditionell das vorweihnachtliche Geschehen in der Region. Auch 2025 öffnet der beliebte Markt am Wochenende vor dem 1. Advent seine Pforten im historischen Schneiderstadel:

  • Samstag, 22. November 2025, von 14 bis 20 Uhr
  • Sonntag, 23. November 2025, von 13 bis 18 Uhr

Stimmungsvolle Kulisse und vielfältiges Angebot

Der Schneiderstadel bietet die passende Atmosphäre für einen stimmungsvollen Einstieg in die Adventszeit. Besucherinnen und Besucher erwartet ein breites Angebot an:

  • Weihnachtlicher Dekoration
  • Handgefertigtem Kunsthandwerk
  • Adventskränzen
  • Kulinarischen Spezialitäten

Ein umfangreiches Rahmenprogramm sorgt für festliche Unterhaltung. Unter anderem treten die Kaltentaler Alphornbläser und der Musikverein Hirschzell auf. Für Kinder gibt es Ponyreiten und die Möglichkeit, Honigkerzen zu basteln.

Spenden für den guten Zweck

Wie in den vergangenen Jahren kommt der Erlös des Weihnachtsmarkts sozialen Projekten in der Region zugute. 2025 profitieren folgende Einrichtungen:

  • Weihnachtsbeihilfe der Stadt Kaufbeuren für bedürftige Kinder
  • Tafel Kaufbeuren
  • Kinderbrücke Allgäu
  • Wärmestube Kaufbeuren

Mit dem Besuch des Marktes unterstützen Gäste somit nicht nur ein stimmungsvolles Miteinander, sondern auch Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

Zusätzlicher Termin zur Einstimmung

Wer die besinnliche Stimmung noch vertiefen möchte, ist herzlich eingeladen zur Veranstaltung „Einstimmung in den Advent“:

  • Sonntag, 30. November 2025 (1. Advent)
  • 16 bis 20 Uhr beim Dorfgemeinschaftshaus „Sonne“ in Hirschzell

Dort gibt es bei stimmungsvoller Musik Punsch, Glühwein und Zeit zum Innehalten.

Kategorien
Soziales Veranstaltung

Raum für Trauer und Begegnung, am 12.November zum Trauercafé

Trauercafé des Hospizvereins lädt zum Austausch in geschützter Atmosphäre ein

Am Mittwoch, den 12. November 2025, lädt der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu erneut zum Trauercafé ein. Von 14:30 bis 16:30 Uhr haben Trauernde die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen mit anderen Betroffenen zu treffen und auszutauschen.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die einen nahestehenden Menschen verloren haben und sich in ihrer Trauer nicht allein gelassen fühlen möchten. Bei Kaffee und Kuchen à la carte entsteht Raum für persönliche Gespräche, Erinnerungen und gegenseitige Unterstützung.

Offene Begegnung im Generationenhaus

Veranstaltungsort ist das Generationenhaus am Hafenmarkt 6–8 in Kaufbeuren. Das Café wird von Ehrenamtlichen begleitet, die Erfahrung im Umgang mit Trauernden mitbringen. Es besteht keine feste Programmstruktur – im Mittelpunkt steht das offene Gespräch.

Anmeldung erforderlich

Um besser planen zu können, bittet der Hospizverein um eine telefonische Anmeldung bis Dienstag, den 11. November 2025, unter der Telefonnummer 08341–99 44 43. Die Teilnahme ist kostenlos, konsumiert wird auf eigene Rechnung.

Kategorien
Allgemein Soziales

50 Jahre Frühförderung: Ein Ort für Teilhabe von Anfang an

Wie die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren Familien seit 1975 begleitet

Am 1. November 1975 eröffnete in Kaufbeuren die erste Frühförderstelle der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren. Ziel war es damals wie heute, Familien mit Kindern mit Entwicklungsverzögerungen oder besonderem Förderbedarf frühzeitig und wohnortnah zu unterstützen. Heute, 50 Jahre später, ist aus dieser Initiative ein fester Bestandteil des regionalen Unterstützungssystems für Familien geworden.

Der Bedarf an frühzeitiger Förderung wuchs über die Jahre kontinuierlich. 1995 entstand eine Außenstelle in Marktoberdorf, 2007 folgte Füssen, 2008 Buchloe. Inzwischen betreuen rund 60 Fachkräfte etwa 500 Kinder an vier Standorten im gesamten Ostallgäu.

Interdisziplinäre Teams – individuelle Förderung

„Die Frühförderung gehört wie kaum ein anderer Dienst zu unserer Lebenshilfe“, betont Karin Bruckmeier, Leiterin der Frühförderstellen in Kaufbeuren und Buchloe. Der ganzheitliche Ansatz spielt dabei eine zentrale Rolle: Therapeutinnen, Heilpädagoginnen, Psychologinnen und Sozialarbeiterinnen arbeiten eng zusammen, um Kinder individuell und gezielt zu fördern.

Sigrun Bögle, zuständig für die Standorte in Marktoberdorf und Füssen, hebt besonders das Teamverständnis hervor: „Die Vielfalt der Perspektiven ist unsere größte Stärke.“ Dieser interdisziplinäre Ansatz komme den Kindern direkt zugute – in ihrer Entwicklung und im Alltag.

Wandel in der Gesellschaft – Wandel in der Förderung

Die Anforderungen an die Frühförderung haben sich im Laufe der Jahrzehnte deutlich verändert. Während in den 1970er-Jahren vor allem geistige Beeinträchtigungen und körperliche Entwicklungsverzögerungen im Fokus standen, treten heute zunehmend Fragen der sozial-emotionalen Entwicklung in den Vordergrund.

