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Kultur Newsletter Top Veranstaltung

Drei Abende Musik und Mitmachen – mitten in der Altstadt im „Grünen Wohnzimmer“ – bei freiem Eintritt

Offene Chorprobe mit dem städtischen Frauenchor – Konzertabend mit Groove, Latin, Blues und Jazz – Musik aus aller Welt mit dem Trio Voyage

Kaufbeuren hat einen neuen Veranstaltungsort: das „grüne Wohnzimmer“. Direkt in der Fußgängerzone am Obstmarkt gelegen, will der Raum Kultur mitten in die Stadt bringen – offen, zugänglich und ohne Eintritt. Ende Februar stehen dort drei Veranstaltungen unter dem Motto „Chill mit Schill“ auf dem Programm. Besucherinnen und Besucher sind ausdrücklich eingeladen: zum Zuhören, zum Mitsingen und zum Entdecken.

Freitag: Mitsingen und Konzert mit den „Undergrounds“

Offene Chorprobe mit dem städtischen Frauenchor

Freitag, 27. Februar 2026, 17:00–19:00 Uhr

Den Auftakt macht eine offene Chorprobe unter dem Titel „Chill mit Schill“. Der städtische Frauenchor lädt gemeinsam mit Chorleiter Florian Zaijcek zum Mitmachen ein. Willkommen ist jede und jeder – ganz gleich, ob mit Gesangserfahrung oder einfach aus Freude an der Musik. Auch Zuhören ist ausdrücklich erwünscht.

Konzertabend mit Groove, Latin, Blues und Jazz

Freitag, 27. Februar 2026, 19:00–22:00 Uhr

Konzert: „Chill mit Schill“; Am Abend übernehmen die „Undergrounds“ die Bühne. Die junge Band spielt in klassischer Besetzung mit Saxophon, Trompete, Klavier, Bass und Schlagzeug. Ihr Repertoire reicht von Groovigem über Latin bis hin zu Blues und Jazz. Die Musikerinnen und Musiker verbinden verschiedene Stilrichtungen und setzen dabei auf einen klaren Bläsersound und rhythmische Vielfalt. Der Eintritt ist frei.

Samstag: Musik aus aller Welt mit dem Trio Voyage

Konzert und offene Session

Samstag, 28. Februar 2026, 19:00–22:00 Uhr

Konzert: „Chill mit Schill“: Am Samstagabend folgt das Konzert des Trio Voyage. Die drei Musiker widmen sich Klängen aus Europa, Asien, Afrika sowie Nord- und Südamerika. Leo Link (Gitarre) und Tiny Schmauch (Kontrabass) stammen aus Kaufbeuren, an Violine und Viola steht Wilfried Fischer aus Dießen. Das Konzert ist zugleich als offene Session angelegt – wer einsteigen möchte, ist willkommen. Auch an diesem Abend gilt: Der Eintritt ist frei.

Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026

Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.

Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Fasching Kultur Top

50 Zylinderbrüder zogen zum 143. Mal durch die Kaufbeurer Nacht

143 Jahre Zylinderkneipe der Kolpingbrüder am 16.02.2026

Wie jedes Jahr am Rosenmontag, wagten sich auch heuer wieder rund 50 Zylinderbrüder durch die kalte, verregnete Nacht. Bereits zum 143. Mal belebten sie das nächtliche Stadtbild. Der fröhliche Umzug machte nach einem „Aufwärmstopp“ im „Dicken Hund“ traditionell Station an der Rathaustreppe. In diesem Jahr überraschten die Kolpingschwestern Sabine Höpp und Angelika Lausser die zum ersten Mal die Proklamation hielten, die Kolpingbrüder.

Zahlreiche Zaungäste lauschten der launigen Rede, in welcher die Weltpolitik, die Bundes- und Landespoltik sowie die Kaufbeurer Lokalpolitik aufs Korn genommen wurden. Zum Abschluss erhielt das Duo einen donnernden Applaus für die Proklamation.

Nach einem kleinen Empfang durch Oberbürgermeister Stefan Bosse im Rathaus zogen die Zylinderbrüder weiter ins Gasthaus Rose sowie im Anaschluss in die verschiedenen Kaufbeuren Gaststätten.

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Kultur Top Verwaltung

Die Rede von OB Stefan Bosse zur Eröffnung der Sonderausstellung „Ferdinand Porsche und andere Pioniere im Isergebirgs-Museum

Ferdinand Porsche und andere Pioniere: Sonderausstellung ab dem 22.02.2026 im Isergebirgs-Museum Neugablonz

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gäste,

ich heiße Sie alle herzlich willkommen hier im Isergebirgsmuseum Kaufbeuren-Neugablonz zum Startschuss der Sonderausstellung „Ferdinand Porsche und andere Pioniere – Wegbereiter der Mobilität aus Böhmen und Mähren“. Es ist mir eine große Freude und Ehre, Sie heute hier als Oberbürgermeister begrüßen zu dürfen.

Mein besonderer Gruß gilt den Vertreterinnen und Vertretern aus Kultur, Wissenschaft, Bildung und Gesellschaft, die durch ihre Arbeit dazu beitragen, Geschichte lebendig zu halten und Zusammenhänge verständlich zu machen. Ebenso begrüße ich alle Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Gäste von außerhalb, die heute den Weg nach Kaufbeuren gefunden haben.

Diese Ausstellung ist nicht nur eine Präsentation technischer Entwicklungen. Sie ist vielmehr eine Reise durch Zeit, Raum und Ideen – eine Reise zu Menschen, die mit Mut, Neugier und Tatkraft die Welt verändert haben. Einer der bekanntesten unter ihnen ist zweifellos Ferdinand Porsche, dessen Name bis heute für Innovation, Ingenieurskunst und visionäres Denken steht. Doch die Ausstellung zeigt bewusst nicht nur eine einzelne Persönlichkeit, sondern ein ganzes Netzwerk von Erfindern, Konstrukteuren und Unternehmern aus Böhmen und Mähren, die gemeinsam die Grundlagen moderner Mobilität gelegt haben.

zum Artikel hier auf Wir sind Kaufbeuren. Ferdinand Porsche und andere Pioniere: Sonderausstellung ab dem 22.02.2026 im Isergebirgs-Museum Neugablonz

Mobilität – das ist ein Wort, das wir heute oft selbstverständlich verwenden. Doch wir sollten uns bewusst machen, dass jede Form von Bewegung, die wir heute als selbstverständlich erleben, auf Ideen und Leistungen vergangener Generationen beruht. Ob Automobile, Motorräder, Straßenbahnen oder Busse – hinter all dem stehen Menschen mit Visionen. Menschen, die sich nicht mit dem Status quo zufriedengegeben haben, sondern gefragt haben: Was wäre möglich, wenn wir es anders denken?

Gerade deshalb passt diese Ausstellung so gut an diesen Ort. Das Museum bewahrt nicht nur Erinnerungen an eine Region, sondern auch an eine Kulturgeschichte der Erfindungsgabe, des Fleißes und des unternehmerischen Mutes. Viele der hier vorgestellten Persönlichkeiten mussten Brüche in ihrem Leben erleben – politische Umwälzungen, Vertreibung, Neuanfänge. Und doch haben sie ihre Kreativität und ihren Gestaltungswillen nie verloren. Diese Lebenswege sind eindrucksvolle Zeugnisse dafür, dass Fortschritt oft dort entsteht, wo Menschen Herausforderungen nicht als Hindernis, sondern als Auftrag verstehen.

Dass diese Ausstellung nun nach ihrer erfolgreichen Präsentation im Sudetendeutsches Museum München hier bei uns zu sehen ist, erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit. Sie schlägt eine Brücke zwischen Orten, Institutionen und Erinnerungsräumen. Und sie zeigt, wie wichtig Zusammenarbeit in der Kulturarbeit ist. Denn Geschichte gehört nicht einzelnen Städten oder Regionen – sie ist ein gemeinsames europäisches Erbe.

Gerade für unsere Stadt hat dieses Thema eine besondere Bedeutung. Kaufbeuren ist seit Jahrzehnten auch Heimat vieler Menschen mit sudetendeutschen Wurzeln. Sie haben das wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben entscheidend mitgeprägt.

Damit wird deutlich, dass Industriegeschichte, auch Mobilität, hier in diesem Hause nicht nur Ausstellungsthemen sind, sondern ein Teil unserer lokalen Identität und Entwicklung. Fortschritt kam nicht abstrakt zu uns – er wurde von konkreten Persönlichkeiten gestaltet, die ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Tatkraft eingebracht haben.

Solche Geschichten erinnern uns daran, wie eng Innovation und Migration, Erfindungsgeist und Neuanfang miteinander verbunden sein können. Wer seine Heimat verliert, bringt oft etwas anderes mit: Ideen, Fähigkeiten, Perspektiven. Und nicht selten entstehen daraus Impulse, die eine ganze Gesellschaft voranbringen. Diese Ausstellung würdigt genau diesen Zusammenhang.

Sie lädt uns ein, Technikgeschichte nicht isoliert zu betrachten, sondern als Teil menschlicher Lebensgeschichten. Sie zeigt, dass hinter jedem Motor, jeder Konstruktion und jeder technischen Zeichnung ein Mensch steht – mit Träumen, Zweifeln, Mut und Ausdauer. Gerade in unserer Zeit, in der wir erneut vor großen Fragen der Mobilität stehen – Klimaschutz, nachhaltige Verkehrskonzepte, neue Antriebstechnologien – kann uns der Blick zurück Inspiration geben. Denn Fortschritt beginnt immer mit einer Idee und dem Glauben daran, dass Veränderung möglich ist.

Mein Dank gilt allen, die diese Ausstellung möglich gemacht haben: den Kuratorinnen und Kuratoren, den Leihgebern, den wissenschaftlichen Beratern, den Mitarbeitenden des Museums sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern im Hintergrund. Ohne ihr Engagement könnten wir heute nicht hier stehen.

Mein besonderer Dank gilt auch Ihnen, verehrte Gäste. Ihr Interesse zeigt, dass Geschichte lebt, wenn sie erzählt wird – und dass sie Bedeutung gewinnt, wenn Menschen bereit sind zuzuhören, zu entdecken und nachzufragen.

Lassen Sie uns diese Ausstellung daher nicht nur betrachten, sondern erleben: als Erinnerung an große Pioniere, als Würdigung menschlicher Schaffenskraft und als Anregung, selbst neugierig zu bleiben. Denn die Wegbereiter von gestern erinnern uns daran, dass auch wir Verantwortung für die Wege von morgen tragen.

In diesem Sinne wünsche ich der Sonderausstellung viele interessierte Besucherinnen und Besucher, anregende Gespräche und die Aufmerksamkeit, die sie verdient.

Vielen Dank.

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Kultur Veranstaltung

long time no see: Maximilian Gutmair, Sebastian Mayrhofer, Nicola Reiter, Johannes Vogl, Ulrich Vogl, Sonja Wahler im Kunsthaus Kaufbeuren

15. März – 21. Juni 2026

  • Eröffnung am Sa, 14. März, 16 Uhr
  • mit einer Begrüßung von Stefan Bosse (Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren), Bernhard Lutzenberger (Stiftung Kunsthaus der Stadt Kaufbeuren)
  • & einem Gespräch mit den beteiligten Künstler*innen,
  • moderiert von Lisa Britzger (künstlerische Leiterin, Kunsthaus Kaufbeuren)

Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens verschickte das Kunsthaus Kaufbeuren einen Kettenbrief. Sechs Kulturakteurinnen aus der Region erhielten die Einladung wiederum sechs Künstlerinnen zu nennen, deren Arbeiten sie gerne erstmals oder wieder einmal in einer Ausstellung im Kunsthaus sehen möchten. Alle Künstler*innen haben einen Bezug zum Allgäu, weil sie hier wohnen, hier aufgewachsen sind oder obwohl sie schon lange andernorts leben und arbeiten. Diese Einladungspraxis verweist auf ein weit verzweigtes Netzwerk zwischen Kulturschaffenden aus unterschiedlichen Sparten und Generationen, mit dem Ergebnis einer Ausstellung, in der sich verschiedene Referenzen und persönliche Bezüge zu ungewohnten Perspektiven auf die Region verbinden.

Auf Einladung von Martin Valdés-Stauber zeigt Sonja WahIer im Foyer des Kunsthauses Fotos, Zeichnungen, Drucke und Fundstücke aus ihrer Recherche und Spurensuche auf dem ehemaligen Gelände der Rosenbrauerei in Kaufbeuren, die sie dort 2020 unternahm. Im März 2022 brannte das ehemalige Brauereigebäude. Der Ort der Spurensuche existiert so nun nicht mehr. In Sonja Wahlers Installation überlagern sich transparente Bildträger, ergeben neue Zusammenhänge, Details werden undeutlich wie lange zurückliegende Erinnerungen. Das gesammelte Material wird zum Ausgangspunkt einer spekulativen Forschung und Suche danach, wie Vergessen aussieht.

Im Saal zeigt Ulrich Vogl auf Einladung von Nadja Ostertag Elemente seiner Skulptur „Wolkenhaus“, die ab 2014 im öffentlichen Raum am Salzmarkt in Kaufbeuren stand und kontrovers diskutiert wurde, bevor sie 2016 im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen der dortigen Fußgängerzone abgebaut wurde. Im Ausstellungsraum bilden einzelne Elemente der Skulptur zusammen mit weiteren Materialien und Motiven eine begehbare Installation, die dazu einlädt, das Verhältnis zwischen dem geteilten öffentlichen Raum und institutionellen Räumen in Bezug auf Diskurs und Beteiligung zu reflektieren.

Thomas Garmatsch schlägt den Künstler Johannes Vogl vor, der aus alltäglichen Dingen eigensinnige Skulpturen baut, die poetische Bilder visualisieren. Seine raumgreifende Skulptur „Walze“ erinnert an ein landwirtschaftliches Gerät. Mit 138 Schuhen ausgestattet, dient sie augenscheinlich dazu, eine Spur hunderter Fußabdrücke zu erzeugen und verweist auf Menschen in Bewegung, Demonstrierende, Flüchtende, militärische Aufmärsche, auf vorübergehende Momente, die häufig ein Indiz für weitreichende Veränderungen und Umbrüche darstellen.

Sebastian Mayrhofer, der von Tatjana Nocker vorgeschlagen wurde, kombiniert in seinen Installationen, Zeichnungen, Videos und Performances bewusst verschiedene Materialien, Techniken und Medien. Seine neue Installation „dreh dich ganz langsam“ zeigt Holzmasken und Videos. Anders als die schrillen Fratzen der Perchten im lokalen Brauchtum bewegen sich die Figuren hier behutsam, möchten unbemerkt bleiben, sich verbergen, sich in die umgebende Landschaft und ihre Zeitlichkeit einfügen.

In seiner interdisziplinären Praxis, die Fotografie, Keramik, Zeichnung, Malerei und Performance umfasst, verbindet Maximilian Gutmair Themen wie Queerness, Emotion, Natur und Spiritualität. Auf Vorschlag von Luise Wank zeigt er eine hoch aufragende Brunnenskulptur aus Keramik, die in barocker Üppigkeit Motive aus verschiedenen Glaubenssystemen zitiert und transformiert – als Hommage an alles Lebendige, Wuchernde, Natürliche — an Verbindungen und Übergänge zwischen organischer Materie, Pflanzen, Tieren und menschlichen Körpern.

Im Speicher des Kunsthauses zeigt die Gestalterin und Künstlerin Nicola Reiter auf Einladung von Frauke Zabel ihr Langzeitprojekt „Afdərmähdag“. Seit 2020 entstehen auf Wanderungen rund um ihren Wohnort im Oberallgäu Fotografien, die Spuren landwirtschaftlicher Arbeit festhalten. Mit ihren Bildern sowie in Gesprächen mit Landwirtsfamilien über deren Höfe und Tätigkeiten untersucht sie Strukturen, Bedingungen und Transformationen von Arbeitswelten, aber auch das Verhältnis von Menschen, Nutztieren und Kulturlandschaften. Nach der ersten Phase wird sich das Projekt ab Ende Juli bis November 2026 erweitern und fortschreiben.

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Kultur

Ehrungen für langjährige Mitglieder bei der Oberbeurer Bühne

Gemeinschaft, Rückblick und gute Stimmung beim traditionellen Theateressen im „Engel“

Das gemeinsame Theateressen im Gasthof Engel gehört bei der Oberbeurer Bühne seit vielen Jahren fest dazu. Traditionell trifft man sich dort zu Beginn eines Jahres, um die vergangene Saison in geselliger Runde abzuschließen. Auch heuer kam die Theatergemeinschaft im „Engel“ zusammen, um einen gemeinsamen Abend zu verbringen und auf die Spielzeit zurückzublicken. In diesem Rahmen wurden zudem langjährige Mitglieder geehrt. Kleine Einlagen und eine Show aus Videos und Fotos aus der abgelaufenen Saison sorgten wie jedes Jahr zusätzlich für eine heitere und kurzweilige Atmosphäre.

Freude herrschte auch mit Blick auf das Stück „Göttinnen weißblau“. Die Komödie kam beim Publikum äußerst gut an, die Vorstellungen waren ausverkauft und wurden mit viel Applaus begleitet. Für den Verein war es eine rundum stimmige Saison.

Dank für jahrzehntelanges Engagement

Zu Beginn des Abends nahm der erste Vorstand Alois Foldenauer die Ehrungen für Petra Schneiderat (30 Jahre), Helmut Branse (40 Jahre) und Angelika Hartz (20 Jahre) vor. Dabei zeigte er sich sichtlich gerührt: „Petra, du stehst seit 30 Jahren mit Leidenschaft für unsere Bühne auf den Brettern, Helmut ist seit 40 Jahren mit Herzblut dabei und Geli kümmert sich seit 20 Jahren in der Maske darum, dass am Ende alles stimmt. Das ist alles andere als selbstverständlich. Danke euch von Herzen für eure langjährige Treue und euren Einsatz – ich freue mich riesig, dass ihr schon so viele Jahre Teil unserer Theaterfamilie seid.“ Auch die Zweite Vorständin Ulla Foldenauer gratulierte den Geehrten herzlich und dankte ihnen für ihren langjährigen Einsatz.

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Bildung Jugend Kultur

5ButtonBeaz – Gemeinsam Musik machen! Bandworkshop vom 07.-10. April 2026

Jetzt anmelden

Unter dem Motto Rock – Pop – Jazz – Funk – Blues findet in der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule in den Osterferien zum vierten Mal der Bandworkshop „5ButtonBeaz“ statt.

Er richtet sich an Musikbegeisterte zwischen 9 und 18 Jahren und von Dienstag, 07. bis Freitag, 10. April 2026 von 10 bis 18 Uhr sowie Samstag von 9.30 bis 13.30 Uhr. Für Verpflegung in der Mittagspause ist gesorgt.

Die Workshop-Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist ab sofort online unter » www.vhs-kaufbeuren.de » Suche „5ButtonBeaz“ bis zum 27. März möglich.

Bandarbeit und Abschlusskonzert

Gedacht ist „5ButtonBeaz“ für alle Instrumentalisten, Sängerinnen und Sänger. Dabei sollten Grundlagen auf einem Instrument vorhanden sein. Mitzubringen sind eigene Instrumente; sonstiges Equipment wie Backline oder Drum-Sets sind vorhanden.

Aus den Teilnehmenden werden verschiedene Bands zusammengestellt und von Dozenten wechselweise betreut. Sie behandeln in Gruppen instrumentenspezifische Themen und geben Tipps zu Spieltechniken und Equipment. Vor allem aber geht es darum, miteinander Musik zu machen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Zum Abschluss stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können in einem öffentlichen Konzert am Samstag, 11. April, um 11.00 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren unter Beweis.

Dozententeam

Das Dozententeam besteht aus qualifizierten Musikern der Region. Zum ersten Mal mit dabei ist Josefina Ried, Mitglied der Bigband Horns Up sowie dem Jugendblasorchester Marktoberdorf. Ebenfalls im Team ist Tiny Schmauch als freischaffender Musiker, Komponist und Arrangeur. Auch Jazz-Gitarrist Niklas Rehle und Schlagzeuger Simon Kerler sind im Bereich Jazz, Pop, HipHop und Psychedelic keine Unbekannten und spielten bereits in mehreren Pop- und Jazzprojekten

Kooperationspartner

Der Workshop ist ein Gemeinschaftsprojekt der Allgäuer Jazz Initiative e.V., der städtischen Abteilungen Kultur und Kaufbeuren-aktiv, der Volkshochschule sowie der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule. Gemeinsam wollen sie als aktivierendes und motivierendes Netzwerk auftreten.

Er wird im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Frauen, Senioren und Jugend gefördert. Die Busfahrten für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind kostenlos. Ein Sponsoring der Firma Kirchweihtal.

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Kultur

„Allgäuer Fotopioniere. Die Brüder Heimhuber aus Sonthofen“

Ein Vortrag mit Magdalena Heimhuber am 25.02.2026

Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Allgäuer Fotopioniere. Auguste Städele und die Heimhuber-Brüder… und eine kleine Kaufbeurer Fotogeschichte“ lädt das Stadtmuseum Kaufbeuren am Mittwoch, den 25.02.2026, um 18.30 Uhr zum Vortrag „Allgäuer Fotopioniere. Die Brüder Heimhuber aus Sonthofen“ mit Magdalena Heimhuber ein. 

Ein Schatz der Allgäuer Fotogeschichte wird gehoben

Das Archiv Heimhuber umfasst hunderttausende Aufnahmen aus über fünf Generationen Fotografengeschichte – von frühen Glasplattennegativen des 19. Jahrhunderts bis zu ikonischen Berg- und Alpinmotiven des 20. Jahrhunderts. Über Jahrzehnte hinweg waren diese Bilder zwar stets vorhanden, jedoch größtenteils unbeachtet. Erst im Jahr 2012 wurde das Archiv in seinem gesamten Umfang neu entdeckt – ein kultureller Schatz, der seither systematisch gesichert, digitalisiert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Im Vortrag erzählt Magdalena Heimhuber die Geschichte dieses außergewöhnlichen Archivs: von den Anfängen der Fotografenfamilie Heimhuber vor fast 150 Jahren über die Arbeit mit historischen Glasplatten bis hin zur aufwendigen digitalen Restaurierung und Archivierung. Dabei wird deutlich, wie eng Technikgeschichte, Zeitgeschichte und alpine Kultur miteinander verwoben sind – und welche Verantwortung mit dem Erhalt eines solchen Bildgedächtnisses einhergeht. 

Der Vortrag ist zugleich eine Reise durch die Geschichte der Bergfotografie, eine Familiengeschichte über fünf Generationen hinweg und ein Blick hinter die Kulissen moderner Archivarbeit. Anlässlich des bevorstehenden 150-jährigen Jubiläums des Unternehmens im kommenden Jahr zeigt Magdalena Heimhuber, wie ein historisches Erbe bewahrt und zugleich in die Zukunft geführt werden kann.

Geschäftsführerin in fünfter Generation

Magdalena Heimhuber, die Urenkelin von Fritz Heimhuber sen., hat 2016 die Geschäftsleitung übernommen. Die junge Unternehmerin führt das Fotohaus Heimhuber nun in fünfter Generation und als erste Frau in der Unternehmensgeschichte. Sie ist außerdem verantwortlich für das Heimhuber-Archiv.

Zwei Berufsfotografen aus Sonthofen und eine fotografierende Bäuerin aus Missen

Die Ausstellung im Stadtmuseum Kaufbeuren führt in die Zeit um 1900. Im Allgäu halten Fotopioniere das noch Gewohnte, lieber aber schon das Neue fest: in Missen die Bäuerin Auguste Städele, im Marktflecken Sonthofen die Fotografen-Brüder Fritz und Eugen Heimhuber, hier die wohl erste fotografierende Bäuerin überhaupt, dort zwei Söhne eines „Königlich Bayerischen Hofphotographen“ mit Atelier und Verlag im Rücken. Das Stadtmuseum Kaufbeuren beleuchtet zusätzlich die Fotografie der frühen Stunde in Kaufbeuren und zeigt Fotografien von Gebäuden der Stadt, die es nicht mehr gibt, und alte Kameras und Fotoausrüstung aus dem Nachlass des Kaufbeurer Fotografen Carl Goldmann.

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Kultur Veranstaltung

KLIMAWANDEL EIN MENOFEST

Tabuthema Wechseljahre als musikalische Revue

Mit Humor, Tiefgang, schonungsloser Offenheit und ungebremster Kraft erzählen sechs Frauen von den Höhen und Tiefen der Menopause – und brechen damit endgültig das Schweigen über ein lange tabuisiertes Thema. Im neuen Theaterstück „Klimawandel – ein MenoFest“ entsteht ein vielstimmiges Panorama weiblicher Erfahrung – frech, wild und weise.

Die Frauen treffen in einer kunsttherapeutischen Einrichtung aufeinander: eine Ärztin, eine Lehrerin, eine Künstlerin, eine Yogalehrerin, eine Dessousvertreterin und eine Therapeutin. Jede trägt ihre eigene Geschichte, ihre Geheimnisse und Verletzungen, ihre Sehnsucht nach Lust, Freiheit und Würde. Bei Hitzewallungen und Hormonschwankungen, in Wut, Trauer und Gelächter erzählen sie von einem Abschnitt des Lebens, der kaum öffentliche Sichtbarkeit erfährt – und doch Millionen betrifft.

Berührenden Monologe, energiegeladenen Songs und kabarettistischer Schlagabtausch wechseln sich ab. Es geht um die Mitte des Lebens, um neue Freiheiten, Selbstbestimmung, Körperbilder, Scham und Lust. Die Inszenierung kombiniert Alltagsrealitäten, Politisches und Musik zu einer empowernden Bühnenerfahrung, die Frauen ermutigt, ihre Stimmen zu erheben und für Wertschätzung und Rechte einzutreten. Begleitet von bekannten Popsongs in überraschenden Variationen, von Szenen voller Selbstironie und kraftvollen Texten, wird klar: Die Menopause ist kein Ende, sondern ein Anfang.

Das Stück macht Mut offen über Körper, Lust und das Älterwerden zu sprechen, es ist Einladung und Aufbruch zugleich: Raus aus dem Schweigen, rein ins Leben – laut, selbstbewußt und solidarisch.

Text und Regie: Simone Schatz

SchauspielerInnen: Andrea Esdohr, Astrid Hövelmann, Anna Kessel, Angelica Pisch, Simone Schatz, Mia Weirich

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Kultur Veranstaltung Wirtschaft

Ferdinand Porsche und andere Pioniere: Sonderausstellung ab dem 22.02.2026 im Isergebirgs-Museum Neugablonz

Wegbereiter der Mobilität aus Böhmen und Mähren

„Nicht die Technik macht Geschichte, sondern die Menschen, die sie erfunden haben.“

Ferdinand Porsche (1875-1951), geboren in Maffersdorf im Isergebirge

Ferdinand Porsche, der Vater des legendären VW-Käfer, gehört zu den Technik-Pionieren aus Böhmen und Mähren, die Geschichte schrieben und zu Wegbereitern unserer heutigen Mobilität wurden. Sein 150. Geburtstag war 2025 für das Sudetendeutsche Museum München und das Isergebirgs-Museum Neugablonz Anlass, sich auf die Spuren dieser Pioniere zu begeben.

Die Spurensuche beginnt bei der Eisenbahn, dem ersten Massenverkehrsmittel. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt jedoch auf den „Selbstbewegern“, dem Fahrrad, dem Motorrad und dem Automobil. Sie brachten individuelle Bewegungsfreiheit. Hinter all diesen Fortbewegungsmitteln standen, nicht nur in Böhmen und Mähren, findige Techniker und kreative Konstrukteure. Neben Ferdinand Porsche, dem bekanntesten unter ihnen, präsentiert die Ausstellung Franz von Gerstner und die erste Pferdeeisenbahn Mitteleuropas. Eine von Vaclav Laurin und Vaclav Klement 1895 gegründete Fahrradfabrik wurde 1925 zum Autohersteller Škoda. Auch so skurrile Kreationen wie das Meter lange Böhmerland-Motorrad von Albin Liebisch sind zu sehen. Das Sudetendeutsche Museum präsentiert einen Tatra DELTA aus dem Jahr 1927. Er wurde von Hans Ledwinka konstruiert. Bewundern kann man auch den VW-Käfer von 1954, der sich in der Dauerausstellung des Museums befindet. „Neugablonzer“ können sich sicher an den rot-schwarzen Tatra 57 B erinnern, der von Kurt Wenzel restauriert wurde. Auch dieser wird im Erdgeschoß des Gablonzer Hauses präsentiert.

Weitere attraktive Leihgaben stellen unter anderem das Porsche-Museum in Stuttgart, das Škoda-Museum in Jungbunzlau/Mladá Boleslav, das Deutsche Museum München, der PS.Speicher Einbeck, das Deutsche Fahrradmuseum Bad Brückenau, das Egerland-Museum in Marktredwitz und das Technikmuseum Sinsheim zur Verfügung.

So selbstverständlich Autofahren heute ist, so abenteuerlich waren die Anfänge. Baron Theodor von Liebieg aus Reichenberg war einer dieser Abenteurer. Er testete mit der ersten mehrtägigen Fernfahrt der Automobilgeschichte 1894 die Alltagstauglichkeit der neuen Technik. Die Ausstellung erzählt die Geschichte seiner Pionierfahrt. Als Begleitpublikation erscheinen Liebiegs handschriftliche Reise-Tagebücher erstmals in gedruckter Form. Sie ergänzen den reich bebilderten Ausstellungskatalog.

Für die Sonderausstellung des Sudetendeutschen Museum München und des Isergebirgs-Museums Neugablonz gibt am 22.02.2026 um 15:00 Uhr Oberbürgermeister Stefan Bosse den Startschuss. Danach ist sie bis zum 20. September 2026 jeweils dienstags bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

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Kultur Veranstaltung

Singen für den Frieden: Chor „bona vox“ ruft zu gemeinsamem Gedenken auf

Foto: Albin Wirbel

Konzert zum Mitsingen am Sonntag, 01.03.2026

Der Chor „bona vox“ lädt herzlich Menschen aus allen Generationen und Kulturen dazu ein, gemeinsam des Friedens zu gedenken und ein starkes Zeichen für eine friedvolle Zukunft zu setzen. Unter dem Motto „Singen für den Frieden“ veranstaltet der Chor ein Konzert zum Mitsingen am So, 01.03.2026 um 16 Uhr in der St.Dominikuskirche, Kaufbeuren.

Musik, als universelle Sprache, hat die einzigartige Fähigkeit, Menschen vor Ort miteinander zu verbinden und durch gemeinsames Liedgut auch über Grenzen hinweg zu wirken. Singen ist also nicht nur als künstlerischer Ausdruck, sondern auch ein symbolischer Akt für Verständigung und Harmonie.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an dieser außergewöhnlichen Veranstaltung zu beteiligen. Der Chor „bona vox“ freut sich darauf, Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft willkommen zu heißen. Mit dem gemeinsamen Singen soll die positive Energie der Musik erlebt und ein kleiner Beitrag zu einer friedlicheren Zukunft geleistet werden.

Veranstaltungsdetails:

  • Titel: Singen für den Frieden
  • Datum und Uhrzeit: So, 01.03.2026, 16 Uhr
  • Ort: St.Dominikuskirche, Kaufbeuren

Über „bona vox“:

Der Chor „bona vox“ setzt sich u.a. für die Förderung des sozialen Miteinanders durch Musik ein. Durch inspirierende Auftritte schafft der Chor eine Plattform für Menschen aus verschiedenen Hintergründen, um gemeinsam Freude an der Musik zu teilen und die Kraft der eigenen Stimme zu erleben.

