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Bitterer Heimspieltag für die SG Kaufbeuren-Neugablonz

Erste Herren verlieren knapp – Jugendteams mit Lichtblicken

Heimniederlage im Schlüsselspiel der Herren 1

Für die Herren 1 der SG Kaufbeuren/Neugablonz stand am vergangenen Samstag gegen den punktgleichen TSV Gilching ein Vier-Punkte-Spiel auf dem Programm. Das Team von Christian Klöck ging entsprechend motiviert in die Partie. Von Beginn an agierte die SG mit einer stabilen Abwehr und konnte dadurch Selbstvertrauen für den Angriff aufbauen. Fünf frühe Treffer von Patrick Spitschan und Konstantin Balkow, die beide in starker Form waren, zwangen die Münchner Vorstädter beim Stand von 6:2 nach knapp sechs Minuten zu ihrer ersten Auszeit. Diese zeigte Wirkung: Gilching stabilisierte sich und arbeitete sich kontinuierlich heran.

Ab der 15. Minute schlichen sich erste Fehler bei der SG ein. Die bis dahin sichere Abwehr verlor an Stabilität, im Angriff wurden gute Chancen nicht verwertet. Auch die Torhüter fanden nicht recht ins Spiel. In der 23. Minute gelang Gilching erstmals der Ausgleich. Eine Auszeit von Trainer Klöck brachte keine Wende – zur Halbzeit lag die SG mit 14:18 zurück.

Nach der Pause zeigte sich das Heimteam zunächst erholt: In der 38. Minute stand es 19:19. Nach rund 50 Minuten ging die SG sogar mit zwei Toren in Führung. Doch erneut machten sich Unsicherheiten bemerkbar. Gilching drehte das Spiel binnen fünf Minuten und gab die Führung bis zum Schluss nicht mehr ab. Endstand: 32:34. Gilching rückt damit auf Platz sechs vor, die SG bleibt Neunter.

Kapitän Roman Haggenmüller analysierte: „Viele kleine Fehler haben uns heute unsicher gemacht und uns letztendlich den Sieg gekostet. Wir müssen das spielfreie Wochenende nutzen und uns darauf konzentrieren, unsere starken Phasen besser auszunutzen und uns die nötige Sicherheit zu erspielen. Dann holen wir auch wieder Punkte.“

Für die SG spielten: Klöck, Horend (beide Tor); Dömsödi (1), Tinfissi, Bartel (1), Bartelt (4), Kittner, Hohenreiter, Balkow (8), Seidel (2), Mohring, Spitschan (8), Haggenmüller (4), Gellrich (4)

Weitere Ergebnisse vom Wochenende

Die weibliche D-Jugend und die männliche E-Jugend der SG waren am Wochenende bei ihren Turnieren der Winterrunde erfolgreich. Besonders erfreulich: Die E-Jugend feierte auswärts einen Sieg.

Weniger glücklich verlief der Spieltag für die männliche C-Jugend, die in einem spannenden Spiel zu Hause der SG Kempten-Kottern mit 34:37 unterlag.

Auch die zweite Mannschaft der SG musste sich geschlagen geben. Unter der Leitung von Vertretungstrainer Christoph Spitschan verlor das Team mit 20:36 gegen die Reserve von Kempten-Kottern.

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Zurück in der Spur: SV Kaufbeuren bezwingt Lagerlechfeld im Heimspiel

Wichtiger Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht – Rückrundenauftakt geglückt

Die SpVgg Kaufbeuren hat zum Rückrundenauftakt einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Gegen den Tabellenletzten SV Lagerlechfeld setzte sich die Mannschaft von Trainer Manuel Günes deutlich mit 5:2 durch – auch wenn der Spielverlauf ein engeres Ergebnis nahelegte. Mit dem Erfolg kletterte das Punktekonto der Kaufbeurer auf 21 Zähler. Der Sieg markiert zugleich eine Rückkehr auf die Erfolgsspur nach zuletzt durchwachsenen Wochen.

Sturmduo mit entscheidendem Anteil

Einen erheblichen Beitrag zum Heimsieg leistete erneut das Offensivduo Conrad und Uygun. Vor allem Uygun zeigte sich im ersten Durchgang in starker Form: Er glänzte nicht nur als Torschütze, sondern legte auch einen weiteren Treffer auf.

Trotz des klaren Ergebnisses zeigte sich Trainer Günes nach der Partie selbstkritisch: „Der Sieg ist verdient, aber er fiel mindestens ein Tor zu hoch aus“, so sein nüchternes Fazit.

Spieler-Statement: „Noch viel Luft nach oben“

SVK-Stürmer Martin Singer sprach nach dem Schlusspfiff offen über den Verlauf des Spiels:
„Es war das erwartet schwere Spiel gegen den Tabellenletzten der Liga. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht, viele Umschaltaktionen jedoch sehr schlampig ausgespielt. Der Gegner war vor allem bei Standards gefährlich. In der zweiten Halbzeit haben wir phasenweise unsere Ordnung verloren und dann aber durch die Tore von Robin wieder erhöht. Insgesamt ein verdienter Sieg in einem enorm wichtigen Spiel für uns. Wir wissen aber auch, dass spielerisch noch viel Luft nach oben ist.“

Fazit: Verdienter Sieg mit Verbesserungspotenzial

Die SpVgg Kaufbeuren hat die Pflichtaufgabe gegen den SV Lagerlechfeld gemeistert – jedoch ohne zu glänzen. Der Rückrundenauftakt ist geglückt, doch an der spielerischen Feinabstimmung will das Team weiter arbeiten. Die kommenden Spiele werden zeigen, wohin die Entwicklung führt.

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Allgemein Sport

Joker entscheiden Derby gegen den EV Landshut im Penaltykrimi

Kaufbeuren siegt vor ausverkaufter Kulisse mit 4:3 – Fießinger glänzt im Tor

ESVK-Trainer Todd Warriner musste dabei weiter auf einige Leistungsträger verzichten; dazu gingen auch ein paar Spieler angeschlagen in die Partie. Max Oswald, Florian Reinwald und Joe Cassetti fehlten verletzungsbedingt. Henri Kanninen musste krankheitsbedingt passen. Vom Kooperationspartner DEL Red Bull München standen dafür Rio Kaiser, Nikolaus Heigl und Philipp Krening zur Verfügung. Im Tor stand Daniel Fießinger. Vor 3.100 Zuschauern in der ausverkauften energie schwaben arena setzten sich die Kaufbeurer am Ende verdient mit 4:3 nach Penaltyschießen durch.

Das Spiel nahm sofort ein gutes Tempo auf, und der ESV Kaufbeuren konnte gleich ein paar gute Aktionen in der Offensive kreieren. Bei einem ersten Powerplay nach fünf Minuten hatten die Joker zwei dicke Chancen auf einen frühen Führungstreffer liegen gelassen. Der EV Landshut zeigte den Jokern dann, wie man ein erstes Überzahlspiel ausnutzt. Nach zwei schnellen Pässen konnte Torschütze Jesse Koskenkorva in Minute 11 die Scheibe locker gegen den machtlosen Daniel Fießinger zum 0:1 einschieben.

Der ESVK brauchte eine Weile, um sich vom Gegentreffer zu erholen, hatte dann aber erneut in einem Powerplay nach 12 Minuten die Möglichkeit, einen eigenen Treffer zu erzielen, doch Dartagnan Joly hatte dabei noch die größte Chance; sein Schuss aus zentraler Position verfehlte den Kasten von Jonas Langmann hauchdünn. Auf der Gegenseite hatten auch die Niederbayern ihr zweites Powerplay an diesem Abend, welches der ESVK aber relativ gut verteidigen konnte. Kurz vor der Pause hatten die Allgäuer nach einem Sololauf von Tyson McLellan noch eine Chance auf den Ausgleichstreffer. Der quirlige Mittelstürmer scheiterte mit seinem Torabschluss jedoch an Jonas Langmann. So ging es mit dem Spielstand von 0:1 auch in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt war die Partie von vielen, teils auch völlig unnötigen Strafen geprägt. Die Joker machten dabei den Anfang. Max Kislinger musste für einen Stockcheck für zwei Minuten vom Eis, und nachdem sich die Joker nach ein paar Sekunden befreien konnten, kassierte Tyson McLellan eine Strafe in der offensiven Zone, konnte dabei aber Tor Immo nach einer kleinen Provokation mit auf die Strafbank nehmen, da dieser sich mit einem Stockcheck revanchierte. Zu allem Überfluss mischte sich auch Alec Zawatsky in die Situation ein und wurde ebenfalls für einen Stockcheck auf die Strafbank geschickt.

Die Bilder des Spiels

Der EV Landshut nutzte das Fünf-gegen-drei-Überzahlspiel mit einem satten Direktschuss von David Elsner nach 26 Minuten zur 0:2-Führung aus. Das Spiel war nun sehr nicklig geführt, und die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun, die Partie in den Griff zu bekommen – was nur teilweise gelang, da die Spieler beider Mannschaften nicht so richtig mitmachen wollten. Derby halt.

Die Stimmen zum Spiel

So kam aber auch der ESVK zu einem Fünf-gegen-drei-Powerplay in der 33. Minute, und Philipp Krening konnte die Scheibe in einer unübersichtlichen Situation zum 1:2-Anschlusstreffer über die Linie drücken. Nur 90 Sekunden später konnten die Kaufbeurer das Spiel sogar ausgleichen, und die ausverkaufte energie schwaben arena stand Kopf. Bei einem schnellen Konter wurde ein Passversuch von Max Kislinger von einem Landshuter Verteidiger zum 2:2 in den eigenen Kasten abgefälscht; dieser musste aber auch eingreifen, da hinter ihm am langen Pfosten Philipp Krening auf das Zuspiel lauerte. Nach 35 Minuten war das Spiel also wieder ausgeglichen.

Der ESVK hatte nun auch ein wenig Oberwasser, musste sich aber wieder vor den schnellen und präzisen Konterangriffen der Landshuter in Acht nehmen. Ein solcher hätte den Jokern Sekunden vor der Pause auch fast noch den dritten Gegentreffer eingebrockt. Da Tobias Lindberg aber knapp verzog, blieb es bis zur Pausensirene beim Spielstand von 2:2.

Dieses Spiel sollte alles haben, was den Eishockeysport am Ende auch so faszinierend macht. Die Joker mussten in der 42. Minute nach einem Offensiv-Foul von Dartagnan Joly zuerst wieder in Unterzahl agieren, was gut gelang. In der 46. Spielminute musste Fynn Serikow nach einem Kniecheck an Jonas Fischer für fünf Minuten auf die Strafbank. Da er sich auch noch einen Fight mit Rio Kaiser lieferte, den der Kaufbeurer klar für sich entscheiden konnte, musste er für weitere fünf Minuten auf die Strafbank, da er wie Rio Kaiser fünf Minuten für „Fighting“ aufgebrummt bekam.

Das Powerplay nutzten die Joker dann schon nach 40 Sekunden für ihren dritten Treffer. Nikolaus Heigl traf mit einem satten und platzierten Direktschuss in den linken Torwinkel zur erstmaligen Führung für den ESVK. Die Joker mussten jedoch schnell einen weiteren Rückschlag einstecken. Nach einem Fehler an der blauen Linie der Wertachstädter war Julian Kornelli auf und davon und traf gekonnt zum 3:3-Ausgleichstreffer in Unterzahl.

Die Kaufbeurer waren mit dem Gegentreffer völlig von der Rolle und hatten Glück – und einen starken Daniel Fießinger im Tor –, der einen weiteren Alleingang in Unterzahl von den Landshutern parieren konnte. Auch in der Folge hatte der EVL noch zwei, drei dicke Chancen, das Spiel wieder komplett zu drehen, aber Daniel Fießinger war zur Stelle. Zuerst nutzten die Niederbayern also ihre Chancen nicht, und dann kassierten sie auch noch zwei weitere Strafzeiten: die erste drei Minuten vor dem Ende. Die Joker konnten aber kein Kapital daraus schlagen – und eine weitere neun Sekunden vor dem Ende, sodass die Kaufbeurer die Overtime mit einem Mann mehr beginnen konnten.

In dieser hatte der ESVK durchaus Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Aber Jonas Langmann rettete für seine Farben mehrfach stark. Allerdings verletzte er sich bei einer Abwehraktion, und so musste Philipp Dietl für den Rest der Partie in den Landshuter Kasten. Dieser hatte in der Verlängerung noch zwei starke Paraden, und da kein Treffer mehr fallen sollte, ging es ins Penaltyschießen.

In diesem konnte Daniel Fießinger die ersten beiden Versuche der Landshuter vereiteln, und da auf Kaufbeurer Seite Tyson McLellan und Philipp Krening sehenswert trafen, sicherte sich der Eissportverein an diesem Abend den Zusatzpunkt und war nach einer tollen kämpferischen Leistung auch der verdiente Derbysieger.

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Soziales Sport Veranstaltung

Benefizspiel zugunsten der Thomas-Holzmann-Stiftung: ESVK Traditionsmannschaft trifft am 7.11.25. auf EC Hubertus Apfeltrang – Eintritt frei

Ein Abend mit Herz

Am Freitag, den 7. November 2025, dürfen sich Eishockeyfans in Kaufbeuren auf ein besonderes Ereignis freuen: Die Traditionsmannschaft des ESV Kaufbeuren trifft auf den EC Hubertus Apfeltrang. Der Erlös des Abends geht vollständig an die Thomas-Holzmann-Stiftung e.V., die den ehemaligen Amateuer-Eishockeyspieler Thomas Holzmann, der seit einem schweren Unfall während eines Eishockeyspiels im Rollstuhl sitzt, unterstützt. Der Spielbeginn ist um 19:45 Uhr in der energie schwaben arena Kaufbeuren, der Eintritt ist frei, und der Kiosk ist geöffnet. Spenden zugunsten der Stiftung sind ausdrücklich erwünscht.

Eishockeyfamilie steht zusammen

Wie schon in den Vorjahren steht der Abend ganz im Zeichen der Solidarität. Die Veranstaltung soll nicht nur sportlich begeistern, sondern auch ein starkes Zeichen des Zusammenhalts in der Eishockeyfamilie setzen. „Das Benefizspiel ist eine Herzensangelegenheit für uns alle“, sagt Herbert Distel, Mitorganisator des Events. „Die Spenden helfen direkt, die laufende Unterstützung für Thomas zu sichern. Jeder Euro kommt dort an, wo er gebraucht wird.“

Viele bekannte Gesichter auf dem Eis

Für die Zuschauer gibt es ein Wiedersehen mit vielen ehemaligen ESVK-Größen, die einst die Kaufbeurer Eishockeygeschichte prägten. Die der Traditionsmannschaft treffen auf den EC Hubertus Apfeltrang, der in diesem Jahr zusätzlich einen besonderen Anlass zum Feiern hat: Rigo Hammerle, langjähriger Spielertrainer des EC Hubertus, bestreitet an diesem Abend sein Abschiedsspiel nach 25 Jahren.

Ein Abend mit Herz

Sportliche Emotionen, nostalgische Momente und echte Solidarität – das Benefizspiel verspricht wieder einen Abend, der weit über das sportliche Geschehen hinausgeht. Alle Einnahmen und Spenden fließen in vollem Umfang an die Thomas-Holzmann-Stiftung e.V.

📅 Termin: Freitag, 07.11.2025
🕒 Spielbeginn: 19:45 Uhr
📍 Ort: energie schwaben arena, Kaufbeuren
🎟 Eintritt: Frei
🍔 Verpflegung: Kiosk geöffnet
💝 Spenden: zugunsten der Thomas-Holzmann-Stiftung e.V.

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Sport

Derby-Fieber in Kaufbeuren: Der EV Landshut kommt!

Ein Heimspiel voller Emotionen und eine lange Auswärtsfahrt warten auf den ESVK

Am Freitagabend um 19:30 Uhr steigt in der energie schwaben arena das mit Spannung erwartete Derby zwischen dem ESV Kaufbeuren und dem EV Landshut. Die Partie verspricht nicht nur sportlich Brisanz, sondern auch emotionale Momente – schließlich wird das Heimspiel wohl vor ausverkauftem Haus stattfinden.

Sonntagsspiel bei den Krefeld Pinguinen

Nach dem Heimspiel gegen Landshut geht es für die Joker am Sonntag an den Niederrhein. Dort wartet mit den Krefeld Pinguinen ein weiterer schwerer Gegner. Spielbeginn in der Yayla Arena ist um 17:00 Uhr.

Blick in die Kabine

Für das kommende Wochenende gibt es aus medizinischer Sicht gemischte Neuigkeiten: Max Hadraschek und Yannik Burghart kehren nach überstandenen Infekten voraussichtlich in den Kader zurück. Gleichzeitig kämpfen jedoch mehrere Spieler mit grippalen Infekten. Sicher fehlen werden weiterhin Max Oswald, Florian Reinwald und Joe Cassetti verletzungsbedingt. Welche Spieler eventuell über den Kooperationspartner Red Bull München zur Verfügung stehen werden, ist derzeit noch offen.

Stimmen zum Spiel: Laaksonen blickt voraus

Angreifer Jere Laaksonen zeigt sich kämpferisch:

„Am Wochenende erwarten uns zwei Top-Spiele. Zum Freitag muss man nicht viel sagen – es ist Derby. Alle wissen, was das bedeutet. Wir müssen alles in die Waagschale werfen, um ein gutes Spiel abzuliefern. Am Sonntag haben wir eine lange Auswärtsfahrt vor uns und treffen auf einen sehr starken Gegner. Aktuell ist es mit unserem eher kleineren Kader auch nicht so einfach, aber wir müssen einfach noch enger zusammenrücken und um jeden Punkt kämpfen.“

DEL2 live verfolgen

Alle Spiele der DEL2 – und damit auch die Partien des ESV Kaufbeuren – werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV übertragen.

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Sport

Heimserie ausbauen: SG Kaufbeuren-Neugablonz empfängt TSV Gilching

Starker Auftritt zu Hause gefragt

Zwei Siege zu Hause, drei Niederlagen auswärts – das ist die bisherige Bilanz der ersten Herrenmannschaft der SG Kaufbeuren / Neugablonz in der Bezirksoberliga-Saison 2025/26. Am Wochenende will das Team von Trainer Christian Klöck diese Heimserie gegen den TSV Gilching ausbauen. In der Tabelle steht der TSV punktgleich, aber aufgrund eines etwas schlechteren Torverhältnisses einen Platz hinter der SG. Auch im vergangenen Jahr war die Bilanz der beiden Mannschaften ausgeglichen: Ein Spiel konnten die Gilchinger für sich entscheiden, eins die Kaufbeurer. Am Samstag steht also ein Duell auf Augenhöhe auf dem Papier.

Ob es den SG-Herren gelingt, das Spiel an sich zu reißen, wird vor allem von der Einstellung abhängen. Im letzten Spiel gegen Partenkirchen stimmte die über weite Strecken und die SG belohnte sich mit zwei Punkten. Kleine Sorgenfalten bereiten Christian Klöck einige krankheits- und verletzungsbedingte Trainingsausfälle, die aber hoffentlich bis zum Wochenende wieder voll einsatzbereit sind.

Anwurf gegen den TSV ist am Samstag um 18:00 Uhr in der Neugablonzer Turnerstraße.

Nach der ersten Mannschaft schnürt um 20:00 Uhr zu Hause die Reserve der SG gegen den Spitzenreiter der Bezirksklasse, die SG Kempten-Kottern 2, die Handballschuhe. Das Team von Christian Schelb will den guten Saisonstart fortsetzen, das klare Ziel der Kemptener ist jedoch der Aufstieg. Bereits im Training unter der Woche hat man sich auf einen starken Gegner vorbereitet. Bestens vorbereitet ist also das Ziel, den Favoriten zu ärgern.

Zuvor steht ebenfalls vor heimischer Kulisse um 12:00 Uhr noch die weibliche D-Jugend beim dritten Turnier der Winterrunde gegen Mannschaften aus Gilching und Landsberg auf der Platte. Zudem spielt die männliche C-Jugend um 16:00 Uhr ihr zweites Heimspiel dieser Saison gegen die SG Kempten-Kottern.

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Gewichtheben live: AC Kaufbeuren begeistert mit Heimkampfsieg in der Bayernliga

Starke Teamleistung, neue Gesichter und ein spannender Ausblick auf das Spitzenduell

Am Samstag, 18. Oktober 2025, wurde die alte Halle des Jakob-Brucker-Gymnasiums in Kaufbeuren zum Schauplatz eines mitreißenden Wettkampfs: Das Bayernliga-Team des AC Kaufbeuren empfing sein Publikum mit Spannung, Ehrgeiz und einem deutlichen Sieg.

Bereits in der vergangenen Saison überzeugte der Verein durch starke Wettkämpfe – doch mit dem ersten Heimkampf der aktuellen Saison wurde die Messlatte noch einmal höher gelegt.

Große Mannschaft, neue Strategie

Ungewöhnlich: Für Kaufbeuren gingen diesmal zehn Athletinnen und Athleten an die Hantel. Normalerweise besteht ein Wettkampfteam aus sechs Hebern. Trainer Alfred Weber erklärte den neuen Ansatz:
„Eine große Mannschaft bietet uns ganz neue Chancen. Ich habe diesmal Reißen und Stoßen unter mehreren Sportlern aufgeteilt.“

So trat Mona Weber ausschließlich im Reißen an, während Damian Engel nur im Stoßen aktiv war. Zwei weitere Athleten starteten außer Konkurrenz – eine Entscheidung, die Raum für Entwicklung und Flexibilität bietet.

Ergebnisse im Überblick: Starke Einzelleistungen

Zu den erfahrenen Hebern zählten Charlotte Stirnweis (71kg/83kg), Jenny Friedl (60kg/78kg) und Marco Lilienblum (108kg/130kg). Auch Neuzugang Jules Weidenauer (47kg/67kg) zeigte eine starke Leistung.

Außerdem gingen Khosro Navabpour (102kg/136kg) und Patrik Walter (56kg/75kg) in beiden Disziplinen an den Start. Nur im Reißen aktiv waren Mona Weber (50kg) und Friedrich Huber (103kg), während Alexander Häfele (128kg) und Damian Engel (130kg) sich aufs Stoßen konzentrierten.

Sieg für den AC Kaufbeuren – und ein Blick nach vorn

Mit einem Gesamtergebnis von 416,6 : 363,1 Relativpunkten und einem klaren 3:0 Punktesieg konnte sich der AC Kaufbeuren den zweiten Saisonsieg sichern. Ein Erfolg, der die Motivation für den weiteren Saisonverlauf spürbar anhebt.

Großer Dank gilt den rund 150 Zuschauern, den ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren, die diesen Abend möglich gemacht haben.

Spitzenduell im November: Kaufbeuren trifft auf Röthenbach

Die nächste Herausforderung wartet bereits:
Am 15. November 2025 kommt es zum Duell zwischen dem derzeit zweitplatzierten AC Kaufbeuren und dem Tabellenführer TSV Röthenbach. Ein echtes Spitzentreffen in der Bayernliga – Spannung ist garantiert.

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Arbeitssieg vor heimischer Kulisse: SG Kaufbeuren/Neugablonz schlägt Partenkirchen mit 26:21

Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: „Wir haben uns heute endlich wieder als Team präsentiert und damit einen verdienten Sieg eingefahre

Nach drei Auswärtsniederlagen waren die Herren der SG Kaufbeuren/Neugablonz am Samstag endlich wieder vor heimischem Publikum im Einsatz. Gegner war der noch punktlose Aufsteiger aus Partenkirchen.

Die ersten Minuten des Spiels waren dabei geprägt von Nervosität auf beiden Seiten. Chancen wurden kaum genutzt, sodass es nach sechs gespielten Minuten lediglich 1:1 stand. Eines zeichnete sich jedoch bereits ab: Die SG stand mit einer anderen Einstellung auf dem Feld als in den vorherigen Spielen. Bestärkt durch eine standhafte Abwehrleistung fingen sich die Kaufbeurer dann auch schneller und zogen in der 16. Spielminute auf 8:3 davon.

Nach einem Timeout der Partenkirchner Mannschaft agierten diese nun auch wacher und konnten in der 28. Spielminute den Anschlusstreffer zum 11:10 erzielen. Eine deutlich bessere Abwehr als in den vergangenen Spielen trug aber dazu bei, dass man nicht ins Hintertreffen geriet. Einen sicheren Rückhalt bot zudem Torhüter Jonas Klöck, der mit einer starken Leistung den Handballern des TSV Partenkirchen immer wieder den Torerfolg verweigerte.

Nach der Pause ging es zunächst knapp weiter. In der 35. Spielminute konnte der TSV dann zum 13:13 ausgleichen. Dann war es jedoch ein souveräner Konstantin Balkow, der mit insgesamt neun Toren immer wieder den Erfolg der Kaufbeurer Offensive garantierte. Dennoch konnte sich die Heimmannschaft nicht langfristig absetzen. Erst nach einer roten Karte gegen Florian Bartelt in der 47. Spielminute schien die SG unter Anfeuerungen der zahlreichen Heimfans wieder aufzuleben. Die neue Energie münzte das Team von Trainer Christian Klöck in einen vorentscheidenden Fünf-Tore-Lauf um und stellte in der 56. Minute auf 25:17.

Ein kampfbetontes Spiel endete mit 26:21 für die Kaufbeurer SG, die damit punktgleich mit dem TSV Sonthofen und dem TSV Gilching vorübergehend den 7. Tabellenplatz einnimmt.

Kapitän Roman Haggenmüller resümiert: „Wir haben uns heute endlich wieder als Team präsentiert und damit einen verdienten Sieg eingefahren. Unsere Abwehr stand deutlich besser als in den letzten Spielen und hat die Grundlage für einen druckvolleren Angriff gegeben. Ich freue mich, dass wir den Fans auch im zweiten Heimspiel einen spannenden Kampf bieten konnten.“

Für die SG waren im Einsatz:
Klöck; Horend (beide Tor), Dömsödi, Tinfissi (1), Bartel (2), Bartelt (2), Kittner, Hohenreiter (2), Balkow (9), Seidel (2), Mohring (1), Spitschan (2), Haggenmüller (2), Gellrich (3)

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Sport

Dezimierte Joker zeigen Kampfgeist, unterliegen aber Kassel

ESV Kaufbeuren verliert trotz engagierter Leistung mit 2:5 gegen den Tabellenführer

Der ESV Kaufbeuren empfing Sonntagabend am zehnten Spieltag der laufenden DEL2-Saison in der heimischen energie schwaben arena den Tabellenführer, die Kassel Huskies. Im Kader von Todd Warriner fehlten weiterhin Max Oswald, Florian Reinwald, Joe Cassetti und Max Hadraschek. Yannik Burghart fiel ebenso krankheitsbedingt aus. Dafür gab heute Martin Kaaz aus der U20-Mannschaft sein DEL2-Debüt. Im Tor startete, wie schon vergangenen Freitag gegen Regensburg, Rihards Babulis. Der ESV Kaufbeuren musste sich trotz passabler Leistung vor 2.237 Zuschauern mit 2:5 geschlagen geben. Vor Spielbeginn wurde noch Verteidiger Fabian Koziol für sein 300. Pflichtspiel im ESVK-Dress geehrt.

Die Hausherren starteten mit unerwartet viel Scheibenbesitz, wodurch Kassel wenig Möglichkeiten hatte, direkt vor das Tor zu gelangen. Sie versetzten sich jedoch selbst einen kleinen Dämpfer, als die Schiedsrichter ein Halten von Max Kislinger ahndeten. Kassel kam jedoch nicht in die Formation und erzielte kein Tor. Kurz darauf erhielt Dominic Turgeon die erste Strafe für die Huskies wegen hohen Stocks. Die Joker kamen schnell in die Formation, in der Sami Blomqvist lange wartete, bevor er Nicolas Appendino an der blauen Linie anspielte. Dieser fackelte nicht lange und schoss von der blauen Linie zum 1:0 in den Winkel. Es folgte eine weitere Strafe gegen Marco Müller wegen Behinderung. Die Überzahl währte aber nur 20 Sekunden, da D’Artagnan Joly dann eine Strafzeit wegen Stockschlags erhielt.

Im Vier-gegen-Vier legte dann wiederum Alex Ahlroth sein Gegenüber Alec Zawatsky, wofür der Kasseler ebenfalls zwei Minuten erhielt. Allerdings konnten die Joker weder das Fünf-gegen-Drei noch das Fünf-gegen-Vier zu ihrem Vorteil nutzen. Zwei Minuten vor Ende des Drittels mussten dann Nicolas Appendino wegen Behinderung sowie Darren Mieszkowski wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. Dann ging es in die erste Pause.

Der zweite Spielabschnitt startete mit einer Strafzeit gegen Andrew Bodnarchuk wegen Behinderung. In eigener Unterzahl nahm Tristan Keck seinem Gegenüber Nicolas Appendino energisch den Puck ab, passte in die Mitte zu Dominic Turgeon – und dieser überwand Rihards Babulis zum 1:1-Ausgleichstreffer.

Mit Ablauf der Strafe bekam Andrew Bodnarchuk direkt von der Strafbank den Puck, lief allein auf das Kaufbeurer Tor zu und konnte nur noch durch einen starken Schlägereinsatz vom heransprintenden Nikolaus Heigl gestoppt werden. Der Spielvorteil verlagerte sich immer weiter in Richtung der Gäste. Kassel übte über mehrere Minuten massiv Offensivdruck auf die Joker aus. In letzter Konsequenz sah Mitchell Hoelscher den links vor dem Tor einlaufenden Tristan Keck, der das 1:2 perfekt machte.

Wenige Minuten vor Ende des Drittels musste Nicolas Appendino wegen Haltens für zwei Minuten raus. In Kasseler Überzahl lief Tyson McLellan zum Konter an und bekam direkt einen Stockschlag von Tristan Keck ab. Tyson McLellan konnte vor dem Tor noch gestoppt werden, und Tristan Keck erhielt für seine Aktion zwei Strafminuten. Dann ging es in die zweite Pause.

Die Bilder des Spiels

Der letzte Spielabschnitt begann erneut mit einer Strafzeit gegen die Huskies. Alec Ahlroth musste wegen Beinstellens in die Kühlbox, was dem ESVK jedoch nichts einbrachte. Es folgte eine denkbar unglückliche Szene für die Joker: Rihards Babulis parierte einen Schuss von Michael Bartuli, der Puck prallte an die Bande und von dort aus direkt vor die Torlinie. Alec Ahlroth schob in der Folge zum 1:3 ein. Es folgte eine Strafe gegen Henri Kanninen wegen Haltens. Kassel nutzte die Überzahl durch einen Schlenzer von Yannik Valenti zum 1:4.

Danach folgte wiederum eine Strafzeit gegen Manuel Schams wegen Behinderung. Nikolaus Heigl fälschte in Überzahl einen Schuss von Sami Blomqvist an den Querbalken ab. Der nächste Schuss von Blomqvist prallte von der Bande vor das Kasseler Tor, von wo aus Henri Kanninen mit der Rückhand zum 2:4 einschob. Es folgte erneut eine Strafe, dieses Mal gegen Jere Laaksonen wegen Beinstellens. In eigener Unterzahl fuhr erneut Tyson McLellan den Konter, traf aber wieder nicht. Eine Minute vor Schluss zog Todd Warriner seinen Torwart, was allerdings nur noch den 2:5-Empty-Net-Treffer durch Michael Bartuli zur Folge hatte. Die Kassel Huskies nahmen somit die Punkte aus Kaufbeuren mit.

Für den ESV Kaufbeuren geht es am Freitagabend mit einem Heimspiel gegen den EV Landshut weiter. Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich – dazu auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

Statistik zum Spiel auf del-2.org

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Umstrittenes Derby: SVK unterliegt knapp in Germaringen

Ein Elfmeter sorgt für Diskussionen – Kaufbeuren verpasst verdienten Punkt

Ein intensives Derby mit strittigen Entscheidungen

Die SpVgg Kaufbeuren musste sich im Derby gegen die SVO Germaringen knapp mit 0:1 geschlagen geben. Den entscheidenden Treffer erzielten die Gastgeber per Elfmeter – eine Entscheidung, die bei Spielern, Trainern und Zuschauern für Diskussionen sorgte.

Frühe Chancen für Germaringen

Die Gastgeber begannen druckvoll und erspielten sich die ersten Gelegenheiten. SVO-Angreifer Wörz scheiterte in der Anfangsphase an SVK-Keeper Lukas Kress, der mit einer starken Parade den Rückstand verhinderte.

Mit zunehmender Spielzeit kam Kaufbeuren besser ins Spiel. Besonders offensiv agierten sie gegen Ende der ersten Hälfte, blieben im Abschluss aber glücklos. So ging es torlos in die Halbzeitpause.

Kaufbeuren dominiert – doch ohne zählbaren Erfolg

Im zweiten Durchgang übernahm der SVK die Kontrolle. Das Team von Trainer Manuel Günes wirkte aktiver, ließ aber weiterhin klare Torchancen vermissen. Auch die Defensive beider Mannschaften zeigte sich stabil, sodass viele Angriffe schon früh gestoppt wurden.

Elfmeter sorgt für Aufregung

In der 71. Minute dann die entscheidende Szene: Nach einem Eckball pfiff die Schiedsrichterin plötzlich Elfmeter für Germaringen – ein Foulspiel hatte abgesehen von ihr niemand erkannt. Die Aufregung auf Seiten des SVK war groß. SVO-Spieler Wörz ließ sich davon nicht beirren und verwandelte sicher zum 1:0.

Zehn Minuten vor Schluss schien der Ausgleich durch Robin Conrad perfekt – doch der Linienrichter hob die Fahne, und der Treffer wurde wegen Abseits aberkannt. Auch diese Entscheidung wurde später kritisch hinterfragt: Videoaufnahmen sollen zeigen, dass es keine klare Abseitsposition gegeben habe.

Stimmen nach dem Spiel

SVO-Trainer Thomas Prestele gestand nach dem Spiel ein:

„Der Elfmeter war sicherlich glücklich – aber das nehmen wir natürlich mit.“

SVK-Trainer Manuel Günes zeigte sich nach der Partie enttäuscht, lobte aber die Leistung seiner Mannschaft:

„Wir haben 10-15 Minuten gebraucht, um reinzukommen. Danach haben wir das Spiel übernommen. Im zweiten Durchgang waren wir die aktivere Mannschaft. Es ist bitter, dass ein solches Derby durch einen nicht nachvollziehbaren Elfmeter entschieden wird.“

Auch zum aberkannten Ausgleich äußerte sich Günes deutlich:

„Die Videoaufnahmen zeigen klar, dass das Schiedsrichtergespann sich irrte. Trotzdem gratulieren wir Germaringen zum Sieg.“

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Joker sichern sich drei Punkte in Regensburg

Starke Defensivleistung und effektive Konter bringen dem ESVK den Auswärtssieg

Für den ESV Kaufbeuren stand am Freitagabend das Auswärtsspiel vom neunten DEL2-Spieltag 2025/2026 bei den Eisbären Regensburg auf der Agenda. Chef-Trainer Todd Warriner musste dabei verletzungsbedingt auf Max Oswald, Florian Reinwald und Joe Cassetti verzichten. Dazu musste auch Max Hadraschek krankheitsbedingt kurzfristig passen. Im Tor stand Rihards Babulis, der mit einer starken Leistung einer der Garanten für den 4:1-Auswärtssieg vor 4.289 Zuschauern war.

Der ESV Kaufbeuren nahm in den Anfangsminuten das Heft des Handelns in die eigene Hand und konnte sich so auch die ersten Torabschlüsse erarbeiten. Kurz nach dem Ende eines Powerplays der Joker nach gut vier Minuten brachte das heutige Geburtstagskind Henri Kanninen die Wertachstädter mit 0:1 in Führung. Der Finne konnte die Scheibe dabei direkt vor dem Tor von Jonas Neffin im Netz unterbringen. Die Hausherren schienen vom frühen Gegentor etwas geschockt und hatten Glück, dass Sami Blomqvist, Henri Kanninen und Dartagnan Joly beste Chancen auf einen weiteren Treffer liegen gelassen hatten.

In der siebten Minute kamen die Eisbären dann wie aus dem Nichts mit ihrer ersten wirklichen Chance zum Ausgleichstreffer. Sam Payeuer konnte alleine auf Rihards Babulis zulaufen und traf trocken zum 1:1. In der Folge war der ESVK weiterhin das Team, welches mehr offensive Aktionen zu verbuchen hatte, aber die Regensburger kamen nun auch immer wieder zu guten Szenen in der Zone der Kaufbeurer. Eine solche führte zwei Minuten vor der Pause zu einer Strafzeit gegen Tyson McLellan. Die Kaufbeurer verteidigten das anschließende Unterzahlspiel aber stark und ließen keine Chancen zu. So ging es mit einem Spielstand von 1:1 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt war das Spiel dann viel ausgeglichener. Die Eisbären hatten nun viel mehr Aktionen in der Offensive und schafften es auch immer wieder, den ESVK in der eigenen Zone unter Druck zu setzen. Nach einer solchen Druckphase in der 24. Minute konterten die Joker aber eiskalt über Tyson McLellan, der den mitgelaufenen Sami Blomqvist perfekt anspielte, und unsere Nummer 71 musste nur noch zum 1:2 einschieben.

