Am Sonntag sind dann die Ravensburg Towerstars um 17:00 Uhr in der energie schwaben arena der Kontrahent um Punkte
Für den ESV Kaufbeuren geht es an den DEL2-Spieltagen 33 und 34 darum, den Anschluss in der Tabelle nicht weiter zu verlieren. Dabei kämpfen die Joker im Auswärtsspiel gegen die Starbulls Rosenheim und im Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars um wichtige Punkte.
Am Freitagabend gastiert der ESVK um 19:30 Uhr im ROFA-Stadion in Rosenheim. Am Sonntag sind dann die Ravensburg Towerstars um 17:00 Uhr in der energie schwaben arena der Kontrahent um Punkte.
Tickets:
Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Aus der Kabine:
Die guten Nachrichten: Daniel Fießinger ist vollständig zurück im Mannschaftstraining und somit eine Option für das Lineup am Wochenende. Gleiches gilt für Kapitän Bernhard Ebner, der nach überstandener Krankheit wieder zurück ist.
Verletzungsbedingt ausfallen werden jedoch weiterhin John Rogl, Jonny Tychonick, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Henri Kanninen. Zudem wird Dominik Groß vermutlich krankheitsbedingt passen müssen. Förderlizenzspieler Rio Kaiser ist für das Spiel in Rosenheim gesperrt.
Livestream:
Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.
John Rogl erneut verletzt – Jonny Tychonick muss länger pausieren
Defender John Rogl hat sich bei seinem Comeback am Sonntag in Weiden leider erneut eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird den Jokern voraussichtlich acht Wochen lang fehlen.
Dazu hat sich die Verletzung von Jonny Tychonick bittererweise verschlimmert. Der Kanadier stand eigentlich kurz vor einer Rückkehr in den Kader und wird dem ESV Kaufbeuren jetzt aber noch weitere vier Wochen nicht zur Verfügung stehen.
Der ESVK wünscht beiden Spielern eine schnelle, aber vor allem komplette Genesung.
Erfolgreiche Qualifikationsvorrunde bei der schwäbischen Futsal-Hallenmeisterschaft
Die Qualifikationsvorrunde der schwäbischen Futsal-Hallenmeisterschaft verlief für das Damen-Team der SpVgg Kaufbeuren äußerst erfolgreich. Von Beginn an präsentierte sich die Mannschaft in sehr guter Verfassung und überzeugte über den gesamten Turnierverlauf mit großem Willen, hoher Einsatzbereitschaft und ausgeprägter Teamfähigkeit.
In den Gruppenspielen zeigte das Team einen attraktiven und mutigen Spielstil. Mit viel Bewegung, klarem Kombinationsspiel und sehenswert herausgespielten Treffern gelang es immer wieder, die gegnerischen Abwehrreihen unter Druck zu setzen. Auch defensiv agierte die Mannschaft konzentriert und geschlossen, sodass die Spiele insgesamt verdient gewonnen wurden.
Im weiteren Turnierverlauf bestätigte das Team diese starke Leistung auch in den entscheidenden Partien. Besonders hervorzuheben ist die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der sowohl spielerische Lösungen als auch kämpferische Momente angenommen wurden. Das Finale entwickelte sich zu einem intensiven und ausgeglichenen Spiel, in dem sich beide Teams auf hohem Niveau begegneten.
Nach regulärer Spielzeit musste die Entscheidung schließlich im Siebenmeter-Schießen fallen. Hier bewahrte die Mannschaft die nötige Ruhe und Nervenstärke und entschied das Finale verdient für sich. Mit diesem Erfolg sicherte sich das Team den ersten Platz der Qualifikationsvorrunde.
Durch diesen Turniersieg ist die Mannschaft für die Endrunde der schwäbischen Futsal-Hallenmeisterschaft qualifiziert und wird bereits am kommenden Samstag um den Titel spielen. Eine starke Teamleistung, auf der sich hervorragend aufbauen lässt.
Neben den Kaufbeurer Damen haben sich auch TSV Ottobeuren, SC 1946 Biberbach und der FC Augsburg für die Endrunde qualifiziert. Damit stehen vier Teams fest, die am kommenden Samstag bei der Hallenmeisterschaft um den Titel spielen werden. Der Halbfinalgegner der SpVgg: FC Augsburg.
Nach dieser starken Leistung heißt es für die SpVgg-Damen jetzt: voller Fokus auf die Endrunde.
Keine Punkte zum Auswärtsauftakt 2026: Der ESV Kaufbeuren verliert bei den Blue Devils Weiden mit 1:4.
32. Spieltag in der DEL2 und für den ESV Kaufbeuren ging es zum ersten Auswärtsspiel des Jahres 2026 zu den Blue Devils Weiden. Dabei konnte Trainer Andrew Donaldson wieder auf Tyson McLellan und John Rogl zurückgreifen. Im Tor stand Rihards Babulis.
Die ersten 20 Minuten waren aus Kaufbeurer Sicht einfach nur zum Vergessen. Von der ersten Minute an leisteten sich die Joker Fehlpässe, waren läuferisch unterlegen und gaben den Hausherren in der eigenen Zone allen Platz der Welt. Zu allem Überfluss musste John Rogl nach seinen ersten Wechseln nach seinem Comeback das Eis wieder humpelnd verlassen. Die Weidener nutzten dann auch schon nach drei Minuten ihre vielen Freiheiten und gingen durch einen Schuss von Luca Gläser mit 1:0 in Führung. Nur zwei Minuten später war es Tyler Ward, der die Verwirrung in der ESVK-Defensive ausnutzte und seine Farben mit einem Schuss aus dem Slot heraus mit 2:0 in Führung brachte. Für die Allgäuer änderte sich auch nach den frühen Gegentoren nichts. Im Endeffekt musste man froh sein, dass die Oberpfälzer ihre vielen Chancen nicht besser nutzten. Die Blue Devils konnten sich also weiterhin nach Belieben in der Defensivzone der Joker bewegen und kamen so immer wieder zu guten Abschlüssen, während die Kaufbeurer Angriffe meist schon an der Mittellinie verpufften. Die Joker wirkten wie eine Mannschaft ohne Selbstvertrauen und ohne Struktur. Ein Powerplay der Weidener in der 17. Minute konnte der ESVK dann relativ gut verteidigen, und so ging es mit einem völlig verdienten Spielstand von 2:0 für die Blue Devils Weiden zum ersten Pausentee.
Im zweiten Abschnitt sollte es dann nicht wirklich viel besser werden aus Sicht des ESVK. Das Spiel war sehr zerfahren, aber wirkliche Chancen konnte sich die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson nicht erspielen. Die Mannschaft wirkte einzig im zweiten Drittel ein wenig aggressiver und geordneter. Als die Joker dann nach einer Einzelaktion von Tyson McLellan in einem Powerplay nach 34 Minuten in die Partie zurückmelden konnten und den Anschlusstreffer schafften, war danach wieder alles dahin. Direkt nach dem Bully waren die Weidener für gut zwei Minuten nur in der Defensivzone der Joker am Werk und der ESVK leistete sich dann auch noch Undiszipliniertheiten, was zu mehreren Strafen auf beiden Seiten führte und zu einem Powerplay für die Blue Devils Weiden. Die Frustrationsgrenze, unter anderem bei Max Kislinger, der wie auch Weidens Neal Samanski mit einer 5+ Spieldauerstrafe vom Eis musste, bei den Joker Spielern war aktuell wohl nicht sehr hoch. Die Hausherren nutzten dies dann auch sogleich aus und bestraften die Kaufbeurer mit ihrem dritten Treffer an diesem Abend. In der Entstehung etwas glücklich, aber das düfte Torschütze Alex-Olivier Voyer egal gewesen sein. Sein Treffer zum 3:1 in der 37 Minute stellte den zwei Tore-Abstand nach nur drei Minuten wieder her und mit diesem Spielstand ging es dann auch zum zweiten Pausentee.
Propos Strafen und Undiszipliniertheiten: Max Oswald leistete sich nach drei Minuten im Schlussabschnitt eine Strafe in der Offensivzone für einen Stockcheck. Dem nicht genug, machte es ihm Brent Raedeke kurz darauf gleich, und die Hausherren konnten ein Fünf-gegen-Drei-Powerplay aufziehen. Es dauerte dann auch nur 22 Sekunden, bis Thommy Muck einen Direktschuss zum wohl vorentscheidenden 4:1 in die Maschen hämmerte. Sollte sich die Mannschaft samt Trainerteam in der Pause nochmals etwas für das dritte Drittel vorgenommen haben, war dies also nach wenigen Minuten dahin. Im weiteren Spielverlauf war vom ESV Kaufbeuren dann auch nichts mehr zu sehen; das Spiel fand grundsätzlich in der Zone der Joker statt. Immer wieder brannte es dabei lichterloh vor dem Tor von Rihards Babulis, der auch dafür verantwortlich war, dass die Joker nicht mehr Gegentore kassierten. Das Spiel war zudem von vielen unnötigen Nicklichkeiten geprägt, was sich vor allem durch drei weitere Strafen gegen die Joker bemerkbar machte, die es einfach nicht schafften, von der Strafbank wegzubleiben. Weitere Treffer sollten jedoch nicht mehr fallen, und es blieb beim Endstand von 4:1 für die Blue Devils Weiden.
Am Ende eine absolut verdiente Niederlage, die sich von Beginn an leider angedeutet hatte und in ihrer Art und Weise sehr nachdenklich stimmt.
Ersatzgeschwächter ESV Kaufbeuren sichert sich in der energie schwaben arena gegen die Eispiraten Crimmitschau ein 2:2 nach regulärer Spielzeit, muss sich aber in der Verlängerung geschlagen geben.
Der 31. Spieltag der laufenden DEL2-Saison zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Eispiraten Crimmitschau stand in der energie schwaben arena an. Andrew Donaldson musste hierbei weiterhin auf Daniel Fießinger, John Rogl, D’Artagnan Joly, Joe Cassetti, Jonny Tychonik, Bernhard Ebner, Tyson McLellan und Henri Kanninen verzichten. Stark kämpfende Joker mussten sich vor 2.255 Zuschauern mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben.
Blomqvist tunnelt Reich zur Führung
Die Eispiraten Crimmitschau gaben zunächst den Ton im Stadion an. Sie spielten die Joker weitestgehend in die eigene Zone, wo sie auch das erste Mal den Puck im Netz versenken konnten. Das Tor zählte aber wegen einer vorangegangenen Torhüterbehinderung nicht. Die Spielgewichtung verschob sich nach einer Strafzeit gegen Dylan Wruck wegen Beinstellens in Richtung der Hausherren. Nachdem die Joker den Puck im Angriffsdrittel eigentlich schon fast verloren hatten, brachten sie die Scheibe wieder unter Kontrolle und spielten sie in Person von Brent Raedeke an den rechten Anspielkreis zu Sami Blomqvist. Der Kaufbeurer Goldhelm guckte sich Kevin Reich aus und tunnelte ihn per Schlenzer zur 1:0-Führung. Die Gäste verloren nach dem Treffer immer mehr den Faden. Auf Kaufbeurer Seite musste leider wieder ein Spieler raus: Pavels Nikitins verließ in der 15. Spielminute das Eis in Richtung Kabine, konnte aber zum zweiten Drittel wieder mitspielen. Wenig später musste Yannik Burghart wegen eines Hakens auf die Strafbank. Die Eispiraten spielten ein schnelles, aggressives Powerplay, kamen aber nicht an einem überragenden Cody Porter vorbei. Kurz nach Ablauf der Strafe ging es dann in die erste Pause.
Die Bilder des Spiels
Foto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin Lahr
Gäste-Powerplay schlägt im Mittelabschnitt zurück
Der zweite Spielabschnitt startete mit einer Strafzeit gegen Jere Laaksonen wegen Haltens. In Überzahl machten es die Gäste erneut schnell. Über Corey Mackin und Dominic Walsh kam die Scheibe zu Dylan Wruck, der Cody Porter im Tor per Direktabnahme keine Chance ließ und zum 1:1-Ausgleich versenkte. Im weiteren Verlauf ging es klassisch hin und her. Stabile Crimmitschauer gerieten gegen kämpfende Kaufbeurer immer mehr ins Wanken. Positiv zu erwähnen ist auch, dass viele der Offensivaktionen der Joker gelangen und immer mehr rot-gelber Spielwitz zu erkennen war, was auch stets mit Szenenapplaus der Fans gehuldigt wurde. Bei Offensivaktionen der Gäste war Cody Porter immer wieder stark zur Stelle. Kurz vor Ende des Drittels musste Brent Raedeke wegen Hakens auf die Sünderbank. Die Gäste konnten ihre Überzahl bis zum Ende des Drittels nicht nutzen, und somit ging es mit 40 Sekunden Reststrafzeit in die zweite Pause.
Kurioser Ausgleich führt die Joker in die Overtime
Im dritten Drittel starteten die Gäste erneut mit viel Tempo nach vorne. Dies sollte sich auch bald lohnen, als Jonas Fischer sich beim Anlaufen aus der eigenen Zone den Puck von Corey Mackin abnehmen ließ. Dieser drehte sich in Richtung Kaufbeurer Tor, sprintete allen davon und tunnelte schließlich Cody Porter zum 1:2-Führungstreffer. Bis zur Powerbreak zeichnete sich ein gewohntes Bild ab: Crimmitschau stabil und tonangebend, die Joker auf Konter aus. Einer dieser Konter war eher kurios. Brent Raedeke lief an und brachte den Puck irgendwie mit der Rückhand in Richtung Tor. Das Spielgerät prallte an einem Verteidiger ab und flog in hohem Bogen zum Ausgleich ins Crimmitschauer Tor. Die Joker übten immer weiter Druck auf die Gäste aus, konnten aber keinen Treffer mehr erzielen. Somit ging es in die Verlängerung, die Corey Mackin per Schlenzer ins Kreuzeck recht schnell beendete.
An drei Prüfungstagen wurden insgesamt 41 Sportler geprüft.
Die 4. Gürtelprüfung im Jahr 2025 fand kurz vor den Weihnachtsferien beim Taekwondo Team Buron Kaufbeuren statt. 1. Vorsitzende und Großmeisterin Michaela Zimmermann (6. Dan) und Maik Niepelt (4. Dan) hatten alle Hände voll zu tun. An drei Prüfungstagen wurden insgesamt 41 Sportler in den Prüfungsfächer Grundtechniken, Formen, 1-Schritt-Kampf, Steppschule, Pratzenübungen, Freikampf, Selbstverteidigung und Theorie geprüft. Prüfungsbesten in den einzelnen Gruppen waren Charlotta Langner, Lea Meißner, Ella Britzger und Fabian Brand.
Ergebnisse:
9. Kup (Weiß/Gelbgurt) Valentin Kreit, Emily Dörler, Fabian Brand
8. Kup (Gelbgurt) Ole Labudda Elliott Eberhardt, Simon Bernhauer, Lucia Castro von Bally, Greta Quasebarth, Nico Schollenbruch, Simon Lang, Richard Maisner
7. Kup (Gelb/Grüngurt) Valea Gottlieb, Leni Mair, Max Labudda, Ella Britzger
6. Kup (Grüngurt) Luca Peter, Manuel Amberg, Adriana Zolotas, Jonas Meißner, Emil Mühlschuster, Lea Meißner, Veronika Walter, Annabelle Kuzaj, Theresa, Johanna, Matthias Appelt, Eunryang Appelt-Kim, Mathilda und Elisa Kreit, Linus Bönisch, Jonas Britzger
4. Kup (Blaugurt) Amara Utku, Jonathan Roth, Susanne Kreit, Andreas Kohler, Erik Fomicev, Florian Reichelt
3. Kup (Blau/Rotgurt) Leonard Präg, Julian Schmid
1. Kup (Rot/Schwarzgurt) Charlotta und Lisa Langner
Joker unterliegen Bietigheim bei ausverkauftem Heimspiel mit 1:6
Der ESV Kaufbeuren empfing zum Jahresabschluss 2025 am 30. Spieltag die Bietigheim Steelers in der energie schwaben arena. Dabei konnte Trainer Andrew Donaldson auf das gleiche Lineup, wie vor zwei Tagen in Düsseldorf zurückgreifen. Im Tor startete Cody Porter, der nach 22. Minuten von Rihards Babulis abgelöst wurde. Am Ende unterlagen die ersatzgeschwächten Joker vor ausverkauftem Haus mit 6:1.
Der Start in die Partie war eigentlich perfekt für den ESVK. Schon in der zweiten Spielminute war es Yannik Burghart, der nach einer schönen Vorlage von Max Hadraschek die frühe 1:0 Führung erzielen konnte. Danach aber überrannten die Gäste die die Hausherren. In der vierten Minute traf zuerst Tim Schüle unter den Armen von Cody Porter hindurch zum 1:1 Ausgleichstreffer. Eine knappe Minute später war Top-Scorer Jack Dugan nach einem Fehler der Kaufbeurer im Spielaufbau zur Stelle und brachte seine Farben mit 1:2 in Front. Weitere zwei Minuten später war Tomas Kanya im zweiten Nachschuss erfolgreich und erhöhte den Spielstand auf 1:3. Die Joker hatten an den schnellen drei Gegentoren dann arg zu knappern und wirkten teils sehr verunsichert. Auch ein Powerplay nach 14 Minuten brachte keine wirkliche Besserung. Zum Ende des Drittel wurde es dann wieder etwas strukturierter, was ein wenig Hoffnung für den zweiten Abschnitt machen sollte.
Die Bilder des Spiels
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Aber es kam, wie so oft in dieser Saison, anders. Die Gäste erhöhten mit ihrer ersten Chance im zweiten Drittel auf 1:4. Jack Dugan traf dabei mit viel Glück in der 22. Minute ins Schwarze; ESVK-Torhüter Cody Porter rutschte die schon sicher geglaubte Scheibe in seiner Abwehraktion leider noch durch. Bei der übernächsten Unterbrechung tauschte Andrew Donaldson dann auch seinen heute etwas unglücklich agierenden Torhüter aus und brachte Backup Rihards Babulis ins Spiel. Dieser musste in der 25. Minute direkt hinter sich greifen. Nach einem Sololauf von Cole Fonstand war der junge Goalie auch gegen dessen platzierten Schuss machtlos. In der Folge zeigte Rihards Babulis jedoch eine starke Leistung und verhinderte mehrfach weitere Gegentore. Die Joker hatten ihrerseits zwei nennenswerte Chancen, beide Male waren Sami Blomqvist und der junge Pavels Nikitins beteiligt.
Im letzten Drittel war dann nicht viel los. Die Joker mussten drei Überzahlsituationen überstehen, was relativ gut gelang. Die Steelers zeigten sich dabei jedoch teilweise zu verspielt, und Rihards Babulis konnte sich mehrfach auszeichnen. Machtlos war er dann erneut in der Spielminute 52, als die Allgäuer eine Zwei-auf-null-Situation zuließen und Alexander Preibisch am Ende keine Mühe hatte, den Kaufbeurer Torhüter zum Endstand von 1:6 zu überwinden. Für den ESV Kaufbeuren war es eine weitere Niederlage und ein mehr als bitterer Jahresabschluss 2025.
Beim 3. EDEKA Stoll Cup in der Ballspielhalle Meitingen zeigten die SVK-Damen über den gesamten Turniertag eine überzeugende Leistung und belohnten sich am Ende mit einem verdienten dritten Platz.
Der Start ins Turnier verlief zunächst schwierig. Im ersten Spiel musste man sich dem SC Biberbach geschlagen geben. Davon ließ sich die Mannschaft jedoch nicht verunsichern. Mit zunehmender Spielzeit fand das Team besser ins Turnier und steigerte sich deutlich. Gegen den SV Wörnitzstein Berg erkämpfte man sich ein Unentschieden. Im abschließenden Vorrundenspiel gegen den TSV Schwaben Augsburg gelang ein wichtiger Sieg, der den Einzug in die K O Runde sicherte.
Im Halbfinale wartete mit dem FC Ingolstadt II ein starker Gegner. Die Partie war von Beginn an hart umkämpft und auf Augenhöhe. Beide Teams schenkten sich nichts und kämpften um jeden Ball. Kurz vor dem Abpfiff musste die Mannschaft den Ausgleich hinnehmen. Der folgende Siebenmeterschuss entschied das Spiel zugunsten von Ingolstadt und sorgte für große Enttäuschung.
Im Spiel um Platz drei zeigte das Team jedoch große Moral. Trotz der knappen Halbfinalniederlage präsentierten sich die Damen hochkonzentriert und entschlossen. Gegen den 1. FC Heidenheim entwickelte sich ein spannendes Spiel mit vielen intensiven Zweikämpfen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Einsatz gelang ein verdienter 3:2 Erfolg, der den dritten Platz endgültig sicherte.
Auch wenn an diesem Tag vielleicht noch mehr möglich gewesen wäre, kann die Mannschaft stolz auf ihre Leistung sein. Einsatz, Zusammenhalt und Kampfgeist stimmten über das gesamte Turnier hinweg. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht, denn bereits am Sonntag steht in Ottobeuren die Qualifikation zur schwäbischen Hallenmeisterschaft an.
Paula Eichinger wurde beste Torschützin des Turniers.
Auf dem Foto von links: Benjamin Peter, Michaela Zimmermann, Anna Paul und Rüdiger Bieler. Foto: Taekwondo Team Buron Kaufbeuren e.V.
Mitgliederversammlung 2025 beim Taekwondo Team Buron Kaufbeuren
Zur Mitgliederversammlung mit anschließender Weihnachtsfeier trafen sich die Mitglieder des Team Buron Kaufbeuren im Gasthof Sonnenhof in Mauerstetten.
Das Taekwondo Team Buron Kaufbeuren ist für seine sehr gute Jugendarbeit in allen Bereichen des Taekwondo bekannt. „Die Strukturen in unserem Verein sind nahezu perfekt, obwohl wir alle ehrenamtlich arbeiten“, so die erste Vorsitzende Michaela Zimmermann.
Derzeit trainieren 140 Mitglieder, 14 kleine Kampfschlümpfe und ein laufender Erwachsenen-Anfängerkurs in 12 Einheiten im eigenen Dojang. Jedes Mitglied ab Gelbgurt hat die Möglichkeit 2-4x die Woche zu trainieren. Es finden regelmäßig Frauenselbstverteidigungskurse statt. Anfragen hierfür können gerne am info@taekwondo-kaufbeuren.de gestellt werden.
10 Trainer zeigen sich für die Entwicklung des Vereins verantwortlich. Alle Trainer haben eine Trainerlizenz der bayerischen Taekwondo Union. Vom Assistenztrainer bis zum Trainer A Schein sind alle Bereiche vertreten. Zudem konnten neue Hilfstrainer gewonnen werden. Jugendwartin Miriam Sesin legte 2025 die Prüfung zum Trainer B Schein mit Erfolg ab.
Im Fokus: Kinder und Jugendliche stärken
Sportliche Highlights gab es 2025 viele, wenn auch die Medaillenausbeute nicht im Vordergrund steht. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu stärken, Selbstbewusstsein zu entwickeln und Taekwondo als Ganzheitliches zu betrachten. Der soziale Aspekt spielt im Verein eine sehr große Rolle.
Bei der südbayerischen Meisterschaft belegte der Verein mit nur 5 Teilnehmern Platz 4 in der Mannschaftswertung, bei der nordbayerischen Meisterschaft holte man sich sensationell mit 11 Teilnehmern Platz 2 in der Mannschaftswertung von 24 Vereinen. Beim offenen Technikcup starteten alle Teilnehmer vom Talentteam, 17 Sportler holten hier den 4. Platz in der Mannschaftswertung von 27 teilnehmenden Vereinen. Beim Challengecup Vollkontakt holte Miriam Sesin Gold und Leonard Präg Silber, das Vollkontaktteam startete bei mehreren Sparringstagen in Kirchseeon und konnte zahlreiche Siege einfahren. Beim Neubibergcup gab es 3x Gold, 4x Silber und 1x Bronze für das Talentteam.
Als besonderes Highlight wurde Welt-/Europameisterin Bärbel Bäurle in die vereinseigenen Räume zu einem schweißtreibenden Lehrgang eingeladen. Ebenso der ehemalige Landestrainer Jens Bolduan, der eine Trainerlizenzverlängerung im Dojang durchführte.
15 Kinder verbrachten ein wunderschönes Wochenende in Hagspiel. Die Jugendgruppe freute sich auf einen gemeinsamen Ausflug zum Bavaria Filmstudio mit eigenem Filmdreh.
Ehrungen und Danksagungen
Anna Paul (Mauerstetten) wurde für ihre 10jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Sie holte nicht nur zahlreiche Titel für das Team Buron, sondern hat auch den Assistenztrainerschein und besitzt aktuell den 2. Dan. Der Vorstand bedankte sich bei Vereinsfotografin Lilia Hafenmaier mit einem Gutschein und Blumen für zahlreiche tolle Fotos und den Internetauftritt. 1. Vorsitzende Michaela Zimmermann bedankte sich bei ihren Vorstandskollegen Rüdiger Bieler (Schatzmeister) und Benjamin Peter (Schriftführer) für über 20jährige Zusammenarbeit im Vorstand.
Der Schatzmeister Rüdiger Bieler präsentierte die Zahlen und teilte mit, dass auch 2026 die Beiträge nicht erhöht werden. Die Kassenprüfer bestätigten eine solide Kasse und baten um Entlastung des Vorstandes. Dieser wurde einstimmig entlastet.
Zum Jahresende gab es nochmal sportliche Highlights. Moritz Kranz (18) bestand seine Prüfung zum 3. Dan beim TSV Seeg. Kindertrainerin Andrea Hacker, 2. Vorsitzender Tobias Haug und Susanne Lopez-Correa legten mit Erfolg den 2. Dan bei der Ü40 Danprüfung ab.
Zudem legten über 90 Prüflinge 2025 eine Kup-Prüfung ab und freuten sich über eine neue Gürtelfarbe. Nach einem erfolgreichen Jahr geht es nun in den eingeschränkten Trainingsbetrieb.
Am 05.01.2025 findet bereits der Trainertreff statt, die Jahresplanung 2026 ist in vollem Gange.
Rund 800 mitgereiste ESVK-Fans sehen 5:2-Niederlage bei der DEG
Der 29. Spieltag in der DEL2 Saison 2025/2026 führte den ESV Kaufbeuren zur Düsseldorfer EG. Dabei wurden die Joker von Rund 800 Fans begleitet und lautstark unterstützt. Ein großer Dank an dieser Stelle auch an die vielen Auswärtsfahrer. Vor allem in der aktuellen Lage des ESVK ist dies nicht selbstverständlich. Wie schon in den Sozialen Medien angekündigt, musste der ESVK zu den bekannten Ausfällen von Daniel Fießinger, John Rogl, Dartagnan Joly, Joe Cassetti und Jonny Tychonik auch auf Henri Kanninen (MRT am Montag) sowie auf die erkrankten Bernhard Ebner und Tyson McLellan verzichten. Insgesamt fehlten Trainer Andrew Donaldson also acht Spieler. Im Tor stand der einzige fitte Import Spieler, Cody Porter.
Die Joker hatten von Beginn an Probleme, die DEG vom eigenen Tor fernzuhalten, und hatten vor allem in der eigenen Zone immer wieder große Schwierigkeiten. Besonders dann, wenn die Düsseldorfer die Scheibe gut laufen ließen, konnten sie große Lücken in der ESVK-Defensive reißen. Ein eher harmloser, aber verdeckter Schuss von Daniel Assavolyuk brachte den frühen Führungstreffer für die Hausherren in der siebten Spielminute. Der Schuss des DEG-Verteidigers schlug an Freund und Feind vorbei zum 1:0 ein. Auf Seiten der Kaufbeurer hatte Jonas Fischer die wohl größte Chance auf den Ausgleichstreffer. Der junge Stürmer scheiterte jedoch an Niklas Lunemann im Tor der DEG. In der elften Minute gingen die Düsseldorfer dann bereits mit 2:0 in Führung. Torschütze Erik Bradford war dabei im Slot völlig frei und konnte nach einem schönen Pass von Max Faber locker zum 2:0 einschieben. Nach dem schnellen zweiten Treffer kamen die Joker in der Offensive zu mehr Aktionen, doch richtig gefährlich wurde es leider nicht für das DEG-Tor. Kurz vor der Pause musste dann Paul Mayer auf die Strafbank, sodass die Düsseldorfer mit einem Powerplay in den zweiten Abschnitt starten konnten.
Die Joker überstanden das Powerplay der Hausherren gut und konnten sich im Anschluss in der Offensive einige richtig gute Möglichkeiten erspielen. Ein Treffer sollte jedoch leider nicht gelingen. Im Gegenteil: Nachdem man mehrfach die Scheibe nicht klar behaupten oder bei Scheibenbesitz nicht so klären konnte, dass ein Wechsel der Defensivreihen möglich war, war es für die vierte Reihe der DEG ein Leichtes, die Kaufbeurer festzuspielen und auf 3:0 zu erhöhen. Torschütze war in der 27. Minute erneut Verteidiger Daniel Assavolyuk, der mit einem Direktschuss zur Stelle war. Die Joker hatten dann auch in der Folge immer wieder Chancen auf einen eigenen Treffer, mussten jedoch in der Defensive stets auf der Hut sein, um die spielerisch überlegenen Düsseldorfer vom eigenen Tor fernzuhalten. Auf beiden Seiten gab es dann noch vor dem zweiten Pausenpfiff je einen Pfostenschuss zu beklagen, sodass es beim Stand von 3:0 für die DEG blieb.
Im Schlussabschnitt dauerte es dann nur zwei Minuten, bis der Deckel auf der Partie endgültig drauf war. Wieder einmal hatte es der Torschütze Simon Thiel dabei nicht schwer. Im Slot völlig allein gelassen, konnte der Stürmer der DEG den Spielstand auf 4:0 erhöhen. Trotz der vielen Ausfälle muss jedoch auch die Frage erlaubt sein, warum die Joker-Defensive gerade im eigenen Slot so verwundbar ist und die Gegenspieler hier so viel Freiraum genießen können. Was man dieser Kaufbeurer Mannschaft aber sicherlich nicht absprechen kann, ist der Kampfgeist und der Wille, sich gegen all die Widrigkeiten zu stemmen.
Auch in diesem Spiel kamen die Joker noch einmal zurück. Zuerst nutzten Max Oswald und Yannik Burghart eine Zwei-auf-null-Situation eiskalt aus, und Max Oswald netzte dabei zur Freude der vielen mitgereisten Fans zum 4:1-Anschlusstreffer in der 49. Minute ein. Drei Minuten vor dem Ende konnte dann Max Hadraschek den zweiten Joker-Treffer an diesem Abend erzielen. Die Vorarbeit kam auch in diesem Fall von Yannik Burghart, der die Scheibe von hinter dem Tor schnell zum Torschützen brachte. Dieser konnte Niklas Lunemann seitlich vor dem Tor zum zweiten Mal überwinden. Fast wäre der ESVK noch komplett in die Partie zurückgekommen. Jere Laaksonen hatte zwei Minuten vor dem Ende das leere Tor vor Augen, traf die Scheibe jedoch nicht richtig und verpasste damit den dritten ESVK-Treffer. Ein Schuss von Simon Thiel ins leere ESVK-Tor stellte dann kurze Zeit später den Endstand von 5:2 her.
Im Heimspiel gegen den EHC Freiburg hat der ESVK seine Niederlagenserie beendet. Foto: Benjamin Lahr
ESVK gewinnt Heimspiel gegen den EHC Freiburg mit 4:2. Top-Scorer Henri Kanninen muss verletzt vom Eis
Am 28. Spieltag erwartete der ESV Kaufbeuren den EHC Freiburg in der energie schwaben arena. Die Joker mussten dabei weiterhin auf einige Spieler verzichten. Verletzungsbedingt nicht dabei waren weiterhin Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Jonny Tychonick (Unterkörperverletzung, Ausfallzeit noch unklar). Bernhard Ebner musste dazu krankheitsbedingt passen. Wieder mit am Start war Sami Blomqvist und Neuzugang Brent Raedeke feierte sein Heimdebüt für die Joker. Im Tor stand Cody Porter.
Der ESV Kaufbeuren startete sehr gut in die Partie gegen den EHC Freiburg und ging bereits in der zweiten Spielminute mit 1:0 in Führung. Max Oswald kam dabei nach einem gewonnenen Bully von Jere Laaksonen direkt zum Abschluss und traf über die Fanghand von Patrik Cerveny hinweg ins Netz. Die Joker blieben auch weiterhin sehr strukturiert, kamen immer wieder gefährlich vor das Freiburger Tor und schafften es, die Freiburger in der eigenen Zone vom Tor fernzuhalten. Nachdem Top-Scorer Henri Kanninen zuvor mit einem Schuss an den Pfosten Pech hatte, war Comebacker Sami Blomqvist in der 18. Spielminute nach einem präzisen Zuspiel von Pavels Nikitins zur Stelle und erhöhte den Spielstand auf 2:0. Ein ungewohntes, aber verdientes Bild in der energie schwaben arena. Glück hatten die Kaufbeurer dann noch in der Schlussminute, als ein Nachschuss von Travis Ewanyk an der Latte landete. Nach 20 Minuten war der Spielstand von 2:0 für die Wertachstädter aber trotzdem hochverdient.
Die Bilder des Spiels
Im Heimspiel gegen den EHC Freiburg hat der ESVK seine Niederlagenserie beendet. Foto: Benjamin LahrIm Heimspiel gegen den EHC Freiburg hat der ESVK seine Niederlagenserie beendet. Foto: Benjamin LahrIm Heimspiel gegen den EHC Freiburg hat der ESVK seine Niederlagenserie beendet. Foto: Benjamin LahrIm Heimspiel gegen den EHC Freiburg hat der ESVK seine Niederlagenserie beendet. Foto: Benjamin LahrIm Heimspiel gegen den EHC Freiburg hat der ESVK seine Niederlagenserie beendet. Foto: Benjamin LahrIm Heimspiel gegen den EHC Freiburg hat der ESVK seine Niederlagenserie beendet. Foto: Benjamin Lahr
Im Mittelabschnitt machten die Joker da weiter, wo sie im ersten Abschnitt aufgehört hatten. Offensiv kamen sie immer wieder zu Chancen, und defensiv standen sie sicher. Belohnt wurden die Hausherren dann bereits in der 25. Minute mit ihrem dritten Treffer. Nach schnellen Pässen aus der eigenen Zone kam Tyson McLellen in den Slot und konnte dort mit einem Schuss durch die Hosenträger von Patrik Cerveny den Spielstand auf 3:0 erhöhen. Der ESVK hätte im Anschluss noch Möglichkeiten für weitere Tore gehabt, musste aber drei Minuten vor der Pause in Unterzahl den ersten Gegentreffer hinnehmen. Gegen den platzierten und harten Handgelenkschuss von Eero Elo war ESVK-Torhüter Cody Porter machtlos. So ging es mit einem Spielstand von 3:1 zum zweiten Pausentee.
In den ersten Wechseln nach der zweiten Pause zeigten die Kaufbeurer weiterhin, dass sie gewillt sind, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Nachdem sie bereits zwei gute Chancen liegen gelassen hatten, fand Henri Kanninen mit einem perfekten Pass vor das Tor den freistehenden Jonas Fischer, und der junge Stürmer musste nur noch den Schläger zum 4:1 hinhalten. Gespielt waren da 43 Minuten. Dann kam jedoch ein Schockmoment für die wacker kämpfenden Joker: Top-Scorer Henri Kanninen verletzte sich nach einem Zweikampf schwer und konnte die Partie nicht zu Ende spielen. Zu allem Überfluss erhielt der Goldhelm der Kaufbeurer auch noch eine zwei Minuten dauernde Strafe. Die sichtbare Verunsicherung des ESVK nutzten die Freiburger eiskalt aus und verkürzten nach wenigen Sekunden im Powerplay auf 4:2. Torschütze war Shawn O’Donnell, der die Scheibe nach einem feinen Pass von Nikolas Linsenmaier nur noch einschieben musste. Der ESVK erholte sich jedoch gut von diesen beiden Nackenschlägen in der 48. Spielminute und schaffte es, durch eine gute Spielstruktur und eine geschlossene Mannschaftsleistung sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen zu lassen. Somit konnten sie endlich wieder einen Dreier feiern. Die Erleichterung darüber war nicht nur bei der Mannschaft, sondern auch bei den Fans in der energie schwaben arena deutlich zu spüren.
Der 20-Jährige möchte mit dem ESV Kaufbeuren die Liga halten
Paul Mayer ist mit gerade mal 20 Jahren einer der jüngsten Spieler im Kader des ESV Kaufbeuren und bereits ein absoluter Leistungsträger. Das Eigengewächs hat seinen Vertrag beim ESV Kaufbeuren nun vorzeitig bis zum Ende der Saison 2027/2028 verlängert und bleibt seinem Heimatverein somit auch in einer schweren Phase treu. Damit setzt der junge Kaufbeurer in schwierigen Zeiten ein klares Zeichen für den ESK und sein Umfeld. Ein starkes Bekenntnis.
In der aktuellen Spielzeit hat der Verteidiger mit den Gardemaßen 27 Pflichtspiele für die Joker absolviert und kommt dabei auf zwei Tore und sechs Torvorlagen bei einer positiven plus/minus Bilanz von +4.
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren, zur Vertragsverlängerung mit Paul Mayer:„Paul Mayer ist ein unglaublich talentierter Verteidiger, der jetzt schon eine tragende Rolle bei uns inne hat. Umso mehr freut es uns, dass er sich frühzeitg für zwei weitere Spielzeiten an uns gebunden hat , um eine Entwicklung beim ESVK weiter voranzutreiben.“
Paul Mayer über die Gründe zu seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung:„Der Grund für meine vorzeitige Vertragsverlängerung ist, dass ich mich hier in meiner Heimatstadt Kaufbeuren sehr wohl fühle und einen großen Entwicklungsschritt gemacht habe. Weiter möchte ich mit meiner Verlängerung auch zeigen, dass ich in dieser schweren Zeit entschlossen bin, mit dem ESV Kaufbeuren die Liga zu halten.“
Joker unterliegen in Weißwasser nach Gegentreffer drei Sekunden vor dem Ende
Am 27. Spieltag ging es für den ESV Kaufbeuren einen Tag vor Weihnachten auf eine lange Busfahrt nach Weißwasser. ESVK-Trainer Andrew Donaldson konnte dabei wieder auf Top-Scorer Henri Kanninen sowie auf Max Kislinger und Neuzugang Brent Raedeke zurückgreifen. Neben den bekannten Ausfällen von Daniel Fießinger, John Rogl, Sami Blomqvist, Dartagnan Joly und Joe Cassetti gesellten sich auch noch Jonny Tychonick (verletzt, Ausfallzeit noch unklar) und krankheitsbedingt Kapitän Bernhard Ebner hinzu. Im Tor startete erneut Rihards Babulis.
Im ersten Abschnitt benötigten die Joker eine Weile, um in die Partie zu finden. Nach der langen Busfahrt und den Umstellungen in der Defensive, aufgrund der Ausfälle von Bernhard Ebner und Jonny Tychonick, war das jedoch auch nicht sehr verwunderlich. Nachdem die Joker den Anfangsdruck der Füchse überstanden hatten, kamen sie auch das eine oder andere Mal in der Offensive zu Aktionen. Dazu waren auch zwei Überzahlspiele hilfreich. Allerdings hatten die Kaufbeurer im Powerplay so ihre Probleme und konnten nicht wirklich gefährlich vor Anthony Morrone auftauchen. Im weiteren Spielverlauf im ersten Abschnitt neutralisierten sich die beiden Mannschaften jedoch komplett und somit ging es auch mit einem Spielstand von 0:0 in die erste Pause.
Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Kaufbeurer dann jedoch noch komplett im Schlafmodus. Nach nur 30 Sekunden hatten die Hausherren drei ganz große Chancen, doch Rihards Babulis war hellwach und konnte seine Mannschaft somit vor einem Rückstand bewahren. Nachdem die Füchse ihren Druck aufrechterhalten konnten und die Joker kein Mittel dagegen fanden, war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Treffer fallen sollte. In der 27. Minute war es dann so weit. Top-Scorer Lane Scheidel konnte von hinter dem Tor Clarke Breitkreuz frei im Slot bedienen, und dieser hatte keine Mühe, zum 1:0 einzuschießen. Die Joker versuchten nach dem Gegentreffer auch wieder vermehrt, in der Offensive zum Zug zu kommen, was jedoch auch vermehrt zu Kontern führte, ohne dass man selbst vor dem Tor der Lausitzer gefährlich werden konnte. Dabei mussten die Joker im Verlauf des zweiten Drittels mehrere Zwei-auf-eins- und Drei-auf-zwei-Konter einstecken, die sie jedoch teils gut verteidigen konnten oder bei denen der starke Rihards Babulis noch eingreifen konnte. In der 31. Minute hatten die Wertachstädter dann aus dem Nichts die große Ausgleichschance. Max Hadraschek scheiterte mit einem Nachschuss leider nur am Pfosten und verpasste somit den Ausgleichstreffer. In der 34. Minute durften die Kaufbeurer dann aber doch jubeln. Nach einem gewonnen Bully von Tyson McLellan zog Rio Kaiser direkt von der blauen Linie ab, und die Scheibe schlug auf der Fanghandseite von Anthony Morrone zum 1:1 ein. Lange hielt die Freude bei den Allgäuern jedoch nicht an. Nachdem man in der eigenen Zone einmal mehr die Zuordnung verloren hatte, war es wieder ein Pass von hinter der Grundlinie, der einen freien Spieler vor dem Kaufbeurer Tor fand. Torschütze war der 18-jährige Nikita Knaus, der keine Mühe hatte, die Scheibe zum 2:1 im Tor der Joker zu versenken. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt zeigten die Joker dann ihre besten 20 Minuten, wurden Sekunden vor dem Ende jedoch doppelt bitter bestraft. Aber der Reihe nach: Die Joker schafften es nun auch immer wieder, die Füchse vom eigenen Tor fernzuhalten und ihrerseits in der Offensive für Gefahr zu sorgen. In einem Powerplay in der 50. Minute kamen die Joker dann zum erneuten Ausgleichstreffer. Nach einem Schuss von Henri Kanninen war es der Neuzugang Brent Raedeke, der den Nachschuss direkt im Kasten der Lausitzer unterbrachte.
Der ESVK hatte nun Lunte gerochen und war, wie schon angedeutet, in den letzten zehn Minuten das etwas bessere Team. Was dann in den Schlussminuten passierte, passt einfach perfekt zur aktuellen Situation beim ESVK. Top-Scorer Henri Kanninen wurde von seinem Gegenspieler, ohne dass er im Scheibenbesitz war, von hinten mit einem Stockschlag in die Kniekehle niedergestreckt. Leider wurde die Aktion von den vier Schiedsrichtern nicht wahrgenommen und somit auch nicht mittels des Videobeweises überprüft. Der Kaufbeurer Top-Scorer konnte die Partie nicht zu Ende spielen. Zu allem Überfluss, anstatt dass die Joker in Überzahl agieren konnten, kassierten sie selbst 30 Sekunden vor dem Ende noch eine Strafe und drei Sekunden vor dem Ende dann auch noch den entscheidenden Gegentreffer zum 3:2-Endstand.
Im letzten Spiel der Kaufbeurer Handballer stand für die zweite Mannschaft auswärts ein Duell gegen den TV Memmingen an. Für die SG bot sich die Möglichkeit, mit einer ausgeglichenen Bilanz in die Winterpause zu gehen.
Die Memminger konnten mit nur einer Niederlage aus acht Spielen bisher eine starke Hinrunde vorweisen. Für die Wertachstädter bahnte sich also eine knifflige Aufgabe an. Ihrer Favoritenrolle wurden die Memminger dabei von Beginn an gerecht. Sie konnten bis in die 16. Spielminute mit 12:5 davonziehen, was auch an einer teilweise dürftigen Chancenverwertung der Gäste lag. Die SG hielt aber dagegen, wo sie konnte. Zum Halbzeitstand von 22:15 konnte zumindest verhindert werden, dass die Memminger ihren Vorsprung weiter ausbauen.
Nach der Pause spielte die Heimmannschaft munter weiter und konnte trotz der Kaufbeurer Bemühungen in der 40. Spielminute wieder einen Acht-Tore-Vorsprung zum 28:20 markieren. Zum Ende hin mobilisierten die Kaufbeurer dann noch die verbleibenden Reserven und konnten beim 32:28 auf vier Tore rankommen, mussten sich aber nach torreichen 60 Minuten letztendlich mit 38:33 geschlagen geben.
Coach Christian Schelb fasst zusammen: “Wir haben heute alles gegeben, sind aber dann schlussendlich verdient einer besseren Mannschaft unterlegen. Trotzdem können wir stolz auf unsere Entwicklung in der Hinrunde sein. Ich freue mich darauf mit dem Team die Rückrunde mit frischen Kräften anzugehen.”
Für die SG traten an: Alles M.; Skrapic; (beide Tor) Krüger 1; Kreuziger 5; Ramold 3; Schaffhäuser P. 2; Kinberger 5; Schaffhäuser A. 1; Elstner 5; Alles D. 1; Wurst 7; Weber 3;
Die Einstellung, der Teamgeist und der Hunger nach Erfolg waren bei jeder einzelnen Spielerin über das gesamte Turnier hinweg spürbar
Beim Signal Iduna Weihnachtscup der Damen am Sonntag, den 21. Dezember, in der Vierfachturnhalle am Gymnasium Aichach feierten die Damen der SpVgg Kaufbeuren einen verdienten Turniersieg. Das Team war kurzfristig für den TSV Pfersee Augsburg eingesprungen und überzeugte über den gesamten Turnierverlauf mit Einsatz, Teamgeist und großem Siegeswillen.
In der Vorrunde (Gruppe A) startete die SpVgg Kaufbeuren souverän ins Turnier. Nach einem 2:0-Erfolg gegen den FC Loppenhausen und einem knappen 1:0-Sieg gegen den FC Gerolsbach folgte ein weiterer 2:0-Erfolg gegen die SG Rinnenthal/Ottmaring. Lediglich im letzten Gruppenspiel musste man sich dem Landesligisten SC Biberbach mit 0:3 geschlagen geben. Mit 9 Punkten belegte Kaufbeuren dennoch einen starken zweiten Platz in der Gruppe und zog verdient ins Halbfinale ein.
Im Halbfinale traf die SpVgg Kaufbeuren auf den Sieger der Gruppe B, den TSV Schwaben Augsburg. In einem intensiven und umkämpften Spiel setzte sich Kaufbeuren mit 2:1 durch und sicherte sich den Einzug ins Finale. Dort kam es zur erneuten Begegnung mit dem SC Biberbach. In einem spannenden Endspiel zeigte die SpVgg Kaufbeuren eine herausragende Leistung und revanchierte sich für die einzige Turnierniederlage. Mit einem verdienten 2:1-Erfolg krönte sich Kaufbeuren zum Turniersieger.
Die Einstellung, der Teamgeist und der Hunger nach Erfolg waren bei jeder einzelnen Spielerin über das gesamte Turnier hinweg spürbar. Umso größer war der Stolz und die Freude nach dem Schlusspfiff – ein verdienter Turniersieg und endlich der erhoffte Erfolg bei einem Hallenturnier.
Playoff-Zeit für den ESV-Nachwuchs: Einsatz, Leidenschaft – und ein Spendenaufruf
Die Nachwuchsmannschaften des ESV Kaufbeuren e.V. stehen erneut vor einem besonderen sportlichen Highlight: den Playoffs. Für die jungen Talente beginnt damit die intensivste Zeit des Jahres – Wochen voller Spannung, hoher Erwartungen und dem Ziel, genau das abzurufen, worauf sie das ganze Jahr hingearbeitet haben. Diese Phase fordert mentale Stärke, Konzentration und echten Zusammenhalt im Team.
Mehr als nur Spiele: Was Playoffs für die Jugendlichen bedeuten
Dazu gehören auch die Auswärtsfahrten, die weit mehr sind als reine Pflichttermine – sie bedeuten wertvolle Erfahrungen, persönliche Entwicklung und die Chance, sich mit den stärksten Nachwuchsteams Deutschlands zu messen. Für einige ist es zudem ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu ihrem großen Ziel: eines Tages selbst für die Joker in der 1. Mannschaft aufzulaufen.
Finanzierung des sportlichen Traums
Doch solche Fahrten sind finanziell eine große Herausforderung. Allein im vergangenen Jahr haben die Playoff-Auswärtsfahrten Kosten von rund 60.000 € verursacht – inklusive Busfahrten, Unterkünften, Verpflegung sowie aller organisatorischen Maßnahmen für einen sicheren und reibungslosen Ablauf. Damit die Jugendlichen auch in diesem Jahr die Möglichkeit haben, ihren sportlichen Traum zu leben, benötigt der ESV Kaufbeuren e.V. Ihr Unterstützung.
Warum der Verein Ihre Hilfe braucht
Die enormen Kosten können weder der Verein noch die Familien alleine stemmen.
Jeder Euro hilft, die Auswärtsfahrten für alle Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie nicht nur den Sport – Sie investieren in Teamgeist, Fairplay, Leidenschaft und die Zukunft der jungen Spielerinnen und Spieler.
So funktioniert die GoFundMe-Kampagne des ESV Kaufbeuren e.V.
Über GoFundMe können Sie die Jugendabteilung schnell, sicher und transparent unterstützen:
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Die Zahlung ist unkompliziert möglich – z. B. per PayPal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung.
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Auf Wunsch können Sie eine persönliche Nachricht hinterlassen oder anonym spenden.
Gemeinsam können Sie dafür sorgen, dass die ESVK-Jugend in den Playoffs wieder alles geben kann. Ob kleine oder größere Beträge – jede Hilfe bringt die jungen Talente einen Schritt weiter auf ihrem Weg. Der ESV Kaufbeuren e.V. bedankt sich für jede Unterstützung!
Das Eisstadion in Kaufbeuren. Foto: Kommunalunternehmen Eisstadion Kaufbeuren
Eislaufen, Eisdisco und Feiertagsstimmung in der energie schwaben arena
Die Weihnachtsferien bieten eine besondere Gelegenheit, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen – und was passt da besser, als gemeinsam auf dem Eis zu stehen? Die energie schwaben arena in Kaufbeuren erweitert auch in diesem Jahr ihr Angebot für den Öffentlichen Eislauf.
Damit alle Eislaufbegeisterten auf ihre Kosten kommen, gibt es während der Ferien zusätzliche Laufzeiten. Gleichzeitig kommt es an einzelnen Tagen zu Änderungen im regulären Wochenplan. So bleibt das Stadion am 24. Dezember (Heiligabend) geschlossen, und am 28. Dezember findet wegen eines Nachwuchsturniers kein Publikumslauf statt.
Eiszeit in den Ferien – alle Termine im Überblick
Damit der Überblick nicht verloren geht, sind hier alle geplanten Zeiten für den Öffentlichen Lauf und die Eisdiscos kompakt zusammengefasst:
Öffentlicher Eislauf:
Montag, 22.12.2025: 11:45–13:15 Uhr und 20:30–22:00 Uhr
Silvester auf Kufen: Die Eisdisco zum Jahresausklang
Ein besonderer Höhepunkt ist auch in diesem Jahr wieder die Silvester-Eisdisco am 31. Dezember. Zwischen 15:45 und 17:45 Uhr wird die energie schwaben arena zur Tanzfläche auf dem Eis. Zu Klassikern und Hits der letzten Jahrzehnte lässt sich der Jahreswechsel stilvoll einläuten – Schlittschuhe an und los!
ESVK unterliegt in Crimmitschau mit 2:1 nach Verlängerung
Am 26. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 gastierte der ESV Kaufbeuren beim aktuellen Tabellensechsten, den Eispiraten Crimmitschau. Dabei gingen die Joker mit dem identischen Line-up wie am Freitagabend beim Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim in das Rennen um drei Punkte. Im Tor startete heute jedoch Rihards Babulis. Der starken Leistung des Kaufbeurer Torhüters war es am Ende auch zu verdanken, dass sich die Joker in Westsachsen zumindest einen Punkt sichern konnten.
Der ESV Kaufbeuren zeigte im ersten Drittel eine konzentrierte Leistung und hielt das Spiel dabei sehr einfach. Die Crimmitschauer schafften es zwar, sich immer wieder in der Zone der Joker festzusetzen, doch so richtig gefährlich wurde es vor Rihards Babulis nur selten. In der Offensive versuchten die Wertachstädter, kleine Nadelstiche zu setzen, was einige gefährliche Torabschlüsse ermöglichte. In der achten Minute war es dann ausgerechnet Pavel Nikitins, der die Joker nach einem guten Forechecking mit 0:1 in Führung brachte. In seinem erst zweiten DEL2-Spiel wurde der 20 Jahre alte Stürmer von Alec Zawatsky im Slot freigespielt und verwandelte mit einem schnellen Torschuss, der wohl auch noch leicht abgefälscht war, für Kevin Reich im Tor der Westsachsen unhaltbar. Für den jungen Joker-Spieler war es nicht nur sein erster DEL2-Treffer, sondern auch ein Treffer an alter Wirkungsstätte, da er im Nachwuchs mehrere Jahre für den ETC Crimmitschau aktiv war. Weitere Treffer sollten in den ersten 20 Minuten nicht mehr fallen, und es ging mit dem Spielstand von 0:1 zum ersten Pausentee.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts bewahrte Rihards Babulis seine Mannschaft mit zwei starken Reflexen vor einem schnellen Ausgleichstreffer. In der Folge blieben die Hausherren die Mannschaft mit mehr Scheibenbesitz und mehr Aktionen in der Offensive, während sich der ESVK weiterhin auf eine gute Defensivarbeit konzentrierte. Zu allem Überfluss mussten die Joker dann auch noch endgültig auf Jonny Tyschonick verzichten, der aufgrund einer Verletzung bereits im Verlauf des ersten Drittels passen musste. Im bisher einzigen Powerplay hatten die Eispiraten durch Tim McGauley (31. Minute) die wohl größte Chance auf ihren ersten Treffer. Rihards Babulis parierte den Direktschuss des Kanadiers jedoch sensationell, und es blieb beim Spielstand von 0:1. Die größte Chance für die Kaufbeurer hatte Max Oswald, der kurz vor der Pause nach einem Scheibengewinn allein vor Kevin Reich zum Abschluss kam, sein Schuss rauschte jedoch rechts am Kasten der Westsachsen vorbei. So ging es ohne einen weiteren Treffer zum zweiten Pausentee.
Im Schlussabschnitt war dann jedoch nur noch der Gastgeber aktiv. Die Crimmitschauer schafften es immer wieder, den ESVK schnell unter Druck zu setzen und mit einem gezielten Aufbau rasch in die Joker-Zone zu gelangen. Dabei ließen die Westsachsen viele Möglichkeiten auf einen ersten Treffer liegen, oder der überragende Rihards Babulis war zur Stelle und brachte die Eispiraten zur Verzweiflung. Mit einem weiteren Powerplay der Eispiraten in der 50. Minute blies die Mannschaft von Trainer Jussi Tuores dann endgültig zum Angriff, und der ESVK hatte in der Defensive alle Hände voll zu tun, um sich überhaupt aus der eigenen Zone befreien zu können.
Bei einer der wenigen Aktionen in der Offensive erhielten die Joker dann in der 55. Minute ein Powerplay zugesprochen, versäumten es jedoch, das Spiel vielleicht zu ihren Gunsten zu entscheiden. Einen gefährlichen Torabschluss gab es auf jeden Fall nicht. Kaum waren die Crimmitschauer wieder vollzählig, agierten sie mit dem sechsten Feldspieler und wurden genau eine Minute vor dem Ende mit dem 1:1-Ausgleichstreffer belohnt. Torschütze war Tim McGauley. In den letzten Spielsekunden schenkte die ESVK-Defensive den Eispiraten noch eine ganz große Chance, als Dylan Wruck aus dem Nichts frei vor Rihards Babulis auftauchte. Vincent Schlenker konnte den Torabschluss des Deutsch-Kanadiers gerade noch so, aber leider regelwidrig, verhindern, und die Hausherren starteten mit einem Powerplay in die Overtime. Dieses nutzte Dylan Wruck dann auch mit einem verdeckten Schuss zum 2:1-Siegtreffer für die Westsachsen.
Am Ende stehen die Joker also erneut ohne einen Sieg da. Ein Punkt auf der Habenseite war für den kämpferischen Einsatz auf jeden Fall verdient. Für das Selbstvertrauen der Mannschaft wird der negative Nackenschlag so kurz vor dem Ende jedoch vielleicht nicht unbedingt hilfreich gewesen sein.
Der ESVK verliert daheim gegen Bad Nauheim. Foto: Benjamin Lahr
2.448 Zuschauer sehen in der energie schwaben arena eine knappe, aber verdiente Niederlage gegen Bad Nauheim
Der 25. Spieltag der laufenden DEL2-Saison zwischen dem ESV Kaufbeuren und dem EC Bad Nauheim stand in der energie schwaben arena an. Die Joker mussten weiterhin auf John Rogl, Joe Cassetti, D’Artagnan Joly, Sami Blomqvist und Max Kislinger verzichten. Zu allem Überfluss fehlte zusätzlich noch Henri Kanninen krankheitsbedingt. Dafür rückte Pavel Nikitins zu seinem DEL2-Debüt in die Mannschaft. Der ESV Kaufbeuren musste sich am Ende vor 2.448 Zuschauern mit 2:3 geschlagen geben.
Der erste Spielabschnitt startete denkbar schlecht für die Hausherren. Bereits nach 22 Sekunden klingelte es das erste Mal im rot-gelben Kasten, nachdem Davis Koch hinter dem Tor in den Slot zu Jordan Hickmott abgab und dieser per Direktschuss das 1:0 erzielte. Wenig später sollte es auch schon die erste Strafe geben. Justin MacPherson erhielt sie wegen eines Stockchecks. Das Powerplay brachte den Jokern allerdings nichts ein und so folgte ein langer Schlagabtausch beider Mannschaften mit Vorteilen für die Gäste. In der 14. Spielminute traf Fabian Koziol von der blauen Linie in das Kreuzeck, allerdings ertönte kurz zuvor ein Pfiff, da Max Oswald an der Bande seinen Gegenspieler behinderte und dafür eine kleine Strafzeit erhielt. Der Treffer zählte folglich nicht. Das anschließende Powerplay sollte sich für den EC Bad Nauheim nicht lohnen. Kurz bevor es in die Kabinen ging, erhielt Xaver Tippmann eine kleine Strafe wegen eines Stockschlags, und so sollten die Gäste mit 38 Sekunden in Unterzahl in den zweiten Spielabschnitt starten.
In besagter rot-gelber Überzahl brachten die Joker den Puck gefährlich in den Slot, sodass dieser von Gerald Kuhn im Tor abprallte. Nutznießer dieser Situation war Alec Zawatsky, der am schnellsten reagierte und den Puck zum 1:1 über die Linie bugsierte. Wenig später wurde es unschön, als Christopher Fischer an der Bande Max Oswald im Gesicht traf, wofür der Bad Nauheimer fünf Minuten plus Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen eines Checks gegen den Kopf erhielt. Die Joker fanden in Überzahl überhaupt nicht in die Formation. Die Gäste klärten mehrfach, und zu allem Überfluss musste Tyson McLellan mit knapp zwei Minuten Restüberzahl seinerseits wegen eines hohen Stocks in die Kühlbox. Wieder in Gleichzahl konterten die Gäste nach einem Fehlpass der Hausherren in Person von Taylor Vause. Der Kanadier fand in der Mitte Sebastian Bengtsson, der Cody Porter zum 1:2 umkurvte. Es folgte erneut eine Strafzeit gegen den ESVK. Max Hadraschek musste wegen Beinstellens auf die Strafbank. In Unterzahl hatte Tyson McLellan alleine vor Gerald Kuhn die Möglichkeit, auf Gleichstand zu stellen, traf aber nur den Querbalken. Wenig später folgte ein Schlagschuss von Paul Mayer von der blauen Linie, welcher abgefälscht gegen den Pfosten schlug. Es gab anschließend eine kleine Strafe gegen Xaver Tippmann wegen Haltens. Die Joker konnten ihre Überzahl aber erneut nicht nutzen, und so ging es in die zweite Pause.
Die Bilder des Spiels
Der ESVK verliert daheim gegen Bad Nauheim. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Bad Nauheim. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Bad Nauheim. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Bad Nauheim. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Bad Nauheim. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Bad Nauheim. Foto: Benjamin Lahr
Der dritte Spielabschnitt startete recht verhalten von beiden Teams, jedoch kamen beide zu ihren Chancen. Es ging eine Weile hin und her, ehe Paul Mayer in der Offensivzone clever die Mitte mit seinem Laufweg öffnete und den einlaufenden Jonny Tychonick bediente. Der Kanadier schlenzte den Puck zum 2:2 ein. Nach der Powerbreak wurde der ESV Kaufbeuren immer stärker. Die Gäste hatten allerdings weiterhin etwas entgegenzusetzen. Justin MacPherson schlenzte von der blauen Linie durch Freund und Feind hindurch und fand am langen Pfosten Jordan Hickmott, der nur noch den Schläger zum 2:3 reinhalten musste. Vier Minuten vor Ende erhielt erneut Xaver Tippmann eine zweiminütige Strafe wegen Hakens, dem ESVK aber gelang im Powerplay kein Treffer mehr. Dazu mussten die dann auch noch eine kleine Bankstrafe wegen Spielens mit zu vielen Feldspielern hinnhemen. Das Ziehen des Torwarts brachte dann auch nicht mehr den gewünschten Lucky Punch, und so mussten sich die Joker mit 2:3 geschlagen geben.
Im letzten Spiel vor Weihnachten tritt für die SG die Zweite Herrenmannschaft zum letzten Spiel der Hinrunde gegen den TV Memmingen an.
Nach Personalsorgen und schwierigen Saisons in den vergangenen Jahren steht die Zweite der SG so gut da wie schon lange nicht mehr. Regelmäßig gut besuchte Trainings, ein 6:8 Punkteverhältnis, der Derbysieg gegen Biessenhofen und der fünfte Platz in der Bezirksklasse West – trotzdem konzentriert sich Trainer Christian Schelb auf das Entwicklungspotenzial der Mannschaft.
Am kommenden Sonntag geht die Hinrunde für die Kaufbeurer mit einem Nachholspiel gegen Memmingen zu Ende. Nach einer klaren Niederlage gegen Mindelheim ist es nun an der SG, zum Saisonabschluss wieder geradlinigen Handball zu spielen. Die Memminger stehen dabei nach einer bisher starken Hinrunde auf dem dritten Platz der Tabelle.
Die Kaufbeurer können jedoch ebenfalls zufrieden sein mit ihrer Leistung in der Hinrunde. Einige Ausfälle erschweren die Ausgangsposition für die SG, dennoch ist es das Ziel, mit maximalem Einsatz im Unterallgäu ins Spiel zu gehen. Zwar hängen in Memmingen am Sonntag die Trauben hoch, das Ziel, den Favoriten zu ärgern, ist der SG aber durchaus zuzutrauen.
Anwurf ist am Sonntag in der Memminger Bodenseestraße um 17:00 Uhr.
Der Bayerische Fußball-Verband hat die Austragung der Ostallgäuer Hallenmeisterschaft der D-Junioren an den BSK Olympia Neugablonz übertragen. Am Samstag (20.12.) stehen zwei Turniere, vormittags und nachmittags, in der Dreifachturnhalle in Neugablonz auf dem Programm. Insgesamt treten 16 Mannschaften an.
Um 9.30 Uhr starten TSV Ruderatshofen, SpVgg Kaufbeuren, FSV Marktoberdorf, SV Stöttwang, TSV Friesenried, TSV Oberbeuren, FSV Lamerdingen und TSV Obergünzburg ins Turniergeschehen.
Um 14 Uhr geht es dann mit ASV Hirschzell, FC Blonhofen, FC Buchloe, FC Jengen, JFG Ostallgäu Nord, SC Lindenberg, SVO Germaringen und Gastgeber BSK Olympia Neugablonz weiter.
Nur der jeweilige Sieger am Vormittag und Nachmittag qualifiziert sich für das Allgäu-Kreisfinale am 11. Januar 2026 in Blaichach.
ESVK trifft auf Bad Nauheim, Crimmitschau und Weißwasser
Für den ESV Kaufbeuren stehen mit den kommenden drei Spieltagen absolut richtungsweisende Spiele auf dem Programm. Los geht es für die Joker am Freitagabend mit einem Heimspiel. Die Mannschaft um Top-Scorer Henri Kanninen duelliert sich dabei mit dem EC Bad Nauheim. Spielbeginn in der energie schwaben arena ist um 19:30 Uhr.
Tickets: Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Danach stehen für den ESVK kurz vor dem Weihnachtsfest noch zwei weitere Auswärtsfahrten an. Am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr gastiert der ESV Kaufbeuren bei den Eispiraten Crimmitschau, und am Dienstagabend steht dann noch die Partie bei den Lausitzer Füchsen auf der Agenda. Das erste Bully in Weißwasser ist um 19:30 Uhr.
Ein straffes Programm also für die Mannschaft um Trainer Andrew Donaldson. Geschenke sollten die Wertachstädter jedoch erst an Weihnachten verteilen, wenn sie den Anschluss in der Tabelle nicht schon vor dem Fest weiter verlieren wollen.
Aus der Kabine: Viele Fragezeichen stehen derzeit noch in den Büchern der Trainer, wenn es darum geht, welche Spieler am Wochenende wieder zur Verfügung stehen. Sami Blomqvist befindet sich, wie bereits vermeldet, wieder im Eistraining. Man hofft, dass der Deutsch-Finne noch vor dem Weihnachtsfest wieder ins Lineup zurückkehren kann. Unklar ist auch die Lage bei Max Kislinger; hier müssen Tests noch zeigen, ob ein Einsatz am Freitag bereits in Frage kommt. Neuzugang Brent Readeke wird frühestens zum Auswärtsspiel in Weißwasser zur Verfügung stehen. Ob Förderlizenzspieler vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München zum ESVK stoßen werden, ist aktuell noch nicht final geklärt.
Sicher fehlen werden auf jeden Fall Daniel Fießinger, Joe Cassetti und Dartagnan Joly sowie auch John Rogl. Beim Verteidiger ist eine Rückkehr aktuell für Mitte Januar in Aussicht gestellt.
Livestream: Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt. Klick.
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Die VIP-Kabine des ESV Kaufbeuren ist auch in der aktuellen Saison wieder geöffnet und erfreut sich großer Beliebtheit. Unternehmen, Partner und Teams nutzen das besondere Angebot, um gemeinsame Zeit in sportlicher Atmosphäre zu verbringen.
Große Nachfrage – Letzter Termin am 23. Januar 2026
Die Buchungsliste zeigt deutlich: Das Interesse an der VIP-Kabine ist groß. Bereits jetzt sind nahezu alle Termine für die Saison 2025/2026 vergeben. Aktuell ist nur noch ein Datum verfügbar: Freitag, 23. Januar 2026, wenn der ESV Kaufbeuren auf die Blue Devils Weiden trifft (Spielbeginn: 19:30 Uhr).
Wer dieses exklusive Erlebnis buchen möchte, sollte sich zeitnah melden.
Persönliche Atmosphäre und gute Gespräche
Claus Tenambergen, Ansprechpartner für die VIP-Kabine beim ESVK, beobachtet immer wieder, wie gut das Angebot angenommen wird:
„Für mich ist es immer wieder schön zu sehen, wie positiv die Stimmung in der VIP-Kabine ist“, sagt Tenambergen. „Wie die Gruppen die Zeit genießen, das tolle Gemeinschaftsgefühl – dabei sorgt schon der erste Blick in die bestens ausgestattete Kabine für ein Lächeln.“
Das erwartet die Gäste in der VIP-Kabine
Die VIP-Kabine steht bei ausgewählten Heimspielen in der energie schwaben arena zur Verfügung. Sie eignet sich ideal für Gruppen von 15 bis 20 Personen und beinhaltet:
Der Basis-Lehrgang findet im Februar 2026 in Kaufbeuren statt
Um eine fundierte Qualifikation für die Trainingsarbeit im Verein zu haben, ist der Übungsleiter-C-Schein im Breitensport unabdingbar. Er ist der gängigste Übungsleiterschein, den der Bayerische Landessport-Verband (BLSV) für seine Vereine anbietet. Anfang Februar 2026 gibt es im Bezirk Schwaben in Kaufbeuren die Möglichkeit, diese Ausbildung zu realisieren.
Für wen ist der Übungsleiter-C-Schein?
Dieser Kurs spricht Interessierte an, die Lust haben, eine Sportgruppe anzuleiten und ihr etwas beizubringen. In den Übungsleiter-Ausbildungen wird den Teilnehmenden das entsprechende Handwerkszeug beigebracht.
Wann geht es mit dem Basismodul los?
Der Start ist für den 1. Februar 2026 terminiert. 30 Unterrichtseinheiten sind vorgesehen. Der Lehrgang geht bis zum 8. Februar und findet an den Wochenenden statt. Der Veranstaltungsort ist die Sophie-La-Roche-Realschule, in der Markgrafenstraße 3.
Was wird den Teilnehmern vermittelt?
Vor allem Strukturen und Aufgaben im organisierten Sport. Sportbiologisches Basiswissen und pädagogische Aspekte zur Breitensportpraxis gehören genauso dazu wie die Einführung in einfache Techniken der Entspannung und Körperwahrnehmung. Nicht zu vergessen ist das Basiswissen der Bewegungs- und Trainingslehre mit Übergang in die Sportpraxis.
