16 Kilometer für drei Gefallene – Bundeswehr und Bürger setzen ein Zeichen
Am 2. April 2026 findet in Kaufbeuren ein Gedenkmarsch zum sogenannten Karfreitagsgefecht statt. Anlass ist ein Ereignis, das sich 16 Jahre zuvor, am 2. April 2010, nahe der afghanischen Ortschaft Isa Khel ereignete. Bundeswehrsoldaten gerieten dort in schwere Kämpfe mit den Taliban. Drei Soldaten fielen, acht weitere wurden teils schwer verwundet.
16K3: Erinnerung in Bewegung
Der Begriff „16K3“ steht für „16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht“ sowie für einen Marsch über 16 Kilometer in Gedenken an die drei gefallenen Soldaten. Die Strecke symbolisiert die Verbindung von Erinnerung und körperlicher Anstrengung. Im Jahr 2025 beteiligten sich bundesweit 21.300 Menschen an diesem Gedenkmarsch. Auch in Kaufbeuren hat sich die Veranstaltung als fester Termin etabliert.
Ablauf und Organisation in Kaufbeuren
Der Marsch beginnt am Gründonnerstag, den 2. April 2026. Treffpunkt ist um 8:15 Uhr vor dem Kaufbeurer Rathaus, der Start erfolgt um 9:00 Uhr. Die Teilnehmenden legen eine Strecke von 16 Kilometern zurück. Details zur Route können über einen bereitgestellten Link eingesehen werden.
Ansprachen und Teilnehmerkreis
Vor Ort sprechen der Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd, Oberst Thorsten Milewski, Oberbürgermeister Stefan Bosse sowie Vertreter der Militärgeistlichkeit. Zum Marsch haben sich neben Soldatinnen und Soldaten auch Bürgerinnen und Bürger Kaufbeurens, Mitarbeitende der Stadtverwaltung sowie Polizeikräfte angemeldet. Die Organisatoren rechnen mit mehr als 200 Teilnehmenden.
Gemeinsames Gedenken
Der Marsch verbindet militärisches Gedenken mit ziviler Beteiligung. Er bietet Raum für Erinnerung, Austausch und ein gemeinsames Zeichen des Respekts gegenüber den Gefallenen und Verwundeten.



















