Warum jetzt Vorsicht bei Kälte geboten ist
Die anhaltend frostigen Temperaturen führen derzeit zu vermehrten Fällen eingefrorener Wasserzähler. Das Städtische Wasserwerk und die Stadt geben daher Entwarnung: Die Trinkwasserversorgung bleibt auch bei längerem Kälteeinbruch stabil. Hintergrund: Die Wasserleitungen im Boden liegen in einer frostsicheren Tiefe von rund 1,50 Metern – sie sind dadurch gut vor dem Einfrieren geschützt.
Gefährdet sind vor allem Zähler und Leitungen im Gebäude
Anders sieht es bei Wasserzählern und Anschlussleitungen innerhalb von Gebäuden aus. Diese sind häufig in unbeheizten oder schlecht isolierten Räumen wie Kellern untergebracht und daher deutlich anfälliger für Frostschäden. Wird nicht ausreichend vorgesorgt, kann es zu eingefrorenen Zählern und Leitungen kommen – in der Folge drohen kostenintensive Reparaturen oder sogar ein Austausch der betroffenen Teile.
Einfache Maßnahmen zum Schutz vor Frost
Um Schäden zu vermeiden, raten das Wasserwerk und die Stadt zu folgenden Schutzmaßnahmen:
- Halten Sie Fenster und Türen in Kellerräumen stets geschlossen.
- Ersetzen Sie beschädigte oder zerbrochene Fensterscheiben.
- Dichten Sie Türen zusätzlich ab, um kalte Zugluft zu verhindern.
- Isolieren Sie freiliegende Leitungen, Ventile und Wasserzähler – zum Beispiel mit Schaumstoffummantelungen.
- Achten Sie besonders auf Zähleranlagen in außenliegenden Schächten.
- Auch Wasserentnahmestellen im Garten sollten überprüft und gegebenenfalls geschützt werden.
Im Schadensfall: Wer zuständig ist
Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Frostschaden an der Hausinstallation kommen, wenden Sie sich bitte an ein Installationsunternehmen Ihrer Wahl. Liegt der Schaden am Wasserzähler selbst oder an der Leitung vor dem Zähler, ist das Städtische Wasserwerk zuständig. In solchen Fällen hilft der 24-Stunden-Entstörungsdienst unter der Telefonnummer 08341 437-490 weiter.



















