Die Vorstandschaft der Wasserwacht Ortsgruppen Kaufbeuren und Neugablonz gemeinsam mit den Wasserwacht-Jubilaren bei der Jahreshauptversammlung 2026. Von links: Stefan Busch, Christian Poth, Charlotte Kiefer, Malte Rainer , Robert Reinold, Stephanie Horn, Elmar Gailhofer, Florian Lautenbacher, Dieter Horn, Ines Lautenbacher, Sabine Melchior, Björn Melchior, Christian Leonhart, Andreas Gmeindner und Thomas Hofmann. Foto: Claus Tenambergen
Tätigkeitsberichte und Ehrung langjähriger Mitglieder
Elmar Gailhofer, Vorsitzender der Ortsgruppe Kaufbeuren, blickte in seinem Bericht auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Insgesamt leisteten die Wasserretter rund 475 Wachstunden in den städtischen Freibädern, am Bärensee sowie am Oggenrieder Weiher. Erfreulich sei die Qualifikation von Christian Leonhart zum Rettungstaucher, der nun die SEG Kaufbeuren unterstützt. Die Einsatzbereitschaft der Wasserwacht wird durch regelmäßige Übungsabende sichergestellt. Besonders positiv bewertete Gailhofer, dass das vergangene Jahr ohne eine einzige SEG-Einsatzalarmierung verlief: „Kein Einsatz ist ein gutes Jahr.“ Erneut wurden die bewährten Schulschwimmkurse für die Sophie-La-Roche-Realschule sowie die Wirtschaftsschule Frenzel sowie ein Rettungsschwimmerkurs für externe Jugendleiter durchgeführt.
Dieter Horn, Vorsitzender der Ortsgruppe Neugablonz, dankte der Stadt für die Finanzierung der Hallenbad-Sanierung. Er hob außerdem die Zusammenarbeit mit der Wasserwacht Marktoberdorf hervor. „Gemeinsame Übungen stärken nicht nur die Einsatzfähigkeit, sondern auch das gegenseitige Kennenlernen.“
Den Bericht über die Jugendarbeit präsentierten Ines Lautenbacher und Johanna Roth mit eindrucksvollen Bildern. „Man kann nur jedes Jahr staunen, wie viel Kreativität und Engagement das Gruppenleiterteam investiert, um den Wasserwacht-Nachwuchs nun schon im dritten Jahr ohne Hallenbad bei der Stange zu halten,“ zeigten sich Gailhofer und Horn beeindruckt:
Technische Leiterin Charlotte Kiefer zog eine positive Bilanz ihres ersten Jahres im Amt. Dank der guten Unterstützung durch ihren Vorgänger Gert Weinert gelang ein sanfter Einstieg. Schwerpunkte waren die Einführung einer einheitlichen digitalen Verwaltung sowie einer sicheren digitalen Zwei-Wege-Personenalarmierung über das Tetra-Pager-System.
In seinem Grußwort machte Oberbürgermeister Bosse Hoffnung auf eine Eröffnung des Hallenbades im Herbst 2026. BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann sowie Andreas Gmeindner von der Kreiswasserwacht lobten den starken Zusammenhalt der beiden Ortsgruppen und die hervorragende Jugendarbeit. Das sei ohne Hallenbad kein Selbstläufer. Ihr Wunsch für das neue Jahr: „Kommt immer wohlbehalten von euren Einsätzen zurück.“
Zum Abschluss der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt: Christian Leonhart (5 Jahre), Stephanie und Dieter Horn (10 Jahre), Sabine Melchior (25 Jahre), Björn Melchior und Robert Reinold (jeweils 30 Jahre), Stefan Busch (35 Jahre), Christian Poth (40 Jahre), Elke Gromer-Gailhofer (45 Jahre) sowie Elmar Gailhofer für 50 Jahre Treue zur Wasserwacht.
Vorfall in der Friedlandstraße: Zeugen dringend gesucht
Am Freitagmittag sind im Bereich der Friedlandstraße zwei Kinder von einem bislang unbekannten älteren Mann angesprochen worden. Nach Angaben der Polizei sprach der Mann die Kinder auf ihre Verkleidung an und fragte sie, ob sie ihn begleiten möchten. Eine aufmerksame Passantin beobachtete die Situation und griff ein. Daraufhin entfernte sich der Mann.
Polizei bittet um Mithilfe
Die Polizei Kaufbeuren bittet die Passantin sowie weitere mögliche Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 08341 933-0 entgegen. (PI Kaufbeuren)
Mehrere Einsätze in Kaufbeuren und dem Umland beschäftigen die Polizei
Am Wochenende und in den vergangenen Tagen kam es in Kaufbeuren, Biessenhofen und Mauerstetten zu mehreren Polizeieinsätzen. Die Bandbreite reicht von alkoholisierten Verkehrsteilnehmern über eine Unfallflucht bis hin zu einem Vorfall an einer Bushaltestelle.
Jugendlicher mit Verkehrszeichen unterwegs
Polizei stoppt 15-Jährigen in Biessenhofen
BIESSENHOFEN. In den frühen Morgenstunden des 15. Februar 2026 wurde ein 15-jähriger Faschingsgänger von einer Streife der Polizei Marktoberdorf angehalten. Der deutlich alkoholisierte Jugendliche hatte zuvor ein Verkehrszeichen in der Füssener Straße abmontiert und wollte dieses mitnehmen. Die Beamten unterbanden das Vorhaben. Der Jugendliche wurde im Anschluss seinen Eltern übergeben. Gegen ihn wird nun wegen Diebstahls ermittelt.
Über 1,2 Promille am Steuer
Führerschein sichergestellt
KAUFBEUREN. Am Sonntag gegen 5:20 Uhr kontrollierte die Polizei in der Straße „Am Bahndamm“ einen 35-jährigen Autofahrer aus Kaufbeuren. Den Beamten fiel Alkoholgeruch auf. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,2 Promille. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Dem Mann drohen ein längerer Entzug der Fahrerlaubnis sowie entsprechende Kosten.
Unfallflucht in der Mörikestraße
Polizei sucht Zeugen
KAUFBEUREN. Zwischen Dienstagabend und Donnerstagvormittag wurde in der Mörikestraße ein weinroter Mitsubishi beschädigt. Das Fahrzeug war ordnungsgemäß geparkt. Beschädigt wurden die linke hintere Seite sowie das Heck. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Der Sachschaden wird auf rund 600 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Wahlkampfveranstaltung und Gegenkundgebung bleiben friedlich
Rund 165 Teilnehmer in Mauerstetten
MAUERSTETTEN. Am 12. Februar 2026 fand in Mauerstetten eine AfD-Wahlkampfveranstaltung statt. In unmittelbarer Nähe wurde eine Gegenversammlung abgehalten. An der Wahlkampfveranstaltung nahmen etwa 45 Personen teil, an der Gegenversammlung rund 120. Nach Angaben der Polizei verliefen beide Veranstaltungen am Abend friedlich und ohne nennenswerte Störungen.
Zehnjähriger an Bushaltestelle angesprochen
Polizei verstärkt Streifen in Hörmannshofen
BIESSENHOFEN. Am Donnerstagnachmittag gegen 16:20 Uhr wurde ein zehnjähriger Junge an der Bushaltestelle in Hörmannshofen von einem Mann angesprochen. Dieser forderte das Kind auf, zu ihm zu kommen. Als der Junge nicht reagierte, folgte ihm die Person über mehrere hundert Meter und wiederholte die Gesten.
Der Mann wird auf etwa 25 bis 30 Jahre geschätzt. Er hatte kurze dunkle Haare mit einem weißen Streifen in der Mitte und trug eine schwarze Jacke, schwarze Hose sowie einen grauen Rucksack. Bereits Anfang der Woche war es an derselben Stelle zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Dabei soll ein Kind aus einem dunklen BMW heraus angesprochen worden sein. Die Polizei Marktoberdorf verstärkt nach eigenen Angaben die Streifen im Bereich. Zeugen, die Hinweise zu den Vorfällen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Zum Schutz der jeweiligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zahlreiche Einsatzkräfte des zuständigen Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, sowie der Bereitschaftspolizei im Einsatz
KAUFBEUREN. Eine am 12.02.2026 stattfindende Wahlkampfveranstaltung der AfD sowie eine unweit durchgeführte Gegenversammlung verliefen in den Nachmittagsstunden friedlich und ohne Zwischenfälle.
Im Stadtsaal von Kaufbeuren führte die AfD eine Wahlkampfveranstaltung durch. Zeitgleich führte das Bündnis für Demokratie und Menschenwürde e.V. eine angemeldete Gegenversammlung neben dem Stadtsaal durch. An der Wahlkampfveranstaltung nahmen rund 500 Personen teil. Die Gegenversammlung besuchten etwa 400 Teilnehmer. Sowohl die Versammlung, als auch die Wahlkampfveranstaltung verliefen aus polizeilicher Sicht friedlich und es kam zu keinen nennenswerten Störungen.
Zur Gewährleistung der Sicherheit aller Versammlungsteilnehmer war die Augsburger Straße im Bereich der Stadthalle für rund zweieinhalb Stunden komplett gesperrt. Zum Schutz der jeweiligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zahlreiche Einsatzkräfte des zuständigen Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, sowie der Bereitschaftspolizei im Einsatz. Bereits im Vorfeld wurden umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden, insbesondere der Stadt Kaufbeuren, getroffen. (PP Schwaben Süd/West)
KAUFBEUREN. Am Freitag den 06.02.2026, kam es in den frühen Abendstunden im Riederlohweg in Kaufbeuren zu einem Wohnungseinbruchdiebstahl. Zwei unbekannten Täter verschafften sich über die Terrassentüre gewaltsam Zutritt zum Wohnhaus. Im Inneren durchsuchten diese dann die Räumlichkeiten. Während des Einbruchs wurden beide durch die Hauseigentümerin überrascht und flüchteten. Der Entwendungsschaden ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 1000 Euro.
Wer kann Hinweise zu zwei Personen geben die sich zwischen 16.00 – 20.00 Uhr im Riederlohweg unberechtigt aufhielten. Beide Personen waren männlich, dunkel gekleidet, ca. 20 Jahre alt und ca. 170-175 cm groß.
Hinweise werden an die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter 08341-933-0 erbeten.
in vorderer Reihe von links: Bernhard Buchhorn (Ministerialbeauftragter Schwaben), Martin Höfele (Konrektor), Karin Dängel, Margarete Bauer, Nico Braemer und Ivano Atilja (Schülersprecher), Cornelia Lipinski (Schulleiterin), hinten v.l. Wolfgang Wörl (Verbindungslehrer), Christian Pauli, Wolfgang Kirchmann (Erweiterte Schulleitung), Wolfgang Halbritter (Konrektor). Foto: Sophie-La-Roche-Realschule
Mit drei Projekten im Schuljahr 2024/25 überzeugte die Schulfamilie und konnte innerhalb der Realschulen Schwabens den 1. Platz erzielen
Mit großer Freude nahm die Sophie-La-Roche-Realschule die Urkunde zur Auszeichnung über ihre außerunterrichtlichen Aktivitäten durch den Ministerialbeauftragen für die Realschulen in Schwaben, Ltd. RSD Bernhard Buchhorn, entgegen. Mit drei Projekten im Schuljahr 2024/25 überzeugte die Schulfamilie und konnte innerhalb der Realschulen Schwabens den 1. Platz erzielen.
Das Sportprojekt „fight – smile – love“ der 7. Jahrgangsstufe im Rahmen der Woche Gesundheit und Nachhaltigkeit, in dem Körperbewusstsein, Bewegung und Selbstbestimmung im Mittelpunkt standen. Ziel war es, einen wertschätzenden Umgang mit dem eigenen Körper zu fördern, Freude an Bewegung zu erleben und Selbstbestimmung im eigenen Handeln zu stärken. Das zweite Projekt war die Projektwoche „Alltagskompetenz und Lebensökonomie“ der 8. Jahrgangsstufe, die als selbstorganisiertes Zeltlager mit Angeboten zu Gesundheit, Umwelterziehung und nachhaltigem Konsum durchgeführt wurde, sowie das Projekt „Multimedia meets Musik“, bei dem Schülerinnen und Schüler digitale Collagen zum Konzert „Mass for Peace – The Armed Man“ von Karl Jenkins gestalteten. Diese künstlerischen Bilder wurden dann bei den Aufführungen eines Projektchores in Obergünzburg und Kaufbeuren präsentiert. So unterschiedlich die Projekte sind, sie verbindet der pädagogische Ansatz der Schule und die Vorstellung einer ganzheitlichen Bildung, die Sozialkompetenz stärkt, Raum für Kreativität und echtes Erleben mit allen Sinnen bietet und Talente fördert.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Kaufbeuren unter der Rufnummer 08341 933-0 entgegen
FRIESENRIED / KAUFBEUREN. Am Dienstag, 03.02.2026, kam es in Friesenried zu mehreren Betrugsversuchen durch sogenannte „falsche Polizeibeamte“. Ein 81-Jähriger erhielt am Nachmittag einen Telefonanruf von einem angeblichen Polizeibeamten. Den Anrufern gelang es unter dem Vorwand, ein Einbrechernetzwerk sei aufgeflogen und der Angerufene stünde auf einer Täterliste, den Geschädigtenzur Übergabe seiner Wertsachen zu veranlassen. Ein vermeintlicher „Ermittler“ nahm eine Münzsammlung im mittleren dreistelligen Wert in Verwahrung.
Am Abend konnte mit der gleichen Masche ein 74-Jähriger dazu gebracht werden, seine EC-Karte herauszugeben. An einem Bankautomaten in Kaufbeuren hoben die Täter anschließend Bargeld im unteren vierstelligen Bereich ab. Zwei weitere Anrufe in Friesenried und Ronsberg blieben erfolglos, da die Angerufenen das Telefonat beendeten, weil ihnen das Betrugsphänomen bekannt war.
Wer konnte am Dienstag zwischen 14:30 Uhr und 15: 45 Uhr im Bereich Friesenried Beobachtungen machen, die zu dieser Tat passen? Wem ist eine dunkel gekleidete Person mit Kapuze aufgefallen, die sich an der Kapelle „Heilige drei Könige“ im Friesenrieder Ortsteil Salenwang aufgehalten hat? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Kaufbeuren unter der Rufnummer 08341 933-0 entgegen.
Die Polizei warnt vor dem Betrugsphänomen „Falsche Polizeibeamte“:
Die Polizei fragt niemals nach PIN, TAN oder Bargeld am Telefon
Übergeben Sie niemals Geld oder EC-/Karten an fremde Personen
Beenden Sie verdächtige Telefonate und rufen Sie selbst bei einer offiziellen Telefonnummer zurück
Nehmen Sie sich Zeit und sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen
Falls Sie Bankkarten oder PINs herausgegeben haben, informieren Sie sofort Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei
Unachtsamkeit und Fahrerflucht führen zu hohen Sachschäden – Polizei ermittelt
Unfallflucht nach Kollision vor Gaststätte
KAUFBEUREN. Am Samstag gegen 18 Uhr stieg ein bislang unbekannter Fahrer nach dem Verlassen einer Gaststätte in der Hans-Böckler-Straße in sein Fahrzeug und rangierte aus einer Parklücke. Dabei touchierte er ein geparktes Auto und verursachte rund 500 Euro Schaden. Ohne sich um den Vorfall zu kümmern, entfernte sich der Fahrer vom Unfallort. Zeugen konnten das Kennzeichen notieren und informierten die Polizei. Die Ermittlungen laufen.
Missachtete Vorfahrt: Drei Fahrzeuge in Unfall verwickelt
PFORZEN. Ein 83-jähriger Autofahrer aus dem Unterallgäu übersah am Samstagnachmittag ein Stoppschild, als er von Zellerberg kommend in Richtung Neugablonz fuhr. Ohne anzuhalten überquerte er die vorfahrtsberechtigte Kreisstraße 6. Dabei kam es zur Kollision mit einem 39-jährigen Fahrer, dessen Wagen in ein weiteres Fahrzeug geschleudert wurde. Der dritte Beteiligte, ein 55-Jähriger, hatte ordnungsgemäß am Stoppschild gewartet. Verletzt wurde niemand, jedoch entstand ein Gesamtschaden von rund 25.000 Euro. Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Unfallverursacher muss mit einer Bußgeldanzeige und einem Punkt in Flensburg rechnen.
Unfallflucht auf Supermarktparkplatz in Kaufbeuren
KAUFBEUREN. Beim Ausparken auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Augsburger Straße touchierte ein 85-jähriger Fahrer am Samstagnachmittag ein geparktes Fahrzeug. Ohne anzuhalten fuhr er davon. Allerdings beobachteten Zeugen den Vorfall, notierten das Kennzeichen und informierten die Polizei. Die Beamten konnten den Unfallverursacher ermitteln – an seinem Auto wurden frische Unfallspuren festgestellt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 2.500 Euro. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.
Abbiegefehler führt zu Kollision mit Totalschaden
KAUFBEUREN. Eine 59-jährige Fahrerin wollte am Samstag von der Augsburger Straße nach links in die Moosmangstraße abbiegen und übersah dabei ein entgegenkommendes Fahrzeug eines 42-jährigen Kaufbeurers. Es kam zum Zusammenstoß – verletzt wurde niemand, jedoch erlitten beide Fahrzeuge Totalschaden. Die Höhe des Sachschadens wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Verursacherin erwartet eine Bußgeldanzeige.
Überreichung einer Übungsbrandmeldeanlage an die Freiwillige Feuerwehr Hirschzell. Foto: Firma Minck
Ein Übungswerkzeug, das auf den Einsatz im Zusammenhang mit einer ausgelösten Brandmeldeanlage von den Einsatzkräften vorbereitet
Kürzlich fand im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Hirschzell die Übergabe einer Übungsbrandmeldeanlage statt, die von der Fa. Minck Elektro- u. Fernmeldetechnik realisiert wurde. Diese Anlage ersetzt ein einfaches Schaumodell das die Mitglieder der Feuerwehr Hirschzell aus Gebrauchtteilen zur Ausbildung erstellt hatten.
Den Wunsch nach einer realistischeren Übungsmöglichkeit des relativ komplexen Einsatzablaufes einer ausgelösten Brandmeldeanlage, nahmen Mitglieder der Feuerwehr Hirschzell zum Anlass mit Mitarbeitern der Firma Minck, mit denen sie beruflich zu tun hatten, die Möglichkeit zur Realisierung einer solchen Anlage zu erörtern.
Die Geschäftsführung der Fa. Minck erklärte sich erfreulicherweise umgehend bereit das bisherige Schaumodell in einem Azubi-Projekt zu einer funktionsfähigen Brandmeldeanlage auszubauen. Diese ist mit allen Komponenten bestückt, die während eines Einsatzes im Zusammenhang mit einer ausgelösten Brandmeldeanlage von den Einsatzkräften bedient werden müssen. Damit verfügt die Feuerwehr Hirschzell, die als kleinere Ortsteilfeuerwehr eher selten mit der Alarmierung zu einem Objekt mit ausgelöster BMA gefordert ist, über ein Übungswerkzeug das die Handhabung solcher Einsätze in Zukunft deutlich sicherer ermöglicht. Natürlich könnten bei Bedarf auch andere Feuerwehren des Stadtfeuerwehrverbandes dieses Modell für ihre Ausbildung bei der Feuerwehr Hirschzell anfordern.
Wir, von der Freiwilligen Feuerwehr Hirschzell bedanken uns nochmals recht herzlich bei der Fa. Minck für die unproblematische Realisierung des Projektes.
Gebäude evakuiert – keine Gaskonzentration festgestellt
Am 30. Januar 2026 gegen 14:37 Uhr wurden die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Neugablonz, Hirschzell, Oberbeuren und Kleinkemnat zu einem ABC 3-Einsatz wegen eines möglichen Gasaustritts alarmiert. Der Einsatzort befand sich in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Sudetenstraße im Stadtteil Neugablonz.
Evakuierung und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen
In dem Gebäude war ein Gasgeruch festgestellt worden, woraufhin die Einsatzkräfte das Haus räumten. Insgesamt wurden 15 Personen sowie einige Haustiere vorsorglich evakuiert. Das Gelände rund um die Einsatzstelle wurde großräumig abgesperrt, um mögliche Gefahren für Anwohner und Passanten zu vermeiden.
Kontrolle mit Messgeräten – keine Gaskonzentration messbar
Die Feuerwehr durchsuchte das gesamte Gebäude mit Gasmessgeräten. Gleichzeitig wurde die Gasleitung vorsorglich geschlossen. Ein Energieversorger wurde nachalarmiert, um die technische Kontrolle zu unterstützen. Erleichterung stellte sich ein, als alle durchgeführten Messungen negativ ausfielen – es konnte keine Gaskonzentration festgestellt werden. Auch nach eingehender Untersuchung blieb die genaue Ursache für den Geruch unklar.
Rückkehr der Bewohner – Einsatz nach über einer Stunde beendet
Nachdem der Energieversorger die Gasleitung sowie die Heizungsanlage geprüft und wieder freigegeben hatte, durften die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Einsatz endete nach rund einer Stunde und zwanzig Minuten. Die alarmierten Kräfte aus Hirschzell, Oberbeuren und Kleinkemnat mussten nicht aktiv eingreifen und konnten den Einsatz vor Ort beenden.
Oberst Milewski, Standortältester und Kommandeur Fliegerhorst Kaufbeuren. Foto: Claus Tenambergen/Wir sind Kaufbeuren
Die Rede hier als ungekürzte Textfassung und als Video
Die ungekürzte Rede
Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Gäste,
als Standortältester und Kommandeur wünsche ich Ihnen für 2026 Gesundheit, Erfolg und ein hoffentlich friedliches Jahr!
Ich heiße ich Sie zum diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Kaufbeuren und der Dienststellen hier am Fliegerhorst herzlich im Offizierkasino willkommen. Es ist mir eine besondere Freude, dass wir diesen Empfang wieder gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren ausrichten. Ich möchte zunächst, wie es beim Neujahrsempfang gute Sitte ist, stellvertretend für alle Anwesenden, einige Repräsentantinnen und Repräsentanten des öffentlichen Lebens begrüßen. Zur Eröffnung begrüße ich unseren Oberbürgermeister Stefan Bosse in unserem Offizierkasino! Ein Ort, der Ihnen inzwischen auch privat bestens bekannt ist. Haben Sie doch erst im vergangenen Dezember hier im Großen Saal mit einer besonderen Großveranstaltung „vorgeübt“! Jetzt ist es amtlich: Meine herzlichen Glückwünsche zur Hochzeit gehen auch auf diesem Wege an Sie und Ihre Frau! Wir freuen uns, dass sie für diesen besonderen Anlass die Räumlichkeiten des Casinos gewählt haben.
Liebe Gäste, wie sie aus den vergangenen Neujahrempfängen wissen, komme ich an dieser Stelle kurz zum wichtigsten Nebenthema des heutigen abends:
Zum Eishockey und der Fortschreibung der gemeinsamen Eishockeygeschichte von OB Bosse und mir. Spätestens jetzt weiß ich, dass ich die geballte Aufmerksamkeit von 280 Gästen habe. Ich erlaube mir ihre Gedanken zu denken: „Na, was will er wohl sagen?“ … Das ist gerade jetzt ganz dünnes Eis! Deshalb rufe ich von ganzem Herzen: Lieber ESVK – alles Gute zum 80. Geburtstag!
Lassen Sie mich nun aber mit der Begrüßung fortfahren. Herzlich willkommen heißen möchte ich auch Bürgermeister Oliver Schill, Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler und die anwesenden Stadträtinnen und Stadträte unserer Garnisonsstadt Kaufbeuren.
Aus dem Deutschen Bundestag begrüße ich herzlich den Abgeordneten für den Bundestagswahlkreis Ostallgäu, Stephan Stracke sowie den Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums der Finanzen, Michael Schrodi. Aus dem Freistaat Bayern begrüße ich die Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl und Peter Wachler.
Natürlich freue ich mich auch über die Vertreter der umliegenden Gemeinden und begrüße die Bürgermeister Helmut Bucher aus der Gemeinde Germaringen, Armin Holderried aus der Gemeinde Mauerstetten, Wolfgang Eurisch aus der Gemeinde Biessenhofen und Johann Stich aus der Gemeinde Ruderatshofen.
Für die Geistlichkeit begrüße ich von der evangelischen Militärseelsorge, Militärpfarrerin Sandra Gassert, von der katholischen Militärseelsorge, Militärpfarrer Jürgen Stahl sowie für die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, Stadtpfarrer Bernhard Waltner und für die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Kaufbeuren, Pfarrer Jost Herrmann. Zudem begrüße ich von der Geistlichkeit Abt Michael Maier sowie die Frau Oberin Schwester Johanna vom Cresczentia Kloster. Für alle Repräsentanten und Repräsentantinnen der Behörden, Schulen, Ämter, Justiz und Polizei begrüße ich stellvertretend für die Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Dr. Angela Lechner, vom Amtsgericht Kaufbeuren Direktor Robert Kriwanek, vom Finanzamt Kaufbeuren den Behördenleiter, Regierungsdirektor Wolfgang Kriegbaum, den Behördenleiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Direktor Dr. Paul Dosch, von der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, Maria Amtmann sowie für die Polizeiinspektion Kaufbeuren, Polizeioberrat Markus Ziegler.
Aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft heiße ich willkommen den Geschäftsführer der Kaufbeuren ATM Training GmbH, Jan Herchenröder.
Zudem begrüße ich von der Bundeswehr vom hiesigen Bundeswehrdienstleistungszentrum, Regierungsoberamtsrat Ingo Ruf, von der Arztgruppe Kaufbeuren, Oberstabsarzt Dr. Sascha Hackl, vom Zentrum Elektronischer Kampf Fliegende Waffensysteme, Oberstleutnant Rüdiger Bieler, vom Instandsetzungszentrum 13, Oberstleutnant Bernd Herrmann, vom Deutschen Bundeswehrverband Stabsfeldwebel a.D. Franz Jung und vom hiesigen Kreis-Verbindungskommando, Oberstleutnant d.R. Stefan Schopf. Last, but not least möchte ich die Mitarbeitenden der Presse ganz herzlich willkommen heißen. Wir freuen uns auf Ihre Berichterstattungen.
Werte Damen und Herren, Sie alle sind besondere Gäste bei uns! Danke, dass Sie erneut so zahlreich der Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt sind. Gute 280 Gäste zählen wir heute wieder und das freut mich sehr.
