Ein Eigengewächs übernimmt Verantwortung nach dem Abstieg
Wie der ESV Kaufbeuren aktuell mitteilt, bleibt die Nummer neun an Bord. Max Oswald wird auch nach dem Abstieg in die Oberliga weiter das Trikot seines Heimatvereins tragen.
Ein Spieler mit klarer Haltung
„Wenn du schon immer dieses Trikot trägst, dann gehst du halt auch nicht, wenn es mal nicht so gut läuft.“ Dieser Satz beschreibt die Haltung des 25-Jährigen treffend. Als Eigengewächs steht Oswald sinnbildlich für die Verbindung zwischen Mannschaft und Fans in der energie schwaben arena. Der Publikumsliebling bringt Eigenschaften mit, die in Kaufbeuren geschätzt werden: Einsatz, körperliche Präsenz und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Dazu kommt seine Art, Dinge offen anzusprechen – auch das prägt seine Rolle im Team. Mit 304 Pflichtspielen im Trikot des ESVK hat Oswald bereits eine beachtliche Anzahl an Einsätzen gesammelt. Auch künftig wird er mit der Rückennummer neun auflaufen und damit ein vertrautes Gesicht im Kader bleiben.
Bedeutung für Team und Umfeld
ESVK-Geschäftsführer Tobias Peukert betont die Rolle des Stürmers: „Er identifiziert sich mit dem Verein und seinem Umfeld wie nicht viele andere Spieler. Solche Spielertypen sind enorm wichtig für die Kabine und für die Verbindung zu unseren Fans. Außerdem bringt er ein gutes Gesamtpaket mit aufs Eis, welches uns in der kommenden Saison auf jeden Fall gut zu Gesicht stehen wird.“
Blick nach vorne
Auch Oswald selbst richtet den Blick nach vorn und übernimmt Verantwortung für die Vergangenheit: „Ich war letzte Saison ein Teil der Mannschaft, die für den Abstieg verantwortlich war. Daher war es für mich schnell klar, dass ich nun ein Teil der Mannschaft sein möchte, die zukünftig hoffentlich wieder einiges gerade rücken kann.“
Mit dieser Entscheidung setzt der ESV Kaufbeuren auf Kontinuität – und auf einen Spieler, der den Verein aus eigener Erfahrung kennt.



















