Friedensinseln ausgezeichnet

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Vertreterinnen der Projektgruppe „Friedensinseln“ nehmen in Augsburg den Innovationspreis entgegen; v.l.n.r.: Sr. M. Daniela Martin; Theresa Erbshäuser; Philippa v. Stillfried; Phoebe Rudolf; Andreas Heinrich. Foto: Alexander Lechner

Daniel Herrmann

Die Wertebotschafterinnen des Mariengymnasiums Kaufbeuren zusammen mit Jugendlichen aus der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren konnten die Jury mit den „Friedensinseln“ überzeugen und gewannen den Innovationspreis des Bistums Augsburgs

Friedensinseln ausgezeichnet

Die Wertebotschafterinnen des Mariengymnasiums Kaufbeuren zusammen mit Jugendlichen aus der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren konnten die Jury mit den „Friedensinseln“ überzeugen und gewannen den Innovationspreis des Bistums Augsburgs

Das beste Jugendprojekt der kirchlichen Jugendarbeit im Bistum Augsburg wird jährlich mit dem „Bischof-Simpert-Preis“ ausgezeichnet. Bereits seit 26 Jahren wird dieser an Jugendliche verliehen, die sich in besonderer Weise für die Belange von anderen Kindern und Jugendlichen einsetzen. Daneben vergibt die Jury einen Spiritualitätspreis und einen Innovationspreis. Am Montag fand im Rahmen eines Festabends in Augsburg die Preisverleihung statt, zu der auch Jugendliche aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu angereist waren.

Die Wertebotschafterinnen des Mariengymnasiums Kaufbeuren zusammen mit Jugendlichen aus der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren konnten die Jury mit den „Friedensinseln“ überzeugen und gewannen den Innovationspreis. Dieser ist mit 250.- EUR dotiert, zusätzlich bekam jede Gruppe als Anerkennung ihres Engagements 50.- EUR. Bereits wenige Tage nach Beginn des Krieges gegen die Ukraine im Februar 2022 initiierte Wertebotschafterin Philippa von Stillfried das Projekt mit dem Anliegen, die Kinder und Jugendlichen mit dem Krieg in Europa nicht alleine zu lassen.

Kurzfristig fand sich eine Gruppe Jugendlicher zusammen, die die Idee entwickelten, an sogenannten „Friedensinseln“ Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten zu bieten, Sorgen, Ängste und Nöte, aber auch Gebete und Wünsche loszuwerden. Dafür installierten sie eine Stellwand mit Zetteln sowie eine Klagemauer bzw. Kummerkasten. Sitzmöglichkeiten luden außerdem zum kurzen Verweilen ein. Die Friedensinseln standen an Schulen, im Jugendzentrum, in der Kulturwerkstatt und in Kirchen. Auch bereits angekommene Geflüchtete aus der Ukraine beteiligten sich am Projekt.

„Es war ein toller Abend und ich hab mich echt gefreut, dass wir den Preis gewonnen haben“, schwärmt die 17-Jährige Philippa. „Es ist eine unglaubliche Wertschätzung des Projekts, das wir in einer so kurzen Zeit auf die Beine gestellt haben, um damit dem schrecklichen Angriffskrieg zu begegnen.“

Neben den Wertebotschafterinnen des Mariengymnasiums und den Oberministrant*innen aus der Pfarrei St. Martin waren auch weitere Projekte aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu vertreten: Die Kath. Landjugendbewegung Aitrang-Ruderatshofen hatte sich mit einem Kuchenverkauf zugunsten der Ukraine beworben, die Kath. Landjugendbewegung Stöttwang mit ihrem Zeltlager und die Pfarrjugend St. Peter und Paul (Kaufbeuren) mit dem Umbau und der Ausgestaltung ihrer Gruppenräume.

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