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Natürliche Pferdegesundheit durch artgerechte Ernährung: Ein Leitfaden für Pferdebesitzer

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Wer sein Pferd wirklich gesund halten möchte, kommt an einer Frage nicht vorbei: Füttern wir unsere Pferde so, wie ihre Natur es vorsieht? Natürliche Pferdegesundheit durch artgerechte Ernährung ist kein moderner Trend, sondern die logische Konsequenz aus Jahrtausenden Evolution — und wer dabei gezielt auf natürliche Unterstützung für Immunsystem von Pferden setzt, legt den Grundstein für ein langes, vitales Pferdeleben.

Die Grundlagen der natürlichen Pferdegesundheit

Das Pferd ist ein Steppentier. Sein Verdauungssystem, sein Bewegungsapparat und sein Immunsystem sind über Jahrtausende auf eine bestimmte Lebensweise ausgerichtet worden: viel Bewegung, konstante Futteraufnahme in kleinen Mengen und eine Ernährung, die reich an Rohfaser und arm an schnell verfügbaren Kohlenhydraten ist. Wer diese biologischen Grundlagen versteht, erkennt schnell, wo viele der heutigen Zivilisationskrankheiten bei Pferden ihren Ursprung haben.

Artgerechte Fütterung bedeutet nicht, dass du deinem Pferd einfach mehr Heu hinwirfst und auf das Beste hoffst. Es geht um ein systematisches Verständnis dessen, was der Pferdekörper tatsächlich braucht — und was ihm schadet. Die Basis ist immer dasselbe: hochwertige Raufutterqualität, ausreichend Bewegung und eine möglichst geringe Belastung durch synthetische Zusätze.

Auf einen Blick

Pferde sind physiologisch auf kontinuierliche Raufutteraufnahme ausgelegt
Artgerechte Fütterung reduziert das Risiko von EMS, Hufrehe und Magengeschwüren
Das Mikrobiom ist der Schlüssel zur Immunabwehr beim Pferd
Synthetische Zusatzstoffe können die Darmflora langfristig destabilisieren
Das Wildpferd als Vorbild: Was die Natur lehrt

Wildpferde — etwa die Przewalski-Pferde der mongolischen Steppe — verbringen bis zu 16 Stunden täglich mit Grasen. Dabei nehmen sie kleine, stetige Mengen kalorienarmer, ballaststoffreicher Gräser und Kräuter auf. Ihr Magen produziert kontinuierlich Magensäure, die durch den ständigen Futterfluss gepuffert wird. Dieses System funktioniert seit Millionen von Jahren.

In der modernen Stallhaltung sieht der Alltag oft anders aus: Zwei bis drei Mahlzeiten täglich, große Mengen kraftfutterreicher Kost, dazu stundenlange Standzeiten. Der Magen läuft leer, die Säure greift die Schleimhaut an — Magengeschwüre sind die Folge. Studien zeigen, dass bis zu 90 Prozent der regelmäßig arbeitenden Sportpferde an Magengeschwüren leiden, viele davon subklinisch und ohne offensichtliche Symptome.

Die wichtigste Lektion aus der Wildpferd-Ernährung: Raufutter muss immer verfügbar sein. Heu oder Heulage guter Qualität sollte die Basis jeder artgerechten Fütterung bilden — idealerweise ad libitum oder über Heunetze mit kleinen Maschen verteilt auf viele Stunden. Auch getreidefreies Stoffwechsel Futter für Pferde kann helfen, die Transition zu einer naturaleren Ernährungsform zu unterstützen, ohne den Verdauungstrakt zu überlasten.

Wildpferde fressen bis zu 16 Stunden täglich — nicht weil sie Hunger haben, sondern weil ihr Verdauungssystem genau dafür gebaut ist.

Prävention von Stoffwechselkrankheiten durch die richtige Fütterung

Equines Metabolisches Syndrom (EMS), Cushing-Syndrom und Hufrehe gehören zu den häufigsten und gefährlichsten Erkrankungen des modernen Stalles. Alle drei teilen einen gemeinsamen Risikofaktor: eine Überversorgung mit Zucker und Stärke, kombiniert mit zu wenig Bewegung.

Beim EMS entsteht eine Insulinresistenz, die dem menschlichen Typ-2-Diabetes ähnelt. Gräser, die unter Stress (Frost, Trockenheit) stehen, speichern große Mengen an nicht-strukturellen Kohlenhydraten (NSC). Ein Pferd, das solche Gräser auf einer üppigen Frühlingsweide frisst, nimmt unter Umständen in wenigen Stunden mehr Zucker auf, als sein System bewältigen kann.

Die präventive Konsequenz ist klar: Pferde mit Stoffwechselproblemen oder entsprechender Veranlagung sollten Weidezugang zeitlich begrenzen, besonders in den frühen Morgenstunden — dann ist der NSC-Gehalt im Gras am niedrigsten. Kraftfutter auf Getreidebasis sollte stark reduziert oder vollständig durch faserreiche, zuckerarme Alternativen ersetzt werden. Beim Heu empfiehlt sich eine Analyse des Zuckergehalts; bei Werten über 10 Prozent NSC sollte es für empfindliche Pferde eingeweicht werden.

Artgerechte Fütterung ist hier nicht nur Komfort, sondern aktive Krankheitsprävention. Wer frühzeitig auf naturnahe Ernährung setzt, spart langfristig nicht nur Tierarztkosten, sondern sichert die Lebensqualität seines Pferdes.

Darmflora und Mikrobiom: Das Zentrum der Immunabwehr

Der Pferdedarme beherbergen eine Billion Mikroorganismen — Bakterien, Pilze und andere Mikroben, die in einem empfindlichen Gleichgewicht zusammenleben. Dieses Mikrobiom ist weit mehr als ein Verdauungshelfer: Es ist das Immunsystem des Pferdes, seine Stimmungsregulierung und ein entscheidender Faktor für die Aufnahme von Nährstoffen.

Eine plötzliche Futterumstellung, Antibiotikagaben oder übermäßig prozessiertes Futter können dieses Gleichgewicht innerhalb weniger Stunden aus dem Lot bringen — mit Folgen von einfachem Durchfall bis hin zu lebensbedrohlichen Koliken. Besonders der Dickdarm des Pferdes, der für die Fermentation von Rohfaser zuständig ist, reagiert extrem sensibel auf Veränderungen in der Futterzusammensetzung.

Was stabilisiert das Mikrobiom? Vor allem konstante Fütterungszeiten, hohe Raufutterqualität und die Vermeidung von abrupten Futterumstellungen. Wer das Futter wechselt, sollte das über mindestens zwei bis drei Wochen schrittweise tun. Natürliche Zusätze wie Leinsamen, Flohsamenschalen oder spezifische Prä- und Probiotika können das Mikrobiom zusätzlich stabilisieren — immer in Absprache mit dem Tierarzt.

Ein gesunder Darm produziert mehr Immunzellen, puffert Stresshormone besser ab und sorgt dafür, dass Vitamine und Mineralstoffe tatsächlich dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

Vermeidung synthetischer Zusatzstoffe in der Pferdefütterung

Wer Futtermitteletiketten liest, begegnet schnell einer Flut aus Buchstaben und Zahlen: E-Nummern, Konservierungsstoffe, künstliche Aromen, synthetische Vitaminmischungen. Nicht alles davon ist schädlich — aber viel davon ist überflüssig, wenn die Grundfütterung stimmt.

Künstliche Konservierungsstoffe wie Ethoxyquin oder bestimmte Propionate stehen im Verdacht, die Darmflora zu belasten. Synthetische Aromen täuschen dem Pferd eine Futterqualität vor, die nicht vorhanden ist, und können die natürliche Futterpräferenz langfristig stören. Auch übermäßige Mineral- und Vitaminzusätze aus der Chemiefabrik können bei anhaltender Überdosierung zu Problemen führen — besonders Selen und Vitamin A sind in zu hohen Mengen toxisch.

Praktische Tipps zur Etikettenkontrolle:

  • Die Zutatenliste ist nach Gewicht sortiert — was zuerst steht, ist am meisten enthalten.
  • Achte auf kurze, nachvollziehbare Zutatenlisten ohne lange Reihen von E-Nummern.
  • Bevorzuge Futtermittel, die ihre Herkunft und Analysewerte transparent kommunizieren.
  • Naturbelassene Zutaten wie getrocknete Kräuter, Leinsamen oder Trockenrüben sind der Industrie-Alternative in der Regel vorzuziehen.

Ein kritischer Blick auf das Futter kostet ein paar Minuten — und kann langfristig die Gesundheit deines Pferdes maßgeblich beeinflussen.

Fazit: Kleine Schritte zur artgerechten Ernährung

Natürliche Pferdegesundheit durch artgerechte Ernährung beginnt nicht mit einer radikalen Umstellung, sondern mit Bewusstsein. Wer versteht, warum das Pferd so gebaut ist, wie es ist, trifft automatisch bessere Entscheidungen am Futtertrog.

Die wichtigsten Schritte zusammengefasst: Raufutter als Grundlage, Kraftfutter auf ein notwendiges Minimum reduzieren, Zucker- und Stärkegehalt im Blick behalten, das Mikrobiom schützen und synthetische Zusätze kritisch hinterfragen. Keine dieser Maßnahmen erfordert ein großes Budget — aber alle zusammen haben eine erhebliche Wirkung auf das Wohlbefinden, die Vitalität und die Gesundheit deines Pferdes.

Wer unsicher ist, wie er anfangen soll, findet auf Portalen rund um Gesundheit und Vorsorge oft wertvolle Anlaufstellen — vom Tierarzt bis zur ernährungskundigen Stallberatung. Das Pferd kann nicht sprechen, aber sein Körper zeigt klar, was ihm guttut.

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Kinder Verwaltung

BayKiBiG-Reform: Elternbeitragszuschuss in Höhe von 100 Euro wird wegen Haushaltslage zukünftig nicht von der Stadt Kaufbeuren übernommen

BayKiBiG-Reform macht Anpassung der Elternbeiträge ab 01.01.2027 erforderlich

Mit der Reform des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG) stellt der Freistaat Bayern die Finanzierung der Kindertagesbetreuung neu auf. Mit dem geplanten Inkrafttreten zum 01. Januar 2027 und eines entsprechenden Beschlusses des Stadtrats wird auch die Stadt Kaufbeuren die daraus entstehenden Änderungen umsetzen.

Über die geplanten Neuerungen informierte das zuständige Familienreferat der Stadt Kaufbeuren den Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung am 23. Juli 2026 ausführlich.

Ziel der Gesetzesnovelle ist es, die staatliche Förderung der Kindertagesbetreuung weiterzuentwickeln und die bestehenden Förderstrukturen zu vereinfachen.

Ein zentraler Bestandteil der Reform ist die Erhöhung des sogenannten Qualitätsbonus. Dieser soll künftig direkt in die Finanzierung des Betriebs von Kindertageseinrichtungen fließen. Zu den laufenden Kosten einer Kita zählen für die Träger neben den tariflichen Personalkosten auch Sach- und Unterhaltskosten.

Die Träger – darunter auch die Stadt Kaufbeuren – waren noch nie in der Lage, eine Kindertageseinrichtung kostendeckend zu betreiben. In den letzten Jahren sind die Defizite massiv gestiegen.

Die Stadt Kaufbeuren hat in den letzten 5 Jahren in einer enormen Kraftanstrengung gemeinsam mit lokalen Trägern 331 neue Krippen- und Kindergartenplätze geschaffen. Das ist ein gesamt gesellschaftlicher, unverzichtbarer Beitrag für den Zugang zu Bildung, Betreuung, Teilhabe und Familienfreundlichkeit. Gleichzeitig konnten die gesetzlichen Bundes- und Landesmittel sowie die kommunalen Anteile die ständig wachsenden Ausgaben im Kitabereich nicht mehr kompensieren. Davon sind neben den städtischen Einrichtungen alle frei gemeinnützigen Betriebsträger in Kaufbeuren in erheblichem Umfang betroffen.

Ab dem 01.01.2027 ist nun die Überführung des bisherigen staatlichen Elternbeitragszuschusses in Höhe von 100 Euro monatlich für Kinder ab dem dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt in den staatlichen Förderanteil geplant. Die hierfür bislang bereitgestellten Mittel sollen künftig in einen erhöhten Qualitätsbonus für die Kindertageseinrichtungen fließen. Ziel des Freistaats ist es, die staatliche Betriebskostenförderung zu stärken und damit die Qualität in den Einrichtungen weiter auszubauen. Dieser Entschluss wird von allen Verbänden und Trägern ausdrücklich begrüßt und befürwortet.

Gleichzeitig bedeutet diese Neuausrichtung, dass der bislang vom Freistaat gewährte Elternbeitragszuschuss künftig nicht mehr an die Familien weitergegeben werden kann. Eine Übernahme dieses Zuschusses durch die Stadt Kaufbeuren ist aufgrund der stark angespannten Haushaltslage nicht möglich. Zudem handelt es sich hierbei um eine freiwillige kommunale Leistung, deren Finanzierung mit den Vorgaben für den Erhalt von Stabilisierungshilfen, die die Stadt Kaufbeuren aktuell bezieht, nicht vereinbar wäre.

Die vorgesehenen Änderungen sind daher eine unmittelbare Folge der gesetzlichen Neuregelung und der haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen. Trotz der vorgesehenen Verbesserungen bei der staatlichen Förderung werden die steigenden Personal- und Sachkosten der Kindertageseinrichtungen auch künftig nicht vollständig ausgeglichen. Über die konkrete Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben sowie die daraus resultierenden Anpassungen der Elternbeiträge wird der Stadtrat im Herbst beraten und entscheiden. Bis zu einer Beschlussfassung gelten die bisherigen Regelungen unverändert.

Für Familien, die auf Grund ihrer eigenen Einkünfte, die Beträge nicht bzw. nur teilweise zahlen können, besteht immer die Möglichkeit der wirtschaftlichen Kinder- und Jugendhilfe (Antragstellung auf Gebührenübernahme sowohl für die monatlichen Beiträge als auch für die Essenkosten). Die betroffenen Eltern werden rechtzeitig und persönlich über die eintretenden Änderungen informiert.

Oberbürgermeister Stefan Bosse resümiert: „Die Reform des BayKiBiG verfolgt das zentrale Ziel, unsere Kinderbetreuung weiterhin zuverlässig und familienfreundlich sicherzustellen und das Kitasystem zu stützen. Die Stadt Kaufbeuren subventionierte im vergangenen Jahr jeden Kita-Platz mit durchschnittlich rund 8000,- Euro. Vor dem Hintergrund unserer Haushaltskonsolidierung und der Vorgaben im Zusammenhang mit den Stabilisierungshilfen besteht für Kaufbeuren keine Möglichkeit, den bisher weitergeleiteten staatlichen Elternbeitragszuschuss aus eigenen Mitteln dauerhaft zu ersetzen. Mir ist bewusst, dass diese Regelung für die Eltern mit einem Kind oder mehreren Kindern im Kindergarten ab 2027 eine Mehrbelastung darstellt. Wir treffen diese Entscheidung nicht leichtfertig, denn soziale Verträglichkeit von Gebühren sind für uns immer Handlungsmaxime. Leider gibt es keine verantwortbare Alternative, wenn wir die Qualität und die Angebote unserer städtischen Kitas dauerhaft gewährleisten wollen.“

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Blaulicht Veranstaltung

BRK-Blutspendetermine im September in Kaufbeuren und im Ostallgäu

Fünf Möglichkeiten zur Blutspende – Blutspendedienst empfiehlt Urlaubs-Rückkehrern den „Reisecheck“

Blutspendetermine im September in Kaufbeuren und im Ostallgäu

Fünf Möglichkeiten zur Blutspende – Blutspendedienst empfiehlt Urlaubs-Rückkehrern den „Reisecheck“

Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) bietet im September wieder mehrere Möglichkeiten zur Blutspende in Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu an. Termine finden in Marktoberdorf, Kaufbeuren, Buchloe, Nesselwang und Aufkirch/Kaltental statt.

Die Versorgung mit Blutpräparaten ist in Bayern derzeit stabil. Dennoch bleibt eine kontinuierliche Spendebereitschaft wichtig, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten auch in den kommenden Wochen sicherzustellen.

Nach dem Urlaub: Reisecheck vor der Blutspende

Wer aus dem Urlaub zurückkehrt und Blut spenden möchte, sollte beachten, dass nach Aufenthalten in bestimmten Regionen aufgrund verschiedener Infektionsrisiken, beispielsweise Malaria oder Dengue-Virus, Wartezeiten bis zur nächsten Blutspende bestehen können.

Der Blutspendedienst bietet deshalb einen digitalen Reisecheck an. Nach Angabe von Reiseziel und Reisezeitraum wird dort das nächstmögliche Spendedatum angezeigt.

Reisecheck: www.blutspendedienst.com/reisecheck

Blutspendetermine im September 2026

Marktoberdorf

Dienstag, 1. September 2026
15:00 bis 20:00 Uhr
Rathaus – Saal
Richard-Wengenmeier-Platz 1

Terminreservierung: www.blutspendedienst.com/mod-rathaus

Kaufbeuren

Freitag, 4. September 2026
15:00 bis 20:00 Uhr
Rotkreuzhaus
Porschestraße 31

Terminreservierung: www.blutspendedienst.com/kaufbeuren

Buchloe

Freitag, 18. September 2026
15:30 bis 20:00 Uhr
Mittelschule
Münchener Straße 22

Terminreservierung: www.blutspendedienst.com/buchloe

Nesselwang

Mittwoch, 23. September 2026
16:30 bis 20:30 Uhr
Alpspitzhalle
Von-Lingg-Straße 30

Terminreservierung: www.blutspendedienst.com/nesselwang

Aufkirch/Kaltental

Freitag, 25. September 2026
16:30 bis 20:30 Uhr
Feuerwehrhaus
Rathausplatz 1

Terminreservierung: www.blutspendedienst.com/aufkirch

Für alle Blutspendetermine ist eine vorherige Reservierung erforderlich.

Aktuelle Termine, mögliche Änderungen und weitere Informationen zur Blutspende gibt es unter www.blutspendedienst.com oder bei der kostenlosen Hotline 0800 11 949 11 (Mo.–Do. 8:00 bis 17:00 Uhr, Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr).

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Senioren Verwaltung

Der älteste Mann in Kaufbeuren feiert 101. Geburtstag

Zu seinem 101. Geburtstag bekam Ernst Schwed, der aktuell älteste Mann in Kaufbeuren, Besuch von Oberbürgermeister Stefan Bosse

Ernst Schwed ist in Südmähren geboren und in Nordböhmen aufgewachsen. Mit 18 Jahren wurde er in die Wehrmacht eingezogen und an die Front nach Italien geschickt. Dort kam er in Kriegsgefangenschaft.

Ende der 1960er Jahre ist Ernst Schwed mit seiner Familie aus der damaligen CSSR ausgereist und kam über Österreich erst nach Augsburg und weiteren Stationen schließlich nach Marktoberdorf. Dort fand er Arbeit bei Fendt. In Kaufbeuren zog die Familie schließlich in eine Wohnung im dritten Stock, in der er mit seiner Frau Margit, 95 Jahre alt, immer noch wohnt.

Als Ernst Schwed 70 Jahre alt war, hat er ein Buch über sein Leben und seine Erlebnisse geschrieben: „Im Strom des 20. Jahrhundert“.

Oberbürgermeister Stefan Bosse war beim Besuch sichtlich beeindruckt: „Zunächst einmal gratuliere ich Ernst Schwed ganz herzlich zu seinem Geburtstag. Sein hohes Alter gibt mir für mich selbst Hoffnung. Ganz besonders hat mich das von ihm geschriebene Buch fasziniert. Dieses spannende Werk werde ich während meines Urlaubs lesen. Auch wünsche ich ihm und seiner Frau Margit noch viele schöne gemeinsame Jahre“.

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Verwaltung

Die Stadt Kaufbeuren gibt wichtige Hinweise zum Führerscheintausch

Für die immer noch laufenden Fristen zum Umtausch von Führerscheinen auf den neuen EU-Führerschein, möchte die Stadtverwaltung folgende, wichtige Hinweise geben

Aktuell sind diejenigen Bürgerinnen und Bürger von der Umtauschpflicht betroffen, deren Führerscheine in den Jahren von 2002 bis 2004 ausgestellt wurden. Der Umtausch muss bis zum 19. Januar 2027 erfolgt sein. Wer sich wegen des Ausstellungsjahres nicht sicher ist, kann das Datum auf der Vorderseite des Führerscheins unter Punkt 4a einsehen. Termine hierzu können über die Onlineterminvergabe der Führerscheinstelle der Stadt Kaufbeuren unter folgendem Link vereinbart werden: https://www.kaufbeuren.de/terminvereinbarung.

Eine Onlineterminvereinbarung hat den Vorteil, lange Wartezeiten am Schalter zu vermeiden.

Die Stadtverwaltung bittet daher alle Betroffenen dieser Ausstellungsjahre um sehr zeitnahe Beantragung des Pflichtumtausches, da es erfahrungsgemäß zu längeren Bearbeitungszeiten von bis zu zehn Wochen aufgrund von hohem Antragsaufkommen kommen kann. Ab dem 19. Januar 2027 ist der Führerschein sonst abgelaufen. Bei einer Kontrolle in Deutschland würde dann eine Ordnungswidrigkeit vorliegen, die mit einem 10 Euro Verwarngeld geahndet wird. Im Ausland könnten aufgrund der jeweiligen Gesetze dort unter Umständen höhere Bußgelder drohen und es könnte zu weiteren Problemen bei einer Verkehrskontrolle kommen.

Außerdem möchte die Stadtverwaltung auf eine Neuregelung betreffend die Umschreibung ukrainischer Führerscheine auf deutsche Führerscheine aufmerksam machen: Zur Umschreibung war bisher eine theoretische und praktische Prüfung notwendig. Dies fällt wegen einer neuen Gesetzesänderung weg.

Es gibt für die Behörden allerdings noch keine Anweisung, wie der Umtausch künftig zu erfolgen hat. Die Stadtverwaltung wartet hier derzeit noch auf Informationen der Regierung von Schwaben. Aus diesem Grund können daher noch keine Anträge angenommen werden. Die Stadt bittet deshalb um Geduld. Sobald alle relevanten Informationen vorliegen, werden die Medien durch uns darüber informiert.

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Sport Wirtschaft

Karwendel setzt Partnerschaft mit dem ESV Kaufbeuren fort

Langfristiges Engagement für den Sport und die Gemeinschaft im Allgäu

Die Karwendel-Werke Huber GmbH & Co. KG führen ihr Sponsoring des ESV Kaufbeuren auch in der kommenden Saison fort. Die Marke Exquisa wird dabei weiterhin die Trikots des ESV Kaufbeuren begleiten. Damit bekennt sich das familiengeführte Unternehmen bewusst zu seiner langfristigen Unterstützung des Traditionsvereins – unabhängig von dessen sportlicher Ligazugehörigkeit.

Der ESV Kaufbeuren nimmt dabei seit vielen Jahrzehnten eine besondere Rolle in der Region Allgäu ein und begeistert Generationen von Fans weit über die Stadtgrenzen hinaus. Mit seinem gesellschaftlichen Engagement und seiner starken Nachwuchsarbeit ist der Verein ein wichtiger Bestandteil des regionalen Lebens.

„Als Unternehmen mit starken Wurzeln im Allgäu ist es für uns selbstverständlich, Verantwortung für die Region zu übernehmen. Deshalb begleiten wir den ESV Kaufbeuren auch in der kommenden Saison. Eine Partnerschaft zeigt ihren Wert gerade dann, wenn sie langfristig angelegt ist und unabhängig von kurzfristigen sportlichen Entwicklungen Bestand hat“, sagt Viktor Lindner, Sprecher der Geschäftsführung der Karwendel-Werke Huber GmbH & Co. KG.

Der ESV Kaufbeuren und Karwendel verbindet dabei mehr als eine Sponsoringpartnerschaft: Beide stehen für Kontinuität und Verlässlichkeit. Mit der Fortführung der Zusammenarbeit setzt Karwendel ein Zeichen für Zusammenhalt – auf und neben dem Eis.

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Tourismus Veranstaltung

„Feuer und Flamme“ am 5. September: Unterwegs mit einem Feuerwehrmann in historischer Uniform

Am Samstag, 5. September 2026, können sich Gäste und Einheimische auf eine Zeitreise in das Jahr 1858 begeben, als die Feuerspritzen noch von Pferden gezogen und mit Muskelkraft betrieben wurden. Der Stadtführer Anton Heider – jahrelang selbst Stadtbrandmeister und erfahrener Feuerwehrler – berichtet beim Gang durch die Kaufbeurer Altstadt Interessantes und Spannendes zur Feuerwehr- und zur Stadtgeschichte.

Die Führung ist ein Angebot von Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing. Sie beginnt um 10:30 Uhr in der Tourist Information in der Kaiser-Max-Straße und dauert zwei Stunden.
Der Besuch des Feuerwehrmuseums Kaufbeuren-Ostallgäu ist nicht Teil der Führung, kann jedoch bis 14 Uhr individuell angeschlossen werden.

In dieser Saison ist ein letzter Termin für die Feuerwehr-Führung am Samstag, 10. Oktober 2026, vorgesehen.

Interessierte können sich für beide Angebote bei der Tourist Information Kaufbeuren unter Telefon 08341 437-190 in die Teilnehmerliste eintragen lassen oder direkt auf der Internetseite unter www.kaufbeuren-tourismus.de/stadtführungen.html digital ein Ticket buchen.

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Sport

Saisonauftakt beim Landesliga-Absteiger FC Augsburg

©️Herzfotografin Lisa-Marie

BOL Auftaktspiel zur Saison 26/27- FC Augsburg – SpVgg Kaufbeuren

Am kommenden Sonntag starten die Frauen der SpVgg Kaufbeuren endlich in die neue Saison. Nach fünf intensiven Wochen Vorbereitung wartet zum Auftakt direkt eine anspruchsvolle Aufgabe: Um 12:30 Uhr geht es auswärts gegen den Landesliga-Absteiger FC Augsburg, der naturgemäß zu den Favoriten der Liga zählt. Trotz des schwierigen Auftaktgegners geht die Mannschaft selbstbewusst in die Partie. Auch wenn mit Paula Eichinger und Julia Czeschlick zwei Stammspielerinnen und wichtige Leistungsträgerinnen fehlen, möchte die SpVgg von Beginn an zeigen, dass sie sich vor dem Favoriten nicht verstecken muss. Beide Mannschaften dürften sich insgesamt auf Augenhöhe begegnen, sodass ergebnistechnisch alles offen ist. Nach der langen Vorbereitung ist die Vorfreude im Team jedenfalls groß, dass es nun endlich wieder um Punkte geht. 

📍 Sportanlage Süd, Augsburg
📅 Sonntag, 06.09.2026
⏰ Anpfiff: 12:30 Uhr

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Allgemein

„Neugablonz feiert!“ auf dem Bürgerplatz – Kultband Mauke verabschiedet sich nach 20 Jahren von der Bühne

80 Jahre Neugablonz: Stadtteil feiert großes Jubiläum am 12. September 2026

Ein ganz besonderes Jubiläum steht in Kaufbeurens Stadtteil Neugablonz an: 80-jähriges Bestehen! 1946 als neue Heimat für die aus Gablonz an der Neiße vertriebenen Menschen aus Mut, Zusammenhalt und handwerklichem Können gegründet.

Innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelte sich daraus ein lebendiger Stadtteil mit einer weit über die Region hinaus bekannten Schmuck- und Glasindustrie. Diese Wurzeln prägen bis heute das Leben, die Identität und das Bild von Neugablonz. Und das soll natürlich gebührend gefeiert werden.

Am Samstag, 12. September 2026, von 16:00 bis 22:00 Uhr auf dem Bürgerplatz in Neugablonz. Gleichzeitig wird auch noch das Ende einer regionalen Kulturgeschichte gefeiert: Die Kultband Mauke verabschiedet sich nach 20 Jahren endgültig von der Bühne.

Zwei Jahrzehnte lang hat die Band mit ihren Liedern, dem unverwechselbaren Humor und dem Gablonzer Dialekt Generationen begleitet und die Neugablonzer Traditionen auf einzigartige Weise vermittelt. Mit ihrem letzten Auftritt im Rahmen von „Neugablonz feiert!“ wird dies zu einem einmaligen Erlebnis, das es so nie wieder geben wird.

