Joker sticht in der Nachspielzeit – 2:1-Sieg gegen Thalhofen
Die SpVgg Kaufbeuren hat im Derby gegen den FC Thalhofen einen späten 2:1-Erfolg gefeiert. Der Siegtreffer fiel erst in der Nachspielzeit – und sorgte für große Erleichterung bei den Gastgebern.
Gäste beginnen druckvoll
Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen aus Thalhofen. Vor allem ihre scharf getretenen Eckbälle brachten die Kaufbeurer Defensive mehrfach in Bedrängnis. Dennoch blieb die SVK konzentriert und ließ nur wenige klare Torchancen zu. Ab der 30. Minute übernahm Kaufbeuren zunehmend die Kontrolle. Die erste nennenswerte Möglichkeit hatte Robin Conrad, der jedoch am Torhüter der Gäste scheiterte. Mit zunehmender Spielzeit wirkte das Offensivspiel der Hausherren strukturierter.
Nach der Pause brachte der Kaufbeurer Kapitän seine Mannschaft per Elfmeter in Führung. Die Führung hielt bis zur 80. Minute, ehe Robin Thiel einen Freistoß direkt verwandelte und den Ausgleich erzielte. In der Schlussphase nahm die Intensität zu. Nach einer Meinungsverschiedenheit zeigte der Schiedsrichter dem Thalhofener Kapitän Steger die Gelb-Rote Karte. Kurz darauf musste auch Gästetrainer Niemeyer auf die Tribüne.
Joker entscheidet das Derby
In der Nachspielzeit bewies SVK-Trainer Manuel Günes ein gutes Gespür: In der 93. Minute brachte er Benedikt Singer ins Spiel. Nur Augenblicke später erzielte dieser den Treffer zum 2:1-Endstand.
Stimmen zum Spiel
Kapitän Robin Conrad zeigte sich nach Abpfiff erleichtert: „Die erste Halbzeit war ein sehr zerfahrenes Spiel mit wenig Chancen. Nach 30 Minuten sind wir besser reingekommen, da hat auch das Anlaufen besser geklappt. Der Elfmeter war dann wichtig für uns, der hat uns Sicherheit gegeben. Wir hätten das Spiel früher entscheiden können, so wurde es nach dem 1:1 nochmal spannend. Dass wir mit der letzten Aktion das 2:1 machen, zeigt unseren Siegeswillen.“



