Die Kaufbeurer hatten ihre beste Phase dann nach ihrem zweiten Treffer und hatten hier unter anderem durch Tyson McLellan eine weitere sehr gute Chance. Auf der Gegenseite hatte Rihards Babulis auch immer wieder alle Hände voll zu tun. Bei einem Powerplay der Regensburger nach 32 Spielminuten musste er vier Mal gegen Donat Peter retten. Der Stürmer der Eisbären kam immer wieder seitlich auf Höhe des rechten Bullypunktes zum Direktschuss. Der Kaufbeurer Torhüter behielt aber, wie gesagt, die Übersicht und bewahrte seine Farben vor einem Gegentor.

Nach dem Powerplay der Regensburger war das Spiel wieder ausgeglichener. Die Joker hatten durch Henri Kanninen die wohl beste Chance auf einen weiteren Treffer liegen gelassen. Auf der anderen Seite hatte der ESVK Glück, als die Regensburger ebenfalls eine ganz große Möglichkeit aus kurzer Distanz nicht verwerten konnten. Damit gingen die beiden Mannschaften mit einem Spielstand von 1:2 in die zweite Drittelpause.

Der Schlussabschnitt ist dann schnell erzählt. Der ESVK stand defensiv relativ sicher und setzte mit der Führung im Rücken immer wieder zu gefährlichen Kontern an. Dabei gelang den Jokern auch früh im dritten Drittel ihr dritter Treffer. Tyson McLellan nutzte dabei seine technischen Fähigkeiten sehr gut aus und fand nach einer guten Körpertäuschung den freistehenden Nico Appendino, der mit einem satten Direktschuss zum 1:3 traf.

Ein weiteres Überzahlspiel der Hausherren nach 47 Minuten verteidigten die Kaufbeurer wiederum stark. Glück hatten die Joker, als die Eisbären in der 50. Minute nur den Pfosten trafen. Die Wertachstädter ihrerseits konterten dann wieder schnell, und Alec Zwatsky fand vor dem Regensburger Tor den mitgelaufenen Jonas Fischer. Der Youngster der Joker konnte Jonas Neffin im Tor der Eisbären überwinden und stellte den Spielstand mit seinem ersten DEL2-Treffer auf 1:4.

In der Folge versuchten die Oberpfälzer noch einmal alles. Rihards Babulis rettete dabei fünf Minuten vor dem Ende mit seiner starken Fanghand gegen den freistehenden Constantin Ontl. Nach einem Foul von Jakob Peukert mussten die Kaufbeurer in der 56. Minute nochmals in Unterzahl ran. Dabei zeigte die Mannschaft von Trainer Todd Warriner wieder ein gutes Unterzahlspiel, und obwohl die Regensburger mit dem sechsten Feldspieler agierten, war Rihards Babulis an diesem Abend nicht mehr zu überwinden. Am Ende sicherten sich die Joker somit, trotz vier Ausfällen, drei Punkte in der Oberpfalz.

Am Sonntag geht es für den ESV Kaufbeuren dann um 17:00 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Tabellenführer Kassel Huskies weiter.

Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

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Sport Veranstaltung

Heimspieltag, Samstag 18.10.: SG Kaufbeuren/Neugablonz will zurück in die Spur

Erste Mannschaft, B-Jugend und F-Jugend im Einsatz – Hoffnung auf Punkte und Entwicklung

Am kommenden Wochenende stehen bei der SG Kaufbeuren/Neugablonz nur drei Teams im Spielbetrieb. Zwei davon spielen am Samstag zu Hause in der Turnerstraße, die F-Jugend reist zum Auswärtsturnier nach Mindelheim.

Erste Mannschaft hofft auf Befreiungsschlag

Nach drei Auswärtsspielen ohne Punktgewinn kehrt die Erste Mannschaft der SG am Samstagabend in die heimische Halle zurück. Gegner ist der bislang punktlose Aufsteiger TSV Partenkirchen.

Trotz der scheinbar klaren Ausgangslage warnt Trainer Christian Klöck vor einer Unterschätzung:
Partenkirchen verlor zuletzt nur knapp gegen Gröbenzell und Sonthofen. Die Kaufbeurer hingegen konnten nach einem kämpferischen Auftaktsieg nicht an diese Leistung anknüpfen und mussten deutliche Niederlagen hinnehmen.

Anwurf ist am Samstag 18.10. um 18:00 Uhr in der Turnerstraße in Neugablonz.

Die Mannschaft will vor heimischer Kulisse wieder mehr Einsatz zeigen und den Anschluss in der Bezirksoberliga wahren.

B-Jugend setzt auf Heimstärke

Vor dem Spiel der Ersten Mannschaft läuft um 16:00 Uhr die weibliche B-Jugend in der Turnerstraße auf. Nach einem soliden Start mit zwei Siegen aus drei Spielen trifft das Team auf die HSG Schwab/kirchen.

Trainer René Westermayr und Christian Schelb sehen ihr Team gut vorbereitet, wissen aber um die Herausforderung. Die Mannschaft hat in dieser Saison bereits gezeigt, dass sie auch unter Druck punkten kann – daran will sie nun anknüpfen und sich in der Spitzengruppe der Bezirksoberliga etablieren.

F-Jugend in Mindelheim gefordert

Am Samstagmorgen tritt die F-Jugend der SG beim zweiten Turnier der Winterrunde in Mindelheim an. Gegen die Teams aus Mindelheim und Biessenhofen sollen die positiven Eindrücke aus dem ersten Turnier bestätigt werden.

Turnierbeginn ist um 10:00 Uhr.

Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung und dem spielerischen Lernen – Ergebnisse stehen hier noch nicht im Vordergrund, auch wenn erste Erfolge die Motivation merklich gesteigert haben.

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Sport

Zwischen Regensburg und Kassel – ESVK vor zwei fordernden Spielen

Kaufbeuren trifft auf starke Defensive und ambitionierten Titelanwärter

Nach acht Spieltagen steht der ESV Kaufbeuren in der DEL2 mit zehn Punkten auf Tabellenplatz zehn. Nun warten am Wochenende zwei anspruchsvolle Gegner: Am Freitagabend gastieren die Joker bei den Eisbären Regensburg, die aktuell die wenigsten Gegentore der Liga kassiert haben. Am Sonntag empfangen sie in der heimischen energie schwaben arena die Kassel Huskies – den derzeitigen Tabellenzweiten.

Die Spieltermine im Überblick

  • Freitag, 20:00 Uhr: Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg
  • Sonntag, 17:00 Uhr: Heimspiel gegen die Kassel Huskies in der energie schwaben arena

Tickets für das Heimspiel

Eintrittskarten für das Sonntagsspiel gegen Kassel sind erhältlich:

  • Online unter tickets.esvk.de
  • In der ESVK-Geschäftsstelle
  • In allen bekannten Vorverkaufsstellen
  • An der Abendkasse

Verletzungssorgen und Kaderupdates

Trainer Todd Warriner hat derzeit mit einigen Personalausfällen zu kämpfen. Neben dem langzeitverletzten Max Oswald fallen auch Joe Cassetti und Florian Reinwald verletzungsbedingt aus.

Ein Lichtblick: Max Kislinger wird nach seiner Pause am vergangenen Wochenende mit hoher Wahrscheinlichkeit am Freitag in Regensburg wieder auf dem Eis stehen. Unterstützung kommt auch von DEL-Kooperationspartner Red Bull München: Nikolaus Heigl wird dem ESVK zur Verfügung stehen. Ob auch Rio Kaiser oder wie zuletzt Philipp Krening dabei sein werden, ist derzeit noch offen.

Spielerstimme: Tyson McLellan blickt voraus

Stürmer Tyson McLellan äußert sich vor dem Wochenende kämpferisch:

„Es sind wieder zwei wichtige Spiele für uns. Regensburg ist sehr gut in die Saison gestartet. Sie haben nur 12 Gegentore kassiert, also müssen wir hart arbeiten, um gute Angriffe zu fahren und einen Weg zu finden, gegen sie Tore zu erzielen. Kassel ist eine Spitzenmannschaft. Sie sind immer ein sehr schwieriger Gegner. Aber ich denke, wir haben uns als Team Selbstvertrauen aufgebaut und spielen jedes Wochenende besser. Wir freuen uns auf die beiden Spiele und ich denke, wir haben eine große Chance, auch gegen diese Mannschaften zu Punkten.“

Liveübertragung der Spiele

Alle Partien der DEL2 – inklusive der beiden ESVK-Spiele am Wochenende – werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV gestreamt.

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Sport

ESVK vor Personalsorgen: Verletzungspech bremst Joker aus

Drei Spieler fallen aus – Kislinger vor Rückkehr ins Line-up

Die angespannte Personalsituation beim ESV Kaufbeuren verschärft sich weiter. Neben dem längerfristigen Ausfall von Max Oswald muss der Verein auch auf Florian Reinwald und Joe Cassetti verzichten. Damit wächst das ESVK-Lazarett in einer wichtigen Phase der Saison.

Ausfälle im Sturm: Oswald, Cassetti und Reinwald nicht einsatzfähig

Max Oswald, der sich eine Oberkörperverletzung zugezogen hat, wird dem Team voraussichtlich zwei Monate fehlen. Auch Joe Cassetti steht dem ESVK mehrere Wochen nicht zur Verfügung. Genauere Angaben zur Art der Verletzung machte der Verein bislang nicht. Der junge Florian Reinwald wird am kommenden Wochenende definitiv nicht auflaufen. Weitere medizinische Untersuchungen sollen in der kommenden Woche klären, wie lange der Ausfall andauern wird.

Hoffnung auf Kislinger-Comeback

Erfreuliche Nachrichten gibt es hingegen bei Max Kislinger. Der vielseitig einsetzbare Spieler, der am vergangenen Spieltag verletzungsbedingt pausieren musste, soll bereits am Freitag im Auswärtsspiel gegen Regensburg wieder zur Verfügung stehen – sofern es keine Rückschläge im Training gibt.

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Sport Veranstaltung

Heimkampfatmosphäre in Kaufbeuren: Gewichtheben auf Bayernliga-Niveau

AC Kaufbeuren erwartet starken Gegner aus München – Publikum willkommen

Heimkampffieber auf Bayernliga: Die Gewichtheber des AC Kaufbeuren empfangen am 18. Oktober das stark aufgestellte Team des ESV München-Freimann. Ab 17 Uhr sind mitfiebernde Zuschauer in die alte Turnhalle des Jakob-Brucker-Gymnasiums eingeladen, um 18 Uhr heißt es Wettkampfbeginn.

Die Kaufbeurer gehen in den Ersten Heimkampf mit vorrausichtlich zehn Hebern an den Start, was ein ungewöhnlich großes Team zusammenstellt. Trainer Alfred Weber erklärt wie folgt: „Im letzten Jahr gab es förmlich einen Boom und das Interesse am Gewichtheben und der Teilnahme an Wettkämpfen stieg rapide. Da wir nun eine Breite an starken Sportlern haben, soll natürlich auch jeder sein Können unter Beweis stellen“. Im vergangenen Monat war dies den Athleten schon möglich, als sie sich gegen den ESV München-Neuaubing mit einem Punktestand von 3:0 den Sieg nach Kaufbeuren holten. Ziel für den Heimkampf nächste Woche: Diese Leistung bestmöglich wiederholen.

Und die Chancen stehen gut für das junge Team – durch monatelange Vorbereitung, von schweren Gewichten bis hin zu Feinschliffen an der Technik, hat die Mannschaft eine solide Vorbereitungsphase hinter sich. Charlotte Stirnweis, Jenny Friedl, Jules Weidenauer, Marco Lilienblum, Mona Weber und Friedrich Huber im Reißen sowie Alexander Häfele und Damian Engel im Stoßen werden am kommenden Samstag Alles geben, dass sich diese Arbeit auszahlt. Voraussichtlich werden Franziska Prell und Khosro Navabpour für den kaufbeurer Verein außer Konkurrenz an die Langhantel gehen.

Mit jeder Menge Unterstützung an der Seite – nicht zu vergessen der eigene Fanclub des Vereins – wird die Turnhalle in eine tobende Wettkampfarena verwandelt. Für Speisen, Getränke und reichlich Sitzplätze ist gesorgt, der Eintritt ist frei. Der ACK erwartet eine rege Teilnahme und einen unvergesslichen Ersten Heimkampf der Saison!

Franziska Gabler

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Sport

Umstrittene Entscheidungen überschatten SVK-Niederlage

Später Rückschlag gegen TSV Legau – Kaufbeuren hadert mit sich und dem Schiedsrichterteam

Spielverlauf: Gute Phasen reichen nicht zum Punktgewinn

Eine vermeidbare Niederlage musste die SVK am Sonntag gegen Aufsteiger TSV Legau hinnehmen. Trotz zwischenzeitlicher Dominanz verlor das Team in der Schlussphase den Faden – auch aufgrund umstrittener Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns.

Co-Trainer Fred Jentzsch zeigte sich nach der Partie selbstkritisch, aber auch enttäuscht:

„In der ersten Halbzeit haben wir 20 Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden. Danach haben wir über weite Strecken dominiert. Leider fehlt uns aktuell die Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Tor.“

Besonders ärgerlich: Die Gelb-Rote Karte für Can Uygun in der Schlussphase, die aus Sicht der SVK völlig überzogen war. In Überzahl nutzte Legau die Gelegenheit und kam zum entscheidenden Treffer.

„Wir sind aber selbst schuld. Uns fehlt im Moment der unbedingte Wille, Spiele für uns zu entscheiden. Das müssen wir schnellstmöglich ändern – gerade mit Blick auf das Derby in Germaringen am Freitag“, so Jentzsch weiter.

Spielerstimmen: Kritik an Entscheidungen – und am eigenen Auftritt

Auch Kapitän Robin Conrad fand deutliche Worte:

„Die Gegentore waren wieder vermeidbar, da fehlt uns einfach die nötige Bissigkeit. Vorne hatten wir ein paar gute Angriffe, aber der letzte Pass kam nicht. Die Schiri-Entscheidungen waren fragwürdig – besonders die Gelb-Rote Karte für Can. Ich werde klar gestoppt, als ich alleine aufs Tor zulaufe.“

Trotz aller Frustration bleibt der Blick nach vorn gerichtet:

„Wir hätten den Schwung gerne mit einem Sieg ins Derby genommen. Dann holen wir uns die drei Punkte eben am Freitag.“

Gästetrainer lobt zweite Halbzeit

Legaus Trainer Christoph Deininger zeigte sich nach dem späten Erfolg zufrieden:

„Kaufbeuren war bis zur 70. Minute klar spielbestimmend. Dann sind wir immer besser ins Spiel gekommen. Ich wäre schon mit einem Punkt zufrieden gewesen – dass es am Ende zum Sieg reicht, ist natürlich umso schöner.“

Ausblick: Derby in Germaringen

Die SVK steht vor dem nächsten Härtetest: Am Freitag geht es im Derby gegen den direkten Nachbarn Germaringen. Um dort erfolgreich zu sein, braucht es neben einer stabileren Defensive auch mehr Entschlossenheit im Angriff.

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Allgemein Sport

Handball: SG Kaufbeuren-Neugablonz weiter auswärts sieglos

Erste Mannschaft enttäuscht in Sonthofen – Zweite überzeugt mit Heimsieg

Für die erste Mannschaft der SG Kaufbeuren-Neugablonz sollte das Auswärtsspiel in Sonthofen am Sonntag Wiedergutmachung für die abgegebenen Punkte der vergangenen Saison werden und zugleich ein Weg sein, in der aktuellen Saison wieder in die Spur zu finden. Es sollte jedoch anders kommen.

Bereits in der Anfangsphase fand die Mannschaft von Trainer Christian Klöck kaum ins Spiel. Mit seinem Treffer zum 2:1 zeigte Patrick Spitschan nach knapp sechs Minuten das erste Lebenszeichen der SG-Herren in der Sonthoferner Allgäusporthalle. Danach lief das Spiel in der ersten Halbzeit zäh weiter. Symptomatisch war eine dürftige Chancenverwertung als direkte Konsequenz der drucklosen Offensive der SG. Bis zum Stand von 12:10 zu Beginn der 25. Spielminute konnten sich die Illerstädter trotz der fehlenden Kaufbeurer Effizienz im Angriff jedoch nicht wirklich absetzen. Ein Drei-Tore-Lauf in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit führte dann zum Pausenstand von 15:10.

In Halbzeit zwei fanden dann die Abschlüsse der Wertachstädter öfter ihr Ziel. Da jedoch auch weiterhin in der Defensive das Spiel der Sonthofener kaum unterbunden werden konnte, gelang es nicht, den Rückstand aus der ersten Halbzeit zu verringern. Im Gegenteil: Die Illerstädter schafften es bis in die 49. Spielminute, beim Stand von 31:20 ihren Vorsprung noch auf neun Tore auszubauen.

Ein letztes Aufbäumen zeigte Bence Dömsödi mit drei Treffern in Folge aus dem Rückraum. Die SG musste sich letztendlich mit 33:28 geschlagen geben.

Trainer Christian Klöck fasst nach dem Spiel zusammen: “Leider hat uns heute völlig der nötige Biss gefehlt. Weder im Angriff noch in der Abwehr gelang es uns, eigene Akzente zu setzen. Wir müssen uns wieder auf den Kampf besinnen, der uns in der vergangenen Saison die Siege beschert hat. Ein Erfolg gegen Partenkirchen am kommenden Wochenende ist jetzt Pflicht!”

Für die SG waren im Einsatz

Klöck, Hipper, Horend (alle Tor); Kittner 1, Haggenmüller 3, Bartelt 3, Spitschan 1; Salzer 1, Hohenreiter 1, Dömsödi 4,Seidel 1,Mohring 2, Balkow 6, Gellrich 4, Tinfissi 1

Torhüter: Klöck, Hipper, Horend

Zweite Mannschaft mit klarem Sieg

Besser lief es für die zweite Mannschaft der SG. Sie feierte am Samstag einen souveränen 37:27-Erfolg gegen die Zweitvertretung des TSV Sonthofen. Damit rangiert die SG-Reserve mit zwei Siegen aus drei Spielen auf dem dritten Platz der Bezirksklasse.

Jugendergebnisse im Überblick

  • Weibliche B-Jugend: 32:23-Auswärtssieg in Gundelfingen – zweiter Saisonsieg im dritten Spiel.
  • E-Jugend (Fortgeschrittene): Drei Siege in drei Spielen beim Winterrundenturnier in Kempten gegen Kempten und Biessenhofen.
  • Männliche C-Jugend: Deutliche 36:18-Niederlage gegen Lokalrivalen Biessenhofen.
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Sport

Degenfechter aus aller Welt messen sich beim Fünfknopf- und Gefro-Turnier des TV 1858 Kaufbeuren

Internationale Fechtwettkämpfe mit starker regionaler Beteiligung

Am 18. und 19. Oktober 2025 wird Kaufbeuren zum Treffpunkt für Freunde des Degenfechtens: Unter der Schirmherrschaft von Eric Beißwenger, Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales, findet das traditionsreiche 29. Fünfknopfturnier sowie das 12. Gefro-Fechtturnier statt. Beide Turniere stehen im Zeichen der internationalen Begegnung und des sportlichen Miteinanders.

Zwei Turniere – ein gemeinsames Ziel: Begegnung durch Sport

Das Fünfknopfturnier ist als bayerisches Ranglistenturnier international offen ausgeschrieben und richtet sich an Leistungssportler. Das Gefro-Turnier dagegen spricht vor allem den Fechtbreitensport an – ebenfalls mit internationaler Beteiligung.

Beide Turniere schaffen eine Plattform für den sportlichen Austausch über Landesgrenzen hinweg. Fechterinnen und Fechter aus Bayern treffen auf Gegner aus unterschiedlichen Ländern und Vereinsstrukturen – ein sportliches Miteinander, das über den Wettbewerb hinaus Verbindungen schafft.

Kaufbeurer Fechter stark vertreten

Auch die ausrichtende Fechtabteilung des TV 1858 Kaufbeuren e.V. ist gut aufgestellt: Rund 20 Teilnehmer aller Altersklassen treten an. Sie nutzen das Heimturnier nicht nur zur Standortbestimmung, sondern auch zur Begegnung mit Fechtsportlern aus dem In- und Ausland.

Unterstützung durch die Politik

Die sportliche Bedeutung der Veranstaltung wird durch die persönliche Anwesenheit des Schirmherrn unterstrichen. Eric Beißwenger wird Teile der Siegerehrung selbst vornehmen – ein Zeichen der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement und die internationale Ausrichtung des Turniers.

Nachwuchs auf der Planche

Erwartet werden rund 200 Sportlerinnen und Sportler. Die Jüngsten unter ihnen sind gerade einmal acht Jahre alt. Bis zum Aufruf auf die Planche wird in den Vereinen noch intensiv trainiert – Technik, Taktik und Timing stehen im Fokus.

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Sport Veranstaltung

40. Ronsberger Sparkassen-Crosslauf am 02.11. – jetzt anmelden und Teil der Lauftradition werden

Der Crosslauf in Ronsberg – für alle Altersgruppen

Am Sonntag, den 2. November 2025, ist es wieder so weit: Der Ronsberger Sparkassen Crosslauf geht in die 40. Runde. Seit 1984 zählt diese Veranstaltung zu den traditionsreichsten Laufevents im Allgäu. Lediglich im Jahr 2020 musste der Lauf aufgrund der Corona-Pandemie pausieren.

Veranstaltet wird der Crosslauf von der Wintersportabteilung des SC Ronsberg, die 1980 unter der Leitung von Jonny Seitz gegründet wurde. Damals wie heute steht die Freude am Sport im Vordergrund. Schnell wurde klar, dass ein herbstlicher Termin die beste Chance bietet, sich neben den vielen anderen regionalen Veranstaltungen zu behaupten – seither findet der Lauf traditionell am ersten Novemberwochenende statt.

Anspruchsvolle Strecken – für alle Altersgruppen

Die Hauptstrecke über 8,1 Kilometer führt durch anspruchsvolles Gelände mit über 100 Höhenmetern – teils auf schmalen, unebenen Pfaden. Doch auch für die Jüngeren ist gesorgt: Kinder und Schüler laufen auf kürzeren, flacheren Runden durch das Ronsberger Ortsgebiet.

Startzeiten & Klassen am 02.11.2025:

  • 13:00 Uhr: Kinderlauf – 500 m (Jahrgang 2018 und jünger)
  • 13:10 Uhr: Schüler/-innen – 1 km (Jahrgänge 2014–2017)
  • 13:25 Uhr: Schüler/-innen – 2 km (Jahrgänge 2010–2013)
  • 13:45 Uhr: 8,1 km Hauptlauf
    • Jugend weiblich – Jahrgänge 2006–2009
    • Jugend männlich – Jahrgänge 2006–2009
    • Damen, alle Klassen – ab Jahrgang 2005
    • Männer, alle Klassen – ab Jahrgang 2005

Startgeld:

  • Kinder: 5 € (Voranmeldung), 6 € (Nachmeldung)
  • Schüler/Jugend: 7 € / 9 €
  • Erwachsene: 13 € / 16 €

👉 Jetzt anmelden unter: www.sc1919ronsberg.de
📸 Weitere Streckeninfos auf Instagram: @scronsberg_wispo

Teamwertung bringt zusätzlich Spannung

Neben der Einzelwertung wird auch eine Teamwertung angeboten. Die vier besten Läufer:innen eines Teams kommen in die Wertung. Damit wird der sportliche Ehrgeiz zusätzlich gefördert – und der Teamgeist gestärkt.

Kinder und Jugendliche im Fokus

Ein zentrales Ziel der Veranstaltung ist es, den Nachwuchs für den Laufsport zu begeistern. Deshalb arbeitet das Organisationsteam aktiv mit Schulen und Kindertagesstätten zusammen, um möglichst viele Kinder zur Teilnahme zu motivieren.

Engagement auf allen Ebenen

Der Ronsberger Sparkassen Crosslauf wird vollständig ehrenamtlich organisiert – eine Besonderheit im Vergleich zu vielen anderen Veranstaltungen in der Region. Das begrenzte Budget wird durch viel persönliches Engagement ausgeglichen.

Für 2025 gibt es zudem einige Verbesserungen:

  • Ein zusätzliches Zelt bietet Witterungsschutz für Besucher.
  • Alle Teilnehmenden erhalten ein Jubiläums-Starterpaket.
  • Die Sparkasse Allgäu unterstützt ab sofort mit professioneller Zeitmessung.

Mit rund 200 erwarteten Läuferinnen und Läufern bleibt der Crosslauf ein sportliches Ereignis mit familiärem Charakter – offen für alle, die sich gerne bewegen.

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Sport

Knappe Partie: Joker holen einen Punkt in Rosenheim

ESVK gleicht zweimal aus und unterliegt erst in der Overtime

Für den ESV Kaufbeuren stand heute ein Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim auf dem Plan. Joker-Cheftrainer Todd Warriner konnte dabei wieder auf Tyson McLellan setzen, musste aber verletzungsbedingt weiter auf Max Oswald, Max Kislinger und Florian Reinwald verzichten. Dazu stand vom Kooperationspartner Red Bull München Stürmer Thomas Heigl erneut im Kader der Joker.

Wie das erste Drittel war dann auch das ganze Spiel sehr ausgeglichen. Der ESVK hatte schon nach wenigen Sekunden eine erste richtige dicke Chance durch Henri Kanninen, welche Oscar Autio im Tor der Hausherren stark klären konnte. In der Folge glänzten beide Mannschaften mit wenig bis kaum nennenswerten offensiven Aktionen, da beide Defensivreihen sehr gut standen – vor allem die Rosenheimer Verteidigung ließ dabei so gut wie nichts zu. Während der ESVK in der eigenen Zone schon auch immer wieder mal etwas zu kämpfen hatte, vor allem dann, wenn die Starbulls schnell konterten. Schlussendlich ging es aber ohne viele Highlights dann auch mit einem leistungsgerechten 0:0 in die erste Pause.

Im zweiten Drittel sah es dann auch lange danach aus, als würde kein Treffer fallen. Die größte Chance zu Beginn hatte Lukas Laub, der einen schlechten Wechsel der Kaufbeurer alleine vor Daniel Fießinger nicht ausnutzen konnte. Dabei bot sich dem Rosenheimer Stürmer im Anschluss noch eine gute Schussmöglichkeit, aber er scheiterte wieder an Daniel Fießinger. Der ESVK hatte in der 28. Spielminute eine gefährliche Chance durch Joe Cassetti, dessen Schuss Verteidiger Dominik Tiffels aber gerade noch mit der Hand blocken konnte. Oscar Autio wäre wohl zu spät gekommen in dieser Szene.

In der 33. Spielminute sollte dann der erste Treffer der Partie fallen. Dabei nutzten die Starbulls einen schnellen Konter im Nachsetzen zum Führungstreffer. Torschütze Scott Feser konnte die Scheibe zum 1:0 im Nachsetzen über die Linie drücken. Auch nach dem ersten Treffer des Spiels wollte aber keine der beiden Mannschaften offensiver agieren. Die Rosenheimer konzentrierten sich sichtlich darauf, in ihrem System keinen Fehler zu machen und vor allem zuerst defensiv zu denken. Der ESVK musste dabei aufpassen, im Spielaufbau nicht zu viel zu riskieren, um schnelle Konter der Hausherren zu vermeiden. Dies gelang über weite Strecken der Partie sehr gut. Kurz vor der Pause gab es dann noch das erste Powerplay an diesem Abend. Joker-Stürmer Joe Cassetti wanderte dabei auf die Strafbank.

So starteten die Wertachstädter mit knapp einer Minute in Unterzahl auf der Uhr in das dritte Drittel. Sie konnten das Powerplay der Rosenheimer aber gut verteidigen und starteten danach in ihre beste offensive Phase der Partie. In der 44. Minute hatten Alec Zawatsky und Max Hadraschek bereits eine große Möglichkeit auf den Ausgleich liegen gelassen. Oscar Autio konnte dabei mit einem starken Reflex mit dem Schoner vor dem einschussbereiten Max Hadraschek retten. Nur wenige Augenblicke später hatte Jere Laaksonen ebenfalls den Ausgleich auf dem Schläger, aber auch er scheiterte.

Rosenheims Cheftrainer Jari Pasanen sah sich dann gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um seine Mannschaft, die bis dato defensiv stark agierte, neu zu ordnen. Diese sollte aber verpuffen. Direkt nach der Auszeit fingen sich die Starbulls einen Zwei-auf-eins-Konter der Joker ein. Jere Laaksonen bediente dabei den mitgelaufenen Sami Blomqvist, und dieser hatte keine Mühe, in der 45. Minute zum 1:1 einzuschießen.

Direkt nach dem Ausgleichstreffer hatte Sami Blomqvist etwas Pech, als er in aussichtsreicher Position knapp verzog und es somit verpasste, den ESVK sogar in Führung zu bringen. Die Starbulls fingen sich dann auch wieder, und das Spiel war in den folgenden Minuten wieder sehr ausgeglichen. Ein zweites Überzahlspiel konnten die Rosenheimer in der 49. Minute ebenfalls nicht zu einem Treffer nutzen. Der ESVK verteidigte gut, und auch Daniel Fießinger konnte sich zwei Mal auszeichnen.

In der 55. Minute konnten die Wertachstädter dann sogar doch in Führung gehen. Und wieder war es ein Zwei-auf-eins-Konter, den die Joker ausnutzen konnten. Yannik Burghart nahm dabei den Schuss, den Oscar Autio mit der Stockhand parieren konnte. Der mitgelaufene ESVK-Kapitän Bernhard Ebener versenkte dann aber den Nachschuss eiskalt zum 1:2.

Die Rosenheimer schüttelten sich nach dem Gegentor kurz und zeigten dann einen ganz starken Wechsel. Zuerst hatte Charlie Sarault schon die große Chance, das Spiel direkt vor Daniel Fießinger auszugleichen. Seine Mannschaft blieb aber am Puck und konnte dank mehrerer starker Zweikämpfe weitere Schüsse auf das Kaufbeurer Tor abfeuern. Dabei konnte Sebastian Zwickel schließlich einen Schuss von Shane Hanna direkt vor Daniel Fießinger entscheidend zum 2:2 in der 58. Minute abfälschen.

Somit ging es für die Joker wieder einmal in dieser DEL2-Saison in die Overtime. Nachdem beide Mannschaften die eine oder andere Chance auf einen Treffer hatten, war es Jordan Taubert, der Daniel Fießinger mit einem Schuss über die Fanghand zum spielentscheidenden Treffer in der 63. Minute überwinden konnte.

Für den ESVK endete also auch das achte Spiel in der laufenden Saison mit nur einem Tor Unterschied. Insgesamt konnte die Mannschaft von Trainer Todd Warriner an diesem Wochenende vier Punkte einfahren.

Das nächste Heimspiel des ESV Kaufbeuren findet am kommenden Sonntag um 17:00 Uhr gegen den Tabellenführer Kassel Huskies statt. Tickets für Heimspiele des ESVK sind online unter tickets.esvk.de erhältlich – dazu selbstverständlich auch in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

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Sport

Joker siegen im Derby: 4:3-Erfolg gegen Ravensburg vor ausverkaufter Arena

Späte Entscheidung bringt Kaufbeuren den Derby-Sieg gegen die Towerstars

Der ESV Kaufbeuren empfing am heutigen siebten Spieltag der laufenden DEL2-Saison die Ravensburg Towerstars in der energie schwaben arena zum Derby. Trainer Todd Warriner musste hierbei weiterhin auf Tyson McLellan verzichten. Dem Joker-Lazarett schlossen sich leider auch Max Oswald, Maximilian Kislinger sowie Florian Reinwald an. Jakob Peukert war für den EV Füssen im Einsatz. Dafür gab Philipp Krening von Kooperationspartner Red Bull München sein Debüt im ESVK-Dress. Die Joker setzten sich nach kämpferischer Leistung vor 3.100 Zuschauern (ausverkauft) mit 4:3 durch.

Die Highlights

Der erste Spielabschnitt begann mit einem sportlichen Schlagabtausch beider Mannschaften. Erst hatte Marvin Schmid auf Seiten der Gäste eine Doppelchance, danach spielten sich Jonas Fischer und Yannik Burghart schön vor das Tor. Bereits in der sechsten Minute gab es die erste Strafzeit. Diese erhielt Nick Latta wegen Beinstellens. Die Joker drückten die Towerstars in die eigene Zone, konnten aber nichts Zählbares aus der Überzahl mitnehmen. Wenig später kämpften vier Spieler in der Ravensburger Rundung um den Puck. Bernhard Ebner und Nikolaus Heigl setzten sich durch, wonach Letzterer den Puck zu Joe Cassetti in den Slot legte. Der US-Amerikaner netzte aus guter Position zum 1:0 ein. Die Joker konnten sich aber nicht lange über die Führung freuen. Bereits wenige Sekunden später nutzte Erik Karlsson einen Fehlpass der Kaufbeurer in der eigenen Zone, spielte seinerseits den Querpass zu Robbie Czarnik, und der machte den Ausgleich per langem Schlenzer perfekt. Im Anschluss ging es klassisch hin und her, wobei Vorteile bei den Jokern zu erkennen waren. Sie waren oft in Scheibenbesitz und störten bei jeder Gelegenheit das Offensivspiel der Towerstars. Ohne weitere Tore ging es dann in die erste Pause.

Die Bilder des Spiels

Der zweite Spielabschnitt begann hitzig. Nachdem im Kaufbeurer Torraum nachgestochert wurde, kochten bei Fabian Koziol und Fabio Sarto die Emotionen hoch, und es kam zum Faustkampf. Daraus resultierten gegen Fabian Koziol zwei Minuten wegen unnötiger Härte sowie fünf Strafminuten gegen beide Spieler wegen Faustkampfs. In Überzahl traf Robbie Czarnik den Querbalken, Tore fielen jedoch keine. Wenig später setzte sich D’Artagnan Joly gegen die Gästeabwehr durch und passte zu Joe Cassetti, dessen Direktschuss Nico Pertuch überragend mit der Fanghand parierte. Die nächste Strafzeit folgte für die Joker: Sami Blomqvist musste wegen hohen Stocks zwei Minuten vom Eis. In eigener Überzahl ließ sich Robbie Czarnik von Alex Zawatsky den Puck im eigenen Drittel abnehmen. Der Kaufbeurer Stürmer tunnelte anschließend Nico Pertuch zur 2:1-Führung. Die Towerstars ließen das aber nicht auf sich sitzen. Mark Rassel setzte sich an der Bande durch, spielte den Pass zwischen die Bullykreise zu Robbie Czarnik, und dieser schlenzte zum 2:2 ein. Damit aber nicht genug: Wenig später fuhr Robbie Czarnik hinter dem rot-gelben Tor durch und passte auf die rechte Seite zu Erik Karlsson, dessen Direktschuss zum 2:3 im Netz zappelte. Nachdem der Puck in der nächsten Situation über das Plexiglas flog, hatten Erik Karlsson und Alex Zawatsky noch ein paar nette Worte füreinander, wofür beide je zwei Minuten wegen unnötiger Härte erhielten. Mit dem Spielstand von 2:3 ging es dann in die zweite Pause.

Stimmen zum Spiel

Der dritte Spielabschnitt begann denkbar ungünstig für die Towerstars, da Matej Mrazek nach einem Zweikampf liegen blieb und das Eis verlassen musste. Es folgte eine Strafzeit gegen Nick Latta, der gegen Daniel Fießinger nachstocherte und sich so zwei Minuten wegen Stockschlags einhandelte. Das Powerplay blieb erfolglos. Kurz darauf ergab sich aus einer Torsituation der Ravensburger ein blitzsauberer Konter, den Maximilian Hadraschek zum 3:3 veredelte.

Die anschließende PK

Anschließend erhielt Nikita Kessler eine Strafe wegen Bandenchecks, die den Hausherren erneut nichts einbrachte. Eine Minute vor Schluss war es dann so weit für den ESV Kaufbeuren: Sami Blomqvist stand rechts vor dem Tor und wartete lange auf den links einlaufenden Jere Laaksonen. Der Pass kam, der Schuss zappelte im Netz, und das Stadion bebte. Die Joker setzten sich mit 4:3 gegen die Ravensburg Towerstars durch.

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Sport

Spannender Handballspieltag für die SG Kaufbeuren/Neugablonz Mannschaften – fünf Teams im Einsatz

Duell auf Augenhöhe in Sonthofen: SG-Herren wollen zurück in die Spur

Nach einem erfolgreichen Auftakt in die neue Bezirksoberliga-Saison musste sich die erste Herrenmannschaft der SG Kaufbeuren in den beiden darauffolgenden Partien gegen Kempten und Weilheim geschlagen geben. Am kommenden Sonntag steht nun ein wichtiges Auswärtsspiel gegen den TSV Sonthofen auf dem Plan – mit der Chance, wieder zu punkten.