Außerdem ist die Gablonzer Blasmusik gemeinsam mit der Mladá dechovka aus Gablonz an der Neiße ebenfalls mit dabei und wird für unvergessliche Stimmung sorgen. Oberbürgermeister Stefan Bosse blickt mit Vorfreude auf die Veranstaltung: „Neugablonz hat unsere Stadt seit Bestehen in außergewöhnlichem Maße geprägt und tut dies immer noch. Auch der Abschied von Mauke, so schade er ist, wird „Neugablonz feiert!“ zu einem einzigartigen, bewegenden und unvergesslichen Tag machen.

Ein ganz besonderes Fest der Gemeinschaft, der Erinnerung und der Zukunft zu dem ich alle Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich einlade.“

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Blaulicht

Die aktuellen Polizeimeldungen aus Kaufbeuren: Angriff auf Beamte, Unfallflucht und gefährliche Fahrt

Zwei Polizeibeamte bei Einsatz am Hafenmarkt leicht verletzt – Zeugen nach Vorfällen im Parkhaus Süd und auf der B12 gesucht

Die Polizei Kaufbeuren berichtet von mehreren Einsätzen der vergangenen Tage. Unter anderem wurden zwei Polizeibeamte nach einer Schlägerei am Hafenmarkt leicht verletzt. Zudem sucht die Polizei Zeugen einer Unfallflucht im Parkhaus Süd sowie einer gefährlichen Fahrt auf der B12. An der Wertach waren außerdem Feuerwehrkräfte im Einsatz, nachdem ein Pferd und seine Besitzerin leicht verletzt worden waren.

Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte nach Schlägerei

KAUFBEUREN. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Polizei zu einer Schlägerei vor einer Bar am Hafenmarkt gerufen. Einer der Beteiligten, ein 26-jähriger amtsbekannter Mann, zeigte sich vor Ort vollkommen uneinsichtig und folgte den Anweisungen der Beamten nicht.

Schlussendlich ging er auf einen der eingesetzten Polizeibeamten los und leistete körperlichen Widerstand. Hierbei wurden zwei Beamte leicht verletzt.

Der 26-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung eingeleitet. (PI Kaufbeuren)

Unfallflucht im Parkhaus Süd – Zeugen gesucht

KAUFBEUREN. Im Zeitraum von Mittwoch, etwa 16.45 Uhr, bis Freitagmorgen wurde ein schwarzer Audi im Parkhaus Süd hinten rechts angefahren. Hierdurch entstand ein erheblicher Sachschaden.

Der Verursacher entfernte sich, ohne den Unfall zu melden. Die Polizei Kaufbeuren nimmt unter der Rufnummer 08341/933-0 Zeugenhinweise entgegen. (PI Kaufbeuren)

Pferd und Besitzerin an der Wertach leicht verletzt

KAUFBEUREN. Am Donnerstagnachmittag ging eine 20-Jährige mit ihrem Pferd an das Ufer der Wertach, um das Tier trinken zu lassen und ihm so eine Abkühlung zu verschaffen. Hierfür gingen beide einen leichten Abhang hinab zur Wertach.

Beim Verlassen des Flusses erschrak das Pferd aus unbekannter Ursache und schlug mit seinem Kopf um sich. Hierdurch wurde die 20-Jährige umgestoßen. Sowohl das Pferd als auch die junge Frau wurden leicht verletzt.

Da das Pferd nach dem Vorfall scheute und den Fluss durchquerte, stand es anschließend vor einer Absperrung zum dortigen Fuß- und Radweg. Um dem Pferd einen Zugang zum Weg zu ermöglichen, musste die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren Büsche zuschneiden. Insgesamt waren etwa 20 Einsatzkräfte vor Ort.

Für Reiterin und Pferd war keine ärztliche Behandlung vor Ort notwendig. (PI Kaufbeuren/PI Buchloe)

Schlangenlinien auf der B12 – Polizei sucht Zeugen

KAUFBEUREN/B12. Am Donnerstagabend wurde der Polizei Kaufbeuren ein Fahrzeug gemeldet, das auf der B12 in Fahrtrichtung Buchloe in Schlangenlinien unterwegs gewesen sein soll. Der Pkw soll dabei mehrfach auf die Gegenfahrbahn gelangt sein.

Bei der anschließenden Überprüfung stellte die Polizei fest, dass die 63-jährige Fahrzeugführerin vor Fahrtantritt ein Medikament eingenommen hatte, das ihre Fahrtauglichkeit beeinflusste. Gegen die Pkw-Fahrerin wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Zeugen, die Angaben zum Vorfall machen können oder möglicherweise selbst gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 08341/933-0 bei der Polizei Kaufbeuren zu melden. (PI Kaufbeuren)

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Sport

Joker verlieren das zweite Testspiel gegen Memmingen deutlich

Die nächsten Testspiele für den ESVK stehen dann am kommenden Wochenende beim Warrior Cup 2026 an.

Der ESVK musste im Testspiel am Freitagabend daheim gegen den ECDC Memmingen vor knapp 2.400 Zuschauern auf die verletzten Spieler Max Kislinger, Jan-Luca Augst und Tom Schwarz verzichten. Jere Laaksonen rückte heute in die Defensive. Im Tor stand Rihards Babulis.

Im ersten Drittel hatten beide Mannschaften nicht viele Torchancen. Sowohl die Gäste aus Memmingen als auch die Joker konzentrierten sich sehr auf ihre defensiven Aufgaben. Der ESVK hatte insgesamt ein kleines Chancenplus, was auch an einem von zwei Powerplays der Wertachstädter lag. Sehenswert war dabei ein Torabschluss von Tomas Schwamberger, der beim Schuss den Schläger durch die eigenen Beine bewegte. Memmingens Torhüter Michael Bitzer konnte den Versuch des Kaufbeurer Stürmers aber abwehren. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels hatten die Indians noch eine gute Chance, aber Matteo Gennaro zielte etwas zu hoch.

Die Bilder des Spiels

Mit Beginn des zweiten Abschnitts sollten dann auch Tore fallen. Die Indians gingen dabei mit einem Doppelschlag in der 23. und 24. Spielminute mit 0:2 in Führung. Den ersten Treffer erzielte Simon Thiel in Überzahl mit einem doch auch sehenswerten Drehschuss aus dem Slot heraus. Der zweite Treffer der Memminger kam aus einem schnellen Konter zustande. Am Ende konnte Okko Kangasniemi frei vor Rihards Babulis einschießen und traf mit einem Schuss in das kurze Eck. Die Joker ihrerseits konnten schnell antworten. Noch in der 24. Minute konnte Andrew Yogan aus dem Gewühl heraus die Scheibe unter Michael Bitzer im Tor der Indians zum 1:2-Anschlusstreffer unterbringen. In der Folge hatten beide Mannschaften in Überzahlspielen oder bei Kontern noch die eine oder andere Chance liegen gelassen. Ein weiterer Treffer sollte aber vorerst nicht fallen, obwohl es deutlich mehr gute Chancen gab als im ersten Drittel.

Die Highlights auf Sprade TV

https://www.sprade.tv/de/game/12387/esv-kaufbeuren-vs-ecdc-memmingen-indians

Die Joker mussten im Schlussabschnitt einer harten und intensiven Trainingswoche Tribut zollen. Es fehlte der Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser sichtbar die Energie, um das Spiel noch einmal zu drehen. Ein dritter Gegentreffer in der 42. Minute sollte dem ESVK auch schnell wieder den Wind aus den Segeln nehmen. Jakob Peukert konnte dabei einen Bandenabpraller zum 1:3 nutzen. In der Folge saßen die Kaufbeurer auch zu viel auf der Strafbank, um der Partie nochmals einen positiven Impuls zu verleihen. Der Treffer zum 1:4 von Linus Svedlund, der Rihards Babulis mit einem platzierten Schuss zum vierten Mal an diesem Abend überwinden konnte, entschied die Partie dann endgültig. Den Endstand von 1:5 stellte schließlich Indians-Verteidiger Leon Fern mit einem Treffer ins leere ESVK-Gehäuse her, da die Joker bereits mit dem sechsten Feldspieler agierten und nochmals ins Risiko gingen. Die nächsten Testspiele für den ESVK stehen dann am kommenden Wochenende beim Warrior Cup 2026 an. Neben den Wertachstädtern sind noch Red Bull München, der HC Ambri Piotta und die Belfast Giants am Start. Es wartet also ein stimmungsvolles Wochenende auf den ESVK und die Stadt Kaufbeuren.

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Bildung Kultur

Auf den Spuren der Burg von Eggenthal

Foto: Heimatverein Kaufbeuren; Zahlreiche Interessierte nahmen an der heimatkundlichen Wanderung des Heimatvereins Kaufbeuren teil und erkundeten unter der Führung von Boris Blum den Burgstall Eggenthal

Heimatkundliche Führung des Heimatvereins Kaufbeuren zum Burgstall Eggenthal

Über zwanzig Interessierte des Heimatvereins Kaufbeuren und der Gemeinde Eggenthal machten sich unter der Führung von Boris Blum auf den Weg zum Burgstall Eggenthal. Mit dem Begriff „Burgstall“ wird heute ein ehemaliger Burgstandort bezeichnet, von dem nur noch geringe Überreste wie Erdwälle oder Gräben im Gelände sichtbar sind. Der Burgstall Eggenthal ist in unmittelbarer Nachbarschaft der Marien-Seelenkapelle, dem Wahrzeichen der Gemeinde, und des ehemaligen Pestfriedhofs zu finden.

 Im Mittelalter thronte die Burg der Herren von Eggenthal markant auf dem Hügelsporn hoch über dem heutigen Dorf. Von dort bot sich ein weiter Blick über das Tal in Richtung Baisweil und Friesenried. Urkundliche Quellen belegen die Herrschaft der Edelfreien von Eggenthal zwischen etwa 1130 und 1240. Vermutlich in diesem Zeitraum war die Burg von ihnen bewohnt. In den folgenden Jahrhunderten wechselten Burggelände und Ortsherrschaft mehrfach den Besitzer.

 Anhand eigener Vermessungen, eines Luftbildes und einer eigens angefertigten Skizze erläuterte Boris Blum, wie der Grundriss der damaligen Burg mit ihrem Vorhof ausgesehen haben könnte. Auf diese Weise erhielt die Zuhörerschaft eine räumliche Vorstellung von dem mittelalterlichen Herrschaftssitz. Die Anlage gehörte dabei wohl eher zu den kleineren Burgen ihrer Zeit.

Im Anschluss nutzte die Gruppe den neuen Weg vom Vorplatz der Kapelle zu den noch heute sichtbaren Überresten der Anlage. Der Pfad wurde erst kürzlich in ehrenamtlicher Arbeit von den Natur- und Gartenfreunden Eggenthal und dem Arbeitskreis Marien-Seelenkapelle angelegt. Dank der vorherigen Erläuterungen gelang es den Teilnehmenden, die einstigen Bauwerke der Burg gedanklich auf die im Gelände erkennbaren Gräben und Geländestrukturen zu übertragen.

 Im weiteren Austausch berichtete Boris Blum über das Leben auf einer Burg im Mittelalter. Ein besonders interessantes Detail lieferten dabei gefundene Tonscherbenreste: Sie lassen darauf schließen, dass sich die Bewohner der Burg bereits einen geschlossenen Becherkachelofen leisten konnten.

 Heute erinnert ein Gedenkstein an die einstige Burganlage. Für einige Einheimische ist der Ort darüber hinaus mit persönlichen Erinnerungen verbunden; etwa an frühere Jugendstreifzüge zu dem Aussichtspunkt hoch über dem Ort.

 Die Führung zeigte eindrucksvoll, wie viel auch dort zu entdecken ist, wo von einer mittelalterlichen Burg auf den ersten Blick kaum noch etwas zu sehen ist. Durch die sachkundige Erläuterung und die gemeinsame Erkundung des Geländes wurde der Burgstall Eggenthal für die Teilnehmenden zu einem lebendigen Stück Heimatgeschichte.

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Wirtschaft

Aktienbrauerei Kaufbeuren: Braubetrieb soll fortgeführt werden

Sanierungskonzept erhält Zustimmung – künftig 38 Mitarbeitende am Braustandort Kaufbeuren

Der Braubetrieb der Aktienbrauerei Kaufbeuren soll erhalten bleiben. Wie die Aktienbrauerei Kaufbeuren in einer aktuellen Pressemitteilung vom 28.08.2026 mitteilt, habe der bisherige Mehrheitsgesellschafter, die ROKiT-Gruppe, dem im Rahmen der vorläufigen Insolvenz in Eigenverwaltung erarbeiteten Sanierungskonzept zugestimmt. Auch die für die Umsetzung erforderlichen finanziellen Mittel seien inzwischen bereitgestellt worden.

Das Insolvenzverfahren wurde demnach zum 28. August 2026 in Eigenverwaltung eröffnet. Der bereits eingesetzte Sanierungsgeschäftsführer Volker P. Zimmerer bleibt im Amt und soll den erarbeiteten und eingeleiteten Sanierungsprozess umsetzen sowie die Geschäfte des Unternehmens weiterführen. Der vom Gericht bestellte Sachwalter Olaf Spiekermann bleibt ebenfalls in seiner Funktion.

Deutliche Reduzierung der Mitarbeiterzahl

Ein wesentlicher Bestandteil der Sanierung ist nach Angaben des Unternehmens eine deutliche Reduzierung der Mitarbeiterzahl und eine vollständige Neustrukturierung.

Den von den personellen Veränderungen betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werde der Übergang in eine Transfergesellschaft ermöglicht. Am Braustandort Kaufbeuren sollen künftig 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sein.

Braubetrieb in Kaufbeuren bleibt erhalten

Der eigentliche Braubetrieb am Standort Kaufbeuren soll nach Angaben der Aktienbrauerei auch künftig im bisherigen Volumen fortgeführt werden. Die Verfügbarkeit der verschiedenen prämierten Biere, der beliebten „Fräuleins“ – Weinschorle und Weinmischgetränke – sowie der alkoholfreien LEO-Limonaden sei damit gesichert.

Der Braustandort Kaufbeuren bleibe damit als Produktionsstätte erhalten und bilde die Grundlage für die weitere Entwicklung des Unternehmens.

Im Zuge der Neuausrichtung soll die Belieferung von Gaststätten, Veranstaltungen und Handelskunden teilweise an bereits bestehende Geschäfts- und Handelspartner übertragen werden. Dadurch sollen die Strukturen effizienter gestaltet und der Betrieb langfristig wirtschaftlich stabil aufgestellt werden.

Kunden und Marken sollen im Fokus bleiben

Vertrieb und Außendienst sollen laut Pressemitteilung auch künftig eng mit den Kunden zusammenarbeiten. Dabei verweist das Unternehmen insbesondere auf zahlreiche langjährige Kundenbeziehungen.

Sanierungsgeschäftsführer Volker P. Zimmerer erklärt: „Mit der Zustimmung zum Sanierungskonzept und der Bereitstellung der erforderlichen Mittel ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Braustandorts Kaufbeuren gemacht. Ohne die erforderlichen Mittel, hätten wir das Unternehmen nun stilllegen müssen“, sagt Sanierungsgeschäftsführer Volker P. Zimmerer. „Unser Ziel ist es, den Braubetrieb dauerhaft zu sichern, die Strukturen zukunftsfähig aufzustellen und gleichzeitig die gewachsenen Kundenbeziehungen weiter zu pflegen. An dieser Stelle auch nochmal ein herzliches Dankeschön, dass uns die allermeisten Kunden in dieser sicherlich nicht leichten Zeit die Treue gehalten haben. Das hat uns erheblichen Rückenwind gegeben“.

Braustandort mit 700-jähriger Tradition

Die Aktienbrauerei verweist abschließend auf die rund 700-jährige Tradition des Braustandorts Kaufbeuren und seine Verwurzelung in der Region. Im Rahmen des laufenden Sanierungsverfahrens soll das Unternehmen neu aufgestellt werden. Im Mittelpunkt stehe dabei der Erhalt des Braubetriebs am Standort Kaufbeuren.

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Allgemein Podcast

Der neue Klar.Text Podcast: 60 Jahre Kulturring Kaufbeuren e.V. – zwischen Jubiläum, Ehrenamt und der Kraft der Kultur

Gastgeber Claus Tenambergen, Gast: Birgit Pfeifer, 1. Vorsitzende Kulturring Kaufbeuren e.V.

Seit 60 Jahren bereichert der Kulturring Kaufbeuren das kulturelle Leben der Stadt. Mit Theater, Konzerten, Literatur und vielen weiteren Veranstaltungsformaten bringt der Verein seit sechs Jahrzehnten hochwertige Kultur nach Kaufbeuren und schafft Begegnungen, die unterhalten, berühren und zum Nachdenken anregen. In der neuen Folge von Klar.Text – Fakten. Fokus. Faszination. spricht Gastgeber Claus Tenambergen mit der Vorsitzenden des Kulturring Kaufbeuren, Birgit Pfeifer, über die Geschichte und Entwicklung des Vereins, das 60-jährige Jubiläum sowie das neue Jahresprogramm für die Saison 2026/2027.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen aber nicht nur die zahlreichen Veranstaltungen der kommenden Saison. Birgit Pfeifer gibt auch persönliche Einblicke in ihre ehrenamtliche Arbeit und spricht über die Bedeutung von Kultur für unsere Gesellschaft. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen des Kulturrings und zeigen, wie viel Engagement, Leidenschaft und Organisation notwendig sind, um Jahr für Jahr ein abwechslungsreiches Kulturprogramm auf die Beine zu stellen. Ein besonderes Thema des Podcasts ist die Rolle der Kultur in einer sich wandelnden Gesellschaft. Warum Kultur weit mehr ist als Unterhaltung, weshalb sie Menschen verbindet, Denkanstöße gibt und gemeinschaftliches Erleben schafft – darüber entwickelt sich ein ebenso informatives wie inspirierendes Gespräch. 🎧 Die neue Podcast-Folge hier auf Wir sind Kaufbeuren und ab sofort auf allen bekannten Podcast-Plattformen

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Bildung Karriere

Neue Pflegekräfte freuen sich über ihren Abschluss

Im Rahmen einer festlichen Abschlussfeier wurden 18 Auszubildende der Klasse G-23 nach drei intensiven Ausbildungsjahren an der Berufsfachschule für Pflege am Bezirkskrankenhaus (BKH) Kaufbeuren verabschiedet.

Gemeinsam mit Angehörigen, Praxisanleitenden und Mitarbeitenden der Schule blickten sie auf eine bewegte Ausbildungszeit mit vielen fachlichen und persönlichen Herausforderungen zurück. Klassenleiter und stellvertretender Schulleiter Manuel Peczler würdigte in seiner Ansprache insbesondere die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler und gab ihnen einige Gedanken für ihren weiteren beruflichen Weg mit. Pflege bedeute nicht, vom ersten Arbeitstag an alles können zu müssen, so Peczler. Vielmehr sei sie ein Beruf, in dem man sich mit jeder Begegnung, jeder neuen Situation und auch aus Fehlern kontinuierlich weiterentwickle.

Für ihre Zukunft wünschte er den künftigen Pflegekräften vor allem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Kolleginnen und Kollegen, die sie stärken, sowie Arbeitsorte, an denen sie sich fachlich und persönlich weiterentwickeln können. Eine Botschaft stand dabei besonders im Mittelpunkt: „Fachlichkeit ist wichtig. Aber Menschlichkeit macht den Unterschied“, betonte er. Auch Schulleiterin Petra Heuberger-Kraft würdigte die Leistungen und die persönliche Entwicklung und wünschte den Schülerinnen und Schülern für ihren weiteren Weg viel Mut, Zuversicht und Freude am Pflegeberuf.

Mit vielen persönlichen Erinnerungen, guten Wünschen und einem gemeinsamen Blick auf die vergangenen drei Jahre endete für die Klasse G-23 ein bedeutender Abschnitt – und zugleich beginnt für die neuen Pflegekräfte ein anspruchsvoller Weg in einem verantwortungsbewussten und vielseitigen Beruf.

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Politik Sport

Vereinspauschale 2026: Knapp 89.000 Euro für Vereine in Kaufbeuren

Freistaat stellt bayernweit fast 29 Millionen Euro bereit – auch Ostallgäu und Unterallgäu erhalten Fördermittel

Wie der Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl in einer Pressemitteilung mitteilt, setzt der Freistaat Bayern auch 2026 die Förderung der Vereine über die Vereinspauschale fort. Der Förderbetrag steigt demnach im Vergleich zum Vorjahr um 716.000 Euro auf fast 29 Millionen Euro.

Pohl, stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag, sieht darin einen weiteren Schritt in einer langfristig positiven Entwicklung: „Unsere bayerischen Vereine prägen das gesellschaftliche Leben in unseren Städten und Gemeinden wie kaum jemand anderes. Besonders für Kinder und Jugendliche sind Vereine Orte der Gemeinschaft und der Wertvermittlung. Umso schöner ist es, dass wir auch weiterhin die Förderung dieser Institutionen auf hohem Niveau fortsetzen können.“

Mehr Vereinsmitglieder und Übungsleiterlizenzen

Nach Angaben Pohls ist auch ein weiterer Zuwachs bei den Vereinsmitgliedern und eingesetzten Übungsleiterlizenzen zu verzeichnen. Diese Faktoren sind ausschlaggebend für die Berechnung der Vereinspauschale eines jeden Vereins und werden in Fördereinheiten zu je 36 Cent festgesetzt.

Im Vergleich zu 2025 steigt die Anzahl dieser Fördereinheiten erneut um rund zwei Millionen und erreicht damit einen neuen Höchststand. Ziel des Freistaats sei es, einen flächendeckend zugänglichen, kostengünstigen und hochqualitativen Zugang zu Sport- und Schützenvereinen zu gewährleisten.

„Es freut mich, dass wir auch weiterhin mit dem bürokratiearmen Mittel der Vereinspauschale Vereine unterstützen können. Ich sehe die unverzichtbare Arbeit der Ehrenamtlichen vor Ort jeden Tag. Dieses Engagement weiterhin zu fördern, ist für mich die Grundlage einer funktionierenden Gesellschaft der Zukunft“, so Pohl.

Kaufbeuren erhält knapp 89.000 Euro

Für die Vereine in Kaufbeuren bleibt die Vereinspauschale im Vergleich zu 2025 mit knapp 89.000 Euro annähernd gleich. Im Unterallgäu stehen mit 315.000 Euro mehr als 10.000 Euro zusätzliche Fördermittel zur Verfügung. Im Ostallgäu steigt die Summe um rund 2.500 Euro auf gut 365.000 Euro.

Für den Regierungsbezirk Schwaben ergibt sich insgesamt ein Plus von mehr als 100.000 Euro. Die Gesamtfördersumme liegt damit bei rund 4,45 Millionen Euro.

Pohl unterstreicht abschließend die Bedeutung der Unterstützung für das Vereinsleben: „Ich bin stolz darauf, dass die Vereine in Bayern so zuverlässig auf höchstem Niveau unterstützt werden. Bei jeder Veranstaltung, ob Wettkampf, Jubiläum oder Vereinsfest, fühlt man sich bei den Vereinen vor Ort wie zu Hause. So soll es auch in Zukunft bleiben. Ich werde mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass Sport und Vereinsleben die Unterstützung bekommen, die sie selbstverständlich verdient haben.“

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Sport

Warrior Cup 2026: Ein Freitag ganz im Zeichen des ESVK

Nachwuchs und Frauenmannschaft auf dem Eis, ESVK-Publikumslieblinge gegen ehemalige Nationalspieler und die Vorstellung der 1. Mannschaft

Neu beginnt das Warrior-Cup-Wochenende in diesem Jahr bereits am Donnerstagabend mit einer großen Party im Festzelt. Für Live-Musik sorgt die Band Muckasäck, Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich. Nach dem Start in das Warrior-Cup-Wochenende nimmt das Programm am Freitag, 4. September, auch auf dem Eis Fahrt auf. Zunächst präsentiert sich die gesamte Nachwuchsabteilung des ESV Kaufbeuren e.V. gemeinsam mit der Frauenmannschaft in der energie schwaben arena. Anschließend trifft die Traditionsmannschaft des ESVK auf die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Den Abschluss bildet am Abend die Vorstellung der 1. Mannschaft im Festzelt.

Von der U7 bis zur U20 und die Frauenmannschaft gemeinsam auf dem Eis

Los geht es am Freitag um 17:30 Uhr. Von der U7 bis hin zur U20 sowie der Frauenmannschaft werden alle Teams gemeinsam mit ihren Trainern auf dem Eis vorgestellt. Bereits im vergangenen Jahr kam diese Präsentation bei den Besuchern sehr gut an. Jogi Koch, Sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren e.V., freut sich darauf: „Für unsere Spielerinnen und Spieler ist es etwas Besonderes, mit allen Mannschaften vor einer großen Kulisse auf dem Eis zu stehen. An diesem Abend können wir die ganze Bandbreite des ESV Kaufbeuren e.V. präsentieren und zeigen, wie viel Begeisterung und Engagement in unserem Verein steckt. Gleichzeitig ist dieser Auftritt auch eine schöne Anerkennung für unsere Trainer und all diejenigen, die sich das ganze Jahr über für unsere Mannschaften einsetzen.“

Impressionen vom Spiel 2025

Um 18:30 Uhr fällt dann der erste Puck für das große Spiel der ESV-Traditionsmannschaft gegen die Nationalmannschaft der Ehemaligen. Schon im vergangenen Jahr stieß das Traditionsspiel auf großes Interesse. Rund 1.000 Zuschauer verfolgten das Aufeinandertreffen der ehemaligen ESVK-Spieler mit zahlreichen früheren Nationalspielern. Dabei lebte die Begegnung nicht nur von den bekannten Namen auf dem Eis. Beide Mannschaften boten den Besuchern attraktives Eishockey und machten das Spiel zu etwas Besonderem am Warrior-Cup-Wochenende.

Für viele ESVK-Fans dürfte bereits der Blick auf den Kader der Traditionsmannschaft Erinnerungen wecken. Mit Alex Thiel, Joey Lewis, Max Schmidle, Daniel Rau, Thorsten Rau, Daniel Menge, Christian Baader oder auch Dieter Medicus kehren gleich mehrere Publikumslieblinge aus der näheren und ferneren ESVK-Vergangenheit noch einmal auf das Kaufbeurer Eis zurück. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren ehemaligen Spielern wollen sie an die gelungene Premiere aus dem vergangenen Jahr anknüpfen. ESVK-Geschäftsführender Vorstand Karlheinz Peukert blickt mit Vorfreude auf die Neuauflage: „Das Spiel im vergangenen Jahr war für uns alle ein tolles Erlebnis. Rund 1.000 Zuschauer, viele bekannte Gesichter auf dem Eis und den Rängen und dazu ein wirklich attraktives Eishockeyspiel – das hat gezeigt, welchen Stellenwert diese ehemaligen Spieler bei unseren Fans noch immer haben. Umso schöner ist es, dass wir auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Publikumslieblinge in Kaufbeuren begrüßen dürfen. Ich bin überzeugt, dass wir erneut einen ganz besonderen Eishockeyabend erleben werden.“

Bei der ESVK-Traditionsmannschaft fungiert Stefan Ustorf als Teammanager. Cheftrainer ist Pit Ustorf, unterstützt von Co-Trainer Manfred Schuster sowie den Skills Coaches Simon Jürgen und Hans-Jörg Mayer. Der Kader der Nationalmannschaft bringt reichlich Eishockey-Erfahrung und prominente Namen mit nach Kaufbeuren. Einer der bekanntesten Akteure im Aufgebot ist Michael Wolf. Der gebürtige Allgäuer absolvierte 152 Länderspiele für Deutschland und gewann mit dem EHC Red Bull München dreimal die Deutsche Meisterschaft. Ebenfalls auf dem Eis steht Patrick Köppchen, der zweimal Deutscher Meister wurde und in seiner langen Karriere mehr als 1.000 DEL-Spiele absolvierte. Die Partie wird über 3 x 20 Minuten mit durchlaufender Spielzeit ausgetragen.

