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Kultur Panorama

Kaufbeurer Jugend-Bigband „Pic Pänth“ begeistert in Südtirol

Die Jugend-Bigband „Pic Pänth“ der Musikschule Kaufbeuren war zu Gast bei „Lana meets Jazz“, dem internationalen Jazzfestival in Lana. Die Nachwuchsmusikeri im Alter von 13 bis 22 Jahren begeisterten das Publikum in der malerischen Marktgemeinde

Kaufbeurer Jugend-Bigband „Pic Pänth“ begeistert in Südtirol

Die Jugend-Bigband „Pic Pänth“ der Musikschule Kaufbeuren war zu Gast bei „Lana meets Jazz“, dem internationalen Jazzfestival in Lana. Die Nachwuchsmusikerinnen und -musiker im Alter von 13 bis 22 Jahren begeisterten das Publikum in der malerischen Marktgemeinde im Etschtal

Bereits auf dem Weg nach Lana legte die Pic Pänth einen musikalischen Zwischentopp in Brixen ein. Dort gab die Jugend-Bigband ein spritziges Standkonzert auf dem Domplatz und begeisterte die Gäste in den umliegenden Cafés. Viele Besucherinnen und Besucher verweilten, um dem Konzert beizuwohnen. Stadtrat Peter Natter empfing die Bigband im Namen des Bürgermeisters, der später selbst noch dazu stieß, und hieß sie herzlich willkommen.

Am späten Nachmittag erwartete die jungen Musikerinnen und Musiker dann ihr erster Auftritt in Lana, dem Ziel der Konzertreise. In kleiner Besetzung spielten sie mitten in der wunderschönen Fußgängerzone zusammen mit „The Disaster“, der Band des Jazzkurses der Musikschule Lana. Zunächst wechselten sich die beiden Combos ab und verschmolzen schließlich zu einer harmonischen Einheit. Dieses musikalische Zusammenspiel war „finale furioso“ und zugleich wunderbares Zeichen dafür, wie Musik Menschen begeistert und verbindet.

Am Samstag stand für die Pic Pänth der Höhepunkt der Konzertreise auf dem Programm: Das Konzert vor großem Publikum unter freiem Himmel auf dem Rathausplatz von Lana. Die Sonne war hinter den Bergen verschwunden, glühendes rot läutete die Abendstimmung ein und die Bigband legte schwungvoll los mit dem Klassiker „Orange Sherbert“ von Count Basie. Sofort nahmen die rund 250 Gäste den Rhythmus auf und nach wenigen Takten waren Publikum und Band musikalisch verbunden. Song für Song – von „Tenor Madness“ über „Buckjump“ bis „Faith“ – nahm die Bigband-Lokomotive Fahrt auf, und einige Gäste tanzten bereits begeistert auf dem Rathausplatz.

Mit „Can You Feel the Love Tonight“ von Elton John schenkte die Pic Pänth dem Publikum wunderbar ruhige Minuten. Das Publikum war sichtlich beeindruckt, wie es so jungen Musikerinnen und Musikern gelang, ihre jugendliche Energie auf den Punkt zu dosieren, behutsam und sanft zu intonieren, und das Stück mit gefühlvoll gespielten Soli anzureichern.

Lässig, fetzig ging es danach weiter mit „Oh Jonny“ von Jan Delay aus dem Album „Wir Kinder vom Bahnhof Soul“. Mit „I’m Getting Sentimental Over You“, einem Jazz-Standard aus der Swing-Ära, zeigte die Pic Pänth erneut ihre einfühlsame Seite. Musik und Abendstimmung wurden zu einem einmaligen romantischen Klangerlebnis.

Nach langem Applaus ließen bereits die ersten Töne des Kontrabasses spüren, dass es jetzt wieder mit Volldampf vorausgeht. Die Pic Pänth präsentierte mit „Runaway Baby“ von Bruno Mars den energiegeladenen Höhepunkt des Abends und verabschiedete sich damit beim Publikum auf dem Rathausplatz in Lana. Doch die Gäste wollte mehr! Nach langanhaltendem Applaus und Zugabe-Rufen spielte die Jugendbigband noch Herbie Hankcocks „Watermelon Man“. Das Publikum dankte mit noch mehr Applaus, und mit strahlenden Gesichtern verließen die Jugendlichen die Bühne und übergaben zum nächsten Programmpunkt des Festivals.

Zu Beginn des Konzerts bedankte sich die Pic Pänth unter Leitung von Tiny Schmauch herzlich bei Helga Plankensteiner. Die bekannte Südtiroler Jazzmusikerin organisiert mit großer Leidenschaft seit vielen Jahren das internationale Festival „Lana meets Jazz“ zusammen mit dem renommierten Jazzpianisten Michael Lösch. Dabei ist ihr die Förderung des Nachwuchses stets ein großes Anliegen, wie der Besuch der Jugend-Bigband aus Kaufbeuren zeigt.

Samstagabend war es Zeit für die schon legendäre Jam-Session des Festivals. Einige Mitglieder der Band nutzten die Gelegenheit, zusammen mit renommierten Jazzmusikern aus Südtirol und ganz Italien im wechselnden Zusammenspiel dem Publikum einen wunderbaren Sommerabend zu bereiten.

Als Dank für ihren musikalischen Einsatz bei „Lana meets Jazz“ wurde die Pic Pänth am Sonntagvormittag mit einem musikalischen Workshop belohnt. Der bekannte italienische Drummer Matteo Giordani entführte die jungen Talente in neue Rhythmus-Welten.

„Ich bin stolz auf unsere Jugend-Bigband“, sagt Ensembleleiter Tiny Schmauch. „Sie haben die Musikschule Kaufbeuren hervorragend präsentiert und das dichte Programm samt Proben höchst diszipliniert und professionell absolviert. Es war ein rundherum wunderbares und gelungenes Erlebnis, das uns alle sowohl menschlich als auch musikalisch weitergebracht hat.“

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Panorama Soziales Sport

Krebspatient radelt für einen guten Zweck

Getreu dem Motto „Tue Gutes – und rede darüber“ radelt Oliver Trelenberg quer durch Deutschland. Wie auch schon 2016 radelt er auch in diesem Jahr wieder für einen guten Zweck. Diesmal als Spendenradler für die Hilfsorganisation „Wünsch dir was e.V.“

Krebspatient radelt für einen guten Zweck

Getreu dem Motto „Tue Gutes – und rede darüber“ radelt Oliver Trelenberg quer durch Deutschland. Wie auch schon 2016 radelt er auch in diesem Jahr wieder für einen guten Zweck. Diesmal als Spendenradler für die Hilfsorganisation „Wünsch dir was e.V.“

Der gemeinnützige Verein erfüllt schwer- und schwerstkranken Kindern und Jugendlichen lang ersehnte und leider oftmals auch letzte Wünsche.

www.wuenschdirwas.de

Die diesjährige Benefiz-Radtour führt ihn als Spendenradler seit dem 30. Mai 2023 von Hagen aus zu 71 verschiedenen Gemeinden in Deutschland. Am 21. und 22. Juni war er zu Besuch in Kaufbeuren und wurde herzlich von Oberbürgermeister Stefan Bosse im Rathaus empfangen. „Es ist einfach toll, wenn sich jemand so für den guten Zweck engagiert wie Oliver Trelenberg und damit vielen schwerstkranken Kindern Wünsche erfüllt werden können,“ so Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Von der Radrunde Allgäu sei er total begeistert – eine tolle Landschaft, gute Wegeführung und Beschilderung sowie Infrastruktur. Und das könne er sagen als einer, der „wohl wie kein anderer die meisten Fernrad(wander)-Wege in Deutschland kenne, so Trelenberg. Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten finden Sie auch unter: https://www.oli-radelt.de/index.htm

Bislang konnte er rund 70.000 € für einen guten Zweck erradeln.

Wer die Aktion unterstützen möchte kann gerne spenden an:

  • Spendenempfänger: Stadt Hagen
  • Geldinstitut: Sparkasse HagenHerdecke
  • IBAN: DE 23 4505 0001 0100 0004 44
  • Verwendungszweck: Oli radelt für wünschdirwas e.V. Kassenzeichen 800900010008 (Damit die eingehenden Spenden zugeordnet werden können) zuzüglich eigener Anschschrift (Straße, PLZ, Ort), falls Sie eine Spendenquittung wünschen.

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Panorama Wirtschaft

Dobler GmbH & Co. KG Bauunternehmung ist neuer Partner im Stadtportal Wir sind Kaufbeuren

Die Firma Dobler mit Hauptsitz in Kaufbeuren ist ein Familienunternehmen mit einer rund 150-jährigen Geschichte. Ob Hochbau, Tiefbau, Ingenieurbau oder schlüsselfertiges Bauen – Dobler ist mit der Region verbunden, steht sprichwörtlich für Qualität am Bau

Mit 9 Standorten entlang der Alpenkette, ist die Firma Dobler immer in der Nähe und einfach erreichbar. Den Erfolg verdankt Dobler nicht zuletzt dem guten Ruf, den die Firma aufgrund von Qualitätsarbeit, Termintreue und kostenbewusstem Handeln bei Geschäftspartnern genießt und der maßgeblich auf dem engagierten Einsatz der Mitarbeiter beruht.

> zu Dobler GmbH & Co. KG Bauunternehmung hier im Marktplatz des Stadtportals

Leistungen im Überblick

  • Asphaltbau
  • Bau-Schnelldienst
  • Elektroinstallation
  • Fertigteile
  • Hochbau
  • Ingenieurbau
  • Planung
  • Schlüsselfertigbau
  • Tiefbau
  • Tragwerksplanung
  • Trockenbau
  • Verputzen
  • Zimmerer

Standorte

  • Kaufbeuren – Hauptsitz
  • Augsburg
  • Bad Wörishofen
  • Kempten
  • Kißlegg
  • Lindenberg
  • München
  • Penzberg
  • Sonthofen

Innovationszentren

> Erfolgreiches Marketing – werden Sie Partner im Marktplatz von Wir sind Kaufbeuren

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Panorama Soziales

Händler der Innenstadt gießen Blumen und Bäume wegen andauernder Trockenheit

Kaufbeurer Geschäftswelt unterstützt damit, auf Anstoß von Bilgi Dikkaya (Projektleiterin Flächenmanagement Innenstadt KF), die Idee zum Erhalt der Blumenpracht in der Innenstadt

Die aktuell heißen Temperaturen verlangen auch der Pflanzenwelt einiges ab. Die bepflanzten Sitz- und Spieleinseln sowie Blumenpyramiden leiden derzeit sehr unter den hohen Temperaturen und der andauernden Trockenheit.

Einige Händlerinnen und Händler in der Innenstadt haben sich, auf Anstoß von Bilgi Dikkaya, Projektleiterin Flächenmanagement Innenstadt KF, bereit erklärt den Bauhof zu unterstützen, indem sie die gepflanzten Blumen und Bäume bei andauernder Trockenheit gelegentlich gießen.

 

Unter anderem beteiligen sich derzeit folgende Händlerinnen und Händler an der Gießaktion:
Scenic Outdoor Fashion, LebensTraum Store UG – Store & OnlineShop, Der Deko Wicht’l, Sous Lingerie, Frohnatur, Bäckerei Dolp und Cafe Kunst. Wir bedanken uns recht herzlich für die tatkräftige Unterstützung. Interessierte Anwohnerinnen und Anwohner sowie Händlerinnen und Händler können sich jederzeit gerne an der gemeinschaftlichen Gießaktion beteiligen.

Die Inseln einschließlich der Bepflanzung werden von der Regierung von Schwaben durch das Bayerische Städtebauförderungsprogramm – Förderinitiative „Innenstädte beleben“ bezuschusst. Die Elemente wurden durch die Stadtgärtnerei begrünt und stehen den Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürgern ganzjährig zur Verfügung, lediglich während dem Tänzelfest werden die Elemente kurzzeitig abgebaut. Da das Tänzelfest kurz bevorsteht werden die Blumeninseln und Pyramiden bereits nächste Woche abgebaut und nach dem Tänzelfest neu bepflanzt wiederaufgebaut. Umso wichtiger ist es die neu bepflanzten Inseln und Pyramiden im Focus zu behalten und diese bei Bedarf mit Wasser zu versorgen.

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Panorama Veranstaltung

Aktiv-Wochen „Sommer.Erlebnis.Bauernhof“ 2023 gestartet

Das Lernprogramm Erlebnis Bauernhof bietet Schülerinnen und Schülern viele interessante Einblicke in landwirtschaftliche Betriebe. Am vergangenen Montag sind sie wieder gestartet und laufen bis zum 28. Juli

Am vergangenen Montag sind wieder die Aktiv-Wochen „Sommer.Erlebnis.Bauernhof“ gestartet. Die bis zum 28. Juli laufenden Aktiv-Wochen bereichern das Lernprogramm „Erlebnis Bauernhof“ um bayernweite Sonderaktionen.

„Erlebnis Bauernhof“ ist Landwirtschaft zum Anfassen!

Beim Lernprogramm „Erlebnis Bauernhof“ können Schulklassen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern einen Bauernhof besuchen. Hier können die Schülerinnen und Schüler selbst mit anpacken, im Stall mithelfen, den Boden untersuchen, Getreidesorten bestimmen, alte Nutztierrassen oder die Maschinen auf einem Bauernhof kennen lernen und vieles mehr. In authentischer Umgebung erhalten sie auf dem außerschulischen Lernort Bauernhof erlebnisreiche Einblicke in landwirtschaftliche Betriebe.

Seit Beginn des Programmes haben rund 390.000 Schülerinnen und Schüler in über 19.700 Klassen teilgenommen. Aktuell sind über 760 Betriebe in Bayern qualifiziert und freuen sich auf dem Besuch der Schülerinnen und Schüler.

Staatliche Unterstützung bei den Besuchskosten

Das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten übernimmt einmalig die Kosten des Besuches für die Jahrgangsstufen von der 2. bis zur 4. Klasse sowie noch einmal in der Sekundarstufe von der 5. bis zur 10. Klasse. Dies gilt auch für Förderschulklassen und Deutschklassen. Die Teilnahme am Programm ist ganzjährig möglich, die Aktiv-Wochen mit den Sonderaktionen finden i.d.R. einmal im Jahr statt. Weitere Auskünfte zu den gelisteten Bauernhöfen, deren Lernprogramme und Teilnahmebedingungen sowie Anmeldemöglichkeiten finden Lehrkräfte unter www.erlebnis-bauernhof.bayern.de und am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren.

Ihre Ansprechpersonen:

  • Marie-Luise Raffalt, Telefon: 08341/9002-1140
  • Benedikt Kuhn, Telefon: 08341/9002-1212 

Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.aelf-kf.bayern.de .
Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 08341 9002-0 oder per E-Mail an poststelle@aelf-kf.bayern.de.

 

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Panorama

Neuer Platz für Kaiser-Willhelm und Brettacher

Mit der Neuanpflanzung von Obstbäumen auf seiner Wiese hat Landwirt Hermann Specht aus Großried im Landkreis Ostallgäu dieses Frühjahr den Grundstein für einen wertvollen Lebensraum für Insekten und Vögel geschaffen

Alte Streuobstbestände mit höhlen- und totholzreichen Altbäumen bieten hochwertigen Lebensraum für Vögel und Insekten und haben einen stark positiven Effekt auf die Artenvielfalt. Die Bäume leisten aktiven Boden-, Gewässer und Klimaschutz und zeichnen ein schönes Landschaftsbild.

Hier sind einige Punkte, die die Bedeutung von Streuobstwiesen für die Biodiversität verdeutlichen:

Aus der Not heraus und der Notwendigkeit zur Selbstversorgung hatte früher jedes Anwesen Obstbäume im Garten. Durch Nachverdichtung der Bebauung und den Verlust des Nutzens von eigenem Obst sind Streuobstwiesen selten geworden.

Um dem Trend entgegenzuwirken und einen artenreichen Lebensraum zu schaffen hat Landwirt Hermann Specht aus Großried im Landkreis Ostallgäu dieses Frühjahr den ersten Schritt unternommen. Mit der Neuanpflanzung von Obstbäumen auf seiner Wiese legt er den Grundstein für einen wertvollen Lebensraum für Insekten und Vögel. Wichtig ist die Auswahl passender Sorten zum heimischen Klima. Weil auch heimische Obstsorten vor dem Aussterben bewahrt werden sollen fiel die Wahl auf die Sorten Kaiser-Willhelm, Brettacher Stäubling, „Jakob Fischer“ und Wildbirne.

Als Pflanzhilfe ist nun ein Bagger angerückt, der großzügige Pflanzlöcher vorbereitet. Bei der Pflanzung selbst ist Handarbeit gefragt. Der Wurzelballen muss sorgfältig eingesetzt werden und der Baum auf senkrechen Stand ausgelotet werden. Wichtig ist auch der Verbissschutz gegen Mäuse, die sonst die Wurzeln abnagen und der Baum abstirbt. Zuletzt bekommen die angepflanzten Obstbäume eine Stütze aus Holzpfählen, die sie gegen Wind und Wetter stabilisiert. „Besonders wichtig ist, dass man das Gießen in dem ersten Standjahr nicht vergisst“, so Franziska Mitzdorf, Beraterin am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren. Ein ausgewachsener Streuobstbaum benötigt ca. 10 x 10 Meter Standraum Auf der 600 qm großen Wiese haben die Bäume ausreichend Platz. „Bei uns steht die ganze Specht hinter der neuen Streuobstwiese und freut sich schon auf den ersten selbstgemachten Apfelsaft. Denn die Bäume bleiben nur gesund und werden alt durch die richtige und regelmäßige Pflege.“, so Susanne Specht.

Generationenaufgabe

Eine prächtig erhaltene Streuobstwiese befindet sich auf dem Althof von Josef Mayr in Ingenried. Sein ganzes Leben lang begleiten die alten Bäume den 83-jährigen schon. Über 40 verschiedene Sorten von Birnen, Äpfeln und Zwetschgen pflegt der rüstige Rentner. Dazu gehört der Zuschnitt der Bäume, das Abmähen der Wiese unter den Bäumen und die Ernte des Obstes. Die Bäume von Josef Mayr tragen reiche Ernte im Herbst auch weil 25 Bienenvölker bei der Bestäubung helfen. Hauptsächlich werden die Früchte zu Saft oder bei Zwetschgen auch zu Brand verarbeitet. Obst und Honig von der Obstblüte werden am jährlichen Ingenrieder Herbstmarkt vermarktet. „Einen Baum zu pflanzen ist eine Generationenaufgabe. Es wäre schön, wenn die alten Bäume auch nach mir weiter erhalten werden“ so der Wunsch.

Wer sich zum Thema Streuobst weiter informieren möchte, kann sich bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege in Marktoberdorf oder dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren melden.

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Panorama Veranstaltung

Nächster Mentoren-Stammtisch am 03. Juli

Das Projekt „Mentor“ des Generationenhauses Kaufbeuren hilft Schulkindern, ihre Lesekompetenz zu verbessern. Insgesamt sind derzeit über 30 Mentoren aus der Stadt und dem Landkreis Ostallgäu im Einsatz

Sie betreuen Kinder an sieben Kaufbeurer Grund- und Mittelschulen.

Bei einem Stammtisch treffen sich alle Mentoren, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen. Der Stammtisch findet am 03.07.2023 ab 18:00 Uhr im Generationenhaus in Kaufbeuren, Hafenmarkt 6-8 statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen auf der Website www.mentor-kaufbeuren.de

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Kultur Panorama

2024 wird wieder gespielt

Mitte Juni traf sich bereits ein kleines Grüppchen kreativer Köpfe, um den Grundstein für die geplanten Aufbruch-Umbruch Faschingsabende 2024 zu legen

Bei der Klausurtagung wurden fleißig Ideen gesammelt und Pläne geschmiedet, damit auf der Kaufbeurer Stadtsaalbühne zur 5. Jahreszeit einer gewohnt bunten, närrischen Bühnenshow nichts mehr im Wege steht.

Mehrere Anschläge auf die Lachmuskulatur dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen. Bevor sich die Akteure allerdings in die Startlöcher für das Faschingstreiben begeben, laufen die Vorbereitungen für das Tänzelfest, die 5. Jahreszeit in Kaufbeuren, gerade auf Hochtouren.

Aufbruch-Umbruch wünscht allen Besuchern von Nah und Fern ein schönes, aber vor allem friedliches Feiern in angenehmer Atmosphäre.

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Kultur Panorama

Besuch in der Partnerstadt Ferrara

Auf Einladung von Vize Bürgermeister Nicola Lodi und dem Vorsitzenden des Stadtrates Lorenzo Poltronieri fuhren Vorstand und Geschäftsführung des Vereins zur Pflege der Städtepartnerschaften nach Ferrara, Kontakte aufzubauen, bestehenden zu intensivieren

Besuch in der Partnerstadt Ferrara

Auf Einladung von Vize Bürgermeister Nicola Lodi und dem Vorsitzenden des Stadtrates Lorenzo Poltronieri fuhren Vorstand und Geschäftsführung des Vereins zur Pflege der Städtepartnerschaften nach Ferrara, um weitere Kontakte aufzubauen bzw. die bestehenden zu intensivieren.

Dazu wurde ein hochkarätiges Besuchsprogramm organisiert. Schon am Abend des Anreisetages fand ein erster Termin in der Berufsschule für Gastronomie und Hotelfach Vergani statt. Die Schüler*innen servierten ein mehrgängiges und von ihnen selbst zubereitetes Menü. Am folgenden Tag stand ein Besuch bei der Nato auf dem Flugplatz der Italienischen Luftwaffe in Poggio Renatico auf dem Programm. Die Nato-Basis ist eine von drei Dienststellen der Nato die den europäischen Luftraum, auch in Zusammenarbeit mit Euro Control für die zivile Seite, überwachen. Soldaten aus 16 Nato Ländern versehen hier ihren Dienst. Die Kaufbeurer Delegation wurde von General Claudio Gabellini, dem Kommandeur der Nato Basis, persönlich empfangen. Nach einer ausführlichen Vorstellung der Aufgaben und der Struktur, unter anderen auch durch einen Oberstleutnant der deutschen Luftwaffe, konnten die Kaufbeurer die verschiedenen Arbeitsbereiche besichtigen.

Im Anschluss an diese hoch interessanten Einblicke ging es weiter zum nächsten Programmpunkt, der Besichtigung des petrochemischen Werkes in Ferrara.

Nach einer Vorstellung der verschiedenen Firmen, die in dem Werk produzieren sowie einer Darstellung der Infrastruktur des riesigen Geländes konnten die Kaufbeurer unter fachkundiger Führung Teile des Werkes besichtigen. Bei der Werksfeuerwehr wurden die besonderen Sicherheitskonzepte, die ein solches Werk erfordern, herausgestellt.
Dieser sehr informative Tag wurde mit dem Besuch einer berufsvorbereitenden Schule für Kinder aus nicht privilegierten Familien abgerundet. Die Abschlussklasse erfreute ihre Eltern und die Delegation aus Kaufbeuren mit einer Theatervorführung.

Der letzte Tag stand ganz im Zeichen eines Empfangs im Rathaus. In ihren Reden hoben der Vize Bürgermeister Nicola Lodi, der Vorsitzende des Vereins zur Pflege der Städtepartnerschaften Ernst Holy sowie der Vorsitzende des Stadtrates Lorenzo Poltronieri die besondere Partnerschaft zwischen Kaufbeuren und Ferrara hervor. Schüler des naturwissenschaftlichen Gymnasiums A. Roiti zeigten mehrere kurze selbst produzierte und mit deutschen Untertiteln versehene Filme über Ferrara. Antonio Quarta, ein Autor von Reiseführern über Bayern, führte einen von ihm erstellten Film über Kaufbeuren vor. Eingerahmt wurde der Empfang von einer Abordnung der Contrada San Giorgio mit Fahnenschwingern und Fanfaren.

Zum Abschluss des Empfangs überreichten der Vorsitzende Ernst Holy und der Geschäftsführer Alexander Müller dem Vize Bürgermeister Nicola Lodi ein Schild mit dem Stadtwappen Kaufbeurens, welches zur Anbringung am Rathaus vorgesehen ist, und erfüllten damit einen Wunsch der Stadtspitze.

Am Abend kam es dann noch zu einem Besuch bei der Contrada San Giorgio, da es einiges zu besprechen gab auch in Hinblick auf das nächste Tänzelfest an dem die Contrada zum 30. Mal teilnimmt.

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Panorama Politik

Eine große Ehre für Kaufbeuren

Ministerpräsident Dr. Markus Söder sowie alle weiteren Kabinettsmitglieder tragen sich im Rahmen einer Kabinettsitzung der Bayerischen Staatsregierung im Grünen Zentrum Kaufbeuren ins Goldene Buch der Stadt Kaufbeuren ein

Eine große Ehre für Kaufbeuren

Ministerpräsident Dr. Markus Söder sowie alle weiteren Kabinettsmitglieder tragen sich im Rahmen einer Kabinettsitzung der Bayerischen Staatsregierung im Grünen Zentrum Kaufbeuren ins Goldene Buch der Stadt Kaufbeuren ein

Im Rahmen einer Kabinettsitzung der Bayerischen Staatsregierung mit Schwerpunktthema Klimaschutz im Grünen Zentrum Kaufbeuren hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder sich, sehr zur Freude von Oberbürgermeister Bosse, ins Goldene Buch der Stadt Kaufbeuren eingetragen.

Zudem lud Oberbürgermeister Bosse alle weiteren Kabinettsmitglieder ein, sich auf dieser Seite zu verewigen. Das Goldene Buch der Stadt Kaufbeuren wird im Jahr 2025 hundert Jahre alt und hat heute mit der Eintragung vieler Mitglieder der Bayerischen Staatsregierung eine historisch besonders bedeutsame Seite erhalten.

Die Wahl Kaufbeurens als Veranstaltungsort für diese Kabinettsitzung verdeutlicht die zentrale Bedeutung des Klimaschutzes für die Bayerische Staatsregierung. Oberbürgermeister Bosse zeigt sich stolz, dass Kaufbeuren als Gastgeber für diese wichtige Diskussion ausgewählt wurde. „Es ist eine große Ehre, dass Ministerpräsident Dr. Markus Söder und sein Kabinett hier in Kaufbeuren zusammenkommen, um über den Klimaschutz zu beraten“, betonte Bosse. “ Für Kaufbeuren freut sich der Oberbürgermeister über die weitere Unterstützung der Staatsregierung für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Kaufbeuren, den Neubau eines staatlichen Behördenzentrums an der Bahnhofsstraße und neue Impulse für den Neubau der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern Fachbereich Finanzwesen sowie den Fliegerhorst Kaufbeuren.

Der Eintrag von Ministerpräsident Dr. Markus Söder ins Goldene Buch der Stadt Kaufbeuren steht als symbolischer Akt auch stellvertretend für das Engagement und die Entschlossenheit der Bayerischen Staatsregierung, dem Klimawandel zu begegnen, eine nachhaltige Zukunft für Bayern und darüber hinaus zu schaffen und Kaufbeuren als „eine Perle im Allgäu“ weiter tatkräftig zu fördern.

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Panorama Verwaltung

Meine Tür steht jederzeit offen

Oberbürgermeister Stefan Bosse begrüßte letzte Woche zusammen mit dem Personalrat Markus Trinkwalder die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Kaufbeuren. Rund 60 neue Kolleginnen und Kollegen haben im ersten Halbjahr 2023 bei der Stadt Kaufbeu

Meine Tür steht jederzeit offen

Oberbürgermeister Stefan Bosse begrüßte letzte Woche zusammen mit dem Personalrat Markus Trinkwalder die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Kaufbeuren. Rund 60 neue Kolleginnen und Kollegen haben im ersten Halbjahr 2023 bei der Stadt Kaufbeuren ihren neuen Traumjob gefunden.

Die Veranstaltung wurde musikalisch von dem Jazz-Quartett „Jazz²“ begleitet, für das leibliche Wohl gab es Snacks und Getränke.

Oberbürgermeister Stefan Bosse begrüßte die neuen Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich. Die Veranstaltung bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die aus den verschiedensten Bereichen kommen, die Möglichkeit sich gegenseitig kennenzulernen und sich über Ihre ersten Erfahrungen auszutauschen. „Ich wünsche den neuen Kolleginnen und Kollegen viel Freude bei der neuen Tätigkeit. Meine Tür steht jederzeit offen bei Fragen oder persönlichen Anliegen, auch für unsere langjährigen Mitarbeitenden,“ so der Oberbürgermeister.

Auch der Personalrat Markus Trinkwalder begrüßte die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr herzlich und gab einen kurzen Überblick über die Funktionen des Personalrats sowie die vielfältigen Mitarbeiterangebote, wie Corporate Benefits und dem breit gefächerten Schulungsangebot.

Alle Informationen über die Stadt Kaufbeuren als Arbeitgeber sowie offenen Stellenangebote finden Sie hier: www.mein-check-in.de/kaufbeuren

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Panorama Veranstaltung

Einladung zu den Bürgerversammlungen 2023

Die Stadt Kaufbeuren lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur den ersten Bürgerversammlungen im Juli in Neugablonz und Hirschzell ein. Weitere Versammlungen im September und Oktober

Montag, 3.07.2023 „Bürgerversammlung Neugablonz“
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Gablonzer Haus

Es wird darum gebeten Fragen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger vorab an ob-buero@kaufbeuren.de zu schicken. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit Fragen anstelle einer Teilnahme an der Versammlung jederzeit unter ob-buero@kaufbeuren.de an den Oberbürgermeister zu richten. Die Beantwortung erfolgt dann auf gleichem Weg.

Die weiteren Bürgerversammlungen 2023 im Überblick:

Donnerstag, 27.07.2023 „Bürgerversammlung Hirschzell“
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Dorfgemeinschaftshaus Sonne Hirschzell

Dienstag, 19.09.2023 „Bürgerversammlung Kaufbeuren“
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Stadtsaal Kaufbeuren

Donnerstag, 5.10.2023 „Bürgerversammlung Oberbeuren“
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Pfarrsaal Oberbeuren

Donnerstag, 12.10.2023 „Bürgerversammlung Kemnat“
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Feuerwehrhaus Kleinkemnat

Mittwoch, 18.10.2023 „Bürgerinnenversammlung“
Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Haus St. Martin Kaufbeuren

Über Ihre Teilnahme freut sich Ihr Oberbürgermeister Stefan Bosse.

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Panorama Veranstaltung

Bienen faszinieren immer mehr Menschen jeden Alters

“Tag der offenen Tür“ an der IMKERSCHULE SCHWABEN in Kaufbeuren-Kleinkemnat am Sonntag, 02. Juli 2023. Interessantes Programm von Live-Verführungen,Infos, Verkostung und mehr

Bienen faszinieren immer mehr Menschen jeden Alters

“Tag der offenen Tür“ an der IMKERSCHULE SCHWABEN in Kaufbeuren-Kleinkemnat am Sonntag, 02. Juli 2023. Interessantes Programm von Live-Verführungen,Infos, Verkostung und mehr

Tradition bei der IMKERSCHULE SCHWABEN in Kaufbeuren-Kleinkemnat ist es, den „Tag der Imkerei“, am ersten Sonntag im Juli, mit einem „Tag der offenen Tür“ zu bereichern. Das Interesse an der Bienenhaltung ist seit Jahren voll im Trend und die Idee, sich mit Bienen genauer zu befassen, ja eigene Bienen zu halten, fasziniert immer mehr Menschen jeden Alters. Sie möchten genau Bescheid wissen, wie das Zusammenleben im Bienenvolk funktioniert, womit die Bienen zu kämpfen haben und wie sie ihnen helfen können.

  • “Tag der offenen Tür“
  • an der IMKERSCHULE SCHWABEN in Kaufbeuren-Kleinkemnat
  • am Sonntag, 02. Juli 2023
  • von 10 bis 17 Uhr

Denn nicht nur mangelndes und einseitiges Futterangebot in der Natur, Umweltgifte und viele weitere Faktoren zehren an ihren Kräften. Die Bienen brauchen perfekt ausgebildete Imkerinnen und Imker, die genau wissen was zu tun ist, wenn sie an einem geöffneten Bienenvolk stehen und sofort sehen, welche Hilfe sie brauchen. Für langes Überlegen bleibt dann keine Zeit. Das macht Bienen und Betreuer schnell nervös. Manche Fehler verzeihen die Bienen nicht.

Genau dafür gibt es die IMKERSCHULE SCHWABEN in Kaufbeuren-Kleinkemnat schon seit 1976. Sie bietet in über 25 Tageskursen durchs Jahr das komplette Wissen an, das die Bienen zur perfekten Pflege benötigen. Jahr für Jahr sammeln dort ca. 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Anfänger und Fortgeschrittene – umfangreiche Fachkenntnisse ein.

Ein Bienenvolk einfach irgendwohin zu stellen und sich selbst zu überlassen, reicht nicht aus. Das gefährdet nicht nur das Volk durch Krankheitsübertragungen, sondern bringt auch die umliegenden Bienenvölker in Gefahr. Dadurch haben Imkerinnen und Imker eine sehr hohe Verantwortung für die eigenen und die umliegenden Völker. Gut ausgebildet macht‘s Imkern viel Freude und Spaß und ist Erholung pur in der Natur.

Zum Lohn gibt’s eigenen, leckeren Honig! Aber nicht nur für Honig arbeiten Bienen. Sie fliegen von Blüte zu Blüte, bestäuben sie und sorgen dafür, dass wir einen reich gedeckten Tisch mit vielen Früchten, Obst und Gemüse haben. Sie sorgen für Biodiversität und sind dadurch ganz vorne mit dabei, wenn es um Naturschutz geht. Imker haben sich schon immer dafür eingesetzt, die Artenvielfalt in der Natur zu erhalten und zu bewahren.

