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Sport

Trainerwechsel beim ESV Kaufbeuren: Carlsson und Wener gehen

Nach personellen Veränderungen in der sportlichen Leitung folgen weitere Entscheidungen hinter der Bande

Nach der Trennung von Patrick Reimer als sportlicher Leiter hat der ESV Kaufbeuren zwei weitere Personalentscheidungen getroffen: Cheftrainer Leif Carlsson und Co-Trainer Patric Wener werden künftig nicht mehr für den Club tätig sein.

Leif Carlsson war im Januar 2026 nach Kaufbeuren zurückgekehrt. Seine Aufgabe war klar umrissen: Wie bereits in der Saison 2024/2025 sollte er den ESVK vor dem Abstieg bewahren. Unterstützt wurde er dabei von seinem Landsmann Patric Wener, der zeitgleich als Co-Trainer verpflichtet wurde. Trotz der gemeinsamen Bemühungen gelang es dem Trainerduo nicht, den drohenden Abstieg abzuwenden. Die sportliche Entwicklung führte nun zu der Entscheidung, die Zusammenarbeit zu beenden.

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Sport

ESV Kaufbeuren zieht Konsequenzen: Patrick Reimer nicht mehr sportlicher Leiter

Neustart nach Abstieg – Club stellt sportliche Führung neu auf

Nach einer schwierigen und enttäuschenden DEL2-Saison 2025/2026 zieht der ESV Kaufbeuren erste personelle Konsequenzen. Der sportliche Abstieg in die Oberliga markiert einen Einschnitt – nun folgt der Umbau in der sportlichen Leitung.

Trennung mit sofortiger Wirkung

Patrick Reimer wurde am heutigen Mittag von seinen Aufgaben als sportlicher Leiter entbunden. Das beschlossen die zuständigen Gremien der ESVK Spielbetriebs GmbH & Co. KG. Die Entscheidung gilt mit sofortiger Wirkung. Seine bisherigen Aufgaben werden vorerst vom künftigen Cheftrainer sowie der aktuellen Geschäftsführung übernommen. Die Vorstellung des neuen Cheftrainers soll in Kürze erfolgen.

„Keine leichte Entscheidung“

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert betont die Tragweite des Schrittes: „Uns ist der Schritt, Patrick Reimer von seinen Aufgaben als sportlicher Leiter zu entbinden, alles andere als leichtgefallen. Gerade aus menschlicher Sicht war dies eine sehr schwere Entscheidung. Aus sportlicher Sicht sahen wir uns aber leider nach mehreren Gesprächen und der Analyse der abgelaufenen Saison dazu gezwungen.“ Peukert machte zugleich deutlich, dass der Abstieg ein Umdenken erforderlich mache: „Der ESVK braucht nach dem Abstieg aus der DEL2 aus sportlicher Sicht einen kompletten Neustart.“

Gremium spricht von „Business-Entscheidung“

Auch Thomas Petrich, Gesellschafter und Beiratsmitglied, unterstreicht die Beweggründe: „Es war im Gremium und auch für mich persönlich eine sehr schwere Entscheidung. Allerdings sehen wir es als unumgänglich an, uns nach dieser Saison im sportlichen Bereich komplett neu aufzustellen.“ Zugleich stellte er klar, dass die Entscheidung nicht gegen die Person Reimer gerichtet sei: „Am Ende des Tages ist es eine Business-Entscheidung. Patrick Reimer hat ein rotgelbes ESVK-Herz, und das wird sich aus unserer Sicht auch nicht ändern.“

Weitere Kaderentscheidungen stehen bevor

Parallel zur personellen Veränderung in der sportlichen Leitung laufen die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren. In den vergangenen Tagen wurden mit allen Spielern Abschlussgespräche geführt. Weitere Meldungen sollen zeitnah folgen – insbesondere zu feststehenden Abgängen. Bereits in der kommenden Woche will der Club zudem erste Spieler für die Saison 2026/2027 vorstellen.

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Jugend Kinder Soziales

Kinonachmittag mit Herz

Ein besonderer Moment nach dem Film: Einige Kinder aus eritreischen Familien mit Schauspieler Luis Vorbach. Foto: Nächstenliebe in Aktion

Rotaract Kempten lädt in die Filmburg Marktoberdorf ein – Schauspieler Luis Vorbach beantwortet Fragen

Ein ganz besonderer Nachmittag liegt hinter zwölf Kindern aus eritreischen Familien, die von unserer Stiftung betreut werden: Auf Einladung von Rotaract Kempten Allgäu durften sie am Mittwoch, 8. April 2026, in der Filmburg Marktoberdorf kostenlos den Film „Die Schule der magischen Tiere 4“ anschauen.

Schon die Einladung zu diesem Kinobesuch war für die Kinder eine große Freude. Für viele von ihnen ist ein solcher Ausflug alles andere als selbstverständlich. Umso größer war die Begeisterung darüber, gemeinsam mit anderen Kindern einen fröhlichen, unbeschwerten Nachmittag im Kino erleben zu dürfen. Dass dabei nicht nur der Eintritt, sondern auch ein Getränk und ein Snack für jedes Kind übernommen wurden, war eine besonders schöne und großzügige Geste von Rotaract Kempten.

Der Film selbst nahm die Kinder mit hinein in eine fantasievolle und spannende Geschichte rund um die Wintersteinschule und ihre magischen Tiere. Im Mittelpunkt steht diesmal unter anderem Miriam, die vorübergehend an die Wintersteinschule kommt, ohne zu ahnen, dass dort eine ganz besondere Gemeinschaft lebt. Neue magische Tiere treten auf, und zugleich geht es um Freundschaft, Zusammenhalt, alte Verletzungen und die Frage, ob es gelingt, die Schule in einer entscheidenden Herausforderung zu retten. Gerade diese Mischung aus Humor, Abenteuer und gefühlvollen Momenten macht die Filmreihe für Kinder so ansprechend. 

Für die eingeladenen Kinder war der Kinobesuch aber nicht nur wegen des Films ein Highlight. Ein ganz besonderer Moment wartete am Ende der Vorstellung auf sie: Schauspieler Luis Vorbach, der auch in „Die Schule der magischen Tiere 4“ mitspielt, stellte sich persönlich den jungen Kinobesuchern vor und beantwortete ihre Fragen. Dass ein echter Darsteller aus dem Film plötzlich leibhaftig vor ihnen stand, sorgte für große Aufregung und echte Begeisterung. Für die Kinder war das ein Erlebnis, das sie so schnell sicher nicht vergessen werden.

Besonders schön war dabei auch die Nähe zu ihrer eigenen Lebenswelt: Luis Vorbach wohnt wie die Kinder in Kaufbeuren und hatte deshalb keinen weiten Weg nach Marktoberdorf. Gerade das machte die Begegnung für viele noch greifbarer und persönlicher. Der Gedanke, dass jemand aus der eigenen Region in einem so bekannten Kinofilm mitspielt und dann auch noch Zeit für die Kinder mitbringt, war etwas ganz Besonderes. Seine Mitwirkung an „Die Schule der magischen Tiere 4“ ist in Besetzungsangaben zum Film dokumentiert. 

Unsere Stiftung ist für diese liebevolle Aktion sehr dankbar. Solche Erlebnisse schenken Kindern nicht nur Freude für einen Nachmittag. Sie vermitteln auch das Gefühl: Wir werden gesehen. Wir sind wichtig. Jemand denkt an uns. Gerade für Kinder, deren Familien in ihrem Alltag oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind, haben solche Zeichen der Wertschätzung einen hohen Wert.

Ein herzlicher Dank gilt deshalb dem Rotaract Club Kempten Allgäu für die großzügige Einladung, die hervorragende Organisation und das große Herz für Kinder. Unter dem Motto „Lernen – Helfen – Feiern“ engagiert sich Rotaract mit vielen sozialen Projekten für die Gesellschaft; das Projekt „Kinderkino“ soll ausdrücklich Kindern in finanziell, sozial oder anderweitig schwierigen Lebenslagen einen besonderen Kinobesuch ermöglichen. 

Für unsere zwölf Kinder war dieser Nachmittag in der Filmburg Marktoberdorf weit mehr als nur ein Kinobesuch. Er war ein Geschenk, eine Ermutigung und ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Kultur

„VoicesIn Time“ Der Münchener Rock & Jazzchor unter neuer Dirigentin Sonja Lachenmayr

VoicesInTime/Foto: Frank Schroth, Jakob Schad, Martin Dürr

Auf Einladung des Kulturrings Kaufbeuren e. V. präsentiert der Münchener Rock & Jazzchor VoicesIn Time ihr neues Programm „Jazz happens“ am Samstag, den 25. April 2026 um 19:00 Uhr im Stadtsaal Kaufbeuren

Viel passiert bei VoicesInTime! Mit seiner neuen Chorleiterin, der Sängerin und Dirigentin Sonja Lachenmayr, schlägt der preisgekrönte Münchner A-cappella-Chor ein spannendes neues Kapitel auf. Freuen Sie sich auf neue Schwerpunkte, knackige Arrangements und frische Klangfarben! So grooven und rocken die Sängerinnen und Sänger mit glasklaren Stimmen und sattem Sound durchs Programm „Jazz happens“.

Mit dabei: Rockklassiker von Bands wie Sportfreunde Stiller, aktuelle Charthits von Nina Chuba oder Ed Sheeran, Oldies-Songperlen von Genesis und eine gute Portion smoother Jazz von Duke Ellington und Charlie Chaplin. Münchens Rock- und Jazzchor der ersten Stunde bleibt dabei auch nach mehr als 30 Jahren seinem Motto treu: Ein Abend mit VoicesInTime ist ein Abend voller Überraschungen.

Die neue Dirigentin stellt sich vor – Sonja Lachenmayr übernahm im Mai 2025 die Leitung des Chors von Gründer Stefan Kalmer. Nach ihrem Studium der Fächer Jazzgesang, Chorleitung und Dirigieren an der Hochschule für Musik Nürnberg sowie an der Hochschule für Musik und Theater München gründete sie das nachhaltige New World Orchestra, für das sie bereits mehrfach ausgezeichnet wurde – zuletzt mit dem Bayerischen Kunstförderpreis. Seit 2020 ist die freiberufliche Dirigentin als Assistentin der Audi Jugendchorakademie tätig. Einstudierungen für namhafte Dirigent:innen und Engagements führten sie unter anderem an das Münchner Volkstheater, das Staatstheater Augsburg, die Staatsoper Hamburg sowie die Bayerische Staatsoper, wo sie im Sommer 2025 die Choreinstudierung der Produktion Pénélope übernimmt. Seit November 2024 arbeitet sie zudem mit dem Jungen Kammerchor München zusammen. Neben ihrer dirigentischen Tätigkeit war sie Lehrbeauftragte für Jazzchor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim (HfMDK).

Weitere Informationen zur Dirigentin:

www.sonja-lachenmayr.com

www.new-world-orchestra.de

Weitere Informationen zum Chor:

www.voicesintime.wixsite.com

Veranstaltungsort: Stadtsaal Kaufbeuren   

Termin: Samstag, 25.04.26

Preis: € 22,- / € 25,-       

Abendkasse: 18:00 Uhr

Einlass: 18:30 Uhr

Beginn: 19:00 Uhr

Ende: 20:50 Uhr mit Pause

Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de oder telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr)

Der Kulturring Kaufbeuren mit VoicesIn Time freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Der Kulturring Kaufbeuren e.V.:
Seit 1966 gestaltet der Kulturring Kaufbeuren ehrenamtlich das kulturelle Leben in Kaufbeuren maßgeblich mit. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kaufbeuren können Menschen aus Kaufbeuren und dem Umland jedes Jahr mehr als zwanzig Veranstaltungen namhafter Ensembles aus Musik und darstellender Kunst genießen.

Weitere Informationen und Veranstaltungen auf:

https://kulturring-kaufbeuren.de/

 

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Gesundheit Veranstaltung

Zwischen Geschichte und Gegenwart: Führung im Stadtmuseum zum Thema Sterben und dem Umgang damit

„Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute“: Führungen am 25. April und 3. Mai 2026 im Rahmen des Jubiläumsjahres von Hospizverein und SAPV

Wie sind Menschen früher mit Sterben, Tod und Trauer umgegangen – und was bedeutet das für uns heute? Diesen Fragen widmet sich eine besondere Führung im Stadtmuseum Kaufbeuren, die im Rahmen des Jubiläumsjahres des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und des SAPV-Teams Kaufbeuren-Ostallgäu angeboten wird.

Im Mittelpunkt stehen zwei Termine im Frühjahr: am Samstag, 25. April, um 14 Uhr sowie am Sonntag, 3. Mai 2026 um 11 Uhr. Die rund 90-minütigen Führungen greifen historische Bräuche, religiöse Darstellungen und lokale Traditionen auf und setzen sie in Bezug zu heutigen Perspektiven auf die Zeit am Lebensende.

Museumsleiterin Petra Weber M.A. beschreibt den Ansatz der Führung, die von den Ausstellungsbegleitern Gabriele Tietz und Christoph Thoma entwickelt wurde,so: „Unter dem Titel ‚Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute‘ führen wir durch ausgewählte Bereiche des Museums. Exponate – etwa aus der Abteilung ‚Kreuze & Heilige‘ – dienen als Ausgangspunkt, um über Abschied, Erinnerungskultur und den Wandel unseres Blicks auf das Lebensende ins Gespräch zu kommen. Dabei beziehen wir auch andere Kulturen und Religionen mit ein.“

Ergänzt wird die historische Perspektive durch einen Blick in die Gegenwart. Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und das SAPV-Team geben Einsichten in ihre Arbeit und zeigen, wie Begleitung am Lebensende heute konkret aussehen kann.

„Wir möchten Menschen ermutigen, sich frühzeitig und ganz persönlich mit diesen Themen auseinanderzusetzen – nicht erst, wenn sie unmittelbar betroffen sind“, sagt Michael Feistl, 1. Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. „Das hilft, Berührungsängste abzubauen und einen offenen Umgang damit zu finden.“

Begleitet wird die Veranstaltung erneut vom „Baum des Lebens“, einer Mitmach-Aktion des Jubiläumsjahres. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre Gedanken zur Frage festzuhalten, was ihnen am Lebensende wichtig wäre. „Der Baum des Lebens ist bei allen bisherigen Veranstaltungen auf große Resonanz gestoßen“, sagt Feistl. „Viele Menschen nutzen die Möglichkeit, ihre Gedanken aufzuschreiben und an den Baum zu hängen. Das zeigt, wie groß das Bedürfnis ist, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.“

Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen, das SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu blickt auf zehn Jahre Tätigkeit zurück. Mit Veranstaltungen wie dieser möchten die Veranstalter zum Austausch einladen und den gesellschaftlichen Dialog über Sterben, Tod und Trauer fördern. Die Teilnahme ist kostenpflichtig (Eintritt 6 € bzw. 5 € ermäßigt zzgl. 4 € Führungsgebühr), eine Anmeldung ist unter 08341/966 8390 bzw. stadtmuseum@kaufbeuren.de erforderlich.

Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm finden sich unter: www.hospizverein-kf-oal.de

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Neues aus dem Weltladen Kaufbeuren: GREENBOMB Herren T-Shirt

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Das GREENBOMB Herren T-Shirt vereint nachhaltige Materialien mit modernem Design. Das Shirt besteht aus 100 % GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle. Damit steht es für faire Produktionsbedingungen und ein angenehmes, natürliches Tragegefühl.

Der hochwertige Stoff bleibt auch nach vielen Wäschen formstabil und weich. GREENBOMB – nachhaltige Qualität, die man sehen und spüren kann. Viele Farben und Design`s stehen zur Auswahl.

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Allgemein Jugend Sport Wirtschaft

Ein Blick hinter die Kulissen: Nachwuchsspieler derSpVgg Kaufbeuren zu Gast bei HAWE Hydraulik

Wie moderne Industrie funktioniert – und welche Chancen sie Jugendlichen bietet

Spieler der C-Junioren der SpVgg Kaufbeuren, ihre Betreuer sowie Eltern folgten einer Einladung der HAWE Hydraulik SE und erhielten bei einer Werksführung am Standort Kaufbeuren Einblicke in die industrielle Fertigung.

Produktion auf 50.000 Quadratmetern

Durch die Führung leiteten die beiden Ausbilder Julian Lutz und Alexander Losch. Sie erklärten anschaulich die Abläufe im Werk, das 2014 errichtet wurde. Auf rund 50.000 Quadratmetern entstehen aus Metallstücken hydraulische Ventile und Steuerungselemente, die weltweit zum Einsatz kommen. Dabei wird eine Vielzahl an Robotern eingesetzt, um Arbeitsprozesse zu standardisieren und effizient zu gestalten. Dennoch bleibt der Mensch ein zentraler Bestandteil der Produktion: Er überwacht, steuert und gibt die entscheidenden Impulse im Fertigungsprozess.

Ausbildung als wichtiger Baustein

Um den Fachkräftenachwuchs zu sichern, setzt HAWE Hydraulik auf Ausbildung. Aktuell werden 61 Jugendliche in verschiedenen Berufen ausgebildet – von Metallverarbeitung über Prozesssteuerung bis hin zur Logistik. Pro Jahrgang beginnen etwa 20 Auszubildende ihre Laufbahn im Unternehmen. Die Ausbildung erfolgt mit moderner Technik und reicht von handwerklichen Grundlagen bis zur Programmierung von Maschinen und computergestützten Systemen.

Großes Interesse an Praktika

Die Jugendlichen zeigten sich beeindruckt vom vergleichsweise ruhigen und sauberen Arbeitsumfeld sowie vom Grad der Automatisierung. Im Anschluss an die Führung nutzten sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Ein zentrales Thema war die Möglichkeit von Praktika. Julian Lutz erklärte, dass diese sowohl im Rahmen von Schulpraktika als auch eigenständig in den Ferien unkompliziert möglich seien.

Dank für die Einblicke

Zum Abschluss der rund 90-minütigen Führung bedankte sich Tina Plischke vom Förderverein der SpVgg Kaufbeuren bei den Verantwortlichen von HAWE Hydraulik für die Einblicke in die Fertigung sowie das Engagement gegenüber den Jugendlichen.

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Gesundheit

Welt-Parkinsontag am 11. April

Eine Parkinsonerkrankung lässt sich heute dank moderner Medikamente und zusätzlicher Therapien wie Ergotherapie, Krankengymnastik und Entspannungstechniken lange in Schach halten.

Auf Warnzeichen achten

Morbus Parkinson ist hierzulande nach der Alzheimer-Krankheit die zweithäufigste Erkrankung des Nervensystems mit einem fortschreitenden Verlust von Nervenzellen. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser lässt sich die Behandlung planen. „Deshalb ist es wichtig, dass Menschen, die typische Symptome an sich feststellen, zum Arzt oder zur Ärztin gehen“, sagt Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Das Anzeichen, das die meisten Menschen mit Parkinson in Verbindung bringen, ist das Zittern einer Hand. Hinzukommen können Steifheit, Langsamkeit, eine monotone leise Stimme, ein ausdrucksloses Gesicht sowie Schwierigkeiten beim Gehen und mit dem Gleichgewicht. „Es gibt aber Frühsymptome, die eher unspezifisch sind“, so Bernd Ruppert. So hat die Mehrzahl aller Parkinsonerkrankten vor den Hauptsymptomen schon eine Riechstörung, die aber nur etwa die Hälfte der Betroffenen bemerkt. Viele Patientinnen und Patienten schlafen sehr unruhig, haben heftige Träume, bei denen sie auch um sich schlagen und schreien können. Da das autonome, also unwillkürliche, Nervensystem gestört ist, bleibt der Stuhl länger im Darm, wodurch es zu starker Verstopfung kommt. Etwa 30 Prozent aller Parkinsonbetroffenen haben depressive Verstimmungen oder Depressionen. Dabei ist bisher unklar, ob Depressionen ein Frühsymptom oder auch ein Risikofaktor für Parkinson sein können.

 

Medikamente halten Krankheit meist gut in Schach

Für die Erkrankung gibt es bisher keine Heilung, mittlerweile lässt sie sich aber gut behandeln. Der überwiegende Teil der Betroffenen kann heute dank moderner Medikamente und zusätzlicher Therapien wie Ergotherapie, Krankengymnastik und Entspannungstechniken gut leben und die Beschwerden sehr lange eindämmen. Doch wie die schleichende Krankheit im Einzelfall verläuft, kann sehr unterschiedlich sein. Bei der Krankheit werden Nervenzellen geschädigt, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Hat der Neurologe oder die Neurologin eindeutig festgestellt, dass es sich um Parkinson handelt, bekommen die Betroffenen Medikamente, die den Dopamin-Mangel im Gehirn wieder ausgleichen sollen.

 

Vielfältige Unterstützung erforderlich

Eine gute ärztliche Begleitung ist bei Parkinson sehr wichtig. Zudem sollten die Erkrankten so weit wie möglich aktiv sein und bleiben. Auch psychologische Betreuung oder der Austausch mit anderen Betroffenen, zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe, helfen dabei, schwierige Situationen im Alltag besser zu meistern und das veränderte Leben durch die Krankheit zu akzeptieren.

 

Weitere Informationen unter: www.gesundheitsinformation.de  > Suche: Parkinson und Parkinson – mehr als eine Bewegungsstörung

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Jugend Ostern

Jugendosternacht „Fürchte dich (nicht)“

Getrennt durch eine Feuersäule aber dennoch verbunden in der Angst, vor dem was kommt: Israeliten und Ägypter teilen ihre Unsicherheiten und Ängste über den eingeschlagenen Kurs am Schilffmeer. Foto: Sonja Gebauer

Jugendliche setzen Zeichen gegen Angst

Ängsten und Unsicherheiten etwas entgegenzuhalten – das war das Ziel der Jugendosternacht in Pfronten. In der voll besetzten Pfarrkirche St. Nikolaus feierten die Pfarrgemeinde und zahlreiche Interessierte aus der Region eine eindrucksvolle Osternacht unter dem Motto „Fürchte dich (nicht)“. Jugendliche und junge Erwachsene entwickelten unter der Federführung der katholischen Jugendstelle Kaufbeuren einen neuen Zugang zu den biblischen Texten.

