Kaufbeuren gestalten - statt spalten

Initiative setzt sich für eine sachliche Debatte um Moscheebau ein

v.l.: Michael Rösch, Kilian Herbschleb, Antonia Konstanciak, Till Nißle. Foto: KF-gestalten
v.l.: Michael Rösch, Kilian Herbschleb, Antonia Konstanciak, Till Nißle. Foto: KF-gestalten

Kaufbeuren gestalten - statt spalten

Initiative setzt sich für eine sachliche Debatte um Moscheebau ein

Aufgrund der erhitzten Debatte und die Durchführung eines Bürgerentscheids über die Vergabe eines Grundstücks durch die Stadt Kaufbeuren zum Bau einer Moschee hat sich vor wenigen Tagen eine Initiative gebildet. Sie trägt den Titel "Kaufbeuren gestalten – statt spalten“ und bezieht Stellung für eine sachliche und ehrliche Diskussion ohne Vorurteile und extremistischen Aussagen.

Die vier Kaufbeurer Antonia Konstanciak, Till Nißle, Michael Rösch und Kilian Herbschleb wollen sich für eine demokratische und tolerante Auseinandersetzung mit dem Thema einsetzen und möchten verhindern, dass die Stadtpolitik durch populistische und sachlich falsche Aussagen beeinflusst wird.

Laut den Initiatoren habe jede Person selbstverständlich das Recht seine Meinung zum Umzug der örtlichen DITIB-Moscheegemeinde und dem damit verbundenen Neubau einer Moschee auf dem Gewerbegebiet Untere Au kundzutun. „Dies darf aber nicht auf Kosten Dritter, egal welcher Herkunft, Religionsangehörigkeit oder Weltanschauung passieren.“, so Michael Rösch. Die Initiative ist der Überzeugung, dass gemeinsames Ringen und Gestalten zu einer tragfähigen Zukunft für Kaufbeuren führt, anstatt Menschen auszugrenzen.

Auf der Facebook-Seite „Kaufbeuren gestalten – statt spalten“ (www.facebook.com/KFgestalten) können sich Privatpersonen, Organisationen, Initiativen, Gewerbetreibende und Gastronomen der Initiative anschließen.

Für Kilian Herbschleb ist klar: „Für eine gelungene Kampagne braucht es Menschen, die dahinter stehen.“ Die Initiatoren rufen demnach dazu auf, sich nicht nur mit einem Like auf Facebook an der Initiative zu beteiligen, sondern auch Ideen, Anregungen und Engagement mit einzubringen. „Falschaussagen und Vorurteilen sollten in breiter Öffentlichkeit, aber auch in privaten Gesprächen in aller Klarheit widersprochen werden“, so Herbschleb.

Vor dem Bürgerentscheid am 22. Juli 2018 wird es Möglichkeiten zum Austausch mit der türkisch-islamischen Gemeinde in Kaufbeuren und Informationsmaterial über den geplanten Neubau der Moschee am Gewerbegebiet Untere Au geben. So kann sich jeder Bürger selbst ein Bild von der Situation der Moscheegemeinde machen.

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