Training und Organisation verbinden – gesucht wird ein Allround-Talent mit Herz und Struktur
Kinder stärken, Werte vermitteln und zugleich im Hintergrund den Überblick behalten: Das pädagogisch orientierte Zentrum Kindertraining & Coaching Lydia Jörg in Kaufbeuren erweitert sein Team. Gesucht wird ein Allround-Talent (m/w/d) für Training und Backoffice in Teilzeit. Wer Sport liebt, gerne mit Kindern arbeitet und organisatorisches Geschick mitbringt, findet hier eine vielseitige Aufgabe.
Eine Aufgabe mit Verantwortung – auf der Matte und im Büro
Auf der Trainingsfläche
Im Mittelpunkt steht das ganzheitliche Kindertraining nach dem bewährten JUNIOR HEROES®-Konzept. Das Training richtet sich an Kinder ab drei Jahren und fördert spielerisch Selbstbehauptung, soziale Kompetenzen, koordinative Fähigkeiten sowie den respektvollen Umgang miteinander. Gesucht wird eine Persönlichkeit, die Kinder stärkt, Selbstbewusstsein fördert und Werte wie Respekt, Disziplin und Mut vorlebt.
Im Backoffice
Neben dem Training gehört auch die organisatorische Unterstützung des Teams zur Aufgabe. Dazu zählen administrative Tätigkeiten sowie die Kommunikation mit Eltern. Struktur, Zuverlässigkeit und ein freundliches Auftreten sind hier gefragt.
Was Bewerberinnen und Bewerber mitbringen sollten
Begeisterung für Sport und Bewegung
Erfahrung im Kinder- oder Kampfsport ist von Vorteil
Organisationstalent und Freude an Büroarbeit
Ein echtes Interesse an der Arbeit mit Kindern
Kindertraining & Coaching in Kaufbeuren: Ganzheitlicher Ansatz für Familien
Kindertraining & Coaching Lydia Jörg unterstützt Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien dabei, Selbstbewusstsein, innere Stärke und wichtige Lebenskompetenzen zu entwickeln. Das Zentrum kombiniert Bewegung, Wertearbeit und Selbstreflexion in einer wertschätzenden Umgebung. Neben dem Kindertraining werden individuelle Coaching-Angebote für Erwachsene und Familien angeboten. Durch die Verbindung von Kindertraining und Coaching kann ganzheitlich und individuell gearbeitet werden. Die Trainings- und Coachingangebote laufen ganzjährig – nur fünf Wochen im Jahr ist das Zentrum geschlossen. Dank der flexiblen Struktur ist ein Einstieg jederzeit möglich – ganz ohne Wartelisten.
Jetzt bewerben
Interessierte können eine Direktnachricht senden oder ihre Kurzbewerbung per E-Mail einreichen:
Die Vorstandschaft der Wasserwacht Ortsgruppen Kaufbeuren und Neugablonz gemeinsam mit den Wasserwacht-Jubilaren bei der Jahreshauptversammlung 2026. Von links: Stefan Busch, Christian Poth, Charlotte Kiefer, Malte Rainer , Robert Reinold, Stephanie Horn, Elmar Gailhofer, Florian Lautenbacher, Dieter Horn, Ines Lautenbacher, Sabine Melchior, Björn Melchior, Christian Leonhart, Andreas Gmeindner und Thomas Hofmann. Foto: Claus Tenambergen
Tätigkeitsberichte und Ehrung langjähriger Mitglieder
Elmar Gailhofer, Vorsitzender der Ortsgruppe Kaufbeuren, blickte in seinem Bericht auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Insgesamt leisteten die Wasserretter rund 475 Wachstunden in den städtischen Freibädern, am Bärensee sowie am Oggenrieder Weiher. Erfreulich sei die Qualifikation von Christian Leonhart zum Rettungstaucher, der nun die SEG Kaufbeuren unterstützt. Die Einsatzbereitschaft der Wasserwacht wird durch regelmäßige Übungsabende sichergestellt. Besonders positiv bewertete Gailhofer, dass das vergangene Jahr ohne eine einzige SEG-Einsatzalarmierung verlief: „Kein Einsatz ist ein gutes Jahr.“ Erneut wurden die bewährten Schulschwimmkurse für die Sophie-La-Roche-Realschule sowie die Wirtschaftsschule Frenzel sowie ein Rettungsschwimmerkurs für externe Jugendleiter durchgeführt.
Dieter Horn, Vorsitzender der Ortsgruppe Neugablonz, dankte der Stadt für die Finanzierung der Hallenbad-Sanierung. Er hob außerdem die Zusammenarbeit mit der Wasserwacht Marktoberdorf hervor. „Gemeinsame Übungen stärken nicht nur die Einsatzfähigkeit, sondern auch das gegenseitige Kennenlernen.“
Den Bericht über die Jugendarbeit präsentierten Ines Lautenbacher und Johanna Roth mit eindrucksvollen Bildern. „Man kann nur jedes Jahr staunen, wie viel Kreativität und Engagement das Gruppenleiterteam investiert, um den Wasserwacht-Nachwuchs nun schon im dritten Jahr ohne Hallenbad bei der Stange zu halten,“ zeigten sich Gailhofer und Horn beeindruckt:
Technische Leiterin Charlotte Kiefer zog eine positive Bilanz ihres ersten Jahres im Amt. Dank der guten Unterstützung durch ihren Vorgänger Gert Weinert gelang ein sanfter Einstieg. Schwerpunkte waren die Einführung einer einheitlichen digitalen Verwaltung sowie einer sicheren digitalen Zwei-Wege-Personenalarmierung über das Tetra-Pager-System.
In seinem Grußwort machte Oberbürgermeister Bosse Hoffnung auf eine Eröffnung des Hallenbades im Herbst 2026. BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann sowie Andreas Gmeindner von der Kreiswasserwacht lobten den starken Zusammenhalt der beiden Ortsgruppen und die hervorragende Jugendarbeit. Das sei ohne Hallenbad kein Selbstläufer. Ihr Wunsch für das neue Jahr: „Kommt immer wohlbehalten von euren Einsätzen zurück.“
Zum Abschluss der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt: Christian Leonhart (5 Jahre), Stephanie und Dieter Horn (10 Jahre), Sabine Melchior (25 Jahre), Björn Melchior und Robert Reinold (jeweils 30 Jahre), Stefan Busch (35 Jahre), Christian Poth (40 Jahre), Elke Gromer-Gailhofer (45 Jahre) sowie Elmar Gailhofer für 50 Jahre Treue zur Wasserwacht.
Handwerk, Mittelstand, Standortpolitik – warum wirtschaftliche Fachkenntnis im Stadtrat wichtig ist
Eine stabile kommunale Wirtschaft ist kein Selbstläufer – sie braucht klare Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und politische Entscheidungen, die den Standort langfristig stärken. „Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist es wichtig, dass der Stadtrat die Herausforderungen von Betrieben kennt und mitdenkt – von der Gewerbeflächenentwicklung bis zur Fachkräftefrage“, sagt Johannes Böckler, Malermeister und Stadtrat in Kaufbeuren.
Als Inhaber eines Kaufbeurer Handwerksbetriebs mit Mitarbeiterverantwortung weiß Böckler, worauf es kleinen und mittleren Unternehmen ankommt. „Die mittelständische Wirtschaft ist das Rückgrat Kaufbeurens – vom Handwerk über den Handel bis zur Industrie. Ich vertrete eine Politik, die auf wirtschaftlichen Fachkenntnissen beruht und vorausschauend plant.“
Diese Haltung ist nötig – denn Kaufbeuren steht wirtschaftlich unter Druck: „Wenn wir neue Unternehmen anziehen und bestehende Betriebe in der Stadt halten wollen, müssen wir als Kommune aktiv gestalten – mit klarer Flächenstrategie, gut erreichbaren Gewerbegebieten und planbarer Infrastruktur“, betont Böckler. Von großer Bedeutung ist für ihn dabei das neue Gewerbegebiet Im Hart Nord (an der Apfeltranger Straße), das aus seiner Sicht zügig vorangebracht werden muss. Auch weitere mögliche Flächen gelte es frühzeitig zu identifizieren und zu entwickeln. „Wirtschaft braucht Raum – und den müssen wir schaffen, wenn wir unsere Einnahmebasis stärken und gute Arbeitsplätze in der Stadt sichern wollen.“
Böckler setzt auf Vernunft und Fachkenntnisse in diesem so wichtigen Thema „Wirtschaft“ für Kaufbeuren. „Es braucht im Stadtrat Menschen, die nicht nur über Wirtschaft sprechen, sondern sie aus eigener Erfahrung kennen.“ Denn, da ist sich Böckler sicher: „Wer Unternehmer ist und Verantwortung für Mitarbeiter trägt, entscheidet praxisnah – mit wirtschaftlichem Verständnis und dem Blick für die Menschen im Betrieb.“
Informationen zu Johannes Böckler
Johannes Böckler ist seit dem Jahr 2014 Mitglied des Kaufbeurer Stadtrats und gehört der CSU-Fraktion an. In der aktuellen Wahlperiode von 2020 bis 2026 ist er als ordentliches Mitglied im Stadtrat, im Bauausschuss, im Werkausschuss sowie seit Juli 2025 auch in der Stadtratsklausur aktiv. Zudem wirkt er als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Mobilität (1. Stellvertreter), im Schul-, Kultur- und Sportausschuss sowie im Verwaltungs-, Finanz- und Stiftungsausschuss (jeweils 2. Stellvertreter) mit.
Für die Stadtratswahl am 8. März 2026 kandidiert Johannes Böckler erneut für die Kaufbeurer CSU – auf Liste 1, Platz 7.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: Johannes Böckler, Mindelheimer Straße 7, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Mit dem neuen Bürgerbudget „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ laden der Rotary Club Kaufbeuren und die Stadt Kaufbeuren alle Bürgerinnen und Bürger ein, eigene Ideen einzubringen, die unsere Stadt im Jahr 2026 noch attraktiver, lebenswerter und liebenswerter machen. Bis zum 22. Februar 2026 können Projektideen eingereicht werden, die das Zusammenleben in Kaufbeuren verbessern, das Gemeinwohl fördern und sichtbar zur Verschönerung oder Belebung unserer Stadt beitragen. Die besten Ideen werden bis spätestens April 2026 durch eine unabhängige Jury ausgewählt und veröffentlicht.
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Das Bürgerbudget ist ein starkes Signal dafür, dass wir in Kaufbeuren auch in dieser finanziell schwierigen Zeit an einem Strang ziehen. Ich danke dem Rotary Club Kaufbeuren ausdrücklich für diese Kooperation. Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Bringen Sie Ihre Ideen ein und lassen Sie uns unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln.“
Wer kann mitmachen?
Teilnahmeberechtigt sind:
alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren,
insbesondere auch Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren,
sowie gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Vereine aus Kaufbeuren.
Was wird gefördert?
Gefördert werden Einzelprojekte zwischen 500 und 5.000 Euro, die:
im Kalenderjahr 2026 umgesetzt werden können,
sichtbar und nachhaltig zur Lebensqualität in Kaufbeuren beitragen,
möglichst vielen Menschen zugutekommen (Gemeinwohlorientierung),
den öffentlichen Raum oder das soziale Miteinander bereichern,
und Kaufbeuren im besten Sinne „lebenswerter“ oder „liebenswerter“ machen.
Ein Eigenanteil oder Eigenleistung ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung.
Wie wird entschieden?
Die Auswahl erfolgt transparent durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Rotary Clubs Kaufbeuren und der Stadt Kaufbeuren sowie der Bürgerschaft.
Kriterien der Entscheidung sind:
Gemeinwohlorientierung und Nutzen für die Stadtgesellschaft
Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit im Jahr 2026
Sichtbarkeit und öffentliche Wirkung
Kreativität und Originalität der Idee
Einbindung von Bürgern, Vereinen oder Jugendlichen
Die Entscheidung über die Förderung erfolgt bis zum 31. März 2026, die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt spätestens im April 2026.
Wie hoch ist das Budget?
Insgesamt stehen 15.000 Euro für die Förderung von Bürgerprojekten zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch den Rotary Club Kaufbeuren, die Umsetzung in Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren.
Wie funktioniert die Einreichung?
Die Projektideen können bis zum 22. Februar 2026 bei der Stadt Kaufbeuren eingereicht werden – per Mail an referat200@kaufbeuren.de oder per Post an:
Stadt Kaufbeuren Referat 200 Kaiser-Max-Straße 1 87600 Kaufbeuren
Nach Umsetzung des Projekts ist ein kurzer Abschlussbericht (max. 1 Seite, gern mit Fotos) einzureichen, der den Verlauf, die Ergebnisse und den Nutzen für die Stadtgesellschaft beschreibt.
„Als Rotary Club Kaufbeuren freuen wir uns sehr, das Bürgerbudget bereitstellen zu können. Unser Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und Projekte zu unterstützen, die das Miteinander stärken und unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter machen. Wir sind überzeugt, dass gute Ideen dort entstehen, wo Menschen sich aktiv einbringen“, erklärte Prof. Dr. med. Stefan Maier vom Rotary Club Kaufbeuren. “ „L(i)ebenswertes Kaufbeuren“ lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kreativität und ihrer Liebe zu unserer Stadt. Ob groß oder klein, innovativ oder traditionell – jede Idee, die unser Kaufbeuren schöner, offener oder gemeinschaftlicher macht, ist willkommen!“
Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Aus einem Impuls von Seiten der Rotarier wurde eine gemeinsam gesponnene Idee und ein konkretes Projekt in Form des Rotary Bürgerbudgets – aus der Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft. Kaufbeuren packt wieder ein Stück mehr an – dank des Projekts des Rotary Clubs Kaufbeuren mit seinem Präsidenten Stefan Maier.“
Der Kaufbeurer Rathaussturm am 12.02.2026. Foto: Aufbruch-Umbruch
Wortgefecht, Wahlkampf und klare Botschaften am 12. Februar
Der Rathaussturm am 12. Februar 2026 hat in Kaufbeuren erneut für Aufmerksamkeit gesorgt. Trotz unsicherer Wetterlage und angekündigtem Regen und Sturm hielten die Verantwortlichen am traditionellen Schlagabtausch fest. Der symbolische Machtwechsel zwischen Günther „Güschi“ Seydel und Oberbürgermeister Stefan Bosse wurde durchgeführt. Er fand vor dem Rathaus statt, wäre aber bei noch schlechterem Wetter ins Innere des Rathauses verlegt worden. Schon im Vorfeld war klar: Eine komplette Absage sollte vermieden werden. Der Rathaussturm gilt vielen als fester Bestandteil des Faschings in der Stadt.
15. Rathaussturm seit der Wiederbelebung
In seiner Begrüßung erinnerte Güschi an den Neustart der Tradition: „Vor 17 Jahren – im Fasching 2010 – haben Wolfgang Krebs und ich unsere beliebte Tradition, den Rathaussturm an Weiberfasching, wiederbelebt. Heute sind wir versammelt, um dies das 15. Mal zu schaffen.“ Wolfgang Krebs war beruflich verhindert, ließ jedoch Grüße ausrichten. Mit dabei waren die Kaufbeurer Wertachgarde, die Saskaler Armee, Aufbruch-Umbruch, Jürgen „Hausl“ Richter sowie die KG Kunstreiter Kaufbeuren als Gastgeber. Die Kunstreiter spendierten traditionell die Krapfen nach dem Sturm.
Anfeindungen im Netz: Bühnenabschied wird überdacht
Neben dem närrischen Treiben wurde auch ein ernstes Thema angesprochen. Nach der Absage der Burongaudi war es im Internet zu teils heftigen Reaktionen gekommen. Güschi Seydel und Hausl Richter fanden dazu deutliche Worte. Kritik, Anschuldigungen und Unterstellungen schadeten aus ihrer Sicht dem Ehrenamt – insbesondere, wenn sie von Personen kämen, die selbst keine Verantwortung in der Organisation großer Veranstaltungen übernehmen.
Im Zuge der Anfeindungen erklärten beide, sich davon nicht beeinflussen zu lassen und ihren angekündigten Abschied von dieser Bühne nochmals zu überdenken. Seydel betonte zudem, dass er die Burongaudi zwar nur interimsweise übernommen habe, sie im kommenden Jahr jedoch nochmals selbst verantworten wolle. Mit der diesjährigen Absage wolle er die Veranstaltung nicht aus der Hand geben.
Gereimte Spitzen und gespielter Zorn: Das Streitgespräch
Der Höhepunkt war erneut das gereimte Wortgefecht zwischen Güschi und OB Bosse – mit viel Ironie, politischen Seitenhieben und bewusst überspitztem Zorn. Bosse eröffnete mit einer Mischung aus Lob und Kampfansage. Mit fast 70 höre man nicht einfach auf, wenn man über Jahrzehnte den Fasching geprägt habe. Und überhaupt: Er werde die Wahl gewinnen, „und damit ist klar, wir streiten hier weiter die nächsten sechs Jahr´“.
Güschi wies die Nettigkeiten zurück – Rathaussturm sei kein Ort für Sanftmut. „Jetzt rück Deine Schlüssel flott raus“, forderte er, verwies auf „leere Kassen“ und kündigte an, bis Aschermittwoch zu zeigen, „wie’s geht, wenn man einfach nur sein Handwerk versteht“. Bosse konterte scharf. Die Tür bleibe zu, die Narren seien „Maulhelden“ und wollten ausgerechnet Sparsamkeit predigen, während sie in der fünften Jahreszeit Geld „verjubeln“. Mit Blick auf 1960 mahnte er augenzwinkernd: „Mach bloß kein Feuer, der Wiederaufbau kommt uns teuer.“
Güschi erinnerte an das Vorjahr: Vieles sei versprochen worden, doch „kaum warst Du wieder an der Macht“, sei es vergessen gewesen. Im Wahlkampf werde dem Wähler wieder viel zugesichert – aus Angst vor der Abwahl. Auch die wachsenden Schulden und fehlender Weitblick wurden in Reime gepackt. Bosse drehte den Spieß um und nahm die Narren selbst ins Visier: Wer „wochenlang nur Schampus trinken“ könne, solle nicht über Haushaltsdisziplin dozieren. Der Ton wurde lauter, der „Schuldenturm“ beschworen, die Türen symbolisch „verrammelt“.
Doch wie es das Ritual verlangt, folgte die Wende. Bosse bot „Brot, Bier und Wein“ sowie den „Friedenstrunk“ an und übergab den Schlüssel „zu treuen Händen“. Güschi erklärte daraufhin:
„Wir haben’s wieder mal vollbracht, der Fasching ist jetzt an der Macht.“
Mit einem „Hüh-Hott, Muh-Haggl und Schwaben-weiß-blau“ war das Rathaus erneut in Narrenhand.
Hausl Richter: „So dia Beira…“ – Dialekt, Derblecken und viel Selbstironie
Dann kam Hausl. Und mit ihm der Dialekt.
„So dia Beira, griaßts eich Gott, jedes Johr derselbe Trott“, begann er – und stellte gleich klar: „In dr Kälten standat mir da doba, miaß mer eis o sell mol loba, trotzen wir selbst Schnee und Schturm, und auf uns herunter grüßt der Fünfknopfturm!“ Besonders begrüßte er eine Schülergruppe aus Paris. Mit einem dreifachen „Vive la France“ hieß er sie willkommen – und witzelte, sie würden wahrscheinlich kein Wort verstehen und daheim erzählen: „Dia Deitscha send dodal verruckt!“
In seiner Rede nahm Hausl halb schimpfend, halb schmunzelnd alles aufs Korn, was Kaufbeuren bewegt: leere Kassen, das Hallenbad, Baustellen, Stadtbild, E-Roller-Fahrer „ohne Liacht“, die „grad aus fahrat und it links und rechts schauat“. Auch die geschlossenen Toiletten im Rosental blieben nicht verschont. Wenn’s koa Klo mehr gibt, „na kennat dr getrost an dia mobila Baim oifach naseicha“ – ein typischer Hausl-Satz zwischen Derbheit und Lacher.
Er wetterte gegen Dauer-Nörgler: „Bittschea, na mochats doch sell alle besser, hört’s auf mit dem Gjammer.“
Gleichzeitig zeigte er Heimatstolz: Trotz allem sei Kaufbeuren „a scheane Schtadt“. Man müsse halt zusammenhalten. Selbst weltpolitische Themen fanden Platz. Autokraten bekamen ihr Fett weg – deutlich formuliert, aber eingebettet in die närrische Übertreibung:
„Ja liabe Leit, jeatz hammer mea glacht, doch i weiß it wia´s weltweit so weiter goht, i denk mir “Guat Nacht”. was do alls passiert, denk i mir gibts bloß no Deppen, wenn i kennt dät i dean Putin, Orban, Erdogan und Trump oifach verschleppen, und eana ins Gsicht schreia, jeatz gend doch a Ruah, Hurrasaxndi, nehmt ihr Drogen? Alkohol und seit ständig bloß zua, wir wollen Frieden, koin Krieg, jetzt herat mol auf, am liabschta dät i all verschlaga, in an Sack nei und jeder haut drauf, wir sind doch alls Menscha und jeder wills schea, aber SAUDUMME Arschlecher weads leider allat gea!“
Ein Rathaus in Narrenhand
Am Ende des Schlagabtauschs war das Ritual vollzogen. Der Schlüssel wechselte den Besitzer – und Güschi erklärte in gewohnter Reimform die närrische Regentschaft:
„Herr Oberbürgermeister, eins ist klar, wir übernehmen jetzt wie jedes Jahr ab sofort hier das Regieren, werden den Rat und Sie abführen. In die Kasse schauen wir nicht rein, denn da wird nicht viel drinnen sein. Wir haben’s wieder mal vollbracht, der Fasching ist jetzt an der Macht.“
Mit einem donnernden „Hüh-Hott, Muh-Haggl und Schwaben-weiß-blau“ war das Rathaus endgültig in Narrenhand – zumindest bis Aschermittwoch.
Vorab ist eine Onlineanmeldung auf der Schulhomepage notwendig
Die Anmeldung für das kommende Schuljahr an der Staatlichen Fachoberschule und der Staatlichen Berufsoberschule Kaufbeuren ist dieses Jahr von Montag, 23. Februar bis Freitag, 6. März 2026 jeweils von 8:30 bis 15:00 Uhr möglich. Zusätzliche Anmeldezeiten sind am Donnerstag, 26. Februar 2026 und Dienstag, 3. März 2026 jeweils von 18:00 bis 20:00 Uhr.
Im gleichen Zeitraum können sich Interessierte auch für die seit diesem Schuljahr eingeführte Integrationsvorklasse anmelden.
An der FOS gibt es folgende Ausbildungsrichtungen:
Gesundheit, Sozialwesen, Wirtschaft und Technik.
An der BOS:
Gesundheit, Wirtschaft und Technik.
Vorab ist eine Onlineanmeldung auf der Schulhomepage (www.fosbos-kf.de) notwendig. Dort sind auch alle weiteren Informationen zur Anmeldung zu finden.
Um interessierten Familien das Konzept näher vorzustellen, lädt der Verein zu einer Online-Informationsveranstaltung am Dienstag, 24. Februar 2026, um 20:00 Uhr ein
In Kaufbeuren entsteht derzeit ein neuer Montessori-Kindergarten in Trägerschaft einer engagierten Elterninitiative. Der Verein „Geborgen aufblühen – Montessori Kaufbeuren e.V.“ plant die Eröffnung zum September 2026 und bietet Kindern einen achtsamen, kindzentrierten Start in den Kindergartenalltag. Für den Start sind noch begrenzte Betreuungsplätze verfügbar.
Der Kindergarten wird als Elterninitiative geführt. Eltern gestalten den Trägerverein aktiv mit und schaffen gemeinsam einen Ort, an dem Kinder sich geborgen fühlen und individuell begleitet werden. Kleine Gruppen, eine familiäre Atmosphäre und eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Fachkräften sind zentrale Bestandteile des Konzepts.
Die Montessori-Pädagogik stellt das Kind in den Mittelpunkt: Kinder wählen ihre Aktivitäten selbstständig, arbeiten mit Montessori-Materialien und werden von pädagogischen Fachkräften achtsam begleitet. Ziel ist es, Selbstständigkeit, soziale Kompetenzen und Freude am Lernen zu fördern.
Um interessierten Familien das Konzept näher vorzustellen, lädt der Verein zu einer Online-Informationsveranstaltung am Dienstag, 24. Februar 2026, um 20:00 Uhr ein. Dabei werden das pädagogische Konzept, die Struktur der Elterninitiative sowie das Aufnahmeverfahren vorgestellt. Anschließend besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Aktuelle Infos zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung stehen auf der Website www.geborgen-aufbluehen.de zur Verfügung.
Der Kindergarten steht Familien aus Kaufbeuren und dem Umland offen. Angemeldet werden können Kinder, die im September 2026 mindestens zwei Jahre und neun Monate alt sind. Anmeldungen für das Betreuungsjahr 2026/27 sind noch bis 28. Februar 2026 möglich. Sie erfolgt direkt über den Verein und nicht über das Kita-Bedarfsanmeldeverfahren der Stadt Kaufbeuren.
Die Podcasts zur Kommunalwahl am 08. März 2026 in Kaufbeuren
Am 08. März 2026 ist Kommunalwahl in Kaufbeuren. In diesem Podcast-Format „Klar.Text – Kaufbeuren wählt seinen OB“ spricht Claus Tenambergen mit allen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Kaufbeuren: Stefan Bosse (Oberbürgermeister, CSU), Pascal Lechler (Stadtrat, SPD), Oliver Schill (2. Bürgermeister, Stadtrat, Grüne), Alexander Uhrle (Stadtrat, Kaufbeurer Initiative). Alle vier Gespräche (veröffentlicht in einzelnen Podcast-Ausgaben) folgten dem exakt gleichen Aufbau, denselben Themen und denselben Fragen. Kein Kandidat wusste vorab, was gefragt wird. Alle Podcasts wurden im engen zeitlichen Umfeld aufgezeichnet und zeitgleich veröffentlicht – damit sich niemand an Aussagen der Mitbewerber orientieren konnte. Ziel dieses Podcast ist es, verständliche Positionen und konkrete Ideen der Kandidaten zu erhalten, die den Wählerinnen und Wählern ein klares Bild vermitteln sollen.
Themen
Kandidatencheck & öffentliche Wahrnehmung – Rückblick auf den AZ-Kandidatencheck – Kritik an Kuschelkurs, fehlenden Kontroversen und klaren Profilen
Rückschau auf die letzten 6 Jahre – Bewertung der Stadtentwicklung – Eigene Rolle, Erfolge, Fehler und Versäumnisse
Persönlichkeit & Führungsverständnis – Rolle, Verantwortung und Einfluss des Oberbürgermeisters – Abgrenzung zu den Mitbewerbern – Persönliche Schwerpunkte im Wahlkampf
Mit einem literarisch-musikalischen Bühnenstück feiert Thorsten Friedrich gleich zwei eigene Jubiläen
Ein vollbesetztes Stadttheater, große Emotionen und ein außergewöhnlicher Kulturabend: Mit einem literarisch-musikalischen Bühnenstück feierte Thorsten Friedrich am Mittwoch, 4. Februar 2026, gleich zwei Jubiläen. Seit 20 Jahren ist der Kaufbeurer als freier Seelsorger, Autor und Redner selbständig tätig, vor zehn Jahren gründete er zudem seinen Dienstleistungsbetrieb „das kontor – Dienstleistungen für Seele und Mensch“ in Neugablonz. Dass Friedrich diesen Anlass nicht mit einem klassischen Festakt, sondern mit Kunst und Kultur beging, erwies sich als stimmige Entscheidung – das Publikum dankte es mit lang anhaltenden Standing Ovations.
Eröffnet wurde der Abend durch Oberbürgermeister Stefan Bosse, der in seiner Begrüßung die Bedeutung von Friedrichs Wirken für die Stadt hervorhob. Bosse bezeichnete Friedrich als einen Menschen, der zuhört, begleitet und Worte findet, wenn andere sprachlos sind. All diese Erfahrungen, so der Oberbürgermeister, spiegelten sich auch in dem Bühnenwerk wider, das an diesem Abend zur Aufführung kam.
Der Titel des Abends lautete: „Abfahrt 07:48 Uhr, Gleis 2, Ankunft ungewiss“ – eine literarisch-musikalische Bahnfahrt durch das Leben, geschrieben von Thorsten Friedrich selbst. Gemeinsam mit der renommierten Konzert- und Opernsängerin Heike de Young und dem Pianisten Hans Joachim Willrich brachte er das Werk nun erstmals in Kaufbeuren auf die Bühne, nachdem es 2017 in Bergisch Gladbach seine Premiere gefeiert hatte.
Schon der Beginn setzte ein starkes Zeichen: Mit dem schrillen Pfiff einer Trillerpfeife verwandelte Friedrich das Theater in einen Bahnsteig, der Zug des Lebens setzte sich in Bewegung. Im Zentrum der Geschichte steht Yves Perdon, 42 Jahre alt, alleinreisend, verletzt von einer gescheiterten Beziehung und auf der Suche nach Sinn, Liebe und Identität. Während draußen die Landschaft vorbeizieht und drinnen das monotone „Ratatatat“ der Schienen den inneren Rhythmus vorgibt, entfaltet sich ein intensiver innerer Monolog.
Die Reise führt durch zerstörte Hoffnungen und Sehnsüchte, durch Erinnerungen an Jugend, verpasste Chancen, Oberflächlichkeit und Einsamkeit in einer scheinbar erfolgreichen Welt. Zugleich öffnen Begegnungen im Zug neue Perspektiven: ein fremdes Ehepaar, das nach 55 Ehejahren noch immer Hand in Hand durchs Leben geht, Kindheitserinnerungen an unbeschwerte Tage, flüchtige Bekanntschaften und die Frage, was echte Liebe eigentlich ausmacht. Immer wieder wird deutlich: Das Leben ist Bewegung, Bruchstück, Zufall – und doch voller Möglichkeiten.
Musikalisch wurde diese innere Reise eindrucksvoll begleitet. Lieder wie „Fremd bin ich eingezogen“, „Dream a little dream with me“, „Moonriver“, „Memory“, „Hallelujah“ oder „Over the Rainbow“ gaben den Gedanken und Emotionen des Protagonisten eine zusätzliche Ebene. Heike de Young überzeugte mit großer stimmlicher Präsenz und Ausdruckskraft, während Hans Joachim Willrich am Flügel den Abend sensibel und kraftvoll zugleich trug. Zuschauer sprachen von Gänsehautfeeling, Tränen der Rührung ausgelöst durch die Musik und ab und an hörte man, wie Besucher im Theaterrund leise mitsangen.
Hervorgehoben wurde auch Friedrichs Fähigkeit als Vorleser. Eine Besucherin brachte es auf den Punkt: „Er liest wunderbar, kraftvoll, gut betont – man hört ihm einfach gerne zu.“ Mit seiner ausdrucksstarken Stimme und der spürbaren Leidenschaft für das gesprochene Wort gelang es ihm, das Publikum inhaltlich zu fesseln und die literarische Reise lebendig werden zu lassen.
Am Ende steht Yves Perdon allein am Bahnsteig. Der Zug ist weitergefahren, die Ankunft bleibt ungewiss. Doch statt Resignation bleibt Hoffnung: Es geht weiter, neue Züge werden kommen, neue Begegnungen warten. Mit dem Schlusslied „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ schloss sich der Kreis – und das Publikum erhob sich geschlossen von den Plätzen.
Investitionen auf hohem Niveau – fachliches Wissen und Erfahrungen im Stadtrat sind wichtig
Kaufbeuren nimmt bei den Bauinvestitionen im Vergleich der kreisfreien Städte einen Spitzenplatz ein. In den vergangenen zehn Jahren hat die Stadt über 310 Millionen Euro investiert – ein Rekordwert, der sich in zahlreichen abgeschlossenen oder laufenden Projekten widerspiegelt: Schulen wie das Jakob-Brucker-Gymnasium, die Gustav-Leutelt-Schule oder die Sophie-la-Roche-Realschule wurden saniert bzw. erweitert, neue Kindertagesstätten errichtet, das Hallen- und Freibad modernisiert und sogar ein neues Eisstadion gebaut. Auch der Neubau des Wertstoffhofs, Investitionen in die Feuerwehr, den Hochwasserschutz und die städtische Infrastruktur zeigen: Kaufbeuren baut – und das sichtbar. (mehr dazu in einem Beitrag von OB Stefan Bosse)
„Gerade deswegen braucht es Menschen mit Erfahrung und technischem Verständnis in den politischen Gremien“, sagt Johannes Böckler, Malermeister und Stadtrat in Kaufbeuren. Als Unternehmer im Handwerk kennt er die Herausforderungen, die mit Bauprojekten verbunden sind – vom ersten Entwurf bis zur finalen Umsetzung. Dieses Wissen bringt er gezielt in seine politische Arbeit ein.
