Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Stadt Kaufbeuren
Gelegenheit zum direkten Austausch
Am Montag, 10. November 2025, lädt Oberbürgermeister Stefan Bosse interessierte Bürgerinnen und Bürger zur nächsten Bürgersprechstunde ein. Von 14:00 bis 16:00 Uhr haben Einwohner die Möglichkeit, persönliche Anliegen, Anregungen oder Fragen direkt mit dem Stadtoberhaupt zu besprechen.
Die Sprechstunde findet im Bürgerzentrum Neugablonz, Gewerbestraße 1 (Eingang, Abteilung Kindertagesbetreuung im Erdgeschoss) statt.
Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um vorherige Anmeldung im Büro des Oberbürgermeisters gebeten: Telefon: 08341 437-102
Seit April 2025 befindet sich das Büro für die Bürgersprechstunden im Bürgerzentrum Neugablonz, Bürgerstraße 2, Eingang über Gewerbestraße 1.
v.l. nach rechts: Stephan Schweiger (Vorsitzender Personrat), Katja Mann (Frauenhausleitung), Anna Nieberle (Mitarbeitende Altenheim der Hospitalstiftung) Foto: Seniorenbüro Kaufbeuren
Alten- und Pflegeheim der Hospitalstiftung Kaufbeuren sammelt 1.500 Euro durch Restcent-Aktion
Kaufbeuren – Mit einer kreativen Spendenaktion zeigen die Mitarbeitenden des Alten- und Pflegeheims der Hospitalstiftung Kaufbeuren soziales Engagement: Im Rahmen der sogenannten Restcent-Aktion verzichteten sie freiwillig auf die Cent-Beträge ihrer monatlichen Gehaltsabrechnung. Über das Jahr hinweg kamen so 1.500 Euro zusammen, die nun an das Frauenhaus Kaufbeuren-Ostallgäu übergeben wurden.
Unterstützung für Frauen und Kinder in Not
Bei der symbolischen Spendenübergabe war die Freude auf beiden Seiten groß. Das Frauenhaus hilft Frauen und ihren Kindern, die von häuslicher Gewalt betroffen sind – mit Schutz, Beratung und Begleitung auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.
„Das Frauenhaus leistet wertvolle Arbeit für Frauen und Kinder in Not. Wir freuen uns, mit unserem Beitrag ein Stück dazu beizutragen, dass diese Hilfe weiterhin möglich bleibt“, sagte Stephan Schweiger, Mitarbeiter des Altenheims und Vorsitzender des Personalrats der Hospitalstiftung.
Engagement mit Vorbildfunktion
Die Restcent-Aktion zeigt, wie gemeinschaftliches Handeln auch mit kleinen Mitteln spürbare Wirkung entfalten kann. Die Initiative unterstreicht das soziale Verantwortungsbewusstsein der Belegschaft – und könnte auch für andere Einrichtungen zum Vorbild werden.
Marcus Kühl und Oliver Schill: Kaufbeuren braucht zukunftsfähige Bahnsteige. Foto: Susanne Seiffert
Grünen-Fraktion fordert Bahnsteiglänge von 280 Metern beim Bahnhofumbau
Die grüne Stadtratsfraktion bringt einen Sachantrag ein, mit dem die Stadtverwaltung beauftragt werden soll, um beim barrierefreien Umbau des Bahnhofs ausreichend lange Bahnsteige sicherzustellen. Die Stadtverwaltung soll sich bei den zuständigen Behörden und Unternehmen dafür einsetzen, dass die Bahnsteige eine Länge von mindestens 280 Metern erhalten.
Der Umbau des Bahnhofs Kaufbeuren ist für 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme zum Fahrplanwechsel 2027. Nach bisherigen Planungen sollen die Bahnsteige lediglich auf 240 Meter verkürzt werden. Das ist nach Ansicht der Grünen zu kurz, um den zukünftigen Zuglängen und dem steigenden Fahrgastaufkommen gerecht zu werden. Zudem ist der Bahnhof Kaufbeuren im Deutschlandtakt langfristig als Fernverkehrshalt vorgesehen. Zu kurze Bahnsteige würden spätere Anpassungen erschweren oder verteuern und könnten die Anbindung Kaufbeurens an den überregionalen Bahnverkehr schwächen.
„Wer heute die Bahnsteige zu kurz plant, bremst den Bahnverkehr von morgen aus“, sagt Marcus Kühl, Beauftragter des Stadtrats für Mobilität sowie Regionalbeauftragter des Fahrgastverbands PRO BAHN für Ostallgäu/Kaufbeuren. „Die Studienlage ist eindeutig: Für moderne Akkuhybridzüge und mögliche Fernverkehrsverbindungen werden Bahnsteiglängen von mindestens 280 Metern benötigt. Wir müssen jetzt handeln, damit Kaufbeuren nicht dauerhaft vom Ausbau des Bahnangebots abgekoppelt wird.“ Ein weiteres zentrales Argument ist die Kapazität. Schon heute verkehren zu Hauptverkehrszeiten Züge mit vier Einheiten und knapp 600 Sitzplätzen. Die Verkürzung auf drei Einheiten, wie sie die BEG derzeit als ausreichend ansieht, würde eine deutliche Verringerung des Platzangebots bedeuten und die ambitionierten Ziele zur Verdoppelung der Fahrgastzahlen bis 2030 gefährden.
Auch Bürgermeister Oliver Schill, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtrat, unterstützt das Anliegen: „Der Stadtrat sollte in dieser Frage geschlossen auftreten. Mit einem klaren Beschluss stärken wir die Position des Oberbürgermeisters in den Gesprächen mit BEG und DB InfraGo und zeigen, dass Kaufbeuren hier eine gemeinsame, vorausschauende Linie vertritt. Wir brauchen eine Infrastruktur, die nicht nur für heute, sondern auch für die nächsten Jahrzehnte passt.“
Mit dem Antrag soll daher nicht nur die inhaltliche Position der Stadt festgelegt werden, sondern auch ein starkes politisches Signal an die beteiligten Institutionen gehen. Eine breite Unterstützung im Stadtrat würde die Verhandlungsposition der Stadt erheblich stärken.
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren lädt gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern alle Interessierten herzlich zu mehreren kostenfreien Veranstaltungen im November ein. Sie richten sich an Menschen ab 55, die sich für gesunde Ernährung, praktische Kochtipps und mehr Lebensqualität im Alltag interessieren.
Finanziert werden die Angebote durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Ernährungsvortrag: Knochenstark essen – mitten im Leben
Calciumreich durch den Alltag
Im Laufe des Lebens verlieren Knochen an Stabilität – das Risiko für Osteoporose steigt. Eine ausgewogene, calciumreiche Ernährung in Kombination mit Bewegung kann dem gezielt entgegenwirken.
Welche Lebensmittel unterstützen starke Knochen? Wie lässt sich Calcium einfach in den Alltag integrieren? Diese und weitere Fragen beantwortet Diplom-Ökotrophologin Andrea Passenberg. An der „Genussinsel“ können Teilnehmende verschiedene calciumreiche Alternativen zu klassischen Milchprodukten kennenlernen und probieren.
Veranstaltungsdetails: Mittwoch, 12. November 2025 17:00 – 18:30 Uhr Generationenhaus Buchloe, Kaufbeurer Straße 4, 86807 Buchloe Referentin: Andrea Passenberg In Kooperation mit dem Quartiersmanagement Buchloe Teilnahme: kostenfrei Anmeldeschluss: 07.11.2025
Kochpraxis: Kochen für den kleinen Haushalt – Leckeres für starke Knochen
Neue Essgewohnheiten nach der Lebensmitte
Wenn Kinder aus dem Haus sind, verändert sich der Alltag – auch in der Küche. Mit etwas Planung und Kreativität lassen sich gesunde und abwechslungsreiche Gerichte für kleine Haushalte leicht umsetzen.
Hauswirtschaftsmeisterin Ulrike Lohmüller zeigt, wie man calciumreiche Ernährung auch im Alltag einfach umsetzt und welche Besonderheiten bei der Ernährung ab der Lebensmitte wichtig werden.
Veranstaltungsdetails: Dienstag, 18. November 2025 16:30 – 19:30 Uhr Generationenhaus Buchloe, Kaufbeurer Straße 4, 86807 Buchloe Referentin: Ulrike Lohmüller In Kooperation mit dem Quartiersmanagement Buchloe Teilnahme: kostenfrei Lebensmittelkosten: 5 € (vor Ort zu zahlen) Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Behälter für Reste Anmeldeschluss: 13.11.2025
Kochpraxis: Kleine Portionen, große Wirkung
Reste kreativ nutzen und sinnvoll Vorräte anlegen
Vom Familienhaushalt zum Ein- oder Zwei-Personen-Haushalt – das bedeutet oft eine Umstellung beim Kochen. Wie man Reste sinnvoll verwertet, Vorräte plant und gleichzeitig ausgewogen isst, zeigt Hauswirtschaftsmeisterin Rosi Stadler. Besonders für Kochanfänger bietet die Veranstaltung viele praktische Tipps.
Veranstaltungsdetails: Dienstag, 18. November 2025 17:00 – 20:00 Uhr Pfarrheim Roßhaupten, Hauptstraße 12, 87672 Roßhaupten Referentin: Rosi Stadler Teilnahme: kostenfrei Lebensmittelkosten: 5 € (vor Ort zu zahlen) Bitte mitbringen: Schürze, Geschirrtuch, Behälter für Reste Anmeldeschluss: 13.11.2025
Heimspiel gegen Schweinfurt am Sonntag – neue Liga, neuer Modus, klare Ziele
Nach dem erfolgreichen Wiederaufstieg im März kehren die Faustballer des TV Neugablonz zurück auf die große Bühne. Am Samstag, 1. November, gastiert das Team von Kapitän Magnus Elstner zum Saisonauftakt beim TV Stammheim. Tags darauf folgt um 14 Uhr das mit Spannung erwartete erste Heimspiel in der Dreifachturnhalle gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf.
Makellose Aufstiegsrunde als Basis
Die Ausgangslage könnte kaum besser sein: Bei den Aufstiegsspielen im Frühjahr ließ der TVN nichts anbrennen. Drei Spiele, drei Siege, neun gewonnene Sätze – und das vor heimischem Publikum. „Wir haben in der Vorbereitung hart gearbeitet und wollen zeigen, dass wir dazugehören“, sagt Angreifer Sandro Bürger selbstbewusst.
Liga spielt im neuen Modus
Erstmals wird die 1. Bundesliga Süd in einem modifizierten System ausgespielt. Nach der einfachen Hinrunde trennen sich die Wege: Die Top-Vier kämpfen in der Meisterrunde um die DM-Teilnahme, die restlichen fünf Teams spielen gegen den Abstieg. Jedes Spiel hat damit von Beginn an hohes Gewicht.
Starke Konkurrenz wartet
Mit Serienmeister TSV Pfungstadt, dem TV Käfertal und weiteren etablierten Bundesligisten erwartet Neugablonz eine schwierige Aufgabe. Neben den Allgäuern steigt auch Waibstadt wieder auf. Insgesamt sind neun Mannschaften am Start – fünf davon allein aus Schwaben, was die Bedeutung der Region im deutschen Faustball unterstreicht.
Kader verstärkt – zwei Leistungsträger fehlen
Personell hat sich einiges getan: Daniel Mack und Kilian Helfensdörfer, beide aus der zweiten Mannschaft, verstärken den Bundesliga-Kader. Allerdings muss der TVN vorerst auf Christoph Sax verzichten.
Heimvorteil soll den Unterschied machen
Besonders in der Dreifachturnhalle wollen die Neugablonzer punkten. Schon in der vergangenen Bundesliga-Saison gelang hier gegen Schweinfurt ein hart erkämpfter Fünf-Satz-Sieg. „Unsere Fans können für eine Atmosphäre sorgen, die jeden Gegner beeindruckt“, weiß Bürger. „Das wollen wir nutzen.“
Das Ziel ist klar formuliert: Anders als beim ersten Bundesliga-Gastspiel 2023/24 soll die Klasse diesmal gehalten werden. Mit zwei Monaten intensiver Vorbereitung in den Beinen und der Euphorie des Wiederaufstiegs im Rücken startet das Team optimistisch in die neue Spielzeit.
🕓 Spieltermine:
Samstag, 1.11. – Auswärtsspiel beim TV Stammheim
Sonntag, 2.11., 14 Uhr – Heimspiel gegen TV Schweinfurt-Oberndorf 📍 Ort: Dreifachturnhalle, Turnerstraße 12, Kaufbeuren-Neugablonz
🏆 Die Liga 2024/25:
Baden: TSV Pfungstadt, TV Käfertal, TV Waibstadt
Schwaben: TV Vaihingen/Enz, TSV Calw, TV Stammheim, TV Waldrennach
Das Eisstadion in Kaufbeuren. Foto: Kommunalunternehmen Eisstadion Kaufbeuren
Der kommende Sonntag steht unter dem Motto „Familien/Kinder-Tag“.
Der kommende Sonntag 02.11.2025 steht in der energie schwaben arena ganz unter dem Motto „Familien/Kinder-Tag“. Zusammen mit dem Hockey for Hope e. V. hat der ESV Kaufbeuren rund um das Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden einige Aktionen für Kinder und Familien geplant.
Der Spielbeginn ist auf die familienfreundliche Anfangszeit von 15 Uhr festgelegt und auch das Kommunalunternehmen Eisstadion Kaufbeuren verlegt einmalig den Öffentlichen Lauf am Sonntag 02.11.2025 auf die Zeit von 11:00 Uhr bis 12:45 Uhr. Das Team des KU Eisstadion freut sich auf Ihren Besuch sowohl beim Öffentlichen Eislauf als auch beim „Familien/Kinder-Tag“ des ESV Kaufbeuren.
Wasserrohrbruch und Asphaltarbeiten – Stadt bittet um Umfahrung des Bereichs
Vom 3. bis zum 7. November 2025 kommt es in Kaufbeuren zu einer halbseitigen Sperrung der Augsburger Straße. Betroffen ist der Abschnitt stadtauswärts auf Höhe der Bushaltestelle Waldfriedhof. Grund für die Maßnahme ist ein Wasserrohrbruch, der eine Reparatur sowie eine anschließende Erneuerung der Asphaltdecke notwendig macht.
Arbeiten in den Ferien – Ampel regelt den Verkehr
Um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, wurden die Arbeiten bewusst in die Herbstferien gelegt. Zu dieser Zeit ist das Verkehrsaufkommen niedriger, insbesondere im Hinblick auf den Schülerverkehr. Während der Bauzeit wird eine Ampelregelung installiert, die den Verkehr in beide Richtungen durch die Engstelle leitet. Dennoch kann es zu Verzögerungen kommen.
Empfehlung der Stadt: Umfahrung nutzen
Die Stadt Kaufbeuren bittet ortsansässige Autofahrer, den Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren. So sollen Staus und lange Wartezeiten vermieden werden.
Bushaltestelle wird verlegt
Die Bushaltestelle Waldfriedhof wird für die Dauer der Bauarbeiten stadtauswärts in Sichtweite verlegt, damit sie weiterhin von den Buslinien angefahren werden kann.
Leben mit einer tödlichen Diagnose – und was dann?
Eine schwere, unheilbare Diagnose verändert alles – für Betroffene und ihr gesamtes Umfeld. Plötzlich ist nichts mehr selbstverständlich. Wie geht man mit dieser neuen Realität um? Wer bietet Unterstützung, wenn der Alltag aus den Fugen gerät?
Diesen Fragen widmet sich die öffentliche Fortbildung des Palliativnetzwerks Ostallgäu-Kaufbeuren am Mittwoch, 5. November 2025, von 15:00 bis 18:00 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf.
Unterstützung, die trägt
In der Veranstaltung geht es darum, wie Begleitung in Zeiten schwerer Krankheit gelingen kann. Vorgestellt werden konkrete Hilfsangebote, die im Versorgungsnetzwerk der Region existieren. Eine szenische Fallvorstellung gibt Einblick in die Arbeit der Palliativversorgung im Raum Kaufbeuren-Ostallgäu.
Was zählt, sind Menschen, die da sind, zuhören, begleiten und wissen, was zu tun ist. Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Fachkräfte, sondern auch an Angehörige, Interessierte sowie Menschen aus dem psychosozialen und ehrenamtlichen Bereich.
Raum für Begegnung und Austausch
Nach dem offiziellen Teil besteht die Möglichkeit, bei einem kleinen Umtrunk ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und Informationsmaterial mitzunehmen. Der persönliche Austausch mit den Akteur:innen der Palliativversorgung steht dabei im Mittelpunkt.
Für Ärztinnen und Ärzte: Fortbildungspunkte der Bundesärztekammer werden vergeben
Teilnahme: Kostenlos, Anmeldung erforderlich bis zum 31. Oktober 2025
Anmeldung per E-Mail an: palliativnetzwerk@sapv-kf-oal.de Telefon: 0170 9533111 (bitte auf den Anrufbeantworter sprechen – Bestätigung folgt)
Wer ist eingeladen?
Alle, die sich beruflich oder ehrenamtlich in der Palliativversorgung engagieren – in Medizin, Pflege, Hospizarbeit oder im psychosozialen Bereich. Ebenso willkommen sind Menschen, die sich informieren, mitdenken oder sich einfach fragen: „Was, wenn…?“
Der BSK Olympia Neugablonz steht vor seinem letzten Vorrundenspiel in der Kreisliga Allgäu Süd. Am Sonntag treten die Schmuckstädter auswärts gegen die SG Betzigau/Wildpoldsried an. Anstoß ist bereits um 13 Uhr.
Acht Punkte trennen beide Mannschaften. Neugablonz liegt derzeit auf Rang vier, während sich die Spielgemeinschaft momentan mit Platz zehn begnügen muss. Zuletzt spielte Betzigau/Wildpoldsried auswärts gegen Buching/Trauchgau 1:1. Die letzte Heimniederlage ist gar nicht so lange her. Vor 14 Tagen verloren sie gegen Ligaprimus Kottern mit 1:3.
Die Bilanz der Neugablonzer gegen die Oberallgäuer ist leider ziemlich ernüchternd. In vier Begegnungen konnte der BSK kein einziges Mal gewinnen. Vergangene Saison gab es sogar eine bittere 1:5-Klatsche. „Auf zurückliegende Statistiken gebe ich nichts, da wir eine völlig neue Mannschaft haben, die bei Weitem besser eingespielt und erfolgreicher ist als mit Stand vergangenes Jahr“, betont Zweiter Vorstand Stefan Günter. Sollte der BSK den Schwung aus dem letzten Kantersieg gegen Durach mitnehmen, sind ihnen auch auswärts drei Punkte sicher.
In den noch verbleibenden vier Pflichtspielen 2025 kann Neugablonz nicht mehr auf Denis Hoxhaj zurückgreifen. Der Torjäger, der einen super Lauf hatte, fehlt aufgrund Knieprobleme. Ein ähnliches Dilemma hat Can Balcioglu, der seiner Mannschaft ebenfalls dieses Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen wird.
Akustik Freunde Geschäftsführer Malco Bonafede. Foto: Akustik Freunde
Anzeige. Ein 7-Punkte-Plan zeigt, wie individuelle Lösungen zu mehr Hörkomfort führen
Die Akustik Freunde GmbH mit Sitz in Kaufbeuren verbindet traditionelles Handwerk mit moderner Technologie. Im Fokus stehen dabei maßgeschneiderte Hörlösungen – vom klassischen Hörgerät bis zu individuellen In-Ear-Systemen.
Moderne Hörgeräte leisten mehr als nur Verstärkung. Sie eröffnen neue Möglichkeiten im Alltag, sei es beim Gespräch mit Angehörigen, dem Genuss von Musik oder der Orientierung in geräuschvoller Umgebung. ndividuell angepasste Hörsysteme sorgen dabei nicht nur für klaren Klang, sondern auch für einen hohen Tragekomfort – im Straßenverkehr ebenso wie im Gespräch oder beim Spaziergang in der Natur.
Unauffällig und wirksam: Mini-Hörsysteme im Ohr
Technik, die kaum sichtbar ist
Im-Ohr-Hörgeräte (IdO) zählen zu den diskretesten Hörsystemen auf dem Markt. Sie werden direkt im Gehörgang getragen und sind kaum zu erkennen. Trotz ihrer kompakten Bauform bieten sie eine beachtliche Klangqualität.
Die wichtigsten Merkmale:
Sehr geringe Sichtbarkeit im Alltag
Hoher Komfort durch individuelle Passform
Klarer, natürlicher Klang in unterschiedlichen Hörsituationen
Verschiedene Hörgerätetypen im Überblick
Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte (HdO)
Diese Hörgeräte sitzen hinter der Ohrmuschel und sind über einen kleinen Schlauch mit dem Gehörgang verbunden. Sie gelten als robust und leistungsstark und eignen sich auch bei stärkerem Hörverlust.
Vorteile:
Hohe Verstärkungsleistung
Langlebig und pflegeleicht
Einfache Bedienbarkeit
Im-Ohr-Hörgeräte (IdO)
Direkt im Gehörgang platziert, sind diese Geräte kaum sichtbar. Sie bieten eine diskrete Lösung für leicht- bis mittelgradigen Hörverlust.
Merkmale:
Unauffällige Bauweise
Guter Sitz durch Maßanfertigung
Natürliches Hörerlebnis
Hörgeräte mit externem Hörer (Receiver-in-Canal, RiC)
Bei dieser Variante sitzt der Hörer direkt im Gehörgang, wodurch eine besonders gute Klangqualität erreicht wird. Das Gehäuse bleibt dabei kompakt und leicht.
Charakteristika:
Natürlicher Klang durch externe Hörerplatzierung
Diskrete Bauform
Hoher Tragekomfort durch flexible Anpassung
Strukturierter Weg zum passenden Hörsystem
Der 7-Punkte-Plan als Orientierungshilfe
Ein systematischer Ablauf erleichtert die Suche nach der passenden Hörlösung. Die Akustik Freunde GmbH arbeitet nach einem klar definierten Konzept, das von der Bedarfsanalyse bis zur Nachjustierung reicht.
Individuelle Bedarfsanalyse Erfassung des persönlichen Hörprofils, Alltagsanforderungen und individueller Wünsche.
Höranalyse Exakte Messungen der Hörleistung dienen als Basis für die spätere Geräteeinstellung.
Modellauswahl Vorstellung und Vergleich geeigneter Hörgeräte anhand der erhobenen Daten.
Erstanpassung Programmierung und erste Klangtests, abgestimmt auf das Hörprofil.
Einweisung und Handhabung Schulung in Bedienung, Pflege und Nutzung ergänzender Technologien wie Apps.
Alltagsprobe Praxistest der Hörgeräte unter realen Bedingungen mit dokumentierten Rückmeldungen.
Feinjustierung Abschließende Anpassung und individuelle Klanganpassung in mehreren Schritten.
Akustik Freunde
Geschäftsführer Malco Bonafede
Neugablonzer Straße 43 87600 Kaufbeuren ☏ 08341 9663332
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Fans reisen am Freitag mit einem Sonderzug zum Auswärtsspiel nach Bad Nauheim
In der DEL2 stehen am Wochenende die letzten beiden Spieltage vor der Deutschland-Cup-Pause auf dem Programm. Für den ESV Kaufbeuren geht es am Freitagabend in die Kurstadt zum EC Bad Nauheim. Beim Debüt von Neuzugang Jason Bast werden die Joker dabei von über 500 Fans, die mit einem Sonderzug anreisen werden, unterstützt. Am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr steht dann das Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden auf der Agenda.
Tickets:
Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Sonderaktionen zum Kinder-/Familientag am Sonntag in Zusammenarbeit mit Hockey for Hope:
Kinderschminken auf dem Stadionvorplatz. Bei schlechter Witterung in der Kabine U3.
Spezielles Kindermenü an den Kiosken: Chicken Nuggets mit Pommes und Getränk nach Wahl.
Auf Einladung von Hockey for Hope kommen Kinder aus der Biberburg Pforzen, der Lebenshilfe Kaufbeuren und dem Tabaluga aus Schongau inkl. Verpflegung.
Pausenspiel unserer kleinsten Joker: Unsere U7-Mannschaft zeigt ihr Können in der ersten Drittelpause.
Kinderstadionsprecher: Unser Stadionsprecher André Veil bekommt für den Spieltag Verstärkung.
Kinderfotografin in Zusammenarbeit mit unseren Fotografen Alex Winterholler.
Aus der Kabine:
Die eine oder andere Sorgenfalte auf der Stirn von ESVK-Cheftrainer Todd Warriner dürfte sich etwas gelöst haben. Die zuletzt krankheitsbedingt fehlenden Stürmer Henri Kanninen und Max Kislinger haben sich wieder fit gemeldet. Dazu wird Neuzugang Jason Bast sein Debüt im ESVK-Trikot geben. Etwas unklar ist aktuell noch ein Einsatz von Daniel Fießinger. Der Joker-Goalie hatte sich beim Auswärtsspiel in Krefeld eine kleinere Verletzung zugezogen und muss von Tag zu schauen ob ein Einsatz möglich ist, oder nicht. Sicher fehlen werden aber weiterhin die verletzten Akteure Max Oswald, Joe Cassetti und Florian Reinwald. Hier nähren sich aber die Hoffnungen, dass der eine oder andere nach der Pause wieder in den Trainingsbetrieb zurückkehren wird. Ob vom Kooperationspartner Red Bull München am Wochenende Spieler zum ESVK stoßen werden, ist dazu ebenfalls noch unklar.
Stimme zum Wochenende:
Joker Stürmer Max Kislinger über die beiden Spiele vor der Deutschland-Cup-Pause: „Ich bin wirklich begeistert, dass wir am Freitag in Bad Nauheim mit so einer starker Fan-Unterstützung antreten können! Das Heimspiel gegen Landshut war bereits ein unglaubliches Erlebnis, und es ist fantastisch zu sehen, wie unsere Fans eine so mitreißende Atmosphäre schaffen können. Auch auswärts hatten wir bislanag auch immer eine großartige Unterstützung. Die beiden kommenden Gegner, Bad Nauheim und Weiden, stehen in der Tabelle dicht bei uns, und wir sind fest entschlossen, beide Spiele zu gewinnen. Ein positiver Abschluss vor der Pause würde uns als Mannschaft natürlich sehr gut tun. Wir hatten eine produktive Trainingswoche, und es freut mich, dass einige kranke und angeschlagene Spieler wieder zurück im Lineup sind. Außerdem haben wir mit Jason Bast, den ich aus meiner Zeit in Nürnberg kenne, eine starke Verstärkung bekommen! Ich freue mich auf jeden Fall riesig auf die beiden Spiele.“
Livestream:
Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.
Über Hockey for Hope:
Der gemeinnützige Verein Hockey for Hope wurde unter der Leitung von Stephan Kopetzky (2. Vorsitzender) und Alexander Uhrle (1. Vorsitzender) gegründet, um mit Hilfe der Hockeysportarten bedürftige Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Die gesammelten Gelder und Erlöse aus Events oder Verkäufen fließen z. B. in eigene Aktionen wie Ausflüge [&] Weihnachtsfest, Sachspenden wie Computerausstattung [&] Kinderwünschebaum, unterstützende Projekte oder als finanzielle Spenden für größere Maßnahmen wie z. B. Bauprojekte.
Vortrag in Neugablonz gibt praktische Hinweise zu Betreuung und Vollmacht
Am Dienstag, den 4. November 2025, lädt das Bayerische Rote Kreuz Kaufbeuren herzlich zur nächsten Informationsveranstaltung für pflegende Angehörige, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger ein.
Ort: Gablonzer Siedlungswerk, Sudetenstraße 105, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz Zeit: 17:00 bis ca. 18:30 Uhr Thema: „Vorsorge bei Unfall, Krankheit und/oder Alter“ Referentin: Tanja Junginger, Betreuungsstelle der Stadt Kaufbeuren
Warum Vorsorge so wichtig ist
Ein Unfall oder eine plötzliche Erkrankung kann jede und jeden treffen – und schnell ist man in einer Situation, in der man selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann. Wie Sie sicherstellen können, dass Ihre Wünsche und Interessen auch in solchen Momenten gewahrt bleiben, erklärt Tanja Junginger in ihrem Vortrag. Sie informiert über Betreuungsverfügungen, Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen – und darüber, wie Sie diese rechtzeitig und wirksam aufsetzen.
Treffen mit Mehrwert: Austausch, Unterstützung und Information
Die Veranstaltung ist Teil der offenen Treffen des BRK, bei denen regelmäßig wichtige Themen rund um die häusliche Pflege besprochen werden. Dabei steht neben der Information auch der Austausch untereinander im Mittelpunkt:
Kontakte knüpfen
Erfahrungen teilen
Gemeinsam Herausforderungen im Pflegealltag begegnen
Wichtige Hinweise zur Teilnahme
Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist nur bei zusätzlichem Besuch eines Gasthauses notwendig.
Falls während der Veranstaltung eine Betreuung für die pflegebedürftige Person benötigt wird, hilft die Fachstelle gerne weiter – bitte frühzeitig melden.
Herzliche Einladung
Ob Sie selbst pflegen, ehrenamtlich helfen oder einfach Interesse an der Thematik haben: Seien Sie herzlich willkommen – wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Alle Studierenden beider Schulen vor dem Grünen Zentrum in Kaufbeuren.
Foto: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren | Stephanie Bittner
Mit frischer Energie und bewährtem Konzept ins neue Schuljahr
Kaufbeuren, 22.10.2025 – An der Landwirtschaftsschule Kaufbeuren hat mit dem Start des neuen Schuljahres auch eine strukturelle Rückkehr begonnen: Das bewährte Zwei-Semester-System wurde wieder eingeführt, nachdem der Schulversuch einer einjährigen Ganzjahresschule im Vorjahr beendet wurde.
Rund 50 Studierende aus dem Landkreis Ostallgäu und umliegenden Regionen haben aktuell ihr erstes oder drittes Semester aufgenommen. Sie erwartet ein praxisnahes Schuljahr, das die theoretischen Inhalte mit konkreten Anwendungen in der Landwirtschaft verbindet.
Technikerschule Kaufbeuren: Fachkräfte für Verpflegungsmanagement
Bereits Mitte September begann das Schuljahr an der Technikerschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Dort bereiten sich junge Menschen auf ihre Zukunft als staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker vor – mit besten Aussichten auf Tätigkeiten in Bereichen wie Großküchen, Pflegeeinrichtungen oder Verpflegungssystemen im sozialen Sektor.
Schulleiter Dr. Dosch: „Das Haus ist voll mit jungen Menschen“
Dr. Paul Dosch, Schulleiter beider Schulen, blickt positiv auf den Start:
„Das Haus ist voll mit jungen Menschen, die sich ihrer Zukunft widmen. Es ist schön zu sehen, mit welcher Motivation und Offenheit unsere Studierenden an ihre Ausbildung herangehen. Das zeigt, wie lebendig die berufliche Bildung im ländlichen Raum ist.“
Ausblick: Infotage im Januar 2026 an der Technikerschule
Wer sich für eine Weiterbildung im Bereich Ernährungs- und Versorgungsmanagement interessiert, sollte sich Januar 2026 vormerken: Dann finden wieder die Infotage der Technikerschule statt. Besucherinnen und Besucher erhalten dort umfassende Informationen zu den Ausbildungsinhalten, den Zugangsvoraussetzungen und möglichen Berufsfeldern – und können direkt mit aktuellen Studierenden ins Gespräch kommen.
