Nach drei Gegentoren in den ersten Minuten kämpfen sich die Joker zurück ins Spiel und kommen bis auf 3:4 heran – erst ein Empty-Net-Treffer sorgt für den 3:5-Endstand
Was für ein Eishockeyabend in der energie schwaben arena: Vor mehr als 2.400 stimmungsvollen Zuschauern lieferte sich der ESV Kaufbeuren beim Warrior Cup 2026 ein intensives Duell mit dem DEL-Club EHC Red Bull München. Am Ende mussten sich die Joker mit 3:5 geschlagen geben. Vor allem die Reaktion der Kaufbeurer nach einem denkbar schlechten Start machte jedoch Mut.
Drei Gegentore in nur drei Minuten
Die Partie hatte kaum begonnen, da schien sie bereits in eine eindeutige Richtung zu laufen. München legte ein enormes Tempo vor und erwischte den ESVK eiskalt. Nach gerade einmal rund drei Minuten lagen die Joker bereits mit 0:3 zurück.
ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser reagierte umgehend und nahm eine Auszeit. Eine Maßnahme, die Wirkung zeigte.
Die Partie veränderte sich. Kaufbeuren stand nun kompakter, fand zunehmend Zugriff und ließ die große Münchner Überlegenheit aus den ersten Minuten nicht weiter zu.





Die Joker finden zurück ins Spiel
Mit zunehmender Spieldauer erspielte sich der ESVK auch eigene Möglichkeiten. Die Kaufbeurer versteckten sich gegen den höherklassigen Gegner nicht und arbeiteten sich mit viel Einsatz zurück in die Begegnung.
Spätestens im dritten Drittel wurde es noch einmal richtig spannend. Die Joker kämpften sich bis auf 3:4 heran und hatten damit plötzlich die Chance, eine Partie auszugleichen, die nach den ersten drei Minuten schon fast entschieden schien.
ESVK riskiert alles
In der Schlussphase versuchte Kaufbeuren noch einmal alles. Sebastian Buchwieser nahm den Torhüter vom Eis und brachte einen zusätzlichen Feldspieler.
Die Joker drängten auf den Ausgleich, doch ein Fehlpass machte die Hoffnung schließlich zunichte. München nutzte die Situation und traf ins verwaiste Kaufbeurer Tor zum 3:5-Endstand.
Die Torschützen der Joker: Tomas Schwamberger, Sami Blomqvist und Eero Elo erzielten die Treffer für den ESVK.
Viel Applaus von mehr als 2.400 Zuschauern
Auch wenn es nicht zur Überraschung gegen den DEL-Club reichte, hatte sich der ESVK nach dem frühen 0:3 eindrucksvoll in die Partie zurückgekämpft. Statt nach dem Fehlstart auseinanderzufallen, stabilisierten sich die Joker, hielten dagegen und machten das Spiel bis in die Schlussphase spannend.
Die mehr als 2.400 Zuschauer in der energie schwaben arena sorgten dabei für einen stimmungsvollen Rahmen und machten die Partie zu einem echten Eishockeyfest.



















