Kein Gasaustritt festgestellt – Ursache vermutlich defekte Heizungsanlage
Alarmierung am frühen Morgen
Am Sonntag, 27. April 2025, wurde die Feuerwehr Kaufbeuren um 5:24 Uhr in die Waaler Straße gerufen. Grund war die Meldung über einen Gasgeruch in einem Gebäude.
Vor Ort kontrollierten die Einsatzkräfte zunächst den Heizungsraum. Die Heizungsanlage wurde deaktiviert, der Gasaußenanschluss geschlossen und das Gebäude vorsorglich geräumt. Eine anschließende Messung ergab jedoch keine Gaskonzentration.
Kontrolle durch Energieversorger
Auch der hinzugezogene Energieversorger untersuchte die Gasleitung. Eine Undichtigkeit oder ein tatsächlicher Gasaustritt konnte nicht festgestellt werden. Nach Abschluss aller Maßnahmen war kein weiteres Eingreifen der Feuerwehr erforderlich.
Vermutlich entstand der Gasgeruch durch einen Defekt an der Heizungsanlage.
Bestätigung vom Landesamt für Umwelt – Weitere Sichtung bei Berkheim
Ungewöhnlicher Vorfall am späten Abend
Am Sonntag, dem 20. April 2025, meldete eine Autofahrerin gegen 22:30 Uhr eine ungewöhnliche Beobachtung im Gemeindegebiet Buxheim im Landkreis Unterallgäu: Ein mutmaßlicher Wolf war ihr aufgefallen. Die Frau hielt das Tier mit ihrem Handy in einem kurzen Video fest und übergab das Material später an die Polizeiinspektion Memmingen.
Keine direkte Bestätigung vor Ort
Eine sofort eingeleitete Suche der Polizei, unterstützt durch eine Wärmebildkamera, verlief ohne weiteren Hinweis auf das Tier. Auch ein vor Ort hinzugezogener Jäger konnte anhand des Videos keine eindeutige Einschätzung abgeben, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelte.
Fachliche Begutachtung bringt Klarheit
Zwei Tage später wurde das Video dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) zur Prüfung übergeben. Das Veterinäramt des Landratsamts Unterallgäu wurde ebenfalls informiert. Inzwischen liegt eine Rückmeldung des LfU vor: Bei dem gesichteten Tier handelt es sich zweifelsfrei um einen Wolf.
Möglicher Zusammenhang mit weiterer Sichtung
Am selben Tag, dem 22. April 2025, wurde im Illertal nahe Berkheim ein weiteres Tier gesichtet, das möglicherweise dasselbe war. Der genaue Zusammenhang der beiden Beobachtungen ist jedoch noch nicht bestätigt.
Verhaltensempfehlungen für die Bevölkerung
Nach Einschätzung der Fachbehörden besteht derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung. Wölfe meiden in der Regel den Kontakt zum Menschen. Dennoch rät die Polizeiinspektion Memmingen zur Vorsicht: Bei künftigen Sichtungen sollte Abstand gehalten und umgehend die Polizei verständigt werden.
MEMMINGEN. Seit Montag, 14.04.2025, 19:30 Uhr, wird eine 11-Jährige aus Memmingen vermisst. Wer kann Hinweise zu ihrem Verbleib geben?
Die 11-Jährige verlies am 14.04.2025 gegen 19:30 Uhr die elterliche Wohnung und kehrte seitdem nicht mehr nach Hause zurück. Sie kehrte nicht wie vereinbart am Abend des 14.04.2025 in die elterliche Wohnung zurück. Seitdem ist sie unbekannten Aufenthalts.
Aufgrund der bisher bekannten Umstände geht die Polizei davon aus, dass sie sich in Begleitung einer 14-jährigen Freundin befindet. Die Vermisste könnte zu Fuß oder mit dem Bus im Bereich Memmingen unterwegs sein. Mögliche Anlaufstellen könnten folgende Örtlichkeiten in Memmingen sein:
Skaterpark in der Neuen Welt
Jugendzentrum „Splash“
Eissportzentrum am Turm
Unterführung in Richtung Greinwaldweg
Beschreibung der Vermissten:
circa 159 cm groß
47 kg, normale Statur
braune, etwas mehr als schulterlange, glatte Haare
trägt vermutlich einen grauen Pullover und eine schwarz/graue Jeans
Die bisherigen Suchmaßnahmen der Polizei verliefen ohne Erfolg. Zuletzt hatte ihre Mutter am 16.04.2025 in den Morgenstunden Chatkontakt mit der vermutlichen Begleiterin. Hierin äußerte diese, dass es der Vermissten gut gehe. Das Fernbleiben entspricht nicht gewohnten Verhaltensweisen der 11-Jährigen.
Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten werden an die Polizeiinspektion Memmingen, Tel. 08331 100-0, oder jede andere Polizeidienststelle erbeten. (PI Memmingen)
Keine Brandursache gefunden – Tiefgarage bleibt unversehrt
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde gestern Abend zu einem Brand Tiefgarage alarmiert. Gemeldet war eine Rauchentwicklung in einer Tiefgarage. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte eine leichte Verrauchung festgestellt werden. Die Tiefgarage wurde sofort von der Feuerwehr mit mehreren Trupps unter Atemschutz abgesucht und belüftet. Bei diesem Alarmstichwort wird ein Großaufgebot von Rettungskräften alarmiert. 2 Löschzüge aus Kaufbeuren sowie die Unterstützungsgruppe der Einsatzleitung Feuerwehr aus Neugablonz, Kleinkemnat und Oberbeuren. Weiterhin eine Vielzahl von Polizei und Rettungsdienst. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden. Die Feuerwehr konnte keine Ursache für die Rauchentwicklung feststellen. Kein Feuer und keine weitere Rauchentwicklung. Somit konnten die Einsatzkräfte zügig reduziert werden. Die verbleibenden Einsatzkräfte kontrollierten vorsorglich noch die vorhanden Technikräume. Auch hier konnte nichts festgestellt werden. Vermutlich wurde die Rauchentwicklung von einem ausfahrenden Fahrzeug aus der TG verursacht.
Von Tiefgarage bis Bundesstraße – vielseitige Hilfeleistung am 29. März
Einsatz 1: Technischer Defekt in Tiefgarage des Jordan Badeparks
Am Abend des 29. März wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einer technischen Hilfeleistung in die Tiefgarage am Berliner Platz gerufen. Die Polizei hatte den Einsatz ausgelöst, nachdem ein Wandhydrant vermutlich mutwillig in Betrieb gesetzt wurde. Dieser ließ sich nicht mehr regulär abschalten.
Erst durch den technischen Betriebsleiter des Jordan Badeparks konnte der Hydrant zentral in der Technikzentrale außer Betrieb genommen werden. Die Tiefgarage wurde anschließend in diesem Zustand übergeben. Für die Feuerwehr war kein weiterer Einsatz erforderlich.
Einsatzdetails:
Einsatzart: Technische Hilfeleistung (THL 1 klein allgemein)
Datum & Uhrzeit: 29.03.2025, 19:59 Uhr
Einsatzort: Tiefgarage Berliner Platz
Dauer: 1 Stunde 2 Minuten
Einsatzkräfte: 5 Personen
Fahrzeuge: MZF 1/11/1, RW 1/61/1
Einsatz 2: Großflächige Ölspur nach Verkehrsunfall
Wenige Stunden zuvor war die Feuerwehr bereits wegen einer Ölspur im Stadtgebiet im Einsatz. Nach einem Verkehrsunfall hatte sich eine größere Menge Öl über mehrere Straßenzüge verteilt – beginnend an der Mauerstettener Straße über Am Bahndamm, Am Hang und schließlich bis zur Augsburger Straße.
Nach Rücksprache mit dem städtischen Bauhof wurde entschieden, dass die Feuerwehr die Fahrbahn abstreuen muss. Während des Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen in den betroffenen Straßenbereichen. Nach rund zweieinhalb Stunden war der Einsatz abgeschlossen.
Bereits um 14:16 Uhr, also noch vor dem Einsatz wegen der Ölspur, wurde ein möglicher LKW-Brand auf der B12 bei der Anschlussstelle Kaufbeuren gemeldet. Ein heißgelaufenes Radlager an einem Radlader auf einem Sattelauflieger hatte zu Rauchentwicklung geführt. Der Fahrer handelte umsichtig, lenkte das Fahrzeug auf den Standstreifen und setzte einen Feuerlöscher ein.
Die Feuerwehr kontrollierte das betroffene Rad mithilfe einer Wärmebildkamera. Es lagen keine kritischen Temperaturen vor. Im Anschluss wurde das Gespann unter Sicherung der Feuerwehr rückwärts von der B12 gefahren und in der Melchior-Elch-Straße abgestellt. Auch bei diesem Einsatz kam es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen.
Zwischen Sachbeschädigung, Diebstahl und einem schweren Verstoß gegen das Tierschutzgesetz – die Polizei Kaufbeuren und Marktoberdorf ermitteln
Geparkter Wagen beschädigt – Verursacher flüchtet
KAUFBEUREN. In der Nacht vom 28. auf den 29. März 2025 wurde ein geparkter Ford Focus in der Straße Am Sonneck beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 500 Euro. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter 08341/9330 entgegen.
Kontrollverlust bei Nässe – Ölspur nach Unfall
KAUFBEUREN. Am 29. März kam es gegen 16:00 Uhr in der Mauerstettener Straße zu einem Verkehrsunfall. Ein 24-jähriger Fahrer verlor bei regennasser Fahrbahn und nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Erdhügel. Das Auto wurde stark beschädigt und verlor Betriebsstoffe, wodurch eine lange Ölspur entstand – beginnend an der Mauerstettener Straße bis zur Ecke Augsburger Straße. Die Feuerwehr Kaufbeuren war mit mehreren Einsatzfahrzeugen im Einsatz, um die Straße zu reinigen.
Fahrrad trotz Schloss gestohlen
KAUFBEUREN. Zwischen dem 9. und 29. März wurde ein grünes Mountainbike der Marke Merida entwendet. Es war mit einem Schloss an einem Metallgitter gesichert. Der Schaden liegt bei etwa 100 Euro. Hinweise zum Diebstahl erbittet die Polizei Kaufbeuren unter 08341/9330.
Diebstahl aus unversperrtem Pkw – Kamera filmt Täter
HÖRMANSHOFEN. Am Freitagabend gegen 22:00 Uhr kam es zu einem Diebstahl aus einem unverschlossenen Pkw in der Bernbacher Straße. Das Fahrzeug stand unter einem Carport im Hof. Der Dieb entwendete Gegenstände im Wert von wenigen Euro. Die Tat wurde von einer Überwachungskamera aufgezeichnet. Hinweise nimmt die Polizei Marktoberdorf unter 08342/96040 entgegen.
Sechs tote Hundewelpen im Wald entdeckt
BIESSENHOFEN. Ein besonders schwerer Fall beschäftigt derzeit die Polizei Marktoberdorf: Eine Spaziergängerin fand in einem Waldstück nördlich von Ebenhofen sechs tote Hundewelpen. Die Kadaver lagen nahe einer Lichtung und wurden offenbar dort entsorgt. Die Tiere waren zum Zeitpunkt ihres Todes etwa vier Wochen alt. Die Polizei geht davon aus, dass die Welpen vorsätzlich getötet wurden. Ermittlungen wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz wurden eingeleitet. Bei den Tieren handelt es sich vermutlich um eine mittelgroße Hunderasse. Die Welpen wurden nach ersten Erkenntnissen bereits vor rund einem Monat dort abgelegt. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Marktoberdorf unter 08342/96040 zu melden.
Alina Straßner aus Kaufbeuren wird vermisst. Foto: PP Schwaben Süd/West
20-Jährige möglicherweise in psychischem Ausnahmezustand – Aufenthaltsort unklar
Seit dem 25. März fehlt jede Spur von Alina Straßner
Kaufbeuren. Seit Dienstag, dem 25. März 2025, wird die 20-jährige Alina Straßner aus Kaufbeuren vermisst. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet die Bevölkerung dringend um Mithilfe bei der Suche nach der jungen Frau.
Beschreibung der Vermissten
Alina Straßner ist etwa 155 cm groß, hat eine korpulente Figur und mittellange blonde Haare, die sie möglicherweise zu einem Pferdeschwanz gebunden trägt. Zuletzt war sie vermutlich mit einer Jeans und einer langen blauen Jacke bekleidet.
Möglicher Aufenthaltsort: Allgäu oder bundesweit
Die Polizei schließt nicht aus, dass sich Alina im Raum Kempten oder Memmingen aufhält. Aufgrund ihrer Reisegewohnheiten mit der Bahn könnte sie sich jedoch auch an jedem anderen Ort in Deutschland befinden.
Möglicherweise hilflose Lage – Gesundheitszustand unklar
Besondere Sorge besteht, weil Alina dringend auf Medikamente angewiesen ist. Da sie diese offenbar nicht bei sich führt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie sich in einer hilflosen oder orientierungslosen Lage befindet. Hinweise deuten darauf hin, dass sie sich möglicherweise in einem psychischen Ausnahmezustand befindet.
Polizei bittet um Hinweise
Die bisherigen Suchmaßnahmen verliefen ohne Erfolg. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet daher um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Angaben zum Aufenthaltsort von Alina Straßner machen kann oder sie gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 📞 08341 / 933-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West stellte heute die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2024 vor. Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner und Leitender Kriminaldirektor Michael Haber präsentierten die aktuellen Zahlen und Entwicklungen im Rahmen einer Pressekonferenz.
Allgemeine Kriminalitätslage
Die Gesamtzahl der registrierten Straftaten sank 2024 auf 34.386 Fälle, was einem Rückgang von 2,3 % entspricht (bereinigte Zahlen[1)). Auch die Kriminalitätshäufigkeitszahl (KHZ)[2] entwickelte sich positiv und sank von 3.486 auf 3.376.
Die Aufklärungsquote verzeichnete hingegen einen leichten Rückgang von 71,0 % auf 69,9 %.
„Dieser Rückgang ist insbesondere auf die Teillegalisierung von Cannabis zurückzuführen, da zahlreiche Delikte, die in den Vorjahren zu hohen Aufklärungsquoten beigetragen haben, nun entfallen. Trotzdem bleiben unsere Zahlen auf einem hohen Niveau, und die Polizei Schwaben Süd/West ist weiterhin Garant für Sicherheit in der Region“, betonte Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner.
Tatverdächtige
Die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen (bereinigte Zahlen) ging im Vergleich zum Vorjahr leicht um 3,5 % zurück. Im Jahr 2024 registrierte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West insgesamt 18.816 Tatverdächtige.
Von diesen waren 39,8 % (7.481 Personen) nichtdeutscher Herkunft[3]. Innerhalb dieser Gruppe wurden 2.005 Tatverdächtige als Zuwanderer erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen einen Anstieg um 2,2 %, ebenso wie die Zahl der tatverdächtigen Zuwanderer.
Zum Stichtag 31.12.2023 lebten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West insgesamt 1.018.639 Menschen.
„Wir registrierten im vergangenen Jahr die niedrigsten Fallzahlen seit zehn Jahren, mit Ausnahme der Corona-Jahre“,
sagte Polizeipräsidentin Dr. Strößner.
„Unsere Bürgerinnen und Bürger leben in einer der sichersten Regionen in Bayern.“
Entwicklungen in verschiedenen Deliktsbereichen
Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner und Leitender Kriminaldirektor Michael Haber gaben detaillierte Einblicke in die Veränderungen innerhalb der einzelnen Deliktsbereichen.
Straßenkriminalität
Mit 5.027 Fällen stieg die Zahl der Delikte im Bereich der Straßenkriminalität[4] um 2,0 %. Etwa neun von zehn Fällen beziehen sich auf die Deliktsfelder Straßendiebstahl und Sachbeschädigungen.
Gewaltkriminalität
Der Deliktsbereich der Gewaltkriminalität[5] setzt sich aus mehreren Straftaten zusammen, deren Gemeinsamkeit eine besondere Gewaltbereitschaft des Täters zeigt. Die Gewaltkriminalität nahm um 18,1 % zu und machte 4,0 % der Gesamtkriminalität aus. Die Aufklärungsquote lag bei 87,3 % (2023: 86,3 %). Knapp 9 von 10 Gewaltstraftaten wurden geklärt. 23,4 % der Tatverdächtigen standen unter Alkoholeinfluss.
Wohnungseinbruchsdiebstahl
Mit 178 Fällen weist der Wohnungseinbruchdiebstahl (WED) erneut einen deutlichen Rückgang zum Vorjahr (-18,0 %; -39 Fälle) auf. Seit dem Höchststand der Wohnungseinbruchdiebstähle im Jahr 2016 mit mehr als 500 Fällen wurden im vergangenen Jahr mit Ausnahme der Corona-Jahre 2020/2021 die wenigsten Einbruchdiebstähle in Wohnungen im Präsidiumsbereich verzeichnet. Die Fallzahlen liegen damit deutlich unter dem bayerweiten Durchschnitt (Anstieg der Fallzahlen in Bayern um 4,9 %.).
„Dank unserer präventiven Maßnahmen wie Schwerpunktkontrollen, Aufklärungskampagnen und der verstärkten Sensibilisierung der Bevölkerung konnten wir diesen erfreulichen Trend fortsetzen“,
so Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner
Die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen der Kriminalpolizeiinspektionen in Kempten, Memmingen und Neu-Ulm informieren die Bürgerinnen und Bürger weiterhin kostenlos darüber, wie sie das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, minimieren können. Diese Beratungsangebote wurden im vergangenen Jahr intensiv genutzt und ergänzten die präventiven Maßnahmen wirkungsvoll. Die Hälfte der angezeigten Wohnungseinbruchdiebstähle scheitern an den Sicherungstechniken. Informationen und Tipps finden Sie unter folgenden Links:
Der größte Anteil der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ist wie im Vorjahr das Delikt „Verbreitung kinderpornografischer Schriften“. Es ist ein Anstieg von 24,4 % auf 490 Fälle im Bereich der Verbreitung Kinderpornografie festzustellen. Der Anteil der Tatverdächtigen im Alter zwischen 14 und 21 Jahren sank von 38,1 % (2023) auf 30,3 %. Hier scheinen die zahlreichen Präventionsveranstaltungen und -kampagnen bei den Jugendlichen und Heranwachsenden sich positiv auf die Entwicklung der Zahlen im Vergleich zum Vorjahr auszuwirken.
Die Zahl der Vergewaltigungsfälle bleibt mit 95 Delikten nahezu auf dem Vorjahresniveau (96 Fälle). Bei mehr als ¾ aller Fälle bestand eine formelle/informelle Vorbeziehung zwischen Opfer und Täter. Eine erfreuliche Entwicklung zeigt sich im Bereich des sexuellen Missbrauchs, insbesondere auch von Kindern, wo die Fallzahlen um 10,9 % zurückgegangen sind.
Rauschgiftdelikte
Der Deliktsbereich Rauschgiftkriminalität umfasst jeglichen Umgang mit Betäubungsmitteln, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen. Die Zahl der Rauschgiftdelikte ist stark rückläufig und stark von Kontrollen abhängig. 2024 wurden 1.971 Fälle registriert (-43,3 % im Vergleich zu 2023 mit 3.476 Fällen). Die Aufklärungsquote lag bei 94,4 %.
Hauptgrund für diesen Rückgang ist die Änderung des Konsumcannabisgesetz (KCanG), das den Besitz und Eigenanbau unter bestimmten Bedingungen legalisiert und Konsumverbotszonen eingeführt hat.
Gegensätzliche Entwicklung bei anderen Drogen: Während die Fallzahlen im Bereich Cannabis stark gesunken sind, stiegen die Verstöße bei Heroin und Kokain. Heroinverstöße nahmen um 35,7 % (38 Fälle) und Kokainverstöße um 14,1 % (251 Fälle) zu.
Trotz des Rückgangs der Cannabis-Fälle brachte das KCanG neue Herausforderungen mit sich. Die Abgrenzung von Konsumverbotszonen, etwa im 100-Meter-Radius um Schulen, gestaltete sich schwierig, ebenso die Kontrolle des Eigenanbaus in Mehrpersonenhaushalten. Zudem stiegen die Drogendelikte im Straßenverkehr um 8,2 % auf 1.291 Fälle, hinzu kamen 713 Verkehrsordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit Cannabis. Der Rückgang der Cannabis-Delikte spiegelt die Gesetzesänderung wider, während Heroin und Kokain sowie Drogendelikte im Straßenverkehr weiterhin polizeiliche Herausforderungen darstellen.
„Die Anwendung des Konsumcannabisgesetzes stellt die Polizei vor Herausforderungen, beispielsweise bei der Überwachung der Konsumverbotszonen oder der Kontrolle des Eigenanbaus von Marihuana in Wohnungen. Berücksichtigt man die Sicherstellung großer Mengen von Marihuana an den Grenzen und im Inland kann von der Eindämmung des Schwarzmarktes keine Rede sein!“,
sagt Leitender Kriminaldirektor Haber.
Detaillierte Informationen zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2024 des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, insbesondere auch landkreisbezogene Zahlen, können dem Sicherheitsbericht entnommen werden. Der Sicherheitsbericht 2024 und der Tabellenteil mit regionalen Zahlen können unter folgendem Link abgerufen werden: Sicherheitsbericht und Tabellenteil 2024 PP SWS
Polizei bittet um Hinweise nach Verkehrsunfallflucht – Bahnhofstraße zeitweise gesperrt
PFORZEN. Am frühen Freitagnachmittag, dem 21. März 2025, kam es in der Bahnhofstraße in Pforzen zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Gegen 13:30 Uhr versuchte ein 77-jähriger Fahrer mit seinem Micro Car an einem am Straßenrand geparkten Auto vorbeizufahren. Dafür wechselte er auf die Gegenfahrspur und übersah eine entgegenkommende 19-jährige Autofahrerin.
Um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden, lenkte der Senior zurück nach rechts und prallte gegen das parkende Fahrzeug. Die 19-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und stieß seitlich mit dem Micro Car zusammen. Beide Fahrer wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, um weitere medizinische Untersuchungen durchführen zu lassen.
Insgesamt wurden drei Fahrzeuge beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme blieb die Bahnhofstraße in beide Richtungen gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei Kaufbeuren hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Fahrerflucht in Irsee: Polizei sucht Zeugen
IRSEE. In der Nacht vom 21. auf den 22. März 2025 wurde in der Schmiedgasse ein geparkter Hyundai von einem unbekannten Fahrzeug beschädigt. Die Tat ereignete sich zwischen Freitagabend, 18:30 Uhr, und Samstagmorgen, 08:30 Uhr.
Der bislang unbekannte Verursacher entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern oder seine Personalien zu hinterlassen. Der Schaden am Fahrzeug wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt.
Die Polizei Kaufbeuren bittet um sachdienliche Hinweise. Wer Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341/933-0 zu melden.
Kontrolle in Kaufbeuren: Polizei stoppt Wiederholungstäter
Ein 38-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde am Freitagabend in Kaufbeuren von der Polizei gestoppt – und das nicht zum ersten Mal. Die Beamten kontrollierten ihn gegen 17:45 Uhr in der Mauerstettener Straße und stellten dabei Alkoholgeruch sowie Anzeichen für Drogenkonsum fest.
Alkoholtest und Drogenschnelltest positiv
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 0,8 Promille. Zudem verlief ein Drogenschnelltest positiv. Damit war der Mann nicht nur unter dem Einfluss von Alkohol, sondern auch unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs.
Kein Unbekannter für die Polizei
Die Beamten kannten den 38-Jährigen bereits: Er war in der Vergangenheit schon wegen desselben Delikts angezeigt worden.
Weitere Verstöße festgestellt
Neben der Trunkenheitsfahrt fiel der Mann auch durch ein abgelaufenes Versicherungskennzeichen auf. Da er somit ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs war, kommen weitere rechtliche Konsequenzen auf ihn zu.
Hohe Strafe droht
Der Fahrer muss nun mit einer Strafanzeige sowie einem empfindlichen Bußgeld rechnen.
Polizei warnt Hundebesitzer – Hohe Bußgelder möglich
FRIESENRIED – In der Nacht vom 11. auf den 12. März 2025 wurden im Bereich Friesenried erneut zwei gerissene Rehe gefunden. Der Besitzer einer nahegelegenen Pferdekoppel entdeckte die toten Tiere, die offenbar von einem Hund attackiert wurden. Ein Wolf als Verursacher kann laut Polizei ausgeschlossen werden.
Wiederholte Vorfälle in der Region
Bereits in der Vergangenheit kam es im Bereich Ebersbach/Friesenried mehrfach zu ähnlichen Vorfällen mit wildernden Hunden. Die Behörden weisen darauf hin, dass das unkontrollierte Umherstreifen von Hunden eine Ordnungswidrigkeit nach dem Bayerischen Jagdgesetz darstellt und mit hohen Bußgeldern geahndet werden kann.
Aufruf an Hundebesitzer
Zum Schutz der Wildtiere werden Hundebesitzer dringend aufgefordert, ihre Tiere insbesondere während der Brut- und Setzzeit nicht unbeaufsichtigt laufen zu lassen. Die Polizei Kaufbeuren nimmt Hinweise zu wildernden Hunden im genannten Zeitraum unter der Telefonnummer 08341 9330 entgegen.
In den frühen Morgenstunden des 10. März 2025 wurde ein Schnellrestaurant am Bavariaring Ziel eines Einbruchs. Gegen 03:00 Uhr verschaffte sich eine bislang unbekannte Täterschaft gewaltsam Zugang, indem sie eine Tür aufhebelte. Anschließend drangen die Täter in das Büro des Restaurants ein und entwendeten einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag.
Sachschaden von mehreren tausend Euro
Neben dem gestohlenen Bargeld entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro an der Zugangstür sowie im Innenbereich des Lokals. Die Kriminalpolizei Kaufbeuren übernahm die Spurensicherung und erste Ermittlungen direkt vor Ort.