„Kinder kommen heute früher in Betreuungseinrichtungen“, erklärt Bögle. „Das hat zur Folge, dass auch Förderbedarfe früher erkannt werden. Eine Entwicklung, die wir positiv bewerten.“

Aktuelles Thema: Medienerziehung im Vorschulalter

Anlässlich des Jubiläums widmet sich das Team einem Thema, das viele Familien bewegt: die Mediennutzung von Kindern im Vorschulalter. Am 26. November 2025 veranstaltet die Lebenshilfe in der Filmburg Marktoberdorf die Fachtagung „Zwischen Balance und Drahtseilakt – Medienerziehung in der frühen Kindheit“ mit der Medienpädagogin Senta Pfaff-Rüdiger.

Begleitend tourt aktuell die Ausstellung „Wartezimmer-Abenteuer“ durch alle vier Frühförderstellen. Sie bietet Anregungen für kreative, medienfreie Beschäftigungsmöglichkeiten in alltäglichen Wartesituationen.

Blick in die Zukunft: Inklusion unter einem Dach

Ein Ausblick zeigt, dass die Lebenshilfe auch in Zukunft neue Wege geht. In Füssen entsteht derzeit das „Haus Mosaik“ – ein inklusives Zentrum, das Frühförderung, Kindertagesstätte und Förderstätte vereint. „Ein Ort, der sinnbildlich zeigt, worum es uns geht: Teilhabe von Anfang an – für alle“, so Bruckmeier.

Beide Leiterinnen danken dem Bezirk Schwaben für die Unterstützung der wohnortnahen Förderung sowie der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren, die – so ihre Worte – „innovativ vorausdenkt und mutig neue Wege geht“.

Einladung zu den Jubiläumsfeiern

Zum 50-jährigen Bestehen lädt die Frühförderung zu Standortfeiern ein. Familien, Kinder und Kooperationspartner*innen sind herzlich willkommen:

  • Freitag, 24. Oktober 2025 | 14–17 Uhr | Marktoberdorf, Märzstraße 12
  • Freitag, 14. November 2025 | 14–17 Uhr | Buchloe, Kaufbeurener Straße 6
  • Donnerstag, 20. November 2025 | 14–17 Uhr | Füssen, Bahnhofstraße 12

Kategorien
Soziales

Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren lädt zur Jahreshauptversammlung

Mitglieder entscheiden über neuen Vorstand – erstmals mit Teilhabe im Gremium

Kaufbeuren/Ostallgäu – Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. lädt alle Mitglieder herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein.
Die Versammlung findet statt am:

Montag, 10. November 2025
Beginn: 19 Uhr
Saal der Wertachtal-Werkstätten, Porschestraße 30, Kaufbeuren

Themen: Rückblick, Ausblick und ein Zeichen für mehr Teilhabe

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Wahl des neuen Vorstandes. Dabei wird ein besonderer Schritt in Richtung gelebter Inklusion deutlich: Erstmals sollen zwei Menschen mit Beeinträchtigung dem Vorstand angehören. Ein deutliches Signal für Teilhabe und Mitbestimmung innerhalb der Organisation.

Zuvor bietet eine Gesprächsrunde mit Vorstand und Geschäftsführung Einblicke in das vergangene Vereinsjahr, Entwicklungen in den Einrichtungen sowie anstehende Herausforderungen.

Mitglieder gestalten mit

Alle Vereinsmitglieder sind aufgerufen, ihr Stimmrecht aktiv zu nutzen und die Zukunft der Lebenshilfe mitzugestalten. Die Veranstaltung bietet auch die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit anderen Engagierten, Fachkräften und Verantwortlichen.

Hintergrund: Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. zählt zu den größten gemeinnützigen Trägern im Allgäu. Seit 1964 setzt sich der Verein als Angehörigenvertretung und Dienstleister für Menschen mit (drohender) Beeinträchtigung und ihre Familien ein.

  • 750 Mitglieder
  • 40 Einrichtungen an fünf Standorten
  • 600 Mitarbeitende im Verein
  • 850 Mitarbeitende bei der Tochtergesellschaft Wertachtal-Werkstätten gGmbH, die seit 1973 Produkte und Dienstleistungen für Unternehmen und Privatkunden anbieten.

Mehr zur Arbeit und den Angeboten:
👉 www.lebenshilfe-oal.de

Kategorien
Soziales

Würde bis zum letzten Moment: Hospizverein informiert beim Herbstmarkt in Obergünzburg

Infostand stößt auf großes Interesse – Bürgermeister regt öffentlichen Vortrag an

Am Montag, den 13. Oktober, war der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. mit einem Informationsstand auf dem Herbstmarkt in Obergünzburg vertreten. Trotz herbstlich-kühler Witterung nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich am Stand direkt vor dem Rathaus über die Arbeit des Vereins zu informieren.

Einblick in die Hospizarbeit

Der Verein stellte dabei seine Aufgaben in der Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen, die Unterstützung von Angehörigen sowie die Bedeutung von Würde und Zuwendung in der letzten Lebensphase vor. Zudem wurde aufgezeigt, wie eng die ehrenamtliche Hospizarbeit mit medizinischen und sozialen Einrichtungen zusammenarbeitet.

Die Besucher zeigten reges Interesse und begrüßten die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. Viele Gespräche drehten sich auch um Fragen der Vorsorge und um individuelle Unterstützungsmöglichkeiten.

Wertschätzung durch die Kommune

Lars Leveringhaus, Bürgermeister von Obergünzburg und stellvertretender Landrat, besuchte den Stand persönlich und würdigte das Engagement des Vereins. Er betonte die gesellschaftliche Bedeutung der Hospizarbeit und sprach sich für mehr öffentliche Sichtbarkeit aus.

Sein Vorschlag: Im Jahr 2026 soll in Kooperation mit dem Seniorenbüro Obergünzburg ein öffentlicher Vortrag organisiert werden, um über Themen wie Vorsorge, Begleitung und ehrenamtliches Engagement zu informieren.