Sehr verehrte Gäste, unser diesjähriger Neujahrempfang steht ganz im Zeichen unserer gelebten Verbundenheit! Deshalb haben sie im Eingangsbereich Edelweiße mit unserem Motto „Gemeinsam stark“ empfangen und tragen die Gelben Schleifen am Revers. Das Edelweiß symbolisiert in erster Linie unsere Verbundenheit zum Allgäu und die Freude in solch einer schönen Region Deutschlands arbeiten und wohnen zu dürfen. Aber nicht nur dies, darauf werde ich noch zurückkommen. Die Gelbe Schleife hat ihre ganz eigene Geschichte: So heißt es in der US-Army Version des Liedes “She wore a yellow ribbon”, zu Deutsch: Sie trug eine Gelbe Schleife. Das Lied geht auf eine US-amerikanischen Sage des 19. Jahrhunderts zurück: Diese erzählt von einem Südstaatensoldat in Gefangenschaft, der seine Liebste in einem Brief darum bat, ein gelbes Band um einen Eichenbaum zu binden: Wenn sie ihn noch liebt, solle sie ihn damit bei seiner Rückkehr willkommen heißen. Und so geschah es: Als er nach Hause kam, wehten hunderte von gelben Bändern in den Ästen des alten Baumes. „Around her head she wore a yellow ribbon – She wore it for her soldier who was far far away.”
Unter dem Slogan „Support our Troops“ steht die Gelbe Schleife seit dem Ersten Weltkrieg in Kanada und seit dem Golfkrieg in den USA für die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihren Soldaten.
Seit Beginn der frühen 1990er Jahre und den ersten Einsätzen der Bundeswehr symbolisiert sie Solidarität mit Soldatinnen und Soldaten, die Tag für Tag ihren Dienst für unsere Sicherheit leisten. Viele Städte und Gemeinden führen Aktionen durch, wie das Anbringen der Gelben Schleifen an Ortsschildern und in Rathäusern, um ihre Unterstützung öffentlich zu zeigen. Die Schleifen stehen dabei aber auch für das gelebte Miteinander und das vertrauensvolle Zusammenwirken zwischen der Zivilgesellschaft und ihren Staatsbürgern in Uniform. So ist auch in unserer Garnisonsstadt Kaufbeuren die Gelbe Schleife ein lebendiges Zeichen des Miteinanders, der Wertschätzung und der Verbundenheit zwischen Stadt und Bundeswehr.
Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ verbinden uns im besten Sinne die gemeinsamen Werte: Einsatz, Verantwortung und Solidarität. In Kaufbeuren ist die Gelbe Schleife zu einem Symbol geworden, das zeigt: Wir stehen zusammen! Dies können Sie heute Nachmittag auch bildstark zeigen – nämlich im Traditionszimmer in unserer „Gelbe-Schleife-Fotoecke“. Als eine weitere schöne Erinnerung an den Neujahrsempfang können Sie die Fotos direkt mitnehmen!
„Gemeinsam stark“ können Sie mit uns am 2. April, also am Gründonnerstag, in Gedenken an die Opfer der Karfreitagsgefechte marschieren. Dann findet der sogenannte 16k3 Marsch statt. Am 2. April 2010 fielen drei Soldaten der Bundeswehr in einem Feuergefecht mit den Taliban in Afghanistan – weitere Kameraden wurden an diesem Tag schwer verletzt. Von den 10 Euro Marschgebühr kommen 8 Euro der „Soldaten- und Veteranenstiftung“, dem Verein „Krebskranke Kinder Mainz e.V.“ und der „Deutsche Wildtier Stiftung“ zu Gute. Das Informationsbanner zum 16k3 Marsch finden Sie hier im Großen Saal. Start wird am 2. April am Historischen Rathaus Kaufbeurens sein. Ich würde mich freuen, wenn auch sie sich mit ihre Gelben Schleifen als Ausdruck der Verbundenheit einreihen können! Herr Oberbürgermeister, ich danke Ihnen jetzt schon für Ihre Unterstützung!
„Gemeinsam stark“ waren wir auch 2025 mit unserem karitativen Verein des Fliegerhorsts „Helfen macht Schule“. Über 23.000 Euro konnten im vergangenen Jahr für soziale Einrichtungen und Projekte gespendet werden. Darunter waren der Hospizverein Ostallgäu, der AWO Kinderkarten Kaufbeuren, das Haus für Kinder Sankt Josef, das Jakob-Brucker-Gymnasium mit seinen Avatar-Robotern, die es kranken Kindern ermöglichen, zumindest digital am Schulleben teilzuhaben und die Behindertenwerkstätten Kaufbeuren,
denen damit der Kauf eine Montageständers für die Reparatur von Fahrrädern ermöglicht wurde. Am vergangenen Montag waren wir erst bei der Internatsstiftung St. Maria, um mit einem Spendenscheck von „Helfen macht Schule“ zu unterstützen. Die Internatsstiftung ermöglicht es unter anderem auch Kindern aus finanziell schwierigen Verhältnissen dort ein zweites Zuhause zu finden sowie einen Schulabschluss absolvieren zu können. Liebe Schwester Johanna, besten Dank für Ihren herzlichen Empfang. An dieser Stelle möchte ich dem Bayerischen Roten Kreuz und dessen Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann ausdrücklich für die großzügige finanzielle Unterstützung für „Helfen macht Schule“ danken.
„Gemeinsam stark“ ist auch Ausdruck unseres Dankes an alle, die sich hier in Kaufbeuren für unser Gemeinwohl einsetzen – unabhängig von Beruf, Herkunft oder Status. Und es ist auch eine Verpflichtung, weiterhin offen und respektvoll in unserer Demokratie miteinander umzugehen.
Meine Damen und Herren, genau das – die Unabhängigkeit von Herkunft oder Status, also die Gleichheit vor dem Gesetz sowie die Freiheit und damit die Bedeutung der Demokratie bringen mich zu einem historischen Thema des vergangenen Jahres: 500 Jahre Bauernkriege hier im Allgäu!
Zu Beginn meiner Rede ging ich auf das Edelweiß als Symbol für das landschaftlich schöne Allgäu ein. Das Allgäu ist nicht nur ein schöner Platz zum Leben, sondern auch ein Ort, in dem bereits vor 500 Jahren freiheitlich gedacht wurde. Die Bauern-Aufstände waren Ausdruck des tiefen Wunsches nach Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Würde der Menschen. Die Bauern forderten ihre Rechte, stellten sich gegen eine ungerechte Herrschaft und kämpften für eine Zukunft, in der alle Menschen gleichberechtigt sein mögen. Ihre Forderungen wurden im März 1525 in zwölf Artikeln im nahegelegenen Memmingen niedergeschrieben. Als ein zentraler Punkt dabei war zu lesen: „Aus der Heiligen Schrift ergibt sich, dass wir frei sind und frei sein wollen“. Bundespräsident Steinmeier betonte hierzu im März 2025 beim Festakt anlässlich des 500-jährigen Jubiläums: [ZITAT] „Dass wir es bleiben, frei bleiben, das liegt heute in unser aller Hand! Begegnen wir den Bedrohungen von Freiheit nicht mit Gleichgültigkeit. Die Freiheitsgeschichte, die hier von Memmingen ausging, verpflichtet uns: Das Erbe der Aufständischen von 1525, das dürfen wir niemals wieder aus der Hand geben! … Dass wir heute das verteidigen müssen, wofür damals vor 500 Jahren gekämpft wurde … denn wir erleben ja gerade, dass die freiheitliche Demokratie bedroht und angegriffen wird – im Innern wie von außen und mit einer Wucht, die viele von uns nicht für möglich gehalten hätten.“
270 Jahre nach den Bauernkriegen setzte Immanuel Kant einer Welt, in der das Recht des Stärkeren regiert, die Stärke des Rechts entgegen. Kant sprach sich dafür aus, dass die Vernunft richten und das Völkerrecht sprechen solle.
Denn nur ein Rechtsstaat, in dem die Achtung eines jeden Individuums höchste Priorität hat, sei die höchstmögliche Garantie dafür, dass sich das Böse nicht Bahn bricht. Auch für Kant war Frieden kein natürlicher Zustand, auf den man sich einfach verlassen könne, vielmehr müsse er immer wieder neu gestiftet, gehütet und abgesichert werden, denn nichts sei so fragil und bedroht wie der Friede! Ist sein Befund nicht erschreckend aktuell?
Werte Gäste, das Jahr 2025 stand neben 500 Jahren Bauerkrieg auch im Zeichen von 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Generation der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wird nicht mehr lange die Gelegenheit haben, weiterhin ihre Stimme zu erheben. So durften wir im Kaufbeurer Fliegerhorst im vergangenen Jahr eine Zeitzeugin begrüßen, was Sie auch der im Offizierheim ausliegenden Standortzeitung Adlerauge entnehmen können.
Ihr Name ist Renate Klieber, sie ist inzwischen 91 Jahre alt und kehrte nach sage und schreibe 80 Jahren zurück auf den Fliegerhorst, wo sie von 1937 bis 1945 als junges Mädchen mit ihrer Mutter lebte.
Ihr Vater war Pilot im Zweiten Weltkrieg. Es war eine bewegende Begegnung, die in eindringlicher Erinnerung bleibt! Die Frau berichtete von einem System, das ihr als kleines Mädchen den Vater nahm. Ihre Mutter litt ein Leben lang am Verlust des Ehemanns. Für die ältere Dame stellte die Rückkehr auf den Fliegerhorst, eine späte, aber wichtige Vergangenheitsbewältigung dar.
Auf die Frage, was sie, als eine der letzten Zeitzeuginnen, der heutigen jungen Generation sagen möchte, antwortete sie: [ZITAT] „Nutzt euren Verstand, handelt mit Vernunft und mit logischem Denken. Kümmert euch um Politik und die Gesellschaft. Seid nicht nur Mitläufer. Wir müssen endlich ein Bewusstsein dafür entwickeln, was wir den späteren Generationen hinterlassen.“
Werte Gäste, wir als Bundeswehr stehen für den Schutz unserer Gesellschaft und unseres Landes mit seiner freiheitlich-demokratischen Grundordnung ein. So steht das neue Jahr 2026 für die Luftwaffe in einem besonderen Zeichen: Wir feiern 70 Jahre Luftwaffe – 70 Jahre Einsatz für Freiheit, Sicherheit und Demokratie. Gerade im Jubiläumsjahr erkennen wir, wie eng Vergangenheit und Zukunft miteinander verbunden sind.
Die Herausforderungen des Aufwuchses der Bundeswehr heute stehen in einer Linie mit dem Mut und dem Gestaltungswillen, mit dem die Luftwaffe seit ihrer Aufstellung im Jahr 1956 verlässlich ihren Auftrag erfüllt.
Hier in Kaufbeuren leisten wir als Teil von Bundeswehr und Luftwaffe einen wichtigen Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands, in dem wir Luftfahrzeugtechnisches Personal sowie Radar- und Munitionstechniker ausbilden. Neu ist hier die Ausbildung für Drohnenpiloten für Kleindrohnen, die am Standort in kürzester Zeit aufgenommen wurde. Ende 2025 kam es hier zu einem sehr erfolgreichen Audit durch unsere militärische Luftfahrtbehörde. Für das Jahr 2026 sind bereits 17 Lehrgänge geplant.
Zudem wird in 2026 eine neue Luftwaffen-Sicherungsstaffel im Fliegerhorst mit rund 140 Dienstposten aufgestellt. Neben einer Heimat für knapp 120 Reservisten werden rund 20 Dienstposten mit aktiven Soldaten aus dem diese Tage beginnenden Neuen Wehrdienst besetzt. Die Sicherungsstaffel ist ein Resultat aus der verschärften Bedrohungslage. Durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wird die Bundeswehr noch konsequenter auf die Landes- und Bündnisverteidigung ausgerichtet. Russland könnte schon 2029 zu einem Angriff auf das NATO-Bündnisgebiet bereit sein. Die Verteidigung Deutschlands muss deshalb so schnell wie möglich gestärkt werden, um glaubhaft abzuschrecken.
Kaufbeuren hat Potential für substanzielle Beiträge zur Landes- und Bündnisverteidigung. Die Drohnenausbildung sowie das Herstellen der Aufnahmebereitschaft für die Sicherungsstaffel sind erste Schritte hierzu.
Damit wir auch als Bundeswehr hier am Standort weiterhin verlässlich und professionell unserem wachsenden Auftrag nachkommen können, ist das Fit-Machen der Ausbildungsinfrastruktur voll im Gange. Mit der Sanierung der ersten Unterkunftsgebäude, inklusive zeitgemäßem Betreuungs-WLAN und Moderner Ausbildungstechnologie wurde begonnen und stehen auch 2026 weiter im Fokus. Im Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro sind in dieser Dekade zudem eine neue Feuerwache, eine moderne Heizungsanalage, ein neues Abwassersystem und ein neuer Außenzaun enthalten. Ein großes Dankeschön geht dabei an die Leiterin des Staatlichen Bauamtes Kempten, Frau Sonja Baumberger, für die hervorragende Zusammenarbeit.
Liebe Damen und Herren, kommen wir doch nun noch zu etwas leichteren Themen: Ich nehme Sie noch einmal mit zur Musik: Wir begannen mit „Yellow Ribbon“ und kommen nun zu den Liedern „Gute Freunde, kann niemand trennen“ und „One moment in time“.
„Gute Freunde kann niemand trennen“ wird am 14. März im Kaufbeurer Stadtsaal erklingen. An diesem Tag vor genau 60 Jahren sang der damalige Fliegerhorstchor erstmalig zusammen mit der Tänzelfest Knabenkapelle im Stadtsaal. Genau dort wird es zu einem Revival beim Frühjahrskonzert der Tänzelfest Knabenkapelle kommen.
„One moment in time“ ist das Lied unserer Fliegerhorstkapelle gleich nach meiner Rede. Sie feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum! Für den Fliegerhorst und die Musiker der Kapelle stellt dieses Jubiläum in der Tat einen besonderen Moment dar, eben genau diesen „One moment in time“! Sie bereichert seit 1986 das Stadtleben in Kaufbeuren ungemein. Zu ihren zahlreichen Auftritten gehören unter anderem das Tänzelfest, die Seniorenweihnacht, das Oktoberfest des Standorts und nicht zu vergessen: Die Christmette vor der Crescentia-Kapelle.
Aber auch außerhalb Kaufbeurens machte sich unsere Kapelle einen Namen, wie beispielsweise bei einem Konzert auf dem Nebelhorn, bei Soldatenwallfahrten ins Kloster Andechs bis hin im Kölner Dom. Die Dombesucher applaudierten begeistert und verewigten den Auftritt in zahlreichen Fotos und Videos.
Liebe Gäste, zum Abschluss möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die diesen Neujahrsempfang auf die Beine gestellt haben. Meinen herzlichen Dank für Ihre Arbeit und Ihr Engagement! Vielen Dank an das gesamte Planungsteam um die Projektverantwortlichen Hauptmann Dietmar Bassing, Hauptmann Peter Posselt, Stabsfeldwebel Christian Herschmann und Oberstabsgefreiter Pierre Bartusch, die Klinikküche, die Stadt, die Ordonanzen, das Garderobenpersonal und an alle Weiteren, die diesen Empfang einmal mehr mit viel Herzblut erst möglich gemacht haben.
Ich möchte aber auch Ihnen allen, liebe Gäste, für ihren Einsatz danken – für Ihren Beitrag zum Gemeinwohl, für das Engagement in unserer Stadt und für die Unterstützung unserer Bundeswehr. Lassen Sie uns die Gelben Schleifen als Zeichen der Verbundenheit und des Miteinanders sehen, die uns täglich stärken. Denn gemeinsam sind wir stark – für eine offene, gerechte und sichere Gesellschaft! Gemeinsam stark, auch für Kaufbeuren. Um meine Rede mit dem ESVK und Eishockey zu beenden: Schließt die Reihen, kämpft weiter auch über die 80 Jahre hinweg. Erlauben sie mir noch einen kleinen Spoiler an dieser Stelle für 2026: Ende September wird im Fliegerhorst eine besondere Version des Klassikers „You‘ll never walk alone“ erklingen – wenn ich mich als Kommandeur von Ihnen in einem militärischen Appel verabschiede.
Die drei Gründungsmitglieder Klaus Reggel, Helmut Knall und Hans Block sind noch immer aktiv für die Fliegerhorstkapelle.
Und jetzt viel Freude mit unserer Fliegerhorstkapelle und ihrem Jubiläums-Musikstück „One moment in time“! Von den Gründungsmitgliedern sind der Leiter der Kapelle Klaus Reggel am Flügelhorn und Helmut Knall am Bariton. Zudem sind Hubert Hiemer und Andreas Müller am Tenorhorn, Jörg Rauhut am Schlagzeug, Wolfgang Birzle an der Tuba und Markus Metzner am Flügelhorn.
Herzlichen Dank!
Produktion Video Fliegerhorst Kaufbeuren Technisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd Apfeltranger Straße 15 | DE 87600 Kaufbeuren Januar 2026
Feuerwehr und Freiwillige im Einsatz für Ridgeback Merlin
Am Vormittag des 23. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Hirschzell zu einer Tierrettung im Waldgebiet nahe der Seglerhütte am Bärensee alarmiert. Einsatzort war der Forstrettungspunkt KF-2002 an der Bärenseestraße in Kaufbeuren-Hirschzell. Grund des Einsatzes: Ein Hund war seit dem Vorabend vermisst. Der Ridgeback namens Merlin hatte sich beim Spaziergang losgerissen – samt Hundeleine. In der Dunkelheit hatte sich das Tier offenbar im Wald verheddert und konnte nicht zurückfinden.
Drohnensuche ohne Erfolg
Vier Einsatzkräfte rückten mit einem Fahrzeug (FL-Hz 67/1) aus und begannen gemeinsam mit einer Drohne, das unübersichtliche Gelände systematisch abzusuchen. Die Hoffnung: Merlin trotz der nächtlichen Kälte lebend zu finden. Nach fast drei Stunden blieb die Suche durch die Feuerwehr jedoch erfolglos. Die frostigen Temperaturen in der Nacht erhöhten die Sorge um das Tier zusätzlich.
Glückliches Ende am Abend
Am Abend dann die erleichternde Nachricht: Ein privater Suchtrupp konnte den Hund wohlbehalten im Wald aufspüren. Trotz der kalten Nacht ging es Merlin gut – ein glücklicher Ausgang für einen Einsatz, der viele Beteiligte bewegt hat.
Die 40jährige Beifahrerin des unfallverursachenden Pkws wurde hierbei schwerst verletzt. Der Fahrer dieses Pkws zog sich schwere Verletzungen zu
GERMARINGEN. Am 25.01.2026 gegen 16.45 Uhr ereignete sich auf der B 12 Höhe Germaringen ein schwerer Verkehrsunfall. Aufgrund des starken Schneefalls und der schneebedeckten Fahrbahn kam es auf der B 12 zu stockendem Verkehr. Ein 38jähriger Fahrzeugführer, der in Richtung Kaufbeuren fuhr, musste nach ersten Erkenntnissen aufgrund des stockenden Verkehrs abbremsen. Um ein Auffahren zu vermeiden lenkte er seinen Pkw auf die Gegenfahrbahn. Dort fuhr er frontal in einen entgegenkommenden Pkw.
Die 40jährige Beifahrerin des unfallverursachenden Pkws wurde hierbei schwerst verletzt. Der Fahrer dieses Pkws zog sich schwere Verletzungen zu. Beide kamen in umliegende Krankenhäuser. Die im Pkw befindlichen drei Kinder des Ehepaares wurden glücklicherweise nicht verletzt. Der Fahrer des entgegenkommenden Pkw wurde leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 80000 Euro.
Zur Ableitung des Verkehrs auf der B 12 befanden sich die FFW Buchloe und Jengen mit ca. 30 Personen im Einsatz. Ebenso befanden sich an der Unfallstelle 6 Rettungswägen. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die B 12 musste aufgrund des Unfalls für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.
Frost führt zu erneutem Einsatz der Feuerwehr in Kleinkemnat
Am 20. Januar 2026 kam es in der Mühlleite in Kleinkemnat (Kaufbeuren) zu einem umfangreichen Wasserschaden. Auslöser war ein Wasserrohrbruch im Badezimmer des ersten Obergeschosses – vermutlich verursacht durch Frost. Das austretende Wasser breitete sich schnell im gesamten Gebäude aus. Sowohl das erste Obergeschoss als auch das Erdgeschoss wurden vollständig überflutet. Besonders gravierend: Im Keller stand das Wasser rund 1,50 Meter hoch. Der entstandene Schaden am Gebäude ist erheblich.
Feuerwehr mit Tauchpumpen im Einsatz
Die Feuerwehren aus Kleinkemnat und Kaufbeuren rückten gemeinsam an. Mit zwei Tauchpumpen wurde der vollgelaufene Keller leergepumpt. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte beteiligt. Eingesetzt wurden unter anderem die Fahrzeuge FL-Ke 43/1, MZF 1/11/1, GW-L 1/55/1 und RW 1/61/1.
Der Einsatz dauerte insgesamt 3 Stunden und 9 Minuten. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde das Gebäude der Polizei übergeben.
Betrug am Heizkessel – Vorsicht vor falschen Notdiensten
Seit Beginn der Wintermonate registriert das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West einen deutlichen Anstieg von Betrugsfällen im Zusammenhang mit Heizungsnotdiensten. Insgesamt wurden bislang 16 Vorfälle zur Anzeige gebracht – vor allem im Raum Kaufbeuren.
Aktuell geben sich dort Personen eines betrügerischen Hausmeisterservices als Heizungsnotdienst aus. In der Not rufen Betroffene diese vermeintlichen Fachkräfte an, um Hilfe bei einem Heizungsausfall zu bekommen. Doch die Täter verfügen weder über das nötige Fachwissen noch über handwerkliche Qualifikationen. Sie verlangen hohe Summen für angebliche Reparaturen und verschwinden, ohne das Problem zu beheben.
Hoher Schaden – kaum Leistung
In einem besonders schwerwiegenden Fall verursachten die Täter sogar einen Wasserschaden mit geschätzten Kosten von mindestens 20.000 Euro. Die Polizei spricht deshalb von einer akuten Gefährdungslage für Hausbesitzer und Mieter in der Region.
Polizei rät zur Vorsicht bei der Wahl von Notdiensten
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West ruft zur erhöhten Aufmerksamkeit auf und gibt klare Handlungsempfehlungen für den Fall eines Heizungsnotfalls:
H3: Wichtige Hinweise zur Vorbeugung von Betrug
Nur geprüfte Fachbetriebe beauftragen: Achten Sie auf eine gültige Gewerbeanmeldung und anerkannte Qualifikationen.
Kostenvoranschlag einholen: Lassen Sie sich vor Beginn der Arbeiten einen schriftlichen Kostenvoranschlag geben und prüfen Sie diesen sorgfältig.
Misstrauen bei Barzahlung: Seien Sie skeptisch bei ungewöhnlich hohen Forderungen oder wenn eine sofortige Barzahlung verlangt wird.
Daten notieren: Notieren Sie sich Namen, Kennzeichen und andere auffällige Details der ausführenden Personen.
Im Zweifel Polizei kontaktieren: Lieber einmal mehr nachfragen als später einen finanziellen Schaden zu erleiden.
Handeln schützt – Polizei setzt auf Mithilfe der Bevölkerung
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Aufmerksamkeit und Wachsamkeit. Wer verdächtige Angebote erhält oder Zeuge eines solchen Betrugs wird, sollte sich umgehend an die örtliche Polizeidienststelle wenden.
KAUFBEUREN. Am Samstagabend kam es in einer Erdgeschosswohnung Am Hofanger zu einem Zimmerbrand. Ein Christbaum fing Feuer, offenbar durch eine Kerze oder Lichterkette. Die 63-jährige Bewohnerin versuchte, den Brand mit Wasser zu löschen – dabei kam es zu einer Verpuffung.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits gelöscht und die Frau hatte das Gebäude verlassen. Ein Atemschutztrupp stellte im Obergeschoss starke Rauchentwicklung fest. Diese wurde mittels Überdruckbelüftung beseitigt. Durch die Verpuffung wurde ein Fensterelement so stark beschädigt, dass es teilweise aus dem Mauerwerk gedrückt wurde. Die Feuerwehr entfernte das Element und verschalte es provisorisch.
Ein hinzugezogener Energieversorger überprüfte Gasanschluss und Heizung – ohne Beanstandungen. Die Bewohnerin wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Klinikum Kaufbeuren gebracht. Das Gebäude wurde abschließend durch die Feuerwehr gesichert.
Betrunken, ohne Führerschein – und mit dem Firmenwagen zur Disco
KAUFBEUREN. Ein 23-jähriger rumänischer Gastarbeiter benutzte am frühen Sonntagmorgen unbefugt den Transporter seines Arbeitgebers, um eine Diskothek zu besuchen. Nach einem Rauswurf wegen aggressiven Verhaltens setzte er sich betrunken wieder ans Steuer.
Der Mann fuhr durch eine Hecke, sprang auf eine Straße und setzte seine Fahrt mit über 2 Promille fort. Ein Zeuge verständigte die Polizei und verfolgte das Fahrzeug. Am Abstellort versteckte sich der Fahrer, konnte jedoch mit Hilfe seines Arbeitgebers identifiziert werden.
Wie sich herausstellte, war ihm bereits zuvor die Fahrerlaubnis wegen Trunkenheit entzogen worden. Gegen ihn laufen nun mehrere Strafverfahren. Der Sachschaden am Fahrzeug beläuft sich auf etwa 5.000 Euro, weitere Schäden werden noch ermittelt.
Kratzer an Autos: Sachbeschädigung in der Buchleuthenstraße
KAUFBEUREN. In der Zeit vom 14. bis 16. Januar wurden in der Äußeren Buchleuthenstraße zwei geparkte Pkw mutwillig zerkratzt. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 3.000 Euro.
PFORZEN. An der Staatsstraße 2015 zwischen Pforzen und Schlingen wurde der Zaun eines Grundstücks beschädigt. Infolge dessen gelangten Wildtiere auf das Gelände und fraßen Knospen von jungen Weißtannen und Obstbäumen. Da die Tannen den Verbiss nicht überleben, müssen sie ersetzt werden.
Schaden: ca. 1.500 Euro Hinweise bitte an: Polizei Kaufbeuren
Plakate der SPD gestohlen
KAUFBEUREN / NEUGABLONZ. Zwischen dem 9. und 12. Januar wurden insgesamt neun Plakate der SPD an mehreren Orten in Neugablonz entwendet. Die Plakate wiesen auf eine bevorstehende Veranstaltung hin.
Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: Tel. 08341 / 933-0
Aufzugdefekt erschwert Patiententransport – Wasseraustritt sorgt für Feuerwehreinsatz in der Augsburger Straße
Unterstützung des Rettungsdienstes bei Patiententransport
Aufzugdefekt im Klinikum macht Tragehilfe notwendig
Am späten Abend des 15. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zur Kemnater Straße gerufen. Grund für den Einsatz war ein defekter Aufzug im sogenannten G-Bau des Klinikums, der bereits seit mehreren Tagen außer Betrieb war.
Da der Patiententransport ohne Aufzug nicht möglich war, unterstützten die Einsatzkräfte den Rettungsdienst sowie die Polizei bei der Verlegung eines Patienten innerhalb des Gebäudes. Der Einsatz dauerte insgesamt 1 Stunde und 29 Minuten.
Im Einsatz waren:
12 Einsatzkräfte
Fahrzeuge: Drehleiter (DLK 1/30/1) und Löschfahrzeug Katastrophenschutz (LF-KatS 1/41/1)
Wasserschaden in Wohnblock sorgt für Feuerwehreinsatz
Wasser tropft durch Betondecke – Ursache zunächst unklar
Bereits am frühen Abend des gleichen Tages rückte die Feuerwehr zu einem weiteren Einsatz in der Augsburger Straße aus. Dort wurde ein massiver Wasseraustritt in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr tropfte Wasser aus der Betondecke des Erdgeschosses in die darunter liegende Waschküche und die Kellerabteile einer Wohnblockhälfte.
Da in einer Wohnung im Erdgeschoss noch Licht brannte, wurde vermutet, dass die Ursache dort liegen könnte. Da niemand öffnete, verschafften sich die Einsatzkräfte mit Sperrwerkzeug Zugang. Zunächst konnte dort jedoch kein Wasserschaden festgestellt werden. Auch die Kontrolle der übrigen Wohnungen brachte keine Hinweise auf die Ursache.
Zur weiteren Klärung wurde der Bereitschaftsdienst des örtlichen Wasserwerks hinzugezogen. Dieser stellte die Wasserzufuhr für drei Wohnungen ab. Später wurde ein Wasserrohrbruch in der Wand der ursprünglich verdächtigen Erdgeschosswohnung festgestellt.
Die Feuerwehr entfernte das Wasser aus dem Keller mit einer Tauchpumpe und einem Wassersauger. Den betroffenen Hausbewohnern wird empfohlen, sich mit der Hausverwaltung in Verbindung zu setzen.
Einsatzdauer: 2 Stunden und 10 Minuten Einsatzkräfte: 8 Personen Fahrzeuge im Einsatz: Löschfahrzeug (LF 1/43/1) und Rüstwagen (RW 1/61/1)
Verdächtiger Geruch in Gemeinschaftsunterkunft sorgt für Evakuierung
Am Abend des 11. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren gegen 20:27 Uhr in die Bachschmidstraße gerufen. In einer Gemeinschaftsunterkunft war ein undefinierbarer Geruch in einem Zimmer im Erdgeschoss gemeldet worden. Eine Person war zunächst bewusstlos, eine weitere wurde ebenfalls medizinisch betreut. Beide wurden dem Rettungsdienst übergeben.
Zwei Trupps unter Atemschutz durchsuchten das gesamte Erdgeschoss mit einem Mehrgasmessgerät. Vorsorglich wurde der betroffene Bereich evakuiert – insgesamt 13 Personen mussten die Unterkunft verlassen. Sie wurden in beheizten Fahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst betreut.
Nach umfassender Kontrolle konnten keine gefährlichen Stoffe oder Gase festgestellt werden. In Abstimmung mit der Polizeiinspektion und dem Einsatzleiter des Rettungsdienstes durften die Bewohner in ihre Zimmer zurückkehren.
Aufzug bleibt stecken – vier Personen befreien sich selbst
Nur einen Tag später, am 12. Januar 2026 gegen 13:17 Uhr, rückte die Feuerwehr erneut aus – diesmal zur Wohnanlage „Am Klosterwald“. Dort waren vier Personen in einem Aufzug eingeschlossen. Der Aufzug war im Erdgeschoss zwischen den Stockwerken stecken geblieben.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich die Eingeschlossenen bereits selbst befreit, indem sie zuerst die Innentür der Kabine und anschließend die Tür auf der Etage öffneten. Der Aufzug wurde umgehend außer Betrieb genommen. Die Hausverwaltung wurde informiert, und die Türen mit entsprechenden Hinweisen gekennzeichnet.
Sicherheit im Alltag: Feuerwehr zeigt schnelles und umsichtiges Handeln
Beide Einsätze zeigen die Bedeutung einer schnellen und strukturierten Reaktion im Alltag: sei es bei potenziellen Gesundheitsgefahren durch unbekannte Gerüche oder bei technischen Störungen wie einem steckengebliebenen Aufzug. Die Feuerwehr Kaufbeuren war in beiden Fällen rasch vor Ort und sorgte für Sicherheit und Koordination.
Am Montagnachmittag, dem 6. Januar 2026, wurde in der Bahnhofstraße auf Höhe der Baustelle zum „Neuen Behördenzentrum“ ein verletzter Schwan entdeckt. Spaziergänger bemerkten das Tier, das regungslos am Boden lag, und alarmierten die Feuerwehr.
Feuerwehr greift ein – Fluchtversuch des Tieres
Als die Einsatzkräfte eintrafen, machte der Schwan zunächst einen Versuch zu flüchten. Mit einem Tierkescher gelang es der Feuerwehr jedoch, das Tier behutsam einzufangen. Anschließend wurde der Schwan in einer Transportbox gesichert und zu einem örtlichen Tierarzt gebracht.
Tierarzt gibt Entwarnung
Nach einer Untersuchung stellte der Veterinär eine blutende, aber nicht schwerwiegende Schnabelverletzung fest. Weitere Verletzungen konnten nicht festgestellt werden. Der Schwan zeigte sich insgesamt in stabilem Zustand.
Auswilderung am Bärensee
Nach der Behandlung wurde das Tier wieder in die Freiheit entlassen – am nahegelegenen Bärensee fand der Schwan ein geeignetes neues Zuhause. Der gesamte Einsatz dauerte rund eine Stunde und zwanzig Minuten.
Einsatzdaten im Überblick
Einsatzdauer: 1 Stunde 20 Minuten Einsatzkräfte: 10 Personen Fahrzeuge:
Zwischenfälle am Freitag und Samstagmorgen sorgen für Polizeieinsätze
KAUFBEUREN. Am Freitagmittag ereignete sich auf der Kemnater Straße ein Auffahrunfall mit Personenschaden. Eine 55-jährige Autofahrerin fuhr aus Unachtsamkeit auf ein vorausfahrendes Fahrzeug auf. Dabei wurde die Beifahrerin des vorderen Fahrzeugs leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 2.000 Euro.
(Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren)
Autofahrerin mit über zwei Promille unterwegs
KAUFBEUREN. Am Freitagnachmittag fiel einer Polizeistreife eine 49-jährige Autofahrerin auf, die durch ihre unsichere Fahrweise auffiel. Bei der anschließenden Kontrolle bemerkten die Beamten Anzeichen einer erheblichen Alkoholisierung: schwankender Gang und verwaschene Aussprache. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht mit einem Wert von über zwei Promille. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, eine Blutentnahme angeordnet. Gegen die Fahrerin wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
(Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren)
Körperverletzung in und vor Kaufbeurer Diskothek
KAUFBEUREN. In der Nacht zum Samstag wurde die Polizei durch den Sicherheitsdienst einer Diskothek alarmiert. Vor dem Eingang war es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen. Der Sicherheitsdienst musste eingreifen, die Polizei nahm eine Anzeige wegen Körperverletzung auf.
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass es bereits zuvor innerhalb der Diskothek zu einer Schlägerei gekommen war. Hier ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen Unbekannt. In beiden Fällen wurden die Geschädigten nur leicht verletzt.
Wasser tritt unkontrolliert aus – Feuerwehr im Einsatz
Am Donnerstagmorgen, den 9. Januar 2026, wurde die Feuerwehr zu einem Wasserschaden in einem Wohngebäude in der Schelmenhofstraße gerufen. Bei ihrem Eintreffen fanden die Einsatzkräfte rund 25 Quadratmeter des Kellers unter Wasser vor. Die betroffene Fläche war etwa 30 Zentimeter hoch überflutet.
Ursache für das ausgetretene Wasser war ein abgeplatzter Quetschwinkel an der Wasserleitung der Waschküche. Glücklicherweise hatte ein Bewohner noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr die Hauptwasserzufuhr abgestellt und damit eine weitere Ausbreitung verhindert.
Pumpe im Einsatz – Stromversorgung ungefährdet
Das ausgetretene Wasser wurde von der Feuerwehr mithilfe einer Tauchpumpe abgepumpt. Die verbleibenden Wassermengen konnten durch einen vorhandenen Bodenablauf abfließen. Da sich die Steckdosen oberhalb des Wasserstands befanden und kein Zutritt zu einem stromführenden Bereich nötig war, war ein Eingreifen des ebenfalls verständigten Energieversorgers nicht erforderlich.
Die Feuerwehr musste den betroffenen Raum nicht betreten. Nach dem Abpumpen konnte das Gebäude an einen Bewohner übergeben werden, der den Hausbesitzer über den Defekt informierte. Die gesamte Einsatzdauer betrug rund eine Stunde und sieben Minuten.
Zeugen gesucht nach Vorfällen in Kindergarten und Sozialdienst – Separater Vorfall im Einkaufszentrum
Täter dringt in Kindergarten ein
In Kaufbeuren kam es zum Jahresbeginn zu zwei Einbrüchen in kirchliche und soziale Einrichtungen. Im Zeitraum vom 1. bis 6. Januar 2026 verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter Zugang zu einem Kindergarten im Gartenweg.
In mehreren Gruppenräumen wurden Schränke gewaltsam geöffnet. Ein Versuch, in das Büro einzudringen, scheiterte. Der Täter entwendete lediglich eine geringe Menge an Münzgeld. Bargeld war im Kindergarten nicht vorhanden. Der entstandene Sachschaden an Mobiliar und Türen wird auf rund 300 Euro geschätzt. Aufgrund des Vorfalls blieb die Einrichtung einen Tag länger geschlossen und öffnet erst am 8. Januar wieder.
Auch Büroräume des Sozialen Dienstes betroffen
Ein weiterer Einbruch ereignete sich zwischen Sonntagmittag (4. Januar) und Montagmorgen (5. Januar) in den Büroräumen des Sozialen Dienstes Kaufbeuren in der Inneren Buchleuthenstraße.
Hier wurden mehrere Bürotüren und Schränke aufgehebelt. Der Täter entwendete keine Sachgegenstände oder Geschenke, stahl jedoch mehrere Geldmappen mit einem niedrigen vierstelligen Bargeldbetrag. Der Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei Kaufbeuren sicherte an beiden Tatorten Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in den genannten Zeiträumen verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Eskalation nach Diebstahl im Einkaufszentrum
46-Jähriger verletzt Polizeibeamte bei Festnahme
Am gestrigen Nachmittag kam es in einem Kaufbeurer Einkaufszentrum zu mehreren Straftaten durch einen 46-jährigen bosnischen Staatsangehörigen.
Zunächst verließ der Mann eine Bar, ohne seine Rechnung zu begleichen. Anschließend begab er sich in einen Supermarkt, in dem gegen ihn bereits ein Hausverbot bestand, und entwendete dort Waren im Wert von etwa 150 Euro.
Der Sicherheitsdienst beobachtete den Diebstahl und sprach den Mann an. Im Zuge der polizeilichen Aufnahme schlug der Beschuldigte einem Beamten plötzlich mit der Faust ins Gesicht. Bei der anschließenden Fesselung verletzte sich eine Polizeibeamtin an der Hand. Beide Einsatzkräfte blieben jedoch dienstfähig.
Der Täter wurde vorübergehend zur weiteren Sachbearbeitung auf die Dienststelle gebracht und nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Auch er erlitt leichte Verletzungen.
Feuerwehreinsatz in der Kaufbeurer Altstadt. Foto: Stadtfeuerwehrverband Kaufbeuren
Ein defekter Heizkörper im Dachboden des Schwesternheims sorgte für einen Einsatz der Feuerwehr in der Kaufbeurer Altstadt. Ein Fehlalarm im klassischen Sinne war es jedoch nicht.
Am Mittwoch, den 07.01.2026, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren gegen 12:13 Uhr zum Obstmarkt alarmiert. Die automatische Brandmeldeanlage des dortigen Klosters hatte angeschlagen und eine mögliche Gefahr im Dachgeschoss gemeldet.
Geplatzter Heizkörper sorgt für Dampfentwicklung
Vor Ort konnten die 18 Einsatzkräfte schnell Entwarnung geben. Die Ursache für den Alarm war kein offenes Feuer, sondern austretender Wasserdampf. Nach ersten Erkenntnissen wurde versucht, einen zuvor nicht in Betrieb befindlichen Heizkörper im Dachboden des Schwesternheims zu aktivieren. Dabei platzte der Heizkörper, woraufhin heißer Wasserdampf austrat. Die feinen Partikel in der Luft reichten aus, um den automatischen Rauchmelder zu aktivieren.
Die Feuerwehr kontrollierte den Bereich, stellte die Brandmeldeanlage zurück und übergab das Gebäude anschließend wieder an den Betreiber. Zur endgültigen Reparatur des Schadens wurde eine Heizungsbaufirma verständigt.
Einsatzdaten im Überblick
Der Einsatz in der Innenstadt dauerte insgesamt 44 Minuten. Die Feuerwehr Kaufbeuren war mit vier Fahrzeugen vor Ort
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West blickt auf eine arbeitsreiche Silvesternacht zurück.
Der Rutsch ins Jahr 2026 verlief im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West größtenteils friedlich. Insgesamt 267 Einsätze registrierte die Einsatzzentrale zwischen dem Silvesterabend (18:00 Uhr) und dem Neujahrsmorgen (07:00 Uhr). Das sind drei Einsätze mehr als im Vorjahr.
Kaufbeuren: Einer von drei größeren Bränden in der Region
Auffällig war in diesem Jahr die hohe Zahl an Brandeinsätzen. Insgesamt musste die Polizei zu 79 Bränden ausrücken – oft verursacht durch Feuerwerkskörper, die Hecken oder Müllcontainer entzündeten.
Zu den schwerwiegenderen Vorfällen in der Region zählte der Brand im Kaufbeurer Brunnenweg. Wie bereits berichtet, kam es dort in einem Mehrfamilienhaus zu starker Rauchentwicklung, weshalb Bewohner von der Feuerwehr gerettet werden mussten. Neben Kaufbeuren gab es zwei weitere Großbrände in der Region: In Gunzesried (Oberallgäu) brannte ein Wohnanwesen, wobei vermutlich sieben Personen verletzt wurden, und in Günzburg griff ein Gartenhüttenbrand auf zwei Wohnhäuser über.
Die Einsatz-Zahlen im Detail
Abseits der Brände waren die Einsatzgründe meist „niederschwellig“, wie die Polizei berichtet. Die Bilanz im Überblick:
Ruhestörungen: 23 Fälle (im Vorjahr: 30).
Körperverletzungen: Rund 15 Delikte, meist mit nur leichten Verletzungen.
Verkehr: 8 Unfälle mit einem Gesamtschaden von ca. 61.500 Euro.
Trotz der hohen Arbeitsbelastung für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zieht das Präsidium ein vorsichtig positives Fazit: Größere Sicherheitsstörungen blieben aus.
In der Silvesternacht wurden die Feuerwehren aus Kaufbeuren zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Foto: Feuerwehr Kaufbeuren
In der Neujahrsnacht kam es im Kaufbeurer Brunnenweg zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Die Feuerwehr musste zwei Bewohner über Leitern retten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Ein Brand im Treppenhaus eines Mehrfamilienhaus hat in der Silvesternacht für einen größeren Einsatz der Feuerwehr im Brunnenweg gesorgt. Gegen 00:59 Uhr wurden die Einsatzkräfte aus Kaufbeuren alarmiert.
Rettung über Steckleitern
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Treppenhaus des Gebäudes stark verraucht. Die Feuerwehr reagierte schnell und rettete zwei Personen über Steckleitern aus dem Gefahrenbereich.
Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Die betroffenen Bewohner wurden vorsorglich vom Rettungsdienst gesichtet.
Hoher Sachschaden durch Ruß
Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr für gut eine Stunde und zehn Minuten vor Ort. Der Brand konnte zügig gelöscht werden; anschließend wurde das Treppenhaus mittels Drucklüftern rauchfrei gemacht. Dennoch hinterließ das Feuer deutliche Spuren: Durch starke Rußablagerungen entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von rund 4.200 Euro.
Kriminalpolizei sucht Zeugen
Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Noch in der Nacht übernahm der Kriminaldauerdienst Memmingen die ersten Maßnahmen vor Ort. Die weiteren Ermittlungen werden nun von der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren geführt.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer in der Neujahrsnacht im Bereich Brunnenweg verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Michael Haber (Vizepräsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West) besuchte Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Svenja Moller, Stadt Kaufbeuren
Bei dem Austausch ging es unter anderem um die aktuelle Sicherheitslage.
Im November hat Michael Haber sein neues Amt als Vizepräsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West angetreten. Das Präsidium ist für die Sicherheit von rund einer Million Einwohnerinnen und Einwohnern zuständig und umfasst neben der Stadt Kaufbeuren die Landkreise Günzburg, Lindau, Neu-Ulm, Oberallgäu, Ostallgäu und Unterallgäu sowie die kreisfreien Städte Kempten und Memmingen.
Am Dienstag, 16. Dezember 2025, stattete Michael Haber Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse einen Antrittsbesuch im Rathaus ab. Bei dem Austausch ging es unter anderem um die aktuelle Sicherheitslage, die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kaufbeuren und der Polizei sowie künftige gemeinsame Herausforderungen.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Die enge und verlässliche Zusammenarbeit zwischen Stadt und Polizei ist ein ganz wichtiger Faktor für das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in Kaufbeuren. Mit Michael Haber übernimmt ein äußerst erfahrener Polizeibeamter Verantwortung in unserer Region. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam für die Sicherheit der Menschen in Kaufbeuren einzustehen.“
Michael Haber bringt mehr als 40 Jahre Erfahrung im Polizeidienst mit. Zuletzt war er seit Ende 2019 Leiter des Sachgebiets E3 beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West und damit für die Kriminalitätsbekämpfung im Allgäu verantwortlich.
Jesuskind aus Krippe in der Sankt-Martins-Kirche „entführt“
Wie die Polizei Kaufbeuren meldet, wurde am Freitag, 26.12.2025, im Zeitraum zwischen 12:00 Uhr und 16:30 Uhr, aus der Krippe der Sankt-Martins-Kirche am Kirchplatz in Kaufbeuren das 300 Jahre alte Jesuskind entwendet.
Zeugen, die etwas beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Ein Trupp unter Atemschutz, ausgestattet mit Körperschutzanzügen der Form 2, erkundete die Lage vor Ort
Am frühen Nachmittag des 17. Dezember 2025 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem Einsatz mit Gefahrstoffen alarmiert. Der Vorfall ereignete sich in einem Gebäude am Märzenbachweg. Auslöser war das versehentliche Vermischen von Reinigungsmitteln, wodurch ein starker Chlorgeruch entstand. Aufgrund des charakteristischen Geruchs bestand zunächst der Verdacht auf eine gefährliche chemische Reaktion.
Ein Trupp unter Atemschutz, ausgestattet mit Körperschutzanzügen der Form 2, erkundete die Lage vor Ort. Parallel dazu wurde das betroffene Gebäude gründlich belüftet, um die möglicherweise gesundheitsschädlichen Dämpfe zu entfernen.
Eine Person medizinisch betreut
Eine betroffene Person wurde vorsorglich dem Rettungsdienst übergeben, zeigte jedoch keine akuten Symptome. Die Feuerwehr handelte umsichtig, um mögliche Risiken für Bewohner und Einsatzkräfte zu minimieren.
Einsatzkräfte und Ablauf
Insgesamt waren rund 20 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort, darunter:
SBM (KF 1/1)
MZF 1/11/1
LF 1/43/1
MZF 2/11/1
GW-G 2/52/1
Der Einsatz konnte nach rund einer Stunde und 25 Minuten erfolgreich beendet werden.
Tag „BSOU“ hinterlassen. Polizei bittet um Hinweise
In den vergangenen drei Wochen kam es in Kaufbeuren zu mehreren Fällen von Sachbeschädigung durch Graffiti. Betroffen sind gleich mehrere Bildungseinrichtungen: die Beethoven-Schule, das Jakob-Brucker-Gymnasium sowie die Grundschule Oberbeuren. Auch ein nahegelegenes Gebäude in der St.-Cosmas-Straße wurde beschädigt.
Verfassungsfeindliche Symbole und Beleidigungen
Die unbekannten Täter oder Täterinnen sprühten unter anderem ein Hakenkreuz sowie beleidigende Schriftzüge in schwarzer Farbe auf Wände. Auffällig: An allen Tatorten wurde der Schriftzug „BSOU“ hinterlassen – vermutlich ein sogenannter „Tag“, mit dem sich die Urheber identifizieren wollen.
Schaden von mehreren Tausend Euro
Die genaue Höhe des entstandenen Schadens steht derzeit noch nicht fest. Nach ersten Schätzungen liegt der Schaden jedoch bei rund 5.000 Euro.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Polizei Kaufbeuren hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in den vergangenen Wochen verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Informationen zu den Verursachern geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 / 933-0 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu melden.
v.l. Horst Vetter, Andres Schill und Frau Dr. Rössler. Foto. Kreisverkehrswacht Kaufbeuren
Schulweghelfer sind oft mehr als nur Verkehrshelfer – sie sind Vertrauenspersonen für viele Kinder
Sicherheit auf dem Schulweg ist keine Selbstverständlichkeit – sie ist das Ergebnis des engagierten Einsatzes unserer Schulweghelferinnen und Schulweghelfern. Um dieses Ehrenamt zu würdigen, lud die Kreisverkehrswacht mit dem zweiten Vorsitzenden Horst Vetter zu einer Feierstunde in den Sonnenhof, Mauerstetten ein. Horst Vetter dankte den anwesenden Helferinnen und Helfern nicht nur im Namen der Verkehrswacht, sondern vor allem im Namen der Kinder. Vetter: “Sie sorgen jeden Tag dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler sicher zur Schule kommen. Ihr Einsatz bei Wind und Wetter, an gefährlichen Übergängen und im dichten Verkehr schenkt den Kindern Orientierung und ein sicheres Gefühl.“
Schulweghelfer sind oft mehr als nur Verkehrshelfer – sie sind Vertrauenspersonen für viele Kinder. Ihre Arbeit gewinnt zunehmend an Bedeutung, denn in den letzten Jahren ist die Zahl der Schulwegunfälle bundesweit leider wieder angestiegen.
In Kaufbeuren und Umgebung sind wir mit rund 200 aktiven Schulweghelfern grundsätzlich gut aufgestellt. Dennoch sind neue Helferinnen und Helfer jederzeit herzlich willkommen. Jede zusätzliche Unterstützung entlastet die bereits Aktiven und hilft dabei, weitere Unfallschwerpunkte abzusichern.
Mitmachen und Sicherheit schenken!
Auch Kaufbeurens dritte Bürgermeisterin Frau Dr. Rössler würdigte das verdienstvolle Wirken. Horst Vetter und Frau Dr. Rössler zeichneten Andrea Schill aus Germaringen für Ihre 10jährige Tätigkeit als Schulweghelferin aus.
Heizungsstörung sorgt für Feuerwehreinsatz – keine Verletzten
Am Dienstagvormittag (16. Dezember 2025) kam es in einem Schulgebäude in der Hüttenstraße im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz zu einem Feuerwehreinsatz. Grund war eine starke Rauchentwicklung im Innenbereich eines Gebäudes, in dem aktuell sieben Klassen der Gustav-Leutelt-Schule untergebracht sind. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste wurden alarmiert.
Einsatzkräfte reagieren zügig
Gegen 9:59 Uhr wurden die Einsatzkräfte über eine Rauchentwicklung informiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es im Dachgeschoss des Gebäudes eine Verpuffung in der Heizungsanlage gegeben hatte. Der dadurch entstandene Schmorgeruch und sichtbare Rauch hatten zuvor bereits die automatischen Brandmelder ausgelöst.
Schulgebäude bereits geräumt
Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Schulgebäude bereits geräumt. Die Schülerinnen und Schüler hielten sich zu diesem Zeitpunkt in der Pause außerhalb des Gebäudes auf. Verletzt wurde niemand, eine konkrete Gefährdung bestand laut Polizei nicht. Die Einsatzkräfte führten Messungen durch und kontrollierten die betroffenen Bereiche gründlich. Nach kurzer Zeit konnte Entwarnung gegeben werden. Ein weiterer Schulbetrieb war jedoch nicht möglich: Die betroffenen Klassen wurden nach Hause geschickt.
Ursache schnell gefunden
Ein Fachbetrieb nahm noch am selben Vormittag die Heizungsanlage unter die Lupe. Die Ursache der Verpuffung war schnell identifiziert: Eine lockere Schraube hatte den Zwischenfall ausgelöst.
Feuerwehr mit großem Aufgebot vor Ort
Im Einsatz waren rund 50 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Der gesamte Einsatz dauerte etwas über eine Stunde. Verschiedene Fahrzeuge und Spezialeinheiten kamen zum Einsatz, unter anderem zwei Drehleitern sowie mehrere Löschfahrzeuge und Einsatzleitwagen.
Zwei Vorfälle an Nikolaus beschäftigen derzeit die Polizei in Kaufbeuren. In einem Fall kam es zu einer Unfallflucht nach einer Kollision mit einer Grundstückslaterne. Im anderen Fall gefährdete ein unbekannter Fahrer mit einem abgemeldeten Fahrzeug andere Verkehrsteilnehmer durch riskante Fahrmanöver.
Unfallflucht nach Kollision mit Laterne
Am frühen Nachmittag des 6. Dezember 2025 beobachteten Anwohner in der Straße Schönblick, wie ein Fahrer eines Lieferwagens Pakete zustellte. Beim anschließenden Wendemanöver stieß der Fahrer mit seinem Fahrzeug gegen eine Laterne, die auf einem privaten Grundstück stand. Sowohl der Lieferwagen als auch die Laterne wurden dabei erheblich beschädigt.
Anstatt den Schaden zu melden, versuchte der Fahrer, den deformierten Kotflügel seines Fahrzeugs selbst wieder auszubeulen. Dabei wurde er von einem Anwohner beobachtet und fotografiert. Der Fahrer entfernte sich danach ohne eine Mitteilung zu hinterlassen. Die Polizei ermittelt nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Der Gesamtschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt.
Unbekannter driftet mit abgemeldetem BMW
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am selben Nachmittag im Kreisverkehr beim Bezirkskrankenhaus. Ein Anwohner meldete der Polizei, dass ein BMW dort mehrmals driftend durch den Kreisverkehr fuhr und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdete. Anschließend verließ das Fahrzeug den Ort des Geschehens.
Im Rahmen der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass das genutzte Kennzeichen zu einem abgemeldeten Fahrzeug anderen Typs gehörte. Die Polizei ermittelt nun wegen Urkundenfälschung, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie gegen mehrere weitere verkehrsrechtliche Bestimmungen. Hinweise zu Fahrer oder Fahrzeug nimmt die Polizei Kaufbeuren unter 08341 / 933-0 entgegen.
Polizei bittet nach Körperverletzungen beim Einkaufen um Hinweise
Kaufbeuren – Zwei Supermarktbesuche endeten am Donnerstag mit gewaltsamen Auseinandersetzungen. In beiden Fällen wurden Personen verletzt, die Polizei Kaufbeuren sucht nun dringend Zeugen.
Morgendlicher Vorfall: Schwangere wird verletzt
Gegen 07:45 Uhr kam es in einem Supermarkt in der Bahnhofstraße zu einem Streit zwischen zwei Frauen. Eine 28-jährige Schwangere geriet mit einer bislang unbekannten Frau in ein Wortgefecht. In dessen Verlauf stieß die Unbekannte der werdenden Mutter einen Einkaufswagen in den Bauch und schlug mit den Armen um sich.
Die Geschädigte wurde zur medizinischen Abklärung behandelt. Eine stationäre Aufnahme war jedoch nicht notwendig. Die mutmaßliche Täterin wird wie folgt beschrieben:
Alter: etwa Mitte 50
Haarfarbe: schwarz, mittellang und zum Zopf gebunden
Bekleidung: dunkle Winterjacke
Zweiter Vorfall am Abend: Senior zu Boden gestoßen
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Abend in einem Supermarkt in der Neugablonzer Straße. Ein 83-jähriger Mann geriet dort mit einer unbekannten Frau in eine Auseinandersetzung. Kurz danach näherte sich ein ebenfalls unbekannter Mann, der den Senior offenbar infolge des Streits zu Boden stieß.
Der ältere Herr erlitt dabei Verletzungen an der linken Körperseite und musste im Krankenhaus behandelt werden.
Polizei bittet um Mithilfe
Die Polizei Kaufbeuren bittet um Hinweise zu den beiden Vorfällen. Wer Angaben zur Identität der Beteiligten machen kann – insbesondere der unbekannten Frauen oder des Mannes im zweiten Fall – wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 / 9330 bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu melden.
Acht THL- und vier Brandeinsätze innerhalb von fünf Tagen
Rückblick: Einsätze der Feuerwehr Kaufbeuren vom 26. bis 30. November 2025
Die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren war in den letzten Novembertagen mehrfach gefordert. Insgesamt wurden acht Einsätze im Bereich der Technischen Hilfeleistung (THL) sowie vier Brandalarme gemeldet. Die Einsatzlage reichte von routinierten Türöffnungen bis zu fehlerhaft ausgelösten Brandmeldeanlagen. In mehreren Fällen war kein direktes Eingreifen erforderlich – dennoch war das schnelle Ausrücken oft unvermeidlich.
Einsatzübersicht nach Tagen
Mittwoch, 26.11.2025 – Drei THL-Einsätze ohne direkte Maßnahmen
Augsburger Straße – Alarmabbruch vor Ausfahrt
Zeit: 07:33 Uhr
Dauer: 13 Minuten
Einsatzkräfte: 10
Fahrzeuge: – Noch im Gerätehaus wurde der Einsatz abgebrochen. Ein Ausrücken war nicht erforderlich.
Hüttenstraße – Fehlalarm durch E-Call
Zeit: 15:14 Uhr
Dauer: 45 Minuten
Einsatzkräfte: 14
Fahrzeuge: LF 2/43/1, LF 1/40/1, RW 1/61/1, MZF 2/11/1 Ein automatischer Notruf (E-Call) wurde ausgelöst, jedoch befand sich das Fahrzeug nicht am gemeldeten Standort. Vor Ort kein Einsatz nötig.
Wilhelmine-Mayer-Straße – Stromschlag beim Wasserhahn
Zeit: 16:27 Uhr
Dauer: 35 Minuten
Einsatzkräfte: 11
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, RW 1/61/1 Ein Bewohner berichtete von einem Stromschlag beim Öffnen eines Wasserhahns. Der Vermieter übernahm die Klärung. Die Feuerwehr musste nicht tätig werden.
Donnerstag, 27.11.2025 – Hilfeleistungen in Wohnungen und bei Tieren
Hirtenstraße – Zugang zur Wohnung ermöglicht
Zeit: 11:23 Uhr
Dauer: 44 Minuten
Einsatzkräfte: 9
Fahrzeuge: LF 2/43/1, MZF 2/11/1 Eine Mutter hatte sich versehentlich ausgesperrt. Die Feuerwehr öffnete die Tür gewaltfrei, das Kind war wohlauf.
Benzenauerstraße – Gans entflogen
Zeit: 12:33 Uhr
Dauer: 35 Minuten
Einsatzkräfte: 11
Fahrzeuge: MTW 1/14/1 Ein Anwohner meldete eine verletzte Gans. Das Tier war jedoch nicht einfangbar und flog augenscheinlich unverletzt davon.
Proschwitzer Straße – Drehleiter rettet Patienten
Zeit: 18:43 Uhr
Dauer: 1 Std. 14 Min.
Einsatzkräfte: 13
Fahrzeuge: LF 2/43/1, DLK 1/30/1, MZF 2/11/1 Ein Patient musste mittels Drehleiter aus der Wohnung gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Freitag, 28.11.2025 – Brandmelderauslösung in Anlieferungshalle
Leonhard-Kluftinger-Straße – Testauslösung
Zeit: 09:24 Uhr
Dauer: 40 Minuten
Einsatzkräfte: 14
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/43/1 Ein Melder in einer Anlieferungshalle hatte ausgelöst. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Betreiber den fehleranfälligen Melder testete. Kein weiterer Einsatz nötig.
Sonntag, 30.11.2025 – Vier Einsätze
Benzenauerstraße – Rauchwarnmelder ohne Ursache
Zeit: 11:18 Uhr
Dauer: 36 Minuten
Einsatzkräfte: 14
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/43/1 Ein Rauchwarnmelder löste grundlos aus. Die Polizei verschaffte Zugang, die Feuerwehr setzte die Tür wieder instand.
Klosterring, Irsee – Patientin über Drehleiter gerettet
Zeit: 14:10 Uhr
Dauer: 53 Minuten
Einsatzkräfte: 11
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF-KatS 1/41/1 Eine Patientin musste aus dem ersten Stock abgeleitert werden. Für den Einsatz war eine Straßensperrung notwendig.
Espachstraße – Doppelte Brandmelderauslösung in Tiefgarage
Erster Einsatz:
Zeit: 20:39 Uhr
Dauer: 28 Minuten
Einsatzkräfte: 13
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, LF 1/43/1 Ein Melder in der Tiefgarage löste aus. Es wurde kein Rauch oder Feuer festgestellt. Die Anlage wurde zurückgesetzt.
Zweiter Einsatz:
Zeit: 21:08 Uhr
Dauer: 43 Minuten
Einsatzkräfte: 13
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, LF 1/43/1 Der gleiche Melder löste erneut aus. Nach Prüfung durch die Hausverwaltung wurde dieser ausprogrammiert. Kein weiterer Einsatz notwendig.
Fazit
Die Feuerwehr Kaufbeuren war in der letzten Novemberwoche durchgehend im Einsatz – oft ohne tatsächliche Brand- oder Gefahrenlage. Fehlalarme, technische Störungen oder kleine Notlagen bestimmten das Bild.
Bewohnerin überrascht mutmaßlichen Täter in Kaufbeuren – Zeugenaufruf
Am Montagnachmittag, den 24. November 2025, wurde eine Bewohnerin in der Christian-Burde-Straße in Kaufbeuren auf eine unbekannte männliche Person aufmerksam, die sich gegen 16:00 Uhr in ihrem Garten aufhielt. Der Mann versuchte offenbar, sich über eine Tür Zutritt zur Garage des Hauses zu verschaffen. Der Einbruchsversuch blieb jedoch erfolglos.
Täter flüchtet nach Ansprache
Als die Bewohnerin den Mann ansprach, ergriff dieser umgehend die Flucht zu Fuß. Nach bisherigen Erkenntnissen entstand weder ein Diebstahls- noch ein Sachschaden. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich, an der mehrere Streifen beteiligt waren, blieb ohne Erfolg.
Beschreibung des unbekannten Mannes
Der Täter wird als etwa 20 Jahre alt, ungefähr 170 cm groß und schlank beschrieben. Er hatte kurze blonde Haare und trug einen hellgrauen Kapuzenpullover sowie eine helle Hose. Zudem soll er mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben.
Polizei bittet um Mithilfe
Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer zur fraglichen Zeit im Bereich der Christian-Burde-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zur Identität des Mannes machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Was sich am Wochenende in und um Kaufbeuren ereignet hat
Kaufbeuren. Am Freitagabend kam es im Bereich der Straße Rehgrund zu einer Unfallflucht. Ein geparkter weißer BMW wurde von einem bislang unbekannten Fahrzeug beschädigt. Der Verursacher entfernte sich anschließend vom Unfallort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen.
Die Polizei Kaufbeuren bittet mögliche Zeugen des Vorfalls, sich unter der Telefonnummer 08341/9330 zu melden.
Reh von Hunden gerissen – Verdacht auf Wilderei in Irsee
Irsee. Am Samstag, den 21. November 2025, gegen 15:30 Uhr, beobachtete eine Zeugin in der Frühlingsstraße ein dramatisches Geschehen: Zwei freilaufende Hunde jagten ein Reh und rissen es kurz darauf. Bei den Tieren handelt es sich um einen weißen Schäferhund und einen grauen Mischling.
Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise zum Hundehalter unter 08341/9330.
Frontalzusammenstoß auf der B16 – Zwei Leichtverletzte
Kaufbeuren/Biessenhofen. Am Samstagabend, gegen 18:40 Uhr, ereignete sich auf der B16 ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Der Fahrer eines Pkw verlor vermutlich aufgrund ungeeigneter Bereifung die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte frontal in ein entgegenkommendes Auto.
Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen und wurden ins Krankenhaus Kaufbeuren gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf über 10.000 Euro geschätzt.
Alarmierung zu schwerem Unfall – Vor Ort kein Eingreifen mehr nötig
Am Mittwoch, den 13. November 2025, wurde die Feuerwehr Kaufbeuren gegen 11:21 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall bei Oggenried im Landkreis Ostallgäu alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete: „Verkehrsunfall mit 1 oder 2 Pkw, Person eingeklemmt“.
Schneller Einsatz – keine Maßnahmen erforderlich
Noch während der Anfahrt stellte sich heraus, dass die Kräfte aus Kaufbeuren vor Ort nicht mehr eingreifen mussten. Die örtlich zuständigen Einheiten hatten die Lage bereits unter Kontrolle. Der Einsatz für die Kaufbeurer Feuerwehr konnte somit nach kurzer Zeit beendet werden.
Drei Meldungen, drei Orte – was aktuell auf den Straßen passiert
GERMARINGEN. Eine Kontrolle auf der B12 bei Untergermaringen brachte am Dienstagvormittag ein deutlich überladenes Gespann zum Vorschein. Die Polizeiinspektion Buchloe stellte fest, dass die zulässige Anhängelast eines Pkw um rund 1.300 Kilogramm – also 52 Prozent – überschritten war. Dem 46-jährigen Fahrer aus Deutschland wurde die Weiterfahrt untersagt. Nach der amtlichen Wiegung erwarten ihn ein Bußgeld im mittleren dreistelligen Bereich sowie mögliche Punkte im Fahreignungsregister.
Zeugen nach Verkehrsunfallflucht in Kaufbeuren gesucht
KAUFBEUREN. In der Heinzelmannstraße kam es am Dienstag, den 11. November, zu einer Verkehrsunfallflucht. Zwischen 14 und 19 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Fahrer die Front eines am Straßenrand geparkten Fahrzeugs – vermutlich beim Ein- oder Ausparken. Der Vorfall ereignete sich gegenüber dem Ärztehaus. An dem beschädigten Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Ohne sich um die Regulierung des Schadens zu kümmern, verließ der Unfallverursacher den Ort.
Die Polizei Kaufbeuren bittet um Hinweise von möglichen Zeugen unter der Telefonnummer 08341 933-0.
Unachtsamkeit am Kreisverkehr führt zu Auffahrunfall
BERTOLDSHOFEN. Auf der B16 kam es am Dienstagnachmittag zu einem Auffahrunfall. Eine 21-jährige Fahrerin musste vor dem Kreisverkehr verkehrsbedingt abbremsen. Der nachfolgende 42-jährige Fahrer bemerkte dies zu spät und fuhr auf. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der Sachschaden wird auf rund 7.500 Euro geschätzt. Das Fahrzeug des Verursachers war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
GERMARINGEN. Am frühen Samstagabend kam es auf der OAL 15 bei Ketterschwang zu einem Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr. Ein 45-jähriger Landwirt war mit seinem Traktor samt angehängter Sämaschine unterwegs, als sich die Befestigung eines Anbauteils löste. Dieses prallte gegen die linke Front eines entgegenkommenden VW Polo, den eine 55-jährige Fahrerin lenkte. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden am Pkw beträgt etwa 5.000 Euro. Das Fahrzeug musste durch einen örtlichen Abschleppdienst abtransportiert werden. (Quelle: PI Buchloe)
Unfallflucht auf Parkplatz in Pforzen
PFORZEN. Am Freitag, den 7. November 2025, wurde zwischen 12:00 und 15:45 Uhr ein geparkter Seat auf dem Parkplatz „Am Moosberg“ beschädigt. Der Schaden entstand vermutlich beim Ein- oder Ausparken eines anderen Fahrzeugs. Der Verursacher verließ den Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden von rund 2.500 Euro zu kümmern. Die Polizei Kaufbeuren bittet um Hinweise unter Tel. 08341/933-0. (Quelle: PI Kaufbeuren)
Schwerer Unfall bei Baisweil: Auto überschlägt sich
BAISWEIL. Ein junger Autofahrer verlor am Freitagabend gegen 19:55 Uhr auf der Verbindungsstraße zwischen Baisweil und Großried die Kontrolle über seinen Wagen. In einer leichten Linkskurve kam der 23-jährige Fahrer mit seinem gelben Seat nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug fuhr etwa 20 Meter an einer Böschung entlang, kippte aufgrund der Geschwindigkeit und der Straßenverhältnisse zur Seite und kam auf dem Dach zum Liegen. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Der Wagen erlitt Totalschaden in Höhe von rund 7.000 Euro und musste abgeschleppt werden. (Quelle: PI Kaufbeuren)
Am Montagnachmittag wurde der Polizei Kaufbeuren eine randalierende Person in der Innenstadt gemeldet. Der 31-jährige Deutsche konnte am Salzmarkt angetroffen werden. Hierbei zeigte er sich sowohl verbal als auch körperlich aggressiv. Unter anderem trat er im Verlauf des Einsatzes mehrmals nach den eingesetzten Beamten und versuchte, diese zu schlagen, weshalb er gefesselt werden musste.
Zudem spuckte er umher und beleidigte sowie bedrohte die Beamten während des gesamten Einsatzes fortlaufend. Zwei Polizeibeamte wurden durch den Randalierer leicht verletzt. Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands wurde der Mann in eine Fachklinik gebracht.
Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstand, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung. (PI Kaufbeuren)
Zwei Vorfälle beschäftigen Polizei in Kaufbeuren und Ruderatshofen
Körperverletzungsversuch in der Kaufbeurer Innenstadt
KAUFBEUREN. Am Samstagabend kam es in der Innenstadt zu einem Vorfall, bei dem ein 39-jähriger Mann einen anderen Kaufbeurer mit einer Bierflasche attackieren wollte. Der mutmaßliche Täter versuchte, seinem 43-jährigen Kontrahenten mit der Flasche auf den Kopf zu schlagen. Dieser konnte den Angriff jedoch abwehren und blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen den 39-Jährigen.
Verkehrsunfall bei regennasser Fahrbahn
RUDERATSHOFEN. Am Freitag, den 24. Oktober 2025, gegen Mittag, ereignete sich auf der Kreisstraße zwischen Ruderatshofen und Aitrang ein Verkehrsunfall. Eine 19-jährige Fahrerin aus dem Ostallgäu verlor auf nasser Fahrbahn die Kontrolle über ihren Wagen. Nachdem sie zunächst nach rechts von der Straße abgekommen war, lenkte sie gegen. Der Pkw geriet ins Schleudern, drehte sich um die eigene Achse und prallte mit dem Heck gegen einen Baum. Erst etwa 25 Meter weiter kam das Fahrzeug in einem abgeernteten Maisfeld zum Stehen. Die junge Frau blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 4.500 Euro. Der entstandene Fremdschaden wird derzeit noch ermittelt.
Tragehilfen, Türöffnungen und ein kleiner Wiesenbrand – ein arbeitsreiches Wochenende für die Einsatzkräfte
Überblick über die Einsätze vom 17. bis 19. Oktober 2025
An diesem Herbstwochenende war die Feuerwehr Kaufbeuren mehrfach im Einsatz. Neben klassischer Technischer Hilfeleistung wurden auch Einsätze zur Unterstützung des Rettungsdienstes sowie Amtshilfe für die Polizei geleistet. Zudem kam es zu einem kleinen Vegetationsbrand in Oberbeuren.
Hilfe für den Rettungsdienst bei Patiententransporten
Unterstützung bei Schwerlastrettung
19.10.2025, 11:52 Uhr – Wilhelmine-Mayer-Straße Ein Patient musste mithilfe einer Schwerlast-Schleifkorbtrage und Flaschenzug über das Treppenhaus gerettet werden. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst zusätzlich beim Umlagern.
Einsatzdauer: 1 Stunde 28 Minuten
Einsatzkräfte: 16 Personen
Fahrzeuge: DLK 1/30/1, LF-KatS 1/41/1, RW 1/61/1
Tragehilfe für den Rettungsdienst
17.10.2025, 17:55 Uhr – Bachschmidstraße Ein Patient wurde per Tragetuch über das Treppenhaus in den Rettungswagen gebracht.
Einsatzdauer: 32 Minuten
Einsatzkräfte: 11 Personen
Fahrzeuge: DLK 1/30/1, LF 1/43/1
Türöffnungen und Unterstützung der Polizei
Wohnung geöffnet – aber niemand zuhause
17.10.2025, 18:29 Uhr – Riederlohweg Der Löschzug Neugablonz öffnete eine Wohnung zerstörungsfrei über ein gekipptes Fenster und eine Tür. Die Wohnung war leer.
Einsatzdauer: 44 Minuten
Einsatzkräfte: 20 Personen
Fahrzeuge: LF 2/43/1, MZF 2/11/1, DLK 2/30/1
Amtshilfe für die Polizei nach Einsatz
17.10.2025, 20:42 Uhr – Auerbergweg Nach einem Polizeieinsatz wurde eine Tür durch die Feuerwehr wieder verschlossen. Die Schlüssel wurden der Polizei übergeben.
Einsatzdauer: 1 Stunde 4 Minuten
Einsatzkräfte: 7 Personen
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, RW 1/61/1
Technischer Fehlalarm und Vegetationsbrand
Fehlalarm durch E-Call-System
17.10.2025, 15:49 Uhr – Untere Au Ein ausgelöster E-Call eines PKW stellte sich als Fehlalarm heraus. Die Leitstelle stoppte den Einsatz während der Anfahrt. Vor Ort wurde der Werkstattleiter über das System belehrt.
Einsatzdauer: 31 Minuten
Einsatzkräfte: 10 Personen
Fahrzeuge: SBM (KF 1/2), RW 1/61/1
Wiesenbrand in Oberbeuren
18.10.2025, 16:36 Uhr – Untere Gasse Ein kleiner Bereich einer Wiese geriet in Brand. Die Feuerwehr Oberbeuren konnte das Feuer mit einer Kübelspritze schnell löschen.
Oberstleutnant Marcus Berndorfer betonte in seiner Rede den Wert von Soldatenkameradschaften als unschätzbaren Multiplikator in unserer Gesellschaft. Foto: Alexander Bernhard / Bundeswehr
Gedenktag erstmals in Kaufbeuren
Seit dem Jahr 2024 gedenkt die Luftwaffe am 24. September an Ereignisse und Besonderheiten ihrer eigenen Geschichte. An diesem Tag wird jährlich der Gefallenen und im Dienst Verstorbenen gedacht, das Erreichte gewürdigt und auf die Herausforderungen der Gegenwart geblickt.
In diesem Jahr richtete erstmals das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd (TAusbZLw Abt Süd) den Gedenktag auf dem Fliegerhorst aus: Dazu kamen rund 80 Teilnehmende aus den Soldatenkameradschaften Kaufbeuren, Kemnat, Ketterschwang, Obergermaringen, Mauerstetten, Wiedergeltingen, Amberg, Lindenberg und Martinszell mit ihren Fahnenabordnungen sowie Ehemalige und Reservedienstleistende auf den Fliegerhorst Kaufbeuren.
„Die Luftwaffe ist seit ihrer Aufstellung ein Garant für Sicherheit und Stabilität und hat sich in der NATO sowie über Europa hinaus einen verlässlichen und leistungsstarken Ruf erworben“, betonte der stellvertretende Kommandeur des TAusbZLw Abt Süd, Oberstleutnant Marcus Berndorfer, in seiner Begrüßungsrede. Dabei nannte er exemplarisch den ersten Hilfseinsatz nach einem Erdbeben im marokkanischen Agadir in den 1960er Jahren, langjährige Auslandseinsätze in Afghanistan und Mali und betonte die Sicherung des baltischen Luftraums im Rahmen des NATO-Air-Policing. Aktuell stünde die Landes- und Bündnisverteidigung wieder im Vordergrund. So sichere die Luftwaffe u.a. mit zwei Patriot-Feuereinheiten in Polen die NATO-Ostflanke. Berndorfer betonte die wichtige Rolle Kaufbeurens innerhalb der Luftwaffe, da bereits seit 1957 auf dem Fliegerhorst technische Ausbildungen durchgeführt werden. „Wir sind stolz auf die Qualität und Flexibilität, mit der wir das tun“, unterstrich der stellvertretende Kommandeur.
Für Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, der ebenfalls dem Gedenktag der Luftwaffe im Fliegerhorst beiwohnte, sei es ein Tag, „der uns dazu anregt, innezuhalten, zu reflektieren und Dankbarkeit zu zeigen für den Dienst, den Sie, die Mitglieder der Luftwaffe, Tag für Tag leisten, für Ihre unerschütterliche Loyalität und Ihre Hingabe.“ Der 24. September sei nicht nur ein Datum in unserem Kalender, sondern ein Symbol für eine Geschichte, die uns alle beträfe.
Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl, der als Vizepräsident des Bayerischen Soldatenbundes zu den geladenen Gästen sprach, attestiert dem Fliegerhorst ein „Premiumstandort der Luftwaffe, ein Stützpfeiler unserer Bundeswehr“ zu sein. In seiner doch klaren und zielgerichteten Rede wandte sich der Abgeordnete primär an alle Soldatinnen und Soldaten: „Ich danke Euch, dass Ihr unsere Werte, unser Leben, unsere Gesellschaft und unsere Freiheit schützt und das auch in Zukunft tun werdet.“
Nach dem offiziellen Teil konnten die Teilnehmenden neben Gesprächen auch eindrucksvolle Einblicke in Bereiche der Tornado- und Aufklärungsdrohnenausbildung sowie zur geschichtlichen Entwicklung der technischen Ausbildung am Standort erhalten.
Viele ehemalige Soldaten ziehen nach dieser erfolgreichen Premiere ein positives Fazit. Unter ihnen auch Günter Goth, Stabsfeldwebel außer Dienst und Erster Vorsitzender der Soldatenkameradschaft Kaufbeuren: „Wir erleben hier hautnah den Wandel der Luftwaffe in einer schnelllebigen Zeit.“ Am Ende sind sich die Teilnehmenden einig: „Dieser Gedenktag der Luftwaffe muss wiederholt werden.“
Künftig wird jährlich in Verbänden und Dienststellen der Luftwaffe, so auch wieder in der Abteilung Süd, dieser Erinnerungs- und Gedenktag am 24. September durchgeführt.
Verkehrsunfälle zwischen Marktoberdorf und Wildpoldsried sorgen für Sperrungen und Rettungseinsätze
Frontalzusammenstoß bei Marktoberdorf: Fünf Verletzte und Totalschäden
Am Mittwoch gegen 10:38 Uhr kam es auf der B12 bei Marktoberdorf zu einem folgenschweren Unfall: Eine 55-jährige Fahrerin geriet aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und prallte frontal mit dem Auto einer 44-jährigen Frau zusammen. Durch die Kollision schleuderte das Fahrzeug der Unfallverursacherin und stieß mit einem weiteren Pkw eines 25-Jährigen zusammen. Zwei Personen wurden mittelschwer, drei leicht verletzt. Alle Beteiligten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Sachschaden an den drei Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 46.000 Euro, es handelt sich jeweils um wirtschaftliche Totalschäden. Aus einem der Unfallfahrzeuge lief Öl ins Erdreich, weshalb das Landratsamt eine Umweltprüfung veranlasste. Die B12 war zwischen Geisenried und Kraftisried für mehrere Stunden voll gesperrt. Neben mehreren Polizeistreifen waren auch der Rettungsdienst mit Hubschrauber und mehrere Feuerwehren im Einsatz.
Unfall bei Kraftisried: Sekundenschlaf als mögliche Ursache
Wenige Stunden später – gegen 14:15 Uhr – ereignete sich ein weiterer Unfall auf der B12 zwischen Kraftisried und Wildpoldsried. Ein 28-jähriger Fahrer kam in Fahrtrichtung Kempten auf die Gegenfahrbahn und streifte seitlich das entgegenkommende Auto eines 51-jährigen Mannes. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde leicht verletzt, der andere Fahrer mittelschwer. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, der Sachschaden beträgt rund 17.000 Euro. Laut Polizei besteht der Verdacht, dass der 28-Jährige am Steuer eingeschlafen sein könnte – ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet. Auch hier liefen Betriebsstoffe aus, was eine Erdflächenabtragung durch die Umweltbehörde erforderlich machte. Der Verkehr wurde über Stunden einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt.
Unfall im Innenhof der Mindelheimer Straße In der Nacht zum Sonntag, am 28.09.2025 gegen 01:00 Uhr, wurde im Innenhof der Mindelheimer Straße 43/43a in Kaufbeuren ein geparktes Fahrzeug beschädigt. Der Sachschaden beträgt rund 2.500 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Ort des Geschehens, ohne sich zu melden. Die Polizei Kaufbeuren bittet unter 08341 933-0 um Hinweise.
Beschädigter Audi am Berufsschulparkplatz Bereits am Donnerstagmorgen kam es zu einem weiteren Fall von Unfallflucht. Auf dem Parkplatz der Berufsschule in der Schelmenhofstraße wurde ein Audi erheblich an der rechten Seite beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. Auch hier bittet die Polizei um sachdienliche Hinweise unter 08341 933-0.
Türschaden auf dem Parkplatz der Klosterbrauerei Irsee Am Dienstagmittag wurde auf dem Parkplatz der Klosterbrauerei in Irsee ein geparkter PKW beschädigt. Die Spuren deuten darauf hin, dass die Tür eines danebenstehenden Fahrzeugs gegen den Wagen schlug. Der Verursacher kümmerte sich nicht um den entstandenen Schaden. Hinweise nimmt die Polizei ebenfalls unter 08341 933-0 entgegen.
Jugendliche beschädigen Bushaltestelle
Sachbeschädigung im Gewerbegebiet Märzisried Am Samstagnachmittag meldete ein 12-jähriger Junge der Polizei, dass ein Jugendlicher die Glasscheibe eines Bushaltehäuschens in der Apfeltranger Straße eingeschlagen habe. Die Polizei konnte durch die Hinweise den 15-jährigen Tatverdächtigen ermitteln. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung. Der Schaden beträgt rund 500 Euro.
Betrunkener Radfahrer sorgt für Polizeieinsatz
Alkohol, Beleidigungen und Drogen im Spiel In der Nacht auf Sonntag wurde der Polizei ein betrunkener Radfahrer in Kaufbeuren gemeldet. Beim Eintreffen der Beamten bestätigte sich der Verdacht: Der 36-Jährige wies einen Alkoholwert von über zwei Promille auf. Da er sich aggressiv verhielt, musste er gefesselt werden. Dabei beleidigte er die eingesetzten Polizeikräfte mehrfach. In seiner Jackentasche fanden die Beamten zudem illegale Betäubungsmittel. Wie sich später herausstellte, war der Mann zuvor gegen ein Auto gefahren, wobei geringer Sachschaden entstand. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an und leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein.
Die erfolgreichen Teilnehmer am Prüfungslehrgang Einsatztaucher Stufe zwei aus den Wasserwacht-Ortsgruppen Marktoberdorf, Füssen und Kaufbeuren. Hinten von links: Valentin Lämmle, Tim Sommer, Tobias Magg und vorne von links Christian Leonhart, Leon Opitz und Gregor Mayr. Foto: Tim Sommer, Kreiswasserwacht Ostallgäu
Erfolgreicher Ausbildungsabschluss am Steinberger See
Seit Dezember des vergangenen Jahres haben mehrere Mitglieder der Wasserwacht-Ortsgruppen Marktoberdorf, Füssen und Kaufbeuren eine intensive Ausbildung zum Einsatztaucher absolviert. Nach Monaten voller Theorieeinheiten, Praxistraining und regelmäßigen Übungstauchgängen konnten die Teilnehmer vor kurzem ihre Ausbildung erfolgreich abschließen.
Die Ausbildung umfasste wöchentliche Termine, bei denen zunächst im Hallenbad trainiert wurde. Mit zunehmender Erfahrung verlegten die angehenden Einsatztaucher ihre Übungen ins Freiwasser. Neben dem sicheren Umgang mit der anspruchsvollen Ausrüstung standen Orientierung, Kommunikation unter Wasser sowie Rettungstechniken im Mittelpunkt.
An einem fremden Gewässer, am Steinberger See in der Oberpfalz, führte der Wasserwacht-Bezirksverband Schwaben die Abschlussprüfung zum Einsatztaucher der Stufe zwei durch. Gemeinsam mit Einsatztauchern aus anderen Kreisverbänden stellten die jungen Ostallgäuer ihr Können unter Beweis, darunter Aufgabenstellungen wie Such- und Bergungseinsätze sowie das sichere Arbeiten in bis zu 20 Metern Tiefe. Alle sechs bestanden.
„Es war eine sehr anspruchsvolle Ausbildung, für die wir fast ein Jahr lang viel Freizeit geopfert haben“, zog Tim Sommer, stellv. Technischer Leiter der Kreiswasserwacht Ostallgäu sein Fazit. Mit dem neuen Qualifikationsnachweis dürfen die frisch ausgebildeten Einsatztaucher ab sofort im Wasserrettungsdienst eingesetzt werden. Ihr Können ist im Ernstfall von großer Bedeutung. Nämlich dann, wenn Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) der Wasserwacht bei der Suche nach vermissten Personen, bei Unfällen im Wasser oder bei technischen Hilfeleistungen angefordert werden, sind Einsatztaucher mit an Bord.
Besondere Anerkennung gilt dem Ausbilder-Team um Gerry Kögel und Karl Schied, die die Teilnehmer mit großem Engagement und Fachwissen während der gesamten Ausbildungszeit begleitet haben. „Ohne diese intensive Betreuung und den hohen persönlichen Einsatz wäre der erfolgreiche Abschluss nicht möglich gewesen“, ist sich Tim Sommer sicher. Die Ortsgruppen betonen ihre Dankbarkeit und sehen die Zunahme an gut ausgebildeten Einsatztauchern auch als Ergebnis dieser wertvollen Unterstützung.
Für die Wasserwacht im Ostallgäu und Kaufbeuren bedeutet der erfolgreiche Abschluss nicht nur eine wertvolle Verstärkung, sondern auch einen weiteren Schritt, die Sicherheit an Seen und Flüssen in der Region zu gewährleisten.
„Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“: Polizei setzt auf Prävention und Präsenz
Mit dem Schulstart am Dienstag, den 16. September 2025, beginnt für viele Kinder – insbesondere für Erstklässlerinnen und Erstklässler – ein neuer Lebensabschnitt. Damit verbunden sind neue Herausforderungen, auch im Straßenverkehr. Um die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg zu erhöhen, beteiligt sich die Polizei bayernweit erneut an der Aktion „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“.
Vom 16.09. bis einschließlich 03.10.2025 intensivieren die Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ihre Kontrollen rund um Schulen und Kindergärten – sowohl stationär als auch mobil. Kontrolliert werden unter anderem Geschwindigkeiten, Halteverbote und die Sicherung von Kindern im Auto.
Unfallzahlen 2024: Weniger Schwerverletzte, aber mehr Leichtverletzte
Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Zahl der Schulwegunfälle mit 70 Fällen konstant. Die Zahl der verletzten Schülerinnen und Schüler stieg jedoch leicht auf 79. Positiv zu vermerken ist, dass die Zahl der schwerverletzten Kinder von 12 auf 7 gesunken ist.
Die meisten Unfälle betrafen Kinder auf dem Fahrrad (42), gefolgt von Fußgängern (15). In überwachten Bereichen – etwa durch Schülerlotsen oder Polizeikräfte – kam es erfreulicherweise zu keinem einzigen Unfall.
Kontrollschwerpunkte: Sicherungspflicht und Fahrzeugausstattung
Parallel zur Gemeinschaftsaktion finden vom 16. bis 19. September die landesweiten Aktionstage zur Überwachung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht statt.
Zwar ist der Anteil ungesicherter Pkw-Insassen unter den Verkehrstoten rückläufig, doch 2024 kamen in Bayern immer noch 36 Menschen ohne Sicherheitsgurt ums Leben – darunter ein ungesichertes Kind. Die Polizei wird daher gerade beim Transport von Kindern auf die korrekte Nutzung von Kindersitzen und Gurten achten.
Gefahr durch „Eltern-Taxis“
Immer wieder entstehen vor Schulen gefährliche Situationen durch das sogenannte „Eltern-Taxi“ – Eltern, die ihre Kinder direkt vor das Schulgebäude fahren. Durch unübersichtliches Halten, Wenden und hohes Verkehrsaufkommen wird das Risiko für Unfälle erhöht.
Die Polizei appelliert deshalb an alle Eltern: Lassen Sie Ihre Kinder möglichst zu Fuß oder in Begleitung zur Schule gehen. Sollte ein Bringen mit dem Auto unvermeidbar sein, nutzen Sie bitte ausgewiesene Halte- und Parkbereiche.
Tipps für einen sicheren Schulweg
So unterstützen Sie Ihr Kind im Straßenverkehr
Üben Sie den Schulweg gemeinsam mit Ihrem Kind.
Wählen Sie immer den sichersten, nicht den kürzesten Weg.
Seien Sie Vorbild im Straßenverkehr – Kinder orientieren sich an Erwachsenen.
Achten Sie auf helle, gut sichtbare Kleidung (z. B. Reflektoren oder Warnwesten).
Fahrräder müssen verkehrssicher sein (Beleuchtung, Bremsen, Reflektoren).
Vermeiden Sie Autofahrten zur Schule – Kinder gewinnen durch selbstständiges Gehen Sicherheit und Orientierung.
Unfall, Brand und Vandalismus: Polizei ermittelt in mehreren Fällen
Verdächtige Sachbeschädigung am Gablonzer Ring
KAUFBEUREN. Am Montag, den 08.09.2025, kam es zwischen 07:00 Uhr und 17:00 Uhr im Bereich des Gablonzer Rings zu einer Sachbeschädigung. Unbekannte Täter beschädigten vor einem Wohn- und Geschäftshaus einen Fahrradständer sowie ein Metalltrittgitter. Beides wurde offenbar gewaltsam verbogen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 500 Euro geschätzt. Die Polizei Kaufbeuren bittet Personen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, um Hinweise unter der Telefonnummer 08341/933-0.
Fahrerflucht auf Café-Parkplatz in Mauerstetten
MAUERSTETTEN. Auf dem Parkplatz eines Cafés im Alpenweg kam es am Montag, den 08.09.2025, in der Zeit zwischen 12:15 Uhr und 13:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall. Ein brauner VW Caddy wurde von einem bislang unbekannten Fahrzeug beschädigt. Der oder die Verursacherin verließ den Unfallort, ohne sich bei der Polizei zu melden oder Kontaktdaten zu hinterlassen. Der Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/933-0 zu melden.
Drei Fahrzeuge in Flammen – Großeinsatz der Feuerwehr
KAUFBEUREN. In der Nacht zum 10.09.2025 wurden kurz nach Mitternacht drei brennende Fahrzeuge in einem Wohngebiet gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr Kaufbeuren standen alle drei Pkw bereits in Vollbrand. Nur durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Mehrfamilienhaus verhindert werden. Im Zuge des Brandes kam es durch auslaufende Flüssigkeiten in der Kanalisation zu zwei Verpuffungen. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen wird im mittleren fünfstelligen Bereich beziffert.
Im Einsatz waren 23 Feuerwehrkräfte mit vier Fahrzeugen. Die ersten Ermittlungen übernahmen die Polizeiinspektion Kaufbeuren sowie der Kriminaldauerdienst aus Memmingen. Die weiteren Untersuchungen zur Brandursache führt das Fachkommissariat der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren. Auch in diesem Fall bittet die Polizei um Hinweise: Wer zur Tatzeit verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter 08341/933-0 zu melden.
Großeinsatz für die Feuerwehr Kaufbeuren in der Obermayerstraße
Kaufbeuren, 10.09.2025 – In der Nacht zum Mittwoch wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren gegen 00:03 Uhr zu einem Brandeinsatz in die Obermayerstraße gerufen. Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen drei geparkte Fahrzeuge in Vollbrand. Dichter Rauch breitete sich über die gesamte Wohnstraße aus und erschwerte die Sicht.
Besonders gefährlich: Aus den brennenden Fahrzeugen trat Kraftstoff aus, der über die Straßenabläufe in die Kanalisation gelangte. Dort kam es zu einer Verpuffung, durch die zwei schwere Kanaldeckel aus ihren Verankerungen geschleudert wurden – einer davon sogar rund 100 Meter von der eigentlichen Brandstelle entfernt. Diese sekundäre Gefährdungslage stellte die Feuerwehr vor zusätzliche Herausforderungen.
Die Einsatzkräfte gingen mit drei Trupps unter Atemschutz und drei C-Rohren gegen die Flammen vor. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. In unmittelbarer Nähe zum Brandherd befanden sich eine Thujenhecke sowie ein weiterer Pkw, die durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr vor den Flammen geschützt werden konnten.
Nach dem Löschen mussten die durch die Hitze stark verformten Motorhauben der ausgebrannten Fahrzeuge mit einem hydraulischen Spreizer geöffnet werden, um die Fahrzeugbatterien abzuklemmen und so weitere Gefahren auszuschließen.
Das betroffene Kanalnetz wurde anschließend gründlich mit Wasser gespült und mithilfe eines Ex-Warngeräts auf eventuelle Explosionsgefahren überprüft – mit negativem Befund.
Die Brandursache ist derzeit unklar. Die Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Personen kamen nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden.
Im Einsatz waren insgesamt 23 Feuerwehrkräfte mit mehreren Fahrzeugen, darunter der Einsatzleitwagen, zwei Löschfahrzeuge sowie ein Rüstwagen. Der Einsatz dauerte über vier Stunden.
Schneller, effizienter, flexibler – BRK Pfronten ersetzt 40 Jahre alte Feldküche durch moderne MFK 2
Die BRK-Bereitschaft Pfronten freut sich über eine bedeutende Modernisierung: Ab sofort steht den Einsatzkräften die neue Mobile Feldküche 2 (MFK 2) zur Verfügung. Damit wird die bisherige, über 40 Jahre alte Progress-Feldküche ersetzt.
Im Rahmen der kontinuierlichen Modernisierung der Einsatzmittel im Katastrophenschutz hat das Bayerische Rote Kreuz gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen und dem Bayerischen Innenministerium eine neue hochmoderne Feldküche konzipiert. Zwölf dieser mobilen Einheiten sind seit einigen Monaten innerhalb Bayerns im Einsatz. „Eine davon bei der Schnelleinsatzgruppe Verpflegung der Bereitschaft Pfronten“, berichtet Thomas Hofmann, Geschäftsführer des BRK-Kreisverband Ostallgäu.
BRK-Präsidentin Angelika Schorer freut sich über die innovative Gerätschaft: „Die neuen Feldküchen sind eine Innovation für die Versorgungslogistik im Katastrophenfall. Sie erlauben es uns, schneller und besser auf Einsatz- und Katastrophenszenarien zu reagieren – sei es bei Hochwasser, Waldbränden oder länger andauernden Stromausfällen.“ Angelika Schorer fügt an: „Wir danken dem Innenministerium für die umfassende Einbindung bei der Konzeption neuer Einheiten für den Katastrophenschutz.“ Bereitschaftsleiter Dr. Michael Stemmler betont: „Mit der MFK 2 sind wir noch leistungsfähiger und flexibler. Innerhalb von weniger als 30 Minuten ist die Küche einsatzbereit. So können wir im Katastrophen- oder Großeinsatzfall Menschen – sowohl Einsatzkräfte als auch die betroffene Bevölkerung – zuverlässig, hygienisch und in großem Umfang versorgen.“
Je nach Anforderung können komplette Menüs für bis zu 250 oder einfache Gerichte für 600 Personen zubereitet werden. Die Ausstattung umfasst einen Kombidämpfer mit 15 Einschubebenen, zwei Kessel à 133 Liter sowie ein Bratmodul mit 68 Litern Fassungsvermögen. „Die Module können direkt auf der Feldküche montiert oder bei Bedarf auch separat betrieben oder mit anderen Feldküchen gekoppelt werden – ein wichtiger Vorteil bei unterschiedlichen Einsatzszenarien von kleinen Versorgungspunkten bis hin zur Massenverpflegung,“ so Michael Stemmler.
Der Multi-Fuel-Brenner ermögliche den Betrieb mit Kerosin, Diesel oder Petroleum. Dank der hochwertigen Edelstahlverarbeitung wird eine hohe Hygiene und Korrosionsbeständigkeit sichergestellt. „Trotz der Leistungsfähigkeit liegt der maximale Energieverbrauch bei nur 1,1 kW, sodass der Betrieb mit unseren vorhandenen Aggregaten problemlos möglich ist“, erklärt der Bereitschaftsleiter.
Um die Einsatzbereitschaft dauerhaft sicherzustellen, werden Feldküchen-Köchinnen und -Köche beim Roten Kreuz umfassend ausgebildet. „Das Katastrophenschutzzentrum Ostallgäu Süd in Pfronten ist einer von nur drei Standorten in Bayern, an denen diese Lehrgänge stattfinden,“ betont Thomas Hofmann.
Die Ausbildung umfasst theoretische Inhalte wie Speiseplanberechnung, Personalplanung und Einsatztaktik, Ernährungslehre und Warenkunde, Hygiene, Reinigung, Sicherheitsvorschriften sowie praktisches Intensivtraining mit mobilen Küchen. Der Lehrgang erstreckt sich über zwei Wochenenden.
Die Bereitschaft Pfronten hat die neue Küche bereits intensiv getestet und erste Übungseinsätze durchgeführt. „Ein realer Einsatz steht noch bevor, doch wir sind bestens vorbereitet,“ sagt Bereitschaftsleiter Michael Stemmler.
Zwischen Täuschung und Verkehrsunfällen – Was sich rund um Kaufbeuren ereignete
GERMARINGEN – Schockanrufe: Zwei Rentnerinnen fast Opfer von Betrugsmasche
In zwei Fällen innerhalb weniger Tage versuchten Betrüger, mit der Schockanruf-Masche ältere Menschen unter Druck zu setzen.
Eine 86-jährige Frau wurde am Freitagnachmittag telefonisch kontaktiert. Der Anrufer behauptete, ihre Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und müsse durch eine hohe Kaution vor der Haft bewahrt werden. Die Seniorin bereitete bereits eine Geldübergabe vor. Erst das rechtzeitige Eintreffen ihrer echten Tochter verhinderte den Betrug. Am 5. September folgte ein ähnlicher Anruf bei einer weiteren 86-Jährigen. Dieses Mal gab sich der Anrufer als Polizeibeamter aus und schilderte, dass die Tochter in einen tödlichen Unfall verwickelt sei. Auch hier wurde eine hohe Geldsumme gefordert – und zusätzlich nach Schmuck gefragt. Glücklicherweise konnte auch dieser Betrugsversuch durch das Eingreifen der Tochter verhindert werden. Die Polizei warnt eindringlich davor, am Telefon auf Geldforderungen einzugehen und rät, bei Verdacht sofort die 110 zu wählen.
MAUERSTETTEN – Unfallflucht in der Bahnhofstraße
Am Sonntagabend wurde in der Bahnhofstraße ein geparkter Dacia beschädigt. Der Schaden am Fahrzeug beläuft sich auf rund 1.000 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Ort, ohne die Polizei zu verständigen. Die Polizei Kaufbeuren bittet Zeugen um Hinweise unter 08341/933-0.
KAUFBEUREN – Zweiter Fall von Fahrerflucht in der Josef-Landes-Straße
Auch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es in Kaufbeuren zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein geparkter VW Golf wurde in der Josef-Landes-Straße am rechten hinteren Kotflügel beschädigt. Der Sachschaden liegt ebenfalls bei rund 1.000 Euro. Der unbekannte Verursacher hinterließ keine Nachricht und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Auch hier bittet die Polizei Kaufbeuren unter 08341/933-0 um sachdienliche Hinweise.
BIESSENHOFEN – Pkw-Fahrer bei regennasser Fahrbahn von Straße abgekommen
Auf der OAL 4 verlor am Freitagnachmittag ein 25-jähriger Autofahrer in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei nasser Fahrbahn kam er von der Straße ab und landete im angrenzenden Unterholz. Der Fahrer wurde leicht verletzt und vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
KAUFBEUREN – Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Am Donnerstagnachmittag kam es im Verteilerkreisel Kaufbeuren zu einem folgenschweren Unfall zwischen einem Motorrad und einem Pkw. Ein 50-jähriger Motorradfahrer verlor beim Ausfahren in die Augsburger Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Während der Pkw-Fahrer unverletzt blieb, erlitt der Kradfahrer schwere Verletzungen, darunter mehrere Knochenbrüche, und wurde ins Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 20.000 Euro. Bis zur Räumung der Unfallstelle kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Am Donnerstag, 11. September 2025, findet der bundesweite Warntag statt. Um 11:00 Uhr wird durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine zentrale Probewarnung ausgelöst. Ziel der Aktion: die Funktionsfähigkeit aller Warnsysteme zu überprüfen und die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren.
Ablauf: Warnung und Entwarnung
Nach der Auslösung um 11:00 Uhr folgt um 11:45 Uhr eine Entwarnung – ebenfalls über die beteiligten Warnkanäle. Wichtig: Über Cell Broadcast wird derzeit keine Entwarnung verschickt.
Diese Warnmittel kommen zum Einsatz
Die Warnmeldung wird über verschiedene Kanäle verbreitet:
Radio und Fernsehen
Warn-Apps wie NINA
Stadtinformationstafeln
Sirenen
Lautsprecherwagen
Infosysteme der Deutschen Bahn
Cell Broadcast (Mobilfunk)
Empfehlung der Stadt: Warn-App nutzen
Die Stadt Kaufbeuren rät allen Bürgerinnen und Bürgern, eine Warn-App wie NINA auf dem Smartphone zu installieren. Diese sind kostenlos in den App-Stores erhältlich.
Wichtig:
Das Smartphone muss eingeschaltet sein und darf sich nicht im Flugmodus befinden.
Ältere Geräte unterstützen Cell Broadcast teilweise nicht.
Die Stadt Kaufbeuren wird am Warntag zusätzlich die lokalen Sirenen auslösen. Außerdem informiert die Buron-App über den Probealarm, sobald dieser gestartet ist.
Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter: 👉 www.bbk.bund.de/bundesweiter-warntag
Motorradfahrer kollidiert mit Pkw – hoher Sachschaden und Verletzte
Am Donnerstagnachmittag kam es in Kaufbeuren zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Der Vorfall ereignete sich im Verteilerkreisel nahe der Augsburger Straße und sorgte vorübergehend für Verkehrsbehinderungen.
Unfallhergang: Kontrolle im Kreisel verloren
Ein 50-jähriger Motorradfahrer befuhr den Verteilerkreisel in Kaufbeuren mit der Absicht, in die Augsburger Straße auszufahren. Dabei verlor er aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Motorrad. In der Folge prallte er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen.
Verletzungen und Sachschaden
Der Motorradfahrer erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen, unter anderem Knochenbrüche, und wurde zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Pkw blieb unverletzt.
Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Schätzungen auf rund 20.000 Euro.
Verkehrsbehinderungen nach dem Unfall
Während der Bergung der Fahrzeuge kam es im Bereich der Unfallstelle zu leichten Verkehrsbehinderungen. Die Polizei leitete den Verkehr zwischenzeitlich um, um weitere Störungen zu vermeiden.
Junger Mann stirbt nach Frontalcrash – Ermittlungen wegen Mordverdachts gegen 21-jährigen Fahrer
Auf Grund des tödlichen Verkehrsunfalls vom 23.08.2025 in Neugablonz (Bezugsmeldung vom 23.08.2025) ermittelt die Kriminalpolizeistation Kaufbeuren unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Kempten gegen den 21-jährigen Fahrzeugführer des unfallverursachenden Fahrzeugs u. a. wegen des Verdachts des Mordes. Gegen den Beschuldigten, der nach dem Unfall flüchtete, wurden umgehend Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.
Auf Grund der internationalen Fahndung konnte der Beschuldigte am 01.09.2025 in Polen durch Zielfahnder des BLKA festgenommen werden. Der Beschuldigte befindet sich in Polen bis zur Entscheidung über seine Auslieferung durch die polnischen Behörden in Auslieferungshaft.
Ermittlungen wegen Mordverdachts im Fall der vermissten Frau aus Lauben
Dringender Tatverdacht gegen 38-jährigen Mann
Lauben (Lkr. Unterallgäu) – Im Fall der seit einiger Zeit vermissten 36-jährigen Frau aus Lauben ermittelt die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen nun wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt. Gegen den 38-jährigen Lebensgefährten der Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes eingeleitet.
Durchsuchungen an mehreren Orten – Leiche entdeckt
Am Freitagmorgen durchsuchten Ermittler unter Leitung der Staatsanwaltschaft Memmingen das Wohnhaus des Tatverdächtigen, einen landwirtschaftlichen Betrieb sowie ein Freizeitgrundstück. Dabei kamen neben Kriminalbeamten auch Spezialeinheiten, Leichenspürhunde und Unterstützungskräfte der Bereitschaftspolizei zum Einsatz.
Im Rahmen dieser Maßnahmen wurde ein Leichnam gefunden. Ob es sich dabei um die vermisste Frau handelt, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Festnahme des Tatverdächtigen – Ermittlungen dauern an
Auf Basis der bisherigen Erkenntnisse wurde der 38-jährige Beschuldigte vorläufig festgenommen. Die Ermittlungsgruppe „Koppel“ der Kriminalpolizei Memmingen führt die umfangreichen Untersuchungen fort. Dabei liegt das Hauptaugenmerk nun auf der Klärung des Tathergangs sowie möglicher Hintergründe.
Die Staatsanwaltschaft Memmingen und die Kriminalpolizei betonen, dass weitere Details erst nach Abschluss der rechtsmedizinischen Untersuchungen bekannt gegeben werden können.
Nottüröffnung in Südlachenbühl – Einsatz in der Nacht erfolgreich abgeschlossen
In der Nacht auf Mittwoch, den 27. August 2025, wurde die Feuerwehr Oberbeuren gegen 00:16 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung (THL) in den Ortsteil Südlachenbühl alarmiert. Grund des Einsatzes war eine dringende Türöffnung.
Vor Ort verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zur betroffenen Wohnung über ein Fenster. Die Wohnungstüre wurde anschließend für den Rettungsdienst geöffnet, um schnelle medizinische Hilfe zu ermöglichen.
Nach Abschluss der Rettungsmaßnahme wurde das Gebäude wieder gesichert und an die Eigentümerin übergeben.
Callcenterbetrug in Hopfen am See – Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Täter geben sich am Telefon als Polizei aus
Füssen/Hopfen am See – In Hopfen am See kam es am Montagabend zu einem erfolgreichen Callcenterbetrug. Die Täter erbeuteten Bargeld und Wertgegenstände im fünfstelligen Bereich, nachdem sie sich am Telefon als Polizeibeamte ausgegeben hatten. Der Fall zeigt, wie raffiniert solche Betrugsmaschen mittlerweile ablaufen – und wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben.
Tasche zur Abholung bereitgestellt
Die Täter kontaktierten ihr Opfer per Telefon und täuschten einen angeblichen Einbruch in der Nachbarschaft vor. Um Wertgegenstände angeblich „in Sicherheit“ zu bringen, forderten sie die Geschädigte auf, eine Tasche mit Bargeld und Wertsachen bereitzustellen.
Zwischen 21:30 und 22:00 Uhr wurde diese Tasche – eine blaue Stofftasche mit weißem Aufdruck „Sylt“ – in der Uferstraße in Hopfen am See abgeholt.
Beschreibung des Täters und des Fahrzeugs
Männlicher Abholer, etwa 170 cm groß, schlank
Bekleidet mit einem weißen Basecap, schwarzem T-Shirt und olivgrüner Hose
Unterwegs mit einem dunkelfarbigen Pkw mit abgeflachtem Heck
Die Kriminalpolizei Kempten hat die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe:
Wer hat im Bereich der Uferstraße zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Wer kann Angaben zur Stofftasche, zum Täter oder Fahrzeug machen?
Hinweise bitte an die Kripo Kempten unter Tel. 0831 / 99090.
Betrugsmaschen im Überblick
Die Polizei warnt regelmäßig vor ähnlichen Täuschungsversuchen, bei denen gezielt Angst und Zeitdruck erzeugt werden, um an Geld oder Wertsachen zu gelangen.
Falsche Polizeibeamte
Die Täter geben sich am Telefon als Polizei aus, behaupten, es drohe ein Einbruch und drängen zur Übergabe von Wertsachen an vermeintlich „sichere Hände“.
Wichtig zu wissen: Echte Polizeibeamte fordern niemals Bargeld oder Wertsachen, um diese in „Sicherheit“ zu bringen.
Schockanrufe
Hierbei wird ein Notfall – z. B. ein tödlicher Unfall eines Angehörigen – vorgetäuscht. Es wird behauptet, eine sofortige Zahlung könne strafrechtliche Folgen abwenden. Ziel ist, das Opfer in Panik zu versetzen.
Betrug über Messenger-Dienste
Die Täter geben sich als Kinder oder Enkel aus, schreiben z. B. „Hallo Mama, mein Handy ist kaputt“, und bitten wenig später um Geld. Der Kontakt wirkt vertraut, ist aber manipuliert.
So schützen Sie sich
Beenden Sie verdächtige Gespräche sofort – besonders bei Geldforderungen.
Geben Sie keine sensiblen Informationen zu finanziellen Verhältnissen preis.
Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte.
Kontaktieren Sie angebliche Angehörige über bekannte Nummern.
Informieren Sie ältere Verwandte über diese Maschen – Aufklärung schützt.
Bei Verdacht: Polizei kontaktieren
Wenden Sie sich bei Verdachtsmomenten sofort an die Polizei. Nutzen Sie im Ernstfall den Notruf 110. Ihre Aufmerksamkeit kann helfen, Straftaten zu verhindern.
Fahrer flüchtet zu Fuß – Polizei bittet um Hinweise
Am frühen Samstagmorgen kam es im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz zu einem tragischen Verkehrsunfall. Gegen 3:35 Uhr meldete ein Zeuge einen möglicherweise alkoholisierten Autofahrer. Eine erste Suche durch die Polizei im Stadtgebiet blieb zunächst erfolglos.
Polizeistreife verliert Fahrzeug aus den Augen
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung sichtete eine Streife das gesuchte Fahrzeug. Dieses entzog sich jedoch durch stark überhöhte Geschwindigkeit der Kontrolle und verschwand aus dem Sichtfeld der Beamten.
Frontalzusammenstoß im Reifträgerweg
Kurz darauf kam es im Reifträgerweg zu einem schweren Unfall. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet das gesuchte Fahrzeug in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen.
Der 20-jährige Fahrer des entgegenkommenden Autos erlitt tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Zwei Mitfahrer des jungen Mannes wurden leicht verletzt. Der Beifahrer des flüchtenden Fahrzeugs erlitt schwere Verletzungen.
Unfallverursacher flüchtet zu Fuß
Der Fahrer des Unfallwagens entfernte sich zu Fuß vom Unfallort. Ob er sich bei dem Zusammenstoß selbst verletzt hat, ist unklar. Die Polizei leitete umgehend eine großangelegte Fahndung ein, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam.
Ermittlungen dauern an
Der Sachschaden an den beiden beteiligten Fahrzeugen wird auf rund 30.000 Euro geschätzt. Der Reifträgerweg blieb bis in den späten Vormittag gesperrt, um die Unfallaufnahme sowie Bergungs- und Reinigungsarbeiten durchführen zu können.
Die Polizei bittet um Hinweise zum Aufenthaltsort des flüchtigen Fahrers.
Unfall bei Kaufbeuren fordert ein Menschenleben – Vollsperrung und Großeinsatz der Rettungskräfte
Am Donnerstag, den 14. August 2025, ereignete sich auf der Bundesstraße 12 bei Kaufbeuren ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 57-jähriger Autofahrer ums Leben kam. Der Mann war gegen 14:40 Uhr von Marktoberdorf in Richtung Buchloe unterwegs, als er auf Höhe der Überführung des großen Verteilerkreisverkehrs aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug zusammen.
Lkw-Fahrer leicht verletzt – Pkw-Fahrer verstirbt noch an der Unfallstelle
Der 47-jährige Fahrer des Lastwagens erlitt leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Pkw-Fahrer konnte nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden.
Die Feuerwehr Kaufbeuren war mit insgesamt 24 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen vor Ort. Mit hydraulischen Rettungsgeräten wurde der eingeklemmte Fahrer aus dem stark deformierten Fahrzeugwrack befreit. Der Brandschutz wurde während des Einsatzes sichergestellt.
Vollsperrung der B12 und hohe Sachschäden
Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten blieb die B12 in beide Fahrtrichtungen für mehrere Stunden komplett gesperrt. Die Straßenmeisterei Marktoberdorf war mit acht Mitarbeitenden im Einsatz, um die Absicherung und Reinigung der Unfallstelle zu unterstützen.
Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 210.000 Euro.
v.l.n.r.: Nördlingens Oberbür-germeister David Wittner, Stadtbrandinspektor Stefan Ostenrieder und Bürgermeis-ter Oliver Schill (beide Stadt Kaufbeuren). Foto: Harald Langer
Ziel des Besuchs war es, Einblicke in Planung, Organisation und Abläufe einer modernen Feuerwehrwache zu gewinnen.
Zusammen mit Stadtbrandinspektor Stefan Ostenrieder begrüßte Bürgermeister Oliver Schill Anfang August eine hochrangige Delegation aus Nördlingen in Kaufbeurens neu erbauter Feuerwehrwache an der Neugablonzer Straße. Unter der Leitung von Oberbürgermeister David Wittner besuchten die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrats sowie die komplette Feuerwehrführung der Stadt Nördlingen den modernen Standort, um sich Anregungen für den geplanten Neubau ihres Feuerwehrgerätehauses zu holen. Die Besichtigung in Kaufbeuren war die dritte Station eines intensiven Informationstags, der zuvor über Illertissen und Lindau-Reutin führte.
Ziel des Besuchs war es, Einblicke in Planung, Organisation und Abläufe einer modernen Feuerwehrwache zu gewinnen. Dazu stellte Stadtbrandinspektor Stefan Ostenrieder den Gästen zunächst die Entstehungsgeschichte sowie das funktionale Grundkonzept der neuen Wache vor. Im Anschluss folgte ein besonders praxisnaher Rundgang: Im Rahmen eines fiktiven Alarmierungsablaufs konnten die Gäste den Weg der Einsatzkräfte vom Eintreffen bis zur Abfahrt im Einsatzfall nachvollziehen – quasi in Zeitlupe. So wurde die durchdachte räumliche Struktur greifbar und realitätsnah erlebbar.
„Bis auf wenige Kleinigkeiten würden wir auch heute wieder so bauen wollen“, betonte Stadtbrandinspektor Ostenrieder. Durch seine hauptamtliche Tätigkeit bei der Berufsfeuerwehr München und seine langjährige Erfahrung kennt er zahlreiche Wachen und kann deren Konzepte fundiert vergleichen. Auch die umfangreichen Technik- und Werkstatträume wurden detailliert vorgestellt. Werkstattleiter Manfred Herb beeindruckte mit Fachkenntnis und erläuterte sämtliche Abläufe sowie deren bauliche Umsetzung. Besonderes Augenmerk legte die Delegation außerdem auf die Schulungs- und Ausbildungsräume – ein elementarer Bestandteil im Alltag der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte, die dort kontinuierlich ihr Wissen vertiefen.
Bürgermeister Oliver Schill zollte den Gästen großen Respekt: „Es ist schön miterleben zu dürfen, dass Sie sich gemeinsam – Politik und Feuerwehr – so engagiert und zielgerichtet für ihren geplanten Neubau einsetzen.“ Mit vielen neuen Eindrücken und praxisnahen Impulsen trat die Delegation aus Nördlingen schließlich die Heimreise an – inspiriert von einem gelungenen Beispiel moderner Feuerwehrarchitektur aus Kaufbeuren.
v.l.n.r.: Hanns-Peter Obermayr (Vorstand FFW Hirschzell), Thomas Bader (Kommandant), Manfred Seitz (Regionalleiter VR Bank), Magnus Schneider, Sebastian Baur, Korbinian Schneider und Franz Epp (Drohnen-Fernpiloten).
Foto: FFW Hirschzell/Stefanie Echtler
Innerhalb weniger Wochen kamen über 13.800 Euro zusammen – mehr als doppelt so viel wie das ursprüngliche Finanzierungsziel von 7.000 Euro.
Sie kann Rehkitze retten, vermisste Personen aufspüren und bei Brandeinsätzen unterstützen: Die Freiwillige Feuerwehr Hirschzell verfügt seit Kurzem über eine hochmoderne Drohne mit Wärmebildkamera – finanziert durch ein erfolgreiches Crowdfunding-Projekt auf der Plattform „Viele schaffen mehr“ der VR Bank Augsburg-Ostallgäu.
Innerhalb weniger Wochen kamen über 13.800 Euro zusammen – mehr als doppelt so viel wie das ursprüngliche Finanzierungsziel von 7.000 Euro. Insgesamt beteiligten sich 166 Unterstützerinnen und Unterstützer, darunter viele Menschen aus dem Ort, die Jagdgenossenschaft Hirschzell und natürlich die VR Bank, die jede Spende ab fünf Euro mit weiteren zehn Euro Co-Funding verstärkte.
„Wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft in der Region“, freut sich Hanns-Peter Obermayr, 1. Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Hirschzell. „Dank dieser Unterstützung können wir mit neuester Technik arbeiten und im Ernstfall schneller helfen – für Tier und Mensch.“
„Das Projekt in Hirschzell zeigt sehr eindrucksvoll, wie gut unsere Crowdfunding-Plattform in der Praxis funktioniert. Die Kombination aus Eigeninitiative, öffentlicher Unterstützung und unserem Co-Funding ist ein starkes Modell für gemeinnütziges Engagement – und wir freuen uns, dass wir als VR Bank dazu beitragen konnten.“ – Manfred Seitz, Regionalleiter der VR Bank Augsburg-Ostallgäu
Anlässlich des Projektabschlusses fand vor kurzem eine öffentliche Vorführung am Feuerwehrgerätehaus statt. Dort wurde der Einsatz der Drohne live demonstriert. Viele Interessierte aus der Umgebung kamen vorbei, informierten sich und tauschten sich bei Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken mit dem Feuerwehrteam aus.
Die Plattform „Viele schaffen mehr“ wurde von der VR Bank Augsburg-Ostallgäu ins Leben gerufen, um gemeinnützige Projekte aus der Region sichtbar zu machen und finanziell zu unterstützen. Seit dem Start wurden dort über 130 Projekte mit rund 750.000 Euro realisiert.
v.l.n.r.: Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke, Benjamin Scharpf, Dr. Fritz-Helge Voß, Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Christoph Rothe/Stadt Kaufbeuren
Ehrung für langjährigen THW-Helfer
Anerkennung für 25 Jahre Engagement im Katastrophenschutz
Benjamin Scharpf ist seit über 25 Jahren aktives Mitglied im Kaufbeurer Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW). Seit 2021 arbeitet er zudem als Sachbearbeiter im Bereich Brand- und Katastrophenschutz bei der Stadt Kaufbeuren. Nun wurde sein langjähriger Einsatz gewürdigt – und das unter außergewöhnlichen Umständen.
In einer feierlichen Zeremonie, zu der zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen THW-Ortsverbänden sowie politische Gäste eingeladen waren, wurde Scharpf mit dem silbernen Ehrenzeichen des THW ausgezeichnet. Die Ehrung übernahm der Landesbeauftragte für Bayern, Dr. Fritz-Helge Voß, persönlich.
Ehrung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen
Was die Ehrung besonders machte: Benjamin Scharpf wusste nichts davon. Ihm war mitgeteilt worden, dass Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke (ebenfalls THW-Mitglied) ausgezeichnet werde. Umso größer war die Überraschung, als Voß plötzlich ihn nach vorn bat. Die Freude war Scharpf deutlich anzusehen – Überraschung gelungen.
Vom Truppführer zum Ortsbeauftragten
Scharpfs Engagement im THW begann bereits 1998. Nur ein Jahr nach seinem Eintritt übernahm er die Rolle des Truppführers in der 2. Bergungsgruppe. Es folgten zahlreiche verantwortungsvolle Positionen: Gruppenführer, Leiter Atemschutz, Fachberater und ab 2005 Ausbildungsbeauftragter. Seit 2010 ist er Ortsbeauftragter in Kaufbeuren – eine Funktion, die er bis heute ausübt.
Unter seiner Leitung bewies der Ortsverband regelmäßig Einsatzbereitschaft, etwa bei regionalen Unwettereinsätzen oder zuletzt beim Hochwasser nach Sturmtief „Orinoco“.
Gefragter Fachmann in Krisensituationen
Neben seinen Aufgaben auf Ortsebene ist Benjamin Scharpf auch überregional gefragt. Als örtlicher Einsatzleiter für den Landkreis Ostallgäu koordinierte er unter anderem den Einsatz beim Brand des Wertstoffzentrums in Pforzen im Jahr 2012.
Seit 2017 unterstützt er als Fachberater der Stufen 3 und 4 auch die Stäbe der Bezirks- und Landesregierung. Beim G7-Gipfel 2022 beriet er das bayerische Innenministerium, beim Hochwasser 2024 die Regierung von Schwaben.
Wertschätzung von höchster Stelle
Dr. Fritz-Helge Voß betonte in seiner Laudatio die Bedeutung von Scharpfs Fachwissen und Erfahrung:
„Benjamin Scharpf ist aufgrund seiner großen Expertise bei Politik, Gesellschaft und Einsatzorganisationen hochgeschätzt. Dieses außergewöhnliche Engagement würdigen wir mit dem Ehrenzeichen in Silber.“
Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse fand lobende Worte:
„Herr Scharpf ist eine feste Größe im Brand- und Katastrophenschutz der Stadt. Sein Engagement, auch über das THW hinaus, verdient unseren größten Respekt.“
Dankbare Worte des Geehrten
Sichtlich bewegt bedankte sich Benjamin Scharpf für die Auszeichnung:
„Ich habe nicht damit gerechnet. Die Überraschung ist wirklich gelungen. Ich bin überwältigt und zutiefst dankbar. Danke an alle, die mich auf meinem Weg begleitet haben – vor allem an meine Kameradinnen und Kameraden im THW.“
Polizei bittet dringend um Hinweise – Zeugenaufruf nach gefährlichem Vorfall in Kaufbeuren
Am späten Montagabend, den 28. Juli 2025, kam es in Kaufbeuren zu einem Zwischenfall, bei dem eine Person auf die Straße gestoßen wurde. Der Vorfall ereignete sich gegen 23:00 Uhr auf der Neugablonzer Straße im Bereich der Wertachbrücke – in unmittelbarer Nähe zum Tänzelfestplatz, wo zuvor Bierzeltbetrieb herrschte.
Mehrere Personen gerieten dort in einen Streit, der schließlich in eine körperliche Auseinandersetzung mündete. Dabei wurde eine Person von hinten ergriffen und auf die Fahrbahn geworfen. Ein herannahender Pkw konnte nur durch schnelles Reagieren eine Kollision verhindern.
Polizei sucht dringend Zeugen
Besonders von Interesse für die Ermittler ist der Fahrer eines dunklen Pkw, der zur fraglichen Zeit in der Nähe war und möglicherweise wichtige Beobachtungen gemacht hat. Die Kriminalpolizei bittet diesen Fahrer sowie weitere mögliche Zeugen, sich mit Hinweisen zu melden.
Wer etwas gesehen hat oder Angaben zur Auseinandersetzung machen kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341-933-0 zu melden.
Vier Fahrzeuge beschädigt – Fahrer mit über einem Promille unterwegs
Am späten Sonntagabend kam es im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz zu einem Verkehrsunfall mit erheblichen Folgen. Gegen 22:00 Uhr verlor ein 31-jähriger Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er war alkoholisiert und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, als er in der Straße Rehgrund mit drei geparkten Fahrzeugen kollidierte.
Alkohol am Steuer und überhöhtes Tempo
Ein Atemalkoholtest vor Ort ergab einen Wert von über einem Promille. Die Polizei leitete umgehend Maßnahmen ein: Die Weiterfahrt wurde untersagt, der Führerschein sichergestellt.
Hoher Sachschaden – glücklicherweise keine Verletzten
Zwei der betroffenen Pkw wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Insgesamt beläuft sich der Sachschaden auf rund 50.000 Euro. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
Strafverfahren eingeleitet
Gegen den 31-jährigen Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren hat die Ermittlungen aufgenommen.
Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Nachbargebäude – Ermittlungen zur Ursache laufen
Feuerwehreinsatz am Samstagnachmittag
Leinau/Pforzen – Am frühen Samstagnachmittag meldeten Anwohner Rauchentwicklung im nördlichen Bereich von Leinau, einem Ortsteil von Pforzen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Stadel bereits in Vollbrand.
Die Feuerwehren aus Pforzen und Irsee rückten mit rund 35 Einsatzkräften an und konnten ein Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Garage verhindern. Trotz der schnellen Reaktion wurde das Nebengebäude durch die Hitzeentwicklung leicht beschädigt. Auch die Abdeckung eines nahegelegenen Fahrsilos nahm Schaden.
Keine Verletzten – Lagerung von Heu und Stroh im Stadel
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden in dem betroffenen Stadel ausschließlich Stroh- und Heuballen gelagert. Diese Materialien begünstigten eine rasche Ausbreitung des Feuers, wodurch der Stadel innerhalb kürzester Zeit vollständig in Flammen stand. Personen kamen nicht zu Schaden.
Brandursache weiterhin unklar
Die Polizeiinspektion Kaufbeuren war gemeinsam mit dem Kriminaldauerdienst Memmingen noch am Samstagnachmittag zur Aufnahme der Ermittlungen vor Ort. Die weitere Klärung der Brandursache übernimmt das Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Kaufbeuren.
Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 25.000 Euro geschätzt.
Bayerns Freiwillige Feuerwehren erhalten rechtlichen Rückenwind für die Zukunft
München. „Ich freue mich sehr, dass die von vielen Feuerwehrleuten geforderte Erhöhung der Altersgrenze für den aktiven Dienst auf 67 Jahre kommt“, sagte der Landtagsabgeordnete Peter Wachler zur jetzt vom bayerischen Parlament beschlossenen Änderung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes. Sie tritt bereits am 16. Juli 2025 in Kraft:
„Mit dieser Novelle haben wir wichtige Weichen für die Zukunft unserer Freiwilligen Feuerwehren gestellt, in denen 320.000 Männer und Frauen ehrenamtlich eine hervorragende Arbeit zum Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger machen! Ganz herzlichen Dank dafür!“
Ziel: Auch in Zukunft genügend Feuerwehrleute gewinnen!
Mit der Novelle werden die Rahmenbedingungen für den Dienst in den Freiwilligen Feuerwehren optimiert und an die aktuellen Entwicklungen angepasst. „Das ist die Voraussetzung dafür, um auch in Zukunft in ganz Bayern und damit natürlich auch hier in meinem Stimmkreis Kaufbeuren genügend Freiwillige gewinnen zu können“, betonte der Landtagsabgeordnete.
Erfreulich sei, so Peter Wachler, dass alle beteiligten Ausschüsse, die am Gesetzgebungsverfahren beteiligt waren, einstimmig und ohne Änderungen für die Novelle gestimmt haben: „Das belegt die hohe Akzeptanz der maßgeblich von der CSU vorgeschlagenen Änderungen. Insbesondere mit der Anhebung der gesetzlichen Altersgrenze für den aktiven Dienst von 65 Jahren auf das gesetzliche Renteneintrittsalter von aktuell 67 Jahren wird dem Rechnung getragen“.
Weitere Änderungen des Gesetzes beinhalten unter anderem eine Entschädigung für Ausbilder auf Standort- und Kreisebene, Neuerungen beim Kostenersatz bei Fehlalarmen durch sogenannte eCall-Notrufe sowie eine datenschutzrechtliche Rechtsgrundlage für Bildaufzeichnungen durch Drohnen oder Löschroboter.
Polizei bittet um Hinweise nach Verkehrsunfall in Biessenhofen
EGGENTHAL. Am späten Sonntagnachmittag ereignete sich auf der Kreisstraße zwischen Eggenthal und Bayersried ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 60-jähriger Motorradfahrer kam in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Er wurde in das angrenzende Gebüsch geschleudert.
Vorbeikommende Zeugen leisteten sofort Erste Hilfe und versorgten den Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde der Mann mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. An seinem Motorrad entstand Totalschaden. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.
Die Polizeiinspektion Kaufbeuren hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Traktor beschädigt Außenspiegel und entfernt sich unerkannt – Zeugen gesucht
BIESSENHOFEN. Ebenfalls am Sonntagnachmittag, gegen 16:15 Uhr, kam es auf der Kaufbeurener Straße in Biessenhofen zu einem weiteren Verkehrsunfall. Ein 84-jähriger Autofahrer war von Marktoberdorf kommend in Richtung Kaufbeuren unterwegs, als ihm ein Traktor mit angebautem Kreisler auf Höhe des Heubrückenwegs entgegenkam.
Beim Passieren kam es zur Kollision: Der Traktor touchierte den linken Außenspiegel des Pkw, verursachte einen Schaden in Höhe von etwa 2.000 Euro – und fuhr weiter, ohne anzuhalten.
Der Traktor wurde als sehr groß und grün beschrieben. Ein Kennzeichen konnte nicht erkannt werden. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Fahrzeug oder dessen Fahrer geben können, sich bei der Polizeiinspektion Marktoberdorf unter der Telefonnummer 08342/96040 zu melden.
Nach dem Wochenende: Wachsamkeit an Seen und Flüssen im Ostallgäu bleibt wichtig
Das Wochenende liegt hinter uns, die heißen Tage jedoch bleiben – und damit auch die Gefahren an Bayerns Badeseen. Die Wasserwacht warnt nachdrücklich: In den vergangenen Wochen kam es immer häufiger zu tödlichen Badeunfällen in Bayern. Besonders anhaltende Hitze und unbedachtes Verhalten spielen dabei eine Rolle.
Gefahren durch Hitzestress und Kreislaufprobleme
„Viele unterschätzen, wie stark der Körper durch Hitze belastet ist“, erklärt Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht Bayern. „Wer überhitzt ins kalte Wasser springt, riskiert einen Kreislaufkollaps – das kann tödlich enden.“
Die Wasserwacht rät: Zuerst abkühlen, bevor man ins Wasser geht. Am besten im Schatten ruhen oder sich mit einer Dusche langsam an die Temperatur gewöhnen. Ein plötzlicher Temperaturwechsel kann den Kreislauf überfordern.
Zahl der Badeunfälle steigt – trotz Rückgang der Einsätze
Im Jahr 2024 verzeichnete die Wasserwacht Bayern 3.614 Einsätze – etwas weniger als 2023. Die Zahl der Lebensrettungen blieb mit 78 Einsätzen jedoch fast gleich (2023: 81). Trotz dieser stabilen Zahlen zeigen aktuelle Entwicklungen: In den vergangenen Wochen hat die Zahl der tödlichen Badeunfälle in Bayern zugenommen – auch, weil viele die Gefahren unterschätzen.
Klare Baderegeln – einfach umzusetzen
„Unsere Baderegeln sind kein Selbstzweck“, betont Huber. „Sie basieren auf jahrelanger Erfahrung. Wer sie beachtet, schützt sich und andere.“ Dazu gehören unter anderem:
Rauchentwicklung in Mehrfamilienhaus sorgt für Großeinsatz
Rauchentwicklung in Mehrfamilienhaus sorgt für Großeinsatz
Am frühen Abend des 18. Juni 2025 bemerkte ein aufmerksamer Passant gegen 17 Uhr Rauch aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses in der Sudetenstraße im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz. Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei trafen kurz darauf ein. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich bereits alle Bewohner des Hauses ins Freie begeben.
Feuerwehr löscht Brand im ersten Obergeschoss
Die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren rückte mit einem Großaufgebot an – insgesamt 33 Einsatzkräfte und mehrere Fahrzeuge waren vor Ort. Der Löschzug 3 aus Neugablonz wurde von weiteren Kräften aus Kaufbeuren unterstützt. Das Feuer, das in einer Wohnung im ersten Obergeschoss ausgebrochen war, konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden. Die Feuerwehr setzte zur Entrauchung eine Überdruckbelüftung ein. Verletzt wurde niemand.
Technischer Defekt an Radio als Brandursache
Ersten Ermittlungen zufolge war ein technischer Defekt an einem Radio ursächlich für den Brand. Das Gerät befand sich auf dem Fensterbrett der betroffenen Wohnung. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt.
Katze aus Wohnung gerettet
Besonders erfreulich: Eine in der Wohnung zurückgebliebene Katze konnte von den Einsatzkräften unversehrt gerettet und ihrer Besitzerin übergeben werden.
Verkehrsunfälle, Diebstähle und Gewaltvorfälle halten Polizei in Atem
Alkoholfahrt mit Folgen
KAUFBEUREN. Am Mittwochabend wurde die Polizei zu einem vermeintlichen Auffahrunfall in der Josef-Landes-Straße gerufen. Vor Ort konnten die Beamten zwar keinen sichtbaren Schaden an den beteiligten Fahrzeugen feststellen – wohl aber Alkoholgeruch beim auffahrenden Fahrer. Der 26-Jährige wies bei einem Atemalkoholtest über 1,1 Promille auf. Eine Blutentnahme wurde angeordnet, der Führerschein sichergestellt und die Weiterfahrt unterbunden. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. (Quelle: Polizeiinspektion Buchloe)
E-Scooter am Bahnhof entwendet
KAUFBEUREN. In der Nacht auf den 11. Juni 2025 wurde am Bahnhof ein E-Scooter der Marke Blus gestohlen. Der Roller war gesichert am überdachten Fahrradabstellplatz nördlich der Gleise abgestellt. Wer Hinweise zur Tat oder zum Verbleib des Scooters geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/933-0 zu melden. (Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren)
Gefährlicher Wendeversuch auf der B12
KAUFBEUREN. Am Morgen des 11. Juni kam es auf der B12 in Fahrtrichtung Kempten zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein Fahrer fuhr bei Hirschzell aus einer Parkbucht auf die Bundesstraße und wendete unmittelbar danach in Richtung München. Ein nachfolgender Pkw-Fahrer konnte trotz Ausweichversuchs einen Zusammenstoß nicht verhindern. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Eine Person wurde leicht verletzt ins Klinikum Kaufbeuren gebracht. Gegen den Unfallverursacher wird nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. (Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren)
Psychischer Ausnahmezustand endet in Gewalt
FRIESENRIED. Am Abend des 11. Juni wurde die Polizei zu einem psychisch auffälligen Mann gerufen. Der 32-Jährige hatte seinen Mitbewohner angegriffen und verfassungsfeindliche Parolen gerufen. Beim Einschreiten griff er auch die Einsatzkräfte an und leistete erheblichen Widerstand. Erst mit Unterstützung weiterer Kräfte konnte er unter Kontrolle gebracht werden. Eine Polizistin wurde dabei leicht verletzt. Der Mann wurde anschließend in eine Fachklinik eingewiesen. Ihn erwarten mehrere Anzeigen, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. (Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren)
Einbruchsserie im Ostallgäu
KAUFBEUREN / MAUERSTETTEN / WESTENDORF. Zwischen dem 28. Mai und dem 5. Juni 2025 kam es zu mehreren Einbrüchen in gewerblich genutzte Objekte und einen Verbrauchermarkt. Die Täter brachen mit roher Gewalt in Büros ein, durchsuchten Räume und entwendeten Bargeld sowie Zigaretten. In Neugablonz wurden zusätzlich Werkzeuge aus zwei Baustellenfahrzeugen gestohlen. Die Polizei geht von einem Serienzusammenhang aus. Der Sach- und Beuteschaden liegt im hohen fünfstelligen Bereich. (Quelle: Kriminalpolizei Kaufbeuren)
Am Dienstagabend, den 10. Juni 2025, wurde die Feuerwehr Kleinkemnat gemeinsam mit der Feuerwehr Kaufbeuren zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert. Einsatzstichwort: Personenrettung nach einem Sturz aus großer Höhe im Bereich des Römerturms bei Kleinkemnat. Nach einem Sturz aus großer Höhe, konnte die Person durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleinkemnat, dem Rettungsdienst und der Polizei aus dem unwegsamen Gelände gerettet werden
Unterstützung aus Kaufbeuren nicht erforderlich
Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Kaufbeuren musste letztlich nicht mehr aktiv in das Einsatzgeschehen eingreifen, da die Kräfte aus Kleinkemnat die Situation unter Kontrolle hatten. Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte vor Ort.
Hubschrauber bringt Verletzten in Spezialklinik
Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde die Person mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.
Auto überschlägt sich bei Ausweichmanöver – Zwei Personen leicht verletzt
Verkehrsunfall bei Germaringen: Zwei Fahrzeuge kollidieren
Am späten Montagvormittag ereignete sich auf der Bundesstraße 12 bei Germaringen ein Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Personen. Nach Angaben der Polizeiinspektion Buchloe war eine 41-jährige Autofahrerin in Richtung München unterwegs und hatte zuvor mit ihrem Beifahrer eine Pause auf dem Parkplatz bei Weinhausen eingelegt.
Verbotenes Wenden führt zur Kollision
Beim Verlassen des Parkplatzes versuchte die Frau, verbotenerweise auf der B12 zu wenden. Dabei übersah sie den herannahenden Verkehr. Ein 55-jähriger Autofahrer, der sich auf der B12 befand, versuchte noch auszuweichen. Dennoch kam es zur Kollision.
Fahrzeug überschlägt sich bei Ausweichmanöver
Der Wagen des 55-Jährigen wurde durch den Zusammenstoß von der Fahrbahn abgedrängt und überschlug sich. Sowohl der Fahrer als auch sein Beifahrer wurden dabei leicht verletzt. Die 41-jährige Unfallverursacherin und ihr Beifahrer blieben unverletzt.
Sperrung der B12 für Bergung und Unfallaufnahme
Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Bergungsarbeiten musste die B12 in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Die Polizeiinspektion Buchloe übernahm die Ermittlungen zum Unfallhergang.
Am Montagnachmittag, den 2. Juni 2025, wurde die Feuerwehr zu einer ungewöhnlichen Tierrettung in der Schraderstraße gerufen. Gegen 15:26 Uhr informierte das Umweltamt des Landkreises die Einsatzkräfte über einen verletzten Storch auf einem Hausdach.
Bergung per Drehleiter
Acht Feuerwehrleute rückten mit zwei Fahrzeugen, darunter auch die Drehleiter (DLK 1/30/1), zur Einsatzstelle aus. Der junge Storch konnte behutsam vom Dach geborgen werden. Für die Rettung kam auch das Mehrzweckfahrzeug MZF 1/11/1 zum Einsatz.
Übergabe an Tierarzt
Nach der erfolgreichen Bergung wurde das Tier einem Tierarzt übergeben. Trotz schneller Hilfe konnte der Jungvogel nicht gerettet werden – er verstarb kurz darauf an seinen Verletzungen.
Kurzeinsatz mit traurigem Ausgang
Der Einsatz dauerte insgesamt eine Stunde und zehn Minuten. Obwohl die Feuerwehr schnell vor Ort war und umsichtig handelte, konnte dem verletzten Tier leider nicht mehr geholfen werden.
Garagenbrand schnell gelöscht – Feuerwehr mit 39 Kräften im Einsatz
Am Sonntagvormittag, 1. Juni 2025, kam es gegen 10:23 Uhr in der Liegnitzer Straße in Kaufbeuren zu einem Garagenbrand. Ursache und genauer Hergang sind derzeit noch unklar. Was mit starker Rauchentwicklung begann, konnte durch das rasche Eingreifen des Hauseigentümers und der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Erste Löschversuche durch den Eigentümer
Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr griff der Hauseigentümer beherzt zum Pulverlöscher und konnte den Brand in der Garage selbst eindämmen. Die Feuerwehr übernahm anschließend die Kontrolle über den Brandbereich.
Vier Einsatzkräfte mit Atemschutz durchsuchten die Garage mit einer Wärmebildkamera, um Glutnester auszuschließen. Zur Entrauchung kam ein Drucklüfter zum Einsatz – sowohl in der Garage als auch im Wohnhaus, das durch den Brandrauch ebenfalls betroffen war.
Fakten zum Einsatz
Ort: Liegnitzer Straße, Kaufbeuren
Datum: 01.06.2025
Beginn: 10:23 Uhr
Dauer: 1 Stunde, 10 Minuten
Einsatzkräfte vor Ort: 25
Zusätzliche Kräfte in Bereitschaft: 14
Gesamtstärke: 39 Feuerwehrleute
Eingesetzte Fahrzeuge:
SBM (KF 1/1)
KdoW 1/10/1
MZF 1/11/1
DLK 1/30/1
LF-KatS 1/41/1
LF 1/43/1
Dank der guten Zusammenarbeit aller Kräfte konnte die Lage rasch unter Kontrolle gebracht werden. Personen kamen nicht zu Schaden.
Am 28.05.2025, gegen 04:00 Uhr, ereignete sich an der Anschlussstelle der Autobahn 96 auf die Bundesstraße 12 ein schwerwiegender Verkehrsunfall
Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 50-jähriger Mann mit seinem LKW die A96 in Fahrtrichtung Lindau. An der Anschlussstelle Jengen/Kaufbeuren wechselte er auf die B12. In der entgegengesetzten Richtung war ein 22-jähriger Pkw-Fahrer unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache kam es zu einem Frontalzusammenstoß zwischen dem Lkw und dem Pkw. Der 22-Jährige erlitt bei dem Unfall tödliche Verletzungen, während der Lkw-Fahrer schwer verletzt wurde.
Die genaue Unfallursache ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Ein Gutachter wurde zur Klärung des Vorfalls hinzugezogen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.
Die Anschlussstelle musste für knapp neun Stunden gesperrt werden. Im Einsatz waren unter anderem ein Havariekommissar, da der Lkw mit Geflügel beladen war. Die Feuerwehren Buchloe, Jengen und Landsberg sowie die Autobahnmeisterei Mindelheim waren für die Sperrung und Verkehrssicherung im Einsatz.
Die Ermittlungen der Autobahnpolizeistation Memmingen zu dem Unfall dauern an. (PP Schwaben Süd/West – Pressestelle)
Übergang zur A96 bleibt nach schwerem Zusammenstoß noch stundenlang gesperrt
Frontalzusammenstoß am frühen Morgen
Am Mittwochmorgen, dem 28. Mai 2025, ereignete sich gegen 4:30 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der Überleitung der B12 zur A96 bei Buchloe im Ostallgäu. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei stießen ein Auto und ein Kleinlaster frontal zusammen. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz – für den Autofahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Eine weitere Person wurde schwer verletzt und befindet sich laut Polizeiangaben derzeit in akuter Lebensgefahr. Nähere Informationen zu den beteiligten Personen liegen aktuell noch nicht vor.
Unfallursache unklar – Gutachter vor Ort
Wie es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei hat einen Unfallgutachter hinzugezogen, um den genauen Hergang zu rekonstruieren. Die Situation vor Ort gestaltet sich laut Einsatzkräften komplex. Es wird mit einer längeren Sperrung gerechnet. Sperrungen auf B12 und A96
Die B12 ist aktuell zwischen Jengen und der Anschlussstelle Jengen/Kaufbeuren gesperrt. Auch die Anschlussstelle der A96 bei Jengen/Kaufbeuren bleibt nach Angaben der Polizei mindestens bis 10 Uhr gesperrt. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen und werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.
Alkoholfahrt mit Unfallflucht, verletzte Verkehrsteilnehmer und eine gefährliche Entdeckung für Hundehalter
Alkoholfahrt mit schwerem Sachschaden: 33-Jährige flüchtet nach mehreren Kollisionen
DÖSINGEN. In der Nacht auf den 27. Mai kam eine 33-jährige Autofahrerin auf der Strecke zwischen Germaringen und Dösingen mehrfach von der Fahrbahn ab. Sie beschädigte Begrenzungspfosten, ein Stationszeichen und einen Viehzaun. Statt anzuhalten, setzte sie ihre Fahrt fort. Ein Verkehrsteilnehmer entdeckte die umgefahrenen Pfosten und eine Flüssigkeitsspur, der die Polizei folgte. Der beschädigte Wagen wurde schließlich in Helmishofen vor dem Wohnhaus der Halterin aufgefunden. Die Frau lag schlafend auf der Couch, ihre Wohnungstür stand offen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,2 Promille. Die Fahrerin erwartet eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht. Der Fremdschaden beträgt rund 500 Euro, der Schaden am Pkw rund 10.000 Euro.
Giftköder ausgelegt – Hund nur knapp gerettet
KAUFBEUREN/HIRSCHZELL. Eine Anwohnerin entdeckte am Sonntag, 25. Mai, ausgelegte Giftköder im Bereich Hirschzell. Ein Hund hatte bereits Gift aufgenommen, konnte jedoch noch rechtzeitig tierärztlich versorgt werden. Die Polizei Kaufbeuren bittet um Hinweise unter Tel. 08341/933-0.
Leichtverletzte bei Auffahrunfall in Mauerstetten
MAUERSTETTEN. An der Kreuzung bei der örtlichen Apotheke kam es am Montagvormittag zu einem Auffahrunfall. Ein 70-jähriger Autofahrer übersah ein stehendes Fahrzeug und fuhr nahezu ungebremst auf. Die 46-jährige Pkw-Fahrerin wurde leicht verletzt und zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Rollerfahrer verletzt – Unfallflucht in Pforzen
PFORZEN. Am Mittwochabend, dem 21. Mai, wurde ein Rollerfahrer auf der Germaringer Straße bei einem Brems- und Ausweichmanöver verletzt, nachdem ein unbekanntes Fahrzeug ihn geschnitten hatte. Der Pkw fuhr anschließend weiter, ohne anzuhalten.
Der Rollerfahrer erlitt Schürfwunden und eine Prellung. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 2.000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Kaufbeuren entgegen (Tel. 08341/933-0).
Kollision nach Ausweichmanöver – Fahrerflucht in Kleinkemnat
KLEINKEMNAT. In einer unübersichtlichen Kurve auf der Straße Gutwillen kam es am 23. Mai zu einem Unfall. Ein Kleintransporter geriet auf die Gegenspur, worauf ein 18-jähriger Autofahrer auswich und gegen einen Zaunpfahl prallte. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Ort. Verletzt wurde niemand, der Schaden beträgt etwa 2.500 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren zu melden.
KAUFBEUREN. Am Freitag, 23. Mai, kam es gegen 12:20 Uhr in der Straße „Am Hang“ zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem zehnjährigen Radfahrer. Der Schüler hatte beim Überqueren der Fahrbahn das herannahende Auto übersehen. Der Junge wurde leicht verletzt, der Schaden beläuft sich auf ca. 2.250 Euro.
Verkehrsunfall mit vier Verletzten bei Germaringen
GERMARINGEN. Am Donnerstagnachmittag, 22. Mai, kam es auf der Kreisstraße OAL 6 zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Ein 23-jähriger Fahrer übersah ein stehendes Auto, das verkehrsbedingt anhalten musste, und schob es auf ein weiteres Fahrzeug. Vier Personen wurden leicht verletzt, fünf Rettungswagen und ein Hubschrauber waren im Einsatz. Die Straße war rund eine Stunde gesperrt. Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 40.000 Euro.
Die Notfalltaschen, mit denen die Teilnehmer nun mit finanzieller Unterstützung des Helfervereins ausgestattet wurden, enthalten sämtliche notwendige Ausrüstung für eine erfolgreiche Reanimation
15 Mitglieder des THW Kaufbeuren haben erfolgreich an einer Schulung zu „Basismaßnahmen der Wiederbelebung“ (BLS) im Rahmen der Initiative „Region der Lebensretter“ teilgenommen. Mit Unterstützung des örtlichen Helfervereins konnten die engagierten Helfer nun mit speziell ausgestatteten Notfalltaschen ausgerüstet werden. Ein wichtiger Schritt für die schnelle Erste Hilfe in Notfällen.
Der auf Spenden basierende Verein „Region der Lebensretter e.V.“ hat seit 2018 ein appbasiertes System etabliert, mit dem Rettungsleitstellen registrierte Ersthelfende über Smartphone in der unmittelbaren Nähe des Notfalls orten und alarmieren können. Diese professionellen Retter, die in den ersten 3–5 Minuten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand eintreffen, können die Überlebenschance der Patienten verdoppeln bis vervierfachen. So können lebensrettende Sofortmaßnahmen wie Herzdruckmassage oder der Einsatz eines Defibrillators bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes eingeleitet werden. Durch das intelligente Zusammenspiel aller Komponenten des Systems „Region der Lebensretter“ könnten jedes Jahr in Deutschland zusätzlich 10.000 Leben gerettet werden – viele davon ohne jede Beeinträchtigung. Die Besonderheit: Es handelt sich hierbei um private Hilfeleistung der Teilnehmer.
„Jede Minute zählt!“ Dabei spielt auch die Verfügbarkeit von automatisierten externen Defibrillatoren (AEDs) eine zentrale Rolle. „Ein AED kann im Ernstfall den entscheidenden Unterschied machen“, betont ein Vertreter des THW Kaufbeuren. „Daher ist es enorm wichtig, dass diese Geräte öffentlich zugänglich und gut sichtbar platziert sind – idealerweise rund um die Uhr.“
Die Notfalltaschen, mit denen die Teilnehmer nun mit finanzieller Unterstützung des Helfervereins ausgestattet wurden, enthalten sämtliche notwendige Ausrüstung für eine erfolgreiche Reanimation, wie zum Beispiel einen Beatmungsbeutel und Einmalhandschuhe, dienen aber zusätzlich auch der Kenntlichmachung durch den Aufdruck und die enthaltene Warnweste – kompakt, aber entscheidend für den Einsatz als Ersthelfer.
Die Beteiligung des THW Kaufbeuren an „Region der Lebensretter“ zeigt eindrucksvoll, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für das Gemeinwohl ist. Jede zusätzliche helfende Hand erhöht die Chance, Leben zu retten – schnell, kompetent und vor Ort.
Die Feuerwehr Kaufbeuren mit einem "Tag der offenen Tür" am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus Tenambergen
Fahrzeugweihe, Vorführungen und ein starkes Zeichen für gelebten Gemeinschaftssinn
Ein Tag für die ganze Familie – mit starkem Zuspruch
Die Feuerwehr Kaufbeuren öffnete am Samstag, den 24. Mai 2025, ihre Tore zum „Tag der offenen Tür“ – und erlebte einen rundum gelungenen Veranstaltungstag. Bei guten und vor allem trockenen Wetter kamen viele Besucherinnen und Besucher zur Feuerwache in der Neugablonzer Straße, um die vielfältige Arbeit der Feuerwehr aus nächster Nähe kennenzulernen.
Die Stimmung war durchweg positiv – sowohl bei den ehrenamtlich engagierten Feuerwehrleuten als auch bei den Gästen. Das bunte Programm bot Informationen, Unterhaltung und Begegnung für alle Altersgruppen. Besonders deutlich wurde: Die Feuerwehr hatte mit viel Einsatz und Liebe zum Detail einen eindrucksvollen Tag organisiert, der breite Anerkennung fand.
Feierlicher Auftakt: Die Fahrzeugweihe
Den offiziellen Auftakt bildete die Weihe von vier neuen Einsatzfahrzeugen. Dazu kamen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Stadtverwaltung, Kirche und anderen gesellschaftlichen Bereichen. Die neue Technik ist ein wichtiger Baustein für die Einsatzbereitschaft und wurde feierlich in Dienst gestellt.
Die Bilder des Tages
Die Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus TenambergenDie Feuerwehr Kaufbeuren mit einem „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24.05.2025 in der Feuerwache in der Neugablonzer Straße. Foto: Claus Tenambergen
Technik erleben – und selbst mitmachen
Im weiteren Verlauf des Tages standen Führungen durch die Feuerwache ebenso auf dem Programm wie spannende Vorführungen. Besucherinnen und Besucher konnten Löschübungen beobachten, Einblicke in technische Rettungsmaßnahmen erhalten und moderne Einsatztechnik hautnah erleben. Das Feuerwehrmuseum präsentierte historische Fahrzeuge und Exponate, die auf großes Interesse stießen.
Für Kinder gab es ein eigenes Mitmachprogramm mit Hüpfburg, Wasserspielen und kleinen Einsatzübungen – ein idealer Rahmen, um den Nachwuchs spielerisch für das Thema Brandschutz zu sensibilisieren.
Ehrenamt mit Gesicht – Gespräche und Gemeinschaft
Neben dem aktiven Dienst stellte sich auch der Feuerwehrverein vor. Wer sich für eine Mitarbeit interessiert, konnte sich vor Ort unverbindlich informieren. Gespräche mit dem Kommando sowie mit der neuen Vereinsspitze – Michael Weikmann (1. Vorsitzender) und Alexander Friedrich (stellvertretender Vorsitzender) – wurden rege genutzt.
Kulinarik und Musik rundeten den Tag ab
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Es gab Gegrilltes, Kuchen, Eis und eine Auswahl an Getränken. Die musikalische Begleitung durch die Stadtkapelle Kaufbeuren sorgte für den passenden Rahmen und trug zur angenehmen Atmosphäre bei.
5 Standorte – 1 Gemeinschaft
Die Feuerwehr Kaufbeuren ist mit ihren fünf Standorten in Kaufbeuren, Neugablonz, Hirschzell, Oberbeuren und Kleinkemnat rund um die Uhr einsatzbereit. Der Tag der offenen Tür zeigte eindrucksvoll, wie eng dieses Engagement mit der Stadtgesellschaft verbunden ist – und wie groß die Wertschätzung dafür ist.
Der Klar.Text Podcast von Wir sind Kaufbeuren – 04.04.2025 – Folge 9: Die Feuerwehr Kaufbeuren: Großer Einsatz für unsere Sicherheit. Rund um die Uhr. Ehrenamtlich und mit Herz
In dieser Folge des Klar.Text – Podcasts spricht Claus Tenambergen mit Christian Martin, dem Stadtbrandrat von Kaufbeuren und Kommandanten der Kaufbeurer Feuerwehr. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen einer Organisation, die für die Sicherheit der Bevölkerung sorgt – und dabei weit mehr ist als nur eine Einsatztruppe. Wie läuft ein Einsatz ab, wenn jede Sekunde zählt? Was bedeutet es, Verantwortung im Ehrenamt zu übernehmen? Und wie gelingt es, Teamgeist, Technik und Nachwuchsförderung unter einen Helm zu bringen? Neben dem Einsatzgeschehen geht es auch um das aktive Vereinsleben, die Kinder- und Jugendfeuerwehr und die enge Verbundenheit mit der Stadt. Denn die Feuerwehr Kaufbeuren ist tief in der Stadtgesellschaft verwurzelt, zeigt Präsenz bei großen Veranstaltungen wie dem Tänzelfest und lebt Gemeinschaft, Kameradschaft und Heimatverbundenheit. Ein persönliches, informatives und wertschätzendes Gespräch über das, was die Feuerwehr Kaufbeuren bewegt – und was sie für unsere Stadt so unverzichtbar macht.
Feuerwehr öffnet Wohnungstür – Bewohner reagierte zunächst nicht
Am Freitagmittag, dem 23. Mai 2025, wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem Einsatz in der Hohenstaufenstraße gerufen. Grund für den Alarm war angebranntes Essen auf einem Herd. Die Rauchentwicklung blieb dank schnellem Handeln der Nachbarn glimpflich.
Rauchentwicklung durch angebrannte Speisen
Gegen 12:45 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. In einer Wohnung war eine Pfanne auf dem Herd angebrannt. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr griffen Nachbarn ein: Sie entfernten die Pfanne vom Herd und begannen mit Lüftungsmaßnahmen. Dadurch konnte eine stärkere Rauchentwicklung verhindert werden.
Wohnung zunächst verschlossen – Feuerwehr verschafft sich Zutritt
Als die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, war die Wohnungstür jedoch wieder verschlossen. Der Bewohner reagierte trotz wiederholten Klopfens nicht. Um sicherzugehen, dass keine Gefahr bestand, öffnete die Feuerwehr die Tür mithilfe eines Schließblechs. Die Wohnung wurde anschließend kontrolliert.
Rettungsdienst übernimmt Bewohner
Der Bewohner wurde dem Rettungsdienst sowie der Polizei übergeben. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war nicht notwendig.
Ortsschilder gestohlen, E-Scooter verschwunden, Fenster eingeschlagen: Polizei Kaufbeuren und Buchloe bitten um Hinweise
Serie kleinerer Straftaten beschäftigt Polizei in Ostallgäu
In den vergangenen Tagen wurden in Westendorf und Kaufbeuren mehrere Vorfälle polizeilich registriert, die von Diebstahl über Sachbeschädigung bis hin zur Fahrerflucht reichen. Die Polizei bittet in allen Fällen um Mithilfe aus der Bevölkerung.
Ortsschilder in Westendorf und Dösingen entwendet
WESTENDORF/DÖSINGEN. Zwischen Mittwoch und Donnerstag vergangener Woche verschwanden drei Ortsschilder im Bereich Westendorf und Dösingen. Betroffen waren der Angerweg sowie die Blonhofener Straße in Westendorf und der Kapellenweg in Dösingen. Eine Absuche der Umgebung blieb erfolglos. Der Sachschaden wird auf rund 900 Euro geschätzt.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Buchloe unter der Telefonnummer 08241 9690-0 entgegen.
E-Scooter auf Schulgelände gestohlen
KAUFBEUREN. Am Montag wurde auf dem Gelände der Sophie-La-Roche-Realschule ein E-Scooter gestohlen. Die Tat ereignete sich zwischen 13:15 Uhr und 14:20 Uhr. Vom Täter fehlt bislang jede Spur.
Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter 08341 9330.
Fensterscheibe an Schulgebäude beschädigt
KAUFBEUREN. Zwischen dem 16. und 19. Mai 2025 wurde eine Fensterscheibe an einem Schulgebäude in der Schraderstraße mutwillig beschädigt. Der entstandene Schaden wird auf rund 200 Euro beziffert.
Auch in diesem Fall bittet die Polizei Kaufbeuren unter 08341 933-0 um Hinweise.
Unfallflucht an geparktem Wohnmobil
KAUFBEUREN. In der Remboldstraße kam es am 19. Mai 2025 zu einer Unfallflucht. Ein dort abgestelltes Wohnmobil wurde von einem unbekannten Fahrzeug beschädigt. Der Verursacher entfernte sich im Anschluss vom Unfallort. Der Schaden beläuft sich auf etwa 2.000 Euro.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Kaufbeuren unter 08341 933-0 zu melden.
Erfolgreiche Spendenaktion ermöglicht Einsatz moderner Technik
Dank der großartigen Unterstützung aus der Bevölkerung konnte die Freiwillige Feuerwehr Hirschzell ihre neue Feuerwehr- und Rehkitzdrohne erfolgreich beschaffen. Besonders erfreulich: Die Spendensumme übertraf alle Erwartungen – nahezu das Doppelte des anvisierten Betrags wurde erreicht!
Die zusätzlichen Mittel ermöglichen nun nicht nur die Anschaffung der Drohne, sondern fließen auch in ergänzende Ausrüstung, Ausbildung der Einsatzkräfte und laufende Betriebskosten. Bereits kurz nach der Inbetriebnahme kam die Drohne erfolgreich zum Einsatz: Die ersten Übungen wurden absolviert, und auch mehrere Rehkitze konnten bereits in Mähflächen entdeckt und gerettet werden.
Ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender sowie an alle Helfer, die dieses Projekt möglich gemacht haben! Wer weiterhin auf dem Laufenden bleiben möchte, folgt uns gerne auf Instagram @ffw_hirschzell.
Polizei bittet mögliche Zeugen um Mithilfe – Täter flüchteten nach Eintreffen Dritter
Am Freitagabend, dem 16. Mai 2025, kam es gegen 23:45 Uhr auf dem Parkplatz am Bärensee in Kaufbeuren zu einem körperlichen Übergriff auf zwei junge Frauen. Die beiden hielten sich in ihrem Pkw auf, als ein dunkler SUV auf das Gelände fuhr und zwei bislang unbekannte Männer ausstiegen.
Erst Gesprächsversuch, dann Übergriff
Nach bisherigen Erkenntnissen versuchten die Männer zunächst, ein Gespräch mit den Frauen zu beginnen. Als diese nicht darauf eingingen, eskalierte die Situation. Einer der Männer griff eine der Frauen an und hielt sie am Arm fest. Die zweite Frau versuchte einzugreifen, wurde daraufhin ebenfalls körperlich attackiert und erlitt eine leichte Verletzung im Gesichtsbereich.
Flucht nach Störung durch Dritte
Erst als ein weiteres Fahrzeug auf den Parkplatz fuhr, ließen die Angreifer von den Frauen ab und verließen umgehend den Ort. Hinweise auf einen sexuellen Hintergrund der Tat liegen laut Polizei nicht vor.
Zeugen dringend gesucht
Das dritte Fahrzeug, das den Übergriff offenbar unbeabsichtigt beendete, war mit zwei Personen besetzt. Diese potenziellen Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/933-0 zu melden.
Jugendlicher ohne Führerschein rammt mehrere Autos in Kaufbeuren und flüchtet zu Fuß
KAUFBEUREN. In der Nacht zum Sonntag, dem 18. Mai 2025, ereignete sich gegen 00:40 Uhr im Kaufbeurer Ortsteil Haken eine Verkehrsunfallserie mit ungewöhnlichem Auslöser: Ein 17-Jähriger war mit dem Wohnmobil seiner Eltern unterwegs – unter Alkoholeinfluss und ohne Fahrerlaubnis.
Der Jugendliche bog mit dem Fahrzeug in die Barbarossastraße ein und verlor dort die Kontrolle. In der Folge kollidierte er mit mehreren am Fahrbahnrand geparkten Autos. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.
Unfallflucht nach Totalschaden
Nach dem Zusammenstoß ließ der Minderjährige das stark beschädigte Wohnmobil zurück und flüchtete zu Fuß vom Unfallort. Die Polizei geht derzeit von einem Totalschaden am Wohnmobil aus, der auf etwa 40.000 Euro geschätzt wird. Die genaue Schadenshöhe an den beschädigten Fahrzeugen ist aktuell noch nicht bekannt.
Mehrere Anzeigen und laufende Ermittlungen
Den 17-jährigen Fahrer erwarten nun strafrechtliche Konsequenzen. Gegen ihn wird unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.
Die Polizei Kaufbeuren bittet um Hinweise von Zeugen, die zur Aufklärung des Vorfalls beitragen können. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/933-0 entgegen.
Schlangenlinienfahrt endet mit kaputten Reifen und Strafanzeige
Gefährliche Fahrt auf der Bundesstraße bei Kaufbeuren
KAUFBEUREN – Am Abend des 13. Mai 2025 meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer einen Pkw, der in auffälligen Schlangenlinien über die B12 fuhr. Der Fahrer kam mehrfach von der Fahrbahn ab, bevor es in Pforzen zu einem Zwischenfall kam: Dort touchierte das Fahrzeug eine Verkehrsinsel – mit sichtbaren Folgen.
Weiterfahrt trotz geplatzter Reifen
Der Zusammenstoß mit der Verkehrsinsel führte zum Platzen beider Vorderreifen. Dennoch setzte der Fahrer seine Fahrt in Schrittgeschwindigkeit fort, bis das Auto schließlich zum Stillstand kam.
Polizei stellt über 3 Promille fest
Die alarmierte Polizei traf kurz darauf am Ort des Geschehens ein. Bei der Kontrolle stellte sich heraus: Der junge Mann am Steuer war mit über 3 Promille Blutalkohol erheblich alkoholisiert und damit absolut fahruntüchtig. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein noch vor Ort sichergestellt.
Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr
Den Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren ermittelt.
Wohnwagen löst sich, Rettungswagen kollidiert und Auffahrunfall auf der B12 – die wichtigsten Polizeiberichte
Schwerer Unfall auf der B472 bei Bertoldshofen
BERTOLDSHOFEN. Am Sonntagmittag kam es auf der B472 bei Bertoldshofen zu einem ungewöhnlichen Unfall. Ein 38-jähriger Fahrer wollte mit seinem Wohnwagengespann von Burk aus auf die Bundesstraße einbiegen. Dabei löste sich der Wohnwagen vom Zugfahrzeug, rollte führerlos weiter und stieß im Einmündungsbereich mit einem in Richtung Schongau fahrenden Pkw zusammen.
Durch die Kollision entstand ein umfangreiches Trümmerfeld. Der angrenzende Tunnel musste deshalb zeitweise komplett gesperrt werden. Eine Person wurde bei dem Unfall leicht verletzt und mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr Bertoldshofen war mit 15 Einsatzkräften vor Ort. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Die genauen Umstände des Unfalls sind derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. (Quelle: PI Marktoberdorf)
Verkehrsunfall mit Rettungswagen in Kaufbeuren
KAUFBEUREN. Am Donnerstagmorgen ereignete sich in der Augsburger Straße ein Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Rettungswagens. Das Fahrzeug war mit Sondersignal auf dem Weg zu einem Einsatz und fuhr in den Kreuzungsbereich Augsburger Straße / Am Hang ein. Dort kam es zur Kollision mit einem Pkw, der nach links in die Augsburger Straße abbiegen wollte.
Der Pkw war mit drei Personen besetzt. Zwei Frauen im Alter von 74 und 75 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Das Auto war nicht mehr fahrbereit. Der Kreuzungsbereich wurde zur Unfallaufnahme kurzfristig gesperrt.
Der entstandene Schaden wird auf rund 11.500 Euro geschätzt. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren übernahm die Unfallaufnahme. (Quelle: PI Kaufbeuren)
Auffahrunfall auf der B12 bei Germaringen
GERMARINGEN/B12. Am Donnerstagmorgen musste ein 40-jähriger Autofahrer auf der B12 bei Untergermaringen verkehrsbedingt abbremsen. Ein 36-jähriger Pkw-Fahrer bemerkte dies zu spät und fuhr auf.
Der vorausfahrende Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 6.000 Euro. Gegen den Unfallverursacher wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. (Quelle: PI Buchloe)
Zusammenstoß beim Abbiegen sorgt für Verkehrsbehinderungen
KAUFBEUREN – Am späten Samstagnachmittag kam es an einer Kreuzung in der Sudetenstraße, direkt vor einem Baumarkt, zu einem Verkehrsunfall. Eine 51-jährige Autofahrerin übersah beim Abbiegen eine entgegenkommende 22-jährige Fahrerin. Beide Fahrzeuge kollidierten im Kreuzungsbereich.
Verletzte und Sachschaden
Bei dem Zusammenstoß wurden beide Fahrerinnen leicht verletzt. Sie konnten noch an der Unfallstelle medizinisch versorgt werden. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein erheblicher Sachschaden, der von der Polizei auf insgesamt rund 45.000 Euro geschätzt wird. Beide Autos erlitten mutmaßlich Totalschaden.
Auswirkungen auf den Verkehr
Die Verkehrsunfallaufnahme führte zu leichten Verkehrsbehinderungen. Für etwa eineinhalb Stunden kam es in dem Bereich zu Einschränkungen im Straßenverkehr.
KAUFBEUREN-NEUGABLONZ – Dreiste Betrüger haben am Dienstag, den 6. Mai 2025, in Kaufbeuren-Neugablonz eine 88-jährige Frau mit einem sogenannten Schockanruf um Wertgegenstände im mittleren fünfstelligen Bereich gebracht. Die Täter gaben sich am Telefon als Justizbeamte aus und überzeugten die Seniorin, dass ihr Sohn einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und nur durch eine hohe Kaution einer Untersuchungshaft entgehen könne.
Verängstigt und überrumpelt übergab die Frau am Nachmittag zwischen 16 und 17 Uhr im Bereich des Friedhofs Neugablonz (Fichtenweg) Gold an eine bislang unbekannte Frau, die sich als Gerichtsbote ausgab. Erst am Folgetag vertraute sich die Seniorin ihrer Familie an, woraufhin die Polizei eingeschaltet wurde. Die Kriminalpolizei Kaufbeuren hat die Ermittlungen übernommen.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei fragt: Wer hat am Dienstag im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen im Bereich des Friedhofs gemacht? Insbesondere wird nach einer dunkelhaarigen Frau mit Mantel gesucht, die mit der Tat in Verbindung stehen könnte.
Hinweise nimmt die Polizei Kaufbeuren unter Tel. 08341 / 933 – 0 entgegen.
Dramatische Betrugszahlen
Callcenterbetrug, wie in diesem Fall, ist in der Region kein Einzelfall: Im vergangenen Jahr registrierte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West rund 780 solcher Fälle – in 40 Fällen waren die Täter erfolgreich und erbeuteten über 1,8 Millionen Euro. Im laufenden Jahr sind es bereits 340 gemeldete Taten, mit 20 Erfolgen und einem Gesamtschaden von rund 940.000 Euro.
Präventionstipps der Kripo
Seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anrufen vermeintlicher Verwandter oder Amtspersonen.
Geben Sie keine Informationen zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – echte Behörden verlangen keine Kautionen am Telefon.
Sprechen Sie im Zweifel mit Familienangehörigen oder Vertrauten.
Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Fremde!
Bitte informieren Sie auch Ihre älteren Angehörigen, Nachbarn und Bekannten über diese Betrugsmasche.
KAUFBEUREN. Zwischen dem 1. März und dem 3. Mai 2025 wurden zwei Jagdkanzeln am Waldrand entlang des Fußwegs an den Bahngleisen zwischen Kaufbeuren und Leinau beschädigt. Unbekannte rissen Spanplatten aus den Kanzeln und zerstörten Sitzbänke. Der Sachschaden beträgt rund 300 Euro. Die Polizei bittet unter Tel. 08341/9330 um Hinweise.
Fahrt unter Drogeneinfluss
KAUFBEUREN. In der Nacht auf Montag wurde ein 19-jähriger E-Scooter-Fahrer in der Sudetenstraße kontrolliert. Die Polizeistreife bemerkte deutlichen Cannabisgeruch. Der junge Mann räumte ein, zuvor konsumiert zu haben. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und ordneten eine Blutentnahme an. Dem Fahrer drohen ein Fahrverbot von einem Monat sowie ein Bußgeld.
Vandalismus an Grundschule Ebenhofen
EBENHOFEN. In der Nacht zum 1. Mai wurde an der Grundschule in Ebenhofen ein Treppengeländer aus der Verankerung gerissen. Der Schaden ist erheblich. Die Polizei Marktoberdorf bittet Zeugen, sich unter Tel. 08342/96040 zu melden.
Falsche Richtung im Kreisverkehr: Zwei Verletzte
KAUFBEUREN. Am Freitagmorgen (2. Mai) kam es gegen 7:40 Uhr im Verteilerkreisel zu einem Verkehrsunfall. Eine 75-jährige Autofahrerin fuhr aus ungeklärter Ursache in falscher Richtung in den Kreisverkehr und stieß frontal mit einer 25-jährigen entgegenkommenden Fahrerin zusammen. Beide Frauen wurden leicht verletzt. Der Sachschaden liegt bei etwa 30.000 Euro.
Jugendliche werfen mit Steinen – Zwei Verletzte
NEUGABLONZ / KAUFBEUREN. Am 2. Mai wurde in Neugablonz ein 12-jähriges Mädchen durch einen Steinwurf am Kopf verletzt. Ein unbekannter Jugendlicher warf ihr einen Stein gegen den Hinterkopf. Die Täter sollen zwischen 14 und 16 Jahre alt gewesen sein. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 08341/9330 entgegen.
Am selben Abend wurde auch in der Nähe des Jugendzentrums in Kaufbeuren ein 14-Jähriger durch einen Steinwurf verletzt. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen gefährlicher beziehungsweise fahrlässiger Körperverletzung.
Minderjährige Ladendiebinnen festgehalten
KAUFBEUREN. Am Freitagmittag wurden in einem Drogeriemarkt in der Mindelheimer Straße drei unter 14-jährige Mädchen beim Ladendiebstahl ertappt. Sie entwendeten Artikel im Wert von über 200 Euro. Die Polizei übergab sie nach Anzeigenaufnahme den Erziehungsberechtigten.
Eine neugierige Nachbarskatze hatte sich am Freitag tagsüber unbemerkt in ein leerstehendes Gebäude geschlichen. Dort fanden gerade Handwerkerarbeiten statt. Offenbar nutzte die Katze einen unbeobachteten Moment, um durch eine offenstehende Tür oder ein Fenster in das Haus zu gelangen.
Erst in den späten Abendstunden, als das Gebäude längst verlassen war, machte sich der Stubentiger am Fenster bemerkbar. Laut Beobachtungen eines Anwohners winkte die Katze regelrecht mit den Pfoten hinter dem gekippten Fensterflügel.
Feuerwehr befreit Tier ohne Beschädigungen
Der aufmerksame Nachbar verständigte daraufhin die Feuerwehr. Diese rückte mit fünf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen an. Die Retter öffneten das gekippte Fenster gewaltfrei und sorgten anschließend dafür, dass es wieder ordnungsgemäß verschlossen wurde. Die Katze konnte ihrem Besitzer wohlbehalten übergeben werden.
Am 1. Mai 2025 gegen 15:27 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem tierischen Einsatz in die Untere Bleiche gerufen. Der Grund: Ein Bienenschwarm hatte sich in etwa fünf Metern Höhe in einer freistehenden Thuja niedergelassen.
Die Tiere schienen sich dort zunächst ein neues Zuhause gesucht zu haben. Doch bevor die Feuerwehr mit einer tragbaren Leiter eingreifen konnte, zog der Schwarm überraschend weiter – offenbar auf der Suche nach einem noch geeigneteren Ort.
Einsatz ohne Ergebnis
Der vor Ort alarmierte Imker und die fünf Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten daher nicht mehr eingreifen. Der Schwarm war bereits weitergezogen, als das Team einsatzbereit war. Die Feuerwehr rückte daraufhin ohne weiteres Eingreifen wieder ab.
Im Einsatz waren die Fahrzeuge DLK 1/30/1 und LF 1/40/1. Der gesamte Einsatz dauerte rund 45 Minuten.
Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr: Wildtier sorgt beim Night Crawl für Aufsehen
Während des „Night Crawls“ am Abend des 30. April 2025 kam es in der Altstadt von Kaufbeuren zu einem besonderen Einsatz. Gegen 22:02 Uhr meldete die Polizei ein Reh, das sich offenbar auf nächtliche Erkundungstour begeben hatte. Ein junger Rehbock hatte sich im Bereich „Am Graben“ bis ins Parkhaus des Rathauses verirrt.
Flucht statt Rettung
Noch bevor die Feuerwehr eintraf, nutzte der Rehbock seine Chance und flüchtete erneut in Richtung Innenstadt. Vermutlich war er mit der Aufenthaltsqualität nicht ganz zufrieden – oder von der Menschenmenge überrascht. Da das Tier trotz weiterer Suche nicht mehr gefunden werden konnte, wurde der Einsatz in Rücksprache mit der Polizeistreife abgebrochen.
Feuerwehr Kaufbeuren verhindert Umweltgefahr durch schnelles Eingreifen
Am Montag, den 28. April 2025, wurde die Feuerwehr Kaufbeuren um 17:59 Uhr zu einem Einsatz in die Dr.-Gutermann-Straße gerufen. Grund war auslaufender Kraftstoff, der eine potenzielle Gefahr für Umwelt und Verkehr darstellte.
Maßnahmen vor Ort
Vor Ort wurde der ausgelaufene Kraftstoff mithilfe von Bindemittel abgestreut und fachgerecht aufgenommen. Dadurch konnte eine Ausbreitung verhindert und der betroffene Bereich gesichert werden. Der Einsatz dauerte insgesamt 55 Minuten.
Kräfte und Fahrzeuge im Einsatz
Insgesamt waren 9 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren beteiligt. Zum Einsatz kamen die Fahrzeuge:
LF-KatS 1/41/1
RW 1/61/1
Dank des schnellen Handelns konnte eine Gefährdung der Umwelt verhindert und die Straße zeitnah wieder freigegeben werden.
OBEROSTENDORF – Zwei Jugendliche wollten am Montag einen harmlosen Streich spielen und entzündeten einen Berg an Ästen auf einem abgesperrten Gelände. Sie dachten, es handle sich um das vorbereitete Maifeuer. Tatsächlich war das gelagerte Material jedoch für die Hackschnitzelproduktion bestimmt.
Das Feuer breitete sich aus, konnte aber von den Feuerwehren Oberostendorf und Westendorf mit rund 30 Einsatzkräften gelöscht werden. Die Jugendlichen stellten sich selbst der Polizei in Buchloe und gaben die Tat zu. Dennoch erwartet sie nun ein Strafverfahren. Der entstandene Schaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. (Quelle: PI Buchloe)
Fahrerflucht auf Praxisparkplatz – Polizei bittet um Hinweise
KAUFBEUREN – Auf dem Parkplatz einer Orthopädiepraxis in der Herbststraße kam es am Montag zwischen 07:30 Uhr und 18:50 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein weißer VW wurde beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. Der Verursacher entfernte sich unerkannt vom Unfallort.
Die Polizei Kaufbeuren bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 08341/933-0 zu melden. (Quelle: PI Kaufbeuren)
Autofahrer unter Drogeneinfluss gestoppt
KAUFBEUREN – Am Montagabend kontrollierte die Polizei in der Augsburger Straße einen 28-jährigen Autofahrer. Die Beamten bemerkten drogentypische Auffälligkeiten; ein Schnelltest verlief positiv. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Blutentnahme angeordnet.
Den Fahrer erwarten ein Bußgeld und ein einmonatiges Fahrverbot. (Quelle: PI Kaufbeuren)
Illegale Müllentsorgung auf Firmengelände
STÖTTWANG/THALHOFEN – Eine bislang unbekannte Person entsorgte am Montag zwischen 10:00 Uhr und 16:00 Uhr unerlaubt mehrere Gegenstände wie WC-Schüsseln und Waschbecken in einem Container auf dem Gelände einer Firma im Reutweg.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter 08341/933-0 entgegen. (Quelle: PI Kaufbeuren)
Lkw verliert Lehm – Straßensperrung notwendig
THALHOFEN – Am Montagmorgen verlor ein 39-jähriger Lkw-Fahrer auf der Strecke von einer Kiesgrube bis zur Kreuzung Brückenstraße/Nesselwanger Straße erhebliche Mengen Lehm. Ursache war eine nicht richtig verschlossene Kipperklappe.
Die Fahrbahn der Staatsstraße 2008 musste für mehrere Stunden einseitig gesperrt und aufwendig gereinigt werden. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. (Quelle: PI Marktoberdorf)
Vandalismus, Diebstahl und verdächtige Aktivitäten am Sonntag
Diebstahl eines E-Scooters am Bahnhof Kaufbeuren
Am Sonntag, zwischen 10:00 Uhr und 18:15 Uhr, wurde am Bahnhof in Kaufbeuren ein E-Scooter gestohlen. Die bislang unbekannte Täterschaft nutzte vermutlich die längere Abwesenheit des Besitzers, um das Fahrzeug zu entwenden. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 08341/9330 zu melden. (Quelle: PI Kaufbeuren)
Sachbeschädigung an Parkbank in Kaufbeuren
Ebenfalls am Sonntag meldete ein Bürger gegen 17:00 Uhr eine beschädigte Parkbank in Kaufbeuren, am Standort „Nackter Mann“. Unbekannte hatten die Sitzlehne der Bank gewaltsam nach hinten gebogen. Durch die Beschädigung ist ein normales Sitzen auf der Bank nicht mehr möglich. Die Höhe des entstandenen Schadens steht derzeit noch nicht fest. Hinweise auf den oder die Täter nimmt die Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/9330 entgegen. (Quelle: PI Kaufbeuren)
Verdächtige Öffnung eines Baustellencontainers in Biessenhofen
In Biessenhofen kam es am Sonntag gegen 14:11 Uhr zu einer verdächtigen Aktion: Zwei bislang unbekannte Personen öffneten einen Baustellencontainer im Heubrückenweg. Ob dabei etwas entwendet wurde, ist noch unklar. Zeugen, die Angaben zu den Personen oder möglichen Fahrzeugen machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Marktoberdorf unter der Nummer 08342/96040 zu melden. (Quelle: PI Marktoberdorf)
Kein Gasaustritt festgestellt – Ursache vermutlich defekte Heizungsanlage
Alarmierung am frühen Morgen
Am Sonntag, 27. April 2025, wurde die Feuerwehr Kaufbeuren um 5:24 Uhr in die Waaler Straße gerufen. Grund war die Meldung über einen Gasgeruch in einem Gebäude.
Vor Ort kontrollierten die Einsatzkräfte zunächst den Heizungsraum. Die Heizungsanlage wurde deaktiviert, der Gasaußenanschluss geschlossen und das Gebäude vorsorglich geräumt. Eine anschließende Messung ergab jedoch keine Gaskonzentration.
Kontrolle durch Energieversorger
Auch der hinzugezogene Energieversorger untersuchte die Gasleitung. Eine Undichtigkeit oder ein tatsächlicher Gasaustritt konnte nicht festgestellt werden. Nach Abschluss aller Maßnahmen war kein weiteres Eingreifen der Feuerwehr erforderlich.
Vermutlich entstand der Gasgeruch durch einen Defekt an der Heizungsanlage.
Bestätigung vom Landesamt für Umwelt – Weitere Sichtung bei Berkheim
Ungewöhnlicher Vorfall am späten Abend
Am Sonntag, dem 20. April 2025, meldete eine Autofahrerin gegen 22:30 Uhr eine ungewöhnliche Beobachtung im Gemeindegebiet Buxheim im Landkreis Unterallgäu: Ein mutmaßlicher Wolf war ihr aufgefallen. Die Frau hielt das Tier mit ihrem Handy in einem kurzen Video fest und übergab das Material später an die Polizeiinspektion Memmingen.
Keine direkte Bestätigung vor Ort
Eine sofort eingeleitete Suche der Polizei, unterstützt durch eine Wärmebildkamera, verlief ohne weiteren Hinweis auf das Tier. Auch ein vor Ort hinzugezogener Jäger konnte anhand des Videos keine eindeutige Einschätzung abgeben, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelte.
Fachliche Begutachtung bringt Klarheit
Zwei Tage später wurde das Video dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) zur Prüfung übergeben. Das Veterinäramt des Landratsamts Unterallgäu wurde ebenfalls informiert. Inzwischen liegt eine Rückmeldung des LfU vor: Bei dem gesichteten Tier handelt es sich zweifelsfrei um einen Wolf.
Möglicher Zusammenhang mit weiterer Sichtung
Am selben Tag, dem 22. April 2025, wurde im Illertal nahe Berkheim ein weiteres Tier gesichtet, das möglicherweise dasselbe war. Der genaue Zusammenhang der beiden Beobachtungen ist jedoch noch nicht bestätigt.
Verhaltensempfehlungen für die Bevölkerung
Nach Einschätzung der Fachbehörden besteht derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung. Wölfe meiden in der Regel den Kontakt zum Menschen. Dennoch rät die Polizeiinspektion Memmingen zur Vorsicht: Bei künftigen Sichtungen sollte Abstand gehalten und umgehend die Polizei verständigt werden.
MEMMINGEN. Seit Montag, 14.04.2025, 19:30 Uhr, wird eine 11-Jährige aus Memmingen vermisst. Wer kann Hinweise zu ihrem Verbleib geben?
Die 11-Jährige verlies am 14.04.2025 gegen 19:30 Uhr die elterliche Wohnung und kehrte seitdem nicht mehr nach Hause zurück. Sie kehrte nicht wie vereinbart am Abend des 14.04.2025 in die elterliche Wohnung zurück. Seitdem ist sie unbekannten Aufenthalts.
Aufgrund der bisher bekannten Umstände geht die Polizei davon aus, dass sie sich in Begleitung einer 14-jährigen Freundin befindet. Die Vermisste könnte zu Fuß oder mit dem Bus im Bereich Memmingen unterwegs sein. Mögliche Anlaufstellen könnten folgende Örtlichkeiten in Memmingen sein:
Skaterpark in der Neuen Welt
Jugendzentrum „Splash“
Eissportzentrum am Turm
Unterführung in Richtung Greinwaldweg
Beschreibung der Vermissten:
circa 159 cm groß
47 kg, normale Statur
braune, etwas mehr als schulterlange, glatte Haare
trägt vermutlich einen grauen Pullover und eine schwarz/graue Jeans
Die bisherigen Suchmaßnahmen der Polizei verliefen ohne Erfolg. Zuletzt hatte ihre Mutter am 16.04.2025 in den Morgenstunden Chatkontakt mit der vermutlichen Begleiterin. Hierin äußerte diese, dass es der Vermissten gut gehe. Das Fernbleiben entspricht nicht gewohnten Verhaltensweisen der 11-Jährigen.
Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten werden an die Polizeiinspektion Memmingen, Tel. 08331 100-0, oder jede andere Polizeidienststelle erbeten. (PI Memmingen)
Keine Brandursache gefunden – Tiefgarage bleibt unversehrt
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde gestern Abend zu einem Brand Tiefgarage alarmiert. Gemeldet war eine Rauchentwicklung in einer Tiefgarage. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte eine leichte Verrauchung festgestellt werden. Die Tiefgarage wurde sofort von der Feuerwehr mit mehreren Trupps unter Atemschutz abgesucht und belüftet. Bei diesem Alarmstichwort wird ein Großaufgebot von Rettungskräften alarmiert. 2 Löschzüge aus Kaufbeuren sowie die Unterstützungsgruppe der Einsatzleitung Feuerwehr aus Neugablonz, Kleinkemnat und Oberbeuren. Weiterhin eine Vielzahl von Polizei und Rettungsdienst. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden. Die Feuerwehr konnte keine Ursache für die Rauchentwicklung feststellen. Kein Feuer und keine weitere Rauchentwicklung. Somit konnten die Einsatzkräfte zügig reduziert werden. Die verbleibenden Einsatzkräfte kontrollierten vorsorglich noch die vorhanden Technikräume. Auch hier konnte nichts festgestellt werden. Vermutlich wurde die Rauchentwicklung von einem ausfahrenden Fahrzeug aus der TG verursacht.
Von Tiefgarage bis Bundesstraße – vielseitige Hilfeleistung am 29. März
Einsatz 1: Technischer Defekt in Tiefgarage des Jordan Badeparks
Am Abend des 29. März wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einer technischen Hilfeleistung in die Tiefgarage am Berliner Platz gerufen. Die Polizei hatte den Einsatz ausgelöst, nachdem ein Wandhydrant vermutlich mutwillig in Betrieb gesetzt wurde. Dieser ließ sich nicht mehr regulär abschalten.
Erst durch den technischen Betriebsleiter des Jordan Badeparks konnte der Hydrant zentral in der Technikzentrale außer Betrieb genommen werden. Die Tiefgarage wurde anschließend in diesem Zustand übergeben. Für die Feuerwehr war kein weiterer Einsatz erforderlich.
Einsatzdetails:
Einsatzart: Technische Hilfeleistung (THL 1 klein allgemein)
Datum & Uhrzeit: 29.03.2025, 19:59 Uhr
Einsatzort: Tiefgarage Berliner Platz
Dauer: 1 Stunde 2 Minuten
Einsatzkräfte: 5 Personen
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, RW 1/61/1
Einsatz 2: Großflächige Ölspur nach Verkehrsunfall
Wenige Stunden zuvor war die Feuerwehr bereits wegen einer Ölspur im Stadtgebiet im Einsatz. Nach einem Verkehrsunfall hatte sich eine größere Menge Öl über mehrere Straßenzüge verteilt – beginnend an der Mauerstettener Straße über Am Bahndamm, Am Hang und schließlich bis zur Augsburger Straße.
Nach Rücksprache mit dem städtischen Bauhof wurde entschieden, dass die Feuerwehr die Fahrbahn abstreuen muss. Während des Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen in den betroffenen Straßenbereichen. Nach rund zweieinhalb Stunden war der Einsatz abgeschlossen.
Bereits um 14:16 Uhr, also noch vor dem Einsatz wegen der Ölspur, wurde ein möglicher LKW-Brand auf der B12 bei der Anschlussstelle Kaufbeuren gemeldet. Ein heißgelaufenes Radlager an einem Radlader auf einem Sattelauflieger hatte zu Rauchentwicklung geführt. Der Fahrer handelte umsichtig, lenkte das Fahrzeug auf den Standstreifen und setzte einen Feuerlöscher ein.
Die Feuerwehr kontrollierte das betroffene Rad mithilfe einer Wärmebildkamera. Es lagen keine kritischen Temperaturen vor. Im Anschluss wurde das Gespann unter Sicherung der Feuerwehr rückwärts von der B12 gefahren und in der Melchior-Elch-Straße abgestellt. Auch bei diesem Einsatz kam es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen.
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland
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