Als ordentliches Mitglied im Bauausschuss begleitet er regelmäßig städtische wie auch gewerbliche Bauvorhaben – nicht nur aus politischer, sondern auch aus fachlicher Sicht. Dabei geht es ihm vor allem bei kommunalen Projekten um eine realistische Einschätzung von Machbarkeit und Kosten sowie um die Frage, wie Bauprojekte langfristig wirken. Böckler betont: „Gerade in Zeiten hoher Baukosten, strengen gesetzlichen Vorgaben und knapper Kassen ist es wichtig, dass in Kaufbeuren mit Fachverstand geplant und gebaut wird – wirtschaftlich tragfähig, nachhaltig und technisch durchdacht. Dafür setze ich mich mit meiner Erfahrung ein.“
Wer einmal selbst auf der Baustelle gestanden hat, siehe laut Böckler vieles anders. Diese Bodenhaftung helfe, kommunalpolitische Entscheidungen realistischer einzuordnen. Denn am Ende, so Böckler, stehe für ihn die Stadt samt seinen Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. „Für deren Zukunft lohnt es sich, sich täglich einzusetzen.“
Informationen zu Johannes Böckler
Johannes Böckler ist seit dem Jahr 2014 Mitglied des Kaufbeurer Stadtrats und gehört der CSU-Fraktion an. In der aktuellen Wahlperiode von 2020 bis 2026 ist er als ordentliches Mitglied im Stadtrat, im Bauausschuss, im Werkausschuss sowie seit Juli 2025 auch in der Stadtratsklausur aktiv. Zudem wirkt er als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Mobilität (1. Stellvertreter), im Schul-, Kultur- und Sportausschuss sowie im Verwaltungs-, Finanz- und Stiftungsausschuss (jeweils 2. Stellvertreter) mit.
Für die Stadtratswahl am 8. März 2026 kandidiert Johannes Böckler erneut für die Kaufbeurer CSU – auf Liste 1, Platz 7.
Wahlwerbung zur Kommunalwahl 2026
Dieser Beitrag ist Wahlwerbung.
Verantwortlich: Johannes Böckler, Mindelheimer Straße 7, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Die Burongaudi und die anschließende Open-Air-Faschingsparty am Lumpigen Donnerstag, 12. Februar 2026, in der Kaufbeurer Kaiser-Max-Straße müssen leider wetterbedingt abgesagt werden. Die Veranstalter trafen diese Entscheidung in enger Abstimmung mit der Stadt. Grund sind die angekündigten Regenfälle und insbesondere böiger Wind, die eine sichere Durchführung im Freien nicht zulassen.
Sicherheitsbedenken und Sorge um Material
Neben den allgemeinen Sicherheitsbedenken gibt es konkrete Probleme für die teilnehmenden Gruppen: Kapellen befürchten Schäden an Instrumenten und Noten, Garden machen sich Sorgen um ihre aufwendig gestalteten Kostüme. Auch für die vielen bunten Gruppen wäre ein Auftritt in Regenkleidung kaum ein fröhlicher Anblick – weder für die Mitwirkenden noch für das Publikum.
Die Veranstalter betonen, dass ihnen die Entscheidung nicht leichtgefallen ist. Viele Beteiligte haben viel Zeit, Engagement und auch finanzielle Mittel in die Vorbereitung investiert.
Narrenpass-Partys finden statt
Trotz der Absage der Open-Air-Veranstaltungen behalten die Narrenpass-Partys ihre Gültigkeit. Der „Narrenpass“ (8 Partys | 1 Eintritt) bleibt gültig und die damit verbundenen Events werden wie geplant durchgeführt.
Verständnis und Faschingsfreude erwünscht
Die Veranstalter bitten alle Beteiligten und Besucherinnen und Besucher um Verständnis. Sie wünschen weiterhin eine schöne und fröhliche Faschingssaison – auch wenn ein Teil der Feierlichkeiten in diesem Jahr ins Wasser fällt.
Der Business-Podcast: Gastgeber Claus Tenambergen Im Gespräch mit Michael Feistl, (1. Vorsitzender) und Alexandra Scharpf (ehrenamtliche Hospizbegleiterin)
Über das Sterben zu sprechen fällt vielen schwer – und doch gehört es zum Leben. In dieser Podcast-Folge nimmt sich Gastgeber Claus Tenambergen Zeit für genau dieses Thema: für Nähe, Mitmenschlichkeit und das, was wirklich zählt. Im Gespräch mit Michael Feistl, 1. Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V., und Alexandra Scharpf, ehrenamtliche Hospizbegleiterin, geht es um den besonderen Hospizgedanken, um die wertvolle Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter sowie um bewegende Erfahrungen aus der Begleitung von Familien mit sterbenden Angehörigen. Es sind leise, eindrückliche Momente der Begegnung, die zeigen, wie viel Halt, Würde und Menschlichkeit Hospizarbeit geben kann. Gleichzeitig blicken wir auf das Jubiläumsjahr 2026: Der Hospizverein feiert 30 Jahre seines Bestehens – und lädt mit zahlreichen Veranstaltungen, Gesprächen, Kulturformaten und einer besonderen Baumaktion alle Menschen in Kaufbeuren und im Ostallgäu zum Mitfeiern und Mitbegegnen ein. Ein Gespräch, das zeigt, wie besonders der Hospizverein ist, wie sehr der Mensch im Mittelpunkt steht – und wie wichtig es ist, diesen Weg nicht allein zu gehen. Alle Veranstaltungen im Detail unter:https://hospizverein-kf-oal.de/30-jahre-hospizverein.html
Produktion: Claus Tenambergen Datum: Januar 2026 Aufnahmeort: Kaufbeuren
Der Business-Podcast: Gastgeber Claus Tenambergen im Gespräch mit Dr. med. Theresa Schuster (ärztliche Leitung) und Heidi Hailand (pflegerische Leitung)
Was bedeutet gute Begleitung am Lebensende, wenn Heilung nicht mehr möglich ist? Genau darüber spricht Claus Tenambergen in dieser Folge des Kar.Text Business Podcasts mit Dr. med. Theresa Schuster, ärztliche Leitung, und Heidi Hailand, pflegerische Leitung der SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu. Es ist ein warmes, offenes Gespräch über palliative Arbeit, gelebten Teamgeist und Menschlichkeit – über ein multiprofessionelles Miteinander, das schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen begleitet: rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche, kostenfrei für die Betroffenen. Die SAPV arbeitet unter der Trägerschaft des Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu, der im Jahr 2026 sein 30-jähriges Jubiläum feiert. Gleichzeitig blickt die SAPV auf zehn Jahre spezialisierte ambulante Palliativversorgung in der Region zurück. Eine Erfolgsgeschichte mit Herz, getragen von Menschen, die für andere in ihrer letzten Lebensphase da sind. + Alle Veranstaltungen zum Jubiläum im Detail unter: https://hospizverein-kf-oal.de/30-jahre-hospizverein.html
Produktion: Claus Tenambergen Datum: Januar 2026 Aufnahmeort: Kaufbeuren
Sabine Natterer (stehend) von Sabines Igel-Reha erklärt den Gästen der BRK Tagespflege Stiftsterrassen anschaulich das Leben der Igel. Der Igel „Dotty“ durfte sogar vorsichtig gestreichelt werden. Foto: Helga Lehmann
Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren
Einen besonderen Besuch erlebten die Gäste in der Tagespflege Stiftsterrassen des BRK Kreisverband Ostallgäu. Sabine Natterer, Betreiberin der Igelauffangstation Sabines Igel-Reha aus Dösingen, kam gemeinsam mit Igel „Dotty“ zu den Seniorinnen und Senioren. Mit viel Fachwissen brachte sie den Anwesenden die faszinierende Welt der Igel näher.
Alle die wollten, durften – geschützt durch Handschuhe – den Igel vorsichtig streicheln. Währenddessen erzählte Sabine Natterer anschaulich über die Lebensweise der stacheligen Tiere und beantwortete zahlreiche Fragen. Dabei wurde deutlich, wie bedroht der Igel mittlerweile ist: Während es in den 1970er-Jahren noch rund zehnmal so viele Igel gab wie heute, sind ihre Bestände stark zurückgegangen. Igel sind nachtaktive Einzelgänger. Ist ein Tier tagsüber unterwegs, deute dies meist auf Krankheit oder Not hin, erklärte sie.
Auch über Ernährung und Fortpflanzung informierte Sabine Natter: Igel fressen vor allem Insekten, aber auch Eier, Mehlwürmer sowie geeignetes Katzenfutter mit hohem Fleischanteil ohne Getreide und Gelee. Ein- bis zweimal im Jahr bekommen sie Nachwuchs, meist drei bis fünf Jungtiere. Ein ausgewachsener Igel trägt beeindruckende 5.000 bis 8.000 Stacheln. „Der Igelbesuch war für alle Beteiligten eine schöne Abwechslung und hat den Schutz dieser wichtigen Wildtiere ins Bewusstsein gerückt“, so Helga Lehmann, Leitung der Tagespflege.
Eine Reise voller Überraschungen – Faschingsverein feiert mit Herz und Humor
Mit langanhaltendem Applaus und vielen lachenden Gesichtern feierte das Publikum am Freitagabend die Premiere der Jubiläumsshow des Faschingsvereins „Aufbruch-Umbruch“. Die Stimmung im ausverkauften Stadtsaal war von Beginn an ausgelassen, das Publikum ließ sich sofort mitreißen. Der Auftakt der Show – ein humorvoll inszenierter Aufbruch zum Memminger Flughafen – erwies sich als gelungene Idee und sorgte gleich zu Beginn für viele Lacher.
Vom Urlaubsflug zum Inselabenteuer
Was als Flucht vor dem Faschingsstress begann, entwickelte sich auf der Bühne zu einer abenteuerlichen Geschichte: Die Protagonisten, ursprünglich auf dem Weg in den Urlaub, stranden nach einem Flugzeugabsturz auf einer abgelegenen Insel. Dort treffen sie auf skurrile Charaktere, überraschende Ereignisse – und auf jede Menge Chaos, das mit viel Witz und Kreativität dargestellt wurde.
Musik, Tanz, Satire und Artistik wechselten sich in hohem Tempo ab. Ob Gardetanz, Akrobatik, Comedy oder Gesang – das Programm bot viel Abwechslung und zeigte das breite Können der Mitwirkenden.
Ein Abschied mit Standing Ovations
Für einen bewegenden Moment sorgte Regisseur und Schauspieler Jürgen Richter. In einer persönlichen Ansprache verabschiedete er sich von seiner langjährigen Bühnenfigur „Hausl“. Nach vielen Jahren im Kittel erklärte er: „Es ist an der Zeit, diese Rolle in Rente zu schicken.“ Das Publikum dankte ihm mit stehenden Ovationen für seine Leidenschaft und seinen Beitrag zur Vereinsgeschichte.
Ehrung für jahrzehntelanges Engagement
Ein weiterer emotionaler Höhepunkt des Abends war die Ehrung von Günther „Güschi“ Seydel. Für sein 40-jähriges ehrenamtliches Engagement im Verein erhielt er eine Auszeichnung vom Bund Deutscher Karneval. Sichtlich bewegt bedankte sich Seydel bei seinem Team und seiner Familie für die jahrelange Unterstützung.
Weitere Termine nicht verpassen
Wer die Premiere verpasst hat, hat noch Gelegenheit, die Show live zu erleben. Weitere Aufführungen finden am 6. Februar um 19:30 Uhr sowie am 7. Februar um 18:00 Uhr im Stadtsaal Kaufbeuren statt. Restkarten gibt es im Vorverkauf bei „Hyma-Laya“ in der Kaiser-Max-Straße oder an der Abendkasse – solange der Vorrat reicht.
Transparenzerklärung zu den Werbebannern auf der Startseite
Kaufbeurer Initiative – Buron.de
Das Banner ist kostenpflichtige Wahlwerbung. Verantwortlich: Kaufbeurer Initiative e.V., vertreten durch den Vorsitzenden Alexander Uhrle, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Das Banner ist kostenpflichtige Wahlwerbung. Verantwortlich: CSU-Ortsverband Kaufbeuren vertreten durch die Ortsvorsitzende Julia von Stillfried, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich. Das Foto ist Eigentum des Auftraggebers. Fotograf: Ralf Lienert.
Bündnis90/Die Grünen
Das Banner ist kostenpflichtige Wahlwerbung. Verantwortlich: Grüne Stadtverband Kaufbeuren, vertreten durch Elitsa Stambolova und Maren Levin, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
SPD
Das Banner ist kostenpflichtige Wahlwerbung. Verantwortlich: SPD-Ortsverein Kaufbeuren, vertreten durch die Vorsitzenden Catrin Riedl und Pascal Lechler, Am Breiten Bach 8, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Johannes Böckler
Das Banner ist kostenpflichtige Wahlwerbung. Verantwortlich: Johannes Böckler, Mindelheimer Straße 7, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich. Das Foto ist Eigentum des Auftraggebers. Fotograf: Ralf Lienert.
Freie Wähler
Das Banner ist kostenpflichtige Wahlwerbung. Verantwortlich: Freie Wähler Kreisvereinigung Kaufbeuren, vertreten durch Bernhard Pohl, Gutenbergstraße 2a, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde vom genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt ist ausschließlich der genannte Verantwortliche verantwortlich.
Der 41. Spieltag stand in der energie schwaben arena an. Der ESV Kaufbeuren empfing die Düsseldorfer EG. Die Joker mussten neben den bekannten Verletzten auch auf Vincent Schlenker verzichten. Rihards Babulis und Jakob Peukert waren für den EV Füssen im Einsatz. Pavel Nikitins spielte für die U20 und stand ebenfalls nicht zur Verfügung. Verloren wurde trotz beeindruckender Leistung vor 2.627 Zuschauern mit 2:4.
Die DEG kam mit viel Tempo in die Partie, was sich bereits nach vier Minuten auszahlte. Marco Münzenberger trieb die Scheibe über die blaue Linie und schlenzte direkt über die Stockhand von Cody Porter zum 0:1 ein. Die Joker wollten das aber nicht auf sich sitzen lassen und hielten dagegen. Fabian Koziol schickte per Bandenpass Florian Reinwald auf die Reise. Dessen Pass in den Slot kam zu Dominik Groß, der sogleich abzog. Niklas Lunemann hielt zunächst, war dann aber gegen den Nachschuss zum Ausgleich von Fabian Koziol chancenlos. Die erste Strafzeit erhielt wenige Sekunden darauf Sami Blomqvist aufgrund eines Stockschlags. Kaufbeuren machte das Beste aus der Unterzahl und klärte mehrfach. Kurz nach der Unterzahlsituation schoss Kevin Maginot aufs Tor. Den Abpraller verwertete dann Kevin Norén zur 1:2-Führung. Die erste Strafzeit auf Seiten der Düsseldorfer erhielt Moritz Kukuk wegen Stockschlags. Die Joker konnten bis zum Ende des Drittels keinen Vorteil aus der Überzahl ziehen und so ging es mit 40 Sekunden Reststrafe auf der Uhr in die Pause.
Die Bilder Spiels
Foto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin Lahr
Ohne Tor aus der Überzahl ging es ins zweite Drittel. Die Partie wurde im zweiten Drittel hitzig. Angefangen bei Simon Thiel, der gegen Cody Porter nachstocherte und sich dann Bernhard Ebner gegenüber sah. Für eine Rangelei erhielten beide zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Fast direkt im Anschluss eine ähnliche Szene. Marco Münzenberger stocherte und, etwas überraschend, fuhr Jere Laaksonen hin. Wieder erhielten beide Spieler zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Hart war das Spiel auch weiterhin. Viele Checks wurden zu Ende gefahren und beide Mannschaften gaben sich wenig. Die nächste Strafzeit erhielt Sten Fischer wegen Beinstellens. Kaufbeuren konnte keinen Nutzen daraus ziehen. Weiter ging es mit einer Strafzeit gegen Joel Hofmann wegen Behinderung. Die Joker waren sehr nahe an einem Treffer dran, nachdem Tyson McLellan im Slot den Pass von Sami Blomqvist aufs Tor brachte. Niklas Lunemann begrub den Puck jedoch unter sich. Ähnlich lief es sogleich für die Gäste, als Nicolas Geitners Schuss im Netz zappelte, nach Videobeweis aber zurückgenommen wurde, da ein Düsseldorfer Spieler in Cody Porter reinfuhr. Kurz vor Schluss musste Rio Kaiser wegen eines Bandenchecks auf die Strafbank, dann endete das Drittel mit 18 Sekunden Restüberzahl für die DEG.
Im letzten Drittel hatte zu Beginn Erik Bradford eine Top-Chance, die von Cody Porter souverän vereitelt wurde. Das Powerplay endete somit ohne Tor. Die nächste Chance hatte Dominik Groß, er kam aber nicht an Niklas Lunemann vorbei. Es war zu beobachten, dass beide Mannschaften diszipliniert agierten und die Hitze rausnahmen. Mitte des Drittels schickte Jere Laaksonen seinen Landsmann Sami Blomqvist auf die Reise, der von neben dem Düsseldorfer Kasten Vadim Schreiner im Slot fand. Dieser zog direkt ab und ließ den Puck zu seinem ersten Tor für den ESVK zum 2:2 im Netz zappeln. Wenige Minuten später fuhr Yushiroh Hirano um das Kaufbeurer Tor und passte quer durch den Slot an den langen Pfosten zu Kevin Orendorz, der nur noch den Schläger zum 2:3 reinfallen musste. Zwei Minuten vor Ende erhielt Ture Linden eine kleine Strafzeit wegen Beinstellens. Die Joker reagierten sofort, nahmen eine Auszeit und zogen Cody Porter für den sec
Reinigungskraft für Zahnarztpraxis (m/w/d) – werden Sie Teil eines freundlichen Praxisteams – auf Minijob-Basis
Die Zahnarztpraxis Dr. Fabian Görlach in Kaufbeuren sucht ab sofort eine zuverlässige Reinigungskraft. Sie möchten in einem angenehmen Umfeld arbeiten und Teil eines engagierten Teams werden? Dann freut sich Dr. Görlach auf Ihre Unterstützung.
Das wird geboten:
Tätigkeit in einer modernen, gut organisierten Praxis
Angenehme Arbeitsatmosphäre
Flexible Zeiteinteilung nach Absprache
Das sind Ihre Aufgaben:
Reinigung der Praxisräume
Pflege von Wartezimmer, Behandlungs- und Sanitärräumen
Einhaltung der hygienischen Anforderungen
Arbeitszeiten:
Mittwochs und freitags
Jeweils 2 Stunden
Arbeitszeit flexibel nach Absprache
Kontakt:
Bei Interesse melden Sie sich bitte telefonisch unter: 📞 08341 3346
Praxis für Zahnheilkunde Dr. Fabian Görlach Dr. Fabian Görlach Neugablonzer Str. 25 87600 Kaufbeuren
Martin Sandler und Benjamin Sandler. Foto: Screenshot / Homepage
Warum Heizen mehr ist als Technik: Sandler-Vorträge auf der Kaufbeurer Messe
Am 7. und 8. Februar 2026 ist die Firma Sandler – Energie für Gebäude KG mit eigenem Messestand auf der BAUPLUS Kaufbeuren vertreten. Neben zukunftsfähigen Heiztechnologien und individueller Beratung bietet das Unternehmen praxisnahe Fachvorträge – fundiert, verständlich und motivierend.
Nachhaltig handeln – verständlich erklärt
„Nachhaltiges Handeln bedeutet nicht automatisch Verzicht“, so Geschäftsführer Martin Sandler. Vielmehr gehe es um Orientierung, Verantwortung und selbstbestimmtes Entscheiden. Die vorgestellten Heizlösungen zielen auf CO₂-Neutralität bis 2045, Kosteneffizienz und mehr Unabhängigkeit.
Fachvorträge am Samstag, 07. Februar 2026
Vortragsraum 1:
12:00 Uhr – „Heizung erneuern – ohne das ganze Haus auf den Kopf zu stellen“ 🗣️ Benjamin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
14:00 Uhr – „Wärmepumpe, Biomasse, Solarenergie, Öl & Gas im Vergleich“ 🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
Vortragsraum 2:
16:00 Uhr – „Nach Öl und Gas: Wie heizen wir in einer neuen Energiewelt?“ 🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
Fachvorträge am Sonntag, 08. Februar 2026
Vortragsraum 1:
10:00 Uhr – „Nach Öl und Gas: Wie heizen wir in einer neuen Energiewelt?“ 🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
12:00 Uhr – „Heizung erneuern – ohne das ganze Haus auf den Kopf zu stellen“ 🗣️ Benjamin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
13:00 Uhr –„Wärmepumpe, Biomasse, Solarenergie, Öl & Gas im Vergleich“ 🗣️ Martin Sandler, Sandler – Energie für Gebäude KG
Innovation im Fokus: Auszeichnung für ClimatePower
Die neu entwickelte Flächenheizung „ClimatePower“ von Sandler wurde auf der Internationalen Handwerksmesse 2025 mit dem Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen ausgezeichnet. Das System ist flexibel einsetzbar, effizient und ein starkes Beispiel für praktischen Klimaschutz im Gebäude.
Messe-Infos im Überblick
📍 Ort: Allgäu-Messezentrum Kaufbeuren, Daniel-Kohler-Str. 2 🗓️ Datum: 7. & 8. Februar 2026 🕙 Öffnungszeiten: jeweils 10:00 – 18:00 Uhr
Die BAUPLUS bietet Besuchern aus der Region vielfältige Impulse rund ums Bauen, Sanieren, Wohnen und Modernisieren – mit Schwerpunkt auf Praxisnähe und regionaler Vernetzung.
Das Generationenhaus Kaufbeuren in der historischen Altstadt. Foto: Claus Tenambergen
Selbsthilfegruppe lädt zur Informationsveranstaltung in Kaufbeuren ein
Die Parkinsonselbsthilfegruppe Kaufbeuren lädt im Rahmen ihrer regelmäßigen Treffen zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Interessierte sind herzlich willkommen am Dienstag, den 3. Februar, um 14:00 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren (Hafermarkt). Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die sich über das Leben mit Parkinson informieren möchten. Ziel ist es, Einblicke in den Alltag mit der Krankheit zu geben und den Erfahrungsaustausch zu fördern.
Persönliches Gespräch mit der Gruppenleiterin möglich
Vor der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit der Gruppenleiterin Gertrud Böck. Zwischen 13:00 und 14:00 Uhr können nach vorheriger Anmeldung individuelle Fragen gestellt und Kontakte geknüpft werden.
Eine Anmeldung ist über das Generationenhaus möglich: Telefonisch unter 08341–9080898 oder per E-Mail an info@generationenhaus-kf.de.
Keine medizinische Beratung
Wichtig zu beachten: Die Veranstaltung dient dem Austausch und der Information. Eine medizinische Beratung oder Diagnose wird nicht angeboten.
Mit Veranstaltungen, Karikaturen-Ausstellung und Mutmach-Impulsen – „Hoffnung schafft Klima“ startet 2026
Klimakrise im Schatten anderer Katastrophen?
Kriege, politische Eskalationen, gesellschaftliche Spannungen – viele Menschen fühlen sich von der gegenwärtigen Nachrichtenlage überfordert. Die tägliche Informationsflut erzeugt oft ein Gefühl von Ohnmacht. Inmitten dieser Krisen rückt eine Herausforderung zunehmend in den Hintergrund, obwohl sie langfristig alles überlagert: die Klimakatastrophe.
Doch was tun, wenn Betroffenheit lähmt? Kaufbeuren setzt ein Zeichen – mit einem mehrwöchigen Projekt, das Mut machen will und zeigt, dass jede*r Teil der Lösung sein kann.
„Hoffnung schafft Klima“ – ein Projekt der Vernetzung
Unter dem Leitwort „Hoffnung schafft Klima“ haben sich rund 30 Organisationen zusammengefunden – von Kirchengemeinden, Schulen, Stadtratsfraktionen über Umweltinitiativen bis hin zu Unternehmen. Gemeinsam wollen sie zeigen: Hoffnung entsteht dort, wo Menschen anfangen zu handeln.
Das Projekt erstreckt sich über das erste Quartal 2026 und will mit Ausstellungen, Workshops, Begegnungen, spirituellen Angeboten und Aktionen zur Auseinandersetzung und zum Mitmachen einladen. Dabei steht nicht Perfektion im Vordergrund, sondern Ermutigung: Kleine Schritte, bewusstes Entscheiden – das ist der Weg.
Karikaturen-Ausstellung als Auftakt: „Mit Volldampf in die Katastrophe?“
Ein zentrales Element ist die Karikaturen-Ausstellung im Sparkassengewölbe Kaufbeuren:
🖼 Mit Volldampf in die Katastrophe? 📅 30. Januar – 23. Februar 2026 📍 Sparkassengewölbe, Kaiser-Max-Straße, Kaufbeuren 🎟 Eintritt: frei 👉 Vernissage: 30.01. um 16:00 Uhr 👉 Finissage & Gespräch: 23.02. um 19:30 Uhr
Die Ausstellung greift Themen wie CO₂-Ausstoß, Energieverbrauch, Lebensmittelverschwendung oder Konsumverhalten auf – pointiert, humorvoll und schonungslos ehrlich. Die Zeichnungen eröffnen neue Perspektiven: nicht Schuld, sondern Erkenntnis. Nicht Anklage, sondern die Einladung zum Wandel.
Veranstaltungen: Begegnung, Bildung und Bewegung
Insgesamt sind über 25 Veranstaltungen geplant. Hier ein Überblick mit allen Details:
🗓 Begleitveranstaltungen (chronologisch)
Januar
30.01.2026, 19:00 Uhr 📍 Stadtbücherei Kaufbeuren Vortrag: „Klimawandel in Kaufbeuren? – 7 Klimalügen im Faktencheck“ 👤 Referent: Christian Löwe (Klimawissenschaftler) 🎟 Eintritt frei
Februar
06.02.2026, 19:00 Uhr 📍 Historischer Sitzungssaal, Rathaus Kaufbeuren Bibliolog: „Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte…“ Spiritueller Zugang zu Schöpfungstexten ✉ Anmeldung unter gradlwetchey@web.de
09.02.2026, 19:00 Uhr 📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul Vortrag & Diskussion: „Klimapolitik unter der Lupe“ 👤 Mit MdB Beate Walter-Rosenheimer 🎟 Eintritt frei
14.02.2026, 09:30–16:00 Uhr 📍 Biotop Fünfknopfturm / Montessori-Kinderhaus Workshop: „Öko-Markt kreativ – Aus Alt wird Bunt“ 🎨 Mit Benedikt Buchner (ONA Malerei) 🎟 5,00 € / ✉ Anmeldung: info@begamo.de
03.–09.03.2026 📍 Zollstock-Galerie, Kaufbeuren Fasten-Ausstellung: „Unverpackt durch die Fastenzeit“ Interaktive Ausstellung zu Konsum und Verzicht
09.03.2026, 10:00 Uhr 📍 Stadtbibliothek Kaufbeuren Schüler*innen-Aktionstag Mit Denkstationen & Gesprächsrunden für Schulklassen
09.03.2026, 19:00 Uhr 📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul Escape Game für Klimaprofis Spielerisches Lernen mit dem Umweltbildungsteam ✉ Anmeldung: gradlwetchey@web.de
13.03.2026, 19:30 Uhr 📍 Filmburg Marktoberdorf 🎥 Filmabend: „The Letter – Eine Botschaft für unsere Erde“ Film zur Umweltenzyklika Laudato si’ 🎟 Eintritt: 5,00 € / ✉ Anmeldung: gradlwetchey@web.de
20.03.2026, 15:00 Uhr 📍 Treffpunkt: Crescentiabrücke Kaufbeuren 🌿 Spiritueller Naturgang: „GANG in die Natur – existenziell, spirituell“ 👤 Leitung: Pfr. Bernhard Walter 🎟 Keine Anmeldung erforderlich
📌 Laufende & begleitende Angebote
Büchertisch mit Klimaliteratur (30.01.–23.02.) 📍 Thilo-Bachmann-Haus, Foyer
Einzelgespräche & Seelsorgeangebote 📍 Pfarrzentrum St. Peter und Paul ✉ Kontakt: winfriedkorn@aol.com
Mitmachprojekt für Kinder & Jugendliche 📍 Matthias-Lauber-Haus (ab 12.02.) 🧑 Offene Jugendarbeit Kaufbeuren
Kunstprojekte mit Schulklassen 📍 Kunstgewölbe Sparkasse (02.–23.02.2026) Thema: „Schöpfung und Zukunft“
Warum dieses Projekt?
Die Initiative „Hoffnung schafft Klima“ wurde im August 2025 von der AG Schöpfung der Pfarrei St. Peter und Paul Kaufbeuren ins Leben gerufen. Beobachtet wurde, dass viele Menschen von der Klimakrise tief betroffen sind – aber kaum mehr wissen, wie sie handeln sollen.
Das Projekt setzt bewusst einen anderen Akzent: Nicht moralischer Druck, sondern Ermutigung. Nicht Resignation, sondern Gestaltungskraft.
Ursprung der Ausstellung
Die Karikaturen-Ausstellung wurde vom Referat Weltkirche im Erzbistum Bamberg gemeinsam mit Renovabis konzipiert. Sie ist Teil der Renovabis-Pfingstaktion 2021, inspiriert vom Psalm 104: „Du erneuerst das Angesicht der Erde.“
Sie wurde bereits in mehreren Ländern Europas gezeigt und versteht sich als Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog über Zukunft, Verantwortung und Hoffnung.
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Claus Tenambergen
Die Rede hier als ungekürzte Textfassung und als Video
Am Donnerstag, 22.01.2026 fand der traditionelle Neujahrsempfang der Bundeswehr Kaufbeuren mit der Stadt Kaufbeuren statt. Sehen Sie hier die Rede des Oberbürgermeisters von Kaufbeuren, Stefan Bosse.
UngekürzteRede von OB Stefan Bosse beim gemeinsamen Neujahrsempfang Bundeswehr und Stadt Kaufbeuren am 22.1.26 im Offiziersheim
Sehr geehrter Herr Oberst Milewski, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Stadträtinnen und Stadträte, liebe Soldatinnen und Soldaten, liebe Gäste,
Neujahrsempfänge haben ja eine ganz eigene Dramaturgie. Man blickt zurück, man blickt nach vorne – und alle hoffen insgeheim, dass die Rede kürzer ist als beim letzten Empfang und das Buffet bald eröffnet wird.
Ich kann Sie beruhigen: Ich habe mir vorgenommen, beides in einem ausgewogenen Verhältnis zu halten. Und außerdem: Wer gemeinsam mit der Bundeswehr feiert, weiß – Zeitmanagement gehört hier zur Grundausbildung.
Stadt und Bundeswehr – mehr Gemeinsamkeiten, als man denkt
Lieber Herr Oberst Milewski,
vielen Dank für das gute Miteinander zwischen Stadt und Standort. „Gemeinsam stark“ ist in der Tat unser Motto, und auf dieser Basis gelingt unglaublich viel!
Kaufbeuren ist stolz darauf, Garnisonsstadt zu sein. Stadtverwaltung und Bundeswehr haben übrigens erstaunlich viel gemeinsam: Beide arbeiten mit komplexen Strukturen und müssen jederzeit einsatzbereit sein.
Wir befinden uns aktuell in einer wirklich krisenhaften Situation. Für die Streitkräfte besteht erheblicher Anpassungsbedarf, dem man sich hier in Kaufbeuren hervorragend stellt. Dafür verfügt die Bundeswehr inzwischen über finanzielle Möglichkeiten, von denen man lange nur träumen konnte. Und das ist auch gut so.
Für die Kommunen bringt die aktuelle Situation ebenfalls zusätzliche Aufgaben im Rahmen des Operationsplans Deutschland mit sich, die mit Priorität abgearbeitet werden.
Zusätzlich befindet sich das ganze Land in der größten Wirtschafts- und Finanzkrise seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland.
Insofern finde ich es beachtlich, dass der Finanzausschuss des Stadtrates vor 48 Stunden dem Stadtrat einstimmig empfohlen hat, den Haushaltsentwurf für 2026 anzunehmen.
Wir werden damit im Jahr 2026 insgesamt 226 Millionen Euro in Kaufbeuren ausgeben!
An dieser Zahl sehen Sie: Wir sind nicht pleite. Wir haben nur kein Geld mehr …
Tatsächlich sparen wir jetzt im dritten Jahr ein, was irgendwie einzusparen ist.
Als ich nach dem Haushaltsbeschluss mit dem Team des Finanzreferates noch in die Kneipe gegangen bin, hat mich eine Frau angesprochen: Wir sollen doch Energie sparen?! Aber in der neuen Kita Liegnitzer Straße brennt die ganze Nacht das Licht. Bitte kümmern Sie sich.
Mein erster Gedanke: Wahrscheinlich haben wir die Lichtschalter eingespart … Inzwischen weiß ich, dass die Notbeleuchtung die ganze Nacht brennt.
Wir sparen und sparen, wirklich substanziell und spürbar. Seit Jahren keine Schönheitsreparaturen, seit Jahren im Bauunterhalt nur die dringendst notwendigen Maßnahmen – schauen Sie sich das grüne Netz an der Dachrinne des Rathauses an. Kein Geld für die Erneuerung von Fahrbahnmarkierungen. Jetzt musste sogar der städtische Zuschuss für Stoffwindeln dran glauben, der auf Antrag einer SPD-Kollegin in besseren Zeiten eingeführt worden war. Okay, dafür hatte sich ohnehin kaum jemand interessiert.
Während die Bundeswehr mit dem Adlerauge ein großartiges Standortmagazin herausgibt, haben wir die Rathauspost weitgehend eingestellt. Und im Stadtrat gibt es jetzt auch keine Brotzeit mehr – ist nicht wirklich schlimm, wir waren zuletzt ohnehin nur noch bei Obstspießen.
2025 – wirklich kein Jahr für schwache Nerven
Meine Damen und Herren, das Jahr 2025 war – wie soll ich sagen – kein Wellnessjahr. Kriege, Krisen, Inflation, Fachkräftemangel, eine Weltlage, bei der man morgens erst die Nachrichten liest und dann entscheidet, ob man den Kaffee stark oder sehr stark braucht. Und trotzdem gilt: Gerade in solchen Zeiten zeigt sich, was eine Stadt ausmacht: Handlungsfähigkeit, Zusammenhalt und die Fähigkeit, nicht bei jeder neuen Schlagzeile sofort den inneren Alarmknopf zu drücken.
Oder, militärisch formuliert: Nerven behalten, Lage prüfen, ruhig weiterarbeiten.
Und das haben wir gemacht und trotz allem geliefert.
Sicherheit – kein Selbstläufer
Sicherheit ist etwas, das man oft erst dann vermisst, wenn sie nicht mehr selbstverständlich ist. Wir merken es europaweit, wir merken es national – und wir merken es ganz konkret vor Ort. Dass Kaufbeuren zu den sichersten Städten Deutschlands gehört, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis guter Arbeit von Polizei, Feuerwehr, Verwaltung – und ja: auch einer starken Bundeswehr als Teil unserer Sicherheitsarchitektur.
Unter den bayerischen Städten liegt nur Schwabach vor uns. Ich habe dort nachgefragt: Sie haben auch keine besseren Bürger – sie zählen einfach anders.
Kaufbeuren kann Krise
Die letzten fünfeinhalb Jahre waren geprägt von Corona, Ukraine-Krieg, Energiekrise, Inflation und einer kommunalen Finanzlage, die man höflich als „herausfordernd“ bezeichnet und ehrlich als „sportlich“. Es wäre einfach gewesen zu sagen: „Geht gerade nicht.“ Stattdessen haben wir gesagt: „Geht – aber mit Helm, Warnweste und klarer Prioritätenliste.“
Oder anders formuliert: Kaufbeuren kann Krise. Trotz allem: beeindruckende Ergebnisse:
Unsere Stadt wächst weiter. 48.236 Einwohnerinnen und Einwohner – ein Wachstum von 11 Prozent seit 2008.
Zugegeben: Das Wachstum ist langsamer geworden. Aber auch hier gilt: Nicht Sprint, sondern Marschtempo gewinnt Einsätze.
Wir haben massiv in Bildung, Betreuung und Familie investiert: 594 neue Betreuungsplätze, sanierte Schulen, neue Kitas, Waldkindergärten. Wir haben Infrastruktur erneuert, Hochwasserschutz geschaffen, einen neuen Wertstoffhof gebaut – und damit bewiesen, dass Fortschritt auch dort stattfinden kann, wo man ihn nicht sofort auf Instagram postet.
Bundeswehrstandort = Standortvorteil
Ein wachsender Bundeswehrstandort ist gut für Kaufbeuren. Er bringt Arbeitsplätze, Kaufkraft und Menschen, die gewohnt sind, Verantwortung zu übernehmen und die wir deshalb in Kaufbeuren schätzen. Und seien wir ehrlich: Wenn man weiß, dass im Ernstfall Profis in der Nähe sind, schläft man auch als Oberbürgermeister etwas ruhiger.
Digitalisierung – die zivile Geheimwaffe
Wir investieren konsequent in Digitalisierung. Nicht, weil es modern klingt, sondern weil es im Ernstfall handlungsfähig macht. Unsere IT ist leistungsfähig, sicher und zertifiziert.
ISO 27001 – das klingt nicht sexy, ist aber ungefähr so wichtig wie ein funktionierendes Funkgerät im Einsatz. Ein Staat, der digital nicht funktioniert, wirkt hilflos. Und Hilflosigkeit ist das Gegenteil von Sicherheit.
Ehrenamt – die Reserve unserer Stadt
Jede Armee weiß: Ohne Reserve geht nichts. In Kaufbeuren heißt diese Reserve: Ehrenamt. Menschen, die nachts aufstehen, wenn andere schlafen. Menschen, die helfen, ohne lange zu fragen.
Unsere Feuerwehr beweist das tagtäglich. Und ich sage: Diese Stadt wäre ohne ihr Ehrenamt nicht halb so sicher – und deutlich weniger sympathisch.
Blick nach vorne
Ja, die finanziellen Spielräume bleiben eng. Ja, wir müssen priorisieren, sparen, abwägen.
Aber: Kaufbeuren ist vorbereitet. Oder, um es bundeswehrtauglich zu sagen: Nicht jeder Tag ist Sonnenschein – aber die Ausrüstung ist in Ordnung.
Und vieles geschieht auch ohne städtische Mittel:
Das BKH wird für rund 100 Millionen saniert.
Bahnsteige werden dieses Jahr für 15 Millionen barrierefrei, und nächstes Jahr wird der Bahnhof für 4,4 Millionen neu gebaut.
Und durch das sogenannte Sondervermögen des Bundes kommen jährlich entsprechend unserer Bevölkerungszahl 1,9 Millionen nach Kaufbeuren. Damit werden wir u. a. die Neugablonzer Brücke neu bauen, die Konradin-Grundschule fertig sanieren und die Doppelturnhalle des Gymnasiums reparieren.
Wir sind hier in Kaufbeuren ein gutes Stück Deutschland! Genauer gesagt sind wir von der Bevölkerung her ein 1.750stel Deutschland (83,6 Mio.). Also: 1.750 × Kaufbeuren ist einmal Deutschland. Oder: 1.750 × Stefan Bosse ist 1 × Friedrich Merz. Wenn Sie mich nur mit 275 multiplizieren, kommt übrigens Markus Söder raus … (Bayern 13,25 Mio.)
Wenn Sie übrigens unsere Stadtfläche von 40 qkm nehmen, müssen Sie uns mit 8.941 multiplizieren, um die deutsche Fläche von fast 360.000 qkm zu erreichen.
Mir helfen diese Zahlen immer, weil damit in verschiedenen Bereichen eine Vergleichbarkeit hergestellt werden kann. Und da sieht man dann: Wir liegen ganz überwiegend im deutschen Durchschnitt oder sind besser …
Sehr geehrte Damen und Herren,
Psychologie entscheidet maßgeblich über Erfolg, da Faktoren wie Mindset, Motivation, Selbstwirksamkeit, Resilienz und die Art der Zielsetzung eine größere Rolle spielen als reine Intelligenz oder harte Arbeit; eine positive Einstellung, Durchhaltevermögen und das richtige Umfeld sind entscheidend, um Herausforderungen zu meistern und Zufriedenheit zu finden, auch wenn Erfolg subjektiv definiert wird.
Deshalb kommt es entscheidend auf die Führungskräfte an, was sie ausstrahlen, welche Stimmung sie verbreiten, welche Haltung sie haben – hier bei der Bundeswehr, in der Politik, im Sport.
Ich persönlich setze dabei ja unter anderem auf Autosuggestion. Ich schaue mir oft stundenlang positive Wörter an. Neulich habe ich mir immer und immer wieder das Wort Optimismus angeschaut und es mir vorgesprochen. Und wissen Sie, was ich dabei festgestellt habe?
Wenn Sie Optimismus rückwärts lesen, also beim letzten Buchstaben beginnen, heißt das: Sumsi mit Po …
Lassen wir uns also bitte durch die aktuell schwierige Situation unsere Zuversicht, unseren Mut und unsere gute Laune nicht verderben!
Schlusswort
Meine Damen und Herren, Kaufbeuren hat eine große Geschichte. Kaufbeuren hat eine starke Gegenwart. Und vor allem: Kaufbeuren hat eine Zukunft – und wir wissen, wie man sie sichert. Mit Verantwortung. Mit Humor. Und mit dem Wissen, dass Zusammenhalt die beste Sicherheitsstrategie ist.
Ich danke Ihnen allen – der Bundeswehr, dem Stadtrat, der Verwaltung, dem Ehrenamt, der Wirtschaft und allen, die Verantwortung übernehmen.
Ich wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und friedliches neues Jahr.
Und ganz zum Schluss doch noch ein Wort zum ESVK – der Bietigheimer Oberst Milewski war so freundlich, nichts über die aktuelle Tabelle in der 2. Deutschen Eishockeyliga anzusprechen:
David Ben-Gurion, der ehemalige Staatschef von Israel, hat einmal gesagt: Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. Ich sehe hier im Raum überall Realistinnen und Realisten:
Meine Damen und Herren – glauben wir gemeinsam daran, dass der ESVK die Abstiegsrunde aufmischt, glauben wir daran, dass wir die aktuelle Krise überwinden, glauben wir daran, dass sich die regelbasierte Zusammenarbeit der Staaten schließlich doch durchsetzt, und vor allem: Glauben wir nicht nur daran, sondern lassen Sie uns hart dafür arbeiten!
Vielen Dank – und nach den Hymnen ist das Buffet dann eröffnet.
Text: Oberbürgermeister Stefan Bosse
Produktion Video: Fliegerhorst Kaufbeuren Technisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd Apfeltranger Straße 15 | DE 87600 Kaufbeuren Januar 2026
Kooperation mit Restaurant Vino schafft kurzfristige Lösung für öffentliches Bedürfnis
Aufgrund von Sparmaßnahmen musste das öffentliche WC im Rosental beim Rathaus vorübergehend geschlossen werden. Diese Maßnahme stieß bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf Kritik. Besonders im Rahmen der Bürgerbeteiligung wurden zahlreiche Rückmeldungen zur eingeschränkten WC-Situation laut.
Pragmatischer Lösungsweg: Böckler übernimmt Kosten für Restaurant-Nutzung
Stadtrat Johannes Böckler reagierte zügig auf die Anregungen aus der Bevölkerung. Um eine bürgerfreundliche Übergangslösung zu schaffen, initiierte er eine Kooperation mit dem benachbarten Restaurant „Vino am Rathaus“. Dort können Bürgerinnen und Bürger ab sofort kostenlos die sanitären Anlagen nutzen. Die entstehenden Kosten übernimmt Böckler persönlich.
Zusätzliche Optionen im Rathausgebäude
Neben dem Angebot im Restaurant bleibt auch das WC im 2. Obergeschoss des Rathauses für die Öffentlichkeit zugänglich. Damit bestehen weiterhin mehrere Möglichkeiten für die Nutzung öffentlicher Toiletten in unmittelbarer Nähe.
Zeitlich begrenzte Regelung mit Blick auf die Zukunft
Die Lösung mit dem Restaurant ist zunächst auf ein halbes Jahr angelegt. Danach soll eine Auswertung erfolgen, um zu prüfen, ob und wie das Angebot fortgesetzt werden kann.
Bürgernähe als Leitgedanke
„Es war mir wichtig, schnell und unkompliziert eine Lösung zu finden, die allen zugutekommt“, erklärt Böckler. Die Zusammenarbeit mit dem Restaurant zeige, dass durch Kooperation auf lokaler Ebene pragmatische Wege möglich seien, um den Alltag vieler Menschen zu erleichtern.
KAUFBEUREN. Am Samstagabend kam es in einer Erdgeschosswohnung Am Hofanger zu einem Zimmerbrand. Ein Christbaum fing Feuer, offenbar durch eine Kerze oder Lichterkette. Die 63-jährige Bewohnerin versuchte, den Brand mit Wasser zu löschen – dabei kam es zu einer Verpuffung.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits gelöscht und die Frau hatte das Gebäude verlassen. Ein Atemschutztrupp stellte im Obergeschoss starke Rauchentwicklung fest. Diese wurde mittels Überdruckbelüftung beseitigt. Durch die Verpuffung wurde ein Fensterelement so stark beschädigt, dass es teilweise aus dem Mauerwerk gedrückt wurde. Die Feuerwehr entfernte das Element und verschalte es provisorisch.
Ein hinzugezogener Energieversorger überprüfte Gasanschluss und Heizung – ohne Beanstandungen. Die Bewohnerin wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Klinikum Kaufbeuren gebracht. Das Gebäude wurde abschließend durch die Feuerwehr gesichert.
Betrunken, ohne Führerschein – und mit dem Firmenwagen zur Disco
KAUFBEUREN. Ein 23-jähriger rumänischer Gastarbeiter benutzte am frühen Sonntagmorgen unbefugt den Transporter seines Arbeitgebers, um eine Diskothek zu besuchen. Nach einem Rauswurf wegen aggressiven Verhaltens setzte er sich betrunken wieder ans Steuer.
Der Mann fuhr durch eine Hecke, sprang auf eine Straße und setzte seine Fahrt mit über 2 Promille fort. Ein Zeuge verständigte die Polizei und verfolgte das Fahrzeug. Am Abstellort versteckte sich der Fahrer, konnte jedoch mit Hilfe seines Arbeitgebers identifiziert werden.
Wie sich herausstellte, war ihm bereits zuvor die Fahrerlaubnis wegen Trunkenheit entzogen worden. Gegen ihn laufen nun mehrere Strafverfahren. Der Sachschaden am Fahrzeug beläuft sich auf etwa 5.000 Euro, weitere Schäden werden noch ermittelt.
Kratzer an Autos: Sachbeschädigung in der Buchleuthenstraße
KAUFBEUREN. In der Zeit vom 14. bis 16. Januar wurden in der Äußeren Buchleuthenstraße zwei geparkte Pkw mutwillig zerkratzt. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 3.000 Euro.
PFORZEN. An der Staatsstraße 2015 zwischen Pforzen und Schlingen wurde der Zaun eines Grundstücks beschädigt. Infolge dessen gelangten Wildtiere auf das Gelände und fraßen Knospen von jungen Weißtannen und Obstbäumen. Da die Tannen den Verbiss nicht überleben, müssen sie ersetzt werden.
Schaden: ca. 1.500 Euro Hinweise bitte an: Polizei Kaufbeuren
Plakate der SPD gestohlen
KAUFBEUREN / NEUGABLONZ. Zwischen dem 9. und 12. Januar wurden insgesamt neun Plakate der SPD an mehreren Orten in Neugablonz entwendet. Die Plakate wiesen auf eine bevorstehende Veranstaltung hin.
Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: Tel. 08341 / 933-0
Für die Jubiläumsshow „Aufbruch/Umbruch“ im Stadtsaal Kaufbeuren sind noch einige Restkarten erhältlich. Wer dabei sein möchte, kann sich ab Mittwoch, dem 7. Januar 2026, Karten sichern.
Erhältlich sind die Tickets vor Ort bei Hyma Laya, Kaiser-Max-Straße 13 in Kaufbeuren, oder per E-Mail unter: gueschi-kf@t-online.de.
Neue Öffnungszeiten im Vorverkauf
Die Öffnungszeiten von Hyma Laya haben sich geändert:
Dienstag bis Freitag: 10:00–13:00 Uhr und 14:00–18:00 Uhr
Samstag: 10:00–15:00 Uhr
Termine der Show „Aufbruch/Umbruch“
Die Showabende finden an vier Terminen im Stadtsaal Kaufbeuren statt:
Die DAV Sektion Kaufbeuren-Gablonz stellt ihr neues Programm für das Jahr 2026 vor. Es richtet sich an Familien, Jugendliche sowie Einzelpersonen und bietet ein breites Spektrum alpiner Aktivitäten. Dabei stehen nicht nur klassische Wandertouren im Mittelpunkt, sondern auch Angebote wie Skitouren, Mountainbike-Ausfahrten oder Kajaksport.
Das Programm spricht sowohl Einsteigerinnen und Einsteiger als auch erfahrene Bergsportler an – mit Touren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, Tagesausflügen und mehrtägigen Unternehmungen.
Mit Verantwortung und Freude in den Bergen unterwegs
Ein besonderes Augenmerk liegt auf einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur. Alle Veranstaltungen sind so konzipiert, dass sie sowohl Sicherheit als auch Nachhaltigkeit fördern.
Ausgebildete Trainerinnen und Trainer sowie Fachübungsleiter bieten darüber hinaus zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten an. Diese reichen von Einführungskursen bis hin zu vertiefenden technischen Schulungen für Fortgeschrittene.
Ausbildung und Gemeinschaft im Fokus
Neben den Touren bietet das Programm auch Raum für persönliche Weiterentwicklung: Ob in Kursen zur Orientierung im Gelände oder bei der Planung von Hochtouren – das Programm unterstützt dabei, Kenntnisse zu vertiefen und Fähigkeiten im alpinen Raum auszubauen.
Playoff-Zeit für den ESV-Nachwuchs: Einsatz, Leidenschaft – und ein Spendenaufruf
Die Nachwuchsmannschaften des ESV Kaufbeuren e.V. stehen erneut vor einem besonderen sportlichen Highlight: den Playoffs. Für die jungen Talente beginnt damit die intensivste Zeit des Jahres – Wochen voller Spannung, hoher Erwartungen und dem Ziel, genau das abzurufen, worauf sie das ganze Jahr hingearbeitet haben. Diese Phase fordert mentale Stärke, Konzentration und echten Zusammenhalt im Team.
Mehr als nur Spiele: Was Playoffs für die Jugendlichen bedeuten
Dazu gehören auch die Auswärtsfahrten, die weit mehr sind als reine Pflichttermine – sie bedeuten wertvolle Erfahrungen, persönliche Entwicklung und die Chance, sich mit den stärksten Nachwuchsteams Deutschlands zu messen. Für einige ist es zudem ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu ihrem großen Ziel: eines Tages selbst für die Joker in der 1. Mannschaft aufzulaufen.
Finanzierung des sportlichen Traums
Doch solche Fahrten sind finanziell eine große Herausforderung. Allein im vergangenen Jahr haben die Playoff-Auswärtsfahrten Kosten von rund 60.000 € verursacht – inklusive Busfahrten, Unterkünften, Verpflegung sowie aller organisatorischen Maßnahmen für einen sicheren und reibungslosen Ablauf. Damit die Jugendlichen auch in diesem Jahr die Möglichkeit haben, ihren sportlichen Traum zu leben, benötigt der ESV Kaufbeuren e.V. Ihr Unterstützung.
Warum der Verein Ihre Hilfe braucht
Die enormen Kosten können weder der Verein noch die Familien alleine stemmen.
Jeder Euro hilft, die Auswärtsfahrten für alle Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie nicht nur den Sport – Sie investieren in Teamgeist, Fairplay, Leidenschaft und die Zukunft der jungen Spielerinnen und Spieler.
So funktioniert die GoFundMe-Kampagne des ESV Kaufbeuren e.V.
Über GoFundMe können Sie die Jugendabteilung schnell, sicher und transparent unterstützen:
Lesen Sie den QR-Code oder klicken Sie einfach auf den Spendenbutton und wählen Sie einen Betrag Ihrer Wahl.
Die Zahlung ist unkompliziert möglich – z. B. per PayPal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung.
Jede Spende fließt direkt in die Jugendabteilung, ohne Umwege.
Auf Wunsch können Sie eine persönliche Nachricht hinterlassen oder anonym spenden.
Gemeinsam können Sie dafür sorgen, dass die ESVK-Jugend in den Playoffs wieder alles geben kann. Ob kleine oder größere Beträge – jede Hilfe bringt die jungen Talente einen Schritt weiter auf ihrem Weg. Der ESV Kaufbeuren e.V. bedankt sich für jede Unterstützung!
Anzeige. Geldbörsen und Lederwaren aus Indien und Nepal aus meist pflanzengefärbtem Naturleder
Chotanagpurgruppe – Faire Handelsgesellschaft mbH. Dies ist eine kleine Organisation, deren Ziel es ist, benachteiligte Handwerkergruppen in Indien und Nepal durch Fairen Handel zu unterstützen
Die Artikel werden dort von benachteiligten Produzentinnen und Produzenten hergestellt. Durch die Zahlung angemessener Preise und durch regelmäßige Abnahme von Waren, verbessern sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzentinnen und Produzenten. Chotanapurgruppe – Faire Handelsgesellschaft mbH, arbeitet seit vielen Jahren mit diesen Partnern zusammen und versucht dadurch die Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erweitern und das Interesse an einer ökologisch orientierten Produktionsweise zu erhöhen. Chotanapurgruppe Faire Handelsgesellschaft mbH ist anerkannter Lieferant des Weltladen-Dachverbandes.
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung Kaufbeuren-Ostallgäu lädt das Cico-Kino in Kaufbeuren zu einem besonderen Filmnachmittag ein. Gezeigt wird der vielfach ausgezeichnete Animationsfilm „Alles steht Kopf“ – eine unterhaltsame und zugleich tiefgründige Geschichte über Gefühle, Veränderungen und das Erwachsenwerden.
Dank der großzügigen Unterstützung durch die Bürgerstiftung Kaufbeuren ist der Eintritt für alle Besucher kostenfrei.
Worum geht es im Film?
Die elfjährige Riley steht vor einem Umbruch: Ein Umzug bringt ihre gewohnte Welt durcheinander – und damit auch die Kontrolle in ihrem Kopf. In ihrem Gehirn sitzen fünf Gefühle an den Steuerknöpfen: Freude, Kummer, Angst, Ekel und Wut. Gemeinsam versuchen sie, Rileys Alltag wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Der Film ist nicht nur unterhaltsam, sondern regt auch zum Nachdenken an – über emotionale Herausforderungen im Alltag von Kindern und Jugendlichen.
Veranstaltungsdetails auf einen Blick
Datum
Freitag, 09. Januar 2026
Uhrzeit
15:00 Uhr
Ort
Cico-Cinema, Daniel-Kohler-Straße 1, Kaufbeuren
Zielgruppe
Familien mit Kindern ab 8 Jahren
Eintritt
Kostenfrei dank der Spende der Bürgerstiftung Kaufbeuren
Familien stärken, Gemeinschaft fördern
Die Veranstaltung ist Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten der KJF Beratungsstelle, die seit fünf Jahrzehnten Familien im Ostallgäu unterstützt. Mit diesem Filmnachmittag möchte die Einrichtung ein Zeichen setzen für Offenheit, Austausch und gemeinsames Erleben – Werte, die auch im Film eine zentrale Rolle spielen.
Stadtratskandidaten der FDP Kaufbeuren (v. l.): Kathrin Zajicek, Thomas Stoll, Sebastian Zajicek, Andreas Weiß, Martin Kirchner, Andreas Heinrich, Florian Kukla, Angelika Zajicek. Foto: FDP Kaufbeuren
Angeführt wird die Liste von Sebastian Zajicek
Mit einer offenen Liste und insgesamt 20 Kandidatinnen und Kandidaten tritt die FDP Kaufbeuren zur Stadtratswahl am 8. März 2026 an. Wie die Partei in einer Mitteilung schreibt, wolle sie mit einem „breit aufgestellten Team“ Verantwortung für die Stadt übernehmen – unabhängig von Parteizugehörigkeit. Die Liste vereine unterschiedliche berufliche Hintergründe und gesellschaftliches Engagement.
Spitzenkandidaten aus Verwaltung und Medien
Angeführt wird die Liste von Sebastian Zajicek, geschäftsleitender Beamter, und Thomas Stoll, Journalist. Auf den folgenden Plätzen stehen:
3. Kathrin Zajicek, Lehrerin 4. Andreas Weiß, Unternehmer 5. Andreas Heinrich, Student 6. Stefan Weiß, Rettungssanitäter 7. Florian Kukla, Revisor 8. Martin Kirchner, Berufsschullehrer 9. Angelika Zajicek, Rentnerin 10. Günter Beck, Rentner
Weitere Kandidierende
Auch auf den Listenplätzen 11 bis 20 zeigt sich die inhaltliche und berufliche Bandbreite der Liste:
11. Carmen Barth, Unternehmerin 12. Ernst Dollinger, District Sales Manager 13. Verena Weiß, Vertriebsmitarbeiterin 14. Werner Tiedmers, Rentner 15. Franziska Zajicek, Musiklehrerin 16. Martin Reckziegel, Angestellter 17. Jasmin Richert, Orthopädieschuhmacherin 18. Ludwig Gailer, Unternehmer 19. Andrea Zajicek, Zahnmedizinische Fachangestellte 20. Helmut Preissler, Rentner
Offene Liste als Signal für Mitgestaltung
Nach Angaben der FDP spiegelt die Liste einen Querschnitt der Kaufbeurer Stadtgesellschaft wider. Menschen mit Erfahrungen aus Verwaltung, Bildung, Wirtschaft und Gesundheitswesen seien ebenso vertreten wie Engagierte aus dem Ehrenamt. Die FDP betont, dass auch Nichtmitglieder kandidieren – ein Zeichen für Offenheit und Beteiligung.
Spitzenkandidat Sebastian Zajicek erklärt laut Mitteilung:
„Diese Liste steht für Aufbruch und Gestaltungswillen. Uns geht es nicht um Parteipolitik, sondern um konkrete Lösungen für Kaufbeuren. Wir wollen schneller entscheiden, transparenter handeln und eine Verwaltung fördern, die serviceorientiert arbeitet und den Menschen den Alltag erleichtert.“
Der Business-Podcast für starke Unternehmen vor Ort. Gastgeber: Claus Tenambergen
In dieser Folge spricht Claus Tenambergen mit Wolfgang Groß, Mitgründer und langjährigem Geschäftsführer der Hilfsorganisation humedica und Gründer der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ in Kaufbeuren-Neugablonz, der er sich seit seinem Ruhestand 2019 mit voller Kraft widmet. Im Mittelpunkt stehen konkrete Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen, Begegnung statt Anonymität und neue Perspektiven für Menschen mit herausfordernden Biografien. Ein besonderer Blick gilt dem Family Store in der Hüttenstraße in Neugablonz – dem Second-Hand-Laden der Stiftung, der weit mehr ist als ein Geschäft: Generationenhaus, sozialer Treffpunkt, Ort der Nachhaltigkeit und Anlaufstelle für Menschen mit wenig Geld. Eine Folge über Verantwortung, Haltung – und darüber, wie Nächstenliebe im Alltag ganz praktisch aussieht.
Klar.Text Business – Der Podcast für starke Unternehmen vor Ort
Klar.Text Business bringt die Geschichten hinter erfolgreichen Unternehmen aus der Region auf den Punkt. Moderator Claus Tenambergen spricht mit Unternehmerinnen und Unternehmern über ihre Ideen, Werte, Produkte und die Menschen, die alles möglich machen. Echt, nahbar und inspirierend – Klar.Text Business zeigt, was lokale Wirtschaft bewegt.
v.l. Horst Vetter, Andres Schill und Frau Dr. Rössler. Foto. Kreisverkehrswacht Kaufbeuren
Schulweghelfer sind oft mehr als nur Verkehrshelfer – sie sind Vertrauenspersonen für viele Kinder
Sicherheit auf dem Schulweg ist keine Selbstverständlichkeit – sie ist das Ergebnis des engagierten Einsatzes unserer Schulweghelferinnen und Schulweghelfern. Um dieses Ehrenamt zu würdigen, lud die Kreisverkehrswacht mit dem zweiten Vorsitzenden Horst Vetter zu einer Feierstunde in den Sonnenhof, Mauerstetten ein. Horst Vetter dankte den anwesenden Helferinnen und Helfern nicht nur im Namen der Verkehrswacht, sondern vor allem im Namen der Kinder. Vetter: “Sie sorgen jeden Tag dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler sicher zur Schule kommen. Ihr Einsatz bei Wind und Wetter, an gefährlichen Übergängen und im dichten Verkehr schenkt den Kindern Orientierung und ein sicheres Gefühl.“
Schulweghelfer sind oft mehr als nur Verkehrshelfer – sie sind Vertrauenspersonen für viele Kinder. Ihre Arbeit gewinnt zunehmend an Bedeutung, denn in den letzten Jahren ist die Zahl der Schulwegunfälle bundesweit leider wieder angestiegen.
In Kaufbeuren und Umgebung sind wir mit rund 200 aktiven Schulweghelfern grundsätzlich gut aufgestellt. Dennoch sind neue Helferinnen und Helfer jederzeit herzlich willkommen. Jede zusätzliche Unterstützung entlastet die bereits Aktiven und hilft dabei, weitere Unfallschwerpunkte abzusichern.
Mitmachen und Sicherheit schenken!
Auch Kaufbeurens dritte Bürgermeisterin Frau Dr. Rössler würdigte das verdienstvolle Wirken. Horst Vetter und Frau Dr. Rössler zeichneten Andrea Schill aus Germaringen für Ihre 10jährige Tätigkeit als Schulweghelferin aus.
Anzeige. Exklusives Eishockey-Erlebnis am 23. Januar 2026 – Jetzt reservieren
Die VIP-Kabine des ESV Kaufbeuren ist auch in der aktuellen Saison wieder geöffnet und erfreut sich großer Beliebtheit. Unternehmen, Partner und Teams nutzen das besondere Angebot, um gemeinsame Zeit in sportlicher Atmosphäre zu verbringen.
Große Nachfrage – Letzter Termin am 23. Januar 2026
Die Buchungsliste zeigt deutlich: Das Interesse an der VIP-Kabine ist groß. Bereits jetzt sind nahezu alle Termine für die Saison 2025/2026 vergeben. Aktuell ist nur noch ein Datum verfügbar: Freitag, 23. Januar 2026, wenn der ESV Kaufbeuren auf die Blue Devils Weiden trifft (Spielbeginn: 19:30 Uhr).
Wer dieses exklusive Erlebnis buchen möchte, sollte sich zeitnah melden.
Persönliche Atmosphäre und gute Gespräche
Claus Tenambergen, Ansprechpartner für die VIP-Kabine beim ESVK, beobachtet immer wieder, wie gut das Angebot angenommen wird:
„Für mich ist es immer wieder schön zu sehen, wie positiv die Stimmung in der VIP-Kabine ist“, sagt Tenambergen. „Wie die Gruppen die Zeit genießen, das tolle Gemeinschaftsgefühl – dabei sorgt schon der erste Blick in die bestens ausgestattete Kabine für ein Lächeln.“
Das erwartet die Gäste in der VIP-Kabine
Die VIP-Kabine steht bei ausgewählten Heimspielen in der energie schwaben arena zur Verfügung. Sie eignet sich ideal für Gruppen von 15 bis 20 Personen und beinhaltet:
Restkarten, Geschenkideen und alle Infos rund um Hyma Laya in Kaufbeuren
Jubiläumsshow lädt zum Jahresbeginn ein
Die Kultshow „Aufbruch/Umbruch“ feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Wer noch auf der Suche nach einem besonderen Weihnachts- oder Neujahrsgeschenk ist, kann sich Karten für die Jubiläumstermine sichern. Diese sind bei Hyma Laya in der Kaiser-Max-Straße 13 in Kaufbeuren erhältlich – zusammen mit weiteren Geschenkideen.
Öffnungszeiten von Hyma Laya
Damit der Last-Minute-Geschenkkauf gelingt, gelten in der Vorweihnachtszeit folgende Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 10–18 Uhr
Samstag: 10–12 Uhr
Heiligabend (24.12.): 10–14 Uhr
Anschließend geht Hyma Laya in den Betriebsurlaub bis einschließlich 6. Januar 2026.
Auch nach Weihnachten erreichbar – in dringenden Fällen
Wer es vor den Feiertagen nicht mehr schafft, kann ab dem 27. Dezember dennoch Karten reservieren – zum Beispiel als nachträgliches Weihnachtsgeschenk oder für Silvester und Neujahr. Dafür stehen folgende Kontaktmöglichkeiten bereit:
Termine der Jubiläumsshow „Aufbruch/Umbruch“ im Stadtsaal Kaufbeuren
Die Show verspricht auch im 40. Jahr bewegende Momente und kreative Inszenierungen. Diese Termine stehen fest:
Freitag, 30. Januar 2026, 19:30 Uhr (Premiere)
Samstag, 31. Januar 2026, 19:30 Uhr
Freitag, 6. Februar 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 7. Februar 2026, 18:00 Uhr
Festliche Grüße vom gesamten Team
Das gesamte Team von Aufbruch/Umbruch sowie Hyma Laya wünschen allen Kundinnen und Kunden ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2026.
Eine kurze Auszeit – und Vorfreude auf neue Ausstellungserlebnisse
Die Weihnachtszeit lädt dazu ein, innezuhalten und neue Kraft zu schöpfen. Auch beim Bundesverband der Gablonzer Industrie e.V. nutzt man diesen Moment der Ruhe. Die Erlebnisausstellung in Kaufbeuren-Neugablonz macht Winterpause: Vom 19. Dezember 2025 bis einschließlich 19. Januar 2026 bleibt die Ausstellung geschlossen.
Ab Dienstag, dem 20. Januar 2026, sind die Türen wieder geöffnet. Besucherinnen und Besucher haben dann erneut die Möglichkeit, in die Welt des kunstvollen Schmucks und der feinen Handwerkskunst einzutauchen.
Bewährtes und Neues: Die Ausstellungen 2026
Mit dem Ende der Winterpause starten auch wieder die beiden Ausstellungen:
STILSICHER 2.0 – die aktuelle Sonderausstellung
SCHMUCK UND MEHR – die beliebte Dauerausstellung
Beide Formate laden dazu ein, sich inspirieren zu lassen, besondere Stücke zu entdecken und auch vor Ort zu erwerben. Die Ausstellung verbindet Tradition mit neuen Ideen und ermöglicht ein unmittelbares Erleben der Gablonzer Gestaltungskunst.
Was die Erlebnisausstellung bietet
Die Erlebnisausstellung ist nicht nur ein Ort zum Staunen, sondern auch zum Mitnehmen: Viele Artikel – von Schmuckstücken über modische Accessoires bis hin zu liebevoll gestalteten Souvenirs – können direkt vor Ort gekauft werden.
Das Besondere: Anfassen und Anprobieren ist ausdrücklich erlaubt. So wird der Besuch zu einem ganz persönlichen Erlebnis.
Zum ständigen Angebot gehören unter anderem:
Schmuckwaren, Schmucksteine und Perlen
Handtaschen, Gürtel und weitere Modeaccessoires
Spielwaren, dekorative Artikel und Geschenkideen
Die Sonderausstellungen ergänzen dieses Angebot regelmäßig und zeigen neue Perspektiven auf die Vielfalt der Gablonzer Industrie.
Mitglieder votieren einstimmig für die Übergabe der Aufgaben an die Stadt – der Verein Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing e.V. stellt seine Arbeit zum Jahresende ein
Am Abend des 15. Dezember 2025 fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing e.V. statt. Einziger Tagesordnungspunkt: Die Zukunft des Vereins. Rund 20 anwesende Mitglieder stimmten einstimmig für einen klaren Schritt – die Aufgaben des Vereins werden an die Stadt übergeben, die Vereinsarbeit endet zum 31. Dezember 2025.
Der langjährige Vorsitzende Ulf Jäkel führte mit sichtlich bewegter Stimme durch die Sitzung. Er blickte auf die vergangenen Jahrzehnte zurück, würdigte die Entwicklung des Vereins und erklärte nochmals die Hintergründe. Die Mitglieder dankten ihm für seinen langjährigen Einsatz.
Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse sprach den Beteiligten seinen Dank aus: „Es ist viel entstanden. Ich möchte Danke sagen – an Ulf Jäkel, an alle Vorstandsmitglieder, an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an die vielen Ehrenamtlichen. Es ist ein großer Schritt. Die Stadtverwaltung wird den Weg weiter gestalten – aber es sind große Fußstapfen, in die wir treten.“
Hintergrund: Warum der Verein seine Arbeit einstellt
Die Entscheidung folgt einer längeren strukturellen Entwicklung. Bereits im Sommer 2025 hatte Ulf Jäkel in einem Interview offen über die Herausforderungen gesprochen:
Finanzielle Lage: Die städtischen Zuschüsse laufen zum Jahresende aus. Ein Weiterbetrieb ohne öffentliche Mittel wäre nicht möglich.
Gestiegene Anforderungen: Die Organisation von Veranstaltungen ist mit zunehmenden Sicherheitsauflagen und rechtlicher Verantwortung verbunden. Für ein rein ehrenamtlich geführtes Gremium ist das kaum noch tragbar.
Strukturelle Überschneidungen: Viele Aufgaben des Vereins wurden bereits durch städtische Mitarbeitende übernommen – auch das Personal der Tourist-Info ist bereits bei der Stadt angestellt.
Vor diesem Hintergrund fiel die Entscheidung, die bisherige Vereinsstruktur zu beenden – bei gleichzeitiger Fortführung aller wesentlichen Aufgaben durch die Stadtverwaltung.
Was sich ändert – und was bleibt
Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt die Stadt Kaufbeuren unter dem bestehenden Namen „Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing“ die bisherigen Tätigkeiten in neuer Struktur. Künftig ist die Abteilung „Kommunikation, Stadtmarketing und ÖPNV“ unter Leitung von Tobias Müller verantwortlich.
Für Bürgerinnen und Bürger bleibt vieles vertraut:
Die Tourist-Info bleibt am gewohnten Ort.
Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bleiben dieselben.
Veranstaltungen, Messeauftritte und Tourismusangebote werden nahtlos weitergeführt.
Ziel ist es, durch die städtische Trägerschaft für mehr Kontinuität, Rechtssicherheit und Zukunftsfähigkeit zu sorgen.
Ein Blick zurück: 41 Jahre Engagement für Kaufbeuren
Seit der Gründung 1983 – zunächst als Verkehrsverein – hat sich viel getan. Ulf Jäkel, seit Jahrzehnten prägende Figur im Stadtmarketing, erinnert sich: „Es war keine Entscheidung gegen etwas – sondern für die Zukunft.“
In den 2000er-Jahren wurde aus dem Verein ein modernes Stadtmarketinginstrument. Die Zahl der Übernachtungen stieg deutlich, die Veranstaltungsformate wurden vielfältiger, die Innenstadt erlebte durch zahlreiche Maßnahmen eine Belebung. „Wir haben uns nie auf Erreichtem ausgeruht – sondern immer geschaut, was der Stadt wirklich hilft“, so Jäkel.
Das traditionelle Weihnachtskonzert des Marien-Gymnasiums in der Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren statt. Foto: Marien-Gymnasium
Anschließender Austausch bei Glühwein und guter Stimmung in der Sparkassenpassage
Am vergangenen Mittwoch verwandelte sich die Dreifaltigkeitskirche in Kaufbeuren in eine festliche Bühne: Das Marien-Gymnasium hatte zu seinem traditionellen Weihnachtskonzert geladen. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt – ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr dieses Konzert zum festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit in der Stadt gehört.
Ein abwechslungsreiches Programm
Das Programm war vielseitig und bot zahlreiche musikalische Facetten. Mitwirkende waren unter anderem die Schulchöre, die Schulband und das Orchester. Ergänzt wurde das Konzert durch mehrere Solistinnen, ein Gitarrentrio sowie eine ausdrucksstarke Tanzgruppe. Auch die Klasse 5A trug zum Gelingen des Abends bei. Die Kombination aus Musik, Gesang und Tanz sorgte für eine atmosphärisch dichte und gleichzeitig lebendige Aufführung.
Austausch bei Glühwein und guter Stimmung
Nach dem Konzert bot sich in der Sparkassenpassage Gelegenheit zum gemütlichen Ausklang. Bei Glühwein und Gesprächen tauschten sich Mitwirkende und Gäste über das Erlebte aus. Die vorweihnachtliche Stimmung war dabei ebenso präsent wie der gemeinschaftliche Geist, den das Konzert entfaltet hatte.
Am Freitagnachmittag, dem 12. Dezember 2025, gaben sich Katja Brauner und der Kaufbeurer Oberbürgermeister Stefan Bosse das Ja-Wort. Die standesamtliche Trauung fand im historischen Rathaus der Stadt statt. Katja Brauner trägt künftig den Namen Bosse.
Herzlicher Empfang vor dem Rathaus
Vor dem Rathaus hatte sich am Nachmittag eine große Menschenmenge versammelt. Als das frisch vermählte Paar nach der Trauung nach draußen trat, wurde es mit Applaus und Glückwünschen empfangen.
Ein besonderes Highlight bereitete die Feuerwehr Kaufbeuren: Sie war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und hatte einen Spalier aus Feuerwehrschläuchen aufgebaut, durch den das Brautpaar schreiten durfte.
Hoch hinaus mit der Drehleiter
Im Anschluss an die Zeremonie sorgte die Feuerwehr für einen weiteren symbolischen Moment. Mit der Drehleiter wurde das Paar im Korb des Fahrzeugs rund 30 Meter in die Höhe gefahren – ein Zeichen, das sinnbildlich für den besonderen Tag stehen dürfte.
Verstärkung gesucht: Versicherungskaufmann/-frau (m/w/d) und Mitarbeiter Vertrieb (m/w/d) im Außendienst für Versicherungen & Finanzen
Die AXA Geschäftsstelle Alex Koller erweitert ihr Team und bietet zwei Positionen an den Standorten Kaufbeuren und Diedorf:
Gesucht werden eine Versicherungskaufmann/-frau (m/w/d) für den Innen- oder Außendienst sowie eine Mitarbeiter*in Vertrieb (m/w/d) im Außendienst für Versicherungen und Finanzen. Beide Stellen sind in Teil- oder Vollzeit möglich, auch eine selbstständige Tätigkeit wird angeboten.
Wünschenswert sind Erfahrung im Versicherungsbereich, Kundenorientierung und Teamfähigkeit. AXA Koller bietet flexible Arbeitszeiten, individuelle Entwicklungsmöglichkeiten und attraktive Vergütung.
Die Mayr-Geschäftsführung mit den anwesenden Jubilaren/innen und Rentnern/innen: Ferdinand Mayr (1. Reihe stehend, ganz rechts), der diesmal selbst zu den Jubilaren gehörte, und Christian Illig (1. Reihe stehend, ganz links). Foto: Mayr Antriebstechnik
Stabilität in allen Lebenslagen
Mayr Antriebstechnik, das renommierte Mauerstettener Maschinenbau-Unternehmen, steht seit mehr als 125 Jahren für Stabilität und Sicherheit. Das zeigt auch die große Zahl langjähriger Mitarbeitender, die in diesem Jahr wieder geehrt wurden. „Ein Jubiläum bei Mayr Antriebstechnik ist weit mehr als eine Zahl auf dem Papier. Auch wenn die Summe der Zahlen gewaltig ist, unsere diesjährigen Jubilare verkörpern 680 gemeinsame Jahre im Unternehmen. Diese Jahre stehen für Beständigkeit, Loyalität und die Bereitschaft, gemeinsam mit dem Unternehmen zu wachsen und Veränderungen aktiv mitzugestalten“, sagte Christian Illig, CFO und Geschäftsführer von Mayr Antriebstechnik, in seiner Dankesrede.
Jeder Jubilar ein Teil der Mayr-Geschichte und Zukunft
„In einer Zeit, in der Flexibilität und Wandel oft im Vordergrund stehen, ist langjährige Zusammenarbeit ein besonderes Gut. Sie bedeutet, dass Menschen über Jahre hinweg Verantwortung übernommen, Wissen weitergegeben und die Unternehmenskultur geprägt haben. Jeder Jubilar ist ein Teil unserer Geschichte und Zukunft. Sie alle tragen dazu bei, dass Mayr mehr ist als nur ein Arbeitsplatz. Das Rückgrat unseres Unternehmens bilden alle Mitarbeitenden – ob langjährig oder neu im Team. Gemeinsam sorgen sie für Stabilität und Innovation: Die Erfahrung der Jubilare verbindet sich mit frischen Ideen und neuen Perspektiven. Dieses Zusammenspiel ist unser klarer Wettbewerbsvorteil in einem komplexen Arbeitsumfeld.“
In diesem Jahr gab es einen ganz besonderen Jubilar: Den geschäftsführenden Gesellschafter und CEO, Ferdinand Mayr, der das Unternehmen seit 10 Jahren mitgestaltet. Er feierte sein Firmenjubiläum im Kreis der Kolleginnen und Kollegen. Im Kommunikationszentrum genannt „mayr.com“ wurden neben Ferdinand Mayr 34 weitere Jubilarinnen und Jubilare für ihr Engagement geehrt.
Mit Wolfgang Vogt, Manfred Ostenried, Armin Konrad, Markus Barth, Peter Daffner und Roland Schier feierten 6 Mitarbeitende bereits ihr 40-jähriges Betriebsjubiläum. Für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit wurden Verena Stechele, Bernd Dopfer, Waldemar Greilich, Ludwig Dröber, Thomas Herz, Peter
Deniffel, Adrian Kratz, Christoph Frick, Claudia Wittek und Patrick Schneck ausgezeichnet. Seit 10 Jahren arbeiten Anton Schneider, Andreas Nieberle, Max Bauer, Manuel Kropp, Georg Pollak, Uwe Richter, Bing Zhou, Markus Deppisch, Robin Csauth, Johannes Nieberle, Niklas Wiegand, Marco Carullo, Fabian Lutz, Isabel Winkler, Reinhold Depner, Janosch Huber, Andrea Dietzel und Günter Mayr im Unternehmen. In den Ruhestand verabschiedet wurden im Rahmen der Feierstunde Ulrike Huber, Lina Schäfer, Johann Mertin, Helmut Schregle, Ludwig Braun, Barbara Kampke, Reinhold Depner, Karl Unsin, Detlef Neiß, Dieter Fischer, Jürgen Beissel und Frank van der Zande.
Zwischen 10 und 12 Uhr ist er auf dem Markt unterwegs und verteilt kleine, weihnachtliche Give-aways an die Besucherinnen und Besucher
Der Wochenmarkt in Neugablonz lädt in diesem Jahr zu einer besonderen Weihnachtsaktion ein: Am Samstag, den 20. Dezember 2025, sorgt der Besuch des Weihnachtsmanns für festliche Stimmung. Zwischen 10 und 12 Uhr ist er auf dem Markt unterwegs und verteilt kleine, weihnachtliche Give-aways an die Besucherinnen und Besucher – eine herzliche Geste, die Groß und Klein auf die Feiertage einstimmt.
„Der Wochenmarkt ist für viele Menschen in Neugablonz ein fester Bestandteil der Woche. Gerade in der Adventszeit möchten wir das Miteinander stärken und unseren Gästen eine kleine Aufmerksamkeit schenken“, sagt Markus Slawik, Niederlassungsleiter der Deutschen Marktgilde.
Der Wochenmarkt in Kaufbeuren-Neugablonz (Neuer Markt) findet jeden Samstag von 7:30 bis 12:30 Uhr auf dem Bürgerplatz statt und bietet ein breites Sortiment an frischen Lebensmitteln, saisonalen Produkten und regionalen Spezialitäten. Die persönliche Beratung der Beschickerinnen und Beschicker macht den Markt zu einem beliebten Treffpunkt für alle, die Wert auf Qualität und Nähe legen.
„Der Besuch der alten Dame“ feiert Weihnachts-Premiere in Kaufbeuren
Die Moskitoldies stehen wieder auf der Bühne: die Theatergruppe in diesem Winter Friedrich Dürrenmatts bekanntes Drama „Der Besuch der alten Dame“ zur Aufführung. Die Premiere findet am 20. Dezember 2025 um 19:30 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren statt.
Ein bekanntes Stück – neu interpretiert
Mit der Wahl dieses Stoffes greifen die Moskitoldies ein Stück Weltliteratur auf, das bis heute nichts an gesellschaftlicher Relevanz verloren hat. Die Inszenierung beleuchtet Themen wie Gerechtigkeit, Moral und die Verführbarkeit einer Gemeinschaft – ein Klassiker, der auch in der Weihnachtszeit zum Nachdenken anregt.
Weitere Aufführungstermine und Kartenvorverkauf
Nach der Premiere sind weitere Vorstellungen an folgenden Terminen geplant:
27., 28. und 31. Dezember 2025
02., 03. und 05. Januar 2026
Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren.
Ein stimmungsvoller Treffpunkt in der Vorweihnachtszeit
Am 10. und 11. Dezember 2025, jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr, verwandelt sich der Innenhof der Kolping Akademie Kaufbeuren in der Adolph-Kolping-Straße 2 in einen kleinen, liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt. Mit viel Engagement organisiert, ist der Markt weit mehr als ein Verkaufsstandort: Er ist Begegnungsort, Bühne für Kreatives – und gelebte Gemeinschaft.
An beiden Tagen bietet der Weihnachtsmarkt ein vielseitiges Programm für alle Altersgruppen
Handgemachtes und Kreatives
Produkte aus den schuleigenen Werkstätten zeigen, was mit handwerklichem Können und Kreativität entsteht – jedes Stück ein Unikat.
Kulinarisches aus aller Welt
Neben klassischem Glühwein und Punsch laden internationale Spezialitäten der Wohngruppe sowie weitere Leckereien aus dem hauseigenen Bistro zum Probieren ein.
Süßes für die Kleinen
Vor dem Kinderhaus „die kolping kinder“ duftet es nach Waffeln, Popcorn und anderen Naschereien – besonders für Familien ein beliebter Treffpunkt.
Adventsprogramm & neue Räume
Ein lebender Adventskalender, musikalische Beiträge und ein weihnachtlich gestaltetes Rahmenprogramm sorgen für festliche Stimmung. Besucherinnen und Besucher haben zudem die Möglichkeit, neue Räume der Akademie zu entdecken.
Mehr als ein Markt – ein Zeichen für gelebte Gemeinschaft
Der Weihnachtsmarkt steht exemplarisch für die Werte der Kolping Akademie: Gemeinschaftssinn, Offenheit und Engagement. Hier kommen Menschen zusammen – aus der Stadt, aus der Region, aus verschiedenen Lebensbereichen.
Die Kolping Akademie lädt herzlich ein: Kommen Sie vorbei, entdecken Sie Neues und genießen Sie zwei besondere Tage in weihnachtlicher Atmosphäre.
📍 Ort: Innenhof der Kolping Akademie, Adolph-Kolping-Str. 2, 87600 Kaufbeuren 📅 Datum: 10. & 11. Dezember 2025 🕒 Uhrzeit: jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr
Die Augenarztpraxis ist ab dem 07.01.2026 wieder für Sie da
Vom 22.12.25 bleibt die Augenarztpraxis Peter Otte in Kaufbeuren wegen Urlaub geschlossen. Ab Mittwoch, 07.01.2026, findet der Praxisbetrieb ab 8:00 Uhr wieder wie gewohnt statt.
Peter Otte und Team wünscht allen ein friedvolles Weihnachtsfest und das beste für 2026.
Oliver Schill hatte sich bereits 2020 zur Wahl gestellt und erreichte damals rund 23 Prozent der Stimmen
Am Nikolaustag stellte der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen im Gasthaus Rose in der Altstadt von Kaufbeuren seinen Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl vor. Oliver Schill, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat und zweiter Bürgermeister, wurde einstimmig nominiert. „Die Oberbürgermeisterwahl ist der Schlüssel für die Zukunft unserer Stadt“, sagte Kreisvorsitzende Maren Levin vor den versammelten Gästen. Sie kündigte an, mit Schill neue Impulse im Rathaus setzen zu wollen.
Oliver Schill hatte sich bereits 2020 zur Wahl gestellt und erreichte damals rund 23 Prozent der Stimmen. Jetzt sei er bereit, mit noch mehr Erfahrung und Leidenschaft den Chefsessel im Rathaus zu erobern und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft zu gestalten.
„Gleichstellung, Klimaschutz, Bildung und Digitalisierung – diese Zukunftsthemen werde ich zur Chefsache machen“, verspricht Schill. Kaufbeuren leide seit nunmehr zwei Jahrzehnten unter einer Politik, „die im Kreis fährt, statt voranzukommen“. Seine Botschaft: „Eine Stadt führt man nicht durch Jammern, sondern durch Mut, Zuversicht und eine klare Richtung. Und vor allem: gemeinsam.“ Als „Architekt grüner Erfolge“ im Stadtrat habe Schill mehrfach bewiesen, wie strategische Weitsicht und Teamarbeit große Projekte möglich machen – etwa die Erweiterung des Jordanparks. „Es sind Menschen wie Oliver, die wir an der Spitze brauchen“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Holger Jankovsky.
„Oliver Schill weiß, wie der Hase politisch läuft“, ergänzt Co-Vorsitzende Elitsa Stambolova-Fränkel und hebt Schills enorme Fachkompetenz hervor: „Er bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Kommunalberatung mit und arbeitet heute an einem der größten Digitalisierungsprojekte im Geschäftsbereich des Bayerischen Bauministeriums.“ Was Vorstand und Fraktion besonders schätzen: seine Verlässlichkeit, Geduld, Fleiß – und sein Herz für die Menschen. Stambolova. Fränkel weiter: „Für uns ist Oliver der ideale OB-Kandidat: kompetent, erfahren und mit dem Herz am richtigen Fleck.“
Zur Person
Oliver Schill, 53, Diplom-Kaufmann, verheiratet mit Dr. Monika Schill-Fendl, Sohn Tobias (18). Seit fünf Jahren Referent für Haushalt und Finanzcontrolling im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und dort mitverantwortlich für eines der größten Digitalisierungsprojekte im Geschäftsbereich. Zuvor über 20 Jahre selbstständiger beratender Betriebswirt mit Schwerpunkt öffentlicher Sektor. Politische Ämter: Seit 2014 im Stadtrat Kaufbeuren, seit 2016 Fraktionsvorsitzender, seit 2020 2. Bürgermeister, Mitglied im Sparkassenverwaltungsrat sowie im Aufsichtsrat der VWEW GmbH.
Ein stimmungsvoller Treffpunkt in der Vorweihnachtszeit
Am 10. und 11. Dezember 2025, jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr, verwandelt sich der Innenhof der Kolping Akademie Kaufbeuren in der Adolph-Kolping-Straße 2 in einen kleinen, liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt. Mit viel Engagement organisiert, ist der Markt weit mehr als ein Verkaufsstandort: Er ist Begegnungsort, Bühne für Kreatives – und gelebte Gemeinschaft.
An beiden Tagen bietet der Weihnachtsmarkt ein vielseitiges Programm für alle Altersgruppen
Handgemachtes und Kreatives
Produkte aus den schuleigenen Werkstätten zeigen, was mit handwerklichem Können und Kreativität entsteht – jedes Stück ein Unikat.
Kulinarisches aus aller Welt
Neben klassischem Glühwein und Punsch laden internationale Spezialitäten der Wohngruppe sowie weitere Leckereien aus dem hauseigenen Bistro zum Probieren ein.
Süßes für die Kleinen
Vor dem Kinderhaus „die kolping kinder“ duftet es nach Waffeln, Popcorn und anderen Naschereien – besonders für Familien ein beliebter Treffpunkt.
Adventsprogramm & neue Räume
Ein lebender Adventskalender, musikalische Beiträge und ein weihnachtlich gestaltetes Rahmenprogramm sorgen für festliche Stimmung. Besucherinnen und Besucher haben zudem die Möglichkeit, neue Räume der Akademie zu entdecken.
Mehr als ein Markt – ein Zeichen für gelebte Gemeinschaft
Der Weihnachtsmarkt steht exemplarisch für die Werte der Kolping Akademie: Gemeinschaftssinn, Offenheit und Engagement. Hier kommen Menschen zusammen – aus der Stadt, aus der Region, aus verschiedenen Lebensbereichen.
Die Kolping Akademie lädt herzlich ein: Kommen Sie vorbei, entdecken Sie Neues und genießen Sie zwei besondere Tage in weihnachtlicher Atmosphäre.
📍 Ort: Innenhof der Kolping Akademie, Adolph-Kolping-Str. 2, 87600 Kaufbeuren 📅 Datum: 10. & 11. Dezember 2025 🕒 Uhrzeit: jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr
Trotz der Niederlage zeigt sich: Die Kaufbeurer Mannschaft war defensiv stabiler als zuletzt.
m 21. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 empfing der ESV Kaufbeuren die Eisbären Regensburg in der energie schwaben arena. Trotz einer angespannten Personalsituation – unter anderem fehlten Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Sami Blomqvist – konnten die Joker vor 1.944 Zuschauern nach zwei Rückständen immerhin einen Punkt erringen.
Nico Appendino feierte sein Comeback, doch von Beginn an war der Auftritt der Hausherren von Unsicherheit geprägt. Regensburg nutzte die frühen Fehler in der Kaufbeurer Defensive konsequent.
Früher Rückstand: Regensburg nutzt Unsicherheiten
Schon in der sechsten Minute konnte Nick Mähler im Slot unbedrängt zum 0:1 einschießen. Die Gäste bestimmten in der Anfangsphase klar das Spiel. Kaufbeuren fand offensiv kaum statt – echte Gefahr für Regensburgs Torhüter Jonas Neffin entstand zunächst nicht.
In der 16. Minute erhöhte Alex Berardinelli nach einem Konter auf 0:2. Die Joker-Abwehr offenbarte auch hier deutliche Schwächen. Unruhe brachte zusätzlich ein Disput zwischen Topscorer Henri Kanninen und Schiedsrichter Lukas Kohlmüller: Zwei Strafen wegen eines Stockschlags und unsportlichen Verhaltens führten zu einer vierminütigen Unterzahl über Drittelgrenzen hinweg.
Joker kämpfen sich ins Spiel zurück
Nach der Pause zeigte sich der ESVK verbessert. Die verbliebene Unterzahl wurde stabil verteidigt, und in der Offensive setzte man nun erste Akzente. Ein starkes Penalty Killing rund um die 31. Minute mündete in ein Powerplay für Kaufbeuren.
Henri Kanninen leitete einen Konter ein, Tyson McLellan wurde unfair gestoppt – das folgende Überzahlspiel nutzte Max Kislinger mit einem Abstauber zum 1:2-Anschluss. Kurz danach verpassten Mayer und Kanninen nur knapp den Ausgleich. Mit einem knappen Rückstand ging es in die zweite Pause.
Die Bilder des Spiels
Foto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin Lahr
Aufholjagd mit Happy End – vorerst
Der Schlussabschnitt begann furios. In der 44. Minute glich Henri Kanninen nach einem Nachschuss zum 2:2 aus. Die Joker agierten nun mutiger, vor allem die Reihe mit Kanninen, McLellan und Zawatsky zeigte sich offensiv sehr präsent.
Ein Fehler im Spielaufbau brachte jedoch in der 47. Minute die erneute Führung für Regensburg: Donat Peter nutzte eine Unachtsamkeit eiskalt zum 2:3. Kaufbeuren wackelte, aber Torhüter Cody Porter bewahrte sein Team vor Schlimmerem.
Vier Minuten vor dem Ende kassierte der ESVK eine weitere Strafe. Doch auch diese Unterzahl wurde erfolgreich gemeistert. In der Schlussphase setzte Trainer Andrew Donaldson alles auf eine Karte, nahm den Torwart vom Eis – und wurde belohnt: Kapitän Bernhard Ebner traf per Direktschuss zum verdienten 3:3-Ausgleich.
Entscheidung im Penaltyschießen
In der Verlängerung hatten die Joker die besseren Gelegenheiten. Ein Powerplay in der letzten Minute brachte jedoch keinen Treffer. Im Penaltyschießen blieb ESVK ohne Erfolg, während Jeremy Bracco für Regensburg traf und den Zusatzpunkt sicherte.
Ein Punkt mit Signalwirkung?
Trotz der Niederlage zeigt sich: Die Kaufbeurer Mannschaft war defensiv stabiler als zuletzt. Der erkämpfte Punkt gegen einen starken Gegner könnte ein wichtiger Schritt in Richtung neuer Selbstsicherheit sein.
Spende ermöglicht neues E-Bike für Hospizarbeit in Kaufbeuren
Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. freut sich über eine Spende in Höhe von 2.000 Euro von der Sparkasse Allgäu. Mit dem Betrag konnte ein E-Bike für die Koordinatorinnen des Vereins angeschafft werden, um ihre Einsätze im städtischen Raum noch flexibler und umweltfreundlicher zu gestalten. Die restlichen Kosten übernahm das örtliche Fachgeschäft Fahrrad Baumann. Die Spendenübergabe fand direkt vor Ort statt.
Sven Schmid, Leiter des Marktbereichs Kaufbeuren bei der Sparkasse Allgäu, und Thomas Schmid, Inhaber von Fahrrad Baumann, überreichten das neue E-Bike persönlich an Michael Feistl, den 1. Vorsitzenden des Hospizvereins, sowie Angelika Bergmann, Koordinatorin des Vereins. Durch das neue Fahrrad wird der Arbeitsalltag der Koordinatorinnen erleichtert – vor allem bei Besuchen im Stadtgebiet, wo oft kurze Wege zu bewältigen sind. Der Beitrag unterstützt die wichtige Arbeit des Hospizvereins und zeigt, wie lokale Partnerschaften einen praktischen Unterschied machen können.
Von Adventsfenster bis Silvesterabend – die Termine im Überblick
Aktuelle Termine aus Hirschzell
Das Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell lädt im Dezember zu mehreren Veranstaltungen ein, die Gemeinschaft, Musik und festliche Stimmung in den Mittelpunkt stellen. Nachfolgend eine Übersicht der bevorstehenden Termine.
Frühschoppen am Sonntag
Sonntag, 14.12.2025, ab 10:00 Uhr
Ein geselliges Beisammensein bei Getränken und Gesprächen erwartet die Gäste beim traditionellen Frühschoppen. Eine gute Gelegenheit, mit Nachbarn ins Gespräch zu kommen.
Freunde der alpenländischen Volksmusik können sich auf einen stimmungsvollen Nachmittag mit der Aufkircher Saitenmusik freuen. Eine Veranstaltung zum Innehalten in der Vorweihnachtszeit.
Adventsfenster: „Hirschzell leuchtet“
Mittwoch, 17.12.2025, 17:30–19:30 Uhr
Das Dorfgemeinschaftshaus lädt ein zum festlich gestalteten Adventsfenster. Neben weihnachtlicher Blasmusik wird auch ein liebevoll dekoriertes Fenster zu sehen sein. Der Abend steht ganz im Zeichen von Licht, Musik und Nachbarschaft.
Gemeinsamer Jahresausklang: Silvesterabend
Mittwoch, 31.12.2025, ab 20:00 Uhr
Zum Jahreswechsel wird gemeinsam gefeiert. Für das leibliche Wohl ist gesorgt – jedoch wird um Essensvorbestellung bis spätestens 20.12.2025 gebeten. Ein Abend für alle, die den Jahreswechsel in geselliger Runde verbringen möchten.
Weitere Veranstaltungen und Informationen
Alle aktuellen Termine sowie Details zu kommenden Veranstaltungen sind auf der Homepage des Dorfgemeinschaftshauses Sonne einsehbar. Dort finden Interessierte auch Hinweise zu geplanten Angeboten im neuen Jahr. 👉 Zur Veranstaltungsseite
Von links. Schulleiterin Kathrin Burkard, Gertrud Gellings und Gunther Marz, Bürgerstiftung und vorne im Bild: Anton. Foto: Grundschule Oberbeuren
Zur Spendenübergabe begrüßte die Schulleiterin Frau Kathrin Burkard Frau Gertrud Gellings und Herrn Günther Marz von der Bürgerstiftung
Die Grundschule Oberbeuren freut sich über eine großzügige Spende der Bürgerstiftung: Drei moderne, stufenlos höhenverstellbare Stehtische erweitern ab sofort die Lernlandschaft der Schule. Die Tische unterstützen das Arbeiten im „Churer Modell“, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihren Arbeitsplatz flexibel wählen können. Als dynamische Stehtische ermöglichen sie gesundes Arbeiten im Stehen oder Sitzen – ergonomisch, bewegungsfördernd und für jedes Kind individuell anpassbar.
Zur Spendenübergabe begrüßte die Schulleiterin Frau Kathrin Burkard Frau Gertrud Gellings und Herrn Günther Marz von der Bürgerstiftung. Besonders beeindruckt zeigten sich beide, als Schüler Anton ihnen souverän die Handhabung sowie die Regeln zur Nutzung der neuen Stehtische erklärte.
Die Schulgemeinschaft bedankt sich herzlich für die Spende, die einen weiteren Schritt in Richtung zeitgemäßen, flexiblen und gesundheitsfördernden Lernens ermöglicht.
Trauercafé des Hospizvereins lädt zum Austausch in geschützter Atmosphäre ein
Am Mittwoch, den 10. Dezember 2025, lädt der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu erneut zum Trauercafé ein. Von 14:30 bis 16:30 Uhr haben Trauernde die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen mit anderen Betroffenen zu treffen und auszutauschen.
Das Angebot richtet sich an Menschen, die einen nahestehenden Menschen verloren haben und sich in ihrer Trauer nicht allein gelassen fühlen möchten. Bei Kaffee und Kuchen à la carte entsteht Raum für persönliche Gespräche, Erinnerungen und gegenseitige Unterstützung.
Offene Begegnung im Generationenhaus
Veranstaltungsort ist das Generationenhaus am Hafenmarkt 6–8 in Kaufbeuren. Das Café wird von Ehrenamtlichen begleitet, die Erfahrung im Umgang mit Trauernden mitbringen. Es besteht keine feste Programmstruktur – im Mittelpunkt steht das offene Gespräch.
Anmeldung erforderlich
Um besser planen zu können, bittet der Hospizverein um eine telefonische Anmeldung bis Dienstag, den 09. Dezember 2025, unter der Telefonnummer 08341–99 44 43. Die Teilnahme ist kostenlos, konsumiert wird auf eigene Rechnung.
Ein neues Musical-Kapitel über Identität, Liebe und die Macht des Moments
Das Rad dreht sich weiter – und mit ihm die Geschichte von Herilo. Ab dem 28. Juni 2026 kehrt die vielschichtige Figur aus dem 9. Jahrhundert auf die Bühne zurück. Das neue Musical „HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ setzt die Erzählung fort, ohne Vorwissen vorauszusetzen. Im Mittelpunkt steht erneut der Kampf eines Einzelnen gegen das Unvermeidliche – gegen die Zeit selbst.
Herilo wird in ein Spiel aus Macht, Verführung und Unsicherheit gezogen. Ein mysteriöses Rad schleudert ihn durch verschiedene Epochen – dabei verschwimmen Wahrheit, Identität und Realität. Was bleibt, wenn nichts bleibt? Das Stück stellt die Frage, woran Menschen sich festhalten, wenn die Zeit selbst zum Gegner wird.
Inszenierung in der energie schwaben arena
Vom 28. Juni bis 5. Juli 2026 verwandelt sich die energie schwaben arena an fünf Abenden in eine eindrucksvolle Musicalkulisse. Wo normalerweise Eishockey gespielt wird, entsteht ein atmosphärischer Raum voller Musik, Emotion und visueller Kraft.
Aufführungstermine:
28.06.2026
02.07.2026
03.07.2026
04.07.2026
05.07.2026
Künstlerische Handschrift und musikalischer Klangkörper
Regisseur Harald Holstein setzt auf Spannung und emotionale Tiefe. Buch und Dramaturgie stammen von Franz-Josef Körner. Jeanine Bravo choreografiert mit kraftvoller Bewegung, während Christian Adolf erneut musikalische Grenzen auslotet: Eine Mischung aus Rock und Blasmusik prägt das Klangbild – unverwechselbar, live und kraftvoll.
Ein besonderes Highlight ist die Kooperation mit der Blasmusik Hirschzell und einer eigens formierten Rockband. Rund 40 Musikerinnen und Musiker sorgen gemeinsam für ein Live-Erlebnis, das selten in dieser Form zu sehen und zu hören ist.
Besetzung: Vertraute Gesichter und musikalische Größen
Kevin Prinz (u. a. „Zeppelin“) übernimmt wieder die Titelrolle. Julia Haug („Ludwig²“, Festspielhaus Neuschwanstein) spielt Maria. In der Rolle des Mr. Nice kehrt Eugen Schreiner zurück – sein Spiel aus Witz, Eleganz und dunklem Charisma sorgte bereits in der letzten Produktion für Begeisterung.
Ergänzt wird das Ensemble durch bekannte Namen wie:
Frank Pané (Bonfire)
Dan Lucas (The Voice Senior)
Thomas Wohlfahrt (Star Search)
Zusammen mit regionalen Talenten entsteht eine Mischung aus Professionalität und Heimatverbundenheit.
Visuelles Erlebnis und regionale Produktion
Ein aufwendig gestaltetes Bühnenbild mit großflächigen Projektionen schafft Welten zwischen Mittelalter, Traum und Moderne. So wird jede Szene zum atmosphärischen Bild.
Hinter der Produktion stehen Katharina und Wolfgang Wiedemann, die erneut zeigen, welche kreative Kraft aus der Region Kaufbeuren kommen kann.
Herilo erzählt weiter
„HERILO – Das Rad dreht sich weiter“ ist kein klassisches Fortsetzungsstück. Es ist ein eigenständiges Musical, das von Mut, Verantwortung und der Suche nach dem eigenen Weg erzählt. Ein kulturelles Ereignis, das Musik, Geschichte und Emotion zu einem besonderen Abend verbindet.
Weihnachten und Silvester in stimmungsvoller Atmosphäre. Jetzt reservieren
ROMI’S Märzenburg in der Äußeren Buchleuthenstraße 35 in Kaufbeuren lädt rund um die Feiertage zu besonderen Momenten ein. Wer an Weihnachten oder Silvester gemütlich essen oder das Jahr musikalisch ausklingen lassen möchte, findet hier die passenden Angebote.
Öffnungszeiten an Weihnachten
Heiligabend (24.12.) bleibt das Restaurant geschlossen.
Am 1. Weihnachtsfeiertag (25.12.) öffnet Romi’s Märzenburg ab 11:30 Uhr. Serviert wird eine kleinere Speisekarte mit zusätzlichen, weihnachtlichen Menüs.
Am 2. Weihnachtsfeiertag (26.12.) beginnt der Service ab 18:00 Uhr. Auch hier wird um rechtzeitige Reservierung gebeten.
Silvester feiern in ROMI’S Märzenburg
Den Jahreswechsel können Gäste am 31. Dezember ab 19:00 Uhr in gemütlicher Atmosphäre feiern.
Ein abwechslungsreiches Buffet sowie Musik bis ins neue Jahr 2026 sorgen für einen gelungenen Abend.
Reservierungsschluss: 28.12.2025
Jetzt reservieren
Aufgrund der begrenzten Plätze wird eine frühzeitige Reservierung empfohlen.
Weihnachtsurlaub: Die Praxis bleibt vom 23. Dezember bis einschließlich 6. Januar geschlossen
„Eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit wünscht Ihnen Dr. Fabian Görlach und sein Team“ – mit dieser herzlichen Botschaft verabschiedet sich das Praxisteam am 23.12.2025 in die wohlverdiente Winterpause. In dieser besonderen Zeit bedankt sich das gesamte Team für das entgegengebrachte Vertrauen im vergangenen Jahr.
Wichtige Info: Weihnachtsurlaub der Praxis
Bitte beachten Sie: Die Praxis bleibt vom 23. Dezember bis einschließlich 6. Januar geschlossen. Ab dem 07. Januar ist das Team wieder wie gewohnt für Sie da.
In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an den zahnärztlichen Notdienst.
Kandidaten aus verschiedenen Berufsgruppen und Altersklassen
Am Dienstagabend, den 26. November, hat das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) im Café am Fünfknopfturm seine Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl in Kaufbeuren nominiert. Die noch junge Partei schickt insgesamt 14 Personen ins Rennen – neun Frauen und fünf Männer, vertreten durch unterschiedliche Altersgruppen und berufliche Hintergründe.
Angeführt wird die Liste von Paul Meichelböck, derzeit Stadtrat für das BSW. Auf Platz zwei folgt Tatjana Alekseenko, stellvertretende Vorsitzende des BSW-Bezirksverbands Schwaben. Den dritten Platz belegt Talip Ates, aktives Mitglied der Jugendorganisation JSW Bayern.
Rückblick auf den Aufbau der Parteistrukturen
Zum Auftakt der Aufstellung dankte Paul Meichelböck seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern für den engagierten Einsatz der vergangenen Monate. In nur einem halben Jahr sei es gelungen, politische Strukturen im Allgäu aufzubauen, die einen Wahlantritt überhaupt erst ermöglichten. Er betonte: „Ich habe schon viele Parteien erlebt, aber noch kein solch sympathisches, eingeschworenes und erfolgsorientiertes Team wie das BSW im Allgäu.“
Kandidatenliste ohne Gegenstimmen bestätigt
Die Aufstellungsversammlung wurde von den Ostallgäuer BSW-Mitgliedern Bernd Gramlich (Buchloe) und Martina Ožwald (Eggenthal) geleitet. Alle vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten wurden ohne Gegenstimme bestätigt. Ersatzkandidatin ist Barbara Stowers, 75, Rentnerin.
Wahlziel: Drei Sitze im Stadtrat
Zum Abschluss der Versammlung richtete Landesbeauftragter Bernd Gramlich den Blick auf den anstehenden Wahlkampf. Bayernweit liege das BSW aktuell bei rund drei Prozent Zustimmung. Für die Kommunalwahl sei ein Ergebnis von mindestens fünf Prozent nötig, um auch ein Signal für die kommenden Landtags- und Bundestagswahlen zu setzen. In Kaufbeuren halte er dieses Ziel jedoch für zu niedrig angesetzt.
„Aufgrund der Friedensinitiativen in der Stadt und der besonderen Betroffenheit durch Aufrüstung ist hier mehr möglich“, so Gramlich. Die Messlatte setze er daher bei 7,5 Prozent – was drei Sitze im Stadtrat bedeuten würde. Er betonte, dass dieses Ziel nur durch einen engagierten Kommunalwahlkampf zu erreichen sei.
Von 23 bis 71 Jahre reicht das Altersspektrum der Kandidierenden
Die Grünen Kaufbeuren haben ihre Liste für die Kommunalwahl am 8. März 2026 aufgestellt – und das unter großem Zuspruch. Im Kolpingsaal war der Andrang groß, die Stimmung von spürbarem Aufbruch geprägt. Die Liste, die an diesem Abend beschlossen wurde, vereint laut Partei Vielfalt, Fachkompetenz und klare politische Werte.
Von 23 bis 71 Jahre reicht das Altersspektrum der Kandidierenden. Die Liste ist paritätisch besetzt: 20 Frauen und 20 Männer bewerben sich um ein Stadtratsmandat – ein Signal für gelebte Gleichstellung.
Ein „Greenteam“ mit gesellschaftlicher Breite
Angeführt wird die Liste von Bettina Aernecke-Rottach, Leiterin des Heinzelmannstifts, sowie dem amtierenden Bürgermeister Oliver Schill. Neben ihnen kandidieren bekannte Persönlichkeiten wie Monika Schmauch-Bernhard, Mitgründerin der Initiative „Omas gegen Rechts Kaufbeuren“, und Martina Wischhöfer, Vorsitzende des Bund Naturschutz Kaufbeuren. Die Bandbreite unterstreicht das gesellschaftliche Profil der Liste, das Themen wie soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und kulturelles Leben gleichrangig behandelt.
„Ich freue mich, in so viele motivierte Gesichter zu blicken – Menschen, die mit Leidenschaft und Tatkraft unsere Stadt gestalten wollen“, eröffnete Vorsitzende Elitsa Stambolova-Fränkel, die Versammlung.
Sie betonte die politische Bedeutung der kommenden Jahre: „Eine Gesellschaft im Umbruch braucht klare Haltungen und mutige Worte. Mit der Kommunalwahl 2026 entscheiden wir, in welche Richtung sich unsere Stadt in den nächsten sechs Jahren entwickelt.“
Rückblick auf bisherige grüne Erfolge in Kaufbeuren
Im Anschluss blickte Bürgermeister Oliver Schill auf die laufende Amtszeit zurück und zog eine selbstbewusste Bilanz. Aus Sicht der Grünen habe sich die Stadt unter ihrer Mitwirkung spürbar verändert.
Genannt wurden unter anderem:
die Rettung des Kaiser-Weihers als Lebensraum für Amphibien
die Einrichtung des Gleichstellungsbeirats
Verbesserungen bei der Schul- und Kitaverpflegung
Barrierefreie Bahnsteige und die Einbindung in den Deutschlandtakt
Maßnahmen zum Erhalt der Theaterlandschaft durch faire Gebühren
Als zwei besonders bedeutende Projekte nannte Schill die Erweiterung des Jordanparks sowie den Grundsatzbeschluss zum Klimaschutz.
„Diese Projekte zeigen, dass wir die Stadt nachhaltig weiterentwickeln – auch unter engen finanziellen Rahmenbedingungen. Wir Grüne wissen, wie man mit Mut und Zuversicht Zukunft für unser Kaufbeuren möglich macht“, sagte der Bürgermeister.
Breite Aufstellung für die Kommunalwahl
Das neue „Greenteam Kaufbeuren“ sei laut Parteivertretern ein Spiegel der Stadtgesellschaft: Sozialarbeiterin, Lehrerin, Polizist, Zahnärztin, Lokführer, Bauingenieur – sie alle stehen auf der Liste. Auch das Ehrenamt spielt eine zentrale Rolle: Kandidierende engagieren sich unter anderem beim THW, im Hospizverein, in Sportvereinen, bei der Freiwilligen Feuerwehr und im Umweltbereich.
Die wirtschaftliche Expertise ist ebenfalls breit vertreten: Geschäftsführer, Bankkaufleute, Baufinanzierer und Führungskräfte aus Industrie und Dienstleistung wollen sich mit ihrer Erfahrung einbringen.
„Für jedes zentrale Thema der Stadt haben wir ausgewiesene Fachleute“, so Bürgermeister Oliver Schill. „Mit ihrer Erfahrung aus Beruf und Ehrenamt werden sie Kaufbeuren mit guten Konzepten und entschlossenem Handeln voranbringen.“
Grüne Visionen für Kaufbeuren
Zum Abschluss betonte Vorsitzende Elitsa Stambolova-Fränkel die inhaltliche Richtung: „Ob sichere Radwege, mehr Grün in der Stadt, echter Klimaschutz, transparente Politik oder moderne soziale Infrastruktur – wir wollen Impulse setzen, die Kaufbeuren wirklich weiterbringen. Wir wollen nicht nur verwalten. Wir wollen Zukunft gestalten.“
Die Kandidierenden der Grünen Kaufbeuren für 2026
Platz 1: Bettina Aernecke-Rottach, 57 Jahre, Diplom Sozialwirtin, Seniorenheimleiterin
Platz 2: Oliver Schill, 53 Jahre, Diplom-Kaufmann, Referent für Staatshaushalt und Finanzcontrolling, 2. Bürgermeister, Stadtrat, Sparkassenverwaltungsrat
Platz 3: Elitsa Stambolova-Fränkel, 36 Jahre, Master of Arts Politikwissenschaft, Berufsberaterin
Platz 4: Holger Jankovsky, 44 Jahre, Sozialbetriebswirt, Pädagogischer Leiter Ambulant betreutes Wohnen, Stadtrat, Verwaltungsrat Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, Jugendschöffe, Beauftragter des Stadtrats für Kinder und Jugend
Platz 5: Sabine Eichinger, 59 Jahre, Hörakustikerin
Platz 6: Marcus Kühl, 56 Jahre, Polizeihauptkommissar, Stadtrat, Beauftragter für das Ostallgäu und Kaufbeuren Pro Bahn e. V., Beauftragter des Stadtrats für Umwelt-, Natur-, Klimaschutz und Mobilität
Platz 7: Helene Bajrami, Neugablonz, 65 Jahre, Zahnmedizinische Fachangestellte i. R., Lesementorin
Platz 8: Florian Zajicek, 46 Jahre, Berufsschullehrer i. BV.
Platz 9: Mareike Thoß, 63 Jahre, M. A. Sonderpädagogin, Arbeitsvermittlerin
Platz 10: Rainer Bäurle, 51 Jahre, Diplom-Ingenieur (FH), selbständiger Bauingenieur
Platz 11: Monika Schmauch-Bernhard, 64 Jahre, Diplom-Sozialpädagogin, Sozialarbeiterin, Omas gegen Rechts Kaufbeuren
Platz 12: Gerald Reglin, 57 Jahre, Magister Artium, Schulleiter
Platz 13: Eva Hollmann, 45 Jahre, Sozialversicherungsfachangestellte
Platz 14: Magnus Haußmann, 25 Jahre, Magister Artium, Lehrer
Platz 15: Marita Knauer, 68 Jahre, Musiklehrerin i. R., Stadträtin, 1. Vorstand Gartenbauverein Kaufbeuren, Fairtrade-Beauftragte des Stadtrats
Platz 16: Benjamin Katerbau, 23 Jahre, Bankkaufmann
Platz 17: Irene Gierg, Oberbeuren, 57 Jahre, Unternehmerin
Platz 18: Stefan Seifert, 36 Jahre, Master of Arts, Architekt, Vorstandsmitglied Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren
Platz 19: Anke Günzel, Oberbeuren, 51 Jahre, Ausbildung Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin
Platz 20: Lukas Ponkratz, 32 Jahre, Triebfahrzeugführer
Platz 21: Andrea Janetzki, 59 Jahre, kaufmännische Angestellte
Platz 22: Tiny Schmauch, 65 Jahre, Diplom-Informatiker, Musiker, Stadtrat
Platz 23: Katharina Grötzner, 61 Jahre, Berufsfachschullehrerin
Platz 24: Martin Ebert, Oberbeuren, 57 Jahre, Diplom-Ingenieur (FH), Lehrer, Stadtrat a. D.
Platz 25: Maren Levin, 38 Jahre, Diplom Ingenieurin, Teamleitung Requirementsmanagement
Platz 26: Michael Hefele, Hirschzell, 47 Jahre, Diplomierter Bankbetriebswirt, Sparkassenbetriebswirt
Platz 27: Cornelia Biegler, 33 Jahre, Bachelor of Arts Design, freiberufliche Designerin
Platz 28: Dr. Markus Groß, Neugablonz, 56 Jahre, Diplom-Chemiker, 1. Vorsitzender Tennis-Club Neugablonz e.V.
Platz 29: Stephanie Loos, Neugablonz, 47 Jahre, Studienrätin im Förderschuldienst, Bio-Imkerei, ehrenamtliche Hospiz- und Trauerbegleiterin
Platz 30: Stefan Fränkel, 39 Jahre, Diplom Politologe, Softwareentwickler
Platz 31: Barbara Ebert, Oberbeuren, 57 Jahre, Lehrerin
Platz 32: Arthur Müller, Oberbeuren, 63 Jahre, Schulleiter, Stadtrat, Beauftragter des Stadtrats für Bildung
Platz 33: Martina Wischhöfer, Oberbeuren, 71 Jahre, Krankenschwester, Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen, Stadträtin a. D., Vorsitzende Bund Naturschutz Kaufbeuren
Platz 34: Günter Matuschak, Oberbeuren, 57 Jahre, Geschäftsführer, selbständiger Unternehmer
Platz 35: Dr. Marion Ambrosch, 47 Jahre, Zahnärztin
Platz 36: Bernhard Fritsch, 44 Jahre, Gymnasiallehrer
Platz 37: Magdalena Braun, Hirschzell, 35 Jahre, Gesundheits- und Krankenpflegerin
Platz 38: Tim Schmid, 25 Jahre, Bachelor of Science Engineering, Technischer Geschäftsführer
Platz 39: Franziska Geyer, 37 Jahre, Geschäftsführerin veganes Restaurant
Platz 40: Faruk Sevimli, 51 Jahre, Kaufmann, Mitglied Beirat für offene Gesellschaft und Vielfalt der Stadt Kaufbeuren
BSW Schwaben-Allgäu lädt zur öffentlichen Diskussion ins Café Alpenblick
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) Schwaben-Allgäu lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Vortragsveranstaltung ein. Am Freitag, den 28. November um 19:00 Uhr, wird die Bundestagsabgeordnete Sevim Dağdelen im Café Alpenblick in Kaufbeuren sprechen.
Im Mittelpunkt des Abends steht das Thema „Demokratie in Europa“.
In dieser Klar.Text Business–Folge begrüßt Claus Tenambergen einen Mann, der die Entwicklung der VR-Bank in der Region über viele Jahre hinweg maßgeblich mitgeprägt hat: Dr. Hermann Starnecker, Vorstandssprecher der VR Bank Augsburg-Ostallgäu, der zum Jahresende 2025 in den wohlverdienten Ruhestand geht. Geboren 1961 in Altötting und seit über 25 Jahren in Kaufbeuren zuhause, blickt Dr. Starnecker auf eine beeindruckende Laufbahn zurück – vom Chemiestudenten, zum BWL-Studium samt Promotion bis hin zum langjährigen Bankvorstand und Vorstandssprecher, der insbesondere bei Fusionen und strukturellen Veränderungen der VR-Bank über viele Jahre hinweg eine zentrale Rolle gespielt hat. Wir sprechen über Herkunft, Werte und entscheidende Wendepunkte, über Vertrauen im Bankwesen und darüber, wie Führung gelingt, wenn analytisches Denken und Menschlichkeit zusammenkommen. Und wir lernen den Menschen hinter dem Vorstand kennen: den Familienmenschen, Kaufbeurer, ESVK-Fan – und den angehenden Ruheständler, der sich auf mehr Zeit für Familie, Engagement und neue Freiräume freut. Ein Gespräch über Verantwortung, Wandel und genossenschaftliche Überzeugung – und über eine Karriere, die zeigt, wie sehr konsequente Werte Orientierung geben können.
Klar.Text Business – Der Podcast für starke Unternehmen vor Ort
Klar.Text Business bringt die Geschichten hinter erfolgreichen Unternehmen aus der Region auf den Punkt. Moderator Claus Tenambergen spricht mit Unternehmerinnen und Unternehmern über ihre Ideen, Werte, Produkte und die Menschen, die alles möglich machen. Echt, nahbar und inspirierend – Klar.Text Business zeigt, was lokale Wirtschaft bewegt.
Kunsthandwerk, Musik und festliche Begegnungen auf dem Kirchplatz St. Martin
Wenn sich der Duft von gebrannten Mandeln mit dem Klang weihnachtlicher Musik vermischt, verwandelt sich der Kirchplatz St. Martin in Kaufbeuren in ein stimmungsvolles Winterdorf: Vom 28. November bis zum 21. Dezember 2025 lädt der Kaufbeurer Weihnachtsmarkt zum Verweilen, Genießen und Entdecken ein.
Über 20 festlich dekorierte Buden bieten ein abwechslungsreiches Sortiment – von traditionellem Kunsthandwerk über regionale Spezialitäten bis hin zu Geschenkideen mit persönlicher Note. Die historische Altstadt bildet dafür die atmosphärische Kulisse.
Offizielle Eröffnung mit Musik und Christkind
Der Weihnachtsmarkt wird am Freitag, 28. November, feierlich eröffnet. Ab 16 Uhr sorgt die Stadtkapelle Kaufbeuren für musikalische Einstimmung. Um 17 Uhr begrüßt Oberbürgermeister Stefan Bosse gemeinsam mit dem Christkind die Besucherinnen und Besucher. Im Anschluss verleiht Julia Haug mit ihrer Stimme dem Platz eine besondere Atmosphäre.
Musikprogramm sorgt täglich für Abwechslung
Auch an den darauffolgenden Tagen erwartet die Gäste ein vielfältiges musikalisches Rahmenprogramm: Kapellen, Chöre und Bands gestalten die Abende mit Live-Musik und lassen den Weihnachtsmarkt zum Treffpunkt für alle Generationen werden.
Traditionelle Besuche und himmlische Post
Am 1. Advent, also Sonntag, 30. November, ist ab 17:30 Uhr das Kaufbeurer Engele zu Gast – ein Höhepunkt besonders für Familien. Am 6. Dezember stattet der Nikolaus dem Markt einen Besuch ab. Um 17 Uhr verteilt er kleine Gaben an die Kinder. Ein besonderes Angebot für Kinder und Familien ist auch in diesem Jahr der himmlische Postkasten neben der Bühne. Briefe an das Christkind können hier eingeworfen werden und werden mit der Himmelspost beantwortet.
Adventskalender und weitere Aktionen
Der beliebte Adventskalender des Stadtjugendrings und der Lebenshilfe öffnet seine Türchen von Freitag bis Sonntag, jeweils zwischen 15 und 20 Uhr. Kleine Überraschungen und Aktionen warten hier auf die Besucher. Weitere Informationen und Details zum Programm sind auf der Website www.weihnachtsstadt-im-allgaeu.de zu finden.
Öffentliche Vernissage am Freitag, den 28.11.25 um 18 Uhr
Im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu findet ab Ende November eine besondere Ausstellung statt: Die Kaufbeurer Künstler Stiftung feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Von 2005 bis 2025 hat sie sich der Förderung regionaler Kunst verschrieben – ein Anliegen, das auf die Stifter Hans und Annemarie Höger zurückgeht.
Der Höger-Gedächtnispreis: Kunstförderung mit Kontinuität
Seit 2014 vergibt die Stiftung den Höger-Gedächtnispreis, mit dem Künstler:innen aus der Region ausgezeichnet werden. Neben finanzieller Unterstützung bietet der Preis eine Plattform zur Präsentation ihrer Werke. Die Jubiläumsausstellung zeigt nun ausgewählte Arbeiten der bisherigen elf Preisträger:innen und gibt damit einen eindrucksvollen Einblick in die Bandbreite künstlerischen Schaffens der vergangenen Jahre.
Vernissage und Öffnungszeiten
Die Ausstellung wird am Freitag, den 28. November 2025, um 18 Uhr im Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu feierlich eröffnet. Interessierte Besucher:innen sind zur öffentlichen Vernissage herzlich eingeladen.
Die Werke sind anschließend vom 29. November bis zum 12. Dezember 2025 zu sehen.
Ausstellungsort: Kunstgewölbe der Sparkasse Allgäu Ludwigstraße 26, Kaufbeuren
Für die großen Jubiläumsshows im Januar und Februar 2026 des Faschingsvereins AUFBRUCH–UMBRUCH gibt es noch Restkarten. Die Veranstaltung feiert 40 Jahre Vereinsgeschichte.
Erhältlich sind die Tickets bei Hyma-Laya, Kaiser-Max-Straße 13 in der Altstadt Kaufbeuren.
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 10–18 Uhr
Samstag: 10–12 Uhr
Am 24.12. bis 14 Uhr geöffnet (Betriebsurlaub vom 22. bis einschließlich 26. November)
Wer sich noch eine Eintrittskarte sichern will, sollte nicht zu lange warten.
Termine der Jubiläumsshows 2026
Die Jubiläumsveranstaltungen finden an folgenden Terminen im Kaufbeurer Stadtsaal statt:
Freitag, 30. Januar 2026, 19:30 Uhr (Premiere)
Samstag, 31. Januar 2026, 19:30 Uhr
Freitag, 6. Februar 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 7. Februar 2026, 18:00 Uhr
Fasching trifft auf Gesellschaftskritik
AUFBRUCH–UMBRUCH steht für einen Fasching mit Unterhaltungsfaktor – eine Mischung aus Satire, Kabarett, Comedy, Musik und Artistik. Dabei greift das Ensemble immer wieder aktuelle, lokale und gesellschaftliche Themen auf und verarbeitet sie mit Witz und Augenzwinkern. Ein wiederkehrender Höhepunkt sind die Gardeauftritte, insbesondere von Wertachgarde und Männergarde, ergänzt durch beeindruckende Darbietungen von Dance Solution und Artistica AnamCara. Auch Solo-Acts, allen voran der langjährige Regisseur Jürgen „Hausl“ Richter, prägen den unverwechselbaren Stil der Produktionen.
Schottische Klänge in Kaufbeuren – Ein musikalischer Abend mit Atmosphäre
Am Freitag, den 21. November 2025, verwandelt sich ROMI’S Märzenburg in Kaufbeuren ab 20 Uhr in eine Bühne für schottisches Lebensgefühl. Bei freiem Eintritt dürfen sich Besucher auf einen Abend mit einem Singer-Songwriter aus Schottland freuen – handgemachte Musik, persönliche Texte und eine Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.
Singer-Songwriter mit schottischen Wurzeln
Der aus Schottland stammende Musiker bringt nicht nur seine Gitarre, sondern auch Geschichten aus seiner Heimat mit. Wer Folk und akustische Klänge mag, dürfte sich hier genau richtig fühlen. Der intime Rahmen der Märzenburg bietet dabei den passenden Ort für einen direkten Draht zwischen Künstler und Publikum.
Eintritt frei – Reservierung empfohlen
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Reservierung wird jedoch empfohlen. Wer sicher gehen will, sich einen Platz zu sichern, kann sich unter folgender Nummer anmelden: 📞 01525 3000875
Was 1985 als mutiger Impuls begann, ist heute fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Kaufbeuren: Der Faschingsverein AUFBRUCH–UMBRUCH feiert 2026 sein 40-jähriges Bestehen. Die ersten Veranstaltungen im Jahr 1986 im Kaufbeurer Stadtsaal waren restlos ausverkauft – der Anfang einer Erfolgsgeschichte, die seither jährlich viele Menschen begeistert hat.
Schon bald wurde der Kartenkauf zum echten Ereignis: Nächtliches Anstehen für eine der begehrten Eintrittskarten gehörte für viele Fans zum Ritual. In Hochzeiten fanden bis zu zehn Shows vor ausverkauftem Haus statt.
Fasching mit Haltung und Haltung mit Humor
AUFBRUCH–UMBRUCH steht für eine Mischung aus Satire, Kabarett, Comedy, Musik und artistischen Darbietungen. Das Ensemble schafft es, gesellschaftliche Themen aufzugreifen und sie mit Witz und kritischem Blick auf die Bühne zu bringen. Ein fester Bestandteil jeder Show ist der Gardetanz – darunter die Wertachgarde und die Männergarde –, begleitet von spektakulären Auftritten von Gruppen wie Dance Solution oder Artistica AnamCara. Auch Solo-Künstlerinnen und Künstler, angeführt vom langjährigen Regisseur Jürgen „Hausl“ Richter, prägen das Gesicht der Produktionen.
Neue Wege, bewährte Qualität
Im Laufe der Jahrzehnte hat sich der Umgang mit Fasching verändert: Fernsehformate und andere Veranstalter haben eigene Karnevalsprogramme etabliert, was die große Aufmerksamkeit für AUFBRUCH–UMBRUCH etwas relativiert hat. Mit der Buron-Gaudi hat der Verein ein weiteres Format geschaffen, das zeigt: Der Kaufbeurer Fasching lebt – und entwickelt sich weiter.
Jubiläumsshow 2026 – Termine und Vorverkauf
Die große Jubiläumsshow findet an folgenden Terminen im Kaufbeurer Stadtsaal statt:
Freitag, 30. Januar 2026, 19:30 Uhr (Premiere)
Samstag, 31. Januar 2026, 19:30 Uhr
Freitag, 6. Februar 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 7. Februar 2026, 18:00 Uhr
Der Vorverkauf startet am 14. und 15. November 2025, jeweils von 18:30 bis 21:00 Uhr im Stadthaus-Café, Schmiedgasse 44, 87600 Kaufbeuren.
Altstadtfunkeln mit besonderen Angeboten bei bi.st
Am Freitag und Samstag, den 14. und 15. November 2025, verwandelt sich Kaufbeurens Altstadt in eine stimmungsvolle Kulisse aus Licht, Kultur und Kulinarik. Beim „Altstadtfunkeln – Kaufbeuren leuchtet & Candle Light Shopping“ sind die Geschäfte am Freitag bis 22 Uhr, am Samstag bis 20 Uhr geöffnet.
Das Modeatelier bi.st Kaufbeuren ist in ihrem im Store in der Ludwigstraße 18 an beiden Tagen mit besonderen Aktionen dabei:
Besucher:innen dürfen sich auf ein Einkaufserlebnis mit persönlicher Note freuen:
50 % auf Capes vom Ständer – eine Gelegenheit, sich stilvoll für die kalte Jahreszeit einzukleiden.
Ab 100 € Einkaufswert: 1 Paar Pulswärmer gratis.
Ab 200 € Einkaufswert: Zusätzlich 10 % Rabatt auf den gesamten Einkauf.
Dazu gibt es Glühwein und Lebkuchen – ein kleines Dankeschön zum Aufwärmen und Wohlfühlen beim Shoppen.
Individuelle Mode mit persönlicher Beratung
bi.st Kaufbeuren steht für hochwertige Stoffe und maßgeschneiderte Einzelstücke. Ob Dirndl-Schürzen, Cocktailkleid, Rock, Jacke, Hochzeitsgewand – die Maßanfertigungen entstehen mit viel Liebe zum Detail und professioneller Beratung durch Renate Stallmann und Susanne Biglmaier.
Auch wer selbst kreativ werden möchte, findet hier den passenden Einstieg: In den regelmäßig stattfindenden Nähkursen werden die handwerklichen Grundlagen vermittelt.
Das exklusive Sortiment – lokal gefertigt
Dirndl-Schürzen
Pullunder
Röcke
Hochzeitsgwand
Lagerlebengwand
Capes aus hochwertigen Stoffen
Capes für Rollstuhlfahrer
Kinderrollstuhlcapes
Maßanfertigungen
Nähkurse
Home Deco
Accessoires, wie der Longscarf
Exklusive Stoffe
Die Stoffauswahl ist vielfältig – stets mit Fokus auf Qualität und Individualität.
Anzeige. Volle Aufmerksamkeit für Ihre Aktionen & Events: Gezielte Präsenz auf allen Kanälen
Das beliebte Internetportal „Wir sind Kaufbeuren“ hat mit der Spotlight-Kampagne ein Format geschaffen, das Unternehmen, Vereinen und Veranstaltern eine flexible Möglichkeit bietet, kurzfristige Aktionen und Events gezielt zu bewerben – digital, regional und medienübergreifend.
Ob Sonderverkauf, Neueröffnung, Jubiläen und vor allem Kulturveranstaltungen: Die Kampagne bringt Inhalte direkt ins Blickfeld der lokalen Öffentlichkeit – über das Portal selbst, über Social Media und im Newsletter. Die Darstellung erfolgt multimedial, ergänzt durch auffällige Bannerformate auf Start- und Unterseiten. … mehr hier im Portal
Kurzfristig einsetzbar – schon ab 59 Euro pro Woche
Buchbar ab 59 Euro netto pro Woche lässt sich die Spotlight-Kampagne ohne Laufzeitbindung flexibel einsetzen. Die Inhalte werden redaktionell eingebettet, digital verbreitet und visuell unterstützt. Besonders für befristete Aktionen bietet das Modell eine wirkungsvolle Möglichkeit, schnell Reichweite in der Region zu erzeugen.
Sichtbarkeit zur richtigen Zeit
Die Stärke der Kampagne liegt in der Verbindung aus journalistischer Einbettung und gezielter digitaler Ausspielung. Statt Streuverluste zu riskieren, erreicht die Botschaft ein lokal interessiertes Publikum – dort, wo es täglich hinschaut. Damit eignet sich das Format besonders für Handel, Gastronomie, Dienstleistungen, Kulturveranstalter oder auch gemeinnützige Organisationen.
Regionale Plattform mit Reichweite
„Wir sind Kaufbeuren“ informiert täglich über das Stadtgeschehen, Veranstaltungen oder auch lokale Wirtschaftsthemen. Mit hohen Zugriffszahlen, einer spürbare Community auf Social Media (u. a. Facebook, Instagram und LinkedIn) sowie einem eigenen Newsletter erreicht die Plattform eine breite Zielgruppe in Kaufbeuren und Umgebung.
Gastgeber: Claus Tenambergen. Gäste: Nina Weber (Vorsitzende des Stadtjugendrings) und Stefanie Echtler (Fachkraft für Öffentlichkeitsarbeit)
In dieser Folge von Klar.Text geht’s um Jugend – und um Menschen, die sich tagtäglich dafür einsetzen, dass junge Stimmen gehört werden. Seit über 75 Jahren ist der Stadtjugendring Kaufbeuren das Herzstück der Jugendarbeit in der Stadt: mit Jugendzentren, Schulprojekten, Ferienangeboten, Kulturarbeit und politischer Bildung. Was macht den Stadtjugendring aus – und wie gelingt es, junge Menschen heute zu erreichen und zu begeistern? Moderator Claus Tenambergen spricht mit Nina Weber, Vorsitzende des Stadtjugendrings, und Stefanie Echtler, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit, über die zahlreichen Aufgaben des Stadtjugendrings, über Engagement, Verantwortung und Haltung in Zeiten von Social Media, Populismus und gesellschaftlichen Umbrüchen. Ein ehrliches, lebendiges Gespräch über eine Organisation, die in Kaufbeuren seit Jahrzehnten eine prägende Rolle spielt.
Schafkopf, Schießen und Frühschoppen: November-Highlights in Hirschzell
Im November lädt das Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell zu mehreren Veranstaltungen ein, die die Dorfgemeinschaft stärken und zum Mitmachen anregen. Von traditionellen Kartenspielen über sportlichen Wettkampf bis hin zum gemeinsamen Weißwurstfrühstück ist vieles geboten.
Schafkopfturnier: Kartenabend für Freunde bayerischer Spieltradition
Freitag, 7. November 2025, ab 19 Uhr Dorfgemeinschaftshaus Sonne, Hirschzell
Das Schafkopfturnier bietet allen Kartenspielinteressierten einen unterhaltsamen Abend in geselliger Atmosphäre. Gespielt wird ab 19 Uhr. Die Teilnahme steht allen offen.
Voranmeldung erbeten bei: Arno Hirschka: 0171 4865490 Michael Hirschvogel: 0151 43224501
Vereineschießen der Prinz-Alfons-Schützen
Samstag, 8. November 2025, 18 bis 20 Uhr Siegerehrung um 20.30 Uhr Dorfgemeinschaftshaus Sonne, Hirschzell
Mitglieder aller Hirschzeller Vereine ab 12 Jahren können am diesjährigen Vereineschießen der Prinz-Alfons-Schützen teilnehmen. Die Anmeldung ist direkt am Schießstand möglich. Für eine bessere Planung wird um Voranmeldung per E-Mail gebeten.
Sonntag, 9. November 2025, ab 10 Uhr Dorfgemeinschaftshaus Sonne, Hirschzell
Der traditionelle Frühschoppen lädt zu einem entspannten Sonntagvormittag ein. Bei Weißwürsten, Brezen und Getränken bietet sich die Gelegenheit zum Austausch und Zusammensitzen in angenehmer Runde.
Geselliger Abend zum Monatsausklang
Freitag, 28. November 2025, ab 19 Uhr Dorfgemeinschaftshaus Sonne, Hirschzell
Zum Ende des Monats trifft sich die Dorfgemeinschaft erneut im Gemeinschaftshaus. Ein ungezwungener Abend mit Gesprächen und geselligem Beisammensein für alle Interessierten.
5:0 gegen Schweinfurt – Bundesliga-Faustballer setzen frühes Ausrufezeichen
Mit einem überzeugenden 5:0-Erfolg gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf feierte der TV Neugablonz einen erfolgreichen Einstand ins Heimspieljahr der 1. Bundesliga Süd. Vor begeistertem Publikum in der Dreifachturnhalle zeigte das Team um Kapitän Magnus Elstner eine konzentrierte Leistung und machte deutlich, dass es in der höchsten Spielklasse bestehen kann.
Auftaktniederlage in Stammheim – mit Licht und Schatten
Bereits am Samstag zuvor trat der TVN auswärts beim TV Stammheim an. Positiv: Der komplette Kader war einsatzbereit, auch Christoph Sax kehrte nach Verletzung zurück. Der Start verlief verheißungsvoll – mit einer starken Angabeleistung sicherten sich die Neugablonzer den ersten Satz mit 11:2.
Im zweiten Durchgang konnte das Spiel zunächst offen gestaltet werden, ehe der Satz mit 4:11 verloren ging. Der dritte Satz brachte ein erneutes Hoch mit einem 11:6-Sieg, doch danach kam der Bruch im Spiel. Die Sätze vier bis sieben gingen deutlich an Stammheim (3:11, 6:11, 4:11, 4:11). Die Partie endete mit 2:5 aus Sicht des TVN. Trotz der Niederlage bewertete das Team den Spielverlauf insgesamt positiv: Zwei Satzgewinne zum Auftakt gaben Selbstvertrauen.
Heimspiel gegen Schweinfurt wird zur Machtdemonstration
Nur 17 Stunden nach dem Abpfiff in Stuttgart stand bereits das Heimspiel gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf an – eine Mannschaft, gegen die der TVN in der ersten Bundesliga-Saison seinen bisher einzigen Heimsieg feiern konnte (5:4). Trotz der knappen Regenerationszeit war die Mannschaft bestens eingestellt.
Zwar trat Schweinfurt mit dem international erfolgreichen Fabian Sagstetter an, dafür fehlte Nationalspieler Maximilian Lutz. In der Partie dominierte der TVN von Beginn an. Sandro Bürger setzte die Gäste mit präzisen Angaben unter Druck, das Team nutzte seine Chancen konsequent. Die Neugablonzer hielten den Gegner in Schach und ließen kaum einen Spielfluss zu.
Mit klaren Satzergebnissen (11:8, 11:8, 11:6, 11:7, 11:7) wurde ein deutlicher 5:0-Sieg eingefahren – ein wichtiger Erfolg für den weiteren Saisonverlauf.
Zwischenbilanz: Platz vier nach dem ersten Wochenende
Mit einem Sieg und einer Niederlage belegt der TV Neugablonz aktuell den vierten Platz in der 1. Bundesliga Süd. Eine solide Ausgangsposition für die anstehende Phase der Saison, in der es um die Qualifikation zur Meisterrunde geht.
Wiedersehen mit Waibstadt
Schon am kommenden Samstag wartet das nächste Auswärtsspiel. Gegner ist der TV Waibstadt – ein Team, mit dem der TVN gemeinsam in die Bundesliga aufgestiegen ist. Das Duell in der Waibstadter Schwimmbadhalle hat emotionale Bedeutung: Vor zwei Jahren gelang hier der Aufstieg. In der letzten Spielzeit gewann der TVN deutlich mit 5:0 – ein Ergebnis, das die Mannschaft gerne wiederholen würde. Ziel ist es, sich im Kampf um den Klassenerhalt weiter zu behaupten.
Ergebnisse 1. Spieltag
Samstag: TV Stammheim – TV Neugablonz 5:2 (2:11, 11:4, 6:11, 11:3, 11:6, 11:4, 11:4)
Sonntag: TV Neugablonz – TV Schweinfurt-Oberndorf 5:0 (11:8, 11:8, 11:6, 11:7, 11:7)
Die Geschäftsleitung und Projektverantwortliche von Mayr Antriebstechnik gemeinsam mit dem Bauunternehmen Dobler beim Spatenstich von Halle 9b in Mauerstetten. Foto: Mayr Antriebstechnik
Verlässlicher Partner auch in Krisenzeiten
Mayr Antriebstechnik setzt klare Investitionsimpulse für die Zukunft: Die Geschäftsführung hat grünes Licht für den Bau einer neuen Produktionshalle am Standort Mauerstetten gegeben. Die neue Halle 9b eröffnet Potenzial für Automatisierung und schafft Raum für neue, innovative Fertigungstechnologie. Die Investition ist darüber hinaus ein klares Bekenntnis zum Standort und zur Region. Der Baubeginn erfolgte im Oktober 2025. Parallel investiert Mayr im Werk in Polen, um die Logistik der Mayr-Gruppe international zu stärken.
Mayr Antriebstechnik erweitert seinen Stammsitz in Mauerstetten mit einer neuen Produktionshalle. Im Oktober 2025 begann der Bau von Halle 9b, nachdem die Geschäftsführung im Sommer grünes Licht für das Projekt gegeben hatte. Mit dem Bau der Halle schließt das renommierte Familienunternehmen eine Lücke im Masterplan für den Standort. Neben Verbesserungen in Material- und Logistikprozessen eröffnet der Neubau Potenzial für Automatisierungsprojekte sowie Raum für neue Maschinen und innovative Fertigungstechnologien, beispielsweise im Bereich der Oberflächenvergütung. Darüber hinaus sind neue Sozialräume für Mitarbeitende vorgesehen sowie neue Büroflächen und Besprechungsräume für fertigungsnahe Abteilungen.
„Die Rahmenbedingungen im Hinblick auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sind aktuell herausfordernd, die Unsicherheiten könnten kaum größer sein. Trotzdem, oder gerade deshalb, setzen wir ganz bewusst Impulse für unsere Zukunft und schaffen so die Möglichkeiten, diese erfolgreich zu gestalten“, sagt Ferdinand Mayr, Geschäftsführer (CEO) von Mayr Antriebstechnik.
„Mit dem Neubau von Halle 9b unterstreichen wir einmal mehr unser klares und langfristiges Bekenntnis zum Standort Mauerstetten und zum Allgäu, unserer Heimatregion. Natürlich soll es auch ein Wachstumsimpuls für unser Unternehmen sein. Wir wollen das volle Potenzial der Automatisierung für uns nutzen, unsere Produktivität weiter steigern und sichere, zuverlässige und innovative Produkte entwickeln. Das ist der klare Auftrag und Anspruch an uns selbst, der mit der Investition einhergeht.“
Mayr Antriebstechnik verfügt aktuell über rund 23.500 Quadratmeter Produktionsfläche sowie 9.500 Quadratmeter Büro- und Verwaltungsfläche an seinem Stammsitz in Mauerstetten. Mit der Halle 9b kommen weitere 2.857 Quadratmeter Produktions-, Büro- und Logistikflächen dazu, bei einer bebauten Grundfläche von 2.100 Quadratmetern.
„Wir graben uns auch mit der neuen Halle weiter in den Berg ein. Die Baukosten sind damit zwar höher, aber wir haben so einerseits weniger Flächenversiegelung und zudem bleiben die Materialflüsse kompakt“, erklärt Ferdinand Mayr.
Neben dem Werk in Mauerstetten mit rund 750 Mitarbeitenden betreibt Mayr Antriebstechnik international weitere Fertigungsstandorte: in Zhangjiagang in China mit 105 Mitarbeitenden, seit Oktober 2024 in Halol in Indien, aktuell mit 12 Mitarbeitenden, sowie im polnischen Ostrzeszów mit rund 430 Beschäftigten, wo derzeit ebenfalls gebaut wird.
Vorstand und interessierte Mitglieder besichtigen die Baustelle im Gablonzer Haus, von links nach rechts: Evelin Wenzel-Brandl, Gertrud Hofmann, Dr. Martin Posselt (1. Vorsitzender), Edeltraud Zasche, Dr. Thomas Jahn (2. Vorsitzender),
Anneliese Vorbach, Werner Wartha, Johannes Kijas. Foto: Gablonzer Archiv und Museum e.V.
Mitglieder besichtigen Baufortschritt – Museumseintritt bald im Erdgeschoss möglich
Der Umbau des Gablonzer Hauses nimmt sichtbar Gestalt an. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Gablonzer Archiv und Museum e.V. hatten Vorstand und interessierte Mitglieder Gelegenheit, den aktuellen Stand der Arbeiten vor Ort zu begutachten.
Museum wird zugänglicher
Der Verein, der Eigentümer des Gebäudes ist, lässt derzeit das Foyer im Erdgeschoss umfassend neugestalten. In Zukunft wird sich der Eingang zum Isergebirgs-Museum im Erdgeschoss befinden – eine Veränderung, die den Zugang für Besucher deutlich erleichtern soll.
Neuer Museumsshop und Café geplant
Im Zuge der Umbaumaßnahmen entstehen außerdem ein neuer Museums-Shop sowie ein kleines Café. Beide Bereiche sollen das Besuchserlebnis im Gablonzer Haus erweitern und zum Verweilen einladen.
Stadt verweist auf Terminüberschneidungen und sinkende Resonanz
Nach 2024 hat die Stadt Kaufbeuren den Martinimarkt auch für dieses Jahr abgesagt. Der Markt, der sonst jährlich am zweiten Novemberwochenende in der Altstadt stattfand, wird somit auch 2025 nicht durchgeführt. Organisiert wurde er in der Vergangenheit von der Stadtverwaltung selbst.
Händler und Sortiment in den Vorjahren
In den vergangenen Jahren nahmen rund 30 Markthändler am Martinimarkt teil. Angeboten wurden Produkte aus verschiedenen Bereichen: Schmuck, Haushaltswaren, Werkzeuge, Reinigungsgeräte, Gewürze und Geschenkartikel. Zusätzlich gab es gastronomische Stände, die für eine kulinarische Begleitung während des Marktbummels sorgten.
Zwei Gründe für die Absage
Tobias Müller, Abteilungsleiter für Kommunikation, Marketing und Wirtschaftsförderung Altstadt, nennt zwei Hauptgründe für die Entscheidung:
„Erstens, dass die Resonanz in den vergangenen Jahren merklich abgenommen hat. Und zweitens, dass wir so innerhalb von einer Woche drei Eventtage hätten, was einerseits zulasten der Besucherinnen und Besucher geht und andererseits vom Einzelhandel nicht stemmbar ist.“
Gemeint sind das Altstadtfunkeln (Candle-Light-Shopping und Kaufbeuren leuchtet) am 14. und 15. November.
Keine Angaben zur Zukunft des Marktes
Ob der Martinimarkt in den kommenden Jahren wieder stattfinden wird, ist derzeit nicht bekannt. Die Stadtverwaltung äußerte sich dazu bislang nicht.
Heimspiel gegen Schweinfurt am Sonntag – neue Liga, neuer Modus, klare Ziele
Nach dem erfolgreichen Wiederaufstieg im März kehren die Faustballer des TV Neugablonz zurück auf die große Bühne. Am Samstag, 1. November, gastiert das Team von Kapitän Magnus Elstner zum Saisonauftakt beim TV Stammheim. Tags darauf folgt um 14 Uhr das mit Spannung erwartete erste Heimspiel in der Dreifachturnhalle gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf.
Makellose Aufstiegsrunde als Basis
Die Ausgangslage könnte kaum besser sein: Bei den Aufstiegsspielen im Frühjahr ließ der TVN nichts anbrennen. Drei Spiele, drei Siege, neun gewonnene Sätze – und das vor heimischem Publikum. „Wir haben in der Vorbereitung hart gearbeitet und wollen zeigen, dass wir dazugehören“, sagt Angreifer Sandro Bürger selbstbewusst.
Liga spielt im neuen Modus
Erstmals wird die 1. Bundesliga Süd in einem modifizierten System ausgespielt. Nach der einfachen Hinrunde trennen sich die Wege: Die Top-Vier kämpfen in der Meisterrunde um die DM-Teilnahme, die restlichen fünf Teams spielen gegen den Abstieg. Jedes Spiel hat damit von Beginn an hohes Gewicht.
Starke Konkurrenz wartet
Mit Serienmeister TSV Pfungstadt, dem TV Käfertal und weiteren etablierten Bundesligisten erwartet Neugablonz eine schwierige Aufgabe. Neben den Allgäuern steigt auch Waibstadt wieder auf. Insgesamt sind neun Mannschaften am Start – fünf davon allein aus Schwaben, was die Bedeutung der Region im deutschen Faustball unterstreicht.
Kader verstärkt – zwei Leistungsträger fehlen
Personell hat sich einiges getan: Daniel Mack und Kilian Helfensdörfer, beide aus der zweiten Mannschaft, verstärken den Bundesliga-Kader. Allerdings muss der TVN vorerst auf Christoph Sax verzichten.
Heimvorteil soll den Unterschied machen
Besonders in der Dreifachturnhalle wollen die Neugablonzer punkten. Schon in der vergangenen Bundesliga-Saison gelang hier gegen Schweinfurt ein hart erkämpfter Fünf-Satz-Sieg. „Unsere Fans können für eine Atmosphäre sorgen, die jeden Gegner beeindruckt“, weiß Bürger. „Das wollen wir nutzen.“
Das Ziel ist klar formuliert: Anders als beim ersten Bundesliga-Gastspiel 2023/24 soll die Klasse diesmal gehalten werden. Mit zwei Monaten intensiver Vorbereitung in den Beinen und der Euphorie des Wiederaufstiegs im Rücken startet das Team optimistisch in die neue Spielzeit.
🕓 Spieltermine:
Samstag, 1.11. – Auswärtsspiel beim TV Stammheim
Sonntag, 2.11., 14 Uhr – Heimspiel gegen TV Schweinfurt-Oberndorf 📍 Ort: Dreifachturnhalle, Turnerstraße 12, Kaufbeuren-Neugablonz
🏆 Die Liga 2024/25:
Baden: TSV Pfungstadt, TV Käfertal, TV Waibstadt
Schwaben: TV Vaihingen/Enz, TSV Calw, TV Stammheim, TV Waldrennach
Leben mit einer tödlichen Diagnose – und was dann?
Eine schwere, unheilbare Diagnose verändert alles – für Betroffene und ihr gesamtes Umfeld. Plötzlich ist nichts mehr selbstverständlich. Wie geht man mit dieser neuen Realität um? Wer bietet Unterstützung, wenn der Alltag aus den Fugen gerät?
Diesen Fragen widmet sich die öffentliche Fortbildung des Palliativnetzwerks Ostallgäu-Kaufbeuren am Mittwoch, 5. November 2025, von 15:00 bis 18:00 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf.
Unterstützung, die trägt
In der Veranstaltung geht es darum, wie Begleitung in Zeiten schwerer Krankheit gelingen kann. Vorgestellt werden konkrete Hilfsangebote, die im Versorgungsnetzwerk der Region existieren. Eine szenische Fallvorstellung gibt Einblick in die Arbeit der Palliativversorgung im Raum Kaufbeuren-Ostallgäu.
Was zählt, sind Menschen, die da sind, zuhören, begleiten und wissen, was zu tun ist. Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Fachkräfte, sondern auch an Angehörige, Interessierte sowie Menschen aus dem psychosozialen und ehrenamtlichen Bereich.
Raum für Begegnung und Austausch
Nach dem offiziellen Teil besteht die Möglichkeit, bei einem kleinen Umtrunk ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und Informationsmaterial mitzunehmen. Der persönliche Austausch mit den Akteur:innen der Palliativversorgung steht dabei im Mittelpunkt.
Für Ärztinnen und Ärzte: Fortbildungspunkte der Bundesärztekammer werden vergeben
Teilnahme: Kostenlos, Anmeldung erforderlich bis zum 31. Oktober 2025
Anmeldung per E-Mail an: palliativnetzwerk@sapv-kf-oal.de Telefon: 0170 9533111 (bitte auf den Anrufbeantworter sprechen – Bestätigung folgt)
Wer ist eingeladen?
Alle, die sich beruflich oder ehrenamtlich in der Palliativversorgung engagieren – in Medizin, Pflege, Hospizarbeit oder im psychosozialen Bereich. Ebenso willkommen sind Menschen, die sich informieren, mitdenken oder sich einfach fragen: „Was, wenn…?“
Entdecken Sie die heilenden Eigenschaften heimischer Blumen wie Ringelblume, Lavendel und Johanniskraut. Erfahren Sie, wie sie Körper und Seele auf natürliche Weise unterstützen.
Von der beruhigenden Wirkung des Lavendels bis zur schmerzlindernden Kraft der Arnika: Dieser Artikel zeigt, wie Naturmedizin direkt vor unserer Haustür blüht.
Blumen mit Superkräften: Heilpflanzen und ihre verborgenen Talente
In Zeiten wachsender Begeisterung für natürliche Heilmittel lohnt sich ein Blick auf die heimischen Pflanzen mit „Superkräften“. Deutschland bietet eine Vielzahl an Heilblumen, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch eine beeindruckende Wirkung auf Körper und Geist entfalten. Wer sich inspirieren lassen möchte, kann Blumen ganz bequem online bestellen – zum Beispiel hier.
1. Ringelblume (Calendula officinalis): Die Hautheilerin
Die Ringelblume ist eine der bekanntesten Heilpflanzen in Mitteleuropa. Ihre leuchtend orangefarbenen Blüten enthalten Flavonoide, Saponine und ätherische Öle, die entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Besonders bei Hautproblemen wie kleinen Wunden, Ekzemen oder Sonnenbrand kommt sie zum Einsatz – meist in Form von Salben oder Tinkturen. Darüber hinaus fördert die Ringelblume die Durchblutung und unterstützt die Regeneration des Gewebes. Auch bei inneren Beschwerden wie Magenentzündungen kann sie helfen, wenn sie als Tee eingenommen wird. Ihre sanfte, aber effektive Wirkung macht sie zu einem festen Bestandteil der Hausapotheke.
Foto: Patrick Pahlke, Unsplash
2. Lavendel (Lavandula angustifolia): Der Seelenberuhiger
Lavendel ist nicht nur für seinen angenehmen Duft bekannt, sondern auch für seine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem. Die Blüten enthalten ätherische Öle wie Linalool und Linalylacetat, die entspannend wirken und bei Schlafstörungen, innerer Unruhe oder Nervosität helfen können. Besonders beliebt ist Lavendelöl in der Aromatherapie. Auch äußerlich angewendet entfaltet Lavendel seine Wirkung: Ein Lavendelbad kann Muskelverspannungen lösen und das Einschlafen erleichtern. In Deutschland wird Lavendel häufig in Gärten kultiviert und ist ein Symbol für Ruhe und Ausgeglichenheit – ein echtes Naturmittel für die Seele.
Foto: Léonard Cotte, Unsplash
3. Kamille (Matricaria chamomilla): Die sanfte Entzündungsbremse
Kamille ist ein Klassiker unter den Heilpflanzen und in fast jedem Haushalt bekannt. Ihre Blüten enthalten Bisabolol und Apigenin, die entzündungshemmend, krampflösend und beruhigend wirken. Kamillentee ist ein bewährtes Mittel bei Magen-Darm-Beschwerden, während Kamillen-Dampfbäder bei Erkältungen und Hautreizungen helfen. Auch äußerlich zeigt Kamille ihre Wirkung: Umschläge mit Kamillenaufguss können bei Hautentzündungen oder Augenreizungen Linderung verschaffen. Ihre sanfte, aber vielseitige Wirkung macht sie zu einer der beliebtesten Heilblumen in der Naturheilkunde.
Foto: Nature Uninterrupted Photography, Unsplash
4. Arnika (Arnica montana): Die Schmerzstillerin
Arnika wächst in den Alpen und Mittelgebirgen und ist bekannt für ihre schmerzlindernden Eigenschaften. Ihre Blüten enthalten Sesquiterpenlactone, die entzündungshemmend und abschwellend wirken. Arnika wird äußerlich bei Prellungen, Verstauchungen und Muskelkater angewendet – meist in Form von Salben oder Tinkturen. Wichtig ist, dass Arnika nicht innerlich eingenommen werden sollte, da sie giftige Bestandteile enthält. Dennoch ist sie ein wertvoller Helfer bei Verletzungen und wird auch in der Sportmedizin geschätzt. Ihre Fähigkeit, Schmerzen zu lindern und die Heilung zu fördern, macht sie zu einer echten „Superheldin“ unter den Heilpflanzen.
Foto: Wallace Fonseca, Unsplash
5. Johanniskraut (Hypericum perforatum): Die natürliche Beruhigung
Johanniskraut ist in Deutschland heimisch und blüht im Sommer mit leuchtend gelben Blüten. Es enthält Hypericin und Hyperforin – Wirkstoffe, die stimmungsaufhellend und beruhigend wirken. Besonders bei leichten depressiven Verstimmungen und nervöser Unruhe wird Johanniskraut als Tee, Öl oder in Tablettenform eingesetzt. Neben der inneren Anwendung ist Johanniskrautöl auch äußerlich wirksam, etwa bei Muskelverspannungen oder leichten Verbrennungen. Allerdings sollte man bei der Einnahme vorsichtig sein, da Johanniskraut Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben kann. Trotzdem bleibt es eines der bekanntesten natürlichen Mittel zur Unterstützung des seelischen Gleichgewichts.
Foto: Gary J Stearman, Unsplash
Fazit
Heilpflanzen sind ein wertvoller Schatz der Natur – und viele davon wachsen direkt vor unserer Haustür. Ihre Wirkstoffe sind wissenschaftlich erforscht und bieten sanfte Alternativen zur konventionellen Medizin. Wer sich mit den „Superkräften“ der Blumen beschäftigt, entdeckt eine Welt voller natürlicher Heilmittel, die Körper und Seele gleichermaßen guttun. Ob als Tee, Öl, Salbe oder Badezusatz – die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und oft überraschend wirksam. Mit etwas Wissen und Achtsamkeit lassen sich viele Beschwerden auf natürliche Weise lindern – ganz im Einklang mit der Kraft der Pflanzen.
Anzeige. Exklusives Ambiente, persönliche Betreuung und spannende Spiele in der energie schwaben arena
Die neue Eishockeysaison beim ESV Kaufbeuren ist in vollem Gange – und mit ihr hat auch die beliebte VIP-Kabine wieder geöffnet. Bereits jetzt nutzen Unternehmen das besondere Angebot, um Kunden, Partner oder Mitarbeitende zu begeistern. Jetzt heißt es, schnell sein: Einige Termine in der Saison 2025/2026 sind bereits vergeben – wer die VIP-Kabine noch erleben möchte, sollte bald reservieren.
„Für mich ist es immer wieder schön zu sehen, wie positiv die Stimmung in der VIP-Kabine ist“, sagt Claus Tenambergen, Beauftragter für die VIP-Kabine beim ESVK. „Wie die Gruppen die Zeit genießen, das tolle Gemeinschaftsgefühl – dabei sorgt schon der erste Blick in die bestens ausgestattete Kabine für ein Lächeln.“
Ein besonderes Erlebnis für Unternehmen und Gruppen
Die exklusive Kabine steht bei ausgewählten Heimspielen in der energie schwaben arena zur Verfügung – jeweils an Dienstagen oder Freitagen. Sie bietet Platz für 15 bis 20 Personen und umfasst:
Am Freitag, den 7. November 2025, dürfen sich Eishockeyfans in Kaufbeuren auf ein besonderes Ereignis freuen: Die Traditionsmannschaft des ESV Kaufbeuren trifft auf den EC Hubertus Apfeltrang. Der Erlös des Abends geht vollständig an die Thomas-Holzmann-Stiftung e.V., die den ehemaligen Amateuer-Eishockeyspieler Thomas Holzmann, der seit einem schweren Unfall während eines Eishockeyspiels im Rollstuhl sitzt, unterstützt. Der Spielbeginn ist um 19:45 Uhr in der energie schwaben arena Kaufbeuren, der Eintritt ist frei, und der Kiosk ist geöffnet. Spenden zugunsten der Stiftung sind ausdrücklich erwünscht.
Eishockeyfamilie steht zusammen
Wie schon in den Vorjahren steht der Abend ganz im Zeichen der Solidarität. Die Veranstaltung soll nicht nur sportlich begeistern, sondern auch ein starkes Zeichen des Zusammenhalts in der Eishockeyfamilie setzen. „Das Benefizspiel ist eine Herzensangelegenheit für uns alle“, sagt Herbert Distel, Mitorganisator des Events. „Die Spenden helfen direkt, die laufende Unterstützung für Thomas zu sichern. Jeder Euro kommt dort an, wo er gebraucht wird.“
Viele bekannte Gesichter auf dem Eis
Für die Zuschauer gibt es ein Wiedersehen mit vielen ehemaligen ESVK-Größen, die einst die Kaufbeurer Eishockeygeschichte prägten. Die der Traditionsmannschaft treffen auf den EC Hubertus Apfeltrang, der in diesem Jahr zusätzlich einen besonderen Anlass zum Feiern hat: Rigo Hammerle, langjähriger Spielertrainer des EC Hubertus, bestreitet an diesem Abend sein Abschiedsspiel nach 25 Jahren.
Ein Abend mit Herz
Sportliche Emotionen, nostalgische Momente und echte Solidarität – das Benefizspiel verspricht wieder einen Abend, der weit über das sportliche Geschehen hinausgeht. Alle Einnahmen und Spenden fließen in vollem Umfang an die Thomas-Holzmann-Stiftung e.V.
Warum „Bunbury oder Ernst sein ist alles“ in Kemnat gerade für volle Ränge sorgt – und noch Plätze frei sind
Mit der Premiere von „Bunbury oder Ernst sein ist alles“ hat der Theaterverein Burgspiele Kemnat e.V. unter der Regie von Benjamin Sandler den fulminanten Auftakt seiner Herbstproduktion gefeiert. Oscar Wildes pointenreiche Gesellschaftskomödie über Doppelleben, Verwechslungen und die Suche nach Liebe zog das Publikum von der ersten Minute an in ihren Bann – und wurde mit tosendem Applaus belohnt.
Im Zentrum der Handlung stehen zwei junge Männer der Londoner Oberschicht, die dem bürgerlichen Pflichtgefühl mit erfundenen Identitäten entfliehen: Philipp Schmitt brilliert als Jack Worthing, der auf dem Land ein wohlanständiges Leben führt, in der Stadt aber unter dem Namen „Ernst“ seinen Neigungen nachgeht. Sein Freund Algernon Moncrieff, charmant und schelmisch gespielt von Philipp Höbel, erfindet kurzerhand einen schwerkranken Freund namens „Bunbury“, um dem gesellschaftlichen Ernst der Stadt zu entkommen.
Als sich beide in junge Damen verlieben – Jack in die anspruchsvolle Gwendolen Fairfax (hervorragend gespielt von Klara Bartenschlager), Algernon in die fantasievolle Cecily Cardew (herausragend: Emma Groß) – droht das Lügenkonstrukt aufzufliegen. Denn beide Damen hegen eine auffällige Vorliebe für den Namen „Ernst“ – was zu höchst amüsanten Komplikationen führt. Für ordentlich Druck sorgt Lady Bracknell, Gwendolens Mutter, eindrucksvoll verkörpert von Lucia Schindele: Mit schneidender Stimme und perfektem Timing verkörpert sie den Inbegriff der viktorianischen Kontrollgesellschaft – und sorgt mit ihren Bonmots für zahlreiche Lacher. In der Nebenhandlung entwickelt sich zwischen der Gouvernante Miss Prism (Nadine Zerbes) und dem leicht weltfremden Geistlichen Dr. Chasuble (Matthias Zerbes) eine herrlich verschrobene Romanze. Die Diener Lane (Georg Schindele) und Merriman (Maris Winters) komplettieren das Ensemble mit wunderbaren Einwürfen.
Das Stück lebt von den rasanten Dialogen, den absurden Verwicklungen und den vielen doppelten Böden – und das Ensemble der Burgspiele Kemnat nutzt all das mit beeindruckender Spielfreude. Gepaart mit den stilsicheren, extravagant gestalteten Kostümen und dem imposanten Bühnenbild entstand ein Abend, der zu langanhaltenden Lachern im Publikum führte und in tosendem Applaus mündete.
Eine Premiere mit Esprit, Charme und großartiger Ensembleleistung in tollem Ambiente im Theaterstadel Großkemnat.
Termine & Ticketinfo
Wer die Vorstellung noch nicht gesehen hat, hat an folgenden Terminen Gelegenheit dazu:
Fr, 24. Oktober – Abendvorstellung (Einlass 19:00 Uhr | Beginn 19:30 Uhr)
Sa, 25. Oktober – Abendvorstellung (19:00 Uhr | 19:30 Uhr)
So, 26. Oktober – Nachmittagsvorstellung (14:30 Uhr | 15:00 Uhr)
„Bunbury oder Ernst sein ist alles“ überzeugt mit klugem Humor, einem engagierten Ensemble und unterhaltsamer Inszenierung. Wer Lust auf einen kurzweiligen Theaterabend hat, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen.
v.l.: Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl (Freie Wähler), Landtagsabgeordneter Peter Wachler (CSU), Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU). Fotos: Abgeordnetenbüro Pohl, Stimmkreisbüro Peter Wachler, Stadt Kaufbeuren
Wie Stabilisierungshilfen des Freistaats Bayern Kommunen entlasten
Die finanzielle Lage vieler bayerischer Kommunen ist weiterhin angespannt. Um handlungsfähig zu bleiben, sind Städte wie Kaufbeuren auf Unterstützungsmaßnahmen des Freistaats Bayern angewiesen. Auch im Jahr 2025 stellt der Freistaat erneut Mittel in Millionenhöhe bereit: Insgesamt 92 Millionen Euro für Stabilisierungshilfen und 46 Millionen Euro für Bedarfszuweisungen.
Kaufbeuren erhält dabei zum zweiten Mal in Folge eine bedeutende Zuweisung. Der Verteilerausschuss hat beschlossen, der Stadt 3,7 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen – nach 3,5 Millionen Euro im Vorjahr.
Bernhard Pohl: „Kein Bürgergeld für Kommunen“
Der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler), stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag, begrüßt die Unterstützung: „Die Stadt Kaufbeuren ist dringend auf die Stabilisierungshilfen angewiesen. Damit wird der Konsolidierungskurs der Stadt maßgeblich unterstützt. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung der finanziellen Leistungsfähigkeit.“
Dabei betont Pohl, dass die Zuweisungen keine Selbstverständlichkeit sind: „Stabilisierungshilfen sind keine Almosen oder Bürgergeld für Kommunen. Von der Stadt wird ein Sparwille und rigorose Haushaltsdisziplin erwartet. Oberbürgermeister Stefan Bosse und der Stadtrat haben dies verinnerlicht und höchst professionell umgesetzt.“
Auch die Rolle der Verwaltung hebt Pohl hervor: „Markus Pferner und sein Team haben großartige Arbeit geleistet. Nur so ist es gelungen, die hohe Zahl des vergangenen Jahres noch einmal zu steigern.“
Oberbürgermeister Bosse: „Eine wichtige Unterstützung in kritischer Zeit“
Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU) betont die Dringlichkeit der Mittel: „Stagnierende Steuereinnahmen aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland haben dazu geführt, dass Städte wie Kaufbeuren an substanzielle Einschnitte denken müssen. Um weiter handlungsfähig zu bleiben, tut uns die Finanzzuweisung ausgesprochen gut.“
Bosse sieht in der Entscheidung auch ein Zeichen des Vertrauens in die Stadtpolitik: „Der Freistaat glaubt an unseren Konsolidierungswillen und belohnt unsere Anstrengungen. Das heißt für mich aber auch, dass wir unseren Kurs in den kommenden Jahren fortsetzen müssen.“
Peter Wachler: „Politisches Zeichen für unsere Region“
Auch der Landtagsabgeordnete Peter Wachler (CSU) hebt die Bedeutung der Entscheidung hervor: „Der Freistaat Bayern steht fest an der Seite seiner Kommunen – und verschafft ihnen zusätzlichen Spielraum. Das ist ein wichtiges politisches Zeichen für unsere gesamte Region.“
Er zeigt sich zuversichtlich, dass Kaufbeuren die Auflagen erfüllen kann, damit die Mittel ausgezahlt werden: „Ich bin zuversichtlich, dass die Stadt Kaufbeuren die erforderlichen Auflagen in Kürze erfüllt.“
Hintergrund: Was sind Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen?
Die Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen werden jährlich durch einen Verteilerausschuss vergeben, dem unter anderem das Finanz- und Innenministerium sowie die vier kommunalen Spitzenverbände angehören.
Bedarfszuweisungen helfen Kommunen mit rückläufiger Bevölkerungsentwicklung oder besonderen Belastungen. Stabilisierungshilfen sind speziell für strukturschwache Kommunen gedacht, die ihre Verschuldung reduzieren müssen – um zum Beispiel im Gesundheits- oder Bildungsbereich handlungsfähig zu bleiben.
Die Beträge für das Jahr 2026 werden voraussichtlich am 30. Oktober 2025 im Rahmen der Verhandlungen über den kommunalen Finanzausgleich festgelegt.
Claus Tenambergen stellt sich den Fragen: über Werte, Charakter, zwischenmenschliches Miteinander und darüber, was ihn als Mensch ausmacht.
Was passiert, wenn der Gastgeber selbst zum Gast wird? In dieser besonderen Podcast-Folge von Lokal.Töne steht Claus Tenambergen – eigentlich Gastgeber und Moderator der beiden Formate Lokal.Töne und Klar.Text – selbst im Mittelpunkt: offen, ehrlich und persönlich. Stefanie Sousa Pietruske und Christian Herrmann von Larus Coaching XP übernehmen die Moderation und drehen den Spieß um. Sie wollen wissen, was Claus bewegt, welche persönlichen und beruflichen Erfahrungen ihn geprägt haben und welche Werte und Erkenntnisse ihn heute begleiten. Ein Gespräch über Charakter, Zwischenmenschliches – und darüber, was ihn als Mensch ausmacht. Im aktuellen Podcast von Wir sind Kaufbeuren.
Nach einem Jahr Bühnenpause meldet sich die Oberbeurer Bühne eindrucksvoll zurück. Am Samstag, den 18. Oktober 2025, feierte die Komödie „Göttinnen weißblau“ im Pfarrsaal Oberbeuren vor ausverkauftem Haus ihre Premiere. Das Publikum erlebte einen ebenso unterhaltsamen wie schwungvollen Theaterabend – mit starken Dialogen, glaubwürdigen Charakteren und vielen herzhaften Lachern.
Begeisterte Reaktionen aus dem Publikum
Die Reaktionen im Saal sprachen für sich: Immer wieder brandete Applaus auf, begleitet von herzhaftem Lachen und spürbarer Begeisterung. Bereits nach dem ersten Akt war die Stimmung heiter und gelöst – eine Energie, die sich bis zum Schlussapplaus hielt. Zahlreiche Gäste lobten die Aufführung nach Ende der Vorstellung: „Ein großartiger Abend – so kennt und liebt man die Oberbeurer Bühne.“ … oder: „Das beste Stück der letzten Jahre. Ich habe mich unglaublich gut amüsiert!“ … oder: „Ich hab die ganze Zeit gelacht, ein tolles Stück und super gespielt!“
Bilder der Premiere
Eine Komödie mit Lokalkolorit
Im Mittelpunkt des Dreiakters von Cornelia Willinger stehen die drei Schwestern Vroni (Christina Lembke), Wilma (Ursula Foldenauer) und Traudl (Petra Schneiderat), die gemeinsam den Gasthof „Schwanenwirt“ führen. Während sie sich ganz den aufwendigen Vorbereitungen für den Silvesterabend samt Showeinlage widmen, fühlen sich ihre Ehemänner Franz (Jürgen Wittek) und Edi (Helmut Branse) zunehmend an den Rand gedrängt. Traudl verfolgt unterdessen ehrgeizige Pläne für ihren Sohn (Philipp Schneiderat) – allerdings ohne dessen Zustimmung. Auch Postbote Willi (Axel Vorbach) bringt frischen Wind ins Geschehen, als er seine heimliche Liebe gesteht. Die daraus entstehende Dynamik – zwischen Alltag, Familienkonflikten und einer geplanten Silvester-Sabotage – sorgt für ein ebenso spannungsreiches wie komisches Bühnengeschehen.
Ensemble überzeugt auf ganzer Linie
Die Spielfreude des Ensembles war spürbar: Mit großer Bühnenpräsenz und feinem Gespür für Timing brachten die Darstellerinnen und Darsteller die Charaktere authentisch zum Leben. Mit „Göttinnen weißblau“ ist der Oberbeurer Bühne ein ebenso kurzweiliger wie pointenreicher Theaterabend gelungen, der das Publikum voll und ganz überzeugt hat. Die große Nachfrage und die ausverkauften Vorstellungen zeigen: Das Theater in Oberbeuren lebt – und wie!
Die Allianz Hauptvertretung Stephan Schier am Neuen Markt in Kaufbeuren-Neugablonz. Foto: Schier
Von der Hüttenstraße an den Neuen Markt
Die Allianz Hauptvertretung Stephan Schier hat innerhalb von Kaufbeuren-Neugablonz ihren Standort verlegt und ist ab sofort am Neuen Markt 13 zu finden. Zuvor war das Büro in der Hüttenstraße ansässig. Der neue Standort überzeugt durch seine zentrale Lage und gute Erreichbarkeit.
Das Team um Stephan Schier bietet eine breite Palette an Leistungen – sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen. Die Beratung erfolgt individuell, unverbindlich und auf Wunsch auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten – etwa abends bei den Kundinnen und Kunden vor Ort.
Adresse
Allianz Hauptvertretung Stephan Schier Neuer Markt 13 87600 Kaufbeuren-Neugablonz www.allianz-schier.de
Im Juli 2025 eröffnete Steuerberaterin Anja Hörmann neue Büroräume in der Kaufbeurer Altstadt. Auf dem Bild v.l. Wirtschaftsreferent Andreas Bauer, Oberbürgermeister Stefan Bosse, Steuerberaterin Anja Hörmann, Finanz- und Vertriebsexperte Manuel Hörmann. Foto: Claus Tenambergen
Anzeige: Steuern sparen mit Immobilien – und Vermögen planvoll aufbauen
Ganzheitliche Immobilienberatung mit steuerlichem Fokus
In Kaufbeuren arbeiten Finanzstratege Manuel Hörmann und Steuerberaterin Anja Hörmann Hand in Hand, wenn es um den Aufbau von Immobilienvermögen geht. Ihr gemeinsamer Ansatz verbindet steuerliche Gestaltung, rechtssichere Umsetzung und langfristige Investmentstrategie – abgestimmt auf Neubauprojekte, Bestandsimmobilien und denkmalgeschützte Objekte.
Finanz- und Steuerstrategie aus einer Hand
Während Manuel Hörmann für die Analyse der Investment- und Finanzierungsstrategie verantwortlich ist, sorgt Anja Hörmann für die passende steuerliche Struktur. Das Ziel: Eine ganzheitliche Planung, die sowohl steuerlich als auch wirtschaftlich tragfähig ist.
Vorteile für Anlegerinnen und Anleger:
Reduzierung der Steuerlast
Klare Strukturen und rechtliche Sicherheit
Nachhaltiger Vermögensaufbau
Schwerpunkte im Überblick
Neubau: Von Anfang an effizient geplant
Neubauimmobilien erfordern eine vorausschauende Planung. Hier setzen Manuel und Anja Hörmann frühzeitig an:
Entwicklung einer steuer- und finanzierungsoptimierten Strategie
Berücksichtigung relevanter Abschreibungen sowie möglicher Förderungen
Unterstützung bei der Vertragsgestaltung (Bau- vs. Erwerbsnebenkosten, Aufteilung Boden/Gebäude)
Detaillierte Liquiditäts- und Tilgungsplanung über die gesamte Haltedauer
Bestandsimmobilien: Potenziale erkennen und heben
Beim Kauf von bestehenden Wohn- oder Mischimmobilien liegt der Fokus auf der Optimierung von Struktur und Ablauf:
Kaufpreisaufteilung zur bestmöglichen Nutzung der Abschreibungen
Bewertung von Modernisierungsmaßnahmen (Erhaltungsaufwand vs. aktivierungspflichtig)
Optimierung von Mieterträgen, Instandhaltung und Finanzierung
Strategien zur Haltedauer und Exit-Optionen wie Teilveräußerung oder Bestandserweiterung
Sanierungsbedürftige Gebäude mit Denkmalschutzstatus bieten besondere steuerliche Möglichkeiten:
Nutzung der Sonderabschreibungen für Denkmäler nach geltendem Steuerrecht
Strukturierte Planung von Sanierung und Finanzierung
Kombination aus Steuerentlastung und Werterhalt durch hochwertige Bauausführung
Der Arbeitsprozess: Klar, strukturiert und praxisnah
Die Beratung folgt einem strukturierten Ablauf, der individuell auf die jeweilige Situation abgestimmt wird:
Analyse: Wir prüfen Objekt, Lebenssituation, finanzielle Ziele und steuerliche Ausgangslage
Struktur: Entwicklung einer geeigneten Rechtsform und Finanzierungsstruktur
Umsetzung: Begleitung bei Kauf, Maßnahmenplanung und steuerlicher Dokumentation
Begleitung: Laufende Betreuung hinsichtlich Cashflow, Instandhaltung, AfA und Exit-Strategie
Ziel: Immobilienvermögen mit System
Durch die enge Verzahnung von Steuerberatung und Finanzplanung entsteht eine tragfähige und zukunftsorientierte Strategie – unabhängig davon, ob Interessenten neu einsteigen oder bestehende Objekte optimieren möchten.
Tabuthema Wechseljahre in szenisch-musikalischer Revue erst eine Woche später
Kaufbeuren. Manchmal kreuzt das Leben unsere Pläne und wirft alles um. So geschehen beim SpotTheater Kaufbeuren, das gerade mit Verve und Chuzpe das neue Stück „Klimawandel – ein Menofest“ im Stadttheater probt. „Es sind verschiedene Ereignisse zusammengekommen, die eigentlich zum Thema passen, die es aber nötig machen, den Druck rauszunehmen und die Premiere zu verschieben“, erklärt Regisseurin Simone Schatz.
Um auf alle acht zu geben und eine gut vorbereitete Premiere zu ermöglichen, wird sie nun erst am Freitag, den 17. Oktober 2025, um 19.30 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren stattfinden. Die bereits gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit, können aber auch in andere Termine getauscht oder zurückgegeben werden.
Wie berichtet, greift das SpotTheater in „Klimawandel – ein Menofest“ nach langer Vorbereitung ein besonderes Thema auf: Mit Humor, Tiefgang, schonungsloser Offenheit und ungebremster Kraft erzählen sechs Frauen von den Höhen und Tiefen der Menopause – und brechen damit endgültig das Schweigen über die Wechseljahre. Im neuen Theaterstück „Klimawandel – ein Menofest“ entsteht ein vielstimmiges Panorama weiblicher Erfahrung – frech, wild und weise.
Die Uraufführung findet nun am 17. Oktober um 19.30 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren statt.
Die Frauen treffen in einer kunsttherapeutischen Einrichtung aufeinander: eine Ärztin, eine Lehrerin, eine Künstlerin, eine Yogalehrerin, eine Dessousvertreterin und eine Therapeutin. Jede trägt ihre eigene Geschichte, ihre Geheimnisse und Verletzungen, ihre Sehnsucht nach Lust, Freiheit und Würde. Bei Hitzewallungen und Hormonschwankungen, in Wut, Trauer und Gelächter erzählen sie von einem Lebensabschnitt, der kaum öffentliche Sichtbarkeit erfährt – und doch Millionen betrifft.
Berührende Monologe, energiegeladene Songs und kabarettistischer Schlagabtausch wechseln sich ab. Es geht um die Mitte des Lebens, um neue Freiheiten, Selbstbestimmung, Körperbilder, Scham und Lust. Die Inszenierung kombiniert Alltagsrealitäten, Politisches und Musik zu einer empowernden Bühnenerfahrung, die Frauen ermutigt, ihre Stimmen zu erheben und für Wertschätzung und Rechte einzutreten.
Begleitet von bekannten Popsongs in überraschenden Variationen, von Szenen voller Selbstironie und kraftvollen Texten, wird klar: Die Menopause ist kein Ende, sondern ein Anfang. Das Stück macht Mut, offen über Körper, Lust und das Älterwerden zu sprechen – es ist Einladung und Aufbruch zugleich: raus aus dem Schweigen, rein ins Leben – laut, selbstbewusst und solidarisch.
„Klimawandel – ein Menofest“ Musikalisch-szenische Revue über das Frau-Sein Text und Regie: Simone Schatz Schauspielerinnen: Andrea Esdohr, Astrid Hövelmann, Anna Kessel, Angelica Pisch, Simone Schatz, Mia Weirich
Premiere: Freitag, 17.10.2025 Weitere Termine: Samstag, 18.10., Freitag, 24.10. und Samstag, 25.10.2025, jeweils um 19.30 Uhr.
#WirSind9Millionen – und wir sind nicht still.
Über das SpotTheater: Spot interessiert sich für die Extreme, forscht nach den Untiefen im Menschen und in der Gesellschaft und sucht nach dem Spiegel, in dem sich jeder wiederfindet. Die Themen sind nicht immer leicht – oder aber in ihrer Leichtigkeit tiefsinnig: Kunst, Gewalt, verlorene Menschen, Sehnsucht – gekleidet in Performances, Musicals, Theater und Street Art.
Derzeit: Von Scham, Schuld und Stärke – Szenen gegen häusliche Gewalt 02.10.2025, 18 Uhr, Landratsamt Marktoberdorf zur Ausstellungseröffnung „Häusliche Gewalt LOSwerden“ 25.11.2025, Buron-Center Kaufbeuren im Rahmen des Tages gegen häusliche Gewalt
2019:Paaranoia – ein Stück über Paare, Regie: Bernhard Fritsch
Der Crosslauf in Ronsberg – für alle Altersgruppen
Am Sonntag, den 2. November 2025, ist es wieder so weit: Der Ronsberger Sparkassen Crosslauf geht in die 40. Runde. Seit 1984 zählt diese Veranstaltung zu den traditionsreichsten Laufevents im Allgäu. Lediglich im Jahr 2020 musste der Lauf aufgrund der Corona-Pandemie pausieren.
Veranstaltet wird der Crosslauf von der Wintersportabteilung des SC Ronsberg, die 1980 unter der Leitung von Jonny Seitz gegründet wurde. Damals wie heute steht die Freude am Sport im Vordergrund. Schnell wurde klar, dass ein herbstlicher Termin die beste Chance bietet, sich neben den vielen anderen regionalen Veranstaltungen zu behaupten – seither findet der Lauf traditionell am ersten Novemberwochenende statt.
Anspruchsvolle Strecken – für alle Altersgruppen
Die Hauptstrecke über 8,1 Kilometer führt durch anspruchsvolles Gelände mit über 100 Höhenmetern – teils auf schmalen, unebenen Pfaden. Doch auch für die Jüngeren ist gesorgt: Kinder und Schüler laufen auf kürzeren, flacheren Runden durch das Ronsberger Ortsgebiet.
Startzeiten & Klassen am 02.11.2025:
13:00 Uhr: Kinderlauf – 500 m (Jahrgang 2018 und jünger)
13:10 Uhr: Schüler/-innen – 1 km (Jahrgänge 2014–2017)
13:25 Uhr: Schüler/-innen – 2 km (Jahrgänge 2010–2013)
Neben der Einzelwertung wird auch eine Teamwertung angeboten. Die vier besten Läufer:innen eines Teams kommen in die Wertung. Damit wird der sportliche Ehrgeiz zusätzlich gefördert – und der Teamgeist gestärkt.
Kinder und Jugendliche im Fokus
Ein zentrales Ziel der Veranstaltung ist es, den Nachwuchs für den Laufsport zu begeistern. Deshalb arbeitet das Organisationsteam aktiv mit Schulen und Kindertagesstätten zusammen, um möglichst viele Kinder zur Teilnahme zu motivieren.
Engagement auf allen Ebenen
Der Ronsberger Sparkassen Crosslauf wird vollständig ehrenamtlich organisiert – eine Besonderheit im Vergleich zu vielen anderen Veranstaltungen in der Region. Das begrenzte Budget wird durch viel persönliches Engagement ausgeglichen.
Für 2025 gibt es zudem einige Verbesserungen:
Ein zusätzliches Zelt bietet Witterungsschutz für Besucher.
Alle Teilnehmenden erhalten ein Jubiläums-Starterpaket.
Die Sparkasse Allgäu unterstützt ab sofort mit professioneller Zeitmessung.
Mit rund 200 erwarteten Läuferinnen und Läufern bleibt der Crosslauf ein sportliches Ereignis mit familiärem Charakter – offen für alle, die sich gerne bewegen.
Herbstliche Stimmung, verkaufsoffener Sonntag und volles Haus in der Altstadt
Bei bestem Herbstwetter hat sich die Kaufbeurer Altstadt am Sonntag als lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt präsentiert. Der Rustikalmarkt, organisiert von Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing e.V., erwies sich erneut als Publikumsmagnet. Bei angenehmem Sonnenschein und milden Temperaturen flanierten viele Besucherinnen und Besucher durch die Gassen und Plätze der Innenstadt – und wurden mit einem abwechslungsreichen Programm belohnt.
Oldtimer als Publikumsliebling
Ein besonderes Highlight war die Oldtimershow, die sich über Pfarrgasse, Hafenmarkt und Ledergasse erstreckte. Fahrzeuge aus unterschiedlichen Jahrzehnten und Stilrichtungen luden zum Staunen und Entdecken ein. Viele Besitzerinnen und Besitzer waren vor Ort und kamen gerne mit Interessierten ins Gespräch – eine Begegnung auf Augenhöhe, bei der Geschichte zum Greifen nah schien.
Auch der Obstmarkt war gut besucht. Besonders die kleinen Gäste zog es zur Kindereisenbahn, die – wie schon in den Vorjahren – wieder sehr beliebt war. Mitfahrten durch die Gassen sorgten für leuchtende Kinderaugen und kleine Verschnaufpausen für Eltern und Großeltern.
Kulinarisches und Kunsthandwerk in der Kaiser-Max-Straße
In der Kaiser-Max-Straße boten regionale Direktvermarkter, Kunsthandwerker und Foodtrucks ihre Produkte an. Die Mischung aus traditionellem Handwerk und moderner Streetfood-Küche kam gut an. Zwischen Käsespezialitäten, Brotvariationen, handgemachten Dekostücken und süßen Köstlichkeiten blieb kaum ein Wunsch offen. Die bekannte Vielfalt der Aussteller trug zur besonderen Atmosphäre bei.
Einkaufsfreude am verkaufsoffenen Sonntag
Ergänzt wurde das Marktgeschehen durch zahlreiche geöffnete Geschäfte in der Altstadt. Der verkaufsoffene Sonntag ermöglichte es vielen, den Marktbesuch mit einem Stadtbummel zu verbinden. Besonders in den Nachmittagsstunden waren die Läden gut besucht.
Fazit: Ein gelungener Herbstmarkt mit Strahlkraft
Mit seinem stimmigen Mix aus Einkaufen, Genuss, Begegnung, Handwerk und Unterhaltung bestätigte der Rustikalmarkt auch in diesem Jahr seine Bedeutung für das städtische Leben in Kaufbeuren. Die Kombination aus historischem Ambiente, vielfältigem Angebot und idealem Wetter machte den Sonntag zu einem echten Erlebnis für die ganze Familie.
Heimspiel-Kracher gegen Ravensburg, Auswärtsduell in Rosenheim
Am siebten und achten Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 wartet ein echtes Derby-Wochenende auf den ESV Kaufbeuren. Die Joker treffen am Freitagabend (19:30 Uhr) in der energie schwaben arena auf die Ravensburg Towerstars. Nur zwei Tage später steht das Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim an – am Sonntag um 17:00 Uhr im ROFA-Stadion.
Große Kulisse beim Nachbarschaftsduell erwartet
Das Heimspiel gegen die Towerstars ist mit Spannung erwartet – und nahezu ausverkauft. Für das Derby sind nur noch wenige Resttickets verfügbar. Die energie schwaben arena dürfte damit am Freitagabend erstmals in dieser Saison bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Die Fans dürfen sich auf ein stimmungsvolles Eishockeyerlebnis freuen.
Ticketinfos
Wer sich noch ein Ticket sichern möchte, wird online unter tickets.esvk.de fündig. Zusätzlich gibt es Karten in der ESVK-Geschäftsstelle, an bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse.
Personal: Heigl zurück, McLellan weiter verletzt
Aus sportlicher Sicht gibt es in der Joker-Kabine kaum Neuigkeiten. Allerdings muss der ESVK weiterhin auf Tyson McLellan verzichten. Der Stürmer laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird voraussichtlich auch am Wochenende nicht mitwirken können.
Verteidiger Rio Kaiser, der über eine Förderlizenz von Red Bull München verfügbar wäre, ist für die kommenden Partien noch fraglich. Gute Nachrichten gibt es dafür von Stürmer Nikolaus Heigl: Er kehrt laut aktuellem Stand ins Aufgebot zurück.
Stimmen aus dem Team
Alec Zawatsky, Stürmer des ESV Kaufbeuren, blickt mit Vorfreude auf das Derby-Wochenende:
„Es ist ein sehr aufregendes Wochenende mit den beiden Derbys gegen Ravensburg und Rosenheim für uns. Wir treffen auf zwei starke Teams, und es wird eine große Herausforderung für uns, aber wir haben eine gute und vor allem intakte Mannschaft und werden alles dafür tun, die Spiele erfolgreich zu gestalten.
Wir fiebern natürlich alle unserem ersten Sieg nach regulärer Spielzeit entgegen. Um unseren Fans eine große Freude zu bereiten, könnte es wohl keinen besseren Zeitpunkt dafür geben als am Freitagabend im Heimspiel gegen Ravensburg. Mit ihnen im Rücken ist viel für uns möglich.“
Livestream: Alle Spiele live auf Sportdeutschland.TV
Wer die Spiele nicht live im Stadion verfolgen kann, hat die Möglichkeit, sie online zu sehen. Alle Begegnungen der DEL2 werden kostenpflichtig im Livestream auf Sporteurope.TV übertragen.
Tabuthema Wechseljahre jetzt als musikalische Revue im Theater
Aktuelle Meldung vom 07.10.2025
Die Premiere des Stücks musste vom 11.10 auf den 17.10.2025 verlegt werden!
Mit Humor, Tiefgang, schonungsloser Offenheit und ungebremster Kraft erzählen sechs Frauen von den Höhen und Tiefen der Menopause – und brechen damit endgültig das Schweigen über ein lange tabuisiertes Thema. Im neuen Theaterstück „Klimawandel – ein MenoFest“ entsteht ein vielstimmiges Panorama weiblicher Erfahrung – frech, wild und weise.
Uhraufführung am 11. Oktober – jetzt Ticket sichern!
Die Uraufführung findet am 11. Oktober 2025 um 19:30 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren statt. Weitere Vorstellungen folgen am 17., 18., 24. und 25. Oktober 2025.
Die Frauen treffen in einer kunsttherapeutischen Einrichtung aufeinander: eine Ärztin, eine Lehrerin, eine Künstlerin, eine Yogalehrerin, eine Dessousvertreterin und eine Therapeutin. Jede trägt ihre eigene Geschichte, ihre Geheimnisse und Verletzungen, ihre Sehnsucht nach Lust, Freiheit und Würde. Bei Hitzewallungen und Hormonschwankungen, in Wut, Trauer und Gelächter erzählen sie von einem Abschnitt des Lebens, der kaum öffentliche Sichtbarkeit erfährt – und doch Millionen betrifft.
Die Menopause ist kein Ende, sondern ein Anfang
Berührende Monologe, energiegeladene Songs und kabarettistischer Schlagabtausch wechseln sich ab. Es geht um die Mitte des Lebens, um neue Freiheiten, Selbstbestimmung, Körperbilder, Scham und Lust. Die Inszenierung kombiniert Alltagsrealitäten, Politisches und Musik zu einer empowernden Bühnenerfahrung, die Frauen ermutigt, ihre Stimmen zu erheben und für Wertschätzung und Rechte einzutreten.
Begleitet von bekannten Popsongs in überraschenden Variationen, von Szenen voller Selbstironie und kraftvollen Texten, wird klar: Die Menopause ist kein Ende, sondern ein Anfang.
Das Stück macht Mut, offen über Körper, Lust und das Älterwerden zu sprechen. Es ist Einladung und Aufbruch zugleich: Raus aus dem Schweigen, rein ins Leben – laut, selbstbewusst und solidarisch.
„Klimawandel – ein MenoFest“
Musikalisch-szenische Revue über das Frau-Sein
📍 Stadttheater Kaufbeuren 📅 Termine: 11. / 17. / 18. / 24. / 25. Oktober 2025 🎟️ Tickets seit dem 15. September 2025 unter: www.theaterlandschaften-kaufbeuren.de
Mit „Klimawandel – ein MenoFest“ feiert am 11. Oktober im Stadttheater Kaufbeuren ein Stück Uraufführung, das Tabus bricht, zum Lachen bringt – und zum Nachdenken anregt. Laut, mutig und mit Musik
Aktuelle Meldung vom 07.10.2025
Die Premiere des Stücks musste vom 11.10 auf den 17.10.2025 verlegt werden!
Im neuen Klar.Text Podcast spricht Claus Tenambergen mit Simone Schatz und Astrid Hövelmann vom Spot Theater über das Stück, über Gleichberechtigung, Rollenbilder – und darüber, warum die Menopause kein Ende, sondern ein Anfang ist. 🎧 jetzt reinhören auf Wir sind Kaufbeuren: https://zurl.co/ejM8U
🎭 Uraufführung: 11. Oktober 2025, 19:30 Uhr – Stadttheater Kaufbeuren Weitere Termine: 17., 18., 24. & 25. Oktober 2025 🎟️ Tickets: www.theaterlandschaften-kaufbeuren.de
Tabuthema Wechseljahre jetzt als musikalische Revue im Theater
Mit Humor, Tiefgang, schonungsloser Offenheit und ungebremster Kraft erzählen sechs Frauen von den Höhen und Tiefen der Menopause – und brechen damit endgültig das Schweigen über ein lange tabuisiertes Thema. Im neuen Theaterstück „Klimawandel – ein MenoFest“ entsteht ein vielstimmiges Panorama weiblicher Erfahrung – frech, wild und weise.
Die Frauen treffen in einer kunsttherapeutischen Einrichtung aufeinander: eine Ärztin, eine Lehrerin, eine Künstlerin, eine Yogalehrerin, eine Dessousvertreterin und eine Therapeutin. Jede trägt ihre eigene Geschichte, ihre Geheimnisse und Verletzungen, ihre Sehnsucht nach Lust, Freiheit und Würde. Bei Hitzewallungen und Hormonschwankungen, in Wut, Trauer und Gelächter erzählen sie von einem Abschnitt des Lebens, der kaum öffentliche Sichtbarkeit erfährt – und doch Millionen betrifft.
Die Menopause ist kein Ende, sondern ein Anfang
Berührende Monologe, energiegeladene Songs und kabarettistischer Schlagabtausch wechseln sich ab. Es geht um die Mitte des Lebens, um neue Freiheiten, Selbstbestimmung, Körperbilder, Scham und Lust. Die Inszenierung kombiniert Alltagsrealitäten, Politisches und Musik zu einer empowernden Bühnenerfahrung, die Frauen ermutigt, ihre Stimmen zu erheben und für Wertschätzung und Rechte einzutreten.
Begleitet von bekannten Popsongs in überraschenden Variationen, von Szenen voller Selbstironie und kraftvollen Texten, wird klar: Die Menopause ist kein Ende, sondern ein Anfang.
Das Stück macht Mut, offen über Körper, Lust und das Älterwerden zu spreche
2:3-Heimniederlage gegen effektive Freiburger – Joker lassen viele Möglichkeiten ungenutzt
Zum fünften Spieltag der DEL2-Saison empfing der ESV Kaufbeuren den EHC Freiburg in der energie schwaben arena. Trotz zahlreicher Torchancen unterlag das Team vor 2.422 Zuschauern mit 2:3. Personell musste der ESVK auf Jakob Peukert und Jonas Fischer verzichten, die für den EV Füssen im Einsatz waren. Auch Tyson McLellan fehlte weiterhin verletzt. Dafür gab Florian Reinwald sein Pflichtspieldebüt. Im Tor stand erneut Daniel Fießinger.
Vor dem Anpfiff wurde Sami Blomqvist geehrt – er absolvierte am zweiten Spieltag sein 400. Pflichtspiel für den ESVK.
Die Highlights des Spiels
Frühe Führung, schnelle Antwort
Die Joker erwischten den besseren Start: In einer frühen Überzahlsituation setzte sich Jere Laaksonen auf der linken Seite durch und legte auf Nikolaus Heigl ab. Der Schuss wurde vom Freiburger Torhüter abgewehrt, doch Blomqvist nutzte den Rebound zum 1:0 – ein passender Moment an seinem Ehrentag. Freiburg reagierte umgehend: Fabian Ilestedt bediente Nicolas Linsenmaier, der zum 1:1-Ausgleich einschob.
Kaufbeuren blieb offensiv aktiv. Henri Kanninen und Max Oswald kamen zu guten Möglichkeiten, doch EHC-Schlussmann Patrik Červený parierte stark. Zwei Strafzeiten gegen die Joker blieben folgenlos, sodass es mit 1:1 in die erste Pause ging.
Die Bilder des Spiels
Freiburg nutzt Fehler eiskalt
Nach Wiederbeginn erhöhten die Gäste den Druck und belohnten sich schließlich mit der Führung. Ein Wechselfehler der Joker ließ die Abwehr offen – Tomas Schwamberger nutzte den Raum zum 1:2. Kurz darauf traf Freiburg erneut: Ein Schuss von der blauen Linie wurde abgefälscht, erneut Schwamberger – 1:3.
Kaufbeuren kämpfte sich zurück. Blomqvist zog von rechts ab, der Puck prallte ab, und Ebner vollendete zum 2:3. Kurz vor Drittelende musste Heigl wegen Hakens vom Eis, doch das Penalty-Killing der Joker funktionierte gut.
Die anschließende PK
Große Chance zum Ausgleich bleibt ungenutzt
Der letzte Spielabschnitt bot Spannung und viele Strafzeiten – besonders gegen Freiburg. In einem längeren Fünf-gegen-Drei spielten die Joker druckvoll, scheiterten aber immer wieder am starken Červený oder an sich selbst. Auch in den letzten Minuten konnte Kaufbeuren den Ausgleich nicht erzwingen, zumal Kanninen kurz vor Schluss noch auf die Strafbank musste.
Am Ende stand eine bittere 2:3-Niederlage – nicht wegen mangelnder Möglichkeiten, sondern wegen deren Verwertung.
ESV Kaufbeuren trifft auf direkte Verfolger – Personalentscheidungen und Zielsetzung vor den Spielen
Am Wochenende stehen für den ESV Kaufbeuren die Spieltage fünf und sechs der DEL2-Saison auf dem Plan. Zum Auftakt empfängt das Team am Freitagabend um 18:30 Uhr den EHC Freiburg in der energie schwaben arena. Am Sonntag folgt das Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen. Spielbeginn in Weißwasser ist um 17:00 Uhr.
Tickets für das Heimspiel
Eintrittskarten für die Partie gegen Freiburg sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Zusätzlich gibt es Karten in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Geschäftsstelle des ESVK sowie an der Abendkasse.
Personalsituation vor dem Wochenende
Cheftrainer Todd Warriner muss weiterhin auf Mittelstürmer Tyson McLellan verzichten. Der 25-Jährige laboriert an einer Oberkörperverletzung und steht für beide Partien voraussichtlich nicht zur Verfügung. Unterstützung kommt erneut vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München: Verteidiger Rio Kaiser und Stürmer Nikolaus Heigl werden nach aktuellen Informationen im Aufgebot der Joker stehen.
Einschätzung von John Rogl
Verteidiger John Rogl blickt mit klarem Fokus auf die beiden anstehenden Begegnungen: „Die bevorstehenden Begegnungen gegen den EHC Freiburg und die Lausitzer Füchse sind für uns von großer Bedeutung. Wir treffen auf zwei Mannschaften, die in der aktuellen Tabelle nur knapp hinter uns rangieren. Daher möchten wir die Gelegenheit nutzen, uns leicht abzusetzen. Zudem ist es für uns als Team entscheidend, weiterhin zusammenzuwachsen und unser Spiel entsprechend zu verbessern. Aus diesen Gründen sind die beiden Partien äußerst wichtig für uns.“
Livestream-Angebot
Alle Spiele der DEL2, inklusive der beiden Partien des ESVK an diesem Wochenende, werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV übertragen.
Weitere Vorverkaufstermine im Oktober. Während dieser Zeiten sind auch telefonische Reservierungen möglich
Der erste große Vorverkaufstag der Oberbeurer Bühne am vergangenen Sonntag war ein voller Erfolg. Traditionell beginnt der Kartenvorverkauf mit einem festen Termin im Pfarrsaal Oberbeuren – und das hat sich längst herumgesprochen: Bereits gut eine Stunde vor Türöffnung versammelten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher, um sich ihre Wunschtermine für die kommende Theatersaison zu sichern. Der Andrang war groß, die Nachfrage hoch – einige Vorstellungen sind bereits weitgehend ausgebucht.
Aktuell sind noch Restkarten erhältlich. Wer noch dabei sein möchte, sollte sich zeitnah einen der verbleibenden Vorverkaufstermine vormerken. Diese finden im Haus der Vereine, Hauptstraße 13, jeweils von 17:30 bis 18:30 Uhr statt:
Mittwoch, 01. Oktober 2025
Freitag, 10. Oktober 2025
Freitag, 17. Oktober 2025
Freitag, 24. Oktober 2025
Während dieser Zeiten sind auch telefonische Reservierungen unter 0171 1425185 möglich.
Rückkehr mit neuer Komödie nach einjähriger Pause
Nach einem Jahr Pause kehrt die Oberbeurer Bühne mit einer neuen Produktion zurück. Am Samstag, 18. Oktober 2025, feiert die Komödie „Göttinnen weißblau“ im Pfarrsaal in Oberbeuren Premiere.
Die Proben laufen bereits seit Wochen – das Ensemble zeigt sich hochmotiviert. Vereinspräsident Alois Foldenauer freut sich über das Comeback: „2024 konnten wir leider kein eigenes Stück aufführen, weil uns ein paar Schauspielerinnen und Schauspieler fehlten. Umso schöner, dass es dieses Jahr wieder klappt. Ich spüre die Vorfreude nicht nur im Team, sondern auch im Stadtteil und darüber hinaus.“
Komödie über Alltagskonflikte mit bayerischem Einschlag
„Göttinnen weißblau“ stammt aus der Feder von Cornelia Willinger und spielt im traditionsreichen Gasthof „Schwanenwirt“ in den Allgäuer Alpen.
Die Schwestern Vroni, Wilma und Traudl führen mit ganzer Energie den Familienbetrieb und planen eine große Silvester-Gala. Ihre Ehemänner Franz und Edi fühlen sich dabei zunehmend an den Rand gedrängt. Besonders Traudl sorgt für Spannungen, als sie ehrgeizige Pläne für ihren Sohn verfolgt – ganz ohne dessen Zustimmung.
Was als festliches Jahresende gedacht war, entwickelt sich zu einem Abend voller Missverständnisse, Frustrationen und unerwarteter Wendungen. Eine humorvolle Geschichte über familiäre Machtverhältnisse, stille Rachegelüste – und einen Silvesterabend, der anders endet als geplant.
Ensemble mit vertrauten und neuen Gesichtern
Auch 2025 vertraut die Oberbeurer Bühne auf ein eingespieltes Ensemble – ergänzt durch zwei neue Mitwirkende. Die Regie liegt erneut in den Händen von Monika Schmid, die die Bühne seit vielen Jahren künstlerisch leitet: „Ein neues Stück auf die Beine zu stellen, beginnt Monate vor der ersten Probe. Bis zur Premiere liegen viele Stunden Arbeit hinter uns – von der Stückauswahl bis zur Generalprobe. Aber wenn der Vorhang aufgeht, zählt nur noch eins: unserem Publikum einen unvergesslichen Abend zu bereiten.“
Aufführungstermine im Pfarrsaal Oberbeuren
Alle Vorstellungen finden im Pfarrsaal Oberbeuren, Hauptstraße 4, 87600 Kaufbeuren-Oberbeuren statt.
Einlass jeweils ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Der Saal ist bewirtet.
Gönnen Sie sich eine kleine Auszeit vom Alltag – mit einem besonderen Verwöhnerlebnis bei Karin Wietfeld in der OASE für Körper und Seele.
Hier erwartet Sie die Kombination aus:
professioneller Fußpflege
tiefenentspannender Rücken- und Fußmassage
Diese Behandlung ist ideal, um körperliches Wohlbefinden und innere Ruhe in Einklang zu bringen.
Für Haut und Seele – Wohlbefinden spürbar gemacht
Die Anwendung ist mehr als reine Körperpflege: Sie fördert die Durchblutung, lindert Verspannungen und schenkt neue Energie.
Erleben Sie Harmonie und Entspannung zum Preis von nur 55 €.
Ein Angebot, das sich auch ideal zum Verschenken eignet, zum Beispiel als Gutschein für die stade Zeit.
Terminvereinbarung leicht gemacht
👉 Premium-Termine lassen sich bequem online über die Website buchen: www.oase-wietfeld.de Ob für sich selbst oder als Geschenk – diese Auszeit tut gut.
Andreas Bauer, berufsmäßiger Stadtrat und Leiter des Referats Wirtschaft, Kultur, Personal und Digitalisierung. Foto: Claus Tenambergen
Ein Macher mit Verwaltungserfahrung und Bodenhaftung – Andreas Bauer soll das Ostallgäu in die Zukunft führen
Vorstand und Kreistagsfraktion der CSU im Ostallgäu haben Andreas Bauer (Helmishofen/Markt Kaltental) als Kandidaten für das Amt des Landrats nominiert. Der 43-Jährige leitet seit 2024 als berufsmäßiger Stadtrat in Kaufbeuren das Referat Wirtschaft, Kultur, Personal und Digitalisierung. Zuvor sammelte er Führungserfahrung in verschiedenen Funktionen im öffentlichen Bereich und einer Unternehmensberatung an der Schnittstelle von Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Bauers Weg steht für das, was das Ostallgäu ausmacht: anpacken, zusammenhalten, Fortschritt mit Bodenhaftung.
Andreas Bauer: „Ich will anpacken, das Mögliche möglich machen, gestalten und nicht verwalten. Starke Wirtschaft, verlässliche Daseinsvorsorge, tragfähige Infrastruktur und fester Zusammenhalt sind meine Leitthemen – und zugleich will ich das Landratsamt als leistungsfähigen, zeitgemäßen Ansprechpartner und Dienstleister weiterentwickeln. Gemeinsam mit unseren Gemeinden will ich den Menschen den Rücken freihalten – damit unser Ostallgäu stark, sicher und lebenswert bleibt.“
Andreas Kaufmann, MdL, CSU-Kreisvorsitzender und selbstständiger Handwerksmeister: „Was Andreas Bauer zu einem ausgezeichneten Landrat für unseren Landkreis macht, ist seine Kompetenz – er denkt nicht nur Wirtschaft vom Betrieb her, sondern sieht das ganze Landratsamt als verlässlichen Dienstleister. Ich bin überzeugt, dass er schnelle Entscheidungen treffen, überflüssige Bürokratie in den Verfahren abbauen und die Menschen wie auch Unternehmen dabei mitnehmen wird. Gerade mit der Politik aus einem Fluss – von der EU über Bund und Freistaat bis hin zum Landratsamt und den Kommunen – wird er und werden wir gemeinsam den Politikwechsel bis vor die Haustür bringen.“
Stephan Stracke, MdB: „Andreas Bauer ist der ideale Landratskandidat für uns im Ostallgäu. Ich habe ihn als einen sympathischen Macher kennengelernt, der es versteht, die Interessen der Menschen und der Wirtschaft mit Verwaltungshandeln zusammenzubringen. Wie das geht, hat er in München und Kaufbeuren gezeigt und dabei stets Ambition mit Realitätssinn verknüpft. Bestes Beispiel hierfür ist das Handlungsprogramm für die Kaufbeurer Altstadt. Ich unterstütze ihn mit aller Kraft und bin überzeugt, dass er eine hervorragende Wahl für die Bürgerinnen und Bürger in unserem Landkreis ist.“
Dr. Alois Kling, Vorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion: „Wir brauchen Verlässlichkeit. Einen Landrat, der mit dem Kreistag und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern intensiv, unterstützend und auf Augenhöhe zusammenarbeitet – und die zahlreichen erfolgreich begonnenen Projekte weiter voran- und sauber ins Ziel bringt.“
Die wirtschaftliche Stärke des Ostallgäus will die CSU mit Bauer weiter ausbauen – mit kurzen Wegen in der Behörde, Tempo bei Genehmigungen und einem klaren Fokus auf Mittelstand, Handwerk, Tourismus und Landwirtschaft. Das Credo lautet: Aus der Praxis für die Praxis. Das verspricht sich die CSU Ostallgäu von Bauer. Er kennt die Anliegen der Menschen und der Betriebe ebenso wie die Abläufe im Amt – ein Vorteil, wenn aus Ideen schnell Lösungen werden sollen.
Vorstand und Kreistagsfraktion haben sich am 24. September einstimmig für Andreas Bauer ausgesprochen. Die offizielle Nominierung erfolgt durch eine gesonderte Delegiertenversammlung, voraussichtlich im Oktober. Dann geht es richtig in den Wahlkampf für die Nachfolge der noch amtierenden Landrätin Maria Rita Zinnecker, die sowohl 2014 das Landratsamt für die CSU zurückgewinnen als auch 2020 im ersten Wahlgang erfolgreich verteidigen konnte.
Zur Person – Überblick:
Andreas Bauer, M.A. Geboren am 30.12.1981, verheiratet, wohnhaft in Helmishofen (Markt Kaltental). Studium der Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft sowie Neuere/Neueste Geschichte (LMU), Ausbildung zum systemischen Coach. CSU-Mitglied seit 1999.
Stationen u. a.: Berufsmäßiger Stadtrat Kaufbeuren (seit 2024), Führungsfunktionen bei der Landeshauptstadt München, in einer Unternehmensberatung, Büroleitung im Landtag; mitunter Verantwortung für Teams mit bis zu ca. 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Seit Jahren engagiert sich die Bürgerstiftung Kaufbeuren für kulturelle Angebote, die Kinder und Familien zusammenbringen. In diesem Herbst lädt sie erneut zu einem besonderen Konzert ein: einem „Kinderklassik“-Mitmachkonzert für Jung und Alt.
Am Samstag, den 4. Oktober 2025, verwandelt sich das Stadttheater Kaufbeuren ab 16 Uhr in eine Bühne für musikalische Entdeckungsreisen. Das Programm steht unter dem Motto:
Musik um die Welt – Eine kleine musikalische Weltreise
Mit dem Duo Beausoleil, bestehend aus Matthias Well – Sohn eines Mitglieds der bekannten Biermösl Blosn – und seinem musikalischen Partner Giuliano Loli, erwartet das Publikum ein unterhaltsames und interaktives Konzert.
Die beiden Musiker nehmen Kinder und ihre Familien mit auf eine musikalische Reise durch verschiedene Kulturen und Klangwelten. Dabei darf nicht nur zugehört, sondern auch mitgemacht werden – Mitsingen, Mitklatschen und Mitstaunen ausdrücklich erwünscht.
Kultur für alle – dank familienfreundlicher Preise
Die Bürgerstiftung legt in diesem Jahr besonderen Wert auf Niedrigschwelligkeit. Der Eintrittspreis liegt bewusst bei nur 3 Euro pro Person. Damit soll möglichst vielen Familien der Zugang zu diesem Kulturerlebnis ermöglicht werden.
Tickets sind bei Reservix, in der Musikschule Kaufbeuren sowie an der Abendkasse erhältlich.
Gemeinsame Erlebnisse schaffen
Das Konzert ist offen für alle Generationen. Auch Großeltern, Freunde und Nachbarskinder sind herzlich eingeladen. Die Bürgerstiftung und das Duo Beausoleil freuen sich auf ein fröhliches und buntes Miteinander im Stadttheater.
Neueröffnungen im Forettle Center in Kaufbeuren. Fotos: Forettle Center
Mode, Schlafkomfort und mehr – Takko und Matratzen Concord ergänzen das Einkaufszentrum
Das Forettle Center in Kaufbeuren bekommt Zuwachs: Gleich zwei neue Geschäfte eröffnen in den kommenden Wochen ihre Türen und erweitern das Angebot des Fachmarktzentrums am Rande der Altstadt.
Am 25. September 2025 startet Matratzen Concord mit attraktiven Eröffnungsangeboten. Takko Fashion folgt am 9. Oktober 2025 mit einer rundum modernisierten Filiale.
Neueröffnung Matratzen Concord: Gut schlafen beginnt hier
20 % Eröffnungsrabatt bis 27. September
Mit Matratzen Concord zieht ein Fachgeschäft für Schlafsysteme ins Forettle Center ein. Das Sortiment umfasst Matratzen, Lattenroste und individuelle Schlaflösungen für jeden Bedarf.
Zum Start gibt es ein besonderes Angebot: Vom 25. bis 27. September erhalten Kundinnen und Kunden 20 % Rabatt auf das gesamte Sortiment. Das erfahrene Team steht für persönliche Beratung zur Verfügung – ein Besuch lohnt sich also für alle, die besser schlafen möchten.
Takko Fashion: Moderner Store mit breitem Sortiment
Ab 9. Oktober im neuen Look auf 350 Quadratmetern
Takko Fashion eröffnet am 9. Oktober eine neue Filiale im Forettle Center. Auf rund 350 Quadratmetern erwartet Besucher ein zeitgemäßes Einkaufserlebnis mit modernen Umkleidekabinen, klarer Raumgestaltung und einem neugestalteten Kassenbereich.
Das Angebot umfasst Mode für die ganze Familie: von Babykleidung über Damen- und Herrenmode bis hin zu Plus-Size-Größen, Unterwäsche und Accessoires. Auch sportliche Alltagskleidung und Basics gehören zum Sortiment.
Schon im Eingangsbereich präsentieren sogenannte Entrance Statements aktuelle Modehighlights – eine Einladung zum Stöbern und Entdecken.
Forettle Center: Alles unter einem Dach
Einkaufsmöglichkeiten mitten in Kaufbeuren
Das Forettle Center liegt am Rande der historischen Altstadt von Kaufbeuren. Auf rund 12.000 m² bietet es Platz für 16 Shops und Fachmärkte – darunter bekannte Namen wie Rewe Center, dm, Action, KiK, Fussl oder auch SUBWAY.
Im Obergeschoss befinden sich zudem ein Fitnessstudio und die Geschäftsstelle der Barmer.
250 kostenlose Parkplätze direkt vor dem Center machen den Einkauf besonders bequem.
Begleitet von bekannten Popsongs in überraschenden Variationen, von Szenen voller Selbstironie und kraftvollen Texten, wird klar: Die Menopause ist kein Ende, sondern ein Anfang. Foto: spottheater kaufbeuren e.V.
„Klimawandel – ein Menofest“ feiert Welturaufführung im Stadttheater Kaufbeuren
Mit Humor, Tiefgang, schonungsloser Offenheit und ungebremster Kraft erzählen sechs Frauen von den Höhen und Tiefen der Menopause – und brechen damit endgültig das Schweigen über ein lange tabuisiertes Thema. Im neuen Theaterstück „Klimawandel – ein MenoFest“ entsteht ein vielstimmiges Panorama weiblicher Erfahrung – frech, wild und weise. Die Uraufführung findet am 11. Oktober, 19 Uhr 30 in Kaufbeuren im Stadttheater statt.
Die Frauen treffen in einer kunsttherapeutischen Einrichtung aufeinander: eine Ärztin, eine Lehrerin, eine Künstlerin, eine Yogalehrerin, eine Dessousvertreterin und eine Therapeutin. Jede trägt ihre eigene Geschichte, ihre Geheimnisse und Verletzungen, ihre Sehnsucht nach Lust, Freiheit und Würde. Bei Hitzewallungen und Hormonschwankungen, in Wut, Trauer und Gelächter erzählen sie von einem Abschnitt des Lebens, der kaum öffentliche Sichtbarkeit erfährt – und doch Millionen betrifft.
Berührenden Monologe, energiegeladenen Songs und kabarettistischer Schlagabtausch wechseln sich ab. Es geht um die Mitte des Lebens, um neue Freiheiten, Selbstbestimmung, Körperbilder, Scham und Lust. Die Inszenierung kombiniert Alltagsrealitäten, Politisches und Musik zu einer empowernden Bühnenerfahrung, die Frauen ermutigt, ihre Stimmen zu erheben und für Wertschätzung und Rechte einzutreten.
Begleitet von bekannten Popsongs in überraschenden Variationen, von Szenen voller Selbstironie und kraftvollen Texten, wird klar: Die Menopause ist kein Ende, sondern ein Anfang.
Das Stück macht Mut offen über Körper, Lust und das Älterwerden zu sprechen, es ist Einladung und Aufbruch zugleich: Raus aus dem Schweigen, rein ins Leben – laut, selbstbewußt und solidarisch.
„Klimawandel – ein Menofest“
Musikalisch-Szenische Revue über das Frau-Sein
Text und Regie: Simone Schatz
SchauspielerInnen: Andrea Esdohr, Astrid Hövelmann, Anna Kessel, Angelica Pisch, Simone Schatz, Mia Weirich
Alexander Koller Edelmetalle. Foto: Michael Richter
Anzeige. Vertrauen, Transparenz und persönliche Beratung rund ums physische Gold
Wer sich für den Kauf von physischem Gold interessiert, sucht nicht nur nach einem Produkt – sondern vor allem nach Sicherheit und Verlässlichkeit. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten rückt Gold als stabiler Wertträger wieder stärker in den Fokus.
Mit dem neuen Standort in Kaufbeuren bietet Alexander Koller Edelmetalle nun auch vor Ort persönliche Beratung und transparente Angebote für alle, die Gold zur Vermögenssicherung, Altersvorsorge oder als langfristige Anlageform nutzen möchten.
Neue Mayr-Auszubildende 2025. Foto: mayr® Antriebstechnik, Celina Reichle
Mit Technik, Persönlichkeit und Innovation in die Zukunft
Am 1. September 2025 starteten insgesamt 25 neue Auszubildende bei Mayr Antriebstechnik ins Berufsleben. Diese werden in den kommenden 2 bis 3½ Jahren in den Berufen
Die Leitgedanken des renommierten Familienunternehmens sind Sicherheit, Zuverlässigkeit und Innovation – sie gelten nicht nur für die Produkte, sondern auch im Hinblick auf die Ausbildung. Seit diesem Jahr dürfen die gewerblichen Auszubildenden an einem neuen Industrieroboter in der Lehrwerkstatt ihre Fachkenntnisse weiter ausbauen. Sie erlernen dabei nicht nur den Aufbau und die Struktur von Programmen, sondern setzen eigene Ideen um, erkennen Problemstellungen und entwickeln eigenständig Lösungen. Das praxisorientierte Arbeiten fördert die Kreativität und das Innovationsdenken der jungen Menschen. „Ziel ist es, dass die Auszubildenden auch in ihrem späteren Fertigungsdurchlauf eigene Impulse zur Automatisierung setzen können“, so der gewerblich-technische Ausbildungsleiter Daniel Keppeler.
Persönlichkeitsentwicklung durch ‚Ausbildung mit Tiefe‘
Zudem ergänzt der Betrieb seine fachlich fundierte Ausbildung um weitere Bausteine zur Persönlichkeitsentwicklung und zu Schlüsselqualifikationen. „Wir möchten mit dem Konzept ‚Ausbildung mit Tiefe‘ echten Mehrwert für die Jugendlichen bieten“, so Geschäftsführer Ferdinand Mayr, dem es ein Herzensprojekt ist, auch sich selbst einzubringen. „Wer hat im hektischen Alltag schon Zeit, sich mit sich selbst, seinen Schwächen und Stärken und der gezielten persönlichen Weiterentwicklung zu beschäftigen?“ Hier hat Mayr Antriebstechnik mit externer Unterstützung ein ausbildungsbegleitendes Programm geschaffen, welches persönlich durch den Geschäftsführer eröffnet und über die Ausbildung hinaus begleitet wird.
Langfristige Perspektiven für junge Fachkräfte
Durchschnittlich hat Mayr Antriebstechnik rund 80 Lehrlinge in der Ausbildung. Das entspricht in etwa 11 Prozent der gesamten Belegschaft. Nach der Ausbildung kann der Betrieb nahezu alle Lehrlinge übernehmen und bietet den jungen Menschen damit langfristig eine sichere Perspektive. Derzeit sind rund 60 Prozent der etwa 750 Beschäftigten in Mauerstetten ehemalige Mayr-Auszubildende.
Berufswahl leicht gemacht: Das neue Ausbildungsquiz
Für Jugendliche auf der Suche nach dem passenden Ausbildungsberuf bietet Mayr Antriebstechnik jetzt ein neues Ausbildungsquiz an: Egal ob Technik, Organisation oder Handwerk – das Quiz hilft dabei, die eigenen Interessen und Stärken besser einzuschätzen.
Noch ist das Schaufenster verhangen. Eröffnung am 19.09.2025. Foto: Claus Tenambergen
Nach über 110 Jahren Unternehmensgeschichte: Eröffnung eines neuen Ladengeschäfts am 19. September
Von der Stadt-Apotheke zum Online-Shop – und wieder zurück in die Altstadt
Nach über einem Jahrhundert bewegter Firmengeschichte schlägt das Traditionsunternehmen Hyma Laya ein neues Kapitel auf. Inhaberin Jennifer-Vanessa Stauder, seit 2022 Geschäftsführerin, plant mit der Eröffnung eines eigenen Ladengeschäfts in der Kaiser-Max-Straße 13 eine Rückkehr zu den Wurzeln – mitten in der historischen Altstadt von Kaufbeuren.
Bekannt wurde Hyma Laya in den vergangenen Jahren vor allem durch den Online-Shop sowie durch die Präsenz auf Märkten und Veranstaltungen. Nun setzt Stauder zusätzlich auf persönliche Beratung und Kundennähe vor Ort – und das an einem geschichtsträchtigen Ort: Die neue Ladenfläche befindet sich in der ehemaligen Apotheke in der Kaiser-Max-Straße.
Eröffnung am 19. September 2025
Die Eröffnung findet am Freitag, den 19.09.2025, von 10 bis 18 Uhr statt. Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit attraktiven Angeboten, kleinen Überraschungen und der Möglichkeit, die gesamte Produktpalette kennenzulernen.
Was Hyma Laya ausmacht: Gesundheit, Wissen und Tradition
Das Sortiment von Hyma-Laya vereint klassische Naturheilkunde mit moderner Lebensweise. Es gliedert sich in folgende Kategorien:
Gesunde Küche
Volks- und Klosterheilkunde
Kosmetik und Bad
Duftreise
Ein Blick zurück: Über 100 Jahre Unternehmensgeschichte
Die Ursprünge des Unternehmens reichen zurück bis ins 15. Jahrhundert – mit der Stadt-Apotheke als Keimzelle. 1914 gründete Heinrich Stauder die Firma Hyma Laya als Versandabteilung der Stadt-Apotheke.
Chronologie eines Familienbetriebs
1475 – Neugründung der Stadt-Apotheke nach dem Stadtbrand von 1325
1897 – Heinrich Stauder übernimmt die Apotheke
1914 – Gründung von Hyma-Laya zur Herstellung eigener Heil- und Pflegemittel
1927 – Eintragung ins Handelsregister, Anmeldung des Logos beim Patentamt
1949 – Übergabe an Sohn Dr. Fritz Stauder, Ausbau des Versandgeschäfts
1975 – Weiterführung durch Dr. Ruffer (Apotheke) und die Familie Stauder (Hyma-Laya)
1985 – Rolf Stauder übernimmt das Unternehmen in dritter Generation
2010–2012 – Arthur Stauder übernimmt organisatorische Aufgaben, Modernisierung
2012 – Kooperation mit Kräuterexperte Klaus Dieter Nentwich
2014 – 100-jähriges Firmenjubiläum
2022 – Übergabe an Jennifer-Vanessa Stauder, heutige Inhaberin
Zwischen Historie und Zukunft
Hyma Laya versteht sich bis heute als familiengeführtes Unternehmen mit einer starken Verbindung zur Naturheilkunde und traditionellen Rezepturen. Die geplante Eröffnung des neuen Ladengeschäfts steht sinnbildlich für den Spagat zwischen Tradition und zeitgemäßem Unternehmertum.
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland
Einwilligung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Einwilligung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.