Die Gemeinde Germaringen plant im Zuge einer Generalsanierung die Umwandlung des bestehenden Fußball-Trainingsplatzes in ein Kunstrasenspielfeld
Gute Nachrichten für die Gemeinde Germaringen hat der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU). „Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat heute beschlossen, die Sanierung des Sportplatzes im Sportpark Germaringen mit 666.000 Euro zu bezuschussen“, berichtet der Abgeordnete. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“.
„Ich habe mich in den vergangenen Wochen intensiv für die Projekte aus meinem Wahlkreis eingesetzt. Das mit der Umsetzung beauftragte Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hatte sechs Projekte als grundsätzlich förderfähig eingestuft. Heute hat der Haushaltsausschuss über die finale Mittelvergabe entschieden“, erklärt Stracke das Verfahren. „Ich freue mich sehr, dass Germaringen eine Förderung erhält.“
Die Gemeinde Germaringen plant im Zuge einer Generalsanierung die Umwandlung des bestehenden Fußball-Trainingsplatzes in ein Kunstrasenspielfeld. Hintergrund ist der anhaltende Mitgliederzuwachs beim Sportverein Germaringen, der zu einer deutlich höheren Auslastung der Sportanlagen führt.
„Mit der Maßnahme soll die Nutzung der Sportanlagen im Sportpark Germaringen zentral gebündelt und zukunftsfähig gesichert werden. Ein Kunstrasenplatz ermöglicht eine wesentlich intensivere und ganzjährige Nutzung des Sportgeländes und entlastet gleichzeitig die vorhandenen Rasenflächen. Damit wird der Trainingsbetrieb besser organisiert und die Qualität der Sportangebote für alle Altersgruppen langfristig gesichert“, beschreibt Stracke das Projekt, für das der Bund rund 45 Prozent der Gesamtkosten von etwa 1,5 Millionen Euro übernimmt.
Für die Sanierung kommunaler Sportstätten stellt der Bund 1 Milliarde Euro bis 2029 zur Verfügung. Im ersten Förderaufruf 2025/2026 stehen insgesamt 333 Millionen Euro bereit. Mit 3.684 eingereichten Interessenbekundungen und einer beantragten Gesamtfördersumme von mehr als 7,5 Milliarden Euro war der Projektaufruf um das 23-Fache überzeichnet.
Das neue Programm zur „Sanierung kommunaler Sportstätten“ setzt ein wesentliches Versprechen aus dem Koalitionsvertrag um. „Wir tragen dazu bei, dass Sportanlagen in Deutschland endlich modernisiert werden können. Mit der Sportmilliarde gibt der Bund ein klares Bekenntnis ab für seine Kommunen, für die Vereine und für den Breitensport in unserem Land. Nichts stärkt den Zusammenhalt und den Teamgeist mehr als der Sport“, so Stracke.



