Mit dem Start beider Schulen zeigt sich das Grüne Zentrum Kaufbeuren erneut als lebendiger Lernort, an dem praxisorientierte Bildung im Mittelpunkt steht. Die Kombination aus persönlicher Betreuung, fachlicher Qualifikation und direktem Bezug zur beruflichen Realität macht den Standort zu einem wichtigen Bildungsangebot in der Region.
Beeindruckende Einblicke in das Rockoper-Projekt begeistern bei der Vernissage in Hirschzell
Kaufbeuren/Hirschzell, 18. Oktober 2025 – Mit rund 100 Gästen wurde am Samstagabend die Ausstellung „Herilo – Unsere fotografische Reise durch ein außergewöhnliches Kulturerlebnis“ im Dorfgemeinschaftshaus Sonne feierlich eröffnet. Die Vernissage bildete den Auftakt einer besonderen Ausstellung des Fotoclubs Kaufbeuren e.V., der in diesem Jahr auf 75 Jahre Vereinsgeschichte zurückblickt.
Starke Bilder einer lebendigen Kulturszene
Die Fotografien dokumentieren das Projekt der Rockoper HERILO, das 2025 in der Energie Schwaben Arena aufgeführt wurde. Von den ersten Proben bis zu den Aufführungen begleiteten Mitglieder des Fotoclubs die Entstehung. Entstanden ist eine eindrucksvolle Serie, die Nähe, Emotionen und den kreativen Prozess sichtbar macht.
Günther Rehm, selbst Teil des Fotoclubs, führte das Publikum in die Hintergründe der Arbeit ein. „Die Bilder zeigen nicht nur eine Aufführung – sie zeigen Herzblut, Lampenfieber und das Miteinander vieler Menschen, die gemeinsam etwas Großes geschaffen haben“, sagte Rehm in seiner Ansprache.
Politische Wertschätzung für kulturelles Engagement
Auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Kultur waren anwesend, darunter Oberbürgermeister Stefan Bosse, 3. Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler sowie Stadtrat Helge Carl. In seiner Rede lobte OB Bosse den Fotoclub für seinen Beitrag zur lokalen Kulturszene:
„Solche Projekte zeigen, wie lebendig und vielseitig das kulturelle Leben in unserer Stadt ist.“
Anerkennung für langjährige Mitglieder und Unterstützende
Im Rahmen der Vernissage wurden zudem zwei langjährige Mitglieder des Clubs geehrt:
Bernd Passauer für 45 Jahre Mitgliedschaft
Thomas Sebald für 35 Jahre Mitgliedschaft
Ein besonderer Dank ging an Katharina und Wolfgang Wiedemann, die den Zugang zum Projekt HERILO ermöglicht hatten. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte der Club ihnen ein Präsent.
Ausstellungstermine und Ausblick auf 2026
Die Ausstellung „HERILO“ ist an den kommenden vier Sonntagen – 19.10., 26.10., 2.11. und 9.11., jeweils von 14 bis 17 Uhr, sowie während der regulären Öffnungszeiten des Dorfgemeinschaftshauses Sonne zu sehen.
Schon jetzt ist klar: Das Projekt HERILO wird im Sommer 2026 fortgesetzt – ein Ausblick, der bei vielen Gästen der Vernissage Vorfreude weckte.
Kreative Vielfalt begeistert Besucher beim Eröffnungstag der Volkshochschule
Mit einem regen Besucherandrang eröffnete die Volkshochschule Kaufbeuren ihr neues vhs-Atelier. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich einen Eindruck von den neuen Räumlichkeiten zu verschaffen und an verschiedenen Schnupperangeboten teilzunehmen.
Offene Werkstattatmosphäre lädt zum Mitmachen ein
In entspannter und inspirierender Atmosphäre konnten sich die Gäste an vielfältigen kreativen Angeboten ausprobieren. Besonders beliebt waren Workshops zu Acryl- und Aquarellmalerei sowie kleinere Leder- und Holzarbeiten. Das offene Konzept bot viel Raum für Gespräche, Austausch und erste kreative Schritte.
Startschuss für neues Kursprogramm
Die Veranstaltung markierte den Beginn eines erweiterten Kursangebots im künstlerischen Bereich. Das neue vhs-Atelier bietet künftig regelmäßig Raum für kreative Kurse und Projekte in verschiedensten Techniken und Materialien.
v.l.n.r.: Oberbürgermeister Stefan Bosse, Jürgen Marx (75 Blutspenden), Gisela Streichert (Vorsitzende BRK-Kreisverband Ostallgäu), Michael Roth (50 Blutspenden), Alexander Denzel (BRK-Dienststellenleiter Kaufbeuren)
Foto:
Christoph Rothe/Stadt Kaufbeuren
Stille Lebensretter im Rampenlicht: Dank für außergewöhnliches Engagement
Blutspende als unbezahlbarer Dienst an der Gesellschaft
Mit jeder Blutspende schenken Freiwillige nicht nur Trost, sondern oft auch eine echte Überlebenschance. In Kaufbeuren wurden nun zehn Bürgerinnen und Bürger für ihr langjähriges Engagement geehrt. Die Stadt würdigte sie im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Rathaus.
Würdigung durch den Oberbürgermeister
Oberbürgermeister Stefan Bosse lobte die Blutspenderinnen und Blutspender für ihren Einsatz: „Sie alle leisten einen unglaublich wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft! Ihre stille, aber über alle Maße wirkungsvolle Hilfe schafft Hoffnung und Zuversicht, aber vor allem rettet sie Leben. Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich.“
Als Anerkennung überreichte der Oberbürgermeister die Blutspender-Ehrennadel sowie eine Urkunde.
Langjähriger Einsatz mit beeindruckenden Zahlen
Besonders hervorgehoben wurden zwei Spender, die jeweils bereits 100 Mal Blut gespendet haben:
Karl Josef Härtle
Raimund Johann Franz Laur
Weitere Ehrungen gingen an:
Jürgen Marx und Janina Shafik (jeweils 75 Spenden)
Javad Aghighi, Frank Kroll, Michael Roth, Brigitte Schnauffer, Mathias Wagner und Christian Bruno Zenker (jeweils 50 Spenden)
Engagement, das Leben rettet
Die Veranstaltung machte deutlich: Blutspenden sind eine leise, aber immens wichtige Form des gesellschaftlichen Engagements. Jeder einzelne Einsatz zählt – und hilft, das Gesundheitssystem verlässlich zu unterstützen.
Oberbürgermeister Stefan Bosse (unten links) und Vorsitzender des Personalrats Markus Trinkwalder (hinten links) gratulierten zum Dienstjubiläum.
Foto:
Svenja Moller
Stadt Kaufbeuren
Dienstjubiläen: 40 und 25 Jahre im Dienst der Stadtverwaltung
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung hat Oberbürgermeister Stefan Bosse zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Tätigkeit bei der Stadt Kaufbeuren geehrt. Vier Beschäftigte konnten in diesem Jahr ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiern, zwölf weitere wurden für 25 Jahre Dienstzeit ausgezeichnet.
„Langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Rückgrat unserer Stadtverwaltung. Sie tragen mit ihrer Erfahrung, ihrem Engagement und ihrer Verlässlichkeit entscheidend dazu bei, dass unsere Stadt funktioniert“, betonte Stefan Bosse bei der Veranstaltung.
Als Zeichen der Anerkennung überreichte er den Jubilarinnen und Jubilaren jeweils eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Im Anschluss an die offizielle Ehrung lud die Stadt zu einem gemütlichen Beisammensein mit einem kleinen Buffet ein, bei dem in entspannter Atmosphäre Erinnerungen ausgetauscht und die Verdienste der Geehrten gewürdigt wurden.
Seit 25 Jahren im Dienst der Stadt Kaufbeuren sind: Wolfgang Maier, Gerd Weinert, Barbara Röck, Uta Schenn, Birgit Urbin, Thomas Schmid, Cornelia Lorenz, Michael Marx, Stefanie Kempf, Andrea Unsin und Wolfgang Kontny. Für 40 Jahre Tätigkeit bei der Stadt wurden geehrt: Harald Zech, Mario Künne, Christine Schießler, Renate Schneckenaichner und Birgit Ries.
Save the date: 14. Marktplatz der FreiwilligenAgentur „Knotenpunkt“ im Stadtsaal Kaufbeuren am Samstag, 22. November 2025 von 13 – 17 Uhr.
30 Vereine und Organisationen aus den unterschiedlichsten Bereichen präsentieren sich am Samstag, den 22.11.2025 von 13-17 Uhr beim 14. Marktplatz der FreiwilligenAgentur „Knotenpunkt“ in Kooperation mit der Abteilung „Gleichstellung und Familie“, sowie Kaufbeuren-aktiv im Stadtsaal Kaufbeuren. Das Spektrum reicht weit: Von Selbsthilfe und Gesundheit über Tierschutz, Bildungsberatung und Sport sind vielfältige Themen vertreten. „Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, wollen wir unterstützen, die für sie passende Einsatzstelle zu finden“, so die Projektleiterin in der FreiwilligenAgentur „Knotenpunkt“, Helga Holzhausen.
Anlässlich des 20. Geburtstages des Generationenhauses wird ein unterhaltsames Rahmenprogramm geboten, unter anderem mit einem Auftritt von Wolfgang Krebs sowie einer Vorführung der Wertach-Mini-Garde. Weitere Informationen unter www.knotenpunkt-kaufbeuren.de/aktivitaeten/veranstaltungen oder telefonisch unter 08341/9080898
Auch dieses Jahr stellt die Stadt Kaufbeuren mehrere Kubikmeter Streusplit in geringen Mengen für den Privatgebrauch zur Verfügung. Dieser wird an 14 verschiedenen Standorten im gesamten Stadtgebiet bereitgestellt. Die Bürgerinnen und Bürger können ab spätestens Freitag, 31. Oktober 2025, den Streusplit an den jeweiligen Splitabholplätzen entnehmen.
An folgenden Stellen kann der Streusplit abgeholt werden:
Neugablonz:
Gürtlerstraße/Ecke Perlengasse
Fichtenweg
Proschwitzerstraße
Kaufbeuren:
Liegnitzer Straße/Elbinger Straße
Herzog-Friedrich-Straße Containerplatz
Hofanger/Sonneneck
Tänzelfestplatz
Schelmenhofstraße: Parkplatz Bahnhof
Sparkassen Parkhaus Containerplatz
10. Quartiersplatz Sophie-von-La-Roche-Straße
11. Grafensteigle
Oberbeuren:
12. Feuerwehrhaus
Hirschzell:
13. Feuerwehrhaus
Kleinkemnat:
14. Feuerwehrhaus
Eigentümer in der Pflicht:
Für das Räumen und Streuen von Gehwegen sind die Eigentümerinnen und Eigentümer des angrenzenden Grundstücks verantwortlich. Die Gehwege sollten so geräumt und gestreut werden, dass zwei Fußgänger gefahrlos aneinander vorbeigehen können. Das entspricht ungefähr einer Breite von einem Meter. Bei anhaltendem Schneefall oder Glätte sind die Eigentümer verpflichtet, in angemessenen Zeitabständen erneut zu räumen und zu streuen. Sie müssen ihrer Streupflicht werktags ab 7 Uhr, sonn- und feiertags ab 8 Uhr nachgekommen. Die Streupflicht endet um 20 Uhr.
Was ist beim Räumen zu beachten?
Die Stadt Kaufbeuren bittet darum, den Schnee an den Rand des Gehweges zu räumen und nicht auf die Straße. Damit ist bei Tauwetter ein guter Wasserablauf gewährleistet. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass Schneereste bei der Räumung der Straße durch die Schneepflüge wieder auf den frisch geräumten Gehwegen landen. Hier bittet der Bauhof um Verständnis. Nähere Informationen entnehmen sie der Räum- und Streuverordnung der Stadt Kaufbeuren.
Jason Bast verstärkt den ESV Kaufbeuren nach verletzungsbedingten Ausfällen
Der ESV Kaufbeuren reagiert mit der Verpflichtung von Jason Bast auf die aktuellen Ausfälle. Der 36 Jahre alte Deutsch-Kanadier spielte die letzten neun Spielzeiten in der DEL und schnürte seine Schlittschuhe dabei für die Fischtown Pinguins Bremerhaven, die Nürnberg Ice Tigers, die Kölner Haie, die Adler Mannheim und zuletzt für die Augsburger Panther.
Der 178 cm große und 79 kg schwere Stürmer bringt damit die Erfahrung von 438 DEL-Pflichtspielen und 205 Scorerpunkten mit in die Wertachstadt. Beim ESVK wird Jason Bast, der am Mittwoch in Kaufbeuren eintreffen wird, mit der Rückennummer 45 auflaufen.
Patrick Reimer über Neuzugang Jason Bast: „Mit Jason Bast ist es uns gelungen, einen Spieler zu verpflichten, der sofort in der Lage ist, uns in unserer Situation mit den vielen kranken und verletzten Spielern zu helfen. Er ist in jeder Spielsituation einsetzbar, egal ob im Powerplay oder im Unterzahlspiel. Er ist auch ein Spielertyp, der immer vorangeht und hart arbeitet. Wir freuen uns schon auf seine Premiere im ESVK-Trikot.“
Jason Bast über seinen Wechsel nach Kaufbeuren: „Ich bin schon aufgeregt, die Stadt Kaufbeuren und meine neuen Mannschaftskameraden kennenzulernen. Es war eine lange Sommerpause für mich. Ich habe auf die richtige Option für meine Familie und mich gewartet. Nach Gesprächen mit Patrick Reimer und meiner Familie war mir dann schnell klar, dass es eine gute Entscheidung ist, nach Kaufbeuren zu kommen. Ich freue mich schon auf das erste Training mit der Mannschaft und auf die anstehenden Spiele.
Am Montagnachmittag wurde der Polizei Kaufbeuren eine randalierende Person in der Innenstadt gemeldet. Der 31-jährige Deutsche konnte am Salzmarkt angetroffen werden. Hierbei zeigte er sich sowohl verbal als auch körperlich aggressiv. Unter anderem trat er im Verlauf des Einsatzes mehrmals nach den eingesetzten Beamten und versuchte, diese zu schlagen, weshalb er gefesselt werden musste.
Zudem spuckte er umher und beleidigte sowie bedrohte die Beamten während des gesamten Einsatzes fortlaufend. Zwei Polizeibeamte wurden durch den Randalierer leicht verletzt. Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands wurde der Mann in eine Fachklinik gebracht.
Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstand, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung. (PI Kaufbeuren)
Musik der 60er & 70er und Kabarett zwischen den Generationen im Podium Kaufbeuren
Donnerstag, 30. Oktober 2025
Toni & Max Uthoff – „Einer zuviel“
Kabarett – restlos ausverkauft!
Wenn Generationen aufeinanderprallen, bleibt kein Thema unberührt: Zwischen Gen X und Gen Z, Vater und Tochter, Ironie und Ernst nehmen Toni & Max Uthoff das Publikum mit auf eine Reise durch die Absurditäten des Alltags.
Das finale Programm – nach der Vorpremiere im Frühjahr – fragt pointiert und provokant: Wer bringt den Müll runter? Was ist leichter zu verhindern – Kinder oder Klimawandel? Wie wird man einen alten, weißen Mann los?
Ein Abend voll Witz, Weltschmerz und Wahnsinn.
Diese Veranstaltung ist seit längerem ausverkauft.
Mit zweistimmigem Gesang, Gitarre und Mundharmonika entführen Vivid Curls ihr Publikum auf eine musikalische Zeitreise. Die Allgäuer Musikerinnen Inka Kuchler und Irene Schindele interpretieren Songs ihrer „musikalischen Mütter und Väter“ – darunter Simon & Garfunkel, Carole King, Fleetwood Mac, Cat Stevens, Sting und Peter Gabriel.
In ihrer Hommage an die Musik der 60er und 70er Jahre verschmelzen Nostalgie und persönliche Note zu einem stimmungsvollen Abend.
Beginn: 20 Uhr | Einlass: 19 Uhr Es sind nur noch wenige Restkarten verfügbar.
Sportlicher Einsatz, Teamgeist und ein Hauch Olympia-Stimmung
Ein gelungenes Turnierwochenende liegt hinter der Fechtabteilung des TV Kaufbeuren. Beim Fünfknopfturnier und dem Gefro-Turnier für Degen zeigten die Sportlerinnen und Sportler nicht nur gute Leistungen auf der Planche – auch organisatorisch präsentierte sich der Verein als starke Einheit.
Von den jüngsten Nachwuchstalenten bis zu engagierten Eltern und Großeltern – viele helfende Hände trugen dazu bei, dass die beiden Wettbewerbe zu einem sportlich wie menschlich gelungenen Ereignis wurden.
Fechten als Begegnung – sportlich und menschlich
Besonders beeindruckend war die internationale Beteiligung: Fechterinnen und Fechter, Kampfrichter und Begleiter aus elf Nationen kamen nach Kaufbeuren und machten das Event zu einer Plattform für völkerübergreifenden Austausch. Die Wettbewerbe boten nicht nur sportliche Herausforderungen, sondern auch Begegnungen, die verbinden.
Politischer Besuch mit klarer Botschaft
Eric Beißwenger, Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales, übernahm die Schirmherrschaft und besuchte das Turnier persönlich. Bei der Siegerehrung der Altersklasse U17 lobte er das Engagement aller Beteiligten:
„Rund 200 Fechterinnen und Fechter nutzen dieses Turnier nicht nur als sportliche Standortbestimmung, sondern auch als Gelegenheit zum Austausch über Landesgrenzen hinweg. Das macht mich als Allgäuer natürlich stolz.“
Er betonte die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft und verwies auf die hohe Förderung durch den Freistaat Bayern: 220 Millionen Euro sieht der aktuelle Doppelhaushalt für den Sport vor – auch ein Signal in Richtung möglicher Olympiabewerbung.
Wie Genuss, Klima und Gerechtigkeit zusammenpassen können
Schokolade mit Wirkung
Im Weltladen gibt es Neuigkeiten: Eine Schokolade, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch einen Unterschied macht. „Die wahrscheinlich fairste Schokolade der Welt“ stammt aus Ghana und steht für mehr als nur süßen Genuss. Sie schafft gut bezahlte Arbeitsplätze vor Ort und setzt ein starkes Zeichen für fairen Handel und Klimagerechtigkeit.
Klimaschutz beginnt im Einkaufskorb
Mit dem Kauf dieser Schokolade unterstützt du ein Projekt, das neue Maßstäbe setzen will: Die Produktion erfolgt direkt in Westafrika – das stärkt die lokale Wirtschaft, reduziert Transportwege und spart CO₂. So kann Schokolade tatsächlich Teil der Lösung im Kampf gegen den Klimawandel werden.
Vielfalt genießen – Verantwortung zeigen
Die Tafeln kommen in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und das Beste: Mit jedem Stück trägst du dazu bei, die Wertschöpfung im Ursprungsland zu lassen und faire Produktionsbedingungen zu fördern.
Mach mit – und sei Teil einer nachhaltigen Schokoladen-Revolution!
Wenn Klassiker und moderne Hits auf Bühnenpower treffen
Am 31. Oktober 2025 wird es laut in Kaufbeuren: Retrosonix spielt live zur Halloween Rock-Party in Romi’s Märzenburg. Ab 20 Uhr erwartet die Gäste eine Nacht voller Rockklassiker, moderner Hits und mitreißender Stimmung – ideal für alle, die den Feiertag musikalisch feiern möchten.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen und kommen direkt den Musikerinnen und Musikern zugute. Wer sicher einen Platz möchte, kann vorab unter 01525 3000875 reservieren. Die Kombination aus stimmungsvoller Location, energiegeladener Musik und feierfreudigem Publikum verspricht ein unvergessliches Event – ob verkleidet oder einfach rockbegeistert.
Immenstadt, Kempten, Waltershofen und sogar bis nach Österreich – die Rock-Coverband Retrosonix sorgt in der Region und darüber hinaus für musikalische Highlights. Mit einer markanten Frontfrau, großer Bühnenpräsenz und einem vielfältigen Repertoire bringt die Band sowohl Klassiker der 70er und 80er als auch moderne Hits auf die Bühne – und das mit einem ganz eigenen Stil.
Vielseitiges Repertoire mit eigener Note
Retrosonix hat sich darauf spezialisiert, bekannte Rock-Songs aus verschiedenen Jahrzehnten neu zu interpretieren und ihnen eine persönliche, unverkennbare Note zu verleihen. Vom Gitarrensound der 70er über Synthie-Rock der 80er bis hin zu aktuellen Chart-Titeln – die Band bietet ein abwechslungsreiches Programm, das zum Mitsingen und Tanzen einlädt.
Musik, die begeistert – Auftritte, die bleiben
Die Live-Auftritte der Band sind mehr als reine Musikveranstaltungen: Sie sind energiegeladene Erlebnisse. Das Zusammenspiel aus musikalischem Können, sichtbarer Spielfreude und echter Leidenschaft überträgt sich unmittelbar auf das Publikum.
„Wir lieben es, die Menschen mit unserer Musik zu begeistern und eine unvergessliche Atmosphäre zu schaffen“, sagt die Frontfrau von Retrosonix.
Und ergänzt: „Jeder Auftritt ist für uns eine neue Gelegenheit, unsere Leidenschaft für Rockmusik zu teilen und das Publikum mitzureißen.“
Regional verankert – offen für neue Bühnen
Retrosonix ist fest in der Allgäuer Musikszene verwurzelt, hat aber längst über die Grenzen hinaus überzeugt. Auftritte in Immenstadt, Kempten, Waltershofen und Österreich zeigen: Die Band trifft den Nerv der Zeit – und freut sich auf neue Bühnen, neue Begegnungen und viele weitere gemeinsame Konzertmomente.
Anzeige. Exklusives Ambiente, persönliche Betreuung und spannende Spiele in der energie schwaben arena
Die neue Eishockeysaison beim ESV Kaufbeuren ist in vollem Gange – und mit ihr hat auch die beliebte VIP-Kabine wieder geöffnet. Bereits jetzt nutzen Unternehmen das besondere Angebot, um Kunden, Partner oder Mitarbeitende zu begeistern. Jetzt heißt es, schnell sein: Einige Termine in der Saison 2025/2026 sind bereits vergeben – wer die VIP-Kabine noch erleben möchte, sollte bald reservieren.
„Für mich ist es immer wieder schön zu sehen, wie positiv die Stimmung in der VIP-Kabine ist“, sagt Claus Tenambergen, Beauftragter für die VIP-Kabine beim ESVK. „Wie die Gruppen die Zeit genießen, das tolle Gemeinschaftsgefühl – dabei sorgt schon der erste Blick in die bestens ausgestattete Kabine für ein Lächeln.“
Ein besonderes Erlebnis für Unternehmen und Gruppen
Die exklusive Kabine steht bei ausgewählten Heimspielen in der energie schwaben arena zur Verfügung – jeweils an Dienstagen oder Freitagen. Sie bietet Platz für 15 bis 20 Personen und umfasst:
Schulpartnerschaft ermöglicht besonderen Konzertabend beim Festival der Nationen
Mit leuchtenden Augen verlässt Ruben, Neuntklässler der Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren, den Konzertsaal in Bad Wörishofen. „Besonders das Gespräch mit den Solisten war für mich ein tolles Erlebnis! Das motiviert mich, mich noch mehr in unserer Streicherklasse zu engagieren“, sagt er begeistert.
Er gehört zu einer Gruppe von 30 Schülerinnen und Schülern, die am 2. Oktober 2025 das Konzert „Bella Italia“ beim Festival der Nationen besuchten – begleitet von ihren Lehrkräften. Auf dem Programm standen unter anderem Auftritte der international bekannten Cellistin Julia Hagen, des Pianisten Lukas Sternath sowie des Orchesters Camerata Salzburg.
Ermöglicht wurde der Konzertbesuch durch die Unterstützung des langjährigen Partners, der Firma Chr. Mayr Antriebstechnik GmbH & Co. KG aus Mauerstetten. Über das Bildungsprojekt „Junge Festivalfamilie“ erhielten die Jugendlichen nicht nur Freikarten für das Konzert, sondern auch eine Werkeinführung und die seltene Gelegenheit, nach dem Konzert mit den Solisten ins Gespräch zu kommen.
Kulturelle Bildung als Schulprofil
Musiklehrer Wolfgang Kirchmann, der die Exkursion organisiert hat, sieht in solchen Erlebnissen einen festen Bestandteil der pädagogischen Arbeit: „Musik in dieser Qualität live zu hören, ist ein Erlebnis, das junge Menschen, vor allem auch die vielen Mitglieder der Musikklassen unserer Schule, prägt und inspiriert.“
Die Konzertfahrten sind seit Jahren fest im Schulprogramm der Sophie-La-Roche-Realschule verankert. Ziel ist es, Hemmschwellen gegenüber klassischer Musik abzubauen und Kultur auf Augenhöhe zu vermitteln.
Begeisterung auch bei den Schülern
Auch bei den Jugendlichen kommt das Projekt gut an. Jasmin, selbst Cellistin in der Streicherklasse, sagt: „Für mich ist es etwas ganz Besonderes, eine so berühmte Cellistin wie Julia Hagen live zu erleben. Und dass wir dafür sogar Freikarten bekommen, ist einfach super!“
Die Realschuldirektorin Cornelia Lipinski betont die Bedeutung kultureller Impulse für die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler. Das vielfältige außerschulische Angebot der Schule – von sportlichen Aktivitäten bis hin zu Konzertfahrten – trage dazu bei, den Unterricht „über das Klassenzimmer hinaus lebendig zu machen“.
Klassische Musik als Erlebnis der Gegenwart
Musiklehrer Kirchmann stellt klar: „Besonders die Konzertfahrten zeigen, dass klassische Musik kein Relikt der Vergangenheit ist, sondern junge Menschen begeistern kann und ihnen neue Horizonte eröffnet.“
Der Besuch beim Festival der Nationen sei für viele Teilnehmende mehr als nur ein Konzert gewesen: ein intensives Kulturerlebnis, das noch lange nachwirken dürfte.
Der Internationale Männertag findet seit 1999 jährlich am 19. November statt. Er thematisiert die Vielfalt von Geschlechteridentitäten und Rollenkonzepten von Männern, Vätern und Jungen. Alle interessierten Bürger und Bürgerinnen sind eingeladen, sich zu speziellen Themen von Junge-, Mann- und Vatersein zu informieren und mitzumachen.
Den Auftakt dazu machte am Donnerstag, 02. Oktober 2025, die Ausstellung „Häusliche Gewalt LOSwerden, welche im Landratsamt Ostallgäu noch bis zum 21. Oktober 2025 zu sehen ist.
Die sieben Familienstützpunkt der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu haben jeweils ein Angebot für Väter und Kinder im Programm, sei es eine Vater-Kind-Führung, ein Kreativ- oder Bewegungsangebot, ein Vater-Kind-Kochkurs, Elterntalk mit Vätern, ein Besuch auf dem Bauernhof und vieles mehr. Zu finden sind diese Angebot in der Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu unter: https://familienapp-kf-oal.de/.
Von Freitag, 24. Oktober 2025, bis Sonntag, 26. Oktober 2025, findet ein Schweige-wochenende „Wenn es nur einmal so ganz stille wäre…“ im Haus St. Benedikt, Augsburg statt. Anmeldung unter maennerseelsorge@bistum-augsburg.de.
Am Freitag, 31. Oktober 2025, von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr findet unter dem Titel, „Hexen, Henker, böse Buben“ eine Stadtführung für Männer durch das mittelalterliche Kaufbeuren statt mit anschließendem gemütlichem Beisammensein. Bei dieser Sonderstadtführung für Männer gehen wir an diese alten Orte wie Gefängnis, Galgen, Friedhof, Tore, Keller sowie Kapellen und Häuser.
Anmeldung unter gleichstellung@kaufbeuren.de
Der Film „Sing Sing“ –der von einer Theatergruppe im Gefängnis erzählt, findet am Donnerstag, 13. November 2025, ab 19.30 Uhr in der Filmburg in Marktoberdorf statt. Gestartet wird um 19.00 Uhr mit einem Begrüßungsdrink für Alle.
Jeweils in den Büchereien der Stadt Kaufbeuren, in Füssen sowie in Marktoberdorf gibt es einen Büchertisch zum Thema Männer / Väter zu den jeweiligen Öffnungszeiten.
Zwei Lesungen von Boris von Heesen finden am Donnerstag, 20. November 2025, um 18.00 Uhr in der vhs Füssen und am Freitag, 21. November 2025, um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Thalia zu seinem Buch „Was Männer kosten. Der hohe Preis des Patriarchats“ statt. Karten gibt es jeweils bei den beteiligten Institutionen.
Der Freitag, 28. November 2025, steht ganz im Zeichen der Kommunikation zum Thema „Wie Männer besser und zielorientierter in der Partnerschaft reden können“. Dieses Angebot beginnt um 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr im Familienstützpunkt Apfelkern, Marktoberdorferstraße 19. Alle Interessierte Männer bzw. Väter sind zu diesem Austausch mit den Männerberatern Herrn Kahl und Herrn Bönsch herzlichst eingeladen.
In Zusammenarbeit mit dem Podium Kaufbeuren gibt es am Freitag, 05. Dezember 2025, das Kabarett von und mit Chin Meyer „Die Erotik des Geldes“ ab 20.00 Uhr. Chin Meyer zieht dem Geld die Hosen aus und zeigt, was übrigbleibt, wenn Geld sich nackig macht oder in Flagranti erwischt wird. Karten dazu gibt es bei www.allgaeuticket.de oder www.eventim.de oder im Podium podium.kaufbeuren@t-online.de.
In Zusammenarbeit mit der vhs Kaufbeuren bieten wir drei Aktionen an: Einen Kochkurs für Männer „Pasta? – Geht immer“ (G502-253) am Donnerstag, 30. Oktober 2025, an. Des Weiteren findet am Sonntag, 28. November 2025, ein Mittelalterlicher Schwertkampf für Anfänger und Fortgeschrittene (K406-253) statt. Am Sonntag, 07. Dezember 2025, gibt es zum Abschluss des Int. Männertages noch ein, Resilienz Training in der Natur „Stark wie ein Baum“. Anmeldung für alle Aktionen unter https://vhs-kaufbeuren.de/
Das Programm wurde von den Gleichstellungsstellen der Stadt und des Landkreises Ostallgäu sowie mit weiteren Einrichtungen organisiert. Infos zu allen Veranstaltungen gibt es in der regionalen Familien-App: https://familienapp-kf-oal.de/ oder auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren: www.kaufbeuren.de unter Gleichstellung.