Weitere Informationen online

Aktuelle Termine, Vorträge und Veranstaltungen des Vereins finden sich auf der offiziellen Website:
👉 www.hospizverein-kf-oal.de

Kategorien
Soziales Sport

Geradelt und gewonnen

Abschluss der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit 2025“

Rund 22.000 Menschen bewegte die Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ in Bayern. In der Stadt Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu nahmen insgesamt 257 Beschäftigte aus 77 verschiedenen Betrieben daran teil. Nach Abschluss der Aktion wurden nun die Gewinner ermittelt. Den regionalen Hauptpreis – ein Gutschein über 500 Euro vom Oberdorfer Radhaus – gewann Matthias Kneisel aus Marktoberdorf. Er fuhr im Aktionszeitraum von Mai bis September an insgesamt 39 Tagen die sieben Kilometer von zuhause zu seinem Arbeitsplatz bei Firma Nestlé in Biessenhofen und zurück. Die Gewinne wurden von Unternehmen gestiftet und sind nicht aus Beiträgen finanziert.

Gesund und umweltschonend

„Die Aktion trägt nicht nur zur Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei, sondern leistet einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz“, so Alexandra Werner von der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Rund 5,3 Millionen Kilometer haben die bayerischen Teilnehmenden der Gesundheitsaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ in den Sommermonaten zurückgelegt – und die Umwelt dadurch um 1,04 Millionen Kilogramm Kohlendioxid entlastet. Die Radlerinnen und Radler fördern auch ihre Gesundheit. Die Ausdauer wird gesteigert, die Lunge trainiert sowie die Gesäß- und Beinmuskulatur gestärkt. Zudem kräftigt regelmäßiges Fahrradfahren mit mäßiger Anstrengung das Herz.

Die AOK Bayern ist Kooperationspartner der Aktion gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Bayern, der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Bayern. Die vbw fördert die Initiative finanziell.

Kategorien
Senioren Soziales Veranstaltung

Blicklicht: Informationsnachmittag am 07.11. – Einblicke in die Hospizarbeit und neue Wege zum Mitwirken

Zeit schenken, Nähe geben, Menschen begleiten

Ein Lächeln, ein Gespräch, einfach da sein – oft sind es die kleinen Gesten, die eine große Wirkung entfalten. Das Team von Blicklicht lädt dazu ein, Teil eines besonderen Ehrenamts zu werden. Wer sich für Mitmenschlichkeit und tiefere Begegnungen interessiert, ist am Freitag, den 7. November, herzlich zum Informationsnachmittag von 14 bis 15 Uhr in die Momm Villa (Am Bleichanger 33, Kaufbeuren) eingeladen.

Blicklicht: Ehrenamt mit Herz und Haltung

Blicklicht gGmbH ist eine gemeinnützige Einrichtung, die sich der Hospiz- und Palliativarbeit widmet. Ziel ist es, schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen zur Seite zu stehen – mit Respekt, Empathie und fachlicher Kompetenz. Dabei setzt Blicklicht nicht nur auf professionelles Wissen, sondern auch auf die Kraft des Ehrenamts.

Ehrenamtliche Hospizbegleiter:innen schenken Zeit, Nähe und Menschlichkeit. Viele erleben diese Tätigkeit als bereichernd – für sich selbst und für die Menschen, die sie begleiten.

Qualifizierungskurs Hospizbegleitung – mehr als eine Schulung

Im Rahmen des Informationsnachmittags stellt Blicklicht auch seinen Qualifizierungskurs zur Hospizbegleiter:in vor. Der Kurs bereitet intensiv auf die ehrenamtliche Tätigkeit vor und bietet Raum für persönliche Entwicklung. Thematisiert werden unter anderem:

  • Achtsamkeit im Alltag
  • Der Sterbeprozess und palliative Begleitung
  • Spiritualität, Trauer und Lebensabschied

Dieser Kurs richtet sich an alle, die das Bedürfnis verspüren, sich mit existenziellen Fragen auseinanderzusetzen und einen sinnvollen Beitrag zu leisten.

Fachlich verankert – menschlich zugewandt

Das Team von Blicklicht besteht aus erfahrenen Pflege- und Palliativfachkräften sowie engagierten Koordinatorinnen. Sie begleiten nicht nur die Ehrenamtlichen, sondern stehen auch Betroffenen, Angehörigen, Familien und Institutionen beratend zur Seite – mit einer 24-Stunden-Rufbereitschaft, praxisnaher Erfahrung und einem offenen, reflektierten Blick auf individuelle Lebenssituationen.

Neben der Einzelbegleitung bietet Blicklicht auch Fort- und Weiterbildungen für Fachkräfte sowie Veranstaltungen und Workshops in Schulen und Bildungseinrichtungen an. Ziel ist es, Themen wie Tod, Sterben und Trauer in der Gesellschaft sichtbar und besprechbar zu machen.

Interesse geweckt?

Wer sich für die ehrenamtliche Mitarbeit interessiert oder einfach mehr über Blicklicht erfahren möchte, kann sich unter info@blicklicht.org oder telefonisch unter 08341-960 29 52 anmelden.

Kategorien
Bildung Soziales

Wasserwacht Ostallgäu: Lehrgang zum Führer von Schnelleinsatzgruppen 

Ostallgäuer Wasserwachtler stärken Führungsqualitäten

Im Oktober fand am Fortbildungszentrum der Bezirks-Wasserwacht in Dillingen ein Lehrgang zum Schnelleinsatzgruppen-Führer statt. Sechs Mitglieder der Kreiswasserwacht Ostallgäu nahmen erfolgreich daran teil – vier kamen aus Marktoberdorf und zwei aus Füssen.

Der dreitägige Lehrgang vermittelte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zunächst alle rechtlichen Grundlagen, die für die Leitung von Einsätzen notwendig sind. Im Anschluss standen praktische Übungen und sogenannte Führungssimulationstrainings auf dem Programm. Dabei wurden die Teilnehmenden in realitätsnahe Szenarien versetzt, um die Koordination von Einsätzen zu trainieren und den Umgang mit Stresssituationen zu üben.

„Es war unglaublich praxisnah und herausfordernd“, berichtet Daniela Flietel aus Marktoberdorf. „Die Simulationen haben mir gezeigt, wie wichtig schnelle Entscheidungen und klare Kommunikation im Einsatz sind. Ich fühle mich jetzt deutlich sicherer, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen.“

Ein SEG-Führer ist die verantwortliche Führungskraft einer Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Wasserwacht. Er oder sie trägt die Verantwortung für die einsatztaktische Führung und Koordination der – in der Regel – fünf Wasserretter. Diese sind so ausgerüstet und ausgebildet, dass sie bei Unfällen, vermissten Personen sowie außergewöhnlichen Schadensereignissen mit Verletzten oder Erkrankten am und im Wasser retten, bergen und versorgen können. 

Die Schnelleinsatzgruppen selbst sind rund um die Uhr einsatzbereit und werden über die Notrufnummer 112 alarmiert, wenn Menschen in Wassernot geraten oder bei größeren Schadenslagen wie beispielsweise Hochwasserereignisse Unterstützung benötigt wird. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs sind die sechs Ostallgäuer Wasserwachtler bestens gerüstet, um Führungsaufgaben in den aktuell vier alarmierbaren Schnelleinsatzgruppen in Buchloe, Kaufbeuren, Marktoberdorf und Füssen zu übernehmen.

Kategorien
Soziales

65 Jahre Ehe: Renate und Peter Schmiele feiern Eiserne Hochzeit

Kaufbeurer Paar blickt auf ein gemeinsames Leben voller Zusammenhalt und Familienglück zurück

Am 8. Oktober 2025 feierten Renate und Peter Schmiele ihren 65. Hochzeitstag – die Eiserne Hochzeit. Ein besonderes Jubiläum, das nur wenige Paare erreichen: In ganz Kaufbeuren konnten bislang nur 17 Ehepaare dieses seltene Fest begehen.

Glückwünsche der Stadt Kaufbeuren

Stadträtin Julia von Stillfried überbrachte im Namen von Oberbürgermeister Stefan Bosse die offiziellen Glückwünsche der Stadt. Sie würdigte die langjährige Verbundenheit und das außergewöhnliche Ehejubiläum des Paares mit herzlichen Worten.

Ein Leben zwischen Dresden und Kaufbeuren

Renate und Peter Schmiele stammen ursprünglich aus der Region Dresden. Im Jahr 1989, kurz vor dem Fall der Berliner Mauer, wurde dem Ausreiseantrag ihrer Tochter stattgegeben – sie war die Erste, die mit ihrer Familie nach Kaufbeuren kam. Bald folgten ihr auch die Eltern.

Seit inzwischen 32 Jahren leben die Schmiehles in ihrer neuen Heimat im Allgäu und fühlen sich dort fest verwurzelt.

Erinnerungen an die alte Heimat

Trotz des neuen Lebensmittelpunkts blieb die Verbindung zur früheren Heimat bestehen. Viele Urlaube verbrachten Renate und Peter Schmiele auf ihrem Gartengrundstück in Sachsen, das sie über Jahrzehnte hinweg mit viel Hingabe pflegten. Besonders im Ruhestand war der Garten für beide ein Ort der Erholung – oft verbrachten sie dort die Hälfte des Jahres.

Familie als Mittelpunkt

Die größte Freude im Leben der beiden ist ihre Familie:

  • 2 Kinder,
  • 3 Enkel,
  • und mittlerweile 5 Urenkel,

die alle in der Nähe wohnen. Der enge Zusammenhalt ist ihnen wichtig – und das spiegelt sich auch im Alltag wider, in dem sich die Familie liebevoll um das Ehepaar kümmert.

Das Geheimnis ihrer Ehe

Auf die Frage nach dem Geheimnis einer so langen Partnerschaft antworten beide mit einem Lächeln:

„Wir haben immer alles zusammen gemacht!“

Kategorien
Soziales Verwaltung

Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Stefan Bosse in Neugablonz

Gelegenheit zum direkten Austausch

Am Montag, 10. November 2025, lädt Oberbürgermeister Stefan Bosse interessierte Bürgerinnen und Bürger zur nächsten Bürgersprechstunde ein. Von 14:00 bis 16:00 Uhr haben Einwohner die Möglichkeit, persönliche Anliegen, Anregungen oder Fragen direkt mit dem Stadtoberhaupt zu besprechen.

Die Sprechstunde findet im Bürgerzentrum Neugablonz, Gewerbestraße 1 (Eingang, Abteilung Kindertagesbetreuung im Erdgeschoss) statt.

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um vorherige Anmeldung im Büro des Oberbürgermeisters gebeten:
Telefon: 08341 437-102

Seit April 2025 befindet sich das Büro für die Bürgersprechstunden im Bürgerzentrum Neugablonz,
Bürgerstraße 2, Eingang über Gewerbestraße 1.

Kategorien
Soziales

Restcents mit Wirkung: Mitarbeitende spenden für das Frauenhaus

Alten- und Pflegeheim der Hospitalstiftung Kaufbeuren sammelt 1.500 Euro durch Restcent-Aktion

Kaufbeuren – Mit einer kreativen Spendenaktion zeigen die Mitarbeitenden des Alten- und Pflegeheims der Hospitalstiftung Kaufbeuren soziales Engagement: Im Rahmen der sogenannten Restcent-Aktion verzichteten sie freiwillig auf die Cent-Beträge ihrer monatlichen Gehaltsabrechnung. Über das Jahr hinweg kamen so 1.500 Euro zusammen, die nun an das Frauenhaus Kaufbeuren-Ostallgäu übergeben wurden.

Unterstützung für Frauen und Kinder in Not

Bei der symbolischen Spendenübergabe war die Freude auf beiden Seiten groß. Das Frauenhaus hilft Frauen und ihren Kindern, die von häuslicher Gewalt betroffen sind – mit Schutz, Beratung und Begleitung auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

„Das Frauenhaus leistet wertvolle Arbeit für Frauen und Kinder in Not. Wir freuen uns, mit unserem Beitrag ein Stück dazu beizutragen, dass diese Hilfe weiterhin möglich bleibt“, sagte Stephan Schweiger, Mitarbeiter des Altenheims und Vorsitzender des Personalrats der Hospitalstiftung.

Engagement mit Vorbildfunktion

Die Restcent-Aktion zeigt, wie gemeinschaftliches Handeln auch mit kleinen Mitteln spürbare Wirkung entfalten kann. Die Initiative unterstreicht das soziale Verantwortungsbewusstsein der Belegschaft – und könnte auch für andere Einrichtungen zum Vorbild werden.

Kategorien
Gesundheit Soziales

Veranstaltungen im November für Menschen ab 55 rund um Ernährung und Kochen

Genussvoll und informiert durch den Herbst

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren lädt gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern alle Interessierten herzlich zu mehreren kostenfreien Veranstaltungen im November ein. Sie richten sich an Menschen ab 55, die sich für gesunde Ernährung, praktische Kochtipps und mehr Lebensqualität im Alltag interessieren.

Finanziert werden die Angebote durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Das gesamte Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie unter: www.aelf-kf.bayern.de/ernaehrung
Telefonische Auskünfte erhalten Sie unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

Ernährungsvortrag: Knochenstark essen – mitten im Leben

Calciumreich durch den Alltag

Im Laufe des Lebens verlieren Knochen an Stabilität – das Risiko für Osteoporose steigt. Eine ausgewogene, calciumreiche Ernährung in Kombination mit Bewegung kann dem gezielt entgegenwirken.

Welche Lebensmittel unterstützen starke Knochen? Wie lässt sich Calcium einfach in den Alltag integrieren? Diese und weitere Fragen beantwortet Diplom-Ökotrophologin Andrea Passenberg. An der „Genussinsel“ können Teilnehmende verschiedene calciumreiche Alternativen zu klassischen Milchprodukten kennenlernen und probieren.

Veranstaltungsdetails:
Mittwoch, 12. November 2025
17:00 – 18:30 Uhr
Generationenhaus Buchloe, Kaufbeurer Straße 4, 86807 Buchloe
Referentin: Andrea Passenberg
In Kooperation mit dem Quartiersmanagement Buchloe
Teilnahme: kostenfrei
Anmeldeschluss: 07.11.2025

Kochpraxis: Kochen für den kleinen Haushalt – Leckeres für starke Knochen

Neue Essgewohnheiten nach der Lebensmitte

Wenn Kinder aus dem Haus sind, verändert sich der Alltag – auch in der Küche. Mit etwas Planung und Kreativität lassen sich gesunde und abwechslungsreiche Gerichte für kleine Haushalte leicht umsetzen.

Hauswirtschaftsmeisterin Ulrike Lohmüller zeigt, wie man calciumreiche Ernährung auch im Alltag einfach umsetzt und welche Besonderheiten bei der Ernährung ab der Lebensmitte wichtig werden.

Veranstaltungsdetails:
Dienstag, 18. November 2025
16:30 – 19:30 Uhr
Generationenhaus Buchloe, Kaufbeurer Straße 4, 86807 Buchloe
Referentin: Ulrike Lohmüller
In Kooperation mit dem Quartiersmanagement Buchloe
Teilnahme: kostenfrei
Lebensmittelkosten: 5 € (vor Ort zu zahlen)
Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Behälter für Reste
Anmeldeschluss: 13.11.2025

Kochpraxis: Kleine Portionen, große Wirkung

Reste kreativ nutzen und sinnvoll Vorräte anlegen

Vom Familienhaushalt zum Ein- oder Zwei-Personen-Haushalt – das bedeutet oft eine Umstellung beim Kochen. Wie man Reste sinnvoll verwertet, Vorräte plant und gleichzeitig ausgewogen isst, zeigt Hauswirtschaftsmeisterin Rosi Stadler. Besonders für Kochanfänger bietet die Veranstaltung viele praktische Tipps.

Veranstaltungsdetails:
Dienstag, 18. November 2025
17:00 – 20:00 Uhr
Pfarrheim Roßhaupten, Hauptstraße 12, 87672 Roßhaupten
Referentin: Rosi Stadler
Teilnahme: kostenfrei Lebensmittelkosten: 5 € (vor Ort zu zahlen)
Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Behälter für Reste
Anmeldeschluss: 13.11.2025

Kategorien
Gesundheit Soziales Veranstaltung

Öffentliche Fortbildung des SAPV am 05.11. zeigt Wege im Umgang mit tödlichen Diagnosen

Wenn das Leben plötzlich endlich wird

Leben mit einer tödlichen Diagnose – und was dann?

Eine schwere, unheilbare Diagnose verändert alles – für Betroffene und ihr gesamtes Umfeld. Plötzlich ist nichts mehr selbstverständlich. Wie geht man mit dieser neuen Realität um? Wer bietet Unterstützung, wenn der Alltag aus den Fugen gerät?

Diesen Fragen widmet sich die öffentliche Fortbildung des Palliativnetzwerks Ostallgäu-Kaufbeuren am Mittwoch, 5. November 2025, von 15:00 bis 18:00 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf.

Unterstützung, die trägt

In der Veranstaltung geht es darum, wie Begleitung in Zeiten schwerer Krankheit gelingen kann. Vorgestellt werden konkrete Hilfsangebote, die im Versorgungsnetzwerk der Region existieren. Eine szenische Fallvorstellung gibt Einblick in die Arbeit der Palliativversorgung im Raum Kaufbeuren-Ostallgäu.

Was zählt, sind Menschen, die da sind, zuhören, begleiten und wissen, was zu tun ist. Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Fachkräfte, sondern auch an Angehörige, Interessierte sowie Menschen aus dem psychosozialen und ehrenamtlichen Bereich.

Raum für Begegnung und Austausch

Nach dem offiziellen Teil besteht die Möglichkeit, bei einem kleinen Umtrunk ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und Informationsmaterial mitzunehmen. Der persönliche Austausch mit den Akteur:innen der Palliativversorgung steht dabei im Mittelpunkt.

Informationen zur Teilnahme

  • Datum: Mittwoch, 5. November 2025
  • Uhrzeit: 15:00 – 18:00 Uhr
  • Ort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
  • Für Ärztinnen und Ärzte: Fortbildungspunkte der Bundesärztekammer werden vergeben
  • Teilnahme: Kostenlos, Anmeldung erforderlich bis zum 31. Oktober 2025

Anmeldung per E-Mail an:
palliativnetzwerk@sapv-kf-oal.de
Telefon: 0170 9533111 (bitte auf den Anrufbeantworter sprechen – Bestätigung folgt)

Wer ist eingeladen?

Alle, die sich beruflich oder ehrenamtlich in der Palliativversorgung engagieren – in Medizin, Pflege, Hospizarbeit oder im psychosozialen Bereich. Ebenso willkommen sind Menschen, die sich informieren, mitdenken oder sich einfach fragen: „Was, wenn…?“

Kategorien
Soziales

Fotoausstellung „HERILO“ eröffnet: Fotografische Reise durch ein Kulturprojekt

Beeindruckende Einblicke in das Rockoper-Projekt begeistern bei der Vernissage in Hirschzell

Kaufbeuren/Hirschzell, 18. Oktober 2025 – Mit rund 100 Gästen wurde am Samstagabend die Ausstellung „Herilo – Unsere fotografische Reise durch ein außergewöhnliches Kulturerlebnis“ im Dorfgemeinschaftshaus Sonne feierlich eröffnet. Die Vernissage bildete den Auftakt einer besonderen Ausstellung des Fotoclubs Kaufbeuren e.V., der in diesem Jahr auf 75 Jahre Vereinsgeschichte zurückblickt.

Starke Bilder einer lebendigen Kulturszene

Die Fotografien dokumentieren das Projekt der Rockoper HERILO, das 2025 in der Energie Schwaben Arena aufgeführt wurde. Von den ersten Proben bis zu den Aufführungen begleiteten Mitglieder des Fotoclubs die Entstehung. Entstanden ist eine eindrucksvolle Serie, die Nähe, Emotionen und den kreativen Prozess sichtbar macht.

Günther Rehm, selbst Teil des Fotoclubs, führte das Publikum in die Hintergründe der Arbeit ein. „Die Bilder zeigen nicht nur eine Aufführung – sie zeigen Herzblut, Lampenfieber und das Miteinander vieler Menschen, die gemeinsam etwas Großes geschaffen haben“, sagte Rehm in seiner Ansprache.

Politische Wertschätzung für kulturelles Engagement

Auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Kultur waren anwesend, darunter Oberbürgermeister Stefan Bosse, 3. Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler sowie Stadtrat Helge Carl. In seiner Rede lobte OB Bosse den Fotoclub für seinen Beitrag zur lokalen Kulturszene:

„Solche Projekte zeigen, wie lebendig und vielseitig das kulturelle Leben in unserer Stadt ist.“

Anerkennung für langjährige Mitglieder und Unterstützende

Im Rahmen der Vernissage wurden zudem zwei langjährige Mitglieder des Clubs geehrt:

  • Bernd Passauer für 45 Jahre Mitgliedschaft
  • Thomas Sebald für 35 Jahre Mitgliedschaft

Ein besonderer Dank ging an Katharina und Wolfgang Wiedemann, die den Zugang zum Projekt HERILO ermöglicht hatten. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte der Club ihnen ein Präsent.

Ausstellungstermine und Ausblick auf 2026

Die Ausstellung „HERILO“ ist an den kommenden vier Sonntagen – 19.10., 26.10., 2.11. und 9.11., jeweils von 14 bis 17 Uhr, sowie während der regulären Öffnungszeiten des Dorfgemeinschaftshauses Sonne zu sehen.

Schon jetzt ist klar: Das Projekt HERILO wird im Sommer 2026 fortgesetzt – ein Ausblick, der bei vielen Gästen der Vernissage Vorfreude weckte.

Kategorien
Bildung Soziales

Neues vhs-Atelier in Kaufbeuren eröffnet mit großem Andrang

Kreative Vielfalt begeistert Besucher beim Eröffnungstag der Volkshochschule

Mit einem regen Besucherandrang eröffnete die Volkshochschule Kaufbeuren ihr neues vhs-Atelier. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich einen Eindruck von den neuen Räumlichkeiten zu verschaffen und an verschiedenen Schnupperangeboten teilzunehmen.

Offene Werkstattatmosphäre lädt zum Mitmachen ein

In entspannter und inspirierender Atmosphäre konnten sich die Gäste an vielfältigen kreativen Angeboten ausprobieren. Besonders beliebt waren Workshops zu Acryl- und Aquarellmalerei sowie kleinere Leder- und Holzarbeiten. Das offene Konzept bot viel Raum für Gespräche, Austausch und erste kreative Schritte.

Startschuss für neues Kursprogramm

Die Veranstaltung markierte den Beginn eines erweiterten Kursangebots im künstlerischen Bereich. Das neue vhs-Atelier bietet künftig regelmäßig Raum für kreative Kurse und Projekte in verschiedensten Techniken und Materialien.

Kategorien
Gesundheit Soziales

Ehrung im Rathaus: Blutspender aus Kaufbeuren ausgezeichnet

Stille Lebensretter im Rampenlicht: Dank für außergewöhnliches Engagement

Blutspende als unbezahlbarer Dienst an der Gesellschaft

Mit jeder Blutspende schenken Freiwillige nicht nur Trost, sondern oft auch eine echte Überlebenschance. In Kaufbeuren wurden nun zehn Bürgerinnen und Bürger für ihr langjähriges Engagement geehrt. Die Stadt würdigte sie im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Rathaus.

Würdigung durch den Oberbürgermeister

Oberbürgermeister Stefan Bosse lobte die Blutspenderinnen und Blutspender für ihren Einsatz:
„Sie alle leisten einen unglaublich wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft! Ihre stille, aber über alle Maße wirkungsvolle Hilfe schafft Hoffnung und Zuversicht, aber vor allem rettet sie Leben. Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich.“

Als Anerkennung überreichte der Oberbürgermeister die Blutspender-Ehrennadel sowie eine Urkunde.

Langjähriger Einsatz mit beeindruckenden Zahlen

Besonders hervorgehoben wurden zwei Spender, die jeweils bereits 100 Mal Blut gespendet haben:

  • Karl Josef Härtle
  • Raimund Johann Franz Laur

Weitere Ehrungen gingen an:

  • Jürgen Marx und Janina Shafik (jeweils 75 Spenden)
  • Javad Aghighi, Frank Kroll, Michael Roth, Brigitte Schnauffer, Mathias Wagner und Christian Bruno Zenker (jeweils 50 Spenden)

Engagement, das Leben rettet

Die Veranstaltung machte deutlich: Blutspenden sind eine leise, aber immens wichtige Form des gesellschaftlichen Engagements. Jeder einzelne Einsatz zählt – und hilft, das Gesundheitssystem verlässlich zu unterstützen.

Kategorien
Soziales

Wertschätzung für Engagement: Stadt Kaufbeuren ehrt langjährige Mitarbeitende

Dienstjubiläen: 40 und 25 Jahre im Dienst der Stadtverwaltung

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung hat Oberbürgermeister Stefan Bosse zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Tätigkeit bei der Stadt Kaufbeuren geehrt. Vier Beschäftigte konnten in diesem Jahr ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiern, zwölf weitere wurden für 25 Jahre Dienstzeit ausgezeichnet.

 „Langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Rückgrat unserer Stadtverwaltung. Sie tragen mit ihrer Erfahrung, ihrem Engagement und ihrer Verlässlichkeit entscheidend dazu bei, dass unsere Stadt funktioniert“, betonte Stefan Bosse bei der Veranstaltung.

Als Zeichen der Anerkennung überreichte er den Jubilarinnen und Jubilaren jeweils eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Im Anschluss an die offizielle Ehrung lud die Stadt zu einem gemütlichen Beisammensein mit einem kleinen Buffet ein, bei dem in entspannter Atmosphäre Erinnerungen ausgetauscht und die Verdienste der Geehrten gewürdigt wurden.

Seit 25 Jahren im Dienst der Stadt Kaufbeuren sind: Wolfgang Maier, Gerd Weinert, Barbara Röck, Uta Schenn, Birgit Urbin, Thomas Schmid, Cornelia Lorenz, Michael Marx, Stefanie Kempf, Andrea Unsin und Wolfgang Kontny. Für 40 Jahre Tätigkeit bei der Stadt wurden geehrt: Harald Zech, Mario Künne, Christine Schießler, Renate Schneckenaichner und Birgit Ries.

Kategorien
Soziales Veranstaltung

„Zusammenhalt durch Ehrenamt!“

Save the date: 14. Marktplatz der FreiwilligenAgentur „Knotenpunkt“ im Stadtsaal Kaufbeuren am Samstag, 22. November 2025 von 13 – 17 Uhr.

30 Vereine und Organisationen aus den unterschiedlichsten Bereichen präsentieren sich am Samstag, den 22.11.2025 von 13-17 Uhr beim 14. Marktplatz der FreiwilligenAgentur „Knotenpunkt“ in Kooperation mit der Abteilung „Gleichstellung und Familie“, sowie Kaufbeuren-aktiv im Stadtsaal Kaufbeuren. Das Spektrum reicht weit: Von Selbsthilfe und Gesundheit über Tierschutz, Bildungsberatung und Sport sind vielfältige Themen vertreten. „Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, wollen wir unterstützen, die für sie passende Einsatzstelle zu finden“, so die Projektleiterin in der FreiwilligenAgentur „Knotenpunkt“, Helga Holzhausen.

Anlässlich des 20. Geburtstages des Generationenhauses wird ein unterhaltsames Rahmenprogramm geboten, unter anderem mit einem Auftritt von Wolfgang Krebs sowie einer Vorführung der Wertach-Mini-Garde.
Weitere Informationen unter www.knotenpunkt-kaufbeuren.de/aktivitaeten/veranstaltungen oder telefonisch unter 08341/9080898

Kategorien
Soziales Sport

Internationales Fechtturnier in Kaufbeuren begeistert Teilnehmer aus 11 Nationen

Sportlicher Einsatz, Teamgeist und ein Hauch Olympia-Stimmung

Ein gelungenes Turnierwochenende liegt hinter der Fechtabteilung des TV Kaufbeuren. Beim Fünfknopfturnier und dem Gefro-Turnier für Degen zeigten die Sportlerinnen und Sportler nicht nur gute Leistungen auf der Planche – auch organisatorisch präsentierte sich der Verein als starke Einheit.

Von den jüngsten Nachwuchstalenten bis zu engagierten Eltern und Großeltern – viele helfende Hände trugen dazu bei, dass die beiden Wettbewerbe zu einem sportlich wie menschlich gelungenen Ereignis wurden.

Fechten als Begegnung – sportlich und menschlich

Besonders beeindruckend war die internationale Beteiligung: Fechterinnen und Fechter, Kampfrichter und Begleiter aus elf Nationen kamen nach Kaufbeuren und machten das Event zu einer Plattform für völkerübergreifenden Austausch. Die Wettbewerbe boten nicht nur sportliche Herausforderungen, sondern auch Begegnungen, die verbinden.

Politischer Besuch mit klarer Botschaft

Eric Beißwenger, Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales, übernahm die Schirmherrschaft und besuchte das Turnier persönlich. Bei der Siegerehrung der Altersklasse U17 lobte er das Engagement aller Beteiligten:

„Rund 200 Fechterinnen und Fechter nutzen dieses Turnier nicht nur als sportliche Standortbestimmung, sondern auch als Gelegenheit zum Austausch über Landesgrenzen hinweg. Das macht mich als Allgäuer natürlich stolz.“

Er betonte die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft und verwies auf die hohe Förderung durch den Freistaat Bayern: 220 Millionen Euro sieht der aktuelle Doppelhaushalt für den Sport vor – auch ein Signal in Richtung möglicher Olympiabewerbung.

Kategorien
Kultur Soziales

Neues aus dem Weltladen: „Die wahrscheinlich fairste Schokolade der Welt.“

Wie Genuss, Klima und Gerechtigkeit zusammenpassen können

Schokolade mit Wirkung

Im Weltladen gibt es Neuigkeiten: Eine Schokolade, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch einen Unterschied macht. „Die wahrscheinlich fairste Schokolade der Welt“ stammt aus Ghana und steht für mehr als nur süßen Genuss. Sie schafft gut bezahlte Arbeitsplätze vor Ort und setzt ein starkes Zeichen für fairen Handel und Klimagerechtigkeit.

Klimaschutz beginnt im Einkaufskorb

Mit dem Kauf dieser Schokolade unterstützt du ein Projekt, das neue Maßstäbe setzen will: Die Produktion erfolgt direkt in Westafrika – das stärkt die lokale Wirtschaft, reduziert Transportwege und spart CO₂. So kann Schokolade tatsächlich Teil der Lösung im Kampf gegen den Klimawandel werden.

Vielfalt genießen – Verantwortung zeigen

Die Tafeln kommen in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und das Beste: Mit jedem Stück trägst du dazu bei, die Wertschöpfung im Ursprungsland zu lassen und faire Produktionsbedingungen zu fördern.

Mach mit – und sei Teil einer nachhaltigen Schokoladen-Revolution!

mehr zum Weltladen hier im Branchenbuch von Wir sind Kaufbeuren

Kategorien
Soziales Veranstaltung

Tanz, Musik und Begegnung: Einladung zum öffentlichen Tanztee

Ein beschwingter Sonntagnachmittag mit Livemusik in der Cafeteria

Am Sonntag, den 09. November, lädt die Diakonie Kaufbeuren herzlich zum öffentlichen Tanztee ein. Von 14:30 bis 17:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein unterhaltsamer Nachmittag mit Livemusik, Tanz und Begegnung. Die Veranstaltung findet in der Cafeteria statt und richtet sich an alle, die Freude an Bewegung und Musik haben – ob mit Tanzpartner oder solo.

Ein offenes Angebot für alle Tanzfreunde

Der Tanztee bietet die Gelegenheit, in angenehmer Atmosphäre neue Menschen kennenzulernen oder alte Bekannte wiederzutreffen. Ob Standard, Latein oder einfach nur im Takt mitwippen – die musikalische Begleitung sorgt für gute Stimmung und einen entspannten Nachmittag.

Willkommen sind alle Generationen

Die Diakonie Kaufbeuren freut sich über zahlreiche Gäste aus allen Altersgruppen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einfach vorbeikommen, mittanzen und genießen!

Kategorien
Soziales Sport Veranstaltung

Eishockey trifft Einsatzkräfte: Der Blaulicht-Cup 2025 in Kaufbeuren

Feuerwehr, Polizei, Ärzte und Bundeswehr messen sich auf dem Eis

Sportliches Kräftemessen im Zeichen der Gemeinschaft

Am Samstag, den 8. November 2025, wird die Erdgas Schwaben Arena in Kaufbeuren erneut zum Schauplatz eines besonderen Sportereignisses: dem Blaulicht-Cup. Von 11:00 bis 14:00 Uhr treten vier Teams aus verschiedenen Einsatz- und Hilfsorganisationen im Eishockey gegeneinander an.

Diese Teams stehen auf dem Eis

Mit dabei sind:

  • Feuerwehr Kaufbeuren – Red Dragons
  • Polizei – Buron Eagles
  • Ärzte – Hot Dogs
  • Bundeswehr – Wildkats

Die Mannschaften bringen nicht nur sportlichen Ehrgeiz, sondern auch viel Teamgeist mit aufs Eis. Der Blaulicht-Cup steht für Fairness, Zusammenhalt und den Austausch zwischen Einsatzkräften und der Bevölkerung – und das in ungewohnter Umgebung.

Ein Vormittag für die ganze Familie

Der Eintritt ist frei. Besucherinnen und Besucher können sich auf spannende Partien, engagierte Spieler und eine unterhaltsame Atmosphäre freuen. Neben dem sportlichen Wettkampf bietet die Veranstaltung auch die Möglichkeit, die Arbeit der teilnehmenden Organisationen näher kennenzulernen – ganz ohne Blaulicht und Sirene.

Einladung an die Bürgerinnen und Bürger

Die Veranstalter laden herzlich ein, die Teams lautstark zu unterstützen und gemeinsam einen kurzweiligen Vormittag zu verbringen. Der Blaulicht-Cup ist nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch eine Gelegenheit, den Menschen hinter Uniform und Beruf ein Gesicht zu geben.

Preloader Logo
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland