Für eine sichere Stromversorgung: Bachtelsee und Bärensee werden vorübergehend abgesenkt

Am 26. Juni 2017 startet VWEW-energie mit den noch ausstehenden Sanierungsarbeiten am Wasserkraftwerk Biessenhofen.

Der Beton am Wasserkraftwerk Biessenhofen wird saniert: VWEW-energie investiert in eine ökologische Energieerzeugung. Foto: © XL-Foto Harald Langer

Über den Sommer wird der in die Jahre gekommene Beton des Turbineneinlaufs auf der Seite des Bachtelsees und am Überlaufwehr auf Seiten der Wertach saniert.

Damit an den Mauern und Pfeilern am Oberwasser auf der Seite des Sees und am Unterwasser unterhalb des Überlaufwehrs gearbeitet werden kann, muss VWEW-energie ab dem 1. Juli den Bachtelsee für rund vier Monate und den Bärensee für ungefähr drei Wochen um jeweils einen Meter absenken.

Rund drei Tage dauert es bis der Pegel beider Seen abgesenkt ist. Das Absenken erfolgt schonend für Pflanzen- und Tierwelt und in enger Abstimmung mit den zuständigen Naturschutzbehörden. Nach Abschluss der jeweiligen Baumaßnahmen wird der Bärensee gegen Ende Juli und der Bachtelsee voraussichtlich im November wieder aufgestaut.

„VWEW-energie investiert mit den 1,25 Millionen Euro für die Sanierung in die planmäßige Erneuerung unserer Wasserkraftanlagen. Viel wichtiger ist jedoch, dass wir damit die regionale und ökologische Energieerzeugung stärken. Mit unseren Kraftwerken tragen wir maßgeblich zur Energiewende im Allgäu bei“, so VWEW-Geschäftsführer Stefan Fritz.

Ganz einfach sind die Arbeiten nicht: Um den Beton unterhalb des Wehrs zu sanieren, werden künstliche, bis zu vier Meter hohe Dämme aus Kiesschüttung und so genannten Big Packs passgenau in den Fluss gesetzt. Big Packs sind einen Kubikmeter große und mit Kies gefüllte Kunststoffsäcke. Das Wasser hinter dem Damm wird dann abgepumpt und die Wertach auf der kleinen Fläche bis zum Grund trockengelegt.
VWEW-energie hat bereits im Herbst des letzten Jahres mit der technisch anspruchsvollen Sanierung des 1961 erbauten Kraftwerks begonnen. Die Arbeiten am Turbinenauslauf konnten auch schon abgeschlossen werden. Insgesamt werden 300 Kubikmeter Beton und 2.000 m² Spritzbeton verarbeitet. Nach der Sanierung setzt VWEW-energie noch über 600 Tonnen Wasserbausteine, das sind weit über einen Meter große Gesteinsbrocken, in das Tosbecken unterhalb des Kraftwerks um die Erosion der Flusssohle unterhalb des Wehrs zu verhindern.

Das VWEW-Wasserkraftwerk in Biessenhofen liefert grünen Strom aus dem Allgäu für das Allgäu. Foto: © XL-Foto Harald Langer

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