Ob im Büro oder Homeoffice, das AOK-Seminar-on-demand ist ortsunabhängig und zeitlich flexibel. Foto: PantherMedia / tsyhun
Betriebe bereiten sich auf 2026 vor
Im kommenden Jahr ändern sich erneut Gesetze und Regelungen in der Sozialversicherung. Unternehmen können sich bereits jetzt auf die Neuerungen einstellen. Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu unterstützt Betriebe und Steuerbüros aus der Region alljährlich mit einschlägigen Informationen und Beratung zum Jahreswechsel. „Regionale Unternehmen und Steuerbüros können ab diesem Jahr von dem neuen AOK-Angebot Seminar-on-demand profitieren – Start ist im November“, so Robert Klauer, alternierender Beiratsvorsitzender der Arbeitgeberseite bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das kostenfreie Seminar-on-demand mit voraufgezeichneten Videoinhalten steht den Teilnehmenden zeit- und ortsunabhängig am gewünschten Veranstaltungstag jeweils von 8:00 bis 17:00 Uhr zur Verfügung, zusätzlich gibt es im Januar Abend-Termine von 17:00 bis 20:00 Uhr. Insgesamt stehen zwölf Termine zur Auswahl. „Wer diese Seminare ‚auf Abruf‘ nutzt, kann auf die Inhalte in seinem eigenen Tempo, mit Pausen und so oft wie gewünscht zugreifen“, betont Robert Klauer. Zudem begleiten AOK-Expertinnen und -Experten die Seminare ganztägig in Live-Chats und beantworten zeitnah die Fragen der Teilnehmenden.
Themen kompakt und praxisnah
In den Seminaren-on-demand stellen Expertinnen und Experten die wichtigsten Änderungen für das Personal- und Lohnbüro sowie deren Auswirkungen auf die Entgeltabrechnung vor. Im kommenden Jahr steigt beispielsweise der Mindestlohn. Die AOK zeigt auf, wie sich das auf Minijobs und Beschäftigungen im Übergangsbereich auswirkt. Anpassungen in den digitalen Meldeverfahren stehen ebenso auf dem Programm wie Praxistipps für Arbeitgeber rund um das digitale Verfahren in der Pflegeversicherung. Neu ist auch: Wer 2026 seine Beschäftigten ins Ausland entsendet, kann unter bestimmten Bedingungen die Entsendebescheinigung digital beantragen und erhalten.
Wissensvorsprung mit der AOK
Wer jederzeit auf dem aktuellen Kenntnisstand sein möchte, kann die neuesten gesetzlichen Entwicklungen online im AOK-Fachportal für Arbeitgeber nachlesen. „Die AOK bietet auch in diesem Jahr einen zusätzlichen Informationsservice: Arbeitgeber wählen in ihrem persönlichen Bereich des AOK-Fachportals Jahreswechselthemen aus und die AOK informiert per E-Mail, sobald es dazu neue Entwicklungen gibt“, so Robert Klauer. Zudem klären externe Fachleute im Expertenforum Fragen zum Arbeits- und Steuerrecht. Die neuen „Checkbriefe“ ergänzen das Informationsangebot: Darin sind Fachthemen kurzgefasst aufbereitet sowie mit Tipps und Empfehlungen für den Arbeitsalltag verknüpft. Eine persönliche Beratung ist ebenfalls möglich. „Die bekannten AOK-Ansprechpersonen stehen wie bisher für vertiefende Fragen zur Umsetzung im Betrieb zur Verfügung“, so Robert Klauer.
Die kostenfreie Seminare-on-demand starten am 18. November, eine Anmeldung ist bereits jetzt möglich unter www.aok.de/fk/jahreswechsel.
Fragen, Anliegen, Anregungen – direkt ins Gespräch kommen
Am Donnerstag, den 30. Oktober 2025, haben Bürgerinnen und Bürger im Unterallgäu wieder die Möglichkeit, direkt mit dem Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl (Freie Wähler) ins Gespräch zu kommen.
Die nächste Bürgersprechstunde findet von 15:30 bis 17:00 Uhr im Abgeordnetenbüro in der Bahnhofstraße 50 in Mindelheim statt.
Politik zum Mitreden
Alle Interessierten sind eingeladen, ihre Anliegen vorzubringen, Fragen zu stellen oder Anregungen zu aktuellen Themen der Landes- und Regionalpolitik zu geben. Ob es um Infrastruktur, Bildung, Energie oder regionale Projekte geht – der persönliche Austausch steht im Mittelpunkt.
Wechselnde Standorte – Anmeldung erbeten
Die monatlichen Bürgersprechstunden wechseln zwischen den Standorten Kaufbeuren und Mindelheim, um Bürgernähe in beiden Regionen zu ermöglichen.
Um eine telefonische Anmeldung unter 08261 75998080 wird gebeten, damit Wartezeiten möglichst kurz gehalten werden können.
Ein beschwingter Sonntagnachmittag mit Livemusik in der Cafeteria
Am Sonntag, den 09. November, lädt die Diakonie Kaufbeuren herzlich zum öffentlichen Tanztee ein. Von 14:30 bis 17:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein unterhaltsamer Nachmittag mit Livemusik, Tanz und Begegnung. Die Veranstaltung findet in der Cafeteria statt und richtet sich an alle, die Freude an Bewegung und Musik haben – ob mit Tanzpartner oder solo.
Ein offenes Angebot für alle Tanzfreunde
Der Tanztee bietet die Gelegenheit, in angenehmer Atmosphäre neue Menschen kennenzulernen oder alte Bekannte wiederzutreffen. Ob Standard, Latein oder einfach nur im Takt mitwippen – die musikalische Begleitung sorgt für gute Stimmung und einen entspannten Nachmittag.
Willkommen sind alle Generationen
Die Diakonie Kaufbeuren freut sich über zahlreiche Gäste aus allen Altersgruppen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einfach vorbeikommen, mittanzen und genießen!
Feuerwehr, Polizei, Ärzte und Bundeswehr messen sich auf dem Eis
Sportliches Kräftemessen im Zeichen der Gemeinschaft
Am Samstag, den 8. November 2025, wird die Erdgas Schwaben Arena in Kaufbeuren erneut zum Schauplatz eines besonderen Sportereignisses: dem Blaulicht-Cup. Von 11:00 bis 14:00 Uhr treten vier Teams aus verschiedenen Einsatz- und Hilfsorganisationen im Eishockey gegeneinander an.
Diese Teams stehen auf dem Eis
Mit dabei sind:
Feuerwehr Kaufbeuren – Red Dragons
Polizei – Buron Eagles
Ärzte – Hot Dogs
Bundeswehr – Wildkats
Die Mannschaften bringen nicht nur sportlichen Ehrgeiz, sondern auch viel Teamgeist mit aufs Eis. Der Blaulicht-Cup steht für Fairness, Zusammenhalt und den Austausch zwischen Einsatzkräften und der Bevölkerung – und das in ungewohnter Umgebung.
Ein Vormittag für die ganze Familie
Der Eintritt ist frei. Besucherinnen und Besucher können sich auf spannende Partien, engagierte Spieler und eine unterhaltsame Atmosphäre freuen. Neben dem sportlichen Wettkampf bietet die Veranstaltung auch die Möglichkeit, die Arbeit der teilnehmenden Organisationen näher kennenzulernen – ganz ohne Blaulicht und Sirene.
Einladung an die Bürgerinnen und Bürger
Die Veranstalter laden herzlich ein, die Teams lautstark zu unterstützen und gemeinsam einen kurzweiligen Vormittag zu verbringen. Der Blaulicht-Cup ist nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch eine Gelegenheit, den Menschen hinter Uniform und Beruf ein Gesicht zu geben.
ESVK unterliegt mit 7:1 – Personalnot wird zum Dauerproblem
Der ESVK musste am Sonntagabend beim Auswärtsspiel Krefeld erneut mit einem kleinen Kader auskommen. Neben den verletzten Spielern Max Oswald, Joe Cassetti und Florian Reinwald fehlten auch die erkrankten Henri Kanninen und Max Kislinger. Aus München standen Rio Kaiser und Philipp Krening zur Verfügung. An Ende mussten sich die Joker in Krefeld deutlich mit 7:1 geschlagen geben. Zu allem Überfluss musste auch noch Daniel Fießinger aufgrund einer Verletzung nach 20 Minuten ausgewechselt und durch Rihards Babulis ersetzt werden. So wird die Ausfallliste bei den Allgäuern aktuell irgendwie nicht kleiner, sondern täglich größer.
Der ESV Kaufbeuren kam in den Anfangsminuten noch ganz gut mit der Partie klar. Daraus resultierten in der dritten und vierten Minute auch zwei Top-Chancen für die Allgäuer. Die erste vergab Jere Laaksonen, die zweite Dartagnan Joly. Nach der Möglichkeit der Kaufbeurer hatten die Hausherren dann aber schon den ersten Alleingang des Abends, und dieser sollte nicht der letzte sein. Daniel Fießinger rettete dabei stark gegen Max Newton. Allerdings agierte die Mannschaft von Trainer Todd Warriner das ganze Drittel über zu offensiv und wurde von den Krefeldern immer wieder mit schnellen Gegenzügen überrannt. Die Pinguine konnten sich dem Forecheck der Gäste immer wieder leicht entziehen und kamen so schnell und mit viel Platz in die Kaufbeurer Zone. Daniel Fießinger im Tor der Joker stand dabei fast unter Dauerbeschuss und konnte mehrfach in höchster Not einen Gegentreffer verhindern. Dieser war aber nur eine Frage der Zeit, und nachdem die Krefelder wieder mit viel Platz und Geschwindigkeit in die Kaufbeurer Zone kamen, hatte Davis Vandane mit einem satten und platzierten Schuss Daniel Fießinger zum ersten Mal überwinden können. Die Joker hatten ihrerseits Pech, als Bernhard Ebner in der 16. Minute nur den Pfosten traf. Fast im Gegenzug sollte es zum zweiten Mal an diesem Abend im Kaufbeurer Kasten klingeln. Torschütze Tim Schütz war dabei im Slot völlig frei und traf mühelos zum 2:0. Die Joker fielen mit dem Gegentreffer dann völlig in sich zusammen. Binnen 53 Sekunden musste man dabei drei Gegentreffer schlucken. Wie schon bei den ersten beiden Treffern hatten die Krefelder Torschützen Max Newton und Davis Vandane im Slot allen Platz der Welt und trafen platziert zum 3:0 bzw. 4:0.
Im zweiten Drittel stand dann Rihards Babulis für Daniel Fießinger im Tor der Wertachstädter. Der junge Backup-Torhüter musste dann auch schon in der 23. Minute das erste Mal hinter sich greifen. Daniel Weiß konnte die Scheibe dabei aus der Luft zum 5:0 im Kaufbeurer Kasten unterbringen. Man konnte mit diesem spektakulären Treffer glauben, den Pinguinen gelang heute Abend alles. Dem ESVK irgendwie sogar nichts. Ein paar Minuten später rettete Rihards Babulis dann spektakulär und verhinderte das eigentlich sichere 6:0. Nachdem die Joker im Anschluss zwei Powerplays nicht nutzen konnten, hatten die Krefelder in der 31. Minute einen weiteren Alleingang, den Rihards Babulis gegen Alexander Weiß aber vereiteln konnte. Nur kurz später war der nächste Pinguin alleine vor dem Kaufbeurer Tor aufgetaucht, Rio Kaiser konnte mit einem Foul aber gerade noch einen Torabschluss verhindern. So mussten die Joker das erste Mal in dieser Partie in Unterzahl agieren. Das Penalty-Killing funktionierte in dieser Situation aber gut, und man musste keinen weiteren Gegentreffer hinnehmen.
Beide Mannschaften fingen sich in der Folge noch Strafen ein, sodass es noch ein weiteres Powerplay für den ESVK gab, sowie eine Vier-gegen-Vier-Situation. In dieser machten die Hausherren dann auch noch ihren sechsten Treffer. Daniel Bruch hatte dabei viel Platz und auch viel Zeit und nutzte dies dann sieben Sekunden vor der zweiten Pause mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 6:0 aus. Das letzte Drittel war dann nur noch ein Schaulaufen der Krefelder. Die Joker waren in allen Belangen einfach chancenlos und hatten es Rihards Babulis zu verdanken, dass es erst in der 46. Minute den nächsten Gegentreffer gab. Zuvor rettete der Kaufbeurer Torhüter nämlich erneut mehrfach in höchster Not. Torschütze war Adam Payerl, der die Scheibe im Nachsetzen im Kaufbeurer Kasten unterbringen konnte. Die Pinguine hatten in zwei Powerplays (47. und 50. Minute) einige gute Chancen auf einen weiteren Treffer, aber Rihards Babulis konnte mehrfach stark parieren. Das Spiel fand dann auch eigentlich nur noch in der Kaufbeurer Zone statt.
Die Allgäuer hatten offensichtlich mit ihrem kurzen Kader und dem Kraftakt vom Freitagabend gegen den EV Landshut in den Knochen nicht mehr die nötige Energie, um sich besser aus der Affäre ziehen zu können. Sekunden vor dem Ende gelang Philipp Krening bei einem Alleingang dann noch der Kaufbeurer Ehrentreffer zum 7:1-Endstand. Zuvor konnte Rihards Babulis erneut gegen einen durchgebrochenen Krefleder Stürmer retten.
Erste Herren verlieren knapp – Jugendteams mit Lichtblicken
Heimniederlage im Schlüsselspiel der Herren 1
Für die Herren 1 der SG Kaufbeuren/Neugablonz stand am vergangenen Samstag gegen den punktgleichen TSV Gilching ein Vier-Punkte-Spiel auf dem Programm. Das Team von Christian Klöck ging entsprechend motiviert in die Partie. Von Beginn an agierte die SG mit einer stabilen Abwehr und konnte dadurch Selbstvertrauen für den Angriff aufbauen. Fünf frühe Treffer von Patrick Spitschan und Konstantin Balkow, die beide in starker Form waren, zwangen die Münchner Vorstädter beim Stand von 6:2 nach knapp sechs Minuten zu ihrer ersten Auszeit. Diese zeigte Wirkung: Gilching stabilisierte sich und arbeitete sich kontinuierlich heran.
Ab der 15. Minute schlichen sich erste Fehler bei der SG ein. Die bis dahin sichere Abwehr verlor an Stabilität, im Angriff wurden gute Chancen nicht verwertet. Auch die Torhüter fanden nicht recht ins Spiel. In der 23. Minute gelang Gilching erstmals der Ausgleich. Eine Auszeit von Trainer Klöck brachte keine Wende – zur Halbzeit lag die SG mit 14:18 zurück.
Nach der Pause zeigte sich das Heimteam zunächst erholt: In der 38. Minute stand es 19:19. Nach rund 50 Minuten ging die SG sogar mit zwei Toren in Führung. Doch erneut machten sich Unsicherheiten bemerkbar. Gilching drehte das Spiel binnen fünf Minuten und gab die Führung bis zum Schluss nicht mehr ab. Endstand: 32:34. Gilching rückt damit auf Platz sechs vor, die SG bleibt Neunter.
Kapitän Roman Haggenmüller analysierte: „Viele kleine Fehler haben uns heute unsicher gemacht und uns letztendlich den Sieg gekostet. Wir müssen das spielfreie Wochenende nutzen und uns darauf konzentrieren, unsere starken Phasen besser auszunutzen und uns die nötige Sicherheit zu erspielen. Dann holen wir auch wieder Punkte.“
Die weibliche D-Jugend und die männliche E-Jugend der SG waren am Wochenende bei ihren Turnieren der Winterrunde erfolgreich. Besonders erfreulich: Die E-Jugend feierte auswärts einen Sieg.
Weniger glücklich verlief der Spieltag für die männliche C-Jugend, die in einem spannenden Spiel zu Hause der SG Kempten-Kottern mit 34:37 unterlag.
Auch die zweite Mannschaft der SG musste sich geschlagen geben. Unter der Leitung von Vertretungstrainer Christoph Spitschan verlor das Team mit 20:36 gegen die Reserve von Kempten-Kottern.
Offener Austausch zur Kommunalwahl 2026 – mit Bürgermeister Oliver Schill
Am Dienstag, 28. Oktober 2025, lädt die Grüne Stadtratsfraktion Kaufbeuren alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Bürger-Stammtisch ein. Beginn ist um 19 Uhr in der Weinstube Platzl (Neue Gasse 8, Kaufbeuren).
Die Veranstaltung ist offen für alle – unabhängig von politischer Erfahrung oder Parteizugehörigkeit. Willkommen sind Neugierige ebenso wie Engagierte mit konkreten Anliegen.
„Politik lebt vom Mitmachen“
Bürgermeister Oliver Schill, Vorsitzender der Grünen Stadtratsfraktion, wird den Abend mit einem kurzen Impuls eröffnen. Ihm ist wichtig: „Politik lebt vom Mitmachen – nicht nur vom Zuschauen. Wir möchten Menschen ermutigen, sich aktiv einzubringen und vielleicht sogar selbst Verantwortung zu übernehmen.“
Kandidieren für die Stadtratswahl 2026
Ein Schwerpunkt des Abends liegt auf der bevorstehenden Stadtratswahl im März 2026. Wer Interesse an einer Kandidatur auf der Grünen Liste hat, erhält beim Stammtisch Informationen zum Ablauf und den Voraussetzungen – auch ohne Parteimitgliedschaft. Die Fraktion möchte Bürgerinnen und Bürger gewinnen, die Kaufbeuren mitgestalten wollen: offen, engagiert und verantwortungsvoll.
„Unser Ziel ist ein lebendiges, offenes und transparentes Kaufbeuren. Dafür brauchen wir Menschen mit Ideen und Herz“, so Schill.
Gespräch auf Augenhöhe
Der Bürger-Stammtisch versteht sich als Ort des Austauschs – ohne formelle Hürden, dafür mit Raum für Fragen, Anregungen und Gespräche. Die Grünen möchten mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch kommen, zuhören und gemeinsam über die Zukunft der Stadt nachdenken.
Vom Ton zur Tiefe: Wie Klänge Körper, Geist und Seele berühren
Klänge berühren uns oft tiefer, als Worte es können. Aufgrund der starken Nachfrage wird im Weltladen Kaufbeuren erneut ein Klangschalen-Workshop angeboten. Interessierte können sich am Dienstag, 28. Oktober 2025 von 18:00 bis 19:30 Uhr auf eine Reise in die Welt der Klänge begeben.
Klang als Erfahrung – meditativ, beruhigend, inspirierend
Klangschalen faszinieren seit Jahrhunderten. Ob handgeschlagen oder gegossen – sie entfalten ihre Wirkung durch feine Schwingungen, die sowohl körperlich als auch seelisch spürbar werden.
Der Workshop gibt einen Einblick in die Herkunft und Herstellung der Schalen, inklusive eines kurzen virtuellen Blicks in eine Werkstatt. Vor allem aber stehen das Erleben und Spüren des Klangs im Mittelpunkt.
Was erwartet die Teilnehmenden?
Klangmeditation
Klangreise
Klangmassage (in der Gruppe erlebbar)
Klang als Konzentrationshilfe
Die Klangschalen werden in verschiedenen Anwendungen vorgestellt. Die Teilnehmenden erleben, wie Klang entspannen, fokussieren und innerlich ordnen kann.
Informationen & Anmeldung
Ort: Seminarraum im 1. Stock, im Weltladen Kaufbeuren
Zwei Vorfälle beschäftigen Polizei in Kaufbeuren und Ruderatshofen
Körperverletzungsversuch in der Kaufbeurer Innenstadt
KAUFBEUREN. Am Samstagabend kam es in der Innenstadt zu einem Vorfall, bei dem ein 39-jähriger Mann einen anderen Kaufbeurer mit einer Bierflasche attackieren wollte. Der mutmaßliche Täter versuchte, seinem 43-jährigen Kontrahenten mit der Flasche auf den Kopf zu schlagen. Dieser konnte den Angriff jedoch abwehren und blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen den 39-Jährigen.
Verkehrsunfall bei regennasser Fahrbahn
RUDERATSHOFEN. Am Freitag, den 24. Oktober 2025, gegen Mittag, ereignete sich auf der Kreisstraße zwischen Ruderatshofen und Aitrang ein Verkehrsunfall. Eine 19-jährige Fahrerin aus dem Ostallgäu verlor auf nasser Fahrbahn die Kontrolle über ihren Wagen. Nachdem sie zunächst nach rechts von der Straße abgekommen war, lenkte sie gegen. Der Pkw geriet ins Schleudern, drehte sich um die eigene Achse und prallte mit dem Heck gegen einen Baum. Erst etwa 25 Meter weiter kam das Fahrzeug in einem abgeernteten Maisfeld zum Stehen. Die junge Frau blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 4.500 Euro. Der entstandene Fremdschaden wird derzeit noch ermittelt.
Robin Conrad (links) und Can Uygun (Mitte) freuen sich über den 5:2 Erfolg. Foto: Hubert Ressel
Wichtiger Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht – Rückrundenauftakt geglückt
Die SpVgg Kaufbeuren hat zum Rückrundenauftakt einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Gegen den Tabellenletzten SV Lagerlechfeld setzte sich die Mannschaft von Trainer Manuel Günes deutlich mit 5:2 durch – auch wenn der Spielverlauf ein engeres Ergebnis nahelegte. Mit dem Erfolg kletterte das Punktekonto der Kaufbeurer auf 21 Zähler. Der Sieg markiert zugleich eine Rückkehr auf die Erfolgsspur nach zuletzt durchwachsenen Wochen.
Sturmduo mit entscheidendem Anteil
Einen erheblichen Beitrag zum Heimsieg leistete erneut das Offensivduo Conrad und Uygun. Vor allem Uygun zeigte sich im ersten Durchgang in starker Form: Er glänzte nicht nur als Torschütze, sondern legte auch einen weiteren Treffer auf.
Trotz des klaren Ergebnisses zeigte sich Trainer Günes nach der Partie selbstkritisch: „Der Sieg ist verdient, aber er fiel mindestens ein Tor zu hoch aus“, so sein nüchternes Fazit.
Spieler-Statement: „Noch viel Luft nach oben“
SVK-Stürmer Martin Singer sprach nach dem Schlusspfiff offen über den Verlauf des Spiels: „Es war das erwartet schwere Spiel gegen den Tabellenletzten der Liga. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht, viele Umschaltaktionen jedoch sehr schlampig ausgespielt. Der Gegner war vor allem bei Standards gefährlich. In der zweiten Halbzeit haben wir phasenweise unsere Ordnung verloren und dann aber durch die Tore von Robin wieder erhöht. Insgesamt ein verdienter Sieg in einem enorm wichtigen Spiel für uns. Wir wissen aber auch, dass spielerisch noch viel Luft nach oben ist.“
Fazit: Verdienter Sieg mit Verbesserungspotenzial
Die SpVgg Kaufbeuren hat die Pflichtaufgabe gegen den SV Lagerlechfeld gemeistert – jedoch ohne zu glänzen. Der Rückrundenauftakt ist geglückt, doch an der spielerischen Feinabstimmung will das Team weiter arbeiten. Die kommenden Spiele werden zeigen, wohin die Entwicklung führt.
Alexander Gerst (links) und Matthias Maurer (rechts) beim Preflight-Check am EC 135. Foto: Jana Neumann / Bundeswehr
Astronauten trainierten in den Allgäuer Alpen Helikopterflüge. Ausgangspunkt hierfür war der Fliegerhorst Kaufbeuren.
Die European Space Agency (ESA) bereitet sich auf die Teilnahme europäischer Astronautinnen und Astronauten an einer Mondlandemission vor. Die Astronauten Matthias Maurer und Alexander Gerst, zwei Wochen später auch Samantha Cristoforetti und Thomas Pesquet, übten für die Landung auf dem 384.400 Kilometer entfernten Trabanten der Erde in den Allgäuer Alpen. Dabei unterstützt sie das Internationale Hubschrauberausbildungszentrum der Bundeswehr. Dieses hat im Rahmen einer Kooperation mit der ESA in nur wenigen Monaten ein spezielles Helikoptertraining für die Raumfahrer entwickelt.
Zwei Helikopter des Typs EC 135 landen Anfang Oktober 2025 gekonnt und präzise auf einem Hallenvorfeld im Fliegerhorst Kaufbeuren. Gesteuert werden sie von zwei Männern, die gerade erst vor wenigen Tagen erstmalig am Steuerknüppel eines Hubschraubers saßen. „Wir wussten vor zwei Wochen noch nicht im Detail, wie man einen Helikopter fliegt und heute machen wir schon Flüge mit komplexen Landungen, die sich total leicht anfühlen“, berichtet Alexander Gerst sichtlich positiv überrascht während einer Pause zwischen zwei Helikopter-Übungsflügen. Das Internationale Hubschrauberausbildungszentrum der Bundeswehr konzipierte mit der ESA einen maßgeschneiderten Intensiv-Lehrgang. Ziel ist es, die Astronauten fit für vertikale Landeverfahren in unwegsamem Gelände zu machen. „Wir müssen vertikal auf einer Stelle landen, die nicht geplant ist für unsere Ankunft. Genau das erarbeiten wir uns beim Gebirgsflug in den Alpen“, erklärt Matthias Maurer.
Im Simulatorzentrum der Bundeswehr in Bückeburg wurde für die Astronauten sogar eine komplexe Mondumgebung programmiert. Im „Motion-Sim“ können sie sich genaustens auf die Gegebenheiten des Mondes vorbereiten. „Wir können im Simulator in einer Mondumgebung mit Kratern und Gebirgen fliegen. Man sieht aufgrund fehlender Skaleneffekte und unterschiedlich großer Krater nicht, wie nahe man an der Oberfläche ist, und muss deshalb hauptsächlich nach Instrumenten fliegen. Dabei gilt es, sich an typische optische Illusionen zu gewöhnen, um sich nicht von ihnen fehlleiten zu lassen. Bei der Landung wird zudem viel Staub aufgewirbelt, und es droht die Gefahr, dass man den visuellen Kontakt zum Boden verliert. Dank des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums können wir üben, in solchen Situationen den Überblick und die Kontrolle über das Landevehikel zu bewahren“ berichtet Gerst. Er betonte zudem: „Was wir hier machen, ist auf Augenhöhe mit anderen internationalen Raumfahrtagenturen wie zum Beispiel der NASA. Durch die Integration von Gebirgsflügen hebt sich das europäische Helikoptertraining sogar qualitativ deutlich von internationalen Standards ab. Das ist ein großartiges Zeichen und wichtig für das neue Selbstverständnis Europas. Nicht zuletzt können wir damit auch der jungen Generation zeigen, dass man hier in Deutschland und Europa coole Sachen machen und Träume verwirklichen kann. Ihr könnt auch hier Astronaut oder Astronautin werden, aber auch Heeresflieger oder Heeresfliegerin.“
Auf die Frage, warum der Mond das Ziel sei, erklärt Maurer: „Auf dem Mond können wir unglaublich viel lernen: ´Wie entstand unser Sonnensystem und wie kam das Leben auf die Erde? Wir können dort neue Technik ausprobieren und Teleskope aufstellen, mit denen wir weit in die Vergangenheit des Universums schauen können aber auch gleichzeitig für die Erde gefährliche Asteroiden und Kometen frühzeitig erkennen. Der Mond wird unser Sprungbrett ins All.“
Die Ausbildung ist Teil des Artemis-Programms, das erstmals seit der Apollo-17-Mission im Jahr 1972, wieder das Ziel verfolgt, mit Astronauten und Astronautinnen auf dem Mond zu landen.
Der ESVK siegt im Derby daheim gegen Landshut. Foto: Benjamin Lahr
Kaufbeuren siegt vor ausverkaufter Kulisse mit 4:3 – Fießinger glänzt im Tor
ESVK-Trainer Todd Warriner musste dabei weiter auf einige Leistungsträger verzichten; dazu gingen auch ein paar Spieler angeschlagen in die Partie. Max Oswald, Florian Reinwald und Joe Cassetti fehlten verletzungsbedingt. Henri Kanninen musste krankheitsbedingt passen. Vom Kooperationspartner DEL Red Bull München standen dafür Rio Kaiser, Nikolaus Heigl und Philipp Krening zur Verfügung. Im Tor stand Daniel Fießinger. Vor 3.100 Zuschauern in der ausverkauften energie schwaben arena setzten sich die Kaufbeurer am Ende verdient mit 4:3 nach Penaltyschießen durch.
Das Spiel nahm sofort ein gutes Tempo auf, und der ESV Kaufbeuren konnte gleich ein paar gute Aktionen in der Offensive kreieren. Bei einem ersten Powerplay nach fünf Minuten hatten die Joker zwei dicke Chancen auf einen frühen Führungstreffer liegen gelassen. Der EV Landshut zeigte den Jokern dann, wie man ein erstes Überzahlspiel ausnutzt. Nach zwei schnellen Pässen konnte Torschütze Jesse Koskenkorva in Minute 11 die Scheibe locker gegen den machtlosen Daniel Fießinger zum 0:1 einschieben.
Der ESVK brauchte eine Weile, um sich vom Gegentreffer zu erholen, hatte dann aber erneut in einem Powerplay nach 12 Minuten die Möglichkeit, einen eigenen Treffer zu erzielen, doch Dartagnan Joly hatte dabei noch die größte Chance; sein Schuss aus zentraler Position verfehlte den Kasten von Jonas Langmann hauchdünn. Auf der Gegenseite hatten auch die Niederbayern ihr zweites Powerplay an diesem Abend, welches der ESVK aber relativ gut verteidigen konnte. Kurz vor der Pause hatten die Allgäuer nach einem Sololauf von Tyson McLellan noch eine Chance auf den Ausgleichstreffer. Der quirlige Mittelstürmer scheiterte mit seinem Torabschluss jedoch an Jonas Langmann. So ging es mit dem Spielstand von 0:1 auch in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt war die Partie von vielen, teils auch völlig unnötigen Strafen geprägt. Die Joker machten dabei den Anfang. Max Kislinger musste für einen Stockcheck für zwei Minuten vom Eis, und nachdem sich die Joker nach ein paar Sekunden befreien konnten, kassierte Tyson McLellan eine Strafe in der offensiven Zone, konnte dabei aber Tor Immo nach einer kleinen Provokation mit auf die Strafbank nehmen, da dieser sich mit einem Stockcheck revanchierte. Zu allem Überfluss mischte sich auch Alec Zawatsky in die Situation ein und wurde ebenfalls für einen Stockcheck auf die Strafbank geschickt.
Die Bilder des Spiels
Der EV Landshut nutzte das Fünf-gegen-drei-Überzahlspiel mit einem satten Direktschuss von David Elsner nach 26 Minuten zur 0:2-Führung aus. Das Spiel war nun sehr nicklig geführt, und die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun, die Partie in den Griff zu bekommen – was nur teilweise gelang, da die Spieler beider Mannschaften nicht so richtig mitmachen wollten. Derby halt.
Die Stimmen zum Spiel
So kam aber auch der ESVK zu einem Fünf-gegen-drei-Powerplay in der 33. Minute, und Philipp Krening konnte die Scheibe in einer unübersichtlichen Situation zum 1:2-Anschlusstreffer über die Linie drücken. Nur 90 Sekunden später konnten die Kaufbeurer das Spiel sogar ausgleichen, und die ausverkaufte energie schwaben arena stand Kopf. Bei einem schnellen Konter wurde ein Passversuch von Max Kislinger von einem Landshuter Verteidiger zum 2:2 in den eigenen Kasten abgefälscht; dieser musste aber auch eingreifen, da hinter ihm am langen Pfosten Philipp Krening auf das Zuspiel lauerte. Nach 35 Minuten war das Spiel also wieder ausgeglichen.