Links mit weiteren Infos:

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Kultur Veranstaltung

„Leben. Lieder. Leidenschaft der Édith Piaf“: musikalisches Theater am 21.02.26 im Podium

Édith Piaf lebt für einen Abend wieder auf

Am Samstag, den 21. Februar 2026, lädt der Kulturverein PODIUM Kaufbeuren zu einem besonderen musikalischen Theaterabend ein. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.

Im Zentrum steht die französische Chanson-Ikone Édith Piaf. Das Stück „La môme Piaf – Leben. Lieder. Leidenschaft der Édith Piaf“ ist mehr als ein Konzert: Es ist eine fein komponierte Hommage an eine der markantesten Stimmen des 20. Jahrhunderts.

Eine Hommage an den „Spatzen von Paris“

Nur wenigen Künstlern gelingt es, über Generationen hinweg zu berühren. Édith Piaf ist eine von ihnen. In dem Soloabend bringt Sängerin und Konzeptionistin Lasarah Sattler, begleitet vom Akkordeonisten Vadim Baev, Piafs Lebensgeschichte mit eindrucksvoller Intensität auf die Bühne.

Zitate, Briefe und Tagebucheinträge verschmelzen mit der Musik zu einem dichten Porträt. Die Erzählungen ermöglichen einen sehr persönlichen Blick auf Piafs Leben – zwischen Glanz und Tragik.

Musik, die unter die Haut geht

„La môme Piaf“ vereint 25 Lieder aus Piafs Repertoire – darunter Klassiker wie „Non, je ne regrette rien“ und „Padam“, aber auch weniger bekannte und selten gehörte Stücke. Die sorgfältig ausgewählten Chansons bilden das musikalische Herzstück des Abends und lassen das Publikum tief eintauchen in Piafs Klangwelt.

Tickets und Vorverkauf

Kartenvorverkauf:

  • In den Geschäftsstellen der Allgäuer Zeitung
  • Online: www.allgaeuticket.de
  • Telefonisch: 0831 206 5555

Reservierungen im PODIUM Kaufbeuren:

E-Mail: podium.kaufbeuren@t-online.de

  • Telefonisch: 08341 / 13002
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Kultur Wirtschaft

Doppeljubiläum mit Tiefgang und Standing Ovations im Stadttheater Kaufbeuren

Mit einem literarisch-musikalischen Bühnenstück feiert Thorsten Friedrich gleich zwei eigene Jubiläen

Ein vollbesetztes Stadttheater, große Emotionen und ein außergewöhnlicher Kulturabend: Mit einem literarisch-musikalischen Bühnenstück feierte Thorsten Friedrich am Mittwoch, 4. Februar 2026, gleich zwei Jubiläen. Seit 20 Jahren ist der Kaufbeurer als freier Seelsorger, Autor und Redner selbständig tätig, vor zehn Jahren gründete er zudem seinen Dienstleistungsbetrieb „das kontor – Dienstleistungen für Seele und Mensch“ in Neugablonz. Dass Friedrich diesen Anlass nicht mit einem klassischen Festakt, sondern mit Kunst und Kultur beging, erwies sich als stimmige Entscheidung – das Publikum dankte es mit lang anhaltenden Standing Ovations.

Eröffnet wurde der Abend durch Oberbürgermeister Stefan Bosse, der in seiner Begrüßung die Bedeutung von Friedrichs Wirken für die Stadt hervorhob. Bosse bezeichnete Friedrich als einen Menschen, der zuhört, begleitet und Worte findet, wenn andere sprachlos sind. All diese Erfahrungen, so der Oberbürgermeister, spiegelten sich auch in dem Bühnenwerk wider, das an diesem Abend zur Aufführung kam.

Der Titel des Abends lautete: „Abfahrt 07:48 Uhr, Gleis 2, Ankunft ungewiss“ – eine literarisch-musikalische Bahnfahrt durch das Leben, geschrieben von Thorsten Friedrich selbst. Gemeinsam mit der renommierten Konzert- und Opernsängerin Heike de Young und dem Pianisten Hans Joachim Willrich brachte er das Werk nun erstmals in Kaufbeuren auf die Bühne, nachdem es 2017 in Bergisch Gladbach seine Premiere gefeiert hatte.

Schon der Beginn setzte ein starkes Zeichen: Mit dem schrillen Pfiff einer Trillerpfeife verwandelte Friedrich das Theater in einen Bahnsteig, der Zug des Lebens setzte sich in Bewegung. Im Zentrum der Geschichte steht Yves Perdon, 42 Jahre alt, alleinreisend, verletzt von einer gescheiterten Beziehung und auf der Suche nach Sinn, Liebe und Identität. Während draußen die Landschaft vorbeizieht und drinnen das monotone „Ratatatat“ der Schienen den inneren Rhythmus vorgibt, entfaltet sich ein intensiver innerer Monolog.

Die Reise führt durch zerstörte Hoffnungen und Sehnsüchte, durch Erinnerungen an Jugend, verpasste Chancen, Oberflächlichkeit und Einsamkeit in einer scheinbar erfolgreichen Welt. Zugleich öffnen Begegnungen im Zug neue Perspektiven: ein fremdes Ehepaar, das nach 55 Ehejahren noch immer Hand in Hand durchs Leben geht, Kindheitserinnerungen an unbeschwerte Tage, flüchtige Bekanntschaften und die Frage, was echte Liebe eigentlich ausmacht. Immer wieder wird deutlich: Das Leben ist Bewegung, Bruchstück, Zufall – und doch voller Möglichkeiten.

Musikalisch wurde diese innere Reise eindrucksvoll begleitet. Lieder wie „Fremd bin ich eingezogen“, „Dream a little dream with me“, „Moonriver“, „Memory“, „Hallelujah“ oder „Over the Rainbow“ gaben den Gedanken und Emotionen des Protagonisten eine zusätzliche Ebene. Heike de Young überzeugte mit großer stimmlicher Präsenz und Ausdruckskraft, während Hans Joachim Willrich am Flügel den Abend sensibel und kraftvoll zugleich trug. Zuschauer sprachen von Gänsehautfeeling, Tränen der Rührung ausgelöst durch die Musik und ab und an hörte man, wie Besucher im Theaterrund leise mitsangen.

Hervorgehoben wurde auch Friedrichs Fähigkeit als Vorleser. Eine Besucherin brachte es auf den Punkt: „Er liest wunderbar, kraftvoll, gut betont – man hört ihm einfach gerne zu.“ Mit seiner ausdrucksstarken Stimme und der spürbaren Leidenschaft für das gesprochene Wort gelang es ihm, das Publikum inhaltlich zu fesseln und die literarische Reise lebendig werden zu lassen.

Am Ende steht Yves Perdon allein am Bahnsteig. Der Zug ist weitergefahren, die Ankunft bleibt ungewiss. Doch statt Resignation bleibt Hoffnung: Es geht weiter, neue Züge werden kommen, neue Begegnungen warten. Mit dem Schlusslied „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ schloss sich der Kreis – und das Publikum erhob sich geschlossen von den Plätzen.

Text. Thorsten Friedrich

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Kultur Soziales Veranstaltung

Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern am 17. März 2026 im Stadtsaal Kaufbeuren

Erlöse des Konzerts mit dem Titel „Klanginspirationen“ kommen dem Allgäuer Hilfsfond e.V. zu Gute

Am Dienstag, 17. März 2026, um 19:00 Uhr lädt die Stadt Kaufbeuren erneut zum sehr beliebten Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern in den Stadtsaal Kaufbeuren, Augsburger Straße 2, ein. Der Eintritt ist frei und der gesamte Erlös kommt dem Allgäuer Hilfsfonds e.V. zu Gute.

Der Allgäuer Hilfsfonds e.V. hat sich im Laufe der Zeit zu einer der bekanntesten Hilfsorganisationen der Region entwickelt. Er unterstützt Menschen aus der Region, die unverschuldet in Not geraten sind, mit einer schweren Erkrankung kämpfen oder auf andere Weise von einem Schicksal getroffen wurden, das sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Unter dem Motto „Hilfe von der Region für Menschen in der Region“ finden Betroffene schnelle und unbürokratische Hilfe. Das Polizeiorchester Bayern eröffnet den Konzertabend für den guten Zweck mit heroischen Klängen aus John Williams Komposition The Olympic Spirit. Danach vereint das Werk Donna Diana Wiener Charme mit spanischen Klangfarben und rückt vor allem die Holzbläser gekonnt in den Mittelpunkt.

Anschließend taucht das Orchester unter der Leitung von Chefdirigent Johann Mösenbichler mit Sevilla von Isaac Albeniz noch weiter in spanische Klangwelten ein, ehe der Hochzeitstanz, Jacques Press‘ furiose und lebensfrohe Musik aus der Suite Hásseneh, erklingt. Mit einem Klassiker der sinfonischen Blasorchesterliteratur geht es in die Pause: Die Second Suite in F von Gustav Holst verwebt geschickt verschiedene Melodiestränge zu einem vielschichtigen Ohrwurm. Die zweite Konzerthälfte beginnt mit Olympiada von Samuel Hazo, gefolgt von Jan van der Roosts Ouvertüre Olympica. Die zwei Werke mit den ähnlich klingenden Titeln führen in zwei völlig unterschiedliche Klangkosmen und zeigen die Wandlungsfähigkeit des Polizeiorchesters. Mit The Magic of Andrew Lloyd Webber geht es anschließend an den Broadway mit einem Medley bekannter Melodien aus den Musicals Superstar, Cats, Phantom der Oper und einigen mehr. Den Schlusspunkt des Konzerts für den guten Zweck setzt Oscar Navarros feurige Ouvertüre Paconchita, die lateinamerikanische Folklore mit lebhaften Schlagzeugrhythmen kombiniert.

Das Polizeiorchester Bayern ist das professionelle sinfonische Blasorchester der Bayerischen Polizei. Es besteht aus 45 studierten Berufsmusikerinnen und -musikern aus sechzehn Nationen und versteht sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern. Seit 2006 steht der Klangkörper unter der Leitung des Generalmusikdirektors der Bayerischen Polizei Johann Mösenbichler. Im Dienst der guten Sache spielt das Polizeiorchester Bayern jährlich bis zu 50 Benefizkonzerte zu sozialen, karitativen und kulturellen Zwecken in ganz Bayern. Im Rahmen dieser Wohltätigkeitsveranstaltungen arbeitet das Orchester mit Vereinen, Stiftungen sowie Kultur- und Tourismusämtern zusammen und erspielte bereits mehrfach Benefizjahreserlöse von über einer Viertelmillion Euro. Zu den besonderen Referenzen zählen unter anderem die Münchner Opernfestspiele, der Weltsaxophon Kongress in Straßburg, das Deutsche Musikfest sowie Konzerte in Berlin, Budapest, Wien und Brüssel. Das Polizeiorchester Bayern ist Mitglied der Bayerischen Orchesterakademie.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird am Konzertabend gebeten.

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Jugend Kultur

Lebhaft und mitreißend: The Great Gatsby an der FOSBOS Kaufbeuren

Sowohl der American Dream als auch die sozialen Spannungen und Klassenunterschiede der amerikanischen Gesellschaft wurden kritisch beleuchtet

Dank der großzügigen Spende der Sparkasse Allgäu an die Freunde und Förderer e.V. der FOSBOS Kaufbeuren konnten alle Schülerinnen und Schüler der 13. Klassen sowie ein Teil der 12. Klassen Theater auf höchstem Niveau zu einem moderaten Preis erleben.

Mit der Aufführung von The Great Gatsby durch das „White Horse Theatre“ wurde das Publikum mitten hinein in die schillernden Roaring Twenties des Jazz entführt. Schon mit den ersten Szenen war klar: Auf der Bühne ging es lebhaft und mitreißend zu. Vier englische Muttersprachler schlüpften mit beeindruckender Wandelbarkeit in die unterschiedlichsten Rollen und ließen die Welt von Jay Gatsby, Daisy Buchanan und Nick Carraway auf faszinierende Weise lebendig werden. Es wurde gefeiert, gestritten und geträumt.

Neben dem mitreißenden Geschehen regte die Aufführung auch zum Nachdenken an: Sowohl der American Dream als auch die sozialen Spannungen und Klassenunterschiede der amerikanischen Gesellschaft wurden kritisch beleuchtet.

Im Anschluss stürzten sich die Schülerinnen und Schüler begeistert auf die Gelegenheit, in einem Gespräch mit den Schauspielern mehr über die Inszenierung und die Rollen zu erfahren – und auch einige Autogramme wurden ergattert.

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Fasching Kultur

„Aufbruch-Umbruch“ begeistert mit Jubiläumsshow und rührt mit emotionalem Abschied

Eine Reise voller Überraschungen – Faschingsverein feiert mit Herz und Humor

Mit langanhaltendem Applaus und vielen lachenden Gesichtern feierte das Publikum am Freitagabend die Premiere der Jubiläumsshow des Faschingsvereins „Aufbruch-Umbruch“. Die Stimmung im ausverkauften Stadtsaal war von Beginn an ausgelassen, das Publikum ließ sich sofort mitreißen. Der Auftakt der Show – ein humorvoll inszenierter Aufbruch zum Memminger Flughafen – erwies sich als gelungene Idee und sorgte gleich zu Beginn für viele Lacher.

Vom Urlaubsflug zum Inselabenteuer

Was als Flucht vor dem Faschingsstress begann, entwickelte sich auf der Bühne zu einer abenteuerlichen Geschichte: Die Protagonisten, ursprünglich auf dem Weg in den Urlaub, stranden nach einem Flugzeugabsturz auf einer abgelegenen Insel. Dort treffen sie auf skurrile Charaktere, überraschende Ereignisse – und auf jede Menge Chaos, das mit viel Witz und Kreativität dargestellt wurde.

Musik, Tanz, Satire und Artistik wechselten sich in hohem Tempo ab. Ob Gardetanz, Akrobatik, Comedy oder Gesang – das Programm bot viel Abwechslung und zeigte das breite Können der Mitwirkenden.

Ein Abschied mit Standing Ovations

Für einen bewegenden Moment sorgte Regisseur und Schauspieler Jürgen Richter. In einer persönlichen Ansprache verabschiedete er sich von seiner langjährigen Bühnenfigur „Hausl“. Nach vielen Jahren im Kittel erklärte er: „Es ist an der Zeit, diese Rolle in Rente zu schicken.“ Das Publikum dankte ihm mit stehenden Ovationen für seine Leidenschaft und seinen Beitrag zur Vereinsgeschichte.

Ehrung für jahrzehntelanges Engagement

Ein weiterer emotionaler Höhepunkt des Abends war die Ehrung von Günther „Güschi“ Seydel. Für sein 40-jähriges ehrenamtliches Engagement im Verein erhielt er eine Auszeichnung vom Bund Deutscher Karneval. Sichtlich bewegt bedankte sich Seydel bei seinem Team und seiner Familie für die jahrelange Unterstützung.

Weitere Termine nicht verpassen

Wer die Premiere verpasst hat, hat noch Gelegenheit, die Show live zu erleben. Weitere Aufführungen finden am 6. Februar um 19:30 Uhr sowie am 7. Februar um 18:00 Uhr im Stadtsaal Kaufbeuren statt. Restkarten gibt es im Vorverkauf bei „Hyma-Laya“ in der Kaiser-Max-Straße oder an der Abendkasse – solange der Vorrat reicht.

Die Bilder des Abends – Fotos Claus Tenambergen

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Kinder Kultur Veranstaltung

Kinderklassik: Familienkonzert „KiKolino und KiKilina“ am 6. Februar im Stadttheater Kaufbeuren

Oper spielerisch entdecken

KiKolino, ein kleiner Kobold mit einer Vorliebe für Töne mit Zimtzucker und Schlagsahne, bekommt besonderen Besuch: Seine Cousine KiKilina kommt vorbei – und sie bringt nicht nur gute Laune, sondern auch einen Schatz mit. Denn KiKilina kennt sich in der Welt der Oper bestens aus und möchte diese mit ihrem Cousin und dem jungen Publikum teilen.

Oper spielerisch entdecken

Beim Familienkonzert „KiKolino und KiKilina“ stehen nicht nur bekannte Werke großer Komponisten auf dem Programm – darunter Bach, Mozart, Donizetti, Beethoven, Purcell, Bernstein und Chopin – sondern auch das aktive Erleben der Musik. Das Publikum darf mitmachen, mitgestalten und erfährt ganz nebenbei, wie Oper funktioniert und was hinter den Kulissen passiert.

Das Konzert ist offen für alle Altersgruppen und richtet sich besonders an Familien, die klassische Musik gemeinsam entdecken möchten.

Hochkarätige Besetzung

Die Sopranistin Lydia Teuscher übernimmt die Rolle der KiKilina. Sie war u.a. Ensemblemitglied der Semperoper Dresden und gastierte mit lyrischen Hauptrollen an renommierten Opernhäusern weltweit – darunter die Bayerische Staatsoper, das Opernhaus Zürich, das Bolshoi Theater und die Staatsoper Berlin.

Am Klavier begleitet sie Anne Schätz als KiKolino. Die Pianistin ist nicht nur in der Kammermusik zuhause, sondern engagiert sich besonders in der musikalischen Bildung von Kindern. Sie arbeitet als Dozentin und leitet das Kindermusikfest der Neuen Bachgesellschaft.

Konzertinformationen auf einen Blick

Vorstellung:
📅 Freitag, 06. Februar 2026
🕓 Beginn: 16:00 Uhr
📍 Stadttheater Kaufbeuren

Eintritt:
🎟️ 3 € zzgl. Service-Gebühren

Tickets erhältlich über:
🔗 Online: www.reservix.de
🏬 Vorverkaufsstellen (außer für Schul- und Kindergartenvorstellungen):

  • Engels Genussreich, Ludwigstraße 34, Tel. 08341 / 9349252
  • Stadtmuseum Kaufbeuren, Kaisergäßchen 12–14, Tel. 08341 / 9668390
  • Buchhandlung Menzel, Sudetenstraße 119, Tel. 08341 / 98244

🕘 Öffnungszeiten Vorverkaufsstellen:
Mo–Fr: 08:30–12:30 & 14:00–18:00 Uhr
Sa: 08:00–12:00 Uhr

Veranstalter: Bürgerstiftung Kaufbeuren
Partner: Kulturwerkstatt Kaufbeuren und Ludwig-Hahn Sing- und Musikschule

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Kultur

Gemeinsam für Kaufbeuren – Linara bleibt starker Motor der regionalen Kultur

Gemeinsam mit den Eventagenturen wood&wire-event und ROUNDHOUSE Eventagentur wird Linara das Kulturprogramm in Kaufbeuren auch im Jahr 2026 unterstützen

Die Kultur ist ein wichtiges Gut für das Miteinander, und Linara unterstützt engagierte Menschen in der Region, um dieses Gut zu bewahren. Das in der Region bekannte Unternehmen, spezialisiert auf hochwertige Wintergärten, Terrassendächer, Fenster und Haustüren, hat seine Partnerschaft verlängert: Gemeinsam mit den Eventagenturen wood&wire-event und ROUNDHOUSE Eventagentur wird Linara das Kulturprogramm in Kaufbeuren auch im Jahr 2026 unterstützen.

Ziel der Kooperation ist es, den Menschen vor Ort Raum für Begegnung und Austausch zu schaffen – abseits von digitalen Bildschirmen und mitten im Herzen der Stadt.

„Gerade in gesellschaftlich schwierigen Zeiten braucht es Raum für Begegnung“, sagt Linara-Marketingleiter Marc Pohl. „Es geht darum, das Miteinander zu stärken. Das dafür hoch relevante kulturelle Angebot darf trotz knapper öffentlicher Kassen nicht wegsterben.“

Schon jetzt können sich alle Bürger aus Kaufbeuren und der Umgebung auf ein spannendes Jahr freuen: Von Faschingsveranstaltung über Kneipenfestival bis Altstadtsommer – das Programm für 2026 wird wieder vielfältig und richtet sich an Jung und Alt.

Solch ein Angebot ist nicht selbstverständlich, sondern funktioniert nur, wenn sich von Privatpersonen über Stadt bis Unternehmen alle einbringen. Bei Linara ist dieses Engagement Teil der Unternehmenskultur. Denn Linara gestaltet nicht nur private Eigenheime mit exzellenten Produkten, sondern übernimmt Verantwortung für das soziale Herz der Region.

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Kultur Veranstaltung

Am 06.02. in Obergünzburg: Klangvoller Auftakt ins Jubiläumsjahr des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V.

Konzertabend am 6. Februar 2026 in Obergünzburg mit dem Akkordeonclub Günzach

Mit einem Auftaktkonzert des Akkordeonclubs Günzach beginnt am Freitag, 6. Februar 2026, das Jubiläumsjahr des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. Der Verein feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen, die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) unter seiner Trägerschaft blickt auf zehn Jahre Tätigkeit zurück.

Hospizarbeit vor Ort erlebbar machen

„Uns war wichtig, dieses besondere Jahr nicht einmalig zentral zu feiern, sondern dort, wo unsere Arbeit wirkt – bei den Menschen vor Ort“, sagt Michael Feistl, 1. Vorsitzender des Hospizvereins. Mit der Veranstaltung in Obergünzburg beginnt eine Reihe von Angeboten, die das gesamte Jubiläumsjahr über in Stadt und Landkreis stattfinden – darunter Vorträge, Führungen, Theaterabende und Konzerte. „Unser Ziel ist es, Menschen auf vielfältige Weise einzuladen – sie zu unterhalten, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und sich gemeinsam mit den letzten Dingen des Lebens auseinanderzusetzen. Und das in einer Atmosphäre, die Offenheit ermöglicht und Berührungsängste abbaut.“

Ein musikalisches Programm – offen für alle

Der Akkordeonclub Günzach wurde 1976 gegründet und ist seit vielen Jahren fest im kulturellen Leben der Region verankert. Er gestaltet diesen musikalischen Abend mit einem vielseitigen und abwechslungsreichen Programm – von klassischen und volkstümlichen Stücken bis hin zu moderner Unterhaltungsmusik. Der Konzertabend mit dem Akkordeonclub Günzach findet am 6. Februar im Evangelischen Gemeindehaus, Klosterweg 5, in Obergünzburg statt und beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Hospizarbeit sind willkommen. Einlass ist ab 18:30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Rückblick mit Haltung

„Als im Jahr 1996 mutige Menschen aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu den damals noch jungen Hospizgedanken in Deutschland aufgriffen, gründeten sie unseren Hospizverein. Sie wollten einer Gesellschaft, die Sterben und Tod weitgehend aus dem Alltag verdrängt hatte, etwas Menschliches und Zuwendendes entgegensetzen“, erklärt Michael Feistl. „Ihre Absicht war es, schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie ihren Zugehörigen Zeit, Raum und Begleitung zu schenken – damit ein Leben bis zuletzt in Würde möglich ist. Heute blicken wir auf drei erfolgreiche Jahrzehnte zurück, in denen sich viel Positives entwickelt hat – und gleichzeitig vieles erhalten geblieben ist: unser Leitbild, unsere Haltung und unser Wunsch, Menschen am Ende ihres Lebens nicht allein zu lassen.“

Der Baum des Lebens – Gedanken, die sichtbar werden

Alle Veranstaltungen des Hospizvereins und des SAPV im Jubiläumsjahr werden von einer Mitmach-Aktion begleitet: dem „Baum des Lebens“. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre Gedanken zur Frage ‚Nur noch kurze Zeit zu leben – was würde ich tun, was wäre mir wichtig? auf ein Blatt aufzuschreiben und an den Baum zu hängen. Michael Feistl freut sich auf die Aktion: „So entsteht im Laufe des Jahres ein vielfältiges Bild dessen, was Menschen im Hinblick auf ihre letzte Lebensphase bewegt.“

Der Auftakt in Obergünzburg

Feistl betont: „Das gesamte Team, das sich in der Vorbereitung intensiv mit dem Jubiläumsjahr beschäftigt hat, freut sich nun auf den Auftakt am 6. Februar in Obergünzburg – und auf viele weitere Begegnungen im Lauf des Jahres.“

Das vollständige Programm des Jubiläumsjahres hier auf Wir sind Kaufbeuren

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Kultur Veranstaltung

Der Kulturring Kaufbeuren e.V. präsentiert in Kooperation mit der Schwabenakademie Irsee, der Stadtkultur Kaufbeuren und dem TRIO GAON ein mitreißendes Konzert

Die Geigerin Jehye Lee, Der Pianist Tae-Hyung Kim, Der Cellist Samuel Lutzker am 13. Februar 26 I 20:00 Uhr I Festsaal Irsee I Programm: „REFLEXIONS“

»Das Publikum erlebte einen Abend, wie es ihn in den führenden Konzertsälen der Welt erleben kann« (Donaukurier)

Das TRIO GAON ist seit 2013 in München beheimatet und studierte dort an der Hochschule für Musik und Theater bei den Professoren Ana Chumachenco, Friedemann Berger und Christoph Poppen. Aufgenommen in der European Chamber Music Academy (ECMA) entwickeln und vervollkommnen die drei Musiker ihre kammermusikalische Ausbildung.

Das junge Ensemble wurde mit zahlreichen Preisen bei renommierten Wettbewerben ausgezeichnet: Zuletzt gewann es im Juli 2018 den zweiten Preis, den Publikumspreis und den Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks in Australien beim Melbourne International Chamber Music Competition. Im September 2017 war es Wettbewerbssieger beim traditionsreichen internationalen Wettbewerb „Premio Trio di Trieste“ mit dem ersten Preis und zwei Sonderpreisen. Im März 2015 wurde es mit dem dritten Preis beim Joseph-Haydn-Wettbewerb für Kammermusik in Wien, und im April 2014 beim Musikpreis des Kulturkreis Gasteig e.V. mit dem ersten Preis und der höchsten Punktzahl des gesamten Wettbewerbs in der Kategorie Kammermusik ausgezeichnet.

Das TRIO GAON kann auf eine rege Konzerttätigkeit in Europa und Asien zurückblicken, in der es ein vielfältiges Repertoire zu Gehör brachte und hat Auftritte in Hallen wie der Philharmonie im Gasteig, München, der Wigmore Hall in London und dem Seoul Arts Center. Im Oktober 2018 nahm das Trio seine erste CD mit Werken von Mendelssohn und Brahms auf.

Der bekannte Musikkritiker und Musikwissenschaftler Harald Eggebrecht äußerte sich über das junge Ensemble:

»Das Trio GAON steigerte mit Witz, Ironie und bestechender Virtuosität [..] das Vergnügen ungemein. Hier gab es, bei bemerkenswerten solistischen Vorzügen der drei, kammermusikalischen Geist und einen ausgereiften Sinn für Transparenz und Klangbalance zu bestaunen.«

Mehr Informationen zum TRIO GAON auf www.triogaon.com

Veranstaltungsort: Festsaal Irsee
Termin: Freitag, 13. Februar 26 
Abendkasse: 19:00 Uhr
Aufführung: 20:00 Uhr
Ende: ca. 22:00 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren e.V., die Schwabenakademie Irsee und das TRIO GAON freuen sich auf einen spektakulären Konzertabend mit vielen Musikbegeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer. 

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:

Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Weitere Informationen und Veranstaltungen auf: Kulturring-kaufbeuren.de

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Kultur Top Veranstaltung

Erster „Podium Poetry Slam“ am 05.02.26 bringt Literatur live auf die Bühne

Kaufbeuren bekommt eine neue Bühne für starke Worte

Am Donnerstag, den 5. Februar 2026, startet im Podium Kaufbeuren ein neues literarisches Veranstaltungsformat: der „Podium Poetry Slam“. Ab 20 Uhr – Einlass ist ab 19 Uhr – heißt es: Bühne frei für selbstverfasste Texte, starke Stimmen und eindrucksvolle Auftritte.

Der Abend verspricht eine Mischung aus Poesie, Witz, Tiefgang und spontaner Bühnenkunst. Poetinnen treten mit ihren eigenen Texten gegeneinander an – mal nachdenklich, mal humorvoll, politisch oder ganz persönlich. Das Besondere: Das Publikum entscheidet am Ende, wer als Siegerin den Abend verlässt.

Vielfalt der Stimmen – regional und überregional

Das Line-up bietet eine spannende Mischung aus bekannten Slammer*innen der deutschsprachigen Szene und neuen Gesichtern:

  • Daniel Wagner (Heidelberg)
  • Gregor Biberacher (Freiburg)
  • Jana Isa (Neu-Ulm)
  • Elisa Bartelt (München)
  • Chris Veit (Altstädten)
  • Martina Miller (Röthenbach)

Sie alle bringen ihre eigenen Perspektiven und Stile mit auf die Bühne und sorgen für einen abwechslungsreichen Abend.

Gastgeber mit Erfahrung

Moderiert wird der Abend von Ivica Mijajlovic, Gründer des Allgäu Slam und mehrfacher Landesmeister im Poetry Slam. Mit seiner Erfahrung und Bühnenpräsenz führt er durch das Programm und sorgt für einen stimmungsvollen Rahmen.

Kooperation mit Allgäu Slam e.V.

Der „Podium Poetry Slam“ ist eine Kooperation des Veranstaltungsorts Podium Kaufbeuren mit dem Verein Allgäu Slam e.V.. Ziel ist es, Kaufbeuren als festen Ort für Live-Literaturveranstaltungen zu etablieren und neuen wie erfahrenen Poet*innen eine Bühne zu bieten.

Karten und Vorverkauf

  • Eintritt: Vorverkauf 15 €, Abendkasse 17 €
  • Vorverkaufsstellen:
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Fasching Kultur Veranstaltung

Lumpiger Donnerstag in der Altstadt – Kaufbeurens größte Faschingsparty

Party, Burongaudi und der beliebte Narrenpass

Am Donnerstag, den 12. Februar 2026, verwandelt sich die Kaufbeurer Altstadt wieder in eine große Open-Air-Partyzone. Der Lumpige Donnerstag gilt als Höhepunkt der närrischen Saison und lockt jedes Jahr tausende Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt.

Start der Party ab 16 Uhr

Präsentiert von wood&wire-event und der ROUNDHOUSE Eventagentur, startet Kaufbeurens größte Faschingsparty bereits ab 16 Uhr in der Kaiser-Max-Straße mit einer zentralen, großzügigen Party-Area und ausgelassener Faschingsstimmung. In diesem Jahr wird die Hauptveranstaltungszone der Open-Air-Veranstaltung in die Kaiser-Max-Straße verlegt. Der neue, großzügigere Bereich bietet mehr Platz und ermöglicht es, den gestiegenen Besucherzahlen sowie den erhöhten Sicherheitsanforderungen besser gerecht zu werden. Für die musikalische Begleitung sorgt DJ Dieter Schaurich, der mit Faschingsklassikern und aktuellen Partyhits für beste Stimmung sorgt. Ergänzt wird das Angebot durch faire Getränkepreise sowie ein abwechslungsreiches Streetfood-Angebot von Al Dente und Mario Culinario. Der Eintritt zu Kaufbeurens größter Faschingsparty ist frei – gefeiert wird mitten im Herzen der Stadt. Mitgebrachte Getränke nicht gestattet.

Burongaudi – der traditionelle Auftakt

Währenddessen zieht die Burongaudi durch die Kaufbeurer Altstadt und bildet den traditionellen Auftakt zum Lumpigen Donnerstag. Ab 17 Uhr ziehen die Narren, aufgestellt im Spitalhof, in bunten Kostümen durch die Gassen bis zum Rathaus. Das närrische Treiben kann kostenlos verfolgt werden. Wer möchte, kann die Veranstalter von Aufbruch-Umbruch mit einer freiwilligen Spende unterstützen – entsprechende Sammelstellen sind an den Eingängen zur Altstadt eingerichtet. Gruppen, die selbst Teil des Umzugs sein möchten, können sich unter Burongaudi@web.de anmelden. Auch hier gilt: keine Motoren, keine lauten Musikanlagen – dafür umso mehr Gaudi und Tradition.

Der Narrenpass – für alle, die mehr wollen

Ab 18 Uhr erweitert der Narrenpass das Feierangebot und ermöglicht den Zutritt zu ausgewählten Party-Locations in der Innenstadt: 8 Partys – 1 Eintritt Der Narrenpass gewährt ab 18 Uhr Zugang zu den Party-Locations Vino, Soundbar Glocke, Café Kirschkern, Spital, Utopia, Dicker Hund sowie ab 20 Uhr Glashaus und Ringkeller. Der Narrenpass ist in allen teilnehmenden Lokalen sowie online unter www.woodandwire-event.de erhältlich.

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Kultur Veranstaltung

Boulevardkomödie „Jugendliebe“ von Ivan Calbérac am 10. Februar 26 im Stadtthe ater Kaufbeuren

Kulturring Kaufbeuren e. V. in Kooperation mit dem Landestheater Schwaben: Die Komödie „Jugendliebe“ bringt französischen Witz und gesellschaftliche Themen auf die Bühne

Am 10. Februar 2026 bringt der Kulturring Kaufbeuren e. V. in Kooperation mit dem Landestheater Schwaben die spritzige Boulevardkomödie „Jugendliebe“ von Ivan Calbérac ins Stadttheater Kaufbeuren. Beginn ist um 20:00 Uhr.

Im Zentrum der Geschichte steht der erfolgreiche Unternehmer Antoine, der für sich selbst alles richtig gemacht hat: gutes Einkommen, eine attraktive Freundin, bald ein eigenes Schloss. Doch dann trifft ihn eine Nachricht wie ein Blitz: Seine Jugendliebe taucht auf – mit der Forderung nach Scheidung. Denn Antoine hat verdrängt, dass er einst, betrunken am Strand, spontan geheiratet hat. Nun droht ihm der Verlust von Hab und Gut.

Turbulente Täuschung mit Tiefgang

Was folgt, ist ein absurd-komischer Plan, bei dem Antoine versucht, seine vermeintliche Ehefrau mit Hilfe seiner jetzigen Verlobten Diane und seines Anwalts Schwarz zu täuschen. Dafür ziehen sie in eine einfache Sozialwohnung in der Bronx, um dort Bedürftigkeit vorzutäuschen – mit wenig Erfolg. Denn Mary-Lou, die angebliche Ehefrau, reagiert nicht wie erwartet. Und als dann noch Haushälterin Cecilia zurückkehrt, ist das Chaos komplett.

Gesellschaftskritik mit Humor

Calbérac gelingt eine rasante Komödie mit klarem Blick auf soziale Ungleichheit, Gier und moralisches Verhalten. Trotz aller Überzeichnung verlieren die Figuren nie ihre Menschlichkeit. Regisseur Klaus Philipp hat das Stück ins New York der 1950er Jahre verlegt – ein bewusster Brückenschlag zu heutigen gesellschaftlichen Spannungen. Bühnenbildner Ulrich Leitner schafft mit Hilfe einer Drehbühne fließende Übergänge zwischen Penthouse und Sozialwohnung – ein Spiegel für die soziale Kluft.

Hintergründe zum Autor

Ivan Calbérac, Jahrgang 1970, ist in Frankreich bekannt für seine feinfühligen Komödien, die große Themen wie soziale Gerechtigkeit oder zwischenmenschliche Konflikte leichtfüßig verpacken. In „Jugendliebe“ führt er seine Figuren mit Witz, Charme und einer Prise Satire durch ein Wechselbad der Gefühle.

🎭 Veranstaltungshinweise

  • Datum: Dienstag, 10. Februar 2026
  • Ort: Stadttheater Kaufbeuren
  • Beginn: 20:00 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr, Abendkasse ab 19:00 Uhr)
  • Dauer: ca. 2 Stunden 20 Minuten inkl. Pause
  • Tickets: erhältlich im Stadtmuseum Kaufbeuren, über Reservix (www.kaufbeuren.reservix.de) oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo–Do 9:00–12:00 Uhr)

Weitere Infos zum Stück: landestheater-schwaben.de/jugendliebe

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Kultur Veranstaltung

„Geschichte der Fotografie-Manipulation – vom Farbpinsel zur KI“

Ein Vortrag mit Ricardo Stengel vom BayernLab am 28.01.2026

Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Allgäuer Fotopioniere. Auguste Städele und die Heimhuber-Brüder… und eine kleine Kaufbeurer Fotogeschichte“ lädt das Stadtmuseum Kaufbeuren am Mittwoch, den 28.01.2026, um 18.30 Uhr zum Vortrag „Geschichte der Fotografie-Manipulation – vom Farbpinsel zur KI“ mit Ricardo Stengel vom BayernLab ein. 

Eine Zeitreise durch verschiedene Möglichkeiten der Bildveränderung.

Wie objektiv ist ein Bild bzw. Foto wirklich? Zeigt es die Realität – oder das, was wir sehen sollen? Dieser Frage geht das BayernLAB Kaufbeuren in einem anschaulichen und teilweise interaktiven Vortrag nach. Anhand ausgewählter Bilder und überraschender Geschichten wird gezeigt, dass Manipulation ein fester Bestandteil sowohl der Malerei, der Fotografie als auch der modernen Bild- und Videobearbeitung ist. Bereits das erste Beispiel führt zurück zu Michelangelo und verdeutlicht, wie Bilder schon lange vor der Fotografie bewusst gestaltet und verändert wurden. Von kolorierten Fotografien und Retuschen mit dem Farbpinsel über Dunkelkammertricks bis hin zu modernen, KI-gestützten Bild- und Videogenerierungen spannt der Vortrag einen weiten Bogen durch die Geschichte der Bildmanipulation. 

Der Vortrag richtet sich an alle, die genauer hinschauen und hinter die Kulissen blicken wollen. Der Eintritt ist frei.

Digitalisierung im BayernLab erleben

Die BayernLabs als offene Zentren für digitale Wissensbildung sind eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat. Im BayernLab Kaufbeuren erwarten Sie Themen und Trends rund um die fortschreitende Digitalisierung. Mit einer interaktiven Ausstellung sowie kostenlosen Workshops und Vorträgen könnendigitale Themen durch Anschauen – Anfassen – Ausprobieren erlebt werden. 

Zwei Berufsfotografen aus Sonthofen und eine fotografierende Bäuerin aus Missen

Die Ausstellung im Stadtmuseum Kaufbeuren führt in die Zeit um 1900. Im Allgäu halten Fotopioniere das noch Gewohnte, lieber aber schon das Neue fest: in Missen die Bäuerin Auguste Städele, im Marktflecken Sonthofen die Fotografen-Brüder Fritz und Eugen Heimhuber. Auch wenn sie nur gute 15 km Luftlinie trennen, könnten die Unterschiede nicht größer sein: hier die wohl erste fotografierende Bäuerin überhaupt, dort zwei Söhne eines „Königlich Bayerischen Hofphotographen“ mit Atelier und Verlag im Rücken. Das Stadtmuseum Kaufbeuren beleuchtet zusätzlich die Fotografie der frühen Stunde in Kaufbeuren und zeigt Fotografien von Gebäuden der Stadt, die es nicht mehr gibt, oder alte Kameras und Fotoausrüstung aus dem Nachlass des Kaufbeurer Fotografen Carl Goldmann.

Die Ausstellung der Fotopioniere wurde vom Haus der Bayerischen Geschichte konzipiert und von der Kurt und Felicitas Viermetz Stiftung gefördert.

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Kultur Veranstaltung

Kabarett mit Tiefgang: Michael Altinger bringt „Die letzte Tasse Testosteron“ nach Kaufbeuren

Zwischen Yoga und Weltlage – Ein Abend zwischen Witz, Wahrheit und Widerspruch. Am 24.01.26 im Podium Kaufbeuren

Michael Altinger zählt seit Jahren zu den prägenden Stimmen im deutschen Kabarett. Ausgezeichnet mit dem Passauer Scharfrichterbeil und dem Bayerischen Kabarettpreis, ist er einem breiten Publikum nicht nur durch seine eigenen TV-Formate wie „Schlachthof“, „Altinger mittendrin“ oder „Die Komiker“ bekannt. Auch als Gast in Sendungen wie „Die Anstalt“ oder „SWR Spätschicht“ setzt er immer wieder satirische Akzente.

Neben seiner Bühnenpräsenz schreibt Altinger Bücher, steht auf Theaterbühnen und war Mitglied in renommierten Ensembles wie der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Seine Vielseitigkeit zeigt sich in jeder seiner Rollen – und auch in seinem neuen Programm.

Das Programm: „Die letzte Tasse Testosteron“

Am Samstag, den 24. Januar 2026, ist Michael Altinger mit seinem aktuellen Kabarettprogramm „Die letzte Tasse Testosteron“ im Podium Kaufbeuren zu Gast. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.

In seinem Programm nimmt Altinger mit feiner Ironie und klarem Blick unsere moderne Welt ins Visier: Die Gesellschaft scheint mit alkoholfreiem Augustiner beim Yoga, selbstgebackenem Sauerteigbrot und wohlmeinenden Zukunftsversprechen auf einem neuen Weg zu sein. Doch kaum ist die neue Achtsamkeit gefunden, kehrt das Gestern mit Wucht zurück – mit dicken Hosen, dünnen Hirnen und alten Wahrheiten im Gewand neuer Medien.

Altinger stellt die provokante These auf: Testosteron – Ursache und Lösung zugleich. Viel ist davon nicht mehr übrig. Doch Altinger behauptet, er habe es – in einer letzten Tasse.

Karten & Kontakt

Der Vorverkauf läuft über die Geschäftsstellen der Allgäuer Zeitung, online unter www.allgaeuticket.de sowie telefonisch unter 0831 206 5555.

Reservierungen sind auch direkt beim Kulturverein Podium Kaufbeuren per Mail an podium.kaufbeuren@t-online.de oder telefonisch unter 08341/13002 möglich.

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Kultur Tourismus Veranstaltung

Heimatverein Kaufbeuren lädt zu Führung durch Wanderausstellung in Pforzen ein

Die Wanderausstellung widmet sich der bedeutenden paläontologischen Entdeckung „UDO“

Am Samstag, den 17. Januar, bietet der Heimatverein Kaufbeuren allen Interessierten die Möglichkeit, an einer geführten Tour durch die erweiterte Wanderausstellung UDO und die Hammerschmiede teilzunehmen.

Der Treffpunkt ist um 10:30 Uhr am Alten Feuerwehrhaus in der Bahnhofstraße 16 in Pforzen. Die Führung dauert rund eine Stunde. Da ein Teil der Ausstellung im Außenbereich liegt, wird wetterfeste und warme Kleidung empfohlen.

Was Besucher erwartet

Die Wanderausstellung widmet sich der bedeutenden paläontologischen Entdeckung „UDO“, einem etwa elf Millionen Jahre alten Menschenaffenfossil, das 2016 bei Grabungen in der Hammerschmiede bei Pforzen gefunden wurde. Die Führung bietet spannende Einblicke in die Hintergründe des Fundes und die Bedeutung für die Forschung zur Menschheitsgeschichte.

Auch auf die Arbeit in der Fundstelle sowie die geologischen Besonderheiten der Region wird während der Führung eingegangen.

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Kultur Veranstaltung

Der Kulturring Kaufbeuren präsentiert: die himmlische Komödie „Jesus liebt mich“ am 28.01.26 im Stadttheater Kaufbeuren

Theaterlust bringt David Safiers Roman als außergewöhnliches Bühnenstück ins Stadttheater

Wenn Jesus als Zimmermann auf dem Dach Psalmen singt

Der Kulturring Kaufbeuren e. V. präsentiert mit dem Ensemble Theaterlust eine humorvolle wie nachdenkliche Adaption des Romans „Jesus liebt mich“ von David Safier. Das Stück ist am 28. Januar 2026 um 20:00 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren zu sehen.

Zwischen Liebeschaos und Weltuntergang

Im Zentrum steht Marie, eine junge Frau mit einem besonderen Talent – sie verliebt sich regelmäßig in die falschen Männer. Nach einem weiteren Rückschlag zieht sie wieder bei ihrem Vater ein. Dort soll das Dach repariert werden, und ein Zimmermann wird engagiert.

Joshua heißt der neue Mann auf dem Dach – freundlich, ruhig, gutaussehend. Marie verliebt sich sofort. Doch ihre Schwester Kata bleibt skeptisch: Joshua wirkt… anders. Er singt Psalmen, spricht über Geschehnisse, die vor Jahrtausenden stattgefunden haben, und scheint mehr zu wissen, als er sagt.

Ist er wirklich… Jesus?

Nach und nach begreift Marie, dass Joshua kein gewöhnlicher Handwerker ist. Er ist Jesus – zurück auf der Erde mit einem Auftrag seines Vaters. Und der hat es in sich: Die Apokalypse soll beginnen.

Als Satans apokalyptische Reiter in Bewegung geraten und Kata entführt wird, gerät alles aus dem Gleichgewicht. Zwischen göttlichem Auftrag und der Liebe zu Marie muss Joshua eine Entscheidung treffen.

Theater mit Tiefgang und Witz

Das Ensemble Theaterlust bringt diese außergewöhnliche Geschichte mit Witz, Tempo und Gefühl auf die Bühne. Das Stück wirft Fragen nach Liebe, Glaube, Verantwortung und freiem Willen auf – ohne den Humor zu verlieren.

Weitere Informationen zum Ensemble und zur Inszenierung finden sich unter: https://theaterlust.com

Veranstaltungsinfos auf einen Blick

Datum: Mittwoch, 28. Januar 2026
Ort: Stadttheater Kaufbeuren
Abendkasse: ab 19:00 Uhr
Stückeinführung: 19:15 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Ende: ca. 22:00 Uhr (inkl. Pause)

Tickets:
Erhältlich im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de, per Mail an kulturring@kaufbeuren.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo–Do, 09:00–12:00 Uhr)


Über den Veranstalter

Der Kulturring Kaufbeuren e. V. engagiert sich seit 1966 ehrenamtlich für das kulturelle Leben in der Region. Dank der Unterstützung der Stadt Kaufbeuren organisiert der Verein jährlich über zwanzig Veranstaltungen aus Musik und darstellender Kunst.

Das gesamte Programm unter: www.kulturring-kaufbeuren.de

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Kultur Veranstaltung

Januar im Kunsthaus Kaufbeuren: Kunst erleben, Wandel entdecken

Ausstellungen, Workshops und Stadtspaziergang – ein vielfältiges Programm für Groß und Klein

Drei Perspektiven auf Veränderung

Donnerstag, 15.01.2026, 18.30 Uhr
Kunsthausleiterin Lisa Britzger lädt zu einem dialogischen Rundgang durch die drei aktuellen Ausstellungsprojekte ein. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Aufbruch, Wandel und die Reise als Suche nach dem eigenen Weg.

Gezeigt werden:

  • „Giants. Eine Reise ohne Ende“ – eine Videoinstallation von Lena Appel
  • „Running away is easy, it’s the leaving that’s hard – vom Kindsein und Loslassen“ von Pierre Yves Delannoy & Mauricio Hölzemann
  • „beständig war die Perle – Werkstätten & Wandel“ – das zweite Kapitel von Frauke Zabels Rechercheprojekt

📍 Ort: Kunsthaus Kaufbeuren
💶 Eintritt: 5 €, erm. 3 €
✉️ Anmeldung: mail@kunsthaus-kaufbeuren.de
🔗 Weitere Infos: www.kunsthaus-kaufbeuren.de

Kunst trifft Stadtteil: Spaziergang in Neugablonz

Donnerstag, 29.01.2026, 14.30–17.30 Uhr
Künstlerin Frauke Zabel lädt im Rahmen ihres Projektes „beständig war die Perle – Werkstätten & Wandel“ zu einem Stadtspaziergang in Neugablonz ein.

Gemeinsam mit Interessierten besucht sie den Glasperlenwickel-Unterricht von Michaela Köppl an der Berufsfachschule für Glas und Schmuck. Anschließend gibt es ein Gespräch mit Vertretern des Bundesverbands der Gablonzer Industrie über den Wandel der Werkstätten und des Stadtteils.

🎟 Eintritt frei
🗓 Anmeldung bis 26.01.: mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

Kreativprogramm für Kinder

TANZENDE SCHATTEN – Workshop für Kinder ab 8 Jahren

Samstag, 17.01.2026, 15–17 Uhr
Im Workshop von querKUNST gestalten Kinder eigene Schattenfiguren – inspiriert von Lena Appels Schattenspiel. Aus Licht, Bewegung und Fantasie entstehen kleine Szenen, die im Schaufenster lebendig werden.

PERLENGESCHICHTEN – Workshop für Kinder ab 6 Jahren

Samstag, 24.01.2026, 15–17 Uhr
Kinder durchstöbern Perlen aus der Neugablonzer Schmuckindustrie und kreieren eigene Erinnerungsstücke. Der Workshop knüpft an das künstlerische Archiv von Frauke Zabel an.

📞 Anmeldung zu beiden Workshops: 08341 9087285
📧 oder per E-Mail: info@querkunst-kaufbeuren.de

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Kultur Veranstaltung

MANY MOONS: Jazz, der überrascht. Konzertabend am 16.01. im Stadttheater Kaufbeuren

Konzertabend in Kaufbeuren mit Stilvielfalt und Klangpoesie

Seit drei Jahrzehnten begeistert das Jazz-Quintett MANY MOONS mit einem besonderen Klangbild: ein stilistischer Mix, durchzogen von Einflüssen unterschiedlicher Kulturkreise, getragen von der Magie des Unvorhersehbaren. Am Freitag, den 16. Januar 2026 um 20 Uhr ist die Band im Stadttheater Kaufbeuren live zu erleben.

Angeführt wird MANY MOONS von dem Multibläser Martin Seeliger und der Sängerin und Percussionistin Angelika Vizedum. Unterstützt von einer gut eingespielten Rhythmusgruppe, entfaltet die Band eine musikalische Bandbreite, die von Eigenkompositionen bis hin zu kreativ interpretierten Jazzstandards reicht.

Zwischen Jazz und Klangpoesie

Die Kompositionen der Band öffnen Raum für Überraschungen: Da tanzen die „vielen Monde“ schon mal aus der Umlaufbahn, LUNA lädt ein zur Klangpoesie und zur Begegnung mit den Kräften der Gezeiten. So entsteht Musik, die sich dem Gewohnten entzieht und Zuhörer in andere Sphären führt.

MANY MOONS bringt zum Konzert zwei neu produzierte CDs mit. Das Repertoire reicht von aktuellen Titeln mit zeitkritischem Blick bis hin zu Stücken, die die Bandgeschichte prägen.

Besetzung

  • Martin Seeliger – Saxophone, Flöten, Didgeridoo, Gesang
  • Angelika Vizedum – Gesang, Percussion
  • Volker Giesek – Piano, Gesang
  • Olivier Hein – Bass
  • Manfred Blaas – Schlagzeug

Karteninformation

Tickets sind erhältlich bei Pianofactum in der Schmiedgasse Kaufbeuren
📞 Telefon: 08341-9611526

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Kultur Veranstaltung

Aufbruch-Umbruch: noch Restkarten für Jubiläumsshow verfügbar. Verkauf bei Hyma Laya

Jetzt Restkarten sichern!

Für die Jubiläumsshow „Aufbruch/Umbruch“ im Stadtsaal Kaufbeuren sind noch einige Restkarten erhältlich. Wer dabei sein möchte, kann sich ab Mittwoch, dem 7. Januar 2026, Karten sichern.

Erhältlich sind die Tickets vor Ort bei Hyma Laya, Kaiser-Max-Straße 13 in Kaufbeuren, oder per E-Mail unter: gueschi-kf@t-online.de.

Neue Öffnungszeiten im Vorverkauf

Die Öffnungszeiten von Hyma Laya haben sich geändert:

  • Dienstag bis Freitag: 10:00–13:00 Uhr und 14:00–18:00 Uhr
  • Samstag: 10:00–15:00 Uhr

Termine der Show „Aufbruch/Umbruch“

Die Showabende finden an vier Terminen im Stadtsaal Kaufbeuren statt:

  • Freitag, 30. Januar 2026, 19:30 Uhr – Premiere
  • Samstag, 31. Januar 2026, 19:30 Uhr
  • Freitag, 6. Februar 2026, 19:30 Uhr
  • Samstag, 7. Februar 2026, 18:00 Uhr
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Kultur Veranstaltung

Konzert im Januar: Many Moons im Kaufbeurer Stadttheater

Erstes Konzert der Allgäuer Jazz Initiative im neuen Jahr

Many Moons
Freitag 16.Januar 2026, 20 Uhr
Stadttheater Kaufbeuren

Karten beim Pianofactum in der Kaufbeurer Schmiedgasse (08341-9611526)

Das ist das Jazz-Quintett MANY MOONS

Seit 30 Jahren lebt das Jazz-Quintett MANY MOONS um den Multibläser Martin Seeliger und die Sängerin/Percussionistin Angelika Vizedum von einem unwiderstehlichen stilistischen Mix, Einflüssen aus verschiedenen Kulturkreisen und der Magie des Unvorhersehbaren. Eine gut eingespielte Rhythm-Section bereichert die Musik mit kreativer Vielseitigkeit.

Es kann alles passieren in den Eigenkompositionen der Band und ihren unkonventionell aufbereiteten Jazzstandards.

Da tänzeln schon mal die Monde aus der Umlaufbahn, verführt LUNA zur Klangpoesie und spielt mit der Kraft der Gezeiten.

Die Band bringt 2 neu produzierte CD’s mit, das Konzertrepertoire umfasst eine Mischung aus aktuellen Kompositionen, die das Zeitgeschehen reflektieren und alten Hits der Band.

Besetzung:

Martin Seeliger                saxes, flutes, didgeridoo, vocals
Angelika Vizedum           lead vocals, percussion
Volker Giesek                  piano, vocals
Olivier Hein                      bass
Manfred Blaas                 drums

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Kultur

Bühne des Miteinanders – Theater im Turm feiert Jahresabschluss

Rückblick, Anerkennung und Vorfreude in Neugablonz

Auch wenn die Regisseurin oder der Regisseur mit ihren Hinweisen Farbe in das zu erarbeitende Theaterstück bringen, ist es letztlich doch die Gemeinschaftsleistung, die die Geschichte für das Publikum zum Erlebnis werden lässt. Und seit nahezu siebzig Jahren sind es dieser Gemeinsinn und die Freude am Theaterspiel, die alljährlich die kleinen und großen Zuschauer begeistern.

Und wenn man sich bei der Jahresabschlussfeier trifft und auf die geschaffenen Werke zurückblickt, dann wird diese Gemeinschaft spürbar. So auch, als sich die Theatermitglieder wieder zur Jahresabschlussfeier im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz trafen. Beim fröhlichen Umtrunk und gemeinsamem Abendessen blickte man auf die geschaffenen Werke zurück und freute sich schon auf die zukünftigen Aktivitäten.

Für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Brigitte Fischer.Nitsche für 65 Jahre, Renate Jung für 60 Jahre, Christian Lucke für 40 Jahre, Björn Siegmund, Sabine Frank und Bernd Frank für 25 Jahre. Die Jubilare erhielten jeweils eine Urkunde des Verbandes Bayerischer Amateurtheater e.V.

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Jugend Kultur Veranstaltung

„Alles steht Kopf“ – ein Film für die ganze Familie am 09. Januar im Cico-Kino Kaufbeuren

Ein besonderer Kinonachmittag zum Jubiläum

Einladung zum Familienerlebnis im Kino

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung Kaufbeuren-Ostallgäu lädt das Cico-Kino in Kaufbeuren zu einem besonderen Filmnachmittag ein. Gezeigt wird der vielfach ausgezeichnete Animationsfilm „Alles steht Kopf“ – eine unterhaltsame und zugleich tiefgründige Geschichte über Gefühle, Veränderungen und das Erwachsenwerden.

Dank der großzügigen Unterstützung durch die Bürgerstiftung Kaufbeuren ist der Eintritt für alle Besucher kostenfrei.

Worum geht es im Film?

Die elfjährige Riley steht vor einem Umbruch: Ein Umzug bringt ihre gewohnte Welt durcheinander – und damit auch die Kontrolle in ihrem Kopf. In ihrem Gehirn sitzen fünf Gefühle an den Steuerknöpfen: Freude, Kummer, Angst, Ekel und Wut. Gemeinsam versuchen sie, Rileys Alltag wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Der Film ist nicht nur unterhaltsam, sondern regt auch zum Nachdenken an – über emotionale Herausforderungen im Alltag von Kindern und Jugendlichen.

Veranstaltungsdetails auf einen Blick

DatumFreitag, 09. Januar 2026
Uhrzeit15:00 Uhr
OrtCico-Cinema, Daniel-Kohler-Straße 1, Kaufbeuren
ZielgruppeFamilien mit Kindern ab 8 Jahren
EintrittKostenfrei dank der Spende der Bürgerstiftung Kaufbeuren

Familien stärken, Gemeinschaft fördern

Die Veranstaltung ist Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten der KJF Beratungsstelle, die seit fünf Jahrzehnten Familien im Ostallgäu unterstützt. Mit diesem Filmnachmittag möchte die Einrichtung ein Zeichen setzen für Offenheit, Austausch und gemeinsames Erleben – Werte, die auch im Film eine zentrale Rolle spielen.

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Kultur Veranstaltung

Scharfe Seitenhiebe, präzise Pointen und überdrehte Realitätsverzerrung: TBC rockt den Silvesterabend in Kaufbeuren

„WOMERSCHOMADASIN“ – Ein fränkisch-preußisches Kabarettfeuerwerk zum Jahreswechsel

Kabarett an Silvester im Stadtsaal Kaufbeuren

Mittwoch, 31. Dezember 2025
Beginn: 19 Uhr | Einlass: 18 Uhr

Wenn das fränkisch-preußische Trio TBC – Totales Bamberger Cabaret – auf der Bühne steht, bleibt kein Auge trocken. Der Kulturverein PODIUM Kaufbeuren lädt zum Silvesterabend mit einem besonderen Kabarettabend ein. Gespielt wird das aktuelle Programm „WOMERSCHOMADASIN“ – ein Titel, der Fragen aufwirft, aber vor allem eins verspricht: intelligenten Klamauk, treffsichere Satire und Wortwitz mit Langzeitwirkung.

Was bedeutet eigentlich „WOMERSCHOMADASIN“?

Die Antwort: keine Sorge, man muss es nicht googeln. Viel wichtiger ist es, dabei zu sein, wenn TBC loslegt. Denn das Trio bietet genau das, was Kabarettliebhaber schätzen: scharfe Seitenhiebe, präzise Pointen und eine gehörige Portion überdrehter Realitätsverzerrung. Ob große Politik oder kleine Alltagspossen – das Ensemble nimmt alles aufs Korn, was ihnen unter die Lupe kommt. Und das Publikum? Wird mitgerissen – spätestens, wenn die erste Reihe spürt, dass hier niemand ungeschoren davonkommt.

Vier Jahrzehnte auf der Bühne – und kein bisschen leise

Seit über 40 Jahren bringt TBC frischen Wind in Kleinkunstbühnen, Theater und Mehrzweckhallen. Ihre Spezialität: eine eigenwillige Mischung aus Ironie, Satire und Nonsens, gepaart mit einer besonderen Liebe zum sprachlichen Detail. Ihre Wortspiele klingen nach – auch wenn man sie im ersten Moment nur halb verstanden hat. Mit dem aktuellen Programm „WOMERSCHOMADASIN“ setzt das Trio seine Tradition fort – und beweist dabei erneut: Sie sind zu hintergründig für Comedy und zu lustig fürs ernste Kabarett. Eine Schublade? Dafür ist TBC viel zu eigen.

Witz mit Wiedererkennungswert

Ob Söders Instagram-Ausflüge, Trumps mediales Dauerrauschen oder Helene Fischers Schlagertakt – bei TBC wird all das verarbeitet, aber mit einem entscheidenden Unterschied: Es wird wirklich lustig. Das macht sie für viele zum Geheimtipp, für andere zur Pflichtveranstaltung. Oder, wie es im Publikum oft heißt:
„TBC? Woseschomadasin, müssmerallehie!“

Kartenvorverkauf

Tickets gibt es:

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Kultur Veranstaltung

Musik trifft Emotion: Neujahrskonzert mit Christoph Soldan und den Schlesischen Kammersolisten am 06.01.26 im Stadtsaal Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren lädt ein: Klassik und Pop im Dialog – ein Abend voller musikalischer Überraschungen im Stadtsaal Kaufbeuren

Ein besonderer Auftakt für das Jahr 2026

Der Kulturring Kaufbeuren e.V. lädt am 06. Januar 2026 zum Neujahrskonzert in den Stadtsaal Kaufbeuren ein. Auf dem Programm steht ein musikalisches Crossover der besonderen Art: Christoph Soldan und Die Schlesischen Kammersolisten bringen Klassik, Pop und Jazz in Einklang – mit einem Repertoire, das Genregrenzen aufhebt und neue Klangräume erschließt.

Wenn Queen auf Tschaikowsky trifft

Was passiert, wenn ein klassisch ausgebildeter Musiker Hits der 60er in ein Kammerensemble-Feuerwerk verwandelt?

Die Antwort liefert das Konzert mit einer außergewöhnlichen Mischung: Tschaikowskys Streicherserenade geht eine Liaison mit „Somebody to Love“ von Queen ein – eine ungewöhnliche, aber wirkungsvolle Verbindung. Klassische Strukturen verschmelzen mit bekannten Melodien der Popgeschichte zu einem eleganten und überraschenden Klangerlebnis.

Christoph Soldan

Christoph Soldan. Foto: Roman Huzior

VIVALDIANA – ein Werk zwischen den Welten

Ein weiteres Highlight des Abends ist „VIVALDIANA“, die neueste Komposition von Dariusz Zboch. Inspiriert von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ entsteht ein vierteiliges Klavierkonzert, das Jazz, Swing, Tango und Bossa Nova vereint. Das Ergebnis ist ein farbenreiches Werk, das mit Virtuosität und Spielfreude überzeugt.

Europäisches Spitzenensemble zu Gast

Die Schlesischen Kammersolisten zählen zu den erfolgreichsten Streicherensembles Europas. Sie standen bereits mit Künstlern wie Penderecki, Menuhin, Eschenbach, Zuckerman, Rostropovich und Christoph Soldan auf der Bühne. Soldan selbst wurde von Leonard Bernstein mit den Worten gewürdigt:

„Ich bin beeindruckt von der seelischen Größe dieses jungen Musikers.“

Konzertdetails auf einen Blick

  • Datum: Dienstag, 06. Januar 2026
  • Ort: Stadtsaal Kaufbeuren
  • Abendkasse: ab 16:15 Uhr
  • Beginn: 17:00 Uhr
  • Ende: ca. 19:10 Uhr (inkl. Pause)

In der Konzertpause lädt der Kulturring Kaufbeuren alle Gäste herzlich zu einem Sektempfang ein.

Tickets und Vorverkauf

Eintrittskarten sind erhältlich:

  • im Stadtmuseum Kaufbeuren
  • bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen
  • online unter: www.kaufbeuren.reservix.de
  • telefonisch: 08341 / 966 83 966 (Mo–Do, 09:00–12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.

Seit 1966 prägt der Kulturring Kaufbeuren e.V. das kulturelle Leben der Stadt maßgeblich. Mit über zwanzig Veranstaltungen jährlich bietet er einem breiten Publikum Zugang zu Konzerten und Theaterproduktionen. Möglich ist dies durch ehrenamtliches Engagement und die Unterstützung der Stadt Kaufbeuren.

Weitere Infos: kulturring-kaufbeuren.de

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Kultur

Musik schenkt Hoffnung: Schülerkonzert sammelt Spenden und sagt Danke an Tiny Schmauch

„Ein Hauch von Schmauch – Eine Klangspur für Tiny“

Mit viel Musik, Emotion und großem Engagement verabschiedeten sich Schülerinnen und Schüler sowie Bands der Musikschule Kaufbeuren von ihrem langjährigen Lehrer Tiny Schmauch. Unter dem Titel „Ein Hauch von Schmauch – Eine Klangspur für Tiny“ fand am Sonntag, 5. Oktober 2025, im Stadtsaal Kaufbeuren ein besonderes Konzert statt – als persönliches Dankeschön und Abschied für einen Lehrer, der Generationen junger Musikerinnen und Musiker geprägt hat.

Organisiert wurde das Konzert aus eigener Initiative von den Schülerinnen und Schülern Lucie Tümmers, Josefina Ried und Tobias Schill. Von der ersten Idee über die Planung bis zur musikalischen Umsetzung lag das gesamte Projekt in den Händen der Jugendlichen. Unterstützt wurden sie von bekannten Bands aus Schmauchs ehemaligem Schülerkreis, die für diesen Abend noch einmal gemeinsam auf der Bühne standen: Die Bärchen-Bande,JazzQuadratUndergroundsdas Bassensemble, Kaufbeurer AllerleiPic Pänth und Different Flavours.

Gleichzeitig verbanden die jungen Musikerinnen und Musiker den Abschiedsabend mit einem sozialen Anliegen. Die beim Konzert gesammelten Spenden in Höhe von 1.432,10 Euro kommen dem Verein Menschen im Aufwind e.V.zugute.

Monika Schubert, Vorsitzende des Vereins und bekannte Kulturakteurin aus Marktoberdorf, erklärt:
„Wir unterstützen Familien sowie Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen und setzen dabei gezielt auf kulturelle und musikalische Bildungsprojekte, um jungen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen.“

Harald Rüschenbaum, ehemaliger künstlerischer Leiter des Landes-Jugendjazzorchesters Bayern, der sich gemeinsam mit Monika Schubert für den Verein engagiert, lobt die Jugendlichen:
„Was diese Jugendlichen hier auf die Beine gestellt haben, ist musikalisch wie sozial wirklich anerkennenswert. Ein solches Engagement aus eigener Initiative ist alles andere als selbstverständlich.“

Mit ihrem Konzert schufen die Jugendlichen nicht nur einen bewegenden musikalischen Abschied für Tiny Schmauch, sondern setzten zugleich ein starkes Zeichen für Dankbarkeit, Eigeninitiative und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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Kultur Veranstaltung

40 Jahre Aufbruch/Umbruch: Jetzt Restkarten für die Jubiläumsshow sichern – Verkauf bei Hyma Laya

Restkarten, Geschenkideen und alle Infos rund um Hyma Laya in Kaufbeuren

Jubiläumsshow lädt zum Jahresbeginn ein

Die Kultshow „Aufbruch/Umbruch“ feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Wer noch auf der Suche nach einem besonderen Weihnachts- oder Neujahrsgeschenk ist, kann sich Karten für die Jubiläumstermine sichern. Diese sind bei Hyma Laya in der Kaiser-Max-Straße 13 in Kaufbeuren erhältlich – zusammen mit weiteren Geschenkideen.

Öffnungszeiten von Hyma Laya

Damit der Last-Minute-Geschenkkauf gelingt, gelten in der Vorweihnachtszeit folgende Öffnungszeiten:

  • Montag bis Freitag: 10–18 Uhr
  • Samstag: 10–12 Uhr
  • Heiligabend (24.12.): 10–14 Uhr

Anschließend geht Hyma Laya in den Betriebsurlaub bis einschließlich 6. Januar 2026.

Auch nach Weihnachten erreichbar – in dringenden Fällen

Wer es vor den Feiertagen nicht mehr schafft, kann ab dem 27. Dezember dennoch Karten reservieren – zum Beispiel als nachträgliches Weihnachtsgeschenk oder für Silvester und Neujahr. Dafür stehen folgende Kontaktmöglichkeiten bereit:

Termine der Jubiläumsshow „Aufbruch/Umbruch“ im Stadtsaal Kaufbeuren

Die Show verspricht auch im 40. Jahr bewegende Momente und kreative Inszenierungen. Diese Termine stehen fest:

  • Freitag, 30. Januar 2026, 19:30 Uhr (Premiere)
  • Samstag, 31. Januar 2026, 19:30 Uhr
  • Freitag, 6. Februar 2026, 19:30 Uhr
  • Samstag, 7. Februar 2026, 18:00 Uhr

Festliche Grüße vom gesamten Team

Das gesamte Team von Aufbruch/Umbruch sowie Hyma Laya wünschen allen Kundinnen und Kunden ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2026.

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Kultur Tourismus

Winterpause in der Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie

Eine kurze Auszeit – und Vorfreude auf neue Ausstellungserlebnisse

Die Weihnachtszeit lädt dazu ein, innezuhalten und neue Kraft zu schöpfen. Auch beim Bundesverband der Gablonzer Industrie e.V. nutzt man diesen Moment der Ruhe. Die Erlebnisausstellung in Kaufbeuren-Neugablonz macht Winterpause: Vom 19. Dezember 2025 bis einschließlich 19. Januar 2026 bleibt die Ausstellung geschlossen.

Ab Dienstag, dem 20. Januar 2026, sind die Türen wieder geöffnet. Besucherinnen und Besucher haben dann erneut die Möglichkeit, in die Welt des kunstvollen Schmucks und der feinen Handwerkskunst einzutauchen.

Bewährtes und Neues: Die Ausstellungen 2026

Mit dem Ende der Winterpause starten auch wieder die beiden Ausstellungen:

  • STILSICHER 2.0 – die aktuelle Sonderausstellung
  • SCHMUCK UND MEHR – die beliebte Dauerausstellung

Beide Formate laden dazu ein, sich inspirieren zu lassen, besondere Stücke zu entdecken und auch vor Ort zu erwerben. Die Ausstellung verbindet Tradition mit neuen Ideen und ermöglicht ein unmittelbares Erleben der Gablonzer Gestaltungskunst.

Was die Erlebnisausstellung bietet

Die Erlebnisausstellung ist nicht nur ein Ort zum Staunen, sondern auch zum Mitnehmen: Viele Artikel – von Schmuckstücken über modische Accessoires bis hin zu liebevoll gestalteten Souvenirs – können direkt vor Ort gekauft werden.

Das Besondere: Anfassen und Anprobieren ist ausdrücklich erlaubt. So wird der Besuch zu einem ganz persönlichen Erlebnis.

Zum ständigen Angebot gehören unter anderem:

  • Schmuckwaren, Schmucksteine und Perlen
  • Handtaschen, Gürtel und weitere Modeaccessoires
  • Spielwaren, dekorative Artikel und Geschenkideen

Die Sonderausstellungen ergänzen dieses Angebot regelmäßig und zeigen neue Perspektiven auf die Vielfalt der Gablonzer Industrie.

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Kultur Weihnachten

Traditionelles Weihnachtskonzert des Marien-Gymnasiums überzeugt mit vielseitigem und anspruchsvollem Programm

Anschließender Austausch bei Glühwein und guter Stimmung in der Sparkassenpassage

Am vergangenen Mittwoch verwandelte sich die Dreifaltigkeitskirche in Kaufbeuren in eine festliche Bühne: Das Marien-Gymnasium hatte zu seinem traditionellen Weihnachtskonzert geladen. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt – ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr dieses Konzert zum festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit in der Stadt gehört.

Ein abwechslungsreiches Programm

Das Programm war vielseitig und bot zahlreiche musikalische Facetten. Mitwirkende waren unter anderem die Schulchöre, die Schulband und das Orchester. Ergänzt wurde das Konzert durch mehrere Solistinnen, ein Gitarrentrio sowie eine ausdrucksstarke Tanzgruppe. Auch die Klasse 5A trug zum Gelingen des Abends bei. Die Kombination aus Musik, Gesang und Tanz sorgte für eine atmosphärisch dichte und gleichzeitig lebendige Aufführung.

Austausch bei Glühwein und guter Stimmung

Nach dem Konzert bot sich in der Sparkassenpassage Gelegenheit zum gemütlichen Ausklang. Bei Glühwein und Gesprächen tauschten sich Mitwirkende und Gäste über das Erlebte aus. Die vorweihnachtliche Stimmung war dabei ebenso präsent wie der gemeinschaftliche Geist, den das Konzert entfaltet hatte.

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Kultur Veranstaltung

Theatergruppe Moskitoldies bringt Dürrenmatts Klassiker auf die Bühne

„Der Besuch der alten Dame“ feiert Weihnachts-Premiere in Kaufbeuren

Die Moskitoldies stehen wieder auf der Bühne: die Theatergruppe in diesem Winter Friedrich Dürrenmatts bekanntes Drama „Der Besuch der alten Dame“ zur Aufführung. Die Premiere findet am 20. Dezember 2025 um 19:30 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren statt.

Ein bekanntes Stück – neu interpretiert

Mit der Wahl dieses Stoffes greifen die Moskitoldies ein Stück Weltliteratur auf, das bis heute nichts an gesellschaftlicher Relevanz verloren hat. Die Inszenierung beleuchtet Themen wie Gerechtigkeit, Moral und die Verführbarkeit einer Gemeinschaft – ein Klassiker, der auch in der Weihnachtszeit zum Nachdenken anregt.

Weitere Aufführungstermine und Kartenvorverkauf

Nach der Premiere sind weitere Vorstellungen an folgenden Terminen geplant:

  • 27., 28. und 31. Dezember 2025
  • 02., 03. und 05. Januar 2026

Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren.

Karten können online unter karten.moskidoldies.de erworben werden.

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Kultur Veranstaltung

Musikkabarett von und mit Annette Kruhl von „Karma-Coach ins Kuschel-Camp“ (Premiere!)

Samstag, den 13.12.2025. Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr

Annette Kruhl hat sie alle durch: Die Coaches dieser Nation. Vom Power-Motivations-Training bis zum Lachyoga-Kurs, vom Psychologie-Podcast bis zur Rückführungs-Hypnose, von der Geistheiler-Sitzung bis zum Karma-Coaching. Sogar angeleitete Kuschel-Sessions mit vereinsamten Großstädtern hat sie nicht ausgelassen – der allerneuste Trend bei der Suche nach Fülle und Freude, nach Halt und Heilung, nach Sinn und Selbstoptimierung. In einer Welt, die aus den Fugen geraten ist, hat Annette sich auf den Weg gemacht, um ihren Weg zu finden – und wünschte, sie wäre einfach zu Hause geblieben. Denn jetzt hat sie erst recht die Orientierung verloren: Soll sie in Berlin bleiben oder nach Österreich ziehen, ins Land ihrer Vorfahren – was Karma-technisch von enormer Bedeutung wäre? Soll sie mithilfe ihres Karriere-Coaches nochmal richtig als Künstlerin durchstarten oder mithilfe des richtigen Mindsets Millionärin werden – wozu ihr Finanz-Coach rät? Letzteres wäre ja dringend nötig, denn sie hat gerade fünftausend Euro dafür zum Fenster rausgeschmissen, fünf Minuten lang einen Baum zu umarmen – um (leider vergeblich) ihre inneren Kraftquellen zu mobilisieren und sich für >Bäume umarmen – Stufe 2< zu qualifizieren. Zum Glück hat sie die daraus resultierende Krise im >Feiere deine Fehler<-Webinar aufarbeiten können. Apropos Fehler: Warum begegnet Annette ihrem Traummann nicht, obwohl sie ihn seit Jahren visualisiert, was das Zeug hält? Noch viel wichtiger: Wer sind eigentlich diese Heerscharen von selbst ernannten Coaches, die ihr dauernd einreden wollen, sie sei unzufrieden mit ihrem Leben? 

Auch in ihrem brandneuen Soloprogramm ist Annette Kruhl dem Zeitgeist auf den Fersen und ein Garant für beste Unterhaltung mit Tiefgang: Mitreißend, intelligent und trotzdem lustig, gnadenlos selbstironisch und inspirierender als jedes Coaching jemals sein könnte. 

Regie: Klaus Seiffert

Kartenvorverkauf: In den Geschäftsstellen der Allgäuer Zeitung, online unter www.allgaeuticket.de oder telefonisch unter 0831 206 5555.

Als Reservierung im Podium per Mail an podium.kaufbeuren@t-online.de und telefonisch unter 08341/13002.

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Kultur Veranstaltung

„Reikuckn“, paurischer Mundartnachmittag mit Thomas Schönhof am 16.12.25 im Isergebirgsmuseum

Adventliche Mundart im Museum. Eine Voranmeldung wird empfohlen. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.

Am 6. Dezember lädt das Isergebirgs-Museum Neugablonz zu einem besonderen Nachmittag ein: Bei „Reikuckn“, einem paurischen Mundartnachmittag mit Thomas Schönhoff, dreht sich alles um das Thema „Weihnachtn“. Beginn ist um 15 Uhr im Gablonzer Haus in Kaufbeuren.

Tradition in der Sprache lebendig halten

Die Mundart des Isergebirges ist weit mehr als ein Dialekt – sie ist ein lebendiges Stück Kulturgeschichte. Inmitten der vorweihnachtlichen Stimmung geben Thomas Schönhoff und seine Gäste Einblicke in diese Sprachwelt. Die Veranstaltung „Reikuckn“ versteht sich als Einladung zum Zuhören, Erinnern und Mitfühlen.

Weihnachtliche Geschichten und Klänge

Mit dabei sind Walter Beer, Emma Hollmann, Marie Hübner und Heinz Kleinert. Gemeinsam gestalten sie den Nachmittag mit Geschichten, Gedichten und musikalischen Beiträgen. Im Mittelpunkt steht das weihnachtliche Brauchtum aus dem Isergebirge – überliefert in Sprache, Ton und Stimmung.

Ein Ort der Begegnung

Das Isergebirgs-Museum Neugablonz bietet mit dieser Veranstaltung nicht nur Raum für Kultur, sondern auch für Austausch und Gemeinschaft. Wer sich für regionale Geschichte interessiert oder einfach einen stimmungsvollen Adventsnachmittag erleben möchte, ist herzlich eingeladen.

Organisatorisches

Datum: Samstag, 06.12.2025
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Ort: Isergebirgs-Museum Neugablonz, Bürgerplatz 1 (Gablonzer Haus), 87600 Kaufbeuren
Kontakt: Tel. 08341 965 018 | verwaltung@isergebirgs-museum.de
Hinweis: Eine Voranmeldung wird empfohlen. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.

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Kultur Veranstaltung

Herilo kehrt zurück: Wenn Zeit zur Prüfung wird. Der Vorverkauf hat begonnen!

Ein neues Musical-Kapitel über Identität, Liebe und die Macht des Moments

Das Rad dreht sich weiter – und mit ihm die Geschichte von Herilo. Ab dem 28. Juni 2026 kehrt die vielschichtige Figur aus dem 9. Jahrhundert auf die Bühne zurück. Das neue Musical „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ setzt die Erzählung fort, ohne Vorwissen vorauszusetzen. Im Mittelpunkt steht erneut der Kampf eines Einzelnen gegen das Unvermeidliche – gegen die Zeit selbst.

Herilo wird in ein Spiel aus Macht, Verführung und Unsicherheit gezogen. Ein mysteriöses Rad schleudert ihn durch verschiedene Epochen – dabei verschwimmen Wahrheit, Identität und Realität. Was bleibt, wenn nichts bleibt? Das Stück stellt die Frage, woran Menschen sich festhalten, wenn die Zeit selbst zum Gegner wird.

Inszenierung in der energie schwaben arena

Vom 28. Juni bis 5. Juli 2026 verwandelt sich die energie schwaben arena an fünf Abenden in eine eindrucksvolle Musicalkulisse. Wo normalerweise Eishockey gespielt wird, entsteht ein atmosphärischer Raum voller Musik, Emotion und visueller Kraft.

Aufführungstermine:

  • 28.06.2026
  • 02.07.2026
  • 03.07.2026
  • 04.07.2026
  • 05.07.2026

Künstlerische Handschrift und musikalischer Klangkörper

Regisseur Harald Holstein setzt auf Spannung und emotionale Tiefe. Buch und Dramaturgie stammen von Franz-Josef Körner. Jeanine Bravo choreografiert mit kraftvoller Bewegung, während Christian Adolf erneut musikalische Grenzen auslotet: Eine Mischung aus Rock und Blasmusik prägt das Klangbild – unverwechselbar, live und kraftvoll.

Ein besonderes Highlight ist die Kooperation mit der Blasmusik Hirschzell und einer eigens formierten Rockband. Rund 40 Musikerinnen und Musiker sorgen gemeinsam für ein Live-Erlebnis, das selten in dieser Form zu sehen und zu hören ist.

Besetzung: Vertraute Gesichter und musikalische Größen

Kevin Prinz (u. a. „Zeppelin“) übernimmt wieder die Titelrolle. Julia Haug („Ludwig²“, Festspielhaus Neuschwanstein) spielt Maria. In der Rolle des Mr. Nice kehrt Eugen Schreiner zurück – sein Spiel aus Witz, Eleganz und dunklem Charisma sorgte bereits in der letzten Produktion für Begeisterung.

Ergänzt wird das Ensemble durch bekannte Namen wie:

  • Frank Pané (Bonfire)
  • Dan Lucas (The Voice Senior)
  • Thomas Wohlfahrt (Star Search)

Zusammen mit regionalen Talenten entsteht eine Mischung aus Professionalität und Heimatverbundenheit.

Visuelles Erlebnis und regionale Produktion

Ein aufwendig gestaltetes Bühnenbild mit großflächigen Projektionen schafft Welten zwischen Mittelalter, Traum und Moderne. So wird jede Szene zum atmosphärischen Bild.

Hinter der Produktion stehen Katharina und Wolfgang Wiedemann, die erneut zeigen, welche kreative Kraft aus der Region Kaufbeuren kommen kann.

Herilo erzählt weiter

„HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ ist kein klassisches Fortsetzungsstück. Es ist ein eigenständiges Musical, das von Mut, Verantwortung und der Suche nach dem eigenen Weg erzählt. Ein kulturelles Ereignis, das Musik, Geschichte und Emotion zu einem besonderen Abend verbindet.

Tickets erhältlich ab 30.11.2025 unter:
👉 www.herilo.de
👉 Eventim
👉 Vorverkaufsstellen
👉 Allgäuer Zeitung (Buron Center)

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Kultur Veranstaltung

Konzert mit der Tänzelfest Knabenkapelle und der Musikschule am 2. Advent in St. Ulrich

Auf dem Weg nach Bethlehem

Unter dem Motto „Folge dem Weihnachtsstern“ gestaltet die Sing- und Musikschule gemeinsam mit der Tänzelfest Knabenkapelle eine fröhliche und besinnliche Stunde mit Musik zum 2. Advent um 17 Uhr in St. Ulrich. Es erklingen fröhliche Kinderstimmen, traditionelle Melodien und Lieder, weihnachtliche Harfenklänge, flotte Marimbas, swingende X-Mas-Jazzstandards sowie festliche Bläserklänge der Tänzelfest Knabenkapelle. Das einstündige Musikprogramm erzählt den Weg nach Bethlehem, den die Kinder der Singklassen mit Melodien zum Weihnachtsstern besingen.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Einlass ist ab 16:30 Uhr. Die Pfarreigemeinschaft Kaufbeuren und die Elternbeiräte von Musikschule und Knabenkapelle bitten um freiwillige Spenden zugunsten des Waisenhauses St. Vincent in Bethlehem. Das Waisenhaus nimmt Kinder auf, die verwaist sind oder aus verschiedenen Gründen nicht bei ihren Eltern leben können.

📅 Terminüberblick:

Konzert zum 2. Advent
🗓 Sonntag, 7. Dezember 2025
🕔 Beginn: 17 Uhr (Einlass ab 16:30 Uhr)
📍 Kirche St. Ulrich, Gartenweg 26

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Kultur Veranstaltung

Lustspiel um Luxus und Lastschrift: Finanzkabarett & Musik von und mit Chin Meyer am 05.12.25 im Podium Kaufbeuren

„Die Erotik des Geldes“: Humor, Musik und ein Blick hinter die Fassade des Finanzsystems

Chin Meyer zieht dem Geld die Hosen aus und zeigt, was übrigbleibt, wenn Geld sich nackig macht oder in Flagranti erwischt wird. Stilvoll, immer am Puls der Zeit und musikalisch wertvoll surft der Großmeister des Humor-Investments durch die Welt des großen und des kleinen Geldes – und durchunser Traumland der Liebe und Erotik.

Darf es etwas Steuervermeidung an karibischen Stränden sein? Homo-Fiskal-Erotische Verbindungen, wenn Menschen und Geld eine unheilige Allianz eingehen? Oder Steuer-Sparmodelle zum Selberbasteln? Als Finanz-Coach der etwas anderen Art findet Chin Meyer Geld-Tipps, die sich gewaschen haben – im wahrsten Sinn des Wortes. Er ergründet die wahren Wurzeln von „Samen-Kapital“ (Seed Capital), den Return on Investment von Kindern und erklärt, warum Männer finanziell mehr von Emanzipation haben als Frauen.

Ob es um die Erotik des Leerverkaufs geht oder einen praktischen Leitfaden zum „Hochschlafen“ – Chin Meyer findet die schlüpfrigen Aspekte unserer Sucht nach Besitztümern und verwandelt sie in Gleitgel gekonnter Unterhaltung. Dass er wie nebenher auch noch fantastisch singt, versteht sich von selbst.

Begleitet wird er am Piano von C.D. Bandorf. Wie es bei einem guten One-Night-Stand(-Up) sein sollte, endet der Abend mit einem musikalisch-finanziellen Orgasmus.

Versprochen! PS: Chin Meyer ist nicht käuflich – aber man kann ihn mieten

Veranstaltungsdetails

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren organisiert.

  • Ort: PODIUM Kaufbeuren
  • Datum: Freitag, 05.12.2025
  • Beginn: 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

Kartenvorverkauf

Tickets gibt es:

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Kultur Veranstaltung

Winterzauber im Stadttheater Kaufbeuren: Ein Abend mit Musik, Geschichten und festlicher Stimmung am Dezember 2025

Der Kulturring Kaufbeuren lädt zu einem klangvoller Einstieg in die Vorweihnachtszeit. Mit Leona & Stefan Kellerbauer – Gesang,
Florian Markel – Klavier

Der Kulturring Kaufbeuren e.V. lädt am Mittwoch, den 10. Dezember 2025, zu einem besonderen Konzertabend ins Stadttheater Kaufbeuren ein. Auf der Bühne: das Künstlerpaar Leona und Stefan Kellerbauer, begleitet von Florian Markel am Klavier.

Mit ihrem Programm „Winterzauber“ entführen die Musiker ihr Publikum in eine stimmungsvolle Welt zwischen Klassik, Weihnachtslied, Operette und Popmusik.

Klangvoll durch den Winterabend

„Winterzauber“ ist ein Konzertabend, der vertraute wie überraschende Klänge vereint. Auf dem Programm stehen bekannte geistliche und weltliche Melodien – darunter Klassiker wie „Ave Maria“ und „White Christmas“.

Zwischen den Musikstücken sorgen besinnliche wie auch heitere Weihnachtsgeschichten für Abwechslung und Atmosphäre. Das Programm bleibt dabei immer unterhaltsam, mit gelegentlichen Ausflügen in die Welt der Operette, des Musicals und der Popmusik.

Leona & Stefan Kellerbauer – Ein Paar auf und abseits der Bühne

Seit 1997 sind Leona und Stefan Kellerbauer nicht nur künstlerisch, sondern auch privat ein eingespieltes Team.

  • Leona Kellerbauer, Sopranistin, ist Preisträgerin mehrerer internationaler Gesangswettbewerbe.
  • Stefan Kellerbauer, Tenor aus München, erhielt seine Gesangsausbildung unter anderem bei Kenneth Neate, einem der führenden Tenöre seiner Zeit.

mehr auf der Homepage von Leona und Stefan unter leonastefan.com

Mit ihren vielseitigen Programmen treten die beiden weltweit auf – von Kirchenkonzerten über Opernfestspiele bis zu Orchesterproduktionen. Dabei werden sie regelmäßig von renommierten Pianisten wie Florian Markel begleitet.

👉 Weitere Informationen: www.leonastefan.com

Konzerttermin und Ticketinformationen

📍 Veranstaltungsort: Stadttheater Kaufbeuren
📅 Termin: Mittwoch, 10. Dezember 2025
🕢 Abendkasse: ab 19:15 Uhr
🎵 Beginn der Aufführung: 20:00 Uhr
Ende: ca. 22:00 Uhr inkl. Pause

🎟️ Vorverkauf:


Der Kulturring Kaufbeuren – Kultur aus Überzeugung

Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren e.V. das kulturelle Leben der Stadt maßgeblich mit – ehrenamtlich und mit großer Leidenschaft.

Durch die Unterstützung der Stadt Kaufbeuren ermöglicht der Verein jährlich über zwanzig Veranstaltungen mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus Musik, Theater und darstellender Kunst.

📌 Weitere Informationen und Veranstaltungshinweise:
👉 www.kulturring-kaufbeuren.de

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Kultur Soziales

Literatur gegen das Schweigen – Pomonas Salon kehrte zum Orange Day zurück

Texte über Gewalt an Frauen und ein neuer Aufbruch im Sophie-La-Roche-Zimmer

Am Samstag, 22.11.2025, inspiriert vom Orange Day, dem „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen“ an jedem 25. November, luden der Freundeskreis Sophie La Roche nach längerer Pause wieder ins Sophie-LaRoche-Zimmer des Stadtmuseums zu Pomonas literarischem Salon ein: Unter dem Titel „Die Zeit der Schmetterlinge“ brachten sie 10 ausgewählte literarische Texte vom 18. Jhdt. bis heute zu Gehör, die sich mit der physischen und psychischen Gewalt beschäftigen, welche viele Frauen in ihrem Leben erleiden müssen.

Noch kann im Laufe der Zeit in der Literatur keine großartige Entwicklung zum Besseren festgestellt werden. In der Realität ist in Deutschland die Frau zwar seit 1958 dem Mann rechtlich gleichgestellt, nachdem sie davor lange Zeit juristisch betrachtet mehr oder minder das Eigentum des Mannes war: Seit 1976 darf eine Ehefrau immerhin selbst entscheiden, ob und wo sie arbeiten will, und inzwischen hat man sogar – wenn auch erst 1997- ein Gesetz eingeführt, das Vergewaltigung in der Ehe verbietet.

Aber bei vielen Männern weltweit scheinen die geschlechtsbezogenen Veränderungen in gesellschaftlicher und juristischer Hinsicht bisher nicht angekommen zu sein. Deren Reaktionen auf „Ungehorsam“ ihres „Eigentums“ sind unterschiedlich und schlagen oft in Gewalt um bis hin zu Mord. Nach Schätzungen des Europarats werden täglich 12 Frauen von ihren (Ex-)Partnern allein in Europa ermordet. Von schwer zu beweisender psychischer Unterdrückung wird gar nicht erst gesprochen. Bis zur endgültigen Beseitigung von jeglicher Gewalt an Frauen ist es leider noch ein weiter Weg.

Nach dem Tod von Wiltrud Fleischmann und dem Rückzug von Christa Berge und Karin Klinger aus Alters- und Krankheitsgründen sah es zunächst so aus, als wäre der literarische Salon in Kaufbeuren endgültig Geschichte. Helga Ilgenfritz konnte jedoch jetzt Ingrid Zasche zur Mitarbeit gewinnen, und für die nächste Veranstaltung wird möglicherweise sogar eine dritte Saloniere das Team verstärken. Der nächste Salon ist um den Todestag von Sophie LaRoche (18.02.1807) herum geplant. Ein Thema und das genaue Datum stehen jetzt jedoch noch nicht fest. Beides wird noch rechtzeitig in den Medien bekannt gegeben.

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Kultur Veranstaltung

Gospelklänge im Heinzelmannstift – Offenes Konzert für alle Generationen

Chor der Militärseelsorge Lechfeld gastiert im Seniorenheim

Am Dienstag, den 02. Dezember 2025, gibt der Gospelchor der evangelischen Militärseelsorge Lechfeld ein Konzert im Heinzelmannstift Kaufbeuren. Beginn ist um 18:30 Uhr in der Cafeteria des Seniorenheims.

Der Chor präsentiert ein abwechslungsreiches Programm aus mitreißenden und besinnlichen Gospelsongs – passend zur Vorweihnachtszeit.

Der Auftritt richtet sich nicht nur an die Bewohnerinnen und Bewohner des Heinzelmannstifts, sondern ist auch öffentlich zugänglich. Alle Musikliebhaber aus Kaufbeuren und Umgebung sind herzlich eingeladen.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Fasching Kultur

Kaufbeurer Kunstreiter eröffnen mit Herbsttanz die Faschingssaison. Buronia-Ball am 17.01.26

Auftakt zum Jubiläumsjahr mit Musik, Tradition und Ausblick

Nächstes Jahr können die Kaufbeurer Kunstreiter auf das 160 jährige Jubiläum ihrer Vereinsgründung zurückblicken. Doch bevor dieses Ereignis gebührend gefeiert wird, lud das neugewählte Präsidium zum Alp-Villa-Herbsttanz ein, der traditionell um den 11.11. jeden Jahres stattfindet. Mit Hilfe des Partyline Trios und der Waalonia gelang auch heuer wieder ein unterhaltsamer Abend, bei dem sich auch das Präsidium stilgerecht gekleidet präsentieren konnte.

Beendet wurde der Abend natürlich mit einem dreifach kräftigen „HÜH HOTT“, nicht ohne auf die nächste festliche Veranstaltung der Kaufbeurer Kunstreiter, den Jubiläums-Buronia-Gala-Ball am 17. Januar 2026, hinzuweisen.

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Kultur Veranstaltung

20 Jahre Kaufbeurer Künstler Stiftung. Sonderausstellung im Kunstgewölbe Sparkasse Allgäu

Öffentliche Vernissage am Freitag, den 28.11.25 um 18 Uhr

Im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu findet ab Ende November eine besondere Ausstellung statt: Die Kaufbeurer Künstler Stiftung feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Von 2005 bis 2025 hat sie sich der Förderung regionaler Kunst verschrieben – ein Anliegen, das auf die Stifter Hans und Annemarie Höger zurückgeht.

Der Höger-Gedächtnispreis: Kunstförderung mit Kontinuität

Seit 2014 vergibt die Stiftung den Höger-Gedächtnispreis, mit dem Künstler:innen aus der Region ausgezeichnet werden. Neben finanzieller Unterstützung bietet der Preis eine Plattform zur Präsentation ihrer Werke. Die Jubiläumsausstellung zeigt nun ausgewählte Arbeiten der bisherigen elf Preisträger:innen und gibt damit einen eindrucksvollen Einblick in die Bandbreite künstlerischen Schaffens der vergangenen Jahre.

Vernissage und Öffnungszeiten

Die Ausstellung wird am Freitag, den 28. November 2025, um 18 Uhr im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu feierlich eröffnet. Interessierte Besucher:innen sind zur öffentlichen Vernissage herzlich eingeladen.

Die Werke sind anschließend vom 29. November bis zum 12. Dezember 2025 zu sehen.

Ausstellungsort:
Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu
Ludwigstraße 26, Kaufbeuren

Öffnungszeiten:

  • Montag, Dienstag, Mittwoch: 9:00 – 16:30 Uhr
  • Donnerstag: 9:00 – 17:00 Uhr
  • Freitag: 9:00 – 16:00 Uhr
  • Samstag: 10:00 – 13:00 Uhr
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Kultur Soziales Veranstaltung

Gemeinsam ein Zeichen setzen: Aktion gegen Gewalt an Frauen am 25.11.25 im Buron Center

Theater, Information und Engagement: Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Der 25. November ist weltweit als Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen bekannt – auch als Orange Day. An diesem Tag wird auf Diskriminierung und Gewalt in all ihren Formen gegenüber Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht. Auch in Kaufbeuren und dem Ostallgäu wird dieser Tag genutzt, um ein sichtbares Zeichen zu setzen – gegen häusliche Gewalt und für eine offene Auseinandersetzung mit dem Thema.

Aktion im Buron Center Kaufbeuren

Die Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu veranstalten gemeinsam mit dem Frauenhaus Kaufbeuren-Ostallgäu sowie dem Sozialdienst Katholischer Frauen Augsburg e.V. eine öffentliche Aktion im Buron Center Kaufbeuren.

📅 Dienstag, 25. November 2025
🕓 16:00 Uhr
📍 Buron Center Kaufbeuren

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse wird anwesend sein und die Veranstaltung mit einem Statement unterstützen.

Kunst als Ausdruck: Szenische Performance „Von Schuld, Scham und Stärke“

Begleitet wird die Aktion vom SPOT Theater Kaufbeuren, das eine eindrucksvolle szenische Darstellung unter dem Titel „Von Schuld, Scham und Stärke“ zeigt.

Die Performance ist Teil des internationalen Projekts One Billion Rising, das sich weltweit für ein Ende der Gewalt gegen Frauen einsetzt und durch künstlerische Aktionen Betroffenheit, Solidarität und Stärke ausdrückt.

Einladung an die Öffentlichkeit

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Durch Ihre Anwesenheit können Sie ein persönliches Zeichen gegen Gewalt setzen und die Arbeit der beteiligten Einrichtungen unterstützen. Gerade das gemeinsame Auftreten und die öffentliche Sichtbarkeit machen diese Aktion zu einem wichtigen gesellschaftlichen Signal.

Hilfe und Beratung

Wenn Sie selbst oder jemand aus Ihrem Umfeld Unterstützung braucht, stehen verschiedene Stellen zur Verfügung:

📞 Notruf- und Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt
Tel.: 08341 9993227
✉️ E-Mail: notrufstelle.kaufbeuren@skf-augsburg.de

📞 Frauenhaus Kaufbeuren/Ostallgäu
Tel.: 08341 16616 oder 08341 16166
✉️ E-Mail: frauenhaus@skf-augsburg.de

📞 Gleichstellungsstelle Stadt Kaufbeuren
Tel.: 08341 437-762
✉️ gleichstellung@kaufbeuren.de

📞 Gleichstellungsstelle Landratsamt Ostallgäu
Tel.: 08342 911-287
✉️ gleichstellungsstelle@lra-oal.bayern.de

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Kultur Veranstaltung

Ein Abend voller Kunst am 03. und 04.12.25 in der Erlebnisausstellung in Neugablonz

Mit Perlenfeuer, offenen Ateliers und Musik

Am Mittwoch, 3. Dezember und Donnerstag, 4. Dezember 2025, öffnet die Erlebnisausstellung ihre Türen zu ganz besonderen Abendstunden: Statt wie gewohnt um 17 Uhr zu schließen, bleibt das Haus bis 20 Uhr geöffnet – und verwandelt sich in einen stimmungsvollen Ort voller Kunst, Handwerk und Musik.

Besucher tauchen ein in die Welt der Kreativität – mit drei Ausstellungen, faszinierender Handwerkskunst, inspirierende Begegnungen und Live-Musik.

Feuer, Glas und Handwerkskunst

In der Schmuckwerkstatt von Anne Menzel wird es heiß: Zwischen 18:00 und 19:30 Uhr zeigt die Schmuckkünstlerin, wie bei rund 1.000 Grad am Lampenfeuer Glasperlen entstehen. Aus glühendem, flüssigem Glas formt sie kleine Kunstwerke – präzise, elegant und mit ruhiger Hand. Wer mag, darf der Künstlerin über die Schulter schauen, ins Gespräch kommen und erfahren, wie aus Feuer und Können die Kostbarkeiten entstehen.

Kunst trifft Musik

Im Atelier von Brigitte Wolf verschmelzen Malerei und Musik zu einem sinnlichen Gesamterlebnis. Zwischen neuen und bekannten Werken der Künstlerin entstehen besondere Stimmungen, während Roland Dressler (Gitarre) und Uwe Bräutigam (Handpan) an den beiden Abenden wechselnd ab 17:30 Uhr für den passenden Klang sorgen. 

Schmuck & Stil

Auch die Erlebnisausstellung selbst lädt zum Entdecken ein: Hier funkelt und glänzt es in allen Facetten. Schmuck und Design aus den Werkstätten der Gablonzer Industrie laden zum Anprobieren und Ausprobieren ein. Ein besonderes Highlight: Die Sonderschau STILSICHER 2.0, die eindrucksvoll zeigt, wie Schmuck und Mode in perfekter Harmonie miteinander wirken.

Glanz inklusive

Gerade in der dunklen Jahreszeit entfaltet das Haus seine ganz besondere Atmosphäre – funkelnd, und inspirierend. Die verlängerten Öffnungszeiten bieten die Gelegenheit, Kunst und Handwerk in Ruhe zu genießen – auch für alle, die sonst keine Zeit finden. 

Die Erlebnisausstellung

Schmuck und mehr

Dauerhaft präsentiert die Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie vor allem Modeschmuck in vielen Farben und Stilrichtungen. Ein Highlight sind die vielen liebevoll gestalteten Schneekugeln. 

Erleben. Informieren. Einkaufen.

Erlebnisstationen bieten Einblicke in die komplexen Herstellungsprozesse. Zusätzlich beantwortet das Team der Erlebnisausstellung gerne weiterführende Fragen und kann spannende Einblicke in ergänzende Details geben. Der integrierte Shop lädt zum Einkaufen ein. Zusätzlich bietet die kleine KaffeeWerkstatt einen Kaffee in gemütlicher Atmosphäre. Junge Besucher können in der Erlebnisausstellung mit kleinen Rätselspielen auf Entdeckungsreise gehen.

Öffnungszeiten
Di. – Do. 09:30 – 12:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr

Der Eintritt ist frei!
Weitere Informationen: www.erlebnisausstellung.info

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Kultur Veranstaltung

Der Literarische Salon POMONA thematisiert Gewalt an Frauen – Einladung ins Stadtmuseum

Zum Gedenken und als Zeichen – Literatur zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November lädt der Literarische Salon POMONA zu einer besonderen Veranstaltung ein.

Samstag, 22. November, 15.00 Uhr
Stadtmuseum

Seit Sophie von La Roche im ausgehenden 18. Jahrhundert mit Die Geschichte des Fräuleins von Sternheim der weiblichen Erfahrung in der deutschen Literatur eine Stimme verlieh, zieht sich das Thema der Gewalt an Frauen wie ein leiser, aber unüberhörbarer Unterton durch die literarische Tradition. La Roches Heldinnen bewegen sich in einer Welt, die sie formt, kontrolliert und begrenzt – eine Welt, in der Gehorsam, Tugend und Anpassung als Schutz gelten, zugleich aber auch als Fesseln. Ihre Texte zeigen bereits jene subtile Form der Gewalt, die nicht in Schlägen, sondern in gesellschaftlichen Erwartungen, Abhängigkeiten und moralischen Urteilen liegt.

Im Verlauf des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart verändert sich das Bild der Frau – und mit ihm die literarische Auseinandersetzung mit Gewalt. Autorinnen und Autoren, von Annette von Droste-Hülshoff über Ingeborg Bachmann bis zu Elfriede Jelinek und Sibylle Berg, lassen ihre Figuren zwischen Anpassung und Aufbegehren, zwischen Sprachlosigkeit und Selbstermächtigung wandeln. Die körperliche Gewalt, die seelische Erniedrigung, die strukturelle Unterdrückung – all dies erscheint in ihren Texten nicht nur als individuelles Schicksal, sondern als Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse. Von La Roches empfindsamer Moral bis zu Jelineks schonungsloser Sprachzertrümmerung spannt sich ein weiter Bogen weiblicher Selbstbehauptung in der Literatur. In dieser Entwicklung wird sichtbar, dass Gewalt an Frauen nicht nur ein Thema, sondern auch ein Sprachproblem ist – eines, das immer wieder neue Formen des Sprechens, Schreibens und Schweigens hervorbringt. Die Literatur wird so zum Ort des Widerstands: Sie verleiht den Frauen, denen die Gesellschaft lange keine Stimme gab, eine Sprache, die bleibt.

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Kultur Veranstaltung

Saxophon, Akkordeon und Streicher: Kammerorchester der vhs Kaufbeuren lädt zum Konzert nach Irsee

Musik abseits des Gewohnten

Am Samstag, 29. November, lädt das Kammerorchester der vhs Kaufbeuren zu seinem traditionellen Adventskonzert in den Festsaal von Kloster Irsee ein. Beginn ist um 19 Uhr. Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm – diesmal mit zwei besonderen Soloinstrumenten: Saxophon und Akkordeon.

Mit Tobias Schill (Saxophon) und Susanne Holm (Akkordeon) konnten zwei Musiker aus der Region als Solisten gewonnen werden. Der Eintritt ist über die Volkshochschule oder an der Abendkasse möglich.

Glasunows Saxophonkonzert als selten gespieltes Highlight

Die Geschichte hinter den Werken macht das Programm besonders hörenswert. So ließ sich der russische Komponist Alexander Glasunow in den 1930er Jahren von der Vielseitigkeit des damals noch jungen Saxophons inspirieren. In Paris lernte er das Instrument kennen und schrieb 1934 – auf Anregung des deutschen Saxophonisten Sigurd Rascher – ein Konzert für Altsaxophon und Streichorchester in Es-Dur. Es gilt bis heute als eine der ersten und bedeutendsten Kompositionen für diese Besetzung.

In Irsee übernimmt der junge Kaufbeurer Musiker Tobias Schill den Solopart – eine Gelegenheit, das Werk live zu erleben, die nicht oft geboten wird.

„Die Vier Jahreszeiten“ einmal anders

Auch das Akkordeon hat in der klassischen Musik einen besonderen Weg genommen. Obwohl bereits im 19. Jahrhundert entwickelt, wurden erst in den 1930er Jahren erste Konzerte für das Instrument geschrieben. Die in Marktoberdorf tätige Musikerin Susanne Holm bringt in Irsee eine besondere Bearbeitung von Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ zu Gehör.

Der polnische Komponist Dariusz Zboch hat das Werk mit Tangorhythmen neu interpretiert – entstanden ist eine schwungvolle Fassung mit dem Titel „Tango Vivaldi“.

Ergänzt durch Raritäten

Neben diesen beiden Solowerken erklingen unter der Leitung von Daniel Herrmann zwei weitere selten gespielte Kompositionen: der erste Satz aus der „Suite für Streichorchester“ des britischen Komponisten Christopher Wilson sowie die Streichersinfonie in c-Moll des Bach-Schülers Johann Ludwig Krebs.

Insgesamt gestalten rund 25 engagierte Musikerinnen und Musiker des Kammerorchesters einen Konzertabend, der klassische Musik einmal anders erlebbar macht – passend zur besonderen Stimmung am Vorabend des ersten Advents.

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Kultur Veranstaltung

Drei künstlerische Perspektiven auf Aufbruch und Wandel im Kunsthaus Kaufbeuren

Ab 22. November: Videoinstallationen und Rechercheprojekt auf drei Etagen

Am Samstag, 25. Oktober 2025, um 19:15 Uhr, wird an der Glasfassade des Kunsthauses Kaufbeuren das Schattenspiel „Giants. Eine Reise ohne Ende“ von Lena Appel gezeigt – eine einmalige Aufführung, die den Auftakt zu einem vielschichtigen Ausstellungsprojekt bildet.

Drei Projekte, drei Etagen: Ausstellungseröffnung am 22. November

Am Samstag, den 22. November 2025, eröffnet das Kunsthaus Kaufbeuren ab 18 Uhr drei neue Projekte auf drei Etagen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Aufbruch, Wandel und die Reise als Suche nach dem eigenen Weg – aus ganz unterschiedlichen künstlerischen Blickwinkeln.

Videoinstallation „Giants. Eine Reise ohne Ende“ von Lena Appel (Foyer)

Zwischen Literatur, Schatten und Identität

Die Arbeit „Giants“ basiert auf Motiven des Klassikers Don Quixote und bringt diese in einen zeitgenössischen, queerfeministischen Kontext. Lena Appel verknüpft literarische Bezüge mit performativen Elementen und nutzt das Medium Schattenspiel als Metapher für Identität und Begehren.

„Dein Schatten ist deine persönliche Gestalt, dein eigenes dumpfes Echo.“ – Amy Sillman

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Maria Moritz (Bühnenbild) und der Kostümdesignerin Carla Renée Loose. Glas, Textil und Projektion verbinden sich zu einer immersiven Installation, die Fragen nach Subjektivität, Realität und Illusion stellt.

Ausstellungszeitraum: 23. Nov 2025 – 15. Feb 2026
Eröffnung: Sa, 22. Nov, 18 Uhr

„Running away is easy, it’s the leaving that’s hard“ – Delannoy & Hölzemann (Saal)

Vom Abschiednehmen, Erinnern und Neuverorten

Das Künstlerpaar Pierre-Yves Delannoy und Mauricio Hölzemann geht in dieser Videoarbeit biografischen Spuren nach. Im Fokus stehen der Abschied von ländlichen Heimatorten – Filderstadt und Châlons-en-Champagne – und die Frage, wie sich Orte und Selbstbilder im Rückblick verändern.

Die leisen, atmosphärischen Bilder zeigen vertraute Schauplätze der Kindheit und Jugend: Bolzplätze, Landstraßen, Dorfbrunnen. Es entsteht ein Porträt queerer Erinnerungskultur zwischen Realität, Fiktion und Reflexion.

Ausstellungszeitraum: 23. Nov 2025 – 15. Feb 2026
Eröffnung: Sa, 22. Nov, 18 Uhr
Laufzeit: 60 Minuten

„beständig war die Perle“ – Frauke Zabel

Glasperlen, Geschichte und der Wandel von Neugablonz

Ausgehend von der Glasperlenproduktion in Kaufbeuren-Neugablonz beschäftigt sich Frauke Zabel mit der materiellen wie symbolischen Bedeutung von Glasperlen als globalem Handelsgut.

Das Projekt verknüpft Handwerk, Geschichte und persönliche Erfahrung. Zabel nimmt ihre Ausbildung an der Berufsfachschule für Glas und Schmuck als Ausgangspunkt für eine künstlerische Recherche. Stadtspaziergänge, Werkstattbesuche und eine neue Videoarbeit binden den Stadtteil direkt in das Ausstellungsprojekt ein.

Ausstellungszeitraum: 23. Nov 2025 – 15. Feb 2026
Eröffnung: Sa, 22. Nov, 18 Uhr

Begleitprogramm und Veranstaltungen

Spaziergänge & Workshops mit Frauke Zabel

  • Sa, 15. Nov 2025, 15–18 Uhr
    Werkstattbesuch & Technik des Glasdrückens (mit Anmeldung)
  • Do, 20. Nov 2025, 14:30–17:30 Uhr
    Besuch Glasperlen-Unterricht und Gespräch zum Strukturwandel
  • Sa, 13. Dez 2025, 15–17 Uhr
    Workshop zur subjektiven Sammlung (Teilnahme im Eintritt enthalten)
  • Sa, 24. Jan 2026, 15–17 Uhr
    Kinderworkshop „Perlengeschichten“ ab 6 Jahren

Workshops für Kinder – Tanzende Schatten

  • Sa, 13. Dez 2025 & Sa, 17. Jan 2026, jeweils 15–17 Uhr
    Kreativangebot für Kinder ab 8 Jahren mit querKUNST

Dialogische Rundgänge mit Lisa Britzger

  • Do, 4. Dez 2025 & Do, 15. Jan 2026, jeweils 18:30 Uhr
    Teilnahme: 5 € / erm. 3 € (Anmeldung per E-Mail erforderlich)

Das vollständige Begleitprogramm, aktuelle Hinweise und Öffnungszeiten finden Sie unter:
🔗 www.kunsthaus-kaufbeuren.de

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Allgemein Kultur

AUFBRUCH–UMBRUCH feiert 40 Jahre: Jetzt letzte Tickets bei Hyma-Laya sichern

Restkarten für die Shows

Für die großen Jubiläumsshows im Januar und Februar 2026 des Faschingsvereins AUFBRUCH–UMBRUCH gibt es noch Restkarten. Die Veranstaltung feiert 40 Jahre Vereinsgeschichte.

Erhältlich sind die Tickets bei Hyma-Laya, Kaiser-Max-Straße 13 in der Altstadt Kaufbeuren.

Öffnungszeiten:

  • Montag bis Freitag: 10–18 Uhr
  • Samstag: 10–12 Uhr
  • Am 24.12. bis 14 Uhr geöffnet
    (Betriebsurlaub vom 22. bis einschließlich 26. November)

Wer sich noch eine Eintrittskarte sichern will, sollte nicht zu lange warten.

Termine der Jubiläumsshows 2026

Die Jubiläumsveranstaltungen finden an folgenden Terminen im Kaufbeurer Stadtsaal statt:

  • Freitag, 30. Januar 2026, 19:30 Uhr (Premiere)
  • Samstag, 31. Januar 2026, 19:30 Uhr
  • Freitag, 6. Februar 2026, 19:30 Uhr
  • Samstag, 7. Februar 2026, 18:00 Uhr

Fasching trifft auf Gesellschaftskritik

AUFBRUCH–UMBRUCH steht für einen Fasching mit Unterhaltungsfaktor – eine Mischung aus Satire, Kabarett, Comedy, Musik und Artistik. Dabei greift das Ensemble immer wieder aktuelle, lokale und gesellschaftliche Themen auf und verarbeitet sie mit Witz und Augenzwinkern. Ein wiederkehrender Höhepunkt sind die Gardeauftritte, insbesondere von Wertachgarde und Männergarde, ergänzt durch beeindruckende Darbietungen von Dance Solution und Artistica AnamCara. Auch Solo-Acts, allen voran der langjährige Regisseur Jürgen „Hausl“ Richter, prägen den unverwechselbaren Stil der Produktionen.

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Kultur Soziales

LICHTSCHATTEN in der TEMPKURA – Roman Harasymiw zeigt neue Winterarbeiten

Kunst im Wechselspiel von Licht und Schatten – Ausstellungseröffnung mit Glühwein und Handwerkskunst

Mit der Ausstellung „SCHATTENLICHT – LICHTSCHATTEN | Winterarbeiten“ lädt der Künstler Roman Harasymiw vom 14. November bis 24. Dezember 2025 in seinen temporären Kunstraum TEMPKURA in der Kaufbeurer Altstadt ein. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 14. November, ab 17 Uhr im Rahmen des Altstadtfunkelns statt – mit Glühwein und Lebkuchen eines Meisterkochs.

Kunst zwischen Licht, Schatten und Material

Im Mittelpunkt der Winterausstellung steht das für Harasymiw typische Spannungsverhältnis zwischen Licht und Dunkelheit, Sichtbarkeit und Tiefe. Seine Arbeiten bewegen sich bewusst außerhalb klassischer Gattungsgrenzen:
Von altmeisterlicher Malerei über abstrakte Kompositionen, Fotografie, Objekte und Rauminstallationen schafft Harasymiw Werke, die berühren und irritieren, die einladen, genauer hinzuschauen.

Zentrales Thema bleibt dabei der Dialog zwischen Form, Farbe, Materialität und dem, was im Verborgenen liegt – zwischen Schatten und Licht.

Besondere Kooperation mit dem Kerzenhaus Zeller

Ein Highlight der Ausstellung ist die Zusammenarbeit mit dem Kerzenhaus Zeller. In enger Kooperation entstanden handgefertigte Kerzen, verziert mit künstlerischen Motiven Harasymiw’s – darunter ein Ausschnitt der „Heimatsicht“, einer Hommage an Kaufbeuren.

Diese limitierte Edition verbindet Tradition, Handwerk und Kunst auf sinnliche Weise und ist ein origineller Geschenktipp für die Adventszeit. Weitere Motive sind direkt im Kerzenhaus Zeller, Salzmarkt 6, erhältlich.

Ausstellung in der TEMPKURA – alle Infos im Überblick

  • Eröffnung: Freitag, 14. November 2025, ab 17 Uhr (im Rahmen des Altstadtfunkelns)
  • Ausstellungsdauer: 14. November – 24. Dezember 2025
  • Ort: TEMPKURA – Temporäre Galerie Roman Harasymiw
             Schmiedgasse 8 (beim Obstmarkt), Kaufbeuren
  • Öffnungszeiten:
     Donnerstag: 12–18 Uhr
     Freitag: 14–18 Uhr
     Samstag: 10–14 Uhr
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Kultur Veranstaltung Weihnachten

Adventssingen der Bürgerstiftung Kaufbeuren am 30.11.25 in der Kirche St. Cosmas und Damian

Musik, Gedanken und Gemeinschaft

Am 1. Advent, dem 30. November 2025, öffnet die Kirche St. Cosmas und Damian in Kaufbeuren um 17:00 Uhr ihre Türen für ein besonderes musikalisches Ereignis: das traditionelle Adventssingen, das von der Bürgerstiftung Kaufbeuren organisiert wird.

Musikgruppen gestalten ein stimmungsvolles Programm

Das Programm des Abends wird von einer vielfältigen Auswahl regionaler Musikgruppen getragen. Mit dabei sind unter anderem die Kaltentaler Alphornbläser, das Bickenrieder Duo, „La famiglia“, die Kaufbeurer Saitenpfeifer, die Gruppe Sonority sowie Kinder der Kulturwerkstatt. Sie alle tragen mit ihren Darbietungen zu einer besonderen Atmosphäre bei und stimmen gemeinsam mit dem Publikum auf die Adventszeit ein.

Worte zum Advent: Nachdenkliches von Klaus Müller

Neben musikalischen Beiträgen sind auch Worte der Besinnung Teil der Veranstaltung. Klaus Müller wird mit kurzen Gedanken zum Advent Impulse geben und zur inneren Einkehr anregen.

Gemeinschaft fördern – Eintritt frei, Spenden willkommen

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Um die Arbeit der Bürgerstiftung Kaufbeuren zu unterstützen, werden Spenden gerne entgegengenommen. Die Stiftung engagiert sich vielfältig für soziale und gesellschaftliche Projekte in Kaufbeuren..

Schirmherrschaft durch Oberbürgermeister Stefan Bosse

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, der damit die Bedeutung von gemeinschaftlichen, kulturellen Erlebnissen in der Stadt unterstreicht.

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Kultur Soziales

Musik, Geschichten & Begegnung: Adventlicher Nachmittag im Generationenhaus

Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit mit Musik und Geschichten am 28. November

Am Freitag, den 28. November 2025, lädt das Generationenhaus Kaufbeuren um 14:30 Uhr herzlich zu einem adventlichen Nachmittag ein. In gemütlicher Atmosphäre erwartet die Gäste ein stimmungsvolles Programm aus Musik und Geschichten zur Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit.

Mitwirkende sind:

  • Anton Heider – mit besinnlichen und heiteren Texten
  • Ingrid Zasche – mit adventlichen Erzählungen
  • Die Wertachtaler Veehharfengruppe der Lebenshilfe Kaufbeuren – mit musikalischer Begleitung auf der Veeh-Harfe

Anmeldung erforderlich

Da die Platzkapazitäten begrenzt sind, wird um eine Anmeldung bis spätestens 20. November 2025 gebeten.

Kontakt für Anmeldung:
📞 Telefon: 08341 / 9080898
📧 E-Mail: info@generationenhaus-kf.de

Die Teilnahme ist kostenlos.

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Kultur

Krippenkunst als kulturelles Erbe: Stiftung Isergebirgs-Museum ehrt Sammler Willi Lang

Sonderausstellung „Zur Krippe her kommet!“ wird am 20. November feierlich eröffnet

Am 20. November 2025 um 18 Uhr lädt die Stiftung Isergebirgs-Museum Neugablonz herzlich zur feierlichen Vernissage der Sonderausstellung „Zur Krippe her kommet! Das Vermächtnis des Sammlers Willi Lang (1926–2024)“ ein. Die Ausstellung würdigt das Lebenswerk eines Mannes, der über Jahrzehnte hinweg Krippenkunst aus dem Isergebirge gesammelt und bewahrt hat.

Die Veranstaltung findet im GablonzerHaus in Kaufbeuren-Neugablonz statt.

Programm zur Ausstellungseröffnung

Der Abend beginnt mit der Begrüßung durch Museumsleiterin Ute Hultsch-Schmidt, M.A., die durch das Programm führen wird. Ein Grußwort spricht Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Im Anschluss hält Ute Hultsch-Schmidt die Laudatio auf Willi Lang und würdigt dessen Beitrag zur regionalen Kulturgeschichte. Zum Abschluss der Veranstaltung wird zum Austausch bei einem gemeinsamen Beisammensein eingeladen.

Musikalisch-literarisch begleitet wird die Vernissage durch Krippenepisoden aus dem Isergebirge, die einen besonderen Einblick in das Weihnachtsbrauchtum dieser Region geben.

Anmeldung erforderlich

Da die Teilnehmerzahl im Veranstaltungsraum begrenzt ist, wird um eine Anmeldung bis spätestens 18. November 2025 gebeten.

Kontakt:
📞 Telefon: 08341 965018
📧 E-Mail: info@isergebirgs-museum.de

Über die Ausstellung

Die Sonderausstellung zeigt eine Auswahl von Krippen aus dem umfangreichen Nachlass des Sammlers Willi Lang, der sich zeitlebens dem Erhalt und der Dokumentation von Weihnachtskrippen aus dem Isergebirge gewidmet hat. Viele der Exponate stammen aus privaten Werkstätten und spiegeln den besonderen Stil und das kunsthandwerkliche Können dieser Region wider.

Die Ausstellung ist ab dem 21. November 2025 während der regulären Öffnungszeiten des Isergebirgs-Museums zu besichtigen.

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Kultur Soziales

Neue „Stolpersteine“ erinnern an NS-Opfer aus Kaufbeuren

Künstler Gunter Demnig verlegt am 25. November vier Gedenksteine im Stadtgebiet

Am Dienstag, 25. November 2025, werden ab 9.00 Uhr in Kaufbeuren vier neue „Stolpersteine“ verlegt. Die Messingtafeln im Boden erinnern an Menschen aus Kaufbeuren, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Künstler Gunter Demnig, der das Erinnerungsprojekt 1991 initiiert hat, wird die Gedenksteine persönlich einsetzen.

Verlegt werden die Stolpersteine an vier Orten in der Innenstadt. Die Veranstaltung wird vom Stadtmuseum Kaufbeuren organisiert. Eine Jugendgruppe der Kulturwerkstatt unter Leitung von Jannis Konrad begleitet das Gedenken mit kurzen Beiträgen. Oberbürgermeister Stefan Bosse eröffnet die Zeremonie in der Kaiser-Max-Straße.

Vier Biografien, vier Erinnerungsorte

Kaiser-Max-Straße 9
9.00 – 9.30 Uhr
Für Ferdinand Weitnauer (1904–1940), der im Rahmen der NS-„Euthanasie“-Aktion in Grafeneck ermordet wurde.

Kaiser-Max-Straße 14
9.35 – 9.55 Uhr
Für Wilhelm Lion (1909–?), einen jüdischen Metzgergesellen, der mit seiner Familie 1943 deportiert wurde. Er überlebte den Holocaust und emigrierte 1949 in die USA.

Ludwigstraße 45
10.00 – 10.20 Uhr
Für Stefan Juli (1903–1971), der aufgrund seiner politischen Überzeugung verfolgt und inhaftiert wurde.

Alte Weberei 3
10.35 – 10.55 Uhr
Für Fabien Lacombe (1921–1993), einen französischen KZ-Häftling im Außenlager „Kommando Kaufbeuren“. Er dokumentierte seine Erfahrungen später in einem Buch.

10.55 – 11.00 Uhr
Abschluss und Dankwort.

Hinweis: Die Zeitangaben sind grobe Richtwerte. Für jede Verlegung werden etwa 20 Minuten eingeplant. Es wird empfohlen, von Beginn an teilzunehmen.

Hintergrund: Was sind „Stolpersteine“?

Die „Stolpersteine“ sind ein europaweites Kunst- und Erinnerungsprojekt von Gunter Demnig. Seit dem Jahr 2000 wurden über 107.000 dieser Gedenksteine verlegt (Stand August 2024). Sie erinnern an Opfergruppen des Nationalsozialismus am letzten selbstgewählten Wohn- oder Arbeitsort – durch eine individuell beschriftete Messingplatte im Gehweg.

Erinnerungskultur in Kaufbeuren

Seit 2020 werden in Kaufbeuren Stolpersteine verlegt. 2023 entstand zusätzlich die App „Kaufbeurer Stolpersteine“, die Interessierte auf einem digitalen Rundgang durch ausgewählte Biografien führt.

Weitere Verlegungen sind geplant. Angehörige, Schulen oder Gruppen, die sich für eine Projektarbeit zum Thema NS-Zeit interessieren, können sich an das Stadtmuseum Kaufbeuren wenden.

Weitere Informationen und eine Übersicht der bisherigen Stolpersteine:
🌐 www.kaufbeuren.de > Stadtgeschichte > Stolpersteine

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Kultur Veranstaltung

Drei neue Ausstellungen im Kunsthaus Kaufbeuren setzen Impulse für Wandel und Identität

Kunst als Reise: Zwischen Abschied, Erinnerung und Neuanfang

Ab dem 22. November 2025 präsentiert das Kunsthaus Kaufbeuren drei aktuelle Ausstellungen, die sich auf drei Etagen mit den Themen Aufbruch, Selbstsuche und Veränderung beschäftigen. Die Arbeiten von Lena Appel, Pierre-Yves Delannoy & Mauricio Hölzemann sowie Frauke Zabel eröffnen vielschichtige künstlerische Zugänge zum Motiv der Reise – als Bewegung durch innere wie äußere Welten.

Auf drei Etagen: Kunst über Wege, Herkunft und Transformation

Giants. Eine Reise ohne Ende – Videoinstallation von Lena Appel

Im Foyer des Kunsthauses entfaltet sich mit Giants. Eine Reise ohne Ende ein begehbarer Raum aus Schatten, Textfragmenten und Licht. Lena Appel verarbeitet Motive aus Cervantes’ Don Quixote und deren queer-feministischen Relektüren durch Kathy Acker und Monique Wittig. Die immersive Installation kombiniert filmische Elemente mit Malerei, Bühnenbild und Kostümen – eine fragmentierte Erzählung über Identität als wandelbares Konzept.

Running away is easy, it’s the leaving that’s hard – von Hölzemann & Delannoy

Im ersten Obergeschoss reflektieren Pierre-Yves Delannoy und Mauricio Hölzemann ihre persönlichen Erfahrungen mit Herkunft und Abschied. Ihre gemeinsame Videoarbeit ist eine poetische Rückkehr an Orte der Kindheit in Filderstadt und Châlons-en-Champagne. Zwischen humorvollen Dialogen, dokumentarischen Aufnahmen und performativen Szenen verhandeln sie das Spannungsfeld zwischen Heimatbindung und Selbstfindung.

beständig war die Perle – Rechercheprojekt von Frauke Zabel

Im Speicher blickt Frauke Zabel auf die Geschichte und Gegenwart der Glasperlenproduktion im Stadtteil Neugablonz. In ihrem zweiten Ausstellungskapitel rückt sie das handwerkliche Wissen, die Werkstätten und den Wandel des Stadtteils ins Zentrum. Neben historischen Spuren zeigt sie aktuelle Arbeiten aus der Berufsfachschule für Glas und Schmuck – begleitet von Videoarbeiten, Stadtspaziergängen und Workshops.

Ausstellungen & Begleitprogramm

  • Eröffnung: Samstag, 22. November 2025, 18 Uhr
  • Laufzeit: 23. November 2025 bis 15. Februar 2026
  • Begleitveranstaltungen:
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Allgemein Kultur Veranstaltung

Romi’s Märzenburg lädt zur „Schottischen Nacht“ am 21. November ein

Schottische Klänge in Kaufbeuren – Ein musikalischer Abend mit Atmosphäre

Am Freitag, den 21. November 2025, verwandelt sich ROMI’S Märzenburg in Kaufbeuren ab 20 Uhr in eine Bühne für schottisches Lebensgefühl. Bei freiem Eintritt dürfen sich Besucher auf einen Abend mit einem Singer-Songwriter aus Schottland freuen – handgemachte Musik, persönliche Texte und eine Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.

Singer-Songwriter mit schottischen Wurzeln

Der aus Schottland stammende Musiker bringt nicht nur seine Gitarre, sondern auch Geschichten aus seiner Heimat mit. Wer Folk und akustische Klänge mag, dürfte sich hier genau richtig fühlen. Der intime Rahmen der Märzenburg bietet dabei den passenden Ort für einen direkten Draht zwischen Künstler und Publikum.

Eintritt frei – Reservierung empfohlen

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Reservierung wird jedoch empfohlen. Wer sicher gehen will, sich einen Platz zu sichern, kann sich unter folgender Nummer anmelden:
📞 01525 3000875

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Kultur Veranstaltung

40 Jahre AUFBRUCH–UMBRUCH: Kaufbeurens Faschingsbühne feiert Jubiläum. Ticketvorverkauf am 14. und 15.11.

Premiere der neuen Show am 30. Januar 2026

Was 1985 als mutiger Impuls begann, ist heute fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Kaufbeuren: Der Faschingsverein AUFBRUCH–UMBRUCH feiert 2026 sein 40-jähriges Bestehen. Die ersten Veranstaltungen im Jahr 1986 im Kaufbeurer Stadtsaal waren restlos ausverkauft – der Anfang einer Erfolgsgeschichte, die seither jährlich viele Menschen begeistert hat.

Schon bald wurde der Kartenkauf zum echten Ereignis: Nächtliches Anstehen für eine der begehrten Eintrittskarten gehörte für viele Fans zum Ritual. In Hochzeiten fanden bis zu zehn Shows vor ausverkauftem Haus statt.

Fasching mit Haltung und Haltung mit Humor

AUFBRUCH–UMBRUCH steht für eine Mischung aus Satire, Kabarett, Comedy, Musik und artistischen Darbietungen. Das Ensemble schafft es, gesellschaftliche Themen aufzugreifen und sie mit Witz und kritischem Blick auf die Bühne zu bringen. Ein fester Bestandteil jeder Show ist der Gardetanz – darunter die Wertachgarde und die Männergarde –, begleitet von spektakulären Auftritten von Gruppen wie Dance Solution oder Artistica AnamCara. Auch Solo-Künstlerinnen und Künstler, angeführt vom langjährigen Regisseur Jürgen „Hausl“ Richter, prägen das Gesicht der Produktionen.

Neue Wege, bewährte Qualität

Im Laufe der Jahrzehnte hat sich der Umgang mit Fasching verändert: Fernsehformate und andere Veranstalter haben eigene Karnevalsprogramme etabliert, was die große Aufmerksamkeit für AUFBRUCH–UMBRUCH etwas relativiert hat. Mit der Buron-Gaudi hat der Verein ein weiteres Format geschaffen, das zeigt: Der Kaufbeurer Fasching lebt – und entwickelt sich weiter.

Jubiläumsshow 2026 – Termine und Vorverkauf

Die große Jubiläumsshow findet an folgenden Terminen im Kaufbeurer Stadtsaal statt:

  • Freitag, 30. Januar 2026, 19:30 Uhr (Premiere)
  • Samstag, 31. Januar 2026, 19:30 Uhr
  • Freitag, 6. Februar 2026, 19:30 Uhr
  • Samstag, 7. Februar 2026, 18:00 Uhr

Der Vorverkauf startet am 14. und 15. November 2025, jeweils von 18:30 bis 21:00 Uhr im
Stadthaus-Café, Schmiedgasse 44, 87600 Kaufbeuren.

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Kultur Soziales

Neues aus dem Weltladen: ElPresso: Kräftiger Genuss mit gutem Gewissen

Fair Trade Espresso mit intensivem Aroma und sozialem Anspruch

Mit ElPresso kommt ein neuer Fair Trade Espresso auf den Markt, der nicht nur geschmacklich überzeugt, sondern auch sozial und ökologisch Zeichen setzt. Der kräftige Kaffee mit intensiv-karamelligem Geschmack stammt aus ausgewählten Hochlagen der besten Anbauregionen weltweit.

Geschmack trifft Verantwortung

Die Fair Trade-Zertifizierung von ElPresso garantiert, dass mit jedem Kauf faire Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und nachhaltige Anbaumethoden unterstützt werden. Produzentinnen und Produzenten erhalten nicht nur einen gerechten Preis, sondern auch Investitionen in ihre Gemeinden – etwa in Bildung, Infrastruktur und Gesundheit.

Qualität aus den besten Höhenlagen

Die Bohnen für ElPresso gedeihen in höheren Lagen, wo klimatische Bedingungen und Bodenqualität ideal sind. Dies verleiht dem Kaffee seinen ausdrucksstarken Charakter mit karamelligem Abgang und angenehmer Tiefe.

Genuss mit Haltung

Wer ElPresso trinkt, entscheidet sich für mehr als guten Geschmack. Jede Tasse steht für verantwortungsvollen Konsum, Transparenz in der Lieferkette und die Stärkung kleinbäuerlicher Strukturen. Ein Kaffee, der hält, was er verspricht – aromatisch, fair und bewusst produziert.

mehr zum Weltladen hier im Branchenbuch von Wir sind Kaufbeuren

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Kultur Veranstaltung

Der Kulturring präsentiert: „Der Vorleser“ – ein Schauspiel über Liebe, Schuld und Erinnern – am 17.11. im Stadttheater Kaufbeuren

Packende Theateradaption des Bestsellers von Bernhard Schlink in Kaufbeuren

Eine Geschichte von Liebe, Geheimnissen und Erinnerung

Der Kulturring Kaufbeuren e. V. präsentiert in Zusammenarbeit mit den Hamburger Kammerspielen und dem Altonaer Theater das Schauspiel „Der Vorleser“, nach dem bekannten Roman von Bernhard Schlink.

Die Vorstellung findet am Montag, 17. November 2025 um 20:00 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren statt.

Im Mittelpunkt: Eine vielschichtige Beziehung

Im Zentrum des Bühnenstücks steht die komplexe Liebesgeschichte zwischen dem jungen Michael und der deutlich älteren Hanna. Ihre Beziehung ist geprägt von Zuwendung und Zärtlichkeit – aber auch von Schroffheit, Reizbarkeit und Tyrannei.

Hanna hütet ein gefährliches Geheimnis. Eines Tages verschwindet sie spurlos. Erst Jahre später tritt sie erneut in Michaels Leben – unter völlig veränderten Umständen.

Erinnern, Schuld und Verantwortung

Das Stück nähert sich der Geschichte über den Prozess des Erinnerns – suchend, fragend und mit der Erkenntnis, wie stark die Vergangenheit unsere Gegenwart beeinflusst.

„Der Vorleser“ erzählt von Schuld, Schuldgefühlen und Verantwortung im Schatten der Nachgeschichte des Holocaust. Die Inszenierung greift die vielschichtigen Themen des Romans auf und lässt das Publikum tief in die emotionalen Konflikte der Figuren eintauchen.

Eine eindrucksvolle Darstellung, präzise Dialogführung und eine dichte Atmosphäre stellen die moralischen Fragestellungen des Stoffs klar in den Vordergrund.

Inszenierung & Mitwirkende

Bühnenfassung: Mirjam Neidhart
Regie: Kai Hufnagel
Bühne und Kostüme: Ulrike Engelbrecht
Dramaturgie: Stine Kegel

Mit: Erika Döhmen, Tobias Dürr, Sina-Maria Gerhardt, Chantal Hallfeldt und Johan Richter

Weitere Informationen unter:
🔗 www.altonaer-theater.de/programm/der-vorleser

Veranstaltungshinweise

📍 Ort: Stadttheater Kaufbeuren
📅 Termin: Montag, 17. November 2025
🕖 Abendkasse: ab 19:15 Uhr
🎭 Aufführungsbeginn: 20:00 Uhr
Ende: ca. 22:15 Uhr (inkl. Pause)

Tickets

🎟️ Im Vorverkauf erhältlich:
– im Stadtmuseum Kaufbeuren
– bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen
– online: www.kaufbeuren.reservix.de
– telefonisch: 08341 / 966 83 966 (Mo–Do, 09:00 – 12:00 Uhr)
– per Mail: kulturring@kaufbeuren.de


Der Veranstalter: Kulturring Kaufbeuren e. V.

Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren das kulturelle Leben der Stadt maßgeblich mit – ehrenamtlich und mit Unterstützung der Stadt Kaufbeuren.

Jährlich werden über 20 Veranstaltungen mit namhaften Ensembles aus Musik und darstellender Kunst organisiert.

Weitere Infos und Termine:
🔗 www.kulturring-kaufbeuren.de

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Kultur Veranstaltung

Vortrag über das Leben eines römischen Beamten am 12.11.26 im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell

Heimatverein Kaufbeuren präsentiert: Claudius Paternus Clementianus: Ein Römer auf weiter Reise

Am Mittwoch, den 12. November 2025, lädt der Heimatverein Kaufbeuren zu einem spannenden Vortrag ins Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell ein. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Referent Alfred Platschka aus Igling bei Landsberg beleuchtet das Leben des Claudius Paternus Clementianus – eines Römers, der um 65 n. Chr. in Abodiacum (heute Epfach am Lech) geboren wurde. Seine Karriere führte ihn von der zivilen Verwaltung über das Militär in verschiedene Regionen des Römischen Reichs – unter anderem nach Augsburg, Günzburg, Rumänien, Israel und Tunesien.

Platschka, ein Kenner römischer Geschichte, hat über Clementianus auch einen historischen Roman verfasst. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Volkshochschule Kaufbeuren durchgeführt.

📌 Veranstaltungsdetails

Veranstalter: Heimatverein Kaufbeuren in Kooperation mit der VHS Kaufbeuren
Ort: Dorfgemeinschaftshaus Sonne, Bärenseestraße 47, Hirschzell
Datum: Mittwoch, 12. November 2025
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Eintritt: frei

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Kultur Veranstaltung

Der Kulturring Kaufbeuren e. V. präsentiert am 11. 11. 25 um 20:00 Uhr Tuija Komi Quartett live im Stadtsaal Kaufbeuren

Nordische Klangfarben, persönliche Geschichten und ein weiter Stimmhorizont

Musik aus dem Land der Mitternachtssonne

Mit dem Song „Land Of The Midnight Sun“ hat Tuija Komi nicht nur den Titel ihres neuen Albums gefunden – er steht auch sinnbildlich für ihr Programm „Meet Me Under The Polar Lights“. Die gebürtige Finnin, die seit vielen Jahren in Deutschland lebt, verbindet klassischen Jazzgesang mit Themen und Klängen ihrer nordischen Heimat.

Mut zur Vielfalt

Komis Repertoire reicht von Jazz-Standards über große Popsongs wie „Thank You For The Music“ (ABBA) oder „Feeling Good“, bis zu Balladen wie „Gabriella’s Song“. Ihre Liedauswahl zeigt Mut – und die Fähigkeit, bekannten Titeln eine eigene Stimme zu geben.

Der Klang des Nordens im Jazz

Was Komi besonders macht, ist die Einbindung der finnischen Sprache und Musiktradition. Ob eigene Texte wie „Mä haluun laulaa“, Kinderlieder, Tango oder Vokalisen über Werke von Jean Sibelius – Komi baut Brücken zwischen Jazz und finnischer Kultur.

Auch „Veri’s Tale“ zeigt, wie tiefgründig ihre Songs sein können: Freiheit kann auch zur Last werden.

Persönlichkeit und Stimme

Auf der Bühne überzeugt Komi nicht nur mit Gesang, sondern auch mit Humor und Geschichten – etwa über die Mumins oder ihre Liebe zu Sibelius’ „Kuusi“. Ihre Stimme reicht von tief bis sehr hoch, sie beherrscht Scat, Soul, Improvisation – und sogar das Joiken, den traditionellen Gesang der Sámi.

Ausgebildet wurde sie u. a. bei Sheila Jordan und anderen Jazzgrößen.

Musik als Teamarbeit

Mit Peter Cudek (Bass), Martin Kolb (Drums) und Stephan Weiser (Piano & Arrangements) hat Komi eine eingespielte Band an ihrer Seite. Gemeinsam bringen sie auf die Bühne, was sie selbstbewusst betiteln:
„The Finest Finnish in Jazz“.

Tickets und weitere Infos

Tickets im Vorverkauf:
– Bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen
– Online unter: www.kaufbeuren.reservix.de
– Telefonisch: 08341 / 966 83 966 (Mo–Do 09:00–12:00 Uhr)
– Per Mail: kulturring@kaufbeuren.de

Weitere Informationen zur Künstlerin:
www.tuijakomi.de

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Kultur Veranstaltung

Allgäuer Fotopioniere im Stadtmuseum Kaufbeuren: Einblicke in frühe Bildwelten

Von Bäuerin bis Hofphotograph – und eine Kaufbeurer Fotogeschichte

Vom 14. November 2025 bis 12. April 2026 zeigt das Stadtmuseum Kaufbeuren die Sonderausstellung „Allgäuer Fotopioniere. Auguste Städele und die Heimhuber-Brüder … und eine kleine Kaufbeurer Fotogeschichte“. Die Ausstellung beleuchtet den frühen Umgang mit Fotografie im Allgäu und zeigt zugleich Aspekte der Kaufbeurer Stadtgeschichte durch die Linse der Kamera.

Fotografie zwischen Bergdorf und Atelier

Die Ausstellung führt in die Zeit um 1900 – eine Epoche im Wandel. Während das traditionelle Leben in Dörfern und Kleinstädten noch präsent ist, breiten sich Neuerungen wie Elektrizität, Motorisierung und Mode allmählich aus. In dieser Übergangszeit entstehen Fotografien, die den Alltag, aber auch den Fortschritt festhalten.

Im Zentrum stehen zwei gegensätzliche Fotografietraditionen:

  • Auguste Städele, eine Bäuerin aus Missen, gilt als eine der ersten fotografierenden Frauen im ländlichen Raum.
  • Fritz und Eugen Heimhuber, Brüder aus Sonthofen, arbeiten als Berufsfotografen mit Atelier und Verlag – unterstützt vom familiären Hintergrund als „Königlich Bayerischer Hofphotograph“.

Kaufbeurer Perspektiven: Die lokale Fotogeschichte

Ergänzend zur Hauptausstellung rückt das Stadtmuseum auch die Anfänge der Fotografie in Kaufbeuren in den Fokus. Erste Fotoateliers und Porträtaufnahmen waren hier um 1900 weit verbreitet – besonders unter jenen, die es sich leisten konnten. Auch Stadtansichten und Ereignisse wurden dokumentiert. Heute überliefern diese Aufnahmen oft das einzige Bild historischer Gebäude.

Gezeigt werden Fotografien aus dem Museumsdepot, darunter Werke des Kaufbeurer Fotografen Carl Goldmann, alte Kameras und Ausrüstungsgegenstände.

Herkunft der Ausstellung

Die Ausstellung wurde vom Haus der Bayerischen Geschichte in Kooperation mit Dr. Albrecht A. Gribl konzipiert. Sie war bereits im Deutschen Hutmuseum in Lindenberg zu sehen. Für Kaufbeuren wurde sie um lokale Inhalte erweitert. Gefördert wird die Ausstellung durch die Kurt und Felicitas Viermetz Stiftung.

Öffentliche Führungen

  • Samstags um 15 Uhr: 29.11., 27.12.2025 | 17.01., 14.02., 14.03., 11.04.2026
  • Sonntags um 11 Uhr: 16.11., 14.12.2025 | 04.01., 01.02., 01.03., 29.03., 12.04.2026
  • Sonderführung zum Weltfrauentag: Sonntag, 08.03.2026, 15 Uhr

Familienangebote & Kinderprogramm

Fotopioniere – Kids:
Führung mit Kreativteil für Kinder und vertiefende Infos für Erwachsene:

  • 27.12.2025 um 14:30 Uhr
  • 25.01. und 22.02.2026 um 10:30 Uhr
  • 29.03.2026 um 14:00 Uhr

Nachts im Museum:
Kinder entdecken mit Taschenlampe die Ausstellung:

  • Freitag, 12.12.2025 um 17:00 und 18:00 Uhr

Foto-Workshop „Klick-Transformator“ mit Stefanie Giesder

  • Für Familien: 30.11.2025, 14:00 Uhr
  • Für Erwachsene: 25.01.2026, 14:00 Uhr

Kreativangebote mit Querkunst Kaufbeuren e. V.

  • Fotoporträts mit Geschichte, Buß- und Bettag: 19.11.2025, 10–13 Uhr
  • Ferienworkshop: 18.–20.02.2026 (Uhrzeiten folgen)

Vorträge & Kulturprogramm

  • 28.01.2026, 18:30 Uhr:
    „Fotomanipulation von Handarbeit bis KI“ (mit BayernLab Kaufbeuren)
  • 25.02.2026, 18:30 Uhr:
    „Die Brüder Heimhuber aus Sonthofen“ (mit Magdalena Heimhuber)
  • 09.04.2026, 18:30 Uhr:
    „Schnappschusspoesie“ – Musik & Literatur mit den MUSENWUNDERN

Anmeldung erforderlich für Führungen und Veranstaltungen:
📞 08341 / 9668390 oder
📧 stadtmuseum@kaufbeuren.de
Weitere Informationen unter:
🌐 www.stadtmuseum-kaufbeuren.de

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Kultur Veranstaltung

Klassiker des französischen Lustspiels auf Kaufbeurens Bühne

„Der Floh im Ohr“ – Klassische Komödie von Feydeau bringt Schwung auf die Bühne

Ab Freitag, 7. November 2025, zeigt das Theater im Turm das berühmte Lustspiel „Der Floh im Ohr“ von Georges Feydeau im Stadttheater Kaufbeuren. Das Stück gehört zu den bekanntesten Komödien des französischen Dramatikers – voller Situationskomik, Verwechslungen und pointierter Dialoge.

Im Zentrum steht Raymonde Chandebise, die überzeugt ist, dass ihr Ehemann untreu ist. Sie stellt ihm eine Falle – und löst damit eine Kette turbulenter Ereignisse aus. Die missverständlichen Begegnungen, doppelten Identitäten und kuriosen Wendungen sorgen für einen unterhaltsamen Theaterabend mit zahlreichen humorvollen Momenten.

Weitere Termine und Vorverkauf

Neben der Premiere am Freitag, 7.11., sind folgende weitere Aufführungstermine angesetzt:

  • Samstag, 08.11.2025
  • Donnerstag, 13.11.2025
  • Freitag, 14.11.2025
  • Samstag, 15.11.2025

Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren.

Karten sind im Vorverkauf erhältlich bei der Buchhandlung Menzel in Neugablonz, Sudetenstraße 119, sowie online unter:
👉 www.theater-im-turm.de

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Kultur Veranstaltung

Die kommenden Veranstaltungen im November im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell

Schafkopf, Schießen und Frühschoppen: November-Highlights in Hirschzell

Im November lädt das Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell zu mehreren Veranstaltungen ein, die die Dorfgemeinschaft stärken und zum Mitmachen anregen. Von traditionellen Kartenspielen über sportlichen Wettkampf bis hin zum gemeinsamen Weißwurstfrühstück ist vieles geboten.

Schafkopfturnier: Kartenabend für Freunde bayerischer Spieltradition

Freitag, 7. November 2025, ab 19 Uhr
Dorfgemeinschaftshaus Sonne, Hirschzell

Das Schafkopfturnier bietet allen Kartenspielinteressierten einen unterhaltsamen Abend in geselliger Atmosphäre. Gespielt wird ab 19 Uhr. Die Teilnahme steht allen offen.

Voranmeldung erbeten bei:
Arno Hirschka: 0171 4865490
Michael Hirschvogel: 0151 43224501

Vereineschießen der Prinz-Alfons-Schützen

Samstag, 8. November 2025, 18 bis 20 Uhr
Siegerehrung um 20.30 Uhr
Dorfgemeinschaftshaus Sonne, Hirschzell

Mitglieder aller Hirschzeller Vereine ab 12 Jahren können am diesjährigen Vereineschießen der Prinz-Alfons-Schützen teilnehmen. Die Anmeldung ist direkt am Schießstand möglich. Für eine bessere Planung wird um Voranmeldung per E-Mail gebeten.

Anmeldung per E-Mail: Prinz.Alfons.Schuetzen@gmail.com

Frühschoppen mit Weißwurstfrühstück

Sonntag, 9. November 2025, ab 10 Uhr
Dorfgemeinschaftshaus Sonne, Hirschzell

Der traditionelle Frühschoppen lädt zu einem entspannten Sonntagvormittag ein. Bei Weißwürsten, Brezen und Getränken bietet sich die Gelegenheit zum Austausch und Zusammensitzen in angenehmer Runde.

Geselliger Abend zum Monatsausklang

Freitag, 28. November 2025, ab 19 Uhr
Dorfgemeinschaftshaus Sonne, Hirschzell

Zum Ende des Monats trifft sich die Dorfgemeinschaft erneut im Gemeinschaftshaus. Ein ungezwungener Abend mit Gesprächen und geselligem Beisammensein für alle Interessierten.

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Kultur Panorama

Neues Gesicht für das Gablonzer Haus: Umbau schreitet zügig voran

Mitglieder besichtigen Baufortschritt – Museumseintritt bald im Erdgeschoss möglich

Der Umbau des Gablonzer Hauses nimmt sichtbar Gestalt an. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Gablonzer Archiv und Museum e.V. hatten Vorstand und interessierte Mitglieder Gelegenheit, den aktuellen Stand der Arbeiten vor Ort zu begutachten.

Museum wird zugänglicher

Der Verein, der Eigentümer des Gebäudes ist, lässt derzeit das Foyer im Erdgeschoss umfassend neugestalten. In Zukunft wird sich der Eingang zum Isergebirgs-Museum im Erdgeschoss befinden – eine Veränderung, die den Zugang für Besucher deutlich erleichtern soll.

Neuer Museumsshop und Café geplant

Im Zuge der Umbaumaßnahmen entstehen außerdem ein neuer Museums-Shop sowie ein kleines Café. Beide Bereiche sollen das Besuchserlebnis im Gablonzer Haus erweitern und zum Verweilen einladen.

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Kultur Veranstaltung

Kaufbeuren live erleben: Kabarett am 30.10. & Konzertabend mit Vivid Curls am 07.11.2025

Musik der 60er & 70er und Kabarett zwischen den Generationen im Podium Kaufbeuren

Donnerstag, 30. Oktober 2025

Toni & Max Uthoff – „Einer zuviel“

Kabarett – restlos ausverkauft!

Wenn Generationen aufeinanderprallen, bleibt kein Thema unberührt: Zwischen Gen X und Gen Z, Vater und Tochter, Ironie und Ernst nehmen Toni & Max Uthoff das Publikum mit auf eine Reise durch die Absurditäten des Alltags.

Das finale Programm – nach der Vorpremiere im Frühjahr – fragt pointiert und provokant:
Wer bringt den Müll runter? Was ist leichter zu verhindern – Kinder oder Klimawandel? Wie wird man einen alten, weißen Mann los?

Ein Abend voll Witz, Weltschmerz und Wahnsinn.

Diese Veranstaltung ist seit längerem ausverkauft.

Foto Vivid Curls: ©Walter Rist

Freitag, 07. November 2025

Vivid Curls – „Sounds of Silence“

Mit zweistimmigem Gesang, Gitarre und Mundharmonika entführen Vivid Curls ihr Publikum auf eine musikalische Zeitreise. Die Allgäuer Musikerinnen Inka Kuchler und Irene Schindele interpretieren Songs ihrer „musikalischen Mütter und Väter“ – darunter Simon & Garfunkel, Carole King, Fleetwood Mac, Cat Stevens, Sting und Peter Gabriel.

In ihrer Hommage an die Musik der 60er und 70er Jahre verschmelzen Nostalgie und persönliche Note zu einem stimmungsvollen Abend.

Beginn: 20 Uhr | Einlass: 19 Uhr
Es sind nur noch wenige Restkarten verfügbar.

Kartenvorverkauf (nur für Vivid Curls):

Geschäftsstellen der Allgäuer Zeitung
Online: www.allgaeuticket.de
Telefonisch: 0831 / 206 5555
Podium: podium.kaufbeuren@t-online.de
Tel. Podium: 08341 / 13002

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Kultur Soziales

Neues aus dem Weltladen: „Die wahrscheinlich fairste Schokolade der Welt.“

Wie Genuss, Klima und Gerechtigkeit zusammenpassen können

Schokolade mit Wirkung

Im Weltladen gibt es Neuigkeiten: Eine Schokolade, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch einen Unterschied macht. „Die wahrscheinlich fairste Schokolade der Welt“ stammt aus Ghana und steht für mehr als nur süßen Genuss. Sie schafft gut bezahlte Arbeitsplätze vor Ort und setzt ein starkes Zeichen für fairen Handel und Klimagerechtigkeit.

Klimaschutz beginnt im Einkaufskorb

Mit dem Kauf dieser Schokolade unterstützt du ein Projekt, das neue Maßstäbe setzen will: Die Produktion erfolgt direkt in Westafrika – das stärkt die lokale Wirtschaft, reduziert Transportwege und spart CO₂. So kann Schokolade tatsächlich Teil der Lösung im Kampf gegen den Klimawandel werden.

Vielfalt genießen – Verantwortung zeigen

Die Tafeln kommen in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und das Beste: Mit jedem Stück trägst du dazu bei, die Wertschöpfung im Ursprungsland zu lassen und faire Produktionsbedingungen zu fördern.

Mach mit – und sei Teil einer nachhaltigen Schokoladen-Revolution!

mehr zum Weltladen hier im Branchenbuch von Wir sind Kaufbeuren

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Bildung Jugend Kultur

Live-Musik trifft junge Talente: Realschüler erleben Stars der Klassik

Schulpartnerschaft ermöglicht besonderen Konzertabend beim Festival der Nationen

Mit leuchtenden Augen verlässt Ruben, Neuntklässler der Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren, den Konzertsaal in Bad Wörishofen. „Besonders das Gespräch mit den Solisten war für mich ein tolles Erlebnis! Das motiviert mich, mich noch mehr in unserer Streicherklasse zu engagieren“, sagt er begeistert.

Er gehört zu einer Gruppe von 30 Schülerinnen und Schülern, die am 2. Oktober 2025 das Konzert „Bella Italia“ beim Festival der Nationen besuchten – begleitet von ihren Lehrkräften. Auf dem Programm standen unter anderem Auftritte der international bekannten Cellistin Julia Hagen, des Pianisten Lukas Sternath sowie des Orchesters Camerata Salzburg.

Außerschulische Partnerschaft macht Kulturerlebnis möglich

Ermöglicht wurde der Konzertbesuch durch die Unterstützung des langjährigen Partners, der Firma Chr. Mayr Antriebstechnik GmbH & Co. KG aus Mauerstetten. Über das Bildungsprojekt „Junge Festivalfamilie“ erhielten die Jugendlichen nicht nur Freikarten für das Konzert, sondern auch eine Werkeinführung und die seltene Gelegenheit, nach dem Konzert mit den Solisten ins Gespräch zu kommen.

Kulturelle Bildung als Schulprofil

Musiklehrer Wolfgang Kirchmann, der die Exkursion organisiert hat, sieht in solchen Erlebnissen einen festen Bestandteil der pädagogischen Arbeit:
Musik in dieser Qualität live zu hören, ist ein Erlebnis, das junge Menschen, vor allem auch die vielen Mitglieder der Musikklassen unserer Schule, prägt und inspiriert.

Die Konzertfahrten sind seit Jahren fest im Schulprogramm der Sophie-La-Roche-Realschule verankert. Ziel ist es, Hemmschwellen gegenüber klassischer Musik abzubauen und Kultur auf Augenhöhe zu vermitteln.

Begeisterung auch bei den Schülern

Auch bei den Jugendlichen kommt das Projekt gut an. Jasmin, selbst Cellistin in der Streicherklasse, sagt: „Für mich ist es etwas ganz Besonderes, eine so berühmte Cellistin wie Julia Hagen live zu erleben. Und dass wir dafür sogar Freikarten bekommen, ist einfach super!

Die Realschuldirektorin Cornelia Lipinski betont die Bedeutung kultureller Impulse für die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler. Das vielfältige außerschulische Angebot der Schule – von sportlichen Aktivitäten bis hin zu Konzertfahrten – trage dazu bei, den Unterricht „über das Klassenzimmer hinaus lebendig zu machen“.

Klassische Musik als Erlebnis der Gegenwart

Musiklehrer Kirchmann stellt klar: „Besonders die Konzertfahrten zeigen, dass klassische Musik kein Relikt der Vergangenheit ist, sondern junge Menschen begeistern kann und ihnen neue Horizonte eröffnet.

Der Besuch beim Festival der Nationen sei für viele Teilnehmende mehr als nur ein Konzert gewesen: ein intensives Kulturerlebnis, das noch lange nachwirken dürfte.

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Kultur Soziales

Neues aus dem Weltladen: Klang erleben – Klangschalen-Workshop im Weltladen

Vom Ton zur Tiefe: Wie Klänge Körper, Geist und Seele berühren

Klänge berühren uns oft tiefer, als Worte es können. Aufgrund der starken Nachfrage wird im Weltladen Kaufbeuren erneut ein Klangschalen-Workshop angeboten. Interessierte können sich am Dienstag, 28. Oktober 2025 von 18:00 bis 19:30 Uhr auf eine Reise in die Welt der Klänge begeben.

Klang als Erfahrung – meditativ, beruhigend, inspirierend

Klangschalen faszinieren seit Jahrhunderten. Ob handgeschlagen oder gegossen – sie entfalten ihre Wirkung durch feine Schwingungen, die sowohl körperlich als auch seelisch spürbar werden.

Der Workshop gibt einen Einblick in die Herkunft und Herstellung der Schalen, inklusive eines kurzen virtuellen Blicks in eine Werkstatt. Vor allem aber stehen das Erleben und Spüren des Klangs im Mittelpunkt.

Was erwartet die Teilnehmenden?

  • Klangmeditation
  • Klangreise
  • Klangmassage (in der Gruppe erlebbar)
  • Klang als Konzentrationshilfe

Die Klangschalen werden in verschiedenen Anwendungen vorgestellt. Die Teilnehmenden erleben, wie Klang entspannen, fokussieren und innerlich ordnen kann.

Informationen & Anmeldung

  • Ort: Seminarraum im 1. Stock, im Weltladen Kaufbeuren
  • Datum: Dienstag, 28. Oktober 2025
  • Zeit: 18:00 – 19:30 Uhr
  • Teilnahme: auf Spendenbasis
  • Anmeldung:

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt – eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

mehr zum Weltladen hier im Branchenbuch von Wir sind Kaufbeuren

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Kultur Soziales

Altstadtfunkeln Kaufbeuren: Wenn Licht die Stadt verzaubert

Zwei Abende voller Atmosphäre, Kunst, Musik und Genuss in der historischen Altstadt

Am Freitag und Samstag, 14. und 15. November 2025, lädt die Kaufbeurer Altstadt jeweils von 16 bis 22 Uhr zum Altstadtfunkeln. Die neue Marke vereint zwei bekannte Veranstaltungsformate: das Candle Light Shopping und Kaufbeuren leuchtet. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein vielfältiges Programm freuen – zwischen Kunst, Musik, Kulinarik und Lichterglanz.

Einzelhandel mit Flair

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Einzelhandel, der mit verlängerten Öffnungszeiten und zahlreichen Aktionen für ein besonderes Einkaufserlebnis sorgt:

  • Freitag: bis 22 Uhr geöffnet
  • Samstag: bis 20 Uhr geöffnet

Begleitet wird das Einkaufserlebnis von Lichtinstallationen und stimmungsvoller Atmosphäre, die zum Flanieren einlädt.

Lichtkunst und Illuminationen in der ganzen Altstadt

Auch bewährte Highlights sind wieder Teil des Programms:

  • Lichttunnel am Stadttheater
  • Leuchtender Schwanenweiher
  • Illuminierte Gebäude in der ganzen Stadt
  • Lichterlabyrinth mit 1.000 Kerzen am Obstmarkt

Dazu präsentieren Kinder und Jugendliche der Kulturwerkstatt an beiden Tagen um 19 Uhr einen stimmungsvollen Umzug als „Nachtlichterwesen“. Am Samstag gesellt sich die Compania Gioccolari mit ihren Feuershows in der Schmiedgasse dazu.

Kaufbeuren leuchtet – in drei Facetten

Von 18 bis 22 Uhr erleben Besucherinnen und Besucher drei Lichtkunstinstallationen:

  1. „Mapping Zeitlos“ am historischen Rathaus:
    Das Team von TecKili verbindet Technik und Poesie in einer Show, die visuell überrascht und zum Innehalten einlädt.
  2. 3D-Projektion an der Martinskirche:
    Die renommierten Lichtkünstler von Lumine verwandeln Giebel, Fenster und Fassaden in ein bewegtes Kunstwerk. 3D-Brillen vor Ort machen die Illusion perfekt.
  3. „Fireplace“ – Installation von Flora Frommelt:
    Zwei überdimensionale Glühbirnen mit flackernden Zündhölzern unter dem Kirchturm erinnern an die Fragilität von Energie und Wärme.

Ein Erlebnis für alle Sinne

Das Altstadtfunkeln spricht nicht nur das Auge an – auch für Musikfreunde gibt es einiges zu entdecken:

  • Hiatablech mit metallischen Alphörnern (nur Freitag)
  • Musik und Tanz beim Verein Aufbruch-Umbruch am Zollhäuschen
  • Stadtführungen an der Stadtmauer und im Fünfknopfturm (kostenfrei, 18–19:30 Uhr)
  • Raum der Stille in der Dreifaltigkeitskirche als Rückzugsort

Schlemmen in der ganzen Stadt

Kulinarisch ist beim Altstadtfunkeln für jeden Geschmack etwas geboten:

  • Streetfood-Meile von der Kaiser-Max-Straße bis zum Kirchplatz
  • Angebote in der Ludwigstraße mit Musik, Modenschau und Aktionen
  • Glühwein und Hot Dogs bei der Kulturwerkstatt im „Eckpunkt“
  • Regionale Gastronomie mit süßen und herzhaften Speisen sowie kalten und heißen Getränken

Mitmachen beim Fotowettbewerb

Auch in diesem Jahr wird der Fotowettbewerb „Lichtbild“ fortgeführt. Wer das Altstadtfunkeln fotografisch festhält, kann seine Bilder online hochladen.
Einsendeschluss: 30. November 2025
Die besten zehn Bilder werden prämiert – es winken Gutscheine der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren im Wert von bis zu 100 Euro.

Informationen und Anreise

Für Anreisende empfiehlt sich die Nutzung der innenstadtnahen Parkhäuser, da die Altstadt während der Veranstaltung den Fußgängerinnen und Flaneuren gehört.

Weitere Informationen:

Altstadtfunkeln wird präsentiert von vwew energie.
Mit Unterstützung zahlreicher regionaler Partner wie der Sparkasse Allgäu, Allgäuer Zeitung, VR-Bank Augsburg-Ostallgäu und vielen weiteren.

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Kultur Veranstaltung

Klavierkabarett von und mit Lucy van Kuhl „Auf den zweiten Blick“

Samstag, den 25.10.2025, Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr

Verliebt auf den zweiten Blick. Begeistert auf den zweiten Blick. Mitfühlend auf den zweiten Blick. Enttäuscht auf den zweiten Blick. Viele Menschen, Momente und Emotionen nehmen wir beim ersten Mal nicht richtig wahr. Lucy van Kuhl besingt und kommentiert in ihrem neuen Programm „Auf den zweiten Blick“ empathisch die Liebe, das Alter, Menschen, die in unserer Gesellschaft kaum wahrgenommen werden, Menschen, die (leider) viel zu sehr wahrgenommen werden, Situationen, die man sich eingebrockt hat und aus denen man schlecht wieder rauskommt. Und sie stellt sich die Frage „Wann hab ich zum letzten Mal was zum ersten Mal gemacht?“, denn es lohnt sich auch ein zweiter, dritter, sechster Blick auf unsere Lebensroutine. Der erste Blick ist der intuitive, der zweite Blick kann der besondere sein. 

Kartenvorverkauf: In den Geschäftsstellen der Allgäuer Zeitung, online unter www.allgaeuticket.de oder telefonisch unter 0831 206 5555.

Als Reservierung im Podium per Mail an podium.kaufbeuren@t-online.de und telefonisch unter 08341/13002.

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Kultur Veranstaltung

„Ernst“ wird’s nur beim Namen: Kemnater Theater-Premiere begeistert mit Witz, Tempo und glänzenden Darstellern

Warum „Bunbury oder Ernst sein ist alles“ in Kemnat gerade für volle Ränge sorgt – und noch Plätze frei sind

Mit der Premiere von „Bunbury oder Ernst sein ist alles“ hat der Theaterverein Burgspiele Kemnat e.V. unter der Regie von Benjamin Sandler den fulminanten Auftakt seiner Herbstproduktion gefeiert. Oscar Wildes pointenreiche Gesellschaftskomödie über Doppelleben, Verwechslungen und die Suche nach Liebe zog das Publikum von der ersten Minute an in ihren Bann – und wurde mit tosendem Applaus belohnt.

Im Zentrum der Handlung stehen zwei junge Männer der Londoner Oberschicht, die dem bürgerlichen Pflichtgefühl mit erfundenen Identitäten entfliehen: Philipp Schmitt brilliert als Jack Worthing, der auf dem Land ein wohlanständiges Leben führt, in der Stadt aber unter dem Namen „Ernst“ seinen Neigungen nachgeht. Sein Freund Algernon Moncrieff, charmant und schelmisch gespielt von Philipp Höbel, erfindet kurzerhand einen schwerkranken Freund namens „Bunbury“, um dem gesellschaftlichen Ernst der Stadt zu entkommen.

Als sich beide in junge Damen verlieben – Jack in die anspruchsvolle Gwendolen Fairfax (hervorragend gespielt von Klara Bartenschlager), Algernon in die fantasievolle Cecily Cardew (herausragend: Emma Groß) – droht das Lügenkonstrukt aufzufliegen. Denn beide Damen hegen eine auffällige Vorliebe für den Namen „Ernst“ – was zu höchst amüsanten Komplikationen führt. Für ordentlich Druck sorgt Lady Bracknell, Gwendolens Mutter, eindrucksvoll verkörpert von Lucia Schindele: Mit schneidender Stimme und perfektem Timing verkörpert sie den Inbegriff der viktorianischen Kontrollgesellschaft – und sorgt mit ihren Bonmots für zahlreiche Lacher. In der Nebenhandlung entwickelt sich zwischen der Gouvernante Miss Prism (Nadine Zerbes) und dem leicht weltfremden Geistlichen Dr. Chasuble (Matthias Zerbes) eine herrlich verschrobene Romanze.
Die Diener Lane (Georg Schindele) und Merriman (Maris Winters) komplettieren das Ensemble mit wunderbaren Einwürfen.

Das Stück lebt von den rasanten Dialogen, den absurden Verwicklungen und den vielen doppelten Böden – und das Ensemble der Burgspiele Kemnat nutzt all das mit beeindruckender Spielfreude. Gepaart mit den stilsicheren, extravagant gestalteten Kostümen und dem imposanten Bühnenbild entstand ein Abend, der zu langanhaltenden Lachern im Publikum führte und in tosendem Applaus mündete.

Eine Premiere mit Esprit, Charme und großartiger Ensembleleistung in tollem Ambiente im Theaterstadel Großkemnat.

Termine & Ticketinfo

Wer die Vorstellung noch nicht gesehen hat, hat an folgenden Terminen Gelegenheit dazu:

  • Fr, 24. Oktober – Abendvorstellung (Einlass 19:00 Uhr | Beginn 19:30 Uhr)
  • Sa, 25. Oktober – Abendvorstellung (19:00 Uhr | 19:30 Uhr)
  • So, 26. Oktober – Nachmittagsvorstellung (14:30 Uhr | 15:00 Uhr)
  • Fr, 31. Oktober – Abendvorstellung
  • So, 2. November – Nachmittagsvorstellung
  • Fr, 7. November – Abendvorstellung
  • Sa, 8. November – Abendvorstellung

🎟️ Tickets sind online erhältlich unter:
👉 www.burgspiele.de

Fazit

„Bunbury oder Ernst sein ist alles“ überzeugt mit klugem Humor, einem engagierten Ensemble und unterhaltsamer Inszenierung. Wer Lust auf einen kurzweiligen Theaterabend hat, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen.

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Kultur Veranstaltung

Brücke des Gebets nach Myanmar

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren lädt zum Weltgebetstag am 26. Oktober 2025 ein

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren lädt alle Mitglieder, Freunde und Interessierten herzlich zum diesjährigen Weltgebetstag am Sonntag, 26. Oktober 2025 um 19:00 Uhr in die Pfarrei St. Martin ein.

Im Zentrum des diesjährigen Gebetstags steht das Kolpingwerk in Myanmar – ein Zeichen gelebter Solidarität über Kontinente hinweg.

Kolping Myanmar – Engagement für ein besseres Leben

Kolping Myanmar wurde 2005 in der Diözese Pyay gegründet und ist seit 2011 als Nationalverband registriert. Heute zählt der Verband 1.155 Mitglieder, davon rund 80 % Frauen, organisiert in 68 Kolpingsfamilien in fünf Diözesen.

Die Mehrheit der Mitglieder lebt in ländlichen Gebieten unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen. Viele sind Kleinbauern oder Bäuerinnen, die hauptsächlich für den Eigenbedarf produzieren. Rücklagen oder Investitionsmöglichkeiten sind oft kaum vorhanden.

Das Ziel von Kolping Myanmar:

  • Verbesserung der Lebensbedingungen
  • Förderung von Eigenständigkeit und wirtschaftlicher Stabilität
  • Zugang zu erschwinglichen Krediten durch Spar- und Kreditprogramme
  • Schulungen und Wissensvermittlung für Landwirte und Jugendliche
  • Steigerung der Produktivität und Ernährungssicherheit

Diese Maßnahmen eröffnen langfristige Perspektiven – wirtschaftlich wie sozial – für viele Familien im ländlichen Raum.

Gemeinsamer Gottesdienst & Begegnung

Der Weltgebetstag ist eine Möglichkeit, sich im Gebet mit den Menschen in Myanmar zu verbinden und ihre Lebensrealität in den Blick zu nehmen.

🕊 Sonntag, 26. Oktober 2025
🕖 19:00 Uhr – Gottesdienst in der Pfarrei St. Martin, Kaufbeuren

Anschließend sind alle herzlich eingeladen zum gemütlichen Beisammensein in der Gaststätte „Zum Häring“. Eine gute Gelegenheit, den Abend in Gemeinschaft ausklingen zu lassen.

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Allgemein Kultur Veranstaltung

Mit Witz und Herz zurück auf der Bühne: Oberbeurer Bühne feiert glanzvolle Premiere

Ein Abend voller Applaus und Pointen

Nach einem Jahr Bühnenpause meldet sich die Oberbeurer Bühne eindrucksvoll zurück. Am Samstag, den 18. Oktober 2025, feierte die Komödie „Göttinnen weißblau“ im Pfarrsaal Oberbeuren vor ausverkauftem Haus ihre Premiere. Das Publikum erlebte einen ebenso unterhaltsamen wie schwungvollen Theaterabend – mit starken Dialogen, glaubwürdigen Charakteren und vielen herzhaften Lachern.

Begeisterte Reaktionen aus dem Publikum

Die Reaktionen im Saal sprachen für sich: Immer wieder brandete Applaus auf, begleitet von herzhaftem Lachen und spürbarer Begeisterung. Bereits nach dem ersten Akt war die Stimmung heiter und gelöst – eine Energie, die sich bis zum Schlussapplaus hielt. Zahlreiche Gäste lobten die Aufführung nach Ende der Vorstellung: „Ein großartiger Abend – so kennt und liebt man die Oberbeurer Bühne.“ … oder: „Das beste Stück der letzten Jahre. Ich habe mich unglaublich gut amüsiert!“ … oder: „Ich hab die ganze Zeit gelacht, ein tolles Stück und super gespielt!“

Bilder der Premiere

Eine Komödie mit Lokalkolorit

Im Mittelpunkt des Dreiakters von Cornelia Willinger stehen die drei Schwestern Vroni (Christina Lembke), Wilma (Ursula Foldenauer) und Traudl (Petra Schneiderat), die gemeinsam den Gasthof „Schwanenwirt“ führen. Während sie sich ganz den aufwendigen Vorbereitungen für den Silvesterabend samt Showeinlage widmen, fühlen sich ihre Ehemänner Franz (Jürgen Wittek) und Edi (Helmut Branse) zunehmend an den Rand gedrängt. Traudl verfolgt unterdessen ehrgeizige Pläne für ihren Sohn (Philipp Schneiderat) – allerdings ohne dessen Zustimmung. Auch Postbote Willi (Axel Vorbach) bringt frischen Wind ins Geschehen, als er seine heimliche Liebe gesteht. Die daraus entstehende Dynamik – zwischen Alltag, Familienkonflikten und einer geplanten Silvester-Sabotage – sorgt für ein ebenso spannungsreiches wie komisches Bühnengeschehen.

Ensemble überzeugt auf ganzer Linie

Die Spielfreude des Ensembles war spürbar: Mit großer Bühnenpräsenz und feinem Gespür für Timing brachten die Darstellerinnen und Darsteller die Charaktere authentisch zum Leben. Mit „Göttinnen weißblau“ ist der Oberbeurer Bühne ein ebenso kurzweiliger wie pointenreicher Theaterabend gelungen, der das Publikum voll und ganz überzeugt hat. Die große Nachfrage und die ausverkauften Vorstellungen zeigen: Das Theater in Oberbeuren lebt – und wie!

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Kultur Veranstaltung

Der Kulturring Kaufbeuren präsentiert, lebendige Kunst im Sparkassengewölbe: Vernissage 30.Oktober

Ausstellung von Peter R. Müller zeigt Werke voller Charakter und Materialtiefe

Am 30. Oktober 2025 um 18:00 Uhr lädt der Kulturring Kaufbeuren e.V. gemeinsam mit dem Künstler Peter R. Müller zur Vernissage im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu ein. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl an Skulpturen, Bildern und Objekten und ist bis zum 14. November während der Öffnungszeiten der Sparkasse zu besichtigen.

Ein Künstler mit jahrzehntelanger Handschrift

Peter R. Müller, einer der bekanntesten Künstler des Allgäus, zeigt Werke, die über Jahrzehnte hinweg gewachsen sind. Mit über 60 Jahren Kunstarbeit und mehreren tausend Arbeiten schöpft er aus einem reichen Fundus an Erfahrung und Ausdruck.

Was seine Werke auszeichnet, ist ein ganz eigener Umgang mit Material und Oberfläche: Rost, Bruchstellen und andere Umwelteinflüsse bleiben sichtbar und machen die Werke lebendig. Müllers Kunst ist bewusst nicht „zu Ende gestaltet“, sondern bleibt offen – ein Kontrast zur makellosen Perfektion vieler moderner Designobjekte.

Zwischen Experiment und Haltung

Der künstlerische Antrieb Müllers ist die Erforschung von Materialien und das beharrliche Hinterfragen. Sein Schaffen verbindet Fantasie mit einem ungewöhnlichen Maß an Disziplin, gepaart mit Mut, Ehrlichkeit und handwerklicher Präzision. So entsteht Kunst, die nicht nur persönlich ist, sondern auch eine unverwechselbare Handschrift trägt.

Weitere Informationen zum Künstler: www.peter-r-mueller.de

Besuchsinformationen

Ausstellungsort:
Sparkassengewölbe (Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu)
Ludwigstraße 26, 87600 Kaufbeuren

Vernissage:
Donnerstag, 30. Oktober 2025 um 18:00 Uhr

Besichtigung:
Bis 14. November 2025
Öffnungszeiten der Sparkasse:

  • Mo–Mi: 09:00 – 16:30 Uhr
  • Do: 09:00 – 17:00 Uhr
  • Fr: 09:00 – 16:00 Uhr
  • Sa: 10:00 – 13:00 Uhr

Der Kulturring Kaufbeuren e.V. freut sich über zahlreiche interessierte Besucher:innen.

Über den Kulturring Kaufbeuren e.V.

Seit 1966 prägt der Kulturring Kaufbeuren e.V. das kulturelle Leben der Stadt. Ehrenamtlich organisiert und von der Stadt Kaufbeuren unterstützt, bringt der Verein jährlich mehr als 20 Veranstaltungen aus Musik, Theater und darstellender Kunst nach Kaufbeuren – zugänglich für alle Menschen der Region.

Weitere Informationen und Termine: www.kulturring-kaufbeuren.de

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Kultur Soziales

Neuer Wappenschmuck am Gablonzer Haus erinnert an die Wurzeln Neugablonz‘

Historische Verbindung sichtbar gemacht: Ein Zeichen der Erinnerung und Versöhnung

Rückblick: Der Wappenbaum als Symbol der Herkunft

Vor rund zehn Jahren stand vor dem Gablonzer Haus in Kaufbeuren ein Wappenbaum. Dieser erinnerte an die Herkunft der Neugablonzer Gründergeneration aus dem böhmischen Isergebirge. Im Zuge der städtischen Planungen zur Aufwertung des Bürgerplatzes im Jahr 2023 kam der Wunsch auf, das historische Gestaltungselement wieder aufzugreifen.

Rekonstruktion nicht möglich – neue Lösung entwickelt

Eine originalgetreue Nachbildung des ehemaligen Wappenbaums erwies sich als nicht umsetzbar. Deshalb suchten die Stadt Kaufbeuren und der Gablonzer Archiv- und Museumsverein nach einer alternativen Möglichkeit, die Wappen der Isergebirgsstädte sichtbar zu machen.

Ein lokaler Architekt entwarf zusammen mit einem Handwerksbetrieb eine gestalterische Lösung: 16 Städte- und Gemeindewappen sollten künftig an der Nord- und Westfassade des Gablonzer Hauses angebracht werden.

Historische Pläne endlich umgesetzt

Bereits beim Bau des Gablonzer Hauses vor 50 Jahren war vorgesehen, sogenannte „Wappen-Trägerscheiben“ zu montieren. Diese Idee wurde nun vollendet: Im Herbst 2025 gestaltete Christian Stadtmüller die Wappen grafisch. Der Steinmetzbetrieb Lippert-Neumann, vertreten durch Alfred und Angelika Neumann, brachte die Motive mittels Sandstrahltechnik auf die Trägerscheiben auf.

Ein sichtbares Zeichen gelebter Erinnerungskultur

Die Umsetzung wurde mit finanzieller Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung realisiert – auf Initiative von Landtagsabgeordnetem Bernhard Pohl. Ziel ist es, die historischen Verbindungen zwischen Neugablonz und der Region Gablonz lebendig zu halten.

Im Fokus stehen dabei die Patenschaft der Stadt Kaufbeuren über die vertriebenen Isergebirgler sowie die Städtepartnerschaft mit Jablonec nad Nisou (ehemals Gablonz an der Neiße).

Einweihung der Wappen am 22. Oktober 2025

Die feierliche Übergabe der neuen Wappengestaltung findet am Mittwoch, 22. Oktober 2025, um 11 Uhr vor dem Gablonzer Haus statt. Erwartet werden Oberbürgermeister Stefan Bosse sowie die tschechische Generalkonsulin Dr. Ivana Červenková. Die Zeremonie bietet Gelegenheit, die deutsch-tschechische Verbindung erneut ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

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Kultur Veranstaltung

Heimatverein Kaufbeuren bietet Führung durch die Jesuitenbibliothek 

Am 25. Oktober 2025 um 14 Uhr

Der Heimatverein Kaufbeuren bietet am Samstag, dem 25. Oktober, um 14.00 Uhr eine Führung durch diese Bibliothek. Dazu ist eine Anmeldung erforderlich: Telefon: 08341 40476 oder heimatverein-kaufbeuren@t-online.de
 
Veranstaltungsdetails: 
Veranstalter: Heimatverein Kaufbeuren
Datum: Samstag, 25. Oktober 2025
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Anmeldung erforderlich: 08341 40476 oder heimatverein-kaufbeuren@t-online.de
Eintritt: frei

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Kultur

Klassische Kammermusik der Bundespolizei zugunsten des Palliativdienstes begeistert Publikum

Lichtblick für Blicklicht

Am Sonntag, den 12. Oktober 2025, gastierte erneut ein Kammermusikensemble des renommierten Bundespolizeiorchesters München in der Stadtpfarrkirche St. Martin in Kaufbeuren. Pünktlich zum Ende des beliebten Rustikalmarktes begann um 17 Uhr das einstündige kurzweilige Konzert von diesmal neun Profimusikerinnen und -musiker der Bundespolizei. Dementsprechend gelang es, noch mehr Zuhörende als beim bereits letzten Jahr stattfindenden Einstand des Ensembles in die St. Martinskirche zu locken und den Kirchenraum bis auf wenige Reihen zu füllen.

Michaela Bauschmid begrüßte alle Anwesenden, insbesondere auch MdB Stephan Stracke und Oberbürgermeister Stefan Bosse. Der ambulante Palliativdienst Blicklicht begleitet Menschen in ihrer letzten Lebensphase und bildet ehrenamtliche Hospizbegleiter aus.

Im Anschluss würdigte Oberbürgermeister Bosse in einem kurzen Grußwort das Engagement des Ensembles und dankte für den kostenfreien Einsatz zugunsten Blicklicht sowie der Pfarrei St. Martin. Chefdirigent Philipp Armbruster führte souverän durch das Programm und begeisterte mit einer Mischung aus klassischer Meistermusik und lebendiger informativer Moderation. Den Auftakt bildete Mozarts Serenade in c-Moll, KV 388, gespielt in der originalen Besetzung für Bläseroktett, bestehend aus je 2 Oboen, Hörner, Fagotten und Klarinetten wie zu Mozarts Zeiten. Sofort bestach der runde und homogene Klang des Kammerorchesters, das den ganzen Kirchenraum angenehm und bewundernswert ausfüllte. Wuchtige Gesamtklänge, zart süße Oboen Soli, virtuose Fagotte (im 4. Satz! Grandios), Waldhörner aus einem Guss und nie Holzblaskollegen übertönend sowie weiche Klarinettenduette überzeugten das Publikum vom hohen musikalischen Niveau der Berufsmusiker der Bundespolizei. Als zweites Werk waren drei Szenen aus Prokofjews meisterhaften Balletts „Romeo und Julia“ in einer Bearbeitung von Andreas Tarkmann zu hören. Die Acht Musizierenden vermochten hervorragend ein ganzes Opernorchester mit nur wenigen Blasinstrumenten zu imitieren und den Charakter dieser beliebten Ballettmusik herauszuarbeiten. Da übernimmt dann beispielsweise das Fagott das originale Saxofon. Oboe und Klarinette dürfen aber auch Originalpassagen gekonnt wiedergeben. Als letztes Werk stand modern-neoromantische Musik, wiederum im Original für Bläseroktett vom ungarischen Komponisten Frigyes Hidas auf dem Programm. Keine experimentell moderne Musik à la Stockhausen oder Strawinsky, sondern eher tonal gefällig. Fast wie Filmmusik überraschte dieses Werk besonders, hatte vermutlich kaum einer im Raum dieses Werk bisher gehört. In vier Sätzen unterhielt das Ensemble das Publikum prächtig. Nach gebührendem Applaus verabschiedete sich Armbruster mit flotter knackiger Barockmusik von Händel und seiner „Königin von Saba Ouvertüre“. So klang der angenehme Abend vergnüglich aus. 

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Kultur Wirtschaft

Zehn Jahre fairer Handel in Kaufbeuren

Stadt bleibt Fairtrade-Town – und setzt weiter auf global verantwortliches Handeln

Kaufbeuren seit 10 Jahren Fairtrade-Stadt

Die Stadt Kaufbeuren erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne und trägt damit für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Stadt“. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2015 durch den Fairtrade Deutschland e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement immer weiter aus. Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Kaufbeuren. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Kaufbeuren dem internationalen Netzwerk der „Fairtrade-Towns“ angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“ Vor 10 Jahren erhielt die Stadt Kaufbeuren von dem gemeinnützigen Verein Fairtrade Deutschland e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste.

Diese Kriterien sind folgende:

  1. Es muss ein Beschluss der Kommune vorliegen, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Fair-Trade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet wird. Es wird die Entscheidung getroffen.
  2. Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur „Fairtrade Stadt Kaufbeuren“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Mitglieder Steuerungsgruppe (Link)
  3. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus Fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants werden Fairtrade-Produkte ausgeschenkt.
  4. In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden
    Fairtrade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt.
  5. Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur
    „Fairtrade-Stadt“

Die Bürgermeister, die Bürgermeisterin und der Stadtrat trinken fair gehandelten Kaffee und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort. Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Kaufbeuren sind das u.a. das alljährliche faire Frühstück im Generationenhaus, das Smoothy-Bike bei Veranstaltungen, wie in der Ludwigstraße beim Straßenfest am 11. Mai 2025 gemeinsam mit foodsharing oder auch der digitale faire Einkaufsführer auf der Homepage der Stadt. Die Auszeichnungsfeier zur Fairtrade-School am Marien Gymnasium Kaufbeuren beim Sommerfest 2024 war ein Höhepunkt. Außerdem gab und gibt es verschiedene Aktionen und Weiterbildungen im Weltladen. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement“, sagt Marita Knauer von der Steuerungsgruppe Fairtrade Town. „Geplant sind Projekte zur öffentlichen Beschaffung und in der Kooperation mit unseren Schulen.“ Die Fairtrade-Towns-Kampagne bietet Kaufbeuren auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDG’s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“

leistet die Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag. Kaufbeuren ist eine von über 820 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weiter Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne gibt es unter www.fairtrade-stadt-kaufbeuren.de

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Kultur Soziales

Neues aus dem Weltladen: Wolle mit Verantwortung

Mützen, Schals und Socken aus fairer Produktion in der Mongolei

Wärmende Neuheiten aus Yak-, Kamel- und Schafwolle

Der Weltladen erweitert sein Sortiment um hochwertige Wollprodukte aus der Mongolei. Neu im Angebot sind Mützen, Handschuhe und Schals aus feiner Yakwolle sowie Socken für Kinder und Babys aus Kamelwolle. Für Erwachsene stehen Socken aus Schafwolle zur Auswahl. Diese Naturfasern zeichnen sich durch besondere Hautfreundlichkeit aus und werden auch von vielen Allergikerinnen und Allergikern gut vertragen. Die Produkte bieten nicht nur angenehme Wärme, sondern auch ein gutes Gefühl beim Tragen – sowohl körperlich als auch ethisch.

Hergestellt werden alle Textilien von Familienbetrieben in der Mongolei. Die Wolle stammt direkt von Yaks, Kamelen und Schafen aus Nomadengemeinschaften.

Der Partner steppenstrolch arbeitet seit Jahren eng mit Produzenten in Ulaanbaatar und in ländlichen Regionen zusammen. Ziel ist es, die Wertschöpfung vor Ort zu belassen und eine faire Lieferkette sicherzustellen.

Unterstützung für die Nomadenwirtschaft

Durch die Zusammenarbeit mit kleinen Betrieben erhalten die Produzentinnen und Produzenten faire Preise. Gleichzeitig wird die lokale Wirtschaft gestärkt – ein wichtiger Beitrag zur Sicherung von Einkommen und Lebensgrundlagen in den oft rauen Lebensverhältnissen der mongolischen Steppe. Mit jedem Kauf im Weltladen unterstützen Kundinnen und Kunden somit nicht nur ökologische und hautfreundliche Produkte, sondern auch ein solidarisches Wirtschaften.

mehr zum Weltladen hier im Branchenbuch von Wir sind Kaufbeuren

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Kultur Veranstaltung

Ein tierisches Lustspiel besonderer Güte

Demnächst beim Theater im Turm: Der Floh im Ohr

Zur Zeit wird in Kaufbeuren-Neugablonz fleißig geprobt, denn in Kürze öffnet sich der Vorhang zu einem köstlichen Lustspiel. Auf dem Programm steht „Der Floh im Ohr“ von Georges Feydeau.

Bei diesem Stück handelt es sich um eine Komödie, die mit viel Situationskomik und reichlich Witz, Ironie und überraschenden Wendungen einen erfrischenden und unterhaltsamen Theaterabend besonderer Güte verspricht. Sie spielt teilweise in einem Pariser Stundenhotel. Frau Raymonde Chandebise beabsichtigt die Treue ihres Mannes Victor-Emanuel zu überprüfen, was natürlich zu Verwicklungen und entsprechend lustigen Szenen führt. Dass sich der Hotelangestellte Poche als Doppelgänger Victor-Emanuels herausstellt kompliziert die Sache zudem erheblich. Der Sprachfehler des Cousins Camille trägt zu weiteren Verwirrungen bei, was beim Publikum gerne mit herzlichen Lachern quittiert wird.

Gespielt wird am 24.10.2025, 25.10.2025 und 31.10.2025 im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz, sowie am 07.11.2025, 08.11.2025, 13.11.2025, 14.11.2025 und 15.11.2025 im Stadttheater in Kaufbeuren. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Buchhandlung Menzel, Kaufbeuren-Neugablonz, Sudetenstraße 119 und unter www.theater-im-turm.de sowie an der Abendkasse.

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Kultur Veranstaltung

Eine Bühne für das Unsichtbare. Der Kulturring Kaufbeuren präsentiert am 22.10. ein Schauspiel der Burghofbühne Dinslaken

Schauspiel nach dem Roman „Was man von hier aus sehen kann“ am 22. Oktober in Kaufbeuren

Der Kulturring Kaufbeuren e. V. präsentiert mit der Burghofbühne Dinslaken das Schauspiel nach dem Roman von Mariane Leky „WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN“ am 22. Oktober 25 um 20:00 Uhr im Stadtsaal Kaufbeuren.

Gute Nachricht für Freundinnen und Freunde des literarischen Theaters: Die Bühnenwelt erstrahlt erneut in lebendiger Poesie, wenn der Roman Was man von hier aus sehen kann von Mariane Leky seine eindrucksvolle Adaption feiert. Ein Schauspiel, das Stille, Sehnsucht und feinsinnige Beobachtung miteinander verwebt und die zart-spröden Verbindungen einer kleinstädtischen Familie ins Rampenlicht rückt.

Unter der Regie von Mirko Schombert verwandeln sich Lekys Figuren in vielstimmige Porträts, die Schnitte zwischen Erinnerungen, Gegenwart und Traum spielerisch überspannen. Die Bühne wird zur Spiegelkammer der Herzen: Klar, witzig und manchmal nachdenklich scharfzüngig. Die Inszenierung greift die sanften, oft unsichtbaren Kräfte auf, die unser vernünftiges Leben halten – Liebe, Schuld, Vergebung – und setzt sie in bewegende Choreografien aus Licht, Ton und Raum.

Die Produktion versammelt ein Ensemble aus herausragenden Stimmen und Gesten. Die Darstellung der Protagonistin, einer Frau zwischen Pflichtgefühl und eigener Sehnsucht, wird von einer Nuancierung getragen, die Lekys Erzählton treu widerspiegelt: humorvoll, präzise, ohne zu formieren. Die Inszenierung lädt das Publikum ein, sich auf eine stille, aber kraftvolle Reise zu begeben: hinein in den Blick eines Raumes, aus dem ausgerechnet das Alltägliche die Sicht auf das Wunderbare freilegt.

Nähere Informationen zum Stück und der Burghofbühne Dinslaken hier auf der Homepage der Bühne

Veranstaltungsort: Stadtsaal Kaufbeuren

  • Termin: Mittwoch, 22. Oktober 2025
  • Abendkasse: 19:15 Uhr
  • Aufführung: 20:00 Uhr
  • Ende: 22:15 Uhr inkl. Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Verkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:

Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Weitere Informationen und Veranstaltungen auf: Kulturring-kaufbeuren.de

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Kultur Veranstaltung

SpotTheater Kaufbeuren verschiebt die Premiere von „Klimawandel – Ein Menofest“

Tabuthema Wechseljahre in szenisch-musikalischer Revue erst eine Woche später

Kaufbeuren. Manchmal kreuzt das Leben unsere Pläne und wirft alles um. So geschehen beim SpotTheater Kaufbeuren, das gerade mit Verve und Chuzpe das neue Stück „Klimawandel – ein Menofest“ im Stadttheater probt. „Es sind verschiedene Ereignisse zusammengekommen, die eigentlich zum Thema passen, die es aber nötig machen, den Druck rauszunehmen und die Premiere zu verschieben“, erklärt Regisseurin Simone Schatz.

Um auf alle acht zu geben und eine gut vorbereitete Premiere zu ermöglichen, wird sie nun erst am Freitag, den 17. Oktober 2025, um 19.30 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren stattfinden. Die bereits gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit, können aber auch in andere Termine getauscht oder zurückgegeben werden.

Wie berichtet, greift das SpotTheater in „Klimawandel – ein Menofest“ nach langer Vorbereitung ein besonderes Thema auf:
Mit Humor, Tiefgang, schonungsloser Offenheit und ungebremster Kraft erzählen sechs Frauen von den Höhen und Tiefen der Menopause – und brechen damit endgültig das Schweigen über die Wechseljahre. Im neuen Theaterstück „Klimawandel – ein Menofest“ entsteht ein vielstimmiges Panorama weiblicher Erfahrung – frech, wild und weise.

Die Uraufführung findet nun am 17. Oktober um 19.30 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren statt.

Die Frauen treffen in einer kunsttherapeutischen Einrichtung aufeinander: eine Ärztin, eine Lehrerin, eine Künstlerin, eine Yogalehrerin, eine Dessousvertreterin und eine Therapeutin. Jede trägt ihre eigene Geschichte, ihre Geheimnisse und Verletzungen, ihre Sehnsucht nach Lust, Freiheit und Würde. Bei Hitzewallungen und Hormonschwankungen, in Wut, Trauer und Gelächter erzählen sie von einem Lebensabschnitt, der kaum öffentliche Sichtbarkeit erfährt – und doch Millionen betrifft.

Berührende Monologe, energiegeladene Songs und kabarettistischer Schlagabtausch wechseln sich ab. Es geht um die Mitte des Lebens, um neue Freiheiten, Selbstbestimmung, Körperbilder, Scham und Lust. Die Inszenierung kombiniert Alltagsrealitäten, Politisches und Musik zu einer empowernden Bühnenerfahrung, die Frauen ermutigt, ihre Stimmen zu erheben und für Wertschätzung und Rechte einzutreten.

Begleitet von bekannten Popsongs in überraschenden Variationen, von Szenen voller Selbstironie und kraftvollen Texten, wird klar: Die Menopause ist kein Ende, sondern ein Anfang. Das Stück macht Mut, offen über Körper, Lust und das Älterwerden zu sprechen – es ist Einladung und Aufbruch zugleich: raus aus dem Schweigen, rein ins Leben – laut, selbstbewusst und solidarisch.

„Klimawandel – ein Menofest“
Musikalisch-szenische Revue über das Frau-Sein
Text und Regie: Simone Schatz
Schauspielerinnen: Andrea Esdohr, Astrid Hövelmann, Anna Kessel, Angelica Pisch, Simone Schatz, Mia Weirich

Premiere: Freitag, 17.10.2025
Weitere Termine: Samstag, 18.10., Freitag, 24.10. und Samstag, 25.10.2025, jeweils um 19.30 Uhr.

#WirSind9Millionen – und wir sind nicht still.

Über das SpotTheater:
Spot interessiert sich für die Extreme, forscht nach den Untiefen im Menschen und in der Gesellschaft und sucht nach dem Spiegel, in dem sich jeder wiederfindet. Die Themen sind nicht immer leicht – oder aber in ihrer Leichtigkeit tiefsinnig: Kunst, Gewalt, verlorene Menschen, Sehnsucht – gekleidet in Performances, Musicals, Theater und Street Art.

Derzeit:
Von Scham, Schuld und Stärke – Szenen gegen häusliche Gewalt
02.10.2025, 18 Uhr, Landratsamt Marktoberdorf zur Ausstellungseröffnung „Häusliche Gewalt LOSwerden“
25.11.2025, Buron-Center Kaufbeuren im Rahmen des Tages gegen häusliche Gewalt

2019: Paaranoia – ein Stück über Paare, Regie: Bernhard Fritsch

Weitere bereits aufgeführte Stücke:

  • Dario Fo – Kinder, Küche, Kirche
  • Eve Ensler – Die Vagina-Monologe
  • Dea Loher – Tätowierung
  • Samuel Beckett – Warten auf Godot
  • u. v. m.
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Kultur Senioren

O’zapft is in Kaufbeuren: Oktoberfeststimmung in der BRK-Tagespflege Stiftsterrassen

Mit Brezn, Blasmusik und Erinnerungen – ein besonderer Tag für die Gäste der Rotkreuz-Tagespflege

Dass man für echtes Oktoberfest-Gefühl nicht nach München fahren muss, zeigten die Gäste der BRK-Tagespflege Stiftsterrassen in Kaufbeuren mit einem eigenen, liebevoll gestalteten Wiesn-Tag. Das Betreuungsteam der Einrichtung des Bayerischen Roten Kreuzes hatte alles vorbereitet, um den Tagesgästen ein fröhliches Fest in vertrauter Umgebung zu bieten – ganz nach dem Motto: „O’zapft is!“

Kulinarik und Musik für echte Volksfestatmosphäre

Zum Start in den Tag erwartete die Gäste ein traditionelles bayerisches Frühstück mit Weißwürsten, Brezen, Kartoffelsalat und alkoholfreiem Radler. Die passende musikalische Untermalung durch Blasmusik sowie weiß-blaue Dekoration sorgten für das authentische Wiesn-Flair. Auch die bayerische Landesflagge fehlte natürlich nicht – und verlieh dem Raum ein festliches Ambiente.

Aktivierende Betreuung mit Herz und Humor

Neben dem geselligen Beisammensein wurde auch das Gedächtnis angeregt: Ein eigens vorbereitetes Oktoberfest-Quiz ließ viele persönliche Erinnerungen an frühere Volksfestbesuche lebendig werden. So wurde nicht nur gelacht, sondern auch erzählt, zugehört und gemeinsam in Erinnerungen geschwelgt – ein wertvoller Beitrag zur aktivierenden Tagesgestaltung.

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Kultur Veranstaltung

Oscar Wildes „Bunbury“ auf der Bühne der Burgspiele Kemnat – eine Komödie über Doppelleben, Verwechslungen und gesellschaftliche Fassaden

Wenn Schein wichtiger wird als Sein: Der Theaterverein Kemnat zeigt eine der pointiertesten Gesellschaftskomödien des 19. Jahrhunderts

Eine triviale Komödie für ernsthafte Menschen

Der Theaterverein Burgspiele Kemnat e.V. präsentiert in diesem Herbst eine der spritzigsten Komödien der Theatergeschichte: „Bunbury – oder Ernst sein ist alles“ von Oscar Wilde. Das Stück ist ein Feuerwerk aus Wortwitz, Doppelleben und absurden Verwicklungen. Zwei junge Herren erschaffen sich jeweils ein zweites Ich, um den gesellschaftlichen Zwängen zu entfliehen – und geraten dabei in ein turbulentes Spiel aus Verwechslungen, Liebeswirren und skurrilen Enthüllungen. Mit scharfzüngigen Dialogen, britischem Humor und feiner Gesellschaftskritik bietet „Bunbury“ einen Theaterabend voller Lacher, überraschender Wendungen und geistreicher Unterhaltung.

Aufführungen im Theaterstadel Kemnat – alle Termine im Überblick

Die Burgspiele Kemnat laden zu insgesamt acht Vorstellungen ein:

  • Samstag, 18. OktoberPremiere Abendvorstellung
  • Freitag, 24. Oktober – Abendvorstellung
  • Samstag, 25. Oktober – Abendvorstellung
  • Sonntag, 26. Oktober – Nachmittagsvorstellung
  • Freitag, 31. Oktober – Abendvorstellung
  • Sonntag, 2. November – Nachmittagsvorstellung
  • Freitag, 7. November – Abendvorstellung
  • Samstag, 8. November – Abendvorstellung

Einlass: jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Beginn: 19:30 Uhr (abends) | 15:00 Uhr (nachmittags)

Tickets erhältlich unter: www.burgspiele.de

Zwischen Bühne und Gesellschaft: Warum sich ein Besuch lohnt

„Bunbury“ ist mehr als nur eine Komödie: Das Stück verhandelt auf unterhaltsame Weise Fragen nach Identität, Moral und gesellschaftlichen Zwängen – Themen, die auch im Hier und Heute Relevanz besitzen. Der Theaterverein Burgspiele Kemnat bringt mit diesem Klassiker nicht nur Lacher, sondern auch Denkanstöße auf die Bühne. Ein Abend, der amüsiert – und nachwirkt.

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Kultur Veranstaltung

Zwei Veranstaltungen im Oktober im Kunsthaus Kaufbeuren: Künstlerinnen im Dialog mit Vergangenheit, Körper und Gesellschaft

Kunst trifft Geschichte und Gegenwart

Künstlerin Frauke Zabel führt durch ihr Forschungsprojekt

Am Samstag, den 11. Oktober 2025 von 16:30 bis 17:30 Uhr, lädt das Kunsthaus Kaufbeuren zu einem besonderen Rundgang ein: Die Künstlerin Frauke Zabel spricht über ihr künstlerisches Forschungsprojekt beständig war die Perle.

Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Geschichte der Glasperlenproduktion im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz, die sie in einen globalen Zusammenhang stellt. Zabel verfolgt die Spuren der Glasperlen als Tauschware und beleuchtet dabei historische Verbindungen zwischen verschiedenen Regionen – von Venedig nach Südamerika, von Böhmen bis nach Schwaben.

Zudem gibt sie einen Ausblick auf die Fortsetzung des Projekts im Herbst/Winter 2025/26. Der strukturelle Wandel des Stadtteils Neugablonz spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie die kulturelle Bedeutung des scheinbar kleinen Objekts: der Perle.

📍 Eintritt frei
📧 Anmeldung unter: mail@kunsthaus-kaufbeuren.de
🌐 Weitere Infos: kunsthaus-kaufbeuren.de

Tanz, Text und Transformation: Lena Appels Performance „Giants“

Am Samstag, den 25. Oktober 2025 um 19:15 Uhr, zeigt das Kunsthaus Kaufbeuren die Performance „Giants. Eine Reise ohne Ende“ von Lena Appel.

In Anlehnung an den Romanhelden Don Quixote begibt sich die Performance auf eine Spurensuche nach einer Form von Liebe, die vollkommen erscheint. Zwei Tänzer:innen begegnen sich in intimen Gesten, zwischen Zärtlichkeit und Verletzung, zwischen Nähe und Konflikt.

Die Aufführung arbeitet mit einer dichten Collage aus Bewegung, Sprache und Projektion. Texte von Kathy Acker, Monique Wittig, Passagen aus alten Hebammenbüchern und persönliche Erfahrungen der Mitwirkenden fließen ein.

Das Zusammenspiel aus Tanz, Stimme und Videoinstallation formt ein Schattenspiel, das die Grenzen zwischen Realität und Interpretation verschwimmen lässt.

Die Performance entsteht in Zusammenarbeit mit:
Leonie Chima Emeka, Louisa Behr, Aisling Hayes, annu koetter, Maria Moritz, Carla Renée Loose, Nikki Buzzi, John Hussain Flindt und Rachel Ashton.

📍 Eintritt frei
📍 Aufführung im Außenbereich – bitte an wetterfeste Kleidung denken
📍 Keine Anmeldung nötig, begrenzte Sitzplätze

🌐 Weitere Infos: kunsthaus-kaufbeuren.de

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Kultur

Fotoclub Kaufbeuren lädt zur Vernissage

„Herilo – Unsere fotografische Reise durch ein außergewöhnliches Kulturerlebnis“

Mit einer besonderen Ausstellung feiert der Fotoclub Kaufbeuren sein 75-jähriges Bestehen. Am Samstag, 18. Oktober 2025 um 18 Uhr, eröffnet im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell die Vernissage zur Fotoausstellung „Herilo – Unsere fotografische Reise durch ein außergewöhnliches Kulturerlebnis“

Die Fotografen des Clubs begleiteten die Entstehung und Aufführung der Rockoper Herilo über viele Wochen hinweg. Von den ersten Proben im Jakob-Brucker-Gymnasium in Kaufbeuren, über Trainings in der J&J Dance Schule in Kempten und die Blöschhalle „Flohwiese“ in Pforzen, bis hin zu den vier fast ausverkauften Aufführungen in der Energie Schwaben Arena: Die Kameras waren immer dabei.

„Es war für uns eine einzigartige Gelegenheit, ein so großes Kulturprojekt fotografisch zu dokumentieren. Die besondere Herausforderung bestand darin, die Dynamik der Aufführungen und die familiäre Atmosphäre hinter den Kulissen gleichermaßen einzufangen“, sagt Günther Rehm, vom Fotoclub Kaufbeuren.

Herilo ist eine moderne Rockoper, die Musik, Schauspiel und multimediale Bühnenkunst vereint. Rund 200 Mitwirkende – Sänger, Schauspieler, Tänzer Musiker und ein großes Technikteam – schufen im Juni 2025 ein kulturelles Ereignis, das weit über die Region hinausstrahlte. Die Premiere am 19. Juni 2025 begeisterte rund 1.500 Besucher und endete – wie auch die folgenden Aufführungen – mit Standing Ovation. 

Die Ausstellung des Fotoclubs zeigt nun nicht nur die spektakulären Szenen auf der Bühne, sondern auch stille Momente abseits des Rampenlichts, die den familiären Geist dieses Projekts widerspiegeln.

Eröffnung mit prominenten Gästen
Die Vernissage am 18. Oktober wird in feierlichem Rahmen eröffnet. Mehrere Mitwirkende der Herilo-Rockoper haben bereits zugesagt. Der Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren Stefan Bosse hält die Eröffnungsrede und würdigt damit sowohl das kulturelle Projekt Herilo als auch die Arbeit des Fotoclubs zum 75-jährigen bestehen. Im Anschluss berichten Mitglieder des Vereins von ihren persönlichen Eindrücken und den besonderen fotografischen Herausforderungen dieser außergewöhnlichen Begleitung. Danach sind die Gäste eingeladen, bei einem Glas Sekt die Ausstellung zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Vernissage:

  • Samstag, 18. Oktober 2025
  • Dorfgemeinschaftshaus Sonne, Hirschzell (87600 Kaufbeuren)
  • Beginn: 18 Uhr 

Ausstellungsdauer
Die Ausstellung ist ab der Vernissage am 18. Oktober bis Sommer 2026 im Dorfgemeinschaftshaus Sonne zu sehen. An den darauffolgenden Sonntagen, 19.10., 26.10., 2.11 und 9.11.2025 ist ein Besuch der Ausstellung außerhalb der Öffnungszeiten des Dorfgemeinschaftshauses von 14-17 Uhr möglich. An jedem zweiten Sonntag im Monat von 09:30 bis 13:00 Uhr und an den geselligen Abend am letzten Freitag im Monat von 19:00 bis 23:00 Uhr. Gerne können wir auch zu einem individuellen Termin öffnen.

 Weitere Informationen unter: www.fotoclub-kaufbeuren.de

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Kultur Soziales

Neues aus dem Weltladen: Produkt des Monats Oktober, Handbedruckte Kissen mit Geschichte

Anzeige. 20 % Rabatt auf Kissenbezüge aus einem südafrikanischen Frauenprojekt

Im Oktober stehen handbedruckte Kissenbezüge im Mittelpunkt – und das mit einem besonderen Angebot: 20 % Rabatt auf jedes Stück. Die Bezüge bringen nicht nur Farbe und Individualität ins Zuhause, sondern auch eine Geschichte von Empowerment und Handwerkskunst.

Handarbeit aus Südafrika

Jeder Kissenbezug wird von Frauen des Projekts Wezandla Crafts in KwaZulu-Natal, Südafrika, per Hand bedruckt und genäht. Das Projekt unterstützt Frauen dabei, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften und sich sozial und wirtschaftlich zu stärken. Die Kissen entstehen aus 100 % Baumwolle und sind bereits vorgewaschen. Ein Reißverschluss sorgt für praktisches Handling.

Individuelle Kombinationen möglich

Die Bezüge zeichnen sich durch eine große Vielfalt an Farben und Mustern aus. Kundinnen und Kunden können so ihre persönlichen Lieblingskombinationen zusammenstellen – ob farblich abgestimmt oder bewusst kontrastreich. Die Maße betragen 40 x 40 cm – ideal für Sofa, Sessel oder Bett.

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Kultur Veranstaltung

Spot Theater feiert mit „Klimawandel – ein MenoFest“ Uraufführung am 11.10.25 (Verlegt auf 17.10.) im Stadttheater Kaufbeuren

Tabuthema Wechseljahre jetzt als musikalische Revue im Theater


Aktuelle Meldung vom 07.10.2025

Die Premiere des Stücks musste vom 11.10 auf den 17.10.2025 verlegt werden!


Mit Humor, Tiefgang, schonungsloser Offenheit und ungebremster Kraft erzählen sechs Frauen von den Höhen und Tiefen der Menopause – und brechen damit endgültig das Schweigen über ein lange tabuisiertes Thema. Im neuen Theaterstück „Klimawandel – ein MenoFest“ entsteht ein vielstimmiges Panorama weiblicher Erfahrung – frech, wild und weise.

Uhraufführung am 11. Oktober – jetzt Ticket sichern!

Die Uraufführung findet am 11. Oktober 2025 um 19:30 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren statt. Weitere Vorstellungen folgen am 17., 18., 24. und 25. Oktober 2025.

Die Frauen treffen in einer kunsttherapeutischen Einrichtung aufeinander: eine Ärztin, eine Lehrerin, eine Künstlerin, eine Yogalehrerin, eine Dessousvertreterin und eine Therapeutin. Jede trägt ihre eigene Geschichte, ihre Geheimnisse und Verletzungen, ihre Sehnsucht nach Lust, Freiheit und Würde. Bei Hitzewallungen und Hormonschwankungen, in Wut, Trauer und Gelächter erzählen sie von einem Abschnitt des Lebens, der kaum öffentliche Sichtbarkeit erfährt – und doch Millionen betrifft.

Die Menopause ist kein Ende, sondern ein Anfang

Berührende Monologe, energiegeladene Songs und kabarettistischer Schlagabtausch wechseln sich ab. Es geht um die Mitte des Lebens, um neue Freiheiten, Selbstbestimmung, Körperbilder, Scham und Lust. Die Inszenierung kombiniert Alltagsrealitäten, Politisches und Musik zu einer empowernden Bühnenerfahrung, die Frauen ermutigt, ihre Stimmen zu erheben und für Wertschätzung und Rechte einzutreten.

Begleitet von bekannten Popsongs in überraschenden Variationen, von Szenen voller Selbstironie und kraftvollen Texten, wird klar: Die Menopause ist kein Ende, sondern ein Anfang.

Das Stück macht Mut, offen über Körper, Lust und das Älterwerden zu sprechen. Es ist Einladung und Aufbruch zugleich: Raus aus dem Schweigen, rein ins Leben – laut, selbstbewusst und solidarisch.

„Klimawandel – ein MenoFest“

Musikalisch-szenische Revue über das Frau-Sein

📍 Stadttheater Kaufbeuren
📅 Termine: 11. / 17. / 18. / 24. / 25. Oktober 2025
🎟️ Tickets seit dem 15. September 2025 unter: www.theaterlandschaften-kaufbeuren.de

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Kultur Veranstaltung

Nessi Tausendschön in Kaufbeuren: 30 Jahre Kabarett mit Herz, Stimme und Peitsche

„Operation Goldene Nase“ – Musikkabarett am 10. Oktober im PODIUM

Freitag, den 10.10.2025

Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr

Menschen wollen lachen. Wir sind Menschen, wir wollen glücklich sein und nicht immer
nur hadern. Aber oft eben auch doch. Und genau das ist es, was abends auf den Kabarettbühnen im besten Fall passiert: Elegantes, kluges und schönes Hadern mit den großen, aber auch mit den kleinen Themen des Lebens. Scheitern als Schanze, Erfolg durch
Zufall, Glück als Resultat kontinuierlichen Strebens nach Erkenntnis.

Seit 30 Jahren ist Nessi Tausendschön nicht von der Bühne zu bomben. 30 Jahre mondän kultiviertes Schabrackentum, geschmeidige Groß- und Kleinkunst, Verblüffungstanz, melancholische Zerknirschungslyrik und schöne Musik. Wenn Nessi die Brüche des
Lebens zelebriert, dann erwachen selbst die Seelenblinden im Publikum aus der distanzierten Erstarrung, dann verwischen sich die Grenzen zwischen innerer, erinnerter seelischer Realität und äußerer leibhaftiger Gegenwart, zwischen Öffentlichkeit und Privatem, ja Intimem und kein Auge bleibt trocken. Kurz gesagt: Nessi hat als Kabarettistin eine Zunge wie eine Reitpeitsche, als Sängerin aber eine Stimme wie ein Engel. Eine wunderbare Kombination. Dies alles wird von William Mackenzie musikalisch begleitet.

Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass 30 Jahre Bühnen-Dasein an Frau Tausendschön aber auch nicht spurlos vorübergegangen sind: Sie ist Trägerin des Deutschen Kleinkunstpreises und des Salzburger Stiers. Diese Auszeichnungen mögen stellvertretend für die zahlreichen anderen Ehrungen stehen, mit der die Kulturindustrie das kabarettistische Naturereignis Nessi Tausendschön gewürdigt hat. Und eines noch: Seit
der Böhmermannaffäre wissen wir alle: Satire bewirkt doch etwas, und wenn es nur
eine Staatsaffäre ist, haha. Und mit dem Wissen um das kleine Rädchen im großen Weltengefüge, das ich bin, kann ich guten Gewissens sagen: ich bin gerne Kabarettistin. Eine Amüsierdame, eine Lustigkeitshure, eine Witzeprostituierte, eine Scherzkeksin, eine Spaßkurtisane, eine Fezdirne, eine Joke-Bitch, eine Juxnutte, eine Gagschlampe, ein Ulk-Callgirl, heute auf Neusprech heißt das wohl „Joke Account Facility Managerin“.

Kartenvorverkauf: In den Geschäftsstellen der Allgäuer Zeitung, online unter www.allgaeuticket.de oder telefonisch unter 0831 206 5555.

Als Reservierung im Podium per Mail an podium.kaufbeuren@t-online.de und telefonisch unter 08341/13002.

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Kinder Kultur Veranstaltung

Kulturring Kaufbeuren e. V. und Puppentheater Kaufbeuren e. V. präsentieren: „Als der kleine Koriander kam“ am 18. Oktober

Figurentheater mit Botschaft – ein Theaterstück für Kinder ab drei Jahren

Am Samstag, den 18. Oktober 2025, lädt der Kulturring Kaufbeuren e. V. in Kooperation mit dem Puppentheater Kaufbeuren e. V. zu einem besonderen Erlebnis für junge Zuschauer ein. Die renommierte Diplom-Figurenspielerin Stefanie Hattenkofer zeigt ihr aktuelles Stück „Als der kleine Koriander kam“ – ein Theaterstück für Kinder ab drei Jahren.

Mehr zum Programm und zu kommenden Veranstaltungen des Kulturring Kaufbeuren finden Sie unter: www.kulturring-kaufbeuren.de

Zwei Vorstellungen am Nachmittag

Das Stück wird in zwei Vorstellungen am Nachmittag gespielt:

  • 14:00 Uhr
  • 15:30 Uhr

Die Abendkasse öffnet jeweils um 13:15 Uhr. Die Spieldauer beträgt etwa 50 bis 60 Minuten.

Worum geht es im Stück?

Im Mittelpunkt steht eine fröhliche, kleine Gemeinschaft: die Tuchlinge. Sie leben in einer Küche, trommeln, spielen und lachen zusammen. Doch ihre heile Welt gerät ins Wanken, als ein Brief der Bürgermeisterin eintrifft: Sie sollen jemanden aufnehmen – den kleinen Koriander.

Die Reaktionen sind deutlich: Wer ist dieser Koriander? Warum soll er ausgerechnet zu ihnen kommen? Ist er vielleicht groß, laut, anders – womöglich sogar gefährlich?

Die Ablehnung ist spontan und geschlossen: „Der soll nicht kommen!“ Doch was passiert, wenn der neue Mitbewohner ganz anders ist als erwartet?

Mit viel Feingefühl erzählt Stefanie Hattenkofer eine Geschichte über Vorurteile, Fremdsein und darüber, was geschieht, wenn man dem Unbekannten eine Chance gibt.

Über Stefanie Hattenkofer

Stefanie Hattenkofer gelingt es seit vielen Jahren, gesellschaftlich relevante Themen kindgerecht und einfühlsam auf die Bühne zu bringen. Mit ihrer Inszenierung schafft sie eine Verbindung zwischen humorvoller Unterhaltung und einem nachdenklich stimmenden Thema – ohne belehrend zu wirken.

Mehr Informationen zu ihrer Arbeit gibt es unter:
👉 www.figurentheater-hattenkofer.de/koriander.html

Ticketverkauf und Veranstaltungsort

Veranstaltungsort:
Puppentheater Kaufbeuren

Vorverkauf:

Ein Blick hinter die Kulissen: Der Kulturring Kaufbeuren e. V.

Seit 1966 prägt der Kulturring Kaufbeuren e. V. ehrenamtlich das kulturelle Leben der Stadt. Mit Unterstützung der Stadt Kaufbeuren organisiert der Verein jährlich über zwanzig Veranstaltungen aus Musik und darstellender Kunst – zugänglich für alle Generationen.

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Kultur Veranstaltung

Serenade des Musikvereins Hirschzell am 11.Oktober in St. Martin

Am Samstag, 11. Oktober 2025, um 19 Uhr

Besinnliche und ruhige Klänge, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden. So erleben Besucherinnen und Besucher jedes Jahr die Serenade des Musikvereins Hirschzell. Es ist bereits eine lange Tradition, die auch in diesem Jahr eine Fortsetzung erfährt. Am Samstag, 11. Oktober 2025, findet um 19 Uhr unter der Leitung von Dirigent Arno Hirschka die Serenade in der St. Martins Kirche Kaufbeuren statt. Der Eintritt ist frei.

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Bildung Kultur

Endspurt für die Saison 2025

Letztmalig geöffnet ist das Museum am Sonntag, den 19. Oktober

Die Saison im Feuerwehrmuseum Kaufbeuren neigt sich dem Ende zu – wer noch einen Blick in die faszinierende Welt der historischen Feuerwehrtechnik werfen möchte, sollte sich den Oktober vormerken. Letztmalig geöffnet ist das Museum am Sonntag, den 4. Oktober, sowie am Sonntag, den 19. Oktober.

Für Gruppen bietet das Museum im Oktober noch Sonderführungen nach Voranmeldung an. Interessierte können sich unter fuehrung@fwm-kf-oal.de anmelden. Auch die beliebten

Stadtführungen unter dem Motto „Feuer & Flamme“ sind weiterhin buchbar – ein spannender Rundgang durch Kaufbeuren mit feurigen Geschichten und historischen Einblicken.

Nach dem Oktober verabschieden sich die ehrenamtlichen Helfer in die Winterpause – das Museum ist nicht beheizt und bleibt daher bis zum Frühjahr geschlossen. Der Saisonstart 2026 ist für Samstag, den 4. April geplant. Weitere Informationen unter www.fwm-kf-oal.de

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Kinder Kultur Veranstaltung

„Kinderklassik“-Mitmachkonzert am 04.10.25 im Stadttheater: Bürgerstiftung lädt zur musikalischen Weltreise ein

Eine Einladung an die ganze Familie

Seit Jahren engagiert sich die Bürgerstiftung Kaufbeuren für kulturelle Angebote, die Kinder und Familien zusammenbringen. In diesem Herbst lädt sie erneut zu einem besonderen Konzert ein: einem „Kinderklassik“-Mitmachkonzert für Jung und Alt.

Am Samstag, den 4. Oktober 2025, verwandelt sich das Stadttheater Kaufbeuren ab 16 Uhr in eine Bühne für musikalische Entdeckungsreisen. Das Programm steht unter dem Motto:

Musik um die Welt – Eine kleine musikalische Weltreise

Mit dem Duo Beausoleil, bestehend aus Matthias Well – Sohn eines Mitglieds der bekannten Biermösl Blosn – und seinem musikalischen Partner Giuliano Loli, erwartet das Publikum ein unterhaltsames und interaktives Konzert.

Die beiden Musiker nehmen Kinder und ihre Familien mit auf eine musikalische Reise durch verschiedene Kulturen und Klangwelten. Dabei darf nicht nur zugehört, sondern auch mitgemacht werden – Mitsingen, Mitklatschen und Mitstaunen ausdrücklich erwünscht.

Kultur für alle – dank familienfreundlicher Preise

Die Bürgerstiftung legt in diesem Jahr besonderen Wert auf Niedrigschwelligkeit. Der Eintrittspreis liegt bewusst bei nur 3 Euro pro Person. Damit soll möglichst vielen Familien der Zugang zu diesem Kulturerlebnis ermöglicht werden.

Tickets sind bei Reservix, in der Musikschule Kaufbeuren sowie an der Abendkasse erhältlich.

Gemeinsame Erlebnisse schaffen

Das Konzert ist offen für alle Generationen. Auch Großeltern, Freunde und Nachbarskinder sind herzlich eingeladen. Die Bürgerstiftung und das Duo Beausoleil freuen sich auf ein fröhliches und buntes Miteinander im Stadttheater.

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Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland