ESVK liefert dem Meister einen tollen Kampf

Joker holen nach starkem Auswärtsspiel beim DEL2 Meister einen Punkt - turbulente Schlussphase

ESVK-Kapitän Sebastian Osterloh. Foto: Lahr-Fotografie
ESVK-Kapitän Sebastian Osterloh.

ESVK liefert dem Meister einen tollen Kampf

Joker holen nach starkem Auswärtsspiel beim DEL2 Meister einen Punkt - turbulente Schlussphase

Eine tolle Auswärtspartie vor 3640 Zuschauern absolvierte der ESVK am heutigen Freitagabend beim DEL2 Meister in Frankfurt. In dieser sich vor allem in der Schlussphase und in der Verlängerung die Ereignisse schier überschlugen. Am Ende setzten sich die Löwen mit 5:4 in der Verlängerung durch. Aber der Reihe nach:

Die Joker hatten nach knapp drei Minuten die erste top Chance der Partie durch Philipp de Paly. Das ESVK Eigengewächs scheiterte jedoch knapp an Löwen Keeper Florian Proske. Im direkten Gegenzug ging das Heimteam dann in Führung. Wade MacLeod nutze einen Abspielfehler der Joker Hintermannschaft und überwand den chancenlosen Stefan Vajs mit einem trockenen Schuss direkt in den Winkel. Die nächsten beiden hundertprozentigen Chance vergab dann wieder ein Kaufbeurer. Joey Lewis tauchte zwei Mal völlig alleine vor Florian Proske auf. Zuerst scheiterte er mit einem Handgelenkschuss am Pfosten, wenige Minuten später am stark haltenden Florian Proske. In Überzahl trafen die Allgäuer dann zum verdienten Ausgleichstreffer. Daniel Oppolzer umkurvte nach einen schönen Zuspiel von Max Schmidle Löwen Torhüter Proske und schob die Scheibe zum 1:1 Ausgleichstreffer über die Linie. In einem zwei auf eins Konter hatten der ESVK dann noch die Möglichkeit in Führung zu gehen. Florian Proske konnte aber den ersten Schuss von Max Schäffler, wie auch den Nachschuss von Christoph Kiefersauer parieren. Die Frankfurter übten dann vor allem zum Ende des 1. Drittels viel Druck auf die Joker Defensive aus und ESVK Torhüter Stefan Vajs musste mehrmals sein ganzen Können aufbieten.

Die Allgäuer hatten gleich zu Beginn, noch in Überzahl agierend, gute Torabschlüsse zu verzeichnen, die aber alle nicht zu einem weiteren Torerfolg führten. In der 24. Spielminute brachte Jere Laaksonen seine Farben dann aber in Führung. Schön von Max Schmidle in Szene gesetzt, versenkte der finnische Sturmtank den Puck frei aus dem Slot heraus zum 1:2 in die Maschen des Löwen Gehäuses. Die Hausherren antworteten auf den Treffer der Joker mit wütenden Angriffen. Das nächste Tor gelang aber zuerst wieder den Rotgelben. Christoph Kiefersauer brachte das Spielgerät nach einem sehr guten Forecheck seiner Reihe im Nachsetzen zum 1:3 im Tor von Florian Proste unter (28. Spielminute). Der Meister schien nach dem dritten Gegentreffer wohl an der Ehre gepackt. Mit zunehmender Spielzeit schnürten die Löwen die Allgäuer immer wieder in der eigenen Verteidigungszone ein und kamen so auch immer wieder zu gefährlichen Torabschlüssen. Eine davon nutze Matthew Pistilli nach 30 Minuten zum 2:3 Anschlusstreffer. Gegen den Schuss aus kurzer Distanz der direkt unter der Latte einschlug, war ESVK Torhüter Stefan Vajs machtlos.

Im Schlussabschnitt überschlugen sich dann die Ereignisse. Der ESVK hatte genügend Chancen auf das 4:2, darunter u.a. auch eine Pfostenschuss von Sami Blomqvist. Die Frankfurter hatten teilweise große Probleme mit dem guten und intensiven Forechecking der Joker. Nach einem individuellen Fehler gelang den Löwen dann aber fast wie aus dem Nichts der Ausgleichstreffer. Stephan Seeger konnte einen Passversuch abfangen und überwand Stefan Vajs mit einem gezielten Schuss in den Winkel zum 3:3. Der Ausgleichstreffer schien die Wertachstädter ein wenig aus dem Konzept zu bringen. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich, tauchte C.J. Stretch nach einem Steilpass frei vor dem Kaufbeurer Gehäuse auf. Mit einem tollen Move lies der Kanadier im Dress der Hessen Stefan Vajs keine Abwehrmöglichkeit. Nach dem Rückstand kam der ESVK dann wieder besser in die Partie und setzte den Meister dabei teilweise gehörig unter Druck. Lohn für den großen Kampf der Joker war dann der Ausgleichstreffer durch Sebastian Osterloh, der Florian Proske mit einem Schuss von der blauen Linie, die Joker agierten dabei schon mit einem Feldspieler mehr, 57 Sekunden vor dem Ende. Es sollte aber noch spannender werden. Sieben Sekunden vor dem Ende bekam Matthew Pistilli einen Penaltyschuss zugesprochen. Diesen konnte ESVK Torhüter Stefan Vajs dann aber mit einem bravurösen Save mit der linken Beinschiene gerade noch so entschärfen und sicherte seinem Team einen mehr als verdienten Punktgewinn beim DEL2 Meister. In der Verlängerung hatte der ESVK dann in Überzahl die große Chance auf den Siegtreffer. Es sollte aber leider anders kommen. Joona Karevaara vertändelte an der eigene blauen Linie die Scheibe und Patrick Jarrett lies sich dabei nicht zwei mal bitten und schoss die Scheibe zielgenau in den linken Torwinkel. Damit sicherte der Kanadier seinem Team den Zusatzpunkt.Trotz alle dem lieferten die Joker dem Ligakrösus einen wirklich tollen Kampf, spielten gut auf und sicherten sich einen mehr als verdienten Punkt in der Mainmetropole.

ESVK Trainer Andreas Brockmann sah eine sehr gute Partie von seiner Mannschaft:"Wir hatten vorallem im Schlussdrittel viele Chancen das Spiel für uns zu entscheiden. Individuelle Fehler, die wir leider heut zu viele gemacht haben, nutzt eine klasse Mannschaft, wie die der Frankfurter einfach auch eiskalt aus. Irgendwie hat man bei uns schon gemerkt, dass heute Freitag der 13. ist."

Tore: 1:0 (3.) Wade MacLeod ( Tyler Gron , C.J. Stretch ), 1:1 (12.) PP1 Daniel Oppolzer ( Jere Laaksonen , Max Schmidle ), 1:2 (24.) Jere Laaksonen ( Max Schmidle , Joseph Lewis ), 1:3 (28.) Christoph Kiefersauer ( Mychal Monteith ), 2:3 (30.) Matthew Pistilli ( Nils Liesegang , Tim Schüle ), 3:3 (49.) Stephan Seeger ( Patrick Jarrett , Lucas Dumont ), 4:3 (52.) C.J. Stretch ( Tyler Gron , Wade MacLeod ), 4:4 (60.) EA Sebastian Osterloh ( Jere Laaksonen , Charlie Sarault ) 5:4 (62.) SH1 Patrick Jarrett

Aufstellung:

Vajs; Kucis

Osterloh (C) – Pfaffengut
Kasten – Monteith
Ketterer – Haase
Reinig

Karevaara (A) – Sarault – Blomqvist
Schmidle (A) – Laaksonen – Lewis
Oppolzer – Thomas – Wolter
de Paly – Schäffler – Kiefersauer

Strafen: 12 - 6
Schiedsrichter: Erdle Dominic, Holzer Martin; Velkoski Stefan, Cepik, Maksim
Zuschauer: 3.640

 

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