Polizei bittet um Zeugenhinweise
Die Ermittler suchen nun nach Zeugen, die zwischen 03:00 Uhr und 08:00 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Bavariaringes oder den angrenzenden Straßen beobachtet haben. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 9330 entgegen.
Betrüger täuschen Notlagen vor – Schäden in sechsstelliger Höhe
PP SCHWABEN SÜD/WEST. In den letzten Tagen kam es in der Region zu mehreren Vorfällen von Anrufbetrug, bei denen ältere Menschen um ihr Erspartes gebracht wurden. Die Polizei warnt erneut eindringlich vor diesen skrupellosen Machenschaften und ruft die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Der Gesamtschaden aus den beschriebenen Betrugsfällen beläuft sich auf über 120.000 Euro.
Am Mittwochabend, den 05.03.2025, erhielt ein Senior in Kaufbeuren einen sogenannten Schockanruf. Der Anrufer gab vor, seine Tochter hätte einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und forderte eine Kaution in fünfstelliger Höhe, um eine Freilassung aus der Haft zu ermöglichen. In einem Zustand der Verzweiflung übergab der Geschädigte Goldmünzen im mittleren fünfstelligen Wert an einen unbekannten Täter, der vor seinem Wohnhaus wartete. Der Täter wurde als etwa 20 bis 25 Jahre alt, 170 cm groß und mit normaler Statur beschrieben. Er trug eine dunkle Mütze.
Erst kürzlich, am Dienstagmorgen, fiel ein Senior im nördlichen Landkreis Oberallgäu auf eine ähnliche Masche herein. Eine vermeintliche Kriminalbeamtin kündigte an, dass drei Geldabholer von der Polizei observiert würden. Der Geschädigte übergab daraufhin Gold in hohem fünfstelligen Wert an die angeblichen Abholer, um sein Vermögen vermeintlich zu sichern. Ein Täter konnte wie folgt beschrieben werden: etwa 170 cm groß, schlank, etwa 30 Jahre alt, mit dunklen Haaren und ohne Bart oder Brille.
Ebenfalls in Bereich von Kaufbeuren kam es am 04.03.2025 zu einem versuchten Betrug. Eine Seniorin erhielt einen Anruf von einem vermeintlichen Polizeibeamten, der nach Bargeld und Wertsachen fragte. Der Betrüger erschien sogar vor Ort, um den Tresor der Dame zu inspizieren. Der Betrug flog auf, da die Frau den Tresorschlüssel nicht auffinden konnte und ihren Sohn anrief. Daraufhin verließ der Betrüger das Haus der Frau in unbekannte Richtung, sodass kein Vermögensschaden entstand. Der Täter wurde als circa 185 cm groß und zwischen 40 und 50 Jahre alt beschrieben, trug einen Trenchcoat und hatte keine auffälligen Merkmale.
Die Polizei rät: Seien Sie misstrauisch bei Anrufen, in denen Geld oder Wertsachen gefordert werden. Informieren Sie im Zweifelsfall Angehörige oder die Polizei und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
Polizeieinsat nach akuter Bedrohungslage in einem Wohngebiet
Am Sonntagvormittag kam es in Oberbeuren zu einem größeren Polizeieinsatz, nachdem eine Zeugin der Polizeiinspektion Kaufbeuren eine akute Bedrohungslage in einem Wohngebiet meldete. Nach bisherigen Ermittlungen entstand zwischen zwei Nachbarn zunächst ein verbaler Streit. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung zog einer der beteiligten Männer eine griffbereite Schreckschusspistole und bedrohte damit seinen Nachbarn.
Die Polizei reagierte umgehend mit mehreren Einsatzfahrzeugen und Beamten, um die Situation zu entschärfen. Nach dem Vorfall zog sich der Beschuldigte in seine Wohnung zurück und setzte sich eigenständig mit der Polizeiinspektion Kaufbeuren in Verbindung. Die eintreffenden Beamten fanden den Mann in seiner Wohnung vor, wo er sich kooperativ zeigte.
Der Täter muss sich nun wegen Bedrohung strafrechtlich verantworten. Weitere Ermittlungen zu den Hintergründen der Streitigkeit sind derzeit noch im Gange.
Zusammenstoß im Einmündungsbereich – eine Person verletzt
Am Samstagabend ereignete sich in Friesenried ein Verkehrsunfall, der durch einen Überholfehler verursacht wurde. Ein 46-jähriger Autofahrer wollte einen Traktor überholen, der jedoch bereits seinen Abbiegevorgang in den Allersberger Weg angezeigt hatte.
Während der Pkw-Lenker zum Überholen ansetzte, bog ein weiteres Fahrzeug aus dem Allersberger Weg auf die Hauptstraße ein. Im Einmündungsbereich kam es daraufhin zur Kollision der beteiligten Fahrzeuge.
Bei dem Zusammenstoß erlitt eine Frau leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Klinikum gebracht. Der Sachschaden wird auf rund 24.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme war die Staatsstraße 2055 für etwa eine Stunde nur einspurig befahrbar.
Das Generationenhaus Kaufbeuren in der historischen Altstadt. Foto: Claus Tenambergen
Wissen, das Leben retten kann
Am Freitag, 28. März (14:00–17:30 Uhr) und Samstag, 29. März (9:00–12:30 Uhr) findet im Generationenhaus Kaufbeuren ein Erste-Hilfe-Kurs des Roten Kreuzes statt. Der Kurs richtet sich an Führerscheinbewerber und alle, die im Notfall helfen möchten – ganz ohne Vorkenntnisse.
Die Zahl medizinischer Notfälle ist hoch. Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Menschen die Grundlagen der Ersten Hilfe beherrschen. In neun Unterrichtseinheiten (UE) werden lebensrettende Maßnahmen vermittelt, die in Alltag und Beruf Sicherheit geben.
Inhalte des Kurses
Der Lehrgang bietet eine Kombination aus Theorie und praktischen Übungen:
Eigenschutz und Absicherung von Unfällen
Erste Maßnahmen bei Unfällen
Wundversorgung
Versorgung von Gelenkverletzungen und Knochenbrüchen
Umgang mit Verbrennungen, Hitze- und Kälteschäden
Erste Hilfe bei Verätzungen und Vergiftungen
Stabile Seitenlage und Wiederbelebung
Praktische Übungssequenzen für mehr Handlungssicherheit
Jetzt anmelden! Die Teilnahmegebühr beträgt 70,00 Euro pro Person.
Ein Mann wurde Opfer eines dreisten Schockanrufs und übergab Wertgegenstände im sechsstelligen Bereich an einen Betrüger
Ein Mann wurde Opfer eines dreisten Schockanrufs und übergab Wertgegenstände im sechsstelligen Bereich an einen Betrüger. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise auf den Täter oder das Fluchtfahrzeug geben können.
Am Dienstagnachmittag gegen 15:25 Uhr wurde auf dem Parkplatz des Forettle-Centers in Kaufbeuren ein Senior Opfer eines Anrufbetrugs. Der Geschädigte war zuvor mit der typischen Schock-Masche am Telefon getäuscht worden. Ihm wurde vorgegaukelt, seine Ehefrau habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine schwangere Frau ums Leben gekommen sei. Um eine sofortige Haft zu vermeiden, sei eine Zahlung von 50.000 Euro erforderlich. Als Druckmittel wurde kurz eine weinende Frau ans Telefon geholt, die sich als seine Ehefrau ausgegeben haben soll.
Der Mann folgte den Anweisungen der Täter und fuhr mit seinem Pkw von Kempten nach Kaufbeuren zur vereinbarten Übergabe am Amtsgericht Kaufbeuren. Auf dem Parkplatz des Forettle-Centers erschien ein angeblicher Gutachter des Gerichts, nahm den vorbereiteten Stoffbeutel mit Gold und Münzen entgegen und verschwand unerkannt. Erst nach der Übergabe kontaktierte der Geschädigte seine Ehefrau und verständigte die Polizei.
Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein, die jedoch ohne Erfolg blieb. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Kaufbeuren.
Zeugenaufruf
Wer konnte am Dienstagnachmittag, den 25.02.2025, zwischen 15:10 Uhr und 15:45 Uhr, auf dem zur Hauptstraße zugewandten Parkplatz des Forettle-Centers (Am Graben 10) verdächtige Beobachtungen machen?
Wem fiel ein unbekannter, dunkel gekleideter Mann auf, der an einem dunklen BMW kurz die Beifahrerseite öffnete und einen dunklen Stoffbeutel mit rotem Aufdruck „(Lauf)sport Saukel“ entgegennahm
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 9330 entgegen. (KPS Kaufbeuren)
Hinweise zu den bekannten Maschen
Die Polizei warnt vor aktuellen Betrugsmaschen, bei denen Kriminelle gezielt Ängste und Unsicherheiten ausnutzen, um an Geld oder Wertgegenstände zu gelangen. Informieren Sie sich über die Methoden der Täter und schützen Sie sich und Ihre Angehörigen mit den folgenden Hinweisen:
Schockanrufe
Sogenannte Schockanrufe zielen darauf ab, die Opfer durch Panik zu unüberlegten Handlungen zu drängen. Die Täter geben vor, ein naher Verwandter oder Bekannter befinde sich in einer akuten Notlage, die nur durch eine sofortige Geldzahlung abgewendet werden könne. Geschickt setzen sie die Betroffenen psychisch unter Druck, um sie zu einer schnellen Überweisung zu bewegen. Hier werden oft Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang vorgetäuscht.
Falsche Polizeibeamte
In dieser Betrugsmasche behaupten die Täter, dass ein Einbruch in das Haus der Opfer bevorstehe. Sie fordern diese auf, Bargeld und Wertgegenstände zur Sicherung an vermeintliche Polizeibeamte zu übergeben. Während des Gesprächs bleiben die Betrüger häufig am Telefon, um eine Kontaktaufnahme mit echten Angehörigen oder der Polizei zu verhindern und zusätzlichen Druck aufzubauen.
Betrug über Messenger-Dienste
Eine typische Nachricht könnte so beginnen: „Hallo Mama, mein Handy ist kaputt. Deshalb habe ich eine neue Nummer. Die alte kannst du löschen.“ Im Chat geben sich die Täter als Angehörige aus und bauen Vertrauen auf. Kurz darauf bitten sie um dringende finanzielle Hilfe, etwa für die Begleichung einer angeblichen Rechnung, da beispielsweise ihr Onlinebanking oder ihre EC-Karte nicht funktioniere.
So schützen Sie sich vor Betrug:
Die Polizei rät zur Vorsicht und betont: Ein gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit.
Beachten Sie folgende Tipps:
Allgemeine Hinweise:
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
Beenden Sie das Gespräch, sobald Geld gefordert wird.
Geben Sie keine sensiblen Informationen preis, wie finanzielle Verhältnisse oder Aufbewahrungsorte von Wertsachen.
Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Fremde.
Echte Polizeibeamte oder Behörden fordern niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände, um Ermittlungen durchzuführen oder Ihr Geld in Sicherheit zu bringen.
Die Rufnummer 110 erscheint bei einem Anruf der echten Polizei niemals im Display.
Verhaltensregeln bei verdächtigen Anrufen:
Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand nicht eindeutig vorstellt oder sich als Verwandter ausgibt, den Sie nicht erkennen. Rufen Sie den angeblichen Angehörigen oder Bekannten unter der Ihnen bekannten Nummer zurück, um die Echtheit zu prüfen. Sprechen Sie mit Nachbarn oder Angehörigen, bevor Sie auf Forderungen eingehen.
Sicherheit bei Nachrichten über Messenger-Dienste:
Ist der Kontakt neu oder unbekannt?
Wird Geld gefordert?
Behauptet der Kontakt, dass Anrufe oder Sprachnachrichten nicht möglich seien?
Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten können, gehen Sie wie folgt vor:
Seien Sie misstrauisch – es könnte sich um Betrug handeln.
Rufen Sie den vermeintlichen Angehörigen unter einer bekannten Nummer an.
Melden Sie den Vorfall der Polizei.
Sprechen Sie über diese Maschen
Informieren Sie Ihre Verwandten, Bekannten und Nachbarn über diese Betrugsphänomene. Besonders ältere Menschen sind häufig das Ziel solcher Straftaten. Ihre Aufmerksamkeit und Vorsicht können helfen, andere zu schützen.
In Verdachtsfällen:
Wenden Sie sich sofort an die Polizei. Nutzen Sie den Notruf 110, um verdächtige Vorfälle zu melden. Ihre Wachsamkeit kann entscheidend sein!
(von links) Bernd Ruppert und Stefan Rampp (beide von AOK) sowie Michaela Schlayer, Stefan Waldner und Markus Barnsteiner (von Kreisfeuerwehrverband Ostallgäu bzw. Feuerwehr Kaufbeuren) freuen sich über die weitere Fortsetzung der Gesundheitspartnerschaft. Foto: AOK, Marcel Hirner
Neue Internetseite zur AOK-Gesundheitspartnerschaft
Bereits 2021 wurde zwischen der AOK Bayern und dem Landesfeuerwehrverband eine Kooperationsvereinbarung rund um die Themen Gesundheit und Fitness geschlossen. Die Feuerwehren der Stadt Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu sowie die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu stärken auch weiterhin die Gesundheit der Feuerwehrfrauen und -männer vor Ort. „Seine Freizeit ehrenamtlich in den Dienst der Feuerwehr zu stellen, ist gerade in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.
„Auch 2024 konnten mit Seminaren zu den Themen Rücken und Entspannung in Marktoberdorf, Obergünzburg und Kaufbeuren und der Teilnahme am Kreisjugendfeuerwehrtag in Geisenried viele gemeinsame Gesundheitsaktionen mit der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu umgesetzt werden“, freut sich Kreisbrandrat Markus Barnsteiner.
Vielfältige Gesundheitsangebote auch für 2025 geplant
Nachhaltig und langfristig soll die Zusammenarbeit mit Leben erfüllt werden. Für das Kalenderjahr 2025 ist bereits ein Zuckerworkshop für die Kinderfeuerwehr in Buchloe sowie ein Seminar zum Thema „Rückengesundheit“ für die Feuerwehr in Obergünzburg terminiert. Außerdem beteiligt sich die AOK unter anderem beim Feuerwehr-Informationstag am 8. März in Marktoberdorf sowie beim Kreisjugendfeuerwehrtag am 27. September in Bidingen.
Neue Internetseite zur AOK-Gesundheitspartnerschaft
Weitere Informationen zur Gesundheitspartnerschaft sowie regelmäßige AOK-Gesundheitstipps finden Interessierte auf der neuen eingerichteten Landingpage www.kfv-ostallgaeu.de/fur-unsere-feuerwehren/aok-gesundheitspartnerschaft. Bei Interesse an weiteren Workshops, Vorträgen und Mitmachaktionen können sich die regionalen Feuerwehren an Stefan Rampp (Tel.: 08341/431-2369 oder E-Mail: stefan.rampp@by.aok.de) von der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu wenden.
Flammen schnell unter Kontrolle – keine Verletzten
Am Sonntagabend wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem Brand auf einem Balkon in der Hüttenstraße alarmiert. Mehrere Gegenstände waren dort in Brand geraten.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Flammen bereits weitgehend erloschen. Die Feuerwehr kontrollierte den Bereich mit einer Wärmebildkamera, stellte jedoch keine weiteren Glutnester fest. Nachlöscharbeiten waren nicht erforderlich.
Glücklicherweise kam es weder in der betroffenen Wohnung noch in den angrenzenden Wohnungen zu einer Verrauchung. Es gab keine Verletzten. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Positive Entwicklung bei Unfallzahlen – Polizei mahnt zur Vorsicht bei Pedelecs und E-Scootern
Am 20. Februar 2025 stellte Polizeivizepräsident Dr. Dominikus Stadler die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2024 im Polizeipräsidium Schwaben Süd/West vor. Insgesamt zeigt die Bilanz positive Tendenzen: Die Zahl der Verkehrsunfälle ist rückläufig, die Zahl der Schwerverletzten erreichte den niedrigsten Stand der letzten zehn Jahre, und auch die Zahl der Verkehrstoten sank deutlich.
Rückgang bei schweren Verkehrsunfällen
Laut der Statistik registrierte die Polizei im vergangenen Jahr 28.375 Verkehrsunfälle – rund 500 weniger als im Jahr zuvor. Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den schweren Unfällen:
Weniger Verkehrstote: 43 Menschen kamen im Straßenverkehr ums Leben, fast 30 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit liegt die Zahl deutlich unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre.
Niedrigster Stand bei Schwerverletzten: Mit 859 schwerverletzten Personen wurde ein Tiefstwert erreicht. Sichere Schulwege: Seit 19 Jahren gab es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums keinen tödlichen Schulwegunfall. Zudem wurde ein Rückgang schwerverletzter Kinder auf dem Schulweg verzeichnet.
Junge Erwachsene seltener betroffen: Die Zahl der Unfälle mit Beteiligung junger Erwachsener sowie die Zahl der verletzten oder getöteten Personen dieser Altersgruppe gingen zurück.
Besorgniserregender Trend bei Pedelecs und E-Scootern
Trotz dieser positiven Entwicklungen gibt es laut Polizeivizepräsident Stadler auch bedenkliche Entwicklungen – insbesondere im Bereich der Elektromobilität.
Mehr Unfälle mit Pedelecs: Die Zahl der Unfälle mit Pedelec-Beteiligung stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht an. Acht Menschen verloren dabei ihr Leben. Auffällig: Über ein Drittel der verunglückten Pedelec-Fahrer trug keinen Helm.
Deutlicher Anstieg bei E-Scooter-Unfällen: Mit 188 registrierten Unfällen stieg die Zahl der Vorfälle mit E-Scootern um 44 Prozent. Auch die Zahl der Verletzten nahm um über 40 Prozent zu. Erstmals wurde ein tödlicher Unfall mit einem E-Scooter verzeichnet.
Appell der Polizei: Mehr Achtsamkeit im Straßenverkehr
Polizeivizepräsident Stadler betonte die Wichtigkeit sicherer Mobilität und rief insbesondere Nutzer von E-Scootern und Pedelecs zu mehr Vorsicht auf:
„Der E-Scooter ist ein modernes und praktisches Fortbewegungsmittel – aber bitte sicher!“
„Ein E-Scooter hat keine Knautschzone! Benutzen Sie einen E-Scooter nur, wenn Sie sich darauf auch sicher fühlen.“
„Tragen Sie, wenn immer möglich, einen Helm!“
Die Polizei kündigte an, ihre Verkehrssicherheitsarbeit insbesondere in den Bereichen Pedelec- und E-Scooter-Nutzung weiter zu intensivieren.
Einsatz in der Inneren Buchleuthenstraße – Rettung mit hydraulischem Gerät
Am 19. Februar 2025 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren um 15:59 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall in der Inneren Buchleuthenstraße alarmiert. Eine Fahrerin war in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste mit einem hydraulischen Rettungsgerät befreit werden.
Feuerwehr sichert Unfallstelle und übernimmt Verkehrsleitung
Die Einsatzkräfte befreiten die verletzte Person so schonend wie möglich aus dem Fahrzeug. Zusätzlich wurde der Brandschutz sichergestellt, um mögliche Gefahren zu minimieren. Während der Rettungsmaßnahmen übernahm die Feuerwehr auch die Verkehrslenkung.
Großeinsatz mit 36 Einsatzkräften
Der Einsatz dauerte insgesamt 1 Stunde und 10 Minuten. Insgesamt waren 36 Feuerwehrleute mit mehreren Fahrzeugen vor Ort, darunter ein Kommandowagen (KdoW), ein Mehrzweckfahrzeug (MZF), zwei Löschfahrzeuge (LF) sowie ein Rüstwagen (RW).
Die Polizeimeldung zum Unfall
Am Mittwochnachmittag ereignete sich in der Inneren Buchleuthenstraße ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 78-jährige Frau betätigte beim Ausfahren aus dem Parkhaus Süd versehentlich das falsche Pedal und prallte ungebremst gegen die gegenüberliegende Hausmauer der Wärmestube. Sie erlitt dabei mehrere schwere Verletzungen. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren befreiten sie aus dem Fahrzeug. Es wurden keine weiteren Personen verletzt. Die Straße musste für die Dauer der Bergungsarbeiten vorübergehend gesperrt werden. (PI Kaufbeuren)
Mehr als 150 Mitglieder der Rettungs- und Blaulichtorganisationen kamen zum diesjährigen Blaulichtempfang. Foto: Svenja Moller/Stadt Kaufbeuren
Einsatz für die Gemeinschaft: Stadt Kaufbeuren ehrt Blaulichtorganisationen
Am Donnerstag, 06.02.2025, fand der traditionelle Blaulichtempfang der Stadt Kaufbeuren statt. Mehr als 150 Mitglieder der Rettungs- und Blaulichtorganisationen, die für die Sicherheit der Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger sorgen, kamen in der Kantine frisch und fair im Innova Hightechpark zusammen. Zu den Rettungs- und Blaulichtorganisationen zählen die Polizeiinspektion, die Kriminalpolizei, die freiwillige Feuerwehr, das Bayerische Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, die Wasserwachten aus Kaufbeuren und Neugablonz, die Bergwacht, das Technische Hilfswerk, die Notarztgruppe, das Kreisverbindungskommando zivil-militärische Zusammenarbeit und der Krisen-Interventions-Dienst.
Oberbürgermeister Stefan Bosse empfing alle Anwesenden: „Ich freue mich sehr, Sie alle hier in der Kantine begrüßen zu dürfen, und möchte mich von Herzen bei jedem einzelnen für den unermüdlichen und teils ehrenamtlichen Einsatz für Kaufbeuren und seine Bürgerinnen und Bürger bedanken. Heute können wir uns in einer lockeren Atmosphäre austauschen und gleichzeitig Ihre wertvolle Arbeit, die Sie Tag für Tag leisten, würdigen. Sie sind die ersten, die in Notfällen zur Stelle sind und riskieren oft Ihr eigenes Wohl, um anderen zu helfen. Dafür möchte ich Ihnen meinen Dank und meine höchste Anerkennung aussprechen.“
Anschließend gab Kevin Kärst von der Kantine frisch und fair einen Einblick in die Inklusions GmbH und es wurde gemeinsam gegessen. Im Rahmen eines kurzen Besuchsprogramms hatten Gäste die Gelegenheit, zwei hochinnovative Unternehmen im Innovapark Kaufbeuren kennenzulernen: Polymaterials und Intertek.
Den Auftakt bildete der Besuch bei Polymaterials – einem Unternehmen, das mit weltweit einzigartigen Technologien im Bereich der Auftragsentwicklung innovativer Materialien arbeitet. Geschäftsführer Dr. Stebani führte durch die Labore und erläuterte die neuesten Entwicklungen.
Parallel stand das europäische Kompetenzzentrum für Elektromobilitätsprüfungen von Intertek auf dem Programm. Als größter Mieter des Innovaparks ist Intertek Teil eines globalen Netzwerks mit 1.000 Standorten in 100 Ländern und rund 44.000 Beschäftigten. Das Unternehmen testet am Standort Kaufbeuren unter anderem Komponenten zum Einsatz in PKW, LKW und Zügen – neben Shanghai und Detroit gehört Kaufbeuren damit zu den weltweit führenden Standorten in diesem Bereich. Standortleiter Herr Carl und sein Team informierten die Besucher über modernste Prüfverfahren und technologische Innovationen.
Der Besuch verdeutlichte die herausragende Bedeutung des Innovaparks als Standort für zukunftsweisende Technologien und unterstrich die Innovationskraft der Region Kaufbeuren.
Unfall auf Kreisstraße OAL 5 – Feuerwehr befreit Eingeklemmte
Am Mittwochmittag kam es auf der Kreisstraße OAL 5 zwischen Bertoldshofen und Altdorf zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 83-jährige Autofahrerin wollte einen Lastwagen überholen und stieß dabei frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen.
Zwei Verletzte – Feuerwehr im Einsatz
Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge an der linken Vorderseite stark beschädigt. Die Insassen des entgegenkommenden Wagens erlitten leichte Verletzungen und konnten sich nicht selbst aus dem deformierten Fahrzeug befreien. Die Freiwillige Feuerwehr musste sie mit Spezialwerkzeug bergen.
Die Unfallverursacherin blieb unverletzt. Gegen sie wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
Hoher Sachschaden und großer Rettungseinsatz
Mehrere Rettungsdienste, die Feuerwehren aus Altdorf und Marktoberdorf sowie ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.
In der Nacht zum 11. Februar 2025 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem Kaminbrand im Stadtteil Neugablonz alarmiert. Gegen Mitternacht rückten die Einsatzkräfte in den Buchenweg aus, um das Feuer zu kontrollieren und eine Ausbreitung zu verhindern.
Da zunächst kein Kaminkehrer erreichbar war, übernahm die Feuerwehr das Kehren des betroffenen Kamins. Durch diese Maßnahme sank die Temperatur an der heißesten Stelle von 112°C auf etwa 85°C. Eine anschließende CO-Messung im Gebäude ergab keine gefährlichen Werte, sodass für die Bewohner keine unmittelbare Gefahr bestand.
Einsatzkräfte und Fahrzeuge vor Ort
Insgesamt waren 15 Feuerwehrleute im Einsatz. Unterstützt wurden sie durch folgende Fahrzeuge:
Betriebsstoffe gebunden und Verkehrslenkung durchgeführt
Am 4. Februar 2025 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren um 16:37 Uhr zu einem Einsatz auf der B12 zwischen Kempten und Buchloe, Höhe Bärensee, alarmiert. Nach einem Verkehrsunfall mussten die Einsatzkräfte auslaufende Betriebsstoffe aufnehmen, um eine Gefährdung des Verkehrs zu verhindern.
Zusätzlich übernahm die Feuerwehr in Absprache mit der Polizei die Verkehrslenkung, um die Sicherheit an der Unfallstelle zu gewährleisten. Nachdem die verunfallten Fahrzeuge abgeschleppt waren, konnte die Einsatzstelle an die Straßenmeisterei übergeben werden.
