Quelle: Schreiner-Innung Kaufbeuren

Schreiner-Innung Kaufbeuren Marktoberdorf: Preisverleihung „Die Gute Form“ 2021

Enrico Maierhofer aus Obergünzburg mit Sideboard auf Platz 1

Foto: Marketingagentur Tenambergen
Die strahlenden Sieger des Wettbewerbs „Die Gute Form 2021“ der Schreiner-Innung Kaufbeuren – Marktoberdorf vor ihren prämierten Gesellenstücken: 1. Platz: Enrico Maierhofer (2. v. links), 2. Platz: Nico Hösle (links), 3. Platz: Jonas Wieser (2.v.rechts), Belobigung: Lorenz Steil. Foto: Marketingagentur Tenambergen

Auch wenn Corona die festliche Preisverleihungsfeier zum zweiten Mal verhinderte, prämierte eine Jury auch heuer die besten Gesellenstücke im Rahmen des Wettbewerbs „Die Gute Form“ der Schreiner-Innung Kaufbeuren – Marktoberdorf. „Die Stücke werden – als Teil der praktischen Gesellenprüfung – von den Auszubildenden nicht nur eigenständig gefertigt, sondern auch entworfen und konstruiert“, erläuterte Reinhold Echtler, Obermeister der Schreiner-Innung Kaufbeuren – Marktoberdorf. „Rund 80 bis 100 Stunden haben die Auszubildenden Zeit für die Umsetzung ihres persönlichen Gesellenstücks“, so Christian Mayer, Prüfungsausschussvorsitzender und Lehrlingswart bei der Schreiner-Innung Kaufbeuren - Marktoberdorf. Beide lobten die frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen ausdrücklich, „dass ihr trotz der zwei schwierigen Corona-Jahre eure dreijährige Ausbildung durchgehalten und erfolgreich beendet habt.“

Wie der Name des Wettbewerbs „Die Gute Form“ schon sagt, solle der Gesamteindruck des Designs bei der Bewertung im Vordergrund stehen. Angesichts der Bandbreite der 18 eingereichten Möbel vom Schreibtisch über Sideboard oder Bett bis hin zum Tischkicker wahrlich keine leichte Aufgabe für die dreiköpfige Jury. Thomas Konter vom Büro Mooser Ingenieure, Tina Kutter von der Marketingagentur Tenambergen und Christoph Stöckle von der Firma Kleiner aus Mindelheim waren beeindruckt, „von der Vielfältigkeit der Arbeiten in Bezug auf Materialien, Schliffe und Funktionalität“. Aber auch die an auffällig vielen Stücken bereits integrierten technischen Details, wie ein Subwoofer oder spielerische Beleuchtungselemente bewiesen die Kompetenz des Ostallgäuer Schreinernachwuchses in Bezug auf zukünftige Kundenwünsche.

Nach drei Rundgängen standen für die Jury die Sieger fest. „Schlanke Optik, zurückhaltende Formensprache, variierende Ansichten von der Ferne und der Nähe sowie gut getroffene Proportionen und Linien“, so lautete die Jury-Begründung für Platz eins. Das Sideboard mit Beleuchtung hatte Enrico Maierhofer von Möbel Traut aus Obergünzburg angefertigt.

Platz zwei ging an Nico Hösle von der Schreinerei Wohlfahrt aus Görisried. „Es ist eine grandiose Idee, einen Tischkicker selber zu machen. Der Holzmix aus Esche und weißer Tanne, die raffinierte Ausführung der Stau-, Spiel- und Zählvorrichtungen oder das Intarsien-Feld runden den perfekten Gesamteindruck ab“, lautete die Beurteilung.

Dritter Preisträger war Jonas Wieser von der Schreinerei Herbein aus Wald. Zu seinem Organizer, einer Kombination aus Schlüsselablage und Sitzbank, führte die Jury aus: „Eine gelungen umgesetzte individuell entwickelte Idee für den Hausflur. Es beeindruckt der zweifarbige Materialmix aus Eschenholz, Linoleum und Metall, die Mechanik sowie die konisch leicht wirkende, aber stabile Sitzlösung.“

Wie eine Standuhr aus Eiche heute aussehen könnte, zeigte Lorenz Steil von der Firma Möbel Wagner in Mindelheim. Die Jury zeichnete die Arbeit mit einer Belobigung aus, denn neben dem symmetrischen Auftritt und der eindrucksvollen handwerklichen Detailarbeit „fanden wir es mutig, sich an diesen zeitlosen Klassiker zu wagen.“

Alle Preisträger sowie deren Ausbildungsbetriebe erhielten als Auszeichnung eine Urkunde der Schreiner-Innung über die Prämierung. Enrico Maierhofer wurde mit einem Sachpreis, einem Akkuschrauber, gesponsert von der Firma Kleiner, belohnt. Nico Hösle, Jonas Wieser und Lorenz Steil erhielten Geldpreise der Innung in Höhe von 100, 75 und 50 Euro. Maierhofer wird die Innung mit seinem Sideboard nun im Wettbewerb auf Landesebene vertreten.

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