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Spannende Phase: Nachwuchs und Damenmannschaft des ESV Kaufbeuren e.V. spielen um Titel und beste Platzierungen

Der ESV Kaufbeuren e.V. vor entscheidenden Wochen – ein Überblick zum 80-jährigen Vereinsjubiläum

Beim ESV Kaufbeuren beginnt auch im Nachwuchsbereich die entscheidende Phase der Saison. In der sogenannten „Crunchtime“ kämpfen mehrere Teams um Meistertitel, den Einzug in die nächste Runde oder um vordere Tabellenplätze. Im Jahr des 80-jährigen Bestehens des Clubs zeigt sich die Nachwuchsarbeit des Vereins in starker Form.

U20: Pre-Playoffs im Best-of-3-Modus

Die U20 hat sich mit Platz 3 in der Qualifikationsgruppe für die Pre-Playoffs zur Meisterrunde qualifiziert. Gegner im Best-of-3-Modus ist der EV Landshut.

Termine:

  • Samstag, 28.02., 17:00 Uhr: EV Landshut – ESV Kaufbeuren
  • Sonntag, 01.03., 11:00 Uhr: ESV Kaufbeuren – EV Landshut (Energie Schwaben Arena)
  • Dienstag, 03.03., 19:15 Uhr: ggf. Spiel 3 in Landshut

U17: Duell mit Rosenheim um den Einzug

Auch die U17 steht in den Pre-Playoffs. In der deutschlandweiten Meisterrunde erreichte das Team Platz 8 und trifft nun auf den SB Rosenheim.

Termine:

  • Samstag, 28.02., 17:15 Uhr: ESV Kaufbeuren – SB Rosenheim
  • Sonntag, 01.03., 13:30 Uhr: SB Rosenheim – ESV Kaufbeuren
  • Dienstag, 03.03., 19:00 Uhr: ggf. Spiel 3 in Kaufbeuren

U15: Gute Ausgangsposition in der Meisterrunde

Die U15 liegt nach 14 Spielen (8 Siege, 5 Niederlagen, 1 Overtime-Niederlage) mit 25 Punkten auf Platz 4 der Meisterrunde. Die Saison läuft noch bis zum 15.03.

Nächste Spiele:

  • Samstag, 28.02., 14:30 Uhr: ESV Kaufbeuren – EV Landshut
  • 08.03. in Mannheim
  • 14.03. in Regensburg
  • 15.03. in Ingolstadt

U13: Tabellenführung in der Meisterrunde

Die U13 steht nach 15 Spielen mit 38 Punkten (12 Siege, 1 Niederlage, 2 Overtime-Niederlagen) an der Spitze der Meisterrunde. Das Torverhältnis von 93:37 unterstreicht die bisherige Saisonleistung. Die Runde dauert noch bis zum 29.03.

Nächste Spiele:

  • Sonntag, 01.03., 15:45 Uhr: ESV Kaufbeuren – SC Riessersee
  • Samstag, 07.03., 14:30 Uhr: ESV Kaufbeuren – EV Landshut

Damenmannschaft steht im Finale der Frauen-Bayernliga

Auch die Damenmannschaft spielt um den Titel. Nach der Hauptrunde mit 32 Punkten aus 12 Spielen (10 Siege, 1 Niederlage, 1 Overtime-Niederlage) und einem Torverhältnis von 59:8 belegte das Team Platz 1. In den Playoffs setzte sich die Mannschaft gegen Regensburg durch und zog ins Finale ein. Dort wartet der ESC Kempten. Die Termine stehen noch nicht fest.

Nachwuchsarbeit als Fundament des Vereins

Neben den älteren Jahrgängen sind auch die jüngeren Teams im Einsatz. Die U11 (Team A und B), die U9 (Team A und B) sowie die U7 bestreiten weiterhin Spiele und Turniere.

Großen Zuspruch erfährt zudem die Schlittschuh- und Eishockeyschule des Vereins. Sie findet jeden Samstag von 08:00 bis 09:45 Uhr in der Energie Schwaben Arena statt und bietet Kindern einen Einstieg in den Eissport.

Karlheinz Peukert, geschäftsführender Vorstand des ESV Kaufbeuren e.V., betont: „Wir sind stolz auf unsere sehr erfolgreiche Nachwuchsarbeit und danken an dieser Stelle allen Trainern, Betreuerinnen und Betreuern, allen ehrenamtlichen Helfern sowie allen Sponsoren und Unterstützern. Ohne deren Hilfe wäre vieles nicht möglich. Wir wünschen allen Mannschaften in dieser spannenden Phase der Saison viel Erfolg und viel Spaß.“

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Wieder knappe Niederlage gegen Gilching. Rückschlag im Kampf um den Ligaverbleib

Sorgen bereitete dabei die krankheits- und verletzungsgeschwächte Aufstellung der SG

Die Marschrichtung für das Auswärtsspiel der Kaufbeurer Handballer am Samstag in Gilching war klar: zwei Punkte müssen her. Die knappe Heimniederlage in der Hinrunde sollte ausgeglichen werden. Sorgen bereitete dabei die krankheits- und verletzungsgeschwächte Aufstellung der SG.

Ins Spiel kam jedoch zunächst keine der Mannschaften wirklich. Auf Kaufbeurer Seite dominierte früh eine Abschlussschwäche und den Gilchinger Torerfolg verhinderte immer wieder Nils Hipper im Kaufbeurer Tor, der von Beginn an eine grandiose Leistung zeigte. In der 12. Spielminute stand es hierdurch erst 4:4 . So lief das Spiel auch lange weiter, weder die Hausherren noch die Gäste konnten sich einen langfristigen Vorsprung erarbeiten. Die Kaufbeurer schafften es zwar in der 17. Minute, mit 5:8 in Führung zu gehen. Vier Minuten später glichen die Gilchinger jedoch zum 8:8 aus. Besonders die fehlende Effizienz im Kaufbeurer Angriff brachte die Wertachstädter um die Chance, sich abzusetzen. In die Halbzeit ging es dann beim Stand von 12:11.

Die zweite Halbzeit schien sich zunächst zugunsten der SG zu entwickeln. Zwei Tore in Überzahl brachten den Gästen eine erneute 12:13 Führung. Dann brachen die Wertachstädter völlig ein. Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr und weiterhin bestehende Ineffizienz im Angriff ermöglichten es den Gilchingern mit einem 7-Tore Lauf auf 21:14 davonzuziehen. Die Kaufbeurer Unsicherheiten entwickelten sich zum größten Antreiber des TSV. Viele technische Fehler wurden mal um mal bestraft.

Zum Ende hin konnte dann die SG ihren Frust überwinden und sich im Zusammenspiel mit dem inzwischen eingewechselten Keeper Florian Horend immer weiter heranarbeiten. 30 Sekunden vor Schluss schafften es die Gäste sogar, den Anschlusstreffer zum 28:27 einzunetzen. Ein weiteres Tor in doppelter Unterzahl besiegelte jedoch den Sieg für die Hausherren. Endergebnis in Gilching: 29:27.

Der Kapitän fasst zusammen: „Wir haben heute einen völlig gebrauchten Abend erlebt. Als Teamleistung wollte es einfach nicht zusammengehen. So haben wir nun wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt liegengelassen. Umso wichtiger werden die kommenden Spiele. Jetzt zählen nur noch Siege.”

Einen unschönen Abend erlebte auch die zweite Mannschaft in Kempten. Mit einer kurzen Bank unterlag eine bis zum Ende kämpfende Kaufbeurer Zweite gegen die Kemptener Reserve mit 44:19.

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Sport

ESVK schlägt die Eisbären Regensburg mit 7:3 – Doppelpack von Neuzugang Travis Turnbull

Erstes 6-Punkte dieser Saison!

Am 48. Spieltag gastierte der Tabellensechste, die Eisbären Regensburg, in der energie schwaben arena. Die Joker mussten dabei weiterhin auf die verletzten Spieler Jere Laaksonen, Max Oswald und Yannik Burghart verzichten; alle drei sollen aber am Dienstag wieder vollständig in den Trainingsbetrieb zurückkehren. Ebenfalls nicht einsatzfähig waren die Kontingentspieler Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Henri Kanninen. Krankheitsbedingt fehlten Sami Blomqvist und Jakob Peukert. Im Tor stand Cody Porter. Vor kanpp über 2200 Zuschauern siegte der ESVK beim Heimdebüt von Travis Turnbull mit 7:3.

Die Gäste hatten dann im ersten Wechsel gleich eine dicke Chance. Sean Giles scheiterte, nachdem er im hohen Slot freigespielt wurde, mit seinem Schuss an der Latte und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen in der Partie. In der Folge egalisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend, was nur durch zwei Powerplays und zwei Tore unterbrochen wurde. Zuerst konnten die Regensburger ein Überzahlspiel in der siebten Minute nutzen. Corey Trivino nutzte dabei einen Abpraller und brachte seine Farben mit 0:1 in Führung. Die Joker konnten dann aber, ebenfalls im Powerplay agierend, schnell ausgleichen. Nikolaus Heigl verwandelte einen Abpraller nach einem Schuss von Travis Turnbull zum 1:1-Ausgleichstreffer in der 10. Minute. In der Folge war die Partie, wie schon angesprochen, sehr ausgeglichen. Die Regensburger hatten durch Corey Trivino noch die wohl beste Chance im ersten Abschnitt; er scheiterte mit seinem Direktschuss an Cody Porter. Auf Seiten der Joker hatte Brent Radeke ebenfalls eine gute Chance, scheiterte aber an Konrad Fiedler. So ging es mit dem Spielstand von 1:1 auch in die erste Pause.

Bilder des Spiels

Was im zweiten Abschnitt mit dem ESVK passierte, war nahezu sensationell. Die Joker mussten in der 25. Minute ein Unterzahlspiel überstehen, in dem die Eisbären mehrfach die Chance auf den Führungstreffer hatten. Doch entweder war Cody Porter zur Stelle oder ein Kaufbeurer Verteidiger, wie zum Beispiel Bernhard Ebner, der eine Scheibe noch von der Linie kratzte. Dieses Penalty-Killing schien beim ESVK Kräfte freizusetzen. Binnen zwei Minuten stellten die Joker den Spielstand von 1:1 auf 4:1. Den Anfang machte in der 31. Minute Travis Turnbull. Der Neuzugang der Joker reagierte nach einem Sololauf von Tyson McLellan am schnellsten, als nach seinem Abschlussversuch die Scheibe von einem Regensburger Verteidiger vor dem Tor vertändelt wurde. Nur 72 Sekunden später war es Alec Zawatsky, der frei vor Konrad Fiedler zum 3:1 einnetzen konnte. Die perfekte Vorarbeit kam dabei von Vadim Schreiner. Dem nicht genug, traf dann auch noch Pavel Nikitins: Bei einer angezeigten Strafe gegen die Eisbären vernaschte der Youngster den Regensburger Schlussmann gekonnt und stellte 47 Sekunden nach dem 3:1 den Spielstand auf 4:1. In der 35. Minute mussten die Allgäuer dann ein weiteres Mal in Unterzahl agieren und überstanden diese Phase wieder ohne Gegentor. Ein eigenes Powerplay nach 39 Minuten nutzten die Joker schließlich für ihren fünften Treffer. Klausi Heigl brachte die Scheibe mit einer schönen Einzelaktion in die Offensivzone und fand dabei den im Slot freistehenden Travis Turnbull. Der Deutsch-Kanadier ließ sich diese Chance nicht entgehen und traf mit einem platzierten und harten Handgelenkschuss zum 5:1.

Im Schlussabschnitt sollte es für die Joker fast so weitergehen wie im Mitteldrittel. Die Regensburger hatten die erste große Chance, aber Cody Porter rettete im Zusammenspiel mit Paul Mayer die Situation. Kaum kamen die Wertachstädter in der Offensive wieder zum Zug, lag die Scheibe auch schon zum sechsten Mal im Tor der Regensburger. Vorausgegangen war ein schöner Konter über Travis Turnbull und Maximilian Hadraschek, der Max Kislinger vor dem Tor so in Szene setzen konnte, dass dieser nur noch den Schläger hinhalten musste – und es stand 6:1. Auch der nächste Angriff der Joker saß. Nikolaus Heigl fälschte dabei einen Schuss von Rio Kaiser in den linken Torwinkel ab und stellte den Spielstand in der 46. Minute auf 7:1. Grundsätzlich muss man auch als Kaufbeurer sagen, dass die Regensburger nicht schlecht spielten und immer wieder zu guten Chancen kamen, die Joker jedoch in diesem Spiel einfach viel effektiver waren. Kurz vor dem Ende der Partie kamen die Regensburger dann mit einem Doppelschlag zu zwei Toren. Donat Peter traf in der 55. Minute zum 7:2, und nur 40 Sekunden später traf Constantin Ontl zum 7:3. Am verdienten Sieg der Allgäuer sollte dies natürlich nichts mehr ändern. Der ESVK kam somit am 47. und 48. Spieltag zu seinem ersten Sechs-Punkte-Wochenende. Ein Wochenende, das Fans, Spielern und Verantwortlichen Hoffnung im Abstiegskampf geben sollte.

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Sport

Was für ein Erfolg! ESVK mit Auswärtssieg beim Tabellenzweiten

Deutliches 5:2 bei den Kassel Huskies

Für die Joker stand am 47. Spieltag die Reise zum Tabellenzweiten Kassel Huskies auf der Agenada. Dabei musste Trainer Leif Carlsson weiter auf einige Spieler verzichten. Verletzungsbedingt fehlten heute Jere Laaksonen, Max Oswald, Yannik Burghart, Henri Kanninen, Joe Cassetti und Dartagnan Joly. Dazu waren Sami Blomqvist und Jakob Peukert krankheitsbedingt nicht mit in Hessen dabei. Nicht im Spieltagskader standen dazu Cody Porter, Fabian Koziol und Dominik Groß. Das Tor der Joker hütete Rihards Babulis.

Die Joker zeigten ein starkes erstes Drittel und hatten nach einer kurzen Druckphase der Hausherren auch in der Offensive die besseren und größeren Chancen. Nach vier Minuten musste dann Jonny Tychonick auf die Strafbank, und die Huskies konnten ihr erstes Powerplay aufziehen. Dieses konnten die Kaufbeurer jedoch gut verteidigen, und da eine Minute später auch ein Kasseler auf die Strafbank wanderte, konnten die Joker selbst im Powerplay agieren. Aus dem Aufbauspiel heraus spielten Jonny Tychonick und Tyson McLellan einen Doppelpass, der den Defender am Ende frei vor Philipp Maurer auftauchen ließ, und dieser schoss die Scheibe eiskalt zum 0:1 in der siebten Spielminute ins Netz. Der ESVK war dann auch stets nah an einem zweiten Tor. Vincent Schlenker scheiterte frei vor Philipp Maurer, und auch Brent Raedeke hatte unter anderem eine Top-Chance auf einen weiteren Treffer liegen gelassen. Mann des ersten Drittels war dann Jonny Tychonick, der auch noch eine zweite Strafe absitzen musste und später dann auch seinen zweiten Treffer des Abends erzielen konnte. Nach einem schnellen Konter wurde der Kanadier von Travis Turnbull auf die Reise geschickt und traf mit einem satten und platzierten Handgelenkschuss zum 0:2 in der 17. Minute. Brent Raedeke hatte dann nochmals eine große Chance auf den dritten ESVK-Treffer, scheiterte aber an Philipp Maurer, und im Gegenzug trafen die Huskies zum 1:2-Anschlusstreffer. Nach einem Scheibenverlust hinter dem eigenen Tor mussten die bis dahin defensiv stark agierenden Joker also doch noch einen Gegentreffer im ersten Abschnitt hinnehmen. Torschütze für die Hessen in der 19. Minute war Tyler Benson. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause.

Die Highlights

Das zweite Drittel startete wieder mit viel Druck der Hessen und einem schnellen Powerplay, nach einer Strafe gegen den ESVK in Person von Paul Mayer in der 21. Minute. Die Joker konnten das Unterzahlspiel gut verteidigen und dank einer sensationellen Parade von Rihards Babulis mit der Fanghand, dann auch ohne Gegentreffer überstehen. Kaum waren die Kaufbeurer wieder komplett, erhöhten sie den Spielstand auf 1:3. Vadim Schreiner konnte dabei einen Nachschuss, nach einem Schuss von Rio Kaiser, im Tor der Huskies unterbringen. Sagenhafte sieben Sekunden nach dem dritten Treffer der Allgäuer verkürzten die Hausherren den Spielstand dann aber auch schon wieder auf 2:3. Tristian Keck narrte die ESVK-Abwehr, scheiterte zuerst noch an Rihards Babulis, konnte dann aber den Nachschuss im Tor der Joker versenken.

Die anschließende PK

In der Folge bauten die Hessen viel Druck auf, und die Kaufbeurer hatten viel Verteidigungsarbeit in der eigenen Zone zu verrichten. Nach einer Weile kamen auch die Kaufbeurer wieder vermehrt zu eigenen Angriffen und schafften es, die Huskies etwas mehr vom eigenen Tor wegzuhalten. Beide Mannschaften hatten trotz alledem Chancen auf weitere Treffer, doch die beiden Torhüter hatten etwas dagegen. Neun Sekunden vor der Pause eskalierte das Spiel dann komplett. Nach einem Check gegen Tyson McLellan, der wohl zuvor auch etwas austeilte, bildete sich ein Spielerkneuel aus mehreren Huskies und Jokern, und am Ende mussten auf beiden Seiten mehrere Spieler (Tychonick und McLellan sowie Tyler Benson,Mitchell Hoelscher und Clemens Sager) auf die Strafbank. Dabei hatten die Allgäuer insgesamt drei Strafminuten weniger und konnten somit nach einer zweiminütigen Vier-gegen-Vier-Phase im Powerplay agieren.

Der Schlussabschnitt wurde dann sehr gut vom ESVK gespielt. Eine weitere Strafe in der 44. Minute, während die Joker noch in Überzahl agierten, bescherte der Mannschaft von Trainer Leif Carlsson sogar ein 5-gegen-3-Powerplay. Dieses nutzten die Allgäuer dann in Person von Neuzugang Travis Turnbull eiskalt zu einem weiteren Treffer. Vadim Schreiner bediente den Torschützen dabei mustergültig, und dieser traf mit einem satten Direktschuss zum neuen Spielstand von 2:4. In der Folge spielten die Joker die Partie sehr gut herunter. Man konzentrierte sich auf die Defensive und kreierte in der Offensive nur Aktionen, wenn diese kein Risiko bedeuteten. Dazu hatten die Wertachstädter mit Rihards Babulis einen überragenden Torhüter auf dem Eis, der alles, was auf sein Tor kam, wegfangen konnte. Sensationell war dann eine weitere Parade des Kaufbeurer Torhüters, als die Hessen bereits mit dem sechsten Feldspieler agierten und die Joker sich zunächst befreien konnten. Nach einem schnellen Aufbau der Huskies tauchte ein Huskies-Stürmer frei vor Rihards Babulis auf, und dieser parierte spektakulär und leitete dabei mit seiner Parade sogar noch den Gegenzug ein, in dem Tyson McLellan dann mit einem Treffer ins leere Tor der Hessen den 2:5-Endstand herstellte.

Die Joker konnten sich am Ende über einen verdienten Auswärtssieg beim Tabellenzweiten freuen, der auf einer starken Torhüterleistung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung beruhte.

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Sport

Nächstes Vier-Punkte-Spiel für die Kaufbeurer Handballer: Erste spielt in Gilching, die Zweite in Kempten

Die Formkurve der Kaufbeurer zeigt nach oben

Für die Kaufbeurer Handballer steht nach der Faschings-Pause am kommenden Samstag das nächste Vier-Punkte-Spiel auf dem Plan. Vier Punkte trennen dabei den Gastgeber TSV Gilching (10.) und die Kaufbeurer SG (8.). Die Wertachstädter konnten vor der Pause noch zwei hart erkämpfte Punkte aus Partenkirchen entführen, während die Gilchinger Hausherren im direkten Duell gegen den Tabellennachbarn Sonthofen knapp unterlagen.

Knapp ging auch das erste Aufeinandertreffen der SG und des TSV in der laufenden Saison aus. Vor heimischem Publikum mussten sich die Kaufbeurer mit 32:34 geschlagen geben. Mit Blick auf das Restprogramm der SG ist es das gesetzte Ziel, in Gilching zu punkten. Die Formkurve der Kaufbeurer zeigt derweil nach oben: Fünf Punkte aus den letzten drei Spielen sind der Lohn für die Arbeit der vergangenen Wochen. Nun ist es an den Trainern Milan Vucicevic und Kuba Mrklas, die Mannschaft auf ein hartes Stück Arbeit in Gilching vorzubereiten. Anwurf ist in Gilching um 18:00 Uhr.

Eine schwere Aufgabe liegt auch vor der zweiten Herrenmannschaft der SG. In Kempten stehen sie gegen die ambitionierte zweite Mannschaft der SG Kempten-Kotten auf der Platte. Das Ziel, aufzusteigen, ist für die Illerstädter immer noch präsent. Mit nur zwei Niederlagen aus elf Spielen haben sie die Erwartungen bisher erfüllt. Nun ist es an der Mannschaft von Christian Schelb, den klaren Favoriten aus Kempten so lange wie möglich zu ärgern. Für einige Sorgenfalten sorgt dabei die kurze Bank der Kaufbeurer. Auch in Kempten beginnt die Partie um 18:00 Uhr.

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Sport

Für den ESVK geht es in den Hauptrunden-Endspurt

In der DEL2 Hautprunde stehen noch sechs Spieltage auf der Agenda, ehe es für die Clubs in die Playoffs oder Playdowns geht

Die Joker reisen dabei am Freitag nach Hessen zu den Kassel Huskies. Die Partie beim Tabellenzweiten beginnt um 19:30 Uhr. Am Sonntag geht es für die Mannschaft um Neuzugang Travis Turnbull in der energie schwaben arena gegen die Eisbären Regensburg. Erstes Bully ist um 17:00 Uhr.

Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

Aus der Kabine:

Trainer Leif Carlsson muss weiterhin auf einige Leistungsträger verzichten. Zuerst aber die guten Neuigkeiten. Jere Laaksonen hat unter der Woche wieder mit dem Team trainiert und wird somit wohl auch in Kassel wieder im Lineup stehen. Sein Debüt gibt natürlich auch Neuzugang Travis Turnbull. Weiter nicht mir dabei sein werden aufgrund von Verletzungen Joe Cassetti, Henri Kanninen, Dartagnan Joly, Max Oswald und Yannik Burghart. Krankheitsbedingt muss auch Sami Blomqvist leider weiterhin passen. Der Deutsch Finne plagt sich mit einer starken Grippe herum. Vom DEL Kooperationspartner Red Bull München werden sicher Klausi Heigl, Vadim Schreiner und Rio Kaiser die Joker am Wochenden unterstützen. Ob Philipp Krening noch dazu stößt, ist aktuell noch offen.

Livestream:

Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Sport Wirtschaft

1.000 Euro für den Nachwuchs: Sparkasse Allgäu unterstützt BSK Olympia Neugablonz

Spende stärkt Vereinsheim und Jugendarbeit im Waldstadion

Fußball lebt von Teamgeist, Leidenschaft und einem starken Miteinander. Seit Generationen vereint der BSK Olympia Neugablonz Jung und Alt. Im Waldstadion Neugablonz geht der Verein regelmäßig auf Punktejagd.

Um insbesondere das Vereinsheim für den Nachwuchs attraktiv zu halten, erhielt der BSK kürzlich eine Spende der Sparkasse Allgäu in Höhe von 1.000 Euro. Den symbolischen Spendenscheck übergab Ulrike Linder, Leiterin der Sparkassen-Filiale Neugablonz Neuer Markt, an die Vereinsvorstandschaft. Diese wurde durch Thomas Glüder und Stefan Günter vertreten.

Engagement für Ehrenamt und Zusammenhalt

„Als Sparkasse ist es uns ein besonderes Anliegen, lokales Engagement und Ehrenamt zu unterstützen. Vereine wie der BSK Olympia leisten einen wertvollen Beitrag für den Zusammenhalt vor Ort und die sportliche Förderung von Kindern und Jugendlichen. Deshalb ist unsere Spende hier in besten Händen“, sagte Linder bei der Übergabe. Mit der Unterstützung soll die Vereinsarbeit weiter gestärkt und vor allem der Nachwuchsbereich gefördert werden.

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Jugend Sport

Vom Altarraum direkt in die Halle: Ministranten Fußballturniere in den Dekanaten Marktoberdorf und Kaufbeuren

Die Ministrantinnen und Ministranten außerhalb des Gottesdienstes

Die erste Entscheidung fiel am 17. Januar im Dekanat Kaufbeuren bei den Ministranten der Altersgruppe bis 15 Jahre (AG II). Von den 10 teilnehmenden Mannschaften konnte sich das Team aus Obergünzburg in einem packenden 6-Meter-Schießen gegen Bidingen durchsetzen.

Spannend ging es weiter im Dekanat Marktoberdorf, ebenfalls für die Altersklasse AG II. Hier trafen am 24. Januar acht Mannschaften aufeinander. Im Finale besiegte Geisenried das Team aus Stötten. Die Regionalentscheidung der beiden Dekanatssieger der AG II fand dann am 7. Februar in Biessenhofen statt. Dort ging Geisenried als Sieger gegen Obergünzburg hervor und qualifizierte sich damit für den Bistumscup.

Im Anschluss konnten dann die Minis der Altersgruppe AG I (ab 15 Jahren) ihr fußballerisches Können zeigen. Um den Sieg kämpften 10 Mannschaften aus den beiden Dekanaten. Mitorganisiert wurde das Turnier von den Ministranten aus Biessenhofen. Im Finale gab es dann ein Kaufbeurer Derby, welches die Minis von St. Martin + St. Peter und Paul gegen die Minis aus St. Ulrich mit 2:0 für sich entscheiden konnten. Sie qualifizierten sich damit für den Bistumscup am 7. März in Blaichach. Der Sieger des Bistumscups qualifiziert sich dann für den Bayerncup, in welchem die besten Ministranten-Mannschaften aus ganz Bayern gegeneinander spielen.

Ein großer Dank geht an die mitorganisierenden Minis aus Kaufbeuren, Marktoberdorf und Biessenhofen, die Schiedsrichter und Sanitäter sowie an die Sparkasse Kaufbeuren und den Kreisjugendring Ostallgäu für die finanzielle Unterstützung. Ebenfalls bedanken wir uns bei der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu die dieses Jahr wieder den Fairplay-Preis gestiftet hat. Das Team aus Marktoberdorf überzeugte die Schiedsrichter als fairste Mannschaft – sie wurde mit einem AOK-Thermobecher belohnt.

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Sport

ESVK holt Verstärkung im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2

ESVK verpflichtet Travis Turnbull

Der ESV Kaufbeuren kann mit Travis Turnbull einen Neuzugang vorstellen, der die Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 ab sofort verstärken wird.

Der 39 Jahre alte Deutsch-Amerikaner kam zur Saison 2012/2013 nach Deutschland und schnürte seine Schlittschuhe dabei für die Düsseldorfer EG, die Straubing Tigers, den ERC Ingolstadt, die Schwenninger Wild Wings, die Iserlohn Roosters und zuletzt auch für die Dresdner Eislöwen, mit denen der Rechtsschütze auch den Aufstieg in die DEL und die damit verbundene DEL2-Meisterschaft 2024/2025 feiern konnte.

Travis Turnbull wird heute Abend (Dienstag, 17.02.) in Kaufbeuren erwartet und wird bei den Jokern das Trikot mit der Rückennummer 93 tragen.

Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Ich freue mich sehr, dass wir Travis Turnbull davon überzeugen konnten, uns im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 zu helfen.

Er ist ein Spielertyp, der immer vorangeht, sich auf dem Eis für nichts zu schade ist und immer 100 Prozent für die Mannschaft gibt. Von daher bin ich mir sicher, dass er uns dabei eine große Hilfe sein wird. Dazu möchte ich mich auch bei den Verantwortlichen der Dresdner Eislöwen bedanken, die den Transfer ermöglicht haben.“

Travis Turnbull über seinen Wechsel nach Kaufbeuren: „Ich freue mich riesig, jetzt nach Kaufbeuren zu wechseln! Ich glaube an das Team, den Trainer und die Vision. Ich habe schon mit einigen Jungs zusammengespielt und nur positives über die Stadt und die Fans gehört. Die Atmosphäre in der Arena kenne ich auch schon persönlich. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen und alles zu geben!

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Auch am Faschingssonntag gibt es keine Punkte für die Joker

Heimniederlage gegen Rosenheim

Am Sonntagabend, dem 46. Spieltag der laufenden DEL2-Saison, empfing der ESV Kaufbeuren die Starbulls Rosenheim. Im Line-up der Joker gab es folgende Besonderheiten: Verletzt fehlten Max Oswald, Jere Laaksonen, Yannik Burghart, Joe Cassetti, Henri Kanninen und D’Artagnan Joly. Ebenso mussten krankheitsbedingt Sami Blomqvist, Rihards Babulis und Florian Reinwald passen. Des Weiteren fehlten Fabian Koziol und Pavel Nikitins. Wieder mit dabei waren John Rogl (der zuletzt auswärts in Ravensburg schon auflief), Jonas Fischer, Jakob Peukert, Dominik Groß und nach langer Verletzung auch Jonny Tychonick. Der ESV Kaufbeuren verlor vor 2.123 Zuschauern trotz bemerkenswerter Aufholjagd mit 3:7.

Das erste Drittel startete unglücklich für die Joker. In der Offensivzone versuchte Philipp Krening, den Puck zu halten, wobei sein abprallender Schläger das Gesicht seines Gegenspielers traf. In der Folge erhielt er hierfür zwei Strafminuten wegen hohen Stocks. In Überzahl war es schließlich C.J. Stretch, der den Puck per Schlenzer zum 0:1 in den Winkel beförderte. Die Gäste waren auch nach ihrem Powerplay die klar tonangebende Mannschaft. In der Mitte des Spielabschnitts erhielt Philipp Krening in einer ähnlichen Szene wie zuvor in der Offensivzone zwei Strafminuten wegen Beinstellens, als er dem Puck nachging. Dieses Mal war es Maximilian Adam, der an der blauen Linie entlangskatetete und seinen Schlenzer zum 0:2 im Tor versenkte, auch weil Daniel Fießinger die Sicht genommen wurde. Die erste kleine Strafzeit für die Starbulls erhielt Lukas Laub, nachdem er Vadim Schreiner in der Rundung einen Check gegen den Kopf verpasst hatte. Die Joker kamen nicht ordentlich in ihre Powerplay-Formation, und so endete das Drittel mit 50 Sekunden Reststrafzeit auf der Uhr.

Die Bilder des Spiels

Die Überzahl brachte den Jokern nichts mehr ein. Es sollte aber gleich zu Beginn die nächste folgen, als Teemu Pulkkinen zwei Strafminuten wegen hohen Stocks erhielt. Das Powerplay war erneut nicht von Glanz geprägt, allerdings kamen die Rosenheimer kurz vor Ablauf der Strafe nach einem Direktschuss von Philipp Krening in Bedrängnis, welcher auf der Linie geklärt werden konnte. Dies führte zu einem Konter durch Teemu Pulkkinen, der von Daniel Fießinger pariert wurde. Mitte des Drittels klärten die Gäste den Puck hoch aus ihrer Zone, und Lukas Laub zündete den Turbo, um an den Puck zu kommen. Daniel Fießinger kam aus seinem Tor heraus, was mit einem Lupfer beantwortet wurde, und so rutschte der Puck zum 0:3 ins Kaufbeurer Tor. Wenig später umrundete Luigi Calce das Tor und schoss. Sein Versuch konnte pariert werden, der Nachschuss von Fabian Dietz war dann aber drin. Somit stand es 0:4 auf der Anzeigetafel. Kurz darauf bekamen sich Alec Zawatsky und Leon van der Linde in die Haare. Der Kaufbeurer war mit dem nicht geahndeten Check des Rosenheimers nicht einverstanden und trat ihm auf den Schläger, wofür er eine kleine Strafe wegen Behinderung erhielt. Van der Linde musste dann noch etwas gesagt haben, da auch er zwei Minuten wegen unsportlichen Verhaltens erhielt. Nicht einmal eine Minute später folgte die nächste Strafe gegen Rosenheim. Sie wurde gegen Maximilian Vollmayer wegen Haltens ausgesprochen. Die Joker versuchten erneut, die Direktabnahme von Philipp Krening herauszuspielen, was ihnen auch gelang. Der Onetimer wurde pariert, der Nachschuss von Vadim Schreiner klingelte dann aber zum 1:4 im Kasten. Mit diesem Spielstand endete das Drittel.

Der letzte Spielabschnitt startete erneut mit einer Strafe. Es traf Rio Kaiser wegen Behinderung. In Rosenheimer Überzahl erhielten Paul Mayer und Luigi Calce je zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Mit einem Mann weniger in dieser Situation setzte sich Philipp Krening an der blauen Linie durch. Zusammen mit Nico Appendino trug er den Puck bis vor das Rosenheimer Tor, bevor er den Angriff mit dem Treffer zum 2:4 abschloss. Die neue körperbetonte Spielweise der Joker brachte die Starbulls merklich aus der Bahn. Erneut setzte sich Philipp Krening an der blauen Linie durch und fuhr auf die linke Offensivseite. Sein Querpass landete bei Nikolaus Heigl, der zum 3:4 einschlenzte. Die Rosenheimer nahmen daraufhin eine Auszeit. Wieder in der Spur konterten sie über Lukas Laub, der quer zu Ville Järveläinen passte. Letzterer überwand Daniel Fießinger in zwei Versuchen zum 3:5. Kurz darauf fuhr Teemu Pulkkinen auf das Kaufbeurer Tor zu und feuerte einen Schlagschuss zum 3:6 in den Winkel. Danach folgte eine weitere ungünstige Situation für die Joker. Zunächst war eine Strafe gegen Dominik Kolb wegen Haltens angezeigt. Die Joker hielten lange den Puck, ehe abgepfiffen wurde, nachdem Luigi Calce seinem Gegenüber Jonny Tychonick das Bein stellte und dieser laut Schiedsrichtern zu theatralisch darüber sprang. Somit gab es zwei Minuten gegen Dominik Kolb wegen Haltens sowie gegen Luigi Calce wegen Beinstellens. Jonny Tychonick erhielt zudem zwei Minuten wegen unsportlichen Verhaltens. In Kaufbeurer Überzahl bediente Nikolaus Heigl Philipp Krening auf der rechten Seite, der seinen Schlenzer zum 4:6 im Tor unterbrachte. Es folgte erneut eine kuriose Situation: Die Starbulls Rosenheim eroberten gerade den Puck und starteten ihren Angriff, als plötzlich Daniel Fießinger für einen sechsten Feldspieler auf die Bank gerufen wurde. Scott Feser vollendete schließlich den Angriff per Schuss ins leere Tor zum 4:7. Den Schlusspunkt setzte eine fünfminütige Strafe wegen Bandenchecks gegen Vincent Schlenker. Somit fuhren die Starbulls Rosenheim die drei Punkte beim Spielstand von 4:7 ein.

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BSK Olympia Neugablonz verliert erstes Vorbereitungsspiel

Der BSK mit Kapitän James Lugobola (links) müssen sich Thalhofen deutlich geschlagen geben. Bild: Stefan Günter

Duell gegen Thalhofen geht mit 0:7 verloren

Der BSK Olympia Neugablonz ist mit einer deutlichen Niederlage in die Vorbereitungsphase gestartet. Die Schmuckstädter verloren auf dem heimischen Kunstrasenplatz gegen den FC Thalhofen mit 0:7. Allerdings stand den beiden Trainern Dennis Starowoit (Head) und Eugen Erhart nur ein dezimierter Kader zur Verfügung.

 

Das Ergebnis spielte von Beginn an überhaupt keine Rolle. Allerdings verteilte der BSK im ersten Abschnitt zu viele Geschenke, die der Bezirksligist dankend annahm. Nach 45 Minuten führten die Gäste nicht unverdient mit 5:0. Bitter ist der Ausfall von Can Balcioglu (26.), der sich wohl das Außenband im linken Fuß abgerissen hat. Mit Roman und Robert Keil standen nur zwei Auswechselspieler parat. Beide kamen ebenfalls zum Einsatz. Im ersten von insgesamt vier Testspielen in der Vorbereitungsphase fehlte fast die Hälfte der Mannschaft: Denis Hoxhaj, Layth Pechnig, David Markotic, Caner und Marco Schmitt, Alessandro Mulas, Fabio Reichert, Andreas Krishtal und Tibor Berta.

 

„Das Match gegen einen höherklassigen Gegner gleich zu Beginn anzusetzen, ist für uns bewusst gewählt worden. So wissen wir nun, wo wir als Mannschaft stehen, und jeder von den Spielern weiß auch, woran er noch an sich arbeiten muss“, so Eugen Erhart. Das nächste Spiel steigt am Samstag, 21. Februar, um 14 Uhr gegen den FC Bad Wörishofen. Austragungsort ist ebenfalls der Neugablonzer Kunstrasenplatz.

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ESVK verliert bei den Ravensburg Towerstars

Trainer Leif Carlsson musste auf insgesamt zehn Akteure verzichten. Vom Kooperationspartner Red Bull München waren dafür alle fünf Förderlizenzspieler mit dabei

Joker unterliegen in Ravensburg mit 5:3

Am 45. Spieltag gastierten die Buron Joker beim Tabellenvierten, den Ravensburg Towerstars. Dabei musste Trainer Leif Carlsson auf insgesamt zehn Akteure verzichten. Krankheitsbedingt fehlten Sami Blomqvist, Jonas Fischer und Rihards Babulis. Aufgrund von Verletzungen mussten Jonny Tychonick, Henri Kanninen, Dartagnan Joly, Joe Cassetti, Jere Laaksonen und Max Oswald ebenfalls im Aufgebot fehlen. Vom Kooperationspartner Red Bull München waren dafür alle fünf Förderlizenzspieler mit dabei. Im Tor stand Cody Porter.

Die Joker kamen dann nur sehr schwer in die Partie. Zuerst hatten sie zwar einen Alleingang durch Klausi Heigl liegen gelassen und somit die erste große Chance der Partie. Nur wenige Augenblicke später war aber auch Alec Alroth alleine durch, aber auch er scheiterte mit seinem Schuss und vergab ebenfalls einen frühen Führungstreffer für seine Farben. Der Führungstreffer für die Oberschwaben sollte dann aber doch relativ früh fallen. Odeen Tufto konnte in der vierten Minute unbedrängt in die Zone der Joker fahren und traf mit einem satten Handgelenkschuss in den linken Torwinkel zum 1:0. Der ESVK hatte nach neun Minuten ein erstes Powerplay. In diesem mussten die Kaufbeurer jedoch eher darum bangen, keinen Gegentreffer zu bekommen. Das Überzahlspiel war total fahrig und von Scheibenverlusten geprägt, so dass die Ravensburger drei große Konterchancen bekamen, die sie jedoch zum Glück aus Sicht des ESVK nicht nutzen konnten. Nachdem auch die Oberschwaben ein eigenes Powerplay nicht gut spielten bzw. der ESVK dieses gut verteidigte, kamen die Allgäuer in den letzten Minuten besser in die Partie. Tyson McLellan traf dann in der 17. Minute zum 1:1. Nachdem Ilja Sharipov einen Schuss von Alec Zawatsky nicht festhalten konnte, war der Top-Scorer der Joker zur Stelle und schob den Puck zum Ausgleich in die Maschen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch zum ersten Pausentee.

Im Mitteldrittel hatten die Joker dann gar nichts mehr zu melden. Wie schon im ersten Abschnitt wirkte der ESVK saft- und kraftlos und kam in der Offensive so gut wie nicht vor; wenn doch, ließ man sich eiskalt auskontern. Zudem wirkte das Spiel der Allgäuer einfach viel zu fahrig und sorglos. Die Oberschwaben nutzten dies zu insgesamt vier Treffern und stellten den Spielstand auf 5:1. Den Anfang machten Luca Hauf und Robbie Czarnik, die mit ihren Kontertoren in der 24. und 27. Minute ihr Team auf die Siegerstraße brachten. Ein Doppelschlag in der 35. Minute durch Denis Pfaffengut und Alec Alroth erhöhte den Spielstand dann binnen 14 Sekunden auf 5:1. Weitere Chancen, darunter auch Alleingänge, ließen die Towerstars liegen, bzw. konnte Cody Porter diese entschärfen. Trotz der vier Gegentore hätte der Spielstand also auch noch höher ausfallen können, und für die Mannschaft von Trainer Leif Carlsson war dies nach dem Heimerfolg und dem guten Auftritt gegen Landshut hier nach 40 gespielten Minuten schon wieder einmal ein Spiel zum Vergessen.

Leif Carlsson brachte zu Beginn des dritten Drittels Daniel Fießinger für Cody Porter, der nach fünf Gegentreffern in 40 Minuten wohl mehr als bedient gewesen sein dürfte. Daniel Fießinger stand dann die gesamte Zeit im Mittelpunkt und verhinderte im Minutentakt Großchancen der Oberschwaben, die mit den Jokern teils Katz und Maus spielten. Unterbrochen wurde der Offensivwirbel der Ravensburger in der 46. Minute, als Maximilian Hadraschek nach einem Pass von Philipp Krening alleine vor Ilja Sharipov auftauchte und zum 5:2 traf. Die Hausherren schafften es immer wieder, die Kaufbeurer in ihrer Zone festzuspielen, und hielten somit den Druck auf das Tor von Daniel Fießinger konstant aufrecht, wodurch sie zu weiteren Chancen kamen.