Am „Tag der offenen Tür“ lädt die Imkerschule zum Schnuppern und Informieren mit einem interessanten Programm ein:

  • Fachberater Fischer zeigt live am Bienenstock den Umgang mit der Varroamilbe und zeigt, wie einfach es ist,
  • Königinnen züchten.
  • Lehrfilme im Schulungssaal.
  • Bienenköniginnen und Ableger sowie Imkereibedarf werden angeboten.
  • Verschiedene Honigsorten stehen zu Verkostung bereit.
  • Kinder dürfen Honig aus den Waben schleudern und mit Bienenwachs basteln.
  • Am Lehrbienenstand informiert Werner Köhler, der die Völker der Schule betreut.
  • Der Landesverband für Vogelschutz ist mit einem Infostand vertreten.
  • 11 Uhr: Vortrag von Hermann Kunze LBV „Naturgarten – beobachten und erleben“.
  • Im Zelt gibt’s deftiges vom Grill und Kaffee mit Kuchen.

Weitere Infos auf www.imkerschule-schwaben.de

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Panorama Veranstaltung

Rechte Esoterik mit radikalem Hintergrund

Wie gefährlich einige Gruppierungen für die Gesellschaft und den Staat sein können. Ein Vortrag am 06. Juli von Dr. Matthias Pöhlmann, Ansprechpartner für Sekten, Psychogruppen, Neureligionen und Weltanschauungen in der elkb

Veranstalter: Freundeskreis evangelische Akademie Tutzing e.v. in Kaufbeuren
Datum: Donnerstag, 06. Juli 2023, 19:30 Uhr
Ort: Matthias-Lauber-Haus, Bismarckstr. 7
Das Thema an diesem Abend: Rechte Esoterik mit radikalem Hintergrund

Manche Menschen verstehen die Welt nicht mehr. Das Weltbild anderer hingegen ist in sich abgeschlossen. Mit der Corona-Pandemie entstanden in sozialen Netzwerken Foren, in denen sich Verunsicherte ebenso bewegen wie Ideologen, Extremisten und Staatsfeinde. Diese unterschiedlichen Gruppierungen fanden aber grenzübergreifende Anschlussmöglichkeiten.

Alternativ-esoterisch Denkende sahen sich durch die verordneten Schutzmaßnahmen und die dringenden Impf-Empfehlungen in Ihrer Freiheit beschnitten. Rechtsextreme und Staatsleugner (z. B. Reichsbürger) schürten Ängste durch gezielt verbreitete Falschmeldungen und Verschwörungsmythen.

Wie gefährlich diese Gruppierungen für die Gesellschaft und den Staat sein können, werden die Besucherinnen und Besucher an diesem Abend aus erster Hand erfahren von Dr. Matthias Pöhlmann, Ansprechpartner für Sekten, Psychogruppen, Neureligionen und Weltanschauungen in der elkb.

Dr. Pöhlmann analysiert, wie Grenzen verschwimmen und Allianzen zwischen Personen und Gruppen entstehen, die sich in Weltanschauungsfragen, in Medizin, Ernährung oder Bildung im Besitz der exklusiven, vermeintlich rettenden Wahrheit wähnen: Mehr und mehr sickerten dabei rechtsextreme Geisteshaltungen in alternative oder esoterische Milieus. Das dort schwelende bzw. neu geschürte Misstrauen und die Abwehr des Rationalen förderten den Schulterschluss mit extremistischen, demokratie- und menschenfeindlichen Sichtweisen. Dies birgt enorme Gefahren für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Text: Gerd F. Thomae

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Kultur Panorama Veranstaltung

Open-Air-Konzert der „Pic Pänth“

Samstag, 1. Juli 2023, 11 Uhr, Stadthauscafé am Zollhäuschen Kaufbeuren. Eintritt frei!

Open-Air-Konzert der „Pic Pänth“

Samstag, 1. Juli 2023, 11 Uhr, Stadthauscafé am Zollhäuschen Kaufbeuren. Eintritt frei!

Frischen Bigband-Sound präsentiert die „Pic Pänth“ am Samstag, den 1. Juli 2023.

Ab 11 Uhr ist die Jugend-Bigband der Musikschule der Stadt Kaufbeuren live und Open Air zu erleben. Im Garten des Stadthauscafés am Zollhäuschen, direkt am Eingang zur Fußgängerzone.

Die talentierten Musikerinnen und Musiker im Alter von 13 bis 22 Jahren spielen von fetzig bis lässig und von groovig bis schmusig. Der Eintritt ist frei!

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Panorama

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Teilnahme am Baupreis Kaufbeuren 2023 noch bis 30.06.2023 möglich

Zum fünften Mal lobt die Stadt Kaufbeuren in diesem Jahr wieder den Baupreis Kaufbeuren als Auszeichnung für qualitativ hochwertige Bauprojekte aus. Bewerben können sich sowohl private oder öffentliche Bauherren als auch Planer mit Einverständnis ihres Bauherrn.

Zugelassen werden Projekte, welche im Gebiet der Stadt Kaufbeuren realisiert wurden und den Kategorien Wohnen, Verwaltung, Gewerbe, öffentliche Bauten, Ingenieurbau, Denkmalpflege, Innenarchitektur, sowie Platz- und Gartengestaltung zugeordnet werden können. Die Projekte dürfen nicht vor dem Jahr 2017 fertiggestellt oder bereits zu einem früheren Zeitpunkt beim Baupreis Kaufbeuren eingereicht worden sein.

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2023. Bis dahin können die Projekte beim Baureferat der Stadt Kaufbeuren, Kaiser-Max-Straße 1, 87600 Kaufbeuren eingereicht werden.

Weitere Informationen zu den einzureichenden Unterlagen finden sich unter www.kaufbeuren.de/baupreis

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Panorama Sport

Freibad Kaufbeuren geschlossen

Das Freibad Kaufbeuren ist am Samstag, 24. Juni 2023, ganztägig wegen einer Schwimmveranstaltung geschlossen

Das Erlebnisbad Neugablonz hat am Samstag regulär von 9 bis 20 Uhr geöffnet.

Aktuelle Informationen finden Sie jederzeit auf der Website der Kaufbeurer Bäder 

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Panorama Ratgeber Veranstaltung

Zwischen Fakten und Fake News – Was können wir glauben?

Vortrag von Christoph Irion am 28. Juni 2023 in der Immanuel Gemeinde

Der renommierte Journalist und Politologe Christoph Irion wird am Mittwoch, den 28. Juni 2023 um 20:00 Uhr einen hochaktuellen Vortrag mit dem Titel „Zwischen Fakten und Fake News – Was können wir glauben?“ in der Immanuel Gemeinde, Dessestr. 5 in Kaufbeuren-Neugablonz halten.

In Zeiten der digitalen Informationsflut stehen wir alle vor der Herausforderung, zwischen wahrheitsgemäßen Fakten und irreführenden Fake News zu unterscheiden. Nie zuvor hatten wir so viele Möglichkeiten, Informationen zu erhalten, doch noch nie waren wir so anfällig für Manipulation. Wie beeinflussen Ereignisse wie die aktuelle Pandemie oder der Ukraine-Krieg unsere Kommunikation? Christoph Irion wird in seinem Vortrag die Ursachen und Hintergründe für vermeintliche und tatsächliche Manipulation in den Medien beleuchten.

Des Weiteren wird der Referent die Auswirkungen der digitalen Kommunikation auf unsere Gesellschaft analysieren. Wie können gute Argumente in einer Zeit, in der soziale Medien von Hassbotschaften überschwemmt werden, noch Gehör finden? Wie können wir zu einer fairen Streitkultur beitragen? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des Vortrags behandelt. Im Anschluss an den Vortrag, stellt sich der Referent gerne noch den offenen Fragen der Besucher.

Christoph Irion ist ein erfahrener Journalist und Politikwissenschaftler. Durch seine langjährige Tätigkeit in verschiedenen Medien hat er sich als kompetente Stimme in der Medienlandschaft etabliert. Er war unter anderem für das NDR Fernsehen, SAT1, die Berliner Morgenpost und Die Welt tätig. Als Chefredakteur des Reutlinger General-Anzeigers von 2005 bis 2013 konnte er seine journalistische Expertise weiter vertiefen. Seit 2014 ist er Geschäftsführer der Christlichen Medieninitiative pro in Wetzlar.

Christoph Irion wird während seines Vortrags nicht nur auf die aktuellen Herausforderungen eingehen, sondern auch den Blick auf die grundlegende Frage nach der Wahrheit richten. Dabei wird er überraschende Perspektiven aus dem Buch der Bücher – der Bibel – aufzeigen.

Der Referent wurde mit Journalistenpreisen, darunter der renommierte Wächterpreis der Tagespresse, ausgezeichnet. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Der Vortrag von Christoph Irion verspricht ein spannender Abend zu werden, der uns alle dazu anregt, kritisch zu hinterfragen, was wir glauben können. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und von dem umfangreichen Wissen und der Expertise des renommierten Referenten zu profitieren.

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Panorama Soziales

Staatsempfang zum 25-jährigen Jubiläum der Fachstellen für pflegende Angehörige

Bayerischer Gesundheitsminister Holetschek würdigt die Arbeit der Fachstelle für pflegende Angehörige beim BRK Ostallgäu

Staatsempfang zum 25-jährigen Jubiläum der Fachstellen für pflegende Angehörige

Bayerischer Gesundheitsminister Holetschek würdigt die Arbeit der Fachstelle für pflegende Angehörige beim BRK Ostallgäu

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek hat im Rahmen eines Staatsempfangs in der Münchner Residenz die Arbeit der Fachstellen für pflegende Angehörige gewürdigt. Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Fachstellen waren auch die Vertreterinnen der Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK Kreisverbands Ostallgäu geladen.

Klaus Holetschek betonte: „Die Pflege ist eine der größten gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Alleine in Bayern wird die Zahl der Pflegebedürftigen von derzeit rund 580.000 auf bis zu eine Million im Jahr 2050 steigen. Ich möchte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den rund 110 Fachstellen für pflegende Angehörige deshalb für ihr herausragendes Engagement danken. Denn sie stehen mit ihrer Expertise den pflegenden Angehörigen immer zur Seite.“ Der Minister ergänzte: „Über 80 Prozent der Pflegebedürftigen in Bayern werden zu Hause versorgt, das sind knapp 470.000 Menschen.“

„Das Ziel der Arbeit in unserer Fachstelle ist es, dass die Menschen möglichst lange an ihrem bisherigen Lebensmittelpunkt bleiben können“, betont Renate Dantinger, Sachgebietsleitung Pflege und Soziales beim Roten Kreuz Ostallgäu. Annett Filser ist seit vielen Jahren verantwortliche Leitung der BRK-Fachstelle. Sie erinnert sich: „Im Gründungsjahr waren es 107 Beratungen, heute führen wir jährlich über 1.340 Gespräche.“

Annett Filser und ihre Kollegin Corinna Praetorius beraten sowohl die pflegenden Angehörigen wie auch die Betroffenen selbst über die Belastung, die Krankheit des zu Pflegenden und die Folgen, Hilfemöglichkeiten oder Finanzielles. Dies bedarf auch viel Feingefühl. Denn es stünden immer wieder die schwierige Lebenssituation und die psychosoziale Begleitung im Mittelpunkt. „Unser Ziel ist es, Angehörigen und Pflegebedürftigen aufzuzeigen, wie sie mit der herausfordernden Alltagssituation, Schuldgefühlen oder der Veränderung der Rollenverhältnisse besser umgehen können.“

Abschließend hob Klaus Holetschek hervor: „Die Fachstellen für pflegende Angehörige sind in Deutschland in dieser Form einzigartig. Die Mitarbeitenden leisten wertvolle unterstützende und kompetente Beratung für die Angehörigen, die oftmals über lange Zeit die häusliche Betreuung und Versorgung von Verwandten oder Freunden mit Pflegebedarf übernommen haben.“

Weitere Informationen zur BRK-Fachstelle für pflegende Angehörige: Tel. 08342/9669 43 oder www.brk-ostallgaeu.de/soziale-Dienste.

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Panorama Politik

Bundestag fördert Jugendaustausch zwischen Deutschland und den USA

Stephan Stracke: „Noch bis zum 8. September für ein Auslandsjahr in den USA bewerben!“ Der Bundestag vergibt wieder Stipendien für einen Aufenthalt in den USA – Gastfamilien werden noch gesucht

Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) weist auf die Möglichkeit hin, im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) ein Auslandsjahr in den USA verbringen zu können.

„Seit über 30 Jahren fördert der Deutsche Bundestag gemeinsam mit dem US-Kongress den Jugendaustausch zwischen Deutschland und den USA“, teilt Stracke mit, der auch für das kommende Schuljahr wieder eine Patenschaft des PPP übernommen hat. „Ab sofort können sich Jugendliche auf eines der Stipendien für das Austauschjahr 2024/25 in den USA bewerben. Bewerbungsschluss ist der 8. September 2023“, informiert der Abgeordnete.

Während ihres Aufenthaltes in den USA leben die Jugendlichen in einer Gastfamilie und besuchen eine Schule vor Ort. So tauchen sie vollständig in die amerikanische Kultur und den dortigen Alltag ein. Die PPP-Stipendien sind Vollstipendien, die den kompletten Kostenbeitrag für das Austauschjahr abdecken – inklusive Reise, Versicherung, Organisation und Betreuung. „Wer sich schon auf das Abenteuer Auslandsjahr begeben möchte, der sollte jetzt rasch die Gelegenheit nutzen und seine Bewerbung auf den Weg bringen!“, betont der Abgeordnete. Die Bewerbung ist direkt über die Website des Bundestags möglich: www.bundestag.de/ppp.

Als Gastfamilie zu Hause eine andere Kultur entdecken

Parallel werden im Wahlkreis Ostallgäu erneut Gastfamilien gesucht, die zeitgleich, also ab August/September 2023, einen der US-amerikanischen PPP-Stipendiaten für ein Schuljahr bei sich aufnehmen möchten. „Gastfamilien haben die Möglichkeit, ein Austauschjahr im eigenen Zuhause zu erleben“, so Stracke. „Sie ermöglichen einem jungen Menschen aus einem anderen Land eine einmalige Erfahrung und gewinnen selbst ein internationales Familienmitglied hinzu.“

Interessierte Familien können sich direkt bei der für den Wahlkreis zuständigen Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) melden: Telefonisch unter 040 2270020 oder per E-Mail an gastfamilienmeldung@yfu.de.

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Kultur Panorama Veranstaltung

Mitten im Leben – Hospizarbeit von Künstlern gesehen

Am 15.Juni wurde die Kunst-Ausstellung des Hospizvereins im Landratsamt Marktoberdorf eröffnet. Der Verein hatte im Rahmen seines 25-jährigen Jubiläums Kunst-Schaffende aufgerufen, sich künstlerisch mit den Werten der Hospizbewegung auseinanderzusetzen

Mitten im Leben – Hospizarbeit von Künstlern gesehen

Am Donnerstagmittag, den 15.Juni 2023, wurde die Kunst-Ausstellung des Hospizvereins im Landratsamt Marktoberdorf eröffnet. Wie bekannt, hatte der Verein im Rahmen seines 25-jährigen Jubiläums Kunst-Schaffende in Stadt und Land aufgerufen, sich künstlerisch mit den Werten der Hospizbewegung auseinanderzusetzen

Schon bei Durchsicht der eingesandten Werke wurde schnell deutlich, dass Jedes in seiner Eigenart eine Würdigung verdient. So entstand die Idee zu dieser Ausstellung, mit wohlwollender Unterstützung seitens Landratsamtes. Der Eingangs- und Wartebereich mit seiner freundlich-hellen Atmosphäre und dem Publikumsverkehr wirkt sehr einladend zum Innehalten und Betrachten der Kunst-Werke.

> mehr zum Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu im Marktplatz des Stadtportals

Darauf ging auch Landrätin Rita Maria Zinnecker in ihrem Grußwort an die Anwesenden ein. „Mitten im Leben“, sagte sie mit einem Schmunzeln, sei das wichtige Thema „Hospizarbeit“ hier präsent und sehr ansprechend gestaltet. Sie betonte, wie wichtig es sei, die Hospizarbeit des Vereins in all ihren Facetten in die Mitte der Gesellschaft zu bringen und bedankte sich besonders bei allen Ehrenamtlichen des Vereins für ihre wertvolle Unterstützung. Auch Frau Echter-Burkhardt begrüßte neben drei anwesenden Künstlern die weiteren Gäste und wünschte allen entspannte Momente im Betrachten der Bilder.

Später ergab sich für sie die Gelegenheit, Gesundheitsminister Klaus Holetschek persönlich zu sprechen. Dieser zeigte sich sehr interessiert an der Arbeit des Hospizvereins und hob seine Bedeutung für die Gesellschaft hervor. Die Ausstellung sei eine gute Idee, um das Thema Tod und Sterben bildlich zu interpretieren und die Öffentlichkeit anzusprechen. Auch die Gäste tauschten sich aus und hatten anregende Gespräche mit drei Künstlern vor Ort. So war es ein gelungener Nachmittag, der in Erinnerung bleibt.

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Karriere Panorama Soziales

Vorstellung der Pflegeberufe in Kaufbeurer Schulen

Felix Franke

Das Netzwerk Pflege Kaufbeuren und die Bildungsberatung Kaufbeuren haben sich zusammengetan, um ein gemeinsames Projekt zur Stärkung des Pflegeberufs in verschiedenen Schulen in Kaufbeuren ins Leben zu rufen

Das Ziel des Projekts ist es, das Interesse junger Menschen für den Pflegeberuf zu wecken und sie über die vielfältigen Möglichkeiten in der Pflege zu informieren. Dazu wird in den Schulen (Mittelschule, Realschule, Gymnasium) eine Unterrichtsstunde gestaltet, die sich dem Pflegeberuf widmet und den Schülern einen Einblick in den Pflegeberuf ermöglichen soll. Der Start fand nun bereits in der Gustav-Leutelt-Schule statt. In Zusammenarbeit mit den Pflegeschulen sollen hier praktische und theoretische Inhalte der Pflegeausbildung dargestellt werden. Hubert Würzner, Leiter der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe der gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste stellte die Inhalte der Ausbildung zum Pflegefachelfer vor.

„Nach Abschluss der einjährigen Ausbildung können sich die Absolventen bereits staatlich geprüfter Pflegefachelfer /staatlich geprüfte Pflegefachhelferin nennen und mit diesem Titel bereits in einer Einrichtung arbeiten,“ so Würzner in seiner Vorstellung. „Weiterhin besteht danach aber auch die Möglichkeit, die weitere Berufsausbildung zum Pflegefachman/Pflegefachfrau anzuschließen.“

„Diese Form der Ausbildung ist schon besonders, nach einem Jahr bereits eine erste Ausbildung abgeschlossen zu haben, gibt es in wenigen anderen Berufsfeldern.“ erklärt Jürgen Wendlinger, Bildungsberater der vhs Kaufbeuren. „Zudem sind die Pflegeausbildungen inzwischen ein Berufsfeld mit hoher Ausbildungsvergütung.“

Auch Felix Franke, Seniorenbeauftragter in Kaufbeuren und zuständig für das Netzwerk Pflege Kaufbeuren sieht im Pflegeberuf viele Vorteile. „Das Berufsbild wird in den Medien oft negativ dargestellt, es ist aber ein sehr abwechslungsreicher Beruf. Man ist viel unterwegs, hat mit Menschen zu tun und arbeitet im Team mit anderen zusammen. Auch das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun,“ sieht Franke als etwas Positives. Weiterhin bietet die Ausbildung auch viele Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten. Neben vielfältigen Weiterbildungen gibt es auch die Möglichkeit ein Studium an die Ausbildung dran zu hängen. Für manche Studiengänge ist die Pflegeausbildung sogar Voraussetzung.

In dem Projekt der Unterrichtsstunde können die Schüler dann selbst auch noch in die Rolle von älteren Menschen schlüpfen und anhand eines Alterssimulationsanzuges ausprobieren, wie es sich anfühlt, wenn Körperfunktionen teilweise eingeschränkt sind. Weiterhin können die Schüler den menschlichen Körper über virtuelle Realität kennenlernen. Eine besondere App in Zusammenhang mit einem speziellen T-Shirt bietet hier Einblicke in die Organe des Menschen und soll den Schülern auch die medizinischen Möglichkeiten und Fortschritte zeigen, die sich auch in einer Pflegeausbildung bieten.

Das Projekt des Netzwerks Pflege Kaufbeuren und der Bildungsberatung Kaufbeuren wird in den kommenden Monaten in weiteren Schulen fortgesetzt. Es ist ein wichtiger Schritt, um das Bewusstsein für den Pflegeberuf zu stärken und den Fachkräftemangel in diesem Bereich anzugehen.

Weitere Informationen über den Einstieg in den Pflegeberuf, die Pflegefachschulen in Kaufbeuren und Informationen über die Ausbildung finden Sie auf den Internetseiten des Netzwerks Pflege Kaufbeuren unter: www.pflege-weil.de

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Panorama

DIY-Fans aufgepasst – Betonmischen war gestern, jetzt wird gezapft!

Beete wollen schöner angelegt und eingefasst werden, hier wäre eine Palisade schön und dort vielleicht ein neues Pflaster. Für alle kleineren Betonarbeiten stellt das Entsorgungscenter der Höbel Umwelt schnell und unkompliziert Fertigbeton zur Verfügung

DIY-Fans aufgepasst – Betonmischen war gestern, jetzt wird gezapft!

Der Sommer zieht uns in den Garten – und es juckt uns in den Fingern: Beete wollen schöner angelegt und eingefasst werden, hier wäre eine Palisade schön und dort vielleicht ein neues Pflaster. Für alle kleineren Betonarbeiten stellt das Entsorgungscenter der Höbel Umwelt GmbH schnell und unkompliziert Fertigbeton zur Verfügung.

Schon ab 150 Litern „zapfen“ Kunden an der H-Mix Betontankstelle in Kaufbeuren 5 verschiedene Sorten Recycling-Fertigbeton. Er ist bereits fertig angerührt und dank Verzögerer 4 Stunden verarbeitbar. Bis zu 1.000 Liter Fertigbeton können gezapft werden. Einziges Limit: Das zulässige Gesamtgewicht des Abholfahrzeugs muss beachtet werden – Beton ist schwer.

> mehr zu Höbel Umwelt im Marktplatz des Stadtportals

Für den Kunden bedeutet der Service einiges an Zeitersparnis: Das Anmischen des Betons von Hand entfällt ebenso wie die Reinigung des Mischers oder Rührwerks und die Entsorgung leerer Betonsäcke. Eine kompetente Beratung an der Waage stellt sicher, dass der Beton den Anforderungen des Kundens entspricht. Dort erhält der Kunde eine Chipkarte, mit der er seinen Beton an der Tankstelle selbstständig abholen kann.

Auch im Bereich Nachhaltigkeit punktet das H-Mix-Material: Der Beton wird aus 100 % wiederverwertetem und sorgfältig aufbereitetem Material hergestellt und erfüllt alle Anforderungen als innovativer Baustoff.

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Panorama Veranstaltung

Jubiläum des After Work Social Clubs – Summer Outdoor Special!

Mittwoch, 21.06.2023, Contheke Kaufbeuren im Jordanpark

Ab 19:30 Uhr: Networking an der Containerbar – Everyone is welcome!

Egal ob man aus HR, Tech oder einem anderen Bereich kommt, das Team lädt ein, bei einem Feierabendbier Kontakte zu knüpfen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Um 19 Uhr gibts außerdem eine erfrischende Aperol Spritz Andacht mit Doro.

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Panorama

Tag der Bundeswehr in Kaufbeuren ein voller Erfolg

Rund 19.000 Besucherinnen und Besucher fanden den Weg zum Fliegerhorst. Das Programm konnte begeistern. Die Bilder der Veranstaltung im Stadtportal

Fotos: Claus Tenambergen

Der Fliegerhorst Kaufbeuren öffnete am Samstag, 17.06.2023 seine Tore für die Öffentlichkeit und lud zum Tag der Bundeswehr ein. Rund 19.000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich über die vielseitige Arbeit der Luftwaffe zu informieren. Sie konnten hautnah Kampfjets, Panzer oder Helikopter sehen und sie von innen betrachten. Vor allem für Familien war das ein besonderes Erlebnis.

Die Veranstaltung stieß auf große Resonanz, wie die hohe Besucherzahl und das positive Feedback zeigten. Die Kaufbeurer Bundeswehr hatte sich mächtig ins Zeug gelegt, um diesen Tag zu einem Erfolg zu machen. Rund 1,5 Jahre dauerte die Planung und Organisation. Das Ergebnis war ein abwechslungsreiches Angebot für die Gäste auf dem weitläufigen Gelände des Fliegerhorsts. Dazu gehörte auch ein unterhaltsames Bühnenprogramm, das von Radio RSA sowie Soldatinnen und Soldaten des Standortes moderiert wurde. Kaufbeuren war der einzige Luftwaffenstandort, der am bundesweiten Tag der Bundeswehr teilnahm. Aber auch die Stände diverser Vereine fanden großen Anklang. 

Fotoaufnahmen von öffentlichen Veranstaltungen

Im Rahmen der Pressearbeit des Stadtportals „Wir sind Kaufbeuren“ sehen Sie hier Fotoaufnahmen von öffentlichen Veranstaltungen. Die Aufnahme und Veröffentlichung dient ausschließlich der Medienarbeit im Stadtportal und somit der Information interessierter Bürgerinnen und Bürger über öffentliche und gesellschaftsrelevante Ereignisse. Dabei ist es möglich, dass Fotos verwendet werden, auf denen Sie gegebenenfalls erkennbar zu sehen sind. Dem können Sie natürlich widersprechen. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an die verantwortliche Stelle für Datenverarbeitung auf dieser Website und teilen ihr das Bild mit, welches Sie gelöscht haben möchten.

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Panorama Veranstaltung

75 Jahre vhs Kaufbeuren

Erleben, Ausprobieren, Genießen. Am Freitag, 23. Juni 2023 von 15:00 – 19:00 Uhr im Spitalhof

Programm:

15 Uhr: Begrüßung & Eröffnung mit dem vhs-Kammerorchester-Ensemble

16 Uhr: Artistik und Akrobatik mit Anam Cara

16-19 Uhr: Feiern, Genießen & kostenfrei Ausprobieren:

  • Aquarellmalen oder Bingo auf Englisch spielen
  • Line Dance erleben oder chinesische Schriftzeichen ausprobieren
  • bei einem Schnupperkurs Französisch lernen oder Kerzen ziehen
  • erfahren, was man über das Gehirn noch nicht wusste
  • erste Hilfe bei neuen Laptops, Smartphones oder Tablets erhalten
  • Tango tanzen, Qi Gong oder Tai Chi ausprobieren
  • für Kinder gibt es Wasserexperimente, Glitzertattoos und Schminken

Die Kantine Frisch und Fair bietet auf dem Spitalhof leckere Gaumenfreuden und Getränke an!

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Panorama Veranstaltung

Die Kolpingsfamilie Kaufbeuren lädt ein zum Sommerfest

Am Freitag, den 23.06.2023 ab 17.00 Uhr im Freizeitgelände am Waldfriedhof. Grillgut wie Würstl, Fleisch und Salate sind selber mitzubringen. Für Getränke ist gesorgt

Das Sommerfest findet bei jeder Witterung statt. Für die Kinder stehen Spiele bereit. Freunde und Gäste der Kolpingsfamilie sind jederzeit herzlich willkommen.

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Panorama Sport

Eine kurze, aber intensive Zeit mit den Athlet*innen aus Aruba

Glückliche Gesichter beim feierlichen Abschluss des Host Town Program im Jordanpark Kaufbeuren

Eine kurze, aber intensive Zeit mit den Athlet*innen aus Aruba

Glückliche Gesichter beim feierlichen Abschluss des Host Town Program im Jordanpark Kaufbeuren

„Die Special Olympics World Games verbinden die Welt. Diesen Gedanken haben wir definitiv umgesetzt“, resümiert Sebastian Klee von der Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren. Im Rahmen des Host Town Program der Special Olympics World Games in Berlin verbrachten rund 30 Athlet*innen aus Aruba vier ereignisreiche Tage in Kaufbeuren und dem Ostallgäu.

So durfte die Gruppe aus dem Karibikstaat beim offiziellen Empfang und einer Führung die Stadt Kaufbeuren näher kennenlernen, besichtigte das Schloss Neuschwanstein und war zu Besuch bei den Wertachtal-Werkstätten in Füssen. Die Athlet*innen nutzten außerdem die letzte Möglichkeit, sich für die Special Olympics World Games vorzubereiten. Auf dem Programm stand umfassendes Training in Fußball, Tischtennis, Badminton, Schwimmen und Bowlen. „Das Training hat Spaß gemacht“, erzählt Byron Lesire vom Team Aruba müde, aber glücklich.

Ein Highlight war das Fußballspiel der Arubianer*innen gegen das Team der Wertachtal-Werkstätten. „Das war sensationell“, ist Markus Reichart von der Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren begeistert. Denn gegen die Fußball-Sieger bei den letzten Weltspielen hatten es die deutschen Sportler*innen sichtlich schwer.

Bereichernde Erfahrung

Eine andere Kultur kennenzulernen, war dabei sowohl für das Team aus Aruba als auch das Team der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren eine bereichernde und tolle Erfahrung. So konnte das Host Town Program in lauer Sommerabend-Atmosphäre bei der Contheke im Jordanpark zu Ende gehen. Unterhaltung bot das Duo „De Behr“ und die Band „Tears of Joy“ sowie Walkacts der Kulturwerkstatt. „Es war für uns eine Ehre, Host Town für die Special Olympics World Games zu sein“, betont Oliver Schill, 2. Bürgermeister der Stadt Kaufbeuren. Am Donnerstag früh am Morgen machten sich die Sportler*innen bereits auf den Weg nach Berlin, um an den Wettbewerben der Special Olympics World Games teilzunehmen.

Ein großes Danke geht an den Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu, das Felix Hotel in Kaufbeuren, die Kantine frisch und fair, die Einrichtungen der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren sowie den Stadtjugendring und die Kulturwerkstatt, die den Besuch durch ihr großartiges Engagement unterstützt haben.

Special Olympics World Games in Berlin

Kaufbeuren ist eine von über 200 Host Towns in Deutschland, die eine der weltweit 190 Delegationen empfangen hat. Das Host Town Program gilt dabei als größtes kommunales Inklusionsprojekt in der Geschichte der Bundesrepublik. Es stiftet ein neues Miteinander, öffnet den Raum für Begegnungen und diente gleichzeitig als Vorbereitung für die Special Olympics World Games 2023, die vom 14. Bis 25. Juni in Berlin sattfinden. Die Weltspiele sind die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung und die größte Sportveranstaltung in Deutschland seit den Olympischen Spielen 1972 in München. Es treten rund 7.000 Athlet*innen mit geistiger und mehrfacher Behinderung in 26 Sportarten und Unified-Sports-Wettbewerben an.

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Panorama Politik Wirtschaft

Die Stadt Kaufbeuren erstellt eine kommunale Wärmeplanung

Die Stadt Kaufbeuren beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Wärmewende und betont damit den hohen Stellenwert einer Kommunalen Wärmeplanung zur erfolgreichen Umsetzung eines integrierten Energiekonzeptes

Die Wärmeversorgung hat zukünftig auch eine Auswirkung auf die Stromnetze, weshalb der Netzausbau ebenso mitgedacht werden muss.

„Zur systematischen Abarbeitung des Themas und im Vorgriff auf die Gesetzespflicht leitet die Stadt nun die ersten Schritte zur Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung ein“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.

So werden für eine erfolgreiche Planung nun zunächst Daten benötigt, deren Erhebung auch nach dem derzeit vorliegenden Gesetzesentwurf zur Kommunalen Wärmeplanung verpflichtend ist. Die Stadt evaluiert zurzeit eine geeignete Software, die es erlaubt sogenannte digitale Zwillinge abzubilden. Die Software verschafft, auf der Basis gerechneter Daten (keine Ist-Daten), bereits einen guten Überblick über die Beheizungsarten und den Sanierungsbedarf der Gebäude sowie die CO2-Bilanz der Stadt Kaufbeuren. Dieser erste Schritt wird in ca. 4 Monaten abgeschlossen sein. In einem zweiten Schritt ist geplant, die im Gesetzesentwurf geforderten Daten zu ergänzen.

Auf dieser Basis sollen in einem dritten Schritt Gebiete bestimmt werden, für die eine Nah- oder Fernwärmelösung in Frage kommt. Für diese Gebiete werden Versorgungsszenarien gerechnet, die Investitionen und Wärmekosten anhand festgelegter Rahmenbedingungen minimieren.

Schließlich erfolgt in einem vierten Schritt eine intensive Bürgerkommunikation, denn eine Nah- und Fernwärmeoption bleibt letztlich nur ein Angebot, das Bürger und Unternehmen letztendlich attraktiv finden müssen. Im weiteren Verlauf wird zu entscheiden sein, ob ausgewählte Fern- oder Nahwärmekonzepte umgesetzt werden können. Jede Umsetzung muss in enger Abstimmung mit dem städtischen Energieversorger VWEW erfolgen, der ggfs. sein Stromnetz unterstützend ausbauen muss. Neben der Energiewende soll die Planung insbesondere private Gebäudeeigentümer dabei unterstützen, ihre Wärmeversorgung zukunftssicher umzustellen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Die Stadt Kaufbeuren sieht ihre Verantwortung und die große Bedeutung der kommunalen Wärmeplanung, um die im Stadtgebiet vorherrschende Erdgasversorgung klimaneutral umzustellen oder zu ersetzen.“

 

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Panorama Veranstaltung

OB Bosse lädt zu einer Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung ein

Kaufbeuren begeht Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation

Anlässlich des Gedenktags für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation am 20. Juni lädt Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse Interessierte zu einer Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung am Samstag, 24. Juni 2023 um 9:00 Uhr zum Neugablonzer Ehrenmal im Fichtenweg ein. Da der Gedenktag in diesem Jahr auf einen Dienstag fällt, werden die Feierlichkeiten am Samstag begangen. Die Musikvereinigung Neugablonz wird die musikalische Umrahmung übernehmen.