Gleich zu Beginn wurde deutlich: „Fürchte dich nicht“ ist leichter gesagt als getan. Oft wirkt der Satz wenig beruhigend oder verstärkt sogar die Angst. Deshalb setzte das Vorbereitungsteam die fünf Lesungen der Osternacht kreativ in Szene und verband sie mit aktuellen Sorgen und Herausforderungen.

In der ersten Darstellung wurde der Begriff der Gottesfurcht kritisch hinterfragt. Eine junge Frau arbeitete eine „Checkliste für gottesfürchtige Christen“ ab und hatte Angst, Gottes Zorn auf sich zu ziehen. Bezugspunkt war die Geschichte von Abraham und Isaak. Eine Freundin stellte dem jedoch ein anderes Gottesbild entgegen: Gott sei kein Gott zum Fürchten, sondern einer, der eben zeigen wollte, dass er keine Menschenopfer wolle. Ehrfurcht bedeute vielmehr Respekt und Achtsamkeit – nicht blinde Pflichterfüllung.

Die zweite Lesung aus dem Buch Mose rückte die Angst vor Veränderung in den Mittelpunkt. In einem Rollenspiel wurden die Gedanken der Israeliten am Schilfmeer und der ägyptischen Verfolger hörbar. Zukunftsängste bestimmten beide Seiten.

Wie würde das Leben in Freiheit aussehen? Wer sollte die Arbeitskraft der Sklaven ersetzen? Sogar die Sehnsucht nach dem Altbekannten wurde laut – lieber ein Leben in Unfreiheit als in Ungewissheit. Das Team zog Parallelen zu heutigen Umbrüchen in Wirtschaft, Friedensordnung und Klima: Denn die Veränderung hat längst begonnen. Das Alte trägt nicht mehr, das Neue ist noch nicht sichtbar.

Mit einer Flut aus aktuellen Nachrichten setzte sich die dritte Lesung aus dem Buch Jesaja auseinander. Ein Audiozusammenschnitt zeigte, wie stark negative Meldungen im Gedächtnis bleiben. Eine Stimme aus dem Off rief dazu auf, den eigenen Fokus bewusst zu wählen. Darin liege ein wichtiger Schlüssel, um sich nicht von Angst bestimmen zu lassen.

Ein inneres Zwiegespräch prägte die vierte Lesung: In einem Video ringt eine Schülerin mit sich selbst nach einem Streit. Eine innere Stimme sät Zweifel und Vorwürfe und versucht, sie klein und handlungsunfähig zu machen.

Eine zweite Stimme eröffnet hingegen neue Wege. Sie ermutigt, immer wieder neu anzufangen und keine Angst vor Fehlern zu haben, um sich nicht selbst gefangen zu halten. Für das Vorbereitungsteam ist dies eine Kernbotschaft der Auferstehung: Nicht das Scheitern hat das letzte Wort.

In seiner Predigt verband Diözesanjugendpfarrer Benedikt Huber Angst mit Unsicherheit – etwa bei neuen Situationen oder wichtigen Entscheidungen. Er rief dazu auf, aktiv mit Angst umzugehen. Dankbarkeit könne helfen, das Gedankenkarussell zu durchbrechen: Wer bewusst auf das blickt, was bereits gelungen ist, könne nicht gleichzeitig Angst empfinden.

Für die musikalische Gestaltung sorgte die Band Modern Tunes aus Marktoberdorf mit einem professionellen und kraftvollen Sound.

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Allgemein

Die kommenden Termine im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell: Frühschoppen, Maifest und mehr

Diese Veranstaltungen stehen aktuell an

Im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell sind in den kommenden Wochen mehrere Termine geplant.

Frühschoppen im April

Am Sonntag, 12. April 2026, findet ab 10:00 Uhr ein Frühschoppen statt. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit für Gespräche in entspannter Atmosphäre.

Geselliger Abend Ende April

Am Freitag, 24. April 2026, folgt ein geselliger Abend. Beginn ist um 19:00 Uhr.

Maifest am 1. Mai

Das Maifest wird am Freitag, 1. Mai 2026, ab 10:00 Uhr gefeiert und findet unabhängig vom Wetter statt. Für das Maifest werden wieder Kuchenspenden benötigt. Diese können am Veranstaltungstag ab 10:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus abgegeben werden.

Bereits am Sonntag, 26. April 2026, gegen 10:00 Uhr, wird ein neuer Maibaum aufgestellt.

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Allgemein

Souveräner Heimsieg für die SVK-Frauen

SpVgg Kaufbeuren : TSV Pfersee Augsburg (3:0)

Mit einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung setzte sich die SpVgg Kaufbeuren verdient mit 3:0 gegen den ambitionierten Gegner TSV Pfersee Augsburg durch, der sein Auftaktspiel in der Vorwoche noch erfolgreich gestalten konnte.

Von Beginn an übernahm die SVK die Kontrolle und erspielte sich bereits in den ersten 20 Minuten mehrere hochkarätige Torchancen, die jedoch zunächst ungenutzt blieben. Schließlich war es Torjägerin Lisa Schmittner, die nach einer präzisen Vorlage von Melina Moser mit einem trockenen Linksschuss die verdiente Führung erzielte. Nur kurze Zeit später legte die stark aufspielende Paula Eichinger nach und erhöhte auf 2:0. Defensiv zeigte sich die SVK ebenfalls stabil: Kurz vor der Halbzeit bewahrte Torfrau und Kapitänin Sandrine Uhlig ihr Team mit einer spektakulären Parade vor dem möglichen Anschlusstreffer.

Auch in der zweiten Hälfte blieb Kaufbeuren konzentriert. Erneut war es Uhlig, die mit einer starken Aktion einen Strafstoß parierte und damit die Führung festigte. Für die endgültige Entscheidung sorgte wiederum Paula Eichinger, die einen an Mirijam Mayer verursachten Elfmeter souverän zum 3:0 verwandelte. Neben der treffsicheren Doppeltorschützin Eichinger überzeugten auch Emila Kress, Alisa Pönitz sowie die starke Kapitänin Sandrine Uhlig. Zudem feierte Angie Graml ein gelungenes Debüt. Am Ende stand ein verdienter und souveräner Heimsieg für die SVK-Frauen, die mit dieser Leistung ein klares Ausrufezeichen setzen.

Torschützen: Lisa Schmittner 16´; Paula Eichinger 23´67´

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Kultur Veranstaltung

Ein Abend mit Attila Luval: Livemusik am 17. April 2026 in ROMI’S Märzenburg

Livemusik bei freiem Eintritt

Am Freitag, den 17. April 2026, wird die ROMI-S Märzenburg in Kaufbeuren zum Treffpunkt für Musikinteressierte. Der Künstler Attila Luval aus der Schweiz ist dort live zu erleben. Das Konzert beginnt um 20 Uhr in „Romi’s Märzenburg“. Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch willkommen. Damit setzt die Veranstaltung bewusst auf ein offenes Konzept, das allen Interessierten den Zugang ermöglicht.

Künstler aus der Schweiz zu Gast

Attila Luval bringt seine Musik aus der Schweiz mit nach Kaufbeuren. Besucher können sich auf einen Abend mit Live-Performance in persönlicher Atmosphäre freuen.

Reservierung empfohlen

Da die Platzkapazitäten begrenzt sein können, wird eine Reservierung empfohlen. Diese ist telefonisch unter der Nummer 015253000875 möglich.

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Blaulicht

Polizeimeldungen aus Kaufbeuren und dem Umland: Mehrere Unfälle am Osterwochenende

Zusammenstöße und Fahrerflucht beschäftigen die Polizei

In den vergangenen Tagen kam es im Raum Kaufbeuren und Umgebung zu mehreren Verkehrsunfällen. Dabei wurden mehrere Personen verletzt und teils erhebliche Sachschäden verursacht. Die Polizei ermittelt in mehreren Fällen und bittet teilweise um Hinweise aus der Bevölkerung.

Frontalzusammenstoß beim Abbiegen in Biessenhofen

Am Ostersonntag ereignete sich auf der Kaufbeurener Straße in Biessenhofen ein Verkehrsunfall mit Verletzten. Ein 18-jähriger Autofahrer übersah beim Linksabbiegen ein entgegenkommendes Fahrzeug. Der Wagen mit vier Insassen prallte frontal in die Seite des abbiegenden Autos. Während der Unfallverursacher und seine Beifahrerin unverletzt blieben, wurden die Insassen des anderen Fahrzeugs leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Beide Fahrzeuge waren stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Gegen den 18-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Unfallflucht bei Germaringen – Polizei sucht Zeugen

Am Freitagabend (04.04.2026) kam es gegen 21:45 Uhr auf der Staatsstraße 2055 zu einer Verkehrsunfallflucht. Zwischen dem Kreisverkehr Steinholz und dem Verteilerkreisverkehr Kaufbeuren kollidierten zwei sich entgegenkommende Fahrzeuge. Dabei wurde an einem Fahrzeug der linke Außenspiegel beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend vom Unfallort.

Die Polizei Kaufbeuren bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 08341/933-0 zu melden.

Vorfahrtsverstoß in Obergermaringen

Ebenfalls am 5. April kam es in Obergermaringen zu einem weiteren Verkehrsunfall. An der Kreuzung Riedener Weg/Kaufbeurer Straße übersah ein Autofahrer beim Überqueren der Straße ein vorfahrtsberechtigtes Fahrzeug. Es kam zur Kollision, bei der ein Sachschaden von rund 6.500 Euro entstand. Verletzt wurde niemand.

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Bildung Kultur Natur & Tiere

Vortrag am 15. April, 19 Uhr: Udos tierische Zeitgenossen

Foto: Heimatverein Kaufbeuren

Hubert Göppel über Artenvielfalt in der Hammerschmiede

Der Heimatverein Kaufbeuren lädt am Mittwoch, 15. April zum Vortrag „Udos tierische Zeitgenossen – Artenvielfalt in der Hammerschmiede“ ein. Der Referent Hubert Göppel ist Vorstandsmitglied im Förderverein UDO Danuvius guggenmosi. Im Mittelpunkt seines Vortrags stehen weitere archäologische Entdeckungen in der Hammerschmiede bei Pforzen. Bei den periodisch stattfindenden Ausgrabungen kamen und kommen – neben dem Sensationsfund von Udo – immer wieder neue faszinierende Fossilfunde an die Oberfläche. Diese verraten weitere Details über die vorgeschichtliche Zeit im Allgäu bis vor 11,6 Mio. Jahren.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS Kaufbeuren statt. Vortragsbeginn ist um 19.00 Uhr im Saal der Kolping Akademie, Adolph-Kolping-Straße 2 in Kaufbeuren. Der Eintritt zum Vortrag ist kostenlos. Gäste sind herzlich willkommen.

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Sport

BSK gewinnt gegen Türk Sport Kempten und Blonhofen

Freude beim BSK Olympia Neugablonz: Sie gewinnen souverän das Auswärtsspiel in Blonhofen mit 2:0. © Stefan Günter

Zwölf Tore erzielt und keines kassiert

Der BSK Olympia Neugablonz hat auch das Nachholspiel in der Kreisliga Allgäu Süd gegen den FC Blonhofen gewonnen. Die Schmuckstädter setzten sich am Ostermontag auswärts verdient mit 2:0 (0:0) durch und feierten damit ihren zweiten Sieg in Folge.

Es war das erwartete schwere Duell gegen den Aufsteiger. Coach Franz Zimmermann konnte nicht seinen besten Kader stellen. Der FCB stand nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Seeg-Hopferau-Eisenberg (0:1) und Rettenberg (1:3) bereits unter Zugzwang. Der BSK erspielte sich im ersten Abschnitt einige große Chancen, doch der Torerfolg blieb aus.

„Je länger so ein Spiel wird, desto schwerer wird es auch“, bilanziert Cheftrainer Dennis Starowoit. Dass der FCB in der Schlussviertelstunde etwas einbrach, spielte Neugablonz in die Karten. In der 77. Minute wurde Benjamin Maier im gegnerischen Strafraum gefoult. Er selbst verwandelte sicher. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. Nach einem schnellen Spielzug auf der linken Seite schickte Can Balcioglu den pfeilschnellen Denis Hoxhaj, der mit Speed den Ball aufnahm und die Kugel ins rechte lange Ecke zum 2:0 beförderte. „Wir haben Geduld bewiesen und Blonhofen somit eiskalt bestraft“, freut sich Starowoit nach dem Spiel. „Wir waren über 90 Minuten die klar dominierende Mannschaft.“ Nach dem 10:0-Kantersieg am Karsamstag über Schlusslicht Türk Sport Kempten blieb Neugablonz somit im zweiten Spiel in Folge ohne Gegentor. 

Selbst Co-Trainer Eugen Erhart gratuliert der Mannschaft zum wichtigen Auswärtssieg. „Es war nicht einfach, aber wir haben zusammengehalten, Fußball gespielt, und am Ende wurden wir belohnt“, klatscht auch er Beifall. Der BSK ist somit mit sieben Punkten aus der Winterpause gestartet. Für Headcoach Dennis Starowoit ist das sehr positiv.

Auch die Zweite Mannschaft gewann das Auswärtsspiel in der A-Klasse 6 gegen den FC Blonhofen II knapp mit 2:1. Alle Tore fielen bereits im ersten Durchgang. Zwar gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung, doch Spielertrainer Denis Korneev (20.) und Rückkehrer Ferhat Cakmak (25.) drehten die Partie.

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Sport

SpVgg Kaufbeuren meldet sich zurück – klarer Sieg gegen Bad Wörishofen

Reaktion auf Erkheim-Niederlage gelingt mit überzeugendem 4:1-Heimerfolg

Am Ostermontag stand für die SpVgg Kaufbeuren Wiedergutmachung auf dem Programm – und die Mannschaft lieferte. Gegen Bad Wörishofen zeigte das Team eine engagierte Leistung und setzte sich am Ende verdient mit 4:1 durch.

Frühe Führung und dominanter Auftritt

Bereits in der zweiten Minute brachte Robin Conrad die Kaufbeurer in Führung. Mit der Spitze überraschte er den Gästetorwart und sorgte für einen optimalen Start. Von Beginn an war erkennbar, dass die SVK die Niederlage in Erkheim hinter sich lassen wollte. Zweikampfverhalten, Laufbereitschaft und Einsatz stimmten – Bad Wörishofen kam in der ersten Halbzeit kaum zur Entfaltung. Einziger Kritikpunkt blieb die Chancenverwertung: Mehrere klare Möglichkeiten wurden nicht genutzt, sodass eine höhere Führung möglich gewesen wäre.

Ausgleich und schnelle Antwort

Kurz nach Wiederanpfiff gelang den Gästen aus der Kneippstadt der Ausgleich. Doch anders als in vorherigen Spielen zeigte Kaufbeuren diesmal die passende Reaktion. Beim 2:1 durch Luca Wollens hatte die SVK auch etwas Spielglück, als eine Flanke direkt im Tor landete. Das 3:1 fiel nach einer Szene, in der die Gäste auf Abseits reklamierten, statt konsequent weiterzuspielen. Achmet Alkan sorgte schließlich mit einem platzierten Schuss ins lange Eck für die Entscheidung.

Trainerstimme und Ausblick

Co-Trainer Fred Jentzsch zeigte sich nach der Partie erleichtert: „Wir haben heute einen überzeugenden Auftritt gezeigt. Siege werden uns in der Liga nicht geschenkt. Umso stärker, wie geschlossen, konzentriert und mit welchem Einsatz wir heute aufgetreten sind. Der Sieg ist absolut verdient.“

Das nächste Spiel steht am 16. April an – dann empfängt Kaufbeuren im Derby Thalhofen. „Wir brauchen jeden Punkt, Königsbrunn lässt nicht locker“, so Jentzsch, der auf ein intensives Flutlichtspiel hofft.

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Sport

Deutliche Niederlage trotz Chancenplus: SVK unterliegt in Erkheim

Vier Gegentore, viele vergebene Möglichkeiten – Kaufbeuren lässt wichtige Punkte liegen

Die SpVgg Kaufbeuren (SVK) verliert am Ostersamstag mit 0:4 in Erkheim – ein Ergebnis, das den Spielverlauf nur teilweise widerspiegelt. Über weite Strecken erspielten sich die Gäste gute Möglichkeiten, ließen diese jedoch ungenutzt.

Früher Rückstand nach Standardsituation

Bereits nach 15 Minuten ging die Heimelf in Führung. Nach einem Eckball stand ein Erkheimer Stürmer frei im Strafraum und ließ SVK-Torwart Emre Sahin keine Chance. Zuvor hatte Robin Conrad die Gelegenheit zur Führung, scheiterte jedoch am Torhüter der Gastgeber.

Kaufbeuren vergibt klare Chancen

Kurz vor der Halbzeit bot sich die nächste große Möglichkeit zum Ausgleich: Julian Sachs kam aus rund zehn Metern zum Abschluss, setzte den Ball jedoch über das Tor. Auch nach der Pause erspielte sich Kaufbeuren Chancen in kurzer Folge, ohne daraus Kapital zu schlagen.

Erkheim nutzt seine Möglichkeiten konsequent

Die Heimelf zeigte sich effizienter. Ein weiterer Eckball führte per Kopf zum 2:0. In der Folge vergab Kaufbeuren erneut klare Chancen, während Erkheim seine Gelegenheiten nutzte: Nach einem Konter und einem Foul im Strafraum erhöhte die Heimelf per Elfmeter auf 3:0. Den Schlusspunkt setzte ein Treffer in den Winkel zum 4:0-Endstand.

Blick nach vorne: Reaktion gefordert

Nun richtet sich der Fokus auf das nächste Spiel am Ostermontag gegen Bad Wörishofen. „Am Montag sind wir in der Pflicht, das wieder gut zu machen“, so Luca Wollens.

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Sport

Der ESV Kaufbeuren muss nach 17 Jahren den Gang in die Oberliga antreten

Es kam, wie es kommen musste: Joker steigen ab

Spiel fünf der Playoff-Serie zwischen den Blue Devils Weiden und dem ESV Kaufbeuren fand am Ostersamstag statt. Die Joker wurden dabei von vielen Fans begleitet, die natürlich die Hoffnung hatten, dass der ESVK die Serie ausgleichen und somit ein entscheidendes Spiel sechs am Ostermontag in Kaufbeuren erzwingen könnte. Dem war jedoch leider nicht so.

Wie so oft in dieser Saison wirkten die Joker über weite Strecken der Partie nicht vollends bereit und waren vor allem in der eigenen Zone und im Aufbauspiel tweilweise einfach zu plan- und ideenlos. Somit musste der ESVK Kaufbeuren nach der heutigen 5:1-Niederlage und dem Gesamtergebnis einer komplett verkorksten Saison 2025/2026 in die Augen schauen und nach 17 Spielzeiten in der DEL2 nun den mehr als bitteren Gang in die Oberliga antreten.

ESVK-Trainer Leif Carlsson hatte im Vergleich zum Overtime-Erfolg am Donnerstag noch zwei Änderungen vorgenommen. Für Alec Zawatsky rückte der wiedergenesene Yannik Burghart an die Seite von Joe Cassetti und Dartagnan Joly. Für Jakob Peukert wurde Fabian Koziol in der dritten Defensivformation aufgeboten. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Die Joker kamen im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen der Serie in Weiden relativ gut in die Partie. In einem ersten Powerplay, nach etwas mehr als zwei Minuten, hätte man den Hausherren schon einen ersten Stich versetzen können. Wie so oft in dieser Saison war das Powerplay jedoch nicht einmal erwähnenswert. Die Weidener schafften es dann, nachdem der ESVK bei fünf gegen fünf zunächst auch ein wenig agiler agierte, sich in der achten Minute für längere Zeit in der Joker-Zone festzusetzen. Nachdem die dritte Formation der Kaufbeurer zwei oder sogar drei Mal nach Scheibengewinnen diese wieder durch Fehlpässe verlor, war es Fabian Ribnitzky, der mit einem satten Schuss in den linken Torwinkel die Blue Devils mit 1:0 in Führung brachte. In der Folge war das Spiel sehr ausgeglichen. Die Joker hatten durch Jonny Tychonick die wohl dickste Chance auf den Ausgleichstreffer, konnten diese jedoch nicht nutzen, und somit ging es mit dem Spielstand von 1:0 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt waren die Allgäuer in den ersten zehn Minuten das bessere Team und hatten auch die eine oder andere Torchance, aber richtig gefährlich wurde es nicht für Michael McNiven im Tor der Blue Devils. In der 33. Minute nutzten die Weidener dann ihr erstes Powerplay, und erneut war der Torschütze Fabian Ribnitzky, der mit einem verdeckten Schuss auf 2:0 stellte.

Die Joker waren nun von der Rolle und mussten in der 39. Minute sogar den dritten Gegentreffer hinnehmen. Daniel Schwaiger traf mit einem eigentlich eher harmlosen Schuss und zog das Spiel somit komplett auf die Seite der Oberpfälzer. Zu allem Überfluss kassierte Brent Readeke Sekunden später noch eine zwei plus zwei Minuten-Strafe wegen hohem Stock und somit mussten die Joker mit etwas mehr als drei Minuten in Unterzahl auf der Uhr in das dritte Drittel starten. Insgesamt war es eine enttäuschende Leistung des ESVK in den ersten 40 Minuten. Obwohl die Kaufbeurer sich die eine oder andere Chance erarbeiteten, waren sie grundsätzlich nicht in der Lage, den nötigen Druck auf die Blue Devils auszuüben, um auch in der Offensive erfolgreich zu sein.

