Die anhaltend frostigen Temperaturen führen derzeit zu vermehrten Fällen eingefrorener Wasserzähler. Das Städtische Wasserwerk und die Stadt geben daher Entwarnung: Die Trinkwasserversorgung bleibt auch bei längerem Kälteeinbruch stabil. Hintergrund: Die Wasserleitungen im Boden liegen in einer frostsicheren Tiefe von rund 1,50 Metern – sie sind dadurch gut vor dem Einfrieren geschützt.
Gefährdet sind vor allem Zähler und Leitungen im Gebäude
Anders sieht es bei Wasserzählern und Anschlussleitungen innerhalb von Gebäuden aus. Diese sind häufig in unbeheizten oder schlecht isolierten Räumen wie Kellern untergebracht und daher deutlich anfälliger für Frostschäden. Wird nicht ausreichend vorgesorgt, kann es zu eingefrorenen Zählern und Leitungen kommen – in der Folge drohen kostenintensive Reparaturen oder sogar ein Austausch der betroffenen Teile.
Einfache Maßnahmen zum Schutz vor Frost
Um Schäden zu vermeiden, raten das Wasserwerk und die Stadt zu folgenden Schutzmaßnahmen:
Halten Sie Fenster und Türen in Kellerräumen stets geschlossen.
Ersetzen Sie beschädigte oder zerbrochene Fensterscheiben.
Dichten Sie Türen zusätzlich ab, um kalte Zugluft zu verhindern.
Isolieren Sie freiliegende Leitungen, Ventile und Wasserzähler – zum Beispiel mit Schaumstoffummantelungen.
Achten Sie besonders auf Zähleranlagen in außenliegenden Schächten.
Auch Wasserentnahmestellen im Garten sollten überprüft und gegebenenfalls geschützt werden.
Im Schadensfall: Wer zuständig ist
Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Frostschaden an der Hausinstallation kommen, wenden Sie sich bitte an ein Installationsunternehmen Ihrer Wahl. Liegt der Schaden am Wasserzähler selbst oder an der Leitung vor dem Zähler, ist das Städtische Wasserwerk zuständig. In solchen Fällen hilft der 24-Stunden-Entstörungsdienst unter der Telefonnummer 08341 437-490 weiter.
Katrin Krick und ihr Vorgänger Andreas Frey besuchten Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Svenja Moller, Stadt Kaufbeuren
Neben der Verantwortung für den Standort Kaufbeuren ist Katrin Krick auch für die Filialen in Füssen, Memmingen und Marktoberdorf zuständig
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse begrüßte am Dienstag, 13. Januar 2026, Katrin Krick als neue Filialverbundsleiterin der HypoVereinsbank. Sie übernimmt die Leitung der Kaufbeurer Filiale von Andreas Frey, der sich nach mehr als 41 Jahren bei der HypoVereinsbank in den Ruhestand verabschiedet. Neben der Verantwortung für den Standort Kaufbeuren ist Katrin Krick auch für die Filialen in Füssen, Memmingen und Marktoberdorf zuständig.
Sie ist bereits seit 31 Jahren bei der HypoVereinsbank tätig und verfügt über langjährige Führungserfahrung. Seit 2002 bekleidet sie eine Führungsposition innerhalb des Unternehmens.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Ich freue mich sehr, Frau Krick in ihrer neuen Funktion als Filialleiterin der HypoVereinsbank in Kaufbeuren begrüßen zu dürfen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und Führungskompetenz bringt sie beste Voraussetzungen mit, um die Standorte in Kaufbeuren und der Region erfolgreich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig danke ich Herrn Frey herzlich für sein jahrzehntelanges Engagement und wünsche ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute.“
Wie lässt sich der eigene Alltag klimafreundlicher gestalten – ohne sofort alles umkrempeln zu müssen? Genau dieser Frage widmet sich die Veranstaltungsreihe „Klimafreundlich leben 2026“, die im Januar in Kaufbeuren startet. Ziel ist es, gemeinsam mit anderen herauszufinden, wie Klimaschutz praktisch und alltagstauglich umgesetzt werden kann.
Die Reihe beginnt mit einem öffentlichen Vortrag am Donnerstag, 15. Januar 2026, um 19 Uhr im Pfarrsaal St. Peter und Paul (Barbarossastraße 25, Kaufbeuren). Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und gibt Einblick in das Konzept, die Inhalte und Ziele des anschließenden Kurses.
Vom Reden ins Tun: Sechs Abende, ein Ziel
Im Anschluss startet ein sechsmonatiger Kurs, bei dem die Teilnehmenden in kleinen Gruppen konkrete Schritte zu einem klimafreundlicheren Lebensstil ausprobieren. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um das bewusste Hinterfragen und Verändern eigener Gewohnheiten – von Konsum über Mobilität bis hin zu Ernährung und Energieverbrauch.
Die Kursabende finden jeweils von 18 bis 21 Uhr im Matthias-Lauber-Haus (Bismarckstraße 7, Kaufbeuren) statt:
Februar 2026
März 2026
April 2026
Mai 2026
Juni 2026
Juli 2026
Für die gesamte Reihe wird ein Unkostenbeitrag von 50 Euro erhoben.
Begleitung und Austausch auf Augenhöhe
Geleitet wird der Kurs von Claudia Kircher, die mit Fachwissen und Engagement durch die Abende führt. Im Mittelpunkt steht der Austausch untereinander: Erfahrungen teilen, voneinander lernen und sich gegenseitig motivieren.
Veranstaltet wird die Reihe von Gemeinsam Nachhaltig e.V., in Kooperation mit der Pfarrei St. Peter und Paul sowie der Dreifaltigkeitskirche. Das gemeinsame Anliegen: Klimaschutz verständlich machen und dazu ermutigen, ihn als Teil des eigenen Alltags zu begreifen – pragmatisch, gemeinschaftlich und ohne Zeigefinger.
Anmeldung und weitere Informationen
Eine Anmeldung zum Kurs ist am Abend des Vortrags möglich oder per E-Mail an info@gemna.de.
Schulranzen-Starter-Wochen bei Lederwaren Geyrhalter in der Fußgängerzone Kaufbeuren vom 17.01.2025 bis 27.03.2026
Die Einschulung rückt immer näher? Die Kindergartentasche wird vom Schulranzen abgelöst. Ein ergonomischer Schulranzen ist jetzt wichtig und entlastet den Rücken Ihres Kindes. Ein rückengerechtes Tragen ist jetzt wichtig, denn Ihre Kleinen müssen ein enormes Gewicht schultern. Nutzen Sie das kostenfreie Beratungsangebot: Kommen Sie im Aktionszeitraum mit Ihrem Vorschulkind zu Lederwaren Geyrhalter in Kaufbeuren. Finden Sie den perfekten Schulranzen für Ihr Kind und lassen diesen vor Ort ergonomisch anpassen, denn die Rückengesundheit Ihres Kindes liegt uns am Herzen.
„Schulranzenberatung hoch2“ mit AOK-Ergonomieexpertin Tanja Fröhlich-Schlaak
An den beiden Samstagen, 17. Januar und 24. Januar, von 10:00 bis 15:00 Uhr ist AOK-Ergomieexpertin Tanja Fröhlich-Schlaak bei Lederwaren Geyrhalter vor Ort und berät Sie zum Thema „Gesunder Rücken im Schulalltag“.
Mitmachen und Schulranzensets gewinnen
Nehmen Sie am AOK-Gewinnspiel teil und gewinnen Sie eines von zwei Schulranzensets im Wert von ca. 300 Euro für Ihre Kleinen. Zum Gewinnspiel gelangen Sie direkt über folgenden link . Die Teilnahme erfolgt unabhängig von Beratung oder Einkauf.
Die CSU Stadtratskandidaten und Kandidatinnen für die Kaufbeurer Kommunalwahl am 08.03.2026 und der amtierende OB und OB-Kandidat der CSU Stefan Bosse. Foto: Thorsten Friedrich, CSU Kaufbeuren
Wahlwerbung. Der Auftakt jedenfalls war ungewöhnlich, mutig – und ein Signal: Die CSU Kaufbeuren geht gemeinsam weiter
Wer am Montagabend, 12. Januar 2026, den Kaufbeurer Stadtsaal betrat, rieb sich zunächst verwundert die Augen. Wo man sonst gediegene Bestuhlung, warmes Licht und ein eher klassisches Ambiente erwartet, bot die CSU Kaufbeuren einen Wahlkampfauftakt, der mit vielen Erwartungen brach – und genau darin seine Wirkung entfaltete.
Schon im Eingangsbereich begann das ungewohnte Erlebnis: Neonröhren leuchteten in den blauen Parteifarben, die Eingangstür wurde für jeden Gast persönlich geöffnet. Dahinter ein abgedunkelter Saal, künstlich vernebelt, grelle Lichtblitze, die zuckten, Laserstrahlen, die durch den Raum schnitten. Dazu wummernde Bässe und treibende Technoklänge. Ein Auftritt, der eher an ein Club-Event als an eine politische Veranstaltung erinnerte.
Kaum im Saal angekommen, folgte jedoch die nächste Überraschung – eine sehr charmante Ortsvorsitzende Julia von Stillfried begrüßte die Gäste persönlich, an ihrer Seite Oberbürgermeister Stefan Bosse. Beide freuten sich sichtlich über den großen Zuspruch, trotz Regen, Eis und winterlicher Kälte. Schnell wurde klar: Dieser Auftakt war kein Selbstzweck, sondern Ausdruck eines Wandels. Die CSU Kaufbeuren präsentiert sich verändert – moderner, jünger, offener.
Bilder des Abends
Der Wahlkampfauftakt der Kaufbeurer CSU am 12.01.2026 im Stadtsaal. Foto: Thorsten FriedrichDer Wahlkampfauftakt der Kaufbeurer CSU am 12.01.2026 im Stadtsaal. Foto: Thorsten FriedrichDer Wahlkampfauftakt der Kaufbeurer CSU am 12.01.2026 im Stadtsaal. Foto: Thorsten FriedrichDer Wahlkampfauftakt der Kaufbeurer CSU am 12.01.2026 im Stadtsaal. Foto: Thorsten FriedrichDer Wahlkampfauftakt der Kaufbeurer CSU am 12.01.2026 im Stadtsaal. Foto: Thorsten FriedrichDer Wahlkampfauftakt der Kaufbeurer CSU am 12.01.2026 im Stadtsaal. Foto: Thorsten Friedrich
Ein Blick ins Publikum bestätigte diesen Eindruck. Alle Altersgruppen waren vertreten, Frauen und Männer, Alteingesessene Kaufbeurer und Zugezogene. Die CSU hat sich in Kaufbeuren neu aufgestellt, und dieses neue Gesicht steht ihr gut. Sie zeigt sich zeitgemäß, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen. Dass Moderne und Tradition kein Widerspruch sein müssen, bewies der weitere Verlauf des Abends eindrucksvoll.
Nach der Begrüßungsrede von Julia von Stillfried gehörte die Bühne dann zunächst der Ballettakademie König-Sräga. Zu dem ESC-Schlager „Ein bisschen Frieden“ präsentierten die Tänzerinnen eine feinfühlige, träumerische Choreografie. Die Botschaft des Liedes wirkte wie eine Brücke – hin zur anschließenden Bewerbungsrede von Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Bosse sprach über eine Zeit, die weltpolitisch wie gesellschaftlich von Unsicherheit geprägt ist. Gerade deshalb, so seine Botschaft, könne man dankbar sein, in einem Land zu leben, das für Frieden und Freiheit eintritt. Seine Rede war bemerkenswert offen und ehrlich. Immer wieder betonte er die Kompetenz und Stärke des „Team ’26“, mit dem er erneut zur Wahl antreten möchte. Die Stadtratskandidatinnen und -kandidaten, so Bosse, spiegelten die Stadtgesellschaft Kaufbeurens wider. Dieses Team habe sich vorgenommen, auch in schwierigen Zeiten verantwortungsvoll Politik zu gestalten.
Ehrlichkeit und Vertrauen spielten dabei eine zentrale Rolle. „Wir machen heute keine teuren Wahlversprechen“, sagte der Oberbürgermeister. Auch das unterscheide diesen Kommunalwahlkampf von vielen vorherigen. Es gehe vielmehr darum, Kaufbeuren sicher durch eine Phase großer Herausforderungen zu führen. Bosse verwies auf die laufende Legislatur, in der Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine, die erneute Wahl Donald Trumps in den USA und eine steigende Inflation die politischen Rahmenbedingungen grundlegend verändert haben.
Gleichzeitig machte er deutlich, wie wichtig deshalb belastbare Netzwerke nach München, Berlin und Brüssel seien – und er diese auch aktiv nutzt. Das sei einer der Gründe, warum er erneut kandidiere. „Ich weiß, wen ich anrufen muss“, so Bosse. Ein neuer Amtsinhaber müsse sich diese Strukturen erst aufbauen – im Rathaus, im Umland und bei den staatlichen Stellen. „Das wäre in dieser Zeit nicht gut für Kaufbeuren.“
Bosse verstand es, den Saal für sich zu gewinnen. Seine Rede war alles andere als trocken, vielmehr erklärend, nahbar und immer wieder humorvoll. Für zusätzliche Unterhaltung sorgte Kabarettist Wolfgang Krebs, der zunächst als Markus Söder und später als Hubert Aiwanger auf die Bühne trat und den Oberbürgermeister am Rednerpult mehrfach ablöste. Allein die Auswahl dieser Rollen machte deutlich, dass sich die Denkweise innerhalb der Kaufbeurer CSU verändert hat.
Wo früher zwischen Stefan Bosse und dem Freie-Wähler-Politiker Bernhard Pohl harte Auseinandersetzungen dominierten, steht heute Einigkeit im bürgerlichen Lager im Vordergrund. „Gemeinsam weiter – für eine gute Zukunft von Kaufbeuren“ lautet der Leitspruch. Eine klare Abgrenzung zu den extremen Rändern eint die demokratischen Kräfte. Entsprechend groß war der Applaus, als Wolfgang Krebs in der Rolle des ehemaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber die AfD und ihr Führungspersonal um Alice Weidel frontal angriff.
Dieser besondere und spontane Moment geschah mitten in der Vorstellung der 40 Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat. Krebs, Fraktionsvorsitzender Christian Sobl, Ortsvorsitzende Julia von Stillfried und Oberbürgermeister Stefan Bosse präsentierten jeweils zehn Namen. Dabei wurde deutlich, worum es bei der Kommunalwahl geht: um ein Abbild der Stadtgesellschaft. Vorgestellt wurden engagierte Bürgerinnen und Bürger, Akademiker ebenso wie Handwerker und Unternehmer, medizinisches Fachpersonal, Banker, Selbständige und Angestelte – Menschen, die ihre Erfahrung und ihr Wissen für Kaufbeuren einbringen wollen.
Auch hier zeigte sich der Wandel innerhalb des Ortsverbands. Das CSU-Team ’26 ist jünger und weiblicher als auf früheren Listen, eine Mischung aus Erfahrung, Kompetenz und frischen Ideen. Am Ende des Abends, als alle Kandidatinnen und Kandidaten gemeinsam auf der Bühne standen, war aber vor allem eines deutlich spürbar: Hier steht ein echtes Team!
Umso gespannter darf man sein, welche Veränderungen dieser neue Geist nicht nur im Wahlkampf, sondern auch in der künftigen Stadtpolitik mit sich bringen wird. Der Auftakt jedenfalls war ungewöhnlich, mutig – und ein Signal: Die CSU Kaufbeuren geht gemeinsam weiter.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: CSU-Ortsverband Kaufbeuren, vertreten durch die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried, 87600 Kaufbeuren
Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Das Generationenhaus in der Altstadt von Kaufbeuren. Foto: Generationenhaus
Gemeinsam spielen, lachen, begegnen
Spielen schafft Nähe, fördert Austausch und bringt Menschen unabhängig vom Alter zusammen. Unter diesem Motto lädt das Generationenhaus Kaufbeuren am Sonntag, den 24. Januar 2026, zu einem offenen Spielenachmittag ein. Von 14:00 bis 17:00 Uhr sind Menschen aller Altersgruppen herzlich eingeladen, gemeinsam Zeit zu verbringen – beim Spiel, beim Gespräch, beim Lachen.
Vielfalt am Spieltisch: Von Klassikern bis zu Neuheiten
Ob Brettspielklassiker, Kartenspiele oder aktuelle Gesellschaftsspiele – die Spielauswahl ist bunt gemischt. Wer möchte, kann auch eigene Lieblingsspiele mitbringen. Ziel des Nachmittags ist es, einen Raum für generationenübergreifende Begegnungen zu schaffen – in entspannter, ungezwungener Atmosphäre.
Treffpunkt & Anmeldung
Ort: Generationenhaus Kaufbeuren Adresse: Hafenmarkt 6–8 Datum & Uhrzeit: Sonntag, 24.01.2026 · 14:00 – 17:00 Uhr Eintritt: Kostenlos Für Kaffee, Kuchen und Getränke ist gesorgt.
Um eine bessere Planung zu ermöglichen, wird um Anmeldung gebeten: Telefon: 08341 – 9080898 E-Mail:info@generationenhaus-f.de
AktivSenioren beraten zu Gründung, Unternehmensführung und Übergabe
Ob Existenzgründung, Optimierung von Betriebsabläufen, Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder Betriebsübergabe, beim kostenlosen Sprechtag im Rathaus Kaufbeuren beantworten erfahrene Experten alle Fragen dazu. Das monatliche Angebot der Wirtschaftsförderung der Stadt und der AktivSenioren Bayern findet nächstes Mal am Mittwoch, 21.01.2026 von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.
Referatsleiter Andreas Bauer: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit den AktivSenioren. Dieses Angebot ist eine tolle Möglichkeit für unsere Unternehmen, von der Expertise erfahrener Unternehmer zu profitieren.“ Die Gespräche dauern etwa 30 Minuten. Eine Anmeldung unter Telefon 08341 437-103 ist erforderlich. Auch individuelle Beratungstermine sind nach Absprache möglich.
„Wir unterstützen Unternehmer dabei, erfolgreich zu sein,“ erklärt AktivSenior Stefan Geyrhalter. „Mit langjähriger Erfahrung und dem Netzwerk von 400 Mitgliedern bieten wir kompetente Beratung, individuell auf die Bedürfnisse der Klienten abgestimmt“.
Die AktivSenioren sind ein gemeinnütziger Verein von erfahrenen Unternehmern und Führungskräften im Ruhestand. Sie begleiten ehrenamtlich, vertraulich und neutral zu allen Fragen der Unternehmensführung. Weitere Informationen unter www.aktivsenioren.de
Zwischen Yoga und Weltlage – Ein Abend zwischen Witz, Wahrheit und Widerspruch. Am 24.01.26 im Podium Kaufbeuren
Michael Altinger zählt seit Jahren zu den prägenden Stimmen im deutschen Kabarett. Ausgezeichnet mit dem Passauer Scharfrichterbeil und dem Bayerischen Kabarettpreis, ist er einem breiten Publikum nicht nur durch seine eigenen TV-Formate wie „Schlachthof“, „Altinger mittendrin“ oder „Die Komiker“ bekannt. Auch als Gast in Sendungen wie „Die Anstalt“ oder „SWR Spätschicht“ setzt er immer wieder satirische Akzente.
Neben seiner Bühnenpräsenz schreibt Altinger Bücher, steht auf Theaterbühnen und war Mitglied in renommierten Ensembles wie der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Seine Vielseitigkeit zeigt sich in jeder seiner Rollen – und auch in seinem neuen Programm.
Das Programm: „Die letzte Tasse Testosteron“
Am Samstag, den 24. Januar 2026, ist Michael Altinger mit seinem aktuellen Kabarettprogramm „Die letzte Tasse Testosteron“ im Podium Kaufbeuren zu Gast. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.
In seinem Programm nimmt Altinger mit feiner Ironie und klarem Blick unsere moderne Welt ins Visier: Die Gesellschaft scheint mit alkoholfreiem Augustiner beim Yoga, selbstgebackenem Sauerteigbrot und wohlmeinenden Zukunftsversprechen auf einem neuen Weg zu sein. Doch kaum ist die neue Achtsamkeit gefunden, kehrt das Gestern mit Wucht zurück – mit dicken Hosen, dünnen Hirnen und alten Wahrheiten im Gewand neuer Medien.
Altinger stellt die provokante These auf: Testosteron – Ursache und Lösung zugleich. Viel ist davon nicht mehr übrig. Doch Altinger behauptet, er habe es – in einer letzten Tasse.
Karten & Kontakt
Der Vorverkauf läuft über die Geschäftsstellen der Allgäuer Zeitung, online unter www.allgaeuticket.de sowie telefonisch unter 0831 206 5555.
Reservierungen sind auch direkt beim Kulturverein Podium Kaufbeuren per Mail an podium.kaufbeuren@t-online.de oder telefonisch unter 08341/13002 möglich.
Die Wanderausstellung widmet sich der bedeutenden paläontologischen Entdeckung „UDO“
Am Samstag, den 17. Januar, bietet der Heimatverein Kaufbeuren allen Interessierten die Möglichkeit, an einer geführten Tour durch die erweiterte Wanderausstellung UDO und die Hammerschmiede teilzunehmen.
Der Treffpunkt ist um 10:30 Uhr am Alten Feuerwehrhaus in der Bahnhofstraße 16 in Pforzen. Die Führung dauert rund eine Stunde. Da ein Teil der Ausstellung im Außenbereich liegt, wird wetterfeste und warme Kleidung empfohlen.
Was Besucher erwartet
Die Wanderausstellung widmet sich der bedeutenden paläontologischen Entdeckung „UDO“, einem etwa elf Millionen Jahre alten Menschenaffenfossil, das 2016 bei Grabungen in der Hammerschmiede bei Pforzen gefunden wurde. Die Führung bietet spannende Einblicke in die Hintergründe des Fundes und die Bedeutung für die Forschung zur Menschheitsgeschichte.
Auch auf die Arbeit in der Fundstelle sowie die geologischen Besonderheiten der Region wird während der Führung eingegangen.
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UMIWI fördert Jugendliche, Frauen und Männer aus schwierigen Verhältnissen selbständig zu leben, kooperiert mit sozialen Organisationen, kleinen Bergvölkern in Thailand, Mexiko und Indien.
Durch eine faire Zusammenarbeit zwischen den Kooperationspartnern und UMIWI werden neben den generierten Einnahmen das Selbstwertgefühl und die Eigenständigkeit der Jungunternehmer und Organisationen gefördert.
Verdächtiger Geruch in Gemeinschaftsunterkunft sorgt für Evakuierung
Am Abend des 11. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren gegen 20:27 Uhr in die Bachschmidstraße gerufen. In einer Gemeinschaftsunterkunft war ein undefinierbarer Geruch in einem Zimmer im Erdgeschoss gemeldet worden. Eine Person war zunächst bewusstlos, eine weitere wurde ebenfalls medizinisch betreut. Beide wurden dem Rettungsdienst übergeben.
Zwei Trupps unter Atemschutz durchsuchten das gesamte Erdgeschoss mit einem Mehrgasmessgerät. Vorsorglich wurde der betroffene Bereich evakuiert – insgesamt 13 Personen mussten die Unterkunft verlassen. Sie wurden in beheizten Fahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst betreut.
Nach umfassender Kontrolle konnten keine gefährlichen Stoffe oder Gase festgestellt werden. In Abstimmung mit der Polizeiinspektion und dem Einsatzleiter des Rettungsdienstes durften die Bewohner in ihre Zimmer zurückkehren.
Aufzug bleibt stecken – vier Personen befreien sich selbst
Nur einen Tag später, am 12. Januar 2026 gegen 13:17 Uhr, rückte die Feuerwehr erneut aus – diesmal zur Wohnanlage „Am Klosterwald“. Dort waren vier Personen in einem Aufzug eingeschlossen. Der Aufzug war im Erdgeschoss zwischen den Stockwerken stecken geblieben.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich die Eingeschlossenen bereits selbst befreit, indem sie zuerst die Innentür der Kabine und anschließend die Tür auf der Etage öffneten. Der Aufzug wurde umgehend außer Betrieb genommen. Die Hausverwaltung wurde informiert, und die Türen mit entsprechenden Hinweisen gekennzeichnet.
Sicherheit im Alltag: Feuerwehr zeigt schnelles und umsichtiges Handeln
Beide Einsätze zeigen die Bedeutung einer schnellen und strukturierten Reaktion im Alltag: sei es bei potenziellen Gesundheitsgefahren durch unbekannte Gerüche oder bei technischen Störungen wie einem steckengebliebenen Aufzug. Die Feuerwehr Kaufbeuren war in beiden Fällen rasch vor Ort und sorgte für Sicherheit und Koordination.
Theaterlust bringt David Safiers Roman als außergewöhnliches Bühnenstück ins Stadttheater
Wenn Jesus als Zimmermann auf dem Dach Psalmen singt
Der Kulturring Kaufbeuren e. V. präsentiert mit dem Ensemble Theaterlust eine humorvolle wie nachdenkliche Adaption des Romans „Jesus liebt mich“ von David Safier. Das Stück ist am 28. Januar 2026 um 20:00 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren zu sehen.
Zwischen Liebeschaos und Weltuntergang
Im Zentrum steht Marie, eine junge Frau mit einem besonderen Talent – sie verliebt sich regelmäßig in die falschen Männer. Nach einem weiteren Rückschlag zieht sie wieder bei ihrem Vater ein. Dort soll das Dach repariert werden, und ein Zimmermann wird engagiert.
Joshua heißt der neue Mann auf dem Dach – freundlich, ruhig, gutaussehend. Marie verliebt sich sofort. Doch ihre Schwester Kata bleibt skeptisch: Joshua wirkt… anders. Er singt Psalmen, spricht über Geschehnisse, die vor Jahrtausenden stattgefunden haben, und scheint mehr zu wissen, als er sagt.
Ist er wirklich… Jesus?
Nach und nach begreift Marie, dass Joshua kein gewöhnlicher Handwerker ist. Er ist Jesus – zurück auf der Erde mit einem Auftrag seines Vaters. Und der hat es in sich: Die Apokalypse soll beginnen.
Als Satans apokalyptische Reiter in Bewegung geraten und Kata entführt wird, gerät alles aus dem Gleichgewicht. Zwischen göttlichem Auftrag und der Liebe zu Marie muss Joshua eine Entscheidung treffen.
Theater mit Tiefgang und Witz
Das Ensemble Theaterlust bringt diese außergewöhnliche Geschichte mit Witz, Tempo und Gefühl auf die Bühne. Das Stück wirft Fragen nach Liebe, Glaube, Verantwortung und freiem Willen auf – ohne den Humor zu verlieren.
Weitere Informationen zum Ensemble und zur Inszenierung finden sich unter: https://theaterlust.com
Veranstaltungsinfos auf einen Blick
Datum: Mittwoch, 28. Januar 2026 Ort: Stadttheater Kaufbeuren Abendkasse: ab 19:00 Uhr Stückeinführung: 19:15 Uhr Beginn: 20:00 Uhr Ende: ca. 22:00 Uhr (inkl. Pause)
Tickets: Erhältlich im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de, per Mail an kulturring@kaufbeuren.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo–Do, 09:00–12:00 Uhr)
Über den Veranstalter
Der Kulturring Kaufbeuren e. V. engagiert sich seit 1966 ehrenamtlich für das kulturelle Leben in der Region. Dank der Unterstützung der Stadt Kaufbeuren organisiert der Verein jährlich über zwanzig Veranstaltungen aus Musik und darstellender Kunst.
Mit diesem Erfolg qualifiziert sich die Mannschaft für die bayerische Hallenmeisterschaft
Die Endrunde der schwäbischen Hallenmeisterschaft der Frauen in Stadtbergen wurde aus sportlicher wie emotionaler Sicht zu einem rundum gelungenen Turniertag. Neben dem späteren Titelgewinn durfte sich die Mannschaft auch über zwei besondere individuelle Auszeichnungen freuen: Sandrine Uhlig wurde zur besten Torhüterin des gesamten Turniers gewählt, Paula Eichinger erhielt die Auszeichnung als beste Torschützin. Beide Ehrungen unterstreichen eindrucksvoll die starke Team- und Einzelleistung über den gesamten Turnierverlauf hinweg.
Vollständiger Kader der Endrunde:
Sandrine Uhlig, Julia Czeschlick, Sabrina Oppenrieder, Paula Eichinger, Lisa Schmittner, Auguste Klause, Mirijam Mayer, Lynn Menke, Alisa Pönitz, Lisa-Marie Schüler, Melina Moser, Darinka Kaden, Karoline Knorr, Antonia Schatz.
Bei der Endrunde trafen insgesamt vier Frauenteams aufeinander, um den Titel unter dem Hallendach auszuspielen. Bereits im Vorfeld war spürbar, dass die Mannschaft mental und spielerisch hervorragend auf dieses Turnier vorbereitet war: hohe Motivation, große Geschlossenheit – und trotz klar erkennbarem Siegeswillen stand der Spaß am Spiel stets im Vordergrund.
Im zweiten Halbfinale gegen den FC Augsburg entwickelte sich von Beginn an eine äußerst intensive Partie. Gespielt wurden zweimal zehn Minuten vor einer richtig vollen und lautstarken Kulisse, die für echte Turnieratmosphäre sorgte. Unsere Mannschaft fand sofort ins Spiel und ging früh mit 1:0 in Führung: Paula Eichinger (Nr. 18) eröffnete mit einem starken Abschluss den Torreigen und zog mit ihrer Präsenz und Dynamik die gesamte Mannschaft mit.
In der Startformation überzeugten unter anderem Julia Czeslik, Kapitänin Sandrine Uhlig, Sabrina Oppenrieder sowie Lisa Schmidtner, die gemeinsam mit hoher Laufbereitschaft, konsequentem Pressing und starkem Zusammenspiel den Gegner früh unter Druck setzten. Augsburg wurde nahezu über die gesamte Spielzeit kontrolliert. Paula Eichinger erzielte insgesamt drei Treffer, dazu kamen Tore von Lisa Schmittner und Julia Czeschlick, sodass am Ende ein auch in der Höhe verdienter 6:1-Erfolg stand – der Finaleinzug war perfekt.
Im Finale gegen den SC Biberbach war sofort spürbar, dass noch einmal ein anderes Level an Spannung, Aufgeregtheit und Fokus erreicht wurde. Die Mannschaft wollte sich diesen Titel nicht mehr nehmen lassen. Biberbach präsentierte sich als spielstarker und unangenehmer Gegner, doch das Vertrauen in die eigene Qualität war klar vorhanden. Die Führung fiel nach einem sehenswerten Angriff von hinten heraus: Über sauberes Kurzpassspiel wurde Paula Eichinger in Szene gesetzt, ihr Abschluss konnte von der Torhüterin nur abgewehrt werden – Lisa Schmittner reagierte am schnellsten und verwandelte den Abpraller zum 1:0. Dieser Treffer setzte zusätzliche Energie frei, jede Spielerin warf nun alles in die Partie. Das 2:0 erzielte Melina Moser, ehe Biberbach den Druck deutlich erhöhte. In einer entscheidenden Phase hielt Torhüterin Sandrine Uhlig mit mehreren starken Paraden die Führung fest, während die gesamte Mannschaft defensiv geschlossen arbeitete.
14 Sekunden vor Schluss gelang Biberbach zwar noch der Anschlusstreffer, doch die letzten Sekunden wurden leidenschaftlich verteidigt. Mit dem 2:1-Endstand sicherte sich das Team schließlich verdient den Titel des schwäbischen Hallenmeisters.
Mit diesem Erfolg qualifiziert sich die Mannschaft für die bayerische Hallenmeisterschaft, bei der sie erneut ihre Qualität unter Beweis stellen möchte. Unabhängig vom weiteren Verlauf bleibt festzuhalten: Dieser Titel ist das Ergebnis einer geschlossenen, reifen und emotional starken Teamleistung – und ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Sowohl Erste als auch Zweite unterliegen zum Jahresauftakt
Zum ersten Spiel der Bezirksoberliga-Rückrunde wartete auf die Kaufbeurer Handballer auswärts der TSV Landsberg. Das Hinspiel konnte bereits knapp gewonnen werden, am vergangenen Samstag sollten dann die nächsten zwei Punkte folgen.
Handball spielten aber zunächst nur die Gastgeber. Ein völlig verschlafener Start der Kaufbeurer brachte ihnen einen 9:3 Rückstand nach gerade einmal 11 gespielten Minuten ein. Symptomatisch dafür war eine dürftige Chancenverwertung im Angriff sowie eine inkonsequente Abwehr. So schaffte es die SG kaum, das Spiel der Landsberger zu unterbinden. Mit einer frühen Auszeit versuchte Trainer Milan Vučićević, die Weichen für den Rest des Spiels wieder richtig zu stellen.
Zunächst zeigte die Auszeit auch Wirkung und es gelang den Wertachstädtern, den Rückstand Stück für Stück zu verringern. In der 20. Spielminute war die SG dann auf 12:9 herangerückt. Während die Schwierigkeiten in der Abwehr immer noch bestanden, konnten die Gäste zu diesem Zeitpunkt wenigstens im Angriff punkten und das Spiel ging mit 18:14 in die Pause.
Aus der Kabine kamen aber dann die Hausherren wacher und schafften es, bis in der 38. Minute wieder auf 22:15 davonzuziehen. Bezeichnend war, dass die SG in dieser Phase knapp acht Minuten lang keinen Torerfolg erzielen konnte. Ein letztes Aufbäumen der Kaufbeurer ließ die Gäste nach 48 Minuten noch einmal auf 24:22 aufschließen, aber auch diese Hochphase konnte durch die Kaufbeurer nicht genutzt werden. Zum Ende hin spielten fast nur noch die Hausherren und konnten letztendlich einen verdienten 32:25-Sieg feiern.
Top-Torschützen waren von Landsberg Kai Roth (9) und von Kaufbeuren Konstantin Balkow (10).
Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: “Wir haben heute einfach nicht die nötige Intensität mitgebracht. Erst nach 45 Minuten zeigten sich die ersten Ansätze, Abwehr zu spielen. Zudem haben wir einfach zu viele Chancen im Angriff vergeben. Wir müssen uns jetzt auf die kommenden Spiele konzentrieren, da sind einige harte Brocken dabei. Dann erwarte ich deutlich mehr Einsatz, als wir heute gezeigt haben!”
Im zweiten SG-Derby des Wochenendes musste sich die zweite Mannschaft gegen die SG Biessenhofen/Marktoberdorf knapp mit 33:29 geschlagen geben. Trotz einer kurzen Bank zeigten die Kaufbeurer zur Zufriedenheit ihres Trainers Christian Schelb einen starken Kampf, der leider am Ende nicht belohnt wurde. Die Zweite residiert damit weiter auf dem fünften Tabellenplatz.
Denkbar knapp ging auch das Spiel der bisher glücklosen C-Jugend beim SC Wörthsee aus. Die Kaufbeurer unterlagen beim Tabellensechsten mit 25:24.
Frauke Zabel, beständig war die Perle, Installationsansicht Kunsthaus Kaufbeuren 2025. Foto: Frank Bauer
Ausstellungen, Workshops und Stadtspaziergang – ein vielfältiges Programm für Groß und Klein
Drei Perspektiven auf Veränderung
Donnerstag, 15.01.2026, 18.30 Uhr Kunsthausleiterin Lisa Britzger lädt zu einem dialogischen Rundgang durch die drei aktuellen Ausstellungsprojekte ein. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Aufbruch, Wandel und die Reise als Suche nach dem eigenen Weg.
Gezeigt werden:
„Giants. Eine Reise ohne Ende“ – eine Videoinstallation von Lena Appel
„Running away is easy, it’s the leaving that’s hard – vom Kindsein und Loslassen“ von Pierre Yves Delannoy & Mauricio Hölzemann
„beständig war die Perle – Werkstätten & Wandel“ – das zweite Kapitel von Frauke Zabels Rechercheprojekt
Donnerstag, 29.01.2026, 14.30–17.30 Uhr Künstlerin Frauke Zabel lädt im Rahmen ihres Projektes „beständig war die Perle – Werkstätten & Wandel“ zu einem Stadtspaziergang in Neugablonz ein.
Gemeinsam mit Interessierten besucht sie den Glasperlenwickel-Unterricht von Michaela Köppl an der Berufsfachschule für Glas und Schmuck. Anschließend gibt es ein Gespräch mit Vertretern des Bundesverbands der Gablonzer Industrie über den Wandel der Werkstätten und des Stadtteils.
TANZENDE SCHATTEN – Workshop für Kinder ab 8 Jahren
Samstag, 17.01.2026, 15–17 Uhr Im Workshop von querKUNST gestalten Kinder eigene Schattenfiguren – inspiriert von Lena Appels Schattenspiel. Aus Licht, Bewegung und Fantasie entstehen kleine Szenen, die im Schaufenster lebendig werden.
PERLENGESCHICHTEN – Workshop für Kinder ab 6 Jahren
Samstag, 24.01.2026, 15–17 Uhr Kinder durchstöbern Perlen aus der Neugablonzer Schmuckindustrie und kreieren eigene Erinnerungsstücke. Der Workshop knüpft an das künstlerische Archiv von Frauke Zabel an.
Geplatzte Wasseruhr sorgt für Einsatz am frühen Morgen
Am frühen Morgen des 11. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Kaufbeuren zu einem erneuten Wasserschaden im Kaisergäßchen alarmiert. Bereits zum dritten Mal musste die Feuerwehr dort tätig werden. Diesmal trat das Wasser bereits aus dem Gebäude auf die Straße aus.
Zugang durch Seitenfenster – Einsatz mit Hindernissen
Beim Eintreffen vor Ort war der Zugang zum Gebäude zunächst nicht ohne Weiteres möglich. Die Eingangstür war verschlossen, sodass sich die Einsatzkräfte über ein kleines, notverschaltes Seitenfenster Zutritt verschaffen mussten. Aufgrund der engen Fenstergröße war dies nur für einige schlankere Feuerwehrkräfte möglich. Ein gewaltsames Öffnen der Haustür konnte somit vermieden werden.
Wasserschaden durch geplatzte Wasseruhr
Ursache für den Wasseraustritt war eine geplatzte Wasseruhr im Inneren des Gebäudes. Etwa 40 bis 50 Quadratmeter Innenfläche waren rund einen Zentimeter hoch überflutet. Die Feuerwehr stellte den Wasserhaupthahn ab und entfernte das Wasser mithilfe zweier Wasserschieber.
Zusammenarbeit mit Polizei – Übergabe an Mitarbeiter
Auch die Polizei war vor Ort. Nach Abschluss der Arbeiten übergab die Feuerwehr das Gebäude an einen Mitarbeiter, der wiederum den Vermieter verständigte.
Der gesamte Einsatz dauerte 1 Stunde und 19 Minuten. Acht Einsatzkräfte waren beteiligt, unterstützt durch drei Fahrzeuge (MZF 1/11/1, LF 1/43/1 und RW 1/61/1).
Gutes Spiel und großer Kampf wird nur mit einem Punkt belohnt
Der ESV Kaufbeuren empfing am 34. Spieltag der laufenden DEL2-Saison die Ravensburg Towerstars. Die Joker mussten hierbei auf John Rogl, Joe Cassetti, Jonny Tychonick, D’Artagnan Joly, Henri Kanninen und krankheitsbedingt auch auf Max Hadraschek verzichten. Für den pausierenden Daniel Fießinger stand wieder Cody Porter im Tor. Der ESVK musste sich trotz toller kämpferischer Leistung vor 2.442 Zuschauern mit 2:3 n.V. geschlagen geben.
Beide Mannschaften kamen mit Tempo aus der Kabine. Nach einem kurzen Hin und Her öffnete sich die Strafbankkabine das erste Mal für Nickolas Latta wegen Behinderung. Die Joker spielten ihre Überzahl überlegt und mit viel Zeit an der Scheibe. Es sollte kein Tor fallen, jedoch setzte Rot-Gelb auch in Gleichzahl weiter nach. Bei den Gästen war zu beobachten, dass sie immer wieder mit kleinen Nicklichkeiten versuchten, die Joker aus dem Konzept zu bringen. Das sollte Mitte des Drittels auch funktionieren, als die Schiedsrichter eine übertriebene Härte von Paul Mayer mit zwei Minuten ahndeten. Allerdings ließ sich der ESV Kaufbeuren davon nicht beeindrucken. Sie klärten mehrfach souverän und ließen Ravensburg kaum in die Offensivzone. Ein ungewohnt offensiver ESV Kaufbeuren setzte sich bis zur Pause immer wieder aggressiv in den Zweikämpfen durch und erspielte sich mehrere Chancen. Dreizehn Sekunden vor dem Pausentee musste Alex Alroth noch wegen eines Beinstellens für zwei Minuten raus, ehe das Drittel endete.
Die Kaufbeurer Überzahl zu Anfang des zweiten Spielabschnitts zahlte sich nicht aus. Die Towerstars schalteten danach einen Gang hoch. Der ESVK ließ sich immer weiter hinten reindrängen und konnte seinen Kampfgeist aus dem ersten Drittel nur noch wenig zeigen. So häuften sich auch die Torszenen. Zunächst wollte Nicolas Appendino an der blauen Linie den Puck in Richtung Tor feuern, als ihm sein Schläger brach. Den resultierenden Konter parierte Cody Porter stark, den daraus für die Joker resultierenden Gegenkonter konnte Alex Zawatsky auf Zuspiel von Jakob Peukert aber ebenfalls nicht im Tor unterbringen. In der 28. Minute war es dann so weit. Die Gäste standen in der Kaufbeurer Zone, in der Luca Hauf von der linken Seite den am gegenüberliegenden Pfosten stehenden Erik Karlsson sah. Der Pass kam, der Onetimer auch, und so stand das 0:1 auf der Anzeigetafel. Die Joker wollten das nicht auf sich sitzen lassen. So fuhr wenig später Sami Blomqvist über die linke Offensivseite an und schlenzte in Richtung Tor. Der Puck wurde von einem Ravensburger Verteidiger abgefälscht, sodass Brent Raedeke freie Bahn hatte, den freien Puck im halbleeren Tor zum 1:1-Ausgleich zu versenken. Es folgte eine weitere Strafzeit aufgrund eines Stockchecks von Erik Karlsson, die der ESVK nicht für sich nutzen konnte. Danach musste wieder ein Kaufbeurer auf die Sünderbank. Paul Mayer erhielt ebenfalls zwei Minuten wegen Stockchecks. Während des Ravensburger Powerplays schlug Thomas Reichel seinem Gegenüber Alex Zawatsky den Schläger aus der Hand und musste ebenfalls für zwei Minuten runter. Im Vier-gegen-Vier spurtete Mark Rassel aufgrund eines Stellungsfehlers der Kaufbeurer Verteidigung auf Cody Porter zu und nagelte den Puck zum 1:2 unter die Latte. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause.
Die Bilder des Spiels
Foto: Alex WinterhollerFoto: Alex WinterhollerFoto: Alex WinterhollerFoto: Alex WinterhollerFoto: Alex Winterholler
Die Joker kamen mit viel Selbstbewusstsein aus der Kabine und sie sollten sich auch nach wenigen Minuten dafür belohnen. Tyson McLellan setzte sich an der rechten Bandenseite durch, umkurvte das Tor und passte in den Slot zu Max Oswald, der nur noch den Schläger zum 2:2 reinhalten musste. Die Towerstars setzten dagegen. Nickolas Latta versuchte es mit einem Schlenzer in den Winkel, Cody Porter hielt jedoch souverän mit der Fanghand. Es ging bis zum Schluss munter hin und her. Wenige Sekunden vor Ende des Drittels kratzte Nicolas Appendino den Puck von der Linie, dann ging es in die Verlängerung. In dieser ließ Erik Karlsson den Puck für Nickolas Latta liegen, der das Spiel mit seinem Schlenzer zum 2:3 in den Winkel beendete.
Am Montagnachmittag, dem 6. Januar 2026, wurde in der Bahnhofstraße auf Höhe der Baustelle zum „Neuen Behördenzentrum“ ein verletzter Schwan entdeckt. Spaziergänger bemerkten das Tier, das regungslos am Boden lag, und alarmierten die Feuerwehr.
Feuerwehr greift ein – Fluchtversuch des Tieres
Als die Einsatzkräfte eintrafen, machte der Schwan zunächst einen Versuch zu flüchten. Mit einem Tierkescher gelang es der Feuerwehr jedoch, das Tier behutsam einzufangen. Anschließend wurde der Schwan in einer Transportbox gesichert und zu einem örtlichen Tierarzt gebracht.
Tierarzt gibt Entwarnung
Nach einer Untersuchung stellte der Veterinär eine blutende, aber nicht schwerwiegende Schnabelverletzung fest. Weitere Verletzungen konnten nicht festgestellt werden. Der Schwan zeigte sich insgesamt in stabilem Zustand.
Auswilderung am Bärensee
Nach der Behandlung wurde das Tier wieder in die Freiheit entlassen – am nahegelegenen Bärensee fand der Schwan ein geeignetes neues Zuhause. Der gesamte Einsatz dauerte rund eine Stunde und zwanzig Minuten.
Einsatzdaten im Überblick
Einsatzdauer: 1 Stunde 20 Minuten Einsatzkräfte: 10 Personen Fahrzeuge:
Konzertabend in Kaufbeuren mit Stilvielfalt und Klangpoesie
Seit drei Jahrzehnten begeistert das Jazz-Quintett MANY MOONS mit einem besonderen Klangbild: ein stilistischer Mix, durchzogen von Einflüssen unterschiedlicher Kulturkreise, getragen von der Magie des Unvorhersehbaren. Am Freitag, den 16. Januar 2026 um 20 Uhr ist die Band im Stadttheater Kaufbeuren live zu erleben.
Angeführt wird MANY MOONS von dem Multibläser Martin Seeliger und der Sängerin und Percussionistin Angelika Vizedum. Unterstützt von einer gut eingespielten Rhythmusgruppe, entfaltet die Band eine musikalische Bandbreite, die von Eigenkompositionen bis hin zu kreativ interpretierten Jazzstandards reicht.
Zwischen Jazz und Klangpoesie
Die Kompositionen der Band öffnen Raum für Überraschungen: Da tanzen die „vielen Monde“ schon mal aus der Umlaufbahn, LUNA lädt ein zur Klangpoesie und zur Begegnung mit den Kräften der Gezeiten. So entsteht Musik, die sich dem Gewohnten entzieht und Zuhörer in andere Sphären führt.
MANY MOONS bringt zum Konzert zwei neu produzierte CDs mit. Das Repertoire reicht von aktuellen Titeln mit zeitkritischem Blick bis hin zu Stücken, die die Bandgeschichte prägen.
Besetzung
Martin Seeliger – Saxophone, Flöten, Didgeridoo, Gesang
Angelika Vizedum – Gesang, Percussion
Volker Giesek – Piano, Gesang
Olivier Hein – Bass
Manfred Blaas – Schlagzeug
Karteninformation
Tickets sind erhältlich bei Pianofactum in der Schmiedgasse Kaufbeuren 📞 Telefon: 08341-9611526
Zwischenfälle am Freitag und Samstagmorgen sorgen für Polizeieinsätze
KAUFBEUREN. Am Freitagmittag ereignete sich auf der Kemnater Straße ein Auffahrunfall mit Personenschaden. Eine 55-jährige Autofahrerin fuhr aus Unachtsamkeit auf ein vorausfahrendes Fahrzeug auf. Dabei wurde die Beifahrerin des vorderen Fahrzeugs leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 2.000 Euro.
(Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren)
Autofahrerin mit über zwei Promille unterwegs
KAUFBEUREN. Am Freitagnachmittag fiel einer Polizeistreife eine 49-jährige Autofahrerin auf, die durch ihre unsichere Fahrweise auffiel. Bei der anschließenden Kontrolle bemerkten die Beamten Anzeichen einer erheblichen Alkoholisierung: schwankender Gang und verwaschene Aussprache. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht mit einem Wert von über zwei Promille. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, eine Blutentnahme angeordnet. Gegen die Fahrerin wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
(Quelle: Polizeiinspektion Kaufbeuren)
Körperverletzung in und vor Kaufbeurer Diskothek
KAUFBEUREN. In der Nacht zum Samstag wurde die Polizei durch den Sicherheitsdienst einer Diskothek alarmiert. Vor dem Eingang war es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen. Der Sicherheitsdienst musste eingreifen, die Polizei nahm eine Anzeige wegen Körperverletzung auf.
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass es bereits zuvor innerhalb der Diskothek zu einer Schlägerei gekommen war. Hier ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen Unbekannt. In beiden Fällen wurden die Geschädigten nur leicht verletzt.
Die Stadtranderholung des Stadtjugendrings in Kaufbeuren. Foto: SJR
Abenteuer im Regenwald – Wer einen Platz möchte, braucht den richtigen Code
Die Vorfreude auf die Stadtranderholung 2026 ist groß: Auch dieses Jahr lädt der Stadtjugendring Kaufbeuren wieder zu einem spannenden Ferienprogramm ein. Im Mittelpunkt steht diesmal ein Einsatz im Regenwald – voller Abenteuer und Teamgeist. Die Anmeldung beginnt in wenigen Tagen und folgt einem bewährten System mit Ticketcodes.
Ticketcode-Vergabe: Das sind die wichtigsten Termine
Wer sicher einen Platz für sein Kind möchte, sollte sich die folgenden Termine merken:
Freitag, 16.01.2026, von 17:00 bis 18:00 Uhr: Erste Ausgabe der Ticketcodes in der Geschäftsstelle des SJR (Hauberrisserstraße 8, 3. Stock).
Vom Montag, 19.01.2026 bis Freitag, 23.01.2026: Weitere Codes werden zu den regulären Öffnungszeiten ausgegeben, solange der Vorrat reicht.
Wichtig zu wissen: Pro Person dürfen nur die Ticketcodes für Kinder aus dem eigenen Haushalt mitgenommen werden.
Anmeldung nur mit Ticketcode
In der Woche von Freitag, 16.01.2026 bis Freitag, 23.01.2026 können ausschließlich Kinder angemeldet werden, für die zuvor ein Ticketcode ausgegeben wurde.
Ab Samstag, 24.01.2026 um 9:00 Uhr startet dann die reguläre Anmeldung für alle – unabhängig vom Ticketcode.
Kosten und Ermäßigungen
Die Teilnahme an der ersten Woche der Stadtranderholung kostet 120 Euro. In der zweiten Woche gelten gestaffelte Preise:
Erstes Kind: 90 Euro
Zweites Kind: 75 Euro
Drittes Kind: 60 Euro
Auch weitere Ferienprogramme in den Oster-, Pfingst- und Sommerferien können über den Stadtjugendring gebucht werden.