Der ESVK hatte nun auch ein wenig Oberwasser, musste sich aber wieder vor den schnellen und präzisen Konterangriffen der Landshuter in Acht nehmen. Ein solcher hätte den Jokern Sekunden vor der Pause auch fast noch den dritten Gegentreffer eingebrockt. Da Tobias Lindberg aber knapp verzog, blieb es bis zur Pausensirene beim Spielstand von 2:2.
Dieses Spiel sollte alles haben, was den Eishockeysport am Ende auch so faszinierend macht. Die Joker mussten in der 42. Minute nach einem Offensiv-Foul von Dartagnan Joly zuerst wieder in Unterzahl agieren, was gut gelang. In der 46. Spielminute musste Fynn Serikow nach einem Kniecheck an Jonas Fischer für fünf Minuten auf die Strafbank. Da er sich auch noch einen Fight mit Rio Kaiser lieferte, den der Kaufbeurer klar für sich entscheiden konnte, musste er für weitere fünf Minuten auf die Strafbank, da er wie Rio Kaiser fünf Minuten für „Fighting“ aufgebrummt bekam.
Das Powerplay nutzten die Joker dann schon nach 40 Sekunden für ihren dritten Treffer. Nikolaus Heigl traf mit einem satten und platzierten Direktschuss in den linken Torwinkel zur erstmaligen Führung für den ESVK. Die Joker mussten jedoch schnell einen weiteren Rückschlag einstecken. Nach einem Fehler an der blauen Linie der Wertachstädter war Julian Kornelli auf und davon und traf gekonnt zum 3:3-Ausgleichstreffer in Unterzahl.
Die Kaufbeurer waren mit dem Gegentreffer völlig von der Rolle und hatten Glück – und einen starken Daniel Fießinger im Tor –, der einen weiteren Alleingang in Unterzahl von den Landshutern parieren konnte. Auch in der Folge hatte der EVL noch zwei, drei dicke Chancen, das Spiel wieder komplett zu drehen, aber Daniel Fießinger war zur Stelle. Zuerst nutzten die Niederbayern also ihre Chancen nicht, und dann kassierten sie auch noch zwei weitere Strafzeiten: die erste drei Minuten vor dem Ende. Die Joker konnten aber kein Kapital daraus schlagen – und eine weitere neun Sekunden vor dem Ende, sodass die Kaufbeurer die Overtime mit einem Mann mehr beginnen konnten.
In dieser hatte der ESVK durchaus Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Aber Jonas Langmann rettete für seine Farben mehrfach stark. Allerdings verletzte er sich bei einer Abwehraktion, und so musste Philipp Dietl für den Rest der Partie in den Landshuter Kasten. Dieser hatte in der Verlängerung noch zwei starke Paraden, und da kein Treffer mehr fallen sollte, ging es ins Penaltyschießen.
In diesem konnte Daniel Fießinger die ersten beiden Versuche der Landshuter vereiteln, und da auf Kaufbeurer Seite Tyson McLellan und Philipp Krening sehenswert trafen, sicherte sich der Eissportverein an diesem Abend den Zusatzpunkt und war nach einer tollen kämpferischen Leistung auch der verdiente Derbysieger.
Unterstützte gerne den Auftakt zur Spendensammlung: Elmar Rothermel (Mitte) an seinem Wochenmarktstand zusammen mit Oberst Thorsten Milewski (links) und Oberbürgermeister Stefan Bosse (rechts). Foto: Alexander Bernhard / Bundeswehr
Spendensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Wenn der Herbst Einzug hält, sammeln Soldatinnen und Soldaten des Fliegerhorstes Kaufbeuren wieder Spenden im Namen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Spendenbeträge werden für die vielfältige Arbeit des Volkbundes genutzt, in deren Fokus neben der Kriegsgräberfürsorge vor allem das Engagement der Erinnerungskultur steht.
Den Auftakt der diesjährigen Sammlung gaben Oberbürgermeister Stefan Bosse und Oberst Thorsten Milewski, Kommandeur des Fliegerhorstes Kaufbeuren, gemeinsam auf dem Wochenmarkt in Kaufbeuren. Zu den Spenderinnen und Spendern zählte unter anderem auch Elmar Rothermel aus Wildpoldsried, der seit etwa 40 Jahren mit dem Stand seiner Gärtnerei am Wochenmarkt Kaufbeuren vertreten ist. Zum Gedenken an das 70 -jährige Bestehen des Friedens, habe man auf dem Hungerberg ein großes Kreuz gebaut – „in der Adventszeit wird das beleuchtet und man kann es von der Straße ganz gut sehen“. Für den Gärtnermeister ein Zeichen, dass „die Erinnerungen an den Krieg nicht ganz verloren gehen und dass wir das hoffentlich nicht mehr wieder erleben müssen.“
Marktbesucherinnen und -besucher zeigen sich beeindruckt vom Engagement des Volksbundes für deren Arbeit mit den Kriegsgräbern und den Einsatz gegen das Vergessen. „Ich find‘s schön, solche Aktionen und ein paar Euro hat man immer übrig, um so etwas Wichtiges zu unterstützen,“ sagt Lena Bosse und betont dabei die Aufklärung hinsichtlich der Geschichte für die jungen Generationen.
Die eingegangenen Spenden fließen vollständig an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die humanitäre Organisation setzt sich für die Bewahrung der Erinnerungskultur ein und organisiert internationale Begegnungen sowie Bildungsangebote für junge Menschen an den Ruhestätten der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Insgesamt betreut der Volksbund mehr als 830 Kriegsgräber- und Gedenkstätten in 46 Ländern. Diese Stätten erinnern an die Geschichte und mahnen dazu, Frieden, Freiheit und Menschlichkeit zu bewahren.
Die Straßensammelaktion in Kaufbeuren startet am Donnerstag, den 16. Oktober 2025, und endet am Freitag, den 31. Oktober 2025. Sammlungsorte für Spenden sind unter anderem am Modepark Röther, Forettle Center, Kaufland sowie auf den Wochenmärkten in Kaufbeuren und Neugablonz.
An Allerheiligen sammeln Helferinnen und Helfer zusätzlich auf den Friedhöfen der Stadt. Die diesjährige Gedenkfeier zum Volkstrauertag findet am Sonntag, den 16. November, auf dem alten städtischen Friedhof statt.
Mitreden und mitgestalten – Ihre Meinung zählt bei den Versammlungen in Ihrer Stadt
Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger
Die Stadt Kaufbeuren lädt auch im Jahr 2025 wieder zur aktiven Beteiligung ein. In insgesamt fünf Bürgerversammlungen haben Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, ihre Anliegen direkt vorzubringen und mit Stadtverwaltung und Oberbürgermeister ins Gespräch zu kommen.
Die Stadt bittet alle Teilnehmenden, Fragen und Wünsche möglichst bis Dienstag, 28. Oktober 2025 über das Online-Portal einzureichen: www.kaufbeuren.de/buergerversammlung So können Themen im Vorfeld gezielt vorbereitet werden.
Wer nicht an der Versammlung teilnehmen kann, hat alternativ die Möglichkeit, sein Anliegen direkt per E-Mail an den Oberbürgermeister zu richten: ob-buero@kaufbeuren.de Die Beantwortung erfolgt dann auf gleichem Weg.
Alle Termine 2025 im Überblick
Montag, 26. Mai 2025 Ort: Gablonzer Haus Neugablonz Beginn: 19:00 Uhr
Donnerstag, 26. Juni 2025 Ort: Pfarrsaal Oberbeuren Beginn: 19:00 Uhr
Sonntag, 19. Oktober 2025 Ort: Stadtsaal Kaufbeuren Beginn: 16:00 Uhr
Hinweise für Kaufbeuren: – Barrierefreier Zugang – Gebärdensprachdolmetscher vor Ort – Kinderbetreuung (Anmeldung über das Portal erforderlich) – Musikalisches Rahmenprogramm von 16:00 bis ca. 16:30 Uhr
Baumaßnahmen in der Bahnhofstraße, Grünwalderstraße und im Erlenweg – diese Abschnitte sind betroffen
Einschränkungen in der Bahnhofstraße ab 27. Oktober
In der Bahnhofstraße kommt es ab Montag, 27. Oktober, bis einschließlich Donnerstag, 18. Dezember, zu Verkehrsbehinderungen. Zwischen dem Busbahnhof und dem Bahnhof wird die Fahrbahn verengt.
Zusätzlich bleibt der Geh- und Radweg auf der Seite des Jordanparks für die gesamte Dauer gesperrt. Fußgänger und Radfahrende werden gebeten, auf die gegenüberliegende Straßenseite auszuweichen.
Grund der Einschränkungen ist der notwendige Kanalanschluss für das Behördenzentrum.
Sperrungen in der Grünwalderstraße und im Erlenweg
Auch in der Grünwalderstraße sowie im Erlenweg kommt es ab dem 27. Oktober zu Sperrungen, die bis Sonntag, 30. November andauern.
Grünwalderstraße
Der Abschnitt zwischen den Hausnummern 3 und 17 ist in diesem Zeitraum komplett gesperrt. Zusätzlich kommt es zu wechselnden Sperrungen der Einmündungen zur Franzensbader Straße.
Erlenweg
Der Erlenweg wird in zwei Bauabschnitten gesperrt:
Abschnitt 1: von der Einmündung Grünwalderstraße bis Erlenweg 18
Abschnitt 2: von Erlenweg 8 bis zur Einmündung Sudetenstraße
Hintergrund der Maßnahme ist die Verlegung von Leerrohren für den Glasfaserausbau in diesem Bereich.
Am Freitag, den 7. November 2025, dürfen sich Eishockeyfans in Kaufbeuren auf ein besonderes Ereignis freuen: Die Traditionsmannschaft des ESV Kaufbeuren trifft auf den EC Hubertus Apfeltrang. Der Erlös des Abends geht vollständig an die Thomas-Holzmann-Stiftung e.V., die den ehemaligen Amateuer-Eishockeyspieler Thomas Holzmann, der seit einem schweren Unfall während eines Eishockeyspiels im Rollstuhl sitzt, unterstützt. Der Spielbeginn ist um 19:45 Uhr in der energie schwaben arena Kaufbeuren, der Eintritt ist frei, und der Kiosk ist geöffnet. Spenden zugunsten der Stiftung sind ausdrücklich erwünscht.
Eishockeyfamilie steht zusammen
Wie schon in den Vorjahren steht der Abend ganz im Zeichen der Solidarität. Die Veranstaltung soll nicht nur sportlich begeistern, sondern auch ein starkes Zeichen des Zusammenhalts in der Eishockeyfamilie setzen. „Das Benefizspiel ist eine Herzensangelegenheit für uns alle“, sagt Herbert Distel, Mitorganisator des Events. „Die Spenden helfen direkt, die laufende Unterstützung für Thomas zu sichern. Jeder Euro kommt dort an, wo er gebraucht wird.“
Viele bekannte Gesichter auf dem Eis
Für die Zuschauer gibt es ein Wiedersehen mit vielen ehemaligen ESVK-Größen, die einst die Kaufbeurer Eishockeygeschichte prägten. Die der Traditionsmannschaft treffen auf den EC Hubertus Apfeltrang, der in diesem Jahr zusätzlich einen besonderen Anlass zum Feiern hat: Rigo Hammerle, langjähriger Spielertrainer des EC Hubertus, bestreitet an diesem Abend sein Abschiedsspiel nach 25 Jahren.
Ein Abend mit Herz
Sportliche Emotionen, nostalgische Momente und echte Solidarität – das Benefizspiel verspricht wieder einen Abend, der weit über das sportliche Geschehen hinausgeht. Alle Einnahmen und Spenden fließen in vollem Umfang an die Thomas-Holzmann-Stiftung e.V.
Im Rahmen des langjährigen Austausches mit dem Jakob-Brucker-Gymnasium durfte Bürgermeister Oliver Schill eine Gruppe von Achtklässlern aus Bordeaux herzlich im Rathaus begrüßen. Mit dem Motto „Liberté, Égalité, Fraternité“ unterstrich der Bürgermeister die gemeinsamen Werte von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, die Frankreich einst geprägt und ganz Europa verändert haben. Erfahrungen aus einem Schüleraustausch sind mehr als touristische Eindrücke – sie sind ein Beitrag zur europäischen Verständigung und zur Demokratiebildung. Bürgermeister Oliver Schill: „Gerade in Zeiten, in denen die europäische Idee neu verteidigt werden muss, helfen solche Begegnungen Vorurteile abzubauen, Freundschaften zu schließen und kulturelle Brücken zu bauen.“
Auf dem Programm steht auch eine Stadtrallye, die den Jugendlichen nicht nur die mittelalterliche Altstadt und die Geschichte Kaufbeurens näherbringt, sondern vor allem das Leben vor Ort authentisch erfahrbar macht. „Mit dem Leben in einer Gastfamilie bekommt man die Chance, ein Land jenseits aller Klischees kennenzulernen – als Teil einer Gemeinschaft, im Dialog und im Alltag“, so Bürgermeister Oliver Schill. Daneben stehen weitere Highlights auf dem Programm wie die schon obligatorische Besichtigung des Schlosses Neuschwanstein oder ein Ausflug in die Landeshauptstadt München.
Ein besonderer Dank gilt den Lehrkräften beider Schulen, die mit großem Einsatz immer wieder solche Austauschprogramme ermöglichen und junge Menschen ermutigen, über eigene Grenzen hinaus zu blicken. „Diese Verbindungen, dieses gegenseitige Verständnis sind das Fundament unserer Zukunft in Europa“, so der Bürgermeister, der die Gäste im Namen der Stadt herzlich willkommen hieß.
Illuminierte Gebäude in der ganzen Stadt empfangen die Gäste mit Licht und Wärme. Foto: Simon Ledermann
Zwei Abende voller Atmosphäre, Kunst, Musik und Genuss in der historischen Altstadt
Am Freitag und Samstag, 14. und 15. November 2025, lädt die Kaufbeurer Altstadt jeweils von 16 bis 22 Uhr zum Altstadtfunkeln. Die neue Marke vereint zwei bekannte Veranstaltungsformate: das Candle Light Shopping und Kaufbeuren leuchtet. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein vielfältiges Programm freuen – zwischen Kunst, Musik, Kulinarik und Lichterglanz.
Einzelhandel mit Flair
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Einzelhandel, der mit verlängerten Öffnungszeiten und zahlreichen Aktionen für ein besonderes Einkaufserlebnis sorgt:
Freitag: bis 22 Uhr geöffnet
Samstag: bis 20 Uhr geöffnet
Begleitet wird das Einkaufserlebnis von Lichtinstallationen und stimmungsvoller Atmosphäre, die zum Flanieren einlädt.
Lichtkunst und Illuminationen in der ganzen Altstadt
Auch bewährte Highlights sind wieder Teil des Programms:
Lichttunnel am Stadttheater
Leuchtender Schwanenweiher
Illuminierte Gebäude in der ganzen Stadt
Lichterlabyrinth mit 1.000 Kerzen am Obstmarkt
Dazu präsentieren Kinder und Jugendliche der Kulturwerkstatt an beiden Tagen um 19 Uhr einen stimmungsvollen Umzug als „Nachtlichterwesen“. Am Samstag gesellt sich die Compania Gioccolari mit ihren Feuershows in der Schmiedgasse dazu.
Kaufbeuren leuchtet – in drei Facetten
Von 18 bis 22 Uhr erleben Besucherinnen und Besucher drei Lichtkunstinstallationen:
„Mapping Zeitlos“ am historischen Rathaus: Das Team von TecKili verbindet Technik und Poesie in einer Show, die visuell überrascht und zum Innehalten einlädt.
3D-Projektion an der Martinskirche: Die renommierten Lichtkünstler von Lumine verwandeln Giebel, Fenster und Fassaden in ein bewegtes Kunstwerk. 3D-Brillen vor Ort machen die Illusion perfekt.
„Fireplace“ – Installation von Flora Frommelt: Zwei überdimensionale Glühbirnen mit flackernden Zündhölzern unter dem Kirchturm erinnern an die Fragilität von Energie und Wärme.
Ein Erlebnis für alle Sinne
Das Altstadtfunkeln spricht nicht nur das Auge an – auch für Musikfreunde gibt es einiges zu entdecken:
Hiatablech mit metallischen Alphörnern (nur Freitag)
Musik und Tanz beim Verein Aufbruch-Umbruch am Zollhäuschen
Stadtführungen an der Stadtmauer und im Fünfknopfturm (kostenfrei, 18–19:30 Uhr)
Raum der Stille in der Dreifaltigkeitskirche als Rückzugsort
Schlemmen in der ganzen Stadt
Kulinarisch ist beim Altstadtfunkeln für jeden Geschmack etwas geboten:
Streetfood-Meile von der Kaiser-Max-Straße bis zum Kirchplatz
Angebote in der Ludwigstraße mit Musik, Modenschau und Aktionen
Glühwein und Hot Dogs bei der Kulturwerkstatt im „Eckpunkt“
Regionale Gastronomie mit süßen und herzhaften Speisen sowie kalten und heißen Getränken
Mitmachen beim Fotowettbewerb
Auch in diesem Jahr wird der Fotowettbewerb „Lichtbild“ fortgeführt. Wer das Altstadtfunkeln fotografisch festhält, kann seine Bilder online hochladen. Einsendeschluss: 30. November 2025 Die besten zehn Bilder werden prämiert – es winken Gutscheine der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren im Wert von bis zu 100 Euro.
Informationen und Anreise
Für Anreisende empfiehlt sich die Nutzung der innenstadtnahen Parkhäuser, da die Altstadt während der Veranstaltung den Fußgängerinnen und Flaneuren gehört.
Altstadtfunkeln wird präsentiert von vwew energie. Mit Unterstützung zahlreicher regionaler Partner wie der Sparkasse Allgäu, Allgäuer Zeitung, VR-Bank Augsburg-Ostallgäu und vielen weiteren.
Ein Ort zum Wachsen, Lachen und Lernen für bis zu 150 Kinder
Bereits am 8. September 2025 konnten die ersten Kinder das neue Kinderhaus am Freibad beziehen – nun wurde das moderne Gebäude am Samstag, 18. Oktober, auch offiziell eingeweiht. Im feierlichen Rahmen betonten der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke sowie der Landtagsabgeordnete Peter Wachler die Bedeutung früher Förderung und hochwertiger Betreuung für die Entwicklung junger Menschen.
Kaufbeurens Oberbürgermeister freute sich, die Einrichtung nun offiziell einweihen zu dürfen: „Nirgendwo in Bayern bekommen Frauen so viele Kinder wie in Kaufbeuren. Das ist natürlich etwas Schönes, stellt uns als Stadt aber vor eine große Herausforderung. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit dem Kinderhaus am Freibad nun ein weiteres starkes Zeichen für die Familienfreundlichkeit und die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt setzen können. Das neue Kinderhaus bietet den Kleinsten in unserer Gemeinschaft einen Ort, an dem sie sich geborgen fühlen, spielerisch lernen und gemeinsam aufwachsen können.“
Auch Einrichtungsleiterin Andrea Klenk und ihr engagiertes Team zeigten sich sehr zufrieden mit dem gelungenen Neubau. Das neue Haus biete ideale Voraussetzungen, damit sich die Kinder bestmöglich entfalten können. Cornelia Otto, Leiterin des Referats Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt, sagte: „Ein Kinderhaus ist viel mehr als nur ein Gebäude – es ist ein Ort, an dem Kinder lachen, entdecken, wachsen und erste Freundschaften schließen. Zu sehen, mit wie viel Leben dieses Haus bereits gefüllt ist, berührt mich sehr.“ Sie gab dem pädagogischen Team und den Kindern mit auf den Weg: „Erfüllt euer neues Kinderhaus mit Freude, Lachen, Liebe, Heiterkeit und Begegnungen – nur bitte niemals mit Langeweile.“
Nach dem offiziellen Teil, der im Beisein geladener Gäste stattfand, öffnete das Kinderhaus am Nachmittag seine Türen für die breite Öffentlichkeit. Viele interessierte Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die neuen Räume zu besichtigen und einen Einblick in den pädagogischen Alltag zu gewinnen. Die Einrichtung vereint unter einem Dach Krippe, Kindergarten und Hort auf einer Gesamtfläche von rund 950 Quadratmetern. Insgesamt finden hier bis zu 150 Kinder Platz: drei Kindergartengruppen, zwei Hortgruppen sowie drei Krippengruppen. Auch die Kinder des benachbarten Waldkindergartens, der nördlich des Freibads liegt, nutzen das Haus für ihr Mittagessen oder bei extremen Wetterlagen.
Im Zuge der Neueröffnung wurde zudem die Verkehrssicherheit in der Umgebung verbessert: Die Tempo-30-Zone in der Gewerbestraße wurde ausgeweitet. Diese gilt nun vom Ortseingang bis zur Turnerstraße in beide Fahrtrichtungen werktags von 7 bis 17 Uhr.
Feierlich eröffnet: Das neue Kinderhaus am Freibad in Kaufbeuren bietet Platz für 150 Kinder und vereint Krippe, Kindergarten und Hort unter einem Dach. Bei der Einweihung betonten Politiker und Stadtvertreter die Bedeutung früher Bildung und Familienfreundlichkeit.
Ein Heimspiel voller Emotionen und eine lange Auswärtsfahrt warten auf den ESVK
Am Freitagabend um 19:30 Uhr steigt in der energie schwaben arena das mit Spannung erwartete Derby zwischen dem ESV Kaufbeuren und dem EV Landshut. Die Partie verspricht nicht nur sportlich Brisanz, sondern auch emotionale Momente – schließlich wird das Heimspiel wohl vor ausverkauftem Haus stattfinden.
Sonntagsspiel bei den Krefeld Pinguinen
Nach dem Heimspiel gegen Landshut geht es für die Joker am Sonntag an den Niederrhein. Dort wartet mit den Krefeld Pinguinen ein weiterer schwerer Gegner. Spielbeginn in der Yayla Arena ist um 17:00 Uhr.
Blick in die Kabine
Für das kommende Wochenende gibt es aus medizinischer Sicht gemischte Neuigkeiten: Max Hadraschek und Yannik Burghart kehren nach überstandenen Infekten voraussichtlich in den Kader zurück. Gleichzeitig kämpfen jedoch mehrere Spieler mit grippalen Infekten. Sicher fehlen werden weiterhin Max Oswald, Florian Reinwald und Joe Cassetti verletzungsbedingt. Welche Spieler eventuell über den Kooperationspartner Red Bull München zur Verfügung stehen werden, ist derzeit noch offen.
Stimmen zum Spiel: Laaksonen blickt voraus
Angreifer Jere Laaksonen zeigt sich kämpferisch:
„Am Wochenende erwarten uns zwei Top-Spiele. Zum Freitag muss man nicht viel sagen – es ist Derby. Alle wissen, was das bedeutet. Wir müssen alles in die Waagschale werfen, um ein gutes Spiel abzuliefern. Am Sonntag haben wir eine lange Auswärtsfahrt vor uns und treffen auf einen sehr starken Gegner. Aktuell ist es mit unserem eher kleineren Kader auch nicht so einfach, aber wir müssen einfach noch enger zusammenrücken und um jeden Punkt kämpfen.“
DEL2 live verfolgen
Alle Spiele der DEL2 – und damit auch die Partien des ESV Kaufbeuren – werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV übertragen.
Mit klarer Haltung und einem starken Zeichen der Geschlossenheit präsentierte sich die CSU Kaufbeuren bei ihrer Mitgliederversammlung am 22. Oktober 2025. Im Mittelpunkt stand die Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehende Stadtratswahl am 8. März 2026. Insgesamt wurden 40 Personen für die Wahl aufgestellt, ergänzt durch vier Ersatzkandidaten.
Die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried eröffnete die Versammlung mit einem deutlichen Statement: „Wir sind die noch einzig verbliebene Volkspartei – und genau das zeigt sich in unserer Liste für die Kommunalwahl.“ Gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Bosse und Fraktionsvorsitzendem Christian Sobl hatte sie die Liste erarbeitet und in guten Gesprächen mit den Kandidaten die Plätze vergeben.
Die CSU-Liste spiegelt die Vielfalt der Stadt wider: 16 Frauen und 24 Männer treten zur Wahl an – ein Rekordwert in Sachen Frauenquote bei der örtlichen CSU. Das Durchschnittsalter liegt bei 48,2 Jahren, was laut der Ortsvorsitzenden Julia von Stillfried einen realistischen Querschnitt durch die Bevölkerung darstellt. Kandidaten aus allen Stadtteilen sind vertreten, darunter Ur-Kaufbeurer, Bürger mit Migrationshintergrund, ein Kandidat mit Sehbehinderung sowie Vertreter verschiedenster Berufsgruppen – vom Handwerker über die Schulrätin bis hin zum Anwalt und Physiotherapeuten, alles ist dabei.
Angeführt wird das Team von Oberbürgermeister Stefan Bosse, der in seiner Rede die Richtung für den Wahlkampf und die kommende Legislaturperiode skizzierte. Im Fokus stehen der Infrastrukturausbau, insbesondere die B12 und die Bahnhöfe, sowie Investitionen in Schulen und Kindergärten. Dazu kommt die Digitalisierung. Bosse betonte die Bedeutung einer wirtschaftlichen Weiterentwicklung mit Zukunftstechnologien: „Wir erleben gerade einen großen Wandel in der Wirtschaft, und darin sehen wir eine Chance für Kaufbeuren.“ Gleichzeitig mahnte er zur Haushaltskonsolidierung, um auch künftig handlungsfähig zu bleiben: „Die CSU ist die Partei der Wirtschaftskompetenz und der wirtschaftlichen Vernunft.“
In einer abwechslungsreichen PowerPoint-Präsentation stellte Julia von Stillfried die Kandidatinnen und Kandidaten vor. Jeder von ihnen hatte im Vorfeld ein persönliches Statement abgegeben – ein Einblick in individuelle Motivationen und politische Schwerpunkte. Die Themen reichten von Innenstadtentwicklung über Sicherheit bis hin zu Sport und Lebensqualität. Besonderen Applaus erhielt ein Statement, das die Demokratie und die Bedeutung der politischen Mitte hervorhob. Die CSU Kaufbeuren positioniert sich klar gegen extreme Positionen – egal ob von links oder rechts – und bekennt sich deutlich zum Unionskurs.
Die Wahlleitung übernahm anschließend Ulf Jäkel, CSU-Grande aus Kaufbeuren, der routiniert und mit ruhiger Hand durch den Abstimmungsprozess führte. Zu Beginn fragte er die Versammlung, ob die Liste im Gesamten abgestimmt werden könne oder ob Einzelabstimmungen gewünscht seien. Da sich niemand zu Wort meldete, wurde die Liste in geheimer Wahl en bloc abgestimmt – mit einem beeindruckenden Ergebnis: 96 Prozent Zustimmung für das Team ’26. Mit diesem klaren Votum zieht die CSU Kaufbeuren mit spürbarem Teamgeist in die kommenden Monate. „Gemeinsam weiter – für eine Stadt für alle!” Mit diesen Worten endete die Mitgliederversammlung zur Nominierung der CSU-Stadtratskandidaten.
Liste der CSU-Kandidatinnen und -Kandidaten für die Stadtratswahl 2026
Stefan Bosse
Julia von Stillfried
Stephan Stracke MdB
Christian Sobl
Thorsten Friedrich
Verena Finsterwalder
Johannes Böckler
Dr. Özlem Nigar-Tas
Gertrud Gellings
Markus Holste
Tamur Khan
Stefan Ostenrieder
Alexandra Hübner-Sturm
Bastian Höhne
Stephanie Bittner
Andreas Hauptmann
Eva Schwemmer
Sascha Raupach
Markus Chmiel
Dr. Erika Rössler
Larissa Lüder-Pethke
Michaela Zimmermann
Kathrin Burkard
Claus Tenambergen
Ulrike Seidl
Patrick Marxer
Mike Bergau
André Durow
Pauline Lajehanniere-Appel
Julius Sobeck
Dr. Sebastian Weinig-Berger
Ralf Patzelt
Gregor Blumtritt
Dr. Cordula von der Ropp
Waldemar Schmol
Giuseppe Di Palo
Helmut Heinrich
Sabine Kreuter
Matthias Queisser
Susi Schiller
Ersatzkandidaten
E1. Reinhard Krömer E2. Debora Di Carlo E3. Sidonie Brauner E4. Gerhard Bromberger
Akademieleiterin Kirsten Kotter (3.v.l.) mit Sabine Kierner sowie Kolping-Präses Wolfgang Kretschmer, Akademie-Geschäftsführer Werner Moritz, dem Vorstandsvorsitzendem Roland Kober und Akademie-Geschäftsführer Björn Panne (v.l.). Foto: Die Kolping Akademi
Wiedereröffnung nach Generalsanierung. Das neue Ausbildungszentrum wurde umfassend modernisiert und zukunftsfähig gemacht – für eine noch bessere Lernumgebung
Knapp zwei Jahre wurde es generalsaniert – jetzt erstrahlt das Ausbildungszentrum der Kolping Akademie am Standort Kaufbeuren in neuem Glanz. Um die Wiedereröffnung der modernisierten Räume gebührend zu feiern, lud Akademieleiterin Kirsten Kotter mit ihrem Team zu einem Festakt am Donnerstag, den 16. Oktober 2025. Denn, so Kirsten Kotter: „Wir haben unser Ausbildungszentrum in den letzten Monaten modernisiert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis und freuen uns darauf, die Qualität unserer Bildungsangebote durch den Umbau noch weiter steigern zu können.“
Die Wiedereröffnungsfeier stand unter dem Motto „Neue Räume, neue Möglichkeiten – Zukunft bauen“. So ließen sich die Verantwortlichen beim Umbau vom Konzept ‚New Work‘ inspirieren – einem Ansatz, der die positive Wirkung einer modernen Lern- und Arbeitsumgebung auf Psyche und Energie betont. Kotter weiter: „Unser modernisiertes Haus zeigt die ganze Bandbreite unserer Arbeit und soll, neben unseren Mitarbeitenden, vor allem unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern zugutekommen.“
Impulse für die Arbeitswelt von morgen und Grußworte
Thematischen Input erhielten die Gäste der Wiedereröffnung von der Unternehmensberaterin Sabine Kierner. In ihrem Impulsvortrag eröffnete sie neue Perspektiven auf moderne Arbeitswelten und betonte: „‚New Work‘ ist Einstellungssache und ein beherztes Ja ist entscheidend für den Erfolg. Diese Entschlossenheit spüre ich hier deutlich – und das zeigt sich im Ergebnis.“ Auch von anderer Seite gab es Anerkennung für das Ergebnis der Sanierung. Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse sagte in seinem Grußwort: „Glückwünsche zur aufwändigen und sehr gelungenen Modernisierung. Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeiten, die Kolping für die Stadtgesellschaft Kaufbeuren hier schafft.“ Roland Kober, Vorstandsvorsitzender der Kolping Akademie, ergänzte: „Heute dürfen wir uns über ein top ausgestattetes, modernes Ausbildungszentrum freuen, mit dem wir ein starkes Zeichen für die Zukunft der beruflichen Bildung in der Region setzen.“
Offenes Haus und kreative Highlights
Nach der Segnung der neuen Räumlichkeiten durch Kolping-Präses Wolfgang Kretschmer konnten die Besucherinnen und Besucher die neugestalteten Bereiche erkunden und Unterricht live miterleben. Neben spannenden Einblicken – von der Jugendberufshilfe über die Werkstätten bis hin zu digitalen Angeboten, Erwachsenenbildung und den Ambulanten Hilfen zur Erziehung – gab es im neu eröffneten Kolping-Laden zudem Selbstgemachtes aus Azubi-Hand zu kaufen.