Welche Teilnahmevoraussetzungen werden verlangt?
Jeder Interessierte sollte ausreichende Fertigkeiten im Schwimmen mitbringen, eine Sporttauglichkeit vorweisen, in einem Sportverein Mitglied und tätig sein und das 16. Lebensjahr bereits vollendet haben. Zudem muss ein gültiger Erste-Hilfe-Ausweis, der nicht älter als zwei Jahre ist, vorgelegt werden.
Das sollte jeder Interessierte, jede Interessierte noch wissen:
Die Ausbildung zum Übungsleiter C Breitensport besteht aus einem Basismodul, einem Aufbaumodul und einem Prüfungsmodul. Sämtliche Module müssen in dieser Reihenfolge absolviert werden. Sie führen damit zum Lizenzerhalt.
Übrigens: Das Aufbaumodul findet ebenfalls in der Zeit zwischen dem 21. Februar und 23. März, an den Wochenenden, in Kaufbeuren, statt. Das Prüfungsmodul mit schriftlichem Test ist an den Wochenenden 21./22. und 28. März terminiert.
Neugablonz scheitert im Halbfinale knapp am SVO Germaringen
Der BSK Olympia Neugablonz hat bei der Ostallgäuer Hallenfutsalmeisterschaft in Biessenhofen das kleine Finale gegen den SV Eggenthal mit 6:0 für sich entschieden. Im Halbfinale gab es gegen den SVO Germaringen ein spannendes Siebenmeterschießen, welches die Ostallgäuer mit 13:12 für sich entschieden. Die Schmuckstädter, die das Turnier als Vorbereitung nutzten, gewannen in der Vorrunde drei der insgesamt vier Gruppenspiele. Übrigens: Neuer Ostallgäuer Hallenmeister ist der FC Buchloe, der sich im Finale im Siebenmeterschießen durchsetzen musste. Am Ende hieß es 9:8. Die SpVgg Kaufbeuren, die ebenfalls in Gruppe A vertreten war, kam über die Vorrunde nicht hinaus und schied nach der Gruppenphase aus.
Die Gruppen-Ergebnisse in der Übersicht:
BSK Olympia Neugablonz – SV Stöttwang 2:1
FC Buchloe – BSK Olympia Neugablonz 4:3
BSK Olympia Neugablonz – 1. FC Biessenhofen-Ebenhofen 4:1
SpVgg Kaufbeuren – BSK Olympia Neugablonz 1:3
Als amtierender Schwäbischer Hallenfutsalmeister 2025 ist der BSK Olympia Neugablonz bereits als Titelverteidiger qualifiziert. Die Finalrunde steigt am Samstag, 10. Januar 2026, in Stadtbergen.
Siegerehrung und Verlosung bei der Tombola durch den Nikolaus.
Am 5. Dezember 2025 feierte der DAV Kaufbeuren eine gelungene Premiere mit dem 1. Nikolaus-Bouldercup. Mit insgesamt 63 begeisterten Teilnehmern war die Stimmung ausgelassen und entspannt. Die Schrauber haben ganze Arbeit geleistet und 35 abwechslungsreiche Boulder in allen Schwierigkeitsgraden gezaubert – selbst der Seilkletterbereich wurde kreativ genutzt. Jeder kam auf seine Kosten und konnte sein Können unter Beweis stellen. Das Event startete um 17:00 Uhr. Für nur 10 Euro Startgebühr gab es die Scorecard, welche gleichzeitig das Los für die Tombola war. Ab 21:00 Uhr folgte die Auswertung der Karten, anschließend die Siegerehrung und Verlosung durch den Nikolaus.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Mit Knödeltris, Mousse au Chocolate und Getränken lud das Bistro-Team ein. Dank Unterstützung und Mithilfe vieler Ehrenamtlicher wurde die Veranstaltung zu einem gelungenen Event.
Herren 2 mit klarer Niederlage gegen Mindelheim / weibl.-B unterliegt knapp
Reine Auswärtsspieltage hatten die Teams der SG Kaufbeuren/Neugablonz am vergangenen Wochenende vor sich. Den Anfang machte dabei die weibliche D-Jugend am Samstag in Fürstenfeldbruck. Mit zwei Spielen gegen den TuS Fürstenfeldbruck sowie einem Spiel gegen den TSV Landsberg war der Spielplan für die SG gut gefüllt. Gegen die außer Konkurrenz spielenden Fürstenfeldbruckerinnen musste sich das Team von Trainerin Vera Wassermann zwar zweimal geschlagen geben, jedoch konnte man das Spiel gegen Landsberg hart erkämpft mit 19:18 gewinnen. Auf den bärenstarken ersten Platz in der Bezirksklasse Nord-West folgt nun der Aufstieg in die Bezirksliga West.
Grund zur Freude gab es auch für die männliche D-Jugend in Memmingen. Sowohl gegen die Hausherren (15:22) als auch gegen die Spitzenreiter Dietmannsried/Altusried konnten Siege eingefahren werden. Damit erkämpft sich das Team der Trainer Rob Uhlir und Jakob Salzer den zweiten Platz in der Bezirksklasse West.
Am Abend mussten die Herren 2 der SG dann eine herbe Niederlage gegen die Mindelheimer Zweite einstecken. Die Heimmannschaft zeigte dabei den gewohnten gnadenlosen Tempohandball und überlief die SG regelrecht. Am Ende mussten sich die Kaufbeurer mit 49:31 geschlagen geben. Zeit zum Ausruhen ist dabei für die Kaufbeurer Zweite kaum. Am kommenden Wochenende wartet auf das Team von Christian Schelb der Zweitplatzierte TV Memmingen.
Eine ärgerliche Niederlage muss auch die weibliche B-Jugend verarbeiten. Gegen die JSG Friedberg-Kissing unterlag die Mannschaft von René Westermayer und Christian Schelb knapp mit 34:32. Vorerst muss sich das Team mit einem fünften Platz in der Bezirksoberliga begnügen.
Das ebenfalls für Sonntag angesetzte Spiel der C-Jugend musste leider wegen einiger Krankheitsfällen entfallen. Gute Besserung an alle Betroffenen!
24. Spieltag und die Joker hatten am Sonntagabend zum Heimspiel den Tabellenführer Krefeld Pinguine in der energie schwaben arena zu Gast. Trainer Andrew Donaldson musste dabei auf weiterhin verletzungsbedingt auf Torhüter Daniel Fießinger sowie auf die Feldspieler John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly, Sami Blomqivst und Max Max Kislinger verzichten. Am Ende unterlagen die Joker nach guten ersten 30 Minuten vor 2.033 Zuschauern mit 1:6.
Vor dem Spiel wurde Jere Laaksonen noch für sein 400. Pflichtspiel im ESVK-Dress geehrt. Der Deutsch-Finnische Publikumsliebling hatte diesen Meilenstein beim Auswärtsspiel am vergangenen Freitag beim EV Landshut erreicht.
Die Joker zeigten vor allem zu Beginn ein gutes Drittel und schafften es, den Tabellenführer das eine oder andere Mal in deren Zone festzusetzen, wodurch sie zu guten Chancen kamen. Die Krefelder ihrerseits waren vor allem mit ihrer Paradereihe brandgefährlich. Die Allgäuer schafften es jedoch, die Krefelder vor dem eigenen Tor fernzuhalten, auch wenn diese viel Wirbel in der Kaufbeurer Defensivzone sorgten. Zudem konnte sich Cody Porter mit der einen oder anderen starken Parade auszeichnen. Die Krefelder sollten dann aber doch noch in Führung gehen. Dabei nutzten sie ein Powerplay in der 16. Spielminute zum 0:1. Die Joker verteidigten in Unterzahl zunächst wirklich gut, doch kurz vor Ablauf der Strafe traf Jan Nijenhuis nach einem perfekten Zuspiel von Roope Mäkitalo doch noch für den KEV. Zu allem Überfluss kassierten die Joker in Person von Rio Kaiser 18 Sekunden vor der Pausensirene noch eine weitere Strafe und hatten dabei sogar Glück, dass die Hauptschiedsrichter, die auch den Videobeweis zu Rate zogen, bei einer kleinen Strafe blieben. Trotz alledem ging es für den ESVK also in Unterzahl in das Mitteldrittel. Etwas kurios dabei ist vielleicht, dass die Joker in Unterzahl, Sekunden vor der Pausensirene, sogar noch eine große Chance auf den Ausgleichstreffer vergeben hatten.
Bilder des Spiels
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Im zweiten Drittel kassierten die Joker, nachdem sie zuvor einen guten Konter in Unterzahl gefahren hatten, gleich den Gegentreffer zum 0:2. Mathew Santos konnte dabei völlig allein vor Cody Porter einschieben. Der ESVK versuchte zwar, weiter dagegenzuhalten, tat sich jedoch enorm schwer, teils klarste Chancen zu verwerten.
Nachdem Max Oswald die Joker in der 27. Minute mit einem Powerplaytor auf die Anzeigentafel brachte, war in der Folge sogar mehrfach der Ausgleichstreffer möglich. Wie schon in Landshut konnten die Allgäuer jedoch auch dabei ein fünf gegen drei Powerplay nicht nutzen. Danach ging es für die Joker bergab, und die Moral der Mannschaft schien gebrochen. Kaum waren die Kaufbeurer wieder komplett, erhöhte Max Newton den Spielstand in der 35. Minute auf 1:3. Eine weitere Strafzeit gegen den ESVK stellte das Ergebnis dann auf 1:4. Nutznießer war Mathew Santos in der 37. Spielminute. Sekunden zuvor hatte Tyson McLellan bei einem Unterzahlkonter allein vor Felix Bick einen möglichen ESVK-Treffer liegen lassen. Nur 39 Sekunden später war die Messe dann endgültig gelesen: Ex-Joker Max Hops durfte sich ebenfalls in die Torschützenliste des zweiten Drittels eintragen. So ging es für die Joker mit einem satten 1:5-Rückstand in die zweite Pause, nachdem sie bis zur 33. Minute noch Chancen auf einen Spielstand von zwei zu zwei hatten. Drei Gegentore in gut vier Minuten, das kannte man ja schon vom ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams in Krefeld.
Der Schlussabschnitt war keine 10 Sekunden alt, als die Joker wieder in Unterzahl agieren mussten. Dieses Mal konnten die Kaufbeurer das Powerplay des Tabellenführers jedoch gut verteidigen. In der Folge plätscherte das Spiel ein wenig dahin. Beide Mannschaften neutralisierten sich überwiegend, und viele nennenswerte Torchancen waren nicht zu verzeichnen. Die Joker hatten in zwei Powerplays in der 48. und 52. Spielminute erneut keinen Treffer erzielen können, im Gegensatz zum KEV, der im Überzahlspiel nach 58 Minuten den 1:6-Endstand herstellte. Torschütze war Max Newton, der Cody Porter im Nachschuss überwinden konnte. Somit stand die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson erneut mit leeren Händen da. In der Tabelle rutschten die Joker dazu auch auf den letzten Tabellenplatz ab.
Eine Strafe gegen den ESVK zwei Minuten vor dem Ende nahm den Kaufbeurern zudem die realistische Chance, das Spiel nochmals auszugleichen
Am 23. Spieltag stand für den ESV Kaufbeuren das Auswärtsderby beim EV Landshut auf der Agenda. Trainer Andrew Donaldson musste verletzungsbedingt weiterhin auf Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Sami Blomqvist sowie auf den angeschlagenen Max Kislinger verzichten. Neuzugang Vincent Schlenker gab dafür sein Debüt im ESVK-Trikot.
Der EVL kam stark und aggressiv aus der Kabine, und die Joker hatten alle Hände voll zu tun, um sich aus dem Anfangsdruck der Niederbayern zu befreien. Als dies nach ein paar Wechseln gut klappte, konnten die Joker auch schon ein erstes Mal im Powerplay agieren. Das Überzahlspiel des ESVK war gut aufgezogen. Henri Kanninen und Neuzugang Vincent Schlenker hatten dabei zwei große Chancen auf einen ersten Treffer, konnten diese jedoch leider nicht nutzen. Kaum wieder komplett, konnten die Landshuter zuerst ebenfalls in einfacher Überzahl und dann nach einer weiteren Strafe gegen die Allgäuer sogar in doppelter Überzahl agieren. Das Penalty-Killing der Joker, das sich in den letzten Spielen ja schon stark verbessert hatte, konnte dank starker Paraden von Cody Porter auch diese Situation überstehen. Kurze Zeit später mussten die Kaufbeurer dann wieder in Unterzahl ran, und auch dieses Mal konnten die Wertachstädter das starke Powerplay der Landshuter unterbinden. Der EVL war jedoch über die gesamten ersten 20 Minuten das aktivere Team und ging in der 17. Spielminute durch Tobias Lindberg folgerichtig mit 1:0 in Führung. Der Schwede konnte dabei einen Nachschuss aus kurzer Distanz über die Linie drücken.
Der ESVK war im zweiten Drittel über weite Strecken das bessere Team. Ein Überzahlspiel nach 21 Minuten brachte den Jokern einige gute Chancen, aber leider keinen Treffer. Auch nach dem Überzahlspiel blieben die Kaufbeurer am Drücker und hatten, unterbrochen durch ein Powerplay des EVL, mehrere gute Möglichkeiten auf einen ersten Treffer in der Partie. Selbst in Unterzahl kamen die Allgäuer zu gefährlichen Aktionen vor EVL-Torhüter Philipp Dietl, der seine Farben mit mehreren starken Paraden in Führung hielt. In der 34. Minute war es dann aber doch soweit. Ausgerechnet nach einer ganz großen Chance für David Stieler konnten die Joker im Gegenzug nach einem feinen Sololauf von Yannik Burghart zum 1:1 ausgleichen. Ein hochverdienter Treffer für die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson, die gleich noch ein weiteres Tor hätte nachlegen können. Es kam dann jedoch anders. Ein schlechter Wechsel ermöglichte den Hausherren einen drei-auf-zwei-Konter, und Dylan Plouffe brachte die Niederbayern mit einem platzierten Handgelenkschuss in den linken Torwinkel erneut in Führung. Die Kaufbeurer hatten im Anschluss an den Gegentreffer noch einen guten Wechsel, waren dann jedoch in den letzten Minuten viel im eigenen Drittel beschäftigt. Am Ende ging das Spiel mit einem Stand von 2:1 zum zweiten Pausentee.
Im Schlussdrittel zeigten die Joker weiter, dass sie dieses Derby unbedingt gewinnen wollten. Die Defensive stand stabil, und in der Offensive kam man immer wieder zu guten Aktionen. Hilfreich war dabei ein schnelles Tor zum 2:2. Henri Kanninen traf im Powerplay zum verdienten Ausgleichstreffer für die Joker. Das Spiel wurde zunehmend hitziger, und die Kaufbeurer waren zuerst die cleverere Mannschaft. Zudem kamen die Allgäuer zu einem 4-minütigen Powerplay, bei dem die Joker sogar für zwei Minuten in doppelter Überzahl agieren konnten. Leider schafften es die Wertachstädter nicht, diese Situationen in einen Treffer umzumünzen. Wie es dann oft der Fall ist: Wer vorne nicht trifft, bekommt einen Gegentreffer. So war es dann drei Minuten vor dem Ende Tobias Lindberg, der den EVL in einem Powerplay mit 3:2 in Führung brachte und das Spiel für die Niederbayern entscheiden konnte. Eine Strafe gegen den ESVK zwei Minuten vor dem Ende nahm den Kaufbeurern zudem die realistische Chance, das Spiel nochmals auszugleichen. Sekunden vor dem Ende stellte Wade Bergmann mit einem Treffer ins leere ESVK-Gehäuse den 4:2-Endstand her.
Zehn Teams kämpfen am Sonntagnachmittag um den Einzug in die Finalrunde zur Allgäuer Hallenmeisterschaft. Titelverteidiger BSK Olympia Neugablonz geht bei der Ostallgäuer diesmal nicht als Favorit aufs Parkett.
In Biessenhofen messen sich die Schmuckstädter in Gruppe A mit der SpVgg Kaufbeuren, dem SV Stöttwang und FC Buchloe sowie Gastgeber 1. FC Biessenhofen-Ebenhofen.
In Gruppe B sind der FC Blonhofen, SV Oberostendorf, SVO Germaringen, SV Mauerstetten und SV Eggenthal mit von der Partie. Der BSK Olympia Neugablonz ist amtierender Schwäbischer Meister 2025 und damit automatisch für das Finale am 10. Januar 2026 in Stadtbergen qualifiziert, egal wie der BSK abschneidet.
Der Samstag (13.12.) steht in der Neugablonzer Dreifachturnhalle ganz im Zeichen des Nachwuchsfußballs. Drei Vorrundenturniere zur Ostallgäuer Hallenmeisterschaft stehen auf dem Programm. Der BSK Olympia Neugablonz hat sich bereit erklärt, die Ausrichtung zu übernehmen.
Schon morgens um 9.30 Uhr starten die C-Junioren. Um ein Ticket spielen TSV Friesenried, SVO Germaringen, JSG Günztal, TSV Oberbeuren, ASV Hirschzell und Gastgeber BSK Olympia Neugablonz. Nur der Turniersieger ist für das Allgäuer Kreisfinale am 10. Januar 2026 in Blaichach qualifiziert.
Um 13.30 Uhr machen die B-Junioren weiter. Auch hier sind sechs Teams dabei: JFG Ostallgäu Nord, TSV Oberbeuren, SG Blonhofen-Stöttwang, SpVgg Kaufbeuren, JFG Mühlbachtal und SVO Germaringen. Nur der Erstplatzierte ist beim Allgäuer Kreisfinale am 20. Dezember in Durach dabei.
Die A-Junioren mit vier teilnehmenden Teams starten ihr Turnier um 18 Uhr. Der TSV Schwangau, SVO Germaringen, TSV Oberbeuren und TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg kämpfen um das Finalticket zur Allgäuer Meisterschaft am 4. Januar 2026 in Marktoberdorf.
Nachdem sich die Herren 1 der SG mit einem Unentschieden am letzten Heimspieltag der Hinrunde in die Winterpause verabschiedet haben, geht es auch für die weiteren Mannschaften der SG langsam Richtung Weihnachten. Alle Mannschaften sind dabei auswärts gefragt. Spannend wird es dabei am Samstag für die weibliche D-Jugend, die männliche D-Jugend und die zweite Herrenmannschaft der SG.
Mit einem ausgeglichenen Punktekonto nach drei Siegen und drei Niederlagen stehen die Herren 2 unter Leitung von Christian Schelb auf einem mehr als soliden fünften Platz der Bezirksklasse West. Im vorletzten Spiel der Hinrunde geht es gegen den starken Dritten aus Mindelheim. Für die Herren 2 geht es darum, in Mindelheim um 17:30 Uhr an die starken Leistungen der Saison anzuknüpfen.
Den Anfang macht am Samstag ab 10:00 Uhr aber die weibliche D-Jugend in Fürstenfeldbruck mit zwei Spielen gegen Fürstenfeldbruck und Landsberg. Für die Mannschaft ist das Überwintern auf einem herausragenden ersten Platz der Winterrunde der Bezirksliga Nord-West in greifbarer Nähe.
Auch für die männliche D-Jugend stehen am Samstag zwei Spiele gegen Memmingen und Dietmannsried/Altusried an. Ziel ist es auch hier, in den letzten Spielen vor den Feiertagen noch Punkte in der Winterrunde zu sammeln. Los geht’s in Memmingen um 12:45 Uhr.
Am Sonntag sind dann noch die weibliche B-Jugend und die männliche C-Jugend im Einsatz. Die B-Jugend von René Westermayr und Christian Schelb möchte dabei gegen die JSG Friedberg-Kissing nach einer ärgerlichen Niederlage gegen Scheyern noch die letzten Punkte vor Weihnachten mitnehmen. Anwurf ist um 11:45 Uhr in Friedberg.
Für die männliche C-Jugend hängen dann die Kirschen in Vöhringen hoch. Gegen den Zweitplatzierten der Bezirksoberliga Süd-West kann man also im letzten Spiel der Hinrunde befreit aufspielen. Um 15:00 Uhr stehen die Jungs unter Leitung des Trainergespanns Salzer/Schenk in Vöhringen auf der Platte.
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Mit Brent Raedeke haben wir einen weiteren erfahrenen Spieler verpflichtet, der uns für den Rest der Saison sicherlich weiterhelfen wird.
Die Joker haben nochmals auf dem Transfermarkt zugeschlagen und mit Brent Raedeke einen DEL und DEL2 Erfahrenen Spieler verpflichtet. Der 35 Jahre alte Stürmer kann auf der Mittel- und Außenstürmerposition eingesetzt werden und wird aller Voraussicht nach Ende der kommenden Woche in Kaufbeuren eintreffen.
In der DEL war der frühere deutsche Nationalspieler für die Iserlohn Roosters und die Adler Mannheim an der Scheibe aktiv. Die letzten beiden Stationen des dreifachen Familienvaters waren die DEL2 Clubs EC Bad Nauheim und die Selber Wölfe. Beim ESV Kaufbeuren wird Brent Raedeke das Trikot mit der Rückennummer 16 tragen.
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Mit Brent Raedeke haben wir einen weiteren erfahrenen Spieler verpflichtet, der uns für den Rest der Saison sicherlich weiterhelfen wird. Durch seine Erfahrung kann er junge Spieler leiten und verleiht unserem Sturm nicht nur mehr Qualität, sondern auch zusätzliche Tiefe. Wir freuen uns sehr, Brent Raedeke in Kürze in Kaufbeuren begrüßen zu können.“
Brent Raedeke über seine Entscheidung nach Kaufbeuren zu wechseln: „Ich freue mich sehr darauf, ein Teil des ESVK zu werden. Ich habe sehr zielführende Gespräche mit Patrick Reimer und Andrew Donaldson geführt. Meine Familie und ich haben Deutschland schon immer geliebt. In Deutschland zu sein und hier über die Jahre hinweg Eishockey zu spielen, hat uns viel bedeutet. Als sich jetzt die Gelegenheit bot, zurückzukehren, war ich wirklich begeistert. Ich kann es kaum erwarten, in Kaufbeuren anzukommen, sofort meinen Beitrag zu leisten und dem Team zu helfen, Spiele zu gewinnen, um auch in der Tabelle weiter nach oben zu kommen und uns eine gute Ausgangsposition zu verschaffen. Ich freue mich darauf, alle kennenzulernen und mit der Arbeit zu beginnen.“
Erfahrener DEL2-Stürmer will sich bei den Jokern empfehlen
Der ESV Kaufbeuren testet aktuell einen bekannten Namen aus der DEL2: Vincent Schlenker erhält einen Tryout-Vertrag über vier Wochen. Der 32-jährige Stürmer, ein Rechtsschütze, stand zuletzt bei den Blue Devils Weiden unter Vertrag. Davor spielte er unter anderem eine Saison für die Kassel Huskies und war sieben Jahre lang eine feste Größe bei den Eispiraten Crimmitschau.
Der gebürtige Schwenninger bringt reichlich Erfahrung aus der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga mit. Beim ESVK soll er nun zeigen, ob er sich dauerhaft in den Kader der Joker spielen kann.
Startschuss am Wochenende geplant
Vorausgesetzt, die lizenztechnischen Voraussetzungen werden rechtzeitig erfüllt, könnte Schlenker bereits am kommenden Wochenende erstmals im ESVK-Trikot auflaufen. Er wird die Rückennummer 19 tragen.
Sportlicher Leiter Reimer: „Er bringt Optionen für unsere Offensive“
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren, sieht in dem Neuzugang auf Probe eine sinnvolle Ergänzung:
„Vincent Schlenker ist ein Spieler, der über viel Erfahrung in der DEL2 verfügt. Er gibt uns in der Offensive nochmals mehr Optionen, und er wird in den kommenden vier Wochen mit Sicherheit alles dafür geben, ein fester Bestandteil unseres Kaders zu werden.“
Derby in Landshut und der Tabellenführer in der eigenen Halle
Der ESV Kaufbeuren steht am kommenden Wochenende in der DEL2 vor zwei herausfordernden Spielen. Am Freitagabend geht es auswärts zum traditionsreichen Derby gegen den EV Landshut. Das erste Bully in der Fanatec Arena ist um 19:30 Uhr. Nur zwei Tage später, am Sonntag, empfangen die Joker dann den aktuellen Tabellenführer Krefeld Pinguine in der heimischen erdgas schwaben arena. Der Spielbeginn in Kaufbeuren ist um 17:00 Uhr.
Ticketverkauf für das Heimspiel
Eintrittskarten für das Spiel gegen Krefeld gibt es online unter tickets.esvk.de, außerdem an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Geschäftsstelle des ESVK sowie an der Abendkasse.
Aus der Kabine
Es wird nicht einfacher für die Joker. Nachdem der Kader unter der Woche mit Vincent Schlenker wieder Zuwachs bekommen hat, gibt es leider auch einen weiteren Ausfall zu vermelden. Max Kislinger hat sich nach einem ungeahndeten Check beim Auswärtsspiel in Kassel eine Oberkörperverletzung zugezogen. Aktuell ist davon auszugehen, dass er beide Partien am Wochenende nicht absolvieren kann.
Neben den bekannten Ausfällen von Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti und Dartagnan Joly, der aufgrund einer Oberkörperverletzung mindestens vier bis sechs Wochen fehlen wird, muss auch Sami Blomqvist weiter pausieren. Eine Unterkörperverletzung setzt den Deutsch-Finnen mindestens noch für eine weitere Woche außer Gefecht. Fraglich ist auch ein Einsatz von Fabian Koziol, der krankheitsbedingt auch das Auswärtsspiel in Kassel verpasste. Ob vom Kooperationspartner Red Bull München Förderlizenzspieler zur Verfügung stehen, ist dazu aktuell noch unklar.
DEL2-Spiele im Livestream
Wer nicht live vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit, beide Spiele im kostenpflichtigen Livestream auf Sporteurope.TV zu verfolgen.
Der neu gewählte Vorstand des Ski-Club Kaufbeuren mit den geehrten langjährigen Mitgliedern. Foto: Tobias Lingg
Neuer Vorstand gewählt – schon erste Schneetage auf den Kaufbeurer Loipen
Kurz vor dem Start in den Winter hat der Ski-Club Kaufbeuren seine alljährliche Mitgliederversammlung in der Skihütte abgehalten. Der 1. Vorsitzende Harald Eggebrecht berichtete von einem weiteren herausfordernden Winter. Nach einem verheißungsvollen Start im November mit fast 30 cm Neuschnee auf der Loipe an der Wenglinger Steige blieb der ersehnte Schneefall aus. Dennoch konnten die Kaufbeurer Langläuferinnen und Langläufer von Weihnachten bis Heilig Dreikönig zumindest eingeschränkt die Loipen nutzen.
Die milden Winter der letzten Jahre spiegeln sich auch in der Mitgliederstatistik wider. Der Verein zählt aktuell 512 Mitglieder, wobei die Zahl der Neueintritte rückläufig ist.
Spurwart Hans Wüstendörfer informierte über das geplante Solarfeld in Märzisried, das die Loipenführung von Oberbeuren in Richtung Wenglinger Steige betrifft. Die Bauarbeiten beginnen erst im Frühjahr 2026, sodass in diesem Winter die bisherige Loipenführung erhalten bleibt. Nach Fertigstellung wird die Loipentrasse an der östlichen Seite des Solarfelds vorbeigeführt.
Bei den turnusgemäßen Neuwahlen wurden Harald Eggebrecht als 1. Vorsitzender, Richard Wiedemann als Schatzmeister und Langlaufwart Michael Otto in ihren Ämtern bestätigt. Die Kassenprüfung übernehmen weiterhin Walter Kolb und Rudolf Rättich. Auch Hans Wüstendörfer bleibt Spurwart.
Besonders erfreulich ist, dass drei zuvor vakante Ämter neu besetzt werden konnten: Das Amt des 2. Vorsitzenden übernimmt nun Franziska Dolp, das zuvor kommissarisch von Oliver Schill ausgeführt wurde. Die Schriftführung liegt künftig in den Händen von Tina Kutter, die bislang als Beisitzerin tätig war. Sie folgt auf die langjährige Schriftführerin Ursel Geiger, die im Frühjahr 2025 verstorben ist. Die Position des Beisitzers übernimmt Heinrich Briechle. Das Amt des Alpinwarts bleibt aktuell unbesetzt.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden elf Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Ski-Club Kaufbeuren geehrt. 60 Jahre: Hans Nowotny. 50 Jahre: Eva Birk, Hermann Hummel, Erwin Marz, Heiko Pohl, Marko Pohl, Raimund Pohl. 25 Jahre: Ferdinand Dolp, Franziska Dolp, Barbara Kustermann, Markus Neuner.
„Nun bleibt die große Hoffnung auf einen Winter mit wieder mehr Schneetagen auf den heimischen Loipen,“ erklärte Harald Eggebrecht zum Abschluss der Versammlung. Eine erste Erfolgsmeldung gab es bereits: Das kurze Wintergastspiel Ende November nutzte die Jugend-Langlaufgruppe sofort für das erste Schneetraining an der Wenglinger Steige.
Zwei Spiele sind es noch bis zur Weihnachtspause in der Regionalliga Süd. Für Futsal Allgäu geht es darum, die nicht gerade optimal verlaufene Saison noch erfolgreich dieses Jahr zu Ende zu bringen. Am Sonntag steigt das letzte Auswärtsspiel 2025 gegen den TSV Neuried.
Zwar schaffte Futsal Allgäu zu Saisonbeginn einen 6:3-Auftaktsieg, doch Vereinsvorstand Tom Neitzel rechnet beim Rückspiel schon mit mehr Gegenwehr. „Sie haben einen breiteren Kader, wobei uns Neuried sicherlich alles abverlangen wird.“ Nach der jüngsten Niederlage gegen Futsal Panthers Ingolstadt sind die Allgäuer auf Rang sieben abgerutscht, Neuried ist um drei Zähler besser platziert. „Mit Blick auf die Tabelle würden uns die drei Punkte sicherlich guttun“, verweist Neitzel dabei auf den großen Rückstand von mittlerweile zehn Punkten auf Spitzenreiter Karlsruhe. Fehlte Mirhan Kaya gegen Ingolstadt, so wird der Marktoberdorfer in Neuried wieder mit von der Partie sein. Dagegen steht Kapitän und Torwart Andreas Stelz nicht zur Verfügung. Dafür präsentiert Futsal Allgäu mit Antonio Tomic einen neuen Schlussmann, der erstmals im Kasten stehen wird. Der 21-Jährige spielt sonst beim FC Blaubeuren in der Fußball-Landesliga Württemberg.
Im Alter von 15 Jahren kam Tomic über seinen Vater mit Futsal in Berührung. „Das hat mir schon Spaß gemacht, weil ich so die Möglichkeit bekam, auf zahlreichen Turnieren in der Jugend zu spielen“, so der 1,93 Meter große Hüne. Über Adis Slmatic kam er mit Futsal Allgäu in Kontakt. Die ersten Einheiten hat er auch schon absolviert: „Die Jungs sind klasse, es herrscht eine tolle Atmosphäre im Team.“ Die Neuverpflichtung Tomic kommt zum richtigen Zeitpunkt, da Andreas Stelz künftig kürzertreten möchte und sogar schon das Karriereende im Blick hat. Seinem ersten Auftritt in Neuried blickt Antonio Tomic mit Freude entgegen. „Sicherlich bin ich etwas nervös, doch mein erstes Spiel im Herrenbereich bringt für mich etwas Großes.“ Schon als Jugendlicher habe er davon geträumt. „Ich werde bei jedem Match für Futsal Allgäu vollen Einsatz geben“, verspricht Antonio Tomic.
Letzter Heimspieltag mit voller Halle in Neugablonz
Der letzte Heimspieltag in diesem Jahr in Kaufbeuren hielt viel Handball für die Fans der SG Kaufbeuren/Neugablonz bereit. Weibliche B-Jugend und D-Jugend sowie männliche C-Jugend und Herren 1 standen in der Turnerstraße auf der Platte.
Die Herren gingen dabei, zumindest hinsichtlich der Ausgangsposition in der Bezirksoberliga-Tabelle, als Favorit ins Spiel. Den besseren Start erwischten aber die Wolfratshausener. Nach knapp sechs Minuten lag die SG mit 2:4 hinten. Schnell zeigte sich, dass die Abwehr, die in den vergangenen Spielen Erfolgsgarant war, nicht wirklich ins Spiel fand. Auch im Angriff leistete man sich einige Unkonzentriertheiten.
Dennoch konnten die Kaufbeurer schnell ausgleichen und nach 17 Minuten mit 10:8 in Führung gehen. Wie auch schon im letzten Spiel zeigte Nils Hipper im Tor eine starke Leistung und konnte die Angriffe der HSG immer wieder stoppen. Bis zur Halbzeit gelang es der SG, die Wolfratshausener auf Abstand zu halten. Mit einem Halbzeitstand von 16:13 ging es in die Pause.
Nach der Halbzeit lief das Spiel zunächst ausgeglichen weiter. Eine Verbesserung des Abwehrspiels der SG stellte sich nicht ein. Auch in der zweiten Halbzeit war es zu einfach, die Verteidigung der Kaufbeurer zu überwinden. Mit einem Drei-Tore-Lauf zum 20:20 nach gut 40 gespielten Minuten glich die HSG Isar-Loisach dann das erste Mal seit der 15. Spielminute wieder aus und konnte in der 50. Minute sogar mit 22:24 in Führung gehen.
Dann mobilisierten die Kaufbeurer Herren noch ihre letzten Reserven und konnten mit vier Toren in vier Minuten, unterstützt von weiteren starken Paraden ihres Keepers, auf 28:25 davonziehen. Der Sieg schien der SG sicher, da die Gegner der HSG nach einer Strafe die letzten Minuten des Spiels fast komplett in Unterzahl spielen mussten. Es kam jedoch anders. Der SG kam in diesen letzten Minuten jegliche Ruhe abhanden und das Team leistete sich einige Fehler, die von den Wolfratshausenern gnadenlos ausgenutzt wurden. Acht Sekunden vor Schluss netzten diese dann zum 28:28-Endstand ein. Die Kaufbeurer geben damit einen sicher geglaubten Sieg ab, retten aber noch einen Punkt im letzten Spiel der Hinrunde. Die SG verabschiedet sich auf dem vorübergehend achten Platz in die Winterpause.
Co-Trainer Kuba Mrklas fasst zusammen: “So unterschiedlich können sich Unentschieden anfühlen. Letzte Woche gegen Gröbenzell haben wir es wie einen Sieg gefeiert, heute fühlt es sich eher nach einem verlorenen Punkt an. Wir haben als Mannschaft in den letzten vier Spielen vier Punkte geholt, die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Wir müssen jetzt die Pause nutzen und weiter an uns arbeiten. In der Rückrunde liegt viel Handball vor uns.”