Osterferienprogramm ab Ende Februar
Bereits ab dem 28.02.2026 starten die Tagesaktionen für die Osterferien. Zur Auswahl stehen Ausflüge und kreative Angebote.
Immer aktuell bleiben
Wer regelmäßig auf der Website www.sjrkf.de vorbeischaut, wird zeitnah über alle Neuigkeiten informiert – insbesondere zur Verfügbarkeit der Ticketcodes.
Aktuell beträgt der Rückstand auf den Tabellendreizehnten EHC Freiburg nun 13 Punkte
Am 33. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 gastierte der ESV Kaufbeuren beim Tabellendritten Starbulls Rosenheim. Dabei konnte Trainer Andrew Donaldson wieder auf Torhüter Daniel Fießinger bauen, der nach zwei Monaten Pause sein Comeback feierte. Der zuletzt erkrankte Kapitän Bernhard Ebner war ebenfalls wieder zurück im Line-up. Aufgrund von Verletzungen fehlten weiterhin John Rogl, Jonny Tychonick, Dartagnan Joly, Joe Cassetti und Henri Kanninen. Dominik Groß fehlte krank, und Rio Kaiser war für die heutige Partie gesperrt.
Der ESV Kaufbeuren zeigte sich, abgesehen von einer kurzen Druckphase zu Beginn der Partie, im Gegensatz zum letzten Spiel in Weiden stark verbessert. Die Mannschaft agierte sehr kontrolliert und schaffte es, den Tabellendritten überwiegend aus der eigenen Zone fernzuhalten. Zudem kamen die Joker in der Offensive immer wieder zu eigenen Torabschlüssen. Aus Sicht der Allgäuer war es dann umso ärgerlicher, dass zwei schlechte Entscheidungen in der eigenen Zone den Rosenheimern in der 13. Minute ein wenig aus dem Nichts das 1:0 ermöglichten. Torschütze Teemu Pullkinen konnte dabei alleingelassen vor Daniel Fießinger die Scheibe nach einer schnellen Bewegung im Kaufbeurer Tor unterbringen. Von den Spielanteilen her war die 1:0-Pausenführung für die Oberbayern durchaus etwas glücklich, und für den ESVK zeigte sich, dass am heutigen Abend mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung durchaus etwas an der Mangfall zu holen ist.
Im zweiten Abschnitt war der Tabellendritte dann agiler und schaffte es vermehrt, die Joker in der eigenen Zone unter Druck zu setzen. Besonders auffällig war, dass die Kaufbeurer zu Beginn des zweiten Drittels zwei, drei gute Offensivaktionen hatten, darunter ein Alleingang von Yannik Burghart, der an Christopher Kolarz im Tor der Starbulls scheiterte, dass die Hausherren dabei im Gegenzug immer wieder zu ganz gefährlichen Kontern kamen. Bei einem dieser Konter konnte Max Oswald in letzter Sekunde für den schon geschlagenen Daniel Fießinger kurz vor der Torlinie das 2:0 verhindern. Das erste Powerplay der Partie nach 36 Minuten gehörte den Rosenheimern, welches der ESVK aber gut verteidigen konnte und den Starbulls dabei kaum Abschlüsse ermöglichte. Glück hatten die Allgäuer noch, als Teemu Pullkinen mit einem Hammer aus der Distanz nur den Außenpfosten traf. So ging es ohne einen weiteren Treffer zum zweiten Pausentee.
Im Schlussabschnitt hatten die Joker durch Tyson McLellan zwei dicke Chancen, das Spiel auszugleichen. Zuerst traf der Goldhelm des ESVK nur den Pfosten, und wenige Sekunden später scheiterte der Kanadier nach einem Pass von Alec Zawatsky frei vor dem Rosenheimer Tor an Christopher Kolarz. In der 35. Minute war die Messe aus Sicht des ESVK dann aber auch gelesen. Teemu Pullkinen kam erneut frei vor Daniel Fießinger zum Schuss; den ersten konnte Fießinger mit der Schulter parieren, den Nachschuss nahm der Finne dann aus der Luft und traf zum 2:0 für die Oberbayern. Drei Minuten später traf dann C.J. Strech nach einem Querpass vor das Tor zum 3:0-Endstand. Der ESV Kaufbeuren, der sich gegenüber dem letzten Spiel in Weiden zwar stark verbessert zeigte, musste somit wieder eine Niederlage einstecken und tritt auf dem letzten Tabellenplatz weiter auf der Stelle. Aktuell beträgt der Rückstand auf den Tabellendreizehnten EHC Freiburg 13 Punkte.
Mit ihrem neuen Wahlprogramm für die Jahre 2026 bis 2040 beschreitet die Kaufbeurer Initiative gemeinsam mit ihrem Oberbürgermeisterkandidaten Alexander Uhrle und ihrer Stadtrats-„Macher-Liste“ bewusst neue Wege. Statt kurzfristiger Versprechungen oder kostspieliger Wunschkataloge setzt die Initiative auf ein strukturiertes, realistisch umsetzbares und wirtschaftlich verantwortbares Zukunftskonzept für Kaufbeuren. „Wir wollten kein Wahlprogramm schreiben, das auf dem Papier gut klingt, aber an Haushaltsrealitäten und Verwaltungsabläufen scheitert“, so Uhrle. „Unser Ansatz ist klar: Erst stabilisieren, dann modernisieren und darauf aufbauend gezielt innovieren.“
Drei Phasen statt leerer Versprechen
Kern des Programms ist eine klare zeitliche Gliederung in drei Phasen. In der ersten Phase (2026–2030) liegt der Fokus bewusst auf Verwaltungskonsolidierung, Effizienzsteigerung und strukturellem Aufbau. Angesichts der angespannten kommunalen Haushaltslage setzt die Kaufbeurer Initiative hier auf Maßnahmen, die finanzierbar, förderfähig und organisatorisch umsetzbar sind.
Erst darauf bauen die Phasen 2 (2031–2035) und 3 (2036–2040) auf, in denen größere Entwicklungsschritte – etwa in den Bereichen Innovationsnetzwerke, Energie- und Wärmekonzepte oder Smart-City-Anwendungen – gezielt und planbar umgesetzt werden sollen. „Innovation braucht ein solides Fundament. Genau das legen wir in den ersten Jahren“, heißt es aus dem Kreis der sogenannten „Macher-Liste“.
Mehr Beteiligung, mehr Transparenz, mehr Vertrauen
Ein zentrales Element des Wahlprogramms ist die deutliche Stärkung von Bürgerbeteiligung und Transparenz. Die Kaufbeurer Initiative will politische Entscheidungen nachvollziehbarer machen und die Menschen stärker in die Entwicklung ihrer Stadt einbinden. Konkret setzt man dabei unter anderem auf Bürgergenossenschaften, über die sich Bürgerinnen, Bürger und lokale Unternehmen direkt finanziell und inhaltlich an Projekten in Kaufbeuren beteiligen können. Ergänzt wird dies durch eine digitale Beteiligungsplattform, die es ermöglicht, Meinungen, Ideen und Rückmeldungen unkompliziert einzubringen – transparent und mit klarer Rückmeldung, was aus den Beiträgen wird.
Darüber hinaus spielen Open-Data-Ansätze, ein öffentlich einsehbares Smart-City-Dashboard sowie klar strukturierte Entscheidungsprozesse eine zentrale Rolle. Ziel ist es, politische Entscheidungen verständlicher zu machen, Vertrauen zu stärken und Verwaltungshandeln messbar und überprüfbar zu gestalten.
„Bürgerbeteiligung darf kein Schlagwort sein“, betont Uhrle. „Wir wollen Formate schaffen, die ernsthaft mitgestalten lassen – und gleichzeitig transparent machen, warum Entscheidungen so getroffen werden, wie sie getroffen werden.“
Inhaltlich orientiert sich das Wahlprogramm an sechs klar definierten Handlungsfeldern: Wirtschaft, Bevölkerung, Verwaltung, Mobilität, Umwelt und Lebensqualität. Diese Struktur sorgt nicht nur für Übersichtlichkeit, sondern macht Fortschritte auch messbar und überprüfbar. Viele Maßnahmen sind bewusst modular angelegt, sodass sie schrittweise umgesetzt oder bei Bedarf an die wirtschaftliche Lage angepasst werden können.
Politik als Handwerk – nicht als Wunschkonzert
Mit ihrem Programm positioniert sich die Kaufbeurer Initiative klar gegen eine Politik der Maximalforderungen. Stattdessen versteht sie Stadtpolitik als Handwerk: gut vorbereitet, finanziell durchdacht und gemeinsam mit Bürgerschaft, Wirtschaft und Vereinen umgesetzt. „Wir machen keine Politik für Schlagzeilen, sondern für die nächsten 10 bis 15 Jahre“, so Uhrle. „Unser Wahlprogramm ist kein Wunschzettel, sondern ein Arbeitsplan, welcher sich an einer klassischen Geschäftsstrategie orientiert.“
Wahlprogramm ab sofort online einsehbar
Das vollständige Wahlprogramm der Kaufbeurer Initiative für den Zeitraum 2026 bis 2040 steht ab sofort hier als PDF zum Download bereit. Eine kompakte Zusammenfassung befindet sich derzeit in Vorbereitung.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: Kaufbeurer Initiative e.V., vertreten durch den Vorsitzenden Alexander Uhrle, 87600 Kaufbeuren
Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Wasser tritt unkontrolliert aus – Feuerwehr im Einsatz
Am Donnerstagmorgen, den 9. Januar 2026, wurde die Feuerwehr zu einem Wasserschaden in einem Wohngebäude in der Schelmenhofstraße gerufen. Bei ihrem Eintreffen fanden die Einsatzkräfte rund 25 Quadratmeter des Kellers unter Wasser vor. Die betroffene Fläche war etwa 30 Zentimeter hoch überflutet.
Ursache für das ausgetretene Wasser war ein abgeplatzter Quetschwinkel an der Wasserleitung der Waschküche. Glücklicherweise hatte ein Bewohner noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr die Hauptwasserzufuhr abgestellt und damit eine weitere Ausbreitung verhindert.
Pumpe im Einsatz – Stromversorgung ungefährdet
Das ausgetretene Wasser wurde von der Feuerwehr mithilfe einer Tauchpumpe abgepumpt. Die verbleibenden Wassermengen konnten durch einen vorhandenen Bodenablauf abfließen. Da sich die Steckdosen oberhalb des Wasserstands befanden und kein Zutritt zu einem stromführenden Bereich nötig war, war ein Eingreifen des ebenfalls verständigten Energieversorgers nicht erforderlich.
Die Feuerwehr musste den betroffenen Raum nicht betreten. Nach dem Abpumpen konnte das Gebäude an einen Bewohner übergeben werden, der den Hausbesitzer über den Defekt informierte. Die gesamte Einsatzdauer betrug rund eine Stunde und sieben Minuten.
Beruf mit Zukunft: Infoabend zu Kinderpflege und Hauswirtschaft
Die Berufsfachschule Kaufbeuren lädt am Dienstag, den 10. Februar 2026 um 17:00 Uhr zum Infoabend in die Adolph-Kolping-Straße 3 ein. Vorgestellt werden die Ausbildungen zur/zum Staatlich geprüfte/n Kinderpfleger/in schulischer und praxisorientierter Organisation sowie zur/zum Staatlich geprüfte/n Assistent/in für Ernährung und Versorgung.
Die Besucher erwartet ein Einblick in die Inhalte der vielseitigen Berufsausbildungen. Zudem erfahren Interessierte mehr über die Perspektiven und Weiterbildungsmöglichkeiten, die diese Abschlüsse eröffnen. Ein Rundgang durch die Fachräume bietet die Gelegenheit, das Schulgebäude und die Lehrmethoden näher kennenzulernen.
Für Fragen stehen Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler gerne zur Verfügung.
von links: Moderatorin Cornelia Sebald, Dr. Hildegard Kees-Kautzky und Fabian Wamser. Foto: SPD Ortsvereins Kaufbeuren
Sensibles Thema mit medizinischen, rechtlichen und persönlichen Aspekten
In der Veranstaltungsreihe „Roter Salon“ der SPD Kaufbeuren stand kürzlich das Thema Organspende auf dem Programm. Unter der Moderation von Cornelia Sebald, Pflegedienstleiterin im BKH Kaufbeuren, informierten Dr. Hildegard Kees-Kautzky, Transplantationsbeauftragte des Klinikums Kaufbeuren-Ostallgäu, und Fabian Wamser, Rechtsanwalt und Rettungssanitäter, über den Stand der Dinge und beantworteten Fragen.
Zunächst wurde der Rahmen abgesteckt: Organspende ist ein hochsensibles Thema, das medizinische, rechtliche, ethische und persönliche Aspekte umfasst. Aktuell warten rund 8.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Im Jahr 2024 wurden landesweit 953 Organe transplantiert – vor allem Nieren, Herzen und Lungen. Die Vergabe erfolgt nach Dringlichkeit und Erfolgsaussicht; die Warteliste wird bei der unabhängigen Vermittlungsstelle Eurotransplant geführt. Täglich kommen rund 14 Patienten hinzu.