Eintritt frei – Spenden für den ESVK-Nachwuchs

Der Eintritt zum Traditionsspiel ist auch in diesem Jahr frei. Statt eines Eintrittspreises setzt der ESV Kaufbeuren auf die freiwillige Unterstützung der Besucher. Nachwuchskinder des ESVK werden während der Veranstaltung mit Spendenbüchsen durch die energie schwaben arena gehen. Die Spenden kommen der Nachwuchsarbeit des ESV Kaufbeuren e.V. zugute.

Ab 20:00 Uhr geht es im Festzelt weiter

Nach dem Traditionsspiel ist der Freitag noch lange nicht beendet. Ab 20:00 Uhr beginnt der Einlass ins Festzelt. Dort wartet bereits der nächste Höhepunkt auf die ESVK-Fans. Um 20:30 Uhr wird die 1. Mannschaft des ESVK vorgestellt. Damit spannt der Freitag des Warrior Cups einen besonderen Bogen über die verschiedenen Generationen des Kaufbeurer Eishockeys: vom Nachwuchs und der Frauenmannschaft über zahlreiche ehemalige ESVK-Spieler und deutsche Nationalspieler bis hin zur aktuellen 1. Mannschaft.

Der Kader der ESVK-Traditionsmannschaft (aktueller Stand per 24.08.26)

Torhüter: Christian Baader
Verteidigung: Daniel Rau, Dieter Medicus, Markus Vaitl, Philipp de Paly, Florian Kettemer, Florian Bindl, Martin Schweiger
Sturm: Stefan Rott, Thomas Holzmann, Alex Thiel, Daniel Menge, Thorsten Rau, Alecandro Carrara, Joey Lewis, Max Schmidle, Manfred Jorde.

Der Kader der Nationalmannschaft ehemaliger Spieler (aktueller Stand per 24.08.26)

Torhüter: Alex Jung, Joey Vollmer
Verteidigung: Martin Ančička, Patrick Köppchen, Stefan Schauer, Andreas Loth, Kaisler Hagen
Sturm: Fredy Ledlin, Christoph Gawlik, Ty Morris, Alexander Polaczek, Alexander Oblinger, Michael Wolf, Florian Zeller, Tomas Martinec, Florian Jung

Der Freitag im Überblick

17:30 Uhr: Vorstellung aller Nachwuchsmannschaften von der U7 bis zur U20 sowie der Frauenmannschaft auf dem Eis
18:00 Uhr: Warm-up
18:30 Uhr: Spielbeginn ESVK-Traditionsmannschaft gegen Nationalmannschaft der Ehemaligen. 3 x 20 Minuten durchlaufende. Spielzeit, zwei Pausen à 15 Minuten
ab 20:00 Uhr: Einlass ins Festzelt
20:30 Uhr: Vorstellung der 1. Mannschaft

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Blaulicht

Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr Kaufbeuren: Pferd „Cooper“ aus misslicher Lage befreit

Nach dem Versuch, die Wertach zu durchqueren, war das leicht verletzte Pferd hinter einer Metallabsperrung gefangen – 24 Einsatzkräfte waren vor Ort

Zu einer Großtierrettung wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren am Donnerstag, 27. August 2026, um 17:50 Uhr in die Hirschzeller Straße gerufen. Ein Pferd war nach dem Versuch, die Wertach zu durchqueren, in eine missliche Lage geraten.

Steile Böschung wird zum Hindernis

Eine junge Reiterin hatte versucht, mit ihrem Pferd „Cooper“ die Wertach zu durchqueren. An der steilen Böschung scheiterte der Versuch. Das Pferd befand sich anschließend hinter einer Metallabsperrung und konnte die Stelle nicht mehr selbstständig verlassen.

Um das leicht verletzte Tier aus seiner Lage zu befreien, schnitt die Feuerwehr rund 1,5 Meter Bewuchs frei. Anschließend konnte die junge Reiterin „Cooper“ einem Tierarzt zuführen.

24 Einsatzkräfte vor Ort

Der Einsatz dauerte 51 Minuten. Insgesamt waren 24 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren beteiligt.

Einsatzdauer: 51 Minuten
Einsatzkräfte: 24 Personen
Fahrzeuge im Einsatz: SBI (KF 2), MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/40/1, RW 1/61/1

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Allgemein Sport

SpVgg Kaufbeuren verliert auch gegen Kaufering

Früher Elfmeter entscheidet die Partie – SVK wartet nach dem 0:1 seit vier Spielen auf einen Sieg

Die SpVgg Kaufbeuren musste gegen Kaufering die vierte Niederlage in einem Punktspiel in Serie hinnehmen. Ein früher Strafstoß brachte Kaufering mit 1:0 in Führung. An diesem Ergebnis änderte sich bis zum Schlusspfiff nichts mehr.

Elfmeter bringt Kaufering in Führung
Die Kaufbeurer benötigten zunächst einige Zeit, um in die Partie zu finden. Bereits nach 15 Minuten war jedoch der Treffer gefallen, der letztlich über den Ausgang des Spiels entscheiden sollte. Ein Elfmeter für Kaufering führte zum 1:0.

Anschließend stabilisierte sich die SVK und ließ bis zum Abpfiff nichts mehr anbrennen. Auf der anderen Seite boten sich den Kaufbeurern zwei bis drei Möglichkeiten zum Ausgleich. Wie schon zuletzt fehlte jedoch die nötige Konsequenz vor dem gegnerischen Tor.
Luca Wollens: „Müssen gegen Bad Wörishofen auf jeden Fall punkten“. Der spielende Co-Trainer Luca Wollens musste die Partie verletzungsbedingt von außen verfolgen. Nach dem Spiel sagte er: „Wir haben die ersten 15-20 Minuten gebraucht, um reinzukommen haben dann aber bis zum Abpfiff nichts mehr anbrennen lassen. Umso bitterer ist das dumme Faul zum Elfmeter, wodurch wir eins zu null in Rückstand geraten. Wir hatten den Ausgleich zwei-dreimal auf dem Fuß liegen, haben aber wieder unsere Chancen nicht genutzt. Fakt ist, wir haben seit vier Spielen nicht mehr gewonnen und müssen gegen Bad Wörishofen auf jeden Fall Punkten. Meiner Verletzung geht soweit gut. Ich denke, dass ich nächste Woche wieder ins Training einsteigen kann.“

Damit richtet sich der Blick der Kaufbeurer nun auf die kommende Partie gegen Bad Wörishofen, in der die SVK nach vier sieglosen Spielen wieder punkten möchte. (hr)

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Sport

ESVK am Freitag: Testspiel daheim gegen den ECDC Memmingen

Für den ESV Kaufbeuren steht am Freitagabend ein weiteres Testspiel auf dem Plan

Dabei kommt es zum Rückspiel gegen den ECDC Memmingen in der energie schwaben arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Im Vorverkauf sind derweil schon über 2.100 Tickets gebucht worden, so dass der ESVK für ein Testspiel eine durchaus starke Kulisse erwartet. Tickets sind dazu weiter unter ticket.esvk.de und an den Abendkassen erhältlich.

ESVK-Chef-Trainer Sebastian Buchwieser muss dabei wie schon vermeldet verletzungsbedingt auf die Defender Max Kislinger, Jan-Luca Augst sowie auch auf Stürmer Tom Schwarz verzichten. Yannik Burghart dürfte dagegen wieder im Kader stehen und seinen ersten Einsatz in der neuformierten Joker Mannschaft feiern.

Den Livestream zum Spiel gibt es auf SpradeTV, die Live-Statistiken zum Spiel sind unter deb-online.live zu finden.


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Soziales Wirtschaft

BRK-Kreisverband Ostallgäu ehrt langjährige Mitarbeitende

22 Arbeitsjubilare bringen es gemeinsam auf 400 Dienstjahre beim Roten Kreuz

Die diesjährigen Jubilarinnen und Jubilare des BRK-Kreisverbands Ostallgäu bringen es gemeinsam auf 400 Dienstjahre. Bei der traditionellen Ehrungsfeier im Modeon in Marktoberdorf standen 22 langjährige Mitarbeitende im Mittelpunkt. Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann dankte ihnen für ihre langjährige Treue und ihr tägliches großes Engagement beim Roten Kreuz.

Dabei verwies Hofmann auf die ganz unterschiedlichen Herausforderungen in den zahlreichen Arbeitsbereichen des Kreisverbands. Ob in der Pflege, im Rettungs- und Fahrdienst, in der Beratung, Betreuung, Hauswirtschaft oder Verwaltung – nicht jeder Arbeitstag sei einfach. Umso mehr schätze er, dass die Mitarbeitenden auch in schwierigen und stressigen Situationen „Freundlichkeit, Gelassenheit und Kompetenz“ bewahren. Von den Menschen bekomme er immer wieder positive Rückmeldungen: „Ich bin gut aufgenommen worden, man hat mich gut beraten, ich habe mich gut aufgehoben gefühlt.“

Langjährige Mitarbeitende als „Kopiervorlagen“

Personalratsvorsitzender Michael Lerf griff in seiner Ansprache mit einem Augenzwinkern zum Begriff der „Kopiervorlagen“. Gerade jüngere Kolleginnen und Kollegen würden auf die Erfahrenen schauen und beobachten, wie diese ihre Aufgaben erfüllten, mit Menschen umgingen und sich im Team verhielten. „Ich danke Ihnen dafür, dass Sie Kopiervorlagen sind“, sagte Lerf und ermunterte die Jubilare, auch weiterhin gut sichtbar für die nachfolgenden Kolleginnen und Kollegen zu bleiben.

Wie unterschiedlich diese Vorbilder sein können, zeigte sich anschließend bei den persönlichen Würdigungen. Die jeweiligen Bereichs- und Einrichtungsleitungen stellten ihre langjährigen Mitarbeitenden vor und berichteten von deren Stärken, besonderen Aufgaben und gemeinsamen Erlebnissen. Dabei wurde zugleich die große Bandbreite der Arbeit innerhalb des BRK-Kreisverbands deutlich.

Zwei Jubiläen über vier Jahrzehnte

Besondere Anerkennung galt in diesem Jahr den beiden Jubilarinnen mit jeweils 40 Dienstjahren: Saniye Kurnaz vom Clemens-Kessler-Haus in Marktoberdorf und Sabine Führer-Hauber vom Haus Schimmelreiter in Wertach. Andreas Hüller, Einrichtungsleiter des Clemens-Kessler-Hauses, hob bei Kurnaz insbesondere deren „Ruhe, Loyalität und Treue“ hervor. Renate Dantinger, Leitung Soziale Dienste im BRK-Kreisverband Ostallgäu, würdigte Führer-Hauber als langjährige „Stütze im Haus Schimmelreiter“. Als Hauswirtschaftsmeisterin sorge sie seit vielen Jahren dafür, dass insbesondere in der Küche alles zuverlässig funktioniere.

Zum Abschluss der Ehrungen fasste Hofmann zusammen, was sich durch den gesamten Abend gezogen hatte: „Jeder leistet an seiner Stelle seinen Beitrag, egal wo.“ Gerade die Vielfalt der Aufgaben und die unterschiedlichen Persönlichkeiten machten den Kreisverband aus. „Wir haben wirklich eine tolle Mannschaft und ich glaube, da können wir richtig stolz sein.“

Die Geehrten des BRK Ostallgäu:

Kreisverband: Sonja Walter (30 Jahre), Annett Filser (25 Jahre), Martina Langner (10 Jahre).

Fahrdienst: Helmut Kotschwar (10 Jahre).

Rettungsdienst: Rainer Hindelang-Schien (30 Jahre), Florian Haf (10 Jahre).

Clemens-Kessler-Haus (Marktoberdorf): Saniye Kurnaz (40 Jahre), Anne Huttner, Andrea Brugger, Bianca Kriehebauer (alle 10 Jahre).

Gulielminetti-Haus (Marktoberdorf): Reinhilde Berkmüller, Elena Krauberg (beide 25 Jahre), Petra Börmann (20 Jahre), Sabrina Haltenberger, Bazlai Strobel, Andrea Zeitler (alle 10 Jahre).

St. Georgshof (Rettenbach): Susanne Schober (20 Jahre), Stefan Jakobi, Marianne Hailer (beide 10 Jahre).

Haus Schimmelreiter (Wertach): Sabine Führer-Hauber (40 Jahre), Hubert Heinisch (25 Jahre).

St. Michael (Füssen): Tobias Routschka (10 Jahre).


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Senioren Veranstaltung

Heinzelmannstift Kaufbeuren: beliebter Tanztee am 13. September 2026 mit Live-Musik

Jeder, der Lust hat, darf sich gerne dazugesellen

Im Seniorenheim Heinzelmannstift wird wieder das Tanzbein geschwungen: Am Sonntag, 13. September 2026, findet von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr wieder der beliebte Tanztee mit Livemusik statt. Jeder, der Lust hat, darf sich gerne dazugesellen. Der Eintritt ist frei.

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Gesundheit

Riechen und Schmecken – unterschätzte Sinne

Erwachsene verfügen über etwa 2.000 bis 4.000 Geschmacksknospen, im Kin-desalter sind es noch mehr, im Alter nimmt ihre Zahl ab. Bild-Urhebervermerk: © AOK-Bundesverband

Geschmack ist Teamwork

Mit unseren rund zehn Millionen Riechzellen können wir Menschen bis zu 10.000 verschiedene Gerüche wahrnehmen – von zart blumigen Nuancen bis hin zu kräftigen Aromen. Gerüche und Geschmacksnoten werden oft nur unbewusst wahrgenommen, während man sich aufs Hören und Sehen willentlich konzentriert. Dadurch werden diese beiden Sinne oft unterschätzt.

 

Gerüche helfen Gefahren zu vermeiden

Frauen haben ein besseres Riechvermögen als Männer. Womit das genau zusammenhängt, wird noch erforscht. Geruch und Geschmack verschaffen nicht nur Genuss, sondern haben auch eine Alarmfunktion. Ein fauliger Geruch warnt vor verdorbenen Speisen. Wenn etwas sehr bitter schmeckt, spuckt man es sofort wieder aus, weil es giftig sein könnte. Auch Brandgeruch kann man schon von Weitem wahrnehmen. „Gerüche wirken unmittelbar im limbischen System unseres Gehirns, das die Emotionen steuert“, sagt Susanne Hasel, Gesundheitsfachkraft bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Gerüche entscheiden zudem über Zu- oder Abneigung gegenüber anderen Menschen. Das erklärt, warum Gerüche auch die Partnerwahl beeinflussen. „Die Chemie muss eben stimmen“, so Susanne Hasel.

 

Geschmack ist Teamwork

„Erwachsene haben etwa 2.000 bis 4.000 Geschmacksknospen an der Zunge und im Mund, bei Neugeborenen sind es deutlich mehr und bei alternden Menschen sinkt die Zahl ab“, weiß Susanne Hasel. Mit den Geschmacksknospen können fünf Geschmacksrichtungen identifiziert werden: süß, sauer, salzig, bitter und umami. Das Wort Umami kommt aus dem Japanischen und bezeichnet herzhafte und würzige Noten. Die vielfältigen Geschmackserlebnisse und köstlichen Aromen kommen gewissermaßen durch Teamwork zustande. „Ein differenzierter Geschmack entsteht erst durch die Verknüpfung mit anderen Sinnen, allen voran mit dem Geruchssinn“, so Susanne Hasel.

 

Zellen können sich erholen

Wie sehr Menschen Riechen und Schmecken für ihr Wohlbefinden brauchen, merken sie oft erst, wenn diese Sinne schwinden. Jedes Jahr treten bei etwa 50.000 Menschen in Deutschland Störungen des Geruchs- oder Geschmacksinns auf, verursacht etwa durch Erkrankungen der oberen Atemwege oder Heuschnupfen, durch bestimmte Chemikalien, Medikamente oder operative Eingriffe. Doch die Zellen, die für das Riechen und Schmecken zuständig sind, können sich nach einer Schädigung auch wieder erholen – anders als andere Sinneszellen. „Darüber hinaus lassen sich Gaumen und Nase gut stimulieren, zum Beispiel durch frische Kräuter beim Kochen und wenn man sich Zeit fürs Essen und Kauen nimmt“, so Susanne Hasel.

 

Weitere Informationen:

Geruchssinn: Wie wir riechen (https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/gehirn-nerven/geruchssinn-wie-wir-riechen/)

Wie funktioniert der Geschmackssinn? | Gesundheitsinformation.de (https://www.gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-der-geschmackssinn.html)

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Sport

Die ESVK VIP-Kabine – ein Spieltag, der in Erinnerung bleibt: jetzt Wunschtermin reservieren!

Exklusiver Raum, persönlicher Service und Eishockey hautnah in der energie schwaben arena

Auch in der Saison 2026/2027 öffnet die ESVK VIP-Kabine wieder ihre Türen. Die neue Oberliga-Spielzeit verspricht mit zahlreichen Traditionsvereinen, spannenden Derbys und historisch gewachsenen Rivalitäten viele emotionale Eishockey-Abende. Erleben Sie diese besonderen Spiele gemeinsam mit Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitenden, Freunden oder der Familie – in einem exklusiven Ambiente mitten in der energie schwaben arena.

Seit rund drei Jahren hat sich die VIP-Kabine zu einem besonderen Angebot rund um die Heimspiele des ESVK entwickelt. Zahlreiche Unternehmen aus der Region nutzen sie regelmäßig, um Beziehungen zu pflegen, Danke zu sagen oder gemeinsam einen besonderen Abend zu verbringen. Die Rückmeldungen sind durchweg begeistert – von der Atmosphäre, dem persönlichen Service und dem besonderen Erlebnis.

Ein Raum, den man normalerweise nicht betritt

Während ausgewählter Heimspiele erwartet Sie in den Katakomben der energie schwaben arena ein exklusiver Bereich, der ausschließlich Ihrer Gruppe vorbehalten ist. Ein Ort für gute Gespräche, besondere Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse – fernab des Alltags.

Genuss und Eishockey kombiniert

Freuen Sie sich auf ein hochwertiges Speisen- und Getränkeangebot, das Sie durch den gesamten Abend begleitet. Das Hauptgericht wird bereits vor Spielbeginn serviert, weitere Speisen genießen Sie in der ersten Drittelpause. Während Ihres gesamten Aufenthalts kümmert sich Ihre persönliche Servicekraft um das Wohl Ihrer Gäste.

Zum Spiel nehmen Sie auf Ihren reservierten Sitzplätzen im Block Q Platz. Genießen Sie dabei die passende Sicht auf das Spielgeschehen und erleben Sie die besondere Atmosphäre in der energie schwaben arena hautnah.

Und nach dem Spiel? Der Abend ist noch nicht vorbei.

Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, den Abend im großen VIP-Raum des ESVK entspannt ausklingen zu lassen. In geselliger Atmosphäre können Sie Reaktionen austauschen und das Erlebte gemeinsam wirken lassen – idealerweise verbunden mit der Freude über einen Heimsieg unserer Joker.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Exklusiver Zugang zur VIP-Kabine für 15 bis 20 Personen
  • Bis zu 20 reservierte Sitzplätze im Block Q
  • Hochwertiges Speisen- und Getränkeangebot
  • Umfangreiche Getränkeauswahl, unter anderem von Mineralbrunnen Krumbach GmbH und der Aktienbrauerei Kaufbeuren
  • Persönliche Servicekraft für Ihre Gruppe
  • Besuch eines Club-Insiders (zum Beispiel Spieler, Geschäftsführung oder Gesellschafter) für einen kurzen Talk
  • Überraschungsgeschenk für alle Gäste
  • Gruppenfoto zur Erinnerung an Ihren Besuch

Preis pro Heimspiel

Preis pro Person: 140,00 Euro pro Person (inkl. 19 % MwSt.)
Mindestbuchung: 15 Personen
Maximale Gruppengröße: 20 Personen

Sie möchten die ESVK VIP-Kabine buchen oder mehr erfahren?

Ob als Dankeschön für Ihre Mitarbeitenden, zur Pflege von Geschäftsbeziehungen oder für einen besonderen Abend mit Kunden, Freunden oder der Familie – die ESVK VIP-Kabine bietet den passenden Rahmen für ein außergewöhnliches Eishockey-Erlebnis. Gerne beraten wir Sie persönlich und reservieren Ihren Wunschtermin.

Claus Tenambergen
E-Mail: claus.tenambergen@esvk.de
Telefon: 0170 2824561

Buchbare Heimspiele der VIP-Kabine – Saison 2026/2027

Die VIP-Kabine steht an Heimspielen wochentags zur Verfügung. An Sonntagsspielen ist eine Durchführung organisatorisch nicht möglich. Aufgrund des großen Interesses empfehlen wir eine frühzeitige Reservierung.

DatumUhrzeitGegner
Donnerstag, 17.09.202619:30 UhrTölzer Löwen
Freitag, 25.09.202619:30 UhrErding Gladiators
Freitag, 13.11.202619:30 UhrSC Riessersee
Dienstag, 24.11.202619:30 UhrHeilbronner EC Falken
Freitag, 27.11.202619:30 UhrEC Peiting
Freitag, 11.12.202619:30 UhrSelber Wölfe
Freitag, 18.12.202619:30 UhrEV Füssen
Mittwoch, 23.12.202619:30 UhrDeggendorfer SC
Montag, 28.12.202619:30 UhrEV Lindau Islanders
Mittwoch, 06.01.202718:00 UhrStuttgart Rebels
Freitag, 15.01.202719:30 UhrHockey Club Tigers 1985
Dienstag, 19.01.202719:30 UhrEV Lindau Islanders
Freitag, 22.01.202719:30 UhrEC Peiting
Freitag, 05.02.202719:30 UhrHeilbronner EC Falken
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Panorama Verwaltung

Die Stadt Kaufbeuren informiert: halbseitige Sperrung der Hirschzeller Straße

Zwischen Hausnerweg und Edelweißstraße kommt es vom 31. August bis 11. September zu Einschränkungen

Die Hirschzeller Straße wird von Montag, 31. August 2026, bis Freitag, 11. September 2026, zwischen dem Hausnerweg und der Edelweißstraße halbseitig gesperrt.

Geh- und Fahrradweg nicht nutzbar

Während der Arbeiten sind auch der Geh- und Fahrradweg in diesem Bereich nicht nutzbar. Grund für die Einschränkungen ist der Ausbau des Glasfasernetzes.

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Podcast

Der Podcast Klar.Text Business: Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu – Menschen, Ideen und starke Verbindungen

Der Business-Podcast: Gastgeber Claus Tenambergen im Gespräch mit Vanessa Bockhorni (1. Vorsitzende) und Pauline Lajehanniere Appel (Vorstandsmitglied)

Die Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu sind weit mehr als ein klassisches Unternehmernetzwerk. Sie bringen junge Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Führungskräfte zusammen, fördern den Austausch, schaffen wertvolle Verbindungen und engagieren sich für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Claus Tenambergen spricht mit der Vorsitzenden Vanessa Bockhorni und Vorstandsmitglied Pauline Lajehanniere Appel über die Aufgaben und Ziele der Wirtschaftsjunioren, den Mehrwert einer Mitgliedschaft sowie die aktuellen Herausforderungen für Unternehmen. Außerdem geht es um die Bedeutung von Netzwerken, persönlichem Engagement und darum, wie die Wirtschaftsjunioren ihre Mitglieder dabei unterstützen, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.

Entstanden ist ein persönliches und informatives Gespräch darüber, wie ein starkes Netzwerk Unternehmerinnen und Unternehmer verbindet, voneinander lernen lässt und zeigt, dass persönliches Miteinander oft der Schlüssel zum Erfolg ist.

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Sport

SpVgg Kaufbeuren verliert in Mering trotz langer Überzahl

SVK lässt mehrere große Chancen ungenutzt und kassiert in den Schlussminuten das entscheidende 0:1

Die SpVgg Kaufbeuren hat ihr Auswärtsspiel in Mering mit 0:1 verloren. Besonders ärgerlich aus Sicht der Kaufbeurer: Rund 60 Minuten spielte die Mannschaft in Überzahl und hatte zuvor mehrere große Möglichkeiten, selbst in Führung zu gehen. Am Ende stand eine aus eigener Sicht selbst verschuldete und verdiente Niederlage. Damit verpasste die SVK die Möglichkeit, sich auf den zweiten Tabellenplatz vorzuschieben.

SVK findet zunächst keinen Zugriff

Zu Beginn hatte die SpVgg Kaufbeuren Schwierigkeiten, richtig ins Spiel zu finden. Nach einer Umstellung gelang dies zunehmend besser. Noch vor der Halbzeit erspielte sich die SVK zwei große Möglichkeiten, konnte diese jedoch nicht nutzen.

Auch unmittelbar nach der Pause bot sich Kaufbeuren eine weitere hochkarätige Chance. Doch erneut gelang es nicht, den Ball im Tor unterzubringen.

Überzahl bringt nicht die erhoffte Kontrolle

Trotz der langen Überzahl konnte die SVK das Spiel anschließend nicht wie erhofft kontrollieren. Stattdessen verlor die Mannschaft zunehmend den Zugriff auf die Partie und ließ sich von der Hektik der Gastgeber anstecken.

In den letzten Minuten folgte schließlich die Entscheidung. Nach einem folgenschweren Fehler gab Kaufbeuren die Partie noch aus der Hand und musste sich mit 0:1 geschlagen geben.

Aus Sicht der SVK war es am Ende eine selbst verschuldete und verdiente Niederlage – verbunden mit der verpassten Möglichkeit, sich auf den zweiten Tabellenplatz vorzuschieben.

Kapitän Robin Conrad: „Total unverständlich“

Auch SVK-Kapitän Robin Conrad ärgerte sich nach der Partie über den Spielverlauf und die ausgelassenen Möglichkeiten: „Wir haben 15 Minuten gebraucht um ins Spiel zu kommen, haben dann 2-3 riesen Möglichkeiten wo das Tor fallen muss Rote Karte dann für die hat uns auch nicht weitergeholfen. Wir haben es nicht zu Ende gespielt und am Ende verdient das Spiel verloren, wir haben in der 2. Halbzeit das Heft total aus der Hand gegeben, total unverständlich.“

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Allgemein

Zentralbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen: Initiative aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu nimmt Fahrt auf

171 Kommunen beteiligen sich an Sammelbestellung für das LF 10 – die Idee reicht bis ins Jahr 2021 zurück

Die Zentralbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen in Bayern nimmt Fahrt auf. Wie der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl in einer Pressemitteilung mitteilt, haben sich 171 der 2056 Kommunen an der Sammelbestellung für das Feuerwehrfahrzeug LF 10 beteiligt. Die Ausschreibung des Landesfeuerwehrverbandes, der die Beschaffung koordiniert, hat am 06. August 2026 begonnen und soll im Oktober durch Zuschlag entschieden werden.

Für Bernd Heinisch, Feuerwehrpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion und Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, sowie Bernhard Pohl, Erster Stellvertretender Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, ist dies ein Erfolg des Zusammenspiels der Feuerwehrbasis und der Kommunen mit der Landtagsfraktion der FREIEN WÄHLER.

Die Anfänge liegen in Kaufbeuren und im Ostallgäu

Die Initiative reicht laut Pressemitteilung bis ins Jahr 2021 zurück. Damals kamen Markus Barnsteiner, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Ostallgäu und inzwischen auch Stellvertretender Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, und Helmut Winkler, damals Vorsitzender der Feuerwehr der Stadt Kaufbeuren, auf Bernhard Pohl zu. Sie baten den Landtagsabgeordneten, sich für die Zentralbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen einzusetzen.

Damit verbanden sie insbesondere die Erwartung einer deutlichen Entbürokratisierung des Beschaffungsvorgangs sowie erheblicher Kosteneinsparungen durch eine Zentralbeschaffung.

Bei einem Termin im Bayerischen Landtag am 31.05.2022 stellten Vertreter der Feuerwehren der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu gemeinsam mit Pohl ihre Pläne Sandro Kirchner (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, vor. Dieser versprach, den Vorschlag zu prüfen, ohne sich im Ergebnis bereits festzulegen.

Gespräche mit Feuerwehren und Kommunen

In den darauffolgenden Monaten wurde die Thematik intensiv in der Feuerwehrbasis besprochen. Auch Pohl veranstaltete eine Reihe von Gesprächsrunden mit Bürgermeistern und Feuerwehrvertretern. Nach Angaben in der Pressemitteilung unterstützten sowohl Feuerwehren als auch Kommunalpolitiker die Vorschläge mit großer Mehrheit.

Auch bei den regelmäßigen Diskussionen der Landtagsfraktion FREIE WÄHLER mit der Spitze des Landesfeuerwehrverbandes war die Zentralbeschaffung Thema.

