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Allgemein Soziales Veranstaltung

Seniorenbeauftragter Felix Franke hält Vortrag über „Pflege in der Familie“ im Family Center

Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ lädt herzlich zur Informationsveranstaltung. Die Veranstaltung findet am 21. November 2023 im Stumpehaus des „Family Centers“ der Stiftung in der Neugablonzer Hüttenstraße 10 statt.

Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ lädt herzlich zur Informationsveranstaltung „Pflege in der Familie – Versorgungsmöglichkeiten in Kaufbeuren“ ein. Der Vortrag wird von Herrn Felix Franke, dem Seniorenbeauftragten der Stadt, präsentiert. Die Veranstaltung findet am 21. November 2023 im Stumpehaus des „Family Centers“ der Stiftung in der Neugablonzer Hüttenstraße 10 statt.

Herr Franke ist studierter Sozialwirt und Leiter des Seniorenbüros der Stadt Kaufbeuren. Seit 2012 ist er als Projektmanager bei der Hospitalstiftung tätig und hat bereits zahlreiche Projekte im Bereich der Seniorenarbeit initiiert und begleitet. Im Jahr 2013 wurde er zum Vorsitzenden des Netzwerks Altenhilfe & Gerontopsychiatrie Kaufbeuren – Ostallgäu e.V. gewählt.

Diese Veranstaltung richtet sich an Seniorinnen und Senioren sowie deren Familienangehörige, die sich mit dem Thema Pflege und Versorgung im familiären Umfeld auseinandersetzen. Herr Franke wird in seinem Vortrag wichtige Informationen zu den Versorgungsmöglichkeiten in Kaufbeuren präsentieren.
Im Anschluss steht der Referent den Teilnehmern bei einer Tasse Kaffee oder Tee gerne für weiterführende Fragen zur Verfügung, um individuelle Anliegen und Unsicherheiten zu klären.

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsdetails im Überblick:

Datum: 21. November 2023
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Ort: Stumpehaus im Family Center
Adresse: Hüttenstr. 10, Neugablonz

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Allgemein Blaulicht Panorama Soziales

Rotes Kreuz wirbt für neue Fördermitglieder im nördlichen Landkreis Ostallgäu und Kaufbeuren

Werber gehen von Haus zu Haus – finanzielle Sicherung ehrenamtlicher Rotkreuzarbeit

Ab sofort bis zum siebten Dezember sind sechs junge Leute unterwegs, um an der Haustüre über die Tätigkeitsfelder des Bayerischen Roten Kreuzes im Ostallgäu zu informieren und für eine Fördermitgliedschaft zu werben. Sie sind in den nördlichen Landkreisgemeinden und in Kaufbeuren unterwegs. Die Werber tragen Rot-Kreuz-Kleidung und führen einen speziellen BRK-Ausweis mit sich.

„Bei der Haustürwerbung werden keine Barspenden angenommen, sondern der Aufnahmeantrag und die notwendigen Daten für die Fördermitgliedschaft werden mithilfe eines Tablets auf elektronischem Weg erfasst“, erklärt Alexander Denzel, Sachgebietsleiter Ehrenamt und Ausbildung beim BRK Kreisverband Ostallgäu. Weitere Informationen und Fragen zur Werbeaktion erhalten Sie vormittags von Montag bis Freitag bei Ulla Pohl, Tel. 08341/96610-12 oder online unter www.brk-ostallgaeu.de/foerdermitgliedschaft.

„Zur Aufrechterhaltung unserer ehrenamtlichen Aufgaben sind wir auch auf private Spenden und Fördermitgliedsbeiträge angewiesen“, erklärt Alexander Denzel, „da wir ein Wohlfahrtsverband und keine staatliche Organisation sind.“ Die Spender können – neben der Gewissheit, etwas Gutes für die Region zu tun – den Förderbeitrag als Spende bei der Steuer absetzen und genießen durch ihre Rot-Kreuz-Mitgliedschaft im Krankheitsfall weltweiten Rückholschutz für die gesamte Familie.

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Allgemein Kultur Panorama Veranstaltung

Filmabend zum Internationalen Männertag am Donnerstag, 16. November

In der Marktoberdorfer Filmburg. Veranstalter sind die Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landratsamt Ostallgäus, die Männerseelsorge im Bistum Augsburg sowie die Männergruppe der Pfarreiengemeinschaft Marktoberdorf.

Im Rahmen des Internationalen Männertages läuft am Donnerstag, 16. November in der Marktoberdorfer Filmburg der Film Acht Berge. Zwei Jungs verbringen ihre Kindheit miteinander in den Bergen. Die Freundschaft der beiden Männer hält über Jahre an, obwohl sie in ganz verschiedenen Welten leben. Die Herausforderungen der Freundschaft und ihres Lebens werden spannend dargestellt. Eingeladen sind Frauen und Männer. Anschließend besteht die Möglichkeit über den Film ins Gespräch zu kommen. Die Moderation haben der Männerseelsorger Gerhard Kahl und der Männerberater Bernd Bönsch.

Veranstalter sind die Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landratsamt Ostallgäus, die Männerseelsorge im Bistum Augsburg sowie die Männergruppe der Pfarreiengemeinschaft Marktoberdorf. Start ab 19.00 Uhr mit einem Freigetränk. Der Film startet um 19.30 Uhr.

Weitere Informationen unter: Gleichstellungsstelle Kaufbeuren, Telefon 08341437-761 oder gleichstellungsstelle@kaufbeuren.de

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Allgemein Soziales Veranstaltung

Dr. Thomas Jahn als Vorsitzender des Gablonzer Heimatkreises e.V. einstimmig bestätigt

Der Gablonzer Heimatkreis ist Interessenvertreter und Repräsentant der deutschen Bevölkerung des ehemaligen Landkreises Gablonz an der Neiße und setzt sich aus den Ortsgemeinschaften, Isergebirgsgruppen und Gablonzer Gilden in ganz Deutschland und Österreich zusammen. Unterschriftenaktion soll gestartet werden

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Gablonzer Heimatkreises wurde der bisherige Heimatkreisbetreuer Dr. Thomas Jahn, Neugablonz in seinem Amt einstimmig bestätigt. Dem Vorstand gehören weiterhin Stadträtin Sylwia Pohl als stellvertretende Vorsitzende, Renate Domin als Vermögensverwalterin und Joachim Pohl als Schriftführer an. Neu im Vorstand vertreten ist Thomas Schönhoff als Kreisrat. Der Gablonzer Heimatkreis ist Interessenvertreter und Repräsentant der deutschen Bevölkerung des ehemaligen Landkreises Gablonz an der Neiße und setzt sich aus den Ortsgemeinschaften, Isergebirgsgruppen und Gablonzer Gilden in ganz Deutschland und Österreich zusammen.

Wichtigstes Thema der Jahreshauptversammlung war der Wunsch nach Wiedererrichtung des Wappenbaums auf dem Vorplatz des Gablonzer Hauses in Neugablonz (Bürgerplatz). Der Wappenbaum zeigt die Ortswappen aller Gemeinden des ehemaligen Landkreises Gablonz an der Neiße und war viele Jahre ein beliebter Bestandteil des Ortsbildes von Neugablonz.

In einem einstimmigen Beschluss sprachen sich die Mitglieder des Gablonzer Heimatkreises dafür aus, dass die Stadt Kaufbeuren als Patenstadt für die Gablonzer und Isergebirgler den früheren Wappenbaum auf einem neu sanierten Bürgerplatz integriert. Zur Unterstützung dieses Anliegens sprachen sich die Vereinsmitglieder auch für eine Unterschriftenaktion aus, die in Kürze starten soll. Dazu äußerte sich Heimatkreisbetreuer und Stadtratsmitglied Dr. Thomas Jahn wie folgt: „Nicht nur den Neugablonzern, sondern auch vielen auswärts lebenden Gablonzern und Sudetendeutschen ist die Wiedererrichtung des beliebten Gablonzer Wappenbaums sehr wichtig. Dazu muss jetzt auch die seit über 15 Jahren versprochene Sanierung und Neugestaltung des Bürgerplatzes angepackt werden.“

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Allgemein Soziales Veranstaltung

Vortrag zum Thema Aufarbeitung des Kindesmissbrauchs im kirchlichen Umfeld

Am Donnerstag, 16.11. findet um 19 Uhr im Pfarrzentrum St. Peter und Paul, Barbarossastraße, Kaufbeuren, ein Vortrag mit dem Referenten Robert Köhler statt. Herr Köhler ist Mitgründer des Vereins Ettaler Misshandlungs- und Missbrauchsopfer, ehrenamtlich engagiert bei der Aufarbeitung des Kindesmissbrauchs im kirchlichen Umfeld und Initiator von © Wir-wissen-Bescheid.de.

Veranstalter an dem Abend ist die Katholische Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren.

Unter dem Motto „Wir brechen auf! Kirche, bist du dabei?“ machten sich im Mai 2023 Betroffene sexuellen Missbrauchs und Menschen aus deren Umfeld zu einer Radpilgerreise nach Rom auf, wo sie vor der Generalaudienz eine Begegnung mit Papst Franziskus hatten. Sie wollten mit dem Thema der sexualisierten Gewalt im Raum der Kirche ein neues Bewusstsein dafür vermitteln und Veränderungen im Umgang mit Betroffenen sowie in der Aufarbeitung anstoßen.

Kinder und Jugendliche brauchen besonderen Schutz vor sexueller Gewalt. Sie können sich nicht selbst schützen und sind nach erlittener Gewalt oft nicht in der Lage, über das Erlebte zu sprechen und sich Hilfe zu holen. In Deutschland gibt es ca. 15.000 Anzeigen im Jahr, d.h. ungefähr eine Anzeige pro 5.000 Einwohner. Man schätzt, dass die Dunkelziffer ca. 20-mal so groß ist.

Nur einem von 50 betroffenen Kindern wird in einer Beratungsstelle geholfen, die anderen finden den Weg dorthin nicht. Von Seiten der Kirche hat es schwere Versäumnisse im Umgang mit Tätern und Betroffenen gegeben. Es gilt, in den verschiedenen Verantwortungsbereichen Gewalt vorzubeugen und über den eigenen Verantwortungsbereich hinaus Hilfe und Unterstützung für Betroffene und deren Angehörige anzubieten.

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Allgemein

Rheuma: Wenn das Immunsystem verrückt spielt

Nur wenige Krankheiten gehen mit derart unterschiedlichen Symptomen einher wie die des rheumatischen Formenkreises. Rechtzeitig erkannt sind die Behandlungsmöglichkeiten jedoch günstig

Nur wenige Krankheiten gehen mit derart unterschiedlichen Symptomen einher wie die des rheumatischen Formenkreises. Rechtzeitig erkannt sind die Behandlungsmöglichkeiten jedoch günstig, wie der Buchloer Chefarzt Dr. Artur Schleich und die leitende Oberärztin Dr. Jutta Bohn zum Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober 2023 erklären.

Rheuma lässt sich laut Schleich zwar noch immer nicht heilen, doch die Symptome können wirksam unterdrückt werden. „Es gibt sehr gute Medikamente gegen Rheuma – und es werden immer mehr“, betont der auf diesem Gebiet renommierte Buchloer Chefarzt. Für Patientinnen und Patienten werde es somit wieder möglich, ein normales Leben zu führen und ihre Freizeit zu genießen, so Schleich weiter.

Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung von Rheuma ist laut Schleich, dass früh und konsequent gegen die Krankheit vorgegangen wird. Gerade deshalb sei es wichtig, Rheuma in seinen vielfältigen Ausprägungen und mit seinen oft unspezifischen Symptomen früh zu erkennen, betont der Chefarzt. „‘Hit hard und early‘ ist eine in der Rheumatologie etablierte Faustformel“, erklärt Schleich.

Zum diesjährigen Welt-Rheuma-Tag nimmt Dr. Schleich daher mögliche Warnzeichen in den Fokus. Ein Zeichen ist laut Schleich, wenn Schmerzen plötzlich und unerklärbar auftreten und anhalten. „Vorgestern war noch alles normal, und seit gestern sind andauernde Schmerzen da“, wird ein Symptom von Schleich beschrieben, der als einer der wenigen Spezialisten im Umkreis Rheuma stationär behandelt. „Noch eindeutiger wird es, wenn gürtelförmige Schulter- oder Beckenschmerzen vor allem nachts oder frühmorgens auftreten“, weist der Spezialist auf die Rheumavariante Polymyalgia rheumatica hin. „Sie können sich auch wie ein Muskelkater nach Überlastung anfühlen, kommen jedoch aus dem Nichts.“

Über weitere Varianten klärt Schleichs Kollegin Dr. Jutta Bohn auf. Rund die Hälfte aller Rheumaerkrankungen macht laut Bohn die rheumatoide Arthritis aus, die vor allem die Gelenke betrifft und sich etwa durch Schmerzen, Gelenkschwellungen und Morgensteifigkeit äußert. „Schwellungen an Fingern und Handgelenken hindern Betroffene daran, die Hand zur Faust zu ballen oder kräftig zuzugreifen“, erklärt die Oberärztin.

Auch Blutgefäßentzündungen wie die Aortenbogen-Vaskulitis und die Arteriitis temporalis sind weitere Variationen von Rheuma. „Hier sind vor allem ältere Menschen betroffen“, so die Rheumatologin, die in diesem Zusammenhang zunächst wenig alarmierende Symptome wie Abgeschlagenheit, unklares Fieber oder hohe Entzündungswerte im Blut nennt. „Vorsicht ist bei plötzlichen Kopfschmerzen ohne erkennbaren Auslöser angesagt“, berichtet Bohn, „dann betrifft die Krankheit möglicherweise die Blutgefäße im Kopf.“

Auch Schmerzen der Kopfhaut bzw. der Kaumuskulatur oder Sehstörungen können laut Bohn auf eine Arteriitis temporalis hinweisen, die auch Riesenzellarteriitis genannt wird. Sie empfiehlt, bei diesen Anzeichen schnell den Hausarzt aufzusuchen, der die Situation in der Regel beurteilen kann und im Zweifel sofort Kontakt zu Fachärzten herstellt. „Sind die Augen betroffen, besteht die Gefahr der Erblindung“, stellt Bohn klar. „Schnelles Handeln ist also unerlässlich.“ Neben dem Hausarzt stehe die Notaufnahme des Krankenhauses St. Josef rund um die Uhr zur Verfügung, so die Ärztin. Auch ein vorheriger telefonischer Kontakt sei möglich.

Infokasten Rheuma
Rheuma ist ein Oberbegriff für mehrere sogenannte Autoimmunerkrankungen. Dabei treten Entzündungen an verschiedenen Körperstellen wie Gelenken, Bindegewebe, Blutgefäßen oder Organen auf. Bei einer Autoimmunerkrankung nimmt das Immunsystem körpereigene Strukturen als Eindringling wahr und versucht diese durch eine Entzündung zu bekämpfen. Die genauen Ursachen dafür sind noch immer unklar. Jedoch gibt es eine genetische Neigung zu Rheuma. Insgesamt leiden etwa 3,5 bis vier Prozent der Deutschen unter einer rheumatischen Erkrankung.

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