Am „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“ wird seit 2014 der weltweiten Opfer von Flucht und Vertreibung gedacht. Hierdurch wird deutlich gemacht, dass der Wille und die Kraft zu Versöhnung und Neuanfang, der gemeinsame Aufbau und Zusammenhalt in der Gesellschaft das Fundament bilden, auf dem Deutschland heute Menschen aus rund 190 Nationen eine Heimat bietet. Der Gedenktag würdigt zugleich die gelungene Integration und Aufbauleistung der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler.

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Karriere Panorama Wirtschaft

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Wir sind Kaufbeuren
Das Stadtportal
Claus Tenambergen
Neugablonzer Str. 5
87600 Kaufbeuren

Telefon: 08341-874632
Mobil: 0170-2824561
E-Mail: info@wir-sind-kaufbeuren.de
Internet: www.wir-sind-kaufbeuren.de

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Panorama Soziales Tourismus

Der Kaiserweiher

Ein Naturjuwel wird erlebbar gemacht. Wie über 1.000 Stunden Ehrenamt begeistern

Dank gemeinsamer Bemühungen von Bund Naturschutz und dem veränderten Kräfteverhältnissen im aktuellen Stadtrat konnte das Biotop Kaiserweiher vor einer vollständigen Umbauung geschützt werden. Der Kaiserweiher ist damit als wichtiges Laichgewässer für tausende Kröten und Frösche gesichert.

Aus dieser positiven Nachricht entwickelte die Ortsgruppe Kaufbeuren des Bund Naturschutz die Idee, einen Naturlehrpfad Kaiserweiher zu entwickeln. Nach unzähligen Stunden ehrenamtlichen Engagements und der Unterstützung durch den Bezirk Schwaben war es dann so weit: Mehrere Informationstafeln wurden am Kaiserweiher fest installiert und informieren über das faszinierende Leben von Kröten und Fröschen, den Lebensraum, die Geschichte des Kaiserweihers und die Bedeutung der Streuobstwiesen in der Region. Didaktisch hervorragend aufbereitet und grafisch wunderbar gestaltet, geben sie Auskunft über die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Gewässers und bieten interessante Einblicke in die ökologischen Zusammenhänge.

Bei einem gemeinsamen Spaziergang konnten sich jüngst Bürgerinnen und Bürger selbst ein Bild davon machen. Eingeladen dazu hatten die Grünen Kaufbeuren unter dem Titel „Grüne Wege in Schwaben“, um sich vor Ort durch Elisa Hanusch und Annegret Michler vom Bund Naturschutz den Werdegang des Projekts erläutert zu lassen. Obschon die offizielle Eröffnung des Naturlehrpfads noch aussteht, haben allein aus der Schrader-Grundschule bereits 13 Klassen das Angebot am Kaiserweiher genutzt. Quasi als lebendiges Klassenzimmer in der Natur. „Das ist ein großartiger Erfolg“, berichtete Mitinitiatorin Elisa Hanusch.

Naturnaher Stadtspaziergang am Kaiserweiher

Der Kaiserweiher ist mit seinem Naturlehrpfad nun der ideale Ausgangspunkt für einen naturnahen Stadtspaziergang. Mitglieder der Ortsgruppe stehen Besuchern gerne zur Verfügung, um ihnen die Besonderheiten des Kaiserweihers näherzubringen und ihnen einen Einblick in die faszinierende Welt der Amphibien zu geben. zu berichten.
„Wir machen dies alles im Ehrenamt“, betont Günther Kuhn. Er koordiniert die Amphibien-Rettungs-Gruppe am Kaiserweiher. Sie ist jedes Jahr mit über 1.000 Stunden rund um den Kaiserweiher im Einsatz, um den kleinen Fröschen und Kröten das Leben zu retten. Denn nach wie vor ist die direkt angrenzende Straße eine tödliche Falle. Und auch das große Wohngebiet ist eine unüberwindbare Barriere. „Danke für Euer großartiges Engagement“, sagte Bürgermeister Oliver Schill. „Und danke auch für Eure Beharrlichkeit. Ich bin mir sicher, ohne Euch wäre dieses Naturjuwel längst Geschichte.“

Holger Jankovsky, Stadtrat und Landtagskandidat, ergänzt: „Es ist wichtig, dass wir die Bedeutung solcher Naturräume erkennen und schützen, um auch zukünftigen Generationen die Möglichkeit zu geben, die Schönheit und Vielfalt der Natur zu erleben.“

Geht der Kaiserweiher einmal aufs Tänzelfest?

„Ich sehe unser gemeinsames Ziel darin, mit vielen weiteren Aktionen, das Naturjuwel Kaiserweiher im Bewusstsein unsere Bürgerinnen und Bürgern fest zu verankern“, so Bürgermeister Schill und sinniert: „Vielleicht schafft es der Kaiserweiher ja sogar einmal auf das Festabzeichen unseres Tänzelfests.“

Im Rahmen eines informativen Spaziergangs durch das Gebiet war auch die Direktwahlkandidatin für den Bezirkstag, Ursula Reichenmiller-Thoma, zu Gast. Sie möchte sich persönlich für den Schutz der Natur und die Förderung des Bewusstseins für Umweltbelange einsetzen und dafür sorgen, dass die Flächen des Bezirks rund um den Kaiserweiher nicht weiter bebaut werden dürfen.

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Panorama

60 Jahre Sanitätshaus Langermeier – eine Erfolgsgeschichte

Mit mittlerweile acht Standorten gehört der Anbieter von Medizinprodukten zu den Großen in der Region. Zur Verstärkung des Teams sucht das Unternehmen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den direkten Kundenkontakt

60 Jahre Sanitätshaus Langermeier – eine Erfolgsgeschichte

Mit mittlerweile acht Standorten gehört der Anbieter von Medizinprodukten zu den Großen in der Region. Zur Verstärkung des Teams sucht das Unternehmen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den direkten Kundenkontakt

60 Jahre Fürsorge. 60 Jahre Engagement. 60 Jahre Kompetenz in Sachen Beratung und Versorgung. Das Sanitätshaus Langermeier mit Hauptsitz in Kaufbeuren feiert in diesem Jahr mit ihrem 60jährigen Bestehen ein bedeutendes Ereignis. Dabei hat das Unternehmen in den sechs Jahrzehnten eine enorme Entwicklung vollzogen. Auf mittlerweile acht Standorte ist das Sanitätshaus Langermeier angewachsen. Darauf sind Ursula und Renate Langermeier, die das Unternehmen leiten, zurecht stolz.

Wachstum und positive Unternehmensentwicklung

„Die Unternehmensentwicklung ist äußerst positiv“. Ein ums andere Mal platzte das Sanitätshaus an seinen Standorten aus allen Nähten. 15 Jahre ist es her, dass am Kaufbeurer Bavariaring neu gebaut wurde – doch auch dort reichte der Platz allzu bald nicht mehr, sodass 2020 das Rehatechnik Zentrum Allgäu in der Gottlieb-Daimler-Straße entstand. Der Standort in der Schmiedgasse, den es seit den 60er Jahren gab, wurde aufgegeben. „Er hat schlicht den Anforderungen unserer Branche für die es gesetzliche Vorgaben gibt, nicht mehr entsprochen“, erklärt Renate Langermeier. Bei inzwischen acht Standorten – das Unternehmen ist zudem in Buchloe, Mindelheim, Marktoberdorf, Pfronten, Bad Wörishofen und Hopfen am See aktiv – bedeutet das viel Arbeit. Und viel Mut.

> mehr zum Sanitätshaus Langermeier hier im Marktplatz des Stadtportals

Arbeitsplätze in familiär-freundlicher Atmosphäre und mit modernster Ausstattung

Dass alle Filialen gut laufen, sei „keine Selbstverständlichkeit“, betont Renate Langermeier. Dazu brauche es ein „wirklich gutes Team“ – und genau das hat das Sanitätshaus. Es bietet Jobs mit „Hand & Herz“. Und es ist auf der Suche nach Verstärkung. Zahlreiche Stellen seien derzeit zu besetzen. „Seit der Pandemie sind gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch rarer gesät. Sie sind vom Arbeitsmarkt verschwunden“, sagt Renate Langermeier insbesondere mit Blick auf alle Jobs, die mit direktem Kundenkontakt zu tun haben. „Wir suchen daher sehr aktiv“, sagt sie. Bieten kann das Unternehmen nicht nur einen sicheren Arbeitsplatz in familiär-freundlicher Atmosphäre, sondern auch moderne Ausstattung der Geschäftsräume.

Menschen mit den Produkten helfen

Der persönliche Kontakt mit Kundinnen und Kunden, er wird im Sanitätshaus großgeschrieben, wohl wissend, dass Menschen vor allem dann in die Geschäfte kommen, wenn sie ein Problem haben. „Es ist uns ein Anliegen, Menschen mit unseren Produkten zu helfen.“ Wer die Räumlichkeiten wieder verlässt, soll dies mit einem Gefühl „bestmöglicher Versorgung“ tun – das ist der Anspruch des Unternehmens und das schon seit sechs Jahrzehnten. Für die kommende Zeit sind erst einmal keine großartigen Expansionspläne vorhanden, sagt Renate Langermeier lächelnd – sie hoffe einfach, „dass sich alles so positiv entwickelt“ wie bisher

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Panorama Verwaltung

16.06. – neuester Stand zu den Baumfällarbeiten im Wertachauwald

Weiteres Vorgehen in den Wertachauen

Stadt Kaufbeuren, aktuelle Mitteilung vom 16.06.2023

Weiteres Vorgehen in den Wertachauen

Im Zuge der Baumfällarbeiten in den Wertachauen wurde von Seiten der Stadtverwaltung Kaufbeuren mitgeteilt, dass noch weitere Fällungen aus Gründen der Verkehrssicherheit anstehen. Deshalb sind auch die entsprechenden Wege gesperrt. Damit diese Sperrungen zeitlich und räumlich auf ein Minimum begrenzt werden, wurde ein abgestuftes Verfahren angestrebt. Damit soll ein Balanceakt zwischen dem notwendigen Artenschutz und der aktuell nicht gegebenen Verkehrssicherheit gelingen.

Deshalb wurden einige aus Gründen der Verkehrssicherheit vordringlich zu fällende Eschen (ca. 9 Bäume) und Fichten (ca. 15 Bäume) im Umfeld des Siebenkatzenweges und östlich davon durch einen Biologen auf Vorkommen möglicher Lebensstätten wie etwa besetzte Vogelnester untersucht. Nach der fachlichen Prüfung lassen die Ergebnisse eine Fällung zu. Auf dieser Grundlage wurde durch die höhere Naturschutzbehörde eine entsprechende Genehmigung erteilt. Diese bezieht sich ausschließlich auf die untersuchten Bäume.

Mit der Fällung dieser Einzelbäume kann die Verkehrssicherheit nach aktuellem Kenntnisstand soweit wiederhergestellt werden, dass die Sperrung des Siebenkatzenweges und der Bereiche östlich davon wieder aufgehoben werden kann. Die Fällungen sollen nach Angaben des Grundstückseigentümers nun baldmöglichst durchgeführt werden, um einen Teil der Sperrungen aufheben zu können.

Das weitere Vorgehen bezüglich der bislang nicht von Fällungen betroffenen Wälder westlich des Siebenkatzenweges ist noch zwischen dem Grundeigentümer und den zuständigen Fachbehörden abzustimmen. Dies gilt auch für die aus Sicht des Arten- und Biotopschutzes zu berücksichtigenden Ziele bei der Waldentwicklung im Bereich der bisherigen Maßnahmenflächen.

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01.06.2023: Neuester Stand zu den Baumfällarbeiten im Wertachauwald

Bei einer gemeinsamen Ortsbegehung des Waldgebietes Wertachauen mit dem Grundstückseigentümer, der beauftragten Firma, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Kaufbeuren wurden die Hintergründe der Fällarbeiten dargelegt.

Bei einer gemeinsamen Ortsbegehung des Waldgebietes Wertachauen mit dem Grundstückseigentümer, der beauftragten Firma, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Kaufbeuren wurden die Hintergründe der Fällarbeiten und die damit verbundene naturschutzfachliche und -rechtliche Problematik ausführlich dargelegt.

Die Beauftragten der Grundstückseigentümer sowie das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bestätigten die forstfachlichen Gründe, die die Maßnahmen und Ihren Umfang erforderlich machen. Aufgrund des Befalls vieler Bäume mit Eschentriebsterben, Borkenkäfer und Hallimasch ist eine akute Gefährdung der Verkehrssicherheit gegeben, die kurzfristigen Handlungsbedarf erforderlich macht.

Vor allem bei den Eschen besteht ein sehr hohes Sicherheitsrisiko durch abbrechende Äste oder unvermutet umstürzende Bäume. Die Waldarbeiter können die Fällung der Bäume daher aus Arbeitsschutzgründen nur mit entsprechenden Maschinen ausführen, da eine händische Aufarbeitung lebensgefährlich wäre. Der Maschineneinsatz setzt wiederum die Herstellung von Rückegassen voraus, was wesentlich zum Umfang der Fällarbeiten beigetragen hat.

Seitens der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Kaufbeuren wurde die mit Umfang und Zeitraum der Arbeiten verbundene besondere Problematik hinsichtlich des Artenschutzes dargelegt: So müssen die Belange des Besonderen Artenschutzes nach geltender Rechtslage auch bei dringenden Maßnahmen in angemessener Form berücksichtigt werden. Die genaue Vorgehensweise ist dabei jeweils im Einzelfall zu klären.

Bezüglich der bereits durchgeführten Maßnahmen werden die Ermittlungen hinsichtlich der Einhaltung artenschutzrechtlicher Vorgaben fortgeführt.

Beim Treffen wurde erörtert, wie die Belange des Artenschutzes bei den noch ausstehenden unverzichtbaren Maßnahmen zur Herstellung der Verkehrssicherung berücksichtigt werden können. Hierzu sind zunächst kurzfristig ergänzende Untersuchungen erforderlich. Auf Grundlage der Ergebnisse wird das weitere Vorgehen mit allen Beteiligten festgelegt.

Aufgrund der in Teilbereichen des Waldgebiets nach wie vor bestehenden Gefährdung durch Bruchäste oder umstürzende Bäume werden bis zur abschließenden Klärung der artenschutzrechtlichen Aspekte Sperrungen im Bereich des Waldgebietes erforderlich sein. Konkret betrifft das den Siebenkatzenweg über die Wertach bis zur König-Rudolf-Straße, der gesperrt wird und deshalb für die Bürgerinnen und Bürger bis auf weiteres nicht genutzt werden kann. Wichtig zu wissen: Der Übergang von der Honoldstraße bis zur König-Rudolf-Straße kann wie gewohnt genutzt werden, da hier die Gefahrenbäume beseitigt wurden. Über ein abgestuftes Vorgehen wird angestrebt, diese Sperrungen sowohl räumlich als auch zeitlich auf ein Minimum zu begrenzen.

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31.05.2023: Aktuelle Meldung der Stadt Kaufbeuren zu den Baumfällarbeiten im Wertachauwald

Aufgrund der aktuellen Entwicklung im Auwald an der Wertach gibt es von Seiten der Stadtverwaltung Kaufbeuren ergänzende Informationen, wie sich die Situation aktuell darstellt:

Die Fällungen fanden in einem Bereich des Auwaldes statt, der von vielen Wegen durchzogen und von den Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürgern entsprechend genutzt wird. Das Eschentriebsterben, andere Baumkrankheiten sowie der Borkenkäfer waren Auslöser dieser Durchforstungsaktion. Bei Nutzung der Wege und Trampelpfade bestand und besteht nach wie vor eine konkrete Gefahr.

Der Grundstückseigentümer hat forstwirtschaftliche Kompetenz einschließlich der Forstbetriebsgemeinschaft Kaufbeuren hinzugezogen, um die notwendigen Arbeiten in mehreren Besprechungen zu planen.

Forstwirtschaftliche Tätigkeiten im Wald sind ganzjährig zulässig. Dabei muss aber ebenfalls der allgemeine und der spezielle Artenschutz geprüft und gewahrt werden. Auch zur Thematik Artenschutz hat sich der Grundstückseigentümer Unterstützung geholt. Es wurde dann eine Vorgehensweise für den Holzeinschlag festgelegt. Abteilungen der Stadt Kaufbeuren waren allerdings zu keiner Zeit aktiv selbst beteiligt. Die Stadtverwaltung Kaufbeuren wurde lediglich parallel zu den örtlichen Zeitungsredaktionen und Nachrichtenportalen darüber informiert, dass in diesem Gebiet Arbeiten anstehen und es zu temporären Einschränkungen bei der Nutzung der Wege kommen kann.

Aufgrund von Bürgerbeschwerden und der Anzeige des Bund Naturschutzes wurde die untere Naturschutzbehörde ab Donnerstag tätig. Bis zur Klärung, ob alle Belange des Artenschutzes gewahrt wurden und werden hat die untere Naturschutzbehörde die Arbeiten am Samstag eingestellt. Die Angelegenheit wird momentan unter Hinzuziehung der Beteiligten geprüft.

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30.05.2023. Sondermeldung der Stadt Kaufbeuren: Das Umweltamt der Stadt Kaufbeuren hat am vergangenen Samstag die Arbeiten der Forstbetriebsgemeinschaft im Bereich der Wertachauen in Kaufbeuren bis auf weiteres eingestellt.

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Meldung vom 19.05.2023
Dem Arbeitsfortschritt folgend werden Teilbereiche für Fußgänger und Radfahrer vollständig gesperrt, öffentliche Straßen sind nicht betroffen. Der Grund sind Baumfällarbeiten, die zur Sicherung des Verkehrs dringend notwendig sind.

In der Wertachaue stehen instabile Fichten und vom sogenannten Eschentriebsterben befallene Eschen. Dieser Pilz bringt die Bäume zum Absterben, ein Gegenmittel gibt es nicht. Die Wurzeln der Bäume sind zusätzlich durch Fäule geschwächt. Es besteht eine akute Gefahr für Fußgänger und Radfahrer durch umstürzende Bäume. Der sehr rasche Krankheitsverlauf macht es notwendig, dass der Grundeigentümer unverzüglich handelt und die Gefahren beseitigt.

Auf weiten Teilen der betroffenen Waldfläche befindet sich bereits eine natürliche Waldverjüngung aus standortgerechten heimischen Laubbäumen wie Ahorn, Ulmen, Buchen und Weiden. Teilweise werden Bäume und Teile davon als Totholz auf der Fläche verbleiben, dies unterstützt den nahtlosen Übergang zu einem naturnahen Mischwald. Auch stehendes Totholz, Lebensraum für zahlreiche Arten wie z. B. Spechte und weitere höhlenbrütende Vögel sowie Fledermäuse, wird aktiv geschaffen.

Ausgeführt werden die Arbeiten von einer regionalen Fachfirma. Dies teilen der betroffene Grundeigentümer und die Forstbetriebsgemeinschaft Kaufbeuren mit. Für die Dauer von etwa 4 Wochen ist mit Beeinträchtigungen für Fußgänger und Radfahrer zu rechnen. Witterungsbedingt kann es zu Verzögerungen bei den Arbeiten kommen.

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Panorama

Gerüst am Rathaus wird entfernt

Das Rathaus ist seit geraumer Zeit eingerüstet. Der Zahn der Zeit hat seine Spuren an der denkmalgeschützten Fassade hinterlassen. Die Beurteilung der Fassadenschäden und die Konzeption der Restaurierungsmaßnahmen steht kurz vor dem Abschluss

Das Rathaus ist seit geraumer Zeit eingerüstet. Der Zahn der Zeit hat seine Spuren an der denkmalgeschützten Fassade hinterlassen, es haben sich Zierelemente, insbesondere im oberen Bereich des Dachsims, gelöst bzw. sind absturzgefährdet. Das Gerüst soll allerdings in Kürze entfernt werden! Zunächst werden Fangnetze an den gefährdeten Stellen am Dachrand und der oberen Fassade angebracht und anschließend das Gerüst zurückgebaut. Dies wird nach den Planungen der Hochbauabteilung von Ende Juni bis Anfang Juli, also noch vor dem Tänzelfest, geschehen.

Die vielen Tausend Besucherinnen und Besucher in der Altstadt dürfen sich dementsprechend darauf freuen, dass das Rathaus zumindest teilweise wieder in den historischen Ursprung zurückversetzt wird.

Die Beurteilung der Fassadenschäden und die Konzeption der Restaurierungsmaßnahmen steht kurz vor dem Abschluss. In enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz und bezuschussenden Behörden werden die Maßnahmen geplant und ausgeschrieben. Die Instandsetzung wird dann voraussichtlich 2024 erfolgen.

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Panorama Veranstaltung

Zwei Tage Tanzen und Feiern

Sound am Markt am 30. Juni und 1. Juli in Neugablonz

Sound am Markt, das junge Bürgerfest, steht bereits in den Startlöchern für die vierte Auflage. In der urbanen Atmosphäre des Neugablonzer Bürgerplatzes warten einige der momentan angesagtesten Festivalbands auf die Gäste, und der Sound von Indie-Gitarren trifft wieder auf das Rauschen der Zapfanlagen.

Programmablauf

Das abwechslungsreiche Programm startet am Freitag, 30. Juni um 17 Uhr mit DJ Catchee, die dem Publikum spätestens seit dem All-Female-Festival 2022 ein Begriff ist. Um 19 Uhr geht es los auf der großen Bühne mit Paula Carolina, um 20:30 mit Husten und ab 22:00 mit DOTA.

Am Samstag, 1. Juli stimmt DJ Catchee ab 17 Uhr auf den Abend ein. Danach geht es weiter um 19:00 mit Michèl von Wussow, um 20:30 mit Florian Paul & die Kapelle der letzten Hoffnung. Den krönenden Abschluss eines wunderbaren Festivals gestalten il Civetto ab 22 Uhr.

Weiterführende Informationen zu den Bands und zum Programmablauf sind unter » www.soundammarkt.de zu finden.

Wer tanzt und feiert, muss auch ordentlich essen und trinken

Um das leibliche Wohl kümmern sich dieses Jahr vier Foodtrucks mit Bowls, Crépes, Burgern und veganem Essen. Getränke gibt es am Schankwagen und an der Contheke, die eigens für Sound am Markt den Jordanpark verlässt und für die beiden Tage mit ihrem Angebot auf den Bürgerplatz zieht.

Anfahrt zum Veranstaltungsgelände

Für die Anfahrt empfehlen die Veranstalter aufgrund der geringen Parkmöglichkeiten die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Von Kaufbeuren aus die Linien 11, 12 und 13 bis zur Haltestelle „Neuer Markt“.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass das derzeitige Sommerwetter anhält.

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Panorama Wirtschaft

Kostenloser Sprechtag der AktivSenioren für Unternehmen im Rathaus Kaufbeuren

Unter dem Motto „gemeinsam Zukunft schaffen“ bieten die Wirtschaftsförderung der Stadt Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit den AktivSenioren Bayern eine kostenlose Beratung an

> Am Freitag, den 23. Juni 2023 von 10:00 bis 12:00 Uhr

Von der Existenzgründung oder Betriebsübernahme über die Unternehmenssicherung und –entwicklung bis zur Geschäftsnachfolge können alle Fragen besprochen werden. Für die etwa halbstündigen kostenlosen Gespräche im Rathaus Altbau wird um Terminvereinbarung unter Telefon 08341 437-103 gebeten. Auch individuelle Beratungstermine sind nach Absprache möglich.

Die AktivSenioren sind erfahrene Unternehmer und leitende Angestellte im Ruhestand, die Unternehmen in allen betrieblichen Fragen ehrenamtlich begleiten. Mit eigener Erfahrung und einer umfangreichen Datenbank zu allen unternehmerischen Bereichen werden Unternehmen individuell beraten. Weitere Informationen unter www.AktivSenioren.de

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Panorama Soziales

Sparkasse ist Kooperationspartner der Sozialstation Kaufbeuren

Die Katholisch-Evangelische Sozialstation bietet seit fast 50 Jahre erfolgreich ambulante Pflege in Kaufbeuren und Umgebung an. Die Sparkasse Kaufbeuren unterstützt die Sozialstation Kaufbeuren bei ihrem Fuhrpark

Dabei versorgt sie ihre Patientinnen und Patienten professionell und liebevoll mit dem Ziel, durch Unterstützung und aktivierende Pflege, das gewohnte Umfeld eines jeden Menschen so lange wie möglich als Lebensmittelpunkt zu erhalten und sicher und zufrieden leben zu können. Im Vordergrund steht hierbei besonders den Menschen ganzheitlich und individuell zu versorgen, zu pflegen und ihm so ein größtmögliches Maß an Lebensqualität zu bieten.

Das Angebot der Sozialstation reicht von Kranken- und Altenpflege über die hauswirtschaftliche Versorgung bis hin zur Familienpflege, betreutes Wohnen, Hausnotruf und Angeboten bei Demenz. Darüber hinaus bietet die Sozialstation auch Pflege- und sozialpädagogische Beratung an und engagiert sich in der Offenen Behindertenarbeit (OBA).

Für die häusliche Alten- und Krankenpflege ist ein großer Fuhrpark mit zuverlässigen Fahrzeugen unerlässlich. Um die Anschaffung von neuen Fahrzeugen zu vereinfachen sind die Sozialstation Kaufbeuren und die Sparkasse Kaufbeuren eine langfristige Kooperation eingegangen. „Menschlichkeit zeichnet uns“ steht auf dem neuen, glänzend roten Skoda Citigo „Treffender kann man es nicht sagen“, finden auch Birgit Pfeifer und Michael Sambeth von der Sparkasse. „Wir freuen uns sehr über die gemeinsame Kooperation. Gerade in der heutigen Zeit ist die Arbeit von Einrichtungen wie der Sozialstation besonders wichtig und wertvoll“, betonen Birgit Pfeifer und Michael Sambeth.

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Panorama Verwaltung

Baustelle in der Kemnater Straße startet

In der Kemnater Straße wird ein Großteil der gesamten Straße neu gemacht. Die dafür erforderlichen Bauarbeiten starten ab dem 19. Juni. Im Zuge der Maßnahmen wird auch ein rund 120 Meter langer Busstreifen auf der Seite der Marienschulen realisiert

Der erste Teil des Straßenausbaus erfolgte bereits 2010 mit dem unteren Teil der Kemnater Straße vom Kreisverkehr an der Kemptener Straße bis zur großen Einfahrt zum Bezirkskrankenhaus. Nun erfolgt der zweite Bauabschnitt, der bis Ende 2023 fertiggestellt sein soll.

Im Zuge der Maßnahmen wird auch ein rund 120 Meter langer Busstreifen auf der Seite der Marienschulen realisiert, der die Verkehrssituation zu den Spitzenzeiten deutlich entlasten wird. Außerdem wird ein Schutzstreifen für Radfahrer in die Verkehrsführung mit integriert. Diese Maßnahmen für Radfahrer sind im Städtischen Fuß- und Radwegekonzept enthalten und werden so Schritt für Schritt abgearbeitet.

Die Maßnahmen betreffen auch den ÖPNV. Hier fallen die Haltestellen „Kemptner Tor“ „Marienschulen/BKH“ und „Peter-Dörfler-Straße“ der Linie 8 und 26 weg. Die Linie 8 fährt das Klinikum über den Staffelwald an.

Die Linie 26 fährt ebenfalls über die Mindelheimer Straße/Staffelwald weiter nach Irsee. Fahrgäste aus dem Bereich „Marienschulen/BKH“ und „Peter-Dörfler-Straße“ können die Haltestelle „Kaiserweiher“ nutzen.

Um die Schülerinnenbeförderung zu den beiden Marienschulen auch weiterhin zu gewährleisten wird die Stadtverwaltung Kaufbeuren einen Teil der Einfahrt zum Bezirkskrankenhaus neu asphaltieren und einen Wendehammer gestalten, damit die Schulbusse umdrehen können und sich wie gewohnt aufreihen können. Elterntaxis bis vor die Schule sind allerdings nicht möglich.

Die anstehenden Abschlussprüfungen der Realschule wurden in die Baumaßnahmen miteinbezogen.

 

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Panorama Verwaltung

Baumaßnahme Stefanstal startet in der kommenden Woche

Die notwendigen Bauarbeiten in Kleinkemnat beginnen am 19. Juni. Dabei wird im Vollausbau die Straße Stefanstal komplett gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet und führt über den Langweg von Kleinkemnat bis nach Irsee

Diese Route nutzt auch der ÖPNV auf der Linie 26 nach Irsee. Dementsprechend entfallen die Bushaltestellen „Stefanstal“, „Bickenried“, und „Am Staffel“ während der Bauarbeiten. Die Bushaltestelle „Imkerschule“ wird in die Straße „Am Schlossfeld“ verlegt.

Die geplanten Bauarbeiten führten dazu, dass einige Bäume in Kleinkemnat gefällt wurden. Dafür plant die Stadtverwaltung Kaufbeuren Ausgleichsmaßnahmen direkt in und um Kleinkemnat. Die Baumaßnahmen sollen im November 2023 abgeschlossen sein.

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Kultur Panorama Tourismus

Museums-Safari. Rätselspaß im Museum

Über die Sommerzeit laden die Familien Museen Allgäu zu einer Museums-Safari für Kinder und Familien ein. In den 15 teilnehmenden Museen geht es darum, eine tierische Rätselfrage zu lösen

Wer mindestens drei der Häuser besucht hat, kann an einer Preisauslosung teilnehmen. Alle, die ihre Chancen auf den Gewinn noch erhöhen möchten, können zusätzlich an einer Online-Museums-Safari auf Instagram und Facebook (@familien.museen.allgaeu) teilnehmen.

Rätselspaß im Museum

Wer findet das dick bepackte Kamel? Oder den Drachen, den der heilige Magnus – der Schutzpatron des Allgäus – getötet haben soll? Was ist eigentlich ein „pukpuk“ und wo kann man die römische Schutzgöttin der Pferde entdecken? Diese Fragen gilt es bei der Museums-Safari zu lösen. Der detektivische Spürsinn der ist dabei gefragt – erst einmal müssen ausgewählte Ausstellungsstücke in der Ausstellung oder auf dem Gelände gesucht werden. Hat man die gesuchten tierischen Objekte gefunden, muss eine Rätselfrage gelöst werden. Dabei hilft der schlaue Fuchs Foxy im begleitenden Rätselheft und eine besondere Rätselscheibe, mit deren Hilfe man geheime Wörter entschlüsseln kann. Wer das geschafft hat, den erwartet eine kleine Überraschung an der Museumskasse.

Museums-Safari quer durch die Allgäuer Museumslandschaft

Die Museums-Safari führt quer durch die Allgäuer Museumslandschaft und in verschiedene Regionen des Allgäus. Unter anderem können die Kinder Hüte ausprobieren im Deutschen Hutmuseum Lindenberg, ferne Welten entdecken in der Südsee-Sammlung Obergünzburg, in die Welt der Römer eintauchen im Archäologischen Park Cambodunum in Kempten oder einen Sprung ins Heu wagen im Allgäuer Bergbauernmuseum Immenstadt-Diepolz. Im Kinderkunstlabor in der MEWO Kunsthalle Memmingen können Kinder kreativ und auf Augenhöhe die Kunst erfahren. In den städtischen Museen in Memmingen, Kaufbeuren, Füssen, Sonthofen, Isny und Wangen laden Mitmach-Stationen und eigene Kinderpfade zur Zeitreise in die Vergangenheit ein.

Attraktive Preise

Der Hauptpreis ist ein verlängertes Wochenende im Gästehaus von Schloss Kronburg in einer Ferienwohnung. Hier lädt ein Wildgehege, ein Naturteich und eine idyllische Gartenanlage mit Blick auf die Allgäuer Bergwelt zu einem perfekten Familien-Wochenende ein. Des Weiteren gibt es bei der Museums-Safari eine Reihe von Sachpreisen, darunter Spiele und Bücher, aber auch Allgäu Picknick-Körbe sowie Familienpakete vom Theater in Kempten zu gewinnen.

Weitere Informationen unter: www.familien-museen-allgaeu.de 

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Panorama

Ereignisreicher Ausflug in die Feuerwehrerlebniswelt

Kinder entdecken im Rahmen des Pfingstferienprogramms des Stadtjugendrings Kaufbeuren die Welt der Feuerwehr

Ereignisreicher Ausflug in die Feuerwehrerlebniswelt

Kinder entdecken im Rahmen des Pfingstferienprogramms des Stadtjugendrings Kaufbeuren die Welt der Feuerwehr

Im Rahmen des Ferienprogramms des Stadtjugendrings Kaufbeuren machten sich am Dienstag, den 06.06.2023 sieben Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren mit zwei Betreuerinnen des SJR Kaufbeuren auf den Weg in die Feuerwehrerlebniswelt in Augsburg. Das interaktive Museum bot den Kindern eine faszinierende und lehrreiche Erfahrung rund um das Thema Feuerwehr.

Die jungen Besucher:innen hatten die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen teilzunehmen und selbst aktiv zu werden. Sie konnten beispielsweise in einer simulierten Einsatzzentrale einen Notruf annehmen oder die Fahrzeuge erkunden. Unter fachkundiger Anleitung lernten die Teilnehmenden wichtige Kenntnisse über die Aufgaben der Feuerwehr und die Bedeutung des Brandschutzes im Alltag.

„Es war wunderbar zu sehen, wie begeistert und engagiert die Kinder während des Ausfluges waren“, sagt Stefanie Echtler, Mitarbeiterin des Stadtjugendrings. „Der Ausflug war ein voller Erfolg und hat sicherlich das Interesse am Thema Brandschutz und der Arbeit der Feuerwehr geweckt.“

Interessierte am Ferienangebot des SJR Kaufbeuren können sich für die Sommerferien ab dem 01.07.23 auf dem Ferienportal des SJR Kaufbeuren anmelden. Weitere Informationen auf www.sjrkf.de.

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Panorama Sport

Bewegung macht Spaß

Knaxiade in der Katholischen Kindertagesstätte Herz Jesu

Bewegung macht Spaß

Knaxiade in der Katholischen Kindertagesstätte Herz Jesu

In Zusammenarbeit mit der Sparkasse und dem Bayerischen Turnverband starteten die Kinder der KITA Herz Jesu in die Bewegungsolympiade. Mit Spaß und voller Schwung wurde balanciert, die Muskeln gestählt, es wurde geklettert, jongliert und die Kinder mit Freude zur Bewegung motiviert. Hier stand das Mitmachen im Vordergrund – ganz nach dem Motto „Dabei sein ist alles“.

Der Besuch von Kristina Hofknecht, Beraterin der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren, die jedes Kind mit einer Medaille und einer Urkunde ehrte, war der Höhepunkt und zugleich Abschluss des Projektes.

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Panorama Sport

Athlet*innen aus Aruba in Kaufbeuren

Rund 30 Athlet*innen aus Aruba werden vom 11. bis 14. Juni Kaufbeuren besuchen. Anlass ist das Host Town Program der Special Olympics World Games in Berlin

Kaufbeuren ist dabei eine von über 200 Host Towns in Deutschland, die eine der weltweit 190 Delegationen empfangen wird. „Die Stadt Kaufbeuren freut sich auf die Ankunft der Sportlerinnen und Sportler aus Aruba und auf die Gelegenheit, die Werte von Inklusion und Teilhabe zu feiern. Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Institutionen aufrufen, sich an dieser Initiative zu beteiligen und gemeinsam an einer inklusiven Gesellschaft zu arbeiten“, erklärt Cornelia Otto, Referatsleiterin für Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt.

Unter dem Motto „Zusammen inklusiv“ wird die Delegation aus dem Karibikstaat im Allgäu vier Tage mit abwechslungsreichen Aktivitäten verbringen. Unter anderem werden die Athlet*innen gemeinsam mit dem Sport-Team der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren trainieren, denn es ist die letzte Möglichkeit zur Vorbereitung auf die Special Olympics World Games. Auf dem Programm stehen die Disziplinen Fußball und Leichtathletik. „Für uns ist das gemeinsame Training sehr spannend und wir freuen uns auf den Austausch mit Aruba“, erläutert Markus Reichart von der Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren.

Der festliche Ausklang des Besuchs findet am 14. Juni ab 18:00 Uhr im Jordanpark statt. Vor Ort können Interessierte mit den Athlet*innen aus Aruba und der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren in den Austausch gehen und sich über Aruba und die Erfolge im Sport informieren. Bei musikalischem Rahmenprogramm und Spielen wird das Host Town Program in Kaufbeuren zu Ende gehen. Die Athlet*innen aus der Karibik werden am 15. Juni nach Berlin aufbrechen und an den Wettbewerben teilnehmen.

Internationale Sportler*innen kommen nach Deutschland

Das Host Town Program ist ein einzigartiges Projekt, mit dem die internationalen Sportler*innen der Special Olympics World Games in Deutschland willkommen geheißen werden. 216 Host Towns, 216 kommunale Projekte wurden ausgewählt, um Delegationen aus aller Welt – von 6 bis 400 Mitgliedern – in Deutschland zu empfangen. Das größte kommunale Inklusionsprojekt in der Geschichte der Bundesrepublik stiftet ein neues Miteinander und öffnet den Raum für Begegnungen weit über die Special Olympics World Games Berlin 2023 hinaus.

Die Special Olympics World Games 2023 finden vom 14. Bis 25. Juni in Berlin satt. Sie sind die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung und die größte Sportveranstaltung in Deutschland seit den Olympischen Spielen 1972 in München. Vom 17. bis 25. Juni 2023 treten erstmals in Deutschland rund 7.000 Athlet*innen mit geistiger und mehrfacher Behinderung in 26 Sportarten und Unified-Sports-Wettbewerben an. Berlin ist damit Gastgeber der 16. Weltspiele.

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Panorama Soziales

Auszeichnung für langjährig ehrenamtlich Engagierte

Vorschlagsfrist für Kaufbeuren-aktiv-Medaille läuft bis 31. Juli

Viele Menschen setzen sich in Kaufbeuren – oft im Hintergrund – engagiert für das Wohl ihrer Mitmenschen ein. Überwiegend sogar seit vielen Jahren, mit großem zeitlichem Aufwand und Leidenschaft. „Dieser Einsatz verdient unbedingt unsere Wertschätzung“, betont Cornelia Otto, Leiterin Referates für Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt. „Uns ist es ein wichtiges Anliegen, diese Leistungen angemessen zu würdigen und von Herzen Danke zu sagen. Ehrenamtlich engagierte Menschen tragen mit ihrem Wirken zur Verbesserung des Lebens und zum guten sozialen miteinander vor Ort bei. Deshalb verleihen wir als Anerkennung einmal jährlich die Kaufbeuren-aktiv Medaille.“ Anfang 2024 wird sie zum bereits vierzehnten Mal vergeben.

Noch bis 31. Juli können nun alle Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger einzelne Personen oder auch Gruppen benennen, welche sich durch langjähriges und herausragendes freiwilliges Engagement verdient gemacht haben. Aus den eingegangenen Vorschlägen wählt dann der Kaufbeurer Stadtrat die kommenden Medaillenträger aus. Die Medaille wird in Bronze, Silber und Gold verliehen. Die Einteilung bezieht sich auf den Zeitraum der ehrenamtlichen Leistungen: Für zehn bis 20-jähriges ehrenamtliches Engagement vergibt die Stadt die Bronze-Medaille. Die Auszeichnung in Silber erhalten Menschen, die sich seit bereits 20 bis 30 Jahre engagieren und für über 30 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit wird die Kaufbeuren-aktiv-Medaille in Gold vergeben.

Die feierliche Verleihung durch Oberbürgermeister Stefan Bosse findet am 19. Januar 2024 im Stadttheater statt. Tayfun Aygün freut sich auf viele Vorschläge: „Kaufbeuren ist eine Stadt, in der das Ehrenamt intensiv gelebt wird. Deshalb kennt jeder von uns Personen, die sich in besonderem Maße engagieren. Wir bitten herzlich darum uns zahlreiche mögliche Preisträger vorzuschlagen, damit diese ihre hochverdiente Anerkennung erhalten.“

Nähere Informationen und ein Vorschlagsformular unter www.kaufbeuren-aktiv.de/medaille.

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Panorama Tourismus

Stadt Kaufbeuren am Sudetendeutschen Tag in Regensburg vertreten

In Kooperation mit dem Isergebirgs-Museum präsentierte sich Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing e.V. beim Sudetendeutschen Tag, der dieses Jahr in Regensburg stattfand

Der Stadtführerin Carola Ali und den Museumsmitarbeiterinnen Evelin Brandl und Christa Dressler bot sich die Gelegenheit, Kaufbeuren als touristisches Ziel vorzustellen sowie Schmuck und Bücher vom Isergebirgs-Museum zu verkaufen.

„Es haben sich sehr spannende Gespräche ergeben“, so Carola Ali. „Zum Teil berichteten die Besucherinnen und Besucher von persönlichen Erlebnissen und den unterschiedlichen Verbindungen, die sie zu Kaufbeuren und Neugablonz haben“.

Direkt in der Nachbarschaft vom Kaufbeurer Stand befand sich der Stand vom Haus der Deutsch-Tschechischen Verständigung in Reinowitz (Jablonec n.N.), so dass direkt persönliche städtepartnerschaftliche Beziehungen gepflegt werden konnten.

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Panorama Verwaltung

Die Stadt Kaufbeuren informiert

Umzug der Abteilung Gleichstellung und Familie

Die Abteilung Gleichstellung & Familie der Stadt Kaufbeuren ist ab sofort in den neuen Räumlichkeiten am Salzmarkt 2-4 (2. Obergeschoss) zu finden.

Die Kontaktdaten sind gleichgeblieben.

Abteilung Gleichstellung & Familie
Elke Schad
Salzmarkt 2-4
87600 Kaufbeuren

Telefon: 08341 437-762
E-Mail: familienbeauftragte@kaufbeuren.de

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Panorama Verwaltung

Die Stadt Kaufbeuren informiert

Nächster Schritt beim Hochwasserschutz Oberbeuren steht an

Bereits in dieser Woche richtet die beauftragte Fachfirma die Baustelle zur Herstellung des Hochwasserrückhaltebeckens am Grundbach ein. Es liegt im Oberlauf des Grundbachs, westlich der bebauten Flächen von Oberbeuren und südlich der Lindauer Straße.

Die Maßnahme wird durch das Wasserwirtschaftsamt Kempten beaufsichtigt und finanziell gefördert. Die eigentlichen Bauarbeiten am Hochwasserrückhaltebecken beginnen dann in der kommenden Woche ab dem 12. Juni.

Das Bauwerk wird als Erddamm hergestellt mit einem betonierten Auslass mithilfe dessen das im Gewässer zufließende Wasser durch den Absperrdamm geleitet wird.

Für die Befahrbarkeit der Dammkrone ist ein drei Meter breiter Schotterweg mit wassergebundener Decke vorgesehen. Die Fertigstellung des Dammbauwerkes ist bis Frühjahr 2024 geplant.

Technische Daten zum Absperrdamm:

  • Maximales Rückhaltevolumen: ca. 59.000 m³
  • Dammkronenlänge: ca. 200 m
  • Maximale Dammhöhe: ca. 6 m
  • Maximale Einstauhöhe ab Dammfuß: ca. 5 m

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Panorama Verwaltung

Runder Tisch liefert Lösungsansätze

Die jährliche Veranstaltung des Landkreises Ostallgäu in Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren dient dazu, Verbesserungsmöglichkeiten in der Schülerbeförderung im ÖPNV aufzudecken und zu diskutieren

In diesem Jahr wurde sich im Kaufbeurer Rathaus darüber ausgetauscht wie konkret die aktuelle Situation der Schülerinnen und Schüler auf den städtischen Buslinien innerhalb Kaufbeurens, aber auch der Bus- und Bahnlinien im nördlichen Landkreis Ostallgäu verbessert werden kann. Betroffen davon sind dabei die Schulstandorte in Kaufbeuren und Buchloe. Mit dabei waren neben den weiterführenden Schulen auch Elternbeirätinnen, die Busunternehmen VG Kirchweihtal und RVA, die Bahnbetreiber BRB und DB Regio sowie die Aufgabenträger für den ÖPNV der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu.

Die aktuelle Situation ist vom allgemeinen Personalmangel der Branche geprägt, dennoch konnten zum Teil ganz konkrete Verbesserungen bekanntgegeben werden: So wird beispielsweise der Kurs um 7:15 Uhr auf der Linie 6 über Hirschzell-Dorf ab 15.05.2023 im Linienverlauf optimiert und bedient dann die Haltestellen zwischen Bahnhof und Bärenseestraße nur stadteinwärts. Dadurch wird der Kurs beschleunigt und der Anschluss am Plärrer Richtung Sophie-La-Roche-Realschule und Marienschulen erfolgt weniger zeitkritisch. Damit werden die Schülerinnen und Schüler früher an den Schulen eintreffen.

Zur großen Baumaßnahme in der Kemnater Straße, mit erwarteter Vollsperrung bis Jahresende zwischen Kreisverkehr Kemptner Straße und Kreisverkehr Am Kaiserweiher wurden weitere Informationen an die Marienschulen weitergegeben. Der vorläufig geplante Maßnahmenbeginn soll Mitte Juni erfolgen. Dabei werden die Abschlussprüfungen an den Schulen bezüglich Lärm durch anstehende Bauarbeiten berücksichtigt. Trotz der Vollsperrung wurde eine praktikable Lösung seitens der Stadtverwaltung Kaufbeuren gefunden, um einen reibungslosen Schülerinnenverkehr zu gewährleisten. So wird ein Teil der Zufahrt zum BKH asphaltiert, um einen Wendehammer für Busse zu ermöglichen. Anschließend können die Busse wie gewohnt nach Schulschluss auf die Schülerinnen warten.

Weitere Themen, wie die Verbindung zwischen Obergünzburg und Kaufbeuren auf der Linie 76 sowie die Linie 17 zwischen Buchloe und Kaufbeuren und der Bahnverkehr zwischen Kaufbeuren und Füssen wurden angesprochen. Durch den hohen Komplexitätsgrad der Themen kann es hier keine einfachen Verbesserungen geben. Die Beteiligten wollen noch in diesem Jahr konkrete Verbesserungsvorschläge prüfen und gegebenenfalls umsetzen. Ein dauerhafter Kontaktaustausch wird von allen Seiten gewünscht.

Abschließend hat der Landkreis Ostallgäu für das bewährte System der Buslotsen geworben, angedacht ist eine Vorstellung des Systems an interessierten Schulen im Stadtgebiet. Die Buslotsen werden einmal pro Schuljahr an einem Vormittag ausgebildet und sollen dabei helfen, dass in den Bussen stets couragierte Schülerinnen und Schüler sitzen.

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Panorama Verwaltung

Stadt Kaufbeuren informiert

Geänderte Öffnungszeiten im Rathaus am 14.Juni 2023

Am Mittwoch, 14.06.2023 haben folgende Bereiche im Rathaus wegen einer betrieblichen Maßnahme ganztägig geschlossen:

  • Liegenschaftsverwaltung
  • Tourismus-Büro
  • Bauverwaltung
  • Vergabestelle (nur vormittags besetzt)
  • Kulturförderung
  • Standesamt

An diesem Tag können Ihre Anliegen leider auch nicht telefonisch bearbeitet werden. Der Einwurf von Unterlagen in die Briefkästen ist selbstverständlich möglich.

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Panorama

Seit 40 Jahren Impulsgeber in der Wärmewelt – varmeco

Seit ihrer Firmengründung 1983 gibt die varmeco aus Kaufbeuren der Heizungswelt Impulse. Das bessere Nutzen von Sonnenwärme, die hygienischere Bereitung von Warmwasser sowie die Steigerung nutzbarer Wärme mit der eXergiemaschine sind einige der Highlights

Seit 40 Jahren Impulsgeber in der Wärmewelt – varmeco

Seit ihrer Firmengründung 1983 gibt die varmeco aus Kaufbeuren der Heizungswelt Impulse. Das bessere Nutzen von Sonnenwärme, die hygienischere Bereitung von Warmwasser sowie die Steigerung nutzbarer Wärme mit der eXergiemaschine sind einige der Highlights aus der Firmengeschichte. Und die nächsten Innovationen lassen nicht lange auf sich warten

Der Slogan „wärme.nutzen“ verpflichtet. Vielleicht ist er aus heutiger Sicht sogar schon zu kurz formuliert, denn das mittelständische Unternehmen varmeco mit Hauptsitz in Kaufbeuren bietet nicht nur Erzeugnisse, um die Wärme zu nutzen. Im Fokus stehen seit der Firmengründung im Jahr 1983 solche Produkte, mit denen sich die Wärme besser nutzen lässt.

Die 1980er-Jahre: Solare Wärme effektiver nutzen

„Wertvolle Ressourcen schonen, Kosten senken, das Klima schützen – das war bereits in den 1980er-Jahren das Ziel“, berichtet varmeco-Geschäftsführer Siegfried Schmölz. Durch die geschickte Kombination von Solarkollektoren, Speichern, Hydraulikmodulen und Regelungstechnik gelang es damals, Sonnenwärme effektiver für die Heizung und die Warmwasserbereitung einzusetzen und so den Verbrauch an fossilen Energieträgern zu senken.

> mehr zu varmeco hier im Marktplatz des Stadtportals

Wasser hygienisch im Durchfluss erwärmen

Im Jahr 1988 wird der erste „Leitwerkschichtspeicher“ zum Patent angemeldet und zwei Jahre später gab varmeco der Wärmewelt einen weiteren Impuls, als die Firma ihre sogenannten Frischwassermodule vorstellte. Sie erhitzen frisches, kühles Trinkwasser im Durchflussprinzip und machen Trinkwarmwasser-Speicher überflüssig. Der Doppelnutzen: Warmwasser wird nur bei Bedarf hergestellt, was weniger Energie erfordert, und gleichzeitig wird das Legionellenrisiko deutlich gesenkt. Heute ist diese Art der Warmwasserbereitung ein Quasi-Standard.

Reglerfamilie für das Wärmemanagement

In den Folgejahren hat das Allgäuer Unternehmen sich intensiver mit der Regelungstechnik beschäftigt. Herausgekommen ist eine Reglerfamilie, die das Wärmemanagement insgesamt optimiert: Erneuerbare Energien werden bevorzugt, Wärmequellen bedarfsgerecht eingesetzt und Speicher optimal eingebunden, um einen zeitlichen Versatz von Erzeugung und Bedarf zu überbrücken. Gleichzeitig schaffen die Schichtspeicher die Möglichkeit, Wärme auf mehreren Temperaturniveaus einzulagern und bereitzustellen. Dadurch können Niedertemperaturquellen und -heizkreise (wie Fußbodenheizungen) sowie Hochtemperaturquellen und -verbraucher (wie herkömmliche Heizkörper und die Warmwasserbereitung) optimal eingebunden werden.

Was die Technik noch nicht vermeiden konnte, war ein Durchmischen der Temperaturniveaus, wenn zum Beispiel im Sommer lange kein Warmwasser benötigt wird und eine Warmwasser-Zirkulation aktiv ist. (Die Zirkulation ist sinnvoll, um stets Warmwasser im Haus parat zu haben – eine Komfortfunktion – und das warme Wasser im Fluss zu halten. Letzteres beugt der Legionellenvermehrung vor.) Doch 2019 hat varmeco auch hierfür eine Lösung präsentiert – und zugleich die Lösung für weitere Probleme in der Heizungstechnik: die eXergiemaschine.

Wärmenutzen steigern, Energieverbrauch senken mit der eXergiemaschine

Die sogenannte eXergiemaschine, eine Gemeinschaftsentwicklung von varmeco und der Schweizer BMS-Energietechnik, stellt eine ideale Temperaturschichtung im Heizspeicher her, und zwar unabhängig vom jeweiligen Betriebszustand. Zirkuliert das Warmwasser lange, heizt die eXergiemaschine einen Teil auf und sichert so das Bereitstellen bei hygienischen 60 °C oder mehr. Zugleich kühlt sie einen Teil des Wassers ab und stellt einen kühlen Rücklauf zur Wärmequelle sicher. Das führt zu einem höheren Wirkungsgrad bei den Wärmequellen, also zu einer Energieeinsparung.

„Die eXergiemaschine macht heiß und kalt zugleich“, bringt Schmölz es auf den Punkt. „Davon profitiert nicht nur die Warmwasserbereitstellung. Mit der eXergiemaschine lässt sich Abwärme von Kälteanlagen auf ein gut nutzbares Temperaturniveau heben, Solaranlagen liefern einen höheren Ertrag und Wärmepumpenheizungen arbeiten in Kombination mit der eXergiemaschine viel stromsparender.“

Wärmepumpenheizungen stromsparender betreiben

Derzeit befinde sich varmeco im „Exergie-Fieber“, meint Geschäftsführer Schmölz: „Jetzt, wo die Wärmewende in Schwung kommt, kann die eXergiemaschine ihr Potenzial entfalten. Denn sie ist eine ideale Ergänzung für die Heizungswärmepumpe. Sie nimmt der Wärmepumpe die Arbeit ab, hohe Temperaturen für die Warmwasserbereitung zu erzeugen. Dadurch benötigen Wärmepumpen so viel weniger Strom, dass sich die eXergiemaschine binnen kurzer Zeit amortisiert hat, manchmal schon nach zwei Jahren.“

Kommende Reglergeneration soll Energiesparen noch einfacher machen

Innovationen hervorzubringen und diese auch in den Markt zu tragen, liegt den mittlerweile fast 100 Mitarbeitenden bei varmeco im Blut. „Heute sind viele Komponenten der Heizungs- und Warmwassertechnik so ausgereift, dass kaum noch Verbesserungspotenzial besteht, aber im Bereich der Regelungstechnik lässt sich noch vieles machen“, ist Schmölz überzeugt und berichtet, dass varmeco an einer neuen Reglerserie arbeitet. „Unser Ziel ist es, die Regelung und die Heizungstechnik leichter bedienbar zu machen.“ Ob in der Industrie, im Gewerbe und im Wohnungsbau: Um Wärmeanlagen optimal zu betreiben, müssen viele „Stellschrauben“ im Blick gehalten und gedreht werden. „Das fordert die Spezialisten aus dem Heizungshandwerk – und überfordert manchen Ein- und Mehrfamilienhausbesitzer. Unsere kommende Reglergeneration wird dies ändern; sie wird die Komplexität deutlich verringern und die Versorgungssicherheit erhöhen“, kündigt er an.

Künstliche Intelligenz im Heizungskeller

Das Entwicklungsteam von varmeco denkt schon einen Schritt weiter: Die Bedienung der Regelungstechnik soll nicht nur einfacher werden, eventuell sind nachträgliche Einstellungen bald überflüssig. Schmölz: „Künstliche Intelligenz ist in vielen Bereichen schon präsent und wird auch in der Wärmewelt von Bedeutung sein. Im Idealfall müssen Systeme dann nur noch bei der Inbetriebnahme eingerichtet werden und justieren sich anschließend selbst passend zu den aktuellen Betriebsbedingungen. KI könnte dies jederzeit erledigen und mit einer höheren Präzision als jeder Mensch.“

Es lohne sich, die Ankündigungen von varmeco zu beobachten, sagt der Geschäftsführer. „Die Basis für diese neue Technik werden wir bald legen.“ Fachleute sind daher eingeladen, im Herbst am Symposium „Hygiene & Energie“ teilzunehmen. Die Hybridveranstaltung findet am 26. Oktober 2023 statt und wird von varmeco und dem Partner BMS-Energietechnik ausgerichtet.

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Kultur Panorama

Tänzelfest-Landsknechtstrommler in Parsberg

Pressestelle

Vom 21.05.2023 bis 23.05.2023 fand auf der Burg Parsberg zum 11. Mal das historische Fest „Spectaculum Nordgavia“ statt. Bei dem historischen Fest mit Lagerleben und Markt wirkten dieses Jahr auch die Tänzelfest-Landsknechtstrommler in Kaufbeuren mit

Tänzelfest-Landsknechtstrommler in Parsberg

Vom 21.05.2023 bis 23.05.2023 fand auf der Burg Parsberg zum 11. Mal das historische Fest „Spectaculum Nordgavia“ statt. Bei dem historischen Fest mit Lagerleben und Markt wirkten dieses Jahr auch die Tänzelfest-Landsknechtstrommler in Kaufbeuren mit.

Mit dem Fest läuteten die Tänzelfest-Landsknechtstrommler ihr Jubiläums-Jahr ein. Seit 30 Jahren gibt es bereits den Verein und konnte sich auch in diesem Jahr wieder über Neuzuwachs freuen: Insgesamt 9 neue Mitglieder begrüßte der Verein dieses Jahr, davon allein 7 Trommler. Besonders freut es den Verein, dass bei den Neumitglieder bereits auch Kinder von ehemaligen oder noch aktiven Mitgliedern dabei sind. Insgesamt hat der Verein nun über 70 Mitglieder im Alter zwischen 18 und 55.

Die Landsknechtstrommler proben bereits seit Wochen für die kommende Saison, bei der neben dem Tänzelfest auch das Ruethenfest in Landsberg, die Kaltenberger Ritterspiele und der Oktoberfestumzug auf dem Programm stehen. Als nächste Highlight freuen sich die Tänzelfest-Landsknechtstrommler bereits auf die Serenade am Wertachstrand, die sie gemeinsam mit dem Musikverein Harmonie Oberbeuren am Sonntag, den 09.07.2023 um 20:30 Uhr im Tänzelfest-Rondell aufführen. Der Eintritt ist wie immer frei – um Spenden wird gebeten.

 

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Panorama Wirtschaft

Bau-Gewerkschaft fordert „Booster für den Neubau“

Bilanz für das Baujahr 2022 – Kaufbeuren baut 243 neue Wohnungen

Neues Wohnen in Kaufbeuren: Im vergangenen Jahr wurden in Kaufbeuren insgesamt 243 Wohnungen neu gebaut – darunter 81 in Ein- und Zweifamilienhäusern. Das sind 113 Wohnungen mehr als im Vorjahr. Ein- und Zweifamilienhäuser, Reihen- und Mehrfamilienhäuser: Insgesamt investierten die Bauherren im vergangenen Jahr in Kaufbeuren rund 36,2 Millionen Euro für den Wohnungsneubau. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mit. Die IG BAU Schwaben beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Für das laufende Baujahr warnt der IG BAU-Bezirksvorsitzende Michael Jäger vor einem Abwärtstrend: „Bauvorhaben werden auf Eis gelegt. Denn hohe Baukosten treffen auf hohe Zinsen und hohe Hürden beim Bauen durch staatliche Auflagen und Vorschriften. Das ist ein toxischer Mix für den Wohnungsbau.“ Die Kaufpreise beim Neubau seien längst „aus den Fugen geraten“ und die Mieten „klettern enorm nach oben“ – vor allem bei neu gebauten Wohnungen.

Entscheidend sei jetzt, was gebaut werde: „Die Wohnungen müssen zur Lohntüte der Menschen passen. Es kommt darauf an, vor allem bezahlbare Wohnungen und Sozialwohnungen zu bauen“, sagt der Vorsitzende der IG BAU Schwaben, Michael Jäger.

Gebraucht werde jetzt ein „Booster für den Neubau“ von sozialen und bezahlbaren Wohnungen. Jäger appelliert an die heimischen Bundestagsabgeordneten, sich in Berlin für ein „massives Aufstocken der Fördergelder“ stark zu machen. Aber auch das Land Bayern sei mehr gefordert.

„Für mehr Sozialwohnungen und für mehr bezahlbare Wohnungen muss der Staat – müssen Bund und Länder – bis 2025 mindestens 72 Milliarden Euro in die Hand nehmen“, sagt Michael Jäger. Der Gewerkschafter beruft sich dabei auf Berechnungen von zwei Wohnungsbau-Studien, die die IG BAU beim Pestel-Institut (Hannover) und beim Bauforschungsinstitut ARGE (Kiel) mit in Auftrag gegeben hat.

Konkret werde ein Sondervermögen von 50 Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau benötigt. „Nur dann kann es noch klappen, bundesweit 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr zu bauen“, so der IG BAU-Bezirkschef. Zusätzlich seien 22 Milliarden Euro für den Neubau von 60.000 bezahlbaren Wohnungen dringend erforderlich. Davon profitiere schließlich auch Kaufbeuren.

Außerdem drängt die IG BAU auf ein „schlankeres Baugesetzbuch“: „Es geht um das Durchforsten von Gesetzen, Verordnungen und Normen, auf das die Branche seit Jahren wartet. Das muss jetzt passieren – und nicht irgendwann im nächsten Jahr“, fordert Jäger.

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Panorama Veranstaltung

(R)Auszeit für alle – gemeinsam statt einsam

Die Gesundheitswoche vom Allgäu bis zum Bodensee findet von Samstag, 17. Juni bis Sonntag, 25. Juni 2023 statt. Am Freitag, 16. Juni 2023 ab 14 Uhr eröffnen Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse mit einem gemeinsamen Spaziergan

Im Mittelpunkt der diesjährigen Gesundheitswoche steht das gemeinsame Erlebnis aller Interessierten vom Allgäu bis zum Bodensee zum Thema Gesundheits- und Bewegungsförderung. Ziel der Gesundheitswoche ist es, basierend auf den fünf Säulen von Pfarrer Kneipp, sich eine Auszeit zu nehmen, neue Kraft zu schöpfen und Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen.

Am Freitag, 16. Juni 2023 ab 14 Uhr eröffnen Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse mit einem gemeinsamen Spaziergang die Aktionswoche. Vom Parkplatz an der Wenglinger Straße führt der leichte Spaziergang in ca. 20 Minuten zur Bergmang Alpe. Witterungsbedingte Änderungen sind vorbehalten.

An der Alpe ist neben einem Pressefoto und kurzen Worten von Oberbürgermeister Stefan Bosse und Landrätin Maria Rita Zinnecker, ein geselliges Beisammensein und Austausch in lockerer Atmosphäre geplant.

Ob Schnuppertrainings, Ernährungstipps von Profis, Nordic Walking für Seniorinnen und Senioren, ein Training zur Stressbewältigung, gesundheitsfördernde Angebote oder digitale Präventionskurse: „Wir freuen uns über Präsenzangebote genauso wie über Online-Workshops und andere kreative Formate! Für eine abwechslungsreiche Gesundheitswoche benötigen wir ein breit gestreutes Angebot zur Gesundheitsförderung“, sagen die Organisatorinnen und Organisatoren der Gesundheitsregionenplus und der Gesundheitsämter im Allgäu.

Auch Veranstaltungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen, zum Beispiel für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, sind erwünscht. „Alle Angebote, die eine Auszeit vom Alltag ermöglichen, sind willkommen“, so das Organisationsteam.

Nähere Informationen zur ersten Gesundheitswoche vom Allgäu bis zum Bodensee und die Möglichkeit, Veranstaltungen zu melden, gibt es hier: www.allgaeuer-gesundheitswoche.de. Es können gerne noch weitere Angebote gemeldet werden!

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Kultur Panorama

„Lana meets Jazz“ in Südtirol

Jugend-Bigband „Pic Pänth“ geht auf Konzertreise. „Ein besonderes Erlebnis für unsere Schülerinnen und Schüler“, berichtet Bigband-Leiter Tiny Schmauch

„Lana meets Jazz“ in Südtirol

Jugend-Bigband „Pic Pänth“ geht auf Konzertreise. „Ein besonderes Erlebnis für unsere Schülerinnen und Schüler“, berichtet Bigband-Leiter Tiny Schmauch

Die Nachwuchsmusikerinnen und – Musiker nehmen vom 16.-18. Juni am internationalen Jazzfestival „Lana meets Jazz 2023“ teil. Für die Jugend-Bigband „Pic Pänth“ der Ludwig Hahn Sing- und Musikschule der Stadt Kaufbeuren steht eine besondere Reise bevor. Vom 16. bis 18. Juni 2023 werden die Nachwuchsmusikerinnen und – Musiker im Alter von 13 bis 22 Jahren in Südtirol am internationalen Jazzfestival „Lana meets Jazz 2023“ teilnehmen.

Tiny Schmauch, musikalischer Leiter der „Pic Pänth“, zeigt sich begeistert: „Es ist eine großartige Gelegenheit für unsere jungen Musikerinnen und Musiker, ihr Können zu präsentieren und Teil eines solch renommierten Festivals zu sein.“

„Lana meets Jazz“ wird jährlich vom Kulturverein Sweet Alps organisiert und feierte im Jahr 2022 sein 10-jähriges Bestehen. Unter der künstlerischen Leitung von Helga Plankensteiner und Michael Lösch erwartet die Besucherinnen und Besucher ein musikalischer Genuss mit einem breiten Spektrum an Stilen, angefangen beim klassischen Swing bis hin zu den neuen Tendenzen des Jazz. Neben nationalen und internationalen Künstlern wird auch der Nachwuchs gefördert. Dieses Jahr werden unter dem Titel „The Youngster“ die Ergebnisse des Jazzworkshops Lana präsentiert, und die Kaufbeurer Jugend-Bigband „Pic Pänth“ wurde eingeladen, dort aufzutreten.

Die Idee für diese Reise hatte Bürgermeister Oliver Schill: „Die Jugend Europas miteinander zu verbinden, das halte ich für sehr wichtig. Nach der Corona-Zwangspause haben wir hier einiges nachzuholen.“ Er unterstützt die Reise auch persönlich, indem er die Organisation für die Reise übernimmt. Musikschulleiter Martin Klein bedankt sich insbesondere beim Stadtrat Kaufbeuren. Dieser hat ein kleines Budget bereitgestellt, um die Reise zu ermöglichen. „Konzertreisen sind für unsere Schülerinnen und Schüler ein besonderes Erlebnis. Und mit so einem Ziel vor Augen, da sind in den Proben alle hochmotiviert dabei. Das ist schön zu erleben!“, berichtet Bigband-Leiter Tiny Schmauch.

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Panorama Sport

MEDIFIT Reha-Zentren e.V. bietet ab sofort neuen Herzsport Kurs an

Sport & Wellness Center Kaufbeuren

Für alle Menschen, die an Herzerkrankungen leiden und nach Möglichkeiten suchen, ihre Gesundheit zu verbessern, gibt es jetzt mit dem neuen Herzsport gute Nachrichten. Die Wahl der Räumlichkeiten im Topfit Sport & Wellness Center hat den Vorteil, in einer

Der zusätzlich neue Herzsportkurs, der vom Medifit Reha-Zentren e.V. angeboten wird, bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Übungen durchzuführen.

Am Montag, den 08.05.2023 war es um 17:00 Uhr so weit. Von der speziell für Herzsport ausgebildeten Trainerin Frau Sigrid Jahn wurde der zweite Herzsport Kurs mit bereits einigen neuen Teilnehmern mit viel Freude und Begeisterung gestartet. Dieser wird von den Ärzten Frau Dr. Carolin Steger und Herrn Dr. Peter Gleichsner betreut. Dies gewährleistet nicht nur eine qualitativ hochwertige Betreuung, sondern auch eine sichere Durchführung der Übungen für die Teilnehmer.

> mehr zum Topfit Sport & Wellness Center im Marktplatz des Stadtportals

Darüber hinaus ist es positiv zu vermerken, dass der Kurs zu einem bequemen Zeitpunkt angeboten wird, nämlich montags von 17-18 Uhr. Die Wahl der Räumlichkeiten im Topfit Sport & Wellness Center bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, in einer angenehmen Umgebung zu trainieren und auch andere Einrichtungen des Centers zu nutzen.

Herzsportkurse sind eine wichtige Form der Rehabilitation für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und können dazu beitragen, ihre körperliche Fitness und Lebensqualität zu verbessern.

Insgesamt ist es eine großartige Initiative des Medifit Reha-Zentren e.V., jetzt zu den bisherigen Orthopädie- und Lungensport Kursen auch einen zweiten neuen Herzsport Kurs anzubieten.

Anmeldungen zum Rehabilitationssport mit ärztlicher Verordnung werden noch angenommen.
Kontakt: MEDIFIT Reha-Zentren e.V., Birgit Kesseler Telefon 0173-9212600 oder per Mail birgit.kesseler@topfit-club.de

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Panorama Verwaltung

01.06. – neuester Stand zu den Baumfällarbeiten im Wertachauwald

Bei einer gemeinsamen Ortsbegehung des Waldgebietes Wertachauen mit dem Grundstückseigentümer, der beauftragten Firma, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und der unteren Naturschutzbehörde wurden die Hintergründe der Fällarbeiten dargelegt

01.06.2023: Neuester Stand zu den Baumfällarbeiten im Wertachauwald

Bei einer gemeinsamen Ortsbegehung des Waldgebietes Wertachauen mit dem Grundstückseigentümer, der beauftragten Firma, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Kaufbeuren wurden die Hintergründe der Fällarbeiten dargelegt.

Bei einer gemeinsamen Ortsbegehung des Waldgebietes Wertachauen mit dem Grundstückseigentümer, der beauftragten Firma, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Kaufbeuren wurden die Hintergründe der Fällarbeiten und die damit verbundene naturschutzfachliche und -rechtliche Problematik ausführlich dargelegt.

Die Beauftragten der Grundstückseigentümer sowie das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bestätigten die forstfachlichen Gründe, die die Maßnahmen und Ihren Umfang erforderlich machen. Aufgrund des Befalls vieler Bäume mit Eschentriebsterben, Borkenkäfer und Hallimasch ist eine akute Gefährdung der Verkehrssicherheit gegeben, die kurzfristigen Handlungsbedarf erforderlich macht.

Vor allem bei den Eschen besteht ein sehr hohes Sicherheitsrisiko durch abbrechende Äste oder unvermutet umstürzende Bäume. Die Waldarbeiter können die Fällung der Bäume daher aus Arbeitsschutzgründen nur mit entsprechenden Maschinen ausführen, da eine händische Aufarbeitung lebensgefährlich wäre. Der Maschineneinsatz setzt wiederum die Herstellung von Rückegassen voraus, was wesentlich zum Umfang der Fällarbeiten beigetragen hat.

Seitens der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Kaufbeuren wurde die mit Umfang und Zeitraum der Arbeiten verbundene besondere Problematik hinsichtlich des Artenschutzes dargelegt: So müssen die Belange des Besonderen Artenschutzes nach geltender Rechtslage auch bei dringenden Maßnahmen in angemessener Form berücksichtigt werden. Die genaue Vorgehensweise ist dabei jeweils im Einzelfall zu klären.

Bezüglich der bereits durchgeführten Maßnahmen werden die Ermittlungen hinsichtlich der Einhaltung artenschutzrechtlicher Vorgaben fortgeführt.

Beim Treffen wurde erörtert, wie die Belange des Artenschutzes bei den noch ausstehenden unverzichtbaren Maßnahmen zur Herstellung der Verkehrssicherung berücksichtigt werden können. Hierzu sind zunächst kurzfristig ergänzende Untersuchungen erforderlich. Auf Grundlage der Ergebnisse wird das weitere Vorgehen mit allen Beteiligten festgelegt.

Aufgrund der in Teilbereichen des Waldgebiets nach wie vor bestehenden Gefährdung durch Bruchäste oder umstürzende Bäume werden bis zur abschließenden Klärung der artenschutzrechtlichen Aspekte Sperrungen im Bereich des Waldgebietes erforderlich sein. Konkret betrifft das den Siebenkatzenweg über die Wertach bis zur König-Rudolf-Straße, der gesperrt wird und deshalb für die Bürgerinnen und Bürger bis auf weiteres nicht genutzt werden kann. Wichtig zu wissen: Der Übergang von der Honoldstraße bis zur König-Rudolf-Straße kann wie gewohnt genutzt werden, da hier die Gefahrenbäume beseitigt wurden. Über ein abgestuftes Vorgehen wird angestrebt, diese Sperrungen sowohl räumlich als auch zeitlich auf ein Minimum zu begrenzen.

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31.05.2023: Aktuelle Meldung der Stadt Kaufbeuren zu den Baumfällarbeiten im Wertachauwald

Aufgrund der aktuellen Entwicklung im Auwald an der Wertach gibt es von Seiten der Stadtverwaltung Kaufbeuren ergänzende Informationen, wie sich die Situation aktuell darstellt:

Die Fällungen fanden in einem Bereich des Auwaldes statt, der von vielen Wegen durchzogen und von den Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürgern entsprechend genutzt wird. Das Eschentriebsterben, andere Baumkrankheiten sowie der Borkenkäfer waren Auslöser dieser Durchforstungsaktion. Bei Nutzung der Wege und Trampelpfade bestand und besteht nach wie vor eine konkrete Gefahr.

Der Grundstückseigentümer hat forstwirtschaftliche Kompetenz einschließlich der Forstbetriebsgemeinschaft Kaufbeuren hinzugezogen, um die notwendigen Arbeiten in mehreren Besprechungen zu planen.

Forstwirtschaftliche Tätigkeiten im Wald sind ganzjährig zulässig. Dabei muss aber ebenfalls der allgemeine und der spezielle Artenschutz geprüft und gewahrt werden. Auch zur Thematik Artenschutz hat sich der Grundstückseigentümer Unterstützung geholt. Es wurde dann eine Vorgehensweise für den Holzeinschlag festgelegt. Abteilungen der Stadt Kaufbeuren waren allerdings zu keiner Zeit aktiv selbst beteiligt. Die Stadtverwaltung Kaufbeuren wurde lediglich parallel zu den örtlichen Zeitungsredaktionen und Nachrichtenportalen darüber informiert, dass in diesem Gebiet Arbeiten anstehen und es zu temporären Einschränkungen bei der Nutzung der Wege kommen kann.

Aufgrund von Bürgerbeschwerden und der Anzeige des Bund Naturschutzes wurde die untere Naturschutzbehörde ab Donnerstag tätig. Bis zur Klärung, ob alle Belange des Artenschutzes gewahrt wurden und werden hat die untere Naturschutzbehörde die Arbeiten am Samstag eingestellt. Die Angelegenheit wird momentan unter Hinzuziehung der Beteiligten geprüft.

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30.05.2023. Sondermeldung der Stadt Kaufbeuren: Das Umweltamt der Stadt Kaufbeuren hat am vergangenen Samstag die Arbeiten der Forstbetriebsgemeinschaft im Bereich der Wertachauen in Kaufbeuren bis auf weiteres eingestellt.

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Meldung vom 19.05.2023
Dem Arbeitsfortschritt folgend werden Teilbereiche für Fußgänger und Radfahrer vollständig gesperrt, öffentliche Straßen sind nicht betroffen. Der Grund sind Baumfällarbeiten, die zur Sicherung des Verkehrs dringend notwendig sind.

In der Wertachaue stehen instabile Fichten und vom sogenannten Eschentriebsterben befallene Eschen. Dieser Pilz bringt die Bäume zum Absterben, ein Gegenmittel gibt es nicht. Die Wurzeln der Bäume sind zusätzlich durch Fäule geschwächt. Es besteht eine akute Gefahr für Fußgänger und Radfahrer durch umstürzende Bäume. Der sehr rasche Krankheitsverlauf macht es notwendig, dass der Grundeigentümer unverzüglich handelt und die Gefahren beseitigt.

Auf weiten Teilen der betroffenen Waldfläche befindet sich bereits eine natürliche Waldverjüngung aus standortgerechten heimischen Laubbäumen wie Ahorn, Ulmen, Buchen und Weiden. Teilweise werden Bäume und Teile davon als Totholz auf der Fläche verbleiben, dies unterstützt den nahtlosen Übergang zu einem naturnahen Mischwald. Auch stehendes Totholz, Lebensraum für zahlreiche Arten wie z. B. Spechte und weitere höhlenbrütende Vögel sowie Fledermäuse, wird aktiv geschaffen.

Ausgeführt werden die Arbeiten von einer regionalen Fachfirma. Dies teilen der betroffene Grundeigentümer und die Forstbetriebsgemeinschaft Kaufbeuren mit. Für die Dauer von etwa 4 Wochen ist mit Beeinträchtigungen für Fußgänger und Radfahrer zu rechnen. Witterungsbedingt kann es zu Verzögerungen bei den Arbeiten kommen.

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Panorama Sport

BLSV begrüßt Reitverein Ottilienberg

Kreisvorsitzender Stefan Günter überreicht Willkommensurkunde

BLSV begrüßt Reitverein Ottilienberg

Kreisvorsitzender Stefan Günter überreicht Willkommensurkunde

Die BLSV-Familie im Kreis Kaufbeuren-Ostallgäu ist um einen weiteren Verein gewachsen. Bei einem vor Ort-Besuch hat Kreisvorsitzender Stefan Günter dem Reitverein Ottilienberg (RVO) die Willkommensurkunde überreicht. Der 46-jährige Sportfunktionär verschaffte sich gleich noch einen Überblick über das jüngste Mitglied und lernte das neue Vorstandsteam auch noch in einem persönlichen Gespräch kennen.

„Ich bin sehr herzlich empfangen worden und freue mich natürlich, dass wir im Kreis Kaufbeuren-Ostallgäu nun einen weiteren Verein dazugewonnen haben“, sagt Günter, der seit Oktober 2022 die Geschicke im Sportkreis lenken darf. Der Besitzer der Reitanlage in Hörmannshofen, ein Ortsteil von Biessenhofen, Markus Rudolph, der gleichzeitig auch die Position des Zweiten Vorsitzenden bekleidet, stand dem Kreischef Rede und Antwort.

Es war der 27. Oktober 2022 als 23 Personen der Gründung des neuen Vereins beiwohnten und sich hier mit ihrer Unterschrift verewigten. Bis zum Eintritt in den BLSV gab es für den RV Ottilienberg noch jede Menge zu tun: Behördengänge und die Erstellung einer Satzung, die viel Zeit verschlang. „Dass wir nun ein eingetragener Verein und gleichzeitig Mitglied im BLSV sind, hat für uns nur Vorteile“, verweist Rudolph dabei auf die Durchführung von Turnieren oder der Reitabzeichenprüfung. Beim RVO seien alle Disziplinen willkommen, egal ob Turnier- und Springreiter, Dressur, Vielseitigkeit oder Freizeit.

Auf der Reitanlage Markus Rudolph sind derzeit 50 eigene und fremde Pferde zu Hause. Die Anlage ist 64 Meter lang und 24 Meter breit. Das gesamte Areal umfasst 30 Hektar. Markus Rudolph selbst ist ein Macher. „Um einen neuen Verein auf die Beine zu stellen, ist es wichtig, in der Gemeinschaft viele Impulse und Ideen mit einfließen zu lassen.“ Sascia Saul ist seit 40 Jahren dem Reitsport verbunden. Sie musste nicht lange überlegen, das Amt der Ersten Vorsitzenden auszuüben. Neben Verantwortung gibt es auch für sie jede Menge Arbeit und Fragen, die sie auch gleich an Stefan Günter weitergab. „Der BLSV ist erster Ansprechpartner für unsere Vereine. Wer ein Anliegen, eine Frage oder gar ein Problem hat, wir versuchen zu helfen und jedem unter die Arme zu greifen“, so der Kreisvorsitzende abschließend. Übrigens: Die Sportanlage Rudolph feiert im November dieses Jahres das 20-jährige Bestehen.

So ist der RV Ottilienberg e.V. personell aufgestellt:

Erste Vorsitzende: Sascia Saul
Zweiter Vorsitzender: Markus Rudolph
Schriftführer: Melina Hilgert
Kassierer: Martina Nägele
Beisitzer: Jana Höbel

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Panorama Soziales

Menschen mit traumatischen Erlebnissen therapeutische Unterstützung durch Pferdetherapie bieten

Engagierte junge Frau aus Kaufbeuren plant Pferdetherapiezentrum zur Unterstützung traumatisierter Personen in der Ukraine

Dajana Kober, ein Mitglied der Neugablonzer Immanuel Gemeinde, hat eine bewegende Vision in die Tat umgesetzt. Inspiriert von ihrem ehrenamtlichen Einsatz im Jahr 2019 mit ihrer Kirchengemeinde in Ivanivka, Ukraine, kam Dajana in Kontakt mit Jed und Kim Johnson, dem Leiterehepaar eines Projekts, das sich um Menschen mit Behinderungen kümmert. Jed Johnson ist der Sohn von Dr. David und Cindy Johnson aus Montana, USA, die über 15 Jahre lang die Arbeit der deutschen Hilfsorganisation humedica, mit Hauptsitz in Kaufbeuren, im Kosovo verantwortet hatten.

Die Begegnung mit Jed Johnson und den von dessen Team betreuten Menschen berührten Dajanas Herz. Obwohl sie damals noch nicht die Vision hatte, ihr Leben in Kaufbeuren aufzugeben, um dauerhaft in die Ukraine zu ziehen und zu helfen, blieb der Kontakt mit Jed Johnson bestehen und intensivierte sich noch, als Jed und Kim Johnson mit 40 Betreuten und Betreuerinnen aufgrund des Krieges in der Ukraine nach Deutschland flohen und in der Immanuel Gemeinde Zuflucht fanden.

Dajana, eine begeisterte Freizeitreiterin und Tierliebhaberin, besitzt ein Pferd namens Sioux. Als sie die Idee hatte, den schwer behinderten Männern der Gruppe während ihres Aufenthalts in Kaufbeuren die Möglichkeit zu bieten, auf dem Pferd zu reiten, erzielte dies einen bemerkenswert positiven Einfluss auf deren Verhalten, insbesondere bei Anton, der leicht reizbar war und ein hohes Aggressionspotential hatte. Nach dem Reiten auf dem Pferd zeigte er sich immer außergewöhnlich ruhig.

Aus dieser Erfahrung heraus wurde die Vision geboren, in Ivanivka – trotz des andauernden Krieges – einen Stall zu bauen und zwei Pferde anzuschaffen, um Menschen mit traumatischen Erlebnissen, darunter Kindern, Soldaten und anderen Kriegsopfern, therapeutische Unterstützung durch Pferdetherapie zu bieten.

Dajana kam in Beziehung mit der Kontaktmission in Wüstenrot, einer christlichen Hilfsorganisation, und erlebte bei einer Veranstaltung dieses Vereins ein wahres Wunder. Ein Teilnehmer aus den USA erfuhr von Dajanas Vision, in der Ukraine ein Pferdetherapieprojekt ins Leben zu rufen, und erzählte ihr von Talitha Kopp, einer US-Amerikanerin aus Minnesota. Talitha hatte die gleiche Idee und absolviert bereits eine Ausbildung zur Pferdetherapeutin mit einer Lizenz zur Ausbilderin.

Dajana kontaktierte Talitha und die Beiden erkannten, dass sie ihre Vision eines Pferdetherapiezentrums für durch den Krieg belastete und traumatisierte Personen gemeinsam verwirklichen könnten. Talitha Kopp, die über Fachwissen und Erfahrung in der Pferdetherapie verfügt, wird am 15. Juni nach Kaufbeuren kommen, um sich mit Dajana zu treffen. Bevor die beiden mutigen jungen Frauen dann am 19. Juni mit PKW und Pferdeanhänger nach Ivanivka in der Ukraine aufbrechen werden, findet in der Immanuel Gemeinde am Sonntag, den 18. Juni 2023 um 10:00 Uhr ein Aussendungsgottesdienst statt zu dem auch Gäste herzlich willkommen
sind.

Dajana betrachtet den Kontakt mit Talitha als echtes Wunder, da sie selbst keine Erfahrung in der Pferdetherapie hat, während Talitha die nötige Fachexpertise mitbringt und auch bereit ist, während ihres mehrtägigen Aufenthalts in Kaufbeuren vor ihrer Abreise in die Ukraine, gemeinsam mit Dajana, den Medien ein Interview zu geben, um mehr über die Vision zu erzählen.

Dajana hat bereits mit eigenen Mitteln einen Pferdetransport-Anhänger für 1.500 € und zusätzlich einen Führerschein erworben, um diesen Anhänger bewegen zu dürfen. Das geplante Pferdetherapieprojekt ist jedoch auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Interessierte Personen können gerne eine Spende auf das Konto der Kontaktmission e.V. mit dem Verwendungszweck „Projekt 22830 Dajana Kober“ überweisen (IBAN DE34 6229 0110 0513 8230 00).

Für die Ausstellung einer steuerlich abzugsfähigen Spendenbescheinigung und Berichterstattung über diesen wichtigen Dienst, wird um Angabe der Adresse gebeten. Für das Projekt Pferdetherapie mit zwei Pferden werden monatlich ca. 2.500 € benötigt, die für Futter, Equipment, Tierarztkosten, Hufschmied und den Lebensunterhalt verwendet werden

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Panorama

Sondermeldung der Stadt Kaufbeuren

Einstellung der Arbeiten im Bereich der Wertachauen in Kaufbeuren

30.05.2023. Sondermeldung der Stadt Kaufbeuren: Das Umweltamt der Stadt Kaufbeuren hat am vergangenen Samstag die Arbeiten der Forstbetriebsgemeinschaft im Bereich der Wertachauen in Kaufbeuren bis auf weiteres eingestellt.

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Meldung vom 19.05.2023
Dem Arbeitsfortschritt folgend werden Teilbereiche für Fußgänger und Radfahrer vollständig gesperrt, öffentliche Straßen sind nicht betroffen. Der Grund sind Baumfällarbeiten, die zur Sicherung des Verkehrs dringend notwendig sind.

In der Wertachaue stehen instabile Fichten und vom sogenannten Eschentriebsterben befallene Eschen. Dieser Pilz bringt die Bäume zum Absterben, ein Gegenmittel gibt es nicht. Die Wurzeln der Bäume sind zusätzlich durch Fäule geschwächt. Es besteht eine akute Gefahr für Fußgänger und Radfahrer durch umstürzende Bäume. Der sehr rasche Krankheitsverlauf macht es notwendig, dass der Grundeigentümer unverzüglich handelt und die Gefahren beseitigt.

Auf weiten Teilen der betroffenen Waldfläche befindet sich bereits eine natürliche Waldverjüngung aus standortgerechten heimischen Laubbäumen wie Ahorn, Ulmen, Buchen und Weiden. Teilweise werden Bäume und Teile davon als Totholz auf der Fläche verbleiben, dies unterstützt den nahtlosen Übergang zu einem naturnahen Mischwald. Auch stehendes Totholz, Lebensraum für zahlreiche Arten wie z. B. Spechte und weitere höhlenbrütende Vögel sowie Fledermäuse, wird aktiv geschaffen.

Ausgeführt werden die Arbeiten von einer regionalen Fachfirma. Dies teilen der betroffene Grundeigentümer und die Forstbetriebsgemeinschaft Kaufbeuren mit. Für die Dauer von etwa 4 Wochen ist mit Beeinträchtigungen für Fußgänger und Radfahrer zu rechnen. Witterungsbedingt kann es zu Verzögerungen bei den Arbeiten kommen.

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Kultur Panorama

Kunstreiter-Ausflug nach Matrei im Osttirol

Dank des einheimischen Reiseleiters erfuhren die Kunstreiter viel über das Osttirol und insbesondere über das „Defereggental

Matrei im Osttirol war das Ziel des diesjährigen Kunstreiterausflugs. Über die Großglockner Hochalpenstraße so war der Plan sollten die sehenswertesten Ziele der Dolomiten angefahren werden, doch die Passstraße zum Großglockner war wegen der Schneemassen nicht freigegeben worden. Kurzerhand wurde das Programm umgestellt und so konnten die Kunstreiter trotzdem ein Highlight nach dem anderen besuchen.

So fand man sich auf dem Marktplatz von Lienz inmitten eines Harleytrefffens wieder, fuhr entlang der Drau durchs Pustertal an den von Dunst verhangenen „Drei Zinnen“ vorbei, um schließlich beim Misurinasee – immerhin auf über 1700 m – zu landen. Dank des einheimischen Reiseleiters erfuhren die Kunstreiter viel über das Osttirol und insbesondere über das „Defereggental“.

Nacheinander zog man an den pittoresken Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise der beeindruckenden Cristallogruppe oder des Winter- und Bergsportzentrums Cortina d’Ampezzo vorbei. Marktbesuche wechselten ab mit gemütlichen Runden in den örtlichen Cafees oder mit Verkostungen von Käse-, Schnaps- oder bekannten Waffel-Spezialitäten der Region. An einem der Abende spielten für die Kunstreiter zwei Osttiroler Musikanten zum Tanz auf, nicht ohne das Publikum an den folkloristisch gefärbten Darbietungen zu beteiligen. Und dann klappte es doch noch: Pünktlich am Rückreisetag wurde die Großglockner-Hochalpenstraßen für befahrbar erklärt! Daher konnten die Kunstreiter kurz vor der Heimfahrt noch an der schönsten und bekanntesten Stelle der Panoramastraße – nämlich vor der Kirche von Heiligenblut das obige Gruppenfoto schießen.

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Panorama Verwaltung Wirtschaft

Bayerische Energie-Härtefallhilfen

Erweiterung der Antragsberechtigten. Aiwanger: „Ab sofort können auch Mittelständler bis 500 Mitarbeitern Energie-Härtefallhilfe beantragen.“ Das Antragsportal für den erleichterten Zugang zu den Energie-Härtefallhilfen ist nun frei geschaltet

Nach dem Beschluss des Ministerrats zur Absenkung der Bagatellgrenze, können ab jetzt auch Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern die Bayerische Energie-Härtefallhilfe online beantragen. „Ich hatte mich für eine Verbesserung und Vereinfachung des Hilfsprogramms im Sinne von kleinen und mittelständischen Unternehmen eingesetzt. Denn die Belastung durch hohe Energiekosten ist keine Frage der Betriebsgröße“, sagt Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. „Diesem Beispiel soll die Bundesregierung folgen und zeitnah den Weg frei machen für einen Industriestrompreis von 4 Cent pro Kilowattstunde. Es braucht dringend gerade solche Subventionen von energieintensiven Unternehmen und eine Entlastung des Mittelstands und des Handwerks. Unsere Bayerische Energie-Härtefallhilfe setzt gerade da an, um kleine und mittelständische Unternehmen zu unterstützen, die aufgrund stark gestiegener Energiekosten einen Betriebsverlust oder eine Gewinnaufzehrung verzeichneten. Die ersten Bescheide nach den ursprünglichen Konditionen sind bereits genehmigt worden. Jetzt kann vielen weiteren Unterstützung gewährt werden. Auch wenn jetzt die Energiepreise wieder sinken, können auf diese Weise Härten aus 2022 oder dem vergangenen Winter besser ausgeglichen werden. Wir müssen alles in die Wege leiten, um die Wettbewerbsfähigkeit von energieintensiven Branchen im internationalen Vergleich zu erhalten. Dies muss schnell und ohne bürokratische Hürden geschehen! Die Konditionen der Bayerischen Energie-Härtefallhilfen sind vereinfacht und die Bagatellgrenze gesenkt worden. Dadurch erhalten auch kleine Unternehmen, die geringere Energiemengen verbrauchen, künftig leichter Unterstützung. Neu ist ebenfalls, dass auch Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern antragsberechtigt sind.“

Das Antragsportal für den erleichterten Zugang zu den Energie-Härtefallhilfen ist nun frei geschaltet. Die Bayerische Energie-Härtefallhilfe brachte der Ministerrat im Dezember 2022 als Ergänzung zu den Entlastungspaketen des Bundes an den Start. Bis jetzt waren nur Soloselbstständige und KMUs mit weniger als 250 Beschäftigte antragsberechtigt. Die Mitarbeiterzahl erhöht sich auf 500. Die Bayerische Energie-Härtefallhilfe Unternehmen ersetzt Energiemehrkosten aller Energieträger (Strom, Gas, Fernwärme, Heizöl, Holzpellets, Hackschnitzel, Kohle, Flüssiggas) in den Jahren 2022 und/oder 2023. Mit den Neuerungen wurde die Bagatellgrenze von bisher 6.000 Euro auf 2.000 Euro (bis 9 Beschäftigte) pro Antrag gesenkt. Insgesamt ist die Bagatellgrenze nach Anzahl der Arbeitnehmer gestaffelt. Die Förderhöchstgrenze beträgt 500.000 Euro pro Antragsteller.

> Alle Informationen und Details zur Energie-Härtefallhilfe sowie ein Link zur Antragsplattform sind online verfügbar

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Panorama Wirtschaft

Die Stimmung im Ostallgäu und in Kaufbeuren hellt sich auf

 

Die IHK-Regionalversammlung Kaufbeuren & Ostallgäu fordert aber weniger Steuerlast und Bürokratie für die regionale Wirtschaft

Der IHK-Konjunkturindex für den Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren ist im Vergleich zum Jahresbeginn um 5 Punkte auf nun 123 Punkte im Frühjahr 2023 gestiegen. Das zeigt die Konjunkturumfrage der IHK Schwaben. Die Stimmung im Allgäu ist demnach besser als in Bayerisch-Schwaben, wo der Index bei 113 Punkten liegt. „Die Unternehmen blicken spürbar optimistischer in die Zukunft, da die Worst-Case-Szenarien bei der Energiekrise nicht eingetreten sind“, sagt Björn Athmer, Regionalgeschäftsführer der IHK im Allgäu. Grund zur Freude sieht er aber nicht: „Obwohl sich die konjunkturelle Lage stabilisiert hat, bleibt der erhoffte Investitionsschub im Inland aus. Arbeits- und Fachkräfte fehlen und die Energie- und Rohstoffkosten sind international weiterhin nicht wettbewerbsfähig. Wenn die Politik nicht schnell handelt, droht unserem Standort ein schleichender Verlust seiner industriellen Substanz“, so Athmer.

Bessere Erwartungen heben die Stimmung
Über die IHK-Konjunkturumfrage werden dreimal jährlich die aktuelle Geschäftslage sowie die Erwartungen der Unternehmen abgefragt, die zusammen den IHK-Konjunkturindex bilden. Die Bewertung der Lage im Ostallgäu ist nahezu gleichbleibend, 52% der Betriebe bewerten die aktuelle Geschäftslage als gut. Neun Prozent berichten von einer gegenwärtig schlechten Situation. Die Erwartungen sind jedoch deutlich optimistischer als zuvor: 24 Prozent erwarten eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation, 17 Prozent eine Verschlechterung.

Risiken bleiben Arbeits- und Fachkräftemangel sowie Energiepreise
„Der Arbeits- und Fachkräftemangel ist in der Risikobewertung angestiegen und stellt gemeinsam mit den Energie- und Rohstoffpreisen mit jeweils 65 Prozent das derzeit größte Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung dar“, so Peter Leo Dobler, IHK-Regionalvorsitzender. Die Bedeutung der Energie- und Rohstoffpreise ist für die Unternehmen weiterhin hoch, jedoch in ihrer Intensität rückläufig. Eine sinkende Inlandsnachfrage, die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und steigende Arbeitskosten sind für rund jedes zweite Unternehmen ein wirtschaftliches Risiko.

Vorbildlicher Arbeits- und Ausbildungsmarkt
Die wirtschaftlichen Risiken kommen besonders zum Tragen, wenn man die Lage am Arbeits- und Ausbildungsmarkt betrachtet. Die Arbeitslosenquote lag im Ostallgäu im April bei 2,6 Prozent. Damit herrscht im Allgäu Vollbeschäftigung. „Was erfreulich klingt, ist für die Allgäuer Betriebe eine enorme Herausforderung. Um weiter produzieren oder Dienstleistungen anbieten zu können, braucht die Wirtschaft dringend Fach- und Arbeitskräfte“, erklärt Dobler. Ähnlich sieht es am Ausbildungsmarkt aus. Im Landkreis Ostallgäu setzt die Wirtschaft auf den Nachwuchs, die Ausbildungsbereitschaft ist hoch. „Die Unternehmen würden noch mehr ausbilden, wenn sich mehr junge Menschen bewerben würden“, so Gerhard Schlichtherle, Vize-Präsident der IHK Schwaben.

Schwächelnde Investition sind ein Alarmzeichen
Der IHK-Konjunkturumfrage zufolge äußert nur ein geringer Teil der Unternehmen Investitionsabsichten. Schon der Kriegsausbruch in der Ukraine bremste die Investitionen vor einem Jahr aus. Auch steigende Finanzierungskosten sowie Unsicherheiten bezüglich regulatorischer Vorgaben etwa bei der ökologischen Transformation lassen keine weiteren Impulse erwarten. Dazu kommt, dass mit 62 Prozent der Großteil der Investitionen in Ersatzbeschaffungen fließt. Dobler warnt: „Der von uns erhoffte Investitionsschub bleibt weiter aus. Unser Wirtschaftsstandort verliert somit schleichend aber beständig an Substanz, insbesondere wenn Unternehmen immer öfter im Ausland investieren.“

Politik muss jetzt handeln
Damit der Wettbewerbsnachteil der Region im Vergleich zum Ausland nicht zu groß wird, fordert die Wirtschaft von der Politik konkrete Schritte. „Die Politik muss endlich die großen wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit anpacken. Infrastruktur ausbauen, die Steuerlast auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau bringen, verlässliche Regeln für die digitale und energetische Transformation aufstellen und alle Potentiale für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt heben. Und über allem steht der dringend notwendige Bürokratieabbau. Das sind alles Aufgaben, die nicht neu sind, aber teilweise seit Jahrzehnten aufgeschoben werden“, so Schlichtherle abschließend.

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Panorama Verwaltung

Die Stadt Kaufbeuren informiert

Kanalsanierung 2023 in Kaufbeuren Nord ohne Aufgrabungen

Die Stadt Kaufbeuren saniert ab Anfang Juni 2023 bis voraussichtlich Ende des Jahres 2023 Abwasserkanäle nördlich der Türkheimer Straße in Kaufbeuren Nord. Die Sanierung erfolgt in geschlossener Bauweise, das heißt, es sind keine Aufgrabungen vorgesehen. Gearbeitet wird jeweils von Schacht zu Schacht.

Der Kanal wird in folgenden Straßen saniert: Am Sonneneck, Beckstettener Straße, Buchloer Straße, Eibergstraße, Ketterschwanger Straße, Lauchdorfer Weg, Mindelheimer Straße, Riedener Weg, Stockheimer Straße, Unterer Hofanger, Waaler und Weinhausener Straße.

In den meisten Straßen sind nur bestimmte Abschnitte betroffen. Pro Sanierungsabschnitt sind mehrere Arbeitsschritte der beauftragen Fachfirma Kanal Oberreiter erforderlich. Anwohner müssen sich jedoch immer nur kurzzeitig auf Behinderungen einstellen.

In Einzelfällen kann es notwendig sein, dass Grundstücke, die im Sanierungsbereich liegen, betreten werden müssen. Die direkt betroffenen Anwohner werden rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten informiert.

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Panorama Sport Tourismus

Auch der Badespaß in Neugablonz beginnt

Das Erlebnisbad Neugablonz öffnet am 30.05.2023 seine Tore mit neuen Öffnungszeiten

Das Erlebnisbad Neugablonz öffnet, nach erfolgreicher Reparatur einer Steuerung, am 30. Mai 2023 in die Freibadsaison 2023.

Die neuen Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr und am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 9.00 Uhr bis 20:00 Uhr.

> Aktuellen Informationen finden Sie auch auf der Website der Bäder

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Panorama Soziales

Tag der Organspende am 3. Juni

AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu: Entscheidung schafft Klarheit. Organspendeausweis entlastet Angehörige. Ausführliche Entscheidungshilfe im Internet. Angebot zu persönlichem Gespräch am Telefon

Der unerwartete Tod eines geliebten Menschen ist für Hinterbliebene ein schmerzhaftes Ereignis. In dieser Situation mit dem Thema Organspende konfrontiert zu werden, bringt für sie eine große zusätzliche Belastung – vor allem dann, wenn kein Organspendeausweis den Willen der Verstorbenen dokumentiert. „Deshalb ist es so wichtig, sich mit dem Thema Organspende zu befassen, eine individuelle Entscheidung zu treffen und die Angehörigen davon in Kenntnis zu setzen“, so Bernd Ruppert Direktor von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Der Tag der Organspende – in diesem Jahr der 3. Juni – soll dazu beitragen, Ängste und Vorurteile zu diesem Thema abzubauen und sich bewusst für einen Organspendeausweis zu entscheiden.

Organspendeausweis entlastet Angehörige

„Damit schafft man Klarheit und nimmt den Druck von den Angehörigen“, sagt Bernd Ruppert. In ihrem aktuellen Bericht weist die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) darauf hin, dass die Angehörigen in rund 80 Prozent der Fälle einer Organspende nicht zustimmen. Auch wenn es in Bayern im Jahr 2022 mit 128 Organspendern 18 Spender mehr als im Jahr 2021 gab: Die Zahl der Menschen, die im Freistaat auf ein Spenderorgan warten, liegt laut Bayerischem Gesundheitsministerium bei über 1.100. Deutschlandweit ist die Zahl der Organspender nach Angaben der DSO im abgelaufenen Jahr 2022 sogar leicht zurückgegangen – von 933 im Jahr 2021 auf 869 im Jahr 2022.

Ausführliche Entscheidungshilfe im Internet

Die AOK hilft mit dem Online-Angebot „Entscheidungshilfe Organspende“ unter www.aok.de/bayern/organspende dabei, Argumente für oder gegen eine Organspende zu finden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg haben gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten eine Entscheidungshilfe erstellt, die verständliche Informationen zur Organspende bietet. Dazu gehören rechtliche Fragestellungen genauso wie Fragen zu den medizinischen Voraussetzungen oder den Erfolgsaussichten für eine Transplantation. Der Ablauf einer Organspende wird ebenfalls beschrieben.

Angebot zu persönlichem Gespräch am Telefon

„Auch, wenn wir mit der Entscheidungshilfe versuchen, die wichtigsten Fragen zu beantworten, bleibt häufig noch etwas offen, das sich im persönlichen Kontakt besser klären lässt“, so Bernd Ruppert. Die AOK unterstützt daher das „Infotelefon Organspende“ der DSO und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Expertinnen und Experten beraten montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr zu allen Anliegen rund um das Thema Organspende. Das Beratungsteam ist unter der kostenlosen Service-Telefonnummer 0800 90 40 400 erreichbar.

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Panorama Verwaltung

Die Stadt Kaufbeuren informiert

Einseitige Sperrung der Kemnater Straße mit Ampelregelung

Einseitige Sperrung der Kemnater Straße mit Ampelregelung im Bereich zwischen Kreisverkehr Dr. Gutermann Straße bis Gutwillen

Aufgrund anstehender Asphaltreparaturarbeiten am Straßenbelag der Kemnater Straße im Bereich Kreisverkehr Dr. Gutermann Straße bis Gutwillen ist die Kemnater Straße voraussichtlich am Freitag, 02.Juni 2023 nur einseitig mit Ampelregelung befahrbar.

Es ist mit Baustellenverkehr und eventuellen Zeitverzögerungen zu rechnen. Mögliche Witterungsbedingte Verzögerungen bitten wir zu entschuldigen.

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Panorama

Glückwünsche und Patenschaft vom Bundespräsidenten

Zu den drei Töchtern und drei Söhnen wurde im Dezember letzten Jahres die kleine Katharina in die Familie geboren

Aus einem sehr schönen Anlass begrüßte Oberbürgermeister Stefen Bosse die Kaufbeurer Familie Volmer im Rathaus. Zu den drei Töchtern und drei Söhnen von Sophie und Nick Volmer wurde im Dezember letzten Jahres die kleine Katharina in die Familie geboren.

Für das siebte Kind der Eheleute übernahm nun Frank-Walter Steinmeier die Ehrenpatenschaft. OB Bosse freute sich der Familie eine entsprechende Urkunde des Bundespräsidenten sowie Geldgeschenke von Bund und Stadt überreichen zu können.

OB Bosse erläuterte den Anlass kurz: „Der oberste Repräsentant Deutschlands, der Bundespräsident, bringt mit der Ehrenpatenschaft die besondere Verpflichtung des Staates für große Familien zum Ausdruck. Sie stellt die besondere Bedeutung heraus, die Familien und Kinder für unser Gemeinwesen haben. Die Ehrenpatenschaft soll mit dazu beitragen, das Prestige kinderreicher Familien zu stärken.“

Die älteren Kinder von Familie Volmer haben sich bereits einen Namen für ein weiteres Brüderchen überlegt. Ehepaar Volmer schmunzelte dazu und würde sich über weiteren Familienzuwachs freuen.

In der Regel besuchen in Kaufbeuren die Schulklassen in der vierten Jahrgangsstufe den Oberbürgermeister im Rathaus und erhalten eine kleine Führung. So freut sich OB Bosse darauf, die jüngeren Kinder der Familie Volmer spätestens zu diesem Anlass wiederzusehen. Die Hauptperson, die gut fünf Monate alte Katharina, meisterte den Termin am 22. Mai im Rathaus mit Bravour. Sie genoss es, von ihrer Mutter auf dem Arm gehalten zu werden und zeigte sich recht unbeeindruckt vom Trubel um sie.

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Panorama Sport

BSK Olympia Neugablonz im TV

Jugendarbeit auf SAT 1 im Fokus. Dank der Kontakte von Antonio Pisanu kommt die Jugendabteilung der Schmuckstädter nun ins Fernsehen. In den Interviews mit SAT 1 wurde auch die Platzproblematik angesprochen

Es gibt nur wenige, wenn nicht seltene Möglichkeiten sich als Verein auf einer großen Bühne zu präsentieren. Der BSK Olympia Neugablonz hat es geschafft: Dank der Kontakte von Antonio Pisanu kommt die Jugendabteilung der Schmuckstädter nun ins Fernsehen.

Auch wenn am Tag der Aufnahme das Wetter überhaupt nicht mitspielte, zeigten sich die Jungs und Mädels aus allen Altersgruppen des BSK von ihrer besten Seite. „Seit Jahren machen wir eine gute Nachwuchsarbeit. Dass wir nun unseren Verein im Fernsehen allen zeigen dürfen, macht mich schon etwas stolz“, sagt Sportvorstand Antonio Mezzoprete. Über eine Stunde drehte der Privatsender im Waldstadion. Hinzu kamen noch Interviews. Der neue BSK-Chef Rainer Arndt machte gegenüber SAT 1 deutlich, dass Nachwuchsarbeit sehr wichtig sei und man künftig hier dadurch Spieler für den Herrenbereich generieren wolle. Matthias Berger, stellvertretender Jugendleiter, wurde ebenfalls im BSK-Museum interviewt. Hier gab er Einblicke, wie das Museum überhaupt entstand. Auch der neue Leiter für Entwicklung, Antonio Pisanu, stand dem Fernsehteam Rede und Antwort. „Mit unserem Blick auf den gesamten Nachwuchs wollen wir künftig sowohl den leistungsorientierten Fußball anbieten als auch den Breitensport“, so der 52-Jährige.

BSK hofft auf einen neuen Trainingsplatz

In den Interviews mit SAT 1 wurde auch die Platzproblematik angesprochen. Mit über 250 Jugendlichen ist der BSK an seine Grenzen angekommen. „Wir haben viele Nationen täglich auf dem Platz. Integration, also das Miteinander, ist für uns sehr wichtig. Bei uns ist jeder Spieler herzlich willkommen“, hofft Mezzoprete, dass der Verein in den kommenden Jahren auf eine weitere Trainingsfläche zurückgreifen kann. Künftig wird es eine intensive Partnerschaft mit den Munich Kickers geben. Erfahrene Lizenztrainer aus den Nachwuchsleistungszentren geben ihr Wissen an den BSK, also an die Mannschaften und Trainer, in den Einheiten weiter.

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Panorama Soziales

Eine berufliche Perspektive für Dimitru

Das Projekt „Kompass – Betriebliche Inklusion“ der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. unterstützt den jungen Erwachsenen mit Behinderung auf seinem beruflichen Weg

Eine berufliche Perspektive für Dimitru

Das Projekt „Kompass – Betriebliche Inklusion“ der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren ist nun seit zweieinhalb Jahren in der Inklusionsarbeit im Ostallgäu tätig. Neben 30 Vermittlungen von Menschen mit Diagnose auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, kann das Projekt um Projektleiter Kim Lukas und Vermittlungsassistenten Uwe Zimmermann unzählige, individuelle Beratungen und Begleitungen verbuchen.

Ein großer Erfolg ist der Weg von Dimitru. Der 27-Jährige kam im September vergangenen Jahres zu Kompass. Der Grund: Er benötigte dringend Unterstützung, um ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu finden.

> mehr zur Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. hier im Marktplatz des Stadtportals

Perspektive in Deutschland

Dimutru leidet an Arthrogryposis multiplex congenita. Das ist eine angeborene Gelenksteife in den Armen und Beinen. In seinem Heimatland Moldawien absolvierte er eine unterstützte Ausbildung im IT-Bereich. Auf der Suche nach einer beruflichen Perspektive kam Dimitru im Frühjahr 2022 aber nach Deutschland und trat eine geringfügige Beschäftigung in seinem erlernten Beruf an. Da das Arbeitsverhältnis jedoch im Januar 2023 enden sollte, musste schnell gehandelt werden, damit Dimitru in Deutschland bleiben kann.

Kompass unterstützte Dimitru in allen notwendigen Angelegenheiten: Zunächst konnte eine Bestätigung der Diagnose durch in Deutschland niedergelassene Ärzte erreicht werden. Des Weiteren wurde der Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderung eingereicht, um mehr Möglichkeiten zur Chancengleichheit zu erlangen. Gleichzeitig wurde der Kontakt zum Jobcenter hergestellt und ein Antrag auf einen Sprachkurs beim Bundesamt für Migration gestellt.

Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt geplant

Dank der Unterstützung der Lebenshilfe Kaufbeuren-Ostallgäu arbeitet Dimitru mittlerweile in einem befristeten und projektbezogenen Arbeitsverhältnis in der IT-Branche. Somit kann Dimitru einen Großteil seines Lebensunterhaltes selbst bestreiten, aber auch am Sprach- und Integrationskurs teilnehmen, den der 27-Jährige seit Januar besucht. Nach Abschluss des Kurses im Herbst ist eine Anstellung als IT-Mitarbeiter in Vollzeit auf dem ersten Arbeitsmarkt geplant. „Ich bin glücklich, dass ich jetzt wieder in meinem gelernten Beruf arbeiten kann“, freut sich Dimitru.

Was als einfaches Jobcoaching anfing, entwickelte sich zu einer vollumfänglichen Unterstützung in vielen notwendigen Schritten. „Kompass nimmt seinen Vermittlungsauftrag sehr ernst, um individuell zu begleiten und langfristige Erfolge zu erzielen“, betont Lukas. Das Projekt „Kompass – Betriebliche Inklusion“ ist kostenlos nutzbar und wird durch die Aktion Mensch gefördert. Bei Interesse vereinbaren Sie unverbindlich einen Kennenlerntermin per E-Mail an kompass@lebenshilfe-oal.de oder unter der Nummer 0176 18700907. Kim Lukas und Uwe Zimmermann beraten Sie gerne bei Ihrem Weg zu einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis.

Über die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. mit Wertachtal-Werkstätten gGmbH

Die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. ist eine der größten gemeinnützigen Organisationen im Allgäu. Mit über 700 Vereinsmitgliedern setzt sie sich seit 1964 als Angehörigenvertretung und Dienstleister für Menschen mit einer (drohenden) Behinderung und ihre Familien ein. Über 1.500 Menschen nutzen ihre Angebote und Leistungen. An den Standorten Kaufbeuren, Neugablonz, Marktoberdorf, Buchloe und Füssen sind rund 550 Mitarbeiter*innen in über 40 Einrichtungen tätig. Weitere rund 800 Mitarbeiter*innen mit und ohne Behinderung arbeiten bei der Tochtergesellschaft, den Wertachtal-Werkstätten gGmbH. Dort werden seit 1973 hochwertige Produkte und zuverlässige Dienstleistungen für Firmen und Privatkunden in vielen verschiedenen Bereichen angeboten. Mehr unter: www.lebenshilfe-oal.de

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Panorama Politik

Volksbegehren VOTE16

Die Initiatoren des Volksbegehrens Vote 16 wollen jungen Menschen eine Stimme geben und das aktive Wahlalter in Bayern auf 16 Jahre absenken. Unterschriftensammlung auch in Kaufbeuren

Verantwortung für Verantwortungsträger: Junge Menschen arbeiten, engagieren sich ehrenamtlich und tragen aktiv zur Gesellschaft bei. Die Initiatoren des Volksbegehrens Vote 16 wollen ihnen daher auch eine Stimme geben und wollen das aktive Wahlalter in Bayern auf 16 Jahre absenken. Dafür haben sie eine überparteiliche und gesamtgesellschaftliche Bewegung gestartet.

Der Kinder-Jugendbeauftragte der Stadt Kaufbeuren, Holger Jankovsky, engagiert sich persönlich für das Volksbegehren Vote16 und setzt sich leidenschaftlich für die Belange junger Menschen ein. Er ist überzeugt, dass die Senkung des Wahlalters ein bedeutender Schritt zur Stärkung der politischen Beteiligung und zur Förderung der demokratischen Werte ist. „Die politische Partizipation junger Menschen ist von großer Bedeutung für eine lebendige Demokratie. Indem wir das Wahlalter für kommunale Wahlen auf 16 Jahre senken, geben wir jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Zukunft mitzugestalten und ihre Anliegen in politischen Entscheidungen einzubringen“, sagt Holger Jankovsky.

Gemeinsam mit 50 Bündnispartnern (Bayerischer Jugendring, Bund der Katholische Jugend, Evangelische Jugend, Jugend des deutschen Alpenvereins, GRÜNE Bayern, SPD Bayern, FDP Bayern, Arbeiterwohlfahrt und viele andere) werden die Initiatoren des Volksbegehrens in den kommenden Wochen in ganz Bayern mit Unterschriftenbögen unterwegs sein.

Zu den lokalen Erstunterzeichnenden gehören der Vizepräsident des bayerischen Landtags Alexander Hold, Landrätin Maria-Rita Zinnecker und der Bürgermeister der Stadt Kaufbeuren, Oliver Schill.

„Ich glaube fest daran, dass Jugendliche ab 16 Jahren das Recht haben sollten, ihre Stimme in kommunalen Angelegenheiten zu erheben. Unsere Stadt hat eine breit aufgestellte Jugendbeteiligung, und das Volksbegehren Vote16 bietet eine Möglichkeit, dies weiterzuführen und die Demokratie zu stärken“, so Schill bei der Unterzeichnung des Volksbegehrens im Rahmen eines Treffens mit dem Jugendbeauftragten im Rathaus.

In den kommenden Wochen wird Holger Jankovsky in verschiedenen Bereichen der Stadt präsent sein, darunter Jugendzentren und öffentliche Plätze. Er wird persönlich auf Menschen zugehen, um sie über das Volksbegehren zu informieren und zur Unterzeichnung aufzufordern. Auch der Stadtjugendring Kaufbeuren ist Unterstützer des Volksbegehrens und wird Aktionen zur Sammlung von Unterschriften durchführen.

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Panorama

Transparent & Modern

Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke zu Besuch beim „Irseer Kreis Versand“

Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke zu Besuch beim „Irseer Kreis Versand“

Ein Besuch hinter den Kulissen eines inklusiven Unternehmens bietet immer spannende Einblicke und eröffnet neue Perspektiven. Anlässlich der Informationswochen der Inklusionsunternehmen, die die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen „bag if“ jährlich ausruft, war der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) zu Besuch beim Irseer Kreis Versand in Kaufbeuren und sprach dort mit Geschäftsführer Bertram Sellner.

„Sensationell“ beurteilte Stracke die Stärke, die das Unternehmen während der Corona-Pandemie gezeigt hatte – ohne Kurzarbeit und ohne Corona-Hilfen sei man aus eigener Kraft durch die Pandemie gekommen, blickte Sellner zurück. Das sei auch der Modernisierung des Unternehmens zu verdanken, die in dem Kaufbeurer Unternehmen seit einigen Jahren besonders forciert vorangetrieben wird. „Dabei versuchen wir, die Veränderungen für all unsere über 70 Mitarbeitenden möglichst transparent zu gestalten und alle mitzunehmen“, so Sellner.

Als inklusiver Versandhandel für Kreativ- und Bastelmaterial besteht der Irseer Kreis Versand nun schon seit 35 Jahren auf dem freien Markt und bietet dabei neben tariflich bezahlten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für Menschen mit und ohne Behinderung auch Zuverdienstplätze, Arbeitstrainingsplätze und von der IHK anerkannte Ausbildungsplätze an.

Als mühselig bezeichnete Sellner zum Teil die Beantragung von Wirtschaftsförderungen als gGmbH – das „g“ steht dabei für „gemeinnützig“. Als solch gemeinnütziges Unternehmen sei man oft automatisch von Förderungen ausgeschlossen, auch wenn man als Wirtschaftsunternehmen eigentlich Anspruch darauf haben sollte, zeigte er dem Bundestagsabgeordneten auf.

Stracke sagte zu, sich weiterhin vehement für eine aktive Inklusion und Teilhabe einzusetzen. Er kritisierte aber auch, dass die Ampel in Berlin in diesem Themenfeld bisher sehr ambitionslos gearbeitet habe. „An vielen Stellen im Koalitionsvertrag werden Ziele zur Behinderten- und Teilhabepolitik formuliert. Doch Papier ist bekanntermaßen geduldig. Umfassende Initiativen der Ampel-Regierung für Inklusionsbetriebe lassen weiter auf sich warten“, stellte er fest.

Einig war sich der Abgeordnete mit Sellner, dass die Übergänge zwischen Werkstatt und Inklusionsbetrieb noch selbstverständlicher werden müssten. Dies sei jedoch, so Stracke kein Thema der Gesetzgebung, sondern eines gelebten Miteinanders. „Dass dies vor Ort gut funktioniert, habe ich heute hier erlebt“, betonte Stracke, der als arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion soziale Belange stets besonders im Blick hat.

Als Inklusionsfirma, die Kreativ- und Bastelbedarf sowie Deko-Material an Unternehmen, Einrichtungen und Privatpersonen versendet, schafft der Irseer Kreis Versand sichere Arbeitsplätze für Menschen mit vorwiegend psychischer Beeinträchtigung. Dabei steht das Unternehmen für persönliche Förderung und soziale Integration und investiert jede Erlössteigerung in neue Arbeitsplätze.

Unter dem Leitspruch „Wir vertreten ein Menschenbild der gleichen Wertigkeit aller Mitarbeitenden auf Augenhöhe und stärken das Selbstwertgefühl der betroffenen Menschen“ bietet der Irseer Kreis Versand seinen Mitarbeitenden sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze mit tariflicher Vergütung an. Dabei konnte die Zahl der Mitarbeitenden in 35 Jahren Firmengeschichte von sechs auf aktuell über 70 gesteigert werden. Der Irseer Kreis Versand ist außerdem ein von der IHK anerkannter Ausbildungsbetrieb, der nicht nur Praktikumsstellen, sondern auch Arbeitstrainingsplätze zur Erlangung einer Tagesstruktur anbietet. Mehr dazu auf www.ikv-shop.de/ueber-uns

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Panorama Wirtschaft

mayr® Antriebstechnik ist neuer Partner im Stadtportal Wir sind Kaufbeuren

Mayr ist ein international führendes Unternehmen der mechanischen Antriebstechnik mit Hauptsitz in Mauerstetten. Die Kupplungen und Bremsen aus dem Allgäu sichern tagtäglich die Maschinenbewegungen dieser Welt.

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Tradition und Innovation sind dabei die tragenden Säulen, die seit Generationen die Stabilität und Zuverlässigkeit des unabhängigen Familienunternehmens garantieren.

> zum mayr® Antriebstechnik hier im Marktplatz des Stadtportals

Mit über 750 Mitarbeitenden im Stammhaus Mauerstetten und insgesamt über 1350 Mitarbeitenden weltweit, ist mayr® Antriebstechnik in mehr als 40 Ländern für ihre Kunden da.

Die Qualitätsprodukte von mayr® Antriebstechnik finden Anwendung in einer Vielzahl von Branchen. Ob Abwassertechnik, Windkraftanlagen, Vertikalachsen oder Aufzüge.

> Erfolgreiches Marketing – werden Sie Partner im Marktplatz von Wir sind Kaufbeuren

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Panorama Politik

Freie Wähler starten Massenpetition

Die Landtagsfraktion der Freien Wähler eine Massenpetition gegen die von Bundeswirtschaftsminister Habeck (Bündnis 90 / Die Grünen) geplante Novelle des Gebäudeenergiegesetzes gestartet. Pohl/Knabner: Gebäudeenergiegesetz – so nicht Herr Habeck!

Die Landtagsfraktion der Freien Wähler hat am 11. Mai 2023 eine Massenpetition gegen die von Bundeswirtschaftsminister Habeck (Bündnis 90 / Die Grünen) geplante Novelle des Gebäudeenergiegesetzes gestartet. Die Landesvereinigung der Freien Wähler Bayern hat sich bei ihrer Landesversammlung am 13. Mai 2023 dem angeschlossen. Der Allgäuer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl, stellvertretender Vorsitzender der Freien Wähler Landtagsfraktion und die Landesschatzmeisterin und Kreisvorsitzende der Freien Wähler Ostallgäu Susen Knabner werden in den kommenden Wochen Unterschriften für eine Massenpetition an den Deutschen Bundestag sammeln. Erklärtes Ziel ist es, bayernweit mindestens 50.000 Unterstützer zu gewinnen.

Bernhard Pohl erklärt, warum er gemeinsam mit seinen Kollegen der Landtagsfraktion diesen außergewöhnlichen Schritt geht: „Habecks Wärmewende ist zwar ein bundespolitisches Thema. Es würde aber niemand verstehen, wenn ich den Menschen vor Ort sagen würde, ich bin nur für die Erhöhung der Haushaltsmittel im Staatsstraßenbau und der Dorfentwicklung zuständig. Wir können doch nicht Zigtausende mit ihrem Problem allein lassen und nicht wenigstens versuchen, sie vor den Plänen aus dem grünen Gruselkabinett zu schützen. Deshalb appellieren wir an Alle, gemeinsam ein Zeichen gegen eine irrationale und eigentumsfeindliche Politik zu setzen“, wählt der Landespolitiker drastische Worte.
Susen Knabner stellt hierzu fest: „Das Vorhaben ist weder gut gemeint noch gut gemacht. Das Ziel, CO2-Emmissionen zu reduzieren, schafft man nicht mit einer Fixierung auf Wärmepumpen. Wir brauchen eine Technologieoffenheit und letztlich kommt es doch nicht darauf an, wie wir CO2 einsparen, sondern dass es passiert. Dazu ist es völlig unnötig, die Hauseigentümer mit Investitionen in Größenordnungen von zum Teil 100.000, – Euro und mehr zu belasten.“

Knabner verweist auch darauf, dass die Pläne in der Praxis gar nicht umsetzbar sind: „Ich frage mich schon, wo auf einmal eine Armada von zusätzlichen Handwerkern herkommen soll. Wir haben jetzt schon Vorlaufzeiten beim Einbau von Wärmepumpen von teilweise sechs Monaten. Will man die Betroffenen unabsehbar lang in der Kälte sitzen lassen? Sollen sie zwischenzeitlich ins Hotel ziehen?“. Sie hinterfragt auch die geplante Altersgrenze von 80 Jahren: „Ein wohlhabender 80-Jähriger wird verschont, während ein 78-jähriger Hauseigentümer mit schmaler Rente die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen hat. Vielleicht sollte man dem dann raten, zwei Jahre bei den Kindern einzuziehen, das Gebäude leer stehen zu lassen und dann mit dem 80. Geburtstag bezahlbar zu sanieren. Das kann es doch nicht sein!“

Bernhard Pohl weist zusätzlich darauf hin, dass dieses Gesetzesvorhaben dem Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen oder wenigstens zu erhalten, völlig zuwiderläuft. „Die Corona Pandemie und der Ukraine Krieg haben zu erheblichen Belastungen der Wirtschaft und damit unseres gesamten Wohlstands geführt. Das haben offenbar noch nicht alle verstanden. Tatsächlich haben derzeit die Menschen weniger im Geldbeutel als vorher. Da kann man doch nicht noch einen draufpacken und Familien mit mittleren Einkommen oder Rentnern, die ihr ganzes Leben gearbeitet und sich ein Eigenheim erspart haben, so etwas vorsetzen“, empört sich der Abgeordnete.

Pohl vermutet, dass der Gesetzgeber soziale Härten mit Subventions- und Förderprogrammen abfedern will. Auch das stößt auf deutliche Kritik. „Als Haushaltspolitiker kann ich nur davor warnen, dass wir die Bürger ständig mit neuen Belastungen überziehen und den berechtigten Zorn dadurch abmildern, dass wir soziale Härten mit milliardenschweren Unterstützungsleistungen abfedern. An die Stelle der soliden Haushaltspolitik der letzten Jahre setzt die Ampel in Berlin nun auf Schuldenrekorde, auch wenn sie das mit nebulösen Begriffen wie Sondervermögen tarnt. Damit gefährdet diese Regierung nachhaltig die Handlungsfähigkeit des Staates. Berlin sollte sich an Bayern ein Beispiel nehmen und für den Klimaschutz viel stärker in Forschung und Entwicklung als in Schikane der Bürger investieren. Wir haben mit der Hightech Agenda die richtigen Weichen gestellt und werden aus Bayern heraus Technologie für Mobilität, für Industrieproduktion und für den Wohnungsbau entwickeln, die weltweit zur Senkung von Emissionen und zum Schutz des Klimas einsetzbar sind“, erklärt Pohl abschließend.

Die Petition kann unterzeichnet werden

  • In Kaufbeuren: Bürgerbüro Bernhard Pohl, Gutenbergstraße 2a, 87600 Kaufbeuren
  • In Marktoberdorf: Café Greinwald, Georg – Fischer-Straße 22, 87616 Marktoberdorf
  • In Füssen: Max Doser GmbH & Co. KG, Kemptenerstr. 73, 87629 Füssen

Es sind auch Infostände geplant, an denen sich Interessierte in die Listen eintragen können.

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Panorama Ratgeber

In Bayern anhaltend hoch

Die Stadt Kaufbeuren warnt, dass das Risiko eines Eintrags von Geflügelpest in Nutzgeflügel-Bestände nach wie vor hoch ist

Zu diesem Schluss ist das in Deutschland für die Tierseuchenbekämpfung zuständige Friedrich-Loeffler-Institut in seiner aktuellen Risikobewertung gekommen.

Aufgrund seiner Gewässern hat die Stadt Kaufbeuren eine wichtige Bedeutung für Zug- und Wasservögel. Durch diese kann das Virus der Geflügelpest über weite Strecken hinweg transportiert werden. Ausgehend von wildlebenden Vögeln ist eine Weiterverbreitung des Virus in Haus- und Nutzgeflügelbestände möglich. Deshalb sollten alle Geflügelhalter vermehrte Vorsicht walten lassen und erforderliche Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz der gehaltenen Vögel einhalten. Entsprechende Maßnahmen zum Schutz vor der Geflügelpest wurden von der Stadt Kaufbeuren bereits im November 2022 mit einer Allgemeinverfügung angeordnet. Die Allgemeinverfügung enthält auch ein Verbot von Geflügelmärkten, Schauen und ähnlichen Veranstaltungen sowie ein Verbot der Fütterung von Wildvögeln. Diese Allgemeinverfügung gilt unverändert fort.

Zusätzlich stehen alle Geflügelhalter im Stadtgebiet in der Pflicht, dem Veterinäramt am Landratsamt Ostallgäu (Tel.: 08342 911-214 oder E-Mail an veterinaeramt@lra-oal.bayern.de) unter Angabe von Namen, Anschrift, Anzahl und Standort der gehaltenen Tiere ihre Tierhaltung anzuzeigen. Das gilt auch für Hobbyhaltungen mit geringer Tierzahl. Halter, die das noch nicht umgesetzt haben, werden gebeten, Kontakt mit dem Veterinäramt aufzunehmen. Außerdem sind auch vermehrte Verendensfälle gehaltenen Geflügels dem Veterinäramt mitzuteilen. Dies kann ein Hinweis auf ein Geflügelpestgeschehen sein.

Bayernweit mehrere Fälle in dieser Saison

Seit Oktober 2022 sind in Bayern insgesamt zehn Fälle in Geflügelhaltungen, sowie eine Vielzahl an positiven Befunden bei Wildvögeln nachgewiesen worden. Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine besonders schwer verlaufende Form der Aviären Influenza, an der insbesondere Hühnervögel und Puten, aber auch Wassergeflügel wie Enten, Gänse und Möwen, erkranken können. Singvögel und Tauben sind hingegen nur sehr selten betroffen. Bürgerinnen und Bürger sollten tote Wildvögel nicht selbstständig einsammeln, sondern dem zuständigen Veterinäramt melden, damit die Tiere sicher geborgen und untersucht werden können. Besonders wenn mehrere Vögel an einem Fundort verendet sind, wird dringend um eine entsprechende Information des Veterinäramtes gebeten.

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Panorama

Zurück zur Normalität

Die Partnerstadt Alt-Gablonz bei Messe MIR in Kaufbeuren

Die Partnerstadt Alt-Gablonz bei Messe MIR in Kaufbeuren

Gleich bei der Neuauflage der Messe MIR in Kaufbeuren präsentierte sich wieder die tschechische Partnerstadt Jablonec nad Nisou/Gablonz an der Neiße mit ihrem touristischen Angebot, wie das bereits vor der Corona-Pandemie Tradition war. Auf Einladung der Wirtschaftsförderung der Stadt Kaufbeuren kamen die zwei Mitarbeiterinnen Hana Herkommerová und Regina Fučiková für drei Tage in die Wertachstadt, um am Gemeinschaftstand mit Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing die neuesten Informationsmaterialien an die interessierten Messebesucher auszugeben. „Es ist für uns immer wieder eine sehr positive Erfahrung, direkt mit den Kaufbeurer und Neugablonzer Bürgern ins Gespräch zu kommen“, so Herkommerová, die schon mehrfach anlässlich der Messe ins Allgäu gekommen ist.

Neben den Kolleginnen von der Tourist Information Kaufbeuren kümmerte sich der Verein zur Pflege der Städtepartnerschaften um die Betreuung der beiden Altgablonzerinnen.

Ernst Holy, der Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins und auch seine Stellvertreterin Susanne Schiller, , begrüßten die Gäste aus Tschechien am Messetand und die Geschäftsführer Alexander Müller und Birgit Müller organisierten ein kleines Besuchsprogramm in die nähere Umgebung.

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Panorama Soziales

Frauen- und Familientelefon informiert und sucht neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen

„Frauen für Frauen“ – so lautet die Idee des Frauentelefons Kaufbeuren/Ostallgäu. Wie wichtig diese seit 1992 bestehende Einrichtung ist, zeigen die vielen Anrufe. Der Kreis der ehrenamtlichen Telefonfrauen soll nun wieder um neue interessierte Frauen erw

Die Themen der Anrufe sind vielfältig und reichen von Partnerschaftsproblemen bis zu häuslicher Gewalt, von Sucht (auch bei Angehörigen) bis zu Einsamkeit im Alter.

Die Telefonfrauen stellen sich durch „aktives Zuhören“ ganz auf die Situation der Anruferin ein. Das Ziel ist Hilfe zur Selbsthilfe, oberstes Gebot bei allen Gesprächen ist absolute Anonymität.

Die Mitarbeit beim Frauen- und Familientelefon erfolgt in einem Büro in Kaufbeuren oder von Zuhause aus, ist ehrenamtlich (mit Fahrtkostenentschädigung) und bedeutet für jede Telefonfrau einen ungefähren Zeitaufwand von 12 Stunden im Monat. Darin sind neben den Telefondiensten (die nach einer Übungsphase alleine gemacht werden) auch verschiedene Fortbildungen (die in der Gruppe stattfinden) enthalten.

Die neuen Telefonfrauen erhalten auch eine Ausbildung, der für die Teilnehmerinnen kostenlos ist. Der Kurs findet in mehreren Blöcken statt.

Sie sind interessiert und können sich vorstellen, diese wichtige Arbeit zu unterstützen?
Dann jetzt gleich anrufen!

  • Frauen- und Familientelefon Kaufbeuren/Ostallgäu 08341/101010
  • Montag – Freitag 9 – 12 Uhr und Montag – Donnerstag 19 – 21 Uhr
  • oder Gleichstellungsbeauftragte Elke Schad 08341-437-761 oder
  • unter gleichstellungsstelle@kaufbeuren.de

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Panorama Verwaltung

Die Stadt informiert

Geänderte Öffnungszeiten im Rathaus und Bürgerbüro Neugablonz am 24. Mai 2023

Am Mittwoch, 24.05.2023 haben folgende Bereiche im Rathaus und dem Bürgerbüro Neugablonz wegen einer betrieblichen Maßnahme ganztägig geschlossen:

  • Bürgerbüro Kaufbeuren und Neugablonz
  • Zulassungsstelle
  • Wirtschaftsförderung, Marketing, ÖPNV
  • Stadtplanung und Bauordnung (Sekretariat besetzt)
  • Registratur

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Panorama Soziales

Lieblingsschulranzen gehen nach Irsee und Kaufbeuren

Die glücklichen Gewinner der Schulranzenaktion bei der Firma Lederwaren Geyrhalter in Kaufbeuren gezogen

Die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu unterstützt bereits zum sechsten Mal die Schulranzenaktion der Firma Geyrhalter.

Die baldigen Erstklässler konnten auch in diesem Jahr zusammen mit den Eltern oder Oma und Opa ihren Lieblingsschulranzen aussuchen.

Ergonomisch richtig eingestellt wurden die Ranzen auch gleich durch die AOK Bewegungsexpertin Martina Zollitsch.

Bei der Verlosung zweier Schulranzensets im AOK-Aktionsgewinnspiel zogen Familie Nefzger aus Irsee und Familie Rieß aus Kaufbeuren das Glückslos.

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Panorama

Verkehrssicherungsarbeiten im Wertachauwald

Auf der nördlichen Seite der Wertach finden ab Montag den 22. Mai 2023 auf einer Fläche von etwa 10 ha Waldarbeiten statt, ab Höhe Tänzelfestrondell flussabwärts bis zur Metallbrücke am Sonneneck

Dem Arbeitsfortschritt folgend werden Teilbereiche für Fußgänger und Radfahrer vollständig gesperrt, öffentliche Straßen sind nicht betroffen. Der Grund sind Baumfällarbeiten, die zur Sicherung des Verkehrs dringend notwendig sind.

In der Wertachaue stehen instabile Fichten und vom sogenannten Eschentriebsterben befallene Eschen. Dieser Pilz bringt die Bäume zum Absterben, ein Gegenmittel gibt es nicht. Die Wurzeln der Bäume sind zusätzlich durch Fäule geschwächt. Es besteht eine akute Gefahr für Fußgänger und Radfahrer durch umstürzende Bäume. Der sehr rasche Krankheitsverlauf macht es notwendig, dass der Grundeigentümer unverzüglich handelt und die Gefahren beseitigt.

Auf weiten Teilen der betroffenen Waldfläche befindet sich bereits eine natürliche Waldverjüngung aus standortgerechten heimischen Laubbäumen wie Ahorn, Ulmen, Buchen und Weiden. Teilweise werden Bäume und Teile davon als Totholz auf der Fläche verbleiben, dies unterstützt den nahtlosen Übergang zu einem naturnahen Mischwald. Auch stehendes Totholz, Lebensraum für zahlreiche Arten wie z. B. Spechte und weitere höhlenbrütende Vögel sowie Fledermäuse, wird aktiv geschaffen.

Ausgeführt werden die Arbeiten von einer regionalen Fachfirma. Dies teilen der betroffene Grundeigentümer und die Forstbetriebsgemeinschaft Kaufbeuren mit. Für die Dauer von etwa 4 Wochen ist mit Beeinträchtigungen für Fußgänger und Radfahrer zu rechnen. Witterungsbedingt kann es zu Verzögerungen bei den Arbeiten kommen.

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Panorama Soziales

GemüseAckerdemie – erleben, wo Lebensmittel herkommen

An der Gustav-Leutelt-Mittelschule in Neugablonz steht jetzt wieder Säen, Pflanzen und Jäten auf dem Stundenplan

Die Schule beteiligt sich mit ihren Schülerinnen und Schülern der 3. bis 8 Jahrgangsstufe an dem Bildungsprogramm GemüseAckerdemie. Die Acker-Zeit von April bis Oktober ist das Herzstück des Bildungsprogramms, das von der AOK gefördert wird. „Mit dem Programm will die AOK Schülerinnen und Schülern nahebringen, wie man Gemüse anbaut, pflegt und erntet und so deren Ernährungskompetenz stärken“, sagt Susanne Hasel Ernährungsexpertin der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu . Dafür bewirtschaften derzeit die Schulkinder ihr eigenes Feld. Sie bauen dort seit April und bis in den Herbst hinein bis zu 30 verschiedene Gemüsearten an. Aktuell steht gerade die witterungsbedingt die erste Pflanzung an mit Tomate, Zucchini, Gurke, Mais und Kürbis. „Mindestens einmal in der Woche hegen und pflegen die Kinder ihr Gemüse und lernen dabei viel über frische naturbelassene Nahrungsmittel und gesunde Ernährung“, freut sich Frank Hortig, Schulleiter der Gustav-Leutelt-Mittelschule in Neugablonz.

> mehr zur AOK Kaufbeuren-Ostallgäu im Marktplatz des Stadtportals

Wissenslücken zur nachhaltigen Ernährung schließen

Laut der aktuellen AOK-Familienstudie schätzen 79 Prozent der Eltern den Einfluss der Ernährung auf Klima und Umwelt als bedeutsam ein. Dies wirkt sich allerdings nicht unmittelbar positiv auf das Essverhalten im Alltag aus. Demnach erachten nur 32 Prozent der befragten Eltern nachhaltige Ernährung für bedeutend oder sehr bedeutend. „Nachhaltig ist eine vollwertige Ernährungsweise, die sowohl für die menschliche Gesundheit als auch für die Ökobilanz optimal ist“, so Susanne Hasel. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer pflanzenbetonten Kost, bei der Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte den größten Teil ausmachen. Tierische Lebensmittel sind ebenfalls wichtige Bestandteile der Ernährung, jedoch in einem deutlich reduzierten Umfang. „Wie wir uns gesund ernähren und dabei die Umwelt schützen können, vermitteln die Bildungsbausteine der GemüseAckerdemie“, erläutert die Regionalkoordinatorin Saskia Welter des gemeinnützigen Vereins Acker e.V., der das Schulgartenprogramm entwickelt hat.

Ausgewogene Kombination aus Praxis und Theorie

„Der hohe Praxisbezug und die Einbindung des Programms in den Lehrplan fördern das Ernährungs- und Bewegungsverhalten sowie die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler“, so Schulleiter Frank Hortig. Die Kinder erfahren an der frischen Luft im Schulgarten unmittelbar, wie aus einem Samenkorn beispielsweise eine knackige gelbe Rübe wird. In der Zeit nach der Ernte von Oktober bis Januar lernen die jungen Gärtnerinnen und Gärtner, wie sich ihr Handeln vor Ort in der Welt auswirkt und bekommen Einblicke in die Zusammenhänge der globalen Lebensmittelproduktion. Während der Acker in der Winterpause ruht, wird bei den Schülerinnen und Schülern die Vorfreude auf das kommende Gartenjahr geweckt.

Die AOK Bayern unterstützt die GemüseAckerdemie des Vereins Acker e.V. im siebten Jahr und schickt bereits die 188. Schule aufs Feld. Seit 2017 bauen bayernweit über 15.000 Kinder ihr eigenes Gemüse an und bewirtschaften insgesamt über 9.000 Quadratmeter Ackerfläche.

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Panorama Sport Tourismus

Der Badespaß kann beginnen

Das Freibad Kaufbeuren öffnet wieder. Das Freibad Neugablonz bleibt noch wegen einer defekten Steuerung geschlossen

Das Freibad Kaufbeuren öffnet am Montag, den 22. Mai 2023 und steht dann wieder allen Badegästen zur Verfügung, die im Freibad schwimmen möchten.

Die neuen Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr und am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr.

Aufgrund einer defekten Steuerung im Freibad Neugablonz öffnet zunächst nur das Kaufbeurer Freibad. Sobald das Ersatzteil geliefert und eingebaut wurde, startet auch dort die Freibadsaison.

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Kultur Panorama Veranstaltung

Was ist schön?

Weibliche Schönheitsideale im Wandel der Zeit. Ausstellung im Isergebirgs Museum Neugablonz bis zum 03.09.2023

Das Bedürfnis sich zu schmücken und zu verschönern ist so alt wie die Menschheit. In den Gräbern von Eiszeitmenschen fand man Farben zum Bemalen der Haut und Schmuck. Damit wurde nicht nur die Attraktivität gesteigert, sondern auch gesellschaftlicher Status oder die Zugehörigkeit zu einer Gruppe gezeigt. Doch Schönheitsideale zu weiblichen Körpern, Haaren und Gesichtern verändern sich. Jede Kultur und jedes Zeitalter empfand andere Merkmale als schön. So galt in der Renaissance ein Doppelkinn als sexy doch heute lassen es viele Frauen operieren. Überwiegend handelt es sich bei Schönheitsvorstellungen um ein gesellschaftliches Konstrukt. Trotz aller Moden gibt es jedoch Konstanten: Symmetrie des Gesichts und eine makellose Haut werden nahezu weltweit als schön empfunden.

Während jahrhundertelang nur Frauen der Oberschicht Zeit und Muße hatten sich mit ihrem Aussehen intensiv zu beschäftigen hat der „Schönheitswahn“ heute alle Frauen erreicht. Früher bestimmten Adel und Klerus was schön war. Heute erreichen die Medien Frauen aller Altersgruppen und jeder Herkunft. Der Druck ist durch allgegenwärtige Bilder gewaltig: überall perfekte Gesichter und Körper. Die Ausstellung von Dr. Alice Selinger im Isergebirgs Museum Neugablonz beleuchtet mit einem kritischen Blick die vermeintliche „Schönheit“.
Parallel dazu präsentieren wir in der Kleinen Galerie weiterhin die Ausstellung „Toleranz in Comics und Graphic Novels“.

Die Sonderausstellungen können zu den Öffnungszeiten des Museums, DI – So 13 – 17 Uhr, besucht werden. Christi Himmelfahrt (18.05.2023) und Pfingstmontag (29.05.2023) ist das Museum ebenso 13 – 17 Uhr geöffnet.

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Panorama Soziales

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu ist neuer Partner im Stadtportal Wir sind Kaufbeuren

Der Hospizverein betrachtet Sterben und Tod als natürlichen Teil des Lebens und steht damit für eine lebensbejahende Grundidee. Er tritt dafür ein, dass ein Leben in Würde bis zuletzt und damit oft in besonderer Intensität möglich ist.

Hauptaufgabe der Palliative-Care-Fachkräfte ist die Beratung von Patient/innen und Angehörigen in palliativen Situationen zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim.

Der Hospizdienst orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der Patient/innen und ihrer Angehörigen mit dem Ziel, die Lebensqualität bestmöglich zu erhalten

Damit Trauernde nicht allein bleiben mit ihren Gefühlen des Verlusts und der Hilflosigkeit, hat der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu verschiedene Trauer-Angebote.

Die Hospizbegleiter sind gut ausgebildet. Hauptaufgabe der Hospizbegleiter/-innen ist die persönliche, zugewandte Begleitung schwerst kranker und sterbender Menschen zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim.

> zum Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu hier im Marktplatz des Stadtportals

Die Angebote des Hospitzvereins:

  • Palliative Beratung
  • Hospizbegleitung
  • Trauerbegleitung
  • Ausbildung zum Hospizbegleiter/-in

 

> Erfolgreiches Marketing – werden Sie Partner im Marktplatz von Wir sind Kaufbeuren

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Panorama Veranstaltung

Nachtflohmarkt in Kaufbeuren

Am Samstag, den 20. Mai, verwandelt sich der Jordanpark in einen entspannten Marktplatz mit zahlreichen Flohmarktständen, leckerem Streetfood und spritzigen Getränken. Jetzt noch für einen Standplatz anmelden

Nachtflohmarkt in Kaufbeuren

Jordanpark | Berliner Platz 10
17 – 22 Uhr
Gastro | Musik | Markt

Am Samstag, den 20. Mai, verwandelt sich der Jordanpark in einen entspannten Marktplatz mit zahlreichen Flohmarktständen, leckerem Streetfood und spritzigen Getränken. Jetzt noch für einen Standplatz anmelden

Gastro

  • Biergarten Kult-Urig
  • Contheke – Das Gartenlokal im Jordanpark
  • Streetfood von POFFI Homemade Happiness

Musik

  • Allgäu DUB Soundsystem: Raritäten aus der Plattenkiste von Rocksteady und Jamaican Ska über authentischen Roots bis zu klassischen und aktuellen DUB Produktionen. Die Jungs sind bekannt für ihre  spielerisch abwechselnden Styles aus diesem Bereich der Musik.
  • Roots&Culture Dub music

Markt

Klassischer Flohmarkt für private und gewerbliche Verkäufer bei Nacht. Verkauft werden darf alles, was man selbst nicht mehr braucht und was andere gerne haben würden.

Anmeldung für Stadtbetreiber

> hier geht es zur Anmeldung 

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Panorama Politik

Jugendpolitische Impulse und Beschlüsse lassen aufhorchen

Vollversammlung des Stadtjugendrings wählt neue junge Vorstandschaft

Jugendpolitische Impulse und Beschlüsse lassen aufhorchen

Vollversammlung des Stadtjugendrings wählt neue junge Vorstandschaft

Am vergangenen Donnerstagabend hielt der Stadtjugendring Kaufbeuren nach zweijähriger coronabedingter Pause seine Frühjahrsvollversammlung wieder im großen Sitzungssaal des Kaufbeurer Rathauses ab. Ein visueller Blitzstart in die mit rund 80 Teilnehmenden sehr gut besuchte Veranstaltung gelang dem SJR mit der Vorstellung seines Arbeitsberichtes von 2022 in Bildern sowie der Präsentation der neuen Homepage (www.sjrkf.de). Eindrucksvoll stellten im Anschluss die jungen Vertreterinnen der Schüler:innen-Organisation Kaufbeuren „SchOK“ die Ergebnisse des diesjährigen Jugendforums und die Impulse daraus zu den Themen Bildung und Mobilität, Nachhaltigkeit, Kultur, Sicherheit und Antidiskriminierung vor.

Mit drei bemerkenswerten jugendpolitischen Beschlüssen setzte sich die Vollversammlung in der Funktion als Kaufbeurer Jugendparlament für die Belange junger Menschen in Kaufbeuren ein. So fordert der SJR die Stadt Kaufbeuren auf, sich gemeinsam mit ihm der Realisierung eines E-Bike Verleihs, eines barrierefreien Bahnhofs sowie einer Anlaufstelle für Diskriminierungsbetroffene anzunehmen und den gerade entstehenden Sportentwicklungsplan besonders auf Kinder und Jugendliche zu fokussieren.

Auch an die Kaufbeurer Bevölkerung sendet die Vollversammlung mit ihren Beschlüssen zur Unterstützung des Radentscheids Bayern und der Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre deutliche Signale, sich im Rahmen möglicher anstehenden Volksbegehren zu engagieren. Während der Radentscheid noch auf die Zulassung zum Volksbegehren durch den Bayerischen Verfassungsgerichtshof wartet, gilt es bei „Vote16 – Wahlrecht ab 16 in Bayern“ erst einmal möglichst viele Kaufbeurer Wahlberechtigte zu mobilisieren, den Antrag auf Zulassung zum Volksbegehren zu unterschreiben. Hierzu können bis Anfang Juli beim Stadtjugendring und seinen Einrichtungen Unterschriftenlisten abgeholt und auch vor Ort unterschrieben werden.

Nach der Präsentation der Jahresrechnung 2022 und des Rechnungsprüfungsberichtes konnte die bisherige Vorstandschaft entlastet werden. Anschließend leitete Frederic Schießl, Vorstandsmitglied des Bezirksjugendrings Schwaben, die Wahl von Vorstand, Kassenprüfung und Einzelpersönlichkeiten für die nächste Legislaturperiode. Die Wahlen endeten mit einem deutlichen Bekenntnis zum Stadtjugendring – konnten doch die Ehrenämter lückenlos und mit vielen neuen und jungen Gesichtern besetzt werden.

Ein Nachtragshaushalt für 2023, der allerdings die Ergebnisse der anstehenden Budgetverhandlungen mit der Stadt Kaufbeuren noch nicht abbildet, wurde ebenso beschlossen wie die Kampagne des Bayerischen Jugendrings (BJR) „Finde dein Irgendwo“ vorgestellt. Darauf folgte noch die Empfehlung, sich an der Online-Umfrage des BJR zur Lebenssituation von LSBTIQA* Personen und der „72-Stunden-Sozialaktion“ des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend zu beteiligen.

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Panorama Soziales

Wohnen weitergedacht

Um auf städtebaulichen Nachverdichtung einzugehen, waren Oberbürgermeister Stefan Bosse und Baureferent Helge Carl im Tiny-Musterhauspark in Hohenberg an der Eger, um sich über diese Form der Wohnraumbeschaffung zu informieren

Wie in vielen anderen Kommunen werden auch in Kaufbeuren Überlegungen angestellt, wie in Zukunft gebaut werden kann. Ein zentraler Punkt, der dabei immer wieder angesprochen wird, ist die städtebauliche Nachverdichtung. Das bedeutet, dass bestehender Wohnraum dort geschaffen wird, wo bereits Wohnraum vorhanden ist. Dafür in Frage kommen beispielsweise Restgrundstücke oder vorhandene Baulücken. Um genau auf diese Art der städtebaulichen Nachverdichtung einzugehen, waren Oberbürgermeister Stefan Bosse und Baureferent Helge Carl im Tiny-Musterhauspark in Hohenberg an der Eger, um sich über diese Form der Wohnraumbeschaffung zu informieren. Begleitet wurden die beiden von Ruth Essenwanger, Inhaberin der Immobilienagentur ImmoLisl Kaufbeuren.

Tiny Haus-Lösungen bieten flexible Lösungen für fast jeden Grundriss. Gerade sehr große Grundstücke bieten ein großes Potenzial zur städtebaulichen Nachverdichtung. Andreas Übler, der Geschäftsführer der Firma Ü-Haus, führte durch den Park mit verschiedensten Musterhäusern. Dabei wurde klar: Es wird großer Wert auf Möglichkeiten der Nachhaltigkeit gelegt. Beispielsweise können Dächer begrünt werden oder an der Dachterrasse Photovoltaik-Module angebracht werden.

Oberbürgermeister Stefan Bosse erklärt: „Das Bauen der Zukunft wird sich verändern. Von Passivhäusern bis hin zu Tiny-Häusern gibt es eine große Bandbreite an verschiedenen Möglichkeiten. Als Kommune suchen wir nach bezahlbarem Wohnraum, gerade für junge Familien. Deshalb sind wir auch in der Pflicht innovative Lösungen mit in unsere städtebauliche Entwicklung einzubeziehen.“

Ein weiterer Vorteil ist die schnelle Umsetzbarkeit der Tiny-Häuser. Innerhalb von vier Monaten sollen die Häuser aufgebaut sein.

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Panorama Politik Soziales

Von fehlenden Kita-Plätzen bis hin zur Wärmeversorgung der Altstadt

Reger Zulauf bei Schills „Lokalpolitik“

Viele wertvolle Anregungen und Ideen gab es für Landtagsabgeordnete Eva Lettenbauer und Bürgermeister Oliver Schill.

Ohne Tagesordnung und ohne Anmeldung ins Gespräch kommen, das ist die Idee von Bürgermeister Schills „Lokalpolitik“. Dies kommt gut an, wie vor einigen Tagen in der Wein- und Bierstube Platzl erleben konnte. Aus einem geplanten Stammtisch wurde ein ganzer Nebenraum.

So vielfältig die Gäste, so vielfältig waren auch die Themen an diesem Abend. Während an einem Tisch über die fehlenden Kita-Plätze in Kaufbeuren und in ganz Bayern diskutiert wurde, tauschte man sich am Nachbartisch intensiv über neue Wege für die Wärmeversorgung der Altstadt aus. Wie bringen wir Klimaschutz und bezahlbares Wohnen zusammen, war hier die Frage. „Die Gäste brauchten viele mutige, zukunftsweisende Ideen auf den Tisch“, berichtete erfreut Landtagsabgeordnete Eva Lettenbauer.

Eva Lettenbauer, die Vorsitzende der bayerischen Grünen, ist gerne der Einladung von Bürgermeister Schill nach Kaufbeuren gefolgt. „Ich will wissen, wo der Schuh drückt“, sagt Eva Lettenbauer. „Unsere Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht, dass Politik ihre Probleme löst und nicht hin und her schiebt. Bayernweit fehlen über 60.000 Kitaplätze, eine Kita-Krise. Ich setze mich für mehr Geld für die Kitas vom Freistaat Bayern ein und für eine Fachkräfte-Offensive mit besseren Arbeits- und Ausbildungsbedingungen.“ Auch das Thema ÖPNV kam zur Sprache, dazu Lettenbauer: „Auch beim völlig mangelhaften Nahverkehr muss die Staatsregierung sofort tätig werden und eine Mobilitätsgarantie finanzieren.
Wir Grüne stoppen Söders Kurs, der einige Wenige und die Konzerne bevorteilt – auf Kosten der Mehrheit der Menschen. Wir lassen Kommunen wie Kaufbeuren nicht im Regen stehen.“

Auch viele grundlegende Themen kamen zur Sprache. Beispielsweise wurde gewünscht, Anträge und Behördengänge für die Bürgerinnen und Bürger einfacher und leicht zugänglich zu gestalten, egal ob Schülerfahrkarte oder Baugenehmigung. „In Zeiten von Digitalisierung wird hier vor allem eines erwartet und das ist Schnelligkeit“, berichtet der Grünen Stadtrat Holger Jankovsky, der mit zu Gast war, ebenso wie Bezirkstagskandidatin Ursula Reichenmiller-Thoma aus Aystetten.

„Ich freue mich über die große Resonanz“, so Bürgermeister Oliver Schill. „Wenn wir Stadträte – egal welcher Partei – ehrenamtlich Lokalpolitik machen, dann tun wir dies ja nicht für uns, sondern für unsere Bürgerinnen und Bürger. Ihre Anregungen und Ideen sind deshalb ganz wichtig für uns.“

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Panorama

Vor 74 Jahren war die Einschulung

Ehemalige Schüler besuchen Schraderschule. „Weisch no, wer nebe dir gsesse isch? Wie hoat denn unsere Lehrerin g`heiße? Kasch di no an die Schulspeisung auf`m Schulhof erinnere?…Es wurd eine besondere Schulspeisung mit Kaffee und Butterbrez`ge

„Herr Reglin zeig uns doch mal unsere alte Schule“, so könnte es geklungen haben, als die ehemaligen Schüler der Schraderschule in Kaufbeuren den heutigen Schulleiter begrüßten. Schulleiter Gerald Reglin hatte von den regelmäßigen Klassentreffen, Unternehmungen und Stammtischen der ehemaligen Schraderschul-Schüler des Jahrganges 1941/42 gehört und sich gesagt: „die muss ich mal zu einem Treffen in ihrer alten Schule einladen!“ Gesagt – getan! Und so saßen kürzlich 21 Ehemalige im Konferenzraum der Schraderschule bei Kaffee und Butterbrezen zusammen und tauchten in alte Erinnerungen ein.

„Weisch no, wer nebe dir gsesse isch? Wie hoat denn unsere Lehrerin g`heiße? Kasch di no an die Schulspeisung auf`m Schulhof erinnere? Ja, des sind doch no die alte Türe vo doamals! Wann sind mir itz eigentlich eig`schult woare? Naturgemäß ergaben sich solche und ähnliche Gespräche. Die Antwort auf die letzte Frage lässt sich errechnen. Es war 1949, also vor 74 Jahren, als die Einschulung stattfand. Bis zur Mitte des vierten Jahres waren alle in der Schraderschule zusammen, dann wechselten die, nicht im Stadtgebiet wohnenden Schüler in die Beethovenschule.

Schulleiter Reglin zeigte sich erfreut, dass so viele seiner Einladung folgten und berichtete auch über den heutigen Schulalltag. Zur Zeit besuchen die Schraderschule 293 Schüler und Schülerinnen. Sie sind auf 13 Klassen aufgeteilt. Die Trennung von Mädchen und Jungen und nach Religionen gibt es heute natürlich nicht mehr. So sind auch die nebeneinander liegenden Schulhäuser heute zusammengehörend.

Die Schraderschule umfasst als Grundschule (früher hieß es Volksschule) die Klassen 1-4 und die Schulgemeinschaft besteht aus 26 Nationen und mehreren unterschiedlichen Religionen. Trotzdem – so Schulleiter Reglin – ist die Sprache kein Problem. Auch wenn ihn vielleicht der eine oder andere mal mit „Du Herr Reglin“ anspricht. „Der Lehrerberuf ist anstrengend, aber schön“, fasst Gerald Reglin die Situation zusammen. Und wenn die neue Turnhalle, die sich zur Zeit im Bau befindet, fertig ist, wird auch die 150-Jahr-Feier der Schraderschule nachgeholt.

Mit einer Spende der „Ehemaligen“ für die Schulbibliothek bedankte sich Organisator Hans Häußer bei Gerald Reglin und versicherte, dass dieser Schultag allen in angenehmer Erinnerung bleiben wird.

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Panorama

Als Dank für außerschulisches Engagement

Gratifikationsfahrt nach Berlin für ausgewählte Schüler*Innen der FOSBOS Kaufbeuren

Als Dank für außerschulisches Engagement

Gratifikationsfahrt nach Berlin für ausgewählte Schüler*Innen der FOSBOS Kaufbeuren

Ausgewählte Schüler*Innen der FOSBOS Kaufbeuren durften als Dank für ihr außerschulisches Engagement für drei Tage Berlin erleben. Sehenswürdigkeiten wie der Fernsehturm Alex, das rote Rathaus, das Brandenburger Tor, die Museumsinsel glänzten beim ersten Stadtrundgang um die Wette.

Die Schülerinnen knüpften bei gemeinschaftlichen Abendessen und Frühstück neue Kontakte und tauschten sich über die Erlebnisse aus.

Es gab unterschiedliche Interessensgruppen und einige besuchten die Körperwelten-Ausstellung, das DDR-Museum oder nahmen an einer Führung im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen teil und beim Besuch des Bundestags konnten alle eine Plenarsitzung miterleben, in welcher Abgeordnete über die Inklusion von Menschen mit Behinderung diskutierten. MdB Stefan Stracke, Abgeordneter des Wahlkreis Kaufbeuren, begrüßte die Schülergruppe, um ihnen noch einen tieferen Einblick in die Abläufe des Bundestages zu geben. Der Ausblick und die Ausmaße der gläsernen Kuppel beindruckte alle.

Natürlich haben die SchülerInnen auch einen Mauerabschnitt im ehemaligen Grenzgebiet und das Dokumentationszentrum besucht und haben die Vergangenheit des geteilten Berlins nachdrücklich vor Augen geführt bekommen.

Ein Dank geht an die Freunde und Förderer der FOSBOS Kaufbeuren, die die Schüler*Innen mit einem großzügigen Zuschuss unterstützten und damit die Fahrt ermöglichten.

Ein Bericht von Hannah Kuntscher, Emma Jakob, FOSBOS-Schülerinnen

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Kultur Panorama

Mit Muße das Stadtmuseum Kaufbeuren genießen!

Petra Weber M.A.

Zusätzliche Termine: Kunst- und Geschichtsplausch

Der Kunst- und Geschichtsplausch im Stadtmuseum erfreut sich großer Beliebtheit. Aus diesem Grund bietet das Stadtmuseum ab Mai 2023 eine zweite Gruppe mit zusätzlichen Terminen an. Das Angebot umfasst eine halbstündige Führung, bei der ausgewählte Kunstwerke des Stadtmuseums vorgestellt werden. Für ausreichende und bequeme Sitzmöglichkeiten ist gesorgt. Auf Wunsch können die Gäste im Anschluss den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen.

„Du siehst nur, was Du weißt“: Kunst- und Geschichtsplausch mit Christoph Thoma
Unter dem Motto „Du siehst nur, was Du weißt“ (Johann Wolfgang von Goethe) stellt Museumsbegleiter Christoph Thoma ausgewählte Stücke aus der Museumssammlung vor. Die Termine finden um 14.30 Uhr statt. Folgende Themen stehen auf dem Programm:

  • 26.05.2023 Zwei spätmittelalterliche Tafelbilder zur Legende der Heiligen Katharina“
  • 28.07.2023 „Mode und Tracht “ – ein alter Hut?
  • 01.09.2023 Der abgeschlagene Reichsadler – eine Säule aus dem Rathaus Kaufbeuren
  • 13.10.2023 Eine Vision der Heiligen Crescentia: Zum „Schulter-Wunden-Heiland“
  • 03.11.2023 Johannes der Täufer – eine ausdruckstarke Figur aus der Romanik

Nur noch wenige Plätze frei: Kunst- und Geschichtsplausch mit Barbara Schlichtherle
Eine feste Gruppe Kunstinteressierter trifft sich seit 2016 jeden dritten Freitag im Monat zum Kunst- und Geschichtsplausch im Stadtmuseum. Museumsbegleiterin Barbara Schlichtherle widmet sich anhand ausgewählter Stücke aus Dauer- und Sonderausstellung unterschiedlichen Themen. Die Führungen finden jeweils um 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr statt – für diese Termine sind nur noch Einzelplätze buchbar.

  • 19.05.2023 Gefährlich und unberechenbar, verheerende Brände im alten Kaufbeuren 
  • 16.06.2023 10 Jahre Stadtmuseum Kaufbeuren, vom Heimatmuseum zum Stadtmuseum
  • 21.07.2023 Das Leben und Wirken von Kaiser Maximilian I.
  • 15.09.2023 Die Geschichte der Dreifaltigkeitskirche
  • 20.10.2023 Aus dem Leben eines Scharfrichters
  • 17.11.2023 Jörg Lederer und der Heilige Sebastian
  • 15.12.2023 Kerzen: Spender von Licht, Schutz und Segen

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um rechtzeitige Voranmeldung für die Führung und ggf. die anschließende Kaffeerunde gebeten unter 08341-966 83 90 bzw. stadtmuseum@kaufbeuren.de.

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Panorama Verwaltung

Vollausbau der Hüttenstraße

Arbeiten sollen bis Ende 2023 abgeschlossen sein. Restarbeiten werden bis Anfang 2024 andauern

Der baulich schlechte Zustand der Hüttenstraße erfordert eine komplette Erneuerung. Kleinere Ausbesserungsmaßnahmen haben oft temporär eine Verbesserung geschaffen, sind aber keine Dauerlösung.

Mit dem Vollausbau, der mittlerweile gestartet ist, lassen sich verschiedene Ziele gleichzeitig erreichen. Dazu gehören verschiedene Aspekte:

  • Zeitgemäßer Ausbau des Straßenraums nach den neuesten technischen Vorgaben
  • Umsetzung des gesamtstädtischen Rad- und Fußwegekonzeptes
  • Anordnung von Grünflächen und Baumstandorten im Sinne des Klimaanpassungskonzeptes
  • möglichst großer Anteil an versickerndem Regenwasser
  • Verbesserung der Aufenthaltsqualität für die Bürgerinnen und Bürger

Mit den Straßenbauarbeiten werden auch weitere Maßnahmen erledigt. Das betrifft die Gas-, Strom- und Wasserleitungen sowie die Telekommunikationsanbieter. Der Ausbau soll Hand in Hand erfolgen und ist bei der Planung der Baustelle bereits miteinbezogen. Der Ausbau der Straße bringt also auch eine infrastrukturelle Aufwertung der Hüttenstraße mit sich.

Aufgrund der Bauarbeiten können zwei Bushaltestellen der Linien 11, 12 und 13 nicht mehr angefahren werden. Das betrifft die Haltestellen Hüttenstraße und die Adalbert-Stifter-Schule. Diese werden ersetzt durch eine provisorische Haltestelle an der Kreuzung Sudetenstraße/Erlenweg.

Der Vollausbau der Hüttenstraße soll bis Ende 2023 abgeschlossen sein. Restarbeiten werden bis Anfang 2024 andauern. Die Stadtverwaltung Kaufbeuren bittet bereits im Voraus um Verständnis für entstehende Unannehmlichkeiten.

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Karriere Panorama Wirtschaft

Alexander Koller – neu in Kaufbeuren – das Interview!

Der erfahrene AXA-Geschäftsstellen-Inhaber aus Diedorf möchte in diesem Jahr in der Kaufbeurer Altstadt eine neue AXA-Geschäftsstelle eröffnen. Dafür sucht er aktuell geeignete Büroräume und ein neues Mitarbeiterteam

Seit rund 20 Jahren führt Alexander Koller erfolgreich eine AXA-Geschäftsstelle in Diedorf bei Augsburg. Dort bietet er neben Versicherungen auch Immobilienvermittlung und Baufinanzierung an. Nun hat er sich entschieden, seine Geschäftstätigkeit auf Kaufbeuren auszuweiten. In der Wertachstadt ist er kein Unbekannter. Als Fan und Sponsor des ESV Kaufbeuren engagiert er sich seit einigen Jahren in der Stadt. Vorübergehend liegt sein Büro in der Neugablonzer Straße 5, doch er ist auf der Suche nach eigenen Büroräumen sowie nach Mitarbeitern für seine neue AXA-Geschäftsstelle in Kaufbeuren.

Wir sind Kaufbeuren traf sich mit Alexander Koller zu einem Gespräch.

Wir sind Kaufbeuren: Herr Koller, Sie möchten mit Ihren Unternehmungen zukünftig auch in Kaufbeuren verstärkt aktiv sein. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Alexander Koller: Ich habe eine besondere Beziehung zu Kaufbeuren. Es ist eine wunderschöne Stadt mit viel Charme und Potenzial. Ein enger Kontakt besteht seit Jahren über den ESV Kaufbeuren. Dort bin ich Sponsor und versuche als ESVK-Fan auch die meisten Heimspiele zu besuchen. Durch das Eishockey habe ich viele Menschen vor Ort kennengelernt und ein gutes Netzwerk aufgebaut. Ich freue mich sehr, in Zukunft beruflich in Kaufbeuren aktiv zu sein und unsere Leistungen anzubieten.

Wir sind Kaufbeuren: Bleiben wir kurz beim ESVK. Warum unterstützen Sie den heimischen Eishockeyverein?

Alexander Koller: Es ist ein ganz besonderer Verein, bundesweit bekannt und ein Aushängeschild der Stadt. Ich bin beeindruckt von der Leistung, die hier mit begrenzten Mitteln Tag für Tag erbracht wird. Das gilt sowohl für den Profibereich als auch für den Nachwuchs. Ob Trainer, Betreuer, Spieler, Mitarbeiter und vor allem die Fans sind alle mit Herzblut dabei und zeigen eine große Leidenschaft und Emotion. Das ist etwas ganz Besonderes und ich bin stolz, ein Teil davon zu sein. Wichtig ist mir aber auch zu betonen: Es gibt viele andere Vereine in Kaufbeuren, die ebenfalls tolle Arbeit leisten und für unsere Gesellschaft wichtig sind. Ich freue mich darauf, diese näher kennenzulernen.

Wir sind Kaufbeuren: Aktuell suchen Sie Mitarbeiter und Räumlichkeiten für die neue AXA-Geschäftsstelle?

Alexander Koller: Ja, wir möchten den Menschen eine zentrale Anlaufstelle für ihre Versicherungsanliegen bieten. Dafür eignet sich ein Standort in unserer wunderschönen Altstadt ganz besonders. Ich habe ein gutes Gefühl, in diesem Umfeld eine neue AXA-Geschäftsstelle zu eröffnen. Jeder sieht natürlich, dass sich die Altstadt in ihrer Entwicklung etwas schwertut. Die neuen Räumlichkeiten wären aus meiner Sicht ein Beitrag zur Reduzierung der Leerstände und zur Belebung der Altstadt.

Wir sind Kaufbeuren: Haben Sie schon geeignete Räume gefunden?

Alexander Koller: Noch nicht. Wir fangen gerade an zu suchen. Die Büroräume sollten im Erdgeschoss, recht zentral erreichbar und mit einer hellen und positiven Atmosphäre sein. Unsere Kunden und das ganze Mitarbeiterteam sollen sich hier wohl fühlen. Ich bin mir sicher, dass wir das in nächster Zeit finden werden.

Wir sind Kaufbeuren: Das Mitarbeiterteam steht schon?

Alexander Koller: Ich kann natürlich auf einen großen Mitarbeiterstamm in Diedorf zurückgreifen. Ziel für Kaufbeuren ist aber, die Kundenbetreuung in die Hände eines neuen, motivierten Teams zu legen. Bei der Zusammenstellung bin ich offen für alle, die sich für die Versicherungsbranche begeistern können. Egal ob Sie schon Erfahrung haben oder neu einsteigen wollen, ob Sie eine Ausbildung in der Versicherungsbranche oder im kaufmännischen Bereich haben oder auch nicht. Ich biete Ihnen eine vielseitige und spannende Tätigkeit, bei der Sie Ihre Stärken einbringen und sich weiterentwickeln können. Ich lege Wert auf ein zufriedenes Team und bin daher flexibel bei der Gestaltung der Arbeitszeit, des Arbeitsortes und des Alters. Ob Sie lieber im Büro oder im Homeoffice arbeiten, in Kaufbeuren oder außerhalb wohnen, ob Sie Teilzeit oder Vollzeit bevorzugen, ob Sie jung oder alt sind, im Innen- oder Außendienst arbeiten wollen – das alles ist für mich nebensächlich. Wichtig ist mir nur, dass Sie hilfsbereit, zuverlässig und motiviert sind sowie Spaß an der Arbeit haben. Deshalb lade ich alle Interessierten ein, sich bei mir zu melden. Ich freue mich auf jedes persönliche Gespräch, in dem wir herausfinden, wie unser gemeinsamer Weg aussehen könnte.

Wir sind Kaufbeuren: Bilden Sie auch aus?

Alexander Koller: Jungen Menschen eine Zukunftsperspektive zu bieten ist mir ein wichtiges Anliegen. Daher kann ich mir für die Zukunft sehr gut vorstellen, in der Geschäftsstelle in Kaufbeuren auszubilden.

Wir sind Kaufbeuren: Sie suchen aktuell mit dem Slogan „Du bist genau richtig!“. Was soll der zum Ausdruck bringen?

Alexander Koller: Du bist genau richtig – bei uns – in der neuen Geschäftsstelle und als Person. Jeder Mensch ist in seiner Art individuell. Jeder hat seine Stärken, Schwächen und Vorlieben, die ihn von anderen abheben. Ich finde es wichtig, den Menschen nicht zu verbiegen, sondern in seinen Möglichkeiten zu stärken, zu fördern und mit ihm zusammen als Team an den Zielen zu arbeiten. Es braucht eine berufliche und zwischenmenschliche Zufriedenheit, um sich wohlzufühlen und sein Potenzial auszuschöpfen. Diesen Umgang lebe ich eigentlich jeden Tag vor. So macht es Spaß zu arbeiten.

Wir sind Kaufbeuren: Wie sind Ihre zeitlichen Ziele für die AXA-Vertretung in Kaufbeuren?

Alexander Koller: So schnell wie möglich (lacht). Wir arbeiten sehr intensiv daran. Ich hoffe, dass wir bis zum Sommer das passende Personal und die geeigneten Räume gefunden haben. Dann können wir mit der Einrichtung der Büroräume und der Einarbeitung des Teams beginnen. Mein Wunsch ist es, dass wir im Herbst unsere neue Geschäftsstelle in der Altstadt eröffnen können. Bis dahin sind wir übergangsweise in der Neugablonzer Straße 5 zu finden, wo wir bereits jetzt für unsere Kunden da sind.

Wir sind Kaufbeuren: Und wie wird dann eröffnet?

Alexander Koller: Ich denke, dass wir uns da schon etwas Nettes einfallen lassen werden. Die Lage in der Altstadt bietet sich an, um eine kleine Feier mit unseren Kunden, Partnern und den Menschen vor Ort zu veranstalten.
Wir sind Kaufbeuren: Herr Koller, wir danken für das Gespräch und wünschen Ihnen für die nächsten Wochen viel Glück und Erfolg.

Alexander Koller: Vielen Dank!

 

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Panorama Soziales Sport

Würdigung außergewöhnlicher Leistungen

Am Freitag, 05. Mai, wurden im Stadttheater die vielen Sportlerinnen und Sportler geehrt, die 2022 für die verschiedenen Kaufbeurer Vereine höchst erfolgreich im Einsatz waren

Würdigung außergewöhnlicher Leistungen

Am Freitag, 05. Mai, wurden im Stadttheater die vielen Sportlerinnen und Sportler geehrt, die 2022 für die verschiedenen Kaufbeurer Vereine höchst erfolgreich im Einsatz waren

Seit 2019 fand, auf Grund von Corona, die Ehrung erstmals wieder im großen Rahmen statt. Begleitet wurde die Feierlichkeit durch die Band Different Flavours. Die jungen Musiker haben sich vor gut einem Jahr im Rahmen eines Bandworkshops gefunden und treten seitdem nun gemeinsam auf. Der Auftritt der Tanzgruppe von Dance Solution hat den festlichen Rahmen abgerundet.

Die Urkunden wurden durch Oberbürgermeister Stefan Bosse feierlich an die folgenden Sportlerinnen und Sportler überreicht:

  • • Luise Glocker für den 2. Platz der Nordbayerischen Meisterschaft im Teakwondo (Team Buron Kaufbeuren e. V.)
  • Lilli Wegner für den 1. Platz in der der Nordbayerischen Meisterschaft im Teakwondo (Team Buron Kaufbeuren e. V.)
  • Arthur Pernizki für den 1. Platz der Südbayerischen Meisterschaft im Boxen (Box Club Kaufbeuren e.V.)
  • Lisa Marie Langner, Natalie Smolik, Lilli Wegner für den 1. Platz der Nordbayerischen Meisterschaft als Mannschaft im Teakwondo (Team Buron Kaufbeuren e. V.)
  • Katharina Burkhardt für den 3. Platz im Bayern Cup im Kunstturnen (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Turnen)
  • Aurelia Belotti für den 2. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Kunstturnen (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Turnen)
  • Lena Hofmann für den 2. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Kunstturnen (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Turnen)
  • Franziska Prause für den 3. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Kraftdreikampf (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
  • Markus Grimminger für den 1. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Bankdrücken (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
  • Martin Saur für den 1. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Kreuzheben (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
  • Zäzilie Bernert für den 2. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Luftpistole Auflage (Andreas Hofer Olympiaschützen Kaufbeuren e. V.)
  • Lothar Warmdt für den 2. Platz der Bayerischen Meisterschaft im Triathlon (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Triathlon)
  • Levin Saveur für den 2. Platz der Süddeutschen Meisterschaft in 3000m Bahn (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Leichtathletik)
  • Fiona Illig und Jana Riemer für den 1. Platz der Bayerischen Meisterschaft als Mannschaft im Degen
  • Maurizia Elstner, Kyra Stowasser, Petra Axt, Anna-Lena Sokolow, Jule Geisler, Noemi Pousada-Vespa, Anastasia Weber für den 3. Platz der Süddeutschen Meisterschaft im Faustball

Von der Lebenshilfe Ostallgäu e. V.

  • • Niklas Lange für den 2. Platz der Bayerischen Special Olympics im Segeln
  • Antonie Hofer für den 2. Platz der Bayerischen Special Olympics im Segeln
  • Sammy Kohnert für den 1. Platz der Bayerischen Special Olympics im Klettern
  • Stefanie Winkler für den 3. Platz der Bayerischen Special Olympics in 400m (Leichtathletik Einzelmedaillen)
  • Markus Knab für den 2. Platz der Bayerischen Special Olympics in 400m (Leichtathletik Einzelmedaillen)
  • Andre Straub, Matthias Einsle und Peter Petzoldt, Christian Weissenberger für den 3. Platz der Bayerischen Special Olympics in 4 x 400 m Leichtathletik Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 2)
  • Sven Helfer, Stefan Welt, Andreas Negele, Matthias Einsle für den 2. Platz der Bayerischen Special Olympics in 4 x 100 m Leichtathletik Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 2)
  • Markus Knab, Max Giebenhain, Peter Petzoldt, Markus Tarnowski für den 1. Platz der Bayerische Special Olympics in 4 x 100m Leichtathletik Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 1)
  • Thomas Merz für den 3. Platz der Deutschen Special Olympics über 500m Radfahren
  • Martina Gnedel für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 500 m Radfahren
  • Tobias Merkl für den 3. Platz der Deutschen Special Olympics über 5000 m Radfahren
  • Julia Rösler für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 5000m Radfahren
  • Eric Pohl-Poma für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 5000m Radfahren
  • Benedikt Weileder für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 5000m Radfahren
  • Roman Geist für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 1000m Radfahren
  • Joel Kaiser für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 200 m Skaten
  • Stefan Welt für den 3. Platz der Deutsche Special Olympics über 5000 m Lauf
  • Andre Straub für den 3. Platz der Deutschen Special Olympics über 1500 m Lauf
  • Sven Helfer für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 400 m Lauf
  • Max Giebenhain für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 400 m Lauf
  • Michael Huber für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 400 m Lauf
  • Oliver Raabe für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 400 m Lauf
  • Richard Karg für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 400 m Lauf
  • Sven Helfer, Markus Knab, Peter Petzoldt, Sebastian Klee für den 2. Platz der Deutschen Special Olympics über 4 x 100 m Lauf Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 2)
  • Oliver Raabe, Stefan Welt, Martin Feistauer, Noah Kaiser für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 4 x 100 m Lauf Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 1)
  • Michael Huber, Richard Karg, Markus Tarnowski und Christian Negele für den 1. Platz der Deutschen Special Olympics über 4 x 400 m Lauf Staffelmedaillen (Lebenshilfe – Team 3)

 

  • • Emi Cominotti für den 6. Platz der Deutschen Meisterschaft im Kunstturnen (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Turnen)
  • Andrea Stowasser für den 6. Platz der Deutschen Meisterschaft im Bogenschießen (Bogen-Sport-Club BURONEN e. V.)
  • Martin Slach für den 2. Platz der Deutschen Meisterschaft im Kraftdreikampf (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
  • Desiree Girgenti für den 1. Platz der Deutschen Meisterschaft im Kunstturnen (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Turnen)
  • Noah Schüttler für den 1. Platz der Deutschen Meisterschaft im Biathlon gesamt (Ski-Club Kaufbeuren e. V.)
  • Konstantin Fomich für den 1. Platz der Deutschen Meisterschaft im Bankdrücken (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
  • Sebastian Graf, Dieter Geidl, Timotej Pancur, Aliosa Pretnar, Tobias Bader, Johannes Keller, Alex Binder, Jonas Gröger, Paul Mayer, David Diebolder, Benedikt Diebolder, Max Hops, Ralf Bidoul, Leon van der Linde, Max Miller, Johannes Kraus, Felix Schurr, Louis Herbrik, Danilo Maurer, Alexander Lieske, Jonas Fischer, Jonas Mommensohn, Jakob Peukert, Anton Schreiner, Yannik Burghart für den „2. DNL Division I nach der Hauptrunde“ im Eishockey (Eissportverein Kaufbeuren e. V.)
  • Jana Riemer für die Teilnahme am Europatunier im Fechten (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Fechten)
  • Fiona Illig für den 6. Platz der Europameisterschaft im Fechten (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Fechten)
  • Hartwig Bleß für den 1. Platz der Europameisterschaft im Bogenschießen (Bogen-Sport-Club BURONEN e. V.)
  • Björn Hertrampf für den 1. Platz der Europameisterschaft im Gewichtheben (Athletik-Club Kaufbeuren e. V.)
  • Petra Paule für den 31. Platz bei der Weltmeisterschaft (in der AK) über Langdistanz Triathlon (TV 1858 Kaufbeuren e. V. Abt. Triathlon)
  • Philipp Bidoul und Leon van der Linde für das Erreichen des Viertelfinales in der Weltmeisterschaft im Eishockey (Eissportverein Kaufbeuren e. V.)
  • Lucia Hacker für den 7. Platz bei der Weltmeisterschaft im Canadier (Deutscher Alpenverein Kaufbeuren-Gablonz e.V.)
  • Andrea Hacker für den 5. Platz der Weltmeisterschaft im Kajak (Deutscher Alpenverein Kaufbeuren-Gablonz e.V.)

Sportlerin des Jahres wurde Andrea Hacker vom Deutschen Alpenverein Kaufbeuren-Gablonz e.V. Sie erreichte den 5. Platz der Weltmeisterschaft im Kajak.

Zum Sportler des Jahres wurde Hartwig Bleß vom Bogen-Sport-Club BURONEN e. V. gewählt. Er erreichte den 1. Platz der Europameisterschaft im Bogenschießen.

Schließlich wurde die Mannschaft des Jahres ausgezeichnet. Die meisten Stimmen entfielen dabei auf die U20 Mannschaft des Eissportvereins Kaufbeuren e.V. Die Mannschaft erreichte die 2. DNL Division I nach der Hauptrunde.

Oberbürgermeister Stefan Bosse zog ein positives Fazit zu der Sportlerehrung: „Mein Dank geht an alle Sportlerinnen und Sportler, die die Stadt Kaufbeuren mit ihren außergewöhnlichen Leistungen vertreten und repräsentieren. Dieses Engagement soll dementsprechend gewürdigt werden. Auch den Vereinen, die mit ihren Strukturen und vielen Ehrenamtlichen solche Erfolge möglich machten, gebührt mein Dank. Das ist etwas ganz Besonderes.“

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Panorama Politik

Haushaltsausschuss billigt Zusatzkosten für Gerichtsgebäude

Pohl: Amtsgericht Kaufbeuren kann planmäßig fertiggestellt werden!

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat die Mehrkosten für den Bau und die Erweiterung des Gerichtsgebäudes beschlossen. Die Abgeordneten folgten, Gegenstimmen der AfD, ansonsten einstimmig der Empfehlung des Berichterstatters Bernhard Pohl, haushaltspolitischer Sprecher der Freie Wähler Landtagsfraktion. Der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete freut sich, die Mehrkosten von 5,2 Millionen Euro nun auch durch einen Beschluss abgedeckt sind. Die Gesamtmaßnahme kostet nun 20,7 Millionen Euro. „Im Wesentlichen sind die Mehrkosten auf Preissteigerungen beim Bau zurückzuführen. Im Rahmen der Baumaßnahme hat sich aber auch herausgestellt, dass für Brandschutz mehr Geld zu investieren ist. Auch einige in der Bauphase erst erkennbare Schäden an der Gebäudesubstanz und belastetes Aushubmaterial haben Kostensteigerungen in Höhe von 2 Million verursacht. Es ist eben bei Sanierungsarbeiten in alten Gebäuden immer mit Überraschungen zu rechnen“, stellt Pohl fest. Die beiden Bestandsgebäude stammen aus den Jahren 1805 und 1890.

Die Baumaßnahme ist bereits zu 75% fertiggestellt. Das Gebäude Ganghofer Str. 11 ist seit 2022 in Betrieb, der neue Zwischenbau ist fertiggestellt. Bis zum Abschluss der Maßnahme, die im Juni 2024 vorgesehen ist, muss nun noch das Gebäude Ganghofer Str. 9 fertiggestellt werden.

Bernhard Pohl blickt auf die Diskussionen zurück, die Letztlich zu der Sanierung geführt haben: „ Als ich 2008 neu in den Landtag kam, habe ich mir einen gemeinsamen Neubau von Polizei und Amtsgericht in einem Gebäude gewünscht. Davon war das Ministerium allerdings nicht zu überzeugen. Auch das Innenministerium war Anfangs nicht von der Idee begeistert, das Polizeigebäude neu zu bauen. Am Ende bekommen wir nun eine neue Polizei und eine attraktive Sanierung des Gerichts in den derzeitigen Bestandsbauten mit notwendiger Erweiterung. Im Interesse der Arbeitsbedingungen der Justizmitarbeiter begrüße ich die Maßnahme sehr. Ich freue mich natürlich auch für meine Rechtsanwaltskollegen, die das Gebäude nutzen“, betont der Abgeordnete.

Bernhard Pohl und der Mitberichterstatter Florian Ritter (SPD) betonten gemeinsam, dass die Mehrkosten absolut nachvollziehbar sind. Die Maßnahme wurde begonnen, als man noch keine Risikokosten für Baupreissteigerungen veranschlagt hat. Dies hat der Haushaltsausschuss zwischenzeitlich im zusammenwirken mit dem Bauministerium geändert. „Nach den seit einigen Jahren geltenden Vorschriften zur Kostenermittlung wäre die Sanierung und Erweiterung des Amtsgerichts Kaufbeuren vermutlich sogar im Kostenrahmen geblieben. Das ist bei einem nicht ganz einfachen Bau durchaus bemerkenswert und positiv hervorzuheben. Es ist insgesamt festzustellen, dass das staatliche Bauamt in Kempten, das auch hierfür die Verantwortung trägt, im Vergleich zu anderen Bauämtern in Bayern hervorragend arbeitet“, schließt Bernhard Pohl mit einem Lob.

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Panorama Soziales

EUTB eröffnet neues Büro in Kaufbeuren

Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung eröffnete am 5. Mai 2023 ein neues Büro in der Ludwigstraße 29. Am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung feiert zudem auch ihr fünfjähriges Bestehen

Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Ostallgäu-Kaufbeuren eröffnete am 5. Mai 2023 ein neues Büro in Kaufbeuren in der Ludwigstraße 29. Am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung feiert die EUTB nicht nur die Eröffnung einer neuen Beratungsstelle, sondern auch ihr fünfjähriges Bestehen.

Seit fünf Jahren ist die EUTB Ostallgäu- Kaufbeuren eine Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung, von Behinderung bedrohte Menschen, sowie für deren Angehörige. Sie bietet kostenlose, unabhängige und trägerneutrale Beratung zu den Themen Teilhabe, Rehabilitation und Inklusion. Das Team freut sich über die Weiterbewilligung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) für die nächsten sieben Jahre.

Durch den Zusammenschluss der zwei Träger – die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. und das Bayerische Rote Kreuz Kreisverband Ostallgäu – wurde das Angebot der EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren 2018 ins Leben gerufen und eine Beratungsstelle in Marktoberdorf eröffnet. Die zusätzliche Anlaufstelle in der Ludwigstraße 29 in Kaufbeuren ermöglicht es den Beraterinnen, noch mehr Menschen in der Region zu erreichen und bietet einen niedrigschwelligen Zugang zu Informationen, Beratung und Unterstützung.

Wichtige Beratungsstelle für die Stadt

Geladene Gäste aus der Region waren vor Ort, um das erweiterte Beratungsangebot am 5. Mai.2023 in der Ludwigstraße zu begrüßen. Zur Eröffnung sprach der Oberbürgermeister Stefan Bosse ein Grußwort und betonte die Wichtigkeit einer solchen Beratungsstelle für die Stadt.

Besonders freut sich das Team der EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren, dass die Eröffnung des neuen Standortes auf den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fiel. Dieser Tag ist ein jährlicher Aktionstag, an dem europaweit auf die Belange von Menschen mit Behinderung aufmerksam gemacht wird und für ihre Gleichstellung und Teilhabe in der Gesellschaft protestiert wird. Die EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren sieht die Eröffnung der neuen Beratungsstelle als ein Zeichen für ihre kontinuierliche Arbeit und ihr Engagement für die Rechte von Menschen mit Behinderung.

Die EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren lädt alle Interessierten herzlich ein, das neue Büro in Kaufbeuren zu besuchen und von den Beratungsangeboten Gebrauch zu machen. Die vier hauptamtlichen EUTB-Beraterinnen und zwei ehrenamtlichen Peer-Beraterinnen stehen gerne mit ihrem Fachwissen zur Verfügung und helfen bei Fragen rund um Teilhabe, Rehabilitation und Inklusion. Telefonisch ist das Büro Kaufbeuren unter der unten stehenden Nummer ab Ende Mai erreichbar. Bis dahin können Sie sich gerne per E-Mail an uns wenden oder das Büro in Marktoberdorf telefonisch erreichen.

Kontakt: EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren
Standort Kaufbeuren Ludwigstraße 29 87600 Kaufbeuren Tel: 08341 9611137
Öffnungszeiten Kaufbeuren: Montag und Freitag 9:00 Uhr – 12:00 Uhr

Standort Marktoberdorf Jahnstraße 12 87616 Marktoberdorf Tel: 08342 9192210
Öffnungszeiten Marktoberdorf: Montag bis Donnerstag 9:00 Uhr – 12:00 Uhr
E-Mail: beratung@eutb-oal.de

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Panorama Verwaltung

Nachhaltiges Bauen geht weiter – Con Bravura startet in den letzten Bauabschnitt

Am Donnerstag, 04.05.2023, fand der offizielle Spatenstich für den dritten und letzten Bauabschnitt mit weiteren 20 von insgesamt 71 Wohneinheiten in Kaufbeuren statt

Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen für die Baubranche setzt das innovative Bauprojekt „Con Bravura“ von Brutschin-Conductor Allgäu GmbH in Kaufbeuren seine termingerechte Entwicklung fort. Am Donnerstag, 04.05.2023, fand der offizielle Spatenstich für den dritten und letzten Bauabschnitt mit weiteren 20 von insgesamt 71 Wohneinheiten statt.

Mit dem Beginn der Arbeiten für diesen letzten Bauabschnitt in der Hans-Schmied-Straße – 51 Häuser sind bereits errichtet – wird das Quartier komplettiert und ein weiterer Meilenstein in Sachen nachhaltiges Bauen erreicht.

Dank an alle Beteiligten – Bauen ist mehr denn je Teamarbeit

In seiner Rede dankte Roland Görgens auch im Namen seines Kompagnons Helmut Kilger, als gemeinsame Inhaber und Geschäftsführer der Brutschin-Conductor Allgäu GmbH, allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre Unterstützung bei diesem Projekt. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Kaufbeuren, beim Spatenstich vertreten durch Herrn Oberbürgermeister Stefan Bosse, Herrn Helge Carl als Bau- und Umweltreferent und Frau Caroline Moser als Leiterin des Referats Wirtschaft und Kultur. „Heutzutage sind Spatenstiche etwas Besonderes, denn zum einen können wir endlich wieder Feste in Präsenz feiern. Zum anderen fängt man als Bauträger in Zeiten von gestiegenen Zinsen auch nicht jeden Tag neue Projekte an.“ Insbesondere hob Roland Görgens die Leistungen der Planer hervor, die trotz schwieriger Bedingungen eine herausragende Arbeit abgeliefert haben: „Endlich wächst etwas vom Papier ins Dreidimensionale. Nachhaltigkeit ist dabei zentral für wertstabiles und zukunftssicheres Bauen“, ist Roland Görgens überzeugt. Er fährt fort: „Gerade in Zeiten des Klimawandels ist es wichtig, auf ressourcenschonende Materialien zu setzen und langfristig gedachte Konzepte umzusetzen. Die Gebäudehüllen aus nachwachsendem Holz im KfW-Standard 55 ist hierfür ein klares Beispiel. Wir sind heute nun auch ein wenig stolz darauf, dass wir dies trotz Corona-Krise, Ukrainekrieg, steigender Bau- und Energiekosten, hoher Inflation und steigender Zinsen dennoch geschafft haben.“ Möglich wurde dies allein durch den hohen Vorfertigungsgrad und die Stammhandwerker, mit denen vertrauensvoll und im engen Schulterschluss jede Aufgabenstellung gemeistert wird. Ein deutlicher Appell seitens Roland Görgens ging an die große Politik für mehr Planungssicherheit bei Fördermaßnahmen und pragmatischeren Förderbedingungen.

Verkaufsinteresse für hochwertige Reihenhäuser groß

Roland Görgens freute sich über die rege Nachfrage nach dieser Art hochwertigen Wohnraums. Bereits 80 % des Gesamtquartiers sind verkauft oder reserviert, nur noch wenige Häuser sind verfügbar. Dank der intensiven Zusammenarbeit mit dem Vertriebspartner von Poll Immobilien stellen die Häuser zu Preisen zwischen ca. 519.900 € bzw. ca. 467.000 € als Ausbauhaus und ca. 629.900 € eine attraktive Bereicherung des zukunftsfähigen, dabei bezahlbaren Wohnraumangebots in Kaufbeuren dar. Roland Görgens schließt zufrieden: „An die Vertreter der Stadt gerichtet hoffe ich, dass es generell nicht unser letzter Spatenstich in Kaufbeuren ist und wir mit unserem top Preis-Leistungs-Verhältnis gemeinsam weitere Projekte verwirklichen werden.“ Die hochwertige Ausstattung und die einzigartige Bau-Systematik machen diese Häuser zu einem besonderen Angebot auf dem Markt. „Was jetzt gefordert wird, ist bei uns schon seit Jahren energetischer Standard“, ergänzte Helmut Kilger. Ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit beim Bauen und eine zukunftsweisende Quartiersplanung – das ist „Con Bravura“ in Kaufbeuren.

Oberbürgermeister Bosse begrüßte in seiner Rede die „Neubürger“ und dankte ebenso für die gute Zusammenarbeit und den Mut in diesen Zeiten. Auch die Stadt habe ähnliche Themen wie die Baubranche. „Solche Projekte tragen dazu bei, dass Kaufbeuren jährlich wächst, aber damit auch die Herausforderungen für beispielsweise Kita- und Schulplätze.“

Die Projekteckdaten in Zahlen und Fakten:

  • 08.10.2020: Spatenstich der ersten 21 Häuser im ersten Bauabschnitt
  • 01.01.2021: Verlagerung des Firmensitzes der Brutschin-Conductor Allgäu GmbH nach Kaufbeuren
  • September 2021: Übergabe der ersten Häuser an die neuen Bewohner und Eröffnung des voll möblierten Musterhauses
  • 23.02.2022: Übergabe des quartierseigenen Carsharing-Fahrzeugs
  • Realisierung von Artenschutzausgleichsmaßnahmen in den bayerischen Staatsforsten im Umfang von 120.000 Euro
  • Errichtung eines öffentlichen Spielplatzes im Rahmen des aktuell eröffneten Bauabschnitts III
  • Investitionsvolumen für das Gesamt-Quartier ca. 37,5 Mio. € – Bauabschnitt III ca. 11,72 Mio. €

Innovatives Wohn- und Siedlungskonzept

Kaufbeuren ist eine aufstrebende Stadt, die als mittelgroße Kommune viel zu bieten hat und deswegen immer mehr Menschen anzieht. Wo wie hier Infrastruktur, Mobilität und Umfeld stimmen, steigt die Nachfrage nach hochwertigem und zukunftssicherem Wohnraum. Bezahlbarkeit und stabiler Wohnwert durch energetische Zukunftsfähigkeit sind wichtige Kriterien im angespannten Baufinanzierungsmarkt, bietet beides doch verlässliche Sicherheiten. Mit dem Bauprojekt „Con Bravura“ wird diesen Anforderungen Rechnung getragen. Kaufbeuren wächst weiter und darf jedes Jahr 400-500 neue Einwohnerinnen und Einwohner begrüßen. Das Bauprojekt „Con Bravura“ setzt dabei auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz sowie auf hohe Lebensqualität für die zukünftigen Bewohner. Das innovative Siedlungskonzept umfasst drei Energiezentralen, die das Quartier mit Strom und Wärme aus Biogas sowie Wärmepumpe versorgen. Dies ermöglicht eine dezentrale Energieversorgung, bei der Energie dort erzeugt wird, wo sie gebraucht wird. Vier Ladepunkte für E-Mobilität stehen nicht nur den Bewohnerinnen und Bewohnern zur Verfügung, sondern auch der Öffentlichkeit – als konkreter Beitrag zur Energiewende. Kurze Wege, ökologische Baustoffe und durchdachte Mobilitätskonzepte sind wichtige Aspekte des Quartiers. So unterstützt die Brutschin-Conductor Allgäu GmbH den Carsharing-Verein Kaufbeuren, der eigens für dieses Quartier ein zusätzliches Fahrzeug angeschafft hat. Auch das soziale Miteinander steht im Fokus: Schon beim Richtfest für den zweiten Bauabschnitt im Oktober 2022 hatten die Quartiersbewohner die Gelegenheit, ihre neuen Nachbarn kennenzulernen. Die Stimmung bei den über 100 Gästen war gelöst und fröhlich. In den guten Wünschen des Richtspruchs fanden sich der Stolz auf das bisher Geleistete und die Vorfreude auf die weiteren Projektfortschritte. Bei Interesse am Projekt „Con Bravura“ gibt es die Möglichkeit, das Musterhaus in Kaufbeuren zu besuchen.

Bewährte Traditionen treffen auf moderne Bauweise

Conductor legt nicht nur Wert auf Nachhaltigkeit, sondern auch auf den sinnvollen Einsatz von Materialien und einen hohen Vorfertigungsgrad im Werk. Dadurch wird eine hohe Qualität erreicht, während gleichzeitig der Bauzeitraum verkürzt wird. Beim Bauprojekt „Con Bravura“ wird traditionelle Handwerkskunst mit moderner Technologie kombiniert. Die Idee dahinter ist, ein familienfreundliches und umweltbewusstes Wohnangebot zu schaffen. Die Doppelspitze der Brutschin-Conductor Allgäu GmbH, Roland Görgens und Helmut Kilger, betont ihre jahrzehntelange Bauerfahrung sowie ihre tiefe Überzeugung für nachhaltiges Bauen. Dabei wird nicht nur auf die Bausubstanz geachtet, sondern auch durch jährliche Baumpflanzaktionen und Zusammenarbeit mit dem bayerischen Staatsforst Rücksicht auf Naturschutz und Tierwelt genommen. Das Projekt „Con Bravura“ verbindet bewährtes Bauen mit zukunftssicheren Wohnkonzepten. Es bietet Lösungen für Menschen, die ökologisch wie urban wohnen möchten und dabei Natur mit City-Flair kombinieren wollen. Das großflächig angelegte, lebenswerte und moderne Wohnquartier bildet in drei Bauabschnitten ein neues Umfeld für Wohnen, Arbeiten und Freizeit.

Kontakt Vertrieb:
Von Poll Immobilien Landsberg am Lech
landsberg@von-poll.com
+49 (0) 8191 972 0520

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Panorama Wirtschaft

Neuigkeiten im Wirtschaftsreferat der Stadt Kaufbeuren

Elke Schad

In der Wirtschaftsförderung geht es weiter voran: Tobias Müller ist neuer Abteilungsleiter für Wirtschaftsförderung, Marketing und ÖPNV

Neuigkeiten im Wirtschaftsreferat der Stadt Kaufbeuren

In der Wirtschaftsförderung geht es weiter voran: Tobias Müller ist neuer Abteilungsleiter für Wirtschaftsförderung, Marketing und ÖPNV.

In den letzten beiden Jahren agierte er sehr erfolgreich als Pressesprecher der Stadt Kaufbeuren. Seit Mai unterstützt er nun das Team des Wirtschaftsreferates der Stadt Kaufbeuren. Zu seinen Aufgaben zählt die Begleitung der örtlichen Wirtschaft bei Fragen der Betriebserweiterung, die Entwicklung kommunaler Gewerbegebiete und die Ansiedlung neuer Betriebe.

Tobias Müller erklärt: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe innerhalb der Stadtverwaltung Kaufbeuren und ein persönliches Kennenlernen mit Ihnen.“

Kontakte

  • Tobias Müller | Tel.: 08341 437 156 | Mail: tobias.mueller@kaufbeuren.de
  • Caroline Moser | Tel.: 08341 437 200 | Mail: caroline.moser@kaufbeuren.de

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Kultur Panorama

Neuigkeiten von Aufbruch-Umbruch

Rückblick auf Veranstaltungen und Aktivitäten 2022, Entlastung der Vorstandschaft, Teilnahme an Theater to go, Vorbereitungen auf mehrere geplante Faschingsshowabende im kommenden Jahr

Nach der Begrüßung aller Anwesenden durch die Vorstandschaft stand der Jahresrückblick als erster Punkt auf dem Programm. Neben der Beteiligung des Vereins an einem sehr erfolgreichen Lagerleben 2022 blickten die Verantwortlichen auf die ebenfalls sehr gelungenen Veranstaltungen, dem Rathaussturm, sowie unserem Faschingsumzug, der Burongaudi 2023 zurück.

Im Anschluss an den Kassenbericht, sowie dem Bericht der Kassenprüfer, wurde die 2022 neu gewählte Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Das nächste Highligt, an dem wir von Aufbruch-Umbruch mitwirken, steht auch schon direkt vor der Tür:

THEATER TO GO 2023. Für das diesjährige Motto: „KRIMINALTANGO“ probt Aufbruch Umbruch bereits seit Anfang des Jahres an unserem, eigens für dieses Event kreiertem Stück: „DAS SCHAUDERHAFTE ATTENTAT“. In Kooperation mit der Band „STOSS-STANGE“ aus Kaufbeuren werden die Aktiven das Publikum an den Abenden des 19., sowie 20. Mai 2023 in eine etwas verruchte Atmosphäre mit süffisanten Kreaturen entführen. Als Spielort fiel die Wahl auf das Lokal PICCOBELLA in der Ludwigstraße.

Ebenfalls begannen bereits seit Anfang 2023 die Vorbereitungen für mehrere geplante Faschingsshowabende im kommenden Jahr. Spielort: Stadtsaal Kaufbeuren. Regie: Jürgen Richter

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Panorama Tourismus

Urlaubsfeeling unter Palmen und bei kühlen Getränken

Am Freitag ist die Contheke auf der Fläche am Jordanpark gestartet. Geöffnet hat sie jede Woche von Mittwoch bis Sonntag, immer ab 15 Uhr. Voraussichtlich bis Ende August!

Fotos: Claus Tenambergen

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