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Der ESVK hat einen neuen Chef-Trainer

Der ESVK setzt Ausrufezeichen auf der Trainerposition

Der ESV Kaufbeuren kann mit Sebastian Buchwieser seinen neuen Chef-Trainer für die Saison 2026/2027 vorstellen. Der gebürtige Mittenwalder coachte zuletzt für fünf Jahre die Blue Devils Weiden. Mit den Oberpfälzern konnte er dabei die Oberligameisterschaft und den Aufstieg in die DEL2 feiern.

Als dreimaliger Trainer des Jahres in der Oberliga Süd (2018/2019, 2021/2022, 2023/2024) und als Trainer des Jahres in der DEL2 (2024/2025) ausgezeichnet, übernimmt der 46 Jahre alte Erfolgscoach nun den ESV Kaufbeuren. Wie schon angekündigt wird Sebastian Buchwieser, der auch schon seit einem längeren Zeitpunkt Kenntnisse über die Planungen für die Saison 2026/2027 hatte, zusammen mit Geschäftsführer Tobias Peukert ab Vertragsbeginn am 1. Mai auch vorerst die Aufgaben der sportlichen Leitung übernehmen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert dazu: „Sebastian Buchwieser war unser absoluter Wunschkandidat für die Trainerposition. Wir sind sehr glücklich und auch etwas stolz darauf, dass wir einen Trainer mit einer solchen Reputation für uns gewinnen konnten. Er kennt sowohl die Oberliga wie auch die DEL2 bestens und weiß was es in beiden Ligen braucht, um dementsprechend erfolgreich zu sein.“

Sebastian Buchwieser zu seinem Engagement beim ESVK: „Ich freue mich sehr auf die große, schöne, aber auch herausfordernde Aufgabe, einen solchen Traditionsverein coachen zu dürfen. Wir werden alles dafür tun, dass wir in der kommenden Saison eine Mannschaft auf dem Eis haben, mit der sich die Fans identifizieren können – eine Mannschaft, die eine Kaufbeurer Identität hat und dazu schönen, unterhaltsamen und auch erfolgreichen Sport bieten kann.“

Aktuell ist Sebastian Buchwieser auch einer von drei Co-Trainern von Bundestrainer Harold Kreis in der ersten Phase der WM-Vorbereitung der deutschen Eishockey Nationalmannschaft. Dabei bestreitet das DEB Team zwei Testspiele in Karlsbad gegen Tschechien.

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Nach Trainer-Aus und Abschied des sportlichen Leiters: ESV Kaufbeuren startet Kaderumbau

Kaufbeuren bestätigt erste Spielerabgänge – weitere Entscheidungen angekündigt

Nach der Trennung vom Trainerteam um Leif Carlsson und Patric Wener sowie vom sportlichen Leiter Patrick Reimer treibt der ESV Kaufbeuren die personelle Neuausrichtung weiter voran. Nun hat der Club die ersten Entscheidungen im Spielerkader getroffen.

Sechs Abgänge bestätigt

Mit Joe Cassetti, Dartagnan Joly, Henri Kanninen, Tyson McLellan, Jonny Tychonik und Cody Porter verlassen sechs Kontingentspieler den ESVK. Sie gehörten zum Aufgebot der Saison 2025/2026.

Der Verein bedankte sich in einer offiziellen Pressemitteilung bei allen Spielern für ihren Einsatz im Trikot der Joker und wünschte ihnen für ihre sportliche und private Zukunft alles Gute.

Weitere Gespräche laufen

Wie der Verein berichtet, sind die Kaderplanungen damit noch nicht abgeschlossen. Weitere Abgänge seien möglich. Gleichzeitig befindet sich der ESV Kaufbeuren mit mehreren Spielern in Gesprächen über deren Zukunft beim Club. Einige Akteure stehen bereits für die Saison 2026/2027 unter Vertrag. Weitere Informationen will der ESVK in den kommenden Tagen bekanntgeben.

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Der BSK muss beim Spitzenreiter Kottern ran

Im Hinspiel zwang der BSK Olympia Neugablonz, hier im Bild mit Benjamin Maier, Ligaprimus Kottern mit 3:2 in die Knie. © Stefan Günter

Schmuckstädter können mit breiter Brust auflaufen

Seit drei Partien ist der BSK Olympia Neugablonz in der Kreisliga Allgäu Süd ungeschlagen. Dem Auftaktremis gegen die SG Untrasried-Haldenwang (2:2) folgten überzeugende Auftritte gegen Türk Sport Kempten (10:0) und FC Blonhofen (2:0). Doch nun wartet eine knüppelharte Aufgabe auf die Schmuckstädter, die am Samstagnachmittag um 16.30 Uhr auswärts auf das U23-Team des TSV 1874 Kottern trifft.

Das Team aus Sankt Mang (Ortsteil von Kempten) führt derzeit mit 47 Punkten die Tabelle der Kreisliga Allgäu Süd an. Zwischen Kottern und Neugablonz liegen bereits 15 Zähler. Das Team von Kevin Siegfanz ließ im Aufstiegskampf zuletzt einige wichtige Punkte liegen. So gab es auswärts gegen den TSV Buching-Trauchgau nur ein mageres 0:0 und im Nachholspiel am Ostermontag setzte es auswärts auf dem kleinen Kunstrasenplatz gegen die SG Oberstaufen-Stiefenhofen eine bittere 1:2-Pleite.

„Wir wollen vor allem ein schönes Fußballspiel erleben. Es treffen hier zwei spielstarke Teams aufeinander, die sich nicht wie viele Mannschaften in der Liga hinten hineinstellen“, so Stefan Günter. Der Sportliche Leiter des BSK zeigt sich im Vorfeld zuversichtlich, Ähnliche Töne schlägt auch  Cheftrainer Dennis Starowoit an. „Nach unseren letzten Auftritten können wir mit breiter Brust dort antreten.“

Das Hinspiel gewann übrigens Neugablonz im September des vergangenen Jahres knapp mit 3:2. 

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Trainerwechsel beim ESV Kaufbeuren: Carlsson und Wener gehen

Nach personellen Veränderungen in der sportlichen Leitung folgen weitere Entscheidungen hinter der Bande

Nach der Trennung von Patrick Reimer als sportlicher Leiter hat der ESV Kaufbeuren zwei weitere Personalentscheidungen getroffen: Cheftrainer Leif Carlsson und Co-Trainer Patric Wener werden künftig nicht mehr für den Club tätig sein.

Leif Carlsson war im Januar 2026 nach Kaufbeuren zurückgekehrt. Seine Aufgabe war klar umrissen: Wie bereits in der Saison 2024/2025 sollte er den ESVK vor dem Abstieg bewahren. Unterstützt wurde er dabei von seinem Landsmann Patric Wener, der zeitgleich als Co-Trainer verpflichtet wurde. Trotz der gemeinsamen Bemühungen gelang es dem Trainerduo nicht, den drohenden Abstieg abzuwenden. Die sportliche Entwicklung führte nun zu der Entscheidung, die Zusammenarbeit zu beenden.

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ESV Kaufbeuren zieht Konsequenzen: Patrick Reimer nicht mehr sportlicher Leiter

Neustart nach Abstieg – Club stellt sportliche Führung neu auf

Nach einer schwierigen und enttäuschenden DEL2-Saison 2025/2026 zieht der ESV Kaufbeuren erste personelle Konsequenzen. Der sportliche Abstieg in die Oberliga markiert einen Einschnitt – nun folgt der Umbau in der sportlichen Leitung.

Trennung mit sofortiger Wirkung

Patrick Reimer wurde am heutigen Mittag von seinen Aufgaben als sportlicher Leiter entbunden. Das beschlossen die zuständigen Gremien der ESVK Spielbetriebs GmbH & Co. KG. Die Entscheidung gilt mit sofortiger Wirkung. Seine bisherigen Aufgaben werden vorerst vom künftigen Cheftrainer sowie der aktuellen Geschäftsführung übernommen. Die Vorstellung des neuen Cheftrainers soll in Kürze erfolgen.

„Keine leichte Entscheidung“

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert betont die Tragweite des Schrittes: „Uns ist der Schritt, Patrick Reimer von seinen Aufgaben als sportlicher Leiter zu entbinden, alles andere als leichtgefallen. Gerade aus menschlicher Sicht war dies eine sehr schwere Entscheidung. Aus sportlicher Sicht sahen wir uns aber leider nach mehreren Gesprächen und der Analyse der abgelaufenen Saison dazu gezwungen.“ Peukert machte zugleich deutlich, dass der Abstieg ein Umdenken erforderlich mache: „Der ESVK braucht nach dem Abstieg aus der DEL2 aus sportlicher Sicht einen kompletten Neustart.“

Gremium spricht von „Business-Entscheidung“

Auch Thomas Petrich, Gesellschafter und Beiratsmitglied, unterstreicht die Beweggründe: „Es war im Gremium und auch für mich persönlich eine sehr schwere Entscheidung. Allerdings sehen wir es als unumgänglich an, uns nach dieser Saison im sportlichen Bereich komplett neu aufzustellen.“ Zugleich stellte er klar, dass die Entscheidung nicht gegen die Person Reimer gerichtet sei: „Am Ende des Tages ist es eine Business-Entscheidung. Patrick Reimer hat ein rotgelbes ESVK-Herz, und das wird sich aus unserer Sicht auch nicht ändern.“

Weitere Kaderentscheidungen stehen bevor

Parallel zur personellen Veränderung in der sportlichen Leitung laufen die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren. In den vergangenen Tagen wurden mit allen Spielern Abschlussgespräche geführt. Weitere Meldungen sollen zeitnah folgen – insbesondere zu feststehenden Abgängen. Bereits in der kommenden Woche will der Club zudem erste Spieler für die Saison 2026/2027 vorstellen.

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Ein Blick hinter die Kulissen: Nachwuchsspieler derSpVgg Kaufbeuren zu Gast bei HAWE Hydraulik

Wie moderne Industrie funktioniert – und welche Chancen sie Jugendlichen bietet

Spieler der C-Junioren der SpVgg Kaufbeuren, ihre Betreuer sowie Eltern folgten einer Einladung der HAWE Hydraulik SE und erhielten bei einer Werksführung am Standort Kaufbeuren Einblicke in die industrielle Fertigung.

Produktion auf 50.000 Quadratmetern

Durch die Führung leiteten die beiden Ausbilder Julian Lutz und Alexander Losch. Sie erklärten anschaulich die Abläufe im Werk, das 2014 errichtet wurde. Auf rund 50.000 Quadratmetern entstehen aus Metallstücken hydraulische Ventile und Steuerungselemente, die weltweit zum Einsatz kommen. Dabei wird eine Vielzahl an Robotern eingesetzt, um Arbeitsprozesse zu standardisieren und effizient zu gestalten. Dennoch bleibt der Mensch ein zentraler Bestandteil der Produktion: Er überwacht, steuert und gibt die entscheidenden Impulse im Fertigungsprozess.

Ausbildung als wichtiger Baustein

Um den Fachkräftenachwuchs zu sichern, setzt HAWE Hydraulik auf Ausbildung. Aktuell werden 61 Jugendliche in verschiedenen Berufen ausgebildet – von Metallverarbeitung über Prozesssteuerung bis hin zur Logistik. Pro Jahrgang beginnen etwa 20 Auszubildende ihre Laufbahn im Unternehmen. Die Ausbildung erfolgt mit moderner Technik und reicht von handwerklichen Grundlagen bis zur Programmierung von Maschinen und computergestützten Systemen.

Großes Interesse an Praktika

Die Jugendlichen zeigten sich beeindruckt vom vergleichsweise ruhigen und sauberen Arbeitsumfeld sowie vom Grad der Automatisierung. Im Anschluss an die Führung nutzten sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Ein zentrales Thema war die Möglichkeit von Praktika. Julian Lutz erklärte, dass diese sowohl im Rahmen von Schulpraktika als auch eigenständig in den Ferien unkompliziert möglich seien.

Dank für die Einblicke

Zum Abschluss der rund 90-minütigen Führung bedankte sich Tina Plischke vom Förderverein der SpVgg Kaufbeuren bei den Verantwortlichen von HAWE Hydraulik für die Einblicke in die Fertigung sowie das Engagement gegenüber den Jugendlichen.

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BSK gewinnt gegen Türk Sport Kempten und Blonhofen

Freude beim BSK Olympia Neugablonz: Sie gewinnen souverän das Auswärtsspiel in Blonhofen mit 2:0. © Stefan Günter

Zwölf Tore erzielt und keines kassiert

Der BSK Olympia Neugablonz hat auch das Nachholspiel in der Kreisliga Allgäu Süd gegen den FC Blonhofen gewonnen. Die Schmuckstädter setzten sich am Ostermontag auswärts verdient mit 2:0 (0:0) durch und feierten damit ihren zweiten Sieg in Folge.

Es war das erwartete schwere Duell gegen den Aufsteiger. Coach Franz Zimmermann konnte nicht seinen besten Kader stellen. Der FCB stand nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Seeg-Hopferau-Eisenberg (0:1) und Rettenberg (1:3) bereits unter Zugzwang. Der BSK erspielte sich im ersten Abschnitt einige große Chancen, doch der Torerfolg blieb aus.

„Je länger so ein Spiel wird, desto schwerer wird es auch“, bilanziert Cheftrainer Dennis Starowoit. Dass der FCB in der Schlussviertelstunde etwas einbrach, spielte Neugablonz in die Karten. In der 77. Minute wurde Benjamin Maier im gegnerischen Strafraum gefoult. Er selbst verwandelte sicher. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. Nach einem schnellen Spielzug auf der linken Seite schickte Can Balcioglu den pfeilschnellen Denis Hoxhaj, der mit Speed den Ball aufnahm und die Kugel ins rechte lange Ecke zum 2:0 beförderte. „Wir haben Geduld bewiesen und Blonhofen somit eiskalt bestraft“, freut sich Starowoit nach dem Spiel. „Wir waren über 90 Minuten die klar dominierende Mannschaft.“ Nach dem 10:0-Kantersieg am Karsamstag über Schlusslicht Türk Sport Kempten blieb Neugablonz somit im zweiten Spiel in Folge ohne Gegentor. 

Selbst Co-Trainer Eugen Erhart gratuliert der Mannschaft zum wichtigen Auswärtssieg. „Es war nicht einfach, aber wir haben zusammengehalten, Fußball gespielt, und am Ende wurden wir belohnt“, klatscht auch er Beifall. Der BSK ist somit mit sieben Punkten aus der Winterpause gestartet. Für Headcoach Dennis Starowoit ist das sehr positiv.

Auch die Zweite Mannschaft gewann das Auswärtsspiel in der A-Klasse 6 gegen den FC Blonhofen II knapp mit 2:1. Alle Tore fielen bereits im ersten Durchgang. Zwar gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung, doch Spielertrainer Denis Korneev (20.) und Rückkehrer Ferhat Cakmak (25.) drehten die Partie.

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SpVgg Kaufbeuren meldet sich zurück – klarer Sieg gegen Bad Wörishofen

Reaktion auf Erkheim-Niederlage gelingt mit überzeugendem 4:1-Heimerfolg

Am Ostermontag stand für die SpVgg Kaufbeuren Wiedergutmachung auf dem Programm – und die Mannschaft lieferte. Gegen Bad Wörishofen zeigte das Team eine engagierte Leistung und setzte sich am Ende verdient mit 4:1 durch.

Frühe Führung und dominanter Auftritt

Bereits in der zweiten Minute brachte Robin Conrad die Kaufbeurer in Führung. Mit der Spitze überraschte er den Gästetorwart und sorgte für einen optimalen Start. Von Beginn an war erkennbar, dass die SVK die Niederlage in Erkheim hinter sich lassen wollte. Zweikampfverhalten, Laufbereitschaft und Einsatz stimmten – Bad Wörishofen kam in der ersten Halbzeit kaum zur Entfaltung. Einziger Kritikpunkt blieb die Chancenverwertung: Mehrere klare Möglichkeiten wurden nicht genutzt, sodass eine höhere Führung möglich gewesen wäre.

Ausgleich und schnelle Antwort

Kurz nach Wiederanpfiff gelang den Gästen aus der Kneippstadt der Ausgleich. Doch anders als in vorherigen Spielen zeigte Kaufbeuren diesmal die passende Reaktion. Beim 2:1 durch Luca Wollens hatte die SVK auch etwas Spielglück, als eine Flanke direkt im Tor landete. Das 3:1 fiel nach einer Szene, in der die Gäste auf Abseits reklamierten, statt konsequent weiterzuspielen. Achmet Alkan sorgte schließlich mit einem platzierten Schuss ins lange Eck für die Entscheidung.

Trainerstimme und Ausblick

Co-Trainer Fred Jentzsch zeigte sich nach der Partie erleichtert: „Wir haben heute einen überzeugenden Auftritt gezeigt. Siege werden uns in der Liga nicht geschenkt. Umso stärker, wie geschlossen, konzentriert und mit welchem Einsatz wir heute aufgetreten sind. Der Sieg ist absolut verdient.“

Das nächste Spiel steht am 16. April an – dann empfängt Kaufbeuren im Derby Thalhofen. „Wir brauchen jeden Punkt, Königsbrunn lässt nicht locker“, so Jentzsch, der auf ein intensives Flutlichtspiel hofft.

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Deutliche Niederlage trotz Chancenplus: SVK unterliegt in Erkheim

Vier Gegentore, viele vergebene Möglichkeiten – Kaufbeuren lässt wichtige Punkte liegen

Die SpVgg Kaufbeuren (SVK) verliert am Ostersamstag mit 0:4 in Erkheim – ein Ergebnis, das den Spielverlauf nur teilweise widerspiegelt. Über weite Strecken erspielten sich die Gäste gute Möglichkeiten, ließen diese jedoch ungenutzt.

Früher Rückstand nach Standardsituation

Bereits nach 15 Minuten ging die Heimelf in Führung. Nach einem Eckball stand ein Erkheimer Stürmer frei im Strafraum und ließ SVK-Torwart Emre Sahin keine Chance. Zuvor hatte Robin Conrad die Gelegenheit zur Führung, scheiterte jedoch am Torhüter der Gastgeber.

Kaufbeuren vergibt klare Chancen

Kurz vor der Halbzeit bot sich die nächste große Möglichkeit zum Ausgleich: Julian Sachs kam aus rund zehn Metern zum Abschluss, setzte den Ball jedoch über das Tor. Auch nach der Pause erspielte sich Kaufbeuren Chancen in kurzer Folge, ohne daraus Kapital zu schlagen.

Erkheim nutzt seine Möglichkeiten konsequent

Die Heimelf zeigte sich effizienter. Ein weiterer Eckball führte per Kopf zum 2:0. In der Folge vergab Kaufbeuren erneut klare Chancen, während Erkheim seine Gelegenheiten nutzte: Nach einem Konter und einem Foul im Strafraum erhöhte die Heimelf per Elfmeter auf 3:0. Den Schlusspunkt setzte ein Treffer in den Winkel zum 4:0-Endstand.

Blick nach vorne: Reaktion gefordert

Nun richtet sich der Fokus auf das nächste Spiel am Ostermontag gegen Bad Wörishofen. „Am Montag sind wir in der Pflicht, das wieder gut zu machen“, so Luca Wollens.

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Der ESV Kaufbeuren muss nach 17 Jahren den Gang in die Oberliga antreten

Es kam, wie es kommen musste: Joker steigen ab

Spiel fünf der Playoff-Serie zwischen den Blue Devils Weiden und dem ESV Kaufbeuren fand am Ostersamstag statt. Die Joker wurden dabei von vielen Fans begleitet, die natürlich die Hoffnung hatten, dass der ESVK die Serie ausgleichen und somit ein entscheidendes Spiel sechs am Ostermontag in Kaufbeuren erzwingen könnte. Dem war jedoch leider nicht so.

Wie so oft in dieser Saison wirkten die Joker über weite Strecken der Partie nicht vollends bereit und waren vor allem in der eigenen Zone und im Aufbauspiel tweilweise einfach zu plan- und ideenlos. Somit musste der ESVK Kaufbeuren nach der heutigen 5:1-Niederlage und dem Gesamtergebnis einer komplett verkorksten Saison 2025/2026 in die Augen schauen und nach 17 Spielzeiten in der DEL2 nun den mehr als bitteren Gang in die Oberliga antreten.

ESVK-Trainer Leif Carlsson hatte im Vergleich zum Overtime-Erfolg am Donnerstag noch zwei Änderungen vorgenommen. Für Alec Zawatsky rückte der wiedergenesene Yannik Burghart an die Seite von Joe Cassetti und Dartagnan Joly. Für Jakob Peukert wurde Fabian Koziol in der dritten Defensivformation aufgeboten. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Die Joker kamen im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen der Serie in Weiden relativ gut in die Partie. In einem ersten Powerplay, nach etwas mehr als zwei Minuten, hätte man den Hausherren schon einen ersten Stich versetzen können. Wie so oft in dieser Saison war das Powerplay jedoch nicht einmal erwähnenswert. Die Weidener schafften es dann, nachdem der ESVK bei fünf gegen fünf zunächst auch ein wenig agiler agierte, sich in der achten Minute für längere Zeit in der Joker-Zone festzusetzen. Nachdem die dritte Formation der Kaufbeurer zwei oder sogar drei Mal nach Scheibengewinnen diese wieder durch Fehlpässe verlor, war es Fabian Ribnitzky, der mit einem satten Schuss in den linken Torwinkel die Blue Devils mit 1:0 in Führung brachte. In der Folge war das Spiel sehr ausgeglichen. Die Joker hatten durch Jonny Tychonick die wohl dickste Chance auf den Ausgleichstreffer, konnten diese jedoch nicht nutzen, und somit ging es mit dem Spielstand von 1:0 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt waren die Allgäuer in den ersten zehn Minuten das bessere Team und hatten auch die eine oder andere Torchance, aber richtig gefährlich wurde es nicht für Michael McNiven im Tor der Blue Devils. In der 33. Minute nutzten die Weidener dann ihr erstes Powerplay, und erneut war der Torschütze Fabian Ribnitzky, der mit einem verdeckten Schuss auf 2:0 stellte.

Die Joker waren nun von der Rolle und mussten in der 39. Minute sogar den dritten Gegentreffer hinnehmen. Daniel Schwaiger traf mit einem eigentlich eher harmlosen Schuss und zog das Spiel somit komplett auf die Seite der Oberpfälzer. Zu allem Überfluss kassierte Brent Readeke Sekunden später noch eine zwei plus zwei Minuten-Strafe wegen hohem Stock und somit mussten die Joker mit etwas mehr als drei Minuten in Unterzahl auf der Uhr in das dritte Drittel starten. Insgesamt war es eine enttäuschende Leistung des ESVK in den ersten 40 Minuten. Obwohl die Kaufbeurer sich die eine oder andere Chance erarbeiteten, waren sie grundsätzlich nicht in der Lage, den nötigen Druck auf die Blue Devils auszuüben, um auch in der Offensive erfolgreich zu sein.

Die Joker hatten dann in Unterzahl bei einer Zwei-auf-eins-Situation die Chance auf einen schnellen Anschlusstreffer. Leider wurde die Situation über Tyson McLellan nicht gut ausgespielt und somit schnell vergeben. Das Unterzahlspiel überstanden die Kaufbeurer schadlos. Die Hausherren investierten in der Folge nur noch das Nötigste, während die Joker weiter anrannten, dabei aber zu keinen nennenswerten Torchancen kamen.

Die Wertachstädter kamen dann in einem Powerplay nach 53 Minuten endlich auf das Scoreboard. Travis Turnbull traf mit einem Handgelenkschuss in den linken Torwinkel und ließ nochmals Hoffnung aufkommen. Aber nichts da. Im Anschluss an den ersten Treffer der Allgäuer ließ sich Brent Readeke zu einer unnötigen Strafzeit in der offensiven Zone hinreißen, und dies nutzten die Blue Devils durch Tyler Ward eiskalt aus, um den Spielstand auf 4:1 zu erhöhen. Eine weitere Strafzeit gegen Sami Blomqvist erlischte dann auch noch den letzten Funken Hoffnung, um irgendwie in den letzten Minuten noch an einem Wunder zu arbeiten. Das Unterzahlspiel überstanden die Joker. Kurz vor dem Ende gab es jedoch noch einen Gegentreffer ins leere Gehäuse, als man mit dem sechsten Feldspieler agierte. Am Ende stand eine bittere 5:1-Niederlage auf der Anzeigentafel, die dann auch endgültig den Abstieg des ESVK besiegelte.

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Overtime Krimi hält den ESVK weiter am Leben

Travis Turnbull markiert in der 84. Minute den Siegtreffer für die Joker

Der ESV Kaufbeuren empfing zum vierten Playdown-Spiel die Blue Devils Weiden in der heimischen energie schwaben arena. Am heutigen Tag hieß es erneut „Alles oder Nichts“. Die Joker mussten gewinnen, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufrechtzuerhalten. Bei einer Niederlage wäre der Abstieg besiegelt gewesen. Nach einem starken 5:6-Comeback-Sieg in Weiden nach 4:1-Rückstand schickte Leif Carlsson die gleiche Aufstellung aufs Eis. Allerdings startete Daniel Fießinger im Tor. Die Joker sicherten sich nach zwei Verlängerungen vor 3.100 Zuschauer (ausverkauft) einen 2:1 Sieg und somit eine weitere Chance auf den Klassenerhalt.

Beide Mannschaften begannen, wie zu erwarten war, mit Tempo nach vorne. Weiden hatte hierbei die besseren Möglichkeiten auf den ersten Treffer, Daniel Fießinger hielt jedoch souverän. Die erste Strafzeit der Partie wurde gegen Dominik Bohac wegen Behinderung ausgesprochen, der sich mit einem Check bei Max Oswald revanchierte, der einen fairen Hit gegen ihn fuhr. Die Joker spielten ein ungewohnt aggressives Powerplay, die Weidener blockten aber alles weg. Direkt danach erhielt Max Oswald zwei Minuten wegen Stockchecks. Die Kaufbeurer spielten in Unterzahl ebenso stark. Die Gäste kamen kaum in Formation. Die Joker wurden im weiteren Verlauf der Partie stärker, doch dann musste Jere Laaksonen wegen eines Stockschlags in die Kühlbox. Nach einem anfänglich guten Direktschussversuch von Luca Gläser hielten die Kaufbeurer die Defensivzone sauber. Es folgte eine Druckphase der Gäste, in der sich die Joker nur mit vielen Icings zu helfen wussten. Wenige Sekunden vor Schluss sprachen die Schiedsrichter eine eher ungewöhnliche Strafzeit gegen Weiden aus. Sie erhielten eine kleine Bankstrafe wegen unkorrekten Anspiels, die Alex-Olivier Voyer absaß. Mit einem rot-gelben Rest-Powerplay von 90 Sekunden ging es in die erste Pause.

Die Kaufbeurer Überzahl brachte keinen Erfolg. Kurz darauf versuchte Jere Laaksonen sein Glück allein vor Michael McNiven, scheiterte aber mit der Rückhand. Es folgte eine weitere Überzahl für die Joker, als Dennis Miller einen hohen Stock gegen sich gepfiffen bekam. Der ESVK spielte erneut ein druckvolles Powerplay, hatte viele Chancen, konnte sich aber zunächst nicht belohnen. Auch nach der Überzahlsituation ging es für Rot-Gelb immer weiter nach vorne. Die Weidener halfen erneut nach, als Luca Gläser eine kleine Strafe wegen hohen Stocks erhielt. Travis Turnbull zog von der rechten Seite ab, der Puck prallte von McNiven nach links, und Joe Cassetti ließ in letzter Konsequenz mit seinem Schuss in die Maschen zum 1:0 die energie schwaben arena beben. Der erste Dämpfer folgte kurz darauf, als Vincent Schlenker eine Strafzeit wegen Behinderung erhielt, die die Weidener nicht zu ihrem Vorteil nutzten. Der zweite Dämpfer sollte ein Stockschlag durch Max Oswald direkt vor dem Tor sein, der mit einem Penaltyschuss bestraft wurde. Tyler Ward lief an, zog kurz nach links und schlenzte souverän zum 1:1 auf der rechten Seite ein. Der Ausgleich führte zu einem wahrlichen Kampf um die Führung. Beide Mannschaften preschten nach vorne und hatten Möglichkeiten auf den Treffer. Dann ertönte die Sirene zur zweiten Pause.

Im dritten Drittel hatten die Blue Devils zunächst die Nase vorne. Innerhalb der nächsten Minuten glich sich die Partie weitestgehend spielerisch aus. Mitte des Drittels erhielten Dominic Bohac und Tyson McLellan je zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Direkt danach machte Michael McNiven einen Ausflug weit aus seinem Tor hinaus, den Sami Blomqvist und dann Paul Mayer beinahe bestraften. Das nächste Highlight war ein Alleingang Constantin Vogts, den Nicolas Appendino und Daniel Fießinger gerade so vereiteln konnten. Drei Minuten vor Ende erhielt Travis Turnbull eine kleine Strafzeit wegen Beinstellens. Die Joker hatten Glück, denn nur wenige Sekunden in Unterzahl erhielt Noah Samanski eine kleine Strafe wegen Stockschlags. Im Vier-gegen-vier fiel kein Tor, in den letzten Minuten auch nicht mehr, somit ging es in die Verlängerung.

In der ersten Verlängerung brauchte es eine Weile, bis das Spiel wieder Fahrt aufnahm, dann aber richtig. Nach einem Fehler in der Offensivzone war Luca Gläser ganz allein in Richtung Daniel Fießinger unterwegs, traf aber nicht. Dann gab es einen Direktschuss von Travis Turnbull, den Michael McNiven stark mit der Stockhand parierte. Ein weiterer Alleingang von Constantin Vogt und Tom Schwarz endete ebenfalls bei Daniel Fießinger. Das Highlight des Spielabschnitts war ein Schlagschuss von Brent Raedeke von hinter der blauen Linie, den Michael McNiven gerade noch so unter sich sichern konnte.

Vier Minuten waren in der zweiten Verlängerung gespielt, da lief Jonny Tychonick an der blauen Linie entlang und schlenzte in Richtung Tor. Die Weidener konnten zunächst blocken, doch dann schaltete Travis Turnbull am schnellsten und versenkte den Puck zum Endstand von 2:1 im Weidener Tor.

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Kinder Sport

ESV Kaufbeuren bringt Kindergartenkinder aufs Eis

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kindergärten wird fortgesetzt

Auch in diesem Jahr hat der ESV Kaufbeuren die enge und intensive Zusammenarbeit mit den städtischen sowie weiteren Kindergärten fortgeführt. Rund 200 Kinder nahmen an dem Projekt teil und konnten dabei insgesamt 15 Eiszeiten erleben. Betreut wurden sie von einem engagierten Trainerteam aus der Laufschule sowie den hauptamtlichen Nachwuchstrainern.

Intensive Betreuung auf dem Eis

Bemerkenswert war die personelle Betreuung während der Einheiten: Bei jedem Termin standen mindestens fünf Trainer gleichzeitig mit den Kindern auf dem Eis. So konnte eine durchgehend aufmerksame und individuelle Begleitung gewährleistet werden. „Für diesen Einsatz gilt allen Beteiligten ein herzlicher Dank“, betont Jogi Koch, sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren e.V. „Gerade neben dem intensiven Arbeitsalltag ist ein solches Engagement nicht selbstverständlich.“

Organisation und Zusammenarbeit

Federführend organisiert wurde das Projekt von Yvonne Koch vom Kindergarten St. Vitus in Mauerstetten – in enger Zusammenarbeit mit Kosta Werner vom städtischen Kindergarten in Neugablonz. „Der große Einsatz und die enge Zusammenarbeit mit den Kindergärten waren ein wichtiger Bestandteil des Projekts. Ohne das Engagement von Yvonne Koch und Kosta Werner wäre dieser Aufwand nicht möglich gewesen. Ihr Einsatz trug dazu bei, Kindern früh Zugang zum Sport zu ermöglichen und ihnen positive Erfahrungen in der Gemeinschaft zu bieten“, sagt Sebastian Osterloh, hauptamtlicher Trainer beim ESV Kaufbeuren e.V.

Auch die Stadt Kaufbeuren unterstützte das Projekt: „Durch die flexible Handhabung bei den Eiszeiten hat die Stadt Kaufbeuren den Kindern aus den Kindergärten den Zugang zum Eis unter guten Bedingungen ermöglicht“, sagt Karlheinz Peukert, geschäftsführender Vorstand des ESV Kaufbeuren e.V.

Die Basis des Sports im Blick

„Das Projekt zeigt, dass die Basis für späteren sportlichen Erfolg bereits in jungen Jahren gelegt wird – und im besten Fall bis in den Profibereich führen kann. Die Zusammenarbeit vieler Beteiligter macht deutlich: Genau hier beginnt ‚gemeinsam stark‘“, sagt Jogi Koch.

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Sport

Doppelspieltag für den BSK Olympia Neugablonz am Osterwochenende

Ein intensives Wochenende steht für den BSK in der Kreisliga Allgäu Süd am langen Osterwochenende bevor. © Stefan Günter

Türk Kempten am Karsamstag und Blonhofen am Ostermontag sind die Gegner

Vor einem anstrengenden und herausfordernden Osterwochenende steht der BSK Olympia Neugablonz in der Kreisliga Allgäu Süd. Die Schmuckstädter müssen binnen 48 Stunden zweimal ran. Dabei geht es für den aktuell Tabellensiebten auch darum, in welche Richtung es für sie in der Tabelle geht.

Am Karsamstag steigt um 16 Uhr im Waldstadion das Duell gegen den FC Türk Sport Kempten. Die Illertstädter liegen abgeschlagen mit gerade einmal fünf Zählern auf dem letzten Rang. Dass der Weg wohl in die Kreisklasse führt, zeigte der letzte Auftritt. Sie kassierten eine 0:10-Klatsche gegen Spitzenreiter TSV Kottern U23. „Auch wenn die Favoritenrolle klar bei uns liegt, solche Spieler sind alles andere als einfach“, schwört Cheftrainer Dennis Starowoit seine Jungs auf die Aufgabe daheim ein.

Denn schon zwei Tage später steht das Nachholspiel gegen den FC Blonhofen auf dem Programm. Die Partie konnte im November des vergangenen Jahres nicht ausgetragen werden. Der Aufsteiger liegt gerade einmal vier Zähler hinter dem BSK auf einem Relegationsplatz. „Ich freue mich natürlich auf ein spannendes Lokalderby, Blonhofen wird uns nichts schenken. Ganz im Gegenteil: Sie werden alles geben, um siegreich hervorgehen. Das wollen und werden wir verhindern“, zeigt sich Sportlicher Leiter Stefan Günter optimistisch.

Fehlen wird weiterhin Sadik Sotanaj. Der brummt noch eine Sperre von einer Partie ab. Nach seinem Platzverweis gegen die SG Untrasried-Haldenwang steht das Urteil des Sportgerichts fest: Dzhan Karabash fehlt Neugblonz nun für drei Punktspiele.

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Sport

Der ESVK lebt noch! Irres Comeback der Joker nach 4:1 Rückstand

Weiteres Heimspiel am Donnerstagabend

Spiel drei der Playdown-Serie gegen die Blue Devils Weiden stand heute in der Hans-Schöpf-Arena auf dem Programm. Die Joker waren zum Siegen verdammt, wollte man die Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 noch fortsetzen. Im Tor stand zuerst Rihards Babulis, der den Vorzug vor Daniel Fießinger und Cody Porter erhielt. Mit Stürmer Joe Cassetti, der mit sechs Scorerpunkten der überragende ESVK Aktuer an diesem Abend sein sollte, rückte dafür wieder ein vierter Kontingentspieler im Feld in das Lineup zurück. Trainer Leif Carlsson musste neben den bekannten Ausfällen auch auf Maximilian Hadraschek und Yannik Burghart verzichten.

Auf dem Eis schien es auf Kaufbeurer Seite nicht angekommen zu sein, um was es heute für den gesamten Verein ging. Nachdem die Joker durch Jonny Tychonick noch eine große Chance hatten, in Führung zu gehen, war es derselbe Spieler, der nach dem anschließenden Bully die Scheibe verlor, sodass die Hausherren einen Zwei-auf-eins-Konter fahren konnten. Diese Chance ließ sich Paul Vinzens nicht entgehen und traf mit etwas Glück zum 1:0 in der fünften Spielminute. Der ESVK meldete sich dann in der siebten Spielminute zurück in die Partie. Joe Cassetti tunnelte Michael McNiven bei einem schnellen Angriff und stellte das Ergebnis auf 1:1. Die Kaufbeurer hätten nun eigentlich mit etwas Selbstvertrauen agieren können, aber es kam anders. Wie so oft in dieser Saison war nach einem Treffer der Allgäuer erst einmal wieder der Gegner am Drücker. Nur gut eine Minute später konnte Tyler Ward einen Nachschuss im Tor von Rihards Babulis zum erneuten Führungstreffer der Weidener unterbringen. Wiederum nur zwei Minuten später konnte Alex-Olivier Voyer auf 3:1 erhöhen, und der Arbeitstag für Rihards Babulis war damit auch beendet. In drei Spielen dieser Serie schaffte es der ESVK, drei unterschiedliche Torhüter zum Einsatz zu bringen. Daniel Fießinger durfte nun ran und hatte nach wenigen Augenblicken schon Glück, als Tyler Ward unbedrängt einen Schuss an die Unterkante der Latte setzte. In der 14. Spielminute war es dann aber doch so weit. Erneut war Tyler Ward frei vor Daniel Fießinger und traf gekonnt aus der Bewegung heraus zum 4:1. Die Messe für die Partie und für die gesamte ESVK-Saison 2025/2026 war damit offensichtlich endgültig gelesen. Nachdem sich Rio Kaiser einen Fight mit Tom Schwarz lieferte und dafür neben der fünf Minuten Strafe auch eine zwei Minuten Strafe als Initiator erhielt, mussten die Joker das erste Mal in Unterzahl ran. Dem aber nicht genug, erhielt Nico Appendino wenig später noch eine 5-Minuten-Strafe für einen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich. So konnten die Blue Devils die letzten fünf Minuten in diesem Drittel zuerst in doppelter und dann in einfacher Überzahl beenden. Der ESVK überstand diese Phase ohne Gegentreffer, und so ging es mit dem Spielstand von 4:1 auch in die erste Pause.

Nach fünf Minuten im zweiten Drittel konnte Vincent Schlenker seine Farben noch einmal auf das Scoreboard bringen und stellte den Spielstand auf 4:2. Sollte ein wenig Hoffnung im Lager der Joker aufkommen? Auf dem Eis änderte sich zunächst nicht viel; die Weidener blieben am Drücker, konnten jedoch ein weiteres Powerplay nicht nutzen, nachdem Rio Kaiser eine zwei Minuten Strafe absitzen musste. Auch daraus konnten die Kaufbeurer anscheinend kein weiteres Selbstvertrauen schöpfen. Etwas aus dem Nichts kam dann doch der Anschlusstreffer für die Joker: Joe Cassetti konnte die Scheibe nach einem Schuss zu Jonny Tychonick bringen, und der Verteidiger hatte keine Mühe, den Spielstand in der 34. Minute auf 4:3 zu stellen. Der ESVK war also wieder zurück in der Partie. Pech hatten die Wertachstädter, als Tyson McLellan kurz darauf nur die Latte traf und den Ausgleich verpasste. Der nächste Angriff sollte dann aber wieder sitzen: Nach erneuter Vorarbeit von Joe Cassetti traf wieder Jonny Tychonick, dieses Mal mit einem Schuss von der blauen Linie, und es stand 4:4. Ein erstes Powerplay hatten die Joker dann in der 39. Minute, konnten es jedoch bis zur Pausensirene nicht in einen Treffer umwandeln. Trotz alledem eine starke Reaktion der Mannschaft auf das desolate erste Drittel.

Was war dann auf einmal mit dem ESVK los? Die Joker hatten das Spiel im letzten Drittel weitestgehend unter Kontrolle, und folgerichtig erzielten die Kaufbeurer auch die Tore. Nach einer Einzelaktion von Joe Cassetti konnte Sami Blomqvist die Allgäuer das erste Mal an diesem Abend in der 46. Minute in Führung bringen. Der Deutsch-Finne musste dabei die Scheibe nur noch über die Linie drücken.

Gute fünf Minuten später sollte den Jokern auch ihr erster Powerplaytreffer in der Serie gelingen. Nachdem die Wertachstädter bereits mehrere gute Einschussmöglichkeiten hatten, war es schließlich Travis Turnbull, der mit einem satten Direktschuss zum 6:4 traf. Was für ein Comeback der Joker! Aber dann gab es auch wieder einen Rückschlag. Max Oswald bekam in der 51. Minute eine große Strafe für einen Ellenbogencheck aufgebrummt. Eine harte Entscheidung, die jedoch auch durch den Videobeweis bestätigt wurde. Die Blue Devils kamen dann gleich zum 5:6-Anschlusstreffer. Tyler Ward war der Torschütze, wobei die Scheibe unhaltbar von einem Kaufbeurer Defender abgefälscht wurde. Das weitere Unterzahlspiel überstanden die Kaufbeurer jedoch ohne weiteren Gegentreffer. Die Hausherren drückten in der Folge natürlich weiter auf den Ausgleichstreffer. Die Allgäuer ließen aber nicht mehr viel zu. Als die Weidener mit dem sechsten Feldspieler agierten, konnte der ESVK gut verteidigen und sicherte sich somit nach diesem Wahnsinnsspiel eine weitere Chance auf den Klassenerhalt in der DEL2.

