Quelle: Abgeordnetenbüro Stephan Stracke, MdB, CSU

Der Bahnhof in Kaufbeuren wird barrierefrei – Finanzierung durch Bund und Land gesichert

Stracke: Durchbruch nach jahrelangem Ringen – Bis 2026 soll die Umsetzung erfolgen

Großartige Aussichten: Bis 2026 soll der Bahnhof Kaufbeuren barrierefrei umgebaut sein. Foto: Abgeordnetenbüro Stephan Stracke
Großartige Aussichten: Bis 2026 soll der Bahnhof Kaufbeuren barrierefrei umgebaut sein. Foto: Abgeordnetenbüro Stephan Stracke

Der Bahnhof in Kaufbeuren wird barrierefrei umgebaut. Dies teilte der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) nach einem Gespräch mit der Bayerischen Verkehrsministerin Kerstin Schreyer mit. Seit Donnerstag steht fest, dass Kaufbeuren als einer von lediglich zwei Bahnhöfen in Bayern in das "1.000-Bahnhöfe-Programm" des Bundes aufgenommen ist. Die Umsetzung des Umbaus soll bis 2026 erfolgen.

"Das ist großartig für Kaufbeuren", freute sich Stracke. "Endlich erhält der Bahnhof Kaufbeuren mit der Barrierefreiheit ein zeitgemäßes Gesicht. Denn gerade für Familien mit Kinderwägen, Menschen mit Handicap oder Reisende mit viel Gepäck ist der bisherige Zustand am Bahnhof ohne Aufzüge und Rampen inakzeptabel. Das ändert sich nun", erklärte der Bundestagsabgeordnete, der sich seit vielen Jahren für die Modernisierung des Kaufbeurer Bahnhofs stark macht.

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Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat heute in einer Pressekonferenz die Investitionsoffensive des Bundes im Rahmen des "1.000-Bahnhöfe-Programms" vorgestellt. Insgesamt wird der Bund mehr als 5 Milliarden Euro in seine über 3.000 bundeseigenen Bahnhöfe investieren. Teil des Programms ist der barrierefreie Umbau mittelgroßer Bahnhöfe mit 1.000 bis 4.000 Fahrgästen pro Tag, zu dem nun auch Kaufbeuren gehört. 140 Millionen Euro investiert der Bund in rund 50 dieser mittelgroßen Bahnhöfe. Diese Bundesmittel werden durch einen Anteil der Länder in gleicher Höhe ergänzt. Nach Auskunft von Verkehrsministerin Schreyer hat der Freistaat seine Co-Finanzierung fest zugesagt. Für die Stadt Kaufbeuren gibt es in diesem Zusammenhang eine weitere erfreuliche Entwicklung. "Zu Beginn des Bundesprogramms stand im Raum, dass der Freistaat Bayern im Rahmen seiner Co-Finanzierung auf einen Eigenanteil der Kommunen besteht. Dies hat Bayern nun komplett vom Tisch genommen", sagte Stracke nach Rücksprache mit dem Bayerischen Verkehrsministerium. "Auf die Stadt kommen mit dem Umbau nun keine Kosten mehr zu. Das ist auch ein wichtiges Signal in wirtschaftlich schwieriger Zeit", zeigte sich der Abgeordnete erfreut.

Schon im vergangenen Jahr hatte der Bundesverkehrsminister das neue Ausbauprogramm des Bundes zur Barrierefreiheit für mittelgroße Bahnhöfe mit 1.000 bis 4.000 Fahrgästen pro Tag aufgelegt. In Bayern erfüllen insgesamt rund 70 Bahnhöfe die vom Bund geforderte Zahl an Ein- und Aussteigern. Der Freistaat Bayern hatte daraufhin alle in Frage kommenden Bahnhöfe an das Bundesverkehrsministerium gemeldet und diese aus bayerischer Sicht priorisiert. Der Kaufbeurer Bahnhof wurde dabei neben dem Meitinger Bahnhof als die beiden einzigen schwäbischen Projekte dem Bund vorgeschlagen und vom Freistaat mit der höchsten Priorität versehen. Über die konkrete Aufnahme in das barrierefreie Umbauprogramm hat nun der Bund gemeinsam mit dem Freistaat Bayern entschieden. "Auf meine Nachfrage hin hat mir heute die Bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer bestätigt, dass Kaufbeuren neben Gunzenhausen zu den einzigen bayerischen Bahnhöfen zählt, die in das Bundesprogramm aufgenommen wurden. Damit ist nach jahrelangem Ringen nun endlich der Durchbruch zugunsten von Kaufbeuren gelungen und dem barrierefreien Umbau unseres Bahnhofs steht nichts mehr im Wege“, berichtete der Bundestagsabgeordnete. In diesem Zusammenhang erinnerte Stracke daran, dass es in der Vergangenheit wiederholt nicht möglich war, den Kaufbeurer Bahnhof in die mit Mitteln des Freistaats finanzierten Landesprogramme zur Barrierefreiheit aufzunehmen. Nun aber ist mit dem Bundesprogramm die Aufnahme geglückt.

„Ich danke ausdrücklich Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und der Bayerischen Staatsministerin Kerstin Schreyer für diese klare und wichtige Entscheidung für Kaufbeuren. Damit läuten wir in Kaufbeuren in Sachen Barrierefreiheit ein neues Zeitalter ein“, so Stracke abschließend.

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