Urhebervermerk: © PantherMedia / lucidwaters Bildunterschrift: An heißen Tagen ist Abkühlung unverzichtbar.
Tipps für heiße Tage
Für viele Menschen sind Temperaturen über 30 Grad belastend. Der bundesweite Hitzeaktionstag am 11. Juni will auf gesundheitliche Risiken extremer Hitze aufmerksam machen und mögliche Schutzmaßnahmen aufzeigen. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK aus dem Jahr 2025 empfindet knapp ein Drittel der Bevölkerung zunehmende Hitze und andauernde Hitzewellen als besorgniserregend. „Viele unterschätzen dennoch die Gefahren von hohen Temperaturen auf die eigene Gesundheit“, so Susanne Hasel, Gesundheitsexpertin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu. Gesundheitliche Folgen sehr großer Wärme zeigen sich oft unterschiedlich und reichen von einer Hitzeerschöpfung bis hin zum Hitzschlag.
Tipps für heiße Tage
Alles, was Abkühlung bringt und vor der prallen Sonne schützt, hilft, um gesundheitliche Schäden durch Hitze zu vermeiden. Erste Maßnahmen sind, die Wohnräume kühl zu halten und frühmorgens oder nachts zu lüften sowie tagsüber Jalousien, Rollläden oder Vorhänge zu schließen. „Wer nach draußen muss, sollte leichte, luftige Kleidung tragen, dabei Kopf und Augen schützen und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden“, so Susanne Hasel. Aufenthalte in der direkten Sonne, insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden, sind möglichst zu vermeiden. Sportliche Aktivitäten verlegt man am besten auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden. „Auch ein Ventilator kann das Wohlbefinden verbessern; er kühlt die Luft zwar nicht ab, sorgt aber für wohltuende Verdunstungskälte auf der Haut“, sagt Susanne Hasel.
Trinkmenge anpassen
An heißen Tagen lautet die Devise: Viel trinken – auch wenn man gerade keinen Durst verspürt. Für gesunde Erwachsene bedeutet das mindestens zwei bis drei Liter täglich. Die besten Durstlöscher sind Leitungs- oder Mineralwasser. Sie liefern wie Früchte- oder Kräutertees und Fruchtsaftschorlen – aus höchstens einem Drittel Saft und mindestens zwei Dritteln Wasser – neben Flüssigkeit auch Mineralstoffe. „Am besten ist es, die Getränke über den ganzen Tag zu verteilen“, so Susanne Hasel. Dabei ist es günstig, nicht zu heiß und nicht eiskalt zu trinken. Denn das strengt den Körper unnötig an, weil er die Temperaturunterschiede auszugleichen versucht. Stattdessen kann man an heißen Tagen wasserreiches Obst wie Melonen, Salate und andere leicht verdauliche Kost bevorzugen, da schwere Mahlzeiten dem Körper zusätzlich Wärme zuführen.
Medizinisches Hitzetelefon rund um die Uhr
Für individuelle Fragen können AOK-Versicherte das medizinische Hitzetelefon von AOK-Clarimedis unter der Telefonnummer 0800 1 265 265 täglich und rund um die Uhr nutzen. AOK-Clarimedis beantwortet mit einem Team aus Fachärzten und Fachärztinnen sowie medizinischen Experten und Expertinnen alle Fragen zu Diagnosen, Therapien und Symptomen. „Gesundheitliche Beschwerden bei Hitze werden von dem Expertenteam eingeordnet; darüber hinaus erläutern die Fachleute Möglichkeiten, um der Hitze entgegenzuwirken“, so Susanne Hasel.
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