Auswärtsniederlage des ESVK in Freiburg

Joker unterliegen dem EHC Freiburg vor 1886 Zuschauern mit 5:2

Ohne Punkte kehrt die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann am Sonntagabend vom Gastspiel beim EHC Freiburg zurück. Nach zwei spannenden und ausgeglichenen Spielabschnitten viel die Entscheidung dann im letzten Drittel zu Gunsten der Heimmannschaft.

Im ersten Drittel gerieten die Joker schnell unter Druck und Stefan Vajs konnte mehrfach gegen einschussbereite Freiburger einen frühen Rückstand verhindern. In der 9. Minute war der Kaufbeurer Torhüter dann aber machtlos, als Tobi Kunz nach einem Fehler in der ESVK Defensive die Scheibe nur noch in das leere Gehäuse einschieben musste. Nach dem Rückstand zeigten sich die Allgäuer dann etwas aktiver und hatten erste Möglichkeiten auf den Ausgleich. In der 20. Spielminute gelang dann ESVK Goldhelm Branden Gracel im Nachsetzen das 1:1. Er nutze einen Abpraller nach einem Schuss von Sami Blomqvist im zweiten Versuch zu seinem 17. Saisontreffer.

Im Mitteldrittel wieder fast das gleiche Spiel. Der EHC Freiburg kam stark aus der Kabine und die Kaufbeurer Verteidigung um Torhüter Stefan Vajs hatte immer wiederum alle Hände voll zu tun, um einen erneuten Rückstand zu verhindern. Doch auch die Rotgelben hatten im 2. Drittel einige guten Chancen auf einen zweiten Treffer. Dieser gelang dann aber doch dem Heimteam. Christian Billich konnte nach einer feinen Vorlage von Nikolas Linsenmaier in der 34. Spielminute alleine vor Stefan Vajs das druchaus verdiente 2:1 erzielen. Die letzten Minuten bis zur zweiten Pause gehörten dann vollends den Wertachstädtern, die es allerdings nicht schafften, das Spiel trotz bester Chancen noch auszugleichen.

Das dritte Drittel begann dann denkbar ungünstig für die Gastmannschaft. Michael Fröhlich musste nach einem Stockschlag für zwei Minuten auf die Strafbank und die Joker mussten mit einem Mann weniger agieren. Wie aber schon in den drei Unterzahlsituationen zuvor, lies die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann dank eines hervorragenden Forecheckings keine wirklich großen Tormöglichkeiten der Wölfe zu. In der 47. Spielminute narrte Radek Duda die Kaufbeurer Verteidigung und legte seinem Landsmann Petr Haluza auf, der schon wie Tobi Kunz beim 1:0, den Puck nur noch über die Linie befördern musste. Die Kaufbeurer warfen dann alles nach Vorne und setzten die Breisgauer in der Defensive unter Druck. Die Folge waren zwei Überzahlspiele für die Joker, die beide allerdings in nichts Zählbares umgewandelt werden konnten.

In der 54. Spielminute dann die Entscheidung. Nach dem Nikolas Linsenmaier die Scheibe an der Bande erobern konnte, legte dieser punktgenau auf Márton Vas, der Stefan Vajs mit einem gewaltigen Direktschuss keine Abwehrchance lies und zum 4:1 traf. Kurz danach musste ESVK Stürmer Jere Laaksonen aufgrund einer Verletzung die Partie leider kurz vor dem Ende beenden. Daniel Haase konnte 97 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem kuriosen Treffer nochmals für die Joker verkürzen. Der junge Verteidiger brachte die Scheibe vor das Tor und ein Freiburger Verteidiger lenkte die Scheibe mit der Hand in das eigene Tor. ESVK Trainer Andreas Brockmann nahm dann Stefan Vajs für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Dies nutze dann Radek Duda nach einem Scheibengewinn zum 5:2 Endstand.

Tore: 1:0 (9.) Tobias Kunz (Christian Billich, Nikolas Linsenmaier), 1:1 (20.) Branden Gracel (Joona Karevaara, Sami Blomqvist), 2:1 (34.) Christian Billich (Nikolas Linsenmaier, Alexander Brückmann), 3:1 (47.) Petr Haluza (Radek Duda), 4:1 (55.) Márton Vas (Nikolas Linsenmaier), 4:2 (59.) Daniel Haase, 5:2 EN (60.) Radek Duda (Márton Vas)

Aufstellung:

Vajs; Henne

Osterloh (C) – Paffengut
Haase – Woidtke
Ketterer

Fröhlich – Laaksonen – Schmidle (A)
Karevaara (A) – Gracel – Blomqvist
Kiefersauer – Schäffler – Szwez
Oppolzer – Thomas – Wolter

Strafen: 6 - 8
Schiedsrichter: Westrich
Zuschauer: 1.886

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