Die Joker hatten nach einer ihrer wenigen Offensivaktionen ein Powerplay zugesprochen bekommen, welches Nikolaus Heigl nach bereits 13 Sekunden zum dritten ESVK-Treffer in der 55. Minute ausnutzen konnte. 90 Sekunden vor dem Ende nahm Trainer Leif Carlsson dann eine Auszeit und holte Daniel Fießinger zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Joker kamen noch zu ein paar guten Chancen, unter anderem durch Klausi Heigl und Philipp Krening, aber am Endstand sollte sich nichts mehr ändern.

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Sport

Für den ESVK stehen am Wochenende zwei Derbys auf dem Programm

Am Freitag auswärts gegen die Ravensburg Towerstars – am Sonntag daheim gegen die Starbulls Rosenheim

Für die Joker stehen am Wochenende im Kampf um die bestmögliche Ausgangssituation für die Playdowns in der DEL2 zwei schwere Duelle auf dem Programm. Am Freitagabend gastiert der ESVK dabei um 20:00 Uhr in der CHG-Arena beim Tabellenvierten Ravensburg Towerstars. Das nächste Heimspiel ist dann am Sonntag um 17:00 Uhr. Dabei gibt der aktuelle Tabellendritte, die Starbulls Rosenheim, seine Visitenkarte in der energie schwaben arena ab.

Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

Aus der Kabine:

John Rogl und Vincent Schlenker werden am Freitag zum Spiel in Ravensburg genauso wieder in den Kader zurückkehren wie Florian Reinwald, der von der DEB U19-Maßnahme zurückgekehrt ist. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Daniel Fießinger (krank) und Jere Laaksonen (Day to Day). Krankheitsbedingt fehlen wird dazu auch Sami Blomqvist. Aufgrund von Verletzungen sind Yannik Burghart, Henri Kanninen, Joe Cassetti, Jonny Tychonick (Rückkher in den Spielbetrieb für nächste Woche erwartet) und Dartagnan Joly sowie auch Max Oswald keine Optionen. Max Oswald, der sich im Spiel gegen den EV Landshut eine Unterkörperverletzung zugezogen hat, wird nach aktuellem Stand für ein bis zwei Wochen pausieren müssen. Vom DEL Kooperationspartner EHC Red Bull München stehen Rio Kaiser, Phillip Sinn, Vadim Schreiner, Klausi Heigl und Philipp Krening zur Verfügung.

Livestream:

Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Sport Verwaltung

Statement von Oberbürgermeister Stefan Bosse zur Lösung des Neubaus für das Vereinsheim des TSV Oberbeuren

Zur jetzt erzielten Lösung des Neubaus für das Vereinsheim des TSV Oberbeuren, möchte sich Oberbürgermeister Stefan Bosse wie folgt äußern:

„Fünf Jahre nach dem Schadensereignis am Vereinsheim des TSV Oberbeuren konnten wir gemeinsam – Stadt, Verein und Versicherungskammer Bayern – eine nachhaltige und für alle Seiten gute Einigung erzielen. Ich möchte betonen: In diesen fünf Jahren gab es keinen Stillstand. Hinter den Kulissen wurde intensiv gearbeitet, geplant und verhandelt, damit am Ende etwas Gutes und Zukunftsfähiges entstehen kann. Von Anfang an war es unser Ziel, nicht einfach das alte Gebäude „eins zu eins“ wiederherzustellen, sondern eine moderne und angemessene Infrastruktur für das Vereinsleben zu schaffen. Das Unglück bedeutete vor allem für die Sportler erhebliche Einschränkungen. Es hat aber auch die Möglichkeit eröffnet, Neues zu denken: Heute stehen wir vor der Chance, ein Vereinsheim entstehen zu lassen, das dem Wandel des Vereins, seiner Mitglieder und den ständig wachsenden Anforderungen an Sport und Begegnung gerecht wird. Um dies zu erreichen, war es nötig, sich immer wieder auszutauschen, Pläne zu überarbeiten und auch verschiedene Lösungen abzuwägen. Da Kommunen – und gerade unsere Stadt – bei jeder Entscheidung auch die Finanzlage und Haushaltsdisziplin im Blick behalten müssen, sind Bauprojekte wie dieses auch anspruchsvoll und brauchen Zeit.

Während der Planungsphase wurde nicht nur ein neuer Standort gewählt, sondern auch der veränderte Bedarf, etwa bei Sanitäranlagen, Zugängen und die spartenübergreifende Nutzung durch Fußball und Tennis, berücksichtigt. Das gelang nur durch Geduld und gemeinsames Lösen der Herausforderungen, die sich immer wieder zeigten.

Mein großer Dank gilt der Versicherungskammer Bayern. Ihr Entgegenkommen und die jetzt erreichte Übereinkunft hat uns ermöglicht, jetzt ohne weitere Verzögerungen die notwendigen Mittel und damit Planungssicherheit bereitzustellen. Das ist keineswegs selbstverständlich. Vor Allem danke ich dem Verein und seinen Mitgliedern. Für die Geduld und die Bereitschaft, sich mit viel Eigenleistung und Übernahme der Bauherrschaft aktiv einbringen. In herausfordernden Zeiten haben wir gemeinsam – trotz öffentlicher und finanzieller Rahmenbedingungen – im Miteinander eine für den Verein beste Lösung erarbeitet.

Die gefundene Einigung ist ein starkes Zeichen für das partnerschaftliche und lebendige Vereinsleben in Kaufbeuren – und dafür, dass öffentliche Verantwortung und Zusammenhalt über Meinungsunterschiede gestellt werden können. Wir dürfen nach schwierigen Jahren und Herausforderungen heute gemeinsam nach vorne schauen. Jetzt packen wir’s gemeinsam an.“

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Allgemein Sport

Joker stoppen die Negativserie und holen mit viel Kampf und Leidenschaft einen Heimsieg gegen Landshut

6:4 Sieg im Derby: ist das die ersehnte Wende zum Aufwärtstrend?

Zum 44. Spieltag empfing der ESV Kaufbeuren den EV Landshut in der energie schwaben arena. Verletzungsbedingt fehlten Chef-Trainer Leif Carlsson am Dienstagabend Jere Laaksonen (Day to Day), Yannik Burghart, John Rogl, Jonny Tychonick, Joe Cassetti, Henri Kanninen und Dartagnan Joly. Dazu mussten auch Vincent Schlenker, Daniel Fießinger sowie kurzfristig auch noch Sami Blomqvist krankheitsbedingt passen. Florian Reinwald fehlte aufgrund der Rückreise vom der U19 Nationalmannschaft. Im Tor Stand Cody Porter.

Die Joker mussten dann auch sofort in der Partie einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Alexander Dersch konnte bereits nach wenigen Sekunden mit dem ersten Landshuter Torschuss den Spielstand auf 0:1 stellen. Aus der Halbposition überraschte er Cody Porter mit einem etwas verdeckten Schuss. Die Joker hielten jedoch gut dagegen und ließen sich vom frühen Gegentreffer nicht beindrucken. Ein erstes Powerplay nach vier Minuten nutzten die Wertachstädter durch Brent Radeke zum 1:1-Ausgleichstreffer. Der Deutsch-Kanadier wurde von Max Oswald freigespielt und traf mit einem trockenen Handgelenkschuss durch die Beine von Jonas Langmann. Der ESVK konnte dann sogar in Führung gehen. Fabian Koziol, der kurzfristig für den ausgefallenen Sami Blomqvist in den Sturm rückte, überlistete Jonas Langmann mit einem Schuss aus spitzem Winkel und stellte den Spielstand somit auf 2:1 für seine Farben. Dem nicht genug, setzten die Joker noch einen oben drauf. Nikolaus Heigl traf nach schöner Vorarbeit von Philipp Krening aus kurzer Entfernung mit einem Tip-in zum 3:1 für die Allgäuer. In der Folge hatte der ESVK die Niederbayern gut im Griff, pennte dann aber in der 16. Minute, und Trevor Gooch konnte mit einem Alleingang auf 3:2 verkürzen. Im Anschluss war die Partie etwas wild. Zuerst lieferten sich Rio Kaiser und Jakob Mayenschein einen Fight, den der Kaufbeurer für sich entscheiden konnte. Nur wenige Augenblicke später mussten nochmals je ein Joker (Tyson McLellan) und ein Landshuter (Tor Immo) auf die Strafbank, was jedoch noch nicht das Ende der Strafenflut bedeutete. Dies wurde dann mit einer weiteren Strafe gegen den ESVK in Person von Klausi Heigl eingeläutet. Das anschließende Powerplay der Niederbayern konnten die Kaufbeurer mit etwas Glück und einem starken Cody Porter jedoch verteidigen, und so ging es mit dem Spielstand von 3:2 auch zum ersten Pausentee.

Die Nickligkeiten und viele Strafen sollten im zweiten Drittel immer wieder ein Thema sein. Nachdem sich Alexander Dersch in der 24. Minute zu zwei Fouls in Folge hinreißen ließ, konnten die Joker vier Minuten am Stück im Powerplay agieren und nutzten dies auch aus. Max Oswald erhöhte den Spielstand in der 25. Minute, nach Vorarbeit von Brent Radeke, mit einem Direktschuss in den linken Torwinkel auf 4:2. Im weiteren Überzahlspiel hatten die Allgäuer noch weitere Chancen auf einen fünften Treffer, der jedoch mit einem Mann mehr zunächst nicht gelingen wollte. Kaum waren die Landshuter wieder komplett, lag die Scheibe doch noch zum fünften ESVK-Treffer im Kasten. Tyson McLellan konnte die Scheibe auf kurzer Distanz nach einem Schuss von Alec Zawatsky zum Spielstand von 5:2 im Tor der Niederbayern unterbringen.

Die Bilder zum Spiel

In der 30. Minute wanderten dann wieder mehrere Spieler auf die Strafbank: Auf Seiten der Joker Max Oswald und Tyson McLellan, auf Seiten des EVL Seonwoo Park. Somit kamen die Gäste zu ihrem dritten Powerplay an diesem Abend, und auch dieses Mal konnten die Kaufbeurer einen Gegentreffer verhindern. Klausi Heigl hatte kurz nach dem überstandenen Unterzahlspiel die große Chance auf den sechsten Kaufbeurer Treffer liegen gelassen, und auf der Gegenseite markierte Jakob Mayenschein in der 34. Minute den dritten Treffer für die Landshuter und stellte den Spielstand somit auf 5:3. Kurz vor der Pause rettete Cody Porter nach einem Konter des EVL noch mit einer starken Parade und verhinderte so den Anschlusstreffer der Niederbayern. Der ESVK wirkte in den letzten Minuten des zweiten Drittels etwas unsortiert, was vielleicht auch daran lag, dass Max Oswald nach einer Strafe verletzt das Eis verlassen musste und auch Nico Appendino für ein paar Wechsel behandelt wurde und es somit Umstellungen in den Sturm- und Abwehrreihen gab.

Im Schlussabschnitt spielten die Joker die Partie sehr clever zu Ende. Man ließ sich auf keine unnötigen Nickligkeiten mehr ein, blieb von der Strafbank fern und schaute in der Offensive nur vorbei, wenn es kein Risiko gab. Mit der zwei Tore Führung im Nacken war das sicher auch eine gute Idee, vor allem da sich die Joker mit einem Konter in der 44. Minute sogar einen Drei-Tore-Vorsprung erspielten. Philipp Krening schickte dabei Klausi Heigl zusammen mit Vadim Schreiner auf einen Zwei-auf-eins-Konter, und Letzterer traf trocken zum 6:3 über die Schulter von Jonas Langmann hinweg in die Maschen.

Die Landshuter versuchten in den letzten zehn Minuten immer wieder, mit schnellen Angriffen zum Torerfolg zu kommen, wurden dabei jedoch immer ungenauer und verzettelten sich auch zu oft in Einzelaktionen, was den Allgäuern sicher auch zugutekam. Trotz alledem verteidigte die Mannschaft von Trainer Leif Carlsson stark im Verbund und erarbeitete sich von Wechsel zu Wechsel einen möglichen Sieg immer mehr. Zwei Minuten vor dem Ende konnten die Niederbayern den Spielstand nochmals verkürzen. Tobias Lindberg fälschte einen scharfen Pass direkt vor Cody Porter gekonnt zum 6:4 ab und machte das Spiel somit nochmals spannend. Dem ESVK war dieser Sieg jedoch nicht mehr zu nehmen. Auch eine Strafe gegen Brent Raedeke 54 Sekunden vor dem Ende sollte daran nichts mehr ändern. Ein starker Auftritt der Joker, die insgesamt auf zehn Spieler verzichten mussten, aber dank der Hilfe des Kooperationspartners Red Bull München mit einem vollen Lineup auflaufen konnten.

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Sport

SG gewinnt Handball-Krimi in Partenkirchen

Auswärtsfahrt mit Sieg vergoldet

Mit circa 70 Kaufbeurer Fans im Sonderbus und der klaren Aufgabe, einen Sieg zu holen, machten sich die Handballer der SG Kaufbeuren / Neugablonz am vergangenen Samstag auf den Weg nach Garmisch-Partenkirchen zum Duell gegen den TSV Partenkirchen. Nur drei Punkte trennten den TSV und die SG vor dem Spiel. Für beide Mannschaften ging es also um alles.

Vor den insgesamt knapp 250 Zuschauern fand die Gäste zunächst gut ins Spiel und konnte in der 10. Spielminute mit 4:7 in Führung gehen. Dann fingen sich die Hausherren durch einfache Tore und konnten in der 18. Spielminute zum 9:9 ausgleichen. Schwierigkeiten bereitete der SG dabei die konsequente Abwehr der Partenkirchner. Zudem konnten beide Kaufbeurer Torhüter in der ersten Halbzeit kaum Akzente setzen.

Stück für Stück konnten sich die Oberbayern dann Oberwasser erarbeiten und nach 25 gespielten Minuten mit 14:12 in Führung gehen. Diesen Zwei-Tore-Vorsprung sicherten die Partenkirchner bis zur Halbzeitpause beim Stand von 16:14. Munter ging das Spiel in der zweiten Halbzeit weiter: hart geführt, aber nicht unfair. Die SG leistete sich weiterhin Fehler, die verhinderten, dass sie den Abstand zum TSV verringerten. In der 44. Spielminute sah dann Kapitän Roman Haggenmüller die rote Karte nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe. Kurz darauf wurde zudem noch ein Partenkirchner Spieler beim Stand von 24:22 mit rot vom Feld geschickt.

Die Wertachstädter schien der Platzverweis ihres Kapitäns aber nochmals anzuspornen. Getragen von den mitgereisten Fans und von Torwart Nils Hipper, der mit einigen wichtigen Paraden die Heimmannschaft vom Torerfolg abhalten konnte, glich die SG in der 47. Minute zum 25:25 aus. Ein letztes Aufbäumen der Hausherren brachte sie nochmals zum 28:26 in Führung. Dann waren es jedoch zwei Tore von Jakob Kittner, der mit insgesamt acht Toren ein starkes Spiel zeigte, die der SG drei Minuten vor Schluss mit 29:30 die erste Führung seit der 17. Spielminute bescherten. Der Handball-Krimi in Partenkirchen endete nach einem hart umkämpften Spiel, bei dem die vielen Zuschauer definitiv auf ihre Kosten kamen, mit einem 29:31 für die Kaufbeurer.

Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: “Das war heute ein schwieriges Spiel. Über lange Zeit konnte sich keine der beiden Mannschaften einen wirklichen Vorteil erarbeiten. Am Ende haben wir durch die Unterstützung unserer Fans und durch den Willen der Mannschaft zwei wichtige Punkte gegen einen harten Gegner mitgenommen. Wir müssen nun die kurze Spielpause nutzen, regenerieren und an unseren Fehlern arbeiten. Gegen Gilching wartet in zwei Wochen das nächste Vier-Punkte-Spiel.”

Für die SG spielten: Horend; Hipper (beide Tor); Amberger; Gellrich 3; Haggenmüller 1; Spitschan 4; Kittner 8; Hohenreiter 3; Mohring 4; Balkow 7; Bartel 1;

Beim Turniertag der weiblichen D-Jugend mussten sich die Kaufbeurer gegen Mindelheim mit 19:21 und gegen Ottobeuren mit 14:32 geschlagen geben. Weiter geht’s für das Team von Vera Wassermann im März. Dann sind gegen Schongau und Dietmannsried weitere Punkte in Aussicht.

Ein glücklicheres Ende fand das Spiel der weiblichen B-Jugend gegen den SV Mering. Das Team von René Westermayr und Christian Schelb konnte nach einem torreichen Spiel zwei Punkte in die Heimat mitbringen. Die Partie endete 36:39. Erfolgreichste Torschützin für die SG war Nele Hübner mit zehn Toren.

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Sport

Der ESVK kann nicht mehr siegen – Niederlage auch im Breisgau

Neue Chance am Dienstag daheim gegen Landshut

Der 43. Spieltag in der DEL2 Saison 2025/2026 und der ESVK gastierte dabei am Sonntagabend beim EHC Freiburg. Verletzungsbedingt fehlten heute Jere Laaksonen (MRT nach Trainingsverletzung ausstehend), Yannik Burghart, John Rogl, Jonny Tychonick, Joe Cassetti und Dartagnan Joly. Dazu waren auch Vincent Schlenker (krank), Fabian Koziol (private Gründe) und Daniel Fießinger genauso nicht mit dabei wie Florian Reinwald, der noch mit der U19 Nationalmannschaft unterwegs war. Im Tor stand Cody Porter.

Die Joker waren in den ersten Minuten der Partie ebenbürtig und hatten durch Alec Zawatsky, der im Slot frei zum Schuss kam, in der dritten Minute eine große Möglichkeit, in Führung zu gehen. Fabian Hegmann im Tor der Breisgauer konnte jedoch mit der Stockhand parieren. Die erste von drei Strafzeiten im ersten Drittel gegen die Joker nach sechs Spielminuten hatte es dann schon in sich. Zuerst hatten die Hausherren zwei dicke Chancen, in Führung zu gehen. Cody Porter konnte seine Mannschaft jedoch die Null halten. Zuvor brachten die Joker mehrfach die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel, obwohl es klare Möglichkeiten dazu gab. Dann stachen aber die Joker zu. Brent Raedeke brachte seine Farben in Unterzahl mit 0:1 in Führung. Nach einem Scheibengewinn im Forecheck ließ er Fabian Hegmann mit einem platzierten Schuss in den linken Torwinkel keine Chance. Kaum waren die Kaufbeurer wieder komplett, musste der nächste Joker auf die Strafbank. Nach einem weiteren leichten Scheibenverlust in der eigenen Zone tauchte ein Freiburger frei vor Cody Porter auf. Nachdem er umspielt wurde, verhinderte der ESVK Torhüter mit einem Beinstellen den Torerfolg der Freiburger, sodass die Breisgauer erneut im Powerplay agieren konnten. Auch hier konnten sich die Joker nicht befreien, und dieses Mal nutzten die Freiburger das Geschenk auch aus und glichen die Partie durch Lynden McCallum zum 1:1 in der neunten Spielminute aus. Nur vier Minuten später gingen die „Wölfe“ dann auch schon in Führung. Lynden McCallum fand den vor dem Tor völlig unbeachteten Fabian Ilstedt, und dieser hatte keine Mühe, den Spielstand auf 2:1 zu stellen. Ein weiteres Powerplay für den EHC Freiburg brachte dann auch gleich den nächsten Treffer in der 16. Minute. Erneut war Lynden McCallum zur Stelle und erhöhte den Spielstand auf 3:1 für die Breisgauer. Sekunden vor der Pausensirene hatte Tyson McLellan noch die Chance, die Joker auf einen Treffer heranzubringen, scheiterte jedoch an Fabian Hegmann.

Die Hausherren kamen dann zuerst wie die Feuerwehr aus der Kabine, und die Kaufbeurer hatten großes Glück, dass es nicht gleich den vierten Gegentreffer zu beklagen gab. In der Folge war das Spiel ausgeglichener, und die Joker kamen auch in der Offensive zu Aktionen und auch zu einem leichten Übergewicht an Spielanteilen. Die größte Chance auf den Anschlusstreffer hatte Vadim Schreiner, der im Powerplay frei vor Fabian Hegmann auftauchte, aber mit seinem Abschluss leider am Pfosten scheiterte. Aus Sicht des ESVK hätte dies wohl der Anschlusstreffer sein müssen. Im Anschluss an diese Chance spielten die Freiburger die Kaufbeurer für mehrere Minuten immer wieder in deren Drittel fest, auch hier wieder das gleiche Bild. Die Joker konnten die Scheibe dabei mehrfach nicht klären oder verloren diese im Vorwärtsgang sofort wieder, sodass die Breisgauer es leicht hatten, sich immer wieder vor dem Tor von Cody Porter festzusetzen. Daraus resultierte dann folgerichtig auch der vierte Treffer der Freiburger. Lukas Mühlbauer konnte dabei den Torschützen Ero Elo, der frei vor Cody Porter auftauchte, seelenruhig in Szene setzen und den Spielstand in der 34. Minute auf 4:1 stellen. Danach war es mit dem ESVK dann auch vorbei. Die Freiburger erspielten sich mühelos Chance um Chance, verpassten es jedoch, den Spielstand weiter zu erhöhen. Einzig Cody Porter hatte hier immer wieder etwas entgegenzusetzen und verhinderte mehrfach einen weiteren Gegentreffer. In den letzten drei Minuten brannten dann wie aus dem Nichts auf einmal die Joker ein Chancenfeuerwerk ab und verpassten es dabei mehrfach, sich ein zweites Mal auf die Anzeigentafel zu bringen und somit noch einmal vor der Pause ins Spiel zurückzukommen.

Nach ein paar Minuten im letzten Abschnitt schafften es die Joker immer wieder, sich gut in der Offensive zu zeigen und die Freiburger vom eigenen Gehäuse fernzuhalten. Wirkliche Großchancen gab es zwar auf Seiten des ESVK nicht, aber die Mannschaft zeigte trotz des Rückstands, dass sie das Spiel auf jeden Fall noch gewinnen wollte. Sieben Minuten vor dem Ende wurden die Wertachstädter dann auch für ihre Leistungssteigerung belohnt. Max Kislinger fälschte dabei einen Schuss von Rio Kaiser zum 4:2 in die Maschen ab. In der Folge spielte nur noch der ESVK. Die Joker hatten Chance um Chance auf einen weiteren Treffer und agierten zudem mit dem sechsten Feldspieler. Auch hier hatte der ESVK noch zwei riesige Chancen, das Spiel noch einmal zu verkürzen, was jedoch einfach nicht gelingen sollte. Wie so oft mussten die Joker dann aber auch eine Minute vor dem Ende noch einen Treffer ins leere Gehäuse hinnehmen. Torschütze war Ero Elo, der somit auch den 5:2-Endstand herstellte.

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Sport

16. Neubiberg Cup 2026: 4x Gold, 2x Silber und 2x Bronze für das Talentteam des Taekwondo Team Buron Kaufbeuren

11 Sportler vom Talentteam des Taekwondo Team Buron Kaufbeuren starteten beim größten Nachwuchsturnier Bayerns, dem 25. Neubiberg Cup in der Disziplin Zweikampf und Formenlaufen

270 Teilnehmer gingen bei diesem Einladungsturnier an den Start. Das Taekwondo Team Buron Kaufbeuren holte sich hier 4x Gold, 2x Silber und 2x Bronze. Die 1. Vorsitzende Michaela Zimmermann war mit dem Ergebnis zum Saisonbeginn zufrieden. In der Mannschaftswertung belegte das Talentteam mit nur 11 Sportlern den 10. Platz von 20 teilnehmenden Vereinen. 4 Starter des Talentteams traten im Vollkontakt Taekwondo an. Nach verhaltener erster Runde setzte Erik Fomicev in der Jugendklasse seinen Finalgegner so unter Druck, dass es am Ende nochmal eng wurde. Erik verlor das Halbfinale knapp und sicherte sich somit die Silbermedaille.

Zwei sehenswerte Kämpfe lieferte Leonard Präg für das das Team Buron Kaufbeuren. Voll konzentriert zeigte er im Halbfinale sehenswerte Aktionen und gewann den Kampf vorzeitig durch Aufgabe seines Gegners. Auch im Finale konnte er durch seinen druckvollen Kampfstil und vielen sehenswerten Aktionen zeigen, wer Chef auf der Matte ist und holte sich nach 2025 erneut Gold. Zum ersten Mal an einem Vollkontakturnier starten Nova Stöckmann und Annabelle Kuzaj. Die zwei 8Jährigen Mädchen zeigten beide einen druckvollen Kampfstil. Anabelle Kuzaj holte sich Gold und Nova Stöckmann Silber in ihren jeweiligen Gewichtsklassen. Im stark besetzten Formenlauf präsentierte sich das Team Buron Kaufbeuren mit geschlossener Mannschaftsleistung.

Im Einzel holte sich der 11Jährige Jonas Britzger überraschend die Goldmedaille bei 16 Startern in seiner Altersklasse. Nach Silber im Vorjahr ein toller Erfolg für den Gymnasiasten. Die Jüngste im Team, Ella Britzger (7) startet erst seit 2025 an Formen- meisterschaften. Mit voller Konzentration zeigte die 7Jährige tolle Läufe und sicherte sich ebenfalls wie ihr Bruder sensationell Gold.

Lisa Langner (17) und Andreas Kohler (48/Westendorf) starteten zum ersten Mal zusammen im Paarlauf. Trotz einigen, kleinen technischen Fehlern liefen sie eine tolle Präsentation und sicherten sich Bronze. Im Einzel ging Lisa Langner mit klarer Zielsetzung, einer Medaille, an den Start. In einem hochkarätigen Teilnehmerfeld von 12 Teilnehmern holte sich die Gymnasiastin Silber und konnte die in sie gesteckten Erwartungen erfüllen. Für Andreas Kohler reichte es in seiner Altersklasse leider nicht für eine Medaille. Charlotta Langner und Leni Mair (Immenhofen) konnten aufgrund der starken Konkurrenz an diesem Tag leider nicht in die Medaillenränge vorstoßen, sammelten aber wichtige Turniererfahrung. Dass Glück und Pech nah aneinander liegen bekam diesmal Jonathan Roth zu spüren.

Er startete zum ersten Mal in der neuen Gürtelklasse der Fortgeschrittenen ab Blaugurt. Trotz einem Patzer in Runde 1, schaffte Jonathan es ins Halbfinale der TOP 10. Nach einem sicheren 2. Durchgang und einem konzentrierten Lauf sicherte er sich einen Platz im Finale unter den TOP 5. Hier bewies jedoch die Konkurrenz, dass sie die Nase an diesem Tag vorn hatte. Mit Platz 4 schrammte er zwar knapp an einer Medaille vorbei, mit seiner gezeigten Leistung kann er dennoch zufrieden sein.

Sebastian Präg und Markus Knab stellten sich für das Taekwondo Team Buron Kaufbeuren als Kampfrichter zur Verfügung.

Stolz auf die gezeigten Leistungen ihres Talentteams waren die Trainer Raphael Hafenmaier (Formen) und Miriam Sesin (Wettkampf). Als nächstes steht am 20.03.2026 die erste Gürtelprüfung im Terminkalender. Danach geht es am 21.03.2026 für das Talentteam Formen zu den Südbayerischen Meisterschaften nach Gauting.

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Weitere Niederlage für den ESVK. Fans verabschiedeten Mannschaft nach Spielende mit einem gellenden Pfeifkonzert

Vieles, was in den letzten Spielen besser geworden war, war wieder weg

42. Spieltag in der DEL2 Saison 2025/2026, und die Joker aus der Wertachstadt hatten die Lausitzer Füchse in der energie schwaben arena zu Gast. ESVK-Cheftrainer Leif Carlsson musste dabei verletzungsbedingt auf Yannik Burghart, John Rogl, Jonny Tychonik, Joe Cassetti und Dartagnan Joly verzichten. Krankheitsbedingt fiel auch Vincent Schlenker aus. Rihards Babulis und Jakob Peukert waren für den Kooperationspartner EV Füssen im Einsatz. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Das Spiel begann etwas verhalten, und beide Mannschaften tasteten sich in den ersten paar Wechseln vorsichtig ab. Nach einigen Minuten jedoch nahmen die Lausitzer das Geschehen in die Hand und kamen mit schnellen Angriffen immer wieder gefährlich vor das Tor der Joker. Torhüter Daniel Fießinger konnte sich dabei mehrfach auszeichnen und hielt zunächst auch die Null. Dies änderte sich dann aber mit dem ersten Powerplay für die Füchse in der 17. Spielminute. Torschütze John Broda wurde im Slot freigespielt und versenkte die Scheibe mit einem platzierten Schuss unter die Latte zum Spielstand von 0:1. Zuvor konnte der Kaufbeurer Torhüter noch mit zwei starken Paraden den ersten Treffer des Abends verhindern. Die Joker, die bis dahin in der Offensive kaum in Erscheinung traten, kamen jedoch noch vor der Pause zurück in die Partie und markierten in der 20. Spielminute den 1:1-Ausgleichstreffer. Vadim Schreiner brachte die Scheibe von der Seite zum Tor und überwand mit Hilfe eines Lausitzer Abwehrspielers Lennart Neiße im Kasten der Füchse, der hierbei keine Abwehrchance hatte, zum schnellen Ausgleichstreffer.

Die Bilder des Spiels

Im zweiten Drittel verfielen die Joker wieder vollständig in alte Muster. Vieles, was in den letzten Spielen besser geworden war, war auf einen Schlag wieder fast komplett weg. Die Kaufbeurer agierten sehr fahrig; kein Aufbauspiel klappte, und es wurden Fehler über Fehler produziert. Selbst die vermeintlich einfachsten Dinge sollten nicht gelingen. Damit hatten es die Gäste wirklich sehr leicht, das Spiel nicht nur frühzeitig, sondern auch komplett auf ihre Seite zu ziehen. So zogen die Füchse dank der Treffer von Lennard Nieleck, der in der 25. Minute zum 1:2 und in der 32. Minute zum 1:3 traf, sowie von Lane Scheidel, der in der 35. Minute einen Alleingang zum 1:4 einnetzte, auf drei Tore davon. Die Joker selbst waren im zweiten Drittel zwar mehr in der Offensive zu sehen als noch im ersten Drittel, für einen eigenen Treffer sollte es jedoch nicht langen.

Mit der Führung im Rücken ließen es die Füchse im dritten Drittel dann etwas ruhiger angehen. Das Spiel plätscherte im Endeffekt nur so vor sich hin und wirklich Highlights waren auf beiden Seiten Mangelware. Der ESVK konnte nicht mehr zeigen und die Lausitzer mussten mit dem Vorsprung von drei Toren auch nicht wirklich viel investieren, um die Joker in Schach zu halten. ESVK-Torhüter Daniel Fießinger konnte sich in den letzten zehn Minuten noch ein paar Mal auszeichnen und somit auch eine noch höhere Niederlage für seine Farben verhindern. Ein vermeintlicher zweiter Treffer der Joker in der 59. Spielminute hielt dem Videobeweis aufgrund einer Torhüterbehinderung nicht stand, trotzdem kamen die Allgäuer ein paar Sekunden später durch Alec Zawatsky doch noch zu ihrem zweiten Treffer und verkürzten den Spielstand somit auf 2:4. Ein Treffer in das leere ESVK-Gehäuse 30 Sekunden vor dem Ende durch Clarke Breitkreuz stellte dann den Endstand von 2:5 her. Die Fans der Joker, die in dieser Saison schon viel ertragen mussten, verabschiedeten ihre Mannschaft nach Spielende mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Kabine.

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Der ESVK erwartet am Freitagabend zum „Tag der Firmen und Vereine“ die Lausitzer Füchse

Am Dienstagabend kommt der EV Landshut in die Wertachstadt

In der DEL2 steht am Wochenende der erste Nachhaltigkeitsspieltag auf dem Programm. Der ESVK erwartet dazu am Freitagabend zum „Tag der Firmen und Vereine“ die Lausitzer Füchse in der energie schwaben arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag geht es für die Joker dann nach Freiburg. Das Spiel in der Echten Helden Arena beginnt um 18:30 Uhr. Unter der Woche geht es dann auch sogleich weiter, wenn am Dienstagabend der EV Landshut zum Derby in die Wertachstadt kommt. Das erste Bully im Duell mit den Niederbayern ist um 19:30 Uhr.

Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

Aus der Kabine:

John Rogl und Jonny Tychonick befinden sich wieder im Eistraining, sind jedoch noch keine Optionen für die Spiele am Wochenende. Vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München stehen Rio Kaiser, Phillip Sinn und Vadim Schreiner für die Spiele gegen Weißwasser und Freiburg zur Verfügung. Zum Wochenstart werden auch Philipp Krening und Nikolaus Heigl in Kaufbeuren erwartet. Vincent Schlenker ist nach überstandener Grippe ebenfalls wieder mit an Bord.

Nicht zur Verfügung stehen weiterhin die verletzten Spieler Henri Kanninen, Joe Cassetti und Dartagnan Joly (dessen Rückkehr sich leider weiter verzögert). Zudem ist Florian Reinwald, wie bereits berichtet, mit der U19-Nationalmannschaft im Einsatz und wird erst zum Heimspiel gegen den EV Landshut wieder eine Option für den Spieltagskader sein.

Aktionen zum Nachhaltigkeitsspieltag:

  • QR Code Rallye im Stadion
  • Gewinnspiel
  • 50 Charity DEL2 Spieltagspucks für 20 Euro. Der Erlös der Pucks geht an den Wünschewagen Allgäu/Schwaben
  • Carpool Challenge

Livestream:

Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Sport

SG Kaufbeuren-Neugablonz Handballer zittern sich zum Unentschieden

Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: “Nach einer 5-Tore-Führung fühlt sich dieses Unentschieden wie eine Niederlage an.“

Mit dem Ziel der Wiedergutmachung der Niederlage in der Hinrunde traten die Kaufbeurer Handballer am Sonntag vor heimischem Publikum gegen den TSV Sonthofen an. Zur ungünstigen Parallel-Anwurfzeit mit der deutschen Nationalmannschaft um 18:00 Uhr stand für die SG ein Vier-Punkte Spiel des Achtplatzierten gegen den Zehnten an.

Das Spiel begann zunächst ausgeglichen. In der ersten Viertelstunde konnte sich keines der beiden Teams absetzen (9:9). Zu diesem Zeitpunkt lief der Kaufbeurer Angriff gut an. Leider konnte in der Abwehr kaum ein Weg gefunden werden, um die Sonthofener Angriffe zu unterbinden. So war es auch die Kaufbeurer Offensive, die durch ihre Effizienz die SG in der 18. Minute mit 12:10 in Führung brachte.

Nach einer Auszeit der Gäste konnten sie zwar zunächst auf 15:15 ausgleichen, zur Halbzeit stellten die Hausherren jedoch auf 17:15. Auch aus der Kabine kamen die Wertachstädter besser und konnten ihren Vorsprung bis in die 34. Spielminute auf 20:15 erweitern. Es zeigten sich aber auch weiterhin Probleme des Zusammenspiels von Abwehr und Torwart bei der SG. Die vielen Gegentore verhinderten, dass man den Sonthofenern noch weiter davonziehen konnte.

Nach 45 gespielten Minuten fand der TSV den Anschluss zum 26:25. Unkonzentriertheiten im davor so sicheren Angriff eröffneten den Gästen Räume, die sie ein ums andere Mal nutzten. Sechs Minuten vor Schluss glichen die Sonthofener dann zum 31:31 aus. 50 Sekunden vor Ende ging der TSV dann noch in Führung, jedoch konnte die SG zum Endergebnis von 35:35 15 Sekunden vor Schluss ausgleichen.

Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: “Nach einer 5-Tore-Führung fühlt sich dieses Unentschieden wie eine Niederlage an. Wir haben heute nicht den nötigen Einsatz in der Abwehr gebracht und konnten so das Sonthofener Spiel nicht konsequent stören. Der gute Angriff hat uns letztlich einen Punkt gerettet. Jetzt müssen wir uns auf das Spiel gegen Partenkirchen vorbereiten. Da muss ein Sieg her!”

Für die SG spielten: Horend; Hipper (beide Tor); Amberger 1; Gellrich 6; Haggenmüller 5; Salzer; Spitschan 6; Kittner 7; Hohenreiter; Mohring 3; Balkow 7; Bartel;

Als erste Kaufbeurer Mannschaft stand am Sonntag die männliche D-Jugend zuhause auf der Platte. Sie konnten sich gegen Gröbenzell (28:24) durchsetzen, mussten sich aber gegen Fürstenfeldbruck mit 23:21 geschlagen geben.

Gleichzeitig konnte die männliche C-Jugend mit einer starken Abwehrleistung den ersten Saisonsieg gegen die SG Kempten-Kottern sichern. Das Team von Jakob Salzer und Werner Schenk rang den Hausherren einen 24:29-Sieg ab. Endlich konnten sich die Jungs nach einigen Rückschlägen mit einer starken Leistung und einem Sieg belohnen.

In der heimischen Turnerstraße besiegte die zweite Mannschaft den TSV Pfronten. Das Team von Christian Schelb gewinnt nach vier Niederlagen in Folge unspektakulär, aber verdient mit 35:26. Auch die zweite Herrenmannschaft kann sich damit endlich wieder für die Trainingsarbeit mit Punkten belohnen.

Zwischen den Herrenspielen unterlag die weibliche B-Jugend dem TV Gundelfingen. Unkonzentriertheiten im Angriff bescheren der SG eine 31:33-Niederlage gegen den direkten Tabellennachbarn.

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Special Teams spielentscheidend: ESVK unterliegt bei den Bietigheim Steelers und hätte mehr erreichen können

Sein Debüt im ESVK Trikot gab Förderlizenzspieler Phillip Sinn vom DEL Kooperationspartner Red Bull München

Am Freitagabend stand in der DEL2 der 40. Spieltag auf dem Plan. Der ESV Kaufbeuren gastierte dabei bei den Bietigheim Steelers. Chef-Trainer Leif Carlsson musste dabei auf die bekannten verletzten Spieler verzichten. Zusätzlich waren Fabian Koziol, Jakob Peukert und Rihards Babulis nicht im Lineup. Die beiden letztgenannten standen heute für den EV Füssen auf de Eis. Sein Debüt im ESVK Trikot gab dazu Förderlizenzspieler Phillip Sinn vom DEL Kooperationspartner Red Bull München. Im Tor stand Cody Porter.

Das Spiel begann aus Sicht der Joker denkbar schlecht. Phillip Sinn musste nach wenigen Sekunden bereits auf die Strafbank, und die Steelers nutzten dies sofort aus. Zunächst vergaben die Hausherren noch eine große Chance, doch Cody Porter konnte mit einer Glanztat den ersten Schussversuch parieren, und Paul Mayer klärte die Scheibe im Anschluss noch vor der Linie. Die zweite dicke Chance verwandelte Cole Fonstand dann aber mit einem platzierten Schuss aus dem Slot heraus zum 1:0 in der zweiten Spielminute. Die Allgäuer benötigten einige Wechsel, um sich von dem frühen Gegentreffer zu erholen, waren ab der fünften Minute jedoch gut im Spiel und kamen auch in der Offensive zu guten Abschlüssen. Die ersten 20 Minuten waren insgesamt relativ ausgeglichen. Die besten Chancen auf weitere Treffer hatten auf Seiten der Bietigheimer Marcel Rachuk und Filip Reisnecker, die beide alleine vor Cody Porter die Scheibe nicht unterbringen konnten, sowie auf Seiten der Joker Sami Blomqvist, der bei einer Zwei-auf-eins-Situation an Olafr Schmidt im Kasten der Steelers scheiterte. So ging es mit dem Spielstand von 1:0 auch zum ersten Pausentee.

Das zweite Drittel war in den ersten Minuten weiterhin relativ ausgeglichen. Die beste Chance auf Seiten der Allgäuer hatte Bernhard Ebner, der mit einem Schuss vom linken Bullykreis aus gesehen am Pfosten scheiterte. Die Joker erhielten in der 26 Minute ein Powerplay, das jedoch schon nach kurzer Zeit in eine Vier-gegen-vier-Phase umschlug. Als die Steelers dann noch für 30 Sekunden im Powerplay agieren konnten, wurden die Joker zunächst im eigenen Drittel eingeschnürt, was auch für eine gute Minute lang anhielt, da sich der ESVK selbst bei fünf gegen fünf nicht befreien konnte. Hier war es mehrfach Cody Porter und der guten Defensivarbeit vor dem eigenen Tor zu verdanken, dass kein Gegentreffer kassiert wurde. In der Folge waren die Hausherren das spielbestimmende Team und kamen immer wieder zu dicken Chancen. Allein Cody Porter hielt seine Mannschaft in dieser Phase bis zum zweiten Pausentee mit starken Paraden im Spiel. Offensiv war in dieser Phase von den Kaufbeurern auch nichts mehr zu sehen. Positiv zur zweiten Pausensirene war, dass die Partie mit dem Spielstand von 1:0 noch völlig offen war.

Das letzte Drittel war aus ESVK-Sicht eher schwierig. Die Joker hatten Glück und einen überragenden Cody Porter im Tor, der zu Beginn des letzten Abschnitts mehrere Großchancen der Steelers entschärfen konnte. Aus dem Nichts konnte Tyson McLellan nach einem Schussblock von Bernhard Ebner einen Konter fahren, der zunächst gar nicht so gefährlich aussah. Sein platzierter Schuss landete jedoch dank viel Bewegung vor Torhüter Olafr Schmidt zum 1:1-Ausgleichstreffer im Tor der Bietigheimer. Gespielt waren da 44 Minuten.

Die Steelers hatten anschließend wieder die eine oder andere Gelegenheit auf einen Treffer, dieser sollte jedoch erst in ihrem zweiten Powerplay des Abends fallen. Arne Upplegger nahm sich ein Herz und traf mit einem Direktschuss von der blauen Linie zum 2:1-Führungstreffer in der 51. Minute. Die Wertachstädter hatten dann nur zwei Minuten später ein eigenes Überzahlspiel. Nach einem direkten Fehlpass nach dem anschließenden Bully konnten die Hausherren jedoch einen Zwei-auf-eins-Konter fahren, und Alexander Preibisch hatte keine Mühe, die Scheibe zum vorentscheidenden 3:1 im Tor unterzubringen. Im weiteren Verlauf des Powerplays kamen die Joker nicht zu guten Möglichkeiten, was sich auch in einem weiteren Überzahlspiel direkt im Anschluss an die erste Strafe nicht änderte.

Im Gegenteil: Die Kaufbeurer hatten Glück, dass Pavel Dronia den zweiten Unterzahltreffer verpasste, als er völlig unbedrängt aus der Ecke vor das Tor von Cody Porter ziehen konnte und dabei nur die Unterkante der Latte traf. Die Joker kamen dann nochmals in die Partie zurück. Tyson McLellan traf in der 59. Minute mit einem verdeckten Schuss zum 3:2-Anschlusstreffer, und es keimte nochmals Hoffnung auf, vor allem als die Steelers 68 Sekunden vor dem Ende eine weitere Strafe zogen und die Joker mit sechs gegen vier Feldspielern agieren konnten. Leider verpasste der ESVK es auch hier, wie schon in den Powerplays zuvor, richtig gefährlich zu werden. Am Ende wären heute in Bietigheim ein oder mehrere Punkte möglich gewesen. Spielentscheidend waren auf jeden Fall die Special Teams: zwei Gegentore bei zwei Unterzahlsituationen, ein Gegentor bei eigener Überzahl sowie kein eigener Treffer bei drei Powerplays sprechen leider Bände.

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Kampf um den Klassenerhalt: TV Neugablonz empfängt TV Vaihingen/Enz

Erste Bundesliga-Mannschaft startet in die Play Downs

Am Samstag, den 31. Januar 2026, steht für die erste Bundesliga-Mannschaft des TV Neugablonz ein richtungsweisendes Spiel an. Ab 19 Uhr empfangen die Gastgeber in der Turnerstraße den TV Vaihingen/Enz zum ersten Spiel der Play Downs um den Klassenerhalt in der ersten Bundesliga.

Nach der Hinrunde landete der TV Neugablonz auf dem siebten Platz und konnte sich damit zumindest vor dem direkten Abstieg retten. Nun wird zwischen den Mannschaften auf den Plätzen fünf bis acht der zweite Abstiegsplatz ausgespielt. Während zeitgleich der Fünfte gegen den Achten antritt – TV Waldrennach gegen TV Schweinfurt/Oberndorf – treffen im zweiten Duell der Sechste und Siebte aufeinander.

Revanche für Hinrundenpleite

In der Hinrunde mussten sich die Neugablonzer in Vaihingen noch mit 2:5 geschlagen geben. Doch die Mannschaft zeigt sich optimistisch: „In diesem Spiel war eigentlich auch mehr drin für uns“, blickt man selbstbewusst zurück. „Wenn wir alle unsere Leistung bringen, gehen wir auf jeden Fall ebenbürtig aufs Feld“, lautet die Devise für das Heimspiel.

Der TV Vaihingen kann zwar insgesamt mehr Bundesliga-Erfahrung vorweisen, doch das schreckt die Gastgeber nicht ab. „Es wird auf jeden Fall ein Spiel auf Augenhöhe, das viel Spannung verspricht“, erwartet Christoph Sax.

Optimale Ausgangslage angestrebt

Ein Heimsieg würde dem TV Neugablonz die optimalen Voraussetzungen für das Rückspiel nächste Woche in Vaihingen verschaffen. Der Modus ist klar: Wer beide Spiele gewinnt, hält die Klasse. Sollte jeder ein Spiel für sich entscheiden, gibt es nächste Woche in Vaihingen einen Entscheidungssatz.

Die beiden Gewinner der Partien Fünfter gegen Achter und Sechster gegen Siebter sind dann am Klassenerhalt und die beiden Verlierer spielen am 14. Februar in einem letzten Match um den letzten rettenden Platz.

Spielbeginn ist am Samstag, 31. Januar 2026, um 19 Uhr in der Turnerstraße in Neugablonz.

Jugend ebenfalls erfolgreich

Parallel spielen am Samstag eine U10 und am Sonntag zwei U12 Mannschaften des TV Neugablonz nach einer erfolgreichen Ligarunde in Frammersbach um den bayrischen Meistertitel.

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SG Kaufbeuren-Neugablonz: Am kommenden Sonntag gehen die Handballer wieder in der heimischen Turnerstraße auf Punktejagd

Vier Kaufbeurer Mannschaften zuhause gefragt

Am kommenden Sonntag gehen die Kaufbeurer Handballer wieder in der heimischen Turnerstraße auf Punktejagd. Herren 1, Herren 2, weibliche B-Jugend und männliche C-Jugend haben dabei die Chance auf die nächsten wichtigen Zähler.

Um 18:00 Uhr treffen die SG-Herren auf den TSV Sonthofen. Hier sind noch einige Rechnungen offen. Bereits in der vergangenen Saison zeigten die Wertachstädter gegen die Sonthofener zwei unzufriedenstellende Leistungen. Auch in dieser Saison gingen die ersten Punkte nach einer schwachen Leistung an den TSV. Vor heimischem Publikum stehen die Zeichen also auf Wiedergutmachung.

Die Formkurve der SG zeigt derweil nach oben. Nach einem starken Kampf gegen Kempten, der leider unbelohnt blieb, bewies das Team von Milan Vučićević und Kuba Mrklas gegen Weilheim, dass sie mit der richtigen Einstellung auch gegen vermeintlich stärkere Gegner punkten können. Zwar nimmt Sonthofen aktuell nominell den schlechteren Tabellenplatz ein (10.), unterschätzen dürfen sie die Kaubeurer jedoch nicht. Auch Sonthofen gelang es vor zwei Wochen, Weilheim zu schlagen. Mit Blick auf die Abstiegs- und Relegationsplätze wird das Ringen um die wichtigen Zähler immer energischer. Das Duell zwischen dem 8. Platz und dem 10. Platz der Bezirksoberliga ist also ein klassisches Vier-Punkte-Spiel.

Vor der ersten Mannschaft steht um 14:00 Uhr die zweite Herrenmannschaft gegen den TSV Pfronten auf der Platte. Nach vier Niederlagen in Folge sollen für das Team von Christian Schelb nun wieder Punkte her. Die letzten Punkte holten die Pfrontener vor knapp zwei Monaten ausgerechnet gegen die SG. Auch hier ist also noch eine Rechnung offen.

Zwischen den beiden Herrenspielen geht noch die weibliche B-Jugend an den Start. Gegen den TV Gundelfingen soll der nächste Punktgewinn gesichert werden. Die Saison für die B-Jugend lief bisher leider zäh. Umso mehr Grund dafür, gegen Gundelfingen den Grundstein für einen erfolgreichen Endspurt zu legen. Anwurf ist vor heimischem Publikum um 16:00 Uhr.

Der Kaufbeurer Handballtag wird jedoch von der männlichen D-Jugend eröffnet. Die stellen sich zuhause im Turnier ab 10:00 Uhr Mannschaften aus Gröbenzell und Fürstenfeldbruck.

Auswärts ist am Sonntag die C-Jugend gefragt. Die liefern sich um 10:00 Uhr ein Duell mit der SG Kempten-Kottern. Im viertletzten Spiel der Rückrunde bietet sich gegen Kempten die Chance, sich nach einigen Rückschlägen wieder zu belohnen.

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Kann der ESVK den Erfolg des letzten Wochenendes am kommenden Spieltag wiederholen?

Am Freitag bei den Bietigheim Steelers. Am Sonntag ist dann die Düsseldorfer EG in der Wertachstadt zu Gast. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr.

Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse. Für das Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG ist der Kartenverkauf dazu schon sehr gut angelaufen. Unter anderem werden über 200 Fans der DEG in Kaufbeuren erwarten.

Aus der Kabine:

Tyson McLellan wird, wie berichtet, am Wochenende voraussichtlich wieder an Bord sein. Vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München stehen neben Rio Kaiser auch Phillip Sinn und Vadim Schreiner zur Verfügung. Philipp Krening und Nikolaus Heigl werden dagegen erst später in der Olympiapause zum ESVK stoßen.

Die Joker müssen, wie berichtet, auf Yannik Burghart verzichten, der aufgrund einer Unterkörperverletzung bis Mitte Februar ausfallen wird. Zudem fehlen weiterhin die bereits bekannten verletzten Spieler Henri Kanninen, Joe Cassetti, Jonny Tychonick, Dartagnan Joly (dessen Rückkehr sich leider weiter verzögert) und John Rogl. Letzterer war gestern das erste Mal wieder auf dem Eis und wird bei optimalem Verlauf wohl als erster aller aktuell verletzten Akteure wieder in den Spielbetrieb zurückkehren können.

Livestream:

Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Sport

Rekordabend beim Heimkampf des AC Kaufbeuren in der Bayernliga

Sportlich entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe mit dem favorisierten TSV Waldkirchen

Rekordabend trotz knapper Niederlage. Beste Stimmung, volle Ränge und Gewichtheben auf Topniveau: Der zweite Heimkampf des AC Kaufbeuren in der Bayernliga am Samstag, den 24. Januar, war ein voller Erfolg. Rund 180 Zuschauer, der vereinseigene Fanclub, zahlreiche Helfer und Sponsoren sorgten ab 18 Uhr in der Jakob-Brucker-Turnhalle für eine eindrucksvolle Kulisse.

Sportlich entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe mit dem favorisierten TSV Waldkirchen, Absteiger aus der 2. Bundesliga. Zwar setzte sich Waldkirchen am Ende mit 2:1 Punkten durch, doch der AC Kaufbeuren gewann den Punkt im Reißen und stellte mit 433,9 Relativpunkten eine neue Mannschaftsbestleistung auf. Waldkirchen kam auf 440,0 Relativpunkte – ein denkbar knapper Abstand.

Für den AC Kaufbeuren überzeugten Jenny Freidl mit 62 kg im Reißen und 77 kg im Stoßen, Charllotte Stirnweis mit 75 kg im Reißen und 86 kg im Stoßen sowie Marco Lilienblum, der einen perfekten Wettkampf mit sechs gültigen Versuchen, 106 kg im Reißen und 132 kg im Stoßen zeigte. Melanie Heer absolvierte erst ihren zweiten allgemeinen Wettkampf und erzielte mit 50kg im Reißen und 68 kg im Stoßen starke 77 Relativpunkte. Außer Konkurrenz startete Yulia Iakovleva mit 50 kg im Reißen und 63 kg im Stoßen, Patrick Junnghans hob ebenfalls außer Konkurrenz 104 kg im Reißen und 128 kg im Stoßen. Damian Engel hingegen ging nur im Stoßen an den Start und bewältigte 128 kg, Alexander Häfele steigerte sich dort auf 130 kg. Mona Weber trat für den ACK mit 44 kg ausschließlich im Reißen an, ebenso Julia Weidenauer mit 44 kg im Reißen.

Ein besonderer Moment abseits der Plattform war der Besuch von Karl Rimböck, der kürzlich in die Hall of Fame des Weltverbandes der Gewichtheber aufgenommen wurde. Der frühere Bundesliga-Heber und Kampfrichter bei neun Olympischen Spielen verfolgte den Wettkampf live und verlieh dem Abend zusätzlichen Glanz.

Trainer Alfred Weber zeigte sich nach dem Wettkampf hochzufrieden: „Wir hatten eine sehr starke Mannschaftsaufstellung. Ich bin unglaublich stolz auf mein Team, vor allem auf den Punkt im Reißen. Die Mannschaft wird in den kommenden Wettkämpfen alles geben, um das Bestmögliche herauszuholen.“

Trotz der knappen Niederlage bleibt der AC Kaufbeuren auf einem starken vierten Tabellenplatz. Der nächste Wettkampf folgt am 7. Februar gegen den TSV Forstenried – die gezeigte Leistung macht Lust auf mehr.

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Sport

Ein Team, ein Ziel, ein historischer Erfolg: Wie die Damenmannschaft der SpVgg Kaufbeuren bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft überraschte

Historischer Erfolg

Mit einem Reisebus voller Vorfreude und einem lautstarken Fanclub im Gepäck reiste die SpVgg Kaufbeuren am vergangenen Wochenende zur JOBRAD Bayerischen Hallenmeisterschaft der Frauen. Das Ziel: Ein starkes Turnier spielen. Die Realität: Ein sportliches Ausrufezeichen, das in die Vereinsgeschichte eingeht. Bereits bei der Ankunft lag Spannung in der Luft – die Atmosphäre versprach Großes.

Souverän durch die Gruppenphase

In der Vorrunde der Gruppe A ließ das Team von Anfang an keinen Zweifel aufkommen. Drei Spiele, drei Siege:

  • 2:0 gegen den FC Markt Schwaben
  • 1:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth
  • 3:2 gegen den SC Regensburg

Diese Leistungen sicherten Kaufbeuren nicht nur den Gruppensieg, sondern auch den direkten Einzug ins Halbfinale. Die Mannschaft zeigte sich spielerisch reif, geschlossen und leidenschaftlich.

Emotionen im Halbfinale

Im Halbfinale wartete der Gastgeber SC Eltersdorf – und die SpVgg ließ auch hier nichts anbrennen. Mit einem konzentrierten 1:0 zog das Team ins Finale ein. Die Halle tobte, getragen von den unermüdlichen Fans, die für eine mitreißende Stimmung sorgten.

Spannendes Finale gegen Ruderting

Das Endspiel gegen den FC Ruderting, Tabellenführer der Bayernliga, begann vielversprechend. Kaufbeuren ging früh in Führung – der Titel schien greifbar. Doch Ruderting drehte die Partie. Trotz großem Einsatz und starker Leistung stand es am Ende 1:3. Die Enttäuschung wich jedoch schnell der Freude über das Erreichte.

Platz zwei – ein historischer Erfolg

Mit dem Vizetitel bei der Bayerischen Meisterschaft hat die SpVgg Kaufbeuren ein sportliches Kapitel geschrieben, das in Erinnerung bleiben wird. Von der schwäbischen Meisterschaft bis ins bayerische Finale – der Weg war geprägt von Teamgeist, Leidenschaft und sportlicher Qualität.

Stimmen aus dem Team

Spielführerin und Torhüterin Sandrine Uhlig:

„Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, was alle die Turniere über geleistet haben. Das Ergebnis gestern war ein krönender Abschluss der Hallensaison und zeigt einfach was für eine unfassbar starke Einheit auf und neben dem Platz zusammengewachsen ist. Die Fans, die Spieler, die Trainer. Das ist ein großes Gesamtpaket was am Ende zu diesem unglaublichen Erfolg geführt hat und damit sind vor allem auch die Spieler gemeint, die nicht so viel Spielzeit hatten und trotzdem dabei waren. Das macht eine Mannschaft am Ende aus und ist unfassbar wichtig für die Gemeinschaft, dass wirklich alle einfach für das Team einstehen und sich freuen und mitfiebern.“

Trainer Norbert Schmidtbauer:

„Es war ein perfekt organisiertes reines Damenturnier mit hochrangigem Besuch durch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Die Stimmung in der Halle war dank der zahlreichen Fans aller Teams hervorragend. Unsere Mannschaft ist im Eröffnungsspiel gegen den oberbayerischen Meister Markt Schwaben zwar nervös gestartet, kam dann aber immer besser ins Spiel und gewann verdient mit 2:0 durch zwei Treffer von Paula Eichinger. Mit drei Siegen und neun Punkten in der Gruppenphase haben wir uns souverän für das Halbfinale qualifiziert. Dort lieferten wir uns gegen den Gastgeber Erlangen ein kräftezehrendes Duell, in dem Lisa Schmittner mit ihrem Treffer den Einzug ins Finale sicherte. Im Endspiel gegen den Tabellenführer Ruderting in der Bayernliga haben wir dem späteren Turniersieger als einziges Team ein Gegentor zugefügt. Nach dem Ausgleich und der schnellen Führung des Favoriten haben wir noch einmal alles versucht, mussten kurz vor Schluss jedoch nach einem Konter das 1:3 hinnehmen. Insgesamt war es eine überragende Mannschaftsleistung, wir haben tollen Fußball gezeigt und sind mit einer hochverdienten Vizemeisterschaft nach Hause gefahren – trotz der schwierigen Straßenverhältnisse auf der Rückreise.“

Ausblick: Blick nach vorn

Die Hallensaison ist beendet, die Rückrunde wartet. Mit dem Rückenwind dieses Erfolgs wird sich die Mannschaft erneut als eingeschworenes Team präsentieren – und im kommenden Jahr sicher wieder angreifen.

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Gesundheit Sport

Gut vorbereitet in einen neuen Lebensabschnitt

Aktiv und gesund im Ruhestand

Mit dem Eintritt ins Rentenalter beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Wichtig ist jetzt, körperlich aktiv, sozial eingebunden und geistig rege zu bleiben, denn: Aktive Menschen sind zufriedener und im Durchschnitt gesünder als inaktive Menschen. Fachleute raten dazu, frühzeitig zu planen, wie der Ruhestand aussehen soll. Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu empfiehlt, sich rechtzeitig einige Fragen zu stellen, wie etwa: Will ich erst einmal ausspannen und ganz ohne Verpflichtungen sein? Oder habe ich Stärken, die ich am liebsten weiter einsetzen möchte? Gibt es Dinge, die ich schon immer einmal tun oder lernen wollte? Wie viel Zeit nehme ich mir für andere, zum Beispiel die Familie? Und wie viel Zeit brauche ich für mich?

Viele neue Möglichkeiten tun sich auf

Sind die Ziele klar, geht es in die Feinplanung: So können sich künftige Rentnerinnen und Rentner zum Beispiel über ehrenamtliche Tätigkeiten informieren. Rund ein Drittel der über 65-Jährigen in Deutschland engagiert sich ehrenamtlich – im Sport, bei sozialen Einrichtungen, in Kultur und Bildung oder im Umweltschutz. „Ehrenamtliche Arbeit erweitert den eigenen Horizont, man lernt neue Menschen kennen, erlebt Gemeinschaft und tut etwas für das gesellschaftliche Miteinander – das kann sehr befriedigend sein“, so Bernd Ruppert. Viele nutzen auch die Angebote von Bildungseinrichtungen in ihrer Umgebung. Das kann die Volkshochschule vor Ort sein oder die nahe gelegene Uni, die ein Seniorenstudium anbietet. 

Gesundheit und Partnerschaft pflegen

Die eigene Gesundheit ist Voraussetzung dafür, den neuen Lebensabschnitt genießen zu können. Dazu gehören regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Dadurch reduziert sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall, aber auch für Diabetes, Krebs, Osteoporose und Demenz. Wer aktiv und mobil ist, bleibt außerdem länger selbstständig. Doch trotz aller Vorbereitung und Planung: Der Ruhestand kann auch die Partnerschaft beeinflussen, wenn man plötzlich rund um die Uhr zusammen ist. „Es ist hilfreich, rechtzeitig mit Partnerin oder Partner zu beratschlagen, wie Sie das gemeinsame Leben im Ruhestand gestalten wollen“, rät Bernd Ruppert. Es hat sich bewährt, einerseits gemeinsam Pläne zu schmieden und sich andererseits gegenseitige Freiräume zu lassen, Freundschaften und das soziale Netzwerk zu pflegen. Dann kann der neue Lebensabschnitt mit seinen vielen Freiheiten und Möglichkeiten gut gelingen.

Weitere Informationen:

AOK-Gesundheitsmagazin – Endlich Rentner: So lässt sich der Ruhestand aktiv gestalten: 
https://www.aok.de/pk/magazin/wohlbefinden/motivation/endlich-rentner-so-koennen-rentner-neue-hobbys-finden/

AOK-Gesundheitsmagazin – Fit im Alter: Gesunde Ernährung für Senioren:
https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/vitamine/gesunde-ernaehrung-fuer-senioren-so-gehts/

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Sport

Heimstärke: Erster Sieg des Jahres für die SG Kaufbeuren-Neugablonz Herren

Kaufbeurer Heimstärke wieder unter Beweis gestellt

Nach einem durchwachsenen Start in die Rückrunde der Bezirksoberliga-Saison trafen die Kaufbeurer Handballer am vergangenen Samstag auf den Tabellensechsten, den TSV Weilheim. Nachdem die Oberbayern das Hinspiel gewinnen konnten, war es nun das gesetzte Ziel des Teams von Milan Vučićević und Kuba Mrklas, vor heimischem Publikum die Punkte in Kaufbeuren zu behalten.

In den ersten Spielminuten entwickelte sich dabei eine ausgeglichene Partie. Keine der beiden Mannschaften konnte sich einen klaren Vorsprung erarbeiten. Unkonzentriertheiten in Angriff und Abwehr hielten die SG immer wieder davon ab, den Gästen ihr Spiel aufzuzwingen. Die erste Viertelstunde konnten die Weilheimer damit einen Zwei-Tore-Vorsprung erarbeiten und verteidigen.

Dann legten die Hausherren nochmal eine Schippe drauf und glichen nach 16 Minuten zum 9:9 aus. Die Kaufbeurer erarbeiteten sich besonders im Angriff mehr und mehr Sicherheit und konnten so Fehler in der Abwehr ausgleichen. In der 26. Spielminute erzielte Jakob Kittner, der mit 5 Toren neben Konstantin Balkow (10) der erfolgreichste Werfer für die SG war, den Treffer zur 15:12-Führung. Zur Pause lagen die Wertachstädter noch mit 16:15 vorne.

Die Gäste kamen dann jedoch besser aus der Kabine und konnten direkt ausgleichen. Bedingt durch starke Paraden des eingewechselten Torwarts Florian Horend und ein druckvolles Angriffsspiel gelang den Kaufbeurern dann jedoch ein Fünf-Tore-Lauf, der sie in der 42. Spielminute mit 24:18 in Führung brachte.

Die Abwehr stand zu diesem Zeitpunkt lückenlos und machte den Gästen sichtlich zu schaffen. Jeder Fehler wurde im Angriff konsequent bestraft. In der 50. Spielminute konnten die Hausherren ihre Führung so zum 30:20 ausbauen. Einige Rotation in der Kaufbeurer Aufstellung ließ den Gästen zwar noch die Möglichkeit auf fünf Tore in der Schlussphase, der SG konnten sie jedoch den verdienten Sieg nicht mehr entreißen. Die Kaufbeurer Handballer rücken damit auf den achten Tabellenplatz vor.

Kapitän Roman Haggenmüller lobt nach dem Spiel seine Mannschaft: “Ich bin stolz darauf, was die Jungs heute geleistet haben. Endlich haben wir uns auf die Dinge konzentriert, die wir in den letzten Wochen trainiert haben. Wir haben sowohl in der Abwehr als auch im Angriff konsequenter gespielt und uns so einen absolut wichtigen Sieg erkämpft.

Für die SG waren im Einsatz: Alles; Horend; Hipper; (Alle Tor) Amberger 1; Gellrich 3; Haggenmüller 4; Glas; Spitschan 2; Kittner 5; Hohenreiter 3; Mohring 2; Seidel; Elstner; Balkow 10; Bartel 3;

Als erste Mannschaft war am Samstag jedoch die weibliche D-Jugend im Turniereinsatz zuhause. Mit einer Niederlage gegen Dietmannsried (6:31) und einem Sieg gegen den TSV Mindelheim konnte die D-Jugend einen ereignisreichen Turniertag abschließen.

Nach der weiblichen D-Jugend lud die weibliche B-Jugend den Tabellenführer aus Ottobeuren zum Kräftemessen in die Turnerstraße. Die Gäste zeigten dabei, dass sie verdient immer noch ungeschlagen in der Bezirksoberliga rangieren. Die SG musste sich mit 19:29 geschlagen geben.

Nach der B-Jugend sah sich auch die männliche C-Jugend mit einer schweren Partie gegen die SG Biessenhofen/Marktoberdorf konfrontiert. Hier unterlagen die Kaufbeurer ebenfalls klar mit 19:37.

Am Sonntag standen dann für die männliche D-Jugend und die E-Jugend ebenfalls noch Turniertage auf dem Plan. Während die E-Jugend am Sonntag einen weiteren Spieltag der Winterrunde in der heimischen Halle spielte, hielt das Turnier in Waltenhofen für die D-Jugend zwei knifflige Aufgaben bereit. Für die männliche D-Jugend ging der Tag zwar leider mit zwei Niederlagen gegen Waltenhofen (12:26) und Fürstenfeldbruck (21:26) zu Ende. Der Vorfreude auf das nächste Turniert tut das aber keinen Abbruch.

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Joker holen ersten Sieg nach langer Zeit!

ESVK mit Dreier in Bad Nauheim

Zum 39. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 führte der DEL2-Spielplan den ESV Kaufbeuren am heutigen Sonntagabend zum EC Bad Nauheim. Chef-Trainer Leif Carlsson musste dabei neben den bekannten verletzungsbedingten Ausfällen auch auf Tyson McLellan verzichten, der sich beim Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden eine Oberkörperverletzung (MRT am Montag) zugezogen hat. Rihards Babulis war dazu erneut für den EV Füssen im Einsatz.

Im Tor stand Cody Porter, der beim 2:0 Auswärtssieg der Joker einen Shutout feiern konnte. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung holte sich die Mannschaft von Trainer Leif Carlsson dabei in der Kursstadt den ersten Dreier seit dem 26.12.2025.

Das Spiel war im ersten Drittel sehr ausgeglichen. Die Hausherren hatten dabei ein wenig das optische Übergewicht, jedoch machte sich dies nicht in wirklichen Torchancen bemerkbar. Da beide Mannschaften von der Strafbank wegblieben, gab es auch für die Special-Teams keine Möglichkeiten, Gefahr zu erzeugen. Auf Seiten der Hessen hatte Parker Bowles die beste Chance, doch Cody Porter parierte stark. Kurz vor der Pause hatten dann die Joker ihre beste Tormöglichkeit. Ein Schuss von Yannik Burghart, der wohl noch von Jere Laaksonen abgefälscht wurde, landete an der Querlatte. So ging es ohne einen Treffer zum ersten Pausentee im altehrwürdigen Colonel-Knight- Stadion.

Das zweite Drittel verlief ähnlich wie der erste Abschnitt. Die Joker schafften es immer wieder, die Bad Nauheimer vom eigenen Tor fernzuhalten und selbst in der Offensive zu Chancen zu kommen. Eine solche nutzte Sami Blomqvist in der 24. Minute zum ersten Treffer des Abends. Dabei konnte der Deutsch-Finne eine Ablage von Jere Laaksonen im Slot im rechten Torwinkel zum Spielstand von 0:1 unterbringen. Auf der Gegenseite rettete Max Kislinger regelwidrig vor seinem einschussbereiten Gegenspieler und musste für zwei Minuten auf die Strafbank. Das Unterzahlspiel des ESVK war gut, und mit Ablauf der Strafe konnte Alec Zawatsky einen Konter einleiten. Bei seinem Torabschluss alleine vor Gerald Kuhn wurde er ebenfalls regelwidrig gestoppt, und auch die Allgäuer kamen zu einem Powerplay. Doch auch den Jokern sollte im Powerplay kein Treffer gelingen. Umso länger das Drittel andauerte, desto besser hatten die Joker das Spielgeschehen unter Kontrolle und verdienten sich die 0:1-Führung zum zweiten Pausentee redlich.

Der Schlussabschnitt wurde dann teilweise relativ wild, und es gab viele Strafen. Den Anfang machten die Joker. Durch Strafen in der 41. und 42. Minute mussten die Allgäuer ein Drei-gegen-Fünf-Unterzahlspiel verteidigen, was glücklicherweise gelang. Brent Raedeke, der die erste Strafe absitzen musste, konnte bei seiner Rückkehr einen Konter ansetzen und dabei ebenfalls ein Foulspiel ziehen, sodass nach einer kurzen Vier-gegen-Vier-Phase auch der ESVK zu einem Powerplay kam. Im weiteren Verlauf des Schlussabschnitts kamen die Kurstädter noch zu zwei weiteren Überzahlspielen in der 48. und 53. Minute, doch auch diese überstanden die Kaufbeurer schadlos. Ein eigenes Powerplay des ESV Kaufbeuren nach 49 Minuten war leider auch nicht der Rede wert. In der Schlussphase der Partie wurde es dann noch das eine oder andere Mal gefährlich vor Cody Porter, doch der Joker-Goalie sowie seine Vorderleute behielten stets den Überblick.

Als die Hausherren gut zwei Minuten vor dem Ende ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, entschied Alec Zawatsky gut 60 Sekunden später die Partie mit einem Treffer ins leere Nauheimer Gehäuse und stellte somit auch den 0:2 Endstand her. Für den ESVK war das eine große Erlösung, hatte man sich in letzter Zeit ja leider oftmals kurz vor dem Ende noch die Butter vom Brot nehmen lassen und mögliche Punkte hergegeben.

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Joker lassen sich wieder einmal kurz vor dem Ende die Butter vom Brot nehmen

Blue Devils Weiden nehmen Zusatzpunkt mit nach Hause

Am Freitagabend (38. Spieltag) in der heimischen energie schwaben arena sollte auch der erste Heim-Einsatz an der Bande für den in Kaufbeuren bereits bekannten neuen Trainer Leif Carlsson und Co-Trainer-Neuzugang Patric Wener sein. Zu Gast waren die Blue Devils Weiden. Neben den bekannten Langzeitausfällen fehlten zusätzlich Rihards Babulis, der für den EV Füssen im Einsatz war, und Fabian Koziol, der pausierte. Dafür waren Florian Reinwald, Yannik Burghart und Cody Porter wieder mit dabei. Im Tor startete Daniel Fießinger. Eine schöne Szene gab es vor dem Spiel noch, als die Weidener Fans ein Banner als Gratulation zu 80 Jahren ESVK hochhielten, was von den Kaufbeurer Fans entsprechend gewürdigt wurde. Der ESV Kaufbeuren musste sich vor 2.103 Zuschauern mit 2:3 nach Penaltyschießen geschlagen geben.

Die Partie startete optimal für die Joker. Bereits in der zweiten Minute kam ein fehlgeschlagener Kaufbeurer Pass zu Michael McNiven im Weidener Kasten. Dieser wollte das Spiel schnell machen, passte aber zu Dominik Groß, der wiederum den Puck zurück in den Slot zu Jere Laaksonen spielte. Der Deutsch-Finne schloss schnell ab und versenkte zum 1:0. Die Weidener starteten ihrerseits nicht gut in die Partie, bauten aber im Verlauf des Drittels immer mehr Druck auf die Hausherren aus. Weiden war deutlich mehr am Puck, was auch an vielen rot-gelben Fehlpässen und misslungenen Klärungsaktionen in der Defensivzone lag. Generell war zu beobachten, dass viel um den Puck gekämpft wurde und feine Spielzüge eine Seltenheit darstellten. So auch kurz vor Ende des Drittels, als der Zweikampf an der Bande aus Kaufbeurer Sicht verloren ging und der Puck an der blauen Linie bei Neal Samanski landete. Der zog ab, und mit viel Abprallglück landete die Scheibe bei seinem Bruder Noah Samanski, der Daniel Fießinger zum 1:1 mit der Rückhand überwand.

Bilder des Spiels

Der zweite Spielabschnitt startete erneut gut für den ESVK. Gleich zu Beginn lief Yannik Burghart samt Spielgerät kreuz und quer durch die Offensivzone. Sein Pass zu Maximilian Kislinger gelang, dieser wurde aber noch entscheidend von Luca Gläser vor dem halbleeren Tor gestört. Das gesamte Drittel wirkte sehr zerfahren, aber ausgeglichen. Beide Mannschaften kämpften sich in die Partie und erspielten sich nach und nach ihre Chancen. Mitte des Drittels wurde Pavels Nikitins von Tom Schwarz unsanft abgeräumt, was Rio Kaiser dazu veranlasste, dem Weidener nachzugehen. Nach einem kurzen Gerangel erhielt Tom Schwarz jeweils zwei Minuten für Beinstellen und übertriebene Härte, Rio Kaiser erhielt zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Die Überzahl der Joker war wie so oft sehr statisch, mit dem Ziel, die Direktabnahme zu versuchen, was aber nicht zum Erfolg führte. Kurz vor dem Ende des Drittels folgte eine weitere Strafzeit, dieses Mal für Georg Thal aufgrund eines Stockschlags. Bei den Jokern war kein kontrollierter Powerplayaufbau zu erkennen, und so ging es mit vierzig Sekunden Reststrafe auf der Uhr in die zweite Pause.

Im dritten Spielabschnitt dauerte es eine Weile, bis die Partie wieder Fahrt aufnahm. Das erste große Ausrufezeichen setzte Maximilian Kolb, der seinen Schuss von der blauen Linie an den Pfosten setzte. Mitte des Drittels trug Yannik Burghart mit seinem bemerkenswerten Tempo die Scheibe aus dem eigenen Drittel bis in die Offensivzone. Der Puck landete dann im Getümmel im Slot, rutschte nach hinten zu Paul Mayer und dieser versenkte seinen Schlenzer zur 2:1-Führung im Netz. Kurz darauf leitete Sami Blomqvist an der blauen Linie die von hinten kommende hohe Scheibe weiter in die Offensivzone, womit Michael McNiven im Tor nicht gerechnet hatte. Der Weidener Torwart stand außerhalb seines Tores, der Schussversuch von Sami Blomqvist landete schließlich bei Nicolas Appendino, dieser traf aber das halbleere Tor nicht, womöglich weil Michael McNiven selbstbewusst zurück ins Tor hechtete. Die Weidener hatten nach dem Gegentor Blut geleckt und drückten den ESV Kaufbeuren immer weiter in die eigene Zone. Daniel Fießinger hatte in der Folge viel zu tun, konnte aber jede Chance parieren. Im nächsten Kaufbeurer Angriff erhielt Jonas Fischer bei einem Zweikampf in der Rundung eine kleine Strafzeit wegen Haltens des Stockes. Mit noch 1:55 auf der Uhr nahm der ESVK die Auszeit, und Weiden zog den Torwart für den sechsten Feldspieler. In Überzahl verschoss Alex-Olivier Voyer zunächst deutlich, mit seinem nächsten Versuch vom linken Bullykreis traf er dann aber ins rechte Kreuzeck zum 2:2-Ausgleich. Somit ging es in die Verlängerung. Tyler Ward traf hierin zwei Mal den Pfosten. Die Joker hatten auch ihre Chancen. Treffer fielen keine. Eine Sekunde vor Ende der Verlängerung spielten sich wilde Szenen ab. Zunächst erhielt Fabian Ribnitzky beim noch nicht eingeworfenen Puck eine Strafzeit wegen Stockschlags gegen Alec Zawatsky. Direkt danach vereinbarten Max Oswald und Dominik Bohac einen Faustkampf, für den beide je eine fünfminütige Strafzeit erhielten. Im Penaltyschießen traf Yannik Burghart nicht. Tyler Ward überwand Daniel Fießinger. Sami Blomqvist traf ebenso nicht. Alex-Olivier Voyer versenkte nicht. Tyson McLellan tanzte den Torwart aus. Cedric Schiemenz tunnelte abschließend Daniel Fießinger, und so nahmen die Blue Devils Weiden den Zusatzpunkt mit nach Hause.

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Teuflische Aufgaben für die Joker: Heimspiel gegen Weiden, Auswärtsduell in Bad Nauheim

ESVK vor einem spannenden DEL2-Wochenende mit Rückkehrern und Fragezeichen

Am Wochenende steht der ESV Kaufbeuren in der DEL2 erneut vor einer sportlichen Herausforderung. Die Spieltage 38 und 39 führen das Team von Cheftrainer Leif Carlsson und Co-Trainer Patric Wener am Freitag zunächst in ein Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden. Die Partie in der energie schwaben arena beginnt um 19:30 Uhr.

Nur zwei Tage später, am Sonntag um 18:30 Uhr, sind die Allgäuer zu Gast bei den Roten Teufeln des EC Bad Nauheim. Zwei Begegnungen mit ambitionierten Gegnern – und mit Blick auf die Tabelle von Bedeutung.

Kartenverkauf und Livestream

Tickets für das Heimspiel am Freitag sind online unter tickets.esvk.de, an der Abendkasse sowie in der Geschäftsstelle und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Wer das Spiel nicht live in der Arena verfolgen kann, hat die Möglichkeit, alle DEL2-Partien kostenpflichtig im Livestream auf Sporteurope.TV zu sehen.

Ein Blick in die Kabine: Rückkehrer, Ausfälle, Hoffnung

Der Kader des ESVK erfährt vor dem Wochenende einige personelle Veränderungen:

Wieder mit dabei:

  • Yannik Burghart ist nach seiner Sperre wieder spielberechtigt.
  • Cody Porter und Florian Reinwald sind wieder fit und stehen als Optionen zur Verfügung.

Weiterhin verletzt:

  • Henri Kanninen (Top-Scorer): erfolgreich operiert, fällt für den Rest der Saison aus.
  • Dartagnan Joly: Könnte kommende Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren.
  • John Rogl und Jonny Tychonick: Rückkehr ins Lineup wird für Mitte Februar erwartet.
  • Joe Cassetti: Die Genesung schreitet voran, eine Rückkehr könnte Ende Februar möglich sein.

Noch offen ist, ob Förderlizenzspieler vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München am Wochenende zur Verfügung stehen werden.

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SG Kaufbeuren-Neugablonz: Handballer spielen am Wochenende daheim gegen Weilheim

SG im neuen Jahr weiter auf Punktejagd

Nach zwei Niederlagen in den ersten Spielen des neuen Jahres stehen die Kaufbeurer Handball-Herren am kommenden Samstag dem Tabellensechsten aus Weilheim gegenüber. Die Gäste konnten bisher sieben Siege verbuchen, mussten aber in den letzten drei Spielen drei Niederlagen hinnehmen.

Die SG möchte also aus der vorübergehenden Schwächephase der sonst so konstanten Weilheimer Profit schlagen. Nach einem schwachen Spiel zum Jahresauftakt gegen Landsberg konnten sich die Kaufbeurer gegen Ligaprimus Kempten insbesondere in der Abwehr deutlich steigern. Ziel muss es nun sein, diese Einstellung mit in das Spiel gegen Weilheim zu nehmen.

Die letzten drei Spiele gegen Weilheim konnten jeweils die Oberbayern für sich entscheiden. Zuletzt ging das Hinspiel in der laufenden Bezirksoberliga-Saison mit 32:24 an den TSV. Am kommenden Samstag wollen die Kaufbeurer ab 18:00 Uhr endlich wieder Punkte gegen die Handballer aus Weilheim einfahren.

Den Heimspieltag am 24. Januar eröffnet dabei die weibliche D-Jugend mit ihrem zweiten Turniertag in der Bezirksliga ab 10:00 Uhr gegen Mindelheim und Dietmannsried/Altusried. Unmittelbar danach hat die weibliche B-Jugend den ungeschlagenen Tabellenführer in der Bezirksoberliga, den TSV Ottobeuren zu Gast. Ab 14:00 geht es hier darum, es den Herren nachzumachen und dem Favoriten möglichst lange Paroli zu bieten.

Ab 16:00 Uhr lädt dann die C-Jugend zum Derby gegen die ebenfalls ungeschlagene SG Biessenhofen/Marktoberdorf. Eine harte Nuss – aber auch hier gilt es, bis zum Schluss zu kämpfen.

Handballerisch geht es dann am Sonntag für die männliche D-Jugend und die E-Jugend weiter. In Waltenhofen steht ab 9:00 Uhr die D-Jugend gegen Waltenhofen und Fürstenfeldbruck auf der Platte. Die E-Jugend lädt ab 9:00 Uhr in der heimischen Turnerstraße zum Turnier der Winterrunde.

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Nichts zu holen beim Tabellenführer – Joker unterliegen in Krefeld deutlich

Debüt des neuen Co-Trainers Claus Wener

37. DEL2-Spieltag: Für den ESV Kaufbeuren ging es am Dienstagabend nach Krefeld. Das Gastspiel beim aktuellen DEL2-Tabellenführer war für den neuen Co-Trainer Claus Wener zugleich auch das Debüt an der ESVK-Bande in Zusammenarbeit mit dem neuen Cheftrainer Leif Carlsson. Verzichten mussten die beiden Schweden dabei auf die verletzten Spieler John Rogl, Jonny Tychonick, Dartagnan Joly, Joe Cassetti, Henri Kanninen und Florian Reinwald (Ausfallzeit noch offen). Ebenfalls nicht im Line-up standen Cody Porter (Day-to-Day) und der gesperrte Yannik Burghart. Im Tor stand Daniel Fießinger.

    Die Joker gestalteten das erste Drittel gegen den Tabellenführer sehr ausgeglichen. Ein erstes Powerplay des ESVK nach einer Minute war nicht von Erfolg gekrönt; hier hatten die Kaufbeurer keinen nennenswerten Torabschluss. Nachdem die Gastgeber wieder komplett waren, entwickelte sich das Spiel etwas hin und her, ohne dass es für beide Torhüter wirklich gefährlich wurde. Beide Abwehrreihen hatten die eigene Zone gut unter Kontrolle. Einen Konter der Krefelder in der neunten Spielminute konnte Sami Blomqvist in letzter Sekunde noch mit einem Stockschlag verhindern, und die Pinguine kamen zu ihrem ersten Überzahlspiel. Dieses verteidigten die Joker sehr gut, und kurz vor Ablauf der Strafe konnte Jere Laaksonen sogar zu einem Konter ansetzen. Dabei traf der Deutsch-Finne mit einem Schuss auf der Stockhandseite von Danny aus den Birken zum 0:1 in der 11. Minute. Drei Minuten später ließ sich Dominik Groß dann zu einer unnötigen Strafe wegen übertriebener Härte hinreißen, und der Tabellenführer kam zu seinem zweiten Powerplay. Auch dieses konnten die Kaufbeurer jedoch gut killen. Den Hausherren sollte aber trotzdem noch vor der Pause der Ausgleichstreffer gelingen, und dieser Treffer war durchaus kurios. Daniel Fießinger kam dabei aus seinem Tor und wollte die Scheibe schnell nach vorne spielen. Rio Kaiser rechnete wohl nicht damit, dass sein Torhüter schnell weiterspielen wollte, und lief direkt in den Passversuch des Kaufbeurer Torhüters. Vom Schlittschuh von Rio Kaiser trudelte die Scheibe dann zum Spielstand von 1:1 in den leeren ESVK-Kasten. Der Spielstand hatte dann auch bis zum ersten Pausentee Bestand.

    Das zweite Drittel verlief dann ähnlich wie der erste Abschnitt. Der ESVK schaffte es, die Krefelder weitestgehend vom eigenen Tor wegzuhalten. Auch ein weiteres Powerplay nach 23 Minuten für die Pinguine sollte dies zunächst nicht ändern. Die Joker gingen dann in der 27. Minute erneut in Führung. Ein schneller Konter über Tyson McLellan, der den vor das Tor laufenden Alec Zawatsky fand, stellte den Spielstand auf 1:2. Aus Sicht der Wertachstädter war das mal gar nicht so unverdient. Das nächste Überzahlspiel für die Krefelder brachte dann jedoch die Wende. Zuerst markierte Jonathan Matsumoto mit einem satten Direktschuss in der 37. Minute den 2:2-Ausgleichstreffer, und nur 35 Sekunden später fingen sich die Joker auch noch einen Konter ein, den Max Newton eiskalt zum 3:2-Führungstreffer ausnutzte. Für die Allgäuer war das ein sehr ärgerlicher Spielstand, und somit musste man mit einem Rückstand in die letzten 20 Minuten beim Tabellenführer gehen, was die Aufgabe, Punkte zu sammeln, nicht einfacher machte.

    Punktesammeln sollte auch im letzten Drittel kein Thema mehr für den ESVK sein. Bereits nach 48 Sekunden stellte Max Newton den Spielstand auf 4:2 für die Pinguine. Der Top-Scorer der Hausherren konnte dabei ohne große Gegenwehr vor das Tor von Daniel Fießinger ziehen, und mit etwas Glück sprang die Scheibe dann auch über die Linie. Die Gegenwehr der Allgäuer war damit gebrochen. Zwar schaffte man es, immer wieder gefährlich vor das Tor von Danny aus den Birken aufzutauchen, hatte aber in der eigenen Zone Probleme über Probleme. Nicht sonderlich hilfreich waren dabei auch zwei weitere Unterzahlspiele in der 49. und 59. Spielminute. Beide Powerplays nutzten die Hausherren zum Treffer von 5:2 durch Max Newton und zum 7:2 durch Mark Zengerle. Zwischendurch hatte Marcel Müller mit der Rückhand aus kurzer Distanz ebenfalls in der 49. Minute das fünfte Tor der Pinguine an diesem Abend erzielt. Aus Sicht des ESVK wurde wieder einmal zu viel Zeit auf der Strafbank verbracht. Nach guten 40 Minuten war man spätestens mit dem vierten Gegentreffer zu Beginn des dritten Drittels nicht mehr in der Lage, den starken Krefeldern etwas entgegenzusetzen.

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    Patric Wener wird neuer Co-Trainer der Joker

    Patrick Reimer: „Patric Wener haben wir einen weiteren sehr erfahrenen Trainer an unserer Seite, der uns im Kampf um den Klassenerhalt viel guten Input geben kann

    Weiterer Zuwachs für den Trainerstab des ESV Kaufbeuren. Patric Wener, der als Trainer des Jahres 2022/2023 in Dänemarks höchster Spielklasse ausgezeichnet wurde, wird bereits beim Auswärtsspiel am Dienstagabend in Krefeld an der ESVK-Bande stehen. Zuletzt war der Schwede Chef-Trainer der KSW IceFighters Leipzig in der Oberliga Nord.

    Nach Stationen im Nachwuchsbereich und als Co-Trainer in Salzburg war der 57-jährige Schwede auch in seiner Heimat bei Mora IK und IF Björklöven als Headcoach in der Verantwortung. Nach einem Jahr als Cheftrainer in Frankreich kehrte der Schwede, der auch sehr gut Deutsch spricht, nach Österreich zurück, ehe er für fünf Jahre als Cheftrainer bei den Herlev Eagles in Dänemark unter Vertrag stand. Auf ein weiteres Jahr in Dänemark bei den Frederikshavn White Hawks folgte die Anstellung bei den KSW IceFighters Leipzig. Nach einem sehr erfolgreichen ersten Jahr in der OL Nord wurde Wener im November 2025 in Leipzig von seinen Aufgaben als Headcoach entbunden, was nun das Engagement beim ESVK bis zum Ende der Saison 2025/2026 ermöglicht hat.

    Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, über Patric Wener: „Patric Wener haben wir einen weiteren sehr erfahrenen Trainer an unserer Seite, der uns im Kampf um den Klassenerhalt viel guten Input geben kann. Er wird unsere Mannschaft und das Spielsystem zusammen mit Leif Carlsson stabilisieren. Dazu möchte ich mich bei den KSW IceFighters Leipzig für den schnellen Austausch und die angenehme Kommunikation Im Zuge der Verpflichtung von Petric Wener sehr herzlich bedanken.“

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    Sparkasse Allgäu unterstütz die Abteilung Faustball des TV Neugablonz mit 1000 Euro

    Für die Finanzierung der Auswärtsfahrten und Lizenzgebühren

    Derzeit kämpft die Faustball-Herrenmannschaft des Neugablonzer Turnvereins um den Verbleib in der 1. Bundesliga Süd (Halle). Das nächste Heimspiel im Rahmen der Playdowns findet am 31. Januar um 19 Uhr gegen den TV Vaihingen/Enz statt. Um den Verein und insbesondere die Abteilung Faustball als Nationalen Stützpunkt zu stärken, überreichte Ulrike Linder, Leiterin der Filiale Neugablonz Neuer Markt stellvertretend für die Sparkasse Allgäu einen Scheck in Höhe von 1000 Euro. Faustball-Abteilungsleiter Björn Siegmund und sein Stellvertreter Magnus Elstner nahmen die Spende dankend an, da sie wesentlich zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs beitrage. „Zum einen finanzieren wir so die Fahrtkosten für unsere Auswärtsspieltage und die Lizenzgebühren in der 1. Bundesliga, zum anderen können wir neues Spielmaterial wie Bälle für unsere Jugend- und Erwachsenenmannschaften anschaffen“, erklärt Elstner.

    Als regionaler Dienstleister ist es der Sparkasse Allgäu ein besonderes Anliegen, die hiesige Vereinsarbeit zu unterstützen. Besonders Sportvereine fördern den Teamgeist sowie die körperliche Fitness ihrer Mitglieder und ermöglichen das Knüpfen neuer Kontakte.

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    Harter Kampf bleibt unbelohnt: SG Kaufbeuren-Neugablonz unterliegt dem Spitzenreiter aus Kempten

    Trainer Kuba Mrkla. „Ich freue mich, dass das Team sich mit einem guten Spiel gegen den Favoriten belohnt hat“.

    Dass die SG Kempten-Kottern am Sonntagabend als Favorit in die Neugablonzer Turnerstraße anreist, war klar. Klar war aber auch die Zielsetzung der Kaufbeurer Handballer: so lange wie möglich Paroli bieten und den Kemptenern ein schweres Spiel bereiten.

    Den besseren Start erwischten erwartungsgemäß die Gäste, die nach etwas mehr als vier Minuten bereits mit 0:3 in Führung gehen konnten. In der Abwehr zeigte sich auf Seiten der Kaufbeurer schon eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum letzten Spiel, im Angriff konnten sie sich jedoch kein Selbstvertrauen erarbeiten. Die Illerstädter bestraften währenddessen unbeirrt jeden Fehler der Hausherren und konnten bis zur 22. Spielminute mit 4:13 davonziehen. Nach einem unglücklichen Einsteigen und der resultierenden roten Karte mussten die Kaufbeurer dann auch noch auf Außenspieler Kilian Hohenreiter verzichten.

    Gestärkt durch eine standhafte Abwehr und eine solide Torwartleistung gelang es dann den Hausherren aber, eine Gegenwehr zu organisieren. In die Pause ging es beim Stand von 8:14. Während die Kemptener mitunter Schwierigkeiten mit dem herzfreien Ball zu haben schienen, kamen die Wertachstädter immer besser ins Spiel. In der 45. Spielminute schlossen sie bis auf 16:19 auf.

    Auch nach einer Auszeit der Gäste blieb das Spiel zunächst eng, dann zogen die Gäste aber nochmal das Tempo an und konnten mit einem Vier-Tore-Lauf sieben Minuten vor Schluss ihren Vorsprung auf 19:26 ausbauen. Starke Paraden des Torhüters Nils Hipper und eine weiterhin energisch arbeitende Abwehr konnten verhindern, dass der Vorsprung noch weiter anwächst. Schlussendlich mussten sich die Kaufbeurer aber mit 21:27 geschlagen geben.

    Trainer Kuba Mrklas resümiert: “Wir haben uns heute vorgenommen, das Kemptener Spiel zu stören, wo wir können. Das haben wir vor allem durch eine solide Abwehr geschafft. Ich freue mich, dass das Team sich mit einem guten Spiel gegen den Favoriten belohnt hat. Wenn wir mit dieser Einstellung in den kommenden Partien auftreten, werden wir auch wieder Siege einfahren.”

    Für die SG liefen auf: Hipper; Horend; (beide Tor) Amberger ; Gellrich (5); Haggenmüller (1); Salzer; Spitschan (5); Kittner (1); Hohenreiter; Mohring; Seidel; Balkow (4); Bartel (5);

    Vor den Herren waren noch die weibliche D-Jugend, die männliche D-Jugend sowie die Kaufbeurer Zweite im Einsatz. Gegen die SG Kempten Kottern musste sich die männliche D-Jugend einmal geschlagen geben (19:25) und konnte sich im zweiten Spiel ein Unentschieden erkämpfen. Die weibliche D-Jugend musste sich im ersten Spiel nach dem Aufstieg in die Bezirksliga gegen Ottobeuren klar geschlagen geben (9:33), konnte das zweite Spiel gegen den TSV Schongau aber mit 23:21 für sich entscheiden.

    Für die zweite Herrenmannschaft erwiesen sich die Gäste aus Memmingen als eine Nummer zu groß. Während man gerade in den ersten 20 Minuten des Spiels noch ordentlich mitspielte, forderte eine hohe Fehlerquote über die Dauer des Spiels Tribut. Die Hausherren unterlagen in der Konsequenz mit 24:36.

    Im ersten Spiel des Wochenendes gelang es der männlichen C-Jugend leider nicht, sich mit Punkten zu belohnen. Obwohl man gegen Landsberg lange ordentlich mitspielte und es zum Ende nochmal eng wurde, ging das Spiel mit 35:32 an die Hausherren.

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    ESVK im Pech – sechs Sekunden fehlen zum Dreier

    Bitteres Déjà-vu für den ESVK – Joker verlieren in Overtime

    Am 36. Spieltag gastierte der ESV Kaufbeuren unter der Führung von seinem neuen Chef-Trainer Leif Carlsson bei den Eisbären Regensburg. Neben den bekannten verletzungsbedingten Ausfällen waren heute auch Daniel Fießinger (Pause) und Florian Reinwald (Verletzt) nicht mit im Kader. Im Tor startete Cody Porter.

    Der ESV Kaufbeuren kam sehr gut aus der Kabine und hatte gleich in der ersten Minute zwei sehr gute Torabschlüsse und hätte mit etwas Glück auch in Führung gehen können. In der Folge wirkten die Wertachstädter sehr strukturiert und hielten das Spiel dabei einfach. So gab es auf beiden Seiten nicht allzu viele Torchancen zu begutachten. Auch ein erstes Powerplay der Regensburger nach sechs Minuten konnte die Kaufbeurer nicht aus der Ruhe bringen. Dabei agierten die Joker nicht wie ein Tabellenletzter, und nach einer Einzelaktion von Brent Raedeke gingen die Allgäuer in der 16. Minute sogar in Führung. Der Deutsch-Kanadier traf, nachdem er zuvor einen Eisbären-Defender ausspielen konnte, allein vor Jonas Neffin über dessen Stockhandseite durchaus verdient zum 0:1. Mit diesem Spielstand ging es dann auch zum ersten Pausentee.

    Das zweite Drittel war dann teilweise sehr wild. Die Joker konnten in der 21. Minute mit 0:2 in Führung gehen. Tyson McLellan fand hinter dem Tor Yannik Burghart, und dieser traf aus kurzer Distanz trocken ins Netz. Die Hausherren schienen nun etwas gereizt und waren nach dem schnellen Gegentreffer deutlich aktiver als noch im ersten Abschnitt. David Morley brachte seine Farben in der 26. Minute das erste Mal auf die Anzeigentafel. Nachdem die Kaufbeurer Defensive komplett nicht auf der Höhe war, musste der Kanadier die Scheibe nach einem Zuspiel von Corey Trivino nur noch im leeren Gehäuse zum 1:2 unterbringen. Nur eine Minute später brachte Bernhard Ebner die Allgäuer wieder mit zwei Treffern in Front. Im Powerplay agierend, nagelte der Kapitän der Joker einen Schlagschuss in den rechten Torwinkel und stellte den Spielstand auf 1:3. Wiederum nur eine Minute später schlugen die Eisbären dann eiskalt zurück. Torschütze Kevin Slezak musste dabei die Scheibe zum 2:3-Anschlusstreffer nur in den leeren Kasten einschießen. ESVK-Torhüter Cody Porter blieb nach einer vorherigen Abwehraktion angeschlagen neben dem Tor liegen und konnte nicht mehr eingreifen. Unglücklich aus Sicht der Joker, da der Treffer ohne die Verletzung des Kaufbeurer Schlussmannes wohl nicht gefallen wäre. Es half alles nichts. Für den angeschlagenen Cody Porter kam dann Rhihards Babulis ins Kaufbeurer Tor, und der junge Goalie zeigte gleich eine Monsterparade und rettete spektakulär gegen einen Direktschuss der Eisbären. Das Spiel beruhigte sich dann wieder etwas, was vor allem dem ESVK gut zu Gesicht stand. Am Spielstand änderte sich bis zur Pause jedoch nichts mehr.

    Im Schlussabschnitt sah es lange so aus, als könnten die Joker beim Debüt ihres neuen Headcoaches Leif Carlsson tatsächlich einen Dreier einfahren. Trotz allem, dass die Kaufbeurer wieder einmal zu viel Zeit auf der Strafbank verbrachten, hatten die Eisbären zwei Powerplays in der 41. und 47. Minute sowie ein fünfminütiges Überzahlspiel in der 53. Minute. Die große Strafe kassierte Yannik Burghart für einen Check gegen den Kopf. Die Unterzahlsituationen überstanden die Allgäuer dabei dank einer guten Defensivarbeit und einem sehr stabilen Rihards Babulis schadlos. Als die Kaufbeurer dann zwei Minuten vor dem Ende wieder komplett waren, agierten die Hausherren ohne Torhüter und somit mit dem sechsten Feldspieler. Ein Bully, acht Sekunden vor dem Ende, brachte den Regensburgern dann noch den Ausgleichstreffer. Die Joker verloren das Bully klar, ein schneller Pass und David Morley konnte die Scheibe mit einem Direktschuss im Kaufbeurer Tor unterbringen, und es ging in die Overtime.

    In dieser lief es dann auch wie gehabt für den ESVK. Eine Strafe gegen Max Oswald nach 41 Sekunden bescherte den Oberpfälzern ein weiteres Powerplay, und dieses nutzten die Eisbären dann auch durch Alex Berardinelli zum 4:3-Siegtreffer.

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    Weitere Änderung im Trainerstab des ESVK: Co-Trainer Andrew Donaldson verlässt den Verein

    ESVK – 17.01. / 13:56 Uhr : Andrew Donaldson, der die Mannschaft aktuell als Trainer zusammen mit Sebastian Osterloh betreut hat, rückt nun wieder auf den Posten des Co-Trainers

    ESVK – 18.01. / 12:00 Uhr: Andrew Donaldson wird dem ESV Kaufbeuren nicht mehr als Co-Trainer zur Verfügung stehen. Der 37-jährige Kanadier hat den Verein am Samstagabend um die vorzeitige Auflösung seines bis Saisonende laufenden Vertrags gebeten. Der ESVK ist diesem Wunsch nachgekommen und wird die offene Stelle des Co-Trainers neu besetzen.

    Dank und Zukunftswünsche

    Der Verein bedankt sich bei Andrew Donaldson für die geleistete Arbeit. Der zweifache Familienvater erhält für seine weitere berufliche und private Zukunft die besten Wünsche vom ESVK.

    Übergang beim Auswärtsspiel in Regensburg

    Bereits beim heutigen Auswärtsspiel in Regensburg werden die Joker vom neuen Cheftrainer Leif Carlsson sowie von Sebastian Osterloh betreut.

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    Sport

    Leif Carlsson übernimmt den Cheftrainerposten beim ESVK

    Änderung im Trainerbereich

    Leif Carlsson übernimmt wie im letzten Jahr den Cheftrainerposten beim ESVK und hat das große Ziel, die Mannschaft wie in der Saison 2024/2025 zum Klassenerhalt in der DEL2 zu führen.

    Der erfahrene Schwede wird heute Abend in Kaufbeuren eintreffen und soll dann am Sonntag beim Auswärtsspiel in Regensburg auch bereits an der Bande der Joker stehen.

    Andrew Donaldson, der die Mannschaft aktuell als Trainer zusammen mit Sebastian Osterloh betreut hat, rückt nun wieder auf den Posten des Co-Trainers.

    Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Leif Carlsson ist ein sehr erfahrener Trainer, der schon im Vorjahr die Mission Klassenerhalt gemeistert hat und weiß, mit solchen schwierigen Situationen bestens umzugehen. Er wird bei der Mannschaft nochmals einen neuen Impuls setzen, und wir erhoffen uns, dass der bereits begonnene Prozess dann auch wieder mit Siegen und somit mit wichtigen Punkten belohnt wird.“

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    Auch im Geburtstagsspiel muss der ESVK eine Niederlage einstecken

    Beeindruckende Choreografie der Heimkurve, die eine Reise durch die letzten 80 Jahre darstellte

    Das Meisterschaftsspiel der DEL2 zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Kassel Huskies am Freitagabend war ein ganz besonderes. Am Tag zuvor vor genau 80 Jahren wurde der ESVK gegründet, was im Stadion gebührend gefeiert werden sollte. Schon deutlich vor dem zeitlich passenden Spielbeginn um 19:46 Uhr beeindruckten die Fans mit einem riesigen Fanmarsch aus der Innenstadt in Richtung energie schwaben arena. Direkt nach der Begrüßung wurde ein emotionales Video mit Geburtstagsgrüßen vieler Spieler, Trainer und prägender Figuren der letzten Jahre im Stadion abgespielt. Mit dabei waren unter anderem Heiner Römer, Daniel Oppolzer, Go Tanaka, Tyler Spurgeon, Didi Hegen und viele mehr. Anschließend folgten einige Worte von Gesellschafter Thomas Petrich, Vorstand Karlheinz Peukert und Ehrenpräsident Karl-Heinz Kielhorn. Zu guter Letzt gab es eine riesige Choreografie, vor allem der Heimkurve, die eine Reise durch die letzten 80 Jahre darstellte. Ganz unter dem Motto: „Von der guten alten Zeit bis heute und in Ewigkeit!“. Außerdem liefen die Spieler in rot-blauen Retrotrikots auf. Die Joker gingen mit folgenden Besonderheiten im Line-up in die Partie. Daniel Fießinger ersetzte Cody Porter im Tor. Außerdem fehlten neben Joe Cassetti, John Rogl, Jonny Tychonick, D’Artagnan Joly und Henri Kanninen zusätzlich Dominik Groß und Florian Reinwald. Der gebürtige Kaufbeurer Vadim Schreiner vom Kooperationspartner EHC Red Bull München gab sein Debüt im ESVK-Trikot. Die Joker mussten sich vor 3.100 Zuschauern (ausverkauft) mit 1:6 geschlagen geben.

    Die Partie begann mit vom Jubiläumstrubel unbegeisterten Kassel Huskies. Bereits in der zweiten Spielminute hatte Kaspars Daugavins eine Riesenmöglichkeit, einzunetzen. Daniel Fießinger stand aber gut gegen ihn und einige weitere Versuche der Gäste. Wenige Sekunden später schoss Marco Müller von der blauen Linie in Richtung Tor. Der Puck prallte von Daniel Fießinger nach vorne, und Tyler Benson musste dann nur noch zum 0:1 ins halbleere Tor einschieben. Kassel machte anschließend das Spiel bis zur neunten Minute, als Hunter Garlent eine kleine Strafzeit wegen Beinstellens erhielt. In Überzahl hielt Tyson McLellan eine fast verlorene Scheibe vor der blauen Linie und spielte mittig vor das Tor. Dort stand Brent Raedeke goldrichtig, umkurvte Alexander Pankraz im Tor, netzte zum 1:1-Ausgleich ein und ließ so die alte Kaufbeurer Torhymne erklingen. Eine Minute später kriegten sich Tyson McLellan und Maciej Rutkowski in die Haare, wobei letzterer den aktiveren Part übernahm. Max Kislinger schritt ein und zog den Kasseler von Tyson McLellan weg. Zum Unmut der Fans erhielten hierfür der Kasseler und beide Kaufbeurer zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Im Powerplay spielte Hunter Garlent mittig vor das Tor, wo Tristan Keck seinen Schläger reinhielt und dafür sorgte, dass der Puck zum 1:2 an Daniel Fießinger vorbeitrudelte. Das Spiel wurde anschließend ausgeglichener. Die Joker schafften es sogar, die Gäste in ihre eigene Zone zu drängen, und kamen zu einigen guten Torsituationen. Mit dem Spielstand von 1:2 ging es in die erste Pause, zu deren Ende Phase zwei der Kaufbeurer Choreo mit wehenden Flaggen und dem ESVK-Logo als Blockfahne folgte.

    Bilder des Abends von Alex Winterholler

    Der zweite Spielabschnitt startete mit Tempo seitens der Hausherren. Anschließend ging es eine Weile stetig hin und her. Nach einem Pass von Sami Blomqvist, den man fast schon als Halbfeldflanke betiteln muss, traf Brent Raedeke mit der Rückhand das Gestänge. Kassel konterte anschließend mehrmals, konnte sich aber nicht belohnen. Es folgte eine Strafzeit gegen Vincent Schlenker wegen Beinstellens. Die Joker hielten jedoch in Unterzahl die Box dicht, und Daniel Fießinger stand souverän, sodass kein Treffer erzielt wurde. In der 36. Minute spielte dann Tristan Keck mit viel Tempo Paul Mayer aus und scheiterte an Daniel Fießinger, der jedoch den Nachschuss zum 1:3 durch Hunter Garlent nicht mehr verhindern konnte. Es folgte noch dicker für den ESVK, denn wenige Sekunden später schlenzte Marco Müller von der blauen Linie in Richtung Kaufbeurer Gehäuse. Vor dem Tor prallte der Puck von einem Spieler ab und landete direkt auf der Kelle von Yannik Valenti, der nur noch zum 1:4 einschieben musste. Anschließend gab es eine Strafzeit gegen Tyler Benson wegen Stockchecks. Die Joker hielten in Überzahl lange den Puck und schossen einige Male auf das Tor. Belohnen konnten sie sich aber nicht. Zehn Sekunden vor Ende des Drittels ereignete sich eine kuriose Szene, als zwei Spieler seitlich in Linesman Christoph Jürgens rutschten, der sich dabei verletzte, wodurch das Spiel kurzzeitig unterbrochen wurde. Der Offizielle konnte aber weitermachen.

    Bilder des Abends von Benny Lahr

    Im letzten Spielabschnitt dauerte es eine Weile, bis die Partie wieder Fahrt aufnahm. In der 47. Minute erhielt Tyson McLellan eine kleine Strafzeit wegen hohen Stocks. Die Gäste brauchten nur wenige Sekunden, um ihre Führung nach zwei Schüssen von Tristan Keck und dem entscheidenden Nachschuss zum 1:5 durch Kaspars Daugavins auszubauen. Wenig später musste Luca Münzenberger wegen eines Stockchecks auf die Strafbank. Max Oswald und Yannik Burghart hatten im Powerplay drei sehr gute Torchancen, die Alexander Pankraz aber jeweils mit der Stockhand glänzend parierte. Direkt als Luca Münzenberger von der Strafbank kam, ertönte ein Pfiff, und Tyson McLellan musste wegen einer Behinderung Platz nehmen. Wieder in Überzahl ließen die Joker Tyler Benson viel Platz auf der linken Seite, den er nutzte, um per Schlenzer auf 1:6 zu erhöhen. Die Kaufbeurer Fans ließen sich nicht hängen und zeigten kurz vor Schluss noch einmal per wehenden Fahnen im gesamten Stadion ihren Support, auch über den Schlusspfiff hinaus.

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    80 Jahre ESVK: Ein Heimspiel ganz im Zeichen des Jubiläums

    Heißes Wochenende für die Joker: Heimspiel gegen Kassel, Auswärtsfahrten nach Regensburg und Krefeld

    Der ESV Kaufbeuren feiert seinen 80. Geburtstag – und das gemeinsam mit den Fans im heimischen Stadion. Im Mittelpunkt der Jubiläumswoche steht das Heimspiel gegen die Kassel Huskies am Freitagabend. Spielbeginn ist um 19:46 Uhr – eine Hommage an das Gründungsjahr 1946.

    Die Begegnung wird von zahlreichen Aktionen begleitet, die für eine besondere Stimmung sorgen sollen:

    • Ansprache auf dem Eis vor dem Spielbeginn
    • Fanmarsch: Treffpunkt am Spitalhof um 16:00 Uhr, gemeinsamer Abmarsch zum Stadion um 17:30 Uhr (organisiert von der Fanszene)
    • Sondertrikot der Mannschaft
    • Jubiläums-Schal für 12 Euro im Fanstand erhältlich
    • Stadionweite Choreografie – alle Fans werden gebeten, den Anweisungen der Fanszene zu folgen
    • Feuerwerk nach dem Spiel
    • Geburtstagsgrüße auf dem Videowürfel, Beginn vor der Einlaufzeremonie

    Der ESVK und seine Fanszene rufen dazu auf, in roter Kleidung zum Spiel zu erscheinen. Um die geplanten Aktionen in vollem Umfang miterleben zu können, wird darum gebeten, rechtzeitig auf den Plätzen zu sein.

    Zwei Auswärtsspiele in kurzer Folge

    Nach dem emotionalen Heimspiel wartet ein eng getaktetes Auswärtsprogramm auf die Joker:

    Sonntag, 21. Januar – „Fuck Cancer“-Spieltag in Regensburg

    Bereits zwei Tage nach dem Heimspiel ist der ESVK zu Gast bei den Eisbären Regensburg. Die Partie steht unter dem Motto „Fuck Cancer“ und beginnt um 17:00 Uhr.

    Dienstag, 23. Januar – Topspiel beim Tabellenführer

    Am darauffolgenden Dienstag reisen die Allgäuer weiter zu den Krefeld Pinguinen. Die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson trifft dort auf den aktuellen Tabellenführer. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

    Personal: Förderlizenzspieler kehren zurück

    Abgesehen von den verletzten Spielern John Rogl, Jonny Tychonick, Dartagnan Joly, Joe Cassetti und Henri Kanninen, kann das Trainerteam auf den vollen Kader zurückgreifen. Zudem könnten Rio Kaiser und Vadim Schreiner vom Kooperationspartner EHC Red Bull München wieder zum Einsatz kommen.

    Vadim Schreiner, gebürtiger Kaufbeurer, debütierte kürzlich in der DEL und besitzt nun auch eine Förderlizenz für den ESVK.

    Wichtige Faninfo: Retrotrikots abholbereit

    Fans, die ihr Retrotrikot im Fanstand bestellt oder die Abholung im Onlineshop vereinbart haben, können ihr Trikot bereits zwischen 14:30 und 15:30 Uhr in der Geschäftsstelle des ESVK abholen.

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    Handball-Sonntag mit Herausforderungen – SG Kaufbeuren-Neugablonz empfängt den Spitzenreiter

    SG Herren 1 vor schwerer Aufgabe gegen ungeschlagenes Kempten

    Kaum Zeit zum Durchatmen bleibt den Handball-Herren der SG Kaufbeuren/Neugablonz. Am Sonntag kommt es in der heimischen Halle zum Duell mit dem Spitzenreiter der Bezirksoberliga: Die bisher ungeschlagene SG Kempten-Kottern gastiert in der Turnerstraße.

    Mit 12 Siegen aus 12 Spielen und einem beeindruckenden Torverhältnis von +160 reist der Tabellenführer als klarer Favorit an. Schon im Hinspiel hatte die Mannschaft aus Kempten ihre Stärken deutlich ausgespielt – das Ergebnis von 44:20 unterstreicht den dominanten Tempohandball des Führungstrios Bareth/Bareth/John.

    Keine Punkte zu verlieren – SG Herren 1 will sich teuer verkaufen

    Trotz der jüngsten Derbyniederlage gegen Landsberg gibt es auch positive Aspekte: Die Mannschaft von Milan Vučićević und Kuba Mrklas konnte im Saisonverlauf bereits zeigen, dass sie mit Topteams mithalten kann – etwa beim Unentschieden gegen Gröbenzell. Gegen den Favoriten aus Kempten haben die Kaufbeurer nichts zu verlieren.

    Viel wird am Sonntag von der Einstellung abhängen. Diese hatte Kapitän Roman Haggenmüller nach dem Spiel gegen Landsberg kritisiert. Das Ziel: Mit klarer Fokussierung auf das eigene Spiel, konsequenter Umsetzung der Trainingsinhalte und einem geschlossenen Auftritt will man dem Favoriten so lange wie möglich Paroli bieten.

    Positiv: Das Trainerduo kann voraussichtlich auf einen nahezu vollständigen Kader zurückgreifen. Anwurf ist am Sonntag um 18:00 Uhr in der Sporthalle Turnerstraße in Kaufbeuren.

    C-Jugend macht den Auftakt

    Den Start ins Handballwochenende macht bereits am Samstag die männliche C-Jugend. Nach einer knappen Niederlage gegen den SC Wörthsee wartet nun mit dem TSV Landsberg ein weiterer starker Gegner. Anwurf in Landsberg ist um 14:30 Uhr.

    Weibliche B-Jugend will zurück in die Erfolgsspur

    Am Sonntag um 12:30 Uhr ist die weibliche B-Jugend auswärts bei der TSF Ludwigsfeld gefordert. Nach zwei Niederlagen in Folge soll gegen den direkten Tabellennachbarn wieder ein Erfolgserlebnis her.

    Zweite Mannschaft vor wichtigem Heimspiel

    Ebenfalls am Sonntag steht das Spiel der zweiten Herrenmannschaft an. Ab 16:00 Uhr trifft das Team von Trainer Christian Schelb auf den TV Memmingen. Nach drei sieglosen Partien gilt es, wieder in die Spur zu finden – möglichst mit einem Heimsieg.

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    Sport

    Hinrunden-Finale gegen Spitzenteam TV Käfertal – Neugablonz kann aufatmen

    Am Samstag, den 17. Januar. Für die Kaufbeurer geht es dabei nicht mehr um den direkten Abstieg

    Am kommenden Samstag, den 17. Januar um 17 Uhr, empfängt der TV Neugablonz in der Turnerstraße den TV 1880 Käfertal zum letzten Spieltag der Hinrunde in der 1. Bundesliga Süd. Für die Kaufbeurer geht es dabei nicht mehr um den direkten Abstieg – dieser kann rechnerisch nicht mehr erreicht werden. Dennoch bietet das Spiel gegen einen der Titelanwärter die Chance, sich mit einer guten Leistung Selbstvertrauen für die bevorstehenden Playoff-Spiele zu holen.

    Mit derzeit vier Punkten und einem Satzverhältnis von 18:28 steht Neugablonz auf Platz 6 der Tabelle. Die wichtigen Siege gegen Oberndorf und Waibstadt haben dem Team die nötige Sicherheit gegeben.

    Der Blick nach unten zeigt ein enges Rennen um den direkten Abstiegsplatz. Waibstadt (2:12 Punkte, 12:34 Sätze), Oberndorf (2:12, 19:34) und Vaihingen (2:12, 20:32) kämpfen um den Klassenerhalt. Mit dem letzten Spieltag der Hinrunde wird sich entscheiden, wer direkt absteigen muss und wer in die Playdowns einzieht. Für Neugablonz ist das erste Saisonziel – die Teilnahme an den Playdowns – bereits erreicht.

    Der TV Käfertal reist als klarer Favorit an. Mit 12:2 Punkten und nur einer Niederlage in der bisherigen Saison kämpfen die Mannheimer um die Tabellenspitze und liegen aktuell auf Platz 3, punktgleich mit Pfungstadt & Stammheim. In der letzten Saison vor zwei Jahren verlor Neugablonz beide Spiele gegen Käfertal knapp – 2:5 daheim und 4:5 auswärts. Der Faustball, den die Kaufbeurer inzwischen zeigen, ist erstklassig und lässt auf ein spannendes Duell hoffen.

    Auch wenn gegen das Spitzenteam aus Käfertal ein Punktgewinn schwierig wird, haben die Kaufbeurer vor heimischer Kulisse bereits bewiesen, dass sie jedem Gegner Paroli bieten können. Das Spiel dient vor allem der Vorbereitung auf die entscheidenden Playoff-Spiele Ende Januar, bei denen es dann um den Klassenerhalt geht.

    Die Zuschauer dürfen sich auf ein hochklassiges Faustballspiel freuen, bei dem Neugablonz zeigen will, dass man auf dem hohen Niveau der ersten Liga angekommen ist.

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    Sport

    Die Damen der SpVgg Kaufbeuren sind schwäbischer Hallenmeister 2026

    Mit diesem Erfolg qualifiziert sich die Mannschaft für die bayerische Hallenmeisterschaft

    Die Endrunde der schwäbischen Hallenmeisterschaft der Frauen in Stadtbergen wurde aus sportlicher wie emotionaler Sicht zu einem rundum gelungenen Turniertag. Neben dem späteren Titelgewinn durfte sich die Mannschaft auch über zwei besondere individuelle Auszeichnungen freuen: Sandrine Uhlig wurde zur besten Torhüterin des gesamten Turniers gewählt, Paula Eichinger erhielt die Auszeichnung als beste Torschützin. Beide Ehrungen unterstreichen eindrucksvoll die starke Team- und Einzelleistung über den gesamten Turnierverlauf hinweg.

    Vollständiger Kader der Endrunde:

    Sandrine Uhlig, Julia Czeschlick, Sabrina Oppenrieder, Paula Eichinger, Lisa Schmittner, Auguste Klause, Mirijam Mayer, Lynn Menke, Alisa Pönitz, Lisa-Marie Schüler, Melina Moser, Darinka Kaden, Karoline Knorr, Antonia Schatz.

    Bei der Endrunde trafen insgesamt vier Frauenteams aufeinander, um den Titel unter dem Hallendach auszuspielen. Bereits im Vorfeld war spürbar, dass die Mannschaft mental und spielerisch hervorragend auf dieses Turnier vorbereitet war: hohe Motivation, große Geschlossenheit – und trotz klar erkennbarem Siegeswillen stand der Spaß am Spiel stets im Vordergrund.

    Im zweiten Halbfinale gegen den FC Augsburg entwickelte sich von Beginn an eine äußerst intensive Partie. Gespielt wurden zweimal zehn Minuten vor einer richtig vollen und lautstarken Kulisse, die für echte Turnieratmosphäre sorgte. Unsere Mannschaft fand sofort ins Spiel und ging früh mit 1:0 in Führung: Paula Eichinger (Nr. 18) eröffnete mit einem starken Abschluss den Torreigen und zog mit ihrer Präsenz und Dynamik die gesamte Mannschaft mit.

    In der Startformation überzeugten unter anderem Julia Czeslik, Kapitänin Sandrine Uhlig, Sabrina Oppenrieder sowie Lisa Schmidtner, die gemeinsam mit hoher Laufbereitschaft, konsequentem Pressing und starkem Zusammenspiel den Gegner früh unter Druck setzten. Augsburg wurde nahezu über die gesamte Spielzeit kontrolliert. Paula Eichinger erzielte insgesamt drei Treffer, dazu kamen Tore von Lisa Schmittner und Julia Czeschlick, sodass am Ende ein auch in der Höhe verdienter 6:1-Erfolg stand – der Finaleinzug war perfekt.

    Im Finale gegen den SC Biberbach war sofort spürbar, dass noch einmal ein anderes Level an Spannung, Aufgeregtheit und Fokus erreicht wurde. Die Mannschaft wollte sich diesen Titel nicht mehr nehmen lassen. Biberbach präsentierte sich als spielstarker und unangenehmer Gegner, doch das Vertrauen in die eigene Qualität war klar vorhanden. Die Führung fiel nach einem sehenswerten Angriff von hinten heraus: Über sauberes Kurzpassspiel wurde Paula Eichinger in Szene gesetzt, ihr Abschluss konnte von der Torhüterin nur abgewehrt werden – Lisa Schmittner reagierte am schnellsten und verwandelte den Abpraller zum 1:0. Dieser Treffer setzte zusätzliche Energie frei, jede Spielerin warf nun alles in die Partie. Das 2:0 erzielte Melina Moser, ehe Biberbach den Druck deutlich erhöhte. In einer entscheidenden Phase hielt Torhüterin Sandrine Uhlig mit mehreren starken Paraden die Führung fest, während die gesamte Mannschaft defensiv geschlossen arbeitete.

    14 Sekunden vor Schluss gelang Biberbach zwar noch der Anschlusstreffer, doch die letzten Sekunden wurden leidenschaftlich verteidigt. Mit dem 2:1-Endstand sicherte sich das Team schließlich verdient den Titel des schwäbischen Hallenmeisters.

    Mit diesem Erfolg qualifiziert sich die Mannschaft für die bayerische Hallenmeisterschaft, bei der sie erneut ihre Qualität unter Beweis stellen möchte. Unabhängig vom weiteren Verlauf bleibt festzuhalten: Dieser Titel ist das Ergebnis einer geschlossenen, reifen und emotional starken Teamleistung – und ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

    Text: Lisa-Marie Schüler

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    Allgemein Sport

    Bittere Derbyniederlage für die SG Kaufbeuren-Neugablonz

    Sowohl Erste als auch Zweite unterliegen zum Jahresauftakt

    Zum ersten Spiel der Bezirksoberliga-Rückrunde wartete auf die Kaufbeurer Handballer auswärts der TSV Landsberg. Das Hinspiel konnte bereits knapp gewonnen werden, am vergangenen Samstag sollten dann die nächsten zwei Punkte folgen.

    Handball spielten aber zunächst nur die Gastgeber. Ein völlig verschlafener Start der Kaufbeurer brachte ihnen einen 9:3 Rückstand nach gerade einmal 11 gespielten Minuten ein. Symptomatisch dafür war eine dürftige Chancenverwertung im Angriff sowie eine inkonsequente Abwehr. So schaffte es die SG kaum, das Spiel der Landsberger zu unterbinden. Mit einer frühen Auszeit versuchte Trainer Milan Vučićević, die Weichen für den Rest des Spiels wieder richtig zu stellen.

    Zunächst zeigte die Auszeit auch Wirkung und es gelang den Wertachstädtern, den Rückstand Stück für Stück zu verringern. In der 20. Spielminute war die SG dann auf 12:9 herangerückt. Während die Schwierigkeiten in der Abwehr immer noch bestanden, konnten die Gäste zu diesem Zeitpunkt wenigstens im Angriff punkten und das Spiel ging mit 18:14 in die Pause.

    Aus der Kabine kamen aber dann die Hausherren wacher und schafften es, bis in der 38. Minute wieder auf 22:15 davonzuziehen. Bezeichnend war, dass die SG in dieser Phase knapp acht Minuten lang keinen Torerfolg erzielen konnte. Ein letztes Aufbäumen der Kaufbeurer ließ die Gäste nach 48 Minuten noch einmal auf 24:22 aufschließen, aber auch diese Hochphase konnte durch die Kaufbeurer nicht genutzt werden. Zum Ende hin spielten fast nur noch die Hausherren und konnten letztendlich einen verdienten 32:25-Sieg feiern.

    Top-Torschützen waren von Landsberg Kai Roth (9) und von Kaufbeuren Konstantin Balkow (10).

    Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: “Wir haben heute einfach nicht die nötige Intensität mitgebracht. Erst nach 45 Minuten zeigten sich die ersten Ansätze, Abwehr zu spielen. Zudem haben wir einfach zu viele Chancen im Angriff vergeben. Wir müssen uns jetzt auf die kommenden Spiele konzentrieren, da sind einige harte Brocken dabei. Dann erwarte ich deutlich mehr Einsatz, als wir heute gezeigt haben!”

    Für die SG spielten: Hipper; Horend; (beide Tor) Amberger (3); Gellrich (4); Haggenmüller; Salzer (2); Spitschan (1); Kittner (2); Hohenreiter (1); Mohring; Seidel; Elstner; Balkow (10); Bartel (2);

    Im zweiten SG-Derby des Wochenendes musste sich die zweite Mannschaft gegen die SG Biessenhofen/Marktoberdorf knapp mit 33:29 geschlagen geben. Trotz einer kurzen Bank zeigten die Kaufbeurer zur Zufriedenheit ihres Trainers Christian Schelb einen starken Kampf, der leider am Ende nicht belohnt wurde. Die Zweite residiert damit weiter auf dem fünften Tabellenplatz.

    Denkbar knapp ging auch das Spiel der bisher glücklosen C-Jugend beim SC Wörthsee aus. Die Kaufbeurer unterlagen beim Tabellensechsten mit 25:24.

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    Sport

    Joker kassieren daheim Niederlage in der Overtime gegen Ravensburg

    Gutes Spiel und großer Kampf wird nur mit einem Punkt belohnt

    Der ESV Kaufbeuren empfing am 34. Spieltag der laufenden DEL2-Saison die Ravensburg Towerstars. Die Joker mussten hierbei auf John Rogl, Joe Cassetti, Jonny Tychonick, D’Artagnan Joly, Henri Kanninen und krankheitsbedingt auch auf Max Hadraschek verzichten. Für den pausierenden Daniel Fießinger stand wieder Cody Porter im Tor. Der ESVK musste sich trotz toller kämpferischer Leistung vor 2.442 Zuschauern mit 2:3 n.V. geschlagen geben.

    Beide Mannschaften kamen mit Tempo aus der Kabine. Nach einem kurzen Hin und Her öffnete sich die Strafbankkabine das erste Mal für Nickolas Latta wegen Behinderung. Die Joker spielten ihre Überzahl überlegt und mit viel Zeit an der Scheibe. Es sollte kein Tor fallen, jedoch setzte Rot-Gelb auch in Gleichzahl weiter nach. Bei den Gästen war zu beobachten, dass sie immer wieder mit kleinen Nicklichkeiten versuchten, die Joker aus dem Konzept zu bringen. Das sollte Mitte des Drittels auch funktionieren, als die Schiedsrichter eine übertriebene Härte von Paul Mayer mit zwei Minuten ahndeten. Allerdings ließ sich der ESV Kaufbeuren davon nicht beeindrucken. Sie klärten mehrfach souverän und ließen Ravensburg kaum in die Offensivzone. Ein ungewohnt offensiver ESV Kaufbeuren setzte sich bis zur Pause immer wieder aggressiv in den Zweikämpfen durch und erspielte sich mehrere Chancen. Dreizehn Sekunden vor dem Pausentee musste Alex Alroth noch wegen eines Beinstellens für zwei Minuten raus, ehe das Drittel endete.

    Die Kaufbeurer Überzahl zu Anfang des zweiten Spielabschnitts zahlte sich nicht aus. Die Towerstars schalteten danach einen Gang hoch. Der ESVK ließ sich immer weiter hinten reindrängen und konnte seinen Kampfgeist aus dem ersten Drittel nur noch wenig zeigen. So häuften sich auch die Torszenen. Zunächst wollte Nicolas Appendino an der blauen Linie den Puck in Richtung Tor feuern, als ihm sein Schläger brach. Den resultierenden Konter parierte Cody Porter stark, den daraus für die Joker resultierenden Gegenkonter konnte Alex Zawatsky auf Zuspiel von Jakob Peukert aber ebenfalls nicht im Tor unterbringen. In der 28. Minute war es dann so weit. Die Gäste standen in der Kaufbeurer Zone, in der Luca Hauf von der linken Seite den am gegenüberliegenden Pfosten stehenden Erik Karlsson sah. Der Pass kam, der Onetimer auch, und so stand das 0:1 auf der Anzeigetafel. Die Joker wollten das nicht auf sich sitzen lassen. So fuhr wenig später Sami Blomqvist über die linke Offensivseite an und schlenzte in Richtung Tor. Der Puck wurde von einem Ravensburger Verteidiger abgefälscht, sodass Brent Raedeke freie Bahn hatte, den freien Puck im halbleeren Tor zum 1:1-Ausgleich zu versenken. Es folgte eine weitere Strafzeit aufgrund eines Stockchecks von Erik Karlsson, die der ESVK nicht für sich nutzen konnte. Danach musste wieder ein Kaufbeurer auf die Sünderbank. Paul Mayer erhielt ebenfalls zwei Minuten wegen Stockchecks. Während des Ravensburger Powerplays schlug Thomas Reichel seinem Gegenüber Alex Zawatsky den Schläger aus der Hand und musste ebenfalls für zwei Minuten runter. Im Vier-gegen-Vier spurtete Mark Rassel aufgrund eines Stellungsfehlers der Kaufbeurer Verteidigung auf Cody Porter zu und nagelte den Puck zum 1:2 unter die Latte. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause.

    Die Bilder des Spiels

    Die Joker kamen mit viel Selbstbewusstsein aus der Kabine und sie sollten sich auch nach wenigen Minuten dafür belohnen. Tyson McLellan setzte sich an der rechten Bandenseite durch, umkurvte das Tor und passte in den Slot zu Max Oswald, der nur noch den Schläger zum 2:2 reinhalten musste. Die Towerstars setzten dagegen. Nickolas Latta versuchte es mit einem Schlenzer in den Winkel, Cody Porter hielt jedoch souverän mit der Fanghand. Es ging bis zum Schluss munter hin und her. Wenige Sekunden vor Ende des Drittels kratzte Nicolas Appendino den Puck von der Linie, dann ging es in die Verlängerung. In dieser ließ Erik Karlsson den Puck für Nickolas Latta liegen, der das Spiel mit seinem Schlenzer zum 2:3 in den Winkel beendete.

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    Sport

    Joker unterliegen dem Tabellendritten Starbulls Rosenheim mit 3:0

    Aktuell beträgt der Rückstand auf den Tabellendreizehnten EHC Freiburg nun 13 Punkte

    Am 33. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 gastierte der ESV Kaufbeuren beim Tabellendritten Starbulls Rosenheim. Dabei konnte Trainer Andrew Donaldson wieder auf Torhüter Daniel Fießinger bauen, der nach zwei Monaten Pause sein Comeback feierte. Der zuletzt erkrankte Kapitän Bernhard Ebner war ebenfalls wieder zurück im Line-up. Aufgrund von Verletzungen fehlten weiterhin John Rogl, Jonny Tychonick, Dartagnan Joly, Joe Cassetti und Henri Kanninen. Dominik Groß fehlte krank, und Rio Kaiser war für die heutige Partie gesperrt.

    Der ESV Kaufbeuren zeigte sich, abgesehen von einer kurzen Druckphase zu Beginn der Partie, im Gegensatz zum letzten Spiel in Weiden stark verbessert. Die Mannschaft agierte sehr kontrolliert und schaffte es, den Tabellendritten überwiegend aus der eigenen Zone fernzuhalten. Zudem kamen die Joker in der Offensive immer wieder zu eigenen Torabschlüssen. Aus Sicht der Allgäuer war es dann umso ärgerlicher, dass zwei schlechte Entscheidungen in der eigenen Zone den Rosenheimern in der 13. Minute ein wenig aus dem Nichts das 1:0 ermöglichten. Torschütze Teemu Pullkinen konnte dabei alleingelassen vor Daniel Fießinger die Scheibe nach einer schnellen Bewegung im Kaufbeurer Tor unterbringen. Von den Spielanteilen her war die 1:0-Pausenführung für die Oberbayern durchaus etwas glücklich, und für den ESVK zeigte sich, dass am heutigen Abend mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung durchaus etwas an der Mangfall zu holen ist.

    Im zweiten Abschnitt war der Tabellendritte dann agiler und schaffte es vermehrt, die Joker in der eigenen Zone unter Druck zu setzen. Besonders auffällig war, dass die Kaufbeurer zu Beginn des zweiten Drittels zwei, drei gute Offensivaktionen hatten, darunter ein Alleingang von Yannik Burghart, der an Christopher Kolarz im Tor der Starbulls scheiterte, dass die Hausherren dabei im Gegenzug immer wieder zu ganz gefährlichen Kontern kamen. Bei einem dieser Konter konnte Max Oswald in letzter Sekunde für den schon geschlagenen Daniel Fießinger kurz vor der Torlinie das 2:0 verhindern. Das erste Powerplay der Partie nach 36 Minuten gehörte den Rosenheimern, welches der ESVK aber gut verteidigen konnte und den Starbulls dabei kaum Abschlüsse ermöglichte. Glück hatten die Allgäuer noch, als Teemu Pullkinen mit einem Hammer aus der Distanz nur den Außenpfosten traf. So ging es ohne einen weiteren Treffer zum zweiten Pausentee.

    Im Schlussabschnitt hatten die Joker durch Tyson McLellan zwei dicke Chancen, das Spiel auszugleichen. Zuerst traf der Goldhelm des ESVK nur den Pfosten, und wenige Sekunden später scheiterte der Kanadier nach einem Pass von Alec Zawatsky frei vor dem Rosenheimer Tor an Christopher Kolarz. In der 35. Minute war die Messe aus Sicht des ESVK dann aber auch gelesen. Teemu Pullkinen kam erneut frei vor Daniel Fießinger zum Schuss; den ersten konnte Fießinger mit der Schulter parieren, den Nachschuss nahm der Finne dann aus der Luft und traf zum 2:0 für die Oberbayern. Drei Minuten später traf dann C.J. Strech nach einem Querpass vor das Tor zum 3:0-Endstand. Der ESV Kaufbeuren, der sich gegenüber dem letzten Spiel in Weiden zwar stark verbessert zeigte, musste somit wieder eine Niederlage einstecken und tritt auf dem letzten Tabellenplatz weiter auf der Stelle. Aktuell beträgt der Rückstand auf den Tabellendreizehnten EHC Freiburg 13 Punkte.

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    Gibt es dieses Wochenende einen Erfolg für den ESVK? Nachbarschaftsduell und Derby in Rosenheim

    Am Sonntag sind dann die Ravensburg Towerstars um 17:00 Uhr in der energie schwaben arena der Kontrahent um Punkte

    Für den ESV Kaufbeuren geht es an den DEL2-Spieltagen 33 und 34 darum, den Anschluss in der Tabelle nicht weiter zu verlieren. Dabei kämpfen die Joker im Auswärtsspiel gegen die Starbulls Rosenheim und im Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars um wichtige Punkte.

    Am Freitagabend gastiert der ESVK um 19:30 Uhr im ROFA-Stadion in Rosenheim. Am Sonntag sind dann die Ravensburg Towerstars um 17:00 Uhr in der energie schwaben arena der Kontrahent um Punkte.

    Tickets:

    Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

    Aus der Kabine:

    Die guten Nachrichten: Daniel Fießinger ist vollständig zurück im Mannschaftstraining und somit eine Option für das Lineup am Wochenende. Gleiches gilt für Kapitän Bernhard Ebner, der nach überstandener Krankheit wieder zurück ist.

    Verletzungsbedingt ausfallen werden jedoch weiterhin John Rogl, Jonny Tychonick, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Henri Kanninen. Zudem wird Dominik Groß vermutlich krankheitsbedingt passen müssen. Förderlizenzspieler Rio Kaiser ist für das Spiel in Rosenheim gesperrt.

    Livestream:

    Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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    Sport

    ESVK: Zwei weitere Ausfälle

    John Rogl erneut verletzt – Jonny Tychonick muss länger pausieren

    Defender John Rogl hat sich bei seinem Comeback am Sonntag in Weiden leider erneut eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird den Jokern voraussichtlich acht Wochen lang fehlen. 

    Dazu hat sich die Verletzung von Jonny Tychonick bittererweise verschlimmert. Der Kanadier stand eigentlich kurz vor einer Rückkehr in den Kader und wird dem ESV Kaufbeuren jetzt aber noch weitere vier Wochen nicht zur Verfügung stehen.

    Der ESVK wünscht beiden Spielern eine schnelle, aber vor allem komplette Genesung.

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    Starke Futsal-Leistung der SpVgg Damen: Am Samstag geht es um den Titel

    Erfolgreiche Qualifikationsvorrunde bei der schwäbischen Futsal-Hallenmeisterschaft

    Die Qualifikationsvorrunde der schwäbischen Futsal-Hallenmeisterschaft verlief für das Damen-Team der SpVgg Kaufbeuren äußerst erfolgreich. Von Beginn an präsentierte sich die Mannschaft in sehr guter Verfassung und überzeugte über den gesamten Turnierverlauf mit großem Willen, hoher Einsatzbereitschaft und ausgeprägter Teamfähigkeit.

    In den Gruppenspielen zeigte das Team einen attraktiven und mutigen Spielstil. Mit viel Bewegung, klarem Kombinationsspiel und sehenswert herausgespielten Treffern gelang es immer wieder, die gegnerischen Abwehrreihen unter Druck zu setzen. Auch defensiv agierte die Mannschaft konzentriert und geschlossen, sodass die Spiele insgesamt verdient gewonnen wurden.

    Im weiteren Turnierverlauf bestätigte das Team diese starke Leistung auch in den entscheidenden Partien. Besonders hervorzuheben ist die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der sowohl spielerische Lösungen als auch kämpferische Momente angenommen wurden. Das Finale entwickelte sich zu einem intensiven und ausgeglichenen Spiel, in dem sich beide Teams auf hohem Niveau begegneten.

    Nach regulärer Spielzeit musste die Entscheidung schließlich im Siebenmeter-Schießen fallen. Hier bewahrte die Mannschaft die nötige Ruhe und Nervenstärke und entschied das Finale verdient für sich. Mit diesem Erfolg sicherte sich das Team den ersten Platz der Qualifikationsvorrunde.

    Durch diesen Turniersieg ist die Mannschaft für die Endrunde der schwäbischen Futsal-Hallenmeisterschaft qualifiziert und wird bereits am kommenden Samstag um den Titel spielen. Eine starke Teamleistung, auf der sich hervorragend aufbauen lässt.

    Neben den Kaufbeurer Damen haben sich auch TSV Ottobeuren, SC 1946 Biberbach und der FC Augsburg für die Endrunde qualifiziert. Damit stehen vier Teams fest, die am kommenden Samstag bei der Hallenmeisterschaft um den Titel spielen werden.
    Der Halbfinalgegner der SpVgg: FC Augsburg.

    Nach dieser starken Leistung heißt es für die SpVgg-Damen jetzt: voller Fokus auf die Endrunde. 

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    Verdiente ESVK-Niederlage in Weiden

    Keine Punkte zum Auswärtsauftakt 2026: Der ESV Kaufbeuren verliert bei den Blue Devils Weiden mit 1:4. 

    32. Spieltag in der DEL2 und für den ESV Kaufbeuren ging es zum ersten Auswärtsspiel des Jahres 2026 zu den Blue Devils Weiden. Dabei konnte Trainer Andrew Donaldson wieder auf Tyson McLellan und John Rogl zurückgreifen. Im Tor stand Rihards Babulis.

    Die ersten 20 Minuten waren aus Kaufbeurer Sicht einfach nur zum Vergessen. Von der ersten Minute an leisteten sich die Joker Fehlpässe, waren läuferisch unterlegen und gaben den Hausherren in der eigenen Zone allen Platz der Welt. Zu allem Überfluss musste John Rogl nach seinen ersten Wechseln nach seinem Comeback das Eis wieder humpelnd verlassen. Die Weidener nutzten dann auch schon nach drei Minuten ihre vielen Freiheiten und gingen durch einen Schuss von Luca Gläser mit 1:0 in Führung. Nur zwei Minuten später war es Tyler Ward, der die Verwirrung in der ESVK-Defensive ausnutzte und seine Farben mit einem Schuss aus dem Slot heraus mit 2:0 in Führung brachte. Für die Allgäuer änderte sich auch nach den frühen Gegentoren nichts. Im Endeffekt musste man froh sein, dass die Oberpfälzer ihre vielen Chancen nicht besser nutzten. Die Blue Devils konnten sich also weiterhin nach Belieben in der Defensivzone der Joker bewegen und kamen so immer wieder zu guten Abschlüssen, während die Kaufbeurer Angriffe meist schon an der Mittellinie verpufften. Die Joker wirkten wie eine Mannschaft ohne Selbstvertrauen und ohne Struktur. Ein Powerplay der Weidener in der 17. Minute konnte der ESVK dann relativ gut verteidigen, und so ging es mit einem völlig verdienten Spielstand von 2:0 für die Blue Devils Weiden zum ersten Pausentee.

    Im zweiten Abschnitt sollte es dann nicht wirklich viel besser werden aus Sicht des ESVK. Das Spiel war sehr zerfahren, aber wirkliche Chancen konnte sich die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson nicht erspielen. Die Mannschaft wirkte einzig im zweiten Drittel ein wenig aggressiver und geordneter. Als die Joker dann nach einer Einzelaktion von Tyson McLellan in einem Powerplay nach 34 Minuten in die Partie zurückmelden konnten und den Anschlusstreffer schafften, war danach wieder alles dahin. Direkt nach dem Bully waren die Weidener für gut zwei Minuten nur in der Defensivzone der Joker am Werk und der ESVK leistete sich dann auch noch Undiszipliniertheiten, was zu mehreren Strafen auf beiden Seiten führte und zu einem Powerplay für die Blue Devils Weiden. Die Frustrationsgrenze, unter anderem bei Max Kislinger, der wie auch Weidens Neal Samanski mit einer 5+ Spieldauerstrafe vom Eis musste, bei den Joker Spielern war aktuell wohl nicht sehr hoch. Die Hausherren nutzten dies dann auch sogleich aus und bestraften die Kaufbeurer mit ihrem dritten Treffer an diesem Abend. In der Entstehung etwas glücklich, aber das düfte Torschütze Alex-Olivier Voyer egal gewesen sein. Sein Treffer zum 3:1 in der 37 Minute stellte den zwei Tore-Abstand nach nur drei Minuten wieder her und mit diesem Spielstand ging es dann auch zum zweiten Pausentee.

    Propos Strafen und Undiszipliniertheiten: Max Oswald leistete sich nach drei Minuten im Schlussabschnitt eine Strafe in der Offensivzone für einen Stockcheck. Dem nicht genug, machte es ihm Brent Raedeke kurz darauf gleich, und die Hausherren konnten ein Fünf-gegen-Drei-Powerplay aufziehen. Es dauerte dann auch nur 22 Sekunden, bis Thommy Muck einen Direktschuss zum wohl vorentscheidenden 4:1 in die Maschen hämmerte. Sollte sich die Mannschaft samt Trainerteam in der Pause nochmals etwas für das dritte Drittel vorgenommen haben, war dies also nach wenigen Minuten dahin. Im weiteren Spielverlauf war vom ESV Kaufbeuren dann auch nichts mehr zu sehen; das Spiel fand grundsätzlich in der Zone der Joker statt. Immer wieder brannte es dabei lichterloh vor dem Tor von Rihards Babulis, der auch dafür verantwortlich war, dass die Joker nicht mehr Gegentore kassierten. Das Spiel war zudem von vielen unnötigen Nicklichkeiten geprägt, was sich vor allem durch drei weitere Strafen gegen die Joker bemerkbar machte, die es einfach nicht schafften, von der Strafbank wegzubleiben. Weitere Treffer sollten jedoch nicht mehr fallen, und es blieb beim Endstand von 4:1 für die Blue Devils Weiden.

    Am Ende eine absolut verdiente Niederlage, die sich von Beginn an leider angedeutet hatte und in ihrer Art und Weise sehr nachdenklich stimmt.

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    ESV Kaufbeuren unterliegt Crimmitschau: Joker starten mit einem Punkt in das Jahr 2026

    Ersatzgeschwächter ESV Kaufbeuren sichert sich in der energie schwaben arena gegen die Eispiraten Crimmitschau ein 2:2 nach regulärer Spielzeit, muss sich aber in der Verlängerung geschlagen geben.

    Der 31. Spieltag der laufenden DEL2-Saison zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Eispiraten Crimmitschau stand in der energie schwaben arena an. Andrew Donaldson musste hierbei weiterhin auf Daniel Fießinger, John Rogl, D’Artagnan Joly, Joe Cassetti, Jonny Tychonik, Bernhard Ebner, Tyson McLellan und Henri Kanninen verzichten. Stark kämpfende Joker mussten sich vor 2.255 Zuschauern mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben.

    Blomqvist tunnelt Reich zur Führung

    Die Eispiraten Crimmitschau gaben zunächst den Ton im Stadion an. Sie spielten die Joker weitestgehend in die eigene Zone, wo sie auch das erste Mal den Puck im Netz versenken konnten. Das Tor zählte aber wegen einer vorangegangenen Torhüterbehinderung nicht. Die Spielgewichtung verschob sich nach einer Strafzeit gegen Dylan Wruck wegen Beinstellens in Richtung der Hausherren. Nachdem die Joker den Puck im Angriffsdrittel eigentlich schon fast verloren hatten, brachten sie die Scheibe wieder unter Kontrolle und spielten sie in Person von Brent Raedeke an den rechten Anspielkreis zu Sami Blomqvist. Der Kaufbeurer Goldhelm guckte sich Kevin Reich aus und tunnelte ihn per Schlenzer zur 1:0-Führung. Die Gäste verloren nach dem Treffer immer mehr den Faden. Auf Kaufbeurer Seite musste leider wieder ein Spieler raus: Pavels Nikitins verließ in der 15. Spielminute das Eis in Richtung Kabine, konnte aber zum zweiten Drittel wieder mitspielen. Wenig später musste Yannik Burghart wegen eines Hakens auf die Strafbank. Die Eispiraten spielten ein schnelles, aggressives Powerplay, kamen aber nicht an einem überragenden Cody Porter vorbei. Kurz nach Ablauf der Strafe ging es dann in die erste Pause.


    Die Bilder des Spiels


    Gäste-Powerplay schlägt im Mittelabschnitt zurück

    Der zweite Spielabschnitt startete mit einer Strafzeit gegen Jere Laaksonen wegen Haltens. In Überzahl machten es die Gäste erneut schnell. Über Corey Mackin und Dominic Walsh kam die Scheibe zu Dylan Wruck, der Cody Porter im Tor per Direktabnahme keine Chance ließ und zum 1:1-Ausgleich versenkte. Im weiteren Verlauf ging es klassisch hin und her. Stabile Crimmitschauer gerieten gegen kämpfende Kaufbeurer immer mehr ins Wanken. Positiv zu erwähnen ist auch, dass viele der Offensivaktionen der Joker gelangen und immer mehr rot-gelber Spielwitz zu erkennen war, was auch stets mit Szenenapplaus der Fans gehuldigt wurde. Bei Offensivaktionen der Gäste war Cody Porter immer wieder stark zur Stelle. Kurz vor Ende des Drittels musste Brent Raedeke wegen Hakens auf die Sünderbank. Die Gäste konnten ihre Überzahl bis zum Ende des Drittels nicht nutzen, und somit ging es mit 40 Sekunden Reststrafzeit in die zweite Pause.

    Kurioser Ausgleich führt die Joker in die Overtime

    Im dritten Drittel starteten die Gäste erneut mit viel Tempo nach vorne. Dies sollte sich auch bald lohnen, als Jonas Fischer sich beim Anlaufen aus der eigenen Zone den Puck von Corey Mackin abnehmen ließ. Dieser drehte sich in Richtung Kaufbeurer Tor, sprintete allen davon und tunnelte schließlich Cody Porter zum 1:2-Führungstreffer. Bis zur Powerbreak zeichnete sich ein gewohntes Bild ab: Crimmitschau stabil und tonangebend, die Joker auf Konter aus. Einer dieser Konter war eher kurios. Brent Raedeke lief an und brachte den Puck irgendwie mit der Rückhand in Richtung Tor. Das Spielgerät prallte an einem Verteidiger ab und flog in hohem Bogen zum Ausgleich ins Crimmitschauer Tor. Die Joker übten immer weiter Druck auf die Gäste aus, konnten aber keinen Treffer mehr erzielen. Somit ging es in die Verlängerung, die Corey Mackin per Schlenzer ins Kreuzeck recht schnell beendete.

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    Farb-Gürtelprüfungen im Dezember beim Taekwondo Team Buron Kaufbeuren e.V.

    An drei Prüfungstagen wurden insgesamt 41 Sportler geprüft.

    Die 4. Gürtelprüfung im Jahr 2025 fand kurz vor den Weihnachtsferien beim Taekwondo Team Buron Kaufbeuren statt. 1. Vorsitzende und Großmeisterin Michaela Zimmermann (6. Dan) und Maik Niepelt (4. Dan) hatten alle Hände voll zu tun. An drei Prüfungstagen wurden insgesamt 41 Sportler in den Prüfungsfächer Grundtechniken, Formen, 1-Schritt-Kampf, Steppschule, Pratzenübungen, Freikampf, Selbstverteidigung und Theorie geprüft. 
    Prüfungsbesten in den einzelnen Gruppen waren Charlotta Langner, Lea Meißner, Ella Britzger und Fabian Brand. 

    Ergebnisse:

    9. Kup (Weiß/Gelbgurt)
    Valentin Kreit, Emily Dörler, Fabian Brand

    8. Kup (Gelbgurt)
    Ole Labudda Elliott Eberhardt, Simon Bernhauer, Lucia Castro von Bally, Greta Quasebarth, Nico Schollenbruch, Simon Lang, Richard Maisner

    7. Kup (Gelb/Grüngurt)
    Valea Gottlieb, Leni Mair, Max Labudda, Ella Britzger

    6. Kup (Grüngurt)
    Luca Peter, Manuel Amberg, Adriana Zolotas, Jonas Meißner, Emil Mühlschuster, Lea Meißner, Veronika Walter, Annabelle Kuzaj, Theresa, Johanna, Matthias Appelt, Eunryang Appelt-Kim, Mathilda und Elisa Kreit, Linus Bönisch, Jonas Britzger

    4. Kup (Blaugurt)
    Amara Utku, Jonathan Roth, Susanne Kreit, Andreas Kohler, Erik Fomicev, Florian Reichelt

    3. Kup (Blau/Rotgurt)
    Leonard Präg, Julian Schmid

    1. Kup (Rot/Schwarzgurt)
    Charlotta und Lisa Langner

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    Sport

    ESVK: Niederlage zum Jahresabschluss

    Joker unterliegen Bietigheim bei ausverkauftem Heimspiel mit 1:6

    Der ESV Kaufbeuren empfing zum Jahresabschluss 2025 am 30. Spieltag die Bietigheim Steelers in der energie schwaben arena. Dabei konnte Trainer Andrew Donaldson auf das gleiche Lineup, wie vor zwei Tagen in Düsseldorf zurückgreifen. Im Tor startete Cody Porter, der nach 22. Minuten von Rihards Babulis abgelöst wurde. Am Ende unterlagen die ersatzgeschwächten Joker vor ausverkauftem Haus mit 6:1.

    Der Start in die Partie war eigentlich perfekt für den ESVK. Schon in der zweiten Spielminute war es Yannik Burghart, der nach einer schönen Vorlage von Max Hadraschek die frühe 1:0 Führung erzielen konnte. Danach aber überrannten die Gäste die die Hausherren. In der vierten Minute traf zuerst Tim Schüle unter den Armen von Cody Porter hindurch zum 1:1 Ausgleichstreffer. Eine knappe Minute später war Top-Scorer Jack Dugan nach einem Fehler der Kaufbeurer im Spielaufbau zur Stelle und brachte seine Farben mit 1:2 in Front. Weitere zwei Minuten später war Tomas Kanya im zweiten Nachschuss erfolgreich und erhöhte den Spielstand auf 1:3. Die Joker hatten an den schnellen drei Gegentoren dann arg zu knappern und wirkten teils sehr verunsichert. Auch ein Powerplay nach 14 Minuten brachte keine wirkliche Besserung. Zum Ende des Drittel wurde es dann wieder etwas strukturierter, was ein wenig Hoffnung für den zweiten Abschnitt machen sollte.

    Die Bilder des Spiels

    Aber es kam, wie so oft in dieser Saison, anders. Die Gäste erhöhten mit ihrer ersten Chance im zweiten Drittel auf 1:4. Jack Dugan traf dabei mit viel Glück in der 22. Minute ins Schwarze; ESVK-Torhüter Cody Porter rutschte die schon sicher geglaubte Scheibe in seiner Abwehraktion leider noch durch. Bei der übernächsten Unterbrechung tauschte Andrew Donaldson dann auch seinen heute etwas unglücklich agierenden Torhüter aus und brachte Backup Rihards Babulis ins Spiel. Dieser musste in der 25. Minute direkt hinter sich greifen. Nach einem Sololauf von Cole Fonstand war der junge Goalie auch gegen dessen platzierten Schuss machtlos. In der Folge zeigte Rihards Babulis jedoch eine starke Leistung und verhinderte mehrfach weitere Gegentore. Die Joker hatten ihrerseits zwei nennenswerte Chancen, beide Male waren Sami Blomqvist und der junge Pavels Nikitins beteiligt.

    Im letzten Drittel war dann nicht viel los. Die Joker mussten drei Überzahlsituationen überstehen, was relativ gut gelang. Die Steelers zeigten sich dabei jedoch teilweise zu verspielt, und Rihards Babulis konnte sich mehrfach auszeichnen. Machtlos war er dann erneut in der Spielminute 52, als die Allgäuer eine Zwei-auf-null-Situation zuließen und Alexander Preibisch am Ende keine Mühe hatte, den Kaufbeurer Torhüter zum Endstand von 1:6 zu überwinden. Für den ESV Kaufbeuren war es eine weitere Niederlage und ein mehr als bitterer Jahresabschluss 2025.

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    SpVgg Kaufbeuren: Starker 3. Platz beim EDEKA Stoll Cup

    Beim 3. EDEKA Stoll Cup in der Ballspielhalle Meitingen zeigten die SVK-Damen über den gesamten Turniertag eine überzeugende Leistung und belohnten sich am Ende mit einem verdienten dritten Platz.

    Der Start ins Turnier verlief zunächst schwierig. Im ersten Spiel musste man sich dem SC Biberbach geschlagen geben. Davon ließ sich die Mannschaft jedoch nicht verunsichern. Mit zunehmender Spielzeit fand das Team besser ins Turnier und steigerte sich deutlich. Gegen den SV Wörnitzstein Berg erkämpfte man sich ein Unentschieden. Im abschließenden Vorrundenspiel gegen den TSV Schwaben Augsburg gelang ein wichtiger Sieg, der den Einzug in die K O Runde sicherte.

    Im Halbfinale wartete mit dem FC Ingolstadt II ein starker Gegner. Die Partie war von Beginn an hart umkämpft und auf Augenhöhe. Beide Teams schenkten sich nichts und kämpften um jeden Ball. Kurz vor dem Abpfiff musste die Mannschaft den Ausgleich hinnehmen. Der folgende Siebenmeterschuss entschied das Spiel zugunsten von Ingolstadt und sorgte für große Enttäuschung.

    Im Spiel um Platz drei zeigte das Team jedoch große Moral. Trotz der knappen Halbfinalniederlage präsentierten sich die Damen hochkonzentriert und entschlossen. Gegen den 1. FC Heidenheim entwickelte sich ein spannendes Spiel mit vielen intensiven Zweikämpfen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Einsatz gelang ein verdienter 3:2 Erfolg, der den dritten Platz endgültig sicherte.

    Auch wenn an diesem Tag vielleicht noch mehr möglich gewesen wäre, kann die Mannschaft stolz auf ihre Leistung sein. Einsatz, Zusammenhalt und Kampfgeist stimmten über das gesamte Turnier hinweg. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht, denn bereits am Sonntag steht in Ottobeuren die Qualifikation zur schwäbischen Hallenmeisterschaft an.

    Paula Eichinger wurde beste Torschützin des Turniers.

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    Sport

    Das Taekwondo Team Buron Kaufbeuren blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahr

    Mitgliederversammlung 2025 beim Taekwondo Team Buron Kaufbeuren

    Zur Mitgliederversammlung mit anschließender Weihnachtsfeier trafen sich die Mitglieder des Team Buron Kaufbeuren im Gasthof Sonnenhof in Mauerstetten.

    Das Taekwondo Team Buron Kaufbeuren ist für seine sehr gute Jugendarbeit in allen Bereichen des Taekwondo bekannt. „Die Strukturen in unserem Verein sind nahezu perfekt, obwohl wir alle ehrenamtlich arbeiten“, so die erste Vorsitzende Michaela Zimmermann.

    Derzeit trainieren 140 Mitglieder, 14 kleine Kampfschlümpfe und ein laufender Erwachsenen-Anfängerkurs in 12 Einheiten im eigenen Dojang. Jedes Mitglied ab Gelbgurt hat die Möglichkeit 2-4x die Woche zu trainieren. Es finden regelmäßig Frauenselbstverteidigungskurse statt. Anfragen hierfür können gerne am info@taekwondo-kaufbeuren.de gestellt werden.

    10 Trainer zeigen sich für die Entwicklung des Vereins verantwortlich. Alle Trainer haben eine Trainerlizenz der bayerischen Taekwondo Union. Vom Assistenztrainer bis zum Trainer A Schein sind alle Bereiche vertreten. Zudem konnten neue Hilfstrainer gewonnen werden.  Jugendwartin Miriam Sesin legte 2025 die Prüfung zum Trainer B Schein mit Erfolg ab. 

    Im Fokus: Kinder und Jugendliche stärken

    Sportliche Highlights gab es 2025 viele, wenn auch die Medaillenausbeute nicht im Vordergrund steht. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu stärken, Selbstbewusstsein zu entwickeln und Taekwondo als Ganzheitliches zu betrachten. Der soziale Aspekt spielt im Verein eine sehr große Rolle. 

    Bei der südbayerischen Meisterschaft belegte der Verein mit nur 5 Teilnehmern Platz 4 in der Mannschaftswertung, bei der nordbayerischen Meisterschaft holte man sich sensationell mit 11 Teilnehmern Platz 2 in der Mannschaftswertung von 24 Vereinen. Beim offenen Technikcup starteten alle Teilnehmer vom Talentteam, 17 Sportler holten hier den 4. Platz in der Mannschaftswertung von 27 teilnehmenden Vereinen. Beim Challengecup Vollkontakt holte Miriam Sesin Gold und Leonard Präg Silber, das Vollkontaktteam startete bei mehreren Sparringstagen in Kirchseeon und konnte zahlreiche Siege einfahren. Beim Neubibergcup gab es 3x Gold, 4x Silber und 1x Bronze für das Talentteam. 

    Als besonderes Highlight wurde Welt-/Europameisterin Bärbel Bäurle in die vereinseigenen Räume zu einem schweißtreibenden Lehrgang eingeladen. Ebenso der ehemalige Landestrainer Jens Bolduan, der eine Trainerlizenzverlängerung im Dojang durchführte.

    15 Kinder verbrachten ein wunderschönes Wochenende in Hagspiel. Die Jugendgruppe freute sich auf einen gemeinsamen Ausflug zum Bavaria Filmstudio mit eigenem Filmdreh. 

    Ehrungen und Danksagungen

    Anna Paul (Mauerstetten) wurde für ihre 10jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Sie holte nicht nur zahlreiche Titel für das Team Buron, sondern hat auch den Assistenztrainerschein und besitzt aktuell den 2. Dan. Der Vorstand bedankte sich bei Vereinsfotografin Lilia Hafenmaier mit einem Gutschein und Blumen für zahlreiche tolle Fotos und den Internetauftritt. 1. Vorsitzende Michaela Zimmermann bedankte sich bei ihren Vorstandskollegen Rüdiger Bieler (Schatzmeister) und Benjamin Peter (Schriftführer) für über 20jährige Zusammenarbeit im Vorstand. 

    Der Schatzmeister Rüdiger Bieler präsentierte die Zahlen und teilte mit, dass auch 2026 die Beiträge nicht erhöht werden. Die Kassenprüfer bestätigten eine solide Kasse und baten um Entlastung des Vorstandes. Dieser wurde einstimmig entlastet. 

    Zum Jahresende gab es nochmal sportliche Highlights. Moritz Kranz (18) bestand seine Prüfung zum 3. Dan beim TSV Seeg. Kindertrainerin Andrea Hacker, 2. Vorsitzender Tobias Haug und Susanne Lopez-Correa legten mit Erfolg den 2. Dan bei der Ü40 Danprüfung ab.

    Zudem legten über 90 Prüflinge 2025 eine Kup-Prüfung ab und freuten sich über eine neue Gürtelfarbe. Nach einem erfolgreichen Jahr geht es nun in den eingeschränkten Trainingsbetrieb.

    Am 05.01.2025 findet bereits der Trainertreff statt, die Jahresplanung 2026 ist in vollem Gange. 

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    Sport

    Wacker kämpfende Joker unterliegen in Düsseldorf

    Rund 800 mitgereiste ESVK-Fans sehen 5:2-Niederlage bei der DEG

    Der 29. Spieltag in der DEL2 Saison 2025/2026 führte den ESV Kaufbeuren zur Düsseldorfer EG. Dabei wurden die Joker von Rund 800 Fans begleitet und lautstark unterstützt. Ein großer Dank an dieser Stelle auch an die vielen Auswärtsfahrer. Vor allem in der aktuellen Lage des ESVK ist dies nicht selbstverständlich. Wie schon in den Sozialen Medien angekündigt, musste der ESVK zu den bekannten Ausfällen von Daniel Fießinger, John Rogl, Dartagnan Joly, Joe Cassetti und Jonny Tychonik auch auf Henri Kanninen (MRT am Montag) sowie auf die erkrankten Bernhard Ebner und Tyson McLellan verzichten. Insgesamt fehlten Trainer Andrew Donaldson also acht Spieler. Im Tor stand der einzige fitte Import Spieler, Cody Porter.

    Die Joker hatten von Beginn an Probleme, die DEG vom eigenen Tor fernzuhalten, und hatten vor allem in der eigenen Zone immer wieder große Schwierigkeiten. Besonders dann, wenn die Düsseldorfer die Scheibe gut laufen ließen, konnten sie große Lücken in der ESVK-Defensive reißen. Ein eher harmloser, aber verdeckter Schuss von Daniel Assavolyuk brachte den frühen Führungstreffer für die Hausherren in der siebten Spielminute. Der Schuss des DEG-Verteidigers schlug an Freund und Feind vorbei zum 1:0 ein. Auf Seiten der Kaufbeurer hatte Jonas Fischer die wohl größte Chance auf den Ausgleichstreffer. Der junge Stürmer scheiterte jedoch an Niklas Lunemann im Tor der DEG. In der elften Minute gingen die Düsseldorfer dann bereits mit 2:0 in Führung. Torschütze Erik Bradford war dabei im Slot völlig frei und konnte nach einem schönen Pass von Max Faber locker zum 2:0 einschieben. Nach dem schnellen zweiten Treffer kamen die Joker in der Offensive zu mehr Aktionen, doch richtig gefährlich wurde es leider nicht für das DEG-Tor. Kurz vor der Pause musste dann Paul Mayer auf die Strafbank, sodass die Düsseldorfer mit einem Powerplay in den zweiten Abschnitt starten konnten.

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    Die Joker überstanden das Powerplay der Hausherren gut und konnten sich im Anschluss in der Offensive einige richtig gute Möglichkeiten erspielen. Ein Treffer sollte jedoch leider nicht gelingen. Im Gegenteil: Nachdem man mehrfach die Scheibe nicht klar behaupten oder bei Scheibenbesitz nicht so klären konnte, dass ein Wechsel der Defensivreihen möglich war, war es für die vierte Reihe der DEG ein Leichtes, die Kaufbeurer festzuspielen und auf 3:0 zu erhöhen. Torschütze war in der 27. Minute erneut Verteidiger Daniel Assavolyuk, der mit einem Direktschuss zur Stelle war. Die Joker hatten dann auch in der Folge immer wieder Chancen auf einen eigenen Treffer, mussten jedoch in der Defensive stets auf der Hut sein, um die spielerisch überlegenen Düsseldorfer vom eigenen Tor fernzuhalten. Auf beiden Seiten gab es dann noch vor dem zweiten Pausenpfiff je einen Pfostenschuss zu beklagen, sodass es beim Stand von 3:0 für die DEG blieb.

