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Sport

Doppelspieltag für den BSK Olympia Neugablonz am Osterwochenende

Ein intensives Wochenende steht für den BSK in der Kreisliga Allgäu Süd am langen Osterwochenende bevor. © Stefan Günter

Türk Kempten am Karsamstag und Blonhofen am Ostermontag sind die Gegner

Vor einem anstrengenden und herausfordernden Osterwochenende steht der BSK Olympia Neugablonz in der Kreisliga Allgäu Süd. Die Schmuckstädter müssen binnen 48 Stunden zweimal ran. Dabei geht es für den aktuell Tabellensiebten auch darum, in welche Richtung es für sie in der Tabelle geht.

Am Karsamstag steigt um 16 Uhr im Waldstadion das Duell gegen den FC Türk Sport Kempten. Die Illertstädter liegen abgeschlagen mit gerade einmal fünf Zählern auf dem letzten Rang. Dass der Weg wohl in die Kreisklasse führt, zeigte der letzte Auftritt. Sie kassierten eine 0:10-Klatsche gegen Spitzenreiter TSV Kottern U23. „Auch wenn die Favoritenrolle klar bei uns liegt, solche Spieler sind alles andere als einfach“, schwört Cheftrainer Dennis Starowoit seine Jungs auf die Aufgabe daheim ein.
 
Denn schon zwei Tage später steht das Nachholspiel gegen den FC Blonhofen auf dem Programm. Die Partie konnte im November des vergangenen Jahres nicht ausgetragen werden. Der Aufsteiger liegt gerade einmal vier Zähler hinter dem BSK auf einem Relegationsplatz. „Ich freue mich natürlich auf ein spannendes Lokalderby, Blonhofen wird uns nichts schenken. Ganz im Gegenteil: Sie werden alles geben, um siegreich hervorgehen. Das wollen und werden wir verhindern“, zeigt sich Sportlicher Leiter Stefan Günter optimistisch.
 
Fehlen wird weiterhin Sadik Sotanaj. Der brummt noch eine Sperre von einer Partie ab. Nach seinem Platzverweis gegen die SG Untrasried-Haldenwang steht das Urteil des Sportgerichts fest: Dzhan Karabash fehlt Neugblonz nun für drei Punktspiele.
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Bildung Soziales

8 Jahre EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren

Das neue Team der EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren (v.l.n.r.): Franziska Kaufmann, Sabine Fuchs, Franziska Auger, Edda Settekorn

Die bewährte Anlaufstelle für Ratsuchende

Seit mittlerweile acht Jahren unterstützt die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) im Ostallgäu und in Kaufbeuren Menschen mit Beeinträchtigung, von Behinderung bedrohte Menschen sowie deren Angehörige mit einem kostenlosen Beratungsangebot und ergänzt so die schon bestehende Beratungslandschaft.

Die EUTB Ostallgäu-Kaufbeure hat zwei Beratungsstellen in Kaufbeuren und Marktoberdorf. Ziel der Beratung ist es, Ratsuchende dabei zu unterstützen, selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und passende Hilfen und Leistungen zu finden.

Die Beratung erfolgt unabhängig von Kostenträgern, ist vertraulich und kann persönlich, telefonisch oder online stattfinden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Peer-Beratung: Menschen mit eigenen Erfahrungen beraten andere Betroffene auf Augenhöhe.

Das Team der EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren hat kürzlich Verstärkung bekommen. Sabine Fuchs, eine neue Mitarbeiterin, war zuvor unter anderem im Krisendienst tätig. Insgesamt besteht das Team aus vier Beraterinnen.

Ein besonderes Angebot ist der kostenlose Online-Vortrag am 23. April 2026 von 18 bis 19:30 Uhr, der in Kooperation mit dem Familienstützpunkt Obergünzburg zum Thema Schwerbehindertenausweis stattfindet. Um eine Anmeldung unter unter beratung@eutb-oal.de wird gebeten.

Für weitere Informationen oder Kontaktaufnahme steht die EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren gerne via E-Mail oder Telefon zur Verfügung. Weitere Details finden Sie auf der Website: www.eutb-oal.de.

Kontakt: EUTB Ostallgäu-Kaufbeuren E-Mail: beratung@eutb-oal.de Website: www.eutb-oal.de

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Newsletter Top Tourismus

Geschichte zum Anfassen: Feuerwehrmuseum Kaufbeuren startet in die neue Saison

Saisoneröffnung am 4. April bietet Einblicke, Mitmachstationen und neue Ausstellungsbereiche

Nach der Winterpause öffnet das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren am Samstag, 4. April, von 10 bis 14 Uhr wieder seine Türen. Zur Saisoneröffnung lädt das Museum Besucherinnen und Besucher ein, die Entwicklung des Feuerwehrwesens aus nächster Nähe zu erleben.

Überarbeitete Ausstellung mit neuen Akzenten

Museumsvorstand Helmut Winkler und sein Team haben die vergangenen Monate genutzt, um die Ausstellung zu überarbeiten und zu ergänzen. Ziel war es, Inhalte anschaulicher zu vermitteln und neue Zugänge zur Geschichte der Brandbekämpfung zu schaffen.

Mit Muskelkraft löschen: Historische Technik zum Ausprobieren

Ein zentraler Bestandteil der Ausstellung befindet sich im ersten Obergeschoss: Dort können Besucher ein Modell einer historischen Handdruck-Feuerspritze selbst bedienen. Die Station zeigt, wie früher mit reiner Muskelkraft Wasser gefördert wurde, und macht die damaligen Arbeitsbedingungen nachvollziehbar.

Erweiterter Mittelalter-Bereich mit Dioramen

Auch der Bereich zum Mittelalter wurde ausgebaut. Neue, handgeschnitzte Dioramen stellen historische Löschszenen dar und vermitteln einen Eindruck von den Anfängen organisierter Brandbekämpfung. Die detailreichen Darstellungen ermöglichen einen anschaulichen Blick auf frühere Einsatzsituationen.

Kinderpfad lädt zum Mitmachen ein

Für junge Besucherinnen und Besucher ab acht Jahren bietet das Museum einen Kinderpfad mit zehn interaktiven Stationen. Wer die Aufgaben löst und das Lösungswort findet, erhält eine kleine Erinnerung.

Ein Ausflug für die ganze Familie

Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren richtet sich an Familien ebenso wie an historisch Interessierte. Die Ausstellung verbindet Information mit praktischen Elementen und zeigt, wie sich der Umgang mit Feuer über die Zeit entwickelt hat.

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Blaulicht Jugend Newsletter Top Veranstaltung

Girls’ Day am Fliegerhorst Kaufbeuren – Jetzt noch Plätze sichern!

Interessierte Schülerinnen können sich noch bis zum 22. April für die Teilnahme anmelden

Am Donnerstag, den 23. April 2026, öffnet der Fliegerhorst Kaufbeuren erneut seine Tore für den bundesweiten Girls’ Day und lädt interessierte Schülerinnen ein, spannende Einblicke in die vielfältigen Berufe der Bundeswehr zu gewinnen.

An diesem besonderen Tag bekommen Mädchen die Möglichkeit, hinter die Kulissen eines modernen Luftwaffenstandorts zu blicken. Sie erleben hautnah, wie abwechslungsreich und technisch anspruchsvoll die Arbeit in Uniform oder in zivilen Bereichen der Bundeswehr sein kann. Neben praktischen Einblicken in verschiedene Tätigkeitsfelder erwartet die Teilnehmerinnen ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen, Mitmachstationen und Gesprächen mit Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Beschäftigten, die von ihrem Berufsalltag berichten.

Es sind noch freie Plätze verfügbar! Interessierte Schülerinnen können sich noch bis zum 22. April für die Teilnahme anmelden.

Anmeldung und weitere Informationen:
Das offizielle Girls’ Day-Portal ist unter www.girls-day.de zu finden – Stichwort: Fliegerhorst Kaufbeuren.

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Allgemein Newsletter Top

Zeichen setzen für Verständigung und Abrüstung: Österlicher Friedens-Spaziergang 2026 in Kaufbeuren

Einladung zum Mitgehen. Gemeinsam für Frieden

Die Kaufbeurer Initiative für Frieden, internationalen Ausgleich und Sicherheit (KIFIAS) lädt zum österlichen Friedens-Spaziergang am Ostermontag, den 6. April 2026, ein. In der Tradition der Ostermärsche steht die Veranstaltung für Frieden und Abrüstung sowie für ein respektvolles Miteinander.

Haltung und Anliegen der Initiative

Die Initiative orientiert sich inhaltlich an der Nisdorfer Erklärung und formuliert ihr Selbstverständnis klar: Sie setzt sich ein für Frieden und Verständigung, für eine Kultur der Wertschätzung und des gegenseitigen Respekts. Begegnungen sollen auf Augenhöhe stattfinden, getragen von einem lebendigen und gewaltfreien Dialog.

Über Grenzen hinweg sieht sich KIFIAS verbunden mit friedfertigen Menschen aller Nationen, Religionen und Kulturen. Die Initiative versteht sich als Teil einer gemeinsamen Erde, die es auch für kommende Generationen zu bewahren gilt. Ein zentrales Anliegen ist es, sogenannte Feindbilder zu erkennen, zu hinterfragen und abzubauen. Sie gelten als eine Ursache für Spaltung und Konflikte. Ziel ist ein friedliches Zusammenleben aller Menschen und Völker.

Ablauf des Friedens-Spaziergangs

Eingeladen sind alle, die sich für ein Miteinander ohne gegenseitige Bedrohung und Aufrüstung einsetzen möchten.

  • Treffpunkt: Ostermontag, 6. April 2026, um 12:30 Uhr
  • Ort: Jordanpark Kaufbeuren, am Monopteros

Geplant ist zunächst ein gemeinsamer Zug durch die Stadt. Anschließend führt der Weg entlang der Wertach bis nach Biessenhofen. Unterwegs ist eine Picknick-Pause vorgesehen (Selbstversorgung). Am Abend klingt die Veranstaltung im Gasthof Stegmühle aus. Eine Rückreise ist per Zug ab Bahnhof Biessenhofen möglich.

Zusammenarbeit mit anderen Initiativen

Der Spaziergang findet im Austausch mit Teilnehmenden des „Ostermarsch Draußen“ der Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung München (BIFA) sowie weiteren Initiativen aus der Region statt.

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Digitaler Schutzschirm für Kaufbeuren: Stadtverwaltung setzt hohe Maßstäbe bei der IT-Sicherheit

Ausgezeichnet und zukunftssicher

Ob Personalausweis, Bauantrag oder KFZ-Zulassung: Die moderne Stadtverwaltung arbeitet heute digital. Doch mit der Vernetzung wächst die Gefahr durch Cyberangriffe weltweit. Während viele Kommunen noch nach Orientierung suchen, geht die kreisfreie Stadt Kaufbeuren einen entscheidenden Schritt weiter: Als eine von weniger als einem Prozent der bayerischen Kommunen hat sie ihre IT-Sicherheit nach dem strengen internationalen Standard ISO 27001 zertifizieren lassen.

Mehr als nur Pflichtprogramm

Das bayerische Digitalgesetz (BayDiG) verpflichtet zwar alle Kommunen zu Sicherheitskonzepten, lässt aber offen, wie tief diese gehen. „Uns reicht das Minimum nicht aus“, betonen Oberbürgermeister Stefan Bosse und Wolfgang Maier, Leiter der IT-Abteilung der Stadtverwaltung.

Von den über 2.000 bayerischen Kommunen verfügen schätzungsweise weniger als ein Prozent über diese hochkarätige Zertifizierung oder den äquivalenten IT-Grundschutz des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Kaufbeuren nimmt hier eine echte Vorreiterrolle ein.

Warum dieser Aufwand?

Ein Cyberangriff auf eine Kommune ist kein abstraktes IT-Problem – er trifft die Lebensader der Stadt. Wenn zum Beispiel das Sozialamt nicht auszahlen kann, die Führerscheinstelle stillsteht oder sensible Bürgerdaten im sogenannten Darknet landen, ist der Schaden immens.
„Aus unserer Sicht ist ein hohes Maß an Informationssicherheit essenziell, damit wir auch in Zukunft unsere Aufgaben der Daseinsfürsorge zuverlässig erfüllen können. Dabei geht nicht nur um den Schutz der Technik, sondern auch um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Sie erwarten zu Recht, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun, um die uns anvertrauten Daten zu schützen“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Systematische Sicherheit statt Einzellösungen


Hinter der Zertifizierung steckt ein umfassendes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS). Das Bedeutet:

  • Die Ganzheitliche Herangehensweise verschafft einen systematischen Überblick über mögliche Gefährdungen
  • Unabhängige Prüfungen: diese finden jährlich durch externe Experten statt und stellen sicher, dass das System nicht nur auf dem Papier existiert, sondern gelebt wird.
  • Prävention statt Reaktion: Daten können heute aus der Ferne in Massen gestohlen werden – das ISMS sorgt dafür, dass die digitalen „Riegel“ vor den Türen dem Stand der Technik entsprechen.

Ausgezeichnet und zukunftssicher

Zusätzlich zur ISO-Zertifizierung wurde der Stadt Kaufbeuren erneut das Siegel „Kommunale IT-Sicherheit“ vom Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) verliehen. Diese doppelte Bestätigung unterstreicht den hohen Stellenwert, den das Thema intern genießt. „Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer Informationssicherheit, um die Handlungsfähigkeit der Verwaltung auch in Zeiten zunehmender globaler Cyber-Kriminalität zu erhalten“, sagt Rainer Oehlmann, der Informationssicherheitsbeauftragte der Stadt.

Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über die Auszeichnung:„Die erhaltene Auszeichnung ist eine schöne Bestätigung für die geleistete Arbeit unserer IT-Abteilung, die in Sachen digitaler Sicherheit weit über das Mindestmaß hinausgeht.“

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Last-Minute-Angebot vor Ostern: Individuelle Körbchen bei Hyma-Laya gestalten

Anzeige. Geschenk gesucht? So lässt sich das Osterkörbchen entspannt erledigen

Wer kurz vor Ostern noch ohne passendes Körbchen dasteht, findet bei Hyma-Laya in Kaufbeuren eine unkomplizierte Lösung. Vor Ort können individuelle Osterkörbchen zusammengestellt werden – ganz nach persönlichem Geschmack.

Während das Körbchen vorbereitet wird, bietet sich die Gelegenheit, im Café im hinteren Teil des Geschäfts eine Pause einzulegen. Dort stehen Kaffeespezialitäten und Tee zur Auswahl, die den Besuch angenehm abrunden. Die Kombination aus Einkauf und Cafébesuch macht den Einkauf entspannt und zu etwas Besonderem – gerade in den Tagen vor Ostern.

Öffnungszeiten vor Ostern

  • Dienstag bis Donnerstag: 10–13 Uhr / 14–18 Uhr
  • Karsamstag: 10–13:30 Uhr

Adresse:
Hyma-Laya Kaufbeuren
Kaiser-Max-Str. 13
87600 Kaufbeuren

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Radfahren: Die perfekte Mischung aus Bewegung und Natur!

„Mit der AOK-Radlzeit jetzt wieder sportlich durchstarten!“

Fahrradfahren gut für die Gesundheit und die Umwelt

Fahrradfahren ist ein alltagstauglicher Sport, bei dem Kalorien verbraucht und gleichzeitig Glücksgefühle freigesetzt werden. Immer mehr Deutsche bevorzugen ihr Fahrrad als Transportmittel. Kein anderes Verkehrsmittel, von den Füßen einmal abgesehen, hat eine so gute Umweltbilanz wie das Fahrrad. Es produziert keine Schadstoffe, keinen Lärm, braucht wenig Platz und ist gut für die Gesundheit und Fitness. Obendrein schont das Radfahren die Finanzen.

Tolle Aktionsangebote zum Radfahren in der Region

„Mit der AOK-Radlzeit möchten wir über die vielfältigen Mitmachangebote informieren. Nutzen auch Sie die regionalen Aktionen, um sich zum Radfahren zu motivieren“, appelliert Bernd Ruppert als Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Nachfolgend stellen wir Ihnen die Aktionsangebote zum Radfahren in der Region kurz vor.

Mit dem Rad zur Arbeit

Den Arbeitsweg zur Trainingsstrecke machen. Fahren Sie im Aktionszeitraum von Mai bis August an 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit. Mit Ihrer Registrierung unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de haben Sie zudem die Chance auf viele tolle Preise.

Radtourenprogramm des ADFC

Im Zeitraum von März bis Oktober veranstaltet der ADFC Kaufbeuren-Ostallgäu regelmäßige Radtouren. Ob ADFC-Mitglied oder nicht, zu den Radtouren sind alle willkommen. Das Jahresprogramm sowie weitere Informationen finden Sie auf der ADFC-Homepage unter www.kf-oal.adfc.de.

Stadtradeln – Radeln für ein gesundes Klima

Beim Stadtradeln treten die Bürgerinnen und Bürger der angemeldeten Kommunen gemeinsam in die Pedale und fahren an 21 Tagen um die Wette. Auch in diesem Jahr sind die Stadt Kaufbeuren und der Landkreis Ostallgäu beim Stadtradeln wieder als Kommunen dabei. Interessierte können sich auf der Internetseite www.stadtradeln.de zur Kampagne anmelden und für ihre Kommune fleißig Kilometer sammeln.

Hochwertige Preise beim Aktionsgewinnspiel

„Wer zusätzlich an unserem Aktionsgewinnspiel zur AOK-Radlzeit teilnimmt, hat die Chance auf hochwertige Preise im Gesamtwert von 1.000 Euro“, so Bernd Ruppert. Unter Anderem gibt es Fahrradzubehör in Höhe von je 300 Euro von den Partnerbetrieben Fahrbar Bikes (Kaiser-Max-Straße 17, 87600 Kaufbeuren), Oberdorfer Radhaus (Kaufbeurener Straße 1, 87616 Marktoberdorf) und Bike Station Füssen (Luitpoldstraße 11, 87629 Füssen) zu gewinnen. Die kostenfreie Teilnahme ist über den Link zur Aktionsseite möglich.

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Der ESVK lebt noch! Irres Comeback der Joker nach 4:1 Rückstand

Weiteres Heimspiel am Donnerstagabend

Spiel drei der Playdown-Serie gegen die Blue Devils Weiden stand heute in der Hans-Schöpf-Arena auf dem Programm. Die Joker waren zum Siegen verdammt, wollte man die Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 noch fortsetzen. Im Tor stand zuerst Rihards Babulis, der den Vorzug vor Daniel Fießinger und Cody Porter erhielt. Mit Stürmer Joe Cassetti, der mit sechs Scorerpunkten der überragende ESVK Aktuer an diesem Abend sein sollte, rückte dafür wieder ein vierter Kontingentspieler im Feld in das Lineup zurück. Trainer Leif Carlsson musste neben den bekannten Ausfällen auch auf Maximilian Hadraschek und Yannik Burghart verzichten.

Auf dem Eis schien es auf Kaufbeurer Seite nicht angekommen zu sein, um was es heute für den gesamten Verein ging. Nachdem die Joker durch Jonny Tychonick noch eine große Chance hatten, in Führung zu gehen, war es derselbe Spieler, der nach dem anschließenden Bully die Scheibe verlor, sodass die Hausherren einen Zwei-auf-eins-Konter fahren konnten. Diese Chance ließ sich Paul Vinzens nicht entgehen und traf mit etwas Glück zum 1:0 in der fünften Spielminute. Der ESVK meldete sich dann in der siebten Spielminute zurück in die Partie. Joe Cassetti tunnelte Michael McNiven bei einem schnellen Angriff und stellte das Ergebnis auf 1:1. Die Kaufbeurer hätten nun eigentlich mit etwas Selbstvertrauen agieren können, aber es kam anders. Wie so oft in dieser Saison war nach einem Treffer der Allgäuer erst einmal wieder der Gegner am Drücker. Nur gut eine Minute später konnte Tyler Ward einen Nachschuss im Tor von Rihards Babulis zum erneuten Führungstreffer der Weidener unterbringen. Wiederum nur zwei Minuten später konnte Alex-Olivier Voyer auf 3:1 erhöhen, und der Arbeitstag für Rihards Babulis war damit auch beendet. In drei Spielen dieser Serie schaffte es der ESVK, drei unterschiedliche Torhüter zum Einsatz zu bringen. Daniel Fießinger durfte nun ran und hatte nach wenigen Augenblicken schon Glück, als Tyler Ward unbedrängt einen Schuss an die Unterkante der Latte setzte. In der 14. Spielminute war es dann aber doch so weit. Erneut war Tyler Ward frei vor Daniel Fießinger und traf gekonnt aus der Bewegung heraus zum 4:1. Die Messe für die Partie und für die gesamte ESVK-Saison 2025/2026 war damit offensichtlich endgültig gelesen. Nachdem sich Rio Kaiser einen Fight mit Tom Schwarz lieferte und dafür neben der fünf Minuten Strafe auch eine zwei Minuten Strafe als Initiator erhielt, mussten die Joker das erste Mal in Unterzahl ran. Dem aber nicht genug, erhielt Nico Appendino wenig später noch eine 5-Minuten-Strafe für einen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich. So konnten die Blue Devils die letzten fünf Minuten in diesem Drittel zuerst in doppelter und dann in einfacher Überzahl beenden. Der ESVK überstand diese Phase ohne Gegentreffer, und so ging es mit dem Spielstand von 4:1 auch in die erste Pause.

Nach fünf Minuten im zweiten Drittel konnte Vincent Schlenker seine Farben noch einmal auf das Scoreboard bringen und stellte den Spielstand auf 4:2. Sollte ein wenig Hoffnung im Lager der Joker aufkommen? Auf dem Eis änderte sich zunächst nicht viel; die Weidener blieben am Drücker, konnten jedoch ein weiteres Powerplay nicht nutzen, nachdem Rio Kaiser eine zwei Minuten Strafe absitzen musste. Auch daraus konnten die Kaufbeurer anscheinend kein weiteres Selbstvertrauen schöpfen. Etwas aus dem Nichts kam dann doch der Anschlusstreffer für die Joker: Joe Cassetti konnte die Scheibe nach einem Schuss zu Jonny Tychonick bringen, und der Verteidiger hatte keine Mühe, den Spielstand in der 34. Minute auf 4:3 zu stellen. Der ESVK war also wieder zurück in der Partie. Pech hatten die Wertachstädter, als Tyson McLellan kurz darauf nur die Latte traf und den Ausgleich verpasste. Der nächste Angriff sollte dann aber wieder sitzen: Nach erneuter Vorarbeit von Joe Cassetti traf wieder Jonny Tychonick, dieses Mal mit einem Schuss von der blauen Linie, und es stand 4:4. Ein erstes Powerplay hatten die Joker dann in der 39. Minute, konnten es jedoch bis zur Pausensirene nicht in einen Treffer umwandeln. Trotz alledem eine starke Reaktion der Mannschaft auf das desolate erste Drittel.

Was war dann auf einmal mit dem ESVK los? Die Joker hatten das Spiel im letzten Drittel weitestgehend unter Kontrolle, und folgerichtig erzielten die Kaufbeurer auch die Tore. Nach einer Einzelaktion von Joe Cassetti konnte Sami Blomqvist die Allgäuer das erste Mal an diesem Abend in der 46. Minute in Führung bringen. Der Deutsch-Finne musste dabei die Scheibe nur noch über die Linie drücken.

Gute fünf Minuten später sollte den Jokern auch ihr erster Powerplaytreffer in der Serie gelingen. Nachdem die Wertachstädter bereits mehrere gute Einschussmöglichkeiten hatten, war es schließlich Travis Turnbull, der mit einem satten Direktschuss zum 6:4 traf. Was für ein Comeback der Joker! Aber dann gab es auch wieder einen Rückschlag. Max Oswald bekam in der 51. Minute eine große Strafe für einen Ellenbogencheck aufgebrummt. Eine harte Entscheidung, die jedoch auch durch den Videobeweis bestätigt wurde. Die Blue Devils kamen dann gleich zum 5:6-Anschlusstreffer. Tyler Ward war der Torschütze, wobei die Scheibe unhaltbar von einem Kaufbeurer Defender abgefälscht wurde. Das weitere Unterzahlspiel überstanden die Kaufbeurer jedoch ohne weiteren Gegentreffer. Die Hausherren drückten in der Folge natürlich weiter auf den Ausgleichstreffer. Die Allgäuer ließen aber nicht mehr viel zu. Als die Weidener mit dem sechsten Feldspieler agierten, konnte der ESVK gut verteidigen und sicherte sich somit nach diesem Wahnsinnsspiel eine weitere Chance auf den Klassenerhalt in der DEL2.

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