Quelle: Freie Wähler Kaufbeuren

„Nach Kaufbeuren kommen ist wie Heimkommen“

Bernadette Glückmann einstimmig als OB-Kandidatin der Freien Wähler nominiert

Die frisch nominierte OB-Kandidatin der Freien Wähler Bernadette Glückmann zwischen Stadtrat Richard Drexl (links) und MdL Bernhard Pohl, dem Vorsitzenden der Freien Wähler Kaufbeuren und Fraktionsvorsitzenden der FW im Stadtrat. Foto: Zasche
Die frisch nominierte OB-Kandidatin der Freien Wähler Bernadette Glückmann zwischen Stadtrat Richard Drexl (links) und MdL Bernhard Pohl, dem Vorsitzenden der Freien Wähler Kaufbeuren und Fraktionsvorsitzenden der FW im Stadtrat. Foto: Zasche

In Abstimmung mit FW-Vorstand und -Fraktion war Bernadette Glückmann der Presse als OB-Kandidatin in spe bereits Mitte Dezember präsentiert worden. Vergangenen Donnerstag haben nun im Gasthof Engel in Oberbeuren die 23 anwesenden Stimmberechtigten Glückmann in geheimer Wahl auch formal als OB-Kandidatin der Freien Wähler Kaufbeuren einstimmig bestätigt.

Zunächst stellte MdL Bernhard Pohl - Vorsitzender der Freien Wähler Kaufbeuren und Fraktionsvorsitzender der FW im Stadtrat - in einer Art „Kaufbeurer Dialog“ zwischen Pohl und Stadtrat Richard Drexl die Kandidatin vor. Eigenschaften eines guten Oberbürgermeisters - wie eine kritisch-offene, positive Grundeinstellung, fachliche und soziale Kompetenz, Kommunikationsfähigkeit, Liebe zu den Menschen, Respekt vor anderen Meinungen, Fairness, Lebenserfahrung, Verwaltungswissen, Führungsqualitäten, Motivationsvermögen sowie eine sympathische Ausstrahlung - bringe Bernadette Glückmann in reichem Maße mit, so Drexl. Zudem könne ihr unverstellter Blick von außen die Stadt durchaus weiter bringen, wie sich schon bei früheren, ebenfalls nicht aus Kaufbeuren gebürtigen Oberbürgermeistern gezeigt habe.

In einer leidenschaftlichen Rede legte die Kandidatin schließlich selbst dar, warum sie sich, obwohl sie ihren Beruf liebe, dieser neuen Herausforderung stelle: „Es ist ein guter Zeitpunkt für einen Wechsel... Kaufbeuren hat sich nach dem Krieg - nicht zuletzt dank der Neugablonzer - toll entwickelt. Aber die Stadt darf sich auf dem Erreichten nicht ausruhen - Kaufbeuren kann mehr!“ Zwar wolle sie nicht nicht aus Prinzip alles neu erfinden. „Was sich bewährt hat, wird weiterlaufen wie bisher.“ Aber man brauche nur die Zeitungen aufzuschlagen, um zu sehen, wo die Potentiale liegen. Zu einer lebens- und liebenswerten Kommune gehöre unter anderem eine lebendige Altstadt, eine gute Bahnanbindung, ein Wohnviertel in Bahnhofsnähe sowie bezahlbarer Wohnraum. Gleichzeitig müsse Flächenversiegelung möglichst vermieden werden. Als Alternative hierzu seien Überbauungen denkbar, wie es auch von der Staatsregierung praktiziert werde. Beim Stadtmarketing sei mehr Selbstbewußtsein gefragt. „Eine Stadt wie Kaufbeuren auf die bloße Zugehörigkeit zu einer Region zu reduzieren, das ist fast schon unanständig!“ Bei der Zahl der Arbeitsplätze (vor allem im Vergleich mit Kempten und Memmingen), bei der Steuerkraft sowie bei Behörden und Hochschuleinrichtungen gebe es ebenfalls Luft nach oben. Und schließlich brauche Kaufbeuren eine eigene Stätte für Großveranstaltungen. Hier biete sich die multifunktionale Nutzung der Erdgas-Schwaben-Arena an. Schließlich müsse eine städtische Investition von 25 Mio. € allen Bürgerinnen und Bürgern zugute kommen und nicht nur einem einzigen Verein, selbst wenn man noch so stolz auf ihn ist. „Der ESVK wird sicher auch weiterhin Nationalspieler produzieren, sogar wenn in der Eisarena hin und wieder zusätzlich kulturelle Veranstaltungen stattfinden“, so Glückmann.

Eine Oberbürgermeisterin sei nicht nur einer Partei verpflichtet, sondern müsse über Parteigrenzen hinweg Kräfte bündeln. Glückmann wolle daher allen Mandatsträgern mit großer Wertschätzung begegnen, um mit einander die besten Lösungen für die Stadt zu finden.

Ihr überzeugendes Bekenntnis zu Kaufbeuren brachte der Kandidatin „standing ovations“ und 100 Prozent Ja-Stimmen bei der anschließenden geheimen Wahl. Mit den Worten „Ich freue mich auf die gemeinsame Bewältigung der vor uns liegenden Aufgaben“ dankte Bernadette Glückmann für das ihr entgegen gebrachte Vertrauen.

Zur Person:

Bernadette Glückmann ist 54 Jahre alt, verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Sie lebt (noch) in Neusäß, empfindet Besuche in Kaufbeuren jedoch fast wie „Heimkommen“ und hat durch die sudetendeutschen Wurzeln ihres Mannes Miloš auch eine besondere Beziehung zu Neugablonz. Sie ist Diplom-Verwaltungswirtin mit Aufbaustudium (Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege, Fachbereich Sozialverwaltung) und bekleidet seit geraumer Zeit Führungsaufgaben bei der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, derzeit als stellvertretende Abteilungsleiterin der Abteilung Verwaltung und Informationstechnologie (IT) mit Verantwortung für knapp 400 Mitarbeitende.

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