Stadtjugendring Kaufbeuren
Die Schülerinnen und Schüler wählen ihr neues Schraderstadt-Wappen. (Foto: Stefanie Echtler, SJR)
Mit einem besonderen Demokratie-Projekt ist am 17. April an der Schraderschule Kaufbeuren der Startschuss für die „Schraderstadt“ gefallen. Über das gesamte Schuljahr hinweg begleiten die pädagogischen Mitarbeitenden des Stadtjugendring Kaufbeuren alle vierten Klassen der Schule auf ihrem Weg durch gelebte Demokratie.
Zum Auftakt am Freitag gründeten die Schülerinnen und Schüler eigene Parteien, entwickelten erste Ideen und setzten sich mit demokratischen Prozessen auseinander. Entstanden sind dabei die Umwelt Partei, die Freunde und Familien Partei, die Sport und Bewegungs Partei sowie die Kinderrechte Partei.
Mit viel Kreativität wurden Parteinamen festgelegt, Logos gestaltet und erste Schwerpunkte erarbeitet. Dabei konnten die Kinder ihre eigenen Interessen und Vorstellungen einbringen und erleben, wie politische Mitbestimmung funktioniert.
„Kinder verstehen Demokratie am besten, wenn sie sie selbst gestalten dürfen. Mit der Schraderstadt schaffen wir einen Raum, in dem Mitbestimmung, Verantwortung und Gemeinschaft direkt erlebt werden können“, erklärt Sarah Keller vom Team Eckpunkt Kaufbeuren.
In den kommenden Monaten wird das Team des Eckpunkt Kaufbeuren die neu gegründeten Parteien der „Schraderstadt“ weiter begleiten.
Ziel des Projekts ist es, den Schülerinnen und Schülern nicht nur theoretisches Wissen über Demokratie zu vermitteln, sondern demokratische Prozesse unmittelbar erfahrbar zu machen. „Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Begeisterung, Kreativität und Verantwortungsgefühl die Kinder ihre eigenen Ideen einbringen. Sie erleben hier ganz konkret, dass ihre Stimme zählt“, sagt Gerald Reglin, Rektor der Schraderschule Kaufbeuren.
Mit der „Schraderstadt“ setzt der Stadtjugendring Kaufbeuren gemeinsam mit der Schraderschule ein starkes Zeichen für frühe politische Bildung und aktive Beteiligung von Kindern.



















