Quelle: ESV Kaufbeuren /

Philippe Bader

ESVK ringt Löwen Frankfurt im Spitzenspiel nieder

2.869 Zuschauer sehen ein spannendes Spiel mit gutem Ende für die Joker

Foto: Lahr-Fotografie
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ESVK ringt Löwen Frankfurt im Spitzenspiel nieder

2.869 Zuschauer sehen ein spannendes Spiel mit gutem Ende für die Joker

Nach der Niederlage am Freitag in Ravensburg konnten der ESV Kaufbeuren sein zweites Spitzenspiel an diesem Wochenende vor 2.869 Zuschauern erfolgreich gestalten und besiegte die Löwen Frankfurt nicht unverdient mit 4:3.
 
Ein sehenswertes Spiel, das oft hin und her wogte entschied schlussendlich Branden Gracel mit seinem Treffer in der 43. Minute. Beide Mannschaften benötigten etwas Anlauf, um in dieses Spitzenspiel hineinzufinden, denn in den ersten 10 Minuten spielte sich das Geschehen trotz zweier Kaufbeurer Überzahlspiele nicht in der Nähe der beiden Tore ab. In der elften Spielminute eröffnete Jere Laaksonen, der nach einem Schuss von Joey Lewis den Abpraller verwertete, den Torreigen und die bei weitem ereignisreichere Hälfte des ersten Drittels. Drei Minuten nach dem Führungstreffer rettete erst die Querlatte für Frankfurts Torwart Felix Bick, im direkten Gegenzug traf Tim Schüle ebenfalls nur das Torgestänge.

In der 17. Minute nutzten die Löwen direkt ihr erstes Powerplay und spielten den Ausgleich zum 1:1 durch Adam Mitchell hervorragend heraus. Eine gute Minute vor der ersten Pause taten es die Joker den Frankfurtern gleich und konnten ihrerseits ihr Powerplay ausnutzen. Sami Blomqvist, dessen Direktschuss exakt ins Kreuzeck passte, brachte seine Mannschaft wieder in Führung. Ebenso rasant ging es im zweiten Drittel weiter, wobei der ESVK zu Beginn die aktivere Mannschaft war. Nach 25 gespielten Minute hatte Phillip Messing die große Chance, die Führung auszubauen, scheiterte jedoch am Pfosten. Zwei Minuten später spielten die Löwen auch ihr zweites Powerplay perfekt aus, Maximilian Faber vollendete zum erneuten Ausgleich. Weitere zwei Minuten später hätte Joey Lewis die Führung wiederherstellen können, verfehlte allerdings das leere Tor aus kurzer Distanz.

Glück hatten die Joker in der 35. Minute, denn dort waren wieder die Frankfurter an der Reihe, nur das Torgestänge zu treffen. Das letzte Drittel war kaum angelaufen, da begannen die turbulenten 98 Sekunden, die den Ausgang dieser Begegnung maßgeblich beeinflussen sollten. Erst brachte Ossi Saarinen mit einem trockenen Schuss von der linken Seite seine Mannschaft wieder in Führung. Der Jubel über diesen Treffer war in der erdgas schwaben arena kaum verhallt, da brachte Daniel Spang die Scheibe, mehr aus Verlegenheit als aus Überzeugung, einfach mal zum Tor – und hatte Erfolg: denn Stefan Vajs rutschte dieser Schuss über die Fanghand ins Tor. Vom darauffolgenden Anspiel in der Mitte weg legte Brandel Gracel sofort de Vorwärtsgang wieder ein und tunnelte ganze neun (!) Sekunden nach dem Ausgleich Felix Bick zur vierten Führung an diesem Abend. In der 48. Minute hatte Sami Blomqvist einen Alleingang, scheiterte allerdings am linken Torpfosten. Direkt daran anschließend hatten die Frankfurter die größte Gelegenheit, erneut auszugleichen, konnten aber eine vierminütige Überzahl nicht nutzen. In den letzten Minuten brachten die Kaufbeurer den Sieg mit Geschick nach Hause.

In der anschließenden Pressekonferenz sah Löwen-Coach Matti Tilikainen die Chancenverwertung seiner Mannschaft als Grund für die Niederlage. ESVK-Trainer Andi Brockmann machte der Mannschaft ein Kompliment für die Leistung an diesem Abend, man habe eine „absolute Topmannschaft“ hervorragend niedergekämpft.

Tore: 1:0 (11.) Laaksonen (Lewis, Schmidle), 1:1 (17./PP1) Mitchell (Faber), 2:1 (19./PP1) Blomqvist (Saarinen, Gracel), 2:2 (27./PP1) Faber (Lewandowski, Fischer), 3:2 (42.) Saarinen (Laaksonen, Pfaffengut), 3:3 (43.) Spang, 4:3 (43.) Gracel (Lewis, Eichinger)

Aufstellung:

Vajs; Henne
Ketterer – Eichinger
Osterloh (C) – Pfaffengut
Messing – Haase
Lillich

Blomqvist – Gracel – Lewis
Saarinen – Laaksonen (A) – Schmidle (A)
Billich – Schäffler – Thiel
de Paly – Thomas - Wolter

Strafen: 12 + 10 Lewis – 18
Schiedsrichter: Sicorschi, Hoppe
Zuschauer: 2.869

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