Die Joker hatten dann in Unterzahl bei einer Zwei-auf-eins-Situation die Chance auf einen schnellen Anschlusstreffer. Leider wurde die Situation über Tyson McLellan nicht gut ausgespielt und somit schnell vergeben. Das Unterzahlspiel überstanden die Kaufbeurer schadlos. Die Hausherren investierten in der Folge nur noch das Nötigste, während die Joker weiter anrannten, dabei aber zu keinen nennenswerten Torchancen kamen.

Die Wertachstädter kamen dann in einem Powerplay nach 53 Minuten endlich auf das Scoreboard. Travis Turnbull traf mit einem Handgelenkschuss in den linken Torwinkel und ließ nochmals Hoffnung aufkommen. Aber nichts da. Im Anschluss an den ersten Treffer der Allgäuer ließ sich Brent Readeke zu einer unnötigen Strafzeit in der offensiven Zone hinreißen, und dies nutzten die Blue Devils durch Tyler Ward eiskalt aus, um den Spielstand auf 4:1 zu erhöhen. Eine weitere Strafzeit gegen Sami Blomqvist erlischte dann auch noch den letzten Funken Hoffnung, um irgendwie in den letzten Minuten noch an einem Wunder zu arbeiten. Das Unterzahlspiel überstanden die Joker. Kurz vor dem Ende gab es jedoch noch einen Gegentreffer ins leere Gehäuse, als man mit dem sechsten Feldspieler agierte. Am Ende stand eine bittere 5:1-Niederlage auf der Anzeigentafel, die dann auch endgültig den Abstieg des ESVK besiegelte.

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Panorama

Die Deutsche Bahn informiert: Änderung der Wegführung am Kaufbeurer Bahnhof

Die Deutsche Bahn bittet alle Pendlerinnen und Pendler um Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme während der Bauarbeiten

  • Von Dienstag, 7. April 2026, bis einschließlich Montag, 13. April 2026, ist der Zugang zu den Gleisen 2 und 3 lediglich über die Seite Schelmenhofstraße (Bereich Gleis 4) möglich.
  • Von Dienstag, 14. April 2026, bis einschließlich Montag, 20. April 2026, können Gleis 2 und 3 nur über die Seite Bahnhofstraße (Bereich Gleis 1) erreicht werden.

Der Grund dafür ist, dass für die Fortführung der Baumaßnahme die Personenunterführung teilweise gesperrt werden muss. Eine geplante Fußgängerbrücke soll laut aktueller Mitteilung der Deutschen Bahn am 21. April 2026 in Betrieb genommen werden. Die Deutsche Bahn bittet alle Pendlerinnen und Pendler um Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme während der Bauarbeiten. In den kommenden zwei Wochen sollte außerdem ausreichend Zeit für das Erreichen der Gleise eingeplant werden.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte direkt an die Deutsche Bahn unter 089 13081055 oder feedback@bahnhof.de.

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Neues aus dem Weltladen Kaufbeuren: Produkt des Monats April – 10 % Rabat auf Filztäschchen aus Nepal

Anzeige. Filztäschchen – der Weltladen Kaufbeuren führt viele verschiedene Designs und Größen

Diese Filztäschchen werden, wie auch andere Filzprodukte überwiegend von Frauen in Heimarbeit gefertigt.

Es ermöglicht den Frauen von zu Hause aus zum Familieneinkommen beizutragen, zu einem fairen, gemeinsam ausgehandelten Preis. Auch stärkt es gleichzeitig ihr Selbstbewusstsein und ihre Rolle innerhalb der Familienstrukturen. Die Filzprodukte von Artisan Community, werden in detailreicher Handarbeit aus Neuseeländischer No-Museling-Schafwolle hergestellt.

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Blaulicht

Mehrere Einsätze innerhalb weniger Stunden: Feuerwehr Kaufbeuren im Dauereinsatz

Ölspur, Brand und Verkehrsunfall fordern Einsatzkräfte am 1. und 2. April

Die Feuerwehr Kaufbeuren war am 1. und 2. April 2026 gleich mehrfach gefordert. Innerhalb weniger Stunden mussten die Einsatzkräfte zu einer kilometerlangen Ölspur, einem Heckenbrand sowie einem Verkehrsunfall auf der B12 ausrücken. Bereits am Vorabend stand zudem eine technische Hilfeleistung in der Ledergasse an.

Kilometerlange Ölspur durch defekten Lkw

Am Nachmittag gegen 16:32 Uhr wurde die Feuerwehr in die Wiesenstraße und den Reifträgerweg alarmiert. Ursache war eine mehrere Kilometer lange Ölspur, die sich bis zum Betonwerk der Firma Dachser zog. Verantwortlich war ein technischer Defekt an einem Lkw einer Baufirma. Die Feuerwehr unterstützte den städtischen Bauhof bei der Verkehrsabsicherung. Eine Spezialfirma wurde mit der Reinigung der Fahrbahn beauftragt. Der Einsatz dauerte 1 Stunde und 34 Minuten, vier Einsatzkräfte waren beteiligt.

Heckenbrand mit zwei Verletzten

Bereits zuvor, gegen 15:24 Uhr, rückte die Feuerwehr in die Hohenstaufenstraße aus. Dort brannte eine etwa sechs Meter lange Hecke. Ein Atemschutztrupp konnte das Feuer zügig ablöschen. Im Anschluss kontrollierten die Einsatzkräfte eine angrenzende Tiefgarage mit Wärmebildkamera und CO-Warner. Zwei Personen – ein Polizeibeamter und ein Anwohner – wurden durch den Rettungsdienst behandelt. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte rund 50 Minuten im Einsatz.

Verkehrsunfall auf der B12 führt zu Vollsperrung

In den frühen Morgenstunden um 01:18 Uhr kam es auf der B12 zu einem Verkehrsunfall. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten alle Beteiligten ihre Fahrzeuge bereits verlassen, Polizei und Rettungsdienst waren schon vor Ort. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und sicherte die Unfallstelle ab. Eine zunächst geplante Teilsperrung der Bundesstraße konnte nicht aufrechterhalten werden, sodass in Abstimmung mit der Polizei eine Vollsperrung eingerichtet wurde.

Sieben Insassen eines Transporters sowie ein Lkw-Fahrer wurden durch den Rettungsdienst versorgt. Sieben Personen mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Die Feuerwehr unterstützte zudem bei der Bergung des Fahrzeugs und reinigte die Fahrbahn grob. Der Einsatz dauerte knapp drei Stunden.

Beschädigte Schaufensterscheibe gesichert

Bereits am Vorabend, um 21:39 Uhr, wurde die Feuerwehr in die Ledergasse gerufen. Dort musste eine zerbrochene Schaufensterscheibe gesichert werden. Sechs Einsatzkräfte waren rund eine Stunde im Einsatz.

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Sport

Overtime Krimi hält den ESVK weiter am Leben

Travis Turnbull markiert in der 84. Minute den Siegtreffer für die Joker

Der ESV Kaufbeuren empfing zum vierten Playdown-Spiel die Blue Devils Weiden in der heimischen energie schwaben arena. Am heutigen Tag hieß es erneut „Alles oder Nichts“. Die Joker mussten gewinnen, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufrechtzuerhalten. Bei einer Niederlage wäre der Abstieg besiegelt gewesen. Nach einem starken 5:6-Comeback-Sieg in Weiden nach 4:1-Rückstand schickte Leif Carlsson die gleiche Aufstellung aufs Eis. Allerdings startete Daniel Fießinger im Tor. Die Joker sicherten sich nach zwei Verlängerungen vor 3.100 Zuschauer (ausverkauft) einen 2:1 Sieg und somit eine weitere Chance auf den Klassenerhalt.

Beide Mannschaften begannen, wie zu erwarten war, mit Tempo nach vorne. Weiden hatte hierbei die besseren Möglichkeiten auf den ersten Treffer, Daniel Fießinger hielt jedoch souverän. Die erste Strafzeit der Partie wurde gegen Dominik Bohac wegen Behinderung ausgesprochen, der sich mit einem Check bei Max Oswald revanchierte, der einen fairen Hit gegen ihn fuhr. Die Joker spielten ein ungewohnt aggressives Powerplay, die Weidener blockten aber alles weg. Direkt danach erhielt Max Oswald zwei Minuten wegen Stockchecks. Die Kaufbeurer spielten in Unterzahl ebenso stark. Die Gäste kamen kaum in Formation. Die Joker wurden im weiteren Verlauf der Partie stärker, doch dann musste Jere Laaksonen wegen eines Stockschlags in die Kühlbox. Nach einem anfänglich guten Direktschussversuch von Luca Gläser hielten die Kaufbeurer die Defensivzone sauber. Es folgte eine Druckphase der Gäste, in der sich die Joker nur mit vielen Icings zu helfen wussten. Wenige Sekunden vor Schluss sprachen die Schiedsrichter eine eher ungewöhnliche Strafzeit gegen Weiden aus. Sie erhielten eine kleine Bankstrafe wegen unkorrekten Anspiels, die Alex-Olivier Voyer absaß. Mit einem rot-gelben Rest-Powerplay von 90 Sekunden ging es in die erste Pause.

Die Kaufbeurer Überzahl brachte keinen Erfolg. Kurz darauf versuchte Jere Laaksonen sein Glück allein vor Michael McNiven, scheiterte aber mit der Rückhand. Es folgte eine weitere Überzahl für die Joker, als Dennis Miller einen hohen Stock gegen sich gepfiffen bekam. Der ESVK spielte erneut ein druckvolles Powerplay, hatte viele Chancen, konnte sich aber zunächst nicht belohnen. Auch nach der Überzahlsituation ging es für Rot-Gelb immer weiter nach vorne. Die Weidener halfen erneut nach, als Luca Gläser eine kleine Strafe wegen hohen Stocks erhielt. Travis Turnbull zog von der rechten Seite ab, der Puck prallte von McNiven nach links, und Joe Cassetti ließ in letzter Konsequenz mit seinem Schuss in die Maschen zum 1:0 die energie schwaben arena beben. Der erste Dämpfer folgte kurz darauf, als Vincent Schlenker eine Strafzeit wegen Behinderung erhielt, die die Weidener nicht zu ihrem Vorteil nutzten. Der zweite Dämpfer sollte ein Stockschlag durch Max Oswald direkt vor dem Tor sein, der mit einem Penaltyschuss bestraft wurde. Tyler Ward lief an, zog kurz nach links und schlenzte souverän zum 1:1 auf der rechten Seite ein. Der Ausgleich führte zu einem wahrlichen Kampf um die Führung. Beide Mannschaften preschten nach vorne und hatten Möglichkeiten auf den Treffer. Dann ertönte die Sirene zur zweiten Pause.

Im dritten Drittel hatten die Blue Devils zunächst die Nase vorne. Innerhalb der nächsten Minuten glich sich die Partie weitestgehend spielerisch aus. Mitte des Drittels erhielten Dominic Bohac und Tyson McLellan je zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Direkt danach machte Michael McNiven einen Ausflug weit aus seinem Tor hinaus, den Sami Blomqvist und dann Paul Mayer beinahe bestraften. Das nächste Highlight war ein Alleingang Constantin Vogts, den Nicolas Appendino und Daniel Fießinger gerade so vereiteln konnten. Drei Minuten vor Ende erhielt Travis Turnbull eine kleine Strafzeit wegen Beinstellens. Die Joker hatten Glück, denn nur wenige Sekunden in Unterzahl erhielt Noah Samanski eine kleine Strafe wegen Stockschlags. Im Vier-gegen-vier fiel kein Tor, in den letzten Minuten auch nicht mehr, somit ging es in die Verlängerung.

In der ersten Verlängerung brauchte es eine Weile, bis das Spiel wieder Fahrt aufnahm, dann aber richtig. Nach einem Fehler in der Offensivzone war Luca Gläser ganz allein in Richtung Daniel Fießinger unterwegs, traf aber nicht. Dann gab es einen Direktschuss von Travis Turnbull, den Michael McNiven stark mit der Stockhand parierte. Ein weiterer Alleingang von Constantin Vogt und Tom Schwarz endete ebenfalls bei Daniel Fießinger. Das Highlight des Spielabschnitts war ein Schlagschuss von Brent Raedeke von hinter der blauen Linie, den Michael McNiven gerade noch so unter sich sichern konnte.

Vier Minuten waren in der zweiten Verlängerung gespielt, da lief Jonny Tychonick an der blauen Linie entlang und schlenzte in Richtung Tor. Die Weidener konnten zunächst blocken, doch dann schaltete Travis Turnbull am schnellsten und versenkte den Puck zum Endstand von 2:1 im Weidener Tor.

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Kultur

Oberbeurer Bühne bestätigt Vorstand und zieht positive Jahresbilanz

Rückblick auf die Spielsaison, klare Wahlergebnisse und neue Ideen für die Zukunft

Die Oberbeurer Bühne e. V. hat kürzlich ihre Mitgliederversammlung im Gasthof „Engel“ abgehalten. Dabei konnte 1. Vorstand Alois Foldenauer auf ein erfolgreiches Theaterjahr mit starker Resonanz zurückblicken. Im Mittelpunkt stand die Komödie „Göttinnen weiß blau“, die beim Publikum großen Anklang fand. Insgesamt wurde das Stück neun Mal aufgeführt – alle Vorstellungen waren ausverkauft. „Mein besonderer Dank gilt Moni Schmid für die erneut hervorragende Regie sowie allen aktiven Schauspielerinnen und Schauspielern für eine wirklich äußerst gelungene Vorstellung“, sagte Foldenauer.

Vereinsleben bleibt wichtiger Bestandteil

Auch das Vereinsleben kam laut Foldenauer nicht zu kurz. Ob bei der traditionellen Jahresabschlussfeier im „Engel“ oder beim Sommergrillen am Pfarrsaal: „Die Gemeinschaft der Oberbeurer Bühne freut sich immer, wenn sie sich sieht.“ Zudem bedankte sich der Vorstand bei mehreren Mitgliedern für ihre 25-jährige Zugehörigkeit zum Verein.

Vorstand im Amt bestätigt

Die anschließenden Neuwahlen ergaben ein klares Bild: Alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden ohne Gegenkandidaten gewählt und nahmen ihre Ämter an. Alois Foldenauer bleibt erster Vorstand, Ulla Foldenauer zweite Vorständin. Kassierer Jürgen Wittek und Schriftführerin Claudia Richter wurden ebenfalls bestätigt. Im Spielausschuss engagieren sich künftig Marina Bachmann, Petra Schneiderat, Stefanie Wendt und Christina Lembke. Zur Vorsitzenden wurde Stefanie Wendt gewählt.

Blick auf das Jubiläumsjahr

Unter dem Punkt „Wünsche und Anträge“ wurde auch das anstehende 100-jährige Jubiläum thematisiert. Die Mitglieder sammelten erste Ideen für die Umsetzung.

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Kinder Sport

ESV Kaufbeuren bringt Kindergartenkinder aufs Eis

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kindergärten wird fortgesetzt

Auch in diesem Jahr hat der ESV Kaufbeuren die enge und intensive Zusammenarbeit mit den städtischen sowie weiteren Kindergärten fortgeführt. Rund 200 Kinder nahmen an dem Projekt teil und konnten dabei insgesamt 15 Eiszeiten erleben. Betreut wurden sie von einem engagierten Trainerteam aus der Laufschule sowie den hauptamtlichen Nachwuchstrainern.

Intensive Betreuung auf dem Eis

Bemerkenswert war die personelle Betreuung während der Einheiten: Bei jedem Termin standen mindestens fünf Trainer gleichzeitig mit den Kindern auf dem Eis. So konnte eine durchgehend aufmerksame und individuelle Begleitung gewährleistet werden. „Für diesen Einsatz gilt allen Beteiligten ein herzlicher Dank“, betont Jogi Koch, sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren e.V. „Gerade neben dem intensiven Arbeitsalltag ist ein solches Engagement nicht selbstverständlich.“

Organisation und Zusammenarbeit

Federführend organisiert wurde das Projekt von Yvonne Koch vom Kindergarten St. Vitus in Mauerstetten – in enger Zusammenarbeit mit Kosta Werner vom städtischen Kindergarten in Neugablonz. „Der große Einsatz und die enge Zusammenarbeit mit den Kindergärten waren ein wichtiger Bestandteil des Projekts. Ohne das Engagement von Yvonne Koch und Kosta Werner wäre dieser Aufwand nicht möglich gewesen. Ihr Einsatz trug dazu bei, Kindern früh Zugang zum Sport zu ermöglichen und ihnen positive Erfahrungen in der Gemeinschaft zu bieten“, sagt Sebastian Osterloh, hauptamtlicher Trainer beim ESV Kaufbeuren e.V.

Auch die Stadt Kaufbeuren unterstützte das Projekt: „Durch die flexible Handhabung bei den Eiszeiten hat die Stadt Kaufbeuren den Kindern aus den Kindergärten den Zugang zum Eis unter guten Bedingungen ermöglicht“, sagt Karlheinz Peukert, geschäftsführender Vorstand des ESV Kaufbeuren e.V.

Die Basis des Sports im Blick

„Das Projekt zeigt, dass die Basis für späteren sportlichen Erfolg bereits in jungen Jahren gelegt wird – und im besten Fall bis in den Profibereich führen kann. Die Zusammenarbeit vieler Beteiligter macht deutlich: Genau hier beginnt ‚gemeinsam stark‘“, sagt Jogi Koch.

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Blaulicht

Ruhestörung eskaliert: Polizeieinsatz endet mit Widerstand

Lautstarker Streit in Kaufbeuren führt zu mehreren Anzeigen

Am Nachmittag des 31. März 2026 wurde die Polizei Kaufbeuren wegen einer Ruhestörung im Stadtteil Oberbeuren verständigt. Ein 31-jähriger deutscher Staatsbürger hatte in seiner Wohnung laut Musik abgespielt und wiederholt geschrien. Bei der ersten Kontaktaufnahme zeigte sich der Mann gegenüber den eingesetzten Beamten zunächst einsichtig. Kurz nach dem Abrücken der Polizei kam es jedoch erneut zu Lärmbelästigungen, weshalb die Einsatzkräfte ein zweites Mal einschreiten mussten.

Aggressives Verhalten gegenüber Einsatzkräften

Bei der erneuten Kontrolle verhielt sich der Bewohner aggressiv. Er beleidigte und bedrohte die Polizeibeamten. Auch während der anschließenden Gewahrsamnahme sowie auf der Fahrt zur Polizeiinspektion leistete er Widerstand und setzte seine Beleidigungen fort.

Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet

Gegen den 31-Jährigen wird nun unter anderem wegen Ruhestörung, Bedrohung, Beleidigung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. (PI Kaufbeuren)

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Sport

Doppelspieltag für den BSK Olympia Neugablonz am Osterwochenende

Ein intensives Wochenende steht für den BSK in der Kreisliga Allgäu Süd am langen Osterwochenende bevor. © Stefan Günter

Türk Kempten am Karsamstag und Blonhofen am Ostermontag sind die Gegner

Vor einem anstrengenden und herausfordernden Osterwochenende steht der BSK Olympia Neugablonz in der Kreisliga Allgäu Süd. Die Schmuckstädter müssen binnen 48 Stunden zweimal ran. Dabei geht es für den aktuell Tabellensiebten auch darum, in welche Richtung es für sie in der Tabelle geht.

Am Karsamstag steigt um 16 Uhr im Waldstadion das Duell gegen den FC Türk Sport Kempten. Die Illertstädter liegen abgeschlagen mit gerade einmal fünf Zählern auf dem letzten Rang. Dass der Weg wohl in die Kreisklasse führt, zeigte der letzte Auftritt. Sie kassierten eine 0:10-Klatsche gegen Spitzenreiter TSV Kottern U23. „Auch wenn die Favoritenrolle klar bei uns liegt, solche Spieler sind alles andere als einfach“, schwört Cheftrainer Dennis Starowoit seine Jungs auf die Aufgabe daheim ein.

Denn schon zwei Tage später steht das Nachholspiel gegen den FC Blonhofen auf dem Programm. Die Partie konnte im November des vergangenen Jahres nicht ausgetragen werden. Der Aufsteiger liegt gerade einmal vier Zähler hinter dem BSK auf einem Relegationsplatz. „Ich freue mich natürlich auf ein spannendes Lokalderby, Blonhofen wird uns nichts schenken. Ganz im Gegenteil: Sie werden alles geben, um siegreich hervorgehen. Das wollen und werden wir verhindern“, zeigt sich Sportlicher Leiter Stefan Günter optimistisch.

Fehlen wird weiterhin Sadik Sotanaj. Der brummt noch eine Sperre von einer Partie ab. Nach seinem Platzverweis gegen die SG Untrasried-Haldenwang steht das Urteil des Sportgerichts fest: Dzhan Karabash fehlt Neugblonz nun für drei Punktspiele.

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Bildung Soziales

8 Jahre EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren

Das neue Team der EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren (v.l.n.r.): Franziska Kaufmann, Sabine Fuchs, Franziska Auger, Edda Settekorn. Foto: EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren

Die bewährte Anlaufstelle für Ratsuchende

Seit mittlerweile acht Jahren unterstützt die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) im Ostallgäu und in Kaufbeuren Menschen mit Beeinträchtigung, von Behinderung bedrohte Menschen sowie deren Angehörige mit einem kostenlosen Beratungsangebot und ergänzt so die schon bestehende Beratungslandschaft.

Die EUTB Ostallgäu-Kaufbeure hat zwei Beratungsstellen in Kaufbeuren und Marktoberdorf. Ziel der Beratung ist es, Ratsuchende dabei zu unterstützen, selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und passende Hilfen und Leistungen zu finden.

Die Beratung erfolgt unabhängig von Kostenträgern, ist vertraulich und kann persönlich, telefonisch oder online stattfinden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Peer-Beratung: Menschen mit eigenen Erfahrungen beraten andere Betroffene auf Augenhöhe.

Das Team der EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren hat kürzlich Verstärkung bekommen. Sabine Fuchs, eine neue Mitarbeiterin, war zuvor unter anderem im Krisendienst tätig. Insgesamt besteht das Team aus vier Beraterinnen.

Ein besonderes Angebot ist der kostenlose Online-Vortrag am 23. April 2026 von 18 bis 19:30 Uhr, der in Kooperation mit dem Familienstützpunkt Obergünzburg zum Thema Schwerbehindertenausweis stattfindet. Um eine Anmeldung unter unter beratung@eutb-oal.de wird gebeten.

Für weitere Informationen oder Kontaktaufnahme steht die EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren gerne via E-Mail oder Telefon zur Verfügung. Weitere Details finden Sie auf der Website: www.eutb-oal.de.

Kontakt: EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren E-Mail: beratung@eutb-oal.de Website: www.eutb-oal.de

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Tourismus

Geschichte zum Anfassen: Feuerwehrmuseum Kaufbeuren startet in die neue Saison

Saisoneröffnung am 4. April bietet Einblicke, Mitmachstationen und neue Ausstellungsbereiche

Nach der Winterpause öffnet das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren am Samstag, 4. April, von 10 bis 14 Uhr wieder seine Türen. Zur Saisoneröffnung lädt das Museum Besucherinnen und Besucher ein, die Entwicklung des Feuerwehrwesens aus nächster Nähe zu erleben.

Überarbeitete Ausstellung mit neuen Akzenten

Museumsvorstand Helmut Winkler und sein Team haben die vergangenen Monate genutzt, um die Ausstellung zu überarbeiten und zu ergänzen. Ziel war es, Inhalte anschaulicher zu vermitteln und neue Zugänge zur Geschichte der Brandbekämpfung zu schaffen.

Mit Muskelkraft löschen: Historische Technik zum Ausprobieren

Ein zentraler Bestandteil der Ausstellung befindet sich im ersten Obergeschoss: Dort können Besucher ein Modell einer historischen Handdruck-Feuerspritze selbst bedienen. Die Station zeigt, wie früher mit reiner Muskelkraft Wasser gefördert wurde, und macht die damaligen Arbeitsbedingungen nachvollziehbar.

Erweiterter Mittelalter-Bereich mit Dioramen

Auch der Bereich zum Mittelalter wurde ausgebaut. Neue, handgeschnitzte Dioramen stellen historische Löschszenen dar und vermitteln einen Eindruck von den Anfängen organisierter Brandbekämpfung. Die detailreichen Darstellungen ermöglichen einen anschaulichen Blick auf frühere Einsatzsituationen.

Kinderpfad lädt zum Mitmachen ein

Für junge Besucherinnen und Besucher ab acht Jahren bietet das Museum einen Kinderpfad mit zehn interaktiven Stationen. Wer die Aufgaben löst und das Lösungswort findet, erhält eine kleine Erinnerung.

Ein Ausflug für die ganze Familie

Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren richtet sich an Familien ebenso wie an historisch Interessierte. Die Ausstellung verbindet Information mit praktischen Elementen und zeigt, wie sich der Umgang mit Feuer über die Zeit entwickelt hat.

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Blaulicht Jugend Veranstaltung

Girls’ Day am Fliegerhorst Kaufbeuren – Jetzt noch Plätze sichern!

Interessierte Schülerinnen können sich noch bis zum 22. April für die Teilnahme anmelden

Am Donnerstag, den 23. April 2026, öffnet der Fliegerhorst Kaufbeuren erneut seine Tore für den bundesweiten Girls’ Day und lädt interessierte Schülerinnen ein, spannende Einblicke in die vielfältigen Berufe der Bundeswehr zu gewinnen.

An diesem besonderen Tag bekommen Mädchen die Möglichkeit, hinter die Kulissen eines modernen Luftwaffenstandorts zu blicken. Sie erleben hautnah, wie abwechslungsreich und technisch anspruchsvoll die Arbeit in Uniform oder in zivilen Bereichen der Bundeswehr sein kann. Neben praktischen Einblicken in verschiedene Tätigkeitsfelder erwartet die Teilnehmerinnen ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen, Mitmachstationen und Gesprächen mit Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Beschäftigten, die von ihrem Berufsalltag berichten.

Es sind noch freie Plätze verfügbar! Interessierte Schülerinnen können sich noch bis zum 22. April für die Teilnahme anmelden.

Anmeldung und weitere Informationen:
Das offizielle Girls’ Day-Portal ist unter www.girls-day.de zu finden – Stichwort: Fliegerhorst Kaufbeuren.

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Allgemein

Zeichen setzen für Verständigung und Abrüstung: Österlicher Friedens-Spaziergang 2026 in Kaufbeuren

Einladung zum Mitgehen. Gemeinsam für Frieden

Die Kaufbeurer Initiative für Frieden, internationalen Ausgleich und Sicherheit (KIFIAS) lädt zum österlichen Friedens-Spaziergang am Ostermontag, den 6. April 2026, ein. In der Tradition der Ostermärsche steht die Veranstaltung für Frieden und Abrüstung sowie für ein respektvolles Miteinander.

Haltung und Anliegen der Initiative

Die Initiative orientiert sich inhaltlich an der Nisdorfer Erklärung und formuliert ihr Selbstverständnis klar: Sie setzt sich ein für Frieden und Verständigung, für eine Kultur der Wertschätzung und des gegenseitigen Respekts. Begegnungen sollen auf Augenhöhe stattfinden, getragen von einem lebendigen und gewaltfreien Dialog.

Über Grenzen hinweg sieht sich KIFIAS verbunden mit friedfertigen Menschen aller Nationen, Religionen und Kulturen. Die Initiative versteht sich als Teil einer gemeinsamen Erde, die es auch für kommende Generationen zu bewahren gilt. Ein zentrales Anliegen ist es, sogenannte Feindbilder zu erkennen, zu hinterfragen und abzubauen. Sie gelten als eine Ursache für Spaltung und Konflikte. Ziel ist ein friedliches Zusammenleben aller Menschen und Völker.

Ablauf des Friedens-Spaziergangs

Eingeladen sind alle, die sich für ein Miteinander ohne gegenseitige Bedrohung und Aufrüstung einsetzen möchten.

  • Treffpunkt: Ostermontag, 6. April 2026, um 12:30 Uhr
  • Ort: Jordanpark Kaufbeuren, am Monopteros

Geplant ist zunächst ein gemeinsamer Zug durch die Stadt. Anschließend führt der Weg entlang der Wertach bis nach Biessenhofen. Unterwegs ist eine Picknick-Pause vorgesehen (Selbstversorgung). Am Abend klingt die Veranstaltung im Gasthof Stegmühle aus. Eine Rückreise ist per Zug ab Bahnhof Biessenhofen möglich.

Zusammenarbeit mit anderen Initiativen

Der Spaziergang findet im Austausch mit Teilnehmenden des „Ostermarsch Draußen“ der Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung München (BIFA) sowie weiteren Initiativen aus der Region statt.

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Panorama Verwaltung

Digitaler Schutzschirm für Kaufbeuren: Stadtverwaltung setzt hohe Maßstäbe bei der IT-Sicherheit

Ausgezeichnet und zukunftssicher

Ob Personalausweis, Bauantrag oder KFZ-Zulassung: Die moderne Stadtverwaltung arbeitet heute digital. Doch mit der Vernetzung wächst die Gefahr durch Cyberangriffe weltweit. Während viele Kommunen noch nach Orientierung suchen, geht die kreisfreie Stadt Kaufbeuren einen entscheidenden Schritt weiter: Als eine von weniger als einem Prozent der bayerischen Kommunen hat sie ihre IT-Sicherheit nach dem strengen internationalen Standard ISO 27001 zertifizieren lassen.

Mehr als nur Pflichtprogramm

Das bayerische Digitalgesetz (BayDiG) verpflichtet zwar alle Kommunen zu Sicherheitskonzepten, lässt aber offen, wie tief diese gehen. „Uns reicht das Minimum nicht aus“, betonen Oberbürgermeister Stefan Bosse und Wolfgang Maier, Leiter der IT-Abteilung der Stadtverwaltung.

Von den über 2.000 bayerischen Kommunen verfügen schätzungsweise weniger als ein Prozent über diese hochkarätige Zertifizierung oder den äquivalenten IT-Grundschutz des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Kaufbeuren nimmt hier eine echte Vorreiterrolle ein.

Warum dieser Aufwand?

Ein Cyberangriff auf eine Kommune ist kein abstraktes IT-Problem – er trifft die Lebensader der Stadt. Wenn zum Beispiel das Sozialamt nicht auszahlen kann, die Führerscheinstelle stillsteht oder sensible Bürgerdaten im sogenannten Darknet landen, ist der Schaden immens.
„Aus unserer Sicht ist ein hohes Maß an Informationssicherheit essenziell, damit wir auch in Zukunft unsere Aufgaben der Daseinsfürsorge zuverlässig erfüllen können. Dabei geht nicht nur um den Schutz der Technik, sondern auch um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Sie erwarten zu Recht, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun, um die uns anvertrauten Daten zu schützen“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Systematische Sicherheit statt Einzellösungen


Hinter der Zertifizierung steckt ein umfassendes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS). Das Bedeutet:

  • Die Ganzheitliche Herangehensweise verschafft einen systematischen Überblick über mögliche Gefährdungen
  • Unabhängige Prüfungen: diese finden jährlich durch externe Experten statt und stellen sicher, dass das System nicht nur auf dem Papier existiert, sondern gelebt wird.
  • Prävention statt Reaktion: Daten können heute aus der Ferne in Massen gestohlen werden – das ISMS sorgt dafür, dass die digitalen „Riegel“ vor den Türen dem Stand der Technik entsprechen.

Ausgezeichnet und zukunftssicher

Zusätzlich zur ISO-Zertifizierung wurde der Stadt Kaufbeuren erneut das Siegel „Kommunale IT-Sicherheit“ vom Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) verliehen. Diese doppelte Bestätigung unterstreicht den hohen Stellenwert, den das Thema intern genießt. „Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer Informationssicherheit, um die Handlungsfähigkeit der Verwaltung auch in Zeiten zunehmender globaler Cyber-Kriminalität zu erhalten“, sagt Rainer Oehlmann, der Informationssicherheitsbeauftragte der Stadt.

Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über die Auszeichnung:„Die erhaltene Auszeichnung ist eine schöne Bestätigung für die geleistete Arbeit unserer IT-Abteilung, die in Sachen digitaler Sicherheit weit über das Mindestmaß hinausgeht.“

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Werbung Wirtschaft

Last-Minute-Angebot vor Ostern: Individuelle Körbchen bei Hyma-Laya gestalten

Anzeige. Geschenk gesucht? So lässt sich das Osterkörbchen entspannt erledigen

Wer kurz vor Ostern noch ohne passendes Körbchen dasteht, findet bei Hyma-Laya in Kaufbeuren eine unkomplizierte Lösung. Vor Ort können individuelle Osterkörbchen zusammengestellt werden – ganz nach persönlichem Geschmack.

Während das Körbchen vorbereitet wird, bietet sich die Gelegenheit, im Café im hinteren Teil des Geschäfts eine Pause einzulegen. Dort stehen Kaffeespezialitäten und Tee zur Auswahl, die den Besuch angenehm abrunden. Die Kombination aus Einkauf und Cafébesuch macht den Einkauf entspannt und zu etwas Besonderem – gerade in den Tagen vor Ostern.

Öffnungszeiten vor Ostern

  • Dienstag bis Donnerstag: 10–13 Uhr / 14–18 Uhr
  • Karsamstag: 10–13:30 Uhr

Adresse:
Hyma-Laya Kaufbeuren
Kaiser-Max-Str. 13
87600 Kaufbeuren

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Gesundheit Werbung

Radfahren: Die perfekte Mischung aus Bewegung und Natur!

„Mit der AOK-Radlzeit jetzt wieder sportlich durchstarten!“

Fahrradfahren gut für die Gesundheit und die Umwelt

Fahrradfahren ist ein alltagstauglicher Sport, bei dem Kalorien verbraucht und gleichzeitig Glücksgefühle freigesetzt werden. Immer mehr Deutsche bevorzugen ihr Fahrrad als Transportmittel. Kein anderes Verkehrsmittel, von den Füßen einmal abgesehen, hat eine so gute Umweltbilanz wie das Fahrrad. Es produziert keine Schadstoffe, keinen Lärm, braucht wenig Platz und ist gut für die Gesundheit und Fitness. Obendrein schont das Radfahren die Finanzen.

Tolle Aktionsangebote zum Radfahren in der Region

„Mit der AOK-Radlzeit möchten wir über die vielfältigen Mitmachangebote informieren. Nutzen auch Sie die regionalen Aktionen, um sich zum Radfahren zu motivieren“, appelliert Bernd Ruppert als Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Nachfolgend stellen wir Ihnen die Aktionsangebote zum Radfahren in der Region kurz vor.

Mit dem Rad zur Arbeit

Den Arbeitsweg zur Trainingsstrecke machen. Fahren Sie im Aktionszeitraum von Mai bis August an 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit. Mit Ihrer Registrierung unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de haben Sie zudem die Chance auf viele tolle Preise.

Radtourenprogramm des ADFC

Im Zeitraum von März bis Oktober veranstaltet der ADFC Kaufbeuren-Ostallgäu regelmäßige Radtouren. Ob ADFC-Mitglied oder nicht, zu den Radtouren sind alle willkommen. Das Jahresprogramm sowie weitere Informationen finden Sie auf der ADFC-Homepage unter www.kf-oal.adfc.de.

Stadtradeln – Radeln für ein gesundes Klima

Beim Stadtradeln treten die Bürgerinnen und Bürger der angemeldeten Kommunen gemeinsam in die Pedale und fahren an 21 Tagen um die Wette. Auch in diesem Jahr sind die Stadt Kaufbeuren und der Landkreis Ostallgäu beim Stadtradeln wieder als Kommunen dabei. Interessierte können sich auf der Internetseite www.stadtradeln.de zur Kampagne anmelden und für ihre Kommune fleißig Kilometer sammeln.

Hochwertige Preise beim Aktionsgewinnspiel

„Wer zusätzlich an unserem Aktionsgewinnspiel zur AOK-Radlzeit teilnimmt, hat die Chance auf hochwertige Preise im Gesamtwert von 1.000 Euro“, so Bernd Ruppert. Unter Anderem gibt es Fahrradzubehör in Höhe von je 300 Euro von den Partnerbetrieben Fahrbar Bikes (Kaiser-Max-Straße 17, 87600 Kaufbeuren), Oberdorfer Radhaus (Kaufbeurener Straße 1, 87616 Marktoberdorf) und Bike Station Füssen (Luitpoldstraße 11, 87629 Füssen) zu gewinnen. Die kostenfreie Teilnahme ist über den Link zur Aktionsseite möglich.

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Der ESVK lebt noch! Irres Comeback der Joker nach 4:1 Rückstand

Weiteres Heimspiel am Donnerstagabend

Spiel drei der Playdown-Serie gegen die Blue Devils Weiden stand heute in der Hans-Schöpf-Arena auf dem Programm. Die Joker waren zum Siegen verdammt, wollte man die Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 noch fortsetzen. Im Tor stand zuerst Rihards Babulis, der den Vorzug vor Daniel Fießinger und Cody Porter erhielt. Mit Stürmer Joe Cassetti, der mit sechs Scorerpunkten der überragende ESVK Aktuer an diesem Abend sein sollte, rückte dafür wieder ein vierter Kontingentspieler im Feld in das Lineup zurück. Trainer Leif Carlsson musste neben den bekannten Ausfällen auch auf Maximilian Hadraschek und Yannik Burghart verzichten.

Auf dem Eis schien es auf Kaufbeurer Seite nicht angekommen zu sein, um was es heute für den gesamten Verein ging. Nachdem die Joker durch Jonny Tychonick noch eine große Chance hatten, in Führung zu gehen, war es derselbe Spieler, der nach dem anschließenden Bully die Scheibe verlor, sodass die Hausherren einen Zwei-auf-eins-Konter fahren konnten. Diese Chance ließ sich Paul Vinzens nicht entgehen und traf mit etwas Glück zum 1:0 in der fünften Spielminute. Der ESVK meldete sich dann in der siebten Spielminute zurück in die Partie. Joe Cassetti tunnelte Michael McNiven bei einem schnellen Angriff und stellte das Ergebnis auf 1:1. Die Kaufbeurer hätten nun eigentlich mit etwas Selbstvertrauen agieren können, aber es kam anders. Wie so oft in dieser Saison war nach einem Treffer der Allgäuer erst einmal wieder der Gegner am Drücker. Nur gut eine Minute später konnte Tyler Ward einen Nachschuss im Tor von Rihards Babulis zum erneuten Führungstreffer der Weidener unterbringen. Wiederum nur zwei Minuten später konnte Alex-Olivier Voyer auf 3:1 erhöhen, und der Arbeitstag für Rihards Babulis war damit auch beendet. In drei Spielen dieser Serie schaffte es der ESVK, drei unterschiedliche Torhüter zum Einsatz zu bringen. Daniel Fießinger durfte nun ran und hatte nach wenigen Augenblicken schon Glück, als Tyler Ward unbedrängt einen Schuss an die Unterkante der Latte setzte. In der 14. Spielminute war es dann aber doch so weit. Erneut war Tyler Ward frei vor Daniel Fießinger und traf gekonnt aus der Bewegung heraus zum 4:1. Die Messe für die Partie und für die gesamte ESVK-Saison 2025/2026 war damit offensichtlich endgültig gelesen. Nachdem sich Rio Kaiser einen Fight mit Tom Schwarz lieferte und dafür neben der fünf Minuten Strafe auch eine zwei Minuten Strafe als Initiator erhielt, mussten die Joker das erste Mal in Unterzahl ran. Dem aber nicht genug, erhielt Nico Appendino wenig später noch eine 5-Minuten-Strafe für einen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich. So konnten die Blue Devils die letzten fünf Minuten in diesem Drittel zuerst in doppelter und dann in einfacher Überzahl beenden. Der ESVK überstand diese Phase ohne Gegentreffer, und so ging es mit dem Spielstand von 4:1 auch in die erste Pause.

Nach fünf Minuten im zweiten Drittel konnte Vincent Schlenker seine Farben noch einmal auf das Scoreboard bringen und stellte den Spielstand auf 4:2. Sollte ein wenig Hoffnung im Lager der Joker aufkommen? Auf dem Eis änderte sich zunächst nicht viel; die Weidener blieben am Drücker, konnten jedoch ein weiteres Powerplay nicht nutzen, nachdem Rio Kaiser eine zwei Minuten Strafe absitzen musste. Auch daraus konnten die Kaufbeurer anscheinend kein weiteres Selbstvertrauen schöpfen. Etwas aus dem Nichts kam dann doch der Anschlusstreffer für die Joker: Joe Cassetti konnte die Scheibe nach einem Schuss zu Jonny Tychonick bringen, und der Verteidiger hatte keine Mühe, den Spielstand in der 34. Minute auf 4:3 zu stellen. Der ESVK war also wieder zurück in der Partie. Pech hatten die Wertachstädter, als Tyson McLellan kurz darauf nur die Latte traf und den Ausgleich verpasste. Der nächste Angriff sollte dann aber wieder sitzen: Nach erneuter Vorarbeit von Joe Cassetti traf wieder Jonny Tychonick, dieses Mal mit einem Schuss von der blauen Linie, und es stand 4:4. Ein erstes Powerplay hatten die Joker dann in der 39. Minute, konnten es jedoch bis zur Pausensirene nicht in einen Treffer umwandeln. Trotz alledem eine starke Reaktion der Mannschaft auf das desolate erste Drittel.

Was war dann auf einmal mit dem ESVK los? Die Joker hatten das Spiel im letzten Drittel weitestgehend unter Kontrolle, und folgerichtig erzielten die Kaufbeurer auch die Tore. Nach einer Einzelaktion von Joe Cassetti konnte Sami Blomqvist die Allgäuer das erste Mal an diesem Abend in der 46. Minute in Führung bringen. Der Deutsch-Finne musste dabei die Scheibe nur noch über die Linie drücken.

Gute fünf Minuten später sollte den Jokern auch ihr erster Powerplaytreffer in der Serie gelingen. Nachdem die Wertachstädter bereits mehrere gute Einschussmöglichkeiten hatten, war es schließlich Travis Turnbull, der mit einem satten Direktschuss zum 6:4 traf. Was für ein Comeback der Joker! Aber dann gab es auch wieder einen Rückschlag. Max Oswald bekam in der 51. Minute eine große Strafe für einen Ellenbogencheck aufgebrummt. Eine harte Entscheidung, die jedoch auch durch den Videobeweis bestätigt wurde. Die Blue Devils kamen dann gleich zum 5:6-Anschlusstreffer. Tyler Ward war der Torschütze, wobei die Scheibe unhaltbar von einem Kaufbeurer Defender abgefälscht wurde. Das weitere Unterzahlspiel überstanden die Kaufbeurer jedoch ohne weiteren Gegentreffer. Die Hausherren drückten in der Folge natürlich weiter auf den Ausgleichstreffer. Die Allgäuer ließen aber nicht mehr viel zu. Als die Weidener mit dem sechsten Feldspieler agierten, konnte der ESVK gut verteidigen und sicherte sich somit nach diesem Wahnsinnsspiel eine weitere Chance auf den Klassenerhalt in der DEL2.

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