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Sport

Kaufbeurer Handballer setzen Ausrufezeichen im Saisonfinale

Foto: Yuri Weber

SG ringt Tabellenzweiten nieder

Der Druck im letzten Saisonspiel für die Kaufbeurer Handballer war am vergangenen Samstag bereits weg. Der Nichtabstieg war beschlossene Sache und als Gegner stand mit der HSG Würm-Mitte ein klarer Favorit auf der Platte. Man konnte also frei aufspielen.  

Gerade zu Beginn des Spiels schien das aber noch nicht ganz angekommen zu sein. Immer wieder leistete sich die SG technische Fehler, die den Würmtalern eigene Angriffe ermöglichten. Nach knapp 8 Minuten stand es so 2:4. Dass die Kaufbeurer dann wieder ins Spiel fanden, ermöglichte auch der Kaufbeurer Torwart, Nils Hipper, der bereits früh für sicheren Rückhalt sorgte. Drei Kaufbeurer Tore in der 9. Spielminute glichen dann das Spiel zum 5:5 aus. 

Die SG fand so immer besser ins Spiel und konnte den schnell spielenden Würmtalern weiter Paroli bieten. Auch die Abwesenheit des Topscorers Konstantin Balkow konnten die Kaufbeurer überwinden. Verantwortung übernahm stattdessen Patrick Spitschan auf der rechten Halbposition. Dieser netzte dann auch in der 18. Minute mit einem seiner insgesamt 14 Tore zum 9:7 ein. Eine höhere Führung ließen die Gäste jedoch nicht zu. Im Gegenteil: In der 26. Spielminute gelang ihnen der 13:13-Augleich. In die Halbzeitpause ging es dann beim Stand von 17:15. 

Ähnlich knapp wie in der ersten Halbzeit ging es auch in den zweiten 30 Minuten weiter. Im Angriff konnten die Kaufbeurer Hausherren dabei immer wieder Lösungen finden, um die Abwehr der HSG auszuhebeln. Lediglich die Chancenverwertung ließ stückweise zu wünschen übrig. Dennoch konnten die Wertachstädter nach 34 gespielten Minuten auf 21:18 stellen. Eine Schwächephase der SG nutzten die Gäste dann gnadenlos aus und drehten das Spiel in den folgenden zehn Minuten auf 23:25. 

Dann war es jedoch wieder Nils Hipper, der das Kaufbeurer Tor sprichwörtlich zunagelte und die Würmtaler Gäste mit seinen Paraden zum Verzweifeln brachte. Den Ausgleich zum 28:28 erzielten die Kaufbeurer in der 53. Spielminute. Unbeirrt spielten die Hausherren, getragen von der Unterstützung des Heimpublikums, weiter. Aufgegeben hatten die Gäste jedoch noch nicht. 14 Sekunden vor Schluss gelang ihnen noch einmal der Ausgleich zum 32:32. Die übrige Zeit nutzten die Kaufbeurer jedoch voll aus und erzwangen mit dem Ende des Spiels noch einen 7-Meter, den Patrick Spitschan zum 33:32 Siegtreffer verwandelte.  

Für die Kaufbeurer Handballer endet damit vor heimischem Publikum eine kräftezehrende Saison mit einem hart erkämpften 8. Tabellenplatz.  

Coach Kuba Mrklas resümiert ein spannendes Spiel seiner Mannschaft: “Mit dem Spiel heute haben wir eine ganz starke Rückrunde vergoldet. Trotz kleiner Unsicherheiten haben wir nie aufgehört zu spielen und der HSG richtig schwer gemacht. Sowohl im Angriff als auch in der Defensive haben wir nochmal gezeigt, wie sehr wir uns im Laufe der Saison gesteigert haben. Wir sind richtig stolz auf die Mannschaft und freuen uns darauf, weiter mit den Jungs zu arbeiten.” 

Für die SG spielten: Hipper; Horend; (beide Tor) Amberger ; Gellrich 1; Haggenmüller 6; Salzer ; Spitschan 14; Kittner 3; Hohenreiter 1; Mohring 5; Bartel 3; 

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Starker Rückrundenauftakt trotz Zeitumstellung – SpVgg Kaufbeuren Damen vs. CSC Batzenhofen-Hirblingen (4:1)

©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Kaufbeuren dominiert und siegt verdient

Zum Auftakt der Rückrunde zeigte die SpVgg Kaufbeuren eine konzentrierte und wache Leistung – und das trotz der Zeitumstellung. Von Beginn an übernahmen die Damen die Kontrolle über das Spielgeschehen, kombinierten sicher und setzten den Gegner früh unter Druck.

Die Dominanz zahlte sich schnell aus: Mit konsequenter Chancenverwertung erspielte sich Kaufbeuren bereits in der ersten Halbzeit eine verdiente 3:0-Führung. Defensiv stand die Mannschaft stabil und ließ kaum gefährliche Aktionen des Gegners zu.

Nach der Pause kam es jedoch zu einer kurzen Unkonzentriertheit, die Batzenhofen-Hirblingen zum Anschlusstreffer zum 1:3 nutzte. Doch die Kaufbeurerinnen reagierten genau richtig: Sie fanden zurück zu ihrer Struktur, erhöhten wieder das Tempo und übernahmen erneut die Spielkontrolle.

Mit dem Treffer zum 4:1 war die Partie schließlich entschieden. In der Folge spielte die SpVgg das Spiel souverän zu Ende und ließ nichts mehr anbrennen.

Fazit:
Ein verdienter Auftaktsieg in die Rückrunde, bei dem die Mannschaft über weite Strecken dominierte und auch nach einer kurzen Schwächephase die passende Antwort fand. Ein starker und reifer Auftritt der Kaufbeurer Damen.

Torschützen: Paula Eichinger (3´, 17´);  Julia Czeschlick (21´) ; Felicitas Jäger (66´)

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Die Damen sagen Danke!

Julia Czeschlick (Co-Kapitänin), Sandrine Uhlig (Kapitänen), Sabrina Oppenrieder (Co-Kapitänin) ©️ Herzfotografin Lisa-Marie

Frischer Look für die Rückrunde!

Seit Mitte der Vorrunde treten die Damen der SpVgg Kaufbeuren beim Aufwärmen vor den Spielen wieder geschlossen und einheitlich auf dem Platz auf. Möglich macht das die Unterstützung der Firma Stumpe Glas, die das gesamte Team inklusive Trainer mit neuen Aufwärmshirts ausgestattet hat. Die bisherigen Shirts waren in die Jahre gekommen. Zudem sorgten neue Spielerinnen dafür, dass ein durchgehend einheitliches Erscheinungsbild zuletzt nicht mehr gegeben war. Mit der neuen Ausstattung hat sich das nun geändert: Das Team präsentiert sich wieder als geschlossene Einheit.

Unterstützung, die sichtbar wird

Die neuen Shirts greifen den gewohnten Look auf und sorgen gleichzeitig für ein modernes Auftreten. Gerade beim gemeinsamen Aufwärmen vor den Spielen wird der Teamgedanke nun wieder deutlich sichtbar.

Motivierter Start in die Rückrunde

Mit dem neuen Outfit starten die Damen der SpVgg Kaufbeuren am Sonntag in die Rückrunde. Die Mannschaft zeigt sich dankbar für die Unterstützung und geht mit zusätzlicher Motivation in die kommenden Spiele.

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Sport

SVK meldet sich zurück – Heimsieg gegen Königsbrunn mit bitterem Beigeschmack

Drei Punkte sorgen für Distanz zu den gefährlichen Tabellenplätzen, doch Verletzung überschattet den Erfolg

Die SpVgg Kaufbeuren hat im Heimspiel gegen Königsbrunn wichtige Punkte eingefahren. Die Erleichterung nach dem Schlusspfiff war groß – dennoch wurde der Sieg von einer schweren Verletzung überschattet. „Mit dem Sieg gegen Königsbrunn haben wir nicht nur die ersten Punkte im Jahr 2026 gefeiert, sondern auch die Distanz auf die gefährlichen Plätze in der Tabelle wahren können“, erklärte SVK-Trainer Manuel Günes nach der Partie.

Früher Rückstand – bekannte Probleme

Das Spiel begann aus Sicht der Gastgeber denkbar ungünstig. Wie schon in den vorherigen Begegnungen geriet der SVK früh in Rückstand. Der erste Abschluss auf das Tor von Emre Sahin landete direkt im Netz. Wieder einmal sah sich die Mannschaft gezwungen, einem frühen Rückstand hinterherzulaufen. Doch im Gegensatz zu den vergangenen Spielen zeigte das Team eine Reaktion. Der SVK steigerte sich im Verlauf der ersten Halbzeit deutlich und konnte die Partie noch vor dem Seitenwechsel drehen. Mit mehr Zugriff im Mittelfeld und klareren Aktionen nach vorne gelang es, das Spiel zu kontrollieren. Diese Entwicklung setzte sich auch im zweiten Durchgang fort.

Kontrolle nach der Pause – Spannung bis zum Schluss

Nach der Pause präsentierte sich der SVK überlegen und erhöhte auf 3:1. Doch die Gäste aus Königsbrunn gaben sich nicht geschlagen und verkürzten nach einem sehenswerten Freistoßtreffer. In der Schlussphase war dann vor allem Einsatz gefragt. Mit Einsatzwillen und auch einer Portion Glück brachte der SVK den knappen Vorsprung über die Zeit.

Verletzung von Genda trübt die Stimmung

Überschattet wurde der Heimsieg jedoch von der Verletzung von Nenad Genda. Der junge Spieler, der erst im Winter aus der Jugend zu den Herren gestoßen war, verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung schwer am Knie. Die Mannschaft widmete ihm den Sieg. „Das gesamte Team hofft, dass er schnell wieder gesund wird“, so Günes.

Blick auf das Osterwochenende

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits an Ostern stehen zwei weitere Spiele an: Am Samstag geht es nach Erkheim, am Montag ist Bad Wörishofen zu Gast. „Wir wollen natürlich nachlegen“, gibt Günes die Richtung vor.

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Spielabsage nach Wintereinbruch – BSK muss erneut nachsitzen

In den Morgenstunden wurde bereits das Punktspiel zwischen der SG Oberstaufen-Stiefenhofen und dem BSK Olympia Neugablonz wegen des Schneefalls abgesagt. © Susanne Reichart

Zwei Nachholspiele nun für die Neugablonzer in der Fußball-Kreisliga Allgäu Süd

„Leider ist das eingetroffen, was wir nicht gehofft haben“, so BSK-Cheftrainer Dennis Starowoit. Die Auswärtspartie gegen die SG Oberstaufen-Stiefenhofen kam aufgrund des Wintereinbruchs am vergangenen Sonntag nicht zustande.

 Dass es nun zwei Nachholspiele gibt, spielt dem Trainer und Torwart der Schmuckstädter natürlich in keiner Weise in die Karten. Schon im November des vergangenen Jahres musste das Auswärtsspiel gegen den Lokalrivalen FC Blonhofen witterungsbedingt gestrichen werden. Am Ostermontag müssen beide Mannschaften um 14 Uhr nachsitzen. Übrigens muss auch die Zweite im Anschluss gegen die Ostallgäuer in der A-Klasse Allgäu 6 ran.

Doch Starowoit hat natürlich die Befürchtung, dass das ausgefallene Match gegen Oberstaufen nun an einem Mittwoch, also unter der Woche, angesetzt wird. „Allein dann einen Kader zusammenzubekommen, dürfte nicht leicht werden“, verweist Zweiter Vorstand und Sportlicher Leiter Stefan Günter auf die zahlreichen Schichtarbeiter in der Mannschaft. Hinzu kommt die lange Fahrt. „Wir werden uns mit Sicherheit mit den Verantwortlichen der SG Oberstaufen-Stiefenhofen auf einen für beide Seiten optimalen Zeitpunkt arrangieren können“, denkt Günter dabei spontan an Pfingstmontag. „Natürlich wird damit ein weiterer Feiertag für den Fußball geopfert, doch für beide Vereine ist es ein fairer Termin.“

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Sport

Arina Nemerovchenko vom Boxclub Kaufbeuren gewinnt die Goldmedaille

Coach Stanislav Boger und die frisch gebackene Bayerische Meisterin Arina Nemerovchenko. © BCK/Boger

Starker Auftritt bei der Bayerischen Meisterschaft in München

Arina Nemerovchenko ist überglücklich. Die junge Athletin des Boxclub Kaufbeuren hat bei den Bayerischen Meisterschaften in München die Goldmedaille erreicht. Für die erst 17-Jährige ist es bisher ihr größter Einzelerfolg überhaupt. Mit der Bronzemedaille kehrte Vereinskollege Kirill Kirsanov aus der Landeshauptstadt zurück.

 „Das harte Training und die Vorbereitung haben sich zu 100 Prozent ausgezahlt“, strahlt Nemerovchenko über das ganze Gesicht. Für sie war es ihre erste Landesmeisterschaft überhaupt. Die Herausforderung sei enorm gewesen. Im Finale traf die Kaufbeurerin auf Heidi Maier. Bereits bei der Südbayerischen in Straubing standen sich beide Kontrahentinnen gegenüber. Die BCK’lerin, die erneut im Limit bis 65 Kilo startete, konnte zuletzt das Duell gegen die Simbacherin für sich entscheiden. Diesmal wählte die Niederbayerin eine andere Strategie. Mit hohem Druck versuchte sie, Nemerovchenko in die Knie zu zwingen. „Doch Arina überzeugte mit präziser Boxtechnik und besserer Beinarbeit. Am Ende setzte sie sich verdient durch“, bilanziert Stanislav Boger den knappen 2:1-Erfolg. Ihr Coach sei sehr stolz auf sie.

Bereits das Aufwärmen vor dem Kampf ist für Arina Nemerovchenko immer das Schwierigste. Sie realisiere dann erst, dass sie gleich im Ring stehen werde. „Doch sobald der erste Schlag fällt, verschwindet meine Anspannung“, erzählt die frisch gebackene bayerische Einzelmeisterin. Der Kampf selbst sei sehr anstrengend gewesen. „Ein gewisser Zweifel ist bei mir immer da. Als meine Hand schließlich durch den Ringrichter nach oben gestreckt wurde, war mir erst richtig bewusst, dass ich gewonnen habe“, betont die 17-Jährige. Einen besonderen Dank richtet sie an ihren Trainer, sowie ihre Familie. „Es ist schon ein gutes Gefühl, sie stolz gemacht zu haben.“

Pech hatte dagegen ihr Vereinskollege Kirill Kirsanov (70 kg), der sich im Halbfinale dem späteren Vizemeister Joel Netopil aus Traunreut geschlagen geben musste. Mit seinem dominanten Stil stellte der Oberbayer Kirsanov immer wieder vor Herausforderungen. Am Ende reichte es nur zu Platz drei.

Unterdessen geht das Abenteuer für Arina Nemerovchenko 2026 unaufhörlich weiter. Anfang Mai steht ein dreitägiger Lehrgang zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in Landshut auf dem Programm. „Wenn sie dieses Wochenende erfolgreich meistert, kann sie sich auch auf nationaler Bühne beweisen“, freut sich BCK-Vereinschef Roman Slobodyanikov über die Leistung seines Schützlings. Denn Nemerovchenko wartet obendrein noch ein weiterer Einsatz. Sie wird Ende Juni beim international besetzten European Fusion Cup in Neugablonz in den Ring steigen.

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Sport

Neue Könige und starke Leistungen bei den Altschützen Kaufbeuren

Königsschießen 2026 mit großer Beteiligung – Vereinsmeister, Ehrengaben, Gedächtnispokale und Könige geehrt

Das traditionelle Königsschießen der Altschützen Kaufbeuren e.V. war auch im Jahr 2026 wieder ein voller Erfolg. In feierlicher Atmosphäre wurden die neuen Könige gekürt, die besten Schützinnen und Schützen der Vereinsmeisterschaft ausgezeichnet und die Sieger der Gedächtnispokale geehrt. Der Abend stand ganz im Zeichen der Kameradschaft, der Treffsicherheit und der gelebten Schützentradition.

Zum neuen Schützenkönig wurde Günter Nentwich gekrönt. Mit einem 88,5-Teiler bewies er Treffsicherheit und Nervenstärke. Der Titel des Wurstkönigs ging an Alfons Groß (100,6 Teiler), Brezenkönigin wurde Tanja Nentwich (153,9 Teiler).

Auch in der Jugendklasse wurden starke Ergebnisse erzielt. Kimberly Simons setzte sich mit einem 137,8-Teiler zum wiederholten Mal hintereinander durch und wurde zur Jugendkönigin 2026 ernannt. Der Titel des Wurstjugendkönigs ging an Kirill Baschkov (210,3 Teiler), Brezenkönig wurde Maximilian Rathenow (455,7 Teiler).

Im Rahmen der Vereinsmeisterschaft 2025 sicherten sich in den Luftgewehr-Disziplinen Kirill Baschkov mit 2326 Ringen (Schülerklasse), Tanja Nentwich mit 3345 Ringen (Damenklasse), Patrick Nentwich mit herausragenden 3778 Ringen (Herrenklasse), Günter Nentwich mit 3386 Ringen (Altersklasse) sowie Sabine Nentwich mit 2958,4 Ringen (Auflageklasse) die Titel der Vereinsmeisterin bzw. des Vereinsmeisters. In der Disziplin Luftpistole überzeugten Chiara Kral mit 2491 Ringen (Juniorenklasse), Sabrina Reisach mit 2887 Ringen (Damenklasse), Dennis Simons mit 3132 Ringen (Herrenklasse), Alfons Groß mit 3459 Ringen (Altersklasse) sowie erneut Alfons Groß mit 2999,6 Ringen (Auflageklasse) mit den besten Leistungen. Vereinsmeister in der Disziplin Zimmerstutzen Auflage wurde Willibald Geis mit 1369,5 Ringen.

Für besonders konstante Ergebnisse über das Jahr hinweg wurden auch die Jahresblatt’l verliehen. In der Jugend gewann Kirill Baschkov mit einem 78,8 -Teiler, bei den Erwachsenen sicherte sich Patrick Nentwich mit einem starken 8,2-Teiler die Auszeichnung.

Im Rahmen der Ehrungen wurde die Ehrengabe der Erwachsenenklasse an Petra Moser verliehen, die Ehrengabe der Jugendklasse ging an Emely Schropp und die Ehrengabe Nentwich, gestiftet von Familie Nentwich, erhielt Markus Ressel für seine hervorragende Leistung. Auch die Adlerserie wurde wieder mit Spannung verfolgt und fand großen Zuspruch unter den Mitgliedern.

Ein emotionaler Höhepunkt des Abends war die Vergabe der Gedächtnispokale- als Erinnerung an langjährige und engagierte Vereinsmitglieder. Ziel war es bei den Gedächtnispokalen möglichst nah an dem Teiler zu sein, so lange das verstorbene Mitglied bei den Altschützen war. Ausgeschossen wurde der Pokal Fritz Rättich (54 Jahre Mitglied) diesen gewann Markus Ressel mit einem 72,2-Teiler den Pokal Ludwig Schlichtherle (44 Jahre Mitglied) gewann Alfons Groß mit einem 117,3-Teiler und den Pokal Alois Resch (73 Jahre Mitglied) gewann Patrick Nentwich mit einem 17,7-Teiler.

Der gelungene Abend endete in geselliger Runde mit guter Stimmung, vielen Gesprächen und viel Applaus für alle Gewinnerinnen und Gewinner, Geehrten und Unterstützer. Die Altschützen Kaufbeuren e.V. blicken stolz auf das erfolgreiche Königsschießen 2026 zurück und starten motiviert in ein neues Schützenjahr.

Text: Tanja Nentwich

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Allgemein Sport

ESVK kurz vor dem Abstieg nach einer playdown-unwürdigen Leistung der Mannschaft

Nach der Niederlage am Sonntagabend daheim gegen Weiden ist der ESVK nur noch eine Niederlage vom Gang in die Oberliga entfernt

Spiel zwei der Serie gegen die Blue Devils Weiden stand am Sonntagabend für den ESVK auf der Tagesordnung. Für den Club war es eines der wichtigsten Spiele der letzten Jahre, was auf dem Eis leider nicht zu sehen war. Aber der Reihe nach: Die Joker starteten im Tor mit Cody Porter und verzichteten somit auf Joe Cassetti und einen vierten Kontingentspieler auf dem Feld. Während des Warm-ups musste sich dann auch noch Yannik Burghart verletzt abmelden. Seinen Platz übernahm Florian Reinwald.

Die Joker verpassten einmal mehr den Start in die Partie. Schon nach wenigen Sekunden musste Tyson McLellan auf die Strafbank, und das fällige Powerplay nutzten die Gäste dann auch eiskalt zur frühen 0:1-Führung durch Thomy Muck. Die Weidener hätten auch durchaus Möglichkeiten gehabt, den Spielstand zu erhöhen; unter anderem scheiterte ein Weidener Stürmer am leeren Tor und traf nur den Pfosten. Von den Jokern war nicht viel zu sehen. Gegen solide stehende Blue Devils taten sich die Allgäuer enorm schwer, gezielt und strukturiert in die Defensive Zone der Oberpfälzer zu kommen. So ging es auch mit dem Spielstand von 0:1 in die erste Pause.

Der zweite Abschnitt war dann nicht besser als das erste Drittel. Weiden war insgesamt wieder die aktivere Mannschaft und hatte auch die größeren Chancen. Wiederum scheiterten die Gäste am offenen Tor: Luca Gläser traf die Scheibe nicht richtig, und Cody Porter konnte ebenfalls eingreifen, auch wenn die Scheibe wohl am Tor vorbeigegangen wäre. Nach einer kleineren Druckphase konnten die Joker das Spiel dann doch ausgleichen. Dartagnan Joly hielt die Scheibe im Drittel, und sein geblockter Schuss wurde zur Vorlage für Tyson McLellan, der nur noch einschießen musste. In der ausverkauften Energie Schwaben Arena tauchte somit wieder Hoffnung auf, aber das Team hatte in der Folge erneut seine Schwierigkeiten. In einem Powerplay kurz vor der Pause sollte so gar nichts gelingen, was die gehemmte Leistung der Joker heute widerspiegelte.

Im Schlussabschnitt sollte Tyler Ward in der 44. Minute die Weichen auf Sieg für die Weidener stellen. Aus kurzer Distanz konnte der Kanadier nach einem Pass von hinter dem Tor Cody Porter zum 1:2 überwinden. Der ESVK war nun sichtlich noch mehr geschockt und hatte weiterhin große Schwierigkeiten, die gutstehenden Gäste vor große Herausforderungen zu stellen. Ein Fehlpass der Joker in der eigenen Zone (55. Minute) sollte das Spiel dann endgültig entscheiden. Fabian Voit konnte dabei Paul Vinzens freispielen, und dieser traf mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 1:3. Zum Ende der Partie gab es dann noch einige Strafen, die jedoch zu keinen weiteren Toren führten. Schlussendlich ist der ESVK nun nur noch eine Niederlage vom Gang in die Oberliga entfernt. Spiel drei der Serie findet am Dienstagabend um 19:30 Uhr in Weiden statt. Die Allgäuer sind also zum Siegen verdammt.

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Sport

ESVK wieder erfolglos – Serien-Auftaktniederlage in Weiden

Schlechte Leistung der Joker lässt nicht viel Hoffnung auf den Klassenerhalt zu

Spiel eins der Playdown-Serie gegen die Blue Devils Weiden stand am Freitagabend in der Hans-Schröpf-Arena auf dem Programm. Die Joker setzten im Tor dabei auf Daniel Fießinger und somit standen mit Jonny Tychonick, Tyson McLellan, Dartagnan Jol und Joe Cassetti vier Kontingentspieler im Feld auf dem Eis.

Die Hausherren hatten von Beginn an das Heft des Handelns in die eigenen Hände genommen und sich auch durch zwei frühe Strafen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Joker konnten dabei in zwei Powerplays, einmal nach 47 Sekunden und einmal nach fünf Spielminuten, keinen eigenen Treffer erzielen und mussten im ersten Überzahlspiel der Blue Devils den ersten Gegentreffer hinnehmen. Torschütze in der neunten Minute war Tyler Ward, der Daniel Fießinger mit einem Direktschuss überwinden konnte. Die Joker waren in der Folge auch bei fünf gegen fünf mehr mit sich selbst beschäftigt und machten es den Oberpfälzern immer wieder leicht, gefährlich vor Daniel Fießinger aufzutauchen. Daraus resultierte auch der schnelle Treffer zum 2:0 nach elf Minuten. Torschütze Neal Samanski hatte dabei leichtes Spiel, als er völlig alleingelassen vor Daniel Fießinger nach einem Zuspiel von der rechten Seite einnetzen konnte. Ein weiteres Powerplay der Weidener überstanden die Kaufbeurer nach 13 Minuten ohne weiteren Gegentreffer. In der Offensive war von den Rotgelben im weiteren Spielverlauf des ersten Drittels jedoch so gut wie nichts zu sehen. Für ein Spiel in einer alles entscheidenden Playdown-Runde war das einfach viel zu wenig.

Brent Raedke hatte nach wenigen Augenblicken die große Chance, aus Sicht der Joker den Spielstand zu verkürzen. Aus kürzester Distanz schaffte es der Deutsch-Kanadier jedoch nicht, die Scheibe im halbleeren Tor unterzubringen. Der ESVK war weiterhin am Drücker, und man hätte über einen guten Start in den zweiten Abschnitt sprechen können, wäre nicht die 22. Minute gewesen. Wie schon beim zweiten Tor der Weidener stand Torschütze Neal Samanski, nachdem sich die Kaufbeurer Verteidiger wieder zu zweit in die Ecke locken ließen, völlig frei und allein vor Daniel Fießinger und konnte problemlos zum 3:0 einschieben. Diese unerklärlichen Fehler brachten die Joker mal wieder früh in einen Rückstand, der sich nur schwer aufholen lässt. Max Oswald hatte dann eine weitere große Chance für den ESVK, scheiterte jedoch an der schnellen Beinschiene von Michael McNiven. Ein Powerplay der Hausherren nach 28 Minuten war brandgefährlich, aber die Kaufbeurer konnten es schließlich ohne Gegentreffer verteidigen. In der Folge wurden die Wertachstädter dann auch selbst wieder etwas aktiver; ein eigenes Überzahlspiel in der 36. Minute war jedoch eher zum Vergessen. 28 Sekunden vor der Pause gelang den Jokern schließlich der erste Treffer des Abends. Nach einem guten Aufbaupass konnte Dartagnan Joly Tyson McLellan bei einer Zwei-auf-eins-Situation gut in Szene setzen, und der Top-Scorer der Kaufbeurer konnte zum 3:1 einschieben. So ging es für den ESVK mit einem guten Gefühl in den Schlussabschnitt.

Im Schlussabschnitt sollte dann nicht mehr viel passieren. Die Blue Devils verwalteten das Spiel weitgehend und den Jokern gelang es nicht, das Spiel nochmals auf ihre Seite zu drehen. Wirklich Torchancen waren lange Mangelware, bis die Joker ihren Offensivdrang erneut hochschraubten und die Hausherren somit zu dem ein oder anderen gefährlichen Konter kamen. Dies führte jedoch nicht nur zu Kontern der Blue Devils, sondern auch zu mehr Chancen in der Offensive für den ESVK. Ein verdeckter Schuss von der blauen Linie von Jonny Tychonik fand dann in der 54. Minute den Weg zum 3:2-Anschlusstreffer ins Netz, und bei den Kaufbeurern keimte nochmals Hoffnung auf. Allerdings kamen die Joker dann nicht mehr wirklich gefährlich vor das Tor der Weidener, und auch die Herausnahme von Daniel Fießinger zugunsten des sechsten Feldspielers sollte daran nichts mehr ändern. Sinnbildlich für das Spiel und den Saisonverlauf bei den Jokern: Sekunden vor dem Ende setzte Tyson McLellen noch zu einem Direktschuss an, doch dem Kanadier zerbrach dabei der Schläger, und die letzte Chance auf den Ausgleichstreffer war dahin.

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ESV Kaufbeuren e.V. erreicht erstmals 5 Sterne im DEB-Nachwuchsprogramm

Ein Meilenstein für die Nachwuchsarbeit unter herausfordernden Bedingungen

Der ESV Kaufbeuren e.V. hat einen bedeutenden Erfolg erzielt: Erstmals wurde die Nachwuchsarbeit des Allgäuer Traditionsvereins mit der Bewertung von fünf Sternen im Nachwuchsprogramm des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) ausgezeichnet. Mit 174 Punkten verbessert sich der ESVK im Vergleich zu den Vorjahren (vier Sterne) und zählt damit nun zu den führenden Nachwuchsstandorten im deutschen Eishockey.

Orientierung für nachhaltige Nachwuchsarbeit

Das 5-Sterne-Nachwuchsprogramm des DEB gilt seit 2016 als zentrale Grundlage zur Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit in Deutschland. Ziel ist es, mehr Kinder für den Eishockeysport zu gewinnen, eine qualitativ fundierte Ausbildung sicherzustellen und nachhaltige Strukturen in den Vereinen zu etablieren. Die Bewertung erfolgt anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs und wird im Rahmen von Vor-Ort-Terminen überprüft. Dabei werden alle Altersklassen berücksichtigt – von der Nachwuchsgewinnung bis zur Ausbildung in den älteren Jahrgängen.

DEB-Cheftrainer für Talententwicklung und Vereinsbetreuung, Florian Ondruschka, zieht ein positives Fazit: „Die Vereine haben erneut große Anstrengungen unternommen, um die Bedingungen zur Spielerentwicklung vor Ort weiter zu verbessern.“ DEL2-Talententwickler Markus Gleich ergänzt: „Kaufbeuren hat erstmals fünf Sterne erreicht und ist ein gutes Beispiel für die positive Entwicklung an den Standorten.“

Kreative Lösungen als Schlüssel zum Erfolg

Für den ESV Kaufbeuren ist die Auszeichnung das Ergebnis kontinuierlicher Arbeit – trotz struktureller Herausforderungen. Lange galten die fehlende zweite Eisfläche und ein fehlendes eigenes Internat als Hindernisse auf dem Weg zur Höchstbewertung.

„Dass wir nun fünf Sterne erreicht haben, ist eine große Leistung des gesamten Vereins“, sagt der geschäftsführende Vorstand Karlheinz Peukert. Viele größere und finanziell stärkere Clubs hätten es leichter – umso mehr freue es den ESVK, auch mit begrenzten eigenen Möglichkeiten mithalten zu können. Durch Kooperationen, unter anderem mit einem Internat in Marktoberdorf, sowie durch flexible Trainingszeiten, die teilweise früh am Morgen um 6:00 Uhr oder zur Mittagszeit stattfinden, habe der Verein kreative Lösungen gefunden, um strukturelle Nachteile auszugleichen.

Gemeinschaft als Fundament

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg ist das Engagement aller Beteiligten im Verein. Trainer, Betreuer und sportliche Leitung tragen gemeinsam die Entwicklung des Nachwuchsbereichs. Zugleich hat sich die Arbeit im Trainerteam in den vergangenen Jahren spürbar professionalisiert – trotz der Herausforderung, diesen Anspruch finanziell abzubilden. Mit derzeit vier hauptverantwortlichen Trainern sowie einem großen Team aus weiteren Trainern und zahlreichen Betreuerinnen und Betreuern verfügt der ESV Kaufbeuren heute über eine breite Basis in der täglichen Nachwuchsarbeit.

„Diese Auszeichnung ist auch eine Bestätigung für die tägliche Arbeit unseres gesamten Trainerteams“, betont der sportliche Leiter Jogi Koch. „Alle ziehen an einem Strang – das macht uns als Verein aus.“ Dabei werde bewusst auf die Gleichbehandlung aller Mannschaften geachtet. Auch wenn die U20 als ältester Jahrgang eine besondere Rolle einnehme, stehe die Förderung aller Altersklassen im Mittelpunkt.

Signalwirkung über die Region hinaus

„Die Bewertung macht unsere Arbeit noch sichtbarer“, betont Karlheinz Peukert. „Sie zeigt, dass wir ein attraktiver Standort für junge Talente sind.“ Die fünf Sterne seien damit nicht nur eine interne Bestätigung, sondern auch ein wichtiges Signal nach außen. Vergleichbar mit einer Qualitätsbewertung biete die Auszeichnung Orientierung für Spieler und Familien und unterstreiche die Wahrnehmung des ESV Kaufbeuren als leistungsfähigen Nachwuchsstandort.

Stolz und Ansporn zugleich

Im Rahmen einer aktuellen Sitzung des hauptamtlichen Nachwuchstrainerteams wurde die Auszeichnung auch intern eingeordnet. Sie wurde dort als Belohnung für kontinuierliche und intensive Arbeit gesehen – verbunden mit Stolz auf das gemeinsam Erreichte. Gleichzeitig waren sich die Verantwortlichen einig, die fünf Sterne als Ansporn zu verstehen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Zugleich richtet sich der Blick nach vorne: Weitere Ideen und Entwicklungsschritte sind bereits in Planung – im Sinne des Vereins, des Standorts und vor allem der Nachwuchsspieler. Neben der sportlichen Ausbildung bleibt dabei auch die persönliche Entwicklung jedes einzelnen jungen Menschen ein zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit.

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SVK unter Druck: Heimspiel gegen Königsbrunn mit besonderer Brisanz

Nach zwei Niederlagen soll gegen den direkten Konkurrenten die Wende gelingen

„Druck und Spannung hat man vor jedem Spiel“, so SVK-Trainer Mamuel Günes vor dem Spiel am Samstag (Anstoß 14:00) in Kaufbeuren gegen den FC Königsbrunn. Die Ausgangslage verspricht ein intensives Duell: Die Gäste stehen auf einem Relegationsplatz, Kaufbeuren hat aktuell vier Punkte Vorsprung.

Duell im Tabellenkeller mit klarer Bedeutung

Nach zwei Niederlagen gegen Topteams will die SVK nun wieder punkten. Ziel ist es, den Abstand auf Königsbrunn zu halten oder auszubauen. Die Partie hat damit direkten Einfluss auf die Tabellensituation im unteren Bereich.

Personalsorgen beim SVK

Günes muss seine Mannschaft voraussichtlich erneut umbauen. Kubilay Güzel wird wohl ausfallen. Auch hinter dem Einsatz von Neuzugang Samy Fischer steht noch ein Fragezeichen, nachdem er am Donnerstag nicht trainieren konnte. Zusätzliche Motivation dürfte die deutliche 5:0-Niederlage im Hinspiel liefern. Kaufbeuren hat hier noch etwas gutzumachen und will ein anderes Gesicht zeigen.

Gegner mit Comeback-Qualitäten

Dass Königsbrunn nicht zu unterschätzen ist, zeigte sich zuletzt eindrucksvoll: Gegen Bad Wörishofen holte das Team einen 0:4-Rückstand auf und sicherte sich noch einen Punkt. Ein Hinweis darauf, dass die Partie bis zum Schluss offen bleiben kann.

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Schwere Aufgabe für den BSK auswärts in Oberstaufen

Offen ist noch der Einsatz von Can Balcioglu im Match gegen die SG Oberstaufen-Stiefenhofen: Foto: Stefan Günter

Neugablonz hat drei Punkte fest im Visier

Eine durchaus nicht einfache Aufgabe steht dem BSK Olympia Neugablonz am Sonntag bevor. Die Schmuckstädter treten auswärts bei der SG Oberstaufen-Stiefenhofen an. Dass die Partie zudem auf dem kleinen Kunstrasenplatz ausgetragen wird, macht die Sache nicht gerade einfacher. Anstoß ist bereits um 14 Uhr.

Anders als der BSK stehen die Oberallgäuer mit dem Rücken zur Wand. Derzeit liegt die SG auf einem Relegationsplatz, braucht also im Abstiegskampf jeden Zähler. Das Hinspiel konnte Neugablonz knapp mit 2:1 für sich entscheiden. „Solche Gegner sind nicht einfach zu bespielen. Deshalb müssen wir von der ersten Minute an hellwach sein und dürfen sie nicht auf die leichte Schulter nehmen“, so Sportlicher Leiter Stefan Günter. 

Die Spielgemeinschaft startete mit einem 3:3-Remis auswärts gegen Buching-Trauchgau in die Frühjahrsrunde. Dabei führten sie bereits mit 3:1.

Die Situation beim BSK ist vor dem Anstoß klar: Mit Sadik Sotanaj und Dzhan Karabash gibt es aktuell zwei Rotsünder, die definitiv fehlen werden. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Caner Schmitt, der beim Auftaktmatch nach der Winterpause gegen Untrasried-Haldenwang verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste.

Auch die Zweite des BSK Olympia Neugablonz ist am Sonntag auswärts gefordert. Sie muss um 16 Uhr ebenfalls gegen die SG Oberstaufen-Stiefenhofen II antreten. Trotz des jüngsten 2:2-Unentschiedens gegen die SG Untrasried-Haldenwang II kann der BSK gestärkt an die nächste Aufgabe herangehen. Das Hinspiel gewann das Team souverän mit 4:1. Mit derzeit 13 Zählern liegen die Oberallgäuer momentan auf Platz zwölf, unmittelbar vor einem Relegationsplatz. Neugablonz ist Tabellenachter.

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Die letzten Spiele der Saison stehen für den ESVK an – es geht um den Klassenerhalt in der DEL2

Jetzt erst recht Teil2. Die alles entscheidende Playdown-Serie zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Blue Devils Weiden steht nun auf dem Programm

Für beide Mannschaften ist es die allerletzte Chance, sich einen Platz in der DEL2 zu sichern und den Abstieg in die Oberliga noch zu vermeiden. Der Gewinner der Serie wird den Klassenerhalt in der DEL2 feiern können, der Verlierer muss den Gang in die Oberliga antreten.

Tickets: Das Heimspiel am Sonntag ist ausverkauft. Aktuell sind nur noch ein paar wenige Tickets für den Gästeblock unter gasttickets.esvk.de erhältlich.

Aus der Kabine:

Gute Nachrichten für Chef-Trainer Leif Carlsson. Neben dem zuletzt krankheitsbedingt fehlenden Joe Cassetti ist wahrscheinlich auch Alec Zawatsky wieder eine Option für das Lineup. Ab den am Freitag beginnenden Spielen gegen die Blue Devils Weiden werden dann auch erneut keine Statements oder Informationen zu eventuellen verletzten oder kranken Spieler veröffentlicht. Wir bitten hier um Verständnis.

Der Modus:

Der ESVK muss von möglichen sechs Spielen in der Serie gegen die Blue Devils Weiden vier Spiele gewinnen. Die Oberpfälzer als besser platziertes Team der Hauptrunde und mit einem Vorsprung gegenüber dem ESVK von mehr als elf Punkten, müssen für den Klassenerhalt „nur“ deren drei Spiele gewinnen.

Die Spieltermine der 2. Playdown-Runde 2025/2026 im Überblick:

  • Fr., 27.03. | 20:00 Uhr
    Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • So., 29.03. | 17:00 Uhr
    ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • Di., 31.03. | 20:00 Uhr
    Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • Do., 02.04.* | 19:30 Uhr
    ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • Sa., 04.04.* | 19:30 Uhr
    Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • Mo., 06.04.* | 18:30 Uhr
    ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • = bei Bedarf

Livestream: Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Sport

Saisonfinale für die Kaufbeurer Handballer vor heimischem Publikum

Foto: Yuri Weber

SG Kaufbeuren/Neugablonz vs. HSG Würm-Mitte 22 mit geänderter Anwurfzeit

21 Spiele sind in der Bezirksoberliga für die Kaufbeurer Handball-Herren bereits bestritten. Mit sieben Siegen und drei Unentschieden weist die SG aktuell die gleiche Bilanz auf wie in der vergangenen Saison. Gegen die HSG Würm-Mitte bietet sich nun am Samstag die Möglichkeit, im letzten Spiel noch Punkte zu holen. 

Unabhängig vom Ergebnis wird die Gastmannschaft am Ende der Saison erneut einen starken zweiten Tabellenplatz einnehmen. Die Würmtaler haben sich seit Jahren mit konstant guten Leistungen als Topmannschaft in der Bezirksoberliga bewiesen und werden damit auch als Favorit in die letzte Partie gehen. Das Hinspiel konnten sie mit 37:26 entscheiden. Sechs Saisonniederlagen zeigen aber, dass auch diese Mannschaft schlagbar sein kann.  

Auf Seiten der SG kann das Trainerteam auf einen annähernd vollen Kader zurückgreifen, auch wenn am Wochenende auf Konstantin Balkow verzichtet werden muss. Es gilt, das unkonzentrierte Spiel gegen die HSG Isar-Loisach aus den Köpfen zu verbannen und den Zuschauern zu Hause noch einmal ein spannendes Spiel zu liefern, bevor sich die SG in die Sommerpause verabschiedet.  

Schlüssel hierfür wird es sein, an die Leistung des letzten Heimspiels gegen Gröbenzell anzuschließen. Schnelles Angriffsspiel, eine konsequente Abwehr sowie treffsichere Außenspieler werden nötig sein, um die starken Gäste ins Wanken zu bringen. 

“Die gesamte Mannschaft hat über die Saison richtig gut zusammengefunden und erneut einen Leistungssprung gemacht. Leider haben wir das in wichtigen Spielen nicht immer gezeigt. Umso wichtiger ist es, dass wir im letzten Spiel unseren Heimfans noch einmal präsentieren, auf was sie sich in der kommenden Saison freuen können”, kommentiert Kapitän Roman Haggenmüller die Motivation für das Saisonfinale. 

Die ursprüngliche Anwurfzeit wurde am Samstag auf Antrag der HSG auf 19:00 Uhr verschoben. Nach dem Spiel freuen sich die Herren auf ein gemütliches Zusammensein mit den Fans in der Halle zum Saisonabschluss. 

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Starker Start reicht nicht aus

Foto: Yuri Weber

Kaufbeurer Handballer unterliegen knapp in Wolfratshausen

Nach einem Unentschieden im Hinspiel reisten die Kaufbeurer Handballer mit dem Ziel, einen Sieg mitzubringen, am vergangenen Samstag nach Wolfratshausen zur HSG Isar – Loisach. Die Heimmannschaft musste auf einige Leistungsträger verletzungsbedingt verzichten, während die Kaufbeurer mit einem vollen Kader an den Start gingen. 

Die Wertachstädter starteten überzeugend in die Partie und konnten mit vier Toren des besten Kaufbeurer Torschützen der Partie, Patrick Spitschan, in der zwölften Minute auf 4:10 davonziehen. Wie zu erwarten war, fingen sich die Gastgeber und konnten durch eine solide Abwehr wieder ins Spiel finden. Bei den Kaufbeurern machten sich unterdessen erste Unkonzentriertheiten bemerkbar. In der 23. Spielminute konnte dann die HSG auf 11:13 anschließen. Den Kaufbeurern fiel es zunehmend schwerer, die Angriffe der Heimmannschaft zu unterbinden. Zur Pause trennten die beiden Mannschaften dann noch drei Tore beim Halbzeitstand von 15:18. 

In Halbzeit zwei konnten die Kaufbeurer Gäste zunächst den Drei-Tore-Vorsprung erfolgreich verteidigen. In Minute 38 gingen sie mit 21:25 in Führung. Dann häuften sich die technischen Fehler sowie leichtfertig vergebene Abschlüsse der SG-Handballer. Auch der starke Schlussmann der HSG trug erheblich zur Aufholjagd der Isar-loisacher bei. 12 Minuten vor Schluss konnte die HSG dann zum 28:28 ausgleichen.  

Eine Auszeit der Kaufbeurer sollte 7 Minuten vor Ende des Spiels noch einmal Ruhe bringen. Die SG blieb zwar weiterhin in Schlagdistanz, die kompakte Abwehr der Hausherren ließ aber keinen Ausgleich mehr zu. Schlussendlich mussten sich die Kaufbeurer mit 33:32 geschlagen geben.   

Kapitän Roman Haggenmüller: “Leider haben wir heute zwei Punkte liegengelassen. Wir waren heute in jeglicher Hinsicht nicht konsequent genug. Weder vorne noch hinten haben wir einen wirklich guten Job gemacht. Ich setze jetzt darauf, dass wir beim letzten Saisonspiel nochmal alles reinwerfen.” 

Für die SG spielten: Hipper; Horend; (beide Tor) Amberger 1; Gellrich 6; Haggenmüller; Salzer 2; Spitschan 9; Kittner 3; Hohenreiter 1; Mohring 1; Balkow 7; Bartel 2; 

Ihre jeweils letzten Saisonspiele absolvierten am Wochenende auch die weibliche D-Jugend, die männliche C-Jugend und die weibliche B-Jugend der SG.  

Die weibliche D-Jugend krönte dabei am Samstag eine starke Saison mit einem 23:21-Sieg gegen Schongau und musste sich lediglich der außer Konkurrenz spielenden HSG Dietmannsried/Altusried mit 18:29 geschlagen geben. Das Team von Vera Wassermann schließt die Aufstiegssaison in der Bezirksliga zum Stolz der Trainerin mit einem hervorragenden zweiten Platz ab. 

Die weibliche B-Jugend unterlag der JSG Friedberg-Kissing dann am Sonntag mit 31:38. Auch das Team von René Westermayr und Christian Schelb bestritt damit das letzte Spiel der Saison und steht nach Abschluss aller Spieltage auf einem soliden fünften Tabellenplatz. 

Eine bittere Pille war zum Saisonende noch von der männlichen C-Jugend zu verdauen. Im letzten Spiel gegen den Tabellenzweiten und damit klaren Favoriten SC Vöhringen unterlag die SG mit einem krankheits- und verletzungsgeschwächtem Rückraum am Sonntag mit 21:55. Die Mannschaft von Werner Schenk und Jakob Salzer beendet die Bezirksoberligasaison als Achter.  

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SpVgg Kaufbeuren ohne Punkte beim Tabellenführer

Früher Rückstand und fehlende Durchschlagskraft entscheiden das Spiel in Mering

Für die SpVgg Kaufbeuren gab es beim aktuellen Tabellenführer SV Mering nichts zu holen. Wie bereits im Spiel gegen Kaufering geriet das Team früh in Rückstand und musste diesem hinterherlaufen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff folgte der zweite Gegentreffer.

Rückstand vor der Pause

„Der Elfmeter war berechtigt, wir waren nahe am Ausgleich. Mering verteidigte gut und zeigte seine Qualitäten. Zum Schluss war unser Torwart einen Schritt zu spät, und Mering ging mit 2:0 in die Halbzeit“, analysiert SVK-Kapitän Robin Conrad.

Steigerung ohne Ertrag

Nach der Pause präsentierte sich Kaufbeuren verbessert und konzentrierter. Dennoch gelang es nicht, sich klare Torchancen zu erspielen. „So richtig ließ uns Mering keine hundertprozentigen Möglichkeiten zu. Zudem hat uns die Genauigkeit und der Mut im letzten Drittel gefehlt“, so Conrad weiter.

Blick nach vorn: Königsbrunn kommt

Nun wartet mit dem nächsten Heimspiel eine anspruchsvolle Aufgabe. Der Gegner aus Königsbrunn zeigte zuletzt Moral und holte einen 0:4-Rückstand gegen Bad Wörishofen auf. Zudem hat Kaufbeuren noch eine Rechnung offen: Das Hinspiel ging deutlich mit 0:5 verloren.

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ESVK vs. Weiden – 2. Playdown-Runde vorverlegt: Beginn am 27. März. Jetzt alle Ticketinfos!

Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hat die 2. Runde der Playdowns 2025/2026 vorverlegt

Spiel 1 der „Best-of-Seven“-Serie zwischen den Blue Devils Weiden und dem ESV Kaufbeuren findet bereits am Freitag, den 27. März 2026 statt.

Beide Clubs hatten einen entsprechenden Antrag zur Vorverlegung der Serie eingereicht. Die Ligagesellschaft stimmte dem Antrag zu. Der Modus und die Bestimmungen der Richtlinien bleiben dabei unberührt.

Ursprünglicher Starttermin war Donnerstag, der 2. April 2026. Aufgrund der früh beendeten ersten Serien der Playdowns baten nun beide verbliebenen Clubs um einen früheren Start der 2. Runde.

Insofern werden die Spiele der Best-of-7-Serie an folgenden Spieltagen ausgetragen:

27.03., 29.03., 31.03., 02.04., 04.04. und 06.04. Der Spieltag 08.04.2026 entfällt aufgrund der besonderen Bestimmungen im Playdown-Modus: Aufgrund des Abstands von 13 Punkten zwischen Weiden (Platz 12) und Kaufbeuren (Platz 14) am Ende der Hauptrunde reichen den Blue Devils drei Siege in der Serie zum Klassenerhalt, während Kaufbeuren vier Spiele gewinnen muss, um den sportlichen Ligaverbleib zu sichern.

Spieltermine der 2. Playdown-Runde 2025/2026 im Überblick:

  • Fr., 27.03. | 20:00 Uhr | Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • So., 29.03. | 17:00 Uhr | ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • Di., 31.03. | 20:00 Uhr | Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • Do., 02.04.* | 19:30 Uhr | ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • Sa., 04.04.* | 19:30 Uhr |Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden
  • Mo., 06.04.* | 18:30 Uhr | ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren
  • = bei Bedarf

Ticketinfos

Alle Dauerkarteninhaber ab sofort im Dauerkarten-Online-Shop die Möglichkeit ihre Dauerkarte für das erste gesicherte Playdown-Heimspiel am Sonntag den 29. März 2026 (17:00 Uhr) bequem von zu Hause aus oder in der ESVK-Geschäftsstelle zu verlängern.

Die Geschäftsstelle ist dazu am Dienstag von 09:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr sowie am Mittwoch von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet.

Zur online Dauerkartenverlängerung geht es hier. Klick. https://www.ticket-onlineshop.com/ols/esvk-dk/de/playoffs/channel/shop/index/

Alle Dauerkartenplätze sind bis Mittwoch den 25. März 2026 um 12:00 Uhr reserviert. Alle Plätze die bis dahin nicht verlängert wurden, gehen danach für das Spiel am 29. März in den freien Verkauf. Eventuelle weitere Spiele sind davon nicht betroffen.

Die Freischaltung weiterer Spiele ist von den sportlichen Ergebnissen in den Playdown-Spielen abhängig. Sobald ein weiteres Heimspiel gesichert ist, wird der ESVK darüber berichten und über die erneute Möglichkeit der Dauerkartenverlängerung informieren.

Der freie Ticketverkauf beginnt am Mittwoch den 25. März um 14:00 Uhr im Ticket-Online-Shop unter tickets.esvk.de sowie in allen Vorverkaufsstellen und zu den bekannten Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle der Joker.

Die VIP- und Sponsorenkarten müssen nicht extra verlängert werden und sind automatisch für alle weiteren Spiele freigeschaltet.

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Sport

Nach Rückstand und Platzverweis holt der BSK noch einen Punkt

Der BSK Olympia Neugablonz holt im Duell der Tabellennachbarn gegen Untrasried-Haldenwang ein 2:2-Remis. Foto: Stefan Günter

2:2-Remis daheim gegen die SG Untrasried-Haldenwang

Der BSK Olympia Neugablonz hat den Start in die Frühjahrsrunde der Kreisliga Allgäu Süd fast versemmelt. Die Schmuckstädter kamen zum Auftakt gegen die SG Untrasried/Haldenwang zu einem 2:2-Unentschieden. Dabei führten die Gastgeber vor knapp 100 Zuschauern im Waldstadion zur Pause noch mit 1:0.

Es war das erwartete schwere Spiel. Die Gäste standen sehr tief. Allerdings gelang Dzhan Karabash in der 37. Minute dann doch die verdiente Führung für die Hausherren, die sie in die Halbzeit nahmen. Den Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit verschlief der BSK. Denn wenige Sekunden waren gespielt, als Gästespieler Samuel Prinz nach einem Konter das Spielgerät auf den mitlaufenden Alexander Wiest beförderte, der dann mit dem linken Fuß den Ball ins rechte Eck beförderte. Dass die SG Untrasried-Haldenwang erneut durch einen Fehler sogar mit 2:1 in Führung ging, schmeckte natürlich dem BSK-Team in keiner Weise. „Wir haben das Spiel aufgrund von zwei Aktionen hergeschenkt“, so Cheftrainer Dennis Starowoit in seiner knallharten Analyse. „Wir können aber froh sein, dass wir in Unterzahl noch das 2:2 erzielt haben.“

Denn vor dem zweiten Treffer der Hausherren durch Neuzugang Efe Kiran (87.) gab es einen vermeidbaren Nackenschlag: Die Rote Karte von Dzhan Karbash in der 75. Minute. Neugablonz baut derweil seinen Negativrekord in dieser Saison aus: In den zurückliegenden vier Partien flog mindestens ein BSK-Spieler vorzeitig mit Rot vom Platz. Was Dennis Starowoit trotzdem etwas Positives stimmt, „dass wir auch in Unterzahl eine Reaktion gezeigt haben und mit zehn Mann ein Tor erzielt haben.“

Co-Trainer Eugen Erhart will aus dem Auftaktmatch nur das Positive herausnehmen. „Wir standen im ersten Durchgang gut, haben dann die Führung aus der Hand gegeben. Das darf uns nicht passieren. Diese beiden Gegentore waren zu einfach. Wir blicken jetzt weiter nach vorn.“

Mit einer Punkteteilung muss sich auch die Zweite Mannschaft des BSK Olympia Neugablonz zufriedengeben. Obwohl die Hausherren durch Valentin Terec (5.) und Kamil König (30.) mit 2:0 in Führung gingen, schafften es die Hausherren im zweiten Abschnitt nicht, trotz zahlreicher Chancen, den Deckel draufzumachen. Am Ende hieß es ebenfalls 2:2.

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Sport

Heimspiel für den BSK Olympia Neugablonz zum Start nach der Winterpause

In der Hinrunde verlor Neugablonz das Auswärtsspiel denkbar knapp mit 2:3. © Stefan Günter

In der Kreisliga Allgäu Süd gibt die SG Untrasried/Haldenwang seine Visitenkarte ab

Die lange Zeit der Vorbereitungsphase ist vorbei: Der BSK Olympia Neugablonz startet am Samstag (21.3.) mit einem Heimspiel gegen die SG Untrasried/Haldenwang in die Frühjahrsrunde der Kreisliga Allgäu Süd. Anpfiff im Waldstadion ist um 16 Uhr. Bereits um 13.45 Uhr ist Anpfiff für das Match der Zweiten Mannschaft in der A-Klasse Allgäu 6 gegen die SG Untrasried/Haldenwang 2.

„Es ist gleich zum Auftakt ein richtungsweisendes Spiel für uns“, macht Cheftrainer Dennis Starowoit hier keinen Hehl daraus, dass die Partie gegen den Tabellensechsten von enormer Bedeutung ist. „Gleich mit einem Sieg nach der Winterpause zu starten, würde uns auch Auftrieb geben“, betont der 37-Jährige, während Sportlicher Leiter Stefan Günter betont, „dass wir den Gegner trotzdem nicht unterschätzen dürfen. Aber wir spielen daheim. Da werden wir die Zügel in die Hand nehmen.“ Der BSK geht nach der erfolgreichen Generalprobe gegen Bad Grönenbach (4:2-Sieg) also optimistisch ins erste Match. „Wir haben gut trainiert. Die Jungs sind vorbereitet“, so Starowoit.

In der Vorbereitungsphase absolvierte Neugablonz allein vier Testspiele. Gab es zum Auftakt eine 0:7-Niederlage gegen den FC Thalhofen, so folgte ein knapper 2:1-Sieg über den FC Bad Wörishofen. Vor dem Trainingslager in der Türkei folgte noch ein weiteres Match gegen den SVO Germaringen, welches mit 1:3 verloren ging.

Neugablonz liegt in der Kreisliga Allgäu Süd mit derzeit 25 Punkten auf Rang sieben.

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Das Trainergespann beim BSK Olympia Neugablonz macht weiter

Cheftrainer Dennis Starowoit (links) und Co-Trainer Eugen Erhart bleiben der Ersten Mannschaft treu. © Stefan Günter

Positive Nachrichten vor dem Start in die Frühjahrsrunde

Am Samstag startet Frühjahrsrunde in der Kreisliga Allgäu Süd, davor stellte der BSK Olympia Neugablonz personell bereits die Weichen für die neue Saison. Alle vier Trainer beider Männerteams haben ihre Zusage für ein Engagement in der Spielzeit 2026/27 gegeben.

„Das ist ein gutes Zeichen und wichtiges Signal, wenngleich ich natürlich überaus sehr zufrieden mit der Arbeit der vier Trainer bin“, so Stefan Günter, Vorstandsmitglied und Sportlicher Leiter des BSK Olympia Neugablonz. Seit dieser Saison zeigen sich Dennis Starowoit (Head) und Eugen Erhart (Co) für die Erste Mannschaft verantwortlich. „Wer beide in den Einheiten beobachtet, spürt ganz genau, dass zwischen ihnen nicht nur die Chemie stimmt, sie stecken auch viel Leidenschaft in ihre Arbeit als Trainer mit hinein.“ Einen großen Dank spricht Günter dabei dem Spielausschuss aus, der durch Alexander Lang und Antonio Mezzoprete maßgeblich die Gespräche führte.

Mit Angelo Pohl und Denis Korneev bleiben auch zwei wichtige Stützen und Eckpfeiler innerhalb der Zweiten Mannschaft dem Verein treu. „Das ist ebenfalls ein gutes Zeichen. Auch sie hängen sich immer rein und sind als Duo auf dem Platz sowie an der Seitenlinie ein wertvolles Gespann“, betont Stefan Günter.

Unterdessen laufen bereits die Gespräche mit allen Spielern. Im Trainingslager, das in der Türkei stattfand, gab es dazu genügend Möglichkeiten. „Dass wir mit den Trainern bereits verlängert haben, war auch für die Gespräche sehr wichtig“, macht Alexander Lang vom Spielausschuss deutlich.

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Sport

Zweimal Gold für den Boxclub Kaufbeuren bei den Südbayerischen Meisterschaften

Die beiden Südbayerischen Meister des BCK, Kiril Kirsanov (links) und Arina Nemerovchenko mit ihrem Coach Stas Borger. © Borger/BCK

Arina Nemerovchenko und Kiril Kirsanov starten nun bei der Bayerischen

Die Südbayerische Meisterschaft ist für den Boxclub Kaufbeuren optimal verlaufen. Bei den Nachwuchstitelkämpfen in Straubing gewannen Kiril Kirsanov und Arina Nemerovchenko in ihren Alters- und Gewichtsklassen jeweils die Goldmedaille. Beide qualifizierten sich nun für die Bayerische in München.

Einen vielversprechenden Auftakt erreichte Kiril Kirsanov (70 kg), der in der U17 Kristijan Marinkovic aus Fürstenfeldbruck mit 2:1-Punkten gewann. Weil in der Folge sein Halbfinalgegner Josef Skalicky (München) verletzungsbedingt nicht antreten konnte, stand der Kaufbeurer somit automatisch im Finale. Der 16-Jährige traf auf Artem Leskiv von den Stadtwerken München. Sein Gegner war ein sehr starker und technisch guter Boxer. Doch Kirsanov zwang seinen Kontrahenten am Ende knapp mit 2:1-Punkten in die Knie.

Vereinskollegin Arina Nemerovchenko stieg dagegen nur einmal in den Ring. Im Limit bis 65 Kilo zeigte sie gegen Heidi Maier (Simbach) nicht nur eine starke Leistung, extra für dieses Duell wurde sogar die taktische Vorgehensweise angepasst. Denn Nemerochenko traf in der Vergangenheit bereits auf die Athletin aus dem Landkreis Rottal-Inn. Bei der Südbayerischen setzte sie ihren Plan nun konsequent um. Sie gewann die Goldmedaille. Für Trainer Stas Borger sei es ein großartiges und erfolgreiches Wochenende gewesen. „Ich bin sehr stolz auf beide, nicht nur wegen der Medaillen, sondern auch, weil sie dadurch wichtige Erfahrungen sammeln konnten.“
 
Unterdessen stehen Kiril Kirsanov und Arina Nemerovchenko vor ihrer nächsten Hürde. Sie nehmen am Wochenende (21./22.3.) an der Bayerischen Meisterschaft in München teil. „Wenn sie die Leistung erneut abrufen, werden sie auch vorne dabei sein und mit Medaillen zurückkehren“, ist BCK-Vereinschef Roman Slobodyanikov überzeugt. Seiner Ansicht nach gebe es im Jugendbereich für seine beiden Schützlinge eine gute Konkurrenz.

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Sport

Letztes Auswärtsspiel der Saison für die SG Kaufbeuren/Neugablonz

Zuletzt zwei Mal siegreich: Die Handballer der SG – Foto: Yuri Weber

Handballer zu Gast in Wolfratshausen

Das letzte Auswärtsspiel der Bezirksoberliga-Saison bestreiten die Kaufbeurer Handballer am kommenden Samstag gegen die HSG Isar-Loisach. Die Wolfratshausener spielen dabei bisher eine starke Saison und stehen zwei Spiele vor Schluss auf dem dritten Tabellenplatz. Insbesondere in der Offensive stellte die HSG dabei eine echte Gefahr dar. Das erste Aufeinandertreffen in der Hinrunde endete in Kaufbeuren jedoch mit einer Punkteteilung beim Endergebnis von 28:28.  

Dass die SG auch als Außenseiter punkten kann, hat sie am vergangenen Wochenende gegen die HSG Gröbenzell-Olching bewiesen. Vor heimischem Publikum konnten die Wertachstädter wichtige Punkte im Abstiegskampf gewinnen. Um den Abstand auf die aktuell auf Platz 9 residierenden Gilchinger auszubauen und am Ende der Saison den Nichtabstieg klarzumachen, sollte das Team von Milan Vučićević und Kuba Mrklas aus den letzten zwei Spielen noch zwei Punkte mitnehmen. 

Erfolgsrezept bleibt dabei eine kompakte Abwehr. Mit einem soliden Rückhalt in der Defensive konnten die SG-Herren in den vergangenen Spielen auch im Angriff befreit aufspielen. Die klare spielerische Steigerung der Mannschaft im Laufe der Saison gilt es nun, in den letzten Spielen erneut unter Beweis zu stellen. Das Trainerteam kann dabei voraussichtlich auf einen vollen Kader zurückgreifen. Anwurf ist am Samstag in Wolfratshausen um 18:00 Uhr.  

Ebenfalls am Samstag, aber bereits ab 13:30 Uhr, steht für die weibliche D-Jugend der letzte Spieltag mit Spielen gegen Dietmannsried und Schongau auf dem Plan. Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga bietet sich dem Team von Vera Wassermann in Schongau die Möglichkeit, eine erfolgreiche Saison mit Siegen zu veredeln. 

Eine harte Nuss wartet dann am Sonntag um 14:00 Uhr in heimischer Halle auf die männliche C-Jugend. Im letzten Saisonspiel trifft hier die SG auf den SC Vöhringen, der aktuell den zweiten Tabellenplatz einnimmt. Auch das Team von Jakob Salzer und Werner Schenk geht hier als Außenseiter ins Spiel, kann aber gleichzeitig ohne großen Druck aufspielen. 

Nach der C-Jugend steht dann um 16:00 Uhr die weibliche B-Jugend auf der Platte. Gegen die JSG Friedberg-Kissing geht es für das Team von René Westermayr und Christian Schelb darum, im letzten Saisonspiel nach einigen bitteren Ergebnissen einen versöhnlichen Saisonabschluss zu finden. 

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Jugend Sport

Teilnehmerrekord beim Kreiswasserwacht-Schwimmen in Marktoberdorf

Aufbruchstimmung am Beckenrand: Fast 200 Schwimmer lieferten sich spannende Wettkämpfe

Aufbruchstimmung herrschte beim diesjährigen Wettbewerb der Kreiswasserwacht Ostallgäu im Hallenbad Marktoberdorf. Fast 200 Schwimmerinnen und Schwimmer im Alter von 6 bis 60 Jahren bewiesen in Praxis und Theorie ihr Können. „Wir verzeichnen mit 28 Mannschaften aus sechs Ortsgruppen einen Teilnehmerrekord“, freute sich Andreas Gmeindner, Vorsitzender der Kreiswasserwacht. Dank der erfolgreichen Nachwuchsarbeit reisten viele der Ortsgruppen sogar mit zwei Mannschaften pro Stufe an.

Nachdem der Wettbewerb vor ihrer Haustür stattfand, war der Start in der gemischten Erwachsenenmannschaft für Monika Krieger aus Marktoberdorf Ehrensache. „Bei uns laufen dank des engagierten Vorstands viele Aktivitäten, wie etwa Aktivenabende.“ Diese Stimmung übertrug sich auf ihr Team, das eigens für den Wettkampf trainierte. „Von der intensiven Auffrischung profitieren alle bei den Wachdiensten am Elbsee und Ettwieser Weiher,“ so die Aktive und eilte weiter, um ihre beiden Kinder anzufeuern.

Traditionell endete der Kreiswettbewerb mit der Siegerehrung, die Wolfgang Hannig, 2. Bürgermeister von Marktoberdorf und Wasserwachturgestein, eröffnete: „Ich weiß, wieviel Engagement, Training und Herzblut in den Leistungen stecken, die wir heute auszeichnen. Ich danke euch, dass ihr bereit seid, Verantwortung zu übernehmen und im Ernstfall den Mut habt, nicht wegzusehen.“

„Dass ihr im Team die Leistung bringt zeichnet die Wasserwacht aus“, lobte Gisela Streichert, Vorsitzende des BRK Kreisverbands Ostallgäu. Sie zeigte sich beeindruckt, wie die Kinder von Jahr zu Jahr ein höheres Niveau an Erste Hilfe-Wissen und im Wasser erwerben. Für die Erstplatzierten aus Buchloe (Stufe 1 und 2), sowie Seeg (Stufe 3) heißt es nun fleißig weitertrainieren. Sie dürfen das Ostallgäu auf Bezirksebene vertreten. Die Juniorenwertung gewann Marktoberdorf. Den Damenpokal sicherte sich Füssen, der Herrenpokal ging an Obergünzburg. Spannung versprach die gemischte Wertung. Diese gewann mit über 500 Punkten Vorsprung die Gastgebermannschaft.

Abschließend bedankte sich der Kreiswasserwacht-Chef bei Daniela Flietel und Benjamin Rößle von der Wasserwacht Marktoberdorf für die hervorragende Organisation. Ebenso würdigte er die Kampfrichter unter Leitung von Lukas Walk sowie die BRK-Bereitschaft Pfronten, die für die Verpflegung sorgte. Auch wenn für ihn am heutigen Tag die aktiven Wasserretter im Mittelpunkt standen, ist es Andreas Gmeindner ein weiteres wichtiges Anliegen, die allgemeine Schwimmfähigkeit der Bevölkerung zu stärken. Eine Idee sei, Schwimmbojen an Wachstationen auszuleihen. „Für Menschen, die auf unseren Seen weiter hinaus schwimmen, erhöht das die Sichtbarkeit und die Sicherheit.“

Ergebnisse (Wasserwacht-Ortsgruppen):

  • Stufe 1 (Jg. 2016 – 2018): 1. Buchloe, 2. Füssen, 3. Obergünzburg (I), 4. Marktoberdorf, 5. Nesselwang (I), 6. Obergünzburg (II), 7. Nesselwang (II)
  • Stufe 2 (Jg. 2013 – 2015): 1. Buchloe, 2. Füssen, 3. Obergünzburg (I), 4. Marktoberdorf (I), 5. Obergünzburg (II), 6. Nesselwang, 7. Marktoberdorf (II)
  • Stufe 3 (Jg. 20010 – 2012): 1. Seeg, 2. Obergünzburg (I), 3. Füssen, 4. Buchloe (I), 5. Marktoberdorf, 6. Buchloe (I), 7. Obergünzburg (II)
  • Junioren: 1. Marktoberdorf
  • Damen: 1. Füssen
  • Herren: 1. Obergünzburg
  • Damen/Herren: 1. Marktoberdorf, 2. Seeg, 3. Buchloe
  • Punktestärkste Ortsgruppe: Obergünzburg
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Sport

ESVK verliert Serie gegen Freiburg. Overtime Niederlage in Spiel drei

In Playdown-Runde 2 nun gegen den Verlierer des Duells Blue Devils Weiden vs. EC Bad Nauheim

Im dritten Spiel der Playdown-Serie zwischem dem EHC Freiburg und dem ESV Kaufbeuren hieß es für die Joker also schon siegen oder fliegen. Dabei setzte Trainer Leif Carlsson im Tor auf Cody Porter. Dazu war mit Nikolaus Heigl neben Rio Kaiser weitere Verstärkung aus München mit an Board.

Im ersten Drittel gab es, typisch für diese Serie, auch gleich wieder ein paar zu viele Strafen. Auf beiden Seiten wurden je sechs Strafminuten ausgesprochen, die Special-Teams kamen jedoch nur je einmal zum Zug. Insgesamt war die Partie im ersten Abschnitt sehr ausgeglichen. Die Kaufbeurer spielten von Beginn an sehr körperbetont und versuchten, die Freiburger erst gar nicht in die eigene Zone kommen zu lassen, was gut gelang. In der Offensive konnte man zudem die eine oder andere gute Chance herausarbeiten, und somit war man bereits deutlich besser in diesem Auswärtsspiel heute Abend als noch im ersten Spiel der Serie am Freitag, als man erst nach gut 30 Minuten in der Offensive zum Zug kam.

Im zweiten Abschnitt waren die Allgäuer das bessere und tonangebende Team. Die Joker schafften es dabei, sich immer wieder in der Zone der „Wölfe“ festzusetzen und das von Patrik Cerveny gehütete Tor unter Druck zu setzen. Ein Powerplay nach 31 Minuten brachte dem ESVK mehrere dicke Chancen ein. Gerade als die Freiburger wieder komplett waren, war es Dartagnan Joly, der die Scheibe mit einem satten Direktschuss zum ersten Treffer des Abends in die Maschen bugsierte. Der Führungstreffer für die Wertachstädter war zu diesem Zeitpunkt auch verdient. Ein weiteres Powerplay in Minute 36 hätte dem ESVK eine weitere gute Chance auf einen weiteren Treffer ermöglicht. Leider ließ sich Brent Raedeke jedoch zu einem Faustschlag provozieren, wodurch es nur zu einem kurzen Überzahlspiel kam. Dies war ein Fingerzeig für die Joker, in dieser Serie cleverer zu agieren und sich nicht immer wieder auf unnötige Situationen einzulassen, die zu Strafen führen. Nach einer weiteren guten Chance für Yannik Burghart hatten die Hausherren dann nach einem Konter zwei große Chancen, doch Cody Porter reagierte stark und hielt seiner Mannschaft somit die Führung, mit der es dann auch zum zweiten Pausentee ging.

Im dritten Drittel gelang den Breisgauern in der 45. Minute der Ausgleichstreffer. Wer sonst als der in der Serie überragende Fabian Ilestedt ließ die Kaufbeurer Abwehrspieler stehen und verwandelte mit etwas Glück alleine vor Cody Porter zum 1:1. Vorausgegangen war ein offensives Bully der ersten Kaufbeurer Sturmformation. Trotz des Gegentreffers waren die Joker auch im dritten Abschnitt das aktivere Team und hatten dabei durchaus Chancen, wieder in Führung zu gehen. Vor allem in den Schlussminuten waren die Joker nahe dran, das Spiel noch für sich zu entscheiden. Es sollte jedoch leider nicht gelingen, und es ging in die Overtime. Dort dauerte es nur fünf Minuten, bis die Freiburger das Spiel und somit auch die Serie entscheiden konnten. Erneut war Top-Scorer Fabian Ilestedt zur Stelle und nutzte eine Zwei-auf-eins-Situation zum Siegtreffer aus. Damit sicherten sich die Freiburger den Klassenerhalt in der DEL2. Für den ESV Kaufbeuren geht es dann mit der alles entscheidenden Serie gegen den Verlierer des Duells zwischen den Blue Devils Weiden und dem EC Bad Nauheim weiter.

Über das Ticketing zur alles entscheidenden Serie wird in Kürze vom WSVK noch separat informiert.

Spieltermine Playdowns 2. Runde:

02.04. (auswärts) / 04.04. / 06.04. (auswärts) / 08.04. / 10.04. (auswärts) / 12.04 / 14.04.2026 (auswärts)

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Big-Points im Abstiegskampf – Kaufbeurer Handballer ringen Gröbenzell nieder

Zu Hause siegreich: Die SG-Herren 1 (Bild: Yuri Weber)

Klassenerhalt für die SG so gut wie sicher

Der Sieg gegen Herrsching am vergangenen Wochenende hat den SG-Herren bereits etwas Abstand auf die Abstiegsplätze verschafft. Vor heimischer Kulisse sollte am Samstag dann ein weiterer großer Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht werden. Eine gut gefüllte Halle in der Neugablonzer Turnerstraße bot von Anfang an die richtige Kulisse für das Spiel gegen den Tabellenvierten aus Gröbenzell. 

Ins Spiel ging es zunächst fast gemächlich. Nach der schnellen Führung für die Hausherren dauerte es fast vier Minuten, bis die Gäste mit ihrem ersten Tor nachziehen konnten. Eins zeigte sich bereits früh: Der SG-Kepper Nils Hipper erwischte einen richtig guten Tag und konnte dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Weiter ging es dann zunächst ausgeglichen. Die Gäste der HSG konnten ihren Kreisläufer immer wieder in Szene setzen, ansonsten machte die Abwehr der SG schon in Halbzeit eins einen guten Job. Kleine Unkonzentriertheiten im Abschluss und ein solider Gästetorwart ließen die Gröbenzeller in der 18. Spielminute dann das erste Mal mit 6:10 davonziehen. 

Eine Auszeit zur Beruhigung der Nerven zeigte die gewünschte Wirkung: Die SG konnte in der 24. Spielminute wieder auf 9:10 anschließen. Bis zur Pause blieb es dann eng. Mitverantwortlich für den immer konzentrierter spielenden Kaufbeurer Angriff: Stefan Gellrich, der wie schon gegen Herrsching eine Top-Partie spielte und mit 12 Toren der beste Kaufbeurer Werfer war. Halbzeitstand: 13:14. 

In Halbzeit zwei steigerten sich die Wertachstädter dann noch mal. Ganze sieben Minuten lang ließen sie keinen Torerfolg der Gäste mehr zu und konnten so einen 7-Tore-Lauf zum 20:15 in der 39. Spielminute hinlegen. Beim Stand von 23:17 wendete sich dann aber das Blatt. Flüchtigkeitsfehler im Kaufbeurer Angriff ermöglichten den Gästen der HSG einfache Tore. So erwiderten sie den Kaufbeurer Lauf mit acht eigenen Toren in Folge und stellten in der 47. Minute auf 23:25. Dann fingen sich auch die Kaufbeurer wieder. Starke Paraden des Kaufbeurer Schlussmanns Nils Hipper, eine standfeste Abwehr und ein befreit aufspielender Micha Mohring, mit neun Toren zweiterfolgreichster Kaufbeurer Werfer, brachten der SG in der 51. Minute den 26:26-Ausgleich. 

Mit einem 5-Tore-Lauf ab der 57. Spielminute machten dann die Kaufbeurer endgültig den Deckel drauf und konnten sich nach einem starken Spiel mit einem 36:30-Sieg und zwei extrem wichtigen Punkten im Abstiegskampf belohnen. Der Ligaverbleib ist den Kaufbeurern damit kaum noch zu entreißen. 

Coach Kuba Mrklas fasst zusammen: “Wir sind stolz auf die Jungs. Heute haben wir auch den Heimfans wieder gezeigt, was wir draufhaben. Die Abwehr stand richtig gut und auch im Angriff haben wir einen guten Job gemacht. Wenn wir so spielen, müssen wir uns vor niemandem verstecken und werden auch in den letzten zwei Spielen noch punkten.” 

Für die SG spielten: Hipper; Horend; (beide Tor) Amberger 1; Gellrich 12; Haggenmüller 1; Salzer; Spitschan 3; Kittner; Hohenreiter 1; Mohring 9; Balkow 8; Bartel 1;  

Grund zur Freude gab es auch bei der zweiten Herrenmannschaft der SG. Im letzten Saisonspiel konnte das Team um Coach Christian Schelb vor heimischem Publikum die SG Kempten-Kottern III mit 43:32 schlagen und eine gute Saison mit einem Sieg abrunden. Den fünften Tabellenplatz kann der Zweiten damit niemand mehr nehmen.  

Auswärts musste am Samstag die männliche C-Jugend in Waltenhofen ein deutliches 39:21 hinnehmen. Die Mannschaft von Werner Schenk und Jakob Salzer konnte mit einer kämpferischen Leistung lange mithalten, dann gingen aufgrund des Fehlens von fünf Stammspielern doch die Kräfte aus.  

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Die SpVgg Kaufbeuren kassiert eine deutliche 1:4-Niederlage gegen den Tabellendritten

Früher Rückstand stellt die Weichen – Kaufering nutzt Unsicherheiten konsequent aus

Die SpVgg Kaufbeuren ist mit einer deutlichen 1:4-Niederlage gegen den Tabellendritten VfL Kaufering in die Partie gestartet. Ein früher Gegentreffer brachte die Gastgeber dabei schnell ins Hintertreffen und prägte den weiteren Spielverlauf.

Früher Rückstand sorgt für Unsicherheit

Bereits nach drei Minuten geriet Kaufbeuren in Rückstand. Ein Distanzschuss brachte Kaufering früh in Führung und sorgte laut Trainer Manuel Günes für sichtbare Verunsicherung bei seiner Mannschaft.

„Natürlich ist die Enttäuschung groß aufgrund der deutlichen Niederlage. Wir hatten uns viel vorgenommen und lagen bereits nach drei Minuten nach einem Sonntagsschuss in Rückstand.“

In der Folge verlor Kaufbeuren mehrfach einfach den Ball im Spielaufbau. Kaufering nutzte diese Fehler konsequent und zog noch vor der Pause auf 3:0 davon.

„Dieser hat uns in der Folgezeit deutlich verunsichert, was zu vielen einfachen Ballverlusten geführt hat. Kaufering hat dies im Stile einer Spitzenmannschaft ausgenutzt und ist auf 3:0 davongezogen.“

Steigerung nach der Pause – doch Kaufering bleibt effizient

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die SpVgg stabiler. Dennoch gelang es zunächst nicht, das Spiel noch einmal zu drehen. Stattdessen fiel das vierte Tor für die Gäste – eine Vorentscheidung.

„Der zweite Durchgang war dann besser. Der vierte Gegentreffer war dann der endgültige Knockout.“

Am Ende gelang Kaufbeuren nur noch der Treffer zum 1:4-Endstand.

„Letztendlich hat es nur noch zum 1:4 Ehrentreffer gereicht.“

Kaufering zufrieden mit der Umsetzung

VfL-Trainer Alexander Wagner zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Besonders der Start in die Begegnung sei gelungen.

„Die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir besprochen haben. Der Start auf Rasen war richtig gut, obwohl wir bisher wenig auf Rasen trainieren konnten.“

Blick nach vorne: Auswärtsspiel in Mering

Für die SpVgg Kaufbeuren gilt es nun, die Niederlage schnell abzuhaken. Bereits am kommenden Sonntag wartet mit dem Tabellenzweiten Mering eine weitere anspruchsvolle Aufgabe. Vor allem einfache Ballverluste im Spielaufbau will das Team dann vermeiden.

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Overtime Niederlage in Spiel zwei: Joker unterliegen daheim trotz 3:0 Führung

Der ESV Kaufbeuren musste sich nach einem fast schon zu spannenden Spiel vor 3.100 (ausverkauft) Zuschauern mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben

Der ESV Kaufbeuren empfing zum zweiten Playdown-Spiel der aktuellen Serie den EHC Freiburg in der heimischen energie schwaben arena.

Nachdem sich die Joker vergangenen Freitag in Freiburg mit 1:2 geschlagen geben mussten, war es umso wichtiger heute einen Sieg zu erringen. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass die Gäste aufgrund des Punktabstandes zum ESVK in der Hauptrunde mit einem Punkt Vorsprung in die Playdowns starteten. Im Line-up der Joker fehlte im Vergleich zum vorigen Spiel Vincent Schlenker, dafür war Fabian Koziol mit dabei. Im Tor startete Daniel Fießinger. Der ESV Kaufbeuren musste sich nach einem fast schon zu spannenden Spiel vor 3.100 (ausverkauft) Zuschauern mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben.

Das erste Drittel startete, wie zu erwarten war, mit viel Tempo und körperbetontem Spiel von beiden Seiten. Den besseren Start erwischten die Joker. Nico Appendino schoss Richtung Tor, der Puck prallte mehrmals ab und landete schließlich vor Jere Laaksonen, der zum 1:0 verwandelte. Rot-Gelb setzte wenige Minuten später nach: Joe Cassetti schickte den schnellen Yannik Burghart über links, der in die Mitte zu D’Artagnan Joly passte. Letzterer machte das 2:0 für die Joker perfekt. Kurz darauf gab es auch schon die erste kleine Strafzeit für Lynden McCallum wegen hohen Stocks. Die Überzahl brachte kein Tor, allerdings konnte der ESVK seine Dominanz zu Beginn des Spiels festigen. Es folgte eine weitere Strafzeit gegen Freiburg in Person von Sameli Ventelä wegen Spielverzögerung. Auch hier machten es die Joker gut, konnten aber kein Tor erzielen. Der EHC Freiburg tat sich generell schwer, vor das Kaufbeurer Tor zu kommen. Die erste Riesenmöglichkeit hatte Fabian Ilstedt, der sein Glück nach vielen Freiburger Abprallern im linken Eck versuchte, jedoch an Daniel Fießinger scheiterte. Die Schiedsrichter ahndeten nun auch das erste Kaufbeurer Vergehen: Travis Turnbull musste wegen Behinderung für zwei Minuten raus, was den Gästen kein Tor einbrachte. Mit dem Abpfiff des ersten Drittels direkt nach einem Bully lag Lynden McCallum auf dem Eis, stand aber wenig später wieder auf. Nach Videobeweis erhielt Travis Turnbull zwei Strafminuten, da er dem Freiburger wohl einen Stockschlag mitgab.

