Quelle: AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu

Neuer Vorsitzender im AOK-Beirat

Robert Klauer übernimmt turnusgemäß den Vorsitz. Pflege bleibt auch 2019 Thema

Robert Klauer. Foto: AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu
Robert Klauer. Foto: AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu

Zum Jahresbeginn hat turnusgemäß der Vorsitz im Beirat der AOK-Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu gewechselt: Robert Klauer, Vertreter der Arbeitgeber übernimmt vom Versichertenvertreter Johannes Reich für dieses Jahr die Leitung des ehrenamtlichen Gremiums. Die AOK ist traditionell nah bei ihren Versicherten mit ihrer persönlichen und kompetenten Beratung“, so Robert Klauer. „Das bestimmende gesundheitspolitische Thema 2018 war sicherlich die Pflege in all ihren Facetten und als Vertreter in der Selbstverwaltung der AOK Bayern werden wir uns auch 2019 und darüber hinaus für eine hochwertige Versorgung und Entlastung im Pflegefall engagieren.“

Mit der Pflegeberatung bietet die AOK ihren Versicherten ein besonderes Plus an persönlicher Betreuung, und das bereits seit zehn Jahren und als eine der ersten Krankenkassen überhaupt. Mehr als 34.000 Beratungsgespräche führten die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater bayernweit im Jahr 2017. Im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von gut sieben Prozent. Die AOK Bayern hat auf die wachsende Nachfrage reagiert und das Team aufgestockt: 73 Pflegeberaterinnen und Pflegeberater unterstützen nun in ganz Bayern Pflegebedürftige und ihre Angehörigen und gehen dabei individuell auf deren Bedürfnisse ein. So helfen sie beispielsweise bei der Auswahl und der Beantragung passender Leistungen der Pflegeversicherung, beraten zu Verbesserungsmöglichkeiten des Wohnumfeldes oder unterstützen bei der Suche nach Angeboten zur Entlastung der Angehörigen.

Gegen den Fachkräftemangel in der Pflege hat die Bundesregierung vor kurzem das sogenannte Pflegepersonal-Stärkungsgesetz verabschiedet. 13.000 neue Pflegestellen in Pflegeheimen sollen bundesweit geschaffen werden, finanziert durch die Krankenkassen. „Geld allein wird den Fachkräftemangel nicht beheben und umso wichtiger ist es, die Arbeitsbedingungen für die jetzt aktiven Pflegekräfte zu verbessern“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK-Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. In mehr als 250 Pflegeheimen haben wir im vergangenen Jahr   bayernweit Maßnahmen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements durchgeführt.“ Zur besseren Bewältigung psychischer Anforderungen und zur Entlastung des Muskel-Skelettsystems bietet die AOK praxisnahe Konzepte. Dabei geht es unter anderem um das richtige Heben und Tragen, um die Vermeidung von Stress und Überlastung, aber auch um Fragen der Schichtarbeit. „Wir werden uns auch in den nächsten Jahren stark im betrieblichen Gesundheitsmanagement engagieren und individuell abgestimmte gesundheitsförderliche Angebote für Pflegeheime vorhalten“, so Bernd Ruppert.

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