EBENHOFEN. Am Dienstagabend geriet der Motorraum eines geparkten Pkw vermutlich aufgrund eines technischen Defekts in Brand. Die Freiwillige Feuerwehr Ebenhofen konnte das Feuer eindämmen und löschen. Der Sachschaden am Fahrzeug beträgt etwa 20.000 Euro. Ein Passant, der versuchte, den Brand zu löschen, erlitt Rauchvergiftungen und begab sich in ärztliche Behandlung. (PI Marktoberdorf)
Verkehrsunfallflucht
KAUFBEUREN. Am Montag, den 03.02.2025, zwischen 17:30 und 18:45 Uhr stieß ein bislang unbekannter Fahrzeugführer mit seiner Anhängerkupplung auf dem Parkplatz des Forettle-Centers gegen die Front eines roten Dacia und entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Der entstandene Schaden am Dacia wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 9330 entgegen. (PI Kaufbeuren)
Riskantes Überholmanöver trotz Gegenverkehr
KAUFBEUREN. Am Montagnachmittag überholte ein 25-jähriger Fahrer auf der B 12 zwischen Kaufbeuren und Marktoberdorf mehrere Fahrzeuge trotz Gegenverkehrs. Ein 19-jähriger entgegenkommender Fahrer musste eine Notbremsung einleiten, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Infolge der abrupten Bremsung kam es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei nachfolgenden Fahrzeugen, wobei eines in den Straßengraben rutschte. Glücklicherweise blieb es bei Sachschäden in Höhe von rund 20.000 Euro; alle Beteiligten blieben unverletzt. Der 25-Jährige entfernte sich zunächst vom Unfallort, konnte jedoch später ermittelt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren sicherte die Unfallstelle, während ein Abschleppunternehmen die beschädigten Fahrzeuge barg. Gegen den 25-jährigen Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. (PI Kaufbeuren)
Eine 17-Jährige wurde von einem Kleintransporter erfasst und unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr musste sie bergen und das Fahrzeug hierfür anheben.
Am 31.01.2025 überquerte eine 17-jährige Fußgängerin gegen 07:30 Uhr neben dem eigentlichen Fußgängerüberweg die Apfeltranger Straße. Dabei wurde sie von einem Kleintransporter erfasst, der die Apfeltranger Straße von Apfeltrang in Richtung Innenstadt befuhr. Die Fußgängerin wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt und von der Feuerwehr geborgen.
Da die 17-Jährige zunächst als lebensbedrohlich verletzt galt, wurde in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft die Hinzuziehung eines Gutachters angeordnet. Nach einer medizinischen Untersuchung im Krankenhaus ergab sich, dass die junge Frau mittelschwere Verletzungen erlitt.
Die 65-jährige Fahrerin des Kleintransporters erlitt einen Schock. Zur Bergung der Fußgängerin sowie zur Unfallaufnahme war die Apfeltranger Straße bis ca. 10:00 Uhr komplett gesperrt. Die Feuerwehr Kaufbeuren, der Rettungsdienst sowie die Polizeibeamten der Polizeiinspektion Kaufbeuren waren mit insgesamt rund 30 Einsatzkräften im Einsatz. Die Unfallursache ist Gegenstand der aktuellen Ermittlungen. (PI Kaufbeuren)
Bericht der Feuerwehr Kaufbeuren
Am Morgen des 31. Januar 2025 wurden die Feuerwehren Kaufbeuren und Oberbeuren zu einem schweren Verkehrsunfall in der Apfeltranger Straße alarmiert. Eine Person war unter einem Kleintransporter eingeklemmt und musste schnellstmöglich gerettet werden.
Schnelle technische Rettung mit Hebekissen
Die Einsatzkräfte setzten spezielle Hebekissen ein, um das Fahrzeug anzuheben und die eingeklemmte Person zu befreien. Trotz schwerer Verletzungen konnte die Person zügig an den Rettungsdienst übergeben werden.
Absicherung der Unfallstelle und Verkehrslenkung
Neben der technischen Rettung sicherten die Feuerwehrleute die Unfallstelle ab und richteten eine Verkehrslenkung ein, um den fließenden Verkehr nicht zu gefährden. Zudem wurde der Brandschutz sichergestellt, um mögliche weitere Gefahren zu verhindern.
Nach einer Einsatzdauer von rund 1 Stunde und 42 Minuten konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Insgesamt waren 28 Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen vor Ort.
von links nach rechts: Claudia Bäurle, Friedel Wegner, Gertrud Gellings, Michaela Bauschmid, Melanie Buchmüller, Frank Obereck. Foto: Blicklicht
Spende für die ambulante Palliativversorgung
Die Kameradschaft ehemaliger Reservisten und Hinterbliebener (KERH) Kaufbeuren hat am 23.01.2025 eine Spende in Höhe von 400 Euro an die gemeinnützige Organisation Blicklicht übergeben. Der Vorsitzende Friedel Wegner, sein Stellvertreter Frank Obereck und Vorstandsmitglied Gertrud Gellings überreichten den Betrag an die Hospiz- und Palliativorganisation in der historischen Momm Villa.
Blicklicht wurde gegründet, um Menschen in ihrer letzten Lebensphase sowie Familien und Freunde zu begleiten. Die Gesellschafterinnen Michaela Baumschmid, Melanie Buchmüller und Claudia Bäurle bedankten sich herzlich für die Unterstützung, die gerade in der Anfangsphase der gemeinnützigen GmbH von großer Bedeutung sei. Die Palliativberatung, 24-h Rufbereitschaft und Trauerangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden ausschließlich über Spenden finanziert.
Die finanzielle Unterstützung stammt aus dem Erlös der traditionellen Tombola der KERH-Adventfeier. „Die feierliche und gemeinschaftliche Stimmung der Veranstaltung hat sicher zu diesem tollen Ergebnis beigetragen“, so Frank Obereck.
Die Kameradschaft Ehemalige, Reservisten und Hinterbliebene (KERH) ist eine tragende Säule des Bundeswehrverbandes mit über 200.000 Mitgliedern. Am Standort Kaufbeuren zählt die Kameradschaft derzeit rund 500 Mitglieder, darunter aktive und ehemalige Soldaten sowie Reservisten und Hinterbliebene.
Seit mehr als 60 Jahren setzt sich die KERH intensiv für die Interessen ihrer Mitglieder ein und organisiert regelmäßig Veranstaltungen. Dazu gehören Treffen, Informationsabende und gemeinsame Unternehmungen, die den Zusammenhalt stärken. Besonders hervorzuheben ist das breite Engagement der Mitglieder, die sich ehrenamtlich für soziale und kameradschaftliche Belange einsetzen.
Die KERH bietet eine starke Gemeinschaft, die über den aktiven Dienst hinaus Bestand hat. Interessierte, ob ehemalige Soldaten, Reservisten oder Angehörige, sind jederzeit willkommen, sich der Kameradschaft anzuschließen und gemeinsam Traditionen zu pflegen.
BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann (links) und der stellvertretende AOK-Direktor Rainer Linder (rechts) freuen sich mit Dennis Nerlinger (Mitte) über seine erfolgreich abgeschlossene BGM-Fachkraftausbildung. Foto: AOK, Stefan Rampp
Dem BRK Kreisverband Ostallgäu ist die Gesundheit seiner Beschäftigten wichtig
„Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt mir sehr am Herzen“, betont Thomas Hofmann, Kreisgeschäftsführer des BRK Ostallgäu. Deshalb hat Dennis Nerlinger an der modularen Ausbildung zur Fachkraft für Betriebliches Gesundheitsmanagement der AOK Bayern teilgenommen und diese erfolgreich mit einer Prüfung absolviert.
„Durch die Weiterbildung erhielt ich einen tiefen Einblick in die Möglichkeiten eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements und konnte beim intensiven Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmensvertreterinnen und -vertretern viele neue Ideen zur Umsetzung in meinem Unternehmen gewinnen“, erzählt Dennis Nerlinger. Gemeinsam mit den BGM-Fachkräften und den Führungskräften möchte die AOK Bayern in den Betrieben ein strukturiertes, nachhaltiges BGM erfolgreich auf den Weg bringen.
Neben Gesundheitsaktionen und Maßnahmen werden dabei auch gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen geschaffen, die der Belegschaft zielgerichtet Unterstützung bei ihrer Tätigkeit bieten. Dafür sind Strukturen und Prozesse erforderlich, die in die Unternehmenskultur einfließen. Nur so kann langfristig die Gesundheit der Beschäftigten gewährleistet werden.
Im Jahr 2024 hat der BRK Kreisverband Ostallgäu mit ca. 900 Mitarbeitenden bereits einiges zum Thema Gesundheit bewegt. So wurde zusammen mit der AOK eine große Mitarbeiterbefragung bei Rettungsdienst, Verwaltung und Tagespflege mit dem Schwerpunkt Gesundheit durchgeführt, regelmäßige Gesundheitstipps veröffentlicht und Bewegungsworkshops mit Togu-Brasils angeboten.
Darüber hinaus bietet der BRK Kreisverband Ostallgäu noch zahlreiche weitere Angebote im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements, wie z. B. finanzielle Unterstützung für Sportangebote, Mitarbeiterrabatte in Apotheken oder Fitnessstudios und vieles mehr.
Herr Nerlinger möchte die Gesundheitsthemen im Betrieb nun stetig weiterentwickeln und gemeinsam mit dem Arbeitskreis Gesundheit auf die Bedürfnisse der Kolleginnen und Kollegen zuschneiden. „Die überwiegend positiven Rückmeldungen aus der aktuellen Mitarbeiterbefragung mit Schwerpunkt Gesundheit bestärken uns dabei in unseren Bemühungen“, so Dennis Nerlinger.
Den ausgebildeten BGM-Fachkräften bietet die AOK Bayern regelmäßige Netzwerktreffen an, um untereinander im Austausch zu bleiben und von den Erfahrungen der Anderen im Sinne von Best Practice zu profitieren. Fachliche Beiträge helfen zudem, auf dem aktuellen Stand der Entwicklungen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement zu bleiben.
Der BRK Kreisverband Ostallgäu arbeitet schon viele Jahre eng mit der AOK Bayern im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements zusammen. Rainer Linder, stellvertretender Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu, gratuliert Dennis Nerlinger zur erfolgreichen BGM-Fachkraftausbildung und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit: „Gerne unterstützen wir die Einrichtungen des BRK Kreisverband Ostallgäu auch zukünftig mit unseren Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung“.
Am späten Abend des 27. Januar 2025 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einer Rauchentwicklung in einem Wohngebäude in der Neuen Gasse alarmiert. Ein Piepston aus einer Wohnung hatte Anwohner aufmerksam gemacht, woraufhin Polizei und Feuerwehr verständigt wurden.
Schnelles Eingreifen der Feuerwehr
Nachdem die Einsatzkräfte eintrafen und an der Tür klingelten, öffnete ein Bewohner die Wohnung. Bereits beim Betreten stellten die Feuerwehrleute eine leichte Rauchentwicklung fest. Ein Atemschutztrupp überprüfte die Räumlichkeiten und entdeckte die Ursache: Eine Kerzenschale hatte sich in einen Holztisch eingebrannt und dadurch den Rauch ausgelöst.
Kontrolle und Belüftung
Die betroffene Stelle wurde mit einer Wärmebildkamera untersucht, um weitere Brandgefahren auszuschließen. Glücklicherweise reichte eine natürliche Belüftung aus, um den Rauch aus der Wohnung zu entfernen. Eine Person wurde durch den Rettungsdienst versorgt.
Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Wohnung an die Polizei. Der gesamte Einsatz dauerte 51 Minuten.
Einsatzdaten im Überblick
📍 Einsatzort: Neue Gasse, Kaufbeuren ⏰ Datum & Uhrzeit: 27. Januar 2025, 23:11 Uhr 👨🚒 Einsatzkräfte: 25 Personen 🚒 Fahrzeuge im Einsatz:
v.l. Stefan Bosse, Oberbürgermeister Stadt Kaufbeuren und Oberst Thorsten Milewski, Kommandeur des Fliegerhorsts. Fotos: Claus Tenambergen / Wir sind Kaufbeuren
Zwischen Rückblick und Zukunftsvisionen – Stadt und Bundeswehr im Dialog
Am 23. Januar 2025 luden die Stadt Kaufbeuren und der Fliegerhorst gemeinsam zum traditionellen Neujahrsempfang ins Offizierskasino ein. Mit rund 250 Gästen bot die Veranstaltung eine Plattform, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und die Herausforderungen des neuen Jahres anzusprechen. Oberst Thorsten Milewski, Kommandeur des Fliegerhorsts, und Oberbürgermeister Stefan Bosse betonten dabei die enge Partnerschaft zwischen Stadt und Bundeswehr.
Demokratie und Verantwortung im Fokus
Oberst Thorsten Milewski stellte die Bedeutung demokratischer Werte in den Mittelpunkt seiner Ansprache. „Demokratie ist mehr als eine Regierungsform – sie ist ein Versprechen von Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde“, erklärte er. Dabei verwies er auf das Engagement der Bundeswehr in Initiativen wie „Demokratie leben“ und auf den Beitrag der Soldatinnen und Soldaten, die weltweit für den Schutz dieser Werte eintreten. Milewski rief dazu auf, sich aktiv für die Demokratie einzusetzen, und betonte, dass dies von Mut und Verantwortungsbewusstsein geprägt ist
Oberst Thorsten Milewski: Das Video der vollständigen Rede
Oberbürgermeister Stefan Bosse: Das Video der vollständigen Rede
Kaufbeuren: eine starke Stadt vor Herausforderungen
In seiner Rede thematisierte Oberbürgermeister Stefan Bosse die vielfältigen Herausforderungen, vor denen Kaufbeuren steht. Dazu zählen die Folgen der Inflation, die steigenden Kosten im kommunalen Bereich sowie die Belastung durch Migration. Dennoch zeigte er sich optimistisch: „Kaufbeuren ist eine aufstrebende Stadt mit stabilen Wachstumsprognosen.“ Bosse hob hervor, wie stark die Stadt in den Bereichen Digitalisierung, Infrastruktur und Bildung aufgestellt ist.
Die Rolle der Bundeswehr in einer globalisierten Welt
Oberst Milewski blickte auch auf die internationalen Einsätze der Bundeswehr. Besonders erwähnte er den Beitrag der in Kaufbeuren ausgebildeten Techniker, die sich an Missionen wie der Sicherung des Luftraums im Baltikum oder dem Kampf gegen den IS beteiligten. Zudem kündigte er an, dass ab Mitte 2025 die Eurofighter-Ausbildung in Kaufbeuren nach neuen europäischen Standards starten wird.
Gemeinsam für die Region
Ein Herzstück des Abends war die Würdigung der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Bundeswehr. Oberbürgermeister Bosse bedankte sich ausdrücklich bei den Soldatinnen und Soldaten für ihr gesellschaftliches Engagement und betonte, dass Kaufbeuren stolz auf seine Garnison sei. Besonders hervorgehoben wurde der Verein „Helfen macht Schule“, der im Jahr 2024 insgesamt 14.000 Euro für soziale Projekte in der Region bereitstellte.
Ausblick auf 2025
Die Veranstaltung bot nicht nur Gelegenheit, auf Erfolge zurückzublicken, sondern auch optimistisch nach vorne zu schauen. Oberst Milewski betonte, dass der Fliegerhorst Kaufbeuren weiterhin eine wichtige Rolle in der Region und darüber hinaus spielen wird. Oberbürgermeister Bosse erklärte, dass die Stadt trotz finanzieller Herausforderungen bereit ist, die notwendigen Investitionen vorzunehmen, um Kaufbeuren für die Zukunft gut aufzustellen.
Musikalisch begleitet wurde der Abend gekonnt von der Band JazzQuadrat.
Das Neujahrs-Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern und der Stadt Kaufbeuren wurde zu Gunsten des Allgäuer Hilfsfonds e.V. gespielt
Am Mittwoch, 15. Januar 2025, spielte das Polizeiorchester Bayern auf Einladung der Stadt Kaufbeuren im Stadtsaal ein Benefizkonzert. Wie schon 2024 waren die kostenlos verfügbaren Tickets innerhalb kürzester Zeit komplett vergriffen. Rund 470 Bürgerinnen und Bürger waren bei diesem besonderen Abend dabei. Der Stadtsaal war damit bis auf den letzten Platz voll. Eröffnet wurde der Abend von Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Das Neujahrs-Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern und der Stadt Kaufbeuren wurde zu Gunsten des Allgäuer Hilfsfonds e.V. gespielt. Insgesamt kamen Spenden in Höhe von rund 5.630 Euro zusammen. Der Allgäuer Hilfsfonds e.V. hat sich im Laufe der Zeit zu einer der bekanntesten Hilfsorganisationen der Region entwickelt. Er unterstützt Menschen aus der Region, die unverschuldet in Not geraten sind, mit einer schweren Erkrankung kämpfen oder auf andere Weise von einem Schicksal getroffen wurden, dass sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Unter dem Motto „Hilfe von der Region für Menschen in der Region“ finden Betroffene schnelle und unbürokratische Hilfe.
Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über die Spenden: „Eine fantastische Spenden-Summe. Mein herzlicher Dank geht an alle Spenderinnen und Spender. Mit ihrer Hilfe ermöglichen sie dem Allgäuer Hilfsfonds e.V., Menschen, die in Not geraten sind, schnell und unkompliziert helfen zu können. Dies gibt ihnen wieder Hoffnung und Zuversicht.“
Das Polizeiorchester Bayern ist das professionelle sinfonische Blasorchester der Bayerischen Polizei. Es besteht aus 45 studierten Berufsmusikerinnen und -musikern aus siebzehn Nationen und versteht sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern. Seit 2006 steht der Klangkörper unter der Leitung des Generalmusikdirektors der Bayerischen Polizei Johann Mösenbichler. Im Dienst der guten Sache spielt das Polizeiorchester Bayern jährlich bis zu 50 Benefizkonzerte zu sozialen, karitativen und kulturellen Zwecken in ganz Bayern. Im Rahmen dieser Wohltätigkeitsveranstaltungen arbeitet das Orchester mit Vereinen, Stiftungen sowie Kultur- und Tourismusämtern zusammen und erspielte bereits mehrfach Benefizjahreserlöse von über einer Viertelmillion. Zu den besonderen Referenzen zählen unter anderem die Münchner Opernfestspiele, der Weltsaxophon Kongress in Straßburg, das Deutsche Musikfest sowie Konzerte in Berlin, Budapest, Wien und Brüssel. Das Polizeiorchester Bayern ist Mitglied der Bayerischen Orchesterakademie.
Feuerwehr Kaufbeuren wurde zur Unterstützung in den Landkreis Ostallgäu alarmiert
Einsatzbericht der Feuerwehr Kaufbeuren
Am frühen Morgen des 16. Januar 2025 kam es in Blöcktach, Gemeinde Friesenried, zu einem verheerenden Brand. Das Feuer brach zunächst in einem Carport aus und griff anschließend auf das Dach eines Mehrfamilienhauses über. Gegen 02:09 Uhr wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zur Unterstützung in den Landkreis Ostallgäu alarmiert. Vor Ort leisteten sie gemeinsam mit den örtlichen Feuerwehren einen umfangreichen und herausfordernden Einsatz, der über fünf Stunden andauerte.
Zwei Drehleitern im Einsatz gegen die Flammen
Um das Feuer effektiv bekämpfen zu können, wurde eine zweite Drehleiter angefordert. Das Team der Feuerwehr Kaufbeuren unterstützte die Arbeiten mit Spezialgerät und geschultem Personal. Besonders herausfordernd gestaltete sich der Brand in der Dachkonstruktion: Die Flammen hatten sich in die Aufdachdämmung gefressen, was eine gezielte und vorsichtige Entfernung der Dämmmaterialien notwendig war
Aufwendige Arbeiten unter erschwerten Bedingungen
Zunächst mussten die Photovoltaikanlage (PV-Anlage) sowie Dachziegel entfernt werden, um an die glimmenden Materialien zu gelangen. Atemschutztrupps arbeiteten unter schwierigen Bedingungen und waren zusätzlich mit spezieller Absturzsicherung (PSA-Absturz) ausgerüstet. Mithilfe einer Rettungssäge wurde die beschädigte Dämmung großflächig entfernt, um eine weit entfernt
Lob für die Zusammenarbeit
Trotz der schwierigen Bedingungen verlief der Einsatz dank der hervorragenden Zusammenarbeit der beteiligten Feuerwehren erfolgreich. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren beteiligt, die mit drei Fahrzeugen vor Ort waren: einem Mehrzweckfahrzeug (MZF 1/11/1), einer Drehleiter (DLK 1/30/1) und einem Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutt
Der Polizeibericht
Am frühen Donnerstagmorgen, 16.01.2025, geriet gegen 00:20 Uhr der Carport eines Zweiparteienhauses in Friesenried, Ortsteil Blöcktach, aus bislang unbekannter Ursache in Brand. Der Brand griff auf das Wohnhaus über und richtete erheblichen Sachschaden an. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Gegen 00:20 Uhr ging bei der Polizei die Mitteilung über einen Brand in Blöcktach ein. Die Flammen breiteten sich vom Carport rasch auf den Dachstuhl des angrenzenden Wohnhauses aus. Die Feuerwehr konnte trotz ihres schnellen Eingreifens ein weiteres Übergreifen der Flammen nicht vollständig verhindern. Dadurch wurden beide Haushälften des Zweiparteienhauses erheblich beschädigt. Die Personen blieben unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 700.000 Euro geschätzt. Insgesamt waren 130 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Blöcktach, Ebersbach, Eggenthal, Friesenried, Kaufbeuren, Obergünzburg sowie des Rettungsdienstes vor Ort im Einsatz. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren und der Kriminaldauerdienst Memmingen führten die ersten Ermittlungen. Es ist nicht auszuschließen, dass das Feuer durch einen im Carport abgestellten Pkw ausgelöst wurde. Die Klärung der genauen Brandursache übernimmt nun das Fachkommissariat der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren. Für Hinweise oder weitere Informationen können sich Zeugen an die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 9330 wenden. (KPI Memmingen – KDD)
In der Nacht auf den 13. Januar 2025 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Schelmenhofstraße alarmiert. Im dritten Obergeschoss brannte ein Adventskranz, der auf einem Holztisch stand. Durch das schnelle Eingreifen der Bewohner und den Alarm eines Rauchmelders konnte Schlimmeres verhindert werden.
Rauchmelder alarmiert Bewohner rechtzeitig
Gegen 02:30 Uhr wurde das ältere Ehepaar, das in der betroffenen Wohnung schlief, durch den Signalton des Rauchmelders geweckt. Beim Nachsehen entdeckten sie den brennenden Adventskranz. Die Bewohner reagierten geistesgegenwärtig und löschten die Flammen mit Wasser. Auch ein angrenzendes Kissen, das bereits Feuer gefangen hatte, wurde rechtzeitig gelöscht.
Kontrolle durch Feuerwehr und Rettung der Bewohner
Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren, die mit insgesamt 27 Personen vor Ort waren, kontrollierten die Brandstelle nach der Löschung mittels Wärmebildkamera. Zudem wurde das abgebrannte Material sicherheitshalber auf den Balkon gebracht. Da der Brandrauch durch natürliche Belüftung entfernt werden konnte, war kein zusätzlicher technischer Einsatz erforderlich. Das Ehepaar wurde zur weiteren Untersuchung vom Rettungsdienst versorgt, blieb jedoch unverletzt.
Ein Einsatz mit glimpflichem Ausgang
Nach knapp 48 Minuten war der Einsatz beendet. Insgesamt waren sieben Fahrzeuge im Einsatz, darunter Drehleiter, Löschfahrzeuge und ein Einsatzleitfahrzeug.
21.12.24, Kaufbeuren-Neugablonz. Am Freitagabend kam es gegen 22:30 Uhr zu einer gefährlichen Körperverletzung in der Turnerstraße in Neugablonz. Hierbei wurde ein 41-jähriger Mann von zwei Personen körperlich angegangen. Der Geschädigte zog sich hierdurch eine Gesichtsverletzung zu. Die Täter entfernten sich von der Tatörtlichkeit, nachdem eine Anwohnerin auf sich aufmerksam machte. Hinweise auf die Täter werden an die Polizei Kaufbeuren erbeten: 08341/933-0 (PI Kaufbeuren).
Alkoholfahrt gegen einen Baum
20.12.24, Kaufbeuren. Am späten Donnerstagabend fuhr ein 50-jähriger Autofahrer mutmaßlich aufgrund seiner starken Alkoholisierung an der Gablonzer Straße kurz vor Germaringen mit seinem Pkw gegen einen Baum. Zuvor verursachte der Mann während seiner Fahrt diverse Sachschäden. Es wurde glücklicherweise niemand verletzt. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 2,5 Promille. Bei dem alkoholisierten Fahrzeugführer wurde eine Blutentnahme durchgeführt und die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein. Den Fahrer erwartet nun eine Strafanzeige unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. (PI Kaufbeuren)
Versuchter Einbruch
20.12.24, Kaufbeuren. Im Tatzeitraum vom 06.12.2024 bis 09.12.2024 versuchte ein bislang unbekannter Täter, sich unerlaubt Zutritt zu einem Gebäude in der Otto-Müller-Straße zu verschaffen. Hierbei versuchte er mittels eines Aufbruchswerkzeug, die Eingangstür aufzuhebeln. Der Versuch misslang und der Täter konnte sich keinen Zutritt verschaffen. Eventuell wurde der Täter auch bei seiner Tatausführung gestört und musste deshalb von der Tür ablassen. Hinweise zu Tat und Täter werden bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der 08341 933-0 erbeten. (PI Kaufbeuren)
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einem Kaminbrand alarmiert. Die Einsatzkräfte haben den Kamin im Haus mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Von außen wurde der Kamin mit der Drehleiter in Augenschein genommen. Der zusätzlich verständigte Kaminkehrer hat über die Drehleiter der Feuerwehr den Kamin durchgeräumt. Die Straße musste hierfür kurzzeitig gesperrt werden.