Eine zentrale Frage des Abends war die Zukunft der Organspende in Deutschland: Einverständniserklärung oder Widerspruchslösung? Beim Modell der Einverständniserklärung ist entweder die eigene Einwilligung oder die Einwilligung der Angehörigen erforderlich. Bei der alternativen Widerspruchslösung werden Organe entnommen, sofern kein aktives Nein in schriftlicher oder mündlicher Form vorliegt. Da dies jedoch einen Eingriff in das Persönlichkeitsrecht darstellt, müssen die Vor- und Nachteile sorgfältig abgewogen werden. Zudem schreibt das Verfassungsrecht zwingend vor, dass Bürgerinnen und Bürger sich vorab mit dem Thema befassen und ihre Entscheidung jederzeit widerrufen können müssen.
Das Beispiel Spanien zeigt, dass die Spendenrate in Ländern mit Widerspruchsregelung 4- bis 5-mal höher ist als in Deutschland. Auch deshalb gibt es nun erneut eine Initiative im Bundestag. 2020 hatte ein Gesetzesentwurf zur Einführung der Widerspruchslösung keine Mehrheit gefunden. Damals wurde immerhin ein zentrales Organspenderegister eingeführt, das aber immer noch nicht in größerem Maße genutzt wird.
Im zweiten Teil konnten die Teilnehmenden Fragen stellen. Hierbei brachten die Referenten auch praktische Erfahrungen aus ihrer Arbeit ein. Konsens bestand darin, dass viele Menschen davor zurückscheuen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Hier könnten Familiengespräche zur Enttabuisierung und Klärung beitragen. Auf die Frage, welchen Wert „alte“ Organe überhaupt noch hätten, wurde auf ein neues Verteilungskonzept („alte Organe für alte Patienten“) verwiesen. Zur Sprache kam auch die Sorge, dass es bei der Feststellung des Hirntods zu Fehlern kommen könne. Dr. Kees-Kautzky konnte hier beruhigen: Daran seien immer zwei sehr erfahrene Ärzte beteiligt, von denen mindestens einer Neurologe sein müsse.
Fazit: Für Tausende von Menschen, die auf ein Spenderorgan warten, könnte die Widerspruchsregelung lebensrettend sein. Man könnte aber auch an der Einverständnislösung festhalten, wenn sich mehr Menschen dazu entschließen würden, einen Organspendeausweis mit sich zu führen. Derzeit besitzen nämlich, trotz einer generellen Zustimmungsquote von 80 bis 85 % der Bevölkerung, nur rund 10 % einen solchen Ausweis.
Für die Jubiläumsshow „Aufbruch/Umbruch“ im Stadtsaal Kaufbeuren sind noch einige Restkarten erhältlich. Wer dabei sein möchte, kann sich ab Mittwoch, dem 7. Januar 2026, Karten sichern.
Erhältlich sind die Tickets vor Ort bei Hyma Laya, Kaiser-Max-Straße 13 in Kaufbeuren, oder per E-Mail unter: gueschi-kf@t-online.de.
Neue Öffnungszeiten im Vorverkauf
Die Öffnungszeiten von Hyma Laya haben sich geändert:
Dienstag bis Freitag: 10:00–13:00 Uhr und 14:00–18:00 Uhr
Samstag: 10:00–15:00 Uhr
Termine der Show „Aufbruch/Umbruch“
Die Showabende finden an vier Terminen im Stadtsaal Kaufbeuren statt:
Zeugen gesucht nach Vorfällen in Kindergarten und Sozialdienst – Separater Vorfall im Einkaufszentrum
Täter dringt in Kindergarten ein
In Kaufbeuren kam es zum Jahresbeginn zu zwei Einbrüchen in kirchliche und soziale Einrichtungen. Im Zeitraum vom 1. bis 6. Januar 2026 verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter Zugang zu einem Kindergarten im Gartenweg.
In mehreren Gruppenräumen wurden Schränke gewaltsam geöffnet. Ein Versuch, in das Büro einzudringen, scheiterte. Der Täter entwendete lediglich eine geringe Menge an Münzgeld. Bargeld war im Kindergarten nicht vorhanden. Der entstandene Sachschaden an Mobiliar und Türen wird auf rund 300 Euro geschätzt. Aufgrund des Vorfalls blieb die Einrichtung einen Tag länger geschlossen und öffnet erst am 8. Januar wieder.
Auch Büroräume des Sozialen Dienstes betroffen
Ein weiterer Einbruch ereignete sich zwischen Sonntagmittag (4. Januar) und Montagmorgen (5. Januar) in den Büroräumen des Sozialen Dienstes Kaufbeuren in der Inneren Buchleuthenstraße.
Hier wurden mehrere Bürotüren und Schränke aufgehebelt. Der Täter entwendete keine Sachgegenstände oder Geschenke, stahl jedoch mehrere Geldmappen mit einem niedrigen vierstelligen Bargeldbetrag. Der Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei Kaufbeuren sicherte an beiden Tatorten Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in den genannten Zeiträumen verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Eskalation nach Diebstahl im Einkaufszentrum
46-Jähriger verletzt Polizeibeamte bei Festnahme
Am gestrigen Nachmittag kam es in einem Kaufbeurer Einkaufszentrum zu mehreren Straftaten durch einen 46-jährigen bosnischen Staatsangehörigen.
Zunächst verließ der Mann eine Bar, ohne seine Rechnung zu begleichen. Anschließend begab er sich in einen Supermarkt, in dem gegen ihn bereits ein Hausverbot bestand, und entwendete dort Waren im Wert von etwa 150 Euro.
Der Sicherheitsdienst beobachtete den Diebstahl und sprach den Mann an. Im Zuge der polizeilichen Aufnahme schlug der Beschuldigte einem Beamten plötzlich mit der Faust ins Gesicht. Bei der anschließenden Fesselung verletzte sich eine Polizeibeamtin an der Hand. Beide Einsatzkräfte blieben jedoch dienstfähig.
Der Täter wurde vorübergehend zur weiteren Sachbearbeitung auf die Dienststelle gebracht und nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Auch er erlitt leichte Verletzungen.
Am Sonntag sind dann die Ravensburg Towerstars um 17:00 Uhr in der energie schwaben arena der Kontrahent um Punkte
Für den ESV Kaufbeuren geht es an den DEL2-Spieltagen 33 und 34 darum, den Anschluss in der Tabelle nicht weiter zu verlieren. Dabei kämpfen die Joker im Auswärtsspiel gegen die Starbulls Rosenheim und im Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars um wichtige Punkte.
Am Freitagabend gastiert der ESVK um 19:30 Uhr im ROFA-Stadion in Rosenheim. Am Sonntag sind dann die Ravensburg Towerstars um 17:00 Uhr in der energie schwaben arena der Kontrahent um Punkte.
Tickets:
Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Aus der Kabine:
Die guten Nachrichten: Daniel Fießinger ist vollständig zurück im Mannschaftstraining und somit eine Option für das Lineup am Wochenende. Gleiches gilt für Kapitän Bernhard Ebner, der nach überstandener Krankheit wieder zurück ist.
Verletzungsbedingt ausfallen werden jedoch weiterhin John Rogl, Jonny Tychonick, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Henri Kanninen. Zudem wird Dominik Groß vermutlich krankheitsbedingt passen müssen. Förderlizenzspieler Rio Kaiser ist für das Spiel in Rosenheim gesperrt.
Livestream:
Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.
Auftakt zur Kommunalwahl 2026 mit Bürgerveranstaltung
Der CSU-Ortsverband Kaufbeuren lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein zum Wahlkampfauftakt am Montag, 12. Januar 2026, um 19 Uhr in den Stadtsaal.
Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die 40 CSU-Stadtratskandidaten für die bevorstehende Kommunalwahl vorgestellt. Die Gäste erwartet ein unterhaltsames Programm mit politischem Kabarett von Wolfgang Krebs, einem Auftritt der Tänzerinnen der Ballettakademie König-Sräga sowie einer spektakulären Lasershow von den Teckilis.
Oberbürgermeister Stefan Bosse wird zudem sein Programm für die Jahre 2026-2032 vorstellen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: CSU-Ortsverband Kaufbeuren, vertreten durch die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried, 87600 Kaufbeuren
Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Feuerwehreinsatz in der Kaufbeurer Altstadt. Foto: Stadtfeuerwehrverband Kaufbeuren
Ein defekter Heizkörper im Dachboden des Schwesternheims sorgte für einen Einsatz der Feuerwehr in der Kaufbeurer Altstadt. Ein Fehlalarm im klassischen Sinne war es jedoch nicht.
Am Mittwoch, den 07.01.2026, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaufbeuren gegen 12:13 Uhr zum Obstmarkt alarmiert. Die automatische Brandmeldeanlage des dortigen Klosters hatte angeschlagen und eine mögliche Gefahr im Dachgeschoss gemeldet.
Geplatzter Heizkörper sorgt für Dampfentwicklung
Vor Ort konnten die 18 Einsatzkräfte schnell Entwarnung geben. Die Ursache für den Alarm war kein offenes Feuer, sondern austretender Wasserdampf. Nach ersten Erkenntnissen wurde versucht, einen zuvor nicht in Betrieb befindlichen Heizkörper im Dachboden des Schwesternheims zu aktivieren. Dabei platzte der Heizkörper, woraufhin heißer Wasserdampf austrat. Die feinen Partikel in der Luft reichten aus, um den automatischen Rauchmelder zu aktivieren.
Die Feuerwehr kontrollierte den Bereich, stellte die Brandmeldeanlage zurück und übergab das Gebäude anschließend wieder an den Betreiber. Zur endgültigen Reparatur des Schadens wurde eine Heizungsbaufirma verständigt.
Einsatzdaten im Überblick
Der Einsatz in der Innenstadt dauerte insgesamt 44 Minuten. Die Feuerwehr Kaufbeuren war mit vier Fahrzeugen vor Ort
John Rogl erneut verletzt – Jonny Tychonick muss länger pausieren
Defender John Rogl hat sich bei seinem Comeback am Sonntag in Weiden leider erneut eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird den Jokern voraussichtlich acht Wochen lang fehlen.
Dazu hat sich die Verletzung von Jonny Tychonick bittererweise verschlimmert. Der Kanadier stand eigentlich kurz vor einer Rückkehr in den Kader und wird dem ESV Kaufbeuren jetzt aber noch weitere vier Wochen nicht zur Verfügung stehen.
Der ESVK wünscht beiden Spielern eine schnelle, aber vor allem komplette Genesung.
Begegnung, Austausch und neue Kontakte bei einem gemütlichen Frühstück
Das Generationenhaus Kaufbeuren lädt am Freitag, den 09.01.2026, von 9:00 bis 11:00 Uhr, erneut zu einem offenen Frühstückstreff ein. Eingeladen sind Menschen aller Generationen, die in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen möchten.
Bei einem gemeinsamen Frühstück bietet sich die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich kennenzulernen und den Tag mit guten Gesprächen zu beginnen. Das Generationenhaus möchte damit einen Raum schaffen, der Begegnung und Gemeinschaft fördert.
Anmeldung erforderlich
Für die Planung des Frühstücks bittet das Generationenhaus um eine vorherige Anmeldung:
Versichertenvertreter Wolfgang Seidler (links) und Arbeitgebervertreter Robert Klauer (rechts). Foto: AOK Rohde
Versichertenvertreter Wolfgang Seidler übernimmt Leitung des ehrenamtlichen Gremiums
Zu Jahresbeginn wechselt turnusgemäß der Vorsitz im Beirat der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu: Wolfgang Seidler, Versichertenvertreter übernimmt vom Vertreter der Arbeitgeber, Robert Klauer für kommendesJahr die Leitung des ehrenamtlichen Gremiums. „Die Beiräte bringen die Interessen der Beitragszahlenden, der Versicherten und Arbeitgeber ein“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Davon profitieren mehr als 80.000AOK-Versicherte und weit über 8.000 Arbeitgeber aus der Region.
Die Beiräte sorgen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement unter anderem für eine kontinuierliche Weiterentwicklung des kundenorientierten, modernen Dienstleistungsunternehmens AOK. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Gesundheitspolitik und deren Bewertung durch die Beiratsmitglieder ein. Dabei fließen deren regionale Erfahrungen und Erwartungen aus dem gesellschaftlichen Leben sowie der örtlichen Arbeits- und Wirtschaftswelt ein. Zudem berät und unterstützt der Beirat die AOK Direktion bei Projekten und Maßnahmen der Prävention und betrieblichen Gesundheitsförderung in der Region.
Zusammen mit ihren Stellvertretenden engagieren sich bayernweit derzeit über 1.100 Persönlichkeiten mit ihren Erfahrungen und ihrer Sachkenntnis ehrenamtlich zum Nutzen der von der AOK betreuten Versicherten und Arbeitgeber.
Glatte 15 Euro – das ist der neue Stundenlohn, den Gebäudereinigerinnen ab jetzt mindestens verdienen müssen, so die IG BAU Schwaben. Foto: IG BAU | Tobias Seifert
Kaufbeuren: 260 Reinigungskräfte arbeiten in 16 Unternehmen
Sie machen alles picobello: Rund 260 Reinigungskräfte sorgen in Kaufbeuren für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und im Krankenhaus. Ab Januar bekommen sie dafür mehr Geld: Der Stundenlohn für Reinigungskräfte steigt auf mindestens 15 Euro. Das teilt die IG BAU Schwaben mit. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft beruft sich bei den Beschäftigtenzahlen auf Angaben der Arbeitsagentur.
„Wer Fassaden oder Fenster reinigt, bekommt jetzt sogar 18,40 Euro pro Stunde. Denn das ist der neue Mindestlohn für die Außenreinigung. Egal, wer wo saubermacht: Die neuen Lohn-Limits in der Gebäudereinigung sind das Minimum, das in der Gebäudereinigung bezahlt werden muss“, sagt Michael Jäger von der IG BAU Schwaben. Alle 16 Gebäudereiniger-Unternehmen in Kaufbeuren müssten sich daran halten.
„Gebäudereinigerinnen und Fassadenreiniger sorgen für Sauberkeit. Sie machen in Kaufbeuren einen wichtigen und harten Job. Der wird durch die neuen Branchen-Mindestlöhne jetzt deutlich fairer bezahlt“, sagt Jäger. Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk lohne sich: „Azubis starten ihre Ausbildung mit 1.000 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hause. Und im dritten Jahr haben Gebäudereiniger-Azubis 1.300 Euro pro Monat im Portemonnaie“, so der Vorsitzende der IG BAU Schwaben, Michael Jäger.
Erfolgreiche Qualifikationsvorrunde bei der schwäbischen Futsal-Hallenmeisterschaft
Die Qualifikationsvorrunde der schwäbischen Futsal-Hallenmeisterschaft verlief für das Damen-Team der SpVgg Kaufbeuren äußerst erfolgreich. Von Beginn an präsentierte sich die Mannschaft in sehr guter Verfassung und überzeugte über den gesamten Turnierverlauf mit großem Willen, hoher Einsatzbereitschaft und ausgeprägter Teamfähigkeit.
In den Gruppenspielen zeigte das Team einen attraktiven und mutigen Spielstil. Mit viel Bewegung, klarem Kombinationsspiel und sehenswert herausgespielten Treffern gelang es immer wieder, die gegnerischen Abwehrreihen unter Druck zu setzen. Auch defensiv agierte die Mannschaft konzentriert und geschlossen, sodass die Spiele insgesamt verdient gewonnen wurden.
Im weiteren Turnierverlauf bestätigte das Team diese starke Leistung auch in den entscheidenden Partien. Besonders hervorzuheben ist die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der sowohl spielerische Lösungen als auch kämpferische Momente angenommen wurden. Das Finale entwickelte sich zu einem intensiven und ausgeglichenen Spiel, in dem sich beide Teams auf hohem Niveau begegneten.
Nach regulärer Spielzeit musste die Entscheidung schließlich im Siebenmeter-Schießen fallen. Hier bewahrte die Mannschaft die nötige Ruhe und Nervenstärke und entschied das Finale verdient für sich. Mit diesem Erfolg sicherte sich das Team den ersten Platz der Qualifikationsvorrunde.
Durch diesen Turniersieg ist die Mannschaft für die Endrunde der schwäbischen Futsal-Hallenmeisterschaft qualifiziert und wird bereits am kommenden Samstag um den Titel spielen. Eine starke Teamleistung, auf der sich hervorragend aufbauen lässt.
Neben den Kaufbeurer Damen haben sich auch TSV Ottobeuren, SC 1946 Biberbach und der FC Augsburg für die Endrunde qualifiziert. Damit stehen vier Teams fest, die am kommenden Samstag bei der Hallenmeisterschaft um den Titel spielen werden. Der Halbfinalgegner der SpVgg: FC Augsburg.
Nach dieser starken Leistung heißt es für die SpVgg-Damen jetzt: voller Fokus auf die Endrunde.
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Keine Punkte zum Auswärtsauftakt 2026: Der ESV Kaufbeuren verliert bei den Blue Devils Weiden mit 1:4.
32. Spieltag in der DEL2 und für den ESV Kaufbeuren ging es zum ersten Auswärtsspiel des Jahres 2026 zu den Blue Devils Weiden. Dabei konnte Trainer Andrew Donaldson wieder auf Tyson McLellan und John Rogl zurückgreifen. Im Tor stand Rihards Babulis.
Die ersten 20 Minuten waren aus Kaufbeurer Sicht einfach nur zum Vergessen. Von der ersten Minute an leisteten sich die Joker Fehlpässe, waren läuferisch unterlegen und gaben den Hausherren in der eigenen Zone allen Platz der Welt. Zu allem Überfluss musste John Rogl nach seinen ersten Wechseln nach seinem Comeback das Eis wieder humpelnd verlassen. Die Weidener nutzten dann auch schon nach drei Minuten ihre vielen Freiheiten und gingen durch einen Schuss von Luca Gläser mit 1:0 in Führung. Nur zwei Minuten später war es Tyler Ward, der die Verwirrung in der ESVK-Defensive ausnutzte und seine Farben mit einem Schuss aus dem Slot heraus mit 2:0 in Führung brachte. Für die Allgäuer änderte sich auch nach den frühen Gegentoren nichts. Im Endeffekt musste man froh sein, dass die Oberpfälzer ihre vielen Chancen nicht besser nutzten. Die Blue Devils konnten sich also weiterhin nach Belieben in der Defensivzone der Joker bewegen und kamen so immer wieder zu guten Abschlüssen, während die Kaufbeurer Angriffe meist schon an der Mittellinie verpufften. Die Joker wirkten wie eine Mannschaft ohne Selbstvertrauen und ohne Struktur. Ein Powerplay der Weidener in der 17. Minute konnte der ESVK dann relativ gut verteidigen, und so ging es mit einem völlig verdienten Spielstand von 2:0 für die Blue Devils Weiden zum ersten Pausentee.
Im zweiten Abschnitt sollte es dann nicht wirklich viel besser werden aus Sicht des ESVK. Das Spiel war sehr zerfahren, aber wirkliche Chancen konnte sich die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson nicht erspielen. Die Mannschaft wirkte einzig im zweiten Drittel ein wenig aggressiver und geordneter. Als die Joker dann nach einer Einzelaktion von Tyson McLellan in einem Powerplay nach 34 Minuten in die Partie zurückmelden konnten und den Anschlusstreffer schafften, war danach wieder alles dahin. Direkt nach dem Bully waren die Weidener für gut zwei Minuten nur in der Defensivzone der Joker am Werk und der ESVK leistete sich dann auch noch Undiszipliniertheiten, was zu mehreren Strafen auf beiden Seiten führte und zu einem Powerplay für die Blue Devils Weiden. Die Frustrationsgrenze, unter anderem bei Max Kislinger, der wie auch Weidens Neal Samanski mit einer 5+ Spieldauerstrafe vom Eis musste, bei den Joker Spielern war aktuell wohl nicht sehr hoch. Die Hausherren nutzten dies dann auch sogleich aus und bestraften die Kaufbeurer mit ihrem dritten Treffer an diesem Abend. In der Entstehung etwas glücklich, aber das düfte Torschütze Alex-Olivier Voyer egal gewesen sein. Sein Treffer zum 3:1 in der 37 Minute stellte den zwei Tore-Abstand nach nur drei Minuten wieder her und mit diesem Spielstand ging es dann auch zum zweiten Pausentee.
Propos Strafen und Undiszipliniertheiten: Max Oswald leistete sich nach drei Minuten im Schlussabschnitt eine Strafe in der Offensivzone für einen Stockcheck. Dem nicht genug, machte es ihm Brent Raedeke kurz darauf gleich, und die Hausherren konnten ein Fünf-gegen-Drei-Powerplay aufziehen. Es dauerte dann auch nur 22 Sekunden, bis Thommy Muck einen Direktschuss zum wohl vorentscheidenden 4:1 in die Maschen hämmerte. Sollte sich die Mannschaft samt Trainerteam in der Pause nochmals etwas für das dritte Drittel vorgenommen haben, war dies also nach wenigen Minuten dahin. Im weiteren Spielverlauf war vom ESV Kaufbeuren dann auch nichts mehr zu sehen; das Spiel fand grundsätzlich in der Zone der Joker statt. Immer wieder brannte es dabei lichterloh vor dem Tor von Rihards Babulis, der auch dafür verantwortlich war, dass die Joker nicht mehr Gegentore kassierten. Das Spiel war zudem von vielen unnötigen Nicklichkeiten geprägt, was sich vor allem durch drei weitere Strafen gegen die Joker bemerkbar machte, die es einfach nicht schafften, von der Strafbank wegzubleiben. Weitere Treffer sollten jedoch nicht mehr fallen, und es blieb beim Endstand von 4:1 für die Blue Devils Weiden.
Am Ende eine absolut verdiente Niederlage, die sich von Beginn an leider angedeutet hatte und in ihrer Art und Weise sehr nachdenklich stimmt.
In diesem Jahr lautet das Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ und kommt verschiedenen Projekten auf der gesamten Welt zugute.
Es ist Tradition, dass die Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren im Rathaus kurz nach Neujahr zusammenkommen, um hier ihren Segen zu verkünden. Nach ihrem Aussendungsgottesdienst wurden sie von Oberbürgermeister Stefan Bosse im historischen Sitzungssaal des Rathauses empfangen. In diesem Jahr lautet das Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ und kommt verschiedenen Projekten auf der gesamten Welt zugute.
Oberbürgermeister Stefan Bosse lobte in seiner Begrüßung das Engagement der Jungen und Mädchen: „Ich finde es ganz toll, wie Ihr Euch für andere einsetzt und mit Eurem Wirken als Sternsinger helft, soziale Projekte in der Welt zu unterstützen. Ich wünsche Euch für Euren Weg alles Gute und viel Erfolg und danke Euch!“
Bildergalerie: Die Sternsinger im Kaufbeuren Rathaus
Nach dem Singen mehrerer Lieder und dem Vortragen ihrer Verse, wurde auch das Rathaus durch die Sternsinger an der Tür des historischen Sitzungssaals gesegnet. Abschließend erhielten sie noch eine Gabe durch den Oberbürgermeister.
Die gesammelten Spenden kommen den folgenden drei Projekten zugute: Bundesweit ist das Land Bangladesch im Blick. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Zudem helfen die Kaufbeurer Sternsinger beim Ausbau einer Kinderstation in Tansania. Das dritte Projekt trägt den Namen „Lifegate“ in Beit Jala und unterstützt Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Palästina.
Familie Dempfle mit dem kleinen Quirin-Georg am Neujahrestag. Foto: Klinikum Kaufbeuren
Familie Dempfle freut sich am Neujahrstag im Klinikum Kaufbeuren über den ersten Nachwuchs des Jahres.
Für einen freudigen Auftakt ins neue Jahr sorgte am Neujahrstag das Kaufbeurer Neujahrsbaby: Quirin-Georg wurde am 1. Januar um 09:59 im Klinikum Kaufbeuren geboren. Mit 4060 Gramm und 52 Zentimetern machte das Neugeborene den Jahresbeginn für seine Eltern zu einem ganz besonderen Moment.
Orgeta Maci, die neue Leiterin der Geburtshilfe am Klinikum Kaufbeuren, freut sich über das erste Baby des Jahres: „wir wünschen Quirin-Georg und seinen Eltern alles Gute, viel Gesundheit und eine wunderbare gemeinsame Zukunft.“
Im vergangenen Jahr kamen im Klinikum Kaufbeuren knapp 1000 Babys zur Welt. Die modern ausgestattete Geburtsstation bietet werdenden Eltern eine persönliche, familiäre Atmosphäre sowie individuell abgestimmte Geburtsmöglichkeiten. „Uns ist es wichtig, jede Familie fachlich kompetent, einfühlsam und auf Augenhöhe von der Schwangerschaft bis zur Geburt zu begleiten“, betont Maci.
Das Team der Geburtshilfe freut sich auf ein weiteres Jahr, in dem es seine Expertise für die Begleitung von Schwangerschaft und Geburt zum Wohle der Familien in der Region einbringen kann.
Ersatzgeschwächter ESV Kaufbeuren sichert sich in der energie schwaben arena gegen die Eispiraten Crimmitschau ein 2:2 nach regulärer Spielzeit, muss sich aber in der Verlängerung geschlagen geben.
Der 31. Spieltag der laufenden DEL2-Saison zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Eispiraten Crimmitschau stand in der energie schwaben arena an. Andrew Donaldson musste hierbei weiterhin auf Daniel Fießinger, John Rogl, D’Artagnan Joly, Joe Cassetti, Jonny Tychonik, Bernhard Ebner, Tyson McLellan und Henri Kanninen verzichten. Stark kämpfende Joker mussten sich vor 2.255 Zuschauern mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben.
Blomqvist tunnelt Reich zur Führung
Die Eispiraten Crimmitschau gaben zunächst den Ton im Stadion an. Sie spielten die Joker weitestgehend in die eigene Zone, wo sie auch das erste Mal den Puck im Netz versenken konnten. Das Tor zählte aber wegen einer vorangegangenen Torhüterbehinderung nicht. Die Spielgewichtung verschob sich nach einer Strafzeit gegen Dylan Wruck wegen Beinstellens in Richtung der Hausherren. Nachdem die Joker den Puck im Angriffsdrittel eigentlich schon fast verloren hatten, brachten sie die Scheibe wieder unter Kontrolle und spielten sie in Person von Brent Raedeke an den rechten Anspielkreis zu Sami Blomqvist. Der Kaufbeurer Goldhelm guckte sich Kevin Reich aus und tunnelte ihn per Schlenzer zur 1:0-Führung. Die Gäste verloren nach dem Treffer immer mehr den Faden. Auf Kaufbeurer Seite musste leider wieder ein Spieler raus: Pavels Nikitins verließ in der 15. Spielminute das Eis in Richtung Kabine, konnte aber zum zweiten Drittel wieder mitspielen. Wenig später musste Yannik Burghart wegen eines Hakens auf die Strafbank. Die Eispiraten spielten ein schnelles, aggressives Powerplay, kamen aber nicht an einem überragenden Cody Porter vorbei. Kurz nach Ablauf der Strafe ging es dann in die erste Pause.
Die Bilder des Spiels
Foto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin Lahr
Gäste-Powerplay schlägt im Mittelabschnitt zurück
Der zweite Spielabschnitt startete mit einer Strafzeit gegen Jere Laaksonen wegen Haltens. In Überzahl machten es die Gäste erneut schnell. Über Corey Mackin und Dominic Walsh kam die Scheibe zu Dylan Wruck, der Cody Porter im Tor per Direktabnahme keine Chance ließ und zum 1:1-Ausgleich versenkte. Im weiteren Verlauf ging es klassisch hin und her. Stabile Crimmitschauer gerieten gegen kämpfende Kaufbeurer immer mehr ins Wanken. Positiv zu erwähnen ist auch, dass viele der Offensivaktionen der Joker gelangen und immer mehr rot-gelber Spielwitz zu erkennen war, was auch stets mit Szenenapplaus der Fans gehuldigt wurde. Bei Offensivaktionen der Gäste war Cody Porter immer wieder stark zur Stelle. Kurz vor Ende des Drittels musste Brent Raedeke wegen Hakens auf die Sünderbank. Die Gäste konnten ihre Überzahl bis zum Ende des Drittels nicht nutzen, und somit ging es mit 40 Sekunden Reststrafzeit in die zweite Pause.
Kurioser Ausgleich führt die Joker in die Overtime
Im dritten Drittel starteten die Gäste erneut mit viel Tempo nach vorne. Dies sollte sich auch bald lohnen, als Jonas Fischer sich beim Anlaufen aus der eigenen Zone den Puck von Corey Mackin abnehmen ließ. Dieser drehte sich in Richtung Kaufbeurer Tor, sprintete allen davon und tunnelte schließlich Cody Porter zum 1:2-Führungstreffer. Bis zur Powerbreak zeichnete sich ein gewohntes Bild ab: Crimmitschau stabil und tonangebend, die Joker auf Konter aus. Einer dieser Konter war eher kurios. Brent Raedeke lief an und brachte den Puck irgendwie mit der Rückhand in Richtung Tor. Das Spielgerät prallte an einem Verteidiger ab und flog in hohem Bogen zum Ausgleich ins Crimmitschauer Tor. Die Joker übten immer weiter Druck auf die Gäste aus, konnten aber keinen Treffer mehr erzielen. Somit ging es in die Verlängerung, die Corey Mackin per Schlenzer ins Kreuzeck recht schnell beendete.
Die Kinder in dieser Schulklasse in Albanien freuen sich über ihre "Geschenke mit Herz". Foto: humedica
Die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica sammelt mehr Weihnachtspäckchen für Kinder im Not als im Vorjahr
Mehr als 70.000-mal Weihnachtsfreude für Kinder in Not – das ist die diesjährige Bilanz von „Geschenk mit Herz“, der Weihnachtspäckchenaktion der Hilfsorganisation humedica. Damit packten die Menschen in Bayern und einigen umliegenden Regionen dieses Jahr deutlich mehr Weihnachtspäckchen als im letzten Jahr.
„Wir freuen uns, dieses Jahr 70.452 bedürftige Kinder in Osteuropa glücklich machen zu dürfen“, freut sich Aktionsleiterin Roswitha Bahner-Gutsche. „Es ist immer etwas ganz Besonderes zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder die Geschenke mit Herz auspacken. Viele von ihnen wachsen in Armut auf. Dass jemand aus dem fernen Deutschland an sie denkt und sie beschenkt, ist für viele deshalb etwas ganz Besonderes“; ergänzt sie.
Große Hilfe für Kinder in Armut
„Geschenk mit Herz“ ist die Weihnachtspäckchenaktion der internationalen Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren. „Das Prinzip der Aktion ist einfach“, erklärt Bahner- Gutsche. „Menschen aus ganz Bayern packen entsprechend einer Packliste Weihnachtsgeschenke für Kinder in Osteuropa, die in Armut aufwachsen müssen. Die Aktion lebt vom Ehrenamt und ist gelebte Solidarität der Menschen untereinander“, führt sie aus. Bahner-Gutsche und das gesamte Team bedanken sich bei allen, die mitgeholfen haben, die Aktion auch in diesem Jahr wieder so erfolgreich durchführen zu können.
Verteilt werden die Weihnachtspackerl in der Regel in Waisen- oder Krankenhäusern sowie Kindergärten und Schulen in Ländern wie Rumänien, Moldawien, Ukraine, Albanien oder Kosovo. Empfänger sind Kinder, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen müssen und auch im weiteren Verlauf des Jahres von humedica oder Partnern der Organisation unterstützt werden. „Es gibt auch bei uns in Europa so viele Kinder, die in elenden Verhältnissen leben und oft schon früh Verantwortung für die Familie übernehmen müssen. Ihre Augen zum Fest der Liebe strahlen zu sehen, lässt uns alle auch während der Aktion so manche stressige Situation überstehen“, erklärt Bahner-Gutsche.
Über 1.500 Sammelstellen unterstützen die Aktion
Gepackt werden die „Geschenke mit Herz“ zu einem großen Teil von Kindern für Kinder. „Auch dieses Jahr haben sich wieder mehr als 1.500 Sammelstellen in ganz Bayern bereit erklärt, die Päckchen aus der jeweiligen Region entgegenzunehmen. Viele Sammelstellen sind Schulen und Kindergärten, die manchmal ganze Packevents ins Leben rufen und im Unterricht den Gedanken des Teilens und die Lebensbedingungen der Kinder thematisieren, die die Päckchen erhalten“, weiß Bahner-Gutsche und ergänzt: „Aber auch viele Erwachsene beteiligen sich, etwa Freundeskreise, Vereine und Firmen. Einige Belegschaften richten sogenannte “social days”, also Sozialtage, ins Leben, um gemeinsam Päckchen zu packen“
Damit die Kinder ungefähr das Gleiche im „Geschenk mit Herz“ haben, gibt es eine Packliste, die vorsieht, was hineindarf und was nicht. Neben Utensilien für die Schule, Hygieneprodukten wie Duschgel oder einer Zahnbürste und Spielzeug enthalten die Päckchen immer auch etwas Warmes. „Wenn wir die Päckchen verteilen, herrschen oft Minusgrade. Dennoch treffen wir bei den Verteilungen immer wieder Kinder ohne Schuhe oder nur in dünner Kleidung, weil sich ihre Eltern warme Kleidung schlichtweg nicht leisten können,“ erklärt Roswitha Bahner-Gutsche. “Deshalb ist es wichtig, dass immer auch Handschuhe, eine Mütze oder ein Schal im Päckchen landen.“
humedica: Hilfe aus Kaufbeuren seit 1979
Hinter „Geschenk mit Herz“ steckt die internationale Hilfsorganisation humedica mit Sitz in Kaufbeuren. Die Nichtregierungsorganisation setzt sich seit 1979 dafür ein, dass Menschen in Notlagen nicht nur überleben, sondern in ein Leben mit Würde zurückkehren können. Dies gelingt, auch mit Unterstützung von örtlichen Partnern, über die Verbesserung der Lebensbedingungen und über eine gute Gesundheitsversorgung, vor allem in den vergessenen Regionen und Krisen der Welt. Gerade nach Katastrophen leistet humedica Nothilfe, ist aber auch dann für die Menschen da, wenn andere ihre Not nicht mehr im Blick haben. Seit vielen Jahren bescheinigt das DZI-Spendensiegel der Hilfsorganisation einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.
Unterstützt wird „Geschenk mit Herz“ unter anderem durch „Sternstunden e.V“, das die Logistikkosten übernimmt. Letztes Jahr waren 66.642 Päckchen gepackt worden.
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West blickt auf eine arbeitsreiche Silvesternacht zurück.
Der Rutsch ins Jahr 2026 verlief im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West größtenteils friedlich. Insgesamt 267 Einsätze registrierte die Einsatzzentrale zwischen dem Silvesterabend (18:00 Uhr) und dem Neujahrsmorgen (07:00 Uhr). Das sind drei Einsätze mehr als im Vorjahr.
Kaufbeuren: Einer von drei größeren Bränden in der Region
Auffällig war in diesem Jahr die hohe Zahl an Brandeinsätzen. Insgesamt musste die Polizei zu 79 Bränden ausrücken – oft verursacht durch Feuerwerkskörper, die Hecken oder Müllcontainer entzündeten.
Zu den schwerwiegenderen Vorfällen in der Region zählte der Brand im Kaufbeurer Brunnenweg. Wie bereits berichtet, kam es dort in einem Mehrfamilienhaus zu starker Rauchentwicklung, weshalb Bewohner von der Feuerwehr gerettet werden mussten. Neben Kaufbeuren gab es zwei weitere Großbrände in der Region: In Gunzesried (Oberallgäu) brannte ein Wohnanwesen, wobei vermutlich sieben Personen verletzt wurden, und in Günzburg griff ein Gartenhüttenbrand auf zwei Wohnhäuser über.
Die Einsatz-Zahlen im Detail
Abseits der Brände waren die Einsatzgründe meist „niederschwellig“, wie die Polizei berichtet. Die Bilanz im Überblick:
Ruhestörungen: 23 Fälle (im Vorjahr: 30).
Körperverletzungen: Rund 15 Delikte, meist mit nur leichten Verletzungen.
Verkehr: 8 Unfälle mit einem Gesamtschaden von ca. 61.500 Euro.
Trotz der hohen Arbeitsbelastung für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zieht das Präsidium ein vorsichtig positives Fazit: Größere Sicherheitsstörungen blieben aus.
In der Silvesternacht wurden die Feuerwehren aus Kaufbeuren zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Foto: Feuerwehr Kaufbeuren
In der Neujahrsnacht kam es im Kaufbeurer Brunnenweg zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Die Feuerwehr musste zwei Bewohner über Leitern retten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Ein Brand im Treppenhaus eines Mehrfamilienhaus hat in der Silvesternacht für einen größeren Einsatz der Feuerwehr im Brunnenweg gesorgt. Gegen 00:59 Uhr wurden die Einsatzkräfte aus Kaufbeuren alarmiert.
Rettung über Steckleitern
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Treppenhaus des Gebäudes stark verraucht. Die Feuerwehr reagierte schnell und rettete zwei Personen über Steckleitern aus dem Gefahrenbereich.
Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Die betroffenen Bewohner wurden vorsorglich vom Rettungsdienst gesichtet.
Hoher Sachschaden durch Ruß
Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr für gut eine Stunde und zehn Minuten vor Ort. Der Brand konnte zügig gelöscht werden; anschließend wurde das Treppenhaus mittels Drucklüftern rauchfrei gemacht. Dennoch hinterließ das Feuer deutliche Spuren: Durch starke Rußablagerungen entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von rund 4.200 Euro.
Kriminalpolizei sucht Zeugen
Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Noch in der Nacht übernahm der Kriminaldauerdienst Memmingen die ersten Maßnahmen vor Ort. Die weiteren Ermittlungen werden nun von der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren geführt.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer in der Neujahrsnacht im Bereich Brunnenweg verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 933-0 zu melden.
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland
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