Podiumsdiskussion im Rahmen der Sportakademie Kaufbeuren

Zahlreiche Gäste, unter ihnen Dr. Hans Georg Moldenhauer, DFB-Ehren-Vize-Präsident, Felix Jäckle, BFV Hauptabteilungsleiter Sport sowie Manfred Paula, Leiter des Bundesligaleistungszentrum des FC Augsburg waren der Einladung von Organisator Rudolf Schnippe gefolgt. Auch zahlreiche Vertreter der Stadt Kaufbeuren sowie interessierte Pädagogen von Schulen, Eltern und Vertreter von Vereinen aus dem Umland nahmen an der Podiumsdiskussion der Sportakademie Kaufbeuren im Kolpinghaus teil.

Heinz Burzer, Regionalkoordinator des Projektes „Vereint in Bewegung" begrüßte die Gäste. Bürgermeister Gerhard Bucher sprach in seinem Grußwort der Stadt Kaufbeuren davon, „dass der Konkurrenzkampf, dem sich der Fußballsport stellen muss, immer größer wird". Nach seiner Meinung hat der „Kampf um die Jugendlichen schon längst begonnen und betrifft nicht nur den Sport sondern auch Organisationen wie z.B. die Feuerwehr". Er schloss sein Grußwort mit der Bitte an den DFB, „die Amateurvereine finanziell mehr zu unterstützen, da der Beitrag, den die Kommunen hierzu leisten, erschöpft ist".

In der anschließenden Diskussion wurden an Hand der Strukturen der Verbände (DFB und BFV) sowie von Profivereinen am Beispiel des FC Augsburg aufgezeigt, wie junge Talente gesichtet und gefördert werden können. Dabei kommt es besonders bei jüngeren Spielern immer auch mit auf das Engagement der Eltern an. Jäckle betonte bei seinen Ausführungen, „dass es ohne die Eltern nicht funktioniere". Dabei ist die finanzielle Unterstützung der jungen Spieler bzw. die Entlastung der Eltern immer eine „Frage des Budgets der Profivereine", so Paula in seinem Statement. Es wurde auch eindringlich angemahnt, bei der Entwicklung junger Spieler nicht nur auf die Karte Fußball zu setzen. Eine duale Entwicklung, also Fußball und schulische Leistung zusammen, muss gerade in jungen Jahren unbedingt im Vordergrund stehen.

In der gut zweistündigen Diskussion wurde auch sehr kontrovers über die Berücksichtigung der Kindesentwicklung debattiert. „Kinder müssen die Möglichkeit haben, ihre Kindheit ohne Druck auszuleben", so der Sportbeauftragte der Stadt Kaufbeuren, Otto-Richard Zobel. Alle waren sich am Ende einig, dass gerade jungen Spieler so lange wie möglich in „ihrer Umgebung" gefördert werden müssen. Möglichkeiten dafür bieten seitens der Verbände die DFB-Stützpunkte, von denen es deutschlandweit 366 Stück mit 1000 Honorartrainern gibt. Aber auch die Profivereine bieten hier Lösungen an: sogenannte Kooperations- oder Partnervereine. In diesen sollen Talente im nahen Umfeld ihrer Heimat weiter entwickelt werden, um dann in den Focus der großen Vereine zu kommen.

Text: SpVgg Kaufbeuren

Bilder: Marketingagentur Tenambergen

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