Die Freiburger taten sich aufgrund eines aggressiven Penalty Kills der Joker schwer, offensiv gefährlich zu werden. Sie schossen kein Tor. Wenig später hatten die Joker Riesenglück. Jonny Tychonick schlenzte von der blauen Linie den Puck nach vorne. D’Artagnan Joly stand genau vor Fabian Hegmann im Tor und fälschte die Scheibe mit dem Oberkörper zum 3:0 über die Linie ab. Nach dieser Situation wechselte Freiburg den Torwart. Patrik Červený stand von nun an im Freiburger Kasten. Es folgte eine Strafzeit gegen den ESVK. Jonas Fischer musste wegen Haltens des Stocks für zwei Minuten raus. Die Gäste blieben aber erneut ohne Erfolg in Überzahl. Kurz darauf brachten sich die Joker wieder in den Nachteil. D’Artagnan Joly erhielt zwei plus zwei Strafminuten wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge. Die Gäste machten nun richtig Druck nach vorne und belohnten sich das erste Mal an diesem Abend. Sameli Ventelä schlenzte von der blauen Linie in Richtung Slot, von wo Nikolas Linsenmaier den Puck hoch ins Tor zum 3:1 abfälschte. Die Wölfe ließen aber nicht nach. So setzte sich Lynden McCallum direkt vor Daniel Fießinger im Slot gegen Nicolas Appendino durch und bugsierte den Puck clever mit einer schnellen Bewegung am Schlussmann der Joker vorbei zum 3:2 über die Linie. Der ESV Kaufbeuren tat sich gegen die druckvolle Schlussoffensive der Gäste schwer und konnte sich glücklich schätzen, dass in dieser Druckphase der Schlusspfiff des zweiten Drittels ertönte.

Die Pause unterbrach den Offensivdruck der Gäste nicht. Gleich zu Beginn des dritten Spielabschnitts fuhr Lukas Mühlbauer hinter das Kaufbeurer Tor und legte von dort zu Shawn O’Donnell in den Slot ab, der zum 3:3-Ausgleich traf. Die Wölfe hatten die Partie nun fest im Griff. Fabian Ilestedt schickte in der nächsten Situation Alexander De Los Rios über die linke Seite. Dieser passte nach rechts zu Tomas Schwamberger, welcher die Freiburger mit 4:3 in Führung brachte. Der Wendepunkt des Drittels kam in Minute 37, als Thore Weyrauch wegen eines Bandenchecks auf die Strafbank musste. Gleich nach dem ersten Bully in Überzahl stellten die Joker das Wölfe-Tor zu, Travis Turnbull schlenzte von der blauen Linie ins Getümmel und Tyson McLellan netzte in letzter Konsequenz zum 4:4 ein. Im Anschluss ging es viel hin und her, jedoch konnte keine der beiden Mannschaften in regulärer Spielzeit den Deckel drauf machen, so ging es in die Verlängerung. Vier Minuten waren zusätzlich gespielt, da schlenzte Lynden McCallum in Richtung Tor. Kurz bevor die Scheibe Daniel Fießinger erreichte, fälschte Thore Weyrauch zum Endstand von 4:5 den Puck ab. Somit baut der EHC Freiburg durch den Vorsprung aus der Hauptrunde den Serienstand auf 3:0 aus.

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Geglückte Generalprobe für den BSK Olympia Neugablonz

Die beiden Doppeltorschützen im letzten Test: Dzhan Karabash (links) und Benjamin Maier. Foto: Stefan Günter

Überzeugender 4:2-Sieg im letzten Testspiel

Der BSK Olympia Neugablonz hat die Generalprobe in der Vorbereitungsphase erfolgreich gestalten können. Drei Tage nach Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei haben die Schmuckstädter das letzte Testspiel gegen den TV Bad Grönenbach mit 4:2 (1:1) gewonnen. 

 

Trotz eines frühen 0:1-Rückstandes (3.) blieb der Gastgeber davon unbeeindruckt. Dzhan Karabash erzielte in der achten Minute den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel schaffte der BSK erneut durch Dzhan Karabash (51.) die wichtige 2:1-Führung, die die Unterallgäuer allerdings wieder egalisierten. Doch Neugablonz blieb weiterhin am Drücker. Benjamin Maier erzielte in Minute 78 und 87 einen Doppelpack zum 4:2-Sieg. Allerdings vergaben die Hausherren noch weitere hundertprozentige Torchancen, sodass das Ergebnis auch hätte höher ausfallen können.

 

„Wir haben unser letztes Testspiel mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Dass der Gegner nicht schlecht ist, haben wir gesehen“, so Dennis Starowoit. Doch warum konnte der BSK das Match letztendlich für sich entscheiden? In Richtung Mannschaft sagte der Cheftrainer: „Jeder ist für jeden gelaufen. Sicherlich hat spielerisch nicht alles gepasst. Aber die Körpersprache war richtig gut.“ Vor allem der Siegeswille sei bei jedem vorhanden gewesen, ergänzt Starowoit. „Deswegen haben wir auch verdient gewonnen, weil wir eine enorme Qualität in der Mannschaft haben.“

 

Selbst Co-Trainer Eugen Erhart fand nach der geglückten Generalprobe lobende Worte für die Mannschaft: „Jeder hat die nötige Einstellung mitgebracht. Egal, ob er in der Anfangself stand oder eingewechselt wurde. Es gibt Phasen, da spielen wir einen sehr guten Fußball, leider gibt es auch Momente, bei denen wir auch einige Geschenke verteilen.“

 

Nach dem erfolgreichen Trainingslager in der Türkei und dem Sieg im letzten Vorbereitungsspiel ist der Blick nun auf den Start in die Frühjahrsrunde der Kreisliga Allgäu Süd gerichtet. Am kommenden Samstag geht es um 16 Uhr im Waldstadion gegen die SG Untrasried/Haldenwang wieder um Tore und vor allem Punkte.

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Erstes Spiel der Serie geht an den EHC Freiburg

Der ESVK hat somit einen Rückstand von 0:2 in der Serie

Am Freitagabend stand in Freiburg das erste Spiel der Playdown-Serie zwischen dem ESVK und dem EHC Freiburg an. Joker-Trainer Leif Carlsson konnte dabei wieder Joe Cassetti aufbieten, der nach langer Verletzungszeit sein Comeback gab. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Der ESVK legte keinen guten Start in die Partie hin. Bereits nach 64 Sekunden gab es eine Strafzeit gegen Jonny Tychonick. Das anschließende Powerplay der Freiburger verteidigten die Joker zwar gut, kamen aber in der Folge nur schwer ins Spiel. Ein eigenes Powerplay nach neun Minuten brachte ein paar gute Chancen, für einen Treffer sollte es jedoch nicht reichen. In der Folge rannten die Hausherren immer wieder, vor allem von ihrem Top-Scorer Fabian Ilestedt angetrieben, an und kamen so in der 12. und 14. Minute zu einem Doppelschlag und einer 2:0-Führung. Beim ersten Treffer konnte Torschütze Tomas Schwamberger aus kurzer Distanz nach einem Pass von hinter dem Tor die Scheibe am machtlosen Daniel Fießinger vorbei ins Tor unterbringen. Der zweite Treffer der Breisgauer resultierte aus einem Sololauf von Lynden McCallum, der dann seinen eigenen Rebound verwerten konnte und auf 2:0 erhöhte. Die Joker waren nun sichtlich angeschlagen und hatten weiterhin ihre Probleme, sich gezielt in der Offensive zu zeigen. So ging es mit dem Spielstand von 2:0 dann auch konsequenterweise zum ersten Pausentee.

Das zweite Drittel war dann deutlich ausgeglichener, und die Kaufbeurer hatten auch in der Offensive deutlich mehr Aktionen als noch in den ersten 20 Spielminuten. Die beste Chance für den ESVK im zweiten Abschnitt hatte Jere Laaksonen, der mit einem Nachschuss an Fabian Hegmann scheiterte. Das Spiel wog dann viel hin und her, ohne dass es vor den beiden Toren wirklich gefährlich wurde. Zwei weitere Strafen gegen die Joker brachten den Freiburgern zwei zusätzliche Überzahlsituationen ein, aber beide Male hatte die Joker-Defensive, die im Unterzahlspiel deutlich aggressiver zu Werke ging als noch in der Hauptrunde, ein gutes Mittel dagegen. Kurz vor der Pausensirene durften dann auch die Allgäuer im Powerplay ran, was erneut gute Chancen, aber leider keinen Treffer mit sich brachte. So ging es ohne weitere Tore zum zweiten Pausentee.

Im letzten Drittel versuchten die Joker immer wieder auf den Anschlusstreffer zu drücken. Die Breisgauer standen jedoch mit der Führung im Rücken sehr stabil und schafften es immer wieder, den ESVK vom eigenen Tor wegzuhalten. Jonas Fischer ließ nach einem Abpraller die wohl größte Chance auf einen ersten ESVK-Treffer liegen. Fünf Minuten vor dem Ende hatten die Freiburger dann mit einem fünf gegen drei Powerplay die große Gelegenheit, das Spiel zu entscheiden. Wenn sich die Joker heute aber auf etwas verlassen konnten, dann war es ihr sehr gutes Unterzahlspiel. Denn auch mit zwei Spielern weniger schafften es die Kaufbeurer, keinen Gegentreffer zu kassieren, und konnten im Anschluss zur Schlussoffensive blasen. Mit dem sechsten Feldspieler gelang den Allgäuern dann 71 Sekunden vor dem Ende der Anschlusstreffer. Joe Cassetti brachte die Scheibe dabei über die Linie, und im gut gefüllten Gästeblock keimte nochmals Hoffnung auf. Leider sollte kein zweiter Treffer mehr gelingen; auch die erneute Herausnahme von Daniel Fießinger zugunsten des sechsten Feldspielers brachte keinen weiteren Erfolg. So ging Spiel eins der Serie mit 2:1 an den EHC Freiburg. Spiel zwei findet am Sonntag um 17:00 Uhr in der fast ausverkauften energie schwaben arena statt. Aktuell sind nur noch Tickets für den Gästeblock erhältlich.

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Es geht los. Der Kampf um den Klassenerhalt steht auf der Agenda

Tickets: Das Spiel am Sonntag ist so gut wie ausverkauft.

Für den ESV Kaufbeuren beginnt der Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 am Freitagabend mit einem Auswärtsspiel beim EHC Freiburg. Am Sonntag steht dann schon das erste sichere Heimspiel in der Runde an. Spielbeginn in der energie schwaben arena ist um 17:00 Uhr.

Tickets: Das Spiel am Sonntag ist so gut wie ausverkauft. Wenige Stehplatztickets für das Heimspiel am Sonntag sind aktuell noch unter tickets.esvk.de und in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Tickets für den Gästeblock sind hier erhältlich.

2000 Schals: Dazu werden am Sonntag beim ersten Heimspiel der Runde 2.000 Schals mit dem Motto Gemeinsam Stark – Jetzt erst recht, an den Stadioneingängen gegen eine freiwillige Spende an den ESV Kaufbeuren e.V. verteilt. Die Aktion und der Slogan wurde gemeinsam mit der Fanszene und Fanclubvertretern ins Leben gerufen. Gemeinsam Stark – Jetzt erst recht!

Aus der Kabine: Gute Nachrichten für Chef-Trainer Leif Carlsson. Mit Joe Cassetti hat sich nun ein weiterer Kontingentspieler rechtzeitig zu den beginnenden Playdowns fit gemeldet. Weiter nicht zur Verfügung stehen Kapitän Bernhard Ebner und Stürmer Alec Zawatsky. Henri Kanninen wird bekannterweise in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Ab den am Freitag beginnenden Spielen gegen den EHC Freiburg werden dann keine Statements oder Informationen zu eventuellen verletzten oder kranken Spieler mehr veröffentlicht. Wir bitten hier um Verständnis.

Der Modus: Der ESVK muss von möglichen sechs Spielen in der Serie gegen den EHC Freiburg vier Spiele gewinnen. Die Freiburger als besser platziertes Team der Hauptrunde und mit einem Vorsprung gegenüber den Jokern von mehr als elf Punkten, müssen für den Klassenerhalt „nur“ deren drei Spiele gewinnen.

Livestream: Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Kletterzentrum platzt aus allen Nähten

Das Kletterzentrum stößt an seine Kapazitäten

Stetiger Zuwachs beim DAV Kaufbeuren-Gablonz erfordert Erweiterung

Der Alpenverein platzt aus allen Nähten, so die Aussage des 1. Vorsitzenden Ralf Trinkwalder bei der Mitgliederversammlung. Die wachsende Zahl der Mitglieder, inzwischen 6700, bringt das Kletterzentrum räumlich an die Grenzen. Es wird über eine Erweiterung diskutiert – von Aufstockung auf dem Dach bis Anbau eines Gebäudes. Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage  nach Kletter- und Boulderangeboten stößt der bisherige Bereich an seine Kapazitäten. Ebenso besteht Bedarf an zusätzlichen Büro- und Lagerflächen. Es könnte auch die PV-Anlage erweitert werden. In der Vorstandschaft sollen verschiedene Möglichkeiten geprüft werden und ein Grobkonzept bzgl. Kosten und baurechtlichen Vorschriften erstellt werden.

Wirtschaftlich steht der Verein auf einem guten Niveau. Die Schulden sind getilgt und schaffen Raum für neue Investitionen, so der Schatzmeister Uwe Brück.  Der Haushaltsplan 2026 sieht Rückstellungen für den DAV-Klimafonds und für Baumaßnahmen vor.

Im Jugendbereich stehen dem Verein 24 Jugendleiterinnen und Jugendleiter für insgesamt 7 Jugendgruppen zur Verfügung. Sie bieten den Jugendlichen ein breites Angebot an Aktivitäten. Die Leitenden sind auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene engagiert. Die Funktion des Jugendreferenten übergibt Marvin Scupin an seinen Nachfolger Joseph Hirsch.

Bei den Neuwahlen wurden gewählt: Ralf Trinkwalder als 1. Vorsitzender, Gesa Landsgesell als 2. Vorsitzende, Uwe Brück als Schatzmeister und Joseph Hirsch als Jugendreferent.

Zum Schluss bedankt sich Ralf Trinkwalder bei allen Anwesenden, bei den Haupt- und Ehrenamtlichen für das Engagement und wünscht allen ein schönes, gesundes Bergjahr 2026.

 

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Eindrucksvoller Heimsieg der Gewichtheber-Mannschaft des AC Kaufbeuren

Rekorde, Tränen und eine volle Halle

Mit einem eindrucksvollen Heimsieg hat die Gewichtheber-Mannschaft des AC Kaufbeuren am 7. März den letzten Wettkampf der diesjährigen Bayernliga-Saison abgeschlossen. In der alten Turnhalle des Jakob-Brucker-Gymnasiums setzte sich die Mannschaft gegen den 1. AC Bayreuth klar mit 3:0 Punkten durch. Besonders bemerkenswert war dabei die erzielte Bestleistung der Mannschaft von 467,9 zu 315. Mehr als 200 Zuschauer verfolgten den Wettkampf vor Ort – eine außergewöhnlich hohe Kulisse für einen Gewichtheber Wettkampf in der Bayernliga und eine zusätzliche Motivation für die Athletinnen und Athleten des Gastgebers.

Mehrere Kaufbeurer Heberinnen und Heber konnten mit starken Leistungen überzeugen. Charlotte Stirnweis erzielte mit 80 Kilogramm im Reißen und 90 Kilogramm im Stoßen eine neue persönliche Bestleistung. Auch Melanie Heer, die erst seit wenigen Monaten für den AC Kaufbeuren startet, stellte mit 52 Kilogramm im Reißen und 70 Kilogramm im Stoßen eine neue Bestmarke auf. Gleiches gelang Julia Weidenauer, die 50 Kilogramm im Reißen sowie 70 Kilogramm im Stoßen bewältigte. Jenny Friedel, eine bedeutsame Leistungsbringerin, brachte 64 Kilogramm im Reißen und 80 Kilogramm im Stoßen erfolgreich in die Wertung. Eine besondere Aufteilung gab es bei Damian Engel und Mona Weber, die sich die Disziplinen teilten: Mona Weber brachte 47 Kilogramm im Reißen zur Hochstrecke, während Damian Engel 128 Kilogramm im Stoßen meisterte.

Außer Konkurrenz gingen ebenfalls mehrere Athleten an den Start. Björn Hertrampf, der erstmals für den AC Kaufbeuren auf der Bühne stand, erreichte 117 Kilogramm im Reißen und 155 Kilogramm im Stoßen. Friedrich Huber bewältigte 105 Kilogramm im Reißen sowie 125 Kilogramm im Stoßen, während Niklas Schöffel auf 90 Kilogramm im Reißen und 122 Kilogramm im Stoßen kam.

Trainer Alfred Weber zeigte sich nach dem Wettkampf hochzufrieden mit der Leistung seines Teams: „Man hat heute gesehen, dass sich die harte Arbeit der vergangenen Monate ausgezahlt hat. Das war ein sehr erfolgreicher letzter Wettkampftag für uns.“ Mit dem Sieg beendet der AC Kaufbeuren die Saison auf einem starken vierten Platz von acht Mannschaften in der Bayernliga. Der Verein zeigt sich mit diesem Ergebnis sehr zufrieden und blickt bereits motiviert auf die kommende Saison.

Ein besonderer Dank des Vereins gilt zudem den zahlreichen Helferinnen und Helfern, Sponsoren und dem vereinseigenen Fanclub, die zum reibungslosen Ablauf des Wettkampfs und zur gelungenen Veranstaltung beigetragen haben.

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Wichtige Punkte in Herrsching – Kaufbeurer Handballer siegen am Ammersee

Kapitän Roman Haggenmüller: “Wir haben heute eine starke Leistung in einem bedeutenden Spiel gezeigt.“

Eines war für die Kaufbeurer Handballer am Sonntag klar: Ein Sieg muss her. Nach zwei bitteren Niederlagen sollte in Herrsching der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt werden. In der Aufstellung musste die SG weiterhin auf Kapitän Roman Haggenmüller verzichten, ansonsten konnte Trainer Kuba Mrklas auf einen vollständigen Kader zurückgreifen.

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Kaufbeurer Gäste und konnten in der siebten Spielminute mit 3:7 in Führung gehen. Früh zeigte sich, dass die SG deutlich sicherer agierte als in den vergangenen Spielen. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr konnten technische Fehler und Unsicherheiten, die den Kaufbeurern in den letzten Partien zu schaffen gemacht hatten, vermieden werden. Erwartungsgemäß fanden aber die Hausherren auch wieder in die Spur. Nach 17 Minuten konnten die Herrschinger zum 11:11 ausgleichen.

Dann zogen die Wertachstädter das Tempo an. Nils Hipper im Tor der SG konnte in dieser Phase des Spiels mit zahlreichen Paraden und zwei eigenen Toren dafür sorgen, dass sich die Gäste mit 12:16 absetzen konnten. In die Halbzeit ging es beim Stand von 17:22.

In Halbzeit zwei dominierten dann die Kaufbeurer. Eine sichere Abwehrleistung und der effektive Kaufbeurer Angriff verschafften den Gästen in der 36. Minute eine Zehn-Tore-Führung zum 20:30. Eine besonders starke Partie spielten dabei Stefan Gellrich, mit 13 Toren bester Torschütze, und Jakob Kittner mit neun Toren. Die SG ruhte sich jedoch nicht auf der Führung aus, sondern spielte munter weiter. Mit einem Vier-Tore-Lauf in der 53. Spielminute zum 29:43 machten die Wertachstädter dann die Vorentscheidung klar. Nach 60 Minuten stand ein hochverdientes 32:49 auf der Herrschinger Anzeigetafel. Die SG erringt damit zwei extrem wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Kapitän Roman Haggenmüller, gesundheitsbedingt in der Sonderrolle als Assistenzcoach, resümiert: “Wir haben heute eine starke Leistung in einem bedeutenden Spiel gezeigt. Wir haben uns auf das konzentriert, was wir in den letzten Wochen trainiert haben, und uns für unsere Arbeit belohnt. Die zwei Punkte waren im Kampf um den Klassenerhalt Pflicht. Endlich konnten wir die technischen Fehler auf ein Minimum begrenzen und haben mit einer konzentrierten Teamleistung einen verdienten Sieg eingefahren.”

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Gelungener Auftakt nach der Winterpause für die Kaufbeurer Damen

SpVgg Kaufbeuren gewinnt Testspiel gegen TSV Peiting mit 6:1

Nach rund vier Monaten Winterpause und einer intensiven Hallensaison stand für die Damen der SpVgg Kaufbeuren das erste Vorbereitungsspiel an. Gegner war der TSV Peiting – und der Test bot dem Team eine erste Standortbestimmung unter freiem Himmel.

Schwieriger Start nach langer Pause

Zu Beginn der Partie war der langen Pause anzumerken, dass das Team zunächst seinen Rhythmus finden musste. In den ersten Minuten fehlte noch die Abstimmung, das Spiel wirkte etwas zerfahren. Nach etwa 20 Minuten kam Kaufbeuren jedoch besser in die Begegnung. Mit mehr Druck im Offensivspiel, schnelleren Ballpassagen und einem ruhigeren Spielaufbau übernahm die Mannschaft zunehmend die Kontrolle. Mit zunehmender Spieldauer erspielte sich die Mannschaft immer mehr Möglichkeiten vor dem gegnerischen Tor. Die besseren Spielanteile spiegelten sich schließlich auch im Ergebnis wider.

Die Treffer erzielten Lisa Schmittner (43., 60.), Lena Oberholzner (48.), Paula Eichinger (50., 74.) sowie Julia Czeschlick (57.).

Viele Spielerinnen sammeln Einsatzminuten

Insgesamt kamen 17 Spielerinnen zum Einsatz. Dadurch konnten alle Akteurinnen wichtige Spielpraxis sammeln – ein zentraler Aspekt dieses ersten Tests nach der Winterpause. Mit dem 6:1-Erfolg gegen den TSV Peiting kann die Mannschaft nun mit einem positiven Gefühl in die nächsten Trainingseinheiten und Vorbereitungsspiele gehen.

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Joker kassieren Overtime Niederlage in Westsachsen

Nach dem Spiel ist nun auch klar, dass der ESVK in der ersten Playdown-Runde auf den EHC Freiburg trifft

Zum letzten Hauptrundenspieltag der DEL2-Saison 2025/2026 reiste der ESV Kaufbeuren zu den Eispiraten Crimmitschau. ESVK-Trainer Leif Carlsson konnte dabei wieder auf Brent Raedeke und Yannik Burghart bauen. Verletzungsbedingt fehlten Kapitän Bernhard Ebner (1–2 Wochen), Alec Zawatsky (2–3 Wochen) und Joe Cassetti sowie Henri Kanninen. Jakob Peukert und Florian Reinwald waren für den EV Füssen im Einsatz. Nicht im Lineup standen Rihards Babulis, Pavel Nikitins und Sami Blomqvist, der am Sonntag im Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim aber wieder mit am Start sein wird. Im Tor stand Cody Porter.

Die Joker hatten in den ersten beiden Wechseln bereits gute offensive Aktionen zu verzeichnen. Mit dem ersten Torschuss der Hausherren, den Justin Büsing wohl für Cody Porter im Tor der Joker etwas überraschend absetzte, gingen die Eispiraten in der dritten Minute mit 1:0 in Führung. Direkt nach dem ersten Treffer hatten die Kaufbeurer erneut in der eigenen Zone einiges zu tun, und als erneut die dritte Sturmformation der Allgäuer auf dem Eis war, gab es den nächsten Gegentreffer. Torschütze und Eispiraten-Top-Scorer Corey Mackin konnte dabei durch die Kaufbeurer Defensive gleiten wie das Messer durch warme Butter, und auch Cody Porter konnte den Gegentreffer aus kurzer Distanz nicht mehr verhindern. Eine erste Strafe gegen die Joker brachte dem ESVK in Unterzahl eine große Chance durch Vadim Schreiner, der nach einem Pass von Vincent Schlenker frei vor Kevin Reich scheiterte. Da es in dieser Situation jedoch auch eine Strafe gegen die Westsachsen gegeben hatte, konnten die Kaufbeurer auch noch in Überzahl agieren und erspielten sich zudem zwei gute Abschlüsse. Beide Mannschaften hatten dann noch je ein Powerplay: die Joker nach 12 Minuten und die Eispiraten nach 17 Minuten. Beide Teams zeigten jedoch ein starkes Unterzahlspiel, sodass hier keine Treffer fallen sollten. Die Joker hatten nach den ersten 20 gespielten Minuten zwar einige gute Torchancen, agierten jedoch gerade in der eigenen Zone und in der Rückwärtsbewegung teils viel zu ungenau und sorglos.

So ging es dann auch erst einmal im zweiten Drittel weiter. Die Joker ließen den Crimmitschauern in der eigenen Zone weiterhin einfach zu viel Platz, und diesen nutzte Benjamin Corbeil nach einem Pass durch den Slot mit einer Direktabnahme bereits in der 21. Minute eiskalt aus und stellte den Spielstand auf 3:0. Der ESVK wirkte konsterniert, kam jedoch nach einem Solo-Lauf von Tyson McLellan zurück in die Partie. Der Top-Scorer der Joker vernaschte die Hintermannschaft der Westsachsen und traf in der 25. Minute zum 3:1. Nur 57 Sekunden später waren die Wertachstädter dann schon wieder auf der Anzeigentafel. Max Oswald zog nach einem Pass von Dartagnan Joly direkt von der blauen Linie ab und traf trocken zum 3:2-Anschlusstreffer. Dem nicht genug, konnten die Allgäuer das Spiel in der 28. Minute sogar ausgleichen. Brent Raedke bugsierte die Scheibe dabei aus sehr kurzer Distanz und direkt aus der Luft zum Spielstand von 3:3 in den Kasten von Kevin Reich. Nach einem kurzen Handgemenge im Anschluss an den Ausgleichstreffer kassierte der Torschütze noch eine kleine Strafe, und somit konnten die Eispiraten direkt nach dem ESVK-Tor mit einem Powerplay weitermachen. Dieses konnten die Crimmitschauer jedoch nicht ausnutzen, und die Allgäuer hatten durch Max Hadraschek sogar eine gute Chance auf einen eigenen Treffer. Zum Ende des Abschnitts waren die Westsachsen dann wieder etwas mehr am Drücker, der ESVK wehrte sich jedoch nach Kräften, und so ging es mit dem Spielstand von 3:3 in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt war das Spiel relativ ausgeglichen. Die Allgäuer konnten in der 47. Minute einen schnellen Angriff vortragen. Dabei spielte Yannik Burghart einen schönen Querpass auf Max Oswald, der mit einem platzierten Schuss in den rechten Torwinkel die Joker in Führung brachte. Der ESVK zog sich nach dem vierten Treffer jedoch immer mehr zurück und überließ den Hausherren immer wieder zu leicht die Scheibe. Der Höhepunkt folgte dann in der 55. Minute, als Sebastian Streu mit der Scheibe zwei Runden durch die Zone der Joker drehen konnte und am Ende, ohne angegriffen zu werden, auch zum Tor ziehen konnte. Mit einem strammen Schuss traf er zum 4:4. Das Spiel ging am Ende in die Verlängerung, und dort dauerte es nur 58 Sekunden, bis Dylan Wruck bei einer angezeigten Strafe gegen den ESVK den 5:4-Siegtreffer erzielte und die Partie somit zugunsten der Hausherren entschied.

Nach dem Spiel ist nun auch klar, dass der ESVK in der ersten Playdown-Runde auf den EHC Freiburg trifft.

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SG Kaufbeuren-Neugablonz: Wichtiges Auswärtsduell in Herrsching

Erste Mannschaft im Abstiegskampf am Ammersee

SG ist punktgleich mit dem neunten und nur einen Punkt vor dem zehnten Tabellenplatz. In Herrsching soll nun am Sonntag nach zwei ärgerlichen Niederlagen der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt werden.

Die Herrschinger Reserve erlebt dabei selbst eine schwierige Saison. Mit nur zwei Siegen aus 18 Partien belegen sie aktuell den letzten Tabellenplatz. Unterschätzen dürfen die Kaufbeurer Herren jedoch auf keinen Fall. Zwar konnte das Heimspiel in der Hinrunde mit 35:33 gewonnen werden, jedoch beweisen die Herrschinger immer wieder eine klare Heimstärke. Zudem ist immer ungewiss, in welcher Konstellation der TSV auftreten wird.

Dabei kommen für die SG schlechte Erinnerungen aus dem Abstiegskampf im vergangenen Jahr auf. Im Rückspiel hätte den Wertachstädtern eine Niederlage mit 12 Toren Unterschied gereicht, um den direkten Vergleich zu gewinnen. Die Partie in Herrsching ging dann aber mit 37:22 verloren. Auch wenn der TSV als Absteiger quasi feststeht, muss die SG also alles in die Waagschale werfen, um die wichtigen Punkte vom Ammersee nach Hause zu holen. Anwurf ist in Herrsching am Sonntag um 16:30 Uhr.

Die weiteren Kaufbeurer Mannschaften sind am kommenden Wochenende ebenfalls auswärts gefragt. Am Samstag trifft in Biessenhofen die E-Jugend ab 9:00 Uhr auf Mannschaften der JSG Alpsee/Grünten, der SG Biessenhofen-Marktoberdorf und der HSG Dietmannsried/Altusried sowie Pfronten.

Am Sonntag steht die weibliche B-Jugend gegen die HF Scheyern auf der Platte. Auch für das Team von René Westermayr und Christian Schelb geht es darum, einen versöhnlichen Abschluss der Saison zu finden. Los geht’s auswärts um 12:45 Uhr.

Ebenfalls am Sonntag geht die Zweite der SG in den Saisonendspurt gegen Ottobeuren III. Das erste Duell der Tabellennachbarn war in der Hinrunde ausgefallen. In Ottobeuren möchte Trainer Christian Schelb vor Saisonende noch Punkte mitnehmen und so die Chance wahren, noch einen Tabellenplatz gutzumachen. Die Chance dazu haben sie Sonntag ab 15:30 Uhr.

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Der ESVK startet in das letzte Hauptrundenwochenende

Chef-Trainer Leif Carlsson hat es weiterhin nicht leicht, was die Zusammenstellung des Spieltagskaders betrifft

Es geht in die letzten beiden Hauptrundenspieltage 2025/2026. Die Joker reisen dabei am Freitagabend nach Westsachsen zu den Eispiraten Crimmitschau und treffen am Sonntag um 17:00 Uhr in der energie schwaben arena zum Hauptrundenabschluss auf den EC Bad Nauheim.

Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse. Für Dauerkarteninhaber gilt für das Heimspiel am Sonntag die „Bring A Friend“ Aktion. Alle Informationen dazu können hier nachgelesen werden.

Aus der Kabine:

Chef-Trainer Leif Carlsson hat es weiterhin nicht leicht, was die Zusammenstellung des Spieltagskaders betrifft. Zuerst die guten Nachrichten. Wieder fit sind Brent Raedeke, Yannik Burghart, Max Hadraschek und Sami Blomqvist. Ob der Deutsch Finne am Freitag schon zum Einsatz kommt, muss sich aber erst noch zeigen, da die sportlich Verantwortlichen beim ESVK aufgrund der langen Viruserkrankung kein Risiko eingehen wollen. Gleiches gilt für Joe Cassetti, der US-Amerikaner macht zwar große Fortschritte, ist aber unter Umständen erst eine Option für das Heimspiel am Sonntag gegen den EC Bad Nauheim.

Aufgrund von Verletzungen aus dem Auswärtsspiel im Landshut sind dazu Kapitän Bernhard Ebner (Oberkörperverletzung mind. zwei Wochen Pause) und Alec Zawatsky (Ausfalldauer noch unklar) sowie weiterhin auch Henri Kanninen (Saisonende) keine Optionen für die letzten beiden Hauptrundenspieltage. Welche Förderlizenzspieler vom Kooperationspartner Red Bull München am Wochenende zur Verfügung stehen werden ist aktuell noch nicht final besprochen. Für die anstehenden Playdowns sind Rio Kaiser und Nikolaus Heigl für den ESVK spielberechtigt.

Livestream:

Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Sport

BSK verliert Testspiel gegen den SVO Germaringen

Gut mitgehalten hat der BSK Olympia Neugablonz im Vorbereitungsspiel gegen Nachbar SVO Germaringen. Am Ende hieß es 1:3 aus Sicht des BSK. Foto: Stefan Günter

Dzhan Karabash traf zum zwischenzeitlichen 1:2

Mit einer 1:3-Niederlage gegen den SVO Germaringen hat der BSK Olympia Neugablonz nun sein mittlerweile drittes Testspiel in der Vorbereitungsphase abgeschlossen. Nach der Niederlage zum Auftakt gegen den FC Thalhofen (0:7) folgte danach ein knapper 2:1-Erfolg über den FC Bad Wörishofen. Dreimal stand der BSK indessen gegen Bezirksligisten auf dem Platz.

Für Kapitän James Lugobola war das Duell gegen den Nachbarn das bisher beste Spiel in der Vorbereitungsphase. Co-Trainer Eugen Erhart stimmte ihm in der Analyse zu: „Die Jungs haben über 90 Minuten alles hineingeworfen. So muss es sein. Das sollte immer unser Anspruch sein.“ Zur Pause lagen die Schmuckstädter mit 0:2 zurück. Die Spielweise änderte sich im zweiten Abschnitt insofern, als der BSK nicht mehr zu passiv gegen den Bezirksligisten agierte. Dzhan Karabash erzielte den Anschlusstreffer. Auch danach war Neugablonz dem Ausgleich näher. Doch der SVO schaffte dann doch seinen dritten Treffer in diesem Match.

Dennis Starowoit schaute sich das Geschehen wie schon gegen den FC Bad Wörishofen von der Seitenlinie aus an. Krankheitsbedingt kann der 37-Jährige momentan nicht im Tor stehen. Für ihn sprang Angelo Pohl ein, der bereits in der Zweiten volle 90 Minuten das Tor hütete. „Wir haben viele Aktionen gut und hart gespielt. Zum Teil waren wir auch konsequenter“, so Starowoit. Die Mannschaft habe alle Körner liegengelassen. Was ihn positiv stimmt: „Die Jungs haben das umgesetzt, was ich wollte. Allerdings müssen wir weiterhin hart arbeiten.“ Eine Hiobsbotschaft gab es noch im ersten Durchgang, als Leonit Gashi nach einem Zweikampf im gegnerischen Strafraum zu Fall kam und liegenblieb. Mit der Rettung wurde er ins Klinikum gebracht. Die Diagnose: Nasenbeinbruch.

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Bittere Niederlage gegen Fürstenfeldbruck – Kaufbeurer Handballer lassen wichtige Punkte liegen

Symptomatisch für das Spiel: Beide Mannschaften schwächten sich durch eine Vielzahl an teilweise fragwürdigen Zeitstrafen, insgesamt 17 Stück, regelmäßig selbst

Die Vorzeichen für das Heim-Duell der Kaufbeurer Handballer gegen den direkten Tabellennachbarn aus Fürstenfeldbruck am vergangenen Samstag waren denkbar schlecht. Die verletzungsgeplagte Mannschaft von Milan Vučićević und Kuba Mrklas musste neben Topscorer Konstantin Balkow unerwartet auch auf Kapitän Roman Haggenmüller verzichten. Stattdessen füllten die Wertachstädter ihre Reihen mit Spielern der zweiten Mannschaft auf. Auch die Gäste waren jedoch nur mit neun Spielern angereist.

Die ungewohnte Konstellation auf Seiten der SG machte sich zu Beginn des Spiels durch einige Unsicherheiten im Angriff bemerkbar. So ließ man die Gäste nach 13 Minuten bereits mit 3:7 davonziehen. Auch eine Auszeit der Heimmannschaft konnte keine wirkliche Beruhigung erreichen. Immer wieder scheiterten die Kaufbeurer Angriffe an technischen Fehlern oder dem gegnerischen Torwart. Nach einem zwischenzeitlichen 4:10-Rückstand konnten die Hausherren in der 20. Spielminute zum 7:10 aufschließen, ein Ausgleich der Partie wollte jedoch nicht gelingen. In die Pause ging die SG mit einem 11:15-Rückstand.

In die zweite Halbzeit starteten dann die Wertachstädter zunächst besser und fanden in der 35. Minute den Anschluss zum 15:16. Sicherer Rückhalt war über die Dauer des Spiels Torhüter Florian Horend, der einen überragenden Tag erwischte und die SG lange im Spiel hielt. Den ersten Ausgleich der Partie schafften die Kaufbeurer in der 42. Spielminute beim 19:19. Ruhe oder Souveränität ließ der Kaufbeurer Angriff dabei immer noch vermissen.

Symptomatisch für das Spiel: Beide Mannschaften schwächten sich durch eine Vielzahl an teilweise fragwürdigen Zeitstrafen, insgesamt 17 Stück, regelmäßig selbst. Diese Unkonzentriertheiten brachten den Gästen in der 56. Minute wieder eine 5-Tore-Führung beim 24:29. Mit letzten Reserven und einer offensiven Abwehr in Überzahl schafften es die Kaufbeurer zwar, noch einmal auf ein Tor beim Stand von 28:29 heranzukommen, die Niederlage konnten sie jedoch nicht mehr abwenden. Endergebnis: 29:32.

Der beste Torschütze der Heimmannschaft, Patrick Spitschan, fasst zusammen: “Wir haben uns heute ausschließlich selbst geschlagen. Eine sehr dünne Chancenverwertung und eine Menge Unkonzentriertheiten haben uns ganz wichtige Punkte gekostet. Zudem haben wir uns durch unkluge Strafen selbst geschwächt. Nun wird der Rest der Saison noch deutlich härter.”

Für die SG spielten: Horend; Hipper (beide Tor); Amberger (2); Reckziegel (1); Heil (3); Gellrich (3); Spitschan (10); Kittner (2); Hohenreiter (5); Mohring (1); Salzer; Bartel (2); Mrklas;

Vor den Herren war am Samstag die männliche C-Jugend gegen Herrsching im Einsatz. Vor heimischem Publikum mussten sich die Kaufbeurer gegen den Favoriten mit 28:40 geschlagen geben.

Erfreulichere Nachrichten gab es dann aus dem Jugendbereich am Sonntag. Während die F-Jugend ein weiteres erfolgreiches Turnier in Immenstadt spielte, war die männliche D-Jugend in Gröbenzell im Einsatz. Mit einem klaren Sieg gegen die Gastgeber (14:31) und einem 27:18-Erfolg gegen den TV Waltenhofen zeigten die Jungs von Rob Uhlir und Jakob Salzer eine starke Leistung.

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ESVK mit Derby-Niederlage in Landshut

Keine Punkt an diesem Wochenende. Der Abstand zum 11. der Tabelle Freiburg beträgt vor dem letzten Hauptrundenwochenende 19 Punkte

Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026, und für den ESVK ging es am Sonntagabend nach Niederbayern. Dort stand das ewig junge Derby gegen den EV Landshut auf dem Programm. Cheftrainer Leif Carlsson konnte dabei nach langer Verletzungspause wieder auf Dartagnan Joly zurückgreifen, der neben Tyson McLellan und Travis Turnbull in der ersten Sturmformation auf dem Eis stand. Zudem konnte Förderlizenzspieler Nikolaus Heigl heute sein 20. Pflichtspiel für den ESVK absolvieren, was es ihm nun ermöglicht, auch in den Playdowns für die Joker aufzulaufen. Verletzungsbedingt fehlten weiterhin Yannik Burghart, Brent Readeke, Joe Cassetti und Henri Kanninen. Krankheitsbedingt waren Sami Blomqvist und Max Hadraschek nicht im Kader. Im Tor stand Rihards Babulis.

Es entwickelte sich von Beginn an eine sehr intensive Partie. Beide Mannschaften zeigten dabei eine hohe Laufbereitschaft, und so gab es zahlreiche Torchancen auf beiden Seiten, wobei die Hausherren einen größeren Anteil davon hatten. Die Joker gingen in der vierten Minute durch Tyson McLellan mit 0:1 in Führung. Der Kaufbeurer Top-Scorer wurde von John Rogl mit einem schönen Pass auf die Reise geschickt und verwandelte vor Jonas Langmann mit der Rückhand. Direkt nach dem ersten Treffer der Partie musste ESVK-Torhüter Rihards Babulis zweimal in höchster Not gegen Tor Immo und Trevor Gooch retten. Ein erstes Powerplay des EVL konnten die Joker kurze Zeit später gut verteidigen, das immerhin mit rund 28 Prozent Erfolgsquote das beste der ganzen Liga ist. Auch nach dem Powerplay waren die Niederbayern weiter am Drücker und kamen immer wieder zu guten Abschlüssen. Rund um die 13. Minute wurde das Spiel wieder etwas ausgeglichener, und auch der ESVK war in der Offensive präsenter, was sich in guten Chancen unter anderem durch Max Oswald und Dartagnan Joly zeigte. Sekunden vor der Pausensirene hatte dann Dietz noch eine große Chance, aber auch hier war Rihards Babulis zur Stelle und sicherte die Scheibe. So ging es mit dem Spielstand von 0:1 zum ersten Pausentee.

Das zweite Drittel war dann eher in der Hand der Niederbayern. Die Joker standen von Beginn an unter Druck, und der EVL hatte in den ersten Minuten des zweiten Drittels gleich zwei gute Chancen, das Spiel schnell auszugleichen. Rihards Babulis war jedoch hellwach und rettete seiner Mannschaft die Führung. Ein erstes eigenes Powerplay war dann sehr zerfahren; trotzdem sprang noch eine gute Schusschance für Travis Turnbull heraus. Die Partie wurde zunehmend härter und nickliger, und nach einem späten Check von Tor Immo verlor der ESVK seinen Kapitän Bernhard Ebner, der verletzungsbedingt in die Kabine musste. Warum die Schiedsrichter in dieser Situation keine Strafe anzeigten oder den Videobeweis nutzten, bleibt wohl deren Geheimnis. Direkt aus dem Bully nach der Verletzungsunterbrechung zeigten die Schiedsrichter dann eine Strafe gegen die Joker an, und das beste Powerplay der Liga bewies, warum es diesen Namen verdient. David Stieler konnte in der 32. Minute einen Nachschuss zum 1:1-Ausgleichstreffer im Tor des ESVK unterbringen. Dem nicht genug, setzten die Niederbayern gleich noch einen drauf. Nach einem Fehlpass der Allgäuer in der eigenen Zone bedankte sich Tobias Lindberg und stellte sich frei vor Rihards Babulis, um den Spielstand binnen 39 Sekunden auf 2:1 zu ändern. In der Folge ließen sich die Kaufbeurer wieder zu einigen Undiszipliniertheiten hinreißen. Dadurch kamen die Landshuter zu einem weiteren Powerplay. Hier hatten die Joker mehrfach Glück und einen starken Rihards Babulis im Rücken, sodass der EVL nicht zu einem weiteren Treffer kam. So ging es dank des Landshuter Doppelschlags mit dem Spielstand von 2:1 zum zweiten Pausentee.

Der Schlussabschnitt ähnelte dem zweiten. Die Landshuter waren das bessere Team, und der ESVK versuchte, den Niederbayern mit viel Kampf und Einsatz entgegenzuwirken. Die Hausherren konnten jedoch nach einem Scheibenverlust der Joker in der Neutralen Zone zu einem schnellen Konter ansetzen, den Trevor Gooch in der 45. Minute mit seinem platzierten Schuss zum Spielstand von 3:1 vollendete.

Das Spiel beruhigte sich nach diesem Treffer etwas, und die Joker kamen auch wieder zu dem ein oder anderen guten Angriff. Insgesamt merkte man der Mannschaft jedoch das Fehlen des einen oder anderen Schlüsselspielers an. Fünf Minuten vor dem Ende markierte Vincent Schlenker seinen ersten Treffer im Trikot des ESVK, und bei den Allgäuern keimte nochmals Hoffnung auf, das Spiel vielleicht doch noch drehen zu können. Leider wurde diese Hoffnung schnell im Keim erstickt. Erneut war ein Scheibenverlust in der Neutralen Zone für einen Gegentreffer verantwortlich. Die daraus resultierende Zwei-auf-eins-Situation nutzte Tor Immo mit einem Direktschuss zum Spielstand von 4:2. Eine Minute später, als die Joker mit dem sechsten Feldspieler agierten, stellte Tobias Lindberg mit seinem Treffer ins leere Tor den Endstand von 5:2 her.

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Allgemein Sport

ESVK gegen den Tabellenführer: Viel Leidenschaft, viel Kampf aber leider keine Punkte

Über 2.500 Zuschauer in der Arena honorierten immer wieder den großen Einsatz der Joker

Am 49. Spieltag war mit den Krefeld Pinguinen der aktuell DEL2 Ligaprimus in der energie schwaben arena zu Gast. ESVK-Cheftrainer Leif Carlsson konnte sich dabei über die Rückkehr von Max Oswald und Jere Laaksonen in den Spieltagskader freuen. Der Schwede musste jedoch neben den bereits verletzten Spielern Henri Kanninen, Dartagnan Joly, Joe Cassetti, Yannik Burghart und Brent Raedeke kurzfristig auch auf Max Hadraschek verzichten, der sich am Spieltag krank abmeldete. Sami Blomqvist fehlte ebenfalls weiterhin krankheitsbedingt. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Die Krefelder machten in den ersten Minuten viel Druck und zeigten den Zuschauern in der energie schwaben arena eindrucksvoll, wer der aktuelle Tabellenprimus in der DEL2 ist. Die Joker hielten jedoch mit viel Kampf und Einsatzwillen dagegen, was die Fans in der Arena lautstark honorierten. Nach dem ersten Chancenfeuerwerk der Pinguine kamen die Kaufbeurer dann auch in der Offensive zu Torabschlüssen; sogar ein Powerplay nach achtMinuten war gefährlich und hätte den ESVK in Führung bringen können. Nach dem Überzahlspiel der Hausherren wurde das Spiel ausgeglichener, bis die Krefelder in den letzten zwei Minuten nochmals zu einer Druckphase ansetzten. Schlussendlich ging es jedoch ohne einen ersten Treffer zum Pausentee der Partie.

Das zweite Drittel ähnelte dem ersten Abschnitt, auch wenn der KEV nicht mehr ganz so viele große Chancen verzeichnen konnte wie zu Beginn der Partie. Die Krefelder machten auf jeden Fall weiter viel Dampf und kamen mit ihrem schnellen und präzisen Passspiel immer wieder schnell in die Defensive-Zone des ESVK. Die Wertachstädter stemmten sich jedoch als geschlossene Einheit vehement dagegen. Zudem hatten die Joker mit Daniel Fießinger einen sehr starken Rückhalt im Kasten, der mehrfach in allerhöchster Not stark parierte und auch ein Powerplay (26. Minute) des Tabellenführers ohne Gegentreffer überstand. In der Offensive wurde es aus Sicht der Allgäuer immer wieder gefährlich, vor allem dann, wenn der sehr agile Vadim Schreiner die Krefelder Defensive zusammen mit seinen Reihenkollegen ärgerte. Da weiterhin keine Treffer erzielt wurden, ging es mit dem Spielstand von 0:0 zum zweiten Pausentee.

Viele Tore sollten im Schlussabschnitt nicht mehr fallen. Die Gäste waren weiterhin das spielerisch bessere Team und bissen sich an den leidenschaftlich agierenden Kaufbeurern lange die Zähne aus. Ein schneller Angriff in der 48. Minute sollte das Spiel dann zugunsten des Tabellenführers entscheiden. Torschütze war dabei Matthew Santos, der frei vor Daniel Fießinger die Scheibe direkt zum 0:1 im Netz unterbrachte. Die Joker versuchten nochmals alles, um in die Partie zurückzukommen, aber man merkte besonders in der Offensive, dass einfach zu viele Spieler nicht dabei waren, um mehr Druck aufbauen zu können. Am Einsatz und Kampfeswillen scheiterte es auf jeden Fall nicht, was auch die über 2.500 Zuschauer in der Arena immer wieder honorierten.

Schlussendlich war es erneut Matthew Santos, der das Spiel für seine Farben entscheiden konnte. Die Joker agierten bereits mit dem sechsten Feldspieler, als der Top-Torjäger des KEV die Gunst der Stunde nutzte und nach einem abgefangenen Pass der Joker die Scheibe im leeren ESVK-Tor zum 0:2-Endstand unterbrachte.

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Sport

Intensives Wochenende für die Kaufbeurer Handballer – Erste Mannschaft zuhause auf Punktejagd

Nach einer bitteren Niederlage gegen den TSV Gilching steht für die erste Mannschaft der SG am kommenden Samstag das nächste Entscheidungsspiel an. Gegen den direkten Tabellennachbarn aus Fürstenfeldbruck haben die Herren zudem einiges gutzumachen. Das Hinspiel ging mit 27:20 klar an die Brucker Reserve.

Zu schaffen macht der SG dabei weiterhin der ausgedünnte Kader. Ausreden darf es aber für die Wertachstädter keine mehr geben. Der Kampf um den Klassenerhalt hat sich in den vergangenen Wochen noch zugespitzt. Nur noch drei Punkte trennt die SG vom 10. Tabellenplatz.

Handballerisch müssen sich die Kaufbeurer wieder auf das Wesentliche besinnen. Gegen Fürstenfeldbruck müssen sie sich wieder auf die kompakte Abwehr und den verbesserten Angriff besinnen, die bei den vergangenen Siegen das Erfolgsrezept waren. Viel wird auch von der Einstellung abhängen – die brachte den Kaufbeurer in der Rückrunde der Bezirksoberliga bereits Punkte gegen klare Favoriten ein. Anwurf ist vor heimischem Publikum am kommenden Samstag um 18:00 Uhr.

Das zweite Spiel in Kaufbeuren bestreitet die männliche C-Jugend um 16:00 Uhr am Samstag gegen den TSV Herrsching. Dem Team von Jakob Salzer und Werner Schenk steht mit dem Viertplatzierten eine schwere Aufgabe bevor. Ziel ist es, die Herrschinger Gäste möglichst lange zu ärgern.

Im ersten Spiel des Tages trifft die weibliche B-Jugend auswärts um 12:15 auf die HSG Schwabkirchen. Auch hier besteht Wiedergutmachungsbedarf. Das erste Spiel konnte die HSG mit 21:33 für sich entscheiden.

Am Sonntag gehen dann zwei Kaufbeurer Teams an Turniertagen an den Start. Ab 10:45 Uhr steht die Kaufbeurer männliche D-Jugend in Gröbenzell gegen die Gastgeber und eine Mannschaft aus Waltenhofen auf der Platte. Gleichzeitig trifft die F-Jugend der SG in Immenstadt auf Mannschaften der JSG Alpsee-Grünten, der SG Biessenhofen-Marktoberdorf und des TSV Ottobeuren.

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Jugend Sport

Du hast die Kraft – Selbstverteidigungstraining stärkt Mädchen im Jugendzentrum Kaufbeuren

Neben praktischen Übungen spielte der gemeinsame Austausch eine zentrale Rolle

Im Jugendzentrum Kaufbeuren fand kürzlich ein Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungstraining für Mädchen im Alter von 11 bis 15 Jahren statt. Veranstaltet wurde das Angebot vom Stadtjugendring Kaufbeuren im Rahmen des von Aktion Mensch geförderten Projekts „Mit Mädchen- und Frauenpower zur Integration“.

Lernen, Grenzen zu setzen

Geleitet wurde das Training vom Anbieter WenDo, der auf gewaltpräventive Arbeit mit Mädchen und Frauen spezialisiert ist. In einem geschützten Rahmen setzten sich die Teilnehmerinnen mit ihren eigenen Grenzen auseinander und übten, selbstbewusst aufzutreten. Dabei ging es nicht nur um körperliche Techniken. Die Mädchen lernten auch, sich in schwierigen Situationen verbal zu behaupten und klare Signale zu senden. Ziel war es, Sicherheit im Auftreten zu gewinnen und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken.

Austausch und Selbstvertrauen im Mittelpunkt

Neben praktischen Übungen spielte der gemeinsame Austausch eine zentrale Rolle. Die Teilnehmerinnen konnten Erfahrungen teilen und sich gegenseitig unterstützen. Das stärkte das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe. Zum Abschluss des Trainings zerteilte jedes Mädchen ein Brett mit der Hand oder dem Fuß. Die Übung stand symbolisch für das, was im Kurs vermittelt wurde: Die Fähigkeit, für sich einzustehen, steckt in jeder Einzelnen – sie muss erkannt und gefördert werden.

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Sport

Geht der Aufwärtstrend des ESVK weiter? Am Freitag kommt der Ligaprimus in die Wertachstadt

Am Sonntag um 17:00 Uhr steigt dann das Derby beim EV Landshut

Nur noch vier Spieltage stehen in der DEL2-Hauptrunde 2025/2026 auf der Agenda. Die Joker treffen dabei am vorletzten Hauptrundenwochenende auf die Krefeld Pinguine und den EV Landshut. Am Freitagabend ist der DEL2-Ligaprimus Krefeld Pinguine in der energie schwaben arena zu Gast. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag um 17:00 Uhr steigt dann das Derby beim EV Landshut. Die Niederbayern kämpfen dabei noch um die direkte Playoff-Qualifikation und stehen derzeit auf dem neunten Tabellenplatz.

Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

Aus der Kabine:

Wer steht am Wochenende im Lineup und wer nicht? Hier hat Chef-Trainer Leif Carlsson noch einige Fragezeichen. Sicher ist, dass Jere Laaksonen und Max Oswald wieder fit sind und am Wochenende zum Einsatz kommen werden. Fragezeichen stehen noch hinter den Comebacks von Yannik Burghart, Dartagnan Joly und Joe Cassetti; letzterer wird dabei jedoch sicher noch mindestens eine Woche pausieren müssen. Ebenfalls nicht mit an Bord sein wird Sami Blomqvist, der Deutsch-Finne plagt sich seit zwei Wochen mit einer starken und hartnäckigen Viruserkrankung. Aktuell sieht der Plan vor, dass er in der kommenden Woche wieder ins Training zurückkehrt. Brent Raedke, der sich im Spiel gegen Regensburg im zweiten Drittel eine Verletzung (ca. 1 Woche Pause) zugezogen hat, wird am Wochenende ebenfalls nicht zum Kader gehören. Welche Spieler vom Kooperationspartner Red Bull München zur Verfügung stehen werden, ist aktuell noch offen.

Livestream:

Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Sport

Spannende Phase: Nachwuchs und Damenmannschaft des ESV Kaufbeuren e.V. spielen um Titel und beste Platzierungen

Der ESV Kaufbeuren e.V. vor entscheidenden Wochen – ein Überblick zum 80-jährigen Vereinsjubiläum

Beim ESV Kaufbeuren beginnt auch im Nachwuchsbereich die entscheidende Phase der Saison. In der sogenannten „Crunchtime“ kämpfen mehrere Teams um Meistertitel, den Einzug in die nächste Runde oder um vordere Tabellenplätze. Im Jahr des 80-jährigen Bestehens des Clubs zeigt sich die Nachwuchsarbeit des Vereins in starker Form.

U20: Pre-Playoffs im Best-of-3-Modus

Die U20 hat sich mit Platz 3 in der Qualifikationsgruppe für die Pre-Playoffs zur Meisterrunde qualifiziert. Gegner im Best-of-3-Modus ist der EV Landshut.

Termine:

  • Samstag, 28.02., 17:00 Uhr: EV Landshut – ESV Kaufbeuren
  • Sonntag, 01.03., 11:00 Uhr: ESV Kaufbeuren – EV Landshut (Energie Schwaben Arena)
  • Dienstag, 03.03., 19:15 Uhr: ggf. Spiel 3 in Landshut

U17: Duell mit Rosenheim um den Einzug

Auch die U17 steht in den Pre-Playoffs. In der deutschlandweiten Meisterrunde erreichte das Team Platz 8 und trifft nun auf den SB Rosenheim.

Termine:

  • Samstag, 28.02., 17:15 Uhr: ESV Kaufbeuren – SB Rosenheim
  • Sonntag, 01.03., 13:30 Uhr: SB Rosenheim – ESV Kaufbeuren
  • Dienstag, 03.03., 19:00 Uhr: ggf. Spiel 3 in Kaufbeuren

U15: Gute Ausgangsposition in der Meisterrunde

Die U15 liegt nach 14 Spielen (8 Siege, 5 Niederlagen, 1 Overtime-Niederlage) mit 25 Punkten auf Platz 4 der Meisterrunde. Die Saison läuft noch bis zum 15.03.

Nächste Spiele:

  • Samstag, 28.02., 14:30 Uhr: ESV Kaufbeuren – EV Landshut
  • 08.03. in Mannheim
  • 14.03. in Regensburg
  • 15.03. in Ingolstadt

U13: Tabellenführung in der Meisterrunde

Die U13 steht nach 15 Spielen mit 38 Punkten (12 Siege, 1 Niederlage, 2 Overtime-Niederlagen) an der Spitze der Meisterrunde. Das Torverhältnis von 93:37 unterstreicht die bisherige Saisonleistung. Die Runde dauert noch bis zum 29.03.

Nächste Spiele:

  • Sonntag, 01.03., 15:45 Uhr: ESV Kaufbeuren – SC Riessersee
  • Samstag, 07.03., 14:30 Uhr: ESV Kaufbeuren – EV Landshut

Damenmannschaft steht im Finale der Frauen-Bayernliga

Auch die Damenmannschaft spielt um den Titel. Nach der Hauptrunde mit 32 Punkten aus 12 Spielen (10 Siege, 1 Niederlage, 1 Overtime-Niederlage) und einem Torverhältnis von 59:8 belegte das Team Platz 1. In den Playoffs setzte sich die Mannschaft gegen Regensburg durch und zog ins Finale ein. Dort wartet der ESC Kempten. Die Termine stehen noch nicht fest.

Nachwuchsarbeit als Fundament des Vereins

Neben den älteren Jahrgängen sind auch die jüngeren Teams im Einsatz. Die U11 (Team A und B), die U9 (Team A und B) sowie die U7 bestreiten weiterhin Spiele und Turniere.

Großen Zuspruch erfährt zudem die Schlittschuh- und Eishockeyschule des Vereins. Sie findet jeden Samstag von 08:00 bis 09:45 Uhr in der Energie Schwaben Arena statt und bietet Kindern einen Einstieg in den Eissport.

Karlheinz Peukert, geschäftsführender Vorstand des ESV Kaufbeuren e.V., betont: „Wir sind stolz auf unsere sehr erfolgreiche Nachwuchsarbeit und danken an dieser Stelle allen Trainern, Betreuerinnen und Betreuern, allen ehrenamtlichen Helfern sowie allen Sponsoren und Unterstützern. Ohne deren Hilfe wäre vieles nicht möglich. Wir wünschen allen Mannschaften in dieser spannenden Phase der Saison viel Erfolg und viel Spaß.“

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Wieder knappe Niederlage gegen Gilching. Rückschlag im Kampf um den Ligaverbleib

Sorgen bereitete dabei die krankheits- und verletzungsgeschwächte Aufstellung der SG

Die Marschrichtung für das Auswärtsspiel der Kaufbeurer Handballer am Samstag in Gilching war klar: zwei Punkte müssen her. Die knappe Heimniederlage in der Hinrunde sollte ausgeglichen werden. Sorgen bereitete dabei die krankheits- und verletzungsgeschwächte Aufstellung der SG.

Ins Spiel kam jedoch zunächst keine der Mannschaften wirklich. Auf Kaufbeurer Seite dominierte früh eine Abschlussschwäche und den Gilchinger Torerfolg verhinderte immer wieder Nils Hipper im Kaufbeurer Tor, der von Beginn an eine grandiose Leistung zeigte. In der 12. Spielminute stand es hierdurch erst 4:4 . So lief das Spiel auch lange weiter, weder die Hausherren noch die Gäste konnten sich einen langfristigen Vorsprung erarbeiten. Die Kaufbeurer schafften es zwar in der 17. Minute, mit 5:8 in Führung zu gehen. Vier Minuten später glichen die Gilchinger jedoch zum 8:8 aus. Besonders die fehlende Effizienz im Kaufbeurer Angriff brachte die Wertachstädter um die Chance, sich abzusetzen. In die Halbzeit ging es dann beim Stand von 12:11.

Die zweite Halbzeit schien sich zunächst zugunsten der SG zu entwickeln. Zwei Tore in Überzahl brachten den Gästen eine erneute 12:13 Führung. Dann brachen die Wertachstädter völlig ein. Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr und weiterhin bestehende Ineffizienz im Angriff ermöglichten es den Gilchingern mit einem 7-Tore Lauf auf 21:14 davonzuziehen. Die Kaufbeurer Unsicherheiten entwickelten sich zum größten Antreiber des TSV. Viele technische Fehler wurden mal um mal bestraft.

Zum Ende hin konnte dann die SG ihren Frust überwinden und sich im Zusammenspiel mit dem inzwischen eingewechselten Keeper Florian Horend immer weiter heranarbeiten. 30 Sekunden vor Schluss schafften es die Gäste sogar, den Anschlusstreffer zum 28:27 einzunetzen. Ein weiteres Tor in doppelter Unterzahl besiegelte jedoch den Sieg für die Hausherren. Endergebnis in Gilching: 29:27.

Der Kapitän fasst zusammen: „Wir haben heute einen völlig gebrauchten Abend erlebt. Als Teamleistung wollte es einfach nicht zusammengehen. So haben wir nun wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt liegengelassen. Umso wichtiger werden die kommenden Spiele. Jetzt zählen nur noch Siege.”

Einen unschönen Abend erlebte auch die zweite Mannschaft in Kempten. Mit einer kurzen Bank unterlag eine bis zum Ende kämpfende Kaufbeurer Zweite gegen die Kemptener Reserve mit 44:19.

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ESVK schlägt die Eisbären Regensburg mit 7:3 – Doppelpack von Neuzugang Travis Turnbull

Erstes 6-Punkte dieser Saison!

Am 48. Spieltag gastierte der Tabellensechste, die Eisbären Regensburg, in der energie schwaben arena. Die Joker mussten dabei weiterhin auf die verletzten Spieler Jere Laaksonen, Max Oswald und Yannik Burghart verzichten; alle drei sollen aber am Dienstag wieder vollständig in den Trainingsbetrieb zurückkehren. Ebenfalls nicht einsatzfähig waren die Kontingentspieler Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Henri Kanninen. Krankheitsbedingt fehlten Sami Blomqvist und Jakob Peukert. Im Tor stand Cody Porter. Vor kanpp über 2200 Zuschauern siegte der ESVK beim Heimdebüt von Travis Turnbull mit 7:3.

Die Gäste hatten dann im ersten Wechsel gleich eine dicke Chance. Sean Giles scheiterte, nachdem er im hohen Slot freigespielt wurde, mit seinem Schuss an der Latte und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen in der Partie. In der Folge egalisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend, was nur durch zwei Powerplays und zwei Tore unterbrochen wurde. Zuerst konnten die Regensburger ein Überzahlspiel in der siebten Minute nutzen. Corey Trivino nutzte dabei einen Abpraller und brachte seine Farben mit 0:1 in Führung. Die Joker konnten dann aber, ebenfalls im Powerplay agierend, schnell ausgleichen. Nikolaus Heigl verwandelte einen Abpraller nach einem Schuss von Travis Turnbull zum 1:1-Ausgleichstreffer in der 10. Minute. In der Folge war die Partie, wie schon angesprochen, sehr ausgeglichen. Die Regensburger hatten durch Corey Trivino noch die wohl beste Chance im ersten Abschnitt; er scheiterte mit seinem Direktschuss an Cody Porter. Auf Seiten der Joker hatte Brent Radeke ebenfalls eine gute Chance, scheiterte aber an Konrad Fiedler. So ging es mit dem Spielstand von 1:1 auch in die erste Pause.

Bilder des Spiels

Was im zweiten Abschnitt mit dem ESVK passierte, war nahezu sensationell. Die Joker mussten in der 25. Minute ein Unterzahlspiel überstehen, in dem die Eisbären mehrfach die Chance auf den Führungstreffer hatten. Doch entweder war Cody Porter zur Stelle oder ein Kaufbeurer Verteidiger, wie zum Beispiel Bernhard Ebner, der eine Scheibe noch von der Linie kratzte. Dieses Penalty-Killing schien beim ESVK Kräfte freizusetzen. Binnen zwei Minuten stellten die Joker den Spielstand von 1:1 auf 4:1. Den Anfang machte in der 31. Minute Travis Turnbull. Der Neuzugang der Joker reagierte nach einem Sololauf von Tyson McLellan am schnellsten, als nach seinem Abschlussversuch die Scheibe von einem Regensburger Verteidiger vor dem Tor vertändelt wurde. Nur 72 Sekunden später war es Alec Zawatsky, der frei vor Konrad Fiedler zum 3:1 einnetzen konnte. Die perfekte Vorarbeit kam dabei von Vadim Schreiner. Dem nicht genug, traf dann auch noch Pavel Nikitins: Bei einer angezeigten Strafe gegen die Eisbären vernaschte der Youngster den Regensburger Schlussmann gekonnt und stellte 47 Sekunden nach dem 3:1 den Spielstand auf 4:1. In der 35. Minute mussten die Allgäuer dann ein weiteres Mal in Unterzahl agieren und überstanden diese Phase wieder ohne Gegentor. Ein eigenes Powerplay nach 39 Minuten nutzten die Joker schließlich für ihren fünften Treffer. Klausi Heigl brachte die Scheibe mit einer schönen Einzelaktion in die Offensivzone und fand dabei den im Slot freistehenden Travis Turnbull. Der Deutsch-Kanadier ließ sich diese Chance nicht entgehen und traf mit einem platzierten und harten Handgelenkschuss zum 5:1.

Im Schlussabschnitt sollte es für die Joker fast so weitergehen wie im Mitteldrittel. Die Regensburger hatten die erste große Chance, aber Cody Porter rettete im Zusammenspiel mit Paul Mayer die Situation. Kaum kamen die Wertachstädter in der Offensive wieder zum Zug, lag die Scheibe auch schon zum sechsten Mal im Tor der Regensburger. Vorausgegangen war ein schöner Konter über Travis Turnbull und Maximilian Hadraschek, der Max Kislinger vor dem Tor so in Szene setzen konnte, dass dieser nur noch den Schläger hinhalten musste – und es stand 6:1. Auch der nächste Angriff der Joker saß. Nikolaus Heigl fälschte dabei einen Schuss von Rio Kaiser in den linken Torwinkel ab und stellte den Spielstand in der 46. Minute auf 7:1. Grundsätzlich muss man auch als Kaufbeurer sagen, dass die Regensburger nicht schlecht spielten und immer wieder zu guten Chancen kamen, die Joker jedoch in diesem Spiel einfach viel effektiver waren. Kurz vor dem Ende der Partie kamen die Regensburger dann mit einem Doppelschlag zu zwei Toren. Donat Peter traf in der 55. Minute zum 7:2, und nur 40 Sekunden später traf Constantin Ontl zum 7:3. Am verdienten Sieg der Allgäuer sollte dies natürlich nichts mehr ändern. Der ESVK kam somit am 47. und 48. Spieltag zu seinem ersten Sechs-Punkte-Wochenende. Ein Wochenende, das Fans, Spielern und Verantwortlichen Hoffnung im Abstiegskampf geben sollte.

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Was für ein Erfolg! ESVK mit Auswärtssieg beim Tabellenzweiten

Deutliches 5:2 bei den Kassel Huskies

Für die Joker stand am 47. Spieltag die Reise zum Tabellenzweiten Kassel Huskies auf der Agenada. Dabei musste Trainer Leif Carlsson weiter auf einige Spieler verzichten. Verletzungsbedingt fehlten heute Jere Laaksonen, Max Oswald, Yannik Burghart, Henri Kanninen, Joe Cassetti und Dartagnan Joly. Dazu waren Sami Blomqvist und Jakob Peukert krankheitsbedingt nicht mit in Hessen dabei. Nicht im Spieltagskader standen dazu Cody Porter, Fabian Koziol und Dominik Groß. Das Tor der Joker hütete Rihards Babulis.

Die Joker zeigten ein starkes erstes Drittel und hatten nach einer kurzen Druckphase der Hausherren auch in der Offensive die besseren und größeren Chancen. Nach vier Minuten musste dann Jonny Tychonick auf die Strafbank, und die Huskies konnten ihr erstes Powerplay aufziehen. Dieses konnten die Kaufbeurer jedoch gut verteidigen, und da eine Minute später auch ein Kasseler auf die Strafbank wanderte, konnten die Joker selbst im Powerplay agieren. Aus dem Aufbauspiel heraus spielten Jonny Tychonick und Tyson McLellan einen Doppelpass, der den Defender am Ende frei vor Philipp Maurer auftauchen ließ, und dieser schoss die Scheibe eiskalt zum 0:1 in der siebten Spielminute ins Netz. Der ESVK war dann auch stets nah an einem zweiten Tor. Vincent Schlenker scheiterte frei vor Philipp Maurer, und auch Brent Raedeke hatte unter anderem eine Top-Chance auf einen weiteren Treffer liegen gelassen. Mann des ersten Drittels war dann Jonny Tychonick, der auch noch eine zweite Strafe absitzen musste und später dann auch seinen zweiten Treffer des Abends erzielen konnte. Nach einem schnellen Konter wurde der Kanadier von Travis Turnbull auf die Reise geschickt und traf mit einem satten und platzierten Handgelenkschuss zum 0:2 in der 17. Minute. Brent Raedeke hatte dann nochmals eine große Chance auf den dritten ESVK-Treffer, scheiterte aber an Philipp Maurer, und im Gegenzug trafen die Huskies zum 1:2-Anschlusstreffer. Nach einem Scheibenverlust hinter dem eigenen Tor mussten die bis dahin defensiv stark agierenden Joker also doch noch einen Gegentreffer im ersten Abschnitt hinnehmen. Torschütze für die Hessen in der 19. Minute war Tyler Benson. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause.

Die Highlights

Das zweite Drittel startete wieder mit viel Druck der Hessen und einem schnellen Powerplay, nach einer Strafe gegen den ESVK in Person von Paul Mayer in der 21. Minute. Die Joker konnten das Unterzahlspiel gut verteidigen und dank einer sensationellen Parade von Rihards Babulis mit der Fanghand, dann auch ohne Gegentreffer überstehen. Kaum waren die Kaufbeurer wieder komplett, erhöhten sie den Spielstand auf 1:3. Vadim Schreiner konnte dabei einen Nachschuss, nach einem Schuss von Rio Kaiser, im Tor der Huskies unterbringen. Sagenhafte sieben Sekunden nach dem dritten Treffer der Allgäuer verkürzten die Hausherren den Spielstand dann aber auch schon wieder auf 2:3. Tristian Keck narrte die ESVK-Abwehr, scheiterte zuerst noch an Rihards Babulis, konnte dann aber den Nachschuss im Tor der Joker versenken.

Die anschließende PK

In der Folge bauten die Hessen viel Druck auf, und die Kaufbeurer hatten viel Verteidigungsarbeit in der eigenen Zone zu verrichten. Nach einer Weile kamen auch die Kaufbeurer wieder vermehrt zu eigenen Angriffen und schafften es, die Huskies etwas mehr vom eigenen Tor wegzuhalten. Beide Mannschaften hatten trotz alledem Chancen auf weitere Treffer, doch die beiden Torhüter hatten etwas dagegen. Neun Sekunden vor der Pause eskalierte das Spiel dann komplett. Nach einem Check gegen Tyson McLellan, der wohl zuvor auch etwas austeilte, bildete sich ein Spielerkneuel aus mehreren Huskies und Jokern, und am Ende mussten auf beiden Seiten mehrere Spieler (Tychonick und McLellan sowie Tyler Benson,Mitchell Hoelscher und Clemens Sager) auf die Strafbank. Dabei hatten die Allgäuer insgesamt drei Strafminuten weniger und konnten somit nach einer zweiminütigen Vier-gegen-Vier-Phase im Powerplay agieren.

Der Schlussabschnitt wurde dann sehr gut vom ESVK gespielt. Eine weitere Strafe in der 44. Minute, während die Joker noch in Überzahl agierten, bescherte der Mannschaft von Trainer Leif Carlsson sogar ein 5-gegen-3-Powerplay. Dieses nutzten die Allgäuer dann in Person von Neuzugang Travis Turnbull eiskalt zu einem weiteren Treffer. Vadim Schreiner bediente den Torschützen dabei mustergültig, und dieser traf mit einem satten Direktschuss zum neuen Spielstand von 2:4. In der Folge spielten die Joker die Partie sehr gut herunter. Man konzentrierte sich auf die Defensive und kreierte in der Offensive nur Aktionen, wenn diese kein Risiko bedeuteten. Dazu hatten die Wertachstädter mit Rihards Babulis einen überragenden Torhüter auf dem Eis, der alles, was auf sein Tor kam, wegfangen konnte. Sensationell war dann eine weitere Parade des Kaufbeurer Torhüters, als die Hessen bereits mit dem sechsten Feldspieler agierten und die Joker sich zunächst befreien konnten. Nach einem schnellen Aufbau der Huskies tauchte ein Huskies-Stürmer frei vor Rihards Babulis auf, und dieser parierte spektakulär und leitete dabei mit seiner Parade sogar noch den Gegenzug ein, in dem Tyson McLellan dann mit einem Treffer ins leere Tor der Hessen den 2:5-Endstand herstellte.

Die Joker konnten sich am Ende über einen verdienten Auswärtssieg beim Tabellenzweiten freuen, der auf einer starken Torhüterleistung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung beruhte.

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Sport

Nächstes Vier-Punkte-Spiel für die Kaufbeurer Handballer: Erste spielt in Gilching, die Zweite in Kempten

Die Formkurve der Kaufbeurer zeigt nach oben

Für die Kaufbeurer Handballer steht nach der Faschings-Pause am kommenden Samstag das nächste Vier-Punkte-Spiel auf dem Plan. Vier Punkte trennen dabei den Gastgeber TSV Gilching (10.) und die Kaufbeurer SG (8.). Die Wertachstädter konnten vor der Pause noch zwei hart erkämpfte Punkte aus Partenkirchen entführen, während die Gilchinger Hausherren im direkten Duell gegen den Tabellennachbarn Sonthofen knapp unterlagen.

Knapp ging auch das erste Aufeinandertreffen der SG und des TSV in der laufenden Saison aus. Vor heimischem Publikum mussten sich die Kaufbeurer mit 32:34 geschlagen geben. Mit Blick auf das Restprogramm der SG ist es das gesetzte Ziel, in Gilching zu punkten. Die Formkurve der Kaufbeurer zeigt derweil nach oben: Fünf Punkte aus den letzten drei Spielen sind der Lohn für die Arbeit der vergangenen Wochen. Nun ist es an den Trainern Milan Vucicevic und Kuba Mrklas, die Mannschaft auf ein hartes Stück Arbeit in Gilching vorzubereiten. Anwurf ist in Gilching um 18:00 Uhr.

Eine schwere Aufgabe liegt auch vor der zweiten Herrenmannschaft der SG. In Kempten stehen sie gegen die ambitionierte zweite Mannschaft der SG Kempten-Kotten auf der Platte. Das Ziel, aufzusteigen, ist für die Illerstädter immer noch präsent. Mit nur zwei Niederlagen aus elf Spielen haben sie die Erwartungen bisher erfüllt. Nun ist es an der Mannschaft von Christian Schelb, den klaren Favoriten aus Kempten so lange wie möglich zu ärgern. Für einige Sorgenfalten sorgt dabei die kurze Bank der Kaufbeurer. Auch in Kempten beginnt die Partie um 18:00 Uhr.

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Sport

Für den ESVK geht es in den Hauptrunden-Endspurt

In der DEL2 Hautprunde stehen noch sechs Spieltage auf der Agenda, ehe es für die Clubs in die Playoffs oder Playdowns geht

Die Joker reisen dabei am Freitag nach Hessen zu den Kassel Huskies. Die Partie beim Tabellenzweiten beginnt um 19:30 Uhr. Am Sonntag geht es für die Mannschaft um Neuzugang Travis Turnbull in der energie schwaben arena gegen die Eisbären Regensburg. Erstes Bully ist um 17:00 Uhr.

Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

Aus der Kabine:

Trainer Leif Carlsson muss weiterhin auf einige Leistungsträger verzichten. Zuerst aber die guten Neuigkeiten. Jere Laaksonen hat unter der Woche wieder mit dem Team trainiert und wird somit wohl auch in Kassel wieder im Lineup stehen. Sein Debüt gibt natürlich auch Neuzugang Travis Turnbull. Weiter nicht mir dabei sein werden aufgrund von Verletzungen Joe Cassetti, Henri Kanninen, Dartagnan Joly, Max Oswald und Yannik Burghart. Krankheitsbedingt muss auch Sami Blomqvist leider weiterhin passen. Der Deutsch Finne plagt sich mit einer starken Grippe herum. Vom DEL Kooperationspartner Red Bull München werden sicher Klausi Heigl, Vadim Schreiner und Rio Kaiser die Joker am Wochenden unterstützen. Ob Philipp Krening noch dazu stößt, ist aktuell noch offen.

Livestream:

Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Sport Wirtschaft

1.000 Euro für den Nachwuchs: Sparkasse Allgäu unterstützt BSK Olympia Neugablonz

Spende stärkt Vereinsheim und Jugendarbeit im Waldstadion

Fußball lebt von Teamgeist, Leidenschaft und einem starken Miteinander. Seit Generationen vereint der BSK Olympia Neugablonz Jung und Alt. Im Waldstadion Neugablonz geht der Verein regelmäßig auf Punktejagd.

Um insbesondere das Vereinsheim für den Nachwuchs attraktiv zu halten, erhielt der BSK kürzlich eine Spende der Sparkasse Allgäu in Höhe von 1.000 Euro. Den symbolischen Spendenscheck übergab Ulrike Linder, Leiterin der Sparkassen-Filiale Neugablonz Neuer Markt, an die Vereinsvorstandschaft. Diese wurde durch Thomas Glüder und Stefan Günter vertreten.

Engagement für Ehrenamt und Zusammenhalt

„Als Sparkasse ist es uns ein besonderes Anliegen, lokales Engagement und Ehrenamt zu unterstützen. Vereine wie der BSK Olympia leisten einen wertvollen Beitrag für den Zusammenhalt vor Ort und die sportliche Förderung von Kindern und Jugendlichen. Deshalb ist unsere Spende hier in besten Händen“, sagte Linder bei der Übergabe. Mit der Unterstützung soll die Vereinsarbeit weiter gestärkt und vor allem der Nachwuchsbereich gefördert werden.

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Jugend Sport

Vom Altarraum direkt in die Halle: Ministranten Fußballturniere in den Dekanaten Marktoberdorf und Kaufbeuren

Die Ministrantinnen und Ministranten außerhalb des Gottesdienstes

Die erste Entscheidung fiel am 17. Januar im Dekanat Kaufbeuren bei den Ministranten der Altersgruppe bis 15 Jahre (AG II). Von den 10 teilnehmenden Mannschaften konnte sich das Team aus Obergünzburg in einem packenden 6-Meter-Schießen gegen Bidingen durchsetzen.

Spannend ging es weiter im Dekanat Marktoberdorf, ebenfalls für die Altersklasse AG II. Hier trafen am 24. Januar acht Mannschaften aufeinander. Im Finale besiegte Geisenried das Team aus Stötten. Die Regionalentscheidung der beiden Dekanatssieger der AG II fand dann am 7. Februar in Biessenhofen statt. Dort ging Geisenried als Sieger gegen Obergünzburg hervor und qualifizierte sich damit für den Bistumscup.

Im Anschluss konnten dann die Minis der Altersgruppe AG I (ab 15 Jahren) ihr fußballerisches Können zeigen. Um den Sieg kämpften 10 Mannschaften aus den beiden Dekanaten. Mitorganisiert wurde das Turnier von den Ministranten aus Biessenhofen. Im Finale gab es dann ein Kaufbeurer Derby, welches die Minis von St. Martin + St. Peter und Paul gegen die Minis aus St. Ulrich mit 2:0 für sich entscheiden konnten. Sie qualifizierten sich damit für den Bistumscup am 7. März in Blaichach. Der Sieger des Bistumscups qualifiziert sich dann für den Bayerncup, in welchem die besten Ministranten-Mannschaften aus ganz Bayern gegeneinander spielen.

Ein großer Dank geht an die mitorganisierenden Minis aus Kaufbeuren, Marktoberdorf und Biessenhofen, die Schiedsrichter und Sanitäter sowie an die Sparkasse Kaufbeuren und den Kreisjugendring Ostallgäu für die finanzielle Unterstützung. Ebenfalls bedanken wir uns bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu die dieses Jahr wieder den Fairplay-Preis gestiftet hat. Das Team aus Marktoberdorf überzeugte die Schiedsrichter als fairste Mannschaft – sie wurde mit einem AOK-Thermobecher belohnt.

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Sport

ESVK holt Verstärkung im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2

ESVK verpflichtet Travis Turnbull

Der ESV Kaufbeuren kann mit Travis Turnbull einen Neuzugang vorstellen, der die Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 ab sofort verstärken wird.

Der 39 Jahre alte Deutsch-Amerikaner kam zur Saison 2012/2013 nach Deutschland und schnürte seine Schlittschuhe dabei für die Düsseldorfer EG, die Straubing Tigers, den ERC Ingolstadt, die Schwenninger Wild Wings, die Iserlohn Roosters und zuletzt auch für die Dresdner Eislöwen, mit denen der Rechtsschütze auch den Aufstieg in die DEL und die damit verbundene DEL2-Meisterschaft 2024/2025 feiern konnte.

Travis Turnbull wird heute Abend (Dienstag, 17.02.) in Kaufbeuren erwartet und wird bei den Jokern das Trikot mit der Rückennummer 93 tragen.

Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Ich freue mich sehr, dass wir Travis Turnbull davon überzeugen konnten, uns im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 zu helfen.

Er ist ein Spielertyp, der immer vorangeht, sich auf dem Eis für nichts zu schade ist und immer 100 Prozent für die Mannschaft gibt. Von daher bin ich mir sicher, dass er uns dabei eine große Hilfe sein wird. Dazu möchte ich mich auch bei den Verantwortlichen der Dresdner Eislöwen bedanken, die den Transfer ermöglicht haben.“

Travis Turnbull über seinen Wechsel nach Kaufbeuren: „Ich freue mich riesig, jetzt nach Kaufbeuren zu wechseln! Ich glaube an das Team, den Trainer und die Vision. Ich habe schon mit einigen Jungs zusammengespielt und nur positives über die Stadt und die Fans gehört. Die Atmosphäre in der Arena kenne ich auch schon persönlich. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen und alles zu geben!

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Auch am Faschingssonntag gibt es keine Punkte für die Joker

Heimniederlage gegen Rosenheim

Am Sonntagabend, dem 46. Spieltag der laufenden DEL2-Saison, empfing der ESV Kaufbeuren die Starbulls Rosenheim. Im Line-up der Joker gab es folgende Besonderheiten: Verletzt fehlten Max Oswald, Jere Laaksonen, Yannik Burghart, Joe Cassetti, Henri Kanninen und D’Artagnan Joly. Ebenso mussten krankheitsbedingt Sami Blomqvist, Rihards Babulis und Florian Reinwald passen. Des Weiteren fehlten Fabian Koziol und Pavel Nikitins. Wieder mit dabei waren John Rogl (der zuletzt auswärts in Ravensburg schon auflief), Jonas Fischer, Jakob Peukert, Dominik Groß und nach langer Verletzung auch Jonny Tychonick. Der ESV Kaufbeuren verlor vor 2.123 Zuschauern trotz bemerkenswerter Aufholjagd mit 3:7.

Das erste Drittel startete unglücklich für die Joker. In der Offensivzone versuchte Philipp Krening, den Puck zu halten, wobei sein abprallender Schläger das Gesicht seines Gegenspielers traf. In der Folge erhielt er hierfür zwei Strafminuten wegen hohen Stocks. In Überzahl war es schließlich C.J. Stretch, der den Puck per Schlenzer zum 0:1 in den Winkel beförderte. Die Gäste waren auch nach ihrem Powerplay die klar tonangebende Mannschaft. In der Mitte des Spielabschnitts erhielt Philipp Krening in einer ähnlichen Szene wie zuvor in der Offensivzone zwei Strafminuten wegen Beinstellens, als er dem Puck nachging. Dieses Mal war es Maximilian Adam, der an der blauen Linie entlangskatetete und seinen Schlenzer zum 0:2 im Tor versenkte, auch weil Daniel Fießinger die Sicht genommen wurde. Die erste kleine Strafzeit für die Starbulls erhielt Lukas Laub, nachdem er Vadim Schreiner in der Rundung einen Check gegen den Kopf verpasst hatte. Die Joker kamen nicht ordentlich in ihre Powerplay-Formation, und so endete das Drittel mit 50 Sekunden Reststrafzeit auf der Uhr.

Die Bilder des Spiels

Die Überzahl brachte den Jokern nichts mehr ein. Es sollte aber gleich zu Beginn die nächste folgen, als Teemu Pulkkinen zwei Strafminuten wegen hohen Stocks erhielt. Das Powerplay war erneut nicht von Glanz geprägt, allerdings kamen die Rosenheimer kurz vor Ablauf der Strafe nach einem Direktschuss von Philipp Krening in Bedrängnis, welcher auf der Linie geklärt werden konnte. Dies führte zu einem Konter durch Teemu Pulkkinen, der von Daniel Fießinger pariert wurde. Mitte des Drittels klärten die Gäste den Puck hoch aus ihrer Zone, und Lukas Laub zündete den Turbo, um an den Puck zu kommen. Daniel Fießinger kam aus seinem Tor heraus, was mit einem Lupfer beantwortet wurde, und so rutschte der Puck zum 0:3 ins Kaufbeurer Tor. Wenig später umrundete Luigi Calce das Tor und schoss. Sein Versuch konnte pariert werden, der Nachschuss von Fabian Dietz war dann aber drin. Somit stand es 0:4 auf der Anzeigetafel. Kurz darauf bekamen sich Alec Zawatsky und Leon van der Linde in die Haare. Der Kaufbeurer war mit dem nicht geahndeten Check des Rosenheimers nicht einverstanden und trat ihm auf den Schläger, wofür er eine kleine Strafe wegen Behinderung erhielt. Van der Linde musste dann noch etwas gesagt haben, da auch er zwei Minuten wegen unsportlichen Verhaltens erhielt. Nicht einmal eine Minute später folgte die nächste Strafe gegen Rosenheim. Sie wurde gegen Maximilian Vollmayer wegen Haltens ausgesprochen. Die Joker versuchten erneut, die Direktabnahme von Philipp Krening herauszuspielen, was ihnen auch gelang. Der Onetimer wurde pariert, der Nachschuss von Vadim Schreiner klingelte dann aber zum 1:4 im Kasten. Mit diesem Spielstand endete das Drittel.

Der letzte Spielabschnitt startete erneut mit einer Strafe. Es traf Rio Kaiser wegen Behinderung. In Rosenheimer Überzahl erhielten Paul Mayer und Luigi Calce je zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Mit einem Mann weniger in dieser Situation setzte sich Philipp Krening an der blauen Linie durch. Zusammen mit Nico Appendino trug er den Puck bis vor das Rosenheimer Tor, bevor er den Angriff mit dem Treffer zum 2:4 abschloss. Die neue körperbetonte Spielweise der Joker brachte die Starbulls merklich aus der Bahn. Erneut setzte sich Philipp Krening an der blauen Linie durch und fuhr auf die linke Offensivseite. Sein Querpass landete bei Nikolaus Heigl, der zum 3:4 einschlenzte. Die Rosenheimer nahmen daraufhin eine Auszeit. Wieder in der Spur konterten sie über Lukas Laub, der quer zu Ville Järveläinen passte. Letzterer überwand Daniel Fießinger in zwei Versuchen zum 3:5. Kurz darauf fuhr Teemu Pulkkinen auf das Kaufbeurer Tor zu und feuerte einen Schlagschuss zum 3:6 in den Winkel. Danach folgte eine weitere ungünstige Situation für die Joker. Zunächst war eine Strafe gegen Dominik Kolb wegen Haltens angezeigt. Die Joker hielten lange den Puck, ehe abgepfiffen wurde, nachdem Luigi Calce seinem Gegenüber Jonny Tychonick das Bein stellte und dieser laut Schiedsrichtern zu theatralisch darüber sprang. Somit gab es zwei Minuten gegen Dominik Kolb wegen Haltens sowie gegen Luigi Calce wegen Beinstellens. Jonny Tychonick erhielt zudem zwei Minuten wegen unsportlichen Verhaltens. In Kaufbeurer Überzahl bediente Nikolaus Heigl Philipp Krening auf der rechten Seite, der seinen Schlenzer zum 4:6 im Tor unterbrachte. Es folgte erneut eine kuriose Situation: Die Starbulls Rosenheim eroberten gerade den Puck und starteten ihren Angriff, als plötzlich Daniel Fießinger für einen sechsten Feldspieler auf die Bank gerufen wurde. Scott Feser vollendete schließlich den Angriff per Schuss ins leere Tor zum 4:7. Den Schlusspunkt setzte eine fünfminütige Strafe wegen Bandenchecks gegen Vincent Schlenker. Somit fuhren die Starbulls Rosenheim die drei Punkte beim Spielstand von 4:7 ein.

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BSK Olympia Neugablonz verliert erstes Vorbereitungsspiel

Der BSK mit Kapitän James Lugobola (links) müssen sich Thalhofen deutlich geschlagen geben. Bild: Stefan Günter

Duell gegen Thalhofen geht mit 0:7 verloren

Der BSK Olympia Neugablonz ist mit einer deutlichen Niederlage in die Vorbereitungsphase gestartet. Die Schmuckstädter verloren auf dem heimischen Kunstrasenplatz gegen den FC Thalhofen mit 0:7. Allerdings stand den beiden Trainern Dennis Starowoit (Head) und Eugen Erhart nur ein dezimierter Kader zur Verfügung.

 

Das Ergebnis spielte von Beginn an überhaupt keine Rolle. Allerdings verteilte der BSK im ersten Abschnitt zu viele Geschenke, die der Bezirksligist dankend annahm. Nach 45 Minuten führten die Gäste nicht unverdient mit 5:0. Bitter ist der Ausfall von Can Balcioglu (26.), der sich wohl das Außenband im linken Fuß abgerissen hat. Mit Roman und Robert Keil standen nur zwei Auswechselspieler parat. Beide kamen ebenfalls zum Einsatz. Im ersten von insgesamt vier Testspielen in der Vorbereitungsphase fehlte fast die Hälfte der Mannschaft: Denis Hoxhaj, Layth Pechnig, David Markotic, Caner und Marco Schmitt, Alessandro Mulas, Fabio Reichert, Andreas Krishtal und Tibor Berta.

 

„Das Match gegen einen höherklassigen Gegner gleich zu Beginn anzusetzen, ist für uns bewusst gewählt worden. So wissen wir nun, wo wir als Mannschaft stehen, und jeder von den Spielern weiß auch, woran er noch an sich arbeiten muss“, so Eugen Erhart. Das nächste Spiel steigt am Samstag, 21. Februar, um 14 Uhr gegen den FC Bad Wörishofen. Austragungsort ist ebenfalls der Neugablonzer Kunstrasenplatz.

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Sport

ESVK verliert bei den Ravensburg Towerstars

Trainer Leif Carlsson musste auf insgesamt zehn Akteure verzichten. Vom Kooperationspartner Red Bull München waren dafür alle fünf Förderlizenzspieler mit dabei

Joker unterliegen in Ravensburg mit 5:3

Am 45. Spieltag gastierten die Buron Joker beim Tabellenvierten, den Ravensburg Towerstars. Dabei musste Trainer Leif Carlsson auf insgesamt zehn Akteure verzichten. Krankheitsbedingt fehlten Sami Blomqvist, Jonas Fischer und Rihards Babulis. Aufgrund von Verletzungen mussten Jonny Tychonick, Henri Kanninen, Dartagnan Joly, Joe Cassetti, Jere Laaksonen und Max Oswald ebenfalls im Aufgebot fehlen. Vom Kooperationspartner Red Bull München waren dafür alle fünf Förderlizenzspieler mit dabei. Im Tor stand Cody Porter.

Die Joker kamen dann nur sehr schwer in die Partie. Zuerst hatten sie zwar einen Alleingang durch Klausi Heigl liegen gelassen und somit die erste große Chance der Partie. Nur wenige Augenblicke später war aber auch Alec Alroth alleine durch, aber auch er scheiterte mit seinem Schuss und vergab ebenfalls einen frühen Führungstreffer für seine Farben. Der Führungstreffer für die Oberschwaben sollte dann aber doch relativ früh fallen. Odeen Tufto konnte in der vierten Minute unbedrängt in die Zone der Joker fahren und traf mit einem satten Handgelenkschuss in den linken Torwinkel zum 1:0. Der ESVK hatte nach neun Minuten ein erstes Powerplay. In diesem mussten die Kaufbeurer jedoch eher darum bangen, keinen Gegentreffer zu bekommen. Das Überzahlspiel war total fahrig und von Scheibenverlusten geprägt, so dass die Ravensburger drei große Konterchancen bekamen, die sie jedoch zum Glück aus Sicht des ESVK nicht nutzen konnten. Nachdem auch die Oberschwaben ein eigenes Powerplay nicht gut spielten bzw. der ESVK dieses gut verteidigte, kamen die Allgäuer in den letzten Minuten besser in die Partie. Tyson McLellan traf dann in der 17. Minute zum 1:1. Nachdem Ilja Sharipov einen Schuss von Alec Zawatsky nicht festhalten konnte, war der Top-Scorer der Joker zur Stelle und schob den Puck zum Ausgleich in die Maschen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch zum ersten Pausentee.

Im Mitteldrittel hatten die Joker dann gar nichts mehr zu melden. Wie schon im ersten Abschnitt wirkte der ESVK saft- und kraftlos und kam in der Offensive so gut wie nicht vor; wenn doch, ließ man sich eiskalt auskontern. Zudem wirkte das Spiel der Allgäuer einfach viel zu fahrig und sorglos. Die Oberschwaben nutzten dies zu insgesamt vier Treffern und stellten den Spielstand auf 5:1. Den Anfang machten Luca Hauf und Robbie Czarnik, die mit ihren Kontertoren in der 24. und 27. Minute ihr Team auf die Siegerstraße brachten. Ein Doppelschlag in der 35. Minute durch Denis Pfaffengut und Alec Alroth erhöhte den Spielstand dann binnen 14 Sekunden auf 5:1. Weitere Chancen, darunter auch Alleingänge, ließen die Towerstars liegen, bzw. konnte Cody Porter diese entschärfen. Trotz der vier Gegentore hätte der Spielstand also auch noch höher ausfallen können, und für die Mannschaft von Trainer Leif Carlsson war dies nach dem Heimerfolg und dem guten Auftritt gegen Landshut hier nach 40 gespielten Minuten schon wieder einmal ein Spiel zum Vergessen.

Leif Carlsson brachte zu Beginn des dritten Drittels Daniel Fießinger für Cody Porter, der nach fünf Gegentreffern in 40 Minuten wohl mehr als bedient gewesen sein dürfte. Daniel Fießinger stand dann die gesamte Zeit im Mittelpunkt und verhinderte im Minutentakt Großchancen der Oberschwaben, die mit den Jokern teils Katz und Maus spielten. Unterbrochen wurde der Offensivwirbel der Ravensburger in der 46. Minute, als Maximilian Hadraschek nach einem Pass von Philipp Krening alleine vor Ilja Sharipov auftauchte und zum 5:2 traf. Die Hausherren schafften es immer wieder, die Kaufbeurer in ihrer Zone festzuspielen, und hielten somit den Druck auf das Tor von Daniel Fießinger konstant aufrecht, wodurch sie zu weiteren Chancen kamen.

Die Joker hatten nach einer ihrer wenigen Offensivaktionen ein Powerplay zugesprochen bekommen, welches Nikolaus Heigl nach bereits 13 Sekunden zum dritten ESVK-Treffer in der 55. Minute ausnutzen konnte. 90 Sekunden vor dem Ende nahm Trainer Leif Carlsson dann eine Auszeit und holte Daniel Fießinger zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Joker kamen noch zu ein paar guten Chancen, unter anderem durch Klausi Heigl und Philipp Krening, aber am Endstand sollte sich nichts mehr ändern.

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Sport

Für den ESVK stehen am Wochenende zwei Derbys auf dem Programm

Am Freitag auswärts gegen die Ravensburg Towerstars – am Sonntag daheim gegen die Starbulls Rosenheim

Für die Joker stehen am Wochenende im Kampf um die bestmögliche Ausgangssituation für die Playdowns in der DEL2 zwei schwere Duelle auf dem Programm. Am Freitagabend gastiert der ESVK dabei um 20:00 Uhr in der CHG-Arena beim Tabellenvierten Ravensburg Towerstars. Das nächste Heimspiel ist dann am Sonntag um 17:00 Uhr. Dabei gibt der aktuelle Tabellendritte, die Starbulls Rosenheim, seine Visitenkarte in der energie schwaben arena ab.

Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

Aus der Kabine:

John Rogl und Vincent Schlenker werden am Freitag zum Spiel in Ravensburg genauso wieder in den Kader zurückkehren wie Florian Reinwald, der von der DEB U19-Maßnahme zurückgekehrt ist. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Daniel Fießinger (krank) und Jere Laaksonen (Day to Day). Krankheitsbedingt fehlen wird dazu auch Sami Blomqvist. Aufgrund von Verletzungen sind Yannik Burghart, Henri Kanninen, Joe Cassetti, Jonny Tychonick (Rückkher in den Spielbetrieb für nächste Woche erwartet) und Dartagnan Joly sowie auch Max Oswald keine Optionen. Max Oswald, der sich im Spiel gegen den EV Landshut eine Unterkörperverletzung zugezogen hat, wird nach aktuellem Stand für ein bis zwei Wochen pausieren müssen. Vom DEL Kooperationspartner EHC Red Bull München stehen Rio Kaiser, Phillip Sinn, Vadim Schreiner, Klausi Heigl und Philipp Krening zur Verfügung.

Livestream:

Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Sport Verwaltung

Statement von Oberbürgermeister Stefan Bosse zur Lösung des Neubaus für das Vereinsheim des TSV Oberbeuren

Zur jetzt erzielten Lösung des Neubaus für das Vereinsheim des TSV Oberbeuren, möchte sich Oberbürgermeister Stefan Bosse wie folgt äußern:

„Fünf Jahre nach dem Schadensereignis am Vereinsheim des TSV Oberbeuren konnten wir gemeinsam – Stadt, Verein und Versicherungskammer Bayern – eine nachhaltige und für alle Seiten gute Einigung erzielen. Ich möchte betonen: In diesen fünf Jahren gab es keinen Stillstand. Hinter den Kulissen wurde intensiv gearbeitet, geplant und verhandelt, damit am Ende etwas Gutes und Zukunftsfähiges entstehen kann. Von Anfang an war es unser Ziel, nicht einfach das alte Gebäude „eins zu eins“ wiederherzustellen, sondern eine moderne und angemessene Infrastruktur für das Vereinsleben zu schaffen. Das Unglück bedeutete vor allem für die Sportler erhebliche Einschränkungen. Es hat aber auch die Möglichkeit eröffnet, Neues zu denken: Heute stehen wir vor der Chance, ein Vereinsheim entstehen zu lassen, das dem Wandel des Vereins, seiner Mitglieder und den ständig wachsenden Anforderungen an Sport und Begegnung gerecht wird. Um dies zu erreichen, war es nötig, sich immer wieder auszutauschen, Pläne zu überarbeiten und auch verschiedene Lösungen abzuwägen. Da Kommunen – und gerade unsere Stadt – bei jeder Entscheidung auch die Finanzlage und Haushaltsdisziplin im Blick behalten müssen, sind Bauprojekte wie dieses auch anspruchsvoll und brauchen Zeit.

Während der Planungsphase wurde nicht nur ein neuer Standort gewählt, sondern auch der veränderte Bedarf, etwa bei Sanitäranlagen, Zugängen und die spartenübergreifende Nutzung durch Fußball und Tennis, berücksichtigt. Das gelang nur durch Geduld und gemeinsames Lösen der Herausforderungen, die sich immer wieder zeigten.

Mein großer Dank gilt der Versicherungskammer Bayern. Ihr Entgegenkommen und die jetzt erreichte Übereinkunft hat uns ermöglicht, jetzt ohne weitere Verzögerungen die notwendigen Mittel und damit Planungssicherheit bereitzustellen. Das ist keineswegs selbstverständlich. Vor Allem danke ich dem Verein und seinen Mitgliedern. Für die Geduld und die Bereitschaft, sich mit viel Eigenleistung und Übernahme der Bauherrschaft aktiv einbringen. In herausfordernden Zeiten haben wir gemeinsam – trotz öffentlicher und finanzieller Rahmenbedingungen – im Miteinander eine für den Verein beste Lösung erarbeitet.

Die gefundene Einigung ist ein starkes Zeichen für das partnerschaftliche und lebendige Vereinsleben in Kaufbeuren – und dafür, dass öffentliche Verantwortung und Zusammenhalt über Meinungsunterschiede gestellt werden können. Wir dürfen nach schwierigen Jahren und Herausforderungen heute gemeinsam nach vorne schauen. Jetzt packen wir’s gemeinsam an.“

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Allgemein Sport

Joker stoppen die Negativserie und holen mit viel Kampf und Leidenschaft einen Heimsieg gegen Landshut

6:4 Sieg im Derby: ist das die ersehnte Wende zum Aufwärtstrend?

Zum 44. Spieltag empfing der ESV Kaufbeuren den EV Landshut in der energie schwaben arena. Verletzungsbedingt fehlten Chef-Trainer Leif Carlsson am Dienstagabend Jere Laaksonen (Day to Day), Yannik Burghart, John Rogl, Jonny Tychonick, Joe Cassetti, Henri Kanninen und Dartagnan Joly. Dazu mussten auch Vincent Schlenker, Daniel Fießinger sowie kurzfristig auch noch Sami Blomqvist krankheitsbedingt passen. Florian Reinwald fehlte aufgrund der Rückreise vom der U19 Nationalmannschaft. Im Tor Stand Cody Porter.

Die Joker mussten dann auch sofort in der Partie einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Alexander Dersch konnte bereits nach wenigen Sekunden mit dem ersten Landshuter Torschuss den Spielstand auf 0:1 stellen. Aus der Halbposition überraschte er Cody Porter mit einem etwas verdeckten Schuss. Die Joker hielten jedoch gut dagegen und ließen sich vom frühen Gegentreffer nicht beindrucken. Ein erstes Powerplay nach vier Minuten nutzten die Wertachstädter durch Brent Radeke zum 1:1-Ausgleichstreffer. Der Deutsch-Kanadier wurde von Max Oswald freigespielt und traf mit einem trockenen Handgelenkschuss durch die Beine von Jonas Langmann. Der ESVK konnte dann sogar in Führung gehen. Fabian Koziol, der kurzfristig für den ausgefallenen Sami Blomqvist in den Sturm rückte, überlistete Jonas Langmann mit einem Schuss aus spitzem Winkel und stellte den Spielstand somit auf 2:1 für seine Farben. Dem nicht genug, setzten die Joker noch einen oben drauf. Nikolaus Heigl traf nach schöner Vorarbeit von Philipp Krening aus kurzer Entfernung mit einem Tip-in zum 3:1 für die Allgäuer. In der Folge hatte der ESVK die Niederbayern gut im Griff, pennte dann aber in der 16. Minute, und Trevor Gooch konnte mit einem Alleingang auf 3:2 verkürzen. Im Anschluss war die Partie etwas wild. Zuerst lieferten sich Rio Kaiser und Jakob Mayenschein einen Fight, den der Kaufbeurer für sich entscheiden konnte. Nur wenige Augenblicke später mussten nochmals je ein Joker (Tyson McLellan) und ein Landshuter (Tor Immo) auf die Strafbank, was jedoch noch nicht das Ende der Strafenflut bedeutete. Dies wurde dann mit einer weiteren Strafe gegen den ESVK in Person von Klausi Heigl eingeläutet. Das anschließende Powerplay der Niederbayern konnten die Kaufbeurer mit etwas Glück und einem starken Cody Porter jedoch verteidigen, und so ging es mit dem Spielstand von 3:2 auch zum ersten Pausentee.

Die Nickligkeiten und viele Strafen sollten im zweiten Drittel immer wieder ein Thema sein. Nachdem sich Alexander Dersch in der 24. Minute zu zwei Fouls in Folge hinreißen ließ, konnten die Joker vier Minuten am Stück im Powerplay agieren und nutzten dies auch aus. Max Oswald erhöhte den Spielstand in der 25. Minute, nach Vorarbeit von Brent Radeke, mit einem Direktschuss in den linken Torwinkel auf 4:2. Im weiteren Überzahlspiel hatten die Allgäuer noch weitere Chancen auf einen fünften Treffer, der jedoch mit einem Mann mehr zunächst nicht gelingen wollte. Kaum waren die Landshuter wieder komplett, lag die Scheibe doch noch zum fünften ESVK-Treffer im Kasten. Tyson McLellan konnte die Scheibe auf kurzer Distanz nach einem Schuss von Alec Zawatsky zum Spielstand von 5:2 im Tor der Niederbayern unterbringen.

Die Bilder zum Spiel

In der 30. Minute wanderten dann wieder mehrere Spieler auf die Strafbank: Auf Seiten der Joker Max Oswald und Tyson McLellan, auf Seiten des EVL Seonwoo Park. Somit kamen die Gäste zu ihrem dritten Powerplay an diesem Abend, und auch dieses Mal konnten die Kaufbeurer einen Gegentreffer verhindern. Klausi Heigl hatte kurz nach dem überstandenen Unterzahlspiel die große Chance auf den sechsten Kaufbeurer Treffer liegen gelassen, und auf der Gegenseite markierte Jakob Mayenschein in der 34. Minute den dritten Treffer für die Landshuter und stellte den Spielstand somit auf 5:3. Kurz vor der Pause rettete Cody Porter nach einem Konter des EVL noch mit einer starken Parade und verhinderte so den Anschlusstreffer der Niederbayern. Der ESVK wirkte in den letzten Minuten des zweiten Drittels etwas unsortiert, was vielleicht auch daran lag, dass Max Oswald nach einer Strafe verletzt das Eis verlassen musste und auch Nico Appendino für ein paar Wechsel behandelt wurde und es somit Umstellungen in den Sturm- und Abwehrreihen gab.

Im Schlussabschnitt spielten die Joker die Partie sehr clever zu Ende. Man ließ sich auf keine unnötigen Nickligkeiten mehr ein, blieb von der Strafbank fern und schaute in der Offensive nur vorbei, wenn es kein Risiko gab. Mit der zwei Tore Führung im Nacken war das sicher auch eine gute Idee, vor allem da sich die Joker mit einem Konter in der 44. Minute sogar einen Drei-Tore-Vorsprung erspielten. Philipp Krening schickte dabei Klausi Heigl zusammen mit Vadim Schreiner auf einen Zwei-auf-eins-Konter, und Letzterer traf trocken zum 6:3 über die Schulter von Jonas Langmann hinweg in die Maschen.

Die Landshuter versuchten in den letzten zehn Minuten immer wieder, mit schnellen Angriffen zum Torerfolg zu kommen, wurden dabei jedoch immer ungenauer und verzettelten sich auch zu oft in Einzelaktionen, was den Allgäuern sicher auch zugutekam. Trotz alledem verteidigte die Mannschaft von Trainer Leif Carlsson stark im Verbund und erarbeitete sich von Wechsel zu Wechsel einen möglichen Sieg immer mehr. Zwei Minuten vor dem Ende konnten die Niederbayern den Spielstand nochmals verkürzen. Tobias Lindberg fälschte einen scharfen Pass direkt vor Cody Porter gekonnt zum 6:4 ab und machte das Spiel somit nochmals spannend. Dem ESVK war dieser Sieg jedoch nicht mehr zu nehmen. Auch eine Strafe gegen Brent Raedeke 54 Sekunden vor dem Ende sollte daran nichts mehr ändern. Ein starker Auftritt der Joker, die insgesamt auf zehn Spieler verzichten mussten, aber dank der Hilfe des Kooperationspartners Red Bull München mit einem vollen Lineup auflaufen konnten.

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SG gewinnt Handball-Krimi in Partenkirchen

Auswärtsfahrt mit Sieg vergoldet

Mit circa 70 Kaufbeurer Fans im Sonderbus und der klaren Aufgabe, einen Sieg zu holen, machten sich die Handballer der SG Kaufbeuren / Neugablonz am vergangenen Samstag auf den Weg nach Garmisch-Partenkirchen zum Duell gegen den TSV Partenkirchen. Nur drei Punkte trennten den TSV und die SG vor dem Spiel. Für beide Mannschaften ging es also um alles.

Vor den insgesamt knapp 250 Zuschauern fand die Gäste zunächst gut ins Spiel und konnte in der 10. Spielminute mit 4:7 in Führung gehen. Dann fingen sich die Hausherren durch einfache Tore und konnten in der 18. Spielminute zum 9:9 ausgleichen. Schwierigkeiten bereitete der SG dabei die konsequente Abwehr der Partenkirchner. Zudem konnten beide Kaufbeurer Torhüter in der ersten Halbzeit kaum Akzente setzen.

Stück für Stück konnten sich die Oberbayern dann Oberwasser erarbeiten und nach 25 gespielten Minuten mit 14:12 in Führung gehen. Diesen Zwei-Tore-Vorsprung sicherten die Partenkirchner bis zur Halbzeitpause beim Stand von 16:14. Munter ging das Spiel in der zweiten Halbzeit weiter: hart geführt, aber nicht unfair. Die SG leistete sich weiterhin Fehler, die verhinderten, dass sie den Abstand zum TSV verringerten. In der 44. Spielminute sah dann Kapitän Roman Haggenmüller die rote Karte nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe. Kurz darauf wurde zudem noch ein Partenkirchner Spieler beim Stand von 24:22 mit rot vom Feld geschickt.

Die Wertachstädter schien der Platzverweis ihres Kapitäns aber nochmals anzuspornen. Getragen von den mitgereisten Fans und von Torwart Nils Hipper, der mit einigen wichtigen Paraden die Heimmannschaft vom Torerfolg abhalten konnte, glich die SG in der 47. Minute zum 25:25 aus. Ein letztes Aufbäumen der Hausherren brachte sie nochmals zum 28:26 in Führung. Dann waren es jedoch zwei Tore von Jakob Kittner, der mit insgesamt acht Toren ein starkes Spiel zeigte, die der SG drei Minuten vor Schluss mit 29:30 die erste Führung seit der 17. Spielminute bescherten. Der Handball-Krimi in Partenkirchen endete nach einem hart umkämpften Spiel, bei dem die vielen Zuschauer definitiv auf ihre Kosten kamen, mit einem 29:31 für die Kaufbeurer.

Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: “Das war heute ein schwieriges Spiel. Über lange Zeit konnte sich keine der beiden Mannschaften einen wirklichen Vorteil erarbeiten. Am Ende haben wir durch die Unterstützung unserer Fans und durch den Willen der Mannschaft zwei wichtige Punkte gegen einen harten Gegner mitgenommen. Wir müssen nun die kurze Spielpause nutzen, regenerieren und an unseren Fehlern arbeiten. Gegen Gilching wartet in zwei Wochen das nächste Vier-Punkte-Spiel.”

Für die SG spielten: Horend; Hipper (beide Tor); Amberger; Gellrich 3; Haggenmüller 1; Spitschan 4; Kittner 8; Hohenreiter 3; Mohring 4; Balkow 7; Bartel 1;

Beim Turniertag der weiblichen D-Jugend mussten sich die Kaufbeurer gegen Mindelheim mit 19:21 und gegen Ottobeuren mit 14:32 geschlagen geben. Weiter geht’s für das Team von Vera Wassermann im März. Dann sind gegen Schongau und Dietmannsried weitere Punkte in Aussicht.

Ein glücklicheres Ende fand das Spiel der weiblichen B-Jugend gegen den SV Mering. Das Team von René Westermayr und Christian Schelb konnte nach einem torreichen Spiel zwei Punkte in die Heimat mitbringen. Die Partie endete 36:39. Erfolgreichste Torschützin für die SG war Nele Hübner mit zehn Toren.

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Der ESVK kann nicht mehr siegen – Niederlage auch im Breisgau

Neue Chance am Dienstag daheim gegen Landshut

Der 43. Spieltag in der DEL2 Saison 2025/2026 und der ESVK gastierte dabei am Sonntagabend beim EHC Freiburg. Verletzungsbedingt fehlten heute Jere Laaksonen (MRT nach Trainingsverletzung ausstehend), Yannik Burghart, John Rogl, Jonny Tychonick, Joe Cassetti und Dartagnan Joly. Dazu waren auch Vincent Schlenker (krank), Fabian Koziol (private Gründe) und Daniel Fießinger genauso nicht mit dabei wie Florian Reinwald, der noch mit der U19 Nationalmannschaft unterwegs war. Im Tor stand Cody Porter.

Die Joker waren in den ersten Minuten der Partie ebenbürtig und hatten durch Alec Zawatsky, der im Slot frei zum Schuss kam, in der dritten Minute eine große Möglichkeit, in Führung zu gehen. Fabian Hegmann im Tor der Breisgauer konnte jedoch mit der Stockhand parieren. Die erste von drei Strafzeiten im ersten Drittel gegen die Joker nach sechs Spielminuten hatte es dann schon in sich. Zuerst hatten die Hausherren zwei dicke Chancen, in Führung zu gehen. Cody Porter konnte seine Mannschaft jedoch die Null halten. Zuvor brachten die Joker mehrfach die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel, obwohl es klare Möglichkeiten dazu gab. Dann stachen aber die Joker zu. Brent Raedeke brachte seine Farben in Unterzahl mit 0:1 in Führung. Nach einem Scheibengewinn im Forecheck ließ er Fabian Hegmann mit einem platzierten Schuss in den linken Torwinkel keine Chance. Kaum waren die Kaufbeurer wieder komplett, musste der nächste Joker auf die Strafbank. Nach einem weiteren leichten Scheibenverlust in der eigenen Zone tauchte ein Freiburger frei vor Cody Porter auf. Nachdem er umspielt wurde, verhinderte der ESVK Torhüter mit einem Beinstellen den Torerfolg der Freiburger, sodass die Breisgauer erneut im Powerplay agieren konnten. Auch hier konnten sich die Joker nicht befreien, und dieses Mal nutzten die Freiburger das Geschenk auch aus und glichen die Partie durch Lynden McCallum zum 1:1 in der neunten Spielminute aus. Nur vier Minuten später gingen die „Wölfe“ dann auch schon in Führung. Lynden McCallum fand den vor dem Tor völlig unbeachteten Fabian Ilstedt, und dieser hatte keine Mühe, den Spielstand auf 2:1 zu stellen. Ein weiteres Powerplay für den EHC Freiburg brachte dann auch gleich den nächsten Treffer in der 16. Minute. Erneut war Lynden McCallum zur Stelle und erhöhte den Spielstand auf 3:1 für die Breisgauer. Sekunden vor der Pausensirene hatte Tyson McLellan noch die Chance, die Joker auf einen Treffer heranzubringen, scheiterte jedoch an Fabian Hegmann.

Die Hausherren kamen dann zuerst wie die Feuerwehr aus der Kabine, und die Kaufbeurer hatten großes Glück, dass es nicht gleich den vierten Gegentreffer zu beklagen gab. In der Folge war das Spiel ausgeglichener, und die Joker kamen auch in der Offensive zu Aktionen und auch zu einem leichten Übergewicht an Spielanteilen. Die größte Chance auf den Anschlusstreffer hatte Vadim Schreiner, der im Powerplay frei vor Fabian Hegmann auftauchte, aber mit seinem Abschluss leider am Pfosten scheiterte. Aus Sicht des ESVK hätte dies wohl der Anschlusstreffer sein müssen. Im Anschluss an diese Chance spielten die Freiburger die Kaufbeurer für mehrere Minuten immer wieder in deren Drittel fest, auch hier wieder das gleiche Bild. Die Joker konnten die Scheibe dabei mehrfach nicht klären oder verloren diese im Vorwärtsgang sofort wieder, sodass die Breisgauer es leicht hatten, sich immer wieder vor dem Tor von Cody Porter festzusetzen. Daraus resultierte dann folgerichtig auch der vierte Treffer der Freiburger. Lukas Mühlbauer konnte dabei den Torschützen Ero Elo, der frei vor Cody Porter auftauchte, seelenruhig in Szene setzen und den Spielstand in der 34. Minute auf 4:1 stellen. Danach war es mit dem ESVK dann auch vorbei. Die Freiburger erspielten sich mühelos Chance um Chance, verpassten es jedoch, den Spielstand weiter zu erhöhen. Einzig Cody Porter hatte hier immer wieder etwas entgegenzusetzen und verhinderte mehrfach einen weiteren Gegentreffer. In den letzten drei Minuten brannten dann wie aus dem Nichts auf einmal die Joker ein Chancenfeuerwerk ab und verpassten es dabei mehrfach, sich ein zweites Mal auf die Anzeigentafel zu bringen und somit noch einmal vor der Pause ins Spiel zurückzukommen.

Nach ein paar Minuten im letzten Abschnitt schafften es die Joker immer wieder, sich gut in der Offensive zu zeigen und die Freiburger vom eigenen Gehäuse fernzuhalten. Wirkliche Großchancen gab es zwar auf Seiten des ESVK nicht, aber die Mannschaft zeigte trotz des Rückstands, dass sie das Spiel auf jeden Fall noch gewinnen wollte. Sieben Minuten vor dem Ende wurden die Wertachstädter dann auch für ihre Leistungssteigerung belohnt. Max Kislinger fälschte dabei einen Schuss von Rio Kaiser zum 4:2 in die Maschen ab. In der Folge spielte nur noch der ESVK. Die Joker hatten Chance um Chance auf einen weiteren Treffer und agierten zudem mit dem sechsten Feldspieler. Auch hier hatte der ESVK noch zwei riesige Chancen, das Spiel noch einmal zu verkürzen, was jedoch einfach nicht gelingen sollte. Wie so oft mussten die Joker dann aber auch eine Minute vor dem Ende noch einen Treffer ins leere Gehäuse hinnehmen. Torschütze war Ero Elo, der somit auch den 5:2-Endstand herstellte.

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16. Neubiberg Cup 2026: 4x Gold, 2x Silber und 2x Bronze für das Talentteam des Taekwondo Team Buron Kaufbeuren

11 Sportler vom Talentteam des Taekwondo Team Buron Kaufbeuren starteten beim größten Nachwuchsturnier Bayerns, dem 25. Neubiberg Cup in der Disziplin Zweikampf und Formenlaufen

270 Teilnehmer gingen bei diesem Einladungsturnier an den Start. Das Taekwondo Team Buron Kaufbeuren holte sich hier 4x Gold, 2x Silber und 2x Bronze. Die 1. Vorsitzende Michaela Zimmermann war mit dem Ergebnis zum Saisonbeginn zufrieden. In der Mannschaftswertung belegte das Talentteam mit nur 11 Sportlern den 10. Platz von 20 teilnehmenden Vereinen. 4 Starter des Talentteams traten im Vollkontakt Taekwondo an. Nach verhaltener erster Runde setzte Erik Fomicev in der Jugendklasse seinen Finalgegner so unter Druck, dass es am Ende nochmal eng wurde. Erik verlor das Halbfinale knapp und sicherte sich somit die Silbermedaille.

Zwei sehenswerte Kämpfe lieferte Leonard Präg für das das Team Buron Kaufbeuren. Voll konzentriert zeigte er im Halbfinale sehenswerte Aktionen und gewann den Kampf vorzeitig durch Aufgabe seines Gegners. Auch im Finale konnte er durch seinen druckvollen Kampfstil und vielen sehenswerten Aktionen zeigen, wer Chef auf der Matte ist und holte sich nach 2025 erneut Gold. Zum ersten Mal an einem Vollkontakturnier starten Nova Stöckmann und Annabelle Kuzaj. Die zwei 8Jährigen Mädchen zeigten beide einen druckvollen Kampfstil. Anabelle Kuzaj holte sich Gold und Nova Stöckmann Silber in ihren jeweiligen Gewichtsklassen. Im stark besetzten Formenlauf präsentierte sich das Team Buron Kaufbeuren mit geschlossener Mannschaftsleistung.

Im Einzel holte sich der 11Jährige Jonas Britzger überraschend die Goldmedaille bei 16 Startern in seiner Altersklasse. Nach Silber im Vorjahr ein toller Erfolg für den Gymnasiasten. Die Jüngste im Team, Ella Britzger (7) startet erst seit 2025 an Formen- meisterschaften. Mit voller Konzentration zeigte die 7Jährige tolle Läufe und sicherte sich ebenfalls wie ihr Bruder sensationell Gold.

Lisa Langner (17) und Andreas Kohler (48/Westendorf) starteten zum ersten Mal zusammen im Paarlauf. Trotz einigen, kleinen technischen Fehlern liefen sie eine tolle Präsentation und sicherten sich Bronze. Im Einzel ging Lisa Langner mit klarer Zielsetzung, einer Medaille, an den Start. In einem hochkarätigen Teilnehmerfeld von 12 Teilnehmern holte sich die Gymnasiastin Silber und konnte die in sie gesteckten Erwartungen erfüllen. Für Andreas Kohler reichte es in seiner Altersklasse leider nicht für eine Medaille. Charlotta Langner und Leni Mair (Immenhofen) konnten aufgrund der starken Konkurrenz an diesem Tag leider nicht in die Medaillenränge vorstoßen, sammelten aber wichtige Turniererfahrung. Dass Glück und Pech nah aneinander liegen bekam diesmal Jonathan Roth zu spüren.

Er startete zum ersten Mal in der neuen Gürtelklasse der Fortgeschrittenen ab Blaugurt. Trotz einem Patzer in Runde 1, schaffte Jonathan es ins Halbfinale der TOP 10. Nach einem sicheren 2. Durchgang und einem konzentrierten Lauf sicherte er sich einen Platz im Finale unter den TOP 5. Hier bewies jedoch die Konkurrenz, dass sie die Nase an diesem Tag vorn hatte. Mit Platz 4 schrammte er zwar knapp an einer Medaille vorbei, mit seiner gezeigten Leistung kann er dennoch zufrieden sein.

Sebastian Präg und Markus Knab stellten sich für das Taekwondo Team Buron Kaufbeuren als Kampfrichter zur Verfügung.

Stolz auf die gezeigten Leistungen ihres Talentteams waren die Trainer Raphael Hafenmaier (Formen) und Miriam Sesin (Wettkampf). Als nächstes steht am 20.03.2026 die erste Gürtelprüfung im Terminkalender. Danach geht es am 21.03.2026 für das Talentteam Formen zu den Südbayerischen Meisterschaften nach Gauting.

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Weitere Niederlage für den ESVK. Fans verabschiedeten Mannschaft nach Spielende mit einem gellenden Pfeifkonzert

Vieles, was in den letzten Spielen besser geworden war, war wieder weg

42. Spieltag in der DEL2 Saison 2025/2026, und die Joker aus der Wertachstadt hatten die Lausitzer Füchse in der energie schwaben arena zu Gast. ESVK-Cheftrainer Leif Carlsson musste dabei verletzungsbedingt auf Yannik Burghart, John Rogl, Jonny Tychonik, Joe Cassetti und Dartagnan Joly verzichten. Krankheitsbedingt fiel auch Vincent Schlenker aus. Rihards Babulis und Jakob Peukert waren für den Kooperationspartner EV Füssen im Einsatz. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Das Spiel begann etwas verhalten, und beide Mannschaften tasteten sich in den ersten paar Wechseln vorsichtig ab. Nach einigen Minuten jedoch nahmen die Lausitzer das Geschehen in die Hand und kamen mit schnellen Angriffen immer wieder gefährlich vor das Tor der Joker. Torhüter Daniel Fießinger konnte sich dabei mehrfach auszeichnen und hielt zunächst auch die Null. Dies änderte sich dann aber mit dem ersten Powerplay für die Füchse in der 17. Spielminute. Torschütze John Broda wurde im Slot freigespielt und versenkte die Scheibe mit einem platzierten Schuss unter die Latte zum Spielstand von 0:1. Zuvor konnte der Kaufbeurer Torhüter noch mit zwei starken Paraden den ersten Treffer des Abends verhindern. Die Joker, die bis dahin in der Offensive kaum in Erscheinung traten, kamen jedoch noch vor der Pause zurück in die Partie und markierten in der 20. Spielminute den 1:1-Ausgleichstreffer. Vadim Schreiner brachte die Scheibe von der Seite zum Tor und überwand mit Hilfe eines Lausitzer Abwehrspielers Lennart Neiße im Kasten der Füchse, der hierbei keine Abwehrchance hatte, zum schnellen Ausgleichstreffer.

Die Bilder des Spiels

Im zweiten Drittel verfielen die Joker wieder vollständig in alte Muster. Vieles, was in den letzten Spielen besser geworden war, war auf einen Schlag wieder fast komplett weg. Die Kaufbeurer agierten sehr fahrig; kein Aufbauspiel klappte, und es wurden Fehler über Fehler produziert. Selbst die vermeintlich einfachsten Dinge sollten nicht gelingen. Damit hatten es die Gäste wirklich sehr leicht, das Spiel nicht nur frühzeitig, sondern auch komplett auf ihre Seite zu ziehen. So zogen die Füchse dank der Treffer von Lennard Nieleck, der in der 25. Minute zum 1:2 und in der 32. Minute zum 1:3 traf, sowie von Lane Scheidel, der in der 35. Minute einen Alleingang zum 1:4 einnetzte, auf drei Tore davon. Die Joker selbst waren im zweiten Drittel zwar mehr in der Offensive zu sehen als noch im ersten Drittel, für einen eigenen Treffer sollte es jedoch nicht langen.

Mit der Führung im Rücken ließen es die Füchse im dritten Drittel dann etwas ruhiger angehen. Das Spiel plätscherte im Endeffekt nur so vor sich hin und wirklich Highlights waren auf beiden Seiten Mangelware. Der ESVK konnte nicht mehr zeigen und die Lausitzer mussten mit dem Vorsprung von drei Toren auch nicht wirklich viel investieren, um die Joker in Schach zu halten. ESVK-Torhüter Daniel Fießinger konnte sich in den letzten zehn Minuten noch ein paar Mal auszeichnen und somit auch eine noch höhere Niederlage für seine Farben verhindern. Ein vermeintlicher zweiter Treffer der Joker in der 59. Spielminute hielt dem Videobeweis aufgrund einer Torhüterbehinderung nicht stand, trotzdem kamen die Allgäuer ein paar Sekunden später durch Alec Zawatsky doch noch zu ihrem zweiten Treffer und verkürzten den Spielstand somit auf 2:4. Ein Treffer in das leere ESVK-Gehäuse 30 Sekunden vor dem Ende durch Clarke Breitkreuz stellte dann den Endstand von 2:5 her. Die Fans der Joker, die in dieser Saison schon viel ertragen mussten, verabschiedeten ihre Mannschaft nach Spielende mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Kabine.

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Der ESVK erwartet am Freitagabend zum „Tag der Firmen und Vereine“ die Lausitzer Füchse

Am Dienstagabend kommt der EV Landshut in die Wertachstadt

In der DEL2 steht am Wochenende der erste Nachhaltigkeitsspieltag auf dem Programm. Der ESVK erwartet dazu am Freitagabend zum „Tag der Firmen und Vereine“ die Lausitzer Füchse in der energie schwaben arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag geht es für die Joker dann nach Freiburg. Das Spiel in der Echten Helden Arena beginnt um 18:30 Uhr. Unter der Woche geht es dann auch sogleich weiter, wenn am Dienstagabend der EV Landshut zum Derby in die Wertachstadt kommt. Das erste Bully im Duell mit den Niederbayern ist um 19:30 Uhr.

Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

Aus der Kabine:

John Rogl und Jonny Tychonick befinden sich wieder im Eistraining, sind jedoch noch keine Optionen für die Spiele am Wochenende. Vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München stehen Rio Kaiser, Phillip Sinn und Vadim Schreiner für die Spiele gegen Weißwasser und Freiburg zur Verfügung. Zum Wochenstart werden auch Philipp Krening und Nikolaus Heigl in Kaufbeuren erwartet. Vincent Schlenker ist nach überstandener Grippe ebenfalls wieder mit an Bord.

Nicht zur Verfügung stehen weiterhin die verletzten Spieler Henri Kanninen, Joe Cassetti und Dartagnan Joly (dessen Rückkehr sich leider weiter verzögert). Zudem ist Florian Reinwald, wie bereits berichtet, mit der U19-Nationalmannschaft im Einsatz und wird erst zum Heimspiel gegen den EV Landshut wieder eine Option für den Spieltagskader sein.

Aktionen zum Nachhaltigkeitsspieltag:

  • QR Code Rallye im Stadion
  • Gewinnspiel
  • 50 Charity DEL2 Spieltagspucks für 20 Euro. Der Erlös der Pucks geht an den Wünschewagen Allgäu/Schwaben
  • Carpool Challenge

Livestream:

Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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SG Kaufbeuren-Neugablonz Handballer zittern sich zum Unentschieden

Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: “Nach einer 5-Tore-Führung fühlt sich dieses Unentschieden wie eine Niederlage an.“

Mit dem Ziel der Wiedergutmachung der Niederlage in der Hinrunde traten die Kaufbeurer Handballer am Sonntag vor heimischem Publikum gegen den TSV Sonthofen an. Zur ungünstigen Parallel-Anwurfzeit mit der deutschen Nationalmannschaft um 18:00 Uhr stand für die SG ein Vier-Punkte Spiel des Achtplatzierten gegen den Zehnten an.

Das Spiel begann zunächst ausgeglichen. In der ersten Viertelstunde konnte sich keines der beiden Teams absetzen (9:9). Zu diesem Zeitpunkt lief der Kaufbeurer Angriff gut an. Leider konnte in der Abwehr kaum ein Weg gefunden werden, um die Sonthofener Angriffe zu unterbinden. So war es auch die Kaufbeurer Offensive, die durch ihre Effizienz die SG in der 18. Minute mit 12:10 in Führung brachte.

Nach einer Auszeit der Gäste konnten sie zwar zunächst auf 15:15 ausgleichen, zur Halbzeit stellten die Hausherren jedoch auf 17:15. Auch aus der Kabine kamen die Wertachstädter besser und konnten ihren Vorsprung bis in die 34. Spielminute auf 20:15 erweitern. Es zeigten sich aber auch weiterhin Probleme des Zusammenspiels von Abwehr und Torwart bei der SG. Die vielen Gegentore verhinderten, dass man den Sonthofenern noch weiter davonziehen konnte.

Nach 45 gespielten Minuten fand der TSV den Anschluss zum 26:25. Unkonzentriertheiten im davor so sicheren Angriff eröffneten den Gästen Räume, die sie ein ums andere Mal nutzten. Sechs Minuten vor Schluss glichen die Sonthofener dann zum 31:31 aus. 50 Sekunden vor Ende ging der TSV dann noch in Führung, jedoch konnte die SG zum Endergebnis von 35:35 15 Sekunden vor Schluss ausgleichen.

Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: “Nach einer 5-Tore-Führung fühlt sich dieses Unentschieden wie eine Niederlage an. Wir haben heute nicht den nötigen Einsatz in der Abwehr gebracht und konnten so das Sonthofener Spiel nicht konsequent stören. Der gute Angriff hat uns letztlich einen Punkt gerettet. Jetzt müssen wir uns auf das Spiel gegen Partenkirchen vorbereiten. Da muss ein Sieg her!”

Für die SG spielten: Horend; Hipper (beide Tor); Amberger 1; Gellrich 6; Haggenmüller 5; Salzer; Spitschan 6; Kittner 7; Hohenreiter; Mohring 3; Balkow 7; Bartel;

Als erste Kaufbeurer Mannschaft stand am Sonntag die männliche D-Jugend zuhause auf der Platte. Sie konnten sich gegen Gröbenzell (28:24) durchsetzen, mussten sich aber gegen Fürstenfeldbruck mit 23:21 geschlagen geben.

Gleichzeitig konnte die männliche C-Jugend mit einer starken Abwehrleistung den ersten Saisonsieg gegen die SG Kempten-Kottern sichern. Das Team von Jakob Salzer und Werner Schenk rang den Hausherren einen 24:29-Sieg ab. Endlich konnten sich die Jungs nach einigen Rückschlägen mit einer starken Leistung und einem Sieg belohnen.

In der heimischen Turnerstraße besiegte die zweite Mannschaft den TSV Pfronten. Das Team von Christian Schelb gewinnt nach vier Niederlagen in Folge unspektakulär, aber verdient mit 35:26. Auch die zweite Herrenmannschaft kann sich damit endlich wieder für die Trainingsarbeit mit Punkten belohnen.

Zwischen den Herrenspielen unterlag die weibliche B-Jugend dem TV Gundelfingen. Unkonzentriertheiten im Angriff bescheren der SG eine 31:33-Niederlage gegen den direkten Tabellennachbarn.

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Special Teams spielentscheidend: ESVK unterliegt bei den Bietigheim Steelers und hätte mehr erreichen können

Sein Debüt im ESVK Trikot gab Förderlizenzspieler Phillip Sinn vom DEL Kooperationspartner Red Bull München

Am Freitagabend stand in der DEL2 der 40. Spieltag auf dem Plan. Der ESV Kaufbeuren gastierte dabei bei den Bietigheim Steelers. Chef-Trainer Leif Carlsson musste dabei auf die bekannten verletzten Spieler verzichten. Zusätzlich waren Fabian Koziol, Jakob Peukert und Rihards Babulis nicht im Lineup. Die beiden letztgenannten standen heute für den EV Füssen auf de Eis. Sein Debüt im ESVK Trikot gab dazu Förderlizenzspieler Phillip Sinn vom DEL Kooperationspartner Red Bull München. Im Tor stand Cody Porter.

Das Spiel begann aus Sicht der Joker denkbar schlecht. Phillip Sinn musste nach wenigen Sekunden bereits auf die Strafbank, und die Steelers nutzten dies sofort aus. Zunächst vergaben die Hausherren noch eine große Chance, doch Cody Porter konnte mit einer Glanztat den ersten Schussversuch parieren, und Paul Mayer klärte die Scheibe im Anschluss noch vor der Linie. Die zweite dicke Chance verwandelte Cole Fonstand dann aber mit einem platzierten Schuss aus dem Slot heraus zum 1:0 in der zweiten Spielminute. Die Allgäuer benötigten einige Wechsel, um sich von dem frühen Gegentreffer zu erholen, waren ab der fünften Minute jedoch gut im Spiel und kamen auch in der Offensive zu guten Abschlüssen. Die ersten 20 Minuten waren insgesamt relativ ausgeglichen. Die besten Chancen auf weitere Treffer hatten auf Seiten der Bietigheimer Marcel Rachuk und Filip Reisnecker, die beide alleine vor Cody Porter die Scheibe nicht unterbringen konnten, sowie auf Seiten der Joker Sami Blomqvist, der bei einer Zwei-auf-eins-Situation an Olafr Schmidt im Kasten der Steelers scheiterte. So ging es mit dem Spielstand von 1:0 auch zum ersten Pausentee.

Das zweite Drittel war in den ersten Minuten weiterhin relativ ausgeglichen. Die beste Chance auf Seiten der Allgäuer hatte Bernhard Ebner, der mit einem Schuss vom linken Bullykreis aus gesehen am Pfosten scheiterte. Die Joker erhielten in der 26 Minute ein Powerplay, das jedoch schon nach kurzer Zeit in eine Vier-gegen-vier-Phase umschlug. Als die Steelers dann noch für 30 Sekunden im Powerplay agieren konnten, wurden die Joker zunächst im eigenen Drittel eingeschnürt, was auch für eine gute Minute lang anhielt, da sich der ESVK selbst bei fünf gegen fünf nicht befreien konnte. Hier war es mehrfach Cody Porter und der guten Defensivarbeit vor dem eigenen Tor zu verdanken, dass kein Gegentreffer kassiert wurde. In der Folge waren die Hausherren das spielbestimmende Team und kamen immer wieder zu dicken Chancen. Allein Cody Porter hielt seine Mannschaft in dieser Phase bis zum zweiten Pausentee mit starken Paraden im Spiel. Offensiv war in dieser Phase von den Kaufbeurern auch nichts mehr zu sehen. Positiv zur zweiten Pausensirene war, dass die Partie mit dem Spielstand von 1:0 noch völlig offen war.

Das letzte Drittel war aus ESVK-Sicht eher schwierig. Die Joker hatten Glück und einen überragenden Cody Porter im Tor, der zu Beginn des letzten Abschnitts mehrere Großchancen der Steelers entschärfen konnte. Aus dem Nichts konnte Tyson McLellan nach einem Schussblock von Bernhard Ebner einen Konter fahren, der zunächst gar nicht so gefährlich aussah. Sein platzierter Schuss landete jedoch dank viel Bewegung vor Torhüter Olafr Schmidt zum 1:1-Ausgleichstreffer im Tor der Bietigheimer. Gespielt waren da 44 Minuten.

Die Steelers hatten anschließend wieder die eine oder andere Gelegenheit auf einen Treffer, dieser sollte jedoch erst in ihrem zweiten Powerplay des Abends fallen. Arne Upplegger nahm sich ein Herz und traf mit einem Direktschuss von der blauen Linie zum 2:1-Führungstreffer in der 51. Minute. Die Wertachstädter hatten dann nur zwei Minuten später ein eigenes Überzahlspiel. Nach einem direkten Fehlpass nach dem anschließenden Bully konnten die Hausherren jedoch einen Zwei-auf-eins-Konter fahren, und Alexander Preibisch hatte keine Mühe, die Scheibe zum vorentscheidenden 3:1 im Tor unterzubringen. Im weiteren Verlauf des Powerplays kamen die Joker nicht zu guten Möglichkeiten, was sich auch in einem weiteren Überzahlspiel direkt im Anschluss an die erste Strafe nicht änderte.

Im Gegenteil: Die Kaufbeurer hatten Glück, dass Pavel Dronia den zweiten Unterzahltreffer verpasste, als er völlig unbedrängt aus der Ecke vor das Tor von Cody Porter ziehen konnte und dabei nur die Unterkante der Latte traf. Die Joker kamen dann nochmals in die Partie zurück. Tyson McLellan traf in der 59. Minute mit einem verdeckten Schuss zum 3:2-Anschlusstreffer, und es keimte nochmals Hoffnung auf, vor allem als die Steelers 68 Sekunden vor dem Ende eine weitere Strafe zogen und die Joker mit sechs gegen vier Feldspielern agieren konnten. Leider verpasste der ESVK es auch hier, wie schon in den Powerplays zuvor, richtig gefährlich zu werden. Am Ende wären heute in Bietigheim ein oder mehrere Punkte möglich gewesen. Spielentscheidend waren auf jeden Fall die Special Teams: zwei Gegentore bei zwei Unterzahlsituationen, ein Gegentor bei eigener Überzahl sowie kein eigener Treffer bei drei Powerplays sprechen leider Bände.

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Kampf um den Klassenerhalt: TV Neugablonz empfängt TV Vaihingen/Enz

Erste Bundesliga-Mannschaft startet in die Play Downs

Am Samstag, den 31. Januar 2026, steht für die erste Bundesliga-Mannschaft des TV Neugablonz ein richtungsweisendes Spiel an. Ab 19 Uhr empfangen die Gastgeber in der Turnerstraße den TV Vaihingen/Enz zum ersten Spiel der Play Downs um den Klassenerhalt in der ersten Bundesliga.

Nach der Hinrunde landete der TV Neugablonz auf dem siebten Platz und konnte sich damit zumindest vor dem direkten Abstieg retten. Nun wird zwischen den Mannschaften auf den Plätzen fünf bis acht der zweite Abstiegsplatz ausgespielt. Während zeitgleich der Fünfte gegen den Achten antritt – TV Waldrennach gegen TV Schweinfurt/Oberndorf – treffen im zweiten Duell der Sechste und Siebte aufeinander.

Revanche für Hinrundenpleite

In der Hinrunde mussten sich die Neugablonzer in Vaihingen noch mit 2:5 geschlagen geben. Doch die Mannschaft zeigt sich optimistisch: „In diesem Spiel war eigentlich auch mehr drin für uns“, blickt man selbstbewusst zurück. „Wenn wir alle unsere Leistung bringen, gehen wir auf jeden Fall ebenbürtig aufs Feld“, lautet die Devise für das Heimspiel.

Der TV Vaihingen kann zwar insgesamt mehr Bundesliga-Erfahrung vorweisen, doch das schreckt die Gastgeber nicht ab. „Es wird auf jeden Fall ein Spiel auf Augenhöhe, das viel Spannung verspricht“, erwartet Christoph Sax.

Optimale Ausgangslage angestrebt

Ein Heimsieg würde dem TV Neugablonz die optimalen Voraussetzungen für das Rückspiel nächste Woche in Vaihingen verschaffen. Der Modus ist klar: Wer beide Spiele gewinnt, hält die Klasse. Sollte jeder ein Spiel für sich entscheiden, gibt es nächste Woche in Vaihingen einen Entscheidungssatz.

Die beiden Gewinner der Partien Fünfter gegen Achter und Sechster gegen Siebter sind dann am Klassenerhalt und die beiden Verlierer spielen am 14. Februar in einem letzten Match um den letzten rettenden Platz.

Spielbeginn ist am Samstag, 31. Januar 2026, um 19 Uhr in der Turnerstraße in Neugablonz.

Jugend ebenfalls erfolgreich

Parallel spielen am Samstag eine U10 und am Sonntag zwei U12 Mannschaften des TV Neugablonz nach einer erfolgreichen Ligarunde in Frammersbach um den bayrischen Meistertitel.

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SG Kaufbeuren-Neugablonz: Am kommenden Sonntag gehen die Handballer wieder in der heimischen Turnerstraße auf Punktejagd

Vier Kaufbeurer Mannschaften zuhause gefragt

Am kommenden Sonntag gehen die Kaufbeurer Handballer wieder in der heimischen Turnerstraße auf Punktejagd. Herren 1, Herren 2, weibliche B-Jugend und männliche C-Jugend haben dabei die Chance auf die nächsten wichtigen Zähler.

Um 18:00 Uhr treffen die SG-Herren auf den TSV Sonthofen. Hier sind noch einige Rechnungen offen. Bereits in der vergangenen Saison zeigten die Wertachstädter gegen die Sonthofener zwei unzufriedenstellende Leistungen. Auch in dieser Saison gingen die ersten Punkte nach einer schwachen Leistung an den TSV. Vor heimischem Publikum stehen die Zeichen also auf Wiedergutmachung.

Die Formkurve der SG zeigt derweil nach oben. Nach einem starken Kampf gegen Kempten, der leider unbelohnt blieb, bewies das Team von Milan Vučićević und Kuba Mrklas gegen Weilheim, dass sie mit der richtigen Einstellung auch gegen vermeintlich stärkere Gegner punkten können. Zwar nimmt Sonthofen aktuell nominell den schlechteren Tabellenplatz ein (10.), unterschätzen dürfen sie die Kaubeurer jedoch nicht. Auch Sonthofen gelang es vor zwei Wochen, Weilheim zu schlagen. Mit Blick auf die Abstiegs- und Relegationsplätze wird das Ringen um die wichtigen Zähler immer energischer. Das Duell zwischen dem 8. Platz und dem 10. Platz der Bezirksoberliga ist also ein klassisches Vier-Punkte-Spiel.

Vor der ersten Mannschaft steht um 14:00 Uhr die zweite Herrenmannschaft gegen den TSV Pfronten auf der Platte. Nach vier Niederlagen in Folge sollen für das Team von Christian Schelb nun wieder Punkte her. Die letzten Punkte holten die Pfrontener vor knapp zwei Monaten ausgerechnet gegen die SG. Auch hier ist also noch eine Rechnung offen.

Zwischen den beiden Herrenspielen geht noch die weibliche B-Jugend an den Start. Gegen den TV Gundelfingen soll der nächste Punktgewinn gesichert werden. Die Saison für die B-Jugend lief bisher leider zäh. Umso mehr Grund dafür, gegen Gundelfingen den Grundstein für einen erfolgreichen Endspurt zu legen. Anwurf ist vor heimischem Publikum um 16:00 Uhr.

Der Kaufbeurer Handballtag wird jedoch von der männlichen D-Jugend eröffnet. Die stellen sich zuhause im Turnier ab 10:00 Uhr Mannschaften aus Gröbenzell und Fürstenfeldbruck.

Auswärts ist am Sonntag die C-Jugend gefragt. Die liefern sich um 10:00 Uhr ein Duell mit der SG Kempten-Kottern. Im viertletzten Spiel der Rückrunde bietet sich gegen Kempten die Chance, sich nach einigen Rückschlägen wieder zu belohnen.

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Kann der ESVK den Erfolg des letzten Wochenendes am kommenden Spieltag wiederholen?

Am Freitag bei den Bietigheim Steelers. Am Sonntag ist dann die Düsseldorfer EG in der Wertachstadt zu Gast. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr.

Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse. Für das Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG ist der Kartenverkauf dazu schon sehr gut angelaufen. Unter anderem werden über 200 Fans der DEG in Kaufbeuren erwarten.

Aus der Kabine:

Tyson McLellan wird, wie berichtet, am Wochenende voraussichtlich wieder an Bord sein. Vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München stehen neben Rio Kaiser auch Phillip Sinn und Vadim Schreiner zur Verfügung. Philipp Krening und Nikolaus Heigl werden dagegen erst später in der Olympiapause zum ESVK stoßen.

Die Joker müssen, wie berichtet, auf Yannik Burghart verzichten, der aufgrund einer Unterkörperverletzung bis Mitte Februar ausfallen wird. Zudem fehlen weiterhin die bereits bekannten verletzten Spieler Henri Kanninen, Joe Cassetti, Jonny Tychonick, Dartagnan Joly (dessen Rückkehr sich leider weiter verzögert) und John Rogl. Letzterer war gestern das erste Mal wieder auf dem Eis und wird bei optimalem Verlauf wohl als erster aller aktuell verletzten Akteure wieder in den Spielbetrieb zurückkehren können.

Livestream:

Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Sport

Rekordabend beim Heimkampf des AC Kaufbeuren in der Bayernliga

Sportlich entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe mit dem favorisierten TSV Waldkirchen

Rekordabend trotz knapper Niederlage. Beste Stimmung, volle Ränge und Gewichtheben auf Topniveau: Der zweite Heimkampf des AC Kaufbeuren in der Bayernliga am Samstag, den 24. Januar, war ein voller Erfolg. Rund 180 Zuschauer, der vereinseigene Fanclub, zahlreiche Helfer und Sponsoren sorgten ab 18 Uhr in der Jakob-Brucker-Turnhalle für eine eindrucksvolle Kulisse.

Sportlich entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe mit dem favorisierten TSV Waldkirchen, Absteiger aus der 2. Bundesliga. Zwar setzte sich Waldkirchen am Ende mit 2:1 Punkten durch, doch der AC Kaufbeuren gewann den Punkt im Reißen und stellte mit 433,9 Relativpunkten eine neue Mannschaftsbestleistung auf. Waldkirchen kam auf 440,0 Relativpunkte – ein denkbar knapper Abstand.

Für den AC Kaufbeuren überzeugten Jenny Freidl mit 62 kg im Reißen und 77 kg im Stoßen, Charllotte Stirnweis mit 75 kg im Reißen und 86 kg im Stoßen sowie Marco Lilienblum, der einen perfekten Wettkampf mit sechs gültigen Versuchen, 106 kg im Reißen und 132 kg im Stoßen zeigte. Melanie Heer absolvierte erst ihren zweiten allgemeinen Wettkampf und erzielte mit 50kg im Reißen und 68 kg im Stoßen starke 77 Relativpunkte. Außer Konkurrenz startete Yulia Iakovleva mit 50 kg im Reißen und 63 kg im Stoßen, Patrick Junnghans hob ebenfalls außer Konkurrenz 104 kg im Reißen und 128 kg im Stoßen. Damian Engel hingegen ging nur im Stoßen an den Start und bewältigte 128 kg, Alexander Häfele steigerte sich dort auf 130 kg. Mona Weber trat für den ACK mit 44 kg ausschließlich im Reißen an, ebenso Julia Weidenauer mit 44 kg im Reißen.

Ein besonderer Moment abseits der Plattform war der Besuch von Karl Rimböck, der kürzlich in die Hall of Fame des Weltverbandes der Gewichtheber aufgenommen wurde. Der frühere Bundesliga-Heber und Kampfrichter bei neun Olympischen Spielen verfolgte den Wettkampf live und verlieh dem Abend zusätzlichen Glanz.

Trainer Alfred Weber zeigte sich nach dem Wettkampf hochzufrieden: „Wir hatten eine sehr starke Mannschaftsaufstellung. Ich bin unglaublich stolz auf mein Team, vor allem auf den Punkt im Reißen. Die Mannschaft wird in den kommenden Wettkämpfen alles geben, um das Bestmögliche herauszuholen.“

Trotz der knappen Niederlage bleibt der AC Kaufbeuren auf einem starken vierten Tabellenplatz. Der nächste Wettkampf folgt am 7. Februar gegen den TSV Forstenried – die gezeigte Leistung macht Lust auf mehr.

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Sport

Ein Team, ein Ziel, ein historischer Erfolg: Wie die Damenmannschaft der SpVgg Kaufbeuren bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft überraschte

Historischer Erfolg

Mit einem Reisebus voller Vorfreude und einem lautstarken Fanclub im Gepäck reiste die SpVgg Kaufbeuren am vergangenen Wochenende zur JOBRAD Bayerischen Hallenmeisterschaft der Frauen. Das Ziel: Ein starkes Turnier spielen. Die Realität: Ein sportliches Ausrufezeichen, das in die Vereinsgeschichte eingeht. Bereits bei der Ankunft lag Spannung in der Luft – die Atmosphäre versprach Großes.

Souverän durch die Gruppenphase

In der Vorrunde der Gruppe A ließ das Team von Anfang an keinen Zweifel aufkommen. Drei Spiele, drei Siege:

  • 2:0 gegen den FC Markt Schwaben
  • 1:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth
  • 3:2 gegen den SC Regensburg

Diese Leistungen sicherten Kaufbeuren nicht nur den Gruppensieg, sondern auch den direkten Einzug ins Halbfinale. Die Mannschaft zeigte sich spielerisch reif, geschlossen und leidenschaftlich.

Emotionen im Halbfinale

Im Halbfinale wartete der Gastgeber SC Eltersdorf – und die SpVgg ließ auch hier nichts anbrennen. Mit einem konzentrierten 1:0 zog das Team ins Finale ein. Die Halle tobte, getragen von den unermüdlichen Fans, die für eine mitreißende Stimmung sorgten.

Spannendes Finale gegen Ruderting

Das Endspiel gegen den FC Ruderting, Tabellenführer der Bayernliga, begann vielversprechend. Kaufbeuren ging früh in Führung – der Titel schien greifbar. Doch Ruderting drehte die Partie. Trotz großem Einsatz und starker Leistung stand es am Ende 1:3. Die Enttäuschung wich jedoch schnell der Freude über das Erreichte.

Platz zwei – ein historischer Erfolg

Mit dem Vizetitel bei der Bayerischen Meisterschaft hat die SpVgg Kaufbeuren ein sportliches Kapitel geschrieben, das in Erinnerung bleiben wird. Von der schwäbischen Meisterschaft bis ins bayerische Finale – der Weg war geprägt von Teamgeist, Leidenschaft und sportlicher Qualität.

Stimmen aus dem Team

Spielführerin und Torhüterin Sandrine Uhlig:

„Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, was alle die Turniere über geleistet haben. Das Ergebnis gestern war ein krönender Abschluss der Hallensaison und zeigt einfach was für eine unfassbar starke Einheit auf und neben dem Platz zusammengewachsen ist. Die Fans, die Spieler, die Trainer. Das ist ein großes Gesamtpaket was am Ende zu diesem unglaublichen Erfolg geführt hat und damit sind vor allem auch die Spieler gemeint, die nicht so viel Spielzeit hatten und trotzdem dabei waren. Das macht eine Mannschaft am Ende aus und ist unfassbar wichtig für die Gemeinschaft, dass wirklich alle einfach für das Team einstehen und sich freuen und mitfiebern.“

Trainer Norbert Schmidtbauer:

„Es war ein perfekt organisiertes reines Damenturnier mit hochrangigem Besuch durch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Die Stimmung in der Halle war dank der zahlreichen Fans aller Teams hervorragend. Unsere Mannschaft ist im Eröffnungsspiel gegen den oberbayerischen Meister Markt Schwaben zwar nervös gestartet, kam dann aber immer besser ins Spiel und gewann verdient mit 2:0 durch zwei Treffer von Paula Eichinger. Mit drei Siegen und neun Punkten in der Gruppenphase haben wir uns souverän für das Halbfinale qualifiziert. Dort lieferten wir uns gegen den Gastgeber Erlangen ein kräftezehrendes Duell, in dem Lisa Schmittner mit ihrem Treffer den Einzug ins Finale sicherte. Im Endspiel gegen den Tabellenführer Ruderting in der Bayernliga haben wir dem späteren Turniersieger als einziges Team ein Gegentor zugefügt. Nach dem Ausgleich und der schnellen Führung des Favoriten haben wir noch einmal alles versucht, mussten kurz vor Schluss jedoch nach einem Konter das 1:3 hinnehmen. Insgesamt war es eine überragende Mannschaftsleistung, wir haben tollen Fußball gezeigt und sind mit einer hochverdienten Vizemeisterschaft nach Hause gefahren – trotz der schwierigen Straßenverhältnisse auf der Rückreise.“

Ausblick: Blick nach vorn

Die Hallensaison ist beendet, die Rückrunde wartet. Mit dem Rückenwind dieses Erfolgs wird sich die Mannschaft erneut als eingeschworenes Team präsentieren – und im kommenden Jahr sicher wieder angreifen.

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Gesundheit Sport

Gut vorbereitet in einen neuen Lebensabschnitt

Aktiv und gesund im Ruhestand

Mit dem Eintritt ins Rentenalter beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Wichtig ist jetzt, körperlich aktiv, sozial eingebunden und geistig rege zu bleiben, denn: Aktive Menschen sind zufriedener und im Durchschnitt gesünder als inaktive Menschen. Fachleute raten dazu, frühzeitig zu planen, wie der Ruhestand aussehen soll. Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu empfiehlt, sich rechtzeitig einige Fragen zu stellen, wie etwa: Will ich erst einmal ausspannen und ganz ohne Verpflichtungen sein? Oder habe ich Stärken, die ich am liebsten weiter einsetzen möchte? Gibt es Dinge, die ich schon immer einmal tun oder lernen wollte? Wie viel Zeit nehme ich mir für andere, zum Beispiel die Familie? Und wie viel Zeit brauche ich für mich?

Viele neue Möglichkeiten tun sich auf

Sind die Ziele klar, geht es in die Feinplanung: So können sich künftige Rentnerinnen und Rentner zum Beispiel über ehrenamtliche Tätigkeiten informieren. Rund ein Drittel der über 65-Jährigen in Deutschland engagiert sich ehrenamtlich – im Sport, bei sozialen Einrichtungen, in Kultur und Bildung oder im Umweltschutz. „Ehrenamtliche Arbeit erweitert den eigenen Horizont, man lernt neue Menschen kennen, erlebt Gemeinschaft und tut etwas für das gesellschaftliche Miteinander – das kann sehr befriedigend sein“, so Bernd Ruppert. Viele nutzen auch die Angebote von Bildungseinrichtungen in ihrer Umgebung. Das kann die Volkshochschule vor Ort sein oder die nahe gelegene Uni, die ein Seniorenstudium anbietet. 

Gesundheit und Partnerschaft pflegen

Die eigene Gesundheit ist Voraussetzung dafür, den neuen Lebensabschnitt genießen zu können. Dazu gehören regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Dadurch reduziert sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall, aber auch für Diabetes, Krebs, Osteoporose und Demenz. Wer aktiv und mobil ist, bleibt außerdem länger selbstständig. Doch trotz aller Vorbereitung und Planung: Der Ruhestand kann auch die Partnerschaft beeinflussen, wenn man plötzlich rund um die Uhr zusammen ist. „Es ist hilfreich, rechtzeitig mit Partnerin oder Partner zu beratschlagen, wie Sie das gemeinsame Leben im Ruhestand gestalten wollen“, rät Bernd Ruppert. Es hat sich bewährt, einerseits gemeinsam Pläne zu schmieden und sich andererseits gegenseitige Freiräume zu lassen, Freundschaften und das soziale Netzwerk zu pflegen. Dann kann der neue Lebensabschnitt mit seinen vielen Freiheiten und Möglichkeiten gut gelingen.

Weitere Informationen:

AOK-Gesundheitsmagazin – Endlich Rentner: So lässt sich der Ruhestand aktiv gestalten: 
https://www.aok.de/pk/magazin/wohlbefinden/motivation/endlich-rentner-so-koennen-rentner-neue-hobbys-finden/

AOK-Gesundheitsmagazin – Fit im Alter: Gesunde Ernährung für Senioren:
https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/vitamine/gesunde-ernaehrung-fuer-senioren-so-gehts/

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Sport

Heimstärke: Erster Sieg des Jahres für die SG Kaufbeuren-Neugablonz Herren

Kaufbeurer Heimstärke wieder unter Beweis gestellt

Nach einem durchwachsenen Start in die Rückrunde der Bezirksoberliga-Saison trafen die Kaufbeurer Handballer am vergangenen Samstag auf den Tabellensechsten, den TSV Weilheim. Nachdem die Oberbayern das Hinspiel gewinnen konnten, war es nun das gesetzte Ziel des Teams von Milan Vučićević und Kuba Mrklas, vor heimischem Publikum die Punkte in Kaufbeuren zu behalten.

In den ersten Spielminuten entwickelte sich dabei eine ausgeglichene Partie. Keine der beiden Mannschaften konnte sich einen klaren Vorsprung erarbeiten. Unkonzentriertheiten in Angriff und Abwehr hielten die SG immer wieder davon ab, den Gästen ihr Spiel aufzuzwingen. Die erste Viertelstunde konnten die Weilheimer damit einen Zwei-Tore-Vorsprung erarbeiten und verteidigen.

Dann legten die Hausherren nochmal eine Schippe drauf und glichen nach 16 Minuten zum 9:9 aus. Die Kaufbeurer erarbeiteten sich besonders im Angriff mehr und mehr Sicherheit und konnten so Fehler in der Abwehr ausgleichen. In der 26. Spielminute erzielte Jakob Kittner, der mit 5 Toren neben Konstantin Balkow (10) der erfolgreichste Werfer für die SG war, den Treffer zur 15:12-Führung. Zur Pause lagen die Wertachstädter noch mit 16:15 vorne.

Die Gäste kamen dann jedoch besser aus der Kabine und konnten direkt ausgleichen. Bedingt durch starke Paraden des eingewechselten Torwarts Florian Horend und ein druckvolles Angriffsspiel gelang den Kaufbeurern dann jedoch ein Fünf-Tore-Lauf, der sie in der 42. Spielminute mit 24:18 in Führung brachte.

Die Abwehr stand zu diesem Zeitpunkt lückenlos und machte den Gästen sichtlich zu schaffen. Jeder Fehler wurde im Angriff konsequent bestraft. In der 50. Spielminute konnten die Hausherren ihre Führung so zum 30:20 ausbauen. Einige Rotation in der Kaufbeurer Aufstellung ließ den Gästen zwar noch die Möglichkeit auf fünf Tore in der Schlussphase, der SG konnten sie jedoch den verdienten Sieg nicht mehr entreißen. Die Kaufbeurer Handballer rücken damit auf den achten Tabellenplatz vor.

Kapitän Roman Haggenmüller lobt nach dem Spiel seine Mannschaft: “Ich bin stolz darauf, was die Jungs heute geleistet haben. Endlich haben wir uns auf die Dinge konzentriert, die wir in den letzten Wochen trainiert haben. Wir haben sowohl in der Abwehr als auch im Angriff konsequenter gespielt und uns so einen absolut wichtigen Sieg erkämpft.

Für die SG waren im Einsatz: Alles; Horend; Hipper; (Alle Tor) Amberger 1; Gellrich 3; Haggenmüller 4; Glas; Spitschan 2; Kittner 5; Hohenreiter 3; Mohring 2; Seidel; Elstner; Balkow 10; Bartel 3;

Als erste Mannschaft war am Samstag jedoch die weibliche D-Jugend im Turniereinsatz zuhause. Mit einer Niederlage gegen Dietmannsried (6:31) und einem Sieg gegen den TSV Mindelheim konnte die D-Jugend einen ereignisreichen Turniertag abschließen.

Nach der weiblichen D-Jugend lud die weibliche B-Jugend den Tabellenführer aus Ottobeuren zum Kräftemessen in die Turnerstraße. Die Gäste zeigten dabei, dass sie verdient immer noch ungeschlagen in der Bezirksoberliga rangieren. Die SG musste sich mit 19:29 geschlagen geben.

Nach der B-Jugend sah sich auch die männliche C-Jugend mit einer schweren Partie gegen die SG Biessenhofen/Marktoberdorf konfrontiert. Hier unterlagen die Kaufbeurer ebenfalls klar mit 19:37.

Am Sonntag standen dann für die männliche D-Jugend und die E-Jugend ebenfalls noch Turniertage auf dem Plan. Während die E-Jugend am Sonntag einen weiteren Spieltag der Winterrunde in der heimischen Halle spielte, hielt das Turnier in Waltenhofen für die D-Jugend zwei knifflige Aufgaben bereit. Für die männliche D-Jugend ging der Tag zwar leider mit zwei Niederlagen gegen Waltenhofen (12:26) und Fürstenfeldbruck (21:26) zu Ende. Der Vorfreude auf das nächste Turniert tut das aber keinen Abbruch.

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Joker holen ersten Sieg nach langer Zeit!

ESVK mit Dreier in Bad Nauheim

Zum 39. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 führte der DEL2-Spielplan den ESV Kaufbeuren am heutigen Sonntagabend zum EC Bad Nauheim. Chef-Trainer Leif Carlsson musste dabei neben den bekannten verletzungsbedingten Ausfällen auch auf Tyson McLellan verzichten, der sich beim Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden eine Oberkörperverletzung (MRT am Montag) zugezogen hat. Rihards Babulis war dazu erneut für den EV Füssen im Einsatz.

Im Tor stand Cody Porter, der beim 2:0 Auswärtssieg der Joker einen Shutout feiern konnte. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung holte sich die Mannschaft von Trainer Leif Carlsson dabei in der Kursstadt den ersten Dreier seit dem 26.12.2025.

Das Spiel war im ersten Drittel sehr ausgeglichen. Die Hausherren hatten dabei ein wenig das optische Übergewicht, jedoch machte sich dies nicht in wirklichen Torchancen bemerkbar. Da beide Mannschaften von der Strafbank wegblieben, gab es auch für die Special-Teams keine Möglichkeiten, Gefahr zu erzeugen. Auf Seiten der Hessen hatte Parker Bowles die beste Chance, doch Cody Porter parierte stark. Kurz vor der Pause hatten dann die Joker ihre beste Tormöglichkeit. Ein Schuss von Yannik Burghart, der wohl noch von Jere Laaksonen abgefälscht wurde, landete an der Querlatte. So ging es ohne einen Treffer zum ersten Pausentee im altehrwürdigen Colonel-Knight- Stadion.

Das zweite Drittel verlief ähnlich wie der erste Abschnitt. Die Joker schafften es immer wieder, die Bad Nauheimer vom eigenen Tor fernzuhalten und selbst in der Offensive zu Chancen zu kommen. Eine solche nutzte Sami Blomqvist in der 24. Minute zum ersten Treffer des Abends. Dabei konnte der Deutsch-Finne eine Ablage von Jere Laaksonen im Slot im rechten Torwinkel zum Spielstand von 0:1 unterbringen. Auf der Gegenseite rettete Max Kislinger regelwidrig vor seinem einschussbereiten Gegenspieler und musste für zwei Minuten auf die Strafbank. Das Unterzahlspiel des ESVK war gut, und mit Ablauf der Strafe konnte Alec Zawatsky einen Konter einleiten. Bei seinem Torabschluss alleine vor Gerald Kuhn wurde er ebenfalls regelwidrig gestoppt, und auch die Allgäuer kamen zu einem Powerplay. Doch auch den Jokern sollte im Powerplay kein Treffer gelingen. Umso länger das Drittel andauerte, desto besser hatten die Joker das Spielgeschehen unter Kontrolle und verdienten sich die 0:1-Führung zum zweiten Pausentee redlich.

Der Schlussabschnitt wurde dann teilweise relativ wild, und es gab viele Strafen. Den Anfang machten die Joker. Durch Strafen in der 41. und 42. Minute mussten die Allgäuer ein Drei-gegen-Fünf-Unterzahlspiel verteidigen, was glücklicherweise gelang. Brent Raedeke, der die erste Strafe absitzen musste, konnte bei seiner Rückkehr einen Konter ansetzen und dabei ebenfalls ein Foulspiel ziehen, sodass nach einer kurzen Vier-gegen-Vier-Phase auch der ESVK zu einem Powerplay kam. Im weiteren Verlauf des Schlussabschnitts kamen die Kurstädter noch zu zwei weiteren Überzahlspielen in der 48. und 53. Minute, doch auch diese überstanden die Kaufbeurer schadlos. Ein eigenes Powerplay des ESV Kaufbeuren nach 49 Minuten war leider auch nicht der Rede wert. In der Schlussphase der Partie wurde es dann noch das eine oder andere Mal gefährlich vor Cody Porter, doch der Joker-Goalie sowie seine Vorderleute behielten stets den Überblick.

Als die Hausherren gut zwei Minuten vor dem Ende ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, entschied Alec Zawatsky gut 60 Sekunden später die Partie mit einem Treffer ins leere Nauheimer Gehäuse und stellte somit auch den 0:2 Endstand her. Für den ESVK war das eine große Erlösung, hatte man sich in letzter Zeit ja leider oftmals kurz vor dem Ende noch die Butter vom Brot nehmen lassen und mögliche Punkte hergegeben.

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Joker lassen sich wieder einmal kurz vor dem Ende die Butter vom Brot nehmen

Blue Devils Weiden nehmen Zusatzpunkt mit nach Hause

Am Freitagabend (38. Spieltag) in der heimischen energie schwaben arena sollte auch der erste Heim-Einsatz an der Bande für den in Kaufbeuren bereits bekannten neuen Trainer Leif Carlsson und Co-Trainer-Neuzugang Patric Wener sein. Zu Gast waren die Blue Devils Weiden. Neben den bekannten Langzeitausfällen fehlten zusätzlich Rihards Babulis, der für den EV Füssen im Einsatz war, und Fabian Koziol, der pausierte. Dafür waren Florian Reinwald, Yannik Burghart und Cody Porter wieder mit dabei. Im Tor startete Daniel Fießinger. Eine schöne Szene gab es vor dem Spiel noch, als die Weidener Fans ein Banner als Gratulation zu 80 Jahren ESVK hochhielten, was von den Kaufbeurer Fans entsprechend gewürdigt wurde. Der ESV Kaufbeuren musste sich vor 2.103 Zuschauern mit 2:3 nach Penaltyschießen geschlagen geben.

Die Partie startete optimal für die Joker. Bereits in der zweiten Minute kam ein fehlgeschlagener Kaufbeurer Pass zu Michael McNiven im Weidener Kasten. Dieser wollte das Spiel schnell machen, passte aber zu Dominik Groß, der wiederum den Puck zurück in den Slot zu Jere Laaksonen spielte. Der Deutsch-Finne schloss schnell ab und versenkte zum 1:0. Die Weidener starteten ihrerseits nicht gut in die Partie, bauten aber im Verlauf des Drittels immer mehr Druck auf die Hausherren aus. Weiden war deutlich mehr am Puck, was auch an vielen rot-gelben Fehlpässen und misslungenen Klärungsaktionen in der Defensivzone lag. Generell war zu beobachten, dass viel um den Puck gekämpft wurde und feine Spielzüge eine Seltenheit darstellten. So auch kurz vor Ende des Drittels, als der Zweikampf an der Bande aus Kaufbeurer Sicht verloren ging und der Puck an der blauen Linie bei Neal Samanski landete. Der zog ab, und mit viel Abprallglück landete die Scheibe bei seinem Bruder Noah Samanski, der Daniel Fießinger zum 1:1 mit der Rückhand überwand.

Bilder des Spiels

Der zweite Spielabschnitt startete erneut gut für den ESVK. Gleich zu Beginn lief Yannik Burghart samt Spielgerät kreuz und quer durch die Offensivzone. Sein Pass zu Maximilian Kislinger gelang, dieser wurde aber noch entscheidend von Luca Gläser vor dem halbleeren Tor gestört. Das gesamte Drittel wirkte sehr zerfahren, aber ausgeglichen. Beide Mannschaften kämpften sich in die Partie und erspielten sich nach und nach ihre Chancen. Mitte des Drittels wurde Pavels Nikitins von Tom Schwarz unsanft abgeräumt, was Rio Kaiser dazu veranlasste, dem Weidener nachzugehen. Nach einem kurzen Gerangel erhielt Tom Schwarz jeweils zwei Minuten für Beinstellen und übertriebene Härte, Rio Kaiser erhielt zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Die Überzahl der Joker war wie so oft sehr statisch, mit dem Ziel, die Direktabnahme zu versuchen, was aber nicht zum Erfolg führte. Kurz vor dem Ende des Drittels folgte eine weitere Strafzeit, dieses Mal für Georg Thal aufgrund eines Stockschlags. Bei den Jokern war kein kontrollierter Powerplayaufbau zu erkennen, und so ging es mit vierzig Sekunden Reststrafe auf der Uhr in die zweite Pause.

Im dritten Spielabschnitt dauerte es eine Weile, bis die Partie wieder Fahrt aufnahm. Das erste große Ausrufezeichen setzte Maximilian Kolb, der seinen Schuss von der blauen Linie an den Pfosten setzte. Mitte des Drittels trug Yannik Burghart mit seinem bemerkenswerten Tempo die Scheibe aus dem eigenen Drittel bis in die Offensivzone. Der Puck landete dann im Getümmel im Slot, rutschte nach hinten zu Paul Mayer und dieser versenkte seinen Schlenzer zur 2:1-Führung im Netz. Kurz darauf leitete Sami Blomqvist an der blauen Linie die von hinten kommende hohe Scheibe weiter in die Offensivzone, womit Michael McNiven im Tor nicht gerechnet hatte. Der Weidener Torwart stand außerhalb seines Tores, der Schussversuch von Sami Blomqvist landete schließlich bei Nicolas Appendino, dieser traf aber das halbleere Tor nicht, womöglich weil Michael McNiven selbstbewusst zurück ins Tor hechtete. Die Weidener hatten nach dem Gegentor Blut geleckt und drückten den ESV Kaufbeuren immer weiter in die eigene Zone. Daniel Fießinger hatte in der Folge viel zu tun, konnte aber jede Chance parieren. Im nächsten Kaufbeurer Angriff erhielt Jonas Fischer bei einem Zweikampf in der Rundung eine kleine Strafzeit wegen Haltens des Stockes. Mit noch 1:55 auf der Uhr nahm der ESVK die Auszeit, und Weiden zog den Torwart für den sechsten Feldspieler. In Überzahl verschoss Alex-Olivier Voyer zunächst deutlich, mit seinem nächsten Versuch vom linken Bullykreis traf er dann aber ins rechte Kreuzeck zum 2:2-Ausgleich. Somit ging es in die Verlängerung. Tyler Ward traf hierin zwei Mal den Pfosten. Die Joker hatten auch ihre Chancen. Treffer fielen keine. Eine Sekunde vor Ende der Verlängerung spielten sich wilde Szenen ab. Zunächst erhielt Fabian Ribnitzky beim noch nicht eingeworfenen Puck eine Strafzeit wegen Stockschlags gegen Alec Zawatsky. Direkt danach vereinbarten Max Oswald und Dominik Bohac einen Faustkampf, für den beide je eine fünfminütige Strafzeit erhielten. Im Penaltyschießen traf Yannik Burghart nicht. Tyler Ward überwand Daniel Fießinger. Sami Blomqvist traf ebenso nicht. Alex-Olivier Voyer versenkte nicht. Tyson McLellan tanzte den Torwart aus. Cedric Schiemenz tunnelte abschließend Daniel Fießinger, und so nahmen die Blue Devils Weiden den Zusatzpunkt mit nach Hause.

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Teuflische Aufgaben für die Joker: Heimspiel gegen Weiden, Auswärtsduell in Bad Nauheim

ESVK vor einem spannenden DEL2-Wochenende mit Rückkehrern und Fragezeichen

Am Wochenende steht der ESV Kaufbeuren in der DEL2 erneut vor einer sportlichen Herausforderung. Die Spieltage 38 und 39 führen das Team von Cheftrainer Leif Carlsson und Co-Trainer Patric Wener am Freitag zunächst in ein Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden. Die Partie in der energie schwaben arena beginnt um 19:30 Uhr.

Nur zwei Tage später, am Sonntag um 18:30 Uhr, sind die Allgäuer zu Gast bei den Roten Teufeln des EC Bad Nauheim. Zwei Begegnungen mit ambitionierten Gegnern – und mit Blick auf die Tabelle von Bedeutung.

Kartenverkauf und Livestream

Tickets für das Heimspiel am Freitag sind online unter tickets.esvk.de, an der Abendkasse sowie in der Geschäftsstelle und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Wer das Spiel nicht live in der Arena verfolgen kann, hat die Möglichkeit, alle DEL2-Partien kostenpflichtig im Livestream auf Sporteurope.TV zu sehen.

Ein Blick in die Kabine: Rückkehrer, Ausfälle, Hoffnung

Der Kader des ESVK erfährt vor dem Wochenende einige personelle Veränderungen:

Wieder mit dabei:

  • Yannik Burghart ist nach seiner Sperre wieder spielberechtigt.
  • Cody Porter und Florian Reinwald sind wieder fit und stehen als Optionen zur Verfügung.

Weiterhin verletzt:

  • Henri Kanninen (Top-Scorer): erfolgreich operiert, fällt für den Rest der Saison aus.
  • Dartagnan Joly: Könnte kommende Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren.
  • John Rogl und Jonny Tychonick: Rückkehr ins Lineup wird für Mitte Februar erwartet.
  • Joe Cassetti: Die Genesung schreitet voran, eine Rückkehr könnte Ende Februar möglich sein.

Noch offen ist, ob Förderlizenzspieler vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München am Wochenende zur Verfügung stehen werden.

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SG Kaufbeuren-Neugablonz: Handballer spielen am Wochenende daheim gegen Weilheim

SG im neuen Jahr weiter auf Punktejagd

Nach zwei Niederlagen in den ersten Spielen des neuen Jahres stehen die Kaufbeurer Handball-Herren am kommenden Samstag dem Tabellensechsten aus Weilheim gegenüber. Die Gäste konnten bisher sieben Siege verbuchen, mussten aber in den letzten drei Spielen drei Niederlagen hinnehmen.

Die SG möchte also aus der vorübergehenden Schwächephase der sonst so konstanten Weilheimer Profit schlagen. Nach einem schwachen Spiel zum Jahresauftakt gegen Landsberg konnten sich die Kaufbeurer gegen Ligaprimus Kempten insbesondere in der Abwehr deutlich steigern. Ziel muss es nun sein, diese Einstellung mit in das Spiel gegen Weilheim zu nehmen.

Die letzten drei Spiele gegen Weilheim konnten jeweils die Oberbayern für sich entscheiden. Zuletzt ging das Hinspiel in der laufenden Bezirksoberliga-Saison mit 32:24 an den TSV. Am kommenden Samstag wollen die Kaufbeurer ab 18:00 Uhr endlich wieder Punkte gegen die Handballer aus Weilheim einfahren.

Den Heimspieltag am 24. Januar eröffnet dabei die weibliche D-Jugend mit ihrem zweiten Turniertag in der Bezirksliga ab 10:00 Uhr gegen Mindelheim und Dietmannsried/Altusried. Unmittelbar danach hat die weibliche B-Jugend den ungeschlagenen Tabellenführer in der Bezirksoberliga, den TSV Ottobeuren zu Gast. Ab 14:00 geht es hier darum, es den Herren nachzumachen und dem Favoriten möglichst lange Paroli zu bieten.

Ab 16:00 Uhr lädt dann die C-Jugend zum Derby gegen die ebenfalls ungeschlagene SG Biessenhofen/Marktoberdorf. Eine harte Nuss – aber auch hier gilt es, bis zum Schluss zu kämpfen.

Handballerisch geht es dann am Sonntag für die männliche D-Jugend und die E-Jugend weiter. In Waltenhofen steht ab 9:00 Uhr die D-Jugend gegen Waltenhofen und Fürstenfeldbruck auf der Platte. Die E-Jugend lädt ab 9:00 Uhr in der heimischen Turnerstraße zum Turnier der Winterrunde.

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Nichts zu holen beim Tabellenführer – Joker unterliegen in Krefeld deutlich

Debüt des neuen Co-Trainers Claus Wener

37. DEL2-Spieltag: Für den ESV Kaufbeuren ging es am Dienstagabend nach Krefeld. Das Gastspiel beim aktuellen DEL2-Tabellenführer war für den neuen Co-Trainer Claus Wener zugleich auch das Debüt an der ESVK-Bande in Zusammenarbeit mit dem neuen Cheftrainer Leif Carlsson. Verzichten mussten die beiden Schweden dabei auf die verletzten Spieler John Rogl, Jonny Tychonick, Dartagnan Joly, Joe Cassetti, Henri Kanninen und Florian Reinwald (Ausfallzeit noch offen). Ebenfalls nicht im Line-up standen Cody Porter (Day-to-Day) und der gesperrte Yannik Burghart. Im Tor stand Daniel Fießinger.

    Die Joker gestalteten das erste Drittel gegen den Tabellenführer sehr ausgeglichen. Ein erstes Powerplay des ESVK nach einer Minute war nicht von Erfolg gekrönt; hier hatten die Kaufbeurer keinen nennenswerten Torabschluss. Nachdem die Gastgeber wieder komplett waren, entwickelte sich das Spiel etwas hin und her, ohne dass es für beide Torhüter wirklich gefährlich wurde. Beide Abwehrreihen hatten die eigene Zone gut unter Kontrolle. Einen Konter der Krefelder in der neunten Spielminute konnte Sami Blomqvist in letzter Sekunde noch mit einem Stockschlag verhindern, und die Pinguine kamen zu ihrem ersten Überzahlspiel. Dieses verteidigten die Joker sehr gut, und kurz vor Ablauf der Strafe konnte Jere Laaksonen sogar zu einem Konter ansetzen. Dabei traf der Deutsch-Finne mit einem Schuss auf der Stockhandseite von Danny aus den Birken zum 0:1 in der 11. Minute. Drei Minuten später ließ sich Dominik Groß dann zu einer unnötigen Strafe wegen übertriebener Härte hinreißen, und der Tabellenführer kam zu seinem zweiten Powerplay. Auch dieses konnten die Kaufbeurer jedoch gut killen. Den Hausherren sollte aber trotzdem noch vor der Pause der Ausgleichstreffer gelingen, und dieser Treffer war durchaus kurios. Daniel Fießinger kam dabei aus seinem Tor und wollte die Scheibe schnell nach vorne spielen. Rio Kaiser rechnete wohl nicht damit, dass sein Torhüter schnell weiterspielen wollte, und lief direkt in den Passversuch des Kaufbeurer Torhüters. Vom Schlittschuh von Rio Kaiser trudelte die Scheibe dann zum Spielstand von 1:1 in den leeren ESVK-Kasten. Der Spielstand hatte dann auch bis zum ersten Pausentee Bestand.

    Das zweite Drittel verlief dann ähnlich wie der erste Abschnitt. Der ESVK schaffte es, die Krefelder weitestgehend vom eigenen Tor wegzuhalten. Auch ein weiteres Powerplay nach 23 Minuten für die Pinguine sollte dies zunächst nicht ändern. Die Joker gingen dann in der 27. Minute erneut in Führung. Ein schneller Konter über Tyson McLellan, der den vor das Tor laufenden Alec Zawatsky fand, stellte den Spielstand auf 1:2. Aus Sicht der Wertachstädter war das mal gar nicht so unverdient. Das nächste Überzahlspiel für die Krefelder brachte dann jedoch die Wende. Zuerst markierte Jonathan Matsumoto mit einem satten Direktschuss in der 37. Minute den 2:2-Ausgleichstreffer, und nur 35 Sekunden später fingen sich die Joker auch noch einen Konter ein, den Max Newton eiskalt zum 3:2-Führungstreffer ausnutzte. Für die Allgäuer war das ein sehr ärgerlicher Spielstand, und somit musste man mit einem Rückstand in die letzten 20 Minuten beim Tabellenführer gehen, was die Aufgabe, Punkte zu sammeln, nicht einfacher machte.

    Punktesammeln sollte auch im letzten Drittel kein Thema mehr für den ESVK sein. Bereits nach 48 Sekunden stellte Max Newton den Spielstand auf 4:2 für die Pinguine. Der Top-Scorer der Hausherren konnte dabei ohne große Gegenwehr vor das Tor von Daniel Fießinger ziehen, und mit etwas Glück sprang die Scheibe dann auch über die Linie. Die Gegenwehr der Allgäuer war damit gebrochen. Zwar schaffte man es, immer wieder gefährlich vor das Tor von Danny aus den Birken aufzutauchen, hatte aber in der eigenen Zone Probleme über Probleme. Nicht sonderlich hilfreich waren dabei auch zwei weitere Unterzahlspiele in der 49. und 59. Spielminute. Beide Powerplays nutzten die Hausherren zum Treffer von 5:2 durch Max Newton und zum 7:2 durch Mark Zengerle. Zwischendurch hatte Marcel Müller mit der Rückhand aus kurzer Distanz ebenfalls in der 49. Minute das fünfte Tor der Pinguine an diesem Abend erzielt. Aus Sicht des ESVK wurde wieder einmal zu viel Zeit auf der Strafbank verbracht. Nach guten 40 Minuten war man spätestens mit dem vierten Gegentreffer zu Beginn des dritten Drittels nicht mehr in der Lage, den starken Krefeldern etwas entgegenzusetzen.

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    Patric Wener wird neuer Co-Trainer der Joker

    Patrick Reimer: „Patric Wener haben wir einen weiteren sehr erfahrenen Trainer an unserer Seite, der uns im Kampf um den Klassenerhalt viel guten Input geben kann

    Weiterer Zuwachs für den Trainerstab des ESV Kaufbeuren. Patric Wener, der als Trainer des Jahres 2022/2023 in Dänemarks höchster Spielklasse ausgezeichnet wurde, wird bereits beim Auswärtsspiel am Dienstagabend in Krefeld an der ESVK-Bande stehen. Zuletzt war der Schwede Chef-Trainer der KSW IceFighters Leipzig in der Oberliga Nord.

    Nach Stationen im Nachwuchsbereich und als Co-Trainer in Salzburg war der 57-jährige Schwede auch in seiner Heimat bei Mora IK und IF Björklöven als Headcoach in der Verantwortung. Nach einem Jahr als Cheftrainer in Frankreich kehrte der Schwede, der auch sehr gut Deutsch spricht, nach Österreich zurück, ehe er für fünf Jahre als Cheftrainer bei den Herlev Eagles in Dänemark unter Vertrag stand. Auf ein weiteres Jahr in Dänemark bei den Frederikshavn White Hawks folgte die Anstellung bei den KSW IceFighters Leipzig. Nach einem sehr erfolgreichen ersten Jahr in der OL Nord wurde Wener im November 2025 in Leipzig von seinen Aufgaben als Headcoach entbunden, was nun das Engagement beim ESVK bis zum Ende der Saison 2025/2026 ermöglicht hat.

    Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, über Patric Wener: „Patric Wener haben wir einen weiteren sehr erfahrenen Trainer an unserer Seite, der uns im Kampf um den Klassenerhalt viel guten Input geben kann. Er wird unsere Mannschaft und das Spielsystem zusammen mit Leif Carlsson stabilisieren. Dazu möchte ich mich bei den KSW IceFighters Leipzig für den schnellen Austausch und die angenehme Kommunikation Im Zuge der Verpflichtung von Petric Wener sehr herzlich bedanken.“

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    Sparkasse Allgäu unterstütz die Abteilung Faustball des TV Neugablonz mit 1000 Euro

    Für die Finanzierung der Auswärtsfahrten und Lizenzgebühren

    Derzeit kämpft die Faustball-Herrenmannschaft des Neugablonzer Turnvereins um den Verbleib in der 1. Bundesliga Süd (Halle). Das nächste Heimspiel im Rahmen der Playdowns findet am 31. Januar um 19 Uhr gegen den TV Vaihingen/Enz statt. Um den Verein und insbesondere die Abteilung Faustball als Nationalen Stützpunkt zu stärken, überreichte Ulrike Linder, Leiterin der Filiale Neugablonz Neuer Markt stellvertretend für die Sparkasse Allgäu einen Scheck in Höhe von 1000 Euro. Faustball-Abteilungsleiter Björn Siegmund und sein Stellvertreter Magnus Elstner nahmen die Spende dankend an, da sie wesentlich zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs beitrage. „Zum einen finanzieren wir so die Fahrtkosten für unsere Auswärtsspieltage und die Lizenzgebühren in der 1. Bundesliga, zum anderen können wir neues Spielmaterial wie Bälle für unsere Jugend- und Erwachsenenmannschaften anschaffen“, erklärt Elstner.

    Als regionaler Dienstleister ist es der Sparkasse Allgäu ein besonderes Anliegen, die hiesige Vereinsarbeit zu unterstützen. Besonders Sportvereine fördern den Teamgeist sowie die körperliche Fitness ihrer Mitglieder und ermöglichen das Knüpfen neuer Kontakte.

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    Harter Kampf bleibt unbelohnt: SG Kaufbeuren-Neugablonz unterliegt dem Spitzenreiter aus Kempten

    Trainer Kuba Mrkla. „Ich freue mich, dass das Team sich mit einem guten Spiel gegen den Favoriten belohnt hat“.

    Dass die SG Kempten-Kottern am Sonntagabend als Favorit in die Neugablonzer Turnerstraße anreist, war klar. Klar war aber auch die Zielsetzung der Kaufbeurer Handballer: so lange wie möglich Paroli bieten und den Kemptenern ein schweres Spiel bereiten.

    Den besseren Start erwischten erwartungsgemäß die Gäste, die nach etwas mehr als vier Minuten bereits mit 0:3 in Führung gehen konnten. In der Abwehr zeigte sich auf Seiten der Kaufbeurer schon eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum letzten Spiel, im Angriff konnten sie sich jedoch kein Selbstvertrauen erarbeiten. Die Illerstädter bestraften währenddessen unbeirrt jeden Fehler der Hausherren und konnten bis zur 22. Spielminute mit 4:13 davonziehen. Nach einem unglücklichen Einsteigen und der resultierenden roten Karte mussten die Kaufbeurer dann auch noch auf Außenspieler Kilian Hohenreiter verzichten.

    Gestärkt durch eine standhafte Abwehr und eine solide Torwartleistung gelang es dann den Hausherren aber, eine Gegenwehr zu organisieren. In die Pause ging es beim Stand von 8:14. Während die Kemptener mitunter Schwierigkeiten mit dem herzfreien Ball zu haben schienen, kamen die Wertachstädter immer besser ins Spiel. In der 45. Spielminute schlossen sie bis auf 16:19 auf.

    Auch nach einer Auszeit der Gäste blieb das Spiel zunächst eng, dann zogen die Gäste aber nochmal das Tempo an und konnten mit einem Vier-Tore-Lauf sieben Minuten vor Schluss ihren Vorsprung auf 19:26 ausbauen. Starke Paraden des Torhüters Nils Hipper und eine weiterhin energisch arbeitende Abwehr konnten verhindern, dass der Vorsprung noch weiter anwächst. Schlussendlich mussten sich die Kaufbeurer aber mit 21:27 geschlagen geben.

    Trainer Kuba Mrklas resümiert: “Wir haben uns heute vorgenommen, das Kemptener Spiel zu stören, wo wir können. Das haben wir vor allem durch eine solide Abwehr geschafft. Ich freue mich, dass das Team sich mit einem guten Spiel gegen den Favoriten belohnt hat. Wenn wir mit dieser Einstellung in den kommenden Partien auftreten, werden wir auch wieder Siege einfahren.”

    Für die SG liefen auf: Hipper; Horend; (beide Tor) Amberger ; Gellrich (5); Haggenmüller (1); Salzer; Spitschan (5); Kittner (1); Hohenreiter; Mohring; Seidel; Balkow (4); Bartel (5);

    Vor den Herren waren noch die weibliche D-Jugend, die männliche D-Jugend sowie die Kaufbeurer Zweite im Einsatz. Gegen die SG Kempten Kottern musste sich die männliche D-Jugend einmal geschlagen geben (19:25) und konnte sich im zweiten Spiel ein Unentschieden erkämpfen. Die weibliche D-Jugend musste sich im ersten Spiel nach dem Aufstieg in die Bezirksliga gegen Ottobeuren klar geschlagen geben (9:33), konnte das zweite Spiel gegen den TSV Schongau aber mit 23:21 für sich entscheiden.

    Für die zweite Herrenmannschaft erwiesen sich die Gäste aus Memmingen als eine Nummer zu groß. Während man gerade in den ersten 20 Minuten des Spiels noch ordentlich mitspielte, forderte eine hohe Fehlerquote über die Dauer des Spiels Tribut. Die Hausherren unterlagen in der Konsequenz mit 24:36.

    Im ersten Spiel des Wochenendes gelang es der männlichen C-Jugend leider nicht, sich mit Punkten zu belohnen. Obwohl man gegen Landsberg lange ordentlich mitspielte und es zum Ende nochmal eng wurde, ging das Spiel mit 35:32 an die Hausherren.

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    ESVK im Pech – sechs Sekunden fehlen zum Dreier

    Bitteres Déjà-vu für den ESVK – Joker verlieren in Overtime

    Am 36. Spieltag gastierte der ESV Kaufbeuren unter der Führung von seinem neuen Chef-Trainer Leif Carlsson bei den Eisbären Regensburg. Neben den bekannten verletzungsbedingten Ausfällen waren heute auch Daniel Fießinger (Pause) und Florian Reinwald (Verletzt) nicht mit im Kader. Im Tor startete Cody Porter.

    Der ESV Kaufbeuren kam sehr gut aus der Kabine und hatte gleich in der ersten Minute zwei sehr gute Torabschlüsse und hätte mit etwas Glück auch in Führung gehen können. In der Folge wirkten die Wertachstädter sehr strukturiert und hielten das Spiel dabei einfach. So gab es auf beiden Seiten nicht allzu viele Torchancen zu begutachten. Auch ein erstes Powerplay der Regensburger nach sechs Minuten konnte die Kaufbeurer nicht aus der Ruhe bringen. Dabei agierten die Joker nicht wie ein Tabellenletzter, und nach einer Einzelaktion von Brent Raedeke gingen die Allgäuer in der 16. Minute sogar in Führung. Der Deutsch-Kanadier traf, nachdem er zuvor einen Eisbären-Defender ausspielen konnte, allein vor Jonas Neffin über dessen Stockhandseite durchaus verdient zum 0:1. Mit diesem Spielstand ging es dann auch zum ersten Pausentee.

    Das zweite Drittel war dann teilweise sehr wild. Die Joker konnten in der 21. Minute mit 0:2 in Führung gehen. Tyson McLellan fand hinter dem Tor Yannik Burghart, und dieser traf aus kurzer Distanz trocken ins Netz. Die Hausherren schienen nun etwas gereizt und waren nach dem schnellen Gegentreffer deutlich aktiver als noch im ersten Abschnitt. David Morley brachte seine Farben in der 26. Minute das erste Mal auf die Anzeigentafel. Nachdem die Kaufbeurer Defensive komplett nicht auf der Höhe war, musste der Kanadier die Scheibe nach einem Zuspiel von Corey Trivino nur noch im leeren Gehäuse zum 1:2 unterbringen. Nur eine Minute später brachte Bernhard Ebner die Allgäuer wieder mit zwei Treffern in Front. Im Powerplay agierend, nagelte der Kapitän der Joker einen Schlagschuss in den rechten Torwinkel und stellte den Spielstand auf 1:3. Wiederum nur eine Minute später schlugen die Eisbären dann eiskalt zurück. Torschütze Kevin Slezak musste dabei die Scheibe zum 2:3-Anschlusstreffer nur in den leeren Kasten einschießen. ESVK-Torhüter Cody Porter blieb nach einer vorherigen Abwehraktion angeschlagen neben dem Tor liegen und konnte nicht mehr eingreifen. Unglücklich aus Sicht der Joker, da der Treffer ohne die Verletzung des Kaufbeurer Schlussmannes wohl nicht gefallen wäre. Es half alles nichts. Für den angeschlagenen Cody Porter kam dann Rhihards Babulis ins Kaufbeurer Tor, und der junge Goalie zeigte gleich eine Monsterparade und rettete spektakulär gegen einen Direktschuss der Eisbären. Das Spiel beruhigte sich dann wieder etwas, was vor allem dem ESVK gut zu Gesicht stand. Am Spielstand änderte sich bis zur Pause jedoch nichts mehr.

    Im Schlussabschnitt sah es lange so aus, als könnten die Joker beim Debüt ihres neuen Headcoaches Leif Carlsson tatsächlich einen Dreier einfahren. Trotz allem, dass die Kaufbeurer wieder einmal zu viel Zeit auf der Strafbank verbrachten, hatten die Eisbären zwei Powerplays in der 41. und 47. Minute sowie ein fünfminütiges Überzahlspiel in der 53. Minute. Die große Strafe kassierte Yannik Burghart für einen Check gegen den Kopf. Die Unterzahlsituationen überstanden die Allgäuer dabei dank einer guten Defensivarbeit und einem sehr stabilen Rihards Babulis schadlos. Als die Kaufbeurer dann zwei Minuten vor dem Ende wieder komplett waren, agierten die Hausherren ohne Torhüter und somit mit dem sechsten Feldspieler. Ein Bully, acht Sekunden vor dem Ende, brachte den Regensburgern dann noch den Ausgleichstreffer. Die Joker verloren das Bully klar, ein schneller Pass und David Morley konnte die Scheibe mit einem Direktschuss im Kaufbeurer Tor unterbringen, und es ging in die Overtime.

    In dieser lief es dann auch wie gehabt für den ESVK. Eine Strafe gegen Max Oswald nach 41 Sekunden bescherte den Oberpfälzern ein weiteres Powerplay, und dieses nutzten die Eisbären dann auch durch Alex Berardinelli zum 4:3-Siegtreffer.

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    Weitere Änderung im Trainerstab des ESVK: Co-Trainer Andrew Donaldson verlässt den Verein

    ESVK – 17.01. / 13:56 Uhr : Andrew Donaldson, der die Mannschaft aktuell als Trainer zusammen mit Sebastian Osterloh betreut hat, rückt nun wieder auf den Posten des Co-Trainers

    ESVK – 18.01. / 12:00 Uhr: Andrew Donaldson wird dem ESV Kaufbeuren nicht mehr als Co-Trainer zur Verfügung stehen. Der 37-jährige Kanadier hat den Verein am Samstagabend um die vorzeitige Auflösung seines bis Saisonende laufenden Vertrags gebeten. Der ESVK ist diesem Wunsch nachgekommen und wird die offene Stelle des Co-Trainers neu besetzen.

    Dank und Zukunftswünsche

    Der Verein bedankt sich bei Andrew Donaldson für die geleistete Arbeit. Der zweifache Familienvater erhält für seine weitere berufliche und private Zukunft die besten Wünsche vom ESVK.

    Übergang beim Auswärtsspiel in Regensburg

    Bereits beim heutigen Auswärtsspiel in Regensburg werden die Joker vom neuen Cheftrainer Leif Carlsson sowie von Sebastian Osterloh betreut.

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    Leif Carlsson übernimmt den Cheftrainerposten beim ESVK

    Änderung im Trainerbereich

    Leif Carlsson übernimmt wie im letzten Jahr den Cheftrainerposten beim ESVK und hat das große Ziel, die Mannschaft wie in der Saison 2024/2025 zum Klassenerhalt in der DEL2 zu führen.

    Der erfahrene Schwede wird heute Abend in Kaufbeuren eintreffen und soll dann am Sonntag beim Auswärtsspiel in Regensburg auch bereits an der Bande der Joker stehen.

    Andrew Donaldson, der die Mannschaft aktuell als Trainer zusammen mit Sebastian Osterloh betreut hat, rückt nun wieder auf den Posten des Co-Trainers.

    Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Leif Carlsson ist ein sehr erfahrener Trainer, der schon im Vorjahr die Mission Klassenerhalt gemeistert hat und weiß, mit solchen schwierigen Situationen bestens umzugehen. Er wird bei der Mannschaft nochmals einen neuen Impuls setzen, und wir erhoffen uns, dass der bereits begonnene Prozess dann auch wieder mit Siegen und somit mit wichtigen Punkten belohnt wird.“

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    Auch im Geburtstagsspiel muss der ESVK eine Niederlage einstecken

    Beeindruckende Choreografie der Heimkurve, die eine Reise durch die letzten 80 Jahre darstellte

    Das Meisterschaftsspiel der DEL2 zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Kassel Huskies am Freitagabend war ein ganz besonderes. Am Tag zuvor vor genau 80 Jahren wurde der ESVK gegründet, was im Stadion gebührend gefeiert werden sollte. Schon deutlich vor dem zeitlich passenden Spielbeginn um 19:46 Uhr beeindruckten die Fans mit einem riesigen Fanmarsch aus der Innenstadt in Richtung energie schwaben arena. Direkt nach der Begrüßung wurde ein emotionales Video mit Geburtstagsgrüßen vieler Spieler, Trainer und prägender Figuren der letzten Jahre im Stadion abgespielt. Mit dabei waren unter anderem Heiner Römer, Daniel Oppolzer, Go Tanaka, Tyler Spurgeon, Didi Hegen und viele mehr. Anschließend folgten einige Worte von Gesellschafter Thomas Petrich, Vorstand Karlheinz Peukert und Ehrenpräsident Karl-Heinz Kielhorn. Zu guter Letzt gab es eine riesige Choreografie, vor allem der Heimkurve, die eine Reise durch die letzten 80 Jahre darstellte. Ganz unter dem Motto: „Von der guten alten Zeit bis heute und in Ewigkeit!“. Außerdem liefen die Spieler in rot-blauen Retrotrikots auf. Die Joker gingen mit folgenden Besonderheiten im Line-up in die Partie. Daniel Fießinger ersetzte Cody Porter im Tor. Außerdem fehlten neben Joe Cassetti, John Rogl, Jonny Tychonick, D’Artagnan Joly und Henri Kanninen zusätzlich Dominik Groß und Florian Reinwald. Der gebürtige Kaufbeurer Vadim Schreiner vom Kooperationspartner EHC Red Bull München gab sein Debüt im ESVK-Trikot. Die Joker mussten sich vor 3.100 Zuschauern (ausverkauft) mit 1:6 geschlagen geben.

    Die Partie begann mit vom Jubiläumstrubel unbegeisterten Kassel Huskies. Bereits in der zweiten Spielminute hatte Kaspars Daugavins eine Riesenmöglichkeit, einzunetzen. Daniel Fießinger stand aber gut gegen ihn und einige weitere Versuche der Gäste. Wenige Sekunden später schoss Marco Müller von der blauen Linie in Richtung Tor. Der Puck prallte von Daniel Fießinger nach vorne, und Tyler Benson musste dann nur noch zum 0:1 ins halbleere Tor einschieben. Kassel machte anschließend das Spiel bis zur neunten Minute, als Hunter Garlent eine kleine Strafzeit wegen Beinstellens erhielt. In Überzahl hielt Tyson McLellan eine fast verlorene Scheibe vor der blauen Linie und spielte mittig vor das Tor. Dort stand Brent Raedeke goldrichtig, umkurvte Alexander Pankraz im Tor, netzte zum 1:1-Ausgleich ein und ließ so die alte Kaufbeurer Torhymne erklingen. Eine Minute später kriegten sich Tyson McLellan und Maciej Rutkowski in die Haare, wobei letzterer den aktiveren Part übernahm. Max Kislinger schritt ein und zog den Kasseler von Tyson McLellan weg. Zum Unmut der Fans erhielten hierfür der Kasseler und beide Kaufbeurer zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Im Powerplay spielte Hunter Garlent mittig vor das Tor, wo Tristan Keck seinen Schläger reinhielt und dafür sorgte, dass der Puck zum 1:2 an Daniel Fießinger vorbeitrudelte. Das Spiel wurde anschließend ausgeglichener. Die Joker schafften es sogar, die Gäste in ihre eigene Zone zu drängen, und kamen zu einigen guten Torsituationen. Mit dem Spielstand von 1:2 ging es in die erste Pause, zu deren Ende Phase zwei der Kaufbeurer Choreo mit wehenden Flaggen und dem ESVK-Logo als Blockfahne folgte.

    Bilder des Abends von Alex Winterholler

    Der zweite Spielabschnitt startete mit Tempo seitens der Hausherren. Anschließend ging es eine Weile stetig hin und her. Nach einem Pass von Sami Blomqvist, den man fast schon als Halbfeldflanke betiteln muss, traf Brent Raedeke mit der Rückhand das Gestänge. Kassel konterte anschließend mehrmals, konnte sich aber nicht belohnen. Es folgte eine Strafzeit gegen Vincent Schlenker wegen Beinstellens. Die Joker hielten jedoch in Unterzahl die Box dicht, und Daniel Fießinger stand souverän, sodass kein Treffer erzielt wurde. In der 36. Minute spielte dann Tristan Keck mit viel Tempo Paul Mayer aus und scheiterte an Daniel Fießinger, der jedoch den Nachschuss zum 1:3 durch Hunter Garlent nicht mehr verhindern konnte. Es folgte noch dicker für den ESVK, denn wenige Sekunden später schlenzte Marco Müller von der blauen Linie in Richtung Kaufbeurer Gehäuse. Vor dem Tor prallte der Puck von einem Spieler ab und landete direkt auf der Kelle von Yannik Valenti, der nur noch zum 1:4 einschieben musste. Anschließend gab es eine Strafzeit gegen Tyler Benson wegen Stockchecks. Die Joker hielten in Überzahl lange den Puck und schossen einige Male auf das Tor. Belohnen konnten sie sich aber nicht. Zehn Sekunden vor Ende des Drittels ereignete sich eine kuriose Szene, als zwei Spieler seitlich in Linesman Christoph Jürgens rutschten, der sich dabei verletzte, wodurch das Spiel kurzzeitig unterbrochen wurde. Der Offizielle konnte aber weitermachen.

    Bilder des Abends von Benny Lahr

    Im letzten Spielabschnitt dauerte es eine Weile, bis die Partie wieder Fahrt aufnahm. In der 47. Minute erhielt Tyson McLellan eine kleine Strafzeit wegen hohen Stocks. Die Gäste brauchten nur wenige Sekunden, um ihre Führung nach zwei Schüssen von Tristan Keck und dem entscheidenden Nachschuss zum 1:5 durch Kaspars Daugavins auszubauen. Wenig später musste Luca Münzenberger wegen eines Stockchecks auf die Strafbank. Max Oswald und Yannik Burghart hatten im Powerplay drei sehr gute Torchancen, die Alexander Pankraz aber jeweils mit der Stockhand glänzend parierte. Direkt als Luca Münzenberger von der Strafbank kam, ertönte ein Pfiff, und Tyson McLellan musste wegen einer Behinderung Platz nehmen. Wieder in Überzahl ließen die Joker Tyler Benson viel Platz auf der linken Seite, den er nutzte, um per Schlenzer auf 1:6 zu erhöhen. Die Kaufbeurer Fans ließen sich nicht hängen und zeigten kurz vor Schluss noch einmal per wehenden Fahnen im gesamten Stadion ihren Support, auch über den Schlusspfiff hinaus.

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    80 Jahre ESVK: Ein Heimspiel ganz im Zeichen des Jubiläums

    Heißes Wochenende für die Joker: Heimspiel gegen Kassel, Auswärtsfahrten nach Regensburg und Krefeld

    Der ESV Kaufbeuren feiert seinen 80. Geburtstag – und das gemeinsam mit den Fans im heimischen Stadion. Im Mittelpunkt der Jubiläumswoche steht das Heimspiel gegen die Kassel Huskies am Freitagabend. Spielbeginn ist um 19:46 Uhr – eine Hommage an das Gründungsjahr 1946.

    Die Begegnung wird von zahlreichen Aktionen begleitet, die für eine besondere Stimmung sorgen sollen:

    • Ansprache auf dem Eis vor dem Spielbeginn
    • Fanmarsch: Treffpunkt am Spitalhof um 16:00 Uhr, gemeinsamer Abmarsch zum Stadion um 17:30 Uhr (organisiert von der Fanszene)
    • Sondertrikot der Mannschaft
    • Jubiläums-Schal für 12 Euro im Fanstand erhältlich
    • Stadionweite Choreografie – alle Fans werden gebeten, den Anweisungen der Fanszene zu folgen
    • Feuerwerk nach dem Spiel
    • Geburtstagsgrüße auf dem Videowürfel, Beginn vor der Einlaufzeremonie

    Der ESVK und seine Fanszene rufen dazu auf, in roter Kleidung zum Spiel zu erscheinen. Um die geplanten Aktionen in vollem Umfang miterleben zu können, wird darum gebeten, rechtzeitig auf den Plätzen zu sein.

    Zwei Auswärtsspiele in kurzer Folge

    Nach dem emotionalen Heimspiel wartet ein eng getaktetes Auswärtsprogramm auf die Joker:

    Sonntag, 21. Januar – „Fuck Cancer“-Spieltag in Regensburg

    Bereits zwei Tage nach dem Heimspiel ist der ESVK zu Gast bei den Eisbären Regensburg. Die Partie steht unter dem Motto „Fuck Cancer“ und beginnt um 17:00 Uhr.

    Dienstag, 23. Januar – Topspiel beim Tabellenführer

    Am darauffolgenden Dienstag reisen die Allgäuer weiter zu den Krefeld Pinguinen. Die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson trifft dort auf den aktuellen Tabellenführer. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

    Personal: Förderlizenzspieler kehren zurück

    Abgesehen von den verletzten Spielern John Rogl, Jonny Tychonick, Dartagnan Joly, Joe Cassetti und Henri Kanninen, kann das Trainerteam auf den vollen Kader zurückgreifen. Zudem könnten Rio Kaiser und Vadim Schreiner vom Kooperationspartner EHC Red Bull München wieder zum Einsatz kommen.

    Vadim Schreiner, gebürtiger Kaufbeurer, debütierte kürzlich in der DEL und besitzt nun auch eine Förderlizenz für den ESVK.

    Wichtige Faninfo: Retrotrikots abholbereit

    Fans, die ihr Retrotrikot im Fanstand bestellt oder die Abholung im Onlineshop vereinbart haben, können ihr Trikot bereits zwischen 14:30 und 15:30 Uhr in der Geschäftsstelle des ESVK abholen.

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