Über 1.000 mitgereiste Joker-Fans sorgen für großartige Stimmung – Jakob Peukert erzielt sein erstes Profitor, Rihards Babulis feiert dritten Shutout der Saison
Ein Derbyabend ganz nach dem Geschmack der Kaufbeurer Eishockeyfans: Der ESV Kaufbeuren hat am Freitagabend, 23. Oktober 2026, das erste Allgäu-Derby der Saison beim EV Füssen deutlich mit 5:0 gewonnen. Vor ausverkauften Rängen und begleitet von weit über 1.000 mitgereisten Anhängern sicherte sich die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Buchwieser am zwölften Spieltag drei Punkte.
Besonders erfreulich aus Kaufbeurer Sicht: Torhüter Rihards Babulis blieb zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentreffer und feierte bereits seinen dritten Shutout in der noch jungen Saison. Zudem durfte sich mit Jakob Peukert ein gebürtiger Kaufbeurer über sein erstes Profitor für seinen Heimatverein freuen.
Torloser Auftakt trotz Kaufbeurer Überlegenheit
Im ersten Drittel übernahmen die Joker weitgehend die Kontrolle über das Spiel, konnten ihre Überlegenheit zunächst jedoch nicht in Tore ummünzen. Der EV Füssen hielt mit hoher Laufbereitschaft dagegen und setzte immer wieder zu eigenen Angriffen an. Wirklich gefährliche Situationen vor dem Kaufbeurer Tor blieben allerdings selten.
Auf der Gegenseite war Füssens Schlussmann Timotej Pancur deutlich häufiger gefordert. Er verhinderte mit seinen Paraden eine frühe Führung der Gäste, sodass es nach 20 Minuten noch 0:0 stand.
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Drei schnelle Tore bringen die Joker auf die Siegerstraße
Im zweiten Spielabschnitt nahm die Partie deutlich an Fahrt auf. Den Anfang machte Jakob Peukert, der einen Abpraller zum 1:0 für den ESVK verwertete. Für den gebürtigen Kaufbeurer war es ein besonderer Moment: Er erzielte damit sein erstes Profitor im Trikot seines Heimatvereins.
Nur kurze Zeit später legten die Joker nach. Sami Blomqvist schloss einen Konter im Nachsetzen erfolgreich ab und erhöhte auf 2:0. Auch der dritte Treffer ließ nicht lange auf sich warten. Hannu Tripcke war aus kurzer Distanz erfolgreich und sorgte für eine komfortable 3:0-Führung der Gäste.
Für den EV Füssen war dieser Spielverlauf besonders bitter, da sich auch die Gastgeber im Mittelabschnitt einige gute Möglichkeiten erarbeitet hatten. Doch die Kaufbeurer Defensive und ein sicherer Rihards Babulis verhinderten den Anschlusstreffer.
Zwei kleinere Faustkämpfe sorgten zusätzlich für Emotionen auf dem Eis und auf den Rängen. Die mehr als 1.000 mitgereisten ESVK-Fans machten das Derby auch akustisch zu einem besonderen Erlebnis.
Zwei Videobeweise und ein überragender Babulis
Im Schlussdrittel ließen die Joker nichts mehr anbrennen. Die Mannschaft von Sebastian Buchwieser kontrollierte das Geschehen und baute ihren Vorsprung weiter aus. Yannik Burghart erzielte das 4:0. Da die Situation zunächst unübersichtlich war, überprüften die Schiedsrichter den Treffer mithilfe des Videobeweises. Anschließend bestätigten sie das Tor.
Kurz vor Spielende stand nochmals Rihards Babulis im Mittelpunkt. Mit einer spektakulären Parade in einer Eins-gegen-eins-Situation verhinderte der Kaufbeurer Schlussmann den Ehrentreffer der Gastgeber und sicherte sich damit seinen dritten Shutout der laufenden Spielzeit.
Für den Schlusspunkt sorgte William Eriksson in der 60. Minute. Auch bei seinem Treffer war der Videobeweis erforderlich: Zunächst hatten die Schiedsrichter auf dem Eis auf „kein Tor“ entschieden. Die Überprüfung zeigte jedoch, dass die Scheibe die Torlinie vollständig überschritten hatte.
Damit stand der 5:0-Endstand fest.
Verdienter Erfolg und ein besonderer Abend für die Fans
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, fünf Treffern und einer erneut starken Vorstellung von Torhüter Rihards Babulis sicherte sich der ESV Kaufbeuren einen verdienten Derbysieg.
Für die zahlreichen mitgereisten Anhänger wurde der Abend in Füssen damit auch sportlich zu einem besonderen Erlebnis. Die Joker belohnten ihre Fans mit einem deutlichen Erfolg und drei wichtigen Punkten.
Die Tore für den ESV Kaufbeuren: Jakob Peukert, Sami Blomqvist, Hannu Tripcke, Yannik Burghart und William Eriksson.



