Einsatzdauer: 1h 18min Einsatzkräfte: 14 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/43/1
Rauchentwicklung in der Porschestraße: Einsatzkräfte verhindern größere Schäden
Am frühen Morgen des 16. Dezember 2024 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem Brand in einem Industriegebäude in der Porschestraße alarmiert. Vor Ort zeigte sich eine starke Rauchentwicklung. Der Schwelbrand in einem Spänesilo einer Behindertenwerkstatt stellte die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen.
Geordnete Evakuierung und Schutzmaßnahmen
Alle Personen konnten rechtzeitig und unverletzt aus den angrenzenden Gebäuden gebracht werden. Vorsichtshalber wurde auch das angrenzende Wohnheim evakuiert. Der Rettungsdienst richtete im Gebäude des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) eine Betreuungsstelle für die Evakuierten ein.
Aufwendige Löscharbeiten unter schwerem Atemschutz
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand unter schwerem Atemschutz. Um die Glutnester vollständig zu bekämpfen, wurde das Spänesilo per Hand ausgeräumt und die innenliegende Holzkonstruktion abgebaut sowie gründlich abgelöscht.
Unterstützung durch benachbarte Feuerwehren und THW
Neben der Feuerwehr Kaufbeuren waren auch Kräfte aus Neugablonz, Oberbeuren und Kleinkemnat beteiligt. Darüber hinaus wurden Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) hinzugezogen, um die Einsatzleitung zu unterstützen.
Erfolgreiche Verhinderung von größeren Schäden
Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Brandes auf die Werkstatt verhindert werden. Der Einsatz dauerte insgesamt fast sieben Stunden und erforderte den Einsatz von 49 Personen sowie zahlreicher Fahrzeuge.
Einsatzdaten im Überblick
Einsatzart: Brand B4 Industriegebäude Ort: Porschestraße, Kaufbeuren Dauer: 6 Stunden 49 Minuten Einsatzkräfte: 49 Personen Fahrzeuge: 16, darunter Tanklöschfahrzeuge, Drehleiter und Einsatzleitwagen
Bericht der Polizei
Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler war ein technischer Defekt in einem Spänebunker Auslöser des Feuers. Der entstandene Sachschaden wird aktuell auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt. (PI Kaufbeuren)
Thomas Hofmann, dem Geschäftsführer des BRK-Kreisverband Ostallgäu. Foto: Marketingagentur Tenambergen
Unsere Türen stehen immer offen für diejenigen, die sich weiterentwickeln wollen
Wir sind Kaufbeuren sprach mit Thomas Hofmann, dem Geschäftsführer des BRK-Kreisverband Ostallgäu, über die vielfältigen Möglichkeiten und Perspektiven, die das Bayerische Rote Kreuz als Arbeitgeber bietet. Von flexiblen Arbeitsbedingungen über attraktive Ausbildungswege bis hin zu individuellen Karrierechancen und dem wichtigen Miteinander.
Wir sind Kaufbeuren: Herr Hofmann, das BRK-Kreisverband Ostallgäu ist ein bedeutender Arbeitgeber in der Region. Was zeichnet das BRK als Arbeitgeber besonders aus?
Thomas Hofmann: Beim Bayerischen Roten Kreuz geht es um weit mehr als nur um einen Beruf. Wir sind eine Gemeinschaft, die sich der Menschlichkeit verschrieben hat. Das spürt man in unserer Arbeit täglich. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten nicht nur, um Geld zu verdienen, sondern weil sie anderen Menschen helfen wollen. Darüber hinaus legen wir großen Wert auf ein förderndes Miteinander, flexible Arbeitszeiten und ein wertschätzendes Arbeitsumfeld. Wir sind mit rund 900 Mitarbeitenden im gesamten Ostallgäu aktiv, und das nicht nur in der Rettung, sondern auch in der Pflege, der Betreuung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und vielen anderen sozialen Bereichen.
Wir sind Kaufbeuren: Sie haben die Flexibilität angesprochen. Was tun Sie konkret, damit es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gut geht?
Thomas Hofmann: Wir bieten ein umfassendes Paket, das über die üblichen Leistungen hinausgeht. Neben der Vergütung, die sich an den Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes orientiert, gibt es betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen und Schichtzulagen. Wichtig ist uns auch die Gesundheitsförderung – sei es durch Angebote oder finanzielle Zuschüsse. Ein weiterer Punkt sind flexible Arbeitszeiten, die es unseren Mitarbeitenden ermöglichen, Beruf und Privatleben gut zu vereinbaren. Das Gesamtpaket muss stimmen, damit sich alle wohl fühlen und gerne bei uns arbeiten.
Wir sind Kaufbeuren: Das BRK ist auch ein wichtiger Ausbilder in der Region. Wie sieht es mit der Nachwuchsförderung aus?
Thomas Hofmann: Absolut richtig. Dieses Jahr haben 52 junge Menschen eine Ausbildung bei uns begonnen. Wir bieten Ausbildungen in der Pflege, Heilerziehungspflege, im Rettungsdienst, in der Verwaltung und in der Hauswirtschaft an. Uns ist bewusst, dass wir angesichts des Fachkräftemangels noch stärker in die Ausbildung investieren müssen. So haben wir beispielsweise im Rettungsdienst die Zahl der Ausbildungsplätze und die Anzahl der Lehrrettungswachen erhöht, um mehr jungen Menschen die Chance auf eine qualifizierte Ausbildung zu geben. Wir sind auch Mitglied im Ostallgäuer Ausbildungsverbund Pflege, um hohe Ausbildungsstandards zu gewährleisten.
Wir sind Kaufbeuren: Was bieten Sie Menschen, die sich noch nicht sicher sind, welcher Beruf zu ihnen passt?
Thomas Hofmann: Wir sind sehr offen, wenn es darum geht, jungen Menschen oder auch Quereinsteigern Möglichkeiten zur Orientierung zu bieten. Bei uns gibt es Schnupperpraktika, das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), den Bundesfreiwilligendienst, mehrwöchige Helferausbildungen und vieles mehr. Diese Angebote geben Interessierten die Chance, Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu gewinnen und herauszufinden, was am besten zu ihnen passt. Und das Schöne dabei ist: Wir sind offen für Menschen aus allen Kulturkreisen und beruflichen Hintergründen.
Wir sind Kaufbeuren: Und wie sieht es nach der Ausbildung aus? Welche Perspektiven bieten Sie?
Thomas Hofmann: Unsere Türen stehen immer offen für diejenigen, die sich weiterentwickeln wollen. Wir legen großen Wert auf Weiterbildung und die individuelle Entwicklung unserer Mitarbeitenden. Bei uns kann man Karriere machen – sei es als Fachkraft, als Quereinsteiger oder nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung. Wir bieten vielfältige Möglichkeiten innerhalb der Rotkreuzgemeinschaft, um beruflich weiterzukommen. Wichtig ist uns dabei immer der persönliche Austausch auf Augenhöhe.
Wir sind Kaufbeuren: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Hofmann!
Wer sich für eine Karriere beim BRK Kreisverband Ostallgäu interessiert, findet weitere Informationen unter www.brk-ostallgaeu.de/karriere.
Unfall am Neuen Markt: Polizei trifft auf betrunkene Insassen
Am 7. Dezember 2024 ereignete sich ein Vorfall in Kaufbeuren-Neugablonz, der die Polizei auf den Plan rief. Gegen 11:30 Uhr meldete ein Zeuge, dass ein Pkw in der Nähe des Neuen Markts auf ein geparktes Fahrzeug aufgefahren war und sich anschließend von der Unfallstelle entfernte.
Fahrerwechsel nach Unfall: Polizei klärt auf
Die Polizeistreife entdeckte den Pkw kurze Zeit später unweit des Unfallorts – mit zwei Insassen. Der Zeuge gab an, dass zunächst der 28-jährige Beifahrer das Fahrzeug gesteuert und den Unfall verursacht hatte. Anschließend wechselten die Männer den Fahrer, und der 25-Jährige parkte den Pkw einige hundert Meter weiter.
Alkohol am Steuer: Blutentnahmen und Strafverfahren
Beide Männer zeigten bei der Kontrolle deutlichen Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab bei beiden Werte von 2 Promille und mehr. Daraufhin wurden Blutentnahmen angeordnet. Glücklicherweise entstand am angefahrenen Fahrzeug kein Sachschaden.
Konsequenzen: Sicherheitsleistung und Führerscheinentzug
Da die beiden Männer keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, mussten sie eine Sicherheitsleistung von jeweils 1.500 Euro hinterlegen. Zudem wurden ihre Führerscheine sichergestellt, um einen Sperrvermerk anzubringen. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.
Eine 55-jährige Frau ist am vergangenen Mittwoch, den 27.11.2024, Opfer eines Trickbetruges geworden. Eine angebliche Heilerin bot ihre Dienstleistungen an und erbeutete so einen vierstelligen Geldbetrag. Die Kriminalpolizei Kaufbeuren ermittelt nun gegen zwei bislang unbekannte Frauen.
Die perfide Betrugsmasche
Am 27.11.2024, gegen 16:00 Uhr, sprach eine unbekannte Frau die 55-Jährige beim Verlassen eines Drogeriemarktes in der Kaufbeurer Altstadt an. Sie erkundigte sich sofort dem Gesundheitszustand der Familienangehörigen und pries ihre Eigenschaft als Heilerin an. Sie würde sogar eine Praxis in einer Großstadt betreiben. Die Betrügerin vermittelte der Frau dann den Glauben, dass ihr Unheil drohen würde. Eine weitere Betrügerin kam hinzu und bestätigte die Fähigkeiten der angeblichen Heilerin. Die 55-Jährige wurde so tief in das Gespräch verwickelt und mit Vorführen eines Rituals überzeugt, dass einer Familienangehörigen tatsächlich großes Unheil bevorstehen würde.
Daraufhin begleitete die zweite Frau die Geschädigte bis an ihre Wohnanschrift, um Bargeld in vierstelliger Höhe zu holen. Dies wurde gemeinsam an einem vereinbarten Treffpunkt in der Altstadt an die angebliche Heilerin übergeben. Diese wickelte das Bargeld in ein Tuch und band es zusammen. Hierbei wurde das Päckchen geschickt ausgetauscht und ein nun wertloses Päckchen der 55-Jährigen zurückgegeben. Allerdings sollte die Geschädigte das Tuch erst wieder nach einer gewissen Zeit öffnen. Die Frau bekam jedoch Bedenken und öffnete das Päckchen am Abend. Dabei stellte sie fest, dass sich anstatt des übergebenen Geldes lediglich Papier in dem Tuch befand.
Die Frau erstattete nach Bekanntwerden des Betruges Anzeige bei der Polizei. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Kriminalpolizei warnt
Die vermeintlichen Heilerinnen sprechen oftmals russischsprachige Opfer auf Russisch an. Bitte warnen Sie Ihre Bekannten oder Verwandten vor dieser Betrugsmasche. Sprechen Sie auch mit Nachbarn darüber.
Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
Wenden Sie sich im Zweifel an die Polizei und seien Sie wachsam.
Sollten Sie Opfer eines Betrugs geworden sein, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei
Unfallflucht in Kaufbeuren: Geparkter Toyota beschädigt
In der Honoldstraße in Kaufbeuren kam es im Zeitraum zwischen dem 13. Oktober und 22. November 2024 zu einer Unfallflucht. Ein unbekannter Fahrzeugführer beschädigte einen geparkten roten Toyota Yaris an der Frontstoßstange und verließ den Unfallort, ohne seine Personalien zu hinterlassen.
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1.500 Euro geschätzt. Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet um Hinweise von möglichen Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise können unter der Telefonnummer 08341-933-0 gemeldet werden.
Frontalzusammenstoß bei Schneefall: Zwei Fahrzeuge zerstört
Ein weiterer schwerer Unfall ereignete sich am Freitagabend auf der Kreisstraße OAL 6 zwischen Pforzen und Germaringen. Bei starkem Schneefall und Sturm verlor eine 46-jährige Autofahrerin aufgrund unangepasster Geschwindigkeit auf gerader Strecke die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem Pkw einer 78-jährigen Fahrerin.
Während die Unfallverursacherin unverletzt blieb, erlitt die ältere Fahrerin leichte Verletzungen. Beide Fahrzeuge wurden vollständig zerstört, der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 60.000 Euro. Für die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die Kreisstraße eine Stunde lang gesperrt werden.
Spielzeug-Schwert an die Eltern des Jugendlichen übergeben
Am frühen Mittwochnachmittag sorgte ein Jugendlicher am Berliner Platz für Aufruhr. Ohne böse Hintergedanken marschierte der Jugendliche mit einem vermeintlichen Samurai-Schwert durch die Stadt. Besorgte Bürger wählten nach dieser Beobachtung den Notruf und es kam zu einem Polizeiaufgebot.
Der Jugendliche konnte angetroffen werden und schnell stellte sich heraus, dass es sich bei dem Schwert um ein Spielzeug aus Holz handelte. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen konnte der Jugendliche weiter ziehen. Damit keine weiteren Missverständnisse entstehen konnten, wurde das Spielzeug-Schwert an die Eltern des Jugendlichen übergeben.
Am 20. November 2024 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem besonderen Einsatz gerufen: Ein verirrter Schwan benötigte in der Frauenschuhstraße Hilfe. Dank des Eingreifens der Einsatzkräfte konnte das Tier unverletzt gerettet und am nahegelegenen Bärensee in die Freiheit entlassen werden.
Der Alarm erreichte die Feuerwehr um 13:27 Uhr. Binnen kürzester Zeit rückten sieben Einsatzkräfte mit einem Mehrzweckfahrzeug (MZF 1/11/1) aus. Der Einsatz vor Ort dauerte insgesamt 37 Minuten, in denen die Retter das Tier behutsam einfingen und an den sicheren Ort transportierten.
Von links: Joachim Herrmann (Bayer. Innenminister), Alexander Denzel (BRK Kreisverband Ostallgäu), Angelika Schorer (Präsidentin BRK), Tobias Hollmann (BRK Kreisverband Ostallgäu), Dr. Elke Frank (Landesgeschäftsführerin BRK) und Ralph Tiesler (Präsident Bundesamt für Bevölkerungsschutz). Foto: Matthias Merz
Alexander Denzel und Tobias Hollmann vom BRK Ostallgäu nehmen Fahrzeug in Empfang
Bayerns Innen- und Katastrophenschutzminister Joachim Herrmann hat im fränkischen Gunzenhausen vor zahlreichen Einsatzkräften und Angehörigen der Blaulichtfamilie rund 50 vom Freistaat Bayern finanzierte Fahrzeuge des Katastrophenschutzes übergeben. „Wir setzen alles daran, unsere Einsatzkräfte optimal auszustatten. Dazu gehören natürlich auch leistungsstarke Einsatzfahrzeuge.“ Alexander Denzel, Sachgebietsleitung Ehrenamt, und Tobias Hollmann, stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter nahmen eines der 50 Fahrzeuge für den BRK Kreisverband Ostallgäu in Empfang.
„Der Mannschaftstransportwagen Behandlung (MTW) kommt bei größeren rettungsdienstlichen Einsätzen sowie bei Großschadensereignissen im Katastrophenschutz zum Einsatz“, erklärte Alexander Denzel. Der MTW werde von der Schnelleinsatzgruppe Behandlung genutzt. Diese setzt sich aus einem Gruppenführer und neun Sanitätseinsatzkräften zusammen. Zu ihrer Einheit gehört außerdem der sogenannte Gerätewagen Sanitätsdienst (GWSan). „Wir freuen uns, dass wir mit der technischen und medizinischen Ausstattung des neuen MTW Behandlung auf dem Stand der Technik sind“, sagte Tobias Hollmann, stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter.
Außerdem gratulierte Minister Herrman zu den rund 25 vom Bund finanzierten und bei den Feuerwehren, freiwilligen Hilfsorganisationen sowie dem Technischen Hilfswerk neu in Dienst gestellten Einsatzfahrzeugen. Herrmann dankte darüber hinaus auch allen Einsatzkräften für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement: „Die beste finanzielle Vorsorge und Ausstattung nützt ohne Sie gar nichts. Auf Sie alle kommt es darum an, denn Sie opfern nicht nur Ihre Freizeit, sondern setzen oft Ihre Gesundheit oder sogar Ihr Leben aufs Spiel, um Ihren Mitmenschen in Notlagen zu helfen.“
Bayern verfüge nach den Worten des Ministers über ein leistungsfähiges Gefahrenabwehr- und Hilfeleistungssystem aus Polizei, Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsorganisationen, Technischem Hilfswerk und der Bundeswehr: „Wir ruhen uns darauf aber nicht aus, sondern entwickeln es stetig weiter. Die Bayerische Staatsregierung investiert kräftig in den Katastrophenschutz und finanziert wichtige Ausrüstungsgegenstände für Hilfsorganisationen und Feuerwehren.“
Mit Blick auf die Gefahren, die Deutschland beispielsweise im Verteidigungsfall oder aber auch bei Naturkatastrophen sowie Hitze- und Dürreperioden drohen, gewinne der Schutz der Bevölkerung immer mehr an Bedeutung. „Wir müssen gemeinsam an kontinuierlichen Verbesserungen arbeiten und unsere Vorbereitungen auf ein breites Spektrum von Katastrophen weiter stärken.“
Dabei kritisierte der Katastrophenschutzminister jedoch das Vorgehen der Bundesregierung. „Der Bund hat die Mittel für den Bevölkerungsschutz wiederholt und massiv gekürzt. Die ergänzende Ausstattung des Bundes im Katastrophenschutz ist leider defizitär. Dies betrifft nicht nur Bayern, sondern alle Länder gleichermaßen“, so der Minister. „Wir brauchen vom Bund in den nächsten zehn Jahren Investitionen in Höhe von zehn Milliarden Euro in die Zivilschutzstrukturen und deren raschen Aufbau. Auch wenn wir alle hoffen, verschont zu bleiben: Der Schutz der Bevölkerung steht dabei stets im Vordergrund.“
Am Dienstagabend gegen 20:30 Uhr stoppte eine Polizeistreife in der Proschwitzer Straße in Kaufbeuren einen 44-jährigen Autofahrer. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten drogentypische Ausfallerscheinungen.
Ein vor Ort durchgeführter Drogentest bestätigte den Verdacht: Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Cannabis. Die Beamten untersagten ihm daraufhin die Weiterfahrt und ordneten eine Blutentnahme an, um den Drogennachweis zu sichern.
Der 44-Jährige sieht sich nun mit einer Anzeige konfrontiert. Ihn erwarten sowohl ein Bußgeld als auch mögliche fahrerlaubnisrechtliche Konsequenzen.
Polizei sucht Hinweise zu Verkehrsunfällen und Handtaschendiebstahl
Verkehrsunfallflucht in Neugablonz – Weißer BMW beschädigt
In Neugablonz wurde am 15. November 2024 ein ordnungsgemäß geparkter weißer BMW Gran-Tourer in der Grünwalder Straße beschädigt. Der Unfall ereignete sich zwischen 08:00 und 14:00 Uhr. Der Verursacher flüchtete, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Die Polizei Kaufbeuren bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 08341/9330.
Handtaschendiebstahl in Germaringen – Täter auf Fahrrad entkommt
Ein dreister Diebstahl ereignete sich am 14. November 2024 gegen 18:00 Uhr in der Kaufbeurer Straße in Germaringen. Ein bislang unbekannter Täter entriss einer Passantin ihre Handtasche, während er auf einem Fahrrad unterwegs war. Er flüchtete im Anschluss über den Eschenweg in eine unbekannte Richtung. Die Polizei Kaufbeuren nimmt Hinweise zum Täter ebenfalls unter 08341/9330 entgegen.
Unfallflucht in Kaufbeuren – Schaden am geparkten Fahrzeug
In der Nacht vom 14. auf den 15. November 2024 ereignete sich in der Radlerstraße in Kaufbeuren eine Verkehrsunfallflucht. Ein geparktes Fahrzeug wurde auf Höhe der Hausnummer 44 beschädigt. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Die Polizei Kaufbeuren ist auch in diesem Fall auf Hinweise angewiesen und erreichbar unter 08341/9330.
Verkehrsunfallflucht in Kaufbeuren: Polizei sucht Zeugen
Am 11. November 2024 kam es in der Bürgerstraße, Höhe Hausnummer 44, zwischen 09:50 und 10:15 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein unbekannter Fahrer beschädigte einen geparkten Mitsubishi Space Star und verließ die Unfallstelle, ohne seine Personalien zu hinterlassen.
Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zum Verursacher geben können, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
E-Bike in Kaufbeuren entwendet – Haben Sie etwas gesehen?
Am Mittwochabend, den 6. November 2024, wurde zwischen 17:20 Uhr und 21:00 Uhr am Bahnhof Kaufbeuren ein E-Bike der Marke Cube gestohlen. Das E-Bike ist olivgrün und besitzt schwarz-braune Reifen. Es war mit einem Faltschloss gesichert, was den Diebstahl jedoch nicht verhindern konnte.
Die Polizeiinspektion Kaufbeuren bittet nun um die Mithilfe der Bevölkerung. Wer Beobachtungen gemacht hat oder sonstige sachdienliche Hinweise zum Diebstahl geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341/9330 zu melden.
Sachbeschädigung in der Wiesenthaler Straße – Hinweise erbeten
In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November 2024 wurde die Fassade eines Mehrfamilienhauses in der Wiesenthaler Straße in Kaufbeuren mit rohen Eiern beworfen. Durch den Vandalismus entstand ein Sachschaden von geschätzt 3.000 Euro.
Die Polizei Kaufbeuren bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341/933-0 zu melden.
Geparktes Auto beschädigt – Hinweise zur Aufklärung erbeten
In der Zeit zwischen dem Abend des 30. Oktober und dem Vormittag des 31. Oktober 2024 ereignete sich im Wohngebiet Am Flugfeld in Kaufbeuren eine Verkehrsunfallflucht. Der oder die Unfallverursacher touchierte dabei ein am Straßenrand geparktes Fahrzeug und verursachte einen Schaden an der rechten Seite des Pkw. Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, entfernte sich die verantwortliche Person unerlaubt vom Unfallort.
Die Polizei Kaufbeuren bittet nun um Mithilfe, um den Fall aufzuklären. Personen, die in diesem Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Kaufbeuren in Verbindung zu setzen. Hinweise können unter der Telefonnummer 08341/933-0 gemeldet werden.
Aktuelle Polizeiberichte aus dem Raum Kaufbeuren und Umgebung
Die Polizeiinspektion Kaufbeuren meldet mehrere Vorkommnisse aus dem Bereich Straßenverkehr, darunter eine Unfallflucht und wiederholtes Fahren ohne Fahrerlaubnis. Auch ein schwerer Verkehrsunfall und ein Wildunfall mit Personenschaden beschäftigen derzeit die Beamten.
Verkehrsunfallflucht in Kaufbeuren
Im Ulrich-Frank-Weg in Kaufbeuren kam es zwischen dem 14. und 25. Oktober 2024 zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein schwarzer Kleinwagen wurde beschädigt, während er am rechten Fahrbahnrand geparkt war. Der Unfallverursacher entfernte sich, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich an die Polizeiinspektion Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/9330 zu wenden.
Fahren ohne Fahrerlaubnis – Erneuter Verstoß
Erneut wurde ein 63-jähriger Mann aus Kaufbeuren von der Polizei ohne gültigen Führerschein am Steuer erwischt. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle stellten die Beamten fest, dass dem Mann die Fahrerlaubnis bereits vom Amtsgericht Kaufbeuren entzogen worden war. Dieser Vorfall ist innerhalb weniger Wochen bereits zum wiederholten Male passiert. Die Polizei unterband seine Weiterfahrt.
Schwerer Verkehrsunfall mit Radfahrerin
Ein weiterer Unfall ereignete sich am 25. Oktober 2024 gegen 17:30 Uhr an der Kreuzung Wiesenstraße / Reifträgerweg in Kaufbeuren. Eine 55-jährige Radfahrerin kollidierte mit zwei Pkw und erlitt dabei schwere Verletzungen. Die unfallverursachende Radfahrerin wurde hierbei schwer verletzt und kam zur medizinischen Abklärung in ein nahgelegenes Krankenhaus. Es entstand Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 3000 Euro. (PI Kaufbeuren)
Wildunfall bei Pforzen – Pkw prallt gegen Leitplanke
Am Donnerstag, den 24. Oktober, kam es auf der Staatsstraße 2015 zwischen Pforzen und Bad Wörishofen zu einem Wildunfall mit einem Pkw. Als der Fahrer versuchte, einem plötzlich die Straße überquerenden Tier auszuweichen, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw prallte gegen eine Leitplanke und kam von der Fahrbahn ab. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde zur Behandlung ins Klinikum gebracht. Der Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
Technische Hilfeleistung sorgt für ungewöhnlichen Einsatz am Busbahnhof
In Kaufbeuren kam es am Busbahnhof zu einem ungewöhnlichen Vorfall, bei dem die Feuerwehr eingreifen musste. Eine Person war in der Wartehalle eingeschlossen und konnte nicht selbstständig den Bereich verlassen. Der Notruf führte zu einem Einsatz.
Niemand erreichbar, um die Tür zu öffnen
Die Polizei informierte die Feuerwehr Kaufbeuren über die Lage am Busbahnhof. Trotz intensiver Bemühungen war weder städtisches Personal noch der Bauhof oder das Reinigungspersonal erreichbar, um die Tür zu öffnen. Auch von der Taxi-Zentrale konnte niemand kontaktiert werden, der über einen Schlüssel verfügte.