Umfassende Sanierung und Erneuerung der Gebäudetechnik
Als ältester der sechs Hauptstandorte des Kolping Bildungswerks in der Diözese Augsburg blickt die Akademie in Kaufbeuren auf über 50 Jahre Bildungsarbeit zurück. Diese intensive Nutzung hat Spuren hinterlassen und machte die Generalsanierung notwendig. Zudem haben sich die Anforderungen stark verändert: Während früher Werkstätten und klassische Ausbildungsangebote im Vordergrund standen, liegt der Schwerpunkt heute zunehmend auf Erwachsenenbildung und Sprach- und Integrationskursen.
Die Sanierung, die im April 2024 begann und rund 4 Millionen Euro kostete, wurde maßgeblich von der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger finanziert. Auch die Bischöfliche Finanzkammer in der Diözese Augsburg unterstützte mit finanziellen Zuschüssen. Neben einer vollständigen Erneuerung der Gebäudetechnik wurden die Räumlichkeiten modernisiert und neu konzipiert: Jeder Arbeitsbereich hat nun ein eigenes Stockwerk, es gibt lichtdurchflutete Unterrichtsräume für Sprachkurse, optimierte Bedingungen für Auszubildende sowie speziell eingerichtete Online-Schulungsräume für digitalen Unterricht. Ein neu gestaltetes Bistro und der innovative Lernraum „Zukunftsforum“ runden das Konzept ab. Dieser Raum mit Podiumsplätzen bietet Jugendlichen die Möglichkeit, Unterricht interaktiv und kreativ zu erleben.
Die Vertretung übernimmt Frau Dr. von Koskull in Buchloe
Vom 03. – 07.11.2025 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Montag, 10.07.2025, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.
Die Vertretung übernimmt für diesen Zeitraum Frau Dr. von Koskull in Buchloe. Telefon: 08241 / 96850
Wichtiger Hinweis: bei Notfällen am Wochenende bitte 116 117 anrufen.
Zwei Siege zu Hause, drei Niederlagen auswärts – das ist die bisherige Bilanz der ersten Herrenmannschaft der SG Kaufbeuren / Neugablonz in der Bezirksoberliga-Saison 2025/26. Am Wochenende will das Team von Trainer Christian Klöck diese Heimserie gegen den TSV Gilching ausbauen. In der Tabelle steht der TSV punktgleich, aber aufgrund eines etwas schlechteren Torverhältnisses einen Platz hinter der SG. Auch im vergangenen Jahr war die Bilanz der beiden Mannschaften ausgeglichen: Ein Spiel konnten die Gilchinger für sich entscheiden, eins die Kaufbeurer. Am Samstag steht also ein Duell auf Augenhöhe auf dem Papier.
Ob es den SG-Herren gelingt, das Spiel an sich zu reißen, wird vor allem von der Einstellung abhängen. Im letzten Spiel gegen Partenkirchen stimmte die über weite Strecken und die SG belohnte sich mit zwei Punkten. Kleine Sorgenfalten bereiten Christian Klöck einige krankheits- und verletzungsbedingte Trainingsausfälle, die aber hoffentlich bis zum Wochenende wieder voll einsatzbereit sind.
Anwurf gegen den TSV ist am Samstag um 18:00 Uhr in der Neugablonzer Turnerstraße.
Nach der ersten Mannschaft schnürt um 20:00 Uhr zu Hause die Reserve der SG gegen den Spitzenreiter der Bezirksklasse, die SG Kempten-Kottern 2, die Handballschuhe. Das Team von Christian Schelb will den guten Saisonstart fortsetzen, das klare Ziel der Kemptener ist jedoch der Aufstieg. Bereits im Training unter der Woche hat man sich auf einen starken Gegner vorbereitet. Bestens vorbereitet ist also das Ziel, den Favoriten zu ärgern.
Zuvor steht ebenfalls vor heimischer Kulisse um 12:00 Uhr noch die weibliche D-Jugend beim dritten Turnier der Winterrunde gegen Mannschaften aus Gilching und Landsberg auf der Platte. Zudem spielt die männliche C-Jugend um 16:00 Uhr ihr zweites Heimspiel dieser Saison gegen die SG Kempten-Kottern.
Kommende Veranstaltung am Samstag, den 25.10.2025 mit Lucy van Kuhl „Auf den zweiten Blick“. Foto: Alexej Hermann
Samstag, den 25.10.2025, Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr
Verliebt auf den zweiten Blick. Begeistert auf den zweiten Blick. Mitfühlend auf den zweiten Blick. Enttäuscht auf den zweiten Blick. Viele Menschen, Momente und Emotionen nehmen wir beim ersten Mal nicht richtig wahr. Lucy van Kuhl besingt und kommentiert in ihrem neuen Programm „Auf den zweiten Blick“ empathisch die Liebe, das Alter, Menschen, die in unserer Gesellschaft kaum wahrgenommen werden, Menschen, die (leider) viel zu sehr wahrgenommen werden, Situationen, die man sich eingebrockt hat und aus denen man schlecht wieder rauskommt. Und sie stellt sich die Frage „Wann hab ich zum letzten Mal was zum ersten Mal gemacht?“, denn es lohnt sich auch ein zweiter, dritter, sechster Blick auf unsere Lebensroutine. Der erste Blick ist der intuitive, der zweite Blick kann der besondere sein.
Kartenvorverkauf: In den Geschäftsstellen der Allgäuer Zeitung, online unter www.allgaeuticket.de oder telefonisch unter 0831 206 5555.
Warum „Bunbury oder Ernst sein ist alles“ in Kemnat gerade für volle Ränge sorgt – und noch Plätze frei sind
Mit der Premiere von „Bunbury oder Ernst sein ist alles“ hat der Theaterverein Burgspiele Kemnat e.V. unter der Regie von Benjamin Sandler den fulminanten Auftakt seiner Herbstproduktion gefeiert. Oscar Wildes pointenreiche Gesellschaftskomödie über Doppelleben, Verwechslungen und die Suche nach Liebe zog das Publikum von der ersten Minute an in ihren Bann – und wurde mit tosendem Applaus belohnt.
Im Zentrum der Handlung stehen zwei junge Männer der Londoner Oberschicht, die dem bürgerlichen Pflichtgefühl mit erfundenen Identitäten entfliehen: Philipp Schmitt brilliert als Jack Worthing, der auf dem Land ein wohlanständiges Leben führt, in der Stadt aber unter dem Namen „Ernst“ seinen Neigungen nachgeht. Sein Freund Algernon Moncrieff, charmant und schelmisch gespielt von Philipp Höbel, erfindet kurzerhand einen schwerkranken Freund namens „Bunbury“, um dem gesellschaftlichen Ernst der Stadt zu entkommen.
Als sich beide in junge Damen verlieben – Jack in die anspruchsvolle Gwendolen Fairfax (hervorragend gespielt von Klara Bartenschlager), Algernon in die fantasievolle Cecily Cardew (herausragend: Emma Groß) – droht das Lügenkonstrukt aufzufliegen. Denn beide Damen hegen eine auffällige Vorliebe für den Namen „Ernst“ – was zu höchst amüsanten Komplikationen führt. Für ordentlich Druck sorgt Lady Bracknell, Gwendolens Mutter, eindrucksvoll verkörpert von Lucia Schindele: Mit schneidender Stimme und perfektem Timing verkörpert sie den Inbegriff der viktorianischen Kontrollgesellschaft – und sorgt mit ihren Bonmots für zahlreiche Lacher. In der Nebenhandlung entwickelt sich zwischen der Gouvernante Miss Prism (Nadine Zerbes) und dem leicht weltfremden Geistlichen Dr. Chasuble (Matthias Zerbes) eine herrlich verschrobene Romanze. Die Diener Lane (Georg Schindele) und Merriman (Maris Winters) komplettieren das Ensemble mit wunderbaren Einwürfen.
Das Stück lebt von den rasanten Dialogen, den absurden Verwicklungen und den vielen doppelten Böden – und das Ensemble der Burgspiele Kemnat nutzt all das mit beeindruckender Spielfreude. Gepaart mit den stilsicheren, extravagant gestalteten Kostümen und dem imposanten Bühnenbild entstand ein Abend, der zu langanhaltenden Lachern im Publikum führte und in tosendem Applaus mündete.
Eine Premiere mit Esprit, Charme und großartiger Ensembleleistung in tollem Ambiente im Theaterstadel Großkemnat.
Termine & Ticketinfo
Wer die Vorstellung noch nicht gesehen hat, hat an folgenden Terminen Gelegenheit dazu:
Fr, 24. Oktober – Abendvorstellung (Einlass 19:00 Uhr | Beginn 19:30 Uhr)
Sa, 25. Oktober – Abendvorstellung (19:00 Uhr | 19:30 Uhr)
So, 26. Oktober – Nachmittagsvorstellung (14:30 Uhr | 15:00 Uhr)
„Bunbury oder Ernst sein ist alles“ überzeugt mit klugem Humor, einem engagierten Ensemble und unterhaltsamer Inszenierung. Wer Lust auf einen kurzweiligen Theaterabend hat, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen.
Jenny Friedl bei ihrem zweiten Stoßversuch mit 75kg, Foto: Luis Hauptmann
Starke Teamleistung, neue Gesichter und ein spannender Ausblick auf das Spitzenduell
Am Samstag, 18. Oktober 2025, wurde die alte Halle des Jakob-Brucker-Gymnasiums in Kaufbeuren zum Schauplatz eines mitreißenden Wettkampfs: Das Bayernliga-Team des AC Kaufbeuren empfing sein Publikum mit Spannung, Ehrgeiz und einem deutlichen Sieg.
Bereits in der vergangenen Saison überzeugte der Verein durch starke Wettkämpfe – doch mit dem ersten Heimkampf der aktuellen Saison wurde die Messlatte noch einmal höher gelegt.
Große Mannschaft, neue Strategie
Ungewöhnlich: Für Kaufbeuren gingen diesmal zehn Athletinnen und Athleten an die Hantel. Normalerweise besteht ein Wettkampfteam aus sechs Hebern. Trainer Alfred Weber erklärte den neuen Ansatz: „Eine große Mannschaft bietet uns ganz neue Chancen. Ich habe diesmal Reißen und Stoßen unter mehreren Sportlern aufgeteilt.“
So trat Mona Weber ausschließlich im Reißen an, während Damian Engel nur im Stoßen aktiv war. Zwei weitere Athleten starteten außer Konkurrenz – eine Entscheidung, die Raum für Entwicklung und Flexibilität bietet.
Ergebnisse im Überblick: Starke Einzelleistungen
Zu den erfahrenen Hebern zählten Charlotte Stirnweis (71kg/83kg), Jenny Friedl (60kg/78kg) und Marco Lilienblum (108kg/130kg). Auch Neuzugang Jules Weidenauer (47kg/67kg) zeigte eine starke Leistung.
Außerdem gingen Khosro Navabpour (102kg/136kg) und Patrik Walter (56kg/75kg) in beiden Disziplinen an den Start. Nur im Reißen aktiv waren Mona Weber (50kg) und Friedrich Huber (103kg), während Alexander Häfele (128kg) und Damian Engel (130kg) sich aufs Stoßen konzentrierten.
Sieg für den AC Kaufbeuren – und ein Blick nach vorn
Mit einem Gesamtergebnis von 416,6 : 363,1 Relativpunkten und einem klaren 3:0 Punktesieg konnte sich der AC Kaufbeuren den zweiten Saisonsieg sichern. Ein Erfolg, der die Motivation für den weiteren Saisonverlauf spürbar anhebt.
Großer Dank gilt den rund 150 Zuschauern, den ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren, die diesen Abend möglich gemacht haben.
Spitzenduell im November: Kaufbeuren trifft auf Röthenbach
Die nächste Herausforderung wartet bereits: Am 15. November 2025 kommt es zum Duell zwischen dem derzeit zweitplatzierten AC Kaufbeuren und dem Tabellenführer TSV Röthenbach. Ein echtes Spitzentreffen in der Bayernliga – Spannung ist garantiert.
Zwischen Wissenschaft und Glaube: Eine persönliche Sicht auf Evolution und Ursprung des Lebens
Am Samstag, 25. Oktober 2025, lädt die Stiftung Nächstenliebe in Aktion (NIA) zu einem außergewöhnlichen Vortragsabend mit dem Biologen Zoltan Takacs ein. Im Mittelpunkt steht eine der spannendsten und zugleich umstrittensten Fragen unserer Zeit: Ist Evolution tatsächlich eine bewiesene Tatsache – oder bleiben entscheidende Fragen offen?
Takacs verbindet in seinem Vortrag fundierte naturwissenschaftliche Kompetenz mit einer tiefen persönlichen Glaubenserfahrung. Als Naturwissenschaftler und Produktmanager in der Medizintechnik arbeitete er täglich mit modernsten wissenschaftlichen Methoden. Zugleich hat er auf seinem Lebensweg eine grundlegende Veränderung erfahren: Vom einst erklärten Atheisten wurde er zu einem Christen, der überzeugt ist, dass Glaube und Wissenschaft einander nicht ausschließen müssen.
Zoltan Takacs, Jahrgang 1959, studierte in Konstanz Biologie mit Schwerpunkt Biophysik. Nach mehreren Jahren in Forschung und Entwicklung im Bereich der Gendiagnostik und medizinischen Software war er in verschiedenen Projekten der Produktentwicklung tätig.
In seinem Vortrag beschreibt Takacs, wie er in einer persönlichen Lebens- und Ehekrise erstmals intensiver mit Christen in Kontakt kam. Durch diese Begegnungen lernte er die christliche Botschaft von der Liebe Gottes kennen – und traf eine bewusste Entscheidung: „Ich wollte mein Leben nicht länger ohne Sinn und Hoffnung führen, sondern im Vertrauen auf Jesus Christus.“ Diese innere Wende prägt bis heute sein Denken und Handeln – auch im Umgang mit wissenschaftlichen Fragen.
Der Vortrag „Evolution – eine bewiesene Tatsache?“ stellt die vorherrschende Deutung der biologischen Evolution kritisch zur Diskussion. Takacs wird dabei aufzeigen, dass viele populäre Annahmen über die Entstehung des Lebens keineswegs zweifelsfrei bewiesen sind. Vielmehr lädt er ein, die wissenschaftlichen Daten auch im Licht einer biblisch-christlichen Weltsicht zu betrachten.
Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zum persönlichen Gespräch. Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe, in der das Family Center regelmäßig Themenabende zu Glauben, Wissenschaft, sozialem Engagement und Lebensfragen anbietet.
Veranstaltungsdaten: Samstag, 25. Oktober 2025, 19:00 Uhr Veranstalter: Stiftung Nächstenliebe in Aktion Stumpesaal im Family Center, Hüttenstraße 10, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz Eintritt frei, Spenden willkommen.
Wie emotionale Sicherheit die Entwicklung von Kindern prägt
Vertrauen als Fundament kindlicher Entwicklung
Kinder brauchen sichere Beziehungen – sie sind die Grundlage für eine gesunde Entwicklung. Wie Eltern und Erziehende diese Bindung aktiv fördern können, steht im Mittelpunkt des Jubiläumsvortrags der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung Kaufbeuren-Ostallgäu.
Am Montag, den 27. Oktober 2025, lädt die Beratungsstelle zu einem öffentlichen Vortrag ins Stadttheater Kaufbeuren ein. Beginn ist um 18.30 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.
Emotionen verstehen und gemeinsam regulieren
Ein zentrales Thema des Abends ist der Umgang mit Emotionen: Wie können Eltern Kinder in schwierigen Gefühlslagen begleiten? Welche Reaktionen stärken die Beziehung – und welche verunsichern?
Dr. Julia Berkic vom Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz zeigt auf, wie emotionale Entwicklung bei Kindern aller Altersgruppen gelingen kann. Besonders beleuchtet werden Alltagssituationen, die sich für Bindungsstärkung eignen – vom Trotz beim Kleinkind bis zur Zurückgezogenheit im Jugendalter.
Impulse für Eltern und pädagogisch Tätige
Der Vortrag richtet sich an Eltern, Erziehende und alle Interessierten, die Kinder in ihrem emotionalen Wachstum unterstützen möchten. Die Veranstaltung bietet wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse ebenso wie praxisnahe Hinweise für den Alltag.
Veranstaltungsdetails im Überblick
Datum: Montag, 27. Oktober 2025
Uhrzeit: 18.30 bis 20.00 Uhr
Ort: Stadttheater Kaufbeuren, Rosental 6–8
Eintritt: kostenlos
Zielgruppe: Eltern, Erziehende, Interessierte
Referentin: Dr. Julia Berkic, Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz
v.l.: Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl (Freie Wähler), Landtagsabgeordneter Peter Wachler (CSU), Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU). Fotos: Abgeordnetenbüro Pohl, Stimmkreisbüro Peter Wachler, Stadt Kaufbeuren
Wie Stabilisierungshilfen des Freistaats Bayern Kommunen entlasten
Die finanzielle Lage vieler bayerischer Kommunen ist weiterhin angespannt. Um handlungsfähig zu bleiben, sind Städte wie Kaufbeuren auf Unterstützungsmaßnahmen des Freistaats Bayern angewiesen. Auch im Jahr 2025 stellt der Freistaat erneut Mittel in Millionenhöhe bereit: Insgesamt 92 Millionen Euro für Stabilisierungshilfen und 46 Millionen Euro für Bedarfszuweisungen.
Kaufbeuren erhält dabei zum zweiten Mal in Folge eine bedeutende Zuweisung. Der Verteilerausschuss hat beschlossen, der Stadt 3,7 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen – nach 3,5 Millionen Euro im Vorjahr.
Bernhard Pohl: „Kein Bürgergeld für Kommunen“
Der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler), stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag, begrüßt die Unterstützung: „Die Stadt Kaufbeuren ist dringend auf die Stabilisierungshilfen angewiesen. Damit wird der Konsolidierungskurs der Stadt maßgeblich unterstützt. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung der finanziellen Leistungsfähigkeit.“
Dabei betont Pohl, dass die Zuweisungen keine Selbstverständlichkeit sind: „Stabilisierungshilfen sind keine Almosen oder Bürgergeld für Kommunen. Von der Stadt wird ein Sparwille und rigorose Haushaltsdisziplin erwartet. Oberbürgermeister Stefan Bosse und der Stadtrat haben dies verinnerlicht und höchst professionell umgesetzt.“
Auch die Rolle der Verwaltung hebt Pohl hervor: „Markus Pferner und sein Team haben großartige Arbeit geleistet. Nur so ist es gelungen, die hohe Zahl des vergangenen Jahres noch einmal zu steigern.“
Oberbürgermeister Bosse: „Eine wichtige Unterstützung in kritischer Zeit“
Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU) betont die Dringlichkeit der Mittel: „Stagnierende Steuereinnahmen aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland haben dazu geführt, dass Städte wie Kaufbeuren an substanzielle Einschnitte denken müssen. Um weiter handlungsfähig zu bleiben, tut uns die Finanzzuweisung ausgesprochen gut.“
Bosse sieht in der Entscheidung auch ein Zeichen des Vertrauens in die Stadtpolitik: „Der Freistaat glaubt an unseren Konsolidierungswillen und belohnt unsere Anstrengungen. Das heißt für mich aber auch, dass wir unseren Kurs in den kommenden Jahren fortsetzen müssen.“
Peter Wachler: „Politisches Zeichen für unsere Region“
Auch der Landtagsabgeordnete Peter Wachler (CSU) hebt die Bedeutung der Entscheidung hervor: „Der Freistaat Bayern steht fest an der Seite seiner Kommunen – und verschafft ihnen zusätzlichen Spielraum. Das ist ein wichtiges politisches Zeichen für unsere gesamte Region.“
Er zeigt sich zuversichtlich, dass Kaufbeuren die Auflagen erfüllen kann, damit die Mittel ausgezahlt werden: „Ich bin zuversichtlich, dass die Stadt Kaufbeuren die erforderlichen Auflagen in Kürze erfüllt.“
Hintergrund: Was sind Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen?
Die Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen werden jährlich durch einen Verteilerausschuss vergeben, dem unter anderem das Finanz- und Innenministerium sowie die vier kommunalen Spitzenverbände angehören.
Bedarfszuweisungen helfen Kommunen mit rückläufiger Bevölkerungsentwicklung oder besonderen Belastungen. Stabilisierungshilfen sind speziell für strukturschwache Kommunen gedacht, die ihre Verschuldung reduzieren müssen – um zum Beispiel im Gesundheits- oder Bildungsbereich handlungsfähig zu bleiben.
Die Beträge für das Jahr 2026 werden voraussichtlich am 30. Oktober 2025 im Rahmen der Verhandlungen über den kommunalen Finanzausgleich festgelegt.
Claus Tenambergen stellt sich den Fragen: über Werte, Charakter, zwischenmenschliches Miteinander und darüber, was ihn als Mensch ausmacht.
Was passiert, wenn der Gastgeber selbst zum Gast wird? In dieser besonderen Podcast-Folge von Lokal.Töne steht Claus Tenambergen – eigentlich Gastgeber und Moderator der beiden Formate Lokal.Töne und Klar.Text – selbst im Mittelpunkt: offen, ehrlich und persönlich. Stefanie Sousa Pietruske und Christian Herrmann von Larus Coaching XP übernehmen die Moderation und drehen den Spieß um. Sie wollen wissen, was Claus bewegt, welche persönlichen und beruflichen Erfahrungen ihn geprägt haben und welche Werte und Erkenntnisse ihn heute begleiten. Ein Gespräch über Charakter, Zwischenmenschliches – und darüber, was ihn als Mensch ausmacht. Im aktuellen Podcast von Wir sind Kaufbeuren.
Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: „Wir haben uns heute endlich wieder als Team präsentiert und damit einen verdienten Sieg eingefahre
Nach drei Auswärtsniederlagen waren die Herren der SG Kaufbeuren/Neugablonz am Samstag endlich wieder vor heimischem Publikum im Einsatz. Gegner war der noch punktlose Aufsteiger aus Partenkirchen.
Die ersten Minuten des Spiels waren dabei geprägt von Nervosität auf beiden Seiten. Chancen wurden kaum genutzt, sodass es nach sechs gespielten Minuten lediglich 1:1 stand. Eines zeichnete sich jedoch bereits ab: Die SG stand mit einer anderen Einstellung auf dem Feld als in den vorherigen Spielen. Bestärkt durch eine standhafte Abwehrleistung fingen sich die Kaufbeurer dann auch schneller und zogen in der 16. Spielminute auf 8:3 davon.
Nach einem Timeout der Partenkirchner Mannschaft agierten diese nun auch wacher und konnten in der 28. Spielminute den Anschlusstreffer zum 11:10 erzielen. Eine deutlich bessere Abwehr als in den vergangenen Spielen trug aber dazu bei, dass man nicht ins Hintertreffen geriet. Einen sicheren Rückhalt bot zudem Torhüter Jonas Klöck, der mit einer starken Leistung den Handballern des TSV Partenkirchen immer wieder den Torerfolg verweigerte.
Nach der Pause ging es zunächst knapp weiter. In der 35. Spielminute konnte der TSV dann zum 13:13 ausgleichen. Dann war es jedoch ein souveräner Konstantin Balkow, der mit insgesamt neun Toren immer wieder den Erfolg der Kaufbeurer Offensive garantierte. Dennoch konnte sich die Heimmannschaft nicht langfristig absetzen. Erst nach einer roten Karte gegen Florian Bartelt in der 47. Spielminute schien die SG unter Anfeuerungen der zahlreichen Heimfans wieder aufzuleben. Die neue Energie münzte das Team von Trainer Christian Klöck in einen vorentscheidenden Fünf-Tore-Lauf um und stellte in der 56. Minute auf 25:17.
Ein kampfbetontes Spiel endete mit 26:21 für die Kaufbeurer SG, die damit punktgleich mit dem TSV Sonthofen und dem TSV Gilching vorübergehend den 7. Tabellenplatz einnimmt.
Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: „Wir haben uns heute endlich wieder als Team präsentiert und damit einen verdienten Sieg eingefahren. Unsere Abwehr stand deutlich besser als in den letzten Spielen und hat die Grundlage für einen druckvolleren Angriff gegeben. Ich freue mich, dass wir den Fans auch im zweiten Heimspiel einen spannenden Kampf bieten konnten.“
Für die SG waren im Einsatz: Klöck; Horend (beide Tor), Dömsödi, Tinfissi (1), Bartel (2), Bartelt (2), Kittner, Hohenreiter (2), Balkow (9), Seidel (2), Mohring (1), Spitschan (2), Haggenmüller (2), Gellrich (3)
Warum es mehr weibliche Stimmen in der Kommunalpolitik braucht
Die Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren lädt in Kooperation mit dem Netzwerk femma – Frauen in Ausbildung und Beruf – herzlich zur Veranstaltung „Frauen in die Politik“ ein. Ziel des Abends ist es, Frauen zu ermutigen, sich politisch zu engagieren, den Austausch mit aktiven Kommunalpolitikerinnen zu fördern und aufzuzeigen, wie vielfältig die Wege in die Kommunalpolitik sein können. Denn: Mehr Frauen in politischen Gremien bedeuten mehr Perspektiven, mehr Gleichstellung und mehr Zukunftsgestaltung im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch 29. Oktober 2025, von 17:30 bis 19:30 Uhr in der LILLI (Supertecture Headquater), Kaisergässchen 5 in Kaufbeuren statt. Eingeladen sind interessierte Bürgerinnen, junge Frauen, Schülerinnen und bereits politisch Engagierte – kurz: alle, die sich für Gleichstellung und Teilhabe in der Kommunalpolitik interessieren.
Ein kurzer Impulsvortrag gibt einen Einblick in die aktuelle Geschlechterverteilung im Stadtrat Kaufbeuren und zeigt auf, warum Frauen in der Kommunalpolitik noch unterrepräsentiert sind – und was sich ändern muss, damit mehr Frauen politisch aktiv werden.
Anschließend berichten Stadträtinnen und Politikerinnen in einer Podiumsdiskussion von ihren persönlichen Erfahrungen: Was hat sie zur Kandidatur bewegt? Welche Hürden haben sie überwunden? Und was wünschen sie sich von anderen Frauen?
Im Anschluss bieten Themeninseln Raum für den direkten Austausch – zu Fragen wie dem Einstieg in die Kommunalpolitik, den Aufgaben des Stadtrates sowie der Vereinbarkeit von Politik und Privatleben.
Die Veranstaltung ist kostenlos und ohne Anmeldung.
In dem Rahmen der Veranstaltung „Frauen in die Politik“ hat bereits am Sonntag den 12.10.2025 eine Aktion in der Ludwigstraße stattgefunden, um die ungleiche Verteilung der Geschlechter im Stadtrat aufzuzeigen (siehe Bild).
Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren lädt zum Weltgebetstag am 26. Oktober 2025 ein
Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren lädt alle Mitglieder, Freunde und Interessierten herzlich zum diesjährigen Weltgebetstag am Sonntag, 26. Oktober 2025 um 19:00 Uhr in die Pfarrei St. Martin ein.
Im Zentrum des diesjährigen Gebetstags steht das Kolpingwerk in Myanmar – ein Zeichen gelebter Solidarität über Kontinente hinweg.
Kolping Myanmar – Engagement für ein besseres Leben
Kolping Myanmar wurde 2005 in der Diözese Pyay gegründet und ist seit 2011 als Nationalverband registriert. Heute zählt der Verband 1.155 Mitglieder, davon rund 80 % Frauen, organisiert in 68 Kolpingsfamilien in fünf Diözesen.
Die Mehrheit der Mitglieder lebt in ländlichen Gebieten unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen. Viele sind Kleinbauern oder Bäuerinnen, die hauptsächlich für den Eigenbedarf produzieren. Rücklagen oder Investitionsmöglichkeiten sind oft kaum vorhanden.
Das Ziel von Kolping Myanmar:
Verbesserung der Lebensbedingungen
Förderung von Eigenständigkeit und wirtschaftlicher Stabilität
Zugang zu erschwinglichen Krediten durch Spar- und Kreditprogramme
Schulungen und Wissensvermittlung für Landwirte und Jugendliche
Steigerung der Produktivität und Ernährungssicherheit
Diese Maßnahmen eröffnen langfristige Perspektiven – wirtschaftlich wie sozial – für viele Familien im ländlichen Raum.
Gemeinsamer Gottesdienst & Begegnung
Der Weltgebetstag ist eine Möglichkeit, sich im Gebet mit den Menschen in Myanmar zu verbinden und ihre Lebensrealität in den Blick zu nehmen.
🕊 Sonntag, 26. Oktober 2025 🕖 19:00 Uhr – Gottesdienst in der Pfarrei St. Martin, Kaufbeuren
Anschließend sind alle herzlich eingeladen zum gemütlichen Beisammensein in der Gaststätte „Zum Häring“. Eine gute Gelegenheit, den Abend in Gemeinschaft ausklingen zu lassen.
Tragehilfen, Türöffnungen und ein kleiner Wiesenbrand – ein arbeitsreiches Wochenende für die Einsatzkräfte
Überblick über die Einsätze vom 17. bis 19. Oktober 2025
An diesem Herbstwochenende war die Feuerwehr Kaufbeuren mehrfach im Einsatz. Neben klassischer Technischer Hilfeleistung wurden auch Einsätze zur Unterstützung des Rettungsdienstes sowie Amtshilfe für die Polizei geleistet. Zudem kam es zu einem kleinen Vegetationsbrand in Oberbeuren.
Hilfe für den Rettungsdienst bei Patiententransporten
Unterstützung bei Schwerlastrettung
19.10.2025, 11:52 Uhr – Wilhelmine-Mayer-Straße Ein Patient musste mithilfe einer Schwerlast-Schleifkorbtrage und Flaschenzug über das Treppenhaus gerettet werden. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst zusätzlich beim Umlagern.
Einsatzdauer: 1 Stunde 28 Minuten
Einsatzkräfte: 16 Personen
Fahrzeuge: DLK 1/30/1, LF-KatS 1/41/1, RW 1/61/1
Tragehilfe für den Rettungsdienst
17.10.2025, 17:55 Uhr – Bachschmidstraße Ein Patient wurde per Tragetuch über das Treppenhaus in den Rettungswagen gebracht.
Einsatzdauer: 32 Minuten
Einsatzkräfte: 11 Personen
Fahrzeuge: DLK 1/30/1, LF 1/43/1
Türöffnungen und Unterstützung der Polizei
Wohnung geöffnet – aber niemand zuhause
17.10.2025, 18:29 Uhr – Riederlohweg Der Löschzug Neugablonz öffnete eine Wohnung zerstörungsfrei über ein gekipptes Fenster und eine Tür. Die Wohnung war leer.
Einsatzdauer: 44 Minuten
Einsatzkräfte: 20 Personen
Fahrzeuge: LF 2/43/1, MZF 2/11/1, DLK 2/30/1
Amtshilfe für die Polizei nach Einsatz
17.10.2025, 20:42 Uhr – Auerbergweg Nach einem Polizeieinsatz wurde eine Tür durch die Feuerwehr wieder verschlossen. Die Schlüssel wurden der Polizei übergeben.
Einsatzdauer: 1 Stunde 4 Minuten
Einsatzkräfte: 7 Personen
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, RW 1/61/1
Technischer Fehlalarm und Vegetationsbrand
Fehlalarm durch E-Call-System
17.10.2025, 15:49 Uhr – Untere Au Ein ausgelöster E-Call eines PKW stellte sich als Fehlalarm heraus. Die Leitstelle stoppte den Einsatz während der Anfahrt. Vor Ort wurde der Werkstattleiter über das System belehrt.
Einsatzdauer: 31 Minuten
Einsatzkräfte: 10 Personen
Fahrzeuge: SBM (KF 1/2), RW 1/61/1
Wiesenbrand in Oberbeuren
18.10.2025, 16:36 Uhr – Untere Gasse Ein kleiner Bereich einer Wiese geriet in Brand. Die Feuerwehr Oberbeuren konnte das Feuer mit einer Kübelspritze schnell löschen.
Nach einem Jahr Bühnenpause meldet sich die Oberbeurer Bühne eindrucksvoll zurück. Am Samstag, den 18. Oktober 2025, feierte die Komödie „Göttinnen weißblau“ im Pfarrsaal Oberbeuren vor ausverkauftem Haus ihre Premiere. Das Publikum erlebte einen ebenso unterhaltsamen wie schwungvollen Theaterabend – mit starken Dialogen, glaubwürdigen Charakteren und vielen herzhaften Lachern.
Begeisterte Reaktionen aus dem Publikum
Die Reaktionen im Saal sprachen für sich: Immer wieder brandete Applaus auf, begleitet von herzhaftem Lachen und spürbarer Begeisterung. Bereits nach dem ersten Akt war die Stimmung heiter und gelöst – eine Energie, die sich bis zum Schlussapplaus hielt. Zahlreiche Gäste lobten die Aufführung nach Ende der Vorstellung: „Ein großartiger Abend – so kennt und liebt man die Oberbeurer Bühne.“ … oder: „Das beste Stück der letzten Jahre. Ich habe mich unglaublich gut amüsiert!“ … oder: „Ich hab die ganze Zeit gelacht, ein tolles Stück und super gespielt!“
Bilder der Premiere
Eine Komödie mit Lokalkolorit
Im Mittelpunkt des Dreiakters von Cornelia Willinger stehen die drei Schwestern Vroni (Christina Lembke), Wilma (Ursula Foldenauer) und Traudl (Petra Schneiderat), die gemeinsam den Gasthof „Schwanenwirt“ führen. Während sie sich ganz den aufwendigen Vorbereitungen für den Silvesterabend samt Showeinlage widmen, fühlen sich ihre Ehemänner Franz (Jürgen Wittek) und Edi (Helmut Branse) zunehmend an den Rand gedrängt. Traudl verfolgt unterdessen ehrgeizige Pläne für ihren Sohn (Philipp Schneiderat) – allerdings ohne dessen Zustimmung. Auch Postbote Willi (Axel Vorbach) bringt frischen Wind ins Geschehen, als er seine heimliche Liebe gesteht. Die daraus entstehende Dynamik – zwischen Alltag, Familienkonflikten und einer geplanten Silvester-Sabotage – sorgt für ein ebenso spannungsreiches wie komisches Bühnengeschehen.
Ensemble überzeugt auf ganzer Linie
Die Spielfreude des Ensembles war spürbar: Mit großer Bühnenpräsenz und feinem Gespür für Timing brachten die Darstellerinnen und Darsteller die Charaktere authentisch zum Leben. Mit „Göttinnen weißblau“ ist der Oberbeurer Bühne ein ebenso kurzweiliger wie pointenreicher Theaterabend gelungen, der das Publikum voll und ganz überzeugt hat. Die große Nachfrage und die ausverkauften Vorstellungen zeigen: Das Theater in Oberbeuren lebt – und wie!
Ausstellung von Peter R. Müller zeigt Werke voller Charakter und Materialtiefe
Am 30. Oktober 2025 um 18:00 Uhr lädt der Kulturring Kaufbeuren e.V. gemeinsam mit dem Künstler Peter R. Müller zur Vernissage im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu ein. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl an Skulpturen, Bildern und Objekten und ist bis zum 14. November während der Öffnungszeiten der Sparkasse zu besichtigen.
Ein Künstler mit jahrzehntelanger Handschrift
Peter R. Müller, einer der bekanntesten Künstler des Allgäus, zeigt Werke, die über Jahrzehnte hinweg gewachsen sind. Mit über 60 Jahren Kunstarbeit und mehreren tausend Arbeiten schöpft er aus einem reichen Fundus an Erfahrung und Ausdruck.
Was seine Werke auszeichnet, ist ein ganz eigener Umgang mit Material und Oberfläche: Rost, Bruchstellen und andere Umwelteinflüsse bleiben sichtbar und machen die Werke lebendig. Müllers Kunst ist bewusst nicht „zu Ende gestaltet“, sondern bleibt offen – ein Kontrast zur makellosen Perfektion vieler moderner Designobjekte.
Zwischen Experiment und Haltung
Der künstlerische Antrieb Müllers ist die Erforschung von Materialien und das beharrliche Hinterfragen. Sein Schaffen verbindet Fantasie mit einem ungewöhnlichen Maß an Disziplin, gepaart mit Mut, Ehrlichkeit und handwerklicher Präzision. So entsteht Kunst, die nicht nur persönlich ist, sondern auch eine unverwechselbare Handschrift trägt.
Ausstellungsort: Sparkassengewölbe (Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu) Ludwigstraße 26, 87600 Kaufbeuren
Vernissage: Donnerstag, 30. Oktober 2025 um 18:00 Uhr
Besichtigung: Bis 14. November 2025 Öffnungszeiten der Sparkasse:
Mo–Mi: 09:00 – 16:30 Uhr
Do: 09:00 – 17:00 Uhr
Fr: 09:00 – 16:00 Uhr
Sa: 10:00 – 13:00 Uhr
Der Kulturring Kaufbeuren e.V. freut sich über zahlreiche interessierte Besucher:innen.
Über den Kulturring Kaufbeuren e.V.
Seit 1966 prägt der Kulturring Kaufbeuren e.V. das kulturelle Leben der Stadt. Ehrenamtlich organisiert und von der Stadt Kaufbeuren unterstützt, bringt der Verein jährlich mehr als 20 Veranstaltungen aus Musik, Theater und darstellender Kunst nach Kaufbeuren – zugänglich für alle Menschen der Region.
Historische Verbindung sichtbar gemacht: Ein Zeichen der Erinnerung und Versöhnung
Rückblick: Der Wappenbaum als Symbol der Herkunft
Vor rund zehn Jahren stand vor dem Gablonzer Haus in Kaufbeuren ein Wappenbaum. Dieser erinnerte an die Herkunft der Neugablonzer Gründergeneration aus dem böhmischen Isergebirge. Im Zuge der städtischen Planungen zur Aufwertung des Bürgerplatzes im Jahr 2023 kam der Wunsch auf, das historische Gestaltungselement wieder aufzugreifen.
Rekonstruktion nicht möglich – neue Lösung entwickelt
Eine originalgetreue Nachbildung des ehemaligen Wappenbaums erwies sich als nicht umsetzbar. Deshalb suchten die Stadt Kaufbeuren und der Gablonzer Archiv- und Museumsverein nach einer alternativen Möglichkeit, die Wappen der Isergebirgsstädte sichtbar zu machen.
Ein lokaler Architekt entwarf zusammen mit einem Handwerksbetrieb eine gestalterische Lösung: 16 Städte- und Gemeindewappen sollten künftig an der Nord- und Westfassade des Gablonzer Hauses angebracht werden.
Historische Pläne endlich umgesetzt
Bereits beim Bau des Gablonzer Hauses vor 50 Jahren war vorgesehen, sogenannte „Wappen-Trägerscheiben“ zu montieren. Diese Idee wurde nun vollendet: Im Herbst 2025 gestaltete Christian Stadtmüller die Wappen grafisch. Der Steinmetzbetrieb Lippert-Neumann, vertreten durch Alfred und Angelika Neumann, brachte die Motive mittels Sandstrahltechnik auf die Trägerscheiben auf.
Ein sichtbares Zeichen gelebter Erinnerungskultur
Die Umsetzung wurde mit finanzieller Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung realisiert – auf Initiative von Landtagsabgeordnetem Bernhard Pohl. Ziel ist es, die historischen Verbindungen zwischen Neugablonz und der Region Gablonz lebendig zu halten.
Im Fokus stehen dabei die Patenschaft der Stadt Kaufbeuren über die vertriebenen Isergebirgler sowie die Städtepartnerschaft mit Jablonec nad Nisou (ehemals Gablonz an der Neiße).
Einweihung der Wappen am 22. Oktober 2025
Die feierliche Übergabe der neuen Wappengestaltung findet am Mittwoch, 22. Oktober 2025, um 11 Uhr vor dem Gablonzer Haus statt. Erwartet werden Oberbürgermeister Stefan Bosse sowie die tschechische Generalkonsulin Dr. Ivana Červenková. Die Zeremonie bietet Gelegenheit, die deutsch-tschechische Verbindung erneut ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Die Stadt Kaufbeuren informiert über eine bevorstehende Sperrung in der Augsburger Straße. Betroffen ist der südliche Geh- und Radweg in stadtauswärtiger Richtung. Der gesperrte Abschnitt liegt zwischen der Eisenbahnüberführung und der Einmündung Alte Poststraße.
Die Sperrung ist für eine Woche innerhalb des Zeitraums von Montag, 20. Oktober bis Freitag, 14. November vorgesehen. Während dieser Zeit wird der Fuß- und Radverkehr über den nördlichen Geh- und Radweg umgeleitet. Grund für die Maßnahme ist die Errichtung eines Zauns entlang des betroffenen Streckenabschnitts.
Das Team der Harl.e.kin-Nachsorge gemeinsam mit den interessierten Angehörigen beim Erste-Hilfe-Kurs. Foto: Sabine Nester, Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren
Dank Spende: Eltern und Großeltern lernen lebensrettende Maßnahmen für Notfälle mit Kleinkindern
Wie kann man im Ernstfall richtig reagieren, wenn Säuglinge oder Kleinkinder in Not geraten? Dieser Frage widmete sich ein spezieller Erste-Hilfe-Kurs für Familien, der am 11. Oktober in Kaufbeuren stattfand. Möglich wurde das Projekt durch eine Spende von 1.532 Euro, die im Rahmen der 20. Gospelchurch des GospelWings e.V. gesammelt wurde.
Praktisches Wissen für den Notfall – verständlich und greifbar
Über 20 Teilnehmende – darunter viele Väter und Großeltern – kamen zusammen, um unter Anleitung von Carina Schier und dem Harl.e.kin-Team grundlegende Erste-Hilfe-Maßnahmen zu erlernen. Der zweistündige Kompaktkurs fokussierte sich auf Notfälle im Säuglings- und Kleinkindalter. Vermittelt wurden unter anderem die stabile Seitenlage, Atemkontrolle und das richtige Verhalten bei Verschlucken – praxisnah und direkt anwendbar.
Ein Set für den Ernstfall – und das gute Gefühl, vorbereitet zu sein
Zum Abschluss des Kurses erhielten alle Teilnehmenden ein kleines Erste-Hilfe-Set mit Beatmungstuch, Pflasterrolle und einem Tröstebuch – nicht nur als Erinnerung, sondern als Symbol für den Wert von Achtsamkeit und schnellem Handeln.
Unterstützung, die ankommt
Die Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren begleitet Familien, deren Kinder nach einer Früh- oder Risikogeburt besondere Unterstützung brauchen. Die Spende des GospelWings e.V. ermöglicht es, wichtige Bildungsangebote wie diesen Kurs kostenfrei anzubieten – und trägt so direkt zur Sicherheit und zum Selbstvertrauen von Familien im Alltag bei.
Ein herzliches Dankeschön an alle Spendenden und Beteiligten, die diesen Kurs möglich gemacht haben.
Der ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin Lahr
ESV Kaufbeuren verliert trotz engagierter Leistung mit 2:5 gegen den Tabellenführer
Der ESV Kaufbeuren empfing Sonntagabend am zehnten Spieltag der laufenden DEL2-Saison in der heimischen energie schwaben arena den Tabellenführer, die Kassel Huskies. Im Kader von Todd Warriner fehlten weiterhin Max Oswald, Florian Reinwald, Joe Cassetti und Max Hadraschek. Yannik Burghart fiel ebenso krankheitsbedingt aus. Dafür gab heute Martin Kaaz aus der U20-Mannschaft sein DEL2-Debüt. Im Tor startete, wie schon vergangenen Freitag gegen Regensburg, Rihards Babulis. Der ESV Kaufbeuren musste sich trotz passabler Leistung vor 2.237 Zuschauern mit 2:5 geschlagen geben. Vor Spielbeginn wurde noch Verteidiger Fabian Koziol für sein 300. Pflichtspiel im ESVK-Dress geehrt.
Die Hausherren starteten mit unerwartet viel Scheibenbesitz, wodurch Kassel wenig Möglichkeiten hatte, direkt vor das Tor zu gelangen. Sie versetzten sich jedoch selbst einen kleinen Dämpfer, als die Schiedsrichter ein Halten von Max Kislinger ahndeten. Kassel kam jedoch nicht in die Formation und erzielte kein Tor. Kurz darauf erhielt Dominic Turgeon die erste Strafe für die Huskies wegen hohen Stocks. Die Joker kamen schnell in die Formation, in der Sami Blomqvist lange wartete, bevor er Nicolas Appendino an der blauen Linie anspielte. Dieser fackelte nicht lange und schoss von der blauen Linie zum 1:0 in den Winkel. Es folgte eine weitere Strafe gegen Marco Müller wegen Behinderung. Die Überzahl währte aber nur 20 Sekunden, da D’Artagnan Joly dann eine Strafzeit wegen Stockschlags erhielt.
Im Vier-gegen-Vier legte dann wiederum Alex Ahlroth sein Gegenüber Alec Zawatsky, wofür der Kasseler ebenfalls zwei Minuten erhielt. Allerdings konnten die Joker weder das Fünf-gegen-Drei noch das Fünf-gegen-Vier zu ihrem Vorteil nutzen. Zwei Minuten vor Ende des Drittels mussten dann Nicolas Appendino wegen Behinderung sowie Darren Mieszkowski wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. Dann ging es in die erste Pause.
Der zweite Spielabschnitt startete mit einer Strafzeit gegen Andrew Bodnarchuk wegen Behinderung. In eigener Unterzahl nahm Tristan Keck seinem Gegenüber Nicolas Appendino energisch den Puck ab, passte in die Mitte zu Dominic Turgeon – und dieser überwand Rihards Babulis zum 1:1-Ausgleichstreffer.
Mit Ablauf der Strafe bekam Andrew Bodnarchuk direkt von der Strafbank den Puck, lief allein auf das Kaufbeurer Tor zu und konnte nur noch durch einen starken Schlägereinsatz vom heransprintenden Nikolaus Heigl gestoppt werden. Der Spielvorteil verlagerte sich immer weiter in Richtung der Gäste. Kassel übte über mehrere Minuten massiv Offensivdruck auf die Joker aus. In letzter Konsequenz sah Mitchell Hoelscher den links vor dem Tor einlaufenden Tristan Keck, der das 1:2 perfekt machte.
Wenige Minuten vor Ende des Drittels musste Nicolas Appendino wegen Haltens für zwei Minuten raus. In Kasseler Überzahl lief Tyson McLellan zum Konter an und bekam direkt einen Stockschlag von Tristan Keck ab. Tyson McLellan konnte vor dem Tor noch gestoppt werden, und Tristan Keck erhielt für seine Aktion zwei Strafminuten. Dann ging es in die zweite Pause.
Die Bilder des Spiels
Der ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Kassel. Foto: Benjamin Lahr
Der letzte Spielabschnitt begann erneut mit einer Strafzeit gegen die Huskies. Alec Ahlroth musste wegen Beinstellens in die Kühlbox, was dem ESVK jedoch nichts einbrachte. Es folgte eine denkbar unglückliche Szene für die Joker: Rihards Babulis parierte einen Schuss von Michael Bartuli, der Puck prallte an die Bande und von dort aus direkt vor die Torlinie. Alec Ahlroth schob in der Folge zum 1:3 ein. Es folgte eine Strafe gegen Henri Kanninen wegen Haltens. Kassel nutzte die Überzahl durch einen Schlenzer von Yannik Valenti zum 1:4.
Danach folgte wiederum eine Strafzeit gegen Manuel Schams wegen Behinderung. Nikolaus Heigl fälschte in Überzahl einen Schuss von Sami Blomqvist an den Querbalken ab. Der nächste Schuss von Blomqvist prallte von der Bande vor das Kasseler Tor, von wo aus Henri Kanninen mit der Rückhand zum 2:4 einschob. Es folgte erneut eine Strafe, dieses Mal gegen Jere Laaksonen wegen Beinstellens. In eigener Unterzahl fuhr erneut Tyson McLellan den Konter, traf aber wieder nicht. Eine Minute vor Schluss zog Todd Warriner seinen Torwart, was allerdings nur noch den 2:5-Empty-Net-Treffer durch Michael Bartuli zur Folge hatte. Die Kassel Huskies nahmen somit die Punkte aus Kaufbeuren mit.
Für den ESV Kaufbeuren geht es am Freitagabend mit einem Heimspiel gegen den EV Landshut weiter. Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich – dazu auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Ein Elfmeter sorgt für Diskussionen – Kaufbeuren verpasst verdienten Punkt
Ein intensives Derby mit strittigen Entscheidungen
Die SpVgg Kaufbeuren musste sich im Derby gegen die SVO Germaringen knapp mit 0:1 geschlagen geben. Den entscheidenden Treffer erzielten die Gastgeber per Elfmeter – eine Entscheidung, die bei Spielern, Trainern und Zuschauern für Diskussionen sorgte.
Frühe Chancen für Germaringen
Die Gastgeber begannen druckvoll und erspielten sich die ersten Gelegenheiten. SVO-Angreifer Wörz scheiterte in der Anfangsphase an SVK-Keeper Lukas Kress, der mit einer starken Parade den Rückstand verhinderte.
Mit zunehmender Spielzeit kam Kaufbeuren besser ins Spiel. Besonders offensiv agierten sie gegen Ende der ersten Hälfte, blieben im Abschluss aber glücklos. So ging es torlos in die Halbzeitpause.
Kaufbeuren dominiert – doch ohne zählbaren Erfolg
Im zweiten Durchgang übernahm der SVK die Kontrolle. Das Team von Trainer Manuel Günes wirkte aktiver, ließ aber weiterhin klare Torchancen vermissen. Auch die Defensive beider Mannschaften zeigte sich stabil, sodass viele Angriffe schon früh gestoppt wurden.
Elfmeter sorgt für Aufregung
In der 71. Minute dann die entscheidende Szene: Nach einem Eckball pfiff die Schiedsrichterin plötzlich Elfmeter für Germaringen – ein Foulspiel hatte abgesehen von ihr niemand erkannt. Die Aufregung auf Seiten des SVK war groß. SVO-Spieler Wörz ließ sich davon nicht beirren und verwandelte sicher zum 1:0.
Zehn Minuten vor Schluss schien der Ausgleich durch Robin Conrad perfekt – doch der Linienrichter hob die Fahne, und der Treffer wurde wegen Abseits aberkannt. Auch diese Entscheidung wurde später kritisch hinterfragt: Videoaufnahmen sollen zeigen, dass es keine klare Abseitsposition gegeben habe.
Stimmen nach dem Spiel
SVO-Trainer Thomas Prestele gestand nach dem Spiel ein:
„Der Elfmeter war sicherlich glücklich – aber das nehmen wir natürlich mit.“
SVK-Trainer Manuel Günes zeigte sich nach der Partie enttäuscht, lobte aber die Leistung seiner Mannschaft:
„Wir haben 10-15 Minuten gebraucht, um reinzukommen. Danach haben wir das Spiel übernommen. Im zweiten Durchgang waren wir die aktivere Mannschaft. Es ist bitter, dass ein solches Derby durch einen nicht nachvollziehbaren Elfmeter entschieden wird.“
Auch zum aberkannten Ausgleich äußerte sich Günes deutlich:
„Die Videoaufnahmen zeigen klar, dass das Schiedsrichtergespann sich irrte. Trotzdem gratulieren wir Germaringen zum Sieg.“
Thomas Hofmann (Kreisgeschäftsführer) und Renate Dantinger (Sachgebietsleiterin Pflege und Soziales) vom BRK-Kreisverband Ostallgäu gratulierten Annett Filser (Mitte) zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum. Foto: Corinna Praetorius
25 Jahre im Dienst für pflegende Angehörige
Ein Vierteljahrhundert im Dienst des Bayerischen Roten Kreuzes: Annett Filser feierte am 1. Oktober 2025 ihr 25-jähriges Dienstjubiläum beim BRK-Kreisverband Ostallgäu. Seit 15 Jahren leitet sie mit großem Engagement und Fachwissen die Fachstelle für pflegende Angehörige.
Unter ihrer Ägide hat sich die Fachstelle zu einer wichtigen Anlaufstelle im gesamten Landkreis entwickelt. Seit 2014 bietet sie in Buchloe, Marktoberdorf, Füssen und Kaufbeuren wieder eine organisierte Nachbarschaftshilfe an. Mit über 8.000 geleisteten Einsatzstunden und fast 100 geschulten Helferinnen und Helfern leistet dieses Netzwerk einen unverzichtbaren Beitrag für die Unterstützung pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit von Annett Filser liegt in der flächendeckenden Beratung – häufig direkt bei den Betroffenen zu Hause. So werden pflegende Angehörige gezielt gestärkt und begleitet. Ihre Fachstelle mit weiteren Kolleginnen ist außerdem qualifiziert, unabhängige umfassende Beratungen zu verschiedenen Aspekten der Pflege durchzuführen.
Besonders geschätzt sind auch die monatlichen Angehörigentreffen der Fachstelle, die in allen genannten Städten stattfinden. Sie bieten wertvolle Informationen rund um die für pflegende Angehörige wichtigen Themen und Raum für Austausch sowie gegenseitige Unterstützung. Ergänzend dazu werden regelmäßig Schulungen für zukünftige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer angeboten.
Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann und Renate Dantinger, Sachgebietsleiterin Pflege und Soziales, überreichten der Jubilarin einen Blumengruß sowie die Einladung zur Jubilarfeier des Landesverbandes in Kloster Scheyern und dankten herzlich für ihr langjähriges, engagiertes Wirken im Dienste der Menschen im Ostallgäu. „Mit ihrer herzlichen Art, ihrer Erfahrung und ihrem unermüdlichen Einsatz ist Annett Filser ein Vorbild für uns alle.“
Der Heimatverein Kaufbeuren bietet am Samstag, dem 25. Oktober, um 14.00 Uhr eine Führung durch diese Bibliothek. Dazu ist eine Anmeldung erforderlich: Telefon: 08341 40476 oder heimatverein-kaufbeuren@t-online.de
Veranstaltungsdetails: Veranstalter: Heimatverein Kaufbeuren Datum: Samstag, 25. Oktober 2025 Uhrzeit: 14:00 Uhr Anmeldung erforderlich: 08341 40476 oder heimatverein-kaufbeuren@t-online.de Eintritt: frei
Die Acht Musizierenden vermochten hervorragend ein ganzes Opernorchester mit nur wenigen Blasinstrumenten zu imitieren. Foto: Blicklicht
Lichtblick für Blicklicht
Am Sonntag, den 12. Oktober 2025, gastierte erneut ein Kammermusikensemble des renommierten Bundespolizeiorchesters München in der Stadtpfarrkirche St. Martin in Kaufbeuren. Pünktlich zum Ende des beliebten Rustikalmarktes begann um 17 Uhr das einstündige kurzweilige Konzert von diesmal neun Profimusikerinnen und -musiker der Bundespolizei. Dementsprechend gelang es, noch mehr Zuhörende als beim bereits letzten Jahr stattfindenden Einstand des Ensembles in die St. Martinskirche zu locken und den Kirchenraum bis auf wenige Reihen zu füllen.
Michaela Bauschmid begrüßte alle Anwesenden, insbesondere auch MdB Stephan Stracke und Oberbürgermeister Stefan Bosse. Der ambulante Palliativdienst Blicklicht begleitet Menschen in ihrer letzten Lebensphase und bildet ehrenamtliche Hospizbegleiter aus.
Im Anschluss würdigte Oberbürgermeister Bosse in einem kurzen Grußwort das Engagement des Ensembles und dankte für den kostenfreien Einsatz zugunsten Blicklicht sowie der Pfarrei St. Martin. Chefdirigent Philipp Armbruster führte souverän durch das Programm und begeisterte mit einer Mischung aus klassischer Meistermusik und lebendiger informativer Moderation. Den Auftakt bildete Mozarts Serenade in c-Moll, KV 388, gespielt in der originalen Besetzung für Bläseroktett, bestehend aus je 2 Oboen, Hörner, Fagotten und Klarinetten wie zu Mozarts Zeiten. Sofort bestach der runde und homogene Klang des Kammerorchesters, das den ganzen Kirchenraum angenehm und bewundernswert ausfüllte. Wuchtige Gesamtklänge, zart süße Oboen Soli, virtuose Fagotte (im 4. Satz! Grandios), Waldhörner aus einem Guss und nie Holzblaskollegen übertönend sowie weiche Klarinettenduette überzeugten das Publikum vom hohen musikalischen Niveau der Berufsmusiker der Bundespolizei. Als zweites Werk waren drei Szenen aus Prokofjews meisterhaften Balletts „Romeo und Julia“ in einer Bearbeitung von Andreas Tarkmann zu hören. Die Acht Musizierenden vermochten hervorragend ein ganzes Opernorchester mit nur wenigen Blasinstrumenten zu imitieren und den Charakter dieser beliebten Ballettmusik herauszuarbeiten. Da übernimmt dann beispielsweise das Fagott das originale Saxofon. Oboe und Klarinette dürfen aber auch Originalpassagen gekonnt wiedergeben. Als letztes Werk stand modern-neoromantische Musik, wiederum im Original für Bläseroktett vom ungarischen Komponisten Frigyes Hidas auf dem Programm. Keine experimentell moderne Musik à la Stockhausen oder Strawinsky, sondern eher tonal gefällig. Fast wie Filmmusik überraschte dieses Werk besonders, hatte vermutlich kaum einer im Raum dieses Werk bisher gehört. In vier Sätzen unterhielt das Ensemble das Publikum prächtig. Nach gebührendem Applaus verabschiedete sich Armbruster mit flotter knackiger Barockmusik von Händel und seiner „Königin von Saba Ouvertüre“. So klang der angenehme Abend vergnüglich aus.
Auf dem Foto von links nach rechts: Andreas Frey, Spomenka Kovacevic, Florian Bürling. Foto: Hypovereinsbank
Zwei Mitarbeiter der HypoVereinsbank Kaufbeuren haben ihr Dienstjubiläum gefeiert.
Auf 25 Jahre kann Spomenka Kovacevic (Bildmitte) zurückblicken. Am 1.10.2000 begann Sie in der Filiale Mindelheim und wechselt im Juli 2023 in die Filiale Kaufbeuren. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung ist sie heute im Service eine kompetente, geschätzte und beliebte Ansprechpartnerin.
Florian Bürling (rechts) ist seit nun 10 Jahren bei der HVB. Seit November 2023 betreut er als Vermögenskundenberater mit viel Einsatz und Fachwissen unsere Kundinnen und Kunden.
In einer Feierstunde betonte Andreas Frey, Filialdirektor Kaufbeuren, dass der Erfolg eines Teams – auch im digitalen Zeitalter – gerade durch Mitarbeiter mit unterschiedlichen Werdegängen und Erfahrungen, geprägt werde.
Über HypoVereinsbank
Die HypoVereinsbank ist Teil der UniCredit, einer paneuropäischen Geschäftsbank mit einem einzigartigen Angebot in Italien, Deutschland sowie Zentral- und Osteuropa. Unser gruppenweiter Anspruch lautet: Empower Communities to Progress. Er beinhaltet, allen Beteiligten das Beste zu bieten und dadurch das Potenzial unserer Kund:innen sowie unserer Mitarbeiter:innen in ganz Europa zur Entfaltung zu bringen.
Wir betreuen mehr als 15 Millionen Kund:innen weltweit. Sie sind der Mittelpunkt unseres Handelns auf allen unseren Märkten. Die UniCredit setzt sich aus vier Kernregionen und zwei Produktbereichen zusammen, die Lösungen für Unternehmens- und Privatkund:innen bieten. So können wir nahe an unseren Kund:innen sein und das Leistungsspektrum der gesamten Gruppe nutzen, um alle Märkte mit den besten Produkten zu versorgen.
Die Digitalisierung und das klare Bekenntnis zu den ESG-Grundsätzen sind wesentliche Voraussetzungen für unsere Dienstleistungen. Sie unterstützen uns dabei, unsere Stakeholder hervorragend zu begleiten und eine nachhaltige Zukunft für unsere Kund:innen, unsere Gemeinschaften und unsere Mitarbeiter:innen zu gestalten.
Starke Defensivleistung und effektive Konter bringen dem ESVK den Auswärtssieg
Für den ESV Kaufbeuren stand am Freitagabend das Auswärtsspiel vom neunten DEL2-Spieltag 2025/2026 bei den Eisbären Regensburg auf der Agenda. Chef-Trainer Todd Warriner musste dabei verletzungsbedingt auf Max Oswald, Florian Reinwald und Joe Cassetti verzichten. Dazu musste auch Max Hadraschek krankheitsbedingt kurzfristig passen. Im Tor stand Rihards Babulis, der mit einer starken Leistung einer der Garanten für den 4:1-Auswärtssieg vor 4.289 Zuschauern war.
Der ESV Kaufbeuren nahm in den Anfangsminuten das Heft des Handelns in die eigene Hand und konnte sich so auch die ersten Torabschlüsse erarbeiten. Kurz nach dem Ende eines Powerplays der Joker nach gut vier Minuten brachte das heutige Geburtstagskind Henri Kanninen die Wertachstädter mit 0:1 in Führung. Der Finne konnte die Scheibe dabei direkt vor dem Tor von Jonas Neffin im Netz unterbringen. Die Hausherren schienen vom frühen Gegentor etwas geschockt und hatten Glück, dass Sami Blomqvist, Henri Kanninen und Dartagnan Joly beste Chancen auf einen weiteren Treffer liegen gelassen hatten.