Für die SG waren im Einsatz: Hipper; Horend; (beide Tor) Heil 1; Gellrich 7; Haggenmüller 4; Glas; Salzer 1; Kittner 1; Hohenreiter 2; Dömsödi 1; Seidel; Elstner; Balkow 10; Tinfissi; Bartel 1;
Im Vorfeld des Herrenspiels waren in Neugablonz noch einige Jugendmannschaften aktiv. Den Anfang machte die weibliche D-Jugend, die mit einem 27:26 gegen Gilching nun weiter den ersten Platz der Bezirksklasse Nord-West belegt. In der Bezirksoberliga musste die weibliche B-Jugend gegen ihre Gegnerinnen aus Scheyern eine ärgerliche 26:35-Niederlage einstecken. Für die männliche C-Jugend war im Duell gegen Waltenhofen nichts zu holen. Sie mussten sich mit 30:39 geschlagen geben.
Für die Anfängermannschaft der E-Jugend stand auswärts das letzte Turnier der Hinrunde in der Winterrunde an. Mit den erfolgreichen Spielen zeigten sich die Trainer Rob Uhlir, Marc Keller und Ben Scherbaum mehr als zufrieden. Den verdienten Lohn für den Handball-Einsatz der Kids gab es dann bei der Siegerehrung durch den Nikolaus.
Auf Seiten der Joker gab es einen sehr disziplinierten und geschlossenen Auftritt beim Tabellenzweiten
Am 22. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 gastierte der ESV Kaufbeuren beim Tabellenzweiten, den Kassel Huskies. Dabei fehlten den Kaufbeurern weiterhin die verletzten Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Sami Blomqvist. Fabi Koziol war krankheitsbedingt nicht mitgereist. Jakob Peukert war für den EV Füssen im Einsatz. Vor der Partie musste leider auch Torhüter Cody Porter passen. Der Kanadier war mit nach Kassel gereist, klagte jedoch schon vor der Abfahrt über ein Unwohlsein. Daher nahmen die Trainer richtigerweise mit Clemens Schulz auch sicherheitshalber einen dritten Goalie mit nach Hessen. Im Tor stand dann Rihards Babulis.
Der ESV Kaufbeuren konnte sich in den ersten Minuten gut gegen den Anfangsdruck der Huskies wehren, auch wenn die Hessen dabei zu der einen oder anderen guten Abschlussmöglichkeit kamen. Mit zunehmender Spieldauer neutralisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend, wobei die Hausherren natürlich das aktivere Team waren. Der ESVK nutzte dann in der 12. Minute einen schön ausgespielten Angriff über Alec Zawatsky und Tyson McLellan, der Henri Kanninen perfekt in Szene setzte, und ging mit 0:1 in Führung. Auch in den letzten Minuten des ersten Abschnitts war vor beiden Toren nicht mehr viel los, sodass sich am Spielstand bis zur Pause nichts mehr änderte.
Im zweiten Abschnitt verlief die Partie ähnlich wie im ersten. Die Joker konzentrierten sich auf ihre Defensive und versuchten, die Huskies vom eigenen Tor fernzuhalten. Dies gelang jedoch nicht mehr ganz so erfolgreich wie zuvor. Jere Laaksonen hatte nach wenigen Minuten mit einem freien Schuss im Slot die große Chance, den ESVK mit zwei Toren in Front zu bringen, verzog jedoch knapp. Rund um die 30. Minute erhöhten die Hessen den Druck immer mehr, und in der 33. Minute kamen die Kasseler dann mit einem Direktschuss aus kurzer Distanz durch Darren Mieszkowski zum 1:1-Ausgleichstreffer. Der Druck der Huskies blieb auch in der Folge hoch, doch die größte Chance hatte dann Joker Yannik Burghart, der frei vor Philipp Maurer an einer starken Parade des Huskies-Torhüters scheiterte. Die nächste Chance hatte dann wieder der Tabellenzweite: Nach einem Scheibenverlust der ESVK-Defensive hinter dem eigenen Tor konnte Dominic Turgeon den Fehler der Joker eiskalt ausnutzen und seine Mannschaft in der 37. Minute mit einem Schuss aus kurzer Distanz mit 2:1 in Führung bringen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch zum zweiten Pausentee.
Der Schlussabschnitt ist schnell erzählt. Die Joker versuchten weiterhin, ihre Defensive stabil zu halten, was ihnen auch gut gelang. Leider konnten die Kaufbeurer in der Offensive nicht allzu viel kreieren, da auch die Hessen sehr stabil standen und großen Wert auf eine gute Verteidigung legten. Zudem war das Spiel mit nur drei Sturmreihen am Wochenende natürlich sehr kräftezehrend. Die beste Chance auf den Ausgleichstreffer hatte Tyson McLellan, der von der Seite auf Philipp Maurer zufuhr, doch der Huskies-Torhüter konnte stark parieren. Das einzige Powerplay an diesem Abend hatten dann auch die Wertachstädter in der 54. Minute, aber auch dieses führte nicht zu einem Treffer. Die Joker waren dabei etwas zu ungeduldig. Zwei Minuten vor dem Ende agierte der ESVK dann mit dem sechsten Feldspieler, was jedoch ebenfalls nicht zum Erfolg führte. So konnten die Hessen das Spiel am Ende mit 2:1 für sich entscheiden.
Auf Seiten der Joker gab es einen sehr disziplinierten und geschlossenen Auftritt beim Tabellenzweiten, der auch in der Defensive erneut sehr gut dagegenhielt. Zudem auch die positive Erkenntnis, dass man trotz einer dünnen Kaderdecke erneut ein gutes Spiel abgeliefert hat.
Schneller Einsatz am Bleichanger – Fassade kontrolliert, Ursache wohl Feuerwerkskörper
Am Donnerstagabend, den 5. Dezember 2025, kam es am Bleichanger in Kaufbeuren zu einem Feuerwehreinsatz. In einem Mülltonnenhäuschen war ein Brand ausgebrochen, der sich schnell ausbreitete.
Löscharbeiten unter Atemschutz
Die Feuerwehr rückte mit insgesamt 15 Einsatzkräften an. Zwei Trupps gingen unter schwerem Atemschutz vor, um den Brand zu löschen. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht und schließlich vollständig abgelöscht werden.
Kontrolle mit Wärmebildkamera
Um eine Ausbreitung auf angrenzende Gebäudeteile auszuschließen, wurde die angrenzende Hausfassade mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Hinweise auf weitere Brandherde oder versteckte Glutnester ergaben sich nicht.
Mögliche Ursache: Feuerwerkskörper
Nach ersten Einschätzungen der Einsatzkräfte könnte ein Feuerwerkskörper den Brand ausgelöst haben. Eine abschließende Klärung zur Brandursache steht allerdings noch aus.
Einsatzdauer und eingesetzte Fahrzeuge
Der gesamte Einsatz dauerte 56 Minuten. Vor Ort waren folgende Fahrzeuge der Feuerwehr Kaufbeuren im Einsatz:
Trotz der Niederlage zeigt sich: Die Kaufbeurer Mannschaft war defensiv stabiler als zuletzt.
m 21. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 empfing der ESV Kaufbeuren die Eisbären Regensburg in der energie schwaben arena. Trotz einer angespannten Personalsituation – unter anderem fehlten Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Sami Blomqvist – konnten die Joker vor 1.944 Zuschauern nach zwei Rückständen immerhin einen Punkt erringen.
Nico Appendino feierte sein Comeback, doch von Beginn an war der Auftritt der Hausherren von Unsicherheit geprägt. Regensburg nutzte die frühen Fehler in der Kaufbeurer Defensive konsequent.
Früher Rückstand: Regensburg nutzt Unsicherheiten
Schon in der sechsten Minute konnte Nick Mähler im Slot unbedrängt zum 0:1 einschießen. Die Gäste bestimmten in der Anfangsphase klar das Spiel. Kaufbeuren fand offensiv kaum statt – echte Gefahr für Regensburgs Torhüter Jonas Neffin entstand zunächst nicht.
In der 16. Minute erhöhte Alex Berardinelli nach einem Konter auf 0:2. Die Joker-Abwehr offenbarte auch hier deutliche Schwächen. Unruhe brachte zusätzlich ein Disput zwischen Topscorer Henri Kanninen und Schiedsrichter Lukas Kohlmüller: Zwei Strafen wegen eines Stockschlags und unsportlichen Verhaltens führten zu einer vierminütigen Unterzahl über Drittelgrenzen hinweg.
Joker kämpfen sich ins Spiel zurück
Nach der Pause zeigte sich der ESVK verbessert. Die verbliebene Unterzahl wurde stabil verteidigt, und in der Offensive setzte man nun erste Akzente. Ein starkes Penalty Killing rund um die 31. Minute mündete in ein Powerplay für Kaufbeuren.
Henri Kanninen leitete einen Konter ein, Tyson McLellan wurde unfair gestoppt – das folgende Überzahlspiel nutzte Max Kislinger mit einem Abstauber zum 1:2-Anschluss. Kurz danach verpassten Mayer und Kanninen nur knapp den Ausgleich. Mit einem knappen Rückstand ging es in die zweite Pause.
Die Bilder des Spiels
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Aufholjagd mit Happy End – vorerst
Der Schlussabschnitt begann furios. In der 44. Minute glich Henri Kanninen nach einem Nachschuss zum 2:2 aus. Die Joker agierten nun mutiger, vor allem die Reihe mit Kanninen, McLellan und Zawatsky zeigte sich offensiv sehr präsent.
Ein Fehler im Spielaufbau brachte jedoch in der 47. Minute die erneute Führung für Regensburg: Donat Peter nutzte eine Unachtsamkeit eiskalt zum 2:3. Kaufbeuren wackelte, aber Torhüter Cody Porter bewahrte sein Team vor Schlimmerem.
Vier Minuten vor dem Ende kassierte der ESVK eine weitere Strafe. Doch auch diese Unterzahl wurde erfolgreich gemeistert. In der Schlussphase setzte Trainer Andrew Donaldson alles auf eine Karte, nahm den Torwart vom Eis – und wurde belohnt: Kapitän Bernhard Ebner traf per Direktschuss zum verdienten 3:3-Ausgleich.
Entscheidung im Penaltyschießen
In der Verlängerung hatten die Joker die besseren Gelegenheiten. Ein Powerplay in der letzten Minute brachte jedoch keinen Treffer. Im Penaltyschießen blieb ESVK ohne Erfolg, während Jeremy Bracco für Regensburg traf und den Zusatzpunkt sicherte.
Ein Punkt mit Signalwirkung?
Trotz der Niederlage zeigt sich: Die Kaufbeurer Mannschaft war defensiv stabiler als zuletzt. Der erkämpfte Punkt gegen einen starken Gegner könnte ein wichtiger Schritt in Richtung neuer Selbstsicherheit sein.
Für den ESV Kaufbeuren stehen zwei fordernde Aufgaben bevor: Am Freitagabend um 19:30 Uhr empfangen die Joker in der energie schwaben arena den Tabellenfünften Eisbären Regensburg. Nur zwei Tage später, am Sonntag um 17:00 Uhr, geht es auswärts gegen den aktuellen DEL2-Spitzenreiter, die Kassel Huskies.
Ticketinformationen
Eintrittskarten für das Heimspiel gegen Regensburg sind wie gewohnt online unter tickets.esvk.de erhältlich. Zudem können Tickets in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle sowie an der Abendkasse erworben werden.
Blick in die Kabine – Verletzungen dämpfen Vorfreude
Die Personalsituation beim ESVK bleibt angespannt. Nach dem Abgang von Jason Bast steht nun auch der Einsatz von Sami Blomqvist auf der Kippe. Der Deutsch-Finne hat nach überstandener Grippe nun mit einer Verletzung zu kämpfen.
Eine erfreuliche Nachricht gibt es hingegen von Nico Appendino. Der Verteidiger könnte bereits am Wochenende wieder zum Einsatz kommen – eine finale Entscheidung darüber soll am Freitag getroffen werden. Spätestens kommende Woche wird er voraussichtlich wieder spielbereit sein.
Nicht einsatzbereit sind weiterhin:
Daniel Fießinger (Rückkehr frühestens in zwei Wochen)
John Rogl
Dartagnan Joly
Joe Cassetti
Zudem wird vom Kooperationspartner Red Bull München voraussichtlich kein Förderlizenzspieler zur Verfügung stehen.
Neuerungen beim Heimspiel: Mobile Ordering im Test
Beim Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg wird das Pilotprojekt „Mobile Ordering“ fortgesetzt. Nach dem erfolgreichen Testlauf bei den Spielen gegen die Lausitzer Füchse und die Starbulls Rosenheim, können Fans auch am Freitag bequem Snacks und Getränke mit dem Smartphone per QR-Code bestellen – ohne App, ohne Warteschlange.
Letztes Spiel der Hinrunde für Herren der SG Kaufbeuren-Neugablonz
Volles Programm ist am kommenden Samstag in der Neugablonzer Turnerstraße geboten. Gleich vier Kaufbeurer Mannschaften kämpfen beim letzten Heimspieltag des Jahres um Punkte.
Für die erste Herrenmannschaft der SG geht es darum, gegen die HSG Isar-Loisach die Hinrunde mit einem Sieg zu beenden. Die Spielgemeinschaft aus Wolfratshausen und Geretsried steht dabei mit drei Zählern aus sieben Spielen auf dem zehnten Platz der Tabelle. Unterschätzen darf das Team von Milan Vučićević und Kuba Mrklas die HSG jedoch auf keinen Fall. Zwar konnte das Rückspiel in der vergangenen Saison gewonnen werden, oft erwies sich die Mannschaft aus dem Isartal aber als schwerer Gegner.
Optimistisch stimmt dabei die Leistung am vergangenen Sonntag gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus Gröbenzell. Mit nur acht Feldspielern, aber einer umso ambitionierteren Leistung konnte man einen Punkt mit nach Hause nehmen. Am Samstag sind dann zwei Zähler das Ziel. Am letzten Spiel des Heimspieltags ist für die Herren 1 Anwurf um 18:00 Uhr.
Das Programm im Vorfeld lässt ebenfalls nichts zu wünschen übrig. Den Anfang macht um 12:30 Uhr die weibliche D-Jugend gegen den TSV Gilching, mit dem Ziel, ihre Tabellenführung zu verteidigen. Um 14:00 Uhr stellt sich die weibliche B-Jugend dem direkten Konkurrenten aus Scheyern und um 16:00 Uhr tritt die männliche C-Jugend an, um gegen den TV Waltenhofen die ersten Punkte zu ergattern.
Doch damit nicht genug. Wie schon im letzten Jahr steht der letzte Heimspieltag ganz im Sinne der vorweihnachtlichen Stimmung. Das Kioskteam versorgt alle Fans in der Turnerstraße ganztags mit Waffeln und der Förderverein der SG Kaufbeuren stellt die passenden Getränke, ob Punsch oder Glühwein, kostenfrei zur Verfügung. Es wird ein (Handball-)Fest!
Auswärts tritt eine Mannschaft der E-Jugend zum letzten Turnier der Winterrunde in diesem Jahr in Waltenhofen an. Turnierbeginn ist um 10:15.
DEL-Rückkehr: Routinierter Stürmer nutzt Vertragsoption nach nur vier Wochen
Stürmer Jason Bast hat den ESV Kaufbeuren verlassen. Der 36-jährige Deutsch-Kanadier nutzte eine vertraglich vereinbarte Option, um in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) zurückzukehren. Bast war erst Ende Oktober zu den Jokern gestoßen und überzeugte mit starken Leistungen: In nur acht Spielen sammelte er 12 Scorerpunkte.
Reimer: „Ein Vorzeigeprofi und Vorbild“
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, zeigte Verständnis für den Schritt:
„Mit Jason Bast verlässt uns ein absoluter Vorzeigeprofi und ein großes Vorbild in unserer Kabine. Wir hätten ihn natürlich sehr gerne bis zum Saisonende bei uns behalten und hatten dazu in den letzten Tagen auch viele Gespräche. Gleichzeitig können wir nachvollziehen, dass er es noch einmal in der DEL versuchen möchte. In den vier Wochen, die er hier war, hat er uns sehr gut unterstützt und hervorragende Leistungen gezeigt.“
Suche nach Ersatz läuft
Die Verantwortlichen beim ESVK wollen die nun freie Kaderstelle zeitnah wieder besetzen. Im Fokus stehen dabei deutsche Spieler, die das Team sportlich weiterbringen können.
Starker Kampf gegen den Tabellenzweiten wird belohnt
Mit nur acht Feldspielern traten die Herren der SG ihre Auswärtsfahrt zum Tabellenzweiten der Bezirksoberliga an. Der HSG Gröbenzell-Olching gelang bisher eine starke Saison. Nur gegen die SG Kempten/Kottern mussten sie eine Niederlage hinnehmen.
Schnell zeigte sich aber: Die unausgeglichene Tabellensituation spiegelte sich keineswegs in der Leistung der Kaufbeurer wider. Die Mannschaft von Coach Milan Vučićević warf von Anfang an alles in die Waagschale und konnte damit die Hausherren aus der Reserve locken. So gelang es der SG in der sechsten Spielminute, mit 2:4 in Führung zu gehen. Dann lief das Spiel ausgeglichen weiter. Essenziell für das Kaufbeurer Spiel war im Zusammenspiel mit einer Abwehr, die kaum Lücken ließ, Torwart Nils Hipper, der trotz zweier Gesichtstreffer eine grandiose Leistung zeigte und neben starken Paraden aus dem Feld drei von vier 7-Metern parierte.
Der Kaufbeurer Kampf wurde mit einer 13:14-Führung zur Halbzeit belohnt. Trotz der wenigen und dazu noch angeschlagenen Auswechselspieler der SG konnte der Einbruch in der zweiten Halbzeit verhindert werden. In der 35. Spielminute stellten die Kaufbeurer auf 15:17. Dann fanden die Olchinger, unterstützt von einer ebenfalls starken Leistung des Heimtorwarts, ihren Kampfgeist wieder und spielten deutlich konsequenter.
An der Aufopferungsbereitschaft der Wertachstädter änderte das jedoch nichts. Wichtige Tore von Leistungsgarant Konstantin Balkon sowie von Stefan Gellrich und Kapitän Roman Haggenmüller trieben die SG weiter voran. Nach 40 gespielten Minuten stand ein 20:20-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Zu diesem Zeitpunkt war die Kaufbeurer Abwehr, die über die gesamte Dauer des Spiels gnadenlos verteidigte, unverändert standhaft und konnte das Spiel der Münchener Vorstädter immer wieder unterbinden.
Der HSG gelangen dann gute Angriffe, die sie in der 48. Minute mit 26:23 in Führung brachten. Doch auch diesen Moment der Schwäche konnte Kaufbeuren ausgleichen und sich die Führung in der 57. Spielminute zurückholen. Kurz sah es sogar so aus, als könnte die Kaufbeurer SG mit zwei Punkten den Heimweg antreten. Per Strafwurf netzten die Hausherren eine Minute vor Schluss jedoch zum Endergebnis von 29:29 ein. Die Mannschaft von Milan Vučićević erkämpft sich mit einer herausragenden Teamleistung einen wichtigen Punkt beim Tabellenzweiten, mit dem so wohl kaum jemand gerechnet hatte.
Kapitän Roman Haggenmüller ist stolz auf die Leistung der Mannschaft: “Mit Gröbenzell stand uns heute ein starker Kontrahent gegenüber. Umso wichtiger war es, dass wir alles geben. Wir haben umgesetzt, was wir im Training besprochen haben, und auf allen Positionen nochmal eine deutliche Schippe draufgelegt. Wenn wir so weiterkämpfen, müssen wir uns vor keiner Mannschaft verstecken.”
Mit der SG reisten nach Olching: Hipper; Horend 1; (beide Tor) Gellrich 6; Haggenmüller 5; Kittner 2; Hohenreiter 3; Seidel; Salzer 1; Balkow 11; Bartel;
Am frühen Morgen des 1. Advents trafen sich 15 Kinder der F-Jugend zum dritten Turnier der Winterrunde in Peißenberg. Alle Kinder waren hoch motiviert und genossen die Spielzeit in ihrem jeweiligen Team. Am Ende gewannen die Fortgeschrittenen alle drei Spiele und auch die Anfänger bewiesen Durchhaltevermögen sowie zunehmend mehr Ballgefühl. Mit großer Vorfreude sehen alle der Rückrunde entgegen.
Nach acht Spielen ohne Sieg reiste der ESV Kaufbeuren am Sonntagabend nach Oberschwaben zu den Ravensburg Towerstars. Trainer Andrew Donaldson stand dabei dasselbe Personal wie am Freitag im Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim zur Verfügung. Im Tor startete Cody Porter. Nach einem starken und geschlossenen Auftritt stand nach 60 Minuten ein 1:4-Auswärtssieg für die Joker auf der Anzeigentafel. Balsam für die viel gescholtene ESVK-Seele.
Der ESV Kaufbeuren startete gut in die Partie und stand in der Defensive bis auf eine Situation zu Beginn, als Nick Latta im Slot alleingelassen wurde, relativ gut und stabil. Die Hausherren versuchten natürlich, die Joker gleich unter Druck zu setzen, welche das Spiel aber sehr einfach hielten und den Ravensburgern somit nicht viel anboten. Ein erstes Powerplay des ESVK nach einer Minute war im Ansatz relativ gut gespielt, am Ende fehlte jedoch ein richtig gefährlicher Torabschluss. In der zehnten Spielminute gingen die Joker dann mit einem Konter in Führung. Jason Bast blockte einen Schussversuch eines Ravensburger Defenders und konnte im Anschluss allein auf Ilya Sharipov zulaufen. Dabei ließ der Deutsch-Kanadier den Towerstars-Schlussmann gekonnt austeigen und netzte zum 0:1 für den ESVK ein. In der Folge wurden die Oberschwaben dann etwas stärker, und Cody Porter konnte sich dabei mit mehreren starken Paraden auszeichnen. Zum Aufschwung der Ravensburger gehörten auch zwei Powerplays in der 14. und 18. Spielminute. Beide Situationen konnten die Joker aber gut verteidigen, und somit gingen die Kaufbeurer mit einer knappen Führung zum ersten Pausentee.
Im zweiten Abschnitt waren die Joker in den ersten zehn Minuten das bessere Team und hatten die Partie auch relativ gut im Griff. Dabei ließen die Joker in der 24. Minute ein fünf gegen drei Powerplay liegen und verpassten es somit, ihre Führung auszubauen. Gerade als die Hausherren wieder besser in die Partie kamen, setzten die Joker in der 29. Minute über Jason Bast und Henri Kanninen zu einem Konter an. Jason Bast setzte den Finnen dabei gut in Szene, und dieser traf mit einem platzierten Handgelenkschuss in den rechten Torwinkel zum 0:2. In der Folge schafften es die Oberschwaben jedoch, den ESVK mehr und mehr in dessen Zone festzusetzen und kamen dabei auch zu einigen guten Chancen. Cody Porter im Tor der Joker rettete dabei mehrfach für seine Mannschaft, und auch Jere Laaksonen konnte eine im Torraum liegende Scheibe gerade noch klären. Es sah so aus, als wäre der Anschlusstreffer der Towerstars nur noch eine Frage der Zeit. Apropos Frage der Zeit: Jason Bast kam in den Schlusssekunden erneut zu einem Alleingang und traf 0,2 Sekunden vor der Pausensirene zum 0:3. Der Treffer wurde auch mittels des Videobeweises nochmals überprüft und dementsprechend bestätigt. So ging es mit einem Spielstand von 0:3 zum zweiten Pausentee.
Mit Beginn des Schlussabschnitts machten die Joker schnell den Deckel auf die Partie. Meinte man zumindest, als Henri Kanninen in der 41. Minute im Nachschuss das 0:4 markierte. Nur 36 Sekunden später waren dann aber auch die Hausherren auf der Anzeigentafel. Nick Latta konnte die Scheibe aus kurzer Distanz im Nachschuss an Cody Porter vorbeim im Tor unterbringen. Der nun dachte, die Oberschwaben hätten nun nochmal Lunte gerochen, sah sich ein wenig getäuscht. Der ESVK ließ sich vom Gegentreffer nicht verunsichern, sondern spielte sein Spiel weiterhin sehr konzentriert und auch konsequent. Dazu stand mit Cody Porter ein starker Rückhalt im Kasten der Kaufbeurer, der mit seiner stoischen Ruhe alles, was auf seinen Kasten kam, parieren konnte. Den Towerstars halfen auch zwei weitere Powerplays nichts, um zurück in die Partie zu kommen. Gut drei Minuten vor dem Ende agierten die Ravensburger dann mit dem sechsten Feldspieler, aber auch hier ließen sich die Allgäuer nicht beirren und verteidigten stark, sodass die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson am Ende einen verdienten 4:1-Auswärtssieg feiern konnte.
Katastrophales Mitteldrittel kostet Kaufbeuren jede Chance auf Punkte
Am 19. Spieltag der laufenden DEL2-Saison empfing der ESV Kaufbeuren in der energie schwaben arena die Starbulls Rosenheim. Bei den Jokern fehlten verletzungsbedingt Daniel Fießinger, John Rogl, Nico Appendino, Joe Cassetti und D’Artagnan Joly. Außerdem war Sami Blomqvist krankheitsbedingt nicht mit von der Partie. Neuzugang Jonny Tychonick gab sein Debüt im rot-gelben Trikot. Im Tor startete Cody Porter. Der ESV Kaufbeuren musste sich vor 2.561 Zuschauern mit 2:8 geschlagen geben.
Bevor das Spiel begann, gab es noch eine besondere Ehrung. ESVK-Mannschaftsbetreuer Manfred Mayer stand zum 1000. Mal an der Bande der Joker.
Die Partie startete für die Rosenheimer perfekt. Die Joker ließen im Aufbau die rechte Defensivseite offen und wurden postwendend über diese durch Lukas Laub und Luigi Calce ausgekontert. Letzterer tanzte allein vor dem Tor Cody Porter aus und traf mit der Rückhand zum 0:1. Rosenheim wirkte alles in allem frischer, wohingegen der ESVK viele Fehlpässe spielte und den Aufbau fast nur per Scheibe in der Rundung versuchte. Den ersten Dämpfer erhielten die Gäste in der zehnten Spielminute, als Teemu Pulkkinen zwei Strafminuten wegen Beinstellens absitzen musste. Der Dämpfer hielt nur kurz, da Henri Kanninen sechs Sekunden in Überzahl eine Strafzeit wegen Haltens erhielt. Nach dem Vier-gegen-vier setzte sich Fabian Dietz in der Mitte des Feldes durch und ließ den Puck an der blauen Linie für Teemu Pulkkinen liegen, welcher den weiten Schuss halbhoch zum 0:2 versenkte. Kurz darauf zeigten die Joker, dass sie sich nicht unterkriegen ließen. Der Puck kam im Angriffsdrittel über Jason Bast und Tyson McLellan an den rechten Bullykreis, von wo aus Paul Mayer mit seinem Direktschuss Oskar Autio zum 1:2-Anschluss tunnelte. Es folgte eine weitere Überzahl für die Joker, als die Schiedsrichter ein Beinstellen durch Shane Hanna mit zwei Minuten ahndeten. Die Joker spielten ein druckvolles Powerplay, konnten sich aber nicht belohnen. Dafür gelang es ihnen im Anschluss immer besser, nach vorne zu spielen. Allerdings bremsten sie sich vier Sekunden vor der Pause selbst aus, als Henri Kanninen einen Check in der Rundung fuhr und dafür nach Videobeweis fünf Strafminuten wegen unkorrekten Körperangriffs erhielt.
Die Bilder des Spiels
Foto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin LahrFoto: Benjamin Lahr
Die Joker mussten zum zweiten Drittel Rihards Babulis für Cody Porter einwechseln, da der Neuzugang aufgrund einer Verletzung leider nicht weiter spielen konnte. Danach legten die Starbulls ohne Gnade los. Der Reihe nach: Im Powerplay kam der Pass von Shane Hanna zu Teemu Pulkkinen auf die linke Bullyseite, dessen Direktabnahme zum 1:3 im Tor landete. Zum 1:4, weiterhin in Überzahl, spielten die Starbulls Scott Feser frei, der per Rückhand das 1:4 machte. Dann kam auch noch Slapstick dazu. Johannes Achatz schoss von hinter der blauen Linie, hinter das Tor an die Bande, die Kaufbeurer Verteidigung fuhr hin, aber keiner berührte die Scheibe, die dann zu Michael Musin vor das Tor rutschte. Dieser schoss blitzschnell zum 1:5 am sichtlich überraschten Rihards Babulis vorbei. Anschließend verloren die Joker in der Offensivzone den Puck durch einen Pass an die blaue Linie, der durchrutschte. Lukas Laub fuhr vor das Tor, wurde noch von Jonny Tychonick gestört und scheiterte an Rihards Babulis, doch der direkte Nachschuss durch Luigi Calce landete zum 1:6 im Netz. In der nächsten Situation ließen die Joker Lars Bosecker im Slot völlig frei. Der Pass kam, und der Schuss saß – 1:7 auf der Anzeigetafel. Der ESVK versuchte es weiter nach vorne. Dominik Groß probierte es mal mit einem Schuss von der blauen Linie. Passend zum bisherigen Spielverlauf prallte der Puck irgendwie an einem Spieler ab und kullerte zum 2:7 ins Netz. Paul Mayer erhielt noch eine Strafzeit wegen übertriebener Härte, die den Gästen nichts einbrachte. Dann ging es in die zweite Pause.
Der Spielverlauf flachte im letzten Drittel extrem ab. Die Starbulls nahmen Tempo raus und die Joker taten sich schwer, zu hochkarätigen Chancen zu kommen. Mitte des Drittels erhielt Sebastian Zwickl zwei Strafminuten wegen hohen Stocks. Die Joker spielten es erneut solide. Der beste Versuch von Jason Bast landete jedoch am Querbalken. Im Anschluss erhielten Bernhard Ebner auf Seiten der Hausherren und Joel Keussen auf Seiten der Gäste jeweils zwei Minuten wegen Haltens. Die Starbulls waren noch für ein Tor gut. Teemu Pulkkinen brachte den Puck von der rechten Bande in die Mitte zu Dominik Tiffels, der mit seinem Schlenzer das 2:8 perfekt machte. Wenig später erhielt Maximilian Adam zwei Strafminuten wegen Beinstellens, was den Jokern aber nichts einbrachte. Nach der Kaufbeurer Überzahl fuhr Alec Zawatsky in Oskar Autio rein, wofür er zwei Strafminuten wegen Torhüterbehinderung erhielt. Die Rosenheimer Überzahl war nicht mehr von Erfolg gekrönt, und so nahmen sie die Punkte mit dem Endstand von 2:8 mit nach Hause.
Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten der Bezirksoberliga
Nach dem knappen Heimsieg gegen die Oberliga-Reserve aus Herrsching steht die nächste Herausforderung für die Herren 1 der SG Kaufbeuren/Neugablonz bevor. Am Sonntag geht es auswärts gegen die HSG Gröbenzell-Olching – aktuell Tabellenzweiter der Bezirksoberliga. Die HSG spielt bislang eine äußerst stabile Saison. Mit nur einer Niederlage aus acht Spielen und lediglich 202 Gegentoren stellt sie die defensivstärkste Mannschaft der Liga.
Personelle Sorgen bremsen Vorbereitung
Die Vorbereitung auf das Spiel wird bei der SG weiterhin durch Verletzungsausfälle erschwert. Trotz der angespannten Personalsituation zeigte das Team zuletzt Moral und Kampfgeist. Die erste Halbzeit beim Spiel in Fürstenfeldbruck und der knappe Erfolg gegen Herrsching 2 haben deutlich gemacht: Die SG lässt sich auch mit schmalem Kader nicht so schnell aus dem Konzept bringen.
Rückblick auf die letzte Saison
In der vergangenen Spielzeit lieferten sich beide Teams enge Duelle. Während die HSG Gröbenzell-Olching das Heimspiel klar für sich entschied, konnte die SG ihrerseits das Rückspiel in Kaufbeuren gewinnen. Das Ziel für Sonntag ist damit klar: Dem Favoriten erneut ein Bein stellen. Anwurf ist um 17:00 Uhr in der Olchinger Hauptschulhalle.
F-Jugend mit vollem Einsatz beim Winterturnier
Auch der Nachwuchs der SG ist am Sonntag gefordert. Drei F-Jugend-Mannschaften nehmen am dritten Turnier der Winterrunde in Peißenberg teil. Ab 9:30 Uhr treffen die jungen Spielerinnen und Spieler in der Glückauf-Halle auf Teams aus Biessenhofen, Mindelheim und Peißenberg. Einsatz und Spielfreude stehen dabei im Vordergrund.
Am Wochenende stehen für den ESV Kaufbeuren in der DEL2 zwei Derbys auf dem Programm
Dabei trifft die Mannschaft um Kapitän Bernhard Ebner am Freitagabend um 19:30 Uhr in der energie schwaben arena auf die viertplatzierten Starbulls Rosenheim. Am Sonntag führt der DEL2 Spielplan die Joker dann nach Oberschwaben. Dort steht um 18:30 Uhr das Duell mit den Ravensburg Towerstars auf dem Programm. Die Ravensburger belegen aktuell den zehnten Tabellenplatz.
Tickets: Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Aus der Kabine
Die schlechten Nachrichten sind bekannt: Sicher fehlen werden den Jokern weiterhin Torhüter Daniel Fießinger, die Verteidiger John Rogl und Nico Appendino sowie Stürmer Joe Cassetti. Angeschlagen ist dazu Stürmer Alec Zawatsky.
Die guten News: Torhüter Rihards Babulis ist wieder ins Eistraining eingestiegen. Ob ein Einsatz am Wochenende schon in Frage kommt, muss sich dabei aber erst noch im weiteren Verlauf der nächsten Trainingseinheiten zeigen. Neuzugang Jonny Tychonick wird, sofern alle behördlichen und lizenztechnischen Voraussetzungen erfüllt sind, am Wochenende auch schon sein Debüt für die Joker geben können. Ob und wenn ja, welche Förderlizenzspieler vom DEL Kooperationspartner Red Bull München zur Verfügung stehen, ist aktuell noch unklar.
Gastro Mobile Ordering
Beim Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse fand am Gaißenstand ein Pilot-Test zum Mobile Ordering an den Kiosken statt. Dieser war durchaus erfolgreich und wird daher am Freitag beim Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim nochmals weiter ausgeführt. Damit können Getränke & Snacks ganz einfach per Smartphone bestellt und anschließend an der Fast Lane abgeholt werden. Ohne Anstehen, ohne Stress und ganz ohne App – per QR-Code direkt vor Ort.
Trainer Manuel Günes über Fortschritte, Neuzugänge und Ziele für 2026
Das letzte Punktspiel des SV Kaufbeuren gegen den TV Erkheim wurde abgesagt. Damit verabschiedet sich die Mannschaft von Trainer Manuel Günes offiziell in die Winterpause. Günes übernahm das Amt von Mahmut Kabak, der sich beruflich in Memmingen im Jugendbereich neu orientierte. Unterstützt wird Günes vom erfahrenen Fred Jentzsch und Luca Wollens, der als spielender Co-Trainer neu im Trainerteam ist.
Ziel war es, eine ruhigere Saison zu spielen – ohne nervenaufreibenden Abstiegskampf wie in den Vorjahren.
Winterpause, mit dem bisherigen Verlauf zufrieden?
Manuel Günes: „Im Großen und Ganzen sind wir mit dem bisherigen Verlauf der Saison durchaus zufrieden. Von glücklichen Siegen bis hin zu ärgerlichen Niederlagen war alles dabei. Gerade in den beiden Derbies gegen Thalhofen und Germaringen wäre mehr drin gewesen“.
Was war bisher positiv, wo siehst Du noch Handlungsbedarf?
Manuel Günes: „Hervorzuheben ist, dass es endlich wieder in die richtige Richtung geht. Die Mannschaft wächst Tag für Tag besser zusammen und tritt geschlossen als Einheit auf. Die Disziplin auf dem Platz, eines der großen Themen der letzten Jahre, ist deutlich besser geworden. Wenn wir es nach der Winterpause jetzt noch schaffen, die Anzahl der Gegentore zu minimieren, sind wir einen weiteren Schritt weiter“.
7 Neuzugänge, davon hat sich bereits Kelmendi in der Vorbereitung schwer verletzt – zufrieden?
Manuel Günes: „Nahezu alle Neuzugänge haben sich optimal ins Team eingefügt und sind kaum wegzudenken. Die Verletzung von Stürmer Kelmendi war natürlich ein echter Schock. Aber mit viel Arbeit und Fleiß arbeitet er an seinem Comeback und wird dem Team voraussichtlich zum Start der Vorbereitung wieder zur Verfügung stehen. Kevin Riehle wird das Team aus beruflichen Gründen im Winter leider wieder verlassen und auch Johannes Maurus wird nicht mehr zur Verfügung stehen“.
Lukas Kress ist noch im August dazu gestoßen vom FC Thalhofen – ein Glücksfall?
Manuel Günes: „Das kann man definitiv so sagen, ja. Mit Emre Sahin hatten wir nur einen Torhüter im Kader. Das war definitiv zu wenig. Jetzt haben wir ein Torwart-Duo, das ligaweit sicherlich zu den Stärksten gehört. Beide verstehen sich gut und pushen sich gegenseitig zu Höchstleistungen“.
Nun sind 8 Wochen Pause angesagt – stehen schon Gegner für die Vorbereitung fest?
Manuel Günes: „Der Vorbereitungsplan ist natürlich schon fertig. Am 26. Januar geht es für die Jungs weiter. Insgesamt stehen 7 Testspiele an. In den Duellen gegen den TSV Kottern (Bayernliga) und den VfB Durach (Landesliga) werden wir sicherlich am meisten gefordert sein werden“.
Zum Start stehen gleich 2 Spitzenmannschaften mit Kaufering und Mering auf dem Programm. Wieder mit 4 Punkten zufrieden?
Manuel Günes: „4 Punkte nehmen wir. Wo muss ich unterschreiben? Spaß bei Seite. Neben Bobingen sind das sicherlich die beiden spielstärksten Teams der Liga. In den Hinspielen haben wir gezeigt, dass wir mit beiden Mannschaften mithalten können, wenn wir ans Limit gehen. Der Matchplan ging vor allem gegen Mering voll auf. Natürlich ist es unser Anspruch, das auch nach der Winterpause zu wiederholen“.
Der kanadische Verteidiger bringt Powerplay-Erfahrung aus Europa nach Kaufbeuren
Der ESV Kaufbeuren hat erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen und mit Jonny Tychonick einen offensiv- und defensivstarken Verteidiger verpflichtet. Der 25-jährige Kanadier kommt vom slowakischen Erstligisten HK Spišská Nová Ves in die Wertachstadt, wo er in 18 Spielen drei Tore und sechs Vorlagen verbuchen konnte.
Seine erste Europastation in der Saison 2024/2025 absolvierte der als Powerplay-Spezialist geltende Linksschütze bei Djurgårdens IF in der zweiten schwedischen Liga, wo er zusammen mit seinen Teamkameraden am Ende der Saison sogar die Meisterschaft feiern konnte. Als zweitbester teaminterner Scorer unter den Verteidigern kam Jonny Tychonick dabei auf 22 Scorerpunkte. Seine erste Profi-Station absolvierte der Kanadier in der Saison 2023/2024 in der ECHL bei den Newfoundland Growlers, wo er mit 43 Punkten in 51 Spielen eine sehr starke erste Rookie-Saison absolvierte und diese als punktbester Defender seiner Mannschaft beendete.
Der Kanadier wird heute Abend in Kaufbeuren eintreffen und soll, sofern alle behördlichen und lizenztechnischen Voraussetzungen erfüllt sind, am Wochenende auch schon für den ESVK zum Einsatz kommen. Beim ESV Kaufbeuren wird Jonny Tychonick mit der Rückennummer 20 auflaufen.
Patrick Reimer, Sportlicher Leiter des ESVK, über Jonny Tychonick: „Aufgrund unserer verletzungsbedingten Ausfälle in der Defensive haben wir jetzt auch nochmals auf dem Transfermarkt nachgelegt und mit Jonny Tychonick einen offensivstarken Verteidiger verpflichten können, der sein Können bereits auch in Europa unter Beweis gestellt hat. Wir sind davon überzeugt, dass er unsere Offensive ankurbeln und auch unserer Defensive zusätzliche Stabilität verleihen wird.“
Jonny Tychonick zu seinem Wechsel nach Kaufbeuren: „Es ist schwer zu beschreiben, wie sehr ich mich darauf freue, nach Kaufbeuren zu kommen. Ein Neuanfang, neue Farben und eine Mannschaft, die ich kaum erwarten kann kennenzulernen und mit der ich gemeinsam kämpfen werde! Ich bin dankbar für die Möglichkeit und kann es kaum erwarten, loszulegen.“
Kaufbeuren muss mehrere Wochen auf wichtigen Angreifer verzichten
Bittere Nachrichten für den ESV Kaufbeuren: Stürmer Joe Cassetti wird dem Team in den kommenden Wochen fehlen. Der US-Amerikaner hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und muss sich deshalb einer Operation unterziehen.
Nach aktuellem Stand wird Cassetti voraussichtlich rund zehn Wochen ausfallen. Eine genaue Rückkehr ins Team ist abhängig vom Heilungsverlauf und der Rehabilitation nach dem Eingriff.
Der ESVK hat sich bereits offiziell zur Verletzung geäußert und seinem Spieler die besten Genesungswünsche ausgesprochen. In einer kurzen Mitteilung wünscht der Klub Joe Cassetti eine gute Besserung und eine schnelle Rückkehr aufs Eis.
Martin Slach, Elias Huf, Alexander Geiger, Simon Bobritz, Samuel
Mai. Foto: Athletik Club Kaufbeuren
Drei Relativsiege in Burgau – Nachwuchs macht Hoffnung
Der Athletik Club Kaufbeuren hat bei der schwäbischen Meisterschaft im Kraftdreikampf in Burgau ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Mit vier Athleten am Start und drei Relativsiegen in den Kategorien Junioren, Aktive und Senioren gehörte der Verein zu den erfolgreichsten Teams des Wettkampftages.
In der Klasse der Aktiven setzte Alexander Geiger ein gewaltiges sportliches Zeichen. Mit einem Gesamtresultat von 750 Kilogramm dominierte er nicht nur die Klasse bis 93 kg, sondern sicherte sich zugleich den Gesamtsieg der Aktiven. Seine souveränen Versuche in allen drei Disziplinen machten ihn zu einem der überragenden Athleten der gesamten Meisterschaft.
Auch im Seniorenbereich durfte der AC Kaufbeuren jubeln. Martin Slach überzeugte mit einer kämpferischen und technisch sauberen Leistung. Besonders hervorzuheben ist seine starke Kniebeuge über 245 Kilogramm, die den Grundstein für sein beeindruckendes Total von 682,5 Kilogramm legte.
Bei den Junioren zeigte Elias Huf seine derzeit beeindruckende Form. Nach starken Hebungen in Kniebeuge und Bankdrücken entschied er den Wettkampf im letzten Versuch des Kreuzhebens für sich. Mit 232,5 Kilogramm bei einem Körpergewicht von 70,2 Kilogramm sicherte er sich souverän den Relativsieg der Junioren. Simon Bobritz komplettierte das erfolgreiche Abschneiden des Vereins. Zwar musste er sich seinem Teamkollegen Huf geschlagen geben, doch mit einer starken Leistung, insbesondere 107,5 Kilogramm im Bankdrücken, holte er sich einen verdienten zweiten Platz bei den Junioren bis 74 kg.
Betreut wurden die Athleten an diesem Wettkampftag von Samuel Mai, der mit viel Erfahrung und Ruhe für optimale Unterstützung und Vorbereitung sorgte. Kraftdreikampfsprecher Elias Huf zeigte sich stolz auf die Entwicklung innerhalb des Vereins: „Unsere Athleten haben heute Großartiges geleistet. Besonders erfreulich ist, wie viele Jugendliche aktuell bei uns trainieren. Das macht große Hoffnung für die kommenden Jahre.“
Insgesamt präsentierte sich der Athletik Club Kaufbeuren in Burgau in herausragender Form, ein sportliches Feuerwerk, das sowohl Zuschauer als auch Konkurrenz beeindruckte.
Co-Trainer Kuba Mrklas dazu: „Das war heute kein handballerischer Leckerbissen, aber wir haben stark gekämpft
Beim Heimspieltag am vergangenen Samstag standen die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz das erste Mal in der heimischen Turnerstraße unter der Führung des neuen Trainergespanns Kuba Mrklas und Milan Vučićević auf der Platte. Gegner war mit dem TSV Herrsching 2 der Tabellenvorletzte der Bezirksoberliga.
Die immer noch verletzungsgeschwächte SG ging dabei wie auch schon in Fürstenfeldbruck energisch in das Spiel und konnte nach einem anfänglichen Rückstand innerhalb von knapp 10 Minuten auf 6:2 stellen. Die Abwehr der SG stand zu diesem Zeitpunkt und machte dem Herrschinger Angriff das Leben schwer, während in der Offensive konsequent gepunktet wurde. Torgaranten für die SG waren dabei wie in den letzten Spielen Patrick Spitschan und Konstantin Balkow, aber auch Jakob Kittner zeigte erneut eine starke Leistung.
Eine Auszeit der Herrschinger in der 11. Spielminute zeigte nicht die gewünschte Wirkung und es gelang der SG bis in die 19. Spielminute, mit 11:4 davonzuziehen. Der TSV fing sich aber erwartungsgemäß und fand mit fünf Toren in knapp drei Minuten den Anschluss wieder zum 13:9. Die SG ließ jedoch das Tempo nicht abreißen und konnte mit einem Fünf-Tore-Vorsprung beim Stand von 19:14 in die Halbzeit gehen.
Aus der Kabine kamen die Kaufbeurer zunächst besser. Unterstützt durch Torwart Florian Horend, der einen starken Tag erwischte und sich in der 42. Spielminute mit einem Versuch auf das leere Herrschinger Tor auch selbst in die Torschützenliste eintragen konnte, konnte die SG ihren Vorsprung auf 25:18 ausbauen.
Herrsching ließ sich davon aber nicht beirren und konnte von einer Reihe Kaufbeurer Fehler profitieren. Die Abwehr griff nicht mehr wie in der ersten Halbzeit und auch im Angriff fehlte die letzte Konsequenz. In der 55. Minute netzte der TSV dann zum 33:30 ein. Letztendlich schaffte es das Team von Coach Milan Vučićević aber, einen knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen, und konnte das Spiel mit 35:33 für sich entscheiden.
Co-Trainer Kuba Mrklas dazu: „Das war heute kein handballerischer Leckerbissen, aber wir haben stark gekämpft. Es war wichtig, die Punkte zu Hause zu behalten. Wir haben schon deutlich mehr richtig gemacht als in Fürstenfeldbruck, müssen aber weiter dranbleiben und gemeinsam daran arbeiten, dass wir auch in den kommenden Spielen Punkte holen.“
Für die SG waren im Einsatz: Horend 1; Hipper; Klöck (alle Tor) Gellrich 4; Haggenmüller 5; Bartelt 1; Glas 1; Spitschan 6; Kittner 5; Hohenreiter; Dömsödi 1; Salzer; Balkow 10; Tinfissi; Nieberle 1
Jugendteams mit gemischten Ergebnissen
Das erste Spiel des langen Kaufbeurer Handballwochenendes konnte die C-Jugend leider nicht gewinnen und unterlag dem SC Wörthsee mit 27:30.
Erfolgreicher war da die weibliche D-Jugend, ebenfalls am Samstag. Nachdem das Spiel gegen Gilching kurzfristig abgesagt worden war, konnte das Spiel gegen Landsberg mit 21:18 gewonnen werden. Das Team unter Leitung von Vera Wassermann festigt damit den ersten Tabellenplatz in der Bezirksliga Nord-West.
Ausfallen musste am Samstag dann auch das Spiel der zweiten Kaufbeurer Mannschaft gegen Ottobeuren 3. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.
Zum sonntäglichen Heimspieltag lud die SG Kaufbeuren/Neugablonz mit Spielen der Winterrunde der E-Jugend-Mannschaften und der weiblichen B-Jugend. Den Anfang machten die Mannschaften der E-Jugend. Gegen Teams aus Biessenhofen, Waltenhofen und Kempten konnten wieder starke Spiele gezeigt und Erfolge gefeiert werden. Alle beteiligten Trainer zeigten sich vollends zufrieden mit ihren Mannschaften.
Die weibliche B-Jugend konnte dabei einen ungefährdeten 39:21-Sieg gegen den SV Mering feiern und steht nun punktgleich mit dem Zweiten auf dem vierten Platz der Bezirksoberliga Süd-West.
Der ESVK verliert daheim gegen die Lausitzer Füchse im Penaltyschießen. Foto: Benjamin Lahr
Joker kämpfen sich zweimal zurück – Entscheidung fällt erst im Shootout
Zum 18. Spieltag empfing der ESV Kaufbeuren in der heimischen energie schwaben arena die Lausitzer Füchse. Das Trainerduo Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh musste dabei auf Nicolas Appendino, John Rogl, Daniel Fießinger, Rihards Babulis und Joe Cassetti (MRT-Untersuchung steht noch aus) verzichten. Im Tor feierte Cody Porter seine Heimpremiere. Verstärkt wurde der Kader durch Nikolaus Heigl und Rio Kaiser, die vom Kooperationspartner Red Bull München ins Aufgebot der Allgäuer rückten. Vor 2.112 Zuschauern endete die Partie mit 2:3 nach Penaltyschießen zugunsten der Lausitzer Füchse.
Die Joker erwischten einen aktiven Start in die Begegnung und kamen durch Nikolaus Heigl und Alex Zawatsky bereits früh zu guten Chancen. Doch auch die Lausitzer Füchse arbeiteten sich zunehmend in die Partie und zwangen Cody Porter mehrfach zu starken Paraden. In der 11. Minute gelang den Gästen schließlich der erste Treffer des Abends: Hannu Tripcke vollendete nach Vorarbeit von Simon Stowasser und Eric Valentin zur 0:1-Führung. Der Torerfolg gab den Sachsen sichtbar Auftrieb, sodass sie im weiteren Verlauf mehr Spielanteile und einige gefährliche Abschlüsse verzeichnen konnten. Die Rot-Gelben blieben jedoch bemüht und erspielten sich immer wieder Möglichkeiten zum Ausgleich, fanden jedoch in Anthony Morrone ihren Meister. Auch im weiteren Verlauf fehlte dem Team von Andrew Donaldson häufig die nötige Präzision im letzten Pass und Abschluss. Mit einem knappen 0:1, aus Sicht des ESVK, ging es schließlich in die erste Drittelpause.
Zu Beginn des Mitteldrittels hatten die Joker mehr Scheibenbesitz, doch die Füchse blieben wach und wurden vor allem nach Fehlern der Hausherren brandgefährlich. In dieser Phase rückte immer wieder Cody Porter in den Mittelpunkt des Geschehens und hielt sein Team mit mehreren starken Aktionen im Spiel.
Die Bilder des Spiels
Der ESVK verliert daheim gegen die Lausitzer Füchse im Penaltyschießen. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen die Lausitzer Füchse im Penaltyschießen. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen die Lausitzer Füchse im Penaltyschießen. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen die Lausitzer Füchse im Penaltyschießen. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen die Lausitzer Füchse im Penaltyschießen. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen die Lausitzer Füchse im Penaltyschießen. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen die Lausitzer Füchse im Penaltyschießen. Foto: Benjamin Lahr
Der ESVK fand anschließend besser zurück in die Partie: Henri Kanninen fälschte einen Pass von Jason Bast durch die Beine von Anthony Morrone zum 1:1-Ausgleich ab. Nur wenige Sekunden später bot sich Sami Blomqvist die Chance auf die Führung, sein Direktschuss strich jedoch knapp am Tor vorbei. Im Anschluss übernahmen die Gäste das Kommando und setzten sich minutenlang im Drittel der Joker fest. Es entwickelte sich beinahe ein Privatduell zwischen Cody Porter und den Angreifern aus der Lausitz. Erst eine Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis gegen das Team von Christoph Kreutzer beendete diese Druckphase. Der ESVK verbrachte in Überzahl zwar viel Zeit in der Angriffszone, kam jedoch nicht zu zwingenden Torabschlüssen. Danach waren wieder die Füchse am Drücker. Mit einem Spielstand von 1:1 ging es dennoch in die zweite Pause.
Auch zu Beginn des Schlussabschnitts setzte sich das Bild aus dem Mitteldrittel fort. In der 45. Minute belohnten sich die Füchse für ihren anhaltenden Druck: Lennard Nieleck vollendete nach Vorlage von Lane Scheidl zur erneuten Führung. Die Gäste blieben auch danach das aktivere Team, doch ein perfekter Steilpass von Henri Kanninen eröffnete Tyson McLellan die Gelegenheit zum Ausgleich – und der Stürmer nutzte sie eiskalt zum 2:2. Kurz darauf brachte eine Strafzeit gegen Simon Stowasser wegen Behinderung den ESV Kaufbeuren in Überzahl, doch die Joker konnten daraus kein Kapital schlagen. Ein Stockschlag von McLellan ermöglichte es in der 54. Minute den Gästen, ihre Powerplayformation aufs Eis zu schicken. Die Hausherren verteidigten in dieser kritischen Phase jedoch konzentriert und überstanden die Unterzahl ohne Gegentreffer. Beide Mannschaften agierten in der Schlussphase zunehmend vorsichtig und wollten keinen entscheidenden Fehler riskieren. So blieb es bis zur Sirene beim 2:2 – die Partie ging in die Verlängerung.
Die anschließende Overtime verstrich ohne nennenswerte Torchance und so ging die Partie ins Penaltyschießen. Hier traf Clarke Breitkreuz als einziger Schütze und sicherte so den Extrapunkt für die Füchse.
Marco Lilienblum bei seinem letzten Stoßversuch mit 133kg. Foto: Franziska Gabler
Zu Besuch beim Tabellenführer TSV Röthenbach messen sich die Athleten in einem Spannenden Duell in der Bayernliga
Am 15. November war es für die Kaufbeurer Mannschaft wieder einmal soweit – Sieben Heberinnen und Heber traten für den AC Kaufbeuren an die Langhantel. Geprägt von hartem Training, wochenlanger Vorbereitung und einem dementsprechend starken Gegner. Trotz fehlenden Leistungsbringern, unter anderen Mona Weber, Jenny Friedl und Charlotte Stirnweis, die aus diversen Gründen nicht antreten konnten, wollte sich das Team sich von seiner besten Seite zeigen.
Nur im Bereich Reißen, bei dem man die, mit Scheiben besteckte, Langhantel in einer Fließenden Bewegung über den Kopf stemmt, trat die 18-jährige Schülerin Franziska Prell mit einer Leistung von 33kg an. Das Stoßen übernahm hierbei Damian Engel mit 132kg. Beim Stoßen geht es darum, die Langhantel auf den Schultern zwischenzulagern, um sie anschließend mit einem Ausfallschritt auszustoßen. In beiden Kategorien durften Friedrich Huber (103kg/120kg), Jules Weidenauer (46kg/68kg), Marco Lilienblum (110kg/133kg), Alexander Häfele (105kg/130kg) und Niklas Schöffel (92kg/122kg) an den Start. Mit einer Gesamtwertung von 460.0 : 348,6 und einem Punktestand von 3:0 entschied die gegnerische Mannschaft des TSV Röthenbach den spannenden Wettkampfabend zwar für sich, doch Trainer Alfred Weber zeigt sich weiterhin optimistisch: „Oft kann man schon vorhersagen, wer den Wettkampf für sich entscheiden wird. Da uns heute einige starke Heber gefehlt haben, mussten wir uns geschlagen geben. Trotzdem bin ich zufrieden mit den Leistungen und besonders stolz können ein paar Sportler auf ihre Bestleistungen sein“.
Nun heißt es für die Mannschaft des AC Kaufbeuren an Feinheiten arbeiten, auftanken und erholen, bis es am 10. Januar nächsten Jahres gegen den AC Weiden weitergeht.
Joker verspielen 2:0-Vorsprung – EHC Freiburg dreht Spiel im letzten Drittel
Am 17. DEL2-Spieltag der Saison 2025/2026 kam es in der Echte Helden Arena in Freiburg zum Duell zwischen dem EHC Freiburg und dem ESV Kaufbeuren. In der Tabelle trafen dabei der Letztplatzierte auf den Vorletzten. Am Ende unterlagen die Joker nach einer 0:2-Führung noch mit 5:2.
Der ESV Kaufbeuren konnte sich dem anfänglichen Druck der Hausherren, die wie die Feuerwehr aus der Kabine kamen, relativ gut entziehen. ESVK-Neuzugang Cody Porter konnte sich dabei in der Anfangsphase aber auf jeden Fall nicht über zu wenig „Arbeit“ beklagen. Dazu mussten die Trainer Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh bereits nach dem ersten Wechsel ihre Reihen ändern, da Stürmer Joe Cassetti aufgrund einer Verletzung das Spiel nicht weiterführen konnte. So rückte Max Kislinger aus der Verteidigung zurück in den Sturm, damit weiterhin mit vier Sturmreihen agiert werden konnte.
Als sich die Joker dann auch immer mehr in der Offensive zeigten, kassierten die Kaufbeurer in der neunten Spielminute auch die erste Strafe der Partie. Das fällige Powerplay konnten die Allgäuer gut verteidigen, und als die Joker gerade wieder komplett waren, setzten Jason Bast und Bernhard Ebner zu einem Zwei-auf-eins-Konter an. Der Deutsch-Kanadier konnte diesen dann im Nachsetzen zum 0:1 über die Linie drücken. In der Folge konnte sich der ESV Kaufbeuren dann auch immer mehr im Drittel der Freiburger festsetzen und kam so auch immer zu guten Abschlüssen. Gerade als die Hausherren dann einen starken Wechsel absolvierten, stachen die Joker in der 16. Minute erneut zu. Jason Bast brachte die Scheibe dabei von der linken Bandenecke quer vor das Tor von Patrik Cerveny, und Henri Kanninen brauchte den Puck nur noch zum 0:2 in den Kasten des EHC Freiburg einzuschieben. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Drittelpause.
Der ESV Kaufbeuren verpasste es zu Beginn des zweiten Drittels, den Spielstand früh auf 0:3 zu stellen. Bereits nach wenigen Sekunden traf Jason Bast zuerst nur den Pfosten. Im direkten Gegenzug hatten die Joker dann auch etwas Glück, als Eero Elo nach einem Kaufbeurer Scheibenverlust den Außenpfosten traf. Die nächste dicke Chance für den ESVK hatte dann Alec Zawatsky, der bei einem Alleingang an Patrik Cerveny scheiterte. Den nächsten Fehler machten die Allgäuer: Travis Ewanyk wurde im Slot völlig frei gelassen und traf in der 23. Minute nach einem Pass von hinter dem Tor zum 1:2-Anschlusstreffer für den EHC Freiburg. Der ESVK hätte in der Folge weitere Möglichkeiten gehabt, wieder auf zwei Tore Abstand zu stellen, was aber trotz guter Ansätze und ein paar guter Chancen leider nicht gelang. Beide Mannschaften hatten dann jeweils in einem Powerplay die Gelegenheit, den Spielstand zu verändern, was jedoch nicht gelingen sollte. Den Breisgauern sollte aber noch der Ausgleich gelingen: Nachdem die Joker in der Offensive die Scheibe leichtfertig herschenkten, konnten die Freiburger im Gegenzug mit einem verdeckten und platzierten Schuss in den rechten Torwinkel auf 2:2 stellen. Torschütze in der 36. Minute war dabei David Trinkberger. Nach 40 Minuten ging der Spielstand von 2:2 dann auch durchaus in Ordnung.
Was mit dem ESVK dann im Schlussabschnitt passierte, ist kaum noch zu erklären. Die Joker zeigten viele Scheibenverluste und machten es den Hausherren immer wieder sehr einfach, in die Offensive-Zone zu kommen und das Joker-Tor somit unter Druck zu setzen. Ein weiteres Powerplay nach 42 Minuten konnten die Kaufbeurer dabei noch gut verteidigen, aber in der Folge agierten nur noch die Breisgauer, und es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis ein Gegentreffer fallen sollte. Es dauerte dann aber bis zur 51. Minute. Zuerst trafen die Freiburger durch Fabian Ilestedt nur die Latte, blieben aber heiß, holten sich die Scheibe zurück, und nach einem weiteren Torabschluss war es Nikolaus Linsemeier, der seine Farben aus kürzester Distanz mit 3:2 in Führung brachte. Wie so oft in dieser Saison schlug es dann binnen kürzester Zeit erneut im Kaufbeurer Tor ein. Bei einem schnellen Zwei-auf-eins-Konter traf Shawn O’Donnell zum vorentscheidenden 4:2 für die Breisgauer. Zwischen den beiden Treffern lagen dabei genau 37 Sekunden. Vom ESVK kam auch in den Schlussminuten nicht mehr viel Gefährliches, und die Freiburger hatten keine große Mühe, das Spiel über die Zeit zu bringen. Dabei gab es sogar noch Chancen, den Spielstand in die Höhe zu schrauben. Eine Minute vor dem Ende traf Fabian Ilestedt, die Joker agierten mit dem sechsten Feldspieler, zum 5:2-Endstand ins leere ESVK-Gehäuse.
Joker reisen nach Freiburg und empfangen die Lausitzer Füchse
Duelle gegen direkte Konkurrenten – ESVK unter Druck
Nach fünf Spielen ohne Sieg steht dem ESV Kaufbeuren in der DEL2 ein intensives Wochenende bevor. Am Freitagabend (19:30 Uhr) treten die Joker auswärts beim EHC Freiburg an. Zwei Tage später, am Sonntag (17:00 Uhr), gastieren die Lausitzer Füchse in der energie schwaben arena. Beide Gegner stehen ebenfalls im Tabellenmittelfeld – es geht um wichtige Punkte im Rennen um Platz zehn.
Tickets für das Heimspiel
Eintrittskarten für das Sonntagsspiel gegen die Lausitzer Füchse sind erhältlich:
Vier Spieler kehren am Wochenende zurück: ✅ Jere Laaksonen, Alec Zawatsky, Joe Cassetti und Florian Reinwald sind wieder einsatzbereit. ✅ Neuzugang Cody Porter hat nun alle behördlichen Freigaben und könnte am Freitag sein Torhüter-Debüt für die Joker geben.
H3: Drei Ausfälle sicher
Nicht zur Verfügung stehen verletzungsbedingt: ❌ Daniel Fießinger ❌ Rihards Babulis ❌ John Rogl
Ob es zusätzliche Unterstützung vom Kooperationspartner Red Bull München geben wird, ist derzeit noch offen.
Stimmen vor dem Wochenende
Max Oswald, Stürmer des ESVK, blickt realistisch auf die anstehenden Aufgaben:
„Wir spielen gegen zwei Mannschaften, die direkte Konkurrenten im Kampf um Platz zehn sind. Freiburg ist fast in der gleichen Situation wie wir – das ist ein richtungsweisendes Spiel. Nach den ernüchternden Auftritten zuletzt wissen wir, wie ernst die Lage ist. Jetzt geht es nur noch um eines: Siege. Alles andere zählt nicht.“
Livestream
Alle DEL2-Spiele sind live und kostenpflichtig bei Sporteurope.TV zu sehen.
Vier-Punkte-Spiel zum Einstand – SG empfängt Herrsching II
Am Samstag steht für die SG Kaufbeuren ein besonderes Heimspiel an: Mit Milan Vučićević und Jakub „Kuba“ Mrklas betritt das neue Trainergespann erstmals die Seitenlinie der ersten Herrenmannschaft. Gegner in der Bezirksoberliga ist ab 18:00 Uhr der TSV Herrsching II, der aktuell den vorletzten Tabellenplatz belegt.
Die Ausgangslage für die Kaufbeurer ist klar: Mit nur zwei Siegen aus acht Spielen steht das Team auf Rang neun – eine kritische, aber noch nicht aussichtslose Position. Der Auftritt gegen Herrsching ist damit nicht nur ein Heimspiel, sondern auch ein wichtiges Duell im Kampf um den Klassenerhalt.
Milan Vučićević bringt internationale Erfahrung
Mit Milan Vučićević übernimmt ein alter Bekannter das Traineramt. Der ehemalige SG-Spieler (2017–2019) bringt nicht nur regionale Verbundenheit, sondern auch internationale Erfahrung mit: Für Vardar Skopje und den VfL Gummersbach stand er ebenso auf der Platte wie in den Champions-League-Halbfinals 2002 und 2003.
„Die Ausgangslage ist schwierig. Es liegt viel Arbeit vor uns. Aber ich bin überzeugt, dass wir noch wichtige Punkte in der Hinrunde holen können – und vor allem langfristig etwas aufbauen“, so Vučićević nach den ersten Trainingseinheiten.
Jakub Mrklas als Co-Trainer mit SG-DNA
An seiner Seite steht mit Jakub „Kuba“ Mrklas ein langjähriger SG-Akteur. Seit 2014 ist er dem Verein in verschiedenen Rollen treu – als Spieler, Damen-Trainer und Akteur der zweiten Mannschaft. Jetzt übernimmt er Verantwortung für die erste Herrenmannschaft.
„Ich kenne viele der Jungs noch aus aktiver Zeit. Die ersten Trainings waren intensiv – und machen Lust auf mehr“, sagt Mrklas. „Ich will mithelfen, die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen.“
Gegner mit Überraschungspotenzial
Der TSV Herrsching II hat bislang nur einen Sieg eingefahren, steht aber als „Wundertüte“ in der Liga: Besonders auswärts variiert die Kaderzusammensetzung oft stark. Entsprechend gewarnt ist die SG, die in den verbleibenden Trainings noch an der Feinabstimmung arbeiten muss.
Heimspieltag in der Turnerstraße – alle Spiele im Überblick
Samstag, Turnerstraße, Neugablonz:
12:45 Uhr: Weibliche D-Jugend gegen Gilching und Landsberg → Ziel: Tabellenführung in der Winterrunde behaupten
16:00 Uhr: Herren II gegen Ottobeuren III → Die Zweite geht als Tabellenvierter als Favorit ins Spiel
18:00 Uhr: Herren I gegen TSV Herrsching II → Erstes Heimspiel unter dem neuen Trainerteam Vučićević / Mrklas
Sonntag, Turnerstraße:
Ab 9:30 Uhr: E-Jugend-Turnier mit Teams aus Kempten, Waltenhofen und Biessenhofen → Turnierbetrieb bis ca. 16:00 Uhr
17:30 Uhr: Weibliche B-Jugend gegen SV Mehring
Auswärtsspiel:
12:30 Uhr: Männliche D-Jugend spielt in Kempten gegen SG Kempten-Kottern (zwei Partien)
Dominik Groß wechselt vom EV Landshut nach Kaufbeuren
Mit Dominik Groß verpflichtet der ESV Kaufbeuren einen weiteren Verteidiger für den laufenden Spielbetrieb in der DEL2. Der 20-Jährige kommt vom Ligakonkurrenten EV Landshut und steht dem Trainerteam um Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh ab sofort zur Verfügung.
Der gebürtige Straubinger ist bereits am Donnerstag in Kaufbeuren eingetroffen. Groß misst 1,88 Meter, wiegt 90 Kilogramm und schießt rechts. Er wird beim ESVK mit einem U21-Fördervertrag ausgestattet und erhält die Rückennummer 33.
Erste Erfahrungen im In- und Ausland
Groß durchlief weite Teile seiner Ausbildung im Nachwuchsbereich des EHC Straubing sowie beim EV Landshut. In der vergangenen Saison sammelte er zusätzlich internationale Erfahrung in der schwedischen U20-Liga bei Mora IK.
Trotz seines jungen Alters kann er zudem auf 33 Einsätze in der Oberliga Süd für die Passau Black Hawks zurückblicken. In der aktuellen Spielzeit lief er zehnmal für den EV Landshut in der DEL2 auf.
Sofern alle Lizenzformalitäten abgeschlossen sind, könnte Groß bereits am kommenden Wochenende erstmals im Spieltagskader stehen.
Patrick Reimer: „Ein Spieler mit Potenzial“
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, erklärt den Schritt so: „Nach den zuletzt auch zahlreichen Ausfällen in der Verteidigung haben wir uns dazu entschlossen, einen weiteren jungen Spieler mit Potenzial mit in den Kader einzubinden. Wir freuen uns, dass sich Dominik Groß jetzt dazu entschieden hat, nach Kaufbeuren zu kommen. Wir glauben, dass er sich hier gut einbringen und seine Entwicklung weiter vorantreiben kann.“
Dominik Groß: „Freue mich auf die neue Herausforderung“
Auch Dominik Groß äußert sich zu seinem Wechsel: „Der ESV Kaufbeuren ist ein traditionsreicher Eishockeyverein mit einer hervorragenden Fankultur. Ich sehe diesen Wechsel als Chance, um mich durch entsprechende Eiszeit weiterzuentwickeln. Ich freue mich, ein Teil dieser Mannschaft zu sein und auf alles, was ich mit dem Team und den Fans erleben werde.“
Kanadischer Goalie bereits in Kaufbeuren – Einsatz am Wochenende möglich
Der Eissportverein Kaufbeuren hat auf die aktuellen verletzungsbedingten Ausfälle seiner Torhüter Daniel Fießinger und Rihards Babulis reagiert und Cody Porter verpflichtet. Der 28-jährige Kanadier traf bereits am heutigen Mittwochmittag in Kaufbeuren ein.
Sollten alle behördlichen und lizenztechnischen Formalitäten rechtzeitig geklärt sein, könnte Porter bereits am kommenden Wochenende erstmals für die Joker zwischen den Pfosten stehen.
DEL2-Erfahrung bringt Stabilität
Porter ist in der DEL2 kein Unbekannter: In der vergangenen Saison spielte der Linksfänger für die Starbulls Rosenheim und stand dort auch am 50. Spieltag gegen den ESVK im Tor. Nun kehrt er in die Liga zurück – diesmal im Trikot des ESVK.
Seine Erfahrung aus der zweithöchsten deutschen Spielklasse soll dem Team in der aktuellen personellen Situation Stabilität und Sicherheit verleihen.
Rückennummer 35 für die Joker
Beim ESVK wird Cody Porter künftig mit der Rückennummer 35 auflaufen. Die Verantwortlichen des Vereins hoffen, dass er schnell ins Team findet und eine zuverlässige Option im Tor darstellt, während die Stammkräfte ausfallen.
Erste Mannschaft unterliegt trotz starker erster Hälfte – Reserve feiert Auswärtssieg in Kempten
Mit dem neuen Trainer Milan Vučićević und klarer Zielsetzung reiste die erste Mannschaft der SG Kaufbeuren/Neugablonz am Sonntag zum Auswärtsspiel nach Fürstenfeldbruck. Gegen die dortige Zweitvertretung des TuS, die bislang nur einen Saisonsieg verzeichnen konnte, hoffte die SG auf zwei wichtige Punkte.
Die Gäste begannen mit einer konzentrierten Abwehrleistung. Torhüter Florian Horend zeigte sich früh in Bestform und ließ in den ersten sechs Minuten keinen Gegentreffer zu. Im Gegenzug setzte sich die SG mit 0:2 ab. Auch in der Folge blieb das Team engagiert und erspielte sich bis zur 14. Minute eine 4:7-Führung.
Zwei Rote Karten und ein Bruch im Spiel
Die Partie wurde zunehmend hitzig. In der 26. Spielminute sah Patrick Spitschan nach einem Foulspiel die Rote Karte. Beim Stand von 11:11 kippte das Spiel allmählich zugunsten der Gastgeber. Zur Pause lag der TuS Fürstenfeldbruck II mit 14:13 in Front.
Nach Wiederanpfiff legte der TuS mit einem 4:0-Lauf zum 18:14 nach. Konstantin Balkow, mit insgesamt zehn Treffern erfolgreichster SG-Werfer, hielt die Gäste im Spiel. Doch insgesamt blieb der Kaufbeurer Angriff im zweiten Durchgang zu ineffektiv.
Ein weiterer Rückschlag folgte in der 50. Minute: Florian Bartelt musste beim Stand von 22:18 ebenfalls mit Rot vom Feld. Die Partie wurde zunehmend zerfahren. Am Ende stand eine 27:20-Niederlage, die trotz eines kämpferischen Auftritts unterm Strich verdient war.
Kapitän Haggenmüller: „Lehrgeld bezahlt“
Nach dem Spiel zeigte sich SG-Kapitän Roman Haggenmüller enttäuscht, aber kämpferisch:
„Wir haben heute Lehrgeld bezahlt und konnten uns für eine starke erste Hälfte nicht belohnen. Jetzt müssen wir das Spiel schnellstens aus den Köpfen bekommen und uns auf das Heimspiel gegen Herrsching vorbereiten.“
Auch die Zweite der SG war am Sonntag im Einsatz – und feierte einen wichtigen Erfolg: Gegen die dritte Mannschaft der SG Kempten-Kottern gelang auswärts ein 31:35-Sieg.
Mit einer energischen Vorstellung in der zweiten Halbzeit sicherte sich die SG-Reserve den dritten Saisonsieg und steht damit auf einem starken vierten Platz in der Bezirksklasse.
Mutiger Start und kämpferische Leistung – am Ende setzt sich Calws Klasse durch
KAUFBEUREN-NEUGABLONZ. Der TV Neugablonz musste sich dem Deutschen Vizemeister TSV Calw mit 1:5 geschlagen geben. Vor gut gefüllten Rängen in der Dreifachturnhalle zeigte das Team von Kapitän Magnus Elstner einen starken ersten Satz, konnte das Niveau jedoch nicht über die gesamte Partie halten. Zu viele Eigenfehler und die individuelle Klasse der Gäste aus dem Schwarzwald gaben letztlich den Ausschlag.
Nach zwei Siegen in Folge trat der TVN selbstbewusst an. Doch mit Raphael Schlattinger – einem der auffälligsten Akteure der Faustballszene – und dem deutschen Nationalspieler Philipp Kübler hatte Calw zwei international erfahrene Spieler in der Startaufstellung.
Trotzdem gelang dem Heimteam ein überraschender Auftakt. Mit klugem Stellungsspiel und effektiven Angriffen holte sich der TVN den ersten Satz – sehr zur Freude des Publikums.
Calw übernimmt das Kommando
Mit zunehmender Spieldauer fand Calw jedoch besser ins Spiel – allen voran Schlattinger, der seine Angaben immer gezielter setzte. Neugablonz geriet unter Druck, in der Abwehr häuften sich einfache Fehler, und auch im Spielaufbau schlichen sich Unsicherheiten ein.
„Wir haben zu viele Handfehler gemacht und Chancen liegen gelassen“, resümierte die Mannschaft selbstkritisch. Zur Satzpause lag Calw mit 2:1 vorn und hatte die Kontrolle übernommen.
Nach der Pause fehlt die Durchschlagskraft
Im zweiten Abschnitt setzte sich das Bild fort: Der TVN fand nicht zurück zu seiner Anfangsstärke, während Calw souverän agierte. Besonders bei der Angabe zeigte sich der Unterschied – während Calw konstant Druck machte, ließ die Quote bei Neugablonz deutlich nach.
„In dieser Liga musst du die letzten Prozente abrufen können. Das hatten wir heute nicht“, lautete das ehrliche Fazit aus dem Team.
Die Sätze vier bis sechs gingen mit 4:11, 6:11 und 7:11 an die Gäste. Damit stand am Ende ein deutliches 1:5.
Dennoch: Leistung macht Mut
Trotz der Niederlage überwiegt der positive Blick: „Gegen den Deutschen Vizemeister ist das kein Spiel, das wir zwingend gewinnen müssen“, sagte das Team. Der erste Satz und einzelne Phasen im Spielverlauf zeigen, dass der TVN in der Liga konkurrenzfähig ist.
Blick nach vorne: Duell auf Augenhöhe gegen Vaihingen
Schon am kommenden Wochenende geht es auswärts weiter – gegen den TV Vaihingen/Enz, der bisher noch keinen Sieg verbuchen konnte. „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Dort wollen wir zeigen, was wir wirklich können“, so die klare Ansage des Teams.
Zweite Mannschaft startet mit Schwierigkeiten
Weniger erfolgreich verlief der Spieltag für die zweite Mannschaft. In der Landesliga Süd setzte es zwei Niederlagen in Landshut. Gegen den TSV Unterpfaffenhofen 3 verlor man 1:3 (11:5, 4:11, 3:11, 6:11), gegen Gastgeber TG Landshut 0:3 (5:11, 1:11, 6:11). Mit 0:4 Punkten steht das Team aktuell auf Rang sieben – eine Steigerung ist notwendig.
Der TSV Bobingen bleibt in der Erfolgsspur – auch wenn es diesmal bis zur Schlussphase dauerte, ehe der Auswärtssieg bei der SpVgg Kaufbeuren feststand. Mit einem 2:0 setzt sich der Tabellenzweite am Ende durch, obwohl die Hausherren über weite Strecken dagegenhielten und die besseren Torchancen hatten.
Defensivreihen und Torhüter im Fokus
Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches Spiel mit hohem Einsatz auf beiden Seiten. Die Defensivreihen arbeiteten konzentriert, viele Angriffe verpufften bereits vor dem Strafraum. Und wenn es doch gefährlich wurde, verhinderten die Torhüter Emre Sahin (SVK) und Janne Fennell (TSV Bobingen) mit starken Paraden einen frühen Rückstand.
Kaufbeuren überzeugt kämpferisch
Die Gastgeber hielten spielerisch gut mit, überzeugten vor allem mit Einsatz und Leidenschaft. SVK-Trainer Manuel Günes lobte sein Team trotz der Niederlage:
„Trotz einer starken Leistung hat es wegen wenigen Augenblicken nicht zu einem verdienten Punkt gereicht. Bobingen hatte mehr Spielanteile, wir die besseren Chancen.“
Über 70 Minuten war es ein ausgeglichenes Duell. Besonders hervorzuheben: der kämpferische Auftritt der Kaufbeurer, die dem spielerisch leicht überlegenen Gegner bis kurz vor Schluss standhielten.
Später Treffer bringt die Entscheidung
In der 89. Minute dann der Schock für die SpVgg: Nach einem Missverständnis in der Abwehr nutzt Elias Ruf die Gelegenheit und bringt Bobingen in Führung. Als Kaufbeuren in der Nachspielzeit alles nach vorne warf, machte der eingewechselte Janis Sagawe mit einem Konter zum 2:0 alles klar (92. Minute).
Co-Trainer Luca Wollens fasst das Spiel so zusammen:
„Es war ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Am Ende war Bobingen aber mehr am Drücker und macht das Tor kurz vor Schluss. Das zweite fällt dann, weil wir alles nach vorne geworfen haben. Trotzdem können wir sagen, dass wir alles gegeben haben.“
Zwei starke Keeper prägen das Spiel
Ein wichtiger Faktor: Beide Torhüter lieferten eine überzeugende Leistung ab. Besonders TSV-Schlussmann Janne Fennell zeigte sich in starker Form und hielt sein Tor über 90 Minuten sauber.
Am 16. Spieltag der DEL2 Saison 2025/2026 gastierte der ESV Kaufbeuren bei den Bietigheim Steelers. Die Joker mussten dabei verletzungsbedingt auf Daniel Fießinger, Joe Cassetti, Florian Reinwald und John Rogl verzichten. Dazu fehlte Kapitän Bernhard Ebner, der für seine große Strafe aus dem Spiel gegen die DEG für eine Partie gesperrt wurde. Im Duell mit dem aktuellen Oberligameister und DEL2 Aufsteiger vor über 3.330 Zuschauern, am Ende sehr deutlich mit 9:3. Dazu verletzten sich Torhüter Rihards Babulis, Jere Laaksonen und Alec Zawatsky und konnten die Partie nicht zu Ende spielen. U20 Torhüter Clemens Schulz kam so in den letzten zehn Minuten zu seinem ersten DEL2 Einsatz. Die Joker kamen gut in die Partie. Wie auch so oft in letzter Zeit, war die Messe in der Ege-Trans-Arena für den ESVK nach 20 Minuten jedoch schon so gut wie gelesen. Aber der Reihe nach: Tyson McLellan brachte die Allgäuer in der sechsten. Minute mit 1:0 in Führung. Dabei fälschte er einen Schuss von Maximilian Hadraschek, der heute erneut als Verteidiger aushalf, unhaltbar für Olafr Schmidt in die Maschen ab. In der Folge hatten die Kaufbeurer mehrere gute Chancen, ihre Führung auszubauen. Jason Bast, Jonas Fischer und Alec Zawatsky scheiterten dabei entweder an Olafr Schmidt oder an der nötigen Ruhe im Torabschluss. In der elften Minute fingen sich die Joker dann einen Konter ein. Diese Zwei-auf-eins-Situation nutzten die Steelers in Person von Tim Schüle eiskalt aus und glichen die Partie zum 1:1 aus. Ein erstes Powerplay für die Hausherren wandelten diese nach einem schönen Spielzug in der 13. Minute durch Marek Racuk zum 2:1 um. In der Folge waren die Joker dann etwas geschockt und nicht mehr so oft in der Offensive aktiv. Zu allem Überfluss fingen sich die Allgäuer dann zehn Sekunden vor der Pause einen weiteren Konter ein, und Mike Fischer traf zum 3:1 für die Hausherren.
Die Joker zeigten zu Beginn des zweiten Drittels, dass sie nicht gewillt waren, die Partie frühzeitig abzuschenken, und versuchten ihr Glück immer wieder mit gezielten Angriffen in der Offensive. Jonas Fischer war es dann, der nach einer schönen Einzelleistung seine Joker wieder zurück in die Partie brachte und den Spielstand auf 3:2 stellte. Gleich nach dem Anschlusstreffer hatten die Kaufbeurer dann eine weitere dicke Chance auf den Ausgleich, und man war wirklich wieder zurück in der Partie. Was dann aber in den letzten fünf bis sechs Minuten des Mittelabschnitts zu sehen war, ist eigentlich nicht zu erklären. Die Steelers setzten die Joker minutenlang in der eigenen Zone fest und hatten hier schon die Möglichkeit auf einen vierten Treffer. Kaum konnten sich die Kaufbeurer befreien, setzte Bietigheims Top-Scorer Jack Dugan zum Solo an und düpierte Rihards Babulis mit einem Schuss auf der Stockhandseite und traf zum 4:2. Dem nicht genug, war auch der nächste Schuss ein Treffer. Torschütze war dieses Mal Cole Fonstad, der alle Zeit der Welt und vor allem viel Platz hatte und dann mit einem satten Handgelenkschuss zum 5:2 traf. Die Hausherren hatten mittlerweile viel Gefallen an der Partie gefunden, und Top-Scorer Jack Dugan setzte mit einer schönen Einzelaktion und einem perfekten Pass für Cole Fonstad noch einen oben drauf, und die Steelers erhöhten auf 6:2.
Auch im Schlussabschnitt sollte es aus Sicht des ESV Kaufbeuren nicht besser werden. Im Gegenteil. Nicht nur, dass man noch drei weitere Treffer kassierte, man verlor dazu durch Verletzungen zuerst Jere Laaksonen, der bei einem Zweikampf beim Torabschluss umknickte, dann Rihards Babulis, der von Steelers Top-Scorer Jack Dugan zu Fall gebracht wurde und nicht mehr weitermachen konnte, sowie Stürmer Alec Zawatsky, der blutend nach einem Bandencheck in die Kabine musste. Zum Spielgeschehen: Tyler McNeely erhöhte im Powerplay den Spielstand nach 42 Minuten auf 7:2. Fünf Minuten später traf auch Brad Kemp, ebenfalls im Powerplay, der frei vor Rihards Babulis keine Probleme hatte, und stellte auf 8:2. In der 57. Minute traf dann erneut Tyler McNeely, der in Unterzahl auf und davon war, zum 9:2. Die Joker konnten kurz vor dem Ende der Partie mit ihrem dritten Treffer ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Jason Bast stellte dabei den 9:3-Endstand her.
Der erhoffte letzte Heimsieg im Jahr 2025 ist ausgeblieben. Der BSK Olympia Neugablonz musste sich dem FC Oberstdorf mit 2:4 geschlagen geben. Nicht nur, dass die Schmuckstädter seit 270 Minuten ohne Punktgewinn sind, erreichten sie auch einen Negativrekord: Dreimal in Folge flog ein Spieler vorzeitig vom Platz.
Zur Pause lag der BSK mit 0:2 zurück. „Wir waren in den ersten 45 Minuten nicht präsent. Es fehlte der Wille und die Bereitschaft den Ball zu holen“, resümiert Cheftrainer Dennis Starowoit. Wie verwandelt kam Neugablonz aus der Kabine. Drei Minuten nach Wiederanpfiff dann das Malheur: Sadik Sotanaj brachte als letzter Mann Oberstdorfs Benedikt Eder zu Fall. Die logische Konsequenz: Platzverweis für den 19-Jährigen. Trotz Unterzahl zeigte der Gastgeber einen starken Auftritt. Mendim Haliti konnte auf Pass von Benjamin Maier auf 1:2 verkürzen. Nach einem weiteren Gegentreffer der Oberallgäuer war es Maier, der nach einem Foulspiel an Enis Özdemir, den fälligen Strafstoß zum 2:3 erzielte. Allerdings fehlte den Hausherren auch das nötige Glück. Der Spitzenreiter führte einen Konter zum vierten Treffer aus. „Wir haben vor allem im zweiten Abschnitt einen brutalen Aufwand betrieben“, sagte Cheftrainer Dennis Starowoit nach dem Match. „Wir haben den Tabellenführer in Unterzahl unter Druck gesetzt. Dass wir uns wieder einmal nicht belohnen, ist sehr bitter und Realität.“
Für Co-Trainer Eugen Erhart war der Auftritt gegen Oberstdorf ein Spiegelbild der Duelle gegen Betzigau/Wildpoldsried und Obergünzburg. „Dreimal in Unterzahl, alles gegeben, aber wir stehen mit leeren Händen da.“ Kapitän James Lugobola kam nach dem Schlusspfiff zu der gleichen Erkenntnis. „Das Ergebnis täuscht hinsichtlich unserer Leistung.“
Obwohl Antonio Mezzoprete, Mitglied des neuen Spielausschusses, der Mannschaft ein Kompliment für ihren Einsatz machte, gab er zu bedenken, warum man in drei Spielen drei Rote Karten kassiere. „Diese Frage müssen wir uns stellen.“ Gegen Oberstdorf fehlten die rotgesperrten Eraldo Stafa und Fabio Reichert. Auch Marco Schmitt fehlte verletzungsbedingt. Wohl erst im Frühjahr wird Torjäger Denis Hoxhaj wieder zum Team stoßen. Eine Knieverletzung sorgt für eine Zwangspause.
Torfestival in Kaufbeuren – Joker verlieren Krimi gegen Düsseldorf mit 6:7
Der 15. DEL2-Spieltag sollte den Fans in der energie schwaben arena ein fast denkwürdiges Spiel bescheren. Vor 3.100 Zuschauern mussten sich die Joker in einer irren Partie am Ende leider mit 6:7 geschlagen geben. Die beiden Trainer Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh mussten dabei auf Daniel Fießinger, Florian Reinwald und Joe Cassetti verzichten. Alle drei fehlten verletzungsbedingt bzw. waren angeschlagen. Jakob Peukert war dazu für unseren Kooperationspartner EV Füssen im Einsatz.
Der ESV Kaufbeuren kam stark aus der Kabine und versuchte, die Gäste sofort unter Druck zu setzen. Dies gelang auch ziemlich gut: In einem ersten Powerplay nach zwei Minuten sorgten die Joker bereits für die frühe 1:0-Führung. Nikolaus Heigl traf dabei nach Zuspielen von Philipp Krening und Alec Zawatsky aus dem Slot.
Die Joker hatten in der Folge weitere beste Chancen, ihr Torekonto auszubauen. Immer wieder tauchte der ESVK gefährlich vor dem Tor von Niklas Lunemann auf. Die Düsseldorfer machten dann aber die Tore: In der achten Spielminute wurde Eric Bradford im Slot völlig alleine gelassen und traf nach einem Pass von hinter dem Tor zum 1:1-Ausgleich.
Nachdem die Allgäuer weitere gute Möglichkeiten ungenutzt ließen, saß ein Konter der DEG: Nach einem Pass von Yushiro Hirano brachte Erik Brown die Scheibe mit dem Schlittschuh aus kurzer Distanz im Kaufbeurer Tor unter. Die Schiedsrichter überprüften den Treffer kurz per Videobeweis und erkannten ihn auch zurecht an. Gespielt waren da 14 Minuten – und es sollte noch bitterer für die Kaufbeurer kommen.
Binnen weniger Sekunden sprachen die Schiedsrichter zwei sehr kleinliche Strafen gegen den ESVK aus, und die Wertachstädter mussten mit zwei Mann weniger agieren. Mit viel Leidenschaft, einem starken Rihards Babulis und etwas Glück – die DEG traf die Latte – überstanden die Rot-Gelben diese Phase.
Kaum waren die Joker wieder komplett, brachte Alec Zawatsky die energie schwaben arena zum Kochen. Nach einem Zuspiel von Jason Bast traf die Nummer 94 alleine vor dem Düsseldorfer Keeper zum 2:2-Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.
Bilder des Spiels
Foto: Benjamin Lahr
Aufregung und Emotionen im Mitteldrittel
Im zweiten Drittel eskalierte das Spiel dann teilweise komplett. Nachdem die ersten zehn Minuten im Mittelabschnitt etwas dahinplätscherten, kassierte ESVK-Kapitän Bernhard Ebner in der 30. Minute eine Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe wegen eines Stockstichs. Die Schiedsrichter überprüften die Situation lange am Videobeweis; man hätte hier sicher auch auf einen Stockschlag entscheiden können. Am Ende war die Entscheidung der Schiedsrichter aber durchaus nachvollziehbar.
Ein diskutables Foulspiel am ESVK-Kapitän im direkten Duell zuvor wurde allerdings nicht geahndet – und insgesamt war die eine oder andere Entscheidung der Unparteiischen für wohl fast alle Zuschauer im Stadion heute teilweise mehr als fragwürdig.
Da die DEG im Anschluss auch noch eine Zwei-Minuten-Strafe für übertriebene Härte bekam, wurde zunächst vier gegen vier gespielt. Dabei gingen die Joker erneut in Führung: Nach einem Scheibengewinn im Forechecking fand Henri Kanninen den freien Max Kislinger im Slot, der auf der Fanghandseite von Niklas Lunemann zum 3:2 traf.
Im anschließenden dreiminütigen Powerplay hatte der ESVK viel Glück, als Ture Linden binnen Sekunden zweimal nur die Latte traf. Wieder komplett, waren die Joker erneut am Drücker und hatten mehrere gute Chancen, ihre Führung auszubauen. Doch es kam anders:
Nachdem ein Düsseldorfer Spieler ESVK-Stürmer Max Hadraschek mit einem Check vor dem eigenen Tor ausknockte und die Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen ließen, traf Simon Thiel zum Unmut der ausverkauften energie schwaben arena in der 36. Minute zum 3:3-Ausgleich.
Auch danach waren die Kaufbeurer offensiv aktiv und hatten weitere gute Chancen. Auch ein Powerplay war gut gespielt, einzig ein Treffer fehlte. Eine Sekunde vor dem Ende des Abschnitts schenkte die DEG dem ESVK dann auch noch das 3:4 ein. Dabei hatten die Joker mehrfach die Möglichkeit, die Scheibe zu klären. Schlussendlich traf Joel Hofmann die Scheibe direkt aus der Luft und versetzte dem ESVK damit einen erheblichen Schlag zur zweiten Pause.
Joker kommen noch einmal zurück – aber es reicht nicht
Davon sollte sich die Mannschaft leider nicht mehr vollständig erholen. Direkt nach der Pause erhöhten die Düsseldorfer durch Luca Tosto und Yushiro Hirano auf 3:6. Maximilian Hadraschek rückte dabei bereits zur Mitte des zweiten Drittels in die Defensive, da sich im ersten Abschnitt John Rogl in einem Zweikampf verletzte und dem ESVK nach der Strafe gegen Bernhard Ebner somit nur noch vier Verteidiger zur Verfügung standen.
Der Mannschaft war insgesamt kein großer Vorwurf zu machen: Der Einsatz stimmte, die Chancenverwertung leider nicht – und es fehlte auch etwas Spielglück. Ehrlicherweise kamen aber auch zu viele Fehler in der eigenen Zone dazu. Die Trainer Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh nahmen nach dem sechsten Gegentreffer eine Auszeit und versuchten, ihrer Mannschaft neues Leben einzuhauchen und an ihre Stärken zu appellieren.
Und tatsächlich: Die Joker kämpften sich zurück.
Henri Kanninen fälschte in der 54. Minute zunächst einen Schuss von Nico Appendini nach einem Powerplay zum 4:6 ab. Ein weiteres Powerplay brachte den ESV Kaufbeuren dann endgültig zurück in die Partie. Wieder fälschte Kanninen einen Schuss unhaltbar zum 5:6 in der 56. Minute ab. Der ESVK war wieder da – und die energie schwaben arena wurde zum Tollhaus.
Ein drittes Powerplay für die Hausherren in der 57. Minute wäre die große Chance auf den Ausgleich gewesen. Doch stattdessen kassierten die Joker einen Treffer ins leere Tor, gerade als Rihards Babulis dieses für einen sechsten Feldspieler verlassen hatte.
Die Allgäuer machten dennoch weiter – und wurden belohnt: Philipp Krening traf 24 Sekunden vor dem Ende mit einem Direktschuss zum 6:7-Anschlusstreffer. Unglaublich: Der ESVK erspielte sich in der Schlusssekunde sogar noch eine richtig gute Chance und hätte die Partie tatsächlich noch ausgleichen können. Dies sollte aber nicht mehr gelingen.
So entführte die DEG drei durchaus glückliche Punkte aus der energie schwaben arena.
In der Regionalliga Süd hat Futsal Allgäu das nächste schwere Spiel vor der Brust. Am Sonntag steigt um 16 Uhr das nächste Heimspiel in der Neugablonzer Dreifachturnhalle gegen Futsal Nürnberg.
Die Norisstädter gehen aufgrund der Tabellensituation als Favorit in das Match. Allein sieben Zähler trennen Nürnberg und Futsal Allgäu. Die Gäste dürften mit breiter Brust in die Schmuckstadt reisen, gewannen sie doch zuletzt daheim gegen Darmstadt 98 deutlich mit 7:1. Wer sich die Statistik des Tabellendritten aber genau anschaut, stellt fest, dass sie auswärts in der laufenden Saison nur einmal gewinnen konnten. Sie triumphierten beim 3:2-Erfolg bei Schlusslicht AFG Bergstraße. Futsal Allgäu steht wieder einmal unter Zugzwang, möchte das von den Spielertrainern Erduan Topallaj und Mathias Franke angeführte Team endlich einmal eine positive Serie starten.
Dass die Mittelfranken keine Laufkundschaft sein werden, zeigen allgemein ihre Ergebnisse in der zweithöchsten Liga Deutschlands. Personell muss Futsal Allgäu auf zwei seiner Leistungsträger verzichten. Neben Michael Henne wird dem Team auch Kapitän und Torwart Andreas Stelz nicht zur Verfügung stehen. Beide kassierten zuletzt in Karlsruhe eine Gelb-Rote Karten, was zur Folge hat: Sie sind für ein Match gesperrt.
In der Kreisliga Allgäu Süd steht der BSK Olympia Neugablonz vor seinem letzten Heimspiel 2025 gegen den FC Oberstdorf. Der Bezirksliga-Absteiger führt momentan die Tabelle hauchdünn vor dem TSV 1874 Kottern U23 an. Die Aufgabe gegen die Oberallgäuer wird sicherlich nicht einfach. Das Hinspiel verlor Neugablonz mit 1:3.
Eine Rechnung ist hier ebenfalls noch zu begleichen. Dass der BSK nicht chancenlos zeigt, dass Oberstdorf beispielsweise bei Schlusslicht Türk Spor Kempten nicht über ein 1:1-Remis hinauskam. Die Schmuckstädter konnten sich zuletzt trotz einer guten Leistung auswärts gegen Betzigau/Wildpoldsried und Obergünzburg nicht mit einem Sieg belohnen. „Ich bin überzeugt, dass die Jungs nochmals vor eigenem Publikum alles in die Waagschale werfen werden. Ein Sieg ist möglich. Das traue ich ihnen zu“, so Vorstandsmitglied und Sportlicher Leiter Stefan Günter.
Mit Fabio Reichert und Eraldo Stafa fehlen zwei Leistungsträger gegen Oberstdorf. Beide sind noch gesperrt. Spielbeginn im Waldstadion ist um 14 Uhr.
Bereits um 12 Uhr ist die Zweite gegen den FC Oberstdorf 2 in der A-Klasse Allgäu 6 gefordert.
Erstes Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG seit fast 30 Jahren / Sonntag Auswärtsfahrt nach Bietigheim
Nach der Pause rund um den Deutschland Cup und der Trennung von Cheftrainer Todd Warriner startet der ESV Kaufbeuren mit einem neuen Trainergespann in ein spannendes Wochenende. Interimstrainer Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh übernehmen die sportliche Verantwortung und stehen mit dem Team vor zwei richtungsweisenden Partien.
Freitag: Die DEG kommt nach Kaufbeuren
Am Freitagabend empfängt der ESV Kaufbeuren mit der Düsseldorfer EG einen echten Traditionsclub. Der achtfache Deutsche Meister, der in der vergangenen Saison aus der DEL abgestiegen ist, tritt erstmals seit der Spielzeit 1995/1996 wieder in der Kaufbeurer Energie Schwaben Arena an. Für das Heimspiel wird ein volles Haus erwartet. Nur noch wenige Restkarten sind über den Online-Shop des ESVK erhältlich.
Sonntag: Auswärtsaufgabe in Bietigheim
Am Sonntag reisen die Joker ins Ellental. Dort wartet mit den Bietigheim Steelers der aktuelle Oberligameister und Aufsteiger in die DEL2. Spielbeginn in der EgeTrans Arena ist um 17:00 Uhr.
Personalsituation vor dem Wochenende
In puncto Kader gibt es Licht und Schatten. Die gute Nachricht: Die zuletzt verletzten Stürmer Max Oswald und Florian Reinwald sind wieder einsatzbereit. Auch Joe Cassetti kehrte im Lauf der Woche ins Mannschaftstraining zurück. Ob der US-Amerikaner am Wochenende bereits eingesetzt wird, ist jedoch noch offen. Spätestens zum nächsten Auswärtsspiel in Freiburg soll er zur Verfügung stehen.
Positiv ist auch die Entwicklung bei Verteidiger Nico Appendino. Nach seiner Verletzung im Spiel gegen Weiden besteht berechtigte Hoffnung, dass er bereits gegen die DEG wieder auf dem Eis stehen kann.
Weniger erfreulich ist dagegen die Lage bei Torhüter Daniel Fießinger. Der Schlussmann wird am kommenden Wochenende noch nicht zum Kader gehören. Offen bleibt zudem, ob und welche Spieler vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München kurzfristig zur Verfügung stehen. Eine Entscheidung dazu wird erst am Freitagvormittag fallen.
Einen engagierten Wettkampftag absolvierte das Talentteam des Taekwondo Team Buron Kaufbeuren beim Offenen Technikcup BTU 2025 in Buchloe. Die Sportlerinnen und Sportler zeigten in unterschiedlichen Disziplinen durchweg solide Leistungen. Der sogenannte Formenlauf, ein festgelegter Bewegungsablauf gegen einen imaginären Gegner, wurde von fünf Punktrichtern bewertet – vergleichbar mit dem Eiskunstlauf, wobei Technik und Präsentation im Mittelpunkt stehen. Die Nachwuchsathletinnen und -athleten des Teams hatten auch während der Sommerferien nicht pausiert, sondern konsequent trainiert.
Erfolge im Team- und Einzelwettbewerb
Im Teamlauf holten Johanna Appelt, Mathilda und Elisa Kreit den dritten Platz – vor ihren Teamkolleginnen Theresa Appelt, Leni Mair und Ella Britzger, die auf Platz vier landeten. Besonders erfreulich verlief der Wettkampftag für Amara Utku. Mit starken Darbietungen sicherte sich die 10-Jährige souverän die Goldmedaille im Einzel unter 13 Starterinnen in ihrer Altersklasse. Sophia Janser belegte nach einem Patzer Rang vier, Elisa Kreit wurde Fünfte. Auch Jonas Britzger überzeugte im Einzel und holte Silber bei 14 Teilnehmern. Jonathan Roth erreichte in derselben Kategorie Platz fünf.
Podestplätze im Paarlauf
Im Paarlauf der Schülerklasse erkämpften sich Amara Utku und Jonas Britzger den zweiten Platz. In der Kadettenklasse holten Jonathan Roth und Sophia Janser ebenfalls Silber.
Nachwuchs bei den Schülerklassen erfolgreich
In der Klasse Schüler C starteten zwei junge Sportlerinnen: Theresa Appelt gewann Gold, ihre Teamkollegin Ella BritzgerSilber. Bei den Schülern B verpasste Johanna Appelt mit Platz vier knapp das Podest. Ihre Kolleginnen Mathilda Kreit und Leni Mair erreichten Platz acht und zehn in einem stark besetzten Teilnehmerfeld.
Eltern am Start – Familie Appelt überzeugt
Auch die Eltern waren aktiv: Matthias und Eunryang Appelt sicherten sich jeweils Silber im Einzel (Altersklasse bis 50 Jahre). Andreas Kohler erreichte Bronze – bejubelt vom eigenen Nachwuchsteam. Im Paarlauf holte sich die Familie Appelt sogar noch Gold.
Weitere Platzierungen: Jugendliche, Erwachsene und Para-Sport
Lisa Langner, amtierende Südbayerische Meisterin 2024, trat in einem leistungsstarken Einzelfeld der Juniorenklasse an und erreichte Silber. Der zweifache bayerische Meister im Para-Taekwondo, Markus Knab, rundete das Turnierergebnis mit einer Goldmedaille ab. Susanne Lopez-Correa, die sich auf die Prüfung zum 2. Dan vorbereitet, holte ebenfalls Gold in der Paraklasse.
Betreuung und Ausblick
Formennachwuchstrainer Raphael Hafenmaier zeigte sich sichtlich zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Unterstützt wurde er von der 1. Vorsitzenden Michaela Zimmermann, Formentrainer Maik Niepelt und Hannah Zimmermann. Auch viele Eltern und Geschwister begleiteten das Team an diesem erfolgreichen Tag.
Insgesamt erzielte das Taekwondo Team Buron Kaufbeuren:
🥇 5x Gold
🥈 7x Silber
🥉 2x Bronze
Dies bedeutete Platz 4 in der Mannschaftswertung unter 27 teilnehmenden Vereinen.
Jahresausklang mit Prüfungen und Feierlichkeiten
Vor den Weihnachtsferien stehen noch zwei Kinderprüfungen sowie eine Jugend- und Erwachsenenprüfung an. Hier sollen auch neue Talente gesichtet werden. Ein besonderes Highlight bildet die Danprüfung Para und Ü40, die am 06.12.2025 in Kaufbeuren stattfindet – organisiert vom Team Buron. Vier Prüflinge des Vereins werden antreten, geprüft wird unter anderem von Großmeisterin Michaela Zimmermann (6. Dan).
Zum Jahresabschluss lädt der Verein am 12.12.2025 zur Mitgliederversammlung mit anschließender Weihnachtsfeier in den Sonnenhof Mauerstetten.
Donaldson und Osterloh übernehmen Interimstrainerrolle beim Spieltagswochenende
Am anstehenden DEL2 Spieltagswochenende, mit den Spielen gegen die Düsseldorfer EG und die Bietigheim Steelers, werden der bisherige Co-Trainer Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh als Trainer-Duo an der Bande des ESVK stehen. Schon seit Montag, zur ersten Trainingseinheit nach der Deutschland Cup Pause, leiten die beiden bereits die Trainingseinheiten der Joker.
Sebastian Osterloh ist in Kaufbeuren vermutlich allen Eishockeyfans bestens bekannt. Der frühere Nationalspieler und ehemalige Kapitän des ESV Kaufbeuren stand auch schon als Co-Trainer für den ESVK und den EV Landshut in der DEL2 an der Bande sowie unter anderem auch bei der U18-Nationalmannschaft. Derzeit ist Sebastian Osterloh, als einer von drei hauptamtlichen Nachwuchstrainern, beim ESV Kaufbeuren e.V. unter Vertrag.
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Für das Wochenende werden Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh als Trainer die Mannschaft gemeinsam auf das Eis schicken. Wir sind fest davon überzeugt, dass die beiden alles dafür tun werden, damit wir ein erfolgreiches Wochenende absolvieren können. Gerade schon in der Leitung der Trainingseinheiten unter der Woche konnte man sehen, wie akribisch die beiden arbeiten und wie viel Energie sie dabei auch auf die Mannschaft übertragen haben.“
Der ESV Kaufbeuren sondiert bei der Trainersuche natürlich weiterhin den Markt. Schnellschüsse soll es dabei aber auf keinen Fall geben. So ergänzt Patrick Reimer dazu: „Zuerst einmal haben wir vollstes Vertrauen in Andrew Donaldson und Sebastian Osterloh und sehen uns daher auch keinem Druck ausgesetzt. Daher nehmen wir uns auch die nötige Zeit die es braucht, um einen geeigneten Nachfolger für Todd Warriner präsentieren zu können.“
Nach zwei Niederlagen in Folge ist die erste Mannschaft der SG Kaufbeuren/Neugablonz am kommenden Sonntag auswärts bei der TuS Fürstenfeldbruck II gefordert. Beide Teams sind punktgleich, wobei die Brucker Reserve ein Spiel weniger absolviert hat. Die SG steht aktuell auf dem neunten Tabellenplatz der Bezirksoberliga, Fürstenfeldbruck auf Platz acht – das Spiel ist somit ein echtes Vier-Punkte-Spiel.
Neuer Impuls an der Seitenlinie
In der Woche vor dem Spiel gab es bei der SG eine bedeutende Veränderung: Nach Gesprächen mit Coach Christian Klöck trennten sich Verein, Mannschaft und Trainer im Einvernehmen. Der Wunsch nach neuen Impulsen für das Team gab den Ausschlag.
Bereits am Sonntag übernehmen Milan Vučićević und Kuba Mrklas die Verantwortung an der Seitenlinie. Beide sind in Kaufbeuren keine Unbekannten – sie trugen selbst schon das Trikot der SG. Die Vereinsführung erhofft sich vom neuen Trainerteam eine positive Entwicklung und neue Ansätze für die Mannschaft.
Jetzt gilt es, das Team schnellstmöglich auf die wichtige Partie in Fürstenfeldbruck vorzubereiten. Anwurf in der Wittelsbacher-Halle ist um 16:00 Uhr.
Männer 2: Schwierige Aufgabe in Kempten
Ebenfalls am Sonntag ist die zweite Mannschaft der SG im Einsatz. Sie tritt in Kempten gegen die dritte Mannschaft der SG Kempten-Kottern an. Die Gastgeber stellen in dieser Saison zwei starke Teams in der Bezirksklasse. Das Ziel der SG: zumindest ein Ausrufezeichen setzen. Spielbeginn ist um 14:45 Uhr.
Jugend im Einsatz: C- und D-Jugend gefordert
Bereits am Samstag startet das Handballwochenende mit den Jugendmannschaften der SG Kaufbeuren/Neugablonz.
Die männliche C-Jugend spielt beim TSV Herrsching. Anwurf ist um 9:00 Uhr.
Die männliche D-Jugend ist beim TSV Mindelheim zu Gast und nimmt dort am Turnierspieltag der Winterrunde teil. Das erste Spiel beginnt um 12:15 Uhr.
Sieg in Waibstadt, starker Saisonstart auch bei den Damen
Die Männer des TV Neugablonz haben sich im direkten Duell mit Mitaufsteiger TV Waibstadt durchgesetzt und grüßen nach dem dritten Spieltag sensationell von Platz zwei der 1. Bundesliga Süd. Mit einem hart erkämpften 5:3-Auswärtssieg sicherten sich die Allgäuer wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Die Damen kassierten daheim eine knappe 2:3-Niederlage gegen Spitzenreiter Ursensollen, feierten im zweiten Spiel aber einen klaren 3:0-Erfolg gegen MTV Bamberg und stehen auf Platz zwei der Bayernliga.
Männer: Souveräner Start, nervenstarkes Finish
Im Aufsteigerduell mit Waibstadt ging es bereits um viel: Im direkten Duell der beiden Aufsteiger sollte die Weichenstellung erfolgen, wer wichtige Zähler für den Sprung von den Abstiegsplätzen verbuchen kann. Der TVN startete vor voller Halle und großartiger Kulisse furios und dominierte die erste Spielhälfte nach Belieben. Mit 3:0 in Sätzen ging es in die erste Satzpause – ein souveräner Auftritt der Neugablonzer.
Auch nach der Pause blieb der TVN zunächst auf Kurs und baute die Führung auf 4:1 aus. Doch dann kam Waibstadt zurück ins Spiel. Die Gastgeber fanden zu ihrer Stärke, während der leicht durch Erkältungen geschwächte TVN Fehler machte. Waibstadt verkürzte auf 4:2 – so stand es zur zweiten Satzpause.
Der TVN musste auch den siebten Satz abgeben – 4:3, plötzlich war alles offen. „Eine starke Teamleistung, bei der um jeden Ball bis zum Ende gekämpft wurde“, so Angreifer Sandro Bürger. Doch im achten Satz behielten die Neugablonzer die Nerven und setzten sich knapp mit 11:9 durch. Der 5:3-Sieg war perfekt – und damit der zweite Tabellenplatz mit 4:2 Punkten aus drei Spielen.
Kommendes Wochenende steht das nächste Heimspiel an: Gegen den TSV Calw, der noch kein Spiel absolviert hat, will der TVN nachlegen.
Damen starten gemischt in die Saison
Auch die Damen waren am Wochenende im Einsatz. Im ersten Spiel gegen den jetzigen Tabellenführer DJK FV Ursensollen lief es zunächst nach Plan – mit 2:0 in Sätzen (11:8, 11:8) ging der TVN in Führung. Doch dann kam der Einbruch: Die Gegnerinnen stellten sich besser ein, beim TVN lief es nicht mehr rund. Mit 8:11, 4:11 und 5:11 stand am Ende eine bittere 2:3-Niederlage gegen den Tabellenführer.
Im zweiten Spiel des Tages zeigte das Team jedoch Moral und siegte souverän mit 3:0 (11:3, 11:7, 11:7) gegen MTV Bamberg. Mit 2:2 Punkten steht der TVN auf dem zweiten Tabellenplatz der Bayernliga.
Ergebnisse:
Männer 1. Bundesliga Süd: TV 1865 Waibstadt – TV Neugablonz 3:5 (4:11, 12:14, 3:11, 11:7, 7:11, 11:9, 11:6, 9:11)
Damen Bayernliga: TV Neugablonz – DJK FV Ursensollen 2:3 (11:8, 11:8, 8:11, 4:11, 5:11) TV Neugablonz – MTV Bamberg 3:0 (11:3, 11:7, 11:7)
Früher Gleichstand, dann klare Verhältnisse im Würmtal
ls Außenseiter traten die Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz am Samstag den Weg nach Gräfelfing an. Mit lediglich zwei Niederlagen aus sechs Spielen belegten die Herren der HSG Würm-Mitte 22 den vierten Platz in der Bezirksoberliga.
In den ersten Spielminuten konnten die Kaufbeurer durch einen effektiven Angriff, geleitet von Niklas Klöck, der aufgrund einiger Ausfälle als Gastspieler für die SG fungierte, mithalten. Zu Beginn der achten Spielminute konnte noch das 5:5-Unentschieden bejubelt werden. Dann aber schien die Konzentration der Wertachstädter zu wackeln. Chancen wurden im Angriff leichtsinnig vergeben und in der Abwehr bekam man das druckvolle Tempohandball der HSG nicht unter Kontrolle. Ungenauigkeiten in der Offensive wurden immer wieder mit Tempogegenstößen und freien Würfen aus der zweiten Welle bestraft. Die Würmtaler bauten ihre Führung unbeirrt aus und gingen mit einem Sieben-Tore-Vorsprung beim Spielstand von 21:14 in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit setzte sich dann das Spiel aus den ersten 30 Minuten fort. Die SG kam zwar zu ihren Chancen, aber oft war es die letzte Konsequenz, die für einen Torerfolg fehlte. Die HSG Würm-Mitte zog dabei nach 40 gespielten Minuten zum Stand von 29:18 davon. Leidtragende des Würmtaler Tempohandballs waren auch die Torhüter Nils Hipper und Florian Horend, die trotz der vielen völlig freien Würfe eine solide Leistung zeigten. Bis zur Kaufbeurer Auszeit in der 47. Spielminute hatten die Münchner Vorstädter jedoch auf 33:20 gestellt.
Mit einigen starken Aktionen zum Ende des Spiels konnte die SG diesen Vorsprung zwar noch etwas eindampfen, musste sich aber schlussendlich mit 37:26 geschlagen geben.
Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: „Würm hat heute verdient gewonnen. Sie haben weniger Fehler gemacht als wir und haben uns über 60 Minuten keinen Freiraum gelassen, unser Spiel zu entfalten. Vor allem in der Abwehr müssen wir für die nächsten Spiele eine Schippe drauflegen. Gegen Fürstenfeldbruck am kommenden Wochenende müssen jetzt wieder Punkte her.“
Für die Reserve der SG stand am Sonntag das Duell mit dem direkten Tabellennachbarn des TSV Pfronten auf dem Plan. Die SG startete dabei stark ins Spiel und konnte nach sieben gespielten Minuten auf 4:1 wegziehen. Zur Halbzeit lagen dann jedoch die Pfrontener mit 12:10 vorne.
Das umkämpfte Spiel lief in der zweiten Halbzeit dann ausgeglichen weiter. Letztendlich markierte der TSV dann aber in der 58. Spielminute mit dem Treffer zum 21:20 auch den Endstand. Die Pfrontener erkämpfen sich damit ihre ersten Punkte der Saison.
Nach schwacher erster Halbzeit dreht die SpVgg in Langerringen das Spiel
Die SpVgg Kaufbeuren hat sich am Wochenende in Langerringen zu einem 2:1-Auswärtssieg gekämpft – nach einer schwachen ersten Hälfte und dank eines Doppelpacks von Torjäger Robin Conrad.
Früher Rückstand für Kaufbeuren
Die Gastgeber aus Langerringen erwischten den deutlich besseren Start. In der 15. Minute brachte Lukas Müller-Daxbacher seine Mannschaft mit einem platzierten Schuss unter die Latte in Führung. Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte blieben die Hausherren tonangebend, verpassten jedoch, den Spielstand weiter auszubauen. Kaufbeuren hingegen fand in den ersten 45 Minuten kaum ins Spiel, wirkte in den Zweikämpfen passiv und zeigte wenig Laufbereitschaft. Trainer Tayfun Günes und Co-Trainer Thomas Jentzsch reagierten bereits früh mit taktischen Umstellungen.
Lautstarke Pausenansprache zeigt Wirkung
In der Halbzeitpause wurde es in der Kabine der Gäste etwas lauter – mit Wirkung. Die Mannschaft präsentierte sich nach dem Seitenwechsel kämpferischer und aktiver. Der Lohn folgte in der 71. Minute: Ahmet Alkan setzte Robin Conrad mit einem präzisen Pass in Szene, der den Ball sicher zum Ausgleich im Tor unterbrachte. Wenig später war es erneut Conrad, der den Unterschied machte. In der 82. Minute bediente Can Uygun den Stürmer, der zum 2:1-Endstand einschob. Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten blieb es beim knappen Auswärtssieg für Kaufbeuren.
Stimmen zum Spiel
Abwehrchef Julian Sachs zeigte sich nach dem Spiel erleichtert: „Wichtig waren die drei Punkte. Wir hatten bis zur Halbzeit wenig Zugriff, waren kämpferisch nicht so anwesend. In der zweiten Hälfte wurde es besser.“
Auch das Trainerteam sprach Klartext: „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht die nötige Laufbereitschaft gezeigt und waren in den Zweikämpfen zu passiv. Das haben wir klar angesprochen. Vom Ergebnis her haben wir alles richtig gemacht, aber es war ein glücklicher Sieg.“ Ein kleiner Rückschlag war die Zehn-Minuten-Strafe gegen Can Uygun, die die Mannschaft jedoch gut wegsteckte.
Blick nach vorn
Am kommenden Samstag steht die Partie gegen Bobingen an. Dort wird sich das Team laut Sachs steigern müssen: „So dürfen wir uns nicht nochmal präsentieren.“
Der BSK Olympia Neugablonz ist mit einer unnötigen und zugleich bitteren Niederlage in die Rückrunde der Kreisliga Allgäu Süd gestartet. Auswärts gegen den TSV Obergünzburg verloren die Schmuckstädter mit 2:3. Damit kassierte der BSK seine zweite Pleite in Folge.
Neugablonz nahm von Beginn an das Heft in die Hand und belohnte sich mit einer verdienten 1:0-Führung durch Mendim Haliti. Der Neuzugang, der zuletzt für den FC Memmingen kickte, machte in der 18. Spielminute nach einem mustergültigen Pass von Benjamin Maier sein erstes Saisontor für den BSK. Zwei Minuten später dann das bittere Aus für Fabio Reichert. Der Abwehrspieler begann als letzter Mann zwar kein glasklares Foulspiel, doch Obergünzburgs Andreas Hanslick verhielt sich in dieser Situation einfach clever und fiel zu Boden. Der Schiedsrichter zückte daraufhin die Rote Karte. Für den 35-Jährigen ist es überhaupt der erste Platzverweis in seiner Karriere. Zwar konnte Dennis Starowoit den anschließenden Freistoß noch parieren, doch Felix Rauscher staubte ab zum 1:1.
Neugablonz zeigte wie schon gegen Betzigau/Wildpoldsried mehr Elan und das mit einem Mann weniger. Die 2:1-Führung leitete Can Balcioglu ein. Sein Pass erreichte Alessandro Mulas, der sich durchsetzte und an Obergünzburgs Fabian Kröger scheiterte. Weil der Schlussmann den Ball nach vorne abprallen ließ, hatte Mendim Haliti, der goldrichtig stand, keine Mühe und schob die Kugel ins Tor. Dem zwischenzeitlichen 2:2 in der 82. Minute durch Benjamin Dorn ging allerdings ein Foulspiel von Jonas Weber an Alessandro Mulas voraus, welches der Schiedsrichter und der besser postierte Assistent nicht ahndeten. Sechs Minuten später hämmerte Dominik Heinold nach einer Ecke die Kugel unhaltbar aus über 20 Metern zum 3:2-Siegtreffer für den TSV Obergünzburg in die Maschen.
Kampfsportfreunde kommen am Samstag (8.11.) wieder voll auf ihre Kosten. In der Neugablonzer Dreifachturnhalle steht ab 19 Uhr die zweite Fightnight auf dem Programm. Neben den Athleten des Boxclub Kaufbeuren steigen auch die Muay Thai-Kämpfer des Sugrib Gym Kaufbeuren in den Ring.
Schon im vergangenen Jahr bei der Premiere war die Halle gut besucht. Diesmal haben es alle Boxerinnen und Boxer gegen das italienische Team Boxe Chieri, Nähe Turin, zu tun. Alle sechs Boxkämpfe gehen maximal über dreimal zwei Minuten.
Allein sieben Kämpfe in den unterschiedlichen Gewichts- und Altersklassen sind im Muay Thai angesetzt. Höhepunkt ist das Duell um den deutschen Profititel nach WMC zwischen dem Kaufbeurer Marian Mare und dem Lampertheimer Manuel Amann. Beide steigen im Limit bis 79 Kilo in den Ring.
Parallel findet in Nürnberg die Bayerische Boxmeisterschaft der Männer und Frauen statt. Der Kaufbeurer Alexander Darbisch ist hier als Supervisor (Chef der Punkt- und Ringrichter) eingesetzt und kann daher bei der Fightnight nicht dabei sein.
Rainer Arndt bleibt an der Spitze des BSK Olympia Neugablonz. Bei der Generalversammlung stimmten die Mitglieder für den 70-Jährigen, der nun weitere zwei Jahre die Geschicke des Vereins leiten wird. Einen Abschied aus dem Vorstand gibt es: Antonio Mezzoprete kann aus beruflichen Gründen nicht mehr Teil der BSK-Führungsriege sein. Er wird aber dem neuen Spielausschuss angehören.
Zweiter Vorstand bleibt Stefan Günter. Thomas Glüder verantwortet für die nächsten zwei Jahre weiterhin die Position des Vorstands für Finanzen, während Raimund Hiemer die Funktion des Vorstands für Organisation innehat. Die Position des Sportlichen Leiters wird kommissarisch durch Stefan Günter bekleidet.
Ausgeschieden aus dem Vorstand ist Antonio Mezzoprete, der sich künftig im vom Vorstand neu berufenen Spielausschuss auch um die Interessen der beiden Herrenmannschaften kümmern wird. In seiner Rede bedankte sich der 44-Jährige für die hervorragende Zusammenarbeit mit den Vorstandskollegen.
Neuer Nachwuchschef
Künftig wird Kaan Serali den Nachwuchs des BSK Olympia Neugablonz anführen. Auch das wurde im Rahmen der Generalversammlung berichtet. Ihm zur Seite stehen Ertan Cihan als Stellvertreter und Andreas Hermann, der sich weiterhin um die Organisation des Spielbetriebs kümmert. Mit Andreas Reckziegel und Mario Piredda gehören zwei weitere wichtige Protagonisten der Nachwuchsleitung als ständiges Mitglied an.
Beitragserhöhung ab 2026
Unterdessen haben die Mitglieder dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt, die Mitgliedsbeiträge ab 1.1. 2026 zu erhöhen. Mit dem ersten Heimspiel nach der Winterpause kostet der Eintritt für Nichtmitglieder statt vier nun fünf Euro. Aus finanzieller Sicht wurde Schatzmeister Thomas Glüder eine ausgezeichnete Kassenprüfung bescheinigt. Der Verein ist weiterhin schuldenfrei.
Schon immer legt der Boxclub Kaufbeuren großen Wert auf die Ausbildung seiner Nachwuchssportler. Genauso wichtig ist es, dass sich auch die eigenen Trainer und Übungsleiter fortbilden. Jüngst haben Kristina Fertich und Arun Anton Quintan ihre Prüfung zum Trainer C-Schein im Bereich Breitensport erfolgreich abgelegt.
Auf dem Programm standen Theorie- und Praxiseinheiten. Beide Teilnehmer des BCK mussten in Übungen zeigen, wie ein typisches Boxtraining aufgebaut ist, wann beispielsweise die Athleten auf die Grundausdauer zurückgreifen sollten. „Eine Aufgabe beinhaltete, wie man eine linke und rechte Gerade richtig platziert, wie man auch dazu die Füße stellt und wann das Becken richtig dazu gedreht wird“, so BCK-Vorstand Roman Slobodyanikov. Im schriftlichen Teil ging es auch um die Anatomie des Körpers und wie Boxerinnen und Boxer Verletzungen vermeiden können. Ein Ersthilfekurs rundete die Maßnahme ab.
„Ich bin froh, dass wir viele lizensierte Trainer im Verein haben. Nicht nur, dass sie in großen Gruppen ihre Einheiten abhalten, können wir bei Turnieren und Meisterschaften auch auf sie zurückgreifen“, freut sich Vereinschef Roman Slobodyanikov, dass sich nun neben Kristina Fertich auch Arun Anton Quintan im Trainingsalltag einbringen können.
Es ist das vorletzte Auswärtsspiel für den BSK Olympia Neugablonz vor der Winterpause. Drei Partien haben die Schmuckstädter in der Kreisliga Allgäu Süd allerdings noch vor der Brust. Nach der Auswärtsniederlage gegen die SG Betzigau/Wildpoldsried will der Tabellenvierte den Start in die Rückrunde siegreich gestalten. Gegner am Samstag ist der TSV Obergünzburg. Anstoß ist um 14 Uhr.
Verletzungsbedingt kann Cheftrainer Dennis Starowoit nicht auf Defensivspieler Marco Schmitt zurückgreifen. Aufgrund seiner Rotsperre fällt auch Eraldo Stafa aus. Mit seiner Rückkehr dürfte vor der Winterpause wohl nicht mehr zu rechnen sein. „Weil wir in Wertach nur einen Punkt geholt haben und letzte Woche verloren haben, ist das Feld wieder enger zusammengerutscht“, so Vorstandsmitglied Stefan Günter. Neugablonz als Tabellenvierter hat derzeit 25 Punkte, Obergünzburg als Zehnter liegt fünf Zähler dahinter. „Wir brauchen diesen Sieg. Von daher werden wir alles in die Waagschale werfen, um mit drei Punkten nach Hause zurückzukehren“, so die beiden BSK-Trainer Dennis Starowoit und Eugen Erhart.
Die Zweite Mannschaft des BSK Olympia Neugablonz ist dagegen spielfrei.
Der ESV Kaufbeuren hat seinen Cheftrainer Todd Warriner mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Trainer der DEL2-Mannschaft entbunden. Der Kanadier kam zu Saisonbeginn als aktueller Trainer des Jahres aus der Oberliga Nord von den Tilburg Trappers nach Kaufbeuren in die Wertachstadt und sollte bei den Jokern den notwendigen Umbruch und Neuaufbau einleiten.
Nach 14 Spieltagen steht der ESVK in der DEL2-Tabelle nach zuerst vielen engen Partien mit 15 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz. Zuletzt kassierten die Joker aber drei teils herbe Niederlagen in Serie und zeigten vor allem im gesamten Defensivspiel deutliche Schwächen.
Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Nach intensiven Gesprächen und Analysen haben wir uns dazu entschlossen, Todd Warriner von seinen Aufgaben als Chef-Trainer unserer DEL2-Mannschaft zu entbinden. Er konnte die Mannschaft leider nicht in der erhofften Art und Weise entwickeln und dementsprechend stabilisieren. Wir sind von dem grundsätzlich eingeschlagenen Weg weiter komplett überzeugt und haben auch die Entwicklung unserer Mannschaft über eine Saison hinaus im Blick. Dazu mussten wir diesen Schritt nun leider gehen. Mit potenziellen Nachfolgern sind wir in direkten Gesprächen und werden darüber Informieren, sobald eine Entscheidung gefallen ist.“
Schlussendlich bedankt sich der ESV Kaufbeuren bei Todd Warriner für sein Engagement und seine geleistete Arbeit in den vergangenen Monaten und wünscht ihm für seine sportliche wie auch private Zukunft alles erdenklich Gute.
Herren 1 vor schwerer Aufgabe – Reserve hofft auf Punkte gegen Schlusslicht
Nach einem spielfreien Wochenende stehen für die Herrenmannschaften der SG Kaufbeuren/Neugablonz am kommenden Samstag und Sonntag zwei Auswärtspartien an.
Erste Herrenmannschaft trifft auf formstarke Würmtaler
Die erste Mannschaft reist am Samstag zur HSG Würm-Mitte 22. Die Münchner Vorstädter stehen aktuell auf Rang vier der Bezirksoberliga und mussten bislang nur gegen Fürstenfeldbruck und Gröbenzell Punkte abgeben. Damit wartet ein formstarker Gegner auf die SG.
Die spielfreie Zeit bot der Mannschaft Gelegenheit, das letzte Spiel gegen Gilching hinter sich zu lassen und neue Kraft zu schöpfen. Trainer Christian Klöck fordert von seinem Team ein konzentriertes Auftreten und eine geschlossene Mannschaftsleistung, um dem Gastgeber Paroli bieten zu können. In der vergangenen Saison gingen beide Partien an die HSG Würm-Mitte. Doch das Rückspiel verlief deutlich enger, was der SG Mut machen dürfte.
Die Vorbereitung wurde durch eine Krankheits- und Verletzungswelle beeinträchtigt. Ob bis zum Spieltag alle Spieler fit sind, bleibt offen. Anwurf ist am Samstag um 18:30 Uhr in Gräfelfing.
Kaufbeurer Reserve gastiert beim Vorletzten
Am Sonntag tritt die zweite Mannschaft der SG auswärts beim TSV Pfronten an. Der Gegner ist bislang sieglos und belegt den vorletzten Platz der Bezirksklasse. Die Kaufbeurer Reserve hat sich nach der letzten Niederlage viel vorgenommen. Trainer Christian Schelb setzt auf die Weiterentwicklung seiner Mannschaft – das nächste Erfolgserlebnis soll folgen. Anwurf in Pfronten ist um 18:00 Uhr.
5:0 gegen Schweinfurt – Bundesliga-Faustballer setzen frühes Ausrufezeichen
Mit einem überzeugenden 5:0-Erfolg gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf feierte der TV Neugablonz einen erfolgreichen Einstand ins Heimspieljahr der 1. Bundesliga Süd. Vor begeistertem Publikum in der Dreifachturnhalle zeigte das Team um Kapitän Magnus Elstner eine konzentrierte Leistung und machte deutlich, dass es in der höchsten Spielklasse bestehen kann.
Auftaktniederlage in Stammheim – mit Licht und Schatten
Bereits am Samstag zuvor trat der TVN auswärts beim TV Stammheim an. Positiv: Der komplette Kader war einsatzbereit, auch Christoph Sax kehrte nach Verletzung zurück. Der Start verlief verheißungsvoll – mit einer starken Angabeleistung sicherten sich die Neugablonzer den ersten Satz mit 11:2.
Im zweiten Durchgang konnte das Spiel zunächst offen gestaltet werden, ehe der Satz mit 4:11 verloren ging. Der dritte Satz brachte ein erneutes Hoch mit einem 11:6-Sieg, doch danach kam der Bruch im Spiel. Die Sätze vier bis sieben gingen deutlich an Stammheim (3:11, 6:11, 4:11, 4:11). Die Partie endete mit 2:5 aus Sicht des TVN. Trotz der Niederlage bewertete das Team den Spielverlauf insgesamt positiv: Zwei Satzgewinne zum Auftakt gaben Selbstvertrauen.
Heimspiel gegen Schweinfurt wird zur Machtdemonstration
Nur 17 Stunden nach dem Abpfiff in Stuttgart stand bereits das Heimspiel gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf an – eine Mannschaft, gegen die der TVN in der ersten Bundesliga-Saison seinen bisher einzigen Heimsieg feiern konnte (5:4). Trotz der knappen Regenerationszeit war die Mannschaft bestens eingestellt.
Zwar trat Schweinfurt mit dem international erfolgreichen Fabian Sagstetter an, dafür fehlte Nationalspieler Maximilian Lutz. In der Partie dominierte der TVN von Beginn an. Sandro Bürger setzte die Gäste mit präzisen Angaben unter Druck, das Team nutzte seine Chancen konsequent. Die Neugablonzer hielten den Gegner in Schach und ließen kaum einen Spielfluss zu.
Mit klaren Satzergebnissen (11:8, 11:8, 11:6, 11:7, 11:7) wurde ein deutlicher 5:0-Sieg eingefahren – ein wichtiger Erfolg für den weiteren Saisonverlauf.
Zwischenbilanz: Platz vier nach dem ersten Wochenende
Mit einem Sieg und einer Niederlage belegt der TV Neugablonz aktuell den vierten Platz in der 1. Bundesliga Süd. Eine solide Ausgangsposition für die anstehende Phase der Saison, in der es um die Qualifikation zur Meisterrunde geht.
Wiedersehen mit Waibstadt
Schon am kommenden Samstag wartet das nächste Auswärtsspiel. Gegner ist der TV Waibstadt – ein Team, mit dem der TVN gemeinsam in die Bundesliga aufgestiegen ist. Das Duell in der Waibstadter Schwimmbadhalle hat emotionale Bedeutung: Vor zwei Jahren gelang hier der Aufstieg. In der letzten Spielzeit gewann der TVN deutlich mit 5:0 – ein Ergebnis, das die Mannschaft gerne wiederholen würde. Ziel ist es, sich im Kampf um den Klassenerhalt weiter zu behaupten.
Ergebnisse 1. Spieltag
Samstag: TV Stammheim – TV Neugablonz 5:2 (2:11, 11:4, 6:11, 11:3, 11:6, 11:4, 11:4)
Sonntag: TV Neugablonz – TV Schweinfurt-Oberndorf 5:0 (11:8, 11:8, 11:6, 11:7, 11:7)
Der Athletik Club Kaufbeuren hat Grund zur Freude: Elias Huf sicherte sich bei den Deutschen Meisterschaften im Kreuzheben der Junioren bis 66 Kilogramm den Titel. Mit einer Leistung von 210 Kilogramm setzte sich der junge Athlet deutlich von der Konkurrenz ab: 22,5 Kilogramm vor dem Zweitplatzierten und sogar 60 Kilogramm vor dem Dritten.
Der lange Weg zur Meisterschaft
Bereits im Mai hatte sich Elias Huf beim Qualifikationswettkampf in Landshut für die Deutsche Meisterschaft empfohlen. Seitdem war sein Ziel klar: ganz oben auf dem Podium stehen. Monate intensiven Trainings folgten – getragen von einem klaren Fokus und dem Traum vom Titel.
Vier Wochen vor dem entscheidenden Tag wurde es noch einmal ernst: Huf musste sieben Kilogramm Gewicht verlieren, um in seiner Gewichtsklasse antreten zu dürfen. Mit Ausdauertraining – Schwimmen, Radfahren, Laufen – und konsequenter Ernährung gelang es ihm, sein Zielgewicht von 65 Kilogramm rechtzeitig zu erreichen. Dabei verlor er nicht an Kraft, sondern bewahrte sich seine Wettkampfstärke.
Ritual, Routine, Rekord
Schon beim Aufwärmen in Randersacker war zu spüren: Elias Huf ist in Bestform. Mit Kopfhörern und seinem persönlichen Ritual – dem Song „Going the Distance“ aus dem Film Rocky – stimmte er sich mental auf den Wettkampf ein. Die Spannung war hoch, doch auf der Bühne zeigte der junge Athlet Nervenstärke und Konzentration.
Mit einem Körpergewicht von exakt 65 Kilogramm hob er souverän 210 Kilogramm – das entspricht mehr als dem 3,2-Fachen seines Eigengewichts. Ein beeindruckender Beweis für Technik, Kraft und mentale Stärke. Das Publikum reagierte begeistert.
Dank an Familie und Verein
Nach dem Wettkampf zeigte sich Elias Huf vor allem dankbar. „Meine Großeltern haben mich immer unterstützt“, betonte er. „Nach jedem Wettkampf freue ich mich auf die Dampfnudeln meiner Oma – sie haben mich stark gemacht“, sagte er mit einem Lächeln.
Auch seinem Verein, dem Athletik Club Kaufbeuren, galt sein Dank: „Ohne den Rückhalt im Training und während des Wettkampfs wäre das alles nicht möglich gewesen.“
Ein Tag voller sportlicher Höhepunkte
Der Wettkampftag in Randersacker bot mehr als nur starke Einzelleistungen: Zahlreiche Zuschauer, spannende Duelle und eine reibungslose Organisation sorgten für eine besondere Atmosphäre. Elias Huf nahm nicht nur den Meistertitel, sondern auch viel Anerkennung und Begeisterung mit zurück nach Kaufbeuren.
Der BSK Olympia Neugablonz kann gegen die SG Betzigau/Wildpoldsried einfach nicht gewinnen. Auch im mittlerweile fünften saisonübergreifenden Pflichtspiel schafften die Schmuckstädter keinen Sieg. Diesmal verloren sie das letzte Vorrundenspiel in der Kreisliga Allgäu Süd auswärts unnötig und bitter mit 1:4.
„Wir haben nicht das erhoffte Resultat erzielt, obwohl wir uns viel vorgenommen hatten. Das ist leider Fußball“, so die Erkenntnis von Cheftrainer Dennis Starowoit nach dem Schlusspfiff in Wildpoldsried. Zur Pause lagen die Gäste mit 0:1 zurück. Der frühe Gegentreffer (9.) spielte dem BSK überhaupt nicht in die Karten. Dass in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit Eraldo Stafa nach einer Notbremse noch mit Rot des Feldes verwiesen wurde, kam noch erschwerend hinzu.
Doch der BSK war im zweiten Abschnitt klar das bessere Team. Alessandro Mulas erzielte in der 55. Minute den längst überfälligen Ausgleich. „Wir waren allerdings dem Führungstreffer, auch mit einem Mann weniger, näher dran als der Gegner“, bescheinigt Starowoit dem gesamten Team trotz der Niederlage einen starken Auftritt. Jeder seiner Spieler habe das Bestmögliche gegeben. „Am Ende waren es dann doch drei Gegentore zu viel“, so der 36-Jährige. In der Schlussphase nutzte die Heimelf den Mann mehr eiskalt aus. „Der Gegner hatte bei seinen Entscheidungen, die zum Torerfolg führten, einfach jede Menge Glück.“ Starowoit sei trotzdem sehr stolz auf die Leistung seiner Mannschaft, weil sich jeder in die Zweikämpfe hineingeworfen habe. In die gleiche Kerbe schlägt auch Eugen Erhart. Selbst er habe vor allem im zweiten Abschnitt eine couragierte BSK-Mannschaft auf dem Platz gesehen. „Dennoch kann Fußball so bitter sein. Einen Vorwurf können wir den Jungs nicht machen, weil sie alles auf dem Platz gelassen haben.“
Mit 25 Punkten bleibt der BSK weiterhin auf dem vierten Rang. Vor der Winterpause stehen noch drei Pflichtspiele auf dem Programm. Auswärts in Blonhofen, daheim gegen Oberstdorf und am kommenden Samstag wartet mit dem TSV Obergünzburg ebenfalls auswärts keine einfache Aufgabe auf Neugablonz.
Wie bereits im Hinspiel trennten sich die SpVgg Kaufbeuren und der FC Wiggensbach mit einem Unentschieden. Dabei bestimmten die Kaufbeurer von Beginn an das Spielgeschehen und erspielten sich in den ersten 20 Minuten mehrere gute Möglichkeiten. Zwei Pfostentreffer blieben jedoch symptomatisch für den Verlauf der Partie.
Rückstand trotz Überlegenheit
Mitte der ersten Halbzeit geriet die SpVgg trotz klarer Überlegenheit in Rückstand. Ein sehenswerter Schuss der Gäste schlug unhaltbar im Winkel ein – eine der wenigen nennenswerten Offensivaktionen des FC Wiggensbach bis dahin.
Kaufbeuren bleibt dran
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Kaufbeuren am Drücker. Ein weiterer Pfostentreffer unterstrich das anhaltende Pech im Abschluss. Der Einsatz wurde schließlich belohnt: Innenverteidiger Dominik Hiltwein schaltete sich in die Offensive ein und erzielte den verdienten Ausgleichstreffer.
Keine Entscheidung in der Schlussphase
In der verbleibenden Spielzeit versuchten beide Teams, den Siegtreffer zu erzielen, doch weder Kaufbeuren noch Wiggensbach konnten sich entscheidend durchsetzen. Am Ende stand ein Remis, das den Spielverlauf nur bedingt widerspiegelt.
Stimmen zum Spiel
Torschütze Dominik Hiltwein zeigte sich nach dem Spiel trotz des Unentschiedens zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft:
„Wir haben gein echt gutes Spiel gemacht. Waren sehr dominant und hatten viele Chancen. Insgesamt hatten wir das Glück nicht auf unserer Seite. Das Gegentor war sehr strittig, und dann haben wir auch noch dreimal an den Pfosten geschossen und weitere gute Chancen vergeben. Am Ende dann wenigstens noch einen Punkt geholt. Aber die Leistung und die Einstellung der Mannschaft war sehr positiv.“
Gästetrainer Alexander Methfessel sah das Ergebnis als leistungsgerecht an:
„Unter dem Strich passt das Ergebnis. Beide Mannschaften hatten ihre Chancen.“
Der ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin Lahr
Verletzungspech und frühe Rückschläge
Am 14. Spieltag der laufenden DEL2-Saison empfing der ESV Kaufbeuren die Blue Devils Weiden in der energie schwaben arena. Vor 2.750 Zuschauern musste Trainer Todd Warriner weiterhin auf mehrere Stammspieler verzichten: Daniel Fießinger, Max Oswald, Florian Reinwald und Joe Cassetti fehlten verletzungsbedingt. Am Ende unterlag der ESVK mit 2:4.
Bereits zu Beginn der Partie gerieten die Hausherren in Unterzahl: Nicolas Appendino musste wegen Behinderung vom Eis. Die Blue Devils nutzten das Powerplay effektiv. Nach einer Kombination über Tomas Rubes und Manuel Edfelder traf Tommy Muck mit einer Direktabnahme zum 0:1. Weiden blieb zunächst spielbestimmend. Noah Samanski setzte zweimal zum Abschluss an – der zweite Versuch landete über Cedric Schiemenz zum 0:2 im Tor.
Die Highlights
Doch Kaufbeuren reagierte prompt: Paul Mayer passte in den Slot, ein Weidener Verteidiger fälschte ab und Max Hadraschek leitete weiter auf Jason Bast. Der Neuzugang schob zum 1:2 ein. Die Joker versuchten, mit körperbetontem Spiel das Momentum zu drehen. Strafen gegen Alec Zawatsky und Noah Samanski blieben jedoch ohne Folgen auf der Anzeigetafel.
Weiden effizient – Kaufbeuren ohne Durchschlagskraft
Mit Beginn des zweiten Drittels zeigte sich Weiden erneut konsequent: Georg Thal entwischte der ESVK-Abwehr und überwand Rihards Babulis zum 1:3. Eine anschließende Überzahl konnte Kaufbeuren nicht nutzen. In der Folge nahm das Spiel deutlich an Tempo und Intensität ab. Erst kurz vor Drittelende erhöhte Weiden auf 1:4: Tom Schwarz passte quer auf Fabian Voit, der aus kurzer Distanz einschieben konnte.
Die Bilder des Spiels
Der ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin LahrDer ESVK verliert daheim gegen Weiden. Foto: Benjamin Lahr
Hoffnung im Schlussdrittel bleibt unerfüllt
Kaufbeuren startete mit Offensivdrang ins letzte Drittel. Eine Strafzeit gegen Tomas Schmidt brachte die Gastgeber in Überzahl – D’Artagnan Joly nutzte den Raum vor dem Tor zum 2:4-Anschluss. Die Joker versuchten nachzulegen: Jere Laaksonen fälschte einen Schuss gefährlich ab, doch Simon Wolf im Tor der Gäste reagierte stark.
Eine weitere Überzahl blieb ungenutzt. Zwei Minuten vor Schluss setzte Trainer Warriner alles auf eine Karte: Er nahm den Torhüter vom Eis und legte die Auszeit ein. Doch ein Tor fiel nicht mehr – im Gegenteil: Kurz vor Ende kassierte Henri Kanninen eine Strafe wegen Beinstellens. Die Partie endete mit einem 2:4 aus Sicht der Hausherren.
Thomas Aschermann vom Oberdorfer Radhaus (links), Alexandra Werner von der AOK (Zweite von rechts) sowie Frank Brinkmann von Nestlé (rechts) freuen sich mit dem glücklichen Gewinner Matthias Kneisel (Zweiter von links). Foto: AOK Kaufbeuren-Ostallgäu – Alexandra Werner
Abschluss der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit 2025“
Rund 22.000 Menschen bewegte die Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ in Bayern. In der Stadt Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu nahmen insgesamt 257 Beschäftigte aus 77 verschiedenen Betrieben daran teil. Nach Abschluss der Aktion wurden nun die Gewinner ermittelt. Den regionalen Hauptpreis – ein Gutschein über 500 Euro vom Oberdorfer Radhaus – gewann Matthias Kneisel aus Marktoberdorf. Er fuhr im Aktionszeitraum von Mai bis September an insgesamt 39 Tagen die sieben Kilometer von zuhause zu seinem Arbeitsplatz bei Firma Nestlé in Biessenhofen und zurück. Die Gewinne wurden von Unternehmen gestiftet und sind nicht aus Beiträgen finanziert.
Gesund und umweltschonend
„Die Aktion trägt nicht nur zur Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei, sondern leistet einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz“, so Alexandra Werner von der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Rund 5,3 Millionen Kilometer haben die bayerischen Teilnehmenden der Gesundheitsaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ in den Sommermonaten zurückgelegt – und die Umwelt dadurch um 1,04 Millionen Kilogramm Kohlendioxid entlastet. Die Radlerinnen und Radler fördern auch ihre Gesundheit. Die Ausdauer wird gesteigert, die Lunge trainiert sowie die Gesäß- und Beinmuskulatur gestärkt. Zudem kräftigt regelmäßiges Fahrradfahren mit mäßiger Anstrengung das Herz.
Die AOK Bayern ist Kooperationspartner der Aktion gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Bayern, der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Bayern. Die vbw fördert die Initiative finanziell.
Trotz Sonderzug-Stimmung: Kaufbeuren chancenlos gegen Bad Nauheim
Rund 600 Fans des ESV Kaufbeuren hatten sich am Freitagabend per Sonderzug auf den Weg zum Auswärtsspiel gegen den EC Bad Nauheim gemacht. Doch was die mitgereisten Anhänger im Colonel-Knight-Stadion zu sehen bekamen, war ernüchternd. Die Joker verloren klar mit 0:5 und zeigten dabei eine ähnlich schwache Leistung wie zuvor in Krefeld.
Trainer Todd Warriner musste erneut auf mehrere Spieler verzichten, darunter Torhüter Daniel Fießinger sowie Max Oswald, Joe Cassetti und Florian Reinwald. Neuzugang Jason Bast kam als dritter Mittelstürmer zum Einsatz. Im Tor stand diesmal Rihards Babulis, unterstützt vom jungen Clemens Schulz als Backup.
Früher Rückstand bringt Joker aus dem Konzept
Bereits nach elf Minuten lag der ESVK mit 0:4 zurück. Drei der Treffer fielen innerhalb von drei Minuten – eine Parallele zur Auswärtsniederlage in Krefeld. Julian Lautenschlager, Jordan Hickmott und Lukas Ribarik trafen aus kurzer Distanz nahezu unbedrängt. Kevin Handschuh erhöhte wenig später auf 4:0. Die Joker schienen defensiv überfordert, offensiv blieb eine gute Chance von Henri Kanninen die Ausnahme.
Auch im Mittelabschnitt kein Aufbäumen
Im zweiten Drittel änderte sich am Spielverlauf wenig. Bad Nauheim kontrollierte das Spiel, während Kaufbeuren sich viele Scheibenverluste leistete. Ein erstes Powerplay der Gastgeber überstand der ESVK zwar schadlos, doch die eigenen Offensivaktionen blieben harmlos. Wenigstens kassierte man in diesem Abschnitt kein weiteres Gegentor.
Hoffnungsschimmer bleiben aus
Im Schlussdrittel bot sich ein ähnliches Bild. Jason Bast hatte kurz nach einem Unterzahlspiel eine gute Gelegenheit, traf jedoch nur das Außennetz. Im anschließenden Powerplay setzte Alec Zawatsky den Puck nach Vorarbeit von Bast auf Kuhns Fanghand. Kurz darauf fiel das 5:0 durch Taylor Vause, der unbedrängt im Slot abschließen konnte. Auch ein spätes Powerplay brachte keinen Ehrentreffer für die Gäste.
Fans trotzen der Niederlage
Trotz der deutlichen Niederlage zeigten sich die mitgereisten Fans bis zuletzt lautstark und unterstützten ihr Team. Für ihren Einsatz hätten sie zumindest einen Ehrentreffer verdient gehabt. Das Penalty-Killing war am Ende einer der wenigen Lichtblicke an einem sonst enttäuschenden Abend für den ESVK.
Heimspiel gegen Schweinfurt am Sonntag – neue Liga, neuer Modus, klare Ziele
Nach dem erfolgreichen Wiederaufstieg im März kehren die Faustballer des TV Neugablonz zurück auf die große Bühne. Am Samstag, 1. November, gastiert das Team von Kapitän Magnus Elstner zum Saisonauftakt beim TV Stammheim. Tags darauf folgt um 14 Uhr das mit Spannung erwartete erste Heimspiel in der Dreifachturnhalle gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf.
Makellose Aufstiegsrunde als Basis
Die Ausgangslage könnte kaum besser sein: Bei den Aufstiegsspielen im Frühjahr ließ der TVN nichts anbrennen. Drei Spiele, drei Siege, neun gewonnene Sätze – und das vor heimischem Publikum. „Wir haben in der Vorbereitung hart gearbeitet und wollen zeigen, dass wir dazugehören“, sagt Angreifer Sandro Bürger selbstbewusst.
Liga spielt im neuen Modus
Erstmals wird die 1. Bundesliga Süd in einem modifizierten System ausgespielt. Nach der einfachen Hinrunde trennen sich die Wege: Die Top-Vier kämpfen in der Meisterrunde um die DM-Teilnahme, die restlichen fünf Teams spielen gegen den Abstieg. Jedes Spiel hat damit von Beginn an hohes Gewicht.
Starke Konkurrenz wartet
Mit Serienmeister TSV Pfungstadt, dem TV Käfertal und weiteren etablierten Bundesligisten erwartet Neugablonz eine schwierige Aufgabe. Neben den Allgäuern steigt auch Waibstadt wieder auf. Insgesamt sind neun Mannschaften am Start – fünf davon allein aus Schwaben, was die Bedeutung der Region im deutschen Faustball unterstreicht.
Kader verstärkt – zwei Leistungsträger fehlen
Personell hat sich einiges getan: Daniel Mack und Kilian Helfensdörfer, beide aus der zweiten Mannschaft, verstärken den Bundesliga-Kader. Allerdings muss der TVN vorerst auf Christoph Sax verzichten.
Heimvorteil soll den Unterschied machen
Besonders in der Dreifachturnhalle wollen die Neugablonzer punkten. Schon in der vergangenen Bundesliga-Saison gelang hier gegen Schweinfurt ein hart erkämpfter Fünf-Satz-Sieg. „Unsere Fans können für eine Atmosphäre sorgen, die jeden Gegner beeindruckt“, weiß Bürger. „Das wollen wir nutzen.“
Das Ziel ist klar formuliert: Anders als beim ersten Bundesliga-Gastspiel 2023/24 soll die Klasse diesmal gehalten werden. Mit zwei Monaten intensiver Vorbereitung in den Beinen und der Euphorie des Wiederaufstiegs im Rücken startet das Team optimistisch in die neue Spielzeit.
🕓 Spieltermine:
Samstag, 1.11. – Auswärtsspiel beim TV Stammheim
Sonntag, 2.11., 14 Uhr – Heimspiel gegen TV Schweinfurt-Oberndorf 📍 Ort: Dreifachturnhalle, Turnerstraße 12, Kaufbeuren-Neugablonz
🏆 Die Liga 2024/25:
Baden: TSV Pfungstadt, TV Käfertal, TV Waibstadt
Schwaben: TV Vaihingen/Enz, TSV Calw, TV Stammheim, TV Waldrennach
Das Eisstadion in Kaufbeuren. Foto: Kommunalunternehmen Eisstadion Kaufbeuren
Der kommende Sonntag steht unter dem Motto „Familien/Kinder-Tag“.
Der kommende Sonntag 02.11.2025 steht in der energie schwaben arena ganz unter dem Motto „Familien/Kinder-Tag“. Zusammen mit dem Hockey for Hope e. V. hat der ESV Kaufbeuren rund um das Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden einige Aktionen für Kinder und Familien geplant.
Der Spielbeginn ist auf die familienfreundliche Anfangszeit von 15 Uhr festgelegt und auch das Kommunalunternehmen Eisstadion Kaufbeuren verlegt einmalig den Öffentlichen Lauf am Sonntag 02.11.2025 auf die Zeit von 11:00 Uhr bis 12:45 Uhr. Das Team des KU Eisstadion freut sich auf Ihren Besuch sowohl beim Öffentlichen Eislauf als auch beim „Familien/Kinder-Tag“ des ESV Kaufbeuren.
Der BSK Olympia Neugablonz steht vor seinem letzten Vorrundenspiel in der Kreisliga Allgäu Süd. Am Sonntag treten die Schmuckstädter auswärts gegen die SG Betzigau/Wildpoldsried an. Anstoß ist bereits um 13 Uhr.
Acht Punkte trennen beide Mannschaften. Neugablonz liegt derzeit auf Rang vier, während sich die Spielgemeinschaft momentan mit Platz zehn begnügen muss. Zuletzt spielte Betzigau/Wildpoldsried auswärts gegen Buching/Trauchgau 1:1. Die letzte Heimniederlage ist gar nicht so lange her. Vor 14 Tagen verloren sie gegen Ligaprimus Kottern mit 1:3.
Die Bilanz der Neugablonzer gegen die Oberallgäuer ist leider ziemlich ernüchternd. In vier Begegnungen konnte der BSK kein einziges Mal gewinnen. Vergangene Saison gab es sogar eine bittere 1:5-Klatsche. „Auf zurückliegende Statistiken gebe ich nichts, da wir eine völlig neue Mannschaft haben, die bei Weitem besser eingespielt und erfolgreicher ist als mit Stand vergangenes Jahr“, betont Zweiter Vorstand Stefan Günter. Sollte der BSK den Schwung aus dem letzten Kantersieg gegen Durach mitnehmen, sind ihnen auch auswärts drei Punkte sicher.
In den noch verbleibenden vier Pflichtspielen 2025 kann Neugablonz nicht mehr auf Denis Hoxhaj zurückgreifen. Der Torjäger, der einen super Lauf hatte, fehlt aufgrund Knieprobleme. Ein ähnliches Dilemma hat Can Balcioglu, der seiner Mannschaft ebenfalls dieses Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen wird.
Fans reisen am Freitag mit einem Sonderzug zum Auswärtsspiel nach Bad Nauheim
In der DEL2 stehen am Wochenende die letzten beiden Spieltage vor der Deutschland-Cup-Pause auf dem Programm. Für den ESV Kaufbeuren geht es am Freitagabend in die Kurstadt zum EC Bad Nauheim. Beim Debüt von Neuzugang Jason Bast werden die Joker dabei von über 500 Fans, die mit einem Sonderzug anreisen werden, unterstützt. Am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr steht dann das Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden auf der Agenda.
Tickets:
Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Sonderaktionen zum Kinder-/Familientag am Sonntag in Zusammenarbeit mit Hockey for Hope:
Kinderschminken auf dem Stadionvorplatz. Bei schlechter Witterung in der Kabine U3.
Spezielles Kindermenü an den Kiosken: Chicken Nuggets mit Pommes und Getränk nach Wahl.
Auf Einladung von Hockey for Hope kommen Kinder aus der Biberburg Pforzen, der Lebenshilfe Kaufbeuren und dem Tabaluga aus Schongau inkl. Verpflegung.
Pausenspiel unserer kleinsten Joker: Unsere U7-Mannschaft zeigt ihr Können in der ersten Drittelpause.
Kinderstadionsprecher: Unser Stadionsprecher André Veil bekommt für den Spieltag Verstärkung.
Kinderfotografin in Zusammenarbeit mit unseren Fotografen Alex Winterholler.
Aus der Kabine:
Die eine oder andere Sorgenfalte auf der Stirn von ESVK-Cheftrainer Todd Warriner dürfte sich etwas gelöst haben. Die zuletzt krankheitsbedingt fehlenden Stürmer Henri Kanninen und Max Kislinger haben sich wieder fit gemeldet. Dazu wird Neuzugang Jason Bast sein Debüt im ESVK-Trikot geben. Etwas unklar ist aktuell noch ein Einsatz von Daniel Fießinger. Der Joker-Goalie hatte sich beim Auswärtsspiel in Krefeld eine kleinere Verletzung zugezogen und muss von Tag zu schauen ob ein Einsatz möglich ist, oder nicht. Sicher fehlen werden aber weiterhin die verletzten Akteure Max Oswald, Joe Cassetti und Florian Reinwald. Hier nähren sich aber die Hoffnungen, dass der eine oder andere nach der Pause wieder in den Trainingsbetrieb zurückkehren wird. Ob vom Kooperationspartner Red Bull München am Wochenende Spieler zum ESVK stoßen werden, ist dazu ebenfalls noch unklar.
Stimme zum Wochenende:
Joker Stürmer Max Kislinger über die beiden Spiele vor der Deutschland-Cup-Pause: „Ich bin wirklich begeistert, dass wir am Freitag in Bad Nauheim mit so einer starker Fan-Unterstützung antreten können! Das Heimspiel gegen Landshut war bereits ein unglaubliches Erlebnis, und es ist fantastisch zu sehen, wie unsere Fans eine so mitreißende Atmosphäre schaffen können. Auch auswärts hatten wir bislanag auch immer eine großartige Unterstützung. Die beiden kommenden Gegner, Bad Nauheim und Weiden, stehen in der Tabelle dicht bei uns, und wir sind fest entschlossen, beide Spiele zu gewinnen. Ein positiver Abschluss vor der Pause würde uns als Mannschaft natürlich sehr gut tun. Wir hatten eine produktive Trainingswoche, und es freut mich, dass einige kranke und angeschlagene Spieler wieder zurück im Lineup sind. Außerdem haben wir mit Jason Bast, den ich aus meiner Zeit in Nürnberg kenne, eine starke Verstärkung bekommen! Ich freue mich auf jeden Fall riesig auf die beiden Spiele.“
Livestream:
Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.
Über Hockey for Hope:
Der gemeinnützige Verein Hockey for Hope wurde unter der Leitung von Stephan Kopetzky (2. Vorsitzender) und Alexander Uhrle (1. Vorsitzender) gegründet, um mit Hilfe der Hockeysportarten bedürftige Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Die gesammelten Gelder und Erlöse aus Events oder Verkäufen fließen z. B. in eigene Aktionen wie Ausflüge [&] Weihnachtsfest, Sachspenden wie Computerausstattung [&] Kinderwünschebaum, unterstützende Projekte oder als finanzielle Spenden für größere Maßnahmen wie z. B. Bauprojekte.
Jason Bast verstärkt den ESV Kaufbeuren nach verletzungsbedingten Ausfällen
Der ESV Kaufbeuren reagiert mit der Verpflichtung von Jason Bast auf die aktuellen Ausfälle. Der 36 Jahre alte Deutsch-Kanadier spielte die letzten neun Spielzeiten in der DEL und schnürte seine Schlittschuhe dabei für die Fischtown Pinguins Bremerhaven, die Nürnberg Ice Tigers, die Kölner Haie, die Adler Mannheim und zuletzt für die Augsburger Panther.
Der 178 cm große und 79 kg schwere Stürmer bringt damit die Erfahrung von 438 DEL-Pflichtspielen und 205 Scorerpunkten mit in die Wertachstadt. Beim ESVK wird Jason Bast, der am Mittwoch in Kaufbeuren eintreffen wird, mit der Rückennummer 45 auflaufen.
Patrick Reimer über Neuzugang Jason Bast: „Mit Jason Bast ist es uns gelungen, einen Spieler zu verpflichten, der sofort in der Lage ist, uns in unserer Situation mit den vielen kranken und verletzten Spielern zu helfen. Er ist in jeder Spielsituation einsetzbar, egal ob im Powerplay oder im Unterzahlspiel. Er ist auch ein Spielertyp, der immer vorangeht und hart arbeitet. Wir freuen uns schon auf seine Premiere im ESVK-Trikot.“
Jason Bast über seinen Wechsel nach Kaufbeuren: „Ich bin schon aufgeregt, die Stadt Kaufbeuren und meine neuen Mannschaftskameraden kennenzulernen. Es war eine lange Sommerpause für mich. Ich habe auf die richtige Option für meine Familie und mich gewartet. Nach Gesprächen mit Patrick Reimer und meiner Familie war mir dann schnell klar, dass es eine gute Entscheidung ist, nach Kaufbeuren zu kommen. Ich freue mich schon auf das erste Training mit der Mannschaft und auf die anstehenden Spiele.
Sportlicher Einsatz, Teamgeist und ein Hauch Olympia-Stimmung
Ein gelungenes Turnierwochenende liegt hinter der Fechtabteilung des TV Kaufbeuren. Beim Fünfknopfturnier und dem Gefro-Turnier für Degen zeigten die Sportlerinnen und Sportler nicht nur gute Leistungen auf der Planche – auch organisatorisch präsentierte sich der Verein als starke Einheit.
Von den jüngsten Nachwuchstalenten bis zu engagierten Eltern und Großeltern – viele helfende Hände trugen dazu bei, dass die beiden Wettbewerbe zu einem sportlich wie menschlich gelungenen Ereignis wurden.
Fechten als Begegnung – sportlich und menschlich
Besonders beeindruckend war die internationale Beteiligung: Fechterinnen und Fechter, Kampfrichter und Begleiter aus elf Nationen kamen nach Kaufbeuren und machten das Event zu einer Plattform für völkerübergreifenden Austausch. Die Wettbewerbe boten nicht nur sportliche Herausforderungen, sondern auch Begegnungen, die verbinden.
Politischer Besuch mit klarer Botschaft
Eric Beißwenger, Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales, übernahm die Schirmherrschaft und besuchte das Turnier persönlich. Bei der Siegerehrung der Altersklasse U17 lobte er das Engagement aller Beteiligten:
„Rund 200 Fechterinnen und Fechter nutzen dieses Turnier nicht nur als sportliche Standortbestimmung, sondern auch als Gelegenheit zum Austausch über Landesgrenzen hinweg. Das macht mich als Allgäuer natürlich stolz.“
Er betonte die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft und verwies auf die hohe Förderung durch den Freistaat Bayern: 220 Millionen Euro sieht der aktuelle Doppelhaushalt für den Sport vor – auch ein Signal in Richtung möglicher Olympiabewerbung.
Anzeige. Exklusives Ambiente, persönliche Betreuung und spannende Spiele in der energie schwaben arena
Die neue Eishockeysaison beim ESV Kaufbeuren ist in vollem Gange – und mit ihr hat auch die beliebte VIP-Kabine wieder geöffnet. Bereits jetzt nutzen Unternehmen das besondere Angebot, um Kunden, Partner oder Mitarbeitende zu begeistern. Jetzt heißt es, schnell sein: Einige Termine in der Saison 2025/2026 sind bereits vergeben – wer die VIP-Kabine noch erleben möchte, sollte bald reservieren.
„Für mich ist es immer wieder schön zu sehen, wie positiv die Stimmung in der VIP-Kabine ist“, sagt Claus Tenambergen, Beauftragter für die VIP-Kabine beim ESVK. „Wie die Gruppen die Zeit genießen, das tolle Gemeinschaftsgefühl – dabei sorgt schon der erste Blick in die bestens ausgestattete Kabine für ein Lächeln.“
Ein besonderes Erlebnis für Unternehmen und Gruppen
Die exklusive Kabine steht bei ausgewählten Heimspielen in der energie schwaben arena zur Verfügung – jeweils an Dienstagen oder Freitagen. Sie bietet Platz für 15 bis 20 Personen und umfasst:
Feuerwehr, Polizei, Ärzte und Bundeswehr messen sich auf dem Eis
Sportliches Kräftemessen im Zeichen der Gemeinschaft
Am Samstag, den 8. November 2025, wird die Erdgas Schwaben Arena in Kaufbeuren erneut zum Schauplatz eines besonderen Sportereignisses: dem Blaulicht-Cup. Von 11:00 bis 14:00 Uhr treten vier Teams aus verschiedenen Einsatz- und Hilfsorganisationen im Eishockey gegeneinander an.
Diese Teams stehen auf dem Eis
Mit dabei sind:
Feuerwehr Kaufbeuren – Red Dragons
Polizei – Buron Eagles
Ärzte – Hot Dogs
Bundeswehr – Wildkats
Die Mannschaften bringen nicht nur sportlichen Ehrgeiz, sondern auch viel Teamgeist mit aufs Eis. Der Blaulicht-Cup steht für Fairness, Zusammenhalt und den Austausch zwischen Einsatzkräften und der Bevölkerung – und das in ungewohnter Umgebung.
Ein Vormittag für die ganze Familie
Der Eintritt ist frei. Besucherinnen und Besucher können sich auf spannende Partien, engagierte Spieler und eine unterhaltsame Atmosphäre freuen. Neben dem sportlichen Wettkampf bietet die Veranstaltung auch die Möglichkeit, die Arbeit der teilnehmenden Organisationen näher kennenzulernen – ganz ohne Blaulicht und Sirene.
Einladung an die Bürgerinnen und Bürger
Die Veranstalter laden herzlich ein, die Teams lautstark zu unterstützen und gemeinsam einen kurzweiligen Vormittag zu verbringen. Der Blaulicht-Cup ist nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch eine Gelegenheit, den Menschen hinter Uniform und Beruf ein Gesicht zu geben.
ESVK unterliegt mit 7:1 – Personalnot wird zum Dauerproblem
Der ESVK musste am Sonntagabend beim Auswärtsspiel Krefeld erneut mit einem kleinen Kader auskommen. Neben den verletzten Spielern Max Oswald, Joe Cassetti und Florian Reinwald fehlten auch die erkrankten Henri Kanninen und Max Kislinger. Aus München standen Rio Kaiser und Philipp Krening zur Verfügung. An Ende mussten sich die Joker in Krefeld deutlich mit 7:1 geschlagen geben. Zu allem Überfluss musste auch noch Daniel Fießinger aufgrund einer Verletzung nach 20 Minuten ausgewechselt und durch Rihards Babulis ersetzt werden. So wird die Ausfallliste bei den Allgäuern aktuell irgendwie nicht kleiner, sondern täglich größer.
Der ESV Kaufbeuren kam in den Anfangsminuten noch ganz gut mit der Partie klar. Daraus resultierten in der dritten und vierten Minute auch zwei Top-Chancen für die Allgäuer. Die erste vergab Jere Laaksonen, die zweite Dartagnan Joly. Nach der Möglichkeit der Kaufbeurer hatten die Hausherren dann aber schon den ersten Alleingang des Abends, und dieser sollte nicht der letzte sein. Daniel Fießinger rettete dabei stark gegen Max Newton. Allerdings agierte die Mannschaft von Trainer Todd Warriner das ganze Drittel über zu offensiv und wurde von den Krefeldern immer wieder mit schnellen Gegenzügen überrannt. Die Pinguine konnten sich dem Forecheck der Gäste immer wieder leicht entziehen und kamen so schnell und mit viel Platz in die Kaufbeurer Zone. Daniel Fießinger im Tor der Joker stand dabei fast unter Dauerbeschuss und konnte mehrfach in höchster Not einen Gegentreffer verhindern. Dieser war aber nur eine Frage der Zeit, und nachdem die Krefelder wieder mit viel Platz und Geschwindigkeit in die Kaufbeurer Zone kamen, hatte Davis Vandane mit einem satten und platzierten Schuss Daniel Fießinger zum ersten Mal überwinden können. Die Joker hatten ihrerseits Pech, als Bernhard Ebner in der 16. Minute nur den Pfosten traf. Fast im Gegenzug sollte es zum zweiten Mal an diesem Abend im Kaufbeurer Kasten klingeln. Torschütze Tim Schütz war dabei im Slot völlig frei und traf mühelos zum 2:0. Die Joker fielen mit dem Gegentreffer dann völlig in sich zusammen. Binnen 53 Sekunden musste man dabei drei Gegentreffer schlucken. Wie schon bei den ersten beiden Treffern hatten die Krefelder Torschützen Max Newton und Davis Vandane im Slot allen Platz der Welt und trafen platziert zum 3:0 bzw. 4:0.
Im zweiten Drittel stand dann Rihards Babulis für Daniel Fießinger im Tor der Wertachstädter. Der junge Backup-Torhüter musste dann auch schon in der 23. Minute das erste Mal hinter sich greifen. Daniel Weiß konnte die Scheibe dabei aus der Luft zum 5:0 im Kaufbeurer Kasten unterbringen. Man konnte mit diesem spektakulären Treffer glauben, den Pinguinen gelang heute Abend alles. Dem ESVK irgendwie sogar nichts. Ein paar Minuten später rettete Rihards Babulis dann spektakulär und verhinderte das eigentlich sichere 6:0. Nachdem die Joker im Anschluss zwei Powerplays nicht nutzen konnten, hatten die Krefelder in der 31. Minute einen weiteren Alleingang, den Rihards Babulis gegen Alexander Weiß aber vereiteln konnte. Nur kurz später war der nächste Pinguin alleine vor dem Kaufbeurer Tor aufgetaucht, Rio Kaiser konnte mit einem Foul aber gerade noch einen Torabschluss verhindern. So mussten die Joker das erste Mal in dieser Partie in Unterzahl agieren. Das Penalty-Killing funktionierte in dieser Situation aber gut, und man musste keinen weiteren Gegentreffer hinnehmen.
Beide Mannschaften fingen sich in der Folge noch Strafen ein, sodass es noch ein weiteres Powerplay für den ESVK gab, sowie eine Vier-gegen-Vier-Situation. In dieser machten die Hausherren dann auch noch ihren sechsten Treffer. Daniel Bruch hatte dabei viel Platz und auch viel Zeit und nutzte dies dann sieben Sekunden vor der zweiten Pause mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 6:0 aus. Das letzte Drittel war dann nur noch ein Schaulaufen der Krefelder. Die Joker waren in allen Belangen einfach chancenlos und hatten es Rihards Babulis zu verdanken, dass es erst in der 46. Minute den nächsten Gegentreffer gab. Zuvor rettete der Kaufbeurer Torhüter nämlich erneut mehrfach in höchster Not. Torschütze war Adam Payerl, der die Scheibe im Nachsetzen im Kaufbeurer Kasten unterbringen konnte. Die Pinguine hatten in zwei Powerplays (47. und 50. Minute) einige gute Chancen auf einen weiteren Treffer, aber Rihards Babulis konnte mehrfach stark parieren. Das Spiel fand dann auch eigentlich nur noch in der Kaufbeurer Zone statt.
Die Allgäuer hatten offensichtlich mit ihrem kurzen Kader und dem Kraftakt vom Freitagabend gegen den EV Landshut in den Knochen nicht mehr die nötige Energie, um sich besser aus der Affäre ziehen zu können. Sekunden vor dem Ende gelang Philipp Krening bei einem Alleingang dann noch der Kaufbeurer Ehrentreffer zum 7:1-Endstand. Zuvor konnte Rihards Babulis erneut gegen einen durchgebrochenen Krefleder Stürmer retten.
Erste Herren verlieren knapp – Jugendteams mit Lichtblicken
Heimniederlage im Schlüsselspiel der Herren 1
Für die Herren 1 der SG Kaufbeuren/Neugablonz stand am vergangenen Samstag gegen den punktgleichen TSV Gilching ein Vier-Punkte-Spiel auf dem Programm. Das Team von Christian Klöck ging entsprechend motiviert in die Partie. Von Beginn an agierte die SG mit einer stabilen Abwehr und konnte dadurch Selbstvertrauen für den Angriff aufbauen. Fünf frühe Treffer von Patrick Spitschan und Konstantin Balkow, die beide in starker Form waren, zwangen die Münchner Vorstädter beim Stand von 6:2 nach knapp sechs Minuten zu ihrer ersten Auszeit. Diese zeigte Wirkung: Gilching stabilisierte sich und arbeitete sich kontinuierlich heran.
Ab der 15. Minute schlichen sich erste Fehler bei der SG ein. Die bis dahin sichere Abwehr verlor an Stabilität, im Angriff wurden gute Chancen nicht verwertet. Auch die Torhüter fanden nicht recht ins Spiel. In der 23. Minute gelang Gilching erstmals der Ausgleich. Eine Auszeit von Trainer Klöck brachte keine Wende – zur Halbzeit lag die SG mit 14:18 zurück.
Nach der Pause zeigte sich das Heimteam zunächst erholt: In der 38. Minute stand es 19:19. Nach rund 50 Minuten ging die SG sogar mit zwei Toren in Führung. Doch erneut machten sich Unsicherheiten bemerkbar. Gilching drehte das Spiel binnen fünf Minuten und gab die Führung bis zum Schluss nicht mehr ab. Endstand: 32:34. Gilching rückt damit auf Platz sechs vor, die SG bleibt Neunter.
Kapitän Roman Haggenmüller analysierte: „Viele kleine Fehler haben uns heute unsicher gemacht und uns letztendlich den Sieg gekostet. Wir müssen das spielfreie Wochenende nutzen und uns darauf konzentrieren, unsere starken Phasen besser auszunutzen und uns die nötige Sicherheit zu erspielen. Dann holen wir auch wieder Punkte.“
Die weibliche D-Jugend und die männliche E-Jugend der SG waren am Wochenende bei ihren Turnieren der Winterrunde erfolgreich. Besonders erfreulich: Die E-Jugend feierte auswärts einen Sieg.
Weniger glücklich verlief der Spieltag für die männliche C-Jugend, die in einem spannenden Spiel zu Hause der SG Kempten-Kottern mit 34:37 unterlag.
Auch die zweite Mannschaft der SG musste sich geschlagen geben. Unter der Leitung von Vertretungstrainer Christoph Spitschan verlor das Team mit 20:36 gegen die Reserve von Kempten-Kottern.
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland