Quelle: ESV Kaufbeuren /

Philippe Bader

ESVK holt sich die Serienführung

Joker gewinnen in Freiburg mit 5:2 und haben am Donnerstag die Chance in das Halbfinale einzuziehen

Am heutigen Dienstagabend stand das dritte Spiel der Playoff-Serie gegen den EHC Freiburg auf dem Programm. ESVK Trainer Rob Pallin musste im Breisgau dabei auf Fabian Koziol, der nach einem Check an Simon Danner für zwei Spiele gesperrt wurde, und auf den verletzten Sören Sturm verzichten. Dafür rückten die beiden Youngster Tobias Echtler und Leon van der Linde in den Kader.

Das erste Drittel begann im Gegenatz zu den ersten beiden Spielen eher sehr verhalten. Der EHC Freiburg nutzte dann aber nach drei Minuten seine erste dicke Chance sofort zum 1:0. Der Treffer von Scott Allen war dabei auch ein wenig Symbolisch für ESVK Gegentore in diese Serie. Die Freiburger kreiselten in der Zone der Joker, von hinter dem Tor kommt die Scheibe vor den Kasten und ein Freiburger, wie in diesem Fall Scott Allen, drückt den Puck über die Linie. Tor. Soweit so gut. In der vierten Minute mussten die Allgäuer dann das erste Mal in Unterzahl agieren, verteidigten diese aber gut und kamen dann, weil nach nach 84 Sekunden mit Chad Bassen auch ein EHC Spieler auf das Sünderbänkchen musste, zu einem kurzen Powerplay. Die Breisgauer erhöhten den Spielstand dann ein wenig aus dem Nichts kommend, das Spiel war in deser Phase etwas zerfahren, zum 2:0. Chris Billich stand am langen Pfosten mussterseelen alleine und konnte eine abgefälschte Scheibe, die im direkt auf den Schläger sprang, im Kasten von Benedikt Hötzinger unterbringen. Gespielt waren da neun Minuten. Ein Powerplay der Freiburger nach zehn Minuten verteidigten die Kaufbeurer erneut sehr gut, hatten aber auch Glück, dass ein Schuss von Nikolas Linsenmeier an der Latte landete. In der Folge erarbeiteten sich die Joker auch immer mehr Torabschlüsse und konnten sich auch immer wieder mal im Drittel der Hausherren festsetzen, allerdings ohne dabei zu den ganz großen Chancen zu kommen. Auf der Gegenseite rette Benedikt Hötzinger in der 15. Minute sensationell mit der Beinschniene gegen den völlig frei stehenden Andreé Hult. Die erste Pausensirene kam dann wohl beiden Mannschaften recht, da sich im Spiel auch immer mehr kleinere Nicklichkeiten ergaben und so konnten beide Teams sich etwas abkühlen und neue Kräfte Sammeln.

Die Pause schien dem ESV Kaufbeuren sehr gut getan zu haben. Die Joker zeigten ein völlig anderes Gesicht und setzten die Freiburger über die meiste Zeit des Mittelabschnittes unter Dauerdruck. Schon nach 35 Sekunden kamen die Allgäuer zum 2:1 Anschlusstreffer. Tobias Wörle konnte Ben Meisner im Kasten der Wölfe dabei mit einem verdeckten Schuss überwinden. Kurz nach dem ersten Treffer der Kaufbeurer hatten die Freiburger ihre wohl größte Chance im zweiten Drittel. Top-Scorer Andreé Hult konnte alleine auf Benedikt Hötzinger zu laufen, scheiterte mit seinem Abschluss aber am ESVK Schlussmann. In der 23. Spielminute glichen die Joker das Spiel dann sogar aus. Florin Ketterer fand an der blauen Linie stehend, den am langen Pfosten lauernden Tobias Wörle und dieser schoss direkt zum 2:2 ein. Der ESVK machte fortan viel Druck und nutzte ein Powerplay nach 29 Spielminuten zur erstmaligen Führung. Wiederum war der Torschütze Tobias Wörle. Die Nummer 18 des ESVK nutzte dabei den Freiraum zwischen den Bullypunkten mit einem satten Handgelenkschuss zum 2:3 und markierte damit einen lupenreinen Hattrick. Die Kaufbeurer hatten dann im weiteren Verlauf eine Menge dicker Chancen, schafften es aber nicht, einen weiteren Treffer zu erzielen. Freiburgs Torhüter Ben Meisner rettete dabei mehrfach sehr stark gegen Joey Lewis, Alex Thiel, John Lammers, Philipp Krauss und Max Lukes. Ein Powerplay des EHC nach 35 Minuten verteidigten die Kaufbeurer erneut gut und da auch die Joker ihre weiteren Chancen in den Schlussminuten des zweiten Drittels nicht nutzen konnten, ging es mit einem Spielstand von 2:3 in die zweite Pause.

Auch im Schlussdrittel zeigten die Joker weiter eine starke Leistung. Die Freiburger hatten Rund um die 45. Spielminute eine starke Druckphase, darunter auch ein zweiminütiges Powerplay. Der ESVK aber verteidigte konzentriert und aggressiv und hatte mit Benedeikt Hötzinger einen starken und souveränen Rückhalt im Kasten. In der 48. Minute konterten die Joker dann zielstrebig. Zuerst traf Sami Blomqvist seitlich auf das Tor zu kommend nur den Pfosten, wenige Sekunden später war die Scheibe dann aber doch im Tor. Joey Lewis brachte das Spielgerät wieder richtung Tor und Branden Gracel fälschte den Puck zum 2:4 ab. Nur 69 Sekunden später waren die Wertachstädter wieder erfolgreich. Tyler Spurgeon buchsierte die im Torraum frei liegende Scheibe im Fallen zum 2:5 über die Linie und bescherte seiner Mannschaft einen Drei-Tore-Vorsprung. Diesen ließen sich die Joker dann auch nicht mehr nehmen. Der ESVK stand hinten sehr gut und lauerte auf Kontersituationen. Bitter aus Sicht der Kaufbeurer war dann ein Check gegen den Kopf von Scott Allen an Florin Ketterer. Der ESVK Verteidiger konnte die Partie leider nicht zu Ende spielen und der Freiburger wurde mit zwei plus zehn Strafminuten in die Kabine geschickt. Da auch noch Nick Pagaeu eine Strafe wegen unnötiger Härte bekam, hatten die Allgäuer sieben Minuten vor dem Ende also eine doppelte Überzahl. Diese spielten die Wertachstädter aber ohne großes Risiko und wohl auch den letzten Willen, einen Treffer zu erzielen, sondern ließen die Scheibe und den Gegner laufen. Bei diesem Spielstand mit Sicherheit nicht das verkehrteste.

Auch in den Schlussminuten passierte nicht mehr viel und die Joker holten sich mit dem Auswärtssieg in Freiburg also die zwei zu eins Führung in der Serie und können am Donnerstag beim Spiel in Kaufbeuren mit einem Sieg die Serie für sich entscheiden. Spielbeginn am Donnerstag in der erdgas schwaben arena ist um 19:30 Uhr. Das Spiel wird wie gewohnt live auf SpradeTV übertragen.

Statistik zum Spiel auf del-2.org.

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