In der siebten Minute kamen die Eisbären dann wie aus dem Nichts mit ihrer ersten wirklichen Chance zum Ausgleichstreffer. Sam Payeuer konnte alleine auf Rihards Babulis zulaufen und traf trocken zum 1:1. In der Folge war der ESVK weiterhin das Team, welches mehr offensive Aktionen zu verbuchen hatte, aber die Regensburger kamen nun auch immer wieder zu guten Szenen in der Zone der Kaufbeurer. Eine solche führte zwei Minuten vor der Pause zu einer Strafzeit gegen Tyson McLellan. Die Kaufbeurer verteidigten das anschließende Unterzahlspiel aber stark und ließen keine Chancen zu. So ging es mit einem Spielstand von 1:1 in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt war das Spiel dann viel ausgeglichener. Die Eisbären hatten nun viel mehr Aktionen in der Offensive und schafften es auch immer wieder, den ESVK in der eigenen Zone unter Druck zu setzen. Nach einer solchen Druckphase in der 24. Minute konterten die Joker aber eiskalt über Tyson McLellan, der den mitgelaufenen Sami Blomqvist perfekt anspielte, und unsere Nummer 71 musste nur noch zum 1:2 einschieben.
Die Kaufbeurer hatten ihre beste Phase dann nach ihrem zweiten Treffer und hatten hier unter anderem durch Tyson McLellan eine weitere sehr gute Chance. Auf der Gegenseite hatte Rihards Babulis auch immer wieder alle Hände voll zu tun. Bei einem Powerplay der Regensburger nach 32 Spielminuten musste er vier Mal gegen Donat Peter retten. Der Stürmer der Eisbären kam immer wieder seitlich auf Höhe des rechten Bullypunktes zum Direktschuss. Der Kaufbeurer Torhüter behielt aber, wie gesagt, die Übersicht und bewahrte seine Farben vor einem Gegentor.
Nach dem Powerplay der Regensburger war das Spiel wieder ausgeglichener. Die Joker hatten durch Henri Kanninen die wohl beste Chance auf einen weiteren Treffer liegen gelassen. Auf der anderen Seite hatte der ESVK Glück, als die Regensburger ebenfalls eine ganz große Möglichkeit aus kurzer Distanz nicht verwerten konnten. Damit gingen die beiden Mannschaften mit einem Spielstand von 1:2 in die zweite Drittelpause.
Der Schlussabschnitt ist dann schnell erzählt. Der ESVK stand defensiv relativ sicher und setzte mit der Führung im Rücken immer wieder zu gefährlichen Kontern an. Dabei gelang den Jokern auch früh im dritten Drittel ihr dritter Treffer. Tyson McLellan nutzte dabei seine technischen Fähigkeiten sehr gut aus und fand nach einer guten Körpertäuschung den freistehenden Nico Appendino, der mit einem satten Direktschuss zum 1:3 traf.
Ein weiteres Überzahlspiel der Hausherren nach 47 Minuten verteidigten die Kaufbeurer wiederum stark. Glück hatten die Joker, als die Eisbären in der 50. Minute nur den Pfosten trafen. Die Wertachstädter ihrerseits konterten dann wieder schnell, und Alec Zwatsky fand vor dem Regensburger Tor den mitgelaufenen Jonas Fischer. Der Youngster der Joker konnte Jonas Neffin im Tor der Eisbären überwinden und stellte den Spielstand mit seinem ersten DEL2-Treffer auf 1:4.
In der Folge versuchten die Oberpfälzer noch einmal alles. Rihards Babulis rettete dabei fünf Minuten vor dem Ende mit seiner starken Fanghand gegen den freistehenden Constantin Ontl. Nach einem Foul von Jakob Peukert mussten die Kaufbeurer in der 56. Minute nochmals in Unterzahl ran. Dabei zeigte die Mannschaft von Trainer Todd Warriner wieder ein gutes Unterzahlspiel, und obwohl die Regensburger mit dem sechsten Feldspieler agierten, war Rihards Babulis an diesem Abend nicht mehr zu überwinden. Am Ende sicherten sich die Joker somit, trotz vier Ausfällen, drei Punkte in der Oberpfalz.
Am Sonntag geht es für den ESV Kaufbeuren dann um 17:00 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Tabellenführer Kassel Huskies weiter.
Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Es wurden wertvolle Erfahrung im Teamwork, in der Planung und im kreativen Prozess gesammelt. Foto: Staatliche Berufsschule Kaufbeuren
Die Auszubildenden der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren wurden mit dem 3. und 4. Platz belohnt.
Unter dem Motto „Cold Shine with Ice Blond“ haben die Auszubildenden des zweiten Lehrjahres der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren beim Bavarian Young Talents Award 2025 ihr Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die stylischen Ergebnisse wurden im Rahmen der Friseurmesse Style Vision in Fürth präsentiert – inklusive Publikumsvoting und feierlicher Siegerehrung.
Junge Talente im Rampenlicht
Mit großer Leidenschaft kreierten die Auszubildenden ihre kreativen eisblonden Looks im Unterricht an der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren. Unterstützt wurden sie dabei von ihren Lehrkräften.
Gemeinsam ging es am Sonntag, 28. September, zu Style Vision nach Fürth, wo die fertigen Ergebnisse einem breiten Publikum präsentiert wurden. Besucherinnen und Besucher der Fachmesse konnten vor Ort abstimmen und ihren Favoriten wählen. Bei der anschließenden Siegerehrung wurden die beliebtesten Looks geehrt. Die Auszubildenden der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren wurden mit dem 3. und 4. Platz belohnt.
Der Wettbewerb bot den Nachwuchsfriseurinnen und -friseuren nicht nur eine Plattform zur Präsentation ihrer Fähigkeiten, sondern auch wertvolle Erfahrung im Teamwork, in der Planung und im kreativen Prozess.
Die jungen Talente von heute haben gezeigt, dass sie mit viel Herzblut und Professionalität bereit sind, das Friseurhandwerk innovativ zu bereichern.
Tiefbauarbeiten im Jordanpark: Zugang zur Unterführung zeitweise gesperrt
Die Bauarbeiten für das neue Behördenzentrum in der Bahnhofstraße gehen in die nächste Phase. Ab Montag, 20. Oktober 2025, beginnen umfangreiche Tiefbauarbeiten zur Anbindung des Gebäudes an die städtische Schmutzwasserentsorgung sowie zur Verlegung von Leitungen für eine umweltfreundliche Heizlösung im Jordanpark.
Das Projekt wird vom Staatlichen Bauamt Kempten betreut und soll voraussichtlich acht Wochen dauern.
Einschränkungen für Fußgänger:innen
Während der Bauarbeiten kommt es zu zeitweisen Sperrungen:
Der Treppenabgang an der Bahnhofstraße
Der Zugang zur Unterführung in den Jordanpark
Fußgängerinnen und Fußgänger müssen mit Einschränkungen und Umleitungen rechnen. Hinweise zur Umgehung werden vor Ort ausgeschildert.
Schutz für den Baumbestand
Besonderes Augenmerk liegt auf dem erhaltenswerten Baumbestand im Jordanpark. Um Beeinträchtigungen zu vermeiden:
erfolgt die Anfahrt der Baustelle ausschließlich über die Bahnhofstraße,
und die Arbeiten finden unter fachlicher Begleitung eines zertifizierten Baumpflegers statt.
Ziel ist es, den Wurzelbereich der Bäume weitgehend zu schützen und ökologische Schäden zu vermeiden.
Nachhaltiges Bauen mit Grundwasserwärme
Das neue Behördenzentrum entsteht im Passivhaus-Standard. Mit der Nutzung einer Grundwasserwärmepumpe zur Beheizung des Gebäudes verfolgt der Freistaat Bayern eine Strategie, die auf Ressourcenschonung und Klimafreundlichkeit setzt.
Im Vorfeld fanden enge Abstimmungen mit verschiedenen städtischen Fachabteilungen statt – darunter Tiefbau, Stadtplanung, Naturschutz, Denkmalpflege und Wasserwirtschaft.
Ein Projekt mit Signalwirkung
Mit dem neuen Behördenzentrum setzt der Freistaat ein sichtbares Zeichen für nachhaltiges Bauen im öffentlichen Raum. Die Kombination aus moderner Energieversorgung und Rücksicht auf Natur und Stadtraum soll als Vorbild für künftige Bauprojekte dienen.
Am 14. Oktober fand der dritte Allgäuer Innovationstreff bei HAWE Hydraulik SE statt. Zu Gast war unter anderem der Bayerische Staatsminister für Digitales, Dr. Fabian Mehring. Foto: Svenja Moller
HAWE Hydraulik in Kaufbeuren wird zum Zentrum für Zukunftsideen
Am 14. Oktober 2025 fand der dritte Allgäuer Innovationstreff statt – diesmal in den Räumen der HAWE Hydraulik SE in Kaufbeuren. Die Veranstaltung wurde von der Stadt Kaufbeuren gemeinsam mit dem Institut für Datenoptimierte Fertigung (IDF) der Hochschule Kempten organisiert. Ziel war es erneut, Innovationen aus der Region sichtbar zu machen und Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik miteinander ins Gespräch zu bringen.
Gastgeber betonen Bedeutung gemeinsamer Innovation
Zu Beginn begrüßten Franz Pasta, Werkleiter bei HAWE Hydraulik, sowie Oberbürgermeister Stefan Bosse die Gäste. Beide unterstrichen den hohen Stellenwert von Kooperation und Innovationsgeist – gerade in herausfordernden wirtschaftlichen Zeiten.
„Auch in Zeiten, in denen das Geld knapp ist, ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen. Und das tun wir mit unserem Innovationstreff. Solche Termine bieten Raum für inspirierende Impulse und einen bereichernden Austausch“, so Stefan Bosse.
Digitalminister Mehring: Wandel als Chance begreifen
Einen zentralen Beitrag lieferte Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Staatsminister für Digitales. In seiner Rede sprach er von einer „doppelten Zeitenwende“ – einerseits geopolitisch, andererseits technologisch.
Er betonte die Bedeutung der digitalen Transformation für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft. Damit Bayern zu einem führenden Technologiestandort werden könne, brauche es klare politische Strategien und eine Rückbesinnung auf eine „Wirtschaftswunder-Mentalität“:
„Bayern bringt alle Voraussetzungen mit, um gestärkt in die Zukunft zu gehen – aber es braucht den politischen Willen, Innovationen nicht nur zuzulassen, sondern aktiv zu fördern.“
Forschung trifft Industrie: Kooperation zwischen IDF und HAWE
Im Anschluss präsentierten Prof. Dr. Frank Schirmeier, Leiter des IDF, und Christof Gilnhammer, COO bei HAWE Hydraulik, ein gemeinsames Forschungsprojekt. Dabei geht es um die Optimierung von Maschinensteuerungen, um den Energieverbrauch gezielt zu senken.
„Wir untersuchen in der Zusammenarbeit Möglichkeiten, wie durch intelligente Steuerung Spitzenlasten vermieden und damit Netzentgelte reduziert werden können“, erklärte Prof. Schirmeier.
Diese Art der anwendungsnahen Forschung zeigt, wie regionale Unternehmen und Hochschulen zusammenarbeiten können, um konkrete Lösungen für die Industrie zu entwickeln.
Erste Mannschaft, B-Jugend und F-Jugend im Einsatz – Hoffnung auf Punkte und Entwicklung
Am kommenden Wochenende stehen bei der SG Kaufbeuren/Neugablonz nur drei Teams im Spielbetrieb. Zwei davon spielen am Samstag zu Hause in der Turnerstraße, die F-Jugend reist zum Auswärtsturnier nach Mindelheim.
Erste Mannschaft hofft auf Befreiungsschlag
Nach drei Auswärtsspielen ohne Punktgewinn kehrt die Erste Mannschaft der SG am Samstagabend in die heimische Halle zurück. Gegner ist der bislang punktlose Aufsteiger TSV Partenkirchen.
Trotz der scheinbar klaren Ausgangslage warnt Trainer Christian Klöck vor einer Unterschätzung: Partenkirchen verlor zuletzt nur knapp gegen Gröbenzell und Sonthofen. Die Kaufbeurer hingegen konnten nach einem kämpferischen Auftaktsieg nicht an diese Leistung anknüpfen und mussten deutliche Niederlagen hinnehmen.
Anwurf ist am Samstag 18.10. um 18:00 Uhr in der Turnerstraße in Neugablonz.
Die Mannschaft will vor heimischer Kulisse wieder mehr Einsatz zeigen und den Anschluss in der Bezirksoberliga wahren.
B-Jugend setzt auf Heimstärke
Vor dem Spiel der Ersten Mannschaft läuft um 16:00 Uhr die weibliche B-Jugend in der Turnerstraße auf. Nach einem soliden Start mit zwei Siegen aus drei Spielen trifft das Team auf die HSG Schwab/kirchen.
Trainer René Westermayr und Christian Schelb sehen ihr Team gut vorbereitet, wissen aber um die Herausforderung. Die Mannschaft hat in dieser Saison bereits gezeigt, dass sie auch unter Druck punkten kann – daran will sie nun anknüpfen und sich in der Spitzengruppe der Bezirksoberliga etablieren.
F-Jugend in Mindelheim gefordert
Am Samstagmorgen tritt die F-Jugend der SG beim zweiten Turnier der Winterrunde in Mindelheim an. Gegen die Teams aus Mindelheim und Biessenhofen sollen die positiven Eindrücke aus dem ersten Turnier bestätigt werden.
Turnierbeginn ist um 10:00 Uhr.
Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung und dem spielerischen Lernen – Ergebnisse stehen hier noch nicht im Vordergrund, auch wenn erste Erfolge die Motivation merklich gesteigert haben.
In Bayern gibt es zwischen den einzelnen Städten und Landkreisen große Unterschiede beim Anteil der Osteoporose-Kranken.
Foto: Gesundheitsatlas Deutschland / Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO)
Neue Daten zeigen hohe Erkrankungszahlen – Behandlungsprogramm soll helfen
Deutlich höhere Osteoporose-Rate in Kaufbeuren
In Kaufbeuren leben im Vergleich zum bayerischen Durchschnitt deutlich mehr Menschen mit Osteoporose. Laut aktuellen Daten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) litten im Jahr 2023 rund 1.200 Personen ab 35 Jahren an der chronischen Knochenerkrankung. Das entspricht einer Prävalenz von 4,19 Prozent – höher als im bayerischen Durchschnitt (3,87 Prozent). Im benachbarten Ostallgäu liegt die Quote mit 3,84 Prozent etwa im Landesschnitt.
Frauen im höheren Alter besonders betroffen
Besonders auffällig ist die Erkrankungshäufigkeit bei Frauen über 90 Jahren: 30,2 Prozent sind betroffen – bei Männern in derselben Altersgruppe liegt der Anteil bei 7,6 Prozent. Der Welt-Osteoporose-Tag am 20. Oktober rückt diese Zahlen ins Licht und verweist auf die Notwendigkeit frühzeitiger Vorsorge und Behandlung.
Was ist Osteoporose – und warum betrifft sie so viele?
Osteoporose zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems. Durch den fortschreitenden Verlust von Knochensubstanz steigt das Risiko für Knochenbrüche. Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unbemerkt.
Ursachen können sein:
Hormonveränderungen (z. B. nach den Wechseljahren)
Vitamin-D- und Calcium-Mangel
Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Kortison)
Bewegungsmangel
Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum
„Osteoporose entsteht, wenn mehr Knochenmasse ab- als aufgebaut wird“, erklärt Dr. med. Stefan Stern, Internist und beratender Arzt bei der AOK Bayern.
Neues Behandlungsprogramm seit Oktober verfügbar
Seit dem 1. Oktober 2025 steht für gesetzlich Versicherte der AOK in Bayern das DMP Osteoporose zur Verfügung. Dieses strukturierte Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm) verfolgt das Ziel, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen, Frakturen zu vermeiden und die Lebensqualität zu verbessern.
Wer teilnehmen kann:
Frauen und Menschen mit diversem Geschlecht ab 50 Jahren
Männer ab 60 Jahren
Voraussetzung: Gesicherte Diagnose einer medikamentös behandlungsbedürftigen Osteoporose
Die Anmeldung erfolgt direkt über die behandelnde Arztpraxis.
„Das DMP Osteoporose hilft, das persönliche Sturzrisiko zu senken und Schmerzen zu lindern“, erklärt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.
Bewegung als Schlüssel zur Vorbeugung
Ein entscheidender Faktor in der Prävention ist Bewegung. Die Knochendichte wird besonders in jungen Jahren aufgebaut, aber auch im höheren Alter kann regelmäßige Aktivität die Stabilität der Knochen fördern.
Dr. Stern betont:
„Neben der medikamentösen Therapie setzt das DMP auch auf gezielte Bewegungsprogramme zur Erhaltung der Muskelkraft und der Knochendichte.“
Große regionale Unterschiede in Bayern
Ein Blick auf den Rest des Freistaats zeigt deutliche Schwankungen:
Niedrigste Prävalenz: Landkreis Freising mit 2,9 %
Höchste Prävalenz: Landkreis Bad Kissingen mit 6,4 %
Diese Unterschiede lassen auf regionale Lebensstilfaktoren oder Versorgungsstrukturen schließen.
Kaufbeuren trifft auf starke Defensive und ambitionierten Titelanwärter
Nach acht Spieltagen steht der ESV Kaufbeuren in der DEL2 mit zehn Punkten auf Tabellenplatz zehn. Nun warten am Wochenende zwei anspruchsvolle Gegner: Am Freitagabend gastieren die Joker bei den Eisbären Regensburg, die aktuell die wenigsten Gegentore der Liga kassiert haben. Am Sonntag empfangen sie in der heimischen energie schwaben arena die Kassel Huskies – den derzeitigen Tabellenzweiten.
Die Spieltermine im Überblick
Freitag, 20:00 Uhr: Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg
Sonntag, 17:00 Uhr: Heimspiel gegen die Kassel Huskies in der energie schwaben arena
Tickets für das Heimspiel
Eintrittskarten für das Sonntagsspiel gegen Kassel sind erhältlich:
Trainer Todd Warriner hat derzeit mit einigen Personalausfällen zu kämpfen. Neben dem langzeitverletzten Max Oswald fallen auch Joe Cassetti und Florian Reinwald verletzungsbedingt aus.
Ein Lichtblick: Max Kislinger wird nach seiner Pause am vergangenen Wochenende mit hoher Wahrscheinlichkeit am Freitag in Regensburg wieder auf dem Eis stehen. Unterstützung kommt auch von DEL-Kooperationspartner Red Bull München: Nikolaus Heigl wird dem ESVK zur Verfügung stehen. Ob auch Rio Kaiser oder wie zuletzt Philipp Krening dabei sein werden, ist derzeit noch offen.
Spielerstimme: Tyson McLellan blickt voraus
Stürmer Tyson McLellan äußert sich vor dem Wochenende kämpferisch:
„Es sind wieder zwei wichtige Spiele für uns. Regensburg ist sehr gut in die Saison gestartet. Sie haben nur 12 Gegentore kassiert, also müssen wir hart arbeiten, um gute Angriffe zu fahren und einen Weg zu finden, gegen sie Tore zu erzielen. Kassel ist eine Spitzenmannschaft. Sie sind immer ein sehr schwieriger Gegner. Aber ich denke, wir haben uns als Team Selbstvertrauen aufgebaut und spielen jedes Wochenende besser. Wir freuen uns auf die beiden Spiele und ich denke, wir haben eine große Chance, auch gegen diese Mannschaften zu Punkten.“
Liveübertragung der Spiele
Alle Partien der DEL2 – inklusive der beiden ESVK-Spiele am Wochenende – werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.
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Das neue Bündnis Zukunft Kaufbeuren mit dem neugewählten Vorstand auf der Rathaustreppe:
Von links nach rechts: Jürgen Grieshaber, Astrid Kuby, Bernd Fuhrmann, Dr. Thomas Jahn, Karin Röhl, Lydia Fichtl, Christiane Böhme und Thomas Pfaffenbauer.
„Bündnis Zukunft Kaufbeuren“ gegründet – Dr. Thomas Jahn einstimmig zum Vorsitzenden gewählt
Für die Stadtratswahl am 8. März 2026 hat sich am 07.10.2025 in Kaufbeuren eine neue überparteiliche Wählergruppe mit dem Namen „Bündnis Zukunft Kaufbeuren“ gegründet. Die Gründung geht auf eine gemeinsame Initiative aus den Parteien dieBasis, der Bayernpartei und der WerteUnion zurück. Zum 1. Vorsitzenden der neuen Wählergruppe wurde einstimmig der Kaufbeurer Rechtsanwalt und Stadtrat Dr. Thomas Jahn (WerteUnion) gewählt. Als Stellvertreter stehen ihm Jürgen Grieshaber (dieBasis) und Thomas Pfaffenbauer (Bayernpartei) zur Seite. Bernd Fuhrmann übernimmt das Amt des Schatzmeisters. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Christiane Böhme (Schriftführerin), Karin Röhl (Medienbeauftragte) und Astrid Kuby (Beisitzerin) gewählt. Lydia Fichtl fungiert als Kassenprüferin.
In großer Einmütigkeit beschloss die Gründungsversammlung auch die Schwerpunkte für die kommunalpolitische Zielsetzung des neuen Bündnisses. Die Mitglieder der neuen Wählergruppe wollen ein bürgernahes Gegenmodell zu den etablierten Parteien für ein zukunftsfähiges und wirtschaftsfreundliches Kaufbeuren bieten. Bürokratie und Abgaben sollen gesenkt, der Breitensport stärker gefördert und zusätzliche Flächen für Wohnen und Gewerbe rascher erschlossen werden. Für das Bündnis Zukunft Kaufbeuren verdient die Altstadt mehr als nur Symbolpolitik, sondern greifbare Maßnahmen, wie ein echtes Stadtmanagement zur Beseitigung der Ladenleerstände.
Die Gründungsmitglieder wollen ihre neue Wählergruppe als Mitmach-Plattform verstehen und sehen die Notwendigkeit für eine unideologische, bürgerfreundliche Stadtpolitik, bei der der Mensch, nicht Lobbyinteressen oder Parteiprogramme im Mittelpunkt stehen sollen. Das neue Bündnis ist daher offen für Mitglieder aus anderen Parteien oder Parteiungebundene, die das Leitbild des selbstdenkenden, kritischen Bürgers teilen und der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft entgegenwirken wollen.
Die Vorbereitung zur Aufstellung der Stadtratsliste, zu der alle interessierten Bürger Kaufbeurens eingeladen sind, soll am Dienstag, den 21.10.2025 um 19.00 Uhr im Café Alpenblick in Kaufbeuren erfolgen. Die Listenkandidaten werden dann auch weitere politische Ziele für Kaufbeuren beschließen und über die Nominierung eines OB-Kandidaten entscheiden. Sicher ist für die Gründungsmitglieder schon jetzt, dass das neue Bündnis einen Beitrag für eine Wende zur Vernunft, ohne Klima-Klimbim, ohne Gender-Gaga und ohne die Bevorzugung bestimmter Lobbys leisten muss, wenn Familien, Normalverdiener und auch Senioren wieder bessere Verhältnisse vorfinden sollen. Das Bündnis Zukunft Kaufbeuren hat sich daher auch vorgenommen, Wege aus der Schuldenfalle Kaufbeurens aufzuzeigen. Viele achtsame und am gesunden Menschenverstand orientierte Lösungen sind meist auch die kostengünstigsten, gerade beim Bauen und in der Verkehrspolitik, bei der die Ausgrenzung des Autoverkehrs beendet werden soll.
Rege Teilnahme am Stadtrundgang im Rahmen des „Inklusiven Aktionstages“ der Freiwilligenagentur Knotenpunkt (Foto: Helga Holzhausen)
Freiwilligenagentur Knotenpunkt organisiert Stadtrundgang mit und ohne Einschränkungen
Wie gut ist die Kaufbeurer Innenstadt für Menschen mit Behinderung zugänglich? Dieser Frage gingen am 11. Oktober 2025 rund 20 Teilnehmer:innen bei einem inklusiven Stadtrundgang nach, den die Freiwilligenagentur Knotenpunkt organisiert hatte. Unter dem Motto „Wie barrierefrei ist die Innenstadt von Kaufbeuren?“ beteiligten sich Menschen mit und ohne Einschränkungen an dem Aktionstag – darunter Rollstuhlnutzende, Personen mit Rollatoren und Teilnehmende mit Seheinschränkungen.
Rundgang zeigt Hindernisse im Alltag
Startpunkt war das Generationenhaus am Hafenmarkt. Bereits vor dem eigentlichen Rundgang fand ein reger Austausch über bekannte Barrieren im Stadtbild statt – etwa am Bahnhof, beim Zugang zum Rathaus oder bei kurzen Ampelphasen an der Spittelmühlkreuzung.
Um 14 Uhr machten sich zwei Gruppen auf den Weg durch die Innenstadt. Die Route führte über:
Pfarrgasse
Rosental
Ringweg
Ludwigstraße
Sparkassenpassage
Kaiser-Max-Straße
Schmiedgasse
Kaisergäßchen
Breiten Bach
Obstmarkt
Münzhalde
Ziel war erneut das Generationenhaus.
ustausch bei Kaffee und Kuchen
Im Anschluss an den Rundgang wurden bei Kaffee und Kuchen viele konkrete Beobachtungen und Erfahrungen geteilt. Diskutiert wurden unter anderem:
unebenes Kopfsteinpflaster
zugeparkte Gehwege
fehlende öffentliche barrierefreie Toiletten
Auch positive Entwicklungen wurden angesprochen: Hannah Rieger, Beauftragte für Inklusion, soziale Teilhabe und barrierefreie Stadt im Kaufbeurer Stadtrat, kündigte an, die gesammelten Rückmeldungen im Stadtrat einzubringen.
Barrierefreier Bahnhof in Aussicht
Für den Bahnhof Kaufbeuren gibt es laut Rieger konkrete Pläne: Die Deutsche Bahn hat zugesagt, im Frühjahr 2026 mit dem Umbau der Gleisanlagen zu beginnen. Die Bahnsteige sollen erhöht werden, um künftig den Einstieg ohne Stufen zu ermöglichen. 2027 ist zudem der Neubau des Bahnhofsgebäudes geplant – ein weiterer Schritt in Richtung barrierefreie Stadt.
Der Aktionstag hat gezeigt: In Kaufbeuren gibt es noch zahlreiche Hürden im Alltag von Menschen mit Einschränkungen. Gleichzeitig bietet der Austausch zwischen Betroffenen, Engagierten und politischen Vertreter:innen die Chance, Veränderungen anzustoßen – und Barrieren Stück für Stück abzubauen.
Drei Spieler fallen aus – Kislinger vor Rückkehr ins Line-up
Die angespannte Personalsituation beim ESV Kaufbeuren verschärft sich weiter. Neben dem längerfristigen Ausfall von Max Oswald muss der Verein auch auf Florian Reinwald und Joe Cassetti verzichten. Damit wächst das ESVK-Lazarett in einer wichtigen Phase der Saison.
Ausfälle im Sturm: Oswald, Cassetti und Reinwald nicht einsatzfähig
Max Oswald, der sich eine Oberkörperverletzung zugezogen hat, wird dem Team voraussichtlich zwei Monate fehlen. Auch Joe Cassetti steht dem ESVK mehrere Wochen nicht zur Verfügung. Genauere Angaben zur Art der Verletzung machte der Verein bislang nicht. Der junge Florian Reinwald wird am kommenden Wochenende definitiv nicht auflaufen. Weitere medizinische Untersuchungen sollen in der kommenden Woche klären, wie lange der Ausfall andauern wird.
Hoffnung auf Kislinger-Comeback
Erfreuliche Nachrichten gibt es hingegen bei Max Kislinger. Der vielseitig einsetzbare Spieler, der am vergangenen Spieltag verletzungsbedingt pausieren musste, soll bereits am Freitag im Auswärtsspiel gegen Regensburg wieder zur Verfügung stehen – sofern es keine Rückschläge im Training gibt.
Von Chatbots bis Deepfakes: Eine interaktive Reise in die Welt der KI
Was kann Künstliche Intelligenz heute schon leisten – und wie funktioniert sie überhaupt? Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Dienstag, den 21. Oktober 2025, zu einer besonderen Mitmach-Veranstaltung ein: Unter dem Motto „Erleben, was heute schon möglich ist!“ wird Künstliche Intelligenz (KI) für alle Interessierten verständlich und greifbar gemacht.
Was ist eigentlich KI – und wo begegnet sie uns?
Ob Sprachassistenten, Bilderkennung oder Texterstellung – KI-Systeme sind längst Teil des Alltags. Doch viele Menschen fragen sich: Wie funktionieren solche Anwendungen im Hintergrund? Und wie lassen sie sich sinnvoll nutzen?
Diese Fragen greift die Veranstaltung auf – praxisnah und verständlich. An mehreren Mitmach-Stationen erleben Besucherinnen und Besucher, wie Tools wie ChatGPT Texte schreiben, Bilder generieren oder in natürlicher Sprache kommunizieren. Auch die Unterschiede zwischen echten und künstlich erzeugten Fotos oder Videos werden gezeigt.
Selber ausprobieren – ganz ohne Vorkenntnisse
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung: Die Gäste können selbst aktiv werden und an betreuten Stationen verschiedene KI-Anwendungen testen – unterstützt von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.
Das Angebot richtet sich insbesondere an Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung. Der Zugang ist barrierefrei, es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich.
Veranstaltungsinfos auf einen Blick
Wann: Dienstag, 21. Oktober 2025
Uhrzeit: 14:00 bis 16:00 Uhr
Wo: Generationenhaus Kaufbeuren
Für wen: Senioren, Menschen mit Beeinträchtigung – und alle, die neugierig auf KI sind
Eintritt: kostenfrei
Das Generationenhaus freut sich auf zahlreiche Gäste, die sich auf eine spannende Begegnung mit der digitalen Zukunft einlassen möchten.
Ernährung, Bewegung und Familienalltag: Alltagsnahe Angebote für junge Eltern und werdende Mütter
Wie gelingt ein gesunder Start ins Familienleben? Welche Mahlzeiten sind für Kleinkinder geeignet? Und wie können Schwangere Körper und Ernährung gezielt unterstützen? Antworten auf diese Fragen liefert das Netzwerk „Junge Eltern/Familien“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren mit einem vielfältigen Kursprogramm im November. Ob vor Ort oder online – die Veranstaltungen richten sich an (werdende) Eltern, Großeltern und Betreuungspersonen mit Kindern bis drei Jahren.
Alle Angebote sind kostenfrei oder mit einem geringen Lebensmittelbeitrag verbunden. Die Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.
Für Eltern mit Kleinkindern: Kochen, Probieren und Verstehen
Kochkurs | „Kinder an die Töpfe“
Ein Kurs für Eltern und Großeltern mit Kindern zwischen zwei und drei Jahren. Gemeinsam werden einfache Gerichte zubereitet, die Kindern neue Geschmackserlebnisse bieten – spielerisch und alltagstauglich.
Datum: Mittwoch, 12.11.2025
Zeit: 09:00 – 12:00 Uhr
Ort: AELF, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
Teilnahmebeitrag: 3 € (für Lebensmittel)
Kooperationspartner: Familienstützpunkt Apfelkern
Anmeldeschluss: 07.11.2025
Breikost oder Fingerfood?
Online-Vortrag | „Babybrei trifft Fingerfood“
Der Einstieg in die Beikostphase wirft viele Fragen auf. Der Vortrag informiert über klassische Breimahlzeiten, selbstbestimmtes Essen (Baby-led Weaning) und gibt praktische Tipps für einen sicheren Übergang.
Datum: Donnerstag, 13.11.2025
Zeit: 09:30 – 11:00 Uhr
Format: Online
Referentin: Andrea Passenberg, Dipl.oec.troph.
Teilnahme: kostenfrei
Kooperationspartner: Familienstützpunkte OAL
Anmeldeschluss: 12.11.2025
Was Kinder wirklich brauchen
Online-Vortrag | „Was Kinder lieben: Umgang mit Süßem und Kunterbuntem“
Bunte Verpackungen, süßer Geschmack – viele Kinderlebensmittel sind verlockend. Wie Eltern hier bewusst entscheiden können, zeigt dieser Kurs anhand der Ernährungspyramide. Gemeinsam werden typische Produkte unter die Lupe genommen.
Datum: Freitag, 28.11.2025
Zeit: 09:30 – 11:00 Uhr
Format: Online
Referentin: Friederike Konrad, Diätassistentin
Teilnahme: kostenfrei
Kooperationspartner: Familienstützpunkte OAL
Anmeldeschluss: 27.11.2025
Für Schwangere: Bewegung und Ernährung als Begleiter
Vortrag mit Praxisteil | „Gesund bewegt durch die Schwangerschaft“
Bewegung wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden von Mutter und Kind aus. In diesem Kurs lernen Schwangere einfache Übungen für den Alltag kennen und erfahren, wie sie aktiv bleiben können.
Datum: Montag, 24.11.2025
Zeit: 19:00 – 20:30 Uhr
Ort: Donum Vitae, Am Hofanger 15a, 87600 Kaufbeuren
Referentin: Lina Meese, Sportwissenschaftlerin
Teilnahme: kostenfrei
Kooperationspartner: Donum Vitae
Anmeldeschluss: 19.11.2025
Sicher durch die Schwangerschaft essen
Online-Vortrag | „Gesund ernährt durch die Schwangerschaft“
Welche Lebensmittel tun gut – und welche besser nicht? Dieser Vortrag beantwortet zentrale Fragen zur Ernährung während der Schwangerschaft. Auch vegetarische und vegane Ernährung wird thematisiert.
Die Allianz Hauptvertretung Stephan Schier am Neuen Markt in Kaufbeuren-Neugablonz. Foto: Schier
Von der Hüttenstraße an den Neuen Markt
Die Allianz Hauptvertretung Stephan Schier hat innerhalb von Kaufbeuren-Neugablonz ihren Standort verlegt und ist ab sofort am Neuen Markt 13 zu finden. Zuvor war das Büro in der Hüttenstraße ansässig. Der neue Standort überzeugt durch seine zentrale Lage und gute Erreichbarkeit.
Das Team um Stephan Schier bietet eine breite Palette an Leistungen – sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen. Die Beratung erfolgt individuell, unverbindlich und auf Wunsch auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten – etwa abends bei den Kundinnen und Kunden vor Ort.
Adresse
Allianz Hauptvertretung Stephan Schier Neuer Markt 13 87600 Kaufbeuren-Neugablonz www.allianz-schier.de
In Bayern gibt es große regionale Unterschiede beim Anteil der an Depression erkrankten Menschen. Foto: Gesundheitsatlas Deutschland / Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO)
AOK warnt anlässlich des Tags der seelischen Gesundheit vor steigenden Belastungen in Kaufbeuren und dem Ostallgäu
Im Jahr 2023 litten 12,91 % der Bevölkerung von Kaufbeuren an Depressionen. Somit war jede achte Person von der psychischen Erkrankung betroffen. Im Landkreis Ostallgäu lag der Anteil hingegen bei 11,46 %, was jeder neunten Person entspricht.
Dies zeigt eine aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) anlässlich des Welttages der seelischen Gesundheit am 10. Oktober. Zum Vergleich: Laut dem Gesundheitsatlas Deutschland sind in Bayern 11,97 Prozent der Bevölkerung an Depressionen erkrankt, bundesweit sind es mit 12,12 % etwas mehr. „Auffällig sind die großen Unterschiede innerhalb Bayerns: So lag der Anteil der Betroffenen zwischen 15,9 % in Kronach und 9,2 % in Erlangen“, so Rainer Linder, stellvertretender Direktor bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. In den vergangenen Jahren ist das gesellschaftliche Bewusstsein für mentale Gesundheit gestiegen.
„Viele Menschen, die aktuell in einem Tief stecken, scheuen sich jedoch noch immer, Hilfe zu suchen. Wir setzen uns daher dafür ein, den Betroffenen mit leicht zugänglichen und innovativen Angeboten zur Seite zu stehen“, betont Rainer Linderund ergänzt: „Ob Prüfungsdruck im Studium, Stress in der Arbeit oder hohe Belastung bei der Pflege von Angehörigen – das Thema mentale Gesundheit nimmt die AOK sehr ernst.“
Lange Fehlzeiten im Beruf durch psychische Erkrankungen
Psychische Erkrankungen sorgen auch in der Arbeitswelt immer häufiger für Fehlzeiten. „2024 erkrankten in Kaufbeuren 12,4 % AOK-versicherte Beschäftigte je 100 Versicherte an psychischen Erkrankungen, 2014 waren es noch 10,2 %. Das bedeutet einen Anstieg um 22 Prozent“, so Rainer Linder. Der Anteil der Arbeitsunfähigkeitsfälle im Landkreis Ostallgäu zeigt ebenfalls einen deutlichen Anstieg. Im Jahr 2024 stiegen die Zahlen im Ostallgäu auf 10,3 % (2014: 7,9 %), was einer Zunahme von 30 Prozent entspricht.
Im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützt die AOK deshalb Unternehmen, die sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden einsetzen, mit Präventionsmaßnahmen, die sich zur Stärkung der seelischen Gesundheit bewährt haben. So lernen Beschäftigte bei der Positiven Psychologie wissenschaftlich fundierte und praxiserprobte Methoden kennen, um die Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu steigern. Eine weitere Möglichkeit ist das Resilienz Training, das Beschäftigten hilft, belastende Situationen und Herausforderungen besser im Arbeitsalltag zu bewältigen. Und beim Job Crafting erfahren Mitarbeitende, wie sie ihre Arbeitsbedingungen aktiv mitgestalten können, um ihre Stärken besser einzubringen und Stress durch effizientere Arbeitsverteilung zu reduzieren.
Qualifizierung zur Referentin bzw. zum Referenten für Hauswirtschaft und Ernährung
Die Weiterbildung zur Referentin für Hauswirtschaft und Ernährung vermittelt Ihnen das nötige Rüstzeug, um hauswirtschaftliches Wissen fundiert, praxisnah und zielgruppengerecht weiterzugeben. Sie stärken Ihre rhetorischen und methodischen Kompetenzen, gewinnen Sicherheit bei Vorträgen und Vorführungen und lernen, rationelle Arbeitsweisen professionell zu vermitteln.
Inhalte der Qualifizierung zur Referentin für Hauswirtschaft und Ernährung:
Allgemeines zum Einsatz als Referentin
Grundlagen der Kommunikation, Präsentation und Lehrmethoden
Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen
Vortragsübungen
Vorführungen in Theorie und Praxis
Hygienevorgaben
Marketing und professionelle Außendarstellung
Kostenkalkulation und Preisgestaltung
Gewerberechtliche Grundlagen, Steuern und Versicherungen
Zielgruppe: Die Qualifizierung richtet sich an landwirtschaftliche und hauswirtschaftliche Unternehmer/innen im ländlichen Raum, auch in Gründung, sowie an Studierende der Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft, die ihre Kenntnisse künftig in Form praxisorientierter Angebote weitergeben und damit ein zusätzliches Einkommen erzielen möchten.
Voraussetzung: Erforderlich ist eine Fortbildung im hauswirtschaftlichen Bereich (z. B. Meister/in, Techniker/in, Hauswirtschaftliche/r Betriebsleiter/in oder Hauswirtschafter/in mit Ausbildereignungsprüfung, mindestens Teil 1).
Termine:
Donnerstag, 23.10.2025 | 09:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag, 30.10.2025 | 09:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag, 13.11.2025 | 09:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag, 20.11.2025 | 09:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag, 27.11.2025 | 09:00 – 17:00 Uhr
Ort: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren
Stadt bleibt Fairtrade-Town – und setzt weiter auf global verantwortliches Handeln
Kaufbeuren seit 10 Jahren Fairtrade-Stadt
Die Stadt Kaufbeuren erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne und trägt damit für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Stadt“. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2015 durch den Fairtrade Deutschland e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement immer weiter aus. Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Kaufbeuren. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Kaufbeuren dem internationalen Netzwerk der „Fairtrade-Towns“ angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“ Vor 10 Jahren erhielt die Stadt Kaufbeuren von dem gemeinnützigen Verein Fairtrade Deutschland e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste.
Diese Kriterien sind folgende:
Es muss ein Beschluss der Kommune vorliegen, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Fair-Trade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet wird. Es wird die Entscheidung getroffen.
Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur „Fairtrade Stadt Kaufbeuren“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Mitglieder Steuerungsgruppe (Link)
In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus Fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants werden Fairtrade-Produkte ausgeschenkt.
In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fairtrade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt.
Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“
Die Bürgermeister, die Bürgermeisterin und der Stadtrat trinken fair gehandelten Kaffee und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort. Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Kaufbeuren sind das u.a. das alljährliche faire Frühstück im Generationenhaus, das Smoothy-Bike bei Veranstaltungen, wie in der Ludwigstraße beim Straßenfest am 11. Mai 2025 gemeinsam mit foodsharing oder auch der digitale faire Einkaufsführer auf der Homepage der Stadt. Die Auszeichnungsfeier zur Fairtrade-School am Marien Gymnasium Kaufbeuren beim Sommerfest 2024 war ein Höhepunkt. Außerdem gab und gibt es verschiedene Aktionen und Weiterbildungen im Weltladen. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement“, sagt Marita Knauer von der Steuerungsgruppe Fairtrade Town. „Geplant sind Projekte zur öffentlichen Beschaffung und in der Kooperation mit unseren Schulen.“ Die Fairtrade-Towns-Kampagne bietet Kaufbeuren auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDG’s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“
leistet die Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag. Kaufbeuren ist eine von über 820 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weiter Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne gibt es unter www.fairtrade-stadt-kaufbeuren.de
AC Kaufbeuren erwartet starken Gegner aus München – Publikum willkommen
Heimkampffieber auf Bayernliga: Die Gewichtheber des AC Kaufbeuren empfangen am 18. Oktober das stark aufgestellte Team des ESV München-Freimann. Ab 17 Uhr sind mitfiebernde Zuschauer in die alte Turnhalle des Jakob-Brucker-Gymnasiums eingeladen, um 18 Uhr heißt es Wettkampfbeginn.
Die Kaufbeurer gehen in den Ersten Heimkampf mit vorrausichtlich zehn Hebern an den Start, was ein ungewöhnlich großes Team zusammenstellt. Trainer Alfred Weber erklärt wie folgt: „Im letzten Jahr gab es förmlich einen Boom und das Interesse am Gewichtheben und der Teilnahme an Wettkämpfen stieg rapide. Da wir nun eine Breite an starken Sportlern haben, soll natürlich auch jeder sein Können unter Beweis stellen“. Im vergangenen Monat war dies den Athleten schon möglich, als sie sich gegen den ESV München-Neuaubing mit einem Punktestand von 3:0 den Sieg nach Kaufbeuren holten. Ziel für den Heimkampf nächste Woche: Diese Leistung bestmöglich wiederholen.
Und die Chancen stehen gut für das junge Team – durch monatelange Vorbereitung, von schweren Gewichten bis hin zu Feinschliffen an der Technik, hat die Mannschaft eine solide Vorbereitungsphase hinter sich. Charlotte Stirnweis, Jenny Friedl, Jules Weidenauer, Marco Lilienblum, Mona Weber und Friedrich Huber im Reißen sowie Alexander Häfele und Damian Engel im Stoßen werden am kommenden Samstag Alles geben, dass sich diese Arbeit auszahlt. Voraussichtlich werden Franziska Prell und Khosro Navabpour für den kaufbeurer Verein außer Konkurrenz an die Langhantel gehen.
Mit jeder Menge Unterstützung an der Seite – nicht zu vergessen der eigene Fanclub des Vereins – wird die Turnhalle in eine tobende Wettkampfarena verwandelt. Für Speisen, Getränke und reichlich Sitzplätze ist gesorgt, der Eintritt ist frei. Der ACK erwartet eine rege Teilnahme und einen unvergesslichen Ersten Heimkampf der Saison!
Mützen, Schals und Socken aus fairer Produktion in der Mongolei
Wärmende Neuheiten aus Yak-, Kamel- und Schafwolle
Der Weltladen erweitert sein Sortiment um hochwertige Wollprodukte aus der Mongolei. Neu im Angebot sind Mützen, Handschuhe und Schals aus feiner Yakwolle sowie Socken für Kinder und Babys aus Kamelwolle. Für Erwachsene stehen Socken aus Schafwolle zur Auswahl. Diese Naturfasern zeichnen sich durch besondere Hautfreundlichkeit aus und werden auch von vielen Allergikerinnen und Allergikern gut vertragen. Die Produkte bieten nicht nur angenehme Wärme, sondern auch ein gutes Gefühl beim Tragen – sowohl körperlich als auch ethisch.
Hergestellt werden alle Textilien von Familienbetrieben in der Mongolei. Die Wolle stammt direkt von Yaks, Kamelen und Schafen aus Nomadengemeinschaften.
Der Partner steppenstrolch arbeitet seit Jahren eng mit Produzenten in Ulaanbaatar und in ländlichen Regionen zusammen. Ziel ist es, die Wertschöpfung vor Ort zu belassen und eine faire Lieferkette sicherzustellen.
Unterstützung für die Nomadenwirtschaft
Durch die Zusammenarbeit mit kleinen Betrieben erhalten die Produzentinnen und Produzenten faire Preise. Gleichzeitig wird die lokale Wirtschaft gestärkt – ein wichtiger Beitrag zur Sicherung von Einkommen und Lebensgrundlagen in den oft rauen Lebensverhältnissen der mongolischen Steppe. Mit jedem Kauf im Weltladen unterstützen Kundinnen und Kunden somit nicht nur ökologische und hautfreundliche Produkte, sondern auch ein solidarisches Wirtschaften.
Marketa lädt ein: Tanz, Musik und Stimmung am 17. Oktober in Kaufbeuren
Romi’s Märzenburg wird zur Bühne für Country-Fans
Am Freitag, den 17. Oktober 2025, lädt Marketa zu einem stimmungsvollen Abend mit Country-Time in Romi’s Märzenburg in Kaufbeuren ein. Ab 20:00 Uhr erwartet die Gäste ein unterhaltsames Programm mit Country-Musik – ideal für alle, die den Abend tanzend oder in geselliger Runde verbringen möchten.
Der Eintritt ist frei, eine Reservierung wird jedoch empfohlen.
📞 Reservierung unter: 01525 3000875
Ein Abend für Musikliebhaber und Tanzfreudige
Ob eingefleischte Country-Fans oder Neugierige – der Abend bietet Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre Musik zu genießen, neue Leute kennenzulernen oder einfach mit Freunden zu feiern.
Die Veranstaltung verspricht gute Laune und den passenden Soundtrack für einen gelungenen Herbstabend.
Später Rückschlag gegen TSV Legau – Kaufbeuren hadert mit sich und dem Schiedsrichterteam
Spielverlauf: Gute Phasen reichen nicht zum Punktgewinn
Eine vermeidbare Niederlage musste die SVK am Sonntag gegen Aufsteiger TSV Legau hinnehmen. Trotz zwischenzeitlicher Dominanz verlor das Team in der Schlussphase den Faden – auch aufgrund umstrittener Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns.
Co-Trainer Fred Jentzsch zeigte sich nach der Partie selbstkritisch, aber auch enttäuscht:
„In der ersten Halbzeit haben wir 20 Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden. Danach haben wir über weite Strecken dominiert. Leider fehlt uns aktuell die Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Tor.“
Besonders ärgerlich: Die Gelb-Rote Karte für Can Uygun in der Schlussphase, die aus Sicht der SVK völlig überzogen war. In Überzahl nutzte Legau die Gelegenheit und kam zum entscheidenden Treffer.
„Wir sind aber selbst schuld. Uns fehlt im Moment der unbedingte Wille, Spiele für uns zu entscheiden. Das müssen wir schnellstmöglich ändern – gerade mit Blick auf das Derby in Germaringen am Freitag“, so Jentzsch weiter.
Spielerstimmen: Kritik an Entscheidungen – und am eigenen Auftritt
Auch Kapitän Robin Conrad fand deutliche Worte:
„Die Gegentore waren wieder vermeidbar, da fehlt uns einfach die nötige Bissigkeit. Vorne hatten wir ein paar gute Angriffe, aber der letzte Pass kam nicht. Die Schiri-Entscheidungen waren fragwürdig – besonders die Gelb-Rote Karte für Can. Ich werde klar gestoppt, als ich alleine aufs Tor zulaufe.“
Trotz aller Frustration bleibt der Blick nach vorn gerichtet:
„Wir hätten den Schwung gerne mit einem Sieg ins Derby genommen. Dann holen wir uns die drei Punkte eben am Freitag.“
Gästetrainer lobt zweite Halbzeit
Legaus Trainer Christoph Deininger zeigte sich nach dem späten Erfolg zufrieden:
„Kaufbeuren war bis zur 70. Minute klar spielbestimmend. Dann sind wir immer besser ins Spiel gekommen. Ich wäre schon mit einem Punkt zufrieden gewesen – dass es am Ende zum Sieg reicht, ist natürlich umso schöner.“
Ausblick: Derby in Germaringen
Die SVK steht vor dem nächsten Härtetest: Am Freitag geht es im Derby gegen den direkten Nachbarn Germaringen. Um dort erfolgreich zu sein, braucht es neben einer stabileren Defensive auch mehr Entschlossenheit im Angriff.
Erste Mannschaft enttäuscht in Sonthofen – Zweite überzeugt mit Heimsieg
Für die erste Mannschaft der SG Kaufbeuren-Neugablonz sollte das Auswärtsspiel in Sonthofen am Sonntag Wiedergutmachung für die abgegebenen Punkte der vergangenen Saison werden und zugleich ein Weg sein, in der aktuellen Saison wieder in die Spur zu finden. Es sollte jedoch anders kommen.
Bereits in der Anfangsphase fand die Mannschaft von Trainer Christian Klöck kaum ins Spiel. Mit seinem Treffer zum 2:1 zeigte Patrick Spitschan nach knapp sechs Minuten das erste Lebenszeichen der SG-Herren in der Sonthoferner Allgäusporthalle. Danach lief das Spiel in der ersten Halbzeit zäh weiter. Symptomatisch war eine dürftige Chancenverwertung als direkte Konsequenz der drucklosen Offensive der SG. Bis zum Stand von 12:10 zu Beginn der 25. Spielminute konnten sich die Illerstädter trotz der fehlenden Kaufbeurer Effizienz im Angriff jedoch nicht wirklich absetzen. Ein Drei-Tore-Lauf in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit führte dann zum Pausenstand von 15:10.
In Halbzeit zwei fanden dann die Abschlüsse der Wertachstädter öfter ihr Ziel. Da jedoch auch weiterhin in der Defensive das Spiel der Sonthofener kaum unterbunden werden konnte, gelang es nicht, den Rückstand aus der ersten Halbzeit zu verringern. Im Gegenteil: Die Illerstädter schafften es bis in die 49. Spielminute, beim Stand von 31:20 ihren Vorsprung noch auf neun Tore auszubauen.
Ein letztes Aufbäumen zeigte Bence Dömsödi mit drei Treffern in Folge aus dem Rückraum. Die SG musste sich letztendlich mit 33:28 geschlagen geben.
Trainer Christian Klöck fasst nach dem Spiel zusammen: “Leider hat uns heute völlig der nötige Biss gefehlt. Weder im Angriff noch in der Abwehr gelang es uns, eigene Akzente zu setzen. Wir müssen uns wieder auf den Kampf besinnen, der uns in der vergangenen Saison die Siege beschert hat. Ein Erfolg gegen Partenkirchen am kommenden Wochenende ist jetzt Pflicht!”
Besser lief es für die zweite Mannschaft der SG. Sie feierte am Samstag einen souveränen 37:27-Erfolg gegen die Zweitvertretung des TSV Sonthofen. Damit rangiert die SG-Reserve mit zwei Siegen aus drei Spielen auf dem dritten Platz der Bezirksklasse.
Jugendergebnisse im Überblick
Weibliche B-Jugend: 32:23-Auswärtssieg in Gundelfingen – zweiter Saisonsieg im dritten Spiel.
E-Jugend (Fortgeschrittene): Drei Siege in drei Spielen beim Winterrundenturnier in Kempten gegen Kempten und Biessenhofen.
Männliche C-Jugend: Deutliche 36:18-Niederlage gegen Lokalrivalen Biessenhofen.
Im Juli 2025 eröffnete Steuerberaterin Anja Hörmann neue Büroräume in der Kaufbeurer Altstadt. Auf dem Bild v.l. Wirtschaftsreferent Andreas Bauer, Oberbürgermeister Stefan Bosse, Steuerberaterin Anja Hörmann, Finanz- und Vertriebsexperte Manuel Hörmann. Foto: Claus Tenambergen
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Ganzheitliche Immobilienberatung mit steuerlichem Fokus
In Kaufbeuren arbeiten Finanzstratege Manuel Hörmann und Steuerberaterin Anja Hörmann Hand in Hand, wenn es um den Aufbau von Immobilienvermögen geht. Ihr gemeinsamer Ansatz verbindet steuerliche Gestaltung, rechtssichere Umsetzung und langfristige Investmentstrategie – abgestimmt auf Neubauprojekte, Bestandsimmobilien und denkmalgeschützte Objekte.
Finanz- und Steuerstrategie aus einer Hand
Während Manuel Hörmann für die Analyse der Investment- und Finanzierungsstrategie verantwortlich ist, sorgt Anja Hörmann für die passende steuerliche Struktur. Das Ziel: Eine ganzheitliche Planung, die sowohl steuerlich als auch wirtschaftlich tragfähig ist.
Vorteile für Anlegerinnen und Anleger:
Reduzierung der Steuerlast
Klare Strukturen und rechtliche Sicherheit
Nachhaltiger Vermögensaufbau
Schwerpunkte im Überblick
Neubau: Von Anfang an effizient geplant
Neubauimmobilien erfordern eine vorausschauende Planung. Hier setzen Manuel und Anja Hörmann frühzeitig an:
Entwicklung einer steuer- und finanzierungsoptimierten Strategie
Berücksichtigung relevanter Abschreibungen sowie möglicher Förderungen
Unterstützung bei der Vertragsgestaltung (Bau- vs. Erwerbsnebenkosten, Aufteilung Boden/Gebäude)
Detaillierte Liquiditäts- und Tilgungsplanung über die gesamte Haltedauer
Bestandsimmobilien: Potenziale erkennen und heben
Beim Kauf von bestehenden Wohn- oder Mischimmobilien liegt der Fokus auf der Optimierung von Struktur und Ablauf:
Kaufpreisaufteilung zur bestmöglichen Nutzung der Abschreibungen
Bewertung von Modernisierungsmaßnahmen (Erhaltungsaufwand vs. aktivierungspflichtig)
Optimierung von Mieterträgen, Instandhaltung und Finanzierung
Strategien zur Haltedauer und Exit-Optionen wie Teilveräußerung oder Bestandserweiterung
Sanierungsbedürftige Gebäude mit Denkmalschutzstatus bieten besondere steuerliche Möglichkeiten:
Nutzung der Sonderabschreibungen für Denkmäler nach geltendem Steuerrecht
Strukturierte Planung von Sanierung und Finanzierung
Kombination aus Steuerentlastung und Werterhalt durch hochwertige Bauausführung
Der Arbeitsprozess: Klar, strukturiert und praxisnah
Die Beratung folgt einem strukturierten Ablauf, der individuell auf die jeweilige Situation abgestimmt wird:
Analyse: Wir prüfen Objekt, Lebenssituation, finanzielle Ziele und steuerliche Ausgangslage
Struktur: Entwicklung einer geeigneten Rechtsform und Finanzierungsstruktur
Umsetzung: Begleitung bei Kauf, Maßnahmenplanung und steuerlicher Dokumentation
Begleitung: Laufende Betreuung hinsichtlich Cashflow, Instandhaltung, AfA und Exit-Strategie
Ziel: Immobilienvermögen mit System
Durch die enge Verzahnung von Steuerberatung und Finanzplanung entsteht eine tragfähige und zukunftsorientierte Strategie – unabhängig davon, ob Interessenten neu einsteigen oder bestehende Objekte optimieren möchten.
Zur Zeit wird in Kaufbeuren-Neugablonz fleißig geprobt, denn in Kürze öffnet sich der Vorhang zu einem köstlichen Lustspiel. Auf dem Programm steht „Der Floh im Ohr“ von Georges Feydeau.
Bei diesem Stück handelt es sich um eine Komödie, die mit viel Situationskomik und reichlich Witz, Ironie und überraschenden Wendungen einen erfrischenden und unterhaltsamen Theaterabend besonderer Güte verspricht. Sie spielt teilweise in einem Pariser Stundenhotel. Frau Raymonde Chandebise beabsichtigt die Treue ihres Mannes Victor-Emanuel zu überprüfen, was natürlich zu Verwicklungen und entsprechend lustigen Szenen führt. Dass sich der Hotelangestellte Poche als Doppelgänger Victor-Emanuels herausstellt kompliziert die Sache zudem erheblich. Der Sprachfehler des Cousins Camille trägt zu weiteren Verwirrungen bei, was beim Publikum gerne mit herzlichen Lachern quittiert wird.
Gespielt wird am 24.10.2025, 25.10.2025 und 31.10.2025 im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz, sowie am 07.11.2025, 08.11.2025, 13.11.2025, 14.11.2025 und 15.11.2025 im Stadttheater in Kaufbeuren. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Buchhandlung Menzel, Kaufbeuren-Neugablonz, Sudetenstraße 119 und unter www.theater-im-turm.de sowie an der Abendkasse.
Oberstleutnant Marcus Berndorfer betonte in seiner Rede den Wert von Soldatenkamerad-schaften als unschätzbaren Multiplikator in unserer Gesellschaft. Foto: Alexander Bernhard / Bundeswehr
Der Fliegerhorst begeht mit zahlreichen Soldatenkameradschaften erstmals einen Erinnerungstag der Luftwaffe
Seit dem Jahr 2024 gedenkt die Luftwaffe am 24. September an Ereignisse und Besonderheiten ihrer eigenen Geschichte. An diesem Tag wird jährlich der Gefallenen und im Dienst Verstorbenen gedacht, das Erreichte gewürdigt und auf die Herausforderungen der Gegenwart geblickt.
In diesem Jahr richtete erstmals das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd (TAusbZLw Abt Süd) den Gedenktag auf dem Fliegerhorst aus: Dazu kamen rund 80 Teilnehmende aus den Soldatenkameradschaften Kaufbeuren, Kemnat, Ketterschwang, Obergermaringen, Mauerstetten, Wiedergeltingen, Amberg, Lindenberg und Martinszell mit ihren Fahnenabordnungen sowie Ehemalige und Reservedienstleistende auf den Fliegerhorst Kaufbeuren.
„Die Luftwaffe ist seit ihrer Aufstellung ein Garant für Sicherheit und Stabilität und hat sich in der NATO sowie über Europa hinaus einen verlässlichen und leistungsstarken Ruf erworben“, betonte der stellvertretende Kommandeur des TAusbZLw Abt Süd, Oberstleutnant Marcus Berndorfer, in seiner Begrüßungsrede. Dabei nannte er exemplarisch den ersten Hilfseinsatz nach einem Erdbeben im marokkanischen Agadir in den 1960er Jahren, langjährige Auslandseinsätze in Afghanistan und Mali und betonte die Sicherung des baltischen Luftraums im Rahmen des NATO-Air-Policing. Aktuell stünde die Landes- und Bündnisverteidigung wieder im Vordergrund. So sichere die Luftwaffe u.a. mit zwei Patriot-Feuereinheiten in Polen die NATO-Ostflanke. Berndorfer betonte die wichtige Rolle Kaufbeurens innerhalb der Luftwaffe, da bereits seit 1957 auf dem Fliegerhorst technische Ausbildungen durchgeführt werden. „Wir sind stolz auf die Qualität und Flexibilität, mit der wir das tun“, unterstrich der stellvertretende Kommandeur.
Für Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, der ebenfalls dem Gedenktag der Luftwaffe im Fliegerhorst beiwohnte, sei es ein Tag, „der uns dazu anregt, innezuhalten, zu reflektieren und Dankbarkeit zu zeigen für den Dienst, den Sie, die Mitglieder der Luftwaffe, Tag für Tag leisten, für Ihre unerschütterliche Loyalität und Ihre Hingabe.“ Der 24. September sei nicht nur ein Datum in unserem Kalender, sondern ein Symbol für eine Geschichte, die uns alle beträfe.
Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl, der als Vizepräsident des Bayerischen Soldatenbundes zu den geladenen Gästen sprach, attestiert dem Fliegerhorst ein „Premiumstandort der Luftwaffe, ein Stützpfeiler unserer Bundeswehr“ zu sein. In seiner doch klaren und zielgerichteten Rede wandte sich der Abgeordnete primär an alle Soldatinnen und Soldaten: „Ich danke Euch, dass Ihr unsere Werte, unser Leben, unsere Gesellschaft und unsere Freiheit schützt und das auch in Zukunft tun werdet.“
Nach dem offiziellen Teil konnten die Teilnehmenden neben Gesprächen auch eindrucksvolle Einblicke in Bereiche der Tornado- und Aufklärungsdrohnenausbildung sowie zur geschichtlichen Entwicklung der technischen Ausbildung am Standort erhalten.
Viele ehemalige Soldaten ziehen nach dieser erfolgreichen Premiere ein positives Fazit. Unter ihnen auch Günter Goth, Stabsfeldwebel außer Dienst und Erster Vorsitzender der Soldatenkameradschaft Kaufbeuren: „Wir erleben hier hautnah den Wandel der Luftwaffe in einer schnelllebigen Zeit.“ Am Ende sind sich die Teilnehmenden einig: „Dieser Gedenktag der Luftwaffe muss wiederholt werden.“
Künftig wird jährlich in Verbänden und Dienststellen der Luftwaffe, so auch wieder in der Abteilung Süd, dieser Erinnerungs- und Gedenktag am 24. September durchgeführt.
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland
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