Quelle: ESV Kaufbeuren /

Philippe Bader

Joker mit 3:0 Auswärtserfolg in Bad Nauheim

Heimspiel am Sonntag gegen Ravensburg. Mit einem Sieg gegen die Oberschwaben kann sich der ESVK den fünften Platz sichern. Bei einer gleichzeitigen Niederlage der Lausitzer Füchse würden die Joker sogar noch den vierten Platz belegen.

Foto: ESVK
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Joker mit 3:0 Auswärtserfolg in Bad Nauheim

Heimspiel am Sonntag gegen Ravensburg. Mit einem Sieg gegen die Oberschwaben kann sich der ESVK den fünften Platz sichern. Bei einer gleichzeitigen Niederlage der Lausitzer Füchse würden die Joker sogar noch den vierten Platz belegen

Die Joker übernahmen zu Beginn schnell die Kontrolle über das Spiel und setzten die Hausherren mit ihrem guten und aggressiven Forechecking stark unter Druck. Die erste richtig gefährliche Aktion des Spieles gehörte nach gut neun Minuten Alexander Thiel. Der Kaufbeurer Stürmer nagelte die Scheibe mit einem Handgelenkschuss an die Latte des Nauheimer Gehäuses. Direkt im Anschluss hatten die Joker in einem Powerplay mehrere gute Torschüsse. Felix Bick im Kasten der Hessen parierte diese aber gekonnt. Stefan Vajs musste nach elf Minuten das erste Mal richtig zu packen. Nach einer schönen Kombination kam Denis Shevyrin frei zum Schuss, aber sein Versuch landete in der Fanghand des Kaufbeurer Torhüters. Danach kamen auch die Nauheimer besser in die Partie. Die beste Chance hatten die Kurstädter kurz vor der Pause, als Marcel Kahle in Unterzahl konterte, aber an Stefan Vajs im Kasten der Joker scheiterte.


Das zweite Drittel war dann geprägt von vielen Strafminuten. Eine der wenigen Phasen wo fünf gegen fünf Eishockey gespielt wurde, nutzte Jere Laaksonen mit einem Schuss durch die Beine von Felix Bick zum 0:1 Führungstreffer für die Joker in der 28. Spielminute. Aufgrund der vielen Strafen und gab es auch einige Vier gegen Vier Situationen auf dem Eis. Negatives Highlight der vielen Nickligkeiten war dann ein Bandencheck von Dustin Sylvester gegen Branden Gracel. Der Folgerichtig mit einer fünf plus Spieldauerdisziplinarstrafe geahndet wurde. Branden Gracel konnte, nachdem eine Blutung im Gesicht gestoppt wurde, aber wieder am Spiel teilnehmen. Da die Bad Nauheimer Spielerbank lautstark protestierte verhängten die Schiedsrichter noch eine weitere Strafe gegen die Hessen. Die Joker nutzten die Überzahlsituation dann in der 40. Minute durch Daniel Oppolzer zum 0:2. Direkt nach dem Anspiel im Mitteldrittel fingen sich die Kurstädter eine weitere Strafe ein und somit konnten die Joker mit einem fünf gegen drei Powerplay in den Schlussabschnitt starten.

Dieses nutzten die Wertachstädter dann auch in Person von Steven Billich für ihren dritten Treffer. Direkt aus dem Gewühl heraus überwand Billich dabei den machtlosen Felix Bick im Kasten der Nauheimer. Gespielt waren 42 Minuten. Da sich das Spiel auch wieder etwas beruhigt hatte, spielten die Joker aus einer gesicherten Defensive und lauerten auf Konter. Die beste Chance vergab Branden Gracel, der bei einem drei auf eins Konter sehr gut von Joey Lewis bedient wurde, aber mit seiner Direktabnahme an Felix Bick scheiterte. Der EC Bad Nauheim kam noch in den Genuss zweier Powerplays, welche aber von den Rotgelben sehr gut verteidigt wurden, oder Stefan Vajs war zur Stelle. Schlussendlich war der Sieg der Kaufbeurer nach dem 0:3 nie wirklich in Gefahr und die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann sicherte sich verdient drei Punkte. Durch den Sieg bei den Hessen hat der ESVK sogar noch theoretische Chancen auf Tabellenplatz vier in der Abschlusstabelle. Die Entscheidung darüber fällt dann am Sonntag um 17:30 Uhr, wenn die Ravensburg Towerstars in der erdgas schwaben arena zum Hauptrundenfinale gastieren. Mit einem Sieg gegen die Oberschwaben kann sich der ESVK aus eigener Hand auf jeden Fall den fünften Platz sichern. Bei einer gleichzeitigen Niederlage der Lausitzer Füchse, würden die Joker sogar noch den vierten Platz belegen.

Tore: 0:1 (28.) Jere Laaksonen (Fabian Koziol, Stefan Vajs), 0:2 (40.) PP1 Daniel Oppolzer (Branden Gracel, Steven Billich), 0:3 (42.) PP2 Steven Billich (Max Schmidle, Jere Laaksonen)

Aufstellung:

Vajs, Henne

Schütz – Pfaffengut
Messing – de Paly
Koziol – Stach
Haase

Blomqvist – Gracel – Lewis
Billich – Thiel – Schäffler
Lillich – Laaksonen – Schmidle (C)
Oppolzer – Thomas – Wolter
Latta

Strafen: 18 + 5 +20 (D. Sylvester) - 12

Hauptschiedsrichter: Patrick Gogulla, Sascha Westrich
Linienschiedsrichter: Dominic Six, Alexander Zislin

Zuschauer: 2.755

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