Testphase 2025 erfolgreich abgeschlossen

Der Durchbruch kam laut Pohl im September 2024. Bei einer Veranstaltung des Bayerischen Landtags für ehrenamtliche Bürgermeister in Bayern verkündete Staatsminister Joachim Herrmann bei einem Podiumsgespräch mit Bernhard Pohl, dass die Zentralbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen kommen werde.

Das Innenministerium entschied sich zunächst für eine einjährige Erprobung für das Feuerwehrfahrzeug LF 10, bevor die Zentralbeschaffung standardisiert und ausgeweitet werden sollte. Diese Testphase fand im Jahr 2025 statt und verlief nach Angaben in der Pressemitteilung erfolgreich.

Die Landtagsfraktionen von FREIEN WÄHLERN und CSU flankierten das Vorhaben mit einem Dringlichkeitsantrag vom 15.01.2025, der auf breite Zustimmung stieß.

Heinisch sieht Entlastung für Feuerwehren und Kommunen

Bernd Heinisch stellt zufrieden fest: „Die FREIEN WÄHLER reden nicht nur von Entbürokratisierung, sie machen es! Mit der Zentralbeschaffung entlasten wir unsere Feuerwehren und Kommunen nicht nur von unnötiger Bürokratie, wir leisten auch einen wesentlichen Beitrag zur Kosteneinsparung. Das ist das richtige Signal in Zeiten knapper Kassen, insbesondere bei den Kommunen.“

Bernhard Pohl sieht in der Entwicklung auch einen Erfolg funktionierender politischer Prozesse: „So funktioniert Demokratie! Feuerwehrexperten vor Ort setzen sich zusammen, entwickeln eine gute Idee, wir Parlamentarier setzen sie um. Wenn wir gemeinsam anpacken, sind wir erfolgreich. Ich danke natürlich vor allem meinen Heimatfeuerwehren in Kaufbeuren und im Ostallgäu, aber auch allen anderen Feuerwehrverbänden und – Vereinen, die hier mit angeschoben haben. Wenn dieses Beispiel Schule macht, geht es mit unserem Staat rasch wieder Aufwärts.“, so Pohl abschließend.

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Sport

Deutlicher 9:1-Erfolg im zweiten Vorbereitungsspiel

©️Herzfotografin Lisa-Marie

BOL 2. Vorbereitungsspiel TSV Peiting – SpVgg Kaufbeuren 1:9

Auch im zweiten Vorbereitungsspiel konnte die SpVgg Kaufbeuren einen deutlichen 9:1-Auswärtserfolg beim TSV Peiting feiern. Über die gesamten 90 Minuten zeigte die Mannschaft eine spielerisch ansehnliche und souveräne Leistung. Mit viel Ballbesitz kontrollierte die SpVgg über weite Strecken das Geschehen und ließ Ball und Gegner gut laufen. Besonders erfreulich war dabei, dass zahlreiche Treffer schön herausgespielt wurden. Bereits früh stellte Kaufbeuren die Weichen auf Sieg und führte nach zwölf Minuten mit 4:0. Auch nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer des TSV Peiting blieb die Mannschaft ihrer Linie treu und spielte konsequent weiter nach vorne. Am Ende stand ein verdienter 9:1-Erfolg und damit ein rundum gelungenes zweites Vorbereitungsspiel, auf dessen Leistung sich in den kommenden Wochen weiter aufbauen lässt.

 

  • ⚽️⚽️⚽️⚽️⚽️ Paula Eichinger – 5 Tore (7., 9., 12., 42., 49. Min.)
  • ⚽️⚽️ Karoline Knorr – 2 Tore (2., 72. Min.)
  • ⚽️⚽️ Julia Czeschlick – 2 Tore (43., 83. Min.)

➡️ Endstand: TSV Peiting – SpVgg Kaufbeuren 1:9 

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Tourismus Verwaltung

Freibad Kaufbeuren wegen technischen Defekts geschlossen

Die starken Regenfälle am vergangenen Freitag haben eine Überschwemmung im Technikbereich des Freibads Kaufbeuren ausgelöst

In den betroffenen Räumen, in denen vor allem die Pumpenanlagen für das Bad untergebracht sind, stand das eingedrungene Wasser bis zu 90 Zentimeter hoch. Dies hatte zur Folge, dass der Betrieb des Freibads sofort eingestellt werden musste.

Bei der Prüfung aller betroffenen Pumpen wurde festgestellt, dass der Großteil aktuell nicht mehr betriebsbereit und eine vollständige Trocknung, ggf. Reparatur, nötig ist. Deshalb bleibt das Bad bis auf Weiteres geschlossen. Die Stadt Kaufbeuren bedauert dies und bittet alle Badebegeisterten das Erlebnisbad Neugablonz zu nutzen.

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Gesundheit Senioren Soziales Sport

Stadtspaziergänge. „Nicht mehr so gut zu Fuß“ am 02.09.2026

foto: Seniorenbüro/Ausflug 2024

„Nicht mehr so gut zu Fuß“

„Nicht mehr so gut zu Fuß“ trifft sich wieder. Nächster Stadtspaziergang am 02.09.2026 führt in den Jordanpark. Treff- und Startpunkt: 10:30 Uhr am Plärrer (Infohäuschen). Einkehrmöglichkeit im Gasthaus Tell oder im Kolpinghaus zum geselligen Ausklang.

Die gemütlichen kleinen Wanderungen eignen sich für all diejenigen die gerne mit Anderen eine kleine Runde in Kaufbeuren und Umgebung drehen möchten. Ansprechpartner ist das Seniorenbüro in Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/437 203.

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Blaulicht

Rauchentwicklung auf ehemaligem Brauereigelände in Kaufbeuren

Feuerwehr durchsucht verrauchte Halle unter Atemschutz – Brennende Palette gelöscht

Die Feuerwehr Kaufbeuren ist am Samstagabend, 22. August 2026, zu einer Rauchentwicklung in einem Gebäude in der Straße Hohe Buchleuthe alarmiert worden. Der Einsatz auf dem ehemaligen Brauereigelände begann um 19.24 Uhr. Die Einsatzkräfte durchsuchten die verrauchte Halle mit zwei Trupps unter Atemschutz. Dabei wurde eine brennende Palette entdeckt und abgelöscht. Anschließend kontrollierte die Feuerwehr die betroffenen Räume. Personen wurden in der Halle nicht gefunden.

Halle mit Akkulüfter entraucht

Nach den Löscharbeiten wurde die Halle mit einem Akkulüfter entraucht. Zudem sicherte die Feuerwehr ihren Zugang zum Gebäude wieder. Der Einsatz dauerte eine Stunde und neun Minuten. Insgesamt waren 19 Einsatzkräfte vor Ort. Im Einsatz waren SBI (KF 2), MZF 1/11/1, LF 1/40/1 und LF 1/43/1.

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Blaulicht

Unwetter fordert Kaufbeurer Feuerwehren an 62 Einsatzstellen. Der Einsatzbericht und einige Impressionen

90 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus Kaufbeuren und den Stadtteilen waren am Freitag und Samstag gefordert

Ein Unwetter hat die Feuerwehren im Kaufbeurer Stadtgebiet am Freitag, 21. August, und Samstag beschäftigt. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte 62 verschiedene Einsatzstellen abarbeiten. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Neugablonz, Hirschzell, Oberbeuren und Kleinkemnat. Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte im ehrenamtlichen Dienst gebunden. Der Unwettereinsatz begann am Freitag um 15.35 Uhr. Für den Einsatz ist eine Dauer von fünf Stunden und zehn Minuten angegeben.

Zahlreiche Fahrzeuge eingesetzt

Im Einsatz waren folgende Fahrzeuge und Einheiten: SBR (KF 1), SBM (KF 1/1), SBM (KF 1/2), KdoW 1/10/1, MZF 1/11/1, MTW 1/14/1, MTW 1/14/2, LF 1/40/1, LF-KatS 1/41/1, LF 1/43/1, GW-L 1/55/1, RW 1/61/1, MZF 2/11/1, LF 2/41/1 und GW-G 2/52/1.

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Senioren Soziales Verwaltung

Seniorenbeirat der Stadt Kaufbeuren neu gewählt

Karl-Heinz Wenzel bleibt Vorsitzender – neues Gremium startet in eine sechsjährige Amtszeit

Der Seniorenbeirat der Stadt Kaufbeuren ist im Juni neu gewählt worden. Das Gremium versteht sich als Interessenvertretung aller Seniorinnen und Senioren in Kaufbeuren. Acht Mitglieder wurden direkt gewählt, zwei weitere Mitglieder wurden traditionsgemäß in der konstituierenden Sitzung nachberufen. Darüber hinaus gehören dem Seniorenbeirat vier aus dem Stadtrat entsandte Mitglieder, der Seniorenbeauftragte Felix Franke sowie Peter Kloos, Leiter der Abteilung Arbeit und Soziales, an.

Wahl per Briefwahl

Rund 60 Vereine aus dem Bereich der Seniorenarbeit waren aufgefordert, ihre Stimmen für die Seniorenbeiratswahl per Briefwahl abzugeben. Karl-Heinz Wenzel, der bisherige Vorsitzende, wurde in der konstituierenden Sitzung erneut zum Vorsitzenden gewählt. Zu seinen Stellvertretungen wurden Hans-Peter Titze und Sybill Schuster-Nussrainer gewählt. Wenzel dankte den ausgeschiedenen Mitgliedern des Seniorenbeirats für ihr jahrelanges Engagement und wünschte ihnen nach der langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit alles Gute für die Zukunft.

Aus dem Seniorenbeirat ausgeschieden sind Renate Domin, Hermann Quetting, Eugen Rebholz, Richard Zobel, Ulrike Höhne-Wachter und Hannah Rieger.

Vielfältige Aufgaben in den kommenden sechs Jahren

Auf die Seniorenbeiräte aus unterschiedlichen Einrichtungen und Verbänden warten in den nächsten sechs Jahren abwechslungsreiche Aufgaben. Zum einen organisiert der Seniorenbeirat selbst zahlreiche Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren, bringt neue Projekte voran und unterstützt dauerhafte Einrichtungen für ältere Menschen in Kaufbeuren. Zum anderen ist er als Gremium der Stadt etabliert und soll wichtige Impulse zur Verbesserung der Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren geben.

Die Mitglieder des Seniorenbeirats

Günter Beck

Günter Beck verfügt über langjährige Erfahrung in der pflegerischen Betreuung und engagiert sich seit vielen Jahren im Bereich der Seniorenarbeit. Aktuell ist er beispielsweise ehrenamtlich beim Betreuungsdienst „daheim! – Betreutes Wohnen zuhause“ tätig. Durch seine vielfältigen Kontakte und sein kontinuierliches Engagement besitzt er umfassende Kenntnisse über die Bedürfnisse älterer Menschen sowie die sozialen Unterstützungsstrukturen. Darüber hinaus setzt er sich politisch im Sozialwesen ein und zeigt großes Interesse an einer nachhaltigen und sinnvollen kommunalen Weiterentwicklung im Bereich Seniorenarbeit und Seniorenversorgung.

Marita Knauer

Marita Knauer ist 1. Vorsitzende des Gartenbauvereins, in dem überwiegend ältere Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer Mitglied sind. Der Gartenbauverein bietet unter anderem Vorträge, Lehrfahrten und Pflanzentauschbörsen an. Der Austausch mit älteren Menschen ist Marita Knauer sehr wichtig. Sie war in der vergangenen Legislaturperiode Mitglied im Stadtrat und auch Mitglied im Seniorenbeirat.

Diakon Reinhold Netz

Diakon Reinhold Netz ist Ansprechpartner und Beauftragter für die Seniorenarbeit der Gesamtkirchengemeinde der Evang.-Luth. Dreifaltigkeitskirche. Zu seinen Aufgaben gehören die Seelsorge in der Gemeinde und in den Altenheimen von Kaufbeuren, die Leitung von Seniorengesprächskreisen und Geburtstagsfeiern für Senioren. Er ist zudem Ansprechpartner und Begleiter für diakonische Projekte und laufende Seniorengruppen. Reinhold Netz sieht sich als Interessenvertreter und Anwalt für die Wünsche und Bedürfnisse von Senioren unter dem Motto: „In Würde zufrieden und erfüllt alt werden!“ Dabei versteht er sich auch als „Vermittler und Netzwerker“ über Vereins- und Konfessionsgrenzen hinweg.

Margarete Resch

Margarete Resch ist bereits seit 2008 Mitglied im Seniorenbeirat und für mehrere Vereine aktiv. In den meisten Projekten des Seniorenbeirats ist sie unterstützend tätig. Sie hilft ehrenamtlich bei „Urlaub ohne Koffer“ und unterstützt die Veranstaltungen des Seniorenbeirats.

Sybill Schuster-Nussrainer

Sybill Schuster-Nussrainer engagiert sich seit mehreren Jahren ehrenamtlich bei Humedica. Zu ihren Tätigkeiten gehören die Mithilfe bei der Erstellung von Nothilfepaketen, die Unterstützung bei Spendensammlungen sowie die Information der Öffentlichkeit über die Organisation im Rahmen verschiedener Veranstaltungen. Darüber hinaus wirkte sie bei der Aktion „Mit Herz“ sowohl als Fahrerin als auch als Kontrolleurin mit. Zusätzlich ist Schuster-Nussrainer seit drei Jahren als Wanderpatin für Senioren bei „Nicht mehr so gut zu Fuß“ tätig. In dieser Funktion begleitet und unterstützt sie ältere Menschen bei gemeinsamen Wanderungen und Freizeitaktivitäten.

Wolfgang Scupin

Wolfgang Scupin gehört zu den dienstältesten Mitgliedern des Seniorenbeirats. Er ist bereits seit 1993 im Seniorenbeirat vertreten, damals zunächst hauptberuflich als Seniorenbeauftragter. Seit 1998 ist er ehrenamtliches Mitglied und übernimmt in den Sitzungen die Schriftführung. Als Leiter der Senioreneinrichtungen der Hospitalstiftung möchte Scupin durch seine berufliche Tätigkeit die Zusammenarbeit weiterhin fördern und ehrenamtliches Engagement stärken. Die Hospitalstiftung unterstützt den Seniorenbeirat im Auftrag der Stadt Kaufbeuren. Netzwerkarbeit und die Funktion des Seniorenbeirats als Sprachrohr für Senioren sind für Scupin besondere Anliegen.

Claudia Teodorovic

Claudia Teodorovic ist als Behindertenbeauftragte für den Behindertenbeirat seit 2014 im Seniorenbeirat vertreten. Sie ist Ansprechpartnerin in Fragen, die Personen mit Behinderung betreffen, und wird bei bauplanerischen Maßnahmen der Stadt in der Regel miteinbezogen. Auch bei der Fortschreibung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes ist Teodorovic aktiv beteiligt. Eines ihrer Ziele ist es, in allen Bereichen des Lebens Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung zu erreichen.

Hans-Peter Titze

Hans-Peter Titze ist für das Crescentiakloster als ehrenamtlicher Helfer im Gartenpflegeteam des Klosterberggartens im Einsatz und bietet dort regelmäßig Berggartenführungen an. Er ist außerdem ehrenamtliches Mitglied im Redaktionsteam des Kaufbeurer Seniorenmagazins „Wertachbote“. Seit über 30 Jahren führt er Gäste und Einheimische als Stadtführer durch die Altstadt von Kaufbeuren. Sein Ziel für den Seniorenbeirat ist eine aktive Mitarbeit bei verschiedenen bestehenden Projekten sowie die Beteiligung an der Erarbeitung neuer Angebote und deren praktischer Umsetzung.

Johanna Wagner

Johanna Wagner blickt auf eine langjährige und vielseitige ehrenamtliche Tätigkeit zurück. Sie engagierte sich unter anderem als Tagesmutter sowie in der Betreuung von Hunden und Katzen. Darüber hinaus war sie Mitarbeiterin im Weltladen. Über 20 Jahre war sie in einem Frauenhaus tätig und unterstützte und begleitete dort Frauen in schwierigen Lebenssituationen. Zudem war Wagner als Schülerlotsin tätig. Aktuell engagiert sie sich als Lesementorin an der Beethoven-Schule und unterstützt Schülerinnen und Schüler bei der Förderung ihrer Lesekompetenz und Freude am Lesen. Wagner wurde vom Kneipp-Verein Kaufbeuren für den Seniorenbeirat vorgeschlagen.

Karl-Heinz Wenzel

Karl-Heinz Wenzel gehört dem Seniorenbeirat seit 2001 an und ist seit 2006 dessen Vorsitzender. Wenzel ist in vielen Projekten und Veranstaltungen aktiv und übernimmt dabei auch Grußworte und die Repräsentation des Beirats. Er möchte sich auch in Zukunft für die Fortführung der zahlreichen bestehenden Projekte engagieren und neue Projekte entwickeln. Zudem wirkt Wenzel an der Fortschreibung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes mit.

Aus dem Stadtrat

Bettina Ärnecke-Rottach

Bettina Ärnecke-Rottach ist für die Grünen im Seniorenbeirat. Sie bringt umfangreiche Erfahrung aus dem Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege mit. Ärnecke-Rottach ist Dipl.-Betrw. (FH) und Dipl.-Sozw. (FH), gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin und Geschäftsführerin des Heinzelmannstifts. Sie möchte die Infrastruktur für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen verbessern sowie alternative Wohnformen und Programme schaffen, die der demografischen Entwicklung entsprechen. Zudem möchte sie dazu beitragen, die ältere Generation wieder stärker als Gewinn und nicht als Verlust zu sehen.

Gerhard Drescher

Gerhard Drescher ist von der AfD in den Seniorenbeirat entsandt. Der Gymnasiallehrer im Ruhestand will sich im Seniorenbeirat für die Belange der Senioren einsetzen und ihnen auch aus einer großen Dankbarkeit heraus etwas „zurückgeben“.

Gertrud Gellings

Gertrud Gellings ist für die CSU bereits seit 2014 in den Seniorenbeirat entsandt. Sie ist vom Stadtrat als Beauftragte für Gesundheit und Pflege entsendet und hat sich in den vergangenen sechs Jahren aktiv in den Seniorenbeirat eingebracht. Dazu zählen beispielsweise die Unterstützung und Mitarbeit bei verschiedenen Projekten wie der Fortschreibung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes, der Fortschreibung der Pflegebedarfsplanung, „Musik am Nachmittag“, „Gedächtnis und Bewegung“ und den Seniorenvorstellungen im Theater. Gertrud Gellings möchte sich auch weiterhin aktiv einbringen, Vermittlerin zum Stadtratskollegium, zum Oberbürgermeister sowie zu den Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürgern sein und altersgerechte Themen und Fragen voranbringen.

Michael Martin

Michael Martin bringt seine Erfahrungen als Gastwirt in den Seniorenbeirat ein. Durch seinen Beruf ist er seit jeher nah an seinen Gästen und den Menschen in seinem Umfeld. In seinem traditionellen Gasthof gehören viele Seniorinnen und Senioren zum festen Besucher- und Kundenkreis – sowohl als regelmäßige Gäste als auch bei Feiern und Jubiläen. In den Gesprächen erfährt er immer wieder, welche Wünsche und Bedürfnisse im Alltag eine Rolle spielen. Zudem hat Martin jahrelang für mehrere Pflegedienste Essen auf Rädern zubereitet und dabei viele Einblicke gewonnen. Diese Erfahrungen möchte er künftig in die Arbeit des Seniorenbeirats einbringen.

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Sport

Der ESVK in der Vorbereitung: zwei Spiele zwei Siege

Joker gewinnen beim ECDC Memmingen

Das zweite Testspiel am vergangenen Wochenende stand für den ESV Kaufbeuren beim ECDC Memmingen auf der Agenda. Chef-Trainer Sebastian Buchwieser konnte dabei auf das gleiche Personal wie am Freitag im Vergleich mit dem EHC Freiburg auf das Eis schicken.

Dem ESVK gelang auch im zweiten Testspiel gleich ein Start nach Maß. Es dauerte nicht einmal eine Minute, als Tomas Schwamberger einen Schuss von Eero Elo direkt vor Justus Roth unhaltbar zum Spielstand von 0:1 abfälschte. Die Indians kamen dann in einem ersten Powerplay schnell zurück in die Partie und konnten durch Markus Lillich in der vierten Minute zum 1:1 ausgleichen. Der ESVK antwortete wiederum nur wenige Sekunden später mit dem erneuten Führungstreffer. Tomas Schwamberger tauchte alleine vor Justus Roth auf und traf trocken in den linken Torwinkel zum 1:2. In der achten Minute folgte dann im Powerplay sogar der dritte ESVK-Treffer. Eero Elo nutzte einen Abpraller nach einem Schuss von Julian Eichinger, um seine Farben mit zwei Treffern in Front zu bringen. In der Folge hatten die Joker weiterhin etwas mehr vom Spiel, die Memminger kamen aber zum Ende des ersten Drittels immer besser in Schwung. Am Spielstand sollte sich jedoch erst einmal nichts mehr ändern.

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels, als William Eriksson gerade einen Alleingang liegen gelassen hatte, konnte Max Oswald Sekunden später einen Abpraller zum 1:3 ausnutzen. Die Indians benötigten dann ein paar Wechsel, um sich vom schnellen Gegentreffer zu erholen, kamen mit längerer Spielzeit aber auch immer besser in die Partie und hatten ihrer auffälligsten Sturmreihe um Ex-Joker Markus Lillich immer wieder sehr gute Szenen in der Offensive. Nachdem der DEL2-Club in der 31. Minute durch Joshua Rust den Spielstand auf 2:4 verkürzen konnte, ahnte man schon, dass die Messe in diesem doch sehr rassigen und schnellen Spiel noch nicht gelesen war. Nach einem Doppelschlag von Markus Lillich und Nikita Krymskiy in der 36. Minute, beide kamen alleine vor Nikita Quapp zum Abschluss, war das Spiel dann wieder ausgeglichen. Die Hausherren waren nun weiter am Drücker, aber der nächste Treffer gehörte dem ESVK. Jonas Fischer konnte dabei eine Sekunde vor der Pausensirene einen Alleingang zum Treffer zum 4:5 ausnutzen. So gingen die Joker doch noch mit einer Führung in den Schlussabschnitt.

Das Spiel war für ein Vorbereitungsspiel sehr intensiv geführt, und beide Mannschaften zeigten, dass sie dieses Spiel gewinnen wollten. Die knapp über 2.400 Zuschauer, darunter gut und gerne 300 Fans aus Kaufbeuren, kamen voll auf ihre Kosten. Den einzigen Treffer im dritten Drittel erzielten dann die Indians. Erneut war es Markus Lillich, der im Powerplay goldrichtig stand und mit seinem dritten Treffer an diesem Abend den Ausgleich für Memmingen feiern konnte. Beide Mannschaften hatten weiterhin genügend Chancen, die Partie für sich zu entscheiden. Gelingen sollte dies jedoch weder in der regulären Spielzeit noch in der Overtime einem der beiden Teams.

Im entscheidenden Penaltyschießen konnte Nikita Quapp alle vier Versuche der Memminger entschärfen, während auf Seiten der Joker Eero Elo mit einem Schuss in den rechten Torwinkel und dem einzigen Treffer in der Zusatzschicht, die Partie zugunsten des ESVK entscheiden konnte.

Leider konnten die Kaufbeurer Verteidiger Jan-Luca Augst und Max Kislinger die Partie nicht zu Ende spielen. Untersuchungen in den kommenden Tagen müssen nun zeigen, welche Verletzungen im Detail vorliegen und ob die beiden für einen längeren Zeitraum ausfallen. Am kommenden Freitag kommt es dann um 19:30 Uhr auch schon zum nächsten Testspiel der Joker. Dabei sind dann die Indians aus Memmingen zum Rückspiel in der energie schwaben arena zu Gast.

Tickets dazu sind unter tickets.esvk.de, in allen bekannten Vorverkaufsstellen und an den Abendkassen erhältlich.

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Sport

Derbyerfolg über den SVO bringt für BSK ersten Saisonsieg

Jubel beim BSK Olympia Neugablonz: Die Schmuckstädter zwangen im Nachbarschaftsderby den SVO Germaringen 2 mit 4:1 in die Knie. © Stefan Günter

Nach zwei Pleiten in Folge endlich der erfolgte Befreiiungsschlag

Der BSK Olympia Neugablonz hat sich mit einem überzeugenden Auftritt den ersten Sieg in der laufenden Saison der Kreisliga Allgäu Süd erkämpft. Die Schmuckstädter gewannen vor 200 Zuschauern im Waldstadion das Lokalderby gegen den SVO Germaringen 2 mit 4:1. 

Nach den Niederlagen gegen die SG Untrasried-Haldenwang (0:2) und den TSV Obergünzburg (1:4) schwor Cheftrainer Dennis Starowoit seine Mannschaft optimal auf den Aufsteiger ein. „Hier regieren wir und kein anderes Team“, sagte er noch vor dem Anpfiff. Roman Keil brachte den BSK per Foulelfmeter mit 1:0 in Führung. Die Gäste konnten im ersten Durchgang noch mit dem ersten Angriff das zwischenzeitliche 1:1 erzielen. 

Nach der Pause spielte wieder nur Neugablonz. Zu einem wichtigen Moment gelang dem BSK durch Valentin Terec das 2:1, ehe Kamil König und Denis Hoxhaj in Unterzahl noch die Treffer drei und vier erzielten. Zuvor schickte der Unparteiische Sadik Sotanaj nach einem wiederholten Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz (69.). 

„Wir haben diesmal eine gute Laufarbeit in der Offensive gezeigt. Das war im Kollektiv eine starke Leistung. Dieser Sieg gibt uns die nötige Energie. Denn wir sind immer noch in der Bringschuld. Wir müssen weiterhin arbeiten“, zeigt sich Coach Starowoit sehr stolz nach dem Derbysieg über den SVO. Für Co-Trainer Eugen Erhart schmeckt der Erfolg gegen Germaringen richtig süß: „Kompliment, Männer! Von der ersten bis zur letzten Minute hat jeder alles in die Waagschale geworfen. Das gibt uns den so wichtigen Antrieb für die kommenden Aufgaben.“ Und selbst Denis Korneev, der die Kapitänsbinde gegen den SVO trug, strahlte nach dem Schlusspfiff über das gesamte Gesicht. „Solche Siege machen Spaß. Wir machen weiter.“

BSK-Vorstandsmitglied Thomas Glüder fiel besonders auf, „dass die Mannschaft konzentriert in der Abwehr stand. Wir haben in der Offensive Spieler, die auch aus dem Nichts ein Tor erzielen können. Diese Kombination ist wichtig“, betont er in seiner Bilanz vor der Mannschaft. „Treten wir immer so auf, dann sind wir schwer zu schlagen.“

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Sport

ESVK gewinnt im ersten Vorbereitungsspiel deutlich gegen den EHC Freiburg

Am Ende steht ein bemerkenswerter 6:1 Sieg

Am Freitagabend stand für den ESV Kaufbeuren das erste Testspiel im Zuge der Vorbereitung auf die neue Saison auf der Agenda. Dabei konnte die Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser die Partie gegen den EHC Freiburg mit 6:1 gewinnen. Herausragender Akteur war dabei der ex Freiburger Eero Elo, dem vier Treffer gelangen.

Der ESV Kaufbeuren kam sehr gut aus der Kabine und hatte gleich ein paar gute Torabschlüsse. Die beste Chance hatte Fabian Ribnitzky, der mit einem satten Schlagschuss an der Latte scheiterte. So sollte es weitergehen, bis Tomas Schwamberger in Minute sieben auf die Strafbank wanderte. Das Unterzahlspiel der Joker war gut, und somit überstanden die Kaufbeurer das Powerplay der Gäste ohne Schaden. Die Gäste waren nun besser im Spiel und kamen öfter vor das Tor von Nikita Quapp, doch so richtig gefährlich wurde es für den Kaufbeurer Torhüter nicht. In der 16. Minute hatte Sami Blomkvist nach einem Zuspiel von Tomas Schwamberger allein vor Gästetorhüter Christian Schneider die große Chance auf den ersten Joker-Treffer, scheiterte jedoch am Beinschoner des Freiburger Torhüters, der spektakulär parieren konnte. In der gleichen Sequenz fand Julian Eichinger im hohen Slot den freistehenden Eero Elo, der mit einem platzierten Schuss unter die Latte das 1:0 markierte. Der Ex-Freiburger, der den ESVK heute als Kapitän anführte, war somit der erste Joker-Torschütze der Pre-Season. Mit dem Spielstand von 1:0 ging es dann auch in die erste Pause.