Feuerwehr schlägt Scheibe ein
Da keine alternative Lösung in Sicht war, entschied sich die Feuerwehr, eine Scheibe einzuschlagen, um die eingeschlossene Person zu befreien. Diese Maßnahme erwies sich als notwendig, um die Situation schnell und sicher zu lösen. Nach der Befreiung wurde das Fenster von den Einsatzkräften provisorisch verschlossen, um weiteren Schaden zu verhindern.
Der Einsatz dauerte insgesamt 58 Minuten. Zehn Feuerwehrleute waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort, darunter das MZF 1/11/1 und das LF 1/43/1. Dank des raschen und professionellen Eingreifens konnte die eingeschlossene Person unverletzt gerettet werden.
Am Samstagnachmittag kam es auf der Kreisstraße 5 zwischen Ruderatshofen und Aitrang zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 27-jährige Pkw-Fahrerin geriet aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Der Unfall ereignete sich kurz nach Ruderatshofen.
Eingeklemmt im Fahrzeug – Feuerwehr im Großeinsatz
Durch den Aufprall wurde die junge Frau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die alarmierten Feuerwehren aus Marktoberdorf und Ruderatshofen waren mit insgesamt 45 Einsatzkräften vor Ort und mussten die Fahrerin mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug schneiden. Die aufwendige Rettungsaktion dauerte etwa eineinhalb Stunden. Während dieser Zeit war die Kreisstraße vollständig gesperrt.
Schwere Verletzungen – Rettungshubschrauber im Einsatz
Die 27-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte sie schnellstmöglich in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der aktuelle Zustand der Verunglückten ist derzeit nicht bekannt.
Sachschaden und Verkehrsbehinderungen
Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird auf etwa 5000 Euro geschätzt. Durch die Vollsperrung der Kreisstraße kam es während des Einsatzes zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Die Ursache, warum die Fahrerin von der Straße abkam, ist bisher nicht geklärt.
Brandalarm in der Nacht: Feuerwehr Kaufbeuren rückt aus
In der Nacht zum 18. Oktober 2024 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren um 02:58 Uhr zu einem Einsatz in der Dr.-Herbert-Kittel-Straße gerufen. Die Brandmeldeanlage (BMA) hatte Alarm geschlagen, was die Einsatzkräfte auf den Plan rief. Nach der ersten Erkundung vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass kein Feuer ausgebrochen war. Stattdessen waren Säuredämpfe der Grund für die Auslösung der Anlage.
Gefahrguteinheit nachgefordert
Da es sich um gefährliche Chemikalien handelte, wurde zur Unterstützung der Gerätewagen Gefahrgut (GW-G) aus Neugablonz nachalarmiert. Die Feuerwehrleute mussten unter schwerem Atemschutz und in Vollschutzanzügen arbeiten, um das austretende Medium sicher aufzunehmen und eine Gefährdung der Umgebung zu verhindern.
Entlüftung und Sicherheitsmaßnahmen
Um die giftigen Dämpfe zu beseitigen, wurde das Gebäude mit der vorhandenen Lüftungsanlage entraucht. Eine Person, die sich im Gebäude befand, wurde vorsorglich zur Kontrolle dem Rettungsdienst übergeben, es kam jedoch zu keinen weiteren Verletzungen.
Einsatzkräfte und Dauer
Insgesamt waren 43 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren und der Unterstützungseinheiten im Einsatz. Die Arbeiten vor Ort dauerten drei Stunden und eine Minute, bis die Brandmeldeanlage schließlich wieder zurückgestellt werden konnte.
Technischer Defekt führt zu Schwelbrand in Neugablonz
Am frühen Morgen des 17. Oktober 2024 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem PKW-Brand in der Adalbert-Stifter-Straße im Stadtteil Neugablonz gerufen. Um 05:33 Uhr alarmiert, trafen die Einsatzkräfte schnell vor Ort ein und stellten im Innenraum des Fahrzeugs eine starke Rauchentwicklung fest.
Schwelbrand im Fußraum schnell gelöscht
Die Feuerwehrleute öffneten das Fahrzeug und lokalisierten den Brandherd im rechten Fußraum. Dank des schnellen Eingreifens konnte der Schwelbrand rasch gelöscht werden. Um weiteren Gefahren vorzubeugen, klemmten die Einsatzkräfte vorsorglich die Batterie des Fahrzeugs ab.
Technischer Defekt als Brandursache
Nach ersten Einschätzungen dürfte ein technischer Defekt für den Brand verantwortlich gewesen sein. Verletzt wurde niemand. Der Einsatz dauerte insgesamt 47 Minuten und umfasste 12 Einsatzkräfte sowie zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Kaufbeuren.
Feuerwehr, Rotes Kreuz und THW im Einsatz – Einsatzkräfte proben den Ernstfall
Am Freitag, 18. Oktober, findet ab ca. 19:00 Uhr am Klinikum Kaufbeuren eine gemeinsame Katastrophenschutzübung der Feuerwehr, des Bayerischen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks und des Klinikums Kaufbeuren statt.
Bei der Übung werden sich die Einsatzkräfte im und auf dem Gelände des Klinikums befinden. Dadurch kann es im Gebäude zeitweise zu kleineren Behinderungen kommen. Die Patientenversorgung ist von der Übung nicht betroffen. Die Übung soll spätestens um 22:00 Uhr beendet sein.
Dienstgruppe der Leitenden Notärzte KF/OAL , Dienstgruppe der Organisatorischen Leiter KF/OAL, Einsatzleiter Rettungsdienst/- Bergwacht/- Wasserrettung , Kreisverbindungskommando KF/OAL, Kreisgeschäftsführer BRK Kreisverband Ostallgäu. Foto: Johannes Schweitzer
In Krisen Köpfe kennen: Effektive Notfallversorgung durch regelmäßige Fortbildungen und Vernetzung
Bei Großbränden, Naturkatastrophen oder Massenanfall von Verletzten übernimmt die Sanitätseinsatzleitung die Führung der Einsatzkräfte von Hilfsorganisationen. Diese Leitung, bestehend aus einem Organisatorischen Leiter und einem Leitenden Notarzt, wird vom Zweckverband für Feuerwehr und Rettungsdienstalarmierung Allgäu benannt. Sie steht dem Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren das ganze Jahr über zur Verfügung.
Regelmäßiger Austausch zur Krisenbewältigung
Neben den Einsätzen ist es für die Einsatzleitung essenziell, den Kontakt zu den Leitern anderer Fachdienste wie der Wasser- und Bergrettung zu pflegen. Denn nur durch regelmäßigen Austausch kann im Ernstfall schnell und effizient reagiert werden. Unter dem Motto „In Krisen Köpfe kennen“ organisiert die Sanitätseinsatzleitung Kaufbeuren/Ostallgäu daher das ganze Jahr über verschiedene Ausbildungsabende.
Zivil-militärische Zusammenarbeit im Fokus
Beim letzten Ausbildungsabend im September wurden die Teilnehmer durch das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr über die Möglichkeiten der zivil-militärischen Zusammenarbeit bei Großschadensereignissen und Katastrophen informiert. Dieser Austausch stärkt nicht nur das Wissen der Teilnehmer, sondern fördert auch die Kooperation zwischen den verschiedenen Einsatzkräften in der Region.
Zusammenhalt und Kompetenz stärken
Die Veranstaltungen leisten einen wichtigen Beitrag zur fachlichen Weiterentwicklung und fördern zugleich den Zusammenhalt zwischen den Rettungskräften. Auf diese Weise setzt die Sanitätseinsatzleitung ein starkes Zeichen für eine koordinierte und effektive Notfallversorgung in der Region.
Ausblick: Fortführung im nächsten Jahr
Aufgrund der positiven Resonanz und der hohen Teilnehmerzahlen plant die Sanitätseinsatzleitung, die Ausbildungsreihe auch im kommenden Jahr fortzusetzen. Neue Themenschwerpunkte werden dabei für frischen Input sorgen und die Zusammenarbeit weiter intensivieren.
Einsatz mit hydraulischem Rettungsgerät – Drei Verletzte bei Zusammenstoß zweier Fahrzeuge
Am 11. Oktober 2024 ereignete sich gegen 22:28 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf dem Reifträgerweg in Kaufbeuren-Neugablonz. Zwei Pkw kollidierten, wobei eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde und von der Feuerwehr mit einem hydraulischen Rettungssatz befreit werden musste. Insgesamt erlitten drei Personen Verletzungen bei dem Unfall.
Schneller Einsatz der Feuerwehr
Die Feuerwehren aus Kaufbeuren und Neugablonz wurden unverzüglich alarmiert und waren mit insgesamt 39 Einsatzkräften vor Ort. Innerhalb von 1 Stunde und 28 Minuten konnten die Rettungsarbeiten erfolgreich abgeschlossen werden. Neben der Rettung der eingeklemmten Person kümmerten sich die Einsatzkräfte auch um die Sicherung der Unfallstelle.
Umfangreiche Ausrüstung im Einsatz
Zur Rettung und Absicherung wurden verschiedene Fahrzeuge eingesetzt, darunter zwei Mehrzweckfahrzeuge (MZF), ein Rüstwagen (RW) sowie mehrere Löschfahrzeuge (LF). Der Einsatz des hydraulischen Rettungssatzes war notwendig, um die eingeklemmte Person sicher aus dem verunfallten Fahrzeug zu befreien. Dank des schnellen Handelns der Feuerwehr konnte die Unfallstelle zügig geräumt und die verletzten Personen an den Rettungsdienst übergeben werden.
Überblick der Einsatzkräfte und Dauer
Insgesamt waren 39 Einsatzkräfte an dem Rettungseinsatz beteiligt. Die Einsatzdauer belief sich auf 1 Stunde und 28 Minuten. Dank der koordinierten Zusammenarbeit der Feuerwehren Kaufbeuren und Neugablonz sowie der eingesetzten Spezialfahrzeuge verlief der Einsatz effizient und ohne Komplikationen.
Für ein höheres Sicherheitsgefühl, möchten Oberbürgermeister Stefan Bosse und der Sicherheitsbeirat der Stadt Kaufbeuren auch in diesem Jahr wieder mehr „Licht in dunkle Ecken“ bringen. Die Bürgerinnen und Bürger werden um Hilfe gebeten um auf schlecht beleuchtete, verschmutzte oder unsicher wirkende Bereiche im Stadtgebiet hinzuweisen.
Anregungen oder Beschwerden diesbezüglich, sollen bitte schriftlich an die Stadt Kaufbeuren, Abteilung für öffentliche Ordnung, Kaiser-Max-Straße 1, 87600 Kaufbeuren oder per E-Mail an sicherheitsbeirat@kaufbeuren.de gerichtet werden.
Nach Auswertung der Hinweise wird der Sicherheitsbeirat zusammen mit den zuständigen Stellen in der Stadtverwaltung diese auf Abhilfemöglichkeiten prüfen.
Viele Menschen, die älter werden oder mit Einschränkungen leben müssen, benötigen Hilfe im Alltag. Meist sind es die kleinen Dinge wie z.B. Spaziergänge, Besorgungen, Einkaufen, Staubsaugen, Umgang mit Handy oder PC, welche im Alltag nicht mehr so gut allein funktionieren. Um diesen Personen eine Hilfe anbieten zu können, braucht es Menschen, die bereit sind, zu unterstützen. „Wir als Rotes Kreuz bieten dazu den organisatorischen Rahmen und bringen die richtigen Menschen zusammen“, sagt Annett Filser von der Nachbarschaftshilfe des BRK Ostallgäu.
„Dabei wird niemand ins kalte Wasser geworfen“, versichert Annett Filser. Das nötige Rüstzeug bekommen interessierte Helfende in Form einer vorbereitenden Schulung zum Alltagsbegleiter. Dabei werden beispielsweise Themen wie häufige Krankheitsbilder, Haushaltsaufgaben oder Gespräche führen behandelt. Nächster Schulungsstart ist am 27.01.2025 in Marktoberdort und am 10.03.2025 in Kaufbeuren/Neugablonz. Infos und Anmeldung unter fachstelle@kvostallgaeu.brk.de oder 08342 9669 43
Für den Einsatz erhalten die Helfenden eine steuerfreie Aufwandsentschädigung und sind währenddessen unfall- und haftpflichtversichert. „Gemäß dem Motto tue Gutes für dich und andere lernt man bei diesem Ehrenamt viele nette Menschen kennen, die die Hilfe wertschätzen“, weiß Annett Filser aus Erfahrung. Zusätzlich finden regelmäßig Fortbildungen und gesellige Austauschtreffen unter den Helfenden statt.
Die Nachbarschaftshilfe des BRK Ostallgäu bringt Menschen, die Hilfe benötigen, mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zusammen. Dabei geht es um kleine unterstützende Tätigkeiten im Haushalt, Begleitung bei Spaziergängen, gemeinsam Kaffee zu trinken oder einfach da zu sein.
Die Polizei erbat die Unterstützung der Bevölkerung
06.10.2024: Upgrade
Vermisster 80-jähriger aus Kaufbeuren-Neugablonz wurde aufgefunden
Der seit Samstag, 05.10.2024, gegen 17:00 Uhr vermisste 80-jährige Mann konnte heute im Rahmen der Vermisstensuche durch Mitglieder der Hundestaffel des Rettungsdienstes gefunden werden. Er war etwas unterkühlt und wurde zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus nach Kaufbeuren verbracht. Die am 06.10.2024 veröffentlichte Öffentlichkeitsfahndung ist damit beendet.
Bericht der Polizei Kaufbeuren
Seit Samstag, 05.10.24, 17:00 Uhr wird ein 80-jähriger Mann aus Kaufbeuren-Neugablonz vermisst.
Der Senior verließ sein Haus zu Fuß in unbekannte Richtung. Er ist aufgrund einer Demenz- und Parkinsonerkrankung auf Medikamente angewiesen. Zudem ist er sehr schlecht zu Fuß und kann nicht sprechen. Seit Samstagabend läuft eine größer angelegte Suchaktion unter Zusammenwirken von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, sowie Kräften der DLRG, die auch am Sonntagmorgen fortgeführt wird.
Wer hat den Vermissten gesehen oder kann Hinweise auf seinen Aufenthaltsort geben? Hinweise werden an die Polizeiinspektion Kaufbeuren (08341/933-0) oder jede andere Polizeidienststelle bzw. den Polizeinotruf erbeten. (PI Kaufbeuren)
Öffentlichkeitsfahndung nach 80-jährigem.
Der Mann wird seit dem 05.10.2024 aus Kaufbeuren-Neugablonz vermisst.
Er ist aufgrund einer Demenz- und Parkinsonerkrankung auf Medikamente angewiesen. Zudem ist er sehr schlecht zu Fuß und kann nicht sprechen.
Und auch im nächsten Jahr möchte die VG Kirchweihtal zusammen mit der Polizei Kaufbeuren das Schulbustraining wieder anbieten
Mit dem Start in die Schule gehen Erstklässler die nächsten großen Schritte in ihrem Leben. Dazu gehört auch der tägliche Schulweg, der für viele nicht zu Fuß oder mit dem Auto der Eltern, sondern mit dem Bus zurückgelegt wird.
Worauf es beim Warten an der Bushaltestelle und beim Verhalten am bzw. im Bus ankommt, vermittelt die Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal zusammen mit der Polizei Kaufbeuren den kleinen Schulanfängern. Seit über 20 Jahren bietet die VG Kirchweihtal dieses Schulbustraining hauptsächlich für erste Klassen an – mit großem Erfolg.
Immer von Mitte September bis Anfang Oktober wird das Training täglich für bis zu vier Klassen angeboten. In diesem Jahr waren bereits 35 Klassen von 15 Schulen aus dem Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren dabei – unter anderen von der Kaufbeurer Schraderschule und der Josef-Landes-Schule. Insgesamt rund 875 Kinder.
Und auch im nächsten Jahr möchte die VG Kirchweihtal zusammen mit der Polizei Kaufbeuren das Schulbustraining wieder anbieten.
v.l.n.r. Hans Haumayr, Paul Haumayr, Stadtbrandrat Christian Martin, vorne: Werkstattleiter Manfred Herb. Foto: Subdirektion Haumayr & Sohn GmbH
Die Subdirektion Haumayr & Sohn GmbH engagiert sich regelmäßig für soziale Projekte und unterstützt lokale Institutionen
Die Feuerwehr Kaufbeuren freut sich über eine großzügige Spende der Versicherungsagentur Haumayr (↲ WsK-Marktplatz), die einen modernen Schwimmsauger zur Verfügung gestellt hat. Die offizielle Übergabe fand bereits im August statt.
Der Schwimmsauger, der eine besonders effiziente Wasserentnahme aus offenen Gewässern ermöglicht, wird in Zukunft die Brandbekämpfung erheblich erleichtern. Besonders in Situationen, in denen der Wasserstand niedrig ist oder der Zugang zu Wasserquellen erschwert wird, erweist sich das Gerät als unverzichtbares Hilfsmittel. Auch bei Hochwasserschäden kann das Gerät hilfreich eingesetzt werden.
Die Subdirektion Haumayr & Sohn GmbH engagiert sich regelmäßig für soziale Projekte und unterstützt lokale Institutionen. Geschäftsführer Hans Haumayr bei der Übergabe: „Wir als Unternehmen legen großen Wert auf die Unterstützung unserer lokalen Gemeinschaft. Es war uns eine große Freude, die Partnerschaft der Versicherungskammer Bayern mit den Bayerischen Feuerwehren zu untermauern und der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren diesen Schwimmsauger zu überreichen. Wir freuen uns, die unverzichtbare Arbeit der Feuerwehr zu unterstützen und sind sicher, dass der Schwimmsauger einen Beitrag für die wertvolle Arbeit unserer Feuerwehr leistet. Vielen Dank an die Feuerwehr für ihren unermüdlichen Einsatz!“
Die Feuerwehr Kaufbeuren bedankte sich herzlich für die Spende: „Die Unterstützung der Versicherungsagentur Haumayr ist für uns von großem Wert. Mit dem neuen Schwimmsauger sind wir im Ernstfall nun noch besser für zukünftige Einsätze gerüstet.“
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer Fahrzeugöffnung alarmiert. Ein acht Monate altes Kind war im PKW eingesperrt.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Neugablonz konnten von außen mit diversen Hilfsmitteln die Zentralverriegelung betätigen.
Das Kind konnte unverletzt befreit, und den glücklichen Eltern übergeben werden. Die Feuerwehr langweilte das Kind allerdings, es ist während der Rettungsaktion sogar wieder eingeschlafen.
Einsatzdauer: 52min Einsatzkräfte: 8 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MZF 2/11/1, LF 2/41/1
Ursache für den Kellerbrand war ein brennender Kinderanhänger
24.09.2024, 00:29 | Lauberstraße , Neugablonz
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde heute Nacht zu einem Kellerbrand alarmiert.
Beim ersten Eintreffen der Einsatzkräfte aus Neugablonz konnte die Alarmmeldung bestätigt werden. Der gesamte Keller und das Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses waren stark verraucht und ein Feuerschein aus dem Keller war von außen Sichtbar. Daraufhin wurden vorsorglich weitere Kräfte aus Pforzen und Kaufbeuren nachalarmiert.
Die Feuerwehr begann umgehend mit der Rettung der Bewohner aus dem Mehrfamilienhaus und startete mit der Brandbekämpfung im Keller. Zugleich wurde eine Überdruckbelüftung aufgebaut und durchgeführt. Nach kurzer Zeit konnte “ Feuer aus“ gemeldet werden. Danach erfolgten noch Nachlöscharbeiten und weitere Belüftungsmaßnahmen.
Die Bewohner die vom Rettungsdienst und der Polizei betreut wurden, konnten nach Abschluss der Arbeiten wieder in Ihre Wohnungen zurück. Vorsorglich wurde noch der Energieversorger verständigt.
Ursache für den Kellerbrand war ein brennender Kinderanhänger.
Informationen zum Einsatz der Feuerwehr Kaufbeuren
21.09.2024, 12:50 | Am Hofanger
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einem Heckenbrand alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr standen ca. 10 m Thuja-Hecke im Vollbrand. Die Anwohner und der Bewohner versuchten mit Feuerlöscher und Gartenschläuchen den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Mit zwei C-Strahlrohren wurde der Brand gelöscht und mit der Wärmebildkamera geprüft. Durch den anwesenden Rettungsdienst wurden die anwesenden Personen gesichtet. Die Einsatzstelle wurde an den Bewohner übergeben.
Einsatzdauer: 1h 2min Einsatzkräfte: 14 Personen Fahrzeuge im Einsatz: SBR (KF 1), TLF 1/23/1, LF 1/43/1
Nach den heftigen Überflutungen im Osten Europas bereitet die Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren einen Hilfstransport nach Rumänien vor. Er soll vor allem Wasser, Grundnahrungsmittel, aber auch warme Decken und Kleidung in die vom Hochwasser betroffenen Region bringen. Dafür bittet die humedica um Unterstützung in Form von Geldspenden.
„Die Situation vor Ort ist dramatisch“, berichtet humedica-Vorständin Heinke Rauscher. „Ganze Landstriche stehen unter Wasser. Es gab Tote und Verletzte. Unzählige Menschen mussten ihr zuhause verlassen.“ humedica steht in ständigem Kontakt mit örtlichen Partnern. Diese wissen auch, was die Menschen in der Katastrophenregion am dringendsten brauchen. „Manche Menschen haben alles verloren. Es fehlt an Decken und warmer Kleidung. Auch Nahrungsmittel und vor allem trinkbares Wasser werden dringend benötigt“, führt Rauscher aus.
Bitte um finanzielle Unterstützung
Um schnell reagieren zu können, bittet humedica um finanzielle Unterstützung. „Der Transport in die von der Katastrophe betroffene Region kostet Geld“, erklärt humedica-Geschäftsführerin Heinke Rauscher, und ergänzt: „Wenn es irgendwo Einzelhändler oder Hersteller gibt, die Decken, Kleidung oder aber auch langhaltbare Lebensmittel in größeren Mengen zur Verfügung stellen können, wäre auch das eine große Hilfe.“
Seit 1979 setzt sich die internationale Hilfsorganisation humedica, mit Sitz in Kaufbeuren dafür ein, dass Menschen in Notlagen nicht nur überleben, sondern in ein Leben mit Würde zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung von örtlichen Partnern, über die Verbesserung der Lebensbedingungen und über eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Regionen und Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, ist aber auch dann für die Menschen da, wenn andere ihre Not nicht mehr im Blick haben. Seit vielen Jahren bescheinigt das DZI-Spendensiegel der Hilfsorganisation einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.
Informationen zu den Einsätzen der Feuerwehr Kaufbeuren
14.09.2024, 15:18 | Bahnhofstraße
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert.
Der abgebrochene Ast hat sich auf dem Geh- und Radweg, auf der Seite des Stadtparks, Höhe Lidl befunden. Der Ast wurde mittels Kettensäge zerkleinert und im Park abgelegt. Der Weg wurde anschließend mit Besen und Schaufel vom gröbsten Schmutz gereinigt. Keine weiteren Maßnahmen durch die Feuerwehr erforderlich.
Einsatzdauer: 46min Einsatzkräfte: 3 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1, RW 1/61/1
15.09.2024, 14:11 | Apfeltranger Straße
Die Feuerwehr Oberbeuren wurde zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert.
Foto: Feuerwehr Kaufbeuren
Die Einsatzkräfte haben die Ölspur auf der Straße abgestreut. Punktuell wurde bei der Einfahrt Kiesgrube im Hart und der Einfahrt Kiesgrube Höbel ein vermehrter Ölaustritt festgestellt. Auch dieser Bereich wurde mit Ölbindemittel eingestreut. Straße an Straßenbaulastträger übergeben.
Einsatzdauer: 1h 29min Einsatzkräfte: 4 Personen Fahrzeuge im Einsatz: FL-Obb 43/1
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Nach der ersten Erkundung konnten zwei ausgelöste automatische Rauchmelder festgestellt werden.
Der Grund dafür war ein „Auskochen eines Putzlappens“, der zu einer starken Rauchentwicklung geführt hatte. Natürliche Belüftung der Räumlichkeiten war ausreichend. Die Brandmeldeanlage wurde danach zurückgestellt.
Einsatzdauer: 32min Einsatzkräfte: 14 Personen Fahrzeuge im Einsatz: SBM (KF 1/1), MZF 1/11/1, LF 1/43/1
Informationen zum Einsatz der Feuerwehr Kaufbeuren
28.08.2024, 19:43 | Am Kronenberg
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer Nottüröffnung alarmiert.
Der 4 jährige Sohn hatte seine Mutter im Badezimmer eingesperrt, anschließend hat er sich selber in der Toilette eingesperrt. Der am Abend heim kommende Vater konnte nicht in die Wohnung, da der Schlüssel innen im Schloss der Wohnungstüre steckte.
Die Einsatzkräfte verschafften sich einen Zugang über eine geöffnete Balkontüre über die Drehleiter. Somit konnte der Rettungsdienst und die Feuerwehr in die Wohnung. Die Mutter und das Kind wurden befreit und vom Rettungsdienst versorgt. Anschließend wurde die Sicherheitstüre aufwendig von innen geöffnet um die Familienzusammenführung zu ermöglichen.
Einsatzdauer: 1h 47min Einsatzkräfte: 12 Personen Fahrzeuge im Einsatz: DLK 1/30/1, LF 1/43/1
Kriminalpolizei in Kaufbeuren sucht Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen
In der Nacht von Samstag, 24.08.2024, auf Sonntag, 25.08.2024, kam es in einer Bar in der Kaufbeurer Innenstadt zu einem Sexualdelikt. Als eine 46-jährige Frau von der Tanzfläche der Bar in Richtung der Toiletten ging, wurde sie von einem Mann angesprochen, der zuvor ebenfalls auf der Tanzfläche gewesen ist. Es kam zu einer Streitigkeit und die 46-Jährige setzte ihren Weg zur Toilette fort, als der Mann ihr nachkam.
In der Toilettenkabine kam es zu einem Sexualdelikt. Der bis dato unbekannte Täter konnte bis zum Eintreffen der Polizei flüchten. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Vergewaltigung dauern derzeit noch an. Der Mann war etwa 30 bis 40 Jahre alt und trug zum Tatzeitpunkt ein blau-weiß-gestreiftes Oberteil. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Täter machen können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Kaufbeuren unter 08341 993-201 zu melden. (KPS Kaufbeuren)
Verkehrsunfall auf der B12 Richtung Kempten, Höhe Sportplatz Hirschzell
Auf der B12 in Fahrtrichtung Kempten auf Höhe Sportplatz Hirschzell ereignete sich am Donnerstag, 22. August 2024, gegen 8:15 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall. Ein PKW, besetzt mit drei Personen, fuhr in südliche Richtung und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er seitlich gegen einen LKW mit Anhänger. Die Insassen des Unfall-PKW wurden schwer bis schwerst verletzt, waren eingeklemmt bzw. eingeschlossen und mussten von den Feuerwehren Kaufbeuren und Mauerstetten mit technischem Gerät aus dem Fahrzeug befreit werden, bevor sie vom Rettungsdienst in die Kliniken transportiert werden konnten. Dabei wurden zwei Hubschrauber und ein Rettungswagen verwendet. Die vierte verletzte Person war der LKW-Fahrer, der jedoch selbständig die Einsatzstelle verlassen konnte. Ein weiterer PKW, der hinter dem LKW fuhr, musste ausweichen und kam im Grünstreifen neben der Fahrbahn zum Stehen. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Sein Fahrzeug blieb fahrbereit.
Die Feuerwehr unterstützte noch bei der Bergung der Unfallfahrzeuge bevor die Einsatzstelle an PI Kaufbeuren übergeben wurde.
Für die Rettungsmaßnahmen und zur Unfallaufnahme wurde die B12 zwischen den Anschlussstellen Kaufbeuren-Kreisverkehr und Altdorf komplett gesperrt und die Fahrzeuge abgeleitet. Hier waren anfangs Feuerwehrkräfte aus Neugablonz und Altdorf im Einsatz. Im weiteren Verlauf übernahm die Straßenmeisterei die Absperrungen und Ableitungen. Dies führte zu einem erhöhtem Verkehrsaufkommen in Kaufbeuren.
Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Polizei und der Feuerwehren Kaufbeuren, Mauerstetten und Altdorf im Einsatz.
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer Rauchentwicklung im Gebäude alarmiert. Die Einsatzkräfte konnten rasch den Kleinbrand in einer Herrentoilette mit vorhandenem Wasser aus dem Wasserhahn ablöschen. Eine natürliche Belüftung war ausreichend.
Einsatzdauer: 30min Einsatzkräfte: 22 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/40/1, LF 1/43/1
Bei zunehmender Hitze ist der Körper zudem auf mehr Flüssigkeitszufuhr angewiesen
Was bei vielen Menschen für Freude sorgt, birgt leider erhebliche gesundheitliche Gefahren, vor allem für ältere oder kranke Menschen. „Ab 30 Grad steigt das Risiko von gesundheitlichen Problemen. Doch an vielen Stellen können wir uns gegen die Auswirkungen der Hitze wappnen“, sagt DRK-Bundesarzt Universitäts-Professor Dr. Bernd Böttiger.
Steigen die Temperaturen, zieht es besonders viele Menschen an die frische Luft. Doch ein Aufenthalt im Warmen bedeutet eine zusätzliche Belastung für den Körper. Deshalb sollten vor allem Kleinkinder und Senioren keinesfalls längere Zeit der direkten Sonne ausgesetzt werden. Wenn es in die Sonne geht, sollte man freie Stellen mit Sonnencreme bedecken, einen Sonnenhut aufsetzen und Kleidung mit UV-Schutz tragen.
„Bei zunehmender Hitze ist der Körper zudem auf mehr Flüssigkeitszufuhr angewiesen, gerade bei körperlichen Aktivitäten. An heißen Tagen sollte man ruhig zwei bis drei Liter Wasser trinken. Ausreichend Flüssigkeit ist essenziell, um einem Kreislaufkollaps vorzubeugen”, sagt der DRK-Bundesarzt. Er weist zudem darauf hin, dass der Alkoholkonsum einzuschränken sei, da er zu vermehrtem Flüssigkeitsverlust führt. Beim Essen empfiehlt er, schwere und fettige Kost zu vermeiden und lieber auf leichtere Mahlzeiten zu setzen, mit viel Obst und Gemüse. Wer Medikamente einnehmen muss, sollte darauf achten, dass diese ausreichend gekühlt werden und am besten seine Ärztin oder seinen Arzt um Rat fragen, was bei der Medikamentenwirkung und -lagerung bei hohen Temperaturen zu beachten ist.
Hilfreich ist es zudem, Wohnräume früh und abends gut durchzulüften. Auch Ventilatoren können bei der Kühlung unterstützen. Wenn insbesondere kleinere Wohnungen tagsüber genutzt werden, ist es trotz Hitze ratsam, immer mal wieder durchzulüften, um die Luftfeuchtigkeit zu senken. Wenn sich dagegen tagsüber niemand oder nur kurzeitig jemand in einer Wohnung befindet, ist es besser, Fenster, Türen, Vorhänge und Rollläden dauerhaft zu schließen.
An vielen Orten gibt es auch schon Hilfsangebote gegen die Hitze für hilfsbedürftige Menschen. In mehreren Städten sind vergleichbar zu den Kältebussen im Winter mittlerweile Hitzebusse im Einsatz. So versorgen DRK-Hitzebusse, die auch über ein Bürgertelefon erreichbar sind, unter anderem in Berlin, Freiburg, Hamburg oder Stuttgart Menschen mit Wasser, Sonnencreme und Snacks. Darüber hinaus werden zunehmend kühlere Orte eingerichtet (sogenannte Cooling Spots, zum Beispiel in Köln), um Menschen eine Abkühlung zu ermöglichen.
„Es ist wichtig, bei Hitze besonders auf Freunde und Familie zu achten und sie an diese Tipps und Hinweise zu erinnern. Doch nicht immer lässt sich der Hitzschlag vermeiden. In einem solchen Moment gilt es, achtsam zu sein und erste Anzeichen wie Kopfschmerzen, eine erhöhte Körpertemperatur und Schwindel ernst zu nehmen“, sagt Universitäts-Professor Dr. Böttiger. Soweit möglich, sollte die betroffene Person aus der Hitze gebracht werden. Solange die Person bei vollem Bewusstsein ist, können elektrolythaltige Getränke, wie eine Apfelsaftschorle, helfen. Und im Notfall gilt es, nicht zu zögern: „Sollte es zu einem Hitzschlag kommen, rufen Sie unbedingt den Rettungsdienst (Tel. 112)“, sagt der DRK-Bundesarzt.
Informationen zum Einsatz der Feuerwehr Kaufbeuren
05.08.2024, 09:16 | Am Graben
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer Tierrettung alarmiert. Eine Henne hing an einem Wehrgitter im Mühlbach fest. Die Henne konnte gerettet werden, ist wieder frei und wurde dem Besitzer wieder übergeben.
Einsatzdauer: 51min Einsatzkräfte: 3 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1
06.08.2024, 08:57 | SEE Bärensee Wertachstausee (Hirschzell / Kaufbeuren)
Die Feuerwehren aus Kaufbeuren und Hirschzell wurden zu einer Vermisstensuche am Bärensee und Wertach alarmiert. Laut Polizeisprecher Christian Lindstedt handelt es sich bei dem Vermissten um einen 85-jährigen Mann.
Die Feuerwehr unterstütze die Einsatzleitung der Wasserrettung und suchte zusammen mit Einheiten der DLRG, Wasserwacht und Polizei den Bärensee und ein Teil der Wertach nach der vermissten Person ab. Auch ein Polizeihubschrauber und mehrere Suchhunde waren im Einsatz.
Nach ca. 3 Stunden wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Aktuell gibt es keine weiteren Informationen zu der Suche.
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer brennende Gasflasche alarmiert. Eine Gasflasche geriet aus ungeklärten Gründen in Brand. Das Feuer wurde durch zudrehen des Ventils gelöscht .
Die Kontrolle mit der Wärmebildkamera gab keine außergewöhnliche Erwärmung von Flasche oder Ventil. Ein Gasaustritt konnte mit dem Gasmessgerät ausgeschlossen werden.
Einsatzdauer: 41min Einsatzkräfte: 11 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MZF 2/11/1, LF 2/41/1
Informationen zum Einsatz der Feuerwehr Kaufbeuren
27.07.2024, 10:11 | Unter dem Berg
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten eine Ölspur, die durch einen technischen Defekt am Betonmischer entstanden ist, mit Bindemittel abstreuen und aufnehmen.
Einsatzdauer: 1h 7min Einsatzkräfte: 4 Personen Fahrzeuge im Einsatz: RW 1/61/1
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer Drehleiterrettung alarmiert. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst, indem sie einen Patienten aus dem 5. Obergeschoss gerettet hat.
Einsatzdauer: 42min Einsatzkräfte: 13 Personen Fahrzeuge im Einsatz: DLK 2/30/1, LF 2/41/1
Informationen der Feuerwehr Kaufbeuren und der Polizei Schwaben zum Unglück und zum Einsatz
Informationen der Polizei Schwaben
Germaringen, Untergermaringen.
Am späten Donnerstagabend des 25.07.2024, bemerkte die Eigentümerin eines landwirtschaftlichen Anwesens, dass Flammen aus dem Heulager schlagen.
Nach einem selbstständigen Absetzen des Notrufes befreite das Ehepaar die meisten der sich im Viehstall befindlichen Kühe. Bis zum Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand das Heulager jedoch bereits in Vollbrand. Ein Übergreifen auf den direkt angrenzenden Viehstall war nicht zu verhindern. Das Heulager brannte komplett aus. Etwa ein Drittel des Viehstalls wurde beschädigt. Es entstand ein beträchtlicher Sachschaden am Dach des Stalls. Der Sachschaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden, jedoch überlebten 12 Jungrinder von insgesamt ca. 80 Tieren das Feuer nicht.
Bei dem Brand kämpften insgesamt knapp 100 Kräfte der Feuerwehren Obergermaringen, Untergermaringen, Westendorf, Kaufbeuren und Rieden gegen das Feuer an. Des Weiteren waren der Rettungsdienst und ein Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Die ersten Ermittlungen wurden durch die Polizeiinspektion Buchloe und Unterstützungskräfte der Polizeiinspektion Kaufbeuren sowie dem Kriminaldauerdienst Memmingen geführt. Die weiteren Ermittlungen zur Klärung der konkreten Brandursache werden durch das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren geleitet. (KPI Memmingen – KDD)
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einem Großbrand in den Landkreis Ostallgäu alarmiert. Die Einsatzkräfte aus Neugablonz unterstützten die Feuerwehren in der Nachbarschaft mit einer Drehleiter und einem Löschgruppenfahrzeug beim Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes.
Einsatzdauer: 2h 56min Einsatzkräfte: 16 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MZF 2/11/1, DLK 2/30/1, LF 2/41/1
Im BRK Kreisverband Ostallgäu wurden 30 Blutspenderinnen und Blutspender für zusammen 4.975 Spenden ausgezeichnet. Darunter Topspender Josef Heel mit 200 Spenden. Foto: Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD)
Topspender ist Josef Heel aus Kaufbeuren mit 200 Spenden!
Der Kongresssaal im Kongress am Park in Augsburg erfüllte sich mit Dankbarkeit und Anerkennung, als der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) 283 Rekordspenderinnen und Spender aus Schwaben im Rahmen eines exklusiven Abends für die 75., 100., 125., 150., 175. und sogar 200. lebensrettende Spende auszeichnete.
Die 30 Jubilare aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu wurden für insgesamt 4975 Spenden geehrt. Darunter Topspender Josef Heel aus Kaufbeuren mit 200 Spenden.
Die beachtliche Anzahl von 150 Blutspenden haben Hans Jürgen Engel, Bernward Koenigsperger, Dietmar Speisekorn und Andreas Steiner erreicht.
125 mal ihr Blut für andere gaben Gerold Bittner, Franz Guggemos, Ludwig Hofer, Ludwig Köpf, Maria Oppl, Kaspar Rager, Stephan Spechtenhauser und Cornelia Tolliner.
100 mal freiwillig Blut gespendet haben Armin Böck, Martin Dopfer, Heiko Drewinger, Inge Epp, Christa Leutherer und Brunhilde Schmölz.
Für 75 Blutspenden wurden Engelberta Erd, Bruno Fritz, Roger Gemmel, Claudia Goetting, Daniel Huber, Leo Kremer, Thomas Reggel, Christine Schelle, Maximilian Schelle, Richard Schmölz und Erika Weißhaar-Fried geehrt.
Alexander Denzel ist beim BRK Kreisverband Ostallgäu verantwortlicher Koordinator für das Blutspendewesen. Er gratulierte allen Geehrten für ihre Treue, viermal (Blutspenderinnen) bzw. sechsmal (Blutspender) im Jahr Blut zu spenden.
Empfangen wurden die Helden des Alltags neben den Veranstaltern des BSD von BR-Moderator Michael Sporer, der durch den Abend führte und mit Gela Allmann sowie Handball-Legende Dominik Klein zwei namhafte Blutspende-Botschafter auf der Bühne begrüßte.
Hochrangige Unterstützung gab es vorab von Seiten des Bayerischen Roten Kreuzes, dessen Präsidentin Angelika Schorer in ihrer Ansprache dem Publikum ihren ganz persönlichen, großen Dank übermittelte sowie die unerlässliche Notwendigkeit von Blutspenden gerade auch für junge Menschen zum Ausdruck brachte. Der Geschäftsführer des BSD, Georg Götz, verwies in seiner Begrüßungsrede auf eindrucksvolle Zahlen rund um die Blutspende, auf die großartige Leistung aller Jubilare und ihre jahrzehntelange Verlässlichkeit für die Patientenversorgung in Bayern.
Im Anschluss erhielten alle anwesenden Jubilare ihre persönliche Auszeichnung. Diese wurde von BRK-Präsidentin Angelika Schorer, dem gastgebenden BSD-Geschäftsführer Georg Götz sowie Funktionären der jeweiligen Kreisverbände überreicht.
Als Georg Kreitmayr (KV Aichach-Friedberg), Kurz Kunz (KV Unterallgäu), Karl-Heinz Ernhofer (KV Oberallgäu) sowie Josef Heel (KV Ostallgäu) für ihre 200 geleisteten Blutspenden auf die Bühne gebeten wurden, honorierte der gesamte Saal diese sagenhafte Zahl mit stehenden Ovationen.
Im Anschluss überzeugte Kabarettist Chris Boettcher mit einer eigens für diesen Event ausgearbeiteten Kostprobe seines umfangreichen Programms und entließ die Anwesenden mit Tränen in den Augen in den Abend. Der Blutspendedienst bedankt sich bei allen geladenen Gästen, die diesen Abend so besonders gemacht haben.
Informationen zum Einsatz der Feuerwehr Kaufbeuren
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde kürzlich zu einer besonderen Rettungsaktion gerufen: Eine Entenmutter und ihre drei Küken hatten sich in einem belebten Bereich der Stadt verirrt. Die Einsatzkräfte versuchten zunächst, die Entenfamilie in einem Innenhof einzufangen. Dabei gelang es ihnen jedoch nur, die Entenmutter zu sichern.
Die Küken gerieten währenddessen in eine gefährliche Lage, als sie mehrfach die Straße überquerten – trotz des dichten Verkehrs. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Bewohner des Espachstifts und der Erstmeldenden Mädchen konnten schließlich auch die jungen Enten eingefangen werden.
Die gerettete Entenfamilie wurde anschließend sicher und unverletzt im Jordanpark ausgesetzt. Besonders hervorzuheben ist der beherzte Einsatz eines Feuerwehrmanns, der mit einem gekonnten Hechtsprung half.
Am Rande der Aktion genossen die Besucher des Espachstifts ihren Nachmittag bei Kaffee und einer Varieté-Vorstellung.
In den Sommerferien öffnet das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu seine Tore für kleine Entdecker. Kinder und können die spannende Welt der Feuerwehr hautnah erleben. An drei Terminen im August und September (14.08., 28.08., 11.09.) erwartet die jungen Besucher jeweils um 16 Uhr eine spannende Führung durch das Museum. Dabei erfahren sie alles über die Ausrüstung und Arbeit der Feuerwehr in früheren Zeiten und dürfen sogar in ein altes Feuerwehrauto einsteigen. Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich unter fuehrung@fwm-kf-oal.de.
Rätselrallye auf dem Kinderpfad
An weiteren drei Nachmittagen (07.08., 21.08., 04.09.) öffnet das Museum von 16 bis 18 Uhr zusätzlich seine Pforten. Auf dem Kinderpfad können Kinder das Museum auf eigene Faust erkunden und dabei verschiedene Rätsel lösen. Wer das Lösungswort findet, erhält am Ausgang ein kleines Geschenk. Die Aufsichtspflicht für die Kinder liegt jeweils bei den Eltern.
Alle Termine, inklusive der regulären Öffnungszeiten, finden Sie auf der Website des Museums: www.fwm-kf-oal.de. Sonderführungen für Gruppen, auch mit Bewirtung im Stüble, können jederzeit vereinbart werden.
Eine unbekannte Dame gab sich als vermeintliche Finanzagentin aus
Der 39-jährige Geschädigte wurde auf Whatsapp von einer, ihm unbekannten, Nummer kontaktiert. Die unbekannte Dame gab sich als vermeintliche Finanzagentin aus, deren Hobby Geldanlagemöglichkeiten in Kryptowährung seien und sie könne ihm dabei helfen. Der Geschädigte ging darauf ein und überwies einen kleinen, vierstelligen Betrag.
Nach kurzer Zeit wurde ihm dieser Betrag, inkl. 10 Prozent vermeintlichem Gewinn, zurück überwiesen. Da er nun an den Erfolg der Webseite glaubte, investierte er in mehreren Zahlungen in Summe circa 90.000€. Die Webseite gibt es nicht mehr. Die Kriminalpolizei Kaufbeuren hat die Ermittlungen bezüglich dieses Anlagenbetruges aufgenommen. (KPS Kaufbeuren)
Die Feuerwehr wurde zu einem Brand eines Teststand für Batterien gerufen. Die in Brand geratenen Batterien wurden von mehreren Trupps unter Atemschutz gelöscht und in eine Havariebox verbracht. Zur Entrauchung wurde ein Großlüfter eingesetzt. Durch den Brand entstand erheblicher Sachschaden am Gebäude durch Brandrauch.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Neugablonz, Kaufbeuren und Pforzen.
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert. Ein PKW ist beim Wenden über die Böschung gefahren und mit dem Unterboden am Fahrrad-/Fussweg aufgesessen.
Durch die Feuerwehr wurde das Fahrzeug gesichert, und mittels Seilwinde auf die Fahrbahn zurück gezogen und in die Parkbucht gestellt.
Einsatzdauer: 1h 5min Einsatzkräfte: 8 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1, RW 1/61/1
Feuerwehren aus Kaufbeuren, Neugablonz und Kleinkemnat sowie das THW Kaufbeuren gemeinsam im Einsatz
21.07.2024, 22:44 | Kaufbeuren
Am Sonntagabend zog ein heftiges Unwetter über Kaufbeuren. Nach dem Starkregen sind mehrere Keller und Straßen überflutet worden.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Kaufbeuren, Neugablonz und Kleinkemnat. Weiterhin wurde die Feuerwehren durch das THW Kaufbeuren unterstützt.
Die Einsatzkräfte waren bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Einsatzdauer: 5h 31min Einsatzkräfte: 25 Personen Fahrzeuge im Einsatz: SBR (KF 1), SBM (KF 1/2), FL-Ke 43/1, KdoW 1/10/1, MZF 1/11/1, LF-KatS 1/41/1, GW-L 1/55/1, RW 1/61/1, MZF 2/11/1, TLF 2/21/1, LF 2/41/1
Informationen zum Einsatz der Feuerwehr Kaufbeuren
19.07.2024, 12:01 | Erlenweg
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer Tierrettung alarmiert. Ein Vogel hatte sich im Bereich eines Dachüberstandes verfangen. Die Feuerwehr rettete ihn mittels Drehleiter aus der misslichen Lage.
Einsatzdauer: 37min Einsatzkräfte: 4 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MZF 2/11/1, DLK 2/30/1
Informationen zu den Einsätzen der Feuerwehr Kaufbeuren der letzten Tage
Person aus 3. Stock gerettet
13.07.2024, 10:43 | Neugablonzer Straße
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer Drehleiterrettung alarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr haben den Rettungsdienst unterstützt und den Patienten aus dem 3. OG mit der Drehleiter gerettet.
Einsatzdauer: 33min Einsatzkräfte: 14 Personen Fahrzeuge im Einsatz: DLK 1/30/1, LF-KatS 1/41/1
Ausgelöster Rauchwarnmelder
13.07.2024, 02:40 | Allensteiner Straße
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einem ausgelösten Rauchwarmelder alarmiert. Ausgelöster privater Rauchmelder in einem leer stehenden Reihenmittelhaus, wurde durch einen Nachbar, wahrgenommen. Die Polizei und der Nachbar versuchten den Besitzer zu erreichen. Der Besitzer aus Buchloe brachte den Hausschlüssel an die Einsatzstelle. Der piepsende Rauchmelder im 1. Obergeschoss wurde kontrolliert und deaktiviert. Kein Rauch und kein Feuer feststellbar. Kein weiterer Einsatz für die Feuerwehr.
Einsatzdauer: 1h 6min Einsatzkräfte: 12 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/43/1
Die Feuerwehr Hirschzell wurde zu einer Gebäudesicherung alarmiert. Der Bach im Birkental hat abermals die Wasserfassung überlaufen und ist über den Heriloring abgeflossen. Treibgut war bereits vom Rechen entfernt. Wasserlauf und Gullis kontrolliert.
Einsatzdauer: 42min Einsatzkräfte: 7 Personen Fahrzeuge im Einsatz: FL-Hz 43/1
Straße überschwemmt
12.07.2024, 21:06 | B12 Kaufbeuren > Höhe Frankenrieder Str.
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer überschwemmten Straße alarmiert. Die Frankenriederstr. wurde kontrolliert. Drei Flächenstellen, mit fließendem Wasser, vom Hirschzeller Sportplatz kommend, mit ca. 1 cm Wasserhöhe. Kein Einsatz für die Feuerwehr erforderlich.
Einsatzdauer: 35min Einsatzkräfte: 3 Personen Fahrzeuge im Einsatz: KdoW 1/10/1, MZF 1/11/1
Vorsorgliche Alarmierung wegen des Unwetters
12.07.2024, 19:30 | Feuerwehrgerätehaus Kaufbeuren Neugablonzer Straße
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde aufgrund des Unwetters vorsorglich durch die Leitstelle Allgäu alarmiert. Die Einsatzkräfte besetzten die Abschnittsführungsstelle in der Wache 1 und koordinierten die einzelnen Einsätze.
Einsatzdauer: 1h 32min Einsatzkräfte: 21 Personen Fahrzeuge im Einsatz: SBM (KF 1/1)
Kleintier-Rettung
12.07.2024, 18:18 | Füssener Straße
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer Tierrettung alarmiert. Eine Schlange mit einer Länge von ca. 1m hatte sich hinter einer Wandverkleidung versteckt. Die Einsatzkräfte entfernten die Holzvertäfelung und haben die Schlange eingefangen und in der freien Natur wieder ausgesetzt.
Einsatzdauer: 1h 3min Einsatzkräfte: 5 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1
Person eingeschlossen
12.07.2024, 14:57 | Buronstraße
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer Nottüröffnung alarmiert. Die Einsatzkräfte haben die Wohnungstüre für den Rettungsdienst geöffnet. Die Person wurde dem Rettungsdienst übergeben. Die Türe wurde wieder instand gesetzt. Rettungsdienst beim Abtransport zum Rettungswagen unterstützt. Wohnungsschlüssel an die Polizei übergeben.
Einsatzdauer: 1h 15min Einsatzkräfte: 9 Personen Fahrzeuge im Einsatz: DLK 1/30/1, LF 1/43/1
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde nach einem heftigen Gewitterschauer zu einem weiteren Einsatz alarmiert. Durch den Starkregen stand ein Keller bis zu 10 cm unter Wasser. Die Einsatzkräfte haben das Wasser mit einem Wassersauger beseitigt.
Einsatzdauer: 53min Einsatzkräfte: 5 Personen Fahrzeuge im Einsatz: LF 2/41/1
Maßnahmen gegen Falschparker und Appell an die Autofahrer
Seit einigen Wochen zeigt sich im Rosental in Kaufbeuren auf Höhe der Imbisse das immer gleiche Bild: Fahrzeuge im absoluten Halteverbot. Trotz entsprechender Beschilderung versperren diese die Durchfahrt in Richtung Kaiser-Max-Straße, sowohl für andere PKW als auch für den Rettungsdienst und die Feuerwehr.
Um dem entgegenzuwirken haben die Mitarbeitenden der Kommunalen Verkehrsüberwachung Kaufbeuren bereits im Mai zwei Wochen lang täglich mehrere Stunden mit den betreffenden Falschparkern das persönliche Gespräch gesucht und auf die Beschilderung hingewiesen. Während dieser Aktion ist auf das Ausstellen von Verwarngeldern verzichtet worden. Leider sind die Reaktionen darauf sehr unterschiedlich ausgefallen und die Stadt musste feststellen, dass nur dann eine Verbesserung eingetreten ist, wenn die Mitarbeitenden der Verkehrsüberwachung direkt vor Ort auf Streife waren und gesehen wurden.
Um eine dauerhafte Verbesserung der Situation in naher Zukunft zu erwirken, werden jetzt nicht mehr nur uniformierte Mitarbeitende Kontrollen durchführen, sondern auch der Innendienst der Verkehrsüberwachung. Außerdem wird auch die Kaufbeurer Polizei das Rosental verstärkt im Auge behalten.
Die Stadt Kaufbeuren möchte daher auf diesem Weg nochmals darauf hinweisen und an die Autofahrenden appellieren, dass in diesem Bereich absolutes Halteverbot gilt und ein Verstoß dagegen mit einem Verwarngeld von mindestens 20 Euro geahndet werden muss. Zusätzlich dazu binden diese umfangreichen Kontrollen die Mitarbeitenden der Verkehrsüberwachung, die dann in anderen Kontrollbereichen fehlen. Mit einem Augenzwinkern gesagt: Durch richtiges Parken schmeckt das Essen im Rosental nicht anders, aber es ist wesentlich günstiger.
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Tiefgarage alarmiert. Beim Einfahren mit einem PKW in die Tiefgarage platzte der Kühlerschlauch. Der austretende Wasserdampf löste die Brandmeldeanlage aus.
Die Feuerwehr kontrollierte diese Situation und stellte die Brandmeldeanlage zurück.
Einsatzdauer: 38min Einsatzkräfte: 15 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF 1/43/1
Thomas Hofmann dankte dem Personalratsteam für die Organisation und zeigte sich erfreut, dass nach der Corona-Zeit endlich wieder ein Zusammenkommen in zwangloser Atmosphäre möglich ist
Auf Einladung des Kreisgeschäftsführers Thomas Hofmann und des Personalratsvorsitzenden Michael Lerf verbrachten rund 120 Mitarbeitende des BRK Kreisverband Ostallgäu einen wunderschönen Tag auf dem Gelände der Wasserwacht Füssen am Forggensee.
Michael Lerf begrüßte die Kolleginnen und Kollegen: „Genießt das Sommerfest und kommt miteinander ins Gespräch.“ Thomas Hofmann dankte dem Personalratsteam für die Organisation und zeigte sich erfreut, dass nach der Corona-Zeit endlich wieder ein Zusammenkommen in zwangloser Atmosphäre möglich ist. „Das Schöne beim Roten Kreuz ist der Gemeinschaftsgedanke, der sich auch heute wieder zeigt: Wir Hauptamtlichen dürfen bei der Wasserwacht Füssen zu Gast sein und werden von der SEG Betreuung Pfronten kulinarisch versorgt.“ Beide dankten den Ehrenamtlichen für deren Unterstützung.
Das Catering-Team mit Bereitschaftsleiter Dr. Michael Stemmler war seit Freitag mit den Vorbereitungen beschäftigt und bot den Mitarbeitenden eine köstliche Auswahl an Speisen, von gegrilltem Fisch, Fleisch, Feta oder Antipasti-Gemüse über vielfältige Salate bis hin zu frisch in der Feldküche gebackener Pizza. Sie sorgten für gekühlte Getränke, die an diesem warmen Sommertag nicht nur bei den leidenschaftlichen Tischkicker-Spielern sehr begehrt waren. Diejenigen, denen das nicht ausreichte, nutzten die Gelegenheit und sprangen zur weiteren Abkühlung in den Forggensee.
Einen Einblick in die Aufgaben der Wasserwacht gaben am Nachmittag die Füssener Wasserretter, die eine Übung auf dem Forggensee vorführten. Bootsführer Thomas Meiler zeigte den Kolleginnen und Kolleginnen aus dem Kreisverband im Anschluss, was so ein Wasserwacht-Boot alles kann. „Wir haben zwar berufliche Überschneidungspunkte, aber heute konnten wir es live selbst erleben“, äußerte ein Mitarbeiter begeistert.
Gegen Abend, als am Forggensee allmählich Ruhe vom Badetrubel einkehrte, hatte Michael Lerf eine Bootsfahrt mit der MS Füssen organisiert. Mit der stimmungsvollen Rundfahrt bis ans nördliche Ende des Forggensees endete ein rundherum gelungener Tag. Dem Anliegen eines Teilnehmers auf dem Rückweg im Shuttlebus nach Kaufbeuren war nichts hinzuzufügen: „Herr Hofmann, so einen Tag müssen sie bitte wieder ermöglichen.“
Gebäude der Feuerwehr in Kaufbeuren, Neugablonzer Straße. Foto: Claus Tenambergen
Informationen zum Einsatz der Feuerwehr Kaufbeuren
03.07.2024, 12:17 | Am Klosterwald
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu eine Türöffnung alarmiert. Eine Mutter hatte sich auf dem Balkon ausgesperrt und ein 11 Monate altes Kind war alleine in der Wohnung. Die Einsatzkräfte konnten die Türe gewaltfrei öffnen. Das unverletzte Kind wurde der überglücklichen Mutter übergeben.
Einsatzdauer: 38min Einsatzkräfte: 12 Personen Fahrzeuge im Einsatz: DLK 1/30/1, LF 1/43/1
Tragehilfe – Kleinbrand im Freien – Hausnotruf – Alarm durch Asphaltarbeiten – Wasser im Gebäude – Tierrettung
Tragehilfe
30.06.2024, 19:25 | Säulingweg
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer Tragehilfe alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten mit der Schleifkorbtrage einen Patienten aus unwegsamen Gelände retten. Der Patient wurde danach dem Rettungsdienst übergeben.
Einsatzdauer: 47min Einsatzkräfte: 18 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1, DLK 1/30/1, LF-KatS 1/41/1, RW 1/61/1
Kleinbrand im Freien
29.06.2024, 22:12 | Kiesgrube Apfeltranger Straße
Die Feuerwehr Oberbeuren wurde zu einem Kleinbrand im Freien alarmiert. Der Brand einer Feuerschale war beim Eintreffen bereits durch den Verursacher gelöscht. Kein Eingreifen durch die Feuerwehr mehr nötig.
Einsatzdauer: 30min Einsatzkräfte: 11 Personen Fahrzeuge im Einsatz: FL-Obb 43/1, FL-Obb 1, FL-Obb 11/1
Hausnotruf
29.06.2024, 15:43 | Bismarckstraße
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einem ausgelösten Hausnotruf alarmiert. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, mussten Sie feststellen, dass die neue Hausnotrufanlage nur gestestet wurde. Sie hat funktioniert! Kein Einsatz für die Feuerwehr.
Einsatzdauer: 37min Einsatzkräfte: 10 Personen Fahrzeuge im Einsatz: DLK 1/30/1, LF 1/43/1
Asphaltarbeiten im Inter-Logistik-Park lösen Alarm aus
29.06.2024, 11:49 | Inter-Logistik-Park
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Auslösung durch Asphaltarbeiten in der Halle. Die Einsatzkräfte haben die ausgelösten Melder kontrolliert. Halle natürlich belüftet und die Brandmeldeanlage zurückgestellt.
Einsatzdauer: 48min Einsatzkräfte: 11 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1, LF 1/43/1
Wasser im Gebäude
29.06.2024, 09:13 | Innovapark
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert. Ein defekter Boiler setzte eine Mieteinheit im Innovapark unter Wasser. Die Feuerwehr unterstützte beim Aufsaugen des Wassers.
Einsatzdauer: 2h 9min Einsatzkräfte: 5 Personen Fahrzeuge im Einsatz: SBM (KF 1/1), MZF 1/11/1, MZF 2/11/1
Tierrettung
28.06.2024, 14:48 | Königsberger Straße
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer Tierrettung alarmiert. Die Einsatzkräfte befreiten den Mauersegler, der sich unter einem Dachvorsprung aus einem Seil nicht mehr selbstständig befreien konnte.
Einsatzdauer: 49min Einsatzkräfte: 7 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MTW 1/14/1, DLK 1/30/1
Einsätze der Feuerwehr Kaufbeuren der vergangenen Tage
Waschbecken übergelaufen
23.06.2024, 15:28 | Kemptener Tor
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert. Ein Waschbecken in einer Wohnung im 1. Obergeschoss ist aufgrund von einem verstopften Abflussrohr übergelaufen.
Das Wasser ist durch die Decke in eine im Erdgeschoss befindliche Gewerbeeinheit gelaufen. Da es sich um geringe Wassermengen handelte, mussten die Einsatzkräfte nicht eingreifen.
Einsatzdauer: 53min Einsatzkräfte: 3 Personen Fahrzeuge im Einsatz: RW 1/61/1
Kellerbrand in Irsee
22.06.2024, 10:17 | Alte Poststraße, Irsee
Die Feuerwehr Kleinkemnat wurde zu einem Kellerbrand nach Irsee alarmiert. Die Einsatzkräfte unterstützten die Kräfte aus Irsee.
Es handelte sich dabei um einen Kabelschmorbrand im Keller. Dieser war stark verraucht. Die Feuerwehr Kleinkemnat stellten einen Atemschutztrupp als Sicherheitstrupp. Das Gebäude wurde stromlos geschaltet.
Einsatzdauer: 1h 2min Einsatzkräfte: 9 Personen Fahrzeuge im Einsatz: FL-Ke 43/1
Auslaufender Kraftstoff nach Unfall auf B16 in Kaufbeuren
21.06.2024, 17:54 | Mindelheimer Straße + Türkheimer Straße
Die Feuerwehr Kaufbeuren wurde zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Die Einsatzkräfte haben den Brandschutz sichergestellt und die Verkehrsleitung übernommen bis die kaputten Fahrzeuge durch den Abschleppdienst entfernt wurden. Während des Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen auf der B16 Innerorts.
Einsatzdauer: 1h 15min Einsatzkräfte: 13 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1, LF 1/40/1, RW 1/61/1
Die Meldungen für Kaufbeuren, das Umland und Bayern
09.06.24 Plötzlich sechsstelliger Sachschaden: Flutopfer vor dem Ruin? | mehr/wert | BR24
09.06.24, 10:15 Uhr. Lagebericht Bayern. Hochwasserlagebericht Nr. 21
Das Donauhochwasser von Neuburg bis Pfelling läuft am Sonntag in den Meldestufen 1 bis 2 ab, von Hofkirchen bis Passau herrscht eine fallende Tendenz in der Meldestufe 3. Durch die vorhergesagten Flächenniederschläge an den Alpen wird es an einzelnen Donauzuflüssen und an der Donau selbst bis morgen (Wieder-)anstiege in die Meldestufen 1 bis 3 geben.
Flussabwärts von Neuburg an der Donau fallen die Wasserstände zunächst verbreitet in den Meldestufen 1 und 2. Die Pegel Hofkirchen und Vilshofen werden im Tagesverlauf des Sonntags die Meldestufe 3 unterschreiten, in Passau sinkt der Wasserstand in den Bereich der Meldestufe 3.
An den Donauzuflüssen ist das Hochwasser weitgehend abgelaufen. Nur noch folgende Pegel zeigen leichte Ausuferungen in der Meldestufe 1: Thann und Aha an der Altmühl, Warnbach/Schwarzach, Stegen/Amper und Stegen/Ammersee, Starnberg/Starnberger See sowie Landshut Birket und Plattling an der Isar.
Die Hochwasserlage entspannt sich zunächst. Aber von Sonntag auf Montag werden für den Alpenrand 30 bis 60mm Flächenniederschlag vorhergesagt – dies wird an den südlichen Donauzuflüssen und an der Donau selbst zu (Wieder-) anstiegen in den Meldestufen 1 bis 2 und vereinzelt bis 3 führen. So prognostizieren einzelne Vorhersagen zum Beispiel einzelne Pegel an Paar und Schmutter Montagfrüh in der Meldestufe 3.
Der DWD informiert: Heute vor allem im südlichen Alpenvorland in der zweiten Tageshälfte starke, vereinzelt schwere Gewitter. Dabei lokal Starkregen um 20 mm in kurzer Zeit. Besonders am Alpenrand örtlich UNWETTER durch heftigen Starkregen bis 40 mm und Hagel um 2 cm. Von Sonntagabend bis Montagmittag vor allem an den Alpen und im südlichen Vorland gebietsweise Starkregen um 25 mm innerhalb von etwa 6 Stunden, bzw. 30 mm innerhalb von etwa 12 Stunden.
Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt
09.06.24 Hochwasser: Flusspegel sinken nur langsam | BR24
07.06.24: Flutschäden rasch von Sachverständigen dokumentieren zu lassen
Hochwasser: Wirtschaftsministerium bittet Unternehmen, Flutschäden rasch von Sachverständigen dokumentieren zu lassen. Aiwanger: „Wir haben die Soforthilfen für Flutschäden auf den Weg gebracht. Betroffene Unternehmen sollten Sachverständige zur Schadensfeststellung rasch beauftragen“. mehr hier auf Wir sind Kaufbeuren
06.06.24, 17:00 Uhr: Lagebericht Bayern, Hochwasserlagebericht Nr. 18
An den Pegeln der schiffbaren Donau ist bei fallender Tendenz von Kelheim bis Passau vor Innmündung die höchste Meldestufe 4 erreicht; in Passau-Ilzstadt nach Inn-Mündung Meldestufe 3. Die Wasserstände gehen hier nur sehr zögerlich zurück.
An den Pegeln der Oberen Donau fallen die Wasserstände sehr deutlich; in Donauwörth in Meldestufe 2, in Neuburg und Ingolstadt noch in Meldestufe 3.
Auch an den Donauzuflüssen geht das Hochwasser weiter zurück. Hier ist örtlich noch Meldestufe 1 und 2 bei teils zögerlich fallenden Wasserständen erreicht.
Im Isar-Einzugsgebiet läuft das Hochwasser ab: an der Isar in Plattling um Meldestufe 2, Landshut und Lenggries und auch Inkofen/Amper in der Meldestufe 1. Bei den Seepegeln verzeichnet der Ammersee inzwischen knapp die Meldestufe 1 (auch Stegen/Amper in 1) und der Starnberger See verharrt in Meldestufe 1.
Am Inn ist die Hochwasserwelle abgelaufen. Die Pegel Passau Marienbrücke/Inn und Schliersee fallen weiter in der Meldestufe 1.
Im Maingebiet läuft das Aisch-Hochwasser ab. Lediglich im Unterlauf steigt noch der Pegel Laufermühle in den Bereich der Meldestufe 3. An der Rauhen Ebrach fällt der Pegel Ebrach in der Meldestufe 1.
Der DWD informiert: Heute südlich des Mains einzelne Gewitter mit Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm pro Stunde, stürmischen Böen bis 70 km/h sowie kleinkörnigem Hagel. Am späteren Nachmittag bis in die Nacht zum Freitag auch vereinzelt UNWETTERARTIGE Entwicklungen mit punktuellen Starkregenmengen über 25 l/qm in der Stunde, Sturmböen um 85 km/h sowie Hagel um 2cm nicht auszuschließen. Größte Wahrscheinlichkeit hierfür vom südlichen Schwaben über Oberbayern bis nach Niederbayern.
Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt
06.06.2024, Ehrenamtliche der Wasserwacht und Bereitschaften des BRK Ostallgäu helfen in Hochwassergebieten
Ehrenamtliche der Wasserwacht und Bereitschaften des BRK Ostallgäu helfen in Hochwassergebieten. Einsätze im Flutgebiet Günzburg, Augsburg, Unterallgäu und Pfaffenhofen an der Ilm. mehr zu den Einsätzen auf Wir sind Kaufbeuren
Foto und Quelle: BRK Ostallgäu
05.06.24, Abgeordneter Peter Wachler informiert: 100 Millionen Euro Unterstützung
Das Sofortprogramm zur schnellen und unbürokratischen finanziellen Hilfe steht geschädigten Privathaushalten, Gewerbebetrieben, selbstständig Tätigen sowie Land- und Forstwirten offen. In einem ersten Schritt stellt die Staatsregierung zur Linderung der akuten Notlage und zur Beseitigung der entstandenen Schäden einen Finanzrahmen von bis zu 100 Millionen Euro bereit. Die wichtigsten Eckpunkte sind (…)
05.06.24 Vier Kammeraden der Kaufbeurer Feuerwehr unterstützten örtliche Einsatzleitung im Landkreis Aichach-Friedberg
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
04.06.24, 09:45 Uhr: Lagebericht Bayern. Hochwasserlagebericht Nr. 13
Der Hochwasserschwerpunkt liegt an der Donau. Der Scheiteldurchgang erfolgt in Regensburg am Dienstagvormittag, im weiteren Verlauf bis Deggendorf im Tagesverlauf und im Donauabschnitt von Hofkirchen bis Passau spätestens am Mittwochvormittag. Der Pegel Manching/Paar fällt deutlich in der Meldestufe 4.
Der zweite Hochwasserscheitel hat gerade Neu Ulm – Bad Held unterhalb der Meldestufe 4 passiert und wird in der weiteren Donauverlagerung nur geringfügig sichtbar, da gleichzeitig die Donauzuflüsse sinken. Der Pegel Donauwörth zeigt Scheitelwasserstände deutlich unter der Hochwassermarke vom April 1994 und wird allmählich fallen. Neuburg/Donau steigt leicht und wird im Tagesverlauf den Scheitel deutlich unterhalb der Hochwassermarke August 2005 erreichen. In Ingolstadt wird der Scheitel gegen Abend knapp in der Meldestufe 4 erreicht. Kelheim verzeichnet nur noch leichte Anstiege in der Meldestufe 4 um die Hochwassermarke August 2005. Am Dienstagvormittag wird in Regensburg der Scheitelwasserstand unterhalb von 625 cm erwartet und läge damit unterhalb der Hochwassermarke vom Januar 2011. Bei den Pegeln Straubing, Pfelling, Deggendorf und Passau/Donau wird der Scheiteldurchgang heute jeweils unterhalb der Hochwassermarke vom August 2002 und in Hofkirchen sowie in Vilshofen morgen im Bereich der Marke August 2002 erwartet. Im Streckenabschnitt von Kelheim bis Passau werden sich die hohen Wasserstände oberhalb der Meldestufe 4 noch bis einschließlich Mittwoch halten.
An den Donauzuflüssen geht das Hochwasser weiter zurück. Manching/Paar fällt deutlich in der Meldestufe 4, und MühlriedPaar sowie Offingen/Mindel in der 3. An folgenden Unterläufen sinkt das Hochwasser in der Meldestufe 2: Harburg/Wörnitz, Wiblingen/Iller, Aunkofen/Abens und Marienthal/Regen. Noch länger anhaltende Wasserstände in der Meldestufe 2 verzeichnen Thann/Altmühl und Warnbach/Schwarzach.
Die gestrigen extrem ergiebigen Starkregenfälle im südlichen Oberbayern haben im Isar- und Inneinzugsgebiet zu kurzeitigen starken Pegelanstiegen geführt
Im Isar-Einzugsgebiet beruhigt sich die Hochwasserlage. In Inkofen/Amper, Landshut und Plattling/ Isar fallen die Wasserstände in Meldestufe 3. Der Pegel München befindet sich in Meldestufe 2 bei fallender Tendenz, der Pegel Freising im Scheitelbereich bei Meldestufe 2. Der Ammersee hat einen Stand knapp unterhalb der Meldestufe 3 erreicht und am Starnberger See ist die 1 knapp überschritten. An der Loisach gibt es vereinzelt Ausuferungen in Meldestufe 1.
Am Inn läuft eine kleinere Hochwasserwelle ab. Der Scheitel befindet sich derzeit im Bereich Mühldorf mit Überschwemmungen in der Meldestufe 1. Am Pegel Schärding/Inn können im Tagesverlauf noch Überschwemmungen bis Meldestufe 2 auftreten. Erhöhte Wasserstände der Meldestufe 2 melden auch die Pegel an Tegernsee und Schliersee. Im Bereich des Pegels Passau Marienbrücke am Inn ist die Meldestufe 3 erreicht, der Scheitel wird heute gegen Mittag erwartet. Im Maineinzugsgebiet sind die meisten Ausuferungen bereits zurückgegangen. Im Unterlauf der Aisch, Rauhen Ebrach und Fränkischen Rezat ist noch die Meldestufe 2 überschritten und in Kemmern/Main fällt der Pegel in Meldestufe 1.
Die Hochwasserlage bleibt in den betroffenen Gebieten durch die vorherrschenden hohen Wasserstände angespannt, aber es sind keine unwetterartigen Niederschläge mehr vorhergesagt.
Der DWD informiert: Heute Nachmittag und Abend an den Alpen geringes Risiko für Gewitter mit Starkregen um 15 l/qm in kurzer Zeit.
Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt
04.06.24, DLRG Kaufbeuren: Hilfe im Flutgebiet Günzburg
Einsatzkräfte der DLRG Kaufbeuren wurden angefordert. DLRG Kaufbeuren: Leider kommt es immer wieder vor, dass Rettungs- und Hilfsorganisationen, sowie Feuerwehren ihre Einsatzkräfte ohne entsprechende Anforderungen aus den betroffenen Regionen in die Krisengebiete entsenden. Ebenso reisen oftmals freiwillige Helfer aus eigenem Antrieb an den Schadensort. Dies ist für die Einsatzleitungen vor Ort immer wieder ein großes Problem, da die schon angeschlagene Infrastruktur (Essen, Trinken, Schlafen), Parkplätze und Zufahrtswege zusätzlich belastet wird. Infos und Fotos des Einsatzes jetzt hier auf Wir sind Kaufbeuren
03.06.24, 16:30 Uhr: Hochwasser in Bayern: Die aktuelle Lage | BR24live
Start ab 1:22
03.06.24 / 16:25 Uhr: Hochwasser: Bayerns Energieminister informiert über die aktuelle Lage der Stromversorgung
Aiwanger: „Trotz angespannter Situation weiterhin nur lokale Stromausfälle in überschwemmten Gebieten. In der Fläche ist die Stromversorgung nach wie vor gewährleistet“
Die Hochwasserlage in Bayern ist weiterhin sehr angespannt. In den überfluteten Gebieten treten lokale Stromausfälle auf. Bayerns Energieminister Aiwanger informiert: „In der Fläche ist die Stromversorgung weiterhin gesichert. Die Stromausfälle konzentieren sich nach wie vor auf die Überschwemmungsgebiete.“
Im Gebiet der LEW Verteilnetz GmbH (LVN) entwickelt sich die Lage unterschiedlich. Im nördlichen Netzgebiet südlich der Donau bleibt die Situation aufgrund von überflutungsbedingten Stromausfälle weiterhin angespannt. Besonders betroffen sind der Landkreis Günzburg mit den Ortschaften Burgau, Offingen und Jettingen sowie im Landkreis Dillingen die Stadt Wertingen. Im Landkreis Donau-Ries kann die Gefahr von Stromausfällen aufgrund von möglichen Problemen in Umspannwerken derzeit nicht ausgeschlossen werden. Im Süden des Netzgebiets der LVN konnte die Versorgung auf Mittelspannungsebene weitgehend wiederhergestellt werden. Dennoch gibt es hier in einigen Ortschaften im Niederspannungsnetz noch Ausfälle in einzelnen Straßenzügen und Haushalten.
Im Netzgebiet der Bayernwerk Netz GmbH wurde am Wochenende wegen eines Dammbruchs das Umspannwerk Reichertshofen (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) überflutet und ist in Folge ausgefallen. Betroffen davon sind umliegende Ortschaften sowie eine Abfallverwertungsanlage. Das Störungsgeschehen im Netzgebiet wird als rückläufig eingestuft. Am Sonntag waren in der Spitze 7.500 Haushalte stromlos, seit Mitternacht sind im Netzgebiet von Bayernwerk etwa 5.000 Haushalte ohne Strom – besonders im Raum Allershausen (LK Freising).
Staatsminister Aiwanger ruft zu besonderer Vorsicht vor Stromschlägen in den Hochwassergebieten auf: „Zählerkästen oder Verteileranlagen im eigenen Keller können bei Überschwemmungen zur Gefahr werden. Das Hochwasser hat schon zwei tragische Opfer gefordert. Wir müssen alles dafür tun, dass keine weiteren Personen verletzt werden.“
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
03.06.24 / 12.59 und 14.19 Uhr: Einsätze der Feuerwehr Kaufbeuren
Unwetter
03.06.2024, 14:19 | Kleine Schweiber, Irsee
Überörtliche Hilfe: Wasser ist über Sickerschacht in den Lichtschacht gelaufen und dadurch in den Keller. Da sich das Wetter verbessert hat ist das Wasser in den Lichtschächten versickert und nicht mehr in den Keller gelaufen. Kein Einsatz für die Feuerwehr nötig.
Einsatzdauer: 47min Einsatzkräfte: 11 Personen Fahrzeuge im Einsatz: FL-Ke 43/1
Unwetter
03.06.2024, 12:59 | Kellenstraße, Kaufbeuren
Durch die erneuten Regenfälle am Montag wurden die beiden Häuser, die schon am Samstag betroffen waren, erneut bedroht. Präventiv wurde mit zwei Feuerwehrpumpen das Oberflächenwasser des Öhlmühlhang umgeleitet. Somit konnte vorerst ein weiterer Schaden verhindert werden.
Einsatzdauer: 4h 21min Einsatzkräfte: 13 Personen Fahrzeuge im Einsatz: MZF 1/11/1, LF-KatS 1/41/1, GW-L 1/55/1
03.06.24 / 9:00 Uhr: Lagebericht Bayern. Hochwasserlagebericht Nr. 11
Das Hochwasser konzentriert sich zunehmend auf die Donau, dort ist bereits vielfach Meldestufe 4 erreicht, die Scheitel ab Donauwörth werden noch erwartet. An den südlichen Zuflüssen sind kleine Wiederanstiege vorhergesagt, insgesamt wird der Hochwasserrückgang dadurch aber nur verzögert und es kommt zu keiner Verschärfung.
An den südlichen Donauzuflüssen fallen die Pegel noch in Meldestufe 4 in Achsheim/Schmutter, Mühlried/Paar und Geisenfeld/Ilm. In Manching an der Paar sollte der Scheitel in Meldestufe 4 am Vormittag erreicht werden, die Vorhersage bleibt aber bis zum Scheitel noch unsicher. Wiederansteige der Pegel bis in Meldestufe 3 sind möglich in Wiblingen an der Iller, Nattenhausen/Günz, ggf. an der Paar und an der Abens.
Die anderen Anstiege werden mit den Scheiteln in Meldestufe 1 bis 2 verbleiben, im Lecheinzugsgebiet kommt es überwiegend nur zu leichten Ausuferungen in Meldestufe 1, vereinzelt auch an der oberen Iller.
Im Isar-Einzugsgebiet fallen die Wasserstände in Hohenkammer /Glonn, Plattling und Landshut / Isar bei Meldestufe 3. Der Scheitelbereich an der Amper in Inkofen ist länger andauernd vorhergesagt bei knapp Meldestufe 4. Vereinzelt können Pegel noch oder wieder die Meldestufe 1 erreichen, insbesondere im Ampereinzugsgebiet, in München wird der Wiederanstieg in Meldestufe 1 verbleiben.
Auch an den nördlichen Donauzuflüssen Wörnitz, Sulzach, Altmühl, Schwarze Laaber und Naab (vor allem Schwarzach und Vils) sind die Scheitel weitgehend erreicht und die Pegel fallen bereits überwiegend in Meldestufe 1 und 2. In Harburg/Wörnitz ist die Meldestufe 3 überschritten und die Vorhersage des genauen Scheitels noch unsicher. An der Schwarzach (Meldestufe 2) bleiben die Wasserstände erhöht. Auch am Regen fallen die Wasserstände in Meldestufe 2 durch die erneuten Niederschläge nur langsam. In Nittenau ist noch die Meldestufe 3 überschritten.
Die niederbayrische Vils fällt heute an kleiner und großer Vils unter Meldestufe 2, allerdings können morgen Wiederanstiege in Meldestufe 2 erfolgen, Meldestufe 3 ist nicht ausgeschlossen. Auch am Inn können vereinzelt kleine Ausuferungen in Meldestufe 1 auftreten, der Pegel Passau / Inn kann Dienstagabend im Scheitel knapp Meldestufe 2 erreichen.
Der Scheitel der Donau nähert sich Donauwörth. Dort ist Meldestufe 4 überschritten, der Scheitel wird für Montagnacht erwartet und kann vergleichbar wie 1994 eintreten. Neuburg verbleibt vorerst um Meldestufe 4, in Ingolstadt bleibt der Scheitel voraussichtlich knapp um Meldestufe 4. Für Kelheim und Oberndorf wird ein Doppelscheitel in Meldestufe 4 im Bereich eines 20-50-jährlichen Hochwassers erwartet. Auch unterhalb Oberndorf bis Vilshofen ist Meldestufe 4 überschritten, in Pfelling erst in den nächsten Stunden. Von Regensburg bis Passau/Donau wird der Scheitel erst im Verlauf der nächsten beiden Tage erwartet, die Scheitel in ähnlicher Höhe wie 2002. In Neu-Ulm kann am Dienstag ein Wiederanstieg knapp in Meldestufe 4 erfolgen, für Günzburg u.d. Günzmündung / Donau in Meldestufe 3.
Im Maineinzugsgebiet läuft die Welle ab, die Hochwasserlage entspannt sich überwiegend, vereinzelt steigen noch Pegel mit Ablaufen der Welle leicht in Meldestufe 1, bzw. 2 an, z. B. an der Aisch.
Der DWD Informiert: Heute bleibt es in Franken weitgehend niederschlagsfrei. Südlich der Donau, im Bayerwald und in der südlichen Oberpfalz fällt verbreitet schauerartig verstärkter Regen, der im Tagesverlauf erneut in Schauer und einzelne teils kräftige Gewitter mit Starkregen übergeht und bis in die Nacht zum Dienstag anhält. Dabei werden verbreitet 20 bis 30 mm, am unmittelbarem Alpenrand 30-50 mm, stellenweise bis 60 mm in 18 Stunden vorhergesagt. Für den Dienstag werden keine relevanten Niederschläge prognostiziert.
Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt
03.06.24 / 07:20 Uhr: UNFASSBARE WASSERMASSEN: Jahrhunderteflut in Bayern und Baden-Württemberg geht weiter / Quelle: Welt
02.06.24 / 23:00 Uhr: Lagebericht Bayern. Hochwasserlagebericht Nr. 10
Das Hochwasser konzentriert sich zunehmend auf die Donau, dort ist bereits vielfach Meldestufe 4 erreicht, die Scheitel ab Donauwörth werden noch erwartet. An den Zuflüssen sind die Höchststände weitgehend erreicht und das Hochwasser geht langsam zurück.
An den südlichen Donauzuflüssen bis Kelheim sind die Scheitel weitgehend erreicht und die Pegel fallen verbreitet bei Meldestufe 3. Allerdings kann sich der weitere Rückgang durch neuerlich prognostizierte Niederschläge verzögern. Meldestufe 4 bleibt bei fallender Tendenz in Fleinhausen/Zusam, Achsheim/Schmutter, Mühlried/Paar und Geisenfeld/Ilm über die Nacht erhalten. In Manching an der Paar wird der Scheitel in der Nacht erwartet, ist aber unsicher in der Prognose.
Im Isar-Einzugsgebiet sind die Scheitel auch weitgehend erreicht, aber auch dort können neuerliche Niederschläge den Rückgang morgen verzögern. Vereinzelt können Pegel noch die Meldestufe 1 erreichen. In Plattling/Isar steigen die Wasserstände noch leicht bei Meldestufe 4, in Inkofen/Amper bei Meldestufe 3. In Hohenkammer/Glonn und Landshut/Isar fallen die Wasserstände bei Meldestufe 3.
Auch an den nördlichen Donauzuflüssen Wörnitz, Sulzach, Altmühl, Schwarze Laaber und Naab (vor allem Schwarzach und Vils) sind die Scheitel weitgehend erreicht und die Pegel fallen bereits überwiegend. In Harburg/Wörnitz und Amberg/Vils sind die Pegel im Scheitel bei knapp Meldestufe 3. An der Schwarzach (Meldestufe 2) bleiben die Wasserstände erhöht. Auch am Regen sind die Scheitel in Marienthal und Nittenau in Meldestufe 3 erreicht, wobei eine kleine Nachwelle gerade Cham in Meldestufe 3 passiert, diese fällt aber niedriger aus als die erste.
Auch für die niederbayrische Vils sind die Scheitel zwar vorerst in Meldestufe 3 an kleiner und großer Vils erreicht, allerdings können neuerliche Niederschläge einen Wiederanstieg in ähnliche Höhe auslösen. Auch am Inn können dadurch lokal erneut kleine Ausuferungen in Meldestufe 1 auftreten.
Der Scheitel der Donau hat Dillingen in Meldestufe 2 erreicht. In Donauwörth ist Meldestufe 4 überschritten, der Scheitel wird für Montagnachmittag erwartet und kann vergleichbar wie 1994 eintreten. Neuburg verbleibt vorerst um Meldestufe 4, in Ingolstadt bleibt der Scheitel voraussichtlich knapp unter Meldestufe 4. Kelheim steigt morgen noch weiter in Meldestufe 4 bis in den Bereich eines 20-jährlichen Hochwassers. Für Oberndorf wird Überschreitung von Meldestufe 4 für Montagvormittag erwartet, der Scheitel erst in der Nacht auf Dienstag. Von Regensburg bis Straubing ist Meldestufe 4 ebenfalls erreicht, Pfelling bis Vilshofen folgen bis Montagmittag, Passau/Donau bis Montagabend. Die Scheitel an der unteren Donau werden in der Größenordnung von 2002 bzw. 1999 erwartet.
Auch im Maineinzugsgebiet sind die Scheitel weitgehend erreicht, vereinzelt steigen noch weitere Pegel mit Ablaufen der Welle leicht in Meldstufe 1, bzw. von Meldestufe 1 knapp in Meldestufe 2. Die Pegel Schenkenau/Itz und Wendelstein/Schwarzach sind im Scheitelbereich bei Meldestufe 3. An den meisten Pegeln wird morgen das Hochwasser abgelaufen sein.
Gerade ziehen noch einzelne Gewitter mit Unwetterpotenzial über Bayern. Im Süden ist ab Mitternacht für Montag erneuter Dauerregen mit bis zu 30 bis 40 l/m² vorhergesagt. Der morgige Tag bleibt daher noch abzuwarten, der Dienstag bleibt dann endlich weitgehend trocken. Nach den Vorhersagen verzögert der Niederschlag den Rückgang des Hochwassers und kann auch zu erneuten leichten Wiederanstiegen führen ohne die Situation jedoch nach jetziger Einschätzung zusätzlich zu verschärfen. Die Lage ist weiter zu beobachten.
Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt
02.06.24 / 15:41 Uhr: BAYERN: Feuerwehrmann stirbt in den Fluten | Quelle. Bild
02.06.24 / 15:32 Uhr: Update zur Wetterlage in Bayern | BR24live
Beginn bei 1:51
02.06.24, / 15:30 Uhr: Lagebericht Bayern. Hochwasserlagebericht Nr. 9
Die Zahl der Pegel mit Überschreitungen der Meldestufe 4 ist nur geringfügig zurückgegangen, wobei die betroffenen Pegel zumindest im nördlichen Schwaben überwiegend schon fallen. Der Hochwasserscheitel der Donau ist derzeit im Bereich von Günzburg in der Meldestufe 3.
Überschreitungen der Meldestufe 4 melden die Pegel: Donauwörth und Kelheim an der Donau, Fleinhausen/Zusam, Achsheim an der Schmutter, Aichach, Mühlried und Manching an der Paar, Geisenfeld/Ilm, Aunkofen/Abens und Hohenkammer/Glonn.
Bei den südlichen Donauzuflüssen fallen die Pegel auch in den Unterläufen: Nattenhausen/Günz, Offingen/Mindel und Fischach/Schmutter jeweils in der 3. Fleinhausen/Zusam, Achsheim/Schmutter und Aunkofen/Abens fallen in der 4. Die Pegel im Mündungsbereich von Iller und Wertach fallen bis Montag unter die Meldestufen. Der Hochwasserscheitel an der Paar hat Mühlried in der 4 passiert. Die Pegel Manching/Paar und Geisenfeld/Ilm zeigen eine Abflussjährlichkeit von ca. 100, in Geisenfeld wurde der Scheitel schon erreicht An der niederbayerischen Vils kommt es in Dietelskirchen/Kleine Vils und Vilsbiburg/Große Vils zu Ausuferungen im Bereich der Meldestufe 3.
Im Isar-Einzugsgebiet fallen die Pegel verbreitet in der Meldestufe 1. Aber am Pegel Hohenkammer/Gonn ist noch die Meldestufe 4 in fallender Tendenz überschritten, für Inkofen/Amper ist Meldestufe 3 bis 4 vorhergesagt und an der Isar hat Landshut den Scheitel in Meldestufe 3 erreicht. Der Pegel Plattling Isar wird die Meldestufe 4 überschreiten.
Bei den nördlichen Donauzuflüssen Wörnitz, Sulzach, Altmühl, Schwarze Laaber und Naab (vor allem Schwarzach und Vils) wird ein Hochwasser mit Scheiteln im Bereich Meldestufe 2 erwartet. In Harburg/Wörnitz und Amberg/Vils wird knapp die Meldestufe 3 erreicht.
Das Hochwasser am Regen kann an den Pegeln Cham und Marienthal die Meldestufe 3 erreichen, Nittenau/Regen steigt in den Bereich der Meldestufe 4. Der Pegel Günzburg/Donau hat den im Scheitel bei Meldestufe 3 erreicht, Dillingen steigt leicht in Meldestufe 2. In Donauwörth wird in Kürze die Meldestufe 4 überschritten. Nach den derzeitigen Prognosen werden die Abflüsse dort voraussichtlich unterhalb der Jährlichkeit 100 bleiben. Flussabwärts gibt es im Tagesverlauf Anstiege in Neuburg in die Meldestufe 4, in Ingolstadt in die Meldestufe 3 und in Kelheim in der Meldestufe 4 bis morgen in den Bereich eines 50-jährlichen Hochwassers. Weitere Donaupegel, wie Regensburg und Straubing werden von Sonntag auf Montag in die Meldestufe 4 folgen. Flussabwärts bis Passau/Donau wird die Überschreitung der Meldestufe 4 am Montag erwartet. Die Scheitel liegen voraussichtlich deutlich unter den Werten vom Juni 2013. Einzelne Rednitz- und Regnitz-Zuflüsse (Fränkische Rezat, Schwarzach, Zenn, Gründlach, Aisch, Rauhe Ebrach, Wiesent) zeigen ein Hochwasser in den Meldestufen 1 und 2 auf. Der Pegel Schenkenau/Itz hat unverändert einen Wasserstand in Meldstufe 3. Am Main selbst werden Mainleus und Kemmern Wasserstände in der Meldestufe 1 haben, flussabwärts wird derzeit kein Hochwasser erwartet.
Der DWD informiert: Die Unwetterwarnlage vor ergiebigem Dauerregen ist zu Ende gegangen, aber mit Ausnahme der alpennahen Gebiete, schwerpunktmäßig aber zwischen Main und Donau Schauer und Gewitter. Dabei lokal heftiger Starkregen mit Mengen um 30 mm in kurzer Zeit. Kleinräumig auch Mengen bis 60 mm innerhalb mehrerer Stunden nicht ausgeschlossen. In der Nacht zum Montag in Südbayern und in der Oberpfalz noch einzelne Gewitter, öfter aber auch wieder nicht-gewittriger Starkregen mit ähnlichen Mengen. Größtes Risiko dann voraussichtlich in Schwaben und im westlichen Oberbayern.
Die Hochwasserlage kann dadurch eventuell in einigen Gebieten eine Verschärfung erfahren.
Quelle. Bayerisches Landesamt für Umwelt
02.06.24 / 14.00 Uhr: Söder, Habeck und Herrmann vor Ort im Hochwassergebiet
Ministerpräsident Dr. Markus Söder informiert sich mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann vor Ort zur aktuellen Hochwasserlage im Kreis Unterallgäu in Schwaben (Realschule, Pestalozzi Straße 7, 87727 Babenhausen).
Anschließend, gegen 15.30 Uhr, machen sich Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann ein Bild der Lage im Landkreis Günzburg in Schwaben (genaue Örtlichkeit noch offen).
02.06.24 / ca. 12:00 Uhr: BR24 live
Beginn bei 3:51
02.06.24 / 10:30 Uhr: Lagebericht Bayern. Hochwasserlagebericht Nr. 8
Meldestufe 1: Stellenweise kleinere Ausuferungen.
Meldestufe 2: Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen.
Meldestufe 3: Einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr erforderlich.
Meldestufe 4: Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich.
Die Zahl der Pegel mit Überschreitungen der Meldestufe 4 ist weiter gestiegen, wobei die betroffenen Pegel im nördlichen Schwaben überwiegend schon fallen, in den Unterläufen von Paar, Ilm, Abens und Glonn aber noch steigen. Der Hochwasserscheitel der Donau ist derzeit im Bereich von Neu Ulm in Meldestufe 4.
Überschreitungen der Meldestufe 4 melden die Pegel: Neu Ulm – Bad Held/Donau, Kelheim/Donau, Fleinhausen/Zusam, Fischach und Achsheim an der Schmutter, Mering sowie Aichach und Mühlried an der Paar, Geisenfeld/Ilm, Aunkofen/Abens und Hohenkammer/Glonn.
Nach dem gestrigen Deichbruch im Raum Burgwalden/Augsburg ist die Lage an der Schmutter noch angespannt, die Pegel zeigen weiterhin Wasserstände in der Meldestufe 4. Bei den schwäbischen Donauzuflüssen sind die Scheitel vielfach in den Unterläufen: Nattenhausen/Günz in der 3, Offingen/Mindel hat den Scheitel in der 3, Fleinhausen/Zusam fällt in der 4. Die Pegel im Mündungsbereich von Iller und Wertach fallen in der Meldestufe 2.
Bei vielen oberbayerischen Donauzuflüssen steigt das Hochwasser noch in den Unterläufen: Die Hochwasserscheitel befinden sich im Raum Mühlried/Paar und in Aunkofen/Abens in der 4, Geisenfeld/Ilm und Hohenkammer/Glonn steigen weiter in der 4.
Im Isar-Einzugsgebiet steigen die Wasserstände vor allem im Amper-Einzugsgebiet durch die westlichen Zuflüsse stark an. Für Inkofen/Amper ist Meldestufe 3 bis 4 vorhergesagt. Der Pegel Landshut/Isar befindet sich in Meldestufe 3. Im weiteren Verlauf können vereinzelt weitere Pegel an Isar und Loisach die Meldestufe 3 überschreiten, verbreitet gibt es bereits Ausuferungen in Meldestufe 1 bis 2.
Im Inn-Einzugsgebiet sowie an der kleinen Vils kommt es nur vereinzelt zu leichten lokalen Ausuferungen in Meldestufe 1, Dietelskirchen/Kleine Vils in 2.
Bei den nördlichen Donauzuflüssen Wörnitz, Sulzach, Altmühl, Schwarze Laaber und Naab (vor allem Schwarzach und Vils) wird ein Hochwasser mit Scheiteln im Bereich Meldestufe 1 bis 2 erwartet. Im Oberlauf zeigen die Pegel bereits Überschreitungen der Meldestufe 1 und 2. An der Wörnitz kann lokal auch Meldestufe 3 noch knapp erreicht werden (Harburg).
Das Hochwasser am Regen geht im Oberlauf bereits zurück, der Scheitel wird Kienhof heute in Meldestufe 2 passieren und in Marienthal im weiteren Verlauf im Bereich der Meldestufe 3.
Der Pegel Neu Ulm/Bad Held ist im Scheitel bei Meldestufe 4. In Günzburg wird der Scheitel mittags in Meldestufe 3 erwartet, in Dillingen am Nachmittag in Meldestufe 2. Für Donauwörth ist die Prognose durch die Überlagerung der Hochwasserwellen noch mit größeren Unsicherheiten behaftet, Meldestufe 4 wird im Verlauf des Tages überschritten. In Kelheim ist die Medestufe 4 bereits überschritten. Weitere Donaupegel, wie Regensburg und Staubing werden von Sonntag auf Montag folgen. Flussabwärts bis Passau/Donau wird die Überschreitung der Meldestufe 4 am Montag erwartet. Im Main-Einzugsgebiet treten Starkniederschläge auf. Die Zuflüsse zum oberen Main sind zum Teil schnell angestiegen und haben vereinzelt zu Überschreitungen der Meldestufe 1 und 2 geführt, an der Itz (Schenkenau), der Fränkischen Rezat (Mitteldachstetten) und Schwarzach (Rasch) auch bis in Meldestufe 3. Die Pegelstände an den Unterläufen im Regnitzgebiet sowie an der Baunach und am Main steigen weiter an. Für die Pegel im Regnitz-Gebiet und an der Baunach wird weiterhin ein Hochwasser im Bereich Meldestufe 1 bis 2 erwartet, bzw. ist bereits erreicht. Vereinzelt kann Meldestufe 3 auch an weiteren Pegeln noch auftreten. Am Main selbst werden Mainleus und Kemmern Wasserstände in der Meldestufe 1 haben, flussabwärts wird derzeit kein Hochwasser erwartet.
Die Unwetterwarnlage vor ergiebigem Dauerregen ist zu Ende gegangen, aber ab den Mittagsstunden treten von Nordosten kommend gebietsweise kräftige Gewitter mit Unwetterpotenzial auf. Der Fokus liegt hierbei auf dem (teils auch mehrstündigen) Starkregen. Dabei können kleinräumig 25 bis 40mm in kurzer Zeit, lokal eng begrenzt auch bis 70 mm innerhalb weniger Stunden zusammenkommen. Der vom DWD bewarnte Bereich reicht vom nördlichen Donauvorland bis nach Franken.
Die Hochwasserlage kann dadurch eventuell in einigen Gebieten eine Verschärfung erfahren.
Quelle. Bayerisches Landesamt für Umwelt
02.06. 24/ 08:10 Uhr: Meldung der Feuerwehr Kaufbeuren zum Einsatz vom 01.06.
Im Zeitraum von Freitag 23:30 bis Samstag 22:17 mussten im gesamten Stadtgebiet 32 unwetterbedingte Einsatzstellen abgearbeitet werden. Der überwiegende Teil dieser Einsätze waren Wasser im Keller bzw. Tiefgarage. Hierbei waren alle Stadtteile und Feuerwehren betroffen. Glücklicherweise gab es nur Sachschäden zu beklagen. Im Einsatz waren die Feuerwehren Kaufbeuren mit Neugablonz, Oberbeuren, Kleinkemnat und Hirschzell mit ca. 100 Einsatzkräften. Einsatzdauer: 22h 30min. Einsatzkräfte: 100 Personen.
Quelle: Feuerwehr Kaufbeuren
01.06. 24/ 15:06 Uhr: Warnung vor Falschmeldung zu Kaufbeurer Trinkwasser!
das Trinkwasser in Kaufbeuren ist nicht verunreinigt und es muss nicht abgekocht werden. Eine diesbezügliche Falschmeldung ist derzeit in sozialen Netzwerken im Umlauf. Die entsprechende Meldung kommt nicht vom städtischen Wasserwerk Kaufbeuren.
Quelle: Stadt Kaufbeuren, Stabsstelle Büro des Oberbürgermeisters
01.06. 24/ 15:00 Uhr. Glauber: Hochwasserlage spitzt sich zu „Arbeitsstab Hochwasser“ ergreift weitere Maßnahmen
Angesichts der sich zuspitzenden Hochwasserlage in Bayern hat das Umweltministerium einen „Arbeitsstab Hochwasser“ eingerichtet, der bayernweit Maßnahmen koordiniert. So wurden insbesondere die staatlichen Talsperren auf das Hochwasser vorbereitet und die Wasserabgaben aus Forggensee, Grüntensee und Rottachsee soweit wie möglich reduziert, um die maximale Wassermenge hinsichtlich der Hochwasserwelle in der Donau zurückzuhalten. Zusätzlich erfolgt ein Einstau von Wasser insbesondere in die Rückhaltebecken entlang von Paar, Mindel und Günz. Auch der gesteuerte Flutpolder Weidachwiesen an der Iller wird derzeit geflutet, um Hochwasser gezielt zurückzuhalten. Darauf wies Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber heute hin: „Die Lage ist vor allem in weiten Teilen Schwabens sehr ernst. Die Warndienste sind dauerhaft in Alarmbereitschaft und haben die Lage im Blick. Der Arbeitsstab Hochwasser koordiniert verschiedene Maßnahmen bayernweit. Was möglich ist wird getan, um Schäden durch konsequentes Handeln im Vorfeld zu verhindern oder zu reduzieren. Im Ernstfall wird vor Ort schnell gehandelt. Alle Behörden arbeiten eng zusammen, um Maßnahmen zum Schutz der Menschen umzusetzen. Die Einsatzkräfte arbeiten rund um die Uhr zum Schutz von Leib und Leben. Ich danke allen Helfern und Einsatzkräften für ihren Kampf gegen die Fluten. Wir bitten die Menschen darum, sich über die Lage zu informieren und sich nicht unnötig in Gefahr zu bringen.“ Die Warndienste informieren dazu im Internet fortlaufend über die aktuelle Situation.
Aufgrund der anhaltenden Niederschläge in weiten Teilen Bayerns treten inzwischen Hochwasser in verschiedenen Regionen auf. Die Pegel eines Jahrhunderthochwassers sind an vielen Orten bereits erreicht oder überschritten und können auch weiterhin in anderen Regionen nicht ausgeschlossen werden. In mehreren Landkreisen wurde bereits der Katastrophenfall ausgerufen. Die Unwetterwarnungen des DWD haben nach wie vor Bestand. Mit dem Ablauf der Welle der oberen Donau aus Schwaben wird es an der weiteren bayerischen Donau zu Hochwasser kommen. Die Scheitelhöhe und deren Eintritt hängt dabei aber noch stark von der tatsächlichen Hochwasserentwicklung in Schwaben ab und ist daher nicht sicher prognostizierbar. Auch in anderen Regionen Bayerns kann es noch zu Hochwasser kommen, insbesondere ausgelöst durch lokale Starkregenereignisse.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
01.06.24 / ca. 19 Uhr: Dauerregen und Dammbrüche | ZDF spezial
Der Mann wurde zur Überprüfung seines Gesundheitszustands in ein Krankenhaus gebracht
Am Mittwochnachmittag kam es im Egerlandring zu einer familiären Streitigkeit, bei der der 44-jährige Sohn seinen Vater mit einer Art Machete bedrohte. Die Polizei wurde über Notruf alarmiert und mehrere Polizeistreifen fuhren zur Einsatzörtlichkeit.
Der 44-Jährige hatte aber zwischenzeitlich, ohne das Werkzeug, die Wohnung verlassen. Die eingesetzten Polizeikräfte suchten nach dem Mann und trafen ihn letztlich im Rahmen der Fahndung an. Der Mann wurde zur Überprüfung seines Gesundheitszustands in ein Krankenhaus gebracht. (PI Kaufbeuren)
Die alarmierten Feuerwehren aus Stöttwang und Osterzell waren mit etwa 30 Personen im Einsatz
In den Mittwochabendstunden kam es auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Stöttwang und Osterzell zu einem Fahrzeugbrand. Ein Hybridfahrzeug geriet aufgrund eines technischen Defekts in Brand.
Der 47-jährige Fahrzeugführer konnte das Fahrzeug rechtzeitig am Straßenrand abstellen und verlassen. Die alarmierten Feuerwehren aus Stöttwang und Osterzell waren mit etwa 30 Personen im Einsatz und konnten den Brand schnell unter Kontrolle bekommen. Die Staatsstraße musste aufgrund der Löscharbeiten für etwa anderthalb Stunden voll gesperrt werden.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand, der Sachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 40.000 Euro. (PI Kaufbeuren)
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland
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