Quelle: Stadtmuseum Kaufbeuren /

Petra Weber M.A.

„Kaufbeuren unterm Hakenkreuz. Eine Stadt geht auf Spurensuche.“

Das Stadtmuseum Kaufbeuren lädt zum Auftakt des Projekts zur öffentlichen Mitmach-Veranstaltung

Die Kaiser-Max-Straße gestern und heute: Aufmarsch einer Gruppe des Bund Deutscher Mädel 1935 und das Rathaus heute (Fotos: Stadtmuseum Kaufbeuren / Kaufbeuren Marketing)
Die Kaiser-Max-Straße gestern und heute: Aufmarsch einer Gruppe des Bund Deutscher Mädel 1935 und das Rathaus heute (Fotos: Stadtmuseum Kaufbeuren / Kaufbeuren Marketing)

Das Stadtmuseum Kaufbeuren lädt am Donnerstag, den 25.10.2018 um 18.00 Uhr im Haus St. Martin
(Spitaltor 4, Kaufbeuren) zum öffentlichen Auftakt für das Projekt „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz“ ein. Dieses Vorhaben wird im Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Das Stadtmuseum reagiert damit auf einen städtischen Diskurs über seinen Ausstellungsbereich zum Nationalsozialismus und möchte in einer geplanten Sonderausstellung das Thema neu beleuchten, aktuelle Bezüge herstellen und dabei die Menschen der Stadt einbinden.

Nach einer Begrüßung durch den Oberbürgermeister Stefan Bosse stellen Museumsleiterin Petra Weber, Historikerin Nina Lutz und Kulturwissenschaftlerin Carolin Keim das Projektvorhaben und die Kooperationspartner vor. Und auch die Bürger*innen können an diesem Abend zu Wort kommen und ihre Ideen, Vorschläge und Wünsche platzieren. Unterschiedliche Themen-Tische, die gemeinsam mit dem Kooperationspartner vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ moderiert werden, laden zum Mit-Diskutieren und Mit-Denken ein: 

Wer weiß von Kaufbeurer (Familien-)Geschichten aus der NS-Zeit? Wer könnte als Zeitzeug*in befragt werden? Wer möchte zu Wort kommen? Welche Orte und Themen sind relevant? Wo sehen die Kaufbeurer*innen Themen wie Ausgrenzung, Rassismus oder Zivilcourage in unserer heutigen Gesellschaft verortet?

Hintergrund zum Projekt


Ein Jahr lang geht das Stadtmuseum Kaufbeuren gemeinsam mit den Menschen der Stadt auf Spurensuche und entwickelt in Kooperation mit acht Partnern aus der Stadtgesellschaft unterschiedliche themenbezogene Projekte. Dabei soll die NS-Geschichte der Kleinstadt ebenso unter die Lupe genommen werden wie die Frage, wie wir heute mit Ausgrenzung, Rassismus und der NS-Vergangenheit umgehen. Am Ende wird eine Sonderausstellung von und für Bürger*innen entstehen, die durchwoben ist von Objekten, Erinnerungen, Anregungen und Gedanken aus der Bevölkerung. Die Ergebnisse aus den Kooperationsprojekten werden u.a. in Form von „Heute-Modulen“ in die Sonderausstellung einfließen und an unterschiedlichen Orten im öffentlichen Raum das Thema in der Stadt sichtbar machen.

Kooperationspartner

Bundesprogramm „Demokratie Leben!“, Generationenhaus Kaufbeuren mit dem „Zeitreisetreff“, Jakob-Brucker-Gymnasium, Kulturwerkstatt Kaufbeuren, Marien-Gymnasium, querKUNST, Seniorenbeirat Kaufbeuren mit den „Neugablonzer Zeitzeugen“, vhs Kaufbeuren mit dem AKF (Arbeitskreis Fotografie)

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