Jere Laaksonen kehrte nach der Pause nicht mehr auf das Eis zurück. Der Deutsch-Finne musste nach einem Schussblock behandelt werden und konnte das Spiel nicht mehr fortsetzen.
Im zweiten Drittel münzten die Wertachstädter ihre Überlegenheit in weitere Treffer um. Bereits in der 21. Minute traf Eero Elo mit einem leicht abgefälschten Schuss durch die Hosenträger von Christian Schneider zum 2:0. Nur drei Minuten später war William Eriksson mit einem Abstauber zur Stelle und erhöhte den Spielstand auf 3:0. Bei einer angezeigten Strafe gegen die Freiburger hatten William Eriksson und Sami Blomqvist bei einem Zwei-auf-null eine dicke Möglichkeit auf den vierten ESVK-Treffer, die sie jedoch liegen ließen. Dieser fiel dann in der 32. Minute, als Sami Blomqvist den vor dem Tor lauernden Eero Elo fand, der einfach zum 4:0 einschieben konnte und damit seinen Hattrick komplett machte. Ein spektakulärer Save von Christian Schneider verhinderte in Minute 36 noch den Treffer zum 5:0, als er einen Direktschuss von William Eriksson sensationell im Liegen parierte. Nur wenige Augenblicke später war es jedoch erneut Eero Elo, der mit einem satten Direktschuss in den Torwinkel den Spielstand auf 5:0 erhöhte. Der ESVK agierte dabei im Powerplay, und mit dem Spielstand von 5:0 ging es dann auch in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt plätscherte die Partie dann eigentlich nur noch vor sich hin. Beide Mannschaften schalteten wohl einen oder mehrere Schritte zurück und mussten dabei vermutlich auch dem anstrengenden Trainingseinheiten der letzten Wochen geschuldet. Die Freiburger kamen in der 46. Minute durch Fynn Ludwig zu ihrem ersten Treffer. Der junge Stürmer nutzte einen Abpraller gekonnt aus und brachte seine Mannschaft somit auf die Anzeigentafel. Den Endstand von 6:1 markierte dann eine Minute vor dem Ende Hannu Tripcke, der sich also in seinem ersten Spiel für die Joker auch schon in die Torschützenliste eintragen konnte.

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Jugend Karriere

Mehr als 2.900 junge Menschen starten im Allgäu in die Ausbildung

Viele Stellen sind noch frei. Starke Zuwächse gibt es in der Gastronomie

Am 1. September beginnt das neue Ausbildungsjahr. Fast 6.900 junge Menschen werden an diesem Tag eine Berufsausbildung bei einem bayerisch-schwäbischen Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen starten. Damit liegt die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge rund 4 Prozent unter dem Vorjahreswert. „Angesichts der schwierigen konjunkturellen Lage können wir mit diesem Ergebnis zufrieden sein“, sagt Dr. Christian Fischer, stellvertretender Leiter des Bereichs Berufliche Bildung bei der IHK Schwaben. Im Allgäu beginnen zum 1. September mehr als 2.900 junge Menschen eine Ausbildung in einem IHK-Beruf.

Die Zahl der Neuverträge im Allgäu wird voraussichtlich rund 3 Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen. 2025 waren zum 1. September fast 3.000 Neuverträge eingegangen, schwabenweit waren es knapp 7.200 gewesen. „Die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen ist weiterhin hoch“, sagt IHK-Experte Fischer. „Das zeigt, dass die Betriebe trotz der wirtschaftlich unsicheren Situation gezielt in ihre künftigen Fachkräfte investieren.“ Mit dem offiziellen Ausbildungsstart am 1. September ist die Vermittlung nicht abgeschlossen. Erfahrungsgemäß kommen in den kommenden Wochen weitere Ausbildungsverhältnisse zustande. Im IHK-Ausbildungsatlas, der regionalen Ausbildungsplatzbörse, sind aktuell noch 1.700 freie Ausbildungsplätze für Bayerisch-Schwaben gemeldet – darunter zahlreiche Stellen, die kurzfristig besetzt werden können. „Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, sollten die kommenden Wochen nutzen und sich weiter bewerben“, sagt Fischer. „Wer bei der Wahl des Berufs und auch beim Ausbildungsort flexibel ist, hat weiterhin gute Chancen.“

Gastro-Berufe sind der Gewinner in 2026

Über die einzelnen Berufsgruppen und Branchen hinweg zeigt sich auf dem Ausbildungsmarkt aktuell ein differenziertes Bild. Vor allem in der Industrie hinterlassen die schlechte konjunkturelle Lage und die schleichende Deindustrialisierung Spuren. Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge in den gewerblich-technischen Berufen ist um 6,5 Prozent zurückgegangen. Bei kaufmännischen Ausbildungen in der Industrie gibt es ein Minus von rund 16 Prozent. Dafür verzeichnet das Hotel- und Gaststättengewerbe starke Zuwächse. Hier sind bislang fast 17 Prozent mehr Ausbildungsverträge geschlossen worden. Fischer führt das auf den starken Fachkräftebedarf zurück. „Diese Branche hat enormen Nachholbedarf“, so der IHK-Experte. Auch im Verkehrs und- Transportgewebe ist die Zahl der neuen Ausbildungsverträge weiter steigend. Stabil sind die Banken- und Versicherungsbranche und auch der Handel.

KI-Boom verändert Präferenzen bei der Berufswahl

Die aktuellen Zahlen untermauern damit einen Trend auf dem Arbeitsmarkt, der sich in den vergangenen Jahren bereits angedeutet hat. Der technologische Wandel und der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz spielen dabei eine große Rolle. „Anwendungsbezogene Fähigkeiten gewinnen durch KI immer mehr an Bedeutung“, erklärt Fischer. „Anders als beispielsweise ein Studium vermittelt eine Ausbildung neben theoretischem Fachwissen die praktischen Kompetenzen, die in der Wirtschaft so gefragt sind.“ Dieser Aspekt spiele bei den jungen Menschen und ihren Eltern bei der Berufswahl eine zunehmend wichtige Rolle. „Gerade Berufe, in denen die persönliche Dienstleistung und Service wichtig sind wie etwa in der Gastronomie, erscheinen vielen jungen Menschen als zukunftssichere Option“, sagt Fischer. Zu den Top-Berufen mit den meisten Verträgen gehören wie in den vergangenen Jahren Verkäufer/-in, Industriemechaniker/-in sowie Kaufleute im Einzelhandel.

IHK Schwaben unterstützt bei Berufsorientierung und Matching

Eine Herausforderung bleibt nach wie vor das Matching. Um Jugendliche und Unternehmen frühzeitig zusammenzubringen, hat die IHK Schwaben ihre Aktivitäten in der Berufsorientierung weiter ausgebaut. Mit dem IHK-Ausbildungsmobil waren Beraterinnen und Berater direkt an Schulen in Bayerisch-Schwaben unterwegs. Gemeinsam mit den IHK-Ausbildungsscouts geben sie Jugendlichen Einblicke in Ausbildungsberufe und Karrierewege. Auch die in der IHK ehrenamtlich engagierten Unternehmerinnen und Unternehmer unterstützen die Berufsorientierung, etwa durch Firmenbesuche, Praktika oder Schulpartnerschaften. Digitale Angebote wie der IHK-Ausbildungsatlas erleichtern zusätzlich die Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz.

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Bildung Jugend

St. Maria Kaufbeuren. Melonen-Aktion für die Tiere vom Internat

Schülerinnen der Marien-Realschule Kaufbeuren spenden 105 Euro

Mit einer erfrischenden Benefizaktion zum Schuljahresende haben die Schülersprecherinnen der Marien-Realschule Kaufbeuren großes Engagement bewiesen. Das Ziel der Aktion: die Unterstützung des benachbarten Internats St. Maria bei der Versorgung seiner Tiere. Unter dem Leitwort „Mit Tieren leben – Fürs Leben lernen“ spielen diese eine zentrale Rolle im Alltag der Internats- und Nachmittagsbetreuung. Gegen eine freiwillige Spende verkauften die Schülerinnen in den Pausen saftige Wassermelonenstücke. Dank des großen Zuspruchs kam dabei die erfreuliche Summe von 105 Euro zusammen.

Die Haltung von Tieren ist fester Bestandteil des franziskanisch geprägten pädagogischen Konzepts im Internat St. Maria des Crescentiaklosters in Kaufbeuren. Die tiergestützte Erziehung soll den Jugendlichen Heimat, Geborgenheit und Verantwortung für die Schöpfung vermitteln. Besonders beliebt sind bei den Mädchen Schafe und Ziegen, die ebenso zur Einrichtung gehören wie Ponys, Hunde und Hasen. Mit diesen Tieren zu leben heißt auch, für sie da zu sein, sie zu pflegen und ihnen ein liebevolles Zuhause zu geben.

Zusätzlich darf sich das Internat über eine Futterspende freuen: Ein großzügiger Unterstützer liefert in Kürze zwei große Heuballen. Ein herzlicher Dank gilt allen Spendern sowie den engagierten Schülersprecherinnen für die Organisation der rundum gelungenen Aktion.

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Blaulicht

Von E-Scooter-Flucht bis Unfallflucht: Polizeimeldungen aus Kaufbeuren und Umgebung

Polizeimeldungen aus Kaufbeuren und Umgebung: Mehrere Einsätze beschäftigen die Beamten

KAUFBEUREN. Am Donnerstag gegen 19:45 Uhr kam es in der Neugablonzer Straße und der Espachstraße zu einer Beleidigung und einer Sachbeschädigung durch einen bislang unbekannten Radfahrer zum Nachteil eines 18-jährigen Pkw-Fahrers.

Der 18-Jährige fuhr auf der Neugablonzer Straße stadteinwärts. Im Kreuzungsbereich der Wilhelmine-Mayer-Straße wollte ein Radfahrer verbotswidrig die Fahrbahn überqueren. Wegen des herannahenden Pkw brach er das Überqueren ab und beleidigte den 18-Jährigen durch eine Geste.

An der Einmündung zur Espachstraße trafen die beiden erneut aufeinander. Dort beschädigte der Radfahrer den Pkw mit einem Fahrradschloss. Es entstand ein Schaden im niedrigen dreistelligen Bereich. Anschließend entfernte sich der Radfahrer in unbekannte Richtung.

Der Radfahrer war mit einem blauen Fahrrad unterwegs. Er ist etwa 40 bis 50 Jahre alt, trug ein grau-blaues T-Shirt, eine kurze Hose und eine graue Kappe. Außerdem hatte er einen Dreitagebart.

Die Polizei ermittelt nun wegen Beleidigung und Sachbeschädigung gegen den bislang unbekannten Radfahrer. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)

14-Jähriger flüchtet mit E-Scooter vor der Polizei

KAUFBEUREN. Am Donnerstag gegen 20:00 Uhr flüchtete ein 14-Jähriger in Oberbeuren mit einem E-Scooter vor einer Polizeistreife. Die Beamten stellten zuvor mehrere Jugendliche auf E-Scootern fest. Als der 14-Jährige die Streife erkannte, fuhr er rücksichtslos in Richtung Am Badanger davon.

Der E-Scooter hatte kein Versicherungskennzeichen und war tatsächlich nicht versichert. Im Rahmen der Fahndung stellten die Beamten den Jugendlichen kurze Zeit später fest.

Zudem konnten sie die interne Geschwindigkeitsbegrenzung des E-Scooters mit wenigen Tastenkombinationen deaktivieren. Dadurch erreichte das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h.

Die Polizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den 14-Jährigen. (PI Kaufbeuren)

Polizeistreife rettet Kätzchen von der B12

B12 BEI KAUFBEUREN. Am Donnerstag gegen 20:30 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer ein wenige Wochen altes Kätzchen auf dem Grünstreifen neben der Bundesstraße 12. Die Katze lief mehrfach auf die Bundesstraße.

Eine Polizeistreife verlangsamte den Verkehr und rettete das unverletzte Tier. Anschließend konnte sich das Kätzchen auf der Polizeidienststelle von den Strapazen erholen. Am Folgetag übergaben die Beamten es an eine zuständige Pflegestelle.

Wer das Tier ausgesetzt hat, ist bislang unklar. (PI Kaufbeuren)

Schwertransport kollidiert mit Pkw und fährt weiter – Zeugen gesucht

PFORZEN. Am Freitag gegen 04:50 Uhr kollidierte ein Schwertransport im Begegnungsverkehr mit dem Pkw eines 19-Jährigen. Dabei riss der Außenspiegel des Pkw ab.

Der 19-Jährige fuhr von Pforzen in Richtung Germaringen. Der Schwertransport war aufgrund seiner Breite mit dem Pkw zusammengestoßen und fuhr anschließend in Richtung Pforzen weiter. Der Fahrer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)

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Panorama Verwaltung

Rehgrund in Kaufbeuren für mehrere Tage gesperrt

Anschluss an den Hauptkanal: Sperrung auf Höhe der Hausnummer 2

Sperrung vom 31. August bis 4. September

Der Rehgrund ist von Montag, 31. August, bis Freitag, 4. September, auf Höhe der Hausnummer 2 für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist der Anschluss an den Hauptkanal.

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Gesundheit Wirtschaft

Akustik Freunde Kaufbeuren erweitern Angebot um spezialisierte Logopädie

Neue Kooperation verbindet moderne Hörversorgung mit gezieltem Hör- und Kommunikationstraining

Die Akustik Freunde erweitern ihr Leistungsangebot mit einer erfahrenen Logopädiepraxis und ergänzen damit das bestehende Angebot rund um die Hörversorgung weiter. Ein Mal pro Woche wird dann ab September in den Räumlichkeiten des Fachgeschäfts spezialisierte logopädische Therapie für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen angeboten.

Mit diesem Schritt soll Kundinnen und Kunden eine noch umfassendere Betreuung ermöglicht werden. Denn gutes Hören ist die Grundlage – gutes Verstehen ist das eigentliche Ziel. Gerade Menschen mit Cochlea-Implantaten, Hörgeräten oder einseitiger Taubheit profitieren häufig von einem gezielten Hör- und Kommunikationstraining. Trotz einer optimalen technischen Versorgung bleiben im Alltag oft Herausforderungen bestehen, beispielsweise beim Sprachverstehen in geräuschvoller Umgebung, bei längeren Gesprächen oder in komplexen Kommunikationssituationen.

Die spezialisierte Logopädie setzt genau hier an. Durch individuelles Training werden Strategien vermittelt, die das Sprachverstehen verbessern, die Höranstrengung reduzieren und die Sicherheit im Alltag erhöhen. Ziel ist es, die Lebensqualität und Teilhabe unserer Kundinnen und Kunden nachhaltig zu stärken.

Die Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Logopädiepraxis ist jedoch weit mehr als eine Erweiterung des Angebots. Sie ist Ausdruck einer Überzeugung, dass interdisziplinäre Zusammenarbeit ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Zukunft moderner Hörakustik-Fachgeschäfte ist. Hörakustik, Medizin und Logopädie verfolgen letztlich ein gemeinsames Ziel: Menschen dabei zu unterstützen, wieder aktiv am sozialen und beruflichen Leben teilzunehmen. Wenn unterschiedliche Fachrichtungen ihre Kompetenzen bündeln, profitieren vor allem die Menschen, die wir täglich begleiten.

Die Akustik Freunde sehen darin einen wichtigen Schritt hin zu einer ganzheitlichen Versorgung. Während die Akustik Freunde als Hörakustiker für die optimale technische Einstellung und Versorgung sorgen, ergänzt die logopädische Therapie diesen Prozess durch gezieltes Training des Hörens, Verstehens und der Kommunikation. Diese enge Verzahnung schafft einen echten Mehrwert und stärkt die Kompetenz als Ansprechpartner rund um das Thema Hören.

Das Angebot richtet sich unter anderem an Menschen mit Cochlea-Implantaten, Hörgeräten, einseitiger Taubheit (SSD), Mittelohr- oder Knochenleitungsimplantaten, Hirnstammimplantaten sowie an Personen mit auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS). Die Therapie erfolgt individuell, persönlich und zielgerichtet – abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse und persönlichen Hörziele.

„Wir freuen uns sehr über diese neue Kooperation und sind überzeugt, dass wir unseren Kundinnen und Kunden damit einen weiteren wichtigen Baustein auf dem Weg zu besserem Hören, mehr Verstehen und mehr Lebensqualität anbieten können. Gemeinsam gehen wir den nächsten Schritt in Richtung einer modernen, vernetzten und ganzheitlichen Hörversorgung – denn gutes Hören verbindet“, so Malco Bonafede (Inhaber Akustik Freunde).

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Jugend Kinder Kultur Soziales

Mit neuem VW-Bus ins Deutsche Museum

21 Kinder, Erwachsene und ehrenamtliche Begleiter der Stiftung Nächstenliebe in Aktion besuchten das Verkehrszentrum in München. Mit dabei: Familien aus Eritrea und der Ukraine sowie erstmals der neue, durch eine Stiftung finanzierte VW-Bus.

Stiftung Nächstenliebe in Aktion besucht mit Familien aus Eritrea und der Ukraine das Verkehrszentrum des Deutschen Museums

Kaufbeuren/München. Einen erlebnisreichen Tag in München verbrachten 21 Kinder, Erwachsene und Begleitpersonen der Stiftung Nächstenliebe in Aktion bei einem gemeinsamen Ausflug am 19. August in das Verkehrszentrum des Deutschen Museums. Mit dabei waren Familien aus Eritrea und der Ukraine, die von der Stiftung in Neugablonz begleitet werden.

Vor allem die Kinder waren von den zahlreichen historischen und modernen Autos, großen Lokomotiven, Fahrrädern und weiteren Exponaten begeistert. Das Verkehrszentrum vermittelt anschaulich die Geschichte und Entwicklung der Mobilität und macht Technik unmittelbar erlebbar.

„Für viele der von uns begleiteten Familien sind solche Ausflüge keineswegs selbstverständlich“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion. „Uns ist wichtig, dass gerade Kinder Neues kennenlernen, gemeinsam etwas Schönes erleben und mit anderen Menschen in Kontakt kommen.“

Die Stiftung begleitet in ihrem Family Center in der Neugablonzer Hüttenstraße Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen. Neben praktischer Unterstützung stehen Begegnung, Integration und gesellschaftliche Teilhabe im Mittelpunkt.

Neuer VW-Bus erstmals im Einsatz

Eine besondere Premiere gab es bei diesem Ausflug: Erstmals kam neben den beiden Caddys der kürzlich angeschaffte VW-Bus mit langem Radstand zum Einsatz. Dadurch konnten deutlich mehr Personen gemeinsam mitfahren.

Finanziert wurde der Bus durch die großzügige Spende einer Münchner Stiftung, die nicht namentlich genannt werden möchte. Er erweitert die Möglichkeiten der sozialen Arbeit erheblich und soll künftig für Aktivitäten mit Kindern und Familien, Angebote für Seniorinnen und Senioren sowie den neuen Kaufbeurer Pfadfinderstamm Royal Rangers eingesetzt werden.

„Wir sind der Münchner Stiftung für diese außergewöhnliche Unterstützung von Herzen dankbar“, betont Groß. „Der Bus ist weit mehr als ein Fahrzeug. Er ermöglicht ganz praktisch Teilhabe und gibt uns die Möglichkeit, Menschen mitzunehmen, die sonst möglicherweise zu Hause bleiben müssten.“

Schon bei seinem ersten größeren Einsatz zeigte sich, welchen Unterschied diese zusätzliche Mobilität macht. Beim gemeinsamen Entdecken und Staunen spielten Herkunft und Sprache für die Kinder schnell kaum noch eine Rolle.

Nach vielen Stunden zwischen Autos, Eisenbahnen und anderen Fahrzeugen kehrte die Gruppe mit zahlreichen neuen Eindrücken nach Kaufbeuren zurück. Für die Kinder war es ein besonderer Ferientag – und für die Stiftung ein schönes Beispiel dafür, wie aus einer Spende ganz konkret Mobilität, Begegnung und Teilhabe entstehen können.

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Kultur Veranstaltung

Jugendsymphonieorchester ODEON aus München

Tobias Melle

Jubiläumskonzert 60 Jahre Kulturring Kaufbeuren

Kaufbeuren, 26. September 2026 – Ein Jubiläumskonzert der besonderen Art: Der Kulturring Kaufbeuren e. V. feiert sein 60-jähriges Bestehen – und lädt zu einem Konzerterlebnis mit dem ODEON Jugendsymphonieorchester München ein. Im Stadtsaal Kaufbeuren erklingen Klangfarben und Märchenstimmung in einer sinfonischen Märchenstunde.

Das ODEON Jugendsymphonieorchester München unter der Leitung von Julio Doggenweiler Fernández präsentiert eine abwechslungsreiche Reise durch spielerische Fantasie und kulturhistorische Gänsehaut. Ravel vertont in Ma mère l’Oye kindliche Fabeln mit feiner Eleganz und Raffinesse – unter anderem Stoffe aus Dornröschen. Ein wenig dunkler, doch ebenso faszinierend, lässt Camille Saint-Saëns in Danse Macabre die Skelette zum Tanz aus den Gräbern steigen. In Stravinskys Petrushka erwacht die Puppe zum Leben, als ob von Geisterhand geführt. Ob zart oder kraftvoll-stürmisch: Dieser französisch-russische Reigen begeistert mit einer reichen Palette spätromantischer Stimmungen und lebendiger Klangfarben – Geschichten werden hörbar.

Über das ODEON: Gründung 2006, seit 2010 Patenorchester der Münchner Philharmoniker, seit 2024 Jugendorchester der Stadt München. Rund 65 junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 15 bis 25 Jahren arbeiten jährlich an mehreren Konzertprogrammen, treten in München und der Region auf und erweitern ihre Tourneen regelmäßig ins Ausland. Erfolge: Gewinner nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der Deutsche Orchesterwettbewerb 2025.

Veranstaltungsort: Stadtsaal Kaufbeuren

Termin: Samstag, 26. September 2026

Abendkasse: 18:00 Uhr

Aufführung: 19:00 Uhr

Ende: voraussichtlich 20:50 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Infos zum Orchester: https://odeon-muenchen.de/

Der Kulturring Kaufbeuren und das Jugensymphonieorchster ODEON freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Unterstützt und gefördert durch die Stadtkultur Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:

Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Für weitere Informationen, jetzt zum Newsletter anmelden auf www.kulturring-kaufbeuren.de

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Gesundheit Veranstaltung

Lymph-Workshop: Die „Oase für Körper und Seele“ lädt am 29. August zu Übungen, Bewegung und Selbstmassage ein

Lymphsystem aktivieren: Workshop in Kaufbeuren

Am Samstag, 29. August 2026, bietet Karin Wietfeld in ihrer „Oase für Körper und Seele“ einen Workshop zur Aktivierung und Unterstützung des Lymphsystems an. Die Veranstaltung beginnt um 16:30 Uhr in der Sudetenstraße 64 in Kaufbeuren. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Wissen und praktische Übungen

Der Workshop verbindet ganzheitliches Wissen mit praktischen Anwendungen. Die Teilnehmenden erhalten einen Guide zum Lymphsystem und lernen Übungen, Bewegung sowie Möglichkeiten der Selbstmassage kennen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Lymphsystem im Alltag unterstützt werden kann. Dabei geht es unter anderem um den Wasserhaushalt, den Transport von Nähr- und Vitalstoffen sowie den Abtransport abgelagerter Schadstoffe. Die Kombination aus Bewegung und Massage soll zu körperlichem Wohlbefinden und innerer Balance beitragen. Getränke und Snacks sind im Workshop ebenfalls enthalten.

Das beinhaltet der Workshop

  • Guide zum Lymphsystem
  • Starterset
  • Praktische Übungen und Bewegung
  • Anleitung zur Selbstmassage
  • Aufeinander abgestimmtes Anwendungskonzept
  • Getränke und Snacks
  • Zugang zu einer unterstützenden Community-App

Workshop auf einen Blick

Termin: Samstag, 29. August 2026
Beginn: 16:30 Uhr
Ort: Sudetenstraße 64, 87600 Kaufbeuren
Preis: 219 Euro
Teilnehmerzahl: begrenzt
Bonus: 20-Euro-Gutschein für ein persönliches Starterset

Anmeldung und Kontakt

Die Anmeldung ist direkt bei Karin Wietfeld möglich:

Oase für Körper und Seele
Sudetenstraße 64
87600 Kaufbeuren
Zur OASE auf Wir sind Kaufbeuren

Telefon: +49 175 1791826
E-Mail: oase-wietfeld@gmx.de

Über die „Oase für Körper und Seele“

Karin Wietfeld bietet in ihrem barrierefrei zugänglichen Studio in Kaufbeuren Wellnessmassagen und professionelle Fachfußpflege an. Die Anwendungen können im Studio sowie auf Wunsch mobil zu Hause erfolgen.

Je nach Behandlung kommen unter anderem ätherische Öle von doTERRA oder biomolekulare Frequenzsprays zum Einsatz. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden sowie eine persönliche Begleitung ohne Hektik und Termindruck.

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Jugend Natur & Tiere Wirtschaft

HAWE-Auszubildende retten 18 Rehkitze vor dem Mähtod

Engagement für den Tierschutz ist seit vier Jahren fester Bestandteil der Ausbildung im Kaufbeurer Werk

Die Auszubildenden von HAWE Hydraulik im Werk Kaufbeuren haben sich bereits zum vierten Mal in Folge am Kitzrettungsprogramm des Wildtierrettungsvereins Osterzell beteiligt. In diesem Jahr konnten unter Mitwirkung der Auszubildenden insgesamt 18 Rehkitze vor dem Vermähen durch landwirtschaftliche Maschinen bewahrt werden.

Fester Bestandteil der Ausbildung

Nach den erfolgreichen Einsätzen in den vergangenen Jahren waren auch diesmal wieder viele Auszubildende motiviert, den Verein zu unterstützen. Mittlerweile ist die Aktion ein fester Bestandteil der Ausbildung bei HAWE Hydraulik. Auch Werksleiter Franz Pasta zeigt sich von diesem Engagement begeistert und freut sich jedes Jahr über die Zahl der geretteten Rehkitze. Neben dem Einsatz für den Tierschutz bietet die gemeinsame Aktion zugleich eine Möglichkeit zum Team-Building.

Frühmorgendlicher Einsatz bleibt in Erinnerung

Ausbildungsleiter Thomas Schmid erinnert sich besonders an die Rückkehr der Auszubildenden nach einer frühmorgendlichen Rettungsaktion: „Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Situation, als die Auszubildenden nach einer frühmorgendlichen Rettungsaktion bereits um 7:00 Uhr mit sehr kleinen Augen, aber strahlenden Gesichtern in mein Büro gekommen sind und voller Begeisterung von ihren Erlebnissen erzählt haben. Ihr Lächeln wurde noch größer, als sie berichteten, dass sie selbst ein kleines Rehkitz aus der Wiese getragen und damit gerettet hatten.“

Insgesamt 80 Rehkitze gerettet

In den vergangenen vier Jahren konnten mit Unterstützung der HAWE-Auszubildenden insgesamt 80 Rehkitze gerettet werden. HAWE plant, die Beteiligung an dem Projekt in den kommenden Jahren fortzusetzen. In enger Zusammenarbeit mit dem Wildtierrettungsverein Osterzell möchte sich HAWE Hydraulik weiterhin für den Tierschutz engagieren und zugleich die Ausbildung junger Fachkräfte durch praxisnahe und sinnstiftende Initiativen bereichern.

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Sport

SpVgg Kaufbeuren verliert nach früher Führung mit 2:5

Egg dreht die Partie – Gelb-Rote Karte bremst Kaufbeurens Aufholversuch

Die SpVgg Kaufbeuren musste sich Egg mit 2:5 geschlagen geben. Dabei begann die Partie für die Kaufbeurer vielversprechend: Conrad brachte die SVK bereits in der 10. Minute mit 1:0 in Führung. Nur vier Minuten später fiel durch ein Eigentor von Rramanaj der Ausgleich. Egg drehte anschließend die Begegnung. Ackermann erzielte in der 22. Minute das 2:1, Bergmiller erhöhte in der 35. Minute auf 3:1.

