Neun Jugendliche der Fachoberschule Kaufbeuren absolvierten ein Erasmus-Praktikum an Partnerschule in Bryne
FOS Kaufbeuren/Die Jugendlichen in der schuleigenen Werkstatt der Partnerschule Bryne VGS in Norwegen
Eine Woche lang tauchten neun Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse Technik der Fachoberschule Kaufbeuren in den norwegischen Alltag ein. Kurz vor den Osterferien flogen sie nach Stavanger, um an der Partnerschule Bryne VGS ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Ziel der Reise war es, neben der gezielten Förderung technologiebasierter Kompetenzen insbesondere den interkulturellen Austausch sowie die Sprachbildung zu stärken. Ermöglicht wurde die Reise durch das Erasmus+-Programm der Europäischen Union, das die Kosten mitfinanzierte.
Nach der Landung in Stavanger wurden die Jugendlichen direkt herzlich von ihren Gastfamilien empfangen. Es gab keine lange Eingewöhnungszeit, die Kaufbeurer waren sofort mittendrin im norwegischen Alltag. Neue Umgebung, neue Menschen, erste Eindrücke – die Woche begann gleich sehr intensiv. Bereits am ersten Arbeitstag legten die Schülerinnen und Schüler in der Schulwerkstatt selbst Hand an – Pneumatik und Drehmaschine standen auf dem Programm. Der Abend klang gesellig aus: Bei Pizza, Kennenlernspielen und einer Runde Bowling kamen sich die deutschen und norwegischen Schüler schnell näher.
Das Programm war dicht getaktet und abwechslungsreich: Im Stavanger Ölmuseum testeten die Teilnehmer eine Rettungsrutsche und meisterten einen Escape Room, bevor sie bei einer Schnitzeljagd die Stadt erkundeten. Ein besonderes Highlight war die Wanderung zum eindrucksvollen Wasserfall Månafossen, gefolgt von Grillen am offenen Feuer mitten in der Natur. Später folgte noch eine Rundfahrt entlang der Küste – hier zeigte sich Norwegen von seiner schönsten Seite, trotz Wind, Regen und Schnee.
Neben Freizeitaktivitäten wie Volleyball, Badminton, Paddeln und Tischtennis stand auch die fachliche Weiterbildung im Fokus. In der Werkstatt arbeiteten die Schüler mit Laserschneider und Schweißgeräten, und bei der Firma Aarbakke erhielten sie spannende Einblicke in die norwegische Industrie.
Nach fünf intensiven Tagen traten die neun Jugendlichen am Freitag über Warschau die Heimreise an. Was bleibt, sind unvergessliche Eindrücke, neue Freundschaften und wertvolle Erfahrungen. Der Austausch förderte nicht nur technologische Kompetenzen und Sprachkenntnisse, sondern vor allem das interkulturelle Verständnis – ein Erlebnis, das die Teilnehmenden noch lange begleiten wird.



