    Im Schlussabschnitt dauerte es dann nur zwei Minuten, bis der Deckel auf der Partie endgültig drauf war. Wieder einmal hatte es der Torschütze Simon Thiel dabei nicht schwer. Im Slot völlig allein gelassen, konnte der Stürmer der DEG den Spielstand auf 4:0 erhöhen. Trotz der vielen Ausfälle muss jedoch auch die Frage erlaubt sein, warum die Joker-Defensive gerade im eigenen Slot so verwundbar ist und die Gegenspieler hier so viel Freiraum genießen können. Was man dieser Kaufbeurer Mannschaft aber sicherlich nicht absprechen kann, ist der Kampfgeist und der Wille, sich gegen all die Widrigkeiten zu stemmen.

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    Auch in diesem Spiel kamen die Joker noch einmal zurück. Zuerst nutzten Max Oswald und Yannik Burghart eine Zwei-auf-null-Situation eiskalt aus, und Max Oswald netzte dabei zur Freude der vielen mitgereisten Fans zum 4:1-Anschlusstreffer in der 49. Minute ein. Drei Minuten vor dem Ende konnte dann Max Hadraschek den zweiten Joker-Treffer an diesem Abend erzielen. Die Vorarbeit kam auch in diesem Fall von Yannik Burghart, der die Scheibe von hinter dem Tor schnell zum Torschützen brachte. Dieser konnte Niklas Lunemann seitlich vor dem Tor zum zweiten Mal überwinden. Fast wäre der ESVK noch komplett in die Partie zurückgekommen. Jere Laaksonen hatte zwei Minuten vor dem Ende das leere Tor vor Augen, traf die Scheibe jedoch nicht richtig und verpasste damit den dritten ESVK-Treffer. Ein Schuss von Simon Thiel ins leere ESVK-Tor stellte dann kurze Zeit später den Endstand von 5:2 her.

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    Sport

    Joker holen sich endlich wieder einen Sieg

    ESVK gewinnt Heimspiel gegen den EHC Freiburg mit 4:2. Top-Scorer Henri Kanninen muss verletzt vom Eis

    Am 28. Spieltag erwartete der ESV Kaufbeuren den EHC Freiburg in der energie schwaben arena. Die Joker mussten dabei weiterhin auf einige Spieler verzichten. Verletzungsbedingt nicht dabei waren weiterhin Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Jonny Tychonick (Unterkörperverletzung, Ausfallzeit noch unklar). Bernhard Ebner musste dazu krankheitsbedingt passen. Wieder mit am Start war Sami Blomqvist und Neuzugang Brent Raedeke feierte sein Heimdebüt für die Joker. Im Tor stand Cody Porter.

    Der ESV Kaufbeuren startete sehr gut in die Partie gegen den EHC Freiburg und ging bereits in der zweiten Spielminute mit 1:0 in Führung. Max Oswald kam dabei nach einem gewonnenen Bully von Jere Laaksonen direkt zum Abschluss und traf über die Fanghand von Patrik Cerveny hinweg ins Netz. Die Joker blieben auch weiterhin sehr strukturiert, kamen immer wieder gefährlich vor das Freiburger Tor und schafften es, die Freiburger in der eigenen Zone vom Tor fernzuhalten. Nachdem Top-Scorer Henri Kanninen zuvor mit einem Schuss an den Pfosten Pech hatte, war Comebacker Sami Blomqvist in der 18. Spielminute nach einem präzisen Zuspiel von Pavels Nikitins zur Stelle und erhöhte den Spielstand auf 2:0. Ein ungewohntes, aber verdientes Bild in der energie schwaben arena. Glück hatten die Kaufbeurer dann noch in der Schlussminute, als ein Nachschuss von Travis Ewanyk an der Latte landete. Nach 20 Minuten war der Spielstand von 2:0 für die Wertachstädter aber trotzdem hochverdient.

    Die Bilder des Spiels


    Im Mittelabschnitt machten die Joker da weiter, wo sie im ersten Abschnitt aufgehört hatten. Offensiv kamen sie immer wieder zu Chancen, und defensiv standen sie sicher. Belohnt wurden die Hausherren dann bereits in der 25. Minute mit ihrem dritten Treffer. Nach schnellen Pässen aus der eigenen Zone kam Tyson McLellen in den Slot und konnte dort mit einem Schuss durch die Hosenträger von Patrik Cerveny den Spielstand auf 3:0 erhöhen. Der ESVK hätte im Anschluss noch Möglichkeiten für weitere Tore gehabt, musste aber drei Minuten vor der Pause in Unterzahl den ersten Gegentreffer hinnehmen. Gegen den platzierten und harten Handgelenkschuss von Eero Elo war ESVK-Torhüter Cody Porter machtlos. So ging es mit einem Spielstand von 3:1 zum zweiten Pausentee.

    In den ersten Wechseln nach der zweiten Pause zeigten die Kaufbeurer weiterhin, dass sie gewillt sind, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Nachdem sie bereits zwei gute Chancen liegen gelassen hatten, fand Henri Kanninen mit einem perfekten Pass vor das Tor den freistehenden Jonas Fischer, und der junge Stürmer musste nur noch den Schläger zum 4:1 hinhalten. Gespielt waren da 43 Minuten. Dann kam jedoch ein Schockmoment für die wacker kämpfenden Joker: Top-Scorer Henri Kanninen verletzte sich nach einem Zweikampf schwer und konnte die Partie nicht zu Ende spielen. Zu allem Überfluss erhielt der Goldhelm der Kaufbeurer auch noch eine zwei Minuten dauernde Strafe. Die sichtbare Verunsicherung des ESVK nutzten die Freiburger eiskalt aus und verkürzten nach wenigen Sekunden im Powerplay auf 4:2. Torschütze war Shawn O’Donnell, der die Scheibe nach einem feinen Pass von Nikolas Linsenmaier nur noch einschieben musste. Der ESVK erholte sich jedoch gut von diesen beiden Nackenschlägen in der 48. Spielminute und schaffte es, durch eine gute Spielstruktur und eine geschlossene Mannschaftsleistung sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen zu lassen. Somit konnten sie endlich wieder einen Dreier feiern. Die Erleichterung darüber war nicht nur bei der Mannschaft, sondern auch bei den Fans in der energie schwaben arena deutlich zu spüren.

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    Sport

    Paul Mayer bindet sich bis zum Ende der Saison 2027/2028 an den ESVK

    Der 20-Jährige möchte mit dem ESV Kaufbeuren die Liga halten

    Paul Mayer ist mit gerade mal 20 Jahren einer der jüngsten Spieler im Kader des ESV Kaufbeuren und bereits ein absoluter Leistungsträger. Das Eigengewächs hat seinen Vertrag beim ESV Kaufbeuren nun vorzeitig bis zum Ende der Saison 2027/2028 verlängert und bleibt seinem Heimatverein somit auch in einer schweren Phase treu. Damit setzt der junge Kaufbeurer in schwierigen Zeiten ein klares Zeichen für den ESK und sein Umfeld. Ein starkes Bekenntnis.

    In der aktuellen Spielzeit hat der Verteidiger mit den Gardemaßen 27 Pflichtspiele für die Joker absolviert und kommt dabei auf zwei Tore und sechs Torvorlagen bei einer positiven plus/minus Bilanz von +4.

    Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren, zur Vertragsverlängerung mit Paul Mayer:„Paul Mayer ist ein unglaublich talentierter Verteidiger, der jetzt schon eine tragende Rolle bei uns inne hat. Umso mehr freut es uns, dass er sich frühzeitg für zwei weitere Spielzeiten an uns gebunden hat , um eine Entwicklung beim ESVK weiter voranzutreiben.“

    Paul Mayer über die Gründe zu seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung:„Der Grund für meine vorzeitige Vertragsverlängerung ist, dass ich mich hier in meiner Heimatstadt Kaufbeuren sehr wohl fühle und einen großen Entwicklungsschritt gemacht habe. Weiter möchte ich mit meiner Verlängerung auch zeigen, dass ich in dieser schweren Zeit entschlossen bin, mit dem ESV Kaufbeuren die Liga zu halten.“

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    Sport

    Auswärtsniederlage bei den Lausitzer Füchsen

    Joker unterliegen in Weißwasser nach Gegentreffer drei Sekunden vor dem Ende

    Am 27. Spieltag ging es für den ESV Kaufbeuren einen Tag vor Weihnachten auf eine lange Busfahrt nach Weißwasser. ESVK-Trainer Andrew Donaldson konnte dabei wieder auf Top-Scorer Henri Kanninen sowie auf Max Kislinger und Neuzugang Brent Raedeke zurückgreifen. Neben den bekannten Ausfällen von Daniel Fießinger, John Rogl, Sami Blomqvist, Dartagnan Joly und Joe Cassetti gesellten sich auch noch Jonny Tychonick (verletzt, Ausfallzeit noch unklar) und krankheitsbedingt Kapitän Bernhard Ebner hinzu. Im Tor startete erneut Rihards Babulis.

    Im ersten Abschnitt benötigten die Joker eine Weile, um in die Partie zu finden. Nach der langen Busfahrt und den Umstellungen in der Defensive, aufgrund der Ausfälle von Bernhard Ebner und Jonny Tychonick, war das jedoch auch nicht sehr verwunderlich. Nachdem die Joker den Anfangsdruck der Füchse überstanden hatten, kamen sie auch das eine oder andere Mal in der Offensive zu Aktionen. Dazu waren auch zwei Überzahlspiele hilfreich. Allerdings hatten die Kaufbeurer im Powerplay so ihre Probleme und konnten nicht wirklich gefährlich vor Anthony Morrone auftauchen. Im weiteren Spielverlauf im ersten Abschnitt neutralisierten sich die beiden Mannschaften jedoch komplett und somit ging es auch mit einem Spielstand von 0:0 in die erste Pause.

    Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Kaufbeurer dann jedoch noch komplett im Schlafmodus. Nach nur 30 Sekunden hatten die Hausherren drei ganz große Chancen, doch Rihards Babulis war hellwach und konnte seine Mannschaft somit vor einem Rückstand bewahren. Nachdem die Füchse ihren Druck aufrechterhalten konnten und die Joker kein Mittel dagegen fanden, war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Treffer fallen sollte. In der 27. Minute war es dann so weit. Top-Scorer Lane Scheidel konnte von hinter dem Tor Clarke Breitkreuz frei im Slot bedienen, und dieser hatte keine Mühe, zum 1:0 einzuschießen. Die Joker versuchten nach dem Gegentreffer auch wieder vermehrt, in der Offensive zum Zug zu kommen, was jedoch auch vermehrt zu Kontern führte, ohne dass man selbst vor dem Tor der Lausitzer gefährlich werden konnte. Dabei mussten die Joker im Verlauf des zweiten Drittels mehrere Zwei-auf-eins- und Drei-auf-zwei-Konter einstecken, die sie jedoch teils gut verteidigen konnten oder bei denen der starke Rihards Babulis noch eingreifen konnte. In der 31. Minute hatten die Wertachstädter dann aus dem Nichts die große Ausgleichschance. Max Hadraschek scheiterte mit einem Nachschuss leider nur am Pfosten und verpasste somit den Ausgleichstreffer. In der 34. Minute durften die Kaufbeurer dann aber doch jubeln. Nach einem gewonnen Bully von Tyson McLellan zog Rio Kaiser direkt von der blauen Linie ab, und die Scheibe schlug auf der Fanghandseite von Anthony Morrone zum 1:1 ein. Lange hielt die Freude bei den Allgäuern jedoch nicht an. Nachdem man in der eigenen Zone einmal mehr die Zuordnung verloren hatte, war es wieder ein Pass von hinter der Grundlinie, der einen freien Spieler vor dem Kaufbeurer Tor fand. Torschütze war der 18-jährige Nikita Knaus, der keine Mühe hatte, die Scheibe zum 2:1 im Tor der Joker zu versenken. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die zweite Pause.

    Im Schlussabschnitt zeigten die Joker dann ihre besten 20 Minuten, wurden Sekunden vor dem Ende jedoch doppelt bitter bestraft. Aber der Reihe nach: Die Joker schafften es nun auch immer wieder, die Füchse vom eigenen Tor fernzuhalten und ihrerseits in der Offensive für Gefahr zu sorgen. In einem Powerplay in der 50. Minute kamen die Joker dann zum erneuten Ausgleichstreffer. Nach einem Schuss von Henri Kanninen war es der Neuzugang Brent Raedeke, der den Nachschuss direkt im Kasten der Lausitzer unterbrachte.

    Der ESVK hatte nun Lunte gerochen und war, wie schon angedeutet, in den letzten zehn Minuten das etwas bessere Team. Was dann in den Schlussminuten passierte, passt einfach perfekt zur aktuellen Situation beim ESVK. Top-Scorer Henri Kanninen wurde von seinem Gegenspieler, ohne dass er im Scheibenbesitz war, von hinten mit einem Stockschlag in die Kniekehle niedergestreckt. Leider wurde die Aktion von den vier Schiedsrichtern nicht wahrgenommen und somit auch nicht mittels des Videobeweises überprüft. Der Kaufbeurer Top-Scorer konnte die Partie nicht zu Ende spielen. Zu allem Überfluss, anstatt dass die Joker in Überzahl agieren konnten, kassierten sie selbst 30 Sekunden vor dem Ende noch eine Strafe und drei Sekunden vor dem Ende dann auch noch den entscheidenden Gegentreffer zum 3:2-Endstand.

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    Sport

    SG Kaufbeuren- Neugablonz II: Letztes Spiel vor Weihnachten geht an Memmingen

    Zweite trotz starkem Kampf unterlegen

    Im letzten Spiel der Kaufbeurer Handballer stand für die zweite Mannschaft auswärts ein Duell gegen den TV Memmingen an. Für die SG bot sich die Möglichkeit, mit einer ausgeglichenen Bilanz in die Winterpause zu gehen.

    Die Memminger konnten mit nur einer Niederlage aus acht Spielen bisher eine starke Hinrunde vorweisen. Für die Wertachstädter bahnte sich also eine knifflige Aufgabe an. Ihrer Favoritenrolle wurden die Memminger dabei von Beginn an gerecht. Sie konnten bis in die 16. Spielminute mit 12:5 davonziehen, was auch an einer teilweise dürftigen Chancenverwertung der Gäste lag. Die SG hielt aber dagegen, wo sie konnte. Zum Halbzeitstand von 22:15 konnte zumindest verhindert werden, dass die Memminger ihren Vorsprung weiter ausbauen.

    Nach der Pause spielte die Heimmannschaft munter weiter und konnte trotz der Kaufbeurer Bemühungen in der 40. Spielminute wieder einen Acht-Tore-Vorsprung zum 28:20 markieren. Zum Ende hin mobilisierten die Kaufbeurer dann noch die verbleibenden Reserven und konnten beim 32:28 auf vier Tore rankommen, mussten sich aber nach torreichen 60 Minuten letztendlich mit 38:33 geschlagen geben.

    Coach Christian Schelb fasst zusammen: “Wir haben heute alles gegeben, sind aber dann schlussendlich verdient einer besseren Mannschaft unterlegen. Trotzdem können wir stolz auf unsere Entwicklung in der Hinrunde sein. Ich freue mich darauf mit dem Team die Rückrunde mit frischen Kräften anzugehen.”

    Für die SG traten an: Alles M.; Skrapic; (beide Tor) Krüger 1; Kreuziger 5; Ramold 3; Schaffhäuser P. 2; Kinberger 5; Schaffhäuser A. 1; Elstner 5; Alles D. 1; Wurst 7; Weber 3;

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    Sport

    Damen der SpVgg Kaufbeuren gewinnen den Signal Iduna Weihnachtscup

    Die Einstellung, der Teamgeist und der Hunger nach Erfolg waren bei jeder einzelnen Spielerin über das gesamte Turnier hinweg spürbar

    Beim Signal Iduna Weihnachtscup der Damen am Sonntag, den 21. Dezember, in der Vierfachturnhalle am Gymnasium Aichach feierten die Damen der SpVgg Kaufbeuren einen verdienten Turniersieg. Das Team war kurzfristig für den TSV Pfersee Augsburg eingesprungen und überzeugte über den gesamten Turnierverlauf mit Einsatz, Teamgeist und großem Siegeswillen.

    In der Vorrunde (Gruppe A) startete die SpVgg Kaufbeuren souverän ins Turnier. Nach einem 2:0-Erfolg gegen den FC Loppenhausen und einem knappen 1:0-Sieg gegen den FC Gerolsbach folgte ein weiterer 2:0-Erfolg gegen die SG Rinnenthal/Ottmaring. Lediglich im letzten Gruppenspiel musste man sich dem Landesligisten SC Biberbach mit 0:3 geschlagen geben. Mit 9 Punkten belegte Kaufbeuren dennoch einen starken zweiten Platz in der Gruppe und zog verdient ins Halbfinale ein.

    Im Halbfinale traf die SpVgg Kaufbeuren auf den Sieger der Gruppe B, den TSV Schwaben Augsburg. In einem intensiven und umkämpften Spiel setzte sich Kaufbeuren mit 2:1 durch und sicherte sich den Einzug ins Finale. Dort kam es zur erneuten Begegnung mit dem SC Biberbach. In einem spannenden Endspiel zeigte die SpVgg Kaufbeuren eine herausragende Leistung und revanchierte sich für die einzige Turnierniederlage. Mit einem verdienten 2:1-Erfolg krönte sich Kaufbeuren zum Turniersieger.

    Die Einstellung, der Teamgeist und der Hunger nach Erfolg waren bei jeder einzelnen Spielerin über das gesamte Turnier hinweg spürbar. Umso größer war der Stolz und die Freude nach dem Schlusspfiff – ein verdienter Turniersieg und endlich der erhoffte Erfolg bei einem Hallenturnier.

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    Soziales Sport

    Unterstützt die ESVK-Jugend – Gemeinsam zu den Playoffs!

    Playoff-Zeit für den ESV-Nachwuchs: Einsatz, Leidenschaft – und ein Spendenaufruf

    Die Nachwuchsmannschaften des ESV Kaufbeuren e.V. stehen erneut vor einem besonderen sportlichen Highlight: den Playoffs. Für die jungen Talente beginnt damit die intensivste Zeit des Jahres – Wochen voller Spannung, hoher Erwartungen und dem Ziel, genau das abzurufen, worauf sie das ganze Jahr hingearbeitet haben. Diese Phase fordert mentale Stärke, Konzentration und echten Zusammenhalt im Team.

    Mehr als nur Spiele: Was Playoffs für die Jugendlichen bedeuten

    Dazu gehören auch die Auswärtsfahrten, die weit mehr sind als reine Pflichttermine – sie bedeuten wertvolle Erfahrungen, persönliche Entwicklung und die Chance, sich mit den stärksten Nachwuchsteams Deutschlands zu messen. Für einige ist es zudem ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu ihrem großen Ziel: eines Tages selbst für die Joker in der 1. Mannschaft aufzulaufen.

    Finanzierung des sportlichen Traums

    Doch solche Fahrten sind finanziell eine große Herausforderung. Allein im vergangenen Jahr haben die Playoff-Auswärtsfahrten Kosten von rund 60.000 € verursacht – inklusive Busfahrten, Unterkünften, Verpflegung sowie aller organisatorischen Maßnahmen für einen sicheren und reibungslosen Ablauf. Damit die Jugendlichen auch in diesem Jahr die Möglichkeit haben, ihren sportlichen Traum zu leben, benötigt der ESV Kaufbeuren e.V. Ihr Unterstützung.

    Warum der Verein Ihre Hilfe braucht

    • Die enormen Kosten können weder der Verein noch die Familien alleine stemmen.
    • Jeder Euro hilft, die Auswärtsfahrten für alle Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen.
    • Mit Ihrer Spende unterstützen Sie nicht nur den Sport – Sie investieren in Teamgeist, Fairplay, Leidenschaft und die Zukunft der jungen Spielerinnen und Spieler.

    So funktioniert die GoFundMe-Kampagne des ESV Kaufbeuren e.V.

    Über GoFundMe können Sie die Jugendabteilung schnell, sicher und transparent unterstützen:

    1. Lesen Sie den QR-Code oder klicken Sie einfach auf den Spendenbutton und wählen Sie einen Betrag Ihrer Wahl.
    2. Die Zahlung ist unkompliziert möglich – z. B. per PayPal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung.
    3. Jede Spende fließt direkt in die Jugendabteilung, ohne Umwege.
    4. Auf Wunsch können Sie eine persönliche Nachricht hinterlassen oder anonym spenden.

    Gemeinsam können Sie dafür sorgen, dass die ESVK-Jugend in den Playoffs wieder alles geben kann. Ob kleine oder größere Beträge – jede Hilfe bringt die jungen Talente einen Schritt weiter auf ihrem Weg. Der ESV Kaufbeuren e.V. bedankt sich für jede Unterstützung!

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    Sport Verwaltung

    Zusätzliche Zeiten für den Öffentlichen Eislauf in den Weihnachtsferien in der energie schwaben arena

    Eislaufen, Eisdisco und Feiertagsstimmung in der energie schwaben arena

    Die Weihnachtsferien bieten eine besondere Gelegenheit, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen – und was passt da besser, als gemeinsam auf dem Eis zu stehen? Die energie schwaben arena in Kaufbeuren erweitert auch in diesem Jahr ihr Angebot für den Öffentlichen Eislauf.

    Damit alle Eislaufbegeisterten auf ihre Kosten kommen, gibt es während der Ferien zusätzliche Laufzeiten. Gleichzeitig kommt es an einzelnen Tagen zu Änderungen im regulären Wochenplan. So bleibt das Stadion am 24. Dezember (Heiligabend) geschlossen, und am 28. Dezember findet wegen eines Nachwuchsturniers kein Publikumslauf statt.

    Eiszeit in den Ferien – alle Termine im Überblick

    Damit der Überblick nicht verloren geht, sind hier alle geplanten Zeiten für den Öffentlichen Lauf und die Eisdiscos kompakt zusammengefasst:

    Öffentlicher Eislauf:

    • Montag, 22.12.2025: 11:45–13:15 Uhr und 20:30–22:00 Uhr
    • Dienstag, 23.12.2025: 11:45–13:00 Uhr
    • Donnerstag, 25.12.2025 (1. Weihnachtsfeiertag): 16:00–17:45 Uhr
    • Freitag, 26.12.2025: 13:10–14:40 Uhr
    • Samstag, 27.12.2025: 13:15–15:00 Uhr
    • Montag, 29.12.2025: 20:30–22:00 Uhr
    • Dienstag, 30.12.2025: 11:45–13:00 Uhr
    • Mittwoch, 31.12.2025 (Silvester): 11:45–13:45 Uhr
    • Donnerstag, 01.01.2026 (Neujahr): 12:45–14:15 Uhr
    • Freitag, 02.01.2026: 13:10–14:40 Uhr
    • Sonntag, 04.01.2026: 16:00–17:45 Uhr (abweichend)
    • Montag, 05.01.2026: 11:45–13:15 Uhr und 20:30–22:00 Uhr
    • Dienstag, 06.01.2026: 11:45–13:00 Uhr

    Eisdiscos:

    • Samstag, 27.12.2025: 19:30–21:30 Uhr
    • Mittwoch, 31.12.2025 (Silvester-Eisdisco): 15:45–17:45 Uhr
    • Samstag, 03.01.2026: 19:30–21:30 Uhr

    Silvester auf Kufen: Die Eisdisco zum Jahresausklang

    Ein besonderer Höhepunkt ist auch in diesem Jahr wieder die Silvester-Eisdisco am 31. Dezember. Zwischen 15:45 und 17:45 Uhr wird die energie schwaben arena zur Tanzfläche auf dem Eis. Zu Klassikern und Hits der letzten Jahrzehnte lässt sich der Jahreswechsel stilvoll einläuten – Schlittschuhe an und los!

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    Sport

    Großer Kampf wird nicht belohnt – Joker verlieren in Crimmitschau

    ESVK unterliegt in Crimmitschau mit 2:1 nach Verlängerung

    Am 26. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 gastierte der ESV Kaufbeuren beim aktuellen Tabellensechsten, den Eispiraten Crimmitschau. Dabei gingen die Joker mit dem identischen Line-up wie am Freitagabend beim Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim in das Rennen um drei Punkte. Im Tor startete heute jedoch Rihards Babulis. Der starken Leistung des Kaufbeurer Torhüters war es am Ende auch zu verdanken, dass sich die Joker in Westsachsen zumindest einen Punkt sichern konnten.

    Der ESV Kaufbeuren zeigte im ersten Drittel eine konzentrierte Leistung und hielt das Spiel dabei sehr einfach. Die Crimmitschauer schafften es zwar, sich immer wieder in der Zone der Joker festzusetzen, doch so richtig gefährlich wurde es vor Rihards Babulis nur selten. In der Offensive versuchten die Wertachstädter, kleine Nadelstiche zu setzen, was einige gefährliche Torabschlüsse ermöglichte. In der achten Minute war es dann ausgerechnet Pavel Nikitins, der die Joker nach einem guten Forechecking mit 0:1 in Führung brachte. In seinem erst zweiten DEL2-Spiel wurde der 20 Jahre alte Stürmer von Alec Zawatsky im Slot freigespielt und verwandelte mit einem schnellen Torschuss, der wohl auch noch leicht abgefälscht war, für Kevin Reich im Tor der Westsachsen unhaltbar. Für den jungen Joker-Spieler war es nicht nur sein erster DEL2-Treffer, sondern auch ein Treffer an alter Wirkungsstätte, da er im Nachwuchs mehrere Jahre für den ETC Crimmitschau aktiv war. Weitere Treffer sollten in den ersten 20 Minuten nicht mehr fallen, und es ging mit dem Spielstand von 0:1 zum ersten Pausentee.

    Zu Beginn des zweiten Abschnitts bewahrte Rihards Babulis seine Mannschaft mit zwei starken Reflexen vor einem schnellen Ausgleichstreffer. In der Folge blieben die Hausherren die Mannschaft mit mehr Scheibenbesitz und mehr Aktionen in der Offensive, während sich der ESVK weiterhin auf eine gute Defensivarbeit konzentrierte. Zu allem Überfluss mussten die Joker dann auch noch endgültig auf Jonny Tyschonick verzichten, der aufgrund einer Verletzung bereits im Verlauf des ersten Drittels passen musste. Im bisher einzigen Powerplay hatten die Eispiraten durch Tim McGauley (31. Minute) die wohl größte Chance auf ihren ersten Treffer. Rihards Babulis parierte den Direktschuss des Kanadiers jedoch sensationell, und es blieb beim Spielstand von 0:1. Die größte Chance für die Kaufbeurer hatte Max Oswald, der kurz vor der Pause nach einem Scheibengewinn allein vor Kevin Reich zum Abschluss kam, sein Schuss rauschte jedoch rechts am Kasten der Westsachsen vorbei. So ging es ohne einen weiteren Treffer zum zweiten Pausentee.

    Im Schlussabschnitt war dann jedoch nur noch der Gastgeber aktiv. Die Crimmitschauer schafften es immer wieder, den ESVK schnell unter Druck zu setzen und mit einem gezielten Aufbau rasch in die Joker-Zone zu gelangen. Dabei ließen die Westsachsen viele Möglichkeiten auf einen ersten Treffer liegen, oder der überragende Rihards Babulis war zur Stelle und brachte die Eispiraten zur Verzweiflung. Mit einem weiteren Powerplay der Eispiraten in der 50. Minute blies die Mannschaft von Trainer Jussi Tuores dann endgültig zum Angriff, und der ESVK hatte in der Defensive alle Hände voll zu tun, um sich überhaupt aus der eigenen Zone befreien zu können.

    Bei einer der wenigen Aktionen in der Offensive erhielten die Joker dann in der 55. Minute ein Powerplay zugesprochen, versäumten es jedoch, das Spiel vielleicht zu ihren Gunsten zu entscheiden. Einen gefährlichen Torabschluss gab es auf jeden Fall nicht. Kaum waren die Crimmitschauer wieder vollzählig, agierten sie mit dem sechsten Feldspieler und wurden genau eine Minute vor dem Ende mit dem 1:1-Ausgleichstreffer belohnt. Torschütze war Tim McGauley. In den letzten Spielsekunden schenkte die ESVK-Defensive den Eispiraten noch eine ganz große Chance, als Dylan Wruck aus dem Nichts frei vor Rihards Babulis auftauchte. Vincent Schlenker konnte den Torabschluss des Deutsch-Kanadiers gerade noch so, aber leider regelwidrig, verhindern, und die Hausherren starteten mit einem Powerplay in die Overtime. Dieses nutzte Dylan Wruck dann auch mit einem verdeckten Schuss zum 2:1-Siegtreffer für die Westsachsen.

    Am Ende stehen die Joker also erneut ohne einen Sieg da. Ein Punkt auf der Habenseite war für den kämpferischen Einsatz auf jeden Fall verdient. Für das Selbstvertrauen der Mannschaft wird der negative Nackenschlag so kurz vor dem Ende jedoch vielleicht nicht unbedingt hilfreich gewesen sein.

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    Allgemein Sport

    Joker können nicht mehr gewinnen. Erneute Niederlage macht die Lage immer bedrohlicher

    2.448 Zuschauer sehen in der energie schwaben arena eine knappe, aber verdiente Niederlage gegen Bad Nauheim

    Der 25. Spieltag der laufenden DEL2-Saison zwischen dem ESV Kaufbeuren und dem EC Bad Nauheim stand in der energie schwaben arena an. Die Joker mussten weiterhin auf John Rogl, Joe Cassetti, D’Artagnan Joly, Sami Blomqvist und Max Kislinger verzichten. Zu allem Überfluss fehlte zusätzlich noch Henri Kanninen krankheitsbedingt. Dafür rückte Pavel Nikitins zu seinem DEL2-Debüt in die Mannschaft. Der ESV Kaufbeuren musste sich am Ende vor 2.448 Zuschauern mit 2:3 geschlagen geben.

    Der erste Spielabschnitt startete denkbar schlecht für die Hausherren. Bereits nach 22 Sekunden klingelte es das erste Mal im rot-gelben Kasten, nachdem Davis Koch hinter dem Tor in den Slot zu Jordan Hickmott abgab und dieser per Direktschuss das 1:0 erzielte. Wenig später sollte es auch schon die erste Strafe geben. Justin MacPherson erhielt sie wegen eines Stockchecks. Das Powerplay brachte den Jokern allerdings nichts ein und so folgte ein langer Schlagabtausch beider Mannschaften mit Vorteilen für die Gäste. In der 14. Spielminute traf Fabian Koziol von der blauen Linie in das Kreuzeck, allerdings ertönte kurz zuvor ein Pfiff, da Max Oswald an der Bande seinen Gegenspieler behinderte und dafür eine kleine Strafzeit erhielt. Der Treffer zählte folglich nicht. Das anschließende Powerplay sollte sich für den EC Bad Nauheim nicht lohnen. Kurz bevor es in die Kabinen ging, erhielt Xaver Tippmann eine kleine Strafe wegen eines Stockschlags, und so sollten die Gäste mit 38 Sekunden in Unterzahl in den zweiten Spielabschnitt starten.

    In besagter rot-gelber Überzahl brachten die Joker den Puck gefährlich in den Slot, sodass dieser von Gerald Kuhn im Tor abprallte. Nutznießer dieser Situation war Alec Zawatsky, der am schnellsten reagierte und den Puck zum 1:1 über die Linie bugsierte. Wenig später wurde es unschön, als Christopher Fischer an der Bande Max Oswald im Gesicht traf, wofür der Bad Nauheimer fünf Minuten plus Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen eines Checks gegen den Kopf erhielt. Die Joker fanden in Überzahl überhaupt nicht in die Formation. Die Gäste klärten mehrfach, und zu allem Überfluss musste Tyson McLellan mit knapp zwei Minuten Restüberzahl seinerseits wegen eines hohen Stocks in die Kühlbox. Wieder in Gleichzahl konterten die Gäste nach einem Fehlpass der Hausherren in Person von Taylor Vause. Der Kanadier fand in der Mitte Sebastian Bengtsson, der Cody Porter zum 1:2 umkurvte. Es folgte erneut eine Strafzeit gegen den ESVK. Max Hadraschek musste wegen Beinstellens auf die Strafbank. In Unterzahl hatte Tyson McLellan alleine vor Gerald Kuhn die Möglichkeit, auf Gleichstand zu stellen, traf aber nur den Querbalken. Wenig später folgte ein Schlagschuss von Paul Mayer von der blauen Linie, welcher abgefälscht gegen den Pfosten schlug. Es gab anschließend eine kleine Strafe gegen Xaver Tippmann wegen Haltens. Die Joker konnten ihre Überzahl aber erneut nicht nutzen, und so ging es in die zweite Pause.

    Die Bilder des Spiels

    Der dritte Spielabschnitt startete recht verhalten von beiden Teams, jedoch kamen beide zu ihren Chancen. Es ging eine Weile hin und her, ehe Paul Mayer in der Offensivzone clever die Mitte mit seinem Laufweg öffnete und den einlaufenden Jonny Tychonick bediente. Der Kanadier schlenzte den Puck zum 2:2 ein. Nach der Powerbreak wurde der ESV Kaufbeuren immer stärker. Die Gäste hatten allerdings weiterhin etwas entgegenzusetzen. Justin MacPherson schlenzte von der blauen Linie durch Freund und Feind hindurch und fand am langen Pfosten Jordan Hickmott, der nur noch den Schläger zum 2:3 reinhalten musste. Vier Minuten vor Ende erhielt erneut Xaver Tippmann eine zweiminütige Strafe wegen Hakens, dem ESVK aber gelang im Powerplay kein Treffer mehr. Dazu mussten die dann auch noch eine kleine Bankstrafe wegen Spielens mit zu vielen Feldspielern hinnhemen. Das Ziehen des Torwarts brachte dann auch nicht mehr den gewünschten Lucky Punch, und so mussten sich die Joker mit 2:3 geschlagen geben.

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    Sport

    Letztes Spiel vor der Winterpause für die zweite Mannschaft der SG Kaufbeuren-Neugablonz

    Zweite Mannschaft im Duell mit Memmingen

    Im letzten Spiel vor Weihnachten tritt für die SG die Zweite Herrenmannschaft zum letzten Spiel der Hinrunde gegen den TV Memmingen an.

    Nach Personalsorgen und schwierigen Saisons in den vergangenen Jahren steht die Zweite der SG so gut da wie schon lange nicht mehr. Regelmäßig gut besuchte Trainings, ein 6:8 Punkteverhältnis, der Derbysieg gegen Biessenhofen und der fünfte Platz in der Bezirksklasse West – trotzdem konzentriert sich Trainer Christian Schelb auf das Entwicklungspotenzial der Mannschaft.

    Am kommenden Sonntag geht die Hinrunde für die Kaufbeurer mit einem Nachholspiel gegen Memmingen zu Ende. Nach einer klaren Niederlage gegen Mindelheim ist es nun an der SG, zum Saisonabschluss wieder geradlinigen Handball zu spielen. Die Memminger stehen dabei nach einer bisher starken Hinrunde auf dem dritten Platz der Tabelle.

    Die Kaufbeurer können jedoch ebenfalls zufrieden sein mit ihrer Leistung in der Hinrunde. Einige Ausfälle erschweren die Ausgangsposition für die SG, dennoch ist es das Ziel, mit maximalem Einsatz im Unterallgäu ins Spiel zu gehen. Zwar hängen in Memmingen am Sonntag die Trauben hoch, das Ziel, den Favoriten zu ärgern, ist der SG aber durchaus zuzutrauen.

    Anwurf ist am Sonntag in der Memminger Bodenseestraße um 17:00 Uhr.

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    Sport

    Ostallgäuer Hallenmeisterschaft der D-Junioren in Neugablonz am Samstag, 20. Dezember

    Einen ganzen Tag lang rollt wieder der Ball

    Der Bayerische Fußball-Verband hat die Austragung der Ostallgäuer Hallenmeisterschaft der D-Junioren an den BSK Olympia Neugablonz übertragen. Am Samstag (20.12.) stehen zwei Turniere, vormittags und nachmittags, in der Dreifachturnhalle in Neugablonz auf dem Programm. Insgesamt treten 16 Mannschaften an.

    Um 9.30 Uhr starten TSV Ruderatshofen, SpVgg Kaufbeuren, FSV Marktoberdorf, SV Stöttwang, TSV Friesenried, TSV Oberbeuren, FSV Lamerdingen und TSV Obergünzburg ins Turniergeschehen.

    Um 14 Uhr geht es dann mit ASV Hirschzell, FC Blonhofen, FC Buchloe, FC Jengen, JFG Ostallgäu Nord, SC Lindenberg, SVO Germaringen und Gastgeber BSK Olympia Neugablonz weiter.

    Nur der jeweilige Sieger am Vormittag und Nachmittag qualifiziert sich für das Allgäu-Kreisfinale am 11. Januar 2026 in Blaichach.

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    Sport

    Drei Spiele bis zum Weihnachtsfest

    ESVK trifft auf Bad Nauheim, Crimmitschau und Weißwasser

    Für den ESV Kaufbeuren stehen mit den kommenden drei Spieltagen absolut richtungsweisende Spiele auf dem Programm. Los geht es für die Joker am Freitagabend mit einem Heimspiel. Die Mannschaft um Top-Scorer Henri Kanninen duelliert sich dabei mit dem EC Bad Nauheim. Spielbeginn in der energie schwaben arena ist um 19:30 Uhr.

    Tickets:
    Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

    Danach stehen für den ESVK kurz vor dem Weihnachtsfest noch zwei weitere Auswärtsfahrten an. Am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr gastiert der ESV Kaufbeuren bei den Eispiraten Crimmitschau, und am Dienstagabend steht dann noch die Partie bei den Lausitzer Füchsen auf der Agenda. Das erste Bully in Weißwasser ist um 19:30 Uhr.

    Ein straffes Programm also für die Mannschaft um Trainer Andrew Donaldson. Geschenke sollten die Wertachstädter jedoch erst an Weihnachten verteilen, wenn sie den Anschluss in der Tabelle nicht schon vor dem Fest weiter verlieren wollen.

    Aus der Kabine:
    Viele Fragezeichen stehen derzeit noch in den Büchern der Trainer, wenn es darum geht, welche Spieler am Wochenende wieder zur Verfügung stehen. Sami Blomqvist befindet sich, wie bereits vermeldet, wieder im Eistraining. Man hofft, dass der Deutsch-Finne noch vor dem Weihnachtsfest wieder ins Lineup zurückkehren kann. Unklar ist auch die Lage bei Max Kislinger; hier müssen Tests noch zeigen, ob ein Einsatz am Freitag bereits in Frage kommt. Neuzugang Brent Readeke wird frühestens zum Auswärtsspiel in Weißwasser zur Verfügung stehen. Ob Förderlizenzspieler vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München zum ESVK stoßen werden, ist aktuell noch nicht final geklärt.

    Sicher fehlen werden auf jeden Fall Daniel Fießinger, Joe Cassetti und Dartagnan Joly sowie auch John Rogl. Beim Verteidiger ist eine Rückkehr aktuell für Mitte Januar in Aussicht gestellt.

    Livestream:
    Alle Spiele der DEL2 werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt. Klick.

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    Sport Werbung Wirtschaft

    Nur noch ein Termin frei: VIP-Kabine des ESV Kaufbeuren fast ausgebucht. Jetzt reservieren!

    Anzeige. Exklusives Eishockey-Erlebnis am 23. Januar 2026 – Jetzt reservieren

    Die VIP-Kabine des ESV Kaufbeuren ist auch in der aktuellen Saison wieder geöffnet und erfreut sich großer Beliebtheit. Unternehmen, Partner und Teams nutzen das besondere Angebot, um gemeinsame Zeit in sportlicher Atmosphäre zu verbringen.

    Große Nachfrage – Letzter Termin am 23. Januar 2026

    Die Buchungsliste zeigt deutlich: Das Interesse an der VIP-Kabine ist groß. Bereits jetzt sind nahezu alle Termine für die Saison 2025/2026 vergeben. Aktuell ist nur noch ein Datum verfügbar:
    Freitag, 23. Januar 2026, wenn der ESV Kaufbeuren auf die Blue Devils Weiden trifft (Spielbeginn: 19:30 Uhr).

    Wer dieses exklusive Erlebnis buchen möchte, sollte sich zeitnah melden.

    Persönliche Atmosphäre und gute Gespräche

    Claus Tenambergen, Ansprechpartner für die VIP-Kabine beim ESVK, beobachtet immer wieder, wie gut das Angebot angenommen wird:

    „Für mich ist es immer wieder schön zu sehen, wie positiv die Stimmung in der VIP-Kabine ist“, sagt Tenambergen. „Wie die Gruppen die Zeit genießen, das tolle Gemeinschaftsgefühl – dabei sorgt schon der erste Blick in die bestens ausgestattete Kabine für ein Lächeln.“

    Das erwartet die Gäste in der VIP-Kabine

    Die VIP-Kabine steht bei ausgewählten Heimspielen in der energie schwaben arena zur Verfügung. Sie eignet sich ideal für Gruppen von 15 bis 20 Personen und beinhaltet:

    • ein hochwertiges Buffet
    • persönliche Servicebetreuung
    • reservierte Sitzplätze auf der Tribüne
    • Zugang zum großen VIP-Raum nach Spielende

    Jetzt informieren und reservieren

    Alle Informationen zur VIP-Kabine finden Interessierte unter:
    👉 www.esvk.de/heimspiel/die-vip-kabine.html

    Letzter verfügbarer Termin:
    📅 Freitag, 23.01.2026 – ESVK vs. Blue Devils Weiden
    🕢 Spielbeginn: 19:30 Uhr

    Kontakt für Reservierungen:
    📞 08341 / 874632
    📱 0170 / 2824561
    📧 claus.tenambergen@esvk.de

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    Sport

    Der BLSV bietet wieder einen Lehrgang für den Übungsleiter-C-Schein im Breitensport an

    Der Basis-Lehrgang findet im Februar 2026 in Kaufbeuren statt

    Um eine fundierte Qualifikation für die Trainingsarbeit im Verein zu haben, ist der Übungsleiter-C-Schein im Breitensport unabdingbar. Er ist der gängigste Übungsleiterschein, den der Bayerische Landessport-Verband (BLSV) für seine Vereine anbietet. Anfang Februar 2026 gibt es im Bezirk Schwaben in Kaufbeuren die Möglichkeit, diese Ausbildung zu realisieren.

     

    Für wen ist der Übungsleiter-C-Schein?

     

    Dieser Kurs spricht Interessierte an, die Lust haben, eine Sportgruppe anzuleiten und ihr etwas beizubringen. In den Übungsleiter-Ausbildungen wird den Teilnehmenden das entsprechende Handwerkszeug beigebracht.

     

    Wann geht es mit dem Basismodul los?

     

    Der Start ist für den 1. Februar 2026 terminiert. 30 Unterrichtseinheiten sind vorgesehen. Der Lehrgang geht bis zum 8. Februar und findet an den Wochenenden statt. Der Veranstaltungsort ist die Sophie-La-Roche-Realschule, in der Markgrafenstraße 3.

     

    Was wird den Teilnehmern vermittelt?

     

    Vor allem Strukturen und Aufgaben im organisierten Sport. Sportbiologisches Basiswissen und pädagogische Aspekte zur Breitensportpraxis gehören genauso dazu wie die Einführung in einfache Techniken der Entspannung und Körperwahrnehmung. Nicht zu vergessen ist das Basiswissen der Bewegungs- und Trainingslehre mit Übergang in die Sportpraxis.

     

    Welche Teilnahmevoraussetzungen werden verlangt?

     

    Jeder Interessierte sollte ausreichende Fertigkeiten im Schwimmen mitbringen, eine Sporttauglichkeit vorweisen, in einem Sportverein Mitglied und tätig sein und das 16. Lebensjahr bereits vollendet haben. Zudem muss ein gültiger Erste-Hilfe-Ausweis, der nicht älter als zwei Jahre ist, vorgelegt werden.

     

    Das sollte jeder Interessierte, jede Interessierte noch wissen:

     

    Die Ausbildung zum Übungsleiter C Breitensport besteht aus einem Basismodul, einem Aufbaumodul und einem Prüfungsmodul. Sämtliche Module müssen in dieser Reihenfolge absolviert werden. Sie führen damit zum Lizenzerhalt.

     

    Übrigens: Das Aufbaumodul findet ebenfalls in der Zeit zwischen dem 21. Februar und 23. März, an den Wochenenden, in Kaufbeuren, statt. Das Prüfungsmodul mit schriftlichem Test ist an den Wochenenden 21./22. und 28. März terminiert.

     

    Alles Weitere und die Anmeldung erfolgen überwww.blsv-qualinet.de 

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    Sport

    Platz drei für BSK Olympia Neugablonz bei Ostallgäuer Hallenfutsalmeisterschaft

    Neugablonz scheitert im Halbfinale knapp am SVO Germaringen

    Der BSK Olympia Neugablonz hat bei der Ostallgäuer Hallenfutsalmeisterschaft in Biessenhofen das kleine Finale gegen den SV Eggenthal mit 6:0 für sich entschieden. Im Halbfinale gab es gegen den SVO Germaringen ein spannendes Siebenmeterschießen, welches die Ostallgäuer mit 13:12 für sich entschieden. Die Schmuckstädter, die das Turnier als Vorbereitung nutzten, gewannen in der Vorrunde drei der insgesamt vier Gruppenspiele. Übrigens: Neuer Ostallgäuer Hallenmeister ist der FC Buchloe, der sich im Finale im Siebenmeterschießen durchsetzen musste. Am Ende hieß es 9:8. Die SpVgg Kaufbeuren, die ebenfalls in Gruppe A vertreten war, kam über die Vorrunde nicht hinaus und schied nach der Gruppenphase aus.

     

    Die Gruppen-Ergebnisse in der Übersicht:

     

    BSK Olympia Neugablonz – SV Stöttwang 2:1

    FC Buchloe – BSK Olympia Neugablonz 4:3

    BSK Olympia Neugablonz – 1. FC Biessenhofen-Ebenhofen 4:1

    SpVgg Kaufbeuren – BSK Olympia Neugablonz 1:3

     

    Als amtierender Schwäbischer Hallenfutsalmeister 2025 ist der BSK Olympia Neugablonz bereits als Titelverteidiger qualifiziert. Die Finalrunde steigt am Samstag, 10. Januar 2026, in Stadtbergen.

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    Sport

    1. Nikolaus-Bouldercup ein voller Erfolg

    Siegerehrung und Verlosung bei der Tombola durch den Nikolaus.

    Am 5. Dezember 2025 feierte der DAV Kaufbeuren eine gelungene Premiere mit dem 1. Nikolaus-Bouldercup. Mit insgesamt 63 begeisterten Teilnehmern war die Stimmung ausgelassen und entspannt. Die Schrauber haben ganze Arbeit geleistet und 35 abwechslungsreiche Boulder in allen Schwierigkeitsgraden gezaubert – selbst der Seilkletterbereich wurde kreativ genutzt. Jeder kam auf seine Kosten und konnte sein Können unter Beweis stellen. Das Event startete um 17:00 Uhr. Für nur 10 Euro Startgebühr gab es die Scorecard, welche gleichzeitig das Los für die Tombola war. Ab 21:00 Uhr folgte die Auswertung der Karten, anschließend die Siegerehrung und Verlosung durch den Nikolaus.

    Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Mit Knödeltris, Mousse au Chocolate und Getränken lud das Bistro-Team ein. Dank Unterstützung und Mithilfe vieler Ehrenamtlicher wurde die Veranstaltung zu einem gelungenen Event.

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    Sport

    Gemischte Ergebnisse auswärts für die SG Kaufbeuren-Neugablonz

    Herren 2 mit klarer Niederlage gegen Mindelheim / weibl.-B unterliegt knapp

    Reine Auswärtsspieltage hatten die Teams der SG Kaufbeuren/Neugablonz am vergangenen Wochenende vor sich. Den Anfang machte dabei die weibliche D-Jugend am Samstag in Fürstenfeldbruck. Mit zwei Spielen gegen den TuS Fürstenfeldbruck sowie einem Spiel gegen den TSV Landsberg war der Spielplan für die SG gut gefüllt. Gegen die außer Konkurrenz spielenden Fürstenfeldbruckerinnen musste sich das Team von Trainerin Vera Wassermann zwar zweimal geschlagen geben, jedoch konnte man das Spiel gegen Landsberg hart erkämpft mit 19:18 gewinnen. Auf den bärenstarken ersten Platz in der Bezirksklasse Nord-West folgt nun der Aufstieg in die Bezirksliga West.

    Grund zur Freude gab es auch für die männliche D-Jugend in Memmingen. Sowohl gegen die Hausherren (15:22) als auch gegen die Spitzenreiter Dietmannsried/Altusried konnten Siege eingefahren werden. Damit erkämpft sich das Team der Trainer Rob Uhlir und Jakob Salzer den zweiten Platz in der Bezirksklasse West.

    Am Abend mussten die Herren 2 der SG dann eine herbe Niederlage gegen die Mindelheimer Zweite einstecken. Die Heimmannschaft zeigte dabei den gewohnten gnadenlosen Tempohandball und überlief die SG regelrecht. Am Ende mussten sich die Kaufbeurer mit 49:31 geschlagen geben. Zeit zum Ausruhen ist dabei für die Kaufbeurer Zweite kaum. Am kommenden Wochenende wartet auf das Team von Christian Schelb der Zweitplatzierte TV Memmingen.

    Eine ärgerliche Niederlage muss auch die weibliche B-Jugend verarbeiten. Gegen die JSG Friedberg-Kissing unterlag die Mannschaft von René Westermayer und Christian Schelb knapp mit 34:32. Vorerst muss sich das Team mit einem fünften Platz in der Bezirksoberliga begnügen.

    Das ebenfalls für Sonntag angesetzte Spiel der C-Jugend musste leider wegen einiger Krankheitsfällen entfallen. Gute Besserung an alle Betroffenen!

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    Sport

    Joker rutschen auf den letzten Tabellenplatz ab

    Heimniederlage gegen den Tabellenführer

    24. Spieltag und die Joker hatten am Sonntagabend zum Heimspiel den Tabellenführer Krefeld Pinguine in der energie schwaben arena zu Gast. Trainer Andrew Donaldson musste dabei auf weiterhin verletzungsbedingt auf Torhüter Daniel Fießinger sowie auf die Feldspieler John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly, Sami Blomqivst und Max Max Kislinger verzichten. Am Ende unterlagen die Joker nach guten ersten 30 Minuten vor 2.033 Zuschauern mit 1:6.

      Vor dem Spiel wurde Jere Laaksonen noch für sein 400. Pflichtspiel im ESVK-Dress geehrt. Der Deutsch-Finnische Publikumsliebling hatte diesen Meilenstein beim Auswärtsspiel am vergangenen Freitag beim EV Landshut erreicht.

      Die Joker zeigten vor allem zu Beginn ein gutes Drittel und schafften es, den Tabellenführer das eine oder andere Mal in deren Zone festzusetzen, wodurch sie zu guten Chancen kamen. Die Krefelder ihrerseits waren vor allem mit ihrer Paradereihe brandgefährlich. Die Allgäuer schafften es jedoch, die Krefelder vor dem eigenen Tor fernzuhalten, auch wenn diese viel Wirbel in der Kaufbeurer Defensivzone sorgten. Zudem konnte sich Cody Porter mit der einen oder anderen starken Parade auszeichnen. Die Krefelder sollten dann aber doch noch in Führung gehen. Dabei nutzten sie ein Powerplay in der 16. Spielminute zum 0:1. Die Joker verteidigten in Unterzahl zunächst wirklich gut, doch kurz vor Ablauf der Strafe traf Jan Nijenhuis nach einem perfekten Zuspiel von Roope Mäkitalo doch noch für den KEV. Zu allem Überfluss kassierten die Joker in Person von Rio Kaiser 18 Sekunden vor der Pausensirene noch eine weitere Strafe und hatten dabei sogar Glück, dass die Hauptschiedsrichter, die auch den Videobeweis zu Rate zogen, bei einer kleinen Strafe blieben. Trotz alledem ging es für den ESVK also in Unterzahl in das Mitteldrittel. Etwas kurios dabei ist vielleicht, dass die Joker in Unterzahl, Sekunden vor der Pausensirene, sogar noch eine große Chance auf den Ausgleichstreffer vergeben hatten.

      Bilder des Spiels

      Im zweiten Drittel kassierten die Joker, nachdem sie zuvor einen guten Konter in Unterzahl gefahren hatten, gleich den Gegentreffer zum 0:2. Mathew Santos konnte dabei völlig allein vor Cody Porter einschieben. Der ESVK versuchte zwar, weiter dagegenzuhalten, tat sich jedoch enorm schwer, teils klarste Chancen zu verwerten.

      Nachdem Max Oswald die Joker in der 27. Minute mit einem Powerplaytor auf die Anzeigentafel brachte, war in der Folge sogar mehrfach der Ausgleichstreffer möglich. Wie schon in Landshut konnten die Allgäuer jedoch auch dabei ein fünf gegen drei Powerplay nicht nutzen. Danach ging es für die Joker bergab, und die Moral der Mannschaft schien gebrochen. Kaum waren die Kaufbeurer wieder komplett, erhöhte Max Newton den Spielstand in der 35. Minute auf 1:3. Eine weitere Strafzeit gegen den ESVK stellte das Ergebnis dann auf 1:4. Nutznießer war Mathew Santos in der 37. Spielminute. Sekunden zuvor hatte Tyson McLellan bei einem Unterzahlkonter allein vor Felix Bick einen möglichen ESVK-Treffer liegen lassen. Nur 39 Sekunden später war die Messe dann endgültig gelesen: Ex-Joker Max Hops durfte sich ebenfalls in die Torschützenliste des zweiten Drittels eintragen. So ging es für die Joker mit einem satten 1:5-Rückstand in die zweite Pause, nachdem sie bis zur 33. Minute noch Chancen auf einen Spielstand von zwei zu zwei hatten. Drei Gegentore in gut vier Minuten, das kannte man ja schon vom ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams in Krefeld.

      Der Schlussabschnitt war keine 10 Sekunden alt, als die Joker wieder in Unterzahl agieren mussten. Dieses Mal konnten die Kaufbeurer das Powerplay des Tabellenführers jedoch gut verteidigen. In der Folge plätscherte das Spiel ein wenig dahin. Beide Mannschaften neutralisierten sich überwiegend, und viele nennenswerte Torchancen waren nicht zu verzeichnen. Die Joker hatten in zwei Powerplays in der 48. und 52. Spielminute erneut keinen Treffer erzielen können, im Gegensatz zum KEV, der im Überzahlspiel nach 58 Minuten den 1:6-Endstand herstellte. Torschütze war Max Newton, der Cody Porter im Nachschuss überwinden konnte. Somit stand die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson erneut mit leeren Händen da. In der Tabelle rutschten die Joker dazu auch auf den letzten Tabellenplatz ab.

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      Treffer kurz vor dem Ende besiegelt Niederlage beim EV Landshut

      Eine Strafe gegen den ESVK zwei Minuten vor dem Ende nahm den Kaufbeurern zudem die realistische Chance, das Spiel nochmals auszugleichen

      Am 23. Spieltag stand für den ESV Kaufbeuren das Auswärtsderby beim EV Landshut auf der Agenda. Trainer Andrew Donaldson musste verletzungsbedingt weiterhin auf Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Sami Blomqvist sowie auf den angeschlagenen Max Kislinger verzichten. Neuzugang Vincent Schlenker gab dafür sein Debüt im ESVK-Trikot.

      Der EVL kam stark und aggressiv aus der Kabine, und die Joker hatten alle Hände voll zu tun, um sich aus dem Anfangsdruck der Niederbayern zu befreien. Als dies nach ein paar Wechseln gut klappte, konnten die Joker auch schon ein erstes Mal im Powerplay agieren. Das Überzahlspiel des ESVK war gut aufgezogen. Henri Kanninen und Neuzugang Vincent Schlenker hatten dabei zwei große Chancen auf einen ersten Treffer, konnten diese jedoch leider nicht nutzen. Kaum wieder komplett, konnten die Landshuter zuerst ebenfalls in einfacher Überzahl und dann nach einer weiteren Strafe gegen die Allgäuer sogar in doppelter Überzahl agieren. Das Penalty-Killing der Joker, das sich in den letzten Spielen ja schon stark verbessert hatte, konnte dank starker Paraden von Cody Porter auch diese Situation überstehen. Kurze Zeit später mussten die Kaufbeurer dann wieder in Unterzahl ran, und auch dieses Mal konnten die Wertachstädter das starke Powerplay der Landshuter unterbinden. Der EVL war jedoch über die gesamten ersten 20 Minuten das aktivere Team und ging in der 17. Spielminute durch Tobias Lindberg folgerichtig mit 1:0 in Führung. Der Schwede konnte dabei einen Nachschuss aus kurzer Distanz über die Linie drücken.

      Der ESVK war im zweiten Drittel über weite Strecken das bessere Team. Ein Überzahlspiel nach 21 Minuten brachte den Jokern einige gute Chancen, aber leider keinen Treffer. Auch nach dem Überzahlspiel blieben die Kaufbeurer am Drücker und hatten, unterbrochen durch ein Powerplay des EVL, mehrere gute Möglichkeiten auf einen ersten Treffer in der Partie. Selbst in Unterzahl kamen die Allgäuer zu gefährlichen Aktionen vor EVL-Torhüter Philipp Dietl, der seine Farben mit mehreren starken Paraden in Führung hielt. In der 34. Minute war es dann aber doch soweit. Ausgerechnet nach einer ganz großen Chance für David Stieler konnten die Joker im Gegenzug nach einem feinen Sololauf von Yannik Burghart zum 1:1 ausgleichen. Ein hochverdienter Treffer für die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson, die gleich noch ein weiteres Tor hätte nachlegen können. Es kam dann jedoch anders. Ein schlechter Wechsel ermöglichte den Hausherren einen drei-auf-zwei-Konter, und Dylan Plouffe brachte die Niederbayern mit einem platzierten Handgelenkschuss in den linken Torwinkel erneut in Führung. Die Kaufbeurer hatten im Anschluss an den Gegentreffer noch einen guten Wechsel, waren dann jedoch in den letzten Minuten viel im eigenen Drittel beschäftigt. Am Ende ging das Spiel mit einem Stand von 2:1 zum zweiten Pausentee.

      Im Schlussdrittel zeigten die Joker weiter, dass sie dieses Derby unbedingt gewinnen wollten. Die Defensive stand stabil, und in der Offensive kam man immer wieder zu guten Aktionen. Hilfreich war dabei ein schnelles Tor zum 2:2. Henri Kanninen traf im Powerplay zum verdienten Ausgleichstreffer für die Joker. Das Spiel wurde zunehmend hitziger, und die Kaufbeurer waren zuerst die cleverere Mannschaft. Zudem kamen die Allgäuer zu einem 4-minütigen Powerplay, bei dem die Joker sogar für zwei Minuten in doppelter Überzahl agieren konnten. Leider schafften es die Wertachstädter nicht, diese Situationen in einen Treffer umzumünzen. Wie es dann oft der Fall ist: Wer vorne nicht trifft, bekommt einen Gegentreffer. So war es dann drei Minuten vor dem Ende Tobias Lindberg, der den EVL in einem Powerplay mit 3:2 in Führung brachte und das Spiel für die Niederbayern entscheiden konnte. Eine Strafe gegen den ESVK zwei Minuten vor dem Ende nahm den Kaufbeurern zudem die realistische Chance, das Spiel nochmals auszugleichen. Sekunden vor dem Ende stellte Wade Bergmann mit einem Treffer ins leere ESVK-Gehäuse den 4:2-Endstand her.

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      Ostallgäuer Hallenfutsalmeisterschaft in Biessenhofen: Zehn Mannschaften kämpfen um die nächste Runde

      Hochkarätiges Feld mit den Favoriten SVK und SVO

      Zehn Teams kämpfen am Sonntagnachmittag um den Einzug in die Finalrunde zur Allgäuer Hallenmeisterschaft. Titelverteidiger BSK Olympia Neugablonz geht bei der Ostallgäuer diesmal nicht als Favorit aufs Parkett.

      In Biessenhofen messen sich die Schmuckstädter in Gruppe A mit der SpVgg Kaufbeuren, dem SV Stöttwang und FC Buchloe sowie Gastgeber 1. FC Biessenhofen-Ebenhofen.

      In Gruppe B sind der FC Blonhofen, SV Oberostendorf, SVO Germaringen, SV Mauerstetten und SV Eggenthal mit von der Partie. Der BSK Olympia Neugablonz ist amtierender Schwäbischer Meister 2025 und damit automatisch für das Finale am 10. Januar 2026 in Stadtbergen qualifiziert, egal wie der BSK abschneidet.

      Los geht es um 15.30 Uhr.

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      Nachwuchsfußball satt am Samstag in der Neugablonzer Dreifachturnhalle

      Der BSK richtet drei Qualifikationsturniere aus.

      Der Samstag (13.12.) steht in der Neugablonzer Dreifachturnhalle ganz im Zeichen des Nachwuchsfußballs. Drei Vorrundenturniere zur Ostallgäuer Hallenmeisterschaft stehen auf dem Programm. Der BSK Olympia Neugablonz hat sich bereit erklärt, die Ausrichtung zu übernehmen.

      Schon morgens um 9.30 Uhr starten die C-Junioren. Um ein Ticket spielen TSV Friesenried, SVO Germaringen, JSG Günztal, TSV Oberbeuren, ASV Hirschzell und Gastgeber BSK Olympia Neugablonz. Nur der Turniersieger ist für das Allgäuer Kreisfinale am 10. Januar 2026 in Blaichach qualifiziert.

      Um 13.30 Uhr machen die B-Junioren weiter. Auch hier sind sechs Teams dabei: JFG Ostallgäu Nord, TSV Oberbeuren, SG Blonhofen-Stöttwang, SpVgg Kaufbeuren, JFG Mühlbachtal und SVO Germaringen. Nur der Erstplatzierte ist beim Allgäuer Kreisfinale am 20. Dezember in Durach dabei.

      Die A-Junioren mit vier teilnehmenden Teams starten ihr Turnier um 18 Uhr. Der TSV Schwangau, SVO Germaringen, TSV Oberbeuren und TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg kämpfen um das Finalticket zur Allgäuer Meisterschaft am 4. Januar 2026 in Marktoberdorf.

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      Auswärtswochenende für die SG Kaufbeuren-Neugablonz. Fünf Mannschaften im Einsatz in der Ferne

      Nachdem sich die Herren 1 der SG mit einem Unentschieden am letzten Heimspieltag der Hinrunde in die Winterpause verabschiedet haben, geht es auch für die weiteren Mannschaften der SG langsam Richtung Weihnachten. Alle Mannschaften sind dabei auswärts gefragt. Spannend wird es dabei am Samstag für die weibliche D-Jugend, die männliche D-Jugend und die zweite Herrenmannschaft der SG.

      Mit einem ausgeglichenen Punktekonto nach drei Siegen und drei Niederlagen stehen die Herren 2 unter Leitung von Christian Schelb auf einem mehr als soliden fünften Platz der Bezirksklasse West. Im vorletzten Spiel der Hinrunde geht es gegen den starken Dritten aus Mindelheim. Für die Herren 2 geht es darum, in Mindelheim um 17:30 Uhr an die starken Leistungen der Saison anzuknüpfen.

      Den Anfang macht am Samstag ab 10:00 Uhr aber die weibliche D-Jugend in Fürstenfeldbruck mit zwei Spielen gegen Fürstenfeldbruck und Landsberg. Für die Mannschaft ist das Überwintern auf einem herausragenden ersten Platz der Winterrunde der Bezirksliga Nord-West in greifbarer Nähe.

      Auch für die männliche D-Jugend stehen am Samstag zwei Spiele gegen Memmingen und Dietmannsried/Altusried an. Ziel ist es auch hier, in den letzten Spielen vor den Feiertagen noch Punkte in der Winterrunde zu sammeln. Los geht’s in Memmingen um 12:45 Uhr.

      Am Sonntag sind dann noch die weibliche B-Jugend und die männliche C-Jugend im Einsatz. Die B-Jugend von René Westermayr und Christian Schelb möchte dabei gegen die JSG Friedberg-Kissing nach einer ärgerlichen Niederlage gegen Scheyern noch die letzten Punkte vor Weihnachten mitnehmen. Anwurf ist um 11:45 Uhr in Friedberg.

      Für die männliche C-Jugend hängen dann die Kirschen in Vöhringen hoch. Gegen den Zweitplatzierten der Bezirksoberliga Süd-West kann man also im letzten Spiel der Hinrunde befreit aufspielen. Um 15:00 Uhr stehen die Jungs unter Leitung des Trainergespanns Salzer/Schenk in Vöhringen auf der Platte.

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      Brent Raedeke weiterer Neuzugang für den ESVK

      Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Mit Brent Raedeke haben wir einen weiteren erfahrenen Spieler verpflichtet, der uns für den Rest der Saison sicherlich weiterhelfen wird.

      Die Joker haben nochmals auf dem Transfermarkt zugeschlagen und mit Brent Raedeke einen DEL und DEL2 Erfahrenen Spieler verpflichtet. Der 35 Jahre alte Stürmer kann auf der Mittel- und Außenstürmerposition eingesetzt werden und wird aller Voraussicht nach Ende der kommenden Woche in Kaufbeuren eintreffen.

      In der DEL war der frühere deutsche Nationalspieler für die Iserlohn Roosters und die Adler Mannheim an der Scheibe aktiv. Die letzten beiden Stationen des dreifachen Familienvaters waren die DEL2 Clubs EC Bad Nauheim und die Selber Wölfe. Beim ESV Kaufbeuren wird Brent Raedeke das Trikot mit der Rückennummer 16 tragen.

      Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Mit Brent Raedeke haben wir einen weiteren erfahrenen Spieler verpflichtet, der uns für den Rest der Saison sicherlich weiterhelfen wird. Durch seine Erfahrung kann er junge Spieler leiten und verleiht unserem Sturm nicht nur mehr Qualität, sondern auch zusätzliche Tiefe. Wir freuen uns sehr, Brent Raedeke in Kürze in Kaufbeuren begrüßen zu können.“

      Brent Raedeke über seine Entscheidung nach Kaufbeuren zu wechseln: „Ich freue mich sehr darauf, ein Teil des ESVK zu werden. Ich habe sehr zielführende Gespräche mit Patrick Reimer und Andrew Donaldson geführt. Meine Familie und ich haben Deutschland schon immer geliebt. In Deutschland zu sein und hier über die Jahre hinweg Eishockey zu spielen, hat uns viel bedeutet. Als sich jetzt die Gelegenheit bot, zurückzukehren, war ich wirklich begeistert. Ich kann es kaum erwarten, in Kaufbeuren anzukommen, sofort meinen Beitrag zu leisten und dem Team zu helfen, Spiele zu gewinnen, um auch in der Tabelle weiter nach oben zu kommen und uns eine gute Ausgangsposition zu verschaffen. Ich freue mich darauf, alle kennenzulernen und mit der Arbeit zu beginnen.“

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      Verstärkung auf Zeit: Vincent Schlenker im Tryout beim ESV Kaufbeuren

      Erfahrener DEL2-Stürmer will sich bei den Jokern empfehlen

      Der ESV Kaufbeuren testet aktuell einen bekannten Namen aus der DEL2: Vincent Schlenker erhält einen Tryout-Vertrag über vier Wochen. Der 32-jährige Stürmer, ein Rechtsschütze, stand zuletzt bei den Blue Devils Weiden unter Vertrag. Davor spielte er unter anderem eine Saison für die Kassel Huskies und war sieben Jahre lang eine feste Größe bei den Eispiraten Crimmitschau.

      Der gebürtige Schwenninger bringt reichlich Erfahrung aus der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga mit. Beim ESVK soll er nun zeigen, ob er sich dauerhaft in den Kader der Joker spielen kann.

      Startschuss am Wochenende geplant

      Vorausgesetzt, die lizenztechnischen Voraussetzungen werden rechtzeitig erfüllt, könnte Schlenker bereits am kommenden Wochenende erstmals im ESVK-Trikot auflaufen. Er wird die Rückennummer 19 tragen.

      Sportlicher Leiter Reimer: „Er bringt Optionen für unsere Offensive“

      Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren, sieht in dem Neuzugang auf Probe eine sinnvolle Ergänzung:

      „Vincent Schlenker ist ein Spieler, der über viel Erfahrung in der DEL2 verfügt. Er gibt uns in der Offensive nochmals mehr Optionen, und er wird in den kommenden vier Wochen mit Sicherheit alles dafür geben, ein fester Bestandteil unseres Kaders zu werden.“

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      Heißes Eishockey-Wochenende für den ESV Kaufbeuren

      Derby in Landshut und der Tabellenführer in der eigenen Halle

      Der ESV Kaufbeuren steht am kommenden Wochenende in der DEL2 vor zwei herausfordernden Spielen. Am Freitagabend geht es auswärts zum traditionsreichen Derby gegen den EV Landshut. Das erste Bully in der Fanatec Arena ist um 19:30 Uhr. Nur zwei Tage später, am Sonntag, empfangen die Joker dann den aktuellen Tabellenführer Krefeld Pinguine in der heimischen erdgas schwaben arena. Der Spielbeginn in Kaufbeuren ist um 17:00 Uhr.

      Ticketverkauf für das Heimspiel

      Eintrittskarten für das Spiel gegen Krefeld gibt es online unter tickets.esvk.de, außerdem an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Geschäftsstelle des ESVK sowie an der Abendkasse.

      Aus der Kabine

      Es wird nicht einfacher für die Joker. Nachdem der Kader unter der Woche mit Vincent Schlenker wieder Zuwachs bekommen hat, gibt es leider auch einen weiteren Ausfall zu vermelden. Max Kislinger hat sich nach einem ungeahndeten Check beim Auswärtsspiel in Kassel eine Oberkörperverletzung zugezogen. Aktuell ist davon auszugehen, dass er beide Partien am Wochenende nicht absolvieren kann.

      Neben den bekannten Ausfällen von Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti und Dartagnan Joly, der aufgrund einer Oberkörperverletzung mindestens vier bis sechs Wochen fehlen wird, muss auch Sami Blomqvist weiter pausieren. Eine Unterkörperverletzung setzt den Deutsch-Finnen mindestens noch für eine weitere Woche außer Gefecht. Fraglich ist auch ein Einsatz von Fabian Koziol, der krankheitsbedingt auch das Auswärtsspiel in Kassel verpasste. Ob vom Kooperationspartner Red Bull München Förderlizenzspieler zur Verfügung stehen, ist dazu aktuell noch unklar.

      DEL2-Spiele im Livestream

      Wer nicht live vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit, beide Spiele im kostenpflichtigen Livestream auf Sporteurope.TV zu verfolgen.

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      Ski-Club Kaufbeuren bereit für den Winter

      Neuer Vorstand gewählt – schon erste Schneetage auf den Kaufbeurer Loipen

      Kurz vor dem Start in den Winter hat der Ski-Club Kaufbeuren seine alljährliche Mitgliederversammlung in der Skihütte abgehalten. Der 1. Vorsitzende Harald Eggebrecht berichtete von einem weiteren herausfordernden Winter. Nach einem verheißungsvollen Start im November mit fast 30 cm Neuschnee auf der Loipe an der Wenglinger Steige blieb der ersehnte Schneefall aus. Dennoch konnten die Kaufbeurer Langläuferinnen und Langläufer von Weihnachten bis Heilig Dreikönig zumindest eingeschränkt die Loipen nutzen.

      Die milden Winter der letzten Jahre spiegeln sich auch in der Mitgliederstatistik wider. Der Verein zählt aktuell 512 Mitglieder, wobei die Zahl der Neueintritte rückläufig ist.

      Spurwart Hans Wüstendörfer informierte über das geplante Solarfeld in Märzisried, das die Loipenführung von Oberbeuren in Richtung Wenglinger Steige betrifft. Die Bauarbeiten beginnen erst im Frühjahr 2026, sodass in diesem Winter die bisherige Loipenführung erhalten bleibt. Nach Fertigstellung wird die Loipentrasse an der östlichen Seite des Solarfelds vorbeigeführt.

      Bei den turnusgemäßen Neuwahlen wurden Harald Eggebrecht als 1. Vorsitzender, Richard Wiedemann als Schatzmeister und Langlaufwart Michael Otto in ihren Ämtern bestätigt. Die Kassenprüfung übernehmen weiterhin Walter Kolb und Rudolf Rättich. Auch Hans Wüstendörfer bleibt Spurwart.

      Besonders erfreulich ist, dass drei zuvor vakante Ämter neu besetzt werden konnten: Das Amt des 2. Vorsitzenden übernimmt nun Franziska Dolp, das zuvor kommissarisch von Oliver Schill ausgeführt wurde. Die Schriftführung liegt künftig in den Händen von Tina Kutter, die bislang als Beisitzerin tätig war. Sie folgt auf die langjährige Schriftführerin Ursel Geiger, die im Frühjahr 2025 verstorben ist. Die Position des Beisitzers übernimmt Heinrich Briechle. Das Amt des Alpinwarts bleibt aktuell unbesetzt.

      Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden elf Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Ski-Club Kaufbeuren geehrt. 60 Jahre: Hans Nowotny. 50 Jahre: Eva Birk, Hermann Hummel, Erwin Marz, Heiko Pohl, Marko Pohl, Raimund Pohl. 25 Jahre: Ferdinand Dolp, Franziska Dolp, Barbara Kustermann, Markus Neuner.

      „Nun bleibt die große Hoffnung auf einen Winter mit wieder mehr Schneetagen auf den heimischen Loipen,“ erklärte Harald Eggebrecht zum Abschluss der Versammlung. Eine erste Erfolgsmeldung gab es bereits: Das kurze Wintergastspiel Ende November nutzte die Jugend-Langlaufgruppe sofort für das erste Schneetraining an der Wenglinger Steige.

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      Futsal Allgäu tritt mit neuem Torwart in Neuried an

      Kommt Futsal Allgäu in die Erfolgsspur zurück?

      Zwei Spiele sind es noch bis zur Weihnachtspause in der Regionalliga Süd. Für Futsal Allgäu geht es darum, die nicht gerade optimal verlaufene Saison noch erfolgreich dieses Jahr zu Ende zu bringen. Am Sonntag steigt das letzte Auswärtsspiel 2025 gegen den TSV Neuried.

      Zwar schaffte Futsal Allgäu zu Saisonbeginn einen 6:3-Auftaktsieg, doch Vereinsvorstand Tom Neitzel rechnet beim Rückspiel schon mit mehr Gegenwehr. „Sie haben einen breiteren Kader, wobei uns Neuried sicherlich alles abverlangen wird.“ Nach der jüngsten Niederlage gegen Futsal Panthers Ingolstadt sind die Allgäuer auf Rang sieben abgerutscht, Neuried ist um drei Zähler besser platziert. „Mit Blick auf die Tabelle würden uns die drei Punkte sicherlich guttun“, verweist Neitzel dabei auf den großen Rückstand von mittlerweile zehn Punkten auf Spitzenreiter Karlsruhe. Fehlte Mirhan Kaya gegen Ingolstadt, so wird der Marktoberdorfer in Neuried wieder mit von der Partie sein. Dagegen steht Kapitän und Torwart Andreas Stelz nicht zur Verfügung. Dafür präsentiert Futsal Allgäu mit Antonio Tomic einen neuen Schlussmann, der erstmals im Kasten stehen wird. Der 21-Jährige spielt sonst beim FC Blaubeuren in der Fußball-Landesliga Württemberg.

      Im Alter von 15 Jahren kam Tomic über seinen Vater mit Futsal in Berührung. „Das hat mir schon Spaß gemacht, weil ich so die Möglichkeit bekam, auf zahlreichen Turnieren in der Jugend zu spielen“, so der 1,93 Meter große Hüne. Über Adis Slmatic kam er mit Futsal Allgäu in Kontakt. Die ersten Einheiten hat er auch schon absolviert: „Die Jungs sind klasse, es herrscht eine tolle Atmosphäre im Team.“ Die Neuverpflichtung Tomic kommt zum richtigen Zeitpunkt, da Andreas Stelz künftig kürzertreten möchte und sogar schon das Karriereende im Blick hat. Seinem ersten Auftritt in Neuried blickt Antonio Tomic mit Freude entgegen. „Sicherlich bin ich etwas nervös, doch mein erstes Spiel im Herrenbereich bringt für mich etwas Großes.“ Schon als Jugendlicher habe er davon geträumt. „Ich werde bei jedem Match für Futsal Allgäu vollen Einsatz geben“, verspricht Antonio Tomic.

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      Herren der SG Kaufbeuren-Neugablonz lassen einen Punkt gegen Isar-Loisach liegen

      Letzter Heimspieltag mit voller Halle in Neugablonz

      Der letzte Heimspieltag in diesem Jahr in Kaufbeuren hielt viel Handball für die Fans der SG Kaufbeuren/Neugablonz bereit. Weibliche B-Jugend und D-Jugend sowie männliche C-Jugend und Herren 1 standen in der Turnerstraße auf der Platte.

      Die Herren gingen dabei, zumindest hinsichtlich der Ausgangsposition in der Bezirksoberliga-Tabelle, als Favorit ins Spiel. Den besseren Start erwischten aber die Wolfratshausener. Nach knapp sechs Minuten lag die SG mit 2:4 hinten. Schnell zeigte sich, dass die Abwehr, die in den vergangenen Spielen Erfolgsgarant war, nicht wirklich ins Spiel fand. Auch im Angriff leistete man sich einige Unkonzentriertheiten.

      Dennoch konnten die Kaufbeurer schnell ausgleichen und nach 17 Minuten mit 10:8 in Führung gehen. Wie auch schon im letzten Spiel zeigte Nils Hipper im Tor eine starke Leistung und konnte die Angriffe der HSG immer wieder stoppen. Bis zur Halbzeit gelang es der SG, die Wolfratshausener auf Abstand zu halten. Mit einem Halbzeitstand von 16:13 ging es in die Pause.

      Nach der Halbzeit lief das Spiel zunächst ausgeglichen weiter. Eine Verbesserung des Abwehrspiels der SG stellte sich nicht ein. Auch in der zweiten Halbzeit war es zu einfach, die Verteidigung der Kaufbeurer zu überwinden. Mit einem Drei-Tore-Lauf zum 20:20 nach gut 40 gespielten Minuten glich die HSG Isar-Loisach dann das erste Mal seit der 15. Spielminute wieder aus und konnte in der 50. Minute sogar mit 22:24 in Führung gehen.

      Dann mobilisierten die Kaufbeurer Herren noch ihre letzten Reserven und konnten mit vier Toren in vier Minuten, unterstützt von weiteren starken Paraden ihres Keepers, auf 28:25 davonziehen. Der Sieg schien der SG sicher, da die Gegner der HSG nach einer Strafe die letzten Minuten des Spiels fast komplett in Unterzahl spielen mussten. Es kam jedoch anders. Der SG kam in diesen letzten Minuten jegliche Ruhe abhanden und das Team leistete sich einige Fehler, die von den Wolfratshausenern gnadenlos ausgenutzt wurden. Acht Sekunden vor Schluss netzten diese dann zum 28:28-Endstand ein. Die Kaufbeurer geben damit einen sicher geglaubten Sieg ab, retten aber noch einen Punkt im letzten Spiel der Hinrunde. Die SG verabschiedet sich auf dem vorübergehend achten Platz in die Winterpause.

      Co-Trainer Kuba Mrklas fasst zusammen: “So unterschiedlich können sich Unentschieden anfühlen. Letzte Woche gegen Gröbenzell haben wir es wie einen Sieg gefeiert, heute fühlt es sich eher nach einem verlorenen Punkt an. Wir haben als Mannschaft in den letzten vier Spielen vier Punkte geholt, die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Wir müssen jetzt die Pause nutzen und weiter an uns arbeiten. In der Rückrunde liegt viel Handball vor uns.”

      Für die SG waren im Einsatz: Hipper; Horend; (beide Tor) Heil 1; Gellrich 7; Haggenmüller 4; Glas; Salzer 1; Kittner 1; Hohenreiter 2; Dömsödi 1; Seidel; Elstner; Balkow 10; Tinfissi; Bartel 1;

      Im Vorfeld des Herrenspiels waren in Neugablonz noch einige Jugendmannschaften aktiv. Den Anfang machte die weibliche D-Jugend, die mit einem 27:26 gegen Gilching nun weiter den ersten Platz der Bezirksklasse Nord-West belegt. In der Bezirksoberliga musste die weibliche B-Jugend gegen ihre Gegnerinnen aus Scheyern eine ärgerliche 26:35-Niederlage einstecken. Für die männliche C-Jugend war im Duell gegen Waltenhofen nichts zu holen. Sie mussten sich mit 30:39 geschlagen geben.

      Für die Anfängermannschaft der E-Jugend stand auswärts das letzte Turnier der Hinrunde in der Winterrunde an. Mit den erfolgreichen Spielen zeigten sich die Trainer Rob Uhlir, Marc Keller und Ben Scherbaum mehr als zufrieden. Den verdienten Lohn für den Handball-Einsatz der Kids gab es dann bei der Siegerehrung durch den Nikolaus.

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      Gut gespielt, leer ausgegangen: ESVK verliert in Kassel

      Auf Seiten der Joker gab es einen sehr disziplinierten und geschlossenen Auftritt beim Tabellenzweiten

      Am 22. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 gastierte der ESV Kaufbeuren beim Tabellenzweiten, den Kassel Huskies. Dabei fehlten den Kaufbeurern weiterhin die verletzten Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Sami Blomqvist. Fabi Koziol war krankheitsbedingt nicht mitgereist. Jakob Peukert war für den EV Füssen im Einsatz. Vor der Partie musste leider auch Torhüter Cody Porter passen. Der Kanadier war mit nach Kassel gereist, klagte jedoch schon vor der Abfahrt über ein Unwohlsein. Daher nahmen die Trainer richtigerweise mit Clemens Schulz auch sicherheitshalber einen dritten Goalie mit nach Hessen. Im Tor stand dann Rihards Babulis.

      Der ESV Kaufbeuren konnte sich in den ersten Minuten gut gegen den Anfangsdruck der Huskies wehren, auch wenn die Hessen dabei zu der einen oder anderen guten Abschlussmöglichkeit kamen. Mit zunehmender Spieldauer neutralisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend, wobei die Hausherren natürlich das aktivere Team waren. Der ESVK nutzte dann in der 12. Minute einen schön ausgespielten Angriff über Alec Zawatsky und Tyson McLellan, der Henri Kanninen perfekt in Szene setzte, und ging mit 0:1 in Führung. Auch in den letzten Minuten des ersten Abschnitts war vor beiden Toren nicht mehr viel los, sodass sich am Spielstand bis zur Pause nichts mehr änderte.

      Im zweiten Abschnitt verlief die Partie ähnlich wie im ersten. Die Joker konzentrierten sich auf ihre Defensive und versuchten, die Huskies vom eigenen Tor fernzuhalten. Dies gelang jedoch nicht mehr ganz so erfolgreich wie zuvor. Jere Laaksonen hatte nach wenigen Minuten mit einem freien Schuss im Slot die große Chance, den ESVK mit zwei Toren in Front zu bringen, verzog jedoch knapp. Rund um die 30. Minute erhöhten die Hessen den Druck immer mehr, und in der 33. Minute kamen die Kasseler dann mit einem Direktschuss aus kurzer Distanz durch Darren Mieszkowski zum 1:1-Ausgleichstreffer. Der Druck der Huskies blieb auch in der Folge hoch, doch die größte Chance hatte dann Joker Yannik Burghart, der frei vor Philipp Maurer an einer starken Parade des Huskies-Torhüters scheiterte. Die nächste Chance hatte dann wieder der Tabellenzweite: Nach einem Scheibenverlust der ESVK-Defensive hinter dem eigenen Tor konnte Dominic Turgeon den Fehler der Joker eiskalt ausnutzen und seine Mannschaft in der 37. Minute mit einem Schuss aus kurzer Distanz mit 2:1 in Führung bringen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch zum zweiten Pausentee.

      Der Schlussabschnitt ist schnell erzählt. Die Joker versuchten weiterhin, ihre Defensive stabil zu halten, was ihnen auch gut gelang. Leider konnten die Kaufbeurer in der Offensive nicht allzu viel kreieren, da auch die Hessen sehr stabil standen und großen Wert auf eine gute Verteidigung legten. Zudem war das Spiel mit nur drei Sturmreihen am Wochenende natürlich sehr kräftezehrend. Die beste Chance auf den Ausgleichstreffer hatte Tyson McLellan, der von der Seite auf Philipp Maurer zufuhr, doch der Huskies-Torhüter konnte stark parieren. Das einzige Powerplay an diesem Abend hatten dann auch die Wertachstädter in der 54. Minute, aber auch dieses führte nicht zu einem Treffer. Die Joker waren dabei etwas zu ungeduldig. Zwei Minuten vor dem Ende agierte der ESVK dann mit dem sechsten Feldspieler, was jedoch ebenfalls nicht zum Erfolg führte. So konnten die Hessen das Spiel am Ende mit 2:1 für sich entscheiden.

      Auf Seiten der Joker gab es einen sehr disziplinierten und geschlossenen Auftritt beim Tabellenzweiten, der auch in der Defensive erneut sehr gut dagegenhielt. Zudem auch die positive Erkenntnis, dass man trotz einer dünnen Kaderdecke erneut ein gutes Spiel abgeliefert hat.

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      Mülltonnenbrand in Kaufbeuren: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

      Schneller Einsatz am Bleichanger – Fassade kontrolliert, Ursache wohl Feuerwerkskörper

      Am Donnerstagabend, den 5. Dezember 2025, kam es am Bleichanger in Kaufbeuren zu einem Feuerwehreinsatz. In einem Mülltonnenhäuschen war ein Brand ausgebrochen, der sich schnell ausbreitete.

      Löscharbeiten unter Atemschutz

      Die Feuerwehr rückte mit insgesamt 15 Einsatzkräften an. Zwei Trupps gingen unter schwerem Atemschutz vor, um den Brand zu löschen. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht und schließlich vollständig abgelöscht werden.

      Kontrolle mit Wärmebildkamera

      Um eine Ausbreitung auf angrenzende Gebäudeteile auszuschließen, wurde die angrenzende Hausfassade mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Hinweise auf weitere Brandherde oder versteckte Glutnester ergaben sich nicht.

      Mögliche Ursache: Feuerwerkskörper

      Nach ersten Einschätzungen der Einsatzkräfte könnte ein Feuerwerkskörper den Brand ausgelöst haben. Eine abschließende Klärung zur Brandursache steht allerdings noch aus.

      Einsatzdauer und eingesetzte Fahrzeuge

      Der gesamte Einsatz dauerte 56 Minuten. Vor Ort waren folgende Fahrzeuge der Feuerwehr Kaufbeuren im Einsatz:

      • MZF 1/11/1
      • DLK 1/30/1
      • LF 1/43/1
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      ESVK erkämpft sich daheim gegen Regensburg einen Punkt – trotz Rückstand und Personalsorgen

      Trotz der Niederlage zeigt sich: Die Kaufbeurer Mannschaft war defensiv stabiler als zuletzt.

      m 21. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 empfing der ESV Kaufbeuren die Eisbären Regensburg in der energie schwaben arena. Trotz einer angespannten Personalsituation – unter anderem fehlten Daniel Fießinger, John Rogl, Joe Cassetti, Dartagnan Joly und Sami Blomqvist – konnten die Joker vor 1.944 Zuschauern nach zwei Rückständen immerhin einen Punkt erringen.

      Nico Appendino feierte sein Comeback, doch von Beginn an war der Auftritt der Hausherren von Unsicherheit geprägt. Regensburg nutzte die frühen Fehler in der Kaufbeurer Defensive konsequent.

      Früher Rückstand: Regensburg nutzt Unsicherheiten

      Schon in der sechsten Minute konnte Nick Mähler im Slot unbedrängt zum 0:1 einschießen. Die Gäste bestimmten in der Anfangsphase klar das Spiel. Kaufbeuren fand offensiv kaum statt – echte Gefahr für Regensburgs Torhüter Jonas Neffin entstand zunächst nicht.

      In der 16. Minute erhöhte Alex Berardinelli nach einem Konter auf 0:2. Die Joker-Abwehr offenbarte auch hier deutliche Schwächen. Unruhe brachte zusätzlich ein Disput zwischen Topscorer Henri Kanninen und Schiedsrichter Lukas Kohlmüller: Zwei Strafen wegen eines Stockschlags und unsportlichen Verhaltens führten zu einer vierminütigen Unterzahl über Drittelgrenzen hinweg.

      Joker kämpfen sich ins Spiel zurück

      Nach der Pause zeigte sich der ESVK verbessert. Die verbliebene Unterzahl wurde stabil verteidigt, und in der Offensive setzte man nun erste Akzente. Ein starkes Penalty Killing rund um die 31. Minute mündete in ein Powerplay für Kaufbeuren.

      Henri Kanninen leitete einen Konter ein, Tyson McLellan wurde unfair gestoppt – das folgende Überzahlspiel nutzte Max Kislinger mit einem Abstauber zum 1:2-Anschluss. Kurz danach verpassten Mayer und Kanninen nur knapp den Ausgleich. Mit einem knappen Rückstand ging es in die zweite Pause.

      Die Bilder des Spiels

      Aufholjagd mit Happy End – vorerst

      Der Schlussabschnitt begann furios. In der 44. Minute glich Henri Kanninen nach einem Nachschuss zum 2:2 aus. Die Joker agierten nun mutiger, vor allem die Reihe mit Kanninen, McLellan und Zawatsky zeigte sich offensiv sehr präsent.

      Ein Fehler im Spielaufbau brachte jedoch in der 47. Minute die erneute Führung für Regensburg: Donat Peter nutzte eine Unachtsamkeit eiskalt zum 2:3. Kaufbeuren wackelte, aber Torhüter Cody Porter bewahrte sein Team vor Schlimmerem.

      Vier Minuten vor dem Ende kassierte der ESVK eine weitere Strafe. Doch auch diese Unterzahl wurde erfolgreich gemeistert. In der Schlussphase setzte Trainer Andrew Donaldson alles auf eine Karte, nahm den Torwart vom Eis – und wurde belohnt: Kapitän Bernhard Ebner traf per Direktschuss zum verdienten 3:3-Ausgleich.

      Entscheidung im Penaltyschießen

      In der Verlängerung hatten die Joker die besseren Gelegenheiten. Ein Powerplay in der letzten Minute brachte jedoch keinen Treffer. Im Penaltyschießen blieb ESVK ohne Erfolg, während Jeremy Bracco für Regensburg traf und den Zusatzpunkt sicherte.


      Ein Punkt mit Signalwirkung?

      Trotz der Niederlage zeigt sich: Die Kaufbeurer Mannschaft war defensiv stabiler als zuletzt. Der erkämpfte Punkt gegen einen starken Gegner könnte ein wichtiger Schritt in Richtung neuer Selbstsicherheit sein.


      📌 Spielstatistik:

      Alle Zahlen und Fakten zur Partie auf del-2.org

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      Personal-Sorgen und Spiele gegen Spitzenmannschaften: Ein turbulentes Wochenende für die Joker

      ESVK trifft auf Regensburg und Kassel

      Für den ESV Kaufbeuren stehen zwei fordernde Aufgaben bevor: Am Freitagabend um 19:30 Uhr empfangen die Joker in der energie schwaben arena den Tabellenfünften Eisbären Regensburg. Nur zwei Tage später, am Sonntag um 17:00 Uhr, geht es auswärts gegen den aktuellen DEL2-Spitzenreiter, die Kassel Huskies.

      Ticketinformationen

      Eintrittskarten für das Heimspiel gegen Regensburg sind wie gewohnt online unter tickets.esvk.de erhältlich. Zudem können Tickets in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle sowie an der Abendkasse erworben werden.

      Blick in die Kabine – Verletzungen dämpfen Vorfreude

      Die Personalsituation beim ESVK bleibt angespannt. Nach dem Abgang von Jason Bast steht nun auch der Einsatz von Sami Blomqvist auf der Kippe. Der Deutsch-Finne hat nach überstandener Grippe nun mit einer Verletzung zu kämpfen.

      Eine erfreuliche Nachricht gibt es hingegen von Nico Appendino. Der Verteidiger könnte bereits am Wochenende wieder zum Einsatz kommen – eine finale Entscheidung darüber soll am Freitag getroffen werden. Spätestens kommende Woche wird er voraussichtlich wieder spielbereit sein.

      Nicht einsatzbereit sind weiterhin:

      • Daniel Fießinger (Rückkehr frühestens in zwei Wochen)
      • John Rogl
      • Dartagnan Joly
      • Joe Cassetti

      Zudem wird vom Kooperationspartner Red Bull München voraussichtlich kein Förderlizenzspieler zur Verfügung stehen.

      Neuerungen beim Heimspiel: Mobile Ordering im Test

      Beim Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg wird das Pilotprojekt „Mobile Ordering“ fortgesetzt. Nach dem erfolgreichen Testlauf bei den Spielen gegen die Lausitzer Füchse und die Starbulls Rosenheim, können Fans auch am Freitag bequem Snacks und Getränke mit dem Smartphone per QR-Code bestellen – ohne App, ohne Warteschlange.

      Die Bestellungen können an der sogenannten Fast Lane abgeholt werden – schnell und unkompliziert.
      Zur Bestellmöglichkeit geht’s hier.

      Spiele live im Stream verfolgen

      Wer nicht in der Halle dabei sein kann, hat die Möglichkeit, alle Partien der DEL2 live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV zu verfolgen.

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      Voller Heimspielplan in der Turnerstraße für die SG Kaufbeuren-Neugablonz

      Letztes Spiel der Hinrunde für Herren der SG Kaufbeuren-Neugablonz

      Volles Programm ist am kommenden Samstag in der Neugablonzer Turnerstraße geboten. Gleich vier Kaufbeurer Mannschaften kämpfen beim letzten Heimspieltag des Jahres um Punkte.

      Für die erste Herrenmannschaft der SG geht es darum, gegen die HSG Isar-Loisach die Hinrunde mit einem Sieg zu beenden. Die Spielgemeinschaft aus Wolfratshausen und Geretsried steht dabei mit drei Zählern aus sieben Spielen auf dem zehnten Platz der Tabelle. Unterschätzen darf das Team von Milan Vučićević und Kuba Mrklas die HSG jedoch auf keinen Fall. Zwar konnte das Rückspiel in der vergangenen Saison gewonnen werden, oft erwies sich die Mannschaft aus dem Isartal aber als schwerer Gegner.

      Optimistisch stimmt dabei die Leistung am vergangenen Sonntag gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus Gröbenzell. Mit nur acht Feldspielern, aber einer umso ambitionierteren Leistung konnte man einen Punkt mit nach Hause nehmen. Am Samstag sind dann zwei Zähler das Ziel. Am letzten Spiel des Heimspieltags ist für die Herren 1 Anwurf um 18:00 Uhr.

      Das Programm im Vorfeld lässt ebenfalls nichts zu wünschen übrig. Den Anfang macht um 12:30 Uhr die weibliche D-Jugend gegen den TSV Gilching, mit dem Ziel, ihre Tabellenführung zu verteidigen. Um 14:00 Uhr stellt sich die weibliche B-Jugend dem direkten Konkurrenten aus Scheyern und um 16:00 Uhr tritt die männliche C-Jugend an, um gegen den TV Waltenhofen die ersten Punkte zu ergattern.

      Doch damit nicht genug. Wie schon im letzten Jahr steht der letzte Heimspieltag ganz im Sinne der vorweihnachtlichen Stimmung. Das Kioskteam versorgt alle Fans in der Turnerstraße ganztags mit Waffeln und der Förderverein der SG Kaufbeuren stellt die passenden Getränke, ob Punsch oder Glühwein, kostenfrei zur Verfügung. Es wird ein (Handball-)Fest!

      Auswärts tritt eine Mannschaft der E-Jugend zum letzten Turnier der Winterrunde in diesem Jahr in Waltenhofen an. Turnierbeginn ist um 10:15.

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      Abschied nach starkem Einstand: Jason Bast verlässt den ESV Kaufbeuren

      DEL-Rückkehr: Routinierter Stürmer nutzt Vertragsoption nach nur vier Wochen

      Stürmer Jason Bast hat den ESV Kaufbeuren verlassen. Der 36-jährige Deutsch-Kanadier nutzte eine vertraglich vereinbarte Option, um in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) zurückzukehren. Bast war erst Ende Oktober zu den Jokern gestoßen und überzeugte mit starken Leistungen: In nur acht Spielen sammelte er 12 Scorerpunkte.

      Reimer: „Ein Vorzeigeprofi und Vorbild“

      Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, zeigte Verständnis für den Schritt:

      „Mit Jason Bast verlässt uns ein absoluter Vorzeigeprofi und ein großes Vorbild in unserer Kabine. Wir hätten ihn natürlich sehr gerne bis zum Saisonende bei uns behalten und hatten dazu in den letzten Tagen auch viele Gespräche. Gleichzeitig können wir nachvollziehen, dass er es noch einmal in der DEL versuchen möchte. In den vier Wochen, die er hier war, hat er uns sehr gut unterstützt und hervorragende Leistungen gezeigt.“

      Suche nach Ersatz läuft

      Die Verantwortlichen beim ESVK wollen die nun freie Kaderstelle zeitnah wieder besetzen. Im Fokus stehen dabei deutsche Spieler, die das Team sportlich weiterbringen können.

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      Handballer der SG Kaufbeuren-Neugablonz entführen einen Punkt aus Olching

      Starker Kampf gegen den Tabellenzweiten wird belohnt

      Mit nur acht Feldspielern traten die Herren der SG ihre Auswärtsfahrt zum Tabellenzweiten der Bezirksoberliga an. Der HSG Gröbenzell-Olching gelang bisher eine starke Saison. Nur gegen die SG Kempten/Kottern mussten sie eine Niederlage hinnehmen.

      Schnell zeigte sich aber: Die unausgeglichene Tabellensituation spiegelte sich keineswegs in der Leistung der Kaufbeurer wider. Die Mannschaft von Coach Milan Vučićević warf von Anfang an alles in die Waagschale und konnte damit die Hausherren aus der Reserve locken. So gelang es der SG in der sechsten Spielminute, mit 2:4 in Führung zu gehen. Dann lief das Spiel ausgeglichen weiter. Essenziell für das Kaufbeurer Spiel war im Zusammenspiel mit einer Abwehr, die kaum Lücken ließ, Torwart Nils Hipper, der trotz zweier Gesichtstreffer eine grandiose Leistung zeigte und neben starken Paraden aus dem Feld drei von vier 7-Metern parierte.

      Der Kaufbeurer Kampf wurde mit einer 13:14-Führung zur Halbzeit belohnt. Trotz der wenigen und dazu noch angeschlagenen Auswechselspieler der SG konnte der Einbruch in der zweiten Halbzeit verhindert werden. In der 35. Spielminute stellten die Kaufbeurer auf 15:17. Dann fanden die Olchinger, unterstützt von einer ebenfalls starken Leistung des Heimtorwarts, ihren Kampfgeist wieder und spielten deutlich konsequenter.

      An der Aufopferungsbereitschaft der Wertachstädter änderte das jedoch nichts. Wichtige Tore von Leistungsgarant Konstantin Balkon sowie von Stefan Gellrich und Kapitän Roman Haggenmüller trieben die SG weiter voran. Nach 40 gespielten Minuten stand ein 20:20-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Zu diesem Zeitpunkt war die Kaufbeurer Abwehr, die über die gesamte Dauer des Spiels gnadenlos verteidigte, unverändert standhaft und konnte das Spiel der Münchener Vorstädter immer wieder unterbinden.

      Der HSG gelangen dann gute Angriffe, die sie in der 48. Minute mit 26:23 in Führung brachten. Doch auch diesen Moment der Schwäche konnte Kaufbeuren ausgleichen und sich die Führung in der 57. Spielminute zurückholen. Kurz sah es sogar so aus, als könnte die Kaufbeurer SG mit zwei Punkten den Heimweg antreten. Per Strafwurf netzten die Hausherren eine Minute vor Schluss jedoch zum Endergebnis von 29:29 ein. Die Mannschaft von Milan Vučićević erkämpft sich mit einer herausragenden Teamleistung einen wichtigen Punkt beim Tabellenzweiten, mit dem so wohl kaum jemand gerechnet hatte.

      Kapitän Roman Haggenmüller ist stolz auf die Leistung der Mannschaft: “Mit Gröbenzell stand uns heute ein starker Kontrahent gegenüber. Umso wichtiger war es, dass wir alles geben. Wir haben umgesetzt, was wir im Training besprochen haben, und auf allen Positionen nochmal eine deutliche Schippe draufgelegt. Wenn wir so weiterkämpfen, müssen wir uns vor keiner Mannschaft verstecken.”

      Mit der SG reisten nach Olching: Hipper; Horend 1; (beide Tor) Gellrich 6; Haggenmüller 5; Kittner 2; Hohenreiter 3; Seidel; Salzer 1; Balkow 11; Bartel;

      Am frühen Morgen des 1. Advents trafen sich 15 Kinder der F-Jugend zum dritten Turnier der Winterrunde in Peißenberg. Alle Kinder waren hoch motiviert und genossen die Spielzeit in ihrem jeweiligen Team. Am Ende gewannen die Fortgeschrittenen alle drei Spiele und auch die Anfänger bewiesen Durchhaltevermögen sowie zunehmend mehr Ballgefühl. Mit großer Vorfreude sehen alle der Rückrunde entgegen.

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      Joker können noch siegen. ESVK mit Auswärtserfolg in Ravensburg

      Verdienter Auswärtssieg

      Nach acht Spielen ohne Sieg reiste der ESV Kaufbeuren am Sonntagabend nach Oberschwaben zu den Ravensburg Towerstars. Trainer Andrew Donaldson stand dabei dasselbe Personal wie am Freitag im Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim zur Verfügung. Im Tor startete Cody Porter. Nach einem starken und geschlossenen Auftritt stand nach 60 Minuten ein 1:4-Auswärtssieg für die Joker auf der Anzeigentafel. Balsam für die viel gescholtene ESVK-Seele.

      Der ESV Kaufbeuren startete gut in die Partie und stand in der Defensive bis auf eine Situation zu Beginn, als Nick Latta im Slot alleingelassen wurde, relativ gut und stabil. Die Hausherren versuchten natürlich, die Joker gleich unter Druck zu setzen, welche das Spiel aber sehr einfach hielten und den Ravensburgern somit nicht viel anboten. Ein erstes Powerplay des ESVK nach einer Minute war im Ansatz relativ gut gespielt, am Ende fehlte jedoch ein richtig gefährlicher Torabschluss. In der zehnten Spielminute gingen die Joker dann mit einem Konter in Führung. Jason Bast blockte einen Schussversuch eines Ravensburger Defenders und konnte im Anschluss allein auf Ilya Sharipov zulaufen. Dabei ließ der Deutsch-Kanadier den Towerstars-Schlussmann gekonnt austeigen und netzte zum 0:1 für den ESVK ein. In der Folge wurden die Oberschwaben dann etwas stärker, und Cody Porter konnte sich dabei mit mehreren starken Paraden auszeichnen. Zum Aufschwung der Ravensburger gehörten auch zwei Powerplays in der 14. und 18. Spielminute. Beide Situationen konnten die Joker aber gut verteidigen, und somit gingen die Kaufbeurer mit einer knappen Führung zum ersten Pausentee.

      Im zweiten Abschnitt waren die Joker in den ersten zehn Minuten das bessere Team und hatten die Partie auch relativ gut im Griff. Dabei ließen die Joker in der 24. Minute ein fünf gegen drei Powerplay liegen und verpassten es somit, ihre Führung auszubauen. Gerade als die Hausherren wieder besser in die Partie kamen, setzten die Joker in der 29. Minute über Jason Bast und Henri Kanninen zu einem Konter an. Jason Bast setzte den Finnen dabei gut in Szene, und dieser traf mit einem platzierten Handgelenkschuss in den rechten Torwinkel zum 0:2. In der Folge schafften es die Oberschwaben jedoch, den ESVK mehr und mehr in dessen Zone festzusetzen und kamen dabei auch zu einigen guten Chancen. Cody Porter im Tor der Joker rettete dabei mehrfach für seine Mannschaft, und auch Jere Laaksonen konnte eine im Torraum liegende Scheibe gerade noch klären. Es sah so aus, als wäre der Anschlusstreffer der Towerstars nur noch eine Frage der Zeit. Apropos Frage der Zeit: Jason Bast kam in den Schlusssekunden erneut zu einem Alleingang und traf 0,2 Sekunden vor der Pausensirene zum 0:3. Der Treffer wurde auch mittels des Videobeweises nochmals überprüft und dementsprechend bestätigt. So ging es mit einem Spielstand von 0:3 zum zweiten Pausentee.

      Mit Beginn des Schlussabschnitts machten die Joker schnell den Deckel auf die Partie. Meinte man zumindest, als Henri Kanninen in der 41. Minute im Nachschuss das 0:4 markierte. Nur 36 Sekunden später waren dann aber auch die Hausherren auf der Anzeigentafel. Nick Latta konnte die Scheibe aus kurzer Distanz im Nachschuss an Cody Porter vorbeim im Tor unterbringen. Der nun dachte, die Oberschwaben hätten nun nochmal Lunte gerochen, sah sich ein wenig getäuscht. Der ESVK ließ sich vom Gegentreffer nicht verunsichern, sondern spielte sein Spiel weiterhin sehr konzentriert und auch konsequent. Dazu stand mit Cody Porter ein starker Rückhalt im Kasten der Kaufbeurer, der mit seiner stoischen Ruhe alles, was auf seinen Kasten kam, parieren konnte. Den Towerstars halfen auch zwei weitere Powerplays nichts, um zurück in die Partie zu kommen. Gut drei Minuten vor dem Ende agierten die Ravensburger dann mit dem sechsten Feldspieler, aber auch hier ließen sich die Allgäuer nicht beirren und verteidigten stark, sodass die Mannschaft von Trainer Andrew Donaldson am Ende einen verdienten 4:1-Auswärtssieg feiern konnte.

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      Bittere Heimniederlage: ESVK unterliegt Rosenheim deutlich mit 2:8

      Katastrophales Mitteldrittel kostet Kaufbeuren jede Chance auf Punkte

      Am 19. Spieltag der laufenden DEL2-Saison empfing der ESV Kaufbeuren in der energie schwaben arena die Starbulls Rosenheim. Bei den Jokern fehlten verletzungsbedingt Daniel Fießinger, John Rogl, Nico Appendino, Joe Cassetti und D’Artagnan Joly. Außerdem war Sami Blomqvist krankheitsbedingt nicht mit von der Partie. Neuzugang Jonny Tychonick gab sein Debüt im rot-gelben Trikot. Im Tor startete Cody Porter. Der ESV Kaufbeuren musste sich vor 2.561 Zuschauern mit 2:8 geschlagen geben.

      Bevor das Spiel begann, gab es noch eine besondere Ehrung. ESVK-Mannschaftsbetreuer Manfred Mayer stand zum 1000. Mal an der Bande der Joker.

      Die Partie startete für die Rosenheimer perfekt. Die Joker ließen im Aufbau die rechte Defensivseite offen und wurden postwendend über diese durch Lukas Laub und Luigi Calce ausgekontert. Letzterer tanzte allein vor dem Tor Cody Porter aus und traf mit der Rückhand zum 0:1. Rosenheim wirkte alles in allem frischer, wohingegen der ESVK viele Fehlpässe spielte und den Aufbau fast nur per Scheibe in der Rundung versuchte. Den ersten Dämpfer erhielten die Gäste in der zehnten Spielminute, als Teemu Pulkkinen zwei Strafminuten wegen Beinstellens absitzen musste. Der Dämpfer hielt nur kurz, da Henri Kanninen sechs Sekunden in Überzahl eine Strafzeit wegen Haltens erhielt. Nach dem Vier-gegen-vier setzte sich Fabian Dietz in der Mitte des Feldes durch und ließ den Puck an der blauen Linie für Teemu Pulkkinen liegen, welcher den weiten Schuss halbhoch zum 0:2 versenkte. Kurz darauf zeigten die Joker, dass sie sich nicht unterkriegen ließen. Der Puck kam im Angriffsdrittel über Jason Bast und Tyson McLellan an den rechten Bullykreis, von wo aus Paul Mayer mit seinem Direktschuss Oskar Autio zum 1:2-Anschluss tunnelte. Es folgte eine weitere Überzahl für die Joker, als die Schiedsrichter ein Beinstellen durch Shane Hanna mit zwei Minuten ahndeten. Die Joker spielten ein druckvolles Powerplay, konnten sich aber nicht belohnen. Dafür gelang es ihnen im Anschluss immer besser, nach vorne zu spielen. Allerdings bremsten sie sich vier Sekunden vor der Pause selbst aus, als Henri Kanninen einen Check in der Rundung fuhr und dafür nach Videobeweis fünf Strafminuten wegen unkorrekten Körperangriffs erhielt.

      Die Bilder des Spiels

      Die Joker mussten zum zweiten Drittel Rihards Babulis für Cody Porter einwechseln, da der Neuzugang aufgrund einer Verletzung leider nicht weiter spielen konnte. Danach legten die Starbulls ohne Gnade los. Der Reihe nach: Im Powerplay kam der Pass von Shane Hanna zu Teemu Pulkkinen auf die linke Bullyseite, dessen Direktabnahme zum 1:3 im Tor landete. Zum 1:4, weiterhin in Überzahl, spielten die Starbulls Scott Feser frei, der per Rückhand das 1:4 machte. Dann kam auch noch Slapstick dazu. Johannes Achatz schoss von hinter der blauen Linie, hinter das Tor an die Bande, die Kaufbeurer Verteidigung fuhr hin, aber keiner berührte die Scheibe, die dann zu Michael Musin vor das Tor rutschte. Dieser schoss blitzschnell zum 1:5 am sichtlich überraschten Rihards Babulis vorbei. Anschließend verloren die Joker in der Offensivzone den Puck durch einen Pass an die blaue Linie, der durchrutschte. Lukas Laub fuhr vor das Tor, wurde noch von Jonny Tychonick gestört und scheiterte an Rihards Babulis, doch der direkte Nachschuss durch Luigi Calce landete zum 1:6 im Netz. In der nächsten Situation ließen die Joker Lars Bosecker im Slot völlig frei. Der Pass kam, und der Schuss saß – 1:7 auf der Anzeigetafel. Der ESVK versuchte es weiter nach vorne. Dominik Groß probierte es mal mit einem Schuss von der blauen Linie. Passend zum bisherigen Spielverlauf prallte der Puck irgendwie an einem Spieler ab und kullerte zum 2:7 ins Netz. Paul Mayer erhielt noch eine Strafzeit wegen übertriebener Härte, die den Gästen nichts einbrachte. Dann ging es in die zweite Pause.

      Der Spielverlauf flachte im letzten Drittel extrem ab. Die Starbulls nahmen Tempo raus und die Joker taten sich schwer, zu hochkarätigen Chancen zu kommen. Mitte des Drittels erhielt Sebastian Zwickl zwei Strafminuten wegen hohen Stocks. Die Joker spielten es erneut solide. Der beste Versuch von Jason Bast landete jedoch am Querbalken. Im Anschluss erhielten Bernhard Ebner auf Seiten der Hausherren und Joel Keussen auf Seiten der Gäste jeweils zwei Minuten wegen Haltens. Die Starbulls waren noch für ein Tor gut. Teemu Pulkkinen brachte den Puck von der rechten Bande in die Mitte zu Dominik Tiffels, der mit seinem Schlenzer das 2:8 perfekt machte. Wenig später erhielt Maximilian Adam zwei Strafminuten wegen Beinstellens, was den Jokern aber nichts einbrachte. Nach der Kaufbeurer Überzahl fuhr Alec Zawatsky in Oskar Autio rein, wofür er zwei Strafminuten wegen Torhüterbehinderung erhielt. Die Rosenheimer Überzahl war nicht mehr von Erfolg gekrönt, und so nahmen sie die Punkte mit dem Endstand von 2:8 mit nach Hause.

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      Starker Gegner wartet: SG Kaufbeuren-Neugablonz vor Härtetest in Gröbenzell

      Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten der Bezirksoberliga

      Nach dem knappen Heimsieg gegen die Oberliga-Reserve aus Herrsching steht die nächste Herausforderung für die Herren 1 der SG Kaufbeuren/Neugablonz bevor. Am Sonntag geht es auswärts gegen die HSG Gröbenzell-Olching – aktuell Tabellenzweiter der Bezirksoberliga. Die HSG spielt bislang eine äußerst stabile Saison. Mit nur einer Niederlage aus acht Spielen und lediglich 202 Gegentoren stellt sie die defensivstärkste Mannschaft der Liga.

      Personelle Sorgen bremsen Vorbereitung

      Die Vorbereitung auf das Spiel wird bei der SG weiterhin durch Verletzungsausfälle erschwert. Trotz der angespannten Personalsituation zeigte das Team zuletzt Moral und Kampfgeist. Die erste Halbzeit beim Spiel in Fürstenfeldbruck und der knappe Erfolg gegen Herrsching 2 haben deutlich gemacht: Die SG lässt sich auch mit schmalem Kader nicht so schnell aus dem Konzept bringen.

      Rückblick auf die letzte Saison

      In der vergangenen Spielzeit lieferten sich beide Teams enge Duelle. Während die HSG Gröbenzell-Olching das Heimspiel klar für sich entschied, konnte die SG ihrerseits das Rückspiel in Kaufbeuren gewinnen. Das Ziel für Sonntag ist damit klar: Dem Favoriten erneut ein Bein stellen. Anwurf ist um 17:00 Uhr in der Olchinger Hauptschulhalle.

      F-Jugend mit vollem Einsatz beim Winterturnier

      Auch der Nachwuchs der SG ist am Sonntag gefordert. Drei F-Jugend-Mannschaften nehmen am dritten Turnier der Winterrunde in Peißenberg teil. Ab 9:30 Uhr treffen die jungen Spielerinnen und Spieler in der Glückauf-Halle auf Teams aus Biessenhofen, Mindelheim und Peißenberg. Einsatz und Spielfreude stehen dabei im Vordergrund.

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      Doppelte Derbytime für die Joker

      Am Wochenende stehen für den ESV Kaufbeuren in der DEL2 zwei Derbys auf dem Programm

      Dabei trifft die Mannschaft um Kapitän Bernhard Ebner am Freitagabend um 19:30 Uhr in der energie schwaben arena auf die viertplatzierten Starbulls Rosenheim. Am Sonntag führt der DEL2 Spielplan die Joker dann nach Oberschwaben. Dort steht um 18:30 Uhr das Duell mit den Ravensburg Towerstars auf dem Programm. Die Ravensburger belegen aktuell den zehnten Tabellenplatz.

      Tickets: Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

      Aus der Kabine

      Die schlechten Nachrichten sind bekannt: Sicher fehlen werden den Jokern weiterhin Torhüter Daniel Fießinger, die Verteidiger John Rogl und Nico Appendino sowie Stürmer Joe Cassetti. Angeschlagen ist dazu Stürmer Alec Zawatsky.

      Die guten News: Torhüter Rihards Babulis ist wieder ins Eistraining eingestiegen. Ob ein Einsatz am Wochenende schon in Frage kommt, muss sich dabei aber erst noch im weiteren Verlauf der nächsten Trainingseinheiten zeigen. Neuzugang Jonny Tychonick wird, sofern alle behördlichen und lizenztechnischen Voraussetzungen erfüllt sind, am Wochenende auch schon sein Debüt für die Joker geben können. Ob und wenn ja, welche Förderlizenzspieler vom DEL Kooperationspartner Red Bull München zur Verfügung stehen, ist aktuell noch unklar.

      Gastro Mobile Ordering

      Beim Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse fand am Gaißenstand ein Pilot-Test zum Mobile Ordering an den Kiosken statt. Dieser war durchaus erfolgreich und wird daher am Freitag beim Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim nochmals weiter ausgeführt. Damit können Getränke & Snacks ganz einfach per Smartphone bestellt und anschließend an der Fast Lane abgeholt werden. Ohne Anstehen, ohne Stress und ganz ohne App – per QR-Code direkt vor Ort.

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      SVK-Herren ziehen Bilanz – Zufrieden in die Winterpause

      Trainer Manuel Günes über Fortschritte, Neuzugänge und Ziele für 2026

      Das letzte Punktspiel des SV Kaufbeuren gegen den TV Erkheim wurde abgesagt. Damit verabschiedet sich die Mannschaft von Trainer Manuel Günes offiziell in die Winterpause. Günes übernahm das Amt von Mahmut Kabak, der sich beruflich in Memmingen im Jugendbereich neu orientierte. Unterstützt wird Günes vom erfahrenen Fred Jentzsch und Luca Wollens, der als spielender Co-Trainer neu im Trainerteam ist.

      Ziel war es, eine ruhigere Saison zu spielen – ohne nervenaufreibenden Abstiegskampf wie in den Vorjahren.

      Winterpause, mit dem bisherigen Verlauf zufrieden?

      Manuel Günes:
      „Im Großen und Ganzen sind wir mit dem bisherigen Verlauf der Saison durchaus zufrieden. Von glücklichen Siegen bis hin zu ärgerlichen Niederlagen war alles dabei. Gerade in den beiden Derbies gegen Thalhofen und Germaringen wäre mehr drin gewesen“.

      Was war bisher positiv, wo siehst Du noch Handlungsbedarf?

      Manuel Günes:
      „Hervorzuheben ist, dass es endlich wieder in die richtige Richtung geht. Die Mannschaft wächst Tag für Tag besser zusammen und tritt geschlossen als Einheit auf.
      Die Disziplin auf dem Platz, eines der großen Themen der letzten Jahre, ist deutlich besser geworden.
      Wenn wir es nach der Winterpause jetzt noch schaffen, die Anzahl der Gegentore zu minimieren, sind wir einen weiteren Schritt weiter“.

      7 Neuzugänge, davon hat sich bereits Kelmendi in der Vorbereitung schwer verletzt – zufrieden?

      Manuel Günes:
      „Nahezu alle Neuzugänge haben sich optimal ins Team eingefügt und sind kaum wegzudenken. Die Verletzung von Stürmer Kelmendi war natürlich ein echter Schock. Aber mit viel Arbeit und Fleiß arbeitet er an seinem Comeback und wird dem Team voraussichtlich zum Start der Vorbereitung wieder zur Verfügung stehen. Kevin Riehle wird das Team aus beruflichen Gründen im Winter leider wieder verlassen und auch Johannes Maurus wird nicht mehr zur Verfügung stehen“.

      Lukas Kress ist noch im August dazu gestoßen vom FC Thalhofen – ein Glücksfall?

      Manuel Günes:
      „Das kann man definitiv so sagen, ja. Mit Emre Sahin hatten wir nur einen Torhüter im Kader. Das war definitiv zu wenig. Jetzt haben wir ein Torwart-Duo, das ligaweit sicherlich zu den Stärksten gehört. Beide verstehen sich gut und pushen sich gegenseitig zu Höchstleistungen“.

      Nun sind 8 Wochen Pause angesagt – stehen schon Gegner für die Vorbereitung fest?

      Manuel Günes:
      „Der Vorbereitungsplan ist natürlich schon fertig. Am 26. Januar geht es für die Jungs weiter. Insgesamt stehen 7 Testspiele an. In den Duellen gegen den TSV Kottern (Bayernliga) und den VfB Durach (Landesliga) werden wir sicherlich am meisten gefordert sein werden“.

      Zum Start stehen gleich 2 Spitzenmannschaften mit Kaufering und Mering auf dem Programm. Wieder mit 4 Punkten zufrieden?

      Manuel Günes:
      „4 Punkte nehmen wir. Wo muss ich unterschreiben?
      Spaß bei Seite. Neben Bobingen sind das sicherlich die beiden spielstärksten Teams der Liga. In den Hinspielen haben wir gezeigt, dass wir mit beiden Mannschaften mithalten können, wenn wir ans Limit gehen. Der Matchplan ging vor allem gegen Mering voll auf. Natürlich ist es unser Anspruch, das auch nach der Winterpause zu wiederholen“.

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      Verstärkung für die Defensive: Jonny Tychonick kommt zum ESVK

      Der kanadische Verteidiger bringt Powerplay-Erfahrung aus Europa nach Kaufbeuren

      Der ESV Kaufbeuren hat erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen und mit Jonny Tychonick einen offensiv- und defensivstarken Verteidiger verpflichtet. Der 25-jährige Kanadier kommt vom slowakischen Erstligisten HK Spišská Nová Ves in die Wertachstadt, wo er in 18 Spielen drei Tore und sechs Vorlagen verbuchen konnte.

      Seine erste Europastation in der Saison 2024/2025 absolvierte der als Powerplay-Spezialist geltende Linksschütze bei Djurgårdens IF in der zweiten schwedischen Liga, wo er zusammen mit seinen Teamkameraden am Ende der Saison sogar die Meisterschaft feiern konnte. Als zweitbester teaminterner Scorer unter den Verteidigern kam Jonny Tychonick dabei auf 22 Scorerpunkte. Seine erste Profi-Station absolvierte der Kanadier in der Saison 2023/2024 in der ECHL bei den Newfoundland Growlers, wo er mit 43 Punkten in 51 Spielen eine sehr starke erste Rookie-Saison absolvierte und diese als punktbester Defender seiner Mannschaft beendete.

      Der Kanadier wird heute Abend in Kaufbeuren eintreffen und soll, sofern alle behördlichen und lizenztechnischen Voraussetzungen erfüllt sind, am Wochenende auch schon für den ESVK zum Einsatz kommen. Beim ESV Kaufbeuren wird Jonny Tychonick mit der Rückennummer 20 auflaufen.

      Patrick Reimer, Sportlicher Leiter des ESVK, über Jonny Tychonick: „Aufgrund unserer verletzungsbedingten Ausfälle in der Defensive haben wir jetzt auch nochmals auf dem Transfermarkt nachgelegt und mit Jonny Tychonick einen offensivstarken Verteidiger verpflichten können, der sein Können bereits auch in Europa unter Beweis gestellt hat. Wir sind davon überzeugt, dass er unsere Offensive ankurbeln und auch unserer Defensive zusätzliche Stabilität verleihen wird.“

      Jonny Tychonick zu seinem Wechsel nach Kaufbeuren: „Es ist schwer zu beschreiben, wie sehr ich mich darauf freue, nach Kaufbeuren zu kommen. Ein Neuanfang, neue Farben und eine Mannschaft, die ich kaum erwarten kann kennenzulernen und mit der ich gemeinsam kämpfen werde! Ich bin dankbar für die Möglichkeit und kann es kaum erwarten, loszulegen.“

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      ESVK-Stürmer Joe Cassetti fällt verletzt aus – Operation notwendig

      Kaufbeuren muss mehrere Wochen auf wichtigen Angreifer verzichten

      Bittere Nachrichten für den ESV Kaufbeuren: Stürmer Joe Cassetti wird dem Team in den kommenden Wochen fehlen. Der US-Amerikaner hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und muss sich deshalb einer Operation unterziehen.

      Nach aktuellem Stand wird Cassetti voraussichtlich rund zehn Wochen ausfallen. Eine genaue Rückkehr ins Team ist abhängig vom Heilungsverlauf und der Rehabilitation nach dem Eingriff.

      Der ESVK hat sich bereits offiziell zur Verletzung geäußert und seinem Spieler die besten Genesungswünsche ausgesprochen. In einer kurzen Mitteilung wünscht der Klub Joe Cassetti eine gute Besserung und eine schnelle Rückkehr aufs Eis.

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