Uygun trifft nach seiner Einwechslung

Zur zweiten Halbzeit kam Can Uygun für M. Singer in die Partie. Zunächst erhöhte Schuhwerk in der 61. Minute auf 4:1 für Egg. Kaufbeuren gab sich jedoch noch nicht geschlagen: Der eingewechselte Uygun verwandelte in der 68. Minute einen Elfmeter und verkürzte auf 2:4. In der 78. Minute sah Uygun Gelb-Rot. Schedel erzielte in der 84. Minute schließlich das Tor zum 5:2-Endstand.

Jentzsch: „Verdiente Niederlage“

Co-Trainer Fred Jentzsch erklärte nach der Begegnung: „Verdiente Niederlage“ so Co Trainer Fred Jentzsch. „Trotz einer frühen 1:0 Führung nach schönen Spielzug durch Conrad,haben wir in der ersten Halbzeit nie so richtig ins Spiel gefunden.Wir waren an diesen Tag nicht griffig genug in den Zweikämpfen. Egg nutzte diese Unzulänglichkeiten im Spiel aus und kam etwas glücklich durch einen abgefälschten Schuss zum 1:1 Ausgleich!Mit diesen Treffer fand Egg immer besser ins Spiel und nutzte die individuellen Fehler gnadenlos aus.Wir hatten zweimal die Möglichkeit zum 2:3 durch Lekai und Can.Konnten diese aber nicht nutzen und Egg kam im Gegenzug zum 1:4. Wir versuchten nochmals alles und verkürzte durch einen Elfmeter von Can auf 2:4“ Leider wurden wir dann durch den Schiedsrichter ausgebremst in den Bemühen den Anschlusstreffer zu erzielen.Die Gelb/Rote Karte an Can war überhart,denn er sprang im Zweikampf mit seinen Gegenspieler der am Boden lag darüber und traf in unglücklich an der Hand!Somit war das Spiel entschieden.Jetzt gilt es wieder den Fokus der ersten Spiele zu zeigen um wieder in die Erfolgsspur zu finden!Das wir das können haben wir in den ersten Spielen eindrucksvoll bewiesen.“

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Wie stark defekte Stoßdämpfer den Bremsweg verlängern

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Defekte Stoßdämpfer können den Bremsweg um bis zu etwa 20 % verlängern. Auf einer normalen Straße sind das oft mehrere Meter zusätzlich genau die Meter, die im Ernstfall über einen Unfall entscheiden. Der Grund ist einfach erklärt: Ohne funktionierende Dämpfung verliert der Reifen kurzzeitig den Kontakt zur Fahrbahn, und die Bremse kann ihre Kraft nicht mehr voll übertragen.

Wie genau dieser Zusammenhang funktioniert, woran man einen bremswegverlängernden Verschleiß erkennt und ab wann Handeln nötig ist, zeigt dieser Artikel Schritt für Schritt. Wer den Verdacht hat, dass die eigenen Stoßdämpfer betroffen sind, findet passende Modelle im AUTODOC Stoßdämpfer Katalog.

Warum defekte Stoßdämpfer den Bremsweg verlängern

Ein Stoßdämpfer hat die Aufgabe, das Rad möglichst durchgehend auf der Fahrbahn zu halten. Zusammen mit der Feder gleicht er Unebenheiten aus: Die Feder fängt den Stoß ab, der Stoßdämpfer verhindert, dass das Fahrzeug danach weiterschaukelt.

Ist der Stoßdämpfer verschlissen, funktioniert dieses Zusammenspiel nicht mehr richtig:

● Das Rad hebt bei kleinen Unebenheiten leicht ab, statt fest aufzuliegen.

● Beim Bremsen verlagert sich das Gewicht stärker nach vorn (Bremsnicken), weil die Dämpfung diese Bewegung nicht mehr ausreichend abfängt.

● Der Bodendruck auf die Hinterräder sinkt zusätzlich, wodurch die Bremskraft dort schlechter übertragen wird.

Jeder dieser Effekte für sich reduziert die Bremswirkung nur wenig. Zusammen führen sie aber genau zu dem Effekt, der in Tests gemessen wird: ein deutlich längerer Bremsweg, obwohl die Bremsanlage selbst technisch in Ordnung ist.

Wie deutlich sich dieser Unterschied auf der Straße zeigt, macht die folgende Grafik sichtbar: links ein Fahrzeug mit intakten Stoßdämpfern und einer geraden, kontrollierten Bremsspur, rechts ein Fahrzeug mit defekten Stoßdämpfern, dessen Spur unruhig verläuft und dessen Bremsweg spürbar länger ausfällt.

Der Unterschied entsteht nicht durch eine schlechtere Bremse, sondern allein dadurch, dass das Rad bei defekter Dämpfung keinen gleichmäßigen Bodenkontakt mehr hält.

Besonders deutlich wird das bei modernen Assistenzsystemen wie ABS und ESP. Diese Systeme messen ständig, wie stark sich die Räder drehen, und regeln danach den Bremsdruck. Springt ein Rad durch schlechte Dämpfung leicht ab, erkennt das System kurzzeitig eine falsche Information über den Bodenkontakt. Die Regelung wird dadurch ungenauer, und die volle Bremskraft kommt nicht immer so schnell auf die Straße, wie es bei stabilem Radkontakt der Fall wäre.

Auf nasser Fahrbahn verstärkt sich dieser Effekt zusätzlich. Wasser auf der Straße verringert ohnehin die Reibung zwischen Reifen und Fahrbahn. Springt das Rad durch einen defekten Stoßdämpfer zusätzlich leicht ab, verliert es in diesen kurzen Momenten noch mehr Grip. In der Praxis bedeutet das: Bei Regen oder auf schlechten Straßen macht sich ein Stoßdämpferschaden beim Bremsen oft noch stärker bemerkbar als bei trockener Fahrbahn.

Anzeichen, dass Stoßdämpfer die Bremsleistung verschlechtern

Nicht jedes Anzeichen von Verschleiß betrifft direkt den Bremsweg. Für die Bremsleistung sind vor allem folgende Punkte relevant:

AnzeichenWarum es den Bremsweg betrifft
Starkes BremsnickenKarosserie neigt sich stark nach vorn, Hinterräder verlieren Bodendruck
Schaukeln nach BodenwellenRäder springen kurz ab, Bremskraft wird ungleichmäßig übertragen
Vibrationen im Lenkrad bei TempoRad hat keinen gleichmäßigen Fahrbahnkontakt mehr
Ungleichmäßiger ReifenverschleißZeigt, dass das Rad nicht mehr sauber aufliegt
Ölspuren am StoßdämpfergehäuseDichtung defekt, Dämpfungswirkung nimmt spürbar ab

Treten mehrere dieser Punkte gleichzeitig auf, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Stoßdämpfer bereits einen messbaren Einfluss auf den Bremsweg haben.

Schneller Selbsttest für den Bremsweg-Check

Ein einfacher Test zeigt, ob die Dämpfung noch ausreicht:

  1. Mit Kraft auf eine Ecke der Karosserie über dem Rad drücken.
  2. Abrupt loslassen.
  3. Beobachten, wie oft die Karosserie nachschwingt.

Kommt das Auto nach ein bis anderthalb Schwingungen zur Ruhe, arbeitet der Stoßdämpfer noch normal. Schwingt die Karosserie zwei- oder dreimal nach, ist die Dämpfung deutlich reduziert – und damit auch die Bremswirkung bei einer Vollbremsung.

Dieser Test ersetzt keine Werkstattprüfung, gibt aber eine erste, verlässliche Einschätzung.

Sinnvoll ist es, den Test an allen vier Ecken des Fahrzeugs einzeln durchzuführen, da Vorder- und Hinterachse unterschiedlich stark belastet werden und deshalb auch unterschiedlich schnell verschleißen können. Zeigt nur eine Ecke ein auffälliges Nachschwingen, deutet das auf einen einseitig defekten Stoßdämpfer hin – und genau das wirkt sich besonders negativ auf den Bremsweg aus, weil das Fahrzeug beim Bremsen dann zusätzlich leicht zur Seite zieht.

Ab wann sollte man handeln?

Als grobe Orientierung, wann eine Prüfung sinnvoll ist:

StoßdämpfertypPrüfung empfohlen ab
Ölstoßdämpferca. 60.000 km
Gasdruck- und Gas-Öl-Stoßdämpferca. 60.000–80.000 km
Adaptive, elektronische Dämpferca. 60.000 km
MacPherson-Federbeineca. 60.000 km

Schlechte Straßen, häufiges Beladen und aggressives Fahren verkürzen diese Werte spürbar. Zeigen sich zusätzlich Anzeichen aus der Tabelle oben, sollte die Prüfung nicht aufgeschoben werden – gerade weil der verlängerte Bremsweg im Alltag kaum spürbar ist, bis es zu spät ist.

Ein weiterer Grund, nicht zu lange zu warten: Der Bremsweg verlängert sich nicht plötzlich, sondern schleichend. Fahrer gewöhnen sich über Monate an ein leicht schwammigeres Fahrverhalten und merken den Unterschied oft erst im direkten Vergleich mit einem Fahrzeug mit neuen Stoßdämpfern – oder eben genau dann, wenn eine Vollbremsung wirklich nötig wird.

Wer bei der Kontrolle feststellt, dass die Dämpfung nicht mehr ausreicht, findet passende Stoßdämpfer für das eigene Modell im Sortiment – sortiert nach Fahrzeugtyp und Achse, damit beide Seiten einer Achse wieder gleichmäßig arbeiten.

Kurz zusammengefasst

● Defekte Stoßdämpfer verlängern den Bremsweg messbar, weil das Rad seinen Bodenkontakt verliert.

● Bremsnicken, Schaukeln und Vibrationen im Lenkrad sind die deutlichsten Warnzeichen.

● Der Schwingungstest gibt in wenigen Sekunden eine erste Einschätzung.

● Stoßdämpfer werden immer achsweise geprüft und bei Bedarf paarweise ersetzt, damit die Bremswirkung links und rechts gleich bleibt.

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Allgemein Tourismus

Kneippbecken am Jordanpark in Kaufbeuren ab sofort geöffnet

Seit Donnerstag, 13. August 2026, ist die neue Kneippanlage in der Johannes-Haag-Straße 6, am Jordanpark, in Betrieb und für alle nutzbar

In einer kleinen Feierstunde vor Ort hat Oberbürgermeister Stefan Bosse in Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern aller, die dieses Projekt möglich gemacht haben, die Anlage eröffnet. Mit dabei waren unter anderen die Planerin, Gudrun Dietz-Hofmann, Mitglieder des Kneippvereins Kaufbeuren, Mitglieder des Kaufbeurer Stadtrates, Vertreter der Regierung von Schwaben und der Stadtverwaltung

Trotz der sehr angespannten Haushaltslage konnte die Kneippanlage, die aus einem Tretbecken, einem Armbecken und einer Tretwiese besteht, mit Hilfe einer 90-prozentigen Förderung und Spenden realisiert werden. Mit Gesamtkosten von rund 230.000 Euro war der Bau der Anlage auch etwa 20 % günstiger als zu Beginn der Planungen veranschlagt.

In seiner Rede bedankte sich Oberbürgermeister Stefan Bosse bei allen, die zur Umsetzung des Projekts beigetragen haben: „Dass wir diese Anlage hier in Kaufbeuren so umsetzen konnten wie sich das alle gewünscht haben, in Zeiten, in denen die finanzielle Lage der Stadt so schwierig ist, zeigt, dass man Dinge mit Willen und guter Zusammenarbeit doch umsetzen kann. Dafür mein herzlicher Dank an alle Beteiligten. Und ganz besonders danke ich unserem Landtagsabgeordneten Peter Wachler, der durch sein Engagement über eine Fraktionsinitiative auch einen erheblichen Teil an finanziellen Mitteln für diese Kneippanlage nach Kaufbeuren gebracht hat. Ich wünsche allen viel Spaß bei der Nutzung!“

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Blaulicht

Getränke-Lkw verliert Ladung auf der Augsburger Straße

Zahlreiche Flaschen und Scherben auf der Fahrbahn – Feuerwehr und Bauhof mehr als zwei Stunden im Einsatz

Ein Getränke-Lkw hat am Montag, 17. August 2026, auf der Augsburger Straße in Kaufbeuren einen Teil seiner Ladung verloren. Getränkekisten und zahlreiche Flaschen gelangten auf die Straße, viele davon zerbrachen. Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde um 17.08 Uhr zu einer Technischen Hilfeleistung alarmiert.

Feuerwehr übernimmt Verkehrsregelung

Die Einsatzkräfte übernahmen die Verkehrsregelung und unterstützten den Bauhof bei der Reinigung des betroffenen Straßenabschnitts. Der Bauhof war mit einer Kehrmaschine und einem Radlader vor Ort. Der Glasbruch wurde durch eine Firma entsorgt. Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Einsatzstelle an den zuständigen Straßenbaulastträger übergeben.

Zwölf Einsatzkräfte vor Ort

Der Einsatz dauerte zwei Stunden und 21 Minuten. Insgesamt waren zwölf Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren beteiligt. Im Einsatz waren das Mehrzweckfahrzeug (MZF 1/11/1), der Mannschaftstransportwagen (MTW 1/14/2), der Gerätewagen Logistik (GW-L 1/55/1) und der Rüstwagen (RW 1/61/1).

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Sport

BOL 1. Vorbereitungsspiel SpVgg Kaufbeuren – TSV 1860 München 3:3

Sabrina Oppenrieder (unsre Nr.6) im Zweikampf ©️Herzfotografin Lisa-Marie

Starker Auftakt gegen die Löwinnen – SpVgg Kaufbeuren und TSV 1860 München trennen sich mit einem Remis

Im ersten Vorbereitungsspiel traf die SpVgg Kaufbeuren auf den TSV 1860 München und zeigte vor allem in der ersten Halbzeit eine starke und offensivfreudige Leistung. Von Beginn an übernahm Kaufbeuren die Initiative und erspielte sich Chancen beinahe im Minutentakt. Der hohe Aufwand wurde schließlich belohnt: Mit einem Doppelschlag brachte Lisa Schmittner die SpVgg in der 30. und 32. Minute mit 2:0 in Führung. Nur wenige Minuten später erhöhte Melina Paul in der 38. Minute auf 3:0 – zu diesem Zeitpunkt eine auch in dieser Höhe verdiente Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang den Gästen aus München jedoch der Anschlusstreffer zum 3:1, sodass es mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause ging. In der zweiten Halbzeit machte sich bei den hohen Temperaturen zunehmend der Kräfteverschleiß bemerkbar. Die SpVgg musste dem hohen Tempo der ersten 45 Minuten Tribut zollen und konnte den offensiven Druck nicht mehr in gleicher Weise aufrechterhalten. Dadurch fand der TSV 1860 München immer besser in die Partie. Mit zwei weiteren Treffern kämpften sich die Münchnerinnen zurück und erzielten in der 87. Minute schließlich den verdienten 3:3-Ausgleich. Am Ende steht ein 3:3 im ersten Vorbereitungsspiel, das insbesondere mit einer sehr starken ersten Halbzeit und vielen herausgespielten Torchancen wichtige positive Ansätze für die weitere Vorbereitung lieferte.
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Panorama

Patenschaft mit Leben gefüllt: Behördentag vertieft Verbundenheit zwischen Kaufbeuren und Luftwaffe

Nur positive Rückmeldungen

Seit Jahrzehnten gibt es eine starke Verbundenheit zwischen dem Fliegerhorst und der Stadt Kaufbeuren. Diese Partnerschaft wurde im Jahr 2019 sogar mit einer Patenschaftsurkunde vertieft. Nun stand ein sogenannter Behördentag auf dem Programm, bei dem Entscheidungstragende und Repräsentierende aus der Stadt besondere Einblicke in die soldatischen Fähig- und Fertigkeiten erhielten.

Umfangreiches Programm

Die Neugierde war groß, wussten doch alle nicht genau, was auf sie zukommen würde. Bevor es losging, mussten die Teilnehmenden noch mit Feldblusen und Feldhosen eingekleidet werden. Danach wurden sie in Gruppen auf die insgesamt vier festgelegten Stationen verteilt. Ein Schwerpunkt war die Drohnenausbildung, bei der die Teilnehmenden Hightech pur erwartete. Viele kamen anschließend im Fliegerhorst Kaufbeuren zum ersten Mal mit einer Waffe in Berührung, nämlich dem Gewehr G36, welches das Standardgewehr der Bundeswehr ist. Darüber hinaus wurde ihnen auch die Handhabung der Pistole P8 gezeigt. Dieser sogenannte Trockendrill, welcher ohne Munition in den Waffen durchgeführt wird, diente für eine weitere Station. Denn im Schießsimulator konnten die Teilnehmenden ihre Schießkünste unter Beweis stellen. Für Abwechslung sorgte eine Einsatzersthilfelage, wobei neben dem Absetzen eines Notrufes und dem Sichern der Unfallstelle zwei verletzte Personen versorgt werden mussten. Auch sportlich waren die Teilnehmenden in der sogenannten Military Fitness gefordert. Das Programm wurde durch ein abschließendes Laserschießen abgerundet.

Motivation und Teamspirit

Nach dem alle Programmpunkte durchlaufen waren, kamen die Teilnehmenden und die unterstützenden Soldatinnen und Soldaten zusammen. Oberst Thorsten Milewski, Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd, hob hervor: „Sie haben eine Motivation, einen Spirit hineingebracht, der einfach exzellent ist. Freude und Engagement zeichnen Sie aus. Dieser Tag hat auch uns enormen Spaß bereitet“. Milewski beschrieb die erstmalig durchgeführte Veranstaltung als „ein wunderschönes, gemeinsames Erlebnis“. Auch OB Stefan Bosse war es ein großartiger Tag. „Vielen Dank an alle, die mitgemacht, aber auch mitgeholfen haben.“ Als „Oberst-Bürgermeister“ führte er das Teilnehmerfeld an. Diesen Titel hat er bereits seit 2023 inne, als er einen Tag lang im Jobtausch Kommandeur der Abteilung Süd sein durfte.

Nur positive Rückmeldungen

Nicht nur der OB hatte einen tollen Tag im Fliegerhorst. Auch weitere Teilnehmende waren angetan. Kaufbeurens Polizeichef Markus Ziegler, der übrigens keinen Grundwehrdienst ableisten musste, hatte sich gerne auf dieses Ereignis eingelassen. „Ohne zu wissen, was auf mich zukommt, habe ich sofort zugesagt. Jeder spricht von der Bundeswehr. Nun hatten wir die Möglichkeit, viele Sachen auszuprobieren“, so der Polizeioberrat. Für ihn sticht das tolle Miteinander heraus. „Die Ausbilder wirkten sehr sympathisch. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt.“

Ähnliche Töne stimmte auch Julia von Stillfried an. Die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Kaufbeuren war bereits im Vorfeld sehr gespannt, was sie denn erwarten würde. „Wir haben einen tiefen und vielseitigen Einblick in unterschiedliche Bereiche bekommen.“

Als Chef des Kaufbeurer Finanzamtes hat Wolfgang Kriegbaum sonst immer mit Papier, Akten und diversen Vorgängen zu tun. Nun schlüpfte er in eine Uniform. „Beeindruckt hat mich der ganze Tag: Angefangen vom Fitnesstraining bis hin zur Drohnenausbildung. Es lief alles sehr authentisch ab.“

Für Stadtbrandrat Christian Martin war der komplette Tag topvorbereitet und sehr kurzweilig. Parallelen gebe es zwischen der Bundeswehr und Feuerwehr. „Wir müssen beide im Einsatz funktionieren.“ Für den Chef der Kaufbeurer Feuerwehr bleibt der Tag in Erinnerung, „da wir so viele positive Eindrücke erleben durften.“

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Jugend Soziales Verwaltung

Jugendhilfeausschuss der Stadt Kaufbeuren neu konstituiert

Durch diese Zusammensetzung werden kommunalpolitische, fachliche und verbandliche Perspektiven in die Beratungen des Ausschusses einbezogen

Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Kaufbeuren hat sich in seiner Sitzung im Juli für die neue Wahlperiode konstituiert. Unter Vorsitz von Oberbürgermeister Stefan Bosse gehören dem Gremium sieben neue Mitglieder und zwölf neue Stellvertretungen an.

Der Jugendhilfeausschuss ist neben der Verwaltung des Jugendamts Teil des Jugendamts. Zu seinen zentralen Aufgaben gehören die Beratung und Entscheidung über grundsätzliche Angelegenheiten der Kinder- und Jugendhilfe, die Jugendhilfeplanung sowie die Weiterentwicklung der örtlichen Angebote und Strukturen für junge Menschen und Familien. Über individuelle Hilfen im Einzelfall entscheidet dagegen die Verwaltung des Jugendamts auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen.

Im Jugendhilfeausschuss wirken Mitglieder des Stadtrats, in der Jugendhilfe erfahrene Personen sowie Vertreterinnen und Vertreter der anerkannten freien Träger der Jugendhilfe und der Jugendverbände mit. Ergänzt wird das Gremium durch beratende Mitglieder unter anderem aus der Verwaltung des Jugendamts, der Justiz, dem Schulbereich, der Arbeitsagentur, dem Jobcenter, der Erziehungsberatung, der Polizei, dem Stadtjugendring, der kommunalen Gleichstellungsstelle sowie den Kirchen.

Durch diese Zusammensetzung werden kommunalpolitische, fachliche und verbandliche Perspektiven in die Beratungen des Ausschusses einbezogen. Der Jugendhilfeausschuss tagt bei Bedarf, in der Regel finden drei öffentliche Sitzungen pro Jahr statt. Anlässlich der konstituierenden Sitzung wurde ein gemeinsames Foto der Mitglieder des Jugendhilfeausschusses aufgenommen.

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Soziales Wirtschaft

Gemeinsam verdoppelt. HypoVereinsbank-Mitarbeitende spenden für humedica

Es ist bereits das dreizehnte Mal, dass humedica vom GiftMatching Programm der HypoVereinsbank profitiert.

Die Mitarbeitenden der HypoVereinsbank leisten erneut einen sozialen Beitrag und unterstützen die Arbeit der internationalen Hilfsorganisation humedica. Im Rahmen ihres „Gift Matching“ Programms haben sie insgesamt 2.255 Euro gesammelt. Die UniCredit Foundation erhöht den Betrag auf 4.255 Euro. Den entsprechenden Scheck überreichten Katrin Krick, Filialleiterin Privatkundengeschäft in Kaufbeuren an Carina Freudig von humedica.

„Wir danken den Mitarbeitenden der HypoVereinsbank für ihr Engagement. Das Geld ermöglicht uns, schnelle und unkomplizierte Hilfe für Menschen in Not zu leisten – zum Beispiel in Moldawien, wo wir unter anderem Kinder aus Familien mit geringem Einkommen unterstützen“, erklärt humedica-Mitarbeiterin Carina Freudig.

„Unsere Mitarbeitenden leisten mit den Spendengeldern auch über Landesgrenzen hinweg einen wertvollen Beitrag für das Gemeinwohl. Das verdient meine höchste Anerkennung. Ich bedanke mich bei den Kolleginnen und Kolleginnen. Für ihre Unterstützung. Ihre Einsatzbereitschaft macht es möglich, die wichtige Arbeit von sozialen Organisationen wie humedica Jahr für Jahr zu fördern“, so Katrin Krick. Es ist bereits das dreizehnte Mal, dass humedica vom GiftMatching Programm der HypoVereinsbank profitiert.

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Soziales Verwaltung

Besuch des Oberbürgermeisters beim Rotary Club Kaufbeuren

Bei dem Treffen berichtete der OB über die aktuelle Lage der Stadt und es wurde sich in der Runde über viele weitere gesellschaftliche und politische Themen ausgetauscht

Eigentlich kommen die neuen Vertreterinnen und Vertreter des neuen Präsidiums des Rotary Clubs Kaufbeuren jedes Jahr zu Oberbürgermeister Stefan Bosse ins Rathaus. In diesem Jahr lud ihn die neue Präsidentin Simone Klinger im Namen des Rotary Club Kaufbeuren jedoch ein, an einer Sitzung des Clubs teilzunehmen.

Bei dem Treffen berichtete der OB über die aktuelle Lage der Stadt und es wurde sich in der Runde über viele weitere gesellschaftliche und politische Themen ausgetauscht. Zum Abschluss wurde die Bedeutung von Hoffnung und gesellschaftlichem Zusammenhalt betont.

Mit einem Dank an den Rotary und alle Serviceclubs allgemein hat Oberbürgermeister Stefan Bosse deren Engagement für das Gemeinwohl ausdrücklich gewürdigt: „Bürgerschaftlicher Einsatz und die Unterstützung durch Ehrenamt und Serviceclubs gewinnen weiter an Bedeutung. Rotary und andere Serviceclubs leisten einen wichtigen Beitrag, gesellschaftliches Miteinander und Lebensqualität aufrechtzuerhalten.“

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Allgemein Kultur

Mehr Raum für Kreativität: Sparkasse Allgäu fördert den Schwäbischen Kunstsommer mit 1.500 Euro

Die Sommerakademie der Schönen Künste fand heuer vom 1. bis 9. August 2026 im Schwäbischen Bildungszentrum Irsee statt

Der Schwäbische Kunstsommer in Irsee stand auch 2026 wieder für künstlerische Weiterbildung auf hohem Niveau und den inspirierenden Austausch zwischen unterschiedlichen Kunstgattungen und Generationen. Anlässlich der 38. Sommerakademie der Schönen Künste unterstützte die Sparkasse Allgäu die Schwabenakademie Irsee mit einer Spende in Höhe von 1.500 Euro.

Birgit Pfeifer, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Allgäu, und Michael Sambeth, Leiter Marketing und Kommunikation der Sparkasse Allgäu, übergaben den symbolischen Spendenscheck vor Ort an Dr. Stefan Raueiser, Leiter Kloster Irsee, und Studienleiter Dominik Fröhlich. „Es freut uns sehr, dass wir durch die Finanzierung der Kunststipendien dazu beitragen konnten, zwei weiteren talentierten Künstlerpersönlichkeiten die Teilnahme am diesjährigen Schwäbischen Kunstsommer zu ermöglichen“, so Michael Sambeth.

Die Sommerakademie der Schönen Künste fand heuer vom 1. bis 9. August 2026 im Schwäbischen Bildungszentrum Irsee statt. Unter dem Motto „Kunst leben“ kamen dort Künstlerinnen und Künstler sowie qualifizierte Laien aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um eine Woche lang intensiv zu arbeiten, sich künstlerisch weiterzubilden und sich untereinander auszutauschen. Die Schwabenakademie Irsee versteht den Kunstsommer als „Künstlerkolonie auf Zeit“, in der künstlerisches Arbeiten und gemeinsames Erleben eng miteinander verbunden sind. Ergänzt wurde das Programm durch die Veranstaltung der „Kunst-Sommernacht“ vergangenen Samstag, die zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Kloster Irsee führte.

Für die Sparkasse Allgäu ist die Unterstützung kultureller Bildungsangebote in der Region ein wichtiges Anliegen. Formate wie der Schwäbische Kunstsommer schaffen Raum für Kreativität, persönliche Entwicklung und Begegnung. Zugleich tragen sie dazu bei, künstlerisches Schaffen zu fördern und talentierten Menschen Zugänge zu hochwertiger kultureller Weiterbildung zu eröffnen.

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Panorama Verwaltung

Kaufbeurens älteste Bürgerin feiert 106. Geburtstag

Martha Goth ist Kaufbeurens älteste und wohl eine der bekanntesten Bürgerinnen

Die 1920 Geborene hat jetzt ihren 106. Geburtstag zu Hause in ihrer Wohnung gefeiert – zusammen mit der Familie und Freunden. Und auch in diesem Jahr hat es sich Oberbürgermeister Stefan Bosse nicht nehmen lassen, Martha Goth persönlich zu ihrem Geburtstag zu gratulieren.

Trotz ihres unglaublich hohen Alters ist sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten immer noch viel unterwegs. Zuletzt auf dem Tänzelfest. Sie ist auch beim Bundeswehrgedenk- und Spendenmarsch 16K3 ein kurzes Stück mitgelaufen. Kurz vor ihrem Geburtstag war sie mit ihrer Familie auch noch auf der Alpe Beichelstein. Mit ihren ganzen Aktivitäten, so sagt sie, bleibt man immer auf dem Laufenden.

Gemeinsam mit allen Gästen hat der Oberbürgermeister ihr noch ein Geburtstagsständchen gesungen. Beim Abschied sagte sie „Wir haben Sie so gerne da“ und wollte den OB gar nicht gehen lassen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Martha Goth ist ein Phänomen. Es erstaunt mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich sie sehe, sei es an ihrem Geburtstag oder im Stadtgebiet, wie gut drauf sie für ihr außergewöhnlich hohes Alter noch ist. Ich wünsche ihr alles erdenklich Gute und hoffe, dass ich sie nächstes Jahr zum 107. wieder besuchen kann.“

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Neues aus dem Weltladen Kaufbeuren: Bronze-Skulpturen aus Burkina Faso

Anzeige. Bronze-Skulpturen

Das Bronzekunsthandwerk hat eine lange Tradition in Burkina Faso. Die Materialien werden vor Ort von Kunsthandwerker:innen und Designer:innen zu einzigartigen Stücken verarbeitet.

Mit dem Verkauf setzt der Weltladen auf eine angemessene Bezahlung ein, um soziale Verantwortung zu übernehmen und Menschen zu ermöglichendurch ihr Kunsthandwerk sich ihr Leben zu finanzieren. Es werden ausschließlich lokale Ressourcen verwendet, die bis zu 90 % recycelt sind.

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Kultur Politik

Austausch über Baumaßnahme und Fördermöglichkeiten im Wissenschaftsministerium

Sanierungsmaßnahmen an der Kaufbeurer Martinskirche stehen bevor

Der Kaufbeurer Stadtpfarrer Bernhard Waltner stellte im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Staatsminister Markus Blume (CSU) die Baumaßnahmen an der historischen Martinskirche in der Kaufbeurer Innenstadt und den Finanzierungsplan vor. An dem Termin, den der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (FREIE WÄHLER) organisiert hatte, nahmen neben Pohl auch der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) der Generalkonservator des Freistaats Bayern Professor Mathias Pfeil sowie wie Vertreter des Ministeriums und des Denkmalamts teil.

Die aus dem 15. Jahrhundert stammende Pfarrkirche wurde in den vergangenen Jahrhunderten mehrfach umgebaut und erweitert. Die Pfarrkirche wurde um 1200 als romanische Basilika errichtet, nach einem Brand im 14. Jahrhundert gotisch wiederaufgebaut und in späteren Jahrhunderten barockisiert sowie neugotisch umgestaltet. Die Martinskirche ist als Denkmal von nationaler Bedeutsamkeit eingestuft.

Es haben sich bei statischen Untersuchungen allerdings deutliche Schäden offenbart, die in nächster Zukunft bauliche Maßnahmen in erheblichem Umfang erforderlich machen. Vor 50 Jahren hat man sowohl im Fundament als auch im Taufbereich des Chorraumes einen massiven Stahlbetonring eingebaut, der den Chorraum auf zwei Ebenen wie eine Klammer umfasst. Dieser war jedoch zu kurz und muss verlängert werden. Des Weiteren stehen dringende Arbeiten am Dachstuhl an, die komplette Eindeckung muss erneuert werden. Die gesamten Baumaßnahmen werden voraussichtlich Kosten in einer Größenordnung von rund 8 Millionen Euro verursachen. Das Projekt wurde nun in vier Abschnitte unterteilt. Der erste Bauabschnitt mit einem Volumen von 2,6 Millionen Euro soll in den Jahren 2027 und 2028 in Angriff genommen werden.

Den Löwenanteil (60 %) für den ersten Bauabschnitt der Finanzierung übernimmt die Diözese Augsburg. Es bleibt aber ein Eigenanteil in Höhe von 1.055.000 Euro. Dieser Betrag soll mit Mitteln der Katholischen Kirchenstiftung in Höhe von 262.500 Euro, Mittel des Freistaats Bayern in Höhe von 400.000 Euro (minus 10 %) sowie einer Bundesförderung in einer Größenordnung von 300.000 Euro aufgebracht werden. Außerdem gibt es in geringem Umfang noch Fördermittel des Denkmalschutzes.

Stadtpfarrer Bernhard Waltner, aber auch Generalkonservator Professor Mathias Pfeil hoben die besondere Bedeutung des Sakralbaus hervor. Auch Wissenschaftsminister Markus Blume stufte die Maßnahme in ihrer Bedeutung ganz oben ein. Wissenschaftsminister Markus Blume betonte, man werde dem Bund gegenüber deutlich machen, dass diese Maßnahme höchste Priorität habe und man dem Bund daher dingend empfehle, die insoweit noch fehlende Förderung auszureichen. Für eine Förderung durch den Bund will sich der Kaufbeurer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke, der die Maßnahme seit Bekanntwerden begleitet, weiterhin gezielt in Berlin Einsetzen. „Die Martinskirche ist ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung und gehört untrennbar zu Kaufbeuren. Der Freistaat hat mit seiner Förderung bereits einen wichtigen Beitrag geleistet. Jetzt geht es darum, den verbleibenden Eigenanteil durch eine Bundesförderung weiter zu reduzieren. Ich werde mit den zuständigen Berichterstattern der Koalition im Haushaltsausschuss das Gespräch suchen und mit Nachdruck für eine Förderung werben. Diese sei jedoch angesichts der angespannten Haushaltslage im Bund allerdings schwer zu erreichen“, betonte er.

Bernhard Pohl hat als stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Bayerischen Landtags für die Landesförderung bereits gesorgt: „Wir haben in 2026 eine Fraktionsinitiative in Höhe von 400.000 Euro beschlossen. Sie ist Bestandteil des Haushaltsgesetzes. Die Mittel können jederzeit auf 2027 übertragen werden, sie stehen vollumfänglich für die Sanierung der Martinskirche zur Verfügung. Der Freistaat leistet hiermit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung bedeutenden Kulturguts in Kaufbeuren.“

Stadtpfarrer Bernhard Waltner: „Die Martinskirche ist Mittelpunkt der Stadt Kaufbeuren, ein ganz besonderer Ort. Hier feiern wir die Begegnung mir Gott. Es stehen nun Sanierungsmaßnahmen an. Diese können dann gelingen, wenn die einzelnen Finanzierungsbausteine ineinandergreifen. Schon jetzt danke ich allen, die sich dafür einsetzen und rufe zu einer Spendenaktion auf, um diese wunderbare Kirche zu erhalten.“

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Verwaltung

Im Zuge der Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft stellt die Stadt Kaufbeuren die Biomüllentsorgung 2026 neu auf

Änderungen bei der Biomüllentsorgung

Gemäß geltender Satzung sind grundsätzlich öffentliche Biomülltonnen (grün) vorgesehen. Diese Tonnen verbleiben auf der Straße (öffentlicher Verkehrsgrund) in einer Entfernung von bis zu ca. 120 Meter und sind für alle Haushalte frei zugänglich. Der Standort wird durch die Stadt Kaufbeuren festgelegt. Ein Anspruch auf eine kürzere Wegstrecke besteht nicht.

Wer eine eigene Tonne auf dem Grundstück möchte, kann eine objektbezogene Biomülltonne (braun) gegen Gebühr bestellen. Diese wird direkt auf dem Grundstück bzw. am Objekt aufgestellt. Die Kosten betragen monatlich 10,30 Euro für 60 Liter und 29,00 Euro für 240 Liter. Die Bestellung erfolgt über das Sachgebiet Steuern und Gebühren. Dieses Angebot gilt auch für Gewerbe- und Gastronomiebetriebe.

Für die Altstadt, den Neuen Markt und größere Wohnanlagen gelten Sonderregeln: Geschosswohnungsbauten mit mindestens vier abgeschlossenen Wohneinheiten erhalten eine grüne Tonne. Auch in der Altstadt und am Neuen Markt müssen grüne Biomülltonnen auf privatem Grund aufgestellt und geduldet werden. In diesen Fällen fallen keine gesonderten Gebühren an.

Damit die Verwaltung einen Überblick über den künftigen Bedarf an Biotonnen gewinnt, verteilt die Müllabfuhr in den nächsten Wochen an allen Tonnen einen Flyer mit grundsätzlichen Informationen und der Bitte an die Eigentümer und Hausverwaltungen, den Bedarf an Biotonnen mitzuteilen. Nicht zulässige grüne Biomülltonnen werden künftig eingezogen.

Im Zuge der Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft werden zudem künftig alle Biomülltonnen mit einem Chip ausgestattet. Dieses System dient der eindeutigen Identifikation und Zuordnung der Behälter. Voraussichtlich ab Herbst 2026 werden nur noch Biomülltonnen geleert, die mit einem Chip ausgestattet und registriert sind. Nicht entsprechend ausgestattete Tonnen werden vom Bauhof eingezogen.

Wichtig: In die Biomülltonne gehören ausschließlich Küchenabfälle wie Speisereste sowie Obst- und Gemüseabfälle. Gartenabfälle wie Gras, Laub oder Strauchschnitt sind nicht erlaubt. Falsch befüllte Tonnen werden nicht geleert und müssen von der Nutzerin bzw. dem Nutzer nachsortiert werden. Grünabfälle können stattdessen im Wertstoffzentrum in der Buronstraße 86 zu den jeweiligen Öffnungszeiten abgegeben werden.

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Panorama Verwaltung

Vollsperrung wegen Erneuerung der defekten Straßenentwässerung im Bereich Am Hang – Hirschzeller Straße

Entsprechende Umleitungen für den Verkehr werden eingerichtet.

Die Straßenentwässerung im Kreuzungs-Bereich Am Hang – Hirschzeller Straße ist aktuell defekt und muss aus diesem Grund erneuert werden. Die dafür notwendigen Arbeiten werden in den Sommerferien ab Montag, 24. August 2026, in der Früh, durchgeführt. Auf Grund des Umfangs der Erneuerung ist für diese Maßnahme eine Vollsperrung des Bereichs von der Kreuzung Am Hang – Hirschzeller Straße bis zum Kreisel an der Ulrichsbrücke notwendig.

Entsprechende Umleitungen für den Verkehr werden eingerichtet.

  • In Fahrtrichtung Süden geht diese über die Gutenbergstraße – Am Graben – Ganghoferstraße – Bahnhofstraße.
  • In Fahrtrichtung Norden verläuft die Umleitung über Am Graben – Gutenbergstraße – Augsburger Straße.
  • Alle Umleitungsstrecken sind auch entsprechend ausgeschildert. Der Zugang zu den Grundstücken wird für Anwohner gewährleistet.

Bis zum Schulbeginn nach den Sommerferien am Dienstag, 15. September 2026, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

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Soziales Veranstaltung

Regenbogen Café am 26. August 2026 im Allgäu Pride Summer 2026

Das Angebot richtet sich an queere Menschen, lesbische, bisexuelle und schwule Frauen und Männer, trans- und intergeschlechtliche Menschen aller Generationen.

Am Mittwoch, 26. August 2026, von 14 bis 16:30 Uhr findet das monatliche Regenbogen Café im Generationenhaus Kaufbeuren, Hafenmarkt 6-8 statt. Das Angebot richtet sich an queere Menschen, lesbische, bisexuelle und schwule Frauen und Männer, trans- und intergeschlechtliche Menschen aller Generationen.

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation der Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu, des Generationenhauses mit der Beratungsstelle für schwule und bisexuelle Männer (cistransinter*nb) AWO-Schwubis und Allgäu Pride e. V.

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Politik

Arrow-Stationierung beeinträchtigt Trinkwasserversorgung in Friesenried

Pohl: Volle Kompensation zugesagt!

Bernhard Pohl, Erster Stellvertretender Vorsitzender der Landtagsfraktion FREIE WÄHLER, hat sich intensiv darum bemüht, dass die Voraussetzungen für die Stationierung des Arrow-Raketenabwehrsystems im Raum Kaufbeuren stattfindet. Der genaue Standort wird in der Gemeinde Friesenried liegen. Gleichzeitig hat er bereits drei Tage nach der Pressekonferenz des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und Generalleutnant Holger Neumann dem Friesenrieder Bürgermeister Bernhard Huber und seinen beiden Stellvertretern versprochen, dafür zu kämpfen, dass der Gemeinde daraus keine zusätzlichen Nachteile entstehen. Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass die Trinkwasserversorgung im Hauptort Friesenried beeinträchtigt wird, da die bisherige Quelle durch Arrow absehbar nicht mehr nutzbar sein wird.

Bernhard Pohl hat sich mit Bürgermeister Bernhard Huber und Landrat Bernd Stapfner (FREIE WÄHLER) mehrfach getroffen, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Auch der Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Eggenthal Sebastian Zajicek war stets mit dabei.

„Zentrales Anliegen der Gemeinde ist es, dass sämtliche Nachteile, die durch eine Neuorientierung der Trinkwasserversorgung entstehen, vom Bund in voller Höhe entschädigt wird. Ich habe mich hierzu an den Staatskanzleichef Dr. Florian Herrmann vor drei Wochen anlässlich der Fraktionsvorstandsklausur von FREIEN WÄHLERN und CSU in Irsee mit der Bitte gewandt, diese Forderung kompromisslos gegenüber dem Bund zu vertreten und durchzusetzen. Er hat mir dies zugesagt und war sehr zuversichtlich, dass dies auch in Kürze so bestätigt wird.“

Auch der CSU-Landtagsabgeordnete Andreas Kaufmann, Stimmkreisabgeordneter im Ostallgäu, hat mit dem gleichen Ziel den Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und den Staatskanzleichef um Unterstützung gebeten. Inzwischen können beide örtlichen Abgeordneten Vollzug melden. Der Leiter der Staatskanzlei hat diese frohe Botschaft in einem Schreiben an Andreas Kaufmann so bestätigt.

„Damit ist ein wesentlicher Teil unserer Forderungen erfüllt. Ich möchte aber sicherstellen, dass auch in der Nähe der Baustelle ebenso wie nach der Fertigstellung im Umgriff des Sensors regelmäßige Strahlenmessungen durchgeführt werden. Ich glaube den Aussagen der Bundeswehr natürlich uneingeschränkt, dass eine Strahlenbelastung für die Bevölkerung absolut ausgeschlossen werden kann. Dennoch sollten wir im Sinne der Transparenz diese Feststellungen auch durch Fakten unterlegen. Es gibt unterschiedliche Betroffenheiten und auch ganz subjektive Befürchtungen. Wenn wir hier faktenbasiert arbeiten und alles dokumentieren, sorgen wir bei den Menschen für Sicherheit“, formuliert Bernhard Pohl.

Derzeit organisiert der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete auch einen Termin in der Staatskanzlei bei Dr. Florian Herrmann. „Ich bin mit dem Bürgermeister und dem Landrat in intensivem Austausch. Wir kämpfen gemeinsam dafür, dass Friesenried durch Arrow keine vermeidbaren Nachteile erfährt. Auch wenn das erfreuliche Schreiben nun für etwas Entspannung sorgt, gibt es nach wie vor Klärungsbedarf. Es ist ganz wichtig, die Bürger bei so einem Vorhaben mitzunehmen“, betont Pohl.

Bei dem Termin in der Staatskanzlei sollen neben Bernhard Pohl der Bürgermeister Bernhard Huber, Landrat Bernd Stapfner (FREIE WÄHLER) der Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Eggenthal Sebastian Zajicek sowie der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) und der Landtagsabgeordnete Andreas Kaufmann (CSU) dabei sein. „Über die tatkräftige Unterstützung meines Landtagskollegen Andreas Kaufmann freue ich mich sehr. Er ist nicht schuld, dass Arrow nach Friesenried kommt. Dennoch hat er tatkräftige Unterstützung zugesagt und nun auch geliefert“, betont Pohl anerkennend.

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Werbung Wirtschaft

Gemeinsam genießen: Ferienaktion bei Romi’s Restaurant in Kaufbeuren

Anzeige. Vier Personen, ein Menü und eine 3-Liter-Getränkesäule: Romi’s bietet während der Ferien verschiedene Pakete für Familien und Gruppen an

Wer in den Ferien gemeinsam essen gehen möchte, findet bei Romi’s Restaurant in Kaufbeuren eine besondere Aktion für vier Personen. Zur Auswahl stehen verschiedene Gerichte, die jeweils mit einer 3-Liter-Getränkesäule kombiniert werden. Die Angebote richten sich an Familien ebenso wie an Gruppen.

Vier Angebote zur Auswahl

Je nach Geschmack stehen im Rahmen der Ferienaktion unterschiedliche Varianten zur Verfügung:

  • Schnitzelsonntag plus Getränkesäule: 75 Euro
  • Currywurst mit Pommes plus Getränkesäule: 60 Euro
  • Pizza Della oder Margherita plus Getränkesäule: 58 Euro
  • Sandwiches plus Getränkesäule: 52 Euro

Die Getränkesäule fasst drei Liter. Zur Auswahl stehen laut Angebot Bier, Weizen, Radler oder Softgetränke. Die genannten Pakete sind jeweils für vier Personen vorgesehen.

Hausgemachte Gerichte und regionale Zutaten

Auch außerhalb der Ferienaktion bietet Romi’s Restaurant eine vielseitige Auswahl. Auf der Speisekarte stehen unter anderem hausgemachte Pizzen, Schnitzelgerichte, Sandwiches und Salate. Dabei setzt das Restaurant nach eigenen Angaben auf frische und regionale Zutaten.

Angebote für Feiern

Auch für Feiern können individuelle Menüs zusammengestellt werden. Darüber hinaus bietet Romi’s unter anderem Wurst- und Käseplatten sowie belegte Brötchen an.

Romi’s Restaurant
Füssener Straße 38
87600 Kaufbeuren

mehr hier im Businessportal von Wir sind Kaufbeuren

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Sport

BSK verliert zum Auftakt auswärts in Untrasried

BSK-Schlussmann Dennis Starowoit (rotes Trikot) war beim Elfmeter der Gastgeber chancenlos. Die Kugel knallte unter die Latte ins Tor. © Stefan Günter

Weiterhin viel Arbeit für das Trainerteam

Der BSK Olympia Neugablonz ist mit einer Niederlage in die neue Saison der Kreisliga Allgäu Süd gestartet. Die Schmuckstädter gaben bei der 0:2-Pleite auswärts gegen die SG Untrasried-Haldenwang drei Punkte aus der Hand.

„Wir haben nicht gut gespielt“, macht Cheftrainer Dennis Starowoit nach der Auftaktniederlage deutlich. Optisch waren die Gäste zwar besser, doch wollten keine Tore fallen. Die Hitze machte beiden Teams zu schaffen, an ein optimales Spiel war erst gar nicht zu denken. Ballverluste und Fehlpässe prägten das Match, allerdings auf beiden Seiten. Zur Pause lag der BSK mit 0:1 zurück. Obwohl Neugablonz nach einem Foulelfmeter in Durchgang zwei das 0:2 kassierte, gaben sie nicht auf. Doch selbst Großchancen nach der Pause durch Eraldo Stafa und Kamil König brachten nicht die Wende herbei. „Der Gegner war in keiner Weise besser als wir. Sie waren nur bissiger, schneller in den Duellen und zeigten mehr Härte und Willen. Nur deshalb haben sie gewonnen“, analysiert Starowoit die Niederlage in der Fremde. „Wir haben für unsere Verhältnisse das Maximum gegeben“, so der 37-jährige Headcoach. Für ihn sei der Auftakt ein Signal: „Wir müssen hart und weiter zielstrebig arbeiten.“ In die gleiche Kerbe schlägt auch Co-Trainer Eugen Erhart: „Wir sind noch weit weg von unserer Form aus der vergangenen Saison.“ Weil urlaubs- und verletzungsbedingt einige Stammspieler fehlen, half Fabio Reichert aus. Der 35-Jährige hatte eigentlich seine aktive Karriere beendet.

Auch die Zweite Mannschaft des BSK Olympia Neugablonz musste zum Start in die neue Saison gegen die SG Untrasried-Haldenwang 2 antreten. Durch Tore von Ferhat Cakmak (12.) und Patrick Hantzsche (28.) führte Neugablonz zwischenzeitlich mit 2:1, musste sich allerdings am Ende mit einer 2:3-Niederlage beugen.

Bereits am Mittwoch geht es für beide Mannschaften weiter. Englische Woche in der Kreisliga Allgäu Süd und der A-Klasse Allgäu 6. Für den BSK geht es zum TSV Obergünzburg. Die Erste beginnt um 18 Uhr, danach muss die Zweite ran.

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Blaulicht

Verkehrsunfälle | Halbjahresbilanz des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West

Die Zahl der Unfälle mit tödlichem Ausgang stieg von 16 auf 22 (+37,5 Prozent), die Zahl der dabei getöteten Personen erhöhte sich von 16 auf 24 (+50 Prozent).

PP SCHWABEN SÜD/WEST. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen deutlichen Anstieg tödlicher Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Unfälle mit tödlichem Ausgang stieg von 16 auf 22 (+37,5 Prozent), die Zahl der dabei getöteten Personen erhöhte sich von 16 auf 24 (+50 Prozent).

Unter den Getöteten befanden sich elf Pkw-Insassen, sechs motorisierte Zweiradnutzer, ein Quadfahrer, vier Radfahrende (zwei mit Fahrrädern, zwei mit Pedelecs) und zwei Fußgänger. Während Pkw-Nutzer mit 23 Personen weiterhin die größte Gruppe der Unfallbeteiligten stellen, ist auch der Anteil sogenannter schwacher Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrende und motorisierte Zweiradnutzer mit 14 Personen hoch. Besonders auffällig ist der Anstieg der Unfallbeteiligten über 65 Jahre von sieben auf elf (+57 Prozent) sowie junger Verkehrsteilnehmer im Alter von 21 bis 25 Jahren, deren Beteiligung von zwei auf fünf Unfälle (+150 Prozent) anstieg.

Die Zahl der schwer verletzten Personen sank leicht von 369 auf 356 (-3,5 Prozent), während die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit schwer verletzten Personen mit 338 nahezu unverändert blieb (2025: 337). Hauptunfallursachen bleiben nicht angepasste Geschwindigkeit, Ablenkung und Vorfahrtsmissachtungen.

Im Juni 2026 führte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West einen Aktionsmonat zur „Landstraßensicherheit“ durch. Dabei wurden 1.668 Verkehrsverstöße festgestellt, darunter 723 Geschwindigkeitsverstöße, 201 Verstöße wegen Handynutzung, 60 Verstöße gegen Überholverbote und 77 Strafanzeigen, etwa wegen Trunkenheitsfahrten oder Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Alle diese Verhaltensverstöße gefährden erheblich die Verkehrssicherheit.

Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang werden von den örtlichen Unfallkommissionen, bestehend aus der Straßenverkehrsbehörde, dem Straßenbaulastträger und der Polizei, zeitnah analysiert und auf notwendige Maßnahmen hin überprüft.

Leitender Polizeidirektor Marcus Hörmann betonte:

„Sicherheit im Verkehr ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Jede und jeder Einzelne kann sofort etwas tun: Geschwindigkeit anpassen, Abstand halten und das Handy weglegen. Damit kommen wir alle sicherer an.“

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West wird auch weiterhin Verkehrskontrollen durchführen, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. (PP Schwaben Süd/West)

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Karriere Wirtschaft

IG BAU Schwaben: Junge Menschen sollen Mut zum „Ausbildungs-Kick“ haben

59 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren in Kaufbeuren ohne Berufsabschlu

Es ist nie zu spät: Wer jetzt noch eine Berufsausbildung sucht, hat gute Chancen. Insgesamt bieten die Betriebe in Kaufbeuren noch 148 Ausbildungsplätze. Darunter allein 20 im Baugewerbe. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Die IG BAU Schwaben beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur.

Das Spektrum der freien Ausbildungsplätze sei breit. „Wichtig ist, sich einen Ruck zu geben und jetzt einen Ausbildungsbetrieb zu suchen. Denn mit einer Ausbildung in der Tasche sind die Jobs, die man ein Berufsleben lang macht, in der Regel sicherer und vor allem auch deutlich besser bezahlt“, sagt Karl Bauer. Der Vorsitzende der IG BAU Schwaben rät allen ohne Berufsausbildung, sich „doch noch den ‚Ausbildungs-Kick‘ zu geben“.

Immerhin haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Bayern rund 297.000 junge Erwachsene im Alter von 20 bis 34 Jahren keine abgeschlossene Berufsausbildung und keinen Ausbildungsplatz. Und 59 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren in Kaufbeuren haben nach Angaben der Arbeitsagentur keinen Berufsabschluss. Gerade ihnen rät die IG BAU Schwaben, sich noch einmal auf dem Ausbildungsmarkt umzusehen. „Jetzt im August und September starten die Ausbildungen. Aber selbst im Oktober stellen Ausbildungsbetriebe noch ein“, so Karl Bauer.

Die IG BAU Schwaben rät Interessierten, eine Berufsberatung zu nutzen. Eine gute Adresse, um sich zu orientieren, sei dabei die Jugendberufsagentur (JBA): www.servicestelle-jba.de. Außerdem seien auch bei der Arbeitsagentur gute Tipps zu bekommen – vor Ort oder digital: www.arbeitsagentur.de/bildung. Das direkte Beratungsgespräch lohne sich immer, so die Gewerkschaft.

„Außerdem gilt: Mutig auf die Betriebe zugehen. Wer direkt nachfragt, holt oft auch etwas für sich heraus – ein Praktikum, vielleicht aber auch einen Ausbildungsplatz. Wichtig ist, dabei Firmen auszusuchen, die fair ausbilden und bezahlen. Unternehmen also, bei denen es auch einen Tarifvertrag gibt“, rät Bauer. Wer einen Ausbildungsplatz suche, für den zähle vor allem der Beruf. Aber auch die Ausbildungsqualität und die Perspektiven, die der Betrieb nach der Ausbildung biete,

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Blaulicht

Brand im Bezirkskrankenhaus: Feuerwehren mit Großaufgebot alarmiert

Patient setzt Stationsbett in Brand – 58 Einsatzkräfte alarmiert

Am Sonntagabend, 16. August 2026, wurden die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Kleinkemnat, Oberbeuren und Hirschzell zu einem Brand im Bezirkskrankenhaus in der Kemnater Straße alarmiert. Aufgrund der hohen Zahl an Patienten wurde die Alarmstufe von „B BMA 3“ auf „B 5 – Gebäude mit hoher Personenzahl“ erhöht.

Brand in Patientenzimmer

Ein Brandmelder im ersten Obergeschoss des Bauteils „I“ hatte ausgelöst. In einem Patientenzimmer im Intensivbereich hatte ein Patient ein Stationsbett angezündet. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Entstehungsbrand bereits gelöscht und die Station geräumt. Die Einsatzkräfte kontrollierten das betroffene Bett und belüfteten das Zimmer mit Überdruck. Der betroffene Patient erlitt eine Brandverletzung an der Hand und wurde dem Rettungsdienst übergeben.

Alarmierte Kräfte konnten schnell reduziert werden

Aufgrund der Lage vor Ort konnte ein Teil der alarmierten Feuerwehrkräfte zügig wieder aus dem Einsatz entlassen werden. Abschließend wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt und an den Betreiber übergeben. Insgesamt waren 58 Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde und zehn Minuten.

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Allgemein Sport

Rund 1000 Fans beim Saison-Opening des ESVK

Großes Interesse am neu formierten Team der Joker

Der ESV Kaufbeuren hat am Samstag gemeinsam mit seinen Fans den Start in die neue Spielzeit gefeiert. Rund 1000 Besucherinnen und Besucher kamen nach Vereinsangaben in die energie schwaben arena, um erstmals einen Eindruck von der neu zusammengestellten Mannschaft zu gewinnen.

Auf dem Eis absolvierte die Mannschaft eine reguläre Trainingseinheit, die von hoher Intensität und viel Dynamik geprägt war. So konnten sich die Zuschauerinnen und Zuschauer einen ersten Eindruck vom neu formierten Team verschaffen.

Neben der Mannschaft standen auch die neuen Trikots und das rot-gelbe ESVK-Maskottchen im Mittelpunkt. Vor allem bei den jüngeren Fans war der Joker als Fotomotiv gefragt. Unter den Anhängern war die Vorfreude auf die kommende Oberliga-Saison deutlich zu spüren. Viele sehen den ESVK gut aufgestellt und rechnen der Mannschaft gute Chancen im Kampf um die vorderen Plätze aus.

Impressionen

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Gesundheit

UV-Index-Tafel für das Freibad in Kaufbeuren

Übergabe der UV-Index-Tafel im Freibad Kaufbeuren mit Elmar Gailhofer (Bäderbetriebsleiter der Stadt Kaufbeuren). Foto: Marcel Hirner, AOK Bayern

Sonnenschutz anpassen

Unsere Sonne ist lebenswichtig. Ohne sie wäre Leben auf der Erde nicht möglich. Zu viel Sonneneinstrahlung kann jedoch gesundheitliche Folgen haben. Insbesondere die UV-Strahlung belastet Haut und Augen und erhöht langfristig das Risiko für Hautkrebs.

„Zum Schutz vor den möglichen Gefahren der UV-Strahlung stellt die AOK Bayern jetzt UV-Index-Tafeln zur Verfügung. Sie helfen dabei, die tägliche UV-Belastung besser einzuschätzen und das eigene Schutzverhalten entsprechend anzupassen“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der UV-Index (UVI) zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung an. Die Tafeln wurden von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) und der Deutschen Krebshilfe entwickelt.

Nach dem Erlebnisbad in Neugablonz nun auch im Freibad Kaufbeuren

Die AOK Bayern stellt die Tafeln gemeinsam mit regionalen Partnern an Orten auf, an denen sich viele Menschen im Freien aufhalten. Dazu gehören das Freibad Kaufbeuren, das Erlebnisbad in Neugablonz sowie weitere Badeanstalten im Ostallgäu. Ziel ist es, Besucherinnen und Besucher für einen wirksamen Sonnenschutz zu sensibilisieren und gesundheitliche Risiken durch UV-Strahlung zu verringern.

„Als Mitglied des Hitzeaktionsbündnisses Ostallgäu-Kaufbeuren möchten wir gemeinsam mit unseren regionalen Partnern für die gesundheitlichen Auswirkungen intensiver Sonneneinstrahlung sensibilisieren. Mit den UV-Index-Tafeln informieren wir direkt dort, wo sich viele Menschen im Freien aufhalten, etwa an Badeseen und in Freibädern“, erklärt Bernd Ruppert. Die Tafeln wurden im Rahmen des Projekts WATCH OUT entwickelt. Für die beteiligten Kommunen und Einrichtungen entstehen keine Kosten, da die Finanzierung durch die AOK und das Bayerische Staatsministerium erfolgt.

UV-Index gibt Orientierung

Je höher der UVI, desto mehr Sonnenschutz ist notwendig. Bei einem sehr hohen UVI reicht Sonnencreme als Schutz nicht mehr aus. Schatten und Kleidung sind daher zusätzlich zum Sonnenschutzmittel sinnvoll. Wer sich im Schatten aufhält, kann die UV-Strahlung um mindestens 50 Prozent vermindern. Dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern ist dazu besser geeignet als die meisten Strandschirme. Entsprechende Kleidung hilft ebenfalls: Sie schützt gut, wenn sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist. Es gibt auch Kleidung mit speziellem UV-Schutz. Sinnvoll sind außerdem Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und Sonnenbrillen, um die Augen zu schützen.

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Blaulicht

Du bist die Aufsicht!

Du bist die Aufsicht! DLRG

DLRGlerin zieht Nichtschwimmer aus dem Becken

Aktuell zur Kampagne der DLRG „Du bist die Aufsicht“ ereignete sich am vergangenen Dienstag den 04.08.2026 ein Zwischenfall im Erlebinsbad Neugablonz.

Während ein Vorstandsmitglied des KV Kaufbeuren Ostallgäu e.V. am Springerbecken den eigenen Kindern beim Springen zusah, lief ein ca. 5-jähriger Junge zielstrebig auf das Springerbecken zu und hüpfte ins Wasser. Da der Junge, trotz Armbewegungen, nicht mehr an die Oberfläche kam, reagierte unser Mitglied instinktiv, sprang dem Kind hinterher und zog es, zusammen mit der Mutter des Kindes, die ebenfalls ins Wasser gesprungen war, wieder an die Wasseroberfläche und aus dem Becken. Dank der blitzschnellen Reaktion konnte das Kind schnell und unbeschadet aus dem Wasser gerettet werden.

Die Mutter verschwand so schnell mit dem Kind, dass die Identität leider nicht festgestellt werden konnte.

Die DLRG appelliert an alle Eltern, passt bitte auf Eure Kinder auf, lasst sie nicht aus den Augen und nutzt Schwimmhilfen bei euren Kindern, damit der Badespaß ungetrübt bleibt.

 

Weitere Infos findet Ihr unter: Du bist die Aufsicht | DLRG e.V.

Tipps und Hinweise für Eltern. https://www.dlrg.de/informieren/freizeit-im-wasser/sicherheitstipps/aufsicht

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Kinder Veranstaltung

DLRG Kaufbeuren wieder auf der „Stadtranderholung Kaufbeuren“ 2026 dabei

DLRG Kaufbeuren

Stadtranderholung 2026

Auch dieses Jahr sind wir wieder auf der Stadtranderholung Kaufbeuren vertreten

und kümmern uns um die kleinen und großen Sorgen von rund 600 Kindern.

Kleben Pflaster, kühlen Insektenstiche, entfernen Spreißel oder sind einfach für unsere kleinen Gäste da, wenn Sie jemand zum Zuhören brauchen.

Wir haben nicht nur den Sanitätsdienst übernommen, sondern sorgen auch beim täglichen Baden im Weiher für die Sicherheit der Kinder.

In enger Zusammenarbeit mit dem Team des Stadtjugendrings Kaufbeuren (SJR KF – Home) und rund achtzig ehrenamtlichen Betreuern sind wir die ersten Zwei Wochen, montags bis samstags von 07.30 Uhr bis 17.30 Uhr, mit einem Team von bis zu 10 Helfern Pro Tag in der Freizeitmaßnahme eingebunden.

Bei bis zu 39°C haben wir die Erste Woche zwischenzeitlich, mit rund 800 ehrenamtlich geleisteten Helferstunden und ca. 200 Hilfeleistungen, ohne größeren Vorkommnissen geschafft.

Am Montag startet dann die zweite Woche und wir hoffen, dass auch diese unfallfrei mit viel Freude und Spaß bei den Kindern, Betreuern und allen weiteren Helfern im Hintergrund. vergeht.

Wir bedanken uns recht herzlich für die tolle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und die Herzlichkeit die wir jedes Jahr wieder durch die Kinder erfahren dürfen

Eure DLRG Kaufbeuren / Ostallgäu e.V.

(DLRG Kaufbeuren/Ostallgäu | DLRG Kreisverband Kaufbeuren/Ostallgäu e.V.)

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Gesundheit

UV-Index-Tafeln für den Oggenrieder Weiher in Irsee

Übergabe der UV-Index-Tafel am Oggenrieder Weiher in Irsee mit (von links) Hartmut Bauer (2. Bürgermeister, Markt Irsee), Dr. Angela Städele (1. Bürgermeisterin, Markt Irsee), Dr. Sebastian Pörnbacher (Hausarztpraxis Irsee) und Bernd Ruppert (Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu). Foto: Marcel Hirner, AOK

Sonnenschutz anpassen

Unsere Sonne ist lebenswichtig, ohne sie wäre ein Leben auf der Erde nicht denkbar. Zuviel Sonneneinstrahlung ist für den menschlichen Körper allerdings belastend. So birgt die UV-Strahlung der Sonne gesundheitliche Risiken, denn sie kann Haut und Augen schädigen oder langfristig sogar Krebs auslösen. „Zum Schutz vor den möglichen Gefahren stellt die AOK jetzt UV-Index-Tafeln zur Verfügung“, sagt Bernd Ruppert, Direktor bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der UV-Index (UVI) zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung an. Die Tafeln wurden von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) & Deutsche Krebshilfe entworfen. „Die AOK will als Teil des Hitzeaktionsbündnis Ostallgäu-Kaufbeuren gemeinsam mit regionalen Partnern über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären“, so Bernd Ruppert. Ziel ist es, die UV-Index-Tafeln an den Orten aufzustellen, an denen eine erhöhte Sonnenbrandgefährdung besteht, wie beispielsweise an Seen, in Freibädern oder anderen Außenanlagen für Freizeitaktivitäten. Mit dabei sind unter anderem das Freibad Kaufbeuren, der Oggenrieder Weiher in Irsee, sowie drei Badeanstalten im Raum Marktoberdorf. Die Tafeln wurden von der ADP und der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Projekts WATCH OUT entwickelt. Für die regionalen Partner entstehen keine Kosten, die AOK und das Staatsministerium finanzieren die UV-Index-Tafeln.

UV-Index gibt Orientierung

Je höher der UVI, desto mehr Sonnenschutz ist notwendig. Bei einem sehr hohen UVI reicht Sonnencreme als Schutz nicht mehr aus. Schatten und Kleidung sind daher zusätzlich zum Sonnenschutzmittel sinnvoll. Wer sich im Schatten aufhält, kann die UV-Strahlung um mindestens 50 Prozent vermindern. Dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern ist dazu besser geeignet als die meisten Strandschirme. Entsprechende Kleidung hilft ebenfalls: Sie schützt gut, wenn sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist. Es gibt auch Kleidung mit speziellem UV-Schutz. Sinnvoll sind außerdem Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und Sonnenbrillen, um die Augen zu schützen.

Internet-Tipps:

 

 

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Kultur Natur & Tiere

Ausflug zum Burgstall Eggenthal am 22.08.2026

Tina Kutter

Wanderung mit heimatkundlicher Führung

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt seine Mitglieder sowie alle Interessierten herzlich zu einer heimatkundlichen Wanderung zum Burgstall Eggenthal ein. Treffpunkt ist am Samstag, 22. August 2026, um 14 Uhr an der Kirche St. Afra, Kirchenstraße, in Eggenthal. Die Gruppe wandert gemeinsam bergan auf den Hügelsporn oberhalb der Gemeinde und erkundet unter Führung von Boris Blum, Kenner und Vermesser aller Burgställe im Allgäu, die sichtbaren Überreste der ehemaligen Heimstätte der Edlen von Eggenthal. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Einkehr in Irsee.

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Kultur Veranstaltung

ARTiger Sommer in der Kaiser-Max-Straße

Foto: Rock ’n‘ Roll & Petticoats

Petticoat und Puppenspiel

Auch am Hafenmarkt kam die Veranstaltungsreihe hervorragend an. Trotz einer kurzen Regenphase am Freitagabend ließen sich die Besucherinnen und Besucher die gute Stimmung nicht nehmen. Am Samstag sorgten sommerliche Temperaturen schließlich für beste Voraussetzungen und eine rundum ausgelassene Atmosphäre.

Vom 7. bis 8. August macht der ARTige Sommer Station am Neptunbrunnen in der Kaiser-Max-Straße. Besucherinnen und Besucher dürfen sich am Freitag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 11 bis 13 Uhr auf ein abwechslungsreiches Programm und beste Unterhaltung freuen.

Am Freitag, 7. August

begeistert die sechsköpfige Band Rock’n’Roll & Petticoats von 18 bis 20 Uhr mit Spielfreude, Stil und einer Bühnenpräsenz, die Tanzfläche und Publikum gleichermaßen in Bewegung bringt.

Mit mehrstimmigem Gesang, treibenden Rhythmen und einer mitreißenden Live-Performance verbinden sie Rockabilly und Boogie-Woogie zu einem tanzbaren Live-Programm und bringen den Sound der 1950er-Jahre mit voller Energie auf die Bühne zurück.

Am Samstag, 8. August

zeigt der Puppenspielverein Kaufbeuren e.V. von 11 bis 13 Uhr das bekannte Stabfigurenstück „Kasper packt den Koffer“. Bei dem Stück handelt es sich um eine lustige Theateraufführung, die vor allem für Familien und Kinder geeignet ist.

Mit viel Humor und liebevoll gestalteten Figuren nimmt die Inszenierung das Publikum mit auf eine unterhaltsame Reise voller kleiner Abenteuer.

Beeinträchtigung im Straßenverkehr

Um für die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher zu sorgen, gelten in der oberen Kaiser-Max-Straße folgende Straßensperrungen:

Halteverbote in der oberen Kaiser-Max-Straße 17-21

  • von Freitag, 07.08., 10 Uhr bis Sonntag, 09.08., 14 Uhr

Straßensperrung obere Kaiser-Max-Straße 17-46 und Einmündung Salzmarkt/Kirchengäßchen

  • Freitag, 07.08., 10 bis 22 Uhr
  • Samstag, 08.08., 9 bis 15 Uhr
  • Sonntag, 09.08., 8 bis 14 Uhr
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Bildung Kultur

Heimatkundlicher Ausflug zum Burgstall Eggenthal am 22.08.2026

Logo Heimatverein Kaufbeuren

Geführte Wanderung zur ehemaligen Heimstätte der Edlen von Eggenthal

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt seine Mitglieder sowie alle Interessierten herzlich zu einer heimatkundlichen Wanderung zum Burgstall Eggenthal ein. Treffpunkt ist am Samstag, 22. August 2026, um 14 Uhr an der Kirche St. Afra, Kirchenstraße, in Eggenthal. Die Gruppe wandert gemeinsam bergan auf den Hügelsporn oberhalb der Gemeinde und erkundet unter Führung von Boris Blum, Kenner und Vermesser aller Burgställe im Allgäu, die sichtbaren Überreste der ehemaligen Heimstätte der Edlen von Eggenthal. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Einkehr in Irsee.

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Kinder Senioren Soziales

Erneute Hitzewarnung für Kaufbeuren

Im Hitzeschutzraum ist noch Platz

Hitzeschutzraum im Family Center Neugablonz erneut geöffnet

Neugablonz, 3. August 2026. Aufgrund der erneuten Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes für Kaufbeuren hat die Stiftung Nächstenliebe in Aktion ihren Hitzeschutzraum im Family Center wieder geöffnet.

Der klimatisierte Raum ist heute, Montag, 3. August, sowie morgen, Dienstag, 4. August 2026, jeweils von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Während der gesamten Öffnungszeit ist der Hitzeschutzraum durch Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter der Stiftung betreut.

Das kostenlose Angebot richtet sich an alle Menschen, denen die hohen Temperaturen zu schaffen machen. Besonders eingeladen sind ältere Menschen, Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Herz-Kreislauf-Beschwerden, Alleinlebende, Familien mit kleinen Kindern sowie Menschen, deren Wohnung sich stark aufheizt.

Der Hitzeschutzraum befindet sich im Stumpesaal des Family Centers der Stiftung Nächstenliebe in Aktion, Hüttenstraße 10, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Den Besucherinnen und Besuchern stehen Sitzgelegenheiten, kostenloses Trinkwasser, Bücher, Lesematerial und Spiele zur Verfügung. Wer möchte, kann sich dort ausruhen, abkühlen, miteinander ins Gespräch kommen oder einfach einige Stunden der großen Hitze entgehen.

Obwohl die Stiftung bereits mehrfach über den Hitzeschutzraum informiert und zu jeder Hitzewarnung eine Pressemitteilung herausgegeben hat, ist dieses neue Hilfsangebot in der Bevölkerung noch immer nicht ausreichend bekannt.

„Uns ist bewusst, dass es Zeit braucht, bis sich ein neues Angebot herumspricht“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion. „Gerade bei einer Hitzewarnung ist es jedoch wichtig, dass besonders gefährdete Menschen möglichst schnell erfahren, wo sie kostenlos Schutz und Abkühlung finden. “

Die Stiftung bittet außerdem Angehörige, Nachbarn, Hausärzte, Pflegedienste, Apotheken, Kirchengemeinden und soziale Einrichtungen, auf dieses kostenlose Angebot aufmerksam zu machen.

„Niemand sollte während extremer Hitze allein in einer überhitzten Wohnung bleiben müssen“, betont Wolfgang Groß. „Im Family Center steht ein kühler, geschützter und betreuter Ort offen. Man darf einfach vorbeikommen.“

Grundsätzlich gilt: Immer wenn der Deutsche Wetterdienst für Kaufbeuren eine amtliche Hitzewarnung herausgibt, öffnet die Stiftung Nächstenliebe in Aktion ihren Hitzeschutzraum – jeweils von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Öffnungszeiten: Montag, 3. August, und Dienstag, 4. August 2026, jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr.

Ort: Stiftung Nächstenliebe in Aktion, Stumpesaal im Family Center, Hüttenstraße 10, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz.

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Bildung Kultur

Neuzugang aus der Bronzezeit

Stadtmuseum Kaufbeuren: Museumsleiterin Petra Weber mit den Schenkern vor der neu gestalteten Vitrine (v.l.n.r.) Museumsleiterin Petra Weber, Christine Schießler, Helmut Schießler, Elfriede Ebnerr

Schenkung eines Lappenbeils

Im Frühjahr 2026 erhielt das Stadtmuseum Kaufbeuren die Schenkung eines Lappenbeils aus der Bronzezeit. Das Stück befand sich im Nachlass der Familie Schießler, und war etwa Mitte der 1980er Jahre bei Bauarbeiten im Stadtteil „Im Haken“ gefunden worden.

Schöne Ergänzung für die Kaufbeurer Sammlung

Nach Rücksprache mit dem Archäologen Dr. Marcus Simm nahm das Stadtmuseum das Stück gerne in die Sammlung des Stadtmuseums auf. „Auch wenn solche Stücke nicht so selten sind, ist dieses Lappenbeil eine schöne Ergänzung für den Standort Kaufbeuren. Es belegt vorgeschichtliche Siedlungsspuren rund um die Wertachschleife, auf der Flur ‚Im Haken‘. Die Wertach bot eine verkehrsgünstige Lage und war lange Zeit ein wichtiger Handelsweg. Nicht selten werden in Flussläufen Waffen gefunden, es handelt sich dabei oft um Opfergaben.‘“, so der Archäologe Marcus Simm. Bevor die Familie Schießler das Lappenbeil dem Stadtmuseum übergab, übermittelte sie den Fundort und Fotos des Objekts an das Landesamt für Denkmalpflege. Im Anschluss konnte das Lappenbeil per Schenkungsvertrag offiziell in den Bestand des Stadtmuseums Kaufbeuren aufgenommen werden.

Zwischen Haifischzahn und Münzschatz

Die Dauerausstellung des Stadtmuseums gibt einen knappen Überblick über die Vor- und Frühgeschichte Kaufbeurens mittels einer größeren Vitrine im ersten Stock, die unterschiedliche Funde, von der Eiszeit bis in die frühe Neuzeit zeigt. Unter anderem werden ein Haifisch- und ein Mammutzahn ausgestellt, aber auch der Münzschatz von Bickenried aus der Zeit König Konradins (Mitte des 13. Jahrhunderts), der insgesamt 269 Brakteaten, also Pfennige aus Silber, umfasst. Das bronzene Lappenbeil wird gemeinsam mit einer Replik einer jungsteinzeitlichen Knaufhammeraxt und einem Schwert aus der mittleren Bronzezeit präsentiert. Museumsleiterin Petra Weber freut sich über den Neuzugang und dankte der Familie Schießler für die Schenkung mit einem Glas Museumshonig und Freikarten für das Stadtmuseum.

Über das Lappenbeil

Das Lappenbeil erhielt seinen Namen durch seine besondere Form, die es ermöglicht, einen hölzernen Schaft darin zu befestigen. Die seitlich angebrachten Flügel oder Lappen bildeten eine Weiterentwicklung der bisherigen Flachklingen dar, da sie einen besseren Halt der Klinge am Schaft ermöglichten. Das Kaufbeurer Exemplar stammt aus der mittleren bis späten Bronzezeit, die von 1.500 bis 950 vor Christus andauerte.

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Bildung Karriere Veranstaltung Werbung

Nach erfolgreicher Premiere: Anmeldung für das Allgäuer Jobfestival 2027 startet

@WA Connections eGbR

Nach der erfolgreichen Premiere des Allgäuer Jobfestivals richten die Veranstalter den Blick bereits nach vorne: Die Anmeldung für das Jobfestival 2027 ist ab sofort geöffnet.

Die erste Veranstaltung hat die Erwartungen deutlich übertroffen. Mehr als 3.000 Besuchende, über 100 Aussteller und rund 500 eingegangene Bewerbungen an nur einem Tag machten das neue Format zu einem der größten Recruiting-Events der Region. Die positive Resonanz von Unternehmen, Besuchern und Partnern bestätigt den eingeschlagenen Weg. 

Doch statt sich auf dem Erfolg auszuruhen, haben die Veranstalter das Feedback der Aussteller und Besucher ausgewertet und das Konzept gezielt weiterentwickelt.

“Unser Ziel war nie, einfach nur eine Jobmesse zu veranstalten”, erklärt Veranstalter Andreas Wehl. “Wir möchten Menschen, Unternehmen und die Region miteinander verbinden. Genau deshalb wächst das Jobfestival 2027 über den eigentlichen Veranstaltungstag hinaus.”

Neu ist unter anderem ein exklusives Netzwerk für alle Aussteller. Bereits Monate vor dem Event erhalten Unternehmen die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen, Kooperationen aufzubauen und gemeinsame Projekte anzustoßen. Damit entsteht ein echter Mehrwert, der weit über Recruiting hinausgeht.

Ganz nach dem Motto „S’ Allgäu hält zam.“ und „Wir Allgäuer Connecten.“ soll das Jobfestival noch stärker zur Plattform für Zusammenarbeit, Innovation und regionale Vernetzung werden.

Auch das Event selbst wird an vielen Stellen weiterentwickelt. Die Veranstalter setzen dabei auf zahlreiche Anregungen aus dem Feedback der ersten Veranstaltung, um den Besuchern und Unternehmen 2027 noch mehr Möglichkeiten für persönliche Gespräche, Bewerbungen und Networking zu bieten.

Die Nachfrage nach Ausstellerplätzen ist bereits kurz nach dem Start der Anmeldung hoch. Unternehmen können sich ihren Standplatz ab sofort sichern. Die aktuell ausgeschriebenen Preise bleiben noch bis 31. August 2026 bestehen.

Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es unter www.jobfestival-allgaeu.de.

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Bildung

Heftiges Unwetter fordert mehrere Feuerwehreinsätze in Kaufbeuren

Umgestürzte Bäume und überflutete Straße – Feuerwehren am Samstagabend mehrfach gefordert

Ein heftiges Gewitter hat am Samstagabend mehrere Einsätze für die Feuerwehr Kaufbeuren sowie die Feuerwehr Oberbeuren ausgelöst. Innerhalb weniger Stunden mussten die Einsatzkräfte an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet und in Oberbeuren umgestürzte Bäume beseitigen sowie eine überflutete Straße sichern.

Der erste Einsatz erfolgte um 17:47 Uhr auf der Lindauer Straße im Ortsteil Oberbeuren. Dort war im Kurvenbereich der Staatsstraße 2055 ein Baum umgestürzt. Die Feuerwehr Oberbeuren zerkleinerte den Baum mit einer Motorsäge und räumte die Fahrbahn. Durch den umgestürzten Baum wurde außerdem die Leitplanke beschädigt. Neun Einsatzkräfte waren rund 52 Minuten im Einsatz.

Nur wenige Minuten später, um 17:57 Uhr, wurde die Feuerwehr Kaufbeuren in die Mindelheimer Straße alarmiert. Dort hatte ein umgestürzter Baum die Straße blockiert. Vier Einsatzkräfte beseitigten das Hindernis innerhalb von rund 38 Minuten.

Bereits kurze Zeit später folgte der nächste Einsatz im Bereich Am Bahndamm und Filserweg. Eine Straße war durch die starken Regenfälle überflutet, zudem hatte sich ein Kanaldeckel aus seiner Halterung gedrückt. Ursache war ein verstopfter Kanalschacht. Die Feuerwehr pumpte den Schacht aus und verständigte den städtischen Bauhof zur weiteren Schadensbehebung. Elf Einsatzkräfte waren hier rund 54 Minuten im Einsatz.

Auch am Abend blieb die Feuerwehr gefordert. Um 20:54 Uhr wurde sie an den Blasiusberg alarmiert, wo ein weiterer Baum auf einen Fußweg gestürzt war. Die Einsatzkräfte entfernten die Äste und machten den Weg wieder passierbar. Der Einsatz dauerte rund 44 Minuten und wurde von fünf Feuerwehrkräften abgearbeitet.

Die Einsätze zeigen die Auswirkungen des heftigen Unwetters, das am Samstag über Kaufbeuren hinwegzog. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehren konnten die Gefahrenstellen zügig beseitigt und größere Beeinträchtigungen verhindert werden.

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Sport

SpVgg Kaufbeuren bleibt in der Erfolgsspur – 3:2-Heimsieg gegen Niedersonthofen

Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel bleibt die SpVgg Kaufbeuren in der Bezirksliga Süd weiterhin verlustpunktfrei.

Die SpVgg Kaufbeuren ist in der Bezirksliga Süd weiter nicht zu stoppen. Auch das dritte Saisonspiel gewann die Mannschaft und setzte sich vor 120 Zuschauern mit 3:2 gegen den SSV Niedersonthofen durch. Eine rund zehnminütige Spielunterbrechung aufgrund eines starken Gewitters mit Sturm und Regen sorgte dabei für eine ungewöhnliche Phase in einer insgesamt spannenden Begegnung.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen bereits in der 16. Minute in Führung. Nach einem starken Sololauf von Michael Sauter landete der Ball bei Can Uygun, der aus kurzer Distanz mit Unterstützung des Innenpfostens zum 1:0 einschob. Auch in der Folge präsentierte sich die SpVgg defensiv sehr konzentriert und ließ nur wenig zu. Kurz nach der Pause baute Kaufbeuren den Vorsprung aus. Samuel Fischer setzte Martin Singer gekonnt in Szene, der sich die Ecke aussuchen konnte und in der 51. Minute zum 2:0 traf.

Spannend wurde es nochmals in der Schlussphase. Nach einem Foul von Torhüter Harald Killimann zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Dennis Picknik verwandelte den Strafstoß in der 76. Minute sicher zum Anschlusstreffer. In der 87. Minute musste die Partie wegen eines heftigen Regenschauers und starker Sturmböen für rund zehn Minuten unterbrochen werden. Nach Wiederanpfiff stellte Ahmet Alkan mit dem 3:1 in der 89. Minute die Weichen auf Sieg. Zwar gelang Andreas Abend in der Nachspielzeit noch das 3:2 für die Gäste, am verdienten Heimerfolg der Kaufbeurer änderte dies jedoch nichts mehr.

SSV-Spieler Dennis Picknik zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt, haben jedoch die Konterangriffe nicht in den Griff bekommen.“

Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel bleibt die SpVgg Kaufbeuren in der Bezirksliga Süd weiterhin verlustpunktfrei.

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Bildung Politik Soziales

Kleine Beiträge, die Großes bewirken

Spendenaktion für Kita Herz-Jesu

Stadtrat Tamur Khan beteiligte sich am 50-jährigen Jubiläum der Kita Herz-Jesu und organisierte in diesem Rahmen eine Spendenaktion. Dabei betonte er, dass jede Unterstützung zählt. Viele kleine Beiträge können gemeinsam Großes bewirken: So kam eine Spendensumme von mehr als 1.050 Euro zusammen.

Das Jubiläum stand damit nicht nur im Zeichen des Feierns, sondern auch des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Denn nur gemeinsam lassen sich wichtige Projekte erfolgreich umsetzen.

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Panorama

Kurze Sommerpause bei WIR SIND KAUFBEUREN

Vom 3. bis 14. August pausieren Portal, Newsletter und Social-Media-Kanäle

Die Sommerferien haben begonnen und für viele Menschen, Unternehmen, Vereine und Einrichtungen in unserer Region stehen in den kommenden Wochen einige ruhigere Tage an. Auch WIR SIND KAUFBEUREN legt eine kurze Sommerpause ein.

Von Montag, 3. August, bis einschließlich Sonntag, 16. August, befindet sich das Portal im Betriebsurlaub. In dieser Zeit erscheinen keine neuen redaktionellen Beiträge. Auch der wöchentliche Newsletter sowie die begleitenden Beiträge auf unseren Social-Media-Kanälen pausieren.

Ab Montag, 17. August, berichten wir wieder wie gewohnt über alles, was unsere Region bewegt.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern, unseren Partnern sowie den Unternehmen, Vereinen und Einrichtungen in der Region eine schöne Sommerzeit, erholsame Urlaubstage und freuen uns auf ein Wiedersehen nach der Sommerpause.

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Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland