Neues Einsatzfahrzeug für Kaufbeuren

Freiwillige Feuerwehr erhält Schlauchwagen für den Katastrophenschutz

Foto: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Christa Geyrhalter, Katastrophenschutzbeauftragte der Stadt Kaufbeuren, hat von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ein neues Fahrzeug für die Feuerwehr Kaufbeuren übernommen. Über die neue Ausstattung freuen sich mit ihr Manfred Brehm und Manfred Herb von der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren.

Im Bild (v.l.n.r.): Hartmut Ziebs (Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes), Joachim Herrmann, MdL (Bayerischer Innenminister), Christa Geyrhalter (Katastrophenschutzbeauftragte Stadt Kaufbeuren), Manfred Herb (Freiwillige Feuerwehr Stadt Kaufbeuren), Manfred Brehm (Freiwillige Feuerwehr Stadt Kaufbeuren), Dr. Marcel Huber, MdL (Leiter der Bayerischen Staatskanzlei), Dr. Günter Krings, MdB (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern), Alfons Weinzierl (Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes), Christoph Unger (Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe), Stephan Mayer, MdB (Präsident der THW-Bundesvereinigung). 

Dazu noch eine Pressemitteilung des Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr:

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat den Feuerwehren und freiwilligen Hilfsorganisationen in Bayern heute gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär aus dem Bundesinnenministerium, Dr. Günter Krings, 83 neue Einsatzfahrzeuge des Katastrophenschutzes übergeben. Nach Herrmanns Worten erfordert die Sicherheit der Bevölkerung im Freistaat einen gut ausgerüsteten, starken Katastrophenschutz. „Wir haben heuer mehr als 9,7 Millionen Euro in die moderne Ausrüstung der bayerischen Einsatzorganisationen des Katastrophenschutzes investiert. Davon profitieren die Menschen in Bayern in Notfällen.“ Bei der Übergabe der neuen Einsatzfahrzeuge in Mühldorf am Inn sprach Herrmann den rund 470.000 bayerischen Einsatzkräften, die zum größten Teil ehrenamtlich tätig sind, seinen besonderen Dank aus: „Auch die besten Fahrzeuge nützen nichts ohne Menschen wie Sie, die mit großem Einsatz anpacken und ihren Mitmenschen in Notsituationen helfen. Dafür mein herzliches Vergelt’s Gott!“

Bayern unternimmt laut Herrmann im Katastrophenschutz bereits seit Jahren große Anstrengungen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. So habe der Freistaat beginnend mit dem Doppelhaushalt 2009/2010 ein mehrjähriges Investitions- und Beschaffungsprogramm mit einem Volumen von 40 Millionen Euro aufgelegt. Bereits in den vergangenen Jahren konnte die Ausstattung des bayerischen Katastrophenschutzes aus diesen Mitteln weiter verbessert werden. Darüber hinaus hat die Staatsregierung ein neues Sonderinvestitionsprogramm Hochwasser aufgelegt und damit die Weichen für eine optimale Ausrüstung zur Bekämpfung von Hochwasser gestellt. Aus diesen beiden Programmen hat der Freistaat dieses Jahr 9,7 Millionen Euro in moderne Fahrzeuge investiert. Unter den Neuanschaffungen befinden sich unter anderem 19 Mannschaftstransportwagen der Wasserrettung samt dazugehörigen Anhängern sowie verschiedenste Gerätewagen. Auch der Bund nimmt für den Zivilschutz in Bayern dieses Jahr mehr als 5,6 Millionen Euro in die Hand. Hieraus konnten unter anderem fünf Gerätewagen für Dekontaminations-Einsätze, acht Löschgruppenfahrzeuge sowie 14 Schlauchwagen des Katastrophenschutzes finanziert werden. In Bayern sind rund 470.000 Einsatzkräfte bei den Feuerwehren, den freiwilligen Hilfsorganisationen und dem Technischen Hilfswerk aktiv – rund 450.000 davon ehrenamtlich. Kaum ein anderes Land der Bundesrepublik kann nach Herrmanns Worten eine so hohe Ehrenamtsquote vorweisen. Der Innenminister betonte heute nochmals seine Wertschätzung für die Leistung der bayerischen Einsatzkräfte: „Ob bei der Bekämpfung der markanten Sturzfluten im letzten Jahr, beim Zugunglück von Bad Aibling oder zuletzt beim schrecklichen Busunfall nahe Münchberg auf der A 9: die bayerischen Einsatzkräfte gehen stets mit großem Engagement und persönlichem Einsatz ans Werk und zeigen auch bei den schwierigsten Einsätzen Augenmaß sowie besonnenes, aber auch konsequentes Handeln. Die neuen Einsatzfahrzeuge weiß ich daher bei ihnen in den besten Händen.“

 

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