Ringer-DM: Gold und Silber bei nationalen Titelkämpfen für Christopher Kraemer und Michael Heiß

DRB bescheinigt TSV Westendorf perfekte Organisation in der erdgas schwaben arena in Kaufbeuren

Freudestrahlend genießt Christopher Kraemer seinen Titel. Ein stolzer Trainer: Klaus Prestele neben Michael Heiß (links) und Christopher Kraemer. Freudestrahlend genießt Christopher Kraemer seinen Titel. Nach einem enormen Kraftakt genießt Kraemer seinen Sieg über den Köllerbacher Kinsinger. Mit einem spektakulären Wurf brachte Christopher Kraemer seinen Widersacher Etienne Kinsinger zu Fall. Michael Heiß (links) gab in seinem Finalduell gegen Karan Mosebach alles, verlor am Ende denkbar knapp. Foto: Ringsport-Magazin

Ringer-DM: Gold und Silber bei nationalen Titelkämpfen für Christopher Kraemer und Michael Heiß

DRB bescheinigt TSV Westendorf perfekte Organisation in der erdgas schwaben arena in Kaufbeuren

In der Eissportarena des ESV Kaufbeuren wurden am vergangenen Wochenende die diesjährigen Titelkämpfe der Griechisch-Römisch-Spezialisten ausgetragen. Insgesamt suchten 108 Ringer aus 14 Landesverbänden ihre Meister. Auch vom ausrichtenden Verein, TSV Westendorf, gingen sechs Teilnehmer auf die Matte. Christopher Kraemer (63 kg) und Michael Heiß (77 kg) erreichten mit ihren starken Auftritten nicht nur Podestplätze, sondern wuchsen über das gesamte Turnier über sich hinaus.

„Gold und Silber, das ist der absolute Knaller“, freut sich Vereinsboss Robert Zech. Während Junior Michael Steiner in der leichtesten Klasse knapp an einer Bronzemedaille vorbeischlitterte, hatte Maximilian Goßner richtiges Pech, ja geschweige Lospech. „Er hatte leider nicht das Quäntchen Glück auf seiner Seite.“ Über die Hoffnungsrunde wollte Goßner, der sich im Vorfeld der nationalen Titelkämpfe viele unzählige Stunden vorbereitete, nochmals angreifen. Doch seine lädierte Schulter machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Gegen den späteren Bronzemedaillengewinner Erik Weiß aus Frankfurt/Oder musste er die Segel streichen. Für Felix Kiyek war die Meisterschaft bereits nach einem Kampf vorüber. Weil auch sein Gegner Arian Güney nicht das Finale erreichte, war sein Weg über die Hoffnungsrunde – um damit noch Bronze zu holen – verbaut. Dagegen kam Selbst Simon in den besonderen Genuss zwei Kämpfe bestreiten zu können. Der amtierende Bayerische Vizemeister wurde wenige Tage vor Beginn der Meisterschaften noch nachnominiert. Nach seinem starken Auftritt gegen Kai Stein (KV Riegelsberg) war er im Viertelfinale gegen den Altmeister und Routinier Adam Juretzko (KSV Witten) chancenlos.

Gepeitscht von den TSV-Fans und zahlreichen Zuschauern in der erdgas schwaben arena schafften dagegen Michael Heiß und Christopher Kraemer den Sprung ins Finale. „Es fehlte nicht viel, nur einige Nuancen“, attestierte Matthias Fornoff, hauptamtlicher Landestrainer des Bayerischen Ringer-Verbandes, Heiß nach seiner Finalniederlage gegen den DRB-Kaderathleten Karan Mosebach (Frankfurt/Oder) einen fantastischen Auftritt. Das Drehbuch zu diesen Titelkämpfen, den ersten nationalen Meisterschaften im Ringkampfsport überhaupt im Allgäu, hätte nicht besser geschrieben werden können. Im letzten Kampf kam es zum imaginären Duell zwischen Christopher Kraemer und Etienne Kinsinger. Als der Saarländer zwischenzeitlich mit 5:0 führte, glaubten die wenigsten in der Halle noch an eine Sensation. Doch da hatten sie die Rechnung nicht mit dem 23-jährigen Ostallgäuer gemacht. Er kippte doch tatsächlich unter frenetischem Jubel den Kampf und gewann mit 7:5-Wertungspunkten. „Ich freue mich sehr über das Spitzenergebnis. Von der Dramaturgie hätte es nicht besser laufen können: Wir hatten zwei Ringer im Finale. Beide haben eine grandiose Leistung erzielt“, sagt Cheftrainer Klaus Prestele über Michael Heiß und Christopher Kraemer. Dass am Ende der DRB-Kaderathlet noch zum technisch besten Ringer des Turniers ernannte wurde, ist das Sahnehäubchen aus Westendorfer Sicht.

Tolles Ambiente in der Halle

Neben dem sportlichen Erfolg der Westendorfer Ringer, setzte der Verein auch mit der Ausrichtung in der Arena neue Maßstäbe. Zum ersten Mal feierte ein Sportevent dieser Größenordnung seine Premiere. Über 100 Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass Bayern, ja besonders die Sportstadt Kaufbeuren im Fokus bleibt. „Die Stimmung und das Ambiente in der Halle waren einfach super“, bringt es Florian Geiger, Vizepräsident Sport des Bayerischen Ringer-Verbandes, auf den Punkt. Auch Bayerns Ringerchef Manfred Werner – zugleich auch DRB-Präsident – würdigte das Team um Cheforganisator Georg Steiner. „Ich spreche dem TSV Westendorf meine Hochachtung für diese toll organisierte Meisterschaft aus.“ Neben DOSB-Präsident Alfons Hörmann und dem Präsidenten der Swiss Wrestling Federation, Werner Bossert, waren extra die ehemaligen Bundesliga-Legionäre Daniel Gastl (Österreich), Zakarias Tallroth (Schweden) und Vladislav Metodiev (Bulgarien) für die Deutschen Meisterschaften angereist. Am Finaltag verfolgten Schirmherrin und Landrätin Maria Rita Zinnecker, Oberbürgermeister Stefan Bosse die Finalkämpfe.

Tage später bekommen die Verantwortlichen des TSV Westendorf immer noch positive Rückmeldungen: „Es zeigt uns, dass wir als Team, als Verein alles richtig gemacht haben. Wir haben in das Projekt ‚Deutsche Meisterschaft‘ viel Herzblut, hunderte von Stunden ehrenamtliche Arbeit und Leidenschaft hineingesteckt“, so Orgachef Georg Steiner.

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