Die Gastgeber aus Sonthofen stehen aktuell punktgleich mit der SG auf Rang 7 der Tabelle. Beide Teams mussten bereits klare Niederlagen gegen Kempten hinnehmen. Während die SG gegen die Allgäuer mit 32:20 unterlag, verlor Sonthofen noch deutlicher mit 42:23. Ein weiteres Spiel ging für den TSV kampflos verloren, da das Team in Weilheim nicht antrat.

Rückblick auf die Vorsaison: Spannung bis zum Schluss

Bereits in der vergangenen Saison lieferten sich die beiden Teams ein enges Rennen. Am Ende trennten SG und TSV nur ein Punkt in der Abschlusstabelle. Auch in den direkten Duellen ging es knapp zu: Ein Spiel endete unentschieden, das Rückspiel entschied der TSV Sonthofen nach hitziger Schlussphase knapp mit 26:25 für sich.

Für die SG bedeutet das: Es gibt noch eine offene Rechnung. Mit dem Spiel am Sonntag soll nicht nur ein Schritt in Richtung obere Tabellenhälfte gemacht werden, sondern auch ein sportliches Ausrufezeichen gesetzt werden. Anwurf ist um 17:00 Uhr in Sonthofen.

Weitere Spiele mit Kaufbeurer Beteiligung

Zweite Herrenmannschaft: Heimspiel gegen Sonthofen II

Bereits am Samstag trifft die zweite Mannschaft der SG Kaufbeuren auf die Reserve des TSV Sonthofen. Anwurf in der heimischen Halle ist um 15:30 Uhr. Die Gäste aus dem Oberallgäu stehen noch ohne Punkt da. Die SG möchte diese Bilanz unangetastet lassen und die Punkte in Kaufbeuren behalten.

Weibliche B-Jugend auswärts gefordert

Am Sonntag reist die weibliche B-Jugend der SG zu ihrem dritten Saisonspiel nach Gundelfingen. Dort trifft sie auf den TV Gundelfingen – ein direkter Verfolger in der Tabelle. Ein Auswärtssieg könnte den Kaufbeurerinnen etwas Luft im Mittelfeld verschaffen.

C- und E-Jugend mit Auswärtsspielen

Die C-Jugend spielt am Samstag um 16:00 Uhr auswärts gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf. Das traditionsreiche Jugendderby verspricht Spannung.

Bereits ab 10:30 Uhr nimmt die E-Jugend am ersten Turnier der diesjährigen Winterrunde in Kempten teil. Die „Fortgeschrittenen“ der SG treffen dort auf zwei Teams der SG Kempten-Kottern sowie auf Biessenhofen-Marktoberdorf.

Fazit: Wichtige Spiele und viel Bewegung im SG-Kader

Für die SG Kaufbeuren bringt das Wochenende gleich mehrere sportliche Herausforderungen. Besonders das Duell der ersten Herrenmannschaft gegen Sonthofen verspricht Brisanz. Aber auch die Nachwuchsteams wollen ihre Tabellenpositionen stärken – teils in Heimspielen, teils auswärts.

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Sport

Spannung pur: ESVK vor Doppel-Derby-Wochenende

Heimspiel-Kracher gegen Ravensburg, Auswärtsduell in Rosenheim

Am siebten und achten Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 wartet ein echtes Derby-Wochenende auf den ESV Kaufbeuren. Die Joker treffen am Freitagabend (19:30 Uhr) in der energie schwaben arena auf die Ravensburg Towerstars. Nur zwei Tage später steht das Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim an – am Sonntag um 17:00 Uhr im ROFA-Stadion.

Große Kulisse beim Nachbarschaftsduell erwartet

Das Heimspiel gegen die Towerstars ist mit Spannung erwartet – und nahezu ausverkauft. Für das Derby sind nur noch wenige Resttickets verfügbar. Die energie schwaben arena dürfte damit am Freitagabend erstmals in dieser Saison bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Die Fans dürfen sich auf ein stimmungsvolles Eishockeyerlebnis freuen.

Ticketinfos

Wer sich noch ein Ticket sichern möchte, wird online unter tickets.esvk.de fündig. Zusätzlich gibt es Karten in der ESVK-Geschäftsstelle, an bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse.

Personal: Heigl zurück, McLellan weiter verletzt

Aus sportlicher Sicht gibt es in der Joker-Kabine kaum Neuigkeiten. Allerdings muss der ESVK weiterhin auf Tyson McLellan verzichten. Der Stürmer laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird voraussichtlich auch am Wochenende nicht mitwirken können.

Verteidiger Rio Kaiser, der über eine Förderlizenz von Red Bull München verfügbar wäre, ist für die kommenden Partien noch fraglich. Gute Nachrichten gibt es dafür von Stürmer Nikolaus Heigl: Er kehrt laut aktuellem Stand ins Aufgebot zurück.

Stimmen aus dem Team

Alec Zawatsky, Stürmer des ESV Kaufbeuren, blickt mit Vorfreude auf das Derby-Wochenende:

„Es ist ein sehr aufregendes Wochenende mit den beiden Derbys gegen Ravensburg und Rosenheim für uns. Wir treffen auf zwei starke Teams, und es wird eine große Herausforderung für uns, aber wir haben eine gute und vor allem intakte Mannschaft und werden alles dafür tun, die Spiele erfolgreich zu gestalten.

Wir fiebern natürlich alle unserem ersten Sieg nach regulärer Spielzeit entgegen. Um unseren Fans eine große Freude zu bereiten, könnte es wohl keinen besseren Zeitpunkt dafür geben als am Freitagabend im Heimspiel gegen Ravensburg. Mit ihnen im Rücken ist viel für uns möglich.“

Livestream: Alle Spiele live auf Sportdeutschland.TV

Wer die Spiele nicht live im Stadion verfolgen kann, hat die Möglichkeit, sie online zu sehen. Alle Begegnungen der DEL2 werden kostenpflichtig im Livestream auf Sporteurope.TV übertragen.

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Sport

Hiobsbotschaft für den ESVK: Max Oswald fällt länger aus

Kaufbeurens Stürmer verletzt – ESVK muss umplanen

Schlechte Nachrichten für den ESV Kaufbeuren: Stürmer Max Oswald wird dem Team voraussichtlich für mindestens acht Wochen fehlen. Der Angreifer mit der Rückennummer 9 zog sich im Spielbetrieb eine Oberkörperverletzung zu.

Ausfall trifft ESVK in aktiver Saisonphase

Die Diagnose kam aus der medizinischen Abteilung des Vereins. Trainer Todd Warriner muss somit für einen längeren Zeitraum auf den jungen Stürmer verzichten. Welche Auswirkungen das auf die Aufstellung und das Offensivspiel der Joker hat, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

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Auswärtsniederlage für die SpVgg Kaufbeuren: Zwei Elfmeter, zwei Gesichter und ein Sonntagsschuss

TSV 1862 Babenhausen ringt SpVgg Kaufbeuren mit 3:2 nieder

Am 13. Spieltag der laufenden Saison unterlag die SpVgg Kaufbeuren dem TSV 1862 Babenhausen knapp mit 2:3. In einem umkämpften Spiel zweier ebenbürtiger Mannschaften entschied letztlich ein sehenswerter Treffer in der Schlussphase die Partie zugunsten der Gastgeber.

Zwei frühe Treffer bringen Babenhausen in Führung

Babenhausen erwischte einen Start nach Maß: Silas Bauer brachte sein Team bereits in der 3. Minute in Führung und legte in der 35. Minute das 2:0 nach. Beide Treffer resultierten aus Foulelfmetern – verursacht durch eine verunsicherte Kaufbeurer Defensive. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause.

Jetzt reinhören: Klar.Text Podcast – Spot Theater Kaufbeuren – „Klimawandel – ein MenoFest“ – Tabuthema Wechseljahre auf der Bühne. Premiere 11.10.2025 im Stadttheater Kaufbeuren. Mehr unter: www.wir-sind-kaufbeuren.de/podcast-klar-tex

Kaufbeuren kommt stark zurück – belohnt sich aber nicht

Trainer Manuel Günes reagierte in der Kabine mit einer deutlichen Ansprache und stellte sein Team um. Der Effekt war sichtbar: Can Uygun glich mit einem Doppelpack (47./65.) zum 2:2 aus und brachte die Gäste zurück ins Spiel.

Trotz weiterer guter Möglichkeiten blieb der dritte Treffer für die SpVgg aus. In der 82. Minute nutzte Babenhausen dann eine der wenigen Offensivaktionen in der zweiten Hälfte: Der eingewechselte Marco Jansen traf mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 3:2-Endstand.

Stimmen zum Spiel: Enttäuschung über verpasste Chancen

Nach dem Schlusspfiff zeigte sich Kaufbeurens Trainer Manuel Günes enttäuscht – insbesondere mit Blick auf die erste Hälfte und die fehlende Cleverness in entscheidenden Momenten.

Auch Co-Trainer und Abwehrchef Luca Wollens fand klare Worte:

„Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen. Beide Elfmeter waren berechtigt, da müssen wir uns cleverer anstellen. Nach der Pause hatten wir das Spiel im Griff, stehen dann aber zwei Mal frei vor dem Tor und machen die Dinger nicht. Das Gegentor zum 3:2 fällt dann aus dem Nichts – ein Sonntagsschuss eben.“

Wollens äußerte sich zudem zu einer umstrittenen Szene mit einer roten Karte gegen Oguzhan Erol:

„Meiner Meinung nach war das keine Tätlichkeit.“

Fazit: Enges Spiel mit bitterem Ende für die Gäste

Für die SpVgg Kaufbeuren bleibt das Spiel in Babenhausen ein ärgerliches Kapitel. Trotz guter Moral nach der Pause und vieler vergebener Chancen reichte es am Ende nicht zu einem Punktgewinn. Die Gastgeber hingegen nutzten ihre wenigen Gelegenheiten effizient – und behielten vor 80 Zuschauern die Oberhand.

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SG Kaufbeuren/Neugablonz: Trotz Kampf keine Punkte in Weilheim

Nur die weibliche D-Jugend konnte am Wochenende Zähler erringen

Für das dritte Spiel der Bezirksoberliga-Saison 2025/26 ging es für die Herrenmannschaft der SG Kaufbeuren/Neugablonz am Samstag nach Weilheim. Nachdem in der vergangenen Spielzeit keines der beiden Spiele gewonnen werden konnte, waren nun Punkte das erklärte Ziel.

Ins Spiel kam die Mannschaft unter Trainer Christian Klöck zu Beginn nicht wirklich. So konnten die Angriffe der Weilheimer nicht gestoppt werden und eigene Chancen wurden nicht konsequent genug genutzt. Dies hatte zur Folge, dass sich die Oberbayern bereits nach gut fünf Minuten mit 6:3 einen Drei-Tore-Vorsprung erarbeitet hatten. Diesem Rückstand lief die SG in der Folge hinterher und konnte die Lücke zu einer abgebrüht agierenden Weilheimer Mannschaft nicht schließen. Bereits in der zehnten Spielminute versuchte Coach Klöck dann mit einer Auszeit Ruhe in das Kaufbeurer Spiel zu bringen.

Jetzt reinhören: Klar.Text Podcast – Spot Theater Kaufbeuren – „Klimawandel – ein MenoFest“ – Tabuthema Wechseljahre auf der Bühne. Premiere 11.10.2025 im Stadttheater Kaufbeuren. Mehr unter: www.wir-sind-kaufbeuren.de/podcast-klar-text

Das funktionierte dahingehend, dass die SG nun konzentrierter spielte und die Heimmannschaft zwang, beim Stand von 13:11 selbst eine Auszeit zu nehmen. Besonders fiel dabei einer der neuen jungen Spieler der SG-Herren auf, Jakob Kittner, der mit drei Toren in acht Minuten maßgeblich zu der Kaufbeurer Aufholjagd beitrug. Insgesamt hatten sich Angriff und Abwehr nun auch gefangen und die zuvor hohe Fehlerquote konnte reduziert werden. In die Halbzeit gingen die Kontrahenten dann mit dem Pausenstand von 15:12.

Nach der Pause fielen die Kaufbeurer dann wieder in alte Muster zurück. Fehlende Kreativität gegen die offensive Abwehr der Weilheimer und eine mäßige Chancenverwertung eröffneten der Heimmannschaft erneut die Chance, ihre Führung auszubauen. Auch eine frühe Auszeit der Kaufbeurer in der zweiten Halbzeit führte zu keiner wirklichen Verbesserung. In der 45. Spielminute markierte dann der Weilheimer Topscorer Julius Krause mit einem seiner sieben Tore das 24:16 und damit einen Acht-Tore-Vorsprung, von dem sich die SG nicht mehr erholen sollte.

Beim Stand von 32:24 erklang dann in der Weilheimer Jahnhalle die Schlusssirene. Der TSV bleibt damit ungeschlagen auf dem zweiten Platz der Bezirksoberliga. Die SG steht nach zwei harten Spielen nun bei 2:4 Punkten. Gegen die Sonthofener, die ebenfalls mit einem Sieg und zwei Niederlagen in die Saison gestartet sind, sollen am kommenden Wochenende zwei Punkte errungen werden.

Rückraum-Mitte-Spieler Micha Mohring zieht seine Schlüsse aus dem Spiel: “Wir haben schlicht zu inkonsequent gespielt. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr haben wir unsere Stärken nicht ausgespielt und zu viele Fehler gemacht. Positiv ist jedoch, dass wir uns bis zum Ende nicht aufgegeben haben. Wir müssen weiter an uns arbeiten und uns auf das Spiel gegen Sonthofen am kommenden Wochenende konzentrieren.”

Für die SG waren im Einsatz: Hipper; Klöck; (beide Tor) Tinfissi; Kittner 5; Heil 3; Haggenmüller 1; Dömsödi 1; Mohring 2; Gellrich 6; Balkow 2; Bartel 4;

Ohne Auswechselspielerinnen, aber immerhin spielfähig, reisten die Mädels der SG-B-Jugend zum Auswärtsspiel nach Ottobeuren.

In den ersten vier Minuten konnte das Team noch gut mithalten, doch dann schlichen sich Fehler ein – mit ihnen verschwanden Spielfreude und das gewohnte Tempo. Zur Halbzeit lag die SG mit 17:9 zurück.

Wie ausgewechselt kam die SG aus der Pause. Die Abwehr stand sicher, die Torhüterin hielt stark, und über schnelle Angriffe kämpfte sich das Team auf 23:20 heran. Acht Minuten vor Schluss traf Lenya Würl zum 28:27 – der Anschluss war geschafft!

Doch in den letzten Minuten schwanden die Kräfte, und das hohe Tempo konnte nicht mehr gehalten werden. Am Ende stand eine 32:29-Niederlage – dennoch eine starke kämpferische Leistung ohne Wechselmöglichkeiten und mit viel Herzblut bis zum Schluss!

Erfolgreich startete die weibliche D-Jugend in die Winterrunde in der Bezirksklasse. Mit einem 23:16-Erfolg gegen die außer Konkurrenz spielende Mannschaft aus Fürstenfeldbruck und einem 21:18 gegen die Heimmannschaft Gilching sicherte sich das Team unter Trainerin Vera Wassermann die ersten zwei Punkte in der Saison. Diese war besonders glücklich über die kämpferische Leistung ihrer D-Jugend, da sie der Mannschaft aus Gilching die erste Niederlage aus vier Spielen bescherten.

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Knappes Duell in Weißwasser: ESVK unterliegt den Lausitzer Füchsen nach Penaltyschießen

Starke Defensivleistung wird mit einem Punkt belohnt – Babulis überzeugt erneut im Tor

Am sechsten Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 war der ESV Kaufbeuren bei den Lausitzer Füchsen zu Gast. Trainer Todd Warriner musste weiterhin auf den verletzten Tyson McLellan verzichten. Dafür kehrten Jonas Fischer und Jakob Peukert ins Aufgebot zurück, während Rio Kaiser für Red Bull München im Einsatz war. Im Tor startete erneut Rihards Babulis, der vor 2.475 Zuschauern mit einer überzeugenden Leistung glänzte.

Wie bereits in den Spielen zuvor, fiel auch dieses Duell nur mit einem Tor Unterschied. Der ESVK konnte sich in die Overtime retten und letztlich einen Punkt mit auf die Heimreise nehmen.

Die Highlights

Frühe Führung für Kaufbeuren – Füchse schlagen zurück

Die erste Chance der Partie gehörte ESVK-Stürmer Joe Cassetti, der jedoch an Anthony Morrone im Tor der Füchse scheiterte. Auf der Gegenseite hatte Kaufbeuren in der Defensive zunächst Glück, als mehrere Lausitzer Spieler frei vor Babulis auftauchten, der jedoch mehrfach retten konnte.

In der 9. Minute brachte Alec Zawatsky die Joker nach einem Scheibengewinn von Max Hadraschek mit 1:0 in Führung. Doch noch im ersten Drittel gelang den Füchsen durch Christopher Theodore der Ausgleich, nachdem er frei vor dem Tor auftauchte und Babulis keine Chance ließ.

Strafzeiten prägen das Mitteldrittel – Joker erneut in Führung

Im zweiten Drittel sammelten die Joker zahlreiche Strafminuten und mussten unter anderem ein doppeltes Unterzahlspiel überstehen. Doch gerade in dieser Phase zeigte sich die Defensive stabil.

In der 28. Minute nutzte der ESVK ein Powerplay zur erneuten Führung: Nach einem Pass von Sami Blomqvist traf Henri Kanninen mit einem platzierten Schuss zum 2:1. Kurz vor der zweiten Pause konnten die Hausherren jedoch ausgleichen. Ein abgefälschter Schuss von Charlie Jahnke landete im Kaufbeurer Tor – 2:2.

Spannende Schlussphase – Entscheidung im Penaltyschießen

Im Schlussabschnitt blieb das Spiel ausgeglichen. Kaufbeuren konnte sich diesmal von der Strafbank fernhalten. In der 52. Minute ging Weißwasser erstmals in Führung, als Alexis D’Aoust aus kurzer Distanz zum 3:2 traf. Doch nur wenig später glich Max Oswald mit einem kraftvollen Direktschuss zum 3:3 aus – nachdem Heigl und Mayer den Puck zuvor stark erobert hatten.

In der Overtime konnte keine Mannschaft den entscheidenden Treffer erzielen, auch ein Powerplay der Füchse blieb ungenutzt. Im Penaltyschießen hatten die Joker dann das Nachsehen: Alle vier Schützen scheiterten, während Eric Hjorth für die Füchse traf und den 4:3-Endstand markierte.

Die Spielstatistik gibt es auf del-2.org.

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Allgemein Sport

Wenn Chancen nicht reichen: ESVK verliert knapp gegen Freiburg

2:3-Heimniederlage gegen effektive Freiburger – Joker lassen viele Möglichkeiten ungenutzt

Zum fünften Spieltag der DEL2-Saison empfing der ESV Kaufbeuren den EHC Freiburg in der energie schwaben arena. Trotz zahlreicher Torchancen unterlag das Team vor 2.422 Zuschauern mit 2:3. Personell musste der ESVK auf Jakob Peukert und Jonas Fischer verzichten, die für den EV Füssen im Einsatz waren. Auch Tyson McLellan fehlte weiterhin verletzt. Dafür gab Florian Reinwald sein Pflichtspieldebüt. Im Tor stand erneut Daniel Fießinger.

Vor dem Anpfiff wurde Sami Blomqvist geehrt – er absolvierte am zweiten Spieltag sein 400. Pflichtspiel für den ESVK.

Die Highlights des Spiels

Frühe Führung, schnelle Antwort

Die Joker erwischten den besseren Start: In einer frühen Überzahlsituation setzte sich Jere Laaksonen auf der linken Seite durch und legte auf Nikolaus Heigl ab. Der Schuss wurde vom Freiburger Torhüter abgewehrt, doch Blomqvist nutzte den Rebound zum 1:0 – ein passender Moment an seinem Ehrentag. Freiburg reagierte umgehend: Fabian Ilestedt bediente Nicolas Linsenmaier, der zum 1:1-Ausgleich einschob.

Kaufbeuren blieb offensiv aktiv. Henri Kanninen und Max Oswald kamen zu guten Möglichkeiten, doch EHC-Schlussmann Patrik Červený parierte stark. Zwei Strafzeiten gegen die Joker blieben folgenlos, sodass es mit 1:1 in die erste Pause ging.

Die Bilder des Spiels

Freiburg nutzt Fehler eiskalt

Nach Wiederbeginn erhöhten die Gäste den Druck und belohnten sich schließlich mit der Führung. Ein Wechselfehler der Joker ließ die Abwehr offen – Tomas Schwamberger nutzte den Raum zum 1:2. Kurz darauf traf Freiburg erneut: Ein Schuss von der blauen Linie wurde abgefälscht, erneut Schwamberger – 1:3.

Kaufbeuren kämpfte sich zurück. Blomqvist zog von rechts ab, der Puck prallte ab, und Ebner vollendete zum 2:3. Kurz vor Drittelende musste Heigl wegen Hakens vom Eis, doch das Penalty-Killing der Joker funktionierte gut.

Die anschließende PK

Große Chance zum Ausgleich bleibt ungenutzt

Der letzte Spielabschnitt bot Spannung und viele Strafzeiten – besonders gegen Freiburg. In einem längeren Fünf-gegen-Drei spielten die Joker druckvoll, scheiterten aber immer wieder am starken Červený oder an sich selbst. Auch in den letzten Minuten konnte Kaufbeuren den Ausgleich nicht erzwingen, zumal Kanninen kurz vor Schluss noch auf die Strafbank musste.

Am Ende stand eine bittere 2:3-Niederlage – nicht wegen mangelnder Möglichkeiten, sondern wegen deren Verwertung.

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Heimspiel gegen Freiburg, Auswärtsspiel in Weißwasser: Ein richtungsweisendes DEL2-Wochenende für den ESVK

ESV Kaufbeuren trifft auf direkte Verfolger – Personalentscheidungen und Zielsetzung vor den Spielen

Am Wochenende stehen für den ESV Kaufbeuren die Spieltage fünf und sechs der DEL2-Saison auf dem Plan. Zum Auftakt empfängt das Team am Freitagabend um 18:30 Uhr den EHC Freiburg in der energie schwaben arena. Am Sonntag folgt das Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen. Spielbeginn in Weißwasser ist um 17:00 Uhr.

Tickets für das Heimspiel

Eintrittskarten für die Partie gegen Freiburg sind online unter tickets.esvk.de erhältlich. Zusätzlich gibt es Karten in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Geschäftsstelle des ESVK sowie an der Abendkasse.

Personalsituation vor dem Wochenende

Cheftrainer Todd Warriner muss weiterhin auf Mittelstürmer Tyson McLellan verzichten. Der 25-Jährige laboriert an einer Oberkörperverletzung und steht für beide Partien voraussichtlich nicht zur Verfügung. Unterstützung kommt erneut vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München: Verteidiger Rio Kaiser und Stürmer Nikolaus Heigl werden nach aktuellen Informationen im Aufgebot der Joker stehen.

Einschätzung von John Rogl

Verteidiger John Rogl blickt mit klarem Fokus auf die beiden anstehenden Begegnungen: „Die bevorstehenden Begegnungen gegen den EHC Freiburg und die Lausitzer Füchse sind für uns von großer Bedeutung. Wir treffen auf zwei Mannschaften, die in der aktuellen Tabelle nur knapp hinter uns rangieren. Daher möchten wir die Gelegenheit nutzen, uns leicht abzusetzen. Zudem ist es für uns als Team entscheidend, weiterhin zusammenzuwachsen und unser Spiel entsprechend zu verbessern. Aus diesen Gründen sind die beiden Partien äußerst wichtig für uns.“

Livestream-Angebot

Alle Spiele der DEL2, inklusive der beiden Partien des ESVK an diesem Wochenende, werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV übertragen.

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Offene Rechnung für die SG Kaufbeuren/Neugablonz in Weilheim

Auswärtswochenende für alle Mannschaften

Für die SG Kaufbeuren/Neugablonz steht am kommenden Wochenende ein Auswärtswochenende an. Am Samstag reist die Herren 1 nach Weilheim und die zweite Mannschaft spielt auswärts in Memmingen.

Für die Herren 1 gilt es am Wochenende, die herbe Niederlage gegen die SG Kempten-Kottern vom vergangenen Samstag abzuschütteln und sich weiter auf den Handball zu konzentrieren. Mit dem TSV Weilheim steht in der Weilheimer Jahnhalle nämlich der nächste anspruchsvolle Gegner an. Die Herrenmannschaft des TSV steht nach den ersten zwei Spielen ungeschlagen auf Platz 2 der Tabelle.

Zwar ging das letzte Spiel durch ein Nichtantreten der Sonthofener Mannschaft automatisch an die Heimmannschaft, jedoch zeigten die Weilheimer im ersten Spiel gegen Partenkirchen (27:21) durchaus Stärke. In der vergangenen Spielzeit konnten die Herren des TSV beide Spiele für sich entscheiden – die SG hat also noch eine Rechnung offen.

Die Kaufbeurer kommen jedoch von einem schwer zu verdauenden Auswärtsspiel in Kempten. Ziel muss es also sein, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und vor allem auch wieder den nötigen Biss aufzubringen. Coach Christian Klöck plagen dabei etwas Personalsorgen – die SG wird verletzungsbedingt auf einige Leistungsträger verzichten müssen. Ungeachtet dessen ist es das Ziel, in Weilheim Punkte zu holen. Wenn die SG trotz der kurzen Bank gegen die Oberbayern den gleichen Kampfgeist zeigt wie beim Sieg gegen Landsberg, wird es dem TSV schwerfallen, die Punkte zuhause zu behalten. Anwurf in Weilheim ist am Samstag um 17:15 Uhr.

Zweite Mannschaft in Memmingen gefordert

Ebenfalls am Samstag ist die Reserve der SG im Einsatz. Die zweite Mannschaft steht um 19:00 Uhr in Memmingen auf der Platte. Angespornt durch den Heimsieg im Derby gegen Biessenhofen gilt es nun, die starke Leistung auch in die Illerstadt mitzunehmen. Der TV Memmingen ist jedoch mit einem Sieg im bisher einzigen Spiel ebenfalls erfolgreich in die Saison gestartet. Es bahnt sich also ein interessantes Spiel an.

Jugendmannschaften am Sonntag im Einsatz

Am Sonntag sind die Mannschaften der weiblichen B-Jugend und der weiblichen D-Jugend dann in der Pflicht. Nach einem Auftaktsieg in der Bezirksoberliga für die Mädels der B heißt der nächste Gegner TSV Ottobeuren. Nach dem ersten Spieltag stehen die beiden Mannschaften auf Platz zwei und drei der Tabelle – Spannung garantiert.

Spannend wird es auch bei der weiblichen D-Jugend. Diese startet in Gilching mit Spielen gegen die Heimmannschaft und die TuS Fürstenfeldbruck in die Winterrunde. Nach der Vorbereitungsphase soll jetzt das Gelernte umgesetzt und gut in die Spielzeit gestartet werden.

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SG Kaufbeuren-Neugablonz kassiert deutliche Niederlage beim Auswärtsspiel in Kempten

Rückschlag für die Erste – Heimjubel bei der Zweiten

Mit dem Auftaktsieg gegen Landsberg im Rücken stand für die erste Herrenmannschaft der SG Kaufbeuren-Neugablonz am vergangenen Wochenende das erste Auswärtsspiel der Bezirksoberliga-Saison bei der SG Kempten-Kottern an. Die klare Zielsetzung des Oberliga-Absteigers Kempten ist der sofortige Wiederaufstieg – die Kaufbeurer reisten also als Außenseiter an.

Ihrer Favoritenrolle wurden die Gastgeber früh gerecht: Bereits nach knapp zehn Minuten lagen sie mit 8:2 vorne. Die hohe Geschwindigkeit der Kemptener Angriffe machte dem Team von Trainer Christian Klöck sichtlich zu schaffen. Zwar führten eigene Offensivaktionen immer wieder zu Chancen, doch ein starker Kemptener Torwart vereitelte zahlreiche Würfe.

Trainer Klöck nahm bereits in der zehnten Spielminute seine erste Auszeit, um sein Team neu auszurichten. Phasenweise zeigte das Wirkung – insbesondere Konstantin Balkow setzte mit neun Treffern ein Ausrufezeichen. Angetrieben von Daniel John und Lukas Bareth baute Kempten die Führung jedoch weiter aus. Selbst kleine Fehler der SG Kaufbeuren-Neugablonz wurden direkt bestraft. Zur Halbzeit stand es 22:10 für die Gastgeber.

In der zweiten Hälfte zeigten die Kaufbeurer einige ansehnliche Aktionen und hielten zeitweise besser mit. Doch erneut waren es Bareth und John, die mit insgesamt 24 Toren den deutlichen Heimsieg für Kempten sicherten. Roman Haggenmüller traf in der 56. Minute zum 40:20 – es sollte der letzte Kaufbeurer Treffer bleiben. Vier Sekunden vor Schluss setzte Kempten den Schlusspunkt zum 44:20-Endstand.

Trotz der klaren Niederlage zeigte die SG Kempten-Kottern, warum ihr Saisonziel „Wiederaufstieg“ realistisch ist. Für die SG Kaufbeuren-Neugablonz gilt es nun, die Partie aufzuarbeiten und den Blick nach vorne zu richten. Am kommenden Wochenende wartet in Weilheim die nächste Herausforderung.

Für die SG Kaufbeuren-Neugablonz spielten:
Horend, Klöck (beide Tor); Kittner (1), Haggenmüller (2), Spitschan (4), Hohenreiter, Dömsödi, Seidel (1), Salzer, Mohring (1), Gellrich (2), Balkow (9)

Erfolgreicher Heimspieltag für die Jugend und die Zweite Mannschaft

Mehr Grund zur Freude gab es am Samstag in der heimischen Halle an der Turnerstraße. Den Handballtag eröffneten die Mannschaften der F-Jugend. Eine Fortgeschrittenen- sowie zwei Anfängerteams traten gegen sechs Teams aus dem Alpenvorland an. Der Auftakt zur Winterrunde bot viel Spannung und Begeisterung.

Auch die weibliche B-Jugend trat mit Personalengpässen an, zeigte aber eine starke Leistung. Trotz Unterzahl sicherten sich die Spielerinnen einen deutlichen 45:32-Sieg gegen die TSF Ludwigsfeld.

Ein echtes Derby mit Klassikercharakter bestritt die zweite Herrenmannschaft gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf. Mit einer geschlossenen Teamleistung und einem gut besetzten Kader überzeugte die Kaufbeurer Reserve. Zwischenzeitlich konnte sie sich bis auf vier Tore absetzen. In einem weitgehend ausgeglichenen Spiel wurde die Partie erst in den letzten Minuten entschieden. Am Ende stand ein verdienter 23:20-Erfolg für die Hausherren zu Buche – ein gelungener Saisonauftakt.

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ESVK dreht 0:2-Rückstand und entführt zwei Punkte bei der DEL2-Heimpremiere der DEG

Joker siegen im Penaltykrimi gegen Düsseldorf

Der vierte DEL2-Spieltag führte den ESV Kaufbeuren am späten Sonntagnachmittag zur Düsseldorfer EG. Für den Absteiger aus der DEL war es zugleich die Heimpremiere in der DEL2. ESVK-Trainer Todd Warriner musste weiterhin auf Mittelstürmer Tyson McLellan verzichten. Im Tor stand Daniel Fießinger, der mit einer starken Leistung zu den entscheidenden Akteuren des Spiels zählte. Vor 7.210 Zuschauern sicherte er mit seinen Paraden entscheidend die zwei Punkte für die Joker.

Die Highlights

Die DEG startete druckvoll in die Partie und setzte den ESVK früh unter Druck. Nach kurzer Entlastung kassierten die Joker den ersten Gegentreffer: Leon Niederberger schlich sich im Slot zwischen drei Kaufbeurer Spielern durch und netzte nach einem Pass von hinter dem Tor zum 1:0 ein. Ein erstes Powerplay der Düsseldorfer überstanden die Gäste mit viel Geschick – Paul Mayer rettete in höchster Not vor der Linie.

Nach etwa zehn Minuten fanden auch die Joker besser ins Spiel und kamen durch Max Hadraschek und Max Oswald zu ersten Chancen. Doch ein Offensivfoul von John Rogl führte zum nächsten Powerplay der DEG – diesmal mit Erfolg: Kevin Maginot fälschte im Slot zum 2:0 ab.

Die anschließende Pressekonferenz

Kurz darauf bekam der ESVK seine erste Überzahlsituation und konnte einige Abschlüsse verbuchen, jedoch noch ohne zählbaren Erfolg. Vier Minuten vor der Drittelpause nutzte Klausi Heigl ein weiteres Powerplay: Henri Kanninen bediente ihn im Slot, der Anschlusstreffer zum 2:1 war perfekt.

Im zweiten Drittel dominierten die Joker das Geschehen. Direkt nach Wiederbeginn traf Max Oswald nur den Innenpfosten, Sekunden später glich Dartagnan Joly aus der Drehung zum 2:2 aus. Der ESVK erspielte sich nun ein klares Chancenplus. Zawatsky, Cassetti, Kanninen und Blomqvist kamen zu hochkarätigen Möglichkeiten – DEG-Keeper Niklas Lunemann verhinderte jedoch mehrfach den Rückstand seiner Mannschaft. Auch Daniel Fießinger auf Kaufbeurer Seite parierte stark, insbesondere gegen Yushiroh Hirano. Trotz vieler guter Gelegenheiten blieb es bis zur zweiten Pause beim Unentschieden.

Im Schlussabschnitt hielten beide Torhüter ihre Teams mit starken Paraden im Spiel. Besonders Fießinger überzeugte in den hektischen Schlussminuten mit Übersicht und Ruhe. Auch in der Overtime änderte sich daran nichts – beide Mannschaften hatten Chancen, scheiterten jedoch an den Torleuten.

Das Penaltyschießen entschied schließlich die Partie. Für den ESVK trafen Joe Cassetti und Dartagnan Joly mit sehenswerten Treffern. Daniel Fießinger parierte zwei von drei Düsseldorfer Versuchen und sicherte so den 3:2-Auswärtssieg.

Nach vier Spieltagen hat der ESV Kaufbeuren nun fünf Punkte auf dem Konto.

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SpVgg Kaufbeuren bleibt souverän: Klarer 4:0-Heimsieg gegen den TV Weitnau

Offensivstärke und Spielkontrolle: Kaufbeuren überzeugt gegen Schlusslicht der Tabelle

Die SpVgg Kaufbeuren wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann am Wochenende verdient mit 4:0 (2:0) gegen den Tabellenletzten TV Weitnau. Von Beginn an dominierte die Heimelf das Geschehen und setzte früh klare Akzente.

In der 17. Spielminute brachte Martin Singer die Kaufbeurer auf Vorlage von Can Uygun mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Halbzeit erhöhte Robin Conrad in der 37. Minute auf 2:0 – erneut kam der entscheidende Pass von Uygun, der mit seiner Übersicht und Spielfreude glänzte.


Doppelte Schützenhilfe: Conrad und Uygun im Zusammenspiel

Auch im zweiten Durchgang ließ Kaufbeuren keine Zweifel am Spielausgang aufkommen. In der 61. Minute revanchierte sich Conrad mit einem Assist für Uygun, der zum 3:0 einnetzte. Der Treffer markierte die Vorentscheidung in einer Partie, in der der TV Weitnau offensiv kaum zur Geltung kam.

Den Schlusspunkt setzte Kevin Riehle in der 87. Minute: Nach einem Querpass von Conrad schob er mühelos zum 4:0-Endstand ein. Alle vier Tore der Kaufbeurer waren das Ergebnis gelungener Kombinationen und einer insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung.


Disziplin auf dem Platz – Kaufbeuren bleibt ohne Verwarnung

Die Partie verlief über weite Strecken fair. Die SpVgg Kaufbeuren blieb ohne gelbe Karte, lediglich Maximilian Nieberle wurde nach einem Foulspiel für zehn Minuten vom Feld gestellt. Die Gäste konnten diese Phase jedoch nicht für sich nutzen.


Stimmen zum Spiel

Elmar Mulach, Trainer des TV Weitnau, zog ein klares Fazit:

„Wir waren zu harmlos, hatten nur eine wirklich gute Torchance. Kaufbeuren siegte verdient, auch in dieser Höhe.“

SVK-Trainer Manuel Günes zeigte sich insgesamt zufrieden:

„Es ist immer schwer, wenn man im Vorfeld einen Sieg erwartet. Wir haben unsere Tore spielerisch erzielt und blieben ohne Gegentor. Nur die Chancenverwertung war ausbaufähig – trotz der vier Tore.“

Torwart Emre Sahin freute sich über das „Zu-Null“-Spiel:

„Es hat mich und die Mannschaft natürlich gefreut, endlich mal zu null zu spielen. Wir hatten das Spiel jederzeit unter Kontrolle und haben fast nichts zugelassen. Zum Start der zweiten Halbzeit waren wir ein bisschen schlampig, aber nach dem dritten Treffer hatten wir wieder alles im Griff. Die Tore haben wir sehr schön bis zu Ende rausgespielt – es war ein souveräner Auftritt.“

Spiel auf einen Blick

SpVgg Kaufbeuren – TV Weitnau 4:0 (2:0)
Tore:

  • 1:0 Singer (17., Vorlage Uygun)
  • 2:0 Conrad (37., Vorlage Uygun)
  • 3:0 Uygun (61., Vorlage Conrad)
  • 4:0 Riehle (87., Vorlage Conrad)

Besonderheiten:

  • Keine Karten für Kaufbeuren
  • 10-Minuten-Zeitstrafe für Nieberle (SVK)
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Joker verspielen 2:0-Führung – Entscheidung fällt erst im Shootout

ESVK unterliegt Bietigheim im Penaltyschießen

Am dritten Spieltag der DEL2-Saison empfing der ESV Kaufbeuren die Bietigheim Steelers. Vor 2.337 Zuschauern in der energie schwaben arena mussten sich die Joker nach einer 2:0-Führung am Ende mit 2:3 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Trainer Todd Warriner musste dabei krankheitsbedingt auf Tyson McLellan verzichten. Rihards Babulis erhielt den Vorzug im Tor.

Frühe Führung für die Joker

Die Partie begann mit einer frühen Strafzeit gegen Kaufbeuren, die das Team jedoch gut überstand. Kurz darauf sorgte ein schneller Angriff über Nikolaus Heigl und Joe Cassetti für das 1:0. Die Steelers hatten zunächst wenig Zugriff auf das Spiel und blieben an Babulis im Joker-Tor hängen.

In einem zunächst ungenutzten Powerplay zeigte sich wieder das bekannte Problem der Kaufbeurer Überzahl: wenig Struktur, keine klare Torchance. Kurz vor Drittelende erzielte Cassetti nach einem starken Pass von D’Artagnan Joly das vermeintliche 2:0 – doch der Treffer wurde nach Videoüberprüfung aberkannt, da Bernhard Ebner seinen Gegenspieler mit dem Ellbogen im Gesicht getroffen hatte. Statt Tor gab es fünf Strafminuten für Ebner.

Blomqvist erhöht – unglückliches Gegentor bringt Spannung zurück

Im zweiten Drittel verteidigte Kaufbeuren auch in Unterzahl solide. Sami Blomqvist erzielte nach einem Querpass im Powerplay das 2:0. Der ESVK kontrollierte das Spiel zunehmend, doch ein unglücklicher Moment brachte die Gäste zurück: Ein Puck sprang hinter dem Tor von der Bande zurück, traf Babulis, und trudelte über die Linie – Anschlusstreffer zum 2:1.

Späte Strafe bringt den Ausgleich

Im Schlussdrittel übte Bietigheim zunehmend Druck aus, Kaufbeuren wurde in die Defensive gedrängt. Es blieb lange bei der knappen Führung, bis eine Strafzeit gegen Paul Mayer und das Herausnehmen des Torwarts zum Ausgleich führten. Jack Dugan nutzte die Überzahl und traf zum 2:2.

Overtime ohne Entscheidung – Penaltyschießen bringt Klarheit

In der Verlängerung hatte Dugan die beste Möglichkeit, traf aber nur die Latte. Kaufbeuren konnte eine weitere Überzahl nicht nutzen – also musste das Penaltyschießen entscheiden. Für die Joker trafen Cassetti und Blomqvist, während Dugan und Kemp für Bietigheim erfolgreich waren. Am Ende scheiterte Cassetti beim entscheidenden Versuch, womit die Steelers den Extrapunkt mitnahmen.

Spielverlauf in Kürze

H3: Die Torschützen

  • 1:0 Joe Cassetti (Assist: Heigl)
  • 2:0 Sami Blomqvist (Powerplay)
  • 2:1 Eigentor nach Bande
  • 2:2 Jack Dugan (Powerplay, 6-gegen-4)
  • 2:3 n.P. Entscheidung durch Brett Kemp im Penaltyschießen
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ESVK trifft auf Rückkehrer aus Bietigheim und im großen Traditionsduell auf den starken Absteiger aus Düsseldorf

Zwei fordernde Spiele für den ESV Kaufbeuren

Für den ESV Kaufbeuren stehen am dritten und vierten Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026 zwei anspruchsvolle Begegnungen auf dem Programm. Die Mannschaft um Stürmer Tyson McLellan trifft dabei am Freitag auf den Liga-Rückkehrer Bietigheim Steelers und reist am Sonntag zum DEL-Absteiger Düsseldorfer EG.

Heimspiel gegen die Steelers

Am Freitagabend empfangen die Joker die Bietigheim Steelers in der energie schwaben arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Die Steelers sind zurück in der DEL2 und verfügen trotz ihres Abstiegshintergrunds über viel Erfahrung. Besonders ihre Leistungen in der Vorbereitung und der Liga zeigen, dass sie nicht zu unterschätzen sind.

Sonntagsausflug nach Düsseldorf

Nur zwei Tage später wartet eine weite Reise auf den ESVK: In Düsseldorf steht am Sonntag um 17:00 Uhr das Spiel gegen die Düsseldorfer EG an. Die DEG, frisch abgestiegen aus der DEL, verfügt trotz kleinerem Kader über viel Qualität. Für ESVK-Kapitän Bernhard Ebner wird es ein emotionales Wiedersehen mit seinem Ex-Verein.

Tickets für das Heimspiel

Karten für das Heimspiel gegen Bietigheim sind online unter tickets.esvk.de sowie in der Geschäftsstelle, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich.

Personalupdate aus der Kabine

Cheftrainer Todd Warriner kann voraussichtlich erneut auf den kompletten Kader zurückgreifen. Zusätzlich werden erneut Rio Kaiser und Nikolaus Heigl vom DEL-Kooperationspartner Red Bull München im Aufgebot stehen.

Stimme zum Wochenende: Daniel Fießinger im Interview

Torhüter Daniel Fießinger schätzt die Lage wie folgt ein:

„Die Steelers haben bereits in der Vorbereitung ihre Qualität gezeigt. Auch die ersten Spiele in der Liga waren knapp. Sie nutzen gegnerische Fehler schnell aus. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit der Unterstützung unserer Fans zuhause gewinnen können.
Am Sonntag erwartet uns eine lange Anreise. Die DEG hat zwar einen kleineren Kader, aber der ist qualitativ sehr gut besetzt. Ich freue mich auf das Spiel in Düsseldorf, besonders wegen der Atmosphäre. Für unseren Kapitän Bernhard Ebner wird es zudem ein besonderes Spiel – an alter Wirkungsstätte.“

Livestream-Angebot

Alle DEL2-Spiele werden live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV übertragen.

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SG Kaufbeuren/Neugablonz vor kniffliger Aufgabe in Kempten

SG Kaufbeuren/Neugablonz vor kniffliger Aufgabe in Kempten

Die Freude über den Auftaktsieg ist bei den Herren der SG Kaufbeuren/Neugablonz noch nicht verflogen, Zeit zum Ausruhen bleibt jedoch keine. Am kommenden Samstag steht für sie ein harter Gegner auf dem Programm. In der Halle in der Kemptener Westendstraße trifft das Team von Trainer Christian Klöck auf den Oberliga-Absteiger SG Kempten-Kottern.

Dass die Oberallgäuer nicht vorhaben, lange in der Bezirksoberliga zu bleiben, haben sie bereits im ersten Saisonspiel gegen Sonthofen klargestellt. Mit einem 23:42 Erfolg wurden die Kemptener ihrer Favoritenrolle definitiv gerecht. Besonders zu beachten: das Trio aus Simon und Lukas Bareth sowie Daniel John, die zu dritt für 29 der Tore gegen Sonthofen verantwortlich waren.

Die Kemptener haben also ihre Qualität unter Beweis gestellt. Dass sich die Kaufbeurer nicht so einfach unterkriegen lassen, haben sie jedoch beim Auftaktspiel gegen Landsberg gezeigt. Trotz mehrfacher Rückstände haben sie sich nicht aufgegeben und letztendlich einen erkämpften Sieg feiern können. Zwar hängen die Kirschen an der Iller hoch, jedoch hat das Team der SG erst am vergangenen Wochenende bewiesen, dass eine geschlossene Teamleistung der Weg zum Erfolg ist. Voraussichtlich kann Coach Christian Klöck auf einen vollen Kader zurückgreifen. Dem Versuch, die Kemptener SG vor heimischem Publikum zu ärgern, steht also nichts mehr im Weg. Anwurf in Kempten ist um 20:00 Uhr.

Mehr Handball ist am Samstag noch in der Neugablonzer Turnerstraße geboten. Drei Mannschaften der F-Jugend starten mit einem Heimspieltag in die Winterrunde. Mit Spielen gegen Biessenhofen, Peißenberg und Mindelheim ist reger Handballbetrieb ab 9:00 Uhr garantiert. Die weibliche B-Jugend startet zudem gegen die TSF Ludwigsfeld in die Bezirksoberliga-Saison. Anwurf ist hier um 14:00 Uhr. Um 18:00 Uhr folgt dann die zweite Herrenmannschaft mit dem Traditionsderby gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf. Viel zu holen war in den Derbys der vergangenen Saison nicht, umso mehr brennt es dem zweiten Aufgebot der Kaufbeurer unter den Nägeln, die Punkte zuhause zu halten.

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Erfolgreicher Saisonauftakt für den AC Kaufbeuren

Gewichtheber gewinnen ersten Auswärtswettkampf in Neuaubing

Die Kaufbeurer Gewichtheber starteten mit ihrem Ersten Auswärtswettkampf in die neue Saison der Bayernliga. Am 20. September war es wieder so weit – zu Gast beim ESV München-Neuaubing zeigte sich der Athletik Club Kaufbeuren mit sieben jungen Athleten von seiner besten Seite.

Einige neue Gesichter hinter der Hantel bringen frischen Wind in die Mannschaft. Unter anderen fand Niklas Schöffel (88kg), der zuvor jahrelang fester Bestandteil des Neuaubinger Teams war, seinen Weg zurück zu seinem vertrauten Heimatverein. Für seinen Wechsel findet er gegen Ende des Wettkampfes folgende Worte: „Es ist ungewohnt und gleichzeitig aufregend, auf der anderen Seite der Hebebühne zu stehen.“ Schöffel wärmte sich mit 120kg im Stoßen für die bevorstehenden Mannschaftswettkämpfe der Saison auf. Bei diesen ist es möglich, die beiden Kategorien Reißen und Stoßen unter zwei Hebern unterschiedlicher Klasse aufzuteilen. So spalteten Schöffel und Franziska Prell (52kg) die Arbeit an der Langhantel. Für Prell war es eine Primäre, sie hob als Erststarterin in einer Mannschaft. Durch Vorerfahrung auf der schwäbischen Meisterschaft 2025 erzielte sie stolze 32kg im Reißen.

Auch Friedrich Huber (84kg), der dem Sport des Gewichthebens jahrelang geübt ist, trat erstmals für den AC Kaufbeuren an. Er übte sich ebenfalls bei der schwäbischen Meisterschaft ein. So gelangen ihm nun erstaunliche 104kg im Reißen und 115kg im Stoßen. Auch für Jules Weidenauer (61kg) ging es das Erste Mal als Team an den Start. Sie zeigte im Laufe des Jahres als Einzelstarterin bei der offenen Münchner Meisterschaft gute Leistungen. Am vergangenen Wochenende riss sie 45kg und stoß 64kg.

Unter den neuen Gesichtern waren nichtdesdestotrotz Sportler dabei, die die Mannschaftswettkämpfe für den ACK kennen wie nichts anderes – darunter die 18-jährige Mona Weber (52kg). Die Schülerin wurde mit einer Leistung von 50kg im Reißen und 61kg im Stoßen, sowie sechs von sechs gültigen Versuchen aus gutem Grund als Mannschaftsstärkste ausgezeichnet. Charlotte Stirnweis(77kg), die man aus den Wettkämpfen des vergangenen Jahres kennt, schaffte es ebenfalls, alle Versuche gültig gewertet zu bekommen. Mit 73kg im Reißen und 83kg im Stoßen ist sie eine wichtige Leistungserbringerin des Teams. Ebenso Marco Lilienblum (86kg), der 104kg riss und 120kg stoß.

Mit einer Relativpunktzahl von 352,0 : 327,0 erklärte der AC Kaufbeuren das Duell schlussendlich für sich. „Insgesamt kann ich mehr als zufrieden mit den Jungs und Mädels sein. Der Punktestand von 3:0 überrascht erstmal, aber so kann man in die Saison starten“, beschreibt Trainer Alfred Weber den Wettkampftag euphorisch.

Auf Mona Weber und Jules Weidenauer jedenfalls, wartet die Bayerische Meisterschaft der Junioren und Aktiven, welche Anfang Oktober in Ingolstadt ausgetragen wird. Dicht gefolgt vom ersten Heimkampf der Saison am 18. Oktober gegen den ESV München-Freimann. Bis dahin steht für die Athleten weiterhin schweres Training auf dem Tagesplan.

Franziska Gabler

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Handball-Krimi in Kaufbeuren: SG entscheidet Auftakt-Derby in letzter Sekunde

29:28 gegen Landsberg – Starke Moral bringt späten Sieg

Wie schon in der vergangenen Saison startete die Herrenmannschaft der SG Kaufbeuren/Neugablonz mit einem Derby gegen den TSV Landsberg in die neue Bezirksoberliga-Spielzeit. Nachdem das Auftaktspiel im Vorjahr knapp an Landsberg ging, wollten die SG-Herren diesmal die Punkte unbedingt in der eigenen Halle behalten.

Frühe Führung – und ein Spiel auf Augenhöhe

Trainer Christian Klöck und sein Team fanden besser ins Spiel. Bereits nach fünf Minuten führte die SG mit 3:1 – trotz Unterzahl. Doch Landsberg kam ins Spiel, nutzte seine Chancen besser und drehte die Partie bis zur 14. Minute zum 6:7.

Kilian Hohenreiter übernahm nun Verantwortung auf Seiten der SG und traf in kurzer Zeit dreimal. Zur Pause blieb es ein enges Spiel – 13:14 aus Sicht der Gastgeber. Besonders Torwart Nils Hipper überzeugte mit starken Paraden.

Rote Karte und Rückstand – SG gibt nicht auf

Nach der Pause kam Landsberg besser in Fahrt und setzte sich bis zur 33. Minute auf 13:17 ab. Als dann in Minute 37 Konstantin Balkow die Rote Karte sah, schien die Partie zugunsten der Gäste zu kippen.

Doch die Kaufbeurer gaben nicht auf. Zwar lag die SG auch in der 52. Minute noch mit 22:25 zurück, doch eine Auszeit von Trainer Klöck brachte die Wende. In der Schlussphase zeigte das Team Moral, kämpfte sich zurück – Micha Mohring traf zum 27:27, Stefan Gellrich zum 28:28.

Entscheidung vom Siebenmeterpunkt

Mit der Schlusssirene wurde es dramatisch: Die SG erhielt einen Siebenmeter. Noah Amberger trat an – und verwandelte sicher zum 29:28-Sieg.

Unter dem Jubel von rund 200 Zuschauern feierte die Mannschaft den gelungenen Saisonauftakt.

Kapitän Roman Haggenmüller zeigte sich zufrieden:

„Wir haben stark gekämpft und nie aufgegeben. Trotz Rückstand und Rückschlägen sind wir unserer Linie treu geblieben. Ein großer Dank geht an die Fans – ihre Unterstützung hat uns getragen.“

Starker Gegner wartet: Nächste Aufgabe in Kempten

Am nächsten Spieltag trifft die SG auswärts auf SG Kempten/Kottern, die mit einem 42:23-Auftaktsieg deutlich gemacht hat, dass sie den Wiederaufstieg anpeilt. In Kempten erwartet die Kaufbeurer also eine anspruchsvolle Aufgabe.

Auch die weiteren Teams der SG waren am Wochenende im Einsatz:

2. Herrenmannschaft – Niederlage trotz engagierter Leistung

Die Zweite Herrenmannschaft unterlag dem Vorjahresmeister TV Mindelheim mit 26:32. Trotz vieler vergebener Chancen hielt die SG lange mit – auch dank eines starken Hrvoje Skrapic im Tor.

C-Jugend – Knappe Niederlage mit viel Einsatz

Die männliche C-Jugend verlor nach einem ausgeglichenen Spiel knapp mit 23:24 gegen Landsberg. Das Team bewies jedoch Kampfgeist und ließ sich auch durch Rückstände nicht entmutigen.

D-Jugend – Lehrreiche Spiele beim Heimspieltag

Für die D-Jugend reichte es am Heimspieltag nicht zu einem Sieg. Die Partien gegen Mindelheim (11:13) und Dietmannsried (15:20) verliefen dennoch spannend und boten wichtige Erfahrungen.

Mehr als nur Handball: Gelungener Heimspieltag

Der Saisonauftakt in der Neugablonzer Turnerstraße war nicht nur sportlich ein Erfolg. Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Spiele bei Grill und Getränken.

Auch die DKMS-Spendenaktion gegen Blutkrebs war ein voller Erfolg: Viele Besucher ließen sich typisieren oder spendeten – ein wichtiges Zeichen für gelebte Solidarität.

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SpVgg Kaufbeuren. Bittere Derby-Pleite in letzter Minute

SVK hadert nach starker erster Hälfte mit sich und dem Schiedsrichter

Nach der knappen 1:2-Niederlage im Derby gegen den FC Thalhofen herrscht beim SV Kaufbeuren große Enttäuschung – trotz eines couragierten Auftritts. Die Mannschaft zeigte vor allem in der Anfangsphase ein starkes Spiel: In den ersten 30 Minuten dominierte der SVK klar, erspielte sich mehrere Großchancen und hätte bereits deutlich führen können.

Einzig Robin Conrad traf in dieser Phase zum verdienten 1:0. Die mangelhafte Chancenverwertung blieb jedoch nicht ohne Folgen. Kurz vor der Pause gelang den Gastgebern der Ausgleich – ein Treffer, der den Spielverlauf auf den Kopf stellte.

Nach dem Ausgleich: Kaufbeuren verliert den Faden

Mit dem überraschenden Ausgleich verlor der SVK an Stabilität und überließ Thalhofen zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Zwar erspielte sich der Gastgeber auch in der zweiten Halbzeit keine klaren Chancen, doch Kaufbeuren fand ebenfalls nicht mehr zurück in seinen Rhythmus. Robin Conrad traf noch die Latte – das Spiel hätte ebenso gut unentschieden enden können. Doch es kam anders.

Schiedsrichterwechsel und umstrittene Entscheidung in der Nachspielzeit

Zur Halbzeitpause wurde der Schiedsrichter ausgetauscht – ein Umstand, der laut den Spielern jedoch keinen Einfluss auf den weiteren Verlauf hatte. Die Entscheidung fiel schließlich in der Nachspielzeit: Ein Freistoß in der 95. Minute, verwandelt von Robin Thiel, brachte den 2:1-Siegtreffer für Thalhofen. Der Frust beim SV Kaufbeuren war groß, denn dem Tor ging laut Vereinsverantwortlichen eine klare Fehlentscheidung voraus.

Robin Conrad und Lica Wollens waren sich nach dem Spiel einig:

„Wir haben das Spiel in den ersten 45 Minuten verloren, der Ausgleich war unnötig.“

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Buron Blade Night 2025 Kaufbeuren emissionsfrei und mit doppelt so vielen Teilnehmenden wie im Vorjahr

Warum ein Panda für den guten Zweck durch Kaufbeuren fuhr – Buron Blade Night 2025

Am Samstagabend rollten sie wieder durch Kaufbeuren: Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aufgeteilt in eine Skater und eine Radler-Gruppe, verzichteten bei schönstem Wetter auf einen der letzten Biergartenabende und nahmen stattdessen an der zweiten Buron Blade Night teil, die von Hockey for Hope e. V. gemeinsam mit dem Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu organisiert wurde. Mit dabei waren zudem rund 20 ehrenamtliche Helfer, die den Skatern und Radfahrern tatkräftig zur Seite standen. Der Erlös von voraussichtlich über 2.400 Euro kommt bedürftigen Kindern und Jugendlichen zugute. Als kleinen Dank erhielten alle Spender frische Bio-Kekse der Lebenshilfe / Wertachtalwerkstätten.

Die Route führte – wie bereits im Vorjahr – vom Tänzelfestplatz über Buronstraße, Mindelheimer Straße, Josef-Landes-Straße und Neugablonzer Straße, nur diesmal doppelt. Hierdurch konnten besonders Familien mit jüngeren Kindern nach der halben Strecke aussteigen. Dem folgten auch einige Radler, denen die erste Runde scheinbar zu langsam war, ohne zu ahnen, dass die zweite in der Geschwindigkeit deutlich anzog.

Für gute Stimmung sorgte nicht nur die Musik von DJ Feliksen, der die Teilnehmenden über die auf einen Elektro-Sattelschlepper der Firma Ansorge installierten Lautsprecher musikalisch begleitete, sondern auch eine Teilnehmerin im Pandakostüm, welche an der Spitze des Laufs führ. Aufgrund der Sichteinschränkung des Pandakopfes, benötigte sie eine Begleitung, die, ähnliche wie beim Ralley, über Hindernisse informierte. Der fahrradfahrende Teil des Laufs wurde, aufgrund der Distanz zum LKW, noch spontan durch eine mobile Soundanlage beschallt, welche professionell auf den Rücken eines kräftigen Radfahrers geschnallt wurde.

Besonders erfreulich: Die diesjährige Veranstaltung war emissionsfrei. Anstelle eines Dieselaggregats wie 2024, kam diesmal für die Musikanlage ein Batteriespeicher der Firma Buron Energy zum Einsatz. Unterstützt wurde die Organisation zudem von Auto Singer, der Sparkasse, der AOK Bayern, dem Roten Kreuz sowie dem Lions Club Kaufbeuren. Für die Sicherheit sorgten erneut die erfahrenen Ordner der Münchener Skate Night gemeinsam mit der Polizei.

Bereits vor dem Start übergab der karikative Verein „Helfen macht Schule“ des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, Abteilung Süd einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro und war selbst mit sechs Personen am Start.

Das ursprünglich geplante Vereinsfest konnte leider, trotz einiger ursprünglichen Zusagen von verschiedenen Vereinen, aufgrund von vielen kurzfristigen Absagen, nicht durchgeführt werden.

Alexander Uhrle, Hauptorganisator, 1. Vorsitzender von Hockey for Hope und Vorstandsmitglied des Rotary Clubs Kaufbeuren-Ostallgäu, zeigte sich hochzufrieden: „Es ist schön, dass die Idee der Blade Night, die schon mehrere Jahre alt ist, dieses Jahr zum zweiten Mal so erfolgreich durchgeführt werden konnte – und sogar doppelt so viele Teilnehmende wie im Vorjahr dabei waren. Besonders hervorzuheben war die positive Zusammenarbeit mit den Behörden im Vorfeld.“

Eine dritte Ausgabe der Buron Blade Night ist bereits für 2026 geplant – hier hoffen beide Organisationen auf eine erneute Verdoppelung der Teilnehmerzahl und arbeiten daran, dass die Blade Night sich zu einer festen Institution in Kaufbeuren entwickelt.

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Nervenkitzel bis zum Schluss – ESVK schlägt Crimmitschau in der Overtime

Spannung in der energie schwaben arena: Ein Auftakt mit Drama und Einsatz

Der erste Spielabschnitt startete denkbar gut für den ESVK. Bereits in der dritten Minute schickte Rio Kaiser den flinken Alec Zawatsky auf die Reise. Er sprintete auf der linken Offensivseite durch und passte quer zu Max Oswald, der zum 1:0 einnetzte. Generell übten die Joker massiv Druck auf die Eispiraten aus und ließen sie dadurch kaum zum Zug kommen. Das änderte sich mit einer Strafzeit gegen Fabian Koziol wegen Beinstellens. In eigener Überzahl spielte Mirko Sacher vom linken Bullypunkt den weiten Pass durch alle hindurch zu Vincent Saponari, welcher den Puck per Schlenzer zum 1:1-Ausgleich im Tor unterbrachte. Das Powerplay gab den Gästen neue Kraft. Das Spiel gestaltete sich im Anschluss deutlich ausgeglichener. Wenig später musste Alec Zawatsky eine bittere Strafzeit hinnehmen, da die Schiedsrichter einen hohen Stock bei seiner Puckeroberung ahndeten, der ihn in aussichtsreiche Position hätte bringen können. Das zweite Powerplay der Gäste war nicht von Erfolg gekrönt, auch weil Daniel Fießinger einen Direktschuss von Mirko Sacher glänzend parierte. Anschließend ging es in die erste Pause.

Die Highlights

Im zweiten Spielabschnitt passierte lange nichts Nennenswertes, bis Mario Scalzo in Minute 27 wegen Stockchecks auf die Strafbank musste. Die Kaufbeurer Überzahl lief nicht so, wie man sich das vorgestellt hatte. Nicolas Appendino rutschte an der blauen Linie aus, Louis Brune nahm ihm die Scheibe ab und passte vor Daniel Fießinger quer zu Denis Shevyrin, der nur noch zum 1:2 einschieben musste. Auch im weiteren Verlauf taten sich die Joker schwer. Kurz darauf folgte eine weitere Strafe gegen Crimmitschau. Diesmal traf es Dominic Walsh wegen Beinstellens. Auch dieses Mal konnte Crimmitschau über Tim McGauley kontern, Daniel Fießinger verhinderte aber Schlimmeres. Wenig später hatte Kevin Reich im Tor der Gäste Glück. Der Puck flog aus unübersichtlicher Situation von oben auf den Helm des Gästetorwarts, prallte jedoch nach vorne ab. Kurz vor Ende des zweiten Drittels musste erneut Dominic Walsh auf die Strafbank, diesmal wegen Spielverzögerung. Die Joker konnten wieder keinen Vorteil aus der Überzahl ziehen und verloren erneut oft die Scheibe. Nach Ablauf der Strafe ging es in die Pause.

Stimmen des Spiels

Das letzte Drittel startete perfekt für die Joker. Sami Blomqvist kurvte samt Puck an der Bande in Richtung blaue Linie. Dort schoss er aus der Drehung, Nikolaus Heigl hielt den Schläger rein und der Puck rutschte Kevin Reich durch die Beine zum 2:2. Es folgte eine Strafzeit gegen Vincent Saponari wegen Behinderung. Die Joker gaben den Vorteil leider erneut ab und ließen sich von Corey Mackin auskontern, der Daniel Fießinger mit einem blitzsauberen Schlenzer zur erneuten Führung überwand. Direkt nach dem Treffer der Gäste zeigte Joe Cassetti seine ganze Klasse. Er schnappte sich den Puck, umkurvte Kollegen, Gegner und zu guter Letzt auch den Crimmitschauer Torwart zum erneuten Ausgleich. Der Torschütze musste ein paar Minuten später auf die Strafbank, die Überzahl brachte den Gästen aber nichts ein. Die Schlussminuten wurden nochmal furios. Zunächst netzte Alec Zawatsky ein, der Treffer wurde jedoch per Video überprüft und letztendlich, wegen einer Torhüterbehinderung durch Bernhard Ebner, aberkannt. Direkt im Anschluss erhielt Ole Ollef zwei Strafminuten wegen Stockchecks und beim daraus resultierenden Bully auch noch Vincent Saponari zwei plus zwei Strafminuten wegen hohen Stocks, nachdem er Jere Laaksonen im Gesicht getroffen hatte. Die doppelte Überzahl brachte den Jokern in regulärer Spielzeit nichts ein. Sie starteten jedoch mit einem Spieler mehr in die Verlängerung, in der D’Artagnan Joly nach schönem Pass von Tyson McLellan letztendlich den Deckel zum 4:3 draufmachte.

Bilder des Spiels


📊 Spielstatistik: Hier bei del-2.org

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Saisonauftakt mit Spannung: ESVK unterliegt Weiden knapp mit 4:3

Joker zeigen gute Ansätze, müssen sich aber in hart umkämpftem Spiel geschlagen geben

Zum Auftakt der neuen DEL2-Saison war der ESV Kaufbeuren am Freitagabend bei den Blue Devils Weiden zu Gast. Das Team trat in Bestbesetzung an, ohne krankheits- oder verletzungsbedingte Ausfälle. Verstärkung kam zudem durch Nikolaus Heigl und Rio Kaiser aus dem Partnerteam EHC Red Bull München. Umgekehrt waren Florian Reinwald und Jakob Peukert für den EV Füssen im Einsatz.

Die Joker erwischten einen dynamischen Start. Bereits in der ersten Minute bot sich Tyson McLellan eine gute Gelegenheit, die jedoch vom stark agierenden Weidener Torhüter Felix Noack vereitelt wurde. In der fünften Minute fiel schließlich der erste Treffer: Max Oswald leitete die Szene mit einem energischen Zweikampf ein, Alec Zawatsky fälschte seinen Pass zum 0:1 ab – sein erster DEL2-Treffer.

Doch Weiden reagierte prompt. Ein Schuss von Manuel Edfelder von der blauen Linie fand durch mehrere Spieler hindurch den Weg ins Tor – 1:1. Kurz darauf stellte Dartagnan Joly mit einem kuriosen Treffer die Führung wieder her: Von hinter dem Tor schoss er Weidens Tommy Muck an, der Puck prallte ins Netz – 1:2.

Kurz vor Ende des Drittels nutzten die Blue Devils eine Überzahlsituation. Tyler Ward traf 13 Sekunden vor der Pausensirene zum 2:2.

Weiden dreht die Partie im zweiten Drittel

Im Mittelabschnitt verlor der ESVK zeitweise den Faden. Unkonzentriertheiten und unnötige Strafzeiten machten es den Gastgebern leicht, in die Partie zu finden. Trotz einer guten Chance von Paul Mayer in der 25. Minute – sein Schuss traf nur den Pfosten – blieb Kaufbeuren torlos.

In der 27. Minute fiel schließlich der Führungstreffer für Weiden. Ein abgefälschter Schuss von Tyler Ward schlug unhaltbar im Kasten von Daniel Fießinger ein – 3:2.

Die Joker bemühten sich um den Ausgleich, fanden aber kein Durchkommen gegen die kompakt stehenden Blue Devils. So ging es mit einem knappen Rückstand in die zweite Pause.

Joker kommen nicht mehr zurück

Im letzten Drittel intensivierte Kaufbeuren seine Offensivbemühungen. Ein Powerplay in der 46. Minute brachte einige gute Möglichkeiten, blieb jedoch ungenutzt. Die Entscheidung fiel schließlich in der 52. Minute: Ein weiter Pass von Tomas Rubes auf Tyler Ward hebelte die Abwehr aus, Ward verwandelte zum 4:2 – sein dritter Treffer des Abends.

Trotz des Rückschlags gab sich der ESVK nicht auf. Drei Minuten vor Schluss nahm Trainer Todd Warriner den Torhüter vom Eis, um mit sechs Feldspielern noch einmal Druck zu machen. Der Aufwand wurde beinahe belohnt: Tyson McLellan traf 13 Sekunden vor Schluss zum 4:3-Anschlusstreffer.

Für einen Ausgleich reichte es allerdings nicht mehr. Somit startete der ESVK mit einer knappen Niederlage in die neue Saison.Nächstes Spiel: Heimauftakt gegen Crimmitschau

Am Sonntag, den 22. September, trifft der ESVK um 17:00 Uhr in der energie schwaben arena auf die Eispiraten Crimmitschau. Tickets sind online unter tickets.esvk.de erhältlich.

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Kinder Sport

Nachwuchsspektakel beim BSK: Kottern gewinnt Allianz Juniors-Cup souverän

„Es war ein großartiges Turnier. Die Mannschaften waren fair und es verlief alles reibungslos“, zieht Nachwuchschef Ertan Cihan ein positives Resümee.

Der TSV 1874 Kottern hat den Allianz Juniors-Cup gewonnen. Im Finale setzten sie sich gegen den FT Starnberg mit 3:0 durch. Das von Coach Martin Schulz trainierte Team kassierte übrigens im gesamten Turnierverlauf keinen einzigen Gegentreffer. Ausrichter dieses D-Juniorenturniers war der BSK Olympia Neugablonz.

„Es war ein großartiges Turnier. Die Mannschaften waren fair und es verlief alles reibungslos“, zieht Nachwuchschef Ertan Cihan ein positives Resümee. Sportlich gesehen ragten der TSV Kottern und FT Starnberg in ihren Gruppen heraus. Beide beendeten die Vorrunde ohne Niederlage. Im Halbfinale setzten sich die Oberallgäuer gegen den Heimstetten deutlich mit 6:0 durch, während sich Starnberg durch ein knappes 1:0 über Göggingen ins Finale rettete.

Der BSK Olympia Neugablonz erreichte in seiner Vorrundengruppe einen starken dritten Platz. Drei torlosen Unentschieden über Illertissen, Ismaning und Göggingen folgte ein 2:1-Erfolg über den TSV Neu-Ulm. Die einzige Niederlage gab es gegen den TSV Kottern mit 0:3. Im Spiel um Platz fünf unterlag das Team von Coach Michael Kares dem FT München knapp mit 0:1. Nichtsdestotrotz sei es für ihn ein „tolles und hochklassiges Jugendturnier mit namhaften Mannschaften gewesen. Meine Jungs haben gezeigt, dass sie gegen starke Gegner mithalten können.“

Als Gastgeber hat sich der BSK von seiner besten Seite gezeigt: Angefangen von der Organisation, Ablauf bis hin zu Schiedsrichtern und den engagierten Helferinnen und Helfern. Einen besonderen Dank richtet Michael Kares an Didem Kapagan, Allianz-Generalvertreterin aus Neugablonz: „Was sie auf die Beine gestellt hat, war unglaublich.“ Seit vielen Jahren gehört Kapagan zu den wichtigen Gönnern und Sponsoren des BSK Olympia Neugablonz. „Große Turniere erfolgreich zu gestalten, geht nur mit vertrauensvollen Partnern. Wir freuen uns schon auf neue Projekte und Turniere mit ihr“, betont Zweiter Vorstand Stefan Günter.

Unterdessen laufen bereits die Planungen für die BSK-Hallentage, die vom 2. bis 5. Januar 2026 in der Neugablonzer Dreifachturnhalle stattfinden. An vier Tagen stehen insgesamt acht Jugendturniere auf dem Programm.

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Sport

SG Kaufbeuren/Neugablonz eröffnet die Handball-Saison. Großer Heimspieltag mit gutem Zweck am Samstag, den 20.09.

SG Kaufbeuren/Neugablonz startet in die Handball-Saison

Mit einem Paukenschlag startet die SG Kaufbeuren/Neugablonz in die Handball-Saison 2025/26. Am Samstag, den 20. September, ist in der Halle in der Turnerstraße in Neugablonz ganztägig Handball geboten.

Doch damit nicht genug: Zum Saisonauftakt setzt die Handballfamilie der SG Kaufbeuren/Neugablonz ein starkes Zeichen gegen Blutkrebs! Unter dem Motto „Anpfiff fürs Leben!“ findet während des gesamten Heimspieltages eine Registrierungsaktion der DKMS statt.

Den sportlichen Anfang macht am Samstag ab 10:00 Uhr die männliche D-Jugend im Rahmen eines Spieltags mit gleich zwei Partien. Um 14:00 Uhr startet dann die C-Jugend gegen den TSV Landsberg in die Saison. Gegen 15:15 Uhr werden alle Kinder- und Jugendmannschaften der SG mit ihren Trainerinnen und Trainern sowie die Vereinsführung vorgestellt. Um 16:00 Uhr steht dann der Saisonauftakt der 2. Herrenmannschaft gegen den letztjährigen Meister der Bezirksklasse West, TSV Mindelheim 2, an.

Um 18:00 Uhr ist es dann das gesetzte Ziel der Ersten Mannschaft, vor heimischem Publikum erfolgreich in die Bezirksoberliga-Saison zu starten. Als Auftaktgegner steht der TSV Landsberg auf der Platte. In der Hinrunde im vergangenen Jahr ging das Spiel denkbar knapp mit 22:25 an die Handballer aus Landsberg. Nach einer durchwachsenen Hinrunde revanchierten sich die Herren der SG dann im Rückspiel, das mit 31:27 gewonnen werden konnte.

Erklärtes Ziel der SG-Herren ist es, gegen Landsberg mit zwei Punkten in die neue Saison zu starten. „Wir haben in der Vorbereitung gute Fortschritte gemacht. Auch die Testspiele haben uns die Zuversicht gegeben, dass wir für die kommende Saison gut aufgestellt sind. Gegen Landsberg ist es nun wichtig, dass wir von Anfang an unsere Leistung abrufen. Ein Start in die Saison mit zwei Punkten aus dem ersten Spiel wäre gerade für eine so junge Mannschaft wie uns wichtig, um uns das nötige Selbstvertrauen für eine erfolgreiche Hinrunde zu geben“, so Trainer Christian Klöck vorfreudig.

Kadertechnisch kann die SG voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen. Bereits in der Vorbereitung lag der Fokus auch darauf, die vorwiegend aus Jugendmannschaften dazugekommenen Neuzugänge in das Spielsystem zu integrieren.

Nach einer vielversprechenden Rückrunde in der vergangenen Saison gilt es also, Fehler der letzten Spielzeit zu vermeiden und von Anfang an klarzumachen, dass man sich auch in der Saison 2025/26 vor niemandem verstecken muss. Den Anfang soll hierfür ein starkes Auftaktspiel gegen Landsberg machen.

Den gesamten Heimspieltag über wird das Kioskteam wie gewohnt für Verpflegung sorgen, die keine Wünsche offenlässt.

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Gesundheit Sport Veranstaltung

5. Cura Sui Yogafestival – Begegnung, Bewegung, Berührung – vom 26. bis 28.09.25 auf der Flohwiese Pforzen

Cura Sui Yogafestival 2025: Drei Tage für Körper, Geist und Begegnung

Alle Jahre wieder: Das Cura Sui Yogafestival findet vom 26. bis 28. September 2025 bereits zum fünften Mal statt. Veranstaltet wird es von 8sam Yoga Kaufbeuren. Seit 2024 hat das Festival mit der Flohwiese in Pforzen eine neue Heimat gefunden – aus der einstigen Pop-up-Notlösung ist in der Mehrzweckhalle „Auf den Auen 1“ ein fester Ort für das beliebte Indoor-Yogafestival im Allgäu geworden.

Starke Allgäuer Beteiligung

Neu in diesem Jahr: Noch nie waren so viele Lehrer:innen, Musiker:innen und Dozent:innen aus dem Allgäu Teil des Programms – 15 an der Zahl, die Hälfte des Line-ups. Acht davon stammen direkt aus Kaufbeuren und Umgebung: Rieden, Ingenried, Mauerstetten, Germaringen und Stötten.

Drei Tage, über 40 Angebote

Unter dem Motto „Begegnung. Bewegung. Berührung.“ erwartet Besucher:innen ein vielseitiges Programm mit über 40 Workshops, Vorträgen und Sessions: Von dynamischem Vinyasa bis ruhigem Yin-Yoga, von Thai Yoga (UNESCO-Weltkulturerbe) bis zu Breathwork, Singing Circles, Face Yoga und Yoga für die Augen. Dazu kommen Talks rund um Gesundheit, Emotionen, Yoga-Philosophie und Mantren.

Line-up & Musik

Mit dabei sind unter anderem:
Luna Schmidt, Christine May, Tanja Seehofer & Yann Kuhlmann, Shaktiji, Nadja Ehlert (Memmingen), Katja Epp, Satya Jotpal und Monika Kößler (alle Kempten), Angelina Encanto (Wilpoldsried), Alexandra Epple, Alexander Schlichtherle, Steffi Martin (alle Kaufbeuren), Stephanie und Armin Schönberger, Amelie Zech (Pforzen), Julia Lipp (Stötten), Susi Sutter (Mauerstetten), Anja Herber (Germaringen).

Musikalische Highlights sind der Ecstatic Dance mit Miss ShantiPanthi (Freitag) sowie das Konzert der Love Keys (Samstag). Tickets für beide Abende sind auch an der Abendkasse erhältlich (25 bzw. 30 Euro).

Markt & Begegnung

Begleitend zum Festival lädt ein kleiner Markt zum Stöbern ein – mit Malas, Schmuck, Yoga-Accessoires, ätherischen Ölen, Seifen, Astro-Readings und Kurz-Coachings. Der Markt ist auch ohne Festivalticket zugänglich.

Festivalleiterin Stephanie Schönberger betont:

„In Zeiten, in denen vieles nur noch online stattfindet, sind echte Begegnungen wichtiger denn je. Der Philosoph Martin Buber hat es so schön gesagt: Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Wenn wir aufhören, uns zu begegnen, ist es, als hörten wir auf zu atmen.“

Tickets & Infos

Wer Yoga bisher nur aus der wöchentlichen 75-Minuten-Stunde kennt, erlebt auf dem Festival drei Tage lang Vielfalt, Tiefe und Gemeinschaft – ein Bad in guter Energie. Es gibt Dreitagestickets sowie Tageskarten. Die Preise liegen zwischen 59 und 199 Euro.

👉 Weitere Infos & Tickets: www.curasui-yogafestival.de

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Sport

ESVK nutzt Überzahlsituationen konsequent beim letzten Testspiel in Weiden

Drei Powerplay-Tore sichern Auswärtssieg

Durchwachsener Test gegen ersatzgeschwächte Gastgeber

Zum Abschluss der diesjährigen Vorbereitung trat der ESV Kaufbeuren in Weiden zum letzten Testspiel an. Die Partie selbst war aus sportlicher Sicht nur bedingt aussagekräftig, denn die Gastgeber mussten auf mehrere Stammspieler verzichten und konnten lediglich drei Sturmreihen sowie fünf Verteidiger aufbieten. Immerhin verstärkte Gastspieler Jannis Hüserich von den Bayreuth Tigers das dezimierte Team der Blue Devils. Der ESVK reiste dagegen mit fast vollständigem Kader an – lediglich Verteidiger John Rogl fehlte. Trotz personeller Überlegenheit fand das Team zunächst schwer ins Spiel.

Frühe Strafen und ein Rückstand

Die Partie begann aus Sicht der Kaufbeurer denkbar ungünstig. Schon in der ersten Minute musste Nico Appendino auf die Strafbank. Die Blue Devils nutzten das darauffolgende Powerplay prompt – Neal Samanski traf im Nachschuss zur frühen Führung für Weiden.

Auch Max Oswald kassierte wenig später eine Strafe, doch diesmal blieb das Unterzahlspiel der Joker ohne Gegentor. Einen gefährlichen Pfostentreffer der Weidener durch Manuel Edfelder musste das Team allerdings hinnehmen. Nach und nach stabilisierte sich das Spiel der Gäste, und als erstmals Weiden in Unterzahl agieren musste, schlug der ESVK zu: Alec Zawatsky traf in der achten Minute zum 1:1-Ausgleich – auf Vorlage von Dartagnan Joly und Joe Cassetti. Im weiteren Verlauf des Drittels kam der ESVK besser in die Partie, nennenswerte Torchancen blieben jedoch Mangelware.

Powerplay als Schlüssel zum Erfolg

Im zweiten Drittel zeigten sich beide Teams bei numerischem Gleichstand weitgehend auf Augenhöhe. Es entwickelte sich ein ruhiges Spiel ohne große Höhepunkte – bis der ESVK ein weiteres Powerplay zugesprochen bekam. In der 34. Spielminute war es erneut ein Treffer in Überzahl: Sami Blomqvist fand mit einem Schusspass Nikolaus Heigl im Slot, der Förderlizenzspieler von Red Bull München lenkte den Puck zur 2:1-Führung ins Tor. Für Heigl war es der dritte Treffer im dritten Spiel für Kaufbeuren. Bis zur zweiten Pause blieb es bei diesem Spielstand – ohne weitere erwähnenswerte Szenen.

Defensiv solide, offensiv effizient

Auch im Schlussabschnitt änderte sich am Spielverlauf wenig. Die dezimierten Blue Devils wirkten müde, der ESVK verwaltete das Spiel konzentriert, ohne großes Risiko. In der 43. Minute musste das Team aus Kaufbeuren eine doppelte Unterzahl überstehen – doch sowohl das Penaltykilling als auch Torhüter Daniel Fießinger hielten dem Druck stand.

Kurz darauf hätte Joe Cassetti beinahe für die Vorentscheidung gesorgt, wurde jedoch im letzten Moment gestoppt. Besser machte es Sami Blomqvist fünf Minuten vor dem Ende: Er traf im dritten Powerplay des Abends zum 3:1. Die Gastgeber versuchten anschließend, mit einem zusätzlichen Feldspieler noch einmal Druck aufzubauen, blieben jedoch weitgehend ungefährlich. Den Schlusspunkt setzte erneut Blomqvist – mit einem Empty-Net-Tor zum 4:1-Endstand.

Fazit: Solide Generalprobe mit klarer Überlegenheit in Überzahl

Trotz Anlaufschwierigkeiten zeigte der ESV Kaufbeuren im letzten Testspiel eine konzentrierte Leistung und nutzte alle drei Powerplays erfolgreich. In einem Spiel ohne großen sportlichen Wert bleibt festzuhalten: Die Überzahlformationen funktionieren, und die Defensive stand in den entscheidenden Momenten sicher.

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Sport

Klarer Heimsieg für die SpVgg Kaufbeuren gegen den SV Egg

Frühe Führung, starker Teamgeist und sechs Treffer am Berliner Platz

Im Parkstadion am Berliner Platz trafen die SpVgg Kaufbeuren und der SV Egg an der Günz in einem torreichen Spiel der Bezirksliga Süd aufeinander. Die Gastgeber zeigten von Beginn an eine engagierte Leistung und setzten früh ein Zeichen.

Robin Conrad erzielte bereits in der 4. Minute die Führung für Kaufbeuren. Der SV Egg konnte durch Corvin Rapp in der 25. Minute zwar ausgleichen, doch Kaufbeuren antwortete prompt: Wieder war es Conrad, der per Kopf und wenig später mit einem weiteren Treffer die 3:1-Halbzeitführung herstellte.

Kaufbeuren dominiert nach der Pause

Auch in der zweiten Halbzeit ließ das Team von Trainer Manuel Günes nicht nach. Bora Imamogullari erhöhte zunächst auf 4:1. Zwar gelang Tim Bergmiller für Egg der zwischenzeitliche Anschlusstreffer zum 4:2, doch Kaufbeuren zeigte sich unbeeindruckt. Imamogullari stellte mit seinem zweiten Tor den alten Abstand wieder her, bevor Zilic mit dem sechsten Treffer den Schlusspunkt setzte. Am Ende stand ein verdienter 6:2-Heimsieg auf der Anzeigetafel.

Trainer lobt den Teamgeist

Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Manuel Günes zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Besonders hob er den Zusammenhalt innerhalb des Teams hervor – sowohl bei den Spielern der Startelf als auch bei jenen, die von der Bank kamen.

„Jeder Einzelne hat seinen Beitrag geleistet“, so Günes. „In dieser Form sind wir bereit für das Derby in Thalhofen.“

Fazit: Kaufbeuren mit Rückenwind ins Derby

Mit dem klaren Sieg gegen den SV Egg sammelt die SpVgg Kaufbeuren nicht nur drei Punkte, sondern auch Selbstvertrauen für das anstehende Derby. Die Mannschaft präsentierte sich geschlossen und effektiv – eine gute Ausgangslage für die nächsten Aufgaben in der Bezirksliga Süd.

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Sport

BSK Olympia Neugablonz kann nicht nachlegen

Bittere Auswärtspleite gegen Buching-Trauchgau

Dennis Starowoit hat vor dem Auswärtsspiel gegen den TSV Buching-Trauchgau seinen Jungs noch vor Augen geführt, dass der Sieg über Kottern nichts wert sei, sollte man nicht nachlegen können. Nach dem Schlusspfiff hingen die Köpfe bei den Spielern besonders tief. Denn der BSK Olympia Neugablonz verlor das Auswärtsspiel gegen Buching-Trauchgau mit 0:1. Das Tor des Tages fiel nach einer Ecke, als Simon Straubinger den Ball glücklich mit dem Kopf ins obere rechte Eck beförderte.

„Wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen. Diese Niederlage ist kein Weltuntergang“, baute Cheftrainer Dennis Starowoit unmittelbar nach dem Spiel seine Jungs wieder auf. Es sei das erwartet schwere Match gewesen, betonte Co-Trainer Eugen Erhart. Gerade in der Anfangsphase verpasste Neugablonz die Chance, Tore zu erzielen. Das rächte sich. Der Gastgeber spielte destruktiv, aber mit dem Plan, den eigenen Strafraum zu verriegeln. „Der Gegner hat nur den Ball nach vorne gedroschen“, bilanziert Erhart. Aus seiner Sicht müsse das BSK-Team auch aus so einer Niederlage „lernen, geduldig zu bleiben. Leider haben wir uns der Spielweise von Buching-Trauchgau angepasst.“ Hinzu kam, dass es besonders im zweiten Abschnitt zu vielen Spielunterbrechungen kam, was einen Spielfluss somit verhinderte. „Es gibt solche Partien, aber wir sollten den Kopf jetzt nicht hängen lassen. Wir müssen weiterhin hart arbeiten“, so Starowoit.

Die Mannschaften, die hinter dem BSK in der Tabelle liegen, spielten am Wochenende für die Schmuckstädter. Mauerstetten verlor unerwartet in Obergünzburg mit 2:5, Untrasried kassierte eine 0:1-Heimpleite gegen Wertach und selbst der FC Füssen kam ohne Punkte zurück. Ausgerechnet bei Schlusslicht Türk Spor Kempten verloren die Lechstädter mit 0:3. In der Tabelle bleibt der BSK mit 15 Punkten Vierter, hat allerdings bereits sechs Zähler Rückstand auf Absteiger und Ligaprimus Oberstdorf.

Zweite verliert verdient

Überhaupt nichts zusammen lief bei der Zweiten Mannschaft des BSK Olympia Neugablonz. Sie verloren ebenfalls gegen den TSV Buching-Trauchgau 2 mit 0:2. Für das Team von Coach Angelo Pohl und Spielertrainer Denis Korneev war es mittlerweile die vierte Niederlage im sechsten Pflichtspiel. Mit sechs Punkten liegen sie derzeit auf Rang zehn.

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Sport

BSK Olympia Neugablonz gewinnt Spitzenspiel im Waldstadion

Die rund 150 Zuschauer kamen bei diesem Topmatch voll auf ihre Kosten

Der BSK Olympia Neugablonz hat das Spitzenspiel in der Fußball-Kreisliga Allgäu Süd am siebten Spieltag für sich entschieden. Die Schmuckstädter zwangen im Waldstadion den TSV 1874 Kottern U23 mit 3:2 in die Knie. Damit bleibt der BSK in eigener Wirkungsstätte weiterhin ohne Niederlage.

Die rund 150 Zuschauer kamen bei diesem Topmatch voll auf ihre Kosten. Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches Duell, wobei die Gäste gleich zu einigen Chancen kamen. Die größte Möglichkeit hatte Atakan Güner, der das Leder an die Latte donnerte. Doch die Führung erzielte der BSK in der 24. Spielminute durch Alessandro Mulas, der einen mustergültigen Pass von Benjamin Maier aufnahm und den gegnerischen Schlussmann überwand. Kottern blieb trotzdem bissig. Noch vor dem Halbzeitpfiff gelang ihnen aber das nicht unverdiente 1:1 durch Sven Hoppe (42.)

„Wir haben nach Wiederanpfiff gleich die Konzentration hochgefahren und eine gute Körpersprache gezeigt“, bilanziert Cheftrainer Dennis Starowoit. Die Jungs hätten nicht nur die Bälle geholt, sie seien auch in die Zweikämpfe gegangen, gratulierte der 36-Jährige dem Team zu einem starken Auftritt. Benjamin Maier (60.) und Denis Hoxhaj (67.) brachten Neugablonz mit 3:1 in Führung, ehe es dann noch etwas spannend wurde. Nach einem verwandelten Foulelfmeter durch Crane Ethan (78.) kam zwar Hektik auf, doch die Heimelf blieb abgezockt und brachte das knappe Ergebnis über die Zeit. Gleichwohl hatte Denis Hoxhaj noch in der Schlussphase die Chance auf das 4:2. „Das war eine super Mannschaftsleistung“, klatscht Starowoit nach dem nächsten Dreier Beifall. Selbst Alessandro Mulas war begeistert von der gezeigten Leistung. „Das war ein hochverdienter Sieg.“ Und Co-Trainer Eugen Erhart ist einfach nur „megastolz“. Wir haben ein geiles Spiel gesehen. Hier wächst was zusammen, wir müssen weiterhin dranbleiben und hart arbeiten.“

Bereits am Samstag steigt das nächste Pflichtspiel in der Kreisliga Allgäu Süd. Der BSK Olympia Neugablonz muss um 15.30 Uhr beim TSV Buching/Trauchgau antreten. Das Team aus dem Süden des Ostallgäus verlor am Mittwoch das Match beim SV Mauerstetten mit 1:3. „Wir fahren dorthin, um die nächsten drei Punkte zu holen“, betont Dennis Starowoit abschließend.

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Allgemein Sport

Trotz Sparkurs: Bayerns Vereine dürfen auch 2025 auf Unterstützung zählen

Vereinspauschale bleibt verlässlich – Sport- und Schützenvereine profitieren trotz Haushaltskürzungen

Verlässliche Unterstützung für Bayerns Vereinslandschaft

Trotz angespannter Haushaltslage bleibt die Förderung für Sport- und Schützenvereine in Bayern auch 2025 auf einem hohen Niveau. Der Bayerische Landtag hat im Doppelhaushalt 2024/2025 den Ansatz für die Vereinspauschale um jeweils 10 Millionen Euro auf 33,7 Millionen Euro pro Jahr erhöht.

Bernhard Pohl, Mitglied des Bayerischen Landtags, betont:

„Das bayerische Vereinsleben ist ein unverzichtbarer Pfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Vereine stiften Gemeinschaft, geben Halt und bieten gerade Kindern und Jugendlichen eine wertvolle Heimat.“

Einfaches und bewährtes Fördermodell

Die Vereinspauschale gilt als bürokratiearmes Förderinstrument. Sie wird jährlich für jeden Verein neu berechnet – auf Grundlage weniger Kenndaten wie Mitgliederzahl, Jugendanteil und Übungsleiterlizenzen.
Die Mittel können flexibel für sportliche Bedarfe eingesetzt werden – ohne zusätzliche Nachweispflichten.

Peter Wachler, direkt gewählter Stimmkreisabgeordneter, unterstreicht:

„Unsere Sport- und Schützenvereine leisten einen unschätzbaren Beitrag für Gemeinschaft, Jugendarbeit und Gesundheit vor Ort. Mit der Vereinspauschale stärken wir sie auch 2025.“

Anpassung des Fördersatzes im Jahr 2025

Der erhöhte Haushaltsansatz ermöglichte 2024 einen Rekordwert von 40 Cent pro Fördereinheit – eine Steigerung gegenüber den bisherigen 30 Cent.

Für 2025 liegt der Wert bei 36 Cent pro Fördereinheit.
Der leichte Rückgang ist auf die allgemein verhängte Haushaltssperre zurückzuführen, die alle Ausgabenbereiche betrifft. Dennoch handelt es sich um den zweithöchsten Satz seit Bestehen der Vereinspauschale.

„Wir haben erreicht, dass unsere Vereine weiterhin von einer sehr starken Unterstützung profitieren“, so Wachler.

Förderbeträge in der Region: Klare Zahlen, konkrete Hilfe

Die Wirkung der Vereinspauschale zeigt sich deutlich in der regionalen Verteilung:

  • Landkreis Unterallgäu: rund 304.000 Euro
  • Landkreis Ostallgäu: rund 362.000 Euro
  • Stadt Kaufbeuren: rund 90.000 Euro

Diese Mittel stärken die Vereinsarbeit vor Ort – vom Training über die Jugendarbeit bis zur Anschaffung von Ausrüstung.

Positive Entwicklung: Mehr Einheiten, mehr Engagement

Im Vergleich zum Vorjahr wurden über 3,6 Millionen zusätzliche Fördereinheiten verzeichnet – ein neuer Höchststand. Parallel dazu ist die Zahl der Vereinsmitglieder und Übungsleiterlizenzen deutlich gestiegen.

„Das ist ein starkes Zeichen für den Sport im Freistaat und für unsere Region“, erklärt Wachler. „Es zeigt, dass der Ausbau eines flächendeckenden, qualifizierten und zugänglichen Sportangebots vorankommt.“

Die Vereinspauschale habe sich zudem in Krisenzeiten – etwa während der Corona-Pandemie und in der Energiekrise – als schnelles und wirkungsvolles Förderinstrument bewährt.

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Sport

Erster Auswärtssieg für den BSK Olympia Neugablonz

BSK gewinnt deutlich bei Schlusslicht Kempten

Nun hat es auch für den BSK Olympia Neugablonz auswärts geklappt: In der Kreisliga Allgäu Süd gewannen die Schmuckstädter gegen den FC Türk Sport Kempten deutlich mit 5:1. Nach den Niederlagen in Oberstdorf (1:3) und Untrasried/Haldenwang (2:3) gelang dem BSK jetzt endlich beim Tabellenletzten der verdiente erste Auswärtsdreier.

„Herzlichen Glückwunsch an jeden Einzelnen zu diesem Sieg“, sagte Cheftrainer Dennis Starowoit unmittelbar nach dem Schlusspfiff. Es war das erwartete schwere Spiel gegen die Illerstädter, die bis zu diesem Zeitpunkt nur einen einzigen Zähler auf der Habenseite hatten. Der Spielverlauf verlief ganz nach dem Geschmack der Gäste. In Minute drei erzielte Alessandro Mulas das schnelle 1:0 für Neugablonz. Glück hatte der BSK, als Abwehrspieler Marco Schmitt nach einem Foulspiel nur mit einer Zehn-Minuten-Strafe bedacht wurde. Das Team von Dennis Starowoit und Eugen Erhart erhöhte in Minute 38 gar auf 2:0. Denis Hoxhaj überwand mit einem stark getretenen Freistoß Türk Sport-Schlussmann Zeynel Anil. Doch der Jubel von Enis Özdemir schmeckte dem Unparteiischen überhaupt nicht. Wegen Unsportlichkeit schickte er den BSK’ler mit Rot vom Platz. Fortan mussten die Schmuckstädter mit einem Mann weniger auskommen. Das nutzte die Heimelf, die noch vor der Pause durch Nikola Cvetic den Anschlusstreffer erzielte.

Knackpunkt des Spiels war der Platzverweis durch Ertan Soysal (70.), der nach einem wiederholten Foulspiel vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Denis Hoxhaj schaffte vier Minuten später das vorentscheidende 3:1, ehe Alessandro Mulas (74.) und erneut Denis Hoxhaj (85.) dem Tabellenletzten die mittlerweile fünfte Saisonniederlage einschenkten. „Nach dem Anpfiff hatten wir zehn schwere Minuten, aber wir haben Ruhe bewahrt“, bilanziert Coach Dennis Starowoit. Denn gegen Kempten sei sein Team als Einheit aufgelaufen. „Im richtigen Moment fielen für uns die Tore.“ Auch Co-Trainer Eugen Erhart ist nach dem Erfolg voll des Lobes: „Wir wurden für unseren Einsatz belohnt, weil wir das umgesetzt haben, was wir spielen wollten. Das macht mich megastolz.“

Selbst aus der BSK-Führungsetage gab es nach dem Auftritt Beifall. Die beiden Vorstände Antonio Mezzoprete und Stefan Günter zeigten sich nach Spielende erleichtert, dass der Knoten auswärts nun auch geplatzt ist. Nicht nur die beiden Funktionäre, sondern auch das Team fiebert nun dem Spitzenspiel am Mittwoch gegen den TSV 1874 Kottern entgegen. Um 19 Uhrist Anstoß im Waldstadion gegen den Tabellenzweiten. Neugablonz liegt mit zwölf Punkten derzeit nur drei Zähler hinter den Oberallgäuern zurück. Spitzenreiter mit 15 Punkten ist derzeit der TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg.

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Allgemein Sport

Warrior Cup 2025 in Kaufbeuren: Sport, Emotionen und große Eishockey-Momente

Drei Tage voller Highlights: ESVK feiert gelungenes Heimturnier mit starker Resonanz

Ein Wochenende, das in Erinnerung bleibt

Die zweite Ausgabe des Warrior Cups 2025 war für den ESV Kaufbeuren ein voller Erfolg – auf und neben dem Eis. Drei Tage lang verwandelte sich die energie schwaben arena in ein Zentrum für Eishockey-Fans aus Nah und Fern. Mit internationalen Gästen, einem stimmungsvollen Rahmenprogramm und sportlichen Highlights überzeugte das Turnier auf ganzer Linie. Das anliegende Festzelt wurde zu einem beliebten Treffpunkt und stimmungsvollen Party-Ort.

Emotionaler Auftakt mit Eishockey-Geschichte

Vereinsstolz und Emotionen zum Auftakt

Den feierlichen Beginn des Warrior Cup-Wochenendes machte die eindrucksvolle Vorstellung der gesamten Nachwuchsabteilung des ESV Kaufbeuren. Von der U7 bis zur U20 sowie die Damenmannschaft präsentierten sich die Teams gemeinsam mit ihren Trainern auf dem Eis der energie schwaben arena. Moderiert wurde der Auftritt von Claus Tenambergen, der die Vielfalt und Breite der Nachwuchsarbeit in Szene setzte.

Im Anschluss wurde es emotional: Die Traditionsmannschaft des ESVK traf auf die ehemalige Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes. Vor rund 1.200 Zuschauern entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel, geprägt von Spielfreude, gegenseitigem Respekt und vielen bekannten Namen auf beiden Seiten. Die ESVK-Legenden setzten sich am Ende mit 8:5 durch.

Bildergalerie: ESVK Traditionsmannschaft gegen die DEB Nationalmannschaft der Ehemalige

Starke Partnerschaft, starke Botschaft, Teamvorstellung und stimmungsvoller Ausklang

Nach dem Spiel verlagerte sich das Geschehen ins Festzelt neben der Arena. Dort eröffneten Claus Tenambergen und Warrior-Geschäftsführer Matthias Wolf den offiziellen Abend. Ein besonderes Highlight folgte wenig später: ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert und Matthias Wolf verkündeten gemeinsam die Verlängerung der Ausrüster-Partnerschaft zwischen dem ESVK und Warrior um zehn weitere Jahre. Eine Laufzeit, die in der Branche Seltenheitswert hat und das enge, vertrauensvolle Verhältnis zwischen Verein und Ausrüster unterstreicht.

Im weiteren Verlauf des Abends wurde die neue Mannschaft sowie Trainer des ESV Kaufbeuren für die bevorstehende Spielzeit vorgestellt. In Interviews kamen Spieler und Verantwortliche zu Wort, bevor es zur großen Autogrammstunde kam – zur Freude vieler Fans, die die Gelegenheit nutzten, mit dem Team in direkten Kontakt zu treten. Abgerundet wurde der gelungene Auftaktabend mit einer DJ-Party. Die Stimmung war ausgelassen, und der Auftakt des Warrior Cups wurde gebührend gefeiert. Ein schönes Zeichen: Der Eintritt für alle Programmpunkte am Freitag war frei. Spenden zugunsten der Nachwuchsarbeit wurden von den Jugendspielern selbst gesammelt.

Turnierverlauf: Spannende Spiele und verdienter Sieger

Am Samstag startete dann das eigentliche Turnier. Im ersten Halbfinale setzte sich der EHC Red Bull München mit 5:2 gegen die Gäste vom Glasgow Clan durch. Der ESV Kaufbeuren musste sich im zweiten Halbfinale mit 1:5 den Nürnberg Ice Tigers geschlagen geben.

Im Spiel um Platz drei am Sonntag zeigte sich der ESVK dann stark und besiegte den Gast aus Schottland mit einem klaren 5:2-Erfolg. Tore für den ESVK erzielten Klausi Heigl, Joe Cassetti, Sami Blomqvist, Jere Laaksonen und Alec Zawatsky. Ein kurzer Schreckmoment entstand, als Laaksonen verletzt vom Eis musste – unter Applaus kehrte er jedoch im letzten Drittel zurück. Das Finale entschied Red Bull München mit einem knappen 3:2-Sieg gegen Nürnberg für sich und sicherte sich so den Turniersieg.

Der gelungenen Tag wurde dann mit einer riesigen Party im voll-besetzten Zelt beendet. Bis 23 Uhr standen die Besucher auf den Bänken und feierten ausgiebig.

Bildergalerie: Red Bull München gegen Glasgow Clan

Bildergalerie: ESVK gegen Nürnberg Ice Tigers

Bildergalerie: ESVK gegen Glasgow Clan

Bildergalerie: Red Bull München gegen Nürnberg Ice Tigers

Rundum gelungen: Organisation, Stimmung und Rahmenprogramm

Neben dem Sport sorgte ein umfangreiches Rahmenprogramm für Begeisterung: Weißwurstfrühstück mit der Stadtkapelle am Samstagmorgen, moderierte Fanspiele, DJ-Musik am Abend mit großer Party sowie ein Torwandschießen am Sonntag. Das Festzelt war an allen Tagen geöffnet und sehr gut besucht.

Mit einem gut gefüllten Eisstadion an beiden Turniertagen war die Resonanz erfreulich groß. Der Warrior Cup hat sich damit bereits in seiner zweiten Ausgabe als feste Größe im Eishockey-Vorbereitungskalender etabliert.

Bildergalerie. Weißwurst-Frühstück am Samstagvormittag

Fazit: Drei Tage, die zeigen, was Eishockey leisten kann

Der Warrior Cup 2025 war weit mehr als ein Vorbereitungsturnier – er war ein echtes Statement. Drei Tage lang zeigte der ESV Kaufbeuren, was sportliche Leidenschaft, organisatorische Qualität und gelebte Vereinskultur gemeinsam bewirken können.

Auf dem Eis gab es Eishockey auf hohem Niveau zu sehen. Daneben sorgten emotionale Momente wie das Spiel der Traditionsmannschaft und die beeindruckende Nachwuchspräsentation für bleibende Eindrücke. Die Stimmung war an allen Tagen hervorragend – nicht zuletzt dank der gut besuchten Partys im Festzelt, die bei vielen Fans schon jetzt Kultstatus genießen.

Der ESVK präsentierte sich als starker Gastgeber: sportlich ambitioniert, strukturell bestens aufgestellt und mit einem klaren Bekenntnis zur Nachwuchsarbeit. Der Warrior Cup dürfte sich damit endgültig als fester Bestandteil der Saisonvorbereitung etablieren – sowohl für Mannschaften aus Deutschlands Beletage und dem Ausland als auch für zahlreiche Eishockeyfans.

Auch die Stadt Kaufbeuren profitierte sichtbar von diesem Wochenende: Das Turnier sorgte für ein positives Stadtbild und bescherte Gastronomie und Hotellerie spürbar mehr Gäste. Besonders in der Altstadt war der Andrang deutlich zu spüren.

Mit dem Warrior Cup setzt der ESV Kaufbeuren ein sportliches, wirtschaftliches und gesellschaftliches Ausrufezeichen – und zeigt eindrucksvoll, wie stark das Zusammenspiel von Verein, Stadt und Fans sein kann, wenn alle an einem Strang ziehen.

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Sport

Spätes Aufbäumen bringt SpVgg Punkt in Bad Wörishofen

2:2-Unentschieden nach starker Schlussphase – Team zeigt Moral und Kampfgeist

Mit dem Ziel, mindestens einen Punkt mitzunehmen, reiste die SVK zum Derby gegen den FC Bad Wörishofen. Doch bereits nach sechs Minuten gerieten die Kaufbeurer in Rückstand. Nach einem weiteren Gegentor in der zweiten Halbzeit sah es lange nach einer Niederlage aus. Erst in den Schlussminuten gelang der Ausgleich – das Spiel endete 2:2.

Spielverlauf: Fehler und fehlende Durchschlagskraft

Das 1:0 für die Gastgeber fiel früh nach einem Fehler im Aufbauspiel der SVK. Auch in der Folge zeigte sich die Offensive der Kaufbeurer wenig durchschlagskräftig. Trotz hoher Ballbesitzanteile blieben zwingende Chancen Mangelware.

Nach der Pause wurde das Spiel aktiver, doch ein erneuter Fehler im Anschluss an einen Eckball führte zum 2:0 für Bad Wörishofen. Erst danach zeigte das Team aus Kaufbeuren eine deutlich kämpferischere Leistung.

Trainerstimmen zum Spiel

Fred Jentzsch, vom Trainerstab der SVK, fasst das Spiel so zusammen:

„Das 2:2 war am Ende etwas glücklich, aber nicht unverdient. Wir hatten mehr Ballbesitz, aber zu wenig klare Aktionen nach vorne. Nach dem 2:0 haben wir Moral gezeigt, umgestellt und wurden zielstrebiger. Es ist schade, dass wir so spät aufgewacht sind – aber Respekt an die Mannschaft!“

Auch Luca Wollens, der den Ausgleichstreffer von Robin Conrad in der 92. Minute mit vorbereitete, zog ein gemischtes Fazit:

„Es war ein ausgeglichenes Spiel. Leider kassieren wir wieder zwei vermeidbare Gegentore. 21 Gegentreffer in 9 Spielen sind zu viel – das wissen wir und daran arbeiten wir. Positiv war die Reaktion der Mannschaft.“

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Soziales Sport

Karwendel-Werke werden neuer Diamantsponsor des ESV Kaufbeuren

Regional verwurzelt, gemeinsam stark – ESVK gewinnt traditionsreiches Familienunternehmen aus Buchloe

Der ESV Kaufbeuren kann einen weiteren wichtigen Meilenstein in seiner Sponsoringstrategie vermelden: Die Karwendel-Werke Huber GmbH & Co. KG steigen ab sofort als Diamantsponsor beim traditionsreichen Eishockeyclub ein. Damit zählt das Familienunternehmen aus Buchloe nun zu den größten Förderern des Vereins.

Diese neue Partnerschaft unterstreicht die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit und wird die Entwicklung des Clubs nachhaltig stärken.

Sichtbare Partnerschaft auf und neben dem Eis

Karwendel zeigt sein Engagement in vielfältiger Weise – sichtbar wird dies vor allem auf den neuen Trikots des ESVK:

  • Auf den Heimtrikots ist künftig das Karwendel-Logo zu sehen.

  • Auf den Auswärtstrikots prangt die bekannte Marke Exquisa, vielen bekannt durch den eingängigen Werbeslogan:

    „Mmmh Exquisa – keiner schmeckt mir so wie dieser.“

Zusätzlich wird die Markenpräsenz in der energie schwaben arena deutlich verstärkt. Neben Eiswerbebanden und LED-Spots sind Präsentationen auf dem Videowürfel geplant, um die Sichtbarkeit weiter zu erhöhen.

ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert äußert sich erfreut über die Zusammenarbeit:

„Wir sind sehr stolz darauf, in dieser Sommerpause den zweiten Diamantpartner präsentieren zu können. Unser Ziel war es, ein ortsansässiges Unternehmen für die Trikotbrust zu gewinnen, um unsere regionale Identität zu unterstreichen. Das ist uns mit Karwendel gelungen. Wir bedanken uns herzlich für das Vertrauen.“

Über Karwendel – Tradition trifft Innovation

Die Karwendel-Werke Huber GmbH & Co. KG sind ein traditionsreiches Familienunternehmen mit Sitz in Buchloe im Ostallgäu. Seit über 111 Jahren steht der Name für hochwertige Quark- und Frischkäsespezialitäten. Mit den Marken Exquisa und miree zählt Karwendel zu den erfolgreichsten privaten Molkereien Deutschlands – auch über die Landesgrenzen hinaus.

Das Unternehmen wird heute in dritter Generation von Dr. Wilfried Huber geführt und erzielte 2024 einen Umsatz von rund 520 Millionen Euro. Über 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – darunter 16 Auszubildende – arbeiten in modernen Berufsbildern an der Zukunft des Unternehmens.

Mehr Informationen unter: www.karwendel.de

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Sport

ESVK Traditionsmannschaft trifft Nationalmannschaft: Eishockey-Spektakel zum Warrior Cup 2025

Besonderer Start ins Turnier – große Namen, große Emotionen

Bereits vor dem ersten Bully des Warrior Cups 2025 wird es emotional: Am Freitag, 5. September, um 18:30 Uhr, steigt in der energie schwaben ARENA ein ganz besonderes Spiel. Die Traditionsmannschaft des ESV Kaufbeuren trifft auf die DEB-Nationalmannschaft der Ehemaligen – ein Duell, das weit über sportlichen Ehrgeiz hinausgeht.

Ein Abend für die ganze Familie

Das Freundschaftsspiel ist nicht Teil des offiziellen Turnierplans, bildet jedoch den feierlichen Auftakt des Wochenendes. Gespielt wird 3 x 20 Minuten.
👉 Der Eintritt ist frei – alle Besucher sind herzlich willkommen, auch ohne Ticket. Für die nötige Verpflegung sorgen die geöffneten Kioske im Stadion.

Spendenaktion für den Nachwuchs

Auch wenn kein Eintritt erhoben wird, steht die Förderung des Nachwuchses im Mittelpunkt. Kinder aus der ESVK-Jugend gehen mit Spendenbüchsen durchs Stadion.
💛 Der Erlös kommt der Nachwuchsarbeit des ESV Kaufbeuren e.V. zugute.

Große Namen auf dem Eis

Beide Teams bringen Erfahrung, bekannte Gesichter und eine ordentliche Portion Eishockey-Geschichte mit aufs Eis. Besonders bemerkenswert: Im Trainer- und Organisationsteam der ESVK-Traditionsmannschaft stehen Vater und Sohn Stefan und Pit Ustorf gemeinsam hinter der Bande – eine Konstellation mit Seltenheitswert.

Ein weiteres Schmankerl ist das „Team hinter dem Team“: Die Skills Coaches Simon Jürgen und Hans-Jörg Mayer bringen zwar keine neuen Trainingskonzepte mit, sind aber als ehemalige Spieler fest integrierte Teile der Mannschaft.

🟠 ESVK-Traditionsmannschaft

Torhüter

  • Marc Pethke (Starting Goalie)
  • Christian Baader (Back-up)

Verteidigung
Manfred Schuster, Dieter Medicus, Christoph Assner, Bodo Hamann, Philipp de Paly, Florian Kettemer, Florian Bindl, Martin Schweiger

Sturm
Florian Thomas, Thomas Holzmann, Patrick Reimer, Roland Timoschuck, Thorsten Rau, Andreas Kleinheinz, Markus Vaitl, Rolf Hammer, Manfred Jorde, Michael Waginger

Trainerteam & Organisation
Teammanager: Stefan Ustorf
Cheftrainer: Pit Ustorf
Assistenztrainer: Ken Kapuk
Torwarttrainer: Gerhart Hegen
Skills Coaches: Simon Jürgen, Hans-Jörg Mayer
Teamarzt: Dr. Gleichsner
Physiotherapeut: Reiner Schmitz
Chefbetreuer: Peter Werner (Pewa)

🔵 Nationalmannschaft der Ehemaligen

Torhüter
Alex Jung, Joey Vollmer

Verteidigung & Sturm
Michael Bresagk, Martin Buchwieser, Simon Danner, Christoph Gawlick, Markus Kink, Andreas Loth, Uli Maurer, Ty Morris, Patrick Köppchen, Alexander Polaczek, Andreas Renz, Markus Jocher, Yannic Seidenberg, Christoph Ullmann, Michael Wolf

Weitere Highlights am Freitag

  • 17:00 Uhr – Nachwuchs- & Damenpräsentation auf dem Eis
    Die komplette Nachwuchsabteilung des ESVK von der U7 bis zur U20 sowie die Damenmannschaft werden vorgestellt – ein beeindruckendes Bild der Vereinsarbeit.
  • Ab ca. 20:00 Uhr – Festzelt-Eröffnung & Teampräsentation
    Nach dem Spiel beginnt das Abendprogramm im Festzelt: Begrüßung, Vorstellung der neuen ESVK-Mannschaft für die kommende Saison, Interviews und Autogrammstunde.
    👉 Auch hier ist der Eintritt frei. Für Bewirtung und musikalische Unterhaltung ist gesorgt.

Rahmenprogramm und internationale Gäste

Der eigentliche Warrior Cup startet am Samstag mit hochklassigem Eishockey. Neben dem ESV Kaufbeuren treten Red Bull München, die Nürnberg Ice Tigers (DEL) sowie der Glasgow Clan (EIHL) an.

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Gesundheit Sport

Wegen der großen Nachfrage nun auch am Montag: Kung Fu Training im Kung Fu Zentrum Kaufbeuren

Lok Yiu Wing Chun – Bewegung, Selbstverteidigung und Achtsamkeit

Neues Trainingsangebot wegen hoher Nachfrage

Das Kung Fu Zentrum Kaufbeuren reagiert auf das wachsende Interesse: Ab sofort findet das Training nicht nur mittwochs, sondern auch montags statt. Damit erweitert das Zentrum sein Angebot für alle ab 14 Jahren, die sich für traditionelles Kung Fu interessieren – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene.

Trainingszeiten (ab sofort):
📅 Montag & Mittwoch
🕖 19:00–20:00 Uhr: Grundlagen-Basistraining
🕗 20:00–21:00 Uhr: Lok Yiu Wing Chun Kung Fu

Das Training steht Jugendlichen, Frauen und Männern offen und legt den Fokus auf Technik, Bewegung und Konzentration.

Tradition ohne Modifikationen: Lok Yiu Wing Chun

Lok Yiu Wing Chun Kung Fu ist ein ganzheitlicher Stil, der Körper und Geist gleichermaßen fordert. Er geht zurück auf Großmeister Lok Yiu, der in den 1950er-Jahren in Hong Kong direkt von Yip Man unterrichtet wurde – dem Lehrer von Bruce Lee.

Im Gegensatz zu vielen modernen Varianten wird im Kung Fu Zentrum Kaufbeuren der Stil unverändert weitergegeben. Es geht um präzise Bewegungen, eine klare Struktur und ein tiefes Verständnis von Technik und Körperarbeit.

Ein Lernweg ohne Ende

Das Lok Yiu Wing Chun vermittelt nicht nur Techniken zur Selbstverteidigung. Es eröffnet auch Wege zur persönlichen Entwicklung. Wer kontinuierlich trainiert, stärkt Konzentration, Körperbewusstsein und Ausdauer. Perfektion ist dabei kein Ziel, sondern ein Prozess – der Stil bietet lebenslanges Lernen.

Kontakt und Anmeldung

📍 Kung Fu Zentrum Kaufbeuren
Inhaber: Sifu Gerhard Eichele
📬 Neugablonzer Str. 17, 87600 Kaufbeuren
☎️ +49 (0) 8341 971972
📱 +49 (0) 151 62812836
✉️ info@kungfu-kaufbeuren.de
🌐 www.kungfu-kaufbeuren.de

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Sport

BSK Olympia Neugablonz holt 2:1-Sieg über SG Oberstaufen/Stiefenhofen

Kampf, Leidenschaft und Wille

Der BSK Olympia Neugablonz hat nach der bitteren Niederlage gegen den SC Untrasried die passende Antwort auf dem Platz gegeben. Die Schmuckstädter zwangen den SG Oberstaufen/Stiefenhofen mit 2:1 in die Knie. Dabei bleibt der BSK auch im dritten Heimspiel in Folge ungeschlagen. Nur die beiden Auswärtsspiele, darunter auch in Oberstdorf, gingen verloren.

Nach dem frühen Tor durch Denis Hoxhaj (4.) schaffte es Neugablonz nicht, die Führung auszubauen. Der BSK, der urlaubsbedingt auf einige Spieler und auf den gesperrten Eraldo Stafa, tat sich in der Folge schwer. Als die Gäste nach Wiederanpfiff sogar den Ausgleich erzielten, hatten die Oberallgäuer sogar Möglichkeiten auf die Führung, doch der BSK zeigte sich willensstark. In der Schlussphase brachte Benjamin Maier einen der zahlreichen Konter erfolgreich zum 2:1-Sieg in die Maschen. „Sicherlich war es kein schönes Spiel für die Zuschauer. Doch die Mannschaft hat Kampfgeist gezeigt und sich mit drei Punkten belohnt“, freut sich Vorstand und Sportlicher Leiter Stefan Günter über den Heimsieg.

Freude herrschte unmittelbar nach dem Schlusspfiff auch beim Trainerteam. „Die Jungs haben Kampf, Leidenschaft und puren Willen gezeigt, auch wenn die Aktionen nicht immer funktioniert haben. Trotzdem waren wir positiv“, zeigt sich Cheftrainer Dennis Starowoit stolz über den mittlerweile dritten Sieg im dritten Heimspiel. Für den 36-Jährigen könne es so weitergehen.

Selbst Co-Trainer Eugen Erhart klatschte Beifall, auch deshalb, weil bereits zuvor die Zweite Mannschaft des BSK gegen die SG Oberstaufen/Stiefenhofen 2 mit 4:1 gewann. „Es war ein schweres Spiel, wir sind nicht richtig in die Partie gekommen. Doch jeder hat alles gegeben.“

Der Erfolg und die drei Punkte sind deshalb so wichtig, weil die Konkurrenz sogar Federn ließ. Mauerstetten unterlag daheim gegen Kotterns U23-Team mit 1:2 und auch der bisher ungeschlagene Spitzenreiter TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg musste sich dem SC Untrasried mit 0:1 geschlagen geben. Neugablonz, derzeit Tabellensechster, hat nur drei Zähler Rückstand auf die Tabellenspitze.

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Sport

Bittere Lehrstunde in Königsbrunn: SVK unterliegt deutlich – Trainer spricht von „katastrophaler Vorstellung“

Fehlstart mit Folgen

Mit Zuversicht im Gepäck reiste die SVK nach Königsbrunn – trotz einiger Ausfälle war das Ziel klar: drei Punkte sollten es werden. Doch es kam anders. Bereits nach drei Minuten geriet die Mannschaft ins Hintertreffen. Der frühe Rückstand zeigte Wirkung, denn Kaufbeuren fand nicht ins Spiel. Erst nach rund 25 Minuten ergaben sich erste Ansätze in der Offensive, doch echte Chancen blieben aus. Zur Halbzeit stand ein ernüchterndes 2:0 für die Gastgeber.

Platzverweis bringt letzte Hoffnung zum Erliegen

Nach Wiederanpfiff zeigte sich ein ähnliches Bild: Königsbrunn drückte, Kaufbeuren reagierte – und musste in der 68. Minute den nächsten Rückschlag hinnehmen. Kapitän Dominik Hiltwein sah nach einer Notbremse die Rote Karte. Die SVK war nur noch zu zehnt und konnte sich kaum noch wehren. Königsbrunn nutzte die Überzahl konsequent und erhöhte kurz vor Schluss auf den Endstand von 5:0.

Trainer Manuel Günes mit deutlichen Worten

Nach dem Spiel zeigte sich SVK-Trainer Manuel Günes enttäuscht:

„Es war eine katastrophale Vorstellung, und wir gingen bei unserem Gastspiel in Königsbrunn auch in dieser Höhe verdient mit 0:5 unter. Zu keinem Zeitpunkt fanden wir ins Spiel, kamen nicht in die Zweikämpfe, und unsere sonst gefährliche Offensive blieb blass.“

Auch wenn insgesamt neun Spieler nicht zur Verfügung standen, will Günes das nicht als Entschuldigung gelten lassen:

„Der Kader ist breit genug. Man hätte es kompensieren können – aber dafür fehlte es an allem.“

Co-Trainer Luca Wollens appelliert an Einstellung

Auch Abwehrchef und Co-Trainer Luca Wollens fand klare Worte:

„Letzte Woche haben wir gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Heute war das Gegenteil der Fall. Natürlich kann man einen schlechten Tag haben – aber dann muss man zumindest kämpferisch dagegenhalten.“

Ein kleiner Lichtblick: Am kommenden Wochenende steht das Auswärtsspiel in Bad Wörishofen an – die Chance zur Wiedergutmachung ist also greifbar.

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Sport

ESVK überzeugt im Testspiel gegen Bietigheim mit 5:2-Erfolg

Frühform und Offensivfreude – Joker bezwingen Steelers vor 1.500 Fans

Der ESV Kaufbeuren hat am Freitagabend sein zweites Testspiel gegen den DEL2-Aufsteiger Bietigheim Steelers mit 5:2 gewonnen. Vor 1.501 Zuschauerinnen und Zuschauern in der energie schwaben arena zeigte das Team von Trainer Todd Warriner vor allem in den ersten beiden Dritteln eine engagierte und offensiv starke Vorstellung.

Beide Mannschaften mussten auf einige Stammkräfte verzichten: Bei den Gästen fehlten Tyler McNeely, Alex Dostie und Torhüter Olafr Schmidt. Auf Seiten des ESVK musste Verteidiger John Rogl pausieren.

Starker Beginn der Steelers – Joker kontern mit Spielfreude

Die Partie begann mit Druck der Gäste: Bietigheim nutzte eine doppelte Überzahl zu Beginn der Begegnung und ging durch Brett Kemp in Führung. Doch die Antwort des ESVK ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer schönen Kombination über Sami Blomqvist und Henri Kanninen traf Neuzugang Alec Zawatsky zum 1:1-Ausgleich – sein erster Treffer im Joker-Trikot.

Kurz darauf kochten die Emotionen kurzzeitig hoch: Nach einer Auseinandersetzung zwischen Max Oswald und Pawel Dronia hagelte es Strafminuten. In der anschließenden Überzahl brachte Kapitän Bernhard Ebner die Hausherren mit einem Distanzschuss in Führung und legte wenig später sogar seinen zweiten Treffer zum 3:1 nach.

Cassetti und Ebner treffen doppelt – Defensive steht stabil

Auch im zweiten Drittel blieb der ESVK spielbestimmend. Joe Cassetti erhöhte nach energischem Einsatz auf 4:1. Zwar gelang Bietigheim durch Alexander Preibisch noch der Anschlusstreffer zum 4:2, doch erneut war es Cassetti, der in Überzahl mit einem satten Handgelenkschuss unter die Latte den alten Abstand wiederherstellte.

Die Joker zeigten sich sowohl in Unterzahl als auch im Spielaufbau stabil – das Zusammenspiel funktionierte bereits früh in der Saisonvorbereitung.

Ruhigeres Schlussdrittel – kuriose Szene um Jack Dugan

Im letzten Drittel wurde das Spiel ruhiger. Beide Teams ließen in Sachen Tempo nach, klare Torchancen blieben selten. Für Aufsehen sorgte eine unglückliche Szene, bei der Bietigheims Jack Dugan auf dem Puck ausrutschte und in das Tor krachte. Er musste das Eis verlassen – über den Gesundheitszustand ist bislang nichts Näheres bekannt.

Die Partie endete mit einem verdienten 5:2-Erfolg für den ESVK, der besonders in den ersten 40 Minuten seine Formstärke unter Beweis stellte.

Ausblick: Nächstes Spiel im Warrior Cup

Am kommenden Samstag, 6. September 2025, steht bereits das nächste Vorbereitungsspiel auf dem Programm: Beim Warrior Cup trifft der ESVK ab 17:00 Uhr auf die Nürnberg Ice Tigers.

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BSK Olympia Neugablonz vor wichtigem Spiel gegen SG Oberstaufen/Stiefenhofen

Kreisliga-Duell im Waldstadion: Beide Mannschaften des BSK gefordert

Nach der Aufarbeitung der jüngsten Niederlagen richtet sich der Blick des BSK Olympia Neugablonz nach vorne: Am Samstag wartet in der Kreisliga Allgäu Süd das nächste Heimspiel. Um 16.00 Uhr trifft die erste Mannschaft im Waldstadion auf die SG Oberstaufen/Stiefenhofen.

Auch die zweite Mannschaft ist im Einsatz. Bereits um 13.45 Uhr kommt es in der A-Klasse Allgäu 6 zum Duell gegen denselben Gegner.

Die Gäste aus dem Oberallgäu reisen mit vier Punkten im Gepäck an. Ihr bisheriger Saisonverlauf zeigt, dass sie nicht zu unterschätzen sind. Ein Heimsieg gegen Türkspor Kempten sowie ein beachtliches Unentschieden auswärts in Mauerstetten sprechen für sich.

„Allein dieses Ergebnis sollte für uns Warnung genug sein“, mahnt der Sportliche Leiter Stefan Günter. Gemeinsam mit Coach Dennis Starowoit bereitet er das Team intensiv auf das Spiel vor: „Wir haben einen schweren Gegner vor der Brust, das muss uns bewusst sein.“

Innenverteidiger Eraldo Stafa wird in den kommenden zwei Spielen fehlen. Nach einer Roten Karte im vergangenen Spiel wurde er vom Sportgericht für zwei Partien gesperrt. Günter zeigt sich enttäuscht über das Urteil: „Ich bleibe dabei: Es war kein Foulspiel, und die Rote Karte war aus meiner Sicht eine klare Fehlentscheidung. Leider müssen wir die Entscheidung akzeptieren und das Beste aus der Situation machen.“

Auch die zweite Mannschaft des BSK blickt mit Spannung auf das kommende Heimspiel. Wie der Gegner hat das Team bislang drei Punkte auf dem Konto. Das Ziel für das Trainerduo Angelo Pohl und Denis Korneev ist klar formuliert: „Wir wollen den Sieg und die drei Punkte im Waldstadion behalten.“

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Testspiel gegen Aufsteiger Bietigheim: ESVK erwartet die Steelers in der heimischen Arena

Heimdebüt für Zawatsky – Joker empfangen DEL2-Rückkehrer aus Bietigheim

Der ESV Kaufbeuren setzt seine Vorbereitung auf die DEL2-Saison mit einem weiteren Heimspiel fort. Am Freitag, 30. August 2025, empfangen die Joker um 19:30 Uhr in der energie schwaben arena den Oberligameister und aktuellen DEL2-Aufsteiger Bietigheim Steelers.

Die Steelers feierten in der vergangenen Saison nach dem Abstieg aus der DEL2 den direkten Wiederaufstieg. Mit dem Meistertitel in der Oberliga gelang ihnen eine sportlich überzeugende Rückkehr ins Unterhaus des deutschen Eishockeys.

Eintrittskarten für das Spiel gibt es online unter tickets.esvk.de, in den bekannten Vorverkaufsstellen, in der Geschäftsstelle des ESVK sowie an den Abendkassen.

Aus der Kabine:

Trainer Todd Warriner muss weiterhin auf John Rogl verzichten. Der Neuzugang aus Landshut hatte sich im ersten Testspiel gegen Rosenheim bei einem Schussblock verletzt und fällt vorerst aus. Für ihn wird Max Kislinger, eigentlich im Sturm eingesetzt, in der Defensive aushelfen.

Wieder mit dabei ist hingegen Alec Zawatsky. Der Stürmer ist nach einem kurzen Heimataufenthalt aus Kanada zurück in Kaufbeuren und steht am Freitag vor seinem ersten Einsatz im Trikot des ESVK.

Spiel im Livestream verfügbar

Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit, das Spiel live und kostenpflichtig auf Sporteurope.TV zu verfolgen. Dort werden auch alle weiteren Testspiele, die Begegnungen des Warrior Cups sowie sämtliche DEL2-Partien übertragen.

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Sport

BSK Olympia verliert nach Platzverweis knapp gegen Untrasried/Haldenwang

2:3-Auswärtsniederlage trotz großer Moral – Rote Karte als Wendepunkt der Partie

Mit leeren Händen kehrte der BSK Olympia Neugablonz vom Auswärtsspiel bei der SG Untrasried/Haldenwang zurück. Beim 2:3 musste das Team ab der 38. Minute in Unterzahl agieren – nach einem umstrittenen Platzverweis gegen Eraldo Stafa.

Zuvor hatte Benjamin Maier den BSK in der 28. Minute in Führung gebracht. Nur sieben Minuten später gelang dem Gastgeber jedoch der Ausgleich. Bereits in dieser Phase hatte der BSK die Chance, die Führung auszubauen: Denis Hoxhaj traf aus aussichtsreicher Position nur die Latte.

Dann die Szene, die das Spiel beeinflussen sollte: Ein Zweikampf zwischen Eraldo Stafa und einem Gegenspieler, der laut dem Sportlichen Leiter Stefan Günter kein Foulspiel war. Der Schiedsrichter entschied dennoch auf glatt Rot – sehr zum Unverständnis der Gäste. Günter dazu: „Diese Entscheidung hat uns komplett aus dem Tritt gebracht. Für mich war es kein Foul, das die Rote Karte rechtfertigt.“

Zweite Halbzeit: Viel Einsatz, wenig Ertrag

Nach dem Seitenwechsel erhöhte die SG Untrasried/Haldenwang den Druck. Der BSK war über weite Strecken in der eigenen Hälfte gebunden, der erneute Rückstand in der 58. Minute war die logische Folge.

Trotz Unterzahl zeigte Neugablonz Moral und kam durch Denis Hoxhaj in der 72. Minute zum 2:2-Ausgleich. Hoffnung keimte auf, doch kurz vor Schluss sorgte ein Konter der Heimelf für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber.

Trainer Dennis Starowoit zog nach dem Spiel ein klares Fazit:
„Es ist eine bittere Niederlage, weil sie vermeidbar war. Die Rote Karte hat uns gezwungen, taktisch umzustellen, und wir mussten auf mehreren Positionen reagieren.“

Auch Kapitän James Lugobola zeigte sich nach Spielende enttäuscht:
„Wir müssen in manchen Situationen cleverer sein. Und manchmal fehlte uns auch einfach das Quäntchen Glück im Abschluss.“

Zweite Mannschaft ebenfalls unterlegen

Auch die zweite Mannschaft des BSK Olympia hatte am Wochenende kein Erfolgserlebnis. Trotz einer frühen 2:1-Führung durch Kamil König (11.) und Patrick Hantzsche (16.) musste das Team am Ende eine weitere Niederlage hinnehmen. Es war die zweite Pleite im dritten Pflichtspiel.

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Sport

SpVgg Kaufbeuren überrascht Tabellenführer mit 2:1-Heimsieg

Effektive Chancenverwertung bringt SVK drei Punkte gegen Mering

Dem SVK gelang ein verdienter 2:1-Erfolg gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer SV Mering. Die Gäste zeigten von Beginn an, warum sie an der Spitze der Tabelle stehen. Bereits nach fünf Minuten kamen sie zu guten Chancen, doch der Ball verfehlte zweimal knapp das Ziel.

In der 24. Minute war es dann soweit: Eine Flanke fand einen freistehenden Meringer Stürmer im Strafraum, der SVK-Torwart Emre Sahin keine Chance ließ und zur Führung einschob.

Doch der SVK zeigte sich unbeeindruckt: Nur wenige Minuten später gelang der Ausgleich. Martin Singer flankte präzise auf Robin Conrad, der den Ball aus der Drehung im Netz unterbrachte – 1:1 zur Halbzeit.

Defensive Stabilität und ein glücklicher Treffer

Nach dem Seitenwechsel agierte der SVK zunächst defensiver und verlegte sich auf Konter. Mering erhöhte den Druck, fand aber gegen die stabile SVK-Defensive selten Lücken. Wenn doch ein Ball durchkam, war Torhüter Emre Sahin zur Stelle.

Die Partie blieb umkämpft und nahm in der Schlussphase an Spannung zu. In der 84. Minute fiel schließlich die Entscheidung: Eine Flanke von Kevin Riehle landete bei Martin Singer, dessen Schuss vom Innenpfosten ins Tor sprang – 2:1 für den SVK.

Mering hatte in der Nachspielzeit noch eine große Ausgleichschance: Aus fünf Metern verfehlte ein Meringer Angreifer das Tor jedoch deutlich. So blieb es beim Heimsieg für den SVK.

Stimmen zum Spiel

Thilo Wilke (Trainer SV Mering):
„Man kann auch aus Niederlagen lernen. Im letzten Drittel waren wir nicht konsequent genug und sind zu leichtfertig mit unseren Chancen umgegangen. Kaufbeuren war im Abschluss effizienter.“

Fred Jentzsch (Co-Trainer SVK):
„Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft eine kompakte Teamleistung gezeigt. Zur Halbzeit haben wir taktisch umgestellt – das war der Schlüssel zum Erfolg. Nun gilt es, fokussiert zu bleiben und am Freitag in Königsbrunn nachzulegen.“

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Sport

ESV Kaufbeuren zeigt Moral beim ersten Härtetest gegen Rosenheim

Gelungener Auftritt trotz 1:3-Niederlage im ersten Vorbereitungsspiel

Zum Auftakt der Saisonvorbereitung 2025/26 empfing der ESV Kaufbeuren die Starbulls Rosenheim in der energie schwaben arena. Vor 1.864 Zuschauerinnen und Zuschauern zeigte das Team von Trainer Todd Warriner trotz 1:3-Niederlage eine ansprechende Leistung. Im Kader fehlte Alec Zawatsky aus persönlichen Gründen.

Die Joker starteten konzentriert und nutzten eine frühe Überzahlsituation, um Druck aufzubauen. Besonders D’Artagnan Joly kam im Slot zu einer guten Möglichkeit, blieb aber ohne Torerfolg. Nach dem Ablauf der Strafe übernahm Rosenheim zunehmend das Kommando, scheiterte jedoch mehrfach am starken Rihards Babulis.

In der Schlussphase des ersten Drittels wurde es emotional: Strafzeiten auf beiden Seiten sorgten für ein intensives Ende des Spielabschnitts, der torlos blieb.

Rosenheim eiskalt – Joker gleichen aus

Im zweiten Drittel ging es zunächst mit weiteren Strafzeiten weiter. Die Gäste nutzten schließlich einen Torwartfehler zum 0:1: Jordan Taupert schob den Puck über die Linie. Kurz darauf scheiterte Max Oswald allein vor dem gegnerischen Tor.

Die Starbulls drängten, doch ein starker Einsatz des ESVK hielt das Spiel offen. Nach einigen vergebenen Chancen belohnten sich die Joker schließlich: Tyson McLellan gewann das Bully clever, legte quer auf Joe Casetti – der Ausgleich.

Doch die Antwort kam prompt: Kurz vor der zweiten Pause traf Lewis Zerter-Gossage mit einem Schlagschuss zur erneuten Rosenheimer Führung.

Knappe Entscheidung durch Empty-Net-Treffer

Im Schlussabschnitt passierte zunächst wenig. Die beste Chance hatte Jere Laaksonen mit einem Direktschuss, der jedoch am Rosenheimer Torhüter Christopher Kolarz scheiterte.

Ein spätes Powerplay brachte die Joker erneut in gute Position, doch der Puck wollte nicht ins Netz. In der Schlussphase setzte Coach Warriner alles auf eine Karte und nahm den Torhüter vom Eis – was Rosenheim per Empty-Net-Tor zum 1:3-Endstand nutzte.

Auftakt mit Potenzial

Trotz der Niederlage kann der ESVK auf viele positive Ansätze bauen: Die Mannschaft trat geschlossen auf, verteidigte entschlossen und erspielte sich zahlreiche Chancen. Besonders in Überzahl und im Spielaufbau zeigten die Joker bereits gute Ansätze, auf denen sich aufbauen lässt.

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Sport

BSK Neugablonz entscheidet Derby in letzter Minute für sich

5:3 gegen Blonhofen – Spielverlauf bietet alles, was ein Derby braucht

Der BSK Olympia Neugablonz hat das Ostallgäuer Derby gegen den FC Blonhofen in einem emotionalen Spiel mit 5:3 für sich entschieden. Zur Pause führten die Gastgeber bereits mit 3:1 und hätten direkt nach Wiederanpfiff für klare Verhältnisse sorgen können. Doch ein Pfostentreffer von Benjamin Maier, der gleich drei Vorlagen lieferte, verhinderte die mögliche Vorentscheidung.

„Das Spiel stand dann auf der Kippe“, kommentierte BSK-Trainer Dennis Starowoit den Spielverlauf. „Wir haben aber eine enorme Moral bewiesen und eine positive Energie ausgestrahlt.“

Spätes Kopfballtor bringt die Entscheidung

In einer spannenden Schlussphase hätte auch Blonhofen das Spiel noch für sich entscheiden können. Doch in der Nachspielzeit war es Eraldo Stafa, der per Kopf das 4:3 für Neugablonz erzielte. Beim anschließenden fünften Treffer wurde der FC Blonhofen ausgekontert.

Kapitän James Lugobola zeigte sich zufrieden, aber auch selbstkritisch: „Ich bin sehr stolz auf euch. Wir haben es leider unnötig spannend gemacht.“

BSK auf Rang vier – Tabellenführung bleibt beim TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg

Mit dem zweiten Sieg im dritten Spiel rangiert der BSK aktuell auf dem vierten Platz in der Kreisliga Allgäu Süd. An der Spitze steht verlustpunktfrei der TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg, der sich mit einem 2:0 gegen Bezirksliga-Absteiger Oberstdorf durchsetzte.

Bereits am kommenden Sonntag steht für die Neugablonzer die nächste Partie an: Um 14 Uhr gastiert der BSK beim SC Untrasried. Die Gastgeber mussten zuletzt eine 1:2-Niederlage gegen den TSV Buching-Trauchgau hinnehmen.

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Sport

Später Ausgleich und hitzige Szenen: SpVgg holt Punkt in Kaufering

Spiel mit zwei Gesichtern und einem umstrittenen Schlusspunkt

Starker Auftritt vor der Pause

Die SpVgg Kaufbeuren kehrte mit einem Punkt vom Auswärtsspiel gegen den VfL Kaufering zurück – doch dieser eine Zähler war hart erkämpft. Wie schon im vorangegangenen Spiel gegen Erkheim präsentierten sich die Kaufbeurer in der ersten Hälfte stark und ging verdient in Führung.

Der Treffer selbst fiel kurios: Kubilay Güzel zog aus rund 20 Metern ab und traf die Latte. Vom Rücken des Kauferinger Keepers sprang der Ball anschließend ins Tor. Weitere gute Gelegenheiten blieben jedoch ungenutzt, obwohl die Gäste deutlich überlegen wirkten.

Bruch nach der Pause

Unmittelbar nach Wiederanpfiff fiel der Ausgleich für die Hausherren in der 46. Minute. Der Knackpunkt des Spiels folgte eine Viertelstunde später: Ein direkter Freistoß brachte die Kauferinger mit 2:1 in Front. Die Entstehung sorgte für Diskussionen – sowohl das Foulspiel als auch die Ausführung wurden von Kaufbeurer Seite als fragwürdig eingestuft.

Emotionen und Entscheidungen

In der Schlussphase kochten die Emotionen hoch: Eine Rudelbildung zehn Minuten vor Ende führte zu zwei Platzverweisen – unter anderem traf es Maximilian Nieberle auf Seiten der SpVgg.

Kurz vor dem Abpfiff kam es dann zur entscheidenden Szene: Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt – Elfmeter für Kaufbeuren. Eine Entscheidung, die bei den Gastgebern auf heftigen Protest stieß. Robin Conrad blieb davon unbeeindruckt und verwandelte sicher zum 2:2-Endstand.

Co-Trainer sieht Luft nach oben

Für Luca Wollens, spielender Co-Trainer der Kaufbeurer, war besonders die erste Halbzeit ein Lichtblick:
„Einziges Manko war unsere Chancenauswertung, wir hätten zur Halbzeit mit 3:0 in die Pause gehen müssen, es hätte sich niemand beschweren können. Nach der Halbzeit haben wir leider die ersten 10 Minuten verschlafen und prompt das 1:1 kassiert. Wir haben danach leider es nicht mehr geschafft, unser Spiel durchzuziehen. Wir werden weiter an unseren Schwächen arbeiten und am Sonntag den nächsten Schritt machen.“

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Soziales Sport

ESVK startet mit Heimspiel in die Testspielphase

Joker-Team trifft am Donnerstag auf Ligarivalen Starbulls Rosenheim

Auftakt zur Vorbereitung in der energie schwaben arena

Nach acht gemeinsamen Eistrainingseinheiten steht für das neuformierte Team des ESV Kaufbeuren das erste Testspiel auf dem Programm. Am Donnerstagabend, 22. August, empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Todd Warriner die Starbulls Rosenheim in der heimischen energie schwaben arena. Spielbeginn gegen den DEL2-Konkurrenten ist um 19:30 Uhr.

Ticketverkauf läuft

Eintrittskarten für das Spiel und alle weiteren Heimspiele des ESVK sind im Online-Ticketshop unter tickets.esvk.de, in den bekannten Vorverkaufsstellen, in der Geschäftsstelle des Vereins sowie an den Abendkassen erhältlich.

Personalsituation vor dem Spiel

Trainer Todd Warriner muss beim Auftakt auf Stürmer Alec Zawatsky verzichten. Der Deutsch-Kanadier befindet sich aus persönlichen Gründen vorübergehend in seiner Heimat. Ansonsten kann Warriner laut aktuellem Stand auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Reimer: „Ein erstes Kennenlernen mit den Fans“

Sportlicher Leiter Patrick Reimer blickt gespannt auf den ersten Härtetest:
„Nach den ersten intensiven Trainingseinheiten freuen wir uns sehr darauf, dass sich unser Team erstmals vor den Fans präsentieren kann. Wichtig ist uns vor allem, dass die Spieler die Trainingsinhalte umsetzen und als Mannschaft auftreten.“

Spiel auch im Livestream verfügbar

Das Testspiel wird wie alle Vorbereitungsspiele, die Partien des Warrior Cups sowie sämtliche DEL2-Saisonspiele live und kostenpflichtig über Sporteurope.TV übertragen.

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Sport

Es ist der erste Dämpfer für den BSK Olympia Neugablonz in der noch jungen Saison der Kreisliga Allgäu Süd 

Nach dem überzeugenden Auftritt gegen den TSV Obergünzburg mussten sich die Schmuckstädter auswärts dem FC Oberstdorf mit 1:3 geschlagen geben

Für Kapitän James Lugobola sei es letztendlich eine verdiente Niederlage. „Wir haben zu wenig investiert und geglaubt, dass es einfach wird, hier etwas zu holen.“ Es war ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Kontrahenten, wobei der Bezirksliga-Absteiger aus dem Oberallgäu in der 19. Minute das 1:0 erzielte. Jonas Schefter konnte auf der rechten Seite eine Flanke mustergültig auf Christian Lingg platzieren, der nur noch den Kopf hinhalten musste. Der BSK versteckte sich nicht, hatte zwar seine Chancen, doch ein Tor wollte nicht fallen. „Hätten wir Oberstdorf mit zwei, drei Treffern eiskalt bestraft, wäre die Partie mit Sicherheit in eine andere Richtung verlaufen“, so Lugobola über den ersten Abschnitt. Hier habe man zu wenig verteidigt, weil auch Oberstdorf zu einigen Möglichkeiten kam. Die größte Chance unmittelbar vor dem Pausenpfiff hatte Denis Hoxhaj, der nach einem getretenen Freistoß den Ball an den Pfosten setzte.

Nach Wiederanpfiff baute der Gastgeber binnen fünf Minuten seine Führung durch Benedikt Eder (50.) und Christian Lingg (55.) auf 3:0 aus. Trotz des Rückstandes ließ der BSK nicht nach, doch der so wichtige Anschlusstreffer wollte nicht fallen. Hinzu kam, dass Neugablonz aufgrund einer Zeitstrafe zehn Minuten in Unterzahl spielen musste. Glücklicherweise überstand das Team diese Phase ohne Gegentor. Erst in der 86. Spielminute war Alessandro Mulas erfolgreich, nachdem er die Kugel ins gegnerische Tor spitzelte. Vorausgegangen war ein Freistoß von Benjamin Maier. Doch auch das letzte Aufbäumen brachte keine Wirkung. 

Derby gegen Blonhofen

Bereits am Mittwoch steht das nächste Pflichtspiel auf dem Programm, wenn Neugablonz im Waldstadion den FC Blonhofen erwartet. Die Ostallgäuer, die am Wochenende beim 3:0-Erfolg über den TSV Buching/Trauchgau sogar ihren ersten Saisonsieg feierten, werden dem BSK ab 19 Uhr alles abverlangen. „Es ist ein Derby, darauf freue ich mich. Wir wissen, dass solche Spiele ihre eigenen Gesetze haben. Wenn wir stark auftreten, konsequent unsere Chancen verwerten, dann bin ich sicher: Die Punkte bleiben bei uns“, so Kapitän James Lugobola abschließend.

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Sport

Eine unnötige Niederlage kassierte die SpVgg Kaufbeuren gegen den TV Erkheim

10 Minuten Unaufmerksamkeiten sind sofort bestraft worden

Eine unnötige Niederlage kassierte die SpVgg Kaufbeuren gegen den TV Erkheim.  Die SVK begann stark und erspielte sich  innerhalb 15 Minuten etliche Torchancen, die jedoch unkonzentriert vergeben wurden. Innerhalb von 2 Minuten kamen dann die Gäste zu zwei Toren, unterstützt von der SVK Abwehr.  In der 31. Minute dann der Anschlusstreffer durch Can Uygun, der einen zu kurzen Rückpass zum Torwart  ausnutzte. In Halbzeit zwei drückte die SVK auf den Ausgleich und erspielten sich mehrere Halbchancen. Erkheim blieb durch Konter gefährlich, doch Tore fielen keine mehr, so  blieb es  beim glücklichen Erfolg für Erkheim.  Der Trainer der Gäste war Andreas Köster war nach dem Spiel natürlich froh: „Wir haben zu Anfang natürlich Glück gehabt,  haben auf 
Fehler spekuliert und sind so zu zwei Toren gekommen. Zum Schluss war es natürlich purer Kampf mit einem guten Ende für uns.“ SVK Trainer Manuel Günes sprach von einem Lernprozess: „10 Minuten Unaufmerksamkeiten sind sofort bestraft worden. Die Moral der Mannschaft stimmt, leider haben wir nicht mehr den Ausgleich geschafft.“ Sportchef Thomas Neumann sprach von einer Niederlage, die unnötig war: „Die ersten 15 Minuten müssen wir zwei bis drei Tore machen. Im Gegensatz passieren uns dann Abwehrfehler, die die Erkheimer ausnutzten. Haben dann den Faden verloren, bis uns Erkheim ein Tor geschenkt hat zum 1:2 durch Can Uygun. Haben uns dann wieder zurück gekämpft, haben jedoch zu viele Chancen liegen gelassen. Einfach schade,weil es ein sehr gutes Spiel war, leider mit einer Niederlage zum Schluss.“

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Sport

Eishockey hautnah erleben: Die ESVK VIP-Kabine für unvergessliche Spieltage. Jetzt buchen!

Exklusives Ambiente, persönliche Betreuung und spannende Spiele in der energie schwaben arena

Ein besonderes Erlebnis für Kunden, Partner oder das Team

Die VIP-Kabine des ESV Kaufbeuren hat sich seit ihrer Einführung als beliebter Treffpunkt etabliert – besonders bei Unternehmen, die ihren Kunden, Geschäftspartnern oder Mitarbeitenden einen außergewöhnlichen Rahmen bieten möchten.

Das Angebot kombiniert hochklassigen Eishockeysport mit einem stilvollen Ambiente, hochwertiger Ausstattung und persönlichem Service. Viele Gäste loben die angenehme Atmosphäre, die direkte Nähe zum Spielgeschehen und die Möglichkeit, den Abend gemeinsam in entspannter Runde ausklingen zu lassen.

Was Sie erwartet

Die exklusive Kabine steht bei ausgewählten Heimspielen in der energie schwaben arena zur Verfügung – jeweils an Dienstagen oder Freitagen. Sie bietet Platz für 15 bis 20 Personen.

Das VIP-Erlebnis umfasst:

  • ein hochwertiges Buffet
  • persönliche Servicebetreuung
  • reservierte Sitzplätze auf der Tribüne
  • Zugang zum großen VIP-Raum nach Spielende

Weitere Informationen finden Sie online unter: www.esvk.de/heimspiel/die-vip-kabine.html

Termine der VIP-Kabine für die Saison 2025/2026

Alle Spiele beginnen um 19:30 Uhr, sofern nicht anders angegeben:

September bis Dezember 2025

  • Fr, 26.09.2025 – vs. Bietigheim Steelers
  • Fr, 10.10.2025 – vs. Ravensburg Towerstars
  • Fr, 24.10.2025 – vs. EV Landshut
  • Fr, 14.11.2025 – vs. Düsseldorfer EG
  • Fr, 28.11.2025 – vs. Starbulls Rosenheim
  • Fr, 05.12.2025 – vs. Eisbären Regensburg
  • Fr, 19.12.2025 – vs. EC Bad Nauheim
  • Fr, 26.12.2025 – vs. EHC Freiburg (Spielbeginn 18:30 Uhr)
  • Di, 30.12.2025 – vs. Bietigheim Steelers

Januar bis Februar 2026

  • Fr, 02.01.2026 – vs. Eispiraten Crimmitschau
  • Fr, 23.01.2026 – vs. Blue Devils Weiden
  • Fr, 06.02.2026 – vs. Lausitzer Füchse
  • Di, 10.02.2026 – vs. EV Landshut
  • Fr, 27.02.2026 – vs. Krefeld Pinguine

Jetzt reservieren – begrenzte Verfügbarkeit

Die Nachfrage ist hoch, daher empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung.

Für Buchungen oder Fragen steht Ihnen Claus Tenambergen gerne zur Verfügung:
📞 Tel: 08341-874632
📱 Mobil: 0170-2824561
📧 E-Mail: claus.tenambergen@esvk.de

Hinweis: Vom 15. bis 29. August 2025 wenden Sie sich bitte an Phil Bader: philippe.bader@esvk.de

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Allgemein Sport Wirtschaft

Neuer Name für Kaufbeurens Eisstadion ab 2027: Was hinter dem Ende des Namenssponsorings steckt

Abschied nach zehn Jahren: energie schwaben gibt Namensrechte zurück

Nach einem Jahrzehnt endet das Namenssponsoring der energie schwaben arena in Kaufbeuren. Seit dem 1. Juli 2017 trägt das Eisstadion diesen Namen – doch am 30. Juni 2027 läuft der Vertrag mit dem regionalen Energieversorger aus. Danach wird die Heimstätte des ESV Kaufbeuren einen neuen Namen bekommen.

Die Kooperation zwischen der Stadt Kaufbeuren und energie schwaben begann mit einem verdeckten Bieterwettbewerb. „Mit energie schwaben hat damals ein Unternehmen gewonnen, mit dem uns eine besonders lange Partnerschaft verbindet“, erinnert sich Markus Pferner, Vorstand des Kommunalunternehmens Eisstadion Kaufbeuren. Die Wurzeln dieser Verbindung reichen bis ins Jahr 1863 zurück.

Energie schwaben setzt neue Prioritäten

Dr. Christian Blümm von energie schwaben sieht das Sponsoring als Erfolg für beide Seiten: „Für uns war das Engagement ein Gewinn – doch nun ist es Zeit für neue Wege.“ Das Unternehmen will künftig verstärkt Umweltprojekte im Allgäu fördern. Der Sponsoringvertrag war bewusst auf zehn Jahre angelegt und wird planmäßig beendet.

Wichtig: Bestehende Kooperationen zwischen energie schwaben und dem ESV Kaufbeuren bleiben auch nach 2027 bestehen.

Neue Ausschreibung geplant

Die Stadt Kaufbeuren plant bereits für die Zukunft. 2026 wird ein neuer Bieterwettbewerb ausgeschrieben, bei dem sich interessierte Unternehmen um die Namensrechte bewerben können.

Die Arena – mehr als Eishockey

Die 2017 eröffnete Arena zählt zu den modernsten Eisstadien Deutschlands. Sie bietet Platz für rund 3.500 Zuschauer und ist nicht nur Heimat des DEL2-Clubs ESV Kaufbeuren, sondern auch Schauplatz vielfältiger Veranstaltungen: von Eishockey-Länderspielen über die U18-Weltmeisterschaft bis zur Deutschen Ringermeisterschaft. Auch kulturelle Formate wie die Rockoper „Herilo“ fanden hier ein großes Publikum.

Über energie schwaben

Der Energieversorger aus der Region setzt zunehmend auf erneuerbare Energien. Neben Gasversorgung zählen auch Biogas, Strom aus regenerativen Quellen, Fernwärmenetze und Elektromobilität zum Portfolio. Mit innovativen Projekten und dezentralen Lösungen gestaltet energie schwaben die regionale Energiewende aktiv mit.

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Gesundheit Sport

Kaufbeurer Hallenbad: Probleme bei den Fliesenlegearbeiten verzögern Eröffnung erneut

Dach fertig, Becken im Einbau – aber Fliesenarbeiten verzögern Eröffnung

Die Sanierung des Kaufbeurer Hallenbads macht weiter große Fortschritte: Die Dachsanierung ist mittlerweile abgeschlossen und derzeit erfolgt die Montage der Photovoltaik-Module. Parallel dazu werden die neuen Edelstahlbecken eingebaut, die einen großen Teil dazu beitragen werden das Badeerlebnis der Nutzerinnen und Nutzer zu verbessern.

Insgesamt müssen auch 1.300 Quadratmeter Boden- und Wandfliesen erneuert werden. Leider kommt es bei den Fliesenlegearbeiten zu unerwarteten Verzögerungen. Die mit diesen Arbeiten beauftragte Firma konnte die vertraglich vereinbarten Leistungen weder in der geforderten Qualität noch im vorgesehenen Zeitrahmen erbringen. Nach intensiven Gesprächen und sorgfältiger Abwägung hat sich die Stadtverwaltung daher schweren Herzens dazu entschlossen, den Bauvertrag über diese Leistungen zu kündigen, um zusätzlichen Schaden zu einem späteren Zeitpunkt abzuwenden.

Video von Baureferent Helge Carl zu den aktuellen Probleme bei der Hallenbadsanierung

Das Ergebnis dieser folgerichtigen Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen: Die Fliesenarbeiten müssen nun neu ausgeschrieben und vergeben werden. Diese zusätzliche Vergabephase führt leider dazu, dass der bisher angestrebte Eröffnungstermin Anfang 2026 nicht eingehalten werden kann. Nach aktuellem Stand wird sich die Wiedereröffnung des Hallenbads deshalb um mehrere Monate verschieben.

Baureferent Helge Carl erklärt: „Wir waren auf einem guten Weg und bedauern es sehr, durch die notwendige Kündigung eines Bauvertrages nach hinten geworfen zu werden. Wir werden alles daran setzen, jetzt schnell für Ersatz zu sorgen und den Hallenbadbetrieb so rasch als möglich wieder aufzunehmen. Das sanierte Hallenbad wird alle Nutzerinnen und Nutzer begeistern. Darauf können sich alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaufbeuren und des Umlands freuen.“

Die Stadtverwaltung bedauert diese aktuelle Entwicklung sehr und setzt alles daran, die restlichen Arbeiten zügig voranzutreiben, um den Badebetrieb baldmöglichst wieder aufnehmen zu können.

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Sport

BSK triumphiert in Hitzeschlacht – Auftaktsieg gegen Obergünzburg

Neugablonz startet furios in die Saison und besiegt Obergünzburg klar

Das nennt man doch einen Auftakt nach Maß. In der Kreisliga Allgäu Süd hat der BSK Olympia Neugablonz die Heimpremiere gegen den TSV Obergünzburg am Ende deutlich mit 4:1 gewonnen. In der Hitzeschlacht stand es zur Pause allerdings nur 1:0 für die Hausherren.

Der Führungstreffer für die Schmuckstädter fiel allerdings erst in der 45 Minute durch Alessandro Mulas. „Wir waren in der ersten Halbzeit klar überlegen“, resümiert Cheftrainer Dennis Starowoit. Eine kleine Schwächephase des BSK nutzte die Günztaler aus, als Andreas Hanslick in der 60. Minute den Ausgleich erzielte. Doch die Heimelf gab das Match nicht aus der Hand, konnte sechs Minuten später durch Denis Hoxhaj wieder die Führung erzielen. Obwohl Neugablonz die Partie in Unterzahl zu Ende bringen musste, Kapitän James Lugobola sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte, war es der BSK, der in der Schlussphase mit zwei sauber zu Ende gespielten Kontern das Ergebnis nach oben schrauben konnte. Benjamin Maier (90.) und erneut Denis Hoxhaj (90.+6) trafen für Neugablonz.

„Dass wir mit einem Sieg gestartet sind, ist extrem wichtig“, betont Starowoit. „Entscheidend für die drei Punkte war unser dominantes Auftreten auf dem Platz.“ Für Benjamin Maier sei es ebenfalls ein verdienter Auftakterfolg. „Gerade in Unterzahl war es natürlich nicht einfach, aber wir standen gut, und haben die Konter super vollendet.“ Selbst Co-Trainer Eugen Erhart freut sich über die drei Punkte, wenngleich er deutlich macht: „Wir bleiben weiterhin hungrig.“

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Individuelle Fehler kosten der SpVgg Kaufbeuren Punkte in Bobingen

Defensiv diszipliniert, aber zwei Aussetzer entscheiden das Spiel

Nach einem gelungenen Auftakt in die neue Saison stand für die SpVgg Kaufbeuren ein schwieriges Auswärtsspiel beim TSV Bobingen auf dem Programm. Trainer Manuel Günes ließ seine Mannschaft ungewohnt defensiv agieren, um dem Gegner möglichst wenig Raum in der eigenen Hälfte zu lassen.

Fehler vor der Pause bringen Rückstand

Bis kurz vor dem Halbzeitpfiff hielt die SVK dem Druck stand. Doch in der 44. Minute führte ein folgenschwerer Fehler in der Abwehr zum 1:0 für Bobingen.

Zweiter Patzer besiegelt Niederlage

Auch in der zweiten Hälfte blieb Kaufbeuren zunächst stabil. Ein Ballverlust im Spielaufbau in der 62. Minute ermöglichte jedoch das 2:0 – erneut ein Treffer nach individuellem Fehlverhalten. In der Schlussphase erhöhte die SVK den Druck und kam zu einigen guten Chancen. Ein Tor wollte jedoch nicht mehr fallen. Damit ging das erste Spiel der Saison verloren.

Stimmen zum Spiel

Trainer Manuel Günes lobte die grundsätzliche Einstellung seiner Mannschaft, machte aber deutlich, dass die beiden Fehler entscheidend waren.
Kapitän Robin Conrad fasste zusammen:
„Es war ein klassisches 0:0-Spiel, bis der Fehler kurz vor der Pause passierte. Danach noch ein zweiter Patzer und wir liegen 2:0 zurück. Am Ende waren wir zwar besser, aber nicht zwingend genug.“

Der Blick richtet sich nun auf das Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den Absteiger Erkheim – mit dem klaren Ziel, die nächsten drei Punkte zu holen.

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Last-Minute-Jubel beim Heimauftakt der SpVgg Kaufbeuren

Dramatischer Heimsieg gegen Langerringen – Geburtstagskind wird zum Matchwinner

Auch im dritten Punktspiel machte die SVK es wieder spannend. Nach einer 2:0 Führung wurde es zum Schluss nochmal eng und fast mit dem Schlusspfiff gelang noch das siegbringende Tor. Trainer Manuel Günes sprach von einem glücklichen Sieg: „Zum Schluss konnten wir eine gelungene Heimpremiere feiern.

In einer ausgeglichenen Anfangsphase setzte Kubilay Güzel das erste Zeichen und erzielte per Traumtor die Führung. In der Folgezeit forderte die robuste Spielweise und die gefährlichen Standards der Gäste ein hohes Maß an Konzentration in der Defensive. Diese war meist gegeben. Wenn doch ein Fehler unterlief, war Lukas Kress im Tor zur Stelle.

Im zweiten Durchgang wurde der Druck der Gäste größer. Im richtigen Moment erhöhte Robin Conrad aber auf 2:0. Dumme Fehler in der Schlussphase ermöglichten dem Gegner zwei vermeidbare Tore. Doch den Schlusspunkt sollte das Geburtstagskind Bora Imamogullari setzen. Sein Tor nur 60 Sekunden nach dem bitteren Ausgleich in der 94.Minute sorgte für großen Jubel und drei Punkte.

Torschütze Bora Imamagullari zum 3:2 Siegtreffer: „Ich habe spekuliert nach dem Ausgleich. Wusste, es kommt noch ein langer Ball in den Strafraum. Ich konnte den abgewehrten Ball dann annehmen und beim Verlassen vom Fuß wusste ich, dass es ein Tor wird. Ich hab ihn perfekt getroffen.“

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SVK kämpft sich zurück – Punktgewinn in Wiggensbach

Ausgleich nach Rückstand setzt positives Zeichen für kommende Spiele

Die Partie zwischen dem SV Kaufbeuren und dem TSV Wiggensbach begann verhalten. Zur Halbzeitpause stand es 0:0. Beide Mannschaften neutralisierten sich über weite Strecken. Nennenswerte Torchancen blieben zunächst aus.

Wiggensbach nutzt Standards SVK kontert mit Moral

Nach dem Seitenwechsel zeigte Wiggensbach seine Stärke bei ruhenden Bällen und ging mit 2:0 in Führung. Doch Kaufbeuren reagierte: Can Uygun verkürzte auf 2:1, ehe Maximilian Nieberle den Ausgleich erzielte. Der SVK belohnte sich damit für eine engagierte zweite Halbzeit.

Nieberle sieht verdientes Unentschieden

Torschütze Maximilian Nieberle äußerte sich nach dem Spiel

„Das Unentschieden passt auf jeden Fall. Wir haben uns nicht aufgegeben und verdient den Ausgleich erzielt. Wenn das Spiel noch fünf Minuten länger geht, machen wir vermutlich noch den Siegtreffer wir waren wirklich am Drücker.“

Mittwoch wartet der Aufsteiger SpVgg Langerringen

Bereits am kommenden Mittwoch steht das nächste Spiel an. Am dritten Spieltag empfängt der SVK die SpVgg Langerringen. Anpfiff ist um 19:00 Uhr.

Langerringen war vor zwei Jahren schon in der Bezirksliga aktiv, stieg zwischenzeitlich ab und kehrte nun zurück. Für das Spiel gegen den Aufsteiger muss Trainer Manuel Günes weiterhin auf Julian Sachs verzichten. Wieder dabei ist dagegen Robin Conrad, der als wichtige Offensivkraft gilt.

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ESV Kaufbeuren e.V. zieht Bilanz: Mitgliederversammlung mit Rückblick, Ausblick und neuen Gesichtern

Offener Austausch, sportliche Perspektiven und personelle Veränderungen im Sonnenhof

Rund 100 Mitglieder folgten der Einladung des ESV Kaufbeuren zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 15. Juli 2025 im Sonnenhof in Mauerstetten. Die Veranstaltung bot nicht nur einen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr, sondern auch einen Ausblick auf die kommende Saison – sportlich wie organisatorisch.

Rückblick auf ein bewegtes Jahr

Nach der Begrüßung durch den geschäftsführenden Vorstand Thomas Petrich und einer Totenehrung richtete Stefan Bosse, Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren, ein Grußwort an die Versammlung. Auch Pascal Lechler, Stadtrat und Sportbeauftragter, sprach zu den Anwesenden. Beide unterstrichen die Bedeutung des ESVK für die Stadt und betonten den hohen Wert des Sports für die Entwicklung junger Menschen.

Im Anschluss folgten die Rechenschaftsberichte: Jugendobmann Helmut Speckamp gab einen Überblick über die erfolgreiche Nachwuchsarbeit in allen Altersklassen. Auch die Damenmannschaft blickte auf eine solide Saison in der neu gegründeten Bayernliga zurück.

Klare Zahlen, transparente Kassenführung

Karlheinz Peukert, geschäftsführender Vorstand für Finanzen, präsentierte eine detaillierte Jahresbilanz. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte ein leicht positives Ergebnis von 3.400 Euro erzielt und die Verbindlichkeiten weiter gesenkt werden. Kassenprüfer Stefan Kopetzky bestätigte eine ordnungsgemäße Buchführung. Die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

Neue Gesichter im Vorstand

Im Rahmen der Neuwahlen stellte sich Anton Heinz Ebner als neuer zweiter Vorstand zur Verfügung. Gemeinsam mit dem ebenfalls neu gewählten Beisitzer Matthias Reitzner ergänzen sie das bestehende Team und wurden einstimmig gewählt. Thomas Petrich und Karlheinz Peukert als geschäftsführende Vorstände sowie Jochen Koch, Sven Hüttinger und Claus Tenambergen wurden als Beisitzer bestätigt.

Zuvor wurden mehrere Vorstandsmitglieder verabschiedet. Oliver Meyl war viele Jahre im Vorstand aktiv und vor allem für den Bereich Marketing verantwortlich. Für sein großes Engagement erhielt er zurecht seinen verdienten Applaus. Helmut Speckamp, der über mehrere Jahrzehnte als Jugendobmann wirkte, wurde besonders emotional verabschiedet. Die Mitglieder würdigten sein außerordentliches Engagement mit Standing Ovations. Auch Sabi Faniq, der eine Wahlperiode lang als Beisitzer tätig war, wurde mit Dank verabschiedet.

Die neue Vorstandschaft des ESV Kaufbeuren e.V.

  • 1. Vorstand: Thomas Petrich
  • 2. Vorstand: Anton Heinz Ebner
  • 3. Vorstand Finanzen: Karlheinz Peukert
  • Beisitzer: Jochen Koch, Claus Tenambergen, Sven Hüttinger, Matthias Reitzner (neu)
  • Kassenprüfer: Christian Demel und Stefan Kopetzky

Nachwuchsarbeit und Profiteam im Fokus

Moderator Claus Tenambergen sprach mit dem sportlichen Leiter Jogi Koch über die vergangene Saison. Alle Nachwuchsteams des ESVK traten erneut in der höchstmöglichen Spielklasse an – ein klares Zeichen für kontinuierliche Entwicklung auf hohem Niveau.

Koch hob besonders die hervorragende Arbeit des gesamten Trainerteams hervor. Mit Sebastian Osterloh, Lukáš Slavetinský und Pyry Eskola verfügt der Verein über drei hochqualifizierte hauptamtliche Trainer, die von einer engagierten Gruppe an Trainern, Co-Trainern, Mannschaftsleitungen und Betreuern unterstützt werden. Das gesamte Team leistet tagtäglich einen wesentlichen Beitrag zur sportlichen und persönlichen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen – mit viel Fachwissen, Leidenschaft und Einsatz. Auch die enge Zusammenarbeit mit dem Profibereich wurde gelobt und soll weiter intensiviert werden.

Im Interview mit Patrick Reimer, dem neuen sportlichen Leiter der Spielbetriebs GmbH & Co KG, wurde deutlich: Der ESVK stellt sich in weiten Teilen personell neu auf. Neben Reimer wurde Tobias Peukert als neuer Geschäftsführer des ESVK installiert. Ein Großteil der Mannschaft musste neu zusammengestellt werden. Bei der Auswahl der Spieler legte man besonderen Wert auf Charakter, sportliche Qualität, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, sich für Fans und Club voll einzubringen.

Mit Todd Warriner als neuem Cheftrainer und Andrew Donaldson als Co-Trainer setzt der Verein auf moderne, kommunikative Trainer mit frischen Impulsen und neuen Ideen. Ziel ist ein konkurrenzfähiges Team zur neuen DEL2-Saison, die am 19. September beginnt.

Ehrungen für langjährige Treue

Ein weiterer Höhepunkt waren die Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder. Insgesamt wurden über 20 Mitglieder für ihre jahrzehntelange Treue ausgezeichnet:

25 Jahre Mitgliedschaft:
Bürk Roswitha, Bunt Udo, de Paly Philipp, Dropmann Christoph, Emmerich Dennis, Hammerle Florian, Hegen Timo, Kruppe Christian, Lechler Pascal, Maurer Werner, Pfohl Patrick, Voith Joshua

40 Jahre:
Gleichsner Robert, Maak Dagmar, Steinacher Sebastian, Surm Peter, Thums Peter

50 Jahre:
Dr. Dr. Fritsch Reinhard, Götzfried Hans Peter, Huber Peter, Queisser Klaus, Rau Torsten

60 Jahre:
Heider Anton

Gemeinsam in die Zukunft

Die Mitgliederversammlung endete mit offenen Fragen und Anregungen aus dem Kreis der Mitglieder. Der ESV Kaufbeuren präsentierte sich als ein engagierter, sportlich ambitionierter und zukunftsorientierter Verein – mit starkem Rückhalt seiner Mitglieder.

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Sport

Verlegtes Heimspiel – SpVgg Kaufbeuren startet mit Auswärtssieg in die Bezirksliga

Trotz zwischenzeitlichem Rückschlag: 5:3-Erfolg gegen Lagerlechfeld

Heimrecht getauscht – Spiel kurzfristig verlegt

Eigentlich hätte die SpVgg Kaufbeuren mit einem Heimspiel in die neue Bezirksliga-Saison starten sollen. Doch anhaltender Regen machte den Rasen in Kaufbeuren unbespielbar. Kurzerhand wurde die Partie nach Lagerlechfeld verlegt – die SpVgg hatte somit offiziell ein Auswärtsspiel, obwohl sie ursprünglich Heimrecht gehabt hätte.

Gelungener Auftakt mit schwacher Phase in der zweiten Halbzeit

Trotz dieser kurzfristigen Änderung startete die Mannschaft von Trainer Manuel Günes mit einem 5:3-Erfolg in die neue Saison. Besonders in der ersten Halbzeit präsentierte sich das Team spielfreudig und zielstrebig. Eine zwischenzeitliche 3:0-Führung schien für klare Verhältnisse zu sorgen – doch die Partie nahm im zweiten Durchgang eine überraschende Wendung.

Frühe Tore bringen Kaufbeuren in Führung

Bereits in der 7. Minute traf Robin Conrad zur Führung. Nach einer Ecke von Orkun Alkan landete der Ball bei Conrad, der technisch stark vollendete. Das 2:0 folgte in der 26. Minute: Durch hohes Pressing eroberte Kaufbeuren den Ball, Conrad legte auf Martin Singer quer, der sicher einschob. Kurz vor der Pause sorgte ein missglückter Rückpass der Gastgeber für das 3:0 – der Torwart war chancenlos überrascht.

Lagerlechfeld schlägt zurück – Kaufbeuren gerät ins Wanken

Nach der Pause verpasste es Kaufbeuren, das Spiel endgültig zu entscheiden. Stattdessen kam Lagerlechfeld in der 51. Minute zum Anschlusstreffer. Die Gastgeber wurden mutiger, während die Gäste ihre Linie verloren. In der 62. Minute fiel das 2:3, der Druck stieg spürbar. Fünf Minuten vor dem Ende glich Lagerlechfeld zum 3:3 aus.

Spätes Aufbäumen sichert den Sieg

Doch die SpVgg zeigte Moral: In der 89. Minute reagierte Jonas Ruf am schnellsten auf einen Abpraller und traf zum 4:3. In der Nachspielzeit setzte Bora Imamogullari nach einem Konter den Schlusspunkt zum 5:3-Endstand.

Trotz wackeliger Phase in Halbzeit zwei darf sich die SpVgg Kaufbeuren über einen gelungenen Start freuen – auch wenn er nicht wie geplant im eigenen Stadion stattfand.

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Sport

Marc Pethke und Jochen Reimer komplettieren den Trainerstab

Neue Impulse durch Jochen Reimer

Wie bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten wird Marc Pethke auch in der kommenden DEL2-Saison 2025/2026 wieder als Torwarttrainer beim ESV Kaufbeuren tätig sein. Der gebürtige Kaufbeurer und frühere ESVK-Profi betreut weiterhin die Torhüter Daniel Fießinger und Rihards Babulis. Pethke bringt nicht nur Erfahrung mit, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Anforderungen auf dieser speziellen Position. Seine enge Zusammenarbeit mit den Goalies ist längst zu einem festen Bestandteil des Trainingsalltags geworden.

Neue Impulse durch Jochen Reimer

Ergänzt wird der Trainerstab künftig durch Jochen Reimer, der beim ESVK als Goalie-Consultant einsteigt. Der ehemalige DEL-Torhüter, der sowohl im Nachwuchs als auch im Profiteam des ESVK aktiv war, bringt eine zusätzliche Perspektive mit ins Team. Reimer wird sich vor allem um die detaillierte Videoanalyse kümmern

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Sport

BSK Olympia Neugablonz überzeugt in zwei intensiven Testspielen

Zwei Remis gegen Bad Wörishofen und Dietmannsried – starke Phasen, aber auch Aufholjagd nötig

Eine Woche nach dem Auftaktsieg gegen den SVO Germaringen zeigte der BSK Olympia Neugablonz auch im zweiten Vorbereitungsspiel gute Ansätze. Beim 2:2-Unentschieden gegen den Bezirksligisten FC Bad Wörishofen erwischte der Kreisligist einen optimalen Start und lag bereits nach neun Minuten mit 2:0 in Führung.

Alessandro Mulas (7. Minute) und Denis Hoxhaj (9.) trafen früh für den BSK. Cheftrainer Dennis Starowoit, der erneut selbst im Tor stand, musste auf mehrere Stammspieler wie Caner Schmitt und Benjamin Maier verzichten. Die Gastgeber verkürzten jedoch noch vor der Pause auf 1:2.

„Wir waren im ersten Durchgang klar besser“, bilanzierte Starowoit. Das Hauptaugenmerk lag für ihn jedoch nicht auf dem Ergebnis, sondern auf der taktischen Disziplin des Teams. In der zweiten Halbzeit gelang Bad Wörishofen der Ausgleich (54.), und kurz vor dem Abpfiff traf der FC sogar noch die Latte. „Es war ein gerechtes Unentschieden. Wir hätten gewinnen oder verlieren können“, so das Fazit des Trainers.

Spannende Aufholjagd gegen Dietmannsried

Nur einen Tag später empfing der BSK den TSV Dietmannsried zum nächsten Testspiel. Mit Ivan Buhic kehrte ein bekanntes Gesicht nach Neugablonz zurück – der heutige Spielertrainer des TSV spielte einst eine Saison lang für den BSK.

Der Gastgeber begann engagiert und ging durch einen sehenswerten Treffer von Dzhan Karabash in der 16. Minute in Führung. Doch Dietmannsried drehte noch vor der Pause das Spiel und führte zur Halbzeit mit 2:1.

Nach Wiederanpfiff legten die Gäste nach: In der 54. und 61. Minute erhöhten sie auf 4:1. Trotz guter Chancen blieb der BSK lange ohne weiteren Treffer. Erst Benjamin Maier verkürzte per Strafstoß auf 2:4 (77.). Danach zeigte Neugablonz Moral: Alessandro Mulas traf in der 82. Minute, ehe Can Balcioglu in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 4:4 erzielte.

„Dietmannsried war ein sehr guter Gegner und hat uns viel abverlangt“, erklärte Starowoit. In diesem Spiel übernahm Tibor Berta den Posten im Tor. „Die Mannschaft hat an beiden Tagen hervorragend mitgezogen. Ich bin zufrieden, aber wir müssen weiter hart arbeiten.“

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Sport

Überraschung im ersten Test: BSK Olympia Neugablonz schlägt Germaringen mit 4:2

Starke Moral und treffsichere Stürmer prägen gelungene Vorbereitungspremiere

Starker Auftakt gegen Bezirksligisten

Mit einem 4:2-Sieg gegen den höherklassigen SVO Germaringen ist dem BSK Olympia Neugablonz ein gelungener Start in die Vorbereitung gelungen. Der Erfolg war zwar überraschend, aber aufgrund der gezeigten Leistung nicht unverdient.

Im Mittelpunkt standen dabei die beiden Angreifer Benjamin Maier und Alessandro Mulas. Beide erzielten jeweils zwei Treffer und legten damit den Grundstein für den gelungenen Testspielauftakt des Kreisligisten.

Rückstand als Wendepunkt

Dabei sah es zunächst nicht nach einem Erfolg aus: Der BSK geriet durch zwei schnelle Treffer von Timo Wörz – darunter ein Elfmeter – mit 0:2 in Rückstand. Entscheidend war jedoch die Reaktion des Teams.

Sportvorstand Stefan Günter zeigte sich beeindruckt:
„Germaringen hat es nicht geschafft, den dritten Treffer nachzulegen. Dann hätte das Spiel sicherlich einen ganz anderen Verlauf genommen. So sind wir natürlich froh, dass unsere Mannschaft nie aufgab.“

Trainer Starowoit sieht wichtige Signale

Auch der neue BSK-Trainer Dennis Starowoit war mit dem Auftritt zufrieden:
„Für den ersten Auftritt ist es richtig gut gelaufen. Wir sind geschlossen aufgetreten, waren giftig und gierig in den Zweikämpfen und haben nach vorne ein gutes Kombinationsspiel gezeigt.“

Besonders hob er hervor, wie sein Team mit dem frühen Rückstand umging: „Das war wichtig für die Moral.“

Neuzugänge gleich integriert

Das Trainerteam nutzte die Partie auch, um neue Spieler einzubinden. Gleich fünf Neuzugänge standen in der Startformation: Caner und Marco Schmitt, Niklas Schnippe, Sadik Sotanaj sowie Michail Maluscha.

„Die gesamte Mannschaft hat im ersten Testspiel einen guten Eindruck hinterlassen“, resümierte Günter abschließend.

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Sport

Gelungener Test: SpVgg Kaufbeuren bezwingt TSV Kammlach mit 3:1

Neuzugänge im Fokus – Testspiel bringt Licht und Schatten für die SVK

Starker Start bringt frühe Führung

Im Testspiel gegen den Bezirksliga-Absteiger TSV Kammlach zeigte die SpVgg Kaufbeuren eine solide Leistung und gewann mit 3:1. Schon zur Halbzeit lag die SVK mit 2:0 in Führung. Ahmet Alkan traf per direkt verwandeltem Freistoß, kurz darauf erhöhte Robin Conrad.

Verletzung trübt die Freude

Weniger erfreulich verlief der Abend für Neuzugang Adrian Kelmendi. Bereits nach 20 Minuten musste der Mittelfeldspieler mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden. Zur Anfangsformation gehörten insgesamt vier Neuzugänge: Wollens, Zilic, Kelmendi und Alkan. In der zweiten Halbzeit kam außerdem Kubilay Güzel zum Einsatz.

Kurze Unsicherheit – dann die Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel gelang Kammlach der Anschlusstreffer zum 2:1 – begünstigt durch einen Abwehrfehler. Doch die Kaufbeurer ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Ein schön herausgespielter Treffer von Robin Conrad stellte den alten Abstand wieder her.

Trainerfazit: Defensiv stabil, offensiv ausbaufähig

Trainer Manuel Günes zeigte sich insgesamt zufrieden:
„Wir sind in Halbzeit eins defensiv stabil gestanden, offensiv war Luft nach oben. Im zweiten Durchgang haben wir etwas die Ordnung verloren, das lag sicherlich auch an der Müdigkeit aufgrund des Trainingslagers.“

Blick nach vorn: Weitere Spiele stehen an

Die Vorbereitungsphase geht für die Kaufbeurer weiter:

  • Freitag, 18:30 Uhr: Testspiel gegen DJK SV Ost Memmingen im Parkstadion.
  • Sonntag, 15:00 Uhr: Totopokalspiel beim TSV Sulzberg.
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Sport

Gemeinsam für den Nachwuchs: ESV Kaufbeuren und EV Füssen setzen Zusammenarbeit fort

Allgäuer Eishockeyvereine stärken erneut ihre bewährte Partnerschaft

Kontinuität in der Nachwuchsförderung

Die Eishockeyvereine ESV Kaufbeuren (DEL2) und EV Füssen (Oberliga Süd) führen ihre langjährige Kooperation auch in der kommenden Saison fort. Beide Clubs betonen den Wert der Zusammenarbeit insbesondere für die Entwicklung junger Talente in der Region.

„Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir die bislang so erfolgreiche Kooperation mit dem EV Füssen weiterführen können“, erklärt Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK. Die offene und verlässliche Kommunikation mit dem EV Füssen und dessen Geschäftsführer Jörg Noack sei dabei ein zentraler Baustein.

Reimer weiter: „Ich bin mir sicher, dass auch wieder viele junge Spieler davon profitieren können und in der DEL2 wie in der Oberliga wertvolle Eiszeit bekommen. Die Kooperation wird gelebt – es gab keinen Grund, hier etwas zu ändern. Ich freue mich, Teil dieses Modells zu sein.“

Verlässlichkeit und Vertrauen auf beiden Seiten

Auch beim EV Füssen sieht man die Partnerschaft als festen Bestandteil der Vereinsarbeit. Geschäftsführer Jörg Noack hebt besonders die Kontinuität und das Vertrauen hervor, die trotz personeller Veränderungen erhalten geblieben sind:

„Die Zusammenarbeit mit dem ESV Kaufbeuren hat sich über die letzten Jahre zu einer der bestgelebten Kooperationen im deutschen Eishockey zwischen DEL2 und Oberliga entwickelt. Zahlreiche junge Spieler konnten in diesem Modell wertvolle Erfahrungen sammeln und sich sportlich weiterentwickeln – genau das ist der Kern dieser Partnerschaft.“

Für den EV Füssen steht neben der sportlichen Komponente auch der menschliche Aspekt im Vordergrund. Noack betont: „Wir wollen jungen Talenten eine Plattform bieten – und gleichzeitig sportliche Qualität in beide Richtungen fördern. Dass das gelingt, liegt auch an der offenen, professionellen Kommunikation zwischen den Verantwortlichen beider Clubs.“

Eine starke Basis im Allgäu

Beide Verantwortliche sind sich einig: Die regionale Verbundenheit spielt eine wichtige Rolle. „Wir im Allgäu halten zusammen. Wenn wir es schaffen, Allgäuer Spieler über Allgäuer Vereine zu fördern und zu fordern, dann ist das genau der richtige Weg für unsere Region“, sagt Noack.

Mit Blick auf die kommende Saison zeigen sich beide Clubs optimistisch und setzen weiterhin auf die bewährte Verbindung – im Sinne der Spielerentwicklung und des regionalen Eishockeysports.

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Kinder Sport

Judoabteilung des TV Kaufbeuren mit Eltern-Kind-Training. Judo für die Kleinsten ab 2 Jahren startet mit Schnupperkurs

Gemeinsam in Bewegung: Neues Eltern-Kind-Judo in Kaufbeuren

Die Judoabteilung des TV Kaufbeuren erweitert ihr bewährtes Angebot und reagiert damit auf zahlreiche Anfragen aus der Elternschaft. Ab Juli 2025 startet ein neues Eltern-Kind-Training für Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren – gemeinsam mit einem Elternteil. Ziel ist es, den Jüngsten auf spielerische Weise erste Bewegungs- und Judoerfahrungen zu ermöglichen.

Schnuppertraining ab Juli

Die ersten kostenlosen Schnuppertrainings finden an folgenden Donnerstagen jeweils von 15:30 bis 16:30 Uhr statt:

  • 10.07.2025
  • 17.07.2025
  • 24.07.2025

Ort:
Dojo des TV Kaufbeuren
an der neuen Sporthalle des Jakob-Brucker-Gymnasiums
Tänzelfestweg 2, 87600 Kaufbeuren

Bewegung, Vertrauen und Gemeinschaft

Unter dem Motto „Judo spielerisch kennenlernen“ richtet sich das neue Angebot an Kleinkinder und ihre Eltern, die gemeinsam erste sportliche Erfahrungen sammeln möchten. Im Vordergrund stehen:

  • Spielerische Förderung der motorischen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten
  • Aufbau von Selbstvertrauen und Freude an Bewegung
  • Erste Schritte im Judo: Fallschule, Haltegriffe, kleine Wurftechniken und die Vermittlung von Judowerten

Altersgerechte Übungen und Spiele schaffen dabei einen sicheren Rahmen für die frühkindliche Entwicklung.

Qualifizierte Betreuung

Geleitet wird das neue Angebot von Franziska Reiser, einer erfahrenen Judotrainerin und selbst Mutter. Unterstützt wird sie von Katja Elgert, ebenfalls Mutter und Übungsleiterin. Beide bringen nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch ein gutes Gespür für die Bedürfnisse kleiner Kinder mit.

Teilnahme und Anmeldung

Mitgebracht werden sollen:

  • Leichte Sportkleidung (Jogginghose, T-Shirt)
  • Getränk in bruchsicherer Flasche
  • Badeschlappen für den Weg zur Matte

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Kinder begrenzt. Eine frühzeitige Anmeldung wird daher empfohlen unter:
📧 zimmermannjudo@web.de

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Jugend Kinder Sport

Mädchenfußball im Fokus: Der AXA Alex Koller Cup 2025 in Diedorf

Premiere mit Einsatz, Herz und Teamgeist – 27 Mannschaften feiern den Fußball

Was für ein Auftakt: Der erste AXA Alex Koller Cup für Juniorinnen fand am vergangenen Wochenende in Diedorf statt – mit 27 Teams aus ganz Bayern und darüber hinaus. Was sie einte: der Spaß am Spiel, sportlicher Ehrgeiz und ein starker Zusammenhalt. Das Turnier war nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern setzte auch ein klares Zeichen für die Förderung des Mädchenfußballs in der Region.

Alexander Koller, Namensgeber und Hauptsponsor, zeigt sich begeistert

Alexander Koller, AXA Geschäftsstelle Diedorf & Kaufbeuren: „Ein riesiges Dankeschön an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben – Helferinnen und Helfer, Schiedsrichter, Turnierleitung, Teams und Zuschauer. Ihr Einsatz war beeindruckend! Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, den ersten AXA Alex Koller Cup für Juniorinnen zu unterstützen. Mädchenfußball verdient Anerkennung – und genau das haben wir heute erlebt.

Mit der Unterstützung dieses Turniers unterstreicht die AXA Geschäftsstelle Diedorf & Kaufbeuren ihr Engagement über den Versicherungsalltag hinaus. Alex Koller: „Ich empfinde es als wichtige gesellschaftliche Aufgabe, Kinder und Jugendliche – besonders im Sport – zu fördern. Sie sind unsere Zukunft, und Bewegung, Teamgeist und Fairness sind entscheidend für ihre persönliche Entwicklung.“

Bereits im Juni unterstützte Alexander Koller auch das D-Jugend-Turnier der SpVgg Kaufbeuren – ebenfalls als Namensgeber des AXA Alex Koller Cups. Alex Koller: „Sportförderung verstehe ich nicht als einmalige Aktion, sondern als Ausdruck einer Haltung: Verantwortung übernehmen, regional mitgestalten und junge Menschen stärken.“

Bilder von der Siegerehrung

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Sport

Fußball: Ligeneinteilung für beide BSK-Herrenteams stehen fest

Erste Pokalrunde bereits terminiert

Der Bayerische Fußball-Verband hat die Ligeneinteilung für die kommende Saison veröffentlicht. Für beide Herrenmannschaften des BSK wird sich an sich nicht viel ändern. Die erste Mannschaft kickt in der Spielzeit 2025/26 wieder in der Kreisliga Allgäu Süd.

Nach dem Abstieg des TSV Oberbeuren und SV Pforzen sowie dem Aufstieg des TV Weitnau gesellen sich drei neue Mannschaften dazu: Aus der Kreisklasse kommt Aufsteiger FC Blonhofen, während aus der Bezirksliga Süd der FC Oberstdorf und FC Rettenberg die Kreisliga Allgäu Süd bereichern. Weitere Gegner des BSK sind: SG Betzigau/Wildpoldsried, FC Füssen, TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg, SV Mauerstetten, TSV 1874 Kottern U23, TSV Obergünzburg, TSV Buching/Trauchgau, SC Untrasried, VfB Durach II, SSV Wertach, FC Türk Spor Kempten und TSV Oberstaufen. Die Saison startet am 9. August. Der genaue Spielplan liegt noch nicht vor.

Auf neue Mannschaften trifft auch die Zweite des BSK in der A-Klasse Allgäu 6. Neben dem FC Blonhofen 2, FC Oberstdorf 2 stehen weitere Partien gegen die Neulinge FC Füssen 2, FC Rettenberg II und FC Thingau an. Das 14er-Feld komplettieren die SG Untrasried/Haldenwang, TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg 2, SV Mauerstetten 2, SG Weitnau-Kleinweiler-Wengen 1, TSV Buching/Trauchgau 2, SG Betzigau/Wildpoldsried 2, VfB Durach 3 und TSV Oberstaufen 2. Vonseiten des BFV liegt noch kein Spielplan vor.

Termin für erste Pokalrunde steht bereits fest

Erst am Donnerstag, 3. Juli, beginnt offiziell die Vorbereitungsphase für den BSK Olympia Neugablonz. Das erste Pflichtspiel vor dem eigentlichen Saisonstart ist bereits durch den Bayerischen Fußball-Verband terminiert. Die erste Runde im Totopokal auf Kreisebene findet bereits am Sonntag, 20. Juli, statt. Der BSK spielt auswärts beim TSV Roßhaupten. Anstoß ist um 15 Uhr. Insgesamt gehen über 90 Vereine an den Start.

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Sport Wirtschaft

Das Felix Hotel unterstützt weiterhin den ESV Kaufbeuren als verlässlicher Werbepartner

Starke Partnerschaft zwischen Hotel und Eishockeyverein

Das Felix Hotel Kaufbeuren bleibt auch in der kommenden Saison ein fester Bestandteil im Sponsorenkreis des ESV Kaufbeuren. Mit seiner Nähe zur Innenstadt und zur energie schwaben arena ist das Hotel nicht nur bei Eishockeyfans beliebt – es ist auch als regionaler Partner fest mit dem Verein verbunden.

Neben der gut sichtbaren Präsenz im Livestream der Heimspiele auf Sportdeutschland.TV ist das Hotel zudem Mitglied im „Top 100 Sponsoren Club“ des Vereins. Damit zeigt das Unternehmen weiterhin Engagement für den regionalen Sport.

Übernachtung mit Allgäu-Flair

Das Felix Hotel bietet 52 klimatisierte Nichtraucherzimmer mit eigenem Bad, großzügiger Arbeitsfläche und großem Fernseher. Besonderes Merkmal: Die Ausstattung in Stadlholz- und Blumenwiesenoptik spiegelt die Verbundenheit zur Heimatregion Allgäu wider. Für Familien stehen spezielle Zimmerkategorien zur Verfügung: Familienzimmer für zwei Erwachsene und ein Kind oder eine Familiensuite für bis zu vier Personen. Komfortzimmer bieten zudem mehr Ruhe und Platz.

Das Haus legt Wert auf moderne Ausstattung in Kombination mit regionaler Identität – ein Konzept, das bei Gästen aus Nah und Fern gut ankommt.

Regionale Unterstützung bleibt ein zentrales Anliegen

Der ESV Kaufbeuren setzt weiterhin auf die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern. Hoteldirektor Florian Deppe und ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert betonten beim gemeinsamen Fototermin die gute und vertrauensvolle Kooperation.

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Sport

Andrew Donaldson wird neuer Co-Trainer beim ESVK

Der Kanadier war zuletzt an der University of Windsor als Co-Trainer angestellt

Mit dem 36 Jahre alten Andrew Donaldson kann der ESV Kaufbeuren nun auch seinen neuen Co-Trainer vorstellen. Der Kanadier war zuletzt an der University of Windsor als Co-Trainer angestellt und kennt daher auch den neuen Joker-Cheftrainer Todd Warriner aus deren gemeinsamer Zeit als Trainer der Universitätsmannschaft Windsor Lancers.

„Mit Andrew Donaldson haben wir einen Co-Trainer verpflichtet, der in der Vergangenheit schon mit Todd Warriner zusammengearbeitet hat. Somit besteht hier bereits ein dementsprechend gutes Vertrauensverhältnis zwischen den beiden Trainern. Wir freuen uns, dass er seinen nächsten Karriereschritt hier bei uns gehen will. Er ist ein sehr akribischer Arbeiter mit viel Liebe zum Detail. Er wird somit eine wichtige Unterstützung bei der Implementierung unserer Spielweise und im Allgemeinen für unsere Mannschaft und Cheftrainer Todd Warriner sein“, berichtet Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, über den neuen Co-Trainer der Joker.

Andrew Donaldson über seine Entscheidung, nach Kaufbeuren zu kommen: „Ich fühle mich geehrt, als Co-Trainer zum ESV Kaufbeuren zu kommen. Der ESVK ist ein traditionsreicher Verein mit einer großen Geschichte, und ich freue mich darauf, dazu beitragen zu können, dass wir eine erfolgreiche Saison haben.

Zudem hatte ich das Privileg, drei Jahre lang mit Cheftrainer Todd Warriner an der University of Windsor zusammenzuarbeiten, und ich freue mich auf die Gelegenheit, ihn nun in Kaufbeuren wiederzutreffen. Weiterhin bin ich Todd Warriner und Patrick Reimer wirklich dankbar für ihr Vertrauen in meine Person und freue mich sehr darauf, die Spieler kennenzulernen und mit der Arbeit zu beginnen.“

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Voller Erfolg: European Fusion Cup in Neugablonz zieht viele Boxerinnen aus nah und fern in ihren Bann

Das dreitägige internationale Boxspektakel zog Athletinnen aus über zehn Ländern in den Bann

Die zweite Auflage des European Fusion Cups (EFC) war ein voller Erfolg. Das dreitägige internationale Boxspektakel zog Athletinnen aus über zehn Ländern in den Bann. Am Ende nahmen über 120 Boxerinnen der Altersklassen U15, U17, U19 und Frauen in Neugablonz teil.

„Wir hatten im Vorfeld knapp 180 Meldungen, doch krankheits- und verletzungsbedingte Absagen ließen die Teilnehmerzahl dann doch etwas schrumpfen“, sagt der Vereinsvorstand des Boxclub Kaufbeuren und Organisator des EFC, Roman Slobodyanikov. Hinzu kamen noch die Absagen der beiden von Krieg betroffenen Länder Israel und Ukraine.
Knapp an die 100 Kämpfe wurden an drei Tagen absolviert. Allein die 18 Boxgürtel für die A-Klasse, Bedingung sind hier mindestens 14 Siege, waren heiß begehrt. Supervisor Alexander Darbisch, der als Chef der Punkt- und Ringrichter fungierte, zog ebenfalls ein mehr als positives Resümee nach dem Boxspektakel: „Alle Kämpfe verliefen fair.“ Und selbst Slobodyanikov sah ein starkes Teilnehmerinnenfeld, mit Weltmeistern und Topathletinnen bestückt. „Wir hatten ein wirklich hohes Niveau. Die Rückmeldungen von den Sportlern, Trainern und Funktionären selbst bringen uns zum Staunen: Sie sind nur positiv“, so Slobodyanikov.

Der Bayerische Boxsportverband blickt ebenfalls auf eine klasse Veranstaltung zurück. „Wir haben wesentlich mehr Meldungen erhalten als noch im vergangenen Jahr bei der Premiere. Auffallend ist auch die höhere Qualität der Kämpfe“, sagt Kai Melder, hauptamtlicher Verbandstrainer. Das dreitägige Event wurde als Club-Turnier aufgezogen. In der Wertung der teilnehmenden Bundesländer landete Bayern hinter Württemberg auf dem hervorragenden zweiten Platz. Während die Boxerinnen aus Württemberg mit Heidelberg als Olympiastützpunkt optimale Bedingungen genießen, steht der große Flächenstaat Bayern derzeit im Hintertreffen. Weder ein Leistungszentrum noch ein Bundesstützpunkt stehen zur Verfügung. „Doch wir bieten unseren Sportlerinnen und Sportlern trotzdem durchgängig eine hohe Qualität, auch im Training“, betont Kai Melder. Der Verband sei aber auf einem guten Weg, den Rückstand aufzuholen. Mit der Ausrichtung des European Fusion Cups gibt es in Bayern zumindest schon ein Alleinstellungsmerkmal, das dank einer finanziellen Unterstützung durch die bayerische Staatsregierung erst möglich wurde.

Bei diesem internationalen Turnier stand mit Arina Nemerochenko die einzige Starterin des BC Kaufbeuren im Ring. In der Kategorie C gewann die Nachwuchsathletin ihre beiden Duelle jeweils nach Punkten. Mit Maud van der Toorn wurde eine Niederländerin, die 2022 Jugend-Weltmeisterin wurde, zur besten Turnierboxerin gekürt. So wurden auch Sonderpokale in den einzelnen Altersklassen verliehen.

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Sport

Yannik Burghart kehrt zurück in die Wertachstadt

„Mit Yannik Burghart kommt ein Spieler zu uns zurück, der unglaublich viel Potenzial hat“

Nach einem Jahr beim EHC Freiburg kehrt Yannik Burghart zurück an seine alte Wirkungsstätte und streift sich in der kommenden Saison 2025/2026 wieder das ESVK-Trikot über. Der 23 Jahre alte Stürmer ist in Kaufbeuren bestens bekannt und spielte seit der U16 mit einem kurzen Abstecher nach Bad Tölz im Nachwuchs des ESV Kaufbeuren. Dabei schaffte er auch den Sprung aus der U20-Mannschaft in den Profikader der DEL2-Mannschaft. Zur letzten Saison entschied sich der schnelle Außenstürmer dann für eine neue Herausforderung und schloss sich dem Ligakonkurrenten EHC Freiburg an. Von dort kehrt der Linksschütze nun also wieder in seine sportliche Heimat nach Kaufbeuren zurück. Dabei wird Yannik Burghart in Zukunft auch wieder das Joker-Trikot mit der Rückennummer drei tragen.

Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, zur Rückkehr von Yannik Burghart: „Mit Yannik Burghart kommt ein Spieler zu uns zurück, der unglaublich viel Potenzial hat. Er hat vor zwei Jahren bereits bei uns zu begeistern gewusst. Jetzt freuen wir uns, dass er als U24-Spieler sich dazu entschieden hat, wieder für uns zu spielen. Wir glauben fest daran, dass er eine sehr gute Rolle bei uns einnehmen kann und wird. Dementsprechend sind wir sehr glücklich, dass wir ihn davon überzeugen konnten, seinen nächsten Karriereschritt wieder hier in Kaufbeuren zu gehen.“

Yannik Burghart über seine Entscheidung wieder für den ESVK aufzulaufen: „Ich freue mich sehr, dass ich wieder in meinem gewohnten Umfeld spielen kann. Dies wird mir sehr guttun. Dazu ist die Vorfreude auf die neue Saison, sowie auf die alten aber auch die vielen neuen Teamkollegen sehr groß. Ich bin auch sehr glücklich darüber, dass die Gespräche mit Patrick Reimer sehr zielführend und schnell über die Bühne gegangen sind und ich sozusagen jetzt wieder in meine sportliche Heimat zurückkehren kann. Einfach gesagt, ich freue mich sehr auf die neue Saison im ESVK-Trikot.“

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Sport Verwaltung

Freibad Kaufbeuren am 28. Juni geschlossen

Schüler- und Jugendschwimmfest

Die Stadt Kaufbeuren informiert darüber, dass das Freibad Kaufbeuren am Samstag, 28. Juni 2025, aufgrund des Schüler- und Jugendschwimmfestes den ganzen Tag für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen ist.

Wer an diesem Tag nicht auf Badespaß verzichten möchte, kann das Erlebnisbad Neugablonz besuchen.

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Gesundheit Sport

Den Alltag hinter sich lassen: Tai Chi im Zentrum Chon Ji Kaufbeuren als entspannte Auszeit für Körper und Geist

Drei kostenlose Schnupperstunden im Zentrum Chon Ji – ohne Vorkenntnisse, ohne Leistungsdruck

Bewegung, die entspannt – und gut tut

Tai Chi ist mehr als nur eine Sportart. Die sanften, fließenden Bewegungen helfen dabei, zur Ruhe zu kommen, den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen und Stress abzubauen. Im Zentrum Chon Ji in Kaufbeuren steht dabei nicht Leistung, sondern der Mensch im Mittelpunkt. Die Trainer begleiten individuell – ganz ohne Leistungsdruck und in einer offenen, freundlichen Atmosphäre.

Kostenlos reinschnuppern – ganz unverbindlich

Jeden Freitag um 18 Uhr bietet das Zentrum Chon Ji im Top-Fit Sport & Wellnesscenter in Kaufbeuren eine besondere Gelegenheit: bis zu drei kostenlose Schnupperstunden Tai Chi. Ganz ohne Vorkenntnisse – bequeme Kleidung genügt. Mitmachen kann jeder, unabhängig von Alter oder Fitnesszustand. Das Training beginnt gemeinsam und geht später auf das jeweilige Niveau der Teilnehmenden ein.

„Vielleicht hast du Tai Chi schon einmal in Parks oder Videos gesehen, wo Menschen in Zeitlupe elegante Bewegungen ausführen. Doch es selbst auszuprobieren, ist eine besondere Erfahrung“, sagt Wolfgang Dollansky, Inhaber des Zentrums, systemischer Coach, Shiatsu-Praktiker und Kampfkünstler.

Meditative Bewegung mit Wirkung

Tai Chi hat seinen Ursprung in der chinesischen Tradition. Heute weiß man: Die Kombination aus achtsamer Bewegung, bewusster Atmung und innerer Ruhe kann die Gesundheit unterstützen. Studien zeigen, dass regelmäßiges Üben nicht nur die Stimmung hebt, sondern auch das Gleichgewicht verbessert – besonders im Alter ein wertvoller Schutz vor Stürzen.

Die Vorteile auf einen Blick:

✅ Für Anfänger & Fortgeschrittene geeignet
✅ Unterstützt die Beweglichkeit und Körperhaltung
✅ Fördert Balance, Koordination und Konzentration
✅ Wirkt entspannend und hilft beim Stressabbau
✅ Keine Prüfungen, kein Zeitdruck – nur achtsame Bewegung

Kleine Gruppe, große Wirkung

Das Training findet in einer angenehmen Kleingruppe statt. Die ersten 45 Minuten werden gemeinsam geübt, danach kann jeder in seinem eigenen Tempo weitermachen – je nach Kenntnisstand.

Harald Pach, einer der beiden Trainer, betont: „Egal, ob du nach einer neuen sportlichen Herausforderung suchst oder einen Ausgleich zum Alltag brauchst – Tai Chi hilft, Körper und Geist in Einklang zu bringen.“

📅 Jeden Freitag, 18 Uhr
📍 Zentrum Chon Ji im Top-Fit Sport & Wellnesscenter
📍 Lauchdorfer Weg 11, 87600 Kaufbeuren (Übungsraum 1, 1. Stock)
👕 Bequeme Kleidung genügt – keine Vorkenntnisse notwendig
💸 Drei Schnupperstunden kostenlos

📞 Mehr Infos:
📱 0177 542 03 26
🌐 www.zentrumchonji.de
📧 info@zentrumchonji.de

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Sport

„Er wird sehr wichtig für unser Spiel sein“ – Joe Cassetti kommt in die Wertachstadt

Der 193 cm große und 93 kg schwere US-Amerikaner gilt als guter Skater mit einem starken Torabschluss

Der ESV Kaufbeuren kann mit Joey Cassetti seinen vierten Kontingentspieler für die Saison 2025/2026 vorstellen. Der 193 cm große und 93 kg schwere US-Amerikaner gilt als guter Skater mit einem starken Torabschluss. Der in Pleasanton (Kalifornien) geborene Linksschütze ist gelernter Mittelstürmer, fühlt sich aber auch auf der Außenposition sehr wohl. Er gilt zudem als ein Spieler, der auch in den Special Teams eine wichtige Rolle einnehmen kann.

Nach fünf Jahren am College wagte Joe Cassetti vor der Spielzeit 2024/2025 den Sprung nach Europa und schloss sich den Belfast Giants an. Nach einer starken Vorbereitung verletzte sich Joe Cassetti und musste die Saison leider bereits frühzeitig beenden.

Beim ESVK wird Joe Cassetti ab der kommenden Saison mit dem ESVK-Trikot und der Rückennummer acht auflaufen.

Aktuelle ESVK-Beiträge zur Saison 2025/2026 auf Wir sind Kaufbeuren

Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESVK, dazu: „Mit Joe Cassetti haben wir einen Spieler verpflichtet, der in der letzten Saison leider verletzt war. Er ist aber wieder komplett genesen und konnte schon im Vorjahr in der Vorbereitung in Belfast komplett überzeugen. Wir glauben, dass er einen großen Impact auf unser Spiel haben kann. Er ist ein sehr großer Mittelstürmer, der auch als Außenstürmer agieren kann. Er wird sehr wichtig für unser Spiel sein.“

Joe Cassetti über seinen Wechsel nach Kaufbeuren: „Ich freue mich wirklich sehr über die Chance, nun in Kaufbeuren zu spielen. Ich habe dazu viele gute Dinge über die Fans, den Club, Todd Warriner und Patrick Reimer gehört. Nachdem ich mit Todd Warriner und Patrick Reimer gesprochen habe, war es für mich sofort klar, dass ich hierherkommen möchte. Ich kann es kaum erwarten, mit dem Team ins Trainingslager zu gehen und so viele Spiele wie möglich zu gewinnen.“

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Sport

Henri Kanninen verstärkt die Joker – Erfahrung aus Finnland und der DEL2

Neuer Mittelstürmer für den ESV Kaufbeuren

Der ESV Kaufbeuren kann mit Henri Kanninen seinen dritten Kontingentspieler für die Saison 2025/26 vorstellen. Der 30-jährige Mittelstürmer stammt aus dem finnischen Jyväskylä und bringt reichlich Erfahrung mit – sowohl aus der finnischen Liiga als auch aus der DEL2. In den letzten drei Spielzeiten war Kanninen für die Eispiraten Crimmitschau, den EC Bad Nauheim und zuletzt die Kassel Huskies aktiv.

Erfolge in der Heimat und stabile Leistungen in Deutschland

Vor seiner Zeit in Deutschland spielte Kanninen viele Jahre in der ersten und zweiten finnischen Liga. Besonders erwähnenswert sind seine Erfolge mit JYP Jyväskylä, mit denen er 2018 die Champions Hockey League gewann, sowie mit HPK Hämeenlinna, mit denen er 2019 die finnische Meisterschaft feiern konnte.

Mit seiner Größe von 189 cm und einem ausgeprägten Spielverständnis bringt Kanninen wichtige Qualitäten mit aufs Eis. Bei seinem letzten Club Kassel Huskies überzeugte er zudem am Bullypunkt mit einer Quote von 56,84 % gewonnener Anspiele – ein Wert, der seine Rolle als zuverlässiger Mittelstürmer unterstreicht.

Einschätzung der sportlichen Leitung

Patrick Reimer, sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren, äußert sich zufrieden über den Transfer: „Mit Henri Kanninen konnten wir einen sehr kompletten Mittelstürmer verpflichten. Er ist groß, stark am Bullypunkt und kann sowohl offensiv als auch defensiv überzeugen. Er ist in allen Spielsituationen einsetzbar und wird unser Team stabilisieren. Wir sind sehr froh, dass er sich für Kaufbeuren entschieden hat.“

Ein Neuanfang mit viel Vorfreude

Auch Henri Kanninen blickt positiv auf seinen Wechsel nach Kaufbeuren: „Ich freue mich sehr darauf, dieses neue Kapitel mit einem großartigen Team zu starten. Die Gespräche mit Patrick Reimer und Todd Warriner waren sehr gut. Ich habe das Gefühl, dass es die richtige Entscheidung war. Ich weiß, dass der Club viele Veränderungen durchmacht, aber genau das macht es spannend. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, als Auswärtsteam in Kaufbeuren zu spielen – die Fans machen richtig Stimmung.“

In der kommenden Saison wird Kanninen das Trikot mit der Rückennummer 89 tragen und soll eine zentrale Rolle im Spiel der Joker übernehmen.

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Sport Veranstaltung

Großes Teilnehmerfeld: European Fusion Cup in Neugablonz ohne israelische Boxerinnen vom 20.-22.6.25

Der BCK ist mit seinen vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern für das große Boxspektakel im Frauenboxen gerüstet

Der European Fusions Cup in Neugablonz wird ohne die Teilnahme israelischer Boxerinnen vonstattengehen. Die aktuelle Lage in Tel Aviv ließe es nicht zu, sagt Roman Slobodyanikov, Vereinsvorstand des Boxclub Kaufbeuren (BCK) und Organisator des Sportevents, das seine Schatten vorauswirft. Bis zu den massiven Unruhen in Nahost hatten neun israelische Athletinnen und vier Funktionäre ihre Reise nach Deutschland angekündigt, jetzt bleibt die Delegation der Veranstaltung aus Sicherheitsgründen fern.

Unterdessen sind die Vorbereitungen abgeschlossen. Der BCK ist mit seinen vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern für das große Boxspektakel im Frauenboxen gerüstet. Die Aufbauarbeiten starten am Donnerstag, am Fronleichnam, in der Dreifachturnhalle in Neugablonz. Sportlich geht es am Freitag ordentlich zur Sache, wenn sich Topathletinnen der Altersklassen U15, U17, U19 und Frauen aus elf Ländern im Ring gegenüberstehen. „Ich rechne mit 150 Athletinnen vor Ort“, sagt Slobodyanikov, der mit dieser großen Resonanz in keiner Weise rechnen konnte. „Unser Ziel war, die 100 Teilnehmerinnen-Marke zu knacken. Dass wir jetzt bei 170 Anmeldungen im Vorfeld sind, ist schon sehr überraschend, wobei nicht alle kommen werden“, so der 38-Jährige. „Das gibt viele spannende und hochklassige Wettkämpfe.“ Erst am Donnerstag werden der Bayerische Boxsport-Verband und der BCK genau wissen, wie groß das Teilnehmerfeld sein wird. Dann werden die Begegnungen in den einzelnen Alters- und Gewichtsklassen festgezurrt. Mit Arina Nemerochenko stellt der BCK als Gastgeber eine Teilnehmerin in der Altersklasse U17.

Am Freitag, Samstag und Sonntag beginnen die Kämpfe jeweils um 10 Uhr. Zur Eröffnung haben sich Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU) und der Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler) angekündigt.

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Sport

U18 Nationalspieler Florian Reinwald wechselt zum ESVK

Patrick Reimer, sportlicher Leiter beim ESVK, über Neuzugang Florian Reinwald: „Florian Reinwald ist ein noch sehr junger und talentierter Spieler, den ich selbst sehr gut aus der U18 Nationalmannschaft kenne. Ich sehe sehr viel Potenzial in ihm. „

Junger Neuzugang für den ESV Kaufbeuren. Aus der U20-Mannschaft des ERC Ingolstadt wechselt der am 11. Juli 18 Jahre alt werdende Florian Reinwald zum ESVK. Der aktuelle U18-Nationalspieler ist gebürtiger Ingolstädter und hat beim ERC Ingolstadt auch seine bisherige Eishockey-Ausbildung genossen. In der abgelaufenen Saison konnte er dazu mit einer Förderlizenz ausgestattet auch schon für drei Spiele DEL2-Luft bei den Blue Devils Weiden schnuppern.

Beim ESV Kaufbeuren wird Florian Reinwald für die U20-Mannschaft, den Oberliga-Kooperationspartner und die Joker in der DEL2 lizenziert. Dabei wird er das Joker-Trikot mit der Rückennummer 83 tragen.

Patrick Reimer, sportlicher Leiter beim ESVK, über Neuzugang Florian Reinwald: „Florian Reinwald ist ein noch sehr junger und talentierter Spieler, den ich selbst sehr gut aus der U18 Nationalmannschaft kenne. Ich sehe sehr viel Potenzial in ihm. Er ist ein sehr harter Arbeiter, der alles dafür tun wird, um den nächsten Schritt zu gehen. Bei uns hat er nun die Möglichkeit in der U20, beim Kooperationspartner in der Oberliga sowie beim Training und im Spielbetrieb bei der 1. Mannschaft diesen Schritt zu gehen. Dies wird ihn in seiner Entwicklung auch definitiv weiterbringen.“

Florian Reinwald zu seinen Beweggründen nach Kaufbeuren zu wechseln: „Ich habe mich für den Wechsel nach Kaufbeuren entschieden, da ich eine neue Herausforderung annehmen wollte. Des Weiteren bin ich natürlich sehr dankbar, dass ich von Patrick Reimer und Todd Warriner das Vertrauen und die Möglichkeit bekomme, meine ersten Schritte im Profigeschäft zu absolvieren. Zudem habe ich nur Positives über den Club gehört, und junge Spieler bekommen beim ESV Kaufbeuren zunehmend die Möglichkeit, sich auch zu zeigen. Außerdem haben wir beim ESVK in der kommenden Saison sehr viele erfahrene Spieler, von denen ich noch einiges lernen kann – sowohl auf dem Eis als auch abseits davon.“

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Sport

Abschied vom BSK – Sax, Stumpe und Zilic kicken künftig woanders

Im Großen und Ganzen bleibt der Kader in seinem Kern zusammen, wenngleich es punktuelle Veränderungen gibt

Der BSK Olympia Neugablonz wird in der kommenden Saison der Kreisliga Allgäu Süd auf einige Spieler verzichten müssen. Unter dem neuen Cheftrainer Dennis Starowoit gibt es einige neue Gesichter. Im Großen und Ganzen bleibt der Kader in seinem Kern zusammen, wenngleich es punktuelle Veränderungen gibt.

Nach nur einem Jahr zieht es Lucas Stumpe wieder zurück zum SVO Germaringen. Der 28-jährige erfahrene Innenverteidiger stand dem BSK nur zwölf Mal in der vergangenen Spielzeit zur Verfügung. „Er hat bei uns leider nicht immer sein überragendes Potential abrufen können, da ihn eine langwierige Verletzung immer wieder zurückwarf. Doch wenn er auf dem Platz stand, gab er 100 Prozent“, so die beiden Vorstandsmitglieder Antonio Mezzoprete und Stefan Günter. Stumpe will es bei der Dritten Mannschaft des SVO dagegen etwas ruhiger angehen.

Eine neue Herausforderung sucht dagegen Muhamad Zilic. Den erst 20-jährigen Mittelfeldakteur zieht es wieder zur SpVgg Kaufbeuren. Zilic, der zwei Jahre für Neugablonz das Trikot überzog, durchlief die gesamte Jugend bei der SVK. Für den BSK stand er 17-Mal auf dem Feld.

Ein Verlust ist der Abschied von Christoph Sax. Der starke Innenverteidiger ist ein Urgestein des BSK. Noch nie war der mittlerweile 29-Jährige, der neben Fußball auch noch Faustball spielt, für ein anderes Team im Einsatz. Er gehe schweren Herzens, so Sax. In der kommenden Saison wird er für den ASV Hirschzell auflaufen. „Die Tür ist stets für ihn offen“, betonen Stefan Günter und Antonio Mezzoprete.

Spätestens Ende Juni und zum Trainingsauftakt am 3. Juli dürfte letztendlich klar sein, wer sich weiterhin zum BSK Olympia Neugablonz bekennt und mit Cheftrainer Dennis Starowoit und Co-Trainer Eugen Erhart die Vorbereitung für die neue Saison in der Kreisliga Allgäu Süd auf sich nehmen wird.

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Jugend Sport

Sei stark, wehr dich – Selbstverteidigungskurs für Mädchen ab 14 Jahren

Selbstverteidigung mit Konzept

Ab dem 23. Juni 2025 startet in Kaufbeuren ein neuer Selbstverteidigungskurs für Mädchen ab 14 Jahren. Der Kurs wird vom Taekwondo Team Buron veranstaltet und findet an fünf aufeinanderfolgenden Montagen von 19:30 bis 20:30 Uhr in der Julius-Probst-Straße 10 statt.

Sicherheit beginnt im Alltag

Ziel ist es, junge Frauen für potenziell gefährliche Situationen zu sensibilisieren und ihnen einfache, aber wirkungsvolle Verteidigungstechniken zu vermitteln. Dabei geht es nicht nur um körperliche Selbstverteidigung, sondern auch um mentale Stärke und den Umgang mit Stress im Alltag.

Organisatorisches auf einen Blick

  • Start: Montag, 23.06.2025
  • Dauer: 5 Abende, jeweils 19:30 – 20:30 Uhr
  • Ort: Taekwondo Team Buron, Julius-Probst-Str. 10, 87600 Kaufbeuren
  • Teilnahmegebühr: 50 €, bar zu entrichten
  • Leitung: Michaela Zimmermann (1. Vorsitzende TTBK e.V.)
  • Kontakt: 0172/8427058 oder michaelazimmermann@online.de

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Sport

SpVgg Kaufbeuren: U15 steigt in die Bayernliga auf

Neuanfang mit Perspektive: Sichtungstraining für Nachwuchstalente am 25. Juni

Ein bedeutender Schritt für den Nachwuchsfußball in Kaufbeuren

Die U15-Junioren der SpVgg Kaufbeuren haben sich einen Platz in der Bayernliga gesichert – ein Ereignis, das sowohl sportlich als auch organisatorisch eine neue Phase für den Verein einläutet. Bereits eine Woche vor Saisonende in der Bezirksoberliga Schwaben (BOL) stand die Vizemeisterschaft fest. Da der Erstplatzierte TSV 1896 Rain auf den Aufstieg verzichtet, rückt Kaufbeuren nach.

Die Teilnahme an der höchsten Liga im bayerischen C-Junioren-Fußball ist für den Verein ein wichtiger Meilenstein. Gleichzeitig bringt sie neue Anforderungen mit sich, insbesondere in der Kaderplanung.

Trainer Karaaslan baut das Team neu auf

„Wir stellen eine komplett neue Mannschaft auf“, erklärt Levent Karaaslan, der seit Jahren die Entwicklung des Nachwuchses bei der SpVgg mitgestaltet. Gesucht werden Spieler der Jahrgänge 2011 und 2012 – und zwar auf allen Positionen.

Das Ziel: Ein konkurrenzfähiges Team formen, das in der Bayernliga bestehen kann. „Vom Torhüter bis zur Sturmspitze – wir sind für jede Position offen“, so Karaaslan.

Sichtungstraining am 25. Juni im Sportpark Haken

Um die passenden Spieler zu finden, lädt die SpVgg Kaufbeuren interessierte Nachwuchskicker zu einem Sichtungstraining ein. Dieses findet am Dienstag, 25. Juni, im Sportpark Haken statt. Beginn ist um 17:30 Uhr.

Eingeladen sind sowohl Spieler als auch deren Eltern. Vor Ort gibt es die Möglichkeit, sich über das sportliche Konzept zu informieren und das Trainerteam kennenzulernen.

Anmeldungen sind per E-Mail möglich an:
📧 l.karaaslan@t-online.de

Blick nach vorn: Ein Verein setzt auf Entwicklung

Der Verein zeigt sich optimistisch und offen für neue Talente. Mit dem Schritt in die Bayernliga beginnt für die U15 ein neues Kapitel – verbunden mit der Hoffnung, junge Spieler nachhaltig zu fördern und sportlich weiterzuentwickeln.

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Allgemein Sport Veranstaltung

Ticket Verkauf gestartet: Cura Sui Yogafestival 2025, Drei Tage Bewegung, Begegnung und Achtsamkeit

Yoga, Musik, Workshops und mehr – vom 26. bis 28. September in Pforzen

Ein Wochenende für Körper und Geist

Vom 26. bis 28. September 2025 lädt das 8sam Yoga Kaufbeuren zum Cura Sui Yogafestival in die lichtdurchflutete Halle „Auf den Auen“ in Pforzen ein. Das Festival richtet sich an alle, die Yoga erleben, sich inspirieren lassen und neue Impulse für ihr Wohlbefinden gewinnen möchten.
Das Cura Sui Yogafestival versteht sich als Einladung, sich Zeit für sich selbst zu nehmen – „cura sui“ bedeutet „die Sorge um sich“. In entspannter Atmosphäre können Teilnehmende neue Energie schöpfen, Perspektiven wechseln und sich mit Gleichgesinnten verbinden.

Vielfalt im Programm: Asana, Kirtan, Meditation und Austausch

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit erfahrenen Lehrer:innen, Musiker:innen und Vortragenden aus der Region und ganz Deutschland. Das Angebot umfasst:

  • Yoga- und Asana-Klassen für alle Erfahrungsstufen
  • Kirtans und geführte Meditationen
  • Workshops und Vorträge zu achtsamer Lebensweise
  • Einen Marketplace mit ausgewählten Produkten
  • Raum für Begegnung und Austausch

Für das leibliche Wohl sorgt ein vegetarisch-veganes Gastronomieangebot direkt vor Ort.

Tickets jetzt im Vorverkauf erhältlich

Die Tickets sind limitiert und kosten 199 € für das gesamte Wochenende. Auch Tagestickets werden angeboten. Der Ticketverkauf läuft online über:
🌐 www.curasui-yogafestival.de

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